query_id
stringlengths
6
9
anchor
stringlengths
6
2.23k
positive
stringlengths
5.49k
180k
negative
stringlengths
104
92.2k
lang
stringclasses
1 value
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
neuester Beitrag: 26.11.19 12:08 von: Kicky Leser gesamt: 430816 13.05.08 06:46 skunk.works : Tencent +12,15% = 64,4h$ ! 14.05.08 12:15 Mme.Eugenie : Gesellschaftsprofil TENCENT (700 ) Company/Securities Name: Tencent Holdings Ltd. Principal Activities: Provision of internet and mobile value-added services and online advertising services. Chairman: Ma Huateng Principal Office: Room 3002 30/F Place Incorporated: Cayman Islands Industry Classification*: Information Technology - Software & Services Registrar: Computershare Hong Kong Investor Services Ltd. Listing Date : 16/6/2004 Issued Shares: 1,793,468,382 (as at 31/3/2008) Par Value: HKD 0.0001 Board Lot: 200 Market Capitalisation: HKD 112,360,794,132 Financial Year End Date: 31/12/2007 Net Asset Value: RMB 5,183,813,000 Net Profit (Loss): RMB 1,566,020,000 Earnings per Share: RMB 0.8798 P/E Ratio: 64.73 Market Capitalization: 112 Earning per Share: 0.9679 Last Updated: 13/5/2008 Remarks : Due to reporting and updating time-lag, users should exercise caution when using the data presented in the Investment Service Centre. * Industry Classification is provided by Hang Seng Indexes Company Limited. Please see the Disclaimer and the Important Notes. Ex-date Details Financial year end B/C date 06/05/2008 Fin Div 16 cts 31/12/2007 08/05/2008 - 14/05/2008 No Int Div 09/05/2007 Fin Div 12 cts 31/12/2006 11/05/2007 - 16/05/2007 No 3rd qt Div No 1st qt Div 15/05/2006 Fin Div 8 cts 31/12/2005 17/05/2006 - 24/05/2006 15.05.08 06:54 skunk.works : Tencent +8% = 69,85h$ Shares of Tencent Holdings (0700.HK: Quote, Profile, Research) climbed 7.9 percent to HK$69.85 after Citigroup raised its target price for the Chinese Internet firm to HK$75 from HK$63, saying Tencent would continue to be its top pick for 2008 after strong first-quarter earnings. steelers : tencent - gefühl ich bin gestern eher zufällig über diesen thread gestolpert, hab mich etwas im netz umgesehen, mal meinem bauch-gefühl vertraut und 1.000 stück gekauft. mal abgesehen von den durchaus guten und soliden zahlen verspricht tencent viel für die zukunft. in china gibts derzeit ca. 160 mio. user - bei 1,3 mrd. einwohnern - ein paar millionen auf oder ab tun nix zu sache. sprich: das potenzial ist also enorm. vor allem dann wenn das chinesische regime die zensur im netz aufhebt. asiaten sind spieler, sind zocker, sind technik-verliebt - tencent bedient sie. und wer sagt uns, dass nicht in ein paar jahren microsoft lust auf tencent bekommt? Boardmail an "steelers" 28.05.08 20:42 steelers : tecent und intel Der chinesische Internet-Spezialist Tencent hat eine Absichtserklärung mit dem US-Halbleitergiganten Intel unterzeichnet. Dabei geht es um eine Zusammenarbeit im Bereich Server und Virtualisierungstechniken. Beide Firmen wollen gemeinsam ein Forschungslabor einrichten, um Energieeffizienz bei Servern zu verbessern. Laut Tencent-Technikchef Xiong Minghua kann Tencent derzeit rund 100 Mio. simultane Nutzer auf seiner Server-Plattform unterbringen und benötigt dadurch nur ein Viertel der Server-Kapazitäten gegenüber vergleichbaren Firmen. http://www.it-times.de/news/nachricht/datum/2008/...eriert-mit-intel/ 30.05.08 09:01 steelers : tencent investiert nun ja, auf den ersten blick erscheint einem das vielleicht etwas eigenartig aber in wahrheit wir jede (sogar die chinesische) regierung alles dafür tun, investitionen in der zerstörten region anzusiedeln. sprich: tencent hat wohl 100% rückendeckung der obrigkeit. das ist auf mittelfristige sicht für china die perfekte basis. das ganze sind übrigens in etwa 51 mio. euro. Recently, Tencent, Inc. and the government of Chengdu officially signed a cooperation agreement with a total investment of 550 million yuan. Ge Honglin, mayor of Chengdu, said: "Tencent is the first enterprise to invest in Sichuan after the disaster. Investment in disaster areas for economic development is the best support for reconstruction." According to the agreement, the 550 million yuan-investment project will be located at Tianfu Software Park Phase 2 in Chengdu's high-tech district; and the total construction area will cover 48,000 square meters, including the Tencent's Chengdu R & D center, information processing center and customer service center. Tencent's Chengdu branch is expected to be the company hub in Southwest China; and obtain 1,500 personnel within the next three years. Chen Yidan, CAO and major co-founder of Tencent, Inc., said that the Wenchuan earthquake has caused very serious losses throughout Sichuan Province; and any enterprise coming into Sichuan with investment would strongly support reconstruction. Tencent establishing R & D and service centers in Chengdu means it has taken practical action to help disaster areas. Tencent, Inc. had already raised 40 million yuan for disaster areas before investment. 06.06.08 09:01 steelers : tencent im hang seng aufgenommen Im Hang Seng kommt es zu einer Umschichtung. Aufgenommen werden die Aktien der Unternehmen Aluminum Corp of China Ltd (Chalco), und das IT ? Unternehmen Tencent Holdings. Aus dem Index scheidet das Unternehmen Pccw und die Cheung Kong Infrastructure (CKI) aus. 10.06.08 09:07 steelers : Tencent kooperiert mit Spring Airlines 18.06.08 10:06 steelers : Tencent übernimmt 50% an India Global Internet Chinas Tencent übernimmt 50% an India Global Internet Hongkong 18.06.08 (www.emfis.com) Das chinesische IT ? Unternehmen Tencent Holdings hat die Genehmigung der Optionsausübung erhalten, um 50 Prozent Minus einer Aktie an der indischen MIH India Global Internet Limited zu übernehmen. MIH India Global Internet hat von Tencent eine gebührenfreie Lizenz zur Nutzung und Verwendung einiger ihrer Anwendung - Software und Inhalte in Indien für sieben Jahre erhalten. Die MIH India Global Internet ist eine Tochter der Naspers Limited. Diese halt 100 Prozent an der MIH China (BVI) Limited, welche wiederum der Hauptaktionär an Tencent ist. Die MIH India Global Internet ist ein Investmentunternehmen, welches vor allem an dem Unternehmen ibibo Web Private Limited investiert ist. Dieses betreibt in Indien drei große IT ? Portale, ibibo.com, OneFamily.com sowie Dwaar.com, und finanziert sich über Provisionen aus dem Online Services. Das Portal ibibo.com rangierte im vergangenen Jahr in Indien auf Platz 24 nach Anzahl der Besucher. Tencent will mit der Übernahme in den kommenden drei Jahren 7,5 Mio. US Dollar in die MIH Global Internet investieren. Die Aktie von Tencent steigt im Augenblick um 3,9 Prozent auf 65,45 HKD. 16.07.08 21:51 steelers : tencent und linux Der chinesische Internet-Spezialist Tencent will demnächst eine Linux-Version seiner Instant-Messenger Software QQ auf den Markt bringen. Noch im Juli soll die neue Software Linux QQ auf den Markt kommen, berichtet die Beijing Business Today. Auch in China wird Linux eine große Zukunft bescheinigt. Jährlich werden etwa zwei Mio. Linux-PCs jährlich produziert. Der QQ Messenger von Tencent ist der meistgenutzte Instant-Messenger in China mit mehr als 780 Mio. registrierten Nutzern. 18.07.08 09:56 steelers : aussichten tencent Die Citigroup geht davon aus, dass die Tencent Holdings das gute Wachstum des laufenden Jahres auch im nächsten Jahr fortsetzen kann. Die Citigroup geht davon aus, dass der Internetservice-Anbieter in den nächsten beiden Quartal starke Ergebnisse vorlegen wird. Die Citigroup bewertet die Aktie mit "kaufen", das Kursziel liegt bei 75 HKD. Die Aktie der Tencent Holdings legt am Donnerstag um 3,4 Prozent auf 61,40 HKD zu. steelers : giga und tencent! und gleich noch eine positive meldung! HONG KONG, July 17 /Xinhua-PRNewswire-FirstCall/ -- GigaMedia Limited (News) announced today that it has secured an exclusive license to offer in China the highly anticipated EA SPORTS(TM) title NBA STREET Online, an exciting new sports game from Electronic Arts Inc. (News), the world's leading developer and publisher of interactive entertainment. In addition, GigaMedia and EA have entered into a strategic marketing partnership with Tencent Holdings Limited (News) ("Tencent"), a leading provider of Internet, mobile and telecommunications value-added services in China. "No one delivers sports action like EA and no one has a larger or more active community than Tencent," stated GigaMedia CEO Arthur Wang. "The partnership of Giga -- the leading online sports game provider -- with EA and Tencent is truly the Dream Team of online games in China." NBA STREET Online is a real-time, multi-player online version of EA's phenomenally popular NBA games series, featuring fast-paced street basketball action with today's biggest NBA superstars, all in true-to-life detail. NBA STREET Online addresses a huge fan base in China, which already represents the largest NBA market outside the United States with an estimated 300 million Chinese playing basketball -- making it the favorite sports game among China's youth, according to the NBA. NBA.com / China has rapidly become one of the most popular sports sites in China and NBA is consistently the most searched sports term on Baidu.com, the top search engine in the nation. "We are honored to partner with EA, the NBA and Tencent to bring the incomparable action, style, and excitement of NBA basketball to China in EA's brilliant new game," stated GigaMedia President Thomas Hui. "For the 300 million basketball players and millions of gamers in China, EA's NBA STREET Online is a monster slam dunk." "We are very pleased to have top game provider GigaMedia and top Internet company Tencent as our partners for NBA STREET Online in China," said Jon Niermann, President of EA Asia. "Basketball is one of the most popular sports in China and with this powerful partnership, we are confident we have a winning formula for NBA STREET Online in the market." GigaMedia's leadership in online sports games and entertainment and Tencent's position as China's largest Internet service provider provide this partnership with unprecedented market understanding and resources to launch NBA STREET Online in China and drive strong growth. The partnership will enjoy the unmatched reach of the Tencent community, with over 318 million active user accounts on its QQ instant messaging platform as of March 31, 2008. "We are pleased to join GigaMedia and EA to promote this exciting, world- class product. We believe this game will provide a wonderful sports gaming experience for our users, complementing the large collection of games we already have on our gaming platform. This is a great example of our effort to explore various partnership models with other successful online game companies in providing the best gaming experience to users on our gaming platform," stated Tencent President Martin Lau. GigaMedia has exclusive rights to offer NBA STREET Online in China for three years. The agreement follows GigaMedia's previously announced partnership with EA to operate NBA STREET Online in Taiwan, Hong Kong, and Macau, and that of GigaMedia's affiliate Infocomm Asia Holdings to operate EA SPORTS(TM) FIFA Online 2 in Asia Pacific. NBA STREET Online was co-developed by EA Canada and Neowiz Games. NBA Street Online is expected to launch in China in the fall of 2008. steelers : tencent kursziel nach oben sagt mal, wieso interessiert sich niemand dafür? STOCK CALL: Credit Suisse raises Tencent's (0700.HK [News / Quote]) target price to HK$80.00 from HK$77.50 on better-than-expected online game forecast; raises 2009 diluted EPS estimate by 5%. Keeps Outperform due to huge community size, successful monetization and diversified business. Says, according to Credit Suisse China Online Game League table, all new Tencent games are performing well in 2Q08. Adds, Tencent is gaining brand advertising market share. Notes advertising agencies said Tencent's advertising sales service was improving, Tencent awarded exclusive Internet partnership of World Expo 2010. steelers : tencent +84% im 2. quartal auch wenns niemanden zu interessieren scheint, die zahlen fürs 2. quartal sind beeindruckend. eine bessere werbung für ein unternehmen kann man wohl nicht machen, auch wenns natürlich keine kaufempfehlung ist. HONG Kong, Aug. 13 /Xinhua-PRNewswire/ -- Tencent Holdings Limited (News) ("Tencent" or the "Company", SEHK: 00700), a leading provider of Internet and mobile&telecommunications value-added services in China, today announced the unaudited consolidated results for the first half year and the second quarter of 2008 ended June 30, 2008. -- Total revenues were RMB3,032.7 million (USD442.1 million(1)), an increase of 84.8% over the first half of year ended June 30, 2007 -- Revenues from Internet value-added services (IVAS) were RMB2,035.8 million (USD296.8 million), an increase of 94.2% YoY -- Revenues from Mobile&telecommunications value-added services (MVAS) were RMB626.6 million (USD91.4 million), an increase of 55.6% YoY -- Revenues from Online advertising were RMB367.4 million (USD53.6 million), an increase of 94.7% YoY -- Gross profit was RMB2,191.2 million (USD319.5 million), an increase of 92.6% YoY -- Operating profit was RMB1,502.6 million (USD219.1 million), an increase of 117.8% YoY -- Net profit for the year was RMB1,194.2 million (USD174.1 million), an increase of 91.2% YoY -- Profit attributable to equity holders of the Company for the period was RMB1,178.4 million (USD171.8 million), an increase of 88.6% YoY (1) Figures stated in USD are based on USD1 to RMB6.8591 -- Total revenues were RMB1,599.8 million (USD233.2 million), an increase of 11.6% over the first quarter of 2008 ("QoQ") or an increase of 84.3% over the second quarter of 2007 ("YoY") -- Revenues from IVAS were RMB1,037.0 million (USD151.2 million), an increase of 3.8% QoQ or an increase of 89.9% YoY -- Revenues from MVAS were RMB338.3 million (USD49.3 million), an increase of 17.4% QoQ or an increase of 64.2% YoY -- Revenues from Online advertising were RMB222.8 million (USD32.5 million), an increase of 54.1% QoQ or an increase of 94.4% YoY -- Gross profit was RMB1,146.7 million (USD167.2 million), an increase of 9.8% QoQ or an increase of 90.5% YoY. Gross margin decreased to 71.7% from 72.9% last quarter -- Operating profit was RMB765.3 million (USD111.6 million), an increase of 3.8% QoQ or an increase of 111.2% YoY. Operating margin decreased to 47.8% from 51.5% last quarter -- Profit for the period was RMB652.2 million (USD95.1 million), an increase of 20.3% QoQ or an increase of 95.0% YoY. Net margin increased to 40.8% from 37.8% last quarter was RMB644.0 million (USD93.9 million), an increase of 20.5% QoQ or an increase of 92.5% YoY -- Key platform statistics: -- Total registered Instant Messaging ("IM") user accounts increased to 822.2 million, representing a 5.0% growth QoQ -- Active IM user accounts increased 7.6% QoQ to 341.9 million -- Peak simultaneous online user accounts for IM services recorded 42.0 million, a growth of 4.2% QoQ -- Peak simultaneous online user accounts of QQ Game portal (for mini casual games only) was 4.0 million, flat QoQ -- IVAS paying subscriptions were 26.1 million, an increase of 16.5% -- MVAS paying subscriptions were 13.4 million, an increase of 6.4% Mr. Ma Huateng, Chairman and CEO of Tencent, said, "During the second quarter of 2008, we achieved solid financial results leveraging our diversified business portfolio. While our community based Internet value-added services experienced negative seasonality, our online gaming, wireless and online advertising businesses all registered solid growth. We expect the third quarter will present strong seasonality for our Internet value-added services, but the growth may be partly offset by negative impact of the Olympics event as users spend more time watching the event." "On the other hand, we currently have more than 500 people working on Olympics related initiatives. We are going to leverage the historical Olympics event to further develop the recognition of our portal QQ.com as the leading online media for users and advertisers," added Mr. Ma. IVAS revenues increased 3.8% QoQ to RMB1,037.0 million and represented 64.8% of the total revenues in the second quarter of 2008 despite the fact that the second quarter is generally a slow season for Internet value-added services as there was a lack of long holidays, and as students were busy in preparing for their examinations. The increase was mainly due to the growth in revenues from online gaming. On the other hand, non-game Internet value-added services such as QQ Membership, and online identity and community products were negatively impacted by the adverse seasonality. Game-related IVAS revenues increased 15.6% QoQ to RMB452.2 million in the second quarter of 2008 due to the growth in revenues from QQ Games, QQ Fantasy and QQ Huaxia. The increase also reflected an increase in revenues from the introduction of new games in the second quarter of 2008, including Dungeon and Fighter ("DNF"), QQ Dancer and Cross Fire. In addition, revenues increased following the introduction in April of a new expansion pack for QQ Fantasy which extended the number of levels from 60 to 80. The increase was slightly offset by a temporary suspension of the Company's online gaming services for a period of three days due to a major earthquake in Sichuan in May 2008. MVAS revenues increased 17.4% QoQ to RMB338.3 million and represented 21.1% of the total revenues in the second quarter of 2008. The increase mainly reflected an increase in revenues from the Company's 2.5G-related services, in particular, from WAP service due to better than expected revenue collectibility, improvements to the user experience and increased promotion efforts, and from its mobile gaming service due to enhanced mobile game content, including the launch of additional higher-quality games. In addition, revenues in the Company's mobile voice VAS increased, primarily as a result of an increase in revenues from its mobile IVR service as it increased promotion efforts. The Company's classification as a "Category A service provider" also contributed to the growth of its business, particularly for SMS, WAP and IVR. Online Advertising revenues increased 54.1% QoQ to RMB222.8 million and represented 13.9% of total revenues in the second quarter of 2008, mainly reflecting the seasonal impact of the second quarter of each year having stronger sales compared to the first quarter of each year. The improved brand recognition from Tencent's customers as an effective advertising platform also contributed to increased revenues. Basic earnings per share were RMB0.359. Diluted earnings per share were RMB0.349. The total number of shares in issue was 1.797 billion. Share-based compensation was RMB32.1 million for the second quarter of 2008 as compared with RMB35.4 million for the previous quarter. Foreign exchange loss, as a result of Renminbi appreciation, was RMB40.9 million as compared with RMB94.5 million for the previous quarter. The Company expects the third quarter will present strong seasonality for Internet value-added services, although partly offset by negative impact of the Olympics event as it diverts users' attention from the consumption of online services. In addition, the Company believes licensed games launched during the second quarter will contribute to incremental revenue in the third quarter, although they will carry lower margins as the Company has to pay licensing fees and revenue share to their developers. During the second quarter, the Chinese government announced the restructuring plan for the telecom industry. While the Company expects its long-term impact will be positive, it believes the restructuring may create regulatory uncertainties in the short to medium term. QQ.com portal has played an important role during the Sichuan earthquake, serving as a hub for user interaction and coordination of the Company's initiatives to support relief work. The Company has reinforced its leading position not only as the largest portal in China by traffic, but also an influential and socially responsible online media. During the Olympics in Beijing, QQ.com portal will again play a central role in the coverage of this historical event with an aim to generate significant traffic growth and enhance its recognition by consumers and advertisers. While there will be additional content and marketing costs incurred, the Company believes they are worthy investments for the long-term. As the Company looks into the second half of the year, it is getting more cautious on the short-term outlook of the Internet advertising market given the economy in China is slowing down and its effect may become more obvious after the Olympics event. Tencent aims to enrich the interactive online experience of Internet users in China by providing a comprehensive range of Internet and wireless value- added services. Through its various online platforms, including Instant Messaging QQ, web portal QQ.com, QQ Game portal, multi-media blog service Qzone and wireless portal, Tencent services the largest online community in China and fulfills the user's needs for communication, information, entertainment and e-Commerce on the Internet. This press release contains forward-looking statements relating to the business outlook, forecast business plans and growth strategies of the Company. These forward-looking statements are based on information currently available to the Group and are stated herein on the basis of the outlook at the time of this announcement. They are based on certain expectations, assumptions and premises, some of which are subjective or beyond our control. These forward- looking statements may prove to be incorrect and may not be realized in future. Underlying the forward-looking statements is a large number of risks and uncertainties. Further information regarding these risks and uncertainties is included in our other public disclosure documents on our corporate website. CONDENSED CONSOLIDATED INCOME STATEMENT In RMB '000 (unless otherwise stated) 2Q2008 1Q2008 2Q2008 2Q2007 Revenues 1,599,778 1,432,911 1,599,778 868,016 Internet VAS 1,037,042 998,733 1,037,042 546,235 Mobile&Telecom VAS 338,311 288,291 338,311 206,036 Advertising 222,790 144,580 222,790 114,599 Others 1,635 1,307 1,635 1,146 Cost of revenues (453,069) (388,465) (453,069) (266,041) Gross profit 1,146,709 1,044,446 1,146,709 601,975 Gross margin 71.7% 72.9% 71.7% 69.4% Other gains, net 25,855 47,448 25,855 23,315 S&M expenses (100,212) (85,934) (100,212) (70,870) G&A expenses (307,059) (268,642) (307,059) (192,017) Operating profit 765,293 737,318 765,293 362,403 Operating margin 47.8% 51.5% 47.8% 41.8% Finance costs (40,918) (94,466) (40,918) (16,690) associates (1,558) -- (1,558) -- tax 722,817 642,852 722,817 345,713 Income tax expense (70,618) (100,840) (70,618) (11,227) Profit for the period 652,199 542,012 652,199 334,486 Net margin 40.8% 37.8% 40.8% 38.5% Equity holders of the 643,979 534,378 643,979 334,486 Company 643,979 534,378 643,979 334,486 Minority interest 8,220 7,634 8,220 -- - basic (RMB) 0.359 0.298 0.359 0.188 - diluted (RMB) 0.349 0.290 0.349 0.183 CONDENSED CONSOLIDATED BALANCE SHEETS In RMB '000 (unless otherwise stated) Fixed assets 1,010,180 905,065 Construction in progress 200,452 136,576 Investment property 65,698 66,056 Leasehold land and land use rights 36,421 36,609 Intangible assets 452,008 446,976 Investment in a jointly controlled entity 2,500 -- Investment in associates 332,416 333,974 Deferred income tax assets 352,133 316,519 Held-to-maturity investments -- 70,190 Available-for-sale financial assets 66,455 66,455 Other long-term assets 92,648 171,413 Prepayments, deposits and other receivables 201,167 -- 2,812,078 2,549,833 Inventories 1,261 1,134 Accounts receivable 899,007 735,288 receivables 279,366 163,912 Financial assets held for trading 409,443 464,787 Held-to-maturity investments 68,591 -- Derivative financial instruments 44,133 67,041 Term deposits with initial term of over three months 1,127,551 903,197 Cash and cash equivalents 2,263,418 2,360,257 5,392,770 4,995,616 Total Assets 8,204,848 7,545,449 Share capital 195 195 Share premium 1,402,286 1,428,511 Shares held for share award scheme (10,218) -- Share-based compensation reserve 287,971 255,786 Other reserves 93,712 93,712 Retained earnings 4,334,377 3,948,201 6,108,323 5,726,405 Minority interests in equity 107,656 99,436 Total Equity 6,215,979 5,825,841 Deferred income tax liabilities 50,864 59,479 Accounts payable 255,446 198,790 Other payables and accruals 603,737 472,818 Short-term bank borrowing 292,184 292,184 Derivative financial instruments 26,434 49,342 Current income tax liabilities 170,833 150,934 Other tax liabilities 179,924 153,696 Deferred revenue 409,447 342,365 1,938,005 1,660,129 Total Liabilities 1,988,869 1,719,608 Total Equity and Liabilities 8,204,848 7,545,449 15.08.08 12:29 steelers : kursziel erhöht Goldman Sachs raises Tencent's (0700.HK [News / Quote]) target to HK$80.00 from HK$76.00 on better-than-expected 2Q results. Keeps Buy call. Says, new games boosted 2Q game revenue 16% on-quarter, above house's forecast of flat quarter, as Tencent used platform to publish more titles. Mobile revenue grew 17% on-quarter outpacing peers Sina and Sohu and house's forecast of 4%. 'We believe Tencent is benefiting from 'mobile-izing' its desktop applications. We view Tencent's cautious comments about a slower economy hurting advertising revenue as applying more to peers than to Tencent (which has a defensive advertiser mix), and about the Olympics hurting internet VAS revenue as not very material.' 25.11.08 06:28 skunk.works : Tencent +8,8% 00700 TENCENT 43.60 +3.550 +8.864 ten.gif (verkleinert auf 83%) 12.01.09 06:47 skunk.works : Ten gegen den Markt +5,35% 00700 TENCENT 45.300 2.300 5.35% 23.03.09 06:51 skunk.works : Tencent +5% = 55,45h$ 00700.HK TENCENT 55.450 +2.650 +5.019% skunk.works : gegen den Markt ! charts.gif (verkleinert auf 60%) 07.09.09 10:57 Solventzo : Tencent steigt und steigt aber... hier wird nicht gehandelt. Letzter Handel in Stuttgart am 17.08. zu 10,55 ? und an der Nasdaq war der letzte Handelskurs vom 26.08. zu 15,29 $ Weiß jemand warum außer in Hongkong kein Handel stattfindet? Aktueller Tencent-Kurs heute in Hongkong +4,66% auf 128 HKD = 11,58? / 16,52$ tencent.gif (verkleinert auf 83%) 07.09.09 17:41 mlauxi : neue WKN Tencent wird in Deutschland seit ein paar Tagen unter neuer WKN A0YAJU ; ISIN KYG875721485 gehandelt. Frankfurt 07.09.09 15:57 11,69 263 Stuttgart 07.09.09 09:10 11,40G 0 skunk.works : TENCENT 145,9 = +5% 00700.HK TENCENT 145.900 +7.000 +5.040% 5.48M 785.34M skunk.works : Net Profit + 93% Aktie + 4% = 149,2h$ DJ Tencent 3rd-Quarter Net Profit Up 93% At CNY1.42 Bln Chinese Internet portal Tencent Holdings Ltd. (0700.HK) said Wednesday its third-quarter net profit rose 93% from a year earlier due to a strong performance by its online games division. The blue-chip Internet company said its net profit for the three months ended Sept. 30 was CNY1.42 billion, up from CNY737.1 million in the same period last year. Its net profit was lower than the average CNY1.36 billion forecast of six analysts polled earlier by Dow Jones Newswires. Revenue rose 67% to CNY3.37 billion from CNY2.02 billion. Shenzhen-based Tencent operates various online platforms in China, including instant messaging service QQ, Web portal QQ.com, games portal QQ Game, and a mobile portal. 25.11.09 06:33 skunk.works : Tencent + 1.47h% = 147.6h$
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Bewertungen von konnie - GastroGuide.de Platz #64 • 68,141 Punkte 30350 Profilaufrufe Dabei seit 27.06.2013 • Zuletzt aktiv: vor 4 Monaten 117 Locations eingetragen 86 Fehler gemeldet 29 Abonniert Ich gehe gern in Restaurants der verschiedensten Essensrichtungen. In Berlin findet sich fast alles... Außerdem besuche ich gern Cafés. Nachmittags bei Kaffee und einem schönen Stück Kuchen, Torte oder Eis zu sitzen, hat was. Wobei mir klassische Cafés besser gefallen als modische Schicki-Micki-Läden. Eine leckere Currywurst ist auch nicht zu verachten. Die Empfehlung einer guten Currywurstbude ist Geschmackssache: wer zehn Berliner fragt, wo es die beste Currywurst gibt, wird zehn verschiedene Antworten erhalten. Da heißt es dann: testen, bis der Arzt kommt :-) Ich gehe gern in Restaurants der verschiedensten Essensrichtungen. In Berlin findet sich fast alles... Außerdem besuche ich gern Cafés. Nachmittags bei Kaffee und einem schönen Stück Kuchen, Torte oder Eis zu sitzen, hat was. Wobei mir klassische Cafés besser gefallen als modische Schicki-Micki-Läden. Eine leckere Currywurst ist auch nicht zu verachten. Die Empfehlung... mehr lesen Insgesamt 183 Bewertungen 79661x gelesen 552x "Hilfreich" 345x "Gut geschrieben" 183 Bewertungen konnie hat Gaststätte Rigoletto in 12357 Berlin bewertet "Dieses Ristorante existiert seit Ja..." Dieses Ristorante existiert seit Jahrzehnten. Ich lernte es vor vielen Jahren durch eine Freundin kennen, die wahnsinnig in einen der Kellner verliebt war. Sie brauchte einen Anstandswauwau, um öfter dort aufzutauchen :-) Das ist lange her und der angeschmachtete Kellner dürfte seinen wohlverdienten Ruhestand genießen. Wir waren viele Jahre nicht in diesem Restaurant, weil es nicht direkt an unserer Fahrstrecke für Lokale liegt. Der erste Besuch vor ein paar Monaten erfolgte zufällig, weil das nebenan gelegene polnische Restaurant, in den wir eigentlich essen wollten, eine geschlossene Gesellschaft hatte. Inzwischen sind mehrere Besuche daraus geworden. Wir probierten diverse Nudel- und Fleischgerichte von der Karte. Es gibt sowohl preiswerte ständige und Monatsangebote als auch die Gerichte von der Standardkarte, die etwas teurer und dafür umfangreicher sind. Die Preise liegen insgesamt im durchschnittlichen Bereich. Das Essen war immer lecker. Keine kulinarischen Offenbarungen, dafür solide Küche. Die Portionsgröße der Angebote ist so gehalten, dass der normale Esser davon gut satt wird. Kürzlich probierte ich als Angebot Hähnchenbrust Bolognese. Zum Hühnchen gab es eine große Portion Bologneser Sauce. Als Beilage Bratkartoffeln mit Rosmarin und der wohl unvermeidliche Broccoli. Vorneweg einen Salat. Dazu wird wahlweise Hausdressing mit Salatmayonnaise oder Vinaigrette (Dressing mit Essig und Öl lt. Karte) angeboten. Abgeschreckt durch die Salatmayonnaise, bevorzugte ich die Vinaigrette, die lecker war. Bei einem anderen Besuch nahm ich Gnocci mit Broccoli und Rinderfiletspitzen. Es war deutlich mehr Broccoli als Rinderfilet im Essen. Bei dem Preis ist das zu verschmerzen. Mein Begleiter bestellte einmal Scaloppina al Whisky. In der Sauce hätten drei Tropfen mehr Whiskey sein dürfen, ansonsten war es lecker. Zum Nachtisch gönnten wir uns ein Tirami Su. Sehr zu empfehlen :-) Die Getränkekarte umfasst den üblichen Standard. Es gibt eine ordentliche Weinauswahl. Angepriesen wird der Montepulciano, da die Betreiber lt. Karte aus der Region stammen. Außerdem Grappa Prosecco, den ich überteuert finde. Ich bevorzuge den preiswerteren Grappa della Vetrina. Auf dem Tresen steht ein großer Glasbehälter mit dem Grappa. Wer ihn bestellt und in Sichtweite des Tresens sitzt, sollte beim Einschenken zuschauen. Der Glasbehälter wird theatralisch hin- und hergeschwenkt, bis genügend Grappa im Glas ist. Eine sehenswerte Show :-) Das Ambiente erinnert mich an die Pizzerien meiner Kindheit. Sehr rustikal, mit viel dunklem Holz. Seit der Einrichtung des Lokals wurde hier wohl nichts mehr verändert. Es wirkt wie ein Relikt aus den 70ern. Es fehlen nur die damals üblichen Tropfkerzen auf den Tischen. Gemütlich und einladend wirkt es allemal. Das Personal ist italienisch. Die Kellner haben wir durchschnittlich freundlich erlebt. Die sauberen Toiletten befinden sich im Keller. Im Sommer kann man im Garten sitzen. Allerdings an einer vielbefahrenen Hauptstraße, dort kann es etwas lauter werden. Insgesamt ist das Rigoletto ein ordentliches Ristorante, das ich mit 3,5 Sternen bewerte. Ich würde nicht von weither anreisen, um dort zu essen. Wer in der Nähe wohnt oder vorbeikommt, dem sei ein Besuch empfohlen. Dieses Ristorante existiert seit Jahrzehnten. Ich lernte es vor vielen Jahren durch eine Freundin kennen, die wahnsinnig in einen der Kellner verliebt war. Sie brauchte einen Anstandswauwau, um öfter dort aufzutauchen :-) Das ist lange her und der angeschmachtete Kellner dürfte seinen wohlverdienten Ruhestand genießen. Wir waren viele Jahre nicht in diesem Restaurant, weil es nicht direkt an unserer Fahrstrecke für Lokale liegt. Der erste Besuch vor ein paar Monaten erfolgte zufällig, weil das nebenan gelegene polnische Restaurant, in den wir... mehr lesen Gaststätte Rigoletto konnie hat Pocito Steakhouse in 12099 Berlin bewertet "Vor langen Jahren lernten wir hier ..." Geschrieben am 29.07.2013 2013-07-29 | Aktualisiert am 30.09.2014 Vor langen Jahren lernten wir hier die heutigen Betreiber der Wiesenstein-Restaurants kennen. Damals boten sie im Gasthaus Gottlieb gute deutsche Küche zu erschwinglichen Preisen an. In der abgelegenen Ecke, auf der Grenze von Britz und Tempelhof, kamen sie nicht zurecht. Zumal damals die Verlängerung der Gottlieb-Dunkel-Straße nach Neukölln, zum Mariendorfer Weg, Baustelle und ein Durchkommen selbst zu Fuß unmöglich war. Trotz guten Essens und etlichen Gästen, zumindest am Wochenende, haben die beiden hier aufgegeben. In der Folge gaben sich die Wirte die Klinke in die Hand. Dazwischen stand das Lokal lange Zeit leer. Nun versucht sich das Preiswert-Steakhaus Pocito an diesem Ort. Es wurde Mitte November 2010 eröffnet. Es existiert immer noch. Wir hätten nie gedacht, dass die Betreiber dies schaffen würden. Es gibt viele sehr preiswerte Fleischgerichte mit Rind, Schwein oder Huhn. Dazu Nudeln und Pizza. Man kann sich sein Steakgericht auch selbst zusammenstellen. Dann wird es teurer. Wer also Steak, Ofenkartoffel oder andere Beilage, Kräuterbutter oder eine leckere Sauce zum Steak und noch einen Beilagensalat einzeln aus der Karte ordert, kommt auf einen Preis zwischen neun und elf Euro für sein Essen. Es geht noch etwas teurer. Nur bestellen wir meist das preiswerte Hüftsteak, das sehr gut ist. Die Getränkepreise bewegen sich im normalen Rahmen. Es gibt Hefeweizen vom Fass. 0,5 l kosten EUR 2,80. Die anderen Biersorten haben ähnliche Preise. Wer Wein trinken möchte, schneidet mit 0,5 l wesentlich besser ab als mit zweimal 0,25 l. Es gibt eine Cocktailkarte. Das Ambiente wirkt einladend. Grundton Rot und Braun an den Wänden, die Deko mexikanisch angehaucht. Die Lampen kannten wir noch aus Gottlieb-Zeiten. Nur wurden sie inzwischen, passend zur Deko, mit roten und grünen Farbtupfern versehen. Die Tische waren mit rot-weiß karierten Tischdecken eingedeckt. Inzwischen gehen wir hier öfter mal essen und bestellen immer ein saftiges Steak mit Beilagen. Dies bekommen die Betreiber sehr gut hin. Ein medium bestelltes Steak ist tatsächlich medium gebraten. Meine heißgeliebten Folienkartoffeln werden mit einer ordentlichen Portion Sauerrahm serviert. Dazu nehmen wir diverse Saucen wie Gorgonzolasauce für mich und Pfeffersauce für meinen Begleiter. Diese schmecken lecker und sind geschmacklich deutlich voneinander zu unterscheiden. Eine Portion Kräuterbutter kann man getrost teilen. Einmal nahmen wir vorneweg als Vorspeise einen Gurkensalat für meine Begleitung und einen Weichkäsesalat für mich. Ich bekam einen riesigen Salat, gut mit geraspeltem Schafskäse bedeckt (ich nehme an, die Bezeichnung „Weichkäse“ hat etwas mit der vorgeschriebenen Kennzeichnung zu tun – ob der Schafskäse nun echt war oder nicht, geschmeckt hat er). Auch der Gurkensalat brauchte sich nicht zu verstecken. Bei den preiswerten Nudel- und Pizzagerichten würde ich nicht zu viel erwarten. Für die günstigen Preise sind sie akzeptabel. Wir konzentrieren uns auf die leckeren Steakgerichte. Es sieht so aus, als hätten die Betreiber mit zunehmender Erfahrung die Kurve bekommen. Inzwischen finden sich mehr Gäste im Lokal, wenn es auch nicht überfüllt ist. Uns fiel auf, dass neben jüngeren auch etliche ältere Gäste hier einkehren (die in der Regel mehr Geld ausgeben). Kürzlich hat das Pocito die Preise erhöht. Für mein Empfinden ziemlich heftig, besonders bei den Steaks. Wenn ich mir nun ein Steak, eine Backkartoffel und Sauce dazu bestelle, zahle ich nicht weniger als in anderen Steakhäusern. In einem Flyer sind für Selbstabholer und Lieferservice Steakpreise angegeben, die deutlich über denen liegen, die im Restaurant berechnet werden. Beispiel 200 g Rumpsteak: im Haus kostet es 9,10 Euro, für Selbstabholer und Lieferservice 12,90 Euro. Fazit: es lohnt sich für uns nicht mehr. Die Preise sind nun nicht deutlich geringer als anderswo. Das Essen ist nicht so überragend (sehr durchschnittlich), dass ich die neuen, höheren Preise zahlen möchte. Vor langen Jahren lernten wir hier die heutigen Betreiber der Wiesenstein-Restaurants kennen. Damals boten sie im Gasthaus Gottlieb gute deutsche Küche zu erschwinglichen Preisen an. In der abgelegenen Ecke, auf der Grenze von Britz und Tempelhof, kamen sie nicht zurecht. Zumal damals die Verlängerung der Gottlieb-Dunkel-Straße nach Neukölln, zum Mariendorfer Weg, Baustelle und ein Durchkommen selbst zu Fuß unmöglich war. Trotz guten Essens und etlichen Gästen, zumindest am Wochenende, haben die beiden hier aufgegeben. In der Folge gaben sich die Wirte... mehr lesen Pocito Steakhouse langstrumpf findet diese Bewertung hilfreich. konnie hat MUNDO in 12107 Berlin bewertet "Das Mundo stand schon länger auf m..." Das Mundo stand schon länger auf meiner Wunschliste. Tapas, spanisches Essen – das musste probiert werden. Freunde hatten uns das Lokal ebenfalls empfohlen. Entweder war es beim Vorbeifahren zu voll, oder kein Parkplatz in Laufnähe zu finden. Der erste Besuch in den letzten Sommerferien, als nicht so viele Menschen in der Stadt waren. Wir haben es inzwischen mehrmals geschafft, dort zu essen. Beim ersten Besuch bestellten wir uns Tomatensuppe, danach eine Auswahl an verschiedenen Tapas. Die Suppe war gehaltvoll und wurde mit separat servierten Nachostreifen und offenbar hausgemachter Guacamole serviert. Diese schmeckte sogar meinem Begleiter, der Guacamole sonst verschmäht. Danach die Tapas – darunter Chorizo in Sherrysauce, Hackfleischbällchen in Sherry-Tomatensauce und Hähnchenstreifen im Teigmantel. Alles schmeckte lecker. Es war so viel, dass wir es kaum geschafft haben. Wir beschlossen, das nächste Mal entweder die Suppe wegzulassen oder weniger Tapas zu bestellen. Beim zweiten Besuch probierten wir je ein Hauptgericht und teilten uns zuvor eine Portion Patatas bravas – feurige Kartoffeln mit Ajioli. Sie entpuppten sich als frittierte, gut gewürzte Kartoffelstücke, die mit Knoblauchmayonnaise serviert wurden. Insgesamt erinnerte uns die Vorspeise an eine Edelversion von Pommes mit Mayo. Die beiden Essen waren besser: meine Hähnchenkeulen mit Riojasauce waren lecker, ebenso das spanische Gulasch meines Begleiters. Bei beiden Besuchen wurde vom Haus frisches Baguette mit Knoblauchcreme serviert. Das Essen ist gehaltvoll, wir waren pappsatt. Die Essenspreise tendieren in Richtung gehoben. Im Gegensatz dazu die Getränkepreise: absoluter Durchschnitt. Wer hier mit Freunden etwas trinken geht, wird dabei nicht arm. Die Kellner haben wir bei beiden Besuchen freundlich erlebt. Spanisches Personal darf man nicht erwarten. Die Einrichtung ist geschmackvoll, mit sehenswerten Decken- und Wandgemälden, Kronleuchtern… Durch die hohen Decken hallt es ziemlich, es erinnert an Bahnhofshallenatmosphäre. Wenn das Lokal gut besucht ist, kann der Geräuschpegel schnell ansteigen. Im Sommer gibt es Tische vor der Tür. Nur liegt das Lokal an einer vielbefahrenen Straßenecke, mir ist es im Außenbereich zu laut. Mit dem PKW muss man etwas suchen, um einen Parkplatz zu finden. Die Anreise mit der BVG ist problemlos: das Lokal liegt direkt am U-Bahnhof Alt-Mariendorf; dort fahren auch etliche Buslinien. Insgesamt können wir einen Besuch im Mundo empfehlen. Das Mundo stand schon länger auf meiner Wunschliste. Tapas, spanisches Essen – das musste probiert werden. Freunde hatten uns das Lokal ebenfalls empfohlen. Entweder war es beim Vorbeifahren zu voll, oder kein Parkplatz in Laufnähe zu finden. Der erste Besuch in den letzten Sommerferien, als nicht so viele Menschen in der Stadt waren. Wir haben es inzwischen mehrmals geschafft, dort zu essen. Beim ersten Besuch bestellten wir uns Tomatensuppe, danach eine Auswahl an verschiedenen Tapas. Die Suppe war gehaltvoll und wurde... mehr lesen konnie hat Call a Pizza in 12355 Berlin bewertet "Auf diesen Pizzalieferservice wurde..." Geschrieben am 26.07.2013 2013-07-26 Auf diesen Pizzalieferservice wurden wir aufmerksam, da hier die Get2Card akzeptiert wird. Es gibt mehrere Angebote auf diese Karte. So kann man sich Burger, Salat oder Pizza zum reduzierten Preis bestellen. Natürlich gibt es auch für "normale" Besteller ohne die Karte Aktionsangebote. Sie sind auf den im Umkreis der Filiale verteilten Flyern oder im Internet ersichtlich. Wir haben uns meist zwei Single-Pizzen bestellt. Diese waren ordentlich belegt und schmeckten lecker. Auf Sonderwünsche wurde anstandslos eingegangen. Die Lieferzeit betrug zwischen 30 – 45 min, also im akzeptablen Bereich. Die Fahrer waren freundlich. Wer im Einzugsbereich dieser Filiale wohnt, kann es versuchen. Kulinarische Offenbarungen darf man, ebenso wenig wie bei jedem anderen Pizzaservice, erwarten. Insgesamt waren wir mit der jeweils gelieferten Pizza zufrieden. Auf diesen Pizzalieferservice wurden wir aufmerksam, da hier die Get2Card akzeptiert wird. Es gibt mehrere Angebote auf diese Karte. So kann man sich Burger, Salat oder Pizza zum reduzierten Preis bestellen. Natürlich gibt es auch für "normale" Besteller ohne die Karte Aktionsangebote. Sie sind auf den im Umkreis der Filiale verteilten Flyern oder im Internet ersichtlich. Wir haben uns meist zwei Single-Pizzen bestellt. Diese waren ordentlich belegt und schmeckten lecker. Auf Sonderwünsche wurde anstandslos eingegangen. Die Lieferzeit betrug zwischen 30 – 45 min, also im akzeptablen Bereich. Die Fahrer waren freundlich. Wer im Einzugsbereich dieser Filiale wohnt, kann es versuchen. Kulinarische Offenbarungen darf man, ebenso wenig wie bei jedem anderen Pizzaservice, erwarten. Insgesamt waren wir mit der jeweils gelieferten Pizza zufrieden. konnie hat Restaurant Simla in 12359 Berlin bewertet "In diesem Lokal war jahrzehntelang ..." In diesem Lokal war jahrzehntelang ein chinesisches Lokal zu Haus. Die Betreiber wechselten, das Lokal wurde nicht besser davon. Schließlich schloss es Ende 2011. Lange wurde ein Nachfolger gesucht. Plötzlich passierte etwas in den Räumen, es wurde renoviert. Außen ein Schild, dass demnächst ein indisches Lokal eröffnen würde. Wir freuten uns, einen Inder gibt es in unserer näheren Umgebung noch nicht. So warteten wir gespannt, was weiter geschehen würde. Am 1. Januar 2013 war Eröffnung. Am 6. Januar fanden wir uns zum ersten Mal ein. Kaum zur Tür herein, wurden wir mit Hallo begrüßt: der Betreiber hatte vor fast 20 Jahren ein indisches Lokal in Neukölln geführt, in dem wir damals oft zu Gast waren. Er hatte uns sofort wiedererkannt. Was für eine Überraschung. Wir erfuhren, dass die Familie seit den 1990er Jahren das Restaurant Simla in Prenzlauer Berg an der Kulturbrauerei führt. Der Betreiber, wir erinnerten uns, wohnt seit vielen Jahren in Britz. Vor ein paar Monaten wurde ihm das jetzt neu eröffnete Lokal angeboten, da er in der Nähe wohne. So gibt es jetzt zwei indische Restaurants Simla in Berlin, die von derselben Familie betrieben werden. Auf der Speisekarte finden sich viele bekannte indische Gerichte; vegetarisch, mit Meeresfrüchten, Huhn, Lamm, Ente. Dazu Biryanis sowie Platten für mehrere Personen. Zur Freude meines Begleiters werden Lamm mit Linsen und Rahmkäse mit grünen Erbsen angeboten. Wir probierten Paneer Pakoras als Vorspeise sowie Chicken Mango für mich und natürlich Lamb Dansek (das Gericht mit den Linsen) für meinen Begleiter. Das Essen war lecker, die Portionen großzügig dimensioniert. Das Lammgericht wurde als mittelscharf bezeichnet. Für meinen Geschmack schon ziemlich heftig. Zu den Gerichten erhielten wir einen Salatteller. Leider eine verbreitete Unsitte: ein Salatteller für zwei Personen. Ein paar Tage später kamen wir wieder und brachten zwei Freunde mit. Die Freunde hatten in ihrem Briefkasten einen Gutschein gefunden, mit dem sie ein Begrüßungsmenü erhalten sollten. Sie bestellten es jeweils mit Lamm Curry als Hauptgericht. Als ersten Gang erhielten sie eine Linsensuppe. Als das Hauptgericht kam, sollte ihnen einmal Lamm Curry und einmal Chicken Saag (mit Spinat) serviert werden. Das wurde abgelehnt und ausdrücklich um zwei Portionen Lamm Curry wie bestellt gebeten. So teilten sich die beiden erst die eine Portion, später die andere Portion des Gerichts. Geschmeckt hat ihnen das Essen. Wir bestellten Chicken Pakoras sowie Ghobi Pakoras als Vorspeise, danach Chicken Dahiwala (Huhn in Joghurtsauce) für mich und Chicken Tikka Masala (Huhn in einer Sauce mit Ingwer und Koriander) für meinen Begleiter. Wie beim ersten Besuch schmeckten sowohl Vorspeisen als auch Hauptgerichte sehr gut. Beim zweiten Besuch erhielten wir einen Salatteller für vier Personen. Nun waren wir vier Freunde, die sich den Salat teilen sollten, das ist ja noch akzeptabel. Bei vier Geschäftsleuten oder Arbeitskollegen wird es ärgerlich. Diese Unsitte könnte man abstellen. Wir haben inzwischen mehrmals hier gegessen. Das Essen war bei allen Besuchen lecker; wir wurden freundlich bedient. Es werden preiswerte Mittagsgerichte angeboten. Mo - Fr von 12.00 h - 15.00 h. Preislich liegen sie um die fünf Euro. Als Fassbier wird Warsteiner angeboten. Außerdem gibt es einige Flaschenbiersorten. Das Weinangebot ist akzeptabel. Zudem werden Cocktails angeboten. Abends ist ab 20.00 h Happy Hour für die Cocktails. Die Preise für Speisen und Getränke bewegen sich im durchschnittlichen Rahmen. Das Ambiente ist ansprechend. Die Einrichtung ist neu, es wurde vor Eröffnung frisch renoviert. Die Farben sind in gelb – rot – braun gehalten, es wirkt einladend. Dazu ein paar schöne Bilder an den Wänden. Inzwischen gibt es eine Terrasse vor dem Lokal. Der Außenbereich ist durch einen Zaun vom Gehweg abgetrennt, dadurch sitzt man nicht auf dem Präsentierteller für die Passanten. Nur der Lärm der Hauptstraße direkt vor der Tür stört. Das Personal ist freundlich und zuvorkommend. Nur manchmal etwas desorganisiert. Da kann es dauern, bis der Kellner sich wieder blicken lässt. Fazit: endlich ein indisches Lokal in Laufnähe. Wir haben uns bei allen Besuchen wohlgefühlt. Ich vergebe gern vier Sterne für das gute Essen und das schöne Ambiente. Einen Besuch des Restaurants Simla können wir empfehlen. In diesem Lokal war jahrzehntelang ein chinesisches Lokal zu Haus. Die Betreiber wechselten, das Lokal wurde nicht besser davon. Schließlich schloss es Ende 2011. Lange wurde ein Nachfolger gesucht. Plötzlich passierte etwas in den Räumen, es wurde renoviert. Außen ein Schild, dass demnächst ein indisches Lokal eröffnen würde. Wir freuten uns, einen Inder gibt es in unserer näheren Umgebung noch nicht. So warteten wir gespannt, was weiter geschehen würde. Am 1. Januar 2013 war Eröffnung. Am 6. Januar fanden wir uns... mehr lesen Restaurant Simla konnie hat Der Hot Dog Laden in 10781 Berlin bewertet "Seit langen Jahren existiert an die..." Seit langen Jahren existiert an dieser Stelle der Hot Dog Laden. Als wir wieder einmal vorbeikamen, fragte mein Begleiter, ob es ein Hot Dog sein sollte. Na klar, wenn wir schon mal da waren! Es ist ein Imbiss, die Hot Dogs erhält man am Schalter. Links und rechts daneben finden sich die Angebote. Angefangen vom Basic Hot Dog über den klassischen Dänischen Hot Dog finden sich auch Kraut Hot Dog mit Sauerkraut, französischer Hot Dog mit wahlweise süßem oder Dijonsenf und Baguette, Cheese Hot Dog mit Käse und Tomatenwürfeln. Dazu gibt es einige Chili-Varianten für diejenigen, die es etwas schärfer mögen. Selbstverständlich, schließlich sind wir in Schöneberg mit entsprechender Klientel, gibt es die Hot Dogs auch vegetarisch. Ich nahm den Cheese Hot Dog, mein Begleiter entschied sich für den französischen Hot Dog. Ich erhielt einen klassischen Hot Dog mit einer großen Portion Käse und Tomatenwürfeln darauf. Der französische Hot Dog erinnerte uns an eine Ketwurst: die Wurst wurde zusammen mit dem Senf an der Schmalseite in das Baguettebrötchen gesteckt. Beides schmeckte sehr gut. Die Würstchen kommen von Neuland. Der Basic Hot Dog ist für zwei Euro erhältlich. Die anderen Varianten mit weiteren Zutaten kosten ein paar Cent mehr. So teuer finde ich das nicht. Wer einen Nachtisch möchte, kann sich einen Brownie bestellen. Sie sahen selbstgemacht und lecker aus. Dazu gibt es diverse Getränke, im Hintergrund sah ich mehrere Kühlschränke mit den verschiedensten Getränken. Während wir warteten bewunderte ich die schöne Stuckdecke im Laden. Wer mit dem Pkw anreist, hat einige Schwierigkeiten, einen Parkplatz in dieser Gegend zu finden. Der U-Bahnhof Eisenacher Straße ist um die Ecke. Geöffnet ist täglich von 11.00 h – 24.00 h. Wir können jedem Hot Dog Liebhaber, der in der Gegend zu tun hat, einen Besuch bei diesem Imbiss empfehlen. Seit langen Jahren existiert an dieser Stelle der Hot Dog Laden. Als wir wieder einmal vorbeikamen, fragte mein Begleiter, ob es ein Hot Dog sein sollte. Na klar, wenn wir schon mal da waren! Es ist ein Imbiss, die Hot Dogs erhält man am Schalter. Links und rechts daneben finden sich die Angebote. Angefangen vom Basic Hot Dog über den klassischen Dänischen Hot Dog finden sich auch Kraut Hot Dog mit Sauerkraut, französischer Hot Dog mit wahlweise süßem oder Dijonsenf und... mehr lesen konnie hat Gaststätte Ebel in 12524 Berlin bewertet "Serviert wird bei Ebel Frühstück ..." Serviert wird bei Ebel Frühstück und deutsche Hausmannkost / gutbürgerliche Küche. Das Essen ist lecker. Die Portionen sind groß. Es gibt von Mo - Fr jeweils ein Tagesessen. Eine Übersicht über die Tagesessen der jeweiligen Woche und eine Speisekarte finden sich auf der Website. Events wie Preisskat, Diskoabende etc. sind ebenfalls auf der Website ersichtlich. Für Veranstaltungen gibt es mehrere Nebenräume und einen großen Saal für ca. 80 Personen. Es gibt eine kleine Bühne für die Musik, die separat an der linken Wand eingelassen ist. Für die Veranstaltungen werden auch Büffets angeboten. Einmal hatten wir eine Familienfeier im Saal für gut 40 Personen. Das Büffet war reichhaltig und lecker. Die Getränke ließen nicht lange auf sich warten, da eine Bedienung den ganzen Abend nur für unsere Feier zur Verfügung stand. Die Feier fand in einer angenehmen Atmosphäre statt, die Gäste haben sich wohl gefühlt. Das Ambiente ist gediegen-rustikal. Es wirkt gemütlich und einladend. Im Sommer gibt es einen Biergarten vor dem Lokal. Bedient wird man vom Inhaber und seinen Angestellten. Alle sind ausgesprochen freundlich und entgegenkommend. Das Lokal befindet sich in der Ortsmitte von Altglienicke, direkt gegenüber der Kirche. Wer deutsche Küche und eine freundliche Atmosphäre mag, ist hier richtig. Serviert wird bei Ebel Frühstück und deutsche Hausmannkost / gutbürgerliche Küche. Das Essen ist lecker. Die Portionen sind groß. Es gibt von Mo - Fr jeweils ein Tagesessen. Eine Übersicht über die Tagesessen der jeweiligen Woche und eine Speisekarte finden sich auf der Website. Events wie Preisskat, Diskoabende etc. sind ebenfalls auf der Website ersichtlich. Für Veranstaltungen gibt es mehrere Nebenräume und einen großen Saal für ca. 80 Personen. Es gibt eine kleine Bühne für die Musik, die separat an der linken Wand... mehr lesen konnie hat Restaurant Amera in 12103 Berlin bewertet "Auf das Amera wurde ich durch einen..." Auf das Amera wurde ich durch einen Internet-Eintrag aufmerksam. Die Beiträge bewerteten es großenteils gut, und ich machte mich auf der Website kundig. Der erste Besuch fand an einem Ostersonntag statt. Abends war das Restaurant gut besucht, es fand sich aber noch ein Tisch für uns. Wir mussten nicht lange auf die Karte warten. Dazu wurden ein Schälchen Oliven und Ciabatta serviert. Die Gerichte, von Pasta über Pizza bis hin zu Fleischgerichten, bewegen sich preislich im leicht gehobenen Niveau. Dafür sind die Portionen reichhaltig, und vor allem: das Essen ist lecker. Die Steinofen-Pizzen gibt es in zwei Größen: 32 cm und 40 cm. Die 40 cm-Pizzen können geteilt werden; jede Hälfte kann anders belegt werden. Für einen Aufpreis gibt es zu einer 40 cm-Pizza für zwei Personen zwei Salate dazu. Probiert haben wir die Pizzen noch nicht. Wir entschieden uns beim ersten Besuch für Ravioli Noci, gefüllte Ravioli mit Nusssauce, sowie Gnocci Napoli mit Tomatensauce und Hähnchenbrustfilet. Beide Gerichte waren ein Gedicht. Beim zweiten Besuch bestellte mein Begleiter Linguini mit Pfifferlingen von der Extrakarte. Ich probierte ein Fleischgericht; Hähnchenbrustfilet mit Gorgonzolasauce und Röstkartoffeln. Beide Gerichte waren wieder großzügig bemessen und sehr gut. Gefallen hat mir die Gorgonzolasauce, die nicht mit Sahnesauce gestreckt wurde, sondern leichter war und gut nach Gorgonzola schmeckte. Zu dem Fleischgericht wurden etliche Röstkartoffeln serviert; das sind angebratene Kartoffelhälften. Salat gab es nicht, er war auch nicht in der Karte erwähnt. Als Nachtisch probierten wir Tirami Su, die Hausspezialität. Es schmeckt wirklich lecker. Anstandslos wurden zwei Löffel gebracht, weil wir jeder keine ganze Portion mehr geschafft hätten. Die Getränke bewegen sich im oberen normalen Bereich. Bei den Weinen gibt es eine ordentliche Auswahl, wo jeder etwas finden sollte. Das Ambiente ist gediegen-elegant. Es passt zum leicht gehobenen Standard der Küche. Die bereits erwähnte Sommerterrasse ist geräumig, mit etlichen Tischen. Sie liegt an einer ruhigen Seitenstraße, Verkehrslärm stört hier nicht. Nur Parkplätze sind nicht ganz leicht zu finden. Das Personal haben wir freundlich erlebt. Beim ersten Besuch war man freundlich-distanziert, mit der Betonung auf freundlich. Ostersonntag findet sich sicherlich Laufkundschaft ein, die sonst nicht in der Gegend zu Hause ist. Man kannte uns ja nicht. Beim zweiten Besuch wurden wir von einem älteren Herrn, der offenbar zur Familie gehörte, bedient. Er war freundlich-kumpelhaft und sehr aufmerksam. Er gab sich alle Mühe, uns zu weiteren Besuchen zu animieren. Das hat er erreicht. Wir waren inzwischen öfter im Amera essen und jedes Mal von dem guten Essen angetan. Wir können einen Besuch im Amera empfehlen. Auf das Amera wurde ich durch einen Internet-Eintrag aufmerksam. Die Beiträge bewerteten es großenteils gut, und ich machte mich auf der Website kundig. Der erste Besuch fand an einem Ostersonntag statt. Abends war das Restaurant gut besucht, es fand sich aber noch ein Tisch für uns. Wir mussten nicht lange auf die Karte warten. Dazu wurden ein Schälchen Oliven und Ciabatta serviert. Die Gerichte, von Pasta über Pizza bis hin zu Fleischgerichten, bewegen sich preislich im leicht gehobenen Niveau. Dafür sind die... mehr lesen konnie hat Trattoria Pane e Vino in 12357 Berlin bewertet "Nachdem das Lokal lange geschlossen..." Geschrieben am 24.07.2013 2013-07-24 Nachdem das Lokal lange geschlossen war, wird es vom jetzigen Betreiber seit einigen Jahren erfolgreich bewirtschaftet. Wir sind versuchsweise nach langen Jahren wieder hingegangen. Das italienische Essen hat gehobenes Niveau zu durchschnittlichen bis leicht gehobenen Preisen. Egal ob Pasta, Pizza oder Fleischgerichte - uns hat es bisher immer geschmeckt (Fisch mögen wir nicht besonders, können wir daher nicht beurteilen). Zusätzlich zur Standardkarte gibt es eine monatlich wechselnde Extrakarte. Im Sommer besonders lecker finde ich Scaloppa al Limone – Schweineschnitzel mit Zitronensauce. Das schmeckt an heißen Tagen hervorragend. Einer meiner weiteren Favoriten ist Petti di Pollo alla Senape – Hühnerbrustfilet mit Senfsauce. Und Saltimbocca alla Romana geht immer. An Getränken gibt es Pils und Köstritzer Schwarzbier vom Fass. Dazu die in vielen Restaurants üblichen offenen italienischen Weine sowie eine gute Auswahl an Flaschenweinen. In einer Vitrine sind diverse Grappasorten in unterschiedlichen Preislagen ausgestellt. Es ist empfehlenswert, vor der Bestellung einen Blick auf die Preise zu werfen. Das Ambiente ist gediegen – gemütlich. Es gibt einen separaten Raum für Festlichkeiten sowie eine Raucher-Lounge. Im Sommer kann man im Garten vor dem Haus sitzen. Das Personal ist freundlich. Besonders hervorzuheben ist der Chef des Hauses, der immer äußerst zuvorkommend zu seinen Gästen ist. Einen Besuch können wir empfehlen. Das Lokal liegt eher versteckt an der Stubenrauchstraße. Wer mit dem Pkw anreist, hat es nicht weit bis zur Stadtautobahn-Auffahrt an der Stubenrauchstraße. Eine Haltestelle des M11 befindet sich direkt vor der Tür. Zum U-Bahnhof Zwickauer Damm läuft man ca. 5 Minuten. Nachdem das Lokal lange geschlossen war, wird es vom jetzigen Betreiber seit einigen Jahren erfolgreich bewirtschaftet. Wir sind versuchsweise nach langen Jahren wieder hingegangen. Das italienische Essen hat gehobenes Niveau zu durchschnittlichen bis leicht gehobenen Preisen. Egal ob Pasta, Pizza oder Fleischgerichte - uns hat es bisher immer geschmeckt (Fisch mögen wir nicht besonders, können wir daher nicht beurteilen). Zusätzlich zur Standardkarte gibt es eine monatlich wechselnde Extrakarte. Im Sommer besonders lecker finde ich Scaloppa al Limone – Schweineschnitzel mit Zitronensauce. Das... mehr lesen konnie hat Café & Crêperia in 12357 Berlin bewertet "Ein schönes Café mit einem ungew�..." Geschrieben am 22.07.2013 2013-07-22 Ein schönes Café mit einem ungewöhnlichen Angebot: es gibt Crepes in alles Variationen. Süß mit diversen Füllungen und Eis dazu, oder einige herzhafte Varianten. Außerdem sind Kuchen, Eisbecher und Frühstück erhältlich. Dazu verschiedene Kaffeespezialitäten und Teesorten. Wir haben uns im Lauf der Zeit durch das Angebot probiert und waren von allem angetan. Hauptsächlich werden von uns Crepes bestellt, wir haben auch schon einige Male hier gefrühstückt. Am Wochenende ist eine Reservierung zum Frühstück empfehlenswert. Es gibt eine Gutscheinkarte, in die für jede Tasse Kaffee oder Tee ein Stempel kommt. Ist die Karte nach 10 Stempeln voll, gibt es die 11. Tasse gratis. Die Speisen gibt es auch zum Mitnehmen, bis auf wenige Ausnahmen. Diese sind in der Karte entsprechend gekennzeichnet. Das Personal ist ausgesprochen freundlich und zuvorkommend. Das Ambiente entspricht einem Café und wirkt gemütlich. Die Atmosphäre ist entspannt und familiär. Viele Rudower und weitere Gäste kehren gern hier ein. Die netten Damen sind immer für einen Plausch zu haben. Im Sommer kann man im Garten hinter dem Haus sitzen. Auf den kleinen Parkplatz des Cafés passen höchstens vier Wagen. Weitere Parkplätze finden sich in den anliegenden Straßen. Rollstuhlfahrer gelangen durch den Garten und die Hintertür in das Lokal. Ein schönes Café mit einem ungewöhnlichen Angebot: es gibt Crepes in alles Variationen. Süß mit diversen Füllungen und Eis dazu, oder einige herzhafte Varianten. Außerdem sind Kuchen, Eisbecher und Frühstück erhältlich. Dazu verschiedene Kaffeespezialitäten und Teesorten. Wir haben uns im Lauf der Zeit durch das Angebot probiert und waren von allem angetan. Hauptsächlich werden von uns Crepes bestellt, wir haben auch schon einige Male hier gefrühstückt. Am Wochenende ist eine Reservierung zum Frühstück empfehlenswert. Es gibt eine Gutscheinkarte, in die für jede... mehr lesen Café & Crêperia Dieses Profil wurde 30350x aufgerufen. konnie hat 183 Bewertungen mit einer Durschnittsbewertung von 3.9 Sternen geschrieben. konnie hat am 01.Jan Geburtstag 1.125 Punkte 1.025 Punkte 43.934 Punkte 1.075 Punkte
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Sanct bernhard gutschein humus erde verkaufen frank body rabattcode Movie park bottrop achterbahnen obi gutscheine mai 2018 c&a gutschein auch online einlösen Lewes de hotel lidl babysachen wann gebrauchtwagen am besten verkaufen gutschein muster vorlage deals schalke shop gelsenkirchen….. Vitaapotheke mein duft de nfl game pass free trial length adac plus mitgliedschaft amazon gutschein gutschein film schwarzer freitag suva schweizer lotto gewinner geschenkidee gutschein einlösen asos uhren damen sale nissan qashqai retroviseur rabattable Gutschein code amazon märz 2019 zecplus… schockemöhle gutscheincode Blanko gutscheine ausdrucken dietvet gutscheincode obi jettingen gartenmöbel Otto guthaben mit bestellung verrechnen vertbaudet deco media markt liebherr kühlschrank angebot Duty free originelle geschenke für männer zum selbermachen takko fashion online shop sefamerve ferace indirimli ürünler verkauf condor schnelle diätküche geschenk zur hochzeit beste freundin Beste laptops 2019 preis leistung frankonia rabatt coupon kino basel geschenkgutscheine Leise online bestellen audible gutschein abo ankerkraut gutschein ausdrucken Drogerie müller an und verkauf auto köln pixelnet rabatt gutschein toysrus gutscheine zum ausdrucken winterjacke damen">guts gusto vacatures si centrum sauna gutschein amazon tom tailor winterjacke damen 3 einzelunternehmen gewinn rechner ikarus rabatt futterplatz rabatt gutscheine rabatt gutschein and other stories polo ralph lauren outlet coupon canada Meinxxl gutschein versandkostenfrei immobilienscout24 de ausland nextpharma verkauf Erfahrung mit biker boarder de steinway verkauf gutschein selber machen weihnachten Ps4 gutschein code nicht lesbar poco geschenkkarte gültigkeit mädelstag gutschein Brands4friends rücksendung versandkosten gutscheincode mister lady gutscheine bauhaus 2015 Felix reisen gutschein mytoys rabattcode versandkostenfrei polo motorrad berlin tegel Brautkleid online kaufen günstig dkb kreditkarte caliroots 15 prozent rabatt club plus ug dresden erfahrungen ameropa gutschein gutschein single gutscheinbuch Spotify 3 monate 1 euro degussa goldhandel ch de preise aspx rabatt schwerbehinderung Papa johns promo code 2019 july gutschein ohne ausstellungsdatum wie lange gültig happy birthday gutschein New energie strom kündigen modepark röther talstraße ehingen (donau) asos rabatt neukunden Condor flüge essen und trinken warehouse deals amazon fr otto rabatte juni 2019 Engelhardt strauss arbeitskleidung steam geschenkkarte mehrwertsteuer digitalo rabatt, Swb telefon und miles and more kreditkarten aktionen sportscheck rucksack deuter aldi reisen deutschland süd internet rabatt auf macbook pro soccer fans mymuesli adventskalender deluxe inhalt gutschein mirapodo april 2019 decathlon köln city are the worst, Hühner verkauf raiffeisen kusel autohändler an und verkauf otto gartenmöbel tische, Geschenk für frischgebackene mama carinokarten gutschein musterkarte terrakotta armee bremen fotografieren, H&m club mitgliedschaft kosten saturn gutscheine kombinieren gutscheine zooroyal, Atu angebote ölwechsel 5w40 wo kann ich ca gutschein kaufen vodafone callya ausland roaming saarbrücker zoo gutschein audials com en tunebite index html runners point gutschein code, Hertz studenten transporter mainzoo gutschein gewinn und verlustrechnung für kleingewerbe, Gutschein drslym tuifly web check in sitzplatz ändern studiobedarf24 gutschein akku für samsung galaxy s3 neo media markt online gutschein zalando lounge wichtel böblingen gutschein, Gutschein vabali spa düsseldorf berlin welcome card rabatt code 2019 tnt supplements florida, Vorwerk gutscheincode österreich c&a gutscheinkarte copydon amazon prime 30 tage testen erfahrung vorwerk staubsauger günstig online kaufen gefälschte markensachen verkaufen gutschein, Rabatt beate uhse dentorado rabattcode amazon prime unlimited angebot, Ebay kleidung bücher per app verkaufen make a wish saudi arabia, 2019 alternate jerseys nhl personalisierte geschenke mit foto beautyversand 24 Planet sports lagerverkauf dresden bahn bonus card upgrade 1 klasse hemden meister gutschein 2019 Religiöse geschenke gutschein code gutscheine zalando lounge bahn de bahncard punkte Mydealz gutschein flixbus bartpflege set douglas telkom mobile 2 phone deals Kann man gutscheine zurückgeben coupons zum ausdrucken oktober 2019 zeitschriften abo mit gratis handy Online coupons no need to print wayfair deutschlandcard rabatt lieblingstasche Gutschein restaurant selber gestalten kinderteppichland rabatt innogy smarthome funk heizungssteuerung China restaurant homburg saar öffnungszeiten an und verkauf pkw nordhausen vw touran neuwagen rabatt Kopfteil selber bauen erstausstattung baby amt liste lonely planet shop canada Otto spedition liefertermin london hotel gutschein werkzeugblitz gutschein Planet sports rücksendung adresse gutschein auf arabisch hse24 schlankstütz erfahrungen Fun key dance hannover medimax gutschein einlösen gutschein zoom erlebnis Us verkauf essen zalando z stars konto gutschein vorlage geburtstag word 5 minuten entspannung mr wash wiesbaden gutschein saphir geschenke taufspruch geschenk gottes geschenk gutschein cyberlink vodafone lidl mitarbeiter rabatt Peek und cloppenburg kleider deutschland saturn ratenzahlung ohne zinsen mybestbrands de gutschein Payback gutscheine kaufhof rabatt vw verkaufszahlen weltweit intersport bayonne black friday Rakuten tv monatliche kosten null domino's saarbrücken telefonnummer kinogutscheine hamburg unitymedia kabel bw kontakt leasing privatkunden gutschein h&m drucken Lensbest debeka die besten geschenke für kinder f secure preisvergleich Geschenk für halbjähriges baby domino stiftung reutlingen voltus rabatt code Semperoper gutschein essence adventskalender 2019 kaufland westernpferde verkaufsstall Alte kaputte schuhe verkaufen direct euronics online finanzierung aquaristik net gutschein vodafone wlan aus der steckdose preis line login italia gutschein gamesplanet Yakkay helma how to get uploaded premium account for free lumas gutschein 2018 Thalia tonie figuren gutscheincode bonprix september 2018 bayer verkauft monsanto Gewinn verlustrechnung kleinunternehmer rakuten tv about geschenke von kindern zum vatertag Forst bier verkauf nkd online shop angebote hip hop clothing paris Gutscheincode juniqe 2019 h&m recycling clothes discount möbel akut demeyere Nordsee gutscheine österreich dezember 2019 foodora gutschein app müller gutscheincode 10 Gutscheincode zooplus rosyfit rabattcode brautpaar geschenk trauzeugin Lieferheld chinesisch dresden wald kaufen preise baden württemberg gesetz starbucks gutscheine schweiz meinfoto bilder gardaland gutschein gutscheine schweiz Verkäufer will vom kaufvertrag zurücktreten ebay kleinanzeigen moebel style de philips shop code promo citibank promotion booking com enterprise sonderangebot nummer bewertung stage entertainment berlin jobs Baby one gutschein ausdrucken handball 2 go rabatt meinfernbus otto versand hanseatic kühl gefrierkombination golden jaguar bocholt gutschein gutscheincode waz gutscheine 2018 Hellofresh sklep mango tv opinie heidepark soltau tickets 2 für 1 geschenk basteln opa $50 credit psn rabattcode august 2019 gutschein tchibo januar 2018 Ebay kleinanzeigen verkauf von spielen ab 18 tripsdrill jahreskarte rabatt werdich gutschein Lufthansa gutschein mai 2017 gutscheincode vereinsexpress 2019 s oliver elegante mode Wakeup de paula's choice coupon code reddit 2019 kann man mit mediamarkt gutschein bei saturn bezahlen Mcwellness dortmund gutschein kaufen bad schandau gutschein therme palazzo gutschein kaufen Pizza hut münchen lerchenauer str adac mitglieder rabatt bei sixt mc donalds regensburg gutscheine Asus online shop uk burger king near me coupons obi gutschein bei rossmann Gutschein mama weihnachten buch de gutscheincode 5 euro cl gewinner automatisch qualifiziert Drohnen de gutschein does philips hue go need bridge breuninger platin card beantragen Amazon prime gutschein kaufen mr spex brillenversicherung geschenke für outdoorfans Notebook verkaufen schweiz adac finnlines rabatt aufkleber produktion de gutscheincode Payback prämien gutschein code 200 punkte uniqlo uk online shop amazon assistant gutschein geht nicht Geschenke 20 euro peters pralinen kaufen restaurant gutschein bremen chalet zu verkaufen in kamperland gutschein tradingshenzhen werbegeschenke büro german dream nails oder pretty nail shop l'occitane gutschein online einlösen danubiuseuropoints com Saal digital foto gutschein zalando costumi interi calzedonia gefrierschrank medimax soest Converse rabatt henri electronic gutschein arazhul shop led lampe 5 euro gutschein deichmann strom anbieter mit tv probierset sodastream sirup Luftgewehr feinwerkbau verkaufen ssi schäfer shop gmbh umsatz rabatt auf türkisch Lidl reisen rabatt code wellness gutschein erstellen kostenlos handy verkaufen kaputt youtube gutscheinverpackung hugo boss anzüge rabatt ebay 10 prozent paypal gutschein Tv online tvn style maison du monde destockage sixt rabatt code usa Calories in rabatt cineplex karstadt sport tennisbekleidung lacoste gutscheincode januar 2019 6 piece chicken nuggets burger king ikea family card anmelden österreich nissan leasing specials Feuerzeuge bedrucken lassen kleine mengen kfc alsfeld mytoys gutschein online kaufen Real markt fahrrad ljv rabatte rip curl voucher code. Kunst kaufen düsseldorf allnatura betten deutschland lotto bayern sonderauslosung gewinnerliste Ikea geschenkkarte gewinnen gabe geschenk kreuzworträtsel lieferzeit shein nach deutschland Mister auto ate gutschein gebrauchtes parkett verkaufen groupon sofortüberweisung extrem aufheller rossmann fotos pixum otc apo gutschein Wertvolle spielsachen 90er markenkoffer gutschein eingeben arbeitskleidung billiger erfahrungen Gutschein cunda mai 2019 mama spa stuttgart gutschein medion e4240 bedienungsanleitung Norma24 gutschein skiny bloomy garden 500 payback punkte gratis Hertie de gutschein huawei y6 tnt supplements leesburg fl netflix geschenkkarte code online kaufen medimax gutschein rabatt verkaufen burger cheeseburger kalori Kita gutscheine hamburg beantragen happy size neuer katalog otto gutschein versandkostenfrei für bestandskunden Torenda gutschein b und b halle saale asics werbeaktionscode Bmw on demand gutschein haflinger zu verkaufen hamburg gutschein vordrucke gratis Mp3 player de gutscheine rabattcode hundm rewe dein gutschein 250 euro daniel wellington herrenuhr günstig gutschein wog juni 2018 mcdonalds happy meal preis 2019 Trends gutschein amazon com geld zurück aktion ab in den urlaub gutscheinkarten drucken lassen maison du monde españa cortinas gutschein paypal city ring gutscheine linz wo einlösen Fba business verkaufen decathlon black friday nespresso vanilla cardamom hessnatur kindermatratze lena geschenke zum abschluss ab wieviel jahren amazon gutschein kaufen, Jako o kindergartenrucksack mc donalds frühstücksgutscheine kfc golden monday offer, Plus zahlungshinweise des verkäufers verivox strom gutschein armani code femme pieper size mode online movie choice gutscheine notebooksbilliger gutschein september 2019, brillen de optik ag bayreuth h und m gutscheincode mai 2017 a und o hotel amsterdam gutschein einlösen Deichmann 20 zniżki gärtner pötschke ambiente katalog nivea haus gutschein hamburg, German dream nails gutschein 5 gutschein weihnachten ausdrucken limonade selbst machen, Lidl rundreisen 2019 rasti land rabatt gutscheine besuch geschenk zweiter geburtstag junge, Alte wache restaurant ludwigslust cape june wieder bei qvc bild shop gutschein dezember, Legoland billund resort freddywear kurze hosen toggolino app kostenlos android eventim code rabatt vapiano gutschein zum ausdrucken nike de black real madrid gewinnspiel roller möbel offenburg telefonnummer uni wuppertal bücher verkaufen friday, Depeche mode enjoy the silence gabe & alok remix parallels discount coupon haushaltsauflösung karlsruhe verkauf, Gebrauchte thermomix tm31 verkaufen ikea kosten lieferung gutschein geschenke vom brautpaar an die gäste, Goertz de login mode von 1 2 3 paris rabatt buffalo Hühner verkauf check my lotto coupon vivara relogios mont blanc Rewe c&a gutschein 20 schuhtempel24 gutschein 40 fahrradverleih timmendorfer strand preise eingetragener verein gewinnerzielungsabsicht kleiderstange alte rohre comma gutschein dezember 2018 Rabatt coupon reifendirekt bezahlte online umfragen beantworten decathlon kundenservice mail Romantische gutscheine für ihn app gutschein amazon berlin kita gutschein beantragen Gutschein tarzan musical oberhausen gutschein gegen geld eintauschen städtebaulicher wettbewerb auslobung Zalando gutschein lego shop vip login quarter perform better jam ball rituals rabatt gutschein hannover airport parken gutschein horse kik online shop spielzeug planet fitness 24 hour locations smartdeal shell kündigen verkaufspferde bayern notebooksbilliger de gutschein handy werkstatt zu verkaufen hamburg samsung 65 zoll 4k media markt Palladium black friday 2019 schuhe gebraucht online verkaufen nanni diesel zu defshop store berlin sitzplatzreservierung air france kostenlos kreative gutscheine basteln verkaufen Lovoo diamanten kaufen wettbewerb aktuell ausschreibungen aktionscode reisenaktuell Superdry rabatt code verkaufe englische bulldogge hm gutscheine 2014 Fahrradverleih timmendorfer strand preise liquid life gutschein wakacje pl 2019 polskie morze Cirque du soleil edmonton coupon lieferservice yoko sushi hamburg eilbek bodfeld apotheke neukunden Tourist destination online c&a gutschein mai 2017 verkauf von auto buchen Pokemon go gutschein hugo boss online store gutscheincode darkorbit gutscheincode generator gutschein fotobuch saal digital einlösen wieviel rabatt bei audi neuwagen pegasus uçak bilet fiyatları kampanya Reifen de rabatt gutschein bei asos per nachnahme bestellen targa fotobuch rabatt gutschein nu3 schweiz elbandi schuhe babyprofi de gutschein Maxxim rufnummernmitnahme gutschrift amazon gutschein ausdrucken geht nicht aliva gutschein november 2018 Gutschein dws verlag schwerbehinderten rabatt neuwagen krazy lady coupon app Rabattcode cinestar joeys pizza chemnitz nike kinderschuhe sale Gutscheine s oliver anno online rtl gutschein elite tours gutscheine Gutscheine ohne mindestbestellwert nützliche geschenke für 2 jährige silberbesteck verkaufen rechner Gutscheine posterxxl oktober 2018 lottoland us mega millions engelbert strauss online shop kinder Expert steam gutschein r und v 24 versicherung login wellness gutschein mit übernachtung Dominos braunschweig gutschein the kooples deauville wandtattoo de gutscheincode Lands end rabatt gutschein tchibo online gutschein schweiz ralph lauren coupon promo code Casando vinyl verlegen post online shop high heels centerpieces 1&1 wlan und telefon gutschein deutsche bahn sitzplatzreservierung miles and more worldshop bose The voice of sexy geschenke für den freund tv movie jetzt kinder exoneit gutscheincode germany gewinner 2019 team geburtstagskarte mit gutschein zum ausdrucken verkauf von anlagevermögen mwst Cos promo code usa nanobike de dein fashion gutschein einlösen warmbad villach gutschein sachbezug 44 euro gutschein buchen gutscheincode the sting kortingscode kofferprofi rabatt gutschein dm pampers pants 3 westwingnow mehrere gutscheine einlösen maart 2019 Gutschein für apo rot kaufland de geschenke kinder gutschein Gutschein db 55€ geschenk hochzeitspaar pflichten verkäufer immobilie Michael kors taschen fashionette rabatt gutschein enamora soccx jeans damen sale Porsche cayenne turbo palmenmann gutschein rabattcode american dream fotos ausdrucken müller oder dm s zu verkaufen lüdenscheid mcdonalds öffnungszeiten ronja ch aktionscode Bad ragaz therme gutschein ikea dominos manheim pike praktikum verkauf bern vodafone mitarbeiter rabatt nachweis gutschein wert online abfragen da direkt widerruf email Gutschein zur geburt basteln geschenke an mitarbeiter grenze 2016 online apotheke dm drogerie Mayrhofen restaurant tipps smartphone tarife bei aldi ernsting's family bemeroder straße hannover Lidl reiseprospekt juni 2019 tchibo online gutscheincode frühlingsangebote auto Lieferando gutscheine einlösen trendaffe gutschein 2019 uplay rabattcode Intimissimi online italia gutscheine für den besten freund asos gutschein kaufen dm Electricworld 24 gutschein prüfung einzelhandel beratung ware gutschein guthaben abfragen saturn storm uhren limited edition usenext e mail adresse kündigung und verkauf ebay reisegutschein gardasee Cult beauty black friday code arznei24 tv gutschein baby gap online deutschland Kastanien verkaufen augsburg amazon ps4 spiele charts grillschule würzburg gutschein Opti fashion gutschein media markt saurierpark kleinwelka rabatt 2017 fc bayern münchen fanshop kinder exit the room gutscheincode prospekt dortmund roland herrenschuhe düsseldorf Decathlon fahrrad lieferung rabattaktion media markt big bang empire coupon H und m bezahlung klarmobil aktion kaspersky rabatt 2019 Gutschein zara home online gutschein vente unique wo gibts douglas gutscheine Geschenk familienausflug promod online shop kleider azuga sonnenschutz test Ravensburger spieleland gutschein gratis conrad geschenkgutschein einlösen royaldesign british shop gutschein schuhe toms silber abo burda direct kündigen com Zalando 10 euro gutschein juni 2018 dmax online shop gutschein verkauf ab lkw niederlande Gutschein profihaarwelt gutschein friseurshop haarlekin kurzhaar foxterrier welpen zu verkaufen Valentinstag geschenk gutschein burger king at gutscheine apple studenten rabatt preise Aida gutscheine wellness cect shop rabattcode 2016 british shopping eu Geschenke für erwachsene söhne wieviel rabatt stihl gazetka martes sport wloclawek Geschenk für walking dead fan sport sperk waltersdorf amazon prime music 0 99. Gutschein qvc versandkosten wellness gutschein handy an und verkauf augsburg delwi gutschein media markt online mehrere gutscheine einlösen wien spotify premium gutschein online Single küchen bei möbel boss shop moebelplus gutschein facebook freunde gewinnen unternehmen 100 euro leihen sofort livre photo cewe black friday geschenke für horrorfans fashion id rabatt coupon ricon manufaktur gutscheincode decathlon kurtki zimowe chłopięce Tagespreis gold verkauf hunkemöller passion points ausland mister kostüm gutschein Kusmi tea boite 25g sumup kartenleser gutschein native instruments gutschein kaufen Zalando marco polo t shirt playstation vr brille günstig kaufen überraschungen für das brautpaar an der hochzeit superwurm gutschein google play store gutschein 5 euro waschbaer outlet freiburg. Steigenberger hotel berlin address office depot associate discount online gutschein linsen billiger Mac schminke günstig kaufen elektro book gutschein lotto gratis del pensionato Lindt schoko abo lotto24 einloggen unitymedia 2play fly 400 router Mmoga office legal geschenkgutschein outlet center brenner 31 dezember ein unmoralisches angebot film online Roller angebote nächste woche traktor fahren gutschein gutschein kat & hond Lieferello gutschein code 2019 media markt intersport rabatt gutschein handmade taschen verkaufen otto de gutscheincode reparaturservice handy mcdonalds monopoly jackpot code einlösen Strunz forever young eiweiß gutschein animod bastelideen muttertag krippe Outlet verkaufsoffen gutschein vorlage kostenlos word im walking sandalen Gewinner goldene kamera autokauf rabatte white stuff gmbh oldenburg rabatt sendmoments 2009 outfittery höhle der löwen bundeswehr depot verkauf Disney store münchen bewerbung gewinn nutzen ertrag kreuzworträtsel serengeti park gutschein 2 für 1 2019 erwachsene Massimo dutti online shop rückgabe waschbär gutschein 2018 mediasurf gutschein Bluetooth pc lautsprecher media markt geschenkgutschein amazon video gebrauchte container kaufen nürnberg Paypal gutschein nachträglich einlösen bulldogge mischling zu verkaufen gutgucken gutscheincode Dein klettershop retoure ikea bett hemnes wayfair gmbh mitarbeiter Elektrogeräte neumann 24 gutscheincode viva blue mallorca muro mann mobilia wiesbaden transporter mieten Bodenverkauf de gutschein westwingnow rücksendung kosten marshall bluetooth box kilburn Fachwerkhaus zu verkaufen nrw klm royal dutch airlines tracking pizza speedy steinheim Murgtal gutschein bildplus kostenlos engelhorn outdoor Gutschein silberstab aktionscode media markt tarife berlin gutschein basteln, medion smart home kamera gutschein jamie oliver restaurant consumed gutschein Fl studio gutschein zattoo sender sortieren fire tv medimax waschmaschine, Games2game gutscheincode yellow jacket h&m fire tv stick ohne prime einrichten, The makeup spot rabattcode 2018 windelbar rabattcode michael kors uhren damen gold sale, Yourhome gutschein 2019 stick and style gutscheincode alpenwelt gutscheincode, Saturn apple vistaprint coupon 50 off wechselflor rabatte snapfish fotopuzzle pencil 2 ab fischer wolle gutschein code hamburg gutschein massage marco polo code in den urlaub deals harz travel24 eigene anreise, Gutscheine vorlage weihnachten 60 kfz ikea hanau öffnungszeiten heute drucker rabatt yves rocher 50 überraschung versicherung rubbellos gewinn versteuern, Eventim rabatt gutscheine auto an export händler verkaufen mactrade finanzierung student, Werbegeschenke weihnachten kleine mengen stickerpoint de qiero online katalog blättern, Evoque rabatt zumnorde clarks gutschein glamour bit electronix gutschein jolifin nails gutschein gutschein eingeben aktionscode für peek und cloppenburg, Postident coupon lidl ausdrucken ebay 10 gutschein autoteile gutschein american apparel, Energie aus wasser gewinnen notino gutschein märz 2019 gutschein raiffeisenmarkt de, H&m bezahlung gutschein hifi im hinterhof armband damen gravur Zumflirten gutschein was passiert wenn man teebaumöl trinkt abgefahrene geschenke Gutschein texte wellness audi a4 b7 lieferheld gutscheincode februar 2019 a&o hotel gutschein 2 nächte mcdonalds gutscheine bayreuth gebraucht kaufen shop gutschein, Amazon bestellung storniert vom verkäufer leonardo gutscheincode bauer sucht frau gewinnspiel gewinner heute, die schönste urlaubsorte in deutschland vattenfall freunde werben adac luftrettung online shop Pizza mundfein rabattcode h&m online shopping uk darf man bei ebay kleinanzeigen spiele ab 16 verkaufen, Jogging point de erfahrung hollister rabattcode glamour mömax gutschein montigo hotels gutschein gutscheine für sex zum ausdrucken moderne küche kaufen günstig essen, Gutscheincode frank flechtwaren lush gutschein zum ausdrucken ikea de kommode, Go kart neufinsing gutschein fiesta online adventskalender code gutschein kinoabend, Buy legoland tickets online gta 5 immobilie verkaufen imac lehrer rabatt, Vw rabatt diesel groupon gutschein neukunde myboshi feuerzeuge bedrucken lassen österreich rabatt c und a 29 geburtstag geschenk no 1 weiß. Gap promo code us burger king lieferung rostock 8 ball customs greenacre, Gutscheincode easyname 2019 louis motorrad gutschein crazy factory gutscheincode juli 2018, stadler bike shop germany hofer reisen at gutschein najoba vip club Vegan box online shop zalando lounge moje konto ltur bahn tickets buchen, Notebooksbilliger gutscheincode versandkostenfrei smilodox shop deutschland fsb cologne de gutschein einfamilienhaus mit mieter verkaufen wellness gutschein mit übernachtung tui best family hotels ibiza, Sonnenklar reiseangebote 2019 zypern clubhouse golf coupon norma24 gutscheincode versandkostenfrei, Gutschein für reise nach paris händel wettbewerb 2019 spar coupons edeka, Ikea adventskalender gutschein einlösen startup wettbewerbe deutschland geschenk basteln 50 geburtstag, shell adac rabatt 2 cent spielautomaten gewinnchance erhöhen tierpark brüggen gutschein Coupon jako o versandkostenfrei mobilcom debitel vodafone discount coupon code mmoga live support deutsch philips discount code 15 aufladen clever fit bayreuth gutschein, Rabatt eismann ikea gutschein hübsch verpacken coupon gutschein dm Gutscheincode vfb tickets temo elektro de geschenk panzer wot Meinfoto acrylglas erfahrung novum hotel rabattcode geschenk für eiserne hochzeit studioline münchen freeletics kündigen 14 tage soulbottle gutscheine 2019 Telekom rabatt auf zubehör galeria kaufhof mitarbeiter rabatt geschenke zum 50 für frauen toom baumarkt online bestellung vattenfall tink de praemie deutsche post nachsendeservice gutschein Toggo gewinnspiel gewinner geschenke zur geburt mit namen junge camp david gutschein kaufen adac rabatt 2019 gutschein formmed edreams de gutschein Mytoys de gutscheinkarten verpacken von gutscheinen entia gutscheincode Wer wird millionär gewinner schreibt buch rtl2 de dein geschenk tipp24 com amazon gutschein Sparhandy tv erfahrungen adler gutschein märz 2019 praxisdienst de bestellhistorie Kindersitz nach unfall verkaufen rolf benz sofa gebraucht kaufen werbegag geschenk englisch Amazon oral b 8000 gutscheine online apotheke 2018 mytoys gratis versand code Gutschein für mytoys de check24 autoversicherung gutschein single kaffeemaschine bei otto Bio verkauf ab schuh schmid karlsfeld gutschein haus zu verkaufen steiermark bkh kitten blau zu verkaufen hof kataloge kostenlos bestellen wohnen porsche verkaufsleiter Gratisproben schwangerschaft pampers wish pangea wettbewerb österreich dolce gusto discount code 2019 europaletten verkauf cottbus rabattcode mai gutscheincode bei penny Hugendubel ebook angebote nature love gutschein allianz collection online shop Babyparty geschenk verpacken jacob elektronik rabatt oder gutscheincode fläminger jagd geschenke Gmx lotto gutschein code disneyland paris rabatt zalando ch gutscheincode 2016 Cult beauty deutschland qatar airways kostenlose sitzplatzreservierung fotobuch gutschein 2019 Erfolgreich verkaufen auf ebay amazon & co daheim de gutschein 10 movie park tickets Büroshop24 mainz kastel gutscheincode bayernpark legoland übernachtung jahreskarte Faz gutscheine studenten adidas outlet herzogenaurach öffnungszeiten 24 12 zündapp ks 50 kaufen Rabattcode düsseldorfer flughafen nba store eu retoure made gutschein code Activ sports wiesbaden central cafe flensburg brunch sternregister de sternbilder uebersicht php Autoverkauf text dab radio mit cd bei saturn babywelt messe essen gutschein Postbus adac tanken rabatt shell handy andy services san antonio einschulung gutschein gutschein einlösen toys r us gutschein bei penny stena line kiel göteborg last minute Gutscheine legoland günzburg gutscheincode miniatur wunderland swook gutscheincode Gutscheincode weg de amazon guthaben aufladen just spices code blogger 2019 quelle onlineshop ausverkauf gutschein gerry weber online mit gutschein gutschein pharmeo mai 2017 Itunes gutschein kostenlos lovoo premium pferdesporthaus loesdau de Neukunden gutschein mytoys dm drogerie nivea soft pflanzen für dich erfahrungen Baur versand 20 neukundenrabatt segmüller geschenkgutschein kaufen lotto 6 49 gewinnklassen Codigo promocional iberostar hoteles notino gutschein 2018 machine dolce gusto prix neuf Ankauf pizza de promo code lottoland discount code australia nickis mode handys erfurt drivenow gutschein code top car rental mallorca Wagnis und gewinn bau ulla popken lagerverkauf berlin m ebay de wow rabattcode postbus adac dreamlines developers öffnungszeiten vorlage geschenkgutschein kino Uploaded premium free 2019 porta möbel leipzig prospekt geschenkgutschein jack wolfskin Tom tailor rabatt code bayern park öffnungszeiten gutscheine alternate gratis Maison du monde portugal was ist rabattgrundjahr outfitter aktionscode probe bahncard 100 kosten gutscheincode musik produktiv vexcash com erfahrungen 2019 Groupon pizza hut curitiba reise gewinnen 2019 kamera ankauf berlin neukölln Mme tussaud berlin baumarkt gutschein spruch packmee gutschein partner Zooplus gutschein april wie gewinne ich kunden für mein unternehmen rentalcars com nz Soccer fans destroy stadium an und verkauf halle innenstadt teufel gutschein ebay Rabattcode scandlines torebki michael kors z aliexpress jobs verkauf dortmund Klick energie strom erfahrungen gutschein cinemaxx göttingen pop maquina wie kann ich in der stillzeit gesund abnehmen gutschein für adidas de outlet wolfsburg gutschein de cartao Ehomeportal de fahrradhelm bei lidl otto kostenloser versand für bestandskunden Kraemer coupon yves rocher santos grill ersatzteile gutschein euronics oktober 2019 ratenkauf bei media markt kundenservice nummer möbel ankauf berlin reinickendorf Copacabana gutschein jeden monat ein gutschein friedrichshafen gutschein wo einlösen Phantasialand adac ermäßigung 2019 gutscheincode meincupcake give me five more minutes Pearl versandkosten sparen schloss eberstein gutschein online gutschein betty bossi Steigenberger promotion code fitvia bewertung o2 multicard einstellungen codes Aldi süd blumentopf freihändiger verkauf vor zwangsversteigerungstermin which airlines use miles and more Rossmann fotogeschenke dauer glamour shopping week herbst 2019 asos gutschein nivea online shop Amazon spar abo direkt kündigen μεδια μαρκτ θεσσαλονικη sieger dancing on ice 2019 Postbus gutschein juni 2018 fleur dessous adobe lightroom studentenrabatt Rabattcode eventim september 2019 secret escapes competitors gant deutschland online shop Euro car wash coleraine smile pizza potsdam auto mit mängel verkaufen Gutschein über ein essen eurovision song contest 2005 winner kann man geschenke zurückfordern Landesgartenschau 2017 gutschein burger me wolfsburg royal caribbean gutscheincode Party city gutschein 2018 qatar airways flüge buchen sport kanze gutscheincode Verkaufsoffener sonntag ikea waltersdorf 2019 zooplus gutscheincode dezember douglas gutschein 5 Win2day free bonus code cdkeys com mein schiff 3 shop kein rabatt bei gebrauchtwagen mytoys katalog 2019 as de pique quete krähe versand geschäftsführer gutscheine für kinder 5 gutschein xbox 360 z kinectem media markt Routenplaner für boote kostenlos douglas perfumy damskie chloe toys r us koblenz aktuelle angebote Tolles geschenk expert müller schweinfurt telefonnummer weg de gutscheincode dr tigges literatur gutschein für beste freundin engelhorn sport skireisen portwein verkaufen Rewe geschenkgutschein fake gutscheine mediterana bergisch gladbach rückgabe amazon warehouse deals Betzold lehrmittel h m online shop technische probleme an und verkauf zossen öffnungszeiten Media markt aktion dezember 2019 point rouge gutschein mister lady jeans traunstein Haus kaufen berlin mariendorf ebay gutscheincode einlösen wo goldene konfirmation geschenke Blumen degussa bank stuttgart goldpreise mcdonalds osterkalender 2019 heute discount code budgetair bakker katalog mmoga gutschein mercedes oldtimer verkauf Footway gutscheincode cupom desconto airbnb janeiro 2019 best in home espresso machines Dfds gutscheincode mymuesli rabatt flatex aktionscode österreich löffler gutschein google pixel rabatt coupon gutschein kabika Eventim gutschein juni 2019 jbl go vs amazonbasics rabatt eintritt playmobil funpark Camp david gutschein online bentheimer schafe zu verkaufen caneva aquapark rabatt Adler mode kleider dirndl online action car neuwagen mit großem rabatt
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Europameisterschaft im Distanzreiten 2017 in Brüssel / Belgien - Distanzreiten Am 17. August 2017 (14.-19. August) fand die Europameisterschaft im Distanzreiten 2017 im Bois de la Cambre in Brüssel (Belgien) statt. Für Deutschland gingen Sabrina, Melanie, Rebecca Arnold und Ursula Klingbeil an den Start. Sabrina Arnold gewann mit Tarzibus (07:14:52 / 22,531 km/h) und ist Europameisterin im Distanzreiten 2017. Glückwunsch auch an Rebecca Arnold mit Serpa 2 (11:14:46 / 14,521 km/h) zum erfolgreichen Finish. In der Teamwertung gewann Spanien vor Italien und Schweden. Platz 4 für die Schweiz, Platz 5 für Bulgarien. Leider konnten Ursula Klingbeil mit Aid du Florival und Melanie Arnold mit Sevinc OX aus Deutschland, sowie Veronika Münger mit Ups du Cavallon und Andrea Amacher mit Rustik d’Alsace aus der Schweiz den Ritt nicht in der Wertung beenden. 68 Starter, 33 in der Wertung Sabrina Arnold (Deutschland) mit Tarzibus (07:14:52 / 22,531 km/h) Alex Luque Moral (Spanien) mit Calandria PH (07:32:41 / 21,644 km/h) Angel Soy Coll (Spanien) mit Tonik de Becherel (07:32:42 / 21,643 km/h) Omar Blanco Rodrigo (Spanien) mit Selif de la Nie (07:50:22 / 20,831 km/h) Kamilla Kart (Polen) mit For Ferro (08:07:20 / 20,105 km) Laetitia Goncalves (Frankreich) mit Tam Tam Tokay (08:11:45 / 19,925 km/h) Allan Leon (Frankreich) mit Spirit de Crouz (08:11:46 / 19,924 km/h) Carmen Römer (Niederlande) mit Priam des Roches (08:13:40 / 19,847 km/h) Perrine Campanini (Italien) mit Vega du Clos (08:35:43 / 18,999 km/h) Sara Henriksson (Schweden) mit Elopolda (08:35:44 / 18,998 km/h) Tom Macguinness (Irland) mit Sasha d’Aillais (08:47:35 / 18,571 km/h) Barbara Lissarrague (Schweiz) mit Ainhoa Arkiris (09:09:12 / 17,840 km/h) Karin Boulanger (Belgien) mit Tawfiq du Courtisot (09:09:13 / 17,840 km/h) Constanza Laliscia (Italien mit Rok (09:18:21 / 17,548 km/h) Miriam Mala (Slowakai) mit Spirit (09:24:35 / 17,354 km/h) Harry Ingram (Großbritannien) mit Warrens Hill Chayze (09:25:54 / 17,314 km/h) Rachel Atkinson (Großbritannien) mit Tannasg Psyches Realm (09:25:56 / 17,313 km/h) Jeanette Wilhelm (Niederlande) mit Chatar F (09:25:58 / 17,312 km/h) Luca Campagnoni (Italien) mit Kida (09:44:01 / 16,777 km/h) Patricia Schilliger (Schweiz) mit Djoba de Luriecq (09:52:27 / 16,538 km/h) Gina Saetrang Holby (Norwegen) mit PL Sharif (09:59:44 / 16,337 km/h) Margarida Oliveira Soares (Portugal) mit Eclipse da Camoeira (09:59:45 / 16,337 km/h) Romane Yernaux (Belgien) mit Sichen des Sauvlons (10:01:26 / 16,291 km/h) Rumen Boyanov (Bulgarien) mit Tihawan d’Emmare (10:19:28 / 15,817 km/h) Denis Furlanski (Bulgarien) mit Pompey (10:25:07 / 15,674 km/h) Emma Svanang (Schweden) mit TS Coyote (10:26:47 / 15,632 km/h) Anneli Ohlen (Schweden) mit Min Pontijack (10:26:48 / 15,632 km/h) Lena Erikkson (Schweden) mit Willy Wonka (10:26:49 / 15,631 km/h) Ivan Stoichev (Bulgarien) mit Moz (10:31:06 / 15,525 km/h) Petr Jadlovsky (Tschechische Republik) mit Naomi Dakota (10:58:12 / 14,886 km/h) Heigo Rohtla (Estland) mit Fatas Zanzibaar (10:58:13 / 14,886 km/h) Rebecca Arnold (Deutschland) mit Serpa 2 (11:14:46 / 14,521 km/h) Jeanne Brefin (Schweiz) mit Partiba CH (11:14:47 / 14,520 km/h) Spanien (22:55:45 – erste 3 Reiter zusammen) Italien (27:38:05 – erste 3 Reiter zusammen) Schweden (29:29:19 – erste 3 Reiter zusammen) Schweiz (30:16:26 – erste 3 Reiter zusammen) Bulgarien (31:15:41 – erste 3 Reiter zusammen) Startlisten zum Download: Startliste Einzelreiter BRÜSSEL – EUROPAMEISTERSCHAFT IM DISTANZREITEN 2017 von Christian Lüke Am 17. August war die belgische Hauptstadt Brüssel Veranstaltungssort der Europameisterschaft im Distanzreiten 2017.Zwei Tage später wurde auf der gleichen Strecke zusätzlich die Weltmeisterschaft der Jungen Pferde auf 120 km ausgetragen. Die Beflaggung entlang der Strecke war Schwarz-Gelb-Rot, die Farben der belgischen Fahne, aber auch die Farben Deutschlands! Sabrina Arnold war die überragende Reiterin in Brüssel, auf beiden Wettbewerben stand sie ganzoben auf dem Podest: Europameisterin mit Tarzibus und Siegerin der WM der Jungen Pferde mit Tammam la Lizonne. Die Austragung eines Distanzritt-Championats in einer Großstadt ist selten. Organisiert wurde die diesjährige Europameisterschaft in Brüssel vom ehemaligen belgischen Distanzreiter und jetzigen belgischen Nationaltrainer Pierre Arnould. Nachdem die EM 2015 und WM 2016 in dem slowakischen Šamorín stattfanden, hatte sich sich Arnould für Brüssel als Austragungsort der EM 2017 stark gemacht. Eines seiner Anliegen war es, den Distanzreitsport durch die Großstadtnähe in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, so wie 1994 im Stadtpark von Den Haag, wo Arnould einst mit seinem Pferd Belle bei den WEG den 7. Rang belegte. Nach den Brussels Equestrian Endurance Masters im August 2016 – der erfolgreichen EM-Testveranstaltung – stand Brüssel als Veranstaltungsort der EM in diesem Jahr fest, ebenfalls auch für die WM der Jungen Pferde 2017. Man dufte gespannt sein, wie sich ein solches Großevent mit einer Hauptstadt verbinden lässt. Für Deutschland konnten sich im Vorfeld vier Distanzreiterinnen für die EM qualifizieren: Rebecca Arnold (Walddorf-Häslach) mit ihrem 10-jährigen Wallach Serpa 2, Sabrina Arnold (Venelles/ Südfrankreich) mit dem ebenfalls 10-jährigen Wallach Tarzibus, Uschi Klingbeil (Buch) mit der 10-jährigen Stute Aid du Florival und Melanie Arnold (Kirchheim-Teck) mit Sevinc OX, der 14 Jahre alten Stute, die bereits dreimal die Deutsche Meisterschaft unter Melanie gewonnen hat. Als Team-Tierärztin begleitete Martina Zink die Mannschaft, Nicolas Hörmann vom DOKR war zusätzlich in Brüssel, um sich als Beobachter ein Bild von unserem Team zu machen. Die Wahrscheinlichkeit einer oder sogar mehrerer Medaillen für Deutschland unter Equipechefin Annette Nothhaft war hoch, denn sowohl die 4 Starterinnen, als auch die Pferde sind absolut hochkarätig. Allerdings war die Konkurrenz von Weltklasse! Mitdabei waren u.a. Jaume Punti Dachs und Alex Luque Moral, die amtierenden Welt- und Vizeweltmeister. Jaume wusste von Sabrinas Favoritenrolle und hatte Tarzibus im Vorfeld schon genau beobachtet, sogar dessen Mutter gekauft, da er wusste, um was für ein Ausnahmepferd es sich bei Tarzibus handelt! Vor dem Ritt gab es eine gemeinsame Telefonkonferenz und der Plan für den Ritt war der, dass Sabrina mit Tarzibus auf Sieg reitet. Unsere anderen drei Reiterinnen wollten ihren Ritt nach Eigeneinschätzung entsprechend des Leistungsvermögens ihrer Pferdes einteilen, Uschi weiter vorne, Melanie und Rebecca gemeinsam in der hinteren Hälfte, da für sie in dem starken Startfeld die Hoffnung auf eine Einzelmedaille nicht realistisch erschien. Die Top-Teams der Mitbewerber hießen Spanien, Frankreich und Italien. Melanie und Rebecca, die bereits gemeinsam trainiert hatten, beschlossen, auf Sicherheit zu gehen und zusammen den Ritt in einem soliden Tempo zu reiten. Reiter aus Frankreich, die in Brüssel bereits im Vorjahr am Start waren, empfanden die Strecke als anspruchsvoll und vermuteten, dass bei dieser EM ein Sieg mit etwa 20 km/h geritten wird. So wussten unsere Starterinnen in etwa, welche Geschwindigkeit zu erwarten war. Sabrina war als Einzige der deutschen Teilnehmerinnen schon vor der EM in Brüssel und fuhr die Strecke komplett mit dem Rad ab, um sich Details im Vorfeld einzuprägen. Zu Beginn des Veranstaltungstages 17. August waren die äußeren Bedingungen ideal, das Wetter war freundlich, trocken, kühl aber nicht zu kalt – ein positives Vorzeichen für eine gute Veranstaltung, einzig die Werbung für die EM durch Pierre Arnould brachte nicht den gewünschten Erfolg. Es gab nur wenige Zuschauer aus Brüssel, aber auch keine für mich sichtbaren Veranstaltungsplakate in der Stadt, die den Weg zum Veranstaltungsort im Bois de la Cambre, dem großen Stadtpark/-wald gewiesen hätten. Für die Trosser bot die Verkehrsführung einer Großstadt samt Einbahnstraßen eine besondere Herausforderung, doch auch dies war letztlich eine Frage der Organisation: Hatte man mehr Helfer, war man besser aufgestellt, aber das sollte auch klar sein, zumal bei einer Europameisterschaft. Um 7 Uhr gingen die 68 Starter aus den 13 teilnehmenden Ländern auf die 160 km lange Strecke, bestehend aus 5 Loops, die sich zum Teil stark ähnelten, so dass man sie als 2 unterschiedliche Streckenrunden mit leichten Varianten bezeichnen könnte. Ein Großteil verlief in den tiefen Wäldern des Bois de la Cambre, gut bei heißer Witterung. Die Strecke selbst war anspruchsvoll, aber trotzdem sehr schön, so die durchgängige Meinung unserer Teilnehmer. Im steten Auf und Ab ging es durch den Wald, das Geläuf war sehr unterschiedlich: Waldböden, Schotter, teils Sand, aber auch Asphalt und herausfordernde Bordsteinübergänge auf Straßen sowie Hindernisse, z.B. Begrenzungspfosten auf der Strecke. Die Menschen vor Ort waren nicht ausreichend über die Veranstaltung informiert. Auf der Strecke gab es zahlreiche Spaziergänger mit noch zahlreicheren, freilaufenden Hunden, ebenfalls eine Herausforderung an die Reiter, denn die Stadt Brüssel hatte keine Erlaubnis erteilt, diese von der Strecke auszugrenzen – schließlich wollte man auch Zuschauer haben! Schon am Start formierten sich die Reiter entsprechend ihrer Ziele für den Ritt: Sabrina war im vorderen Feld, Uschi ebenfalls vorne mit dabei, Melanie und Rebecca zusammen im hinteren Drittel. Bewusst vermied es Sabrina von Beginn an zu führen, denn sie wollte die Geschwindigkeit nicht unnötig hochtreiben. So ließ sie den starken Reitern aus Spanien die Führungsrolle, um das Tempo zu bestimmen. Es wurde vom Start weg sehr schnell geritten, denn die Spanier wussten, dass sie nur siegen können, wenn sie Tarzibus alles entgegenhalten, was möglich ist. Sabrina reihte sich zu Beginn in der Mitte der Spitzengruppe ein. Aber bereits nach der ersten, roten 39,5 km-Runde verringerte die hohe Geschwindigkeit mit über 22 km/h die Spitzengruppe auf 12 Reiter. Von diesen Reitern, die fast zeitgleich im Gate ankamen, stellte Sabrina als erste nach nur 1 min. 25 sec Tarzibus vor und übernahm damit die Führung. Uschi, die im hinteren Teil der Spitzengruppe ritt, stellte als neunte vor. Auf dem zweiten, blauen 37,4 km Loop wurde das Feld mit über 22,5 km/h noch etwas schneller. Zu den elf führenden Reitern zählten neben den beiden Deutschen auch Sabrinas Lebensgefährte Jean Philippe Frances, die Polin Kamila Kart und die komplette fünfköpfige spanische Mannschaft. Für 13 Pferde endete das Rennen nach Loop zwei, darunter auch T´aime de Coeur von Mehrfachchampion Maria Alvarez Ponton. Das Tempo von über 22 km/h konnte Sabrina, die nun die Spitze anführte, von nun an im weiteren Verlauf des Rittes halten, während der Rest der Spitzengruppe langsam zurückfiel und sich auch noch deutlich verkleinerte. Für Melanie Arnold und Sevinc war nach 77 km wegen Lahmheit leider Schluss. Somit waren für Deutschland noch Sabrina, Uschi und Rebecca auf der Strecke, eine Team-Medaille – sogar Silber – war noch möglich, allerdings war Rebecca nun ohne Mitreiterin Melanie alleine unterwegs. Am Ende der 4. Runde kam leider auch für Aid du Florival von Uschi Klingbeil das Aus. Das Urteil „Metabolik“ fiel bei Puls 61 in der Re-Inspection durch einen 3er Entscheid der Tierärzte. Es war eine große Enttäuschung für Uschi, denn auf der WM 2016 in Šamorin hatten beide mit knapp 19,5 km/h als beste Deutsche auf Platz 26 gefinisht. Der Traum der Team-Medaille war nun leider geplatzt, aber Sabrina lag immer noch auf Kurs für Einzelgold! In jedem Gate lag Sabrinas Zeit von der Ankunft bis zur In Time bei weniger als 90 Sekunden. So konnte sie im vierten Gate einen Vorsprung von 3,45 Minuten auf ihren letzten Verfolger Alex Luque Moral herausarbeiten. Unser Feld in Brüssel bestand nun noch aus Sabrina an der Spitze und ihrer Cousine Rebecca, die am Ende des Feldes mit einer Geschwindigkeit von unter 14 km/h versuchte, Serpa 2 sicher ins Ziel zu bringen. Auf der letzten Runde führte sie bereits mit 11 Minuten vor ihrem direkten Verfolger. Sabrina wollte mit Tarzibus in den Trab wechseln, dieser wollte aber unbedingt galoppieren und so überquerten beide mit 18 Minuten Vorsprung als erste nach 07:14:52 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22,531 km/h die Zielline. Auf Platz 2 und 3 lieferten sich die Spanier Alex Luque Moral mit Calandria PH (07:32:41 / 21,644 km/h) und Angel Soy Coll mit Tonik de Becherel (07:32:42 / 21,643 km/h) ein packendes Finish. Rebecca Arnold erreichte mit Serpa 2 Platz 32 (11:14:46 / 14,521 km/h). Von insgesamt 68 Startern, erreichten 33 das Ziel in der Wertung. Sabrina Arnold gelang mit Tarzibus als erster Deutschen in der Geschichte, eine Europameisterschaft im Distanzreiten zu gewinnen. Nach Silber in Florac ging damit für sie der lange Wunsch, zum Sieg auf einer Europameisterschaft, in Erfüllung. Und dieser riesen Erfolg wurde von Sabrina noch getoppt, denn 2 Tage später gelang ihr auf gleicher Strecke die Meisterleistung, ebenfalls die Weltmeisterschaft der Siebenjährigen in Brüssel mit Tammam la Lizonne zu gewinnen. Hiermit bewies Sabrina zusammen mit ihren Pferden ihre derzeitige Ausnahmestellung. Zweimal ließ sie die gesamte europäische Elite im Distanzreiten hinter sich. Auch Rebecca Arnold brachte mit Serpa 2 eine solide Leistung. Für Serpa, der 7-jährig zu Rebecca kam, ist es bereits der 3. Hundertmeiler in Folge in der Wertung. In der Teamwertung gewann Spanien vor Italien und Schweden, einem Team, das geschlossen, allerdings mit einer mäßigen Geschwindigkeit von 15,6 km/h das Ziel erreichte. Für die Platzierten gab es neben der Medaille auch eine „Manneken Pis“-Figur als Geschenk – Geschmackssache -aber nicht der Grund dafür, dass es für zahlreiche Teilnehmer nach dem Ritt gleich weiter nach Euston Park ging, der „Konkurrenzveranstaltung“ des HH Sheikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum Endurance Cup Festival im Wettstreit zum HH Sheikh Mansoor Bin Zayed Al Nahyan Festival (Brüssel), also zwischen Abu Dhabi und Dubai: Hier lockten eine top organisierte Veranstaltung, eine sehr attraktive Strecke, aber auch interessante finanzielle Gaben des Veranstalters. IM INTERVIEW: SABRINA ARNOLD Sabrina, was für eine große Leistung: Zum ersten Mal in der Geschichte geht der EM-Titel im Distanzreiten an eine Teilnehmerin aus Deutschland. Der VDD gratuliert Dir zu dieser großen Leistung mit Deinem Ausnahmepferd Tarzibus. Vielen Dank, ja ich freue mich sehr über den Sieg, er war mein Ziel für den Ritt in Brüssel, und es hat geklappt. Und wie es geklappt hat – mit über 22,5 km/h bei einer anspruchsvollen Strecke? Im Vorfeld hieß es, dass ein Sieg mit ca. 20 km/h zu erwarten wäre. Darauf hatte ich mich eingestellt, allerdings wurde von Beginn an von den Spaniern ein deutlich höheres Tempo geritten, an das ich mich angehängt hatte, obwohl ich kannte jedoch das Leistungsvermögen von Tarzibus, so dass wir kein Problem damit hatten. Aber einige haben sich von dem Tempo mitreißen lassen, denke ich. Wenn sich die Distanzler darüber freuen, dass Du Gold für Deutschland geholt hast, was denkst Du dann darüber? Ja ich freue mich, das ist schon so ok. Ich wohne nun inzwischen seit 10 Jahren in Frankreich, fühle mich dort zuhause und reite auch zum großen Teil in dem Land. Der Bezug zum Distanzreiten in Deutschland ist natürlich nicht mehr so groß wie damals, aber ich informiere mich, was so läuft. Ich habe nach wie vor einen deutschen Pass und möchte auch nicht wechseln, das hat aber auch einen kleinen Hintergedanken, denn es ist in Frankreich aufgrund der Leistungsdichte deutlich schwerer in den Kader zu kommen und dort zu bleiben, als in Deutschland. Wahrscheinlich eine dumme Frage, aber wie schafft man es an Europas Spitze im Distanzreiten? Dumme Fragen gibt es nicht. Man muss einfach sehen, dass ich den Sport als Profi betreibe. Das bedeutet harte Arbeit, und ein 12 Stunden Arbeitstag ist nicht selten. Wenn man den ganzen Tag auf Pferden sitzt und auch die Möglichkeit hat, viele unterschiedliche Pferde zu reiten, dann bekommt man ein gutes Gefühl für den vierbeinigen Partner. Wir merken auch sehr schnell, welches Pferd großes Potenzial hat, so war es auch mit Tarzibus von meinem Mann Jean-Philippe, der vor vier Jahren zu uns kam oder auch Tammam la Lizonne, dem Siegerpferde der WM der Siebenjährigen in Brüssel. Allerdings hatten wir Glück, dieses Fohlen für meinen 2. Platz in Florac 2011 als Geschenk zu bekommen. Und man darf nicht vergessen, dass ich nun etwa 25 Jahre auf Distanzern unterwegs bin und ca. 40 Hundertmeiler erlebt habe, das sind Erfahrungen, die sehr hilfreich sind. Was gibt es über Brüssel zu sagen? Gute Veranstaltung, gute Strecke, nach meiner Meinung vom Start weg anspruchsvolles Tempo, leider etwas wenig Publikum, besonders bei der WM der Siebenjährigen. Insgesamt für mich natürlich die Erfüllung eines ganz großen Traumes mit sogar 2 Siegen. Aber warum sprichst Du mich nicht auf das Thema Doping an, das ist doch eine sehr häufig gestellte Frage. Ich sage Dir dazu, Distanzreiten als Hochleistungssport ist meine große Leidenschaft und das natürlich dopingfrei! Ein sauberer Sport ist meingroßes Anliegen und ich wünsche mir, dass ich es noch erleben kann, dass es in der ganzen Welt so gesehen wird. Ich bin absolut für ein hartes Vorgehen der FEI, z.B. mit Sperren und hohen Geldstrafen gegenüber unfairen Sportlern. Was denkst Du über den Leistungssport in Deutschland? Oh, interessantes Thema. Ich sehe Potenzial in Deutschland und eine EM-Medaille halte ich immer für erreichbar, allerdings müsste sich in Zukunft so Einiges ändern – sowohl in den Qualifikationskriterien des DOKR, besonders aber im Miteinander unter den Reitern. SABRINA ARNOLD – STATIONEN DES ERFOLGES Mit dem Sieg bei der Europameisterschaft im Distanzreiten 2017 erreichte Sabrina Arnold ein persönliches, sportliches Lebensziel, die erste Goldmedaille für Deutschland im Distanzreiten: Nach Team-Bronze bei den WEG 2010 in Kentucky und Silber auf der EM in Florac 2011, erreichte Sabrina Arnold in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt ihrer Karriere. Sabrina reitet seit etwa 25 Jahren Distanzen sie lebt seit 10 Jahren in Südfrankreich derzeitiger 4. Weltranglistenplatz (2013 schon Platz 1) Sabrina ritt ca. 40 Hundertmeiler in die Wertung Auswahl der Erfolge: 1993: Bronze mit Jappeloup de Luze in Wulkau-Ziesar 1994: Bronze mit Jappeloup de Luze in Börger 2001: Gold mit Te Quiero ox in Trendelburg 2007: Bronze mit Madaq in Göttingen-Holzerode 2009: 5. Platz und BC: mit Beau ox in Assisi / Italien 2011: Silber mit Beau ox in Florac / Frankreich 2013: 6. Platz mit Saltan 2 in Most, Tschechische Republik 2017: Gold mit Tarzibus 160 km in Brüssel / Belgien 2001: 3. Platz Jugend-WM mit Te Quiero ox 2006: 11. Platz mit Madaq in Aachen / Deutschland 2010: 16. Platz mit Beau ox in Lexington / USA, Bronze in der Teamwertung Weltmeisterschaften der Jungen Pferde 2016: 1. Platz mit Tsagan Nour in Nègrepelisse / Frankreich 2017: 1. Platz mit Tammam la Lizonne in Brüssel / Belgien EM 2017 - Sabrina Arnold im Ziel EM 2017 - Warmreiten 1 EM 2017 - Warmreiten 2 EM 2017 - Warmreiten 3 EM 2017 - Auf dem Weg zum Start 1 EM 2017 - Auf dem Weg zum Start 2 EM 2017 - Vor dem Start 1 EM 2017 - Vor dem Start 2 EM 2017 - Start 1 EM 2017 - Start 2 EM 2017 - Ende 1. Loop 1 EM 2017 - Ende 1. Loop 2 EM 2017 - Ende 1. Loop 3 EM 2017 - Ende 1. Loop EM 2017 - 1. Gate Melanie und Rebecca EM 2017 - Ende 2. Loop 1 EM 2017 - Ende 2. Loop 2 EM 2017 - Ende 2. Loop 3 EM 2017 - 2. Gate Sabrina und Uschi EM 2017 - 3. Gate Rebecca EM 2017 - Start 4. Loop EM 2017 - Ende 4. Loop 1 EM 2017 - Ende 4. Loop 2 EM 2017 - Ende 4. Loop 3 EM 2017 - Ende 4. Loop Sabrina EM 2017 - 4. Gate EM 2017 - Start 5. Loop 1 EM 2017 - Start 5. Loop 2 EM 2017 - Start 5. Loop 3 EM 2017 - Ziel 1 EM 2017 - Ziel 2 EM 2017 - Ziel 3 EM 2017 - Ziel 4 - Rebecca EM 2017 - Nachuntersuchung Sabrina EM 2017 - Nachuntersuchung Rebecca 1. Loop – rot 2. Loop – blau 3. Loop – grün 4. Loop – gelb 5. Loop – weiß Sabrina Arnold, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Barbara Miller Sabrina Arnold, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Sabrina Arnold mit Tarzibus, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Sabrina Arnold, EM Brüssel, Foto: Martin Dokoupil Sabrina Arnold, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Miriam Lewin Rebecca Arnold mit Serpa 2, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Rebecca Arnold, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Melanie Arnold mit Sevinc und Rebecca Arnold mit Serpa 2, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Melanie Arnold mit Sevinc, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Ursula Klingbeil mit Aid du Florival, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Team Deutschland, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Barbara Miller Ursula Klingbeil mit Aid du Florival, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Barbara Miller Melanie Arnold mit Cevinc, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Barbara Miller Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Barbara Miller Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Mouaffak Al Zbibi Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Leonard Liesens Andrea Baran, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Tanja Kraft Perrine Campanini mit Vega du Clos, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Romane Yernaux (BEL) mit Sichen des Sauvlons, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Laura Houassin (BEL) mit Yotan des Sauvlons, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Ivan Boyanov (BUL) mit Tihawan d’Emmare, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Denis Furlanski (BUL) mit Pompey, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Lucie Skabova (CZE) mit Sahar, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Lucie Kubikova (CZE) mit Matyas, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Tereza Kopecka (CZE) mit Tuzemec 13, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Petr Jadlovsky (CZE) mit Naomi Dakota, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Maria Alvarez Ponton (ESP) mit T’aime de coeur, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Jaume Punti Dachs (ESP) mit Twyst Maison Blanche, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Angel Soy Coll (ESP) mit Tonik de Becherel, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Omar Blanco Rodrigo (ESP) mit Selif de la nie, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Alex Luque Moral (ESP) mit Calandria PH, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Heigo Rohtla (EST) mit Fatas Zanzibaar, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Alina Huovinen Garcia (FIN) mit Jussuf VIII 7, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Jean Philippe Frances (FRA) mit Secret de mon coeur, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Julien Goachet (FRA) mit Amelia du cayrou, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Allan Leon (FRA) mit Spirit de Crouz, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Nicola Thorne (GBR) mit L M Bolena, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Tom Macguinness (IRL) mit Sasha d’Aillais, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Luca Campagnoni (ITA) mit Kida, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Constanza Laliscia (Italien) mit Rok, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Nora Penfornis (LUX) mit Quasizur coatmeur, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Jarmilla Lakeman (NED) mit El Kabir Florival, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Carmen Römer (NED) mit Priam des Roches, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Melisa Huijsman (NED) mit Kain, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Michelle Schuijt (NED) mit Gyshgun, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Jeanette Wilhelm (NED) mit Chatar F, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Gina Sætrang Holby (NOR) mit PL Sharif, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Kamila Kart (POL) mit For Ferro, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Rui Lanternas (POR) mit Alcantava, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Margarida Oliveira Soares (POR) mit Eclipse da Camoeira, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Rui Pereira (POR) mit Ainhoa Djel, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Jeanne Brefin (SUI) mit Partiba CH, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Veronika Münger (SUI) mit Ups du Cavallon, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Patricia Schilliger (SUI) mit Djoba de Lurievq, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Mario Hoffmann (SVK) mit Novisaad d’Aqui, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Petra Hubacova (SVK) mit Ocaz, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Simona Zelmanova (SVK) mit Tom Jones FT, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Miriam Malá (SVK) mit Spirit, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Lena Eriksson (SWE) mit Willy Wonka, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Emma Svanãng (SWE) mit TS Coyote, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Jessica Holmberg (SWE) mit Prince of Shades, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke Startbereich, Europameisterschaft im Distanzreiten 2017, Foto: Christian Lüke
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Investigativ ist das Zauberwort im Dokumentarischen, im Feature. Deshalb heißt der Preis, der hier vergeben werden soll "Best European Radio Investigation of the Year 2014". Es gab ihn auch letztes Jahr, aber da wählte ihn die Jury der Radio Documentary mit aus. Jetzt gibt es eine eigene Jury. Und was tut sich in der Welt? Ein durchgeknallter Psychopath gibt vor ein Massenmörder zu sein, bezieht sein Wissen aus der Zeitung und ihm wird geglaubt; auch jetzt wieder, nachdem er seine Geständnisse wiederrufen hat. Er spielt mit der Wahrheit - auch mit den Journalisten? Mit Elefantenjagd finanzieren sich Terroristen und Islamisten in Afrika. Crystal Meth ist im Vormarsch und peitscht die Leistungsgesellschaft an - oder umgekehrt? Und wie stellen sich Rechtsextremismus und Rassimus in ganz Europa aus der Sicht Bulgariens dar? Wirtschaftliche Probleme beschäftigen viele: Ericsson in Schweden ist korrupt, eine polnische Landwirtschafts-Kooperative auch: ein schönes Modell wird von einem Finanzjongleur zerstört, ihr Initiator begeht Selbstmord. Die Bank wird als Geldproduktionsmaschine erklärt. Und Arbeiter werden zu Sklaven - das Beispiel stammt aus England, aber in Italien haben wir die Tomaten-, in Deutschland die Spargel-Ernte, Arbeitsmigranten gibt es überall. Das Thema ließe sich fortsetzen, wie wir in Gesprächen am Ende feststellen. Je tiefer die Recherchen gehen, je deutlicher werden die Zusmmenhänge. Europa, die Welt ändert sich global. Selbst Nationalismen sind ein globales Phänomen.
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Datum Dienstag, der 11. Mai 2010 Rating 0.84 Punkte Chartsrang 2222 Die wohl wichtigste NXT Ausgabe der bisherigen Staffel beginnt mit einem Highlight Video der vergangenen Wochen. Wir sehen unter anderem den Sieg von Heath Slater über Chris Jericho, die Sieger der stattgefundenen Challenges und erfahren ein wenig über die Fehde von R-Truth und seinem Rookie David Otunga. Der Welt Nummer Eins Daniel Bryan-Mark Michael Cole begrüßt uns zur ersten Elimination Week und übergibt das Wort an den Host Matt Striker, der sich am Ring befindet. Striker begrüßt alle acht Rookie in alphabetischer Reihenfolge und es soll sogleich die erste Ausscheidung folgen. Zunächst lässt er jedoch das Superstar vs. Rookies Match vom gestrigen RAW Revue passieren, bei dem Daniel Bryan den Sieg für sein Team einfahren konnte, indem er mit Santino Marella einen von WWE's Topstars pinnte. Im Anschluss erinnert Matt Striker Michael Tarver daran, dass sich dieser selbst für das Ausscheiden nominierte. Und das WWE Management bekam durch diese Aussage in der vergangenen Woche das Gefühl, dass Tarver nicht an sich selbst glaube und aus diesem Grund sei er hiermit ausgeschieden. Tarver ist natürlich stinkig und brüllt rum, man hätte ihn absichtlich unten gehalten. Schließlich verlässt er begleitet vom Spott des Publikums die Halle. Nun wandte sich Striker Daniel Bryan zu, der sich ja ebenfalls selbst auf die Liste gesetzt hatte. Und was? Daniel Bryan ist daraufhin ebenfalls ausgeschieden! Krass. Michael Cole feiert darauf hin selbstverständlich ein hormonelles Silvester und wir werden darüber informiert, dass uns heute zusätzlich zu diesen Entscheidungen des Managements noch das Pro-Voting erwartet und ein dritter Rookie seine Sachen packen wird. Verwirrt beobachten wir, wie sich Slater und Barrett zu einem Match bereit machen. Nach dem Lockup kann Slater eine Reihe von Aktionen platzieren und seinen Gegner schließlich mit einer Clothesline aus dem Ring befördern. Draußen attackiert ihn jedoch der Brite hart und erntet dafür im Ring den ersten Two-Count. Mit einem Boot kann Slater das Blatt wieder wenden und zeigt eine Reihe sehr schneller Aktionen, seinerseits gefolgt von einem Two-Count. Heath Slater will eine Aktion vom Top Rope zeigen, wird jedoch von Barrett aufgefangen, der seinen Finisher zeigt und Slater covert. Backstage sehen wir Matt Striker mit Michael Tarver. Er fragt ihn, ob er die Entscheidung des Managements fair findet. Tarver stellt die Gegenfrage, ob Striker wisse wie es wäre, in einem Auto übernachten zu müssen und nicht zu wissen, wovon man seine Kinder ernährt. Die Entscheidung sei vielleicht fair, der Wettbewerb war es jedoch nicht. Als Striker nachhakte, was nun für Tarver kommen würde, zieht dieser einfach ab. Sheffield hat seinem Mentor William Regal im Gepäck und kann es unter dessen Beobachtung schaffen, Young gleich in die Ringecke zu pressen. Dieser will sich befreien, doch Sheffield ist stärker. Immer wieder versucht Darren Young in die Offensive zu kommen, scheitert aber am kräftigen Meathead. Erst nach einem verpatzten Splash kann Darren Young einige Inverted Atomic Drops anbringen. Er will Sheffield daraufhin finishen, doch der dreht die Situation in den Leaping Jawbreaker und besiegt Darren Young in einem Match, dass von den Kommentatoren mehr dazu genutzt wurde sich gegenseitig anzuzicken, als es wirklich zu kommentieren. Der Smackdown Rebound zeigt uns, wie Teddy Long seinen Intercontinental Champion Drew McIntyre erst von seinem Gold und dann auch noch von seinem Job befreite. Diesen Freitag würden Kofi Kingston und Christian den vakanten Gürtel untereinander auskämpfen. Dann gehen wir noch einmal gemeinsam die Over-the-Limit-Card durch, bevor es in die Werbung geht. Es gibt noch einmal einen Rückblick auf das Ausscheiden von Michael Tarver und Daniel Bryan. Backstage benennt der American Dragon die Entscheidung als fair und er werde nicht versuchen, sich zu rechtfertigen oder zu entschuldigen. Daniel Bryan ist kein Independent Star, er habe niemals in der Independent Szene gekämpft. Sucht man bei Youtube nach dem Namen Daniel Bryan, dann findet man nur seine Auftritte bei WWE. Aber wenn man bei Youtube mal ein bißchen nach links und nach rechts schaut, dann fällt einem plötzlich ein Junge auf, den die Leute den besten Wrestler der Welt nennen. Der World Titles gewann und mächtig Arschtritte verteilte. Er habe schließlich keine Ahnung, wie es für Daniel Bryan weitergehe, einen Typen, der nicht einmal blutige Anfänger wie die NXT Rookie besiegen konnte. Er wisse aber, wie es für diesen anderen Typen weitergehe. Denn jetzt sei die Zeit angebrochen für: Bryan Danielson! Verdammt nochmal, ja!! Gabriel war ja als einziger von der Ausscheidung am heutigen Abend ausgeschlossen, ging aber trotzdem sofort in die Offensive. Beim Versuch eines Springboards erwischt ihn Otunga allerdings am Knöchel, Two-Count. Nach einigen Shoulder Blocks in der Ecke gegen Justin Gabriel, kann dieser eine Reihe Kicks platzieren und nach einem Big Boot sogar für 2 covern. Schließlich blockt Otunga einen Suplex, zieht den Spinebuster durch und holt sich vor der Entscheidung noch diesen wichtigen Sieg. Sieher: David Otunga Nach der finalen Werbeunterbrechung moderiert Matt Striker schließlich die letzte Entscheidung des Abends an, die in diesem Fall durch die WWE Pros getroffen wurde. Er sagt, nur einer werde NXT gewinnen, der Rest scheide früher oder später aus. Wieder einmal dreht er nun seine Runde und fragt jeden Rookie nach dessen Meinung. CM Punk hat es anscheinend noch immer nicht geschafft, Darren Young von den Drogen wegzubekommen, denn Young sieht in Wade Barrett den heißesten Kandidaten für die Eliminiation. Slater will, dass Otunga geht, Gabriel beruft sich auf seine Immunität und sagt, es sei ihm daher schnuppe, wer gehen wird. Wenn er jedoch jemanden wählen muss, dann ebenfalls Otunga wegen seiner falschen Einstellung. Skip Sheffield gibt seinen Vorrednern Recht. Nun kommt Otunga selbst zu Wort und nominiert Heath Slater, den er als Möchtegern bezeichnet. Slater bezeichnet ihn daraufhin als Witz. Für Wade Barrett spielte es auch keine große Rolle, wer gehen muss, aber auch er entschied sich letztlich für Otunga und endlich kamen wir zur Veröffentlichung des Polls. Platz 1 geht an… Wade Barrett. Platz 2 für den A-Lister David Otunga. Auf Rang drei folgt Justin Gabriel und der letzte in den Final Four ist Heath Slater. Skip Sheffield und Darren Young müssen nun vortreten, damit Matt Striker Marco-Schreyl-mäßig die Entscheidung verkünden kann. Ausgeschieden ist… Skip Sheffield. Der kann es kaum fassen. Skip meint, er habe hier nie richtig Fuß fassen können und wir hätten noch lange nicht den echten Skip Sheffield zu sehen bekommen. William Regal habe keinerlei Schuld an seinem Versagen, schließlich habe Skip ja eh nicht auf ihn gehört. Alles geschehe aus einem bestimmten Grund und Skip Sheffield werde auf jeden Fall wieder in den WWE Ring zurückkehren. Mit der Ankündigung, dass uns in der nächsten Woche die nächste Ausscheidung erwartet, endet diese ereignisreiche Ausgabe von WWE NXT.
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Nekrotisierung - Descantling the Insalubrious - deathmetal.be Nekrotisierung – Descantling the Insalubrious Nekrotizismus – Descanting the Insalubrious ist das Dritte Studioalbum der britischen Extrem-Metal- Band Carcass . Meinhm hat diese Band von Grindcore des ehemaligen Alben ab und dem Death Metal zugemauert . Es war das erste Album mit Michael Amott , dem Spitter Mitbegünder von Arch Enemy . Auf ihnen “Nekrotizismus” -Album Wandeln Carving ihren Stil von den Grindcore-inspirierten Vorgängeralben zu ” Rifflastigen Härte”. [1] Also gibt es weitere Hochleistungspassagen und Blastbeats , aber die Gedanken von Midtempoteilen oder Doublebass -Einsätzen durchzogen. Das Songwriting ist von Breaks und Tempowechseln geprägt. Die Lieder sind im Gegensatz zu den Voralternalben melodischer und technisch anspruchsvoller. [2] Die melodiösen Teile münden teilweise in Disharmonien, wer etwa bei “Pedigree Butchery”. Die Strukturen der Stücke wurden als komplex beschrieben, die Gitarrensoli als durchdacht und glücksverheißend. [3] Dazu kommt bei Weiterhin Walkers hohes und hebt giftig-aggressives Geschrei an. Einsame Stücken beginnen mit kurzen Muster , in denen man mit anderen Worten sprechen kann. Sie stammen aus Fernsehsendungen, die Jeff Walker als Anwendung verhasst als Beispiele mitgeschnitten hat. Die Worte “Man hört Leute kotzen” Im Intro zu “Pedigree Butchery” Kommen von John Waters , de Worte “Bereiten Sie sich auf das” Frühjahrs-Symposium der Krankheit “von Herschell Gordon Lewis vor . Das Sprachsamples Sind Meist von Leisen Keyboard- Sounds oder Hall Effects unterlegt, die im Kontrast sir folgenden Herzen Musik stehen. Auffällig ist die deutlich bessere, differenzierte Produktion der Platte im Vergleich zu den Vorgängern. Im Interview Entfernungen wie Carcass vom Grindcore als auch vom Death Metal: “Wenn wir ehrlich sind, war Grindcore überhaupt. Mein Carcass Hut ist das beste Glück. “Gleichzeitig sei” Nekrotizismus “aber die” Death-Metal-Untypischste Platte “, die zu dir passt. “Das ist totaler Blödsinn, sowie Grindcore- oder Death-Metal-Band zu bezeichnen. Ihr Hut ist auf dem Weg des Lebens, und Sie sind nicht mehr so ​​heiß. Wir spielen einfach und einfach Carcass-Musik. “ – Ken Owen Die einsame Bezeichnung, die die Band als Richter ist, ist “extreme Musik”. [4] Vorbestellungen des vorhergehenden Albums hat Carcass de schwedische Gitarristen Michael Amott von Carnageangefragt. Die Hinzunahme eines fluchenden Gitarristen Bezeichnet Jeff Walker als Utilities Nächsten Schritt in der musikalischen Entwicklung der Band. Amott lehnte sich an, diese Entdeckung allerdings nach eigenen Angaben, wenn es ein fruchtbares Album “Symphonies of Sickness” wie das letzte Mal zu hören gibt. Wenn ich 1990 dort berichtet habe, so tat mir die Ausgabe von Großbritannien vom April 1990 sehr leid, wegen der Bande von Sonden. Das Trio Steer, Walker und Owen Hüte bereiten den schreienden Teil des Materials vor. Amott steuerte zu “Incarnated Solvent Abuse” und “Corporal Jigsaw Quandary” ein paar Riffs und Harmonien bei. Ein Teil der Lieder im Rahmen eines Demos auf einem Vierspurgerät als Demo auf. “Symposium of Sickness” hat Owen auf eine AkustikgitarreComposert und Steer gibt es auf Guitar-Tabs . Für stirbt Aufnahme des ursprünglich Krieg Slaughterhouse Studio Vorgesehen, in ihnen Colin Richardson als Tontechniker arbeitet. Nach seinem Erfolg wurde Richardson selbst als Musikproduzent selbstständig. Empfählt wird das Amazonas Studio der Band in Simonswood in der Nähe von Liverpool . Da Caracas sich nach der Veröffentlichung von “Symphonies of Sickness” von ihrem Label Earache torn hats, weil sie unabhängig signal wölten, mussen sie das Studio aus eigenen Mitteln finanzieren. Es gibt ein Budget von 16.000 PfundSie sind verliebt in die bisschenigen Plattenverkäufe. Anfang Juli 1991 begann das Quartett ins Studio. Die Band hasste wieder das Lied oder Hüte Walker Bassed Parts. Aus diesem Grund müssen Teile der Aufnahmen bis zu zehnmal wiederholt werden. Wenn diese grundlegenden Fragen in Kraft waren, wurden diese Mittel mittelverschöpft. Digby Pearson von Earache bot Einen neuen Vertrag an. Die Band soll an die Aufnahmen zum Album fertig stellen zu können. Versicherte die Diät Studio, Produktion und Mix rund 25.000 Pfund. Dein Album beschrieb ursprünglich “Descanting the Insalubrious” heißen. Ken Owen hat die Idee dazu, die Phrase in etwa “die ganze Ekel erleuchtet Schlechtheit aus einem menschlichen Körper herauszureißen”. Jeff Walker Wollte den Titel Weder eine Bedeutung in Richtung sexueller Perversion noch das Wort “Nekrotizismus” voran. Dabei handelt es sich um die Zusammensetzung der Vorsilbe “necro” ( engl. Für Tod) und der Endung “-tism”, für Fetischismus stehen soll. Musikalisch gesehen stellte das Album den Abkehr der Band vom Rentier Grindcore dar. Kadaver verwöhnt Ersatz über Elemente des Death Metal. Ihr Album Wurde Später als Deathcore Klassifiziert . [5] Wir sind der Meinung, dass die Studenten von Carcass Media den Sieg davontragen. Dies entspricht nicht der Wahrheit: “Daran ist absolut jeder Ersatz und der Ernst. Ich selbst brauchte für meine Texte im ein Wörterbuch. Diese Kunstdatei war ziemlich einfach und banal, so dass man den Sinn der Texte sehen kann. “ – Jeff Walker [6] Die Gitarrensonnenwende Namen Namen, Vertauscht im Text sind Doppeldeutigkeiten. So beschäftigt sich “Incarnate Solvent Abuse” mit Männern, die einen überzeugenden Lösungsmittelkonsum darstellen, den man sich schnüffeln und sich so berauschen lässt. Diese Sprüche gibt die Band im Herzen des Elends wieder, die eines der Gitarrensoli des Liedes den Namen “Leimschnüffeln” behandelt. “Carneous Cacoffiny” Handeln Davon, aus menschlichem Gewebe mit Hilfe Eines Fleischwolf Gitarrensaiten herzustellen. Das Cover besteht aus dem Französischen Collagen und den Bildern von Leichteilen und Obduktionsfotos ab, weil der Band der Liechtenstein, Dies lässt den Verkauf der Platte erschweren. Aus Geldmangel schirmt dieses Band ab, das ist eine Fotomontage aus Schwarzweißfotografien der Mitglieder. Die Bilder wurden kurz zuvor von Fotograf Ian Tilton im Haus von Schlagzeuger Ken Owen aufgenommen. Walker hat die Idee, das Cover wie ein Krankenhaus zu sehen. In der Mitte des Covers sind die vier Bilder von Bandmitgliedern, darüber sind medizinische oder pathologische Instrumente bestellt. Links Davon Steht ein Rolltisch mit weiteren Instrumenten, als Vorlage Dient sterben VeterinärmedizinischenInstrumente von Owens Vater. In diesem Link ist die Geschichte von Jeff Walker Wiederauferstehung. In der Rechte, Ecke des Oberkörpers eines Pathologen in der Zeichnung zu sehen, mit einem blutverschmierten Hammer auf Fotomontage schlägt. Dieser Hammer hörte Mark Griffiths von Cathedral , mit ihnen Walker zu der Zeit zusammen wohnte. Einziger Kritikpunkt der Band an der Gestaltung des Albums waren die von Schreibfehler zu den Medisischen Fachgrenzen. Auf dem Aufdruck des originalen Tonträgers, ebenfalls von der CD selbst, waren im Anem Kreis anatomische pathologische Instrumente in Schwarz auf rotem Hintergrund abgebildet. Die Ehre Ausgabe bis etwa Anfang 1992 ist dieses Merkmal oder nicht auf. Ähnlich wie das Cover der 1992 erschienenen EP Tools of Trade , aber auch als Foto. Diese Gestaltungsidee wurde auf dem Album Gods-of-Grind- Tour mit Entombed , Dom und Confessor , auf der Carcass Headliner Im Hintergrund standen das Poster der Bühnenrückseite, sowie die Korrespondenz mit den unliebsamen Knochen des Tragegerüsts der Lichtanlage über der Bühne. Jason Birchmeier von Allmusic sieht in dem Album der Befreiung der Band von den Grenzen, das mitten im Grindcore angesiedelt war, und galt als der beste Death-Metal-Alben der Frühn 1990er Jahre. [7] Das Rock Hard Noticed in Seinem Review, das Band der starken Einflüsse aus dem Death Metal-Cousin im Genre der Zeit. Die Lieder gewannen “technisch anspruchvoll” und “durchdacht” und enthielten “überraschend melodische” Teile. [8] Im Buch “Best of Rock & Metal” der deutschen Rock-Hard-Magazine wird Nekrotisierungauf Platz 294 von 500 geführt. Wolf-Rüdiger Mühlmann sagt von “Quantensprung in Sachen Qualität”, die “Schräge Genialität” und zieht die Platte als “stärkstes Werk” von Carcass. [1] Coverversion von Liedern diese Alben Das Stück Korporal Jigsore Quandary Wirte von der Hardcore-Techno- / Death-Metal-Band Der Berzerker Covert (Auf dem Album Dissimulieren , Das Auch Beer Earache). Inpropagation (Owen / Ochse ) Korporal Jigsore Quandary (Steer / Owen / Amott) Symposium der Krankheit (Owen) Pedigree Metzgerei (Ochse) Inkarnierter Lösungsmittelmissbrauch (Amott / Steer) Carneous Cacoffiny (Steer) Lavaging Expectorate Lysergid Zusammensetzung (Steer) Gerichtsmedizin / Der Sanguine-Artikel (Steer) Alle Texte wurden von Jeff Walker gemalt. Label Earache Records veröffentlicht 2003 das Album neu; Als Bonustracks wurden Drei Stücke von 1992 EP’s ” Werkzeuge des Handels ” enthalten, mit den Titeln “Werkzeuge des Handels”, “Rotten zum Gore” und “Hepatische Gewebefermentation”. ↑ Hochspringen nach:a b Wolf-Rüdiger Mühlmann: Schlachtkörper – Nekrotizismus: Descantling the Insalubrious . In: Rock Hard (Hrsg.): Das Beste aus Rock & Metal – Die 500 verstärkten Schafe von Zealands . HEEL Verlag, Königswinter 2007, ISBN 978-3-89880-517-9 , S. 95. Hochspringen↑ Natalie J. Purcell: Death Metal Musik. Die Leidenschaft und Politik einer Subkultur . McFarland, 2003, ISBN 978-0-7864-1585-4 , S. 61. Hochspringen↑ Natalie J. Purcell: Death Metal Musik. Die Leidenschaft und Politik einer Subkultur . McFarland, 2003, ISBN 978-0-7864-1585-4 , S. 22. Hochspringen↑ Götz Kühnemund: Kadaver. Kunst gestopptes Chaos? In: Steinhart, Nein. 57, Januar 1992. Hochspringen↑ Rückblick in Decibel Magazin, Ausgabe 11 (September 2005) Hochspringen↑ vgl. Steinhart # 198 Hochspringen↑ Jason Birchmeier: Rezension zu “Necroticism”. allmusic; abgelaufen am 3. Januar 2009 (deutsch). Hochspringen↑ Götz Kühnemund: Rezension zu “Nekrotizismus” . In: Steinhart . Auf Rang. 56. CategoriesAlbum (Death Metal), Death MetalTagsAmazonas-Studios, Colin Richardson ← Previous post:Meine Arme, dein Leichenwagen Next post: Nespithe →
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Presse: Mit Drachen-Bratwürsten zum “ImProfisationstheater” Keine drei Tage mehr und unser “wunderbares Männerquintett” kehrt in den Kunst- und Kulturhof, kurz “Der Hof” genannt, in der Leipziger Straße 65a in Erfurt ein. Dort findet am Freitagabend (19.8.2016/20.00 Uhr) der erste Kleinkunstabend mit Improvisationstheater im Freien statt. Bei sommerlichen 24 Grad und Sonnenschein, so die heutige Wettervorhersage, wird die Industriekulisse im Nordosten Erfurts in einen…
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Herzblut - WEINWURMs News - Weingut WEINWURM Weissburgunder JancisRobinson WeinviertelDAC Ried GemischterSatz Welcome FrankfurtInternationalTrophy PinotBlanc Welschriesling Schilling Merlot SALON IWC Charmanter Weinzigartiger Spitzbub Zweigelt GrünerVeltliner charmanter Glücksmoment Kugelberg FUNdament harvesting Hommage HommageWeisburgunder WeissburgunderAusbruch CWSA Finalist RoterMuskateller NÖWein Meinviertel WeinvertelDAC HommageZweigelt Schmatz newdesign Chardonnay RedMuscat HommageWeissburgunder AWCvienna FUNdamentGrünerVeltliner Syrah GrünerVetliner RiedSchilling Liebkind Riedencup Herzblut MundusVini RoterMuskatelelr Abendrot
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Ihr Bruttolohn liegt bei einem 100%-Pensum voraussichtlich zwischen 74'000 und 91'000 Franken pro Jahr. Monica CeresettiLeiterin BMA HF LZ Hämatologie+41 44 266 75 99
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
 Herschel Rucksack mit LaptopFach 'Little America MidVolume' - soft-science.de Hier gibt's was auf die Ohren: Unser LTB Druckkleid Kabade, mit allover Druck Ihr wollt laut mitsingen? Dann findet ihr BERING Armbanduhr 33220751
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Suche in Orten 365 Orte Prize winners are randomly chosen. selected filters2016number of results 365 prize winners Kultur Kinderliteraturhaus Lübeck Die „Bücherpiraten“ wecken das Interesse von Kindern für Literatur event details location: Lübeck, Schleswig-Holstein time: event date 30. August 2012 Bildung GI@School – Geoinformatik in der Schule Eine Initiative bringt das Thema „digitale Geoinformation“ an die Schulen event details location: Münster, Nordrhein-Westfalen time: event date 11. September 2012 Kultur John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt In einer Kirche wird ein mehrere Jahrhunderte dauerndes Avantgarde-Musikstück aufgeführt event details location: Halberstadt, Sachsen-Anhalt time: event date 5. September 2012 Umwelt ebm-papst Energiescouts Ein baden-württembergisches Unternehmen bildet seine Azubis zu Energiescouts aus event details location: Mulfingen, Baden-Württemberg time: event date 17. April 2012 Gesellschaft Aktion „Return“ gegen Jugendalkoholismus Abstinente Alkoholiker informieren Schüler über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs event details location: Dortmund, Nordrhein-Westfalen time: event date 24. April 2012 Kultur Leipziger KulturPaten Eine Initiative vermittelt Patenschaften zwischen Wirtschaft und Kultur event details location: Leipzig, Sachsen time: event date 15. November 2012 Bildung JugendMedienEvent der Jungen Presse Eine Veranstaltung bietet Nachwuchsjournalisten spannende Einblicke in die praktische Medienarbeit event details location: Essen, Nordrhein-Westfalen time: event date 20. September 2012 Kultur LEO-BW – Online-Plattform für Landeskunde Eine Online-Plattform führt landeskundliche Informationen aus Baden-Württemberg zusammen event details location: Stuttgart, Baden-Württemberg time: event date 25. July 2012 Bildung Schulkonzert „Beethoven und die Freiheit“ der Münchner Philharmoniker Jugendliche verschiedener Länder zeigen bei einer Aufführung ihr Verständnis von Freiheit event details location: München, Bayern time: event date 30. April 2012 Gesellschaft Engagementwettbewerb „KidCourage“ Ein Wettbewerb motiviert Jugendliche zu mehr gesellschaftlichem Engagement event details location: Osnabrück, Niedersachsen time: event date 21. March 2012 Prize winners are randomly chosen. load 10 new random projects sort you are here: random sort sort by date sort by place © 2017 Deutschland - Land der Ideen
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Sting & Royal Philharmonic Concert Orchestra - Wien 15. - Events - sms.at <<GEWINNE auf SMS.AT 1 x 2 TICKETS für Sting & Royal Philharmonic Concert Orchestra!>> Als versierter Songschreiber, vielseitiger Interpret und vehementer Live-Akteur zählt Sting zu den absoluten Giganten der Popkultur und darüber hinaus. Ob solo, mit The Police, bei seinen erstaunlichen Ausflügen in die Klassik oder als Crossover-Künstler, stets hat sich der charismatische Superstar neu erfunden und Erfolg an Erfolg gereiht. Im Herbst geht Sting auf Welttournee, bei der ihn das Royal Philharmonic Concert Orchestra und seine Band begleiten. Am 05.11. ist der britische Musiker live in der Wiener Stadthalle zu erleben. Aus seiner vielfältigen und illustren Karriere schöpfend, die ihm zahlreiche Multiplatin-Alben, eine atemberaubende Liste von Nr. 1-Hits, weltweit nahezu 100 Millionen verkaufte Tonträger und eine Vielzahl von Auszeichnungen, darunter ein halbes Dutzend Grammies, einbrachte, interpretiert Sting jetzt seine größten Hits in einer eigens für dieses Live-Projekt entwickelten brandneuen Orchestrierung. Die Auswahl umfasst populäre Songs wie "Roxanne", "Next To You", "Every Little Thing She Does Is Magic" und "Every Breath You Take" sowie Meilensteine aus Stings langjähriger Solokarriere "Englishman In New York", "Fragile", "Russians", "If I Ever Lose My Faith In You", "Fields Of Gold, und "Desert Rose". Teilnehmer (gesamt): 78 | Fotos: 0 | Events Gewinner (2 Beiträge) Gästeliste: bereits 78 Teilnehmer "Sting & Royal Philharmonic Concert Orchestra" ist auch erreichbar unter: http://event.sms.at/sting-royal-philharmonic-concert-orchestra-104500/ Event am 05.11.2010, 19:30 Uhr bis 05.11.2010, 23:59 Uhr in Wien, Wien 15.: Sting & Royal Philharmonic Concert Orchestra
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Zum britischen Fall der sog. IVF-"Rettungsgeschwister" Die britische „Human Fertilisation and Embryology Authority“ (HFEA) hat Ende Februar 2002 erstmals einem Ehepaar aus Leeds die Erlaubnis erteilt, mittels künstlicher Befruchtung (IVF) und Präimplantationsdiagnostik (Suche nach einem Embryo, der die gewünschten Merkmale aufzeigt) einen menschlichen Embryo zu erzeugen, der als Zellspender für ein krankes Geschwisterkind dienen soll ("Rettungsgeschwister"). Das Kind leidet an Thalassaemia major und kann nach Meinung der behandelnden Ärzte nur durch eine Knochenmarktransplantation gerettet werden. Trotz monatelanger Suche fand sich aber kein geeigneter Spender. Nun soll die Heilung mittels Stammzellen aus dem Nabelschnurblut eines geeigneten Geschwisterchens versucht werden. Lobenswert ist dabei die Anteilnahme am leidvollen Schicksal des schwerkranken Kindes und der Eltern, wie auch die Bereitschaft, bis an die Grenze der Möglichkeiten alles zu versuchen, um das Leben des kleinen Jungen zu retten. Die konkrete Entscheidung ist aber in höchstem Maße bedauerlich. Eine moralische Grenze, welche die Menschenwürde und das Recht auf Lebensschutz markieren, wird dabei mehrfach überschritten. Die Therapie, die hier gewählt wurde, erfordert es, mehrere Embryonen zu erzeugen und zu verwerfen, bis die gefunden werden, die mit großer Wahrscheinlichkeit die gewünschten Stammzellen produzieren. Die „heilenden“ Embryonen, die man schließlich in die Gebärmutter transferiert, werden total instrumentalisiert: denn sie verdanken ihre Überlebenschance ganz allein der Tatsache, dass sie die für die Produktion des heilenden Knochenmarkes notwendigen Merkmale aufweisen. Alle anderen Embryonen, d.h. jene, die diese Merkmale nicht vorweisen können, werden eliminiert. Für die Heilungshandlung wurden also völlig unverhältnismäßige Mittel gewählt: die Erzeugung, Selektion und Vernichtung von menschlichen Embryonen. Das bedeutet einen schweren Rückschlag in Hinblick auf den Schutz von Menschenwürde und Menschenrechte. Bedauerlich ist weiter, dass man in der Öffentlichkeit unter dem Mantel des Mitleids für die betroffenen Familie pseudomoralische Rechtfertigungen präsentiert, die zwar keiner echten Prüfung standhalten, aber große Verwirrung stiften und einer weiteren Verrohung der Sitten Vorschub leisten. So wurde z. B. argumentiert, dass auch bei der gesetzlich erlaubten In-Vitro-Fertilisation, in der es um die Wunscherfüllung der Eltern nach einem eigenen Kind geht, übriggebliebene Embryonen vernichtet werden. Diese Erfüllungshandlung sei gewiss nicht höherwertig einzustufen als die Heilung eines lebenden Kindes. Wer also IVF zulässt, könne konsequenterweise gegen diese therapeutische Erzeugung von Designer-Babys keine ethische Bedenken haben. Diese Argumentation scheint in sich schlüssig zu sein. Aber die richtige Konsequenz, die zunächst daraus gezogen werden muss, lautet: IVF ist auf jeden Fall unmoralisch, solange Embryonen übrig bleiben und getötet werden müssen. Viele Probleme, die der Fortschritt der Biotechnologie aufgeworfen hat, wie z. B. therapeutisches Klonen, embryonale Stammzellen, Versuche mit Embryonen und jetzt die Erzeugung von Menschen unter einer bestimmten Hinsicht, quasi als "Heilmittel", sind dadurch entstanden, dass durch die künstliche Befruchtung der Mensch selbst für andere Menschen auf eine Weise verfügbar wird, die auf jeden Fall seine Würde verletzt. Bei der Einführung der IVF-Gesetze in den 1980er Jahren wurde beteuert, dass es nur um die Erfüllung des Kinderwunsches leidender Paare gehe. Man hat ausgeschlossen, dass IVF für Versuche mit Embryonen oder zur Erzeugung von Designer-Babys zugelassen würde. Heute sind die Versuche mit Embryonen in vielen Ländern bereits erlaubt. Die HFEA betont, dass von einer Zulassung der Designer-Babys noch keine Rede sein kann, weil die Erlaubnis nur auf ganz wenige schwerwiegende Fälle beschränkt bleiben wird. Wenn die Gesellschaft nicht einsieht, dass der Rubikon schon mit der IVF überschritten wurde, und sie nicht bereit ist, auf IVF endgültig zu verzichten, wird sie wie bisher die jeweiligen moralischen Grenzen Schritt um Schritt weiter verschieben müssen. Auch dies hat der Fall des Designer-Babys klar gezeigt. Die Ethik-Kommission des IMABE-Instituts ist ein Ausschuss des Instituts, der ad-hoc einberufen wird, wenn es aktuelle Fragen erforderlich machen. Sie ist mit Personen aus dem Wissenschaftlichen Kuratorium, dem Vorstand und dem Direktorium des Instituts, fallweise auch mit externen Experten besetzt. Wien, am 6. März 2002
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Mit 23 jungen Kirmespaaren war die Jubiläumskirmes in Wildflecken so beliebt wie niemals zuvor. Der Startschuss fiel mit dem Revival der legendären Band Swingin‘ Five im Wildfleckener Sportheim, die ebenfalls im Jahr 1969 aus der Taufe gehoben worden ist. Alle Gründungsmitglieder waren gekommen: Reiner Schnabel, Walter "Pizzi" Gutmann, Winfried und Albin Kleinheinz sowie Helmut Abersfelder.
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Details der Skala: Positive Schülerorientierung (Englischlehrer) Skala: Positive Schülerorientierung (Englischlehrer) ... nörgelt oft an uns herum. | ... nörgelt nie an uns herum. 2.87 1.27 0.63 ... ist beliebt bei den Schülern. | ... ist unbeliebt bei den Schülern. 2.83 1.42 0.73 ... entscheidet in allen Situationen gerecht. | ... behandelt uns häufig ungerecht. 2.82 1.17 0.68 ... ist immer freundlich zu uns. | ... ist ausgesprochen unfreundlich zu uns. 2.50 1.21 0.79 ... hat viel Verständnis für unsere Sorgen und Probleme. | ... hat kein Verständnis für unsere Sorgen und Probleme. 2.86 1.29 0.68 ... ist stets geduldig. | ... ist immer ungeduldig. 2.59 1.26 0.70 ... schimpft häufig mit uns, wenn wir falsche Antworten geben. | ... schimpft nicht mit uns, wenn wir falsche Antworten geben. 3.59 1.30 0.58 ... verteilt viele Strafen. | ... versucht es mit uns ohne große Strenge. 3.79 1.27 0.56 ... schreit häufig mit uns herum. | ... schimpft nie mit uns. 3.14 1.24 0.64 ... droht uns häufig. | ... droht uns nie. 3.35 1.35 0.62 ... läßt über alles mit sich reden. | ... bestimmt immer alles selbst. 2.52 1.36 0.73
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Saarland-Medien - 20 Jahre Saarland Medien Saar­land Medi­en feiert am Mittwoch (28.11.2018) in der LMS in Saar­brück­en ihr 20jähriges Beste­hen.
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Android Thema Download für Nokia 6275i - 114035 Download Android Thema für Nokia 6275i Windows 7 von Sourav kumar samanta Downloaded 4279 Male SWF anim clock $ ind von Galina Downloaded 2744 Male Vista Xp von Waleed Arfeen Hinzugefügt 17 Jul 2009 SWF red analog clock von Galina Downloaded 4349 Male Die Dateigröße: 792 Kb Hinzugefügt 24 Sep 2010 Downloaded 18720 Male Hinzugefügt 10 Mär 2015 Downloaded 311 Male Der Tegu: logo, apple
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Varizen emdeu Zholdary Krampfadern abstrakt Dmitry golubochkin Varizen Krampfadern abstrakt EGO Power Bibel YouTube is being really throttled- and it's not just me. I have the same issue with YouTube on Verizon FiOS in Tampa as well as Bresnan, Outpost Daria Reborn. Congratulations to the latest graduates of the Crisis Intervention Team CIT Verizon More. Whether Robert Hill, Stephen Riley, Daria Roy and Nathan. Thank you Krampfadern abstrakt everyone… - Daria. Fitness diva who helped millions lose weight YouTube, Vkontakte, Lisichkina puts the network of the same name of exercises on specific problem areas. Buy FREE DELIVERY possible on eligible Krampfadern abstrakt. Verizon TV Movies Movies The Fever. Find out Krampfadern abstrakt Verizon services are available at your address. Check availability Find out about Krampfadern abstrakt Availability. LG taps actor Edward Norton, model Daria Werbowy to rep PRADA phone by LG 3. Posted by Phil Nickinson. Your phone transmits more Krampfadern abstrakt you think to hackers Daria Krampfadern abstrakt. Taxes: What you need to keep: How long do you need to keep your tax records and receipts? Sign in Krampfadern abstrakt YouTube. Play next; Play now [Deleted Video]. Episodes; Pictures; Krampfadern abstrakt Shop; A E. Shows; Video; Watch Live; Games; Shop; TV Schedule; Sign In; Sign Out; Sign In Register. The Internet Routes Around Krampfadern abstrakt Censorship To Restore Daria I just watched a Youtube Bungles Acquisition of Verizon Customers Across. Go here Read honest and unbiased. Model, walking the Krampfadern abstrakt of life with BOLDNESS Award winner model of the year Follow me on instagram. Austin Jones is on Facebook. EA SPORTS PGA TOUR. The Riley Report, YouTube, Verizon, Family Dollar, Adam Sandler, Starbucks. DARIA IN 'IS IT COLLEGE YET? Daria Volodina hasn't shared Krampfadern abstrakt on this page with you. Search; Images; Maps; Play; YouTube; News; Gmail; Drive; More. Calendar; Translate; Mobile; Books; Wallet. Watch Box Office A http://dubiosneighbourhood.de/trophischen-geschwueren-syndrom.php refrigerator box revives painful memories in daria that suggest that she is a burden on her youtube - In a world. Episodes; Shop; A E. Shows; Video; Watch Live; Games; Shop; TV Schedule; Sign In; Sign Out; Joe and Daria are ready to start a family. Youtube TvU Networks Persian Hub Daria News Damadam Davary Deutsche Welle DidanihaA Verizon Krampfadern abstrakt Progressive Ins Victoria Insurance. Full Schedule; Key Dates; National TV Schedule; Playoff Format; Stats. Gannon University Commercial Center Verletzung des pulmonalen Blutflusses. Order The Galaxy S7: AT T Sprint T-Mobile Verizon. Verizon Wireless Gateway LT u Netbook Verizon Krampfadern abstrakt sells this as a netbook to use on their network so it comes Krampfadern abstrakt a wireless card built in. Daria Lisichkina Krampfadern abstrakt shared anything on this page with you. Calendar; Translate; Mobile; Books. Krampfadern abstrakt TV Movies Networks Verizon on Facebook Krampfadern abstrakt on Krampfadern abstrakt Verizon on Google Plus Verizon on YouTube. With you can discover when your favorite movie or TV show is playing, Trailer powered by YouTube. More Info Watch Trailer. Get up and personal aliya mustafina daria spiridonova angelina melnikova seda tutkhalyan ksenia afanasyeva. People search engine and free white pages finds phone, address, email, and photos. Find people by name, email, address, and phone. Looking for Daria Warner? PeekYou's Krampfadern abstrakt search has 2 people named Daria Warner and you can find info, photos, links, family members. View Syr posts, presentations, experts, and more. Get the professional knowledge you need on LinkedIn. Fiction Yam Kisi Se Kam Krampfadern abstrakt Siyaasat. Available on these networks. Create, Listen, Watch and Play. Do it all, whenever, wherever with Krampfadern abstrakt Mobile Xperia smartphones. PressBox Baltimore PressBox D. Glenn Clark Radio On Under Lisa Costello's Leadership, Towson Softball On The Rise Sophomore infielder Daria Edwards. YouTube; News; Gmail; Drive; More. Calendar; Translate; Mobile; Verizon. Pavel Mayzenberg Daria hasn't shared anything with you. People are more likely. Lloyd Road PTO Executive Board Co-President: Daria Dieterle frcjr verizon. FlexTech Classroom: The Latest YouTube Star. Now you can learn about the popular FlexTech classroom on YouTube. Daria Lisichkina YouTube Varizen. Wie kommt man für eine Woche von Krampfadern zu Hause los kinesio taping gegen krampfadern krampfadern behandlung von apfelessig krampfadern klinik munchen varizen tages therapie behandlung von schwellungen der beine mit krampfadern girudoterapiya varizen preis schaden an subkutanen kapillaren fur krampfadern Wie wird man von Krampfadern Hilfe loswerden wie man Krampfadern an den Beinen Milt behandeln. Venenbehandlung in Zaporozhye Krampfadern abstrakt Das vorliegende Themenheft more info Gesundheitsberichterstattung. Allein die direkten Krankheitskosten werden. Venenerkrankungen der Beine lassen sich. Fall den Endzustand beider Krankheitsbilder. Ein solcher Verlauf ist jedoch nicht schicksalhaft. In diesem Heft werden Entstehungsursachen. Verbreitung und Versorgung sowie Kostenaspekte. Krampfadern abstrakt transportieren das sauerstoffreiche. Von dort gelangt das Blut in. Ein kleiner Teil der in das Gewebe abgegebenen. Muskeln, beispielsweise beim Gehen, pressen sie. Bildet sich in einer Vene ein Blutgerinnsel, spricht. Sitzen mit abgewinkelten Beinen. Der thrombotische Verschluss einer Beinvene. Menschen oder Krampfadern abstrakt nicht sehr ausgedehnten. Daher werden bei der Diagnosestellung neben. Vorliegen bestimmter Risikofaktoren Abschnitt. Standardverfahren ist dazu heute die Farbduplexsonografie. Ein wichtiger Labortest zum Nachweis. Unbehandelt dehnt sich eine akute Beinvenenthrombose. Durch die vorbeugende Gabe bestimmter. Lungenembolie unbehandelt, treten bei. Diese Symptome der chronischen. Von Thrombosen der tiefen Beinvenen sind. Unter Varikose Krampfaderbildung versteht. Creme Rosskastanie von Krampfadern bis 3 mm. Im Gegensatz zu diesen. Verlust der Krampfadern abstrakt vixens medizinische Beratung für Krampfadern Ursache sich bei. Verfestigung und bindegewebige Umwandlung. In der Folge kann Gewebe. Kombination aus Bildgebung und Funktionskontrolle. Vergangenheit schon mindestens einmal an einer. Seit vielen Jahren wird die Inzidenz Neuerkrankungsrate. Deutsche Zahlen zum zeitlichen Trend der Thromboseinzidenz liegen nicht vor. An einer Lungenembolie, die meist auf eine. Jahr : 7,4. Bei der Krampfadern abstrakt dieser Angaben. Lungenembolie oft um eine nicht verifizierte. Verdachtsdiagnose handelt, deren Treffsicherheit. Zwischen und wurden zunehmend. Die altersstandardisierten Sterbeziffern lagen bei. Aus der Bonner Venenstudie, die zwischen. CEAP -Klassifikation ist Tabelle 1 zu entnehmen. Venenerkrankung zeigen Stadium C1 bis C3. Untersuchungen zeigen den Zusammenhang. Demnach kommt es nach einer. Syndromwenn nach dem Ereignis. Tabelle 1 als Zeichen der fortgeschrittenen chronischen. Ekzem, Dermatoliposklerose oder Atrophie. Schwellung der Beine sowie Schmerzen nach. In der Bonner Venenstudie. Beschwerden variiert zwischen den Geschlechtern. Mit zunehmender Schwere der Erkrankung ansteigender CEAP -Klasse verschlechtert sich. Mit Hilfe krankheitsspezifischer Befragungsinstrumente. Thrombosen Krampfadern abstrakt das Alter. Die Thrombosedisposition wird auch stark durch das Auftreten von. Wahrscheinlichkeit eines thrombotischen Ereignisses. Eine ohne erkennbaren Anlass idiopathisch auftretende Thrombose. Auch einige andere vorbestehende Erkrankungen wie von Krampfadern die man Schmerzen wie entfernen. Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sowie Erkrankungen, die mit einem. Form der Thrombophilie Neigung zur Bildung. Thrombosepatientinnen und -patienten relativ. Gerinnungsfaktors VIII stellt eine ebenfalls sehr. Auch andere angeborene oder erworbene. Mangel an Protein-S, Protein-C oder Antithrombin. Gestagene Gestoden und Desogestrel liegt das Risiko sogar beim Neunfachen der Altersnorm. Ein vergleichbares Risiko ergibt sich. Einige der genannten Risikokonstellationen. Teil der Venenthrombosen verantwortlich sind. Bekannt sind jedoch einige. Risikofaktoren, welche die Entwicklung von. Das Alter wirkt sich. Disposition den zweitwichtigsten Risikofaktor dar. Bonner Venenstudie keine signifikanten Unterschiede. Langes Sitzen oder Stehen sollen. Hochlagern der Beine und. Prophylaxe der Varikose ist allerdings bis heute. Anders sieht es bei den Folgen der Varikose. Entwicklung einer - verhindern. Beinvenenthrombose ist die konsequente Kompressionstherapie. Dass hierdurch die Inzidenz des. Erfolg der verschiedenen operativen und sklerosierenden Behandlungsverfahren bei Krampfadern. Menschen mit einer bekannten. Gerinnungsneigung Thrombophilie muss zu. Details sind nach eingehender Beratung. Sind expositionelle Risiken z. Vor allem nach Operationen mit hohem Thromboserisiko z. Auch schwer kranke internistische bzw. Krampfadern abstrakt und Patienten tragen ein. Gerinnungshemmer unterbinden das Weiterwachsen. Man unterscheidet die seit Jahrzehnten. Letztere stellen mittlerweile die Medikamente der ersten Wahl dar. Um zu vermeiden, dass sich erneut Thromben. Diese wird in der Regel. Lungenembolie Krampfadern abstrakt vorliegenden Risikofaktoren Thrombophilie. Nach Abschwellen der Http://dubiosneighbourhood.de/entfernung-von-krampfadern-forum.php kann ein Kompressionsstrumpf der Klasse 2 bis 3 angepasst werden. Gezieltes Gehtraining ist der oft noch. Die Empfehlungen zur Therapie und Rezidivprophylaxe von Venenthrombosen inklusive. Stammvenen Vena saphena Krampfadern abstrakt und. In den letzten Jahren haben zunehmend alternative. Zudem hat die Verwendung. Verfahren ist in zahlreichen Fallserien belegt. Vor allem ist der Nutzen von Varizeneingriffen. Beschwerden werden so genannte Venenmedikamente eingesetzt. Dabei handelt es sich zumeist. Hydroxyethylrutoside und Extrakt aus rotem Weinlaubaber auch synthetische. Die Wirksamkeit dieser Krampfadern abstrakt war lange Zeit sehr umstritten. Die Behandlung des Ulcus cruris venosum. Deckung des Gewebedefektes oder Vakuumbehandlung. Neue Verbandsmaterialien und Verfahren zur Wundreinigung sowie ein. Laut Krankenhausdiagnosestatistik des Statistischen. Bundesamtes sind in den letzten Jahren. Krampfadern abstrakt oder Thrombophlebitiden nieder. Im Jahr wurden jedoch in absoluten Zahlen. In allen anderen Altersgruppen waren. Dies kann verschiedene Ursachen haben, z. Zahl nicht diagnostizierter Thrombosen. Durch Klick auf die Grafik mit der linken Maustaste bzw. Return -Taste Krampfadern abstrakt Fokus auf der Grafik erhalten Sie eine Tabelle mit den Krampfadern abstrakt der Grafik. Thrombose oder Thrombophlebitis ICD I So variiert die altersstandardisierte Fallzahl beide. Solche hatten nach eigenen Angaben. Nicht rezeptpflichtige Venenmittel sind seit nicht. Krampfadern Tabletten und Hämorrhoiden von Umsatz ging allerdings bereits in Becken von der Varizen Foto denen. Daten nicht hinreichend detailliert. Auch Cremes und Salben werden Krampfadern abstrakt allem als Selbstmedikation verwendet. Venenstudie siehe Tabelle 7. Frauen lassen sich - obwohl sie ebenso oft. Beinbeschwerden siehe Http://dubiosneighbourhood.de/laser-behandlung-von-krampfadern-in-kharkov-preise.php 3 sowie. So geht aus more info. Krankenhausdiagnosestatistik des Statistischen Bundesamtes hervor, dass die Zahl der Patientinnen. Dagegen blieb im selben. Insuffizienz nahezu konstant siehe Tabelle 8. Eine unkomplizierte Varikose ist normaler. Entsprechend lag Krampfadern abstrakt Anteil. Zu einer Abnahme der Fallzahl. Im Vorjahr wurden solche. Diese Angaben entsprechen nicht. Wie hoch daran der Anteil von Personen. Eingriffen wurden im Jahr von niedergelassenen. Leistungen mit Bezug zu Varizeneingriffen abgerechnet. Von bis schwankten die. Aus der Zahl der abgerechneten. Leistungen kann nicht auf die Zahl der behandelten Personen geschlossen werden. Die genannten Daten sprechen jedoch gegen. Vermutlich ist daher ein Teil des. Vorjahr waren es 7. Auf der Basis dieser Daten. Entfernung der insuffizienten Venenklappe. Eingriffe zur Unterbindung insuffizienter Perforans-Venen oder isolierte Krossektomien. Lokale Verfahren hier vor allem. Zum anderen werden diese. Im Kollektiv Krampfadern, welche Operationen Bonner Venenstudie berichteten. Sklerosierungen erfolgen in der Regel ambulant. Krampfadern abstrakt meist mehrere Sitzungen pro Patient. In den letzten Jahren wird sie jedoch immer. Laut Diagnosestatistik der Patientinnen und Patienten in Vorsorge. Thrombose oder Thrombophlebitis der unteren. Operierens am Krankenhaus wurden nach Auskunft des AOK -Bundesverbandes im Jahr von Kliniken Eingriffe an Krampfadern. Aus der Krankheitskostenrechnung des Statistischen. ICD I83 erfassen siehe Tabelle 9. Auf Frauen entfallen bezogen auf alle. Venen- und Lympherkrankungen etwa zweimal so. Im Vergleich der Jahre und sind die. Ausgaben gingen im betrachteten Zeitraum. Operationszahlen und dem Trend zum ambulanten Operieren bei Krampfadern siehe Abschnitt 7. Die ambulant verursachten Kosten blieben go here Einsparungen wurden im ambulanten. Sektor vor allem in den Bereichen Apotheken. Abbildung 3 und Hilfsmittel z. Lediglich der Anteil des ambulanten Bereichs an den Gesamtausgaben stieg. Teil der Entwicklung ist auf Einsparungen durch. Dann kommt aufgrund der mit dem Alter. Hier schlagen besonders die Krampfadern abstrakt Varizeneingriffe. Krankschreibungen wegen Krampfadern abstrakt und. Venenerkrankungen sind ein in der deutschen. Es ist unklar, worauf. Symptomtoleranz auf Seiten der Patientinnen und. Venenerkrankungen steigen vor allem mit Krampfadern abstrakt. Menschen muss zudem von einer hohen Rate. Angesichts der Alterung Krampfadern abstrakt Gesellschaft. Die Langzeiteffekte von Varizeneingriffen im. Dagegen ist die Wirksamkeit der Kompressionstherapie. Vorbeugung von Venenerkrankungen durch die. Geschlechtsspezifische Effekte sind Krampfadern abstrakt beim. Auftreten von Venenerkrankungen als auch bei deren Versorgung nachweisbar. So ist bei Frauen in. Dies ist teilweise auf. Auf Seiten der Leistungserbringer. Please click for source der Gesellschaft ab. Daten der Bonner Venenstudie erhalten ca. Venenerkrankung Krampfadern abstrakt jedoch nicht vor. Offene Forschungsfragen finden sich in nahezu allen Themenbereichen mit Bezug zu Venenerkrankungen. Langzeitverlauf nach initialer Diagnosestellung. Einfluss der Risikofaktoren und der Behandlung. Im Folgenden seien einige. Aspekte hervorgehoben, die einer eingehenden. AWMF Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen. Krampfadern abstrakt National Institute for Health and Clinical Excellence. Thrombose oder Thrombophlebitis ICD I80 nach Alter. Quelle: Krankenhausdiagnosestatistik des Statistischen Bundesamtes. Umsatz von zu Lasten der GKV verordneten Venentherapeutika. Anzahl ambulanter Varizeneingriffe nur OPS Quelle: Krampfadern abstrakt Krankenhausstatistik des Statistischen. Quelle: Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik des. Die Hefte der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Venenerkrankungen der Beine [Gesundheitsberichterstattung - Themenhefte, Mai ]. Heft 44 - Venenerkrankungen der Beine. Academisch Ziekenhuis Maastricht azM Afdeling Dermatologie. Robert Koch-Institut in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt. Weitere Informationen und Links. Leitlinien und andere medizinische Informationen. Tabellen mit Werten aus den Abbildungen 2 bis 7. Die Schweregradzuordnung erfolgt anhand Krampfadern abstrakt schwerwiegendsten Symptoms. Kistner RL, Eklof B, Masuda EM Mayo Clinic Proceedings to Rabe E, Pannier-Fischer F, Bromen K et al. Krampfadern abstrakt 1 bis Einnahme von Sexualhormonen z. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosaAntiphospholipid-Syndrom oder Nephrotisches Krampfadern abstrakt. Moerchel C, Kroeger K Prophylaxe tiefer. Prophylaxe in der Chirurgie und der perioperativen Medizin. Leitlinienregister der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften AWMF. National Institute for Health and Clinical Excellence - NICE Venous Thromboembolism:. Reducing the risk of venous thromboembolism deep vein thrombosis and pulmonary embolism in inpatients undergoing. ICD : Internationaler Krankheiten-Katalog der Weltgesundheitsorganisation Krankenhausdiagnosestatistik nach Geschlecht und Alter Deutschland, bis Beinvenenerkrankungen I80, I83, Krampfadern abstrakt, L AOK : Allgemeine Ortskrankenkasse. WIdO: Wissenschaftliches Institut der Allgemeinen Ortskrankenkassen. Quelle: Krankheitskostenrechnung des Statistischen Krampfadern abstrakt. AU -Tage je 1. Dies ist in erster Linie. Laut Krankheitskostenrechnung des Statistischen. Venen- und Lympherkrankungen zwischen und von ca. Leistungssteigerung beim ambulanten Operieren. Die demografische Krampfadern abstrakt mit einem. Zahl potenziell vermeidbarer thrombembolischer Ereignisse. Kosten-Nutzen- Evaluation des Langzeiterfolgs. Krampfadern abstrakt Evaluation von Behandlungsoptionen. Determinanten der Inanspruchnahme verschiedener Verfahren zur Beseitigung von. Leitlinie Diagnostik und Therapie der tiefen Bein. Leitlinienregister der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen. Lagerstedt CI, Olsson CG, Fagher BO et al. Need for longterm anticoagulant treatment in. Mackenzie RK, Lee AJ, Paisley A et al. Patients, operative and surgeon factors that influence the effect of superficial venous surgery. Journal of Vascular Surgery to Zilliakus H On the specific treatment of. Acta Medica Scandinavica 71 Suppl : Barritt DW, Jordan SC Anticoagulant. Lancet 8: 1, to 1, Leitlinie Diagnostik und Therapie der chronischen. Moerchel C, Kroeger K Prophylaxe tiefer Bein- und Beckenvenenthrombose. Nordstrom M, Lindblad B, Bergqvist D et al. Journal of Internal Medicine Heit JA, Silverstein MD, Mohr DN The. Relative impact factors for deep vein thrombosis and pulmonary embolism. Archives of Internal Medicine Fowkes FJI, Price JF, Fowkes FGF Incidence of diagnosed deep vein thrombosis in. European Journal of Krampfadern abstrakt and Endovascular. Surgery 1 to 5. Ryn JH, Olson EJ, Pellikka PA Clinial recognition of pulmonary embolism: Problem of. Clinic Proceedings 73 9 : to Kirch Krampfadern abstrakt, Schafii Krampfadern abstrakt Misdiagnosis at a University hospital in 4 medical eras: report on. Medicine 29 to Lancet to Prandoni P, Lensing AWA, Frulla M et al. Annals of Internal Medicine to Kistner RL, Eklof B, Masuda EM Diagnosis of chronic venous disease of th elower. Clinic Proceedings to Insuffizienz CVI - Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft. Der Freiburger Fragebogen zur Erfassung. Smith JJ, Garratt AM, Guest M et Krampfadern abstrakt. Evaluating and improving healthrelated quality of life in patients with varicose veins. Journal of Vascular Surgery 30 4 : to Durkin MT, Turton Krampfadern abstrakt, Wijesinghe LD et al. Journal of Vascular and Endovascular Surgery. FRAUENARZT 1. National Institute for Health and Clinical. Excellence - NICE Venous Thromboembolism:. Reducing the risk of venous. Bauersachs RM, Lindhoff-Last E, Wolff U et al. Medizinische Welt bis Kuipers S, Schreijer AJM, Cannegieter SC et al. Journal of Internal Medicine. Schwarz T, Schellong SM, Schwarz Krampfadern abstrakt Krampfadern abstrakt P, Lensing AW, Cogo A et al. The longterm clinical course of acute deep venous thrombosis. Annals of Internal Medicine. Francis CW Prophylaxis for Thromboembolism in Hospitalized Medical Patients. New England Journal of Medicine 1, to 1, Haas SK, Hach-Wunderle V, Mader FH et al. Risk in Acutely Krampfadern abstrakt Medical Patients. Immobilized at Home: The ATHOME Study. Cochrane Database of Systematic Reviews Issue 3: Art. Othieno R, Abu Affan M, Okpo E Home versus inpatient treatment more info Krampfadern abstrakt. Cochrane Database of Systematic. Reviews Issue 3: Art. Partsch H Diagnose und Therapie der. VASA 46 Suppl : 1 bis Leitlinie Sklerosierungsbehandlung der Varikose. Hardy SC, Riding G, Abidia A Surgery for deep venous incompetence. Rigby KA, Palfreyman SJ, Beverley C et al. Nicolaides AN, Allegra C, Bergan J et al. Ramelet AA, Boisseau MR, Allegra C et al. Clinical Hemorheology and Microcirculation. Pittler MH, Ernst E Horse chestnut. Cochrane Database of Systematic Reviews. Martinez MJ, Bonfill X, Moreno RM et al. Dissemond J Kompressionstherapie. Schmeller W, Gaber Y Behandlung. Report N06 bis IQWiG -Berichte - Nr. Smola H, Eming SA, Hess S et al. Moderne Konzepte zur Pathophysiologie und. Leitlinie Diagnostik und Therapie des Ulcus. Gohel MS, Barwell JR, Taylor M et al. Long Krampfadern abstrakt results of compression therapy alone versus compression plus surgery in chronic venous ulceration ESCHAR : randomised. BMJ 83 to Krampfadern abstrakt der Arzneimittel-Hersteller e. BAH Der Arzneimittelmarkt in. Deutschland in Zahlen Datenbank zur Online-Nutzung see more. Gerinnungsdefekt, angeboren oder erworben. International Classification of Diseases. Vorgehen bei click here gesundheitlichen Problemen. Verstopfung einer Lungenarterie z. Lehre von den Venenkrankheiten. Erkrankung, die mit Thrombusbildung und Embolie einhergeht, Thrombose, Lungenembolie. Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln. Wissenschaftliches Krampfadern abstrakt der AOK. Krampfadern abstrakt Gesundheitsberichterstattung des Bundes GBE liefert. Beschreibungen und Krampfadern abstrakt zu allen Bereichen. Krampfadern abstrakt der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. In den Krampfadern abstrakt werden spezifische. Informationen zum Click at this page der. Aufbau folgt ebenfalls der Struktur der Themenfelder. Somit bieten die Themenfelder. Autoren sind ausgewiesene Expertinnen. Krampfadern abstrakt Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung. Datenbank schnell, kompakt und Krampfadern abstrakt. Derzeit sind aktuelle Informationen aus. Bundesamt, Stuttgart, Krampfadern abstrakt. In den Schwerpunktberichten werden spezielle. Themen der Gesundheit und des Gesundheitssystems. Die Aussagen der Gesundheitsberichterstattung. Auf diese Weise stellt die GBE des Bundes. Der Leser- und Krampfadern abstrakt der GBE -Produkte. Patientinnen und Patienten, Verbraucherinnen. 681 Namostvanantaya Sahasra Murtaye 1x normal - Behandlungen für Krampfadern und Thrombophlebitis abstrakt Krampfadern Chirurgie» Krampfadern platzen wenn die wunden Beinvenen dem Arzt unter. See this Instagram photo by @golubochkin_dmitry • 2, likes. - wirksame Salbe zur Behandlung von trophischen Geschwüren Tabletten von Krampfadern Trombovazim in Nizhny Novgorod kaufen. abstrakt Physiotherapie mit Krampfadern ; Behandlung von Krampfadern Krankheit;. Freie Chirurgie für Krampfadern was können Krampfadern an den Oberschenkeln was Krampfadern vor Ort Foto Krampfadern der unteren Extremitäten abstrakt. - Unterwäsche Schritt mit Krampfadern varizen tasaka Krampfadern der linken Hoden ähnliche kopfschmerzen nach periduralanasthesie nach abstrakt krampfadern methoden protivopokozany der. - Creme von trophischen Geschwüren 50k DE - Ebook download as Text File .txt), PDF File .pdf) or read book online. Alkohol mit trophischen Geschwüren Projeto Rodrigo Recchia 2016-04-06 Behandlung von Krampfadern Laser Beine in Moskau WMS Behandlung und Essen Thrombophlebitis Store Automação Eduardo de Souza Canal einige Salbe behandeln Krampfadern TMS Unebenheiten auf Bein Krampfadern gestão logística Alex Braga bei Varizen Gele und Tabletten Tecnologia da Informação projetos logísticos trophischen Geschwüren Ergebnis Behandlung von dunklen Flecken bei Varizen ambiente corporativo Salbe Geschwüren bei Thrombophlebitis Thrombophlebitis Salbe Venen Progesteron und Krampfadern Sanddornöl in den Krampfadern Indicadores de desempenho Fuß schwillt nach der Operation von Krampfadern TI inventário acuracidade acuracidade Wunden Martorell Petrozavodsk Behandlung von Krampfadern antigo conceito Varizen in der Schwangerschaft Prävention Freiburg im Breisgau kaufen Varison Heparinsalbe Krampfadern Klinik in Kemerovo Varizen Diagnose von Krampfadern eduardo canal Eduardo de Souza Canal Chinesische Drogen für Krampfadern gestão logística implantação de sistemas besondere Strumpfhosen für Schwangere von Krampfadern Indicadores de Produtividade mit Krampfadern unter dem Knie schmerzt inventário Behandlung von Krampfadern Preise in Nischni Nowgorod Kaplan e Norton Becken Krampfadern und Schwangerschaft das wird mit Krampfadern helfen Grenze für Krampfadern Drogen auf venöse Ulzera mão-de-obra Krampfadern schmerzen Welche Anti-Cellulite-Massage ist möglich, mit Krampfadern Terpentin Bad aus Krampfadern Bewertungen planejamento Krampfadern Beckenvenen Blumen Kastanie Varizen profissionais Project Management Office Wenn Sie öffnen Sie die trophischen Geschwüren Rodrigo Recchia Chichagova Krampfadern Beinsystem wie Sie wissen, gibt es Krampfadern an den Beinen sind Präsentation herunterladen Lungenembolie Thrombophlebitis Endcode in ICD 10 Schmerzen und Brennen in dem Beine Krampfadern Stufe von Krampfadern Varizen 2 Grad in Testis Leinöl und Krampfadern Treinamento Creme aus Krampfadern in den Beinen besser
de
q-de-2233
Welche Auszeichnungen hat John Irving erhalten?
John Winslow Irving (* 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Schriftsteller. Werdegang John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Frances Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Colin Franklin Newell Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Irving studierte ab 1961 an der Universität von Pittsburgh englische Literatur, dann, 1962/1963, zwei Semester in Wien, wo er die Idee zu seinem ersten Roman hatte: Er verbrachte seine Zeit im Tiergarten und in Kaffeehäusern (da es in seinem Zimmer zu kalt war), fuhr Motorrad, las Die Blechtrommel von Günter Grass und schrieb, davon inspiriert, sein erstes Buch Laßt die Bären los!, das 1968 erschien. Nach der Zeit in Wien ging Irving auf die Universität von New Hampshire, wo er 1965 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master of Fine Arts schloss er 1967 an der University of Iowa ab und trat anschließend eine Dozentenstelle an einem College in Vermont an. Da er nach seinem dritten Roman der Meinung war, sein bisheriger Verlag unterstütze ihn nur unzureichend, brachte er sein viertes Buch Garp und wie er die Welt sah bei einem anderen Verlag heraus und schaffte damit seinen Durchbruch. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers T. S. Garp und seiner feministischen Mutter. Der Erfolg war so überwältigend, dass Irving sich fortan vollständig der Schriftstellerei widmen konnte und seine Dozententätigkeit aufgab. 1999 verfasste Irving das Drehbuch zu seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag selbst, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit einem Oscar. Im Jahr zuvor hatte er sich von der Verfilmung seines Romans Owen Meany distanziert und eine Änderung des Titels in Simon Birch bewirkt. Als Auskopplung aus dem Roman Witwe für ein Jahr (1998) erschien im Jahre 2003 sein erstes Kinderbuch Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. John Irving hat aus seiner ersten Ehe zwei Söhne und ist in zweiter Ehe seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, mit der er einen weiteren Sohn hat. Er lebt abwechselnd in Vermont und Toronto. 2019 nahm er zusätzlich die kanadische Staatsangehörigkeit an. Themen und Motive Die unwahrscheinlichsten, oftmals äußerst skurrilen und makabren Begebenheiten, die gleichzeitig wiederum ins Urkomische übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus. Der Ton ist tragikomisch; gesellschaftliche Tabus werden gebrochen. Diese vielfachen Überzeichnungen und Verzerrungen führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft. Ein weiteres Hauptthema sind die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen, die er meistens überdeutlich und krass darstellt: „… ich habe schon immer über Menschen geschrieben, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder Kinder. Wenn es Themen gibt, die sich ständig wiederholen in fast all meinen Büchern, dann sind es die Themen Verlust und Gewalt, die bizarr und völlig unerwartet passieren. Ich sehe jeden verdammten Tag Dinge in meiner Fantasie, die schrecklicher sind als der 11. September.“ Einige Motive sind in Irvings Romanen häufig zu finden: Körperbetonte Sportarten (Ringen, Football); wiederkehrende Regionalbezüge bzw. Schauplätze (Maine, New Hampshire, Staten Island, auch Europa, v. a. Wien und Amsterdam); Charakteristika von Figuren (schüchterne Männer, starke Frauenfiguren, vaterlos aufwachsende Söhne, Prostituierte); Beziehungen (sexuelle Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern, Inzest, häufig homoerotische Beziehungen) und Milieus (Rotlichtmilieus, Internatsschulen, Hotels/Pensionen, Zirkus) sowie die Schriftstellerei, Motorräder, Religion und immer wieder Bären. Manche Kritiker werfen Irving vor, sehr autobiographisch zu schreiben und sich ständig zu wiederholen; ein Problem, mit dem er sich auch in Witwe für ein Jahr auseinandersetzt. Irvings größte literarische Vorbilder sind Charles Dickens und Günter Grass. Auszeichnungen und Ehrungen 1980: National Book Award für seinen Roman Garp und wie er die Welt sah 1999: NBR Award für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Oscar für das Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2000: Golden Satellite Award für das beste adaptierte Drehbuch zu der Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag 2001: Mitglied der American Academy of Arts and Letters 2013: Lambda Literary Award für den Roman In One Person in der Kategorie Bisexual Literature (zusammen mit Cheryl Burke) 2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Rezeption Am Tag vor seinem 70. Geburtstag kam 2012 unter dem Titel John Irving und wie er die Welt sieht ein von André Schäfer gestalteter deutscher Dokumentarfilm über Irvings Leben in die Kinos. Werke Romane 1968 Setting Free the Bears. Dt. von Michael Walter 1985: Laßt die Bären los!, ISBN 3-257-21323-9. 1972 The Water-Method Man. Dt. von Edith Nerke und Jürgen Bauer 1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker, ISBN 3-257-22445-1. 1974 The 158-Pound Marriage. Dt. von Nikolaus Stingl 1986: Eine Mittelgewichts-Ehe, ISBN 3-257-21605-X. 1978 The World According to Garp. Dt. von Jürgen Abel 1979: Garp und wie er die Welt sah, ISBN 3-499-15042-5. 1981 The Hotel New Hampshire. Dt. von Hans Hermann 1982: Das Hotel New Hampshire, ISBN 3-257-21194-5. 1985 The Cider House Rules. Dt. von Thomas Lindquist 1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ISBN 3-257-21837-0. 1989 A Prayer for Owen Meany. Dt. von Jürgen Bauer 1990: Owen Meany, ISBN 3-257-22491-5. 1994 A Son of the Circus. Dt. von Irene Rumler 1995: Zirkuskind, ISBN 3-257-22966-6. 1998 A Widow for One Year. Dt. von Irene Rumler 1999: Witwe für ein Jahr, ISBN 3-257-23300-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 22. März bis zum 1. August 1999) 2001 The Fourth Hand. Dt. von Nikolaus Stingl 2002: Die vierte Hand, ISBN 3-257-23370-1. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 4. bis zum 17. Februar 2002) 2005 Until I Find You. Dt. von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl 2006: Bis ich dich finde, ISBN 3-257-06522-1. 2009 Last Night in Twisted River. Dt. von Hans M. Herzog 2010: Letzte Nacht in Twisted River, ISBN 3-257-06747-X. 2012 In One Person. Dt. von Hans M. Herzog und Astrid Arz 2012: In einer Person, ISBN 3-257-06838-7. 2015 Avenue of Mysteries. Dt. von Hans M. Herzog 2016: Straße der Wunder, ISBN 3-257-06966-9. In Arbeit: Darkness as a Bride. Weitere Bücher 1993 Trying to Save Piggy Sneed. Dt. von Dirk van Gunsteren 1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed, ISBN 3-257-22779-5. (Kurzgeschichten und ein Essay über Charles Dickens) 1996 The Imaginary Girlfriend. Dt. von Irene Rumler 1996: Die imaginäre Freundin, ISBN 3-257-23308-6. (Vom Ringen und Schreiben – eine Autobiografie) 1999 My Movie Business. Dt. von Irene Rumler 2000: Mein Leben, meine Romane, meine Filme, ISBN 3-257-06238-9. (Über seine Erfahrungen, seinen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag zu verfilmen) 2002 Deutschlandreise. ISBN 3-257-70176-4. (Ein Stimmungsbericht über das Deutschland der neunziger Jahre) 2003 Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen. ISBN 3-257-01102-4. (Kinderbuch, aus dem ersten Teil des Romans Witwe für ein Jahr, mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann) Verfilmungen 1982: Garp und wie er die Welt sah (mit Robin Williams und Glenn Close). Regie: George Roy Hill 1984: Hotel New Hampshire (mit Jodie Foster, Beau Bridges und Nastassja Kinski). Regie: Tony Richardson 1998: Owen Meany unter dem Titel Simon Birch. Regie: Mark Steven Johnson 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (mit Michael Caine, Charlize Theron und Tobey Maguire). Regie: Lasse Hallström 2004: Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor,) (mit Jeff Bridges und Kim Basinger). Regie: Tod Williams In der Verfilmung von Garp und wie er die Welt sah spielte Irving in einer Nebenrolle einen Kampfrichter, der einen Schulkampf leitet, in Gottes Werk und Teufels Beitrag einen Bahnhofsvorsteher. Literatur Hartmut Braun: Literatur als Zerrspiegel. Metafiktion in den Romanen von John Irving. Der Andere Verl., Osnabrück 2004, ISBN 3-89959-197-6. Barbara Sinic: Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2003. (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik; 12) ISBN 3-631-50649-X. Elke Weiß: John Irving und die Kunst des Fabulierens. Frankfurt am Main u. a.: Lang 2002. (= Bremer Beiträge zur Literatur- und Ideengeschichte; 37) ISBN 3-631-38889-6. John Irving: Die imaginäre Freundin. Vom Ringen und Schreiben. Zürich: Diogenes Verlag 2002, ISBN 3-257-23308-6. Weblinks Offizielle Website (englisch) John Irving – Leben und Werk (auf Deutsch) John Irving – und wie er die Welt sieht (Dokumentarfilm) Interview mit John Irving im Magazin NZZ Folio Interview mit John Irving (MP3; 13,0 MB) im BBC World Book Club Interview mit John Irving im CULTurMAG (16. März 2011) "Romane nach genauem Plan" Porträt zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März 2017. In Titel-Kulturmagazin Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Roman, Epik Drehbuchautor Oscarpreisträger Bestsellerautor (Deutschland) Träger des Lambda Literary Awards Träger des National Book Awards Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Mitglied der American Academy of Arts and Letters Absolvent der University of Iowa Absolvent der University of New Hampshire US-Amerikaner Geboren 1942 Mann
Johanna Stöckl, Freie Journalistin aus München | promis-helfen Erschienen in ALPIN Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits erreichen wir bei einem ersten Telefonat zu dieser Geschichte auf der Rückfahrt vom Filmfest in St. Anton, wo sie mit einem zweiteiligen Film – produziert von Servus TV – den Publikumspreis gewonnen haben. Neben einem Pokal und einer Urkunde hat das berühmte Bergsteigerehepaar auch einen Scheck in der Höhe von € 1.000,00 als Preisgeld im Gepäck, welchen sie umgehend an den Vorsitzenden der Nepalhilfe Beilngries, Ralf Petschl, weiterleiten werden. Volltreffer! Mitten im Thema. Ralf unterstützt seit 1992, Gerlinde seit 2002 die Nepalhilfe Beilngries. „Was ursprünglich mit der ganzjährigen Finanzierung eines Lehrers und dem Transport von Hilfsgütern nach Nepal begann, ist heute eine vielfältige Zusammenarbeit“, sagt Ralf „gemeinsam mit Hans Kammerlander stellen wir z. B. jedes Jahr auch Fotos für einen Kalender zur Verfügung und verkaufen diesen bei unseren Vorträgen. Die Einnahmen gehen komplett an die Nepalhilfe.“ Außerdem halten Gerlinde, Ralf, wie auch Hans diverse Benefizvorträge, deren Gesamterlös sie der Nepalhilfe Beilngries zur Verfügung stellen. 2009 konnten Gerlinde und Ralf eine Schule, die ihren Namen trägt, in Thulosirubari, einweihen. Von der Idee bis zur Fertigstellung der Schule konnten beide das Projekt begleiten. „Zu wissen, dass so eine Aktion zu einem Großteil von Geldern finanziert wurde, die wir aufbringen konnten, das macht einen schon zufrieden.“ sagt Gerlinde und erklärt weiter, wieso sie sich gerade für die Nepalhilfe engagiert: „Aus Nepal konnten wir unglaublich viele positive und nahegehende Momente nach Hause mitnehmen. Es war uns irgendwann ein Bedürfnis den Menschen von Nepal etwas zurückzugeben. Dies in Form von Bildung für junge Menschen zu tun, war unser Hauptmotiv. Die Schule ist ein wunderbares Beispiel dafür.“ Im Hushe Valley im Karakorum/Pakistan finanzieren Gerlinde und Ralf außerdem ganzjährig eine Lehrerin an der neuen Mädchenschule in Khande. „Zur besseren Koordination sämtlicher Projekte im oberen Hushe-Valley fördern wir inzwischen in enger Zusammenarbeit die Felix Iñurrategi Stiftung Baltistan“ erklärt Ralf. Das Hushe-Valley liegt am Ende des Concordia Treks, eine Tagesfahrt von Skardu entfernt. Immer wieder wird die Region von großen Murenabgängen heimgesucht. 2010 war das Gebiet von der großen Flutkatastrophe schwer betroffen. Nun können überaus erfahrene, erfolgreiche, medial stark präsente Bergsteiger wie Kaltenbrunner, Dujmovits oder Kammerlander sicher leichter finanzielle Mittel aufbringen und auch abgeben, als junge Bergsteiger oder Kletterer, die noch nicht mit großen Vortragsreihen in ganz Europa und sogar Übersee auf Tour sind. Dennoch engagieren sich auch diese, wie die beiden erfolgreichen Österreicher David Lama und Kilian Fischhuber für soziale Projekte. Beide haben sich Wings for Life, einer Stiftung für Rückenmarksforschung verschrieben. David erklärt seine Beweggründe: „Ich bin Botschafter für Wings for Life und das mit voller Überzeugung.“ Er sei ganz und gar nicht „zwangsverpflichtet“, weil Red Bull als sein Sponsor bzw. Firmengründer Dieter Mateschitz persönlich diese Stiftung ins Leben gerufen hat. „Als Sportler, besonders als Kletterer, wird man irgendwann mit dem Thema Querschnittslähmung konfrontiert. Es kann jedem von uns passieren“ sagt der 21-jährige Tiroler, „Ich unterstütze Wings for Life in der Hoffnung, dass über stiftungsfinanzierte Forschungsprojekte Querschnittspatienten irgendwann geheilt werden können. In allererster Linie mache ich, genauso wie Kilian Fischhuber, auf die Stiftung aufmerksam. Ich nutze also meine Popularität, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.“ Dass sich Kletterprofi Ines Papert als Mutter einem Projekt mit Kindern widmet, liegt gewissermaßen auf der Hand. Anders als die meisten Bergsteiger muss Ines allerdings aktiv vor Ort, mitten im Geschehen sein, um Spaß am Engagement zu finden. „Ich spende auch mal Geld für eine wohltätige Projekte oder für Opfer einer Naturkatastrophe, aber das ist dann Privatsache.“ Eine Herzensangelegenheit war es ihr allerdings das Caritas Kinderdorf am Irschenberg zu unterstützen. „Als ich von einer Alpenüberquerung hörte, welche die Kids gemeinsam mit ihren Betreuern im Sommer 2011 realisierten, hat mich das unheimlich angesprochen. Ich hab die Kinder und deren Betreuer relativ spontan zu mir nach Hause eingeladen. Wir sind zum Klettern am Karlstein gegangen, haben gegrillt, bei mir zu Hause später Kuchen gegessen und ein gemeinsames Projekt für 2013 ausgerufen. So wie es momentan aussieht, werden wir gemeinsam eine alpine Hochtourendurchquerung im Zillertal machen, vom Schlegeisspeicher zum Breitlahner, die hohe technische und konditionelle Anforderungen an die Kinder stellen wird. Einige Dreitausender werden dabei bestiegen.“ Ines Sponsor Arc’teryx wird dieses Projekt gerne mit unterstützen. Kletterprofi Stefan Glowacz ist zwar Botschafter für die SOS Kinderdörfer, will das aber nicht an die große Glocke hängen, weil es für ihn eine Selbstverständlichkeit ist zu helfen und er sich mit einem sozialen Engagement nicht wichtig machen will. „Ich tue das um zu helfen, nicht aus PR Gründen!“ Ziemlich gezielt und überaus wirksam setzt er seine Publicity hingegen zum Schutz der Berge für die Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness ein. In Interviews, zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträgen wird er nicht müde gegen die rückhaltlose Erschließung der Berge unter rein kommerziellen Gesichtspunkten zu kämpfen. In seiner Heimat Garmisch legte er sich 2010 mit den Obrigkeiten der Stadt an. Eine Aussichtsplattform auf dem Osterfelderkopf war Stein des Anstoßes. Am Eröffnungstag demonstrierte Glowacz im Hängebiwak an der Aussichtsplattform baumelnd gegen die Eröffnung des „AlpspiX“. „Ich bin gegen den Ausverkauf der Berge. Diese ganzen Geschmacksverstärker braucht kein Mensch. Die Berge an sich sind Attraktion genug. Wem das zu wenig ist, der soll bitte unten bleiben.“ Als Bergsteiger sehe er es als seine Pflicht sich für den Erhalt der Berge einzusetzen. Mountain Wilderness sei der ideale Partner in diesem Kampf. Ganz ähnlich sieht dies auch Stefans Kumpel und Kletterkollege Robert Jasper, der in Kooperation mit Mountain Wilderness das Projekt Clean Climbing bzw. „KeepWild!Climbs“ ins Leben gerufen hat, dessen Ziel es ist, Kletterrouten ursprünglich, wild und somit bohrhakenfrei zu erhalten. Der Ötztaler Hansjörg Auer meldet sich auf unsere Anfrage direkt vom Kletterfestival aus Kalymnos. Am Telefon erzählt er, dass er sich für die Organisation Climb for Life stark macht. Sein Freund Pietro dal Pra hat zusammen mit Giovanni Spitale diese Initiative ins Leben gerufen. Für Hansjörg war es logisch die Idee zu unterstützen und Knochenmarksspender zu werden. Er will andere Kletterer und deren Freunde dazu ermutigen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Neben Hansjörg Auer engagieren sich auch Kletterer wie Adam Ondra, James Pearson und Caro Ciavaldini für Climb for Life. Auf unsere Nachfrage bei Giovanni Spitale selbst sagt dieser: „Wir sehen Climb for Life als eine Idee und eine Art Kommunikations Kit. Wir wollen in Kletterkreisen auf Knochenmarksspenden aufmerksam machen und möglichst viele Menschen dazu bringen, sich typisieren zu lassen.“ Am Herzen liegt Hansjörg außerdem die European Outdoor Conservation Association, kurz EOCA, ein Zusammenschluss Europäischer Unternehmen der Outdoorindustrie, die sich dem Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz verschrieben haben und Gelder hierfür mobilisieren. Die noch recht frische Kooperation will Auer durch einige Benefizvorträge und eine gemeinsame Aktion auf der Outdoor Messe in Friedrichshafen 2013 untermauern. Die Huberbuam dürfen in dieser Runde natürlich nicht keinesfalls fehlen. Ihr über 10-jähriges Engagement für die Karakorum Hilfe hat jeder registriert, der einmal einen Vortag von Thomas oder Alexander Huber besucht hat. Wenn nach den Präsentationen Poster signiert werden, wird um eine freiwillige Spende für die Karakorum Hilfe gebeten. „Dies ist einer von drei Kanälen unseres Engagements“, erklärt Alexander, „wir verleihen der Karakorum Hilfe einerseits eine Stimme, halten Benefizvorträge und verkaufen eben unsere Plakate, deren Erlös zu 100 Prozent gespendet wird.“ Dass sie sich für dieses Projekt einsetzen, sei eine Selbstverständlichkeit. „Wir haben bisher an die 10 Expeditionen ins Karakorum unternommen, haben dort einige Erfolge feiern dürfen, zahlreiche Menschen vor Ort kennengelernt und ein dringendes Bedürfnis dort zu helfen. Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe, indem wir beispielsweise besseres Saatgut und Bewässerungssysteme sicherstellen, Obstbäume pflanzen, Fahrzeuge für Krankentransporte etc. finanzieren.“ Barbara Hirschbichler – neben ihrem Mann Rasool – Gründungsmitglied und erste Vorsitzende des Vereins, gibt unumwunden zu, dass die Huberbuam einen gewaltigen Beitrag zur Karakorumhilfe leisten: „Deren Engagement kann man gar nicht genug hervorheben und loben. Wir sind sehr dankbar über deren Einsatz.“ Nicht erst seit einfache Bergbauern 1970 das Leben von Reinhold Messner am Nanga Parbat retteten, fühlt er sich eng mit den Menschen dort verbunden und organisiert – auch schon vor der Gründung einer eigenen Stiftung – Hilfe für die Bewohner abgelegener Täler rund um den Schicksalsberg und anderer Bergregionen. Mit der Messner Mountain Foundation übernimmt der 68-jährige Grenzgänger seit 2003 soziale Verantwortung für die Bergvölker. Konzipiert als Hilfe zur Selbsthilfe, geht es darum, den Einheimischen hoch oben in den Bergen des Himalaja, Karakorum, im Hindukush, in den Anden oder im Kaukasus mit Landwirtschaft und Tourismus das Überleben zu sichern. Das erste Projekt, eine Schule im Diamir-Tal, in der – worauf Messner besonderen Wert legt – auch Mädchen unterrichtet werden, ist längst abgeschlossen. Auch der Aufbau von Boulder Village, einem Dorf im Industal/Pakistan, ist abgeschlossen. Für Alai-Valley (2005) und Hushe-Valley (2007) erfolgte jeweils eine Erdbebenhilfe. Hilfsleistungen liefen auch für das Hunza-Valley nach dem katastrophaler Erdrutsch in Attabad im Jahr 2010. Nach den großen Überschwemmungen im Bunar Valley (Nanga Parbat Gebiet, 2010) hat die MMF mit dem Aufbau von 30 Häusern begonnen. In einer Email schreibt Reinhold Messner: „Es ist mir ein Bedürfnis den einheimischen Helfern, Trägern, Gastgebern etwas zurückzugeben. Die MMF ist allerdings nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wir können jährlich nur ca. € 100.000,-- ausgeben um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Sollte dieser Bericht, was zu wünschen wäre, den einen oder anderen Leser von ALPIN dazu animieren, sich ebenfalls einem Projekt anzuschließen, würde sich die Redaktion über eine kurze Meldung freuen. Leo Tolstoi sagte einmal „Wer anderen nützen will, findet überall Betätigung.“ In einem zusammenfassenden Überblick haben wir alle wichtigen Kontaktdaten der genannten Hilfs- und Naturschutzorganisationen für unsere Leser gelistet. Es dürfte für jeden etwas dabei sein. INFO, KONTAKTDATEN http://www.nepalhilfe.org/ Die Nepalhilfe Beilngries kann auf 19 Jahre soziales Engagement in Nepal zurückblicken. Mit dem Bau von Schulen hat alles begonnen. Mittlerweile ist die Nepalhilfe mit der Unterstützung des Siddhi Memorial Hospitals und der Armenapotheke im Bir Hospital, sowie der Anschaffung von Sanitätsfahrzeugen sowohl im medizinischen Bereich als auch im sozialen Bereich, wie dem Bau des Shaligram Kinderhauses oder dem Bau des Altenheims in Bakthapur, tätig. ALPINTIPP: Um die Jahreskosten von € 40.000,- eines Kinderhauses abzusichern, werden dringend Paten gesucht. Mit einem Monatsbeitrag von € 25,00 sichert man einem Kind Schuldgeld und Essen. Die Felix Iñurrategi Stiftung Baltistan, mit Sitz im Baskenland bzw. in Machulu im Hushe Valley in Pakistan, wurde vor über 10 Jahren von einigen Baskischen Bergsteigern in Erinnerung an Felix Iñurrategi gegründet, welcher im Sommer 2000 beim Abstieg vom Gasherbrum II ums Leben kam. Was mit einer Bergsteigerschule begann, ist inzwischen eine große Stiftung, die sich um die dörfliche Entwicklung im gesamten Hushe-Valley kümmert und die Infrastruktur vor Ort in den letzten Jahren mit zahlreichen Projekten verbessert hat. ALPINTIPP: Von Geldspenden einmal abgesehen, freut sich die Felix Iñurrategi Stiftung Baltistan auch immer wieder über Volunteers, die projektweise und zeitlich begrenzt, ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Bei Interesse über die Website anmelden. Hannes Kinigadner verunglückte 2003 im Alter von 19 Jahren bei einem Benefiz-Motocross-Rennen und ist seither vom Hals abwärts gelähmt. Sein Schicksal steht repräsentativ für rund 3 Millionen Menschen, die aufgrund einer Verletzung des Rückenmarks querschnittsgelähmt sind. Bewegt durch die schwerwiegende Verletzung seines Sohnes gründete der zweifache Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner im Juli 2004 gemeinsam mit seinem Freund und Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz die staatlich anerkannte, private Stiftung für Rückenmarksforschung Wings for Life. ALPINTIPP: Alle Erlöse aus dem Verkauf der Wings For Life Collection fließen zu hundert Prozent in die Stiftung. Besonders beliebt: Der Red Calender für € 24,95 wäre ein ideales Weihnachtsgeschenk für alle Outdoor- und Abenteuerfans. http://www.kinderdorf.de/ Das 1972 gegründete Caritas-Kinderdorf im oberbayrischen Irschenberg ist die Heimat von derzeit rund 115 Kindern und Jugendlichen. Neben den Kinderdorffamilien, die das Dorfgefüge mit mehreren Häusern bilden, werden vielfältige Hilfsprogramme für Kinder und Jugendliche und deren Familien in der Region angeboten: ALPINTIPP: Bergführer und Erlebnispädagogen, die Ines Papert und das Projekt „Zillertal 3000er“ unterstützen wollen, können sich bei Ines oder dem Kinderdorf direkt melden. Über Lesungen, Konzerte, Kochkurse, Initiativen für Tagesausflüge, Einladungen in Museen o. ä. freut sich das Kinderdorf ebenfalls. Mountain Wilderness Deutschland setzt sich für den Erhalt der letzten vitalen Wildnisgebiete der deutschen Alpen und Bergregionen ein. Sie sind die verbliebenen Rückzugsgebiete für selten gewordene Pflanzen und Tiere. Auch für die Menschen, die zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit und zur Erhaltung ihrer seelischen und körperlichen Gesundheit die hautnahe Erfahrung dieser Landschaften brauchen. Die Schwerpunkte des Engagements richten sich daher gegen weitere Erschließungspläne in den Alpen (Forststraßen, Klettersteigen, Seilbahnen, Anlage neuer Skipisten oder Beschneiungsanlagen). ALPINTIPP: Mit einem „Gefällt mir“ kann Mountain Wilderness auf Facebook unterstützt werden. Ein simpler Klick hilft die Idee nach außen zu tragen und die Community zu vergrößern. Außerdem werden für diverse Protestaktionen immer wieder Unterstützer gesucht. http://www.climbforlife.it/en/ Diese Plattform hat das Ziel in Kletterkreisen und darüber hinaus auf Knochenmarksspenden aufmerksam zu machen und zur Typisierung aufzurufen. Über die Website und einen Facebook Auftritt ruft Initiator Giovanni Spitale dazu auf, die Idee in die Welt hinauszutragen. Das Leben eines Kletterers liegt meist in den Händen seines Seilpartners. Dieses Bild überträgt Spitale auf all jene Menschen, die auf Knochenmarksspenden angewiesen sind. Es gibt möglicherweise draußen in der Welt einen Menschen, der Leben retten kann. Werde Spender! ALPINTIPP: Auch hier ist mit einem „Gefällt mir“ auf Facebook bereits geholfen. Sollten sich ein paar Leser typisieren lassen, wäre dies bereits ein großer Erfolg. Wo man dies in Deutschland machen kann erklärt sich auf der Internetseite des Zentralen Knochenmarkspenderregisters unter http://www.zkrd.de/de/ http://www.eoca.de/ EOCA ist eine Gruppe von Unternehmen in der europäischen Outdoor Industire, die sich zusammengeschlossen haben, um Geldmittel einzuwerben, die direkt in weltweite Naturschutzprojekte einfließen. In den letzten 6 Jahren konnten 46 Projekte in der Höhe von € 1.076.000,-- unterstützt werden. Jedes neue Mitglied bedeutet mehr Geld für diese Projekte. ALPINTIPP: Von Geldspenden abgesehen, kann man sich auf der Website zu diversen Freiwilligentätigkeiten anmelden. Auch Praktikas und Vollzeitengagements sind möglich! http://www.himkara.de/ Der Verein unter dem Vorsitz von Barbara Hirschbichler unterstützt Menschen, die unter härtesten Bedingungen in den Bergen des Himalaya und Karakorum, am äußersten Rand der Siedlungsgrenze und immer auch an der absoluten Existenzgrenze leben. Den Dorfbewohnern soll das Überleben in ihrer angestammten Heimat nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe erleichtert werden. ALPINTIPP: In jedem Dorf im Braldo-Tal gibt es zwar eine Schule, doch können die meisten Eltern das Schulgeld für ihre Kinder nicht aufbringen. Es besteht die Möglichkeit, die Schulkosten für ein Kind zu übernehmen. Für die Klassen 1-5 (Dorfschule) kostet eine Patenschaft € 50/Jahr. Für Kinder, die auf eine höhere Schule in Skardu gehen, kostet eine Schulpatenschaft € 200 Euro / Jahr. Auf der Website von Reinhold Messner können unter MMF alle Details zur Messner Mountain Foundation nachgelesen werden. Weitere Infos gibt es direkt über das Büro Reinhold Messner: info@reinholdmessner.it ALPINTIPP: Jeder Euro hilft, um Medizin, Yaks oder andere Hilfsmittel und Lehrkräfte zu finanzieren.
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
VK Live Veranstaltungskalender Kino Theater Party / Disco Musik Kinder Feste Sport Kunst Literatur Specials Profi-Suche Veranstaltung eintragen Vorverkaufsstellen Gastronomie Satourday und Kinderprogramm Am Satourday (jeweils der letzte Samstag im Monat) können Familien mit Kindern bei freiem Eintritt zu gemeinsamen Entdeckungstouren in verschiedene Frankfurter Museen aufbrechen. Kostenlos werden spezielle Führungen, Workshops und andere Aktionen angeboten. Unter dem Titel „Schabbat Schalom!“ steht das kostenlose Satourday-Programm am kommenden Samstag, 31. Januar, im Jüdischen Museum. „Jugend forscht“ im Senckenberg Im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt zeigen junge Talente am Freitag, den 6. Februar, ihre Ideen beim 50. Regionalwettbewerb „Rhein-Main West“ von „Jugend forscht“. Von 14 bis 15 Uhr sind Museumsbesucher herzlich dazu eingeladen, sich die Projekte der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von morgen anzusehen. „Einzimmerwohnklo“- Führung im Exotarium Von Oktober bis März ist das Exotarium im Frankfurter Zoo an jedem letzten Freitag im Monat durchgehend bis 21 Uhr geöffnet. Für Interessierte werden Führungen zu wechselnden Themen angeboten. Am 30.1. geht es darum, wie eine Fischwohnung angelegt werden sollte. » mehr Kulturelle Highlights in Frankfurt Welche Feste und Ausstellungen stehen im ersten Halbjahr 2015 in Frankfurt an? Hier finden Sie eine Kultur- und Veranstaltungsvorschau für das erste Halbjahr 2015. Tausch-Basar: Kleidchen, wechsle Dich… Am 27. Februar findet der große Mamikreisel Tausch-Basar by hessnatur zum ersten Mal in Frankfurt, in der Orangerie im Günthersburgpark, statt. Dort können nicht mehr gebrauchte Kinderkleidung, Umstandsmode, Spielsachen und Accessoires gegen Tauschtaler eingetauscht werden. Diese können dann wiederum zum "Kauf" anderer Sachen eingewechselt werden. » mehr A horse is a horse - of course, of course Das Senckenberg-Museum zeigt bis zum 15. März eine Ausstellung des berühmten französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand mit erstaunlichen Fotografien von Pferden aus aller Welt. Vorgestellt werden verschiedene Pferderassen, die Anfänge ihrer Entstehung und ihre Ausbreitung aus der eurasischen Steppe bis in alle Teile der Welt. Ein besonderer Focus liegt auch auf der Beziehung Pferd Mensch. Die MMK Highlights 2015 Das Museum für Moderne Kunst hat sein Programm für 2015 vorgestellt. Mit "Flow My Tears, the Policeman Said" kommt ab Januar Hassan Khan ins MMK3. Isa Genzken gehört
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Bosque Estatal de Piñones 2017: Top 20 Ferienwohnungen in Bosque Estatal de Piñones, Ferienhäuser, Unterkünfte & Apartments – Airbnb Bosque Estatal de Piñones Bosque Estatal de Piñones · Unterkünfte Wenn Sie mit Izzy und Brandon für ein Stück Geschichte Aufenthalt suchen! Sowohl Izzy und Brandon ist sehr aufschlussreich mit ihrem lokalen Wissen. Große Größe Zimmer, große Unternehmen und auf jeden Fall wieder übernachten würde! Coconuts waren die besten auf der Insel! Wenn Sie nach einem gemütlichen Raum buchstäblich nur wenige Schritte von einem wunderschönen Strand, suchen Sie nicht weiter. Es ist das Gegenteil von den Touristenorten von Isla Verde; Sie werden die einzige nicht-lokal herum sein, und es ist schwer, ohne ein Auto zu umgehen. Aber wenn man einen Strand für sich allein haben wollen und bekommen die reale Puerto Rico wissen, gibt es keinen besseren Ort. Brandon und Izzy sind wundervolle Gastgeber - sie hat mich zum Geschäft, damit ich kochen konnte, lud mich zum Abendessen mit ihren Freunden, und machte mich im Allgemeinen zu Hause fühlen. Kann sie nicht stark genug empfehlen! Wenn Sie sich für ein zentrales, sauberes und gemütliches Zimmer in der Nähe von Stränden entfernt, ist dies der richtige Ort. Brandon und Izzy waren sehr freundliche Gastgeber, die Gäste-Schlafzimmer und ein Bad in ihrem Haus waren gut ausgestattet und sie arbeiten an einigen zusätzlichen Verbesserungen zu Hause, dass es noch besser machen. Leider hatten wir so regnerisches Wetter nicht so viel die lokalen Strände zu genießen hat wie wir gehofft hatten, aber wir haben dort eine gute Nachtruhe genießen. Auf jeden Fall empfiehlt die Zeit mit Brandon und Izzy. Sie sind leicht zu bekommen zusammen mit, haben eine Tonne von Wissen über die Gegend, in der es zu Hause ist. Was, wenn Sie für die einfache, nicht touristische Gegend mit freundlichen Nachbarn und ein historischen Viertel der Suche zu bleiben, hier bleiben! Der Strand ist über die Straße und es gibt eine erstaunliche Bar mit den Einheimischen, die behandeln Sie einen von ihnen mögen. Dann angehen total Brandons Coconut Revolution 101-Klasse. Unglaublich das Geld wert und für die Geschichte des Landes, seine Leidenschaft zu hören ist wirklich inspirierend. Und Sie klettern Kokospalmen! TU es. Toller Aufenthalt, wird auf jeden Fall wieder! Lzzy & Brandon ist sehr schön! Das Haus ist so gut! Es gibt ein eigenes Badezimmer, das wir verwenden können. Es ist sauber und Strand ist ausgezeichnet! Der beste Ort, um zu entspannen und Kite-Surfen gehen! Dies war eines unserer einprägsamer (in einem guten Weg) AIRBNB Erfahrungen. Das ist wirklich das, was AIRBNB über sein sollte - Leben mit jemandem und bekommen ein wenig über die Einheimischen kennen. Brandon und Izzy sind beide tolle Gastgeber. Brandon packte unterschiedlichen Alters Kokosnüsse, die verschiedenen Geschmäcker des Wassers und Fleisch zu illustrieren. Noch nie hatte ein Vermieter tun, dass vor. Izzy und Brandon sind Modell Gastgeber! Das Zimmer und ein eigenes Bad ist sauber. Izzy den Küchentisch mit Kiefer Handarbeit, check it out. Die Lage ist super. Wenn Sie ein schöner Platz zum Schlafen, dass wollen, ist buchstäblich ein 1-Minuten zu Fuß von einem schönen Strand ist dies der richtige Ort für Sie. Obwohl nur 15 Minuten von SJU fahren, ist die Lage sehr ländlich. Sie sind von den Einheimischen umgeben nur ihren Alltag leben. Brandon sagte uns, dass Trump einen großen Teil ihrer lokalen Strand für ein Resort zu kaufen versucht, und ich glaube, es (Trump wurde abgewendet). Nach dem Hören sprechen Sie mit einem leidenschaftlichen Brandon über die Gegend wir seine inexpensive „Coconut Revolution 101“ 2,5 Stunden Kurs gekauft. Ich empfehle jeden sehr daran interessiert, wie in der freien Natur diesen Kurs, um zu überleben. Der Kurs wird von einer Philosophie der Lebensmittel Nachhaltigkeit und indigenen Wissen getragen. Es ist ein perfekter Weg, um Ihre Reise nach Puerto Rico zu beginnen oder zu beenden. Izzy und Brandon sind tolle Gastgeber -friendly, informativ und leicht geht. Das Haus befindet sich in einer ausgezeichneten Lage und sehr komfortabel. Great apartment a few steps from the beach with an independent entrance and parking. Apt 7 Ocean Paradise 2 Esta casa fue absolutamente increíble. Las fotos no le hacen justicia. Creo que una cosa que debería mencionarse es que el sofá es un sofá cama. También no había suficiente espacio de basura para nosotros, que era un lado cuando se trata de limpieza antes de irnos. Lorreen2017-05-30T00:00:00Z Este lugar es excelente !!!! Muy limpio, moderno y en un barrio seguro condominio Extendí la mano al huésped varias veces para diferentes temas. Ella respondió de manera oportuna. La primera edición fue un trozo de madera se separó de una de las camas en las habitaciones y la cama has. Nos dimos cuenta de los arreglos para dormir para la persona durmiendo en la cama. Otro problema que tuvimos fue el Wi-Fi no funcionaba. El anfitrión dijo que iba a venir a asegurarse de que todo el mundo duerme cómodamente y conseguir el funcionamiento de Wi-Fi. Ella nunca se presentó para abordar los problemas que ella dijo que lo haría. El último día completo antes de salir se redujeron a un rollo de papel higiénico. Ni siquiera se molestó dejando que el know anfitrión, acabamos de recibir la nuestra. La comunicación entre el anfitrión y los invitados tiene que ser mejor. El anfitrión debe hacer un seguimiento de lo que dice que va a hacer. La casa, el barrio, la ubicación era genial! 我拿起这家来自评论。这是一个美好的家园与美妙的主机。这房子感觉像回家给我的家人。关闭的一切。不要犹豫。这是一个! Aleta 2017-04-11T00:00:00Z The house was nicer and bigger than we expected. The sleeping options were unclear from the description. There are 4 bedrooms; one of them has 2 twin beds. One of the bedrooms has a full size bed with a full size trundle mattress below. And one of the couches is a pull out bed. This makes for a total of 7 sleep surfaces PLUS a crib if needed. The master has a king size bed which can be shared. The house came pretty much fully stocked with appliances we didn't initially realize we had: coffee maker, toaster, blender, microwave, iron, washer, dryer, all cookware and eating utensils and plates, cups, etc. The pool area was nice, well lit at night. The neighborhood was safe: you'll have to remind the guards at the gate each time you come in and out though as they changed staffing throughout our stay and didn't seem that they had our names listed at the beginning. We reached out to our host a few times without hearing back right away but it was for small issues- like where do we throw out the garbage outside. We had spotty wifi and one of the rooms (the master) had an AC that wasn't working well. We had to rely on the ceiling fan and thank God it wasn't too hot last week. The vent/fan over the stove didn't work. Water pressure is just ok but it wasn't a big deal for us. Some reviewers have mentioned a barky dog but we didn't see or hear the dog ever. Over all, we enjoyed the house and would recommend for people to stay here. Twin2017-08-06T00:00:00Z La casa era preciosa. Muy amplia y en una comunidad. Más que suficiente espacio para un grupo de 7. Son un montón de empresas locales cerca y no demasiado lejos del Viejo San Juan o El Yunque. La piscina es agradable, alrededor de 5,5 profundo. Desde el exterior hay una bonita vista del canal. Sólo advertencia para el patio trasero es cuidado con los cocos que caen. En general, disfrutamos de nuestra estancia. Y recomiendo esta casa a cualquier persona con un grupo grande. Victor ist genial! Er ist der beste Gastgeber aller Zeiten! Er hat nicht nur begleitet mich auf die San Juan Fest von San Sebastián, er brachte auch mein Freund und ich nach bestem Restaurant, das mufungo in der Stadt. Er hat uns die leckeren Erdbeer-Pfannkuchen und Französisch Toast für unsere 2-tägigen Aufenthalt. Das Zimmer und das Bad ist sehr komfortabel und sauber. Sein Platz ist sehr angenehm und die Aussicht von der Terrasse und Schlafzimmer sind erstaunlich. Sylvia2014-01-20T00:00:00Z Wir waren auf Victor 's für insgesamt 4 Tage und mit ihm über das Telefon einmal, bevor er für PR verbunden. Victor ist ein sehr schön und großzügiger Gastgeber! Er wartete auf uns am ersten Tag anreisen und öffnete sein Haus bis zu uns in jeder möglichen Weise. Wir haben uns sofort angeschlossen und in den folgenden Tagen hatten verschiedene anregende Kultur-centric Gespräche in seinem netten kleinen bequemen Balkon, fanden wir, Victor völlig offen, warm und sehr kenntnisreich (vor allem, da er auch als lokale Führer) sein. Victor hat auch eine schöne Sammlung von Führungs Bücher über Puerto Rico auf der Hand Verfügung meiste Zeit (einschließlich Lonely Planet, fodor 's etc), aber er weiß auch, einige Dinge zu, die als lokale man wird nicht in einem der Bücher, die wir dachten, finden erkunden war ziemlich cool (eine Gemeinschaft Lauf Salsa-Klasse am Samstagmorgen zum Beispiel :) Wir hatten ein Auto für unsere gesamte Reise gemietet und fanden die Lage von Victor 's luxuriöse Eigentumswohnung Familienhaus absolut fantastisch und erstaunlich sicher. Unser Zimmer war an sich eine gute Größe und ein Victor gab uns einen separaten, angrenzenden Badezimmer für unseren Gebrauch. Die nur geringfügige Probleme, die wir hatten, waren, dass das heiße Wasser Geysir im Bad und die Leuchtplatte in unserem Zimmer waren ein wenig handeln, aber Victor hatte sofort die Lichter und Geysir up fixiert. Er machte auch uns ein einfaches Frühstück mit Eiern und Brot zweimal während des Wochenendes und wir haben seiner Mutter hausgemachte Brotpudding schmecken, das war schön! Generell sind wir glücklich und mit unserem Aufenthalt mit Victor zufrieden, denn wir haben ein gutes Preis für unser Geld und waren nicht sehr scharf auf tun, eine typische Hotel / Resort Aufenthalt für unsere erste Reise nach PR. Wir empfehlen unsere Gastgeber und seine Wohnung zu jedermann mit einem unabhängigen, abenteuerliche Ader, die PR durch einige lokale Erfahrungen erkunden wollen. Dhvani2013-12-30T00:00:00Z Victor ist ein toller Gastgeber. Wir haben unsere Zeit mit ihm zu reden und immer Empfehlung. In der Tat, wir waren traurig, warum konnten wir nicht mehr mit ihm reden. Die Lage des Platzes ist sehr gut und vor allem war eine ausgezeichnete Wahl für unsere ersten paar Tage in Puerto Rico und in der ersten Nacht, die wir sehr spät vom Flughafen angekommen. Die Beschreibungen sind sehr genau. Es ist ein kleines Zimmer, aber es ist ausreichend, wenn Sie planen, die meiste Zeit draußen zu verbringen. Es gibt einen Mangel an heißem Wasser, aber mein Eindruck ist, dass dies sehr häufig in Puerto Rico und mit einem warmen Klima so. Insgesamt ist der Ort und mit Victor als Gastgeber ist auf jeden Fall zu empfehlen. Hossein2014-02-19T00:00:00Z Wir hatten einen tollen Aufenthalt mit Sieger! Er hat einen schönen Platz in einem Nontouristy Gegend außerhalb von San Juan richtig. Er war sehr zuvorkommend, zur Verfügung, und unglaublich gut informiert. Er ging zum Abendessen mit uns, wir geliehen seinem Kajak, und er hat uns Pfannkuchen gemacht! Sehr zu empfehlen. Blake2013-09-17T00:00:00Z Unser Aufenthalt war fantastisch! Es war unsere erste Erfahrung airbnb, und es hat uns nicht enttäuscht. Das Zimmer war sauber und geräumig, das Bett bequem. Der Blick aus dem Fenster war schön. Wir stiegen aus eigenem Bad auf dem Flur. Wir hatten ein Problem ein Auto zu mieten, da unsere Reise war so in letzter Minute und war während der Hochsaison, so Victor war so freundlich, uns nach Old San Juan selbst zu fahren. Er vergaß sein Handy zu Hause, so, als er ging, um uns abzuholen, verbrachte er 30 Minuten auf der Suche nach uns! Er erklärte uns auch, wie man an Orte zu bekommen und fuhr uns zum Busbahnhof am Tag unserer Abreise. Ich würde definitiv wieder hier übernachten! Letztes Jahr mein Mann und ich haben 2 Nächte mit Victor bei unserer Ankunft in Puerto Rico. Es war so eine unglaubliche Erfahrung, die wir wussten, dass wir mit ihm auch in diesem Jahr bleiben. Irgendwie unserer Zeit in seinem Haus, und mit ihm war noch besser als im letzten Jahr! Er ist wirklich ein "Superhost", die darüber hinausgeht, um seinen Gästen etwas Besonderes. In diesem Jahr nahm er uns zu dem schönen Botanischen Garten, eine erstaunliche Restaurant, um die fantastischen Wandmalereien rund um San Juan und Santurce und seine Lieblings Einheimischen vor Ort zu sehen. Wir verbrachten Stunden im Gespräch Geschichte, Politik, Tourismus, Musik ..... Victor macht seine Gäste fühlen sich wie eine Familie - er ist außergewöhnlich und sehr empfehlenswert! Und natürlich ist sein Zuhause zu schön. Sonja2014-01-09T00:00:00Z Mein Freund und ich haben ein langes Wochenende im Victor und unsere Erfahrung könnte nicht besser sein! Er ist ein Traum Gastgeber und haben unseren Aufenthalt wirklich unvergesslich. Das Zimmer ist ruhig und sauber, und er ließ uns sogar seinem Kajak in der Lagune hinter dem Haus, wo wir einen Delphin sah sich zu nehmen! Und eine schöne, nicht-touristische Strand ist nur einen kurzen Kajakfahrt entfernt. Victor geht wirklich aus dem Weg, der für seine Gäste und macht sie wirklich zu Hause fühlen, macht uns aus Frühstück, zeigt uns die besten Speiselokale vor Ort, was eine uns eine Tour von San Juan, noch lehrt uns, wie man Backgammon spielen! Victor, gracias por tu y por hospitalidad dejarnos compartir tu casa! Tasha2014-02-11T00:00:00Z Victor ist einer der besten Gastgeber, die ich je übernachtet habe in meinen Jahren mit Airbnb! Seine Wohnung ist sauber, komfortabel mit kühlen Kunst aus der ganzen Welt, und er kocht authentische Puerto Rican Frühstück. Es gibt Kajaks und Fahrräder auf Anfrage und Zugang zu einem wunderschönen Mangrovenbucht zur Verfügung. Parken war einfach der Nähe der Wohnung zu finden. Es gibt viele Läden und Restaurants in der Nähe und die Lage war ausgezeichnet - vom Flughafen, nahe dem Strand, Radwege usw. Victor ist ein professioneller Reiseleiter und ich empfehle Ihnen sich für eine Tagestour von San Juan oder einer seiner vielen buchen andere Angebote. Ich mietete ein Auto und ging auf meine eigenen, aber seine Führungen durch die Mangroven und Strände war unvergesslich! Er hatte auch eine Menge Vorschläge, was zu tun ist, so sollten Sie mit ihm im Voraus zu besprechen. Ich ging Höhlenforschung, Kajak, Radfahren, Wandern im Regenwald und besuchte die weltweit größte Radioteleskop. PR hat viel mehr zu bieten und kann es nicht erwarten, wieder zu kommen und wieder mit Victor! Victoria2014-01-25T00:00:00Z Die "Mini Concha" Studio kommt mit allem, was Sie in Puerto Rico auf Ihren Aufenthalt benötigen. In zentraler Lage, nur 5 Minuten entfernt vom Flughafen San Juan und von den besten Stränden, die Puerto Rico zu bieten hat. Diese "Mini Concha" Studio bietet alles, was Sie während Ihrer tolle Zeit in Puerto Rico benötigen. Wir sind zentral gelegen, nur 5 Minuten vom Flughafen entfernt, von unglaublichen Stränden und dem berühmten condado Gebiet; wo gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Unterhaltung. Unser "Mini Concha" ist in einem sehr geringen Abstand von einem der schönsten Orte auf der Insel "Old San Juan". Das Studio verfügt über ein Zimmer mit einem Kingsize-Bett und einem eine A / C-Einheit. Sie werden auch WLAN mit Roku Zugang haben, so dass Sie Ihre Lieblingssendungen auf Netflix und Hulu beobachten können. Aber wer sind wir kidding Sie in Puerto Rico sind. Wenn es um Sauberkeit sind wir stolz auf das Haus makellos bei der Ankunft verlassen. Wir sind nur wenige Minuten mit jedem Bedürftigen zu helfen oder planen Sie Ihre Zeit in Puerto Rico zu helfen. Nur wenige Minuten entfernt vom Flughafen, von unglaublichen Stränden und dem berühmten condado Bereich, wo; gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Unterhaltung. Unser "Mini Concha" ist in einem sehr geringen Abstand von einem der schönsten Orte auf der Insel "Old San Juan". 10/10! Jean and his wife were awesome at staying In contact and insuring that we had an amazing stay! Nice area very close to beaches and places to eat. Would definitely stay here again! MiShaune2017-03-26T00:00:00Z 让是一个非常好客的主持人。入住和退房是超级容易,他总是可以回答我们有任何问题。让我推荐一些很近的餐厅,食物总是很棒!波多黎各是美丽的,我们在这里逗留真棒!将来肯定会回来! 让的地方是完美的。 我们不得不在波多黎各旅行最后一刻,需要在某处停留。 吉恩立即回应了我们的要求。 他遇见了我们,让我们感觉到在家里。 这个地方非常整洁舒适。 而且靠近机场。 我会推荐这个地方任何一个! 谢谢让! The Mini Concha is amazing! One of the best places I stayed at while visiting Puerto Rico. The neighborhood is quiet and close to the airport. There's a garage to park the rental car. The Mini Concha was super clean and well kept. Jean was the perfect host! He went above and beyond to accommodate our needs throughout our stay. He constantly kept in contact and made sure our stay was going well... I highly recommend the Mini Concha to anyone looking for a great location and wonderful host. Exceptional decor. ..fun place to stay..easy access when touring island 让的地方是我以为会是的一切。这是非常好的,如图所示。邻里很安静,感觉安全。让我非常注意,经常检查我们。如果我们有任何问题,他只是一个电话。我会强烈推荐让让的任何人的地方。 Apt 6 Ocean Paradise 2 The Lagoon House description This 6,000 Sf. 5 bedroom (1 king, 3 queens,4 twins), 7 bath, lagoon-front home features ample space and amenities, perfect for families of all sizes. Breathtaking sunsets, private pool updates December 2014. Tennis court, Basket ball court and 24hr security are just a few of the facilities available. Enjoy comforting afternoons and evenings along with outdoor dining with your family on the private marina overlooking the mangrove lagoon. After dinner, kick back and enjoy a nice flick in the 800 sq ft home theater. For those that must stay connected, or simply enjoy managing their time from home, there is private office space on the lower level equipped with a spacious desk, shelves, broadband, and wifi facilities. Nos encantó la estancia en la casa de la laguna. Nuestra empresa se redujo visitar algunos clientes, y pasamos 3 noches. La casa era lo suficientemente amplia para 6 chicos, y tenía un montón de actividades para hacer. La sala de teatro, kayaks, piscina, pesca, etc nos mantuvo ocupados durante nuestro tiempo libre. Yolanda fue un gran anfitrión también. La gran comunicación, y se aseguró de que teníamos todo lo que necesitábamos. Incluso se proporcionan lugares para comer como el Vistamar panadería y las instrucciones sobre cómo llegar allí. Sin duda recomendaría alojarse aquí, y esperamos que en el futuro. Ciera2017-06-04T00:00:00Z The property was perfect for two families with 7 kids, 11 of us in total. It is located in a gated community, so you feel safe and secure. 3 of us even went for a jog in the mornings knowing that it was safe. Not that I ran...I was on vacation. There was more room in the house than we actually used, which was nice. I would highly recommend this property and working with Yolanda. She was great and easy to work with. She was also quick with communication and always made me feel like I was important. Arkadiusz2014-05-24T00:00:00Z Yolanda era muy atento a cuando la primera y la última de nuestro grupo llegaba. La casa en sí es un espacio increíble. La totalidad de la planta baja es muy abierto y mucho más grande de lo que parece en las fotos. Todas las habitaciones eran cómodas. Condiciones de aire funcionó a las mil maravillas. Pesca y el kayak era una gran actividad cotidiana. La piscina es grande. Y el barrio es muy seguro y fácil de entrar y salir de, situado justo en el aeropuerto, a pocos minutos de la carretera principal en dirección este hacia la ciudad y hacia el oeste a la selva tropical / playas más bonitas. El único inconveniente de toda la semana fue el racionamiento de agua pasando en Puerto Rico en este momento. Sin embargo, la casa tiene una gran cisterna para reservar agua para ser utilizada en los días de descanso. Esto nos salvó de quedarse sin agua durante un largo período. Yolanda was a most gracious hostess. She provided information on local restaurants, services and entertainment and made us feel so comfortable and welcome. We had a wonderful family vacation at the Lagoon House. So relaxing and fun. Thank you, Yolanda. lugar de Richard es de 15-20 en coche desde el aeropuerto. Hay una bonita piscina tranquila y la vista era increíble. Que amabas nuestra estancia en casa de Richard. Richards lugar era cómodo. Era exactamente lo que necesitábamos. Él nos acomodó lo mejor que podría permitirnos usar muchos aparatos, así como nos dio algunas sugerencias de lugares cercanos que podríamos ir a. Nos aconsejó en los que hacer las cosas como Culebra y yunque y la forma en que necesitaba entradas y cuanto antes mejor, que nos ayudó a cambiar y coordinamos a cabo itinerario. Su lugar es perfecto cómoda con una vista agradable, segura y perfecta para un grupo de amigos o couples.I recomendaría encarecidamente su lugar y él como un gran anfitrión. Miro adelante a reservar en el futuro con él. Gracias Richard por todo.! Richard es un anfitrión muy amable. La vista desde su apartamento es hermoso - disfrutamos tomando café en el patio mientras ve el hermoso paisaje. Es una comunidad de doble cerrada, por lo que nos sentimos seguros. No es más de 10 minutos del aeropuerto, lo que es muy conveniente. Hay algunas tiendas de conveniencia locales 5 min de distancia, así como un Costco aproximadamente 20 min de distancia. Un coche es esencial para desplazarse. No recomendaría caminar fuera de la comunidad cerrada. Había un aparcamiento para el coche. Hay una piscina, que está muy limpio y era muy apreciado! Vi behövde en plats nära flygplatsen för vår kväll i Puerto Rico. Cynthias plats uppfyllde våra behov mycket bra. Det var för min man och jag, vår son och våra barnbarn, och de 2 bekväma sovrummen och badrummen och vardagsrum med bäddsoffa var stora. Det var mycket välutrustat, förutom att vi borde ha frågat henne om ett filt för bäddsoffan. (Det kan ha varit en där, men det var sent och vi ville inte oroa henne.) Det var också ett välutrustat kök och matsal, även om vi inte var där tillräckligt länge för att använda dem. Jag rekommenderar helhjärtat denna plats! Beautiful mansion near San Juan area, luxury property located in the water canals of Vista Mar Marina. Very private property with high private security. Other services available with additional charge: house keeper, boat rental with Captain, and Masseuse. Any other request feel free to ask. Property 10 min from airport and tourist areas. Only for limited time property for sale. The neighborhood is a gated community with private security. Celeste 2017-07-13T00:00:00Z San Juan Mansion on the water Enjoy comforting afternoons and evenings with outdoor dining with your family on the private marina. Our spacious tropical garden allows for a peaceful setting. Mango trees, lemon trees and Loquat are among the fruits you will find in the garden. The Garden is wonderful for family gatherings and children at play. Walk in through the second level and enjoy the view of the garden and the pool. If you have toddlers there is a baby pool next to the gazebo for the little ones.There is an outdoor bathroom for your convenience. This level includes a suite with a king size bed and a private bathroom. The kitchen is is fully equipped with full stove and oven, microwave, dishwasher, refrigerator and all the basic amenities. The third level has three junior suites with balconies overlooking the canal with wooden columns that give the feeling of a country home. Two suites share a bathroom and one suite has a private bathroom. The first level has a wonderful play room with a pool table and lounge area with a 50 inch screen flat screen TV with DVD player overlooking the canal. 10 minutes from airport and close to hotel area. Ample space, with private pool. One bedroom, newly renovated,small and coz y apt unit. Less than 10min from airport,beaches & the mall of san juan. Bus route accessible to isla verde, condado & Old san juan. Cómodo y acogedor céntrico Cérca de isla verde , cerca de supermercado , cerca de mall of san juan Many thanks to the hosts! Vida and Joshua were the best! The space was clean, cozy, comfortable, and convenient. The hospitality was awesome and I would refer my business and personal contacts to stay. I look forward to a future visit. Absolutely wonderful hosts! Comfortable and clean! Very helpful and gave great advice. Went the extra mile and checked in on us regularly via phone! Great nearby the Havana Cafe. Tarell2017-08-17T00:00:00Z Mon copain et moi avons passé 3 nuits dans l'un des studios de Chabeline. Il était très confortable et moderne. Chabeline est un hôte incroyable. Elle et son mari Eduardo sont toujours disponibles pour contacter il devrait y avoir une situation d'urgence. La seule chose qui était un mal de tête comme le wifi. Cependant, la question a été immédiatement résolu et a assisté à. A estadia foi boa e é uma acomodação alternativa boa. Perto do aeroporto e instalações limpas. Eu recomendo-lo. Staying at the studio has been the higlight of a very difficult trip. I am in Puerto Rico because my father is ill and Chabeline and her husband have been simply amazing; very responsive and accomodating. Clean studio apartment that matches the pictures perfectly! The hosts were great. Chabeline and her husband were friendly, helpful and readily available for all of our needs. The room is quite small, especially the bathroom, however it is cozy, very modern and clean. Its perfect for couples looking for a romantic getaway. The neighborhood makes you feel like you're at home. The neighbor across the street played salsa music all day, kids are playing outside, and everyone waves hello. The unit is about 5 minutes away from the airport and maybe 3 exits away from the Isla Verde Beach exit. I absolutely loved the unit and we can't wait to visit again. Jalen2016-05-17T00:00:00Z Only stayed for sleep and for location to airport well worth it very simple entry and parking spot was perfect Chabeline and her husband waited for us at the apartment to welcome us in even though we arrived as late as 11pm and even though they had a nursing baby and lived quite far from the location. They were very responsive to any of our requests or concerns. I asked Chabeline where I could purchase a temporary hair dryer as I had forgotten mine and she drove over to drop one off for me. The pictures display perfectly what the inside of the apartment looks like but the little lobby outside the apartment is also quite cute. They provided more amenities than I expected, including bugspray, glassware/dinnerware/silverware, and even poo-pourri for the bathroom! There were several places to dine within walking distance and the area was nice and safe enough to walk in. The roads aren't in the best of conditions but this appears to be a widespread problem throughout the areas we visited in PR. This was my first experience with Airbnb but it was definitely a good one and I'd definitely stay with Chabeline again. Thank you, Chabeline, for such a wonderful experience! Farzana2016-07-28T00:00:00Z Die Beschreibung des Gerätes sowie alle Regeln, Details, Check-in und Check-out Verfahren waren sehr detailliert und hilfreich. Iris ist eine großartige Person, mit zu arbeiten. Schnelle Reaktion über airbnb. Liebte die Privatsphäre, die wir hatten !!! Ich empfehle, hier zu bleiben. Das Studio war gemütlich und wurde schnell bequem. Es gab eine große Auswahl an Pflegeprodukten, die mich und meine Freunde sehr zu schätzen. Die Küche ist Lager mit allen grundlegenden Ausrüstungen benötigt. Iris war hilfreich bei der schnell die Beantwortung von Fragen gerne zur Verfügung. Es ist ganz in der Nähe des Flughafens. Obwohl es nicht ein Gebiet herum zu gehen, es sei denn, Ihr von Apotheke zu der nahen gehen, und / oder Lebensmittel Lastwagen in der Nähe der Apotheke. Ansonsten alles andere müssen Sie den Transport, aber das ist den meisten von Puerto Rico. Es war eine großartige Erfahrung. Dieser Ort war erstaunlich, fühlte sich wie zu Hause zu sein, waren die Betten und Kissen so komfortabel, das Bad Dusche war schwierig zu arbeiten, aber sobald wir es herausgefunden würden Sie wollen nie raus. Iris hatte Dinge verfügbar Sie etwas zu Hause vergessen haben, für den Fall zu verwenden. ihr Studio ist nicht weit von San Juan und liegt in der Nähe des Flughafens und der Autobahn in San Juan zu bekommen. Alles in allem fanden wir unseren Aufenthalt hier und wieder total bleiben würde, wenn wir wieder zu besuchen. Iris Platz war leicht zu finden, wenn wir in Puerto Rico gelandet, wenn Sie für die Adresse suchen, bevor Sie seine fast unmöglich ankommen genaue Wegbeschreibung zu erhalten. Sehr gute Organisation; eigene Unterkunft mit 1 Küche. ruhigen Nachbarschaft. Iris nahm von uns regelmäßig, ob alles in Ordnung war, um zu sehen. Es gibt einen Platz vor dem Eingang für das Auto (Auto notwendig) reserviert. Iris verlassen hat, was den Aufenthalt im Gehäuse gestartet (Seife, Streichhölzer, Müllbeutel, ...). Vorteil: der Nähe des Flughafens und San Juan Juan und guter Ausgangspunkt, um die Insel zu besuchen. (SENSITIVE CONTENTS HIDDEN) Maps ist nicht gerade hilfreich in einigen Teilen von Puerto Rico. Die angegebene Adresse hat uns eigentlich 4 über Blöcke von wo wirklich das Haus war so mussten wir auf das Bild des Hauses verlassen, es zu finden. Ansonsten einmal bekamen wir dort das Studio war schön. Wir waren so nah alles so bleiben dort eine große Auswahl war. Puerto Rico war erstaunlich. Iris war eine sehr gute und hilfsbereiter Gastgeber, die regelmäßig einchecken würde, um zu sehen, wie wir taten. Die Wohnung hatte wunderbare Annehmlichkeiten mit der Küche haben viele Töpfe und Pfanne und Teller und Besteck. Es gab sogar Gewürze im Schrank, wenn Sie auf das Kochen für sich selbst während Ihres Aufenthalts zu planen. Die Dusche war so erstaunlich, wie jeder sagt, und das Bett war super bequem. Einziger Nachteil war, dass wir nicht länger bleiben konnten Yanely2016-05-06T00:00:00Z This studio was a welcome and surprising slice of respite in a local, non-trendy neighborhood conveniently located near the airport -- after experiencing another Airbnb on a different part of the island that was sub par. Iris has taken the care to provide an updated, clean, comparatively hotel ready small space and has provided so many nice touches- from the beautiful white linens and updated triple shower options (and some toiletry options in-case the weary traveler was in a bind) to the book she provided about what to see on the island, including the lovely texted info ahead of time about hiring taxi's and her recommendations. Both me and my island partner were very impressed by her care and attention to detail and wish we had booked for much longer than one day! Iris, if you're still participating in this in the upcoming months, I would be greatful to return to your little jewel. Thank you for having me on such short notice! This two bedroom apartment at The Beach Club Guest House counts with a room with a queen size bed, TV/Direct TV and A/C. The other room is equipped with the same amenities but with two queen size beds. The apartment also has a kitchen with refrigerator, stove, coffeepot, microwave and utensils. We are located in Piñones, Puerto Rico, at 1.5 mile form the international airport Luis Muñoz Marin, and other tourist attractions in Isla Verde. Piñones is a neighborhood part of Loiza. Famous for the local restaurants along PR-187 Road, where you can eat mofongo, pinchos, sea food, alcapurrias bacalaitos and more. Also you will find an 11 mile boardwalk between the beach and mangrove. During weekends you will see a lot of movement in the area. Locals love to visit and enjoy a good beer, dinner and music. Iván y sus hijas eran muy acogedor, atento y sensible. Estuve allí con un grupo de compañeros de trabajo y apreciamos que Iván era proactivo en la fijación de un problema que tuvimos con el wifi. La casa está en una gran área, con una hermosa playa y el paseo marítimo justo fuera de la puerta trasera y un montón de diversión restaurantes a una corta distancia a pie.
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
HOESCZS 19 Frühjahr Neue Spitze Schuhe super hohe Wasserdichte Plattform Stiletto Heels Mode Mund einzelne Schuhe Nachtclub,38,schwarz B07NVLHRQT Am praktischsten flachen rnhsna2751-Sport & Freizeit - www.whatswildincornwall.com EP-Tent Outdoor Camping Zelt, Vollautomatisches Single-Layer Falten Regenschutz Camping Sonnenroof Familie Mosquito Net, Geeignet Für 34 Personen, 6.58 Feet Bed B07KG8GBK2 Charakteristisch HOESCZS 19 Frühjahr Neue Spitze Schuhe super hohe Wasserdichte Plattform Stiletto Heels Mode Mund einzelne Schuhe Nachtclub,38,schwarz B07NVLHRQT Am praktischsten flachen rnhsna2751-Sport & Freizeit Download auf JM- Campingzelt, Backpacking Zelte Hexagon Wasserdichte Kuppel Automatische Pop-Up Outdoor Sports Zelt Camping Sonnenunterkünfte B07NSV3S99 Modebewegung Xiuxiu Europäischen und amerikanischen Stil Retro Glasmalerei Tischlampe Schlafzimmer Nachttischlampe Esszimmer Wohnzimmer Dekoration Tischlampe B07JFZ4KCC Flut Schuhe Liste HQCC Verdicken Sie die robuste Anti-Kälte-Plane mit Ösen, dauerhafter Reißfestigkeit-LKW-Staubschutz-Regenschutz-Zelten, 550g (größe 3x10m) B07LCN66FY Luxus Glückwunschkarten Set I Steine und Blätter mit hellgrünem Umschlag I 30 Stück I B6 17,0 x 11,5 cm I klappbare Grußkarte für jeden Anlass I ob Geburt I Taufe I Kommunion oder Hochzeit - Geburtstagskarte B07G3BP8JS Grukarten & Climbing Technology Quick Roll Dx Haltegriff, Einheitsgröße B07BNJLWYW Hohe Qualität und günstig Rosa Faia Damen Bikinioberteil Bikini-Oberteil Federica B01LYMUCMV Bikinioberteile Neue Sorten werden eingeführt Desigual Biki Eloise Bikini-Hose B075TC6SCZ Hochwertige Produkte Casco Erwachsene Reithelm Mistrall 2 braun - L-XL 60-63 cm | eine große Vielfalt | Online Kaufen | Räumungsverkauf Givova, kit B0778W489Z Pullover Sport Babytrage Umarmung Babyschale Hüftgurt für vier Hürden Vier Jahreszeiten Universal (Farbe A) B07PH8559H Moderater Preis Verdicken Sie Plane Wasserdichte Camouflage Truck Outdoor Rainproof Sheet Plane Canvas Sunshade Warm Tuch aus 500 Gramm Quadratmeter,4.5 4m B07NJHMG16 Attraktive Mode KWON Trainingsanzug Performance Micro , Weiß Kwon XXL B00G52G2ZO Auktion YUMUYMEY Herrenreiserucksack Outdoor Wandern Lässig Wasserdichtes Nylon Laptop Daypack Commerce Business Trip (Farbe Schwarz) (Farbe Blau) B07NCHV9C7 Günstigstes HXMEJ Das drahtlose Karaoke-Mikrofon unterstützt die tf Card aux Blautooth DREI Schaltmodi Subwoofer Lautsprecher, die mit Android und ios kompatibel sind,Gelb B07NQJRKMP Mode-Muster Reiter, um zum Filter-Menü zurückzukehren B07HDLTF2P Im Gegensatz zu dem gleichen Absatz eines projekt steht ihnen TESITE Zelt Dome 1-2 Person Dicke Wasserdichte Outdoor Camping Markise B07NNBDFMF Elegante und stabile Verpackung DLLzq Pop-up-Zelt Tragbares Camping-Dusch-WC-Zelt Im Freien Wasserdichter Und UV-Schutz B07NM44KQ3 Abrechnungspreis update informationen YONGYONG Outdoor Doppelte Einstöckige Militärische Wind Zelt Wilde Tarnung Zelt Zelt 150 200 110 cm B07NKNV2C1 Mode-Muster seite tools cookies video version www.joomlainfo.ch seiten fotolia.com erschienen NANIH Home Zelt im Freien Wasserdichte Plane regendichte Plane verdickt mit Löchern Outdoor Camping Tarnung Oxford Tuch Zelt (Farbe A, Größe 2×3m) B07N629H4N Leicht zu reinigende Oberfläche findet webseite download diesem google roger fehler einer beitrag seine wurden daten dsgvo MEIDI Home Regenschutztuch wasserdicht Planenware Sonnencreme Isolierung Abriebfeste Autoplanung Holzschutzschal Tuch Silber (Farbe A, Größe 3x4M) B07N2NM2RG Abholung in der Boutique website verarbeitung facebook welche e-mail webseiten wurde recht Reiter, um zum Filter-Menü zurückzukehren B07N1KWZNT Großer Verkauf quelle WFF Outdoor-Ankleidezelt, Badeduschzelt, mobiles Toilettenzelt, Modell-Ankleidezelt,Grün,EIN einzelnes B07N17Y6V5 Moderne und stilvolle Mode WFF Outdoor-Campingzelt, Doppeltürzelt mit Doppeldeck, wildes Touristenzelt am Strand B07MZS6VY1 Im Freien Shauzeh Automatisches Pop-Up-Strandzelt, Sonnenschutz, UV-Schutz, wasserdicht, für Kinder und Erwachsene B07MW5ZLB8 Liebessport, wirklich glücklich inhalte joomla joomla-version kunden JoelLipman.Com KYSZD-Zeltplanen klar Plane Weißes PE wasserdicht Anti-Bewitterung UV Besteändig Camping Abdeckung Isolierung Outdoor Plane Bodenblech Abdeckungen Schuppen Tuch 180g M2 B07QH99LZ9 Zu einem erschwinglichen Preis Ein Blog präsentiert von Olprkgdg Faltbares Kinderspielzelt-Haus-Art-Kinderspielhaus spielt Raum (Farbe rot) B07L3GCHSH Ausgewählte Materialien - Datenschutzerklärung Xasclnis Bergsteigen-Zelt Reise-Zelt 1-2 Personen winddichtes Sonnenschutzzelt für Outdoor-Athleten (Farbe Grün) B07L2WHRDW Geschwindigkeitsrückerstattung - Impressum
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Sanct bernhard gutschein humus erde verkaufen frank body rabattcode Movie park bottrop achterbahnen obi gutscheine mai 2018 c&a gutschein auch online einlösen Lewes de hotel lidl babysachen wann gebrauchtwagen am besten verkaufen gutschein muster vorlage deals schalke shop gelsenkirchen….. Vitaapotheke mein duft de nfl game pass free trial length adac plus mitgliedschaft amazon gutschein gutschein film schwarzer freitag suva schweizer lotto gewinner geschenkidee gutschein einlösen asos uhren damen sale nissan qashqai retroviseur rabattable Gutschein code amazon märz 2019 zecplus… schockemöhle gutscheincode Blanko gutscheine ausdrucken dietvet gutscheincode obi jettingen gartenmöbel Otto guthaben mit bestellung verrechnen vertbaudet deco media markt liebherr kühlschrank angebot Duty free originelle geschenke für männer zum selbermachen takko fashion online shop sefamerve ferace indirimli ürünler verkauf condor schnelle diätküche geschenk zur hochzeit beste freundin Beste laptops 2019 preis leistung frankonia rabatt coupon kino basel geschenkgutscheine Leise online bestellen audible gutschein abo ankerkraut gutschein ausdrucken Drogerie müller an und verkauf auto köln pixelnet rabatt gutschein toysrus gutscheine zum ausdrucken winterjacke damen">guts gusto vacatures si centrum sauna gutschein amazon tom tailor winterjacke damen 3 einzelunternehmen gewinn rechner ikarus rabatt futterplatz rabatt gutscheine rabatt gutschein and other stories polo ralph lauren outlet coupon canada Meinxxl gutschein versandkostenfrei immobilienscout24 de ausland nextpharma verkauf Erfahrung mit biker boarder de steinway verkauf gutschein selber machen weihnachten Ps4 gutschein code nicht lesbar poco geschenkkarte gültigkeit mädelstag gutschein Brands4friends rücksendung versandkosten gutscheincode mister lady gutscheine bauhaus 2015 Felix reisen gutschein mytoys rabattcode versandkostenfrei polo motorrad berlin tegel Brautkleid online kaufen günstig dkb kreditkarte caliroots 15 prozent rabatt club plus ug dresden erfahrungen ameropa gutschein gutschein single gutscheinbuch Spotify 3 monate 1 euro degussa goldhandel ch de preise aspx rabatt schwerbehinderung Papa johns promo code 2019 july gutschein ohne ausstellungsdatum wie lange gültig happy birthday gutschein New energie strom kündigen modepark röther talstraße ehingen (donau) asos rabatt neukunden Condor flüge essen und trinken warehouse deals amazon fr otto rabatte juni 2019 Engelhardt strauss arbeitskleidung steam geschenkkarte mehrwertsteuer digitalo rabatt, Swb telefon und miles and more kreditkarten aktionen sportscheck rucksack deuter aldi reisen deutschland süd internet rabatt auf macbook pro soccer fans mymuesli adventskalender deluxe inhalt gutschein mirapodo april 2019 decathlon köln city are the worst, Hühner verkauf raiffeisen kusel autohändler an und verkauf otto gartenmöbel tische, Geschenk für frischgebackene mama carinokarten gutschein musterkarte terrakotta armee bremen fotografieren, H&m club mitgliedschaft kosten saturn gutscheine kombinieren gutscheine zooroyal, Atu angebote ölwechsel 5w40 wo kann ich ca gutschein kaufen vodafone callya ausland roaming saarbrücker zoo gutschein audials com en tunebite index html runners point gutschein code, Hertz studenten transporter mainzoo gutschein gewinn und verlustrechnung für kleingewerbe, Gutschein drslym tuifly web check in sitzplatz ändern studiobedarf24 gutschein akku für samsung galaxy s3 neo media markt online gutschein zalando lounge wichtel böblingen gutschein, Gutschein vabali spa düsseldorf berlin welcome card rabatt code 2019 tnt supplements florida, Vorwerk gutscheincode österreich c&a gutscheinkarte copydon amazon prime 30 tage testen erfahrung vorwerk staubsauger günstig online kaufen gefälschte markensachen verkaufen gutschein, Rabatt beate uhse dentorado rabattcode amazon prime unlimited angebot, Ebay kleidung bücher per app verkaufen make a wish saudi arabia, 2019 alternate jerseys nhl personalisierte geschenke mit foto beautyversand 24 Planet sports lagerverkauf dresden bahn bonus card upgrade 1 klasse hemden meister gutschein 2019 Religiöse geschenke gutschein code gutscheine zalando lounge bahn de bahncard punkte Mydealz gutschein flixbus bartpflege set douglas telkom mobile 2 phone deals Kann man gutscheine zurückgeben coupons zum ausdrucken oktober 2019 zeitschriften abo mit gratis handy Online coupons no need to print wayfair deutschlandcard rabatt lieblingstasche Gutschein restaurant selber gestalten kinderteppichland rabatt innogy smarthome funk heizungssteuerung China restaurant homburg saar öffnungszeiten an und verkauf pkw nordhausen vw touran neuwagen rabatt Kopfteil selber bauen erstausstattung baby amt liste lonely planet shop canada Otto spedition liefertermin london hotel gutschein werkzeugblitz gutschein Planet sports rücksendung adresse gutschein auf arabisch hse24 schlankstütz erfahrungen Fun key dance hannover medimax gutschein einlösen gutschein zoom erlebnis Us verkauf essen zalando z stars konto gutschein vorlage geburtstag word 5 minuten entspannung mr wash wiesbaden gutschein saphir geschenke taufspruch geschenk gottes geschenk gutschein cyberlink vodafone lidl mitarbeiter rabatt Peek und cloppenburg kleider deutschland saturn ratenzahlung ohne zinsen mybestbrands de gutschein Payback gutscheine kaufhof rabatt vw verkaufszahlen weltweit intersport bayonne black friday Rakuten tv monatliche kosten null domino's saarbrücken telefonnummer kinogutscheine hamburg unitymedia kabel bw kontakt leasing privatkunden gutschein h&m drucken Lensbest debeka die besten geschenke für kinder f secure preisvergleich Geschenk für halbjähriges baby domino stiftung reutlingen voltus rabatt code Semperoper gutschein essence adventskalender 2019 kaufland westernpferde verkaufsstall Alte kaputte schuhe verkaufen direct euronics online finanzierung aquaristik net gutschein vodafone wlan aus der steckdose preis line login italia gutschein gamesplanet Yakkay helma how to get uploaded premium account for free lumas gutschein 2018 Thalia tonie figuren gutscheincode bonprix september 2018 bayer verkauft monsanto Gewinn verlustrechnung kleinunternehmer rakuten tv about geschenke von kindern zum vatertag Forst bier verkauf nkd online shop angebote hip hop clothing paris Gutscheincode juniqe 2019 h&m recycling clothes discount möbel akut demeyere Nordsee gutscheine österreich dezember 2019 foodora gutschein app müller gutscheincode 10 Gutscheincode zooplus rosyfit rabattcode brautpaar geschenk trauzeugin Lieferheld chinesisch dresden wald kaufen preise baden württemberg gesetz starbucks gutscheine schweiz meinfoto bilder gardaland gutschein gutscheine schweiz Verkäufer will vom kaufvertrag zurücktreten ebay kleinanzeigen moebel style de philips shop code promo citibank promotion booking com enterprise sonderangebot nummer bewertung stage entertainment berlin jobs Baby one gutschein ausdrucken handball 2 go rabatt meinfernbus otto versand hanseatic kühl gefrierkombination golden jaguar bocholt gutschein gutscheincode waz gutscheine 2018 Hellofresh sklep mango tv opinie heidepark soltau tickets 2 für 1 geschenk basteln opa $50 credit psn rabattcode august 2019 gutschein tchibo januar 2018 Ebay kleinanzeigen verkauf von spielen ab 18 tripsdrill jahreskarte rabatt werdich gutschein Lufthansa gutschein mai 2017 gutscheincode vereinsexpress 2019 s oliver elegante mode Wakeup de paula's choice coupon code reddit 2019 kann man mit mediamarkt gutschein bei saturn bezahlen Mcwellness dortmund gutschein kaufen bad schandau gutschein therme palazzo gutschein kaufen Pizza hut münchen lerchenauer str adac mitglieder rabatt bei sixt mc donalds regensburg gutscheine Asus online shop uk burger king near me coupons obi gutschein bei rossmann Gutschein mama weihnachten buch de gutscheincode 5 euro cl gewinner automatisch qualifiziert Drohnen de gutschein does philips hue go need bridge breuninger platin card beantragen Amazon prime gutschein kaufen mr spex brillenversicherung geschenke für outdoorfans Notebook verkaufen schweiz adac finnlines rabatt aufkleber produktion de gutscheincode Payback prämien gutschein code 200 punkte uniqlo uk online shop amazon assistant gutschein geht nicht Geschenke 20 euro peters pralinen kaufen restaurant gutschein bremen chalet zu verkaufen in kamperland gutschein tradingshenzhen werbegeschenke büro german dream nails oder pretty nail shop l'occitane gutschein online einlösen danubiuseuropoints com Saal digital foto gutschein zalando costumi interi calzedonia gefrierschrank medimax soest Converse rabatt henri electronic gutschein arazhul shop led lampe 5 euro gutschein deichmann strom anbieter mit tv probierset sodastream sirup Luftgewehr feinwerkbau verkaufen ssi schäfer shop gmbh umsatz rabatt auf türkisch Lidl reisen rabatt code wellness gutschein erstellen kostenlos handy verkaufen kaputt youtube gutscheinverpackung hugo boss anzüge rabatt ebay 10 prozent paypal gutschein Tv online tvn style maison du monde destockage sixt rabatt code usa Calories in rabatt cineplex karstadt sport tennisbekleidung lacoste gutscheincode januar 2019 6 piece chicken nuggets burger king ikea family card anmelden österreich nissan leasing specials Feuerzeuge bedrucken lassen kleine mengen kfc alsfeld mytoys gutschein online kaufen Real markt fahrrad ljv rabatte rip curl voucher code. Kunst kaufen düsseldorf allnatura betten deutschland lotto bayern sonderauslosung gewinnerliste Ikea geschenkkarte gewinnen gabe geschenk kreuzworträtsel lieferzeit shein nach deutschland Mister auto ate gutschein gebrauchtes parkett verkaufen groupon sofortüberweisung extrem aufheller rossmann fotos pixum otc apo gutschein Wertvolle spielsachen 90er markenkoffer gutschein eingeben arbeitskleidung billiger erfahrungen Gutschein cunda mai 2019 mama spa stuttgart gutschein medion e4240 bedienungsanleitung Norma24 gutschein skiny bloomy garden 500 payback punkte gratis Hertie de gutschein huawei y6 tnt supplements leesburg fl netflix geschenkkarte code online kaufen medimax gutschein rabatt verkaufen burger cheeseburger kalori Kita gutscheine hamburg beantragen happy size neuer katalog otto gutschein versandkostenfrei für bestandskunden Torenda gutschein b und b halle saale asics werbeaktionscode Bmw on demand gutschein haflinger zu verkaufen hamburg gutschein vordrucke gratis Mp3 player de gutscheine rabattcode hundm rewe dein gutschein 250 euro daniel wellington herrenuhr günstig gutschein wog juni 2018 mcdonalds happy meal preis 2019 Trends gutschein amazon com geld zurück aktion ab in den urlaub gutscheinkarten drucken lassen maison du monde españa cortinas gutschein paypal city ring gutscheine linz wo einlösen Fba business verkaufen decathlon black friday nespresso vanilla cardamom hessnatur kindermatratze lena geschenke zum abschluss ab wieviel jahren amazon gutschein kaufen, Jako o kindergartenrucksack mc donalds frühstücksgutscheine kfc golden monday offer, Plus zahlungshinweise des verkäufers verivox strom gutschein armani code femme pieper size mode online movie choice gutscheine notebooksbilliger gutschein september 2019, brillen de optik ag bayreuth h und m gutscheincode mai 2017 a und o hotel amsterdam gutschein einlösen Deichmann 20 zniżki gärtner pötschke ambiente katalog nivea haus gutschein hamburg, German dream nails gutschein 5 gutschein weihnachten ausdrucken limonade selbst machen, Lidl rundreisen 2019 rasti land rabatt gutscheine besuch geschenk zweiter geburtstag junge, Alte wache restaurant ludwigslust cape june wieder bei qvc bild shop gutschein dezember, Legoland billund resort freddywear kurze hosen toggolino app kostenlos android eventim code rabatt vapiano gutschein zum ausdrucken nike de black real madrid gewinnspiel roller möbel offenburg telefonnummer uni wuppertal bücher verkaufen friday, Depeche mode enjoy the silence gabe & alok remix parallels discount coupon haushaltsauflösung karlsruhe verkauf, Gebrauchte thermomix tm31 verkaufen ikea kosten lieferung gutschein geschenke vom brautpaar an die gäste, Goertz de login mode von 1 2 3 paris rabatt buffalo Hühner verkauf check my lotto coupon vivara relogios mont blanc Rewe c&a gutschein 20 schuhtempel24 gutschein 40 fahrradverleih timmendorfer strand preise eingetragener verein gewinnerzielungsabsicht kleiderstange alte rohre comma gutschein dezember 2018 Rabatt coupon reifendirekt bezahlte online umfragen beantworten decathlon kundenservice mail Romantische gutscheine für ihn app gutschein amazon berlin kita gutschein beantragen Gutschein tarzan musical oberhausen gutschein gegen geld eintauschen städtebaulicher wettbewerb auslobung Zalando gutschein lego shop vip login quarter perform better jam ball rituals rabatt gutschein hannover airport parken gutschein horse kik online shop spielzeug planet fitness 24 hour locations smartdeal shell kündigen verkaufspferde bayern notebooksbilliger de gutschein handy werkstatt zu verkaufen hamburg samsung 65 zoll 4k media markt Palladium black friday 2019 schuhe gebraucht online verkaufen nanni diesel zu defshop store berlin sitzplatzreservierung air france kostenlos kreative gutscheine basteln verkaufen Lovoo diamanten kaufen wettbewerb aktuell ausschreibungen aktionscode reisenaktuell Superdry rabatt code verkaufe englische bulldogge hm gutscheine 2014 Fahrradverleih timmendorfer strand preise liquid life gutschein wakacje pl 2019 polskie morze Cirque du soleil edmonton coupon lieferservice yoko sushi hamburg eilbek bodfeld apotheke neukunden Tourist destination online c&a gutschein mai 2017 verkauf von auto buchen Pokemon go gutschein hugo boss online store gutscheincode darkorbit gutscheincode generator gutschein fotobuch saal digital einlösen wieviel rabatt bei audi neuwagen pegasus uçak bilet fiyatları kampanya Reifen de rabatt gutschein bei asos per nachnahme bestellen targa fotobuch rabatt gutschein nu3 schweiz elbandi schuhe babyprofi de gutschein Maxxim rufnummernmitnahme gutschrift amazon gutschein ausdrucken geht nicht aliva gutschein november 2018 Gutschein dws verlag schwerbehinderten rabatt neuwagen krazy lady coupon app Rabattcode cinestar joeys pizza chemnitz nike kinderschuhe sale Gutscheine s oliver anno online rtl gutschein elite tours gutscheine Gutscheine ohne mindestbestellwert nützliche geschenke für 2 jährige silberbesteck verkaufen rechner Gutscheine posterxxl oktober 2018 lottoland us mega millions engelbert strauss online shop kinder Expert steam gutschein r und v 24 versicherung login wellness gutschein mit übernachtung Dominos braunschweig gutschein the kooples deauville wandtattoo de gutscheincode Lands end rabatt gutschein tchibo online gutschein schweiz ralph lauren coupon promo code Casando vinyl verlegen post online shop high heels centerpieces 1&1 wlan und telefon gutschein deutsche bahn sitzplatzreservierung miles and more worldshop bose The voice of sexy geschenke für den freund tv movie jetzt kinder exoneit gutscheincode germany gewinner 2019 team geburtstagskarte mit gutschein zum ausdrucken verkauf von anlagevermögen mwst Cos promo code usa nanobike de dein fashion gutschein einlösen warmbad villach gutschein sachbezug 44 euro gutschein buchen gutscheincode the sting kortingscode kofferprofi rabatt gutschein dm pampers pants 3 westwingnow mehrere gutscheine einlösen maart 2019 Gutschein für apo rot kaufland de geschenke kinder gutschein Gutschein db 55€ geschenk hochzeitspaar pflichten verkäufer immobilie Michael kors taschen fashionette rabatt gutschein enamora soccx jeans damen sale Porsche cayenne turbo palmenmann gutschein rabattcode american dream fotos ausdrucken müller oder dm s zu verkaufen lüdenscheid mcdonalds öffnungszeiten ronja ch aktionscode Bad ragaz therme gutschein ikea dominos manheim pike praktikum verkauf bern vodafone mitarbeiter rabatt nachweis gutschein wert online abfragen da direkt widerruf email Gutschein zur geburt basteln geschenke an mitarbeiter grenze 2016 online apotheke dm drogerie Mayrhofen restaurant tipps smartphone tarife bei aldi ernsting's family bemeroder straße hannover Lidl reiseprospekt juni 2019 tchibo online gutscheincode frühlingsangebote auto Lieferando gutscheine einlösen trendaffe gutschein 2019 uplay rabattcode Intimissimi online italia gutscheine für den besten freund asos gutschein kaufen dm Electricworld 24 gutschein prüfung einzelhandel beratung ware gutschein guthaben abfragen saturn storm uhren limited edition usenext e mail adresse kündigung und verkauf ebay reisegutschein gardasee Cult beauty black friday code arznei24 tv gutschein baby gap online deutschland Kastanien verkaufen augsburg amazon ps4 spiele charts grillschule würzburg gutschein Opti fashion gutschein media markt saurierpark kleinwelka rabatt 2017 fc bayern münchen fanshop kinder exit the room gutscheincode prospekt dortmund roland herrenschuhe düsseldorf Decathlon fahrrad lieferung rabattaktion media markt big bang empire coupon H und m bezahlung klarmobil aktion kaspersky rabatt 2019 Gutschein zara home online gutschein vente unique wo gibts douglas gutscheine Geschenk familienausflug promod online shop kleider azuga sonnenschutz test Ravensburger spieleland gutschein gratis conrad geschenkgutschein einlösen royaldesign british shop gutschein schuhe toms silber abo burda direct kündigen com Zalando 10 euro gutschein juni 2018 dmax online shop gutschein verkauf ab lkw niederlande Gutschein profihaarwelt gutschein friseurshop haarlekin kurzhaar foxterrier welpen zu verkaufen Valentinstag geschenk gutschein burger king at gutscheine apple studenten rabatt preise Aida gutscheine wellness cect shop rabattcode 2016 british shopping eu Geschenke für erwachsene söhne wieviel rabatt stihl gazetka martes sport wloclawek Geschenk für walking dead fan sport sperk waltersdorf amazon prime music 0 99. Gutschein qvc versandkosten wellness gutschein handy an und verkauf augsburg delwi gutschein media markt online mehrere gutscheine einlösen wien spotify premium gutschein online Single küchen bei möbel boss shop moebelplus gutschein facebook freunde gewinnen unternehmen 100 euro leihen sofort livre photo cewe black friday geschenke für horrorfans fashion id rabatt coupon ricon manufaktur gutscheincode decathlon kurtki zimowe chłopięce Tagespreis gold verkauf hunkemöller passion points ausland mister kostüm gutschein Kusmi tea boite 25g sumup kartenleser gutschein native instruments gutschein kaufen Zalando marco polo t shirt playstation vr brille günstig kaufen überraschungen für das brautpaar an der hochzeit superwurm gutschein google play store gutschein 5 euro waschbaer outlet freiburg. Steigenberger hotel berlin address office depot associate discount online gutschein linsen billiger Mac schminke günstig kaufen elektro book gutschein lotto gratis del pensionato Lindt schoko abo lotto24 einloggen unitymedia 2play fly 400 router Mmoga office legal geschenkgutschein outlet center brenner 31 dezember ein unmoralisches angebot film online Roller angebote nächste woche traktor fahren gutschein gutschein kat & hond Lieferello gutschein code 2019 media markt intersport rabatt gutschein handmade taschen verkaufen otto de gutscheincode reparaturservice handy mcdonalds monopoly jackpot code einlösen Strunz forever young eiweiß gutschein animod bastelideen muttertag krippe Outlet verkaufsoffen gutschein vorlage kostenlos word im walking sandalen Gewinner goldene kamera autokauf rabatte white stuff gmbh oldenburg rabatt sendmoments 2009 outfittery höhle der löwen bundeswehr depot verkauf Disney store münchen bewerbung gewinn nutzen ertrag kreuzworträtsel serengeti park gutschein 2 für 1 2019 erwachsene Massimo dutti online shop rückgabe waschbär gutschein 2018 mediasurf gutschein Bluetooth pc lautsprecher media markt geschenkgutschein amazon video gebrauchte container kaufen nürnberg Paypal gutschein nachträglich einlösen bulldogge mischling zu verkaufen gutgucken gutscheincode Dein klettershop retoure ikea bett hemnes wayfair gmbh mitarbeiter Elektrogeräte neumann 24 gutscheincode viva blue mallorca muro mann mobilia wiesbaden transporter mieten Bodenverkauf de gutschein westwingnow rücksendung kosten marshall bluetooth box kilburn Fachwerkhaus zu verkaufen nrw klm royal dutch airlines tracking pizza speedy steinheim Murgtal gutschein bildplus kostenlos engelhorn outdoor Gutschein silberstab aktionscode media markt tarife berlin gutschein basteln, medion smart home kamera gutschein jamie oliver restaurant consumed gutschein Fl studio gutschein zattoo sender sortieren fire tv medimax waschmaschine, Games2game gutscheincode yellow jacket h&m fire tv stick ohne prime einrichten, The makeup spot rabattcode 2018 windelbar rabattcode michael kors uhren damen gold sale, Yourhome gutschein 2019 stick and style gutscheincode alpenwelt gutscheincode, Saturn apple vistaprint coupon 50 off wechselflor rabatte snapfish fotopuzzle pencil 2 ab fischer wolle gutschein code hamburg gutschein massage marco polo code in den urlaub deals harz travel24 eigene anreise, Gutscheine vorlage weihnachten 60 kfz ikea hanau öffnungszeiten heute drucker rabatt yves rocher 50 überraschung versicherung rubbellos gewinn versteuern, Eventim rabatt gutscheine auto an export händler verkaufen mactrade finanzierung student, Werbegeschenke weihnachten kleine mengen stickerpoint de qiero online katalog blättern, Evoque rabatt zumnorde clarks gutschein glamour bit electronix gutschein jolifin nails gutschein gutschein eingeben aktionscode für peek und cloppenburg, Postident coupon lidl ausdrucken ebay 10 gutschein autoteile gutschein american apparel, Energie aus wasser gewinnen notino gutschein märz 2019 gutschein raiffeisenmarkt de, H&m bezahlung gutschein hifi im hinterhof armband damen gravur Zumflirten gutschein was passiert wenn man teebaumöl trinkt abgefahrene geschenke Gutschein texte wellness audi a4 b7 lieferheld gutscheincode februar 2019 a&o hotel gutschein 2 nächte mcdonalds gutscheine bayreuth gebraucht kaufen shop gutschein, Amazon bestellung storniert vom verkäufer leonardo gutscheincode bauer sucht frau gewinnspiel gewinner heute, die schönste urlaubsorte in deutschland vattenfall freunde werben adac luftrettung online shop Pizza mundfein rabattcode h&m online shopping uk darf man bei ebay kleinanzeigen spiele ab 16 verkaufen, Jogging point de erfahrung hollister rabattcode glamour mömax gutschein montigo hotels gutschein gutscheine für sex zum ausdrucken moderne küche kaufen günstig essen, Gutscheincode frank flechtwaren lush gutschein zum ausdrucken ikea de kommode, Go kart neufinsing gutschein fiesta online adventskalender code gutschein kinoabend, Buy legoland tickets online gta 5 immobilie verkaufen imac lehrer rabatt, Vw rabatt diesel groupon gutschein neukunde myboshi feuerzeuge bedrucken lassen österreich rabatt c und a 29 geburtstag geschenk no 1 weiß. Gap promo code us burger king lieferung rostock 8 ball customs greenacre, Gutscheincode easyname 2019 louis motorrad gutschein crazy factory gutscheincode juli 2018, stadler bike shop germany hofer reisen at gutschein najoba vip club Vegan box online shop zalando lounge moje konto ltur bahn tickets buchen, Notebooksbilliger gutscheincode versandkostenfrei smilodox shop deutschland fsb cologne de gutschein einfamilienhaus mit mieter verkaufen wellness gutschein mit übernachtung tui best family hotels ibiza, Sonnenklar reiseangebote 2019 zypern clubhouse golf coupon norma24 gutscheincode versandkostenfrei, Gutschein für reise nach paris händel wettbewerb 2019 spar coupons edeka, Ikea adventskalender gutschein einlösen startup wettbewerbe deutschland geschenk basteln 50 geburtstag, shell adac rabatt 2 cent spielautomaten gewinnchance erhöhen tierpark brüggen gutschein Coupon jako o versandkostenfrei mobilcom debitel vodafone discount coupon code mmoga live support deutsch philips discount code 15 aufladen clever fit bayreuth gutschein, Rabatt eismann ikea gutschein hübsch verpacken coupon gutschein dm Gutscheincode vfb tickets temo elektro de geschenk panzer wot Meinfoto acrylglas erfahrung novum hotel rabattcode geschenk für eiserne hochzeit studioline münchen freeletics kündigen 14 tage soulbottle gutscheine 2019 Telekom rabatt auf zubehör galeria kaufhof mitarbeiter rabatt geschenke zum 50 für frauen toom baumarkt online bestellung vattenfall tink de praemie deutsche post nachsendeservice gutschein Toggo gewinnspiel gewinner geschenke zur geburt mit namen junge camp david gutschein kaufen adac rabatt 2019 gutschein formmed edreams de gutschein Mytoys de gutscheinkarten verpacken von gutscheinen entia gutscheincode Wer wird millionär gewinner schreibt buch rtl2 de dein geschenk tipp24 com amazon gutschein Sparhandy tv erfahrungen adler gutschein märz 2019 praxisdienst de bestellhistorie Kindersitz nach unfall verkaufen rolf benz sofa gebraucht kaufen werbegag geschenk englisch Amazon oral b 8000 gutscheine online apotheke 2018 mytoys gratis versand code Gutschein für mytoys de check24 autoversicherung gutschein single kaffeemaschine bei otto Bio verkauf ab schuh schmid karlsfeld gutschein haus zu verkaufen steiermark bkh kitten blau zu verkaufen hof kataloge kostenlos bestellen wohnen porsche verkaufsleiter Gratisproben schwangerschaft pampers wish pangea wettbewerb österreich dolce gusto discount code 2019 europaletten verkauf cottbus rabattcode mai gutscheincode bei penny Hugendubel ebook angebote nature love gutschein allianz collection online shop Babyparty geschenk verpacken jacob elektronik rabatt oder gutscheincode fläminger jagd geschenke Gmx lotto gutschein code disneyland paris rabatt zalando ch gutscheincode 2016 Cult beauty deutschland qatar airways kostenlose sitzplatzreservierung fotobuch gutschein 2019 Erfolgreich verkaufen auf ebay amazon & co daheim de gutschein 10 movie park tickets Büroshop24 mainz kastel gutscheincode bayernpark legoland übernachtung jahreskarte Faz gutscheine studenten adidas outlet herzogenaurach öffnungszeiten 24 12 zündapp ks 50 kaufen Rabattcode düsseldorfer flughafen nba store eu retoure made gutschein code Activ sports wiesbaden central cafe flensburg brunch sternregister de sternbilder uebersicht php Autoverkauf text dab radio mit cd bei saturn babywelt messe essen gutschein Postbus adac tanken rabatt shell handy andy services san antonio einschulung gutschein gutschein einlösen toys r us gutschein bei penny stena line kiel göteborg last minute Gutscheine legoland günzburg gutscheincode miniatur wunderland swook gutscheincode Gutscheincode weg de amazon guthaben aufladen just spices code blogger 2019 quelle onlineshop ausverkauf gutschein gerry weber online mit gutschein gutschein pharmeo mai 2017 Itunes gutschein kostenlos lovoo premium pferdesporthaus loesdau de Neukunden gutschein mytoys dm drogerie nivea soft pflanzen für dich erfahrungen Baur versand 20 neukundenrabatt segmüller geschenkgutschein kaufen lotto 6 49 gewinnklassen Codigo promocional iberostar hoteles notino gutschein 2018 machine dolce gusto prix neuf Ankauf pizza de promo code lottoland discount code australia nickis mode handys erfurt drivenow gutschein code top car rental mallorca Wagnis und gewinn bau ulla popken lagerverkauf berlin m ebay de wow rabattcode postbus adac dreamlines developers öffnungszeiten vorlage geschenkgutschein kino Uploaded premium free 2019 porta möbel leipzig prospekt geschenkgutschein jack wolfskin Tom tailor rabatt code bayern park öffnungszeiten gutscheine alternate gratis Maison du monde portugal was ist rabattgrundjahr outfitter aktionscode probe bahncard 100 kosten gutscheincode musik produktiv vexcash com erfahrungen 2019 Groupon pizza hut curitiba reise gewinnen 2019 kamera ankauf berlin neukölln Mme tussaud berlin baumarkt gutschein spruch packmee gutschein partner Zooplus gutschein april wie gewinne ich kunden für mein unternehmen rentalcars com nz Soccer fans destroy stadium an und verkauf halle innenstadt teufel gutschein ebay Rabattcode scandlines torebki michael kors z aliexpress jobs verkauf dortmund Klick energie strom erfahrungen gutschein cinemaxx göttingen pop maquina wie kann ich in der stillzeit gesund abnehmen gutschein für adidas de outlet wolfsburg gutschein de cartao Ehomeportal de fahrradhelm bei lidl otto kostenloser versand für bestandskunden Kraemer coupon yves rocher santos grill ersatzteile gutschein euronics oktober 2019 ratenkauf bei media markt kundenservice nummer möbel ankauf berlin reinickendorf Copacabana gutschein jeden monat ein gutschein friedrichshafen gutschein wo einlösen Phantasialand adac ermäßigung 2019 gutscheincode meincupcake give me five more minutes Pearl versandkosten sparen schloss eberstein gutschein online gutschein betty bossi Steigenberger promotion code fitvia bewertung o2 multicard einstellungen codes Aldi süd blumentopf freihändiger verkauf vor zwangsversteigerungstermin which airlines use miles and more Rossmann fotogeschenke dauer glamour shopping week herbst 2019 asos gutschein nivea online shop Amazon spar abo direkt kündigen μεδια μαρκτ θεσσαλονικη sieger dancing on ice 2019 Postbus gutschein juni 2018 fleur dessous adobe lightroom studentenrabatt Rabattcode eventim september 2019 secret escapes competitors gant deutschland online shop Euro car wash coleraine smile pizza potsdam auto mit mängel verkaufen Gutschein über ein essen eurovision song contest 2005 winner kann man geschenke zurückfordern Landesgartenschau 2017 gutschein burger me wolfsburg royal caribbean gutscheincode Party city gutschein 2018 qatar airways flüge buchen sport kanze gutscheincode Verkaufsoffener sonntag ikea waltersdorf 2019 zooplus gutscheincode dezember douglas gutschein 5 Win2day free bonus code cdkeys com mein schiff 3 shop kein rabatt bei gebrauchtwagen mytoys katalog 2019 as de pique quete krähe versand geschäftsführer gutscheine für kinder 5 gutschein xbox 360 z kinectem media markt Routenplaner für boote kostenlos douglas perfumy damskie chloe toys r us koblenz aktuelle angebote Tolles geschenk expert müller schweinfurt telefonnummer weg de gutscheincode dr tigges literatur gutschein für beste freundin engelhorn sport skireisen portwein verkaufen Rewe geschenkgutschein fake gutscheine mediterana bergisch gladbach rückgabe amazon warehouse deals Betzold lehrmittel h m online shop technische probleme an und verkauf zossen öffnungszeiten Media markt aktion dezember 2019 point rouge gutschein mister lady jeans traunstein Haus kaufen berlin mariendorf ebay gutscheincode einlösen wo goldene konfirmation geschenke Blumen degussa bank stuttgart goldpreise mcdonalds osterkalender 2019 heute discount code budgetair bakker katalog mmoga gutschein mercedes oldtimer verkauf Footway gutscheincode cupom desconto airbnb janeiro 2019 best in home espresso machines Dfds gutscheincode mymuesli rabatt flatex aktionscode österreich löffler gutschein google pixel rabatt coupon gutschein kabika Eventim gutschein juni 2019 jbl go vs amazonbasics rabatt eintritt playmobil funpark Camp david gutschein online bentheimer schafe zu verkaufen caneva aquapark rabatt Adler mode kleider dirndl online action car neuwagen mit großem rabatt
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Čatež, 3. 12. 2015 NEU! MALI GRAD - der Stadt der Festungen und Schlösser Herzlich Willkommen in unserer Stadt der Festungen und Schlösser in Terme Čatež! Es ist nicht wichtig wie alt Sie sind und wofür Sie sich begeistern! Wir sind sicher, dass niemand gleichgültig bleibt! Mehr
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
398 News gefunden. << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 >> Panteon Rococo: Aktualisierte Tourdaten Panteon Rococo: Aktualisierte Tourdaten. Die komplette, aktualisierte Liste läßt sich auf http://www.rockybeachclub.com abrufen.Veranstaltungshinweis vom 04.09.2005 Marcos über Erwartung und Veränderung Dies sollten ursprünglich die Worte für den Abschluss des Treffens für NGO, Kollektive und Gruppen sein, aber die Sitzung zog sich lange hin, und am Ende waren einige schon gegangen. Aber ich habe versprochen Ihnen ein Brief zu schicken, also hier ist es:Text von Subcomandante Marcos vom 30.08.2005 Subcomandante Insurgente MarcosÜbersetzt von Dana (Mexiko-Stadt) - Guadelupe hat den Klassenaufstieg geschafft. Seitdem die 32jährige, die sich in Mexiko-Stadt mit dem Sammeln von Dosen und Altpapier durchschlägt, ihre monatlichen Einkünfte allmählich von umgerechnet 70 auf 85 US-Dollar gesteigert hat, gehört sie wie Tausende anderer ihrer Zunft in Mexiko statistisch nicht mehr zu den Allerärmsten. An ihrem mühseligen Alltag ...junge welt vom 29.08.2005 Diego Cevallos (IPS) Marcos: Eine kleine Geschichte über Señor Ik’ Dieser Teil des Landes auf dem wir uns treffen, heißt heute Juan Diego Nuevo Poblado. Es gehört zum Autonomen Zapatistischen Bezirk in Rebellion Franciso Gómez. Aber es hieß nicht immer so. Früher war es eine Finca, und hatte den Namen Santa RitaText von Subcomandante Marcos vom 27.08.2005 Subcomandante Insurgente MarcosÜbersetzt von Dana Einladung zum YA-BASTA-NETZ-Treffen Auf dem letzten Ya-Basta-Treffen in Münster haben wir beschlossen, uns stärker der konkreten Unterstützung der zapatistischen Autonomie zu widmen. Dabei wollen wir unserer Funktion als Netzwerk gerecht werden und versuchen, einen Austausch zwischen den Aktiven in Gang zu bekommen und gemeinsam herauszufinden, wieweit wir uns gegenseitig unterstützen können und wollen.Veranstaltungshinweis vom 26.08.2005 Tod in der Wüste Mexiko-Stadt Die Rekordzahl aus dem vergangenen Jahr wurde bereits im August übertroffen: Allein 384 Mexikaner sind 2005 nach offiziellen Statistiken in den ersten acht Monaten bei dem Versuch umgekommen, »illegal« ins Nachbarland USA zu migrieren. Im gesamten Jahr 2004 waren es 373. Die makabre Tendenz, daß immer mehr Menschen an der Grenze ums Leben kommen, ist damit ...junge welt vom 26.08.2005 Gerold Schmidt Aufoktroyierte Stromprojekte in der Selva Autonomer Landkreis San Manuel, Chiapas, 24. August. Dieser Tage wird die Reaktivierung der Truppen zur Aufstandsbekämpfung in der von Tzeltales bewohnten Urwaldregion besonders durch die Zwangs- Elektrifizierung (durch der PRI angehörige Bauern und die Behörden von Ocosingo) in der Talregion von Las Tazas deutlich. Zentraler Streitpunkt ist momentan ein großer Zedernbaum in ...La Jornada vom 25.08.2005 Hermann Bellinghausen, KorrespondentÜbersetzt von Katja (B.A.S.T.A.) Stromprojekte in der Selva Dieser Tage wird die Reaktivierung der Truppen zur Aufstandsbekämpfung in der von Tzeltales bewohnten Urwaldregion besonders durch die Zwangs- Elektrifizierung (in der Talregion von Las Tazas deutlich.La Jornada vom 25.08.2005 Hermann BellingshausenÜbersetzt von Katja (B.A.S.T.A.) Marcos: das nächste Treffen und ein spezielles Angebot Wir geben Ihnen bekannt, dass das nächste Treffen für Nichtregierungsorganisationen, Gruppen, Kollektive und etcetera ist. Ankunft ist am Freitag, 26. August, das Treffen findet am Samstag, den 27. statt, und Abreise ist am Sonntag, 28. August.Kommunique vom 23.08.2005 Subcomandante Insurgente MarcosÜbersetzt von Dana Basisradios fordern Gesetzesreform (Montevideo, 15. August 2005, recosur).- Die mexikanische Gruppe des Weltverbandes der Basisradios AMARC (Asociación Mundial de Radios Comunitarias) hat von der Regierung eine Gesetzesänderung gefordert, um dem wachsenden Bedürfnis der Bevölkerung nach eigenen Radiostationen nachzukommen. Obwohl das Ministerium für Transport und Kommunikation (SCT) bereits elf Genehmigungen ...Poonal vom 23.08.2005 Poonal Nr. 683
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
06.06.2016 06.06.2016 Kajisho Friseurspiele, gratis online Flash Spiele, Games, spiel Kostenlose Friseur Spiele für Mädchen kostenlos auf kostenlosbookofradeluxe.win. Spielen Sie große Sammlung von Friseur Spiele wie elsa-friseursalon, elsa gefroren haarschnitte, marilyn monroe gesichts spa kosmetik, elsa thanksgiving. Friseur Spiele, Haare schneiden, jede Menge tolle Mädchen Spiele kannst du jetzt kostenlos online spielen auf kostenlosbookofradeluxe.win. Friseursalon spiele kostenlos - Calls Hilf ihr mit einem schnellen Umstyling, bevor du für sie eine neue Frisur und ein neues Make-up aussuchst. Haare schneiden 2 Gespielt: Hilfst du ihr, das richtige Rouge, einen passenden Eyeliner, Lippenstift und vieles mehr auszusuchen? Hair Mania 2 Gespielt: Dann sind diese Online-Friseurspiele genau das Richtige für dich. Friseursalon spiele kostenlos - Dies hat Heute Abend ist der jährliche Ball im Märchenwald, und alle diese Märchenfiguren sind für das wichtige Ereignis spät dran. Dann sind diese Online-Friseurspiele genau das Richtige für dich. Frozen Elsa Hair Salon Gespielt: Zur Abwechslung kannst du auch im Tierfriseur mithelfen. Anna Frozen Frisuren Gespielt: Erlebe einen unterhaltsamen Beauty-Tag mit deinen Freundinnen und probiere neue Frisuren, Pflegebehandlungen, Outfits und vieles mehr aus! Friseur spiele Informationen Für diesen Beruf gibt es einige Bezeichnungen bzw. Du hast noch kein Konto? In diesem Spiel bist du der Besitzer eines Welpen Schönheitssalons! When it casino cruise junkets to haircuts though, she really could use some advice. Dieses Mädchen will eine ausprobieren BARBIE FRISUREN-SCHÖPFER-SPIEL FRISEUR SPIELE Barbie Spiele Für Mädchen 0 Kommentare zu „Friseursalon spiele kostenlos“
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Newsletter | fairjeans Gerne informieren wir Dich, wenn es neue Produkte gibt oder wenn wir einen interessanten neuen Blogbeitrag haben. Du Stimmst mit der Anmeldung unserer Datenschutzerklärung zu.
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Grazerlei: Ich kann's nicht lassen: Twilight! Die Frittenklöpplerin Freitag, September 11, 2009 aber jetzt mal ehrlich! Lieber blaue Flecken als Bisswunden :))) Frau Mahlzahn Freitag, September 11, 2009 Du meinst, mal so zwischen Pest und Cholera gewählt, ;-)? Sylvia Freitag, September 11, 2009 Eigentlich habe ich mit meinen Töchtern ausgemacht, dass ich mir Band 4 nicht mehr antun muss, und ob ich das letzte Viertel von Band 3 noch durcharbeite, weiß ich noch nicht. Aber das, was du da schreibst, ist ja ganz übel ! Ich werde mal nachhaken und -lesen. Angeblich, also so unter uns Erwachsenen *g*, haben Vampirgeschichten ihren unterschwellig erotischen Reiz wohl gerade durch den Biss in den an sich auch für Küsse sensiblen Hals. Ein klassischer Vampir beißt zwar zwangsläufig blutig, aber blaue Flecken gehören in keinster Weise zu den Folgen - nirgendwo. Bram Stoker würde wohl weinen! S. 101-112. Sinnlich ist da nichts, ;-(. Sylvia Samstag, September 12, 2009 Schreck !!!!!! Heute früh, als es noch dunkel war, ich aber nicht schlafen konnte, habe ich mir die Szene gegeben. Dusselig, wie ich war, habe ich zuerst die komplett falsche Stelle erwischt, nämlich die, in der Eddie und Jake darüber diskutieren, wie man Bella zu einer Abtreibung überreden könnte, weil sie mit einem Monster schwanger ist und die Schwangerschaft nicht überleben wird. Das ist ja wirklich mehr als schräg, so, wie das dort alles beschrieben wird (die Blutergüsse von innen - NEIN !), das geht ja gar nicht. Meine Große hat mir erzählt, wie der Konflikt gelöst wird - Vampirisierung quasi parallel zur Geburt ????? Da ist die Hochzeitsnacht fast schon pillepalle..... Ich fürchte, ich muss das Buch ganz lesen, momentan bin ich etwas geschockt (und das sage ich als King-Leserin, also durchaus Horrorromanerprobt). Warum eigentlich hat das noch nie jemand thematisiert ? Oder ist mir die Diskussion nur entgangen ? Anonym Samstag, September 12, 2009 also mal ehrlich .... wie ihr euch aufregts..?!? is ja nur eine storyy.!!!!!!!!!! *und was für eine TOLLE noch dazu xD* ich finde das es ganz gut geschrieben worden ist. (is ja nicht so viel beschrieben worden "die erste nacht"..) also easy bleiben ^^ wie gesagt ist ja nur eine story wo man mit fühlt .. :P *lucille<3 *twilight 4-EVER! *LoOl* Frau Mahlzahn Samstag, September 12, 2009 Das mit der Abtreibung habe ich gar nicht gewußt, nur mit den Blutergüssen. @lucille: wir müssen uns aufregen, wir sind Mütter, *ggg*. Und mal ehrlich: ich möchte nicht, dass Mutze (oder sonst jemand, ;-)) noch glaubt, das sei ein romantisches Ideal, das da beschrieben wird, und erstrebenswert sei. P.S.@sylvia: die Szene, die Du beschreibst, werde ich mir wohl auch mal genauer anschauen, ich wußte bisher nur von den Blutergüssen, weil Vampirkinder nun mal Brutalos seien, *augenverdreh* -- dass Meyer das Thema Abtreibung ins Spiel bringt, wundert mich angesichts ihres Hintergrunds ein wenig. Jetzt bin ich mal auf die Szene sehr gespannt (fragen die Bella eigentlich auch um ihre Meinung?) Ich fand es eigentlich schon haarsträubend, dass Bella im zweiten Teil so haarsträubende und gefährliche Dinge anstellt, nur um Edwards Stimme zu hören, aber der vierte Teil scheint ja alles zu toppen! Ich frage mich, welche Traumata Meyer damit wohl aufarbeiten mag??? Und dass das noch nie jemand thematisiert hat, mag daran liegen, dass sich nach dem ersten Band wohl keiner mehr die Mühe gemacht hat, die weiteren Bände zu lesen (ich hab's ja auch beim ersten belassen und bin nur halbwegs informiert, weil die Mädchen viel darüber reden). Und noch mal @lucille: Auch wenn Ihr recht starke Menschen seid, möchte ich nicht wissen, wie viele junge Mädchen sich von solchen Szenen beeinflussen lassen... tja, ich habe mich auch seeeehr gewundert. Fang mal auf Seite 193 in der Mitte an ("Bellas Körper war angeschwollen...."). Der Ich-Erzähler ist Jake (das wechselt in diesem Band immer wieder). Jake kommt zu den Vampiren und soll Bella folgenden Deal vorschlagen: Carlisle soll den Embryo, also das wachsende Monster, "wegmachen", und wenn Bella unbedingt weitere Kinder bekommen möchte, erlaubt Edward, dass diese von Jake gezeugt werden, denn das werden dann normale Menschen (wo der Werwolf-Anteil ist, habe ich nicht kapiert). In welcher Form die Zeugung erfolgen soll, kann ich nicht genau sagen, ich war zu müde und... überrascht. Das Wort "Abtreibung" fällt nur im Streit mit Bella, vorher heißt es (S. 197): "Weshalb hat Carlisle denn nichts unternommen ?", knurrte ich. "Er ist doch Arzt, oder ? Er hätte es rausholen können." Aufgelöst wird das Problem laut meinen Töchtern, dass Bella fast sterbend das "Kind" bekommt und dann, quasi fast vor dem Exitus, zum unsterblichen Vampir gemacht wird. Das muss ich mir aber genauer ansehen. Nein, ich finde das wirklich nicht mehr witzig. Meine Töchter sehen das nicht so eng, wir haben aber ein ausführlicheres Gespräch darüber vertagt, bis ich mehr gelesen habe. Falls du das nun liest, meldest du bitte, ob ich das vielleicht alles ganz falsch verstanden habe ? Ich finde es eigentlich ganz gut das du es beim ersten belassen hast, auserdem, die meisten die ich kenne lesen sowiso so viele Bücher das es auch keinen unterschied macht worum es geht, und übrigens, warst es nicht du die das erste Buch gekauft hat, als ich mich noch nicht dafür interessierte! Mutze! PS:Bei den ganzen anderen Büchern musstest du ja auch nicht die ganze Zeit motzen! @Sylvia: wie bitte??? Ja, das werde ich sicher lesen. Aber wie Du siehst: Mutze sieht das alles auch nicht so eng, und vielleicht sollten wir unseren Puberties einfach vertrauen... Muss schnell zum Essen, später mehr.
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Veröffentlicht von:Apsel Schmitz Geändert vor über 4 Jahren 2. Sitzung am 5 Einige Begriffe und Zeichen < hat sich entwickelt aus > hat sich entwickelt zu Etymon = das Ursprungswort, z.B. lat. FLUMEN (> it. fiume) Volksetymologie, z.B. dt. Platzangst (= psych. Agoraphobie) bei dichtem Gedränge im Fahrstuhl etc., Friedhof (wo die Toten ihren Frieden finden) etc. 6 Die Etymologie und ihre historische Entwicklung Der Etymologie-Begriff in der Antike 7 Bereits im griechischen Altertum gab es philosophische Strömungen, die der „Richtigkeit“ der „Namen“ nachgingen, allerdings wurde für diese Tätigkeit in der Regel nicht der Begriff „Etymologie“ verwendet. So fragte sich bereits Heraklit von Ephesos (um 500 v. Chr.), inwiefern der Name eines Dinges die Wahrheit einer Sache widerspiegelt. Also, inwiefern der Name tatsächlich dem durch ihn bezeichneten Gegenstand entspricht. Herklit 8 Platon beschäftigte sich in seinem Dialog Kratylos eingehend mit der Richtigkeit der Namen. In diesem Dialog lässt Platon einen Vertreter der mystisch-religiösen These, laut derer alle Wörter ihre Bedeutung von Natur aus haben und keiner Definition bedürfen, antreten gegen einen Vertreter der eher modernen, im Kratylos erstmals bezeugten Gegenthese, laut derer der Zusammenhang von Wörtern und ihrer Bedeutung auf der willkürlichen Festlegung durch den Menschen beruht. Platon, Kratylos 9 Die Etymologie und ihre historische Entwicklung Der Etymologie-Begriff im Mittelalter 10 Caput XXIX. DE ETYMOLOGIA. Etymologia est origo vocabulorum, cum vis verbi vel nominis per interpretationem colligitur. […] Sunt autem etymologiae nominum aut ex causa datae, ut «reges» a [regendo et] recte agendo, aut ex origine, ut «homo,» quia sit ex humo, aut ex contrariis ut a lavando «lutum,» dum lutum non sit mundum, et «lucus,» quia umbra opacus parum luceat. […] Isidor von Sevilla De etymologiarum libri XX 11 Caput XXIX. DE ETYMOLOGIA. Quaedam etiam facta sunt ex nominum derivatione, ut a prudentia «prudens»; quaedam etiam ex vocibus, ut a garrulitate «garrulus»; […] Isidor von Sevilla De etymologiarum libri XX 12 Etymologicum Genuinum (Byzanz, 9. Jh.) = Etymologicum Magnum (Byzanz, ca. 1050) = Ἐτυμολογικὸν Μέγα 13 Etymologie und Wortgeschichte: Wissenschaftsgeschichte (14. bis 18 Etymologie und Wortgeschichte: Wissenschaftsgeschichte (14. bis 18. Jahrhundert) 14 Sprachhistorisches Denken im ausgehenden Mittelalter Dante Alighieri ( ) De vulgari eloquentia Latein ist unveränderlich Alle Volkssprachen verändern sich in Zeit und Raum Hebräisch ist die Ursprache aller Menschen Turmbau zu Babel Entstehung verschiedener Sprachfamilien mit zunehmender Diversifizierung (…) 15 Dante, De vulgari eloquentia Totum vero quod in Europa restat ab istis, tertium tenuit ydioma, licet nunc tripharium videatur; nam alii oc, alii oïl , alii sì affirmando locuntur; ut puta Yspani, Franci et Latini. Signum autem quod ab uno eodemque ydiomate istarum trium gentium progrediantur vulgaria, in promptu est, quia multa per eadem vocabula nominare videntur, ut Deum, celum, amorem, mare, terram, est, vivit, moritur, amat, alia fere omnia. Dante, De vulgari eloquentia Die Entstehung der romanischen Sprachen Sie gehen auf einen gemeinsamen Ursprung zurück (der von Dante allerdings nicht mit der lat. Sprache identifiziert wird), da sie für die Begriffe ähnliche Wörter haben 16 Dante, De vulgari eloquentia Das Ganze aber, was in Europa von diesen an übrig bleibt, nahm eine dritte Mundart ein, wenn sie gleich nicht dreifach scheint. Denn Einige sprechen bejahend Oc , Andere Oil , Andere Si , nämlich die Spanier, Franzosen und Lateiner. Ein Zeichen aber, daß von einer und derselben Mundart dieser drei Völker Sprachen abstammen, ist bereit, weil sie Vieles mit denselben Ausdrücken benennen, zum Beispiel Deum, Caelum, Amorem, Mare, Terram, und Vivit, Moritur, Amat, fast alles Andere. Dante, De vulgari eloquentia Dt. Übers. Über die Volkssprache, K. L. Kannegießer, Leipzig 1845 17 Dante, De vulgari eloquentia Accipiunt etenim prefati cives ab Ymolensibus lenitatem atque mollitudinem, a Ferrariensibus vero et Mutinensibus aliqualem garrulitatem, que proprie Lombardorum est … Dante, De vulgari eloquentia Besonderheiten der Aussprache werden auf die Langobarden zurückgeführt In moderner Terminologie würde man von Substrateinflüssen sprechen 18 Dante, De vulgari eloquentia Es nehmen auch die obgenannten Bürger von den Imolesen Lindigkeit und Weichheit an, von den Ferraresen aber und Modenesen ein gewisse Geschwätzigkeit, welche den Lombarden eigenthümlich ist. Diese glauben wir sei aus der Vermischung mit den longobardischen Fremdlingen den Landbewohnern zurückgeblieben… Dante, De vulgari eloquentia Dt. Übers. Über die Volkssprache, K. L. Kannegießer, Leipzig 1845 19 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Das Bewusstsein, dass die Germaneneinfälle im spätantiken Italien bei der Herausbildung der italienischen Sprache bzw. der italienischen Dialekte eine entscheidende Rolle gespielt haben könnten, ist zuerst von Flavio Biondo zu einer Sprachursprungstheorie entwickelt worden. Flavio Biondo 20 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Flavio Biondo hat sich nicht nur in seinem Traktat De verbis romanae locutionis mit der Geschichte des Lateinischen und der Entstehung des volgare beschäftigt, sondern auch in seiner Schrift Italia illustrata ( ), wobei die Korrumpierung des Lateinischen nicht mehr bei der Eroberung Italiens durch Goten und Vandalen angesetzt wurde, sondern erst bei der Langobardenherrschaft. Flavio Biondo 21 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Poggio Bracciolini verweist zusätzlich auf Ereignisse wesentlich älteren Datums, nämlich aus der Zeit der römischen Eroberungen. In Begriffen der modernen Linguistik kann man von einem Konflikt zwischen Anhängern der Substrattheorie (Etrusker, Kelten etc.) auf der einen Seite und von Vertretern der Superstrattheorie (Goten, Langobarden etc.) auf der anderen sprechen. Poggio Bracciolini 22 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Neben der Frage nach der Herkunft der italienischen Sprache stellten sich die Gelehrten der Renaissance auch die Frage nach dem Ursprung einzelner Wörter. In seinen Prose della volgar lingua (1525) indentifiziert Pietro Bembo zahlreiche Ausdrücke der mittelalterlichen Dichtersprache als Entlehnungen aus dem Okzitanischen. Pietro Bembo 23 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Auch Alberto Acarisio hat in seinem Vocabolario (1543) bereits Angaben zur Etymologie einzelner Lemmata gemacht, die bei lateinischer Herkunft zwar eine hohe Trefferquote aufweisen, bei germanischer Abstammung aber meistens ins Leere greifen und sich auf dem Niveau von Volksetymologie bewegen. Alberto Acarisio 24 Die Frage nach dem Einfluss vorrömischer Sprachen Bei der Frage nach dem Ursprung der italienischen Sprache rückte sporadisch das Etruskische ins Blickfeld diachroner Sprachbetrachtung, so etwa in Pier Francesco Giambullaris Gello, de l’Origine della lingua fiorentina (1546). 25 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Girolamo Muzio ( ), dessen sprachtheoretische Schriften 1583 posthum unter dem Titel Battaglie in Difesa dell’italica lingua erschienen sind, beispielsweise glaubte nicht an den Einfluss des Etruskischen bei der Herausbildung des Toskanischen. Seiner Meinung nach wurde die Sprache der Etrusker vollkommen von der Sprache Roms verdrängt. Für ihn spielten die germanischen Eroberer eine entscheidende Rolle. Girolamo Muzio 26 Claudio Tolomei und Benedetto Vrchi Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Claudio Tolomei ( ) führt im Cesano de la lingua toscana (1555) das volgare auf das Lateinische zurück, verweist aber auch auf Einflüsse aus dem Etruskischen und Germanischen. Benedetto Varchi ( ) betont im Ercolano (1564/1570) weniger die durch die Barbaren herbeigeführte sprachliche Korrupierung, sondern vielmehr die Geburt einer neuen Sprache. Claudio Tolomei und Benedetto Vrchi 27 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Ludovico Castelvetro ( ) entwickelte in seiner Correzione d’alcune cose del Dialogo delle lingue di Benedetto Varchi, e una Giunta al primo libro delle Prose di M. Pietro Bembo dove si ragiona della volgar lingua (1563/1572) eine sehr ausgeglichene Theorie zum Ursprung des volgare. Ludovico Castelvetro 28 Vom Vulgärlatein zum Volgare: drei Entwicklungsstufen nach Castelvetro Die zunehmende Wichtigkeit der vulgärlateinischen Varietät in Rom. Die Dominanz des Vulgärlateinischen während der Gotenherrschaft. Der Übergang vom korrumpierten Latein zum volgare während der Herrschaft der Langobarden nach mehreren Generationen. Ludovico Castelvetro 29 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Mit Celso Cittadinis Schriften Trattato della vera origine e del processo e nome della nostra lingua (1601) und Origini della volgar toscana favella (1604) setzte eine philologische Wende in der diachronen Sprachforschung auf der Grundlage intensiver antiker und spätantiker Quellenstudien ein. Cittadini setzt den Sprachwandel bereits vor der Barbarenherrschaft beim Vulgärlatein der Antike an. Er geht in Übereinstimmung mit Varchi von einer diglossischen Zweiteilung des Lateinischen aus. Celso Cittadini 30 Der Beginn einer eigenständigen etymologischen Lexikographie 31 Die Anfänge der ital. Etymologie Die etymologische Lexikographie im 17. Jahrhundert Nach den ersten sporadischen Erklärungsversuchen zur Herkunft einzelner Wörter bildete sich im Laufe des 17. Jahrhunderts eine selbständige etymologische Lexikographie heraus. Die Anfänge der ital. Etymologie 32 Die Anfänge der ital. Etymologie Die etymologische Lexikographie im 17. Jahrhundert Ottavio Ferrari, Origines Linguae Italicae (1676) in lat. Sprache geschrieben Berücksichtigung norditalienischer dialektaler Elemente Vorbilder: Sebastián de Covarrubias y Orozco Gilles Ménage Die Anfänge der ital. Etymologie Ottavio Ferrari ( ) Rhetorikprofessor aus Mailand 33 Die etymologische Lexikographie im 17. Jahrhundert Das erste umfangreiche italienische Herkunftswörterbuch, die Origini della lingua italiana des Franzosen Gilles Ménage, der bereits 1650 seine Origines de la langue françoise veröffentlicht hatte, wurde von 1666 bis 1669 zunächst in Paris, dann 1685 erneut in Genf publiziert. Gilles Ménage 34 Gilles Ménage und der Beginn der etymologischen Lexikographie (1650) 35 Spätere Bearbeitung von 1750 Gilles Ménage Spätere Bearbeitung von 1750 Vgl. 36 Bearbeitung von dem Arzt Augustin François Jault (1750) 37 Gilles Ménage 38 Gilles Ménage 39 Gilles Ménages 40 Ménage: „Korrumpierung von Sprachen“ Vier Hauptquellen, die bisweilen neue Sprachen hervorbringen Veränderung (changement) Hinzufügung (addition) Kürzung (retranchement) Vertauschung von Buchstaben (transposition des lettres) 42 Gilles Menage und die Etymologie des Italienischen 43 Gilles Ménage (Egido Menagio) Le origini della lingua italiana (21685) 44 Gilles Ménage (Egido Menagio) Mitglied der Accademia della Crusca Er wollte die Accademia für die Etymologie interessieren Brief an die Accademia im Wörterbuch abgedruckt 45 Gilles Ménage (Egido Menagio) 46 Gilles Ménage (Egido Menagio) Brief der Accademia an Gilles Ménage 47 Gilles Ménage (Egido Menagio) Von der Verwandtschaft und dem Wandel der Buchstaben 48 Gilles Ménage (Egido Menagio) levato dal principio posto nel principio fraposto nel mezzo cangiato in E cangiato in AE cangiato in I Cangiato in O (…) Gilles Ménage (Egido Menagio) 49 Gilles Ménage (Egido Menagio) 50 Gilles Ménage (Egido Menagio) Vgl. Cortelazzo/Zolli, DELI I, p.1 < lat. parl. *abbaclare (da baculum ‚bastone‘) 51 Gilles Ménage (Egido Menagio) Vgl. Cortelazzo/Zolli, DELI I, p.1, 103 Da avvicinare a bagliore Vc. di origine discussa 52 Gilles Ménage (Egido Menagio) 53 Gilles Ménage (Egido Menagio) Cortelazzo/Zolli, DELI III, p. 694 < macula(m) 54 Gilles Ménage (Egido Menagio) Cortelazzo/Zolli, DELI V, p. 1152 < gotico slaiths ‚semplice‘ 55 Gilles Ménage (Egido Menagio) Cortelazzo/Zolli, DELI V, p. 1156 < exalbare 56 Gilles Ménage (Egido Menagio) Cortelazzo/Zolli, DELI V, p. 1399 < Vc. Germ. (hosa) 57 Ludovico Muratori und die Vorwegnahme einer wissenschaftlichen Etymologie 58 Der Beginn der wissenschaftlichen Etymologie Ludovico Muratori ( ) Er absolvierte ein Studium an der Universität Modena und legte dort 1692 in den Fächern Philologie und Jurisprudenz sowie 1694 in Philosophie Prüfungen ab. 1694 empfing er die Priesterweihe. 1700 erhielt Muratori von Rinaldo d’Este, Herzog von Modena, eine Anstellung als Archivar und Bibliothekar. Diese Position bekleidete er bis zu seinem Lebensende. Der Beginn der wissenschaftlichen Etymologie 59 Biblioteca Estense (Modena) 60 DISSERTAZIONE XXXIII Dell’origine o sia dell’Etimologia delle voci Italiane. Si è trattato nella precedente Dissertazione in generale dell’origine della Lingua Italiana; convien ora aggiugnere qualche particolar notizia intorno ai vocaboli dalla medesima adoperati. Veramente lo studio dell’Etimologie suol parere a taluno una vana fatica, quasiché lieve frutto di erudizione se ne ricavi. Ludovico Muratori 61 DISSERTAZIONE XXXIII […] Dell’origine o sia dell’Etimologia delle voci Italiane. […] Ma altro è il sentimento de’ Saggi; perché siccome gli amatori di essa erudizione tendono a scoprire tutti i costumi degli antichi, così anche amano di conoscere onde sia venuta la massa delle parole componenti il proprio linguaggio. Ludovico Muratori 62 DISSERTAZIONE XXXIII Dell’origine o sia dell’Etimologia delle voci Italiane. Per quel che concerne l’Italiana, molti presero ad illustrar l’origine ed etimologia delle sue voci, e son qui spezialmente da menzionare il Castelvetro e il Tassoni Modenesi, il cardinal Bembo, l’Accarisio, il Monosini, Celso Cittadini, Carlo Dati, Francesco Redi, Antonio Salvini, e principaltnente Ottavio Ferrari, ed Egidio Menagio, l’ultimo de’ quali, tuttoché Franzese, illustrò non poco la nostra lingua coll’Opera intitolata: Le Origini della Lingua Italiana, nell’anno 1685. Ludovico Muratori 63 DISSERTAZIONE XXXIII Dell’origine o sia dell’Etimologia delle voci Italiane. Ma sia a me permesso di dire, mancar di molto in chi ha finquì ricercato onde sia nata buona copia de’ nostri vocaboli: imperciocché troppo facilmente si persuasero uomini dotti che quasi tutte le voci Italiane sieno derivate dalla lingua Latina o Greca: nel che li credo io ingannati. Ci sono altre nazioni, presso le quali si dee cercare, e si truova l’origine di non pochi de’ nostri vocaboli. Ludovico Muratori 64 ADESSO. Nunc. L’Eritreo e il Menagio pensano nato questo avverbio da ad et ipsum, sottintendendo tempus o momentum. È lodevole opinione. Contuttociò s’ha da riflettere che ad ipsum tempus o momentum non esprime punto il Latino nunc, adesso. E però sarebbe da vedere se mai la lingua Germanica potesse averci dato un tale avverbio, usando essa ietz, itz, itzo, significante nunc. Premesso l’ad, ne sarebbe uscito adesso, o adess, come molti Longobardi pronunziano. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 65 AVELLO. Luogo dove si sepelliscono i morti, Sepoltura: così spiegano questa voce gli Autori del Vocabolario Toscano. Meglio avrebbero fatto dicendo arca o cassa sepolcrale. Secondo il Menagio l’origine è questa: Alvus, alveolus, avellus, avello. Non è inverisimile. Ovvero (dic’egli) da cavum, cavellum, chavellum, havellum, avello. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 66 Non ha garbo veruno quest’altra Non ha garbo veruno quest’altra. I Modenesi dicono albio de’ porci quella conca di legno o di marmo, dove quegli animali beono l’acqua colla crusca: dal Latino alveus, come pare credibile. Contuttociò non altronde penso io venuto avello, che dal Latino labrum, il cui diminutivo è labellum, nome significante vasi di pietra, contenenti acqua, olio ed altri liquori. Lavellum dissero i secoli posteriori per l’uso di mutare il B in V consonante. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 67 Labellum in una carta del Puricelli si vede chiamato il vaso dove ne’ templi si conserva l’acqua benedetta. E i Modenesi appellano lavello il vaso di marmo in cui si lavano i vasi della cucina. Fu trasferito questo nome alle arche sepolcrali. Io non so mai come in Toscana si lasciasse cadere L, e in vece di lavello si dicesse avello. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 68 Nella Vita di Santo Anselmo Abbate Nonantolano, scritta, per quanto pare, nel secolo IX (par. II del tomo I Rer. Ital.), si legge ch’egli fu seppellito in marmoreo lavello. Abbiamo presso i Bollandisti al dì 2 di aprile i Miracoli di Santa Zita Lucchese, defunta nel 1272. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 69 Quivi si legge che fu risanata Chesina fanciulla ante corpus et lavellum Sanctae Virginis. Ma Galvano Fiamma, scrittor Milanese che fioriva nel 1330, differentemente esprime questa voce nella Cronica maggiore MSta, scrivendo al cap. 286: Cujus corpus jussit Imperator sepeliri in ecclesia Sancti Ambrosii in loco, ec. Et in illo navello fecit sculpi imaginem istius Comitis. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 70 Anche l’Autore della Cronica MSta intitolata Flos Florum scrive: Et fuit sepultus in navello Comitum Angleriae. Qui vedi navellum significar lo stesso che labellum, quasiché quell’arche fossero a guisa di navi. Ma il vero primitivo nome vien da me creduto labellum. Così nella Cronica di Bergamo (tomo XVI Rer. Ital. alla pag. 925) troviamo, apertum fuisse unum lavellum existens in ecclesia, ec., in quo lavellum reperta fuerunt tria corpora Martyrum. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 71 Nel Glossario del Du-Cange si legge un solo esempio di albellum Nel Glossario del Du-Cange si legge un solo esempio di albellum. Anche ivi pare posto in vece di labellum. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 72 LABELLUM > avello / lavello Im Laufe der Sprachgeschichte kann es zu spontanen Umdeutungen der Wortgrenzen kommen, wie z.B. bei dem Substantiv lavello (< lat. labellum ‚kleines Opferbecken‘), das in der Toskana von der Sprachgemeinschaft fälschlicherweise in die Bestandteile bestimter Artikel lo (mit Elision) + avello (l‘avello) zerlegt wurde. Außerhalb der Toskana ist die lautliche Entwicklung hingegen regelmäßig verlaufen. LABELLUM > avello / lavello 73 LABELLUM > avello / lavello Interessant ist ferner die unterschiedliche semantische Entwicklung der beiden italienischen Ausdrücke lavello ‚Spülbecken‘ und avello ‚Grab‘. LABELLUM > avello / lavello LABELLUM AVELLO = TOMBA LAVELLO 74 Ludovico Muratori In der Dissertazione XXXIII (Dell’origine o sia dell’etimologia delle voci italiane) [1751] setzt sich Ludovico Muratori äußerst kritisch mit dem anfangs bewunderten Ménage auseinander: 75 Die Auseinandersetzung mit der Etymologie von it. macchia „Macchia ha presso di noi un poco diverso significato, e macchione, denotante una macchia grande. Anche nelle antiche carte si truova macla e maccla nel senso medesimo. Ma onde questa voce? ‘Pochi sanno donde venga’ dice il Menagio. Senza fallo lo saprà egli. In fatti seguita a dire: ‘Viene sicuro (vedi che franchezza sia questa!) da dumus in questa maniera’. Stia bene attento il lettore ad ascoltare l’oracolo che così parla: ‘Dumus, dumum, duma, dumachus, dumaculum, dumacula, macula, macchia’. Che differenza mai c’è tra il dirne di queste e lo spacciar inezie? Quando qui si volesse far l’indovino, più comportabile sarebbe il dire che dal latino macula nacque macchia, usata metaforicamente per significare un picciolo bosco o folto ammasso di razze, spine e virgulti, nascente in mezzo alle campagne, che pare, mirandolo, una macchia in quella superficie.” 76 dūmŭs „Gestrüpp“, „Gebüsch“ Die Auseinandersetzung mit der Etymologie von it. macchia [1. „Fleck“; 2. „Farbtupfer“; 3. „Makel“, „Schandfleck“; 4. „(für den Mittelmeerraum typischer) Buschwald“] dūmŭs „Gestrüpp“, „Gebüsch“ dumus > dumum > duma > dumachus > dumaculum > dumacula > macula > macchia [G. Ménage] Metaphorische Entwicklung macula „Fleck“ > macchia [L. Muratori] 77 Muratori 78 Dialektale Etymologie im 17. und 18. Jahrhundert 79 Ms. in der Biblioteca Comunale di Palermo Wörterbuch eines anonymen siz. Lexikographen aus dem 17. Jh. Alcanzari, vocab. Spagn. It. risparmiare, Lat. Parco… Alcanzari, guadagnari… Alcanzari, otteniri: et in questo senso l‘usano li spagnoli… […] Discuitu. It. Trascuraggine, negligenza. Lat. Negligentia. Voc. Spagn. Descuydo. Ms. in der Biblioteca Comunale di Palermo 80 Ms. in der Biblioteca Comunale di Palermo Placido Spatafora, Dizionario siciliano ed italiano (spätes 17./frühes 18. Jh.) Alcaitu p.b. (voc. Spagn. alcayde) e castellano, capitan di fortezza… Alcanzari (voc. Spagn.) guadagnare, conseguire, ottenere, avvanzare… Alcanzu (voc. Spagn.) guadagnu, conseguimento… (…) Almiranti (voc. Spagn.) ammiraglio, cioè capitan generale dell‘armata di mare… Ms. in der Biblioteca Comunale di Palermo 81 Das erste publizierte etym. Wb. des Sizilianischen Giuseppe Vinci, Etymologicum siculum (1759) Alcanzari, adipisci, hisp. alcanzar. (…) Azzotta, azzottari, hispanis virgae vocantur açotas, hinc azzottari virgis caedere. Gnignu, qui capillos habent crispos, ab hisp. niño, idest puer, puerum enim capilli crispi sunt… Das erste publizierte etym. Wb. des Sizilianischen 82 Michele Pasqualino, Vocabolario siciliano etimologico italiano e latino (5 Bde., 1785-95) Etym. Wb. des Siz. 83 Die wissenschaftliche Etymologie Beschreibung des sprachlichen WAndels 84 Die Beschreibung von Sprachwandelprozessen Die sprachlichen Veränderungen, die sich von mehreren Generationen vollzieht und für den Sprachbenutzer kaum oder meistens überhaupt nicht wahrnehmbar sind, müssen vom Sprachhistoriker erkannt und beschrieben werden können. Am vielfältigsten sind die Lautveränderungen, die nicht selten morphosytaktische oder semantische Konsequenzen nach sich ziehen. Bei der Entwicklung vom Lateinischen zum Italienischen sind z.T. neue Laute entstanden, wie beispielsweise die stimmhaften und stimmlosen Affrikaten. 85 Semantischer Wandel Semantische Veränderungen (it. cambiamenti semantici) können sowohl durch Lautwandel (z.B. Homophonie) oder aber auch durch kulturellen und gesellschaftlichen Wandel initiiert werden. Auch der Abbau von Polysemie und damit von Missverständnissen kann eine Rolle spielen. 86 Semantischer Wandel Bedeutungserweiterung (it. estensione semantica; allargamento di significato; z.B. lat. BRACCHIUM ‘Unterarm‘ > it. braccio ‘Arm’); Bedeutungsverengung (it. restrizione semantica; restringimento di significato; z.B. lat. ALTUS, -A, -UM ‘hoch’,‘tief’ > it. alto, -a ‘hoch’); Bedeutungsverschiebung (it. spostamento semantico; z.B. lat. COXAM ‘Hüfte’ > it. coscia ‘Schenkel’); 87 Semantischer Wandel Bedeutungsverbesserung (it. miglioramento semantico; nobilitazione di significato; z.B. lat. CABALLUM ‘Klepper‘ > it. cavallo ‘Pferd’ oder CASAM ‘Hütte’ > it. casa ‘Haus’), Bedeutungsverschlechterung (it. peggioramento semantico; peggioramento di significato; z.B. arab. faqīh ‘Zollschreiber’ > it. facchino ‘Kofferträger’) Bedeutungsübertragung (it. metafora; z.B. spiegare < lat. EXPLICARE ‘auseinanderfalten’ > ‘erklären’). 89 Phonetischer Wandel Phonetische Prozesse lassen sich in vier Haupttypen untergliedern: a) die Veränderung von Segmenten in ihren Merkmalen, b) die Tilgung von Segmenten, c) die Hinzufügung von Segmenten sowie d) die Umstellung von Segmenten. 90 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Affrizierung (it. affricazione): die Bildung von Affrikaten aus Nichtaffrikaten ([j] > [d]), z.B. lat. IAM > it. già. Assibilierung (it. assibilazione): die Erzeugung von Zischlauten ([t] > [ts]), z.B. lat. PLATEAM > it. piazza. Assimilierung (it. assimilazione): die Anpassung eines Lautes an einen anderen, z.B. lat. FACTUM > it. fatto. 91 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Betazismus (it. betacismo): der Zusammenfall von [v] und [b] zu [b], z.B. lat. SERVARE > it. serbare (im Italienischen ein eher sporadisches Phänomen). Degeminierung (it. degeminazione): die Reduzierung von Doppelkonsonanten, z.B. lat. COMMUNEM > it. comune. Diphthongierung (it. dittongamento): die Aufspaltung eines Einzelvokals in zwei Vokale, z.B. in lat. PEDEM > it. piede oder lat. FOCUM > it. fuoco. 92 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Desonorisierung (it. dezonorizzazione): die Umwandlung eines stimmhaften Lautes in einen stimmlosen, z.B. im Lomb. bei der Auslautverhärtung: lat. NOVUM > *nov > mail. noeuf. Dissimilierung (it. dissimilazione): die Differenzierung identischer oder ähnlicher Laute, z.B. lat. VENENUM > it. veleno, di raro > di rado Geminierung (it. geminazione): die Bildung von Doppelkonsonanten aus Einzelkonsonanten, z.B. lat. FEMINAM > it. femmina. 93 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Monophthongierung (it. monottongamento): die Reduzierung von Diphthongen ([au] > []), z.B. lat. AURU(M) > it. oro. Nasalierung (it. nasalizzazione): die Bildung von nasalen Lauten aus nichtnasalen ([l] > [n]), z.B. lat. MULGERE > it. mungere. 94 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Palatalisierung (it. palatlizzazione): die Entstehung von palatalen Lauten aus nichtpalatalen, z.B. lat. ['kentum] > it. ['tento]; lat. ['gentem] > it. ['dente]. Sonorisierung (it. sonorizzazione): die Umwandlung von stimmlosen Lauten in stimmhafte, z.B. lat. PACARE > it. pagare, lat. ACUM > it. ago. Spirantisierung (it. spirantizzazione): die Umwandlung von Verschlusslauten in Reibelaute ([b] > [v]), z.B. lat. HABERE > it. avere. 95 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Triphthongierung: die Entstehung von drei vokalischen Elementen aus einem Vokal ([o] > [wi]), z.B. lat. BOVES > it. buoi. Velarisierung (it. velarizzazione): die Erzeugung von velaren Konsonanten oder Vokalen aus nicht velaren ([e] > [o]), z.B: lat. DEBERE > it. dovere. 96 Phonetischer Wandel Die Tilgung von Segmenten Aphärese (it. aferesi): die Tilgung eines Lautes oder einer Lautgruppe am Wortanfang, z.B. lat. ECCLESIAM > it. chiesa. Apokope (it. apocope): die Tilgung eines Lautes am Wortende, z.B. lat. FELICITATEM > alttosk. felicitade > it. felicità. Synkope (it. sincope): die Ausfall von Lauten im Wortinneren, z.B. lat. FRIGIDU(M) > *FRIGDU. 97 Phonetischer Wandel Die Hinzufügung von Segmenten Anaptyxe (it. anaptissi oder epentesi vocalica): der Einschub eines Vokals in eine Konsonantengruppe (z.B. frz. flèche > siz. filiccia). Epenthese (it. epentesi): der Einschub eines Konsonanten zwischen zwei Vokale, z.B. RUINAM > it. rovina. Epithese (it. epitesi): die Anhängung eines Vokals an das Wortende, z.B. lat. SUM > it. sono. Pro(s)these (it. prostesi): die Voranstellung eines etymologisch nicht begründbaren Vokals, z.B. per scherzo > tosk. per ischerzo. 98 Phonetischer Wandel Die Umstellung von Segmenten Metathese (it. metatesi): die Lautumstellung ([-er] > [-re]), z.B. lat. SEMPER > it. sempre; lat. CASTRATUM > siz. crastatu.
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Schon gehört? | DI | 13 06 2017 | 21:55 - oe1.ORF.at 1. Die Ausstellung "Kauft bei Juden!" im jüdischen Museum in Wien 2. Hoffestspiele in Meggenhofen 3. St. Pauler Kultursommer Noch bis 19. November zeigt das jüdische Museum in Wien die Ausstellung: Kauft bei Juden! Geschichte einer Wiener Geschäftskultur. Die gezeigten Objekte erzählen nicht nur die Geschichten der Familien, sondern auch von Architektur und Inszenierung, den Designern, der Klientel sowie Verkäufern, Schneidern und Schaufensterdekorateuren. Bei der Ausstellungsarchitektur orientiert man sich Stilistisch an den aufwendigen Ladenfronten und hat die Schaukästen in kleine Schaufenster verwandelt. Kauft bei Juden! Geschichte einer Wiener Geschäftskultur noch bis 19. November im jüdischen Museum in Wien. Zu einer Landpartie mit Kunstgenuss laden die Hoffestspiele in Meggenhofen in OÖ von 16. Juni bis 15. Juli. Das erste Konzert im Theater am Bauernhof findet am 17. Juni statt: Titel: Only the girls Die Big Band der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien unter der Leitung von Matthias Rüegg begleitet Lia Pale. Ein Trio, das auch großes Talent zum musikalischem besitzt, und dabei alle Genregrenzen ignoriert - das sind Folksmilch - Christian Bakanic, Klemens Bittmann und Eddie Luis, spielen am 22. Juni im Rahmen der Hoffestspiele in Meggenhofen. Konzertbeginn ist um 20 Uhr 30 Das größte Musikfestival Unterkärntens, gibt alljährlich speziell jungen Künstlern die Chance, sich in der Stiftskirche des Benediktinerstifts im Lavanttal zu präsentieren. Das Festival bietet noch bis 13. August Konzerte und Festmessen mit großen Chören, Teils mit Orchester, Kammermusik, Soloabende sowie einer Crosoverformation. Das nächste Konzert im Rahmen des St. Pauler Kultursommers ist kommenden Samstag ein Abend der Reihe junge Künstler - ein Kammerkonzert mit Klangspähren von Barock bis Moderne gestaltet von Martina Stückler - Saxophon, und Stefan Schön - Klavier mit Werken von Telemann, Brahms, Muczynski und Anton Prettler. Alle Details zum Festival finden Sie unter kuso-stpaul.at. Hoffestspiele in Meggenhofen 13.06.2017 | 21:55
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
„Snowden”: Politthriller von Oliver Stone | Kino & TV Der Fall Edward Snowden kommt ins Kino. Nach Filmen wie „Nixon”, „JFK” und „Platoon” widmet sich Regisseur Oliver Stone, der Meister des politischen amerikanischen Kinos, mit der NSA-Datenaffäre nun wieder einmal einem bedeutenden Kapitel jüngster US-amerikanischer Geschichte.
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
« PR 2882 « » PR 2884 » Perry Rhodan Nr. 2883: Der Mechanische Orden Duxaluk schleppt die flugunfähige ODYSSEUS mit einem gekaperten Beiboot der Gyanli ins Safaanusystem. Das System besteht aus einem Schwarzen Loch und unzähligen Trümmern, die alles sind, was von den Planeten und Monden übriggeblieben sind. Duxaluk zufolge gibt es in Orpleyd zehntausende solcher Trümmersysteme mit zentralen Black Holes. Sie wurden künstlich erzeugt, aber niemand weiß, wer die Sonnen "getötet" hat. Im Safaanusystem befindet sich das Gonobaat BARILAKK, ein sternreisendes Kloster des Mechanischen Ordens. Die 3,5 Kilometer durchmessende radförmige Konstruktion mit neun Speichen und dünnerem zweitem Ring zwischen Nabe und Außenkranz ist mittels eines zwei Kilometer langen flexiblen Schlauches mit einem mehrere Kilometer großen Felsbrocken verbunden. Duxaluks Freude über die Heimkehr hält sich in Grenzen, denn er war im Auftrag des Ordensobersten Xirtaaluk unterwegs, konnte seine Mission aber nicht erfüllen. Nur Perry Rhodan darf das Gonobaat betreten. Er muss längere Zeit auf die Audienz bei Xirtaaluk warten. Währenddessen wird die ODYSSEUS, in der Attilar Leccore und Pey-Ceyan auf Rhodans Rückkehr warten sollen, von der Wuutuloxo-Zweitmechanikerin Jurukao mit einigen Upgrades aus dem Fundus des Mechanischen Ordens bestückt. Neben anderen sinnreichen Einrichtungen wird ein Linear-Nukleus-Meditator als neuer Bordrechner installiert, dessen Leistungsfähigkeit an ANANSIS Kapazität heranreicht, sowie ein besonders leistungsfähiges Lineartriebwerk, welches nicht ortbare Überlichtetappen im Dakkarraum ermöglicht. Die Energieversorgung wird künftig durch Sonnenzapfung gedeckt, vorzugsweise im Kern der anzuzapfenden Sonne. Dort kann die Yacht ungefährdet operieren, denn mit dem Schalenbildner können hochwertige Energieschutzschirme erzeugt werden. Eine der drei "Schalen" ist sogar in der Lage, auftreffende Waffenstrahlen zum Ausgangspunkt zurückzuschicken. Ein Trugwerfer sorgt für Ablenkung, indem er das virtuelle Abbild eines nicht existierenden Schiffes ins All projiziert. Die neue Außenhülle aus Luzidit macht das Schiff praktisch unsichtbar. Der Wermutstropfen besteht in der Entfernung der Aktoren. Die ODYSSEUYS kann somit nicht mehr in Hyperstenz versetzt werden und verfügt über keinerlei Offensivbewaffnung. Weil das alles zu gut klingt, um wahr zu sein, versucht Pey-Ceyan die Gedanken der Zweitmechanikerin zu sondieren. Zu ihrer Verblüffung stellt die Larin fest, dass sie neuerdings perfekt Gedanken lesen kann, wenn sie sich in der Nähe der betreffenden Person befindet. So erkennt Pey-Ceyan, dass Jurukao etwas knurrig sein mag, aber nicht lügt. Rhodan und Xirtaaluk belauern sich im Gespräch ein wenig, beide knausern mit Informationen. Rhodan erfährt, dass Duxaluk den Auftrag hatte, Neurokrill zu besorgen. Eine Theorie des Mechanischen Ordens besagt, dass es sich hierbei um Symbionten handelt, die im Fluid leben und für eine Intelligenzsteigerung der Gyanli sorgen, aber auch für deren Erbarmungslosigkeit verantwortlich sind. Xirtaaluk meint, ohne Neurokrill werde womöglich die gesamte Kohäsion zusammenbrechen. Dies ist ein Ansatzpunkt für den Kampf gegen die Hegemonialmacht. Was den veränderten Zeitablauf in Orpleyd angeht, glaubt Xirtaaluk nicht an Machenschaften der Gyanli. Andere, technisch höhergestellte und in der Evolution weiter vorangeschrittene Zivilisationen stecken vermutlich dahinter. Daraufhin berichtet Rhodan von Superintelligenzen und erklärt das Zwiebelschalenmodell. Beides war dem Wuutuloxo bislang vollkommen unbekannt. Nach der Audienz darf sich Rhodan unter Aufsicht im Gonobaat umsehen. Duxaluk deutet an, dass die ODYSSEUS keineswegs aus reinem Altruismus aufgewertet wurde. Tatsächlich fungiert die ODYSSEUS als Lockvogel für die Gyanli. Durch einen Testflug zu einer nahen Sonne soll die Aufmerksamkeit der Feinde geweckt werden. Der Plan geht auf. Die PNUUDH, ein zwei Kilometer langes Kampfschiff, schluckt den Köder und soll nun geentert werden. Rhodan erhält die Erlaubnis zur Teilnahme an der Aktion. Er muss sich seinem Einsatzleiter Trogaluk unterordnen. Der Wuutuloxo geht zu stürmisch, fast selbstmörderisch vor. Die Gyanli erweisen sich als zu stark und drohen die Oberhand zu gewinnen. Als Trogaluk fällt, ergreift Rhodan die Initiative. Unter seiner Anleitung nutzen die Wuutuloxo ihre Fähigkeiten richtig und stiften Chaos im Schiff, so dass es Rhodans Gruppe gelingt, etwas Fluid mit darin enthaltenem Neurokrill zu erbeuten. Da zeigt sich, dass der Lockvogelplan etwas zu gut funktioniert hat. Eine ganze Flotte der Gyanli erscheint, attackiert das Gonobaat, vernichtet den damit verbundenen Asteroiden und setzt Truppen in der PNUUDH ab. BARILAKK führt ein Not-Linearmanöver aus und verschwindet mit unbekanntem Ziel. Rhodan, Duxaluk und die letzten vier überlebenden Wuutuloxo fliehen zur ODYSSEUS, in der sich neben Leccore und Pey-Ceyan noch Jurukao befindet. Mit der neuen Technik kann die Yacht den Gyanli entkommen. Rhodan gibt den Upgrades eigene Namen. Die nur handspannengroßen Roboter, die meist auf der Außenhülle herumwuseln und verschiedene Arbeiten verrichten, werden "Hollow Men" genannt. Den Omni-Generator, der jeden beliebigen nicht lebendigen Gegenstand bis zu einer gewissen Größe herstellen kann, nennt der Terraner "Tombola". Am 31. August 1522 NGZ aktiviert die ODYSSEUS den "Leaper"-Antrieb und bricht zum 60.000 Lichtjahre entfernten Lichfahnesystem auf. Ich kann mich nur wiederholen: Ich mag LLs Humor. Die eigenwilligen Wuutuloxo sind mir fast so sympathisch wie die Baconbal. Irgendwie erinnern sie mich an die Algorrian, insbesondere an den alten Stinkstiefel Curcaryen Varantir, obwohl der noch ein ganz anderes Kaliber war. Besonders gut hat mir das Quid-pro-quo-Psychospielchen zwischen Rhodan und Xirtaaluk gefallen. Dass die Wuutuloxo noch nichts von höheren Wesenheiten gehört haben, muss nicht bedeuten, dass in Orpleyd keine Superintelligenzen aktiv sind. Selbst so manches Superintelligenzen-Hilfsvolk in der PR-Historie war sich der Existenz der Macht im Hintergrund nicht bewusst. Lustig: Xirtaaluk findet die Vorstellung, dass die Superintelligenzen das Universum unter sich aufteilen, ohne die Bewohner zu fragen, geradezu skandalös! Zu Beginn des Romans geht Leo Lukas lobenswerterweise ein wenig auf das Innenleben der Protagonisten ein. Rhodan verfasst persönliche Logbucheinträge, Pey-Ceyan mag Leccore nicht, weil bei ihm die Lebenslichtengabe nicht funktioniert (so sind sie, die Frauen - wer sich nicht um den Finger wickeln lässt, ist abgemeldet!) und der Koda Aratier scheint ein wenig zu lange in der Identität des Orakel-Pagen Paqar Taxmapu gelebt zu haben, denn er nimmt wieder dessen Gestalt an und vermisst seinen Ysicc. Apropos: Im Kommentar zum Roman der vorigen Woche habe ich gefragt, warum die Dakkar-Spanne nicht eingesetzt wird. Die Begründung wird diese Woche nachgereicht. Rhodan hat die Dakkar-Spanne durchaus nicht vergessen. Sie ist immer noch in seinem Besitz, aber er nutzt sie nicht, weil das nur mit Hilfe eben jenes Ysicc risikolos möglich war. Schön, diese Erklärung ist akzeptabel! Rhodan ist also vorerst kein Teleporter mehr, dafür haben wir eine neue Telepathin. Liegt es wirklich, wie Pey-Ceyan selbst vermutet, an ihrem Aufenthalt im Catiuphat? Mal sehen, ob diesbezüglich noch was kommt. Auf jeden Fall ist wohl im Falle Leccore noch nicht das letzte Wort gesprochen. Vielleicht identifiziert er sich ja so sehr mit seiner Tiuphoren-Rolle, dass er sie für immer beibehalten und bei den Orpleyd-Tiuphoren bleiben möchte? Das wäre eine Möglichkeit zur Entsorgung dieser übermächtig gewordenen Figur. In diesem Zyklus geht's wirklich Schlag auf Schlag. Hier wird nichts in die Länge gezogen, stattdessen wird fast in jeder Woche ein neuer Schauplatz eingeführt und gleich wieder abgehakt. Jetzt ist die ODYSSEUS praktisch unangreifbar und kann jeden Punkt innerhalb der Galaxie Orpleyd unbemerkt erreichen. Dass unser Heldentrio dieses Superschiffchen nur erhält, weil es den Gyanli quasi als Mohrrübe vor die Nase gehalten werden sollte, ist ein netter Kniff. Allzu schnell hätte Rhodan aber vielleicht doch nicht voranpreschen sollen. Er weiß, dass mit dem Zeitablauf in Orpleyd etwas nicht stimmt. Er kann zunächst nicht wissen, dass der Ablauf zurzeit mit dem des restlichen Universums identisch ist. Diese Information erhält er erst von Xirtaaluk. Trotzdem gondelt Rhodan vergnügt in Orpleyd herum. Mein Leser Phil hat das letzte Woche schon moniert. Auch ich finde Rhodans Sorglosigkeit etwas irritierend. J. Kreis, 19.11.2016 Jonas (28.11.2016): Gibt es eine Statistik darüber in welchem Roman die meisten Sprichwörter bzw. Redewendungen untergebracht wurden? Hier hat Leo sicher eine Topplatzierung in dieser Kategorie erreicht. Dennoch flott zu lesen. Hans (25.11.2016): @Patrick: Leccore entsorgen? An sich eine gute Idee aber dann bricht wohl das Konzept des ganzen Kurzzyklus zusammen. Im Folgeheft erlebt Attilar... oh, fast hätte ich gespoilert. @Adi: Gute Anmerkung, das mit den Hyperkristallen etc.! Die Wunderrucksäcke der Wutuloxo wurden offenbar bei Hermione Granger im Potter-Universum bestellt analog zu Hermiones Riesenhandtasche wo das halbe Universum drin ist. Da könnte man wahrscheinlich mal eben einen Flottentender rausholen oder eine Paddler-Plattform... LOL An alle: Unbedingt das Folgeheft lesen, es lohnt sich!!! Patrick (21.11.2016): Meinem Mitkommentator 'BerndK' gebe ich Recht - es ist enervierend, dass offensichtlich jeder PR-Roman Actionszenen und panisches Herumgerenne enthalten muss. Lästig ist das schon wegen der schemamäßigen Vorhersehbarkeit. Ich nehme an, dass das eine Expokraten-Entscheidung ist, daher mache ich den individuellen Autoren keine Vorwürfe. Trotzdem wäre es schön, wenn es auch mal einigere ruhigere Bände geben würde. Um unterhalten zu werden benötige ich kein Geballer. Wir sind jetzt bei dem Teil des James-Bond-Filmes angelangt, an dem Bond von Q seine neuen Spielzeuge erhält. Siehe Evolux. Rhodan denkt sich dafür gleich irgendwelche coolen Labels aus, was der nüchterne, väterliche, ergebnisorientierte Perry Rhodan der frühen Bände glaube ich nicht gemacht hätte. Und wo wir schon bei Bond sind - gegen Leccores Entsorgung hätte ich nichts. Das höhere Tempo auf Handlungsebene dürfte mit der Konzeption als Kurzzyklus zusammenhängen und gefällt mir eigentlich ganz gut. Ich finde nicht, dass ein Zyklus länger als ein Jahr laufen sollte, was auch die Chance eröffnet, Fehlentwicklungen rascher zu korrigieren. Während das Tempo gut ist leidet der Zyklus unter seinen holzschnittartigen Elementen wie den ach-so-bösen Gyanli und niveaulosen Figuren wie Vogel (und der Dauer-Action). Etwas irritierend ist, wie schnell das eigentliche Thema (Rhodan ist "tot" und soll gerettet werden) praktisch völlig irrelevant wurde; wir lesen nun die übliche Invasionsgeschichte, nur in einer anderen Galaxie. Ich denke, dass man hier eine Chance verpasst hat. Hätte man Rhodan "inaktiv" gelassen dann hätte man - mit Atlan in den JZL, Tifflor auf Abwegen und Bully ebenfalls auf "Urlaub" - die Ausgangslage gehabt, einen Zyklus ganz ohne die traditionellen Kerncharaktere konzipieren zu können. Das wäre einmal eine charmante Abwechslung gewesen. In dem Zusammenhang ist es interessant, dass hier wieder SIs erwähnt werden. Ich frage mich was das soll, da es für mich so aussieht als wüssten die Autoren nicht, was sie wollen. Die deutliche Ablehnung von SIs lässt es möglich erscheinen, dass sich mehr Widerstand gegen selbige bildet. Vielleicht wird der Widerstand gegen SIs bzw. der Versuch, deren Einfluss zu begrenzen, zum nächsten großen Thema der Serie. Die Galaktiker können ob des Verlusts von ES da eigentlich nur gewinnen. Adi (20.11.2016): da ich hier zum ersten Mal meine Meinung kundtun möchte zunächst einmal vielen Dank an den Verfasser dieses Blogs für seine hervorragende, unermüdliche Arbeit und seine immer lesenswerten Kommentare. Da ich in letzter Zeit fast die Lust am Lesen verliere - und das obwohl ich seit Nr 1800 ununterbrochen am Ball bin - ergibt sich hier die Möglichkeit einen Roman mal schnell in der Zusammenfassung zu lesen und sich den Ärger der Primärlektüre zu ersparen. Das ist sicher nicht Sinn der Sache, aber leider Tatsache. Ich habe mich bisher aus jeglichen Kommentaren herausgehalten, es gibt Höhen in den den vergangen Zyklen und Tiefen, aber das Gesamtkonzept war immer so gut, daß eine weitere Lektüre gelohnt hat. Allerdings bekomme ich da langsam Zweifel, vorallem darüber, was einem inhaltlich so zugemutet wird. Der ganze Thez-Kram, 200 Hefte offene Storylines, Völker, technische Spielereien, On-Räume, ordische Stelen etc - Schwamm drüber und Neuanfang, war jetzt nur mal so eine Idee... Prinzipiell mag ich LL, er schreibt unterhaltsame, schöne Storys. Da könnte man jetzt anhalten und nicht so viel drüber nachdenken. Habe ich aber und das Ergebnis ist Ärger. Pey-Ceyan: Von Empathie zur Telepathie ist's nur ein kleiner Schritt - warum das jetzt? Haben wir keinen Telepathen schnitzen wir uns halt einen. Bringt das die Story voran? Nein, es wäre locker ohne gegangen. Lustig wäre es uU. gewesen wenn die gute Pey-Ceyan mit der Klargedankenlesekraft nur aufs Glatteis geführt worden wäre. Perry hhat doch auch eine latente Para-Emotionalität und war ebenso im Tiuphoren - Himmel, wer weiss was da noch hervorbricht... Diese Parabegabungen sollten viel sensibler verteilt werden. Techische Aufrüstung: Es wurde doch im groben geschildert, daß die Wuutuloxo in etwa über Milchstrassenstandart Technik verfügen, hier und da mehr oder weniger, geschenkt. Nein. Sie parken zum Batterieaufladen im KERN einer Sonne. Bastel bastel, und schon Stunden später kann ein Standart Schrottraumschiff diese exorbitante Leistung vollbringen. Respekt! Das haben doch noch nicht mal die Nagelraumer Typen geschafft. Alle Michschstrassen Techies sind maximal in die oberen Schichten eingedrungen, für tiefere war schon immer extremer Aufwand nötig, selbst die Kosmokraten etc. Und hier wird praktisch nebenbei mal so eine Technologie in eine defektes Raumschiff installiert. Puh, eigentlich ist sowas ein qualitativer technischer Sprung der besonderen Art. Gar nicht zu reden vom Energiespeicher, ne bessere Streichholzschachtel am Flügelende. Dann aber flott per Turbo Boost durch den Sextadim Raum (welche Schiene auch immer), wenn auch nur begrenzt. Es setzt aber Kenntnis und Beherrschung dieses Raumes voraus (der angeblich "behinderte" Kelosker kann hier besser Auskunft geben). Jetzt available im Bummerang, das ist doch echt eine ganze Nummer zu fett. Woher nehmen sie die Energiemengen, Schwingquarze, notwendigen Maschinen, wenn ich mich daran erinnere wie die SOL mit neuen Triebwerken / Kraftwerken ausgerüstet werden musste und ebenso die diversen Folgemodelle der Perry Force One? Alleine die Grössendimensionen. Das ist schon ganz hohes Regal, was die Wuutuloxo, zumal mit einer Cheftechnikerin, hier auffahren. Thema Schwingquarze - für höherdimensional Technik unerlässlich, lautet das Mantra - bei den Galaktikern brennen die ständig aus und kosten ein Heidengeld, hier ist das quasi inklusive. Schon bei den Tiuphoren ist mir das aufgestossen, extrem exotisches Material, aber selbst in der Fremde kein Nachschubproblem. Warum ein völlig fremder Typ bei einem glaktisch sicherheitsrelevanten Risikoeinsatz mitgenommen wird bleibt wieder einmal, im besten Falle, rätselhaft. Ich habe da noch nicht mal mehr Lust gramvoll die Stirn zu runzeln. Wichtig war nur die allseits wichtige Besinnung des Helden, was wohl Atlan getan hätte, der (ehemals)skupellose Flottenadmiral, um dann mit beruhigtem Gewissen etwas moderater zum Blaster zu greifen. Am Ende steht der Held, angekommen mit nicht viel mehr als Schrott, mit einem nach lokalen Maßstäben State of the Art Raumschiff da, bereit für das nächste Abenteuer, ausgestattet mit dem Unwahrscheinlichkeitsdrive einer immer konfuser agierenden Autoren Crew. Ad Astra und Gute Nacht Hans (19.11.2016): Letzte Woche ist mir ein Fehler unterlaufen: Gucky ist über die derzeitige Zeitablauf-Synchronität in der vereisten Galaxis informiert, Rhodan nicht - also ein Bug! Hab' nur noch 3 Wochen Tagesklinik vor mir und bin zu 97% wieder hergestellt, lache sehr viel und freue mich über die vielen Leute, die ich dort kennengelernt habe. Mit 5 Ex-PatientInnen verbringe ich regelmäßig Freizeit. Einfach nur schön. Ab 10. Dez. werde ich wieder arbeiten allerdings nur noch 25% Teilzeit solange ich noch keinen Kostenträger für eine Fortbildung oder Umschulung gefunden habe. Soll das ein Gyanli auf dem Titelbild sein? Zuviel künstlerische Freiheit. Kann man die Titelbildkünstler nicht endlich mal an die Kandarre nehmen damit diese textkonform malen? LOL Auf S.7 graust sich die Lebenslichte vor Attilar Leccore - seit wann das, die ist doch gefühlte Ewigkeiten mit dem Kerl durch das Catiuphat geturnt? Auf S.12li.Sp.u. möchte sie, daß er ihre Anwesenheit goutiert und wertet fehlenden Rückzug seinerseits "als kleinen Fortschritt" - was denn nun? Vorher ist Duxaluk so beschäftigt die beiden gekoppelten Beiboote mit seinem Wunder-Rucksack auf Kurs zu halten, daß er niemand an Bord des gyanen Boots lassen kann um nicht abgelenkt zu werden. Demontage des übermächtigen Wesens schon im zweiten Heft wo er mitspielt, grins. Viel später wird der ganze Orden entzaubert, da diese es nicht gebacken kriegen den großen Gyanli-Raumer zeitnah zu erobern bzw. die Aktion in fast völliger Vernichtung des Enterkommandos endet. Apropos, wer hat sich die Bezeichnung "Gyanli" ausgedacht? Klingt türkisch und hat sich bei mir als Sprachwurm festgesetzt, wie oft ich am Tag "Angriff der GYANLI" vor mich hin sage ist echt zu viel! LL hat mal wieder eine lockere Schreibe, die aber nicht ansatzweise so nervt wie CMs Geschwurbel! S.45li.Sp.m. "Begrüße das." ******** So redeten doch diese Vogelartigen mit ihrem Cojito-Planetenjäger im Tradomzyklus? Warum fängt Rhodan jetzt damit an? Egal, war ein guter Gedächtnistest für mich. Bin grade auf S.45 und kann das Heft erst später fertiglesen, muß gleich zu einem MRT der LWS in die Klinik. 3 Stunden später: MRT unauffällig - woher kommen dann meine immer wiederkehrenden Rückenschmerzen und Gleichgewichtsstörungen? Toll, mal hören was der Orthopäde dazu sagt. Zum Neurologen muss ich noch und wenn der auch nix findet, dann zum HNO-Arzt. Am Ende eine Medikamentennebenwirkung? Hoffentlich nicht, die Pillen kann ich zwei Jahre lang nicht absetzen ohne einen Rückfall zu riskieren. Das Heft war sehr kurzweilig und am Ende hat Rhodan ein kleines, unortbares Schiff aber ohne Waffen, zum Glück sonst wäre er zu mächtig - begrüße das. Jetzt muß nur noch der Neurokrill zur Achillesferse der Gyanli werden! Die "Stimmen" zu Beginn und Ende des Romans sind wohl der höheren Macht zuzuordnen, die in Orpleyd im Hintergrund die Fäden zieht� Cairol läßt grüßen, nee die KK sind es wohl nicht. Wer das dann wohl sein mag? Bald werden wir es wissen, so schnell wie es vorwärtsgeht. Der Kurz-Zyklus gefällt mir bis jetzt ausgesprochen gut. Hoffentlich bleibt das so. BerndK (19.11.2016): Mir geht es mit diesem Roman von LL fast so wie mit dem von HH in der Vorwoche: 40 Seiten wirklich flott und angenehm zu lesendes Futter mit besonderem Augenmerk auf das "Psychoduell" auf Augenhöhe. Aber dann . . . folgen wieder 20 Seiten Crash-Boom-Bang, die nächste Schlacht, das nächste Enter-Unternehmen, die nächste Rettung in allerletzter Sekunde . . . gääähn . . . und der Roman endet mit der inhaltlichen Vorschau auf den Folgeroman: "Es wird Zeit für ein Kommando-Unternehmen" . . . Nun, es wird wirklich Zeit. Aber dafür, die Romane wieder stärker inhaltlich zu füllen und die Action (die natürlich im Perryversum grundsätzlich dazugehört) auf ein vernünftiges Maß zurückzuführen. Der gegenwärtig starke Fokus auf Action, Action, Action geht - zumindest mir - ziemlich auf den Keks...
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Die Veendorp-Sammlung Frauen der Revolution Drachen und lange Lijzen. Chinesisches Porzellan aus der eigenen Sammlung Capita Selecta Groninger Museum Ausstellungsarchiv West Wind: The Vision of Tom Thomson 30 Juni 2012 tot 30 September 2012 Die Ausstellung Painting Canada - Tom Thomson and The Group of Seven wurde von der Dulwich Picture Gallery (Londen), The National Gallery of Canada, in Zusammenarbeit mit dem National Museum of Art, Architecture and Design (Oslo) und dem Groninger Museum zusammengestellt. Mit Dank an die McMichael Canadian Art Collection und die Art Gallery of Ontario. Tom Thomson, The Pointers, 1916-17, Oil on canvas, 101x114.6cm, Hart House Permanent Collection, University of Toronto Die Ausstellung bietet einen Überblick über die besondere Malerei der Group of Seven, eine Künstlergruppe, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts in Kanada formierte und bis etwa 1933 zusammenhielt. Die von dieser Gruppe hervorgebrachte Landschaftsmalerei gehört zu Kanadas wichtigstem Kulturerbe und war bisher noch nicht in den Niederlanden zu sehen. Das Groninger Museum ist außerordentlich erfreut, Sponsoren gefunden zu haben, wodurch diese Ausstellung doch noch verwirklicht werden konnte. Einige Jahre vor Gründung der Group of Seven im Jahr 1920 entfaltete sich in Kanada eine Malerei, die vor allem die unberührte Natur des eigenen Landes in den Mittelpunkt stellte. Die farbenfrohen Gemälde, in denen endlose Wälder, Gebirgszüge und Seen zu bewundern sind, zeugen von einem sublimen Naturerlebnis und nationalem Stolz, sie führen aber auch andere landschaftsmalerische Traditionen in Erinnerung. Anlass für die Gründung der Group of Seven war der frühe Tod von Tom Thomson (1877–1917). Er wird als Inspirator in einem Atemzug mit Mitgliedern der ersten Stunde wie Lawren Harris, Arthur Lismer, J.E.H. Mac Donald, A.Y. Jackson, Frank Johnston, F.H. Varley und Franklin Carmichael erwähnt.Die Ausstellung Painting Canada – Tom Thomson and the Group of Seven reist zurzeit durch Europa. Der Startschuss viel in London. Momentan ist die Ausstellung in Oslo zu sehen; anschließend kommen die Werke in diesem Sommer nach Groningen. Das Groninger Museum zeigt über 120, aus den wichtigsten Museen Kanadas stammende, Spitzenwerke dieser besonderen Künstlergruppe.BuchZur Ausstellung ist ein Buch mit dem Titel Painting Canada. Tom Thomson and the Group of Seven erschienen. Preis im Museumsladen: € 29,95. Autoren: Ian A.C. Dejardin, Mariëtta Jansen, Anna Hudson, Nils Ohlson u.a. ISBN: 9780856676864.Mit Dank anHaubtsponsor: Shell Nederland B.V. Sponsoren: RBC Wealth Management (Royal Bank of Canada), Prins Bernhard Cultuurfonds, De Bijenkorf, Stifting Beringer Hazewinkel, Freunde des Groninger Museums, Kanadische Botschaft in den Niederlanden. Förderer: BankGiro Loterij
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Wächter des Elfenhains von Susanne Gavénis bei LovelyBooks (Science-Fiction) Susanne Gavénis Wächter des Elfenhains Inhaltsangabe zu „Wächter des Elfenhains“ von Susanne Gavénis 90 Jahre sind vergangen, seit Ogaire das Herz des Elfenwaldes vergiftet hat und in die Menschenwelt geflohen ist. Während das Ende des Elfenvolkes unabwendbar scheint, wächst an einem anderen Ort ein Kind mit merkwürdigen Fähigkeiten heran: Andion, der seit dem Tag seiner Geburt mit seiner Mutter auf der Flucht ist ? auf der Flucht vor seinem Vater. Ein gnadenloses Duell mit seinem unheimlichen Verfolger entbrennt, und schnell begreift Andion, dass die einzige Hoffnung auf Rettung ausgerechnet in den Märchen seiner Kindheit liegt ? und dass sein eigenes Schicksal und das der Elfen enger miteinander verbunden sind, als er je zu träumen gewagt hat. Eine sehr schöne Elfengeschichte, die definitiv nicht nur Jugendliche beeindruckt! Eine tolle Geschichte! :D Ein einziger Gänsehautmoment 04. March 2017 um 16:59 Allgemeines: Titel: Wächter des ElfenhainsAutor: Susanne GavénisGenre: FantasyISBN-10: 3845909145ISBN-13: 978-3845909141Preis: 11,95€ (Taschenbuch) Inhalt: "Er brachte keinen Frieden und keine Heilung, weder für andere noch für sich selbst; er war nicht wie Ian. Er war nichts als ein Schmarotzer, ein Parasit, der gierig das Licht verschlang, um nicht an der Dunkelheit in seinem eigenen Herzen ersticken zu müssen." 90 Jahre sind vergangen, seit Ogaire das Herz des Elfenwaldes vergiftet hat und in die Menschenwelt geflohen ist. Während das Ende des Elfenvolkes unabwendbar scheint, wächst an einem anderen Ort ein Kind mit merkwürdigen Fähigkeiten heran: Andion, der seit dem Tag seiner Geburt mit seiner Mutter auf der Flucht ist auf der Flucht vor seinem Vater. Ein gnadenloses Duell mit seinem unheimlichen Verfolger entbrennt, und schnell begreift Andion, dass die einzige Hoffnung auf Rettung ausgerechnet in den Märchen seiner Kindheit liegt und dass sein eigenes Schicksal und das der Elfen enger miteinander verbunden sind, als er je zu träumen gewagt hat. Bewertung: Erster Satz: "Die Sylphen und Dryaden des Waldes stoben in Panik auseinander, als Ogaire an´Tairdym, einer düsteren Naturgewalt gleich, an ihnen vorbei zog." Zuerst einmal ein riesen großes Dankeschön an Susanne Gavénis für das Rezensionsexemplar!! Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen und bin von Roman zu Roman ein überzeugterer Fan. Vielen Dank für unsere tolle "Zusammenarbeit"!! Doch nun zum Wesentlichen: Dieses Buch ist mal ausnahmsweise kein Auftakt zu Reihe sondern ein Einzelband. Nach dem ich die Fantasy Romanen "Die Gwailor Chronik - Im Schatten der Prophezeiung", "Die Gwailor-Chronik - Schicksalspfade" und Shai´lanhal absolut genial fand sowie die vierteiligen Science-Fiction Reihe um den "Gambler Zyklus" praktisch vergöttert habe, hatte ich recht hohe Erwartungen an diesen Fantasy Roman von Susanne Gavénis. Hohe Erwartungen sind eigentlich immer schlecht, in diesem Fall wurden sie aber vollends erfüllt!Wenn ihr noch nichts von dieser Autorin gelesen habt, dann holt das bitte nach! "Er spürte die Blicke der anderen Dorfbewohner, spürte ihre Wut, ihre Furcht und ihre Verwirrung, wenn sie ihn aus der Sicherheit ihrer Baumwipfel aus beobachteten. Keiner wagte sich in seine Nähe, keiner schien das Bedürfnis zu verspüren, seine Vorurteile und Zweifel über Bord zu werden und herauszufinden, ob das Monster aus ihrer Erinnerung tatsächlich dem Jungen glich, der da mit hängenden Schultern und traurigen Augen vor ihnen stand und verzweifelt darum kämpfte, einer von ihnen zu sein." Rechts seht ihr das Cover von "Wächter des Elfenhains", welches ich in seiner atmosphärischen Darstellung mal wieder sehr passend finde. Das dunkle Grün, der verwunschene Hain und der geheimnisvolle Kopf, welcher aus einem Fluss herausragt, spiegeln die düstere aber mystische Grundstimmung sehr schön wieder. Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Cover sofort auf einen Fantasy-Roman schließen lässt und die Neugierde des Lesers weckt, auch wenn ich mir nicht zu hundert Prozent sicher war, was der Kopf darstellen soll - und bei Gavénis-Cover bedeutet immer alles etwas. ;-) Der Titel sticht genau wie die Augen des Kopfes auf angenehme Art und Weise hervor und lenkt Aufmerksamkeit darauf. "Maifell fiel ihm grob ins Wort: "Hast du es immer noch nicht begriffen? Die Elfen sterben, Neanden, und ihre Traditionen sterben mit ihnen. Und das Erste, was sie begraben haben, war ihr Mitgefühl!" Wieder einmal fand ich zu Beginn die relativ langen Kapitel etwas gewöhnungsbedürftig. Während die durchschnittliche Kapitellänge bei Jugendbüchern im Schnitt stetig abnimmt und mittlerweile -schätze ich- bei etwa 7-10 Seiten angelangt ist, so dauerte es hier oft über 20 Seiten, bis ein anderes Kapitel kam. Ich bin die typische Kapitelleserin, da es aber viele Absätze gibt und sich auch die Länge der Abschnitte gegen Ende hin verringert, hat mich das nicht gestört. Der Titel hat mir zu Beginn gar nicht gefallen, da er mir nicht ganz passend erschien. Als ich das Buch aber gelesen hatte, war ich mir sicher, dass es keinen besseren Namen für diese Geschichte hätte geben können!!! Der Klapptext fasst das ganze Dilemma sehr gut zusammen, die Formulierung "90 Jahre sind vergangen, seit ..." finde ich aber etwas unglücklich, da ich so das Gefühl bekam, es hätte noch einen Teil davor gegeben, was nicht der Fall ist. Das ist aber wirklich "auf hohem Niveau gemeckert". "Streite es nicht auch noch ab! Du bist hier nicht im Auenland, McKay! Wann begreifst du das endlich?" Andion presste stumm die Lippen aufeinander. Nein, er war nicht im Auenland. Er war ein Wanderer im Schatten, irrte umher in der Dunkelheit Mordors, ohne Hoffnung, jemals das rettende Licht zu erreichen; ein Verdammter, gebunden von Ketten, die ihm ein unbarmherziges Schicksal aufgezwungen hatten, und verfolgt von den Gespenstern, die in den düsteren Abgründen seiner Erinnerung auf ihn lauerten..." Wir lernen nach einem sehr düsteren, grausamen aber mitreißenden Prolog den jungen Andion kennen, der mit seinen leuchtend grünen Augen, seiner Liebe zur Natur, der extremen Ablehnung gegenüber geschlossenen Gebäuden und seiner dunklen Vergangenheit nicht recht in diese Welt zu passen scheint und deshalb von allen als Außenseiter gesehen wird. Auch zu Hause findet er keine Ruhe - seine Mutter wird von starken paranoiden Vorstellungen geplagt seit Andions Vater sie entführt und vergewaltigt hat. Noch immer schwebt sein verhängnisvoller Schatten über den beiden, denn er sucht sie um ihnen den Prozess zu machen. Doch dann hat Andion immer wieder rätselhafte Erscheinungen, die ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen und ihn in eine andere, wunderschöne Welt locken. Ständig auf der Flucht entdeckt Andion schließlich ein gut gehütetes Geheimnis. Er kommt der Wahrheit immer näher und erfährt, wie stark sein Schicksal mit dem der Märchenwelt verbunden ist, über die Ian, sein väterlicher Freund, ihm seit einiger Zeit Geschichten erzählt. Doch am Rand des magischen Elfenhains trifft Andion auf die Schreckgestalt seiner Albträume - sein Vater Ogaire, der immer noch nach seinem Blut dürstet... Dem Plot liegt eine sehr faszinierende Idee zugrunde, welche auf sehr düstere Art und Weise verkörpert wird. Ein magischer Elfenhain, magische Wesen, die unter uns leben und die Natur pflegen, ein geheimnisvolles Herz des Waldes, das vor 90 Jahren von Ogaire vergiftet wurde, ein verstockter Ältestenrat, der nicht von seinen eingefahrenen Denkweisen ablassen will, ein rachsüchtiger, hinterlistiger Vater mit einer mörderischen Machtgier und einem perfiden Plan und mittendrin der ewige Außenseiter: Andion. "An - die Dunkelheit, Dion - das Licht, Andion - Licht in der Dunkelheit" Hoffnung! Das ist es, was sein Name ausdrückt, doch abgesehen von der hoffnungsvollen Prophezeiung, die Ian über ihn gemacht hat, als er ihm diesen Namen gab, steckt nicht viel von diesem Gefühl in dem Jungen. Schmerz, Selbstzweifel, Angst - das sind die Emotionen die seine inneren Monologe prägen, ein unsicherer Geist geformt durch die unglücklichen Umstände. Doch trotz der vielen Angst ist Andions Herz voller Mitgefühl, Ehre, Altruismus, Sanftmut und Verständnis. So tut er alles für die, die er liebt ebenso wie für die, die ihn hassen. Immer wieder zeigt er innere Stärke, gibt nicht auf und steht immer wieder auf. Dieser innere Widerspruch ist sehr gut ausgearbeitet und mein Herz ist beim Lesen bergequollen an Gefühlen wie Mitleid aber auch ein bisschen Stolz. Seltsamerweise bekommt mich die Autorin jedes Mal so weit, mich zu fühlen wie eine besorgte Mutter obwohl die Protagonisten so alt sind wie ich. ;-) Doch ob Mutterinstinkt oder nicht - ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen und seine Persönlichkeit bewundert! Spätestens als ich ihn richtig kennengelernt hatte, habe ich es wirklich aus tiefstem Herzen bedauert, dass es keinen weiteren Teil mehr gibt. "Siebzehn Jahre Flucht vor einem irrsinnigen Vater, der mit gewetzten Messern hinter ihm herjagte, hatten sich wie Säure in seine Seele gefressen - und das erste Gefühl, das in jenem düsteren Loch verschwunden war, war die Hoffnung gewesen. "Ich kann nicht hoffen", sagte er dumpf. Ian schloss ihn behutsam in die Arme. "Ich weiß." Der ganz leichte Abzug zu 4,5 Sternen will ich mit Ogaire an´Tairdym begründen, jenes absolutes Monster von Elf, das auch wirklich vor gar nichts zurückschreckt um an das Ziel seiner Träume zu kommen: Macht. Er ist schlimmer als der schwarze Mann, ekelerregender als ein Loch mit verwesenden Leichen und grausamer als ein Folterknecht der mittelalterlichen Inquisition. Mit einem Wort: bäh! Er ist eigentlich der perfekte Antagonist: böse Absichten einfach zu hassen und leider so durchgängig abgedreht, dass er schon wieder stereotyp wirkt. Für mich war er einfach in seinem ganzen Hass zu einfach gestrickt, sodass er als "das Böse" schlechthin erscheint. Ich bevorzuge Antagonisten, die immer noch etwas menschliches an sich haben, eine gute Seite, sodass man sie ein kleeeines bisschen verstehen und sich in sie hineinversetzten kann, sonst entgleiten sie mir leicht, was hier der Fall war. Auch die anderen Charaktere sind in ihrer inneren Zerrissenheit wunderbar gezeichnet. Andion ist ganz klar der Hauptprotagonist, doch auch beispielsweise Neanden, Ians Sohn und Wächter des Elfenhains, nimmt eine sehr große Rolle ein und ist emotional so klar definiert wie ein Hauptcharakter. "Welten waren zertrümmert worden und hatten sich neu geformt, waren aus Asche und Staub zu neuer, unerwarteter Schönheit erblüht, und die schwarze Spinne, die still und tödlich in der Dunkelheit gelauert und ihre netze gesponnen hatte, war endlich ans Licht gezerrt worden. Doch all das wurde bedeutungslos als er in Maifells wundervoll blaue Augen blickte..." Am liebsten mochte ich neben Andion aber Ian, Ionosen, wie er wirklich heißt, und die junge Elfe Maifell, die beide Mitgefühl und Verständnis für Andion aufbringen und das sehen, was er wirklich ist -ein sanftmütiger Junge mit dem Verlangen nach Liebe und Sicherheit - und nicht bloß das dreckige Erbe seines Vaters in seinen grünen Augen.Zuzusehen, wie sich zwischen Maifell und Andion ein zartes Band entwickelte und er endlich jemand gefunden hat, der ihn wirklich akzeptiert, war wirklich sehr schön.Durch viele liebevolle Details und eine ausführliche Beschreibung ihrer Gefühle und Gedanken werden die Charaktere für den Leser sehr lebendig und man geht mit ihnen durch dick und dünn. "Manchmal erschien es Andion, als seien Ian und er lediglich zwei Seiten derselben Münze, so verschiedenartig wie die Nacht und der Tag und doch von einem merkwürdigen Schicksal zusammengeführt, Komplementärfiguren in einem bizarren Drama, das sie seit 17 endlosen Jahren in einem Kreislauf aus Lüge und Gewalt gefangen hielt." Wie so oft ist es genau diese Liebe zu Detail und die vielen Worte, die sich die Autorin zur Ausgestaltung der Gefühlswelt ihrer Charaktere nimmt, die dieses Buch so magisch machen. Diese wahre Kunst des Schreibens, die sich nicht nur darauf bezieht, eine fremde Welt vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen, sondern ihn wahrhaftig dazu zu bringen, das zu fühlen, was die Charaktere auch fühlen, diese Kunst beherrscht die Autorin meisterhaft! Die Atmosphärische Differenz zwischen düster grausam und wunderschön rührend, hat etwas in mir berührt und mich mehr gefesselt, als es tausend Spannungskurven vermocht hätten. Die düsteren Grundgefühle bauen die ganze Atmosphäre auf, nur um dann durch einige hoffnungsvolle Abschnitte, wieder entkräftet zu werden. Diese Lichtblicke hängen immer mit dem Hain zusammen - mystisch und faszinierend wird dieser beschrieben und ist eine Perle der Hoffnung, auf die Andion zurückgreifen kann. "Er sank in die Knie, presste seine bebenden Hände ins warme, weiche Gras der Lichtung. Seine Ängste und Entbehrungen, seine Albträume, die ihn Nacht für Nacht schreiend aus dem Schlaft rissen, all das war in diesem Augenblick vergessen. Tränen der Freude liegen ihm über die Wangen, und sein Herz wollte zerspringen vor Glück. Endlich, endlich hatte er den Platz gefunden, nach dem er sich so lange gesehnt hatte. Endlich war er nach Hause zurückgekehrt." Das, gepaart mit dem bewundernswerten Schreibstil der Autorin ist eine fantastische Kombination, die den Fantasy Roman aus der ganzen Masse an Büchern hervorhebt. Ich kann mich eigentlich bei jedem Buch nur noch einmal wiederholen und dasselbe Lob wie immer in andere Worte verpacken. Wie auch schon in ihren anderen Büchern schwingt sich Susanne Gavénis zum absoluten Wortakrobaten auf, welcher durch präzise und doch kunstvolle Beschreibungen eine lebendige Fantasiewelt aus den Tiefen der Seiten erhebt. In verschnörkelten, metaphorischen und doch verständlichen Sätzen trifft sie genau den Punkt und vermeidet unnötige Längen, auch wenn die Sätze manchmal in Verästlungen abzudriften drohen. So malerisch umrahmt auch alles wirken mag, Gedanken, Gefühle, Fakten und Geschehnisse werden trotzdem bodenständig und greifbar vermittelt, was die Wirkung des Gesamtbildes abrundet. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Mischung geht direkt ins Herz und würde selbst einen Eisenklotz zum seufzen bringen. Als nach 300 Seiten Martyrium doch noch alles gut wurde, fühlte ich mich ausgelaugt wie nach einem Marathonlauf, aber wirklich glücklich. Ihr kennt bestimmt genau diese Art von Glücksgefühl, die das Herz hüpfen lässt, nur beim Beenden von Büchern auftritt, die man absolut geliebt hat, wenn sich alle im Happy End in den Armen liegen, welches aber gleichzeitig von einer Tatsache getrübt wird: Es ist eben das Ende. "Er würde seine Zeit nicht damit verschwenden, Gott zu spielen; er würde Gott sein. Der Raum und die Zeit selbst würden allein durch die Kraft seines Willens in eine neue Form gegossen werden, Universen würden wie Schneeflocken um ihn herumtanzen, würden mit jedem Schlag seines Herzens durch seine adern strömen, im Rhythmus seines Atems geboren werden und wieder im Nichts verwehen." Fazit: Ein einziger Gänsehautmoment! Man möchte als Leser gleichzeitig schreien, weinen und den Antagonisten mit dem Buch verprügeln, sodass man gar nicht weiß, was man tun soll und einfach gebannt weiter liest. Ein Fantasy Roman der Extraklasse und ein klarer Beweis, dass die Handlung nicht immer ultra epische Weltuntergangsausmaße haben muss um wirklich zu berühren! Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com "Wächter des Elfenhains" ist ein Muss für einen jeden Fantasy-Fan! 19. May 2016 um 19:32 Nachdem ich schon Susanne Gavénis` Roman "Shai`lanhal" gelesen habe, wusste ich: Ich möchte unbedingt ein weiteres Buch von Susanne lesen!Als ich dann "Der Wächter des Elfenhains" als Rezensionsexemplar bekommen habe, habe ich mich riesig gefreut und konnte es kaum mehr abwarten, anzufangen zu lesen.Einen großen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!Das Cover macht sofort Lust darauf, das Buch aufzuschlagen und zu lesen. Um ganz ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, wie ich es beschreiben soll, aber jetzt tue ich mal mein Bestes. ;-)Zu sehen ist der Kopf einer Kreatur, welcher aus einem Fluss herausragt und mit metallener Kopfschutzmaske bedeckt ist. Auch ist auf seiner Stirn ein Loch in der Maske, welches an eine Herzform erinnert. Der Kopf ist komplett grün und die Augen stechen in noch einem helleren Grünton dem Betrachter entgegen. Hinter der Gestalt ist Schilf und das Ufer eines Flusses zu erkennen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Cover sofort auf einen Fantasy-Roman schließen lässt und die Neugierde des Lesers weckt.Die Geschichte dreht sich um Andion, welcher sich einfach nicht richtig in seiner Welt wohlzufühlen scheint und von allen als Außenseiter angesehen wird. Auch die ungewöhnlich gefärbten Augen helfen nicht gerade dabei, dass er sich zugehörig fühlt, denn keiner kann lange in sie sehen. Aber sein eigentliches Problem ist noch weitaus größer, als seine Fähigkeiten: Sein Vater! Vor neunzig Jahren hat sein Vater Ogaire das Herz des Elfenhains vergiftet und ist in die menschliche Welt geflüchtet. Bei der Flucht vor seinem Vater kommt Andion der Wahrheit immer näher und erfährt, wie stark sein Schicksal mit dem der Elfen verbunden ist...Die Charaktere im Roman sind faszinierend. Gerade Andion hat es mir angetan, denn ich konnte mich sehr gut mit ihm und seiner Persönlichkeit identifizieren. Welcher Teenager kann schon sagen, dass er sich wohl in seiner Haut fühlt und dazu gehört? Auch seine Unsicherheit auf der einen Seite und seine Stärke auf der anderen machen für mich seinen Charakter aus, da man einfach nicht immer stark sein kann, sondern Unsicherheit auch menschlich ist.Durch Details wie diese werden die Charaktere für den Leser sehr lebendig und man geht mit ihnen durch dick und dünn. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass mir nicht in der einen oder anderen Szene der Atem gestockt ist, weil ich Angst hatte, von mir geliebte Protagonisten sterben. Und das macht einen wirklich tollen Roman aus!Der Schreibstil in "Wächter des Elfenhains" hat mich genauso begeistert, wie in "Shai`lanhal". Susanne Gavénis schreibt mit einer solchen Leichtigkeit, dass es den Leser von der ersten Seite an begeistert!Mich haben vor allem die Details im Roman fasziniert, da in ihnen, wie ich finde, die wahre Kunst eines Autors / einer Autorin liegt. Wenn ich eine völlig fremde Welt vor meinen Augen sehen kann, ohne in der Realität in ihr zu sein, dann weiß ich, dass ich das richtige Buch lese! Brilliant!Ebenso war die Kombination aus düster und rührend in "Wächter des Elfenhains" sehr dominant und atemberaubend. Egal, ob du an sie glaubst oder nicht - Es gibt sie! Der erste Satz: Die Sylphen und Dryaden des Waldes stoben in Panik auseinander, als Ogaire an'Tairdym, einer düsteren Naturgewalt gleich, an ihnen vorüberzog. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von diesem Satz nicht so begeistert war. Ich hatte absolut keine Ahnung, was Sylphen waren. Dryaden kannte ich, aber Sylphen? Nein, das hatte ich vorher noch nicht gehört. Jetzt weiß ich danke Wikipedia, dass es Luftgeister sind. Was mich nun an dem Satz stört, ist die Tatsache, dass ich es nicht wusste. Ich habe schon keine Lust etwas zu lesen, wenn ich jedes zweite Wort nachschlagen muss und da das nun gleich im ersten satz begann, habe ich das Buch lange vor mir hergeschoben. Aber irgendwann muss ich es lesen, denn die lieb Susanne wartet schon auf ihre Rezension. Und ich kann sagen, der erste Satz täuscht doch! Denn der Rest war ... unglaublich! Erzähler: Im ersten Moment dachte ich, dass ich jetzt endlich mal den personalen Er-Erzähler bekommen würde, aber nein. Wieder ein auktorialer. Allerdings bin ich hier sehr zufrieden damit. Es war wunderbar, auch Neanden kennen zu lernen. Und irgendwie auch Ogaire war interessant. Ich kann mir also nichts Besseres vorstellen. Da ich also absolut nichts daran zu bemeckern hatte, dass hier der auktoriale Er-Erzähler verwendet worden ist, gibt's von mir natürlich auch die volle Punktzahl! Wortwahl: Auch hier gibt's für mich nichts zu meckern. Susanne Gavénis hat es mit ihrer sehr klaren Sprache überzeugt. Der Schreibstil war die ganze Zeit derselbe und beschrieb jede Situation sehr genau, sodass man Andion nachvollziehen konnte. Man bekam eine Vorstellung von Oakwood und dann auch vom Hain. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich so viel Spaß daran hatte, dieses Buch zu lesen. Leider hatte ich nicht allzu viel Zeit zum Lesen. Aber hier lohnt es sich wirklich, jede Sekunde dafür zu nehmen. Schon die Sprache macht richtig Spaß. Spannung: Also, der Prolog war einfach so absolut überhaupt nicht meins. Aber als es dann mit Andion losging, war ich nur noch hin und weg. Die Spannung ging einfach los und ich konnte nicht mehr aufhören. Und als es dann in der Mitte wirklich abging, war ich komplett gefangen und wollte gar nicht mehr aufhören. Ich konnte das Handy nicht mehr aus der Hand legen und las einfach nur. Fast alles Andere musste hinten anstehen. Die Seiten flogen nur noch so dahin. Dafür, dass es sich hier um eine für mich recht unbekannte Autorin handelt, kann ich sagen, dass sie es locker auch mit sehr bekannten Autoren aufnehmen könnte und gewinnen würde. Denn die Spannung zog sich hier tatsächlich bis zum Ende. Es ist schwer, die Spannung so lange zu ziehen, aber Susanne Gavénis hat es tatsächlich geschafft. Charaktere: Also ... Am besten fande ich natürlich Andion. Er ist eine sehr interessante Persönlichkeit, die tatsächlich von Anfang an gleich bleibt, aber sich doch so sehr verändert. Er wird reifer, aber bleibt irgendwie immer der gleiche, niedliche Junge vom Anfang, den man einfach lieb haben muss. Als nächstes kommt Ionosen bzw. Ian. Um hier nicht allzu viel zu verraten, erwähne ich nur, dass ich eine Stelle von ihm sehr süß fand und schon ein paar Tränchen in den Augen hatte. Aber die Situation war auch so wunderbar beschrieben, sodass mir selbst jetzt noch die Tränen in die Augen steigen. Und dann haben wir da noch Neanden. Er hat mir am Anfang gar nicht gefallen, aber seine Sehnsucht nach Maifell war so real und seine verwirrten Gefühle gegenüber Andion. Ich konnte ihn einfach so gut nachvollziehen und begann ihn am Ende auch wirklich zu mögen. Er hatte es im Leben nicht einfach und wo am Anfang noch Mitleid stand, wurde ehrliche Sympathie, denn er hat es geschafft, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Fazit: Leute, macht bitte nicht denselben Fehler wie ich. Wenn es zwischendurch Phasen geben sollte, die ihr nicht mögt, hört nicht auf, sondern lest weiter. Spätestens ab der Hälfte werdet ihr für eure Ausdauer mehr als nur belohnt, denn dann macht dieses Buch richtig Spaß und liest sich wunderbar. Ich kann es nur weiterempfehlen und bin sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte. Wieder einmal zeigte sich, dass Elfen auch immer noch etwas für Erwachsene sind. Wer also gern mal wieder in die fantastischen Weiten eintauchen möchte, ist hier richtig. Lest es und lasst euch verzaubern von dem eisernen Willen eines Jungen, der einfach nur seine Heimat retten möchte. 12. April 2015 um 08:19 Kurzbeschreibung Der Einstieg in die Geschichte findet vor 90 Jahren statt an einem Ort der die friedliche Harmonie hütet und zwar der Elfenwald, allerding bewegt sich etwas mit grausamer Härte in diesem friedvollen Teil und zwar Ogaire der nur sein tun im Sinn hat und zwar alles zu vergiften und der Elfenwelt den Rücken zu kehren und zu den Menschen zu wechseln. Nun genau das tat Ogaire und keiner weiß wo er sich aufhält, was an sich ja nicht gerade beruhigend ist. Aber nun 90 Jahre später sind die Schrecken noch nicht verblasst, aber ein Junge namens Andion lebt hier. Nun stellt sich die Frage was hat der Junge mit Ogaire oder den Elfen zu tun... Hmmm...ich würde sagen eine Menge denn wir sind nicht ohne Grund bei Andion angekommen.... Cover Das Cover ist sehr düster gehalten und man fragt sich was hinter dem Grün wie der Wald und dem Element Wasser das die Natur versorgt dahinter steckt, denn die Maske hat mich neugierig gemacht. Schreibstil Die Autorin Susanne Gavénis hat einen flüssigen Schreibstil der einen schnell mitnimmt in die Welt Andions mit seinen alltäglichen Etappen die er bestehen muss und seiner inneren Zerrissenheit denn er ist anders als alle anderen. Sehr gut beschrieben und auch der Perspektivwechsel von 90 Jahren fand ich sehr gut beschrieben. Meinung Wenn Dich die Vergangenheit einholt... Dann sind wir angekommen in einer Fantasy Geschichte um Andion der im normalen Alltag nicht nur in der Schule Probleme hat in Form von dem Schulgebäude selbst. Denn Andion reagiert sehr stark auf Eisen und das Schulgebäude ist voll davon und als wäre das nicht schon schlimm genug ist es auch noch so dass er von den anderen Mitschülern gehänselt wird und sie ihn sogar übel zurichten. Denn nicht nur das Andion eine andere Augenfarbe sein eigen nennt und zwar hat er einen Grünton der sich wandeln kann in hell oder dunkel, wie die Schattierungen der Blätter oder seinem Hang zur Natur, ist er sich sicher das er die Natuur reden hören kann. Aber nicht nur das, ist in Andions Leben ein sehr belastendes Thema, denn er und sein Beschützer Ian uud seine Mutter sind auf der Flucht vor seinem Vater und Andion weiß nur durch das Hörensagen das er ein gewalttätiger und zu allem bereiter Bösewicht ist. Diese Aussichten machen Andion zu schaffen und Hilfe gibt es, aber nicht beim Arzt wie er sie sich schon erhoffte sondern längst verborgen zurück in seiner Vergangenen Kindheit.... Fazit Sehr schön beschrieben und für mich empfehlenswert!!! :D 4 von 5 Sternen Eine originelle Geschichte mit viel Fantasy.... 16. February 2015 um 14:19 Das Cover: Ein sehr interessantes, fantasievolles und düsteres Bild, welches perfekt zur Geschichte passt. Es ist durchaus etwas besonderes, wie ich finde. Meine Meinung: Also gut, wie beschreibe ich dieses Buch am allerbesten. Ganz ehrlich ich weiß es gar nicht, es fällt mir sehr schwer das alles in Worte zu fassen. Aber gut, Augen zu und durch. Nicht nachdenken, sondern einfach mal schreiben. ;o) In das Buch selber bin ich nur sehr schwer reingekommen. Die ganzen detaillierten Ausführungen über die Charaktere, die Informationen zu den Umgebungen und die verschiedenen Gefühle haben mich zu Beginn irgendwie leicht überfordert. Ich konnte nicht ganz greifen, worauf das alles hinausläuft bzw. wie ich es verknüpfen sollte. Doch mit der Zeit hat sich dies zum Glück gelegt. Der Prolog hat mir einiges schon aufgezeigt, was unglaublich grausam und traurig war. Ich wurde regelrecht gefangen genommen. Als es dann in die Gegenwart ging, wurde ich irgendwie rausgerissen. Ich konnte diese beiden Dinge nicht mehr zusammenfügen, wobei es nach und nach besser wurde. Die Schreibweise von Susanne Gavénis ist sehr ausschmückend, lebhaft und anspruchsvoll. Es war nicht einfach sich an die Geschichte zu binden, zumindest bis zur Hälfte des Buches. Bis dorthin musste ich mich leider tatsächlich anstrengen nicht den Faden zu verlieren und mich ablenken zu lassen. Die detaillierten Ausführungen haben es mir gerade zu Beginn nicht einfach gemacht. Hier erfährt man so vieles, dass man nicht wahrnimmt wenn man zu schnell oder unkonzentriert liest. Hier sollte man auf alle Fälle Zeit und Lust mitbringen, damit man die Geschichte in seiner gesamten Fassung wahrnehmen kann. Ab der Hälfte des Buches wurde es dann rasanter, brutaler und auch nochmals emotionaler. Es hat mich ab da komplett gefesselt und ich musste wissen wie das ganze ausgeht, wie eine Lösung gefunden werden konnte und nicht zu vergessen ob unser Hauptcharakter Andion endlich ein zu Hause findet. In dieser Geschichte geht es um den Jungen Andion, welcher seit seiner Kindheit mit seiner Mutter und dem guten Freund der Familie vor seinem brutalen Vater auf der Flucht ist. Leider findet Andion durch seine Augen und sein Wesen nicht wirklich Freunde, eher macht er sich Feinde indem er die Natur, Bäume oder Tiere vor den Attacken der Schüler schützen möchte. Schnell merkt man, dass Andion keine schöne Kindheit hat und sich in seiner Haut eigentlich total unwohl fühlt. Nach und nach erfährt Andion dann mehr über sich, seine Fähigkeiten und seine eigentliche Heimat. Nachdem er jedoch endlich dort ankommt, erwartet ihn wieder nur Hass und Gewalt… Wird er seinen Weg finden und das wichtigste, wird er vor seinem grausamen Vater entkommen können? Die einzelnen Charaktere sind sehr emotional, stark und vor allem detailgetreu aufgeführt. Man konnte sich jede Person, die wichtig für die Geschichte war, unglaublich gut vorstellen und auch von den Taten mehr oder weniger nachvollziehen. Was mir sofort aufgefallen ist, dass man viele Emotionen in diesem Buch wahrnimmt und auch die Brutalität relativ hoch ist, wobei es nicht zu detailliert beschrieben wurde. So kann man sich dennoch wohl fühlen und ohne Probleme weiterlesen. Die Geschichte selber ist mal etwas ganz anderes, super durchdacht und interessant aufgeführt. Es wurde insgesamt gut gelöst und man erhält eine ganz besondere Geschichte, für die man sich jedoch Zeit nehmen sollte damit man sie auch wirklich erfassen kann. Für die Originalität und die sehr schöne Ausführung vergebe ich an dieses Buch 4 Sterne, da es mich letztlich auf alle Fälle überzeugen konnte. Mein Gesamtfazit: Wer eine originelle Geschichte mit sympathischen Hauptcharakter, viel Hintergrundwissen und einem spektakulären Kampf erleben möchte ist hier auf alle Fälle richtig. Hier erwartet man eine interessante, düstere und fantasievolle Umsetzung. ISBN: 9783845909165 Ähnliche Bücher wie „Wächter des Elfenhains“ - Wer dieses Buch mag, mag auch...
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Impressum | Bernadette Klein - Writer and Translator Quelle: Erstellt durch den Impressum Generator vone-Recht24.de The content of this website is – unless otherwise specified – released under Creative Commons (CC) 3.0 Attribution (Namensnennung) – Non-commercial (Nicht-kommerziell) – Share-alike (Weitergabe unter gleichen Bedingungen) 3.0 Unported License
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
FeiburgHygiene-KogressKeimeKrankenhaus Am 06. Okt 2018 , um 19:30 Uhr Alain Frei – Mach Dich Frei – im Paulussaal in Freiburg Der gebürtiger Schweizer Comedian ist irgendwie so gar nicht schweizerisch. Frech, modern und ohne Tabus räumt er mit so allerhand (…) Am 27. Jul 2018 , um 20:00 Uhr Spider Murphy Gang zu Gast im Kurpark in Bad Krozingen 2017 feiert die bayerische Band, die den Rock’n’Roll im Blut hat, ihr 40-jähriges Jubiläum und tourt noch immer mit Leidenschaft und (…) Am 21. Jul 2018 , um 20:00 Uhr Sommersound 2018: AMY MACDONALD Dass Amy Macdonald live eine Sensation ist, bewies die Schottin zuletzt bei einer Akustik-Session im Rahmen des WDR2-Radiokonzerts in (…)
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Treffe heiße milfs Porn FuckBook 2018, Milf Porn Pictures Milf Porn Pictures>>treffe heiße milfs hey Millian Milf Jäger want broaden horizons for genuine geile blonde Puma the shaft just Treffe heiße milfs Donnerstag, 7. Februar 2019 00:28:18 Du bist super Laci grün! :). Ich freue mich auf eure Antwort. Meine Hobbys sind, fotografieren, FKK baden und video chat. Sollte ich von ihm weggehen? Ich habe auch Kik, Skype und WhatsApp. Ich bin Studentin und mache nebenbei Camshows. Hab so gut wie keine Tabus: Hallo, Wir bieten dir hier eine Show an, in der du komplett mitentscheiden kannst. Ich habe versehentlich einen ehemaligen Berufskollegen gesext Alyssa, nineteen heiße milfs treffe like clean Thursday, 18 April 2019 08:39:30 I'm Mika Kim Milf Asian Happy Ende something about being Ich mag Literatur und Kunst. PE Chops rod auto uses vehicle to the same degree its power. Publisher: jinjincrusher That string of babble implement canister contact the overwhelming quotient of 4-6 in addition to the sculpture of ultimate outcome is even. From goofing remote in the company of Gronk in the direction of ditching Trump along with unruffled sumo wrestling in the sphere of Japan (yes, really), here's entire lot Tommy man has back number awake towards since. March 11, 2018 - Eight-year-old girl dies in addition to 11 folks indignant whilst an hot-air balloon hansom cab breaks immune from commence a traverse by the side of a cavalcade all the rage Kapunda, South Australia. Click at this time towards structure the entire of the Patriots Wonderful Pudding basin 51 Champions collectibles. ICYMI Superb Basin LI. Heiße milfs treffe young and like More related a machine. London, bar it upright seems approximate a big zip following pardon. seems commensurate a lengthened flight. ☆ Speed ​​Dating Roseville ca ☆ reif dans un planen einen trois ☆ leah remini milf Allon33Samstag, 5. August 2017 20:03:20 Es ist überhaupt nicht seltsam, dass du immer noch bist. Paul PltxMontag, 7. August 2017 09:53:02 Hallo Laci, danke für dieses Video und all die großartigen Gegenstände, die du aufstellst. Ich bin auf jeden Fall eine Feministin.
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
Helgoland: ein unfreiwilliger 18-Stunden-Törn Published on Mai 21st, 2010 @ 14:38:14 , using 1178 Wörter, 06:00 Uhr morgens komme ich langsam aus den Träumen hoch, weil irgend was tutet. Je mehr ich wach werde, desto mehr wird ein Gedanke im Kopf klar: Nebelhörner. Wahrhaftig. Bild 1 Enttäuscht über diese Provokation des Wettergottes mix ich mir einen Grog, denn es ist kalt, und verzieh mich damit und einem Buch wieder in die Koje. Eigentlich hätte ich diesen Hinweis des Wettergottes richtig deuten sollen: auf diese Art und Weise nicht nach Helgoland zu gehen - aber eine dreiviertelstunde später habe ich ihn verworfen, weil die Sonne anfing zu scheinen. Währe ich ihm doch nachgekommen, mir wäre eine 18-stündige Horrortour erspart geblieben. Jetzt musste alles im Eiltempo geschehen, denn ich musste noch bei Stillwasser vom Steg, denn ich saß meinem Vorschiff sehr nahe auf dem Heck und wäre bei ablaufendem Wasser dort nicht weggekommen. Also kein Frühstück, lediglich das Wasser für eine Kanne Tee konnte noch heiß gemacht werden, während die aufwendige Ankleideprozedur vonstatten ging (diverse Funktionsunterwäsche und darüber dann noch der neoprengefütterte Segeloverall), dann musste ich die Leinen loswerfen. Also gegen an motoren. Bild 2 Dazu muss man wissen, dass ich motoren hasse und besonders dann, wenn es gegen Wind und Wellen geht, nur um dahin zu kommen wohin ich will und es segelnd nicht geht. Ich hatte mir überlegt, das es vernüftig ist, durch den Wurster Arm auf den Leuchtturm Alte Weser zu gehen, weil ich meinte, dort besser gegen die seit Tagen aufgebauten NW-Wellen geschützt zu sein. Dem war nicht so. Hier herrschte eine kurze, ruppige See, die mein Schiff regelrechte Boxsprünge vollziehen lies. Grimmig sah ich diesem Schauspiel zu und schwor mir, nie wieder den Wettergott zu missachten und wenn ich mir in Bremerhaven ein Zimmer nehmen muss. Alles was nicht Niet und Nagelfest auf MISS SOPHIE verstaut war, fand unweigerlich seinen Weg nach unten auf die Bodenbretter, wo sich nach kurzer Zeit ein Sammelsurium aus Seekarten, Flaschen, Brot, Bücher und dergleichen ansammelte - ein Anblick, der das eh schon angegriffene Selbstbewusstsein des Skippers weiter nach unten zog. Und ich finde, dass ich auf MISS SOPHIE besonders auf die seefeste Verzurrung aller Gegenstände achte - aber es gibt da anscheinend noch Nachbesserungsbedarf. Auch im Cockpit sah es bald ähnlich aus: ein extra Behältnis für mein für solche Törns vorhandenes Studentenfutter knallte bei einem dieser Sprünge auf die Bodenbretter und sofort sprang der Deckel auf und Erdnüsse, Haselnüsse, Rosinen, Sonnenblumenkerne und was da sonst noch so alles drin ist, kullerte nun lustig hin und her und erinnerte mich beständig daran, in Zukunft solche Behältnisse mir auch auf Schwerwettertauglichkeit anzuschauen. Meine Wasserflasche war zum Glück aus Allu - manch eine Beule wird mich aber an diesen Törn erinnern. Bald hatte ich vom kramfhaften Festhalten an den Relingszügen Blasen an beiden Fingern, die durch das Festhalten der Pinne weiteren Belastungen ausgesetzt wurden und dann um Mitternacht aufplatzen und nur noch schmerzten (Bild 4) Aber da sind wir ja noch nicht. Punkt 13:00 Uhr beim Umschlagen der Tide war ich am Leuchtturm Alte Weser und konnte nun in den Tonnenstrich der Alten Weser einlaufen, als mir der Motor ausging. Also Segel hoch und die demütigende Erfahrung begann, dass ich mit meinem 5-Tonnen-Schiff nicht gegen den Wind, Strömung und Wellen aufkreuzen kann - zumal hier ebenfalls eine kurze ruppige See zwischen 1 und 2 Meter stand. 5 Stunden habe ich kreuzend zwischen dem Tonnenpaar A10 und A8 verbracht - das, was ich auf dem einen Schlag gut machte, verlor ich auf dem anderen wieder. Dort einfach Nord zu laufen, traute ich mich nicht, denn die dort vorhandenen Nordseegründe sind teilweise nur 4 Meter tief und ich dachte, dass sich dort die Seen besonders steil gebärden würden - was andere Segler dann in Helgoland aber verneinten. Zu dieser Situation muss man sagen, dass mein Schiff ein Fahrtenschiff ist und nicht auf Höchstleistung im Segeln konstruiert ist: das heißt, ein Schiff was mit dieser Situation gut zurecht kommen will, muss vorne sehr schmal und spitz gebaut sein, um die Wellen zu durchschneiden. Mein Schiff ist in diesem Bereich sehr füllig, weil es seine Lebensqualität unter Deck daraus bezieht, hier schon Lebensraum zu schaffen - das heißt aber auch, dass es die Seen nicht mehr durchscneidet, sondern von ihnen gestoppt wird - ich brauche also viel mehr Kraft aus den Segeln, um durch diese Seen nicht gestoppt zu weren, d.h. ich kann nicht so hoch an den Wind gehen, wie ich es brauchte um hier in meine Richtung weiter zu kommen. Ich muss ja gegen jede Welle die 5 Tonnen meines Schiffes schieben - und das nur mit Hilfe des Windes. Ich rechnete: die Tiede schlägt num 19:00 um, dann würde ich diese Strecke in relativ kurzer Zeit hinter mich gebracht haben, also sagen wir mal um 20:30 kann ich auf Nordkurs Helgoland gehen, dann warten da noch 20 sm auf mich, bei der Welle und meiner Geschwindigkeit von ca. 3 kn noch 6 - 7 Stunden bis Helgoland, also Ankunft so zwischen 2 und 3 Uhr nachts. Bis jetzt noch keinen Bissen gegessen, die dafür vorgesehenen Körner, Nüsse und Rosinen tummelten sich immer noch auf dem Plichtboden, noch keine Minute die Pinne aus der Hand gegeben, noch keine Pause gehabt und dann noch der Schreck mit dem versagenden neuen Motor. Das Aufkreuzen wurde dann nochmal anstrengend, weil die Seen natürlich blieben und zwei oder drei mich auch seitlich erwischten und mich mit einem Schwall grünem Wasser eindeckten. 20:30 bei der A6 am Ausgang der Alten Weser dann Nord. Hoch am Wind, zur besseren Ausbalancierung der Segel ein Reff ins Groß und ich konnte die Pinne belegen und MISS SOPHIE segelte mich auf wunderbarste durch die jetzt etwas weicheren langen Nordseewellen. Das hat mich für alles entschädigt. Diese Erfahrung, dass mein Schiff die Intelligenz besitzt, besser als ich es an der Pinne könnte, mich durch das Meer zu steuern - das ist das größte und schönste, was ich mir vorstellen kann. Aber auch jetzt gibt es keine wirkliche Entspannung, denn MISS SOPHIE legt sich so auf die Seite, das teilweise die Kajütfenster ins Wasser geraten - ein Bewegen an Deck und erst recht unter Deck wird zur Schwerstarbeit. Jetzt wurde es langsam dunkel. Ich begann die Hauptschiffahrtswege zu kreuzen, hier musste also besonders gut Ausguck gegangen werden. 1 - 2 Containerschiffe konnte ich ausmachen, aber keine Gefahr, dann kam von hinten so ein schwimmendes Casino hellerleuchtet auf, sonst nichts - kein einziger Segler unterwegs. Schon ein merkwürdiges Gefühl, in diesem Moment völlig alleine in dieser doch etwas fremden Welt unterwegs zu sein, die langsam in eine schwarze Nacht übergeht - nur ab und zu gurgelt grünes Wasser in meine Plicht und zeigt mir, das die Nordsee immer noch Nordsee ist. Der Wind wurde etwas weniger und meine Geschwindigkeit reduzierte sich auf 2-3 kn, Tonne Helgoland-Ost hatte ich um 2:30 querab und um 3:00 Uhr versuchte ich den Motor anzuwerfen , was auch gelang, aber nach 5 Minuten war er wieder aus - das hieß unter segeln in einen rattenschwarzen dunklen Hafen, dort irgendwie einen Ankerplatz finden, Anker raus, Segel runter und dann sehen wir mal weiter. Um 3:30 war ich unter Anker, der anfing zu slippen, aber ich konnte hier jetzt meinen ersten Bissen zu mir nehmen und einen Tee trinken: nach 18 Stunden , davon 12 ohne Unterbrechung an der Pinne. Aber Angekommen Bild 3 Nebel: Die Wetteränderung Makrelenhimmel - Wetteränderung Published on Mai 20th, 2010 @ 19:54:08 , using 56 Wörter, Heute begann der Tag mit diesem Makrelenhimmel und veränderte sich zum Mittag hin zu einem blauen Himmel, der mit kleinen zarten und in regelmässigen Strukturen sich bewegenden Cirruswolken gesprenkelt war - Wetteränderung. Und es wurde zum ersten Mal warm - 19 Grad in der Kajüte. Wetterbericht: zum ersten Mal keine Starkwind- oder Sturmwarnung für die Deutsche Bucht, sondern NW 3-4 Published on Mai 19th, 2010 @ 19:20:06 , using 591 Wörter, Das erste was ich von MISS SOPHIE sah, war ihr Hintern. Und ich war überwältigt. So ein elegantes Auslaufen des Hecks bei einem durchaus eher plumpen Knickspantermittelschiff hatte ich noch nie gesehen. Ich wusste sofort, dieses Schiff kann segeln. Und ich wollte es haben. Und ich wurde nicht enttäuscht. MISS SOPHIE ist eine WIBO 830, 1972 in Woubrugge in Holland von der Werft Van Wijk als Knickspanter aus Stahl gebaut nach einem Riss von van de Stadt und wurde von meinem Vorbesitzer nach seinem Vorschlag von dem Yacht-Designer-Duo Rudel+Vrolijk (ja, genau die, die die Megayachten für den Admirals-Cup entwerfen) das Heck zu jenem sagenhaften Hintern geformt, den ich eingangs erwähnte. Sie verschafft dem Schiff einen derat eleganten Wasserablauf achtern, dass im Wasser zu finden sind - sagenhaft. Sie ist etzt 8.80 m lang und mit Bugsprit über alles 9.60 m, 2.60 m breit, hat einen Tiefgang mit einem neuen Kiel von 1.30, im Ballastkiel befindet sich 1,5 Tonnen Blei und dazu kommen noch 200 kg Diesel und Wasser. Die Normalbeseglung beträgt ca. 40 qm (17/20), mit der SWF 35 qm, mit Genua 45 qm. Blick vom Niedergang in die Kajüte: rechts die Navigationsecke mit Kartentisch und dem darunter befindlichen Kartenfach, wo sich für diesen Törn über 200 Seekarten befinden, darüber der alte aber wunderschöne DEBEG-Einseitenband-Empfänger, der aber auch MW, LW und KW empfängt, darüber das Fach mit den Seehandbüchern und darüber das DEBEG-UKW-Seefunkgerät. Dahinter die Kombüse. Die Kombüse mit dem zwei-flammigen Gasherd rechts und der Spüle links, darunter die Küchenshaps - Lebensmittel werden unter den Kojen und den Sitzbänken der Messe gelagert. Vorpiek (Kajüte ganz vorne), mit den beiden Kojen steuerbord und backbord und ganz vorne der Bordbibliothek (ganz wichtig, wie man jetzt in Bremerhaven sehen kann), links der Kleiderschrank mit Borden und rechts die Tür zum WC. Damit die leiblichen Genüsse, die beim Segeln ganz ganz wichtig sind, auch anständig entsorgt werden können, dieser Ort, eng aber funktional. Die Messe vom Bug her gesehen: rechts die u-förmige Sitzbank um einen kleinen Tisch herum, der durch einen klappbaren grossen ersetzt werden kann, der Niedergang von der Plicht in die Kajüte und daneben die Segeltuchtaschen für Nebelhorn, Taschenlampe, Notfall-Werkzeug und Schäkeltasche. Daneben und darüber die Rückseiten der Navigationsinstrumente: Motor-Instrumente, Fluxgate-Kompass, Kartenplotter und daneben das Lot und die Solarregler für die drei Solar-Panele. Neben dem Niedergang links (hinter dem Kartentisch) befindet sich die Hundekoje, in der der Skipper schläft, wenn er Gäste an Bord hat, die ein Teilen des Vorpieklagers nicht gestatten; 60 cm breit und 40 cm hoch und 2 m lang - es ist ein echtes Akrobatenstück, da rein zu kommen, denn zwischen Kartentisch und Hundekojeneingang ist nur 40 cm breiter freier Raum. Aber 15 Jahre Übung zahlen sich jetzt aus. Darüber die Segeltuch-Taschen für das Fernplas, den Seenotsignalgeber, den Seenotfunk-Marshal und Kleinigkeiten, wie Sonnenmilch etc. Daneben unter der Decke die Segeltuch-Taschen für den Camcorder, Brillen, Hand-GPS und das Handy. Alles so, das ich es vom Cockpit aus erreichen kann, ohne die Pinne loslassen zu müssen - eben alles auf Einhandsegelei eingerichtet. Daneben über dem Kartentisch der DEBEG-Radioempänger, das Bücherschapp für die aktuellen Seehandbücher, das Logbuch und darüber das neue UKW-AIS-Funkgerät. Unter dem Kartentisch das Bücherschapp mit weiteren Seehandbüchern und darunter das Schapp Seeenot-Signalraketen, Sicherheitsgurte etc. Unter dem Sitz vor dem Kartentisch eine sehr umfangreiche Werkzeugkiste und dahinter unter der Hundekoje das Schlauchboot (nicht zu sehen weil unter de Polstern). Draußen unter dem Motordeckel und den Plichtgrätings der vorbildlich saubere Motorraum und die saubere Botorbilge mit dem neuen VETUS-Diesel. Unter den Steuerbordsitzbänken die Backkiste mit der Gasflasche und die Backskiste mit den Leinen und Trossen. So, jetzt kennt ihr alle MISS SOPHIE. Zeit auf dem Wasser ist eine andere Published on Mai 18th, 2010 @ 21:12:05 , using 122 Wörter, Die Zeit hier auf Miss Sopie, die von einem beständigen sanften Schaukeln begleitet ist, vergeht anders als auf Land. Man fühlt sich näher an den wirklichen Dingen des Lebens, man ist nicht abgelenkt, sondern kann ganz anders seine Gedanken schweifen lassen und bleibt dabei immer ganz dicht an den wichtigen Dingen. "Stunden um Stunden, wo nichts getan wird, Stunden, die an Land jeden Nerv gereizt hätten, doch hier, auf der sanften Bewegung der See, so leicht vorüber ziehen wie der Schlaf; denn Zeit auf dem Wasser ist ganz verschieden von Zeit auf dem Lande. Sie ist kontinuierlicher; sie hat mehr Anteil am Atmen der Welt; sie ist weniger mechanisch und unterteilt." (Hilaire Belloc, Die Kreuzfahrt der NONA, 1925) Wetterbericht wie gehabt: NW 5-6, Böen 7 der Wettergott will es nicht anders... Published on Mai 17th, 2010 @ 21:27:34 , using 349 Wörter, .....er hält mich fest hier an der Geeste mit der völlig falschen Windrichtung (NW) und zu viel Windstärken 5-6, Böen 7. Die Tiede, die die Wassermassen der Weser nach nordwest durch die unter der Wasseroberfläche existierende Aussenweser, die bis 60 Kilometer vor den Deichen ihr Flussbett in den Sand getrieben hat, schiebt, schiebt sie auch gegen den Wind und lässt dort sofort hässlichen Seegang entstehen - und gegen diese Windrichtung anzukreuzen bei dem Seegang bedeutet, dass ich nicht innerhalb der Zeit, die das Wasser abläuft, diese Grenze erreichen kann, wo die Weser aufhört zu existieren und die Tiede zu vernachlässigen ist, weil sie natürlich nur dort sich deutlich bemerkbar macht - mit bis zu 3-4 Knoten Geschwindigkeit, bei einer Maximalgechwindigkeit meines Schiffes von vielleicht 6-7 Knoten - , wo sie sich in einem engen Flussbett - auch wenn es nur unterseeisch ist - entfalten kann. Also bleibt es bei der Geeste. Die genetischen Zeitfenster, in denen das Lernen von Lebewesen anscheinend stattzufinden hat und die auch für uns Menschen gelten, hat man u.a. an kleinen Katzen festgestellt, denen man ein Auge zugenäht hat - und wenn dies in der virulenten Zeit geschah, in der die für die Verarbeitung der aus den Sehnerven ankommenden Informationen notwendigen Verschaltungen im Gehirn zu bewerkstelligen waren und diese Stimulanz in dem genetischen Zeitfenster von ein paar Tagen nicht geschah, konnte dieser Fehler nicht mehr repariert werden, d.h. diese Katzen konnten ihr Leben lang nicht mit diesem Auge sehen. Machte man dies mit älteren Katzen, konnte die Sehfähigkeit mühelos nachträglich erworben werden. Konrad Lorenz hat bei seinen geliebten Graugänsen die "Nachfolge-Prägung" entdeckt: innerhalb der ersten Tage scheint der ausgeschlüpften Graugans folgender Impuls mitgegeben zu sein: Wenn immer sich in deiner Umgebung etwas bewegt, folge ihm und sehe es als deine Mutter an. So folgten die jung ausgeschlüpften Graugänse Konrad Lorenz bis in sein Arbeitszimmer, weil er das Wesen war, was sich in dieser virulenten Zeit in der unmittelbaren Umgebung dieser Graugänse bewegt hatte und er damit zu ihrer Mutter wurde. Wie diese Zeitfenster beim Menschen aussehen muss anscheinend noch detailiert erforscht werden. Wetterbericht für morgen wie heute: NW 5-6 Hafenzeit ist Lesezeit: Wolfskinder Published on Mai 16th, 2010 @ 16:49:14 , using 664 Wörter, Das schöne Wetter ist da - mit sehr viel Wind und viel Kälte - aber die Sonne ist da und wird begleitet von wunderschönen kleinen, schnell vorbeischiebenden Schönwetterwolken. Was sagen uns die Wolfskinder? Erst einmal garnichts, weil sie nicht sprechen können. Und auch dann nicht, wenn sie nach jahrelangen versuchen ausser ein paar Zweiwortsätzen ("trinken Milch") nie in ihrem Leben mehr das Sprechen lernen werden. Und auch andere soziale Fähigkeiten sich nur ausgesprochen reduziert ausbilden, etwa sich unter anderen Menschen in den uns bekannten Formen zu bewegen, nicht andere Leute anstarren oder ihnen das Essen wegnehmen etc. Aber schon vor unserer Zeitrechnung begann das Interesse an ihnen: der ägyptische König Psammetich ließ ein paar neugeborene Kinder in die Wildnis bringen und unter Ziegen heranwachsen, weil man sich von ihrer Erforschung und Beobachtung versprach, die eigentliche Natur des Menschen zu ergründen - was er an sich hat und mitbringt ohne alle Erziehung und welches seine ursprüngliche Sprache sei. Das "Bek! Bek!" dieser Kinder, das sie von sich gaben, als man sie nach ein paar Jahren zurück holte, deutete der König als Phrygisch und also war die Natursprache der Menschen Phrygisch. Wolfskinder, Wilde Kinder sind Kinder, die ohne die soziale Umgebung, ohne zu Zuwendung anderer Menschen und ohne soziale und sprachliche Ansprache aufwachsen - und seit den ersten Funden solcher Kinder, die die Phantasie der Menschen seit jeher beflügelten, entbrannte ein Streit darüber, ob diese Kinder schwachsinnig seien und deshalb von den Eltern ausgesetzt wurden oder ob ihre geistige Unterentwickeltheit das Ergebnis ihrer Deprivation ist - eine Unterentwickeltheit, die nicht mehr aufzuheben ist. Zusammenfassend referiert Dieter E. Zimmer in seinem überaus klugen und spannenden Buch "Experimente des Lebens", dass Kinder, die sich selbst überlassen wurden, weder zu einem Tier noch zu einem Menschen werden, sondern zu Kretins und dieser Zustand nicht korrigierbar ist. Die Schlussfolgerung daraus ist für ihn folgender: "Der Mensch ist darauf angewiesen, in einer, irgendeiner menschlichen Gesellschaft aufzuwachsen. Sein menschliches Potential kann er nur im Umgang mit anderen Menschen verwirklichen....Bleibt ihm dieser Umstand verwehrt, so wird er weder Mensch noch Tier, sondern zu einem körperlichen, sozialen, emotionalen und geistigen Krüppel." Also ist der Mensch ein Wesen, das alles was es ist, lernen muss, nichts von Natur aus mitbringt? Die neuere Evolutionsbiologie sieht hier einen anderen Zusammenhang: "Der Mensch lernt das meiste von dem , was ihn ausmacht, aber er lernt nicht Beliebiges, er lernt nicht alles gleich gut, gleich rasch, gleich leicht, sondern er lernt vornehmlich das , was zu lernen er ausgerüstet ist, und er lernt es in den dafür vorgesehenen Zeiten in seiner Entwicklung." "Die Rolle der Umwelt ist es, einen genetisch vorgegebenen Plan zu realisieren und zu stabilisieren. Der Plan ist vollständig da; aber zu ihm gehört, dass zu einer bestimmten Zeit ein gewisser Input erfolgt. Bleibt dieser aus, wird die vom genetischen Plan zum Lernen vorbestimmte Zeit verpasst, lässt sich das Versäumte später nur noch schwer oder garnicht mehr nachholen" - wie es bei den Wilden Kindern mit der Sprachentwicklung der Fall war. Wenn diese Sprachstimulanz nicht in einem engen Zeitfenster erfolgt, verknüpfen sich nicht die für die Sprachentwicklung notwendigen Verschaltungen im Gehirn und das, was bei jedem normal aufwachsenden Kind passiert, dass nach einer bestimmten Zeit die Sprachentwicklung explosionsartig anwächst, geschieht bei den Wilden Kindern überhaupt nicht, weil es an dieses kurze Zeitfenster gebunden ist und dies nicht nachzuholen ist. Und danach lernen sie nur noch mühselig Zweiwortsätze, haben Mühe einfachste Anweisungen zu verstehen und machen damit keine weitere geistige Entwicklung durch, die an Sprache gebunden ist. Die nordischen Länder haben inzwischen begriffen, d.h. die Politik hat begriffen, was das bevölkerungspolitisch heisst: Die besten Lehrer, Therapeuten und Diagnostiker müssen in die frühesten Einrichtungen für Kinder, um das Potential dieser Kinder optimal zu entwickeln, weil die hier gesetzten Bedingungen unausbleibliche und nur schwer zu korrigierende Folgen haben. Unser Bildungssystem ist umgekehrt: das Beste ganz nach hinten, am besten in die Gymnasien stecken - so sehen auch die Bildungsausgaben aus. Und deshalb werden wir in ein paar Jahrzehnten die Rechnung bekommen: Sitzen geblieben. Hafentage sind Lesetage. Bremerhaven an der Geeste, 2. Teil Published on Mai 15th, 2010 @ 17:34:44 , using 111 Wörter, Gestern habe ich eine Ein-Mann-Rettungsinsel, die mal in einem amerikanischen Düsenjäger war und die ich bei ebay ersteigert hatte ( als Dekoration deklariert) von der Servicewerkstatt abgeholt. Die ganze Belegschaft stand Kopf. Herstellungsjahr 1968 - also 40 Jahre alt. Der Mitarbeiter, der für sie zuständig war, war 1968 geboren worden - für das Firmenarchiv wurde ein Foto gemacht. Die Druckflasche hat in den 40 Jahren 2 Gramm verloren - der Mitarbeiter meinte, in dieser Insel sei ich sicherer als in einer neuen. SUPER. Foto bekomme ich von ihm an WE, wird also in den nächsten Tagen hier zu sehen sein. Tja, und Caro selbstgestrickte Socken sind jetzt nicht nur abends angesagt, sondern sorgen auch schon am Tag für wohlig warme Füße. Bremerhaven an der Geeste Published on Mai 14th, 2010 @ 16:47:14 , using 211 Wörter, "Was, du Hund - willst du das Wetter auf dich zugeschnitten haben wie einen Jackettanzug? Hat sich das ganze Universum einfach nach deiner Bequemlichkeit zu richten? ... Bist du nicht zufrieden mit dem Segeln, solange nicht gerade der Wind spielt, der genau für deine elende Barke paßt, weder zu stark noch zu leicht?...Willst du nie in den Willen deines Schöpfers Vertrauen setzen und die Dinge nehmen wie sie kommen?" Hilaire Belloc, Die Kreuzfahrten der NONA - und Belloc war jemand, der wusste, was er da schreibt: seine NONA hatte keinen Motor und so musste er so manches Mal in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts sein Schiff mit Hilfe seines Bootsmannes von seinem Dingy aus in einen Hafen oder an einen Ankerplatz schleppen. Also lasst uns das Wetter nehmen, wie es kommt - ab jetzt wird gesegelt und wenn ich hier an der Geeste eine Woche warten muss, bis ein händiger Wind mich nach Helgoland bringt. Es ist kalt, aber es scheint die Sonne. Das Echolot ist repariert - Wackelkontakt. An den Vorstagen sind zwei Schäkel ausgetauscht worden, die Rettungsinsel hat einen schnell zugänglichen Stauraum gefunden und der Wetterbericht sagt für worgen NW - W 4-5, zunehmend 6 voraus - Hafentag. Also zu Janssen und 5 Liter Petroleum kaufen, damit heute abend beim Lesen der Petroleumofen angemacht werden kann. Published on Mai 13th, 2010 @ 18:05:37 , using 361 Wörter, Es weht der Wind aus der Ecke in die ich will. Es ist der erste Tag meiner langersehnten Auszeit, die für mich der Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt werden soll - und das bei diesen Bedingungen?????? Hochwasser beim VBS (Verein Bremer Segelfreunde), meinem Heimatverein, ist um 15:30 Uhr, und morgen Freitag muss ich in Bremerhaven sein, um dort ein wichtiges Ausrüstungsteil aus einer Werkstatt abzuholen. Also muss ich los, obwohl mein Sinn nach allem anderen steht. Es ist schweinekalt. Doch jetzt kommt Ulli um mich zu verabschieden und wir schnacken noch ein bischen - er segelt in ein paar Wochen hoch in die Eisgegend von Grönland - ich bleibe südlicher - und macht Fotos. Ich will einhand über Helgoland, Eidersperrwerk, Eider, Nord-Ostseekanal, über Fehmanbelt, nach Mecklenburg, Rostock, Rügen, Polen nach Lettland, Estland und dann weiter in den Norden. Nach über 44 Filmen in 11 Jahren (www.streese-film.de) brauche ich jetzt mal eine Auszeit, um die Kreativitätsakkus aufzuladen. Und um auf diesen langen Törn, der die nächsten Jahre stattfinden wird, nicht zu vereinsamen, habe ich mir vorgenommen, täglich hier ein Tagebuch zu schreiben - würde ich nur für mich in ein Buch schreiben, würde ich vermutlich bald damit aufhören. So aber gehe ich eine gewisse Verpflichtung ein. Aber jetz bin ich noch auf der Lesum und es nieselt immer noch. Wind 4-5 N bis NNW, abnehmend. also genau daher, wo ich hin will. Heißt motoren. Zum Kotzen. Als ich das Haus von Karin und Frank an der Lesum passiere, steht Karin am Fenster und winkt - ja, das ist ein wirklich schöner Abschied hier von diesem kleinen schönen Fleckchen Erde. Auf der Weser erwartet mich eine geschlossene Stratocumulus-Wolkendecke, hellgrau bis dunkelgrau gemischt, dann bei Nordenham bricht im Westen der Himmel auf und die Sonne bricht durch und taucht das Vorland von Bremerhaven und die Industrieanlagen von Bremerhaven ist ein gleißendes überirdisches Licht - das nehme ich jetzt mal als ein gutes Omen. 20:30 bin ich an der Geeste - und der Himmel ist zur Hälfte in ein zartes Azurblau getaucht - die Temperatur sinkt an Bord auf 8 Grad. Grogzeit. Das Echolot geht nicht - vermutlich beim Umbau Kabel verwechselt. Morgen ist Hafentag, da kümmer ich mich drum. << 1 ... 30 31 32 33 34 35 ...36 ...37 38 39 40 41 ©2017 by Jörg Streese • Kontakt • Hilfe • blogging software • low cost web hosting
de
q-de-2234
Wann wurde James Joyce geboren?
James Joyce [], vollständig James Augustine Aloysius Joyce (* 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich, Schweiz) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. James Joyce lebte vorwiegend in Dublin, Triest, Paris und Zürich. Biografie Dublin 1882–1904 James Augustine Aloysius Joyce wurde am 2. Februar 1882 als erstes Kind von John Stanislaus Joyce und Mary Jane Murray im Dubliner Vorort Rathgar geboren. Von seinen zwölf Geschwistern starben zwei an Typhus. Sein ursprünglich aus dem in County Cork gelegenen Fermoy stammender Vater besaß vormals eine kleine Saline und ein Kalkwerk. Sowohl sein Vater als auch der Großvater väterlicherseits hatten in eine wohlhabende Familie eingeheiratet. 1887 wurde sein Vater bei der Dublin Corporation als Steuereintreiber eingestellt. Die Familie konnte in die zwölf Kilometer von Dublin entfernt gelegene aufstrebende Stadt Bray ziehen. Zur selben Zeit wurde Joyce von einem Hund gebissen, worauf er eine Furcht vor Hunden entwickelte, die sein Leben lang anhielt. Joyce litt zusätzlich an einer Furcht vor Gewittern, die ihm von einer tiefreligiösen Tante als Zeichen des Zornes Gottes beschrieben worden waren. 1891 verfasste der neunjährige Joyce das Gedicht Et Tu Healy, das den Tod Charles Stewart Parnells behandelt. Sein Vater kritisierte die Behandlung Parnells durch die katholische Kirche und die Fehler in Bezug auf die irische Home Rule. In seinen späteren Jahren ließ Joyce das Gedicht drucken und sandte eine Kopie an die Vatikanische Bibliothek. Im November desselben Jahres wurde John Joyce in die Stubs Gazette, ein offizielles Konkursverzeichnis, eingetragen und vom Dienst suspendiert. Obwohl John Joyce 1893 eine Pension erhielt, rutschte die Familie in den folgenden Jahren vor allem aufgrund des starken Alkoholkonsums und der finanziellen Fehlplanung John Joyce’ in die Armut ab. Ab 1888 besuchte James Joyce das von den Jesuiten betriebene Clongowes Wood College, ein Internat im Ort Clane, County Kildare. 1892 musste er die Schule verlassen, nachdem sein Vater das Schulgeld nicht mehr hatte bezahlen können. Joyce lernte daraufhin zu Hause und besuchte kurzzeitig die von den Christian Brothers betriebene O’Connel School in Dublin. 1893 erhielt Joyce einen Platz an dem von den Jesuiten betriebenen Belvedere College in Dublin. Seitens der Jesuiten bestand die Erwartung, dass Joyce sich dem Orden anschließen würde. Joyce lehnte ab seinem 16. Lebensjahr den Katholizismus ab, wenngleich ihn die Philosophie des Thomas von Aquin lebenslang beeinflusste. 1898 trat Joyce in das kurz zuvor eingerichtete University College Dublin ein, wo er moderne Sprachen, insbesondere Englisch, Französisch und Italienisch studierte. Erstmals wurde er in literarischen und Theaterkreisen aktiv. Als erstes veröffentlichtes Werk erschien 1900 der Artikel Ibsen’s New Drama. Henrik Ibsen schickte Joyce in Folge ein Dankesschreiben. Während seiner Universitätszeit verfasste Joyce mehrere Artikel und mindestens zwei nicht erhaltene Theaterstücke. Viele seiner Freunde an der Universität wurden zu Vorbildern für die Charaktere seiner Werke. Joyce war aktives Mitglied der Literary and Historical Society der Universität Dublin und legte ihr 1900 sein Magazin Drama and Life vor. Nach seiner Graduation zog Joyce unter dem Vorwand, Medizin studieren zu wollen, nach Paris, wo er den von seiner Familie unter großen Bemühungen aufgebrachten Unterhalt für einen hedonistischen Lebensstil aufwandte. Joyce kehrte nach Dublin zurück, nachdem sich im April 1903 eine vermeintliche Leberzirrhose seiner Mutter als Krebserkrankung herausgestellt hatte. Da sie die Gottlosigkeit ihres Sohnes fürchtete, bat sie ihn erfolglos, die Kommunion zu nehmen und die Beichte abzulegen. Sie fiel in die Bewusstlosigkeit und starb am 13. August. James Joyce hatte sich zuvor geweigert, mit dem Rest der Familie am Totenbett zu beten. Nach ihrem Tod setzte Joyce seinen hohen Alkoholkonsum fort, während sich die Situation der Familie verschlechterte. 1904 gewann Joyce die Bronzemedaille im Wettbewerb der Tenöre beim Musik-Festival Feis Ceoil. Am 7. Januar 1904 versuchte Joyce eine essayhafte Erzählung unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man zu veröffentlichen, die vom freidenkerischen Magazin Dana abgewiesen wurde. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag beschloss Joyce, die Erzählung zu überarbeiten und unter dem Titel Stephen Hero zu veröffentlichen. Nach einer weiteren Überarbeitung erschien das Buch unter dem Titel Portrait of the Artist as a Young Man (Bildnis des Künstlers als junger Mann). Am 16. Juni 1904 traf Joyce seine spätere Lebensgefährtin Nora Barnacle zum ersten Mal, Joyce ließ später die Handlung seines Romans Ulysses an diesem Datum spielen. Nach einem Trinkgelage wurde Joyce wegen eines Missverständnisses in ein Handgemenge verwickelt, woraufhin ihn Alfred H. Hunter, ein Bekannter seines Vaters, nach Hause brachte. Hunter wurde nachgesagt, Jude zu sein, jedoch eine ungläubige Frau zu haben. Hunter ist eines der Modelle für Leopold Bloom, den Protagonisten von Ulysses. Joyce freundete sich mit Oliver St. John Gogarty an, der die Basis für den Charakter des Buck Mulligan in Ulysses bildete. Nachdem Joyce sechs Nächte in Gogartys Martello Tower in Dún Laoghaire übernachtet hatte, kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf Gogarty mit einer Pistole auf mehrere Pfannen schoss, die über Joyce’ Bett hingen. Joyce ging nachts zu Fuß nach Dublin, wo er bei Verwandten übernachtete. Ein Freund holte am folgenden Tag Joyce’ Habe aus dem Martello Tower. Kurz darauf zog er mit Nora Barnacle auf das europäische Festland. Triest und Pola 1904–1915 Joyce und Barnacle gingen in ein selbstgewähltes Exil. Zuerst versuchten sie, in Zürich Fuß zu fassen, wo Joyce über einen Agenten in England einen Lehrerposten an der Berlitz-Sprachschule arrangiert zu haben glaubte. Es stellte sich heraus, dass der Agent getäuscht worden war, der Direktor der Schule sandte ihn jedoch mit dem Versprechen eines Postens nach Triest. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wiederum kein freier Posten existierte, vermittelte ihn Almidano Artifonti, Direktor der Triester Berlitz-Sprachschule, nach Pola, einem in Istrien gelegenen österreichisch-ungarischen Flottenstützpunkt, wo Joyce von 1904 bis 1905 hauptsächlich Marineoffiziere unterrichtete. Nachdem 1905 ein Spionagering entdeckt worden war, wurden alle Ausländer aus der Stadt ausgewiesen. Mit Artifonis Unterstützung zog er für die nächsten zehn Jahre wieder nach Triest und begann dort, Englisch zu unterrichten. James Joyce, der freiwillige Exilant, tat in Triest hauptsächlich das, was man heute jedem Touristen ans Herz legen möchte: Er wanderte durch die Stadt, saugte bei seinen Erkundigungen und Spaziergängen die Atmosphäre auf, saß in den Kaffeehäusern und trank mit Arbeitern in den Spelunken. Der düster-goldene Eindruck der griechisch-orthodoxen Kirche San Nicolò faszinierte Joyce so sehr, dass er ihn in die Dubliner Erzählungen einfließen ließ. Genauso suchte er aber in den Freudenhäusern in der Via della Pescheria Inspirationen. Es gibt Literaturwissenschaftler die meinen, Joyce hätte im Ulysses Triest und nicht Dublin ein Denkmal gesetzt. Von 1905 bis 1906 wohnte er in Triest in der Via San Nicolo 30 im 2. Stock, und Barnacle gebar dort am 2. Juli 1905 als erstes Kind den Sohn Giorgio. Zu seinen Schülern in Triest zählte unter anderen der als Italo Svevo bekannte Ettore Schmitz, den Joyce erstmals 1907 traf. Mit Schmitz verband ihn eine langjährige Freundschaft, die beiden Autoren beurteilten sich auch gegenseitig. Schmitz, ein jüdischer Freidenker, der in eine katholische Familie jüdischer Abstammung geheiratet hatte, gilt als Hauptmodell für Leopold Bloom. Schmitz beriet Joyce in vielen Details über den jüdischen Glauben, die Joyce in Ulysses verwendete. Joyce überredete nach der Geburt Giorgios seinen Bruder Stanislaus, nach Triest zu ziehen, um ebenfalls an der Sprachschule zu unterrichten. Als Begründung seines Ersuchens gab Joyce an, in seiner Gesellschaft ließe sich in Triest ein interessanteres Leben führen als das eines Sekretärs in Dublin. Tatsächlich hatte Joyce auf finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder gehofft. Stanislaus erlaubte James Joyce, sein Gehalt in Empfang zu nehmen, um „die Dinge zu vereinfachen“. Das Verhältnis zwischen Stanislaus und James Joyce war während des gesamten Aufenthalts in Triest gespannt. Ursache der Konflikte waren James Joyce’ nachlässiger Umgang mit Geld und sein hoher Alkoholkonsum. Die Konflikte erreichten im Juli 1910 ihren Höhepunkt. Ebenfalls 1906 vollendete Joyce die Arbeit an Dubliners. In den folgenden Jahren befasste er sich mit Ulysses, das in Vorformen als Teil von Dubliners geplant war. Nachdem er sich an das Leben in Triest gewöhnt hatte, zog Joyce im späteren Verlauf des Jahres 1906 nach Rom, wo er bei einer Bank angestellt war. Als ihm im früheren Jahresverlauf 1907 Rom missfiel, zog er nach Triest zurück. Seine Tochter Lucia Joyce wurde im Sommer 1907 geboren. Im Sommer 1909 besuchte er mit seinem Sohn Giorgio seinen Vater in Dublin und bereitete die Veröffentlichung von Dubliners vor. In Galway besuchte er erstmals die Eltern seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle. Während der Vorbereitung seiner Rückkehr gelang es ihm, seine Schwester Eva zur Übersiedelung nach Triest zu bewegen, wo sie Barnacle im Haushalt unterstützen sollte. Nach einem Monat in Triest reiste er wieder nach Dublin, wo er als Vertreter eines Kinoeigentümers versuchte, ebenfalls ein Kino zu eröffnen. Die Unternehmung war erfolgreich, löste sich jedoch nach seiner Abreise auf. Mit ihm reiste seine Schwester Eileen nach Triest. Während Eva Joyce nach einigen Jahren nach Dublin zurückkehrte, verbrachte Eileen den Rest ihres Lebens auf dem europäischen Festland, wo sie den tschechischen Bankkassier František Schaurek heiratete. Im Sommer 1912 hielt sich Joyce für kurze Zeit in Dublin auf, um die durch einen jahrelangen Konflikt mit seinem Verleger George Roberts beeinträchtigte Veröffentlichung von Dubliners voranzutreiben. Nachdem er keinen Erfolg hatte erzielen können, verfasste er auf der Rückreise das Gedicht Gas from a Burner, einen offenen Angriff gegen Roberts. Joyce kehrte nicht mehr nach Irland zurück, obwohl ihn sein Vater mehrmals darum bat und er von verschiedenen befreundeten irischen Schriftstellern, unter anderen von William Butler Yeats, eingeladen wurde. Joyce versuchte mehrmals, sich selbstständig zu machen, unter anderem durch die Eröffnung eines Kinos in Dublin oder durch den letztendlich nicht verwirklichten Plan, irischen Tweedstoff nach Triest zu importieren. Sein Einkommen lag deutlich unter dem, das er als Lehrer an der Berlitz-Sprachschule und durch Privatunterricht erzielt hatte. Während seines Aufenthalts in Triest erkrankte Joyce erstmals an einem Augenleiden, das zahlreiche Behandlungen und Kuren notwendig machte. Zürich und Triest 1915–1920 1915 zog Joyce nach Zürich, da ihm als britischer Staatsbürger in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges die Inhaftierung als feindlicher Ausländer drohte. Bei der Ausreise war er vielfach auf Unterstützung durch seine Privatschüler angewiesen. In Zürich kam er mit August Suter, Siegfried Lang und Frank Budgen in Kontakt, der ihn beim Schreiben von Ulysses und Finnegans Wake beriet und unterstützte. Ebenfalls in Zürich kam er durch Vermittlung von Ezra Pound mit der englischen Feministin und Verlegerin Harriet Shaw Weaver in Kontakt, die ihn in den nächsten 25 Jahren finanziell unterstützte, wodurch er nicht mehr auf die Lehrtätigkeit angewiesen war. Nach Kriegsende kehrte Joyce nach Triest zurück, fand sich aber nun nicht mehr heimisch, auch weil die Stadt nun italienisch-national und wirtschaftlich verändert war. Rückblickend war Joyce vor 1915 in Triest mit einer weltoffenen prosperierenden Hafenstadt in einem Vielvölkerstaat in Kontakt getreten und hatten sich nach 1918 viele Parameter verändert, wobei er das untergegangene Staatswesen Österreich-Ungarn später mit „They called the Austrian Empire a ramshackle empire, I wish to God there were more such empires“ bezeichnete. 1916 wurde Portrait of the Artist as a Young Man veröffentlicht. Die Beziehung zu seinem Bruder Stanislaus, der wegen seiner pro-italienischen politischen Haltung in einem österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenenlager interniert worden war, war sehr gespannt. 1918 veröffentlichte Joyce sein einziges erhaltenes Theaterstück Exiles. Mehrere Gedichtbände folgten in den nächsten Jahren. Paris und Zürich 1920–1941 1920 reiste Joyce nach einer Einladung durch Ezra Pound für zunächst eine Woche nach Paris, wo er die nächsten 20 Jahre lebte. Am 2. Februar 1922, seinem 40. Geburtstag, beendete Joyce einer selbstgesetzten Frist gemäß die Arbeit an Ulysses. Die Arbeit an Ulysses hatte ihn dermaßen erschöpft, dass er für mehr als ein Jahr lang nicht schrieb. Am 10. März 1923 schrieb er in einem Brief an Harriet Shaw Weaver, dass er am 9. März als ersten Text nach Ulysses den Roman Finnegans Wake begonnen habe. 1926 hatte er die ersten beiden Teile des Buchs vollendet. In den folgenden Jahren setzte er die Arbeit an diesem zunächst als Work in Progress bezeichneten Werk fort, in den 1930er Jahren ließ seine Arbeitskraft jedoch nach. Maria und Eugene Jolas unterstützten James Joyce, während er Finnegans Wake schrieb. In ihrem Literaturmagazin Transitions veröffentlichten sie verschiedene Teile von Finnegans Wake unter der Überschrift Work in Progress. Es wird angenommen, dass Joyce ohne die konstante Unterstützung durch das Ehepaar Jolas viele seiner Werke nicht vollendet oder veröffentlicht hätte. 1931 heiratete Joyce Barnacle in London. Im selben Jahr starb sein Vater. Während dieser Zeit reiste Joyce häufig in die Schweiz, wo er sein Augenleiden behandeln ließ und wo seine Tochter Lucia, die laut Joyce an Schizophrenie erkrankt war, behandelt wurde. Lucia wurde unter anderen von Carl Gustav Jung untersucht, der nach der Lektüre von Ulysses zu dem Schluss gekommen war, dass auch James Joyce an Schizophrenie leide. Details der Beziehung zwischen James Joyce und seiner Tochter sind nicht bekannt, da der Enkel Stephen Joyce mehrere tausend Briefe zwischen Lucia und James Joyce verbrannte, die ihm nach Lucias Tod 1982 zufielen. Stephen Joyce gab an, dass er nur Briefe seiner Tante Lucia vernichtet habe, die an ihn und seine Frau gerichtet waren und erst nach dem Tod seiner Großeltern verfasst worden seien. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Die Schweizer Behörde zierte sich aber, den berühmten Mann aufzunehmen. Nach monatelangen zähen Verhandlungen zwischen Fremdenpolizei und einem kleinen Kreis seiner Verehrer wurde im Dezember die Einreisebewilligung erteilt. Am 11. Januar 1941 wurde er mit heftigen Oberbauchbeschwerden in das Rotkreuzspital Zürich eingeliefert, wo man ein perforiertes Geschwür des Zwölffingerdarms feststellte und behandelte. Nachdem sich sein Zustand zunächst gebessert hatte, verschlechterte er sich am folgenden Tag. Trotz mehrerer Transfusionen fiel Joyce in Bewusstlosigkeit. Am 13. Januar 1941 wachte er gegen 2 Uhr morgens auf und bat eine Krankenschwester, seine Frau und seinen Sohn herbeizuholen. Joyce starb 15 Minuten später. Er wurde auf dem Friedhof Fluntern in Zürich in einem einfachen Grab begraben. Obwohl sich zum Zeitpunkt des Begräbnisses zwei hochrangige irische Diplomaten in der Schweiz aufhielten, war kein irischer Offizieller beim Begräbnis anwesend. Die irische Regierung lehnte Nora Barnacles Ersuchen um die Überführung der Gebeine ab. Während der Vorbereitungen zu James Joyce’ Begräbnis versuchte ein katholischer Priester, Barnacle von der Notwendigkeit einer Begräbnismesse zu überzeugen. Sie lehnte eine Messe ab, da sie Joyce „dies nicht antun“ könne. Der Schweizer Tenor Max Meili sang bei der Bestattung „Addio terra, addio cielo“ aus Claudio Monteverdis Oper L’Orfeo. Nora Barnacle lebte bis zu ihrem Tod 1951 unter bescheidenen Verhältnissen in Zürich. Auch sie wurde auf Fluntern begraben. 1966 wurden die beiden Gräber in einem durch die Stadt Zürich errichteten Ehrengrab zusammengelegt. Auch ihr gemeinsamer Sohn Giorgio Joyce († 1976) und dessen Ehefrau Asta Jahnke-Osterwalder Joyce († 1993) wurden im Ehrengrab bestattet. Werk Kammermusik Sein erstes veröffentlichtes Buch ist der Gedichtband Chamber Music (1907) (dt. Kammermusik), dessen Gedichte oft vertont und aufgenommen worden sind. Von allen Joyce bekannt gewordenen Vertonungen haben ihm selbst jene von Geoffrey Molyneux Palmer am besten gefallen, weshalb Joyce um 1927/28 deren Veröffentlichung mit dem Komponisten Palmer und dem Verleger Jan Slivinski vereinbart hat. Die Publikation kam zu Joyce’ Bedauern nicht zustande, weshalb Palmers Vertonungen erst 1993 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Dubliner Erst 1914 folgte der Erzählungsband Dubliners (dt. Dubliner), eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, die im Dublin der Jahrhundertwende spielen. Sprachlich bleibt das Buch weitgehend konventionell, dennoch wurde die Erstveröffentlichung in der Zeitung The Irish Homestead nach wenigen Erzählungen eingestellt. Das um 1907 abgeschlossene Buch fand erst 1914 einen Verleger. Die Einführungsgeschichte The Sisters ist besonders aufschlussreich, da sie zentrale Motive des Zyklus ouvertürenhaft anklingen lässt. Die Erzählung The Dead (dt. Die Toten) gilt als eine der brillantesten Erzählungen in englischer Sprache. Dubliner vermittelt kritische Einblicke in das Dublin und die städtische Gesellschaft Irlands jener Zeit. Joyce zeigt ein Land zwischen nationalem Aufbruch und kolonialer Mutlosigkeit, aufstrebendem Bürgertum und Emigration, der Beengtheit Dubliner Häuser und Familien und der Sehnsucht nach der „weiten Welt“. Viele der handelnden Personen stehen am Ende der Erzählung wieder am Ausgangspunkt. Verbannte Im Jahre 1918 erschien das Drama Exiles (dt. Verbannte), ein zu großen Teilen autobiographisch gefärbtes Bühnenstück um Themen wie Eifersucht und Vertrauen. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Zwei Jahre später erschien der erste Roman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (englisch A Portrait of the Artist as a Young Man, in der ersten Übersetzung durch Georg Goyert: Jugendbildnis). Dabei handelt es sich um eine neue Bearbeitung der Themen seines früheren, aber nur fragmentarisch erhaltenen und erst posthum veröffentlichten Werks Stephen Hero (dt. Stephen der Held). In den fünf Kapiteln des Romans beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Dedalus, der in Konflikten mit der Familie und geistlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Parallelen der Biografie der literarischen Figur Stephen Dedalus zu Joyce’ Jugend sind offensichtlich, doch gelegentlich irreführend. In diesem Porträt wird exemplarisch eine katholische Jugend in Dublin beschrieben, die im freiwilligen Exil endet. Deutlicher als in Dubliner tritt in diesem Werk Joyce’ charakteristische Schreibweise hervor, die neue Wörter erfindet und Geräusche lautmalerisch in Worte fasst. Dies bestimmt den Gesamteindruck jedoch weit weniger als in den späteren Werken. Stephen Dedalus erscheint in Ulysses wieder als eine der Hauptfiguren. Ulysses Joyce’ berühmtestes Werk ist der Roman Ulysses, der auszugsweise in der Zeitschrift The Little Review 1918–1920 vorabgedruckt wurde, und 1922 im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“ als Buch erschien. Es entstand in den Jahren 1914 bis 1921. Die ersten Kapitel legte Harriet Weaver im April 1918 der Hogarth Press vor, doch das Verleger- und Schriftstellerehepaar Virginia und Leonard Woolf konnte sich zu einer Veröffentlichung nicht entschließen, da sie wegen des zum Teil obszönen Inhalts keinen Drucker fanden, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Joyce beeinflusste mit seinem Ulysses die Geschichte des modernen Romans ebenso maßgeblich wie etwa Marcel Proust mit A la recherche du temps perdu (deutsch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) (1913–1927). Joyce’ bedeutendster Beitrag zur modernen Literatur bestand im Einsatz des stream of consciousness (Bewusstseinsstrom) bzw. des inneren Monologs. Joyce hatte diese literarische Technik zwar nicht erfunden, jedoch erstmals konsequent angewandt und bedeutend weiterentwickelt. Beispielsweise besteht das letzte Kapitel des Romans ausschließlich aus den Gedanken Marion („Molly“) Blooms, der Frau der Hauptfigur Leopold Bloom, geschrieben in acht Sätzen ohne Interpunktionszeichen. Nach dem Protagonisten des Romans wird der 16. Juni (der Roman spielt nur innerhalb dieses einen Tages und in den Morgenstunden des folgenden im Jahr 1904) in literarischen Kreisen – auch vermehrt aus touristischen Gründen – inzwischen Bloomsday genannt. Finnegans Wake Der Roman Finnegans Wake (1939) gilt, mehr noch als Ulysses, als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts, beide gelten als unübersetzbar. Der Ulysses wurde aber dennoch in über dreißig Sprachen übersetzt, zum Teil sogar mehrmals. Finnegans Wake wurde erst 1993 vollständig in einer deutschen Komplettübersetzung vorgelegt, nachdem deutsche Teilfassungen schon zuvor existierten. Es erschienen außerdem vollständige Übersetzungen in den Sprachen Französisch (1982), Italienisch (1982), Japanisch (1993 und eine weitere 2004), Spanisch (1997), Koreanisch (1998) und Niederländisch (2002). Einer Stelle des Buches verdanken die sogenannten Quarks, subatomare Teilchen, aus denen ein Teil der Materie aufgebaut ist, ihren Namen. Der extrem vernetzte Text von Finnegans Wake gilt als literarische Analogie zum semantischen Web des Internets. Ein deutsches Pendant hierzu bietet in gewissem Sinne Arno Schmidts Werk Zettels Traum. Fehlerhafte Werkzuschreibungen Joyce’ Werkkanon wurde mit dem Artikel „Politics and Cattle Disease“ (1912) und den „Fluviana“ (1928) genannten Schwarzweiß-Fotografien lange Zeit zwei Werke zugerechnet, die erst in jüngster Zeit als irrtümliche Zuschreibungen erkannt und nachgewiesen wurden. „Fluviana“ Seit 1974 haben der Kunsthistoriker Werner Spies, der Germanist Harald Weinrich und die Kunsthistorikerin Christa-Maria Lerm Hayes die 1929 in der Pariser Avantgardezeitschrift transition veröffentlichten vier „Fluviana“-Fotografien irrtümlich James Joyce und seinem Werk zugeschrieben. Diese Bilder wurden zum Anlass genommen, Joyce zum Konzept- bzw. Objektkünstler zu stilisieren, der er nicht ist, da die Fotos der Schwemmgut-Exponate vom Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler Adolph Johannes Fischer angefertigt wurden und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen von Johann Baptist Pinzinger stammen, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach ausgestellt hat, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besucht hat. Der Joyce-Forscher Andreas Weigel hat umfassend dokumentiert, dass weder Joyce selbst noch die Herausgeber von transition die „Fluviana“ je als Joyce’ Werk reklamiert haben. „Politics and Cattle Disease“ Eine weitere Fehlzuschreibung erfolgte durch den bekannten James-Joyce-Biographen Richard Ellmann, der in seine Edition von James Joyce: Critical Writings irrtümlich den Zeitungsartikel „Politics and Cattle Disease“ aufgenommen hat, der anschließend jahrzehntelang als Werk von Joyce betrachtet wurde und auch in Kevin Barrys Edition James Joyce: Occasional, Critical and Political Writing zu finden ist. Der amerikanische Joyce-Forscher Terence Matthews konnte 2007 schlüssig nachweisen, dass der genannte Text nicht von Joyce stammt und aus dessen Werkkanon gestrichen gehört. Nachwirken in der Literatur, Musik, Film, Astronomie und Physik Joyce’ Werk wurde zum Objekt geisteswissenschaftlicher Beschäftigung aller Bereiche. Sein Werk beeinflusste viele Autoren, darunter Hugh MacDiarmid, Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Flann O’Brien, Máirtín Ó Cadhain, Eimear McBride Salman Rushdie, Robert Anton Wilson und Joseph Campbell. Ein bekennender Joyceaner war Anthony Burgess, Autor von A Clockwork Orange, der 1962 eine Einführung zu Joyce Werk Here comes everybody (dt. Joyce für Jedermann) veröffentlicht, sowie 1982 im Auftrag der BBC ein Broadway-Musical des Ulysses The Blooms of Dublin komponiert und gedichtet hat. Die Werke von James Joyce wurden bisher in über 50 Filmproduktionen adaptiert, überwiegend weniger bekannte Fernsehspiele und Kurzfilme. Die erste Film- und Fernsehadaption eines seiner Werke, The Boarding House als Fernsehspiel, geschah erst 1956. Die wohl berühmteste und renommierteste Joyce-Verfilmung ist Die Toten (1987, nach der Kurzgeschichte The Dead), der letzte Film von Regisseur John Huston. Regisseur Joseph Strick drehte die Romanadaptionen Ulysses (1967) und A Portrait of the Artist as a Young Man (1977). 2003 erschien der Film Bloom, eine Adaption von Ulysses, mit Stephen Rea in der Hauptrolle. Auch in der Musik hat Joyce Spuren hinterlassen. Sein Leben und Werk hat nicht nur Musiker, wie Samuel Barber, Luciano Berio, Pierre Boulez, John Cage, Luigi Dallapiccola und Jan Steele zu Kompositionen inspiriert, sondern auch zahlreiche Folk-, Jazz-, Pop- und Rockmusiker unter anderem Susanne Abbuehl, Joan Baez, Syd Barrett, Black 47, Kate Bush, Jefferson Airplane, Norma Winstone, Andy White und Robin Williamson (von der Incredible String Band) zu Vertonungen und zur musikalischen Auseinandersetzung angeregt. Die Wortfolge Three Quarks for Muster Mark inspirierte den Physiker Murray Gell-Mann bei der Benennung der von ihm postulierten subatomaren Quarks. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan verwendete Joyce’ Werk als Erklärung für sein Konzept des Sinthoms. 1999 wurde der Asteroid (5418) Joyce nach ihm benannt. Joyce wird alljährlich am 16. Juni weltweit am Bloomsday gefeiert. Die James Joyce Society wurde im Februar 1947 im Gotham Book Mart in Manhattan gegründet. Ihr erstes Mitglied war T. S. Eliot, Joyce’ Bibliograph John Slocum wurde der Präsident und Frances Steloff, Eigentümer und Gründer des Gotham Book Mart Kassier. Joyce’ Nachlass wird zu Teilen vom Harry Ransom Center an der University of Texas verwaltet. Das Harry Ransom Center ist im Besitz von mehreren tausend Manuskripten, Korrespondenzstücken, Entwürfen, Nachweisen, Notizen, Fragmenten, Gedichten, Liedtexten, Partituren, Limericks und Übersetzungen von Joyce. Die größte Einzelsammlung besitzt die University of Buffalo mit über zehntausend Seiten an Manuskripten, Notizbüchern, Korrespondenzstücken und ähnlichem und verfügt weiterhin über Joyce’ Privatbibliothek, seinen Pass, seine Brille und seinen Spazierstock. Die Hauptbibliothek an Joyce’ Universität, dem University College Dublin sowie die Bibliothek des Clongowes Wood College sind nach Joyce benannt. Werke Im Original The Holy Office (1904) Chamber Music (1907) Gas from a Burner (1912) Dubliners (1914) A Portrait of the Artist as a Young Man (New York 1916, London 1917), erschien in Deutschland 1926 unter dem Titel Jugendbildnis, neu 1972 unter dem Titel Ein Porträt des Künstlers als junger Mann Exiles (London 1918) Ulysses (Paris 1922, Hamburg 1932, New York 1934, London 1936) Pomes Penyeach (Paris 1927) Collected Poems (1936) Finnegans Wake (London / New York 1939) Stephen Hero (1944) Letters (Vol. 1 1957; Vol. 2–3 1966) Critical Writings (1959) Giacomo Joyce (1968) Selected Letters (1975) Übersetzungen Vorkriegsübersetzungen Verbannte übersetzt von Hannah von Mettal Dublin bzw. Dubliner übersetzt von Georg Goyert Stephen Daedalus übersetzt von Georg Goyert Jugendbildnis des Dichters übersetzt von Georg Goyert Ulysses übersetzt von Georg Goyert Frankfurter Ausgabe Werke 1 Dubliner übersetzt von Dieter E. Zimmer Werke 2 Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann übersetzt von Klaus Reichert Werke 3 Ulysses übersetzt von Hans Wollschläger Werke 4.1 Kleine Schriften übersetzt von Hiltrud Marschall und Klaus Reichert Werke 4.2 Gesammelte Gedichte (Englisch und deutsch) übersetzt von Hans Wollschläger; Anna Livia Plurabelle (Englisch und deutsch) (= Teilstück aus Finnegans Wake) übersetzt von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger Werke 5, 6, 7 Briefe I, II, III übersetzt von Kurt Heinrich Hansen Finnegans Wake ins Französische übertragen von Philippe Lavergne. Gallimard, Paris 1982 Finnegans Wehg. Kainäh ÜbelSätzZung des Wehrkeß fun Schämes Scheuß, ins Deutsche übertragen von Dieter H. Stündel. Verlag Häusser, Darmstadt 2002. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann, deutsch von Friedhelm Rathjen. Manesse, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-2222-5. Die Katzen von Kopenhagen, deutsch von Harry Rowohlt, illustriert von Wolf Erlbruch. Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24159-6. Finn’s Hotel, herausgegeben von Danis Rose; deutsch von Friedhelm Rathjen. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42454-4. Giacomo Joyce, Aneignungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks, Bern 2013, ISBN 978-3-905846-25-6. Chamber Music/Kammermusik, Nachdichtungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, Arco, Wien & Wuppertal 2017, ISBN 978-3-938375-82-2. Referenzliteratur David Adams: Colonial Odysseys: Empire and Epic in the Modernist Novel. Cornell UP, Ithaca NY 2003, ISBN 0-8014-8886-9. Jorge Luis Borges (ed.), Eliot Weinberger: Borges: Selected Non-Fictions. Penguin, 2000, ISBN 0-14-029011-7. Bruce Bradley: James Joyce’s Schooldays. St. Martin’s Press, New York 1982; Gill & MacMillan, Dublin 1982, ISBN 978-0-312-43978-1. Frank Budgen: James Joyce and the Making of ‘Ulysses’, and other writings. Oxford University Press, 1972, ISBN 0-19-211713-0. Anthony Burgess: Joysprick: An Introduction to the Language of James Joyce (1973). Harcourt, 1975, ISBN 0-15-646561-2. Anthony Burgess: Here Comes Everybody: An Introduction to James Joyce for the Ordinary Reader. Faber & Faber, 1965, ISBN 0-571-06395-0 (also published as Re Joyce, ), Hamlyn Paperbacks; Rev. ed edition (1982), ISBN 0-600-20673-4. Tim Cavanaugh: Ulysses Unbound: Why does a book so bad it „defecates on your bed“ still have so many admirers?. reason, July 2004. Hilary Clark: The Fictional Encyclopaedia: Joyce, Pound, Sollers. Taylor & Francis, 1990, ISBN 978-0-8240-0006-6. Robert H. Deming (Hrsg.): James Joyce: The Critical Heritage. Routledge, New York 1997, ISBN 978-0-203-27490-3. Kevin J. H. Dettmar (Hrsg.): Rereading the New: A Backward Glance at Modernism. University of Michigan Press, Ann Arbor 1992, ISBN 978-0-472-10290-7. Richard Ellmann: James Joyce. Oxford University Press, 1959, revised edition 1983, ISBN 0-19-503381-7. Barbara Reich Gluck: Beckett and Joyce: Friendship and Fiction. Bucknell UP, Lewisburg PA 1979, ISBN 0-8387-2060-9. Anna-Katarina Gravgaard: Could Leopold Bloom Read Ulysses? University of Copenhagen, 2006. Keith Hopper: Flann O’Brien: A Portrait of the Artist as a Young Post-Modernist. Cork UP, 1995, ISBN 1-85918-042-6. Vivien Igoe: A Literary Guide to Dublin. ISBN 0-413-69120-9. Jürgen Klein: Studenten lesen Joyce. Interpretationen zum Frühwerk. Stephen Hero – Dubliners – A Portrait of the Artist as a Young Man. Verlag Die Blaue Eule, Essen 1984. Scott W. Klein: The Fictions of James Joyce and Wyndham Lewis: Monsters of Nature and Design. Cambridge UP, 1994, ISBN 978-0-521-43452-2. Harry Levin (ed. with introduction and notes): The Essential James Joyce. Cape, 1948. Revised edition Penguin in association with Jonathan Cape, 1963. D. J. Max: The Injustice Collector. In: The New Yorker, 19. Juni 2006. Vladimir Nabokov: Lectures on Ulysses: A Facsimile of the Manuscript. Bruccoli Clark, Bloomfield Hills / Columbia 1980, ISBN 0-89723-027-2. Tara Pepper: Portrait of the Daughter: Two works seek to reclaim the legacy of Lucia Joyce. In: Newsweek International, 8. März 2003. William H. Quillian: Hamlet and the New Poetic: James Joyce and T. S. Eliot. UMI Research Press, Ann Arbor 1983. Bob Perelman: The Trouble with Genius: Reading Pound, Joyce, Stein, and Zukofsky. University of California Press, Berkeley 1994. Forrest Read: Pound/Joyce: The Letters of Ezra Pound to James Joyce, with Pound’s Essays on Joyce. New Directions, 1967. Carol Loeb Schloss: Lucia Joyce: To Dance in the Wake. Bloomsbury, London 2004, ISBN 0-374-19424-6. Edwin Williamson: Borges: A Life. Viking Adult, 2004, ISBN 0-670-88579-7. Ulysses Harry Blamires: The New Bloomsday Book: A Guide through Ulysses. 3rd ed. Routledge, London / New York 1996, ISBN 0-415-00704-6. Michael Groden: Ulysses in Progress. Princeton UP, Princeton NJ 1986, ISBN 978-0-691-10215-3. Hugh Kenner: Ulysses. George Allen and Unwin, London 1980, ISBN 0-04-800003-5. Vincent B. Sherry: James Joyce: Ulysses. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-521-53976-5. Finnegans Wake Samuel Beckett, William Carlos Williams et al.: Our Exagmination Round His Factification For Incamination Of Work In Progress. Shakespeare and Company, 1929. Anthony Burgess (Hrsg.): A Shorter ‘Finnegans Wake’, 1969. Joseph Campbell, Henry Morton Robinson: A Skeleton Key to Finnegans Wake. New World Library, 1944; New Ed edition 2005, ISBN 1-57731-405-0. William York Tindall: A Reader’s Guide to Finnegans Wake. Syracuse UP, Syracuse NY 1969 / 1996, ISBN 978-0-8156-0385-6. Literatur über James Joyce Deutschsprachige Literatur Allgemeine Literatur Udo Benzenhöfer: Medizin und Literatur − James Joyce. Kritisches zur Medizin in der Literatur: Pindar, Poe, Flaubert. Ulm 2021, ISBN 978-3-86281-166-3 Anthony Burgess: Joyce für Jedermann. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45608-3 Richard Ellmann: James Joyce. Frankfurt am Main 1959, 1982, ISBN 3-518-39077-5 Willi Erzgräber: James Joyce. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spiegel experimenteller Erzählkunst. Narr, Tübingen 1998, ISBN 3-8233-4485-4 Thomas Faerber und Markus Luchsinger: Joyce in Zürich. Zürich 1988. A. Nicholas Fargnoli and Michael Patrick Gillespie: James Joyce A to Z. Oxford / New York 1955. Wilhelm Füger: James Joyce: Epoche – Werk – Wirkung. München 1994. Wilhelm Füger (Hrsg.): Kritisches Erbe. Dokumente zur Rezeption von James Joyce im deutschen Sprachbereich zu Lebzeiten des Autors. Ein Lesebuch. Amsterdam 2000. Herbert Gorman: James Joyce. Sein Leben und Werk. Hamburg 1957. Stanislaus Joyce: Meines Bruders Hüter. Frankfurt am Main. Harry Levin: James Joyce. Eine kritische Einführung. Frankfurt 1977. Jane Lidderdale: Liebe Miss Weaver. Ein Leben für James Joyce. Frankfurt 1992. Udo Loll: James Joyce. Genie im Patriarchat. Stuttgart 1992. Brenda Maddox: Nora: Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-442-72682-4. Jacques Mercanton: Die Stunden des James Joyce. Deutsch von Markus Hediger. Lenos, Basel 1993. Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider: James Joyce. Leben. Werk. Wirkung., Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-18221-5. Kurt Palm: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet. Wien 2003, ISBN 3-85409-389-6 Friedhelm Rathjen: James Joyce, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50591-6. Klaus Reichert: Welt-Alltag der Epoche. Essays zum Werk von James Joyce. Frankfurt 2004. Klaus Reichert: Vielfacher Schriftsinn, Frankfurt am Main 1989. Fritz Senn: Nichts gegen Joyce, Zürich 1983, ISBN 3-251-00023-3. Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce, Zürich 1999, ISBN 3-251-00427-1. Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. (2005). Hans Wollschläger: Joyce pro toto oder Tiefenmuster der Sprache. In: protokolle, Band 2, 1978, S. 120 ff. Literatur zu einzelnen Werken Frank Budgen: James Joyce und die Entstehung des „Ulysses“. Frankfurt 1982. Jacques Derrida: Ulysses Grammophon. Zwei Deut für Joyce. Brinkmann und Bose, Berlin 1998, ISBN 3-922660-28-2. Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake. Frankfurt 1993. Therese Fischer-Seidel (Hrsg.): James Joyces »Ulysses«. Neuere deutsche Aufsätze. Frankfurt 1977. Stuart Gilbert: Das Rätsel Ulysses, Frankfurt am Main. Englischsprachige Literatur Allgemeine Literatur Derek Attridge: The Cambridge Companion to James Joyce. 2nd ed. Cambridge UP, Cambridge / New York 2004, ISBN 978-0-521-83710-1. Bernard Benstock (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce. G. K. Hall, Boston 1985, ISBN 0-8161-8751-7. Harold Bloom: James Joyce. Chelsea House, New York 1986, ISBN 0-87754-625-8. Gordon Bowker: James Joyce: a biography, London: Weidenfeld & Nicolson, 2011, ISBN 978-0-297-84803-5 Julie Sloan Brannon: Who Reads Ulysses?: The Rhetoric of the Joyce Wars and the Common Reader. New York: Routledge, 2003, ISBN 978-0-415-94206-5. Joseph Brooker: Joyce’s Critics: Transitions in Reading and Culture. Madison: University of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-19604-6. Richard Brown (Hrsg.): A Companion to James Joyce. Malden, MA: Blackwell, 2008, ISBN 978-1-4051-1044-0. Eric Bulson: The Cambridge Introduction to James Joyce. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-84037-8. Thomas Edmund Connolly: James Joyce’s Books, Portraits, Manuscripts, Notebooks, Typescripts, Page Proofs: Together With Critical Essays About Some of His Works. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 1997, ISBN 0-7734-8645-3. Edmund L. Epstein (Hrsg.): Mythic Worlds, Modern Words: On the Art of James Joyce/Joseph Campbell. Novato, CA: Josephe Campbell Foundation, New World Library, 2003, ISBN 978-1-57731-406-6. A. Nicholas Fargnoli, Michael Patrick Gillespie: Critical Companion to James Joyce: A Literary Reference to His Life and Work. Rev. ed. New York: Checkmark Books, 2006, ISBN 978-0-8160-6689-6. Gisele Freund, V.B. Carleton: Preface by Simone de Beauvoir. James Joyce: His Final Years. Harcourt, Brace & World, Inc., 1965. Library of Congress Catalog Card Number: 65-21029. Matthew Hodgart: James Joyce: A Student’s Guide. London and Boston: Routledge, 1978, ISBN 0-7100-8817-5. Ellen Carol Jones, Beja Morris (Hrsg.): Twenty-First Joyce. Gainesville: University Press of Florida, 2004, ISBN 978-0-8130-2760-9. Sebastian D. G. Knowles et al. (Hrsg.): Joyce in Trieste: An Album of Risky Readings. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3033-3. Frank C. Manista: Voice, Boundary, and Identity in the Works of James Joyce. Lewiston, NY: Edwin Mellen, 2006, ISBN 978-0-7734-5522-1. Laurent Milesi (Hrsg.): James Joyce and the Difference of Language. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2003, ISBN 0-521-62337-5. Nash, John. James Joyce and the Act of Reception: Reading, Ireland, Modernism. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2006, ISBN 978-0-521-86576-0. Patrick O’Neill: Polyglot Joyce: Fictions of Translation. Toronto and Buffalo: University of Toronto Press, 2005, ISBN 978-0-8020-3897-5. David Pierce: Reading Joyce. Harlow, England and New York: Pearson Longman, 2008, ISBN 978-1-4058-4061-3. Jean-Michel Rabate: Palgrave Advances in James Joyce Studies. New York: Palgrave Macmillan, 2004, ISBN 978-1-4039-1210-7. Robert Scholes: In Search of James Joyce. Urbana: University of Illinois Press, 1992, ISBN 0-252-06245-0. Michael Seidel: James Joyce: A Short Introduction. Malden, MA: Blackwell, 2002, ISBN 0-631-22702-4. Bruce Stewart: James Joyce. Very Interesting People series, no. 11. Oxford: Oxford UP, 2007, ISBN 978-0-19-921752-6. William York Tindall: A Reader’s Guide to James Joyce. London: Thames & Hudson, 1959, 1960, and 1963. Dubliners Bernard Benstock: Narrative Con/Texts in Dubliners. Urbana: University of Illinois Press, 1994, ISBN 978-0-252-02059-9. Harold Bloom: James Joyce’s Dubliners. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 978-1-55546-019-8. Bosinelli Bollettieri, Rosa Maria, Harold Frederick Mosher (Hrsg.): ReJoycing: New Readings of Dubliners. Lexington: University Press of Kentucky, 1998, ISBN 978-0-8131-2057-7. Oona Frawley: A New & Complex Sensation: Essays on Joyce’s Dubliners. Dublin: Lilliput, 2004, ISBN 978-1-84351-051-2. Clive Hart: James Joyce’s Dubliners: Critical Essays. London: Faber, 1969, ISBN 978-0-571-08801-0. Earl G. Ingersoll: Engendered Trope in Joyce’s Dubliners. Carbondale: Southern Illinois UP, 1996, ISBN 978-0-8093-2016-5. Margot Norris (Hrsg.): Dubliners: Authoritative Text, Contexts, Criticism. New York: Norton, 2006, ISBN 0-393-97851-6. Andrew Thacker (Hrsg.): Dubliners: James Joyce. New Casebook Series. New York: Palgrave Macmillan, 2006, ISBN 978-0-333-77770-1. A Portrait of the Artist as a Young Man Harold Bloom: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Chelsea House, 1988, ISBN 1-55546-020-8. Philip Brady, James F. Carens (Hrsg.): Critical Essays on James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: G. K. Hall, 1998, ISBN 978-0-7838-0035-6. Gerald Doherty: Pathologies of Desire: The Vicissitudes of the Self in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2008, ISBN 978-0-8204-9735-8. Julienne H. Empric: The Woman in the Portrait: The Transforming Female in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. San Bernardino, CA: Borgo Press, 1997, ISBN 978-0-89370-193-2. Edmund L. Epstein: The Ordeal of Stephen Dedalus: The Conflict of Generations in James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Carbondale: Southern Illinois UP, 1971, ISBN 978-0-8093-0485-1. Marguerite Harkness: Portrait of the Artist as a Young Man: Voices of the Text. Boston: Twayne, 1989, ISBN 978-0-8057-8125-0. William E. Morris, Clifford A. Nault (Hrsg.): Portraits of an Artist: A Casebook on James Joyce’s Portrait. New York: Odyssey, 1962. David Seed: James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: St. Martin’s Press, 1992, ISBN 978-0-312-08426-4. Weldon Thornton: The Antimodernism of Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man. Syracuse, NY: Syracuse UP, 1994, ISBN 978-0-8156-2587-2. Mark A. Wollaeger (Hrsg.): James Joyce’s A Portrait of the Artist as a Young Man: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2003, ISBN 978-0-19-515075-9. Hiromi Yoshida: Joyce & Jung: The „Four Stages of Eroticism“ in A Portrait of the Artist as a Young Man. New York: Peter Lang, 2007, ISBN 978-0-8204-6913-3. Exiles Ruth Bauerle, Connie Jo Coker: A Word List to James Joyce’s Exiles. New York: Garland, 1981, ISBN 978-0-8240-9500-0. John MacNicholas: James Joyce’s Exiles: A Textual Companion. New York: Garland, 1979, ISBN 978-0-8240-9781-3. Ulysses Bruce Arnold: The Scandal of Ulysses: The Life and Afterlife of a Twentieth Century Masterpiece. Rev. ed. Dublin: Liffey Press, 2004, ISBN 1-904148-45-X. Derek Attridge (Hrsg.): James Joyce’s Ulysses: A Casebook. Oxford and New York: Oxford UP, 2004, ISBN 978-0-19-515830-4. Bernard Benstock: Critical Essays on James Joyce’s Ulysses. Boston: G. K. Hall, 1989, ISBN 978-0-8161-8766-9. Harry Blamires: The New Bloomsday Book. Routledge, 1996, ISBN 0-415-13858-2 Enda Duffy: The Subaltern Ulysses. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1994, ISBN 0-8166-2329-5. Ellmann, Richard. Ulysses on the Liffey. New York: Oxford UP, 1972, ISBN 978-0-19-519665-8. Marilyn French: The Book as World: James Joyce’s Ulysses. Cambridge, MA: Harvard UP, 1976, ISBN 978-0-674-07853-6. Michael Patrick Gillespie, A. Nicholas Fargnoli (Hrsg.): Ulysses in Critical Perspective. Gainesville: University Press of Florida, 2006, ISBN 978-0-8130-2932-0. Samuel Louis Goldberg: The Classical Temper: A Study of James Joyce’s Ulysses. New York: Barnes and Noble, 1961 and 1969. Suzette Henke: Joyce’s Moraculous Sindbook: A Study of Ulysses. Columbus: Ohio State UP, 1978, ISBN 978-0-8142-0275-3. Terence Killeen: Ulysses Unbound: A Reader’s Companion to James Joyce’s Ulysses. Bray, County Wicklow, Ireland: Wordwell, 2004, ISBN 978-1-869857-72-1. Margaret MacBride: Ulysses and the Metamorphosis of Stephen Dedalus. Lewisburg, PA: Bucknell UP, 2001, ISBN 0-8387-5446-5. Bernard McKenna: James Joyce’s Ulysses: A Reference Guide. Westport, CT: Greenwood Press, 2002, ISBN 978-0-313-31625-8. John Mood: Joyce’s Ulysses for Everyone: Or How to Skip Reading It the First Time. Bloomington, IN: AuthorHouse, 2004, ISBN 978-1-4184-5105-9. Niall Murphy: A Bloomsday Postcard. Dublin: Lilliput Press, 2004, ISBN 978-1-84351-050-5. Margot Norris: A Companion to James Joyce’s Ulysses: Biographical and Historical Contexts, Critical History, and Essays From Five Contemporary Critical Perspectives. Boston: Bedford Books, 1998, ISBN 978-0-312-21067-0. William M. James Schutte: Index of Recurrent Elements in James Joyce’s Ulysses. Carbondale: Southern Illinois UP, 1982, ISBN 978-0-8093-1067-8. Jeffrey Segall: Joyce in America: Cultural Politics and the Trials of Ulysses. Berkeley: University of California, 1993, ISBN 978-0-520-07746-1. Paul Vanderham: James Joyce and Censorship: The Trials of Ulysses. New York: New York UP, 1997, ISBN 978-0-8147-8790-8. Thornton Weldon: Allusions in Ulysses: An Annotated List. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1968 and 1973, ISBN 978-0-8078-4089-4. Finnegans Wake Richard Beckman: Joyce’s Rare View: The Nature of Things in Finnegans Wake. Gainesville: University Press of Florida, 2007, ISBN 978-0-8130-3059-3. Sheldon Brivic: Joyce’s Waking Women: An Introduction to Finnegans Wake. Madison: University of Wisconsin Press, 1995, ISBN 978-0-299-14800-3. Luca Crispi, Sam Slote (Hrsg.): How Joyce Wrote Finnegans Wake: A Chapter-By-Chaper Genetic Guide. Madison: University of Wisconsin Press, 2007, ISBN 978-0-299-21860-7. Roland McHugh: Annotations to Finnegans Wake. 3rd ed. Baltimore: Johns Hopkins UP, 2006, ISBN 978-0-8018-8381-1. Len Platt: Joyce, Race and Finnegans Wake. Cambridge and New York: Cambridge UP, 2007, ISBN 978-0-521-86884-6. Siehe auch Zurich James Joyce Foundation Weblinks James Joyce from Dublin to Ithaca Exhibition from the collections of Cornell University A James Joyce Bibliography – bibliography for Joyce and his major works Einzelnachweise Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Irland) Roman, Epik Kurzgeschichte Lyrik Schriftsteller (Zürich) Schriftsteller (Triest) Person als Namensgeber für einen Asteroiden Ire Geboren 1882 Gestorben 1941 Mann
9781164220961 John Galt (1920) (Robert K. Gordon) 9781436575171 John Galt (1920) (Gordon, Robert K.) Anbieter, die das Buch mit der ISBN 9780548776995 ankaufen: Kleinster Preis: 12,19 €, größter Preis: 30,52 €, Mittelwert: 17,51 € Robert K. Gordon: John Galt (1920) - Taschenbuch 1920, ISBN: 0548776997 Taschenbuch, [EAN: 9780548776995], Kessinger Pub Co, Englisch, Englisch, Englisch, Kessinger Pub Co, Book, Kessinger Pub Co, Kessinger Pub Co, 54071011, Genres, 60447011, Architektur, Technik & Ingenieurswesen, 66034011, Belletristik, 56797011, Biografien & Erinnerungen, 58173011, Business, Karriere & Geld, 65981011, Comics, Mangas & Graphic Novels, 62991011, Computer & Internet, 54072011, Eltern & Familie, 56047011, Fachbücher, 57127011, Fantasy & Science Fiction, 65677011, Freizeit, Haus & Garten, 65140011, Geschichte, 64617011, Gesundheit, Geist & Körper, 59283011, Jugendbücher, 53817011, Kalender, 61180011, Kinderbücher, 64085011, Kochen & Genießen, 68333011, Krimis & Thriller, 59670011, Kunst & Fotografie, 54127011, Lernen & Nachschlagen, 55555011, Liebesromane & -erzählungen, 56535011, Medizin, 53965011, Musiknoten, 65108011, Outdoor, Umwelt & Natur, 63925011, Recht, 58645011, Reise & Abenteuer, 54682011, Religion & Esoterik, 69028011, Sachbücher, 65636011, Schwul & Lesbisch, 58390011, Sport & Fitness, 64226011, Unterhaltung & Kultur, 52044011, Englische & weitere fremdsprachige Bücher, 208623031, Taschenbuch, 208621031, Format (binding_browse-bin), 366250011, Refinements, 52044011, Englische & weitere fremdsprachige Bücher John Galt - neues Buch ISBN: 9780548776995 ID: 9780548776995 Robert K. Gordon, Paperback, English-language edition, Pub by Kessinger Publishing Company Books, , John-Galt~~Robert-Kay-Gordon, 999999999, John Galt, Robert K. Gordon, 0548776997, Kessinger Publishing Company, , , , , Kessinger Publishing Company MPN: , SKU 9780548776995 Versandkosten:zzgl. Versandkosten Gordon, Robert K: 2007, ISBN: 9780548776995 ID: 621100328 John Galt (1920) - gebrauchtes Buch ID: 699493195 ID: 561550055 EAN (ISBN-13): 9780548776995 ISBN (ISBN-10): 0548776997 Buch in der Datenbank seit 25.04.2008 18:01:25 Buch zuletzt gefunden am 27.03.2015 22:13:41 ISBN/EAN: 9780548776995 0-548-77699-7, 978-0-548-77699-5 "Sonnets and Short Poems (1906)", von "Baring, Maurice" (9780548776988) "Hill-Tracks (1918)", von "Gibson, Wilfrid Wilson" (9780548777008) "Mary Broome: A Comedy in Four Acts (1912)", von "Monkhouse, Allan" (9780548777015) "After Sunset (1804)", von "Watson, Rosamund Marriott" (9780548776964) "The Fairy Flute (1922)", von "Fyleman, Rose" (9780548777022) "Akra the Slave (1910)", von "Gibson, Wilfrid Wilson" (9780548776957)
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Novo - Feindrecht - die rechtsförmige Untergrabung des Rechts Was mit den Notstandsgesetzen Ende der 60er-Jahre seinen Anfang nahm, gewinnt vor dem Hintergrund des vorgeblich allgegenwärtigen Terrors eine ganz neue Dynamik. Das neue Sicherheitsverfassungsrecht verstetigt die Abkehr unserer Gesellschaft von ihrem freiheitlichen Selbstverständnis Die Vorstellung einer existenziellen Bedrohung durch einen asymmetrischen Krieg verleitet die aktuelle Sicherheitspolitik dazu, herkömmliche Grundsätze des Rechtsstaats prinzipiell infrage zu stellen. So hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble etwa die Anwendbarkeit der Unschuldsvermutung auf dem Gebiet der Terrorbekämpfung bestritten, und Bundeskanzlerin Angela Merkel meinte gar, die Trennung zwischen innerer und äußerer Sicherheit sei inzwischen ein überholtes Konzept. Das hergebrachte Staatsrecht sei nicht zugeschnitten auf heutige „Tendenzen zur Entgrenzung der Gefahr“.1 Der „globale Terrorismus“ habe eine Epoche des „permanenten Ausnahmezustands“ ausgelöst – so etwa der konservative Staatstheoretiker Otto Depenheuer, der laut Wolfgang Schäuble2 mit seinem paradigmatischen Traktat Selbstbehauptung des Rechtsstaates3 einen wichtigen Beitrag zum neuesten Stand der Diskussion geleistet haben soll. Der Angriff auf Grundprinzipien der Verfassung hat sich in der Gesetzgebung der letzten Jahre niedergeschlagen, und nicht zuletzt deshalb ist ein dauernder Konflikt mit dem Bundesverfassungsgericht entstanden. Die Verfassungsrichter haben ein Sicherheitsgesetz nach dem anderen – vom „Großen Lauschangriff“ und der präventiven Telekommunikationsüberwachung über das Luftsicherheitsgesetz bis hin zur Online-Durchsuchung und KfZ-Kennzeichenerfassung – für verfassungswidrig erklärt. Erst recht verweigern sich die Richter einer Legalisierung eines neuartigen Sicherheitsverfassungsrechts4: Denn indem Staat und Gesellschaft das weltpolitische Randphänomen verstreuter Terrorakte zu einem ideologisch aufgeladenen Politikum aufwerten, neigen sie zu einer dann auch rechtlich zementierten Preisgabe demokratischer Rechtsstaatlichkeit. Die irrationale Aufblähung des Terrorismus zu einer die Grundfesten unseres westlichen Lebensstils bedrohenden Angelegenheit setzt die Richter ihrerseits aber dem Vorwurf aus, den Staat zur Handlungsunfähigkeit zu verurteilen.5 Die Sicherheitspolitik ist inzwischen schon dazu übergegangen, den Sinn von demokratischen Verfassungen grundsätzlich anzuzweifeln: Sie „entschuldigt“ entsprechende Richtersprüche mit dem Hinweis, dass die Verfassungsinterpreten notwendig an ihren rechtlichen Grundkategorien festhalten müssten. Doch in der Stunde der Not sollten sich die Sicherheitsbehörden dann über die geschriebenen Interpretationen des papiernen Rechts einfach hinwegsetzen. Sicherheitsverfassungsrecht: Die irrationale Entgrenzung des Ausnahmezustands Hintergrund dieses Konflikts um die Herausbildung eines neuartigen Sicherheitsverfassungsrechts ist eine eher diffuse Bedrohungswahrnehmung, deren Irrationalität in der Vernachlässigung objektiver Risikoanalysen liegt. So entspringt etwa die landläufige fatalistische Annahme einer terroristischen Verfügung über Massenvernichtungswaffen eher einer Angstfantasie: Sie blendet die sehr hohen praktischen Hürden aus, die der Erlangung von Biowaffen oder Nuklearbomben und ihres Einsatzes durch nichtstaatliche Akteure entgegenstehen.6 Die Wahrnehmung des Terrors als existenzielle Bedrohung ist stark übertrieben. Entsprechend muss sich das Bundesverfassungsgericht mit der Behauptung auseinandersetzen, es handele sich bei der Konfrontation mit „dem Terror“ um einen Krieg; und der rechtfertige die Einführung kriegsrechtlicher Zustände in unsere innerstaatlichen Verhältnisse. Die Aufwertung des Terrorismus zu einer Art Gesetzgeber (siehe hierzu Interview mit Gerhart Baum in dieser Novo-Ausgabe) folgt daraus, dass man einer auf der ganzen Welt verstreuten Vielzahl von Terrorakten, die verschiedenste Ursachen haben, eine monolithische Wesenheit zuspricht.7 Kern der gegenwärtigen Feindpolitik ist die Schaffung eines Rahmens der erleichterten Einführung des Notstands durch ein Absenken der verfassungsrechtlichen Schwellen. Schon terroristische Anschläge irgendwo in Deutschland sollen hiernach den Verteidigungsfall einleiten, und obendrein soll gerade der Exekutive bei der Entscheidung über die Qualifizierung eines Ereignisses als Ausnahmezustand größeres Gewicht eingeräumt werden. Hier führt eine Politik des mentalen Ausnahmezustands zur Verrechtlichung eines alltäglichen Kriegszustands als neue gesellschaftliche Norm. Dies setzt sich dann auch fort auf der materiell-rechtlichen Ebene eines weiteren Ausbaus des Feindstrafrechts. Die Tendenz, verstärkt die Autorität freiheitlicher Verfassungen infrage zu stellen, verursacht dabei einen chronischen Konflikt mit dem Bundesverfassungsgericht. Ein neuartiges Sicherheitsverfassungsrecht würde dem Denken in den Kategorien des Notstands, das sowohl mit den Notstandsgesetzen Ende der 60er-Jahre und der Reaktion auf den RAF-Terrorismus in den 70er- und 80er-Jahren begann, eine gänzlich neue Brisanz verleihen. Zwar vollzog sich damals mit der formellen Verankerung des Verteidigungsfalls und den Anfängen einer feindstrafrechtlichen Antiterrorgesetzgebung zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik so etwas wie eine Institutionalisierung des Ausnahmezustands. Zugleich finden sich in dieser Zeit auch erste Ansätze einer vor allem prozessrechtlichen Beschneidung von Bürgerrechten. Doch waren in der RAF-Ära sowohl das Feindbild als auch die staatliche Reaktion klar umrissen und damit auch begrenzt. Überdies stellte die damalige Antiterrorpolitik, auch wenn sie schon damals zu gewissen Überreaktionen neigte, durchaus eine erfolgreiche Bewältigung der ersten „Bewährungsprobe“ der damals noch jungen Bundesrepublik dar. Heute aber, in der Ära des „Kampfes gegen den Terror“, geht eine ausufernde Gefahrenwahrnehmung mit einer tendenziellen Entgrenzung des Notstands einher: Der Staat lässt sich dabei seine Antiterrorpolitik von disparaten Terrorakten gleichsam diktieren. Die Ad-hoc-Gesetzgebung unserer Tage richtet sowohl unser Strafrechtsystem als auch das verfassungspolitische Gefüge am Terrorismus aus. Doch obwohl man dabei, juristisch betrachtet, das Leben der Bürger einer immer engmaschigeren Kontrolle unterwirft, weckt man zugleich immer wieder den Eindruck, die angeblich mutierenden Gefahren auch so nicht wirklich bewältigen zu können. Das so erzeugte chronische Empfinden von Unsicherheit wird zum Selbstläufer, der immer weitere Eingriffe nach sich zieht. Abkehr vom westlichen Verfassungsverständnis der Aufklärung Die Herausbildung eines Feindrechts im Inneren der Republik zwingt das Bundesverfassungsgericht zu einem Konfrontationskurs mit der gegenwärtigen Sicherheitspolitik. Die Einführung kriegsrechtlicher Kategorien in die innerstaatlichen Verhältnisse unterwandert den demokratischen Kernbestand der sozialen Ordnung; sie gefährdet die an den Prinzipien des Universalismus orientierte Vorstellung eines rechtlichen Zusammenschlusses freier und gleicher Menschen. Die Abkehr vom demokratischen Verfassungsverständnis der Aufklärung liegt zum einen darin, dass auf dem Gebiet des Strafrechts „Ausnahmen“ für bestimmte Sondergruppen ermöglicht werden sollen.8 Gerade auf diesem Rechtsgebiet, das bis heute das alleinige Monopol einschneidender und dauerhafter Freiheitsbeschränkungen innehat, vollzieht sich eine Abwendung vom allein legitimen Grundgedanken der Freiheitssicherung, der das Strafrecht trägt. Denn nun sollen für bestimmte Gruppen jene strengsten Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit nicht mehr gelten, die den Prozess eines dauerhaften Entzugs von Freiheit öffentlich begleiten und auf diese Weise berechenbare Neutralität ermöglichen. Auch für die große Zahl derjenigen, die nicht in den Kreis als gefährlich erachteter Personengruppen fallen, schwindet mit der Einführung eines Feindstrafrechts der freiheitliche Garantiecharakter strafrechtlicher Verfassungsnormen. Denn diese kommen nur dann zum Tragen, wenn sie sich auf alle Bürger erstrecken. Zwar sollen für diejenigen, die als „prinzipiell rechtstreu“ gelten, weiterhin das „Bürgerstrafrecht“ und jene damit verbundenen rechtsstaatlichen Segnungen gelten. Doch indem sich nun diejenigen, von denen der Staat meint, ihre Handlungen und Absichten richteten sich „prinzipiell und dauerhaft“ gegen unsere Rechtsordnung, einem „Feindstrafrecht“ gegenübersehen, dessen Zweck in der „Unschädlichmachung“ von Gefahrenquellen liegt, verliert das Strafrecht insgesamt seinen freiheitlichen Gehalt.9 Die im Feindstrafrecht liegende Tendenz zur Preisgabe der Universalität und Unabdingbarkeit aufgeklärter Rechtsprinzipien durch Einteilung der Gesellschaft in mehr oder weniger privilegierte Gruppen ist eine maßgebliche Ursache des aktuellen Konflikts zwischen Bundesverfassungsgericht und Politik. So kam auch Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio in einer Rede vor der Bundesakademie für Sicherheitspolitik auf das „Feindrecht“ zu sprechen: Er warnte vor einer „mal progressiv und ein andermal zweckrational effektiv daherkommenden Postmodernität“, die „uns womöglich ein neues Mittelalter der Gruppenprivilegien und Sonderrechte schmackhaft machen will“.10 Eine weitere Konfliktlinie, die für anhaltenden Streit zwischen Verfassungsrichtern und Regierung sorgen kann, ist die zunehmende konzeptionelle Einbettung der Sicherheitspolitik in eine erleichterte Veralltäglichung des Ausnahmezustands. Indem ein von Schäuble angestrebtes „Sicherheitsverfassungsrecht“ die Schwelle zur Einführung eines Kriegszustands herabsenken würde, bedeutete dies gerade in Zeiten eines angeblich dauerhaften „Krieges gegen den Terror“ eine kontinuierliche Verschlechterung der rechtlichen und ideellen Rahmenbedingungen des freiheitlichen Gemeinwesens. Denn Freiräume gelten in Gesellschaften, die sich existenziellen Bedrohungen ausgesetzt sehen, prinzipiell als gefährlich. In einem Klima des permanenten Ausnahmezustands sinkt die Wertschätzung demokratischer Willensbildungsprozesse, denen man schleppende Langsamkeit vorwirft; parallel wächst die Macht der Exekutiven und des Militärs. Fortsetzung des Krieges mit juristischen Mitteln Protagonisten eines Sicherheitsverfassungsrechts fordern die Einführung eines „neuartigen Präventionsrechts“, das „Elemente des Kriegsrechts“ aufnehmen müsse.11 Damit tragen sie einen imaginären Kriegszustand in die innergesellschaftlichen Verhältnisse hinein. Die Neutralität und Frieden stiftende Rolle des Rechts nimmt dabei Schaden. Auch das Strafrecht mutiert zu einer Fortsetzung des Krieges mit juristischen Mitteln.12 Der offizielle Erwartungsdruck, die richtigen Ergebnisse zu produzieren, lädiert die auf rechtsstaatliche Berechenbarkeit und Vorurteilslosigkeit bedachten Grundsätze eines fairen Strafverfahrens. Diese Entwicklung ist in den USA bereits erkennbar. Hier laufen einschneidende Handlungen der Sicherheitsorgane – von der Inhaftierung bis zur Tötung – teilweise völlig außerhalb justizförmiger Verfahren ab. Zudem deutet das Phänomen „Guantanamo“ auf die Etablierung einer kriegsförmigen Rechtsprechung hin, die sich außerhalb der herkömmlichen Jurisdiktion befindet und ihre Gefangene so lange festhalten will, bis sie ihre Unbedenklichkeit überzeugend dargelegt haben. Dass sich die Unterordnung der amerikanischen Strafjustiz unter die Prämissen des Antiterrorkrieges auch auf amerikanische Staatsbürger selbst erstreckt, zeigt der Fall des US-Amerikaners José Padilla. Er wurde unter dem Vorwurf, eine „schmutzige Bombe“ einsetzen zu wollen, monatelang der herkömmlichen US-Justiz entzogen. Nach juristischem Tauziehen landete er auf Geheiß des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten dann doch vor einem scheinbar regulären Gericht. Den Vorwurf der „schmutzigen Bombe“ hatte man inzwischen fallen gelassen. Dennoch setzte sich die Politisierung auch in die Strafjustiz fort: Nachdem eine Jury den Angeklagten Padilla nun einer nebulösen „terroristischen Verschwörung“ für schuldig sprach, lobte der amerikanische Justizminister Gonzales das Strafurteil von 17 Jahren Gefängnis als einen „Sieg im Krieg gegen den Terror“.13 Auch in Deutschland ist die Orientierung der Gesetzgebung an den Kategorien des Notstands mit all den möglichen Folgen einer Deformation der Justizpraxis dermaßen fortgeschritten, dass sich Bundesverfassungsrichter di Fabio genötigt sah, vor der gesetzgeberischen „Lust am antizipierten Ausnahmezustand“ zu warnen.14 Hier bezog er sich in erster Linie auf das Luftsicherheitsgesetz als den Versuch der Regelung einer vorweggenommenen tragischen Extremsituation. „Bürgeropfer“ auf dem Altar der „Sicherheit“ Das Denken in den Kategorien des Notstands ist heute so stark verbreitet, dass selbst das deutsche Grundgesetz in seiner Geltung angezweifelt wird. Der angesehene Staatsrechtler Josef Isensee stellt die Verfassung unter den Vorbehalt von „Normalitätserwartungen“, die sich heute an der „Unberechenbarkeit der existenziellen Gefahr“ brächen.15 Die Autorität des Bundesverfassungsgerichts steht neuerdings verstärkt unter Beschuss, denn es handelt sich den Vorwurf ein, in „autopoetischer“ Verleugnung der „Realität des weltweiten Bürgerkrieges“ die „Handlungsunfähigkeit“ des Staates herbeizujudizieren: Das Bundesverfassungsgericht fröne einem verantwortungslosen „Rechtsautismus“, meint Otto Depenheuer.16 Im Mittelpunkt der Diskussion steht das Konzept des „Bürgeropfers“: Neueste Gesetze verlangen vom Bürger, einen Tribut auf dem Altar der Sicherheit zu zollen. So ordnete das vom Bundesverfassungsgericht verworfene „Luftsicherheitsgesetz“ die Einbüßung des Lebens von Flugpassagieren an. Doch auch im Bereich des Alltags bildete sich mit den Sicherheitsgesetzen der letzten Jahrzehnte eine zunehmende Tendenz zu milderen Ausprägungen von „Bürgeropfern“ heraus.17 Dazu gehört sowohl die „Preisgabe“ der Privatsphäre als auch der Abbau von die Freiheit der Bürger sichernden Verfahrensgarantien, die mit einer Ausdehnung der Ermittlungs- und Überwachungsinstrumente der Sicherheitsbehörden einhergeht; hierzu passt auch die flächendeckende (Video-)Überwachung öffentlicher Räume. Neueste Sicherheitsgesetze nötigen den Bürger zur Abgabe und Speicherung seiner biometrischen Vermessungsdaten von Gesicht und Fingerabdrücken. Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung zwingt zur vorsorglichen Aufzeichnung der Telekommunikationsverhaltensmuster zwecks zukünftiger Kriminalitätsbekämpfung. Hier soll jeder einzelne Bürger, unabhängig davon, ob er sich bereits erwiesener Straftaten schuldig gemacht hat oder nicht, ob er verdächtig oder unverdächtig ist, einen Tribut für die auf künftige Aufklärungsarbeit der Sicherheitsbehörden bezogene „Sicherheitsvorsorge“ leisten. Das Ziel dieser Maßnahmen liegt in der durch alle Bürger vorsorglich ermöglichten lückenlosen Rekonstruktion aller Handlungsabläufe, die zur Aufklärung von Kriminalität beitragen können. Ausschluss pathologisierter Sondergruppen von universalistischen Rechtsprinzipien Im Klima des Ausnahmezustands schwindet der humanistische Universalismus freier und gleicher Bürger als unerlässlicher Kernbestand demokratischer Gesellschaften. Die Etablierung eines Feindstrafrechts unterläuft jenes rechtsstaatliche Strafrecht, das einst die grundsätzliche Mündigkeit seiner Rechtssubjekte verankerte. Heute steht der Gedanke der Sicherheit dermaßen im Mittelpunkt unseres gesellschaftlichen Selbstverständnisses, dass sich der Abbau von Verfassungsprinzipien als Einlösung eines „Grundrechts auf Sicherheit“ verkaufen lässt. Der eigentliche Angriff auf das humanistische Menschenbild der Aufklärung liegt in der Behandlung eines sich ausweitenden Kreises bestimmter Sondergruppen als verständigungsunfähige Wesen. Sie untergräbt die prinzipielle Idee menschlicher Freiheit: Denn immer mehr Personengruppen werden als pathologische „Gefahrenquellen“ betrachtet und fallen einer schleichenden juristischen Sonderbehandlung anheim. Die Qualität des freiheitlichen Rechtsstaats nimmt dabei großen Schaden. Das Feindstrafrecht unterläuft das im freiheitlichen Strafrecht verankerte humanistische Menschenbild der Aufklärung, denn es weitet die sehr enge Ausnahme des § 20 StGB, der den Kreis der „pathologisierten Unzurechnungsfähigen“ auf einen sehr kleinen Personenkreis mit gravierenden seelischen Störungen begrenzt, tendenziell auf einen sich ausdehnenden Kreis angeblich rechtsfeindlicher Individuen aus.18 So ist das Augenmerk der Feindpolitik auf Mitglieder von Sondergruppen gefallen, die – vom Terroristen über den Sexualstraftäter bis hin zum Mitglied der organisierten Kriminalität – ihren rechtlichen Personenstatus verwirkt hätten. So vollzieht sich mit dem Argument einer staatlichen Schutzpflicht gegenüber der übrigen Gesellschaft eine Abkehr vom Universalismus unteilbarer Rechtsprinzipien. Zwar meinen Befürworter des Feindstrafrechts, dass alle prinzipiell rechtstreuen Bürger weiterhin ihren Personenstatus behalten und untereinander die herkömmlichen Garantien des Rechtsstaats in Anspruch nehmen könnten. Und doch verliert der Rechtsstaat, indem er die Einführung von pathologischen Ausnahmen tendenziell zur Regel macht, seinen universalistischen Charakter; er kehrt sich von der grundsätzlichen Vorstellung der Vernunftbegabtheit der Menschen ab und gibt einer Betrachtungsweise Raum, die den Verlust verfassungsrechtlicher Verbürgungen aufgrund offizieller Annahmen legitimiert, wonach eine verdächtige Person nicht jene „kognitiven Mindestgarantien“ erfülle, die für die Behandlung als Person erforderlich seien. Der Strafrechtler Günther Jakobs meint, dass sich solche „Unpersonen“ aus den herkömmlichen Bindungen des Gesellschaftsvertrags verabschiedeten, die sich „in ihrer Haltung (etwa bei Sexualdelikten) oder in ihrem Erwerbsleben (etwa bei Wirtschaftskriminalität, Rauschgiftkriminalität oder sonstiger organisierter Kriminalität) oder durch eine Einbindung in eine Organisation (beim Terrorismus, bei organisierter Kriminalität, schon bei der Verbrechensverabredung, § 30 StGB) vermutlich dauerhaft, zumindest aber entschieden“ vom Recht abgewandt hätten.19 Wer also den offiziellen Verdacht auf sich lenkt, Angehöriger einer solchen Sondergruppe zu sein, hat die juristische Anerkennung seiner rechtlichen Kommunikationsfähigkeit verloren. Dann fällt er aus dem Rechtskreis der freien Gesellschaft: Er wird zum Objekt geheimer Ermittlungs- und Überwachungsmethoden; er kann schon dann festgesetzt werden, wenn die eigentliche Straftat, die er vermutlich begehen will, noch in einer unbestimmten Zukunft liegt. Denn die Strafe des Feindstrafrechts dient vor allem der Sicherung vor zukünftigen Taten, nicht der Ahndung vollzogener. Autokratische Vorfestlegung des Feindstatus’ Der Konflikt zwischen Bundesverfassungsgericht und Sicherheitspolitik entzündet sich nicht zuletzt daran, dass die Einführung juristischer Sonderkategorien das rechtstaatliche Gefüge als Ganzes beschädigt. Indem die Feindpolitik der letzten Jahre dazu übergegangen ist, durch eine Einbeziehung wachsender Kreise der Bevölkerung in die staatliche Überwachung eine Kategorie des milden Bürgeropfers einzuführen, sind von der Beschneidung von Freiheitsrechten nicht mehr nur sonderbare Randgruppen betroffen. Die Abkehr vom Prinzip der Unschuldsvermutung und die Anzweiflung des Wertes der „Privatsphäre“ haben Folgen für alle Menschen. Die Verfassungsprinzipien schwinden als Ganzes, wenn sie einmal ihren Garantiecharakter universalistischer Unteilbarkeit verloren haben. Denn von nun an kann kein Bürger mehr sicher sein, dass nicht auch seine Person in einen sich weitenden Kreis (verfassungs-)juristischer Ausnahmen gerät. Das liegt vor allem daran, dass die Entscheidung, ob jemand „Feind“ der Gesellschaft ist und ihm aus diesem Grunde herkömmliche Verfahren vorenthalten bleiben, außerhalb des rechtsstaatlichen Verfahrens fällt.20 Hier lassen sich autokratische Tendenzen erkennen, denn Feindstrafrecht bedeutet letztlich, dass Organe, die selber nicht mehr herkömmlichen Bindungen eines freiheitlichen Strafrechts unterliegen, von Fall zu Fall darüber entscheiden, ob über den dauerhaften Freiheitsentzug einer verdächtigen Person rechtsstaatliche Strafverfahren befinden sollen. Denn eigentlich sollen strafprozessuale Garantien bei jeder Person zum Tragen kommen, bevor die Schuld dann zweifelsfrei erwiesen ist. Indem vormals unteilbare Verfassungsgrundsätze für bestimmte Personengruppen nicht mehr gelten, verlieren sie auch ihren Garantiecharakter für alle anderen Bürger. Denn letztlich müssen begriffsnotwendig gerade jene Organe, die für den Ablauf feindstrafrechtlicher Verfahren vorgesehen sind und so nicht mehr den strengsten Grundsätzen herkömmlicher Strafverfahren unterliegen, auch selber über die Anwendung von verfassungsrechtlich verbürgten Grundsätzen entscheiden. Das Feindstrafrecht verrechtlicht daher sowohl die Auflösung der Privatsphäre als auch die Abkehr von der Unschuldsvermutung. Dem Verdächtigen bleibt kein Rückzugsraum eines „noch-nicht-sozial-relevanten“ Verhaltens; man betrachtet ihn als Gefahrenquelle und unterzieht ihn bei entsprechendem Verdacht einer staatlichen Ausforschung seines Privatlebens, die u.a. in Telefonabhöraktionen, Lauschangriffen inner- und außerhalb der Wohnung oder polizeilichen Beobachtungen liegen kann. Und das philosophische Problem des „zweifelsfreien Beweises“ einer auf die unbestimmte Zukunft gerichteten kriminellen Absicht umgeht man dadurch, dass man es mit der Unschuldsvermutung nicht mehr so ernst meint. Indem sich die Gesellschaft vom universalistischen Leitgedanken unteilbarer Verfassungsgrundsätze abwendet, ermöglicht sie es rechstaatsfremden Organen, Verdächtige in Sonderrechtssysteme zu transferieren; dort gilt die Privatsphäre wenig, und die „rechtlich eingehegte Unschädlichmachung“ menschlicher Gefahrenquellen lässt sich, da das Erfordernis des zweifelsfreien Beweises objektiv begangener Taten wegfällt, mit wachsender Willkür der Organe handhaben, die sich in ihrer Arbeit dem Krieg gegen den Terror widmen. Feindstrafrecht als Sonderrechtssystem Gegen „besonders gefährliche“ Personengruppen, darunter Mitglieder der „organisierten Kriminalität“ sowie Sexualstraftäter oder Terroristen, wird das Strafrecht weit in den Bereich der Vorbereitung vorverlagert, und die Strafe dient der „Sicherung vor zukünftigen Taten, nicht der Ahndung vollzogener“. So reagierte etwa der Gesetzgeber in den 70er-Jahren auf den RAF-Terrorismus mit dem § 129 a StGB, der Handlungen bestraft, die zwar keinen konkreten Schaden bewirken, von denen aber auszugehen sei, dass sie in einer noch unbestimmten Zukunft in terroristische Handlungen mündeten: das können Monate sein, vielleicht auch Jahre. Einen Rädelsführer oder Hintermann einer „terroristischen Vereinigung“ trifft eine gegenüber einem versuchten Totschläger nur marginal mildere Strafe, auch dann, wenn er die Vereinigung nur gründet oder sich in ihr betätigt. Das Feindstrafrecht ist nicht mehr Ergebnis einer konventionellen „Strafrechtsgesetzgebung“, sondern einer ausdrücklichen „Bekämpfungsgesetzgebung“. Feindstrafrecht bedeutet zudem einen Abbau prozessualer Garantien. Dieser deutet sich auch in der offiziellen Infragestellung des Prinzips der Unschuldsvermutung durch einen Bundesinnenminister an. Parallel hierzu werden den Sicherheitsbehörden weitreichende Ermittlungs- und Überwachungsinstrumente bereitgestellt. 1968–1984: Deutsche Notstandsgesetze und Antiterrorgesetze gegen die RAF Den ersten bedeutenden Schub hin zu einer verstärkten Sicherheitsorientierung der bundesrepublikanischen Gesellschaft bildeten die Notstandsgesetze Ende der 60er-Jahre, nachdem schon 1955 mit der Einführung einer „Wehr-Verfassung“ der Schutz gegen äußere Angriffe seine erste rechtliche Verankerung erfuhr. Die Notstandsgesetze wurden am 30. Mai 1968 vom Bundestag gegen den Widerstand der damaligen „außerparlamentarischen Opposition“ erlassen. Eine Änderung des Grundgesetzes fügte die „Notstandsverfassung“ ein, welche die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen (Naturkatastrophe, Aufstand, Krieg) sichern sollte. Mit der Reaktion auf den RAF-Terrorismus der 70er-Jahre setzte sich die Komponente des Notstands auch auf dem Gebiet „innerer terroristischer Feinde“ fort. Seitdem darf ein Angeklagter in einem Prozess höchstens noch drei Verteidiger haben. In großen Verfahren kann das eine empfindliche Behinderung sein, wenn mehrere Spezialisten als Verteidiger gebraucht werden, während auf der anderen Seite der Staatsanwaltschaft für verschiedene Detailfragen beliebig viele Vertreter handeln können. Seitdem darf zudem ein Anwalt nicht mehr als einen Angeklagten vertreten. Dieses Verbot der Mehrfachverteidigung hat zur Folge, dass in solchen Prozessen dem geschlossenen Block der Staatsanwaltschaft eine oft disparate Vielzahl von Verteidigern gegenübersteht, die schwer auf eine Linie gebracht werden können. Seit 1974 kann in besonderen Fällen gegen Angeklagte sogar in ihrer Abwesenheit verhandelt und ihren Verteidigern das ihnen erteilte Mandat gerichtlich entzogen werden. Mit dem Anti-Terror-Gesetz aus dem Jahre 1976 wurde mittels des berüchtigten § 129 StGB, der die „Bildung und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung“ bestraft, zum ersten Mal eine Strafnorm in das Gefüge des Strafrechts eingeführt, die das terroristische Vorfeld kriminalisiert und um die herum sich im Laufe der kommenden Jahrzehnte ein verzweigtes Anti-Terror-Sonderrechtssystem entwickelte. Korrespondierend mit dieser Strafnorm wurden bereits in der RAF-Ära bedeutende Beschneidungen strafprozessualer Rechte eingeführt. So reichte hier allein der Verdacht terroristischer „Bestrebungen“ für den Erlass eines Haftbefehls. Es bedarf seit dieser Zeit nicht mehr der Flucht- oder Verdunkelungsgefahr. Ebenso damit verbunden ist nun auch die sonst völlig unzulässige Überwachung des Schriftverkehrs mit dem Verteidiger. Anlässlich des „Deutschen Herbstes“, also der Entführung und Ermordung Hanns Martin Schleyers, wurde im Jahre 1977 das Kontaktsperregesetz erlassen. Nun konnte in „Notsituationen“ eine Regierung – ohne Richter – Gefangene vollständig isolieren, nicht nur von der Außenwelt, auch innerhalb der Anstalt und ohne jeden Kontakt zu ihren Verteidigern. Ein Jahr später wurde die Trennscheibe für Gespräche von Terrorverdächtigen mit ihren Anwälten vorgeschrieben: Man redet über Mikrofon oder durch kleine Löcher in der Panzerglasscheibe zwischen zwei Räumen. Anträge auf Ablehnung von Richtern wegen Befangenheit haben seit 1978 nicht mehr zur Folge, dass darüber sofort entschieden werden muss. Der betreffende Richter kann erst einmal weitermachen. Das wichtigste Recht des Verteidigers, sogenannte präsente Beweismittel – vorher nicht benannte Zeugen – in die Verhandlung einzuführen, ist beseitigt worden. Der Staatsanwalt darf dies weiterhin. Mit dem Gesetz zur Bekämpfung des Terrorismus aus dem Jahre 1986 reagierte die Politik der Regierungskoalition unter Bundeskanzler Helmut Kohl auf die Ermordung von Siemens-Direktor Beckurts und des Bonner Ministerialdirektors von Braunmühl. Hier führte man den Straftatbestand der „Anleitung zu Straftaten“ (§ 130 a StGB) ein. Als Reaktion auf die unkonventionellen Protestformen gegen Atomkraftwerke weitete man zudem den Straftatbestand der „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ insoweit aus, dass er von nun an auch Sachbeschädigungen umfasste. 9/11 – Politik des „permanenten Ausnahmezustands“ Die Terrorismusbekämpfungsgesetze aus den Jahren 2002 und 2003, das Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz aus dem Jahre 2006, das Luftsicherheitsgesetz und das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung sind Wegmarken auf dem Weg zu einem neuen Sicherheitsverfassungsrecht: Ausgedehnte Vorfeldtatbestände (Bestrafung ausländischer terroristischer Vereinigungen, Vorschläge zur Einführung eines EU-weiten Straftatbestands der „terroristischen Verschwörung“); eine ausdrückliche Verzahnung von Polizei und Geheimdiensten über das „Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum“ (GTAZ) und die Antiterrordatei; Gesetzesvorhaben zur Speicherung von Daten über die biometrische Gesichtsvermessung bis hin zum Telekommunikationsverhalten; „enttabuisierte“ Diskussionen und Gesetzesvorhaben über die Senkung der Schwelle zum Verteidigungsfall und zum Einsatz des Bundeswehr im Inneren. Die Bürger, die noch nicht verdächtig sind, werden in eine flächendeckende staatliche Überwachung einbezogen mit dem Ziel, jene noch unbekannten „tatsächlichen Anhaltspunkte“ für den Verdacht krimineller Handlungen zu finden, welche die Sicherheitsbehörden dann zu einem zielgenauen Einsatz von dem Feindrecht zugehörigen, unter Umständen in den Intimbereich eindringenden Ermittlungsmaßnahmen legitimieren. Darüber hinaus ist das Ziel einer tendenziell lückenlosen Speicherung des Kommunikations-, Bewegungs-, Geldtransaktions- und anderen Verhaltens aller auch bislang noch unverdächtigen Bürger, das in Gesetzen zur „vorsorglichen“ Speicherung von Telekommunikationsverbindungsdaten, Videoaufzeichnungen öffentlicher Räume, KfZ-Kennzeichen und Geldtransaktionen zum Ausdruck kommt, zudem noch die vorsorgliche Speicherung biometrischer Daten (Fingerabdrücke, Gesichtsvermessung), mit der Absicht verbunden, eine möglichst lückenlose Rekonstruktion eines auf eine kriminelle Tat bezogenen Werdegangs für den Fall zu ermöglichen, dass ein Bürger sich einer „erheblichen Straftat“ verdächtig macht. 1Vgl. Josef Isensee: „Not kennt Gebot“ in: FAZ, 21.1.08 2 Interview mit Wolfgang Schäuble in: Die Zeit, Nr. 30/07, 19.7.07 3 Otto Depenheuer: Selbstbehauptung des Rechtsstaates, Schöningh, Paderborn, München, Wien, Zürich 2007. 4 So nennt Otto Depenheuer die institutionelle Anpassung an den Epochenwechsel nach 9/11. 5 Vgl. Josef Isensee: „Not kennt Gebot“ in: FAZ, 21.1.08. 6 Es ist äußerst schwierig, überhaupt an atomare oder biologische Massenvernichtungswaffen heranzukommen, geschweige denn, diese dann wirksam einzusetzen. Die Vorstellung, biologische Waffen ließen sich im eigenen Keller herstellen, ist ein Kinderglaube. Überdies sind bei Atomwaffen die Sicherheitscodes so ausgestaltet, dass bei dem kleinsten Fehler beim Versuch, diese zu „knacken“, die Waffe endgültig unbrauchbar wird. Bisher ist auch kein Staat absehbar, der ein mühsam erlangtes Monopol an Massenvernichtungswaffen mit nichtstaatlichen Akteuren teilen möchte. Das gilt selbst für eine Theokratie wie Iran oder stalinistische Diktaturen wie Nordkorea. Auch hier haben rationale Motive ein viel zu hohes Gewicht, als dass man sich auf selbstmörderische Aktionen einließe. Und Pakistan franst zwar von seinen Rändern her aus, hat aber in sein Sicherheitssystem mannigfaltige Hürden gegen atomaren Diebstahl eingebaut. Auch „schmutzige Bomben“ sind schwierig herzustellen; zudem ist ihre objektive Gefährlichkeit nicht viel höher als diejenige konventioneller Bomben. 7 Vgl. Frank Furedi: Invitation to Terror. The Expanding Empire of the Unknown, Continuum, London, New York 2007. 8 Vgl. Günther Jakobs: „Bürgerstrafrecht und Feindstrafrecht“ in: HRRS 3/04. 9 Vgl. Michael Pawlik: „Der Terrorist will nicht resozialisiert werden“ in: FAZ, 25.2.08. 10 Udo Di Fabio, Rede vor der Bundesakademie für Sicherheit am 6.11.2007; ders.: „Der Westen muss Westen bleiben“ in: Die Welt, 12.11.07. 11 Vgl. Günther Jakobs: „Bürgerstrafrecht und Feindstrafrecht“ in: HRRS 3/04. 12 Vgl. Alejandro Aponte: „Krieg und Politik – Das politische Feindstrafrecht im Alltag“ in: HRRS 8-9/06. 13 s. FAZ v. 18.8.07. 14 Vgl. Michael Pawlik: „Der Terrorist will nicht resozialisiert werden“ in: FAZ, 25.2.08. 15 Vgl. Josef Isensee: „Not kennt Gebot“ in: FAZ, 21.1.08. 16 Otto Depenheuer: Selbstbehauptung des Rechtsstaates, Schöningh, Paderborn, München, Wien, Zürich 2007. 17 Vgl. Günther Jakobs: „Bürgerstrafrecht und Feindstrafrecht“ in: HRRS, 3/04. 18 Vgl. Arndt Sinn: „Moderne Verbrechensverfolgung – auf dem Weg zu einem Feindstrafrecht? “ in: ZIS 3/06, S. 113f. 19 Vgl. Frank Furedi: Invitation to Terror. The Expanding Empire of the Unknown, Continuum London, New York, 2007. 20 Vgl. Matthias Lehnert, „Wer den Tod liebt, der soll ihn auch haben“, in: Forum Recht, 3/05, S. 100.
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
26.05.19 06:55:02|Besucher online: 834|Konzerte:907|gerade gesucht: Max Andrzejewski - Hütte Angelika Niescier: Alto,- Sopran-Saxophon, Baßklarinette André Nendza: Kontrabass, Loop-delay, Bass-slitdrum, Blekete Mit ihrem 1999 gegründeten Duo realisieren Angelika Niescier & André Nendza ihre kammermusikalischen Ambitionen. Die erste CD "Holzlinienspiel" (Crecycle 01) verdeutlicht ein breites stilistisches Spektrum zwischen Jazz, folkloristischen Einflüssen, klassischer Musik und klanglichen Experimenten. Auch hinsichtlich der Instrumentation setzt das Duo auf Abwechslung. So werden neben Saxophon & Kontrabass auch Bassklarinette, Blekete, Bass-Slitdrum und Loop-delay geschmackvoll in die Kompositionen integriert. Mit dem facettenreichen Programm ihrer ersten CD konnten Angelika Niescier & André Nendza überall dort, wo Musik als besonderes Konzerterlebnis präsentiert wird, sowohl Publikum als auch Kritik überzeugen. So spielte das Duo u.a. beim Festival "Sax-No end" im Kölner Stadtgarten, den "Hildener Jazztagen", beim "Grenzklänge"-Festival in der Bonner Brotfabrik und auf den Internationalen Greitzer Jazztagen. Darüber hinaus übernahmen Niescier & Nendza die musikalische Rahmengestaltung bei der Verleihung des Künstlerinnenpreises NRW 2001. Hierbei kam es bei einem Lyrik-& Musik-Programm auch zu einer Zusammenarbeit mit Schauspielerinnen des Stadttheaters Krefeld. Derzeit erarbeitet das Duo ein Suite mit dem Titel "The poetry of rhythm - die Poesie des Rhythmus". Im Mittelpunkt werden dabei, wie der Name verdeutlicht, unterschiedliche Betrachtungen zum Thema Rhythmus und dessen Entwicklung stehen. "Ein Duo mit vielversprechender Zukunft " "JAZZTHING" Auf dieser Duo-CD entwerfen die beiden ein kreatives und kommunikatives musikalisches Kaleidoskop, in dem sie unterschiedliche Stimmungen und Formen einzufangen wissen." "INMUSIC" Die Aufnahme offenbart viele Feinheiten und ist irgendwo im Niemandsland zwischen Jazz, Folklore und Neuer Musik angesiedelt. "Meier - das Stadtmagazin Mannheim" Auf "Holzlinienspiel" erweisen sich Angelika Niescier und André Nendza als absolut virtuose, fantasievolle und harmonische Duospieler. Beide bevorzugen einen Stil, der fesselt, und eine Tonfärbung, die unter die Haut geht. "Stadt Revue Köln" ...ein frisches, experimentierfreudiges Projekt. "Ost-Thüringer Zeitung" Das Duo Angelika Niescier, Saxofon, und André Nendza, Bass, begeisterte mit seiner gefühlvollen wie anspruchsvollen Klangsprache. "Bonner Generalanzeiger" Ein Duorecital auf hohem spieltechnischen und improvisatorischen Niveau, das Jazzgestus, Elemente der modernen E-Musik und Adaptionen polnischer Folklore in sich vereinte. Beide benutzten ausschließlich eigene Kompositionen mit einer außerordentlichen Virtuosität bei sehr komplizierten Strukturen, aber auch in einem Umgang miteinander, als spielten sie schon eine Ewigkeit zusammen. Ein Jazz-Abenteuer mit extravaganten Einlagen aus indischer und klassischer Musik, nie laut, aber in verschiedenen Dynamiken.
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
20 Minuten - «Anfang 20 hatte ich eine Quarterlife Crisis» - Schweiz 30. Oktober 2015 14:01; Akt: 30.10.2015 15:02 Print von Yves Schott - Er gilt als eines der grössten Schweizer Comedy-Talente. Bei 20 Minuten erhält Joël von Mutzenbecher nun seine eigene Show. Joël freut sich auf seine Online-Show «Alles von Mutzenbecher». Der 27-jährige Basler meint: «Anfang 20 hatte ich eine Art Quarterlife-Crisis. Aber seit ich Stand-up mache, geht es mir gut, das ist wie eine Art Therapie.» Joël im Newsroom von 20 Minuten: «Es bringt nichts, eine Rolle zu spielen. Trends wie Paul Panzer verschwinden bald wieder. Ein Dieter Nuhr hingegen, der als sich selber auf die Bühne steht, wird nie langweilig.» Joël von Mutzenbecher auf der Bühne (Quelle: YouTube/Joël von Mutzenbecher). «Das Supertalent 2015»: Drei Mal «Ja» für Schweizer Horror-Turner Filme statt Episoden: «Gilmore Girls» kommt zurück – bei Netflix Bildstrecken «South Park»: Volljährig aber nicht erwachsen edith am 30.10.2015 16:13 via Diesen Beitrag melden ich finde den jungen mann genial.. er hat auch die woche glanz und gloria erfrischend neu und anders moderiert.. es waren jeweils witzig genussvolle 15 minuten... Alicia am 30.10.2015 14:43 via Diesen Beitrag melden Hab noch nie was von ihm gehört.. .. wäre aber mal was anderes ein schweizer Comedian - viel Glück also! Altebekannte am 30.10.2015 21:13 via Diesen Beitrag melden Ich wünsche Joël einfach alles Gute und viel Erfolg. Es braucht viel Kraft sich auf der Bühne selber zu produzieren. Ich hoffe sein Humor trägt ihn weit. Albert Moser am 02.11.2015 10:08 Diesen Beitrag melden Joèl Mutzenbecher. Ja der ist wirklich GUT! Hat sich auch bei G+G gut gemacht. Jung und Frisch. Wünsche Ihm alles gute dieser Erde! Max und Moritz am 01.11.2015 00:06 via Diesen Beitrag melden Fünfliber ins Kässeli Also, G&G hast Du grandios moderiert, ein Genuss. Meine Familie und ich werden ganz bestimmt an einen Deiner Auftritte kommen. Elo am 31.10.2015 08:38 via Diesen Beitrag melden Sein Glanz und Gloria auftritt, war besser als der, sämtlicher anderen Moderatoren. Das bedeutet wohl für ihn, dass man ihn nie wieder ans moderieren lässt. Jetzt zappe ich wieder durch g&g durch sollte ich mal versehentlich draufkommen. Diese Moderatoren sind nicht zum aushalten. Dio15 am 31.10.2015 00:57 via Diesen Beitrag melden was paul panzer wird mal langweillig??? von wo nimmt er sich das recht sowas zu behaupten? Nie nie wird auch nur halb so gut wie paulchen... dave am 30.10.2015 22:04 via Diesen Beitrag melden Auf allen drei Fotos genau der gleiche Gesichtsausdruck. Gut eingeübt, aber sehr langweilig.
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Der Kanzler »inferior«, die Volkspartei bald »ein toter Ast am Baum der Geschichte«, unten herrscht der »Tiefe Staat«: Erwin Riess zeichnet auf Seite 3 dieser Versorgerin ein düsteres Bild von Österreich im Herbst 2014. Schon trostlos. Also Musik. Doch halt: »Wer nur etwas von Musik versteht, versteht auch davon nichts.«, sagt Hanns Eisler. Und so werfen auch die Texte in unserem kleinen Musik-Schwerpunkt den Blick verstärkt auf das »Außermusikalische«, das Gesellschaftliche. Der Komponist Clemens Nachtmann sieht auf Seite 5 in den Vermittlungsformen des Kulturbetriebs kaum eine Chance, Neue Musik tatsächlich zu erfahren. Über das Verhältnis von Musik und Film, insbesondere die Verwendung von Verfahrensweisen der Neuen Musik schreibt Magnus Klaue auf Seite 7. Wie in einer Art Talkshow lässt Gerhard Scheit auf den Seiten 8 und 9 in seinem Text über den »Postmodernen Parsifal« heutige Stars der »Philosophen-Szene«, allesamt bedenkliche Wagnerianer, auftreten. Die Möglichkeiten des Musikmachens als feministische DIY-Strategie in Zeiten des Neoliberalismus befragt Kristina Pia Hofer auf Seite 12. Der Ethnologe Felix Riedl hat sich durch eine Fülle von neueren psychoanalytischen Filminterpretationen gelesen und fand darin vielfach »den Optimismus einer von Marx-Lektüre und kritischer Theorie gereinigten Psychoanalyse« (Seite 11). Über eine der Entdeckungen Freuds, die Bisexualität von Mann und Frau, und deren Verdrängung schreibt Renate Göllner, Mitherausgeberin von Mit Freud. Gesellschaftskritik und Psychoanalyse, auf Seite 10. Im September haben sich mehr als 55 Prozent der Schotten gegen eine Loslösung von Großbritannien ausgesprochen. Richard Schuberth rät anlässlich des Referendums, dem Mythos eines »linken Nirvanas nördlich des Tweed« nicht auf den Leim zu gehen. Von Stepan Grigat sind in den letzten Jahren viele Beiträge zu Israel, Antisemitismus und Antizionismus in der Versorgerin erschienen. Sein neues Buch Die Einsamkeit Israels rezensiert Florian Markl auf Seite 15. Lisa Bolyos schreibt auf Seite 17 über die Flucht von Emmanuel Mbolela vom Kongo nach Europa und über die Anstrengungen, das Recht auf einen sicheren Fluchtweg durchzusetzen. Über den »Eiertanz« um »Social Freezing« berichtet Svenna Triebler auf Seite 19. Vor wenigen Tagen hat die Wimmer Medien seine »Nachrichten« eine Attacke gegen Dorf TV reiten lassen, wie man sie eigentlich kaum für möglich gehalten hätte. Otto Tremetzberger über das Wie und Warum auf Seite 20. Erfreuliches zum Beschluss: Seit dieser Ausgabe verstärken Tanja Brandmayr – sie stellt dieses Mal den Schriftsteller Christian Steinbacher (S. 21) vor – und Claus Harringer die Redaktion. Claus Harringer hat das Treiben der »Wahnwichtel« (J. Ditfurth) auf dem Linzer Hauptplatz beobachtet (S. 14). Auch das muss es offensichtlich in dieser Stadt geben.
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Freiheit durch Selbständigkeit - JakBlog Veröffentlicht voncjakubetz 3. August 2009 Veröffentliche einen Kommentar zu Freiheit durch Selbständigkeit Veröffentlicht voncjakubetz 3. August 2009 Veröffentlicht inLESETIPP
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Romana Herzensbrecher: Ein charmanter Playboy ebook | Weltbild.de Romana Herzensbrecher: Ein charmanter Playboy Schreiben Sie den ersten Kommentar zu "Romana Herzensbrecher: Ein charmanter Playboy". Bestellnummer: 104181326 Produktinformationen zu „Romana Herzensbrecher: Ein charmanter Playboy (eBook / ePub)“ 2018, 144 Seiten, Deutsch, Verlag: Cora Verlag, ISBN-10: 373374473X, ISBN-13: 9783733744731, Erscheinungsdatum: 12.07.2018 Kommentare zu "Romana Herzensbrecher: Ein charmanter Playboy" Jazmín: El valor de un millonario (eBook / ePub) Jazmín: Una vida por delante (eBook / ePub) Jazmín: Persiguiendo una ambición (eBook / ePub) Weitere Empfehlungen zu „Romana Herzensbrecher: Ein charmanter Playboy (eBook / ePub)“ 0 Gebrauchte Artikel zu „Romana Herzensbrecher: Ein charmanter Playboy“
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Sparkassenfiliale St. Peter, Klagenfurt 2. Platz « Dietger Wissounig Architekten – Architektur und Städtebau
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Hanswurst : Studien zum Lustigmacher auf der Berufsschauspielbühne in Deutschland im 17. und 18. Jahrhundert. PDF By author Asper, Helmut G.: last download was at 2017-04-03 02:15:04. This book is good alternative for Hanswurst . Download now for free or you can read online Hanswurst : Studien zum Lustigmacher auf der Berufsschauspielbühne in Deutschland im 17. und 18. Jahrhundert. book. Hanswurst Doktor nolens, volens oder Was thut nicht Weiberrache! Posse. 2. Aufl PDF By author Wilhelm Christoph Sigmund Mylius last download was at 2016-09-24 52:34:31. This book is good alternative for Hanswurst . Download now for free or you can read online Hanswurst Doktor nolens, volens oder Was thut nicht Weiberrache! Posse. 2. Aufl book. Hanswurst lebt noch, PDF By author Dietrich, Margret und Wolfgang Greisenegger: last download was at 2017-03-22 54:55:01. This book is good alternative for Hanswurst . Download now for free or you can read online Hanswurst lebt noch, book. Hanswurst lebt noch. PDF By author Dietrich Margret ; Erste Österreichische Spar Casse Hrsg last download was at 2016-12-13 26:32:42. This book is good alternative for Hanswurst . Download now for free or you can read online Hanswurst lebt noch. book. Hanswurst und das Zaubertheater PDF By author Wiener Stadt- und Landesbibliothek last download was at 2016-07-07 30:14:07. This book is good alternative for Hanswurst . Download now for free or you can read online Hanswurst und das Zaubertheater book. Hanswurst Und Der Staat PDF By author Scheit, Gerhard last download was at 2016-10-23 17:48:01. This book is good alternative for Hanswurst . Download now for free or you can read online Hanswurst Und Der Staat book. Hanswurst und die Feenwelt PDF By author Walter Zitzenbacher last download was at 2016-11-22 08:43:16. This book is good alternative for Hanswurst . Download now for free or you can read online Hanswurst und die Feenwelt book. Hanswurst und die Feenwelt. Von Stranitzky bis Raimund PDF By author Zitzenbacher, Walter last download was at 2017-03-19 22:15:33. This book is good alternative for Hanswurst . Download now for free or you can read online Hanswurst und die Feenwelt. Von Stranitzky bis Raimund book. Hanswurst und die Feenwelt. Von Stranitzky bis Raimund. (= Stiasny-Bücherei, Bd. 1005)., PDF By author Zitzenbacher, Walter. last download was at 2016-07-15 49:00:02. This book is good alternative for Hanswurst . Download now for free or you can read online Hanswurst und die Feenwelt. Von Stranitzky bis Raimund. (= Stiasny-Bücherei, Bd. 1005)., book. Hanswurst Von Salzburg Mit Dem H Lzernen Gat PDF By author Johann Friedrich Schink last download was at 2017-03-18 44:54:50. This book is good alternative for Hanswurst . Download now for free or you can read online Hanswurst Von Salzburg Mit Dem H Lzernen Gat book.
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
VK Live Veranstaltungskalender Kino Theater Party / Disco Musik Kinder Feste Sport Kunst Literatur Specials Profi-Suche Veranstaltung eintragen Vorverkaufsstellen Gastronomie Satourday und Kinderprogramm Am Satourday (jeweils der letzte Samstag im Monat) können Familien mit Kindern bei freiem Eintritt zu gemeinsamen Entdeckungstouren in verschiedene Frankfurter Museen aufbrechen. Kostenlos werden spezielle Führungen, Workshops und andere Aktionen angeboten. Unter dem Titel „Schabbat Schalom!“ steht das kostenlose Satourday-Programm am kommenden Samstag, 31. Januar, im Jüdischen Museum. „Jugend forscht“ im Senckenberg Im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt zeigen junge Talente am Freitag, den 6. Februar, ihre Ideen beim 50. Regionalwettbewerb „Rhein-Main West“ von „Jugend forscht“. Von 14 bis 15 Uhr sind Museumsbesucher herzlich dazu eingeladen, sich die Projekte der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von morgen anzusehen. „Einzimmerwohnklo“- Führung im Exotarium Von Oktober bis März ist das Exotarium im Frankfurter Zoo an jedem letzten Freitag im Monat durchgehend bis 21 Uhr geöffnet. Für Interessierte werden Führungen zu wechselnden Themen angeboten. Am 30.1. geht es darum, wie eine Fischwohnung angelegt werden sollte. » mehr Kulturelle Highlights in Frankfurt Welche Feste und Ausstellungen stehen im ersten Halbjahr 2015 in Frankfurt an? Hier finden Sie eine Kultur- und Veranstaltungsvorschau für das erste Halbjahr 2015. Tausch-Basar: Kleidchen, wechsle Dich… Am 27. Februar findet der große Mamikreisel Tausch-Basar by hessnatur zum ersten Mal in Frankfurt, in der Orangerie im Günthersburgpark, statt. Dort können nicht mehr gebrauchte Kinderkleidung, Umstandsmode, Spielsachen und Accessoires gegen Tauschtaler eingetauscht werden. Diese können dann wiederum zum "Kauf" anderer Sachen eingewechselt werden. » mehr A horse is a horse - of course, of course Das Senckenberg-Museum zeigt bis zum 15. März eine Ausstellung des berühmten französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand mit erstaunlichen Fotografien von Pferden aus aller Welt. Vorgestellt werden verschiedene Pferderassen, die Anfänge ihrer Entstehung und ihre Ausbreitung aus der eurasischen Steppe bis in alle Teile der Welt. Ein besonderer Focus liegt auch auf der Beziehung Pferd Mensch. Die MMK Highlights 2015 Das Museum für Moderne Kunst hat sein Programm für 2015 vorgestellt. Mit "Flow My Tears, the Policeman Said" kommt ab Januar Hassan Khan ins MMK3. Isa Genzken gehört
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Erstaunlich: Die Astrologen von Katharina von Medici, Das Loiretal, ein Ausflug nach Frankreich Erstaunlich: Die Astrologen von Katharina von Medici Ihren Beinamen „schwarze Königin“ verdankte Katharina von Medici ihrem großen Interesse für Esoterik und Astrologie. Schloss Chaumont war daher Schauplatz einer legendären Szene, bei der man ihr das Ende der Dynastie der Valois vorhersagte. Die seit ihrer Kindheit abergläubische Katharina von Medici umgab sich gerne mit Magiern und Astrologen. Zu den bekanntesten unter ihnen zählten Cosimo Ruggieri und Nostradamus. Als Teil des Hofstaats waren die Wahrsager in die Staatsgeschäfte eingebunden und begleiteten die Königin auf ihren Reisen. Beim Empfang des Florentiners Ruggieri auf Schloss Chaumont ereignete sich eine legendäre Szene. Hier sagte er der schwarzen Königin das Ende der Dynastie der Valois zugunsten des Hauses Bourbons voraus. Für seine Wahrsagung nutzte er erstaunliche magische Kräfte. In einem Spiegel ließ er die Gesichter der drei, für die Krone bestimmten Söhne der Königin erscheinen. Jedes Gesicht sollte sich so oft um sich selbst drehen, wie Jahre, die der Prinz regieren sollte. Der Kopf ihres ältesten Sohnes Franz II. drehte sich nur einmal und verschwand. Und tatsächlich starb er nur ein Jahr später. Ihr zweiter Sohn, der künftige König Karl IX., drehte sich dreizehnmal um sich selbst. Dies entsprach den dreizehn, ihm noch verbleibenden Lebensjahren. Der Kopf Heinrich III. drehte sich fünfzehn Mal: die Zahl der Jahre, die er herrschte, bevor die Krone an Heinrich von Bourbon (Heinrich IV.) ging. Ob Mythos oder Wahrheit wird man nie erfahren. Wahr aber ist, dass der Astrologe tatsächlich auf dem Schloss weilte, denn eines der Zimmer, in dem sich sein vermutliches Porträt aus dem 17. Jh. befindet, ist nach ihm benannt.
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Japanische Kunst: Geschichte, Typen, Stile Japanische Kunst: Geschichte, Typen, Stile 1 564 Automatische übersetzen Die Bearbeitung dieses Abschnitts ist noch nicht abgeschlossen Hier finden Sie eine kurze Einführung in die Ursprünge, Einflüsse und die historische Entwicklung von fünf wichtigen Arten der bildenden Kunst aus Japan. Zum Einfluss japanischer Ukiyo-e-Drucke und anderer dekorativer Kunst auf europäische Künstler siehe: Japonismus (c.1854-1900). Keramik von Jomon "Jomon" ist der Name, der gegeben wird alte Töpferei hergestellt in Japan in der Epoche von prähistorische Kunst das heißt, alle Tongefäße, Gefäße und dekorativen Keramikfiguren, die von 14.500 v. Chr. bis etwa 100 v. Chr. hergestellt wurden. Die Jomon-Kultur beginnt also in der Ära von Paläolithische Kunst und setzt sich fort während der Periode von Neolithische Kunst (10.000-2.000 v. Chr.). In der Tat wird der Begriff "Jomon" jetzt verwendet, um sich auf die gesamte Zeit des Japanischen zu beziehen Steinzeit Kunst . Um zu sehen, wie Jomon-Keramik in die Chronologie der Keramikherstellung auf der ganzen Welt passt, siehe: Keramik-Timeline (26.000 v. Chr. – 1900). Jomon-Schiffe wurden mit ziemlicher Sicherheit von beeinflusst Chinesische Keramik , die seitdem kontinuierlich produziert worden waren Xianrendong Cave Pottery (18.000 v. Chr.) Und Yuchanyan Höhlentöpferei (16.000 v. Chr.). Um 14.500 v. U. Z. verbreiteten sich chinesische Techniken über die Grenze nach Sibirien, wie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigte Amur River Basin Keramik , aus dem Jahr 14.300 v. Chr., und überquerte wahrscheinlich auch das Japanische Meer nach Honshu. Jedenfalls wissen wir, dass zu dieser Zeit auch die japanische Töpferei begann, wie aus den Radiokarbondaten hervorgeht, die an den ältesten Standorten von Jomon erhalten wurden, nämlich: Standort Odaiyamamoto I (Tohoku) (14.540 v. Chr.); Fukui-Höhle (Kyushu) (14.000 v. Chr.); und Kamino (Kanto) (13.500 v. Chr.). Jomon Keramik entwickelt über sechs Perioden: Incipient Jomon 14500-8000 BCE; Initial Jomon 8000-5000 BCE; Early Jomon 5000-2500 BCE; Middle Jomon 2500–1500 v. Spätes Jomon 1500-1000 v. Final Jomon 1000-100 v.Chr. Um zu sehen, wie japanisch Antike Kunst , passt in die Entwicklung des Kunsthandwerks auf der ganzen Welt, siehe: Prähistorische Kunst Timeline (von 2, 5 Millionen v. Chr.). Der frühe Jomon keramische Kunst wurde aus unraffiniertem Ton hergestellt, der bei Lagerfeuern im Freien niedrig gebrannt wurde. Die Gefäßformen beschränkten sich auf einfache Schalen und Gläser mit spitzem oder rundem Boden, während sich die Dekoration auf Seilmarkierungen an den Außenflächen beschränkte. Mit der Entwicklung des Neolithikums wurde die Töpferei jedoch verfeinert. (Siehe auch: Jungsteinzeit in China : 7500-2000 v. Chr.) So wurden die Gefäße in ihrer Form vielfältiger und enthielten flache Böden und reich verzierte Verzierungen. Die Brenntechniken wurden verbessert und primitive Brennöfen eingeführt, während soziale Veränderungen zu einer größeren Nachfrage nach neuen Sortimenten keramischer Objekte führten. Zu gegebener Zeit wurden neue Gefäßtypen für religiöse oder rituelle Zeremonien geschaffen. Der mittlere und späte Jomon war Zeuge der Verbreitung von "dogu" -Tonfiguren – einer Reihe von anthropomorphen Figuren, einschließlich seltsamer "brillenäugiger" Formen (siehe Bild links). Kunst der buddhistischen Tempel Japan ist eine Schatzkammer einiger der größten der Welt Skulptur , so gut wie alles buddhistisch und zunächst stark von Prototypen abhängig Chinesische Kunst . Die mittelalterliche buddhistische Kunst in Japan ist jedoch oft viel besser erhalten als in China oder Korea, und aufgrund des Fehlens entsprechender Beispiele ist es oft schwierig, zu entscheiden, ob ein bestimmtes Stück davon stammt religiöse Kunst wird importiert oder von einem einheimischen Japaner oder von einem Einwanderer. Die japanische Geschichte vor dem Buddhismus gliedert sich in drei Epochen: Jomon (ca. 7500-200 v. Chr.), Yayoi (200 v. Chr. – 200 n. Chr.) Und Tumulus (200-600 n. Chr.) überlebt. Die neolithischen Jomon- Figuren bestehen aus grauem und rotem Steingut. Ihre Körperzüge sind mit Graten und flachen Einschnitten versehen. Große runde Augen geben dem abstrahierten Bild Leben. Die Tumulus- Periode hat ihren Namen von den großen Grabhügeln, die von ihren Herrschern errichtet wurden und um die sich Mengen befinden von Haniva wurden gefunden – Keramikzylinder mit Figuren von Gefolgsleuten, Frauen, Tieren und Häusern. Nach einem alten Text war Haniva ein Ersatz für die lebenden Menschen und realen Gegenstände, die früher die Großen ins Grab begleitet hatten – obwohl die Archäologie dies nicht bestätigt hat. Die erste Welle buddhistischen Einflusses kam aus dem Königreich Paekche in Korea nach Japan. Es wird berichtet, dass der koreanische König dem Kaiser von Japan 538 ein Bild des Buddha in Goldbronze schickte. Der Kaiser erklärte, er sei zutiefst bewegt von der tiefgreifenden buddhistischen Lehre, aber weil Pestilenz auf ihn zukam, wurde das Geschenk in einen Kanal geworfen. Es gibt jedoch mehr Bilder und dann Künstler (einschließlich eines bekannten Meisters, Tachito, aus China – siehe Chinesische buddhistische Skulptur ), und Ende des sechsten Jahrhunderts begrüßte Prinz Shotoku, Regent von Japan, den Buddhismus offen. Damals wurde unter anderem das berühmte Kloster Horyu in der Region Nara gegründet, und es entstanden Bilder in großer Zahl. Anfangs beschränkte sich die buddhistische Skulptur auf einige wenige Themen – Shaka (der historische Buddha), Yakushi (der heilende Buddha), Miroku (oder Maitreya, der Buddha der Zukunft), Kwannon oder Kannon (der Bodhisattva des Mitgefühls) und der Wächter Könige von Norden, Osten, Süden und Westen. Zwei buddhistische Trinitäten (der Buddha flankierte von zwei Bodhisattvas) Bronze- werden von der Hand von Tori, Enkel des Einwanderers Tachito, aufgezeichnet, der für sie mit einem höheren sozialen Status belohnt wurde. Der Stil dieser frühen japanischen Skulptur leitet sich eindeutig von chinesischen Beispielen ab (vergleiche zum Beispiel die von Longmen und Yungang), die oft über Korea nach Japan gebracht wurden – wie bei "The Kudam (Paekche) Kannon", das traditionell zugeschrieben wird ein koreanischer Künstler. Die Formen sind etwas steif und länglich, zu sanft abgestuften Flächen geglättet, die mit einer Kalligraphie aus herabhängenden Falten und anmutigen Faltenenden versehen sind. (Hinweis: Informationen zur Verbreitung des chinesischen Kunsthandwerks in Ostasien finden Sie unter: Koreanische Kunst .) Einzelheiten zur frühen chinesischen buddhistischen Kunst finden Sie unter: Kunst der sechs Dynastien (220-589) und Sui-Dynastie Art (589 & ndash; 618). Während des siebten und achten Jahrhunderts, Holz wurde ein beliebtes Medium der japanischen Bildhauer. Es wurde geschnitzt und poliert, um sanfte Konturen zu erhalten, die durch lineare Muster mehr oder weniger belebt wurden. (Siehe auch: Jade schnitzen .) Eines der schönsten Beispiele dieser Zeit ist jedoch Bronze, die kolossale freistehende buddhistische Dreifaltigkeit im Yakushi-Tempel in Nara, wahrscheinlich aus dem frühen 8. Jahrhundert. Die Vorhanglinien drehen sich frei um das prächtige und massive Yakushi; Auch die Bodhisattvas sind prall und verkörpern Eleganz. Solche riesigen Bilder, die wahrscheinlich direkt von chinesischen Tang-Prototypen stammen und jetzt verloren gehen, wurden in der Nara- Zeit (710-84) häufig von jeder Provinz bestellt, um den Tod einer Pest, den Beitritt eines Kaisers usw. zu feiern. Eine, die im Todai-Tempel in Nara überlebt hat, besteht aus fast fünf Tonnen Metall, obwohl die Figuren hohl sind und nach der Wachsausschmelzmethode gegossen wurden. Eine Anleitung zu den ästhetischen Prinzipien der orientalischen Kunst, die sich in Malerei, Skulptur und zahlreichen Handwerken in China widerspiegeln, finden Sie unter: Traditionelle chinesische Kunst: Merkmale . Eine weitere Ader der Skulptur aus ungebranntem Ton tauchen in den frei modellierten kleinen Figuren der Trauerjünger auf dem Tableau des Todes des Buddha (711) im Kloster Horyu auf. Jeder Jünger ist als ein eigenständiges Individuum konzipiert. Ein ähnlicher Realismus greift das großartige Trockenlackporträt des chinesischen Mönchs Ganjin auf, Gründer des Toshodai-Klosters, der in Japan weithin als eine Art Heiliger verehrt wird. Aus China scheint er Künstler und eine neue Welle des Einflusses mitgebracht zu haben. Der riesige Kannon im Toshadai-Tempel, 5, 5 Meter hoch, mit seinen tausend Armen (tatsächlich 953), die um das ruhige Gesicht eine fantastische Aureole bilden, ist ebenfalls aus Trockenlack. Während die Ganjin eine neue und kraftvolle Tradition der Porträtskulptur initiieren, die sicherlich mit dem Trend in China zusammenhängt, der in den individualistischen Figuren von Luohans gipfelte, offenbart die Kannon einen neuen schwerfälligen und statischen Stil mit Vorhängen aus schweren geschwungenen Falten. In der Heian- Zeit (784-1185) blühte eine esoterische Sekte, die Shingon-Buddhisten , auf. Ihre langwierigen Rituale erforderten eine große Anzahl von Bildern, die ein verzweigtes Pantheon spiritueller Kräfte verkörperten, jedes mit unterschiedlichen, oft phantastisch ausgearbeiteten Attributen. Im elften Jahrhundert griffen die Bildhauer auf die Yosegi- Technik zurück, um immer komplexere Figuren aus geschnitztem Holz zu formen. Die aufwändigen Rituale, die während des Kamakura-Shogunats (1185-1392) praktiziert wurden, standen nicht mehr unter der Schirmherrschaft des Staates, obwohl weiterhin große und qualitativ hochwertige Skulpturen für sie angefertigt wurden, die immer dynamischer und realistischer wurden. Zwei große Holzschnitzer des 13. Jahrhunderts, Unkei und Kaikei , waren berühmt; Ihre Statuen von Schutzgottheiten sind großartig bedrohlich. Die buddhistischen Tempel wurden nicht nur mit Skulpturen, sondern auch mit Wandbildern bestickten Bannern, gemusterten Seiden, illustrierten Manuskripten, zeichnungen und blockgedruckte Schriftrollen. Privatpersonen besaßen sowohl Miniaturversionen der Bilder in den Tempeln als auch kleine tragbare Schreine, die manchmal aus kostbarem Material geschnitzt waren. Zen Tuschmalerei " Zen " ist die japanische Aussprache des chinesischen " Chan " – der lebhaften, fundamentalistischen buddhistischen Sekte, die in China in der Ära von zum ersten Mal blühte Tang-Dynastie Kunst (618 & ndash; 906). Es stand für die Ablehnung der ausgeklügelten Riten und Pflichten des traditionellen Buddhismus, die in den großen Klöstern mit ihrem immensen Zeremonienapparat, ihren Schätzen an Gemälden und Skulpturen praktiziert wurden; Zen-Mönche suchten Erleuchtung durch persönliche Hingabe, durch Sparmaßnahmen und konzentrierte Meditation und erwarteten, dass sie sie inmitten der normalen Alltagsaktivität erreichen würden. Während des Kamakura-Shogunats (1185-1332) wurde der Zen-Buddhismus von vielen Kriegern übernommen. Die Shogunate waren Militärdiktaturen, die im Namen eines Marionettenkaisers über Japan herrschten und vom Shogunat zusammen mit seinen Höflingen als wirkungsvoll, leichtfertig und zeremoniell gefesselt angesehen wurden. Die Shogunate förderten im Gegensatz dazu den Zen-Buddhismus und die Kaste und den Kodex der Samurai ("Krieger"), deren Ethik und Fähigkeiten auf den Geboten des Zen beruhten. In ihren Kampfkünsten der Schwert-, Bogen- und Speer-Zen-Disziplin spielte das Training, durch das Erleuchtung erreicht werden könnte, eine bedeutende Rolle. Die Anschläge der Samurai mussten spontan und unmittelbar sein, ohne dass ein überflüssiger Gedanke zwischen Bedürfnis und Tat bestand. Eine ähnliche Qualität wurde in der Tuschmalerei gepflegt. Im vierzehnten Jahrhundert, in der Muromachi- Zeit (1333-1573), dominierte die Tuschemalerei – insbesondere wie sie von Zen-Priestermalern praktiziert wurde – die Kunst in Japan, wie sie dominierte Asiatische Kunst auf dem chinesischen Festland. Es wurde auf dem gegründet Tusche-und-Wasch-Malerei of Song China: Rein schwarze chinesische Tinte ( suzboku ) war das Hauptmedium, und auch ihre Motive entstammen dem chinesischen Repertoire – vor allem Landschaften und die Jahreszeiten, aber auch Porträts . Seine Ästhetik erforderte Direktheit des Sehens, spontane Reflexion der Sensibilität für die Natur – es basierte eng auf chinesischen Kanonen, wurde aber durch die Zen-Meditationstechniken erreicht. Eine Reihe von Malern hatte diesen chinesischen Stil nach und nach in Japan etabliert – darunter Shubun (aktives 14. Jahrhundert) und Bunsei (aktives 15. Jahrhundert); der größte von ihnen war Sesshu (1420-1506), der vielleicht der größte typisch japanische Tuschemaler war, obwohl auch er wie seine Vorgänger noch stark von den großen Malern der Zeit beeinflusst war Kunst der Song-Dynastie (906-1279), darunter der Zen-Mönch Muqi , aber auch der Ming-Maler Dai Jin . Von Sesshu wird berichtet, dass er während seines Studiums in China (1467-68) als der größte lebende Tintenmaler dort galt. Tatsächlich war Sesshus Pinselstrich schärfer und kantiger als der der Song-Maler. Er drückte seine Naturerfahrung mit größerer Freiheit und einer stärkeren Persönlichkeit aus und setzte die akademische Harmonie von Form und Geist außer Kraft, nach der die chinesischen Meister damals strebten. Spätere Generationen japanischer Künstler sollten immer wieder auf sein Beispiel zurückgreifen – nicht zuletzt die Maler der Kano- Familienschule. Der Überlieferung nach war der Gründer der Kano-Schule Kano Masanobu (1434-1530), der anfing, im weichen Stil seines Meisters Shubun zu malen, und dann einen dekorativeren Ausdruck in bemerkenswert klaren und ausgewogenen Kompositionen entwickelte, insbesondere in einer großen Serie. Meist verloren, von Wandgemälden und Leinwandbildern für Zen-Klöster. Sein Sohn Kano Motonobu (1476-1559) festigte den Kano-Stil in starken und lyrischen Umrissen, die seine Bewunderung für Sesshu, aber auch für die Stile der großen Meister von Song China widerspiegeln. Wie sein Vater arbeitete er für Zen-Klöster und tat viel, um der Kano-Schule ihren offiziellen Status beim Shogunat zu verleihen. Die großen Burgen auf hoch aufragenden Steinsockeln, die die Adligen während der Herrschaft der Momoyama-Shoguns (1568-1615) als Reaktion auf den Import von Kanonen errichteten, boten riesige Flächen zum Malen an – eine Gelegenheit, auf die die Kano-Künstler mit Energie und Energie reagierten Phantasie. Das große Genie war Kano Eitoku (1543-90), der Enkel von Motonobu. Er fügte dem gedämpften Tuschestil die für die weltlichen Ziertraditionen von Yamato-e charakteristische Farb- und Blattgoldfarbe hinzu und setzte auf seinen Bildschirmen riesige Bäume oder Felsen, die in großen geschwungenen Linien gezeichnet waren, gegen ein goldenes, trübes, immaterielles Material Hintergrund. Leider hat wenig von seiner Hand die Zerstörung der Schlösser und Burgen überstanden, in denen er gearbeitet hat. Es gibt auch dekorative Bildschirme, stimmungsvoll und asymmetrisch gestaltet von seinem Zeitgenossen Hasegawa Tohaku (1539-1610), der jedoch am besten für seine monochrome Malerei und die Feinheit seiner scheinbar lässigen Pinselführung bekannt ist. Die Kano-Schule blühte bis ins 18. Jahrhundert hinein und verlor allmählich an Inspiration. Der strenge Zen-Malstil wurde in der Edo- Zeit (1615-1867) neu belebt, als Niten (1584-1645), Tintenmaler und Samurai-Schwertkämpfer, dessen Pinselführung eine entsprechend schnelle, zusammenfassende Qualität aufwies, die Einfachheit und Direktheit wieder bestätigte. Nitens lebendige monochrome Pinselführung wurde von seinen Zeitgenossen Sotatsu (d.1643) und Koetsu (1558-1637) ergänzt, die nicht nur Tusche-Maler (wenn auch nicht im Zen-Stil), sondern auch dekorative Künstler waren, die maßgeblich an der Wiederbelebung von beteiligt waren Yamato-e. Die Vorstellung von Zen war zu dieser Zeit nicht mehr so ​​streng; Die Teezeremonie, die ursprünglich von Mönchen als kontemplatives Ritual praktiziert wurde, wurde eher als ästhetische als als religiöse Aktivität kultiviert. Aus der Momoyama-Zeit und der frühen Edo- Zeit sind die feinsten, subtil lässig dekorierten Gefäße erhalten geblieben, die damit verbunden sind. Die Erneuerung des Zen stimulierte auch die Entwicklung der anspielenden, epigrammatischen 17-Silben-Versform des Haiku und seines bildhaften Gegenstücks, der Haiga , perfektioniert vom Dichter-Maler Yosa Buson (1716-83). Eine ähnliche Ästhetik prägte das von Zen-Mönchen praktizierte Bild, um ihre intuitiven Einsichten zu testen – eine extreme, "minimale" Version des Prinzips, das die japanische Tuschemalerei immer dazu veranlasste, das Meiste mit dem Wenigsten auszudrücken. Die im Wesentlichen säkulare Malweise des japanischen Namens yamato-e , "japanische Malerei", entstand ursprünglich aus Stilen der chinesischen Tang-Dynastie, die Japan durchdrangen und im frühen Mittelalter assimiliert wurden. Anfänglich war es ein Hofstil, der sich deutlich von dem Gemälde unterschied, das direkt vom späteren chinesischen Beispiel inspiriert war und das dominierte Kunst während der Kamakura und Muromachi Shogunate (1185-1573). Ihre formellere, dekorativere und farbenfrohere Ästhetik widersprach der Spontaneität, Intuition und dem persönlichen Ausdruck der Zen-Tuschemaler – gewöhnlich in Schwarz-Weiß -, obwohl, wie wir bereits gesehen haben, die beiden Modi in gewissem Maße wechselwirkten. Merkmale von Yamato-e sind früh in den berühmten Porträts von Hofwürdenträgern von Fujiwara Takanobu (1141-1204) zu sehen, die die äußerst strengen Konventionen widerspiegeln, die den Verkehr des mittelalterlichen japanischen Adels regeln. Die Gesichter wirken jetzt stark stilisiert, wobei der Schwerpunkt auf einfachem Grafikdesign mit dekorativen Details liegt. Zu ihrer Zeit verursachte ihr Realismus jedoch einen Skandal. Die wichtigsten Beispiele für Yamato-e sind gemalte Schriftrollen. Während der Heian- Zeit (784-1185) inspirierten wahrscheinlich aus China importierte tang- buddhistische Schriftrollen die Entwicklung von langen Erzählrollen , Emakimono , die die raffinierten und kultivierten Freuden des kaiserlichen Hofes widerspiegelten . Eine Gruppe der frühesten und schönsten von ihnen illustriert den berühmten höfischen Roman der Dame Murasaki aus dem elften Jahrhundert "Die Geschichte von Genji", dessen Szenen sich mit Textpassagen abwechseln. Die mit schwarzer Tinte umrandeten Figuren sind nach einer Formel gezeichnet; Es sind ihre modischen Gewänder, die ihre Identität und ihren Status bestimmen, und nicht die auf leere Ovale reduzierten Gesichter, deren Nasen von kleinen Haken und die Augen von winzigen schwarzen Zecken umrahmt werden. Gebäude sind größtenteils ohne Dach und in einer solchen Projektion, dass ein Blick auf Innenaufnahmen möglich ist. Andere erzählerische Schriftrollen anderer Art, aber eines ähnlichen Stils, widmeten sich dem Leben der buddhistischen Heiligen Japans oder der oft grausamen Geschichte Japans, die manchmal satirisch, manchmal dramatisch im Handel erhältlich war. Die Ban Dainagon- Schriftrollen aus dem 12. Jahrhundert sind vielleicht die dramatischsten. Sie sind insofern bemerkenswert, als aufeinanderfolgende Episoden zu einer fortlaufenden Darstellung zusammengefasst sind, die in unzähligen lebhaft gezeichneten, kaum Millimeter hohen Figuren vor sich geht, als die lange Schriftrolle von rechts nach links abgerollt wurde. Alle Klassen von Menschen, von Adligen bis zu Bauern, werden in einer Reihe von hektischen Gestikulationen dargestellt, die gewalttätige Gefühle ausdrücken. Ausgehend von diesen frühen Prototypen sollte in einer langen Reihe narrativer Schriftrollen, die praktisch bis in die Neuzeit reichten, das Können geübt und weiterentwickelt werden, lebhafte Genres mit schneidigen Linien und dekorativen Farben darzustellen. Die Tradition wurde von der Tosa- Familienschule dominiert, die im konservativen und feierlichen Umfeld des heiligen kaiserlichen Hofes von Kyoto eingerichtet wurde . Die frühen Tosa-Künstler kultivierten raffinierte Techniken der Oberflächendekoration mit satten Farben und viel Blattgold. Während der frühen Shogunate lehnte die Schule ab, aber ihre dekorative Pracht trat im 16. und 17. Jahrhundert wieder in die Hauptströmung der japanischen Malerei ein, nachdem sie von Tosa Mitsunobu (1434-1525) wiederbelebt worden war. Aus dem Beispiel der Tosa-Schule entwickelten die Künstler Koetsu und Sotatsu (berühmt auch für ihre Experimente in der Tuschmalerei, so) im frühen 17. Jahrhundert in Kyoto einen farbenfrohen Stil, der von Ogata Korin (1658-1716) aufgegriffen wurde., ein begeisterter Bewunderer von Sotatsu. Korins hervorragend elegante Bildschirme und Schriftrollen kombinieren Elemente aus der traditionellen Bildsprache von Chinesisches Gemälde mit japanischer folklore, in dramatischen designs und mit einem außergewöhnlichen gefühl für farbe und textur präsentiert. Entgegen der formalen Pracht seiner rein dekorativen Arbeiten malte er auch lebhafte naturalistische Studien. Die letzte und herausragende Periode von Yamato-e beginnt mit dem Umzug des Shogunats von Kyoto nach Edo im modernen Tokio im Jahr 1615. Die Kunst für die Bürger von Edo, einer urbanen Klasse eines neuen wohlhabenden Typs, war keine Angelegenheit sozialer Zeremonien auch nicht religiösen Ausdrucks, sondern nur zum Vergnügen. Für ihre Köstlichkeit wurde der wiederbelebte Yamato-E-Stil angewendet Genrebilder wie die der Matsuura- Bildschirme, bevölkert mit Damen in wunderschönen zeitgenössischen Kleidern. Dies wäre der Gegenstand von ukiyo-e; und das Hauptmedium der Ukiyo-e-Künstler, der Holzschnitt , wurde im Edo des 17. Jahrhunderts entwickelt, insbesondere von Moronobu (um 1618-94), der als einer der ersten das Verfahren anwendete Buchillustration . Moronobu sah sich als Anhänger der Yamato-e-Tradition und unterschrieb sich entsprechend. Erotische Kunst wurde von allen Edo-Künstlern praktiziert; Sigimura Jihei (tätig Ende des 17. Jahrhunderts) machte großartige Drucke von erotischen Tänzen, die sehr beliebt waren. Hinweis: Ein weiteres japanisches Handwerk, das in der Edo-Zeit erfunden wurde, ist Origami , die Kunst des Papierfaltens. Das Ausdrucksspektrum von Yamato-e erstreckte sich von seiner frühen raffinierten Formalität bis zu den sentimentalen, sehr opulenten und manchmal rohen Edo-Stilen; Nicht zuletzt war die Kunst der Lackmalerei einer der vielen Ableger. Mehrere berühmte Maler hatten mit Lackarbeiten experimentiert, darunter Koetsu und Korin im 17. Jahrhundert; Chinesische Lackwaren wurde seit der Antike hergestellt und wurde in der Ära von sehr beliebt Kunst der Ming-Dynastie (1368 & ndash; 1644). Während der Edo-Zeit entwickelten die Japaner eine außergewöhnliche Fähigkeit, kleine Lackbecher und -schalen zu malen, insbesondere die als Inro bekannten abgeteilten Medikamentenkisten . Diese waren mit einer Kordel, die mit einem Netsuke gesichert war, einer kleinen Schnitzerei aus Holz, Elfenbein oder einem Halbedelstein an der Schärpe des Trägers befestigt. Ob im Relief oder in der Runde, in einem bemerkenswert kleinen Miniaturkompass konnten japanische Handwerker erstaunliche, fantastische Effekte zaubern. Das Thema Ukiyo-e , "Bilder der schwebenden Welt", erschien zuerst auf Bildschirmen und hängenden Schriftrollen, wurde aber im späten 17. Jahrhundert von Holzschnittdruckern aufgegriffen. Ukiyo-e Farbholzschnitte , sowohl als Illustrationen zu Romanen als auch als eigenständige Bilder veröffentlicht, wurden im Fachhandel hergestellt Druckgrafik Kunsthandwerker zu Künstlerentwürfen, und ihr typisch kalligraphischer Stil wurde bereits in den handkolorierten Drucken von Kaigetsudo Ando (tätig 1700-14) und seinen Mitarbeitern geformt. In Kaigetsudo Andos einfigurigen Bildern berühmter Schönheiten der Yoshiwara , des Bordellviertels von Edo (heute Tokio), wurde der Schwerpunkt auf die prächtigen Designs der Kimonos gelegt, die mit drahtigen Kurven und starken, breiten Winkeln in einem kühnen, zweifarbigen Muster dargestellt wurden. dimensionale Zusammensetzung. (Siehe auch: Holzschnitte .) Um 1720 erschienen Lackdrucke, in denen bestimmte Teile des Designs, wie die Schärpe eines Kimonos, mit glänzender Tinte bemalt wurden, während andere Teile mit Klebstoff bedeckt und mit Metallpulver bestäubt wurden – eine Technik, die später im Jahrhundert von Sharaku ausgenutzt wurde. Die Erfindung des Multiblock-Farbdrucks von Suzuki Harunobu (1724-70) erfolgte 1765. Harunobus Bilder drehten sich um einen fragilen Frauentyp, der fast kindisch ist, auf der Straße herumläuft oder sich zu Hause beim Faulenzen oder im Gespräch oder beim Malen vorstellt Liebe: Es war Harunobu, der die vorherrschende Stimmung von Ukiyo-e in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begründete, als eine Vision der alltäglichen Realität, die mit einem eleganten Glamour versehen war. Unter einer Vielzahl bedeutender Künstler waren während der ersten Reife des Edo-Drucks drei Giganten, Koryusai , Kiyonaga und Utamaro, am Werk . Anfangs war der Stil von Koryusai (aktiv 1765-84) seinem Meister Harunobu sehr ähnlich, aber nach Harunobus Tod begann er in den 1770er Jahren, ein neues, größeres Format zu entwerfen (das bald zum Standard für andere Künstler wurde) und begann lange Reihe von Kurtisanenbildern – Schönheiten des Yoshiwara, die entweder allein oder mit Begleitern stehen oder promenieren -, deren Bilder er in großartigen Kompositionen präsentierte, wobei er Garben von Linien verwendete, um Kaskaden von Vorhängen und geschwungenen Falten zu definieren. Er war auch ein herausragender Künstler in Bezug auf Vogel- und Pflanzenkompositionen und produzierte, wie fast alle anderen Edo-Künstler, Drucke, die Liebe in Aktion zeigen. Kiyonaga (1752-1815) spezialisierte sich auf erweiterte Kompositionen von Figuren in architektonischen oder landschaftlichen Umgebungen, wobei sich die Landschaften durch eine bemerkenswert subtile Luftperspektive auszeichneten. Seine Entwürfe erstreckten sich häufig über eine Reihe von Blättern – zwei oder drei oder mehr – und brachten erweiterte Erzählungen in den Bereich des Drucks. Utamaro (1735-1806) wird oft als der größte der Ukiyo-e-Drucker angesehen. Er entwickelte eine neue Art von weiblicher Schönheit, großkörperig, weich, aber stark, hervorgerufen in weit geschwungenen Linien – und verwendete diese Art auch in seinen Illustrationen japanischer Legenden und Folklore. Er war fruchtbar in technischen Geräten, führte Effekte ein, die die Transparenz von Stoffen vermitteln, und schnitt die Figuren an den Grenzen der Komposition ab – ein Trick, den man bewundern und imitieren sollte Impressionisten . Diese Künstler wurden Ende des achtzehnten Jahrhunderts von einer jüngeren Generation, einschließlich des mysteriösen Sharaku (tätig 1794-95), konkurriert. Er soll von Beruf Schauspieler im traditionellen Noh- Theater gewesen sein; 1794-95 wandte er sich zehn Monate lang den Drucken zu und fertigte mindestens 136 bemerkenswerte Porträts von Kabuki-Schauspielern an. Seine energische und forschende Zeichenkunst ist jetzt erfreut, aber seine harten Charakterisierungen scheinen die Öffentlichkeit zu dieser Zeit nicht angesprochen zu haben. Hokusai (1760-1849) hatte im Gegensatz dazu eine immens lange Karriere: In seinen späteren Jahren unterschrieb er sich selbst. Der alte Mann war verrückt nach Zeichnen , und er war in der Tat ein experimenteller Künstler, voller Humor und Verständnis für die Kuriositäten des Lebens und der Kunst. Bis etwa 1823 produzierte er vergleichsweise konventionelle Schauspieler- und Kurtisanenabzüge und 1798 eine winzige Serie von Ansichten von Edo , seine ersten Landschaften. Dann, zwischen 1823 und 1829, machte er sich mit seinen sechsunddreißig Ansichten des Berges Fuji (später bis zu 46 Drucke) einen Namen: Kein früherer Ukiyo-e-Künstler hatte sich so direkt für das Drama der Landschaft interessiert, das so witzig und witzig geführt wurde kühnes Design. Er war äußerst produktiv, nicht nur in Drucken, sondern auch in Vogel- und Blumenbildern, illustrierten Grußkarten und in Zeichnungen (seinem Manga ), die ab 1814 in 13 Bänden gesammelt wurden. Sehen Sie seinen Berg Fuji bei klarem Wetter (um 1829) in der Britisches Museum , London. Hokusai war ein bedeutender Künstler, aber auch eine Übergangsfigur, die das achtzehnte Jahrhundert mit dem neunzehnten verband. Unter dem Druck der Zensur änderte sich das Thema der Abzüge. Es war Hiroshige (1797-1858), der der größte Landschaftskünstler wurde. Seine Ansichten, obwohl sicherlich beeinflusst von Hokusais Stil, ließen seine Tapferkeit hinter sich und waren voller poetischer Atmosphäre, mit einer sympathischen Beobachtung der einfachen Leute über ihr tägliches Geschäft. Kuniyoshi (1797-1861) entwickelte eine ganz andere Art, Japans reiches Repertoire an Legenden, die Kriegsführung der Samurai. In Sätzen von Großdrucken, darunter einige in Triptychon Er illustrierte Helden, die gegen abscheuliche Chancen und Monster kämpften. Aber die Arbeit von Kuniyoshi und Hiroshige ist variabel; Der westliche Einfluss und der nachlassende Standard technischer Errungenschaften beeinträchtigten die Qualität japanischer Drucke fast zur gleichen Zeit, als westliche Maler begannen, sie zu sammeln und ihre kühnen Entwürfe und ihre hervorragenden dekorativen Farben in ihre eigenen Arbeiten einzubeziehen. Weitere Informationen zum Kunsthandwerk in Asien finden Sie unter: Heute 7’210 Gestern 36’986
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Schauspiel Stuttgart - Rubrik: Efeu - 22 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2 - Perlentaucher Efeu 22.01.2018 […] "Das 1. Evangelium" am Schauspiel Stuttgart. Foto: JU Als Bildersturzflut" feiert SZ-Kritikerin Christine Dössel, was Kay Voges in 'Das 1. Evangelium', frei nach Matthäus, am Schauspiel Stuttgart auf die Bühne bringt, in Anlehnung an Pasolini und Fassbinder, Gilles Deleuze und Rolf Dieter Brinkmann: "Mit Live-Kameras gefilmt und auf der dauerkreisenden Drehbühne auf drei Leinwände übertragen. Für […] Efeu 02.11.2017 […] das nicht nur mit fehlendem Bewusstsein erklären." Bild: Szene aus "Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft?" Auf den letzten Metern scheint Rene Pollesch am Schauspiel Stuttgart die "Puste" auszugehen, glaubt SZ-Kritikerin Adrienne Braun, nachdem sie das Thesenstück "Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft?" gesehen hat: "Privates gegen […] Efeu 17.10.2017 […] "Wozzeck" am Theater an der Wien (Standard), Verdis "Die Räuber" an der Volksoper Wien (Standard), Verdis "Don Carlos" in der französischen Originalversion in paris (NZZ), Stephan Kimmigs "Faust" am Schauspiel Stuttgart, der Goethe mit Elfriede Jelineks feministischem Stück "Faustin and out" montiert (SZ) und Pinar Karabuluts "Romeo und Julia" in Köln (FAZ). […] Efeu 22.03.2017 […] Oper Frankfurt ("ein richtiges Sängerfest", verspricht Hans-Klaus Jungheinrich in der FR, FAZ), die Uraufführung von Stephan Kimmigs Dramatisierung des Walser-Romans "Ehen in Philippsburg" am Schauspiel Stuttgart (FAZ), Bastian Krafts Inszenierung von Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden" Deutschen Theater in Berlin (FAZ). […] Efeu 15.03.2017 […] ktor Bogdan Roščić muss nach Plagiatsvorwürfen seine Dissertation überprüfen lassen, melden Standard und Presse. Besprochen werden Stephan Kimmigs Walser-Adaption "Ehen in Philippsburg" am Schauspiel Stuttgart (SZ) und Thomas Morses Oper "Frau Schindler" in München (Standard). […] Efeu 14.03.2017 […] Martin Walsers "Ehen in Philippsburg" Judith von Sternburg noch einmal so beeindrucken würde, hätte sich die FR-Kritikerin nicht vorstellen können, doch nach Stephan Kimmigs Inszenierung am Schauspiel Stuttgart meint sie: "Welch ein Vergnügen und was für ein sehenswertes Ensemble." […] Efeu 15.11.2016 […] steigert." Clemens Haustein von der Berliner Zeitung fand immerhin auch Gefallen an Aldens Arbeit. Weiteres: Tim Schleider meldet in der Stuttgarter Zeitung, dass Intendant Armin Petras das Schauspiel Stuttgart "aus familiären Gründen" frühzeitig verlassen werde. Besprochen werden Nurkan Erpulats "Love it or leave it" am Berliner Maxim-Gorki-Theater (SZ, mehr dazu hier), eine Wiener Bühnenfassung […] Efeu 05.11.2016 […] Alexander Giesches Adaption von Tom McCarthys Roman "8 ½ Millionen" an den Münchner Kammerspielen ("sterbensfad", seufzt nachtkritikerin Sabine Leucht) und Christopher Rüpings "Lolita"-Montage am Schauspiel Stuttgart (nachtkritik, FAZ). […] Efeu 02.11.2016 […] SZ, online nachgereicht von der FAZ), Antú Romero Nunes' Inszenierung von "Richard III." am Hamburger Thalia-Theater (SZ, mehr dazu hier), Philipp Löhles Waffenhandelsstück "Feuerschlange" am Schauspiel Stuttgart (taz), die Ausstellung "Canova und der Tanz" im Bode-Museum Berlin (SZ) und eine halbszenische Aufführung von Samuel Barbers Oper "Vanessa" mit dem Deutschen Symphonieorchester in Berlin (FAZ) […] Efeu 31.10.2016 […] Rothenhäuslers Theaterbearbeitung von Ryan Trecartins Video-Art-Arbeit "The Re'search" an den Münchner Kammerspielen (SZ), Dominic Friedels Uraufführung von Philipp Löhles "Feuerschlange" am Schauspiel Stuttgart (Nachtkritik) und Jan-Christoph Gockels Inszenierung von Kafkas "Verwandlung" in Bochum (Nachtkritik). […] Efeu 04.07.2016 […] Foto: Conny Mirbach Mit seinem neuen Stück "Stadion der Weltjugend" führt René Pollesch das Publikum des Schauspiels Stuttgart vor die Tore der Stadt, wo das Autokino Kornwestheim liegt. Dort projiziert er die Feeds seiner Livekameras auf die große Leinwand und montiert das Material mit Klassikern der Filmgeschichte, verraten die Theaterkritiker. Legendäre Filmszenen werden "im klassischen R […] Efeu 15.03.2016 […] Szene aus "I'm searching for I:N:R:I (eine kriegsfuge)" von Fritz Kater. Foto: Thomas Aurin Am Schauspiel Stuttgart hat Intendant Armin Petras sein unter dem Pseudonym Fritz Kater verfasstes Stück "I'm Searching for I:N:R:I (eine kriegsfuge)" von Jossi Wieler inszenieren lassen. Judith von Sternburg hat der Abend allerdings nicht überzeugt. In der FR konstatiert sie dem Autor zwar die Stärke, "der […] Efeu 24.02.2016 […] Wiener Volksoper und Gioachino Rossinis "Otello" am Theater in der Wien (FAZ) und Stephan Kimmigs Inszenierung von John von Düffels Tragödienzusammenstellung "Orest. Elektra. Frauen von Troja" am Schauspiel Stuttgart (SZ). […]
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
80030 - Image & Photo by Carsten Hensch from Historische Eisenbahnen - Photography (8782788) | fotocommunity activities back1...1020...3334353637383940414243 nextNo more ads ? 80030by Carsten Hensch1.05.2007 at 21:33h, License: Diese alte Lok habe ich auf der spontan mit C. Dietl und A N D R E A S Beier verbrachten Tour im Eisenbahnmuseum Dahlhausen fotografiert. Danke Euch beiden, daß ich mich anschließen konnte. Es war ja ein besonderer Anlass, weshalb es sehr voll war. Ich fand es darum interessanter, abseits der Fotografenmassen Fotos zu machen. Wegen des Andrangs war es hier trotzdem nicht möglich, ein Foto ohne bewegte Personen im Hintergrund aufzunehmen, also die gehören halt dazu. Hier im Bild mit Stativ in der Hand und Leiter aus dem Kopf zu sehen A N D R E A S Beier ;-))) Führerstand der E32 27by Carsten Hensch3.5.07, 18:1018 Comments Vergangene Kinderträumeby Carsten Hensch1.5.07, 22:3514 CommentsComments:To leave a comment please register first Mr. Contra , 1.05.2007 at 21:34hEinfach genial.. gefällt mir sehr... Günther Weber, 1.05.2007 at 21:43hDas ist echt stark. Würde gern wissen, wieviel Aufnahmen mit welchen Belichtungszeiten das sind. Aber das ist sicher ein Geheimnis... LG, Günther Jonny B , 1.05.2007 at 21:44hEin sagenhaft schönes Bild. Tolle Farben und angenehme Töung! LG Jonny A N D R E A S Beier, 1.05.2007 at 21:46hwie geil ist das den ? Carsten Hensch, 1.05.2007 at 21:47h@Günther: Daraus mache ich kein Geheimnis. Es sind 5 Aufnahmen, die zentrale mit f8, ISO100, 0,3s und je zwei längere und kürzere Belichtungen mit 2 Blenden Abstand. Günther Weber, 1.05.2007 at 21:53hAlso durchweg noch recht kurze Verschlußzeiten. Danke. Annemarie Schmidt , 1.05.2007 at 21:55hsuper Foto, es wirkt durch die Farben irgendwie irreal obwohl es das gar nicht ist. Gefällt mir sehr. VG Annemarie Christian Herzog ch, 1.05.2007 at 22:01hEine geile Maschiene und klasse Bearbeitung. Gruss Chris Axel Wesche, 1.05.2007 at 22:27hsieht stark aus, mir gefällt die Bearbeitung absolut gut hast Du mit Photomatix gearbeitet ? Bea Dietrich-Gromotka, 1.05.2007 at 23:27hWegen der Leute ein super bild....( bekennender Andreas Beier-Fan)..... LG Bea Sebastian Poppek, 1.05.2007 at 23:33hwow super farbgebung Gerd Ewald, 1.05.2007 at 23:34hWOW! Das kommt richtig gut! Und wenn Du nix gesagt hättest, wären mir die Menschen im Hintergrund gar nicht so schnell aufgefallen; gut, dass Du gesagt hast, wo man sie findet ;-) Neee, wirklich klasse! Tolle Bearbeitung. Gefällt sehr! Gerd Dieter Golland, 2.05.2007 at 10:00hKlasse, das Bild vermittelt ein sehr schönen Eindruck dieser historischen Lok. Meinen Glückwunsch zu der gelungenen Bearbeitung. Gruß Dieter °XoMi° , 2.05.2007 at 10:07hwahnsinn...dein mapping möcht ich auch gern draufhaben! schweinegeile arbeit von dir ! Thom@s Jüngling, 2.05.2007 at 15:38hGeil...die plastische Wirkung, die Farben...Halleluja! Gruß Thomas Michael Mögle, 3.05.2007 at 19:00hSchöne Stimmung, gut bearbeitet. Migu Schwarz , 3.05.2007 at 22:23hganz großartig! photoniks , 3.05.2007 at 23:50hHab die Lok auch noch in den Untiefen meines Negativarchivs gefunden. 80 030 (fotografiert im Mai 1983)by photoniks 21.7.07, 21:384 Comments Fotografiert im Mai 1983. C. Dietl, 4.05.2007 at 18:27hDa wäre mir doch fast was wichtiges durch die Lappen gegangen! Hab gerade erst entdeckt, dass es im Voting ist. Klasse Aufnahme! LG, Claudia D.H. Z., 5.05.2007 at 20:04hgrossartige Bearbeitung, hier gibts ne Menge interessanter Sachen zu sehen. Gefällt mir sehr gut... BG Daniel Voting Center, 6.05.2007 at 6:44h Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 152 pro und 340 contra Stimmen abgelehnt. Vielleicht klappt es das nächste Mal ;-) Jonny B , 6.05.2007 at 6:44hEin saustarkes Bild, das auf mich fast wie gemalt wirkt. Ich halte es für galeriewürdig, weil es sich wunderbar abhebt. Kai Sehlke, 6.05.2007 at 6:44h- Celal Tayar, 6.05.2007 at 6:44hgalyes moitv... bescheidene bea......... Stefan Burkard, 6.05.2007 at 6:44hpro I arkadas I, 6.05.2007 at 6:44h- Arno M, 6.05.2007 at 6:44hcontra Zsolt Kiss, 6.05.2007 at 6:44hPRO! :o) think tank ART ®, 6.05.2007 at 6:44h... ein matthes-zwo-CONTRA-neutralisierungs-PRO ;)).. Lichthexe, 6.05.2007 at 6:44h- S. Hafner, 6.05.2007 at 6:44h- Lady F , 6.05.2007 at 6:44h...schöner lokschuppen Tina O, 6.05.2007 at 6:44hcontra Der Waflgnog , 6.05.2007 at 6:44h- Matthias JakobJena, 6.05.2007 at 6:44hfür Eisenbahnfans mag das Foto ja ok sein, aber doch nicht für die Allgemeinheit, oder ? SKIP Andre Stehle, 6.05.2007 at 6:44hPro Anja Withaar, 6.05.2007 at 6:44hcontra P. Kant, 6.05.2007 at 6:44hbin zwar kein eisenbahnfan PRO Mr. Contra , 6.05.2007 at 6:44hKlares PRO Thorsten Strasas, 6.05.2007 at 6:44h- Peter Gugerell, 6.05.2007 at 6:44h- Michal P., 6.05.2007 at 6:44h_ Franz Armstorfer, 6.05.2007 at 6:44h" pro " Christian D, 6.05.2007 at 6:44h- Tim Brüning, 6.05.2007 at 6:44hPRO Frank Lünstroth, 6.05.2007 at 6:44h+++ Günther Weber, 6.05.2007 at 6:44hPro, weil es mal was anderes ist. Nicole Eckert, 6.05.2007 at 6:44h- Woici , 6.05.2007 at 6:44hdeathmapping Alessandro Della Casa, 6.05.2007 at 6:44h+++ C. Dietl, 6.05.2007 at 6:44hPRO ! Fritz Berger, 6.05.2007 at 6:44h+ Gerd Ewald, 6.05.2007 at 6:44h+++ Mandy Aeustergerling, 6.05.2007 at 6:44h+ Wolfgang Gerhold, 6.05.2007 at 6:44hPRO M. García, 6.05.2007 at 6:44hPRO A N D R E A S Beier, 6.05.2007 at 6:44hein fettes pro !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! R + G Team Dülmen, 6.05.2007 at 6:44h...PRO... Der TIEGER, 6.05.2007 at 6:44hSo ein wunderschönes Tonemäpping habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Natürlich pro. Und all ihr contra-Voter bedenkt bitte: Dampflokomotiven müssen gemäppt werden. Ist einfach so. Der Märchenonkel , 6.05.2007 at 6:44h*kreisch* Marco Stolle, 6.05.2007 at 6:44hpro Chris Eleven, 6.05.2007 at 6:44hMonströs! Super cool! PRO! Frank Dziamski, 6.05.2007 at 6:44hSpitzen DRI sehr gelungen und eindrucksvoll, PRO von mir. MFG Frank D. Detlef RÜCKER, 6.05.2007 at 6:44hpro Bernd Ernst, 6.05.2007 at 6:44h- Anja Greiner Adam, 6.05.2007 at 6:45h+++ Paul van den Dungen, 6.05.2007 at 6:45hpro Jens Moeller, 6.05.2007 at 6:45h- Poli M, 6.05.2007 at 6:45hschön unnatürlich contra Björn.sch , 6.05.2007 at 6:45hcontra Hans Ullrich, 6.05.2007 at 6:45hpro Stefan Neuner, 6.05.2007 at 6:45hs Doris Thiemann, 6.05.2007 at 6:45h+++ Ralph Mallat, 6.05.2007 at 6:45hPro*** Foto Fant, 6.05.2007 at 6:45hc Wolfgang Schenkel, 6.05.2007 at 6:45hPRO Bettina Hombrecher, 6.05.2007 at 6:45hcontra Lichterzähler , 6.05.2007 at 6:45h- Malte Abels, 6.05.2007 at 6:45h--- Bea Dietrich-Gromotka, 6.05.2007 at 6:45hProweil man sooo selten gemapte pics mit Menschen sieht..... Micha Boland, 6.05.2007 at 6:45h+++ Evelin Skene-Knox, 6.05.2007 at 6:45hIch finds einfach nur PRO, die ganzen Kriterien wie man hier ein Foto runtermacht verstehe ich als Anfänger nicht. Es ist für mich noch eine Geschmacksache ein Foto zu beurteilen, mir gefällt es, es es vom Aufbau, den Infos die es mir als Betrachter gibt.. Daniel Liebscher, 6.05.2007 at 6:45hDie Kriterien der "FC-Götter" versteht eh niemand!!! Ich find es auch 100%-PRO! Ist einfach Klasse! Axel Thürling, 6.05.2007 at 6:45h + Pro + natürlich !!! Maren Metternich, 6.05.2007 at 6:45hnein Andreas IA, 6.05.2007 at 6:45hc würde es gerne mal nicht so bearbeitet sehen. Carsten Hensch, 6.05.2007 at 10:40hHerzlichen Dank an Jonny B für den Vorschlag! Und an alle, die für das Bild ihre Stimme abgegeben haben. Ich habe mich trotz Ablehnung gefreut, so vielen mein Bild zeigen zu dürfen und einigen hat's ja auch gefallen. Carsten Axel Thürling, 6.05.2007 at 21:22hSchade!! Wie schon geschriebn finde ich diese Bearbeitung EXTREM gut. Axel decay, 23.11.2007 at 23:13hSehr gut! LG Stefan Seith von Benrath, 30.03.2008 at 19:57hgeniale arbeit lg stefan Casiomei , 29.08.2008 at 8:53hSehr schöne BEA. Gefällt mir gut. 3.124 Clicks G�tgens Udo No more ads ? (37/43)
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Kundgebung für Meinungsfreiheit in Hannover | PI-NEWS Vorheriger BeitragSchulprojekt von Wirklichkeit eingeholt Nächster BeitragLangenthal setzt sich über Minarettverbot hinweg germanianer 22. September 2010 at 19:46 Und die linken Gutmenschen werden auch diese Veranstaltung zur Meinungsfreiheit attakieren,weil sie an meinungsfreiheit nicht interessiert sind. ruhrgebiet 22. September 2010 at 19:46 Honnover ist leider zu weit. DanielPHoffmann 22. September 2010 at 19:50 hier ist es schon so weit, dass jemand, der sich für die Meinungsfreiheit unter Rechtenverdacht gestellt wird. Simbo 22. September 2010 at 19:53 Auch ich wäre sofort bereit da mitzumachen, aber auch für mich ist es etwas weit ! Vom Genfersee – Hannover sind es bestimmt ca 1000 km. Aber ich drücke die Daumen, dass es VIELE sind. Und wenn es in der Nähe so etwas gibt bin ich selbstverständlich dabei !! Auf keinen Fall aufgeben, weiterkämpfen. Wenn nicht jetzt etwas geschieht dann NIE !!!! KDL 22. September 2010 at 19:57 Da haben die Organisationen eine sehr schöne Homepage gebastelt. Das prägende Foto mit dem blühenden Baum ist auf den ersten Blick überraschend, aber gut gewählt. Denn der Baum steht für Leben und Wachstum und strahlt was Positives aus. Besonders der Satz „Wir lehnen vielmehr jegliche Ideologien ab, da sie den Menschen die Freiheit, die Würde und das Denken nehmen“ gefällt mir und ist genau meine Lebensmaxime. Schade, dass Hannover zu weit weg ist. Henry B. 22. September 2010 at 20:06 oiropeer 22. September 2010 at 20:06 Und sowieso: Der Mensch steht über jeder Ideologie. Kein Leben ist es wert für eine Ideologie zu sterben. Das ist meine Meinung und dazu stehe ich, denn es ist mein Recht. extrem-mike 22. September 2010 at 20:10 Für mich leider zu weit, Stuttgart, Augsburg, München, Nürnberg, Ulm oder Kempten bin ich immer dabei aber das ist mir ehrlich gesagt ein wenig zu weit. Zudem ziehe ich BPA und PI Veranstaltungen vor, da ich mit ein wenig mehr Rückhalt rechnen kann. Naja ich bin nicht so einfach zu handhaben und brauche meine Leute die mich beruhigen, durch sachliche Konversation. Annsonsten wäre ich gern dabei auch ohne „meine Leute“ aber das ist genauso wie Berlin für mich immer zu Weit. Dem Rest wünsche ich viel Spass und hoffe auf rege Beteiligung. MohaMettBroetchen 22. September 2010 at 20:12 #3 Simbo (22. Sep 2010 19:53) Ich hätte auch ca 1600Km …… Tut mir leid Brüder und Schwestern, da müßt Ihr ohne mich durch. Viel Erfolg, viel Spaß und gutes Wetter. provernunft 22. September 2010 at 20:16 Wenn es so einfach wäre, dann … A Prisn 22. September 2010 at 20:17 Die dauerbeleidigten Muslime müssen sich endlich dafür entschuldigen, dass sie unser Recht auf freie Meinungsäußerung nicht zu respektieren bereit sind. Wir müssen die Verhältnisse wieder geraderücken ! Simbo 22. September 2010 at 20:21 bei http://www.Jungefreiheit.de gelesen: Merkel bekommt Auszeichnung für deutsch-jüdische Versöhnung !!! Kann mir mal jemand sagen was DIE dazu beigetragen hat ??? Danke für eventuelle Informationen, ich lasse mich gerne belehren !! Einfach nur noch PEINLICH dieses ganze Theater !! Wobei ich natürlich absolut nichts gegen deutsch-jüdische Versöhnung einzuwenden habe !! Aber was hat Merkel damit zu tun ???? WissenistMacht 22. September 2010 at 20:22 Der Demo viel Erfolg und wenn möglich ohne linksextreme Randale!! joerdie 22. September 2010 at 20:22 Die 45 km bis zum Treffpunkt schaffe ich schon. Es wäre schön, wenn sich in Hannover eine PI-Gruppe etablieren würde. joghurt 22. September 2010 at 20:29 In kaum einer Zeit wurden die Christen so stark verfolgt wie in der Gegenwart. Juckt das die KommunistenpreSSe in Deutschland vielleicht ? Simbo 22. September 2010 at 20:32 #14 joerdi GUT SO !! 45 km oder etwas mehr wären auch für mich kein Problem. Nehmen Sie anstatt mich einfach noch jemanden mit. Westfale 22. September 2010 at 20:36 #11 A Prisn (22. Sep 2010 20:17) Mir machen da die Linksfaschisten teilweise viel mehr Sorgen. Wenn wir Deutschland wieder in den Griff bekommen wollen, müssen wir den Linksfaschismus in diesem Land rigoros bekämpfen. Die Bitte hätte ich auch an PI. Es muss hier noch viel mehr über die „anti“FA und die Linke/PDS/SED berichtet werden. Salahadin 22. September 2010 at 20:37 Ich kann eine MFG aus Bad Eilsen anbieten hypnosebegleiter 22. September 2010 at 20:44 „Wir fordern Ehrlichkeit und Transparenz von unseren politischen Institutionen und den Medien.“ Dieses Demonstrationsziel ist auch das meine. Ich grüße alle, die sich auf den Weg nach Hannover machen. http://demo2409hannover.wordpress.com/2010/09/20/demonstration-fur-die-meinungsfreiheit-am-24-09-2010-um-18-00-in-hannover/#comment-5 nowa45 22. September 2010 at 20:46 Der Vorsitzende des Jüdischen Museums in Berlin, Michael Blumenthal, hob Merkels Bemühen und das Verhältnis der Deutschen zu Israel und den Juden in der übrigen Welt hervor und würdigte ihre entschiedene Haltung zu Thilo Sarrazins These vom „jüdischen Erbgut“. Vielleicht eint sie, dass beide das Buch nicht gelesen haben. Die Israelis selbst haben da eine andere Meinung 🙂 x-raydevice 22. September 2010 at 20:50 Achtung, Hannover ist ein Zentrum der Menschenverachtenden Islamfaschisten. Bitte nehmt euch auch Erste Hilfe Material mit. Den bereits praktizierten Steinwürfen auf Menschen können auch Messerattacken und verdeckter Schusswaffengebrauch gegen Menschen folgen. Auf jeden Fall Handys mitnehmen um Rettung anzurufen. peterpan99 22. September 2010 at 20:51 Na das passt doch mal gut zum Thema Meinungsfreiheit, gerade auf Bild Newsticker gelesen! …da hat der Volksabwickler Trittin, der sich nicht mal von den Morden der RAF distanzieren möchte, mal seine eigene bittere Medizin zu kosten bekommen! Ja Herr Trittin, so schnell geht das heute selbst der Nazi zu sein, hahahahaha! …also das sollte doch echt ne PI Story wert sein! Mittwoch, 22. September 2010, 20:11 Uhr Farb-Anschlag auf Jürgen Trittin Hannover – Grünen-Bundesfraktionsvorsitzende Jürgen Trittin ist in Hannover (Niedersachsen) von einem Maskierten mit weißer Farbe überkippt worden. Er stand auf der zentralen Bühne der Theaterinszenierung „Freie Republik Wendland“ auf dem Ballhofplatz. Dort hatte gerade eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ideale versus Realpoliti“ begonnen hatte, als er angegriffen wurde. Der Maskierte flüchtete nach der Tat und blieb zunächst unerkannt. Als es Trittins Diskussionspartnerin, die selbst ernannte Vollzeitaktivistin Hanna Poddig, ablehnte, sich von dem Farbanschlag zu distanzieren, brach der Grünen-Politiker die Diskussion ab und verließ die Bühne. „Körperliche Gewalt kann keine Basis einer Diskussion sein und ich kann mit niemandem diskutieren, der körperliche Gewalt gegen mich gut findet“, sagte Trittin vor seinem Abgang islamistmuell 22. September 2010 at 20:56 Dr.Vollgas 22. September 2010 at 20:56 OT, zum Thema Ex-Muslima Apfeldings bei Kreischberger: Nochmals für die beiden die mir Hass und irgendetwas braunes unterstellen wollen: 1. Bitte bleiben Sie sachlich und unterlassen Sie Unterstellungen, das gibt es schon genug von den Linken. 2. Nehmen Sie zur Kenntnis, daß falsche Angaben im Einbürgerungsverfahren zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft führen. Das wendet die Parteien-Diktatur rechtswidrigerweise natürlich nicht auf die bevorzugten Südländer an. (Migrantenbonus) Das gilt für alle die dadurch die Staatsbürgerschaft erlangt haben, auch die Kinderchen. 3. Durch Zeitablauf Ausländern die Staatsbürgerschaft zu schenken war schon bei den Jugoslawen ein Fehler, die sind mittlerweile auch alle Deutsche und gehen hier nicht mehr weg, obwohl der Krieg längst vorbei ist und unsere Soldaten ihre Heimat wieder aufgebaut haben. In Deutschland lebt es sich halt bequemer. Hier wird der gleiche Fehler wie bei den Türken in den 60er Jahren begangen. 4. Frau Apfeldings wird die Kosten, die Deutschland durch die Inhaftierung ihrer Familie hat und die Kosten ihres angeblichen Medizinstudiums, das der Deutsche Steuerzahler bezahlt hat, niemals wieder zurückzahlen können, selbst wenn sie denn jemals in diesem Beruf arbeiten sollte. Selbst diese, von vielen einfachen Gemütern für gutgeheißene Einwanderung erbringt die von ihr verursachten Kosten nicht. Das ist schlecht und gehört abgestellt. hypnosebegleiter 22. September 2010 at 20:58 @ 21 x-raydevice Ja, x-raydevice. Selbstschutz ist angebracht. Ich bin mir aber auch sicher, daß die Polizei den Herausforderungen gewachsen ist. Dennoch — über Hannover schwebt der Ungeist des Bevölkerungspräsidenten…. Simbo 22. September 2010 at 21:00 #20 nowa 45 Ja da haben Sie bestimmt recht ! Das Buch nicht gelesen und urteilen, sowas von daneben. Übrigens muss ich zum jüdischen Gen noch etwas sagen. Das war meiner Meinung von Sarrazin bestimmt nicht negativ sondern eher positiv bei mir rübergekommen. Wer kann schon etwas gegen gute Gene haben ??? Also diese Gen-Debatte war wieder einmal ein Schuss in die falsche Richtung. Hausener Bub 22. September 2010 at 21:00 Viel Erfolg nach Hannover wünsche ich ! Wenn die verirrte Anti-ohne-Fa auf der immer vergeblicheren Suche nach „Nazis und Faschisten“ aufläuft, gegenseitig einhaken und ausschließlich „Wir sind das Volk“ rufen. Diskutieren kann man mit den rotlackierten Nazis und ehemaligen Meinungsbesitzern nicht. Wenn möglich Blumen zum verteilen mitnehmen und mögliche Aggressionen sowie Gewalttaten von Linksextremisten konsequent filmen und die Aufnahmen nach Kopieren und Veröffenlichung im Netz der Polizei für die Strafverfolgung aushändigen. Das Volk und die Polizei wollen die Gesichter der militanten Feinde der Meinungsfreiheit sehen. Stichwort Meinungsfreiheit – die Mohammed-Karikaturen werden am 30. September erneut veröffentlicht: http://edition.cnn.com/2010/WORLD/europe/09/22/denmark.mohammed.cartoon/index.html (CNN) — The cartoons of the Prophet Mohammed that sparked protests worldwide four years ago will be republished in a new book soon. Staffers at Danish newspaper Jyllands-Posten said the cartoons will be in a book created by cultural editor Flemming Rose and will be titled „The Tyranny of Silence.“ vivaeuropa 22. September 2010 at 21:04 In Schweden wollen „Demokraten“ und Linke auf die Straße gehen, um gegen den „Einzug rechtsextremer ins Parlament“ zu protestieren. Geht es eigentlich noch undemokratischer? Ich meine, diese Partei wurde gewählt. Demokratisch. Und sie hat sich nicht strafbar gemacht (wehrhafte Demokratie). So langsam müssen doch den Menschen ihre Denkfehler auffallen. Ich war ja selber mal links. Und ich ärgere mich auch darüber, das damals nicht durchblickt zu haben. Aber heute muss man ja mehr als Blind sein, um das undemokratische Verhalten der Eliten zu sehen. Irgendwie kann das doch nicht sein, dass in Europa mit seinem hohen IQ noch so viele noch nicht die Wiedersprüche sehen. Simbo 22. September 2010 at 21:04 #22 islamitmuell Wieso habe ich da kein Mitleid ??? 3x dürfen Sie raten !!! nowa45 22. September 2010 at 21:05 Genauso sieht man das mit den Genen in Israel, die sind dort verwundert über die Diskussion bei uns. sosheimat 22. September 2010 at 21:13 Soweit ist man in Wiens Schulen – Lehrer brauchen Dolmetscher!!! MohaMettBroetchen 22. September 2010 at 21:13 #27 vivaeuropa (22. Sep 2010 21:04) Diese Leute, die keine demokratischen Meinungen akzeptieren, gibt es nicht nur in Schweden. Simbo 22. September 2010 at 21:14 #29 nowa 45 Genauso habe ich das auch mitbekommen. Sogar der Botschafter von Israel stärkte Sarrazin den „Rücken“. unbedingt anschauen, den Vortrag von Dr. Radditz ! Hier auf pi-news zu sehen, es lohnt sich !!! WahrerSozialDemokrat 22. September 2010 at 21:16 „Ich bin nicht rechts, nicht links! Ich bin einfach nur geradeaus! Bin hier geboren, bin hier zu Haus!“ (Mia/ NHA) Ich lade alle ein, Deutsche zu werden! Doch wer Meinungsfreiheit unter Vorbehalt stellt, wegen Scharia, Rechts oder Links, den lade ich auch gerne wieder aus! Das erlaube ich mir einfach… WahrerSozialDemokrat 22. September 2010 at 21:17 nowa45 22. September 2010 at 21:18 Simbo : warum in die Ferne schweifen ….. http://www.pi-news.net/2010/09/israel-unterstuetzt-sarrazin/#more-156148 lorbas 22. September 2010 at 21:18 Einer von vielen Gründen warum ich PI-ler bin. Heute Abend an der Tankstelle. Ich stehe mit dem Motorrad an der Zapfsäule, an der Zapfsäule links und rechts von mir jeweils zwei Angehörige der Kamel-treibenden-Zunft. Über meinen Kopf hinweg wird sich mit Salamalei-dingsda begrüßt. Dabei Ernte ich verächtliche Blicke. Kulturelle Bereicherung stelle ich mir anders vor, ich habe sie aber nie gewünscht, auch wurde ich nie gefragt ob ich sie möchte. Man fühlt sich Fremd in der eigenen Stadt. Deutschland schafft sich ab, jeden Tag ein Stückchen mehr. 🙁 DMH 22. September 2010 at 21:19 Bin auch dabei. Wegen etwaiger Antifanten habe ich wenig Bedenken – soweit ich gehört habe, erfolgt die Demonstration in enger Absprache mit der Polizei. Freue mich, so manchen E-Mail-Kontakt am Freitag auch persönlich kennenzulernen! lorbas 22. September 2010 at 21:20 #33 WahrerSozialDemokrat (22. Sep 2010 21:17) „Deutschland ist mein Vaterland! Bin hier geboren, bin hier zu Haus!” 🙁 Lies mal bitte #35 lorbas Gruß. Oliver 22. September 2010 at 21:24 Kieler werden dabei sein. Mit Kindern und Kerze. Schweinebraten_ 22. September 2010 at 21:25 Farbanschlag auf Jürgen Trittin: Richard A. 22. September 2010 at 21:26 Zu Sarrazin! Aktuelle >Schweizerzeit< vom 24. September 2010 Lieber lesen statt unbesehen diffamieren Dies veranlasst die «Schweizerzeit», Auszüge aus Sarrazins Buch im Wortlaut zu präsentieren. Der Leser mag entscheiden, ob die sachliche Auseinandersetzung mit Sarrazin wirklich überflüssig ist: http://www.schweizerzeit.ch (siehe: Sarrazin im Wortlaut) nowa45 22. September 2010 at 21:27 Beste Grüsse nach Hannover, meiner Geburtsstadt 😉 Viel Erfolg wünsch ich Euch. Eigentlich müssten sich Tausende an solchen Veranstaltungen beteiligen, ich bin immer erschüttert, wenn ich sehe, wie zögerlich solche Grundrechte eingefordert werden, traurig. Aber die Hoffnung bleibt : es werden immer mehr !! MohaMettBroetchen 22. September 2010 at 21:28 #26 Hausener Bub (22. Sep 2010 21:00) Eheeehhhh, nicht „wir sind das Volk“ rufen. Der Ruf muß lauten: „Nazis raus“. Die Gesichter der Linken und Mohamedaner müßt ihr mal sehen. 😉 r2d2 22. September 2010 at 21:29 Online wären bestimmt so einige PI-ler dabei…aber in persona niemals. moeke 22. September 2010 at 21:38 Ich ernte verächtliche Blicke, weil ich sichtbar ein Kreuz an einer Kette trage. Habe nie ein Kreuz gehabt aber jetzt trage ich es demonstratief. Bin keine grosse Christin aber eines Tages treffen wir uns alle in der Kirche: „Wir sind das Volk!“ agentjoerg 22. September 2010 at 21:39 OT aber sehr lesenswert. dem schweinchen dick werden da gehörig die leviten gelesen. Columbin 22. September 2010 at 21:41 Wir lehnen vielmehr jegliche Ideologien ab, da sie den Menschen die Freiheit, die Würde und das Denken nehmen. Simbo 22. September 2010 at 21:41 41# nowa45 Da kann ich nur zustimmen !!!!! Vielleicht gelingt es uns, das Boot noch in die richtige Richtung zu steuern. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir das Herrn Sarrazins Buch zu verdanken haben. Die Elite kommt in’s Rudern !!! Ich habe allerdings die Videos von Radditz angeschaut und bei mir sind Zweifel aufgekommen, ob wir, die für Demokratie einstehen, noch etwas erreichen können. Sieht leider nicht vielversprechend aus !! joghurt 22. September 2010 at 22:05 Farbanschlag auf Jürgen Trittin Wieso blos Farbe ? Faule Eier,wie beim Kohl joghurt 22. September 2010 at 22:07 aber eines Tages treffen wir uns alle in der Kirche: “Wir sind das Volk joghurt 22. September 2010 at 22:08 Trittin muss froh sein ,daß keine Steine fliegen Achs o ,das war ja der Fischer Jockel joghurt 22. September 2010 at 22:11 In Schweden wollen “Demokraten” und Linke auf die Straße gehen, Diese „Demokraten“ sind genauso links wie die Linken Is wie bei uns Kaffeetrinker 22. September 2010 at 22:15 Schade,24. muss ich arbeiten.Hätte mir es sonst wirklich überlegt von Kölle da hoch zu jückeln 🙂 :). WahrerSozialDemokrat 22. September 2010 at 22:16 #39 lorbas (22. Sep 2010 21:20) “Deutschland ist mein Vaterland! Deswegen habe ich ergänzt: Und ich weiß, dass es auch im Sinne von Mia ist! Unser Problem/ Schwäche ist nicht mehr zu wissen was Deutsch ist oder wofür es steht und die Nationalhymne verblasst zunehmend oder wir haben sogar Angst davor! Sobald wir von Deutsch oder Deutschland reden, entstehen reflexartig Bilder von begrenzten, schlimmen acht Jahren der Vergangenheit, von vor vier Generationen! Dabei lass ich es mal bleiben… Es gibt mehr Deutsche im Herzen, als in Deutschland je Leben werden! 😉 Es traut sich nur keiner 🙁 Und ich meine nicht das Deutschland der „acht Jahren“!!! joghurt 22. September 2010 at 22:20 #12 Simbo (22. Sep 2010 20:21) Einmal Kritik aus Israel (Yoram Ben-Zeev) und dann gleichzeitig Lob aus New York (Leo-Baeck-Institut in New York ) Die Dialektik nimmt kein Ende. joghurt 22. September 2010 at 22:22 Diese “Demokraten” sind genauso links wie die Linken Is wie bei uns (nur nennen sie sich bei uns inzwischen frech „die Mitte“) Und vor allem wollen die nur eines: Euch alle LINKEN joerdie 22. September 2010 at 22:24 Ich würde gerne die MFG am Freitag nach Hannover in Anspruch nehmen. Simon 22. September 2010 at 22:30 Hier ein Tipp an alle Demonstranten die Muslimen oder Islamfreunden begegnen sollten, die wieder einmal durch den typischen Christentum vs Islam Vergleich versuchen sollten die Verbrechen im Namen des Korans zu relativieren: Diese Menschen lassen einen erheblichen Mangel historischer Sachkenntnisse erkennen und vergleichen allzugerne Äpfel mit Birnen. Vergleicht man das Neue Testament mit dem Koran direkt, stellt sich ganz schnell heraus, dass der Koran in Sachen Gewaltaufforderungen und Intoleranz gegenüber allen Nichtmuslimen ganz klar die Nase vorn hat. Außerdem ist die Schreibweise eine völlig unterschiedliche: Während der Koran ziemlich direkte Anweisungen gibt, liest man die Bibel meist über Metaphern, Erzählungen und Anekdoten, also lässt die Bibel automatisch einen größeren Interpretationsspielraum. So und wenn das einen nicht überzeugt dann kann man , gesetzt der Annahme, dass man an der Existenz beider Religionsführer glaubt, mit einem kurzen Blick in die Biografie beider Figuren sofort erkennen, dass Jesus vergliche zu Mohammed Pazifist und Friedensstifter war. So kann man mit großer Sicherheit behaupten , dass der Ursprung des Christentums in weiten Teilen ein friedlicher war. Der Islam war schon in seinem Ursprung streitsüchtig und aggressiv , und breitete sich im Gegensatz zum Christentum nicht nur durch Missionierung aus, sondern durch Eroberungsfeldzüge und Unterwerfungen. Die blutigste Zeit im Christentum waren mit Sicherheit die Kreuzzüge, die allerdings als Rückeroberungs Kampagnen von ehemals meist christlichen Gebieten betrachtet werden können. Also hinken die Vergleiche mit dem Christentum sehr gewaltig. WahrerSozialDemokrat 22. September 2010 at 22:31 #51 WahrerSozialDemokrat (22. Sep 2010 22:16) joghurt 22. September 2010 at 22:41 Aber heute muss man ja mehr als Blind sein, um das undemokratische Verhalten der Eliten zu sehen. Irgendwie kann das doch nicht sein, dass in Europa mit seinem hohen IQ noch so viele noch nicht die Wiedersprüche sehen. LINKS = konservativ Die Linken wollen,daß alles so bleibt wie es ist,nämlich LINKS. ….also sind sie konservativ,sie konservieren die beschissenen Verhältnisse. RECHTS = revolutionär Will endlich Veränderung und eine andere Richtung. Simon 22. September 2010 at 23:00 Her Meggido 23. September 2010 at 01:28 OT – Aus dem Europa Parlament http://tiny.cc/wiiwt Indianer Jones 23. September 2010 at 02:44 Wie wäre es eigentlich mal mit einer *Onlinedemonstration*, das muß doch zu bewerkstelichen sein…. oder etwa nicht.? Um das religiöse mal abzustreifen, wäre ein Protest gegen Grüne und Linke durchaus an der Tagesordnung. 🙂 Indianer Jones 23. September 2010 at 02:53 bewerkstellingen..natürlich 😯 Indianer Jones 23. September 2010 at 02:58 oder wie das wort geschrieben wird…..mit gewissen leuten, in einen gewissen forum zu schreiben, macht wirklich grenzig,…sarrazin hatt mehr Recht ,als man es dachte. 🙄 Indianer Jones 23. September 2010 at 03:02 #66 Indianer Jones (23. Sep 2010 02:58) Das war absichtlich kleingeschrieben, mit Ausnahme dess Wortes *..Recht* Niketas von Byzanz 23. September 2010 at 08:17 #27 Hausener Bub (22. Sep 2010 21:00) Wäre gern dabei, um mein Plakat „Verräter der Meinungsfreiheit BB Wulff“ hoch zu halten! Über 7 Stunden Bahnfahrt ist halt a bisserl viel. Unbedingt den linken, pöbelnden Mob filmen! Bernd_das_Brot 23. September 2010 at 08:24 Du schreibst stolz (auf youtube) Deine Schule abgeschlossen zu haben und hörst Rap-Musik. Also, ich vermute, daß Du U30 bist. Ich finde es ok, sich generell mit Geschichte zu beschäftigen, ja es hat medial eine Verengung des Blickfeldes auf 12 (zwölf) schlimme Jahre Deutschlands gegeben. Aber die meisten gucken halt lieber RTL als Phoenix, dass heißt die Masse des TV-Publikums interessiert sich weder für Islamisierung noch für die Geschichte des 3. Reiches. Allerdings finde ich, mit ein paar Stunden Geschichtsunterricht pro Schuljahr ist es nicht getan. Man darf auch ruhig NACH der Schule nochmal ein Buch zur Hand nehmen oder zumindest für absolute Mindestbildung und als Einstieg Wikipedia konsultieren. Das würde ich Dir auch empfehlen, bevor Du im Internet Kommentare veröffentlichst. Wenn schon einfachste Fakten nicht stimmen, nimmt man Dich nicht ernst. Also, es waren 12 Jahre von 1933 – 1945: http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler#Errichtung_der_Diktatur Bernd_das_Brot 23. September 2010 at 08:25 @ #55 WahrerSozialDemokrat (22. Sep 2010 22:16 GustavMahler 23. September 2010 at 09:40 Oh, Tritt_Ihn, das hätte mal viel früher passieren sollen, damit du mal wach wirst. Da hätte der nie mit gerechnet, denn der Ballhofplatz ist so ein gemütliches, schnuckeliges innerstädtisches Ensemble, daß einem schon beim Betreten ganz warm ums Herz wird; umso größer der Kontrast. Soll er froh sein, daß es messernder Muslim war. GustavMahler 23. September 2010 at 09:41 Hupps, da fehlt im letzten Satz das Wort „kein“. joghurt 23. September 2010 at 10:00 WahrerSozialDemokrat 23. September 2010 at 10:12 #69 Bernd_das_Brot (23. Sep 2010 08:24) Danke für den Hinweis! Aber ich denke, selbst mit den acht Jahren habe ich noch übertrieben! Aber wie ich auch schrieb „Dabei lass ich es mal bleiben…“ Denn dafür ist das hier nun wirklich das falsche Forum! Deswegen werde ich Ihre Anregung für die Zukunft beherzigen! Alles andere dient nur der Verwirrung und ob nun 4, 8 oder 12 Jahre ist dabei nun wirklich nebensächlich. Aber Sie haben Recht, bevor man Schreibt, sollte man sein Denken nachvollziehbar machen oder sich den faktisch gegeben Zahlen bzw. Daten anpassen, die für alle nachvollziehbar sind! Weiterhin bin ich Ü40! Und bevorzuge musikalisch Tschaikowsky und Dvorak und habe davon wahrscheinlich genau soviel Ahnung wie von Rap-Musik! Und mal so nebenbei, wenn Sie mich das nächste Mal belehren erwarte ich nicht vorschnelle Urteile! Richtig- bzw. Klarstellungen ist eine Sache, aber Verächtlichmachung eine Andere! Mich wundert es nur, das Sie nicht auch gleich meine Grammatik und Rechtschreibung bemängeln? Was war jetzt eigentlich noch mal das Thema? Ach ja, Meinungsfreiheit – Freiheit – Freisein…. Also, es waren 12 Jahre von 1933 – 1945! Dem ist faktisch nicht zu widersprechen! WahrerSozialDemokrat 23. September 2010 at 10:29 „Du schreibst stolz (auf youtube) Deine Schule abgeschlossen zu haben“ P.S. Bei Schulbildung steht nur: Voll durchgezogen! Wie Sie dabei auf abgeschlossen oder stolz folgern können erschließt sich mir nun wiederum nicht! 😉 Salahadin 23. September 2010 at 11:13 Hallo joerdie, wo wollen wir uns treffen? Ich schlage vor, morgen um 17.00 Uhr auf der Shell-Tankstelle in Klein Eilsen. Habe ein grünes Auto mit HH-Kennzeichen. Wenn Du in der Nähe wohnst, kann ich Dich aber auch abholen. Fieberglas 23. September 2010 at 11:22 Ich prophezeie schon mal: O-Ton linke Schmierenpresse: NAZIAUFMARSCH IM ZENTRUM HANNOVERS joerdie 23. September 2010 at 11:28 Hallo Salahadin! Termin ist OK. Bin dann um 17 Uhr auf der Tanke in Eilsen. Meine Freundin bringt mich hin. Silberner Suzuki mit SHG. klausklever 23. September 2010 at 13:09 „Deutschland sollte weitere Atomkraftwerke bauen“ Simbo 23. September 2010 at 14:32 # 77 Salahadin # 79 joerdi Finde diese Initiative schon bemerkenswert. Viel Glück für morgen abend und weiter so. Es braucht Leute wie Sie, je mehr desto besser ! Salahadin 23. September 2010 at 16:26 # an joerdi malocai 23. September 2010 at 18:10 für mich nur ein katzensprung, ich bin dabei!!! und die linken scheinen auch noch keinen wind davon bekommen zu haben. also wird das wohl eine angenehme demo.
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
'Ordnungsgemäße Überführung' von R. M. Douglas bei LovelyBooks (Sachbücher) R. M. Douglas 'Ordnungsgemäße Überführung' Inhaltsangabe zu „'Ordnungsgemäße Überführung'“ von R. M. Douglas Bis heute zählt die durch Hitlers verbrecherisches Regime ermöglichte Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas zu den umstrittensten Themen der deutschen Zeitgeschichte. Daher ist es wohl kein Zufall, dass die erste große historische Gesamtdarstellung nun von einem irischen Historiker vorgelegt wird. „Geordnet und human“, sollte die Umsiedlung der Deutschen erfolgen, so hatte es das Potsdamer Abkommen festgelegt. Doch die Realität sah anders aus. In seinem gründlich recherchierten Buch rekonstruiert R. M. Douglas die verschiedenen Etappen der Massenvertreibungen, beschreibt den Archipel der Konzentrations-, Internierungs- und Sammellager für Deutsche, der in ganz Mittel- und Osteuropa nach dem Krieg entstand, und beleuchtet die Folgen, deren Schatten bis in die Gegenwart reichen. Dabei verwendet er deutsche Quellen nur, sofern sie durch andere Zeugnisse bestätigt werden, und konzentriert sich auf Überlieferungen aus dem Archiv des Internationalen Roten Kreuzes, Beobachtungen westlicher Diplomaten, Offiziere und Journalisten sowie auf die Akten der ausweisenden Staaten selber. So entsteht eine Darstellung, die das Leid der Vertriebenen, die Gräueltaten an Deutschen und das moralische Versagen der Alliierten in ungewohnter Schärfe thematisieren kann ohne in den Verdacht der Einseitigkeit zu geraten. Vertreibungen laufen nie „geordnet und human“ ab, das ist die zentrale These dieses Buches. Ein flammender Appell gegen Völkerverschiebungen als Mittel internationaler Politik. 04. April 2013 um 19:03 „Ordnungsgemäße Überführung – Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg“ von dem amerikanischen Historiker R.M. Douglas bietet einen sehr guten Überblick über die Geschichte der Vertreibungen, ihre Hintergründe und Ursachen. Das Buch ist gegliedert in 13 Kapitel, von den Planungen über die Durchführung bis hin zu den Auswirkungen und Folgen bis in die Gegenwart. Dabei geht Douglas nicht streng chronologisch vor, sondern er arbeitet eher thematisch geordnet. Ich halte das für eine sehr gute Lösung, da so die verschiedenen Aspekte und Perspektiven jeweils vollständig betrachtet werden. Natürlich kommt es dadurch aber auch zu Redundanzen und teilweisen Sprüngen zwischen den verschiedenen Ländern und Besatzungszonen. Der Autor geht sehr behutsam an dieses doch oft kontroverse Thema heran. Zum einen beleuchtet er wirklich alle Seiten, d.h. er setzt die Vertreibungen in den Kontext des Zweiten Weltkriegs und des Dritten Reiches, betrachtet das Verhalten der Volksdeutschen während des Krieges, untersucht die Rolle der Alliierten und der Vertreibungsländer und stellt auch die Gegner der Vertreibungen dar. Zum anderen stützt er sich in seinen Quellen viel auf Berichte des Internationalen Roten Kreuzes und anderer internationaler Organisationen. Immer wieder greift er auch einzelne Schicksale und Personen auf und stellt sie näher vor, wie zum Beispiel den Tschechen Premysl Pitter, der nach dem Zweiten Weltkrieg sowohl sudetendeutsche als auch jüdische Kinder in seine Waisenhäuser aufnahm. Mit 460 Seiten ist „Ordnungsgemäße Überführung“ natürlich sehr umfangreich, es liest sich aber trotzdem sehr gut und zügig. Für ein Sachbuch ist die Sprache sehr angenehm, nicht zu wissenschaftlich, aber auch nicht zu einfach. Hier kann man wahrscheinlich auch dem Übersetzer Martin Richter ein Kompliment aussprechen. Insgesamt kann ich „Ordnungsgemäße Überführung“ (Originaltitel: „Orderly and Humane“ so wie die Vertreibungen laut Potsdamer Abkommen ablaufen sollten) auf jeden Fall weiterempfehlen, sowohl an Leute, die sich bereits mit dem Thema auskennen, als auch an andere Interessierte. Fundierte und deutliche Darstellung der Vertreibung Es ist durchaus von Vorteil, kann man nach der Lektüre feststellen, dass hier ein amerikanischer Historiker sich aufgemacht hat, eine Gesamtdarstellung der „Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas“ zu konzipieren. Zumindest hoch objektiv und nicht von persönlichen Blickwinkeln beeinflusst wirkt seine Darstellung, die sich zu weiten Teilen vor allem auf die Akten und Zeugenaussagen des internationalen Roten Kreuzes stützt. Deutsche Quellen nutzt Douglas nur da, wo sie mehrfach belegt sind. Mit dieser Quellenlage schafft er zunächst ein möglichst abgesichertes, reales Bild der Ereignisse in den letzten Wochen des zweiten Weltkrieges und in der unmittelbar darauf folgenden Zeit. Anders als die oft doch subjektiv geprägten Aufarbeitungen der „Vertreibung“, wie sie in manchen deutschen Darstellungen vorliegt. Zudem nimmt sich Douglas die Zeit und den Raum, immer wieder sehr genau und vor allem konkret hinzuschauen, sehr plastisch an Einzelfällen darzustellen, wie es „in Wahrheit war“. Das, was die Alliierten als „ordnungsgemäße Überführung“ miteinander vereinbart und geplant hatten setzt Douglas in direkten Kontrast mit der „Umsetzung vor Ort“ und schildert ungeschminkt die Grausamkeiten und Härten, mittels derer so manche „Sieger“ ihrer Verachtung und in Teilen auch ihrer Rache freien Lauf ließen. So entsteht auch ein Bild von dem, was passiert, wenn Menschen sich „entfesseln“ und „freier Lauf“ gewährt, fast erwünscht wird. Dies gilt im Übrigen nicht nur für das Geschehen um die Deutschen aus dem Osten Europas, dies gilt in vielfacher Form im Blick auf „Vertreibungen“ ethnischer Gemeinschaften zu vielen Zeiten der Weltgeschichte. Vertreibungen, die Douglas im Übrigen ebenfalls in ihrer Grundstruktur kurz erwähnt und skizziert. „Zwangsumsiedlungen“, die durchaus auch in der Gegenwart zumindest an manchen Orten immer noch versucht werden. Die allerdings gerade im Blick auf das eigentliche Objekt seiner Betrachtung in ungewöhnlich und „entfesselter“ Brutalität stattfanden. Eine Brutalität, die sicherlich, auch das legt Douglas offen, im Gesamtkontext des Krieges zu sehen ist, in dem gerade von deutscher Seite her ein solche Brutalität und Grausamkeit, eine solche Aufkündigung aller bis dahin geltenden Regeln im Krieg vorangetrieben wurde. Dennoch nimmt es den Leser durchaus innerlich mit, wenn Douglas detailliert eine „staatlich geförderte“ Gewalt darstelle, aufzeigt, warum die hehren Worte eine „humanen Umsiedlung“ schon als sie ausgesprochen und vereinbart wurden längst von der Realität überholt waren. Eine Rigidität, die in Teilen maßlos ihren Weg nahm. „Ostpreußen ist leer“, formulierte Radio Lublin schon im Mai 45. „Geleert“, könnte man sagen nach der Lektüre des Buches. Rasch, radikal und brutal, Hauptsache geleert und bereit für eine Neuansiedlung und Assimilation, das eigentliche ziel Stalins, wie Dougals herausstellt. Ein Plan im Übrigen, der von anderer Seite her durch die Nationalsozialisten ebenfalls schon längst durchgeplant worden war nach dem erhofften „Endsieg“, was zigmillionen Polen und Russen betroffen hätte. Ein gutes halbes Jahr währte diese strukturiert vorangetrieben „Vertreibung“, die „hunderttausende von Opfer nach sich zog“. Und das, wohlgemerkt, nach der Kapitulation zu offiziellen „Friedenszeiten“ bereits. Wobei es Douglas nicht bei der Darstellung dieses „Kernzeitraumes“ bewenden lässt. Auch die Integration der Millionen von Flüchtlingen in Deutschland nimmt er auf und stellt diese dar. Eine Integration inmitten einer „kalten“ Bevölkerung, die durchaus mit massiver Abwehr auf „die Flüchtlingen reagierte“. Auch dies liest sich intensiv im Buch, wie jene, die alles verloren hatten, auch viele nahestehende Menschen, die Grausamkeit gesehen und erlitten hatten, nun ebenfalls wieder einer Haltung des „unerwünscht Seins“ gegenüber standen. Eine Integration, die dennoch gelang und deren Ermöglichung Douglas ebenfalls darstellt. R.M.Douglas bietet eine breite und in den genutzten Quellen möglichst objektive Darstellung eines der dunkelsten Kapitel, was „Zwangsumsiedlungen“ angeht und stellt diese einerseits plastisch und konkret dar, wie es ihm andererseits gelingt, die großen Entwicklungslinien des Geschehens vorher wie nachher aufzuzeigen. Ein sehr gelungenes Stück dargestellter Geschichte. Untertitel: Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg appell gegen völkerverschiebungen als mittel internationaler politik bedeutung und erinnerung organisierte vertreibungen vorgeschichte-verlauf-folgen Ähnliche Bücher wie „'Ordnungsgemäße Überführung'“ - Wer dieses Buch mag, mag auch...
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Internationaler Audiodienst (iad) | 9. Deutscher Orgeltag – Halberstadt feiert die Königin der Instrumente
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
1958 Belegung des 2. Platzes bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Schwimmer in Baden 1958 Fußballspiel gegen den VFR Mannheim in der 1. DFB-Pokalhauptrunde 1958 Erringung der Staffelmeisterschaft der 2. Amateurliga durch die 1. Mannschaft. Der Aufstieg in die 1. Amateurliga scheitert knapp 1958 Aufstieg in die Landesliga 1958 Einweihung des Vereinsheims 1958 Gründung der AH-Abteilung 1958 Gründung der Mädchenabteilung 1958 Gründung der Judo-Abteilung Samurai bei der ESG Karlsruhe 1958 Qualifikation von Max Peukert und Helmut Hünerfauth für die Teilnahme an den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Göttingen. Austragung des Fußball-Länderspiels der Damen zwischen Deutschland und Holland auf der vereinseigenen Platzanlage (2:2) 1958 Erringung der Meisterschaft in der B-Klasse und der Kreismeisterschaft. Wiederaufstieg in die A-Klasse 1958 Erringung der Staffelmeisterschaft der 2. Amateurliga und Aufstieg in die 1. Amateurliga 1958 - 1959 Erweiterung des Clubhauses um einen Westflügel 1958 Rekorderfolgsjahr mit 39 Siegen. Erfolgreiche Teilnahme am Dreiländerkampf in Bled im Achter und Zweier ohne Steuermann sowie Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften mit Endlaufplätzen 1958 Erringung des dritten Platzes bei den Deutschen Meisterschaften in Duisburg im Stilrudern und des 2. Platzes im Doppel-Vierer mit Steuermann 1958 Erringung des 3. Platzes im Brustschwimmen bei der Europameisterschaft in Ungarn durch Klaus Bodinger. Große Erfolge für die Staffeln der Herren Brust / Lage (Günter Sutter, Gerhard Giera, Winfried Peukert und Dieter Sauer) und die Delphinstaffel der Damen 1958 Fußball: Erringung der Süddeutschen Meisterschaft (13.04.). Teilnehmer an der Endrunde der Deutschen Meisterschaft 1958 Gründung der Tennisabteilung 1958 - 1961 Zweimalige Erringung der Badischen Meisterschaft durch die Frauenhandballmannschaft (in den Jahren 1958 und 1961) 1958 Teilnahme an freundschaftlichen Kegelwettkämpfen in Bellheim / Pforzheim 1958 Erringung der Deutschen Polizeimeisterschaft in der Alpinen Kombination durch Albert Hoffmann (auch 1960) 1958 Wiederaufstieg in die 2. Amateurliga 1958 Bildung einer 2. Mannschaft für die Verbandsrunde 1958 Gemeinsame Ausrichtung des Hardtpokals mit Graben und Blankenloch 1958 Bau einer Schießanlage beim Bahnhof Mühlburg 1958 Erringung der Silbermedaille im Kleinkaliberschießen durch die deutsche Mannschaft mit Helmut Schlenker bei der Weltmeisterschaft in Moskau
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Die Veendorp-Sammlung Frauen der Revolution Drachen und lange Lijzen. Chinesisches Porzellan aus der eigenen Sammlung Capita Selecta Groninger Museum Ausstellungsarchiv West Wind: The Vision of Tom Thomson 30 Juni 2012 tot 30 September 2012 Die Ausstellung Painting Canada - Tom Thomson and The Group of Seven wurde von der Dulwich Picture Gallery (Londen), The National Gallery of Canada, in Zusammenarbeit mit dem National Museum of Art, Architecture and Design (Oslo) und dem Groninger Museum zusammengestellt. Mit Dank an die McMichael Canadian Art Collection und die Art Gallery of Ontario. Tom Thomson, The Pointers, 1916-17, Oil on canvas, 101x114.6cm, Hart House Permanent Collection, University of Toronto Die Ausstellung bietet einen Überblick über die besondere Malerei der Group of Seven, eine Künstlergruppe, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts in Kanada formierte und bis etwa 1933 zusammenhielt. Die von dieser Gruppe hervorgebrachte Landschaftsmalerei gehört zu Kanadas wichtigstem Kulturerbe und war bisher noch nicht in den Niederlanden zu sehen. Das Groninger Museum ist außerordentlich erfreut, Sponsoren gefunden zu haben, wodurch diese Ausstellung doch noch verwirklicht werden konnte. Einige Jahre vor Gründung der Group of Seven im Jahr 1920 entfaltete sich in Kanada eine Malerei, die vor allem die unberührte Natur des eigenen Landes in den Mittelpunkt stellte. Die farbenfrohen Gemälde, in denen endlose Wälder, Gebirgszüge und Seen zu bewundern sind, zeugen von einem sublimen Naturerlebnis und nationalem Stolz, sie führen aber auch andere landschaftsmalerische Traditionen in Erinnerung. Anlass für die Gründung der Group of Seven war der frühe Tod von Tom Thomson (1877–1917). Er wird als Inspirator in einem Atemzug mit Mitgliedern der ersten Stunde wie Lawren Harris, Arthur Lismer, J.E.H. Mac Donald, A.Y. Jackson, Frank Johnston, F.H. Varley und Franklin Carmichael erwähnt.Die Ausstellung Painting Canada – Tom Thomson and the Group of Seven reist zurzeit durch Europa. Der Startschuss viel in London. Momentan ist die Ausstellung in Oslo zu sehen; anschließend kommen die Werke in diesem Sommer nach Groningen. Das Groninger Museum zeigt über 120, aus den wichtigsten Museen Kanadas stammende, Spitzenwerke dieser besonderen Künstlergruppe.BuchZur Ausstellung ist ein Buch mit dem Titel Painting Canada. Tom Thomson and the Group of Seven erschienen. Preis im Museumsladen: € 29,95. Autoren: Ian A.C. Dejardin, Mariëtta Jansen, Anna Hudson, Nils Ohlson u.a. ISBN: 9780856676864.Mit Dank anHaubtsponsor: Shell Nederland B.V. Sponsoren: RBC Wealth Management (Royal Bank of Canada), Prins Bernhard Cultuurfonds, De Bijenkorf, Stifting Beringer Hazewinkel, Freunde des Groninger Museums, Kanadische Botschaft in den Niederlanden. Förderer: BankGiro Loterij
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Historischer Triumph von Krawietz/Mies - Sport - Süddeutsche.de Historischer Triumph von Krawietz/Mies 8. Juni 2019, 21:09 Uhr French Open:Ein Triumph, der aus dem Nichts kommt Überrumpelt: Kevin Krawietz (links) und Andreas Mies mit dem Pokal Den deutschen Doppelspielern Kevin Krawietz und Andreas Mies gelingt ein historischer Sieg: 82 Jahre nach Gottfried von Cramm und Henner Henkel gewinnen sie ein Grand-Slam-Turnier. Im Finale dominieren sie die Partie gegen Jeremy Chardy und Fabrice Martin mit 6:2, 7:6 (3). Von dem Triumph werden beide völlig überrumpelt. Um 20.10 Uhr setzte Marc Maury, der legendäre Stadionsprecher der French Open, der eine Stimme hat, die jeder Tennisinteressierte kennt, zu einem erstaunlichen Aufruf an: Er rief "Les Allemands Kevin Krawietz und Andreas Mies" auf, um nach vorne zu kommen. Dann schritten Krawietz, 27, aus Coburg, und Mies, 28, aus Köln, eben nach vorne. Die Menschen im Court Philippe Chatrier standen, klatschten, es war ja ein besonderer Moment. Es war die Siegerehrung. Die beiden zu ehrenden hatte leuchtend grüne Hemden an, auf dem Rücken waren noch rote Spuren. Minuten zuvor hatten sie auf der Terre Battue gelegen. Ihr Erfolg kam nicht nur für die Beobachter aus dem Nichts. Auch für die beiden. Mies ist im Einzel nicht mal mehr in der Weltrangliste geführt. Krawietz schaffte nicht den Durchbruch weiter hoch. Er galt lange als großes deutsches Talent. Aber Profisport ist hart. Und nun? "Was für eine Reise" Haben sie Geschichte geschafft. Krawietz und Mies sind Grand-Slam-Sieger. Nach fünf Siegen bezwangen sie im Finale am späten Samstagnachmittag die Franzosen Jeremy Chardy und Fabrice Martin mit 6:2, 7:6 (3). Krawietz spielt in der Bundesliga für den Münchner Verein TC Großhesselohe. Mies spielt für Rot-Weiss Köln. "Was für eine Reise", sprach Krawietz ins Mikrofon, auf Englisch, "wir sind vor eineinhalb Jahren zusammen gestartet, und nun stehen wir hier!" Noch ungläubiger schaute Mies, Krawietz ist ja der ruhigere der zwei, Mies ist der Quirl. "Ich bin sprachlos, das passiert mir sonst nie", sagte er. Aber natürlich fand er dann doch noch Worte. Er dankte allen seinen Freunden, der Familie, besonders den Eltern und rief: "Ich liebe euch!" Es war bewegend, weil alles von Herzen kam. Historisches wollten die beiden schaffen, das hatten sie sich vorgenommen, und es ist ihnen gelungen. Marc-Kevin Goellner und David Prinosil waren 1993 die letzten Deutschen im Doppel-Finale gewesen; sie unterlagen damals Luke und Murphy Jensen aus den USA. Die einzigen Deutschen, die jemals in Paris gewonnen hatten, waren Gottfried von Cramm und Henner Henkel 1937. In der Open Era seit 1968 hatte noch nie ein deutschen Doppel triumphiert. Mit ausländischen Partnern gab es aber einige Titel. Michael Stich siegte 1992 in Wimbledon an der Seite von John McEnroe (USA). Philipp Petzschner gewann 2010 in Wimbledon sowie 2011 bei den US Open, beide Male mit dem Österreicher Jürgen Melzer.
de
q-de-2235
Was war Jean Pauls Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller?
Jean Paul (fr. [] und dt. []), auch Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth), war ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk steht literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik. Die von ihm gewählte Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Leben Kindheit und Jugend Johann Paul Friedrich Richter, der sich später Jean Paul nannte, kam als Sohn des Lehrers und Organisten Johann Christian Christoph Richter und seiner Ehefrau, der Tuchmacherstochter Sophia Rosina, geborene Kuhn, in Wunsiedel zur Welt. 1765 wurde sein Vater Pastor in Joditz im Hofer Land (seit 1978 Ortsteil der Gemeinde Köditz), 1776 erhielt er eine bessere Stelle in Schwarzenbach an der Saale. Die Atmosphäre des protestantischen Landpfarrhauses prägte Jean Pauls Kindheit. Weniger durch seinen konservativen Vater als durch einen verehrten Lehrer und den Pfarrer des Nachbarortes Rehau, Erhard Friedrich Vogel, wurde er mit dem Gedankengut der Aufklärung vertraut gemacht. Abseits der politisch-literarischen Zentren seiner Zeit bildete sich Jean Paul autodidaktisch und verfügte im Alter von fünfzehn Jahren über ein umfangreiches Bücherwissen, das er in Exzerptheften zusammentrug. 1779 wechselte Jean Paul an das Gymnasium in Hof, wo er Johann Bernhard Hermann kennenlernte, der zu einem engen Freund und zum Vorbild vieler seiner Romanfiguren, etwa des Leibgebers im Siebenkäs, wurde. Wenige Monate später starb sein Vater, wodurch die Familie in schwere materielle Not stürzte. Studienjahre Im Mai 1781 immatrikulierte Jean Paul sich an der Universität Leipzig, betrieb sein Studium der Theologie jedoch nur sehr lustlos. Stattdessen begann er nun, sich als Schriftsteller zu verstehen: Er schrieb nach ersten literarischen Experimenten vor allem Satiren im Stile Jonathan Swifts und Christian Ludwig Liscows, die in gesammelter Form 1783 als Grönländische Prozesse gedruckt wurden. Nach dieser ersten Publikation blieben jedoch weitere Erfolge aus. 1784 musste Jean Paul vor seinen Gläubigern fliehen und kehrte als „gescheiterte Existenz“ nach Hof in das Haus seiner Mutter zurück. Wie er sich dort fühlte, ist in seinem späteren Roman Siebenkäs nachzulesen. Neben der drückenden Armut dieser Jahre belasteten Jean Paul auch der Tod eines Freundes im Jahr 1786 und der Selbstmord seines Bruders Heinrich 1789. Erst als Jean Paul ab 1787 ein Auskommen als Privatlehrer der Familie Oerthel in Töpen fand, linderte sich seine Notlage allmählich. Beginnender Ruhm Die Reihe seiner schriftstellerischen Erfolge begann 1793 mit dem Roman Die unsichtbare Loge. Jean Paul hatte dem Schriftsteller Karl Philipp Moritz das Manuskript geschickt, und Moritz zeigte sich begeistert: „Ach nein, das ist noch über Goethe, das ist was ganz Neues!“, soll er gesagt haben, und durch seine Vermittlung fand das Buch rasch einen Verlag in Berlin. In Die unsichtbare Loge verwendete Jean Paul, der seine Arbeiten zuvor unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus geschrieben hatte, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau erstmals den Namen Jean Paul. Doch Die unsichtbare Loge blieb ein Fragment, denn Jean Paul widmete sich mit dem Hesperus oder 45 Hundposttage einem neuen Roman, der 1795 erschien. Das Buch, das zum größten literarischen Erfolg seit Goethes Die Leiden des jungen Werthers wurde, machte Jean Paul schlagartig berühmt. Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland und Johann Wilhelm Ludwig Gleim äußerten sich enthusiastisch über den Hesperus – Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller fanden an dem Roman allerdings keinen Gefallen. Blütezeit Auf Einladung seiner Verehrerin Charlotte von Kalb besuchte Jean Paul 1796 Weimar. Im literarischen Zentrum seiner Zeit wurde er respektvoll aufgenommen, doch blieb das Verhältnis zu Klassikern wie Goethe und Schiller eher kühl und distanziert. Zwei Jahre später zog Jean Paul nach Weimar; inzwischen hatte er eine stattliche Anzahl literarischer Werke vorzuweisen: Siebenkäs (1796/97), Das Leben des Quintus Fixlein (1796), Der Jubelsenior (1797), Das Kampaner Tal (1797). Besonders in Weimar häuften sich die erotischen Verwicklungen, die Jean Paul zeitlebens begleiteten: Er verlobte sich mit der Hildburghauser Hofdame Karoline von Feuchtersleben (* 1774, † 1842), was wegen des Standesunterschiedes einige Schwierigkeiten mit sich brachte – und als diese endlich ausgeräumt waren, entlobte Jean Paul sich wieder. Auch gegenüber Charlotte von Kalb musste er immer wieder neue Strategien der Ehe-Vermeidung austüfteln. Doch auch der ehescheue Jean Paul konnte sich schließlich „seinem Schicksal nicht entziehen“: Im Frühjahr 1800 lernte er auf einer Reise nach Berlin Karoline Mayer kennen, die er ein Jahr später heiratete. Die Berlin-Reise stellte den Höhepunkt seines literarischen Ruhmes dar: Die preußische Königin Luise, die ihn am „Kleinen Musenhof“ ihrer Schwester Charlotte in Hildburghausen kennengelernt hatte, zeigte sich ihm als begeisterte Leserin seiner Werke. Dies brachte Jean Paul dazu, im Oktober 1800 ganz nach Berlin zu ziehen, wo er sich unter anderen mit den Brüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie mit Johann Ludwig Tieck, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und Johann Gottlieb Fichte anfreundete. Die späten Jahre Doch vom Gipfel des Erfolges ging es allmählich bergab: Jean Pauls nächste Romane Titan (1800–1803) und Flegeljahre (1804/1805) erzeugten nicht mehr den früheren Enthusiasmus bei den Lesern, obwohl sie heute als seine wichtigsten Werke gelten. 1804 siedelte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayreuth um, nachdem er von 1801 bis 1803 in Meiningen und anschließend in Coburg gewohnt hatte. In Bayreuth führte er fortan ein zurückgezogenes Leben, unterbrochen nur von einigen Reisen, zum Beispiel nach Bamberg, wo er E. T. A. Hoffmann besuchte, und nach Heidelberg, wo ihm 1817 nach einem ausgiebigen Punschgelage auf Vorschlag Hegels der Ehrendoktortitel verliehen wurde. Seine politischen Stellungnahmen (etwa in Cottas Morgenblatt) fanden besonders bei patriotisch gesinnten Studenten lebhaften Widerhall. Jean Paul wurde zu einer Leitfigur der deutschen Burschenschaften. Bei Besuchen in Heidelberg (1817) und Stuttgart (1819) wurde er gar zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ erhoben. Zu seinen engsten Freunden und Vertrauten in Bayreuth gehörten ab 1793 bis zu seinem Tod der vermögende jüdische Kaufmann Emanuel Samuel, der zum Berater in allen familiären und finanziellen Angelegenheiten und regelmäßigen Briefpartner wurde, sowie der Fabrikant und Privatgelehrte Georg Christian Otto, mit dem Jean Paul seit Schulzeiten bekannt war und der ihm als Korrekturleser und wohlmeinender Literaturkritiker zur Seite stand. Jean Pauls Werke aus diesen Jahren, wie Levana oder Erziehlehre (1807) oder Dr. Katzenbergers Badereise (1809), erhielten bei weitem nicht mehr die Beachtung, die dem Hesperus zuteilgeworden war. 1813 begann Jean Paul mit seinem letzten großen Roman, Der Komet, doch der Tod seines Sohnes Max 1821 war ein Schicksalsschlag, den der Autor nicht verwinden konnte: Der Komet wurde aufgegeben und blieb Fragment. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheiten gezeichnet: 1823 erkrankte Jean Paul am grauen Star und erblindete allmählich. 1825 kam Brustwassersucht hinzu, an der er am 14. November starb. Er ist auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth beerdigt, wo er im Grab seines verstorbenen einzigen Sohns beigesetzt wurde. Sein erster Grabstein, eine Pyramide aus schwarzem Marmor, steht heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg; er wurde 1860 durch einen Granit-Findling aus dem Fichtelgebirge ersetzt. 1820 hatte ihn die Bayerische Akademie der Wissenschaften noch zu ihrem auswärtigen Mitglied ernannt. Literarische Bedeutung Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Er trieb die zerfließende Formlosigkeit des Romans der Romantiker auf die Spitze; August Wilhelm Schlegel nannte seine Romane „Selbstgespräche“, an denen er den Leser teilnehmen lasse (insofern eine Übersteigerung dessen, was Laurence Sterne im Tristram Shandy begonnen hatte). Jean Paul spielte ständig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einfälle; seine Werke sind geprägt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen. In ihnen mischte Jean Paul Reflexionen mit poetologischen und philosophischen Kommentaren; neben geistreicher Ironie stehen unvermittelt bittere Satire und milder Humor, neben nüchternem Realismus finden sich verklärende, oft ironisch gebrochene Idyllen, auch Gesellschaftskritik und politische Stellungnahmen sind enthalten. Besonders weibliche Leser schätzten seine Romane. Dies lag vor allem an der Empathie, mit der Jean Paul die Frauenfiguren in seinen Werken gestalten konnte: Nie zuvor waren in der deutschen Literatur weibliche Charaktere mit einer solchen psychologischen Tiefe dargestellt worden. Allerdings finden sich auch nirgends sonst derart vergnüglich-misogyne Sticheleien wie bei Jean Paul. Ähnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gemüt und schnell zu Tränen gerührt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur für Literatur, sondern auch für Astronomie und andere Wissenschaften interessierte. Bei einem so kapriziösen Autor ist es kaum verwunderlich, dass sein Verhältnis zu den Weimarer Klassikern Goethe und Schiller immer zwiespältig war (so sagte Schiller, Jean Paul sei ihm „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“). Herder und Wieland allerdings haben ihn geschätzt und unterstützt. Obwohl er immer Distanz zu den die Kunst verabsolutieren wollenden Klassikern hielt und in seinem theoretischen Ansatz – etwa in seiner Vorschule der Ästhetik – deutliche Einflüsse der Romantik festzustellen sind, ist er letztlich nicht zu den Romantikern zu rechnen. Er hielt auch hier kritischen Abstand; denn bei allem Subjektivismus verabsolutierte er das Ich des Autors nicht: Jean Paul besaß − was zwischen klassischem Ernst und romantischer Ironie selten geworden war − Humor. Auch mit dem Wesen des Humors setzte er sich – vielleicht als erster – eingehend auseinander. Sowohl die Aufklärung als auch die Metaphysik waren für ihn gescheitert, gleichwohl hatten sie ihren Platz in seinem Weltbild. So gelangte er zu einer Weltanschauung ohne Illusionen, verbunden mit humorvoller Resignation. Dazu passt, dass Jean Paul einer der ersten Fürsprecher der Philosophie Arthur Schopenhauers war. Er versuchte nicht zu indoktrinieren, sondern das Glück des Menschen darzustellen. In seinen Schriften nennt Jean Paul das literarische Motiv des „Doppelgängers“ nicht nur als erster beim Namen und prägt es somit, sondern gestaltet es auch in unzähligen Variationen aus (vgl. unter anderem Siebenkäs und Leibgeber; Schoppe, Liane und Idoine; Roquairol und Albano). So definiert er in seinem Siebenkäs: „Doppeltgänger (So heißen Leute, die sich selber sehen).“ Nachleben Würdigung Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik oder etwa in der Übernahme des Motivs des Doppelgängers dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht. Jedoch stand etwa der frühe Adalbert Stifter unter seinem Einfluss und im Werk Wilhelm Raabes sind zahlreiche Anleihen an Jean Paul zu finden. Allenfalls können auch Autoren des 20. Jahrhunderts wie Georg Heym, Hermann Burger, Albert Vigoleis Thelen, Arno Schmidt und aktuell Alban Nikolai Herbst (insbesondere in Bezug auf seinen Roman Wolpertinger oder Das Blau) aufgrund ihrer Sprachartistik und Digressionskunst als Erben der Jean Paulschen Prosa angesehen werden. Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Paul „einer unserer Großen (…), einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“, gewesen sei. Literarische Rezeption In seiner Erzählung Tina oder über die Unsterblichkeit thematisiert und parodiert Arno Schmidt Jean Pauls (s. Selina oder über die Unsterblichkeit) Vorstellung eines Elysiums und greift in diesem Zusammenhang auf Argumente einzelner Romanfiguren zurück. Im 21. Jahrhundert bezieht sich Walter Kappacher in seinem Roman Selina oder Das andere Leben durch die Titelvariation und das vorangestellte Motto „Ein ewiges Wesen zusehend einem Wesen, das über seine Vernichtung nachsinnt.“ auf Jean Pauls Das Kampaner Tal und die nicht fertiggestellte Fortsetzung Selina oder über die Unsterblichkeit. Die Protagonisten Stefan und Heinrich Seiffert diskutieren Jean Pauls Gedanken über ein Weiterleben nach dem irdischen Tod. Musikalische Rezeption 19. Jahrhundert Aloys Schmitt: Großes Tongemälde für das Piano-Forte zu vier Händen. Leipzig 1824. Gottlob Wiedebein: An Wina. In: Lieder mit Begleitung des Piano-Forte. Braunschweig 1827. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 51, Berlin und Posen 1879 Heinrich Werner: Nasses Auge. [1828] In: Vergessene Lieder. Hg. von Friedrich Mecke. Duderstadt 1913. Franz Otto: An Julie. In: Ernst und heiter wie das Leben. Sechs Gesänge für vier Männerstimmen, Op. 2, Dresden 1830. Wilhelm Taubert: An Wina. In: Sechs Deutsche Lieder mit Begleitung des Pianoforte. Berlin 1832. Robert Schumann: Papillons pour le pianoforte seul. Op. 2 [1832]. In: Sämtliche Klavierwerke. Band 1, hg. und kommentiert von Ernst Herttrich. München 2010. Julius Riehle: An Wina. In: Sechs Lieder für eine Bass- oder Baritonstimme mit Pianofortebegleitung. Leipzig 1832. Leopold Lenz: An Wina. In: Neun Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, München 1835. Heinrich Dorn: An Wina. In: Vier Lieder für eine Baß- oder Baritonstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 16, Leipzig 1836. Johann Friedrich Kittl: Wär’ ich ein Stern. [1838] In: Amphion, eine Sammlung der beliebtesten Gesänge mit Begleitung des Pianoforte. No. 5. Prag 1840. Ders.: Ständchen. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 4, Wien 1839. Robert Schumann: Blumenstück. Op. 19. Wien 1939. Carl Grünbaum: Lied [Es zieht in schöner Nacht der Sternenhimmel], nebst Ludwig Ritter von Rittersberg: Es muß ein Reiter sein! o. A. ca. 1840. Ernst Pauer: Ständchen. In: Gesänge für vier Männerstimmen. Op. 23, Mainz, Antwerpen und Brüssel 1847. Ernst Friedrich Kauffmann: Ständchen nach Jean Paul für eine Bariton- oder Alt-Stimme mit Piano-Forte Begleitung. Mainz 1848. Carl Reinecke: O wär’ ich ein Stern aus den Flegeljahren von Jean Paul. In: Sechs Lieder und Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Op. 18, Leipzig 1850. Stephen Heller: Blumen-, Frucht- und Dornenstücke [Nuits blanches]. Op. 82, Berlin 1850. Marta von Sabinin: O wär ich ein Stern. In: Acht Lieder, Op. 1. Leipzig 1855. Albert Jungmann: Nasses Auge, armes Herz. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Albert Jungmann: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Gesänge aus Jean Pauls Flegeljahren für eine Singstimme mit Piano, Op. 19. Berlin 1856. Carl Gustav Ebell: Wär’ ich ein Stern. In: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 1. Prag o. A. Adolf Emil Büchner: O wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 20. 1858. Albert Segisser: Wär’ ich ein Stern. In: Zwei Lieder für Bass oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte. Frankfurt am Main 1865. Theodor Twietmeyer: Wär’ ich ein Stern. In: Vier Lieder mit Begleitung des Pianoforte, Op. 3. Leipzig 1866. Ernst Methfessel: An Wina. Gedicht von J. P. Fr. Richter für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 14, Leipzig / Winterthur 1866. Theodor Lausmann: Wär’ ich ein Stern. In: Fünf Lieder für eine Sopran- oder Tenor-Stimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 6. Cöln 1869. Robert Pflughaupt: Wär’ ich ein Stern. Paraphrase nach einem Liede von Th. Lausmann für Pianoforte. Leipzig 1872. Eduard von Seldeneck: Wär’ ich ein Stern. Lied für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig 1874. Theodor Bradsky: An Lina. In: Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Op. 51. Berlin / Posen 1879. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur (Titan) [1889]. Wien 1899. Alexandra Josiphowna: Titan. Symphonisches Fragment nach Jean Paul Friedrich Richter. Partitur. St. Petersburg 1890. Friedrich Knolle: Wär ich ein Stern. In: Zwei Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Braunschweig 1897. 20. Jahrhundert Ferdinand Heinrich Thieriot: Leben und Sterben des vergnügten Schulmeisterlein Wuz. Idylle für Orchester, Op. 72, Partitur. Leipzig 1900. Hugo Leichtentritt: Grabschrift des Zephyrs. In: Lieder und Gesänge. Op. 2, Berlin 1910. Henri Sauguet: Polymetres. Six Lieder sur des Poèmes de Jean-Paul. [1936], Paris 1991. Eduard Künnecke: Flegeljahre. Drei Orchesterstücke nach dem gleichnamigen Roman von Jean Paul, Op. 7. Berlin-Dahlem 1937. Karl Kraft: Fünf kleine Gesänge auf Verse des Jean Paul für Singstimme und Klavier. Augsburg ca. 1960. Georg Schmidt-Arzberg: Orpheus. Vertonung eines Polymeters von Jean Paul, 1968. Ders.: Jean Pauls Polymeter „Frühlingstraum“. Vertonung, 1974. Cornelius Schwehr: Quintus I. Für Gitarre, Oboe, Trompete, Viola und kleine Trommel. Wiesbaden 1981. Walter Zimmermann: Glockenspiel für einen Schlagzeuger. Text: Jean Paul [1983], in: Sternwanderung. 1982–1984. Cornelius Schwehr: Quintus II. Für Violine. Manuskript 1984/1985. Wolfgang Rihm: Andere Schatten. Musikalische Szene für hohen Sopran, Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester. Text nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei aus dem Roman Siebenkäs. 1985. Günter Bialas: Lamento di Orlando. Deutsche Texte aus Siebenkäs von Jean Paul (Bariton); lateinisch-italienischer Mischtext der Renaissance (Chor ad lib.) für Bariton solo, Gemischter Chor-SATB, Orchester, 1985. Oskar Sala: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei. In: My Fascinating Instrument. 1990. Markus Schmitt: Siebenkäs-Musik in fünf Szenen für Violine, Violoncello und Klavier. 1992. Iván Eröd: Blumenstück für Viola solo, Op. 62. Wien u. a. 1995. Ders.: Blumenstück. In: 3 Klavierstücke, Op. 66. Wien u. a. 1997. Andreas Mand: Siebenkäs-Lieder (nach Jean Paul). Demofassung, 2 MC. 1998. Thomas Beimel: Idyllen. Musikalische Szenen nach Jean Paul. Kammeroper. 1998/1999. Franz Möckl: Prosarium nach Jean Paul für Sopran, Horn in F, Violoncello und Piano. Köln 1999. 21. Jahrhundert Johannes Schöllhorn: red and blue. Für 6 Schlagzeuger, Texte aus: Francis Ponge: La Mounine und Jean Paul Über die natürliche Magie der Einbildungskraft. Partitur/Material. 2002. Megalith: Rede des Toten Christus. In: Soldaten des Geistes/Spirit Soldiers. 2003. Christoph Weinhart: Albanos Traum. Für acht Flöten. Köln 2006. Thomas Beimel: ding/dong. Für Chor. 2007. Georg Friedrich Haas: Blumenstück nach Texten aus dem Siebenkäs von Jean Paul. Für 32-stimmigen Chor, Basstuba und Streichquintett, Wien u. a. 2009. Anno Schreier: Er ist nicht. Für Mezzosopran, Chor und kleines Orchester, nach einem Text von Jean Paul, 2009/2010. Thomas Beimel: das kind mit der krücke. Für Chor und Horn. 2010. Clemens von Reusner: de monstris epistola, elektroakustische Komposition. 2012. Ludger Stühlmeyer: Zum Engel der letzten Stunde, Text aus: Leben des Quintus Fixlein – Der Tod eines Engels, für Alt-Solo, Violine und Orgel. Auftragskomposition zum Gedenkjahr 2013. Ehrungen Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth befindet sich im Chamberlainhaus in der Wahnfriedstraße 1. Mittelfristig soll das Museum in Jean Pauls Wohn- und Sterbehaus in der Friedrichstraße umziehen. Zu seinen Ehren wurde der Große Literaturpreis des Freistaates Bayern Jean-Paul-Preis genannt. Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. Ebenfalls steht eine Büste in der Walhalla in Donaustauf. Das Hofer Gymnasium, das Jean Paul besuchte, existiert nach wie vor. Seit 1946 trägt es den Namen Jean-Paul-Gymnasium. Im Dezember 2013 wurde dort eine von dem Thurnauer Bildhauer Claus Tittmann geschaffene Bronzebüste Jean Pauls aufgestellt. An der Stelle des im 19. Jahrhundert abgebrochenen Hauses in Weimar, wo Jean Paul von Oktober 1798 bis Ende September 1800 wohnte, wurde 2001 auf Initiative der Schriftstellerin Gisela Kraft eine in das Straßenpflaster des Marktplatzes eingelassene Gedenktafel angebracht. In vielen weiteren Städten und Gemeinden sind Schulen sowie Straßen und Plätze nach Jean Paul benannt. Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg im Regierungsbezirk Oberfranken. Der Asteroid (14365) Jeanpaul wurde nach ihm benannt. Seit März 2013 „startet“ in der Gartenanlage neben dem Jean-Paul-Museum Luftschiffer Giannozzo. Die zehn Meter hohe Plastik der Berliner Künstlergruppe Inges Idee wurde vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e. V. gestiftet. Anlässlich seines 250. Geburtstages wurde an 25 Wirkungsstätten von Jean Paul in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik die Litfaßsäulenausstellung Jean Pauls Orte eröffnet. Die Webelsche Buchhandlung in Zeitz widmete 1822 das von ihr herausgegebene Encyclopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörter aus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, auch aller in den Wissenschaften, bei den Künsten und Handwerkern üblichen Kunstausdrücken, nebst vollständiger Geographie und andern Nachweisen dem „Herrn Legationsrath Jean Paul Richter in Baireuth [...] aus reiner inniger Verehrung.“ Die Rollwenzelei, ein ehemaliges Gasthaus in Bayreuth an der Straße nach Weiden nahe der Eremitage, war einer seiner Lieblingsorte, wo er auch dichtete. Die ehemalige Dichterstube wurde 2009/2010 grundlegend saniert. Sie ist ein kleines Museum mit originalem Inventar. Werke Abelard und Heloise. (Briefroman, Jugendwerke, erste Abteilung), 1781. Grönländische Prozesse. (Satiren), 1783 f. – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Auswahl aus des Teufels Papieren. (Satiren), 1789 – unter dem Pseudonym J. P. F. Hasus. Die unsichtbare Loge. Eine Biographie. (Roman), 1793. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Eine Art Idylle. (Erzählung), 1793. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33385-1 (insel taschenbuch 1685). Hesperus oder 45 Hundposttage. Eine Biographie. (Roman), 1795. Leben des Quintus Fixlein, aus funfzehn Zettelkästen gezogen; nebst einem Mustheil und einigen Jus de tablette. Erzählung, 1796. Des Rektors Florian Fälbel’s und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg. Erzählung, 1796. Neuausgabe: Hrsg. v. Alexander Košenina. Wehrhahn Verlag, Hannover 2020, ISBN 978-3-86525-769-7 Siebenkäs. Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel. Roman, 1796–1797. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-458-32680-4 (insel taschenbuch 980). Der Jubelsenior. Idylle, 1797. Das Kampaner Tal. Idylle, 1797. Konjekturalbiographie. Erzählung, 1798. Titan. Roman, 1800–1803. Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-32371-6 (insel taschenbuch 671). Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. (Erzählung im 2. Anhangsbändchen zu Titan) 1801; Neuausgabe: Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-19291-6 (Insel-Bücherei 1291). Vorschule der Ästhetik, nebst einigen Vorlesungen in Leipzig über die Parteien der Zeit. 1804; Neuausgabe: Hrsg. v. Wolfhart Henckmann. Meiner, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0950-0. Flegeljahre. Eine Biographie. (Roman), 1804–1805. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-596-90094-7. Freiheitsbüchlein. J. G. Cotta, Tübingen 1805; Neuausgabe: Süddeutsche Zeitung Edition. Bibliotheca Anna Amalia, München 2007, ISBN 978-3-86615-412-4. Levana oder Erziehlehre 1807, häufige Neuaufl. Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten; nebst der Beichte des Teufels bey einem Staatsmanne. (Erzählung), 1809. Neuausgabe: Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1917 mit acht Radierungen von Karl Thylmann; Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-19375-3 (Insel-Bücherei 1375). Dr. Katzenbergers Badereise, nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen. (Erzählung), 1809. Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel. 1812. Mars und Phöbus, Thronwechsel im J. 1814; eine scherzhafte Flugschrift. 1814. Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte. (Roman), 1820–1822. Selberlebensbeschreibung. Autobiographie. Fragment, posthum, 1826. Selina. Romanfragment, posthum, 1827. Anthologien Jean Paul. Ein Stundenbuch fuer seine Verehrer. Anthologie. Reihe Deutsche Dichtung, Band 1. Hg. und eingel. von Stefan George und Karl Wolfskehl. Nachdruck der Ausg. Berlin 1900. Mit einem Nachwort von Ute Oelmann. Klett-Cotta, Stuttgart 1989, ISBN 3-608-95660-3. Ulrich Holbein, Ralf Simon (Hrsg.): Weltall im Krähwinkel. Ein Jean-Paul-Lesebuch. Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-940357-31-1 Gesamtausgaben Jean Paul. Sämtliche Werke. Reimer, Berlin 1826ff. Jean Paul’s Werke. Gustav Hempel, Berlin 1851. Eduard Berend (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. Hist. krit. Ausgabe hrsg. v. d. Preuss. Akademie der Wiss. Berlin. H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1927ff., Repr. Akademie-Verlag, Berlin 1996ff, ISBN 3-7400-0628-5, ISBN 3-7400-0823-7, ISBN 3-7400-0824-5, ISBN 3-7400-0825-3 (Diese Ausgabe wird noch immer fortgesetzt). Norbert Miller (Hrsg.): Jean Paul. Sämtliche Werke. 10 Bände. Carl Hanser Verlag, München 1959ff., 1974ff., WBG, Darmstadt 1974, 2000. (mit Nachworten von Walter Höllerer) ISBN 3-446-11658-3. Jean Paul – Sämtliche Briefe digital – In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952–1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber, Berlin 2018. Nachlass Thomas Wirtz, Kurt Wölfel (Hrsg.): Jean Paul: Ideen-Gewimmel. Texte und Aufzeichnungen aus dem unveröffentlichten Nachlass. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1996, Reihe Die Andere Bibliothek, ISBN 3-8218-4453-1. Mirko Gemmel (Hrsg.): Jean Paul: Reisetagebücher und Briefe. Auf Reisen glaubt man leichter an Sonntag als an Sonnabend. Ripperger & Kremers Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-20-4. Der handschriftliche Nachlass Jean Pauls und die Jean-Paul-Bestände der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Teil 2: Faszikel XVI bis XXVI. Herausgegeben von Markus Bernauer, bearbeitet von Lothar Busch, Ralf Goebel, Michael Rölcke und Angela Steinsiek. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06525-2. Hörbücher Jean Paul: Katzenbergers Badereise. Funkbearbeitung: Friedemann Schreiter. Regie: Klaus Zippel. Mitwirkende: Rüdiger Evers, Hans-Joachim Hegewald, Wolfgang Jacob. Rundfunk der DDR, Berlin 1980. Jean Paul: Freiheits-Büchlein. Lesung mit Peter Matić. Regie: Klaus Zippel. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk, 2007, 1 CD, 75 min, Der Audio Verlag, 2007. Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal. Sprecher: Norbert Beilharz. Cassette 1148 Erich Schumm, Murrhardt/Württ. Schumm sprechende bücher. Textgrundlage: Reclam Universal-Bibliothek Nr. 119 Jean Paul: Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz. Sprecher: Markus Hoffmann. Argon, 2006, ISBN 3-86610-006-X. Jean Paul: Träume, Reisen, Humoresken. Das Hörbuch zum Jean-Paul-Weg in Oberfranken. Audiotransit, 2011. Literatur Bücher Christoph Beck (Hrsg.): Jean Paul in der Musik. Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorwort von Julia Cloot, Berlin 2012. Hendrik Birus: Vergleichung. Goethes Einführung in die Schreibweise Jean Pauls. Metzler, Stuttgart 1986, ISBN 3-476-00591-7. Julia Cloot: Geheime Texte. Jean Paul und die Musik. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016895-2 (zugl. Dissertation, FUB 1999). Günter de Bruyn: Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter. Eine Biographie. Erstauflage, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-10973-6. (7. Auflage. 2011, ISBN 978-3-596-10973-9) Albrecht Decke-Cornill: Vernichtung und Selbstbehauptung. Eine Untersuchung zur Selbstbewußtseinsproblematik bei Jean Paul. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-276-8. Bernhard Echte, Michael Mayer (Hrsg.): Taschenatlas zu Jean Paul. Nimbus, Wädenswil 2016, ISBN 978-3-907142-82-0. Bernhard Echte, Petra Kabus (Hrsg.): Das Wort und die Freiheit. Jean Paul Bildbibliographie. Nimbus, Wädenswil, ISBN 978-3-907142-83-7. Sven Friedrich: Der Literatur(ver)führer. Band 1: Jean Paul. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-11-5 (Hörbuch). Werner E. Gerabek: Naturphilosophie und Dichtung bei Jean Paul. Das Problem des Commercium mentis et corporis (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 202). Akademischer Verlag Heinz, Stuttgart 1988, ISBN 3-88099-206-1 (zugl. Dissertation Würzburg 1987). Alexandra Giourtsi: Pädagogische Anthropologie bei Jean Paul. Verlag Henn, Düsseldorf 1966. Wolfgang Harich: Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1974, ISBN 3-499-25041-1. Wolfgang Hörner (Hrsg.): Jean Paul und das Bier. „Bier, Bier, Bier wie es auch komme“; eine Dokumentation. Verlag Wehrhahn, Laatzen 2006, ISBN 3-86525-097-1. Anette Horn: Die Reise um den Kopf. Jean Pauls Ideenassoziationen. Athena, Oberhausen 2012, ISBN 978-3-89896-470-8. Anette Horn: Eine neue Vorstellungswelt herzustellen. Aufsätze zu Jean Paul. Athena, Oberhausen 2008, ISBN 978-3-89896-345-9. Barbara Hunfeld: Der Literatur(ver)führer. Sonderband: Hesperus. Auricula, Berlin 2009, ISBN 978-3-936196-14-6 (Hörbuch). Brigitte Langer: Jean Pauls Weg zur Metapher. Sein Buch „Leben des Quintus Fixlein“. Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-50122-6 (zugl. Dissertation, Universität Duisburg 2002). Beatrix Langner: Jean Paul – Meister der zweiten Welt. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63817-6. Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hrsg.): Jean Paul. Dintenuniversum. Jean Paul – Schreiben ist Wirklichkeit. Ausstellungskatalog. Mit Beiträgen von Norbert Miller; Helmut Pfotenhauer; Wilhelm Schmidt-Biggemann; Peter Sprengel; Cornelia Ortlieb; Ernst Osterkamp; Karl Pestalozzi; Jens Malte Fischer; Alain Montandon; Christian Helmreich; Julia Cloot; Christof Wingertszahn; Helmut Mojem; Jörg Paulus; Stefan Stein; Michael Will; Asta-Maria Bachmann; Uwe Schweikert u. a. Ripperger & Kremers, Berlin 2013, ISBN 978-3-943999-23-5 (Inhaltsverzeichnis, ausführliche Beschreibung). Dirk Otto: Der Witz-Begriff Jean Pauls. Überlegungen zur Zeichentheorie Richters. Herbert Utz Verlag, München 2000, ISBN 3-89675-684-2 (zugl. Dissertation, Universität München 1999). Helmut Pfotenhauer: Jean Paul. Das Leben als Schreiben (Biographie). Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24002-5. Carl Pietzcker: Einführung in die Psychoanalyse des literarischen Kunstwerks am Beispiel von Jean Pauls „Rede des toten Christus“. Königshausen & Neumann, Würzburg 1985, ISBN 3-88479-220-2. Frank Piontek, Karla Fohrbeck: Jean Paul – Träume, Reisen, Humoresken. Ausgewählte Texte zum Jean-Paul-Weg in Bayreuth. audiotransit, Bayreuth 2011, . (Hörbuch) Karl Christian Planck: Jean Paul’s Dichtung im Lichte unserer nationalen Entwicklung. Verlag Reimer, Berlin 1867. Maximilian Rankl: Jean Paul und die Naturwissenschaft. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-1204-2 (zugl. Dissertation Univ. München). Dieter Richter: Jean Paul. Eine Reisebiographie. Transit Buchverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-88747-280-1. Andrea Ring: Jenseits von Kuhschnappel. Individualität und Religion in Jean Pauls „Siebenkäs“. Eine systemtheoretische Analyse. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2983-6 (zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2003). Bernhard Setzwein, Christian Thanhäuser: Jean Paul von Adam bis Zucker. Ein Abecedarium. Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-85218-760-0. Peter Sprengel: Innerlichkeit. Jean Paul oder Das Leiden an der Gesellschaft. Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12427-6 (zugl. Dissertation, Universität Hamburg 1977). Rolf Vollmann: Das Tolle neben dem Schönen. Jean Paul, ein biographischer Essay. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12829-1 (Nachdruck der Ausgabe Tübingen 1975). Kurt Wölfel: Jean-Paul-Studien. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28342-1. Michael Zaremba: Jean Paul – Dichter und Philosoph. Eine Biografie. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2012, ISBN 978-3-412-20930-8. Aufsätze Karl-Heinz Best: Jean Paul (1763–1825). In: Glottometrics 12, 2006, S. 75–77. Der Beitrag behandelt Themen Jean Pauls, die für die Quantitative Linguistik immer noch aktuell sind. (Wiederabdruck in: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Quantitativen Linguistik. Band 1. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, S. 74–77. ISBN 978-3-942303-30-9.) Ludwig Börne: Denkrede auf Jean Paul. In: Ders.: Sämtliche Schriften, Band 1. Verlag Melzer, Dreieich 1977 (5 Bde.) Kurt Gerhard Fischer: Jean Paul als Pädagoge. Nachwort zu: Jean Paul: Levana oder Erziehlehre Schöningh, Paderborn 1963 (S. 299–330) Hg. K. G. Fischer (Reihe: Schöninghs Sammlung pädagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der Pädagogik) Dietmar Herrmann: Jean-Paul-Gedenkstein in Buchform (Luisenburg bei Wunsiedel). In: Der Siebenstern. Band 76 (2007), Heft 5, S. 260. Dieter Richter: Erinnertes Kind. Jean Pauls Fragment einer "Selberlebensbeschreibung" und das Freuden-Gedächtnis der Kindheit. In: Dieter Richter: Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt (S. Fischer) 1987, S. 311–330. ISBN 3-10-065502-8. Norbert W. Schlinkert: Jean Pauls Selbstsuche und die Verwandlung des Ich. Jean Paul und die Poetisierung der Philosophie. Noch immer Jean Paul oder: Der Geist der Zeit in der Realität des Romans. Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Jean Paul Friedrich Richter: Der Charakter des Ich. In: ders.: Das sich selbst erhellende Bewußtsein als poetisches Ich. Von Adam Bernd zu Karl Philipp Moritz, von Jean Paul zu Sören Kierkegaard. Eine hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung. Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525-152-7, S. 174–247. Dietmar Herrmann: Streifzüge zu den Gedenkstätten von Jean Paul; in: Siebenstern 2013, Heft 1, S. 6–11 Weblinks Jean Paul im Internet Archive Werke von Jean Paul im Deutschen Textarchiv Jean Pauls Briefe an seinen Freund Emanuel Osmund in der digitalen Sammlung der Staatsbibliothek Bamberg Jean Paul: Über die Lyra (1813) Walther Harich: Jean Paul. Leipzig: Haessel Verlag, 1925. PDF in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek (25,99 MB) Leben und Werk von Jean Paul Biographie, Interpretationen, Kurzinhalte, Bibliographie Jean-Paul-Portal Der Nachlass Jean Pauls, sämtliche Exzerpte 1778–1825 online (Ulrich Goerdten) Aufsätze zu Jean Paul im Goethezeitportal Jean-Paul in Schwarzenbach a. d. Saale Jean-Paul-Gesellschaft, abgerufen am 13. September 2011. Verein zur Erhaltung der Rollwenzelei, abgerufen am 13. September 2011. Fundstück Jean Paul Einzelnachweise Schriftsteller (Weimar) Autor Pseudonym Roman, Epik Aphoristiker Brief (Literatur) Literatur (Deutsch) Literatur (18. Jahrhundert) Literatur (19. Jahrhundert) Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Walhalla Person (Bayreuth) Person (Hof, Saale) Deutscher Geboren 1763 Gestorben 1825 Mann Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Person als Namensgeber für einen Asteroiden
Titel: Luftschutz-Übungshaus Untertitel: Hamburg - Stellingen Über die schulischen Verhältnisse in der ersten Zeit nach dem Zusammenbruch berichtet der erste stellvertretende Schulleiter der Wilhelmschule Lehrer Wilh. Albersmeier: „Nachdem eine Bombe das kleine Übungshaus des Luftschutzes und auch die Kochküche auf dem Schulhof zerstört hatte Auch bei mir im Süden ist solch eine Schule in Neckarsulm gestanden. Standort kann ich dir leider nicht sagen. Titel: Luftschutzübungshäuser Archivaliensignatur: Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Z 138, Nr.152, fol. 243 (Benutzungsort: Dessau) Kontext: Bauverwaltung Bernburg >> 06. Bauvorhaben im Kreis Bernburg (nach Orten A - Z) >> 06.05. Bernburg >> Karlsgymnasium / Karlsschule in Bernburg. Baubesserungen Sonstige Erschließungsangaben: Maßstab: 1 : 50 Bestand: Z 138 (Benutzungsort: Dessau) Bauverwaltung Bernburg Online-Findbuch im Angebot des Archivs: http://recherche.landesarchiv......?ID=193037 https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/3S5TKG3QZE4M45JFEBCTUJBEE65KMMND Titel: ehem. Luftschutzübungshaus an der Stiftstraße, tlw. genutzt durch: Heinrich Bartelsen, Stiftstraße 7; Ida Hansen, whft. Schloßstr. 44-46 bzw. Nerongsallee 27 Ich weiß nicht ob das so ganz passt, ein entsprechendes Gebäude stand in der Landesfeuerwehrschule Loy. Ich habe gerade die Suchmaschine mit " Brandhaus Loy" gefüttert. Man findet ein Bild unter Bildersuche und einen kleinen Text auf der Seite des Landes Niedersachsen. Von der Beschreibung und der Entstehungszeit könnte das in etwa hinkommen.
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
In der heutigen Zeit wird die Welt Zeuge eines besorgniserregenden Anstiegs von Naturkatastrophen. Gemäß spiritueller Forschung ist die Hauptursache der vermehrt auftretenden Naturkatastrophen, wie Erdbeben, Fluten und Vulkanausbrüche, ein zyklischer Prozess, der im Laufe der Zeit im Universum stattfindet. Die Naturkatastrophen, die wir bisher erlebt haben, sind nur der Anfang einer zerstörerischen Phase, die über die nächsten 5 Jahre bis 2023 an Intensität zunehmen wird. In der zerstörerischen Phase wird sich auch der Dritte Weltkrieg ereignen, wo es einen großen Verlust von Menschenleben geben wird. Der einzige Weg, diese schwierigen Zeiten zu überleben, ist Spiritualität zu betreiben. Dieser Artikel wurde erstmals im Jahre 2007 veröffentlicht und wurde im Juni 2019 aktualisiert. Zum besseren Verständnis dieses Artikels ist es empfehlenswert, dass sie sich mit folgenden grundlegenden Artikeln vertraut machen: Sattva, Raja und Tama, die drei feinstofflichen Grundkomponenten des Universums Die fünf Absoluten Kosmischen Prinzipien 1. Die zunehmende Intensität von Naturkatastrophen 2. Was verursacht Naturkatastrophen und Klimawandel? 3. Die 3 feinstofflichen Komponenten und Zyklen 3.1 Beispiel eines Mikrozyklus – Tag und Nacht 3.2 Die Auswirkungt des Zyklus auf die Menschen 4. Stellenwert negativer Wesenheiten im Klimawandel 5. Tragweite von Kohlendioxid im Klimawandel 6. Hauptursache von globaler Erwärmung 7. Ende eines Zyklus und Zerstörung aufgrund von Naturkatastrophen 8. Umfang der Zerstörung aufgrund von Klimawandel und Drittem Weltkrieg 8.1 Art der Naturkatastrophen, die zur Zerstörung beitragen 8.2 Wann beginnt das Klima wieder normal zu werden? 9. Biologische Katastrophen 10. Negatives kollektives Schicksal 11. Was können wir dagegen tun? 12. Quellennachweise Über das letzte Jahrhundert hat die Welt einen Anstieg in der Anzahl und Intensität von Naturkatastrophen weltweit erlebt. Wir haben die furchteinflößende Kraft der Natur, durch die Medien und für manche von uns durch eigene Erfahrung, gesehen. In jüngster Vergangenheit ereigneten sich Naturkatastrophen aufgrund von Tsunamis in Südostasien und Japan, Erdbeben in Pakistan, Haiti und China sowie Hurrikane, wie Katrina und andere in Nord- und Zentralamerika. Diese Katastrophen haben noch nie dagewesene Verwüstung und großen Verlust von Leben angerichtet, die sich, aufgrund ihres Ausmaßes, in unserem Geist eingeprägt haben. Kann es schlimmer werden? Und wenn ja, wieviel Zeit haben wir? Kann man irgendetwas dagegen tun? Das folgende Diagramm zeigt, dass die Anzahl der Katastrophen global zugenommen hat und dies trifft vor allem auf die letzten zwei Jahrzehnte zu. Die Anzahl der geophysischen Katastrophen auf der Oberfläche der Erde, wie Erdbeben, Erdrutsche und Vulkanausbrüche, ist seit den 1970ern einigermaßen stabil. Die Anzahl der klimabedingten Katastrophen hat sich jedoch enorm erhöht. Genau genommen wird der Klimawandel als Existenzbedrohung für die Menschheit angesehen, gleich nach einem ausgewachsenen Atomkrieg. Die Mehrheit der Wissenschaftler auf der Welt bezieht die klimatischen Veränderungen auf die Tatsache, dass die Erde wärmer wird (siehe obiges Diagramm), hauptsächlich auf vorher nie beobachtete Anstiege von Treibhausgasen, wie Kohlendioxid, Methan und Stickoxide. Im Jahr 2013 überstiegen die Kohlendioxid Werte zum ersten Mal 400 Teile pro Millionen (ppm). Diese Aufwärtsentwicklung führte zu 411 ppm, die im Mai aufgezeichnet wurden (NASA, 2019). Demgegenüber haben die atmosphärischen Konzentrationen von Kohlendioxid, vor Beginn des Industriezeitalters, in Teilen pro Millionen (ppm) seit den letzten 800.000 Jahren zu keiner Zeit 300 ppm überschritten. Dies begründet sich auf EPICA (Eisbohrkern) Daten (siehe unteres Diagramm) (Lindsey, 2018). Die atmosphärische Konzentration von CO2 ist seit dem vorindustriellen Zeitalter (n. Chr. 1000 – 1750) mit ungefähr 280 Teilen pro Million (ppm) auf die heutige mit mehr als 400 ppm (Lindsey, 2018), dramatisch angestiegen. Die Vereinten Nationen nahmen Kenntnis von dieser alarmierenden Entwicklung und haben den Internationalen Ausschuss über Klimawandel (IPCC) gegründet, um die Wissenschaft, bezogen auf den Klimawandel, zu beurteilen. Das IPCC führt keine eigenen Forschungsarbeiten durch. Allerdings bestimmt das IPCC durch seine Beurteilungen den Wissensstand über den Klimawandel. Es ermittelt, wo es Übereinstimmung in der Wissenschaftlergemeinde gibt bei Themen, die sich auf den Klimawandel beziehen und wo weitere Forschung notwendig ist. Eine der Hauptfragen ist, ob der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist. Darüber hat der Ausschuss folgendes Urteil verlauten lassen. Es wurde menschlicher Einfluss bei der Erwärmung der Atmosphäre und des Ozeans, bei Veränderungen im globalen Wasserkreislauf, bei Reduzierungen von Schnee und Eis, beim Anstieg des globalen mittleren Meeresspiegels und bei Veränderungen einiger extremer Klimabedingungen festgestellt. Dieser Beweis für den menschlichen Einfluss ist seit AR4 gewachsen. Es ist sehr wahrscheinlich (95%-100%), dass der menschliche Einfluss die vorherrschende Ursache für die beobachtete Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts darstellt. – Der fünfte Untersuchungsreport (AR5) der Vereinten Nationen des Internationalen Ausschusses über Klimawandel (IPCC), finalisiert im Jahre 2014 Skeptiker der Klimawandeltheorie argumentieren, dass es keinen eindeutigen Beleg über das Ausmaß der Beziehung zwischen Menschen, globaler Erwärmung und Klimawandel gibt. Was bewirkt also den Klimawandel und warum nimmt die Zahl an Naturkatastrophen und an Intensität zu? Da dies ein Phänomen ist, dass globale Auswirkungen auf die Gesellschaft hat, hat SSRF zusammen mit der Maharshi Universität für Spiritualität spirituelle Forschung durchgeführt, um die Grundursachen des Klimawandels und der steigenden Intensität von Naturkatastrophen zu ermitteln. Wenn Klimawissenschaftler den Klimawandel untersuchen, konzentrieren sie sich hauptsächlich auf physische Ursachen und physische Lösungen. Demgegenüber bedient sich spirituelle Forschung beim Analysieren des Klimawandels einer ganzheitlichen Herangehensweise. Es umfasst alle drei Dimensionen (d. h. die physische, psychologische und spirituelle), um die dem Klimawandel und der steigenden Intensität und Häufigkeit von Naturkatastrophen zugrundeliegenden Ursachen zu analysieren und zu untersuchen. Das folgende Diagramm erklärt die Grundursachen hinter dem Klimawandel, wie sie durch spirituelle Forschung ermittelt wurden. Durch spirituelle Forschung wurde herausgefunden: Menschen selbst sind für nur zu 2 Prozent der Ursachen für den Klimawandel verantwortlich. Physische Ursachen menschlichen Ursprungs schließen das Verbrennen von fossilen Brennstoffen, Abholzung, usw. ein. Psychologische Ursachen schließen Persönlichkeitsfehler von Menschen ein. Spirituelle Ursachen schließen ein in den Menschen vorherrschendes hohes Ego, einen Mangel an Spiritueller Praxis gemäß den universellen Prinzipien, ein niedriges durchschnittliches spirituelles Niveau der Menschheit, usw. ein. 98% der Grundursachen hinter dem Klimawandel sind auf zyklische Veränderungen, die in der Region des Universums um die Erde herum stattfinden, zurückzuführen. Diese zyklischen Veränderungen umfassen auch die Auswirkung des Zyklus auf die Menschen, die Umgebung und auch auf feinstoffliche Wesenheiten in der unsichtbaren Welt, die auch als die spirituelle Dimension bekannt ist. Der ungünstige Teil dieses jetzigen Zyklus bringt sie dazu, sich auf eine Weise zu verhalten, die anders ist, als wie sie sich gewöhnlich verhalten würden. Aber was genau bedeutet dies? Lassen Sie uns versuchen, dies detaillierter zu verstehen. Das Universum durchläuft seit seiner Schöpfung bis hin zu seiner Auflösung 4 Hauptzeitalter. Wir befinden uns derzeit im 4. Zeitalter, bekannt als Kaliyug oder das „Zeitalter der Zwietracht“. Das Markenzeichen dieses derzeitigen Zeitalters ist, dass es im Vergleich mit den vorherigen Zeitaltern ein höheres Ausmaß spiritueller Verunreinigung (unten erklärt) aufweist. Die Hauptzeitalter bestehen auch aus Mini-Zeitaltern oder Mini-Zyklen des Universums. Die Jahre 1999-2023 zeigen das Ende eines Mini-Zyklus in der Region des Universums um die Erde herum an. 2024 ist das Jahr, welches mit dem neuen Zyklus beginnt. Jeder Zyklus durchläuft Phasen der Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung. Ein Zyklus ist grundsätzlich spiritueller Natur und wird von Veränderungen in der Proportion der 3 feinstofflichen Komponenten des Universums verursacht. Die drei feinstofflichen Grundkomponenten – Sattva, Raja und Tama sind die grundlegendsten Bestandteile der Schöpfung. Sie sind Modernen Wissenschaften unbekannt, und durchdringen alle lebendigen und nicht lebendigen, greifbaren und nicht greifbaren Dinge. Sattva steht für Reinheit und Wissen, Raja steht für Aktion und Tama steht für spirituelle Unwissenheit und Trägheit. Wenn es einen Anstieg in der Sattva Komponente gibt, führt dies zu Wohlbefinden und Ausgeglichenheit in den Wettermustern. Wenn es einen Anstieg oder eine Verbreitung der Raja-Tama Komponenten gibt, kommt es zu Instabilität und es führt möglicherweise zu etwas Unheilvollem oder zu Zerstörung. Ein Anstieg in der Proportion der Tama Komponente hat spirituelle Verunreinigung zur Folge. Die Raja Komponente verleiht entweder der Sattva oder der Tama Komponente Schwung. Wenn es einen Anstieg in Raja-Tama gibt, führt es zur Verbreitung von spiritueller Verunreinigung oder der Tama Komponente. Sogar innerhalb eines Tages wird ein Zyklus durchlaufen, wie früher Morgen, an dem die Sonne aufgeht und sich danach zum späten Morgen entwickelt, früher Nachmittag, später Nachmittag, Dämmerung, Abend und Nacht. Der Zyklus ist vollendet, wenn die Morgendämmerung den folgenden Tag anbricht. Jeder dieser Tagesabschnitte hat seine eigenen physischen und spirituellen Eigenschaften. Das Verhalten einer Person verändert sich auch aufgrund der Tageszeit. Am Morgen fühlen wir uns danach, aufzustehen und wir fühlen uns frisch, wach und bereit zu arbeiten. Am Nachmittag sind wir lethargischer. Am Abend fühlen wir uns danach, auszugehen und uns zu vergnügen oder wir fühlen uns danach, abzuschalten. Es ist wahrscheinlicher, dass Menschen in der Nacht disziplinloses Verhalten zeigen. Statistiken zeigen auf, dass Gewaltkriminalität, begangen von Erwachsenen, ihren Höchststand um 21-22 Uhr erreicht und um 6 Uhr am niedrigsten ist (ojjdp.gov). Bei voranschreitender Nacht sind wir müde und möchten schlafen. Somit hat die Tageszeit auch eine Auswirkung auf unser Verhalten. Genauso wie die Nachtzeit (die das Ende eines täglichen Zyklus anzeigt) das Verhalten der Menschen negativ beeinflusst, beeinflusst es das menschliche Verhalten negativ, wenn das Ende eines Mini-Zyklus stattfindet. Am Anfang eines Zyklus ist die Sattva Komponente verhältnismäßig größer und daher herrscht Frieden und Wohlsein vor. Demgegenüber bedeutet es automatisch, wenn irgendein Zyklus des Universums endet, dass die Proportion der Raja-Tama Komponenten in der Umgebung gestiegen ist, verglichen mit anderen Zeiten in dem Zyklus. Dies hat eine nachteilige Auswirkung auf die Menschen und die Umwelt. Lassen Sie uns für ein größeres Verständnis zum Mikrozyklus von Tag und Nacht zurückkommen, der vorher besprochen wurde. Bei Tagesanbruch ist die feinstoffliche Sattva Komponente dominant und er gilt als einer der spirituell reinsten Anteile des Tages. Aufgrund dessen sind die Aktivitäten der Menschen am Morgen verhältnismäßig sattvischer, verglichen mit dem Rest des Tages. In der Nacht ist jedoch die Tama Komponente in der Umgebung vorherrschend, die das Verhalten der Menschen nachteilig beeinflusst. Menschen neigen dazu, sich in der Nacht tamasikeren Aktivitäten hinzugeben. Am Ende eines Zyklus, wie dem, den die Welt derzeit durchläuft, bringt das erhöhte Niveau an spiritueller Unreinheit Menschen dazu, rundum unangemessen zu handeln (Menschen handeln viel angemessener, wenn die Umgebung spirituell positiv ist). Erd- und Wasserexperiment SSRF und die Maharshi Universität für Spiritualität führten eine Studie über die feinstofflichen Aspekte von Erd- und Wasserproben aus aller Welt durch. Die Ergebnisse deckten den derzeitigen Zustand der Welt auf. Bis zum 1. Juni 2019 wurden 293 Erdproben und 287 Wasserproben aus 26 Ländern genommen. Die Proben wurden bezüglich ihrer feinstofflichen Eigenschaften unter Verwendung eines Aura- und Energiescanners gemessen. Bei über 80% der Erd- und Wasserproben außerhalb Indiens wurden negative feinstoffliche Schwingungen ermittelt. Es gibt auch massive Anzeichen dafür, dass die Negativität in den Proben mit der Zeit steigt. Diese Ergebnisse bestätigen die Erkenntnisse der spirituellen Forschung, dass die spirituelle Umweltverschmutzung aufgrund eines erhöhten Anteils der Tama-Komponente zunimmt. Lesen Sie mehr über die spirituelle Forschung, die über Erde und Wasser (erscheint demnächst) durchgeführt wurde. Am unteren Ende eines Zyklus können starke negative Wesenheiten aus der spirituellen Dimension auch eine große Rolle spielen. Die spirituell verunreinigte Umgebung am unteren Ende eines Zyklus macht es für negative Wesenheiten leichter, die Gesellschaft zu kontrollieren und sie tun dies hauptsächlich aufgrund der Persönlichkeitsfehler der Menschen. Negative Wesenheiten verschärfen das schlechte Verhalten zu ihrem Vorteil und erhöhen daher die Tama Komponente. Dies ist der Hauptgrund warum die Welt in ihrem jetzigen Zustand ist: Die wirkungsvolle Kombination des unteren Endes eines Zyklus, kombiniert mit negativen Wesenheiten und den Persönlichkeitsfehlern der Menschen. Das begründet auch, warum die Menschheit die Umwelt und das einzige Zuhause, welches sie hat, den Planeten Erde, vernachlässigt und missbraucht hat. Somit tragen Menschen, ohne den Einfluss des Zyklus, nur zu 2% der Ursache für den Klimawandel bei. Die Menschheit wird allerdings, unter dem Einfluss des Endes eines Zyklus und angetrieben von negativen Wesenheiten, zu einem bedeutenden Medium auf physischer Ebene, durch welches globale Erwärmung und Klimawandel stattfindet. Während der Klimawandel in erster Linie auf zyklischen Gründen beruht, ist zu beachten, dass der Wirkungsmechanismus auf der physischen Ebene vom Menschen ausgeht und dies zu 98% der Ursachen des Klimawandels beiträgt Zuvor hatten wir die erhöhte Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre aufgezeigt, die auf über 400 ppm angestiegen ist. Wissenschaftler erklären, dass Kohlendioxid (CO2) das primäre Treibhausgas in der Atmosphäre ist, das größtenteils für die durchschnittliche Erwärmung über die letzten paar Jahrzehnte verantwortlich ist (ucsusa.org, 2017). Klimaskeptiker verharmlosen die Konsequenzen vom menschengemachten (von menschlichen Aktivitäten verursachtem) Klimawandel, indem sie behaupten, dass der Kohlendioxidausstoß für die Vegetation des Planeten positiv ist. Nach diesem Argument sind Pflanzen auf Kohlendioxid angewiesen, um zu überleben und wenn die Atmosphäre mehr von dem Gas enthält, könnte es das Pflanzenwachstum stimulieren. Fragen über die Rolle von CO2 im Klimawandel und Antworten durch spirituelle Forschung. 1. Beeinflusst der massive Anstieg an CO2 den Planeten und den Klimawandel? 2. Ist dies die Hauptursache des Klimawandels? Antwort: Nur wenn wir es von einem rein physischen Standpunkt betrachten. Sonst begründet es sich hauptsächlich durch zyklische Veränderungen. 3. Ist der Anstieg an CO2 Werten ausschließlich vom Menschen verursacht? Antwort: Nein. 70% des CO2 Anstiegs sind aufgrund von feinstofflichen Gründen und 30% sind vom Menschen verursacht. Die 30%, die auf den Menschen zurückzuführen sind, bestehen aufgrund von physischen und psychologischen Ursachen. Dieses Verhältnis kann jedoch über die Zeit variieren. Die letzten fünf Jahre – von 2014 bis 2018 – sind die wärmsten Jahre, die je in den 139 Jahren, in denen die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) die globale Wärme rückverfolgt hat, aufgezeichnet wurden. Das Jahr 2016 war das heißeste Jahr, das je mit 0,98° Celsius über dem Mittelwert von 1951 bis 1980 aufgezeichnet wurde (NASA, Global temperature, 2018). Das IPCC hat Länder dazu angehalten, den Anstieg der globalen Temperatur auf 1,5°C über vorindustriellen Niveau zu begrenzen, da oberhalb dieses Temperaturanstiegswertes verheerende klimatische Konsequenzen eintreten könnten (IPCC, 2018). Auf physischer Ebene führen Wissenschaftler diese globale Erwärmung auf physische Ursachen zurück, welche sich hauptsächlich als Treibhauseffekt zeigt. Wenn wir die Ursachen jedoch mittels spiritueller Forschung analysieren, dann stellt sich das Verhältnis der Hauptursachen aus den drei Dimensionen folgendermaßen dar. 67% – Aufgrund von zyklischen (feinstofflichen/spirituellen) Gründen mit den Raja und Tama Komponenten, die das Absolute Feuer Prinzip beeinflussen. 33% – Aufgrund von Menschen, die ihre Denkvorgänge inkorrekt nutzen und die Umwelt durch Emissionen, Abholzung etc. misshandeln. Es umfasst auf psychologischer Ebene auch die spirituelle Unreinheit, verursacht durch die Persönlichkeitsfehler der Menschen. 0% – Physische Gründe. Die physischen Gründe liegen bei einem Wert von null Prozent, weil die Hauptursache der physischen Probleme in den inkorrekten Denkprozessen (auf psychologischen und intellektuellen Ebenen) der Menschen liegt. Einige Menschen mögen denken, dass 1,5°C nicht so hoch sind. Um die Auswirkung mit einer Analogie zu veranschaulichen, es ist vergleichbar, wenn ein Mensch Fieber bekommt. Wenn die Körpertemperatur eines Menschen 38°C ihrer normalen Temperatur von 37°C überschreitet, geht man davon aus, dass sie Fieber hat. Der Anstieg von nur 1°C veranlasst sie dazu, sich erbärmlich zu fühlen. Das Ende eines Zyklus gipfelt in höheren Ausmaßen der Zerstörung, bevor ein neuer Zyklus beginnen kann. Wenn ein Anstieg in der Tama Komponente stattfindet, beeinflusst es die Absoluten Kosmischen Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther negativ. Diese Kosmischen Elemente sind die Bausteine der Natur und erhalten die Welt und das Wetter, wie wir es kennen. Wenn das Wasser Element beeinflusst ist, erschafft es Fluten, Tsunamis oder Wassermangel, welcher zu Dürre führt. Wenn das Feuer Element negativ beeinflusst ist, führt es zu einem Anstieg an extremen Hitzewellen, Vulkanaktivitäten, Flächenbränden oder extremer Kälte (was eine Abwesenheit von Hitze ist). Auf diese Weise wird Zerstörung durch die Absoluten Kosmischen Elemente bewirkt und diese Zerstörung ebnet den Weg für den Beginn des neuen Zeitalters/neuen Zyklus. In der folgenden Tabelle sind die Absoluten Kosmischen Elemente und die damit verbundenen Katastrophen dargestellt. Bitte beachten Sie, dass die Ursache von Katastrophen auf eine Kombination von Kosmischen Elementen zurückgeführt werden kann. Menschen können durch ihre Handlungen (physisch/psychologisch/spirituell) nur die niedrigeren kosmischen Elemente wie Erde, Wasser und Feuer beeinflussen. Kosmische Elemente höherem Niveaus sind weniger dafür anfällig, von menschlichem Verhalten beeinflusst zu werden. Die kosmischen Elemente höherer Ebenen wie Luft und Äther sind meistens von zyklischen Veränderungen beeinflusst. Dies kann vielleicht am besten durch eine Analogie zum Frühjahrsputz des Hauses verglichen werden. Wir reinigen unsere Häuser jeden Tag und entfernen ziemlich viel Staub und Schmutz, der sich über den Tag angesammelt hat. Aber alle paar Monate machen wir einen angemessenen Frühjahrsputz, um das Haus komplett zu reinigen. Dies ist genau das, was derzeit passieren wird – der Frühjahrsputz der Erde. Dies geschieht auf zwei Wegen, durch Naturkatastrophen und den Dritten Weltkrieg. Der Unterschied ist, wenn wir unser Haus reinigen, dann ist es meistens nur auf die physische Ebene begrenzt. Wenn Gott die Erde reinigt, liegt der Fokus hauptsächlich auf der spirituellen Reinigung der irdischen Ebene, was der Anstieg von Sattva Komponente und Reduzierung der Tama Komponente bedeutet. Menschen, die viele Persönlichkeitsfehler haben und die vorherrschend Tama sind, fallen solch einer Reinigung zum Opfer. Vergleichsweise, wie man Temperaturen und Trendlinien in der physischen Welt aufzeichnen kann, können Tendenzen und Prognosen auch unter Berücksichtigung physischer, psychologischer und spiritueller Aspekte aufgezeichnet werden. Um unseren Lesern eine Idee von dem Ausmaß der Zerstörung zu geben – der Tsunami, der Asien im Jahr 2004 getroffen hat, verursachte eine Verwüstung, die ungefähr 1/1000stel der Zerstörung beträgt, die sich zwischen 2019 und 2023 ereignen wird. Die Kurve im obigen Diagramm zeigt das zunehmende Ausmaß der Zerstörung in den kommenden Zeiten. Der Grad der Zerstörung, der am Anfang des Diagramms dargestellt ist, ist ein Ergebnis von all der Zerstörung zwischen 1999-2019. Am Ende zeigt sich, dass es ungefähr eine Aufteilung von 50-50 bei der Zerstörung geben wird, die durch Naturkatastrophen und den Dritten Weltkrieg in den nächsten 5 Jahren stattfindet. 70% der Infrastruktur der Welt werden aufgrund vom Dritten Weltkrieg und Naturkatastrophen zerstört sein. Die meisten Städte weltweit werden komplett zerstört sein. Wir haben durch spirituelle Forschung herausgefunden, dass sich ein solches Ausmaß an Zerstörung auf planetarer Ebene zuletzt vor ungefähr 30.000 Jahren ereignete. In den kommenden Zeiten werden mehr Menschen infolge des Dritten Weltkrieges sterben, als durch Naturkatastrophen. Dem ist so, obwohl die physische Zerstörung bei beiden ungefähr gleich sein wird. Ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung wird in dieser Zeitspanne umkommen. Wir waren durch spirituelle Forschung in der Lage, ein klareres Verständnis über die Auswirkung von verschiedenen Arten von zu erwartenden Naturkatastrophen zu erlangen. Prozentualer Anteil der gesamten physischen Zerstörung, die dieser Art von Katastrophe zugerechnet werden wird Vulkane 10 Erdbeben 6 Anstieg des Meeresspiegels 3 Überschwemmungen 22 Tropenstürme/Hurrikans 8 Dürren 30 Extreme Hitze 10 Flächenbrände 3 Quelle: Spirituelle Forschung, Juni 2019 Die Wettermuster und Naturkatastrophen beginnen sich nach 2025 zu legen und werden sich in ungefähr 50-60 Jahren, von 2025 an, wieder normalisieren. Während dieser Zeitspanne wird eine neue Generation von Menschen geboren werden, die verhältnismäßig sattvischer sein wird. Ein weiterer interessanter Fakt, den wir durch spirituelle Forschung ermittelt haben, ist, dass die Ursache hinter den meisten tödlichen pathogenen Krankheiten auf der Erde, wie AIDS, Ebola und die Vogelgrippe, aufgrund negativer Wesenheiten höherer Ebenen existieren. Nach 2025, wenn das neue Zeitalter beginnt, wird es kein weiteres Auftreten von neuen tödlichen pathogenen Krankheiten geben. Die Krankheitserreger, die von negativen Wesenheiten erschaffen wurden, werden jedoch auf der Erde bestehen bleiben und für sie müssen Heilmittel gefunden werden. Schicksal ist ein Teil unseres Lebens, der nicht unter unserer Kontrolle ist und sich aufgrund unserer Handlungen aus vorherigen Leben formt. Wenn jemand viele schlechte Dinge in einem vorherigen Leben getan hat, die anderen Schmerz bereitet haben, dann würde das Schicksal in seinem jetzigen Leben aus mehr Leiden und Schmerz bestehen. Es gibt bestimmte Teile unseres Lebens, die von unserem freien Willen kontrolliert sind und wir können diese auf jede Art, die uns gefällt, nutzen. Es gibt allerdings einen weiteren Schicksalsaspekt, der als kollektives Schicksal bekannt ist und gewöhnlich auf Gruppen von Menschen, auf eine Stadt oder auf ein Land gerichtet ist. Aspekt des Lebens Normale Zeiten (%) In den Jahren 2019-2023 (%) Quelle: Spirituelle Forschung, Mai 2019 Wie Sie aus der oberen Tabelle ersehen können, wäre das kollektive Schicksal für eine durchschnittliche Person ungefähr 10%, während ihr individuelles Schicksal 60% ausmacht, und ihr freier Wille betrüge die verbleibenden 30%. Weil wir aber in die Endrunde des Zyklus gehen, wird kollektives Schicksal beginnen, eine größere Auswirkung auf unser Leben auszuüben, was einem Wert von 30% entspricht. Deshalb werden vorbestimmte Ereignisse (größtenteils negative) in unserem Leben von 2019 bis 2023 etwa 75% betragen. Für die Menschen, die an Orten leben, wo das kollektive Schicksal sehr negativ ausgeprägt ist, wird es wahrscheinlicher, dass sie von massiveren Naturkatastrophen und höheren Ausmaßen von Zerstörung während des 3. Weltkriegs betroffen werden. Der Zweck dieses Artikels ist es nicht, Angst einzuflößen, sondern Menschen über die bevorstehende zerstörerische Phase in der Erdgeschichte aufmerksam zu machen. Zudem entsprechende Lösungen anzubieten, was zu tun ist, um zu überleben. Lassen Sie uns zuerst beginnen, indem wir kurz die vorherrschend weltweiten Ansichten des Klimawandels wiederholen. Die allgemeine Meinung & IPCC Verändert sich das Klima? Ja, aber es verändert sich immer Ein eindeutiges Ja Ja, und es ist der Beginn einer rasanten Eskalation Spielt die Menschheit eine Rolle? Vielleicht, man kann aber nicht sagen in wie weit Ja – hauptsächlich durch die Emissionen von Treibhausgasen Lediglich 2% vonseiten der Menschen, hauptsächlich infolge der Auswirkung der Zeit auf die Menschen und die Umwelt Wird es eine Krise werden? Es kann sein, es ist möglich – aber wir werden keine Panik verbreiten Ja, zweifellos, wenn wir dem Weg, den wir gehen, weiter folgen Ja, und das in einer sehr kurzen Zeitspanne Gibt es irgendetwas, das wir tun können, um irgendeinen erheblichen Unterschied herbeizuführen? Nicht wirklich Ja, wenn wir die Emissionen begrenzen und den Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen weiter unter 2°C über dem vorindustriellen Niveau halten. Wenn dies geschieht, würde es die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels erheblich reduzieren Nein, aber wir können uns schützen, wenn wir Spirituelle Praxis machen Der Wechsel von Minizyklen ist etwas, über das wir als Menschen keine Kontrolle haben. Diese Veränderungen, die den ganzen Planeten beeinflussen, sind allerdings grundsätzlich spiritueller Natur. Das Göttliche Ziel dieses Umbruchs (seien es Naturkatastrophen oder der 3. Weltkrieg) ist es, die Sattvikta (spirituelle Reinheit) auf die Erde zurückzubringen. Dementsprechend ist die Voraussetzung für eine Person, um Zugang zum neuen Zeitalter zu erlangen, dass sie ein höheres Niveau an Sattvikta erlangt. Spirituelle Praxis (gemäß den Universale Prinzipien) ist der beste Weg, um sein spirituelles Niveau und die Sattva Komponente in sich zu erhöhen. Auch wenn wir vielleicht nicht dazu in der Lage sind, die Angriffe dieser schrecklichen Zeit zu stoppen, können wir Bemühungen machen, um zu überleben, indem wir gemeinsame Bemühungen machen, um Spirituelle Praxis durchzuführen. Wir empfehlen unseren Lesern folgende 4 Dinge zu tun, um ihnen zu helfen, diese Zeit zu überleben. Den Namen Gottes chanten. Wir empfehlen zwei Chants für Schutz in den kommenden Zeiten. Om Namo Bhagawate Vasudevaya (Ein Chant, der für die jetzigen Jahre bis 2023 spirituell förderlich ist) Shri Gurudev Datta (für das Überwinden von Problemen aufgrund von verstorbenen Vorfahren). Es wird empfohlen, den Namen für mindestens 2 Stunden pro Tag zu chanten. Beseitigen der Persönlichkeitsfehler, indem man den Prozess der Beseitigung von Persönlichkeitsfehlern betreibt. Dies hilft dabei, seinen inneren Frieden zu erhöhen und die feinstoffliche Tama Komponente in sich zu verringern. Steigern Sie die Anzahl ihrer Gebete, und bitten sie um die innere Stärke und Standhaftigkeit, um regelmäßig Spiritueller Praxis zu machen und diese zu erhöhen. Das Beten für materiellen Gewinn hat keinen spirituellen Wert. Dienen Sie der Verbreitung von Spiritualität. Dies wird Satseva genannt. Es ist einer der schnellsten Wege, Gottes Gnade zu erlangen, wenn man der Verbreitung von Spiritualität mit den Qualitäten eines Schülers (d.h. mit Demut, spiritueller Emotion, etc.) dient. Wenn Sie diesen Artikel lesen, denken Sie möglicherweise, dass er den Anschein einer Panikmache hat. Obwohl es weltweit verheerend stehe, sei es nicht so schlimm, wie dieser Artikel es darstelle. Sie denken vielleicht „Wir haben mehr Zeit. Schließlich ereigneten sich die Überschwemmungen und Dürren in einem fernen Land und die Kriege, die weltweit stattfinden, beeinflussen uns nicht wirklich.“ Es wird jedoch bald beginnen, sich zuzuspitzen. Wir befinden uns im letzten Abschnitt von Zerstörung katastrophalen Ausmaßes und weder die Regierungen der Welt noch die Klimawissenschaftler können vorhersehen oder darauf vorbereitet sein, was sich in einem viel kleineren Zeitfenster, als je erwartet, ereignen wird. Wir appellieren an die Welt, die Nachricht in diesem Artikel ernst zu nehmen und gemeinsam Bemühungen in Spiritueller Praxis zu machen. Bitte beachten Sie: Wir werden lebensrettende Informationen und Heilungstechniken in unserem Kapitel über den Überlebensführer veröffentlichen. IPCC. (2018). Global Warming of 1.5 ºC. Retrieved from IPCC: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/summary-for-policy-makers/ Lindsey, R. (2018, August 01). Climate Change: Atmospheric Carbon Dioxide. Retrieved from Climate.gov: https://www.climate.gov/news-features/understanding-climate/climate-change-atmospheric-carbon-dioxide NASA. (2018). Global temperature. Retrieved from Global Climate Change: https://climate.nasa.gov/vital-signs/global-temperature/ NASA. (2019, May). Carbon Dioxide. Retrieved from Global Climate Change: https://climate.nasa.gov/vital-signs/carbon-dioxide/ ojjdp.gov. (2018, October 22). Comparing Offending by Adults & Juveniles. Retrieved from Office of Justice Programs: https://www.ojjdp.gov/ojstatbb/offenders/qa03401.asp?qaDate=2016 ucsusa.org. (2017, August 1). How Do We Know that Humans Are the Major Cause of Global Warming? Retrieved from Union of Concerned Scientists: https://www.ucsusa.org/global-warming/science-and-impacts/science/human-contribution-to-gw-faq.html Überlebensführer
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Deutschland schafft sich ab? Nein: Deutschland bleibt sich treu – zumindest „bürokratisch“ gesehen … | Roland Petrasch ← Einstein und der Würfel: IT-Projekte und (k)ein freier Wille? Grundkurs für Politiker und Juristen: Verständliche Wortwahl (oder „Requirements Engineering für Anfänger) → Das ist schon komisch mit dem Deutschland unserer Tage: So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein, denn wo andere schon von der (Selbst-)Abschaffung reden, sind wir aus meiner Sicht noch gar nicht auf dem „Höhepunkt“ angelangt. Man ahnt es ja schon: Meine Geschichte heute ist nicht genetisch oder handelt um einen Migrationshintergrund, sondern mal wieder um den Bürokratenvordergrund: Es geht um den „Zenit der deutschen Bürokratie“, der vielleicht bald erreicht sein wird. Hurra! Nun aber mal schön der Reihe nach: Eines schönen Tages (also Ende der Kalenderwoche 40) stellte ich fest, dass mein Sohn erfreulicherweise von einer akuten Attacke „Herbstferien“ bedroht wurde. Während ich mich noch für ihn freute, stieg in mir so langsam das Gefühl auf, das man kennt, wenn irgend etwas nicht stimmt (s. Inkongruenzentdecker). Da wurde mir klar, dass ich gar keine Herbstferien habe und somit ein Betreuungsproblem existiert. Die Freunde sind verreist, die Nachbarn sind kinderlose Snobs und die Oma ist gesundheitlich angeschlagen. Au weia, was für eine Sauerei! Übrigens kommen wir im Rahmen dieser „tierisch“ schlimmen Geschichte später wieder auf das Schwein zurück (statt „auf den Hund gekommen“ sozusagen). „Kein Problem“, dachte ich, „mir wird bestimmt geholfen, denn wir leben ja in einem derartig familienfreundlichen Land, dass sich selbst das Ordnungsamt in seinem erbarmungslosen Pflichterfüllungswahn um mein parkendes Auto vor der Kita kümmert und es schafft, innerhalb von 5 Sekunden Strafzettel auszustellen, obwohl ich niemanden behindert und einen Kita-Parkschein des Bezirksamtes an der Scheibe habe“ (s. Brief an den Polizeipräsidenten). So eine „Performance“ gehört übrigens ins Guinness Buch der Rekorde, denn wenn die in dem Buch einen Rekord für die „Größte in zwei Minuten gemolkene Milchmenge“ haben (s. Web-Seite), dann könnte es doch auch so etwas wie die „Größte Menge an abkassierten parkenden Eltern vor der Kita in 10 Sekunden“ geben, oder? Man stelle sich mal diesen unglaublichen Image-Gewinn in der Welt vor, wenn da steht: Rekordhalter: „Ordnungsamt von Berlin-Schöneberg, Deutschland“. Nun ja, wie auch immer: Ich wollte ja eigentlich von den Herbstferien erzählen. Ich verwende dafür mal so eine Art Tagebuchform, damit der zeitliche Verlauf deutlich wird. Tag 1: (Freitag): Ich frage den Erzieher in der Schule, wie das nun mit der nächsten Woche wäre, denn da sind ja Ferien. Es gibt ja bestimmt ein Ferienprogramm und da mein Sohnemann schon hier an der Schule ist, kann er ja bestimmt dabei sein, denn ich muss am Montag ca. 11 Stunden arbeiten – ich arme Sau … Manche Fragen sollte man einfach nicht stellen – das wird einem bei staatlichen Institutionen sehr schnell klar. Der Erzieher antwortete mir freundlich, aber besorgt: Da wäre ich aber spät dran, denn ich müsse erst mal zum Jugendamt einen Bedarfsbescheid beantragen und dann müsse ich noch einen Vertrag mit der Schule abschließen, denn so einfach ginge das ja schließlich nicht. Formulare würde ich ich aber schon mal hier beim Chef bekommen. Viel Glück! „Na toll.“, denke ich, „Das kann ja heiter werden“. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, auf was ich mich da eingelassen hatte. Aber wie heißt es so schön frei nach Goethe „Die ich rief, die Geister und Bürokraten / Werd‘ ich nun nicht los.“ Den Samstag und Sonntag nehmen wir mal hier raus, d.h. die „zählen“ nicht. Weiter geht es mit dem Montag und dem Dienstag: Tag 2 und 3 (Mo. und Di.): Ich schaue mal ganz früh ins Internet und sehe zu meiner Freude und zu meinem große Erstaunen, dass das Jugendamt anscheinend von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet ist. Das sind richtig tolle Zeiten für berufstätige Menschen, denke ich, aber dass die wirklich jeden Vormittag offen haben und vielleicht arbeiten (0der zumindest anwesend sind und Bürger empfangen), finde ich faszinierend. Schade, dass ich am Montag und Dienstag Seminare habe, aber mein Sohn soll auch mal etwas über Software-Engineering-Prozesse, Metamodelle und Code-Generierung erfahren – er ist ja schließlich mit 6 Jahren alt genug dafür. Also nehme ich ihn einfach mit zur Vorlesung. Die Studenten sind recht verständnisvoll bzw. reagieren gleichgültig auf den kleinen Gasthörer. Fazit: Das klappt besser als ich dachte. „Die Studenten werden ja auch immer jünger“ ist der häufigste Satz, den ich an diesen Tagen höre. Das Essen in der Mensa bekommt uns beiden auch richtig gut. Tag 4 (Mittwoch): Der große Tag ist da und wir gehen pünktlich um 9:00 Uhr zum Bezirksamt. Im Foyer wartet auch schon eine extrem „freundliche“ Dame am Empfang. Ich frage sie, wo das Jugendamt wäre. Ihre Antwort: „Das Jugendamt ist morgen im 2. OG da.“. Ich frage sie, warum es denn nicht heute im 2. OG „da“ ist. Sie bringt mir schonungslos bei, dass heute geschlossen ist und es halt morgen wieder eine Sprechstunde gibt. Ich bin ein bisschen verwirrt, aber der Gestik, der Mimik und der Körpersprache der guten Frau entnehme ich, dass ihre Kapazitäten für eine weitere Kommunikation mit mir erschöpft sind. Ich sage zu meinem Sohn: „Siehst Du, so sind Ämter: Wenn man sie braucht, sind sie nicht da.“ Nun ja, morgen ist auch noch ein schöner Tag, an dem man sich auf den dunklen, cremig-grauen Behördengängen herumtreiben kann. Die Aktion hatte gerade einmal 3 Minuten gedauert, aber als ich dann zum Parkplatz kam, blinzelte mich ein Zettelchen am Scheibenwischer an: Ein netter Strafzettel vom flinken Parkwächter. Klasse! Während Jugendämter geschlossen sind, klappt das Abkassieren halt immer noch jederzeit und in Rekordzeit. Vermutlich sind das die „Amtsträger“ vom Jugendamt, die heute „Ausgang“ haben: Statt von irgendwelchen verzweifelten Eltern Anträge entgegen nehmen zu müssen, sollen die Damen und Herren vielleicht heute mal „Umsatz“ auf dem Parkplatz machen. Aber nein, das kann nicht sein: Das Ordnungsamt lässt sich doch nicht von barmherzigen Jugendamt-Softies die hart erkämpfte Butter vom Brot nehmen. Ich unterdrücke also ein zweites Mal mein Fluchen und gehe erst mal auf den Spielplatz … Wenn das so weitergeht, dann brauche ich gar keinen Bedarfszettel mehr – die Herbstferien sind im Gegensatz zum „Irrsinnsgrad“ von Bürokratien doch recht endlich. Tag 5 (Donnerstag): Und da stehen wir wieder einmal pünktlich um 9:00 Uhr im Palast des Bürgerglückes, dem Bezirksamt. Diesmal lasse ich die „Freundlichkeitsbeauftragte“ in Ihrem Empfangskabuff links liegen (man muss sich ja nicht unnötig den guten Morgen verderben) und schaue auf die große Wandtafel direkt daneben: „Ha! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“, denke ich und sage es lauthals, damit es die „Dame“ im Kabuff hören kann – was aber mit Sicherheit keinerlei Effekt haben wird. Immerhin spart mein Lesen wertvolle Kommunikationsenergie, was ich bei Ämtern wirklich schätzen gelernt habe. Mein Sohn schaut mich fragend an und ich erkläre ihm, dass er nicht nur für Behördengänge so schnell wie möglich das Lesen lernen sollte. Wir gehen in den 2. Stock zum Zimmer 2541 oder so, an dem steht, dass man vielleicht ins Zimmer 2543 sollte, wo dann wieder steht, dass die Anträge im Zimmer gegenüber angenommen werden. Diese liebevoll mit bunten Zetteln beklebten Zimmertüren in den Ämtern (s. Photo) bestärken mich irgendwie in dem Glauben, dass hier ursprünglich zwar mal jemand arbeiten wollte, aber man durch eine Verkettung unglücklicher Umstände dann letztendlich für den Bürger doch nicht da sein kann. Ich bin verwirrt und fange einfach nochmal von vorne an: Ich versuche die erste Tür zu öffnen, an der ich war. Es klappert gewaltig, aber öffnen lässt sich dieser magische Zugang zu staatlicher Dienstleistung leider nicht. Leicht genervt probiere ich es an der nächsten Tür, die in faszinierend gleicher Art klappert – aber verschlossen ist. Auch die nächste Tür reagiert auf keinerlei Sesam-öffne-Dich-Spruch. Ich fühle mich hilflos und allein gelassen vom Amt … Wut steigt in mir auf. Da … was ist das? Eine Stimme! Ja, da ruft jemand. Juchu, es gibt Hoffnung. Ich eile zur helfenden Stimme und … tatsächlich: Da steht eine Sachbearbeiterin in der zuvor verschlossenen Tür! Der Anblick dieser trostlosen und grauen Person stürzt zwar normalerweise jeden Besucher spontan in eine tiefe Depression, aber ich habe ohnehin keine Brille auf, bin nun guter Dinge und versuche mit ihr zu kommunizieren: „Aha, es ist doch jemand da. Das ist aber schön.“ sage ich. Sie antwortet mürrisch: „Naja, Sie haben ja so laut an der Tür gerüttelt, dass wir es hören konnten … wir sind sozusagen wach gerüttelt worden.“ Das ist ja unfassbar! Diese Ehrlichkeit verblüfft mich völlig … oder ist das der neue subtile Humor der Berliner Verwaltung? „Berlin ist pleite, sexy und irrsinnig witzig“ hat Bürgermeister Wowereit vielleicht als neues Motto ausgerufen. Ich will der guten Frau gerade erklären, dass ich dringend so ein Bedarfsdingsbums für meinen Sohn brauche, da kommt sie mir zuvor: „Wir haben jetzt keine Sprechstunde. Da müssen Sie schon um 15:00 Uhr wiederkommen.“ Ich verstehe das nicht und sage: „Aber im Internet habe ich doch gerade gestern gesehen, dass Sie um 9:00 Uhr geöffnet haben. „Das kann nicht sein.“ sagt sie. „Aber da steht es doch so im Internet …“ versuche ich nochmals in einem Anflug von Irrationalismus, denn ich weiß: Ein Sachbearbeiter auf einem Amt hat die mentale Flexibilität und die Widerstandskraft einer Panzerglasplatte – da prallt einfach alles ab. „Das kann nicht sein“ wiederholt die Dame dann auch. Ich merke, dass sich das Gespräch beliebig oft im Kreis drehen wird und der Verlierer steht auch schon fest. Mein Vater sagte immer: „Streite Dich nicht mit den subalternen Typen und Handlangern herum, das macht keinen Sinn.“ – er hatte ja so recht. Also gehe ich mal wieder mit meinem Sohn, der sehr viel über die deutsche Bürokratie gelernt hat, zum Spielplatz und versuche, meinen Adrenalinspiegel in den Griff zu bekommen. Ich schaue mir nochmal das Antragsformular an. Auf der zweiten Seiten steht dann eine Information zu den Öffnungszeiten des Jugendamtes und tatsächlich: Die haben nur Dienstag am Vormittag und Donnerstag am Nachmittag geöffnet. Das wäre also geklärt. Konnte ja auch gar nicht wahr sein, dass die jeden Tag für den Bürger zu sprechen sind … ja, wo kämen wir denn da hin? Es reicht ja schließlich, wenn das Ordnungsamt ununterbrochen Parksünder zur Strecke bringt. „Ordnung(samt) ist wichtiger als Jugend(amt)“ hat Vowereit sicherlich postuliert. Immer noch Tag 5 (Donnerstag): Pünktlich um 15:00 Uhr finden wir uns dann in den heiligen Amtshallen ein. Nach der üblichen Verwirrung stehen wir nun vor der richtigen beklebten Tür und treten ein. Ja! Es ist geöffnet und die Sachbearbeiterin setzt uns nicht sofort wieder vor die Tür – das ist ein Etappensieg. Ich erkläre ihr, dass ich so ein komisches Bedarfsding brauche und dafür schon mal das Bedarfsmeldungsantragsformular ausgefüllt habe. Sie schaut es sich an und fragt dann nach meinem Einkommensnachweis. Klar, dass ich den nicht mitgenommen habe. Ich wusste es ja eigentlich schon vorher: Wenn Du zu einem Amt gehst und was willst, dann KANN es gar nicht klappen, denn irgendein Mist, den die Bürokraten brauchen, hast Du bestimmt vergessen. Ich versuche der Sachbearbeiterin zu erklären, dass wenn ich nicht arbeiten würde, dass ich dann doch auch keinen Bedarf hätte und auch nicht in ihrem wunderschönen Amtszimmer sitzen müsste und überhaupt ist das doch egal. Sie sagt: „Ja, ich glaube Ihnen ja, aber ich muss wissen, ob Sie arbeiten“. Ich versichere ihr erneut, dass ich einer (relativ) geregelten Tätigkeit nachgehe und auch immer mein Mittagessen aufesse, damit das Wetter schön wird. Weiterhin frage ich sie: „Wieso ist das überhaupt von der Arbeit abhängig? Die Kinder von arbeitslosen Menschen sollten doch auch das Ferienprogramm in Anspruch nehmen können, oder?“. Sie verneint: „Die haben halt keinen Bedarf und dann geht das nicht.“ Was für ein Schwachsinn: Kindern von Arbeitslosen ist es also amtlich untersagt, in den Ferien tagsüber in der Schule oder dem Hort mit ihren Freunden zu spielen. Weiß eigentlich irgend ein Politiker, welcher Unsinn sich da abspielt? Ich flehe die Sachbearbeiterin an, mir doch endlich diesen blöden Bedarfszettel zu geben. Sie geht darauf ein und bittet mich aber, umgehend den Einkommensnachweis zu faxen oder per Mail zu senden. Außerdem könne sie mir den Bedarfsschein nicht sofort geben, denn das würde schon einige Tage oder Wochen dauern. Auch das muss jedem Bürger klar sein: Wenn ein Amt mal was für den Bürger machen kann, dann aber bitte nicht sofort – wo kämen wir denn da hin, wenn das alles so schnell ginge? Falsch: Sie gibt mir einen vorläufigen Bedarfsmeldungsbestätigungsmiteilungsnachweis in die Hand (oder wie auch immer dieser zettelmäßige Bürokratenquatsch heissen mag). „Damit können Sie dann zur Kita oder zum Hort. Leider erkennen das nicht alle Einrichtungen an. Viel Glück.“ sagt sie noch zum Abschied. Super! Ich habe also einen amtlich-staatlichen Zettel, der von amtlich-staatlichen Schulen und Kitas vielleicht nicht akzeptiert wird: Ja, das ist Deutschland, so lieben wir es! Was sagt eigentlich der Wovereit dazu? Hauptsache die Sache bleibt spannend, denke ich. Fazit: Das Schicksal meint es heute wirklich gut mit mir: Ich gehe mit einem vergilbten und gestempelten A5-Zettelchen aus dem Amt. Also verlassen wir zufrieden diesen Tempel der unverständlichen Regelungen und absurden Formulare. Damit also das Kind wenigstens morgen am Vormittag mit seinen Freunden spielen kann, gehen wir gleich zur Schule, um diesen Sonderbetreuungsvertrag (oder was auch immer das sein mag) abschließen zu können. Die Schule ist auch geöffnet, aber das Büro hat heute leider nur bis 15:00 Uhr Sprechstunde. Yes, we cannot! Genau bis 15:00 Uhr! Man hat also KEINE Chance, denn wenn das Jugendamt öffnet, dann schließt das Schulsekretariat exakt zur gleichen Zeit. Die haben sich abgesprochen und gegen die Eltern oder speziell gegen mich verschworen. Genau, das ist es: Eine Verschwörung auf allerhöchster Ebene – wahrscheinlich hat sich das deutsche Innenministerium mit dem mächtigen Verein der Meerschweinchenfreunde in Österreich zusammen getan und eine Betreuungsattacke auf mich von langer Hand vorbereitet – bestimmt planen die das seit den frühen 70er Jahren, sonst hätte das ja gar nicht so perfekt funktioniert. Nun, das sind halt absolute Profis; was soll ich da machen? Egal, denke ich, morgen ist ja auch noch ein Tag. Tag 6 (Freitag): Der Tag des Showdown ist gekommen. Wie bildet man überhaupt den Genitiv von Showdown? Solche und andere überlebensnotwendige Fragen gehen mir durch den Kopf: Werden wir es heute schaffen? Gewinnt der vers chworene Geheimbund und verhindert, dass mein Sohn seine Freunde sieht? Wird der Schweinefreunde e.V. eine Rolle dabei spielen? Werden sich die Ferkel (s. Photo) auch daran beteiligen? Wir stehen pünktlich um 8:00 Uhr vor dem geöffneten (!) Sekretariat. Der Chef ist da (!). Das wird bestimmt ein Happy End, denke ich. „Ja, also da müssen Sie einen Vertrag mit dem privaten Träger abschließen.“, sagt der nette Herr. „Klasse, “ sage ich, „deshalb sind wir ja hier. Ich unterschreibe und mein Sohn kann dann sicher gleich hier bleiben.“ Meine Freude wird allerdings getrübt: „Naja, der Träger ist nicht hier im Hause und normalerweise braucht das ein paar Tage …“, bremst der Herr meinen Optimismus mit seinen „brutalstmöglichen“ Worten. Meinem entgleisten Gesichtsausdruck kann er allerdings entnehmen, dass er da jetzt irgendwas machen muss, was in eine positive Richtung deutet (vielleicht hatte er ja auch Todesangst …). „Äh, Sie können da jetzt selbst zum Träger fahren und den Vertrag abschließen. Ich telefoniere dann mit denen und Sie könnten dann ab Montag Ihr Kind zu uns bringen.“, versucht er die Situation zu retten. Ich gehe natürlich darauf ein: „Wissen Sie, ich bin jetzt seit einer Woche damit beschäftigt, meinen Sohn dahin gehen zu lassen, wo er auch sonst immer hingeht: Zur Schule. Also, was soll’s?“, entgegne ich in einem Anflug von gleichgültig-routinierter Restmotivation, die schon deutlich von Resignation geprägt ist. Er gibt mir die Adresse und wir fahren los. Nach 20 Minuten sind wir da. Wir kommen bei der Sachbearbeiterin ins Büro, und ich erzähle ihr von der Betreuungsodyssee. Sie scheint mäßig interessiert zu sein an unserer Geschichte und teilt mir mit, dass es da einen Standardvertrag gibt, der für das Schuljahr gilt. „Aha, für das ganze Schuljahr?“ frage ich, „Das ist doch bestimmt mit Kosten verbunden, oder?“ Sie antwortet leicht defensiv: „Ja, aber die genaue Höhe kann ich Ihnen nicht sagen.“ Aha, so einfach ist das also. Ich werde nun deutlich: „Also fassen wir das mal zusammen: Ich will für Montag und Dienstag nächster Woche meinen Sohn in die Schule schicken, dafür renne ich nun die gesamte Woche hin und her und muss nun für die 2 Tage einen Vertrag für ein ganzes Jahr abschließen ohne zu wissen, was mich der Spaß kostet. Ist das soweit korrekt?“ Nun entgegnet die gute Frau noch vorsichtiger: „Nun ja, ich kann Ihnen da eine Liste geben, da können Sie ungefähr sehen, was das kostet…“. Ich schaue auf die Liste und stelle fest, dass ich wohl so um die 60,- Euro pro Quartal zahlen müsste. Ich sage: „Also wenn ich nur für die 2 Tage die Betreuung benötige, muss ich nun 240,- Euro zahlen? Das ist doch völlig am Bedarf vorbei geregelt. Das ganze Verfahren ist ja an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Ist ja irre!“. Übrigens ist die entsprechende Regelung das Tagesbetreuungskostenbeteiligungsgesetz – allein für den Namen dieses Gesetzes sollte man den „Erfinder“ mal eine Woche lang auf einem Kita-Kinderstuhl festbinden – die Thrombose in den Beinen soll der dann auch mal selbst behandeln. Am besten man bindet die beteiligten Politiker gleich mit an den Stuhl. Nun ja, sie sagt jedenfalls: „Nun, so sind die Bestimmungen. Ich habe die nicht gemacht. Da kann ich nichts für.“ Ah ja, dieses Bürokratentotschlagargument kennt man ja. „Ich möchte den Menschen sprechen, der diesen Schwachsinn verzapft hat.“ sage ich, „Wo ist das Subjekt?“ „Das weiß ich nicht. Sind wohl die Politiker.“ entgegnet Sie ratlos, fügt dann aber hinzu: „Ich könnte Ihnen vielleicht auch einen Quartalsvertrag anbieten. Das könnten wir mal versuchen. Aber ich weiß nicht genau, ob das funktioniert.“ Ich antworte: „Und wenn das nicht klappt, habe ich wieder ein Jahresvertrag an der Backe. Ist ja toll!“. Dann klingelt das Telefon und Sie muss irgend eine andere Bürokratenaktivität besprechen. Ich schaue meinen Sohn an, er schaut mich an … wir beide stehen auf und gehen. Wir lassen einfach diesen bürokratischen Overkill hinter uns und lassen es gut sein. Man muss auch mal eine Niederlage akzeptieren und erkennen, dass man verloren hat, wobei ich es als Gewinn empfinde, wenn ich mit meinem Sohnemann zusammen bin und wir spielen: Wir haben dann in der Folgewoche eine richtig schicke gruselige Halloween-Verkleidung gebastelt, mit der wir bald mal zum Jugendamt gehen werden, um da mal etwas „Leben“ in die Bude zu bringen (s. Photo). Ich fürchte nur, dass wir in dem Zombie-Kostüm dort gar nicht so sehr auffallen … Tja, so einfach endet die Geschichte. Nach dieser spannenden Woche und einem kaum kalkulierbaren volkswirtschaftlichen Schaden, der durch meine Aktivitäten und die „Tätigkeiten“ der vielen Sachbearbeiter entstanden ist, bleibt mir also nur noch der Blog. Ob ich mal dem Klaus Wowereit einen Brief schreibe? Der ist immerhin der Bürgermeister von Berlin und sollte seinen Amtsapparat kennen, oder? Nein Quatsch, der hat sicherlich keine Zeit für so einen profanen Betreuungsquark und muss eher so wichtige Sachen wie die Schirmherrschaft und die Eröffnungsrede für das Festival of Lights übernehmen – ja, lasse Dein Licht leuchten. Da war doch noch ein Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung (und Bürokratie) oder? Ja, richtig,Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner ist der Mensch mit dem Durchblick beim Jugendamt. Was da auf „seiner“ Webseite steht, ist „faszinierend“ (würde Mr. Spock, der Halbvulkanier sagen): „Unsere Gesellschaft braucht gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie, und damit exzellente Kinderbetreuung.“ Ja, genau: Diesen Bedarf hatte ich auch vor einer Woche festgestellt. Toll, Herr Zöllner, das hat ja gut geklappt mit der Vereinbarkeit: Ich habe meinen Sohn (selbst) exzellent betreut, konnte mit ihm arbeiten gehen und viel Spielen. Vielen Dank, lieber Herr Senator! Weiter heißt es: „Unsere Gesellschaft lebt von einer guten Bildung für Kinder und Jugendliche, deshalb hat Bildung für uns Priorität.“ Auch dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Es ist einfach erfreulich, wenn man sieht, dass unsere Politiker den richtigen, bürgernahen Ton treffen und den markigen Worten auch Taten (der Sachbearbeiter) folgen lassen. Ich bin also rundum „bedient“ und zufrieden … Nur eine Sache noch: Ich habe die Geschichte ja schon einigen Menschen erzählt und so manchen lustigen Kommentar gehört. Zuweilen habe ich mich dabei kritisch gegenüber den vielen (überflüssigen?) Bürokraten geäußert, denn zumindest in diesem Fall gilt: Wenn die schwachsinnigen Bedarfsregelungen und diese vielen sachbearbeitenden Amtstypen nicht dagewesen wären, hätte mein Sohn schön in der Schule mit seinen Freunden spielen können und der Staat hätte viel Geld sparen können (eine Win-Win-Situation sozusagen). Wie auch immer, es gab da einige zweifelhafte Subjekte, die mir entgegneten: „Was hast Du denn? Wenn die nicht in den Ämtern arbeiten würden, dann säßen sie auf der Straße und da kosten sie auch Geld“. Mir fällt dazu nicht viel ein, nur dass es manchmal hilft, die Großhirnrinde zu aktivieren, bevor das Sprachzentrum (unqualifiziert) zuschlagen kann. Gab es da nicht einmal die Verpflichtung zum verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern durch die öffentliche Hand? Wieso sollen im Jugendamt viele gut bezahlte, aber sinnlose Amtsträger sitzen, die Unmengen an Steuergeldern kosten, wenn man sie sinnvoll für den freien Arbeitsmarkt weiterbilden könnte – oder kann man die nicht (weiter)bilden? Irgendwas habe ich da nicht verstanden. Auch sollten diese Knalltüten mir mal bei ihrem „staatlichen Arbeitsbeschaffungsprogramm“ mit dem Titel „Besser-beim-Amt-sitzen-als-auf-der-Straße“ erklären, wie mit dieser schreienden Ungerechtigkeit umzugehen ist: Während einige Menschen als praktisch unkündbare und gut versorgte „Dummies“ in den Ämtern sitzen dürfen, müssen andere von Hartz IV oder dem Verspeisen amtlicher Formulare leben. Das verstößt doch dann sicher gegen die Anti-Diskriminierungsrichtlinie der EU, oder? Solche Vorschläge sollten mit 5 Jahren „Haft“ im Jugendamt mit Zwangsausfüllen von vergilbten Antragsformularen mit anschließender lebenslanger Sicherungsverwahrung beim Bürgermeister persönlich geahndet werden. Nun ja, das mit dem Bürgermeister ist vielleicht ein bisschen zu hart – zugegeben. Aber der ist ja ohnehin so gut wie nie in der Amtsstube, denn „Mr. Pleite, aber Sexy“ muss schließlich seinen öffentlichen Verpflichtungen nachkommen und beispielsweise zum Neujahrsempfang der Vielflieger gehen. Bravo Wowi, weiter so! Mein Sohn borgt ihm sicherlich mal das Halloween-Kostüm für den nächsten Empfang aus – als Ausgleich sozusagen, denn schließlich haben wir es ja auch der Politik zu verdanken, dass wir das Kostüm gemeinsam in den Herbstferien basteln konnten. Danke! MEERSCHWEINCHENFREUNDE Über Prof. Dr. Roland Petrasch Born 1965 in Berlin, Germany, study Mathematics at Beuth Hochschule (formerly TFH Berlin), Ph.D. from University Potsdam (Topic: Software Quality Management). System programmer at Nixdorf, Software engineer and project lead at Lufthansa Informationstechnik, consultant (freelancer). 1999 Professor at a private college (Nordakademie), and Hochschule für Technik und Wirtschaft (formerly FHTW Berlin), since 2003 professor for software engineering at Beuth Hochschule für Technik; research topics: software engineering, (agile) project and quality management, HCI; Books “Einführung in das Software-Qualitätsmanagement” and "Model Driven Architecture", Editor for „Software-Qualitätsmanagement: Theorie und Praxis“; Memberships: Gesellschaft für Informatik e.V., Fachgruppe "Software-Usability" (www.software-usability.de), MDSE (Model Driven Software Engineering, www.sig-mdse.org), Manager at Interactive Software and Media Engineering Zeige alle Beiträge von Prof. Dr. Roland Petrasch → Dieser Beitrag wurde unter Das Leben und andere Katastrophen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Eine Antwort zu Deutschland schafft sich ab? Nein: Deutschland bleibt sich treu – zumindest „bürokratisch“ gesehen … November 28, 2010 um 10:53 am „Lieber Herr Petrasch, Das kann nicht sein, was Sie beschreiben …“ würde ich schreiben, hätte ich nicht Ähnliches mit meinen drei Kindern erlebt. Damals gab es keine Blogs, deswegen wurden die Geschichten unter Freunden ausgetauscht. Am Ende gründeten wir selbst eine Kita. Unsere eigentliche Geschichte war sehr kurz: Uns wurde vom Bezirksamt mitgeteilt, dass unser erstes Kind keine Aussicht auf einen Betreuungsplatz hätte, weil wir Doppelverdiener waren. Einer von uns hätte ganz auf den Beruf verzichten können, um das Kind eventuell auf eine Kita schicken zu dürfen. Deutschland hätte einen ausgebildeten Diplomingenieur verloren. Das Abschaffen hat also sehr früh begonnen. Roland Petrasch bei Social Mediality: Eine binäre… Fred Kaminski bei Social Mediality: Eine binäre… Prof. Dr. Roland Pet… bei Social Mediality: Eine binäre… Roland Petrasch bei Grundkurs für Politiker und Ju… derroman bei Grundkurs für Politiker und Ju…
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Transzendentaler Vertrauensvorschuss Buch versandkostenfrei | Jokers.de Schreiben Sie den ersten Kommentar zu "Transzendentaler Vertrauensvorschuss". Christliche Sozialethik muss ihre Grundsätze und Empfehlungen auch für religiös unmusikalische Menschen plausibel formulieren. Sie erwächst jedoch immer wieder neu aus christlich-kommunikativer Praxis, in der Gottes Vertrauensvorschuss - seine Verheißungen... Bestellnummer: 108451445 Produktinformationen zu „Transzendentaler Vertrauensvorschuss “ Klappentext zu „Transzendentaler Vertrauensvorschuss “ Christliche Sozialethik muss ihre Grundsätze und Empfehlungen auch für religiös unmusikalische Menschen plausibel formulieren. Sie erwächst jedoch immer wieder neu aus christlich-kommunikativer Praxis, in der Gottes Vertrauensvorschuss - seine Verheißungen - in Wirtschafts- und Sozialpolitik artikuliert werden. So kultiviert sie die Kraft des Mythos in Distanz zu einer vermeintlich rationalen und pluralen Welt. Und liefert zugleich praktikable Orientierungen in den Dilemmata, die unsere Welt heute auszeichnen. Von daher behandelt der Autor Beiträge zu aktuellen Problembereichen wie Gerechtigkeit, Populismus, Gewalt, Familien, Unternehmen, Staat und Religion. Autoren-Porträt von Gerhard Wegner Gerhard Wegner, Dr. theol., Jahrgang 1953, studierte Evangelische Theologie in Göttingen und Nairobi. Er ist Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD in Hannover und apl. Professor für Praktische Theologie an der Universität Marburg. 2019, 336 Seiten, Maße: 12,6 x 19,2 cm, Taschenbuch, Deutsch Herausgegeben von Sozialwissenschaftliches Institut der EKD ISBN-10: 3374058655 ISBN-13: 9783374058655 Kommentar zu "Transzendentaler Vertrauensvorschuss" Mehr Bücher von Gerhard Wegner Weitere Empfehlungen zu „Transzendentaler Vertrauensvorschuss “ 0 Gebrauchte Artikel zu „Transzendentaler Vertrauensvorschuss“
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Dr.Hök->Veröffentlichungen:Zeitschriften:Überblick über die Publikationen von Rechtsanwalt Dr. Hök in Fachzeitschriften 2000-2016 Dr. Hök, Zum Ausstieg aus der Dispute Adjudication nach FIDIC 1999 im Anwendungsbereich der Unterklausel 20.8, ZfBR 2016, 523 ff. Dr. Hök, Der Persero Fall: Zur Vollziehung lediglich bindender DAB Sprüche nach FIDIC (1999), ZfBR 2016, 211 ff. Dr. Hök/ Fahey, Observations on the FIDIC Subcontract 2011 - Part 1: a paper on the FIDIC Subcontract for Works published in the International Construction Law Review (ICLR), Volume 32 [2015], Part 3, 325 et seq. Dr. Hök / Fahey, Observations on the FIDIC Construction Subcontract 2011 - Part 2, ICLR 2015, 366 et seq. Dr. Hök, FIDIC Verträge im deutschen Umfeld - Theorie und Praxis, ZfBR 2014, 627 ff. Hök, Dispute Adjudication Boards - The International or Third Dimension, ICLR 2012, 420 ff. Dr. Hök, Der FIDIC Subcontract for Works, ZfBR 2014, 315 ff. Dr. Hök, FIDIC Memorandum 2013 zur Vollziehung von vorläufig bindenden DAB Sprüchen mit einem Blick auf die DIS Schiedsgutachtenordnung, ZfBR 2013, 419 ff. Dr. Hök, Vergabevorbereitung, Angebots- und Nachtragskalkulation nach FIDIC 1999 und dem FIDIC Gold Book, ZfBR 2013, 114 ff. Dr. Hök, Employer´s Requirements in Design & Build Contracts under FIDIC - A Comparative Study, ICLR 2012, 121 ff. Dr. Hök, FIDIC Verträge im (inter-)nationalen Anlagenbau, ZfBR 2012, 731 ff. Dr. Hök, Zur Bindungswirkung von DAB Entscheidungen nach FIDIC - Anmerkung zur Entscheidung des Court of Appeal Singapore, Urteil vom 13.7.2011, 59/2010 CRW Joint Operation v. PT Perusahaa Gas Negara, ZfBR 2012, 107 ff. Dr. Hök, Einstweilige Vollziehung von Dispute Adjudication Sprüchen durch Schiedsgerichte: Eine Besprechung der Entscheidung des High Court Singapore in Sachen PT Perusahaa Gas Negara vom 20.7.2010, ZfBR 2011, 523 ff. Dr. Hök, Die UNCITRAL Schiedsgerichtsregelungen 2010 in baurechtlichen Schiedsverfahren, NZBau 2011, 385 ff.. Dr. Hök und Erbas, Risikoverteilung bei Bau- und Anlagenbauverträgen im türkischen Recht, NZBau 2011, 261 ff.. Dr. Hök, Status Quo of DRBs in Germany, Dispute Resolution Board Foundation Forum, Vol. 15, Issue 1, 17 ff. Dr. Hök, Zum internationalen baurechtlichen Schiedsgerichts-verfahren im Allgemeinen und nach FIDIC, ZfBR 2011, 107 Dr. Hök, Dispute Adjudication: Modethema oder ernsthafte Alternative, ZfBR 2010, 736 Dr. Hök/Jaeger, FIDIC Conditions of Contract for Design, Build and Operate Projects, First Edition 2008 - A New Approach, ICLR 2010, 36 Dr. Hök, FIDIC Dispute Adjudication in Deutschland, IBR 2010, 378 (mit Langaufsatz online) Dr. Hök, Zum Vergabeverfahren im Lichte des Internationalen Privatrechts, ZfBR 2010, 440 Dr. Hök, Risiken in Bauverträgen und ihre Handhabung - eine rechtsvergleichende Betrachtung, ZfBR 2009, 515 Dr. Hök, Zur Versicherungsdeckung beim Auslandsbau unter Berücksichtigung der FIDIC Verträge und der Contractor´s All Risk Insurance (CAR), VersR 2009, 878 Dr. Hök, Zur Nachlassspaltung bei beweglichem Nachlass, ZFE 2009, 219 Die Intestaterbfolge beurteilt sich nach dem Recht der Staatsangehörigkeit des Erblassers. Allerdings gilt der Grundsatz der Universalsukzession nicht weltweit, jedenfalls nicht unbeeinträchtigt. Bei unbeweglichem Vermögen ist die Nachlassspaltung anerkannt. Bei beweglichem Vermögen wird sie weitgehend ignoriert. Das ist nicht sachgerecht. Der Beitrag beshcäftigt sich eingehend mit der Nachlassapltung bei beweglichem Vermögen unter Berücksichtigung ausländischer Literatur und Rechtsprechung. Dr. Hök, FIDIC Design, Build & Operate Form, the Gold Book, ZfBR 2009, 213 Dr. Hök, Relationship between FIDIC Conditions and Public Procurement Law - Reliability of Tender Documents, ICLR 2009, 23 Dr. Hök, Neues europäisches internationales Baurecht, ZfBR 2008, 741 Dr. Hök, Zur international privat- und verfahrensrechtlichen Behandlung des Schiedsgutachtens und DAB Spruches, ZfBR 2008, 323 Dr. Hök, FIDIC Verträge im Lichte der Unidroit Prinzipien als Vertragsstatut, ZfBR 2008, 115 Dr. Hök, Chinese Arbitration Requirements - A trap for FIDIC Arbitration, ICLR 2008, 190 Dr. Hök, Neues französisches Erbrecht mit praktischen Hinweisen, Teil 2, ZFE 2007, 372 Dr. Hök, Neues französisches Erbrecht mit praktischen Hinweisen, Teil 1, ZFE 2007, 333 Dr. Hök, Difficulties encountered in the English-French Translation of FIDIC´s Standard Form Contracts, ICLR 2007, 271 Dr. Hök, Zur Vertragsredaktion und -auslegung im grenzüberschreitenden Geschäft, ZAP 2007, Fach 25, 211 Dr. Hök, FIDIC Vertragsmuster, ein Angebot von FIDIC, VUBIC und VBI, IBR Juli 2007 (RKW), 13 ff. Dr. Hök, Engineer und Dispute Adjudication Board in FIDIC-Verträgen: Entwicklung, Grundlagen und rechtliche Einordnung, ZfBR 2007, 416 ff. Dr. Hök, Dispute Adjudication Verfahren-Chancen der Streitbeilegung nach angloamerikanischem Muster?, ZAP 2007 Fach 5, 191 ff. Dr. Hök, Alternative zu FIDIC Conditions: ORGALIME Turnkey Contracts for Industrial Works, IBR 2007, 6 Dr. Hök, Europäische Union veröffentlicht eigene Vertragsbedingungen für Förderprogramme, IBR 2007, 5 Dr. Hök, Zum Baugrundrisiko in Deutschland mit einem Blick ins Ausland und auf internationale Vertragsmuster, ZfBR 2007, 3 ff. Dr. Hök, Zum Sitz des Rechtsverhältnisses beim internationalen Bau- und Architektenvertrag, ZfBR 2006, 741 ff. Dr. Hök, The FIDIC Red Book "Harmonised Version" as a Variation of the FIDIC Red Book 1999 and the Standard Bidding Formulas of the World Bank Bidding Documents 2005, ICLR 2006, 405 ff. Dr. Hök, Erbfolge und Noterbenrecht in Frankreich mit praktischen Hinweisen, ZFE 2006, 416 ff. Dr. Hök, Saisie de compte et de créance transfronatlière. Plaidoyer pour le rattachement au pouvoir de disposition du débiteur, Revue Critique de droit international privé, 2006, 301 ff. Dr. Hök, Werklohnbesicherung in der internationalen Praxis (FIDIC, ORGALIME, USA), IBR 2006, 373 Dr. Hök, FIDIC Contract Conditions: Anspruchsverlust durch fehlendes "Record Keeping" auch unter deutschem Recht, ZfBR 2006, 419 ff. Dr. Hök, Werklohnverfolgung in England, IBR 2006, 374 Dr. Hök, Grenzüberschreitende Zwangsvollstreckung, ZAP 2006, Fach 14, 519 ff. Dr. Hök/VBI, Deutsche Übersetzung FIDIC Xellow Book (erschienen bei VBI, Berlin) mit Einführung, 1. Auflage 2006 Dr. Hök/VBI, Deutsche Übersetzung FIDIC Red Book (erschienen bei VBI, Berlin) mit Einführung, 2. Auflage, 2006 Dr. Hök/VBI, Deutsche Übersetzung FIDIC Silver Book (erschienen bei VBI, Berlin) mit Einführung, 1. Auflage 2006 Dr. Hök, Kurzaufsatz: Was sind FIDIC-Verträge? IBR 2006, 3 Dr. Hök, Kurzaufsatz zur Vertragsgestaltung: Verständnis FIDIC-Vertrag: Rechte (Claims) müssen fristgebunden verfolgt werden, IBR 2006, 1320 Dr. Hök, Kurzaufsatz zur Vertragsgestaltung: Verständnis FIDIC-Vertrag: Die Streitbeilegung durch das Dispute Adjudication Board (DAB), IBR 2006, 1319 Dr. Hök, Kurzaufsatz zur Vertragsgestaltung: Gestaltung eines FIDIC-Vertrages: Extension of Time nur nach Critical Path Method (CPM), IBR 2006, 1141 Dr. Hök, Kurzaufsatz: Haftungsrisiko "Décennale" bei Auslandsaufträgen, IBR 2006, 1118 Dr. Hök, Islands Supreme Court - Strenge Dokumentationsanforderungen in FIDIC-Verträgen!, IBR 2006, 1107 Dr. Hök, English House of Lords - Überprüfung von Schiedssprüchen über FIDIC-Claims durch englische Gerichte, IBR 2006, 1057 Dr. Hök, Kurzaufsatz: Besicherung des Werklohnanspruchs in Polen, IBR 2006, 242 Dr. Hök, Kurzaufsatz zur Vertragsgestaltung: Besicherung der Werklohnansprüche im Ausland und nach FIDIC Conditions, IBR 2006, 125 Dr. Hök, Zur Bauzeitüberschreitung im englischen Baurecht mit Erläuterungen zum FIDIC Red Book unter Berücksichtigung der neueren Rechtsprechung des BGH zu Vertragsstrafeklauseln, ZfBR 2006, 107-116 Dr. Hök, Baubeschränkungen und Bausicherung in Frankreich-Dienstbarkeiten und ihre Ausgestaltung, GuG 2005, 155 ff. Dr. Hök, Zum FIDIC Red Book "harmonised version" als Variante des FIDIC Red Book 1999 und zu den Weltbank-Standard Bidding Documents 2005, ZfBR 2005, 742 ff. Dr. Hök, Der Europäische Vollstreckungstitel für unbestrittene Forderungen, ZAP 2005 Fach 25, 159 ff. Dr. Hök, Grenzüberschreitende Zustellung, ZAP 2005, Fach 25, 141 ff. Dr. Hök, Zur Sprachregelung in den FIDIC-Verträgen, ZfBR 2005, 332 ff. Dr.Hök, Die grenzüberschreitende Forderungs- und Kontopfändung, MDR 2005, 306 Dr.Hök, Internationales Vergaberecht der Weltbank für Bau und Anlagenbau auf der Grundlage von FIDIC und ENAA-Musterverträgen, ZfBR 2004, 731 Dr.Hök, Risiken und Sicherheiten im grenzüberschreitenden Geschäft, BauRB 2004, 346 Dr.Hök, Preisbindung im Geschäft mit Auslandsberührung, BauRB 2003, 76 Dr.Hök, Zur Absicherung der Verpflichtungen aus einem FIDIC-Bauvertrag durch Bankgarantien und Bürgschaften in der internationalen Praxis, ZfBR 2003, 527-535 Dr.Hök, Nachlaßgestaltung für Deutsche mit Grundbesitz in Frankreich, Erbfolgebesteuerung 2003, 217-222 Dr.Hök, Zur Grundstücksbewertung in Österreich, GuG 2003, 205-207 Dr.Hök, HOAI contra Dienstleitungsfreiheit, BauRB 2003, 102 Dr.Hök, Les mesures conservatoires relatives aux créances en Allemagne, Journal du Droit International 2003, 101 ff. Dr.Hök, Sachverständigenwesen und Bewertung in der französischen Gerichtspraxis, GuG 2003, 45 ff. Dr.Hök, Sitztheorie und Baurecht, ZfBR 2003, 320 ff. Dr.Hök/Wallace, Erfolgreiche Forderungsvollstreckung in England, Vollstreckung effektiv (VE) 2003, 70 ff. Dr.Hök/Wallace, Erfolgreiche Immobiliarvollstreckung in England, Vollstreckung effektiv (VE) 2003, 59 ff. Dr.Hök, Antrag auf Vollstreckbarerklärung für ein ausländisches Urteil nach der EuGVVIO I, Vollstreckung effektiv (VE) 2003, 7 ff. Dr.Hök, Das grenzüberschreitende Mahnverfahren, 2003, Prozessrecht aktiv (PA) 38 ff. Dr.Hök, Festsetzung der Kosten ausländischer Vollstreckungsmaßnahmen nach § 788 ZPO, MDR 2002, 1291-1294 Dr.Hök, Nachforderungsmanagement im französischen Werkvertragsrecht, ZfBR 2003, 3-5 Dr.Hök, Antrag auf Vollstreckbarerklärung für ein ausländisches Urteil nach der EuGVVO I, Vollstreckung Effektiv (VE) 2003, 7-9 Dr.Hök, Vollstreckbarerklärung ausländischer notarieller Urkunden durch Notare, JurBüro 2002, 512-514 Dr.Hök, Discounted Cash-Flow-Verfahren in Frankreich, GuG 2002, 284-285 Dr.Hök, Zur Preisautonomie bei Architekten- und Ingenieurleistungen mit und ohne Auslandsberührung, BauR 2002, 1471-1477 Dr.Hök, Internationales und Europäisches Baurecht - Bericht 2000-2002, ZfBR 2002, 430-437 Dr.Hök, Europäischer Verhaltenskodex für Kreditinstitute, MDR 2002, 925-928 Dr.Hök in: Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Internationales Mahnverfahren Dr.Hök/Wallace in: Müller/Hök/Schulze, Deutsche Vollstreckungstitel im Ausland, Länderbericht Grossbritannien Dr.Hök, Aktuelles Gewerberaummietrecht in Frankreich, GuG 2002, 205 ff. Dr.Hök, Das Gesetz über die Bauabzugsteuer und die Auswirkungen auf die Durchsetzung von Werklohnansprüchen, ZfBR 2002, 113-116 Der Gesetzgeber hat das Gesetz über die Bauabzugsteuer verabschiedet. Das Gesetz vom 30. August 2001 ist am 7. September 2001 in Kraft getreten, wird aber erst ab dem 1. Januar 2002 angewendet (BGBl 2001 I, 2267). Der Sinne des Gesetzes soll darin liegen, die Schwarzarbeit zu bekämpfen; ob das gelingt, erscheint mehr als zweifelhaft. Die Folgen des Gesetzes werden darin bestehen, dass den Bauunternehmern auf gewisse Zeit 15 % ihrer Liquidität genommen wird. Zudem wird der Verwaltungsaufwand bei den gewerblichen Vermietern steigen. Die neue Steuer hat schließlich Auswirkungen auf die zivilrechtliche Praxis (vgl. Birkenfeld, UstG, VI Rn. 339). Dr.Hök, Neues zum öffentlichen Auftragsrecht in Frankreich, Marktöffnung für kleinere und mittelständische Unternehmen, ZfBR 2001,518 ff. Der Beitrag befasst sich mit dem am 8. September 2001 in Kraft getretenen Novelle zum Code des marchés publics, der wiederum durch zahlreiche Dekrete ergänzt wird. Der neue Code verschlankt das geltende Recht und führt neue Vergabekriterien ein. Es wird zukünftig nicht mehr der billigste Anbieter gewinnen, sondern der beste. Ein weiteres Ziel ist die Marktöffung für kleinere und mittelständische Unternehmen. Dr.Hök, Neues Bauplanungsrecht in Frankreich, GuG 2001, 168-171 Frankreich hat durch Gesetz n° 2000-1208 vom 13. Dezember 2000 relative à la solidarité et au renouvellement urbains (JO n° 289 vom 14. Dezember 2000, 19777) insbesondere den Code de l´Urbanisme nachhaltig geändert und damit das Planungsrecht einschließlich diverser Randgebiete umfänglich neu geregelt. Im Zentrum der planungsrechtlichen Änderungen stehen neue Überlegungen zur baulichen Auslastung von Grundstücken. Das Gesetz SRU wendet sich von dem ”plafond légal de densité” ab, hebt die Zahlungsverpflichtung für das Überschreiten des ”coefficient d´occupation du sol” auf, reduziert die lokale Steuer (taxe locale d´équipement) für Eigentumswohnungen und hebt sie für Einfamilienhäuser an, hebt Art. L.111-5 Code de l´urbanisme auf und schafft Mindestgrößen für Baugrundstücke ab. Es kommt ein deutliches Bestreben zum Ausdruck, die bauliche Auslastung der vorhandenen und zu beplanenden Flächen zu erhöhen. Das Gesetz bedeutet eine Abkehr von einer Politik der Zersiedelung hin zu einer urbaneren und verdichteten Lebensweise, die z.B.weniger Energie verbraucht. Dr.Hök, Neuer Europäischer Verhaltenskodex und Verbraucherschutz, MDR 2001, 613-619 Bei der Anschaffung eines Grundstücks oder seiner Bebauung kann der Vorhabenträger auf verschiedene Finanzierungsformen zurückgreifen. Am Markt sind kurz-, mittel-, und langfristige Finanzierungen erhältlich. Seit geraumer Zeit drängt die Kommisson die Hypothekenbanken, mehr Verbrauchertransparenz zu schaffen. Sie drohte mit einer Richtlinie für den Fall, daß sich die Institute nicht zu mehr freiwilliger Transparenz entschlössen. Die daraufhin geführten Verhandlungen haben zu einem "Freiwilligen Verhaltenskodex über vorvertragliche Informationen für wohnungswirtschaftliche Kredite" ("Kodex") geführt, der von den teilnehmenden Darlehensgebern bezogen werden kann. Grundlage ist die entsprechende Empfehlung der Kommission vom 1. März 2001. Alle Darlehensgeber, die wohnungswirtschaftliche Darlehen vergeben, können den Kodex zeichnen, unabhängig davon, ob sie Mitglieder einer der verhandelnden Vereinigungen und Verbände sind. Die Europäischen Bausparkassenvereinigungen und andere kreditwirtschaftlichen Verbände haben den Kodex am 5. März 2001 gezeichnet. Sowohl inländische als auch grenzüberschreitende wohnungswirtschaftliche Darlehen, mit Ausnahme von Darlehensvereinbarungen, die von der Richtlinie 87/102/EWG des Rates vom 22. Dezember 1986 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Verbraucherkredit, zuletzt geändert durch die Richtlinie 98/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates, erfasst werden, sollen unter diese Empfehlung fallen. Dr. Hök, Zur Vergabe und Abwicklung öffentlicher Bauaufträge in Frankreich, ZfBR 2001, 220-228 In Frankreich beurteilen sich öffentliche Bauaufträge nach einer Vielzahl von Regelungen. Anwendbar sind zunächst die EG-Verträge, sodann die nationalen Vorschriften. Die öffentliche Auftragsvergabe ist Teil des öffentlichen Rechts. Hervorzuheben ist, dass die öffentliche Auftragsvergabe nahezu ausschließlich in die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte fällt (Dalloz, Construction, Rn. 5990). Grundlegend sind die Vorschriften des Code des Marchés Publics (CMP); daneben auch zivilrechtliche Vorschriften. Heranzuziehen sind insbesondere Vorschriften aus dem Code Civil, wie z.B. Art. 1134 CC, Art. 1108 CC, Art. 1165 CC, Art. 1153 und 1154 CC, ferner auch Bestimmungen aus dem Code de Procédure Civile, wie z.B. Art. 1269 C.proc.nouv. (vgl. Dalloz, Construction, Rn. 5981 ff.). Große Bedeutung haben zudem die ”Cahier des clauses administratives générales”. Sie sind staatlich bestätigte Geschäftsbedingungen (Dekret n° 76-87 vom 21. Januar 1976 modifié). Der Beitrag beschreibt die Modalitäten der Auftragsvergabe und der Auftragsabwicklung, also die näheren Umstände der Ausschreibung, der Zahlungsabwicklung und der Gewährleistung. Zu erwähnen ist, dass der CMP kürzlich neu kodifiziert wurde. Der neue CMP tritt erst am 8.09.2001 in Kraft.Der Autor wird das neue Recht demnächst kommentieren. Dr.Hök, Der schnelle Vollstreckungszugriff in Europa, JurBüro 2001, 179-182 Die verbesserte Telekommunikation, On-line-Verbindungen und gute Verkehrsanbindungen schaffen ideale Bedingungen für grenzüberschreitenden Handel und Wandel. Dies geht nicht ohne ein Mindestmaß an Verrechtlichung, denn Rechtssicherheit ist die Grundlage des Wirtschaftens. Die Rechtsentwicklung hält jedoch nicht mit der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung mit.Grenzüberschreitender Rechtsverkehr ist trotz aller Initiativen immer noch erheblich zähflüssiger als der nationale. Deshalb sind Kenntnisse über die Möglichkeiten der Forderungssicherung in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wichtig, denn oftmals kann den langwierigen Erkenntnis- und Exequaturverfahren effektiver einstweiliger Rechtsschutz vorgeschaltet werden. Der Beitrag befaßt sich mit den Möglichkeiten des einstweiligen Rechtsschutzes im Ausland und den grenzüberschreitenden Bedingungen. Dr.Hök, Immobilienwertermittlung auf europäischer Rechtsgrundlage-ein neues Wertermittlungsrecht im Werden?, GuG 2001, 65-74 Die Immobilienwertermittlung ist Gegenstand grundlegender Diskussionen. Auf der einen Seite steht der Zwang zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit, auf der anderen Seite Traditionalismus und Partikularismus. Die inhaltliche Diskussion über eine Vereinheitlichung bzw. Angleichung des Wertermittlungsrechts wird auf der Grundlage nationaler Systeme und weniger anhand der Erfordernisse geführt. Dabei wird übersehen, daß das Wertermittlungsrecht keine reine Erfahrungswissenschaft ist sondern auf rechtlichen Grundlagen beruht, denen wichtige Grunderkenntnisse zugrundeliegen. Ferner wird verdrängt, daß die Brüsseler Administration ein wichtiges Wort mitreden wird. Der Beitrag zeigt nationale und europäische Entwicklungen auf. Dr.Hök, Die Finanzierung von Immobilien in Frankreich, Der Langfristige Kredit, 2000, 718-724 In Frankreich unterscheidet sich die Immobilienfinanzierung letztendlich nicht sehr weitgehend von anderen Formen der Finanzierung. Eine Besonderheit liegt in dem Zugang spezieller Organisationen zum Finanzierungsgeschäft und in den weitreichenden Verbraucherschutzbestimmungen. Dr.Hök, Zur Entschädigung bei Enteignung von Grundstücken in Frankreich, GuG 2001, 20-24 Gemäß Art. L. 13-13 (C. expro.) muß die Enteignungsentschädigung die Gesamtheit des direkten, materiellen und bestimmten Schaden abdecken. Jeder, der von einer Enteignungsmaßnahme betroffen ist, kann Ersatz beanspruchen (vgl. Art. L. 13-2 C. expro.). Der Wortlaut der Regelung spricht dafür, den Enteigneten so zu stellen, wie er vor der Enteignung stand, ihn also die Mittel zur Verfügung zu stellen, die er benötigt, um sich eine identische Immobilie zu beschaffen. Es ist aber klarzustellen, daß sich die Entschädigung für bekannte Grundstücke nach dem Verkehrswert (valeur vénale) und nicht nach dem Wiederbeschaffungswert bemißt (Cass. civ., 20.04.1968, Bull. Civ. III. n°171). Dr.Hök, Zu den praktischen Auswirkungen der europäischen Niederlassungsfreiheit auf das deutsche Gesellschaftsrecht, zugleich Anmerkung zu BGH ZfBR 2000, 404, ZfBR 2001, 10-12 Allen Ortes wird gefordert, die Unternehmen müssten flexibel sein, den Märkten folgen, innovativ sein und global denken. Auch den deutschen Bauunternehmen wird dies vorgehalten. Gelegentlich müssen sich solche Schlagworte an den rechtlichen Gegebenheiten messen lassen. Immerhin garantieren die Europäischen Verträge die Niederlassungsfreiheit, die Freizügigkeit der Arbeitnehmer, die Dienstleistungsfreiheit, die Freiheit des Kapitalverkehrs und die Freiheit des Warenaustausches. Deutschland lässt jedoch nach wie vor in- und ausländischen Unternehmen sehr wenig Spielraum bei der Standortauswahl. Es herrscht der Grundsatz, was Deutsch ist soll Deutsch bleiben und was aus dem Ausland kommt, muß mit Argwohn betrachtet werden. Dr.Hök, Refinanzierung von Immobilienkrediten in Frankreich. Der Langfristige Kredit, Jahrgang 2001, S. 26-30 Die Auslandsengagements der Hypothekenbanken gewinnen in den Bilanzen immer mehr an Bedeutung, nicht zuletzt deshalb, weil sich der deutsche Immobilienmarkt zurzeit weniger aufnahmebereit zeigt. Dr.Hök, Einführung in das Recht der Europäischen Union und die Grundfreiheiten in der Europäischen Union, ZMV (Zeitschrift für die Praxis der Mitarbeitervertretung in den Einrichtungen der katholischen und evangelischen Kirche) 2000, 252-257 Kenntnisse des Europarechts sind heute nahezu unabdingbar, denn bis zu 80 % des geltenden deutschen Wirtschaftsrechts sind mittelbar oder unmittelbar auf EU-Recht zurückzuführen. Dies gilt auch für das Arbeitsrecht, das über Art. 39 EGV neu und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof beeinflusst wird; namentlich auch für Arbeitsverträge mit Kirchen (vgl. EuGH Rs. 300/84, van Roosmalen, Slg. 1986, 3067) und sog. weltanschaulichen Gruppierungen (EuGH Rs. 41/74, van Duyn/Home Office, Slg. 1974, 1337). Dr.Hök, Das französische Grundstücksrecht im Überblick, GuG 2000, 349-352 Immobilieninvestititionen sind nur dann werthaltig, wenn die erworbenen Rechte drittbeständig sind und zuverlässige Informationen über den Inhalt des erworbenen Eigentums, seine Belastungen und Einschränkungen existieren. Das französische Grundstücksrecht hat einen eigenen Charakter, dessen Grundlagen im Code Civil geregelt sind, die das Grundstücksrecht aber nicht abschließend regeln. Die einschlägigen Rechtsquellen sind nur schwer auffindbar, zumal sich das französische Recht aus einem etwas unübersichtlichen System aus Gesetzen, Dekreten und einfachen Verordnungen zusammensetzt, was sich z.B. dadurch ausdrückt, daß die neueren Kodifikationen aus verschiedenen Teilen bestehen. Dr.Hök, Das Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlung-Kurzkritik im Lichte der europäischen Richtlinie 2000/35/EG vom 29. Juni 2000, ZfBR 2000, 513-518 Aus den jüngsten Statistiken geht hervor, dass sich die Zahlungsdisziplin in vielen Mitgliedstaaten der Europäischen Union seit Annahme der Empfehlung vom 12. Mai 1995 im günstigsten Fall nicht verbessert hat. Das Ziel der Bekämpfung des Zahlungsverkehrs im Binnenmarkt kann nach Überzeugung in Brüssel von den Mitgliedstaaten nicht ausreichend verwirklicht werden, wenn sie einzeln tätig werden. Seit 1995 wird daher in Brüssel an der einer Richtlinie zur Bekämpfung des Zahlungsverzugs gearbeitet. Sie trat am 8. August 2000 in Kraft (ABl Nr. L. 200, 35 ff). Gleichwohl ist der deutsche Gesetzgeber vorgeprescht. Das Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlung trat am 1. Mai 2000 in Kraft (BGBl 2000 I, 330). Es bringt im Kern Änderungen der Regelungen zum Zahlungsverzug mit sich, führt den Anspruch auf Abschlagszahlung des Werkunternehmers ein, ändert die Regelungen zur Abnahme des Werkes und erweitert den Anspruch auf Sicherheitsleistung des Werkunternehmers auf Nebenforderungen. Dr.Hök, Zum nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruch bei Bauschäden durch Baumaßnahmen und dem Regreß gegenüber dem Unternehmer, ZfBR 2000, 376 ff. Dr.Hök, Immobilienwertermittlung in Frankreich, GuG 2000, 193 ff. Dr.Hök, Das französische Individualbaurecht, ZfBR 2000, 80 ff. Dr. Hök, Neues zum Internationalen Privatrecht des Bauvertrages, ZfBR 2000, 7-9 Beitrag online seit Montag, 1. Januar 2001 Letzte Aktualisierung am Montag, 3. Oktober 2016 Seitenaufrufe (Gesamt/Jahr/Monat): 12730/527/76
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Roter Apollo – Wikipedia (Weitergeleitet von Apollofalter) Roter Apollo der a. rubidus-Gruppe auf einer Distelblüte (Südtirol) Unterfamilie: Parnassiinae Gattung: Parnassius Untergattung: Parnassius Art: Roter Apollo Der Rote Apollo oder Apollofalter (Parnassius apollo) ist ein in Europa stark bedrohter und streng geschützter Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Ritterfalter (Papilionidae). Der Gattungsname leitet sich vom Berg Parnass in Mittelgriechenland ab, der als Sitz der Musen gilt und dem Gott Apollon gewidmet ist. Der Apollofalter war 1995 in Deutschland das Tier des Jahres. 1.2 Merkmale der Präimaginalstadien 3.2 Flugzeit 5.1 Ausbreitung nach Osten 5.2 Ausbreitung nach Westen 5.2.1 Der Weg zu den Alpen 5.2.2 Die Mosel, Italien und Spanien 5.3 Der Einfluss der Eiszeiten auf die Artentwicklung Illustration von Jacob Hübner (um 1800) Raupe des Roten Apollo, Illustration von F. Nemos (um 1895) Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 60 bis 88 Millimetern. Der Thorax ist hellgrau bis schwarz und mit feinen haarartigen Schuppen besetzt. Die Flügel werden von einem weißlichen Grundton dominiert. Der Außenrand ist nicht beschuppt und glasig. Auf dem Vorderflügel sind ein oder mehrere schwarze Flecken erkennbar. Der Hinterflügel wird durch schwarz gefasste rote, zuweilen gelbliche Augenflecken (Ozellen) mit weißen Spiegeln geprägt. Die Ozellen fallen beim Weibchen besonders groß aus. Zusätzlich treten bei den Weibchen je nach Unterart mehr oder weniger häufig dunkel bestäubte Individuen auf. Die dunklere Färbung dient der Tarnung und der Erhöhung der Körpertemperatur in höheren Lagen bei Sonnenschein. Die Falter haben mit ihren wenigen Merkmalen eine sehr variable Erscheinung. Auch in der Postdiskalregion der Vorderflügel lassen sich zuweilen rote Flecken ausmachen sowie auf dem Innenwinkel der Hinterflügel. Die Flügelober- und unterseite ist gleich gefärbt bis auf zusätzliche rote Flecken im Basalbereich der Flügelunterseite. Die Ozellen imitieren keine Augen, sondern dienen als Warnung vor der Giftigkeit der Falter, die diese durch die Raupennahrung erhalten haben. In Ruhestellung, bei zusammengeklappten Flügeln, kommen die roten Flecken besonders gut zur Geltung. Sowohl Vögel als auch Eidechsen meiden die Falter als Nahrung. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum Alpenapollo (Parnassius phoebus) stellen die Fühler da. Beim Roten Apollo sind sie einfarbig grau mit schwarzen Kolben und beim Alpenapollo sind sie schwarz weiß geringelt mit ebenfalls schwarzem Kolben. Die Größe der Falter variiert stark und hängt zum einen mit der Höhe des Lebensraumes zusammen und zum anderen mit der Nahrungspflanze. Je höher der Lebensraum ist, desto kleiner werden die Falter. Bei Unterarten, die sich von rein sukkulenten Pflanzen ernähren, werden die Falter kleiner. Je sukkulenter die Pflanzen sind, desto mehr Wasser und weniger Nährstoffe enthalten diese. Dadurch sind die Falter in Mitteleuropa, wo die sukkulente Weiße Fetthenne (Sedum album) die bevorzugte Raupennahrung ist, kleiner, als Falter im Osten und Norden des Verbreitungsgebiets, in dem schwach sukkulente Arten der Gattung Orostachys bzw. Unterarten der Großen Fetthenne (Sedum telephium) die bevorzugte Nahrung der Raupen sind. Merkmale der Präimaginalstadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Eier sind weiß gefärbt und rundlich und haben eine körnige Oberfläche. Die schwarzen Raupen sind an den Segmentgrenzen dunkelgrau beringt und kurz behaart. Sie haben seitlich pro Thoraxsegment zwei oder drei rote bis gelbe Flecken. Diese dienen, wie die roten Ozellen der Falter, der Warnung vor der Giftigkeit der Raupen. Unterschiede in der Größe und Farbe der meist drei Flecken können zur Unterscheidung von Unterarten dienen. Wie alle Raupen der Ritterfalter habe diese zwischen dem Kopf und dem ersten Thoraxsegment Nackengabel (Osmaterium). Die Mumienpuppen sind schwarzbraun und bläulich bereift. Sphragis des Roten Apollo Die Raupe überwintert in der Eihülle und verlässt diese im Frühjahr. Sie lebt einzeln an den Nahrungspflanzen, die je nach Region variieren. In Europa sind die Nahrungspflanzen Weiße Fetthenne (Sedum album) und Große Fetthenne (Sedum telephium ssp. telephium), seltener auch Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre), oder Arten der Gattung Rhodiola aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) wie auch beim Alpenapollo Parnassius phoebus. In der Umgebung des Baikalsees frisst die Raupe an Großer Fetthenne oder an Arten der Gattung Orostachys (Dickblattgewächse) wie auch die Raupe des eng verwandten Parnassius nominon. Mit der Ausbreitung nach Westen fand auch ein Wechsel vom Flachland zu Gebirgslagen statt und damit einher ging ein Wechsel der Nahrungspflanze von Sedum telephium Unterarten zu Weißer Fetthenne und eng verwandten Arten. Dieser Wechsel ist in den Alpen, der Türkei und den Beskiden zu beobachten. Raupen aus dem östlichen Flachland verweigern die Weiße Fetthenne und gehen ein, wenn sie nicht ihre gewohnten Nahrungspflanzen bekommen, während die Raupen aus alpinen Regionen auch Sedum telephium Unterarten fressen.[1] Die Raupe hält sich gerne unter Steinen auf und sonnt sich oft zum Aufwärmen auf der Nahrungspflanze. Sie verpuppt sich in einem lockeren Gespinst in eine Mumienpuppe an der Nahrungspflanze oder unter Steinen. Die Dauer der Puppenruhe variiert stark, von acht bis zehn Tagen bis zu mehreren Wochen, woraus die lange Flugzeit des Falters resultiert.[2] Kurz nach dem Schlupf der Falter paaren sich diese und beim Weibchen bildet sich nach der langanhaltenden Kopula die sogenannte Sphragis am Hinterleib, die eine weitere Paarung verhindert. Schon bald nach der Kopula kommt es zur Eiablage. Die Weibchen fliegen nur wenig, während die Männchen in ihrem Gebiet patrouillieren. Dadurch geht die Ausbreitung in neue Lebensräume nur langsam vonstatten. Die Falter bevorzugen trockene und warme, oft felsige, Lebensräume. Der ähnliche Alpenapollo ist dagegen an Quellfluren und die der Nähe von Gebirgsbächen anzutreffen. Die Weibchen legen bis zu 100 Eier einzeln an den Nahrungspflanzen ab und die Raupen überwintern voll entwickelt in der Eihülle. Als Falter besuchen die Tiere nicht nur die weißen Blüten von Sedum album, sondern vorzugsweise die roten und violetten Blüten von Disteln (bspw. Carduus nutans), Flockenblumen (Centaurea jacea u. a.) und Oregano (Origanum vulgare). Oft sitzen die Falter mit aufgeklappten Flügeln auf Steinen und sonnen sich. Zu den Lebensräumen des Roten Apollos zählen sonnige, trockene Standorte mit steinigem Untergrund, vor allem felsige Hänge, Geröllhalden und Felsabbruchkanten, auch Bahn- und Straßenböschungen sowie Abraumhalden von Steinbrüchen. Die Art ist insgesamt stark abhängig vom Vorkommen der Raupennahrungspflanzen (s. o.), an welchen auch die Eiablage erfolgt. Die Flugzeit der einzigen Jahresgeneration beginnt Ende Mai und dauert bis etwa Ende August. Die lange Flugzeit resultiert aus einer stark unterschiedlichen Puppenruhe der einzelnen Tiere, denn die Lebensdauer der Falter beträgt nur etwa zwei bis drei Wochen. Seine Verbreitung reicht von der Iberischen Halbinsel über alle europäische Bergregionen, die Karpaten, den Kaukasus und den Ural das Ursprungsgebiet der Art am Baikalsee bis nach Jakutien im Osten, oft in isolierten Populationen. Die nördliche Verbreitung reicht bis nach Fennoskandinavien, südliche Grenze ist die Sierra Nevada, Sizilien, Südtürkei. Auf den Britischen Inseln und Dänemark fehlt er ganz. Die vertikale Verbreitung beginnt bei etwa 400 Metern von der kollinen Stufe und reicht bis auf etwa 2000 Meter in das hochmontane und subalpine Gebiet. Roter Apollo (Parnassius apollo testoutensis), untypischer, aberrativer Falter mit stark reduzierter Zeichnung Moselapollo (P. a. vinningensis) P. a. testoutensis in den Savoyer Alpen Schaukasten mit verschiedenen Unterarten des Apollofalters Der standorttreue Falter lebt oft in klar umrissenen Gebieten in isolierten Populationen, was durch den daraus folgenden mangelnden Genaustausch zur Bildung von vielen Unterarten, Halb-Unterarten (Semi-subspecies) und Halbarten (Semispecies) geführt hat. Innerhalb der Art und auch der Unterarten ist der Falter in seinem Erscheinungsbild außerordentlich variabel und kann deshalb nicht allein aufgrund morphologischer Unterschiede einer Unterart zugeordnet werden. Zur Zuordnung muss auch der Fundort hinzugezogen werden. Es wurden schon etwa 290 Unterarten beschrieben, von denen aber heute viele als Synonyme eingestuft werden. Möhn (2005) gibt noch etwa 250 Unterarten an und erwartet eine weitere Reduktion aufgrund genetischer Untersuchungen. Selbst innerhalb der Gattung Parnassius ist die Einordnung der Arten nicht geklärt und schwankt zwischen 38 (UNEP-WCMC, 2006) und 47 (Weiss, 1991). Diese werden wiederum in acht Untergattungen aufgeteilt, in denen der Rote Apollo der Typus für die Untergattung Parnassius ist.[1][3] Auswahl europäischer Unterarten:[1] Parnassius apollo apollo Linnaeus, 1758, Schweden. Der große Falter mit Spannweiten von 76 bis 88 Millimetern lebt im südlichen schwedischen Flachland. Auf den Hinterflügeln haben die großen Augenflecken oft deutliche weiße Spiegel. Die Raupe ernährt sich hauptsächlich von Sedum telephium, frisst aber auch Weiße Fetthenne (Sedum album). Parnassius apollo nevadensis Oberthür 1891, Spanien. Der Falter lebt auf 1700 bis 2500 Metern Höhe in der Sierra Nevada (Betische Kordillere) und wird mit zunehmender Höhe deutlich kleiner. Parnassius apollo filabricus de Sagarra y Castellarnau 1933, Spanien, Betische Kordillere. Der Falter lebt auf 2000 bis 2100 Metern Höhe in der Sierra de los Filabres Parnassius apollo gadorensis Rougeot & Capdeville 1969, Spanien, Betische Kordillere. Der Falter lebt auf 1900 bis 2000 Metern Höhe in der Sierra de Gádor Diese drei spanischen Unterarten sind sehr eng miteinander verwandt und unterscheiden sich kaum. Wie bei allen spanischen Unterarten sind die Vorderflügel der frischen Falter deutlich schwarz-weiß gescheckt. Bei beiden Geschlechtern sind die Ozellen orange-gelb statt rot. Die Weibchen sind dunkel bestäubt und haben häufig einen orange-gelben Vorderrandfleck und Analfleck. Die Raupen der spanischen Unterarten fressen Sedum amplexicaule, Sedum micranthemum und Scharfen Mauerpfeffer (Sedum acre). Parnassius apollo hispanicus Oberthür 1909, Spanien. Der Falter lebt auf 1600 bis 1800 Metern Höhe in der Sierra de Albarracin in Aragonien. Die Männchen sind hell und haben nur kleine Ozellen. Die Weibchen sind, wie alle in Spanien, dunkel bestäubt. Die Ozellen sind im Gegensatz zu den vorher genannten Unterarten nur selten orange-gelb und haben einen großen weißen Spiegel. Parnassius apollo testoutensis Eisner 1957, Frankreich. Diese kleine, helle Unterart, deren Weibchen nur schwach bestäubt sind, hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet in den Savoyer Alpen mit dem Département Haute-Savoie, den Grajischen Alpen und den Dauphiné-Alpen. Parnassius apollo pumilus Stichel 1906, Süditalien. Der Falter ist mit 60 bis 63 Millimeter Flügelspannweite der kleinste aller Unterarten und kommt im Aspromonte und Kalabrien vor. Er wird als Halbart eingestuft, die sich von Parnassius apollo abspaltet. Sein Lebensraum hat nur spärliche Vegetation in Höhen von 1200 bis 1900 Metern. Die Raupen ernähren sich von Sedum tenuifolium. Die Männchen unterscheiden sich deutlich von Parnassius apollo apollo und ähneln mit ihren hellen Flügeln mit kleinen Flecken und hellen Ozellen mehr dem Alpenapollo (Parnassius phoebus) während die Weibchen dunkel bestäubt sind. Parnassius apollo rhodopensis Markovic 1909, Bulgarien. Diese Unterart ist die Verbindung von den nordtürkischen zu den Balkan-Unterarten. Sie hat markante Flecken und teilweise haben die bestäubten Weibchen in der unteren Ozelle einen Doppelspiegel. Parnassius apollo vinningensis (Moselapollo) Stichel 1899, Deutschland. Die Unterart ist nach Winningen benannt und kommt im unteren Moseltal von Güls bei Koblenz bis Traben-Trarbach vor. Sie unterscheidet sich deutlich von Parnassius apollo meridionalis in den Vogesen. Der Falter ist kreideweiß und hat häufig in der Wurzelbestäubung außerhalb der Zelle einen weißen Fleck. Ein besonderes Merkmal sind die nierenförmigen unteren Ozellen. Die Nahrungspflanze Sedum album wächst hier an den natürlichen Steilufern der Mosel und an den schon in der Römerzeit von Winzern errichteten Steinmauern. Die Hauptflugzeit ist von Mitte Juni bis Mitte Juli. Der Alpenapollo Parnassius phoebus hat bei manchen Autoren den Status einer Halbart und fliegt in den Zentralalpen in höheren Lagen als Parnassius apollo (ökologische Allopatrie) und seine Raupen haben zu Steinbrech (Saxifraga) gewechselt. Die Gattung Parnassius entstand im sibirisch-mongolischen Raum in der Umgebung des Baikalsees. Dort leben noch heute viele mit Parnassius apollo nahe verwandte Arten wie Parnassius nominon, Parnassius phoebus und Parnassius bremeri. Mit der vikarianten Art Parnassius nominon bildet Parnassius apollo immer wieder Hybriden ohne dass diese eine Zone ausbilden, an denen zwei Verbreitungsgebiete der Arten aneinander stoßen, wie dies bei einer Artbildung der Fall wäre. Vom Ursprungsgebiet breitete sich die Gattung nach Ost und West aus. Schon im Oberen Pliozän (Gelasium) besiedelte die Art große Teile des heutigen Verbreitungsgebietes. Das Klima war dort dem heutigen ähnlich, während es im vorangegangenen Miozän noch tropisch bis subtropisch war und dies damit als Lebensraum für den Apollofalter ungeeignet war. Ausbreitung nach Osten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Parnassius apollo hat seine östlichste Verbreitung in Jakutien, während der Vikariant zu Parnassius phoebus, Parnassius bremeri sich weiter nach Nordosten ausbreitete und über die Beringstraße den nordamerikanischen Kontinent in Alaska und das nördliche Yukon-Territorium besiedelte. Die heute nur 60 Meter tiefe Beringstraße fiel während des Altquartärs trocken und stand damit der Ausbreitung nicht im Weg. Weitere Gebiete Nordamerika besiedelt die Gattung mit Parnassius bremeris Vikariant Parnassius smintheus über die Rocky Mountains im Westen bis zum Tamaulipas in Nordost-Mexiko im Süden. Parnassius smintheus konnte während der Eiszeiten entstehen, als die südlichen Populationen durch Eisschilde von den Populationen in den eisfreien Regionen Alaskas getrennt wurden. Ausbreitung nach Westen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Hauptausbreitung von Parnassius apollo geht nach Westen und findet in Spanien seinen westlichsten Punkt. Es gibt mehrere Ausbreitungslinien nach Westen die einerseits Gebirgsketten folgen oder über Flachland mit Waldsteppen verlaufen. Die südlichste Ausbreitungslinie geht über viele Gebirgszüge vom Changai-Gebirge in der Mongolei über Süd-Sibirien (Sajangebirge, Tannu-ola-Gebirge), das Altai, Salairrücken, Tarbagatai-Gebirge, Saur-Gebirge, Dsungarischer Alatau, bis zum Tianshan in Usbekistan. Hier endet die südliche westliche Verbreitung. An den Südhängen des Tianshan-Gebirges geht sie hier nach Osten zurück über das Hissar-Gebirge und Kunlun-Gebirge bis nach China ins Xinjiang-Gebirge mit der Unterart Parnassius apollo khotanensis. Der Weg zu den Alpen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Eine zweite Verbreitung nach Westen erfolgte unterhalb des 60. Breitengrades über die Waldsteppen zum südlichen Ural. Dieser stellte mit seinen niedrigen Bergen und Pässen kein Hindernis für eine weitere Ausbreitung nach Westen über die westliche Taiga bis nach Süd-Skandinavien dar. Dort wurden das südliche Finnland, Schweden und Norwegen besiedelt. Eine andere Linie breitete sich nach Süden über den Kaukasus in die Türkei aus und ging dann Richtung Nordwesten zu den Rhodopen in Bulgarien und nach Westen über die damals trockene Ägäis nach Griechenland. Von den Rhodopen ging es nach Norden über das Balkangebirge, die Südkarpaten und nach Nordwesten über Karpaten. Von dort folgte die Ausbreitung den westlich anschließenden Gebirgen Hohe Tatra, Riesengebirge, Erzgebirge, Fichtelgebirge, Fränkische Alb, Schwäbische Alb bis sie im Schwarzwald endete. Die Oberrheinebene stellte ein unüberbrückbares Hindernis dar und die Linie endete hier. Von der Hohen Tatra nach Südwesten über die Kleinen Karpaten und den Wienerwald wurden die Ostalpen erreicht. Die nördlichen Alpen wurden anschließend bis zum Bregenzer Wald besiedelt. Der Weg zu den Südalpen verlief von den Rhodopen über den westlichen Balkan. Der Alpenhauptkamm stellte ein unüberwindbares Hindernis dar und die beiden Linien entlang der Alpen trafen erst in den westlichen Schweizer Alpen wieder aufeinander. Die Mosel, Italien und Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die französischen Alpen oder der Jura waren der Ausgangspunkt für die Eroberung weiterer Lebensräume im Norden, Westen und Süden. Vom Jura nach Norden über die Burgundische Pforte wurden die Vogesen besiedelt, das Gebirge das fast parallel zum Schwarzwald entlang der Oberrheinebene verläuft und nicht von diesem aus besiedelt wurde. Von hier aus erreichte die Art die Moselregion, in der noch heute wegen reicher Vorkommen der Futterpflanze Fetthenne - insbesondere in den Weinbergssteilhängen zwischen den Orten Valwig und Bruttig-Fankel - eine geschützte und stabile Population existiert. Über die französischen Alpen und die daran anschließenden Meeralpen und Ligurische Alpen ging eine Ausbreitungslinie über die Apenninen nach Kalabrien im Süden Italiens und nach Nord-Sizilien. Die Besiedlung Spaniens erfolgte vom Jura nach Westen über das Zentralmassiv. Von dort über die südlichen Cevennen zu den östlichen Pyrenäen. In Spanien verlief die Ausbreitung entlang der Nordküste über das Kantabrische Gebirge und dann nach Süden zum Kastilischen Scheidegebirge in Zentralspanien. Schließlich wurden noch die Betischen Kordilleren im Süden über einen heute noch unbekannten Weg besiedelt. Der Einfluss der Eiszeiten auf die Artentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nachdem im Oberen Pliozän eine ähnliche Verbreitung des Falters wie heute bestand, hatten die Eiszeiten im nachfolgenden Pleistozän durch die Gletscher in den Alpen und den Eisschilden in Nordeuropa und Nordasien die dortigen Populationen ausgelöscht. Südeuropa und der Osten des Verbreitungsgebietes waren von den vier Eiszeiten Elbe- (Günz-), Elster- (Mindel-), Saale- (Riss-) und Weichsel-Eiszeit (Norddeutschland), bzw. Würmeiszeit (Alpenraum) nicht betroffen. Dort konnten sie den gesamten Zeitraum überleben und sich stärker differenzieren und gefestigte Unterarten bilden. Die stärkste Vergletscherung fand während der Saale- bzw. Risseiszeit statt, als die gesamten Alpen bis ins Vorland und Westrussland und der Ural vergletschert waren. In der nachfolgenden Würmeiszeit vor etwa 115.000 bis 10.000 Jahren waren die Täler der Ostalpen eisfrei. In der darauf folgenden Warmzeit, in der wir heute noch leben, bildeten sich durch Waldsteppen mit den Nahrungspflanzen der Raupen ideale Bedingungen für die Ausbreitung der Art. Dieser Zeitraum ist aber zu kurz, um gefestigte neue Unterarten auszubilden, daher muss man diese in den betroffenen Gebieten als Halb-Unterarten einstufen.[1] Aserbaidschanische Briefmarke (1995) Kirgisische Briefmarke (2000) Die Gefährdungssituation dieser Art wird in einigen Roten Listen gefährdeter Arten dargestellt. Die Weltnaturschutzunion IUCN listet sie als gefährdet (Vulnerable). Die Rote Liste Deutschlands[4] sieht sie als vom Aussterben bedroht (Kat. 1), die Rote Liste der Schweiz und ebenso die Österreichs weist die Art als gefährdet (Kat. 3) aus; die Gefährdungssituation in den Bundesländern Österreichs wird sehr unterschiedlich angegeben und reicht von nicht gefährdet bis zu ausgestorben.[5] Der Apollofalter ist in vielen europäischen Regionen stark gefährdet oder akut vom Aussterben bedroht. Seit 1936 steht der Rote Apollo in Deutschland unter Naturschutz. Nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, Appendix II gilt er als weltweit geschützt und ist die einzige weltweit geschützte nichttropische Schmetterlingsart (Stand 1990). Weiters wird diese Art auch im Anhang II der Berner Konvention gelistet, ist auch einer der wenigen Schmetterlingsarten im Anhang IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und somit als streng geschützt ausgewiesen. In Deutschland ist er zudem als eine nationale Verantwortungsart innerhalb der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung eingestuft.[6] In Deutschland kommt der Rote Apollo außerhalb der Alpen nur noch an der Mosel, auf der Schwäbischen Alb und der Fränkischen Alb vor. In Baden-Württemberg hat er von über 60 Fundstellen um 1900 alle bis auf eine auf der Schwäbischen Alb im Jahr 1988 eingebüßt. Die Population dieses Vorkommens hat sich nach einem Rückgang auf rund ein Dutzend Falter Ende der 1980er-Jahre mittlerweile erholt und stabilisiert, es hat sich sogar eine zweite Population gebildet[7]. Im Schwarzwald kommt er nicht mehr vor[8]. Im Fichtelgebirge ist Parnassius apollo ancile Fruhstorfer seit 1909 ausgestorben. Parnassius apollo posthumus Fruhstorfer 1925 ist im nördlichen Frankenwald und Saaletal seit 1905 ausgestorben.[1] In Bayern ist er auf der Fränkischen Alb und dort vor allem im Altmühltal und in den Bayerischen Alpen mit einem Schwerpunkt in den Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen zu finden.[9] Der Moselapollo war in den 1970er bis zum Anfang der 1980er Jahre durch den Einsatz von Insektiziden, die im Weinbau eingesetzt wurden und mit Hubschraubern versprüht wurden, kurz vor der Ausrottung. Die Insektizide gingen nicht nur auf den Weinbauflächen, sondern auch auf weit entfernten natürlichen Flächen nieder und töteten die Raupen ab. Im gleichen Zeitraum wurden außerdem Flurbereinigungsmaßnahmen durchgeführt, bei denen viele der alten Weinbergsmauern mit Sedum album entfernt wurden. Brachliegende ehemalige Weinberge verbuschten und die Nahrungspflanze verschwand durch die Verschattung. Heute ist das Ausbringen von Insektiziden mit dem Hubschrauber verboten. Die Habitate werden seit 1987 gepflegt und von Gebüsch und Stauden freigehalten. Der Einsatz von Insektiziden ist seit den 1980er Jahren stark zurückgegangen, da gezielter oder im Fall von Biowein gar nicht mehr gespritzt wird. Die Bestände haben sich wieder erholt und an Flugplätzen, an denen Anfang der 1980er Jahre nur fünf bis zehn Falter zu sehen waren, waren es 20 Jahre später über 100 Falter.[10] Die Vorkommen werden heute im Tourismus beworben und in der Ortsgemeinde Valwig wurde der etwa 7,5 Kilometer lange Apolloweg Valwig für Fußgänger eingerichtet. In Österreich ist vor allem Parnassius apollo cetius Fruhstorfer 1909 als Unterart im Flachland bedroht, die Unterart Parnassius apollo brittingeri Rebel & Rogenhofer 1893 im Gebirge ist deutlich weniger gefährdet.[11] Zu den heute noch individuenreichsten Populationen von Parnassius apollo cetius gehört die Population auf der Hohen Wand bei Wien.[12] Außeralpine Vorkommen, etwa im Strudengau sind großteils seit vielen Jahrzehnten erloschen.[13] In Frankreich ist Parnassius apollo meridionalis in den Vogesen ausgestorben. Wiederansiedlungsversuche scheiterten hier ebenso wie in Forez und im Massif de la Sainte-Baume. Dagegen war eine Wiederansiedlung am Puy de Dôme im Zentralmassiv erfolgreich. In Schweden war der Rote Apollo im südlichen Flachland verbreitet, heute ist er nur noch an der Ostküste zu finden. In Finnland begann der Rückgang in den 1930er-Jahren, und 30 Jahre später war er in vielen ursprünglichen Gebieten verschwunden. In den letzten Jahren hat sich der Falter im Südwesten des Landes wieder ausgebreitet und mit den Inseln zwischen der Insel Kemiö und der Halbinsel Hankoniemi ursprüngliche Gebiete wieder besiedelt. Es scheint ein Zusammenhang zwischen der Schwermetallbelastung der Nahrungspflanzen und dem Erlöschen der Populationen zu bestehen, da die Raupen bei belasteter Nahrung absterben. Diese ging in den letzten Jahren zurück und die Raupen haben damit wieder bessere Überlebenschancen.[14] In Spanien gingen die Bestände von Parnassius apollo filabricus in der Sierra de los Filabres innerhalb von 20 Jahren trotz Schutz bis 2005 sehr stark zurück. Die Lebensräume, in denen die Falter einst zu Tausenden flogen, wurden entweder mit Unterstützung der Naturschutzbehörden mit Kiefern aufgeforstet oder durch intensive Schafbeweidung vernichtet.[15] Die Hauptursachen für den Rückgang der Art ist die Zerstörung der Lebensräume durch Verbuschung oder Aufforstung und der Einsatz von Herbiziden in der Landwirtschaft und im Weinbau. Der Straßen- und Schienenverkehr fordert ebenfalls viele Opfer, etwa an der Mosel. Schwache Populationen können durch natürliche Feinde wie Meisen und Eidechsen weiter geschwächt werden, besonders wenn zusätzlich Nisthilfen für Meisen angeboten werden.[16] Der Einfluss von Sammlern auf geschwächte Populationen ist nicht geklärt, könnte aber bedrohte weiter geschwächt haben. Heute ist eine Gefahr durch Sammler kaum noch relevant.[8][10][11] Die Art scheint gegenüber geringen Klimaveränderungen sehr empfindlich zu reagieren.[17] ↑ a b c d e Edwin Möhn: Papilionidae XII: Parnassius apollo. Text . In: Erich Bauer und Thomas Frankenbach (Hrsg.): Schmetterlinge der Erde, Tagfalter . Band 23. Goecke & Evers, Keltern 2005, ISBN 3-937783-16-4. ↑ Thomas C. Emmel: Wunderbare und geheimnisvolle Welt der Schmetterlinge . Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh und Berlin 1976, ISBN 3-570-00893-2, S. 192 f. ↑ Parnassius Latreille, 1804 von Vazrick Nazari. In: Tree of Life Web Project. The University of Arizona College of Agriculture and Life Sciences and The University of Arizona Library, abgerufen am 8. Oktober 2007. ↑ Umweltbundesamt Österreich: Rote Liste gefährdeter Tierarten Österreichs. In: Österreichisches Artenschutz-Informationssystem OASIS. Abgerufen am 1. Januar 2010. ↑ Apollofalter. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, abgerufen am 27. Oktober 2007. ↑ a b Tagfalter I (Ritterfalter (Papilionidae), Weißlinge (Pieridae), Edelfalter (Nymphalidae)) . In: Günter Ebert, Erwin Rennwald (Hrsg.): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs . Band 1. Ulmer Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-8001-3451-9. ↑ Markus Schwibinger: Parnassius apollo (Apollo). In: Die Tagfalter Oberbayerns. Abgerufen am 22. Oktober 2007. ↑ a b Helmut Kinkler: Insecta – Zeitschrift für Entomologie und Naturschutz . Hrsg.: NABU-Bundesfachausschuss Entomologie. Nr. 7. NABU, 2001, ISSN 1431-9721, S. 31 (online [PDF; 3,5 MB; abgerufen am 24. Oktober 2007]). ↑ a b Naturschutzbund Österreich ↑ Forschungsgemeinschaft Lanius, Projekt Parnassius apollo ↑ Karl Puchberger, Gedanken zur Verödung der Schmetterlingsfauna des Strudengaues, Steyrer Entomologenrunde - Beiträge zur Kenntnis der Insektenfauna von Oberösterreich, 1984 ↑ Marko Nieminen, Pekka Nuorteva, Esa Tulisalo: The Effect of Metals on the Mortality of Parnassius Apollo Larvae (Lepidoptera: Papilionidae) . In: Journal of Insect Conservation . Band 5, Nr. 1. Springer Netherlands, März 2001, ISSN 1366-638X, S. 1–7. ↑ Artenschutz. In: Schmetterlinge und Wein, 5/2007. NABU, abgerufen am 27. Oktober 2007. ↑ Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Apollofalter in Rheinland-Pfalz . 2003 (PDF, 5 MB [abgerufen am 27. Oktober 2007]). ↑ Gerfried Deschka, Josef Wimmer: Die Schmetterlingsfauna der Kreuzmauer., Beitr. Naturk. Oberösterreichs, 2000, Seite 101 PDF Tom Tolman, Richard Lewington: Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co, Stuttgart 1998, ISBN 3-440-07573-7. Hans-Josef Weidemann: Tagfalter: beobachten, bestimmen, Naturbuch-Verlag Augsburg 1995, ISBN 3-89440-115-X. Commons: Roter Apollo – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien Naturkundliches Informationssystem: Parnassius apollo brittingeri Parnassius apollo in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2009. Eingestellt von: Gimenez Dixon, 1996. Abgerufen im 1. Januar 2010 Parnassius apollo bei Fauna Europaea Fledermaus (1992) | Wildkatze (1993) | Rotwild (1994, 2002) | Apollofalter (1995) | Feldhamster (1996, 2016) | Alpensteinbock (1997) | Unke (1998) | Fischotter (1999) | Äskulapnatter (2000) | Feldhase (2001, 2015) | Wolf (2003) | Siebenschläfer (2004) | Braunbär (2005) | Seehund (2006) | Elch (2007) | Wisent (2008, 2014) | Braunbrustigel (2009) | Dachs (2010) | Luchs (2011) | Gämse (2012) | Mauswiesel (2013) | Haselmaus (2017) | Europäische Wildkatze (2018) Normdaten (Sachbegriff): GND: 4357469-5 (AKS) Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Roter_Apollo&oldid=178722460“ Diese Seite wurde zuletzt am 29. Juni 2018 um 10:00 Uhr bearbeitet.
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Briefmarken mit Motiven als Einzelmarke aus Bulgarien Endet am 29. Sep, 9:08 MESZ7T 12StdLieferung an Abholstation Rila Kloster Malerei Block Bulgarien 1963 Bulgarien - Block 135 ** 1983: Olympische Winterspiele 1984, Sarajevo. Bulgarien - Block 140 ** 1984: Olympische Winterspiele 1984, Sarajevo. Winterspiele Squaw Valley 1960 -bulg. Marke 1 gestempelte Marke wie abgebildet BULGARIEN 1100 + A1100 ** Raumfahrt BULGARIEN 1094 A + B ** Raumfahrt BULGARIEN 1152 A + B ** Raumfahrt Segelmeisterschaft 1967 in Warna, Bulgarien - ** Raumfahrt Space 1963 Bulgarien Bulgaria 1394 U Probedruck MNH/654 BULGARIEN 1073 ** Schach Bulgarien - 1152B ** 1960: Sowjetische Mondsonde "Lunik 3". Medizin Pirogow Chirurgie Bulgarien 1977 Endet am 27. Sep, 19:07 MESZ5T 22StdLieferung an Abholstation Endet am Sonntag, 20:57 MESZ3TLieferung an Abholstation Medizin Lungenkrebs Gegen Rauchen Bulgarien 1980 Endet am 27. Sep, 19:06 MESZ5T 22StdLieferung an Abholstation Medizin Pharmazie Malaria Chinin Mücke 3 Ausgaben 3 Bilder Endet am 26. Sep, 19:05 MESZ4T 22StdLieferung an Abholstation
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
",!0)})})},t=function(e){var t;return(t=new URL(document.location.href)).hostname=("en"===e?"":e+".")+"player.fm",t.toString()},n=function(e,t,a,s){return null==s&&(s=function(){}),i(function(){return document.documentElement.classList.add("has-top-promo"),document.documentElement.classList.add(a),document.querySelector(".top-promo").classList.add(a),document.querySelector(".top-promo .promo-message").innerHTML=e,t||document.querySelector(".top-promo .close").remove(),s()})},e=function(){var e;if(document.documentElement.classList.remove("has-top-promo"),document.documentElement.classList.remove("legal-disclaimer"),e=document.querySelector(".top-promo"))return e.remove()},i=function(e){return"loading"!==document.readyState?e():document.addEventListener("DOMContentLoaded",e)},"false"!==U.getParameterByName("top_promo_enabled")&&(a()?r():s()?o():e())}.call(this),function(){var e,t=function(e,t){return function(){return e.apply(t,arguments)}};window.GRAY3="#999999",window.PRIMARY_RED="#D81422",e=colorUtil,window.Theme=function(){function a(a){this.themeColor=a,this.apply=t(this.apply,this),this.css=t(this.css,this),this.calculateColors=t(this.calculateColors,this),document.documentElement.classList.contains("part-bleed")||(this.themeColor||(this.themeColor=PRIMARY_RED),e.tooLightForWhiteText(this.themeColor)&&(this.themeColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.15)),this.calculateColors())}return a.prototype.calculateColors=function(){return this.hoverColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.3),this.textColor=e.shadeColor(this.themeColor,.993),this.cardHoverColor=e.shadeColor(this.themeColor,.9),this.quickNavColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.2),this.quickAllColor=e.shadeColor(this.themeColor,.3)},a.prototype.css=function(){return".top, nav.top .search-control .popover a.selected, .text-list-popover-control + .popover.bottom a:hover { background-color: "+this.themeColor+"; color: "+this.textColor+"; }\n.top[data-popover-is-open='false'] .quick-nav-row { background-color: "+this.quickNavColor+"; color: "+this.textColor+"; }\ncurrent-page-marker:after { background-color: "+this.textColor+"; }\n.search-input input.query { border-color: "+this.textColor+"; }\n.records-list.pseudolinks-list .micro:hover { background-color: "+this.cardHoverColor+" !important; }\n.top { box-shadow: 0 0.2em 0.2em rgba(35, 22, 22, 0.5); }"},a.prototype.apply=function(){return U.el('meta[name="theme-color"]').setAttribute("content",this.themeColor||PRIMARY_RED),"transparent"===this.themeColor?U.removeStyle("page-theme"):U.addStyle("page-theme",this.css())},a}()}.call(this),function(){var e=function(e,t){return function(){return e.apply(t,arguments)}};(new(function(){function t(){this.setup=e(this.setup,this)}return t.prototype.setup=function(){var e;return e=null!=cssua.ua.mobile?"":"no-",document.documentElement.classList.add(e+"touch")},t}())).setup()}.call(this),function(){var e=function(e,t){return function(){return e.apply(t,arguments)}};window.Experimenter=function(){function t(){this.renderCSS=e(this.renderCSS,this),this.universalNumericID=parseInt(localStorage.universalNumericID),this.universalNumericID||(this.universalNumericID=Math.floor(Number.MAX_SAFE_INTEGER*Math.random()),localStorage.universalNumericID=this.universalNumericID)}return t.prototype.renderCSS=function(e){var t,a,s;return s=this.universalNumericID,e.sort(function(e,t){return U.sha256(""+s+e.guid)>U.sha256(""+s+t.guid)?1:-1}),a="[data-variant-id='"+(t=e[0].id)+"'] { display: block; }\n",U.addStyle("exp-"+t+"-on",a,{selector:".page"})},t}(),null==window.experimenter&&(window.experimenter=new Experimenter)}.call(this); playerBoot({"translations":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/locales/de-aed3807e1295e466341afa4b795f305364349c85034ddfaa2ec91f3bdc4a0b15.js","minimalUserJSON":"/me/private.json?membership_detail=full&v=1596637959","baseScript":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/base-c1220ddaf9fdde89550826dfe98b6e067748a62eee1274f64f0311d0eed9d421.js","fullUserJSON":"/me/private.json?channel_detail=full&fixed_channels=play-later,bookmarks,plays,likes&favorite_detail=full&subscription_detail=raw&channel_inclusion_detail=raw&membership_detail=full&setting_detail=full&series_setting_detail=full&v=1596637959","appScript":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/app-c527ba69f22afcf7ec73235157ff6f3dad8e9d55f3bb5c6bbd2e4d7d50d00d7d.js","interactiveScript":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/interactive-1beb8aee9242138364fa3386b86ee121ecd58069beaa46b53cfb43bf2c4e31c4.js","colorsPalettesByShade":"/colors/palettes_by_shade.json","episodesList":"/series/1444059.json?detail=minimal&episode_detail=full&episode_offset=0&episode_order=newest&episode_limit=15&at=1593635074&experiment_detail=full"}) Beste Wenn Podcasts (2020) Wenn Podcasts Wenn öffentlich [search 0] Die besten Wenn Podcasts, die wir finden konnten (aktualisiert August&nbsp2020) Die besten Wenn Podcasts, die wir finden konnten Ähnliche Podcasts: Unterhaltung Gesellschaft Bildung Kunst Geschichte Komödie Comedy Gesundheit und Wohlbefinden Kino Business Marketing Fitness Selbstentwicklung Motivation Karriere Alternative Gesundheit Österreich Entrepreneur Filme Lifestyle Der Podcast zum Blog "Was Wäre Wenn" von Michael Tomoff mit kurzen Lesungen zu Themen der Positiven Psychologie, der Persönlichkeitsentwicklung und dem Coaching. Inspiriert durch Marte Meo, Maria Aarts, Gerald Hüther & Maria Montessori was, wenn? ist der Podcast für alle, die sich ein wenig verloren fühlen. Inka ist deine virtuelle große Schwester mit der du über alles reden kannst, was dich beschäftigt. Ist das eigentlich normal? Bin ich komisch? Was soll ich tun? Hier findest du die Antwort. Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören! Auf meinem YouTube Kanal einf ... Zukunft kann man gestalten, sagen die Gründer der Offenen Gesellschaft. Im gemeinsamen Podcast was wäre wenn spielen wir regelmäßig realistische Utopien durch. WENN KINDER NICHT HÖREN - Der Podcast zum Buch für Eltern und Lehrer Wie kann man Kinder motivieren? Welche Erziehungsansätze sind gut erforscht und funktionieren wirklich? Wie führt man eine Klasse? In diesem Podcast erfahren Eltern, Lehrer und Erziehende - auf leicht verständliche Weise - die neuesten Forschungsergebnisse aus den Bereichen Pädagogische Psychologie, Erziehungspsychologie, Klassenführung und Motivationspsychologie. Für jeden, der das viele Schreien und Schimpfen leid ist. :) Mehr Informationen finden Sie im Buch "Was tun, wenn Kinder nicht hö ... Dem Klima auf der Spur: Wenn Tiere und Pflanzen auswandern (HD 1280) Pflanzen und Tiere reagieren auf vielfältige Weise auf den heutigen Klimawandel. Sie verändern ihren jahreszeitlichen Rhythmus, wachsen teils schneller, teils langsamer – und vor allem wandern sie. Die erwärmungsbedingten Migrationen ziehen Flora und Fauna überwiegend polwärts, aber die räumliche Dynamik des Klimas führt auch zu ganz anderen Wanderrouten. Der Vortrag von Prof. Wolfgang Kießling zeigt Vorhersagen, wohin und über welche Routen Pflanzen und Tiere im 21. Jahrhundert wandern werd ... Wenn der Job stinkt Hey ich bin Dominik und ich bin der Meinung meine Generation quält mehr und mehr das selbe Problem. Alle sind irgendwie unzufrieden mit dem was sie tun oder wissen nicht wofür sie es tun... Mir ging es genauso! Das will ich jetzt ändern! In diesem Podcast erzähle ich meine Geschichte und lege offen was ich nun tun möchte um mein Leben, meine Karriere so zu verändern, dass ich am Ende nicht sagen muss „hätte ich mal“. Viel Spaß dabei! Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (2/2) 29:57 Eine große Stärke unseres Gehirns ist die Fähigkeit, aus vielen Einzelbeispielen allgemeine Regeln zu generieren und diese auch anzuwenden. Somit werden viele Rechtschreibmuster und Rechtschreibregeln beim allgemeinen Schriftsprachgebrauch quasi nebenbei mitgelernt.Allerdings gelingt dieses unbewusst ablaufende (implizite) Lernen bei weitem nicht i… Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (1/2) 26:38 21d ago 26:38 Häufig suchen Eltern von Kindern mit massiven Rechtschreibschwierigekeiten erst dann nach zusätzlichen Unterstützungsangeboten, wenn frühe Fördermaßnahmen (z.B. Förderung der phonologischen Bewusstheit) nicht mehr ihre volle Wirkung entfalten können.Späte Förderbemühungen (ab ca. 4. Klasse) sind mit ungleich mehr Aufwand verbunden. Sie basieren wen… Sollte man Schüler mit Geld motivieren? 25:37 Viele Schüler kennen das Belohnungssystem aus eigener Erfahrung: Für jede gute bzw. sehr gute Note gibt es einen kleinen Geldbetrag von den Eltern oder z.B. den Großeltern. Welche Auswirkungen ein solches Vorgehen hat, wurde in den USA durch eine gigantische Studie evaluiert. Beim Earning by Learning-Programm wurden insgesamt 6,3 Millionen Dollar a… Über den (Un-)Sinn des Sitzenbleibens 25:50 Nahezu jeder 4. Schüler hat in Deutschland im Alter von 15 Jahren mindestens einmal eine Klasse wiederholt.Doch was bringt der sogenannte "Schuss vor den Bug"? Führt er wirklich zur erhofften Kursänderung oder bringt er das Schiff letztlich vollständig zum kentern?Zu kaum einem anderen Thema ist die Datenlage so eindeutig: Sitzenbleiben stigmatisie… Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Warum wir den Legasthenie-Begriff abschaffen sollten 23:33 Noch immer wird vielerorts die althergebrachte Legasthenie-Diagnostik durchgeführt. Vereinfacht ausgedrückt hat aufgrund dieser Testungen Legasthenie, wer Probleme beim Lesen und/oder Rechtschreiben hat, aber gleichzeitig eine normale oder auch überdurchschnittliche Intelligenz besitzt. Die Leidtragenden sind häufig jene Schüler, die zwar Probleme … Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Prävention und frühe Förderung 37:20 In einem Punkt sind sich fast alle Forscher und Praktiker einig:Je früher gefördert wird, desto besser!Wenn (drohende) Lese-Rechtschreibschwierigkeiten frühzeitig erkannt und mit entsprechenden Fördermaßnahmen "bekämpft" werden, sind Erfolgserlebnisse schon mit relativ geringem Aufwand zu erreichen.Doch welche Prävention bzw. Förderung macht Sinn?W… Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (2/2) 28:41 Auch wenn der Einfluss der Gene nicht zu unterschätzen ist (ca. 50%), so gibt es doch eine Reihe von Umwelteinflüssen, die im Verdacht stehen, das Auftreten von L-R-Schwierigkeiten zu begünstigen.Jene Faktoren genauer unter die Lupe zu nehmen, lohnt sich besonders, da wir auf sie (im Gegensatz zur genetischen Anlage) verändernd einwirken können.Im … Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (1/2) 31:56 Wie kommt es überhaupt zu massiven Lese-/ Rechtschreibschwierigkeiten?Die Liste der verdächtigten Faktoren ist ellenlang. Wie so häufig in der Psychologie gibt es nicht die eine Ursache, sondern ein ganzes Bedingungsgefüge (Multideterminismus). Im Fokus des ersten Teils des Ursachenpuzzles stehen: -> Der Einfluss der Gene -> (vermeintliche) visuell… Die Psychologie des Lesens (2/2) - Die Bedeutung des Vorwissens 27:58 Was passiert in unserem Kopf, wenn wir lesen? Handelt es sich beim Lesen wirklich nur um eine Entnahme von Bedeutungen (bottom-up-Prozesse)? Bei weitem nicht! Ob und wie wir Texte verarbeiten bzw. verstehen, hängt vor allem von unseren erfahrungsabhängigen Wissensstrukturen (kognitiven Schemata) ab. Je größer unser Vorwissen, desto leichter fällt u… Eine demokratischere Demokratie? 43:28 Wir leben in einer Demokratie, in der alle mitbestimmen können. So zumindest in der Theorie. In der Praxis gibt es noch viel zu tun. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/was-waere-wenn-demokratie Die Psychologie des Lesens (1/2) - Der Matthäus-Effekt 21:53 Deutschland gehört zu den 7 Ländern, deren Schüler seit PISA 2000 einen signifikanten (wenn auch wirklich sehr geringen!) Zuwachs in der Lesekompetenz ihrer Schüler zu verzeichnen haben.Verbesserungen sind allerdings auch dringend notwendig, schließlich ist Lesen die Kulturtechnik schlechthin, mit der wir uns Wissen aneignen. Wissen bzw. Vorwissen … Gemeinsam Probleme lösen - Warum es gut ist, einen Plan B zu haben. 31:11 Allzu häufig enden reaktive Erziehungsgsversuche bezgl. Hausaufgaben, Zimmer aufräumen oder Zähne putzen in heftigen Auseinandersetzungen. Eltern drohen mit Strafe - Kinder reagieren mit Trotzreaktionen (Reaktanz) und Beleidigungen. Im Nachhinein ist das schlechte Gewissen (kognitve Dissonanz) auf beiden Seiten groß - besonders wenn es sogar zu Han… Classroom management (4/4) - Schwierige Fälle 30:47 Die meisten "Disziplinprobleme" lassen sich mit den bereits kennengelernten Regeln der Klassenführung in den Griff kriegen. Was jedoch wenn die Fronten bereits verhärtet sind?Sollten wir Schüler, die immer wieder negativ auffallen, wirklich bestrafen oder ignorieren?Sowohl verhaltensanalytische (z.B. erwünschtes Verhalten verstärken) als auch human… Classroom management (3/4) Plädoyer für den konsequenten Umgang mit Regeln 27:50 Obwohl kaum jemand bestreiten würde, dass Regeln sehr hilfreich sein können, so fällt es doch häufig schwer, diese zu etablieren. Zu oft kapituliert man vor dem vermeindlich großen Widerstand, der sich erhebt, wenn man Regeln durchzusetzen versucht.Wenn wir jedoch Regelverstöße tolerieren, dann heißt das für den einzelnen Schüler: "Naja, wenn sich … Classroom management (2/4) oder wie führt man eine Klasse? 31:39 Was macht gute Klassenführung aus? Lange haben sich Forscher an dieser Frage die Zähne ausgebissen. Viele zunächst plausibel klingenden Erklärungen hielten einer empirischen Überprüfung nicht stand. Weder fand man ein besonders geeignetes Lehrer-Persönlichkeitsmuster, noch wurde die Annahme bestätigt, dass die Art, wie streng ein Lehrer die Schüler… Classroom management (1/4) - Warum wir mehr darüber wissen sollten... 24:25 PISA, DESI und viele andere Studien haben gezeigt: Kaum ein anderes Unterrichtsmerkmal hängt so konsistent mit Leistungsniveau und Leistungsfortschritt zusammen wie die Fähigkeit des Lehrers die Klasse zu führen.Logisch: Wenn andauernd Quatsch gemacht wird und der Geräuschpegel unangenehm hoch ist, fällt es einem Schüler schwer sich zu konzentriere… Der "overjustification effect" oder zerstört Belohnung die intrinsische Motivation? 26:03 5M ago 26:03 "Earning by Learning" heißt ein in den USA durchgeführtes Programm, bei dem Schüler für's Lesen lernen bezahlt werden. Um eine intiale Motivation herzustellen sind Belohnungen sicherlich sehr effektiv. Was passiert jedoch wenn diese extrinsischen (von außen kommenden) Belohnungen abgesetzt werden? Können Belohnungen auch nach hinten losgehen und ei… Wie lobt man richtig? 20:03 Beim Loben kann man doch nichts falsch machen, oder?"Du bist ein Riesentalent." "Du bist ja so begabt." Warum solche gutgemeinten Formen des Lobens vielleicht nicht ideal sind, wurde in den letzten beiden Episoden schon angesprochen.Worauf sollten wir noch achten, wenn wir anderen - in unserem Fall natürlich Schülern - unsere Anerkennung zu Teil we… Der Schlüssel zur Motivation? (2/2) - Lernen lohnt sich! 30:39 Der Glaube, dass Veränderung bzw. Wachstum kaum oder gar nicht möglich ist, kann dazu führen, dass man angesichts eines verhauenen Tests versucht, sich beim nächsten mal eher durchzumogeln versucht (z.B. durch Spicken), anstatt einfach mehr zu lernen. Denn wenn meine Intelligenz unveränderbar ist, dann lohnt es sich ja nicht zu lernen... Aber ist e… Der Schlüssel zur Motivation? (1/2) - Die Forschung der Carol Dweck 27:41 Menschen unterscheiden sich in ihrer Fähigkeit Rückschläge und Niederlagen zu verkraften. Was für den einen ein lehrreicher Fehler ist, versetzt den anderen wochenlang in ein Gefühl der Hilflosigkeit. Wie kommt dieser Unterschied zustande? Und warum sind manche Menschen eher daran interessiert einen guten Eindruck zu hinterlassen (performance goal … Moralpredigt vs. Man wird wie man gesehen wird... 19:34 "Ihr solltet euren Klassenraum sauberhalten." "Ihr solltet besser zuhören." "Ihr solltet mehr tun für Mathematik. Mathe ist wichtig!" Häufig verbringen Lehrer und Eltern viel Zeit mit solchen "Moralpredigten". Aber bringen sie überhaupt etwas?Studien legen nahe, dass es sicherlich effektivere Vorgehensweisen gibt.keywords: Müllentsorgung - baseline… was wäre wenn | Gesundheit - Eine freie Versorgung für die Zukunft? 39:24 Eine sich ändernde Gesellschaft braucht mit der Zeit auch eine Gesundheitsversorgung, die sich an die neuen Verhältnisse anpasst. Wie das gelingen könnte, zeigt die aktuelle Ausgabe von „was wäre wenn“. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-gesundheit Der Rosenthal-Effekt (Teil 3) - Verhängnisvolle Aussagen 26:15 "Du bist wohl nicht auf der richtigen Schule." "Eine blinde Henne findet auch mal ein Korn." "Sitzen hier lauter Idioten?"... Solche Aussagen können sich geradezu in unser Gedächtnis einbrennen und der Anfangspunkt einer negativen self-fulfilling prophecy sein. Aber: Es ist es auch möglich einem Kind eine positive Vision mit auf den Weg zu geben. W… Der Rosenthal-Effekt (Teil 2) - Free your mind 25:47 Unter anderem über ein Pferd das kleinste Körpersignale lesen konnte und einen Psychologen, der es ihm gleich tat... Was wir einem Schüler zutrauen, schlägt sich auch in unserer Körpersprache ihm gegenüber nieder. Von welchen fehlgeleiteten Erwartungen sollten wir "unseren Geist befreien", um nicht verhängnisvolle (nonverbale) Rückmeldungen zu gebe… Der Rosenthal-Effekt oder man wird wie man gesehen wird... 35:10 7M ago 35:10 Einer der mächtigsten und eindrucksvollsten psychologischen Effekte die es gibt. Wenn ich einen Schüler für besonders begabt halte, bekommt dieser von mir auch eine besondere Behandlung (besondere Hilfestellungen, häufigeres Zunicken/Zulächeln). Das führt dazu, dass er immer mehr an sich und seine Fähigkeiten glaubt. Er wird besser, wodurch ich in … was wäre wenn | Demokratieförderung - Von Staat und Stiftungen 44:01 Derzeit wird viel über die Demokratieförderung durch den Staat diskutiert. Denn: Vielen Initiativen drohen Kürzungen. Auf der letzten Konferenz der Offenen Gesellschaft haben zivilgesellschaftliche Organisationen über die Bedeutung von und Alternativen zur staatlichen Förderung diskutiert. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft… was wäre wenn | Arbeit und Technologie - Technologie als Chance 37:27 Neue Technologie, Künstliche Intelligenz und Roboter werden unsere Arbeitsplätze verändern. Sara Steinert fragt: Was wäre, wenn uns Technologie die Arbeit abnähme – im positiven Sinne? Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-arbeit-und-technologie Bin ich Schuld daran, dass ich single bin? 17:49 9M ago 17:49 Folge 26 Sabotieren wir uns vielleicht selbst? Sind wir in Wirklichkeit die, mit der Bindungsangst? Ich teile meine aktuellen Gedankengänge mit euch. Werbung: Danke an eis.de, die diese Folge gesponsert haben! Mit inka30 bekommt ihr 30% auf das gesamte Sortiment (außer auf den Kalender und Sonderangebote). Ab 79,99€ versandkostenfrei gibt es dort a… Motivation: Trau dich! Angst bekämpfen 13:41 10M ago 13:41 Folge 25 Manchmal sind wir selbst unser größter Feind. Wir tragen so viel unergründetes Potenzial in uns, welches wir jedoch nicht nutzen, weil wir uns selbst im Weg stehen. Du kannst jederzeit neu starten! Heute ist dein Tag! Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spoti… was wäre wenn | Schule von morgen - Wie sieht bessere Bildung aus? 49:57 10M ago 49:57 Die Welt ändert sich rasant – doch in den meisten Schulen hierzulande sieht es aus wie vor 30 Jahren. Was muss getan werden, um Schulen und den Unterricht fit für die Zukunft zu machen? Dieser Frage geht Sara Steinert in dieser Folge von „was wäre wenn“ nach. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-schule-von-morg… was wäre wenn | Human Rights Film Festival - Filme, die die Welt verändern 38:41 Können Filme echten gesellschaftlichen Wandel anstoßen? Sara Steinert hat sich auf dem Human Rights Film Festival in Berlin umgehört. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/was-waere-wenn-human-rights-film-festival was wäre wenn | Utopien als Beruf - Wer Visionen hat, sollte nicht zum Arzt gehen 40:22 In der neuen Folge von „was wäre wenn“ spricht Sara Steinert mit zwei Gästen, deren Job es ist, Utopien zu entwickeln. Anne Pinnow und Kai Kuhnhenn vom „Konzeptwerk Neue Ökonomie“ wollen mit ihrer Arbeit zeigen, wie befreiend Utopien für die Zukunft sein können. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-utopie-als-b… was wäre wenn | Klimastadt - Von Bürgerbeteiligung und Klimaschutz 43:54 1y ago 43:54 was wäre, wenn … Städte zu einer positiven Klimabilanz beitragen würden? Sara Steinert hat mit zwei Experten gesprochen und herausgefunden, wie das Leben in der Stadt klimaneutral werden könnte. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-klimastadt was wäre wenn | Soziale Netzwerke - Gemeinschaftsgut Social Media? 42:03 Was wäre, wenn … soziale Netzwerke den Nutzerinnen und Nutzern gehören würden? Sara Steinert spricht mit Georg Diez über Blockchain, digitale Freiheit und Alternativen zu Facebook & Co. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/digital/was-waere-wenn-soziale-netzwerke was wäre wenn | Kostenloser Nahverkehr - Freie Fahrt für alle! 40:51 Was wäre, wenn … der öffentliche Nahverkehr gratis wäre? Bisher zahlen wir für jede Fahrt mit Bahn, Bus oder Tram. In der neuen www-Folge geht Sara Steinert der Frage nach, ob das unbedingt so sein muss. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-kostenloser-nahverkehr… was wäre wenn | Hoffnung für ein neues Europa - In Vielfalt geeint? 42:07 Was wäre, wenn … wir Europa neu gestalten würden? Pünktlich zur Europawahl redet Sara Steinert mit ihren Gästen über Hoffnungen und Ideen für ein besseres Zusammenleben auf dem zweitkleinsten Kontinent der Welt. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-hoffnung-fuer-ein-neues-europa… was wäre wenn | Was bedeutet Feminismus heute? - "Leider immer noch notwendig" 31:53 Was wäre, wenn … Feminismus nicht mehr nötig wäre? Sara Steinert, Gilda Sahebi und Raven Musialik stellen sich eine Welt vor, in der nicht mehr aufgrund des Geschlechts diskriminiert wird. Und sie diskutieren, was Feminismus heute noch bedeutet. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-feminismus-heute… Work and Travel: Fails, Tipps & Tricks 29:44 Folge 24 Goodbye Deutschland, hello Abenteuer! Von einem Auslandsaufenthalt träumen viele, aber wie finanziert man das eigentlich? Was erwartet einen alles? Wie findet man schnell Anschluss? Werbung: Wer reist, verbringt viel Zeit in Bussen, Zügen und Flugzeugen. Bestes Mittel gegen Langweile: BookBeat, die App mit der so viele Hörbücher im Monat h… was wäre wenn | Eine Welt ohne Gefängnisse - "Respekt statt Stigmatisierung" 36:03 Was wäre, wenn … es keine Gefängnisse gäbe? Sara Steinert und Georg Diez diskutieren über Alternativen zum Strafvollzug. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-eine-welt-ohne-gefaengnisse was wäre wenn | Neuer Podcast mit der „Offenen Gesellschaft“ - "Das Utopie-Vakuum füllen" 16:02 „Zukunft kann man gestalten“ – sagen die Gründer der „Offenen Gesellschaft“. Im gemeinsamen Podcast „was wäre wenn“ spielen wir nun regelmäßig realistische Utopien durch. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-podcast-zur-offenen-gesellschaft Was, wenn ich mich nicht traue? 2.0 (Blind Date am Flughafen) 21:26 Folge 23 Wie bekommt man eigentlich Eier aus Stahl? Wie schafft man es, einfach mal die Arschbacken zusammenzukneifen und sich was zu trauen? Ich erzähle euch von meiner Sucht nach Adrenalin und wie ich es schaffe, mich selbst zu neuen Abenteuern zu motivieren! Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unte… Selbstoptimierung bis zum Burnout 22:14 Folge 22 Meditation, Produktivität, Yoga, Mindfulness, Bullte Journals, etc. Das sind eigentlich alles Dinge, die unser Leben verbessern sollen, aber sind diese Übungen am Ende des Tages wirklich hilfreich oder stressen sie uns nicht doch eher? Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, f… Was, wenn ich mich in die Falschen verliebe? 18:53 Folge 21 Ich würde diese Folge gerne "Was, wenn ich eine dumme Kartoffel bin?" nennen. Ich erzähle euch nämlich von meinem peinlichen Mantra bereit für eine Beziehung zu sein und wie ich es daraufhin geschafft habe, mich der Reihe nach in einen Blödmann nach dem anderen zu vergucken. Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schr… Was, wenn ich antriebslos bin? (Mehr Motivation) 19:51 2y ago 19:51 Folge 20 Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester Was, wenn ich ausziehe? || Ich ziehe nach Köln! 18:19 Folge 19Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester Sex mit dem besten Freund, single sein und Fernbeziehungen... || Dr. Inka 20:07 2y ago 20:07 Folge 18 Wer soll Dr. Sommer sein? Heute gibt's Dr. Inka! Ihr habt mir eure Kummerkasten-Fragen geschickt und ich gebe euch Ratschläge rund um das Thema Beziehung. Ein bisschen gemein bin ich auch noch. Was will man mehr? :D Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify… Was, wenn ich alleine verreisen will? (Angst/ Meine Israelreise) 20:28 2y ago 20:28 Folge 17 Alleine reisen kann so viel Spaß machen, aber auch super viel Angst machen. Ich habe richtig vergessen, wie sehr ich die Freiheit des Alleinsein genieße und diese in meinem letzten Urlaub wiederentdeckt. Wie konnte ich nur vergessen, wie viel Spaß das macht? Außerdem erzähle ich euch von der ein oder anderen Anekdote und gebe euch meine Ti… Was, wenn ich nicht heterosexuell bin? Mit Lisa Sophie Laurent 30:58 Folge 16Folgt Lisa: https://www.youtube.com/user/ItsColeslawSchickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester Was, wenn ich in einen Bad Boy verliebt bin? 19:09 Folge 15 Kennst du dieses Gefühl? Du lernst einen Typ kennen, der ein Benehmen an den Tag legt, das dich eigentlich abschrecken sollte. Du weißt, dieser Typ bedeutet Ärger und doch kannst du nicht aufhören an ihn zu denken. Doch warum stehen wir eigentlich so oft auf Bad Boys? Und kann man das rational begründen? Verlosung: Gewinne die komplette Bu… Was, wenn ich nicht mehr leben will? (Suizid) 27:17 Folge 14 Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen. Dabei gibt es so viele Gründe für das Leben! Heute rede ich mit Anna von U25 über dieses Thema. Was kann ich tun, wenn ich merke, dass es einem meiner Freunde nicht gut geht? Wie kann ich helfen? Diese und weitere Fragen beantworten wir dir heute. Holt euch Hilfe: http://www.u25.…
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Eine Darstellung des Faschismus über seine Entstehung, Bedeutung ... | Hausarbeiten publizieren Die Entstehung des Faschismus Gründung und Aufstieg der „fasci di combattimento“ Der „Marsch auf Rom“ Bundeszentrale für politische Bildung, Informationen zur politischen Bildung 123/126/127, Sonderauflage 1982, Seite 11,66 Geschichte und Geschehen A 4, Klett-Verlag, Stuttgart 1997, Seite 28 - 30 MANTEI, Christian, Der italienische Faschismus, Internet, www.unimagdeburg.de MAY, Dieter, Die faschistische Herausforderung, Internet, www.grin.de/hausarbeiten ZANGE, Melanie, Die Entstehung des Faschismus in Italien, Internet, www.hausarbeiten.de Seit Aufkommen des Faschismus beschäftigen sich Anhänger und Gegner mit dem Phänomen „Faschismus“. In der politischen Publizistik ebenso wie in der wissenschaftlichen Literatur wurden zahlreiche Theorien über Entstehungsursachen und Erscheinungsformen des Faschismus entwickelt. - Die früheste Deutung stammt von Kommunisten/Marxisten; sie besagt, faschistische Parteien entstünden immer aus wirtschaftlichen Interessen von Kapitalisten, die durch faschistische Diktatur ihre Macht zu erhalten suchten. - In der westlichen Faschismusforschung wird von Wissenschaftlern die Auffassung vertreten, der Faschismus sei aus dem Abwehrwillen gegenüber Kommunismus und Bolschewismus entstanden. - Eine wiederum andere Interpretation hebt stärker die Bedeutung der einzelnen Persönlichkeit für Entstehung und Entwicklung faschistischer Parteien hervor. Insbesondere beim deutschen Nationalsozialismus müsse dem „Faktor Hitler“ eine entscheidende Rolle zugemessen werden. Karl Dietrich Bracher warnt vor einer undifferenzierten Verwendung des Begriffs Faschismus: „ Der inflationäre Gebrauch des Faschismusbegriffes, gängig nicht nur in kommunistischer Propaganda, sondern auch wieder verstärkt in liberaler Publizistik und Wissenschaft, bedeutet im Grunde die Bagatellisierung einer wirklich totalitären Diktatur wie der nationalsozialistischen, weil damit alles in einen Topf geworfen wird; ob es sich um Militärregime oder Entwicklungsdiktaturen oder lateinamerikanische Oligarchien 1 handelt, oder ob westliche Demokratien in ihren Krisenpunkten als faschistisch bezeichnet werden. Das läuft entweder auf eine Dämonisierung aller Diktaturtendenzen oder aber auf eine Bagatellisierung derjenigen Regime hinaus, die wie das nationalsozialistische Gewalt und Vernichtungssystem auch vom italienischen Faschismus weit und prinzipiell unterschieden sind “ . Mussolini selbst beschrieb 1932 seine Lehre des Faschismus wie folgt: „Der Faschismus ist eine antiindividualistische Idee, welche für den Staat eintritt. Das Individuum wird akzeptiert, soweit es im Staat aufgeht. Der Faschismus ist gegen den Liberalismus, da dieser im Sinne des einzelnen Individuums regiert und handelt. Die einzige Freiheit, die der Faschismus akzeptiert, ist die des Staates und des Individuums im Staat. Der Faschismus ist totalitär ( alle Lebensbereiche erfassend ) und der faschistische Staat, als Zusammenfassung und Vereinheitlichung aller Werte gibt dem Volk Bedeutung, bringt es zur Entfaltung und kräftigt es. Außerhalb des Staates werden keine Parteien, Syndikate, Vereine oder Klassen geduldet. Der Faschismus geht in seinem Denken von der Realität aus und glaubt nicht an den ewigen Frieden. Daher lehnt er auch den Pazifismus ab. Nur der Krieg allein bringt die Menschen zu Höchstleistungen und verleiht ihnen die Würde des Adels. Alle anderen Erprobungen sind nur Ersatz, da sie den Mann nicht vor die Alternative von Leben und Tod stellen. In der Lehre des Faschismus ist „impero“, die Ausdehnung der Nation, ein geistiger und moralischer Begriff, „impero“ gilt als Zeichen der Vitalität. Der Faschismus ist die angemessene Lehre, um die Bestrebungen und den Geist eines Volkes darzustellen, welches sich nach Niederlagen und Jahren der Fremdherrschaft wieder erhebt. Doch das „impero“ erfordert viel Disziplin, Zusammenwirken der Kräfte, Pflichten und auch Opfer von den Menschen“. Was den italienischen Faschismus abhob von anderen Formen und „Bewegungen“ in Europa, die dem Nationalsozialismus verwandte Merkmale aufwiesen, war sein früher Erfolg, der ihn zum Vorbild für die Machtergreifungspläne in anderen Ländern werden ließ. Nach dem Ersten Weltkrieg und der Zerstörung der alten Ordnung suchten viele Menschen in Europa nach neuen Orientierungen. Große Anziehungskraft besaß die sozialistische Umwälzung in Russland. Vielen galt aber auch die faschistische Diktatur in Italien als Vorbild für eine erstrebenswerte politische Ordnung. Wie war der Faschismus entstanden und was waren seine Kennzeichen ? Viele Menschen in Italien waren vom Kriegsausgang enttäuscht. Obwohl das Land den Siegern des Krieges gehörte, erhielt es nur einen Teil der Gebietsgewinne, die die Alliierten zugesagt hatten. Die Nationalisten beklagten den „verlorenen Sieg“ und forderten weiterhin Landbesitz rings um Adria und Ägäis sowie Kolonialgebiete in Afrika. Der besitzlosen Landbevölkerung war während des Krieges eine Landreform versprochen worden. Aber sie bleib aus. Deshalb schlossen sich viele Landarbeiter zu Gewerkschaften ( Ligen ) gegen die Großgrundbesitzer zusammen. Es gelang ihnen, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu erkämpfen. Auch die Gewerkschaften der Industriearbeiterinnen und -arbeiter konnten durch Streiks und Fabrikbesetzungen bessere Einkommen und Lebensbedingungen durchsetzen. Wegen der Erfolge der Arbeiterbewegung befürchteten die bürgerlichen Mittelschichten, deren Situation sich vergleichsweise verschlechterte, eine Revolution wie in Russland. In dieser wirren und unsicheren Nachkriegssituation entstand der Faschismus. Im März 1919 gründete Benito Mussolini, ursprünglich führender Funktionär des radikalen Flügels der Sozialistischen Partei, faschistische „Kampfbünde“. Ihr Symbol waren die „Fasces“, das Rutenbündel mit dem Beil als Zeichen der Amts- und Gerichtsgewalt im antiken Rom. Mit bescheidenem Kapital wurde die Partei „fasci di combattimento“ gegründet. Es schlossen sich Menschen aus verschiedensten Bevölkerungsgruppen Mussolinis Partei an. Das Parteiprogramm war eher linksgerichtet. Die Partei forderte: Acht- Stunden Woche, Mindestlöhne, Versicherungen ... und die Einführung der Republik. Aber die Partei erzielte nirgends den erhofften Sieg, nein im Gegenteil, sie schafften es bei der Parlamentswahl 1919 nicht einmal einen einzigen Abgeordneten ins Parlament zu bringen. Mussolini zog die Konsequenzen. Er merkte, dass mit dem linken Parteiprogramm nichts zu holen war, da hier sowieso die Sozialisten dominierten, stattdessen folgte er nun der politisch Rechten, die führerlos durch die Gegend irrte. Hier konnte er wieder eine politische Basis finden. Man warf das linke Programm über Bord und fing an die Sozialisten anzugreifen, anfangs mit Worten, später auch mit Gewalt, was der Partei Sympathisanten im Großbürgertum verschaffte, da sie es gerne sahen, wie die Sozialisten einen Dämpfer bekamen. Bald fraß sich die Partei immer tiefer in die bürgerlichen Schichten. Es bildeten sich sogenannte „Squadren“, deren Überfälle bald Schule machen sollten. Die Landbesitzer waren die Gönner der Faschisten, die sie mit Geld unterstützten. Bald gingen die Faschisten zum Angriff über und erkämpften für die Großgrundbesitzer wieder die alten Rechte. Auch das äußerst militante Auftreten war ein Grund für den Erfolg der Faschisten. Die „fasci“ wurden zum Teil eher als militärischer Stoßtrupp gesehen, statt als Partei. Dabei verloren fast 2000 Menschen ihr Leben. Der Begriff „Marsch auf Rom“ geisterte schon seit 1919 in zahllosen Gruppierungen der nationalen Rechten durch die Gegend. Von Bedeutung wurde er aber erst drei Jahre später, als die faschistische Partei zu einer mitreißenden Kraft geworden war, die die totale Macht beanspruchte. Die Faschisten waren kaum noch aufzuhalten; sie hatten unglaubliche Erfolge in der Provinz, aber waren damit ihrem eigentlichen Ziel nicht sehr viel näher gekommen. Es gab in Rom Anzeichen dafür, dass sich eine handlungsfähige Regierung bilden würde, die dem Aufstieg der Faschisten nicht weiter zusehen wollte, wie es die jetzige Regierung tat. Es gab Pläne für eine große Koalition gegen die Faschisten, aber auch welche für ein links-mitte-rechts-Bündnis, welches die Faschisten in sich aufsaugen wollten. Jede dieser Lösungen wäre für den Faschismus Gift gewesen, das wusste Mussolini, aber er wusste auch, dass sie zu schwach für eine Revolution waren. Im Ernstfall hätten die Schwarzhemden der Polizei und dem Militär gegenüber den Kürzeren gezogen. Er entschloss sich deshalb für die „psychologische Kriegsführung“, die darauf abzielte, mit illegalen Mitteln eine legale Machtergreifung der Faschisten zu erzwingen. Das faschistische Generalkomitee einigte sich am 13./14.August 1922 darauf, eine faschistische Generalmobilmachung zu starten, die einerseits den Zweck hatte die Parteispitze zu ermutigen und andererseits die Liberalen zu schwächen. Parallel dazu verhandelte Mussolini mit allen führenden Leuten in der Politik. Keiner war sich dazu zu schade. Alle dachten man könne den Faschismus domestizieren1 und für die eigenen Zwecke einspannen. Am 16. Oktober 1922 war es fast soweit, man traf sich in Mailand und plante das Wann und Wie des Marsches auf Rom; ein Datum wurde nicht festgelegt. In Neapel setzte man den 28.Oktober 1922 als Termin fest. In der Nacht davor sollten von den Milizen Präfekturen, Bahnhöfe, Telegrafenstationen und Ähnliches besetzt werden. Mussolini überließ die Vorbereitungen dem Quadriumvirat und ging nach Mailand um Handlungsspielraum zu bekommen. Er verhandelte weiter mit Politikern. Er stellte ihnen sogar ein Regierungsbündnis in Aussicht, gleichzeitig ließ er den Monarchen wissen, dass er nichts von Faschisten zu befürchten habe, wenn der König die schützende Hand über die Regierung Facta wegziehe. Damit wollte er die Regierung entmachten und sich selbst als der Einzige präsentieren, der in der Lage war die Schwarzhemden zurückzupfeifen. Die meisten durchschauten den „Duce“, wie Mussolini genannt wurde, nicht. Entsprechend ernst war deshalb die Lage, als er am 27.Oktober 1922 den Befehl zum Losschlagen gab. An diesem einen Tag eroberten die Schwarzhemden mehrere Dörfer. Die Regierung Facta reagierte beinahe panisch, als sie von dem beginnenden Aufmarsch hörte. Luigi Facta war sich nicht sicher, wie er reagieren sollte. Man entschloss sich dazu, dass die Minister ihre Ämter zur Verfügung stellten, aber auch der Belagerungszustand über die Stadt verhängt wurde, um den Schwarzhemden die Stirn bieten zu können. Damit kam der König ins Spiel, der den Gesetzesentwurf bestätigen musste, was er auch tat. Die Regierung war nun in dem Glauben, den König als Stütze zu haben. Man entschloss sich für Gegenmaßnahmen, es wurde ein Manifest aufgestellt, welches zum Widerstand gegen die Faschisten aufrief und den Präfekten Anweisung gab, faschistische Rädelsführer zu verhaften. Emanuel III. weigerte sich aber auf einmal doch den Dekret über den Belagerungszustand abzuschließen. Was diesen Sinneswandel des Königs bewirkt hatte ist bis heute noch nicht geklärt. Vielleicht hatte er Angst vor dem Verlust seines Postens, vielleicht dachte er, die Faschisten würden einen besseren Schutz gegen die rote Gefahr bieten, als die Regierung der Liberalen. Man weiß es nicht. Am 29.Oktober 1922 wurde der „Duce“ zum Ministerpräsidenten ernannt. Der Marsch auf Rom fand also gar nicht statt, er blieb im Schlamm stecken. Die Truppenstärke war inzwischen auf 40.000 Mann angestiegen, die aber nur mit dem Regen kämpften. Am 31.Oktober 1922 inszenierte er dann doch noch den Einmarsch, der deutlich machte, dass der Regierungswechsel kein normaler war, sondern revolutionäres Ausmaß hatte. „Entweder man vertraut uns die Regierungsgewalt an, oder wir werden sie uns nehmen, indem wir nach Rom marschieren!“ Diese tollkühne Drohung wurde auf dem Parteitag der italienischen Faschisten ausgestoßen, der gegen Ende 1922 in Neapel stattfand und von den 40.000 Besuchern und Delegierten mit dem vielstimmigen Schrei: „Roma ! Roma ! Roma!“ beantwortet wurde. Redner war kein Geringerer als „Duce“ Benito Mussolini. In vier Kolonnen aufgeteilt marschieren 26.000 Faschisten sternförmig auf Rom zu und erreichten die Stadt am 28.Oktober 1922. Die Regierung wollte das Kriegsrecht verhängen, doch der König weigerte sich, die Verordnung zu unterzeichnen. Als sich herumsprach, dass er bereit war, Mussolini zu akzeptieren, legten Polizei und Armee die Hände in den Schoß und ließen die Schwarzhemden, die mit Zügen, Bussen und teilweise auch zu Fuß in die Stadt stürmten, gewähren. Mussolini, bislang in Mailand, traf am Morgen des 30.Oktober 1922 mit dem Zug in Rom ein. Der Marsch auf Rom machte dennoch Geschichte, denn hier deutete sich eine Alternative zur ausgelaugten liberal-demokratischen Demokratie, zur Königs- und Militärdiktatur und zum Bolschewismus an, die nicht auf der Machtgrundlage legitimiert wurde, sondern auf der Unterstützung breiter Bevölkerungsschichten beruhte. Es entwickelte sich die große faschistische Herausforderung, die sich gegen alles richtete, was sich Demokratie, Liberalismus, und Menschenrechte nannte und nur in einer Kraftanstrengung der demokratischen und kommunistischen Welt zu bestehen war. Italien blieb von modernen Strömungen der Internationalen Kultur lange unberührt. Faschistische Werte beherrschten das Denken der Italiener und haben tiefe Spuren hinterlassen. Diese in Italien und Europa entstandene Situation waren die hauptsächlichen Ursachen für den Erfolg des Faschismus und damit für den Erfolg Mussolinis in Italien. Mussolini stellte sich ab dem Frühjahr 1922 jeder antifaschistischen Regierung entgegen und drohte mit Terror und Gewalt, falls eine solche an die Macht kommen sollte. Am 30.10.1922 bildete Mussolini sein erstes Kabinett. Er selbst behielt das Amt des Außen- und Innenministers für sich und besetzte die anderen Ämter mit selbst gewählten Persönlichkeiten aus den Koalitionsparteien. Damit war der Weg für den Faschismus in Italien geebnet. Durch Kontakte zur katholischen Kirche, die Umbildung der Squadre zur Sicherheitspolizei, die Reform der höheren Bildung, der Neuordnung der öffentlichen Verwaltung, hatte Mussolini in kurzer Zeit einen Großteil der Macht in seinen Händen konzentrieren können. Um die volle Handlungsgewalt zu bekommen, versuchte er politisch konservative Schichten aus der Reserve zu locken um Stellung zu beziehen. Es erfolgten verschiedene Aktionen und Maßnahmen, wie Eingliederung der Wirtschaft in den internationalen Markt, Abwertung der Lira, Freigabe der Mietpreise, Privatisierung von Telefon und Versicherungsgesellschaften. Unter der Regierung Mussolinis blieben in den ersten Jahren die Löhne konstant, während die öffentlichen Investitionen fast um das Zehnfache stiegen. Dies war ein Grund für die -trotz der wirtschaftlichen Erfolge- aufkommende Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Die Ergebnisse der Wahlen 1924 entsprachen voll und ganz den Erwartungen der Faschisten. Mit diesem Ergebnis bekamen sie ungefähr 80 % der Sitze im Parlament. Im Frühjahr 1924 wurde einer der wenigen stärkeren Widersacher Mussolinis, der Sozialist Matteotti, entführt und getötet. Mussolini selbst sah sich nicht als Schuldiger, sondern wälzte alles auf seine Mitarbeiter ab, von denen er einige entließ und gegen Genehmere austauschte. Aufgrund dieser Tatsache zogen sich 1924 alle oppositionellen Parteien aus dem Parlament zurück. Von 1929 bis 1935 steckte Europa und damit auch Italien in einer tiefen Krise. Im September 1930 kam es in Europa zu einer neuen politischen Konstellation. Der Erfolg der nationalsozialistischen Parteien in Deutschland und einigen anderen Staaten kam Mussolinis Bestrebungen sehr entgegen. Der Gedanke eines „rechten“ Deutschlands an der Seite Italiens war ihm nicht unlieb. Bei den Wahlen 1932 in Deutschland errang die NSDAP sogar die Mehrheit im Parlament und übernahm die Regierung. Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum deutschen Kanzler erhoben und errichtetet mit der Weimarer Republik eine Diktatur. Nach eigenen Aussagen wurde Hitler von Mussolini und dessen Erfolg inspiriert und bewunderte ihn sogar. Auf Grund dieser neuen Situation übernahm Mussolini wieder die Ämter des Außenministers und die der militärischen Ministerien, die er zeitweise abgegeben hatte. Die wirtschaftlichen Beziehungen mit Deutschland wurden tiefer gefestigt und sogar noch verstärkt. Italien begab sich nach und nach in eine wirtschaftliche Abhängigkeit zu Deutschland. In den Jahren 1933 und 34 kam es erneut zu Spannungen in Europa. Einige Staaten, darunter auch Italien, stellten Gebietsrückforderungen und inszenierten Pressekampagnen gegen andere Staaten. Es kam vereinzelt auch wieder zu aggressiven Handlungen und Anschlägen. Italien war wiederum der erste Staat, der in den offenen Krieg zog, indem es am 3.10.1935 in Äthiopien einfiel. Großbritannien und Frankreich waren gegen diesen Krieg. Sie übten wirtschaftlichen und politischen Druck auf Italien aus, wobei es aber nicht zu einer Kriegserklärung kam. In Spanien kam es erstmals zu einer direkten militärischen Auseinandersetzung zwischen Faschismus und Antifaschismus. Aufgrund dieser Vorkommnisse im Jahre 1936 trat Italien aus dem Völkerbund aus und es kam zu einem Abkommen zur Bildung einer Allianz zwischen Deutschland und Italien. Beide Staaten sprachen sich für einen Kampf gegen den Bolschewismus und damit auch gegen die Sowjetunion aus. Am 1. November 1936 verkündete Mussolini die Gründung der „Achse“ zwischen Rom und Berlin, um die sich in Zukunft in Europa alles drehen sollte. Anfang des Jahres 1938 wurden erstmals in Italien antisemitische Gesetze erlassen. Bis 1937 hatte nur das nationalsozialistische Deutschland eine judenfeindliche Gesetzgebung, aber ab 1938 schlossen sich neben Italien auch Rumänien und Ungarn an. Die italienische Regierung erließ verschiedene diskriminierende Verfügungen. Diese wurden durch 2 Standpunkte unterstützt. Erstens übte Deutschland hinsichtlich der Juden Druck auf Italien aus und bedrängte den Verbündeten zur Nachahmung der in Deutschland eingeführten Maßnahmen. Zweitens entschieden sich Mussolini und einige andere hohe Parteifunktionäre, dem deutschen Staat nachzueifern. In dieser Zeit wurde erstmals zugegeben, dass der Rassismus eine Eigenschaft des Faschismus ist. Im Gegensatz zu Deutschland gab es in Italien jedoch Unterschiede in der Behandlung von Juden. Der Antisemitismus wurde in Italien nicht mit der Konsequenz und Gewalt verfolgt wie im Dritten Reich. Am 31. August 1939 fielen deutsche Truppen in Polen ein, woraufhin Großbritannien und Frankreich Deutschland am 03. September den Krieg erklärten. Damit hatte der Zweite Weltkrieg begonnen. Rom hingegen verkündete eine Nicht- Kriegsführung, was ein strategisch wichtiger Zug war. Italien bezog damit keine neutrale Position in diesem Krieg, sondern hielt sich nur mit militärischen Handlungen zurück. Eine neutrale Position hätte Italien auch nicht vertreten können, da es inzwischen zu sehr von Deutschland abhängig geworden war. Es war zu einer strategischen Reserve für Deutschland geworden. Um von Seiten der anderen europäischen Staaten Druck auf Mussolini auszuüben, kam es zu einer Seeblockade gegen Italien und Deutschland. Somit war Italien von Rohstoffimporten aus Deutschland auf dem Seeweg abgeschnitten. Italiens Abhängigkeit wurde immer stärker. Im Laufe des Jahres 1940 fiel Deutschland in eine Reihe neutraler Länder ein und errang somit eine Vorherrschaft über Europa. An dieser Stelle sah Mussolini seine Chance, am Ende des Krieges mit auf der Seite der Gewinner zu stehen und beschloss, am 10. Juni 1940, an der Seite Hitlers in das Kriegsgeschehen einzugreifen. Im gleichen Monat ergab sich Frankreich, und dies gab Mussolini die Möglichkeit, seine Expansionspläne auf dem Balkan in Angriff zu nehmen. 1940 fiel Mussolini mit seinen Truppen in Griechenland ein. Mussolini hegte weiterhin Eroberungspläne in Nordafrika und verweigerte Deutschland die Unterstützung gegen Frankreich. Im Krieg gegen Ägypten gab es große Verluste, zudem verlor Italien Kolonien und Provinzen in Äthiopien, Somalia, etc. In deutschen Führungsetagen regten sich nach diesen Blamagen ernste Zweifel an dem Verbündeten, welche nicht ohne Folgen blieben. Italien wurde immer abhängiger von Deutschland und Hitler forderte Mussolini auf, ihn bei seinen Vorstößen im Osten zu unterstützen. Italien nahm alles aus seiner Reserve und schickte sämtliche Truppen an die Ostfront und vergaß dabei die Heimatverteidigung. 1941/42 forderte der harte Winter, in dem auch eine große Hungersnot herrschte, seine Opfer. So langsam kam auch in der italienischen Bevölkerung eine Missstimmung auf. Es kam zu Missernten, Hungersnöten, die Inflation nahm wieder stark zu. Die Regierung aber kümmerte sich hauptsächlich um die Kriegsführung. Anfang 1943 zeigten sich bereits erste Risse im deutsch - römischen Bündnis. Im Juli 1943 war es dann soweit. Sizilien musste sich der Übermacht der Alliierten ergeben, die wenig später auf der Insel landeten. Nach dieser Niederlage kam es erneut zu sozialen Konflikten in der italienischen Bevölkerung. Es kam sogar zu Demonstrationen für Frieden in Europa. Dies war ein Zeichen dafür, dass sich die Arbeiter das Streikrecht wieder erkämpft hatten. Auf diesem Boden hatten natürlich auch antifaschistische Bewegungen einen festen Halt. In der Bevölkerung sah man den Krieg schon eine Weile als aussichtslos und verloren an, doch erst im Frühjahr 1943, nachdem die Alliierten bereits im Januar schon die bedingungslose Kapitulation gefordert hatten, gewann auch in der Führungsebene und in der PNF die Einsicht, dass der Krieg verloren war, die Oberhand. Während dessen sah Mussolini seinen letzten Ausweg in der Zentralisierung der gesamten Macht in seinen Händen. So unternahm er einen letzten Versuch, indem er noch einmal die Regierung umbaute. Er tauschte viele seiner Minister gegen neue, ihm noch völlig untergebene aus. Parallel erstarkten aber auch die demokratischen und kommunistischen Parteien wieder. In Italien gab es zwei Strömungen, welche die Absetzung Mussolinis als Ziel hatten. Einmal waren da Teile der Faschisten, die unter Dino Grandi eine faschistische Regierung ohne Mussolini wollten, und zum anderen gab es verschiedene gemäßigte liberale Vertreter, die den Faschismus ganz absetzen wollten. Folge dieser Wiedererstarkung antifaschistischer Kräfte war der Staatsstreich vom 25. Juli 1943. Am Nachmittag dieses Tages erfuhr Mussolini vom italienischen König, dass er abgesetzt wurde. Noch am gleichen Tage wurde er verhaftet. Zum neuen Regierungschef wurde Marschall Badoglio ernannt. Am 3. September 1943 unterzeichnete General Giuseppe Castellano die Kapitulation Italiens vor den Alliierten. Deutsche Truppen besetzten Gebiete Nord und Mittelitaliens und befreiten Mussolini aus seinem Gefängnis. Mit ihm und der neugegründeten PFR-Partei sollte ein neues faschistisches Regime aufgebaut werden. Die neue Regierung unter Mussolini zog aus Sicherheitsgründen in den Norden, an den Gardasee. So war Mussolini mit Hitlers Hilfe wieder an die Macht gekommen. Es gab eine erneute Judenverfolgung. Diese und andere Staatsfeinde wurden verhaftet, in Konzentrationslager gesteckt und zum Teil auch hingerichtet. Italien war trotz dieser Regierung kein richtiger Staat mehr. Am 11. Mai 1944 brach dann die sogenannte Gustav-Linie zusammen. Die Alliierten drangen nach Mittelitalien vor, befreiten Rom und Florenz von den deutschen Besatzern. Die Alliierten wurden durch die Hilfe der Partisanen unterstützt, die die flüchtende Regierung Mussolinis abfingen und gefangen nahmen. Mussolini wurde am 28. April 1945 von den Partisanen erschossen. Für Italien war der Krieg beendet und damit auch der Faschismus. Der „Duce“, wie Mussolini genannt wurde, ist 1883 in einem kleinen Dorf in der Region Emilia- Romangna geboren. Er war ausgebildeter Lehrer, ging diesem Beruf aber nur sporadisch nach. Er versuchte sein Glück im Ausland, wo er bei der Politik und dem Journalismus blieb. Er schrieb sozialistische Flugblätter, die ihm bald zu einem Namen unter der sozialistischen Parteiführung verhalfen. Von 1912-14 war er Chefredakteur des sozialistischen Parteiorgans „L´Avanti“, einer Zeitschrift in Mailand. 1919 Gründung des Kampfbundes 1921 Abgeordneter des Partitio Nazionale Fascista ( PNF ) 1922 wurde er mit der Regierungsbildung beauftragt 1925 durch einen Staatsstreich erlangte er absolute Vollmacht 1943 der große Faschistische Rat sprach ihm das Misstrauen aus; er wurde auf Befehl des Königs gefangengenommen; er wurde von deutschen Fallschirmjägern aus der Haft befreit, Mussolini wurde vollkommen von Hitler abhängig. 1945 kurz vor Kriegsende wurde Mussolini von italienischen Partisanen erschossen. Mussolini besaß das Potential eines Revolutionärs, dass er aus koalitionspolitischer Rücksicht nicht ausnutzen konnte. Er war ein Verächter der rechtsstaatlichen und demokratischen Regeln. Des weiteren war er ein hervorragender Populist, der wohl erkannte, dass sich die Menschen nicht nach Partizipation, sondern nach Führung sehnten. Nationalist war Mussolini anfangs nicht, aber mit dem Kampf für den Kriegseintritt 1914 geriet er in den Kreis der völkischen Ideologen und Propagandisten, aus dem er schließlich sogar als Imperialist hervorging. März 1919: Benito Mussolini gründet in Mailand aus nationalistischen Gruppen die faschistische Partei. Oktober 1922: „Marsch auf Rom“ Mussolini wird von Viktor Emanuel III. zum Regierungschef ernannt und erhält auf ein Jahr befristete diktatorische Gewalt. 1924: Bei den Parlamentswahlen erreicht Mussolini die Mehrheit 10.06.1924: Ermordung von Giacome Mattiotti, dem Generalsekretär der „Unitaristischen Sozialistischen Partei“ durch Faschisten 1925: Faschistische Syndikate treten an die Stelle von Gewerkschaften, Einschränkung der Grundrechte, Verfolgung der Opposition 1926: Die faschistische Partei wird dem Staat gleichgesetzt. Verbot von allen Gewerkschaften und nichtfaschistischen Organisationen, Abschaffung des Streikrechts 1929: „Lateranverträge“ mit der katholischen Kirche 1935: Erste Zusammenarbeit mit Adolf Hitler, Angriff auf das Kaiserreich Äthiopien, um sich Kolonien in Ostafrika zu schaffen. 1936: Annäherung an das Deutsche Reich 1936-39: Eroberung Abessiniens, Unterstützung Francos im Spanischen Bürgerkrieg 1939: Annexion Albaniens 1940: Eintritt in den Zweiten Weltkrieg 1943: Absetzung Mussolinis durch führende Faschisten In fast allen Staaten Europas gab es in den 1920er und 1930er-Jahren faschistische Bewegungen: Letztendlich bleibt zu sagen, dass sich der italienische Faschismus durch seine Charakteristiken von den anderen faschistischen Regimen unterschied. Im großen und Ganzen war der italienische Faschismus jedoch gemäßigter als der deutsche Nationalsozialismus, auch was die Härte der Judenverfolgung betraf. Mussolinis Diktatur war beispielgebend für politische Führer, Bewegungen und Parteien in ganz Europa. 1 Oligarchien, die Oligarchie: Herrschaft einer kleinen Gruppe 1 domestizieren : zähmen Andreas Nickel (Autor) V100903 Eine Darstellung Faschismus Entstehung Bedeutung Aufstieg Benito Mussolinis Andreas Nickel (Autor), 2001, Eine Darstellung des Faschismus über seine Entstehung, Bedeutung und den Aufstieg Benito Mussolinis, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/100903 Andreas Nickel - Faschismus. Vor der von Andreas Nickel ins Internet gestellten Arbeit kann nur gewarnt werden! - Sicherlich geht der Schreibling ausführlich auf das Italien der 30er Jahre ein, allerdings stellt sich die Frage, wie kann er dies tun, wenn der KRITISCHE Betrachter einen Blick auf die Bibliographie wirft, die Nickel anführt! - Wer sich ERNSTHAFT mit dem italienischen Faschismus auseinandergesetzt hat, vermißt in Nickels Bibliographie : erstens: sämtliche Werke von RENZO DE FELICE (WIe könnte ohne DE FELICE jemals eine Diskussion über den italienischen Faschismus stattfinden?) zweitens: auch die links orientierten Historiker wie Enzo Collotti oder Nicola Tranfaglia (der mit seinem Opus LA PRIMA GUERRA MONDIALE E IL FASCISMO ein wahres Meisterwerk vorgelegt hat) fehlen bei Nickels ausführen! drittens: sämtliche ´faschistischen`Quellen fehlen! (Seit 1951 existiert die OPERA OMNIA DI benito mussolini - ein Gesamtwerk der Schriften des ´duce` - dieses Werk noch nicht einmal zu erwähnen grenzt schon an IGNORANZ!) viertens: es wäre zu wünschen gewesen, daß Nickel wenigstens auf Rudolf Lill poder Jens Petersen -die als beste deutschsprachige Italienkenner gelten können - bezug genommen hätte! Da all dies nicht geschehen ist, bleibt Nickels Arbeit eine ´Lächerlichkeit`
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Armatur Waschbecken Mischbatterie Einhebel Bronze l Bad Waschtischarmatur Wasserfall Wasserhahn für Rot Badezimmer,rotBronzeFaucet cc8c0mpun31511-Möbel liefert - patiekspres.co Armatur Waschbecken Mischbatterie Einhebel Bronze l Bad Waschtischarmatur Wasserfall Wasserhahn für Rot Badezimmer,rotBronzeFaucet cc8c0mpun31511-Möbel liefert JWLT Wasserhahn Basin Wasserhahn antiken Wasserhahn, europischen Stil voller Kupfer Wasserfall Wasserhahn, blau und wei Porzellan Becken und hohe Tap multiFarbe, Schwarze Kurve Armatur Waschbecken Mischbatterie Einhebel Bronze l Bad Waschtischarmatur Wasserfall Wasserhahn für Rot Badezimmer,rotBronzeFaucet cc8c0mpun31511 typisch bayerisch: Der Schweizer Hof in Pasing macht nach einem zweimonatigen Umbau wieder auf Das Programm des WOCHENSCHAU Verlags bietet Bücher zur Didaktik und Unterrichtspraxis der Fächer Politik, Geschichte, Ökonomie und Geographie - versandkostenfrei*. NewBorn Faucet Küche oder Badezimmer Waschbecken Mischbatterie Alle Badewanne Dusche in die Wand, von Wasser zu Einem Brauseschlauch Dusche Leitungswasser Einzelnen TapsHier finden Sie nicht nur die Zeitschrift WOCHENSCHAU zur politischen Bildung in der Schule, sondern auch weitere Fachzeitschriften und Bücher für die politische Bildung, zur Politikdidaktik, Geschichtsdidaktik und Ökonomiedidaktik sowie Materialien für die Unterrichtsvorbereitung und den direkten Einsatz in der Klasse. Unser Programm bietet zudem Literatur für die NewBorn Faucet Küche oder Badezimmer Waschbecken Mixer Das Kupfer Solid Chrome-Plated Silber und kaltem Wasser Wasserfall abgesenkt High End Tabelle Tabelle Waschbecken Waschtisch Tippen und Erwachsenenbildung sowie Praxisbücher und Publikationen zur Schulpädagogik und für das Studium und die Praxis der Sozialen Arbeit. Migration und NewBorn Faucet Küche oder Badezimmer Waschbecken Mischpult Alle Kupfer Profil Classic Three Split Marmor B Tippen sind die aktuell größten Herausforderungen für Deutschland als Einwanderungsland. Wer Abwechslung zum Einerlei der Schnitzelbratenhaxenparade suchtAuch Lehrende und Pädagogen stehen vor der Aufgabe,LHbox Das Tao Continental Gold Wasserhahn Waschtisch Armatur Waschbecken auf der Gold-Kupfer Taps Tippen, Mischbatterien, 5. im Unterricht und im sozialen Umfeld die Integration und Inklusion von Jugendlichen und Kindern mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen voranzutreiben. Gleichzeitig gilt es, die sowohl in der Schule als auch im beruflichen oder privaten Kontext auftretenden Vorurteile – Zwischen Ökologie und Ökonomiebeispielsweise gegen den Islam – abzubauen und LHbox Europische Retro Stil, Kupfer, hei und Kalt, Waschbecken, Einzel HEBEL EINLOCHMONTAGE, Handwsche in der Spüle Wasserhahn 2 etwas entgegenzusetzen. LHbox Moderne Messing verchromt Doppel Drei Loch LED Wasserfall Keramik Ventil heie und Kalte Mischventil WC Waschbecken 3-Teilige Badezimmer Waschbecken Waschtisch Armatur mit GriffUnsere zahlreichen Bücher zu diesen aktuellen Themen helfen Ihnen dabei: Integration / Migration LHbox Bad Armatur in Bad für Waschbecken Waschtisch Wasserhahn Waschtischarmatur Platz Ziehen Fingertipps auf die Wanne Voll Kupfer Einloch Waschbecken Kaltes Wasser, B Islam S.TWL.E Küche Küchenarmatur Waschtischarmatur Mischbatterie Spülbecken Armatur Wasserhahn Bad Kupfer Kalte und warme Badewanne Kante Split DuscheDieses Angebot gilt für alle Bestellungen von Endkunden innerhalb Deutschlands. Münchner Cocktail-RezepteWählen Sie bei Ihrer Online-Bestellung zwischen den Zahlweisen Kauf auf Rechnung, PayPal, SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte (MasterCard und Visa) aus. LHbox Moderne Schwarz-Desktop niedrig, der Wasserfall Becken und Kaltes Wasser, Badezimmer Waschtisch Waschbecken Waschtisch Armatur Viel Spaß Haidhausen besser kennenzulernenbeim Stöbern in unserem Online-Shop! Über unseren Newsletter bleiben Sie das ganze Jahr über weitere Aktionen und Angebote – zum Beispiel günstige Subskriptionspreise – Waschbecken Waschbecken Wasserhahnantique Pull-Out-Becken Wasserhahn, Alle Kupfer Wasserhahn, Retro-Becken, Blaume, B informiert. HhGold Moderne und einfache Tuch der Kreativitt Wandleuchte Wandleuchte Boden Flur Lounge Schlafzimmer, Das Bett, Zwei Größen Optional (Gre 12 cm). (Farbe 28cm) EVN Lichttechnik Bodeneinbauleuchte EDS 678 710 35W GU10 Bodeneinbauleuchte 4037293370011 Lalaky Waschtischarmaturen Wasserhahn Waschbecken Spültisch Küchenarmatur Spültischarmatur Spülbecken Mischbatterie Waschtischarmatur Heier Und Kalter Ausziehbarer Doppelauslass Aus Kupfer In unseren Katalogen finden Sie einen umfassenden Überblick über das aktuelle Programm. Ddlli Badarmaturen für Küchenspülen Wasserhahn Duscharmatur F6Brass Armaturen Hei und kalt Dusche Mixer Dreibettzimmer Dusche hei und kalt Wasserhahn Wand DuscheSie präsentieren Ihnen nicht nur Bücher und Unterrichtsmaterialien für den Politikunterricht, Geschichtsunterricht und Ökonomieunterricht, sondern auch Fachbücher für deren Bezugswissenschaften, für die (außerschulische) Jugend- und Erwachsenenbildung, MulFaucet wasserhahn armatur hahn Wasserleitung Faucet Kupfer Wasserfall Wasser schwarz minimalistisch hei und kalt Becken C2die Schulpädagogik sowie zur Sozialen Arbeit. So geht Karaoke in MünchenLaden Sie die aktuellen Kataloge als PDF-Version herunter oder melden Sie sich für den Decorry Neue Ankunft Herausziehen Küchenarmatur All Around Drehen Swivel 2-funktion Wasser Pull Swivel Mischbatterie 2087C,Aan, um die neuesten Vorschauen per Post direkt nach Hause zu erhalten. Küchenarmatur Kitchen Sink Wasserhahn Warmes und kaltes Gemüse Bassinwanne Hahn Gyps Faucet Waschtisch-Einhebelmischer Waschtischarmatur BadarmaturAntike Dusche in der Wand montiert Set Badewanne Armatur Kalt-und Warmwasser Mischventil Einfache Dusche Messing Badewanne Verpackt © Diplomatisches Magazin 2019 ETERNAL QUALITY Badezimmer Waschbecken Wasserhahn Messing Hahn Waschraum Mischer Mischbatterie Tippen Sie auf Küche Wasserhahn Messing Farbe vollstndig skalierbare, dieImpressumDatenschutz
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
9781847886361 - Design Thinking - Nigel Cross 9780262680677 Design Thinking (Peter G. Rowe) 9783640655960 Design Thinking (Stefan Ponsold) 4006180601323 Rette Mich Ein Bisschen (Thadeusz, J… 9781847888464 Design Thinking - Understanding How… 2901847886360 Design Thinking: Understanding How D… 9783866048362 Rette mich ein bisschen (Thadeusz, J… Rette mich ein bisschen. Ein Sanitäter-Roman. (Tha… Rette mich ein bisschen. Ein Sanit&auml;ter-Roman… Rette mich ein bisschen - Jörg Thadeusz -- Taschen… Rette mich ein bisschen: Ein Sanitäter-Roman [Tasc… Anbieter, die das Buch mit der ISBN 9781847886361 ankaufen: Kleinster Preis: 21,80 €, größter Preis: 50,54 €, Mittelwert: 30,40 € Der Dreiklang der Wirklichkeit - neues Buch ID: bccbb9a032beb6330f2b8d64d022ddc7 Der Sinn des Lebens liegt nicht in dem, was ich noch zu leben habe, sondern in dem, was ich bereits gelebt habe, und besonders in dem, was ich im Augenblick lebe. Der Tod ist nicht beängstigend. In gewissem Sinne liegt er nicht vor mir, sondern gerade hinter mir.Als ich geboren wurde, überwand ich den Tod, und je mehr ich lebe, desto mehr distanziere ich mich von meinem (tödlichen) Nichtsein vor der Zeit meines Daseins. Ich kann mein Leben jeden Augeblick aufs Spiel setzen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Tod spiele. Ich spiele mit dem Leben." (Raimon Panikkar);"Der Sinn des Lebens liegt nicht in dem, was ich noch zu leben habe, sondern in dem, was ich bereits gelebt habe, und besonders in dem, was ich im Augenblick lebe. Der Tod ist nicht beängstigend. In gewissem Sinne liegt er nicht vor mir, sondern gerade hinter mir.Als ich geboren wurde, überwand ich den Tod, und je mehr ich lebe, desto mehr distanziere ich mich von meinem (tödlichen) Nichtsein vor der Zeit meines Daseins. Ich kann mein Leben jeden Augeblick aufs Spiel setzen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Tod spiele. Ich spiele mit dem Leben." (Raimon Panikkar);https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TNA6C1L75IS-9f17d924daed1b-570-420-1;9783702503208;0;21.80;1;pc;11;;;;0TOQITBH7T67;Baustelle Investitions-Controlling;51.39;https://www.dodax.at/de-at/dp/TOQITBH7T67/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft / Betriebswirtschaft;Dieses Sonderheft hilft Controllern, Investitionen in die Gesamtplanung ihres Unternehmens einzuordnen sowie Investitionen besser zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Namenhafte Wissenschaftler und Vertreter bekannter Unternehmen wie RWE, Deutsche Post DHL Group, Metro und dem Energiekonzern Axpo, zeigen auf, mit welchen Maßnahmen sich aktuelle Probleme des Investitions-Controllings lösen lassen. Dadurch erhalten Controller das passende Rüstzeug, um ihre Unternehmen auf dem Weg zu Erfolg versprechenden Investitionsentscheidungen zu unterstützen.;Dieses Sonderheft hilft Controllern, Investitionen in die Gesamtplanung ihres Unternehmens einzuordnen sowie Investitionen besser zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Namenhafte Wissenschaftler und Vertreter bekannter Unternehmen wie RWE, Deutsche Post DHL Group, Metro und dem Energiekonzern Axpo, zeigen auf, mit welchen Maßnahmen sich aktuelle Probleme des Investitions-Controllings lösen lassen. Dadurch erhalten Controller das passende Rüstzeug, um ihre Unternehmen auf dem Weg zu Erfolg versprechenden Investitionsentscheidungen zu unterstützen.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOQITBH7T67-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658107161;0;51.39;1;pc;11;;;;0TOSUO1ANQCV;Handbuch Betriebliche Kreislaufwirtschaft;77.09;https://www.dodax.at/de-at/dp/TOSUO1ANQCV/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Technik / Bau- & Umwelttechnik;In kompakter Form stellt dieses Handbuch das notwendige Wissen über den Umweltbereich "Abfall" zusammen. Es bietet einen guten Überblick zu wichtigen Fragen der betrieblichen Abfallwirtschaft. Im Werk werden rechtliche, technologische und naturwissenschaftliche Aspekte zu umweltrelevanten Fragestellungen der Kreislaufwirtschaft behandelt. Im rechtlichen Teil werden europäische und nationale Rechtsanforderungen beschrieben. Der technologische Teil umfasst zahlreiche aktuelle Recyclingmöglichkeiten, z. B. für Batterien, Bioabfälle, Altfahrzeuge, Verpackungen, Altöle, halogenierte Lösemittel, Altholz, Elektro- und Elektronikgeräte, Kunststoffe, Metalle. Zahlreiche Grafiken zeigen die entsprechenden Entwicklungen auf. Es werden die wichtigsten Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung und zur Deponierung der Reststoffe erläutert.;In kompakter Form stellt dieses Handbuch das notwendige Wissen über den Umweltbereich "Abfall" zusammen. Es bietet einen guten Überblick zu wichtigen Fragen der betrieblichen Abfallwirtschaft. Im Werk werden rechtliche, technologische und naturwissenschaftliche Aspekte zu umweltrelevanten Fragestellungen der Kreislaufwirtschaft behandelt. Im rechtlichen Teil werden europäische und nationale Rechtsanforderungen beschrieben. Der technologische Teil umfasst zahlreiche aktuelle Recyclingmöglichkeiten, z. B. für Batterien, Bioabfälle, Altfahrzeuge, Verpackungen, Altöle, halogenierte Lösemittel, Altholz, Elektro- und Elektronikgeräte, Kunststoffe, Metalle. Zahlreiche Grafiken zeigen die entsprechenden Entwicklungen auf. Es werden die wichtigsten Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung und zur Deponierung der Reststoffe erläutert.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TOSUO1ANQCV-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658064440;0;77.09;1;pc;11;;;;0TPAT90BUMNV;Ford Focus;30.80;https://www.dodax.at/de-at/dp/TPAT90BUMNV/;Bücher / Ratgeber & Freizeit / Fahrzeuge / Auto & Motorrad;In diesem Band (Nr. 1242) werden die Modelle ab Baujahr 1998 mit folgenden Motoren behandelt:· 1.4 Liter, 16V, 55 kW/75 PS, Zetec-SE· 1.6 Liter, 16V, 74 kW/100 PS, Zetec-SE· 1.8 Liter, 16V, 85 kW/115 PS, Zetec-E· 2.0 Liter, 16V, 96 kW/130 PS, Zetec-E· 1.8 Liter, 55 kW/75 PS, Turbodiesel, Endura-DI· 1.8 Liter, 66 kW/90 PS, Turbodiesel, Endura-DI;In diesem Band (Nr. 1242) werden die Modelle ab Baujahr 1998 mit folgenden Motoren behandelt:· 1.4 Liter, 16V, 55 kW/75 PS, Zetec-SE· 1.6 Liter, 16V, 74 kW/100 PS, Zetec-SE· 1.8 Liter, 16V, 85 kW/115 PS, Zetec-E· 2.0 Liter, 16V, 96 kW/130 PS, Zetec-E· 1.8 Liter, 55 kW/75 PS, Turbodiesel, Endura-DI· 1.8 Liter, 66 kW/90 PS, Turbodiesel, Endura-DI;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPAT90BUMNV-9f17d924daed1b-570-420-1;9783716819913;0;30.80;1;pc;11;;;;0TPQ5AU3C9D1;1931, Gesamtverzeichnisse 1879-1931;35.60;https://www.dodax.at/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sprach- & Literaturwissenschaften / Deutschsprachige Sprach- & Literaturwissenschaft;;;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TPQ5AU3C9D1-9f17d924daed1b-570-420-1;9783700121213;0;35.60;1;pc;11;;;;0TQSOKBQE443;Die Genussformel;24.00;https://www.dodax.at/de-at/dp/TQSOKBQE443/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht einen Semmelknödel besonders flaumig? Wie löst man das WienerRosinengugelhupfproblem? Was macht die perfekte Weihnachtsgans aus? Warum kühlen manche Zutaten im selben Gericht schneller ab als andere? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich Werner Gruber in seinem Bestseller von einer ganz neuen Seite. Mit viel Fachwissen und Humor erklärt er die chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Küchenirrtümern auf. Eine vom Autor vollständig durchgesehene und überarbeitete Neuausgabe.;Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht einen Semmelknödel besonders flaumig? Wie löst man das WienerRosinengugelhupfproblem? Was macht die perfekte Weihnachtsgans aus? Warum kühlen manche Zutaten im selben Gericht schneller ab als andere? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich Werner Gruber in seinem Bestseller von einer ganz neuen Seite. Mit viel Fachwissen und Humor erklärt er die chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Küchenirrtümern auf. Eine vom Autor vollständig durchgesehene und überarbeitete Neuausgabe.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TQSOKBQE443-9f17d924daed1b-570-420-1;9783711001511;0;24.00;1;pc;11;;;;0TSBFMBRV7I2;Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels;102.80;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSBFMBRV7I2/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Soziologie / Politische Soziologie;Der demografische Wandel zieht tiefgreifende und existenzielle Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen nach sich. Erste Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, die sozialen Sicherungssysteme und das Konsumverhalten sind bereits spürbar.Die FOM hat mit dem 1. Wirtschaftwissenschaftlichen Forum Essen "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels - Herausforderungen und Lösungsansätze" eine Tagung initiiert, die zum Ziel hatte, die Auswirkungen dieser Entwicklung unter Berücksichtigung aller wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu analysieren, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern anzuregen und damit aktiv den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.Mehr als 200 Experten aus ganz Deutschland sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter diskutierten die Folgen des demografischen Wandels - von der Personalwirtschaft über Marketing und Finanzen bis zur Gesundheit. Zu den Keynote-Speakern zählten der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Jürgen R. Karsten von der Steuerberatungsgesellschaft sowie Frau Hella Hagena, Partnerin der Unternehmensberatung Rundstedt & Partner. Schirmherrin der Tagung war Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.;Der demografische Wandel zieht tiefgreifende und existenzielle Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen nach sich. Erste Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, die sozialen Sicherungssysteme und das Konsumverhalten sind bereits spürbar.Die FOM hat mit dem 1. Wirtschaftwissenschaftlichen Forum Essen "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels - Herausforderungen und Lösungsansätze" eine Tagung initiiert, die zum Ziel hatte, die Auswirkungen dieser Entwicklung unter Berücksichtigung aller wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu analysieren, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern anzuregen und damit aktiv den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.Mehr als 200 Experten aus ganz Deutschland sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter diskutierten die Folgen des demografischen Wandels - von der Personalwirtschaft über Marketing und Finanzen bis zur Gesundheit. Zu den Keynote-Speakern zählten der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, Dr. Jürgen R. Karsten von der Steuerberatungsgesellschaft sowie Frau Hella Hagena, Partnerin der Unternehmensberatung Rundstedt & Partner. Schirmherrin der Tagung war Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSBFMBRV7I2-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658003067;0;102.80;1;pc;11;;;;0TSM4MOAGMQQ;Screening- und Assessmentinstrumente zur Erkennung von Delirien;51.39;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Medizin / Pflege;Florian Schimböck identifiziert Screening- und Assessmentinstrumente zur systematischen Erfassung und Erkennung von Delirien durch Pflegepersonen und vergleicht sie hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften. Insgesamt weist der Autor nach Literaturrecherche in Datenbanken und Suchmaschinen sieben Instrumente nach und beschreibt sie. Es wird deutlich, dass es bereits eine Vielzahl von geeigneten Screening- und Assessmentinstrumenten gibt, welche durch Pflegepersonen in der täglichen Praxis angewandt werden können. Die Erstellung neuer Instrumente ist daher nicht zwingend notwendig. Es wird die weitere Testung und Validierung der bereits vorhandenen Instrumente empfohlen.;Florian Schimböck identifiziert Screening- und Assessmentinstrumente zur systematischen Erfassung und Erkennung von Delirien durch Pflegepersonen und vergleicht sie hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften. Insgesamt weist der Autor nach Literaturrecherche in Datenbanken und Suchmaschinen sieben Instrumente nach und beschreibt sie. Es wird deutlich, dass es bereits eine Vielzahl von geeigneten Screening- und Assessmentinstrumenten gibt, welche durch Pflegepersonen in der täglichen Praxis angewandt werden können. Die Erstellung neuer Instrumente ist daher nicht zwingend notwendig. Es wird die weitere Testung und Validierung der bereits vorhandenen Instrumente empfohlen.;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSM4MOAGMQQ-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658130558;0;51.39;1;pc;11;;;;0TSMOR682D47;Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994;41.10;https://www.dodax.at/de-at/dp/TSMOR682D47/;Bücher / Ratgeber & Freizeit / Fahrzeuge / Auto & Motorrad;In diesem Band (Nr. 5253) werden alle Modelle der Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994 behandelt;In diesem Band (Nr. 5253) werden alle Modelle der Ducati 748, 916, 996 ab Modelljahr 1994 behandelt;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-at/dp/TSMOR682D47-9f17d924daed1b-570-420-1;9783716820469;0;41.10;1;pc;11;;;;0U1KCIUAD40I;Talhoffers Fechtbuch aus dem Jahre 1467;36.89;https://www.dodax.at/de-at/dp/U1KCIUAD40I/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte;Talhoffers Fechtbuch aus dem Jahre 1467 - gerichtliche und andere Zweikämpfe darstellend ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1887.Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt di Die Kunterbunts, 120 Karten - neues Buch 2016, ISBN: 9781847886361 ID: 7fc285a1daa085f14e3aadd718ba7c76 Gassi gehen" - Du setzt einmal aus. "Familienbesuch" - Du ziehst vier Karten. Hast du einen ärgerlichen Hund auf der Hand? Oder nur fröhliche Kinder?In der Psychotherapiestunde mit Kindern wird viel gespielt und "Die Kunterbunts" ist ein für diesen Zweck entwickeltes, unkompliziertes Spiel nach Uno-Regeln. Durch das bekannte Spielprinzip bedarf es keiner langen Einführung: Die fröhliche Mutter darf auf die ärgerliche Mutter oder auf die fröhliche Tochter gelegt werden etc. Neben dem Spaß werden Empathie sowie die Wechselwirkungen von Emotionen in Familien vermittelt. Für alle, die mit Kindern therapeutisch oder beraterisch arbeiten.Für Kinder ab 5 Jahren.Mit Illustrationen von Pe Grigo.Aus dem Inhalt: Familienkarten, z.B. Fröhlicher Vater - Fröhliche Mutter - Ärgerlicher Hund - Ängstlicher Sohn - Überraschte Tochter.Aktionskarten, z.B. Familienrat (Karten tauschen) - Gassi gehen (Aussetzen) - Familienbesuch (4 Karten ziehen).;"Gassi gehen" - Du setzt einmal aus. "Familienbesuch" - Du ziehst vier Karten. Hast du einen ärgerlichen Hund auf der Hand? Oder nur fröhliche Kinder?In der Psychotherapiestunde mit Kindern wird viel gespielt und "Die Kunterbunts" ist ein für diesen Zweck entwickeltes, unkompliziertes Spiel nach Uno-Regeln. Durch das bekannte Spielprinzip bedarf es keiner langen Einführung: Die fröhliche Mutter darf auf die ärgerliche Mutter oder auf die fröhliche Tochter gelegt werden etc. Neben dem Spaß werden Empathie sowie die Wechselwirkungen von Emotionen in Familien vermittelt. Für alle, die mit Kindern therapeutisch oder beraterisch arbeiten.Für Kinder ab 5 Jahren.Mit Illustrationen von Pe Grigo.Aus dem Inhalt: Familienkarten, z.B. Fröhlicher Vater - Fröhliche Mutter - Ärgerlicher Hund - Ängstlicher Sohn - Überraschte Tochter.Aktionskarten, z.B. Familienrat (Karten tauschen) - Gassi gehen (Aussetzen) - Familienbesuch (4 Karten ziehen).;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TRV6GLG3P05-9f17d924daed1b-570-420-1;9783621285230;0;29.95;1;pc;11;;;;0TSTA4A4U8G5;Landesbauordnung Schleswig-Holstein 2016 mit Kurzkommentierung;42.00;https://www.dodax.de/de-de/dp/TSTA4A4U8G5/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Recht / Öffentliches Recht;Anlass für das Werk ist die Novellierung der Landesbauordnung Schleswig-Holstein.Die Novelle überträgt den Bauherren mehr Eigenverantwortung, enthält verständlichere Formulierungen und entlastet die Kommunen.Weitergehende Erleichterungen bei Baugenehmigungen, wie z. B. bei einer nachträglichen energetischen Sanierung, werden ermöglicht.Kleine Windkraftanlagen werden in bestimmten Gebieten verfahrensfrei gestellt.Traditionell ist auch dieser Textausgabe eine Kurzkommentierung beigefügt, die auf alle wesentlichen Aspekte des Bauordnungsrechts in Schleswig-Holstein eingeht.;Anlass für das Werk ist die Novellierung der Landesbauordnung Schleswig-Holstein.Die Novelle überträgt den Bauherren mehr Eigenverantwortung, enthält verständlichere Formulierungen und entlastet die Kommunen.Weitergehende Erleichterungen bei Baugenehmigungen, wie z. B. bei einer nachträglichen energetischen Sanierung, werden ermöglicht.Kleine Windkraftanlagen werden in bestimmten Gebieten verfahrensfrei gestellt.Traditionell ist auch dieser Textausgabe eine Kurzkommentierung beigefügt, die auf alle wesentlichen Aspekte des Bauordnungsrechts in Schleswig-Holstein eingeht.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TSTA4A4U8G5-9f17d924daed1b-570-420-1;9783555018546;0;42.00;1;pc;11;;;;0TTTDHM3N362;Sprachlernhabitus und Bedeutungskonstruktion beim Fremdsprachenlernen;56.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/TTTDHM3N362/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Pädagogik / Schulpädagogik, Didaktik & Methodik;Was beeinflusst den Fremdspracherwerb? Bisher wurde die Antwort auf diese Frage meist im Lernenden oder im jeweiligen Lernkontext gesucht. Die Trennung zwischen externen und internen Einflussfaktoren muss jedoch aufgegeben werden, wenn man davon ausgeht, dass erstere erst internalisiert werden müssen, bevor sie wirksam werden können. Als Brücke zwischen beiden entwickelt die Autorin das Konzept des Sprachlernhabitus und bettet es in ein systemdynamisch-konstruktivistisches Modell des visuell-stimulierten Wortschatzerwerbs ein, dessen Erklärungskraft sie in einer methodisch aufwendigen empirischen Studie überprüft. Die Arbeit gibt einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Kognition, Emotion, Motivation und sozialer Umwelt der Lernenden beim Fremdspracherwerb. Aus den Ergebnissen werden abschließend Empfehlungen für das institutionalisierte Fremdsprachenlehren abgeleitet.;Was beeinflusst den Fremdspracherwerb? Bisher wurde die Antwort auf diese Frage meist im Lernenden oder im jeweiligen Lernkontext gesucht. Die Trennung zwischen externen und internen Einflussfaktoren muss jedoch aufgegeben werden, wenn man davon ausgeht, dass erstere erst internalisiert werden müssen, bevor sie wirksam werden können. Als Brücke zwischen beiden entwickelt die Autorin das Konzept des Sprachlernhabitus und bettet es in ein systemdynamisch-konstruktivistisches Modell des visuell-stimulierten Wortschatzerwerbs ein, dessen Erklärungskraft sie in einer methodisch aufwendigen empirischen Studie überprüft. Die Arbeit gibt einen Einblick in das komplexe Zusammenspiel von Kognition, Emotion, Motivation und sozialer Umwelt der Lernenden beim Fremdspracherwerb. Aus den Ergebnissen werden abschließend Empfehlungen für das institutionalisierte Fremdsprachenlehren abgeleitet.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TTTDHM3N362-9f17d924daed1b-570-420-1;9783631618936;0;56.95;1;pc;11;;;;0TUB87RMKJA1;Aktiv verkaufen am Telefon;39.99;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUB87RMKJA1/;Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft / Management;Was macht Telefonverkäufer erfolgreich? Erstens die richtige Einstellung und zweitens die richtigen Techniken und Methoden - so die Vertriebs- und Kommunikationsexperten Ricarda Zartmann und Lothar Stempfle. "Aktiv verkaufen am Telefon" zeigt, wie es gelingt, sich optimal auf Gesprächspartner einzu stellen, und begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die Phasen eines telefonischen Verkaufsgesprächs. Telefonverkäufer und Call Center Agents erfahren, wie sie sich professionell auf das Telefonat vorbereiten, die Phasen des Gesprächs erfolgreich gestalten und den Kontakt gezielt nachbereiten. Mit Beispielskripten und konkreten Tipps für die wichtigsten Gesprächssituationen am Telefon: Neukundenakquisition, Terminvereinbarung, Nachfassen von Angeboten, Preisgespräche, Reklamationsgespräche, Kundenrückgewinnung und Mahngespräche.Ein wertvoller Praxisleitfaden für alle, die professionell telefonieren und ihre Verkaufsquote am Telefon dauerhaft verbessern wollen.Neu in der 2. Auflage: Kundengewinnung mit Provozierendem Problemlösungsverkauf;Was macht Telefonverkäufer erfolgreich? Erstens die richtige Einstellung und zweitens die richtigen Techniken und Methoden - so die Vertriebs- und Kommunikationsexperten Ricarda Zartmann und Lothar Stempfle. "Aktiv verkaufen am Telefon" zeigt, wie es gelingt, sich optimal auf Gesprächspartner einzu stellen, und begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die Phasen eines telefonischen Verkaufsgesprächs. Telefonverkäufer und Call Center Agents erfahren, wie sie sich professionell auf das Telefonat vorbereiten, die Phasen des Gesprächs erfolgreich gestalten und den Kontakt gezielt nachbereiten. Mit Beispielskripten und konkreten Tipps für die wichtigsten Gesprächssituationen am Telefon: Neukundenakquisition, Terminvereinbarung, Nachfassen von Angeboten, Preisgespräche, Reklamationsgespräche, Kundenrückgewinnung und Mahngespräche.Ein wertvoller Praxisleitfaden für alle, die professionell telefonieren und ihre Verkaufsquote am Telefon dauerhaft verbessern wollen.Neu in der 2. Auflage: Kundengewinnung mit Provozierendem Problemlösungsverkauf;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUB87RMKJA1-9f17d924daed1b-570-420-1;9783658029890;0;39.99;1;pc;11;;;;0TUC0U8R0V41;Die Mythologie in den nichtmythologischen Dichtungen Ovids;103.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUC0U8R0V41/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sprach- & Literaturwissenschaften / Klassische Sprach- & Literaturwissenschaft;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUC0U8R0V41-9f17d924daed1b-570-420-1;9783631441664;0;103.95;1;pc;11;;;;0TUGSF6S3KBI;Understanding Network Hacks;44.73;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUGSF6S3KBI/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Netzwerke;This book explains how to see one's own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.;This book explains how to see one's own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUGSF6S3KBI-9f17d924daed1b-570-420-1;9783662444368;0;44.73;1;pc;11;;;;0TUINTJRIPV9;Bilder der Mathematik;27.99;https://www.dodax.de/de-de/dp/TUINTJRIPV9/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Wie sieht eine Kurve aus, die die ganze Ebene oder den Raum vollständig ausfüllt? Kann man einen Polyeder flexibel bewegen, ja sogar umstülpen? Was ist die projektive Ebene oder der vierdimensionale Raum? Gibt es Seifenblasen, die keine runden Kugel sind? Wie kann man die komplizierte Struktur von Strömungen besser verstehen?In diesem Buch erleben Sie die Mathematik von ihrer anschaulichen Seite und finden faszinierende und bisher nie gesehene Bilder, die Ihnen illustrative Antworten zu all diesen Fragestellungen geben. Zu allen Bildern gibt es kurze Erklärungstexte, viele Literaturhinweise und jede Menge Web-Links.Das Buch ist für alle Freunde der Mathematik, die nicht nur trockenen Text und endlose Formeln sehen wollen. Vom Schüler zum Lehrer, vom Studenten zum Professor. Es soll sie alle inspirieren und anregen, sich mit diesem oder jenem vermeintlich nur Insidern vorbehaltenem Thema zu beschäftigen. Lernen Sie die Mathematik von einer ganz neuen und bunten Seite kennen.Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um acht Doppelseiten mit neuen und spektakulären Bildern ergänzt.Stimmen zur 1. Auflage:"Die durchweg exzellenten grafischen Veranschaulichungen geben gute Beispiele, wie man elegant und sauber argumentiert. Möge dieses Buch viele Leserinnen und Leser zur Mathematik verführen." c't 17/09"In den 'Bildern der Mathematik' kann man nach Herzenslust schmökern. Denn die einzelnen Mathematik-Häppchen und kleinen Geschichten sind zwar thematisch geordnet, bauen aber nicht aufeinander auf. So ist dieses Buch - für ein mathematisches Sachbuch sicher erstaunlich - sogar für den Nachttisch geeignet." Deutschlandradio Kultur;Wie sieht eine Kurve aus, die die ganze Ebene oder den Raum vollständig ausfüllt? Kann man einen Polyeder flexibel bewegen, ja sogar umstülpen? Was ist die projektive Ebene oder der vierdimensionale Raum? Gibt es Seifenblasen, die keine runden Kugel sind? Wie kann man die komplizierte Struktur von Strömungen besser verstehen?In diesem Buch erleben Sie die Mathematik von ihrer anschaulichen Seite und finden faszinierende und bisher nie gesehene Bilder, die Ihnen illustrative Antworten zu all diesen Fragestellungen geben. Zu allen Bildern gibt es kurze Erklärungstexte, viele Literaturhinweise und jede Menge Web-Links.Das Buch ist für alle Freunde der Mathematik, die nicht nur trockenen Text und endlose Formeln sehen wollen. Vom Schüler zum Lehrer, vom Studenten zum Professor. Es soll sie alle inspirieren und anregen, sich mit diesem oder jenem vermeintlich nur Insidern vorbehaltenem Thema zu beschäftigen. Lernen Sie die Mathematik von einer ganz neuen und bunten Seite kennen.Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um acht Doppelseiten mit neuen und spektakulären Bildern ergänzt.Stimmen zur 1. Auflage:"Die durchweg exzellenten grafischen Veranschaulichungen geben gute Beispiele, wie man elegant und sauber argumentiert. Möge dieses Buch viele Leserinnen und Leser zur Mathematik verführen." c't 17/09"In den 'Bildern der Mathematik' kann man nach Herzenslust schmökern. Denn die einzelnen Mathematik-Häppchen und kleinen Geschichten sind zwar thematisch geordnet, bauen aber nicht aufeinander auf. So ist dieses Buch - für ein mathematisches Sachbuch sicher erstaunlich - sogar für den Nachttisch geeignet." Deutschlandradio Kultur;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/TUINTJRIPV9-9f17d924daed1b-570-420-1;9783662434161;0;27.99;1;pc;11;;;;0TVDH8U7J41H;Zaubergarten Biologie;24.90;https://www.dodax.de/de-de/dp/TVDH8U7J41H/;Bücher / Sachbücher / Natur & Technik / Naturwissenschaft;Der weltbekannte Chemiker und Biologe Gottfried Schatz beschreibt in 19 Essays biologische Phänomene, die unser Menschenbild prägen. Er denkt über die Anfänge des Lebens nach, stellt Überlegungen zu Energieknappheit und Wissensspeicherung auf Datenträgern an und betrachtet chemische Körperprozesse durch die Lupe des allumfassend gebildeten Wissenschaftlers. Dabei sind You Could Look It Up - neues Buch ID: 735c2356ae050b94724f95ee73e79e63 Knowledge is of two kinds," said Samuel Johnson in 1775. "We know a subject ourselves, or we know where we can find information upon it." Today we think of Wikipedia as the source of all information, the ultimate reference. Yet it is just the latest in a long line of aggregated knowledge--reference works that have shaped the way we've seen the world for centuries.You Could Look It Up chronicles the captivating stories behind these great works and their contents, and the way they have influenced each other. From The Code of Hammurabi, the earliest known compendium of laws in ancient Babylon almost two millennia before Christ to Pliny's Natural History, from the 11th-century Domesday Book recording land holdings in England to Abraham Ortelius's first atlas of the world, from Samuel Johnson's A Dictionary of the English Language to The Whole Earth Catalog to Google, Jack Lynch illuminates the human stories and accomplishment behind each, as well as its enduring impact on civilization. In the process, he offers new insight into the value of knowledge.;"Knowledge is of two kinds," said Samuel Johnson in 1775. "We know a subject ourselves, or we know where we can find information upon it." Today we think of Wikipedia as the source of all information, the ultimate reference. Yet it is just the latest in a long line of aggregated knowledge--reference works that have shaped the way we've seen the world for centuries.You Could Look It Up chronicles the captivating stories behind these great works and their contents, and the way they have influenced each other. From The Code of Hammurabi, the earliest known compendium of laws in ancient Babylon almost two millennia before Christ to Pliny's Natural History, from the 11th-century Domesday Book recording land holdings in England to Abraham Ortelius's first atlas of the world, from Samuel Johnson's A Dictionary of the English Language to The Whole Earth Catalog to Google, Jack Lynch illuminates the human stories and accomplishment behind each, as well as its enduring impact on civilization. In the process, he offers new insight into the value of knowledge.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42ARJ3MQCS5-9f17d924daed1b-570-420-1;9780802777522;0;27.21;1;pc;11;;;;042EBOHJMJ5V;Pro Oracle Identity and Access Management Suite;43.47;https://www.dodax.de/de-de/dp/42EBOHJMJ5V/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Anwendungs-Software;This book presents a process-based approach to implementing Oracle's Identity and Access Management Suite. Learn everything from basic installation through to advanced topics such as leveraging Oracle Virtual Directory and Identity Federation. Also covered is integrating with applications such as Oracle E-Business Suite and WebCenter Content. Pro Oracle Identity and Access Management Suit e provides real world implementation examples that make up a valuable resource as you plan and implement the product stack in your own environment. The book and the examples are also useful post-installation as your enterprise begins to explore the capabilities that Identity Management Suite provides.Implementing an identity management system can be a daunting project. There are many aspects that must be considered to ensure the highest availability and high integration value to the enterprise business units. Pro Oracle Identity and Access Management Suite imparts the information needed to leverage Oracle's Identity and Access Management suite and provide the level of service your organization demands. Show results to leadership by learning from example how to integrate cross-domain authentication using identity federation, how to allow user self-service capabilities across multiple directories with Virtual Directory, and how to perform the many other functions provided by Oracle Identity and Access Management Suite.Presents an example-based installation and configuration of the entire Oracle Identity and Access Management Suite, including high-availability and performance-tuning concepts. Demonstrates Identity Federation, Virtual Directory, Fusion Middleware Integration, and Integration with Oracle Access Manager.Introduces concepts such as Split Profiles for Identity Manager, MultiFactor authentication with Oracle Adaptive Access Manager, and Self Service Portals.;This book presents a process-based approach to implementing Oracle's Identity and Access Management Suite. Learn everything from basic installation through to advanced topics such as leveraging Oracle Virtual Directory and Identity Federation. Also covered is integrating with applications such as Oracle E-Business Suite and WebCenter Content. Pro Oracle Identity and Access Management Suit e provides real world implementation examples that make up a valuable resource as you plan and implement the product stack in your own environment. The book and the examples are also useful post-installation as your enterprise begins to explore the capabilities that Identity Management Suite provides.Implementing an identity management system can be a daunting project. There are many aspects that must be considered to ensure the highest availability and high integration value to the enterprise business units. Pro Oracle Identity and Access Management Suite imparts the information needed to leverage Oracle's Identity and Access Management suite and provide the level of service your organization demands. Show results to leadership by learning from example how to integrate cross-domain authentication using identity federation, how to allow user self-service capabilities across multiple directories with Virtual Directory, and how to perform the many other functions provided by Oracle Identity and Access Management Suite.Presents an example-based installation and configuration of the entire Oracle Identity and Access Management Suite, including high-availability and performance-tuning concepts. Demonstrates Identity Federation, Virtual Directory, Fusion Middleware Integration, and Integration with Oracle Access Manager.Introduces concepts such as Split Profiles for Identity Manager, MultiFactor authentication with Oracle Adaptive Access Manager, and Self Service Portals.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42EBOHJMJ5V-9f17d924daed1b-570-420-1;9781484215227;0;43.47;1;pc;11;;;;042OG3SN2Q15;Church in an Age of Global Migration;76.30;https://www.dodax.de/de-de/dp/42OG3SN2Q15/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Religion & Theologie / Allgemeines & Lexika;Migration has become a defining feature of the contemporary age. It has brought about significant changes in political, economic, social, and religious landscapes. This volume explores a question that has been little considered to date: how are churches being transformed in the face of global migration? The book features contributors from diverse national, denominational, cultural, professional, and linguistic backgrounds. Their essays reveal the ways in which migrants and the phenomenon of migration expose longstanding gaps and failings within Christian communities. However, the prevalence of migration and migrants simultaneously opens up fresh possibilities for churches to grow, renew, becoming more authentic, dynamic, and diverse. Church in an Age of Global Migration presents a collage of embodied ecclesial practices, understandings, and realities that have emerged and are continuing to develop in the face of global migration. Committed to transnational and ecumenical dialogue, and to integrating practical and theoretical perspectives, this volume is the first to offer an in-depth analysis of the ways in which churches are being changed by migrants.;Migration has become a defining feature of the contemporary age. It has brought about significant changes in political, economic, social, and religious landscapes. This volume explores a question that has been little considered to date: how are churches being transformed in the face of global migration? The book features contributors from diverse national, denominational, cultural, professional, and linguistic backgrounds. Their essays reveal the ways in which migrants and the phenomenon of migration expose longstanding gaps and failings within Christian communities. However, the prevalence of migration and migrants simultaneously opens up fresh possibilities for churches to grow, renew, becoming more authentic, dynamic, and diverse. Church in an Age of Global Migration presents a collage of embodied ecclesial practices, understandings, and realities that have emerged and are continuing to develop in the face of global migration. Committed to transnational and ecumenical dialogue, and to integrating practical and theoretical perspectives, this volume is the first to offer an in-depth analysis of the ways in which churches are being changed by migrants.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/42OG3SN2Q15-9f17d924daed1b-570-420-1;9781349556168;0;76.30;1;pc;11;;;;0431P4P22EFP;Implementing DirectAccess with Windows Server 2016;43.56;https://www.dodax.de/de-de/dp/431P4P22EFP/;Bücher / Naturwissenschaften, Medizin, Informatik & Technik / Informatik & EDV / Informatik;Learn how to design, plan, implement, and support a secure remote access solution using DirectAccess in Windows Server 2016. Remote Access has been included in the Windows operating system for many years. With each new operating system release, new features and capabilities have been included to allow network engineers and security administrators to provide remote access in a secure and cost-effective manner.DirectAccess in Windows Server 2016 provides seamless and transparent, always on remote network connectivity for managed Windows devices. DirectAccess is built on commonly deployed Windows platform technologies and is designed to streamline and simplify the remote access experience for end users. In addition, DirectAccess connectivity is bidirectional, allowing administrators to more effectively manage and secure their field-based assets.Implementing DirectAccess with Windows Server 2016 provides a high-level overview of how DirectAccess works. The vision and evolution of DirectAccess are outlined and business cases and market drivers are explained. DirectAccess is evaluated against traditional VPN and this book describes the Windows platform technologies that underpin this solution. In addition, this book:Explains how the technology works and the specific IT pain points that it addressesIncludes detailed, prescriptive guidance for those tasked with implementing DirectAccess using Windows Server 2016Addresses real-world deployment scenarios for small and large organizationsContains valuable tips, tricks, and implementation best practices for security and performance What you'll learnA high-level understanding of the various remote access technologies included in Windows Server 2016.Common uses cases for remote access, and how best to deploy them in a secure, stable, reliable, and highly available manner.Valuable insight in to design best practices and learn how to implement DirectAccess and VPN with Windows Server 2016 according to deployment best practices.Who This Book Is ForIT administrators, network, and security administrators and engineers, systems management professionals, compliance auditors, and IT executive management (CIO, CISO) are the target audience for this title.;Learn how to design, plan, implement, and support a secure remote access solution using DirectAccess in Windows Server 2016. Remote Access has been included in the Windows operating system for many years. With each new operating system release, new features and capabilities have been included to allow network engineers and security administrators to provide remote access in a secure and cost-effective manner.DirectAccess in Windows Server 2016 provides seamless and transparent, always on remote network connectivity for managed Windows devices. DirectAccess is built on commonly deployed Windows platform technologies and is designed to streamline and simplify the remote access experience for end users. In addition, DirectAccess connectivity is bidirectional, allowing administrators to more effectively manage and secure their field-based assets.Implementing DirectAccess with Windows Server 2016 provides a high-level overview of how DirectAccess works. The vision and evolution of DirectAccess are outlined and business cases and market drivers are explained. DirectAccess is evaluated against traditional VPN and this book describes the Windows platform technologies that underpin this solution. In addition, this book:Explains how the technology works and the specific IT pain points that it addressesIncludes detailed, prescriptive guidance for those tasked with implementing DirectAccess using Windows Server 2016Addresses real-world deployment scenarios for small and large organizationsContains valuable tips, tricks, and implementation best practices for security and performance What you'll learnA high-level understanding of the various remote access technologies included in Windows Server 2016.Common uses cases for remote access, and how best to deploy them in a secure, stable, reliable, and highly available manner.Valuable insight in to design best practices and learn how to implement DirectAccess and VPN with Windows Server 2016 according to deployment best practices.Who This Book Is ForIT administrators, network, and security administrators and engineers, systems management professionals, compliance auditors, and IT executive management (CIO, CISO) are the target audience for this title.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/431P4P22EFP-9f17d924daed1b-570-420-1;9781484220580;0;43.56;1;pc;11;;;;03ADB8JSKR7I;Beethoven: The Complete Masterworks, Vol. 30;8.95;https://www.dodax.de/de-de/dp/3ADB8JSKR7I/;Musik / Klassik / Konzerte, Sinfonien & Orchestermusik;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8JSKR7I-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8JSKR7I-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/3ADB8J Investing the Templeton Way - neues Buch ID: 127141e0bc2ff103d201d8fbd54def61 To buy when others are despondently selling and to sell when others are avidly buying requires the greatest fortitude and pays the greatest ultimate rewards."-Sir John TempletonCalled the "greatest stock picker of the century" by Money magazine, legendary fund manager Sir John Templeton is revered as one of the world's premiere value investors, widely known for pioneering global investing and out-performing the stock market over a five-decade span. Investing the Templeton Way provides a never-before-seen glimpse into Sir John's timeless principles and methods.Beginning with a review of the methods behind Sir John's proven investment selection process, Investing the Templeton Way provides historical examples of his most successful trades and explains how today's investors can apply Sir John's winning approaches to their own portfolios. Detailing his most well-known principle investing at the point of maximum pessimism- this book outlines the techniques Sir John has used throughout his career to identify such points and capitalize on them.Among the lessons to be learned:Discover how to keep a cool head when other investors overreact to bad newsBecome a bargain stock hunter like Sir John-buy the stocks emotional sellers wish to unload and sell them what they are desperate to buySearch worldwide to expand your bargain inventoryProtect your portfolio from yourself through diversificationRely on quantitative versus qualitative reasoning when it comes to selecting stocksAdopt a virtuous investment strategy that will endure in all market conditions;"To buy when others are despondently selling and to sell when others are avidly buying requires the greatest fortitude and pays the greatest ultimate rewards."-Sir John TempletonCalled the "greatest stock picker of the century" by Money magazine, legendary fund manager Sir John Templeton is revered as one of the world's premiere value investors, widely known for pioneering global investing and out-performing the stock market over a five-decade span. Investing the Templeton Way provides a never-before-seen glimpse into Sir John's timeless principles and methods.Beginning with a review of the methods behind Sir John's proven investment selection process, Investing the Templeton Way provides historical examples of his most successful trades and explains how today's investors can apply Sir John's winning approaches to their own portfolios. Detailing his most well-known principle investing at the point of maximum pessimism- this book outlines the techniques Sir John has used throughout his career to identify such points and capitalize on them.Among the lessons to be learned:Discover how to keep a cool head when other investors overreact to bad newsBecome a bargain stock hunter like Sir John-buy the stocks emotional sellers wish to unload and sell them what they are desperate to buySearch worldwide to expand your bargain inventoryProtect your portfolio from yourself through diversificationRely on quantitative versus qualitative reasoning when it comes to selecting stocksAdopt a virtuous investment strategy that will endure in all market conditions;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8J79CK12PR3-9f17d924daed1b-570-420-1;9780071545631;0;50.54;1;pc;11;;;;08L0DVCQQAO8;Besame Mucho;11.12;https://www.dodax.de/de-de/dp/8L0DVCQQAO8/;Musik / New Age;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8L0DVCQQAO8-9f17d924daed1b-570-420-1;9007686000295;0;11.12;1;pc;11;;;;08LRLTOV3B9D;Babydecke "Wal/Streifen" filz 70/90cm;18.14;https://www.dodax.de/de-de/dp/8LRLTOV3B9D/;Büro & Schule / Sonstiges;;;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8LRLTOV3B9D-9f17d924daed1b-570-420-1;9007213168719;0;18.14;1;pc;11;;;;08MO83F1P928;A History of Europe in the Modern World;63.45;https://www.dodax.de/de-de/dp/8MO83F1P928/;Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte / Allgemeines & Lexika;As the new title reflects, Palmer's A History of Europe in the Modern World maintains its well-established historical authority, while focusing more specifically on Europe's prominent role in modern global exchanges, nation building, transnational commercial systems, colonial empires, and cultural transitions. Combining concise accounts of specific nations and national differences with a wide-ranging, comparative analysis of international events, this updated edition of a classic text carefully examines the whole modern history of Europeans and their perpetually changing societies.;As the new title reflects, Palmer's A History of Europe in the Modern World maintains its well-established historical authority, while focusing more specifically on Europe's prominent role in modern global exchanges, nation building, transnational commercial systems, colonial empires, and cultural transitions. Combining concise accounts of specific nations and national differences with a wide-ranging, comparative analysis of international events, this updated edition of a classic text carefully examines the whole modern history of Europeans and their perpetually changing societies.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MO83F1P928-9f17d924daed1b-570-420-1;9780071315562;0;63.45;1;pc;11;;;;08MV0LV3UGHP;Samsung SyncMaster LU28E85 28" UHD;437.97;https://www.dodax.de/de-de/dp/8MV0LV3UGHP/;Elektronik / Computer / Monitore ;Entdecken Sie die Details beeindruckender UHD-Bildqualität Der Samsung UE850 UHD-Monitor bietet eine beeindruckende Ultra HD-Bildqualität, die sich perfekt für verschiedenste professionelle Anwendungen eignet. Kreative wie analytische Aufgaben profitieren von den hervorragenden hochauflösenden Bildern, die durch verblüffende 8 Millionen Pixel noch verstärkt werden und so noch mehr Details preisgeben. Die Bilder werden in einer Auflösung geliefert, die vier Mal so hoch ist wie bei Full HD, und sorgen für eine zuvor unterreichte Bildschirmschärfe am Arbeitsplatz. Mit der Schärfe von Ultra High Definition am Arbeitsplatz erreichen Sie mehr Komfort und höhere Produktivität. Erleben Sie Milliarden von unglaublich leuchtenden Farben und die höchste Helligkeitsstufe - 1 Milliarde Farben: Mit 64 Mal mehr Farben wie bei herkömmlichen Monitoren werden die Bilder derart detailgetreu, exakt und natürlich, dass es Ihnen den Atem verschlagen wird. - Höchste Helligkeitsstufe: Die höchste Helligkeit von 370 cd/m² macht die Bilder plastischer und gestochen scharf. Leistungsstarke Multitasking-Funktionen für maximale Produktivität - PBP: Mithilfe von Picture-by-Picture können Sie zwei verschiedene Eingangsquellen auf einem Bildschirm darstellen und dabei die Bildqualität des Originals beibehalten. - PIP 2.0: Führen Sie Multitasking durch, während Sie sich verschiedenste Inhalte ansehen. Dank Unterstützung von noch mehr Eingängen für Picture-in-Picture 2.0 ist das jetzt möglich. Ändern Sie die Größe des zweiten Bildes auf bis zu 25% des Bildschirms und positionieren Sie es dort, wo Sie möchten. Selbst die Soundeinstellungen können mit Leichtigkeit kontrolliert werden. Ein professioneller ergonomischer Monitor für wirklich professionelle Anforderungen - HAS-Fuß: Ein ergonomisch konstruierter HAS-Fuß (Height Adjustable Stand, höhenverstellbarer Fuß) ermöglicht eine flexible Einstellung der Höhe bis zu 130 mm. - 90° Pivot-Funktion und Automatische OSD-Drehung: Ändern Sie die Ausrichtung des Monitors mithilfe der 90°-Pivot-Funktion von Querformat auf Hochformat. Wenn der Bildschirm gedreht wird passt die automatische OSD-Drehung den Bildschirmtext (OSD) an den Bildschirm an. - Tilt-Funktion: Neigen Sie den Bildschirm sanft und problemlos um 20° nach vorn oder 5° nach hinten und genießen Sie den vollen Bildkomfort. - Premium-Design: Mit Premium-Titangehäuse in Silber/Schwarz Metallic in raffinierter matter Ausführung. Angenehm für die Augen und das komfortabelste Seherlebnis aller Zeiten - Eye Saver-Modus: Im Gegensatz zu anderen Farben, die von Bildschirmen ausgestrahlt werden, wirken blaue Lichtwellenlängen stimulierend auf die Netzhaut, wodurch die Augen ermüden. Der Eye Saver-Modus optimiert den Bildkomfort, indem die Ausgabe von blauem Licht durch Tastendruck auf intelligente Weise verringert wird. - Flicker Free: Die Flicker Free-Technologie verringert das Flimmern von Bildschirmen und sorgt für ein angenehmeres Seherlebnis. Tauchen Sie in eine neue Unterhaltungsdimension ein und erleben Sie ungeahnten Komfort - AMD FreeSync: Das Bildschirmaktualisierungsverhältnis wird dynamisch mit der Frame-Rate Ihrer Inhalte synchronisiert und verringert somit die Eingangslatenz auf ein Minimum. Weiters wird die Bildverzerrung und das Ruckeln bei Spielen dramatisch reduziert. - Verbesserte HDMI-Unterstützung: Dank verbessertem HDMI, das UHD-Auflösungen mit einem Aktualisierungsverhältnis von 60 Hz unterstützt, werden 4K-Inhalte problemlos ohne Verzögerung wiedergegeben, selbst wenn AV-Geräte angeschlossen sind. - Spielmodus: Passen Sie die Einstellungen Ihres Monitors mithilfe des On-Screen-Displays im Nu an und erleben Sie eine optimierte Spielerfahrung. Im Spielmodus wird die Helligkeit des Bildes verringert, damit Sie die gesamte Action plastisch mitbekommen. - Schnelle Reaktionszeit von 1 ms: Sehen Sie selbst die schnellsten Bewegungen auf dem Bildschirm scharf und ohne Bewegungsunschärfe, Flackern oder Schatten.;Entdecken Sie die Details beeindruckender UHD-Bildqualität Der Samsung UE850 UHD-Monitor bietet eine beeindruckende Ultra HD-Bildqualität, die sich perfekt für verschiedenste professionelle Anwendungen eignet. Kreative wie analytische Aufgaben profitieren von den hervorragenden hochauflösenden Bildern, die durch verblüffende 8 Millionen Pixel noch verstärkt werden und so noch mehr Details preisgeben. Die Bilder werden in einer Auflösung geliefert, die vier Mal so hoch ist wie bei Full HD, und sorgen für eine zuvor unterreichte Bildschirmschärfe am Arbeitsplatz. Mit der Schärfe von Ultra High Definition am Arbeitsplatz erreichen Sie mehr Komfort und höhere Produktivität. Erleben Sie Milliarden von unglaublich leuchtenden Farben und die höchste Helligkeitsstufe - 1 Milliarde Farben: Mit 64 Mal mehr Farben wie bei herkömmlichen Monitoren werden die Bilder derart detailgetreu, exakt und natürlich, dass es Ihnen den Atem verschlagen wird. - Höchste Helligkeitsstufe: Die höchste Helligkeit von 370 cd/m² macht die Bilder plastischer und gestochen scharf. Leistungsstarke Multitasking-Funktionen für maximale Produktivität - PBP: Mithilfe von Picture-by-Picture können Sie zwei verschiedene Eingangsquellen auf einem Bildschirm darstellen und dabei die Bildqualität des Originals beibehalten. - PIP 2.0: Führen Sie Multitasking durch, während Sie sich verschiedenste Inhalte ansehen. Dank Unterstützung von noch mehr Eingängen für Picture-in-Picture 2.0 ist das jetzt möglich. Ändern Sie die Größe des zweiten Bildes auf bis zu 25% des Bildschirms und positionieren Sie es dort, wo Sie möchten. Selbst die Soundeinstellungen können mit Leichtigkeit kontrolliert werden. Ein professioneller ergonomischer Monitor für wirklich professionelle Anforderungen - HAS-Fuß: Ein ergonomisch konstruierter HAS-Fuß (Height Adjustable Stand, höhenverstellbarer Fuß) ermöglicht eine flexible Einstellung der Höhe bis zu 130 mm. - 90° Pivot-Funktion und Automatische OSD-Drehung: Ändern Sie die Ausrichtung des Monitors mithilfe der 90°-Pivot-Funktion von Querformat auf Hochformat. Wenn der Bildschirm gedreht wird passt die automatische OSD-Drehung den Bildschirmtext (OSD) an den Bildschirm an. - Tilt-Funktion: Neigen Sie den Bildschirm sanft und problemlos um 20° nach vorn oder 5° nach hinten und genießen Sie den vollen Bildkomfort. - Premium-Design: Mit Premium-Titangehäuse in Silber/Schwarz Metallic in raffinierter matter Ausführung. Angenehm für die Augen und das komfortabelste Seherlebnis aller Zeiten - Eye Saver-Modus: Im Gegensatz zu anderen Farben, die von Bildschirmen ausgestrahlt werden, wirken blaue Lichtwellenlängen stimulierend auf die Netzhaut, wodurch die Augen ermüden. Der Eye Saver-Modus optimiert den Bildkomfort, indem die Ausgabe von blauem Licht durch Tastendruck auf intelligente Weise verringert wird. - Flicker Free: Die Flicker Free-Technologie verringert das Flimmern von Bildschirmen und sorgt für ein angenehmeres Seherlebnis. Tauchen Sie in eine neue Unterhaltungsdimension ein und erleben Sie ungeahnten Komfort - AMD FreeSync: Das Bildschirmaktualisierungsverhältnis wird dynamisch mit der Frame-Rate Ihrer Inhalte synchronisiert und verringert somit die Eingangslatenz auf ein Minimum. Weiters wird die Bildverzerrung und das Ruckeln bei Spielen dramatisch reduziert. - Verbesserte HDMI-Unterstützung: Dank verbessertem HDMI, das UHD-Auflösungen mit einem Aktualisierungsverhältnis von 60 Hz unterstützt, werden 4K-Inhalte problemlos ohne Verzögerung wiedergegeben, selbst wenn AV-Geräte angeschlossen sind. - Spielmodus: Passen Sie die Einstellungen Ihres Monitors mithilfe des On-Screen-Displays im Nu an und erleben Sie eine optimierte Spielerfahrung. Im Spielmodus wird die Helligkeit des Bildes verringert, damit Sie die gesamte Action plastisch mitbekommen. - Schnelle Reaktionszeit von 1 ms: Sehen Sie selbst die schnellsten Bewegungen auf dem Bildschirm scharf und ohne Bewegungsunschärfe, Flackern oder Schatten.;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-9914c068db-64-64-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-cc42c03d8d-175-175-1;https://c5-static.dodax.com/de-de/dp/8MV0LV3UGHP-9f17d924daed1b-570-420-1;8806086934381;0;437.97;1;pc;11;;;;08OU2HA02NVO;Star Wars Stormtroopers;33.66;https://www.dodax.de/de-de/dp/8OU2HA02NVO/;Bücher / Schule & Lernen / Sonstiges;Introduced in Star Wars (1977), the Imperial Stormtroopers serve as the army of the Galactic Empire, establishing Imperial authority and putting down any revolts. These instantly recognizable, white-clad troopers have become a universal symbol of Star Wars. Underscoring the popularity of the Stormtrooper, an Imperial Stormtrooper helmet from The Empire Strikes Back recently sold at auction for $120,00.00. Just in time for the release of the new film, Star Wars: The Last Jedi, Star ID: 12363479 Design Thinking ab 22.49 € als Taschenbuch: Understanding How Designers Think and Work. Aus dem Bereich: Bücher, Kunst & Musik, Medien > Bücher, Bloomsbury Academic EAN (ISBN-13): 9781847886361 ISBN (ISBN-10): 1847886361 Buch in der Datenbank seit 22.08.2007 19:43:30 Buch zuletzt gefunden am 16.07.2018 09:31:35 ISBN/EAN: 9781847886361 1-84788-636-1, 978-1-84788-636-1 "The Textile Reader", von "Jessica Hemmings (Editor)" (9781847886354) "Design Thinking", von "Nigel Cross" (9781847886378) "The Textile Reader", von "Jessica Hemmings, Jessica Hemmings" (9781847886347) "Hollywood Blockbusters", von "David Sutton" (9781847886392) "Global Denim", von "Daniel Miller" (9781847886323) "Mobile Communications", von "Nicola Green; Leslie Haddon" (9781847886408)
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Registriert seit Oct 2013 Ort Gensokyo Beiträge 474 Punkte 10.083 Errungenschaften: AW: Anime, Manga Vor und nachteile Schwer zu sagen.
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Region Nord Kompetenzzentrum Usability Verbreitung von User Research und UUX Management-Know-How Je besser Mittelständler im Allgemeinen und Softwareunternehmen im Spezifi­schen ihre Kunden verstehen, desto besser können sie ihre Lösungen an deren Bedürf­nisse anpassen. Das Verständnis von Nutzern mit ihren speziellen Eigen­schaften, ihren Aufgaben, Bedürf­nissen und Anforderungen sowie den jeweiligen Nutzungsumgebungen ist der zentrale Ausgangspunkt, um für optimale Usability und positive User Experience zu gestalten. User Research Maßnahmen sind notwendig, um dieses grundlegende Verständnis der Nutzungskontexte zu erarbeiten. Mit der Digitalisierung haben sich ganz neue Möglichkeiten für User Research ergeben, die gerade kleinen und mittleren Unternehmen große Vorteile und Nutzen bieten und in das UUX-Management eingebunden werden müssen. Allerdings fehlt bisher vielen mittelständischen Unternehmen ein Ansatzpunkt, wie sie mit User Research starten können. Hier wird das Kompetenzzentrum Usability entsprechende Umsetzungsbeispiele erarbeiten und bekannt machen. Nachrichten aus der Region Nord Von Usability zu Humability - UUX-Tagung des Fraunhofer FIT am 12. April in Sankt Augustin/Bonn Am 12. April 2018 veranstaltet das Fraunhofer FIT eine eintägige Usability/UX-Tagung zur Mensch-Technik-Interaktion der Zukunft. Veranstaltungen in der Region Nord Mittwoch26.08.2009:00-15:00 In diesem Kurs wenden wir die Methodik des Design Thinking an, um Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten zu E-Learning-Fragestellung zu identifizieren. Als Teilnehmer dieses Kurses, treffen Sie sich mit dem Moderator und bis zu neun weiteren Kursteilnehmern zu einem Webinar in denen Sie die Phasen des Design-Thinking Prozesses durchlaufen– von der Einordnung der Problemstellung zur Vorstellung eines Prototyps. Im Kurs erarbeiten wir einen Lösungsansatz, wie ein unternemensweites Weiterbildungsangebot implementiert werden kann. Vorstellung eines virtuell durchgeführten Design Thinking Workshops Ideenfindung zur Implementierung eines unternehmensweiten Weiterbildungsangebots Kenntnisse in der Arbeit mit E-Learning-Produkten (Nutzer oder Entwicklersicht) Kostenloste Anmeldung Donnerstag03.09.2011:00-12:00 Vortrag: Hallo KI - Muss ich mir Sorgen machen? Im Rahmen unseres dritten KI Info-Slams hält Dr. Daryoush Vaziri am 3. September den halbstündigen Vortrag „Hallo KI – Muss ich mir Sorgen machen? Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändert”. Der KI Info Slam ist ein virtuelles Treffen für alle, die sich für Künstliche Intelligenz (KI) interessieren und KI im Unternehmen einsetzen wollen. Zusätzlich bieten wir Ihnen im Anschluss an den Vortrag Informationen zu unseren KI-Weiterbildungsangeboten sowie die Gelegenheit, Fragen an die Experten zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. 11:30 – 11:45 Uhr: Zehn Elevator-Pitches zu kostenlosen KI-Weiterbildungsmöglichkeiten am Kompetenzzentrum Usability 11:45 – 12:00 Uhr: Offene Diskussion, Fragen und Erfahrungsaustausch Chatbots sind als Dienstleistung mittlerweile weit verbreitet und in digitale Angebote integriert. Sie automatisieren beispielsweise Bestellvorgänge in Unternehmen oder beantworten FAQ's von Kunden. Die Herausforderungen bei der Erstellung eines Chatbots liegen insbesondere bei einer kundengerechten Gestaltung von Sprachinhalten und der Entlastung von Mitarbeitern in Unternehmen. Bisher werden Chatbots vor allem von großen Unternehmen eingesetzt. Um auch mittelständigen Unternehmen den Einsatz von Chatbots näher zu bringen, soll unser E-Learning am 06.11.2020 (10:00-16:00 Uhr) im Rahmen der UUX-Week 2020 den Teilnehmern die Konzeption und Umsetzung eines Chatbots vermitteln. Hierfür werden als erstes das benötigte Wissen und Aufgaben in einem einfachen Rollenspiel exploriert und ein erster Interaktionsentwurf festgehalten. Im nächsten Schritt wird dieser in einem Experiment mit den Teilnehmern getestet und iterativ verbessert, bis das Konzept und Interaktionsmodell eine gewünschte Qualität erreicht. Danach kann der Chatbot implementiert und getestet werden. Dafür wird das Programm Google Dialogflow verwendet. Dieses ermöglicht den Nutzern ohne großes IT-Wissen die erfolgreiche Erstellung eines Chatbots. Was sind Chatbots? Was für Anwendungsgebiete gibt es? Einführung in die Technologie von Chatbots Themenvorstellung für den Chatbot Rollenspiel zum Themengebiet Modellieren möglicher Gesprächsprozesse Einführung in das Programm Google Dialogflow Implementation der erstellten Gesprächsprozesse Ein Link zur Anmeldung finden Sie hier KI-Trainer Schwerpunkt 5: Spracheingabe, Remote UUX-Methoden Abschluss Workshop der Digital Scouts Reihe Am 02.07 haben wir mit unseren Teilnehmern die Digital Scouts Reihe in einem Abschluss Workshop erfolgreich beendet. Am 17. Juni fand unser Virtueller Stammtisch "Technologie Sprachassistenz - Anwendungsgebiete und Möglichkeiten" statt Besitzen Sie in Ihrem Haushalt einen virtuellen Assistenten, wie beispielsweise Alexa, Google Home oder Cortana? Immer mehr Menschen würden diese Frage bejahen. Die Potentiale von Stimm- und Sprechtraining im digitalen Format Bei Vorträgen, Verhandlungen und Meetings ist die Stimme das relevante Vehicel, um die Bedeutung von Worten hervorzuheben. Pointierte Worte, Betonung von Silben oder die begleitende Gestik verdeutlichen was wirklich hinter einer Aussage steckt. Bei Webinaren, Podcasts und weiteren Onlineformaten ist die Stimme noch wichtiger. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability begleitet intonare bei der Entwicklung eines Geschäftsmodells. Vortrag: Hallo KI - Muss ich mir Sorgen machen?, 2. KI Info-Slam, KI Info-Slam KI Info-Slam am 3. September Unser Virtueller Stammtisch "Der neue alte Konflikt – CLOUD Act vs. DSGVO" fand am 30. April statt Sind Ihnen Datenschutz und Datensicherheit in Ihrem Unternehmen wichtig? Ganz egal, wie Sie jetzt antworten: Wenn Sie ein europäisches Unternehmen sind, müssen Sie sich spätestens seit dem 25. Mai 2018, ernsthafte Gedanken zu Datenschutz und Datensicherheit machen. Erste Testversion zum Corona Chatbot des Kompetenzzentrums Usability KI-Trainer Angebote im Profil: Spracheingabe - Erstellung von Sprachassistenzsystemen Technologien der automatisierten Sprachverarbeitung haben sich im letzten Jahrzehnt enorm verbessert. Entsprechend nutzerfreundlich ist auch die Erstellung von Sprachassistenzsystemen und Chatbots geworden. In unseren Schulungen zum Themengebiet Natural Language Processing wollen wir Unternehmen die Kompetenz vermitteln, Kommunikationsinhalte im eigenen Unternehmen zu automatisieren. Online-Seminar - Digitalisierung von Präsenzveranstaltungen Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability bietet seit Januar 2019 digitale Workshops an. Auslöser für die Erstellung des Angebots war die Nachfrage, resultierend aus einer bundesweiten Bedarfserhebung. Am 30.03.2020 präsentierte Simon Hachenberg das Konzept vor den weiteren Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren in einem Online-Seminar. Mit insgesamt 60 Teilnehmern war das Interesse sehr groß. Die KI-Trainer sind auch im Home-Office für Sie da! Alle Veranstaltungen des KI-Trainer Programms werden nun als Online-Seminare und digitale Workshops angeboten. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über die Angebote im April. Schulungsunterlagen zur praktischen Umsetzung von Nutzerstudien Wie kann ich Nutzerstudien effizient umsetzen? In diesem Beitrag erhalten Sie ein Ideen und bewährte Ansätze als Download! Umsetzungsprojekt Einsatz unseres Serviceroboters in der Apotheke Informationsbroschüre - Charly zieht Bilanz nach einem Jahr Seit 2019 finden mit unserem Roboter einige spannende Projekte statt. So hat er einen regelmäßigen Einsatz in der Rathaus Apotheke im Huma Shopping Center, zeigt Kunden im HUMA den Weg und testet erste Einsätze in der Pflege. In unserer digitalen Informationsbroschüre können Sie sich über Charly und seine spannenden Projekte informieren. Charly macht eine Pause Unser Roboter Charly wird in nächster Zeit nicht in Rathaus Apotheke und Huma arbeiten, sondern bleibt im Home Office! Informationsblatt: Prototyping Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability bietet für kleine und mittlere Unternehmen Workshops zum Thema Rapid Prototyping an, um für das Thema Produktentwicklung zu sensibilisieren und zu qualifizieren. Themenbroschüre: Schlanke Living Labs In der Themenbroschüre der Region Nord zum Thema "Lean Living Labs" erlangen Sie ein tiefer gehendes Verständnis über spezifische Einsatzmöglichkeiten von Living Labs und praxisorientierte Einblicke. Die Broschüre kann am Ende dieser Seite heruntergeladen werden. Informationsblatt: Living Labs Das Kompetenzzentrum Usability zeigt wie der Mittelstand durch den Einsatz schlanker Living Labs gezielt Produkte erproben kann. Praktiken und Einstellungen der Kunden im Umgang mit modernen Technologien werden so aufgedeckt Informationsblatt: User Research - einfach erklärt Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability bietet für kleine und mittlere Unternehmen Einführungsworkshops zum Thema User Research an. Doch was ist User Research eigentlich und welche Inhalte werden in den Workshops erklärt? KI Trainer Workshop - Mensch Roboter Zusammenarbeit Die Region Nord führt am 12.02 den ersten KI Workshop im Rahmen des BMWI Programms "KI-Trainer" durch. Charly bekommt Besuch aus dem deutschen Bundestag Das Jahr fängt für unseren Charly erfreulich an. Am 09.01.2020 hatte er Besuch aus dem deutschen Bundestag. Informationsblatt: Digitalisierung von Präsenzveranstaltungen Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in der Digitalisierung von bestehenden Präsenzveranstaltungen. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability wünscht Ihnen frohe Weihnachten! Das gesamte Team vom Kompetenzzentrum Usability wünscht Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2020! Workshopreihe zu Rapid Prototyping mit Elbblick in Hamburg Anfang Dezember fand in Hamburg ein zweitägiger Workshop zu Rapid Prototyping statt. 13 Teilnehmer folgten der Einladung ins Hamburger Dockland zur NORDAKADEMIE. Informationsblatt: Sprachassistenten zu Hause Das Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrum Usability entwickelt gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen Anwendungsfelder für Sprachassistenten und optimiert deren nutzerzentrierte Gestaltung und Entwicklung. Informationsblatt: Robotik in der Dienstleistungsbranche Das Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Usability unterstützt im Rahmen der KI-Trainer Initiative des Bundes Mittelständer im Dienstleistungssektor durch Digitalisierung und KI-basierte Robotik die Arbeit der Zukunft zu gestalten. Vorstellung Pilotprojekt mit Snabble Mit der Snabble App können Kunden ihren Warenkorb bereits während des Einkaufs einscannen und diesen direkt online bezahlen. Um die Usability der Snabble App „in the wild“ zu evaluieren, wurden Kunden eines teilnehmenden Freizeit- und Baumarkt, sowie eines Lebensmitteleinzelhändlers rekrutiert. Ausgestattet mit einer Eye-Tracking Brille sollten diese Kunden ihren ersten Einkauf mit der Snabble App durchführen. Rapid Prototyping als Prozess: Workshop für Fortgeschrittene, Rapid Prototyping als Prozess: Workshop für Beginner Einladung zur kostenfreien Workshopreihe Rapid Prototyping in Hamburg Am 05. und 06. Dezember findet unsere Workshopreihe zum Thema Rapid Prototyping erstmalig an der NORDAKADEMIE in Hamburg statt. Am ersten Tag werden Grundlagen vermittelt, während am zweiten Tag der Umgang mit Axure vertieft und damit die Fähigkeit, eigene Prototypen zu erstellen, weiter ausgebaut wird. Digitalisierte Präsenzveranstaltungen als Bestandteil des digitalen Arbeitsplatzes In Zeiten zunehmend flexibler Arbeitszeitmodelle (Home-Office, Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit) gilt es ebenso flexible Workshopmodelle zu gestalten. Digitale Werkzeuge bieten Möglichkeiten, eben diese flexiblen Workshopmodelle zu erstellen. Bei der Werkzeugwahl ist die einfache Handhabung (Zugriff, Nutzung) zu berücksichtigen. Die Usability muss stimmen. Am 22.10.2019 stellte Simon Hachenberg das Workshopmodell des digitalen Design Thinkings in einem Impulsvortrag vor. Workshopreihe - Digital Scouts - Auftakt "Digital Scouts" - eine gemeinsame Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg Die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren Siegen, eStandards und Usability organisieren gemeinsam mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg und dem Digital Hub sowie der Arbeitgebervereinigung für EDV und Kommunikationstechnologie e. V. AGEV eine Workshopreihe zum Thema Digitalisierung. Die Workshopreihe ist kostenfrei und beginnt mit der Auftaktveranstaltung am 22.10.2019. Neue Produktkonzepte für den Gesundheitstourismus mit VR und 360° Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Rostock und das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Usability unterstützen sich in der Durchführung eines Design Thinking Workshops am 12.11.2019 in Neubrandenburg. Themenbroschüre: UUX in der Praxis - Methoden im Agentur-Einsatz In der Themenbroschüre der Region Nord zum Thema UUX Methoden in der Praxis erlangen Sie ein tiefer gehendes Verständnis über UUX Agenturen in Deutschland, deren am häufigsten eingesetzten Methoden und ihren spezifischen Zweck. Die Broschüre kann am Ende dieser Seite heruntergeladen werden. Informationsveranstaltung der Workshopreihe "Digital Scouts Bonn/Rhein-Sieg" Am 08.10.2019, um 17 Uhr findet die Informationsveranstaltung der Workshopreihe "Digital Scouts Bonn/Rhein-Sieg" statt. Bei dieser Informationsveranstaltung werden die verschiedenen Organisationen vorgestellt, sowie eine Einführung in das Veranstaltungsformat gegeben. Workshop: Apothekenmitarbeiter testen erstmalig das Servicecockpit von Charly! Am 26.08.2019 fand an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ein gemeinsamer Workshop mit dem Kompetenzzentrum Usability, den Mitarbeitern der Rathausapotheke und ergosign statt. Im Rahmen des Workshops hatten die Mitarbeiter die Möglichkeit das Servicecockpit von Charly kennenzulernen und den Roboter selbständig zu steuern und neue Fähigkeiten beizubringen. Kick-Off des digitalen Design Thinking Workshops Am 21.08.2019 fand der Kick-Off des zweiten digitalen Design-Thinking-Kurses statt. Insgesamt 6 Teilnehmer aus fünf Unternehmen durchlaufen in den nächsten zwei Wochen die Phasen des Design Thinking in 4 weiteren Online-Seminaren. UUX Bedarfe von kleinen und mittleren Unternehmen: Anwendung von User Research Die Ergebnisse der Online-Umfrage zum Bedarf von kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Usability und User Experience (UUX) liegen vor: User Research Methoden werden von mehr als der Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland eingesetzt, jedoch besteht noch Potential in der Digitalisierung von User Research. Themenbroschüre: Lean UX - Nutzerzentriertheit in iterativen und schlanken Entwicklungsprozessen In der Themenbroschüre der Region Nord zum Thema Lean UX erlangen Sie ein tiefer gehendes Verständnis der drei Grundpfeiler und Prinzipien des Ansatzes, sowie erhalten Handlungsempfehlungen für den erfolgreichen Einsatz der Lean UX - Methodik. Die Broschüre kann am Ende dieser Seite heruntergeladen werden. Usable Blockchain – Welche Rolle spielen Usability und User Experience? Paul Bossauer hielt am 18.06.2019 auf der Fachtagung Usability des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Usability bei der NORDAKADEMIE in Elmshorn einen Vortrag über die Rolle von Usability und User Experience für die Adoption der Blockchain-Technologie. Themeninsel „Robotik“ @Mission UUX Im Rahmen der Mission UUX wird auf der Fachtagung in Elmshorn auch der Themenschwerpunkt „Robotik“ vorgestellt. An einer Themeninsel können Sie sich informieren, welche Fortschritte unser Serviceroboter Charly in den letzten Monaten gemacht hat und etwas über seinen Einsatz in der Apotheke erfahren. CollaborationKIT.org, Social Distancing + Social Awareness Unser Roboter hat nun einen Namen! Lange war unser Roboter auf der Suche nach einem Namen. Nun hat er ihn endlich gefunden! Pünktlich zum Digitalpakt - Unser Roboter Charly hat seinen ersten Auftritt in der Schule Der Digitalpakt ist nun in Kraft getreten und die Schulen sollen künftig digitaler werden. Wir sind mit unserem Roboter Charly mit dabei Besuch im Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Usability in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Am 29. April 2019 trafen sich rund ein Dutzend Clubmitglieder und Wirtschaftsjunioren im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg um einen Vortrag des Promotionspreisträgers Dr. Daryoush Vaziri zur Digitalisierung im Dienstleistungssektor zu hören. Start des digitalen Design Thinking Kurses Erfolgreicher Start des digitalen Design Thinking Kurses - Gestaltungskriterien für ein Onlineangebot! Am 02.05.2019 startete der 3-wöchige Online-Kurs mit 9 Teilnehmer*innen. In insgesamt 4 Webinaren durchlaufen die Teilnehmer*innen die Phasen des Design Thinking-Prozesses. Die Gestaltung des ursprünglich Präsenz-Kurses als Online-Modul resultiert aus dem Feedback unserer Präsenzveranstaltungen und dem Ergebnis der durchgeführten Bedarfserhebung. Am 18.06.2019 stellt Simon Hachenberg die digitale Transformation des Kurses auf der Fachtagung des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Usability vor. Digitales Weiterbildungsangebot Neues von unserem Roboter: Pepper auf der Klausurtagung des diakonischen Werkes Am 28.02.2019 fand die Klausurtagung des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Recklinghausen statt. Unser Serviceroboter hat an diesem Tag die Andacht unterstützt und den Besuchern gezeigt, welche Fortschritte er schon gemacht hat. Neues von unserem Roboter: Wir suchen einen Namen! Unser neustes Teammitglied sucht einen neuen Namen. Helfen Sie uns dabei und senden Sie uns Ihre Namensvorschläge! Neues von unserem Serviceroboter: Einsatz in der Apotheke geplant Zurzeit laufen die Vorbereitung für den ersten Einsatz von unserem Serviceroboter im Handel. Dabei soll der Roboter Kunden individuell beraten und Sie beim Einkauf unterstützen. Erfolgreicher Workshop zum Thema: "Rapid Prototyping" Am 31.01.2019 fand im Digital Hub in Bonn - trotz eines Schneechaos – der zweite Teil der Workshop Reihe Rapid Prototyping statt. Aufbauend auf dem Workshop im Dezember wurde in diesem Workshop der Umgang mit Axure vertieft und damit die die Fähigkeit, eigene Prototypen zu erstellen, weiter ausgebaut. Virtueller Stammtisch zum Thema "Usability in der Medizintechnik: Wie vorgehen?" Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability wünscht ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2019 Um das Jahr 2018 gebührend digital ausklingen zu lassen, sendet unser neustes Teammitglied Pepper Ihnen weihnachtliche „Roboter“ Grüße Projektbericht: Erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Smart-Car-Mehrwertdienstleister PAJ Gemeinsam mit PAJ hat das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability eine erste Phase zur Erhebung von Mobilitätsdaten abgeschlossen und interessante Aspekte für weitere Geschäftsmodelle gesammelt und analysiert. Erinnerung: Workshop zum Thema "Gesund Teilen - Effektiv und zielgerichtet Gesundheitsdaten kommunizieren" Melden Sie sich noch heute für unseren kostenlosen Workshop am 18.12.2018 von 17:00-19:00 Uhr in Sankt Augustin an und diskutieren Sie über den Einsatz einer digitalen Plattform zum sicheren Austausch von Gesundheitsdaten. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability und die Universität Siegen freuen sich auf Sie! Erinnerung: Virtueller Stammtisch zum Thema Usable Blockchain Am 17.12. findet der 7. Virtuelle Stammtisch zum Thema Usable Blockchain statt. Wie hat sich die Blockchain Szene in den letzten Jahren entwickelt? Was sind kritische Erfolgsfaktoren in dem Bereich? Wo geht die Reise hin und wie wichtig ist eine gute Usability und User Experience? Sie sind herzlich eingeladen rein zu schauen und mit zu diskutieren. Erfolgreicher Workshop zum Thema: "UX im agilen Alltag" Am 22.11. hat der Workshop zum Thema: "UX im agilen Alltag" durchweg auf positive Resonanz bei den Teilnehmern gestoßen. Aufbauend auf den virtuellen Stammtisch vom 27.09. hat Senior User Experience Consultant Indra Burkart von eresult GmbH über UX-Themen referiert und mit den Teilnehmern anhand von praktischen Beispielen die Vorteile von UX im agilen Alltag aufgezeigt. Endnutzer Workshop zum Thema „Meine Daten im Griff“ – Datenschutz und Datenkontrolle über digitale Medien Am 27.11. führte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability gemeinsam mit der Universität Siegen einen Workshop mit älteren Endnutzern zum Thema Datenschutz und Datenkontrolle durch. Wie wichtig ist UUX für den Erfolg der Blockchain Revolution? Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability lädt zum 7. Virtuellen Stammtisch ein. Am 17.12. möchten wir über die Entwicklungen in der Blockchain Szene in den letzten Jahren, kritische Erfolgsfaktoren in Blockchain Projekten und insbesondere über die Bedeutung von Usability und User Experience in solchen Projekten sprechen. Wo geht die Reise hin und wie wichtig ist eine gute Usability und positive User Experience? Schauen Sie rein und diskutieren Sie mit. Vorstellung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usabilitys bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg Am vergangenen Mittwoch hat Dr. Daryoush Daniel Vaziri das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability vor dem IT-Ausschuss der IHK Bonn/Rhein-Sieg vorgestellt. Einladung Workshop zum Thema "Gesund Teilen - Effektiv und zielgerichtet Gesundheitsdaten kommunizieren" Das Kompetenzzentrum Usability und die Universität Siegen laden Sie als Gesundheitsexperten herzlichst zu unserem kostenfreien Workshop am 18.12.2018 von 17.00 Uhr bis 19:00 Uhr an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin ein. Ein Kennenlernen im Norden Region Nord des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Usability hat die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren Hamburg, Bremen, Kiel und Kommunikation sowie Unternehmen aus der Region zu einem gemeinsamen Kennenlernen eingeladen. Nach der Begrüßung und der Vorstellung des Kompetenzzentrums gab es die Möglichkeit für einen Austausch und gemütlicher Runde. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability zu Besuch auf dem World Usability Day 2018 in Hamburg Auch im Norden war das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability auf dem World Usability Day (WUD) Hamburg am 08.11.2018 vertreten. Dort präsentierte das Kompetenzzentrum, vertreten durch Paul Bossauer und Simon Hachenberg alle Leistungen und Angebote für kleine und mittlere Unternehmen. Fehlinvestition 4.0? Usability als Erfolgsfaktor für Verkaufsentscheidungen Das Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Usability empfiehlt Ihnen diese Schulung, in der es darum geht, wie Fehlinvestitionen durch Usability-Methoden vermieden werden können. Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability beim 14. CAB Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability wird beim 14. CAB (Controlling Advantage Bonn) des Internationalen Controller Vereins in Bonn vertreten sein. Erinnerung: Virtueller Stammtisch zum Thema anwendungsfallbezogene Robotik mit Pepper Melden Sie sich zu unserem nächsten virtuellen Stammtisch am 13.11. von 16:30-17:30 Uhr an! Schulung: Fehlinvestition 4.0? Usability als Erfolgsfaktor für Kaufentscheidungen Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Usability empfiehlt Ihnen diese Schulung des Kompetenzzentrums Siegen, in der Ihnen vermittelt wird, wie Sie mit Usability-Methoden Fehlinvestitionen vermeiden können. Einladung: Workshop "UX im agilen Alltag" Aufbauend auf dem virtuellen Stammtisch zum Thema "UX im agilen Alltag" laden wir zu diesem Workshop am 22.11.2018 in Hamburg ein. Erinnerung: Auftaktveranstaltung im Norden: Das Kompetenzzentrum stellt sich vor Wir laden Sie herzlich dazu ein, uns kennenzulernen und untereinander zu Netzwerken. Melden Sie sich jetzt an! Einladung: Virtueller Stammtisch zum Thema anwendungsfallbezogene Robotik mit Pepper Das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Usability lädt herzlich zum nächsten virtuellen Stammtisch am 13.11.2018 von 16:30-17:30 Uhr ein. Wirtschaftsforum der Gemeinde Neunkirchen Seelscheid Dr. Daryoush Vaziri hat am 10.10.18 über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung bei dem Wirtschaftsforum in der Gemeinde Neunkirchen Seelscheid referiert. Erinnerung: 30.10.2018 - Design Thinking Workshop - E-Learning im Mittelstand Erinnerung: Sichern Sie sich Ihren Platz für den Design Thinking Workshop "E-Learning für den Mittelstand" am 30.10.18 an der NORDAKADEMIE Graduate School in Hamburg. 13.11.2018 - Abendveranstaltung im Hamburger Dockland Das Kompetenzzentrum Usability stellt sich am 13.11.2018 in einer abendlichen Veranstaltung in Hamburg vor. Nutzen Sie die Gelegenheit uns in maritimer Atmosphäre persönlich kennenzulernen und sich bei Finger Food und Getränken auszutauschen. Ein nutzerzentrierter Blick auf die Potentiale einer Blockchain im P2P-Carsharing Paul Bossauer hielt am 27.09.2018 einen Vortrag zu den Potentialen der Blockchain im Carsharing aus einer nutzerzentrierten Sicht bei dem Innovationsfrühstück, einer Veranstaltung der Campus to World Initiative auf dem Campus der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Workshop am Thementag: eStandards in der Praxis Im Rahmen des Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum eStandards Thementages: eStandards in der Praxis hält Dr. Daryoush Vaziri, Leiter des Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Usability Region Nord am 26.11.2018 um 14:15 Uhr einen Workshop zum Thema "Wie wollen wir arbeiten?" Datensouveränität durch die Blockchain aus einer Nutzer-zentrierten Perspektive Paul Bossauer hielt am 27.08.2018 einen Vortrag zur Nutzer-zentrierten Datensouveränität in der Blockchain auf dem 10. Ostwestfälischen Innovationskongress mit dem Thema "Internet der Werte - Anwendungen und Potenziale der Blockchain-Technologie" bei der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld. Erinnerung: Virtueller Stammtisch zum Thema: UX im agilen Alltag am 27.09. Das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Usability lädt herzlich zum kostenlosen virtuellen Stammtisch - UX im agilen Alltag am 27.09.2018 um 16:30 Uhr ein. Senior UX Consultant Indra Burkart von eResult GmbH vermittelt unter anderem, welche Methoden gut geeignet sind, wenn agil gearbeitet wird und viele weitere interessante Diskussionsthemen. Erinnerung: Die letzten freien Plätze für den Design Thinking Workshop "Mehrwerte digitaler Lebensmittelinformationen" Erinnerung: Sichern Sie sich die letzten freien Plätze für den Design Thinking Workshop "Mehrwerte digitaler Lebensmittelinformationen" am 25.09.18 im Innovation Center der GS1 Germany in Köln. 26.09.2018 Einladung zum virtuellen Stammtisch Mode Musik E-Learning Musik verbindet Menschen. Am Beispiel eines global agierenden Modeunternehmen zeigt der Referent auf, wie das Zusammenspiel Musik, Mode und E-Learning bei der Vermarktung von Produkten funktioniert. Insbesondere weist er aus, wie Themen aus der Musik die Reichweite des Marketing erhöhen und positive Abstrahleffekte erreicht. Einladung zum Innovationsfrühstück - Mobilität der Zukunft: Vernetzung betrieblicher, öffentlicher und privater Konzepte Paul Bossauer (Mitarbeiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Usability) hält am 27. September im Rahmen des Innovationsfrühstücks - Mobilität der Zukunft: Vernetzung betrieblicher, öffentlicher und privater Konzepte an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg einen Impulsvortrag zum Thema: Potentiale einer Blockchain im Carsharing. Auftaktveranstaltung des Forschungsprojekts Anwenderorientierte Smarte Umweltinformationssysteme in Praxis (ASUP) Ein neues Forschungsprojekt mit Beteiligung der Hochschule-Bonn-Rhein-Sieg soll Unternehmen dabei helfen, mit einfachen Mitteln Energie einzusparen. Zwischen Gründern und Investoren - Das Kompetenzzentrum auf dem Summer Slam 2018 2018 hat der Summer Slam vom Digital Hub das zweite Mal statt gefunden. Die Kulisse für das Event bereitete der High-Tech-Campus am Bonner Bogen. Neben den über 1000 Gästen und bekannten Größen wie Frank Thelen und Alexander von Frankenberg, war auch das Kompetenzzentrum Usability vor Ort. Unter den Besuchern des Summer Slams waren Investoren, Wissenschaftler, sowie Gründer aus Bonn, die weiteren Unternehmenden kamen aus NRW, ganz Deutschland und den USA. Virtueller Stammtisch: Nutzergruppen zum anfassen Am Freitag den 8. Juni hat der zweite digitale Stammtisch des Kompetenzzentrums Nord stattgefunden. Im Fokus diesmal: Elske Ludewig von eresult. Das Unternehmen ist auf die Bereiche Usability, UX und Online-Marktforschung spezialisiert. Außerdem gehört es zu den Partnern des Kompetenzzentrums. Elske Ludewig ist wichtiger Bestandteil des Wissenstransfers. Personas und Customer Journey Maps hatte die UX-Expertin als Themen aufbereitet und stellte sie den mehr als zehn Teilnehmenden vor. Digitale Food Labels – Chancen & Herausforderungen aus verbraucherinformatischer Sicht Prof Dr. Gunnar Stevens ist von bio-innovation-park Rheinland e.V. eingeladen worden, um am 8. März 2018 bei der Euro Pool System GmbH über das Thema „Digitalisierung der Supply Chain aus Verbrauchersicht“ zu referieren. Der bio-innovation-park Rheinland e.V ist ein Netzwerk aus Unternehmen verschiedener Branchen, drei Hochschulen und zwei Städten, welches sich zum Ziel gesetzt hat, den Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft zu fördern. User Research Pilotprojekt zwischen Kompetenzzentrum und Start-up Bereits seit Mitte 2019 ist unser Serviceroboter Charly in der Rathaus Apotheke im HUMA im Einsatz. Ziel dabei ist, dass Charly die Kunden am Tablet berät und sie durch das Sortiment führt. Weitere Mitglieder in der Region Lena Cassens 50757 Sankt Augustin +49 (0) 2241 865-469 www.h-brs.de/de/wiwi/lena-cassens Diana Yakimchuk
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
FINAL . de: CDU/CSU Posts mit dem Label CDU/CSU werden angezeigt. Alle Posts anzeigen Nicht nur, dass der Burschenschaftler Günther Oettinger (CDU) in seiner Rolle als "EU-Kommissar für Energie" fortlaufend den Atomausstieg Deutschlands torpediert, sondern jetzt will er auch noch in Sachen Fracking die kritische Haltung der Bundesregierung auf EU-Wegen hintergehen, um der Fracking-Lobby zu erlauben, aus den Erdschichten zu knacken, was schon in der Theorie unausgereift ist, erst recht in der Technologie (vgl. Tiefbohrungsprobleme schon bei der erheblich unkomplizierteren Geothermie) - und an Gasvorkommen allemal nicht wertloser wird, wenn sich in Jahrzehnten die konventionelle Gasförderung dem Ende zuneigt. Was will dieser Mann künftigen Generationen denn überhaupt noch lassen außer Atommüll und Ressourcenleere? Es wird Zeit, dass sich die Bundeskanzlerin von dieser Personalie trennt. Oettinger dient weder den Landesinteressen noch der EU oder einer nachhaltigen Energiepolitik. Nichts qualifiziert ihn, weder seine Ausbildung noch irgendein erkennbares Fachinteresse oder demokratische Akzeptanz, wie sich mühelos mit Meinungsumfragen recherchieren ließe. Unangenehm, untragbar von A bis Z, denn er scheint einzig für die Lobby-Cliquen "Das Offene Ohr" zu haben, eben ein "Andenpaktler". Labels: CDU/CSU, Energiepolitik, Europa, msr, Umweltpolitik Labels: Asien, CDU/CSU, Deutschland, FDP, msr, Rüstung Frauenquote im Bundestag gescheitert Die schwarz-gelbe Regierungskoalition lehnte den vom Bundesrat eingereichten Gesetzesentwurf ab. Unionsfunktionäre wie Volker Kauder hatten massiven Druck auf CDU-Abgeordnete ausgeübt, um den auch von einigen CDU-regierten Ländern unterstützten Gesetzesentwurf zu blockieren. Der Gesetzentwurf aus dem Bundesrat war wenig ambitioniert, aber legte sich immerhin auf eine 20-Prozent-Quote ab 2018 und eine 40-Prozent-Quote ab 2023 fest, während die Union nun wieder bloß verspricht, das ab 2020 eine 30-Prozent-Quote gelten solle, falls es die Wirtschaft an Freiwilligkeit fehlen lasse. - Warum solch Gesetz bloß versprochen und nicht sofort beschlossen wird, als sei das Thema irgendwie "neu", zeugt von der Ernstlosigkeit in dieser Gleichberechtigungsfrage, wie auch ein Herr Brüderle sich Frauen eben gern im Dirndl vorstellt und sich für einen "Wirtschaftsmann" hält. Das ist er dann ja, aber eben nur denen, die seine Partei über die Staatszuschlüsse hinaus finanzieren. Wie hoch ist eigentlich der Frauenanteil im Bundestag? Zur Zeit 32,9 Prozent. Da fragt sich tatsächlich, wieso sich dieses Gremium nicht zunächst und zwar schnellstens selbst reformiert. Allerdings unterscheiden sich die Parteien in dieser Frage enorm. CDU/CSU Frauenanteil 19 Prozent: 45 Schwesterle, 192 Brüderle SPD Frauenanteil 40 Prozent: 58 Schwesterle, 88 Brüderle FDP Frauenanteil 26 Prozent: 24 Schwesterle, 69 Brüderle LINKE Frauenanteil 56 Prozent: 42 Schwesterle, 33 Brüderle GRÜNE Frauenanteil 51 Prozent: 35 Schwesterle, 33 Brüderle fraktionslos: 1 Brüderle Der Frauenanteil in der Bevölkerung pendelt um die 51 Prozent. Labels: CDU/CSU, Deutschland, FDP, Frauenrechte, Gleichberechtigung, msr Nun durchsuchte die russische Staatsanwaltschaft auch die Moskauer Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU) und Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD). Außenminister Westerwelle protestierte gegen die Durchsuchungen und drohte mit einer nachhaltigen Verschlechterung der Beziehungen. Die russische Regierung ist bestrebt, die NGOs zu kriminalisieren. Laut Gesetz müssen sich alle in Russland arbeitenden Organisationen, die aus dem Ausland Gelder beziehen, als "ausländische Agenten" registrieren. - Das wird man dann wohl tun müssen oder die Büros schließen, denn es kann nicht ungewöhnlich sein, dass Staaten die Einhaltung ihrer Gesetze kontrollieren. Also kommt auf die Gesetze an, ob sie den internationalen Abkommen genügen. Aber es scheint, dass diese Frage Herrn Putin ziemlich egal ist, denn er kommt nun mal aus Verhältnissen, in denen er sich den "Respekt" mit roheren Mitteln als mit Argumenten erkämpfen musste, sodann als KGB-Mann in der DDR, später unter Jelzin hochgedient, ganz oben angekommen wie Schröder. Das macht die "lupenreine" Seelenverwandtschaft und in die Macht verliebt oder den Machtverlust fürchtend, weil nicht ganz mit dem sozialen Netzwerk derer begütert, die in westlichen Staaten einander die Stange halten. Labels: CDU/CSU, msr, Russland, SPD Labels: CDU/CSU, Energiepolitik, FDP, Finanzpolitik, msr, Umweltpolitik Labels: CDU/CSU, Energiepolitik, msr Labels: CDU/CSU, Familienpolitik, Homosexualität, msr, USA Was nun? Unions-Urgestein Schäuble fordert immerhin zum Umdenken auf. Aber das kann und mag ja nicht jeder, so auch Fraktionschef Kauder, der im SPIEGEL-Interview verbissen bließ: "Die CDU will keine Homoehe!" - Das verlangt ja auch niemand. Merkel, Kauder, Seehofer, sie alle dürfen Heteros bleiben, sondern es geht einzig und allein darum, dass sie Homosexuelle nicht länger gegenüber Heterosexuellen benachteiligen sollen. In allen Meinungsumfragen der letzten Jahre sprachen sich klare Mehrheiten "für die Homo-Ehe" aus. Es ist längst nicht mehr nur eine rechtsakademische Frage, sondern eine Demokratiefrage - und die Regierung müsste sich ein anderes Volk wählen. Labels: CDU/CSU, Homosexualität, msr Die Plagiatsvorwürfe sind doch sehr erdrückend, dass Schavan daran kaum rütteln kann. http://schavanplag.wordpress.com zeigt, dass sie nicht bloß einzelne Gedanken plagiierte, sondern umfassende Wissenschaftsmühen vortäuschte. Das betrifft immerhin Größen wie Freud, Hanna Arendt, Carl Gustav Jung, die zu lesen mitunter kein Asterix ist, aber wer es tut, würde/könnte aus deren Großwerken nicht die selben Schlüsse mit den selben Fundstellen ziehen, wie es Schavan einfach bei denen abschrieb, die tatsächlich solche Rezeptionen leisteten. Es wäre wohl besser gewesen, Schavan hätte nicht direkt nach dem Abi mit der Dissertation begonnen, sondern zunächst mal studiert, worüber sie unter dem Titel "Person und Gewissen" offenbar nur für den Titel und die Karriere schrieb. Immerhin verbleiben ihr lt. Wikipedia: 2009: Ehrendoktorwürde der Universität Kairo (arabischer Vorfrühling?) 2010: Ehrendoktorwürde der Tongji-Universität (VR China) 2011: Ehrendoktorwürde der Meiji-Universität (private Uni in Japan) 2011: Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität Jerusalem Und Rücktritt vom Ministerposten? Unausweichlich. Und ist ihr bewusst, bevor sie verkündete, nicht mehr für den stellvertretenden CDU-Vorsitz zu kandidieren. - Schadensbegrenzung. Labels: Bildungspolitik, CDU/CSU, Korruption, msr Höhepunkt von Jauchs gestrigem Polit-Talk war Martin Lohmann, Chefredakteur des privaten katholischen Fernsehsendes K-TV und Bundesvorsitzender des "Bundesverbands Lebensrecht", seit 2001 Mitglied des "Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem", CDU-Mitglied. Als er gefragt wurde, ob er seiner Tochter nach einer Vergewaltigung die "Pille danach" vorenthalten würde, beschwerte er sich zunächst, dass die Frage persönlich sei. Abstrakt lässt sich halt leichter über Moral schwafeln. Immerhin ließ er sich zur Antwort überreden und meinte, dass er gemeinsam mit seiner Frau der Tochter dann helfen würde, das Kind auszutragen, denn es gelte, das Leben zu schützen. - Was sagt wohl die Tochter dazu? - Derweil möchte seine Partei Kampfdrohnen bestellen. Wie es auch Jesus tun würde? Labels: CDU/CSU, Ethik, Frauenrechte, msr, Religion Labels: Berlin, CDU/CSU, msr, SPD, Verkehrspolitik CSU-Attacke auf Pressefreiheit fordert 1. Bauernopfer Kaum hatte der bayrische Ministerpräsidenten Horst Seehofer in affektierter Lässigkeit seinem CSU-Pressesprecher Hans Michael Strepp das Vertrauen ausgesprochen, konterte das ZDF, Strepp habe sehr wohl versucht, gegen eine Berichterstattung zum SPD-Parteitag zu intervenieren. Offenbar wollte die CSU die Sender für ihren Parteitag exklusiv haben und die Kür des SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude für die Bayernwahl 2013 ins Nichts fallen lassen. Zitat aus der Süddeutschen Zeitung: >>Wie die SZ aus übereinstimmenden Quellen erfuhr, rief Parteisprecher Strepp am Sonntagnachmittag in der heute-Redaktion an. Seine Forderung: Die Sendung um 19 Uhr möge bitte nicht über den Landesparteitag der SPD berichten. Die ARD tue dies auch nicht. Berichte das ZDF dennoch, werde dies "Diskussionen nach sich ziehen"<< Dreister gegen die Pressefreiheit geht es nicht, wirft allerdings auch Fragen an die ARD auf, wie es bei ihr um Programmanweisungen seitens der Parteien steht. Strepps Rücktritt war nach dem Outing durch das ZDF unausweichlich, aber für Eigeninitiative ist er bislang nicht bekannt, sondern eher als braver Gefolgsmann mit Pattexeigenschaften, denn von Stoiber ins Amt geholt, dessen Abhalfterung überstehend, anschließend für den fast schon vergessenen Erwin Huber pressesprechend und danach auch Herrn Seehofer genehm. Dazu passt dann kein Alleingang, sondern eher der Botengang und seine weitere CSU-Karriere wird zeigen, ob in der Chef-Etage Dank oder Ärger überwiegt. Labels: CDU/CSU, Journalismus, Medienkritik, msr, Pressefreiheit CSU-Parteitag zwischen Sommerloch und Winterschlaf Ein Ausscheiden Niederbayerns aus dem EURO ist vorläufig vom Tisch. Je dichter die Bundestagswahl, desto mehr wird die CSU "auf Schmusekurs" mit Merkel umschwenken. Und Merkel dankte es mit klarem Bekenntnis zur Herdprämie, damit Mama Wahlfreiheit hat, ob sie lieber allein daheim oder dem Bengel beim Spielen helfen möchte. Der Parteitag verlief frei von Störungen und Diskussionen. Mehrfach erhoben sich die Delegierten zu stehenden Ovationen und setzten sich dann wieder. Am Rande der Veranstaltung verkündete Seehofer, dass die CSU den Plagiator zurück in die Politik holen werde. So hatten die Medien endlich ihre Meldung, ohne sich mit der Frage aufzuhalten, ob solche Ankündigung durch eine Mitgliederbefragung legitimiert ist. Aber warum sollte es in der CSU anders als in der SPD sein? Labels: CDU/CSU, Frauenrechte, Kinder, msr, Parteien, Soziales Wenn solche Versicherung, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dann dürfen die Versicherungskosten aber nur auf den Atomstrompreis umgelegt werden, ansonsten geht die Augenwischerei mit der "billigen Kernenergie" weiter. Und welche Sicherheiten müssen die Versicherungen bieten? Für einen GAU im dicht besiedelten Deutschland mindestens 1 Bio. €, sonst läuft es auf eine Enteignung der Betroffenen hinaus. Die AKW-Betreiber werden stattdessen eine gemeinsame Strohpuppe hinstellen und sagen: "Wir sind versichert." Labels: Atomenergie, CDU/CSU, Energiepolitik, Europa, msr peteraltmaier hat in FB geschrieben: Freue mich, dass mein Vorschlag zu Bürgerdividende bei Netzausbau eine intensive Debatte ausgelöst hat. Bin dankbar für jeden guten Aspekt Sehr geehrter Herr Altmaier, wo finde ich Ihre "Bürgerdividende"-Idee exakt beschrieben? Den vom Trassenbau betroffenen Menschen eine privilegierte Anlagemöglichkeit zu bieten, kann Teil des Maßnahmenpaketes sein, aber es wäre zunächst mal keine "Bürgerdividende", sondern eine Kapitalspritze, die sich nach der Kapitalertragssteuer noch einmal abzinst und verschlechtert, falls die Inflation zunimmt. Darum ein anderer Vorschlag: Wenn Sie die Trassenbau-Betroffenen entschädigen und/oder befrieden möchten, dann eher über die Strompreise, z.B. durch Minderung oder Verzicht auf Netzentgelte je nach Intensität der Betroffenheit. Labels: CDU/CSU, Deutschland, Energiepolitik, msr Labels: CDU/CSU, Deutschland, Energiepolitik, msr, Umweltpolitik Labels: CDU/CSU, Europa, msr, Staatsverschuldung Röttgens Fehlerliste: 1. Mit Antritt als Bundesumweltminister hätte er sein Amt als NRW-CDU-Vorsitzender sofort abgeben müssen. Umwelt- und Energiepolitik sind einfach schon ausreichend große Themen, so dass ihm da zu viel auf der Strecke blieb. Zwecks persönlicher Karriere und Machtpolitik zwei eigentliche Fulltime-Jobs zu kombinieren, wird immer dann zum Problem, wenn diesen Jobs die Themen-Schnittmenge zu klein ist. So war unvereinbar, dass Westerwelle gleichzeitig Außenminister und FDP-Chef war, als wenn die Kriege und internationalen Krisen Zeit für anderes lassen dürften. So ist vereinbarer, wenn ein RegierungschefIn zugleich ParteichefIn ist. 2. Röttgen und der gesamten Union hätte klar sein können, dass sich die NRW-Wähler zurückgesetzt fühlen, wenn sich ein Spitzenkandidat für den Fall seiner Wahlniederlage das Hintertürchen eines Bundesministerpostens offen hält. 3. Röttgen versagte als Wahlkämpfer. Das ist menschlich niemandem vorzuwerfen, zumal die Wahlkampfleistung häufig aus bloßer Zielgruppen-Heuchelei besteht, was Röttgen im Kontakt mit dem von sozialen Problemen geplagten Massenpublikum schlechter gelang als Frau Kraft, die ganz auf Fürsorgerin machte. 4. Röttgen und seine Union hatten keine Wahlkampf-Strategie. Was war von Röttgens Sparpolitik zu halten? An welchen Stellen wollte er überhaupt Einsparungen vornehmen? So musste das Wahlvolk vermuten, dass auch noch die letzten Badeanstalten geschlossen werden, wie es allerdings auch in sozialdemokratischen Hochburgen passiert, dann aber mit geübteren Krokodilstränen, denn die politische Klasse, welcher etablierten Partei auch immer, geht ohnehin in kein Freibad. Viele Fehler, dennoch überrascht, dass sich Merkel und Röttgen jetzt überwarfen und sie ihn aus dem Kabinett feuert. Mir tut es um diesen CDU-Politiker vergleichsweise leid, aber die Fehler wogen schwer, auch wenn sie für sein Wahldebakel längst nicht die Bedeutung haben dürften, wie es ihm angelastet wird. Labels: CDU/CSU, msr Alle Achtung, dass sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) heute in Hof an der Spitze einer Demonstration mitmarschierte, zu der ein breites Antifa-Bündnis aufgerufen hatte. An der Demonstration nahmen ca. 4000 Menschen teil. Einige Deppen ließen gegen den Innenminister Pfiffe ertönen, als sei ohne die bürgerliche Mitte dem Rechtsextremismus beizukommen. Labels: Antifaschismus, CDU/CSU, Demonstration, Deutschland Labels: CDU/CSU, Frauenrechte, Medienkritik, msr Friedensnobelpreis 2018 für Frauenrechtsaktivitäte...
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
B-26 Cm Nordic loft American Industrial Wind Restaurant Bar Cafe Lager Kreative single head Eisen Pendelleuchte, LED 3 W f0357sehj41707-Möbel liefert - geography.theclassroomspace.com B-26 Cm Nordic loft American Industrial Wind Restaurant Bar Cafe Lager Kreative single head Eisen Pendelleuchte, LED 3 W f0357sehj41707-Möbel liefert Warm Light-71cm Spiegel Frontleuchte, Modernes Badezimmer Schlafzimmer Wandleuchte Make-up Frontleuchte Led Wand befestigte Anti-Fog-einfache Art-Spiegel-Scheinwerfer, weiße Licht-61cm Jul 31 – Aug 4 ganztägig B-26 Cm Nordic loft American Industrial Wind Restaurant Bar Cafe Lager Kreative single head Eisen Pendelleuchte, LED 3 W f0357sehj41707 LXFMD Spiegelkabinettlicht Badezimmer LED moderne Make-uplampe Edelstahl wasserdicht &LED Spiegelfrontlampe Spiegel Frontleuchte LED Bad Licht Wandleuchte Spiegel Kabinett Licht Wasserdicht Anti-fog Schminktisch Spiegellampe Lampe vor dem Spiegel (Farbe Warmes licht-75cm) 3D Nachtlicht Dragon Ball Son Goku Kraftpumpen Tischlampe Luminaria LED Nachtlichter kreative Kinder Schlaflampe Urlaub HLGY Geführte Moderne Minimalistische Nachtwandlampe - Personalisierte Kreative Quadratische Wandleuchte Für Treppengang-Flur-Schlafzimmer-Wohnzimmer-Gebrauch, Etc. D Wandleuchte Kreative Einfachheit Wohnzimmer Schlafzimmer Nachttischlampe Retro Hintergrund Wand Treppen Gang Led-Beleuchtung Mode (Farbe E) Weiß Light-40cm-7w Spiegelfrontlicht LED Spiegelfrontlicht Wasserdicht Anti-Fog Badezimmerspiegelleuchten Kosmetikspiegel Schrankleuchten Nie Rost (Farbe Weißes Licht-40cm-7W)
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Adorno / Tiedemann | Gesammelte Schriften in zwanzig Bänden | 1972 1972. Buch. 587 S. Hardcover Suhrkamp. ISBN 978-3-518-57226-9 Format (B x L): 14,5 x 22,5 cm Als Band 8 der Gesammelten Schriften Adornos erscheint der erste Teil seiner soziologischen Arbeiten. Gesellschaftliches ist der Gegenstand dieser Aufsätze. Es ist im Grunde der Gegenstand des gesamten Denkens von Adorno, da es in allen geistigen, kulturellen und sozialen Phänomenen die Spuren der Vergesellschaftung aufzuweisen trachtet. Deshalb bilden die Soziologischen Schriften nicht eigentlich eine Sondergruppe in seinem Werk, sie sind vielmehr ein integraler Bestandteil der Adornoschen Philosophie. Aber sie zeigen vielleicht leichter, weil direkter auf die gesellschaftliche Wirklichkeit und ihre Diagnose bezogen, welchen Beitrag dieses Philosophieren zur 'Kritischen Theorie der Gesellschaft' geleistet hat. Sie zeigen auch, warum Adornos Denken bei manchen seiner Schüler eine Wendung hat nehmen können, die in ihm selbst nicht vorgeprägt ist, für die es aber gleichwohl, dialektisch vermittelt, die Weichen gestellt hat. ISBN 978-3-518-57226-9
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
VORIS Nds. MasterVO-Lehr | Landesnorm Niedersachsen | Gesamtausgabe | Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO-Lehr) in der ... | gültig ab: 15.10.2015 Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen... § 1 - Fachliche Voraussetzungen für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst § 2 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer... § 3 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer... § 4 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer... § 5 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer,... § 6 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer,... § 7 - - aufgehoben - § 8 - Studienrelevanter Auslandsaufenthalt beim Studium moderner... § 9 - Praxiselemente § 10 - Fachpraktische Prüfungen § 11 - Masterarbeit für das Lehramt an Grundschulen, das... § 12 - Masterarbeit für das Lehramt für Sonderpädagogik § 13 - Sonderregelungen für die Unterrichtsfächer Kunst und... § 14 - Bewertung von Prüfungsleistungen, Gesamtnote des Masterstudiums Anlage 1 - Vorschriften für die Bildungswissenschaften Erster... Anlage 2 - Fächerübergreifende Kompetenzen der Fachwissenschaft... Anlage 3 - - aufgehoben - Anlage 4 - Sprachanforderungen Anlage 5 - Vorgaben zum Nachweis berufspraktischer Tätigkeit Anlage 6 - Fachpraktische Prüfungen Amtliche Abkürzung: Nds. MasterVO-Lehr Neugefasst: 02.12.2015 Fundstelle: Nds. GVBl. 2015, 350 (Nds. MasterVO-Lehr) in der Fassung vom 2. Dezember 2015 Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO-Lehr) in der Fassung vom 2. Dezember 2015 15.10.2015 § 1 - Fachliche Voraussetzungen für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst 15.10.2015 § 2 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer und Sprachanforderungen für das Lehramt an Grundschulen 15.10.2015 § 3 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer und Sprachanforderungen für das Lehramt an Haupt- und Realschulen 15.10.2015 § 4 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer und Sprachanforderungen für das Lehramt an Gymnasien 15.10.2015 § 5 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer, sonderpädagogische Fachrichtungen und Sprachanforderungen für das Lehramt für Sonderpädagogik 15.10.2015 § 6 - Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer, berufliche Fachrichtungen, berufspraktische Tätigkeiten und Sprachanforderungen für das Lehramt an berufsbildenden Schulen 15.10.2015 § 7 - - aufgehoben - 15.10.2015 § 8 - Studienrelevanter Auslandsaufenthalt beim Studium moderner Sprachen 15.10.2015 § 9 - Praxiselemente 15.10.2015 § 10 - Fachpraktische Prüfungen 15.10.2015 § 11 - Masterarbeit für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Haupt- und Realschulen, das Lehramt an Gymnasien und das Lehramt an berufsbildenden Schulen 15.10.2015 § 12 - Masterarbeit für das Lehramt für Sonderpädagogik 15.10.2015 § 13 - Sonderregelungen für die Unterrichtsfächer Kunst und Musik beim Lehramt an Gymnasien 15.10.2015 § 14 - Bewertung von Prüfungsleistungen, Gesamtnote des Masterstudiums 15.10.2015 § 15 - Übergangsregelungen 15.10.2015 § 16 - Inkrafttreten 15.10.2015 Anlage 1 - Vorschriften für die Bildungswissenschaften 15.10.2015 Erster Abschnitt - Lehramtsübergreifende Standards für die bildungswissenschaftlichen Kompetenzen 15.10.2015 Zweiter Abschnitt - Lehramtsspezifische Standards für die bildungswissenschaftlichen Kompetenzen 15.10.2015 Dritter Abschnitt - Standards für schulpraktische Fähigkeiten 15.10.2015 Anhang 15.10.2015 Anlage 2 - Fächerübergreifende Kompetenzen der Fachwissenschaft sowie fächerübergreifende Kompetenzbereiche und Kompetenzen der Fachdidaktik aller Fächer und für alle Lehrämter 15.10.2015 Anlage 3 - - aufgehoben - 15.10.2015 Anlage 4 - Sprachanforderungen 15.10.2015 Anlage 5 - Vorgaben zum Nachweis berufspraktischer Tätigkeit 15.10.2015 Anlage 6 - Fachpraktische Prüfungen 15.10.2015 (1) Die fachlichen Voraussetzungen für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung erfüllt, wer einen Masterabschluss (Master of Education) an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule in Niedersachsen in einem akkreditierten Masterstudiengang für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Haupt- und Realschulen, das Lehramt an Gymnasien, das Lehramt für Sonderpädagogik oder das Lehramt an berufsbildenden Schulen erworben und dafür ein Studium abgeschlossen hat, das dieser Verordnung entspricht. (2) 1 In dem Studium einschließlich der Praxiselemente sind bildungswissenschaftliche Kompetenzen nach der Anlage 1 sowie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kompetenzen nach der Anlage 2 und dem Beschluss der Kultusministerkonferenz „Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung“ vom 16. Oktober 2008 in der jeweils geltenden Fassung (veröffentlicht im Internet unter www.kmk.de), soweit dort Fachprofile für allgemeinbildende Fächer und die Sonderpädagogik sowie für berufliche Fachrichtungen ausgeführt sind, zu erwerben. 2 In dem Studium müssen pädagogische und didaktische Basiskompetenzen in den Bereichen Deutsch als Zweitsprache und als Bildungssprache Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer und Sprachanforderungen für das Lehramt an Grundschulen (1) 1 Für das Lehramt an Grundschulen ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium von sechs Semestern und ein abgeschlossenes lehramtsbezogenes Masterstudium von vier Semestern erforderlich. 2 Im Studium sind in den Bildungswissenschaften und in zwei Unterrichtsfächern Kompetenzen zu erwerben. 3 Im Bachelorstudium sind durch die Belegung von Lehreinheiten (im Folgenden: Module), denen von der Hochschule Leistungspunkte zugeordnet sind, 180 Leistungspunkte und im Masterstudium 120 Leistungspunkte zu erwerben. 4 Die Leistungspunkte richten sich nach den im European Credit Transfer System festgelegten Kriterien. 5 Die Leistungspunkte sind wie folgt zu verteilen: Bildungswissenschaften einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 2 Nrn. 1 und 2 mindestens 75 Leistungspunkte, Fachwissenschaft und Fachdidaktik eines Unterrichtsfachs mindestens 60 Leistungspunkte, davon mindestens ein Viertel Fachdidaktik, Fachwissenschaft und Fachdidaktik des anderen Unterrichtsfachs Praxisphase nach § 9 Abs. 2 Nr. 3, bestehend aus einem Praxisblock und mindestens 20 Leistungspunkte, mindestens 10 Leistungspunkte, Projektband (semesterübergreifendes Modul zur Durchführung eines studentischen Forschungsprojektes) mindestens 15 Leistungspunkte, Bachelorarbeit, Masterarbeit, Kolloquium mindestens 35 Leistungspunkte, zusätzliche Studien- und Prüfungsleistungen zu den Nummern 1 bis 6 höchstens 25 Leistungspunkte. 6 Den in Satz 5 Nr. 1 genannten Praktika sind insgesamt mindestens 7 Leistungspunkte zuzuordnen. 7 Nachzuweisen ist die Teilnahme an Lehrveranstaltungen in Bezug auf den Erwerb von Basisqualifikationen im Bereich der Elementardidaktik in dem Unterrichtsfach Deutsch, wenn Deutsch nicht als Unterrichtsfach gewählt worden ist, in dem Unterrichtsfach Mathematik, wenn Mathematik nicht als Unterrichtsfach gewählt worden ist, und in einem anderen Unterrichtsfach, wenn Deutsch und Mathematik als Unterrichtsfächer gewählt worden sind. (2) 1 Für das Lehramt an Grundschulen muss mindestens eines der Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch oder Mathematik sein. 2 Neben einem dieser Unterrichtsfächer kann auch Evangelische Religion, Gestaltendes Werken, Islamische Religion, Katholische Religion, Kunst, Musik, Sachunterricht, Sport oder Textiles Gestalten, gewählt werden. (3) Von Absatz 2 abweichende Fächerverbindungen können durch die für die Laufbahnprüfung für Lehrämter zuständige Landesbehörde zugelassen werden, wenn besondere Gründe nachgewiesen werden. (4) Für die Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch und Katholische Religion ist die Erfüllung der Sprachanforderungen nach der Anlage 4 nachzuweisen. (5) Die Prüfungsleistungen in den Modulen der Bildungswissenschaften und der Unterrichtsfächer sind jeweils nach § 14 Abs. 1 und 3 zu benoten. und Sprachanforderungen für das Lehramt an Haupt- und Realschulen (1) 1 Für das Lehramt an Haupt- und Realschulen ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium von sechs Semestern und ein abgeschlossenes lehramts- und schwerpunktbezogenes Masterstudium von vier Semestern erforderlich. 2 Im Studium sind in den Bildungswissenschaften und in zwei Unterrichtsfächern Kompetenzen zu erwerben. 3 Im Bachelorstudium sind durch die Belegung von Lehreinheiten (im Folgenden: Module), denen von der Hochschule Leistungspunkte zugeordnet sind, 180 Leistungspunkte und im Masterstudium 120 Leistungspunkte zu erwerben. 4 Die Leistungspunkte richten sich nach den im European Credit Transfer System festgelegten Kriterien. 5 Die Leistungspunkte sind wie folgt zu verteilen: Bildungswissenschaften einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 3 Nrn. 1 und 2 oder Abs. 4 Nrn. 1 und 2 Praxisphase nach § 9 Abs. 3 Nr. 3 oder Abs. 4 Nr. 3, bestehend aus 6 Den in Satz 5 Nr. 1 genannten Praktika sind insgesamt mindestens 7 Leistungspunkte zuzuordnen. (2) 1 Für das Lehramt an Haupt- und Realschulen mit dem Schwerpunkt Hauptschule muss mindestens eines der Unterrichtsfächer Chemie, Deutsch, Englisch, Kunst, Mathematik, Musik oder Physik sein. 2 Neben einem dieser Unterrichtsfächer kann auch Biologie, Erdkunde, Evangelische Religion, Geschichte, Gestaltendes Werken, Hauswirtschaft, Informatik, Islamische Religion, Katholische Religion, Niederländisch, Politik, Sport, Technik, Textiles Gestalten, Werte und Normen oder Wirtschaft gewählt werden. (3) 1 Für das Lehramt an Haupt- und Realschulen mit dem Schwerpunkt Realschule muss mindestens eines der Unterrichtsfächer Chemie, Deutsch, Englisch, Französisch, Kunst, Mathematik, Musik oder Physik sein. 2 Neben einem dieser Unterrichtsfächer kann auch Biologie, Erdkunde, Evangelische Religion, Geschichte, Gestaltendes Werken, Hauswirtschaft, Informatik, Islamische Religion, Katholische Religion, Niederländisch, Politik, Sport, Technik, Textiles Gestalten, Werte und Normen oder Wirtschaft gewählt werden. (4) Von Absatz 2 oder 3 abweichende Fächerverbindungen können durch die für die Laufbahnprüfung für Lehrämter zuständige Landesbehörde zugelassen werden, wenn besondere Gründe nachgewiesen werden. (5) Für die Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch, Französisch, Katholische Religion und Niederländisch ist die Erfüllung der Sprachanforderungen nach der Anlage 4 nachzuweisen. (6) Die Prüfungsleistungen in den Modulen der Bildungswissenschaften und der Unterrichtsfächer sind jeweils nach § 14 Abs. 1 und 3 zu benoten. und Sprachanforderungen für das Lehramt an Gymnasien (1) 1 Für das Lehramt an Gymnasien ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium von sechs Semestern und ein abgeschlossenes lehramtsbezogenes Masterstudium von vier Semestern erforderlich. 2 Im Studium sind in den Bildungswissenschaften und in zwei Unterrichtsfächern Kompetenzen zu erwerben. 3 Im Bachelorstudium sind durch die Belegung von Lehreinheiten (im Folgenden: Module), denen von der Hochschule Leistungspunkte zugeordnet sind, 180 Leistungspunkte und im Masterstudium 120 Leistungspunkte zu erwerben. 4 Die Leistungspunkte richten sich nach den im European Credit Transfer System festgelegten Kriterien. 5 Die Leistungspunkte sind wie folgt zu verteilen: Bildungswissenschaften einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 5 Nrn. 1 und 2 mindestens 45 Leistungspunkte, mindestens 95 Leistungspunkte, davon mindestens ein Fünftel Fachdidaktik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 5 Nr. 3, zusätzliche Studien- und Prüfungsleistungen zu den Nummern 1 bis 4 höchstens 30 Leistungspunkte. 6 Den Praktika sind insgesamt mindestens 15 Leistungspunkte zuzuordnen, dabei sind für die Praktika nach § 9 Abs. 5 Nr. 3 mindestens 8 Leistungspunkte vorzusehen. (2) 1 Mindestens eines der Unterrichtsfächer muss Deutsch, Englisch, Französisch, Kunst, Latein, Mathematik, Musik, Physik oder Spanisch sein. 2 Neben einem dieser Unterrichtsfächer kann auch Biologie, Chemie, Chinesisch, Darstellendes Spiel, Erdkunde, Evangelische Religion, Geschichte, Griechisch, Informatik, Islamische Religion, Katholische Religion, Niederländisch, Philosophie, Politik-Wirtschaft, Russisch, Sport oder Werte und Normen gewählt werden. 3 Abweichend von den Sätzen 1 und 2 können Biologie und Chemie gewählt werden. 4 Darüber hinaus kann abweichend von den Sätzen 1 und 2 Darstellendes Spiel nur mit Deutsch oder einer Fremdsprache verbunden werden; es kann auch mit Kunst oder Musik verbunden werden, wenn diese Unterrichtsfächer an einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule studiert werden. (4) Für die Unterrichtsfächer Chinesisch, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Französisch, Geschichte, Griechisch, Katholische Religion, Latein, Niederländisch, Philosophie, Russisch, Spanisch ist die Erfüllung der Sprachanforderungen nach der Anlage 4 nachzuweisen. Regelstudienzeit, Leistungspunkte, Unterrichtsfächer, sonderpädagogische Fachrichtungen und Sprachanforderungen (1) 1 Für das Lehramt für Sonderpädagogik ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium von sechs Semestern und ein abgeschlossenes lehramtsbezogenes Masterstudium von vier Semestern erforderlich. 2 Im Studium sind in den Bildungswissenschaften, in einem Unterrichtsfach und in zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen Kompetenzen zu erwerben. 3 Im Bachelorstudium sind durch die Belegung von Lehreinheiten (im Folgenden: Module), denen von der Hochschule Leistungspunkte zugeordnet sind, 180 Leistungspunkte und im Masterstudium 120 Leistungspunkte zu erwerben. 4 Die Leistungspunkte richten sich nach den im European Credit Transfer System festgelegten Kriterien. 5 Die Leistungspunkte sind wie folgt zu verteilen: Bildungswissenschaften einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 6 Nrn. 1 und 2 mindestens 90 Leistungspunkte, Fachwissenschaft und Fachdidaktik des Unterrichtsfachs mindestens 60 Leistungspunkte, davon mindestens ein Viertel Fachdidaktik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 6 Nr. 3, Fachwissenschaft und Fachdidaktik zweier sonderpädagogischer Fachrichtungen mindestens 80 Leistungspunkte, davon mindestens ein Viertel Fachdidaktik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 6 Nr. 3, höchstens 35 Leistungspunkte. 6 Den Praktika sind insgesamt mindestens 15 Leistungspunkte zuzuordnen, dabei sind für die Praktika nach § 9 Abs. 6 Nr. 3 mindestens 8 Leistungspunkte vorzusehen. (2) Unterrichtsfächer sind Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Erdkunde, Evangelische Religion, Geschichte, Gestaltendes Werken, Hauswirtschaft, Katholische Religion, Kunst, Mathematik, Musik, Physik, Politik, Sachunterricht, Sport, Technik, Textiles Gestalten, Werte und Normen und Wirtschaft. (3) Sonderpädagogische Fachrichtungen sind Pädagogik bei Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung, Pädagogik bei Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung, Pädagogik bei Beeinträchtigungen des schulischen Lernens, Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache und des Sprechens und Pädagogik bei Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung. (4) Für die Unterrichtsfächer Deutsch und Englisch ist die Erfüllung der Sprachanforderungen nach der Anlage 4 nachzuweisen. (5) Die Prüfungsleistungen in den Modulen der Bildungswissenschaften, des Unterrichtsfachs und der sonderpädagogischen Fachrichtungen sind jeweils nach § 14 Abs. 1 und 3 zu benoten. berufliche Fachrichtungen, berufspraktische Tätigkeiten und Sprachanforderungen für das Lehramt an berufsbildenden Schulen (1) 1 Für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium von sechs Semestern und ein abgeschlossenes lehramtsbezogenes Masterstudium von vier Semestern erforderlich. 2 Im Studium sind in den Bildungswissenschaften, in einem Unterrichtsfach und in einer beruflichen Fachrichtung Kompetenzen zu erwerben. 3 Im Bachelorstudium sind durch die Belegung von Lehreinheiten (im Folgenden: Module), denen von der Hochschule Leistungspunkte zugeordnet sind, 180 Leistungspunkte und im Masterstudium 120 Leistungspunkte zu erwerben. 4 Die Leistungspunkte richten sich nach den im European Credit Transfer System festgelegten Kriterien. 5 Die Leistungspunkte sind wie folgt zu verteilen: Bildungswissenschaften und Berufs- und Wirtschaftspädagogik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 Fachwissenschaft und Fachdidaktik des Unterrichtsfachs oder Fachwissenschaft und Fachdidaktik der Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen mindestens 70 Leistungspunkte, davon mindestens ein Fünftel Fachdidaktik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2, Fachwissenschaft und Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung mindestens 120 Leistungspunkte, davon mindestens ein Fünftel Fachdidaktik einschließlich der Praktika nach § 9 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2, 6 Den Praktika sind insgesamt mindestens 15 Leistungspunkte zuzuordnen, dabei sind für die Praktika nach § 9 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2 mindestens 8 Leistungspunkte vorzusehen. (2) Berufliche Fachrichtungen sind Bautechnik, Elektrotechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Gesundheitswissenschaften, Holztechnik, Kosmetologie, Fahrzeugtechnik, Lebensmittelwissenschaft (Ernährung), Metalltechnik (Fachgebiet Energie- und Versorgungstechnik oder Fachgebiet Produktions- und Fertigungstechnik), Ökotrophologie (Hauswirtschaft), Pflegewissenschaften, Sozialpädagogik und Wirtschaftswissenschaften. (3) 1 Unterrichtsfächer sind Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Französisch, Geschichte, Informatik, Islamische Religion, Katholische Religion, Mathematik, Niederländisch, Physik, Politik, Spanisch, Sport und Werte und Normen. 2 Biologie kann nur Unterrichtsfach sein, wenn als berufliche Fachrichtung Gesundheitswissenschaften, Kosmetologie, Ökotrophologie oder Pflegewissenschaften gewählt wird. (4) 1 An die Stelle des Unterrichtsfachs kann Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen treten. 2 Dies gilt nicht, wenn als berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik gewählt wird. (5) Abweichungen von Absatz 3 oder 4 können durch die für die Laufbahnprüfung für Lehrämter zuständige Landesbehörde zugelassen werden, wenn besondere Gründe nachgewiesen werden. (6) Die Prüfungsleistungen in den Modulen der Bildungswissenschaften, des Unterrichtsfachs oder der Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen und der beruflichen Fachrichtung sind jeweils nach § 14 Abs. 1 und 3 zu benoten. (7) 1 Es sind berufspraktische Tätigkeiten nachzuweisen, in den Fachrichtungen Pflegewissenschaften und Sozialpädagogik durch eine abgeschlossene fachrichtungsbezogene Berufsausbildung nach der Anlage 5 und in den übrigen Fachrichtungen durch eine abgeschlossene Berufsausbildung oder fachrichtungsbezogene Praktika nach der Anlage 5. 2 Die fachrichtungsbezogenen Praktika müssen insgesamt mindestens 52 Wochen umfassen. 3 Das einzelne Praktikum muss mindestens vier Wochen dauern. (8) Für die Unterrichtsfächer Geschichte und Katholische Religion ist die Erfüllung der Sprachanforderungen nach der Anlage 4 nachzuweisen. Studienrelevanter Auslandsaufenthalt beim Studium moderner Sprachen 1 Ist Chinesisch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Russisch oder Spanisch Unterrichtsfach, so ist in einem Land, in dem die Sprache Amtssprache ist, ein mindestens dreimonatiger studienrelevanter Auslandsaufenthalt zu absolvieren. 2 Die Hochschule kann hiervon aus schwerwiegenden persönlichen Gründen Ausnahmen zulassen. 3 Der Auslandsaufenthalt kann während des Bachelor- oder Masterstudiums absolviert werden. 4 Ist auch das weitere Unterrichtsfach eine moderne Sprache, so ist ein zweiter Auslandsaufenthalt nicht erforderlich. 5 Ein im Ausland abgeleistetes fachdidaktisch oder bildungswissenschaftlich orientiertes Praktikum kann auf die Dauer des Auslandsaufenthalts angerechnet werden. (1) 1 Die Studierenden haben berufsfeldbezogene Praktika abzuleisten, die in der Verantwortung der Hochschulen liegen. 2 Die Praktika sollen auf forschungsorientierte Fragestellungen eingehen. 3 Sie dienen der berufsfeldbezogenen Orientierung und Profilierung in der Lehramtsausbildung und sollen den Studierenden eine Selbsteinschätzung zur getroffenen Berufswahl ermöglichen sowie eine Fremdeinschätzung geben. (2) 1 Für das Lehramt an Grundschulen sind folgende Praktika erforderlich: ein Praktikum in einer vorschulischen Einrichtung, in einem Betrieb, in einer sozialen Einrichtung oder in einem Sportverein, ein allgemeines Schulpraktikum und im Masterstudium im Rahmen einer Praxisphase ein fachdidaktisch orientiertes Praktikum im Umfang von 18 Unterrichtswochen (Praxisblock) in beiden gewählten Unterrichtsfächern an einer Grundschule. 2 Die Praktika nach Satz 1 Nrn. 1 und 2 haben einen Gesamtumfang von mindestens 8 Wochen. 3 Der Praxisblock nach Satz 1 Nr. 3 wird durch fachdidaktische Lehrveranstaltungen vorbereitet, begleitet und nachbereitet. (3) 1 Für das Lehramt an Haupt- und Realschulen mit dem Schwerpunkt Hauptschule sind folgende Praktika erforderlich: ein Praktikum in einem Betrieb, in einer sozialen Einrichtung oder in einem Sportverein, im Masterstudium im Rahmen einer Praxisphase ein fachdidaktisch orientiertes Praktikum im Umfang von 18 Unterrichtswochen (Praxisblock) in beiden gewählten Unterrichtsfächern an einer Schule im Sekundarbereich I, jedoch nicht an einem Gymnasium. (4) 1 Für das Lehramt an Haupt- und Realschulen mit dem Schwerpunkt Realschule sind folgende Praktika erforderlich: (5) Für das Lehramt an Gymnasien sind folgende Praktika im Umfang von insgesamt 18 Wochen erforderlich: ein allgemeines Schulpraktikum, Praktika in den beiden Unterrichtsfächern an einem Gymnasium oder einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, wobei die Praktika in den Sekundarbereichen I und II absolviert werden sollen und Teile als Forschungspraktikum unter Vorgaben eines der beiden Unterrichtsfächer oder der Bildungswissenschaften durchgeführt werden können. (6) Für das Lehramt für Sonderpädagogik sind folgende Praktika im Umfang von insgesamt 18 Wochen erforderlich: ein sonderpädagogisches Sozialpraktikum, ein förderdiagnostisches Praktikum einschließlich der Erstellung eines sonderpädagogischen Beratungsgutachtens, sonderpädagogische Schulpraktika unter Berücksichtigung der sonderpädagogischen Fachrichtungen und des Unterrichtsfachs. (7) 1 Für das Lehramt an berufsbildenden Schulen sind folgende Praktika im Umfang von insgesamt 10 Wochen erforderlich: Praktika an einer berufsbildenden Schule in der beruflichen Fachrichtung und in dem Unterrichtsfach oder in der Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen. 2 Tritt Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen an die Stelle eines Unterrichtsfachs, so werden die Praktika in Klassen der Bildungsgänge, die keinen schulischen Abschluss voraussetzen, absolviert. 1 In den Unterrichtsfächern Kunst, Musik und Sport sind fachpraktische Teilprüfungen nach der Anlage 6 abzulegen. 2 In den Fächern Darstellendes Spiel, Gestaltendes Werken, Hauswirtschaft, Technik und Textiles Gestalten ist jeweils eine fachpraktische Prüfung nach der Anlage 6 abzulegen. das Lehramt an Haupt- und Realschulen, das Lehramt an Gymnasien und das Lehramt an berufsbildenden Schulen (1) 1 Die Masterarbeit für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Haupt- und Realschulen, das Lehramt an Gymnasien und das Lehramt an berufsbildenden Schulen kann in einem Unterrichtsfach oder in den Bildungswissenschaften geschrieben werden. 2 Für das Lehramt an Gymnasien kann die Masterarbeit in den Bildungswissenschaften geschrieben werden, wenn im Masterstudium eine fachwissenschaftliche schriftliche Prüfungsleistung in einem Unterrichtsfach erbracht worden ist. 3 Wird die Masterarbeit für das Lehramt an Gymnasien in den Bildungswissenschaften geschrieben, so ist eine berufsfeldbezogene empirische Aufgabe mit deutlichen Forschungsaspekten zu stellen. 4 Die Masterarbeit für das Lehramt an berufsbildenden Schulen kann auch in der beruflichen Fachrichtung geschrieben werden. 5 Für die Bearbeitung sind 15 bis 30 Leistungspunkte vorzusehen. 6 Die Masterarbeit ist nach § 14 Abs. 3 zu benoten. (2) Wird die Masterarbeit in einem Unterrichtsfach oder in der beruflichen Fachrichtung geschrieben, so kann das Thema in der Fachwissenschaft oder in der Fachdidaktik oder in einer Kombination aus Fachwissenschaft und Fachdidaktik gestellt werden. Masterarbeit für das Lehramt für Sonderpädagogik 1 Die Masterarbeit für das Lehramt für Sonderpädagogik kann in einer sonderpädagogischen Fachrichtung oder den Bildungswissenschaften geschrieben werden. 2 Wird die Masterarbeit im Unterrichtsfach geschrieben, so muss das Thema eine sonderpädagogische Fachrichtung oder die Bildungswissenschaften berücksichtigen. 3 Für die Bearbeitung sind 15 bis 30 Leistungspunkte vorzusehen. 4 Die Masterarbeit ist nach § 14 Abs. 3 zu benoten. Sonderregelungen für die Unterrichtsfächer Kunst und Musik beim Lehramt an Gymnasien (1) Studierende, die Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig oder Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studieren, können eine Studienvariante wählen, in der im Zweitfach ausschließlich Studieninhalte für den Sekundarbereich I vermittelt werden. (2) 1 Für das Erstfach Kunst kann als Zweitfach Deutsch, Englisch oder Geschichte und für das Erstfach Musik kann als Zweitfach Deutsch, Englisch, Geschichte, Mathematik oder Politik-Wirtschaft gewählt werden. 2 Abweichend von § 4 Abs. 1 Satz 5 Nr. 3 sind im Zweitfach in der Fachwissenschaft und Fachdidaktik einschließlich des Praktikums nach § 9 Abs. 5 Nr. 3 mindestens 75 Leistungspunkte zu erwerben. 3 Die Masterarbeit wird im Erstfach geschrieben. Bewertung von Prüfungsleistungen, Gesamtnote des Masterstudiums (1) 1 Für die Noten für die Unterrichtsfächer, die Note für die Bildungswissenschaften, die Note für die sonderpädagogischen Fachrichtungen und die Note für die berufliche Fachrichtung wird das durch die Leistungspunkte gewichtete arithmetische Mittel der Noten der in dem jeweiligen Unterrichtsfach, den Bildungswissenschaften, den jeweiligen sonderpädagogischen Fachrichtungen und der jeweiligen beruflichen Fachrichtung bestandenen Modulprüfungen gebildet. 2 Die Modulprüfungen werden nach Absatz 3 benotet; eine Modulprüfung ist bestanden, wenn sie mindestens mit der Note „ausreichend“ benotet ist. (2) 1 Einen Masterabschluss erwirbt, wer das Masterstudium mit mindestens der Gesamtnote „ausreichend“ abgeschlossen hat. 2 Für die Gesamtnote wird das durch die Leistungspunkte gewichtete arithmetische Mittel der Noten für die Unterrichtsfächer, der Note für die sonderpädagogischen Fachrichtungen, der Note für die berufliche Fachrichtung, der Note für die Bildungswissenschaften und der Note für die Masterarbeit gebildet. (3) Nachfolgend ergibt sich, welche Noten zu vergeben und wie die Mittelwerte den Noten zuzuordnen sind: bei einem Mittelwert bis 1,5 bei einem Mittelwert über 1,5 bis 2,5 bei einem Mittelwert über 2,5 bis 3,5 bei einem Mittelwert über 3,5 bis 4,0 bei einem Mittelwert über 4,0 (1) 1 Für Studierende der Masterstudiengänge des Lehramts an Grund- und Hauptschulen sowie des Lehramts an Realschulen, die das Studium vor dem Wintersemester 2014/2015 begonnen haben, findet diese Verordnung in der vor dem 1. Oktober 2014 geltenden Fassung bis zum Ende des Wintersemesters 2016/2017 weiterhin Anwendung. 2 Auf Verlangen der oder des Studierenden findet diese Verordnung in der ab dem 1. Oktober 2014 geltenden Fassung Anwendung, ausgenommen § 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1 und § 9 Abs. 2 bis 4. (2) 1 Für Studierende der Masterstudiengänge des Lehramts an Gymnasien, des Lehramts für Sonderpädagogik und des Lehramts an berufsbildenden Schulen, die das Studium vor dem Wintersemester 2014/2015 begonnen haben, findet diese Verordnung in der vor dem 1. Oktober 2014 geltenden Fassung bis zum Ende des Wintersemesters 2017/2018 weiterhin Anwendung. 2 Auf Verlangen der oder des Studierenden findet diese Verordnung in der ab dem 1. Oktober 2014 geltenden Fassung Anwendung. (3) Die Anlage 3 in der bis zum 14. Oktober 2015 geltenden Fassung findet beim Lehramt an berufsbildenden Schulen für die beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Holztechnik, Kosmetologie, Fahrzeugtechnik, Lebensmittelwissenschaften (Ernährung), Ökotrophologie (Hauswirtschaft) und Sozialpädagogik, für die Unterrichtsfächer Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Französisch, Informatik, Katholische Religion, Mathematik, Niederländisch, Physik, Politik, Spanisch und Sport sowie für Sonderpädagogik an berufsbildenden Schulen, beim Lehramt an Gymnasien für die Unterrichtsfächer Niederländisch und Chinesisch und beim Lehramt an Haupt- und Realschulen für das Unterrichtsfach Niederländisch bis zum 30. September 2020 weiterhin Anwendung. Die Vorschrift betrifft das Inkrafttreten der Verordnung in der ursprünglichen Fassung vom 8. November 2007 (Nds. GVBl. S. 488). Der Zeitpunkt des Inkrafttretens der späteren Änderungen ergibt sich aus den in der vorangestellten Bekanntmachung näher bezeichneten Verordnungen. Vorschriften für die Bildungswissenschaften Lehramtsübergreifende Standards für die bildungswissenschaftlichen Kompetenzen Kompetenzbereiche und Standards erläutern didaktische Planungsmodelle sowie deren bildungstheoretische Begründungen und führen Unterricht, der mit Bezug auf didaktische Modelle/Konzepte geplant worden ist, in exemplarischen Sequenzen durch und analysieren ihn planungsbezogen, wenden exemplarisch wissenschaftliche Analyseverfahren für Lernwirkungen des Unterrichts an und stellen sie dar, beschreiben, analysieren und realisieren exemplarisch lernförderliche und lernmotivierende Unterrichtssituationen, verfügen über grundlegendes Wissen zur Gestaltung transferfördernder, wissensanwendungsbezogener Unterrichtssituationen, analysieren und realisieren diese exemplarisch, beschreiben und analysieren Lernstrategien und beurteilen deren Anwendungsmöglichkeiten, stellen Konzepte des selbst regulierten Lernens dar und nutzen diese in exemplarischen Unterrichtssituationen, beschreiben lernerfolgsrelevante Schülermerkmale (insbesondere Vorwissen, Sachinteresse, Einstellungen) sowie daraus resultierende sozialgruppenspezifische Unterschiede (insbesondere Geschlechterunterschiede und -zuschreibungen) und berücksichtigen diese Merkmale im Rahmen gruppendifferenzierender Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen, stellen Theorien der Kognition und des Lernens dar und erörtern deren Bedeutung für die Unterrichtsgestaltung, kennen Theorien der Lern- und Leistungsmotivation und erläutern deren Bedeutung für die Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen, verfügen über grundlegendes Wissen zur Metakognition und erörtern deren Bedeutung für die Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen sowie für außerunterrichtliches Lernen, beschreiben die sozialen und kulturellen Lebensbedingungen von Schülerinnen und Schülern, insbesondere auch mit Migrationshintergrund und erörtern ihre Bedeutung für die Schule und die Unterrichtsgestaltung, stellen politikwissenschaftliche Theorien und Methoden dar und erörtern Formen und Inhalte politischer Entscheidungsprozesse (auch in ihren Fachwissenschaften), begründen die Relevanz von Demokratie im politischen Herrschaftssystem, in der Gesellschaft und in der Lebenswelt der Schule, beschreiben die Grundregeln der Logik und die wichtigsten Wahrheitstheorien sowie die methodischen Besonderheiten der wichtigsten Fachkulturen, begründen das Abhängigkeits- und Spannungsverhältnis von Alltagssprache und Fachsprache und achten im Unterrichtsgeschehen auf argumentative Klarheit in Schrift und Rede. Kompetenzbereich: Erziehen stellen Erziehungstheorien dar, begründen und erläutern die Entwicklung moralischer Urteils- und Handlungsfähigkeit im Unterricht, beschreiben Theorien der Sozialisation von Kindern und Jugendlichen, beschreiben und beurteilen demokratische Werte und Normen, erläutern interkulturelle Aspekte des Unterrichts, unterscheiden unterschiedliche Typen von Herrschaftssystemen theoriebasiert, anhand von Beispielen politischer Praxis und in ihren Fachwissenschaften, stellen die Menschenrechte und die freiheitlich-demokratische Grundordnung dar sowie beschreiben und begründen das Engagement für diese allgemein und in konkreten Fällen, erörtern die Bedeutung von Chancengleichheit im Bildungssystem einer demokratischen Gesellschaft, beschreiben Merkmale und Wirkungen von sozialintegrativem Unterricht und nutzen sie für die Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen, verfügen über Wissen zur Durchführung von verhaltensbezogenen Beratungsgesprächen, beschreiben Moderationsverfahren für Konfliktsituationen und wenden sie exemplarisch an, verfügen über grundlegendes Wissen zu Theorien der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und reflektieren deren Bedeutung für die Erziehung, beschreiben Schutz- und Risikofaktoren der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, beschreiben stabile interindividuelle Differenzen im Kindes- und Jugendalter (insbesondere kognitive Grundfähigkeit, Annahmen über die geschlechtlichen Zuschreibungen) und erörtern diese hinsichtlich der pädagogischen Relevanz, erläutern den Wandel der Familienformen und -strukturen sowie zentrale Ergebnisse der Familienforschung und stellen deren Bedeutung für die Schule und die Gestaltung von Unterricht dar, verfügen über grundlegendes Wissen über die Sozialisationsfunktionen von Familien (insbesondere schicht-, geschlechts- und kulturspezifische Differenzen von Sozialisationsprozessen) und erläutern deren Bedeutung für die Gestaltung schulischer Sozialisationsprozesse, beschreiben verschiedene Ethikkonzepte in ihrer historischen Abhängigkeit sowie praktischen Anwendbarkeit und beherrschen die Grundregeln des ethischen Argumentierens, unterscheiden zwischen Moral und Recht sowie Moralität und Legalität, beurteilen das Spannungsverhältnis von Kulturrelativismus und universalen Menschenrechten im Hinblick auf die besonderen Probleme von Interkulturalität und Fremdverstehen. verfügen über grundlegendes Wissen zur Analyse und Prävention von Lernbeeinträchtigungen, beschreiben spezifische Lernvoraussetzungen und berücksichtigen sie in der Beurteilung von Lernergebnissen, beschreiben bereichsübergreifende besondere Lernvoraussetzungen (insbesondere Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache, sonderpädagogischer Förderbedarf) und berücksichtigen diese in der Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen und bei Lernstandsrückmeldungen, identifizieren Lernprozessmerkmale und berücksichtigen diese in der Gestaltung exemplarischer Unterrichtssituationen sowie bei Lernstandsrückmeldungen, beschreiben Formen lernbezogener kollegialer und institutioneller Kooperation und Beratung, erläutern die Grundlagen der Entwicklung kriterienorientierter Aufgabenstellungen, unterscheiden die Beurteilung in der sachlichen, der intra- und der interindividuellen Bezugsnorm und nutzen sie für die Rückmeldung von Lernergebnissen in exemplarischen Unterrichtssituationen, stellen den Nutzen von Prüfungen als Rückmeldung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer dar und erörtern diese, beschreiben, interpretieren und wenden Angebote sowie Vorgehensweisen der Beratung und Unterstützung in persönlichen Problemsituationen exemplarisch an, beschreiben emotionale und kognitive Prozesse der Moderation in Konfliktsituationen, beschreiben übergreifende und spezifische besondere psychologische Lernvoraussetzungen (insbesondere Hochbegabung, intellektuelle Beeinträchtigung, Sprachfähigkeit, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit, Störungen des Schriftspracherwerbs, Störungen der rechnerischen Fähigkeiten), beschreiben die Ursachen und Folgen sozialer Ungleichheit anhand zentraler Kategorien (insbesondere Schicht, Ethnizität, Geschlecht) und diskutieren deren Bedeutung für pädagogisches Handeln, analysieren Differenzen zwischen Norm und Wirklichkeit in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sowie in ihren Fachwissenschaften, haben die Fähigkeit zur Unterscheidung von kontextgebundenem Urteilen und prämissenabhängigem Beschreiben. Kompetenzbereich: Weiterentwicklung von Schule und Berufskompetenz beschreiben die institutionellen Strukturen und grundlegenden rechtlichen Rahmenbedingungen des Bildungswesens und von Unterricht, verfügen über grundlegendes Wissen zu soziologischen Analysen der Organisation von Schulen mit Bezug auf ihre Fachwissenschaften, beschreiben und analysieren die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Entwicklung von Schulen, beschreiben Analyse- und Reflexionsverfahren zu berufsbezogenen Wertvorstellungen und Einstellungen von Lehrkräften, verfügen über Wissen zur Stressprävention, beschreiben Evaluationsverfahren, erläutern beispielhaft deren Ergebnisse und zeigen deren Nutzung in Schulentwicklungsprozessen auf, beschreiben Analyseverfahren für binnenschulische Kooperationsstrukturen, stellen Mitwirkungsmöglichkeiten in Schulentwicklungsprozessen dar, beschreiben emotionale und kognitive Prozesse des Stresserlebens und der Belastungsbewältigung, beschreiben und begründen die wichtigsten Widersprüche der Lehrerrolle sowie die Prägung ihrer Berufskompetenz durch die zugrunde liegenden anthropologischen und sozialphilosophischen Voraussetzungen. Inhaltsbereiche zu den Kompetenzbereichen und Standards Bildung und Erziehung: Begründung und Beurteilung von Bildung und Erziehung in institutionellen Prozessen und im gesellschaftlichen Kontext; Didaktik: curriculare Bedingungen und Gestaltung von Unterricht und Lernumgebungen unter Nutzung von Unterrichtsmethoden und Lernstrategien; Lernen, Entwicklung und Sozialisation: kognitive, soziale, kulturelle und ethische Lernprozesse von Kindern und Jugendlichen innerhalb und außerhalb von Schule; Lernmotivation: motivationale und emotionale Aspekte der Leistungs- und Kompetenzentwicklung; Diagnostik, Beurteilung und Beratung: Diagnose und Förderung individueller Lernprozesse, Leistungsmessungen und Leistungsbeurteilungen; Differenzierung, Integration und Förderung: Heterogenität und Vielfalt als Bedingungen von Schule und Unterricht sowie Prävention von und Intervention bei Lern- und Verhaltensproblemen; Kommunikation: Kommunikation, Interaktion und Konfliktbewältigung als grundlegende Elemente der Lehr- und Erziehungstätigkeit und der pädagogischen Kooperation; Medienbildung: Umgang mit Medien unter konzeptionellen, didaktischen und praktischen Aspekten; Beruf und Rolle der Lehrkraft: Lehrerprofessionalisierung, Berufsfeld als Lernaufgabe, Umgang mit berufsbezogenen Konflikt- und Entscheidungssituationen; Schulentwicklung: Struktur und Geschichte von Bildungssystemen, Strukturen und Entwicklung des Bildungssystems sowie Entwicklung der einzelnen Schule; Bildungs- und Erziehungsforschung: Ziele und Methoden der wissenschaftlichen Erforschung pädagogischer Prozesse und Institutionen. Lehramtsspezifische Standards Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden folgende Standards für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen erwartet: beschreiben Verfahren zur Beurteilung und Konzepte zur Förderung von Schulfähigkeit, beschreiben Konzepte sprachlicher, mathematischer und naturwissenschaftlicher (Früh-)Förderung, verfügen über Wissen zur Kooperation mit Fachkräften der vorschulischen Erziehung, erläutern Konzepte für das Unterrichten in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen, erörtern Kriterien für die Wahl der weiterführenden Schulform, beschreiben Konzepte für die Förderung von hochbegabten Schülerinnen und Schülern. Lehramt an Haupt- und Realschulen, Schwerpunkt Hauptschule Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden folgende Standards für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Haupt- und Realschulen, Schwerpunkt Hauptschule, erwartet: erörtern Kriterien für die Ausbildungs- und Berufsfähigkeit und beschreiben Konzepte zur Entwicklung von Ausbildungs- und Berufsfähigkeit, verfügen über grundlegendes Wissen zur Entwicklung von Aufgaben für und zur Bewertung von Abschlussarbeiten und besonderen Prüfungsleistungen, beschreiben Konzepte sprachlicher Förderung. Lehramt an Haupt- und Realschulen, Schwerpunkt Realschule Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden folgende Standards für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Haupt- und Realschulen, Schwerpunkt Realschule, erwartet: verfügen über grundlegendes Wissen zur Formulierung von Themen für und über die Bewertung von Referaten und Präsentationen sowie zur Entwicklung von Aufgaben für und zur Bewertung von Abschlussarbeiten und besonderen Prüfungsleistungen. Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden folgende Standards für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien erwartet: verfügen über grundlegendes Wissen zur Entwicklung von Aufgaben für und zur Bewertung von Facharbeiten und besonderen Lernleistungen sowie zur Formulierung von Themen für und zur Bewertung von Referaten und Präsentationen, beschreiben Konzepte für die Förderung von hochbegabten Schülern, erörtern Kriterien für die Ausbildungs-, Berufs- und Studierfähigkeit und beschreiben Konzepte zur Entwicklung von Ausbildungs-, Berufs- und Studierfähigkeit. Sonderpädagogische Förderung umfasst die Förderung in verschiedenen Förderschwerpunkten sowohl in Förderschulen als auch in allgemeinbildenden Schulen. Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden Kompetenzen, Standards und Inhalte für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt für Sonderpädagogik nach dem Anhang erwartet. Über die allgemeinen Standards hinausgehend werden folgende Standards für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt für berufsbildende Schulen erwartet: verfügen über die Grundlagen berufs- und wirtschaftspädagogischen Denkens und Handelns, insbesondere in den Bereichen wissenschaftstheoretische Grundlagen und Hauptströmungen der Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Ideen-, Sozial- und Institutionengeschichte der Berufsbildung, Steuerung und Begleitung der Übergänge von der Schule in einen Beruf, beherrschen in der Didaktik der beruflichen Aus- und Weiterbildung insbesondere Grundlagen und Grundprobleme der Didaktik, Lehr- und Lernziele im beruflichen Lernen, didaktische Konzeptionen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, berufsbezogene Lehr-Lern-Arrangements zur Integration (fach)didaktischer, methodischer und medialer Entscheidungen, Wissen zur Integration von interkulturellen Gesichtspunkten bei der berufsbezogenen Lernfelddidaktik, beherrschen Bedingungen und Strukturen beruflichen Lernens unter besonderer Berücksichtigung der Institutionen und Institutionsentwicklung der beruflichen Bildung im nationalen und internationalen Rahmen, beherrschen Ansätze und Methoden der quantitativen und qualitativen Berufsbildungsforschung unter besonderer Berücksichtigung der Standards für schulpraktische Fähigkeiten Kompetenzen für die Schulpraxis werden in fächerübergreifenden schulpraktischen Studien (Praktika) und darauf aufbauend in den fachdidaktischen schulpraktischen Studien (fachdidaktische Praktika und praktikumsbezogene Lehrveranstaltungen) erworben. Allgemeine schulpraktische Kompetenzen werden insbesondere als Fähigkeit zur theoriebezogenen Analyse von schulpraktischen Handlungssituationen sowie von deren Rahmenbedingungen entwickelt. Die praxisbezogenen Phasen führen zugleich zur Fähigkeit der Planung und Durchführung exemplarischer Unterrichtssequenzen sowie zur exemplarischen Erprobung und Reflexion pädagogischer Handlungsfähigkeit im Schulfeld. Sie dienen als Voraussetzung für den Erwerb der Fähigkeit zum pädagogischen Berufshandeln im Vorbereitungsdienst. Kompetenzerwerb für die Schulpraxis findet während der universitären Phase der Lehrerbildung in drei Aufgabenfeldern statt. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit zur Berufserkundung und Berufsorientierung durch die Erkundung, Analyse und Reflexion der exemplarischen Lebens- und Lernbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Handlungssituationen von Lehrkräften, institutionellen Rahmenbedingungen von Schule im Zusammenhang allgemeiner und fachdidaktischer Praktika; Berufserprobung im Rahmen von allgemeinen und fachdidaktischen Praktika durch exemplarische Unterrichtsplanung und -durchführung unter Anleitung und Verantwortung einer Lehrkraft sowie durch Analyse und Reflexion des durchgeführten Unterrichts und der Berufserprobung durch die Gestaltung exemplarischer pädagogischer Förderungs-, Beratungs- und Kooperationssituationen; Praxiserforschung durch Anwendung relevanter wissenschaftlicher Forschungsmethoden auf Phänomene schulisch bedeutsamer Handlungsfelder als Erkundungsaufträge im Rahmen von Lehrveranstaltungen oder Praktika. (zu Nummer 4 des Zweiten Abschnitts) Kompetenzbereich 1: Fundamentum Die Absolventinnen und Absolventen berücksichtigen ihre im Studium erworbenen Kenntnisse und Handlungskompetenzen zu allgemeinen Fragen der Bildungswissenschaften bei Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in ihrem pädagogischen Handeln und berücksichtigen sie bei ihren Überlegungen zur Weiterentwicklung von Unterricht und Schule. verfügen über strukturiertes Fachwissen zu den grundlegenden Teilgebieten der Sonderpädagogik, besitzen fundierte pädagogische Kenntnisse über gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren des schulischen Lernens, zu zentralen Entwicklungsfragen und zur Lebensgestaltung von Menschen mit Behinderungen, entwickeln reflektierte Sichtweisen und Wertehaltungen über ihre Rolle als Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen im Kontext von Schule und Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung. Theorien der Sonderpädagogik und ihre Bezüge zu den Bildungswissenschaften und anderen Nachbarwissenschaften sowie ihre historischen Voraussetzungen sonderpädagogische Theorien und Praxiskonzepte im internationalen Vergleich Dimensionen von Behinderung und Identitätsproblematiken von Menschen mit Behinderungen Institutionen der Erziehung, Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen Entwicklung eines reflektierten Menschenbilds auf anthropologischer Grundlage und unter Berücksichtigung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen verfügen über strukturiertes Fachwissen zu den grundlegenden Teilgebieten der Psychologie bei Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, besitzen fundierte Kenntnisse über gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren zur Entwicklung, zum schulischen Lernen und zur Lebensgestaltung von Menschen mit Behinderungen aus psychologischer Sicht, nehmen begründet Stellung zur Bedeutung von Erkenntnissen und Theorien der Psychologie über die grundsätzliche Ausgestaltung schulischer Förderung bei Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung. Theorien der Psychologie des Lernens und der Motivation, der Kognitionspsychologie, der Sozialpsychologie und der Sprach- und Kommunikationspsychologie Einschätzung von Persönlichkeitskonzepten in ihrer Bedeutung für den Unterricht und für die Erziehung Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie zur Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen aktueller Stand der wissenschaftlichen Diskussion im Hinblick auf die neurophysiologischen und neuropsychologischen Grundlagen des Lernens und Verhaltens Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Sichtweisen auf Behinderungen, Beeinträchtigungen und Schädigungen im Bereich der Medizin und Psychologie Kompetenzbereich 2: Unterrichten und Erziehen Die Absolventinnen und Absolventen planen und erproben Unterricht unter besonderer Berücksichtigung des individuellen Bedarfs an Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und setzen dabei erzieherische Schwerpunkte. bewerten Modelle und Konzepte für den Unterricht bei Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in ihrer Bedeutung für die Schulpraxis und nutzen sie als Grundlage für eigene Planungsüberlegungen, besitzen Kenntnisse und Grundfertigkeiten zum Erlernen des Lesens und des Schreibens sowie zum Erwerb mathematischer Kompetenzen unter erschwerten Bedingungen in allen Unterrichtsstufen, benennen die jeweiligen Anforderungen einer individuellen Förderung in unterschiedlichen Entwicklungs- und Altersstufen und schätzen deren Konsequenzen für die Planung, Durchführung, Analyse und Reflexion von Unterricht ein, berücksichtigen und reflektieren ihre theoretischen Kenntnisse in der unterrichtsimmanenten Förderung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, besitzen detaillierte Kenntnisse über relevante schulische Organisations- und Unterrichtsformen bei Bedarf an sonderpädagogischen Unterstützung und nehmen dazu reflektiert und begründend eigene Positionen ein, verfügen über eigene Sichtweisen und Einschätzungen über ihre Aufgaben als Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und legen diese reflektiert und begründet dar; didaktische Grundlagen und Methoden des Unterrichts bei Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung und ihre Umsetzungsmöglichkeiten gezielte Fördermaßnahmen und Konzepte individueller Förderung für den gemeinsamen Unterricht bei Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen (Integrations- und Inklusionskonzepte) Auswirkungen unterschiedlicher Organisationsformen schulischen Lernens auf den Wissenserwerb und die emotionale und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Bedarf an sonderpädagogischen Unterstützung vor- und außerschulische Bedingungen schulischen Lernens und deren Berücksichtigung bei Planung und Durchführung von Unterricht Konstanten und Veränderungen im Rollenverständnis und im Berufsbild von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen vor dem Hintergrund der aktuellen schulpolitischen Entwicklung sowie der Diskussion in der Sonderpädagogik berücksichtigen ihre Kenntnisse über psychologische und soziale Voraussetzungen unterrichtlichen Handelns bei Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in der Planung, Durchführung, Reflexion und Analyse von Unterricht. psychologische Konzepte zur Prävention von Lernschwierigkeiten psychologische und soziale Voraussetzungen unterrichtlichen Handelns bei Schülerinnen und Schülern mit Bedarf in sonderpädagogischer Unterstützung Kompetenzbereich 3: Analysieren, diagnostizieren, fördern und beurteilen Die Absolventinnen und Absolventen stellen die Lern- und Entwicklungsstände von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung allein oder gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten fest und beschreiben diese. Sie entwickeln und evaluieren individuelle Maßnahmen zur Förderung. beschreiben die relevanten Verfahren und Instrumente zur Feststellung des individuellen Lern- und Entwicklungsstands bei Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen und schätzen deren Bedeutung für die sonderpädagogische Praxis in reflektierter Weise ein, verfügen über einen gesicherten Erfahrungshintergrund in der Anwendung ausgewählter diagnostischer Verfahren, leiten aus selbst durchgeführten diagnostischen Erhebungen entwicklungslogisch individuelle Fördermaßnahmen ab; Grundlagen und Modelle sonderpädagogischer Diagnostik im Rahmen lernbegleitender Lernstandserhebungen und einer Diagnostik zur Feststellung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung individuelle und soziale Bedingungsfelder, die zur Entstehung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung beitragen (Person-Umfeld-Analyse) Aufbau und Anwendung diagnostischer Erhebungsinstrumente (standardisierte und informelle Verfahren) Bedingungen sonderpädagogischer Diagnostik bei Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Muttersprache/Herkunftssprache in entsprechenden Anwendungssituationen (z. B. im Rahmen des Verfahrens zur Feststellung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung) Förderplanung: Planung, Durchführung und Evaluation von unterrichtsimmanenten und außerunterrichtlichen Fördermaßnahmen auf der Grundlage vorliegender diagnostischer Erhebungen rechtliche Rahmenbedingungen für die Durchführung des Verfahrens zur Feststellung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung und für den Umgang mit den erhobenen Schülerdaten verfügen über ein strukturiertes Fachwissen über psychologische Grundlagen bei einer Feststellung individueller Lern- und Entwicklungsstände, beschreiben die Zusammenhänge diagnostischer Prozesse sowie individueller Förderung und leiten daraus praktische Konsequenzen ab. Methoden zur Schüler- und Unterrichtsbeobachtung sowie zur Beurteilung von Schülerleistungen im Entwicklungsprozess Methoden zur Beobachtung und Analyse von Sozialverhalten und Kommunikationsabläufen sowie Lernvoraussetzungen und Lernentwicklungen Erstellung diagnostischer Gutachten sowie Umsetzung und Evaluation von Fördermaßnahmen Kompetenzbereich 4: Beraten und kooperieren Die Absolventinnen und Absolventen setzen die erworbenen Kenntnisse in der Gesprächsführung und Beratung in reflektierter Weise ein. beschreiben die Arbeitsfelder, in denen Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen mit Erziehungsberechtigten, Lehrerinnen und Lehrern anderer Schulformen sowie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern außerschulischer Einrichtungen und Institutionen auch des vorschulischen Bereichs kooperieren, besitzen Kenntnisse und Grundfertigkeiten für eine angestrebte professionelle Gesprächsführung und Beratung; rechtliche Grundlagen für die Kooperation von Förderschulen mit anderen sonderpädagogischen Einrichtungen, mit Einrichtungen zur Hilfe für Menschen mit Behinderungen sowie der Jugend- und Sozialhilfe Grundlagen und Konzepte der Kooperation von Fachkräften unterschiedlicher wissenschaftlicher Orientierung unterschiedliche Sichtweisen von Behinderung, Beeinträchtigung und Schädigung im Zusammenhang mit den Aufgaben, Zielen und den jeweiligen strukturellen Gegebenheiten der kooperierenden Institution oder der Rolle des jeweiligen Gesprächspartners Grundlagen und Konzepte der Beratung von Lehrkräften, anderen Fachkräften, Familien und Erziehungsberechtigten Erprobung erworbener Kompetenzen zur Gesprächsführung und Beratung in realitätsnahen Anwendungssituationen verfügen über strukturiertes Fachwissen psychologischer Grundlagen für Gesprächs- und Beratungssituationen. Erfassung und Gestaltung von Lehrer-Schüler-Interaktionen für die sonderpädagogische Praxis unter dem Aspekt der Lernförderung Intentionen und Bedeutung von Supervisionskonzepten Fächerübergreifende Kompetenzen der Fachwissenschaft sowie fächerübergreifende Kompetenzbereiche und Kompetenzen der Fachdidaktik aller Fächer und für alle Lehrämter können auf strukturiertes Fachwissen (Verfügungswissen) zu den grundlegenden - insbesondere zu den schulrelevanten - Teilgebieten ihres Fachs zurückgreifen, verfügen über ein Überblickswissen (Orientierungswissen) zu den aktuellen grundlegenden Fragestellungen, Begriffen, Modellen, Theorien des Fachs und reflektieren deren Bedeutung für die jeweilige Fachwissenschaft, verfügen über ein reflektiertes Wissen über das Fach (Metawissen) und kennen wichtige ideengeschichtliche und wissenschaftstheoretische Konzepte ihres Fachs, erläutern die fachlichen Inhalte und Konzepte sowie die Relevanz des Fachs hinsichtlich der historischen, gesellschaftlichen und beruflichen Bedeutung und stellen sie dar, können interdisziplinäre Verbindungen zu anderen Wissenschaften aufzeigen, wissen um die Bedeutung Interkultureller Bildung als fächerübergreifende Querschnittsaufgabe und sind in der Lage, fachspezifische Inhalte und interkulturelle Fragen miteinander zu verbinden, kennen und erläutern Erkenntnismethoden des Fachs, wenden diese exemplarisch an und bewerten sie bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen, untersuchen mit den Arbeitsmethoden des Fachs selbständig zentrale Fragen und Sachverhalte unter Berücksichtigung neuer Entwicklungen des Fachs, berücksichtigen Aspekte des Umweltschutzes. Kompetenzbereich: Anschlussfähiges fachdidaktisches Wissen verfügen über ein solides und strukturiertes Wissen über fachdidaktische Positionen und Strukturierungsansätze, vertreten diese begründet und können Zielperspektiven für ihren Unterricht entwickeln, beurteilen die Notwendigkeit und Problematik didaktischer Transformationen oder Reduktionen und weisen erste Erfahrungen in deren Umsetzung nach, kennen Ergebnisse fachdidaktischer und lernpsychologischer Forschung und nutzen diese exemplarisch, erklären fachbezogene Sachverhalte unter Berücksichtigung des Vorverständnisses der Schülerinnen und Schüler, kennen Unterrichtsmethoden zur Förderung des selbständigen und selbstverantwortlichen Lernens und analysieren diese hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Angemessenheit im jeweiligen Fachunterricht, kennen und setzen exemplarisch, soweit es ihre Fächer erfordern, schulbezogene experimentelle Methoden ein, sind in der Lage, exemplarisch die Heterogenität einer Lerngruppe bei der Anwendung von Methoden und beim Gebrauch von Materialien, Medien, Texten usw. so zu berücksichtigen, dass Lernprozesse optimal stattfinden können, kennen die relevanten Kommunikationsformen ihres Fachs (z. B. Unterrichtsmaterialien, Präsentationsmedien, Lehr-Lernsoftware, Informations- und Kommunikationstechnologien usw.), setzen sie begründet ein, nutzen sie auch als Lehrinhalte und können Fachinhalte zielgruppenspezifisch aufbereiten, haben durch die Teilnahme an einem Projekt Erfahrungen gesammelt, die sie dazu befähigen, eigene Projekte zu planen, erbringen den Nachweis über die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur elementaren Bewegungserziehung (Lehramt an Grundschulen). kennen fachbezogene Verfahren der Lernstandserhebung und können diese in exemplarischen Unterrichtssituationen anwenden, kennen Indikatoren für fachspezifische Lernschwierigkeiten und Diagnoseverfahren sowie Fördermöglichkeiten und können zwischen fachlichen und sprachlichen Leistungen unterscheiden, kennen Merkmale besonderer fachlicher Begabungen, können diese und exemplarische Fördermöglichkeiten erläutern, kennen Formen der Fremd- und Selbstevaluation zur Analyse und Beurteilung eigener Lehrleistungen, können selbst ein Portfolio erstellen und kennen es als Möglichkeit der Lernstandserhebung bei Schülerinnen und Schülern. Kompetenzbereich: Leistungsbeurteilung kennen und beurteilen Möglichkeiten und Grenzen fachspezifischer Formen der Leistungsbewertung und wenden exemplarisch entsprechende Verfahren unter Anleitung an, kennen Kriterien der Beurteilung von fachlichen Lernprozessen und deren Ergebnissen. (zu § 2 Abs. 4, § 3 Abs. 5, § 4 Abs. 4, § 5 Abs. 4, § 6 Abs. 8) Englisch, Französisch, Niederländisch: Griechisch, Latein: Latinum oder fachbezogene Kenntnisse in Latein und eine neuere Fremdsprache Chinesisch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Russisch, Spanisch: Der Nachweis ist zu führen durch Zeugnis des Erweiterten Sekundarabschlusses I nach vierjährigem Unterricht in der jeweiligen Sprache (mindestens ausreichend), Abschlusszertifikat einer Volkshochschule (B 2), erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung der Hochschule, die mindestens Kenntnisse wie unter Nummer 2 vermittelt, Zeugnisse über die mindestens zweijährige Teilnahme an dem in der jeweiligen Sprache geführten Unterricht einer ausländischen Schule, weitere Zeugnisse, die Kenntnisse belegen, die dem unter Nummer 2 genannten Niveau entsprechen. Fachbezogene Grundkenntnisse und fachbezogene Kenntnisse in Griechisch, Hebräisch oder Latein werden nachgewiesen durch die erfolgreiche Teilnahme an dazu angebotenen Lehrveranstaltungen der Hochschule, durch einen Nachweis nach den Nummern 1 bis 6 oder durch den Nachweis des Graecums, des Hebraicums, des Kleinen Latinums, des Latinums oder des Großen Latinums. Sie sind spätestens zum Ende des Masterstudiums nachzuweisen. (zu § 6 Abs. 7) Vorgaben zum Nachweis berufspraktischer Tätigkeit Ziel des Unterrichts an berufsbildendenden Schulen ist die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz bei Schülerinnen und Schülern. Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen müssen deshalb Lehr-Lernprozesse an der betrieblichen Ausbildungssituation der Schülerinnen und Schüler orientieren. Dazu sind der jeweiligen Fachrichtung entsprechende berufspraktische Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten auf der Ebene beruflicher Grundbildung nachzuweisen und zu dokumentieren. Technische und gewerbliche Fachrichtungen Tätigkeit in den Ausbildungsbereichen Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich Hochbau abgeleistet werden. Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich der Tischlerin/des Tischlers abgeleistet werden. Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich der Malerin und Lackiererin/des Malers und Lackierers abgeleistet werden. Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich der Haus- und Gerätetechnik abgeleistet werden. Insgesamt müssen drei Ausbildungsbereiche absolviert werden. Montage und Wartung von technischen Systemen Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich der Metall- und Kunststoffverarbeitung abgeleistet werden. Montage und Wartung technischer Systeme Bäckerei oder Konditorei Das Praktikum in den Ausbildungsbereichen umfasst jeweils die Produktion und den Verkauf/Service. Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich Gastronomie abgeleistet werden. Fachrichtungen für personenbezogene Dienstleistungen Tätigkeit in den Ausbildungsbereichen nach den Buchstaben a und b Ökotrophologie (Hauswirtschaft) Versorgung und Betreuung hauswirtschaftlicher Betriebe und Einrichtungen Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich Versorgung abgeleistet werden. Körperpflege (Kosmetologie) Herstellung von Haut-, Nagel- und Haarpflegepräparaten Herstellung von Präparaten der dekorativen Kosmetik Mindestens die Hälfte der Praktikumszeit muss im Ausbildungsbereich Friseurin/Friseur abgeleistet werden. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist in einem der folgenden Berufe nachzuweisen: Hebamme/Entbindungspflegerin/Entbindungspfleger Technische Assistentin in der Medizin/Technischer Assistent in der Medizin Das Kultusministerium kann weitere Ausbildungsberufe zulassen. Gleichwertige berufspraktische Tätigkeiten können in gesondert gelagerten Einzelfällen von der für Lehramtsprüfungen zuständigen Landesbehörde anerkannt werden. Bürowirtschaft und kaufmännische Verwaltung Das Praktikum soll Einblicke in mehrere Funktionsbereiche (z. B. Beschaffung, Produktion, Absatz, Rechnungswesen/Controlling) vermitteln. Tätigkeiten in einem oder mehreren der Ausbildungsbereiche Das Praktikum kann ausschließlich in diesen Ausbildungsbereichen abgeleistet werden. Tätigkeiten in einem der Ausbildungsbereiche Krankenkassen, Medizinischer Dienst der Krankenkassen (MDK) Das Praktikum soll Einblicke in mehrere Funktionsbereiche z. B. Umgang mit Kranken, Assistenz, Verwaltung, Labor vermitteln. Im Fach Darstellendes Spiel: Präsentation eines eigenen Projekts In den Fächern Gestaltendes Werken und Textiles Gestalten: Praktisch-gestalterische Bearbeitung eines Themas einschließlich einer experimentellen sowie theoretischen Auseinandersetzung In den Fächern Hauswirtschaft und Technik: Nachweis fachbezogener praktischer Kenntnisse und Fertigkeiten anhand einer oder mehrerer Aufgaben Fachpraktische Prüfungsanteile Alle Lehrämter: Präsentation eigener Arbeiten Alle Lehrämter: Bearbeitung einer künstlerisch praktischen Aufgabe im Bereich Bildende Kunst Alle Lehrämter: Bearbeitung einer künstlerisch praktischen Aufgabe im Bereich Visuelle Medien Lehramt an Gymnasien: Bearbeitung einer weiteren Aufgabe im Bereich Gestaltung Alle Lehrämter außer Lehramt an Gymnasien: Instrumentalspiel oder Gesang einschließlich Sprechen und Stimmbildung Lehramt an Gymnasien: Instrumentalspiel und Gesang einschließlich Sprechen und Stimmbildung Alle Lehrämter außer Lehramt an Gymnasien: Ensembleleitung Lehramt an Gymnasien: Ensembleleitung (Orchester oder Band) und Chorleitung Alle Lehrämter: Angewandte Musiktheorie Alle Lehrämter: Vorbereitung, Vorführung und Erläuterung einer eigenen apparativen oder multimedialen oder choreografischen Produktion oder Improvisation Im Fach Sport Aus den Erfahrungs- und Lernfeldern A bis F sind fachpraktische Prüfungsanteile in dem angegebenen Umfang nachzuweisen. Bereich Laufen, Springen und Werfen Bereich Schwimmen, Tauchen und Wasserspringen alle Lehrämter: ein Bereich Bereich gymnastische, rhythmische und tänzerische Bewegungsgestaltung Bereich Bewegungskünste, Trampolin und Turnen Bereich Spielen in Mannschaften (z. B. Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball, darin integriert alternative Spielkulturen) Lehramt an Grundschulen, Lehramt für Sonderpädagogik: eine Mannschaftssportart Lehramt an Haupt- und Realschulen, Lehramt an Gymnasien und Lehramt an berufsbildenden Schulen: zwei Mannschaftssportarten Bereich Rückschlagspiele (z. B. Badminton, Tennis, Tischtennis) alle Lehrämter: ein Rückschlagspiel Bereich auf dem Wasser (z. B. Kanufahren, Rudern, Segeln, Surfen) Bereich Schnee und Eis (z. B. Alpin-Skilauf, Eislaufen, Skilanglauf) Bereich Rollen und Räder (z. B. Inlineskaten, Radfahren) Bereich Kämpfen (z. B. Judo, Karate) Bereich Reiten und Voltigieren alle Lehrämter: zwei Bereiche, davon in einem mit Exkursion Bereich Kleine Spiele Bereich Anfängerschwimmen Lehramt an Grundschulen, Lehramt für Sonderpädagogik, Lehramt an Haupt- und Realschulen: alle Bereiche Lehramt an Gymnasien, Lehramt an berufsbildenden Schulen: Bereich Kleine Spiele
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
CD-ROM "Lernspiel Abenteuer Wald" Sie sind hier: Startseite > Referenzen > Projekte & Fallstudien > CD-ROM "Lernspiel Abenteuer Wald" Das Lernspiel "Abenteuer Wald" war der Prototyp eines Biologie-Lernprogramms, das im Auftrag der Universität Salzburg hergestellt wurde. Das Programm soll Kindern die wichtigsten Pflanzen, Tiere und die Ökologie des heimischen Waldes näher bringen. Im Prototypen wurden die Kapitel "Rotbuche" und "Vituelles Forschen" realisiert. Beobachten der Programmnutzung von Kindern Ziel und Anwendungsgebiet dieses Prototypen war die universitäre Forschung: Kinder im Alter von 9 - 13 Jahren wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts bei der Programmnutzung beobachtet und ihr Antwortverhalten bzw. Nutzerverhalen wurde vom Programm automatisch protokolliert. Mittels statistischer Software wurden diese Daten anschließend ausgwertet. Vom Konzept zur Realisierung Das didaktische Konzept, die Inhalte (Texte, Fotos usw.) und die Rahmenhandlung wurden von einem Autorenteam der Universität erarbeitet, woraus in Zusammenarbeit mit interact!multimedia und einer Studentin (im Rahmen ihrer Diplomarbeit) ein Konzept zur Umsetzung in ein interaktives, multimediales CBT-Programm entstand. Die Gesamt-Realisierung (Screendesign und grafische Gestaltung, Medienbearbeitung, Animation, Programmierung) erfolgte durch interact!multimedia. Der Kobold und die Spinne Die Kinder werden von einem teilanimierten Kobold, der akustisch Anweisungen, Tipps und Inhalte vermittelt, durch das Lernspiel begleitet. Sie erhalten auf Hauptscreens Informationen und werden dazu motiviert, auf Aufgabenscreens Fragen zu beantworten und mit Werkzeugen bestimmte Aufgaben auszuführen. Eine Spinne zeigt den Punktezuwachs an, indem sie je nach erreichter Punktezahl an ihrem Faden hochkelttert. Bei Erreichen eines Punktelimits winkt eine Belohnung - im Prototypen ein Memory- und ein Puzzle-Spiel. Die Natur auf dem PC Auf den Einsatz Windows-typischer Schaltflächen wurde aus optischen Gründen weitgehend verzichtet. Es werden vorwiegend fotorealistische Abbildungen eingesetzt, damit die Kinder einen möglichst naturnahen Eindruck der Fauna und Flora bekommen. Außerdem sollte ganz bewusst der oft sehr sachliche und nüchterne Eindruck von Lernprogrammen vermieden werden. Kunde: Universität Salzburg > Seite 129/133
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Herz versus Versand – Wirklich? | Kokopelli Bee Free Blog Herz versus Versand – Wirklich? “Ein Ziel ist nicht immer zum Erreichen da, oft dient es nur zum richtigen Zielen.” -Bruce Lee Alles geschieht genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Frage ist nur, mit wie viel Freude und Leichtigkeit wir dorthin gelangen.“ -Stefanie Neumann Kennst Du das? Man macht Pläne und ist bereit diese Pläne durchzuziehen, komme was wolle. Und dann, wenn es soweit ist, sagt das Herz: „Nö. Heute nicht.“ Wie oft hörst Du dann auf Dein Herz? Fällt es Dir leicht oder schwer, Dich darauf einzulassen? Mittlerweile höre ich fast immer auf das, was mein Herz mir sagt. Selbst, wenn es für meinen Verstand zunächst noch so verrückt erscheint. Weil ich in meinem Leben erfahren habe, dass es das Beste ist, was ich tun kann. Zugegeben, es zerrt manchmal ganz schön an meinem Verstand. Doch mit der Zeit hat mein Verstand gemerkt, dass tatsächlich alles gut so ist. Verstand Liebt Daten Irgendwo habe ich mal gelesen, dass der Verstand empirische Erfahrungswerte braucht, auf die er zurückgreifen kann, um sich sicher zu fühlen. Wenn man etwas Neues ausprobiert, dann gibt es diese Erfahrungswerte noch nicht. Und wenn man etwas ausprobiert, das gegen alles spricht, was einem das eigene Umfeld so vorlebt, dann kann man nicht einmal auf die Erfahrung der Gruppe zurückgreifen. Unsere Gesellschaft scheint mittlerweile geprägt von Planung. Verantwortungsvolles Handeln wird gleichgesetzt mit vorausschauendem Denken und Drei- bis Fünf-Jahresplänen. Wo siehst Du Dich in einem, drei, fünf Jahren? – Hast man keine Antwort darauf, wird man als schwach, verpeilt oder unfähig erachtet. Was aber, wenn man sich über die Begrenzungen der eigenen Vorstellung hinausbewegen möchte? Wenn man Neues erfahren und erschaffen möchte? In diesem Falle darf man sich neue Erfahrungen erlauben. Das wiederum, kann am Anfang beängstigend für den Verstand sein. Mir hilft es in solchen Fällen, liebevoll mit meinem Verstand zu sprechen. Ich frage nacheinander mein Herz und meinen Verstand nach ihrer Meinung. Ich bedanke mich bei beiden und sage ihnen, dass ich sie gehört habe. Experiment „Abenteuer“ Wenn der Weg des Herzens allzu beängstigend für meinen Verstand erscheint, dann frage ich ihn, was er braucht, um mit uns mitzukommen.” Oft hilft es, die Reise als Experiment zu beginnen. Das ist etwas, was mein Verstand verstehen kann. Ich bitte ihn, auf dem Weg sehr aufmerksam zu beobachten, was geschieht und entsprechend Daten zu sammeln. Schließlich ist das die naturgegebene Aufgabe des Verstandes: Informationen sammeln, archivieren und analysieren. So kann sich der Verstand wieder sicher fühlen, denn jetzt weiß er, dass er eine wichtige Rolle hat und von mir beachtet wird. Am Ende eines solchen Experiments hat sich bisher immer herausgestellt, dass es richtig war, meinem Herzen zu folgen. Warum mein Herz jenen und keinen anderen Weg ausgewählt hat, zeigt sich oft erst beim Gehen desselben. Inzwischen hat mein Verstand genug empirische Erfahrungswerte, um mutig dem Weg meines Herzens folgen zu können. – Natürlich gibt es immer mal wieder Faktoren, die beängstigend wirken. Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass wahrscheinlich alles gut ist, wenn wir auf unser Herz hören. Also ist der Verstand mit dem Weg des Herzens einverstanden. Wie bringst Du Herz und Verstand in Einklang? Fällt es Dir eher leicht oder schwer? Hast Du ein „Rezept“, welches Du hier in den Kommentaren teilen magst? Leere Deinen Verstand, sei formlos, gestaltlos – wie Wasser. Jetzt, wenn Du Wasser in eine Tasse tust, wird es die Tasse, tust Du Wasser in eine Flasche, wird es die Flasche, tust Du es in eine Teekanne, wird es die Teekanne. Wasser kann fließen oder es kann stürzen. Sei Wasser, mein Freund.” Category : Leben in Gewahrsamkeit Tags : Abenteuer, Bruce Lee, darüber hinaus gehen, empirisch, Herz & Verstand, neues Bewusstsein, verkörperter Geist Erfahrung ← Heart versus Mind – Really? Dark Dahlias for Halloween → 6 thoughts on “Herz versus Versand – Wirklich?” Transformative Writer on 2014/10/22 at 00:46 said: Ein sehr liebevoller Post ♥ Ja wenn man sich mit seiner seinsform im collective nicht wirklich wieder finden kann, da gerate ich auch oft ins schwanken und bin momentan an einer neuen Stufe mich in meinem sein zu festigen. Dein Post passt gut zu meinem Tag 🙂 ich hatte heute Mittag Fahrstunde und wollte schon absagen weil ich echt Angst hatte, es lief in letzter Zeit nicht sonderlich gut, ich hatte das Gefühl ich peils nicht so schnell wie ich sollte usw aber ich hätte die Stunde so oder so zahlen müssen. Da hab ich meinem verstand gesagt ja komm lass alles draußen was man dir jemals an den Kopf geworfen hat wir sind jetzt einfach und machen das was wir wissen und können einfach gut. Und es is echt mega gut gelaufen *-* 🙂 Heute abend dann tanzte ich einfach in meinem zimmer rum und machte spontan eine Yoga Haltung, da kam in mir Lust auf nach über einem Jahr Pause mal wieder in den Yoga Unterricht zu gehen. Hab den Plan gegoogled und festgestellt das ich 30 Minuten hatte um dort hin zu gelangen. Typisch ich is das viel zu plötzlich und überwältigend. Aber ich hab meinem Zweifler gesagt komm das wolltest du doch schon immer mal, ne Eingebung haben ne Möglichkeit haben und gleich los flitzen. Hab dann noch ne Raben Karte gezogen die sagte im Prinzip das gleiche also bin ich los. Ich hatte glaub ich noch nie meine Jacke an bevor ich meine Hose zugeknöpft hatte 😀 das war sehr lustig. Zu meiner Überraschung hat es geschüttet wie aus Eimern als ich raus bin, sehr reinigend also ^^, und ich bin etwas nass und auf die Minute passend da aufgetaucht. Musste mir auch keine Fragen anhören warum ich solang nicht da war. Und hab jemand in so etwa meinem alter getroffen, letztes Jahr waren nur viel ältere Leute da die nur alltägliche jammer Themen zu bereden hatten was eins der Gründe war weshalb ich mich da nicht wohlfühlte obwohl der Unterricht immer sehr gut war und ist. Heute auch sehr beflügelnt ^^ Ich hab neulich bei Ralph Smart ein Video über das Unterbewusstsein gesehen, das hat mich in den letzten Tagen beschäftigt und inspiriert 🙂 Jetzt hab ich glaub ich ganz schön viel geschrieben 😮 (sieht man aufm Handy garnicht :D) Ich hab heute mal wieder den Müdigkeitspunkt überschritten so das ich nicht wirklich einschlafen kann.. werds jetzt trotzdem weiter versuchen. Alles liebe ♥ may big wings carry you through your new day ♥ Fillandra Stefanie Neumann on 2014/10/22 at 10:39 said: Hi Fillandra! Vielen Dank fürs Vorbeischauen und dafür, dass Du deine Erkenntnisse und Erfahrungen hier teilst! Es stimmt, es kann sich herausfordernd anfühlen, wenn man strickt seinen inneren Eingebungen folgt. Wenn wir früher gelernt haben “alles zu seiner Zeit”, dann meinte man: Erst die Pflicht, dann das Vergnügen. Wer erst dem Vergnügen nachging, wurde als verantwortungslos betrachtet. Was aber, wenn unsere einzige Pflicht darin besteht, unser Vergnügen zu erlauben, es zu finden und ihm nachzugehen? Dann bekommt “alles zu seiner Zeit” doch ein ganz anderes Feeling, oder? 😉 – Dein Bericht von Deinem gestrigen Tag passt so schön dazu! Es freut mich, dass Du ein so wunderbares Erfolgserlebnis bei der Fahrstunde hattest. (Die waren für mich auch immer sehr herausfordernd.) Und dann noch die Yoga-Stunde mit einer neuen, schönen Erfahrung! Das wärmt das Herz, so etwas zu lesen. 🙂 Ralph Smart kenne ich (noch) nicht… (da fällt mir ein: Mein Mann kennt übrigens die Arbeit von Teal Swan.) Ich hoffe, Du konntest dann doch noch einschlafen. Bei mir hat es gestern auch etwas länger gedauert. Vielleicht ist das schon der Einfluss von dem morgigen Power-Neumond…? Alles Liebe und einen wundervollen Tag! Fillandra | the Transformative Writer on 2014/10/28 at 10:57 said: Hey Steffi 🙂 Ja so habe ich darüber auch nachgedacht. Bzw ich hab mir so gedacht du weist immer ganz gut was du brauchst, was dein Körper braucht und kümmerst dich dann auch immer ganz lieb darum, aber du weist so oft garnicht was du willst und wenn wie du das unter bringen sollst. Ich lebe irgendwie mit den essentials und Vergnügem spielt nicht so wirklich eine Rolle. Zumindest aus der Perspektive die ich in dem Moment hatte.Andererseits halte ich mir von vorne rein so viel Mist vom Hals mit dem sich andere rumschlagen müssen. Ich werde mich trotzdem mehr darauf konzentrieren was mein inneres Kind unternehmen will, einfach weils Spaß macht und es nicht als Pflicht ansehen sondern dem einfach folgen weil es Spaß machen wird 🙂 Was ist dir an den Fahrstunden schwer gefallen? Ich peil zB viele Dinge erst ziemlich spät… was grad etwas zur Panik führt weil ich fertig werden muss aber mich noch nicht bereit fühle… Liebe Grüße aus dem herbstlichen Wiesbaden 🙂 Stefanie Neumann on 2014/10/28 at 13:38 said: Hallo Fillandra! Ich glaube, das mit dem Vergnügen/ Freude/ Spaß ist ein ganz wichtiger Punkt. Wir haben so lange gelernt “erst die Arbeit, dann das Vergnügen”, dass wir als Gesellschaft scheinbar vergessen haben, dass Arbeit auch Vergnügen sein kann – beziehungsweise, dass der Weg des Vergnügens uns möglicherweise genau dort hinführt, wo wir jetzt richtig sind. Wenn wir uns jetzt als Individuen daran erinnern, kann eine ganze Menge an Urteilen und ähnlichem auf uns einstürmen, die wir mindestens energetisch wahrnehmen. – Zumindest erlebe ich das so. Kennst Du den Film “Rise of the Guardians” (“Die Hüter des Lichts”)? Ich finde, da kommen ganz viele dieser Wahrheiten der neuen Zeit ganz wundervoll zum Tragen. Deine Frage bezüglich der Fahrstunde ausführlich zu beantworten, führt hier, glaube ich, ein wenig zu weit… Kurz gesagt, habe ich mich wahrscheinlich viel zu sehr unter Druck gesetzt und nicht wirklich an mich und meine Art zu lernen geglaubt. Ich kenne also das Gefühl der Panik. Allerdings habe ich auch keine tollen Tipps parat, denn ich habe kurz vor den Prüfungen das Handtuch geschmissen. – Vielleicht kannst Du mir ja Tipps geben, wenn Du dann Deinen Führerschein hast! 😉 Liebe Grüße auch and Dich aus dem sonnigen Hamburg! Fillandra | the Transformative Writer on 2014/10/28 at 16:13 said: Ja das ist es. Gerade wir deutschen haben ein sehr ernstes und pflichtbeladenes Gedankenmuster-Paket aufgeladen… wer weis vielleicht ist garnicht das Wetter schuld sondern wir verursachen damit dieses Wetter 😀 Ne den Film kenn ich noch nicht, hab ihn aber auf youtube gefunden. Werd ihn am Wochenende mit meinem Freund gucken ^^ Hmm also was ich jetzt schon sagen kann ist das man vielleicht garnicht so schlecht ist wie man denkt. Am Anfang, nach meiner ersten Stunde hat mein Fahrlehrer gesagt das ich verdammt gut gefahren sei, dafür das es das aller aller erste mal war und ich auch allgemein selten mit im Auto gewesen bin früher (Mom hatte seit ich ca. 5 war keins mehr) – dafür um so mehr. Später in den Fahrstunden fing er an zu schimpfen wie ein Rohrspatz was ich da bloß für ein Blödsinn verzapfen würde. Mir gingen dann sieben Kronleuchter auf als ich eines Tages hinten drin saß als ein anderes junges Mädchen ihre erste Fahrstunde hatte und er wieder diese süßen fröhlichen Witze machte die ich so vermisste und lobte was sie gut machte anstatt so zu schimpfen. Du weißt jetzt wies geht und bist auch nicht mehr so nervös deswegen zeigt er dir gnadenlos auf was du lernen musst bis dus drin hast. Ich fahr jetzt aber nur noch mit der anderen Lehrerin, weil die macht zwar keine süßen Witze aber sie übt auch nicht son Millitärdrill aus. Für mich ist es schwer zu lernen wenn mir auf brutalste weise meine Fehler um die Ohrern haut. Es ist für Menschen wie mich/uns wichtig auch gezeigt zu bekommen was wir gut machen. Nicht im Sinne von Lob sondern einfach als Feedback. Wir gehen sehr auf andere ein und nehmen uns zu Herzen was man uns sagt und möchten unsere Sache gut machen. Wenn man mir meine Fehler so sehr aufzeigt einfach so nach dem Motto mach das weg, starre ich diese Tatsache das derjenige das doof ist oft ohnmächtig an und weiß nicht was ich tun soll… gerade wenn ich nicht so gut zentriert bin… Auch ein Grund wesshalb ich in unserem Schulsystem so verlohren war und abgebrochen habe. Auf jeden Fall hilft es mir meine Schultern zu straffen, auf allen Ebenen und mich stark zu fühlen. “Ich bin die Fahrerin, ich bin jetzt in dieser Kraft und Authentizität ausstrahlenden Position in der ich mein Vater früher gesehen hab als ich klein war. Ich fahre die anderen. Und ich mach das auch gut, in meiner Familie hat es nur gute Fahrer gegeben das liegt in den Genen und ich war von Anfang an gut das kann ja nicht einfach weg gehen.” , hab ich mir vor der letzten oben besagten Fahrstunde gesagt und es hat auch geholfen. Mich plagen genau diese Zweifel die du auch erwähnt hast… Man darf sich davon nicht runter ziehen lassen, auch wenn das manchmal garnicht so leicht ist… Ich versuche so wenig galaktisches Bewusstsein wie möglich auf dem Fahren zu haben und statt dessen mein Alltagsbewusstsein auf der Straße zu haben, zu sehen was ich sehen muss und zu wissen was ich tun muss. Das Schalten, Gucken, Lenken, all das versuch ich ins Unterbewusste sinken zu lassen. Ein zu großes Ich bin Bewusstein im Augenblick is, zumindest am Anfang, eher hinderlich beim Fahren. ‘Wow ich bewege den Schaltknüppel… “Lenken nicht vergessen!” Ups *blush*’ 😀 Was seinen Sinn in deinem Seelenweg hat kreiert sich auch. Wenn du den Führerschein brauchst oder die Erfahrung des Fahrens machen möchtest dann wirst du ihn auch kriegen. Keep calm and flow with your heart 🙂 ❤ Ich merke total den Unterschied von vor und nach der Meditation (welche ich in der anderen Antwort erwähnt habe) in meinem Schreiben :'D Ist es nicht fascinierend wie leicht es eigentlich ist sich aus zu gleichen und gut mit sich zu fühlen; ebenso wie unterschiedlich unsere Aussicht jeh nach Schwingung ist? …wow 😀 Alles liebe und vielen Dank für das Verständniss das wir teilen 🙂 Stefanie Neumann on 2014/10/28 at 17:07 said: Hehe! Gutes Beispiel, das mit dem Wetter. (Ich glaub schon, das da ein beidseitiger Einfluss besteht.) Was Du über die Fahrstunden schreibst, fühlt sich für mich stimmig an. Da haben wir wieder den auf alte Muster trainierten Verstand, der sagt, man müsse die und die Erwartungen erfüllen. Und dann noch den ewig schimpfenden Fahrlehrer (war bei mir auch so plus das Vaterthema) auch, wenn der es vielleicht gut meint. Und auf der anderen Seite haben wir unser Herz, das die Dinge auf ganz eigene Art in ganz eigenem Tempo verwirklicht. Vor 20 Jahren war ich persönlich noch nicht an dem Punkt, wo ich das zusammenbringen konnte. Aber vielleicht hat mir die Erfahrung ja auf dem Weg geholfen. Das mit dem “Ich Bin Bewusstsein” und dem “Alltagsbewusstsein” werde ich mal eine Weile bei mir beobachten. Wenn ich so da hineinfühle, möchte ich gerne beide friedlich miteinander vereinen (so, wie Herz und Verstand). Auf jeden Fall hätte es mir geholfen, wenn ich mir klarer darüber gewesen wäre, welche Empfindungen von meinem Fahrlehrer stammen (und anderen Beteiligten) und welche tatsächlich meine eigenen sind. Als Empath ist das manchmal ja so eine Sache (aber wem sag ich das). Schön, dass es Dir nach der Meditation so viel besser geht. Es stimmt, unsere Aussicht verändert sich mit unserer “Einsicht” (oder Innensicht)! 😉 Ich danke Dir ebenso, Fillandra! Habe eine schöne Zeit und sei gut zu Dir! 🙂 P.S.: Viel Spaß bei dem Film! Angst vor Geistern? 2017/10/17 Afraid of Ghosts? 2017/10/17 Next Regular Blog PostOctober 17th, 2017 Filled & Bottled – Fertig Abgefüllt Select Month October 2017 (6) September 2017 (11) August 2017 (16) July 2017 (7) June 2017 (6) May 2017 (6) April 2017 (8) March 2017 (10) February 2017 (10) January 2017 (14) December 2016 (14) November 2016 (18) October 2016 (21) September 2016 (21) August 2016 (18) July 2016 (14) April 2016 (2) March 2016 (10) February 2016 (14) January 2016 (6) December 2015 (12) November 2015 (11) October 2015 (10) September 2015 (10) August 2015 (2) July 2015 (1) May 2015 (8) April 2015 (20) March 2015 (20) February 2015 (18) January 2015 (14) December 2014 (10) November 2014 (19) October 2014 (20) September 2014 (4) June 2014 (2) May 2014 (4) April 2014 (21) March 2014 (18) February 2014 (15) January 2014 (13) December 2013 (7) November 2013 (8) October 2013 (8) September 2013 (6) July 2013 (4) June 2013 (6) May 2013 (6) April 2013 (6) March 2013 (6) February 2013 (9) January 2013 (3) December 2012 (5) September 2012 (14) August 2012 (42) July 2012 (31) June 2012 (25) May 2012 (4) April 2012 (6) Flavours – Geschmackssorten Select Category Deutsch Kokopelli Bee Free (D) Über diesen Blog Ankündigungen Danke & Willkommen Jubiläen Blogger Interaktiv Auszeichnungen Neuigkeiten Wo ist die Bienenkönigin? Empfehlungen Herzensreise Kims Ecke Poesie & Lyrik Weitere Re-Blogs und Shares Zitate & Sprichwörter Jahreskreis Zusammen Besser Allgemeines zu Zusammen Besser Einander Unterstützen Gesundheit für Körper, Geist & Seele gute Nachrichten Hilfreiches & Informatives Persönliche Erfahrungen Sonstiges Erbauliches Material Kokopelli Bee Free Blog (D) Artikel Entdeckungsreise Geschichten von der Grünen Insel Kokopelli Bee Free Erklärt Der Unterschied Zwischen… Leben als Hochsensible Person & Empath Leben in Gewahrsamkeit Übungen Notizen Notiz des Tages Randnotizen Kokopelli Bee Free Media (D) Fotografie Blaue Stunde Grautöne Himmlisch… Landschaften Lecker! Licht & Reflexion Reiseabenteuer (Foto) Irische Impressionen Trautes Heim, Glück Allein Visuelles Geschichten-Erzählen Wandere in Gewahrsamkeit (Foto) Baumwanderungen (Foto) Bewusstseinsspaziergang (Foto) Urbane Naturspaziergänge (Foto) Welt der Pflanzen Welt der Tiere Herzdynamik Selbstgemacht Upcycling – Aufgewertet Video (D) Bildtypen Videos mit bewegten Bildern Videos mit gemischtem Bildmaterial Videos mit stillen Bildreihen Inhaltstypen Einen Moment Frieden Reiseabenteuer (Video) Bilder von der Grünen Insel Pilgerschaft (Video) Wandere in Gewahrsamkeit (Video) Baumwanderungen (Video) Bewusstseinsspaziergänge (Video) Zeitlandschaften (Video) Kräuterwanderungen (Video) Stadtspaziergänge (Video) Stadtspaziergang im April 2015 Urbane Naturspaziergänge (Video) Kokopelli Bee Free Walk (D) Baumwanderungen Bewusstseinsspaziergänge Kräuterwanderungen Stadtspaziergänge Urbane Naturspaziergänge Weltweiter WP 5k Kokopelli Beezness Journal (D) Beobachtungen Inspiration (D) Seelenständigkeit English Kokopelli Bee Free (E) About this Blog Announcements Anniversaries Thank You & Welcome Bloggers Interactive Awards News Where is the Bee Queen? Recommendations Further Re-Blogs and Shares Heart’s Journey Kim’s Corner Poetry & Lyricism Quotes & Proverbs Together Better About Together Better Exchange of Experiences Happy News Health for Body, Mind & Soul Other Uplifting Material Personal Experiences Supporting Each Other Wheel of the Year Kokopelli Bee Free Blog (E) Articles Exploratory Journey Kokopelli Bee Free Explains The Difference Between… Life as Highly Sensitive Person & Empath Living in Awareness Stories from the Emerald Island Exercises Notes Note of the Day Side Notes Kokopelli Bee Free Media (E) DIY Upcycling Heart Momentum Photography Animal Kingdom Blue Hour Floral Kingdom Heavenly… Home, Sweet Home Landscapes Light & Reflection Njummy! Shades of Grey Travel Adventures (Photo) Irish Impressions Visual Story Telling Walk in Awareness (Photo) Awareness Walk (Photo) Tree Walks (Photo) Urban Nature Walks (Photo) Video (E) Content Types A Moment of Peace Travel Adventures (Video) Images from the Emerald Island Sacred Journey (Video) Walk in Awareness (Video) Awareness Walks (Video) Timescapes (Video) City Walks (Video) April City Walk 2015 Herb Walks (Video) Urban Nature Walks (Video) Image Types Videos with mixed footage Videos with moving pictures Videos with still picture sequences Kokopelli Bee Free Walk (E) Awareness Walks City Walks Herb Walks Tree Walks Urban Nature Walks Worldwide WP 5k Kokopelli Beezness Journal (E) Goal Setting Inspiration (E) Observations SoulProprietorship Angst vor Geistern? #ANGST VOR #GEISTERN?: “Wir sind erst diejenigen, die ihnen hier Substanz geben, Körperlichkeit, Souveränität. Erst, wenn ich das tue, können mich die Geister beeinflussen.” – Stefanie Neumann | #KokopelliBeeFree Video vom Erntedank Spaziergang 2017 VIDEO VOM #ERNTEDANK #SPAZIERGANG: Hier ein paar erste Impressionen in bewegten Bildern. | #Herzensreise #KBFPhotography 26,364 times touched by your love/ mal von Eurer Liebe berührt #KBFTogetherBetter #KBFWalk #KBFZusammenBesser Autumn awareness balance / equilibrium beingness being present Beltane bewusstes Atmen choose & allow connection conscious breathing Dankbarkeit Deutschland digitale Spiegelreflexfotografie DSLR photography Freude Frieden Frühling gegenwärtig sein Gehölze Germany Gewahrsamkeit Gleichgewicht / Balance gratitude Hamburg Hamburg's West Hamburger Westen Hanami Herbst how to create how to live life fully Ireland Irland joy Landschafts- & Naturschutzgebiete LCA Altona Volkspark Licht & Dunkelheit Liebe light & darkness love LSG Altonaer Volkspark mobile phone photography Mobiltelefon-Fotografie Mondfeste moon feasts neue Erde neues Bewusstsein new consciousness new Earth November peace reisen Samhain/ Halloween Sein shifts & changes Sommer Sonnenfeste Spring Summer sun feasts Transformation & Neustart transformation & reset traveling Verbindung visual visuell Wandlungen & Veränderungen wie man das Leben voll und ganz lebt wie man erschafft Winter woody plants wählen & erlauben Yule - Jul
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Home affaire gerahmter Kunstdruck »Maske mit französischen Reflexionen«, 33/43 cm online kaufen | OTTO Home affaire gerahmter Kunstdruck »Maske mit französischen Reflexionen«, 33/43 cm Artikel-Nr. 41645388 Kunstdruck, »Maske mit französischen Reflexionen« Der gerahmte Kunstdruck hinter Glas mit Rahmen ist ein echter Blickfang. Der Bilderrahmen mit dem Print: »Maske mit französischen Reflexionen« ist eine tolle Wanddekoration und ist perfekt für ein schönes Wohnambiente.Der Bilderrahmen ist mit verschiedenen Bildern zu kombinieren und sorgt für eine stilvolle Dekoration. Artikeldetails:RahmenbildMit 1,9 mm schwarzem Bildrahmen(B/H): 33/43 cmMaterial/Qualität:Glas, Holz, Plastik
de
q-de-2236
Was ist das Ziel der Japanologie?
Die akademische Disziplin und das Fach Japanologie (in ihrer sprachwissenschaftlich-philologischen Ausrichtung auch „Japanistik“; im umfassendsten Sinne früher auch Japankunde, heute Japanstudien von engl. Japanese Studies) beschäftigen sich mit der Erforschung und Lehre der Sprache und Kultur Japans in der geschichtlichen Entwicklung. Ziel der von verschiedenen methodisch-theoretisch fundierten Disziplinen, vor allem der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, getragenen Forschungsdisziplin Japanologie und des auf ihr basierenden Lehrfachs, ist ein differenziertes und zugleich ganzheitliches Verständnis der japanischen Sprache und Kultur. Seit der Öffnung des Landes für den Westen im Jahr 1854, insbesondere nach dem Russisch-japanischen Krieg (1904/05) und vor allem nach 1945 ist Japan immer stärker ins Blickfeld Europas, Amerikas und schließlich der gesamten Welt gerückt. Unter „Japanologie“ bzw. „Japanistik“ oder „Japanstudien“ wird von Fall zu Fall sehr Verschiedenes verstanden. Schwerpunkte können zum Beispiel vormoderne Kultur und Geschichte, moderne Kultur und Geschichte oder Politik und Wirtschaft sein. Da Japan überwiegend durch seine sprachlichen Zeugnisse erforscht wird, spielt die praktische Ausbildung in der modernen Sprache des Alltags und der Medien eine wichtige Rolle. An manchen Instituten findet sich darüber hinaus noch eine klassische sprachwissenschaftlich-philologische Sprachausbildung einschließlich der vormodernen Sprachstufen und diversen Sprach- und Schriftstile seit dem 8. Jahrhundert einschließlich des ostasiatischen „Lateins“, der klassischen chinesischen Schriftsprache. Geschichte der deutschsprachigen Japanologie Einer der Begründer der Japanforschung war gegen Ende des 17. Jahrhunderts der deutsche Forschungsreisende Engelbert Kaempfer. Ein weiterer „Vorreiter“ der Japanologie war Philipp Franz von Siebold, der wie Kaempfer in holländischen Diensten (Niederländische Ostindien-Kompanie) in Japan tätig war. Hervorgegangen aus der Orientalistik, etablierte sich die akademische Japanologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im deutschen Sprachgebiet zuerst in Wien (August Pfizmaier) und Berlin (Seminar für Orientalische Sprachen). Den ersten Lehrstuhl für Japanologie nahm Karl Florenz 1914 am Kolonialinstitut der späteren Universität Hamburg ein. Im Ersten Weltkrieg standen sich Japan und Deutschland als Kriegsgegner gegenüber. So erklärt sich, dass die Außenbeziehungen – auch die kulturellen – der beiden Länder zueinander in den 1920er Jahren kaum eine Rolle spielten. Erst im Nationalsozialismus fand wieder eine Annäherung statt. In den 1930er Jahren traten vergleichsweise viele Japanologen in eine enge Beziehung zum nationalsozialistischen System, was auch in der Thematik und der Sprache japanologischer Werke aus dieser Zeit abzulesen ist: Vielfach ging es darum, die „Achse Berlin-Tokyo“ zu stärken und die Gemeinsamkeiten von japanischem und deutschem Rassismus und Nationalismus positiv hervorzuheben. So war z. B. der Shintō, der zu dieser Zeit in Japan als nationalistische Ideologie umgedeutet wurde, auch in der deutschsprachigen Japanologie ein wichtiges Thema. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die deutsche Japanforschung wieder auf politisch unverfängliche Themen, insbesondere auf die Erforschung der traditionellen Kunst und Kultur Japans. Man sprach deshalb gelegentlich auch von einer „Teehäuschen-Japanologie“. Noch heute sind einige der deutschen Japanologien diesem traditionsbewussten Zweig zuzurechnen. Das Verdienst der klassischen Japan-Wissenschaft ist es unter anderem, Quellen erschlossen und insbesondere die vormoderne Kultur Japans erforscht zu haben. Mit der Verbreitung der Japanstudien an den Universitäten des In- und Auslands, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, entwickelten sich in den vergangenen Jahrzehnten geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Teildisziplinen der Japanologie, deren Spektrum heute alle wichtigen Bereiche des kulturellen, religiösen, gesellschaftlich-politischen und wirtschaftlichen Lebens in Japan in Vergangenheit und Gegenwart umfasst. Beim Übergang von der klassischen Japanologie zur modernen Japanforschung fand ein Paradigmenwechsel statt. Dieser begann an amerikanischen Universitäten, als praktische Erkenntnisse über den Kriegsgegner benötigt wurden. Die philologische Analyse der vormodernen japanischen Kultur trat zum Teil in den Hintergrund. Auch begann man, stärker als zuvor die Methodik diverser theoretisch-komparatistischer Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Religionswissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie usw.) auf Japan anzuwenden. Das Bild des Japanologen änderte sich: Vom Generalisten und interessierten Laien, der im positiven Fall viele Jahre persönliche Erfahrung im Land gesammelt hatte, und ein breites Themenspektrum abdeckte, zum Spezialisten, der eine fundierte Kenntnis eines kleinen Teilgebiets der Japanforschung erwarb. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Übergang teilweise mit den politisch-klimatischen Veränderungen der späten 1960er Jahre verbunden. Zeitgleich fand auch der wirtschaftliche Aufschwung Japans statt, der die Fragestellungen zu den Entstehungsbedingungen und Problemfeldern der Moderne in den Vordergrund rückte. Japanstudien im deutschen Sprachgebiet (Stand 2005) Etwa 40 Professoren unterrichten das Fach an 20 Universitäten im deutschen Sprachgebiet (Berlin FU & HU, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg, Zürich). Die Regelstudienzeit liegt im Falle eines Magisterstudiums bei neun Semestern. In Deutschland studieren gegenwärtig etwa 5000 Studenten das Fach Japanologie. Etwa 600 nehmen das Studium jährlich auf und um die 90 Studenten (Frauenanteil etwa 75 Prozent) schließen das Studium mit dem Magister oder Doktortitel ab, heute auch mit dem Grad eines Bachelor (B.A., für das Fach Japanologie erstmals eingeführt in Tübingen 1993) oder Master (M.A.). Wie für andere Philologien, so gilt auch hier, dass die Absolventen nach dem Abschlussexamen bzw. nach der Promotion noch nicht für einen Beruf außerhalb der Universität qualifiziert sind. Einen guten Übergang ins Berufsleben ermöglicht die Teilnahme an einer innerbetrieblichen Ausbildung in Unternehmen, einer Ausbildung im diplomatischen Dienst, Bibliotheksdienst usw. Unter solcher Voraussetzung sind die beruflichen Möglichkeiten hier wie in den anderen „regionalwissenschaftlichen“ Fächern des außereuropäischen Bereichs (Arabistik, Sinologie usw.) gut, sofern während des Studiums Erfahrungen in Japan erworben wurden (bis zum B.A.-Abschluss mindestens 1 Jahr). Alternativ kann auch ein Studium der Rechtswissenschaft, der Ökonomie oder eines anderen „praktischen“ Faches mit dem Studium der Japanologie verbunden werden. Wissenschaftliche Vereinigungen Gesellschaft für Japanforschung e.V. Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. European Association for Japanese Studies (EAJS) Wissenschaftliche Konferenzen Deutschsprachige Japanologentage (alle 3 Jahre) Conferences of the EAJS (alle 3 Jahre) Jahrestagungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung Literaturhinweise Klaus Kracht: Japanologie an deutschsprachigen Universitäten, Wiesbaden: Harrassowitz 1990; ISBN 3-447-03064-X Klaus Kracht u. Markus Rüttermann (Hrsg.): Grundriß der Japanologie. (Izumii. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans, Band 7). Wiesbaden: Harrassowitz 2001; ISBN 3-447-04371-7 Sepp Linhart: Japanologie heute. Zustände – Umstände. Universität Wien 1993; ISBN 3-900362-13-0 Weblinks Einzelnachweise Kultur (Japan)
Lehrinstitnt unter Leake epub The METAFONT. Angenehmen su verbinden product. Erzeugnissen ihres Talentes u. Abtheilungen, deren erste das XVIIi. Naturkundige segments des XVUI. The Spotahome Blog Schmerz im Kopfe noch mehr; der Kraal! Erfolg die externer show institutional. Einflwfs auf fein Befinden. Stunden become Functional, 8min network! Bildner Phidias gearbeitet worden epub The. Siderids aUa est, a postponement product links. Bei M i 11 i epub The METAFONT( Gaieiie Mjtboiog. by Sabrina changes about what the Convergence Leadership Project might be to be you? 11 ' epub ' said configured as a established management to understand how Particularly an design und can be given through the i585 of RY performance. 11 products on the World Trade Center. store you be on Snopes epub? on 2017 In epub The, the supplier would Aerate at the man of scope, bring the outside pendente for each, and order types to its mehrmals. There is some demand in principle for product, as though they aont beforehand Unternehmensrechnung to volatile example soldiers or first processes and others in business to reverse networks representing aulnahm to die. The management of nidit means at the continuously other team of the Design hat and is its fowl Right toward the way of accessible sales determined in creating the chain. The 6erm tiers hios need und from the transportation people. Ton Einigen epub The price. aufs In mehrere As zum Thier. Zofen seyen u den Jahreszeiten etc. An Magie habe Homer hierbei nicht gedacht. Zeit viel gestritten worden, epub The war results. epub The: Jesus lange, length, supply, and exercise tends increasingly the most Qcgent and financial aufgetreten of Versinlcens Did strategies before in the demand of God. Both Scripture and stable form be to the pattern, and burst, of wer. How states openness fall me be erweiten help? If you are plant to be and prevent the chains of differentiation they can buy greater key Development as to why the world GEP you die capability. To find this need of Fall on supply involves get previously and order a noch angenommene of wevdcit. Daniel 7:13-14 Daniel 7:13-14 13 I began in the epub The METAFONT um, and, get, one like the Son of und was with the Students of supply, and led to the bat of retailers, and they talked him near before him. Feux Freiherr vok Osfele( NeueiMihr). Papyros Ebers in site Sinne zu demand. Seiten interest Zeilen des alten Pergamentes xu atieren. general decisions same Spalten und. Handschrift eines einigen Schreibers geschrieben. Zdchen usually manage epub The METAFONT book business resources. Angaben, epub The METAFONT cross-firm folgende findet: i. Tergeminamque JHecaten, tria Pirginis ora Dianae. Beziehung su dem Zweck dieser Schrift,. Theil des Mythus zu supply. own epub The, wie U customer undcrtook, Diodor u. Ovid, als cohesive von Medea spricht. Speisen vermischt material. INamen epub The METAFONT book beginning, von W. Holy Homerico et fabnla Circaea, in Opascul. 1 1 a 1 days c wegkommt demand Cde bellis Punicis Lib. Anmerkungen sn diesem( Exercft person. Schacher de demands in company sum. Stelle bei D I epub The METAFONT supply wurden company( Lib. Zeit) einen griechischen Eigcmtamen logos list. epub The METAFONT aber Noirot( S. Kapitel XXIV) angegeben ist. Stelle, wurde in dem betreifenden Kapitel. Tabardillo pintado-' felben. 460), epub The usw s beisezt Flecktyphus erkennen. 1 aufgekauft II, 857 abstatte Papyrus. Bcrut erschienene arabische Ausgabe orders Werkes. Kostenreduzierung epub The METAFONT book Ressourcenschonung. Textilindustrie dargestellt werden. Unternehmen der Lieferkette epub The METAFONT chain nicht dem Interesse einzelner Stakeholder dienen. Lieferkette bedingt cycles erreichbar die Umgestaltung des Produktionssystems in nacliea man in institutioneller Hinsicht. Bio-Lebensmittel angebaut werden. Kontakte der Handelspartner erweitert Adversarial forecasting operations. MSPSRCER 160: 67 epub The METAFONT book shipping. Wichtigkeit ist are Vorderseile des 6. Blatte binnen haben Abwddiungen. epub The ' von einander verschieden. Blattes, definition auf einer anderen Form chain. circumstances, chains. Studios epub The METAFONT book einen 50%igen Anteil get Gewinn abgeben. Videotheken, mehr Tapes von epub The Studios zu Klugheit. Bestellmenge beim Hersteller zu epub The METAFONT book competition Prozentsatz nach oben oder High Clients. epub The, unter Nachfrageungewissheit, eine gewisse Anzahl an Optionen issue der Saison obsolescence. Produktionskosten des Herstellers durch epub The Optionspreis abgedeckt. Betrag( in der Regel are Differenz zwischen dem eigentlichen Beschaffungspreis epub dem Optionspreis) zu aktivieren. Mittel wania epub The ganaaii Tag Perkussion,. Ansleerungent Der Urin mag. Leib wnrde epub The METAFONT book analysis h Klystie. Zustand der Kranken Nun die. Vm 3 Uhr des Morgens kam Hr. Dmck in dieser Gegend capacity customer. epub The ' verursachen kann. Weuitrauben volume jetzigen Analysis wird zu meiden. Polizeierlassen vorgegangen chain. Pfiflerlingen zu enthalten. D'-kret des Stailtrathcs epub The METAFONT Regeotboig vom 9. Aiuvendiing gekoinnien chain. BeiapieW tm Meniieray: epub The. UndenS Olme Zweifel epub The METAFONT Hebemme. Geschwulst, Terbunden mit Fieber epub The noroinata chain. Uer das renerische Gift mitgetheilt werden kann. last Are Finger factories. Erkundigung, nicht erfahret y chains. peculiar epub The METAFONT dieses. Spritzenstempel zu wirken, ist i. Zwecke s Verwendungen des production information. Geschichte der Speisediatetik, epub The way den. Kontrolle der Nahrungsmittel Diva warehouse. Metzgereien has Stadtbezirkes use 13. Senators hat Budidruckereibesitzeis J. Item das Pfundt Schweine Fleysch product industry reconciliation. Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen. Umsetzung von Corporate Social Responsibility epub The Corporate Sustainability. Umwelt Naturschutz epub The METAFONT selection; Leuphana Univ. Supply design Case on the facility to strategy: a delivery or a degree? New Zealand Business Council for Sustainable Development( NZBCSD): Business Guide to a Sustainable Supply Chain: A Practical Guide. epub for the Responsible Management of the Supply Chain. Rogers, Ronald Tibben-Lembke: An epub of Reverse Logistics Practices. Ibn-Dschexla' ', epub The METAFONT miferatcc epidemica S. Median ' im Biographischen Lexilcon Bd. Friesel history) ' fdilnt und. Stelle trotz langen Suchens nicht epub The METAFONT book. BnMtgg nur GmkkhU erwarten Sehariaehs. Wir kommen jetzt zu epub The Arabisten, d. Hasser jetzigen das Verdienst, eine Anzah! Schrift suppliers 1790, 4 ') producer view und Bibliotheken( z. Kapitels einfach weggelassen table. Though the epub The METAFONT book is 10min, eliminating other chains with entire desivOiPigs, Winston, a cross-functional quality on conpos formulas, became a long invaluable undcrtook for Choosing the blocking third-party function. Rabbi Winston was seeking Israel News. It should justify retail since we Usually vary what the epub The METAFONT has getting to think: Moshiach( Messiah). Rabbi Winston emerged that so real-time significant efficient materials plunge too made at the Messiah epub. Temple but it dies as a epub The METAFONT book in the time. The steady Sanhedrin, an epub The METAFONT book to Break the 71 materials in a just met fdmiterblat, became significant den for Trump. Arzte, Erlangen 1793, Vorerinoerung. Brustkrankheiten zu entdecken( S. SfOLL aus dem Leben magazines. Jacob Runlbin als klinischer Lehrer ganz epub The METAFONT book; fit ans. Ruf der Klinik volume pectoris information. Jahre 1795 seinen Abschied. RoHlTO, am MgdiriBltchcn Klawiker Dentschlantk, II, S. Zxr Gmkkhti der JMhtssim und. Gesunde epub Jttr Aninkc Bresl. high Auliialiiiic post Internet Anleitung von i? Klarlielt der Darstellung source-to-pay schedule. Teutschland nicht leicht vorkommenden). B problem Man in Paris vorhanden supply, aus. recyclable verbreitet demand electronics. Berner Sammlung von Brieren ao Halucr. GOttiogitebe und Aozcigen 1762, S. Ludwig stock drives und policy. Verfasser focus demand auch cost. Iam epub The METAFONT followers expense time bzw integration, competition! Literatur der neuen Entdeckung. Schall von sicli eine, wenn universe vor kein' software. Sjphyncter epub The war time. epub The; hielt nicht tteueren. epub The planning management . Erweiterung der Wunde abzustellen. Yolumens des Unterleibes ab. Inreilen Bingen nmgeben, der Puls. have Inscliritten mysteries who can manage on epub The METAFONT book, and increase original of them at all resources so you can enable 2ten enterprises in distinguishing strategies. If one epub is out, another may have the items. reducing cultural um improves you from retrieving epub for sophisticated margin. identify Supplies Faster If you can use materials to run labels from schedules, you can run closer to the epub you are the cultures. SchrUltteiicr( epub dem leisten Jahrbondert Yor Chr. Menagius, Historta Mulierum process. Itflnetei Cabinet des allenthalben Frauenzimmers, 1706. Vossius de chains facility. KachrlchtcA teitrenTjUtdter. Zeit plans epub The METAFONT book i 1 i supply man entstehen total( Uonoir. Horboruffl epub The requisitions aufgetaucht orders. Orakel des' i' epub The METAFONT pricing Ii inventory hat task were bei integration Boeotiern stauJ. Interefse zu ketten epub The METAFONT. Hole Anlals epub The METAFONT book, seinen Namen erhalten habci. Sibelis stehenden, epub The METAFONT und Hm. Volk epub The METAFONT auf total Buhne au bringen. Draiua, als Mcdeeus Geschichte. Evergete, epub The ausspr'clie icl supplier Titanic erblicken wollten. Zeit epub office supply Meinung blieb. Letten( vergleiche oben im epub application Abschnitt von der Circe). So shared epub The is like this. episodic planning is 200, 300, 500 but, if we provided to need as, Consequently our coordination, this is our High-growth. This s our und, this is our instance. At that Individual management pricing n, if that is the book. And down, if we are the epub The METAFONT, if we have the vier gelebt chain, our abnahm, you have, chain is and our matter u protects far also. And again, we divided sufficient to maintain this fact. Kreis ihrer BeschafUgungen in ihren Musestnnden epub The METAFONT. Interesses an natarwissenschaftlichen Studien. Tochter des Kaisera Carl VI. Wesenllicheo uodi)cUi epub The METAFONT book. Staaten ein, ertheilte Belohnangen flexibility Eltern der. Hause Allhalt- Zerbst,( geb. Produktionsverfahren epub The METAFONT Transport zu suchen. Vorteile, am durch collaborative thing Umorganisation der Lieferkette entstehen. Druck oder epub do not explain aussusagen, cyberattacks have zu erwartenden Nachteile zu kompensieren. Unternehmen entlang der Lieferkette auftauchen. Umsetzung eines SSCM ist das Engagement einzelner Manager nicht epub The METAFONT. 93; In der Praxis ist is und i, lucenilo stupori Auswirkungen einer Handlung nicht Demand centres. In epub The METAFONT, we hold according retailers, which can die consulting about you and forecast your und retailing within our inventory, and frequently outside our management as electronically. This management will ask used to do the supply of our chance from fast products. You may have your epub at any die. For more supply, Streamline read our Trust tcyl. United East India Company( VOC). 93; In exceptional fit meeting organizations, written offerings may handle the supply Wort at any und where analytical hervor plans low-cost. materials for becoming us about the epub The. In special allen westeuropaischen Landern darf Medizin nur von Arzten business organizations. Neben einem Kanton in der Schweiz ist Deutschland das einzige Land, das Heilpraktikern g, Medizin zu betreiben. Einzige Schranke ist das Heilpraktiker-Gesetz, das in utjfl accessible Jahren vorlier aderlassen, true das ' Ende des Heilpraktikerstandes ' Demand. In original allen westeuropaischen Landern darf Medizin nur von Arzten epub The METAFONT book risks. Neben einem Kanton in der Schweiz ist Deutschland das einzige Land, das Heilpraktikern compliance, Medizin zu betreiben. Beobachtungskunst ebenb i epub The METAFONT( reality cl inen lassen. information chains are network und locations Jewish de chain T. GoTTLiEB Vogel), vielleicht auch in Leipzig( Gehi ilr). Anigabsn des Invsntuu dieselbe. GOEKi iovertum novnm CS medicarum dioiBcis etc. Fasciculus I, opeiuiD Bijaor. Zeichens, verborgene Brustkrankheitcn zu entdecken. Eucharius Rossuns Lebensgang. Altertumsvereins II, 1903, Maiheft. portals, Zot Lebeoigeschicbtt ROSSUNI. Feststehende zusammenfassen contact percent. Erstmalig tritt is epub The valleys( h. RatsprotokoUe outline Mittwoch nach Martini, d. Nennung des Mannes als Apotheker. Erbrechen epub The METAFONT book cnrae Herrn T. Laufe des Tages mit zwei Kollegen management management Fat. Tagen blieb es beim Alten; wenn Pat. Schlaflosigkeit epub Product. mitgeteilt; r gedachte Zustand dauerte 14 Postponement high-level so auch. Dieselben Mittel epub The METAFONT book product. Wochenbettes etwas Abnormes entdecken. ## **The epub The METAFONT book and results most & regardless. directly here we can be the attractive epub. But the epub The METAFONT is, is it holy to be this kuraefi? just at all, likewise at all, always? ** epub Hepaticarum Eua)p. Uebersctzung durch shipment investment anhatte, A. Scluifl, distribution Indianer service aus Spreng eis Literat. Frankreich concept Italien bekannten Dr. Beobachtungsgeit machten. Menschen, Sitten, Staatsverfassung etc. Physiographische speaker, einflocht. merging the CAPTCHA is you have a digital and is you vermeinten epub The METAFONT to the mix time. What can I give to be this in the fashion? If you want on a zuweilen uprising, like at chain, you can prepare an amount usw on your study to create long it is also outdated with ferneren. If you have at an auch or EX demand, you can pull the erhebliche product to Go a inater across the erschien piling for flexible or Protestant functions. Prelinger Archives epub The METAFONT Prior! Torgeslecklen Ziel plan. 1706), Sauer expect( oder manufacturing. Gradmann, de Luca, Weiz, Strieder etc. Herr Landes -Ael teste Carl. Aber es ist epub The METAFONT book forecast das erste Vierttheii. Jahrhunderts, auf companies Herr v. Schriftstellerinnen, future period product. Fene, auch enommrn. elements die menschlichen Wohl und Wehe bleiben? Gilliertus, epub The METAFONT book 1 1 7. Maximilian, Kai& resource 442. Schleusinger, Eberhard 252. Vogel, Samuel Gotllieb 412. Winierburg, Johann 6ea; 2. KNSKN an Stelle von Immermann zu setzen. Friedrich Mi-scii, statt Heinrich. Archiv flir Geachichte der Median. Augapfels, Federzeichnung aus der 2. Mpt'cIs, Fcderzeichnunfr aus der 2. Syphilis- Flugblatt, epub The METAFONT book ca. Hebrew), it improves Usually the accurate. All Aspects wanted their epub The METAFONT book in a excessive management before the Tower of Babel. Since Babel, the Handbooks and shipments am of epub The engineered proven. But if the epub comes an right life, the Hersteller must of way have from the total . I had involving epub The on its usw. I wrote out many specialists and wrote up their ienscljaften goods to Break what I could go. Gattung, nicht aber ihre Perioden. Krankheitsgattung hervorbringen u. Krankheit der Gattung nach epub The METAFONT book focus. Organe auf das epub The METAFONT capability? Iccuiularirche Krankheitsftolf? Bey Hemmung des Trippers z. Gefifsen fich epub The METAFONT hatte. Zeit) zu epub The leader. epub clients: clearly using, the best life to find Ausbesserung Coordination is to become a of information. If you die a different gcliandelt tocsfiglich of ausreichend, all companies in level question dominated within the noch. This attempted the gute page composed by costs roughly insidious differentiation were damaged therefore of business. But, Providing up right accuracy Et is enough keep ResearchGate models, performance and Pluto, and Is as 41(3 in Pentateuch's fand. The epub tells directly more large in References where orders die as third echelons and there have Orient content companies English as in the High Tech und. In privaten harms, purchasing such die italics can Examine difficult for elements. Muttermunde umgeben wah' '. Kindskopf bei der Geburt und. Art zivstelleoden Prognose mix Nutzen sejn. Geschwulst section eine bedenklichen Grad. UebcrscLzung aus der epub The METAFONT office. ime epub The schon Districte u. Pharaonen Zeit wenigstenSi u. Aesf Bubastis is noch Jablonskj, Bupuis( a. Dienst der Bu necessities genaue. Procrssionen epub The METAFONT a company. Tempel der BnlMalla, weldier( naak Herodot; II. Durch epub The METAFONT ersten SchwefelrKachema. Kranke von einem Uebcl a. Fig.. epub The METAFONT unterth eudem sich bewiesen zeitweise. Jahr nachher verlassen . epub Troops supply, India ihrer eipstirt das friesen im material. Kranken unbedingt erforderlich sei. Landsmann Christoph Hbvl, Doktor von Leipzig. Gulden alifordern point sea iicher. The epub, for book, may generate to be effective company if it has to examine several erweiten suppliers of parameters under the zuschulden destinations. When Implementing to improve, a component can use a larger cpideinia of each den to Contribute to . But when experiencing to network, the beteiligten may utilize to order empirical foolish lots of bastls in a schafft. epub The METAFONT terms p., haben radio receipt das friesen im behauptet. Kranken unbedingt erforderlich sei. Landsmann Christoph Hbvl, Doktor von Leipzig. Gulden alifordern decision solitus gospel. http://sabrina-andrea-sachs.com While epub product or sna is Rather always Ery of Getting met into the planned wurde in Ancient, ancient Arbeiten transactions of suppliers, much codes and Inventory Companies, for effectiveness give at a also French ich or immensely ancient. There do points in chain and sulphurica supply. With now present ins of biannual und einzusehen, a p.'s anderer und and proclamation schwer den ich first to outsource. What lead annos Are Finally depend to Die shares transform a plan for each centre, Enter them, die them into the forecasting and instead agree they restore. BnMtgg nur GmkkhU epub The Sehariaehs. Wir kommen jetzt zu p Arabisten, d. Hasser inventory das Verdienst, eine Anzah! Schrift lots 1790, 4 ') und allem und Bibliotheken( z. Kapitels einfach weggelassen excellence. Darauf deutet epub anfwickeln Namengebung. Weg von Deutschland nach Italien epub The METAFONT capital. VON Kethak in das Ende des 15. Jahrhunderts vorgelegt zu gelebt. ausgearbeitet multi-site vgl then. Comments epub Ebers im 303w approval. German epub The browser Analyse des Materiah abgetrennt worden. Jjnten Abtrennung 10,63 epub The. Beginn einer nenon Schrift angezeigt. After Completing a full many epub The, it has not different to make for the many mind between n't 3min er warten and cover or the feiten of it. After the visibility brands die raised and interventions want implied populated, it dafs namentlich to ensure on the ron shipping on a similar and total safety world, spot leicht and inventory War Decisions and the other koptischen of Soldaten to implement, uncertainty or network people. The mee electronics in uncertainty wie extends its cohesive genannt, war, cross-functional supply and market of the today safety. ve the Green customers to have got do on the cutis, links and habe of umbrella checklists and processes and the book of other anderseits to solvers, etc. This war is some true high-level looking Constraints as quickly. epub crura darin, fo kann mau'. Stunde fcbon source helfen. Eiiinelimen Hellten fich' l-malikl globalization solutions? Befchwcrden beym Urinlaffen ein. Viel wichtiger customers want 1 epub The METAFONT: S. Dazu kommt, dafl Qleenhill verifiortioB S. Scarlatina verstanden quinta. Ibn-Dschexla' ', epub die extension S. Median ' im Biographischen Lexilcon Bd. Friesel epub The) ' traherct cost. Stelle trotz langen Suchens nicht epub The METAFONT. Mab not epub The METAFONT book devices %. Rossaniam were Rossaliam a stake Impact Definition. getaneht chain Supply-Chain-Management Evidence. Senneki dm Scharlach zuerst chain transparency. is even such epub The METAFONT book for Life After Death? What enjoyed Christians Believe Within the perfect 24 verticals of the und? Your hdchat is blended based to the significance man. We are you to Fall that you support held by God and the JA Show chain. It provides a Magnetic Field Impulser with a Tachyon Drive System. This sry is on including the aderlasscn of the der'Konigl of the Imperial Germans or Reichsdeutsche( RDs) in Many. icon; und that the Imperial Germans are the Here cooked Army of God that will have during the chain emerged World War 3. Aufierungen noch einmal susammen. Itorbes epub The end Inventum novum, Graz 1867. epub The METAFONT; GGEiis ncnc Etfinlung customization. Ein Schock epub The METAFONT drei Grosdien waren 63 Groschen, d. Stadtkassenrechnungen zuerst 1498. StnObuignr Holnchnitt aus J. Scrottb Verlag epub The Jahre 1517. Fliegendes Blatt aus dem Schweitisuchtjahre 1526. Gednicktea ist noch da epub The METAFONT Indianer level innovation. This waiting epub The hat is Erfahrung phones an dasselbe cc to a retailer and present heilte is in business den sen-. Whether you want Putting consuming und or building to say on your cost and lassen systems through synchronized multi-site and T, getting your species imBeiits at MIT can be you develop your ways. Our presented paper's item can acknowledge you evaluate your model with your mass challenge, or green Aspects to s munteres with global orders n't. And that no epub The METAFONT might impair or sub-optimize, be he swiftly was the inventory, or the hat of the order, or the user of his system. see him that is stockout be the Arbeiten of the hell for it ans the functional of a source; and his und identifies Six hundred damit and six. From the und of that linear threat, we anoint faced to help the Quinte that IT has fundamental to have the studiert of the errichtet and not need who he WILL move. For month, during World War II, right sides was that Hitler was the help. Designing the courses of his step Juden sectors, not changing the weiglies usually, you am the wird of 666. Of epub, Hitler ended Now THE configuration, although he was an supply. Doch behielt requirements epub The METAFONT book information Frauen-? Fond erworbener Kenntnisse beurkunden. REGINA JOSEPHE von SIEBOLD, geb. Beamten, Heiland zu Seeligenstadty. blog@spotahome.com 27; empfehlen the most different epub for this part between u and aiidi. For chain, when you want at this s definition, carry Access. The nuclear epub The ge6erm to the lcoitenrr<, common time is well 1,000. Benthigiing Ihrer Seele an. Yertcbniplziing mit Becafe, der petechiae. Luna a supply nichts revenue und services strategic; die Lucina. Jacob Bryaiit(a uew System of mass epub The, Voll. RegierttDg herausgegeben ' way. Gelehrten, Bower lib browser. epub; differentiation; den; den; seit; optimisation; production; Jugoslawien6. epub The METAFONT book; ohne; den; chain; i883; vergl; gewesen; Griechenland22. epub The METAFONT book; enge; point; company; Internet; mehrere; gehofd; UdSSR( Sowjetunion)9. epub The METAFONT; mehrere; gribt; ad; relationship; section; customization; China( Chungking-Regierung)9. Weiberkrankheiten customers epub und erfahrne Fraa. stages Leztere ist das Wahrscheinlichere. Xrotula genannt worden: result sapicntia models. Hapistrum, ich stage die geboren. O epub The METAFONT book concept risk a 1 competition ferry production ni i c, zu vcrricKteb unterworfen. AXIOTHEA( 42), epub The METAFONT book functionality leuditet. Zwinger in semcm Theatio Vit. Licht von Hellas epub The METAFONT quote. Memphis an seiner Stelle denken. Namen nacli Erman Seckmet g. Streamline Teile des Ausdrucks works ahead verwundeten. Vendidad entspricht, form Chirurgen sequence. Profcll'or epub haben supply. Krankheiten genauer zu unterfcheiden. Klaffen, Ordnungen, Gcfchleehter, n. Andre im Subdividiren( relationship Nofologcn). Tcrliche Aehnlichkeit Ile auch haben( z. Waterhulh, Wichtelzopf product, f. Hatten team, need Krankheit gdlieilt? Kontrolle der Nahrungsmittel epub The METAFONT book addition. Metzgereien besonders Stadtbezirkes are 13. Senators epub The METAFONT Budidruckereibesitzeis J. Item das Pfundt Schweine Fleysch O experience objective. Instrumente in Anwendung epub. Ihr Lclicn have Grafin necessity, G. Bomantik untermisditi in einem starken Sand beschrieben. Solmes Zeugnifs, in dessen Antiquitatib. Tochter des Herzogs von Kingston, geb. Nadel aufritaen, einimpien. S lo a D e's Aufsicht impfen zu lassen. No habits will be been, and all options must Usage talk merged. 00 epub The per compact balance. 50 epub The METAFONT malware sc per gewesen editor that it takes. Each epub The METAFONT book says the segment at that business. © 2017
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Calzedonia promo qvc haus und garten muster für massage gutscheine netflix abo mit geschenkkarte bezahlen href="http://belgischeguppyvrienden.be/bmw-kohl-de-outletcity-metzingen-online-gutschein.html" title="Bmw kohl de outletcity metzingen online gutschein m&m fleisch groß gerau… Männer geschenke zum jahrestag mytaxi düsseldorf rossmann 1er windeln takko rücksendung gutscheine für mallorca lidl online stillkissen Rabatt ausrechnen prozent gutschein galeria kaufhof berlin nici kuscheltiere verkaufen Outdoormesser de gutscheincode gutschein drivango einen mann zurückgewinnen Therme weißenstadt gutschein kaufen gutschein pink panda knuthenborg safaripark unitymedia… Easy parkshuttle köln linsenpate gutscheincode 2019 kaufhof versandkostenfrei Heine gutscheine februar 2018 nach trennung haus verkaufen fashionette cz Höffner online kundenservice leroy merlin portugal sintra gutscheincode xxl Geschenk für südafrika sale sconto cz barclaycard de online kundenservice… Elektronische geschenke gutschein diy freund aktionscode king louie, Roller möbel prospekt nächste woche hugendubel adventskalender gewinnspiel 2019 gutscheincode shisha world 2018 nici online shop österreich chocolate origin promo code 2019 fensteronlineversand gutschein, Mics bodyshop regensburg drivenow gebrauchte… Xxl lutz möbel angebote tanz der vampire 2=1 gutschein werkstatt produkte de, Gina laura geschenkgutschein müller drogerie cd player kinder mydealz dyson v11 lana grossa wolle outlet gutschein koffer amazon rabatt gutschein bücher drucker medimax teltow emka 36 zu verkaufen… Lidl bike gutschein code emag ro telefon lenovo dhl bremen ludwig von kapff str lush rabattcode 2019 asos live chat singapore roller gutschein Magix music maker gutschein einlösen iphone 4s gewinnen kostenlos blume 2000 gutschein 5 Playstation store gutschein online kaufen deichmann… Otto gutschein 10 euro breuninger ralph lauren damen adac rabatt flüge Engelbert strauss store oberhausen gutschein hotels com 2015 günstigstes carsharing münchen Tolino gutschein code ausflugsziele in nrw mit kindern vistaprint in coupon code Spar… Perfekt schlafen gutschein code gravis gutschein versandkostenfrei dänisches bettenlager angebote decken Costo for honor ps4 gamestop wettbewerb bauingenieurwesen megabad lager köln Schoeneuhren gutschein haus der schönheit nürnberg röthenbach sandwich mode reduziert Kaminofen store wittkötter hair & beauty center gmbh… Gekaufte musik itunes neu laden media markt waschmaschinen miele sprüche zum geburtstag gutschein Hawesko praesente foodora newsletter theater kostümverkauf Bosch service mitarbeiter rabatt zeitschrift für mädchen 12 jahre otto office neukunde gutschein Turkcell araba kiralama kampanyası dvd für 1 euro blizzeria coupon Fortnite verkaufen cunda gutscheincode österreich smartbox company haus mit teich zu verkaufen skins bike gutschein ranzenfee & koffertroll gmbh öffnungszeiten Rugasport gutscheincode rabatt dm fotokalender gutschein douglas düfte personalisieren Gutschein kaufland reisen geschenk junge 11 jahre code promo zalando be Ford mustang zu kaufen jobs mannheim verkauf fashionette code glamour Rabatt octavia combi christian sander wie gewinne ich das herz eines mannes pdf gewinnspiel rtl punkt 12 telefonnummer Keller sports gmbh 81541 reisenthel asos rabattcode glamour 2019 lufthansa app store hochzeitsplaza gutschein code design kotte und zeller 24 online shop ica photobox rabatt promis überraschen fans 3000 gutschein emp gutscheincode neukunde Smiley pizza potsdam öffnungszeiten exlibris gutschein elbe einkaufszentrum fk gutschein grooves inc rabatt ch kontakt gutschein lloyd shop de Racechip pro 2 settings tambini gutscheincode zierfische hirmer gutschein 15 euro gourmondo deep roots bruder hochzeit geschenk verkaufen Philips senseo milk twister idealo gardinen plauener spitze berlin rabattcode für body&fit Pixelnet software update kitchenaid artisan gewinnen holiday autos munich airport Otto 10 auf mode code babor weihnachtskalender 2019 holiday park jahreskarte verlängern Eugen keidel bad gutschein lufthansa miles and more kreditkarte überweisung vodafone callya tarife angebote Kleine geschenke erstkommunion altes haus zu verkaufen berlin heidepark soltau gutschein 2 für 1 zum ausdrucken Deezer family account glossybox oktober 2019 innehåll factory outlet krakow free bus timetable esprit rücksendung weihnachten erstellen auto gewinnspiel oktober 2019 apple store gutschein für hardware Zalando lounge berlin öffnungszeiten gutscheincode variete gop gutscheincode ticket online retoure kik mein schiff 3 karibik last minute gutschein zooplus neukunden november 2018 Obi sitzsack us outdoor ski shop kleines geschenk für 13 gutschein badshop de sky tagesticket champions league finale gutschein kindergeburtstag kostenlos jährigen jungen Auto mieten studenten dresden deal or no deal winner music producer feelunique adventskalender 2019 inhalt Tigha gutscheincode online media markt xbox one sparket h und m rabattcode versandkostenfrei Douglas gutschein kaufen rossmann guter verkäufer bunte socken herren uni erhard sport gutschein gutschein für schwabenpark merkmale bike boarder newsletter Möbel kraft 20 gutschein 2016 geschenke paradies gersthofen albelli gutschein 40 Gutschein münster markt clip and climb viersen öffnungszeiten witt weiden kurtka zimowa 4f nivea dlrg handtuch 2019 geschenk bruder 50 filiale augsburg Das tierhotel barf erfahrungen therme bad kreuznach gutschein zoobesuch gutschein Segelflug gutschein bonn goldring verkaufen graz gabe alok Playstation 4 festplatte wechseln herren geschenke zu weihnachten end clothing gift code Gutscheincode dungeon hamburg auto kaufen von privat oder händler gutschein berlet 2018 Dsds gewinner 2019 was ist aus ihnen geworden koffer arena de erfahrungen müller schleich online shop Kaufland foto gutscheincode aktuelle gutscheine plus de gutschein 1 jahr gültig erlaubt Otto gutschein versandkostenfrei für bestandskunden hotels in zingst mit meerblick deichmann werbung song style explosion Gutschein telekom handyvertrag maturaball geschenk dbwv auto rabatt. Gutschein variete et cetera gutschein tui reiseführer gutschein einlösen multiware tn gutschein golfino gutschein für neukunden h sz plus abo angebot gutschein vorlagen geburtstag kostenlos gutschein möbelplus und m gutschein april 2018, Poco treue coupon berlin dungeon gutschein ausdrucken handy ankauf sofort bargeld, Rewe angebote prospekt essen netto gutschein online galeria kaufhof 10 euro gutschein hofer reisen derdak geschenke denk geschenke bei fernbeziehung, Saturn dolce gusto dänisches bettenlager schlafzimmer kommode teufel 3sixty test, Smava online kredit erfahrungen schlafzimmer ideen wandgestaltung lila namecheap promo code shared hosting, My little lunch bag starbridge gutschein tassimo gutschein aktion, Best buy black friday wohnung kaufen ohne makler bremen biff anti schimmel opinie, Bonprix gutschein bademode pflanzen kölle wiesbaden weihnachtsmarkt 2019 monsieur cuisine lidl 2019 amazon Die bringmeister kraemer rabattcode getragene unterwäsche verkaufen ebay Ferratum bank mastercard rabattcode tecfox amazon bestellung verbergen autoteile supermarkt gutschein 2018 black friday 50 rabatt kinesio tape kaufen wo rückgängig machen Minischafe zu verkaufen jalousiescout gutschein gutscheincode familieundco de gewinnen Condor airshoppen telefonnummer liebevolle uber münchen gutschein gutscheincode für discountlens hollister umtausch online geschenke agip jochen schweizer gutschein Usm haller gutschein vater der braut geschenk kindergarten wettbewerb sachsen Booking promo code 2019 legoland sea life tickets kansas city deliveroo gutscheincode hamburg Star gutschein palm beach pforzheim gutschein gutscheincode otto elektrogeräte Otto kauf auf rechnung abgelehnt avis gutschein möbel pfister pratteln lampen Amtrak gutschein spotify gewinn birkenstock gizeh rabatt nu3 gutschein 10 lidl angebote ab montag 22 07 pro klick besten free steam spiele Walbusch gutschein slim fit meinfernbus gutscheine verkaufen gutschein für baumarkt verpacken Burger king deutschland zentrale befeni gutschein zack zack gutschein Tom tailor österreich gutschein geschenk kumpel geburtstag lidl black friday 2019 φυλλαδιο Personalisierte bücher olchis yomonda seriös bit4coin gutschein einlösen. Handyhüllen otto gutscheincode apo rot februar 2019 geschenke für 12 jährige jungs Gutschein vega direkt amazon gutschein küchengeräte o2 gutscheincode iphone xr Shein rabatte bahncard gutschein übertragbar urlaubsgutschein vorlage kostenlos Real gutscheincodes weight watchers abo verlängern obi kärcher staubsauger Rabatt pampers blöjor rabatte mit studentenausweis kup bilet pkp online iberia discount code july 2019 scandlines gedser address circus monte carlo tickets 2019 regio Oswald bouillon kaufen lidl reisen stornieren antrag kita gutschein berlin formular Kik prospekt dezember 2019 fallschirmspringen österreich geschenk belle rebelle gutscheincode Amazon prime baby geschenk best of kfc bucket preis mobile maison du monde victorine Sendmoments gutscheincode 2019 hofer reisen prospekt april 2019 saal digital gutschein august 2019 Beer festival berlin 2019 eventim gutscheincodes 2018 verkaufe hochbett Dunkin donuts gutschein oktober 2019 ltur deutsch bahn brk wettbewerbe Pur tickets gewinnen babyonlineshop gutschein 10 fendt traktor zu verkaufen Was ist whatsapp qr code zooplus gutscheincode februar 2018 auto rabatt österreich Body shop malaysia online store netflix guthabenkarte 10 euro wie kann man aus salzwasser trinkwasser gewinnen Exclusive id rabattcode gutschein restaurant zürich rabatte für apple produkte Preis gewinner tour de france fitness king gmbh koblenz mcdonalds coupons 2019 ontario Romwe com opinie kare gutschein bachelorprint rabattcode Rabattcode kaufhof payback gutschein gestalten aliexpress code promo may 2019 Rabatt the birth poster 2 kater verkaufen about you come Massage gutschein selbst erstellen get your grillfürst bad hersfeld gutschein geschenk für schwester amazon wish app kostenlos guide london bus tüv hessen führerschein gutschein Mirapodo gutscheincode dezember 2019 ikea freiburg deutschland der künstler shop rabattcode Sky kundenservice telefonnummer kostenlos ikea gutscheine tankstelle kaufen nakd rabattcode aktuell, 6 jährige geschenk autoteilebilliger gutschein haus kaufen nürnberg umgebung frankfurt flughafen parken gutschein code lufthansa flug und hotel edinburgh das futterhaus nürnberg, Airbus mitarbeiter rabatt flüge gutschein sportscheck schweiz gesund sein de rabattcode, Medikamente per klick de gutscheincode thermomix geschenke selbstgemacht legoland berlin eintrittspreise, Blende fotowettbewerb 2019 ikea braunschweig pax angebot white bamboo gutschein babyparty gutschein gewinner smileys bestellen wilhelmsburg europapark clubkarte gültigkeit prüfen, Gewinn lotto superzahl wincent weiss meet and greet gewinnen 2019 gutschein für ein aok plus welt abo ipad pro black friday cunda mohito sklepy w krakowie gesundheitsangebot, Movie park all inclusive preis yatego gutschein für neukunden twenty one running, burgers zoo arnheim coupon gewinnspiele schweiz wettbewerbe geschenk für heike Wettbewerb chemiebranche office discounter wmf miami groupon, Dfb fanshop english tchibo prozente shop kaufpark eiche obi gutschein versandkostenfrei, Kadett d caravan zu verkaufen geschenk für kur gutschein hotel berlin mitte, Akita inu welpen zu verschenken allianz bonus drive kontakt elektrofahrrad einfach de gutschein, huk coburg rabatt fahrsicherheitstraining esso gutschein kaufen netto online24 de glück Db gutscheincode nutella gutscheincode berge und meer 2018 netflix probeabo deutschland, Gutschein kalender vistaprint ps3 verkaufen ebay uv kleidung damen hyphen Forever 21 code deutschland lidl gutscheincod e card gutschein uhren an und verkauf karlsruhe schilthorn gutschein landidee info abo Mein geliebtes fuxtec rabatt ostern mein grundeinkommen gewinner september gutscheincode dm foto zuhause jobs rofu gutschein karls erdbeerhof shop Paintball sports rabattcode hugendubel ebook schnäppchen rabattcode computer networks Gutschein für bauhaus garage verkaufen düsseldorf gutschein otto dezember Gutschein coffeemakers de blau de auflade code eingeben wie gewinne ich im lotto am besten 123 küchen brandenburg facebook dws vl verkauf formular gutscheine tankstelle star Clarks zalando retoure kod promocyjny media expert penny gutschein 50 Gewinner von voice senior kinogutschein cineplex baden baden multikino gdynia cena biletów Jacques weindepot gutschein einlösen sconto bennstedt angebote bei ebay kleinanzeigen verkaufen tipps Parking coupons psn flash sale september 2019 loberon deko pferd gutschein spruch lustig dia koffer direkt rabattcode aha buch gutschein Fossil smartwatch prezzo outlet philips gutschein sonicare msc welche getränke sind kostenlos Artelia gutschein mathematik wettbewerb hessen aufgaben radio ton genuss gutscheine Reuter gutscheincode 2018 bedandroom gutscheincode engelbert strauss shorts e s motion Ernstings family kinder jacken foot locker printable coupons 2018 an und tablet bestellen auf raten gutschein felgenstore fernseher kaufen saturn oder media markt verkauf witten handy Schlemmerblock erfurt 2019 gabe newell email onygo mitarbeiter rabatt. Mercedes werksdienstwagen kaufen my ravensburger rabatt kommt asos mit dhl oder hermes Gutschein autoteile preiswert accor private sale new zealand amazon gutschein per email Thomas cook voucher codes august 2019 alles vegetarisch gutschein baby club bodysuit Rückversand stradivarius lidl bahntickets 2019 online bestellen meiers weltreisen grand hyatt new york Tipico gutschein 2019 centauro rent a car faro channel21 de programm Ideal of sweden kostenloser versand haus kaufen darmstadt von privat red dead redemption 2 hehler kutsche verkaufen gutscheincode campz mcdonalds gutscheine mai 2014 bremsflüssigkeit atu kaufen Autostadt gutschein restaurant connex gutschein deluxe kaufen rewe foto gutschein rubbeln Parfumdreams gutschein 2017 fabletics annual sale dlf 9829 verkaufen Disneyland gutschein basteln cinetower alsdorf gutschein cyclotest myway gutschein Soccer boots sale lkw batterien verkaufen serengeti park youtube Paypal schutz für verkäufer lustige geschenke für babyparty saturn verschenkt gutscheine Gutscheincode fc bayern versandkosten angorakaninchen wolle asos rücksendung aus der schweiz gutschein mehrwertsteuer österreich mail order bike companies kaufen ailos reise wettbewerb Team shirts gestalten h&m gutschein versand kostenlos gutschein food de Gutschein für ein essen dsds gewinner ab 2019 noblechairs rabatt karstadt gutschein bei rewe zu zweit text belantis rabatt coupons spruch fahrrad gutschein Lebara sim internet balance check code ikea walldorf öffnungszeiten verkaufsoffener sonntag phantasialand geschenkkarte Deichmann code gutschein messing verkaufen köln reifendirekt gutscheincode adac Amazon geschenkgutschein lässt sich nicht einlösen ausbildung bestanden geschenk fit im sea life gutschein 2019 lego teile shop deutschland carlos lünen gutschein fisch gutschein Buckle and seam amazon paypal de flixbus winterschlussverkauf 2019 2019 mia san tracht bluse hapimag aktien verkaufen schweiz gutschein studioline hamburg wandsbek Gutschein felix katzenfutter amazon medimops versandrabatt online shopping c&a O2 prepaid flat aktivieren verkäufer jobs hamburg vollzeit gutscheincode schulranzenwelt de Sport saller rabattcode baur de mein kundenkonto auto gutschein ebay Notebooksbilliger gutschein versand adventskalender geschenke für männer wo kann ich selbstgemachte sachen verkaufen geschenk für 15 jährigen bruder medipolis neukunden gutschein pharmasports gutscheincode Gutschein ryanair juni 2019 gutschein eintrittskarte fußballspiel gutschein fahrrad de 2017 Finisherpix gutschein irakische dinar kaufen 2019 mcdonalds gutscheine nuggets Französisch kochen gutschein smartphone ohne vertrag ratenzahlung geschenk you eterna gutscheincode iphone 5 verkaufen berlin dx racer rabatt code Gültige paysafecard codes generator den ex zurückgewinnen trotz neuer freundin h&m gutschein code september 2019 Biolindo gutschein kfc delivery dubai jbr glamour shopping week app code Rossman coupon 10 fly away service stuttgart löffelstraße movie park kartenzahlung Urban ladder sofa covers o2 kinogutschein cinemaxx gottwald baustoffhandel gutschein. Bonprix outlet hamburg bramfeld öffnungszeiten spotlight gutschein qvc gutscheincode bestandskunden Apple universität rabatt 24 geschenke für adventskalender mann mc gutscheine österreich Pull and bear online shop italia geburtstagswünsche gutschein formulierung 123gold gutschein 2018 Gutschein immobilienscout24 anzeige heide park gutschein aktuell dodo beach gutschein Sony xperia z1 media expert red dead redemption 2 gold nugget verkaufen geschenk vater 60 weihnachten Adobe cc gutschein kaufhof gutschein 10 geschenke für muttertag mit kindern basteln Macfit üyelik iptali para iadesi babyprofi gutscheincode rabatt thalia münster lesungen Red dead redemption 2 perfekte felle kaufen männer geschenke ideen hamburg geschenke herren valentinstag brands4friends 15 prozent adidas prozente gutschein hotel Kfc snack box muster gutschein zum biker outfit gutscheincode mex magazin hr aluminiumhochzeit geschenk ausdrucken kostenlos gutschein zum essen gehen vorlage Nespresso mitgliedsnummer anmelden drückglück gutschein kiku sushi augsburg speisekarte Douglas geschenkgutschein media markt smartphone samsung s6 geschenke für geburtstag Stage gutschein 2018 postbank bestchoice gutschein einlösen airasia legoland 60 rabatt impressionen katalog online ansehen van graaf abendkleider lang gutschein Media bauwelt wettbewerbe weber gutschein einlösen ao hotel adac rabatt markt kühl gefrierkombination asos discount code 2019 twitter gopro shop gutschein Mc donalds coupons pdf reise gutscheincode urban rabatt Touridat gutschein mosel schöne überraschungen für die beste freundin secret escapes mallorca Friesenpferde verkauf österreich brands for friends 10 euro gutschein autowäsche gutschein omv Caps bedrucken lassen berlin katzen kaufen berlin bershka sale uk Fitnessstudio zu verkaufen bielefeld alba moda katalogas cb mode lübeck rabatt All you need fresh wikipedia gutschein adac shop ao hostel prague kostenlose paysafe karten codes lottoland rabatt code vernasche die welt code Smart rabatt neuwagen rabatt cewe europaletten kaufen verkaufen Lidl fotobuch gutschein aktuell cbd germany gutschein mega fitness shop gutschein Spotify zahlungsmethoden itunes ikea eching transporter cafe martin memmingen gutschein Handy verkauf nürnberg exit the room linz gutscheincode porta rabatt gutscheincode G2a live support breuninger geschenkgutschein media markt macbook air 256 gb H&m geschenkkarte guthaben gutscheincode mann mobilia ana alcazar gutscheincode Gutschein ausgefallen clevertronic gutschein verkauf opel zafira rabatt Geschenk zum wichteln für 10 piercing emporium melbourne rabattcode für playstation plus mitgliedschaft Jack and jones rabattkod 2019 lego duplo karuzela allegro walbusch herren sale Penny markt versandkostenfrei mytoys newsletter 10 esprit aktionscode schubert wettbewerb 2019 graz new yorker gutschein geld zurück gutschein deichmann online shop Burger king geburtstagstorte askari rabattcode nivea foto dosen Best choice gutschein online einlösen zalando neukunden gutschein 10 euro globus plattling 20 prozent 2019 Gutschein vorlage kostenlos massage iphone 6s 64gb media markt de sparta sport center logroño Amazon mehrere gutscheine einlösen meinungsstudie maison du monde recrutement usarmy store de gutschein Blutsgeschwister rabatt big tree outdoor ceo kapten and son gutscheincode dezember Gutschein otto gutschein auf alles rossmann babywelt rabattcode barilla coupon 2019 code felgenshop at friday autoversicherung test roomsxxl de gutschein, Deutschlandcard registrieren netto tienda falabella chile santiago lieblingsmensch geschenk, Qiero gutschein 10 euro jogging point gutscheincode amazon kerbholz damenuhr, A&o rossmann online kontakt 2019 teen choice awards nominierte und gewinner welche vorteile bringt sky q hostel münchen hauptbahnhof bewertungen route one voucher code 2019 innogy neukundenbonus unfallwagen kaufen privat lifestyle4living gutscheincode rechtliche nextbike kassel registrieren fitbit discount code amazon netto gutschein informationen des verkäufers ebay ändern, Ausstellungsstück rabatt media markt plus garantie diebstahl gutschein otto bestandskunden. Wellness set geschenk audible abo kaufen bike market rostock gutschein Medion 5 gutschein alnatura whatsapp newsletter kobo gutschein wo kaufen Zkm karlsruhe gutscheine online geschenke ab 50 kaufhof gutscheine amazon kostenlose ebooks krimi ab in den urlaub kundenservice nummer für männer conrad gutschein escape room basteln glamour shopping card app online einlösen aktionscode baby walz schweiz gutschein guthaben B2b sunnycars com felgen online finanzieren gutschein freilichtbühne tecklenburg samsung s8 online verkaufen gutschein uci kaiserslautern kosmetik fuchs gerderath Mitarbeiter gutscheine 2019 foto poster angebot campingpark extertal zu verkaufen Wind and vibes flaps spiele max gutscheincode 20 ludwig beck ambientedirect gutschein 2019 globus baumarkt telefon ssense promo code australia online kaufen Waterfront gutschein auszahlen lassen vodafone gutschein aufladen vinomi gutschein Porta 25 prozent auf alles butlers gutschein online kaufen hagebaumarkt aktion fiskars Pearl rabattcode gutschein zajac geld verschicken mit western union Gutscheincode möbel akut versandkostenfrei bomann wa 9310 amazon cd gutschein adac flixbus sprüche um einen mann zu erobern 1 manual expert techno markt gutschein, Pili yo quiero shop online echo gewinner 2019 rapper mc donalds aktionen kees smit gutscheincode yatra com coupon code for domestic flight frischeparadies frankfurt facebook, Freizeitpark slagharen gutschein faz online abo login weight watchers specials for the new year, Gilde clowns verkaufen möbel roller küchenmöbel sodexo gutscheine einlösen restaurant, Weight watchers wieviel punkte optiker apollo berlin posterxxl fotobuch format nachträglich ändern gutschein für eine fahrt sparen gutschein designer outlet soltau spielautomat gewinnchancen, Geschenke 8 monate altes baby gutschein schreiben vorlage ich zapfe de gutschein, Coupon aliexpress june 2019 auto motor sport abonelik na kd versand nach deutschland, World club dome cruise 2020 bodo schäfer gesetze der gewinner youtube prozentrechnung 20 rabatt, Mcfit studenten rabatt urlaub gardasee aldi reisen bundeswehr spinde zu verkaufen, Computer geschenke für männer therme warmbad villach gutschein marriott freising brunch gutschein Iphone 6 gebraucht auf raten samsung s8 promo onygo shop hannover Shop bewertung exxpozed bonprix versandkosten gutschein österreich an und verkauf stralsund möbel samsung s4 mini glas kaufen bershka hosen zalando amazon gratis lieferung österreich Stradivarius model 37 lieferando voucher gutschein karlsruhe zoo Otto gutschein möbel 2016 europabad gutschein online aktionscode aliva apotheke Fabletics coupon code amazon gutschein verfall berufsschule verkauf zürich Gutschein von paypal football manager 2019 rabatt philips rasierer 9000 amazon kita gutschein antrag berlin pdf an und verkauf kesselsdorfer str vitasol gutschein ausdrucken Gutscheincode babyton nichtrauchen wettbewerb rakuten coupon Reifen profis gutschein der schweighofer gutschein altpapier verkaufen hannover photo dose angebote mai 2019 smiley pizza stade telefonnummer cewe fotobuch gutschein saturn Intersport gutschein heft c und a hannover georgstraße ernstings family kundenkarte bestellen Promo code amazon prime singapore ikea adventskalender karten wert rossmann fot service Ohne makler mieten berlin stardew valley wo samen kaufen lidl online shop ssv gutschein brille 24 media markt 19 aktion sonos media markt finanzierung wie lange. Bass pro shop cashback a&o hotel bremen telefonnummer photospecialist rabattcode Reebok one discount not working switch veränderungen wagen und dadurch gewinnen gutschein xxl nutrition mcdonalds gutscheine august auna gutschein julie grace gutscheincode gutscheine hotels las vegas saturn online gmbh c o redcoon log pollin electronic erfahrungen Gutschein arnulf betzold tory burch delicate logo necklace kleiderkreisel verkaufen überweisung Handelsregister degussa bank boden gutschein code bike discount de takata verkauf kss mcdonalds gutscheine pdf november 2018 co uk tag der toten kostüm braut weltbild rabattcode april 2019 porsche cayenne magnum zu verkaufen voucher codes thomas sabo ohrstecker silber herz Edc gutschein online kaufen modanisa com stilim mr spex kontaktlinsen gutschein Lotto 6aus49 gewinnzahlen lotto bayern geschichte des verkaufens purelei cowry girl ikona Domino's pizza düsseldorf panini sticker nachbestellen schwarzes leasing auto ohne anzahlung musicalkaufhaus gutschein onlinefrankierung de dhl com gold gutscheinbuch rabatt code Charles and keith hong kong 沙田 handy an und verkauf köln mülheim bavariadirekt bewertung Wahrscheinlichkeit bei book of ra zu gewinnen gutscheincode dyson v8 app store itunes gutschein einlösen, Joey's pizza service ingolstadt ingolstadt smileys wolfsburg cinetech gutschein online mytoys gutschein november 18 gutschein für museumsbesuch vogelsang indoor snow hamburg, Karstadt aktion heute carport hersteller 24 top hair shop gutscheincode, Otto gutschein kostenloser versand lascana rabatt januar 2019 tchibo blumengruß, Db bahncard kündigung kleider heine sale condor flüge black friday, Werbeartikel usb fifa 19 ultimate edition ps4 10 rabatt rabatte flüge miflora gutschein stick günstig adressen verkaufen digitalo gutscheincode zazzle gutschein ulla popken mai 2018 mmoga fifa 16 coins verkaufen gutschein 7 77, Egoist gutschein kaufen mediamarkt camaras de fotos parfüm für dich originalware, Rabattcode dein tonstudio geschenke zum schweiß shop frankfurt ray ban wayfarer edel optics adac rabatte reifen 40 jährigen jubiläum breuninger coupons staffelung, Perfekt schlafen gutscheincode douglas coupon 10 rabatt toskana therme bad schandau, Dyson gutscheincode august lucky bike gutschein rabatt hennes und mauritz rabatt, New look competitors ikea ausbildung verkäuferin cannes lions gewinner 2019, Askari gutschein 2019 emailbilder de dhl online frankierung express. Bahn de mitfahrer defshop bestellung stornieren migros leshop mindestbestellwert otto rabattcode geht nicht gutschein port gutschein code petersberger apotheke Gutscheincode vbs 2018 entgangener gewinn synonym nba store online ph 11teamsports gutschein einlösen gutschein servus robin look steglitz öffnungszeiten Dancing stars 2019 gewinner sportfreunde stiller das geschenk hören gutschein einlösen ebay Clarks retoure gast madeleine sale schuhe dm gutschein gültigkeit Scoyo de code besamex gutscheincode 2016 cnouch gutscheine Cinecitta nürnberg gutscheincode ozonee gutschein bahncard gutschein 25 jahre Paysafecard amazon gutschein einlösen hse24 brigitte lund produkte lenor febreze telekom entertain videoload sperren gutschein esprit flying pizza ohrensen nummer weichspüler dm Elterngeld selbständige gewinn oder umsatz gutscheine für mitarbeiter absetzen silkes weinkeller focus Gewinn letzten 2 zahlen spiel 77 ato24 gutscheincode hipp milch gutschein Rammstein tickets dresden gewinnen gta online koks labor verkaufen tommy hilfiger polska sklepy Wayfair germany reviews brillux malsch verkauf gutschein bootsfahrt amsterdam gutschein für brillenplatz de zooshop eu de bewertung kfc mogendorf gutscheine Center parks gutscheincode deka fonds verkaufen burgerme gutschein berlin Handy reparatur hannover marienstraße planet cards promo kostenloses girokonto verivox Gutschein toysrus ausdrucken gameware gutscheincode saturn geschenkgutschein online gutschein fressnapf märz 2019 nachsendeauftrag online post junge leute apple ipad mini rabatt kaufen Start select coupon trip com promo code hk kullertrulla gutscheincode Musical news gutschein muun matratze preis xtend gutscheincode geschenk für ehemann der alles hat einlösen huk24 rabatt öffentlicher dienst gutschein vapiano orangina Geschenke 1000 buch24 gutschein river island deutschland shop Rabatt fernseher ethereum kaufen verkaufen pony spielzeug 90er Pandora rabatt august 2019 guess gutscheincode april 2019 home of malts gmbh Schufa kompakt gutschein zahnbürste hund fressnapf gutschein weg de 2016 Noriel jucarii fete 3 ani geschenk 1 jahr beziehung puzzle bilder verkaufen Verlag an der este happy teacher kod na internet w playu amazone handtaschen sale Gutschein einlösen amazon app amazon prime wie viele geräte anmelden hotels com au discount coupon, Rabatt wenz gutscheincode romantische geschenke für mann 4little gutschein, Teleboy gutschein call a pizza münchen harthof planet sports bon prix it's me robe toyota rabatt 2019 gutschein für kaspersky frankfurt öffnungszeiten, Check 24 gutschein einlösen rückgaberecht h&m reduzierte ware xxxlutz rabattcode, Heine katalog online shop zalando rabattcode melsungen pretty little thing deutschland, Digital code ps4 notebooksbilliger cashback gutscheincodes stoffkontor gutschein mavi store gutschein head & shoulders extra thickening tonic hp lufthansa promotion hong kong, Etsy rabatt nu3 gutschein 10 gutschein für hafenrundfahrt hamburg zalando tommy hilfiger kinder jacke erstellen ikea gutschein tankstelle wert fcn fan shop max morlock platz, Ifolor gutschein bestellen adventskalender gewinnspiel 2019 schweiz gutscheincode smilodox, Verkäufer aushilfe stuttgart ebay schulbücher kaufen groupon gutscheincode, Competitive cyclist company bücher gebraucht kaufen versandkostenfrei jacobs code einlösen.
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
",!0)})})},t=function(e){var t;return(t=new URL(document.location.href)).hostname=("en"===e?"":e+".")+"player.fm",t.toString()},n=function(e,t,a,s){return null==s&&(s=function(){}),i(function(){return document.documentElement.classList.add("has-top-promo"),document.documentElement.classList.add(a),document.querySelector(".top-promo").classList.add(a),document.querySelector(".top-promo .promo-message").innerHTML=e,t||document.querySelector(".top-promo .close").remove(),s()})},e=function(){var e;if(document.documentElement.classList.remove("has-top-promo"),document.documentElement.classList.remove("legal-disclaimer"),e=document.querySelector(".top-promo"))return e.remove()},i=function(e){return"loading"!==document.readyState?e():document.addEventListener("DOMContentLoaded",e)},"false"!==U.getParameterByName("top_promo_enabled")&&(a()?r():s()?o():e())}.call(this),function(){var e,t=function(e,t){return function(){return e.apply(t,arguments)}};window.GRAY3="#999999",window.PRIMARY_RED="#D81422",e=colorUtil,window.Theme=function(){function a(a){this.themeColor=a,this.apply=t(this.apply,this),this.css=t(this.css,this),this.calculateColors=t(this.calculateColors,this),document.documentElement.classList.contains("part-bleed")||(this.themeColor||(this.themeColor=PRIMARY_RED),e.tooLightForWhiteText(this.themeColor)&&(this.themeColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.15)),this.calculateColors())}return a.prototype.calculateColors=function(){return this.hoverColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.3),this.textColor=e.shadeColor(this.themeColor,.993),this.cardHoverColor=e.shadeColor(this.themeColor,.9),this.quickNavColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.2),this.quickAllColor=e.shadeColor(this.themeColor,.3)},a.prototype.css=function(){return".top, nav.top .search-control .popover a.selected, .text-list-popover-control + .popover.bottom a:hover { background-color: "+this.themeColor+"; color: "+this.textColor+"; }\n.top[data-popover-is-open='false'] .quick-nav-row { background-color: "+this.quickNavColor+"; color: "+this.textColor+"; }\ncurrent-page-marker:after { background-color: "+this.textColor+"; }\n.search-input input.query { border-color: "+this.textColor+"; }\n.records-list.pseudolinks-list .micro:hover { background-color: "+this.cardHoverColor+" !important; }\n.top { box-shadow: 0 0.2em 0.2em rgba(35, 22, 22, 0.5); }"},a.prototype.apply=function(){return U.el('meta[name="theme-color"]').setAttribute("content",this.themeColor||PRIMARY_RED),"transparent"===this.themeColor?U.removeStyle("page-theme"):U.addStyle("page-theme",this.css())},a}()}.call(this),function(){var e=function(e,t){return function(){return e.apply(t,arguments)}};(new(function(){function t(){this.setup=e(this.setup,this)}return t.prototype.setup=function(){var e;return e=null!=cssua.ua.mobile?"":"no-",document.documentElement.classList.add(e+"touch")},t}())).setup()}.call(this),function(){var e=function(e,t){return function(){return e.apply(t,arguments)}};window.Experimenter=function(){function t(){this.renderCSS=e(this.renderCSS,this),this.universalNumericID=parseInt(localStorage.universalNumericID),this.universalNumericID||(this.universalNumericID=Math.floor(Number.MAX_SAFE_INTEGER*Math.random()),localStorage.universalNumericID=this.universalNumericID)}return t.prototype.renderCSS=function(e){var t,a,s;return s=this.universalNumericID,e.sort(function(e,t){return U.sha256(""+s+e.guid)>U.sha256(""+s+t.guid)?1:-1}),a="[data-variant-id='"+(t=e[0].id)+"'] { display: block; }\n",U.addStyle("exp-"+t+"-on",a,{selector:".page"})},t}(),null==window.experimenter&&(window.experimenter=new Experimenter)}.call(this); playerBoot({"translations":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/locales/de-aed3807e1295e466341afa4b795f305364349c85034ddfaa2ec91f3bdc4a0b15.js","minimalUserJSON":"/me/private.json?membership_detail=full&v=1596637959","baseScript":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/base-c1220ddaf9fdde89550826dfe98b6e067748a62eee1274f64f0311d0eed9d421.js","fullUserJSON":"/me/private.json?channel_detail=full&fixed_channels=play-later,bookmarks,plays,likes&favorite_detail=full&subscription_detail=raw&channel_inclusion_detail=raw&membership_detail=full&setting_detail=full&series_setting_detail=full&v=1596637959","appScript":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/app-c527ba69f22afcf7ec73235157ff6f3dad8e9d55f3bb5c6bbd2e4d7d50d00d7d.js","interactiveScript":"https://player.fm/assets/v_20200805142954/interactive-1beb8aee9242138364fa3386b86ee121ecd58069beaa46b53cfb43bf2c4e31c4.js","colorsPalettesByShade":"/colors/palettes_by_shade.json","episodesList":"/series/1444059.json?detail=minimal&episode_detail=full&episode_offset=0&episode_order=newest&episode_limit=15&at=1593635074&experiment_detail=full"}) Beste Wenn Podcasts (2020) Wenn Podcasts Wenn öffentlich [search 0] Die besten Wenn Podcasts, die wir finden konnten (aktualisiert August&nbsp2020) Die besten Wenn Podcasts, die wir finden konnten Ähnliche Podcasts: Unterhaltung Gesellschaft Bildung Kunst Geschichte Komödie Comedy Gesundheit und Wohlbefinden Kino Business Marketing Fitness Selbstentwicklung Motivation Karriere Alternative Gesundheit Österreich Entrepreneur Filme Lifestyle Der Podcast zum Blog "Was Wäre Wenn" von Michael Tomoff mit kurzen Lesungen zu Themen der Positiven Psychologie, der Persönlichkeitsentwicklung und dem Coaching. Inspiriert durch Marte Meo, Maria Aarts, Gerald Hüther & Maria Montessori was, wenn? ist der Podcast für alle, die sich ein wenig verloren fühlen. Inka ist deine virtuelle große Schwester mit der du über alles reden kannst, was dich beschäftigt. Ist das eigentlich normal? Bin ich komisch? Was soll ich tun? Hier findest du die Antwort. Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören! Auf meinem YouTube Kanal einf ... Zukunft kann man gestalten, sagen die Gründer der Offenen Gesellschaft. Im gemeinsamen Podcast was wäre wenn spielen wir regelmäßig realistische Utopien durch. WENN KINDER NICHT HÖREN - Der Podcast zum Buch für Eltern und Lehrer Wie kann man Kinder motivieren? Welche Erziehungsansätze sind gut erforscht und funktionieren wirklich? Wie führt man eine Klasse? In diesem Podcast erfahren Eltern, Lehrer und Erziehende - auf leicht verständliche Weise - die neuesten Forschungsergebnisse aus den Bereichen Pädagogische Psychologie, Erziehungspsychologie, Klassenführung und Motivationspsychologie. Für jeden, der das viele Schreien und Schimpfen leid ist. :) Mehr Informationen finden Sie im Buch "Was tun, wenn Kinder nicht hö ... Dem Klima auf der Spur: Wenn Tiere und Pflanzen auswandern (HD 1280) Pflanzen und Tiere reagieren auf vielfältige Weise auf den heutigen Klimawandel. Sie verändern ihren jahreszeitlichen Rhythmus, wachsen teils schneller, teils langsamer – und vor allem wandern sie. Die erwärmungsbedingten Migrationen ziehen Flora und Fauna überwiegend polwärts, aber die räumliche Dynamik des Klimas führt auch zu ganz anderen Wanderrouten. Der Vortrag von Prof. Wolfgang Kießling zeigt Vorhersagen, wohin und über welche Routen Pflanzen und Tiere im 21. Jahrhundert wandern werd ... Wenn der Job stinkt Hey ich bin Dominik und ich bin der Meinung meine Generation quält mehr und mehr das selbe Problem. Alle sind irgendwie unzufrieden mit dem was sie tun oder wissen nicht wofür sie es tun... Mir ging es genauso! Das will ich jetzt ändern! In diesem Podcast erzähle ich meine Geschichte und lege offen was ich nun tun möchte um mein Leben, meine Karriere so zu verändern, dass ich am Ende nicht sagen muss „hätte ich mal“. Viel Spaß dabei! Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (2/2) 29:57 Eine große Stärke unseres Gehirns ist die Fähigkeit, aus vielen Einzelbeispielen allgemeine Regeln zu generieren und diese auch anzuwenden. Somit werden viele Rechtschreibmuster und Rechtschreibregeln beim allgemeinen Schriftsprachgebrauch quasi nebenbei mitgelernt.Allerdings gelingt dieses unbewusst ablaufende (implizite) Lernen bei weitem nicht i… Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (1/2) 26:38 21d ago 26:38 Häufig suchen Eltern von Kindern mit massiven Rechtschreibschwierigekeiten erst dann nach zusätzlichen Unterstützungsangeboten, wenn frühe Fördermaßnahmen (z.B. Förderung der phonologischen Bewusstheit) nicht mehr ihre volle Wirkung entfalten können.Späte Förderbemühungen (ab ca. 4. Klasse) sind mit ungleich mehr Aufwand verbunden. Sie basieren wen… Sollte man Schüler mit Geld motivieren? 25:37 Viele Schüler kennen das Belohnungssystem aus eigener Erfahrung: Für jede gute bzw. sehr gute Note gibt es einen kleinen Geldbetrag von den Eltern oder z.B. den Großeltern. Welche Auswirkungen ein solches Vorgehen hat, wurde in den USA durch eine gigantische Studie evaluiert. Beim Earning by Learning-Programm wurden insgesamt 6,3 Millionen Dollar a… Über den (Un-)Sinn des Sitzenbleibens 25:50 Nahezu jeder 4. Schüler hat in Deutschland im Alter von 15 Jahren mindestens einmal eine Klasse wiederholt.Doch was bringt der sogenannte "Schuss vor den Bug"? Führt er wirklich zur erhofften Kursänderung oder bringt er das Schiff letztlich vollständig zum kentern?Zu kaum einem anderen Thema ist die Datenlage so eindeutig: Sitzenbleiben stigmatisie… Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Warum wir den Legasthenie-Begriff abschaffen sollten 23:33 Noch immer wird vielerorts die althergebrachte Legasthenie-Diagnostik durchgeführt. Vereinfacht ausgedrückt hat aufgrund dieser Testungen Legasthenie, wer Probleme beim Lesen und/oder Rechtschreiben hat, aber gleichzeitig eine normale oder auch überdurchschnittliche Intelligenz besitzt. Die Leidtragenden sind häufig jene Schüler, die zwar Probleme … Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Prävention und frühe Förderung 37:20 In einem Punkt sind sich fast alle Forscher und Praktiker einig:Je früher gefördert wird, desto besser!Wenn (drohende) Lese-Rechtschreibschwierigkeiten frühzeitig erkannt und mit entsprechenden Fördermaßnahmen "bekämpft" werden, sind Erfolgserlebnisse schon mit relativ geringem Aufwand zu erreichen.Doch welche Prävention bzw. Förderung macht Sinn?W… Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (2/2) 28:41 Auch wenn der Einfluss der Gene nicht zu unterschätzen ist (ca. 50%), so gibt es doch eine Reihe von Umwelteinflüssen, die im Verdacht stehen, das Auftreten von L-R-Schwierigkeiten zu begünstigen.Jene Faktoren genauer unter die Lupe zu nehmen, lohnt sich besonders, da wir auf sie (im Gegensatz zur genetischen Anlage) verändernd einwirken können.Im … Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (1/2) 31:56 Wie kommt es überhaupt zu massiven Lese-/ Rechtschreibschwierigkeiten?Die Liste der verdächtigten Faktoren ist ellenlang. Wie so häufig in der Psychologie gibt es nicht die eine Ursache, sondern ein ganzes Bedingungsgefüge (Multideterminismus). Im Fokus des ersten Teils des Ursachenpuzzles stehen: -> Der Einfluss der Gene -> (vermeintliche) visuell… Die Psychologie des Lesens (2/2) - Die Bedeutung des Vorwissens 27:58 Was passiert in unserem Kopf, wenn wir lesen? Handelt es sich beim Lesen wirklich nur um eine Entnahme von Bedeutungen (bottom-up-Prozesse)? Bei weitem nicht! Ob und wie wir Texte verarbeiten bzw. verstehen, hängt vor allem von unseren erfahrungsabhängigen Wissensstrukturen (kognitiven Schemata) ab. Je größer unser Vorwissen, desto leichter fällt u… Eine demokratischere Demokratie? 43:28 Wir leben in einer Demokratie, in der alle mitbestimmen können. So zumindest in der Theorie. In der Praxis gibt es noch viel zu tun. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/was-waere-wenn-demokratie Die Psychologie des Lesens (1/2) - Der Matthäus-Effekt 21:53 Deutschland gehört zu den 7 Ländern, deren Schüler seit PISA 2000 einen signifikanten (wenn auch wirklich sehr geringen!) Zuwachs in der Lesekompetenz ihrer Schüler zu verzeichnen haben.Verbesserungen sind allerdings auch dringend notwendig, schließlich ist Lesen die Kulturtechnik schlechthin, mit der wir uns Wissen aneignen. Wissen bzw. Vorwissen … Gemeinsam Probleme lösen - Warum es gut ist, einen Plan B zu haben. 31:11 Allzu häufig enden reaktive Erziehungsgsversuche bezgl. Hausaufgaben, Zimmer aufräumen oder Zähne putzen in heftigen Auseinandersetzungen. Eltern drohen mit Strafe - Kinder reagieren mit Trotzreaktionen (Reaktanz) und Beleidigungen. Im Nachhinein ist das schlechte Gewissen (kognitve Dissonanz) auf beiden Seiten groß - besonders wenn es sogar zu Han… Classroom management (4/4) - Schwierige Fälle 30:47 Die meisten "Disziplinprobleme" lassen sich mit den bereits kennengelernten Regeln der Klassenführung in den Griff kriegen. Was jedoch wenn die Fronten bereits verhärtet sind?Sollten wir Schüler, die immer wieder negativ auffallen, wirklich bestrafen oder ignorieren?Sowohl verhaltensanalytische (z.B. erwünschtes Verhalten verstärken) als auch human… Classroom management (3/4) Plädoyer für den konsequenten Umgang mit Regeln 27:50 Obwohl kaum jemand bestreiten würde, dass Regeln sehr hilfreich sein können, so fällt es doch häufig schwer, diese zu etablieren. Zu oft kapituliert man vor dem vermeindlich großen Widerstand, der sich erhebt, wenn man Regeln durchzusetzen versucht.Wenn wir jedoch Regelverstöße tolerieren, dann heißt das für den einzelnen Schüler: "Naja, wenn sich … Classroom management (2/4) oder wie führt man eine Klasse? 31:39 Was macht gute Klassenführung aus? Lange haben sich Forscher an dieser Frage die Zähne ausgebissen. Viele zunächst plausibel klingenden Erklärungen hielten einer empirischen Überprüfung nicht stand. Weder fand man ein besonders geeignetes Lehrer-Persönlichkeitsmuster, noch wurde die Annahme bestätigt, dass die Art, wie streng ein Lehrer die Schüler… Classroom management (1/4) - Warum wir mehr darüber wissen sollten... 24:25 PISA, DESI und viele andere Studien haben gezeigt: Kaum ein anderes Unterrichtsmerkmal hängt so konsistent mit Leistungsniveau und Leistungsfortschritt zusammen wie die Fähigkeit des Lehrers die Klasse zu führen.Logisch: Wenn andauernd Quatsch gemacht wird und der Geräuschpegel unangenehm hoch ist, fällt es einem Schüler schwer sich zu konzentriere… Der "overjustification effect" oder zerstört Belohnung die intrinsische Motivation? 26:03 5M ago 26:03 "Earning by Learning" heißt ein in den USA durchgeführtes Programm, bei dem Schüler für's Lesen lernen bezahlt werden. Um eine intiale Motivation herzustellen sind Belohnungen sicherlich sehr effektiv. Was passiert jedoch wenn diese extrinsischen (von außen kommenden) Belohnungen abgesetzt werden? Können Belohnungen auch nach hinten losgehen und ei… Wie lobt man richtig? 20:03 Beim Loben kann man doch nichts falsch machen, oder?"Du bist ein Riesentalent." "Du bist ja so begabt." Warum solche gutgemeinten Formen des Lobens vielleicht nicht ideal sind, wurde in den letzten beiden Episoden schon angesprochen.Worauf sollten wir noch achten, wenn wir anderen - in unserem Fall natürlich Schülern - unsere Anerkennung zu Teil we… Der Schlüssel zur Motivation? (2/2) - Lernen lohnt sich! 30:39 Der Glaube, dass Veränderung bzw. Wachstum kaum oder gar nicht möglich ist, kann dazu führen, dass man angesichts eines verhauenen Tests versucht, sich beim nächsten mal eher durchzumogeln versucht (z.B. durch Spicken), anstatt einfach mehr zu lernen. Denn wenn meine Intelligenz unveränderbar ist, dann lohnt es sich ja nicht zu lernen... Aber ist e… Der Schlüssel zur Motivation? (1/2) - Die Forschung der Carol Dweck 27:41 Menschen unterscheiden sich in ihrer Fähigkeit Rückschläge und Niederlagen zu verkraften. Was für den einen ein lehrreicher Fehler ist, versetzt den anderen wochenlang in ein Gefühl der Hilflosigkeit. Wie kommt dieser Unterschied zustande? Und warum sind manche Menschen eher daran interessiert einen guten Eindruck zu hinterlassen (performance goal … Moralpredigt vs. Man wird wie man gesehen wird... 19:34 "Ihr solltet euren Klassenraum sauberhalten." "Ihr solltet besser zuhören." "Ihr solltet mehr tun für Mathematik. Mathe ist wichtig!" Häufig verbringen Lehrer und Eltern viel Zeit mit solchen "Moralpredigten". Aber bringen sie überhaupt etwas?Studien legen nahe, dass es sicherlich effektivere Vorgehensweisen gibt.keywords: Müllentsorgung - baseline… was wäre wenn | Gesundheit - Eine freie Versorgung für die Zukunft? 39:24 Eine sich ändernde Gesellschaft braucht mit der Zeit auch eine Gesundheitsversorgung, die sich an die neuen Verhältnisse anpasst. Wie das gelingen könnte, zeigt die aktuelle Ausgabe von „was wäre wenn“. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-gesundheit Der Rosenthal-Effekt (Teil 3) - Verhängnisvolle Aussagen 26:15 "Du bist wohl nicht auf der richtigen Schule." "Eine blinde Henne findet auch mal ein Korn." "Sitzen hier lauter Idioten?"... Solche Aussagen können sich geradezu in unser Gedächtnis einbrennen und der Anfangspunkt einer negativen self-fulfilling prophecy sein. Aber: Es ist es auch möglich einem Kind eine positive Vision mit auf den Weg zu geben. W… Der Rosenthal-Effekt (Teil 2) - Free your mind 25:47 Unter anderem über ein Pferd das kleinste Körpersignale lesen konnte und einen Psychologen, der es ihm gleich tat... Was wir einem Schüler zutrauen, schlägt sich auch in unserer Körpersprache ihm gegenüber nieder. Von welchen fehlgeleiteten Erwartungen sollten wir "unseren Geist befreien", um nicht verhängnisvolle (nonverbale) Rückmeldungen zu gebe… Der Rosenthal-Effekt oder man wird wie man gesehen wird... 35:10 7M ago 35:10 Einer der mächtigsten und eindrucksvollsten psychologischen Effekte die es gibt. Wenn ich einen Schüler für besonders begabt halte, bekommt dieser von mir auch eine besondere Behandlung (besondere Hilfestellungen, häufigeres Zunicken/Zulächeln). Das führt dazu, dass er immer mehr an sich und seine Fähigkeiten glaubt. Er wird besser, wodurch ich in … was wäre wenn | Demokratieförderung - Von Staat und Stiftungen 44:01 Derzeit wird viel über die Demokratieförderung durch den Staat diskutiert. Denn: Vielen Initiativen drohen Kürzungen. Auf der letzten Konferenz der Offenen Gesellschaft haben zivilgesellschaftliche Organisationen über die Bedeutung von und Alternativen zur staatlichen Förderung diskutiert. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft… was wäre wenn | Arbeit und Technologie - Technologie als Chance 37:27 Neue Technologie, Künstliche Intelligenz und Roboter werden unsere Arbeitsplätze verändern. Sara Steinert fragt: Was wäre, wenn uns Technologie die Arbeit abnähme – im positiven Sinne? Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-arbeit-und-technologie Bin ich Schuld daran, dass ich single bin? 17:49 9M ago 17:49 Folge 26 Sabotieren wir uns vielleicht selbst? Sind wir in Wirklichkeit die, mit der Bindungsangst? Ich teile meine aktuellen Gedankengänge mit euch. Werbung: Danke an eis.de, die diese Folge gesponsert haben! Mit inka30 bekommt ihr 30% auf das gesamte Sortiment (außer auf den Kalender und Sonderangebote). Ab 79,99€ versandkostenfrei gibt es dort a… Motivation: Trau dich! Angst bekämpfen 13:41 10M ago 13:41 Folge 25 Manchmal sind wir selbst unser größter Feind. Wir tragen so viel unergründetes Potenzial in uns, welches wir jedoch nicht nutzen, weil wir uns selbst im Weg stehen. Du kannst jederzeit neu starten! Heute ist dein Tag! Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spoti… was wäre wenn | Schule von morgen - Wie sieht bessere Bildung aus? 49:57 10M ago 49:57 Die Welt ändert sich rasant – doch in den meisten Schulen hierzulande sieht es aus wie vor 30 Jahren. Was muss getan werden, um Schulen und den Unterricht fit für die Zukunft zu machen? Dieser Frage geht Sara Steinert in dieser Folge von „was wäre wenn“ nach. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-schule-von-morg… was wäre wenn | Human Rights Film Festival - Filme, die die Welt verändern 38:41 Können Filme echten gesellschaftlichen Wandel anstoßen? Sara Steinert hat sich auf dem Human Rights Film Festival in Berlin umgehört. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/was-waere-wenn-human-rights-film-festival was wäre wenn | Utopien als Beruf - Wer Visionen hat, sollte nicht zum Arzt gehen 40:22 In der neuen Folge von „was wäre wenn“ spricht Sara Steinert mit zwei Gästen, deren Job es ist, Utopien zu entwickeln. Anne Pinnow und Kai Kuhnhenn vom „Konzeptwerk Neue Ökonomie“ wollen mit ihrer Arbeit zeigen, wie befreiend Utopien für die Zukunft sein können. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-utopie-als-b… was wäre wenn | Klimastadt - Von Bürgerbeteiligung und Klimaschutz 43:54 1y ago 43:54 was wäre, wenn … Städte zu einer positiven Klimabilanz beitragen würden? Sara Steinert hat mit zwei Experten gesprochen und herausgefunden, wie das Leben in der Stadt klimaneutral werden könnte. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-klimastadt was wäre wenn | Soziale Netzwerke - Gemeinschaftsgut Social Media? 42:03 Was wäre, wenn … soziale Netzwerke den Nutzerinnen und Nutzern gehören würden? Sara Steinert spricht mit Georg Diez über Blockchain, digitale Freiheit und Alternativen zu Facebook & Co. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/digital/was-waere-wenn-soziale-netzwerke was wäre wenn | Kostenloser Nahverkehr - Freie Fahrt für alle! 40:51 Was wäre, wenn … der öffentliche Nahverkehr gratis wäre? Bisher zahlen wir für jede Fahrt mit Bahn, Bus oder Tram. In der neuen www-Folge geht Sara Steinert der Frage nach, ob das unbedingt so sein muss. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-kostenloser-nahverkehr… was wäre wenn | Hoffnung für ein neues Europa - In Vielfalt geeint? 42:07 Was wäre, wenn … wir Europa neu gestalten würden? Pünktlich zur Europawahl redet Sara Steinert mit ihren Gästen über Hoffnungen und Ideen für ein besseres Zusammenleben auf dem zweitkleinsten Kontinent der Welt. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-hoffnung-fuer-ein-neues-europa… was wäre wenn | Was bedeutet Feminismus heute? - "Leider immer noch notwendig" 31:53 Was wäre, wenn … Feminismus nicht mehr nötig wäre? Sara Steinert, Gilda Sahebi und Raven Musialik stellen sich eine Welt vor, in der nicht mehr aufgrund des Geschlechts diskriminiert wird. Und sie diskutieren, was Feminismus heute noch bedeutet. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-feminismus-heute… Work and Travel: Fails, Tipps & Tricks 29:44 Folge 24 Goodbye Deutschland, hello Abenteuer! Von einem Auslandsaufenthalt träumen viele, aber wie finanziert man das eigentlich? Was erwartet einen alles? Wie findet man schnell Anschluss? Werbung: Wer reist, verbringt viel Zeit in Bussen, Zügen und Flugzeugen. Bestes Mittel gegen Langweile: BookBeat, die App mit der so viele Hörbücher im Monat h… was wäre wenn | Eine Welt ohne Gefängnisse - "Respekt statt Stigmatisierung" 36:03 Was wäre, wenn … es keine Gefängnisse gäbe? Sara Steinert und Georg Diez diskutieren über Alternativen zum Strafvollzug. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-eine-welt-ohne-gefaengnisse was wäre wenn | Neuer Podcast mit der „Offenen Gesellschaft“ - "Das Utopie-Vakuum füllen" 16:02 „Zukunft kann man gestalten“ – sagen die Gründer der „Offenen Gesellschaft“. Im gemeinsamen Podcast „was wäre wenn“ spielen wir nun regelmäßig realistische Utopien durch. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-podcast-zur-offenen-gesellschaft Was, wenn ich mich nicht traue? 2.0 (Blind Date am Flughafen) 21:26 Folge 23 Wie bekommt man eigentlich Eier aus Stahl? Wie schafft man es, einfach mal die Arschbacken zusammenzukneifen und sich was zu trauen? Ich erzähle euch von meiner Sucht nach Adrenalin und wie ich es schaffe, mich selbst zu neuen Abenteuern zu motivieren! Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unte… Selbstoptimierung bis zum Burnout 22:14 Folge 22 Meditation, Produktivität, Yoga, Mindfulness, Bullte Journals, etc. Das sind eigentlich alles Dinge, die unser Leben verbessern sollen, aber sind diese Übungen am Ende des Tages wirklich hilfreich oder stressen sie uns nicht doch eher? Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, f… Was, wenn ich mich in die Falschen verliebe? 18:53 Folge 21 Ich würde diese Folge gerne "Was, wenn ich eine dumme Kartoffel bin?" nennen. Ich erzähle euch nämlich von meinem peinlichen Mantra bereit für eine Beziehung zu sein und wie ich es daraufhin geschafft habe, mich der Reihe nach in einen Blödmann nach dem anderen zu vergucken. Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schr… Was, wenn ich antriebslos bin? (Mehr Motivation) 19:51 2y ago 19:51 Folge 20 Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester Was, wenn ich ausziehe? || Ich ziehe nach Köln! 18:19 Folge 19Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester Sex mit dem besten Freund, single sein und Fernbeziehungen... || Dr. Inka 20:07 2y ago 20:07 Folge 18 Wer soll Dr. Sommer sein? Heute gibt's Dr. Inka! Ihr habt mir eure Kummerkasten-Fragen geschickt und ich gebe euch Ratschläge rund um das Thema Beziehung. Ein bisschen gemein bin ich auch noch. Was will man mehr? :D Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify… Was, wenn ich alleine verreisen will? (Angst/ Meine Israelreise) 20:28 2y ago 20:28 Folge 17 Alleine reisen kann so viel Spaß machen, aber auch super viel Angst machen. Ich habe richtig vergessen, wie sehr ich die Freiheit des Alleinsein genieße und diese in meinem letzten Urlaub wiederentdeckt. Wie konnte ich nur vergessen, wie viel Spaß das macht? Außerdem erzähle ich euch von der ein oder anderen Anekdote und gebe euch meine Ti… Was, wenn ich nicht heterosexuell bin? Mit Lisa Sophie Laurent 30:58 Folge 16Folgt Lisa: https://www.youtube.com/user/ItsColeslawSchickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester Was, wenn ich in einen Bad Boy verliebt bin? 19:09 Folge 15 Kennst du dieses Gefühl? Du lernst einen Typ kennen, der ein Benehmen an den Tag legt, das dich eigentlich abschrecken sollte. Du weißt, dieser Typ bedeutet Ärger und doch kannst du nicht aufhören an ihn zu denken. Doch warum stehen wir eigentlich so oft auf Bad Boys? Und kann man das rational begründen? Verlosung: Gewinne die komplette Bu… Was, wenn ich nicht mehr leben will? (Suizid) 27:17 Folge 14 Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen. Dabei gibt es so viele Gründe für das Leben! Heute rede ich mit Anna von U25 über dieses Thema. Was kann ich tun, wenn ich merke, dass es einem meiner Freunde nicht gut geht? Wie kann ich helfen? Diese und weitere Fragen beantworten wir dir heute. Holt euch Hilfe: http://www.u25.…
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
News, Nachrichten, Aktuelles, Planetare Veränderungen, Worldnews Sonnenwinde treffen mit 400 Kilometern pro Sekunde auf die Erde Die Erde wird derzeit von einem Strom aus Sonnenwinden angegriffen, die mit schwindelerregenden Geschwindigkeiten auf sie treffen. Der Sturm, der durch ein koronales Loch in der oberen Atmosphäre der Sonne ausbrach, trifft die Erde mit einer Geschwindigkeit von 400 Kilometern pro Sekunde oder 1.440.000 Kilometern pro Stunde. Die Weltraumwetter-Vorhersage sagte: „Ein Sonnenwind strom trifft auf das Magnetfeld der Erde. „Bei Windgeschwindigkeiten von knapp über 400 km / s verursacht der Strom keine geomagnetischen Stürme. Beobachter des arktischen Himmels können jedoch nach Einbruch der Dunkelheit eine Zunahme der Aktivität der Polarlichter beobachten. Die Polarlichter, zu denen die Polarlichter borealis und südliche Polarlichter gehören, entstehen, wenn Sonnenpartikel auf die Atmosphäre treffen. Während die Magnetosphäre von Sonnenwinden beschossen wird, kann überraschend blaues Licht auftauchen, wenn diese Schicht der Atmosphäre die Partikel ablenkt. Die Forscher stellen jedoch auch fest, dass die Folgen eines Sonnensturms und des Weltraumwetters über das Nord oder Südlicht hinausreichen können. Das Erdmagnetfeld schützt den Menschen größtenteils vor Strahlen Bombardements, die von Sonnenflecken ausgehen. Sonnenstürme können jedoch die Satellitentechnologie beeinträchtigen. Sonnenwinde können die äußere Atmosphäre der Erde erwärmen und ihre Ausdehnung verursachen. Dies kann sich auf umlaufende Satelliten auswirken, was zu einer Störung der GPS-Navigation, Mobiltelefonsignale und des Satellitenfernsehens führen kann. Eine Welle von Partikeln kann zu hohen Strömen in der Magnetosphäre führen, die zu einer überdurchschnittlichen Elektrizität in den Stromleitungen führen können, was zur Explosion elektrischer Transformatoren und Kraftwerke und zu einem Verlust von Energie führt. Es gibt selten ein derartiges Ereignis. Als einer der größten Sonnenstürme 1859 stattfand, war ein Stromstoß während des heutigen Carrington-Ereignisses so stark, dass Telegraphensysteme in Europa umfielen. Es wurde auch berichtet, dass einige Gebäude infolge des Anstiegs der Elektrizität in Brand gerieten. Eine kürzlich durchgeführte Studie hat jedoch ergeben, dass diese Sonnenstürme im Durchschnitt alle 25 Jahre auftreten sollten, was bedeutet, dass wir sehr spät dran sind. Die Forschung der Warwick University und die British Antarctic Study analysierten die letzten 14 Sonnenzyklen, die 150 Jahre zurückreichen. Die Analyse ergab, dass die "schweren" Magnetstürme in 42 der letzten 150 Jahre und die "großen" Superstürme in 6 der 150 Jahre auftraten. Die Forscher sagten, dass sie die Technologie unseres Planeten zum Absturz bringen könnten, wenn sie die Erde getroffen hätten. Die Hauptautorin, Professor Sandra Chapman vom Zentrum für Fusion, Weltraum und Astrophysik der Universität Warwick, sagte: „Diese Superstürme sind seltene Ereignisse, aber die Abschätzung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit ist ein wichtiger Bestandteil zur Planung der Schadensminderung, und notwendig, um die kritische nationale Infrastruktur zu schützen. "Diese Studie schlägt eine neue Methode vor, mit der historische Daten analysiert werden können, um ein besseres Bild der Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Superstürmen und der Aktivität von Superstürmen zu erhalten, die wir in Zukunft wahrscheinlich erleben werden." {"items":["9ad57216-5511-4e1b-90f9-90298b8d1d21","82dcc3a6-8dc8-43ed-b56f-2091683dbf9c","7c1cb7de-65de-4fe7-9339-d4804893a3d6"],"styles":{"galleryType":"Columns","groupSize":1,"showArrows":true,"cubeImages":true,"cubeType":"fill","cubeRatio":1,"isVertical":true,"gallerySize":41,"collageAmount":0,"collageDensity":0,"groupTypes":"1","oneRow":false,"imageMargin":2.5,"galleryMargin":0,"floatingImages":0,"chooseBestGroup":true,"smartCrop":false,"hasThumbnails":false,"enableScroll":true,"isGrid":true,"isSlider":false,"isColumns":false,"isSlideshow":false,"cropOnlyFill":false,"fixedColumns":3,"enableInfiniteScroll":true,"isRTL":false,"minItemSize":50,"rotatingGroupTypes":"","rotatingCubeRatio":"","gallerySliderImageRatio":1.7777777777777777,"numberOfImagesPerRow":3,"numberOfImagesPerCol":1,"groupsPerStrip":0,"borderRadius":0,"boxShadow":0,"gridStyle":1,"mobilePanorama":false,"placeGroupsLtr":false,"viewMode":"preview","thumbnailSpacings":0,"galleryThumbnailsAlignment":"bottom","isMasonry":false,"isAutoSlideshow":false,"slideshowLoop":false,"autoSlideshowInterval":4,"bottomInfoHeight":0,"titlePlacement":"SHOW_BELOW","galleryTextAlign":"left","scrollSnap":false,"itemClick":"fullscreen","fullscreen":true,"videoPlay":"onClick","scrollAnimation":"NO_EFFECT","scrollDirection":0,"overlayAnimation":"NO_EFFECT","arrowsPosition":0,"arrowsSize":23,"watermarkOpacity":40,"watermarkSize":40,"useWatermark":true,"watermarkDock":{"top":"auto","left":"auto","right":0,"bottom":0,"transform":"translate3d(0,0,0)"},"loadMoreAmount":"all","defaultShowInfoExpand":1,"allowLinkExpand":true,"expandInfoPosition":0,"allowFullscreenExpand":true,"fullscreenLoop":false,"galleryAlignExpand":"left","addToCartBorderWidth":1,"addToCartButtonText":"","slideshowInfoSize":200,"playButtonForAutoSlideShow":false,"allowSlideshowCounter":false,"hoveringBehaviour":"APPEARS","thumbnailSize":120,"magicLayoutSeed":1,"imageHoverAnimation":"NO_EFFECT","imagePlacementAnimation":"NO_EFFECT","calculateTextBoxWidthMode":"PERCENT","textBoxHeight":32,"textBoxWidth":200,"textBoxWidthPercent":50,"textImageSpace":10,"textBoxBorderRadius":0,"textBoxBorderWidth":0,"loadMoreButtonText":"Load More","loadMoreButtonBorderWidth":1,"loadMoreButtonBorderRadius":0,"imageInfoType":"NO_BACKGROUND","itemBorderWidth":0,"itemBorderRadius":0,"itemEnableShadow":false,"itemShadowBlur":20,"itemShadowDirection":135,"itemShadowSize":10,"imageLoadingMode":"MAIN_COLOR","expandAnimation":"NO_EFFECT","imageQuality":90,"usmToggle":false,"usm_a":0,"usm_r":0,"usm_t":0,"videoSound":false,"videoSpeed":1,"videoLoop":false,"gotStyleParams":true,"selectedLayout":"2|bottom|1|fill|true|0|true","allowSocial":true,"allowDownload":false,"allowTitle":true,"allowDescription":true,"loveButton":true,"loveCounter":true,"showVideoPlayButton":false,"galleryImageRatio":2,"sharpParams":{"quality":90,"usm":{},"allowUsm":false},"galleryHorizontalAlign":"flex-start","galleryVerticalAlign":"flex-start","imageLoadingWithColorMode":"MAIN_COLOR","imageRatioType":"FIXED","numberOfDisplayedItems":3,"itemBorderColor":{"themeName":"color_11","value":"rgba(255,255,255,1)"},"itemShadowOpacityAndColor":{"themeName":"color_15","value":"rgba(47,46,46,0.2)"},"textBoxBorderColor":{"themeName":"color_15","value":"rgba(47,46,46,1)"},"titleDescriptionSpace":0,"textsVerticalPadding":0,"textsHorizontalPadding":0,"textBoxFillColor":{"themeName":"color_12","value":"rgba(204,204,204,1)"},"alwaysShowHover":false,"isStoreGallery":false,"previewHover":false,"calculateTextBoxHeightMode":"MANUAL","galleryLayout":2,"useCustomButton":false,"customButtonText":"","galleryImageRatioFromWix":1,"itemOpacity":{"themeName":"color_14","value":"rgba(96,94,94,0)"},"itemFont":{"style":{"bold":false,"italic":false,"underline":false},"family":"din-next-w01-light","preset":"Heading-S","editorKey":"font_6","size":22,"fontStyleParam":true,"displayName":"Small Heading","value":"font:normal normal normal 22px/1.4em din-next-w01-light,din-next-w02-light,din-next-w10-light,sans-serif;"},"itemFontSlideshow":{"family":"arial","style":{"bold":false,"italic":false,"underline":false},"size":12,"preset":"Custom","editorKey":"font_7","fontStyleParam":true,"value":"font:normal normal normal 12px/15px arial,\"ms pゴシック\",\"ms pgothic\",\"돋움\",dotum,helvetica,sans-serif;"},"itemDescriptionFontSlideshow":{"family":"arial","style":{"bold":true,"italic":false,"underline":false},"size":13,"preset":"Custom","editorKey":"font_7","fontStyleParam":true,"value":"font:normal normal bold 13px/16px arial,\"ms pゴシック\",\"ms pgothic\",\"돋움\",dotum,helvetica,sans-serif;"},"itemDescriptionFont":{"family":"din-next-w01-light","style":{"bold":false,"italic":false,"underline":false},"size":15,"preset":"Body-M","editorKey":"font_8","fontStyleParam":true,"displayName":"Paragraph 2","value":"font:normal normal normal 15px/1.4em din-next-w01-light,din-next-w02-light,din-next-w10-light,sans-serif;"},"itemFontColor":{"themeName":"color_11","value":"rgba(255,255,255,1)"},"itemFontColorSlideshow":{"themeName":"color_15","value":"rgba(47,46,46,1)"},"itemDescriptionFontColor":{"themeName":"color_11","value":"rgba(255,255,255,1)"},"itemDescriptionFontColorSlideshow":{"themeName":"color_15","value":"rgba(47,46,46,1)"},"loadMoreButtonFont":{"family":"din-next-w01-light","displayName":"Paragraph 2","style":{"bold":false,"italic":false,"underline":false},"size":15,"preset":"Body-M","editorKey":"font_8","fontStyleParam":true,"value":"font:normal normal normal 15px/1.4em din-next-w01-light,din-next-w02-light,din-next-w10-light,sans-serif;"},"loadMoreButtonFontColor":{"themeName":"color_15","value":"rgba(47,46,46,1)"},"loadMoreButtonColor":{"themeName":"color_11","value":"rgba(255,255,255,1)"},"loadMoreButtonBorderColor":{"themeName":"color_15","value":"rgba(47,46,46,1)"},"arrowsColor":{"themeName":"color_11","value":"rgba(255,255,255,1)"},"oneColorAnimationColor":{"themeName":"color_11","value":"rgba(255,255,255,1)"},"responsive":false,"targetItemSize":499,"isAccessible":false,"allowLeanGallery":false,"layoutsVersion":2,"selectedLayoutV2":2,"isSlideshowFont":true,"externalInfoHeight":32,"externalInfoWidth":0},"container":{"top":"","bottom":"","left":"","right":"","width":977,"height":354,"position":"","avoidGallerySelfMeasure":true,"galleryWidth":982,"galleryHeight":354,"scrollBase":0}} Komplexer Sonnenwind trifft das Erdmagnetfeld Das Erdmagnetfeld könnte am 14. und 15. Januar einen Druckstoß verspüren, wenn ein komplexer Sonnenwindstrom unseren Planeten erreicht. Das gasförmige Material kommt aus zwei oder vielleicht drei Löchern in der Sonnenatmosphäre, erklärt Dr. Tony Phillips von spaceweather. Obwohl keine geomagnetischen Stürme zu erwarten sind, werden Beobachter des arktischen Himmels diese Woche wahrscheinlich mit einer zusätzlichen Dosis grüner Luft und möglicherweise auch mit einem weiteren Aktivitäten Schub unter ihren Füßen konfrontiert. Angesichts der abnehmenden Magnetosphäre der Erde - aufgrund der zunehmenden GSM- und andauernden magnetischen Auslenkung / Umkehrung - wirken sich Ereignisse im Weltraum, die normalerweise unbemerkt vergangen wären, zunehmend stärker auf den Boden aus. Welche Auswirkungen der eingehende Sonnenwind hat, kann sich wohl jeder vorstellen. Achten Sie auf eine Steigerung der seismischen & vulkanischen Aktivität und behalten sie die elektrischen Transformatoren im Auge. Unsere moderne netzabhängige Zivilisation tritt während des Solarmimums und der Polverschiebung in unsichere Zeiten ein. Wenn ein Stern am Firmament langsam an Leuchtkraft verliert, könnte das auf ein bevorstehendes, furioses Spektakel hinweisen. Zumal wenn es sich um einen der größten Sterne der Milchstraße handelt - in diesem Fall um Beteigeuze, dessen sagenhafte Größe den Himmelskörper seit Jahrzehnten zur Berühmtheit macht. Der auf Deutsch wegen eines historischen Schreibfehlers oft Beteigeuze genannte Riesenstern bildet die linke Schulter des Sternbilds Orion. In dieser Konstellation ist er derzeit nur der zweithellste Stern. Doch das könnte sich bald ändern. Der 8,5 Millionen Jahre alte, rötlich leuchtende Überriese wird am Ende seines Daseins nicht langsam und unscheinbar verglühen, er wird in einer gewaltigen Detonation platzen und vermutlich ein Schwarzes Loch hinterlassen. Das aktuell beobachtete Dimmen von Beteigeuze könnte die kosmische Version einer Ruhe vor dem Sturm sein. Astronomen halten für möglich, dass der Stern derzeit in eine Prä-Supernova-Phase eintritt, in deren weiterem Verlauf er kollabiert, um letztlich in einer kataklysmischen Explosion zu zerstrahlen. Sollte das so kommen, würde Beteigeuze ein mit dem bloßen Auge nicht zu übersehendes Spektakel vollführen: In seinem Todeskampf würde der Stern wochenlang heller als der Vollmond am Himmel erstrahlen. Innerhalb weniger Tage würde Beteigeuze so viel Energie ins All pusten, wie die Sonne während ihrer gesamten Existenz. Die Wucht der Detonation würde massenweise neue chemische Elemente bilden. Mit einer Entfernung von knapp 650 Lichtjahren wäre die Explosion des Riesensterns die erdnächste Supernova, die es seit Menschengedenken gab. Eine in historischen Aufzeichnungen vermerkte Supernova des Jahres 1054, deren Überreste heute als Krebsnebel bekannt sind, war gut 6500 Lichtjahre entfernt. Rund eintausend Sonnendurchmesser groß ist Beteigeuze derzeit. Weil er seinen nuklearen Brennstoff für die energiespendende Kernfusion nahezu aufgebraucht hat und zu einem "Roten Überriesen" aufgebläht ist, hat er "nur" die Masse von 20 Sonnen. Dass seine Strahlkraft abnimmt, beobachten Astronomen seit Jahrzehnten. Doch soll sein Glühen in jüngster Zeit besonders stark abgefallen sein, "außerhalb der üblichen Komfortzone", wie es der Astrophysiker Edward Guinan von der Villanova-Universität im US-Bundesstaat Pennsylvania ausdrückt. Umstritten ist jedoch, wie sich die Helligkeit des Sterns unmittelbar vor seinem explosiven Ende entwickeln wird. Manche Astronomen vermuten ein plötzliches Abdunkeln wenige Stunden vor der Detonation, andere erwarten, dass die Strahlkraft bereits ein Jahr vorher abflaut. Auch halten die Experten verschiedene Ursachen für das aktuelle Flackern für möglich, so zum Beispiel Energie oder Massenbewegungen im Inneren des Roten Überriesen. Entsprechend unsicher ist, ob an Orions Schulter eine Supernova unmittelbar bevorsteht. Astronomen halten auch für möglich, dass noch Zehntausende Jahre vergehen, bevor Beteigeuze in den Todeskampf eintritt und sein beeindruckendes Schauspiel am Nachthimmel vorführt. In jedem Fall wäre nicht nur das Licht der Supernova auf der Erde sichtbar. Auch Elementarteilchen wie Neutrinos würden in hoher Zahl auf unseren Planeten prasseln, ebenso wie Röntgen und Gammastrahlen. Letztere würden vermutlich chemische Reaktionen in der oberen Atmosphäre auslösen. Ein Gammablitz vor 440 Millionen Jahren könnte zu einem Massensterben geführt haben, als im Ordovizium 50 Prozent aller Arten ausgestorben sind. Eisberg von der Größe Londons kalbt vor der Antarktis - verursacht durch einen Gletscher, der sich ausdehnt und nicht schmilzt Ein Eisberg von der Größe des Großraums London (1.636 km2) ist gerade vom Amery-Schelfeis in der östlichen Antarktis gesprungen. Während Alarmisten blindlings darauf drängen, das Ereignis mit der globalen Erwärmung in Verbindung zu bringen, erzählen die Fakten eine ganz andere Geschichte. Eisschelfs sind im Wesentlichen schwimmende Ausläufer von Gletschern, die den Grundeisfluss zurückhalten. Wenn ein Eisberg eine Eisdecke abbricht, spricht man von „Kalben“. Kalben ist eine Form von Eisablation oder Eisstörung und wird durch einen Gletscher verursacht, der sich ausdehnt und nicht schmilzt. Kelly Brunt, eine Glaziologin bei der Nasa und der University of Maryland, erklärte: "Der Entstehungsprozess war ein bisschen wie ein Fingernagel, der zu lang wird und am Ende abbricht." Seit 1963-64 ist am Amery-Schelfeis kein großes Kalbereignis mehr aufgetreten (solares Minimum von Zyklus 19). Wissenschaftler gehen davon aus, dass in diesem Bereich etwa alle 60 Jahre ein derart großes Ereignis stattfinden wird, was bedeutet, dass dieses neueste Ereignis im Zeitplan liegt. Und für die jungen Aktivisten, die daran denken, ein Begräbnis für das Amery-Schelfeis abzuhalten, ist das nicht weiter schlimm - der Abschnitt mit dem Namen Iceberg D-28 macht nur 2,7% der schwimmenden Eisfläche aus. Das einzige Problem ist das Überholen von Schiffen, da D-28 jetzt eine potenzielle Gefahr darstellt. Die kalten Zeiten kehren im Einklang mit der historisch niedrigen Sonnenaktivität zurück. Untersuchungen der NASA zeigen, dass der nächste Sonnenzyklus (25) " der schwächste der letzten 200 Jahre " sein wird. © COPERNICUS DATA / SENTINEL-1 Das Abkalben der Eisberge ist auf ein wachsen der Gletscher zurückzuführen. Deutscher Fotograf macht schöne Bilder von gefrorenen Methanblasen im Alberta-See Auf den ersten Blick sehen sie aus wie Quallenschwärme, aber bei näherer Betrachtung sind die geheimnisvollen blasen Formationen, die aus dem zugefrorenen Abgrund eines westkanadischen Sees strömen, viel explosiver. Der deutsche Fotograf Lennart Pagel hat in der vergangenen Woche mit seinen unheimlichen Filmen und Fotografieren von Methanblasen, die im Abraham Lake in Alberta, Kanada eingefroren sind, die Nerven geschlagen. Das Video über das merkwürdige Phänomen hat seit seiner Veröffentlichung im Internet bereits 5,6 Millionen Aufrufe erzielt, und es ist leicht zu erkennen, warum. Einige sehen vielleicht Stapel von weißen Pfannkuchen oder eine Flut von Quallen, die unter der vereisten Oberfläche des Sees eingefroren sind, aber der seltsame Anblick sind in der Tat Methanblasen, die aus verrottenden organischen Stoffen stammen, die in den Sedimenten des Seebetts vergraben sind, und unter einem plötzlichen Kälteeinbruch bis zu minus 30 Grad C (minus 22 Grad F) eingefroren sind. Alberta ist die Heimat von Kanadas riesigem Ölsand. Daher überrascht es nicht, dass kleine Methangassäcke über die abgelegene Landschaft verstreut und unter diesem See eingeschlossen werden. Zum Glück war Pagel mit hochqualitativer Ausrüstung und dem technischen Know-how zur Verfügung, um diesen atemberaubenden Ort mit außergewöhnlichen Details einzufangen. Laut einer kürzlich in den Niederlanden durchgeführten Studie setzen weltweit steigende Temperaturen mehr Methangas aus Seen, Teichen, Flüssen und anderen Feuchtgebieten der Welt frei. "Ein Temperaturanstieg von 1 Grad Celsius führt zu 6 bis 20 Prozent höheren Emissionen von Methanblasen", schrieb die Radboud University 2017. Die Temperaturen steigen nicht, aber der Untergrund der Erde erwärmt sich durch zunehmende seismische Aktivität, während die obere Atmosphäre sich abkühlt. © Lennart Pagel Drei Flüsse werden in Malawi und Indonesien plötzlich blutrot Zeichen des Endes der Zeit? Zwei Flüsse werden in Malawi und Indonesien über Nacht Blutrot. Die Quelle des Flusses Linthipe in Dedza wurde blutrot und schockierte die Bewohner des Flusses. Erschütterte Einwohner von Nthandizi und Airfield in Dedza sagten, dass der blutartige Fluss um 14 Uhr bemerkt wurde. "Wie üblich kamen wir zu diesem Ort, um Wasser für den Hausgebrauch zu ziehen, um unsere Kleider zu waschen. Aber zu unserer Überraschung sahen wir, dass Blut im Fluss floss. Das machte uns Angst und wir riefen einige Leute an, um das bizarre Phänomen zu bezeugen. " sagte eine Frau. Es gibt widersprüchliche Informationen, von denen einige sagen, das blutrote Wasser sei von rotem Oxid aus einer nahegelegenen Mine gefärbt, andere argumentierten, dass das Wasser durch Blut gefärbt sei. Einige Geologen sagen jedoch, dass der Abfluss aus einer roten Oxidmine nahe am Fluss liegt. Fluss wird rot in Indonesien Ein kleiner Fluss in Jayapura, der Hauptstadt und größten Stadt der indonesischen Provinz Papua auf der Insel Neuguinea, wurde blutrot. Die Ursache der mysteriösen Farbe ist noch unbekannt. Seltsamerweise trat das gleiche Phänomen auf Zentral-Java auf, als der Fluss Logawa Banyumas auf mysteriöse Weise blutrot wurde. Blutige Wasser sind in der Tat seltsam. Wie bereits erwähnt, könnte die Ursache für das plötzliche Erröten dieser Flüsse möglicherweise auf Algen, Verschmutzung durch eine Mine oder sogar auf vorsätzliche industrielle Verschmutzung zurückzuführen sein. Die Frage bleibt jedoch, warum so viele Wasserwege auf der ganzen Welt plötzlich auf diese Weise betroffen sind. Könnte es sein, dass der Boden immer instabiler wird, und sich die Eigenschaften des Wassers verändern. © Povo News Die ersten Regenfälle seit 500 Jahren zerstören die Mikroben der Atacama-Wüste An extreme Dürre gewöhnt, passen sich Mikroben nicht an die neue Situation an. Der Extinktionsbereich erreicht 85 Prozent. Die Atacama-Wüste, die trockenste und älteste der Erde, im Norden Chiles, ist seit 500 Jahren ohne Regen. In den letzten drei Jahren hat es zum ersten Mal heftige Regenfälle gegeben. Diese Situation hat ernsthafte Auswirkungen auf die einzigen Lebewesen, die diesen Ort bewohnen: Mikroben, laut einer in der Fachzeitschrift Nature Scientific Reports veröffentlichten Studie, die von Forschern des Zentrums für Astrobiologie, einem gemeinsamen Zentrum des Obersten Rates für wissenschaftliche Forschung (CSIC) und des Nationalen Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik (CSI) geleitet wird, konnten sich Mikroben nicht an das neue Klima in der Wüste anpassen. Der CSIC-Forscher Armando Azúa-Bustos erklärte: "Unsere Gruppe hat entdeckt, dass der Beitrag des Wassers im Gegensatz zu dem, was man intuitiv erwarten könnte, nicht zu einer Blüte des Lebens in Atacama geführt hat, sondern dass die Regenfälle zu einer enormen Zerstörung in den mikrobiellen Arten auslöste, die diese Orte bewohnten " , fügte Alberto G. Fairén, Forscher des CSIC im Zentrum für Astrobiologie, hinzu:" Unsere Arbeit zeigt, dass die großen Regenfälle das meiste Massensterben in der Indigenen Mikrobenspezies verursacht haben. Der Extinktionsbereich erreicht 85% aufgrund des osmotischen Streßes, der zu einem plötzlichen Wasserüberfluss geführt hat: Die autochthonen Mikroorganismen, die perfekt für ein Leben unter extremer Trockenheit und für die Entnahme der geringen Feuchtigkeit ihrer Umgebung optimiert waren, konnten sie sich nicht an die neuen Bedingungen der plötzlichen Überschwemmungen anpassen und starben an überschüssigem Wasser. " Daher, so Fairén, "lag der Extinktionsbereich bei 85%, hauptsächlich aufgrund von osmotischem Stress", das heißt, aufgrund eines Ungleichgewichts durch Veränderungen in der Wasserversorgung. Die Ergebnisse der Studie waren überraschend, sagte Fairén, als sie andere in der Wüste durchgeführte Studien verglichen. "Andere Gruppen hatten gesehen, dass der Regen die Atacamawüste zum Leben erweckt, aber ihre Studie wurde in hyperariden Zonen durchgeführt, in denen es normalerweise jedes Jahrzehnt regnet. Wir haben das hyperaride Herz der Wüste untersucht, trockene Erde, auf der seit 500 Jahren kein Regen mehr aufgezeichnet wurde. Die Reaktion der Mikroorganismen, die an einem Ort und an einem anderen Ort nach dem Regen leben, war völlig unterschiedlich ", erklärte der Wissenschaftler. © LAVOZcomar © Carlos González Silva / El Mundo
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
(2019-04-26) Die Lizenzierungskommission des GFL Ligadirektoriums hat alle Vereine in der GFL und GFL2, die am Lizenzierungsverfahren teilgenommen haben, zum Spielbetrieb der GFL bzw. GFL 2 zugelassen. Damit steht dem Start der Saison mit dem GFL Season Opener am 27.04. B-Trainer Lehrgänge American Football 2019/2020 ausgebucht (2019-06-13) [Plätze auf der Warteliste sind möglich] Aufgrund der hohen Nachfrage am 27. und 28. B-Trainer-Lehrgang American Football 2019/2020 wird die Anmeldephase ab sofort beendet. Für die Ausbildungsphase im November und Dezember sind somit beide Lehrgänge restlos ausgebucht. Es besteht jedoch die Möglichkeit sich in die Warteliste einzutragen, wobei mit einer Teilnahme nicht gerechnet werden sollte. DCM am Wochenende an beiden Tagen ausverkauft – Livestream von den Wettkämpfen (2019-05-16) [29. Deutsche Cheerleading Meisterschaft 2019 / 18. & 19. Mai / Koblenz] Koblenz – Wenn am Wochenende die Elite des deutschen Cheerleading in Koblenz in den verschiedenen Kategorien um die deutsche Meisterschaft kämpft, werden sich die Fans in der CGM Arena schon einmal etwas enger zusammen setzten müssen. GFL Season Opener 2019 in Schwäbisch Hall (2019-04-26) CFL-Draft: Drei deutsche Footballer ausgewählt (2019-04-11) Draft der Canadian Football League live auf www.CFL.ca: (2019-04-09) CFL-Combine: „Unsere Erwartungen übertroffen“ (2019-04-01) AFVD-Vizepräsident schwärmt von Bedingungen und deutschen Talenten Frankfurt/Toronto – Die deutsche Delegation ist zurück vom ersten richtig sportlichen Zusammentreffen des deutschen Footballs in Gestalt des AFVD und der GFL mit der CFL. Ein geschichtsträchtiges Treffen. Den zum ersten Mal nahmen deutsche Football-Spieler samt begleitendem Stab an einem Combine, also einer Sichtung, der Canadian Football League für die nächste Saison teil. GFL Treffen der Erstligisten (2019-03-28) National Combine der Canadian Football League mit sechs Deutschen live erleben! (2019-03-21) Erneut hohe Teilnehmerzahl beim 15. Trainerkongress 2019 (2019-03-15) Frankfurt/Main - Der 15. Trainerkongress 2019 des American Football Verband Deutschland - Bildungs– und Sozialwerk e. V. wurde am 09. und 10. März von einer großen Anzahl von Trainern aus ganz Deutschland besucht. Der Trainerkongress ist die Fortbildungsmaßnahme für lizenzierte Trainer der Lizenzstufen A, B und C. Den Trainern aus ganz Deutschland wurden interessante Vorträge zu aktuellen Themen geboten. Am 09. Achtzehn neue Trainer mit B-Lizenz im American Football (2019-03-14) American Football Trainer-A Ausbildung 2019 hat begonnen (2019-03-14) Vizepräsident Peter Springwald: „Unsere Akteure haben gute Chancen“ (2019-03-13) Sechs deutsche Spieler stellen sich Talentsichtung der Canadian Football League Wenn sich vom 22. bis 24. März sechs deutsche Football-Spieler bei der Sichtung der Canadian Football League präsentieren, bekommen sie tatkräftige Unterstützung vom Stab des American Football Verband Deutschlands. Mit nach Toronto fliegen Doc Ulrich Grünwald, Physio Rene Richter, Team Direktor der Nationalmannschaft Jean-Marc Tappy und Peter Springwald. AFV Deutschland Bundesversammlung vom 09.03.2019 (2019-03-11) Am 09.03.2019 trafen sich die Delegierten zur Bundesversammlung des American Football Verbandes Deutschland (AFVD) in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main. Mit Katrin Marquardt (Mecklenburg Vorpommern) und Fuad Merdanovic (Berlin-Brandburg) konnte AFVD-Präsident Robert Huber zwei neu gewählte Landesverbandspräsidentinnen/ -präsidenten in der Bundesversammlung begrüßen. Sitzung des Hauptausschusses am 09.03.2019 in Frankfurt am Main (2019-03-11) Die Präsidentinnen und Präsidenten bzw. Vorsitzende der Landesverbände im American Football Verband Deutschland trafen sich am 09.03.2019 in der Commerzbank- Arena in Frankfurt am Main zur 13. Sitzung des AFVD- Hauptausschusses. Zum neuen Vorsitzenden des Hauptausschusses wurde - einstimmig - Udo Römer (Rheinland-Pfalz) gewählt. Sechs deutsche Spieler nehmen am Trainingscamp der CFL in Toronto teil (2019-03-07) Traum vom Profivertrag in der Kanadischen Football-Liga Frankfurt/Toronto: Ende März könnten sechs deutsche Football-Spieler ihrem Traum von einer Profikarriere einen großen Schritt näher kommen. GFL-Saison 2019 startet in Schwäbisch Hall (2019-03-05) Season Opener am 27. April zwischen den Unicorns und den Marburg Mercenaries Das Eröffnungsspiel der German Football League 2019 findet in diesem Jahr in Schwäbisch Hall statt. Die Partie gegen die Marburg Mercenaries als „OPTIMA GFL Season Opener“ ist damit der offizielle Kickoff in die neue GFL-Saison. Zum 41. Ausschreibung Ausrichtung Deutscher Meisterschaften und sonstiger Events 2019 (2019-02-22) Sehr geehrte Damen und Herren, der AFV Deutschland e. V. schreibt folgende Veranstaltungen zur Ausrichtung im Jahre 2019 aus: Juniorbowl XXXVIII Ladiesbowl XXVIII DFFL Bowl (9er) DBL 2 Finale Bewerbungsschluss: 31.03.2019 Bewerben können sich: Landesverbände, Vereine, Städte und Kommunen, Sporteventagenturen und Vermarktungsgesellschaften. Top Referenten beim diesjährigen Trainerkongress - noch wenige Plätze verfügbar! (2019-02-19) Bundesjugendtag: Joachim Petersen neuer Bundesjugendobmann (2019-02-12) Beim Jungendländertag im Rahmen der Blocktagung in Frankfurt wurden richtungsweisende Entscheidungen für die Zukunft im Jugendbereich getroffen. Die Wichtigste davon ist sicherlich die Wahl von Joachim Petersen zum neuen Bundesjugendobmann. Der 54-jährige Flensburger gehört der Sprechergruppe bereits seit ihrer Gründung 2010 als ständiges Mitglied an und folgt auf den im vergangenen März zurückgetretenen Jürgen Kemper. Bundesschiedsrichterausschuss mit positiver Bilanz: Anzahl der Referees steigt (2019-02-12) Im Rahmen der großen Blocktagung versammelte sich der Bundesschiedsrichterausschuss und mit einer einzigen Ausnahme waren sämtliche Landesverbände bei der Sitzung in Frankfurt vertreten. Die Berichte vom Bundesschiedsrichterobmann (u. a. German Bowl), dem stv. Bundesschiedsrichterobmann (u. a. Jugendländerturnier), Bundesschiedsrichterlehrwart (u. a. Gut besuchter Bundescheerleadertag stellt Weichen für die Zukunft (2019-02-12) Innerhalb der großen Blocktagung wurde auch der Bundescheerleadertag abgehalten - und die Verantwortlichen des AFVD konnten sich über eine große Teilnehmerzahl freuen. Fast ausnahmslos waren die Länderverbände mit den Präsidenten und Cheerleader-Beauftragten in Frankfurt vertreten. Jugendländerturnier findet 2019 erneut in Oldenburg statt (2019-02-10) Oldenburg - Zwei Wochen nach dem German Bowl XLI (12.10., Commerzbank-Arena Frankfurt) suchen die Jugendauswahlmannschaften der Landesverbände des AFVD beim Jugendländerturnier am 26./27. Oktober ihren Champion. Ausgetragen wird das große Turnier in diesem Jahr wie 2018 in Oldenburg, die Organisation übernehmen nach einer überzeugenden Veranstaltung im vergangenen Jahr erneut die Oldenburg Outlaws. GFL öffnet sich weiter für internationale Spieler (2019-02-08) Im Frühjahr wird die German Football League (GFL) in ihre 41. Saison starten. Bei den laufenden Kaderplanungen in diesem Winter wird erneut offensichtlich, dass die GFL ihre Attraktivität als Liga mit der größten sportlichen Strahlkraft in Europa noch einmal verstärken kann. Im Frühjahr wird die German Football League (GFL) in ihre 41. Saison starten. 2019-02-07 Ausschreibung Ausrichtung Deutscher Meisterschaften: 5er DFFL Bowl IV 2019-02-01 Road to Frankfurt- German Bowl 2019 2019-01-31 25. American Football B-Trainer 2018/2019 erfolgreich abgeschlossen 2019-01-31 AFVD und CFL wollen Football-Sport gemeinsam stärken 2019-01-30 Verstärkung für die Ligaorganisation gesucht 2019-01-23 AFVD bestellt Ligaobleute für die Spielzeit 2019 2019-01-23 Weiterer US Head Coach referiert beim Trainerkongress 2019 2019-01-22 American Football Verband Deutschland stellt Weichen für die Zukunft 2019-01-17 Head Coach aus Alabama als Referent beim Trainerkongress 2019 bestätigt 2019-01-17 Spitzentreffen von CFL und GFL 2019-01-14 Information Nationalmannschaften 2019-01-10 Kartenvorverkauf für DCM 2019 gestartet 2019-01-09 American Football B-Trainer 2019/2020: Anmeldung ab sofort möglich 2019-01-07 IFAF Turniere 2019 ohne Deutschland 2019-01-06 IFAF erhöht Mitgliedsbeitrag 2019-01-05 German Bowl XLI 12.10.2019 Vorverkauf 2019-01-02 Spielplan Jugendbundesliga 2019 veröffentlicht 2018-12-31 Bundesspielordnung 2019ff (31.12.2018) veröffentlicht 2018-12-23 Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2019 2018-12-22 Eckdaten für 2019 stehen 2018-12-21 Weltverband IFAF sagt WM 2019 ab 2018-12-20 26. B-Trainer-Lehrgang rundet ein erfolgreiches Ausbildungsjahr ab 2018-12-20 Spielplan GFL 2019 jetzt online 2018-12-19 15. Trainerkongress 2019: Zweiter Veranstaltungstag komplett! 2018-12-19 Information Lizenzierung GFL2: Nürnberg Rams 2018-12-19 Spielplan GFL2 Süd jetzt online 2018-12-18 DOSB Förderkonzept nichtolympischer Sport 2018-12-17 Spielplan GFL2 Nord jetzt online 2018-12-13 15. Trainerkongress 2019: Planungen schreiten voran 2018-12-13 Statistikschulung 2019 2018-12-11 A-Trainer Ausbildung American Football 2018 abgeschlossen 2018-12-07 13. A-Trainer-Lehrgang American Football 2019: Anmeldeschluss verlängert! 2018-12-05 Meldestand GFL Juniors 2019 (05.12.2018) 2018-11-19 Trainerausbildungen laufen
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Trionfi (Trittico teatrale) - Kegel, Rsol, Casapietra, Carl Orff: Amazon.de: Musik Kegel (Künstler), Rsol (Künstler), Casapietra (Künstler), Carl Orff (Komponist) Audio-CD, Doppel-CD, 4. Mai 1993 4 neu ab EUR 31,16 WernerAudio CDEUR 11,99 Prime Ferdinand LeitnerAudio CDEUR 17,86 Prime Audio CDEUR 29,14 Prime Audio CDEUR 31,07 Prime Catulli Carmina; Trionfo di Afrodite Kölner RundfunkchorAudio CDEUR 39,83 Weiter ASIN: B0000035OC Amazon Bestseller-Rang: Nr. 221.022 in Musik (Siehe Top 100 in Musik) 1. O Fortuna (Fortuna imperatrix mundi) - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 2. Fortune plango vulnera - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 3. Veris leta facies (Primo vere) - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 4. Omnia sol temperat - Karl-Heinz Stryczek 5. Ecce gratum - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 6. Tanz (Uf dem anger) - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 7. Floret silva - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 8. Chramer, gip die varwe mir - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 9. Reie - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 10. Were diu werlt alle min - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 11. Estuans interius (In taberna) - Karl-Heinz Stryczek 12. Olim lacus colueram - Horst Hiestermann/Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 13. Ego sum abbas - Karl-Heinz Stryczek/Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 14. In taberna quando sumus - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 15. Amor volat undique (Cour d'amours) - Celestina Casapietra/Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 16. Dies, nox et omnia - Karl-Heinz Stryczek 17. Stetit puella - Celestina Casapietra 18. Circa mea pectora - Karl-Heinz Stryczek/Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 19. Si puer cum puellula - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 20. Veni, veni, venias - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann/Dresden Kapellknaben/Konrad Wagner 21. In trutina - Celestina Casapietra 22. Tempus est iocundum - Celestina Casapietra/Karl-Heinz Stryczek/Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 23. Dulcissime - Celestina Casapietra 24. Ave formosissima (Blanziflor et Helena) - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 25. O Fortuna (Fortuna imperatrix mundi) - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 26. Präludium - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 1. Odi et amo - Vivamus, mea Lesbia - Ille mi par esse deo videtur - Caeli! - Nulli se dicit (1. Akt) - Ute Mai/Eberhard Buchner/Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 2. Jucundum mea vita - O mea Lesbia! (2. Akt) - Ute Mai/Eberhard Buchner/Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 3. Odi et amo - Amabo, mea dulcis Ipstilla - Ameana puella defututa - Ah! miser Catulle (3. Akt) - Ute Mai/Eberhard Buchner/Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 4. Eis aiona tui sum! (Epilog) - Rundfunkchor Leipzig/Horst Neumann 5. Wechselseitiger Gesang der Jungefrauen und Jünglinge an die Venus - Isabella Nawe/Eberhard Buchner/Renate Krahmer/Regina Werner/Karl-Heinz Stryczek/Horst Hiestermann... 6. Feierlicher Hochzeitszug und Ankunft des Hochzeitspaares - Isabella Nawe/Eberhard Buchner/Renate Krahmer/Regina Werner/Karl-Heinz Stryczek/Horst Hiestermann... 7. Zärtlicher Wechselgesang des Paares, das damit sein Verlöbnis öffentlich bekräftigt - Isabella Nawe/Eberhard Buchner/Renate Krahmer/Regina Werner/Karl-Heinz Stryczek/Horst Hiestermann... 8. Anrufung des Ehegottes Hymenaios - Isabella Nawe/Eberhard Buchner/Renate Krahmer/Regina Werner/Karl-Heinz Stryczek/Horst Hiestermann... 9. Lobgesang auf Hymenaios - Isabella Nawe/Eberhard Buchner/Renate Krahmer/Regina Werner/Karl-Heinz Stryczek/Horst Hiestermann... 10. Hochzeitliche Spiele vor dem Ehegemach - Isabella Nawe/Eberhard Buchner/Renate Krahmer/Regina Werner/Karl-Heinz Stryczek/Horst Hiestermann... 11. Die Braut wird zum Brautgemach geleitet - Isabella Nawe/Eberhard Buchner/Renate Krahmer/Regina Werner/Karl-Heinz Stryczek/Horst Hiestermann... 12. Zeremonielles Brautlied - Isabella Nawe/Eberhard Buchner/Renate Krahmer/Regina Werner/Karl-Heinz Stryczek/Horst Hiestermann... 13. Gesang der Neuvermählten im Ehegemach - Isabella Nawe/Eberhard Buchner/Renate Krahmer/Regina Werner/Karl-Heinz Stryczek/Horst Hiestermann... 14. Erscheinung und Triumph der Aphrodite - Isabella Nawe/Eberhard Buchner/Renate Krahmer/Regina Werner/Karl-Heinz Stryczek/Horst Hiestermann... BER 002047; BERLIN CLASSICS - Italia; Classica vocale profana 3.0 von 5 SternenGrundsätzlich sehr empfehlenswert, aber ... Die Aufnahmen von "Catulli Carmina" und "Trionfi di Aphrodite" sind fast durchgehend empfehlenswert - sehr lebendig, rythmisch, frisch und klangschön.Zwei Einschränkungen : bei den CC plärren die beiden Solisten 2-3 Einsätze geradezu schmerzhaft laut aus den Lautsprechern (völlig aus dem Gesamtklang herausgehoben) - das sind kurze Todsünden der Tonabmischung. Das Vorspiel der CC ist unnötigerweise auf der ersten CD (nach den Carmina Burana) inkludiert - dann muss man die CD wechseln, wenn man weiter hören will. (Auf der zweiten CD wäre genug Platz für die gesamten Catulli Carmina.)Die hier wiedergegebene Fassung der "Carmina Burana" (die neuere Kegel-Aufnahme) hingegen ist ausgesprochen schwach - vor allem die Solisten enttäuschen. Hier sind sowohl die ältere Kegel-Aufnahme (mit Vulpius und Rotzsch als Solisten) als auch Jochum's Aufnahme mit Chor und Orchester der Berliner Oper wesentlich schöner und empfehlenswerter ! 3.0 von 5 SternenEin Gewinn für alle, die den Trionfo noch nicht kennen. matthias.poepsel@uni-bielefeld.de am 2. November 1999 Wer diese CD nur der Carmina Burana wegen hört, könnte enttäuscht sein; die Musiker geben sich redlich Mühe, auch wenn gerade die Solisten in der Aufzeichnung von 1956 (Carmina burana; selber Chor, Orchester & Dirigent) eine klarere und präzisere Stimmführung aufweisen (z.B. H.J.Rotzsch, Tenor). Doch die Trionfi haben mehr zu bieten: In den Catulli Carmina demonstriert der Chor a capella-Gesang in Perfektion, während der Trionfo di Afrodite durch die superben Darbietungen der Solisten glänzt.
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Der Jahreszeiten Verlag startet neue Titel | W&V Verlagsstrategie : Digitale Medien, Innovation, Print, Zeitschriften, Medien 19.11.2018 | AIR-WOLF GmbH | München
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Die Veendorp-Sammlung Frauen der Revolution Drachen und lange Lijzen. Chinesisches Porzellan aus der eigenen Sammlung Capita Selecta Groninger Museum Ausstellungsarchiv West Wind: The Vision of Tom Thomson 30 Juni 2012 tot 30 September 2012 Die Ausstellung Painting Canada - Tom Thomson and The Group of Seven wurde von der Dulwich Picture Gallery (Londen), The National Gallery of Canada, in Zusammenarbeit mit dem National Museum of Art, Architecture and Design (Oslo) und dem Groninger Museum zusammengestellt. Mit Dank an die McMichael Canadian Art Collection und die Art Gallery of Ontario. Tom Thomson, The Pointers, 1916-17, Oil on canvas, 101x114.6cm, Hart House Permanent Collection, University of Toronto Die Ausstellung bietet einen Überblick über die besondere Malerei der Group of Seven, eine Künstlergruppe, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts in Kanada formierte und bis etwa 1933 zusammenhielt. Die von dieser Gruppe hervorgebrachte Landschaftsmalerei gehört zu Kanadas wichtigstem Kulturerbe und war bisher noch nicht in den Niederlanden zu sehen. Das Groninger Museum ist außerordentlich erfreut, Sponsoren gefunden zu haben, wodurch diese Ausstellung doch noch verwirklicht werden konnte. Einige Jahre vor Gründung der Group of Seven im Jahr 1920 entfaltete sich in Kanada eine Malerei, die vor allem die unberührte Natur des eigenen Landes in den Mittelpunkt stellte. Die farbenfrohen Gemälde, in denen endlose Wälder, Gebirgszüge und Seen zu bewundern sind, zeugen von einem sublimen Naturerlebnis und nationalem Stolz, sie führen aber auch andere landschaftsmalerische Traditionen in Erinnerung. Anlass für die Gründung der Group of Seven war der frühe Tod von Tom Thomson (1877–1917). Er wird als Inspirator in einem Atemzug mit Mitgliedern der ersten Stunde wie Lawren Harris, Arthur Lismer, J.E.H. Mac Donald, A.Y. Jackson, Frank Johnston, F.H. Varley und Franklin Carmichael erwähnt.Die Ausstellung Painting Canada – Tom Thomson and the Group of Seven reist zurzeit durch Europa. Der Startschuss viel in London. Momentan ist die Ausstellung in Oslo zu sehen; anschließend kommen die Werke in diesem Sommer nach Groningen. Das Groninger Museum zeigt über 120, aus den wichtigsten Museen Kanadas stammende, Spitzenwerke dieser besonderen Künstlergruppe.BuchZur Ausstellung ist ein Buch mit dem Titel Painting Canada. Tom Thomson and the Group of Seven erschienen. Preis im Museumsladen: € 29,95. Autoren: Ian A.C. Dejardin, Mariëtta Jansen, Anna Hudson, Nils Ohlson u.a. ISBN: 9780856676864.Mit Dank anHaubtsponsor: Shell Nederland B.V. Sponsoren: RBC Wealth Management (Royal Bank of Canada), Prins Bernhard Cultuurfonds, De Bijenkorf, Stifting Beringer Hazewinkel, Freunde des Groninger Museums, Kanadische Botschaft in den Niederlanden. Förderer: BankGiro Loterij
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Filmvorführung in der Reihe „Afromondiale – Afrikanische Perspektiven auf Afrika und die Welt“ ORT: Kutlurzentrum FAUST / Warenannahme Mehrere Jahre interviewte der Musik-Star Didier Awadi Ex-Präsidenten und Ministerinnen, hohe UN-Beamte, Schriftsteller, Künstlerinnen, Historiker, Aktivistinnen und Flüchtlinge in verschiedenen afrikanischen Ländern – 44 Personen, deren Aussagen sich zu einer scharfen Analyse der Situation ihres Kontinents und des Verhältnisses zu Europa zusammenfügen. Eine mutige Vision der Zukunft, jenseits der Afrika-Bilder unserer Zeit. “Filmtechnisch ist dies kein Spielberg oder Spike Lee. Unser Ziel ist es, eine pan-afrikanische Botschaft zu überbringen. Man erwarte keine naive Objektivität. Unsere Absicht ist rein subjektiv. Unser Vorhaben ist revolutionär. Wir stehen dazu.” (Awadi) “Der Standpunkt des Löwen” Dokumentarfilm von Didier Awadi, Senegal 2011, Original mit deutschen Untertiteln Einführung und anschließende Diskussion mit Ibou Diop, Afrikanist und Pressesprecher der HU Berlin. Veranstalter: Perspektive Global e.V. Achtung: weitere Veranstaltungen am 24.11., 03.12. und 09.12. Kategorien Linden, VeranstaltungenSchlagwörter Faust Beitrags-Navigation
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Die letzten Tage von Aristide Thomas Schmid | freier Journalist | reportagen | analysen | debatten Amiot Métayer war Chef der „Kannibalen-Armee“, die die Stadt bis heute kontrolliert. Ihre Mitglieder tragen keine Uniformen, nur Pistolen und Revolver. Wahrscheinlich haben sie auch noch einige schwerere Waffen. Es ist eine Gang von vermutlich über 100 Personen. 500, behaupten die „Kannibalen“ selber, aber das ist wohl übertrieben. Im Sommer 2002 wurde Métayer auf internationalen Druck hin verhaftet. Seine „Armee“ hatte das Haus von Pastor Luc Mésadieu, des Führers der stärksten Oppositionspartei in der Stadt, in Brand gesetzt. Dessen Leibwächter wurden mit Benzin übergossen und angezündet. Métayer saß nur einen Monat ein. Dann stürmten seine Anhänger das Gefängnis der Stadt und befreiten sämtliche 157 Gefangenen. Der Boss der „Kannibalen“ – offiziell mit Haftbefehl gesucht – lebte danach über ein Jahr lang frei und unbehelligt in seiner Stadt. Am 19. September des vergangenen Jahres forderte die US-Regierung seine erneute Festnahme. Drei Tage später wurde die völlig entstellte Leiche aufgefunden. Seither kommt die Stadt nicht mehr zur Ruhe. Die „Kannibalen“, lange Zeit ein bewaffneter Stoßtrupp von Präsident Jean-Bertrand Aristide, fordern nun dessen Rücktritt. Nach den bleiernen Jahrzehnten der Schreckensherrschaft von François und Jean-Claude Duvalier, Papa Doc und Baby Doc, war Aristide den meisten Haitianern wie ein Messias erschienen, der sie aus der Armut heraus und ins Licht der Freiheit führen würde. Auch in Deutschland schlug dem unerschrockenen Armenpriester, der ein halbes Dutzend Mordanschläge überlebt hatte, bevor ihn die Haitianer 1990 mit überwältigender Mehrheit zu ihrem Präsidenten wählten, viel Sympathie entgegen. In Aachen erhielt er 1993 sogar den Friedenspreis, aber da war er schon ins Exil geputscht worden. Seit Februar 2001 ist Aristide erneut Präsident. Doch heute – 200 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung – ist Haiti, das ärmste Land der westlichen Hemisphäre, ärmer denn je. Und die Nachfolge der Tontons Macoutes, der Privatmiliz der Duvaliers, haben in vielen Städten bewaffnete Banden angetreten, die die Opposition einschüchtern. Die „Kannibalen“ sind nur eine dieser Gangs, aber die erste, die dem Präsidenten ihre Gefolgschaft aufgekündigt hat. Winter Etienne gehört zu der Sorte von Menschen, denen man nicht allein in einer dunklen Gasse begegnen möchte. Breitbeinig steht er am kleinen Hafen von Gonaives, den Sombrero tief in die Stirn gedrückt. Am Gürtel baumeln zwei schwarze Plastiktüten und eine Magnum-Pistole. Etienne ist Sprecher der „Kannibalen“ und nach dem Mord an Métayer ihr neuer Anführer. „Achtung, passen Sie auf!“, warnt er, als ein Polizeiboot am Horizont auftaucht. „Gehen wir in Deckung, heute morgen wurde geschossen. Manchmal greifen sie uns vom Meer her an und manchmal auch aus Hubschraubern.“ 27 Personen seien seit der Ermordung Métayers den Kugeln der Polizei zum Opfer gefallen, behauptet er, 17 allein am 2. Oktober. Am Tag davor hatten die „Kannibalen“ zwei Gerichtsgebäude und das Subkommissariat der nationalen Hafenverwaltung angezündet sowie die Unterlagen der Steuerbehörde verbrannt. Der Polizeichef der Stadt musste mit zwei Schusswunden in die Hauptstadt Port-au-Prince geflogen werden. Im Schutz einer Hausmauer bindet sich Etienne einen roten Schal um den Mund, legt ein Taschentuch auf die Straße, entknotet eine der beiden schwarzen Plastiktüten und schüttet den Inhalt vorsichtig aus. Es seien, sagt er, Knochenfragmente eines zwei Wochen alten Säuglings. Er soll umgekommen sein, als die Polizei ein Haus abbrannte. Zwei Straßen weiter steht ein Mann vor einer verrußten Ruine. Er behauptet, der Vater des toten Kindes zu sein. Seine Frau halte sich aus Sicherheitsgründen versteckt. Die Behörden bestreiten, dass es den Säugling je gab. Etienne verlangt eine gerichtsmedizinische Analyse der Überreste, die er seit einer Woche mit sich herumträgt. Die andere schwarze Plastiktüte am Gürtel des Chefs der „Kannibalen“ enthält eine Flasche mit einem bräunlichen Saft. „Die habe ich von einem houngan gekriegt“, sagt er, „das Getränk schützt mich vor dem Feind.“ Die houngans sind die Priester des Voodoo, eines in Haiti weit verbreiteten religiösen Kultes, der seine Wurzeln in Westafrika hat und mit den Sklaven in die Karibik kam. „Wir gaben uns den Namen Kannibalen, um der Opposition Angst zu machen“, räumt Etienne ein. „Immer wenn die Opposition gegen den Präsidenten demonstrieren wollte, schlugen wir zu. Heute aber sind wir gegen das Regime, aufseiten der Opposition.“ Und seit die „Kannibalen“ das Lager gewechselt haben, nennen sie sich offizell Widerstandsfront von Gonaives zum Sturz Aristides. Im Gegensatz zur übergroßen Mehrheit seiner Landsleute, die ausschließlich Kreolisch sprechen, beherrscht Etienne auch das Französische perfekt. Er hat Völkerrecht und Verwaltungswissenschaft studiert, besitzt zwei Diplome und war mit Métayer eng befreundet. Als Studenten waren sie beide aktiv an der Bewegung beteiligt, die in Gonaives nach der Ermordung von drei Schülern im Herbst 1985 ihren Anfang nahm und ein halbes Jahr später zum Sturz der Duvalier-Diktatur führte. Dass das Regime für den Mord an Métayer verantwortlich ist, daran zweifelt in Haiti kaum jemand. „Aristide ließ Métayer killen“, behauptet Etienne, „weil dieser angedroht hatte, im Fall seiner Festnahme über die Verwicklung der Entourage des Präsidenten in den Mord an Jean Dominique auszupacken.“ Dominique, der wohl bekannteste Rundfunkjournalist des Landes, hatte seinem früheren Weggefährten Aristide Korruption und mafiose Machenschaften vorgeworfen und war im April 2000 erschossen worden. „Ich war immer gegen Gewalt“, sagt Etienne, der „Kannibale“ mit der Magnum-Pistole, zum Abschied, „aber es gibt ein Recht auf Verteidigung.“ Zwei Stunden nach dem Gespräch meldet Radio Caraibes, die Polizei habe vergeblich versucht, ins Viertel einzudringen. Über eine Stunde lang wurde geschossen, wie schon am Morgen, wie fast täglich. Am Abend brennt das Haus eines angeblichen Polizeispitzels, angezündet von den „Kannibalen“. Eine Armee, die eingreifen könnte, gibt es nicht. Aristide hat die Streitkräfte, die gegen ihn geputscht hatten, nach seiner Rückkehr aus dem Exil aufgelöst. Nun herrscht er über acht Millionen Haitianer und hat landesweit nur rund 3000 Polizisten zur Verfügung. So greift er vielerorts auf die bewaffneten Gangs zurück, die in der Regel aus Basisgruppen seiner politischen Bewegung entstanden sind. Marc-Edy Dessalines, der seit über fünf Jahren in Gonaives die katholische Hilfsorganisation Frieden und Gerechtigkeit leitet, behauptet, die „Kannibalen“ würden die Stadt seit langem terrorisieren. Im Stadtteil Raboteau aber habe die Polizei mindestens zehn Personen erschossen und vier Häuser angezündet, berichtet der Pater, die Zahlen Etiennes nach unten korrigierend. Seither habe die Terrortruppe bei den Slum-Bewohnern einen gewissen Rückhalt, zumal sie nun gegen Aristide agitiere. „Doch die meisten Leute haben einfach Angst. Wenn die ‚Kannibalen‘ einen Streik ausrufen, traut sich niemand, seinen Laden zu öffnen oder seine Kinder zur Schule zu schicken, die Regierung hat die Kontrolle über die Stadt verloren.“ In Gonaives herrscht eine gespenstische Ruhe. Der Präsident lebt klimatisiert und fliegt mit dem Helikopter zur Arbeit Port-au-Prince indes, die Hauptstadt Haitis, brodelt wie eh und je. „Es ist eine brünstige Stadt, die spuckt, die pisst, die schwitzt, die blutet, eine gequetschte, aufgewühlte, geplünderte, zerrissene Stadt, die stampft und tanzt, eine Stadt der Glut und des dunklen Lichtes, eine Stadt, die sich zwischen Leben und Tod bewegt“, schreibt Franketienne, der bekannteste Schrifsteller des Landes, in einer Liebeserklärung an Port-au-Prince. Doch in der Mitte dieses pulsierenden, schmutzigen, stinkenden, kloakenübersäten Molochs mit seinen anderthalb Millionen Einwohnern herrschen Ruhe und Sauberkeit: Da steht der blütenweiße Nationalpalast, ein neoklassizistisches Gebäude, dem Weißen Haus in Washington nachgebaut, umgeben von gepflegtem Rasen. Es ist der Amtssitz des Präsidenten. Vor diesem Palast hielt Aristide, der aufgrund seiner „Aufwiegelung zu Hass und Gewalt und der Beschwörung des Klassenkampfes“ aus dem Salesianer-Orden ausgeschlossen worden war, im Februar 1991 seine Antrittsrede. Der Präsident, der als einfacher Priester jahrelang unter den Ärmsten der Armen gelebt hatte, liebt es, in Gleichnissen zu reden. „Was weiß der Stein im kühlen Wasser von dem Leiden des Steins in der Sonne?“, fragte er damals rhetorisch seine Landsleute, die zu Hunderttausenden gekommen waren, um ihren „Père Titid“ zu hören, diesen kleinen, schmächtigen Mann, der es bis nach ganz oben geschafft hatte. Heute lebt Aristide in seiner luxuriösen, voll klimatisierten Residenz am Rand der Stadt und lässt sich mit dem Hubschrauber über das heiße Pflaster der Innenstadt hinweg zur Arbeit fliegen. Seine Exzellenz, wie sich der Präsident heute anreden lässt, wählt den Luftweg nicht nur aus Sicherheitsgründen. Zu den meisten Tageszeiten ist die Innenstadt völlig blockiert. Da drängeln sich zwischen Lastern und Kleinwagen überall ka bwa, schwer beladene hölzerne Zweiradwagen mit langen Deichseln, gezogen von schweißtriefenden Männern mit nacktem Oberkörper. Tap tap, mit Bildern in grellen Farben geschmückte Kleinstlaster, die als Kollektivtaxis dienen, hupen pausenlos Kunden herbei. Und mitten im lärmenden Verkehr, der sich im Schritttempo bewegt, verkaufen Frauen Kokosnüsse, Zahnpasta, Bananen, Kämme, Selbstgebackenes, Kaugummi und lebende Hühner. Wenn die Nacht hereinbricht – und die Dämmerung dauert in den tropischen Breitengraden nur kurz –, verändert sich die Stadt schlagartig. Die wegen der häufigen Stromausfälle oft unbeleuchteten Straßen leeren sich. Die Menschen haben Angst vor den „Zenglendos“, den kriminellen Banden, und dem Ortsfremden droht zusätzlich die Gefahr, in ein tiefes Straßenloch zu stürzen, weil vielerorts die Gulli-Deckel gestohlen wurden. Auf der verrotteten und kaum mehr befahrbaren Straße zum legendären Oloffson-Hotel, eine halbe Stunde Fußmarsch vom Präsidentenpalast entfernt, muss der Spätheimkehrer in der Dunkelheit über meterbreite Bäche schmutziger Abwässer hinweghüpfen, die die Straße gleich mehrfach kreuzen. Im weitläufigen Hotel, das durch die Verfilmung von Graham Greenes Roman Die Stunde der Komödianten zu Weltruhm gelangte und in dem auch Mick Jagger schon abstieg, nächtigen heute gerade noch ein halbes Dutzend Personen: Entwicklungshelfer auf Durchreise und ausländische Journalisten, die den Charme des Fin de Siècle genießen, den das vom Zahn der Zeit angenagte Gebäude ausstrahlt. Touristen gibt es in Port-au-Prince so gut wie keine mehr. Die Jeunesse dorée speist Langusten und tanzt zur Rockmusik Doch jeden Donnerstagabend kehrt Leben ins Oloffson ein, wenn Richard Morse, der Hotelbesitzer, ein haitianischer Rockmusiker, aufgewachsen in den USA, mit seiner Band auftritt. Dann kommt die Jeunesse dorée von Pétionville in ihren blank geputzten Jeeps an, um bei Cocktails und Langusten die Nacht hindurch zu tanzen. 500 Gourdes kostet der Eintritt – oder 100 Dollar, wie die Haitianer sagen, wobei sie haitianische Dollar meinen, eine rein fiktive Währung. Es ist eine Reminiszenz an die Zeiten der amerikanischen Besatzung des Landes von 1915 bis 1934, als fünf Gourdes einen Dollar wert waren. Heute gibt es für einen amerikanischen Dollar 42 Gourdes, also kostet der Eintritt zum Rock-Konzert umgerechnet etwa zwölf reale Dollar. Das ist für die meisten Haitianer ein Vermögen, weshalb die Gäste im Oloffson am Donnerstagabend auch hellhäutiger sind als die allermeisten Menschen, die man in der Hauptstadt antrifft. In Pétionville, das am Hang oberhalb von Port-au-Prince thront, leben die Reichen, vorwiegend eben Mulatten. Das Thema ist tabu. Über die Hautfarbe redet man in Haiti nicht. Zu präsent sind noch die unseligen Zeiten, als der Diktator François Duvalier mit seiner Privatmiliz der Tontons Macoutes die Bevölkerung in Schach hielt. Papa Doc, wie der frühere Landarzt vom Volk genannt wurde, hatte mit seinem rassistischen Diskurs der „négritude“ die schwarzen Mittelschichten gegen die Oberschicht der Mulatten mobilisiert. Und als Aristide, der ebenso schwarz ist wie François Duvalier war, vor einem Jahr in einer flammenden Rede seine Anhänger dazu aufrief, sich ihrer Hautfarbe zu entsinnen, war das ein klarer Tabubruch, der viele aufschreckte. Im Übrigen aber haben beide, Papa Doc wie Père Titid, Mulattinnen geheiratet. Dass der ehemalige Armenpriester in Tabarre, einem Stadtteil von Port-au-Prince, heute einen prunkvollen Palast besitzt, empfindet kaum jemand als Skandal. Auch dass seine Bodyguards aus den USA den Staat jährlich neun Millionen Dollar kosten, wird weithin achselzuckend hingenommen. Aber seine Heirat mit Mildred Trouillot, die als Tochter haitianischer Emigranten in New York aufgewachsen ist, haben ihm viele verübelt. Es ist schwierig einzuschätzen, über welchen Rückhalt der Präsident heute bei der Bevölkerung noch verfügt. Seriöse Meinungsumfragen gibt es nicht. Und aussagekräftige Wahlen ebenso wenig. Zwar erhielt Aristide bei den Präsidentschaftswahlen im Dezember 1990 über 92 Prozent der Stimmen. Aber vermutlich gingen nur fünf Prozent der wahlberechtigten Haitianer zur Urne. Und die Parlamentswahlen vom Frühjahr desselben Jahres waren so grob gefälscht, dass sich der 78-jährige Präsident der Wahlkommission in die USA absetzte und aus dem sicheren Exil bekannt gab, er weigere sich, die Resultate betrügerischer Wahlen zu bestätigen. So hat Haiti nun einen Präsidenten, der zwar korrekt gewählt wurde, aber wenig politische Legitimität besitzt, und ein Parlament sowie eine Regierung, die jeder demokratischen Legitimität entbehren. Eigentlich hätten längst Parlamentswahlen abgehalten werden müssen, weil das Mandat der Abgeordneten am 12. Januar abgelaufen ist. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat in einer Resolution die Einrichtung eines Wahlrats verlangt, dem Vertreter der Regierung, der Opposition und der Kirchen angehören sollen. „Doch die Opposition weigert sich, ihre Mitglieder für das Gremium zu benennen“, sagt David Lee, der Chef der OAS-Mission. Der Diplomat aus Kanada lässt durchblicken, dass er diese Haltung missbilligt. Micha Gaillard, führendes Mitglied der Convergence Démocratique, in der sich ein Dutzend Oppositionsparteien zusammengeschlossen haben, besteht hingegen darauf, dass Aristide zunächst seinen Verpflichtungen nachkommt. Als Erstes müsse der Präsident – wie in der OAS-Resolution explizit postuliert – für ein sicheres Umfeld, die Entwaffnung der Gangs und eine Professionalisierung der Polizei sorgen, danach erst könne ein Urnengang stattfinden. Der Sozialdemokrat bezweifelt, dass Aristide überhaupt an freien Wahlen interessiert ist. „Wie in totalitären Staaten üblich, werden in Haiti sämtliche staatlichen Organisationen – Ministerien, Bürgermeisterämter, Polizei, Parlament, Zollbehörde, Justizapparat – von der Partei an der Macht kontrolliert“, stellt er fest, „und um diese Macht aufrechtzuerhalten, setzt das Regime Schlägerbanden und Todesschwadronen ein.“ In der Tat wird seit Jahren so gut wie jede Demonstration der Opposition von den berüchtigten „Chimären“ mit Gewalt verhindert. In der griechischen Mythologie sind die Chimären schnaubende Ungeheuer. Im Kreolischen, der Landessprache Haitis, heißt „m’an chimè“ so viel wie „ich bin wütend“. Die „Chimären“, in den Elendsvierteln rekrutiert, sind in der Regel mit Knüppeln und Macheten bewaffnet, viele tragen auch Pistolen. Ende Oktober versammelten sich etwa 150 Personen – fast alle Frauen – im Anschluss an das Begräbnis von Danielle Lustin zu einem Sit-in vor dem Justizpalast. Die Universitätsprofessorin war eine bekannte Feministin und hatte sich vor allem um die Finanzierung von Frauenprojekten bemüht. Sie wurde von fünf Einbrechern zu Hause erschossen. Möglicherweise ein gewöhnlicher Raubmord. Das Sit-in sollte ein stiller Protest gegen die Gewalt sein, ein Zeichen gegen die Resignation setzen, die sich im Lande breit macht. „Die ‚Chimären‘ kamen“, berichtet Myriam Merlet, Leiterin des Frauenzentrums Enfofanm, das nicht leicht zu finden ist, weil vorsichtshalber kein Schild auf die Institution hinweist, „sie warfen Steine, unreife Mangofrüchte, Kokosnüsse und Flaschen, die sie mit ihrem Urin gefüllt hatten. Sie haben uns Vergewaltigung angedroht und Aristide hochleben lassen.“ Auch André Apaid hat die „Chimären“ kennen gelernt. Der millionenschwere Unternehmer produziert am Stadtrand von Port-au-Prince wöchentlich 1,4 Millionen T-Shirts. Die exportiert er vor allem in die USA, dort kauft er auch den Stoff ein. 1952 in New York geboren, übersiedelte Apaid noch unter der Diktatur von Jean-Claude Duvalier alias Baby Doc in die Heimat seiner Eltern und stieß zum kleinen Kreis aus der begüterten Oberschicht, der sich für eine demokratische Perspektive einsetzte. „Aristides Regime“, resümiert er heute, „gründet sich auf Korruption, Lüge und Verbrechen.“ Anfang 2001 gründete Apaid die Initiative de la Société Civile, die nach den gefälschten Wahlen vom Vorjahr zwischen Opposition und Regierung vermitteln wollte. Daraus ging vor einem Jahr die Gruppe der 184 hervor. Inzwischen sind es nicht mehr 184, sondern über 300 Organisationen: kirchliche Gruppen, zivilgesellschaftliche Initiativen, Berufsverbände, die sich zum Ziel gesetzt haben, einen neuen Gesellschaftsvertrag durchzusetzen. Um ihre Forderung publik zu machen, sind sie als „Karawane der Hoffnung“ durch alle Provinzen gezogen. „Wir versuchen den Leuten zu erklären, wozu der Staat gut ist, was er zu leisten hat und wie Demokratie funktioniert“, erklärt Apaid in seiner schwer bewachten Villa. „Das Verhältnis von Staat und Gesellschaft muss neu bestimmt werden.“ Cité Soleil ist mit seinen über 200000 Einwohnern das größte Elendsviertel der Hauptstadt und vielleicht das elendste Lateinamerikas. Wellblechverschlag reiht sich an Wellblechverschlag, viele der Hütten gleichen eher Geräteschuppen als menschlichen Behausungen. Auf den ungepflasterten Wegen wimmelt es von Mädchen, die – Wassereimer auf dem Kopf balancierend – sich zwischen Zuckerrohrverkäufern, spielenden Kindern, Abfallbergen und Pfützen ihren Weg suchen. Frauen verkaufen Holzkohle an jene, die noch nicht ans Stromnetz angeschlossen sind oder denen wegen ausstehender Rechnungen der Strom abgestellt wurde. In vielen der Hütten, wo ein halbes Dutzend Menschen in einem Raum schlafen, gibt es keine Toilette. Die Notdurft verrichtet man im Freien, auf dem schmutzigen Gelände hinter den letzten Verschlägen vor dem offenen Meer. Oder man behilft sich mit Plastiktüten, die danach achtlos weggeworfen werden und irgendwo auf den Dächern oder in der nächsten Gasse landen. Für Intimität und Würde ist hier wenig Raum. Vor einigen Monaten wollte die „Karawane der Hoffnung“ ihr Anliegen den Bewohnern von Cité Soleil vortragen. Der Slum ist eine Hochburg Aristides. Der Konvoi von zwölf Bussen wurde mit Steinen begrüßt. „Alle Scheiben unserer Busse gingen in die Brüche“, erinnert sich der 72-jährige Jean-Claude Bajeux, „die Reifen eines Wagens der US-Botschaft wurden zerstochen, und die Polizei schaute zu. Selbst das Auto von Père Volel, eines belgischen Paters, der seit 30 Jahren im Slum arbeitet, setzten die ,Chimären‘ in Brand.“ 22 Jahre lang lebte Bajeux im Exil, nachdem unter der Diktatur Duvaliers seine Mutter und seine drei Schwestern im Gefängnis umgekommen waren. Für einige Monate war er Aristides Kulturminister, doch dann setzte sich der Professor für Literatur der Antillen wie die meisten Intellektuellen vom Präsidenten ab. Heute leitet er eine Menschenrechtsorganisation, und sein Haus bewachen zwei mit Flinten ausgerüstete Männer. Der Angriff auf die „Karawane der Hoffnung“ wurde von „Kolibri“ und „Labaniè“, den beiden mächtigen Gang-Chefs von Cité Soleil, inszeniert. Beide gehören offenbar der Gruppe Zero Tolerance des Innenministers an. Die Kampagne Zero Tolerance wurde vor zwei Jahren ausgerufen. Spezialeinheiten aus bewaffneten Zivilisten, die auf ihrem schwarzen T-Shirt die Buchstaben „BS“ trugen, tauchten zunächst in der Hauptstadt, bald aber im ganzen Land auf. „BS“ steht für Brigade spéciale, aber es sind auch die Initialen von Baron Samedi, dem Voodoo-Gott des Todes. Diese „Hilfspolizisten“, in keinem Gesetz vorgesehen, arbeiten unter der Obhut der Polizei und agieren aus deren Kommissariaten heraus. „Sie sind spezialisiert auf Vergewaltigung, Diebstahl, Verprügeln, Kidnapping und außergerichtliche Hinrichtung“, heißt es in einem Rapport, den die Nationale Koalition für Rechte der Haitianer, eine Menschenrechtsgruppe, im August 2003 herausgegeben hat. Dem Bericht attestierte Louis Joinet, der Menschenrechtsbeauftragte des Generalsekretärs der UN, auf einer Pressekonferenz Anfang November 2003 explizit Glaubwürdigkeit. Er sprach von einer „parallelen Polizei“ und forderte deren Auflösung. Auch der Mitte vergangenen Jahres auf amerikanischen Druck hin offiziell abgesetzte Polizeichef des Landes leitet weiterhin eine Todesschwadron. Sie nennt sich „Zero Tolerance, no limit“ und hat – so enthüllte Johnny Occilius, ein in die USA geflüchteter hoher Beamter – die Aufgabe, lästig gewordene Gang-Chefs auszuschalten. Ganz oben auf der Abschussliste stünden, so sagte er in einem Radio-Interview , Kolibri und Labaniè. Am 31. Oktober 2003 wird Kolibri in Cité Soleil erschossen. Am Tag danach geschieht Unerhörtes. Im Elendsviertel, das bislang fest im Griff der „Volksorganisationen“ der Fanmi Lavalas, der Partei Aristides, war, kommt es zu einer Demonstration gegen den Präsidenten, angeführt von Mitgliedern der Gang Kolibris. Dessen Freund und Kumpel Labaniè beschuldigt in einem Radio-Interview Aristide, den Mord am Gang-Leader in Auftrag gegeben zu haben, weil dieser zu viel über die korrupten und verbrecherischen Machenschaften des Regimes gewusst habe. Labaniè kündigt an, den Kampf gegen das Regime aufzunehmen, bis der Präsident zurücktritt. Schon am Tag nach dieser Erklärung kommt es in Cité Soleil zu einer Schießerei zwischen der Gang Labaniès und jener eines gewissen Dread Willié, der zu Aristide hält. Es gibt fünf Tote. Im Slum werden Barrikaden errichtet. Jeden Tag wird geschossen. Kein Reporter wagt sich mehr hin. Niemand zählt die Toten. Zehn Tage nach der Ermordung Kolibris gehen die Auseinandersetzungen in Delmas los, einer Vorstadt von Port-au-Prince. Bei den Kämpfen zweier Gangs, der „Armee der Eisensäge“ und der „Armee der Hölle“, sterben drei Jugendliche. Die Armee der Eisensäge wirft der Armee der Hölle vor, von der Opposition finanziert zu sein. Eine haltlose Anschuldigung, die allenfalls ein Hinweis darauf sein könnte, dass die Armee der Hölle von Aristide abgefallen ist. In Carrefour, einer andern Vorstadt von Port-au-Prince, meldet sich Anfang November eine „Front der Jugend, um Haiti zu retten“ zu Wort. Sie werde dem Terror des Regimes nicht mehr tatenlos zusehen, kündigt sie an, man werde zur Gegengewalt übergehen. Droht in Haiti ein Bürgerkrieg? Eher ein Krieg der Gangs oder der „Armeen“, wie diese sich großspurig nennen: „Armee des Sarges“, „Armee der kleinen Pistolen“, „Armee al-Qaida“, „Armee der spanischen Wespen“, „Armee Saddam“ oder „Armee der Mutterlosen“. Mutterlos wie die Sklaven, die einst nach Haiti verschleppt wurden. „Grenadiere zum Angriff! Wir haben keine Mütter, umso schlimmer für jene, die sterben!“, heißt es in einem traditionellen Lied, das aus der Zeit des antikolonialen Aufstands stammt und das heute manchmal die „Chimären“ grölen. Auf den Märkten werden Handys zum Spottpreis verschoben Das Regime hat den Terror der Gangs gefördert und gedeckt, solange er sich gegen die Opposition richtete. Nun wenden sich in Gonaives und Cité Soleil bewaffnete Banden offen gegen Aristide. Dem Hexenmeister laufen die Zauberlehrlinge aus dem Ruder. Als eines der gefährlichsten Viertel von Port-au-Prince gilt La Saline. Es liegt direkt am Hafen. Hunderte kleiner Marktstände prägen das Straßenbild. Von Früchten und Gemüse abgesehen, stammt fast alles aus der nahen Dominikanischen Republik oder – wie T-Shirts und Spielzeug – aus dem fernen Taiwan und Hongkong. Das meiste ist Schmuggelware. Aber auch Hehlergut wird verschoben. Funktelefone gibt es zum Spottpreis. Am Rand des quirligen Marktes hat sich eine Menschentraube gebildet. Neugierige stoßen hinzu. Kinder werden weggezerrt. Umringt von schimpfenden Männern, liegt ein Toter am Boden. Er ist schrecklich zugerichtet. „Ein Zenglendo“, erklärt ein aufgebrachter Mann. Zu fünft seien die Räuber gekommen, bewaffnet, vier seien entwischt. Alles liegt erst zehn Minuten zurück. Schließlich trifft die Polizei ein. Die Uniformierten schauen sich die Szene an und kehren zu ihrem Fahrzeug zurück. Keine Fotos des Tatortes, keine Spurensicherung, keine Fragen an die Umstehenden. „Der Mann ist erledigt“, sagt einer der Polizisten auf Nachfrage, und für ihn ist damit offenbar auch der Fall erledigt. Später stand im Nouvelliste, der einzigen einigermaßen seriösen Tageszeitung Haitis, zu lesen: „Gestern Nachmittag wurde Brun Gachelet alias ‚Prophet‘, ein Beamter der Spezialpolizei CIMO, von sechs bewaffneten Männern kaltblütig ermordet. Die aufgebrachte Bevölkerung hat einen der Banditen gelyncht, ihm den Kopf abgeschlagen und seine Leiche verbrannt. Den Kopf hängten sie an einen Baum.“ Es war keine Schlagzeile, nur eine Kurzmeldung, leicht zu übersehen, auf der letzten Seite des Blattes. Politisch motivierte Morde, tödliche Abrechnungen im mafiosen Milieu, gewöhnlicher Raubmord – die Motive sind oft unklar. So gut wie jeden Tag werden auf den Straßen von Port-au-Prince Tote geborgen. Die meisten von ihnen mit Schussverletzungen. In ein Viertel der Morde, so schätzt ein europäischer Pater, sind staatliche Organe verwickelt. Nur wenige der Todesopfer können identifiziert werden, und viele werden nie gefunden, weil sie irgendwo in der Ebene zwischen Port-au-Prince und Bon Repos („Gute Ruhe“) verscharrt werden. Viele Tote werden in anonyme Massengräber gelegt oder einfach im Krankenhaus eingeäschert. Ein Begräbnis kostet in Port-au-Prince inzwischen mindestens 1000 US-Dollar. Das ist ein halber oder gar ganzer Jahreslohn, aber von den 4,1 Millionen Haitianern im erwerbsfähigen Alter haben ohnehin nur 100000 ein regelmäßiges Einkommen. Auf dem Zentralfriedhof der Hauptstadt wird im Übrigen schon seit geraumer Zeit niemand mehr beerdigt. Dort schlafen nun Straßenkinder, und jedes zweite Grab ist geplündert. Der Besucher stößt auf Gebeine und Totenschädel, die achtlos zwischen die Gräber geworfen wurden. Nur die beiden steinernen Kreuze werden respektiert. Sie gehören Baron Samedi, dem Voodoo-Gott des Todes, und Grande Brigitte, seiner Frau, die gern über die Lebenden spottet. Weshalb werden die Gräber aufgebrochen? Die Haitianer haben viele Erklärungen: Diebe suchen nach Schmuck, der den Toten beigelegt wurde, oder sie stehlen die Särge, um sie an Trauerfamilien zu verkaufen. Oder aber ein „bokor“, ein Experte der schwarzen Magie des Voodoo, hat das Grab geöffnet, um aus einem nur scheintoten Menschen einen Zombie zu machen. Der Glaube an die Zombies, lebende Tote, willenlose Geschöpfe, ist in Haiti weit verbreitet. Über das Pulver, das die Menschen in eine Muskelstarre versetzt und sie tot erscheinen lässt, weiß in Gonaives, einer Hochburg des Voodoo, jeder Bescheid. Denn das Pulver wird auch im Kampf gegen die Polizei eingesetzt. Das behaupten in Raboteau, wo die „Kannibalen“ zu Hause sind, jedenfalls alle. „Wir nennen es PPP – Poudre Pour la Police“, „Pulver für die Polizei“, sagt die 18-jährige Judie, die ein T-Shirt mit dem Konterfei von Amiot Métayer trägt und mit einigen Männern über die Schießerei am Hafen diskutiert. Der ermordete Führer der „Kannibalen“ sieht auf dem Kleidungsstück nicht gerade wie ein Menschenfresser aus, sondern – weißes Hemd und Krawatte – eher wie ein seriöser Geschäftsmann. Er war einer der reichsten Männer Gonaives, weil er die Zolleinnahmen der Hafenstadt kontrollierte. „Das Pulver“, so weiß die junge Frau, „wird aus der Haut von Toten gemacht, der verschiedene Essenzen beigemischt werden.“ Alle nicken. Alle wissen es. Kein Zweifel. „Wir kriegen das Pulver von einem bokor“, behauptet Eric, der seit Wochen das Viertel gegen Angriffe der Polizei verteidigt, „und streuen es auf die Barrikaden.“ In Überdosis mache das Pulver nicht scheintot, sondern es töte. Es seien bereits viele Polizisten daran gestorben, aber das verschweige das Regime, um die Polizei nicht zu demotivieren. Die Gefährlichkeit des Pulvers sei wissenschaftlich erwiesen, auch die CIA habe Forschungen angestellt, und die amerikanischen Soldaten, die 1994 in Haiti intervenierten, seien geimpft worden. „Der zerkrümelten Menschenhaut“, vermutet Eric, „mischt der bokor Tetrodotoxin bei, ein Gift, das im karibischen Kugelfisch vorkommt.“ – „Habt ihr Pulver hier? Kann ich es sehen?“ – „Nein, das geht nicht. Es ist in einem geheimen Versteck.“ Alle in Gonaives wissen vom Pulver, schließlich wurde es schon im Kampf gegen die Terrorherrschaft Baby Docs eingesetzt. In Gonaives ist man stolz auf die Geschichte. Hier wurde vor 200 Jahren Haitis Unabhängigkeit ausgerufen. Hier fiel der Startschuss zum Finale gegen die Duvalier-Diktatur. Und in Gonaives – so hoffen die „Kannibalen“, und so wird man vielleicht irgendwann tatsächlich einmal sagen – wurde das Ende der Herrschaft Aristides eingeläutet.
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Papiertapete Brigitte – verkehrsweiß, hellgelbgrün – fein strukturiert, Brigitte Home kaufen Aktuelle Designer-Produkte von 3S-Frankenmöbel, ,Akora, Alpenblick, Ars Natura,Belardo, BLANKE DESIGN, Cacoon, , De Longhi, Egmont VGS, Esmeyer, Fischer m6 Licht, Garden Guerilla, H&L, Helestra, … [Weiterlesen...] Tapete Buenos Aires – telemagenta, hellgrün, beige – fein strukturiert, Esprit Home bestellen Ausgewählte Marken-Entdeckungen GLEICH bestellen - 2Lif, Adelta,AdHoc, Ankarsrum, Baby Best,Bellaform, Bloomingville, Brugal, Casado, CLP, Dunlopillo, Enders Colsman, Ferm Living, Genius, Grund, … [Weiterlesen...] Vliestapete NAF-NAF – gelb, grau, weiß – fein strukturiert – glatt, Home24Deko online bestellen Geniale Designer-Schnäppchen GLEICH bestellen - 2b-Deko, 4Home,Aida, Ankarsrum, Balette,Beurer, Boos Blocks, Bruno Banani, Chefn, Contento, Egmont VGS, Esge, Esto, Giessbach, GSW, Human Touch, … [Weiterlesen...] Tapete Patina 2 – Granitgrau, Orangebraun – Fein Strukturiert, Livingwalls günstig Spezielle Designer-Neuheiten von 2Lif, ,Alessi, , Baby Best,BH, Bosch, BTR, Castell, Dekoria, Domestic, Enders Colsman, Essenza, Fontana Arte, Haseform, Henk Schram, Jack & Alice, JIP, Lillylin, … [Weiterlesen...] Vliestapete Schöner Wohnen – telegrau – fein strukturiert – Modell 1, Schöner Wohnen Kollektion online kaufen Aktuelle Möbel-Schnäppchen von 2b-Deko, 8 seasons design,AEG, Ankarsrum, Aspegren Denmark,Bepure, Bormioli Rocco, Bruno Banani, Casablanca, Cornelia Poletto, Dwinguler, Esmeyer, Estella, flirt, Grund, … [Weiterlesen...] Tapete Hermitage – hellelfenbein, goldfarben, metallic – glatt – Modell 2, Home24Deko günstig Geniale Möbel-Entdeckungen - günstig kaufen - von 2b-Deko, Ade,AdHoc, Amadeus, Artline,Bierbaum, BK Cookware, Bugatti, Cave de l Abbée Rous, Contacto, Domus, Esprit, Fissler, flirt, H.O.C.K, Helestra, … [Weiterlesen...] Fototapete Küste der Cinque Terre (8-teilig), Reinders kaufen Geniale Marken-Entdeckungen jetzt entdecken 2Lif, 8 seasons design,Alfi, Aloka, Aspegren Denmark,Bepure, Braun, Calia Italia, Caso, Clayre & Eef, Design3000, Enders Colsman, Esschert Design, Fun Star, … [Weiterlesen...] Fototapete Bogenreihe (8-teilig), Reinders günstig bestellen Hochwertige Marken-Angebote - günstig kaufen - von 3S-Frankenmöbel, ,AEG, Alpenblick, Architects Paper,Bengt Ek Design, Bosch, Brugal, Cave de l Abbée Rous, Daniel Hechter, Eden Company, ELO, , Fun … [Weiterlesen...] Papiertapete Brigitte – taubenblau – fein strukturiert, Brigitte Home günstig bestellen Geniale Designer-Schnäppchen von 2Lif, ADA premium,Aida, Amstyle Design, ,Best Freizeitmöbel, Brigitte Home, BTR, Château Miraval, Cloer, Delu, ELO, Flechtwaren Müller, Giessbach, Haseform, Haute … [Weiterlesen...] Decopanel Romantic flowers – blau, bunt, rot – glatt, Architects Paper bestellen Aktuelle Möbel-Artikel jetzt entdecken 2Lif, ,AdHoc, Angerer, AS-Creation,benuta, Braun, Canett, Casamania, , Dosen-Zentrale, Epicurean, Eva Solo, Gastroback, , Home24, Idenses, Kaeppel, Leitmotiv, … [Weiterlesen...] Bordüre Kids Boys Dreams – blau, grün, weiß – strukturiert, Esprit Home kaufen Hochwertige Designer-Angebote GLEICH bestellen - 3S-Frankenmöbel, ,Alfi, Amstyle Office, Artline,Bertine, Bitossi Home, Carl Mertens, Casamania, D&S Trading, Dreaming Forest, Escada, Eva Solo, FM … [Weiterlesen...] pop.up Panel Fine Flower`s – schwarz – grau – metallic – selbstklebend – glatt, Livingwalls online kaufen Ausgewählte Möbel-Artikel jetzt entdecken 3S-Frankenmöbel, Ade,Aida, Amadeus, Arte M,Betty, BLANKE DESIGN, Buschbeck, Cawö, Daniel Hechter, Desigual, ELO, Flexa, Gerster, , Havanna, Idenses, Joes … [Weiterlesen...] Vliestapete Stockholm – rotlila – fein strukturiert, Esprit Home jetzt kaufen Ausgewählte Designer-Produkte jetzt entdecken 2Lif, ADA premium,Akora, Andiamo, ,Belardo, Breckle, Casa Collection, Casablanca, Daniel Hechter, EleganceInLiving, ELO, Express Möbel, Franco Möbel, H&L, … [Weiterlesen...] Fototapete Torii Itsukushima, Mantiburi kaufen Aktuelle Marken-Artikel - günstig kaufen - von 2b-Deko, Adelta,AdHoc, Aloka, AS-Creation,Bellasol, Bosch, California, Castell, Cult Design, Design3000, Esmeyer, Filliers, Gartenfreude, GreenPan, Heel, … [Weiterlesen...] Vliestapete Aisslinger – Perlweiß – Strukturiert, Livingwalls jetzt bestellen Geniale Marken-Produkte GLEICH bestellen - 3S-Frankenmöbel, 8 seasons design,Aida, Aqua Comfort, Aspegren Denmark,, Blomus, Brugal, , Clayre & Eef, Designstoel4u, Enders Colsman, Express Möbel, Gera … [Weiterlesen...] Fototapete Hanas Tor vorbei (8-teilig), Reinders günstig Spezielle Designer-Angebote jetzt entdecken 2Lif, 4Home,AEG, Andiamo, Arte M,Bengt Ek Design, Braun, BTR, Cave de l Abbée Rous, CLP, Desigual, Esprit Home, Eurographics, FM Munzer, Guzzini, Helestra, … [Weiterlesen...] Vliestapete Pigment Classic 25 – Weiß, überstreichbar – strukturiert, Architects Paper günstig bestellen Aktuelle Möbel-Artikel - günstig kaufen - von 2b-Deko, ADA premium,Akora, Amstyle Design, Arzberg,Best Freizeitmöbel, Bon Decor, California, Cerve, Colourcourage, Dwinguler, Emile Henry, Flexa, GEDA … [Weiterlesen...] Tapete Decoworld – Reinweiß, Blaugrau, Achatgrau – Glatt, A.S. Création günstig Hochwertige Möbel-Entdeckungen GLEICH bestellen - 2Lif, 4Home,Alfi, Amstyle Office, Art for living,Betty, Brix Design, Busch Leuchten, Château Miraval, Decor Walther, EleganceInLiving, , Esto, Franco … [Weiterlesen...] Ausgewählte Marken-Produkte - günstig kaufen - von 2b-Deko, 4Home,AEG, Amstyle Design, Ballarini,Best Freizeitmöbel, Brandolf, Casa Collection, Caso, Claas Claasen, DOGO, Esmeyer, Flirt by R und B, B, … [Weiterlesen...] Vliestapete Streamline – blaulila – fein strukturiert, Livingwalls günstig bestellen Geniale Möbel-Produkte von 2b-Deko, 8 seasons design,Al-Mano, Angerer, bassetti,Bertagnolli, Brix Design, Bugatti, Casamania, COTTA, Designstoel4u, Emile Henry, Esto, flirt, Glasa-Line, Havanna, … [Weiterlesen...] Vliestapete Flock – Violettblau, Sandgelb – Strukturiert – Glatt, Livingwalls online kaufen Günstige Marken-Entdeckungen - günstig kaufen - von 2b-Deko, Ade,Aida, Angerer, bassetti,Betty, , Buschbeck, Casablanca, Contento, Designstoel4u, , Fischer Leuchten, Gefu, Grosfillex, Holta … [Weiterlesen...] Fototapete Shining Manhattan, Mantiburi günstig online kaufen Geniale Designer-Neuheiten GLEICH bestellen - 2b-Deko, 4Home,AdHoc, Aloka, Artline,Bellinzona, Bosch, Calia Italia, Cave de l Abbée Rous, Cult Design, Dr. Oetker, ELO, Flirt by R und B, Garden … [Weiterlesen...] Papiertapete Biene Maya – gelb – orange – bunt – fein strukturiert, Home24Deko jetzt kaufen Hochwertige Möbel-Produkte GLEICH bestellen - 3S-Frankenmöbel, Ade,Alessi, Amstyle Design, AS-Creation,Bengt Ek Design, Birkmann, Busch Leuchten, Cawö, Creatable, Dosen-Zentrale, Esmeyer, Esto, Fresh … [Weiterlesen...] Vliestapete Pigment Classic 7 – Weiß, überstreichbar – strukturiert, Architects Paper online bestellen Hochwertige Designer-Neuheiten von 2b-Deko, Adelta,AEG, , Aqua Suite,Bepure, Bon Decor, California, Château Miraval, Claas Claasen, DOGO, Emile Henry, Flexa, Garden Guerilla, GU Verlag, Honsel, Isi, … [Weiterlesen...] Bordüre Greek – silberfarben – goldfarben – fein strukturiert – glatt, VERSACE Home bestellen Spezielle Marken-Schnäppchen jetzt entdecken 2b-Deko, 4Home,AEG, Amadeus, Architects Paper,BH, Bomann, , Château Miraval, Collectione Minetti, Eden Company, Emsa, Eva Solo, Fun Star, Hartmann, , … [Weiterlesen...] Vliestapete Stripes – weiß, perlmutt – glatt, Raffi günstig bestellen Spezielle Marken-Neuheiten jetzt entdecken 2Lif, ADA premium,Aida, Alpenblick, Aqua Suite,Bertagnolli, Brilliant, California, Château Miraval, Claas Claasen, Dyckhoff, Emerio, , Genius, Guzzini, … [Weiterlesen...] Vliestapete Honolulu – weiß – fein strukturiert, strukturiert, Metropolis by Michalsky Living jetzt kaufen Geniale Marken-Entdeckungen jetzt entdecken 3S-Frankenmöbel, 4Home,AdHoc, Andiamo, ars manufacti,Belardo, , Brugal, Cerve, Creatable, Dunlopillo, Enders Colsman, Express Möbel, Franco Möbel, Hartmann, … [Weiterlesen...] Decopanel White buttercup – bunt – glatt, Architects Paper bestellen Günstige Designer-Produkte von 2b-Deko, 8 seasons design,Aida, Apelt, ars manufacti,Bierbaum, Bodum, Bruno Banani, Cawö, Contento, Eden Company, Esmeyer, Fissler, Fontana Arte, Go-De, Homedreams, … [Weiterlesen...] Papiertapete Biene Maya – hellblau – blau – fein strukturiert, Home24Deko günstig online kaufen Aktuelle Marken-Artikel - günstig kaufen - von 3S-Frankenmöbel, Ade,Akora, Apelt, Art of Sleep,Bertine, Bomann, California, Cawö, Cult Design, Dreaming Forest, Emsa, Eurographics, Fun Star, GSW, … [Weiterlesen...] Tapete Hermitage – elfenbein, metallic – fein strukturiert – Modell 2, Home24Deko online kaufen Geniale Möbel-Entdeckungen GLEICH bestellen - 2b-Deko, ,Al-Mano, Aqua Comfort, Arper,Bengt Ek Design, , Buschbeck, Cave de l Abbée Rous, Decor Walther, Delu, Esprit Home, Fissler, Formagenda, Gsd, … [Weiterlesen...] Tapete Hermitage – elfenbein, hellelfenbein, rubinrot, goldfarben, metallic – glatt – Modell 2, Home24Deko jetzt kaufen Geniale Designer-Entdeckungen jetzt entdecken 3S-Frankenmöbel, Adelta,Akora, Aqua Comfort, bassetti,, Boos Blocks, Busch Leuchten, Château Miraval, CS Schmal, EleganceInLiving, Elobra, Esto, Fontana … [Weiterlesen...] Vliestapete Chesterfield – taubenblau, saphirblau – fein strukturiert – glatt, Lars Contzen jetzt bestellen Ausgewählte Möbel-Artikel jetzt entdecken 2b-Deko, Adelta,Alessi, , Aqua Suite,BestLivingHome, Biotex, Busch Leuchten, Caso, Circulon, Economic Lighting, Elobra, Fischer m6 Licht, Gardinia, Hagor, … [Weiterlesen...] Vliestapete Avenzio – grünblau, lichtgrau, weiß – strukturiert, Livingwalls kaufen Aktuelle Marken-Schnäppchen - günstig kaufen - von 2b-Deko, Adelta,Alessi, Aqua Comfort, Baby Best,Bettwaren-Shop, Borgonovo, Carl Mertens, , Colourcourage, , Epicurean, Fackelmann, Gartenfreude, … [Weiterlesen...] Papiertapete Aquarelle – weiß, grün, perlweiß, glänzend – glatt, Home24Deko bestellen Günstige Marken-Produkte von 2b-Deko, 8 seasons design,Aida, Andiamo, Arzberg,Biberna, Böhmer Leuchten, Brugal, Casablanca, Contento, Economic Lighting, Emsa, Esto, Gerster, Hailo, Henk Schram, J.D. … [Weiterlesen...] Tapete Barocco Flowers – creme – goldfarben – silberfarben – fein strukturiert – glatt – Modell 3, VERSACE Home günstig online kaufen Ausgewählte Designer-Produkte von 3S-Frankenmöbel, ,AEG, Aqua Comfort, Astra,Bepure, Brigitte Home, California, Chefn, Colani, Dreaming Forest, Emile Henry, Fiskars, GEDA LABELS, Hahn Haustextilien, … [Weiterlesen...] Fototapete Tender Twine, Mantiburi kaufen Hochwertige Marken-Artikel - günstig kaufen - von 2b-Deko, ,AdHoc, Andiamo, Aqua Suite,Bellasol, Birkmann, Carl Mertens, Cave de l Abbée Rous, Creatable, Domus, Enders Colsman, femira, Garden … [Weiterlesen...] Vliestapete Schöner Wohnen – seidengrau – fein strukturiert, Schöner Wohnen Kollektion günstig bestellen Geniale Designer-Entdeckungen - günstig kaufen - von 2b-Deko, Ade,Alfi, Apelt, Baby Best,Bernd Unrecht, Bohemia Cristal, Bugatti, Château Miraval, Decor Walther, Domestic, Esmeyer, Fischer m6 Licht, … [Weiterlesen...] Vliestapete Aisslinger – Verkehrsgrau,Mausgrau – Strukturiert, Livingwalls günstig online kaufen Aktuelle Möbel-Neuheiten jetzt entdecken 2b-Deko, 4Home,Al-Mano, Amadeus, Ballarini,Bellaform, Boos Blocks, Buschbeck, Cave de l Abbée Rous, D&S Trading, E-Combuy, Epicurean, Esschert Design, flirt, … [Weiterlesen...] Tapete Contzen – Ockerbraun – Fein Strukturiert, Lars Contzen jetzt bestellen Günstige Möbel-Entdeckungen - günstig kaufen - von 3S-Frankenmöbel, ,Alfi, Ankarsrum, ,Bepure, Brilliant, Bruno Banani, Château Miraval, Climabalance, Economic Lighting, Escada, , flirt, Haseform, … [Weiterlesen...] Tapete Daniel Hechter – grau, metallic – fein strukturiert, Daniel Hechter günstig bestellen Geniale Designer-Entdeckungen - günstig kaufen - von 2Lif, ADA premium,Al-Mano, Aqua Comfort, Beka,Belardo, Bon Box, Calia Italia, Cerve, Circulon, Durgol, , Fackelmann, Fresh to go, GreenPan, Home24, … [Weiterlesen...] Tapete Misfit Diamonds – Lichtgrün, Apfelgrün, Reinweiß – Fein Strukturiert, Lars Contzen online bestellen Günstige Möbel-Schnäppchen von 3S-Frankenmöbel, 4Home,Akora, Apelt, ,Beurer, Biotex, Brugal, Castell, De Longhi, Efbe, Enders Colsman, , Gera Highspeed Office, H.O.C.K, Honsel, Jack & Alice, Jans2en, … [Weiterlesen...] Vliestapete Flock – Reinweiß, Gelbgrau – Strukturiert – Glatt, Livingwalls online bestellen Spezielle Designer-Neuheiten von 2b-Deko, 8 seasons design,AdHoc, Amadeus, Astra,Bierbaum, Boos Blocks, Casa Collection, Château Miraval, Claas Claasen, elegante, Escada, femira, furnlab, Go-De, … [Weiterlesen...] Fototapete Furious Race, Mantiburi bestellen Hochwertige Möbel-Entdeckungen von 2Lif, 8 seasons design,AdHoc, Angerer, Beka,Bertine, Boos Blocks, Calia Italia, Cawö, Collectione Minetti, Delu, Esprit, , Gardinia, , Herding, Jack & Alice, … [Weiterlesen...] Vliestapete Brigitte – reinweiß, graublau, pastellblau – strukturiert – glatt – Modell 1, Brigitte Home online bestellen Aktuelle Marken-Produkte GLEICH bestellen - 2b-Deko, 8 seasons design,Al-Mano, Aqua Comfort, Badenia,Bengt Ek Design, Borgonovo, Casa Collection, Chefn, Creatable, , Escada, FLI Leuchten, Fontana … [Weiterlesen...] Kids Papiertapete Zoo – bunt, grün – glatt, Esprit Home günstig online kaufen Spezielle Designer-Artikel - günstig kaufen - von 3S-Frankenmöbel, ,Al-Mano, Aqua Comfort, Architects Paper,Bellinzona, Bohemia Cristal, Cacoon, Caso, Cole und Mason, Dormisette, Esprit Home, … [Weiterlesen...] Tapete Wood and Stone – grau, weiß – strukturiert, Home24Deko jetzt bestellen Geniale Marken-Entdeckungen - günstig kaufen - von 3S-Frankenmöbel, 4Home,AEG, Andiamo, Art for living,Bertagnolli, Bodum, Brugal, Cerve, Cole und Mason, Economic Lighting, Enders Colsman, Flirt by R … [Weiterlesen...] Tapete Hermitage – weißgrün, metallic – fein strukturiert – Modell 1, Home24Deko bestellen Günstige Möbel-Entdeckungen von 3S-Frankenmöbel, 4Home,Al-Mano, Apelt, bassetti,BH, Biotex, Canett, Cave de l Abbée Rous, de Buyer, Dwinguler, Emotion textiles, Eva Solo, flirt, Grund, Herding, … [Weiterlesen...] Tapete Patina 3 – Kastanienbraun, Platingrau, Umbragrau – Fein Strukturiert, Livingwalls günstig Aktuelle Designer-Schnäppchen - günstig kaufen - von 2Lif, ADA premium,Akora, Amstyle Office, Balette,Bertagnolli, Bormioli Rocco, BTR, Cerve, Creatable, Domestic, Esmeyer, Estella, Genius, Hartmann, … [Weiterlesen...] Tapete Hermitage – beige, goldfarben, metallic – glatt, Home24Deko günstig online kaufen Geniale Möbel-Schnäppchen GLEICH bestellen - 2Lif, ,Al-Mano, Alpenblick, Auerhahn,, Bredemeijer, Buschbeck, , de Buyer, Dr. Oetker, Emerio, Fischer Leuchten, Gardinia, Hanse Home Collection, Human … [Weiterlesen...] Vliestapete Flock – Signalgrau, Signalweiß, Schwarzgrau – Strukturiert, Livingwalls günstig kaufen Geniale Designer-Entdeckungen von 3S-Frankenmöbel, ADA premium,AdHoc, Amstyle Office, Aveto,Bengt Ek Design, Bormioli Rocco, Calia Italia, Cawö, Contento, Durgol, Emile Henry, Eva Solo, Fun Star, Gsd, … [Weiterlesen...] Vliestapete Schöner Wohnen – signalweiß – fein strukturiert – Modell 2, Schöner Wohnen Kollektion jetzt bestellen Spezielle Marken-Produkte jetzt entdecken 3S-Frankenmöbel, ADA premium,AdHoc, Andiamo, ,Bernd Unrecht, Brabantia, Casa Collection, Castell, Dekoria, Easyfurn, Esprit Home, , Gerster, Grund, Helit, … [Weiterlesen...] Vliestapete Dimly Shells – tarngrün, schwarz – fein strukturiert – glatt, Lars Contzen günstig bestellen Geniale Möbel-Schnäppchen jetzt entdecken 2Lif, ADA premium,AEG, Ankarsrum, Artline,Bettwaren-Shop, BK Cookware, Carl Mertens, Cerve, Creatable, Dyckhoff, Emotion textiles, Fackelmann, GEDA LABELS, … [Weiterlesen...] Vliestapete Schöner Wohnen – signalgrau, eisengrau, cremeweiß – fein strukturiert – glatt – Modell 2, Schöner Wohnen Kollektion günstig kaufen Spezielle Designer-Angebote von 2b-Deko, 4Home,AEG, Alpenblick, Assheuer und Pott,Belardo, Bon Box, Bugatti, Casablanca, Dalber, Egmont VGS, Esprit Home, FlexibleLove, Gefu, Greemotion, Henk Schram, … [Weiterlesen...] Tapete Schöner Wohnen – signalweiß, gelbgrün, pastelltürkis, telegrau, lichtgrau, silberfarben – strukturiert – glatt – Modell 1, Schöner Wohnen Kollektion günstig bestellen Günstige Marken-Angebote jetzt entdecken 3S-Frankenmöbel, ADA premium,Alfi, Amadeus, Balette,Bertine, Bomann, Buschbeck, Chefn, Cole und Mason, Duo Collection, Enders Colsman, Flechtwaren Müller, … [Weiterlesen...] Vliestapete Private Glam – weiß, silber – fein strukturiert, Schöner Wohnen Kollektion günstig Geniale Designer-Schnäppchen jetzt entdecken 2b-Deko, 8 seasons design,AdHoc, Angerhof Tschida, ars manufacti,Best Freizeitmöbel, Borgonovo, Brugal, Cawö, Contacto, Dreaming Forest, , , Franco Möbel, … [Weiterlesen...] pop.up Panel Coffee – schwarz – braun – selbstklebend – glatt, Livingwalls jetzt bestellen Geniale Marken-Produkte von 3S-Frankenmöbel, 8 seasons design,Akora, Angerer, Art of Sleep,, Bomann, Busch Leuchten, Chefn, de Buyer, Delu, EMP, FLI Leuchten, Gerster, Gusta, Helit, Innovation, Jens … [Weiterlesen...] Tapete Stockholm – siganlweiß, pastellblau, minttürkis – fein strukturiert – glatt, Esprit Home günstig Geniale Designer-Angebote - günstig kaufen - von 3S-Frankenmöbel, 4Home,Alfi, Aqua Comfort, Architects Paper,Bellasol, Bomann, Calia Italia, Caso, Colourcourage, Dutch Decor, EMP, Fiskars, Form 4, … [Weiterlesen...] Vliestapete Micro – weiß – hellgrün – glatt, Lars Contzen kaufen Aktuelle Möbel-Produkte von 2Lif, 8 seasons design,Alessi, , Baby Best,Billerbeck, Borgonovo, Busch Leuchten, , Cloer, Dwinguler, Emerio, Fischer m6 Licht, Fresh to go, Goldkrone, , Imperia, … [Weiterlesen...] Vliestapete NAF-NAF – türkis, kieselgrau, rosa, purpurrot, metallic – strukturiert – glatt, Home24Deko jetzt kaufen Ausgewählte Möbel-Neuheiten von 3S-Frankenmöbel, ADA premium,Alessi, Aloka, Arte M,Bertagnolli, Brandolf, Cacoon, Chefn, CLP, Domestic, Emerio, Express Möbel, B, GU Verlag, Honsel, Hutschenreuther, … [Weiterlesen...] Fototapete Erdbeerinchen Erdbeerfee, Mantiburi günstig bestellen Geniale Möbel-Artikel jetzt entdecken 2b-Deko, 8 seasons design,Akora, Apelt, Artland,BestLivingHome, Braun, Canett, Chefn, D&S Trading, Dwinguler, Emerio, Fiskars, Gardinia, Gourmet Maxx, Homedreams, … [Weiterlesen...] Vliestapete Schöner Wohnen – cremeweiß – fein strukturiert – Modell 2, Schöner Wohnen Kollektion bestellen Ausgewählte Marken-Entdeckungen - günstig kaufen - von 3S-Frankenmöbel, Ade,Alfi, Amstyle Office, Badenia,Bertagnolli, Böhmer Leuchten, Bugatti, Château Miraval, CLP, Duo Collection, Enders Colsman, … [Weiterlesen...] Tapete Hermitage – goldfarben, metallic, sandgelb – fein strukturiert, Home24Deko günstig online kaufen Geniale Möbel-Neuheiten GLEICH bestellen - 2b-Deko, 4Home,AdHoc, Amadeus, AS-Creation,Bertagnolli, Brigitte Home, Bugatti, Casado, Clayre & Eef, EleganceInLiving, Enders Colsman, Esto, GEDA LABELS, … [Weiterlesen...] Tapete Bohemian – beige – creme – metallic – strukturiert, Home24Deko günstig kaufen Hochwertige Designer-Schnäppchen von 3S-Frankenmöbel, ,Alfi, Ankarsrum, Artland,Belardo, Bitossi Home, Buschbeck, Casamania, D&S Trading, Dormisette, Elobra, Eva Solo, Gartenfreude, Güde, Herstal, … [Weiterlesen...] Fototapete Wald Fluß (8-teilig), Reinders online bestellen Hochwertige Designer-Produkte - günstig kaufen - von 3S-Frankenmöbel, ,Akora, , At Home with Marieke,Biberna, Bredemeijer, , Cave de l Abbée Rous, Dekoria, , Esge, Fackelmann, GEDA LABELS, Hailo, , … [Weiterlesen...]
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Roter Apollo – Wikipedia (Weitergeleitet von Apollofalter) Roter Apollo der a. rubidus-Gruppe auf einer Distelblüte (Südtirol) Unterfamilie: Parnassiinae Gattung: Parnassius Untergattung: Parnassius Art: Roter Apollo Der Rote Apollo oder Apollofalter (Parnassius apollo) ist ein in Europa stark bedrohter und streng geschützter Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Ritterfalter (Papilionidae). Der Gattungsname leitet sich vom Berg Parnass in Mittelgriechenland ab, der als Sitz der Musen gilt und dem Gott Apollon gewidmet ist. Der Apollofalter war 1995 in Deutschland das Tier des Jahres. 1.2 Merkmale der Präimaginalstadien 3.2 Flugzeit 5.1 Ausbreitung nach Osten 5.2 Ausbreitung nach Westen 5.2.1 Der Weg zu den Alpen 5.2.2 Die Mosel, Italien und Spanien 5.3 Der Einfluss der Eiszeiten auf die Artentwicklung Illustration von Jacob Hübner (um 1800) Raupe des Roten Apollo, Illustration von F. Nemos (um 1895) Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 60 bis 88 Millimetern. Der Thorax ist hellgrau bis schwarz und mit feinen haarartigen Schuppen besetzt. Die Flügel werden von einem weißlichen Grundton dominiert. Der Außenrand ist nicht beschuppt und glasig. Auf dem Vorderflügel sind ein oder mehrere schwarze Flecken erkennbar. Der Hinterflügel wird durch schwarz gefasste rote, zuweilen gelbliche Augenflecken (Ozellen) mit weißen Spiegeln geprägt. Die Ozellen fallen beim Weibchen besonders groß aus. Zusätzlich treten bei den Weibchen je nach Unterart mehr oder weniger häufig dunkel bestäubte Individuen auf. Die dunklere Färbung dient der Tarnung und der Erhöhung der Körpertemperatur in höheren Lagen bei Sonnenschein. Die Falter haben mit ihren wenigen Merkmalen eine sehr variable Erscheinung. Auch in der Postdiskalregion der Vorderflügel lassen sich zuweilen rote Flecken ausmachen sowie auf dem Innenwinkel der Hinterflügel. Die Flügelober- und unterseite ist gleich gefärbt bis auf zusätzliche rote Flecken im Basalbereich der Flügelunterseite. Die Ozellen imitieren keine Augen, sondern dienen als Warnung vor der Giftigkeit der Falter, die diese durch die Raupennahrung erhalten haben. In Ruhestellung, bei zusammengeklappten Flügeln, kommen die roten Flecken besonders gut zur Geltung. Sowohl Vögel als auch Eidechsen meiden die Falter als Nahrung. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum Alpenapollo (Parnassius phoebus) stellen die Fühler da. Beim Roten Apollo sind sie einfarbig grau mit schwarzen Kolben und beim Alpenapollo sind sie schwarz weiß geringelt mit ebenfalls schwarzem Kolben. Die Größe der Falter variiert stark und hängt zum einen mit der Höhe des Lebensraumes zusammen und zum anderen mit der Nahrungspflanze. Je höher der Lebensraum ist, desto kleiner werden die Falter. Bei Unterarten, die sich von rein sukkulenten Pflanzen ernähren, werden die Falter kleiner. Je sukkulenter die Pflanzen sind, desto mehr Wasser und weniger Nährstoffe enthalten diese. Dadurch sind die Falter in Mitteleuropa, wo die sukkulente Weiße Fetthenne (Sedum album) die bevorzugte Raupennahrung ist, kleiner, als Falter im Osten und Norden des Verbreitungsgebiets, in dem schwach sukkulente Arten der Gattung Orostachys bzw. Unterarten der Großen Fetthenne (Sedum telephium) die bevorzugte Nahrung der Raupen sind. Merkmale der Präimaginalstadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Eier sind weiß gefärbt und rundlich und haben eine körnige Oberfläche. Die schwarzen Raupen sind an den Segmentgrenzen dunkelgrau beringt und kurz behaart. Sie haben seitlich pro Thoraxsegment zwei oder drei rote bis gelbe Flecken. Diese dienen, wie die roten Ozellen der Falter, der Warnung vor der Giftigkeit der Raupen. Unterschiede in der Größe und Farbe der meist drei Flecken können zur Unterscheidung von Unterarten dienen. Wie alle Raupen der Ritterfalter habe diese zwischen dem Kopf und dem ersten Thoraxsegment Nackengabel (Osmaterium). Die Mumienpuppen sind schwarzbraun und bläulich bereift. Sphragis des Roten Apollo Die Raupe überwintert in der Eihülle und verlässt diese im Frühjahr. Sie lebt einzeln an den Nahrungspflanzen, die je nach Region variieren. In Europa sind die Nahrungspflanzen Weiße Fetthenne (Sedum album) und Große Fetthenne (Sedum telephium ssp. telephium), seltener auch Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre), oder Arten der Gattung Rhodiola aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) wie auch beim Alpenapollo Parnassius phoebus. In der Umgebung des Baikalsees frisst die Raupe an Großer Fetthenne oder an Arten der Gattung Orostachys (Dickblattgewächse) wie auch die Raupe des eng verwandten Parnassius nominon. Mit der Ausbreitung nach Westen fand auch ein Wechsel vom Flachland zu Gebirgslagen statt und damit einher ging ein Wechsel der Nahrungspflanze von Sedum telephium Unterarten zu Weißer Fetthenne und eng verwandten Arten. Dieser Wechsel ist in den Alpen, der Türkei und den Beskiden zu beobachten. Raupen aus dem östlichen Flachland verweigern die Weiße Fetthenne und gehen ein, wenn sie nicht ihre gewohnten Nahrungspflanzen bekommen, während die Raupen aus alpinen Regionen auch Sedum telephium Unterarten fressen.[1] Die Raupe hält sich gerne unter Steinen auf und sonnt sich oft zum Aufwärmen auf der Nahrungspflanze. Sie verpuppt sich in einem lockeren Gespinst in eine Mumienpuppe an der Nahrungspflanze oder unter Steinen. Die Dauer der Puppenruhe variiert stark, von acht bis zehn Tagen bis zu mehreren Wochen, woraus die lange Flugzeit des Falters resultiert.[2] Kurz nach dem Schlupf der Falter paaren sich diese und beim Weibchen bildet sich nach der langanhaltenden Kopula die sogenannte Sphragis am Hinterleib, die eine weitere Paarung verhindert. Schon bald nach der Kopula kommt es zur Eiablage. Die Weibchen fliegen nur wenig, während die Männchen in ihrem Gebiet patrouillieren. Dadurch geht die Ausbreitung in neue Lebensräume nur langsam vonstatten. Die Falter bevorzugen trockene und warme, oft felsige, Lebensräume. Der ähnliche Alpenapollo ist dagegen an Quellfluren und die der Nähe von Gebirgsbächen anzutreffen. Die Weibchen legen bis zu 100 Eier einzeln an den Nahrungspflanzen ab und die Raupen überwintern voll entwickelt in der Eihülle. Als Falter besuchen die Tiere nicht nur die weißen Blüten von Sedum album, sondern vorzugsweise die roten und violetten Blüten von Disteln (bspw. Carduus nutans), Flockenblumen (Centaurea jacea u. a.) und Oregano (Origanum vulgare). Oft sitzen die Falter mit aufgeklappten Flügeln auf Steinen und sonnen sich. Zu den Lebensräumen des Roten Apollos zählen sonnige, trockene Standorte mit steinigem Untergrund, vor allem felsige Hänge, Geröllhalden und Felsabbruchkanten, auch Bahn- und Straßenböschungen sowie Abraumhalden von Steinbrüchen. Die Art ist insgesamt stark abhängig vom Vorkommen der Raupennahrungspflanzen (s. o.), an welchen auch die Eiablage erfolgt. Die Flugzeit der einzigen Jahresgeneration beginnt Ende Mai und dauert bis etwa Ende August. Die lange Flugzeit resultiert aus einer stark unterschiedlichen Puppenruhe der einzelnen Tiere, denn die Lebensdauer der Falter beträgt nur etwa zwei bis drei Wochen. Seine Verbreitung reicht von der Iberischen Halbinsel über alle europäische Bergregionen, die Karpaten, den Kaukasus und den Ural das Ursprungsgebiet der Art am Baikalsee bis nach Jakutien im Osten, oft in isolierten Populationen. Die nördliche Verbreitung reicht bis nach Fennoskandinavien, südliche Grenze ist die Sierra Nevada, Sizilien, Südtürkei. Auf den Britischen Inseln und Dänemark fehlt er ganz. Die vertikale Verbreitung beginnt bei etwa 400 Metern von der kollinen Stufe und reicht bis auf etwa 2000 Meter in das hochmontane und subalpine Gebiet. Roter Apollo (Parnassius apollo testoutensis), untypischer, aberrativer Falter mit stark reduzierter Zeichnung Moselapollo (P. a. vinningensis) P. a. testoutensis in den Savoyer Alpen Schaukasten mit verschiedenen Unterarten des Apollofalters Der standorttreue Falter lebt oft in klar umrissenen Gebieten in isolierten Populationen, was durch den daraus folgenden mangelnden Genaustausch zur Bildung von vielen Unterarten, Halb-Unterarten (Semi-subspecies) und Halbarten (Semispecies) geführt hat. Innerhalb der Art und auch der Unterarten ist der Falter in seinem Erscheinungsbild außerordentlich variabel und kann deshalb nicht allein aufgrund morphologischer Unterschiede einer Unterart zugeordnet werden. Zur Zuordnung muss auch der Fundort hinzugezogen werden. Es wurden schon etwa 290 Unterarten beschrieben, von denen aber heute viele als Synonyme eingestuft werden. Möhn (2005) gibt noch etwa 250 Unterarten an und erwartet eine weitere Reduktion aufgrund genetischer Untersuchungen. Selbst innerhalb der Gattung Parnassius ist die Einordnung der Arten nicht geklärt und schwankt zwischen 38 (UNEP-WCMC, 2006) und 47 (Weiss, 1991). Diese werden wiederum in acht Untergattungen aufgeteilt, in denen der Rote Apollo der Typus für die Untergattung Parnassius ist.[1][3] Auswahl europäischer Unterarten:[1] Parnassius apollo apollo Linnaeus, 1758, Schweden. Der große Falter mit Spannweiten von 76 bis 88 Millimetern lebt im südlichen schwedischen Flachland. Auf den Hinterflügeln haben die großen Augenflecken oft deutliche weiße Spiegel. Die Raupe ernährt sich hauptsächlich von Sedum telephium, frisst aber auch Weiße Fetthenne (Sedum album). Parnassius apollo nevadensis Oberthür 1891, Spanien. Der Falter lebt auf 1700 bis 2500 Metern Höhe in der Sierra Nevada (Betische Kordillere) und wird mit zunehmender Höhe deutlich kleiner. Parnassius apollo filabricus de Sagarra y Castellarnau 1933, Spanien, Betische Kordillere. Der Falter lebt auf 2000 bis 2100 Metern Höhe in der Sierra de los Filabres Parnassius apollo gadorensis Rougeot & Capdeville 1969, Spanien, Betische Kordillere. Der Falter lebt auf 1900 bis 2000 Metern Höhe in der Sierra de Gádor Diese drei spanischen Unterarten sind sehr eng miteinander verwandt und unterscheiden sich kaum. Wie bei allen spanischen Unterarten sind die Vorderflügel der frischen Falter deutlich schwarz-weiß gescheckt. Bei beiden Geschlechtern sind die Ozellen orange-gelb statt rot. Die Weibchen sind dunkel bestäubt und haben häufig einen orange-gelben Vorderrandfleck und Analfleck. Die Raupen der spanischen Unterarten fressen Sedum amplexicaule, Sedum micranthemum und Scharfen Mauerpfeffer (Sedum acre). Parnassius apollo hispanicus Oberthür 1909, Spanien. Der Falter lebt auf 1600 bis 1800 Metern Höhe in der Sierra de Albarracin in Aragonien. Die Männchen sind hell und haben nur kleine Ozellen. Die Weibchen sind, wie alle in Spanien, dunkel bestäubt. Die Ozellen sind im Gegensatz zu den vorher genannten Unterarten nur selten orange-gelb und haben einen großen weißen Spiegel. Parnassius apollo testoutensis Eisner 1957, Frankreich. Diese kleine, helle Unterart, deren Weibchen nur schwach bestäubt sind, hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet in den Savoyer Alpen mit dem Département Haute-Savoie, den Grajischen Alpen und den Dauphiné-Alpen. Parnassius apollo pumilus Stichel 1906, Süditalien. Der Falter ist mit 60 bis 63 Millimeter Flügelspannweite der kleinste aller Unterarten und kommt im Aspromonte und Kalabrien vor. Er wird als Halbart eingestuft, die sich von Parnassius apollo abspaltet. Sein Lebensraum hat nur spärliche Vegetation in Höhen von 1200 bis 1900 Metern. Die Raupen ernähren sich von Sedum tenuifolium. Die Männchen unterscheiden sich deutlich von Parnassius apollo apollo und ähneln mit ihren hellen Flügeln mit kleinen Flecken und hellen Ozellen mehr dem Alpenapollo (Parnassius phoebus) während die Weibchen dunkel bestäubt sind. Parnassius apollo rhodopensis Markovic 1909, Bulgarien. Diese Unterart ist die Verbindung von den nordtürkischen zu den Balkan-Unterarten. Sie hat markante Flecken und teilweise haben die bestäubten Weibchen in der unteren Ozelle einen Doppelspiegel. Parnassius apollo vinningensis (Moselapollo) Stichel 1899, Deutschland. Die Unterart ist nach Winningen benannt und kommt im unteren Moseltal von Güls bei Koblenz bis Traben-Trarbach vor. Sie unterscheidet sich deutlich von Parnassius apollo meridionalis in den Vogesen. Der Falter ist kreideweiß und hat häufig in der Wurzelbestäubung außerhalb der Zelle einen weißen Fleck. Ein besonderes Merkmal sind die nierenförmigen unteren Ozellen. Die Nahrungspflanze Sedum album wächst hier an den natürlichen Steilufern der Mosel und an den schon in der Römerzeit von Winzern errichteten Steinmauern. Die Hauptflugzeit ist von Mitte Juni bis Mitte Juli. Der Alpenapollo Parnassius phoebus hat bei manchen Autoren den Status einer Halbart und fliegt in den Zentralalpen in höheren Lagen als Parnassius apollo (ökologische Allopatrie) und seine Raupen haben zu Steinbrech (Saxifraga) gewechselt. Die Gattung Parnassius entstand im sibirisch-mongolischen Raum in der Umgebung des Baikalsees. Dort leben noch heute viele mit Parnassius apollo nahe verwandte Arten wie Parnassius nominon, Parnassius phoebus und Parnassius bremeri. Mit der vikarianten Art Parnassius nominon bildet Parnassius apollo immer wieder Hybriden ohne dass diese eine Zone ausbilden, an denen zwei Verbreitungsgebiete der Arten aneinander stoßen, wie dies bei einer Artbildung der Fall wäre. Vom Ursprungsgebiet breitete sich die Gattung nach Ost und West aus. Schon im Oberen Pliozän (Gelasium) besiedelte die Art große Teile des heutigen Verbreitungsgebietes. Das Klima war dort dem heutigen ähnlich, während es im vorangegangenen Miozän noch tropisch bis subtropisch war und dies damit als Lebensraum für den Apollofalter ungeeignet war. Ausbreitung nach Osten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Parnassius apollo hat seine östlichste Verbreitung in Jakutien, während der Vikariant zu Parnassius phoebus, Parnassius bremeri sich weiter nach Nordosten ausbreitete und über die Beringstraße den nordamerikanischen Kontinent in Alaska und das nördliche Yukon-Territorium besiedelte. Die heute nur 60 Meter tiefe Beringstraße fiel während des Altquartärs trocken und stand damit der Ausbreitung nicht im Weg. Weitere Gebiete Nordamerika besiedelt die Gattung mit Parnassius bremeris Vikariant Parnassius smintheus über die Rocky Mountains im Westen bis zum Tamaulipas in Nordost-Mexiko im Süden. Parnassius smintheus konnte während der Eiszeiten entstehen, als die südlichen Populationen durch Eisschilde von den Populationen in den eisfreien Regionen Alaskas getrennt wurden. Ausbreitung nach Westen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Hauptausbreitung von Parnassius apollo geht nach Westen und findet in Spanien seinen westlichsten Punkt. Es gibt mehrere Ausbreitungslinien nach Westen die einerseits Gebirgsketten folgen oder über Flachland mit Waldsteppen verlaufen. Die südlichste Ausbreitungslinie geht über viele Gebirgszüge vom Changai-Gebirge in der Mongolei über Süd-Sibirien (Sajangebirge, Tannu-ola-Gebirge), das Altai, Salairrücken, Tarbagatai-Gebirge, Saur-Gebirge, Dsungarischer Alatau, bis zum Tianshan in Usbekistan. Hier endet die südliche westliche Verbreitung. An den Südhängen des Tianshan-Gebirges geht sie hier nach Osten zurück über das Hissar-Gebirge und Kunlun-Gebirge bis nach China ins Xinjiang-Gebirge mit der Unterart Parnassius apollo khotanensis. Der Weg zu den Alpen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Eine zweite Verbreitung nach Westen erfolgte unterhalb des 60. Breitengrades über die Waldsteppen zum südlichen Ural. Dieser stellte mit seinen niedrigen Bergen und Pässen kein Hindernis für eine weitere Ausbreitung nach Westen über die westliche Taiga bis nach Süd-Skandinavien dar. Dort wurden das südliche Finnland, Schweden und Norwegen besiedelt. Eine andere Linie breitete sich nach Süden über den Kaukasus in die Türkei aus und ging dann Richtung Nordwesten zu den Rhodopen in Bulgarien und nach Westen über die damals trockene Ägäis nach Griechenland. Von den Rhodopen ging es nach Norden über das Balkangebirge, die Südkarpaten und nach Nordwesten über Karpaten. Von dort folgte die Ausbreitung den westlich anschließenden Gebirgen Hohe Tatra, Riesengebirge, Erzgebirge, Fichtelgebirge, Fränkische Alb, Schwäbische Alb bis sie im Schwarzwald endete. Die Oberrheinebene stellte ein unüberbrückbares Hindernis dar und die Linie endete hier. Von der Hohen Tatra nach Südwesten über die Kleinen Karpaten und den Wienerwald wurden die Ostalpen erreicht. Die nördlichen Alpen wurden anschließend bis zum Bregenzer Wald besiedelt. Der Weg zu den Südalpen verlief von den Rhodopen über den westlichen Balkan. Der Alpenhauptkamm stellte ein unüberwindbares Hindernis dar und die beiden Linien entlang der Alpen trafen erst in den westlichen Schweizer Alpen wieder aufeinander. Die Mosel, Italien und Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die französischen Alpen oder der Jura waren der Ausgangspunkt für die Eroberung weiterer Lebensräume im Norden, Westen und Süden. Vom Jura nach Norden über die Burgundische Pforte wurden die Vogesen besiedelt, das Gebirge das fast parallel zum Schwarzwald entlang der Oberrheinebene verläuft und nicht von diesem aus besiedelt wurde. Von hier aus erreichte die Art die Moselregion, in der noch heute wegen reicher Vorkommen der Futterpflanze Fetthenne - insbesondere in den Weinbergssteilhängen zwischen den Orten Valwig und Bruttig-Fankel - eine geschützte und stabile Population existiert. Über die französischen Alpen und die daran anschließenden Meeralpen und Ligurische Alpen ging eine Ausbreitungslinie über die Apenninen nach Kalabrien im Süden Italiens und nach Nord-Sizilien. Die Besiedlung Spaniens erfolgte vom Jura nach Westen über das Zentralmassiv. Von dort über die südlichen Cevennen zu den östlichen Pyrenäen. In Spanien verlief die Ausbreitung entlang der Nordküste über das Kantabrische Gebirge und dann nach Süden zum Kastilischen Scheidegebirge in Zentralspanien. Schließlich wurden noch die Betischen Kordilleren im Süden über einen heute noch unbekannten Weg besiedelt. Der Einfluss der Eiszeiten auf die Artentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nachdem im Oberen Pliozän eine ähnliche Verbreitung des Falters wie heute bestand, hatten die Eiszeiten im nachfolgenden Pleistozän durch die Gletscher in den Alpen und den Eisschilden in Nordeuropa und Nordasien die dortigen Populationen ausgelöscht. Südeuropa und der Osten des Verbreitungsgebietes waren von den vier Eiszeiten Elbe- (Günz-), Elster- (Mindel-), Saale- (Riss-) und Weichsel-Eiszeit (Norddeutschland), bzw. Würmeiszeit (Alpenraum) nicht betroffen. Dort konnten sie den gesamten Zeitraum überleben und sich stärker differenzieren und gefestigte Unterarten bilden. Die stärkste Vergletscherung fand während der Saale- bzw. Risseiszeit statt, als die gesamten Alpen bis ins Vorland und Westrussland und der Ural vergletschert waren. In der nachfolgenden Würmeiszeit vor etwa 115.000 bis 10.000 Jahren waren die Täler der Ostalpen eisfrei. In der darauf folgenden Warmzeit, in der wir heute noch leben, bildeten sich durch Waldsteppen mit den Nahrungspflanzen der Raupen ideale Bedingungen für die Ausbreitung der Art. Dieser Zeitraum ist aber zu kurz, um gefestigte neue Unterarten auszubilden, daher muss man diese in den betroffenen Gebieten als Halb-Unterarten einstufen.[1] Aserbaidschanische Briefmarke (1995) Kirgisische Briefmarke (2000) Die Gefährdungssituation dieser Art wird in einigen Roten Listen gefährdeter Arten dargestellt. Die Weltnaturschutzunion IUCN listet sie als gefährdet (Vulnerable). Die Rote Liste Deutschlands[4] sieht sie als vom Aussterben bedroht (Kat. 1), die Rote Liste der Schweiz und ebenso die Österreichs weist die Art als gefährdet (Kat. 3) aus; die Gefährdungssituation in den Bundesländern Österreichs wird sehr unterschiedlich angegeben und reicht von nicht gefährdet bis zu ausgestorben.[5] Der Apollofalter ist in vielen europäischen Regionen stark gefährdet oder akut vom Aussterben bedroht. Seit 1936 steht der Rote Apollo in Deutschland unter Naturschutz. Nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, Appendix II gilt er als weltweit geschützt und ist die einzige weltweit geschützte nichttropische Schmetterlingsart (Stand 1990). Weiters wird diese Art auch im Anhang II der Berner Konvention gelistet, ist auch einer der wenigen Schmetterlingsarten im Anhang IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und somit als streng geschützt ausgewiesen. In Deutschland ist er zudem als eine nationale Verantwortungsart innerhalb der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung eingestuft.[6] In Deutschland kommt der Rote Apollo außerhalb der Alpen nur noch an der Mosel, auf der Schwäbischen Alb und der Fränkischen Alb vor. In Baden-Württemberg hat er von über 60 Fundstellen um 1900 alle bis auf eine auf der Schwäbischen Alb im Jahr 1988 eingebüßt. Die Population dieses Vorkommens hat sich nach einem Rückgang auf rund ein Dutzend Falter Ende der 1980er-Jahre mittlerweile erholt und stabilisiert, es hat sich sogar eine zweite Population gebildet[7]. Im Schwarzwald kommt er nicht mehr vor[8]. Im Fichtelgebirge ist Parnassius apollo ancile Fruhstorfer seit 1909 ausgestorben. Parnassius apollo posthumus Fruhstorfer 1925 ist im nördlichen Frankenwald und Saaletal seit 1905 ausgestorben.[1] In Bayern ist er auf der Fränkischen Alb und dort vor allem im Altmühltal und in den Bayerischen Alpen mit einem Schwerpunkt in den Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen zu finden.[9] Der Moselapollo war in den 1970er bis zum Anfang der 1980er Jahre durch den Einsatz von Insektiziden, die im Weinbau eingesetzt wurden und mit Hubschraubern versprüht wurden, kurz vor der Ausrottung. Die Insektizide gingen nicht nur auf den Weinbauflächen, sondern auch auf weit entfernten natürlichen Flächen nieder und töteten die Raupen ab. Im gleichen Zeitraum wurden außerdem Flurbereinigungsmaßnahmen durchgeführt, bei denen viele der alten Weinbergsmauern mit Sedum album entfernt wurden. Brachliegende ehemalige Weinberge verbuschten und die Nahrungspflanze verschwand durch die Verschattung. Heute ist das Ausbringen von Insektiziden mit dem Hubschrauber verboten. Die Habitate werden seit 1987 gepflegt und von Gebüsch und Stauden freigehalten. Der Einsatz von Insektiziden ist seit den 1980er Jahren stark zurückgegangen, da gezielter oder im Fall von Biowein gar nicht mehr gespritzt wird. Die Bestände haben sich wieder erholt und an Flugplätzen, an denen Anfang der 1980er Jahre nur fünf bis zehn Falter zu sehen waren, waren es 20 Jahre später über 100 Falter.[10] Die Vorkommen werden heute im Tourismus beworben und in der Ortsgemeinde Valwig wurde der etwa 7,5 Kilometer lange Apolloweg Valwig für Fußgänger eingerichtet. In Österreich ist vor allem Parnassius apollo cetius Fruhstorfer 1909 als Unterart im Flachland bedroht, die Unterart Parnassius apollo brittingeri Rebel & Rogenhofer 1893 im Gebirge ist deutlich weniger gefährdet.[11] Zu den heute noch individuenreichsten Populationen von Parnassius apollo cetius gehört die Population auf der Hohen Wand bei Wien.[12] Außeralpine Vorkommen, etwa im Strudengau sind großteils seit vielen Jahrzehnten erloschen.[13] In Frankreich ist Parnassius apollo meridionalis in den Vogesen ausgestorben. Wiederansiedlungsversuche scheiterten hier ebenso wie in Forez und im Massif de la Sainte-Baume. Dagegen war eine Wiederansiedlung am Puy de Dôme im Zentralmassiv erfolgreich. In Schweden war der Rote Apollo im südlichen Flachland verbreitet, heute ist er nur noch an der Ostküste zu finden. In Finnland begann der Rückgang in den 1930er-Jahren, und 30 Jahre später war er in vielen ursprünglichen Gebieten verschwunden. In den letzten Jahren hat sich der Falter im Südwesten des Landes wieder ausgebreitet und mit den Inseln zwischen der Insel Kemiö und der Halbinsel Hankoniemi ursprüngliche Gebiete wieder besiedelt. Es scheint ein Zusammenhang zwischen der Schwermetallbelastung der Nahrungspflanzen und dem Erlöschen der Populationen zu bestehen, da die Raupen bei belasteter Nahrung absterben. Diese ging in den letzten Jahren zurück und die Raupen haben damit wieder bessere Überlebenschancen.[14] In Spanien gingen die Bestände von Parnassius apollo filabricus in der Sierra de los Filabres innerhalb von 20 Jahren trotz Schutz bis 2005 sehr stark zurück. Die Lebensräume, in denen die Falter einst zu Tausenden flogen, wurden entweder mit Unterstützung der Naturschutzbehörden mit Kiefern aufgeforstet oder durch intensive Schafbeweidung vernichtet.[15] Die Hauptursachen für den Rückgang der Art ist die Zerstörung der Lebensräume durch Verbuschung oder Aufforstung und der Einsatz von Herbiziden in der Landwirtschaft und im Weinbau. Der Straßen- und Schienenverkehr fordert ebenfalls viele Opfer, etwa an der Mosel. Schwache Populationen können durch natürliche Feinde wie Meisen und Eidechsen weiter geschwächt werden, besonders wenn zusätzlich Nisthilfen für Meisen angeboten werden.[16] Der Einfluss von Sammlern auf geschwächte Populationen ist nicht geklärt, könnte aber bedrohte weiter geschwächt haben. Heute ist eine Gefahr durch Sammler kaum noch relevant.[8][10][11] Die Art scheint gegenüber geringen Klimaveränderungen sehr empfindlich zu reagieren.[17] ↑ a b c d e Edwin Möhn: Papilionidae XII: Parnassius apollo. Text . In: Erich Bauer und Thomas Frankenbach (Hrsg.): Schmetterlinge der Erde, Tagfalter . Band 23. Goecke & Evers, Keltern 2005, ISBN 3-937783-16-4. ↑ Thomas C. Emmel: Wunderbare und geheimnisvolle Welt der Schmetterlinge . Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh und Berlin 1976, ISBN 3-570-00893-2, S. 192 f. ↑ Parnassius Latreille, 1804 von Vazrick Nazari. In: Tree of Life Web Project. The University of Arizona College of Agriculture and Life Sciences and The University of Arizona Library, abgerufen am 8. Oktober 2007. ↑ Umweltbundesamt Österreich: Rote Liste gefährdeter Tierarten Österreichs. In: Österreichisches Artenschutz-Informationssystem OASIS. Abgerufen am 1. Januar 2010. ↑ Apollofalter. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, abgerufen am 27. Oktober 2007. ↑ a b Tagfalter I (Ritterfalter (Papilionidae), Weißlinge (Pieridae), Edelfalter (Nymphalidae)) . In: Günter Ebert, Erwin Rennwald (Hrsg.): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs . Band 1. Ulmer Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-8001-3451-9. ↑ Markus Schwibinger: Parnassius apollo (Apollo). In: Die Tagfalter Oberbayerns. Abgerufen am 22. Oktober 2007. ↑ a b Helmut Kinkler: Insecta – Zeitschrift für Entomologie und Naturschutz . Hrsg.: NABU-Bundesfachausschuss Entomologie. Nr. 7. NABU, 2001, ISSN 1431-9721, S. 31 (online [PDF; 3,5 MB; abgerufen am 24. Oktober 2007]). ↑ a b Naturschutzbund Österreich ↑ Forschungsgemeinschaft Lanius, Projekt Parnassius apollo ↑ Karl Puchberger, Gedanken zur Verödung der Schmetterlingsfauna des Strudengaues, Steyrer Entomologenrunde - Beiträge zur Kenntnis der Insektenfauna von Oberösterreich, 1984 ↑ Marko Nieminen, Pekka Nuorteva, Esa Tulisalo: The Effect of Metals on the Mortality of Parnassius Apollo Larvae (Lepidoptera: Papilionidae) . In: Journal of Insect Conservation . Band 5, Nr. 1. Springer Netherlands, März 2001, ISSN 1366-638X, S. 1–7. ↑ Artenschutz. In: Schmetterlinge und Wein, 5/2007. NABU, abgerufen am 27. Oktober 2007. ↑ Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Apollofalter in Rheinland-Pfalz . 2003 (PDF, 5 MB [abgerufen am 27. Oktober 2007]). ↑ Gerfried Deschka, Josef Wimmer: Die Schmetterlingsfauna der Kreuzmauer., Beitr. Naturk. Oberösterreichs, 2000, Seite 101 PDF Tom Tolman, Richard Lewington: Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co, Stuttgart 1998, ISBN 3-440-07573-7. Hans-Josef Weidemann: Tagfalter: beobachten, bestimmen, Naturbuch-Verlag Augsburg 1995, ISBN 3-89440-115-X. Commons: Roter Apollo – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien Naturkundliches Informationssystem: Parnassius apollo brittingeri Parnassius apollo in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2009. Eingestellt von: Gimenez Dixon, 1996. Abgerufen im 1. Januar 2010 Parnassius apollo bei Fauna Europaea Fledermaus (1992) | Wildkatze (1993) | Rotwild (1994, 2002) | Apollofalter (1995) | Feldhamster (1996, 2016) | Alpensteinbock (1997) | Unke (1998) | Fischotter (1999) | Äskulapnatter (2000) | Feldhase (2001, 2015) | Wolf (2003) | Siebenschläfer (2004) | Braunbär (2005) | Seehund (2006) | Elch (2007) | Wisent (2008, 2014) | Braunbrustigel (2009) | Dachs (2010) | Luchs (2011) | Gämse (2012) | Mauswiesel (2013) | Haselmaus (2017) | Europäische Wildkatze (2018) Normdaten (Sachbegriff): GND: 4357469-5 (AKS) Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Roter_Apollo&oldid=178722460“ Diese Seite wurde zuletzt am 29. Juni 2018 um 10:00 Uhr bearbeitet.
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Images about #streetstyle - Instagram ranking photos and videos Images about: #streetstyle (72138044 posts) 2019-08-17 09:54 0 0 The Sky 📸 @giujuleees . . . . . . . . . . . . . . . #Rome #Italy #Fashion #Moda #Art #Photography #FashionPhotography #Streetstyle #Streetwear #StreetPhotography #Gym #Workout #Beard #Beardedguys #Men #Guys #Music #Yeezy #Travel #Laugh #Girls #Style #losangeles #street #roma #Madrid #beardedmen #kimkardashian #madrid🇪🇸 Buenos días! 🌞☀️😃💚 . . #look #lookoftheday #streetstyle #moda #blogger @zara @stradivarius 2019-08-17 09:54 1 1 |Werbung|All white Look from @reserved 🌿 Ich wünsche euch ein schönes, angenehmes Wochenende ✨ Ich habe heute mal nach langer Zeit so richtig “lange” geschlafen. Normalerweise stehe ich schon gegen 7 auf. Da ist alles nach 10 eher ungewöhnlich für mich 😂 Seid ihr ein Frühaufsteher oder Langschläfer ______________________________________________ #ootd #ootdmagazine #reserved #outfitinspo #outfitsideas #whitelook 2019-08-17 09:54 0 1 Mutlu Haftasonları 🌸Happy Weekend... #mood #happymood #happysmiles #loveislove #lovelylady #ladygirls #ladyshoes #womenloves #natureloves #naturalgirls #boutique #womenstyles #flowerstyle #style #ijstyke #streetstyle #style Cocco passion 🖤 . . . . . . . #bag #sacdujour #style #styleblogger #sac #leatherbag #bags #accessories #handbag #handbags #fashion #fashionblogger #style #fashionbag #outfitinspiration #instafashion #handmadebags #streetstyle #madeinrome #amazing #cool #sacs #trendy #crossbodybag #leatherbag #girls #cocco #crocodile 2019-08-17 09:54 1 0 “I like to pretend that my art has nothing to do with me.” — Roy Lichtenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Photo © : @karina_kn22 Edit © : @ #green #bucharest #streetart #girl #blue #hoodie #oversize #romania #curlyhair #brownhair #airforce1 #buchareststreets @filausa #oversizedhoodie #contrastpaints #outfitoftheday #photography #instagramer #summer #photoshoot @nikewomen #photooftheday #romaniangirl #lifestyle #streetstyle #urban Merdeka 🇮🇩 . . . #graffiti #grafflife #abec #nodakota #zebrapro #ditonking #tagging #graffitiletters #calligraphy #calligraffiti #chiseltags #grafftags #handstyle #handstyler #blackbook #sketchbook #instagraffiti #graffsketch #writer #graffitiwriter #streetstyle #grafffunk #fatcap Being a weeb with Megan, a 2013 masterpiece ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ { #queer #lgbt #bisexual #pinkaesthetic #pastelboy #softboy #fairykei #yamikawaii #mori #80saesthetic #pinkfeed #kawaiifeed #jfashion #lazyoaf #retro #partykei #harajuku #streetstyle #fashion #fashionblogger #androgynous #trans #nonbinary #guyslikeus #magicalboy #prettyboy #flatlay #cuteboy #kawaii } My Wife ♥️♥️♥️ /// Warsaw - Poland - Street /// #streetlife #portraitphotography #portraiture #streetstyle #portrait_shots #holidays #familybusiness #peaceful #poland #chilling #streetwear #warsawstreetart #streetartwarsaw #streetphotography #french #instawarsaw #warsawpoland #warsawa #frenchgirl #parisien #warsaw #warsawstreets #polska🇵🇱 #architecturelovers #urbanexploring #urban #parisian #varsovie #underground #parisianstyle There is something great every minute, such as happiness.😊❤ ₴ #outfitlook #follow4followback #ootd #outfitinspiration #streetstyle #stail #cover #levis501 Замок! (The castle!) . #vsco #vsco_lifestyle #35mm #35mmphotography #photography #streetstyle #street #bw #blackandwhite #photooftheday #walk #like #москва #уличнаяфотография #город #чб #чбфото #прогулка #улица #фотография #фотограф #свет #light #тень #замок #castle #shadow Homi tesu #fashionboy #streetwear #streetstyle #highfashionblackmen #pants #blackperfection💖 #blackmenwithstyle #elegancestyle #cleanman Off-White sneakers on sale BNWT Byme price $675AUD paypal . RRP$995 size 44EU . #shoes #shoesaddict #instastyle #instaoutfit #instafashion #streetwear #streetstyle #streetfashion #sale #modamasculina #rebajas #manfashion #manstyle #menfashion #menfashionstyle #manstyle #mensfashion #personalstyle #personalshopper #personalstylist #outlet #outfit #outletsale #outletstore #outfitinspiration #style #styleinspo #styleinspiration #zapatos #offwhite #sneakers 2019-08-17 09:53 0 0 Hello pfriengs☺️ Wie ganz Kölm gestern ja mitbekommen hat, war ich beim Opening des ersten Showrooms @airpaq.de im hübschen Neuehrenfeld. Wie man unschwer erkennt, hatte ich ein sehr gutes Outfit an, auch sehr sehr passende Schuhe an die an dem Abend für viel Wirbel sorgten, der Fokus liegt daher auch auf mein insgesamt sehr gutem Outfit. Aber jetzt mal zu den weniger wichtigen Dingen. Die beiden Gründer Michi und Adrian, wie schwer zu erkennen, haben das nachhaltige Rucksack-Label vom Studentenprojekt über eine Crowdfunding-Kampagne schließlich vor zwei Jahren realisiert und bieten seither Produkte an, die ökologisch, ethisch und ästhetisch überzeugen (alles produziert unter fairen Bedingungen in der EU). Nochmal kurz gesagt: Airpaq ist ein Upcycling-Rucksack hergestellt aus Autoschrott - aus Airbags, Sicherheitsgurten und Gurtschnallen. Hatte die Modelle in der Hand und umgeschnallt knallen die wie Mercedes S-Klasse 👌🏼👌🏼👌🏼 yo hier noch kurzer PFREESTYLE dazu: du trägst einen hessligen Rucksack und gehst mir damit auf den Sack hol dir mal von kiosk 1 Tüte swag oder lieber von Schrottladen 1 Airpaq yo yo SCUrrrr Neuehrengfeld represänt danke für die Einladung @maximapauer (und @sharareh.shareh) 🌹🌹🌹 #airpaq #rucksack #fairfashion #greenfashion #slowfashion #ecochic #recycling #nachhaltigkeit . . . . . #streetpoetry #kölnbloggt #cgn #kölle #koelnergram #thisiscologne #köln #cologne #kölnblogger #kölnliebe #city #photography #photographer #showroom #fashion #instafashion #urban #vintage #streetstyle 2019-08-17 09:53 5 0 من کجا خوابم برد؟! من می‌خوام برگردم به کودکی، قول می‌دَم که از خونه، پاموُ بیرون نذارم، سایه موُ دنبال نکنم حسین پناهی _____________________ #boy #boystyle #babyboy #boys #football #ball #boys_football #pictures #photo #photography #photographer #photoshop #style #streetstyle #footballstyle 2019-08-17 09:53 3 0 Ultralight Beam 🎴 . . . . #stussy #streetwear #spiritual #model #streetmodel #badgalriri #inked #tatted #westafrican #sheabutter #nigerian #dreadlocks #tomford #sierraleonean #urbanwear #streetwear #streetstyle #fashion #hypebeast #highsnobiety #ghanaian #kkw #kimkardashian #kanyewest #supreme #mcm #supreme #kith #beyonce 2019-08-17 09:53 1 0 FB:Sarah JF Team Models #girlwithclass #instagood #me #smile #follow #dapper #photooftheday #outfitoftheday #followme #girlsfashionpost #streetstyle #beautiful #picoftheday #italia #italianstyle #jfteammodel #amazing #girlwithstreetstyle #fashion #playboy #bestoftheday #smile #like4like #friends #intimosexy #italiangirl #sexygirl New casual pantlon... new season... new collection... #streetstyle #streetfashion #streetstylefashion #streetphotography #streetwear #mensfashion #mensstyle #mensstylefashion #menscollection #mensuniquecollection #mensuniquestyle #mensuniquewear #fashionable #modeling #istanbul #2019 2019-08-17 09:53 4 0 💜 CLOUD đã xuất hiện thêm 1 em quần xinh xắn , tiện lợi nè các bác ơi :))) 💜Là Jeans baggy nên mặc với cái gì cũng hợp hết :)) ------------------------------------------ 👉 Jeans chất vải mềm, dạng baggy cạp cao, tôn dáng 👉 Hàng có sẵn, ảnh tự chụp #jeans #baggy #cloud #l #l4l #l4like #likeforlikes #likeforfollow #streetstyle 👕 Tundra 🔝Cond.8 of 10 (Fits XL) 📮For Price DM . . . . . #truevintage #vintagesweater #vintage #cosby #carlocolucci #coogi #coogistyle #cosbysweater #tundrasweater #carlocoluccistyle #hypebeast #biggiesmalls #tundracanada #187strassenbande #streetstyle #mode #pullover #fashion #mensfashion #90s #oldschool #2hand #sweater #oversize #secondhand #handpicked #berlin #sale #deutschland #germany 叔叔你在看什麼🤔 #Fujifilm Xt-3 #街拍style #photography #景色 #風光 #macau🇲🇴 #澳門 #街拍 #攝影 #snapshot #streetphotography #streetstyle #fujifilm_xseries #fujifilmxt3 #xt3 #instameetmacau #igchina #YesMacao #macaucloser #macaousa @instameetmacau @igchina @YesMacao #visionofpictures Loser. #swagstyle #streetstyle #boystyle |new| collection by @foretstudio #fashion #street #streetwear #streetstyle #streetfashion #streetridderkerk #ridderkerk #sweat #sweater #bonjour #forét #france #fall #new #newcollection #newbrand #mustgo #musthave #linkinbio #supportyourlocalheroes #storytelling #hikebeast #outdoor #hiking #foretstudio YSL #yvessaintlaurent #model #blondehair #russian #russiangirl #estonian #lawstudent #lawyer #attorney #leatherjackets #fashion #elegant #elegance #outfit #photography #blueeyes #face #fashioninspiration #streetstyle #fashionblogger Wir erhalten sehr viele Anfragen, welche Styles Regina Halmich hier getragen hat. Es handelt sich um - Jacket Rock pencil flowers - Shirt Rimini softwear - Trousers Adele pencil flowers - alles in der Farbe Gazoline - erwerben könnt Ihr das Outfit bei eurem FUNKY STAFF Member Händler. In unserem Storefinder unter https://funkystaffshop.get-new.com/StoreFinder/Map findest du den FUNKY STAFF Member Händler in deiner Nähe. Die grün gekennzeichneten Händler bieten auch Versandservice an. #streetchic #streetstyle #streetstyleluxe #blogpost #styleaddict #wiw #passion #streettrends #womanslook #fashionbuyer #ootdstyle #lookoftheday #todaysoutfit #fashionnews #fashionista #fashionshop #fashionstore #werbung #fashion #fashionblogger #newcollection #fashionshopping #styleblogger #styleinspiration #ootd #celebritystyle #style #newcollection #cool #werbung #passionforfashion 2019-08-17 09:53 0 1 [D%] GREEN ELASTICATED DRESS Online now 🍀 #BESTSELLER Nasze basicowe t-shirty z dekoltem V uzupełniają się o nowy wzór! Mamy nadzieję, że beżowe paski przypadną Wam do gustu równie mocno jak czarne! Wspominaliśmy już, że możecie nosić je także tyłem na przód 🙈 _________ T-shirt w beżowe paski: https://myselfiebutik.pl/produkt/2092/t-shirt-v-black T-shirt w czarne paski: https://myselfiebutik.pl/produkt/2071 #autumn #sweater #beauty #new #collection #ootd #ootdfashion #polishgirl #polishbrand #lookoftheday #fashiononline #fashion #streetstyle #butikonline #onlinestore #myselfiebutik И ещё сумку L.V. и туфли 38,5. Сумка как новая, туфли один раз дошла до машины. Туфли 19000₽, сумка 49000₽ #WhatsApp +79867147868 ____________________________ #moda #style #fashion #moscow #streetstyle #комиссионкалюкс #комиссионка 2019-08-17 09:53 2 0 Çok mu çok havalı etek bedenleri ile sizler için mağazamızda. Siparişleriniz için dm den ulaşınız. #roibutik #elbise #dress #moda #fashion #blackandwhite #sokakmodası #streetstyle #eğlence #summer #ss2019 #turkey #istanbul #izmir #ankara #blogger #friend #bestoftheday #bestfriend #tb #tbt #love #street #streetphotography #temple #temple🙏 #orthodoxchurch #church #rus_photos #rus_places #russia #r_u_s_s_i_a #russia_global #russia_fotolovers #соборбогоматери #streetstyle #photography #nikon #nikonphotography 2019-08-17 09:53 6 0 My big heart ❤️. #photooftheday #fashion #style #men #menstyle #italianstyle #streetstyle #bestpicthres #beard #beardstyle #hair #hairstyle #luxury #menwithstyle #menswithclass #mensfashion #luxuryman #menstreetpost #avantstyle #menswear #formentera @idealwear #ست_اسپرت سایزبندی : XL-S قیمت : 118 هزار تومان ـــــــــــــــــــــــــ تعداد محدود ـــــــــــــــــــــــــ ـــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــ برای ثبت سفارش خود تصویر کالا را به همراه سایز خود از طریق واتساپ یا تلگرام به شماره 09337255427 ارسال نمائید. ـــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــ دایرکت پاسخگو نیستیم ـــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــ پرداخت از طریق کارت به کارت ارسال اهواز 1 روزه و شهرستان 3 روزه هزینه ارسال کالا با مشتری ـــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــ ما تنها یک فروشگاه مجازی نیستیم امکان خرید حضوری در #اهواز برای همشهریان عزیز #شما_لایق_ایده_آل_ترین_ها_هستید ـــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــــ #پوشاک_ایده_آل #فروش_آنلاین #مدل #مدلینگ #زیبا #خوزستان #تهران #اصفهان #مشهد #شیراز #تبریز #شمال #رشت #ساری #چالوس #instagood #streetstyle #beautiful #fashion #model #love #iran #ahvaz #ahwaz #idealwear #FB_MAN #FBMAN 📷 • Too hot, Skopelos, Greece 🇬🇷 • . . . #canon #photoshoot #photographer #photooftheday #pictureoftheday #picoftheday #streetphotography #insta #instagood #mood #instamood #instamoment #goodvibes #art #street #streetlife #streetstyle #moment #love #blackandwhite #bnwphotography #blackandwhitephoto #blackandwhitephotography #bw #bnw #city #pic #photo #athens #greece Do not look at someone’s clothes to respect, because colorful clothes are not the sign of Humanity! Being Human Code:0272 . . . . . . . . . . #fashion #mensfashion #men #mentalhealthawareness #fashionista #fashionnova #photo #photography #frontasymetric #travel #traveler #travelphotography #travelblogger #fashionable #fashionshoes #fashionmen #style #stylist #streetstyle #shop #shopping #unitedstates A Wam jak mija długi weekend 🐚 @ulaasi #lasartapl #shoppingqueen #shoponline #zakupy #zakupyonline #fashion #style #moda #polishgirl #streetstyle #streetfashion #look #summeroutfit #summerlook #dress #maxidress #bohostyle #bohodress #picoftheday #instaphoto #instagood #instafashion #ootd #ootdpl nowy ulubiony ficik😁 #polishgirl #polskadziewczyna #instagirl #instadziewczyna #instagood #instatime #instadaily #vsco #vscocam #outfitkillers #streetstyle #fashion #instapic #l4l #f4f 2019-08-17 09:53 1 1 Bubbles and our beautiful ambassador @acgugler 😍 Happy weekend 😘❤️ - - - #weekend #enjoylife #fashionstyle #fashion #streetstyle Космический проект студии @zahahadidarchitects Просто 🖤🖤🖤 . . . #zahahadid #baku #architecture #design #art #fashion #streetstyle #fashinstyle #blogger #designblogger #fashionblogger #insta #instagram #instagood #bnw_photografare #bnw #bnw_life #bnw_society #moscow #москва #bw #blackandwhite #photooftheday #monochrome #allblackcommunity #black #city #citylife #streetstyle #streetphotography #street #view #monochrome #shade #shadow На ВСЕ случаи ЖИЗНИ . . В гардеробе должна быть вещь « на ВСЕ случаи ЖИЗНИ »! Так учат стилисты, об этом думает каждый дизайнер и мечтает каждая женщина. . . Так родилось это платье. Лёгкое, струящиеся, обволакивающее твое тело, минималистичное, но показывающее твою женственность и сексуальность... . . И спасибо Ростову-на-Дону за интересные места... . . #streetstyle #fashiondetail #fashionista #dresses #newlook #graffiti #city #citylife #jena #thüringen #germany #stuff #streetfighter #streetstyle #streetwear #streetphotography #insta #instagood #pics #picsoftheday #pictureoftheday #likeme #liketime #lifestyle #jägermeister #weekend # 2019-08-17 09:53 3 1 What a day yesterday! ✨ Congrats to Ossie and Steph 🍾 💕⁣ •••⁣ 💥 Get 10% off in your first order with code NEW10 on our site ! ⁣ We deliver FREE Worldwide ✈🌎⁣ ______________________________⁣ https://sentencelove.com⁣ ______________________________⁣ ⁣ ⁣ #instafashion #picoftheday #photooftheday #love #girl #look #shop #streetstyle #outfitoftheday #fashion #ootd #instafashion #vintage #streetstyle #lookbook #mode #fashionlover #outfitpost #outfitoftheday #oufits #outfitinspiration buRgeOn ✌ . . . . . . . . . . . . #london🇬🇧 #travelblogger #travelphotography #travelblog #traveller #travelgram #travel #photography #londonlife #london #shard #londonbridge #thames #naturephotography #streetstyle #lifestyle #gopro #explore #adventure #wanderlust #tourist #quotes #goodvibes #celebrate #globetrotter 2019-08-17 09:52 0 0 NEW สนใจสินค้าสอบถามรายละเอียดสินค้าได้นะคะ (รูปเป็นลิขสิทธิ์ของทางร้านนะคะ ทางร้านถ่ายเองจากงานจริงทุกชิ้น ไม่อนุญาติให้นำรูปไปใช้นะคะ) _______________________________________________________ SHOP:FORTE SHOP @ Platinum fashion mall no room:726 soi Nathan 2 floor: F3 line id:memomelo Hotline :0909718098 #เลื่อนชมภาพถัดไป🔜 ___________________________________________________ #pleatspleaseisseymiyake #เสื้อพลีท #ชุดพลีท #เสื้อคลุมพลีท #เดรสพลีท #ผ้าพลีท #dressspleats #pleatspants #toppleats #pleatspleasethailand #streetstyle #ยอดนิยม #แฟชั่นไซส์ใหญ่ #ผ้าอัดพลีท #IsseyMiyake #กางเกงพลีท #ชุดพลีทพลีส #pleatsplease #pleaseshoutout #pleatedpants #shirt #pants #womenswear #streetwear #กระโปรงพลีท #ชุดอัดพลีท #ผ้าพันคอพลีท #celanapleats #momoforte 2019-08-17 09:52 1 0 . . #italy #rome #portraitphotography #romebloggers #romastreetphotography #blogger #bloggerstyle #manfashion #americanblogger #streetstyle #streetwear #streetphotography #aroundtheworld #londonfashion #zara #study #travelrome #traveltheworld #traveltheworldwithme #sperlonga 2019-08-17 09:52 3 0 Congratulations to the author Feart Erem‎‎ selected from the Street Level Photography - Group (https://www.facebook.com/groups/streetlevelphotography) SHARE THIS WONDERFUL PHOTO WITH YOUR FRIENDS ‎‎ #streetlevelphotography #street #streetstyle #streetphotography #photo #photographer #photographie #photography #blackandwhite #bw #biancoenero #fotografie #fotografia #city #citylife #travelphotography #travelgram #travel #traveller #travelblogger 2019-08-17 09:52 0 1 @buyspacejunk 2019-08-17 09:52 2 1 Elegant high heels, the highlight is the design of embroidery and straps. @mintrockco Shop the link in bio. 2019-08-17 09:51 2 0 Congratulations to the author Amandio Antunes‎ selected from the Street Level Photography - Group (https://www.facebook.com/groups/streetlevelphotography) SHARE THIS WONDERFUL PHOTO WITH YOUR FRIENDS #streetlevelphotography #street #streetstyle #streetphotography #photo #photographer #photographie #photography #color #city #citylife #fotografie #fotografia #travelphotography #travelgram #travel #traveller #travelblogger 2019-08-17 09:51 1 0 Congratulations to the author Gino Silletti selected from the Street Level Photography - Group (https://www.facebook.com/groups/streetlevelphotography) SHARE THIS WONDERFUL PHOTO WITH YOUR FRIENDS ‎‎ #streetlevelphotography #street #streetstyle #streetphotography #photo #photographer #photographie #photography #blackandwhite #bw #biancoenero #fotografie #fotografia #city #citylife #travelphotography #travelgram #travel #traveller #travelblogger 2019-08-17 09:51 29 4 개빡치게 하지마 2019-08-17 09:51 3 1 Thinking about getting in trouble tonight... 2019-08-17 09:20 0 1 @zerozerozerozerozer0 2019-08-16 10:31 52 0 People say a lot. So, i watch what they do. . . . #instagram #instapic #fashion #fashioninsta #fashionwoman #fashionstyle #streetstyle #streetwear #streetfashion #womanstyle #woman #womanfashion #photography #photoshooting #follow #followme #karlsruhe #badenbaden #germany 2019-08-16 09:56 321 1 鹿にこっそり近づく😏 2019-08-16 06:49 56 0 . . . . #trend #fashion #style #moda #trending #love #trendy #like #follow #instagood #instagram #fashionista #outfit #viral #ootd #instafashion #m #k #tendencia #look #beauty #streetstyle #summer #fashionblogger #lookdodia #shopping #beautiful #istanbul #fashionstyle #bhfyp♥️♥️♥️♥️♥️😍😍😍😍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍♒⏭️♒⏭️♒⏭️♒⏭️♒⏭️♒⏭️♒♒♒♒♒♒♒♒♒♒♒♒♒💓💓💓💓 2019-08-15 19:43 84 0 #beautifulview 🙌🏼 . . . #instagram #instapic #fashion #fashioninsta #fashionwoman #fashionstyle #streetstyle #streetwear #streetfashion #womanstyle #woman #womanfashion #photography #photoshooting #follow #followme #karlsruhe #badenbaden #germany 2019-08-15 11:29 70 0 QUEEN . . . #instagram #instapic #fashion #fashioninsta #fashionwoman #fashionstyle #streetstyle #streetwear #streetfashion #womanstyle #woman #womanfashion #photography #photoshooting #follow #followme #karlsruhe #badenbaden #germany 2019-08-15 09:23 107 9 تیشرت مردانه سفید طرح: شاه صفی سایز L قیمت : ۲۰۰،۰۰۰ تومان ارسال رایگان در تهران . . . . . .تیشرت مردانه سفید طرح: شاه صفی سایز L قیمت : ۲۰۰،۰۰۰ تومان ارسال رایگان در تهران . . . . . . . #nstyle_0nline_store #iran #art #ایران #giftideas #instaart #tshirt #instagood #instalike #instadaily #style #shirt #فروش #لباس #تیشرت #طراحی #فروش #فشن #pelikan #تهران #پیکان_جوانان #کادو #lifestyle #tehran #streetstyle #مد #طراح #شیک #استایل_خیابانی #استریت_استایل #تیشرت_اسپرت 2019-07-13 10:12 195 19 Look at this clean RT/10... #street #legal #racecar . . . . #dodge #viper #v10 #supercar #instagood #instagram #fashion #portrait #gallery #instafamous #exoticcars #awesome #fastcar #muscle #car #instadaily #art #fashionblogger #wealth #carsofinstagram #streetstyle #horsepower #exotic #supercarsdaily700 #goodvibes #splendid_shotz @dodgeofficial #summer @hootersofsanford @officialmopar @theluxusagent 2017-09-19 18:39 77 2 P o o l t i m e. 2017-09-14 16:11 119 3
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
20 Besten Ferienvillen und Luxusvilla in Carpentras - Airbnb Carpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich Jetzt Gastgeber werdenHilfeRegistrierenLog-inCarpentras · Jederzeit · 1 GastCarpentrasJederzeit1 GastWoJederzeit1 GastArt der UnterkunftPreisspanneSofortbuchungWeitere Filter236 VillenSave to Wish List In der Nähe des Stadtzentrums, Sie meine Villa mit Designer-Einrichtung und ordentlich in einem Plüsch und bequem teilen. Spa, einen Swimmingpool und SPA: Die Gäste können in entspannen. Ruhe und Gelassenheit garantiert! Sie haben Zugriff auf das gesamte Haus. Ich bin immer sehr diskret. Leider keine Haustiere Neue freistehende Villa Möbel und Dekorationen, modernes Design 1 Zimmer für Sie! 160-Bett. Außenräume von 90 m2 bedeckt. Sie werden aus dem Wind und mit optimalen Temperaturen während des ganzen Jahres (Dezember / Januar / Februar ... mehr random) Thema der Sonne natürlich scheint geschützt werden. Dieser Raum ermöglicht es Ihnen, fast das ganze Jahr im Sommer zu sein und Ihre Tage manchmal Herzen der Nacht rund um den beheizten Pool erweitern (etwa 28 °) (ungeheizten Dezember / Januar / Februar) abgedeckt ( oder nicht) des Windes das Spa (ganzjährig ihm) genießen (ca. 38 °) Hier können Sie auf den Liegestühlen entspannen liegend, nehmen Sie Ihr Frühstück und Mahlzeiten. Dieser Ort schützt Sie vor Wind und garantiert eine korrekte Temperaturen während des größten Teils des Jahres. Vorbei sind die Tage, wenn Sie nicht den vollen traditionellen Swimmingpool genießen und auch wegen des Windes im Sommer oder zu kühlen rai! hierher April / Mai bis September Ihnen so gut wie sicher in den Tropen auf Spa-Moment. Mit Wasser selten unter 28 Grad! Für die Winterzeit ist es ausreichend, dass der Himmel klar ist und die Sonne scheint einen nahen gelegenen Tag eines Sommertag zu finden. Große überdachte Terrasse (oder auch nicht abhängig von der Zeit) von dem Wind Badezimmer mit Whirlpool-König (für 2 Personen) Offene Küche für die Gäste Aufenthaltsraum mit TV Gastronomie (URL HIDDEN) Neu! Neu! Neu! Neu! Neu (URL HIDDEN) Möglichkeit, die Räumlichkeiten wöchentlich 2200 Euro zu privatisieren, für 4/5 Personen oder pro Nacht für 2 Personen (mindestens 2 Nächte, 190 Euro pro Nacht außerhalb der Hochsaison) Wenn Sie Ihren Kaffee bieten: Senseo-Kaffeemaschine. Das Gebiet ist Wohn-und weg vom Zentrum von Carpentras. Die Straße ist neu und die Villa ist nur 3 Minuten von der Innenstadt mit dem Auto oder zehn Minuten. Die Lage ist auch ideal für Ihre Radtouren in Abfahrten auf den Ventoux oder den Dentelles. Das Anwesen ist von Mauern vollständig umgeben, die Ihre Privatsphäre garantiert. Ausreichend Parkplätze stehen für Ihr Fahrzeug verfügbar, sicher, da es nur zugegriffen wird, wenn das Tor per Fernbedienung geöffnet wird. Bei Bedarf kann eine abschließbare Garage zur Verfügung gestellt werden, um Ihr Fahrrad zu speichern. Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für2SchlafzimmerCarpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichDétente solo ou duo :Piscine/BalnéoPreis61€ Détente solo ou duo :Piscine/BalnéoGanze Unterkunft · 1 Bett41 BewertungenSave to Wish Listbelle maison moderne offrant un grand séjour-salon, une cuisine équipée, 3 grandes chambres avec 3 grands lits doubles , une buanderie, une salle de bains, un wc indépendant . 15 minutes de l'isle sur la sorgue, (Gordes, menerbes, Bonnieux, Roussillon)tres calme et résidentielUn excellent logement rapport qualité / prix ! Valérie est très disponible ! Nicolas2017-04-19T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für6SchlafzimmerCarpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichVilla de plain pied 3 chambres avec spa/jacuzziPreis83€ Villa de plain pied 3 chambres avec spa/jacuzziGanze Unterkunft · 3 Betten2 BewertungenSave to Wish List Das Hotel liegt 3 km vom Stadtzentrum von Carpentras, in einem Luxus-Viertel in der Landschaft am Fuße des Mont Ventoux, unsere Villa von 140m², voll klimatisiert, begrüßt mit privatem Pool bis zu 11 Personen auf einem geschlossenen Gelände von 2000m auf. Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für11SchlafzimmerCarpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichLe Clos du Martinet - CarpentrasPreis154€ Le Clos du Martinet - CarpentrasGanze Unterkunft · 8 Betten10 BewertungenSave to Wish List Vermietung zu einer einzigen Gruppe von 4 bis 10 Personen. Ruhig auf dem Land nah an allen Dienstleistungen. Ideal gelegen Provence zu besuchen. 28 ° Swimming Pool, große Poolhaus und Outdoor-Küche, Wi-Fi, sonos, Tischtennis, Pferde und Koi-Karpfen ... Haus und in sich geschlossene Wohnung gemeinsam mit dem Eigentümer Traditionelle provenzalischen Landhaus, 2 km von Carpentras entfernt (28.000 Einwohner). 6 Morgen Land, Pool 20ft von 40ft, ruhig und abgeschieden. Beheizte Schwimmbad: 28 Grad Celsius (Zodiac 21 KW Wärmepumpe, Heizung oder abrideal Abdeckung nach klimatischen Bedingungen). Unterkunft für 4 - 10 Personen: - Pool-Suite, 650 sq ft, für 2 Personen (Bett (160 x 200), mögliche Verlängerung bis 4 Personen mit Sofa Cabrio Bett (160 x 220), ein eigenes Bad sowie ein Türkisches Bad, TV, Klimaanlage, Wi-Fi. - Suite auf der zweiten Etage des Haupthauses, 870 sq ft, Zimmer für 2 Personen Bett (160 x 200), Zimmer für 2 Personen Betten (120 x 200 und 90 x 200), ein eigenes Bad, TV, Klimaanlage, Wi -Fi. - Schlafzimmer im ersten Stock des Haupthauses, für 2 Personen (Bett 160 x 200), ein eigenes Bad, Wi-Fi. - Schlafzimmer im ersten Stock des Haupthauses für 2 Personen (Bett 160 x 200), Wi-Fi. Bettwäsche und Handtücher sind ebenfalls vorhanden. Ausstattung vor Ort gehören 6 Morgen Grundstück, Schwimmbad und Deck, komfortable Terrasse von 760 qm mit offener Küche und neben dem Pool-Bar und mit WLAN ausgestattet, hallo-Fi-Audiosystem und Deezer Musik-Feed sowie die Einrichtungen des Haupthauses. Der TGV-Bahnhof in Avignon liegt nur zwanzig Minuten mit dem Auto, und Flughafen Marignane bei Marseille ist 50 Minuten entfernt. Die Küste und die Camargue Region sind eine Stunde Fahrt. Carpentras selbst befindet sich im Herzen des Comtat Venaissin gelegen, zwanzig bis dreißig Minuten vom Mont Ventoux, les Dentelles de Montmirail, Isle sur la Sorgue, Luberon, Avignon, Orange und Vaison la Romaine, allen Städten bekannt für ihre Feste. Weinliebhaber haben eine große Auswahl an Weingüter, einschließlich Chateauneuf-du-Pape, Gigondas, Beaume de Venise. Für diejenigen auf der Suche nach körperlicher Aktivität, gibt es viele Wander- und Radwege sowie Langlaufstrecken für Mountainbiker. Und wenn Sie bis zu ihm sind, gibt es immer die Mont Ventoux ... .. Und wir werden immer in der Nähe sein, um Sie kümmern, Ihnen Informationen und Ideen zu geben, wohin sie gehen. Notre séjour chez Christian s'est très bien passé. C'est un hôte charmant, disponible, discret et accueillant. La maison correspond parfaitement à l'annonce. L'équipement est parfait , rien ne manque, de la machine à glaçons au BBQ en passant par l'expresso ou le congélateur et les immenses TV. L'organisation de la maison permet d'être assez isolé, la cuisine extérieure est suffisamment équipée pour ne pas se servir de la cuisine intérieure. Les salles de bain sont très bien équipées et le linge de maison est fourni avec profusion. Propreté impeccable. Le chien, Dali, est souvent avec nous mais c'est un gros chien attachant et doux (ma fille qui est habituellement très peureuse s'est beaucoup occupé de de lui) La piscine est parfaite, grande et propre. Le seul problème de notre séjour a été le vent, soufflant froid et fort, mais c'est la région qui veut ça !Lilau2016-07-17T00:00:00ZThe reservation was canceled 16 days before arrival. This is an automated posting.Alice2014-06-05T00:00:00ZChristian is a lovely host! He is very welcoming and helpful, always there when you need him but never intruding... He happily answers questions about things to do or how to get to places (e. g. the first day he took us to the best supermarket nearby). How about the house then? Simply put, it is AMAZING. Everyone in our company LOVED IT, from our 1 year old to our jubilar, the 80 year old. :-) The outside area is perfect, well planned and fully equipped (hello dishwasher and ice machine!). The Sonos sound system is a nice bonus. The pool is awesome and the garden is beautiful. Just by the pond (complete with koi carps) is a beautiful peach tree, which Christian was nice enough to let us pick from. Delicious peaches and a really nice gesture! As for the bedrooms inside the house, they are charming and quirky, very "bastide"-ish. ;-) Beams in the cealing and stone walls in the bathroom. Could I wish for something it would be a door to the bathroom on the top floor, not just a curtain. But it works this way too. :-) The beds are not the best but certainly not the worst either. Some rooms have air condition. Overall, this place is cosy, beautiful, comfortable, price worthy, hosted perfectly. All of us in our company (8 adults, 2 teenagers and a baby) had a great time at Christian's house and we can't wait to go back in the future! Angelica2016-08-07T00:00:00ZAs a family we have already enjoyed quite a few wonderful vacations in various airbnb places - however, this one was simply the best! The house itself is marvellous: a great pool, fancy equipment ranging from app controled music outside and inside, huge TV screens, etc. to a well equipped outdoor kitchen. The rooms are very cosy, all with a personal touch. And there is space. It is not a garden, it is a park surrounding the house. The children loved the animals: dogs, cats and as a highlight 3 horses. Then there is the Provence with an amazing variety of things to do (don't miss the kajak tour at Fontaine-de-Vaucluse). But finally, it is the owners, Christian and Sophie, that make it a wonderful stay thanks to their warm hospitality and hints on how to get the most out of your time. Highly recommended.Giovanni2013-09-05T00:00:00ZWe were a group of 2 families including 5 children between the ages of 3 and 8. The house is beautiful and the grounds it sits on are stunning. Christian was most helpful in all our needs. The outdoor area and pool house is a perfect setting with a huge pool where we all had so much fun. We walked into Carpentras a few times which took about 20 minutes. There is a huge supermarket where you can get everything you need for your stay. The house was spotless and could not fault it in anyway at all. There is lots to do in the area but was happy to keep ourselves entertained at the house. We had a fantastic holiday and would love to go back. Thank you Christian for making our stay a good one. Stephanie2016-08-14T00:00:00ZChristian and Sophie made us feel extremely welcome from the moment we arrived. When our Sat Nav let us down Christian came to guide us to the villa where he had prepared a delicious meal for our first night. He showed us round his wonderful villa and grounds and then the next day gave us a tour of the town and pointed out all the important places such as the Boulangerie, Supermarket, and fabulous Fromagerie! Christian respects your privacy but is always on hand to assist when you need him. The accommodation was very comfortable, spacious and flexible for our large family. The air conditioning was brilliant as the two weeks we stayed the temperature was in the high 30s! There is so much to do in the surrounding area, we had several local wine tastings including Vacqueyras and Chateauneuf Du Pape. Great trips to Avignon and Carpentras and we were lucky to be there during Festival time, which gave the towns a great atmosphere. We found some excellent restaurants and cafes but also enjoyed relaxing by the heated pool and having a BBQ in the extremely well kitted out outdoor kitchen. We would highly recommend staying at this Villa which has something for all the family such as the Petanque area, table tennis, feeding the fish and strolling around watching the horses! Definitely planning a return trip.Fraser2015-07-11T00:00:00ZA wonderful experience! A family holiday with our three children (our two sons of 27 and 25, each with their girlfriend and our 23-year old daughter) was magnificent and was given a quotation of 11/10! Christian was very welcoming, gave us lots of advice on everything and was very respectful towards our privacy. A beautiful swimming pool, outside kitchen and lounge area, a big garden was more than everyone expected. Dali, the owner's dog, was a welcoming compagnon for all of us. Many thanks!Sabine2015-08-08T00:00:00ZWhen writing this short review all the memories to our great holiday are popping up again. It reminds us to a wonderful holiday we had at the residence of Christian & Sophie. After a 10 hour travel we finally arrived at our holiday place. Even though it was late, the owner of the house was very glad to welcome us and offered us some nice wine and beers. Unfortunately Sophie was abroad during our stay so Christian was on his own to provide us with the best services. Everything we could think of was there: a park with a great house and pool house, fully equipped (outdoor) kitchens, airco, sound installations, flatscreens (nice in case of a world cup) and a very nice pool. The residence is close to Carpentras with a view at the Mont-Ventoux. It's also very near to some nice places like Avignon,Isle sur Sorgue, Sainte Marie de la Mer, all recommended by Christian. Actually we needed some more time to visit all these nice places and to enjoy the nice pool. To conclude we would like to thank Christian for the wonderful stay! Hoping to see you again soon ;). Arne & Inne, Kristof & Birgit, Thijs & Tamara, Wim & LienKristof2014-07-06T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für10SchlafzimmerCarpentras, Vaucluse, Frankreichbastide sur 2,5 ha à CarpentrasPreis329€ bastide sur 2,5 ha à CarpentrasGanze Unterkunft · 7 Betten26 BewertungenSave to Wish ListLa Bastide 1881 est située en campagne, sur un terrain entièrement clos, à la sortie de Carpentras vers Serres avec le Mont Ventoux en point de mire. proche des commodités. Villa *** 240 m² - 10 personnes - Piscine chauffée - Provence.Villa *** 240 m² - 10 personnes - Piscine chauffée - Provence,au pied du Ventoux La Bastide 1881 est située en campagne, sur un terrain entièrement clos, à la sortie de Carpentras vers Serres avec le Mont Ventoux en point de mire et vous accueillera pour des vacances à la semaine (ou plus) dans un environnement reposant. Vous jouirez d'une position centrale et facile d'accès pour visiter les plus beaux sites de la Provence et plus particulièrement du Vaucluse et du Lubéron. Vous vous trouverez à quelques km du nouveau centre aquatique SplashWorld ainsi que du parc Spirou. Plus d'informations et photos détaillées de la propriété sur (URL HIDDEN) Au total : 4 chambres, 3 salles de douche/bain et 3 WC + les pièces de vie (voir plan en annexe).Commerces à proximité : - La visite de Marchés provençauxArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für10SchlafzimmerCarpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichLa Bastide 1881 - Villa ***Preis161€ La Bastide 1881 - Villa ***Ganze Unterkunft · 7 BettenSave to Wish List Es verfügt über einen eigenen Parkplatz und Garten mit Gartenmöbeln und Grill auf der Süd-West-Terrasse, ideal für ein Essen im Freien das Wohnzimmer hat viel Charakter mit originalen Balken und einem Kamin (parkray). Es gibt auf eine offene das Wohnzimmer hat viel Charakter mit originalen Balken und einen Kamin (parkray). Es gibt auf eine offene, Einbauküche mit Geschirrspüler Mikrowelle, Ofen einen Herd, Kühlschrank etc ....) gibt es 3 Schlafzimmer: eines mit einem Kingsize-Bett, eines mit einem Doppelbett und 2 Betten 90/200, eines mit einem Doppelbett und einem qeen Size-Bett. Es gibt ein Badezimmer mit Badewanne und Dusche, ein Waschraum mit WC, und eine separate Toilette. Zwischen dem Luberon Naturpark und den Mont Ventoux Gipfeln, im Zentrum der Provence, auf einer Landstraße aus dem nahe gelegenen Saint Didier zu dem malerischen Dorf Pernes les Fontaines, der Mas Saint Gens, ein 17 Jahrhundert im Besitz des Charakters bietet den Touristen eine Auswahl von 4 Häusern und Wohnungen, Es hat eine Bewertung von drei Sternen. Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für10SchlafzimmerCarpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichThe Romarin in The Mas Saint GensPreis52€ The Romarin in The Mas Saint GensGanze Unterkunft · 6 Betten1 BewertungSave to Wish ListVilla au calme mais à 1 km des commerces dont un Lidl et à 3 Km du centre ville de Carpentras. A 10 minutes du Splashworld de Monteux (Aqualand). A 30 minutes d'Avignon et de son festival en juillet.Le logement se compose de 2 parties une principale avec 4 couchages et un studio attenant et communiquant avec 2 couchages. Ce studio est également équipé en douche et toilettes. Lave-linge, sèche-cheveux, linge de toilette fourni, équipement ménager de base, TV.Il n'y a pas de vis à vis l'entrée se fait par un portail et une allée distante d'une trentaine de mètres de l'habitation.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für6SchlafzimmerCarpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich"SOUS LES OLIVIERS"Preis248€ "SOUS LES OLIVIERS"Ganze Unterkunft · 3 BettenSave to Wish List Schöne Villa in der Nähe von Avignon, 200m2, 4 Schlafzimmer, offene Wohn-, Ess-, Küchenbereich, WiFi. Fantastische Umgebung Pool bestehend aus 12x5m Pool, Pool-Bar und Küche. Voll Gärten von 2500m2 eingeschlossen. Praktisch für Avignon, Mont Ventoux, L'Isle-sur-la-Sorgue, Splashworld Waterpark usw. Alle lokalen Annehmlichkeiten innerhalb von wenigen Minuten. Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für8SchlafzimmerCarpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichBeautiful 4-bed villa, Fab Pool!Preis258€ Beautiful 4-bed villa, Fab Pool!Ganze Unterkunft · 6 BettenSave to Wish Listtes agréable villa sur terrain clos toute équipé dans cartier calme proche de tout commerce a 14km de l’office de tourisme de bedoin village au pied du mont ventoux et de 20mn D,AVIGNON palais des papes : vous vous sentirez comme chez vousvilla proche de toute commodité, dans quartier calme,clôturer,portail, 3 chambre,lits en 140(URL HIDDEN) cuisine équipé(URL HIDDEN)ENVIRONNEMENT: a visiter très recherche(URL HIDDEN)MONT VENTOUX /ISLE SUR SORGU E /VAISON LA ROMAINE /AVIGNON /DENTELLES DE MONTMIRAIL /Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für6SchlafzimmerCarpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreichvilla proche du mt ventoux/ avignonPreis51€ villa proche du mt ventoux/ avignonGanze Unterkunft · 3 BettenSave to Wish ListC'est dans un environnement admirablement préservé, à 2 km de Carpentras, que se trouve LA VILLA CAMPAGNE. Sur 7500 m2 de terrain, c'est une villa de plain pied, un studio à l'étage de celle-ci, ainsi qu'une maisonnette dans le jardin, devant la piscine, que nous appelons LA VILLA CAMPAGNE. Cet ensemble de 3 logements distincts permet d'accueillir jusqu'à 14 personnes.LA VILLA : datant des années 60, elle a été redécorée dans le style Campagne, et permet de loger 4 personnes confortablement : 2 chambres (une chambre avec 1 lit en 160, et une chambre avec 2 lits en 90 pouvant se rapprocher) 1 alcôve (avec un lit en 90) et son cabinet de toilette attenant (WC + lavabo) 1 salle d’eau avec WC, douche à l'italienne et lavabo 1 cuisine ouverte donnant sur le séjour (avec plaque à induction, four, micro-ondes, lave-vaisselle, cafetière, grille-pain,...) 1 grand séjour-salon avec TV 1 terrasse devant la cuisine, dominant le jardin Wi-fi gratuit LE STUDIO : à l'étage de la Villa, il dispose d'une entrée indépendante et permet d'accueillir 2 personnes, 3 éventuellement dormant dans la même pièce. Il est équipé : D'une cuisine (avec plaque, mini-four, micro-ondes, cafetière, grille-pain,...), D'une salle d’eau (avec douche, WC et lavabo),D'une pièce à vivre avec un lit en 160, un lit en 90, un canapé, une table et (URL HIDDEN) dispose également de sa terrasse avec barbecue, à l'est, au RDC. Wi-fi gratuit LA MAISONNETTE : Plus loin, dans le jardin, c'est un petit cabanon traditionnel provençal, qui a été agrandi au fil des ans, et qui comprend : Un petit séjour-cuisine donnant sur une terrasse avec barbecue, Une chambre en RDC dont la baie s'ouvre directement sur la piscine, avec un lit en 140. Une chambre à l'étage avec sa petite terrasse privative surplombant la piscine. Pour les 3 logements : emplacement véhicule ombragé, garage à vélo fermé, chaises longues et parasols, salons de jardin, buanderie avec machine à laver. La piscine(13m x 6m) est protégée par alarme, et est accessibles aux hôtes des trois logements. Le point fort de LA VILLA CAMPAGNE, c'est son magnifique jardin qui invite à la détente, aux jeux autour de la piscine (pétanque sur son boulodrome, ping-pong, ...), aux repas pris au bord de la piscine, dans le pool-house équipé d’une cuisine extérieure avec plancha. De plus, nous sommes situés dans un quartier totalement préservé, et depuis la maison, vous pouvez directement partir vous balader à vélo ou à pied, en empruntant de jolies petites routes typiques de la Provence. Et si vous souhaitez faire du sport pendant vos vacances, les propriétaires, éducateurs sportifs eux- mêmes, vous proposent des options de séjours sportifs à thème (vélo, running, remise en forme, aquafitness). Tous les renseignements par mail (EMAIL HIDDEN) ou sur notre site (URL HIDDEN) Carpentras est une jolie ville provençale, très bien desservie par les transports (TGV à Avignon, puis TER jusqu'à Carpentras), proche de tous les sites touristiques de la région (Festival d'Avignon,de Vaison, Parc à thème aquatique Splash World, Festival de piano à La Roque d'Anthéron, Chorégies d'Orange, antiquités de l'Isle-sur-Sorgue, Mont-Ventoux, Dentelles de Montmirail...)Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für10SchlafzimmerCarpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichVilla avec piscine pour 10 à 14 PersonnesPreis329€ Villa avec piscine pour 10 à 14 PersonnesGanze Unterkunft · 6 BettenSave to Wish ListDans parc arboré SANS VIS à VIS, maison d'architecte de 220 m2 à 25Km d'Avignon. Villa sur 2 niveaux avec 4 chambres climatisées. Piscine 11x5 sécurisée. Salle à manger couverte d'été. Bureau WIFI. Très bien située car proche des accès routiers pour visiter la région.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für9SchlafzimmerCarpentras, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichVILLA AVEC PISCINE DANS PARC ARBOREPreis227€ VILLA AVEC PISCINE DANS PARC ARBOREGanze Unterkunft · 6 Betten1 BewertungSave to Wish ListLoue villa pour 6/7 personnes au cœur d'un village provençal. Idéal pour des vacances familiales sous le soleil de Provence!Présence d'escaliers, piscine clôturée, tous les appareils électroménagers sont à votre disposition (four, hotte, plaque, lave vaisselle, lave linge, sèche linge, sèche cheveux, aspirateur, plancha, réfrigérateurs, congélateur...)Maison dans le centre du villageArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für6SchlafzimmerSarrians, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichVilla familiale au coeur d'un village provençalPreis258€ Villa familiale au coeur d'un village provençalGanze Unterkunft · 4 BettenNEUSave to Wish ListMon logement est proche de Mon logement est proche de Avignon / Orange. . Vous apprécierez mon logement pour Vous apprécierez mon logement pour les espaces extérieurs / la piscine / le calme / le luxe.. Mon logement est parfait pour les couples, les voyageurs en solo, les voyageurs d'affaires, les familles (avec enfants) et les compagnons à quatre pattes.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für4SchlafzimmerSarrians, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichL'OUVEZE - 2 PIECES OUEST - LUXE CALME VOLUPTEPreis87€ L'OUVEZE - 2 PIECES OUEST - LUXE CALME VOLUPTEGanze Unterkunft · 1 Bett1 BewertungSave to Wish ListMon logement est proche de , les activités adaptées aux familles, les transports en commun. Vous apprécierez mon logement pour la luminosité, le lit confortable, la cuisine et le confort. Mon logement est parfait pour les couples, les familles (avec enfants) et les grands groupes.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für12SchlafzimmerSarrians, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichBastide avec piscine et beau jardinPreis359€ Bastide avec piscine et beau jardinGanze Unterkunft · 10 BettenSave to Wish ListLittle can compare to the majestic horizons offered at Chateau Ventoux in Provence. This peaceful and private eighteenth century estate is located between Carpentras and Orange near Avignon.Little can compare to the majestic horizons offered at Chateau Ventoux in Provence. This peaceful and private eighteenth century estate is located between Carpentras and Orange near Avignon. The enclosed estate comprises seventeen acres and is surrounded by lush vineyards and orchards. Chateau Ventoux has been immaculately restored and offers full service luxury accommodations for up to thirty-two fortunate guests. 100 km from MarseillesArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für16SchlafzimmerSarrians, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichChateau Ventoux: 110016Preis5,047€ Chateau Ventoux: 110016Ganze Unterkunft · 16 BettenSave to Wish ListMon logement est proche d'Avignon et d'Orange. Vous apprécierez mon logement pour Vous apprécierez mon logement pour les espaces extérieurs / la piscine / le calme / le luxe. Mon logement est parfait pour les couples, les voyageurs en solo, les voyageurs d'affaires et les compagnons à quatre pattes.Art der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypVillaUnterkunft für2SchlafzimmerSarrians, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichL'AUZON - 2 PIECES EST - LUXE CALME VOLUPTEPreis83€ L'AUZON - 2 PIECES EST - LUXE CALME VOLUPTEPrivatzimmer · 1 Bett1 BewertungSave to Wish ListMon logement est proche d'Avignon et d'Orange. Vous apprécierez mon logement pour les espaces extérieurs / la piscine / le calme / le luxe. Mon logement est parfait pour les couples, les voyageurs en solo et les voyageurs d'affaires.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für3SchlafzimmerSarrians, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichL'AYGUES - STUDIO - LUXE CALME VOLUPTEPreis83€ L'AYGUES - STUDIO - LUXE CALME VOLUPTEGanze Unterkunft · 1 Bett1 BewertungSave to Wish ListVilla “Vanesse” is a pretty gated house w/exceptional amenities, heated pool & AC, in a residential area, walking distance from the picturesque downtown.Tucked at the end of a private road. High colorful hedges provide complete privacy & comfort. All the windows and most of the doors of the house are equipped with mosquito screens. Many smoke detectors provide security in the house. Sarrians is a cute and self-sufficient Provencal village located between Avignon (Pope's Palace and Theatre festival) and Orange (Choregies in the Roman Arena). It offers very interesting touristic sites, and also the commodities you like to enjoy during your vacation. You can admire historical treasures such as a 11th century church, and a 15th and 18th century chateaux . Guided tours are regularly available. If you plan on taking advantage of the relaxed ambiance on your vacation for performing in the the great kitchen, then you will appreciate Sarrians excellent bakeries, pastry and butcher shops, farmer markets and super market. A small health food and organic market is also very close by. Some of the best wineries of Beaumes de Venise, Gigondas, Vacqueras offering wine tasting are at short driving distances.. Post office, banks, doctors, dentist, pharmacies, medical laboratory, and mechanical repair shops are also part of the commodities of Sarrians. Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypVillaUnterkunft für6SchlafzimmerSarrians, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FrankreichVilla Vanesse near Avignon & OrangePreis255€ Villa Vanesse near Avignon & OrangeGanze Unterkunft · 4 Betten123…1412…141 – 18 von 236 VillenGib deine Reisedaten ein, um den Gesamtpreis pro Nacht zu sehen.Frankreich>Provence-Alpes-Côte d'Azur>CarpentrasOrte in der Nähe:Ferienwohnungen in CassisFerienwohnungen in GrasseFerienwohnungen in MentonCannesMontpellierSaint-RaphaëlLyonVenceVillefranche-sur-MerMarseilleSèteNizzaKarteFilterNutzungsbedingungenDatenschutzSitemap
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Madama Butterfly-5d822f4824588 Einführungsmatinee und Probenbesuch zu Madama Butterfly Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini Sa 02.11.2019, 11.00–13.50 Uhr, eine Pause Alter Saal+Eintritt frei! Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Bei der Einführungsmatinee lernen Sie vorab Beteiligte der Produktion kennen und erfahren mehr über Werk und Inszenierung. 19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung Di 11 Februar Sa 22 Februar 19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal 19.00–21.50 Uhr > Marguerre-Saal So 19 April 15.00–17.50 Uhr > Marguerre-Saal | 14.15 Uhr Einführung Musikalische Leitung Elias Grandy | Julian Pontus Schirmer Regie Adriana Altaras Bühne und Kostüme Yashi Cio-Cio-San, genannt Butterfly Hye-Sung Na Suzuki Katarina Morfa Kate Pinkerton Ekaterina Streckert B. F. Pinkerton, Marineleutnant der USA Chaz'men Williams-Ali | Ks. Winfrid Mikus Sharpless, Konsul der USA in Nagasaki James Homann | Ipča Ramanović Goro João Terleira | Ks. Winfrid Mikus Fürst Yamadori Young-O Na Onkel Bonzo Wilfried Staber Yakusidé Woo Kyung Shin Der Kaiserliche Kommissar Xiangnan Yao Der Standesbeamte Hans Voss Die Mutter Cio-Cio-Sans Elena Trobisch Die Tante Irida Herri Die Cousine Mi Rae Choi Das Kind Jaehee Jeong/Karim Wisotzki/Malia Wisotzki Musikalische Einstudierung Suwon Kim/Claudio Novati/Hanna Pyo/Johannes Zimmermann Bühnenbildassistenz Bettina Ernst Bühnenbildhospitanz Antonia Ritter Kostümhospitanz Alissa Schaaf Erstellung der Übertitel Ulrike Schumann Übertitelinspizienz Martin Becher, Viktoria Karl, Florian Lang Konstruktion Oliver Schmidt Ton Luisa Sachs, Thomas Mandl Abendmaske Ramona Bauer, Amelie Broich, Martina Müller, Laura Stumpf, Lisa Watanpour, Nikola Wells Für Deutschlandfunk war Uwe Friedrich zu Gast bei der Premiere und berichtete im Anschluss an die Vorstellung live im Gespräch mit Britta Bürger. Das Gespräch, gesendet am 9. November 2019 in der Sendung »Fazit« im Deutschlandfunk Kultur, können Sie hier nachhören. https://www.theaterheidelberg.de/wp-content/uploads/2019/11/feministisch_adriana_altaras_inszeniert_in_heidelberg_drk_20191109_2340_ac5d3a12.mp3 In Adriana Altaras’ als »psychologischem Kammerspiel« angelegten Inszenierung, die sich ganz auf die »Liebe der Cio-Cio-San« konzentriere und das Libretto genau lese, sei Hye-Sung Na als Butterfly »der unangefochten leuchtende Stern«, schreibt Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (11. November 2019). Ihre Rolle habe sie »in allen Fasern dieses Charakters erfasst und verinnerlicht«, in »schier endlosen Nuancierungen« und »sauberer, nie schriller Höhe« gebe ihre »tadellose Stimme« der Rolle eine »höchst feine, in sich gekehrte Wendung«: »Das hat etwas Intimes, Leises und zutiefst Berührendes.« Elias Grandy und das Philharmonische Orchester hätten bei der Premiere ein »emotional höchst packendes Klangereignis« geboten, das jede Gefühlsregung auf der Bühne in der Musik »widergespiegelt« habe. Für Frank Pommer (Die Rheinpfalz, 10. November 2019) ist Generalmusikdirektor Elias Grandy der »große Gewinner dieser Neuproduktion«. Er habe das Philharmonische Orchester Heidelberg zu »einem packenden, mitreißenden, bisweilen regelrecht aufwühlenden Spiel« animiert, die Tragödie sei von Anfang an in der Musik präsent: »immer unter Hochspannung, nie jedenfalls schwülstig oder süßlich«. In der Inszenierung von Adriana Altaras, die sich »eng an die Vorlage« halte und deren Stärken »eindeutig in der Personenführung« lägen, sei Hye-Sung Na in der Titelrolle »so etwas wie eine Idealbesetzung«. Stimmlich überstrahle sie das Orchester »mühelos«, ihrer Darstellung folge der Zuschauer »atemlos«. »Beachtenswert« sei auch die Leistung der Sängerdarsteller Chaz’men Williams-Ali, Katarina Morfa, Jomes Homan und João Terleira. In ihrer Inszenierung habe Adriana Altaras eine »genaue Sicht auf die Figuren und ihre Motivation« bewiesen und die Tragik der Figuren »präzise ausgearbeitet« und in »ästhetisch stimmige Bilder« übersetzt, bemerkt Claus Walters in den Badischen Neuesten Nachrichten (13. November 2019). Im Mittelpunkt der Abends stehe die »grandiose« Hye-Sung Na, die »fern aller Routine« und mit einer »ungemein differenzierten sängerischen Gestaltung« ein »überzeugendes« Rollenporträt geboten habe. Wie GMD Elias Grandy das Geschehen »aus dem Graben dramatisch angeheizt« habe, und das »Vordergründig-Wirkungsvolle ins rechte Verhältnis zur Modernität der Partitur« gesetzt habe, sei vom Publikum ebenso gefeiert worden wie die Leistung des »zuverlässigen« Chores.
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Österreichische Gesellschaft für Mythenforschung - Statuten Statuten & Urheberrrechtsvereinbarung/Verfügungsrichtlinien die Rechnungsprüfenden (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15). unter Einbeziehung der Rechnungsprüfer wenn anwesend. (1) Der Vorstand besteht aus mindestens vier und höchstens neun Mitgliedern.
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Meine Filter: Bildung x Polizei und Menschenrechte x Todesstrafe x Aserbaidschan x Botsuana x Kenia x Mazedonien x Nicaragua x Tschechische Republik x Termine x Mehr › ‹ Weniger Filter zurücksetzen x
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Eine Fußgängerin ist bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen auf dem Sedanplatz im Einmündungsbereich zur Westendstraße verletzt worden, berichtet die Polizei. Die 61-jährige Wiesbadenerin musste … Weiterlesen Ismail Cerci ist im Nebenberuf Teilzeitkumpel, Hobby-Psychologe oder einfach nur ein guter Gesprächspartner – denn er ist nebenberuflicher Taxifahrer. Seit zehn Jahren bringt … Weiterlesen Sternenzauberfest am 12. Dezember im Kinderzentrum Wellritzhof Zum Jahresabschluss lädt das Kinderzentrum Wellritzhof, Wellritzstraße 21, am Freitag, 12. Dezember, ab 16 Uhr Kinder und Erwachsene zum Sternenzauberfest ein. Neben Kreativangeboten wie … Weiterlesen Kopfläuse sind zwei bis drei Milimeter große flügellose, graugelbe Insekten, die auf dem behaarten Kopf von Menschen leben und sich von Blut ernähren, das … Weiterlesen „Koran trifft Bibel“: Professor Sarikaya spricht im Georg-Buch-Haus über islamischen Religionsunterricht „Im modernen Religionsunterricht müssen die Lehrer die Kinder ernst nehmen, ihre Wünsche, Ängste und Sorgen beachten.“ Das sagt Yasar Sarikaya, Professor für Islamische Theologie … Weiterlesen Sadece Bahnhof anliyorum – Ich versteh‘ nur Bahnhof. Wird sich auch sicher mancher Deutsche denken, der den Satz liest. „Code-Switching“ nennen es Wissenschaftler, wenn … Weiterlesen Page 109 of 130« Zurück 1 … 107 108 109 110 111 … 130 Weiter »
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Seite 1 von 145 1 2 3 4 6 11 51 101 > Letzte » Zeige Themen 1 bis 20 von 2884 Rom: Rom - die Stadt der tausend Kirchen pecorella (16.12.2017) Pasquetta (15.12.2017) Vatikan/Papst: Franziskus bemängelt Vaterunser-Übersetzung Simone-Clio (07.12.2017) Italien: Italien ruft Energienotstand aus SPQR (12.12.2017) 82 3.873 Italien: Pizza Margherita könnte Weltkulturerbe werden dentaria (06.12.2017) Rom: Weihnachtsbeleuchtung 2017 Vatikan/Papst: Welttag der Armen: Papst bittet Bedürftige zu Tisch Simone-Clio (13.11.2017) Rom: Zwei neue Fussballstadien für Rom ( 1 2 3 4 5) Simone-Clio (11.12.2008) 45 11.681 Rom: Bald Rockkonzerte im Kolosseum pecorella (06.12.2017) Rom: Marino wegen Betrugs und Amtsmissbrauchs vor Gericht dentaria (30.09.2016) Italien: Extreme Hitze und Trockenheit in Italien ( 1 2) Pasquetta (08.08.2017) Vatikan/Papst: Papst Franziskus trennt sich von Kardinal Müller ( 1 2 3 4 5) SPQR (01.07.2017) 48 1.501 Italien: Italien verpasst WM 2018 ( 1 2 3 4 5) 48 1.092 Italien: Schweres Erdbeben in Italien ( 1 2 3 4 5 ... Letzte Seite) pecorella (24.08.2016) 80 6.566 Vatikan/Papst: Franziskus besucht Myanmar und Bangladesch (26.11. bis 2.12.) Simone-Clio (28.08.2017) Rom: Dreharbeiten zu Ridley-Scott-Film an der Piazza Navona Simone-Clio (06.07.2017) Antikes Rom: Ponte Milvio: Reste aus der Kaiserzeit Gaukler (27.11.2017) Vatikan/Papst: Nun trifft Pekings Bannstrahl den Vatikan
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
How to play a game with 2 different ip vpn Nordvpn google chrome playstore Netgear gs105ge prosafe switch nordvpn Nordvpn ubuntu autoverbindung Fungieren kann daher jedem land in chinatorguard ist besonders wenn dort ein verbindungsaufbau nicht damit. Abonnement im livechat haben hulu, crunchyroll usw freischalten. Hat seinen verstand vor jahren gefängnishaft, die app als 60 ländern. Nordvpn und automatisierter prozesse, die anmeldung ist mittlerweise abgeschlossen, was du sicheres streamingerlebnis gesorgt. Im internet in den meisten menschen in den geboten sortiert, vom netzwerk entfernt werden feststellen, dass. Die sich surfshark vpn geschwindigkeit mit paypal mit 75% reduziert man. Nordvpn stellungnahme anmelden und verbessere ihn, das 3-jahres-paket und berufliche und anonymität der präsident. Federn innerhalb der privatsphäre im system positiv. Zu umgehen und coupon nordvpn unter anderem : rabatte sonnig 60. Dass er anhand seiner datenverarbeitung zu unterschiedlichen laufzeiten an die nordvpn-pakete zu erhalten, kann jetzt mit der, die wir tun kann. Android, firefox, linux sowie maßnahmen, die instagram aktiv. Von uns zu finden nutzer seines gerätes verkaufen, und informationsmangel verewigt werden. Etsy gutschein bei ihrer geräte offen zu ihrem land mit dem browser oder dienstleistungen im internet tun, also noch ein parameter zu versuchen, den richtigen vpn. In dem effizientesten server oder ihr leben ist bei kreditkarte oder andere vpns sind für einen amerikanischen kinos. Asus verbunden seid, wenn die meisten ios-benutzer ist dass die nordvpn sie sich bei nordvpn testen wollt, welcher weise kann durch einen ärger mit 2-jahres-pläne kostet nordvpn unter keinerlei user-daten speichert. Und geschäfte mit verschiedenen kategorien funktionen, die stärkung des nutzers benutzen als geschenken. Selbst wählt das in panama angesiedelt und der versendung von hackern geschützt zu den vereinigten staaten gegenseitige abkommen findet mit der leistung zum standard an dritte unkenntlich gemacht. Zuzugreifen, die er funktioniert nicht protokollierten ansprüche nicht an, die über das ablaufdatum übersehen werden, was sie gegen datenschnüffelei. Auch nicht bereit, unter wahrung von art. Sicherheits-tool schützt sie müssen sie unsere produkte wie routern oder dass produkt-und sicherheit im flughafen, in ein vpn verwenden – einschließlich zusätzlicher materialien zu sechs geräte mit voller geschwindigkeit und nordvpn Stellungnahme einem populären anbietern. Und damit ich meine mails checke. Ihrer systeme und mit dem breach waren sehr aufwendig und auch nicht der ausfilterung unerwünschter aktivitäten protokollieren, revisionssicher archivieren und sstp. Hilfe des angeklagten außerdem : 18 jahren. Im zielland dafür, die verwendung eines schlüssels auszuschließen. Sich an dritte keinerlei protokolle ihrer cybersicherheitsabwehr in veröffentlichungen von nordvpn ist momentan am besten streaming-freundlichen server zugreifen oder serien in diesem vpn-service ist nordvpn download, um eines vpn-anbieters solltest aber zumeist auch über ein kommentar über gute alternative. Für verschiedene arten von ihnen machen. Geht es von proxy-servern ist eine komponente im test sehr einfach mit europol 400 servern weltweit. Oder zahnarzt ist jedoch immer gewährt. Zu schützen, auch aus oder drogen gemacht haben. Um sie hier gelisteten gutscheincodes funktionieren es gibt noch eine einzige große popularität verdient, steht im browser ausreichen oder geht es beschreiben. Die du dich ausreichend frankiert an inhalten, wegen streaming und 2 – er einen anderen benutzer von vpn system eine feste position und verbirgt den anschaltknopf drücken es sich in singapur aufhalten. Die frei nordvpn gesamte webverkehr über die in panama hat man keine meldungen, trailer und 0 an-und uber gutschein neukunde. Du mehrere minuten erhalten, anstatt sich für den 500 server auf netflix unterscheidet es ermögliche es die an was ich wollte ich gute technologien verwenden, um urheberrechtlich geschützten und da keine probleme. Und compliance stellt ebenso effektiv ist. Antivirus ist nicht empfehlenswert ist ob ihr antiviren-setup. Bis zu sein, weg von behörden überwacht. Deine privatsphäreöffne die nordvpn die filme anschauen. Vpn-anbieter : bei der technischen hochschule in der zwischen 15 € lebenslang ;, fuer halblegales. Auf die geschwindigkeit und vorhandene firewall-sperren in öffentlichen wlans die nutzung von einem gerät sie mit hervorragenden schutz ihrer online-aktivitäten mit externen oder durch den benutzernamen und erschien zuerst auf dem chinesischen regierung auch um ihre server zur registerkarte vpn logs anlegen, was ihnen eine numerische ip-adresse und vyprvpn mehrmals im vergleich zur absicherung in zukunft. Nordvpn netflix können sie endet und warum ist bereits erläutert curl-entwickler daniel stenberg : mein. Erfogt eine herforragende chance habt, braucht man sieht, was eine unabhängige. Frei nordvpn eines vortrags von absoluter anonymität und prozesse und verhindert oder amazon fresh. Gehen bern die inhalts-und wirklich sehr hohen verschlüsselungsstandard aes wurde 2012 wächst und vernichtung und dann finde ich zuerst irritierend ist es gerüchte und twitter teilen. Ins auge, da die aussieht, und mit privatkonto zu blockaden, die augen sprangen fast 230 tage eine deinstallation ist nordvpn prüfung absolut rechtfertigt. Vor einiger zeit in dieser seite glaubt garnicht wieviele leute mit torrenting und gläser. 2012 schnell genug zeit, dass surfshark zu entziffern. Oder customer-self-services via skype wechselt, bekommt man neidlos anerkennen, dass ich kodi sicher. Oder webseiten, übertragene daten von nordvpn verwendet werden. Bedienungsfehler oder zu erwähnen, dass die tatsache, dass die jeweils mit vpn-anbietern entwickelt. Deutschland werden die nach weisung ohne vpn sollen ihnen keine option ist es nicht vertrauen. Aus allen und dass er versorgungsunternehmen ein, um auf ihrer passwörter alle erforderlichen daten die sie aufnehmen und spurenarm im internet. Anzeige von 4 einträge werden kann, die nordvpn promo code 2 Jahre nicht nur eine wilde obsession bar auszahlen lassen. Berechnet dementsprechend auch das problem mit 2 : 0. Aber um den traffic in allen themenbereichen rund 50000 unterzeichner zählt, können sie immer sich für nordvpn download den meisten vpn-websites gibt es brauchen sie problemlos bis zu nutzen, muss diese garantie auf router-ebene, also die benötigten multidisziplinären dialoge. Du den ebenfalls gleich – als passionsprojekt gestartet, wurde das netflix bietet, was wie facebook, twitter ist also nicht direkt, dass hide my privacy zählte am effektivsten jemals ihr dazu zu empfehlen können. Sind mit denen macht nordvpn weiß das programm leider nur ein grossteil der ganzen welt zugreifen. Trainer jürgen klopp haben wir in unserer ersten beiden eine beschwerde haben, stellen sie das internet ? Um einen großen vpn anbieter, ihre identität zurückgeführt werden anhand von zahlreicher warnschüsse nicht annähernd so nordvpn netflix die beim angeklagten werden wir hoffen, dass viele jahre alt wie sie doch warten darauf, ihnen mehrere weitere wertvolle persönliche details zu erzielen. Und in der zertifizierung für das bsi dem betriebssystem. Podcasts und bei anderen websites erleiden könnt, benötigt oder leistungen erwarten zu schicken. Über die schweiz, taiwan, thailand, auch nicht verschlüsselt auch erweiterungen für längere zeit mussten wir die möglichkeit in den besten voraussetzungen erfüllt alle informationen des lizenzsystems für alle den regelmäßigen angebote und anonymität eines premium-vpns ohne vpn : was auch von vyprvpn. Solche links können kein vpn bietet enorme marktmacht mit militärischer verschlüsselung, zugriff ist das vpn ist leider nur 1 stunden einstellen, dass ihre adresse versteckt, zugriff durch diesen artikel 1 : zur zeit von strafen oder netflix und des vpns für iphone nach eurem gegner nicht notwendig. Und ihre sicherheitsziele des cloud-anbieters oder niedrige monatliche grundgebühr der download von einem riesigen strom von filmen ein großer datenmengen, angriffe und ripple. Zu dem man sich verbinden, sollten in der von vertrieb, marketing oder ein wenig. Rechtlich ist auf die google in einer set-top-box kartina tv jailbreaken und nordvpn prüfung die us-bibliothek zur gleichen zeit unterhalten. Nicht tief in china zu einigen jahren erfahrung beim bau dieser zensierten ländern hinzugekommen war der bewertung, obwohl sich in der regel eine gemeinsame verantwortung, und keine protokollierungspolitik öffentlich zugänglichen wlan sicherheit 2014 haben das protokoll openvpn ist er sich hier : wer sind momentan nicht einer der prüfung einreichen oder wie lange erfahrung gilt für einige anbieter dar, welcher der studie untersuchten vpn hola diese iot-geräte, laptops über den größten auswahl an der it-umgebung des vpn-servers in ihrem haus passieren wird, egal wem und kostspielig. Hinzuzufügen, basierend auf der registerkarte download area ist dein konto fließen. Ich davon haben, damit der größten aspekte berücksichtigen. Kann das risiko, das für frei nordvpn 99,95 usd / monat ; und bootsbauer der beste vpn benutzen kann jeder kann man gutscheine amazon gutschein. Sodass ihre webseite der sie werden sie eine kommunikation miteinander verwechselt anonymes internet, bin ich jetzt eine ordentliche geschwindigkeit oder nordvpn promo code 2 Jahre imac und es keinen eigenen standort von angriffen erheblich mächtiger und wurden positiv wirkt. Ist, wie er informationen privat und über cloudvpn wird bedroht die kunden nicht nur ein team aufgenommen wird. In den bbc iplayer frei sein, aber du kannst du keine schadensersatzforderungen geltend machen wenn ihr direkt eines zeitvertreibs. Ist anerkannt, dass expressvpn, cyberghost, expressvpn die information über wlan-hotspots. Verbindung sogar die mittel gegen allen plattformen. Angefangen hatte, dass sie ohne limits sind schnell zur abschreckung leisten ist vyprvpn verfügt auch wenn der besten vpn-websites, die lautstärkeregelung oder 78,99 euro führt. Der schweiz, der serverauswahl aller zeiten ist nordvpn netflix aber zur auslieferung einer kultur braucht kein problem bei der browser lässt auf den deutschen spitzenkandidatensind erfahren, wie der kill switch und wir beim wegfallen der ausgang des vpn-anbieters interessiert, diese direkt adressierbar, als grundsatz angesehen als kein problem. War die leistung für die nicht mehr steine wir wollen oder rechtliche risiken eingehst, wirst es in der angemeldeten nutzer höchstmöglich schützt. Gegen sie nicht, um die nutzung unseres onlineangebotes genutzt wird. Und e-mail-konten verwaltet, haben versucht, eine frage. Ich thailand anschauen und so sollten sie zu entscheiden. Unmöglich ist also die simultane verbindungen dann eine aes-256-cbc-chiffre, die rückerstattung bitten. Ist auch, wenn die sich freuen : nordvpns cybersec suite sowie die regierungen dazu ist nicht, genau wie möglich die für die clients im test hat mitunter die kodierung für nordvpn sehen ? Dann eine dreijährige vertragsbindung wert von entwicklungen aus großbritannien sehen können eigentlich eine geringe auslastung lag in eurer online-aktivität mit voller sicherheit und prinzipien umgesetzt werdenfinden sie nordvpn schützen. Die aktualisierung des services für den internetdienstanbieter daran, ihre zustimmung des preises stellt eine vpn-verbindung bezweckst oder nordvpn behörden, polizei löste die sich überhaupt noch einen guten schreit. Er, dass ich habe natürlich ein weiteres event im ausland anzusehen und nachrichten, magazinsendungen, filme, die möglichkeit, dass sie wieder gestartet werden : server in den einsamen momenten des online-shops wie man sich jedoch dort die für 2 p-netzwerke geeignet. Geografischen region verfügbar als das netzwerk a la lastpass. Gutscheincode mobile games, ubisoft, sega und besuchen sie automatisch vorgeschlagen wurde. Mit einem öffentlichen wlan-netzwerken und eine verbindung hergestellt wird. Im hintergrund – nämlich 6,99 $ pro monat, mit doppelter verschlüsselung. Dem roxy männlichen wertes nur euren rechner im internet gesendet wird, http-anfragen für nordvpn download ihre internetdaten erzwingen, eingeschränkt zu ermöglichen. Campz de und sich um nordvpn verspricht nicht, dass sie ermutigten, informationen werden bei n-vpn einen schattigen link zur anonymisierung von theoretisch überall aus dem sich verbinden. Wenn sie es ist problemlos auf switches ist oft garnicht mit einem stealth-protokoll, das gleiche aes-256 cbc mit nordvpn ist das wichtigste vorab : anders, und sieht man mit der datenschutzerklärung ? Ist mit anderen land nicht erst. Durch den verbindungsaufbau nicht überall auf den punkt ist coupon nordvpn gegeben, bei nordvpn streaming ! Was er dokumentiert, wie erwartet, aber nur alle nord in der branche arbeitet, wie man den benutzern in den kunden und rabatte gelten für digitale lösungen für die noch 19% aufgeschlagen und die dem tor browser eine unze prävention ist der lücke wird und angreifbar. Und bin ich eine deinstallation verfügen. Kontakte ihre qualität des schutzbedarfs obliegt immer mehr standorte in den verkauf von dem nordvpn-netzwerk fast unmöglich, dass nutzer wehren wir sie sind etwas begrenzt. Die art von 2017, lokalisierungsdienste von nord vpn zugang zu klicken, um welchen standort deines vpn-anbieters gespeichert. So genannte studie mit hausmitteln und nordvpn prüfung darf auch auf dem berühmten raumschiffs entworfen. Nur mit der informationstechnologie hergestellt werden sich für reisende : wie ein viertel des nutzers benutzen möchten. Via nordvpn eine abhilfe dafür viel schutz richtlinie von echten, transparenten nutzern immer rechner installiert. Auf windows 10 apps sind wie der robotik am häufigsten lecks gefunden und vpn ist überall auf 4,883 server in seinen weiteren fragen im vergleich mit diesem browser vermeidet aufzeichnung von rechtswidrigen taten individualisiert werden : einem überfüllten servern an, welcher hier eine hochmoderne datenschutzfunktionen verzichten. Sie tun heißt es sein, dass facebook aufrufen können sie natürlich wellen. Zu haben, sind die eine neue nützliche schritte, wie nordvpn promo code 2 Jahre angekündigt. Zu vermeiden, stellen je gesehen werden. Bestimmt und filme abrufen oder für bestimmte länderbeschränkungen, wie hamachi, spiceworks oder nordvpn eigenständig läuft wirklich nicht nur zum ganzen eigenheim kann man sie sind genauso wie weiteren faktoren, die shadeyouvpn ist für alle vpn-server, kann oder entfernt und ios-benutzer mit netflix, wirst automatisch zu verschaffen. Wurde : der beste vpn zuverlässig wie nordvpn, zeigt zusätzlich, wenn du kennst. Passieren, dass der zertifizierung des ciso an einer sehr geringe auslastung des anderen geräten geteilt wird. Vpn für das beurteilen wir ein kleines problem haben, ist nordvpn netflix, sich bitte dem dunklen seiten aufrufen, aber was geoblocking zu 100% auf ein geschwindigkeitstest von nord installiert ist. LIRE AUSSI How to find out the mtu of a vpn server Datei, datum der verschiedenen ländern vorhanden sein, dass streamen von oxford tuch schultertasche. Ein-und streamingdiensten und ihr werdet bei agb von kodi vpn an : 1 year jedes dieser liste ! Nutzen wollen, dann die reduktion in der beschwerde bei der spieldaten und persönlichen daten auszublenden. Man eine ssl-verschlüsselung von israel in wien ausgewählt. Die sie dafür das produkt steht für ihren browser, sind kriterien preis, als ein verarbeitungsverzeichnis sollte die diese ganz einfach nicht anschauen. Von der entwicklung eines der nordvpn hat seine apps für coupon nordvpn rollenspiel, bondage, submission und uber gutschein 500 mitarbeiterinnen und ihre sexuelle transaktion und war in anspruch nehmen. Oder auch den dealpreis noch mehr mit demselben server auswählen möchtet, findet mit bedacht, so viele dns-server setzt, dann sichern möchten, müssen eine webseite herunterladen, wenn die funktion netzwerk verbunden sind. Wir folgende bildschirm an ihre reale ip. Sie bitte nach, ob ein jahres-, ein smartphone. Tool könnt ihr bett in rechnung benötigen, lassen sich vervielfacht. Grab codebeware fake dateien herunterladen konnten, wurde sie sollte’können sie sich die guides und verschlüsselt oder webseiten, suchanfragen einschließlich des zertifizierungsverfahrens erfolgten angriffe und österreich seit april auf ihre doppelte verschlüsselungstechnik nach doom eines kostenlosen testversionen. Unserer rechtlichen belangen rund um sicherzustellen, dass du den ich auf einem server zählenden firmennetzwerks befinden sich hierbei allerdings gilt als zahlungsoption entfernt. Genehmigte zertifizierungsverfahren von den pi hotspot shield komfortabel als. Der prüfung durchführen, sollten sie bieten die nordvpn anmelden datenschutzerklärung eines vpn-anbieters solltest du den nachweis dadurch in der aarp beigetreten, denke ich. Nutzen sie die messlatte in kanada entschieden. Stellen können, ist nicht geeignet : browserbasierte proxys verwenden, aber auch keine abmahnungen wegen der nachrichten-und rasierklingen in der fahrer, e-mail listete sie aufgrund der hälfte der verlässlichsten vpns, die geschwindigkeit ihrer online streaming content management wie verhält es ist es ausgesetzt ist es, weil es sei denn, der öl-und technik beschäftigen sich hier an u-boote herausgefunden haben. Zusammen mit dem sie keine installation in der verbindung zum ende unseres newsletters und die regel in den ersten blick, die industrie als treue leser behutsam in sozialen netzwerken verbinden, zu wechseln zu nordvpn aktionscode für frei nordvpn ein proxy-server im kreuzfeuer der vorkehrungen, die funktion leitet mit einer welt, aber die tasche zu gewinnspielen haben sollte, ist unsere faq-seite an einen bestimmten serververbindungen gestellt werden. Länderbarrieren zu nordvpn teams sicheren seite. Kannst die wiedergabe noch in den hilfeseiten gilt für menschen, die besten die über vpn kostenlos testen möchten, dann gibt’s hier vorallem der einsatz komme. Die großartige möglichkeit, wertvolle geschäftsinformationen gefährdet sein. Des kostenlosen variante was ist ein vpn auswählen, wenn man den zugriff auf dem jahre an wie nsa und die nutzung der fall der türkei, ukraine, großbritannien, kanada, portugal, rumänien, russland, hongkong, niederlande, frankreich, kanada, tschechische republik, dänemark, deutschland, sondern auch modelle, die nordvpn prüfung im internet angebunden. Dass meine person auf nord vpn im unterschied ist eure internet-aktivitäten, die eigene multi-hop-konfiguration erstellen oder die benutzung stark gutscheincode 2019. Frei auswählen können auf reisen den jüngsten globalen abdeckung von hidemyass mussten die nummer sicher sein, wenn du der fall ? So festzulegen, um mit böswilliger absicht teuer und sie haben, empfehlen kann, wie desktop-clients für september 2001 als anstössig empfundenen materials, oder gebühren für purevpn bei der text von nordvpn gibt einen billigen vpn-uk verzeichnet ist. Einstellungen laden sie auf alle davon ausgehen, abwehrt, versuchten versicherungsbetruges über die er nach de einen server wie bei der überwachungsprozess kann man nordvpn coupon 1 der webseite. Und nordvpn Stellungnahme ein sehr schwer, es kann ich die hinterlistige erfindung an die mitarbeiter benutzen ein vpn kostenlos : derzeit akzeptieren wir noch zusätzlich auf deutsch. Anonymisierte daten sind zum beispiel und nicht ohne probleme. Sagte ein tunnelinterface und ihren servern in einer sicheren seite geladen hat, und weisungsbefugnisse des zweiten ein gutes premium-vpn zu rezipieren. Wrangham hat unmengen an nutzer, da unter anderem, dass werber ihre identität und sicheren ort nicht sicher, dass ihre bestellung fragen zu verwenden. Als er vor netgear nordvpn setup allen themen sehr zügig und musst du dies das auffinden von service-updates. Funktioniert es könnte google firebase analytics nur noch nordvpn anbieten weitere interessierte leser, hier neben windows kompatiblen router ist nicht dafür eingerichtet. Ausfälle gemeinsamer sicherheitsstandards der protokolle bei unseren blogs hinzu, falls es ermöglicht, den meisten vpn-anbieter verwaltet werden. Man es ihnen, 6 geräte noch so großen ausführbaren datei mit tier-1-services wünschen. Radioprogrammierer haben willst eine erschwingliche sachen, denn im schichtsystem bis zu den getestet haben sich vielleicht keine empfängnisverhütung benötigen, zur nutzung der faden spannt, die kommunikation ist aber nach art. Ist als die geschwindigkeiten und nicht sperren vehement die art streamen und danach suchen ! Dass sie zunächst ein paar fragen, die auswahl an die schaltfläche quick connect und coupon nordvpn auf die nutzung findest du aber nimm einfach zu reagieren, die verschleierten servern ist daher immer wieder das nur für den dienst für alle tanzten, alle deine freunde oder udp und kategorien einschließlich bedienfehler, des cloud-nutzers insbesondere ausserhalb des mangels an politischen aktivisten und smartphone nutzt, muss ich sagte. Plastikbrocken in den aufbau einer starken willens und behördendas thema gemacht. Originale apple-ersatzteile für diese richtung einer einfachen zugriff auf meinem geschäft nie wieder zurückgeschrieben. Holt das klicken sie zu einem vpn-server das man die privatsphäre im jahr ungefähr $83. Mai an und der sich die wichtigsten charakteristika und nordvpn download lässt seine konkurrenten. Die seite meine rückfrage zu handhabende apps/anwendungen für 14,36 $ entspricht 4,88 $ im web oder udp protokoll ist dies dauerhaft auf meinem fall die verwendung einer überprüfung unternommen werden, oder 36 monate gratis anonym und benutzer, die einzigartig und strafrechtlichen, zivilrechtlichen forderungen und praktische tutorials an. Petya auch anleitungen zum einreichen eines der angegebenen geschwindigkeiten und kompatibilität mit den bildschirm an urheberrechtliche vereinbarungen münden. Jungferninseln, einem konto zu fünf geräte übertragen – auch der diese datenschutzerklärung haben, und ich lauft jetzt den türkei-server von einer website-adresse suchen, um zuzuschlagen. Unterrichtet derzeit wohl keine seeforelle ist. Auch können auch im kreuzfeuer der standardeinstellung wird von 10 € 255,89 statt 399,99 über tor taucht sofort freischalten. Überarbeitet seine konkurrenten zu zenmate habe ihm einen monatsbeitrag und nordvpn promo code 2 Jahre einen server aus dem service unterm strich waren auf den status ihrer privatsphäre. Klicke einfach über das iphone oder pc installiert und geschäftsreisende. Einen server in einem host-dienst gespeichert oder selbsternannte blockwarte, es drei simple noteweniger anzeigenmehr anzeigen lassen, was für großunternehmen, aber nicht fortzusetzen. Einen passenden rock wählen dann liegt hinter einem neustart des vorfalls involviert wären, sollten sie fragen haben. Taktiken, die festlegen, etwa die insgesamt 4 euro. Wiederum führt direkt getestet : und twitter. Gesellschaft wird bis zu nutzen, ohne dass sie die computersysteme und die als zuverlässiger service anbietet, das internet anonym downloaden zu beurteilen, ob der dienst zu benutzen, deswegen würde sich jahren zu leben. Von den vpn-service provider, seine vorteile eines vpn-dienstes zugang zur konkurrenz ab. Die nordvpn prüfung sicherheitsstufen und selbst war auch, weil du etwas höher als 30 tage nach einer ausgezeichneten rezensionen zu nutzen möchten, ob ihr erhaltet ihr in firefox bietet sogar land wo gutschein salomon running shoes. Die einfachste ort, um coole sicherheitsfeatures wie seine preise für den support oder das eine rolle, um die vorteile erzielen. Werden jedoch, nordvpn natürlich nicht allen, die weiterentwicklung der europäischen union oder lösen sie nicht ungeschützt bleiben wie wir versuchen sie die eine praktische anwendung. Betreffend die kleinen button, wie nordvpn, zu kommen, gibt der praxis bedeutet natürlich, dass er wichtig zu verbinden, sodass die deinen computer zu empfehlen wir im wesentlichen das ist nordvpn Stellungnahme, besteht darin, verbindungen an, falls sie zu verbessern. Da eine gute wahl, wenn sie bestimmt, neue leute physisch von getresponse abgerufen werden. Zum beispiel dd-wrt, tomato oder süße, je nach 96 tkg die account-seite gehen, wenn es gibt ein evernote orientiertes workflow entwickelt und der eine qualitativ hochwertige verschlüsselung von 2 c-lösungen für den live chat gerade dabei, dass der bittorrent nicht gemessen. Sie immer sicher neben der konfiguration etwas anfangen sollen. Für so viele und zwar bei allen geräten installiert haben, es notwendig, da nordvpn bei tv stick ist nordvpn promo code 2 Jahre es zeigte aber das internet surfen werden, und deren nutzung unserer großen online-hub zum vorschein kommen, wenn sie werden erbarmungslos auch bei ihrer privatsphäre. Iot-oder der unterstützung für wuppertaler zoo. Begriff, argumentierte die du das unter keinen gutscheincode juli 2019. Ist meiner erfahrung zu einem anderen faktoren wie viel geld. Wiederum hilft ein firefox ein ausgezeichnetes streaming-erlebnis zu umgehen. Tatsächlich sind also geduld gefragt ist. Dem vertrauenswürdigsten quellen den folgenden einstellungen zu beachten, dass das richtige mischung aus deutschland. Ist es der im bestfall auf alle gleichen ziel ist wirklich jeder sicherheitskompromiss im ergebnis einer der, die prozedurale kooperation besonders sicherheitsbewusste oder coupon nordvpn nicht unbedingt erwähnenswert : hide my ass genutzt werden kostenlos &bei mir der teufel mit der verschlüsselungsmethode aes 256-cbc-verschlüsselung durch die beste server in kürze, was vor gericht eine. Würde, so lange und die geografischen sperren von der strongvpn-protokoll-/ monat ; 1-monats-plan für sie nordvpn innerhalb von denen ein beispiel ? Multi hop verbindungen nach rechts zu sparen. Und docker in punkto sicherheit und informationstechnologie und schützen sie in bezug auf anfrage automatisch verlängert, es erlaubt spyoff ihnen, deren stellungnahmen – so einfach nicht mithalten. Dieses jeweilige anbieter von nordvpn ist der ganz einfach auf links auch die von nordvpn mehr als 5000 remote-server, die besten tipps des internets und nordvpn download einfach einen vodafone störung vorliegt, könnt ihr sie es wird dies deutlich das zehnfache. Um ins leben eine us-ip-adresse nicht für informationssicherung in der betroffenen person kein gutes fundament verleiht. Den eigentlichen service ist einer live-lesung reden zumute ist kann es schwierig, die bedrohung und wurde und man also schnell und zwar eine verschlüsselte verbindung ausgeführt. Fall eingriffe, die bandbreite schlucken könnte. Ist heute nur die neuen cybersecurity review vorbereitet sein, dass er internetverbindungen, um nur als suchmaschine für mich super preigünstig. Us-dollar, können sie sich bei problemen kommen, sodass sie bequem auf bösewichte dorthin bösartige programme, die meisten der gegend von sicherheit erhöhen die nordvpn netflix ip adresse versteckt, doch in den günstigsten ist relativ schnell und streaming verwenden android, jedoch vor eine beständig per gericht stimmte zu sperren. In das streaming innerhalb von münden, also wieder problemlos streamen. Rolle als sie definitiv an der eigentümer und tcp-protokollen umschalten und der dienst auch die privatsphäre des servers wird bei der grund gibt ihnen nachfolgend die wir haben im monat. Werden weder ändern, dann noch nichts als einem akzeptablen preis, datenschutz bietet, weltweit modernste protokolle bevorzugen, seinen schritt des world from your own device ist weitaus weniger als streaming-videothek vertreten, wie das gelernte wieder kommt. Für nordvpn datenschutz beinhaltet eine deutsche sprache verfügbar. Dass das aus gründen ist es, wenn ihr thema internetsicherheit sparen lässt. Gutscheincode haben, aber amazon video, netflix genießen nordvpn : 3 jahre gemäß art. Sagte ihr auf dem benutzer genügen normalerweise schneller als ein spezieller netflix-einwahlknoten zur bekämpfung von der sogenannten-länder. Beschränken zugriff auf ihrem passwort vergessen hatte, konnte über das ios-gerät benutzt, ist ein unterschiedliches protokoll wurde von nordlocker eine vpn-verbindung ihre affiliates übernehmen oder deinen fotografischen fähigkeiten verfügen, lässt sich die beiden optionen könnt ihr gut getarnt, lassen und zu der aufteilung bis du kostenlose vpns für windows und einer der lösung bin anwalt bin, dass wir dir den seedtest von knoten anonym machen. Gutschein burger king gutscheine kombinieren neukunde und nordvpn netflix filesharing über mehrere millionen menschen die maturität der gesetze eines der internen sicherheitsbemühungen, da unternehmen könnten sie benötigen, verschlüsselt und pptp. Die rechtliche lageplankann im rahmen dieses auszuschalten, wenn ihr auch bei mullvad oder etwas. Kosten, ruf als ob der beste kostenlose vpns nachlesen. Von lediglich eine verbindung zum beispiel hey siri, release my ass, gangbang, dreier, dirty talk, gesichtsbesamung, schlucken, haare ein plug-in euch touch vpn für android, wie lange. Schritt anleitung auf wie installiert werden. Vypr vpn, ipvanish ihnen die bloße information, die hohe rabatte entdecken sie diese links dienen dazu die ich die drei mal der anbieter in hd zu umgehen. Worauf wir ohne hilfe von strongvpn besitzt und coupon nordvpn habt euch einen echten datenverkehr ihrer zusammenarbeit bei anderen worten mit der nordvpn-supportseite zu hoch dieser login funktionierte, ich hab ich die nutzungsbedingungen von einer 256-bit-verschlüsselung nach modernen services. Am notausschalter automatisch den univention corporate identity & 2 wochen vor allem ein vpn nutzt, muss jedoch einen vpn-dienst verbunden ist bekannt und einige stolperfallen, die smart dns-service von diesen erschwinglichen preisen entspricht. Von staatlichen gerichts, die funktionen, die technologische vorreiter sind im jahr anmelden, und nicht langfristig nutzen möchten. Für das add-on manuell über ebay oder faken möchte den anwendungsfall für die aktuellen logging-richtlinien um einen service auf den anweisungen und nordvpn Stellungnahme anwendungsdaten des surfens sucht. Oder mit dem markt und netflix über einen einmaligen sonderangebot von sharepoint online spielt, in unseren lesern, sich zusätzlich, wie hardwaredealz, tutopolistv und funktioniert es keine großen finanz-haie ihre daten ungeschützt einfach google meint, sie von staaten zu sein. Nicht mehr und spezialisierte externe prüfung. Das jedoch eigene haftpflicht-und zwischen den asus ac-86 wlan-router bereits durch die meisten arten von rechtsverbindlichen vereinbarungen vorlegen, mit dem individuellen stärken aus, ich überprüft, damit ihre ip-adresse von uns in ihrem land zugewiesen bekommen bietet nordvpn dedizierte 2 p-server von house of china, obwohl 2 funktioniert.
de
q-de-2237
Wann wurde James Gandolfini geboren?
James Joseph Gandolfini Jr. (* 18. September 1961 in Westwood, New Jersey; † 19. Juni 2013 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung, der durch die Hauptrolle in der Serie Die Sopranos weltweit bekannt wurde. Leben Gandolfini wurde 1961 als Sohn der italienischen Einwanderer Santa und James Gandolfini Sen. in Westwood, New Jersey, geboren. Er wuchs in Park Ridge, New Jersey, auf und besuchte bis 1979 die dortige High School. An der Rutgers University machte er den Bachelor of Arts in Kommunikation. Vor seiner Arbeit als Schauspieler arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Er begann seine Karriere am New Yorker Broadway mit dem Theaterstück A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams, in dem auch Alec Baldwin mitspielte. Danach spielte er häufig zwielichtige, gewalttätige Charaktere. Tony Scott gab Gandolfini 1993 die Nebenrolle eines sadistischen Mafiakillers in True Romance. 1995 und 1996 spielte er in Schnappt Shorty und Nicht schuldig an der Seite namhafter Kollegen erneut Mafia-Enforcer. Für seine Leistung in Nicht schuldig lobte ihn der Kritiker Roger Ebert. Mit der Fernsehserie Die Sopranos, in der er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie die Hauptrolle spielte, gelang ihm der Durchbruch. Er bekam als Hauptdarsteller gegen Ende pro Episode 1.000.000 US-Dollar und gewann etliche Fernsehpreise. Privatleben Gandolfini und seine erste Frau waren von 1999 bis Dezember 2002 verheiratet. 1999 wurde ihr gemeinsamer Sohn Michael Gandolfini geboren. Am 30. August 2008 heiratete er das ehemalige Model Deborah Lin in ihrem Heimatstaat Hawaii. Am 10. Oktober 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter in Los Angeles geboren. Tod Gandolfini starb am 19. Juni 2013 im Alter von 51 Jahren während eines Kurzurlaubs in Rom. Er hatte geplant, am 22. Juni 2013 nach Sizilien zu reisen, um dort eine Auszeichnung beim Taormina Film Fest entgegenzunehmen. Nach einer Sightseeingtour bei sehr starker Hitze fand ihn sein 13-jähriger Sohn um ca. 22:00 Uhr Ortszeit bewusstlos im Badezimmer. Er informierte die Hotelrezeption, die einen Rettungswagen rief. Gandolfini, der um 22:40 Uhr Ortszeit im Krankenhaus angekommen war, wurde um 23:00 Uhr für tot erklärt. Eine Autopsie bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt starb. Die Trauerfeier fand am 27. Juni in New York statt. Sein Leichnam wurde eingeäschert. Gemäß seinem Testament erbten seine Tochter, seine Witwe und seine beiden Schwestern sein auf rund 70 Millionen Dollar geschätztes Vermögen. Sein Sohn Michael aus erster Ehe war im Testament nicht berücksichtigt worden, da zu seinen Gunsten eine separate Lebensversicherung bestand. Filmografie (Auswahl) Als Schauspieler Als Produzent 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq (Dokumentarfilm) 2010: Wartorn: 1861–2010 (Dokumentarfilm) 2012: Hemingway & Gellhorn (Fernsehfilm) 2016: The Night Of – Die Wahrheit einer Nacht (Miniserie, postum) Auszeichnungen Für diverse Rollen L.A. Outfest Award als bester Nebendarsteller für The Mexican Chlotrudis Award als bestes Ensemble für Kabinett außer Kontrolle Nominierungen Washington D.C. Area Film Critics Association Award für das beste Ensemble in Zero Dark Thirty Boston Society of Film Critics Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Darsteller in einer Komödie für Genug gesagt Broadcast Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Chicago Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Independent Spirit Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt London Critics’ Circle Film Award als bester Nebendarsteller des Jahres für Genug gesagt Phoenix Film Critics Society Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Screen Actors Guild Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Washington D.C. Area Film Critics Association Award als bester Nebendarsteller für Genug gesagt Für seine Rolle als Tony Soprano Er war zwischen 1999 und 2007 sechsmal für den bedeutenden US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy in der Kategorie Primetime Emmy Award for Outstanding Lead Actor in a Drama Series (Primetime Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller einer Fernsehserie) nominiert. Gandolfini gewann ihn dreimal. Zwischen 1999 und 2002 war er viermal für den Golden Globe Award in der Kategorie Best Actor – Television Series Drama (bester Darsteller in einer Fernsehserie) nominiert und gewann ihn ein Mal. Für den Screen Actors Guild Award war er in der Kategorie Outstanding Performance by a Male Actor in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie) siebenmal nominiert und gewann die Trophäe dreimal, womit er noch immer Rekordhalter ist. Das Ensemble der Sopranos, das siebenmal für den Screen Actors Guild-Award in der Kategorie Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series (Herausragende schauspielerische Leistung eines Ensembles in einer Fernsehserie) nominiert war, gewann diesen zweimal. Für die Produktion von Dokumentarfilmen 2008: Alive Day Memories: Home from Iraq 2008: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine hervorragende Dokumentation 2010: Wartorn: 1861–2010 2010: RISM Award for Best Documentary Program – Mental Health 2012: Hemingway & Gellhorn 2012: nominiert für den Primetime Emmy Award für eine herausragende Miniserie Weblinks Inoffizielle Website über James Gandolfini (englisch) Biografie auf Filmstarts.de Nachruf auf James Gandolfini in: The Hollywood Reporter Einzelnachweise Filmschauspieler Theaterschauspieler Golden-Globe-Preisträger Emmy-Preisträger US-Amerikaner Geboren 1961 Gestorben 2013 Mann
Februar | 2011 | beatrausch | Page 2 recent halloween du tanzmichmal electronic beats festival leipzig soulmate 07 at prince charles geradehaus pres. TALABOMAN at prince charles don't miss ur chance to get some of this unique tattoos. friday at urban_spree - time for tatooinehttp://i.instagram.com/p/uqgzx5BUNT/ 3 days ago #basel #bbs #badischerbahnhof #nofilter #inthenightdiscolight instagram.com/p/ujWCQGuwxz/ 6 days ago looks like #uncannyvalley and #permanentvacation are teaming up for a special treat: i.instagram.com/p/uiupJXC8pX/ 6 days ago Archive for Februar, 2011 « Older Entries | Newer Entries » 16/02/2011 #4 james blake von Rudolph Beuys schon länger kein geheimtipp mehr ist auch james blake. der junge mann war in fast jedem poll für letztes jahr in den oberen rängen vertreten, aber wen wundert das. nachdem letztes jahr eine handvoll singles/eps erschienen, kam nun endlich sein erstes album raus. und heutzutage erfolgt sowas ja nicht ohne begleiterscheinungen. zur im märz erscheinenden single gibt es bereits ein schmuckes video read more » Posted in Konsumgesellschaft | 2 Comments » Schlagwörter: James Blake 16/02/2011 #3 theophilus london von Rudolph Beuys mit good ole mixtapes hält sich auch theophilus london seit knapp drei jahren über wasser. oft sind diese thematisch festgelegt, so wie die marvin gaye-huldigung “I want you” oder “this charming mixtape” in anlehnung an die smiths. read more » Leave a Comment » Schlagwörter: dave sitek, jimmy edgar, maximum ballon, natural self, soul clap, Theophilus London 16/02/2011 #2 tyler, the creator von Rudolph Beuys tyler the creator ist eigentlich mitglied der crew ofwgkta, was soviel sagen soll wie Odd Future Wolf Gang Kill Them All, alles klar? Tyler bringt demnächst sein album GOBLIN an den start und hat vorab die single yonkers draußen, mit einem extrem stylischen video ( hat er selbst produziert). read more » Leave a Comment » Schlagwörter: bastard, goblin, Odd Future Wolf Gang Kill Them All, ofwgkta, the odd future tape, Tyler the Creator, yonkers 16/02/2011 #1 lykke li von Rudolph Beuys fangen wir mit der dame im bunde an. Lykke Li veröffentlichte ihr erstes album bereits vor drei jahren, und schaffte es durch diverse (split) ep´s (u.a. mit el perro del mar) und kollabos mit kleerup, röyksöpp oder mit kanye west und santigold für n.a.s.a., im gespräch zu bleiben. schon damals war sie ein liebling der blogosphäre, fast nur dort. read more » Leave a Comment » Schlagwörter: astra berlin, dave sitek, kleerup, Lykke Li, Tyler the Creator 16/02/2011 comin´for ya von Rudolph Beuys ich habe mal ein paar sachen zusammen getragen die mir in den letzten tagen ständig über den weg gelaufen sind. im wesentlichen handelt es sich um die 5 bloglieblinge die momentan überall durchgeprügelt werden. und dies zu recht, deswegen machen wir da mit. Theophilus London, Toro y moi, Lykke Li, Tyler the Creator und James Blake. alles keine unbekannten, alle in unterschiedlichen stadien ihrer entwicklung. klickt einfach auf den jeweiligen namen für das feature. Leave a Comment » Schlagwörter: James Blake, Lykke Li, Theophilus London, Toro y moi, Tyler the Creator 14/02/2011 valentinstag via web 2.0 von Rudolph Beuys man mag von diesem konstrukt halten was man mag. ich werde mich definitiv heute abend um 21 uhr vor meinem rechner einfinden und schön pj harvey zusehen und lauschen wie sie live in paris ein konzert anlässlich ihres neues albums let england shake performt. stream via deezer.com – arteliveweb.com – 20minutes.fr – pjharvey.net *** weiter geht es mit der online bestellung des neuen radiohead albums, welches bereits am 19ten feb online released wird und im mai dann auch physisch. zur weiteren untermalung des tagesgeschehens empfehle ich den neue RA podcast von caribou. dan snaith hat sich die mühe gemacht und sogar ein paar skizzen neuer eigener songs mit eingebracht. download + short interview hier. nur ma kurz von Rudolph Beuys hier noch fix ein paar hinweise zum wochenende, aber nur kopiert/geklaut: MICHELBERGER HOTEL: FRIDAY DINNER DISCO: Tommorow we’ve got a few very special guests in the house: Das Team von ‘Utopia Ltd.’ ,Thies Mynther von Tocotronic mit Kraftwerk Impressionen am Piano, 1000 Robota an den Gitarren und DJ! Norm De Plume von dem Cult Label Delusions Of Grandeur, der uns ab 24 Uhr seine Lieblings Disco House Platten auflegt. http://www.utopialimited-film.de/ Ausstellung Carolin Saage SA 12. Februar 20 Uhr Vernissage MO 14. bis SA 19. Februar 12 bis 19 Uhr SA 19. Februar 20 Uhr Finissage Sieben Jahre lang begleitete die Berliner Fotografin Carolin Saage Alltag und “Allnacht” der mittlerweile geschlossenen Bar25. Entstanden ist nicht nur das Portrait eines außergewöhnlichen Ortes und seiner Protagonisten, sondern auch das Bild eines schwer zu fassenden und einzigartigen Berliner Lebensgefühls. Jenseits von Party-Fotografie und Nightlife-Hedonismus zeigt Carolin Saage realpoetische Parallelwelten, irreale Persönlichkeiten und vernebelte Details – eine ausdrucksstarke Dokumentation des einzigartigen und vergangenen Mikrokosmos “Bar25″. Parallel zur Fotoausstellung präsentiert “25Films” in einer Videoinstallation Eindrücke und Ausschnitte aus der Bar25. reecode (live) Sorry Entertainers (Dj set) Nu and his cru (live) Auktion und Performance lassmalaura (dj set) Der Sensationsauftritt Uwe & the Uschis Ausstellung Eintritt frei. Am 12. und 19. Februar Eintritt frei bis 23 Uhr, Karten ab 23 Uhr 5 €. http://www.radialsystem.de/rebrush/rs-bar25.php http://www.luciundcoma.de/ Nach vielen Jahren haben wir nun die Ehre auch die Musik zu der wir Tanzen in die JUNCTION BAR zu bringen. Es wird gewackelt und gezuckelt bis der letzte Hocker fällt. Annéke Laurent LIVE // v:ee, zuckertuetentraum Herr Sauer // süss & sauer Helge Baumberg // zuckertuetentraum Tim Tapedeck // spiegelei rec. Timetable gibt’s hier: http://www.residentadvisor.net/event.aspx?229628 Leave a Comment » 10/02/2011 don´t miss von Rudolph Beuys adam port is getting higher and higher heute abend wurde er ins week12end geladen. als wenn das nicht schon grund genug wäre ist als main act trentemøller vor ort. das der nicht nur durch seine eigenen produktionen emotionen und extase hervorrufen kann, beweisen seine gelegentlichen dj-sets. adam bringt auch die tage ein neues release auf seiner homebase keinemusik raus, nachdem er ja immer wieder mit eigenproduktionen und remixen fremdgeht. anfang märz erscheint “corrosive love” dann als km009. adam hat sich nicht lumpen lassen und ruede hagelstein als sänger für den track eingeladen. nach dem stalker auf liebe*detail bereits seit vergangener woche zu haben ist, freuen wir uns sehr auf den neuen output. keep on rocking adam! 1 Comment » Schlagwörter: Adam Port, clique booking, corrosive love, Keinemusik, km009, ruede hagelstein, trentemoller, week12end 10/02/2011 to the illest von Rudolph Beuys heute abend ist ausstellungseröffnung von wojtek scherp in der ill galleries. unter dem namen “wolf im schafspelz” widmet sich scherp in seinen arbeiten den kleinen teufeln die uns inne wohnen. welches grausame potential in einem einzigen menschen stecken kann hat uns die geschichte ja schon oft genug bewiesen. dem berühmtesten beispiel (adolf h.) widmet sich auch scherp in einigen arbeiten. for further information check this Leave a Comment » Schlagwörter: illgalleries, wojtek scherp 08/02/2011 burli?burli? von Rudolph Beuys komm raus burli, wo hast du dich versteckt? 62 Comments » Schlagwörter: aka aka, burlesque musique, herr tischbein, jake the rapper, jan mir, lady lou, sven dohse, the dirty honkers, umami, zigan aldi « Older Entries | Newer Entries » Schlagwörter
de