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q-de-2228
Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
„Snowden”: Politthriller von Oliver Stone | Kino & TV Der Fall Edward Snowden kommt ins Kino. Nach Filmen wie „Nixon”, „JFK” und „Platoon” widmet sich Regisseur Oliver Stone, der Meister des politischen amerikanischen Kinos, mit der NSA-Datenaffäre nun wieder einmal einem bedeutenden Kapitel jüngster US-amerikanischer Geschichte.
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
Negative Affect and Disorganized At... Lockheed Martin Evaluation by Braeden Lipe [PDF] Pressemitteilung: Im Weißen Rössl [http://www.lifepr.de?boxid=235116] Premiere: Im Weißen Rössl10. Juni 2011 Fassung „Bar jeder Vernunft“ Musik von Ralph Benatzky Regie: Frank Düwel Musikalische Leitung: Frank Engelke „Aber meine Herrschaften“ Im Weißen Rössl Aufführungstermine: 10.06.11, 11.06.11, 12.06.11, 13.06.11, 16.06.11, 17.06.11, 18.06.11, 19.06.11 jeweils 19.00 Uhr Veranstaltungsstätte: Sparkasse Südholstein Bühne auf dem Landesgartenschaugelände Stormarnstraße · 22844 Norderstedt Fassung Bar jeder Vernunft Tickets: zum Preis von 25,–/19,–/12,– Euro zzgl. Vvk.-Gebühr bei den bekannten Vorverkaufsstellen „Dirndl-Rabatt“: 5,– Euro unter weissesroessl@norderstedt.de Singspiel in drei Akten Veranstalter: Mit freundlicher Unterstützung von: Roessl-Plakat RZ.indd 1 04.04.2011 14:31:26 Uhr Im Weißen Rössl – Open-Air auf der Landesgartenschau Ein modernes Illyrien, ein Ort, an dem Träume wahr werden… Im Weißen Rössl öffnet seine Türen für Sie. Seien Sie dabei und steigen Sie ein in eine Welt voller Leichtigkeit und Humor. Das Ensemble setzt sich aus professionellen Sängern und Schauspielern sowie en- gagierten Amateurschauspielern der Musiktheaterakademie der Musikschule und Norderstedter Lokalgrößen zusammen. Der besondere Mix aus Profis und Ama- teuren zeigt sich in dieser eigens dafür angelegten Inszenierung. Die Regie führt Frank Düwel, der als open-air-erfahrener Regisseur einen besonderen Gewinn für das Projekt darstellt. Die Verschmelzung von Amateur- und Profibereich bewirkt eine besondere Kon- zentration auf die unterschiedlichen Arbeits- und Herangehensweisen, durch die immer wieder ein synergetischer „Lerneffekt“ auf beiden Seiten stattfindet und sich der Probenprozess bis zum Schluss spannend und aufschlussreich zugleich gestaltet. Die besondere Situation, auf dem Landesgartenschaugelände und Open-Air auf- zutreten, bietet zudem vielfältige Möglichkeiten, das umliegende Gelände und die Stadt als Ideengeber und Umsetzungsschauplatz zu nutzen. Norderstedter Lokalkolorit erhält das Projekt durch die Besetzung des Ensembles mit Lokalgrößen wie Kai Hädicke-Schories, Herbert Paschen oder Marcel Kösling sowie die Einbindung vieler Institutionen vor Ort wie der Tanzschule Musci, der Musiktheaterakademie der Musikschule oder einem unter der Leitung von Kath- rin Wacker zusammengestellten Blasorchester, das als Spielmannszug St. Wolfgang fungieren wird. Die musikalische Leitung hat Frank Engelke, der sein Orchester aus erfahrenen Musikern zusammensetzt und seit vielen Jahren erfolgreich das Sinfo- nieorcherster Norderstedt leitet sowie die musikalische Gesamtleitung für den Be- reich Musiktheater an der Musikschule Norderstedt übernimmt. 2. Die Hauptdarsteller setzen sich aus professionellen Schauspielern und Sängern zu-sammen. Die Rolle der Josepha wird von Simone Voicu-Pohl gespielt, die bereits alsMusicaldarstellerin in einer Auswahl der erfolgreichsten Musicals gespielt hat. InHamburg spielte sie in Das Phantom der Oper und Tanz der Vampire. Eine weitereAuswahl ihrer Engagements sind Die Schöne und das Biest, Dreigroschenoper, WestSide Story und Carmen. Die Rolle der Josepha spielte sie bereits mit großem Erfolgin der Burghofbühne Dinslaken.Die Rolle des Leopold wird gespielt von Philip Lüsebrink, der seit 2006 Ensemble-mitglied des Theaters im Hamburger Engelsaal ist, wo er als Sänger und Regisseurtätig ist. Gastverträge führten ihn u.a. an die Neukoellner Oper Berlin, Philharmo-nie de Monte Carlo, das Deutsche Theater Berlin, Opernstudio Nürnberg, Allee-Theater Hamburg, Théâtre National de Toulouse, Konzerthaus Zürich, AuditorioNacional de Madrid, den Palau de la música Barcelona.Die weiteren Hauptrollen sind mit Darstellern aus Hamburg und Berlin besetzt(Eine Besetzungsliste finden Sie unten sowie zahlreichen Informationen über dieeinzelnen Darsteller).Musiktheaterprojekt der Musikschule NorderstedtDie Musikschule Norderstedt wird im Jahr 2011 auf der Open-Air-Bühne im Stadt-park die berühmte Operette Im Weißen Rössl von Ralph Benatzky aufführen. DieRegie führt Frank Düwel, die musikalische Leitung hat Frank Engelke.In Norderstedt am Stadtparksee wird das Weiße Rössl seine Türen öffnen und mitviel Witz, mitreißender Musik und spritzigen Dialogen einen kurzweiligen Abend incharmanter Umgebung bescheren. Leopold liebt Josepha, Josepha liebt Dr. Siedler,dieser hingegen liebt Ottilie, doch die ist Tochter des Fabrikanten Giesecke, gegenden Dr. Siedler in einem gerichtlichen Prozess steht. Wer das Herz seiner Geliebtenerobert und ob am Ende der Jurist gewinnt, das können Sie erleben.Die Premiere ist am 10.06.2011Weitere Aufführungstermine10.06.11, 19.00 Uhr11.06.11, 19.00 Uhr12.06.11, 19.00 Uhr13.06.11, 19.00 Uhr16.06.11, 19.00 Uhr17.06.11, 19.00 Uhr18.06.11, 19.00 Uhr19.06.11, 19.00 UhrPreise(PG=Preisgruppe)PG 1 / Bestuhlung : 25,00 €PG 2 / Sitzstufenanlage : 19,00 €PG 3 / Rasenböschung: 12,00 €Eintrittspreis / ErmäßigungenErmäßigungen gibt es grds. für bekannte Gruppen 50 % an der Tageskassezusätzlich:„Dirndl-Rabatt“: jeweils abzgl. 5,00 € jedoch nur als schriftliche Reservierung per Mail an: weissesrössl@norderstedt.de 3. zur Abholung an der Tageskasse möglich (falls kein Dirndl oder Krachlederne wirdvoller Preis genommen).VeranstaltungsstätteSparkasse Südholstein Bühne auf dem LandesgartenschaugeländeStormarnstraße22844 NorderstedtZum InhaltIm Weißen Rössl ist Hochsaison. Alle Zimmer sind belegt, die Kundschaft aus derStadt reist gestresst an. Da haben Zahlkellner Leopold und sein Hilfskellern Picco-lo jede Menge zu tun. Und damit nicht genug, muss Leopold feststellen, dass seingeliebte Wirtin Josepha nur Augen für den Stammgast Herrn Dr. Siedler hat. Dochdieser interessiert sich nur für Ottilie, die Tochter des Fabrikanten Giesecke, gegenden er allerdings einen gerichtlichen Prozess führt.Im zweiten Akt verweigert Leopold seine Arbeit und gesteht Josepha seine Liebeund wird daraufhin kurzfristig entlassen. Als Höhepunkt kündigt sich Kaiser FranzJoseph I. An, und Josepha muss Leopold wieder einstellen. Inzwischen sind auchder Fabrikant Sülzheimer und das Klärchen Hinzelmann und ihr Vater im WeißenRössl angekommen.Im Juni 2011 also steht das berühmte Weiße Rössl nicht am Wolfgangsee sondernam Stadtparksee in Norderstedt.Die Musikschule Norderstedt setzt damit ihre Tradition großer Musiktheater-Insze-nierungen fort.· 2001 Anatevka· 2003 Orpheus in der Unterwelt· 2006 Show Boat· 2008 Sugar – Manche mögens heißBesetzungsliste und MitwirkendeRollenname DarstellerJosepha Simone Voicu-PohlLeopold Philip LüsebrinkPiccolo Bennet StubbePostbote Kai Hädicke-SchoriesDr. Siedler Ralf HutterOttilie Antje PyzwaraGiesecke Jens Rainer KalkmannKlärchen Désirée von DelftSigismund Marcel KöslingHinzelmann Sven DahlemKaiser Herbert PaschenRegie Frank DüwelMusikalische Leitung Frank EngelkeGesamtleitung Rüdiger GeorgeProduktionsleitung Ann-Kathrin HubrichRegieassistenz Marcos DarbyshireChorleitung Thomas PlathTechnische Leitung Toralf Koch 4. Technik Michael Gerhards Sebastian SpriewaldVorverkauf / Finanzen Stefan KroegerMarketing Silke Ahrens-RapudeBühnenbild UlboBackstage-Team N.N.Kostüm Almut BlankeAnkleiderin Teresa Binder Gerit PrüferMaske Marina Mello (hauptverantwortlich) Trixi Elwart Silke Srda Marcella BöhmerRequisiten Marianne GrammersdorfTanz Anna MusciJunges Blasorchester Kathrin WackerNorderstedtKorrepetition Rainer Lankau, Gisela Wissmann, Carsten Bowien, Nadja Bernhardt, Mari Adachi, Nicolas KrügerChor Alrun Urbach-Lehr, Berit Koch, Frank Grammers- dorf, Gerald Schütte, Grit Marlow- Buchholz, Irma Bachmann, Manuel Fritze, Marianne Grammers - dorf, Marion Stolze, Martina Paschold, Pascal Engelke, Roland Jung, Sabine Koch, Susanne Lühr, Sylvia Battiston, Torben Hebrock, Wolfgang Pein, Jutta VielhaberTänzerinnen Sarah Michaelis, Jule Gutowski, Roksana Zak, Anna Feddern, Pia Bondzio, Svenja Zarbock, Marleen BestmannOrchester unter der Leitung von Frank Engelke1. Geige Wiebke Hagen / Ilka Mende2. Geige Hans-Werner Leopold / Katharina IvanovaBratsche Annette Leopold / NN.Violoncello Andreas Kock / NN.Kontrabass Ekkehard KrügerFlöte Marie CummerowFagott Katja KrügerKlavier Rainer Lankau / Gisela WißmannSchlagzeug Ulrike Ertle / Christian Grahn 5. Die Blaskapelle St.-Wolfgang - Blasorchester unter der Leitung von Kathrin WackerLyra Dörthe DittbernerPiccoloflöte Birthe Dittberner Dagmar Sievertsen Silvia Stöcker-RatzkeOboe Tim BorkKlarinette Annette Villwock Andrea Ickert Svenja Scholz Felix StolzenbergAltsaxophon Ulrieke Kuper Karin Eggenstein Martin IckertTenorsaxophon Hermann Eggenstein Antje DahmenHorn Hjördis Krüger Bärbel GrahnTrompete Mino Jenssen Hartmut SünkenbergTuba Stephanie Hermer Im Weißen Rössl „Aber meine Herrschaften“ 6. Zu den Personen Foto: Bergedorfer ZeitungFrank Düwel – RegieFrank Düwel ist in Lübeck geboren und lebt in Hamburg. Nach dem Studium derTheaterwissenschaften, Pädagogik und Neuerer Deutscher Literaturgeschichte in Er-langen sowie privaten Studien bei Yoshi Oida (No-Theater) unterrichtet Frank Düwelan der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg sowie Universität Hamburg,FH und Uni Kiel. Parallel arbeitet er als freier Regisseur.Von 1997 bis 2002 war er Regisseur und Dramaturg am Theater Lübeck, von 2003bis 2007 arbeitete er am Theater Heilbronn als stellvertretender Intendant und Ober-spielleiter mit dem Schwerpunkt Operette und Musical.Seit 1999 ist Frank Düwel Geschäftsführer von „norden- Theaterproduktion“ (Ham-burg). Auswahl seiner Produktionen: Im Expo-Jahr 2000 inszenierte Frank Düwelden „Schimmelreiter“ in Dangast und 2002 „Lear, König am Meer“.Seit 2000 ist Frank Düwel Mitglied der UNESCO ITI Germany, mit Projekten inManila (Phillipinen) und Madrid. Seit 2009 arbeitet Frank Düwel als Dozent fürMusiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er ist Inten-dant des KulturSommers am Kanal der Stiftung Herzogtum Lauenburg.Frank Engelke – Musikalische LeitungFrank Engelke, 1963 in Hamburg geboren, absolvierte nach seinem Vorstudium ander Musikhochschule Hamburg von September ´83 bis September ´84 sein Hornstu-dium an der Musikhochschule Hamburg bei Ab Koster. Es folgten von Oktober ´84bis zum Februar ´88 das Hornstudium an der Hochschule für Musik und TheaterHannover bei Prof. Jan Schroeder sowie ein Dirigierstudium am Brabants Conser-vatorium in der Hochschule für Musik Tilburg (Niederlande) bei Jan Cober bis Juni 7. 2001.Von 1986 bis 2004 hatte Frank Engelke eine Anstellung bei den Hamburger Sym-phonikern als Hornist. Zudem fungierte er als Hornist und Keyboarder beim Mu-sical Cats. Von 1992 bis 2002 war er Leiter des Symphonischen Blasorchesters Nor-derstedt. Frank Engelke arbeitet für die Musikschulen Norderstedt sowie Pinnebergund Segeberg als Instrumentallehrer. Seit 2002 ist er Musikalischer Leiter der Ju-gendmusiktheaterprojekte der Musikschule Norderstedt. Bis 2010 war er Dirigentdes Jugendsinfonieorchesters Lübeck. Frank Engelke ist seit 2008 Dirigent des Nor-derstedter Sinfonieorchesters.Seit 1996 ist Frank Engele Fachjuror für Horn und Bläserensembles beim Wettbe-werb „Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebene. Seit 2001 ist er Regional-ausschussvorsitzender „Jugend musiziert“ und seit 2002 Mitglied im Präsidium desLandesmusikrates Schleswig-Holstein.Almut Blanke - KostümAlmut Blanke wurde in Detmold geboren, stammt aus einer Schneiderfamilie undführt die Tradition nun schon in der 4. Generation weiter.Sie erlernte das Schneiderhandwerk in einem Osnabrücker Modeatelier und beende-te die Ausbildung als Innungsbeste.Bevor sie 1992 – 94 die Gewandmeisterschule in Hamburg besuchte, war sie 3 Jahreals Damenschneidergesellin im Landestheater Detmold tätig. Sie arbeitet schon über15 Jahre freiberuflich in den Bereichen Kostümbild für Oper und Schauspiel, Ge-wandmeisterei u.a. für das Musical „Tanz der Vampire“ u. „König der Löwen“ sowiebei den Festspielen in Bayreuth. Desweiteren in der Kostümmalerei, Färberei undim Styling für Film, Werbung und Foto. Seit 2004 ist sie als Dozentin für Schnitt-entwicklung, Modellgestaltung, Realisation, Drapage und Moulagetechnik tätig u.a.war sie an den Modeschulen JAK und AMD. 8. Anna Musci – TanzAnna Musci wurde 1976 in Hamburg geboren. Nach ihrem Abitur 2006 folgte eineStudium der Diplom-Tanzpädagogik an der renomierten Palucca Schule in Leipzig/Dresden, welches sie im Jahr 2000 abschloss. Von 2000 - 2007 war sie Lehrbeauf-tragte der Ballettschule Lugin, welche sie im Juli 2007 übernahm. Weiter erfolgte dieGründung des Tanz- und Ballettstudio Musci.Viele weitere Informationen unter http://www.tanzstudio-musci.de/.Simone Voicu- Pohl – JosephaDie Sopranistin Simone Voicu-Pohl lebt in Norderstedt, ist verheiratet und hat einKind. Ihre musikalische Ausbildung begann an der Jugendmusikschule und Kunst-schule in Bruchsal und Oper/Operetten und Musicalklasse bei M.Beck. Ihre Ge-sangsausbildung bekam Simone Voicu-Pohl bei Prof. M.Sharp, Salzburg und Mild-red Tyrre, Mannheim. Ihren Opernabschluss machte sie am Staatstheater Karlsruhe.Bisherige Engagements hatte Simone Voicu- Pohl u.a. an den vereinigten BühnenBozen mit „Into The Woods“, am Hamburger Schauspielhaus „Marilyn – Das Mu-sical“ , am Apollo Theater Stuttgart in „Die Schöne und das Biest“ und in der Neu-en Flora Hamburg in „Das Phantom der Oper“ und „Tanz der Vampire“. Auf derBurghofbühne Dinslaken hatte Simone Voicu- Pohl unter der Regie von ChristianSchnell die Rolle der Wirtin Jospeha gespielt. Seit 2009 unterrichtet sie das Fach Ge-sang an der Musikschule Norderstedt. 9. Désirée von Delft - KlärchenWurde in Berlin-Wilmersdorf geboren. Sie bekam Geigen- Unterricht, war an derohn-Cranko Ballettschule in Stuttgart und nahm Gesangsunterricht an der Musik-schule Tübingen. Danach besucht sie die New York City Dance School in Stuttgart,nimmt am Tanzprojekt “Der Feuervogel” mit den Berliner Philharmonikern unterder Leitung von Sir Simon Rattle teil. 2009 ist sie Preisträgerin bei „Jugend musi-ziert“ in der Wertung „Musical“. Nach dem Abitur besucht Désirée von Delft dieTransform Schauspielschule Berlin, die sie 2010 mit Diplom mit Auszeichnung been-det. Ihre Engagements hat Désirée von Delft am Teatr Studio am Salzufer, in einemChanson-Cabaret Programm „Frauenhommage“, RTL- Produktion „Jugendliebe“und dem „Duo Tiramisu“ Chansons und der ARD-Produktion „Nur mit euch“.Mehr Infos unter http://www.desireevondelft.de/.Philip Lüsebrink - LeopoldSchon während des Studiums erhielt er sein erstes Engagement an der Jungen Kam-meroper Köln, wo er u.a. Dr. Blind und Alfred in „Die Fledermaus“, Don Ramiro in„Aschenputtel“ und den Kobold in „Die Schneekönigin“ sang. Zeitgleich folgte einEngagement am „jungenPodium“, wo er als Boni in „Die Csárdásfürstin“, KolomanZsupán in „Gräfin Mariza“ sowie als Fritz in „Die Großherzogin von Gerolstein“zu hören war. Auch Opernpartien gehören zu seinem Repertoire. So sang er z.B. inweit über hundert Vorstellungen Monostatos in „Die Zauberflöte“, Hexe in „Hänselund Gretel“ und Mime im „Ring für Kinder“. Gastverträge führten ihn u.a. an dieNeukoellner Oper Berlin, Philharmonie de Monte Carlo, das Deutsche Theater Ber-lin, Opernstudio Nürnberg, Allee-Theater Hamburg, Théâtre National de Toulouse,Konzerthaus Zürich, Auditorio Nacional de Madrid, den Palau de la música Barce-lona Seit 2006 ist er Ensemblemitglied des Theaters im Hamburger Engelsaal, wo er 10. als Sänger und Regisseur tätig ist. Er singt dort u.a. Freddy in „My Fair Lady“ sowiein “Die Haifischbar”, “Komm ein bisschen mit nach Italien“ und „Ganz Paris träumtvon der Liebe“. Seit 2009 spielt er im Engelsaal das von Mirko Bott für ihn geschrie-bene Solostück „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“. 2010 hatte sein eigensgeschriebenes Programm „Alles weg´n die Leut“ und 2011 „Ganz ohne Weiber gehtdie Chose nicht“ Premiere.Antje Przywara – OttilieDie Sopranistin Antje Przywara wurde in Berlin geboren und lebt in Norderstedt.An der Joseph-Schmidt-Musikschule nahm sie Gesangsunterricht. Nach dem Abiturmachte sie ein Diplom-Gesangspädagogik-Studium an der Hochschule für Musik/Theater Hamburg (Hauptfach:Gesang , Nebenfach: Klavier,( Violine)).Bisherige Engagements waren u.a. bisher das Mozart- Requiem HHIserbrook Kirche,Liederabend-Ein romantischer Abend: Opus 74 von Frederik Chopin, NDR – Hör-spiel für Kinder „Potilla und der Mützendieb“, Gesang: Lied , der Elfe, Auszüge ausder Operette: „Die Fledermaus“ v. J. Strauß mit dem Hamburger Konservatorium –Orchester (Arien und Ensemble –Adele) Altersresidenz Rissen(Blankenese).Herbert Paschen - Rolle: KaiserHerbert Paschen wurde Bochum geboren, ist dann aber ab dem 8.Lebensjahr in derNähe von Elmshorn auf einem Bauernhof plattdeutsch aufgewachsen. Er trat mitseiner Frau der Volksspielbühne Garstedt (NAT- Norderstedter Amateurtheater) beiund ist bis bis heute dort Mitglied. Ab 1978 bis 2008 war Herbert Paschen Mitgliedder Stadtvertretung und dort in allen möglichen Ämtern tätig, vom Bürgervorsteher- heute Stadtpräsident - über Magistratsmitglied, Ausschussvorsitzender und Frak-tionsvorsitzender sowie Mitglied in verschiedenen Ausschüssen, den Aufsichtsrätender Entwicklungsgesllschaft und der Landesgartenschausgesellschaft. Ab 1988 bis 11. 1996 gehörte er dem schleswig-holsteinischen Landtag an. Herbert Paschen hat denVerein zur Förderung der Jugendpflege und des Sportes gegründet und war2001 Mitgründer des Vereins „Hilfs- und Unterstützungsfond für Polizeibeschäftig-te“ und deren Familien in Not. Am 14.Januar 1998 wurde ihm von BundespräsidentRoman Herzog in Anerkennung der besonderen Verdienste das Bundesverdienst-kreuz am Bande verliehen. All diese Tätigkeiten wurden von seiner Frau und seinerFamilie insgesamt unterstützt, wobei seine Frau am Ende ihres zu kurzen Lebens jaauch in herausragender Funktion für die Bürger der Stadt tätig war. Nach dem Todeseiner Frau habe hat er sich aus dem aktiven politischen Leben zurückgezogen undist zu den Wurzeln seiner Aktivitäten, dem Theaterspiel, wieder zurückgekehrt. „Ichdanke allen meinen Freunden, die mir in der schweren Zeit nach dem Tode meinerFrau beigestanden haben“, sagt Herbert Paschen.Jens Rainer Kalkmann – GieseckeJens Rainer Kalkmann machte von 1985-1988 eine Ausbildung zum Friseurgesellenund begann 1990 sein Studium der Schauspiel-, Tanz- und Gesangausbildung ander „Stage School of Music, Dance and Drama“ in Hamburg. Es folgten Fortbildun-gen im Bereich Gesang und Liedinterpretation an der „Hamburg School of Enter-tainment“ sowie in Berlin. In diversen Engagements war Jens Rainer Kalkmann imOhnsorg-Theater, Ernst-Deutsch-Theater, Die Kammerpiele sowie Schmidts-Tivoliin Hamburg, im Schlosstheater Celle, der Lübecker Sommeroperette, im Münche-ner Theater für Kinder sowie den städtischen Bühnen Münster tätig. In Theaterstü-cken war er u.a. in „Kabale und Liebe“, in „Der Diener zweier Herren“ und „DasGespenst von Canterville“ zu sehen. Im Weißen Rössl hat er bereits 1999 in Lübeckden Sigismund gegeben.Mehr Infos unter http://www.jens-rainer-kalkmann.de/index.html .Bennet Stubbe – PiccoloBennet Stubbe ist der Jüngste in unserer Produktion, doch steht er schon seit der 12. fünften Klasse auf der Bühne. Im Schultheater und den Musikschultheaterprojektender Musikschule Norderstedt konnte Bennet sein schauspielerisches und sängeri-sches Talent unter Beweis stellen. Anbei eine kleine Auswahl aus seinem Theaterle-benslauf.2007-2008: Nebenrolle als Schulradio-Reporter in „High School Musical“ der Mu-siktheater- Akademie der Musikschule Norderstedt // 2008-2010: Nebenrolle als„cooler Gangsterkumpel“ und als Polizist in „Footloose“ der Musiktheater-Akademie // Sommer 2010- Winter 2011: Hauptrolle als ein verwirrter Jugendlicherin einem selber zusammengestelltem Stück // Herbst 2010 – Frühling 2011: Neben-rollen als Staatsdiener, Ceremonienmeister und Polizist in „Leonce und Lena“ (The-ater Life) // Seit Sommer 2010: Proben für „Haltestelle Geister“ (Rolle: „Tütenpen-ner“) // Seit 2011: Proben für „Little Shop of Horrors“ („kleine Hauptrolle“ als Arzt)– MusiktheaterakademieRalf Hutter – Dr. SiedlerPantomimenausbildung bei Peter Makal, Stuttgart (Marcel Marceau Schüler), EllaJarosewicz (Paris), Henryk Tomaszewski (Breslau, Polen) Schauspiel- und Musical-ausbildung, Hamburg (Gesang, Tanz) Sein Bühnendebüt als Schauspieler - er hattezuvor schon verschiedene Tourneen und Festivalauftritte in Deutschland, Schweiz,Frankreich, USA absolviert- gab er am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Erspielte unter der Regie von Michael Bogdanov u.a. in „Der Richter von Zalamea“,Götz Loepelmann „Blitzschlag, Liebe, Sauerteig“ und Keith Hack „M. Butterfly“.Als wichtigste Stationen seiner Theaterengagements seien genannt: Über sechs Jahreengagierte ihnEberhard Möbius an „Das Schiff“ Hamburgs Kulturdampfer, wo Ralf Hutter an sei-ner Seite das Publikum mit literarischem Kabarett begeisterte. Immer wieder spielteer für das junge Publikum am „Theater für Kinder“ in den unterschiedlichsten Rol-len: als „Siegfried“ aus dem Ring der Nibelungen, als Sultan in „Scheherazade“, under tanzte den „Nußknacker“ und den Prinzen im „Schwanensee“. Auch im Fern-sehen ist er zu sehen in Serien wie „Die Kinder vom Süderhof“, „Briefgeheimnis“,„Sonntag & Partner“, „Girl friends“, „Lisa Falk“, “Rote Rosen”. Seit 2007 spielt er inder Dreigroschenoper den Mackie Messer mit dem Bittersüß Ensemble Hamburg.Außerdem unterrichtet er seit 2008 an der Musikschule Norderstedt.Mehr Infos unter http://ralf-hutter.de/index.htm. 13. Marcel Kösling – SigismundMarcel Kösling, geboren in Hamburg, sammelte bereits im Schulalter erste Erfah-rungen im Theater und Musical in Schulaufführungen und profession-ellenProduktionen. 2006 absolvierte er mit Erfolg einen Intensiv-Workshop an der StageSchool of Entertainment in Hamburg. Das Angebot dort eine Ausbildung zum Mu-sicaldarsteller zu machen lehnte er ab, beendete erst seine laufende Ausbildung zumKaufmann. Dem Norderstedter Publikum ist Marcel Kösling vor allem durch dieKabarettgruppe Die Thespisnarren bekannt, dessen Ensemble er seit 2004 angehört.Mit Hilfe des Regisseurs Rainer Gerlach entwickelte er 2005 sein erstes Bühnenpro-gramm Der JunQuäler. Ein Jahr später begann die Zusammenarbeit mit PianistinBarbara Sielaff. Aktuell spielen die beiden jungen Künstler zwei Abendprogrammein ganz Deutschland, Marcel ist hauptberuflich Zauberkünstler & Kabarettist. Zuseinen Kunden gehören u. a. Karstadt, ZDF, RTL, NDR, Deutsche Telekom, Wüs-tenrot u.v.a. Marcel freut sich auf die Erfahrung einer Open-Air-Show. Mehr Infosunter www.marcelkoesling.de.Hinzelmann – Sven DahlemDer Bühnen- und Fernsehschauspieler hat sich in den letzten Jahren besondersder Arbeit als Sprecher, Autor und Regisseur im Synchron gewidmet. Außerdemwar er in unzähligen TV-Serien wie „Schwarz-Rot-Gold“, „Adelheit und ihre Mör-der“, „Tatort“ oder „Großstadtrevier“ zu sehen. Mit seinen Rollen als Onkel Felix in„Hochzeitsnacht im Paradies“ und Franz Kilian in „Maske in Blau“ im Engelsaalvervollständigt er nach Operettenhaus, St. Pauli-Theater, Schmidts-Tivoli oder denHamburger Kammerspielen seine Gastspiele an Hamburger Theatern. 14. Kai Hädicke-Schories - PostboteKai Hädicke-Schories wurde am 9. Dezember 1957 in Lübeck geboren und ist be-ruflich seit 1974 im Polizeidienst tätig. Kai Hädicke-Schories ist verheiratet und hatzwei Kinder, er lebt und arbeitet seit 1982 in Norderstedt, jetzt in der Position alsLeiter der Polizeiverwaltung und fungiert daneben als Beauftragter für verkehrlicheAngelegenheiten der Stadt Norderstedt.Sein schauspielerischer Werdegang beginnt als Mitwirkender am Projekt der Mu-sikschule Norderstedt „ANATEVKA“ als Russenscherge (Sprechrolle). Seit 2002 ister als Amateurspieler beim „Norderstedter Amateurtheater“ dabei und ist dort mitdiversen Aufführungen als Darsteller in niederdeutschen Komödien sowie in ver-schiedenen Märchenproduktionen tätig. Weiter war er Mitwirkender am Projekt derMusikschule Norderstedt „Orpheus in der Unterwelt“ als Bacchus (Sprechrolle).„Im Weissen Rössl“ wird gefördert vonHerzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer Produktion Im Weißen Rössl. FürRückfragen stehe ich jederzeit sehr gerne zur Verfügung. Weiteres Pressematerialstelle ich gerne nach Absprache zur Verfügung.Ann-Kathrin HubrichAnn-Kathrin HubrichProduktionsleitung0179/ 526 56 36ann-kathrin.hubrich@norderstedt.de 15. Besuchen Sie uns auch im Internethttp://emiliagaloppi.magix.net/public/roesslsite1VerlagVertriebsstelle und VerlagDeutscher Bühnenschriftstellerund Bühnenkomponisten GmbHBuchweizenkoppel 19D-22844 NorderstedtPostfach 20 45D-22810 NorderstedteMail: info@vvb.deInternet: www.vvb.deInternet: www.vertriebsstelle.deAuszüge des Pressespiegels 16. KulturamtRäume und OrganisationVorverkaufsstellen muethos-EDV System Stand: 23.05.2011Buchhandlung am Ochsenzoll Tobias Mährlein Schmuggelstieg 4 22848 Norderstedt 040/5290990 040/52909919 t.maehrlein@buchorder.deHerrmann Touristic Andreas Herrmann Rathausallee 19 22846 Norderstedt 040/52193063 040/52193065 travelstar@herrmanntouristic.deHamburger Abendblatt Ticketshop Frau Dehling Berliner Allee 38 22850 Norderstedt 040/30062123 040/50091578 kasseheroldcenter@funke-ticket.deTicketCorner Kerstin Bertram Rathausallee 34 22846 Norderstedt 040/30987123 040/30987100 kbertram@tribuehne-norderstedt.deHoliday Land Reisebüro Anke Schmidt Beckersbergstraße 1 24558 Henstedt-Ulzburg 04193/950943 04193/94235 reisen-anke-schmidt@holidayland.de Besuchen Sie uns auch im Internet http://emiliagaloppi.magix.net/public/roesslsite1 Empfohlen Certifwork
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
Jetzt im Kino: "In einer besseren Welt" von Susanne Bier In einer besseren Welt (Kinostart: 17.3.) Vielschichtiges, doch arg vorhersehbares und klischeebeladenes Drama von Susanne Bier. Dennoch gewann sie für ihre Auseinandersetzung mit Gut und Böse den Oscar für den besten ausländischen Film. kultiversum verlost 3 Fanpakete. Zum Kinostart von «In einer besseren Welt» verlost kultiversum drei dänische Fan-Pakete bestehend aus jeweils zwei bundesweit gültigen Kino-Freikarten und dem hochkarätigen dtv-Roman «Der Augenblick der Warheit» des dänischen Bestseller-Autors Leif Davidsen. Teilnahme per E-Mail bis einschließlich 22.03. an redaktion@kultiversum.de - Stichwort: «Bessere Welt». Die Dänin Bier erzählt eine komplexe Geschichte aus zwei Familiendramen, die in der Jungs-Freundschaft von Christian und Elias kulminieren. Christian zieht nach dem Tod seiner Mutter mit seinem Vater zur Großmutter und muss sich in einer neuen Umgebung und Lebenssituation zurechtfinden. An seiner neuen Schule trifft er auf Elias, einen gehänselten Außenseiter, der unter der bevorstehenden Trennung seiner Eltern leidet. Elias Vater Anton arbeitet als Arzt unter schwierigsten Bedingungen in Afrika und kämpft dort aufopferungsvoll um jedes Leben. Anton hat dadurch seine eigene Perspektive auf das Geschehen um ihn herum; er wertet dementsprechend. Seine Sicht teilen Elias und sein neuer Freund Christian nicht. Ihre Schulerfahrungen lehren sie, dass sie Probleme mit Gewalt und Einschüchterung lösen können. Die Sichtweisen prallen aufeinander, als Anton einen Spielplatzstreit schlichtet, worauf ihn der Vater des anderen Kindes mit einer Ohrfeige bestraft. Die Kinder wollen das nicht auf sich sitzen lassen und die Probleme auf ihre Art lösen. Susanne Bier überzeugte die Kritiker mit Vorgängerfilmen wie ihrem Dogma-Drama «Open Hearts – Für immer und ewig» (2002) oder «Brothers – Zwischen Brüdern» von 2004, vom dem jüngst ein misslungenes US-Remake in die Kinos kam. Nun hat die dänische Regisseurin mit «In einer besseren Welt» den Auslands-Oscar gewonnen. Vermutlich ist das eher als Auszeichnung für ihre gelungenen früheren Filme zu verstehen. «In einer besseren Welt» scheitert am parallelen Verlauf der beiden Familiendramen: Die Regisseurin überfrachtet die miteinander verwobenen, persönlichen Dramen der einzelnen Protagonisten. Die zahllosen Klischees und Stereotype, die sie aneinander reiht, behindern erheblich die Auseinandersetzung mit Gut und Böse, die Bier im Sinn hat – und die Frage, wie sich der Blickwinkel mit der jeweiligen Situation des Betrachters verändert. Regie: Susanne Bier, 113 min., Dänemark 2011; mit: Mikael Persbrandt, Ulrich Thomsen, Trine Dyrholm 15.03.2011 Denis Demmerle
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
Hier können Sie in winterlicher Pracht schwelgen, auch wenn der Winter wegen des Klimawandels ausfallen sollte! Pieter Brueghel der Ältere (1525/30-1569) war einer der ersten Künstler, der eine Winterlandschaft malte. Seitdem ist das Thema Schnee aus der Kunst nicht mehr wegzudenken. Unter dem Motto „Endlich Schnee! Holzschnitte des Jugendstils“ präsentieren wir rund 120 Winterlandschaften und Darstellungen vom Vergnügen auf dem Eis und im Schnee aus der mehr als 2.500 Blätter umfassenden Sammlung von Felix Häberle, München. In der Zeit des Jugendstils, an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, waren Winterdarstellungen vor allem im Medium des Holzschnitts beliebt. Die zu jener Zeit stark vom japanischen Farbholzschnitt beeinflusste traditionsreiche Drucktechnik ermöglichte die Herstellung ebenso eindrücklich-plakativer wie dekorativer Grafiken. Gleichzeitig erfolgte, ausgelöst durch die boomende Industrialisierung, die Wiederentdeckung der Landschaft als Sehnsuchtsort naturentfremdeter Städter. Bekannte Namen sind vertreten: Martha Cunz, Carl Moll, Walther Klemm oder Carl Thiemann, doch auch Künstlerinnen und Künstler sind zu entdecken, die zu Unrecht vergessen sind.
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
Datenbank : Analytische Bibliografie zum Deuteronomium AnaBiDeut Analytische Bibliographie zum Deuteronomium AnaBiDeut ist eine analytische Internetbibliographie zum Buch Deuteronomium des Alten Testaments, angelegt zum schnellen Suchen und Exportieren von Titeln. Die Datenbank entstand aus der Arbeit der Alttestamentler Georg Braulik (Wien) und Norbert Lohfink (Frankfurt a.M.) und war zunächst ein Anhang zur Bibelwissenschaftlichen Literaturdokumentation Innsbruck (BILDI). Im Januar 2012 erfaßte die Datenbank 13576 wissenschaftliche Publikationen von 5987 Autoren und Herausgebern, mit insgesamt 23137 Referenzen zu Bibelstellen. AnaBiDeut will „analytisch" sein. Das heißt: Sie sammelt nicht nur Titel, sondern verbindet in ihrem Datenbestand mit ihnen auch die Notation: von Bibelstellen, für die ein Titel wichtig werden kann, von Stichwörtern für Themen, die in dem Titel behandelt werden, von Literaturgattungen (z.B. „Kommentar"), Methoden (z.B. „Textkritik") und Arbeitsfeldern (z.B. „Deuteronomistisches Geschichtswerk"), denen ein Titel zugeordnet werden kann. Kommentare zum Deuteronomium sind zwar verzeichnet, werden aber nicht auf behandelte Stellen hin aufgeschlüsselt. Es gibt keine Verweise auf hebräische oder griechische Lexeme, die im Deuteronomium vorkommen - von wenigen Ausnahmen abgesehen. Es gibt im allgemeinen auch keine Verweise auf Lexikonartikel, Einleitungen, Geschichten Israels, biblische Theologien und biblische Religionsgeschichten, in denen das Deuteronomium oder Fragen aus dem Deuteronomium zur Sprache kommen. Theologie, Bibelwissenschaft, Bibel, Altes Testament, Deuteronomium, 5. Mose, Bibliographie Universität Wien, Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
Wer sammelt wie ich Filme und Serien der DDR-Zeit : Forum goFeminin Home > Das Forum > Kino, TV, Stars, People, Musik > DVD « Wer sammelt wie ich Filme und Serien der DDR-Zeit Suche Tauschpartner für Serien und Filme der DDRIch sammle Filme und Serien der DDR-ZeitIch suche noch Serien wie klein aber Charlotte , Mit Herz und Robe , Unser Mann ist König , Familie Maxi Moritz und andere Serien und Filme die ich noch nicht habe.Ich suche noch folgende Filme:Kunak der LuchsDer weiße Mohr,russ. Märchenfilm Die Spur führt zum Teufelszahn,russ.KinderfilmVon einem der auszog das Lügen zu lassen,russ. KinderfilmDer Weg ins Leben - UdSSREin KommunistDie SchildkröteGeheimnisse zweier Ozeane Kinofilme, die in der DDR liefen:Das GlashausZähle deine KugelnAngelaHirten der Nacht...und sie sind noch KinderDas gelobte LandDas BirkenwäldchenGeschichte einer SündeAber das Blut ist immer rotIch fertige für meine Sammlung auch Cover für DVD-Hüllen an. Wer wie ich solche Filme sammelt und Cover dazu möchte kann sich gern bei mir melden.nirma2000@gmx.deFolgende Sachen habe ich schon:Serien: Aber Vati(DDR 1974-1979)(4 Spielfilme) Alfons Zitterbacke (DDR 1986)(6-teiler) Begegnungen (DDR 1967) (5-teiler) Bereitschaft Dr.Federau(DDR 1988)(7-teiler) Clown Ferdinand (DDR 1973-1975) (13-teiler)Daniel Druskat (DDR 1976) (5-teiler) Das Geheimnis der Anden (DDR 1972) (5-teiler) Das grüne Ungeheuer (DDR 1962) (5-teiler) Das Mädchen Krümel (DDR 1975) (7-teiler ) Das Mädchen Störtebeker (DDR 1980)(5-teiler) Der Sonne Glut (DDR 1971) Die gläserne Fackel (DDR 1989) (7-teiler) Die lange Strasse (DDR 1979) (5-teiler) Die Lindstedts (DDR 1976) ( 7-teiler) Die sieben Affären der Dona Juanita (DDR 1973) (7 Episoden)Die Spur führt in den 7. Himmel (DDR 1963) (5-teiler)Die Verschworenen(DDR 1971) (5-teiler) Dolles Familienalbum (DDR 1969-1971)(9-teiler) Drei von der K (DDR 1969) (13 Folgen) Dr. Schlüter (DDR 1965) 5 Folgen) Ein Zimmer mit Ausblick ( DDR 1978) (7-teiler) Familie Bach (DDR 1960-1962)(3-teiler) - Teil1: Papa`s neue Freundin , Teil 2: Vielgeliebtes Sternchen , Teil 3: Oh,diese Jugend Familie Neumann (DDR 1984)(7-teiler) Feuerwache 09 (D 1991)(7-teiler) Flugstaffel Meinecke(DDR 1989)(7-teiler)Fridolin (DDR 1987)(7-teiler) Front ohne Gnade (DDR 1984) (13-teiler) Geboren unter schwarzen Himmeln (DDR 1962) Gefährliche Fahndung (DDR 1978) (7-teiler) Gefährliche Reise (DDR 1972) (6-teiler)Geschichten übern Gartenzaun (DDR 1982-1983)(7-teiler)Gewissen in Aufruhr (DDR 1961)(5-teiler)Jockei Monika (DDR1989)(9-teiler) Johanna (DDR 1989) (7-teiler) Kiez-Geschichten (DDR 1987) (7-teiler) Krupp und Krause (DDR 1968) (5-teiler) Luv und Lee (DDR 1991) (7-teiler) Mensch Hermann (DDR 1986) (6-teiler) Neues übern Gartenzaun(DDR 1985) (7-teiler) Neumanns Geschichten (DDR 1986) ( 7-teiler) Ohne Kampf kein Sieg (DDR 1966) (5-teiler )Rächer,Retter und Rapiere (DDR 1981-82) (7-teiler)Rendezvous mit Unbekannt (DDR 1969) (11-teiler)Rita von Falkenhain (DDR 1989) (5-teiler) Rote Bergsteiger (DDR 1967) (13-teiler) Rottenknechte (DDR1970)(5-teiler) Salut Germain ( DDR 1970-71) (13-teiler) Scharnhorst (DDR 1978) (5-teiler) Schatten über Notre Dame) (4-teiler) Spreewaldfamilie (DDR 1990)(7-teiler) Tiere machen Leute (DDR 1988) (9-teiler) Tierparkgeschichten (DDR 1989)(7-teiler) Treffpunkt Flughafen (DDR 1986) (8-teiler) Unbekannte Bürger (DDR 1969) (5-teiler) Verflucht und geliebt (DDR 1978) (5-teiler) Wege übers Land (DDR 1968) (6-teiler) Wolf unter Wölfen (DDR 1964) (4-teiler) Zahn um Zahn ( DDR 1985-1988) (21-teiler) Zollfahndung (DDR 1970) (12-teiler) Filme mit Agnes Kraus -- Aber Doktor , Alma schafft alle , Florentiner 73 , Neues aus der Florentiner 73,Oh diese Tante, Schwester Agnes , Unser täglich Bier , Viechereien Benno macht Geschichten Mensch Oma(4-teiler)Drei reizende Schwestern Familienfest mit Folgen Ein Mann fürs Leben Eine alte Fregatte Trick 17 Willkommen im RampenlichtDas blaue Krokodil Ein Hauch von AlpenglühnPittiplatsch im Koboldland (7 Episoden)(Das Krachkonzert,Der verdrehte Geburtstag,Stuffel aus dem Riesenland,Die Wunschkugel, Die Glasflöte,Die drei Nixen,Der Lügendrache) Spielhaus - Puppenspielserie (DDR ab 1980) (8Teile) Schlappers neuer Freund der Maulwurf , Ausflug mit Fridolin , Schlapper hat `nen Vogel , Casi weckt die Regentrude, Der doppelte Casi , In gewissen Vollmondnächten , Ein Fall für Casi , Casi als WeihnachtsmannZu Besuch im Märchenland :Die gestohlene Nuß , Das Hexennetz , Pittiplatsch und der Festtagsschmaus , Das Weihnachtsei, Pitti und das Geheimnis der 7 Schachteln , Die leuchtenden Schachteln ,Der Tigerhase , Ein Räuber kommt selten allein, Pitti beim Pfefferkuchenkönig , Der verärgerte Weihnachtsmann , Pitti und der Kobold Liederjahn , Pitti und der Kobold Liederjahn (2), Pitti und der 3.Advent , Die Weihnachtsmannprobe , Pittis Besuch aus dem Koboldland , Der RückwärtsguckerHerr Fuchs und Frau Elster - 13 Episoden Meister Nadelöhr - 7 Folgen Brummkreisel (Kinderserie der DDR von 1982-1990) 4 Folgen Tschechische Filme und Serien:Serien:Alte Kriminalfälle (12-teiler CSSR 1968-1969) Berühmte Räubergeschichten aus aller Welt (6-teiler CSSR 1986) Das Krankenhaus am Rande der Stadt (20-teiler)(CSSR 1978-1981)Das Krankenhaus am Rande der Stadt ,,20 Jahre danach,,(13-teiler) Die Frau hinter dem Ladentisch (12-teiler CSSR 1977-1978) Die Kriminalfälle des Majors Zeman (30-teiler CSSR 1975-1977) Die lange weiße Spur (12-teiler CSSR /Polen 1982) Ein Hamster im Nachthemd (10-teiler CSSR 1988) Ein Haus mit tausend Gesichtern ( CSSR 1984) Safari (13-teiler CSSR 1986) Sechs Richtige (6-teiler CSSR/D 1993) Sommer mit Katka (7-teiler CSSR 1975) Unser Opa ist der Allerbeste (7-teiler CSSR 1978) Filme:Abenteuer mit Blasius (CSSR/DDR 1974)Adele hat noch nicht zu Abend gegessen (CSSR 1977) (Verweistitel: Adele hat noch nicht genachtmahlt,Ein Fall für Detektiv Carter) Auf dem Wildererpfad (Auf der Spur des Wilderers)(CSSR 1979) ( Schauspieler Tomás HolyBegegnung im Juli (CSSR 1978) Schauspieler Tomás HolyClown Ferdinand und die Rakete (CSSR 1962)Das Geheimnis der Burg in den Karpaten (CSSR 1981)Das Geheimnis der Puderdose (CSSR 1959)Das Geheimnis der stählernen Stadt (CSSR 1978)Der dritte Prinz (CSSR 1982) Die Herren Buben (CSSR 1976) Die Pfauenfeder (CSSR 1988) Die sieben Raben (CSSR 1993)Die stolze Prinzessin (CSSR 1952) Entchen Blaufeder (CSSR 1981) (Zeichentrickfilm)Kapitän Korda - CSSR 1970)Märchen von der Zaubernacht (CSSR 1981) (Verweistitel: ,,Das Märchen von der Johannisnacht,,) Meine Ferien mit Großvater (Hinter dem Dornenstrauch) (CSSR 1980) Schauspieler Tomás HolyMeisterdetektiv Dr. Martin (CSSR 1965/66) 2-teiliger Episodenfilm (Teil 1. Drei Flaschen Milch/ Teil 2. Die Teufelsnacht) Pan Tau - der Film (Spielfilm 90 min.)Pan Tau tritt auf (Spielfilm 70 min.) Pan Tau und der lange Sonntag (Spielfilm 65 min.) Pan Tau und Claudia im Schloß (Spielfilm 80 min.) Pan Tau auf Reisen (Spielfilm 90 min.) Pan Tau wird gesucht (Spielfilm 60 min.) Per Anhalter in den Tod (CSSR 1979) (Videotitel ,, Vergewaltigt,, )Rübezahl und die Skiläufer - CSSR 1980Signum Laudis (CSSR 1980) Und wieder springe ich über Pfützen - CSSR 1970Unter dem Dachsfelsen (CSSR 1978) Schauspieler Tomás HolyVerschenktes Glück ( CSSR 1983) Warten auf die Silberglöckchen (CSSR 1985)Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (CSSR 1979) Schauspieler Tomás Holy Wie man einem Wal den Backenzahn zieht (CSSR 1978) Schauspieler Tomás Holy Wie soll man Dr. Mrácek ertränken? oder Das Ende der Wassermänner von Böhmen - (CSSR 1974)Wie wäre es mit Spinat (CSSR 1977)Filme von Karel Zeman: Das gestohlene Luftschiff ( von1967)Der Schatz der Vogelinsel - Zeichentrick( von1952) Auf dem Kometen (von 1970)Baron Münchhausen ( von 1961)Chronik eines Hofnarren ( von 1964) Krabat - Zeichentrick ( von 1977)Das Märchen von Hans und Marie - Zeichentrick ( von 1980) Inspirace (von 1948) ,, Inspiration,, ein außergewönlicher Film in dem Zeman in origineller Form gläserne Puppen auftreten lässt 4 Puppenfilme von Jirí Trnka (1.Das Cello(CSSR 1949)( , 2. Lied der Prärie (CSSR 1949)( , 3. fröhlicher Zirkus (CSSR 1951)( , 4.Die Hand (CSSR 1965) Filme der UdSSR:Abenteuer in der Taiga (UdSSR 1971) Absprung Planquadrat 4 (UdSSR 1977) (auch: Absprung in die Todeszone) Auf der Spur des Herrschers (UdSSR 1979) Blaue Pfeile (UdSSR 1958) Das Bächlein - Vom Rinsal zum Fluß (UdSSR 1963) Zeichentrickfilm Das Geheimnis der Berghöhle (UdSSR 1975)Das gestohlene Glück (UdSSR/Finnland 1958)Das rote Zelt (UdSSR/Italien 1969) Das Zauberkorn (UdSSR 1942)Der Gephard kehrt zurück (UdSSR 1983) Der Luchs kehrt zurück (UdSSR 1988) Der Reiter ohne Kopf (UdSSR 1973) Der Zauberer aus der Flasche (UdSSR 1956)Die Abenteuer des Burattino (UdSSR 1959) - ZeichentrickfilmDie Abenteuer von Petrow und Wassetschkin (UdSSR 1983)Die drei Holzfäller - Freund Blase , Bastschuh und Strohhalm (UdSSR 1959) Die Hexe Akulina (UdSSR 1969) Die Nacht vor Weihnachten (UdSSR 1961)Die Schneekönigin (von 1957)(Trickfilm) da wo die Kinder noch Kai und Gerda heißen)Die unglaubwürdigen Abenteuer der Italiener in Rußland (UdSSR/Italien 1974)Ein Menschenschicksal (UdSSR 1959) Es blinkt ein einsam Segel (UdSSR 1937) ,,Weiß blinkt ein einsam Segel) Fahrt über drei Meere (UdSSR/Indien 1957) Im Königreich der Zauberspiegel (UdSSR 1963)Im Morgengrauen ist es noch still (UdSSR 1972) Kaschtanka (UdSSR 1975) Moskau meine Liebe (UdSSR 1974)Piraten des 20.Jahrhunderts (UdSSR 1979)Polizeihund Muchtar (UdSSR 1964)Tierfänger (UdSSR 1960) Vogelscheuche (UdSSR 1983) andere Filme und Serien (USA, Polen, Ungarn, GB usw.):Serien:Angelique (F/I/D 1964-1967) 5 Spielfilme ( Angelique1, Angelique2, Angelique und der König, Unbezähmbare Angelique, Angelique und der Sultan)Daniel Boone ( USA 1964 - 1970) 134 Folgen Spielfilm,, Deinen Skalp,Daniel Boone(1966) Der Wilddieb (Polen 1980) 7 Folgen Dick Turpin ( GB 1979-1982) 26 Teile Die Abenteuer des Chevalier de Recci (F 1967) 13 TeileDie Kinder vom Mühlental ( Pol./deutsche Serie von 1985 )12 Folgen Die Kuschelbären (Pol./österr. Serie von 1983) (Trickfilm) 13 Folgen Ein pfiffiges Quartett (Polen 1982) 6 Folgen Familie mit Bommel (PL 1978) 7 Folgen Ferien mit Gespenstern (PL 1970-1972 ) 7 Folgen Heißer Draht ins Jenseits( Zeichentrickserie Ungarn 1968/69) 13 Folgen Im Zeichen des Adlers (Polen 1978) 14 Folgen Janna (Polen/D 1987) 15 Folgen Janosik - Held der Berge (Polen 1973/1974) 12 FolgenKlemens und Klementinchen ( Pol./deutsche Serie von 1987 ) ( Fortsetzung von ,,Die Kinder vom Mühlental,,) Sommer der Waldmenschen (Polen 1984) 5 FolgenVier Panzersoldaten und ein Hund (PL 1966-1967) 21 Teile Filme:67 Tage - Die Republik von Uzice ( Jugoslawien 1974) Abenteuer auf der Lucky Lady (USA 1964) (mit Burt Reynolds, Liza Minelli)Adel verpflichtet (GB 1949) (oder der unheimliche Herzog) Am goldenen See (USA 1981) Asche und Diamant (Polen 1958) Bitte keinen Sex,wir sind Briten (England 1973)Bonnie und Clyde auf italienisch (Italien 1983) Brüderchen Nr. 2 kommt an( Ungarn 1971 ) (Fortsetzung von ,,Hallo Brüderchen,,) Bus-Trilogie: 1.Der total verrückte Autobus(Aufruhr im Busdepot)(GB 1972) , 2.Meuterei im Bus (GB 1972) , 3. Ein irrer Tripp im Wahnsinnsbus (GB 1973) Catherine Courage (Film in 3 Teilen) (Frankreich 1993) Das Duell (Rumänien 1982) Das Kartenhaus (Ungarn 1969) Das Schloß hinterm Regenbogen (Rumänien 1969)Das Zauberschwert (GB 1961) Deadly Games(Frankreich 1988) - Stille Nacht-Tödliche Nacht (Allein gegen den Weihnachtsmann) Der blaue Vogel ( USA/UDSSR 1975) (mit Elisabeth Taylor,Jane Fonda)Der Donauschiffer (Ungarn 1974) Der geheime Garten (USA 1949) (mit Dean Stockwell,Elsa Lenchester,Herbert Marchall )Der gläserne Pantoffel (USA 1955)Der Graf von Monte Christo (F 1953) (mit Jean Marais) Teil 1. Glück und Verbannung , Teil 2. Heimkehr und Rache Der Kapitän vom Tenkesberg (Ungarn 1963/1964) Der kleine Däumling (USA 1958)Der kleine Lord (GB 1980) (mit Alec Guinness, Rick Schroder , Eric Porter)Der Mörder ist im Hause ( Ungarn 1970) Die Explosion (Rumänien 1973) Die Falle im Puma-Gebirge (USA 1975) Die Geschichte vom Saffianschuh (Polen 1961) Die Jagd nach der Handschrift ( Rumänien 1975) Die Puppe des Gangsters (Italien 1974) Die Revanche( Rumänien 1978) Die Schlacht an der Neretva ( Jugoslawien 1969) Die schwarze Rose (USA 1950)Die Spezialisten Frankreich 1984) (mit Maurice Barrier, Bertie Cortet, Bernard Giraudeau) Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten (GB 1964) Die Unsterblichen (Rumänien 1974) Die wundersame Geschichte vom Weihnachtsspielzeug (GB/Kanada 1986)Die versunkene Welt (USA 1960)Donner über dem Indischen Ozean (S/F/I 1966) Fortsetzung des Filmes ,,Unter der Flagge des Tigers,, mit Gerard BarrayDurchbruch im Morgengrauen ( Jugosl. 1978) Ein Teufelskerl (Australien 1982) Familie Wirbelwind (Ungarn 1982) ,, Familie Brausewind,,Familie Wirbelwind auf Urlaub (Ungarn 1987) ,,Familie Brausewind macht Urlaub) Flammen über Fernost (GB 1954) Goodbye und Amen (Italien 1977) mit Tony Musante Hallo Brüderchen ( Ungarn 1971 )Hänsel und Gretel (USA 1954) Puppenfilm Heidi kehrt heim (BRD /USA 1967) mit Jennifer Edwards, Michael Redgrave, Maximilian Schell,Jean Simmons)Hoppity kommt zurück (USA 1941) (Kinotitel:Herr Heuschreck geht durch die Stadt )(Zeichentrickfilm)Jagd durchs Feuer ,,Die Feuerjäger,,(England 1970)Janna (Polen/D 1990) Aus den Folgen der Serie wurden 1990 zwei Filme zusammengeschnitten (Teil 1.Adler und Wölfe/Teil 2.Zwischen Himmel und Erde)Keine Gnade für den Fuchs (GB 1973) (Kinotitel DDR: Der Fuchs von Belstone) Kreuzritter (Polen 1960) Mein Schwert für den König (F 1960) ( Kinotitel DDR : Le Capitain ) mit Jean Marais Meuterei auf der Bounty (USA 1961)Michael der Tapfere (Rumänien 1970) (2-teiler) Mr. Hobbs macht Ferien (USA 1961) (mit James Stewart, Maureen O`Hara)Oh Darling - was für ein Verkehr (GB 1962) mit Stanley BaxterPalast der Winde (GB 1983) Papa ist auf Dienstreise (Jugoslawien 1984) Peterchen`s Mondfahrt (Verfilmung D 1959) Pintea - Die eiserne Faust (Rumänien 1976) Prinz Eisenherz (USA 1954) (mit Robert Wagner als Prinz Eisenherz)Privilege (USA 1990) Stunts (USA 1977) ,, Kinotitel DDR: ,,Männer ohne Nerven,, mit Robert Foster Straße der Gewalt (USA 1975) (mit Sam Laws, Kay Lenz, Don Porter, Jan-Michael Vincent ) TKX antwortet nicht ( FR/Italien 1955) ,, Wenn alle Meschen der Welt,,Träumer schießen keine Tore (Dän. 2004)Unruhe im Delta (Rumänien 1976) Unter der Flagge des Tigers (Der Tiger der sieben Meere) (S/F/I 1966) mit Gerard BarrayUrmel aus dem Eis (Sat 1) (mit Dirk Bach,Barbara Schöneberger) Von Corleon nach Brooklyn (Italien 1980) mit Maurizio Merli Zwei Kamele auf einem Pferd (Frankreich 1979) mit Pierre RichardZwiebel-Jack raümt auf (Ein Mann rechnet ab) (BRD/I/Spanien 1975) - mit Franco NeroFilme Japan und Trickfilme verschiedener Länder ( - (liefen Teilweise in den DDR-Kinos)TrickfilmeAladin und die Wunderlampe (Frankreich 1969) - Zeichentrickfilm Bolek und Lolek - Bolek und Lolek im wilden Westen (Polen 1986)- Zeichentrickfilm (Spielfilm)Bolek und Lolek - Die große Reise von Lolek und Bolek ( Polen 1978/79) - Zeichentrickfilm (Spielfilm)Däumelinchen (Japan 1978) - ZeichentrickfilmDer Gänsejunge Matti (Titel DDR:Matyi,der Gänsejunge) (Ungarn 1976) - ZeichentrickfilmDer Zauberer und die Banditen (Japan 1959) - ZeichentrickfilmDie drei Mäusemusketiere (Rumänien 1987)- ZeichentrickfilmDie Polarbären (Die gefährlichen Abenteuer der kleinen Eisbären) (Japan 1979) - ZeichentrickfilmDie Schatzinsel ( Japan 1971) - ZeichentrickfilmDie wilden Schwäne (Japan 1978) - ZeichentrickfilmKaty - Eine kleine Raupe in der großen Stadt (Mexiko/Spanien 1984)- ZeichentrickfilmKaty - Kiki,Koko und der Außerirdische (Mexiko/Spanien 1987) (Fortsetung von ,,Eine kleine Raupe in der großen Stadt,,) - ZeichentrickfilmSchwanensee - Swan Lake (Japan 1978) - ZeichentrickfilmTaro-Der Drachenjunge (Japan 1979) - ZeichentrickfilmTom Crosby und die Mäusebrigade (Japan 1974) - ZeichentrickfilmVuk - Der kleine Fuchs (Ungarn 1981) - ZeichentrickfilmRealfilmeDie blinde schwertschwingende Frau (Japan 1969) auf DVD (Rarität - wird nicht mehr im TV gezeigt ) Die Frau in den Dünen (Japan 1964)Onibaba - Die Töterinnen (Japan 1965)Louis-Weinert-Wilton-Filme 1. Der Teppich des Grauens - 19622. Die weiße Spinne - 19633. Das Geheimnis der schwarzen Witwe - 19634. Das Geheimnis der chinesischen Nelke - 1964Wer noch Tauschmaterial hat meldet sich bitte bei :mailto: nirma2000@gmx.de Ich suche auch noch einige Staatsanwälte. Ich habe alle Polizeirufe der DDR- Zeit zum Tausch anzubieten.Ich übernehme auch das überspielen von VHS.Ich fertige für meine Sammlung auch Cover für DVD-Hüllen an.Wer auch Filme und Serien sammelt und für seine Sammlung Cover angefertigt haben möchte kann sich gern bei mir melden. Video: Zum Filmstart von 'Die Wand': Lese-Wochenende zu gewinnen!Zum Filmstart von 'Die Wand': Lese-Wochenende zu gewinnen!Neu im Kino: 'Tinkerbell und die Piratenfee'Neu im Kino: Ein verliebter Anti-Cowboy in 'A Million Ways to Die in the West' Dein Liebster schaut ständig auf sein Smartphone statt in deine Augen? DAS ist die Lösung... Lächerlich! Diese 11 Sprüche können wir Eltern uns einfach sparen... 7 unrealistische Erwartungen, die wir an Männer stellen und die sie niemals erfüllen... Kleine Kämpferin: Die Ärzte gaben ihr nur wenige Tage zu leben... Dinge, die wir trotz Beziehung nicht aufgeben sollten Judith Holofernes: Die Introvertierte und die Rampensau Reter ohne Kopf dirkk5 Wir suchen seit Ewigkeiten Reiter ohne Kopf und Krakatoa mit Maximilian Schell auf deutsch kann man die bei Dir erwerben sind leider nirgendwo zubekommen Danke im vorraus toma1710 Suche ganz dringend: Das Märchen von Hans und Marie!Können sie mir da bitte helfen!?Mfg Thomas karstena1 habe einen film hier bei dir gefunden stunts mit robert forster suche ihn schon seid vielen jahren kannst du mir bitte helfen ihn für mich zu kopieren geld nach vereinbarung . andi hier meine kontakt daten tel. 03493 9298928 meine mail - mullera263@googlemail.com hallo bin thomas aus wiesbaden.suche die polizeiruf folgen die schrottwaage,die maske,der spezialist.habe leider nicht viel tauschsachen aus der ddr aber viele filme und serien aus den sechzigern siebzigern.es wäre nett wenn du dich unter 015255137616 oder brieflich bei mir melden könntest .meine adresse thomas himmler,webergasse 24 65183 wiesbaden.gruss thomas.bin internetcafe besitze leider keinen computer deswegen bitte sms anruf oder brief gruss thomas Kann die Adresse nicht lesen.Meine private Mail ist bspmaxätkabelmailpunktde von:kalle711 nun nochmal zum mitschreiben karlheinz.gueldner1951@hotmail .de deine emailaresse ist auch irgendwie nicht ok kann keine nachricht an dich versenden Hallo, hast Du meine Mail nicht bekommen? Bin interessiert an dem Film. Wie ist die Qualität? Auf DVD?Wie kommen wir ins Geschäft?Grüße aus DresdenBernd leider nicht bekommen eine mail. schick mal an karlheinz.gueldner1951@hotmail .de.gruss kalle Hallo, bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Auch such noch einige Russische Filme wie "Blaue Pfeile" "Der Zauberer in der Flasche" und Das gestohlene Glück". Kannst Du einen Tipp geben wo ich diese Filme bekommen kann? Gruß Max blaue pfeile kann ich dir anbieten simoneb6 hallovielleicht kannst du mir ja helfen.. suche gaaaanz mega dringend den film vom saffianschuh ( für de mutti )und insofern ich mich nich verlesn hab hast du den ja..würdest du mir davon vielleicht ne kopie ziehen?büdddeeeewürde des ja auch zahlen bitte bitte meld dich mal..vielen vielen dank schopnmal im voraus..lg mone Suche auch nach dem glashaus yasisweets81 würde mcih auch riesig über den fund freuen! Film Das Glashaus hose864 Hallo! ich suche auch dringend den USA Film Das Glashaus von 1972 mit Alan Alda! Nirgendwo ist dieser aufzutreiben. Haben Sie ihn inzwischen auftreiben können? Danke. hallo maxie suche cover von die blauen pfeile SUder mann mit dem objektiv DDR und geheimcodeb13. kannst du mir da weiterhelfen. danke karl-heinz Unser Opa... paula17012 Sorry, hab zigmal meinen Nicknamen ändern müssen, weil so viele schon vergeben sind, ich meine natürlich Paula17012 Unser Opa ist der Allerbeste paula17012 Hallo, Maxi,ich bin dringend auf der Suche nach der Serie "Unser Opa ist der Allerbeste" (7-teilig, CSSR 1978). Ich habe als Kind zu DDR-Zeiten synchronisiert und auch in dieser Serie mitgesprochen. Da ich aus dieser Zeit überhaupt nichts habe, würde ich mich riesig freuen, die Serie irgendwie zu bekommen. Muss allerdings noch überlegen, was ich Dir dafür anbieten kann, Deine Liste mit Filmen ist ja riesig Ich hoffe, Du schaust hier noch ab und zu rein... und meldest Dich! Liebe Grüße, Pueppi7012 Suche denn Film Die blinde schwertschwingende Frau ( Japan 1969 ) und Dick Turpin. Suche Trickfilm DDR-Fernsehen katzefreddie Es haben ja schon einige vor mir gefragt: Hat man eine Chance einen Film käuflich zu erwerben.Ich bin schon seit Ewigkeiten auf der Suche nach "Urmel" mit Dirk Bach.Weiterhin suche ich einen Trickfilm den ich zu DDR-Zeiten mal als Kind Weihnachten gesehen habe. Muss ein chinesischer oder Japanischer gewesen sein. Was ich noch weiß: Eine Schwangere wurde in einen Drachen verwandelt.....weil sie von dem wenigen Fisch gegessen hat. Der Film war sooo traurig, aber schön! von:shp7 Auch ich suchte diesen Trickfilm schon lange. Selbst nach 30 Jahren geht er mir nicht mehr aus dem Kopf.Er heisst "Taro der Drachenjunge". Kannst du sogar inzwischen bei Amazon kaufen.LG shp von:katzefreddie Toll, toll, tollDen hätte ich nie gefunden / erkannt mit dem aktuellen Cover. Ich freu mich!!!!!!!!!!!!!!!!!!Vielen Dank Auflösung meiner dvd und videosammlung von:melle0284 von:daragongirl721 Ihr sucht eine Serie einen Film oder etwas was im tv gelaufen ist dann schreibt mit habe fast alles von:suessemaus20111 von:snagglepus von:maxi2000 von:mariaallegra Tausche DEFA bzw. DDR Filme! von:wostock Habe alle 200 Folgen von Löwenzahn mit Peter Lustig von:hoppelkaninchen Frau will vom Turm springen: Und...Was diese Katze sich einfallen lässt...Fenster putzen ist öde? Diese Aktion...Dieser Schnauzer wird einfach über...Mal wieder genervt von der Mucki-B... 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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
"Vermutlich wird es noch mindestens 10 Jahre so weiter gehen." Ich persönlich habe die Hoffnung aufgegeben das Ende des "Nahost-Konflikts" zu erleben. Dabei bin ich noch gar nicht soooo alt. Ich schlage vor, den "Nahost-Konflikt" zum Weltkulturerbe zu erklären.
de
q-de-2228
Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
Kino-Review zu "The Wailing - Die Besessenen" | GelberDrache - Filme aus Asien und mehr! Kino-Review zu "The Wailing - Die Besessenen" The Wailing ist ein Mystery-Thriller des südkoreanischen Regisseurs Na Hong-jin aus dem Jahr 2016, der nächste Woche am 12.10.2017 bei uns in den deutschen Kinos starten wird.. Der Film lief am 12. Mai 2016 in den südkoreanischen Kinos an und wurde außer Konkurrenz auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes gezeigt. Dort erhielt der Film sehr gute Kritiken und da Alamode Filmverleih mir den Film online zur Verfügung stellen konnte, hier nun meine Eindrücke zum Film. Vorab muss ich aber darauf hinweisen, dass ich den Film lediglich im koreanischen Originalton mit deutschen Untertiteln sehen konnte, so dass ich zur deutschen Synchronisation nur den kurzen, deutschen Trailer heranziehen kann, und deshalb keine Wertungsaussage zur Synchro treffen werde. Insgesamt fesselte mich "The Wailing - Die Bessesenen" von der ersten Minute an. Regieseur Na Hong-jin versteht es nämlich, den Zuschauer langsam in die Geschichte einzuführen. Er überfordert den Zuschauer am Anfang nicht mit zuvielen Informationen, lässt den ganzen Film über Raum für Spekulationen und selbst zum Ende des Films ist man nicht sicher, ob man mit seiner Einschätzung richtig liegt. Richtig spannend. Ein tragendes Thema sind "Kleinstadtgerücht und deren Wirkung" und Na Hong-jin spielt mit diesem "Thema" gekonnt. Würzt das Ganze noch mit einer Mischung aus Kirche, koreanischer Schmanismus und religiösem Glauben und liefert am Ende einen Mysterie-Thriller ab, der mit seinen 150 Minuten Laufzeit keine inhaltlichen Längen aufweist. Spannung pur. Auch die Atmosphäre in dem Film ist wirklich gut und man kann sich richtig in das südkoreanische Kleinstadtleben einfinden. Die Kameraführung, der Schnitt und die Umsetzung ist sehr gut gelungen, wobei es bei einer Produktionszeit von 6 Jahren nicht anders hätte sein dürfen. Die Schauspieler machen alle eine sehr gute Figur, wobei natürlich der ein oder andere Character etwas überzeichnet ist. Eine wahrlich gute Performance von Kim Hwan-hee, die mit Ihren 15 Jahren die Rolle der Tocher Hyo-jin spielt, hat mich wirklich überrascht. Sehr gutes und intensives Schauspiel. Ich kann "The Wailing - Die Besessenen" uneingeschränkt für einen Kinobesuch empfehlen. Lediglich die deutsche Synchronisation könnte einiges kaputt machen, was ich allerdings an dieser Stelle nicht beurteilen kann. "The Wailing - Die Besessenen" ist von der ersten bis zur letzten Minute an ein spannendes Filmvergnügen. Immer wieder wird dem Zuschauer Raum für Spekulationen gegeben, die einem wirklich mitfiebern lassen. 150 MInuten Spannung pur und eine Atmosphäre, die ich selten so in einem Film erlebt habe. Video of The Wailing Trailer Releasedatum: 2018-02-23 Releasedatum: 2018-02-23 Produktionsjahr: 2017 Publisher: Pierrot Le Fou Produktion: 20th Century Fox Südkorea , Film Production Korea Durchschnitt 3.50 von 5 Produktion Kim Ho Sung Produktion Suh Dong Hyun Drehbuch Na Hong-jin Kamera Hong Kyung Pyo Musik Jang Young Gyu Musik Dalpalan Schnitt Kim Sun Min SFX Kim Kwang Soo Geboren in Seoul, Südkorea am 1973-05-17 Profil von Kwak Do Won anzeigen Kwak Do-won (* 17. Mai 1974 in Seoul, wirklicher Name: Kwak Byeong-gyu) ist ein südkoreanischer Schauspieler. Er begann seine Karriere im Theater, trat später jedoch zunehmend in Film und Fernsehen auf. Er ist vor allem bekannt für seine Nebenrollen in The Yellow Sea (2010), Nameless Gangster (2012) und The Attorney (2013).[1] 2016 spielt er eine der Hauptrollen in Na Hong-jins Thriller The Wailing an der Seite von Hwang Jung-min und Chun Woo-hee. Geboren in Masan, Südkorea am 1970-09-01 Profil von Hwang Jung Min anzeigen Hwang Jung-min (* 1. September 1970 in Masan, Südkorea) ist ein südkoreanischer Schauspieler. Hwang erhielt dreimal den Blue Dragon Award, zweimal in der Kategorie bester Schauspieler für You Are My Sunshine (2005) und New World (2013) und einmal als bester Nachwuchsdarsteller für Road Movie (2002). Er ist seit 2004 mit der Musical-Schauspielerin Kim Mi-hye verheiratet. Das Paar hat einen Sohn. Hwangs jüngerer Bruder ist der Musikdirektor Hwang Sang-joon. Geboren in Japan am 1955-11-16 Profil von Jun Kunimura anzeigen Jun Kunimura (國村 隼 Kunimura Jun, born 16 November 1955) is a Japanese actor. Geboren in Icheon, Südkorea am 1987-04-20 Profil von Chun Woo Hee anzeigen Chun Woo-hee (* 20. April 1987 in Icheon, Südkorea) ist eine südkoreanische Schauspielerin. Sie ist vor allem bekannt durch die Hauptrolle in dem Film Han Gong-ju (2014). Darin verkörpert sie eine Schülerin, die von 43 Jungen vergewaltigt wird. Zuvor spielte sie Nebenrollen in vielen Filmen Für ihre Rolle erhielt sie den Blue Dragon Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin. Der Film basiert auf den Miryang-Vergewaltigungsfall "The Wailing" Bluray und DVD-Review Ergänzend zu meinem Kino-Review von „The Wailing“ werde ich heute nochmals eine Wertung zur DVD und Bluray-Veröffentlichung abgeben, wobei ich nun auch einiges zur deutschen Synchro anmerken kann, Mystery-Thriller "The Wailing" auf DVD und Bluray Im Oktober konnten wir uns den Mystery-Thriller "The Wailing" bereits im Kino ansehen. Somit war auch absehbar, dass der Film bald auf DVD und Bluray erscheinen würde. The Wailing ist ein Mystery-Thriller des südkoreanischen Regisseurs Na Hong-jin aus dem Jahr 2016, der nächste Woche am 12.10.2017 bei uns in den deutschen Kinos starten wird.. Deutscher Trailer zu "The Wailing - Die Besessenen" erschienen Am 12.10.2017 startet in den deutschen Kinos der südkoreanische Thriller "The Wailing - Die Besessenen".
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) 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Mit 35 Tochtergesellschaften in 19 Ländern hat diesers Unternehmen einen Umsatz von 250 Millionen Euro und ist Marktführer für Sportbrillen. Bekannt ist Uvex für seine Skibrillen, von denen jedes Jahr ca. 1,6 Millionen verkauft werden. Aber auch normale Sonnenbrillen , Sonnenbrillen für Rad- und Motorradfahrer sowie Schutzbrillen gehören zum Repertoire des Fürther Familienunternehmens. Bereits im Jahre 1926 begann die Produktion der ersten Brillen, damals noch unter dem Namen Winter Gesellschaft für Optik und Augenschutz. Uvex blickt somit auf eine reichhaltige Erfahrung und lange Tradition im Bereich Brillen zurück. Heute führen die Enkel des Gründers, Uvex auf neue Märkte. Besonders die Sparte der Helme wächst stark mit jährlich ca. 600.000 verkauften Motorrad- und Fahrradhelmen. Auch die Uvex Skihelme sind stark gefragt und zeichnen sich durch ihre solide Verarbeitung aus. Als Ausrüster für zahlreiche Sportler und Nationalteams, besonders im Wintersport, ist der Sporthersteller in Disziplinen wie Snowboarden, Ski, Rennrodeln, Skiflug, oder Bobfahren tätig. Zudem kommen ständig neue Sportarten wie Reiten oder Rudern hinzu, in denen Uvex sein Fachwissen einbringen kann.
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
HEIMWEH! | moddin meyer Ein Gedanke zu „HEIMWEH!“ Ramstein sagte am 17 Dezember 2014 um 08:52 : Über geile site her Meyer!
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
◄◄ |◄ |1951 |1952 |1953 |1954 |1955| 1956| 1957| 1958| 1959| ►| ►► Kalenderübersicht 1955 Juli 1955: Treffen von Vertretern der japanischen Liberalen und Demokratischen Partei zu deren Zusammenschluss Armenischer Kalender 1403–1404 Äthiopischer Kalender 1947–1948 Badi-Kalender 111–112 Bengalischer Kalender 1361–1362 Berber-Kalender 2905 Buddhistischer Kalender 2499 Burmesischer Kalender 1317 Byzantinischer Kalender 7463–7464 – Ära 4651–4652 oder 4591–4592 Holz-Pferd (甲午,31)– Holz-Schaf (乙未,32) Revolutionskalender 000163CLXIII–000164CLXIV Hebräischer Kalender 5715–5716 – Vikram Sambat 2011–2012 – Shaka Samvat 1877–1878 Iranischer Kalender 1333–1334 Islamischer Kalender 1374–1375 – Nengō (Ära): Shōwa 30 – Kōki 2615 Koptischer Kalender 1671–1672 – Dangun-Ära 4288 – Juche-Ära 44 Minguo-Kalender 44 Seleukidischer Kalender 2266–2267 Thai-Solar-Kalender 2498 Im Jahr 1955 endet die Besatzungszeit in Österreich, der DDR und der Bundesrepublik, gleichzeitig werden die beiden deutschen Staaten mit der Gründung des Warschauer Pakts bzw. der Aufnahme in die NATO fest in deren Blöcke eingebunden. In Montgomery, Alabama wird die Afroamerikanerin Rosa Parks verhaftet, weil sie sich weigert, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen weißen Fahrgast zu räumen. Der darauffolgende Montgomery Bus Boycott wird zur Geburtsstunde der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA. Mit dem Zusammenschluss der Liberalen und der Demokratischen Partei entsteht in Japan die Liberaldemokratische Partei, die seitdem mit zwei Unterbrechungen (1993–1994 und 2009–2012) die Regierung stellt. 1. Januar: Max Petitpierre wird erneut Bundespräsident der Schweiz. 13. Februar: In seinem Rundfunkappell Cobalt 60 – Gefahr oder Segen für die Menschheit?, der gleichzeitig in Deutschland, Dänemark, Österreich und Norwegen gesendet wird, warnt Otto Hahn die Regierungen und Völker der Welt vor der Herstellung und Anwendung von Atomwaffen. Fünf Tage später wiederholt er seinen Aufruf in englischer Sprache über das internationale Netz der britischen BBC in London. 17. Februar: Die Kultusministerkonferenz beschließt im Düsseldorfer Abkommen Vereinheitlichungen im deutschen Schulwesen. Unter anderem erhalten alle höheren Schulen generell die Bezeichnung Gymnasium und Englisch wird zur Pflichtfremdsprache. 23. Februar: Erstes Treffen der SEATO-Länder. Der letzte Satz der „Mainauer Erklärung“ am Otto Hahn-Denkmal in Berlin-Dahlem, Altensteinstr. 48 21. Juni: Afghanistan, 2. Transitabkommen mit der UdSSR. Inhalt: Ausbau der Salang-Straße und des Flusshafens am Amu Darya u. a. 15. Juli: In der „Mainauer Erklärung“ sprechen sich bei der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau auf Initiative Otto Hahns 18 Nobelpreisträger gegen den Einsatz von Kernwaffen aus. 18.–23. Juli: Genfer Gipfelkonferenz (auch bekannt als Vierer-Konferenz) in der Deutschlandfrage Mutter eines Kriegsgefangenen bedankt sich bei Konrad Adenauer nach dessen Rückkehr aus Moskau, 14. September 1955. 8. September: Bundeskanzler Adenauer bewirkt in Moskau die Freilassung der letzten (rd. 10.000) deutschen Kriegsgefangenen. 20. September: Die DDR wird von der Sowjetunion zum „souveränen Staat“ erklärt. 7. Oktober: Die ersten 600 Spätheimkehrer der „letzten 10.000“ Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion treffen in Friedland ein. 9. Oktober: Bürgerschaftswahl in Bremen 23. Oktober: Saarabstimmung: Die saarländische Bevölkerung lehnt das Saarstatut ab. 25. Oktober: Der letzte Besatzungssoldat verlässt Österreich. 12. November: die ersten 101 Freiwilligen der neuen Bundeswehr werden in Bonn von Theodor Blank (Behördenleiter des Amtes Blank; 1955–1956 Verteidigungsminister) vereidigt. 1. Dezember: Rosa Parks wird in Montgomery, Alabama USA verhaftet, weil sich die Afroamerikanerin weigerte, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen weißen Fahrgast zu räumen. 20. Dezember: Cardiff wird durch den britischen Minister für Wales zur Hauptstadt von Wales erklärt.[2] 1. April: Der erste Flug der Lufthansa nach dem Krieg von Hamburg nach München 2. Februar: Bei der Siedlung Tjuratam beginnt die Sowjetunion mit dem Bau eines Testgeländes für Interkontinentalraketen, das sich zum Kosmodrom Baikonur entwickelt. 24. November: Das zweimotorige Verkehrsflugzeug Fokker F-27 absolviert seinen Erstflug. Glenn T. Seaborg und Mitarbeiter erzeugen Atome des chemischen Elements Mendelevium. 29. Januar: In Paris wird der Film Les Diaboliques des Regisseurs Henri-Georges Clouzot uraufgeführt. 26. Juli: Im US-amerikanischen Des Monies wird der Film Die Nacht des Jägers des Regisseurs Charles Laughton uraufgeführt. Ende Oktober: „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Rebel Without a Cause) mit James Dean Der kanadische Pianist Glenn Gould spielt eine von der Kritik hoch gelobte Aufnahme der Goldberg-Variationen ein. Eine zweite Aufnahme entsteht 1981. 24. Januar: Peter Kuhlen gründet mit 14 weiteren Personen die Apostolische Gemeinschaft in Düsseldorf. 22. Januar: Erstes offiziell anerkanntes Maximum Break in der Geschichte des Snooker von Joe Davis in der Leicester Square Hall in London[3] 11. Dezember: In Ludwigsburg wird Hans Günter Winkler als deutscher Sportler des Jahres 1955 ausgezeichnet. 01. Januar: Ekrem Al, türkischer Fußballtrainer 01. Januar: Alexandru Athanasiu, rumänischer Politiker und Jurist 02. Januar: Lars Bock, dänischer Handballspieler Wolfgang Tiefensee, 2017 04. Januar: Mark Hollis, britischer Musiker, Komponist, Sänger und Songschreiber 05. Januar: Eriko Watanabe, japanische Schauspielerin, Theaterleiterin und Dramatikerin 06. Januar: Ajayi Agbebaku, nigerianischer Leichtathlet 09. Januar: Bernd Gögel, deutscher Speditionskaufmann und Politiker 11. Januar: Günther Schubert, deutscher Fußballspieler († 2002) 12. Januar: Hans-Joachim Hartnick, deutscher Radsportler und -trainer 15. Januar: Felix Abt, Schweizer Unternehmer 15. Januar: Mike Baldwin, US-amerikanischer Motorradrennfahrer 17. Januar: Pietro Parolin, vatikanischer Diplomat und Kardinalstaatssekretär 18. Januar: Frankie Knuckles, US-amerikanischer DJ und Musiker († 2014) 22. Januar: Danas Arlauskas, litauischer Manager 22. Januar: Christoph Asendorf, deutscher Kunstwissenschaftler 25. Januar: Rick Adduono, kanadischer Eishockeytrainer und -spieler 26. Januar: Björn Andrésen, schwedischer Schauspieler 27. Januar: Pheeroan akLaff, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger 01. Februar: Dieter Anhuf, deutscher Geograph 02. Februar: Dermot Ahern, irischer Politiker 05. Februar: Luigi Archetti, italienischer Künstler und Musiker 05. Februar: Mangetsu Hanamura, japanischer Schriftsteller 06. Februar: Sabahat Akkiraz, türkische Sängerin und Politikerin 07. Februar: Miguel Ferrer, US-amerikanischer Schauspieler († 2017) 07. Februar: Margit Rupp, deutsche Juristin im Kirchendienst († 2017) John Grisham, 2008 10. Februar: Christopher Adams, englischer Wrestler und Judoka († 2001) 12. Februar: Bill Laswell, US-amerikanischer Bassist, Komponist, Arrangeur, Produzent 17. Februar: Tom Dodd-Noble, britischer Autorennfahrer 17. Februar: Mo Yan, chinesischer Schriftsteller und Nobelpreisträger 20. Februar: Tim Lee-Davey, britischer Rennfahrer und Rennstallbesitzer 21. Februar: Rolf Schlierer, deutscher Arzt, Jurist und Politiker 21. Februar: Charlotte Almut Margarethe Schubert, deutsche Althistorikerin und Medizinhistorikerin 23. Februar: Guadalupe Pineda, mexikanische Sängerin Alain Prost, 2009 25. Februar: Larry Rachleff, US-amerikanischer Dirigent und Musikpädagoge 27. Februar: Aloun Assamba, jamaikanische Politikerin 27. Februar: Peter Martell, österreichische Sänger und Komponist 28. Februar: Urs Odermatt, Schweizer Regisseur und Autor 02. März: Shōkō Asahara, japanischer Sektengründer 06. März: Horst Appel, deutscher Gewichtheber 06. März: Jesús Pareja, spanischer Autorennfahrer 06. März: Alberta Watson, kanadische Schauspielerin († 2015) 07. März: al-Walid ibn Talal, saudi-arabischer Unternehmer 08. März: Donald Allan Ashby, kanadischer Eishockeyspieler († 1981) 08. März: Mike Nelms, US-amerikanischer American-Football-Spieler 08. März: Beat Weber, Schweizer evangelisch-reformierter Pfarrer, Alttestamentler und Autor 10. März: Claus Fey, deutscher Handballspieler Marianne Rosenberg, 2009 Nina Hagen, 2010 12. März: Jan Ahlers, deutscher Politiker 14. März: Margaret Jobson, jamaikanische Diplomatin 15. März: Roberto Maroni, italienischer Politiker 15. März: Yanji I, japanische Schriftstellerin († 1992) 15. März: Reiner Witte, deutscher Jurist und Handballtorwart 16. März: Rimantas Astrauskas, litauischer Politiker Bruce Willis, 2010 22. März: Andreas Rudolph, deutscher Unternehmer, Handballfunktionär und Handballspieler 23. März: Moses Malone, US-amerikanischer Basketballspieler († 2015) 24. März: Candy Reynolds, US-amerikanische Tennisspielerin 24. März: Celâl Şengör, türkischer Geologe 25. März: Cristóbal Ascencio García, mexikanischer Geistlicher und Bischof 26. März: Dean Dillon, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter 26. März: Verena Butalikakis, deutsche Politikerin († 2018) 27. März: Bogdan Mizerski, polnischer Komponist, Kontrabassist und Autor 27. März: Mariano Rajoy, spanischer Politiker 27. März: Rüdiger Geserick, deutscher Manager 01. April: Roberto Pruzzo, italienischer Fußballspieler und -trainer 01. April: Pascal Witmeur, belgischer Autorennfahrer 06. April: Roland Agustoni, Schweizer Politiker 06. April: László Kiss-Rigó, ungarischer Bischof des Bistums Szeged-Csanád 06. April: Ralf Knütter, deutscher Leichtathlet 06. April: Michael Rooker, US-amerikanischer Schauspieler 08. April: Yadegar Asisi Namini, österreichischer Künstler, Architekt und Hochschullehrer 11. April: Michel Neugarten, belgischer Autorennfahrer 11. April: Piers Sellers, US-amerikanischer Astronaut britischer Herkunft († 2016) 12. April: Otari Ionowitsch Arschba, russischer Politiker 12. April: Jean-Louis Aubert, französischer Sänger und Komponist 12. April: Eraldo Pecci, italienischer Fußballspieler 13. April: Ole von Beust, deutscher Politiker 14. April: Ana Ambrazienė, litauische Hürdenläuferin 16. April: Jesús Emmanuel Acha Martínez, mexikanischer Popsänger und Komponist Henri, Großherzog von Luxemburg, 2009 16. April: Ludger Tewes, deutscher Romanist und Historiker 20. April: Amnon Wolman, israelischer Komponist 21. April: Teimuras Apchasawa, georgischer Ringer 26. April: Toni Iwobi, italienischer Politiker 27. April: Léa Linster, Köchin aus dem Großherzogtum Luxemburg Kate Mulgrew, 2009 29. April: Kate Mulgrew, US-amerikanische Schauspielerin 01. Mai: Barbara Frey, deutsche Schauspielerin 03. Mai: August Auinger, österreichischer Motorradrennfahrer 08. Mai: Meles Zenawi, Premierminister von Äthiopien († 2012) 09. Mai: Michael Antenbrink, deutscher Politiker 11. Mai: Rainer Niemeyer, deutscher Handballspieler († 2016) 12. Mai: Natalja Achrimenko, russische Kugelstoßerin 12. Mai: Piotr Bikont, polnischer Regisseur, Schauspieler, Journalist und Theaterleiter 13. Mai: Peter Heinrich Brix, deutscher Schauspieler 13. Mai: Parviz Meshkatian, iranischer Santurspieler und Komponist († 2009) 14. Mai: Arturo Aiello, italienischer Bischof von Teano-Calvi 14. Mai: Leon White, US-amerikanischer Wrestler Claudia Roth, 2010 18. Mai: Carmen Hock-Heyl, deutsche Unternehmerin James Gosling, 2005 19. Mai: James Gosling, US-amerikanischer Informatiker 20. Mai: Diego Abatantuono, italienischer Schauspieler und Drehbuchautor 22. Mai: Jerry Dammers, britischer Keyboarder 23. Mai: Nat Adderley junior, US-amerikanischer Arrangeur, Komponist und Pianist 24. Mai: Rosanne Cash, US-amerikanische Sängerin, älteste Tochter von Johnny Cash 27. Mai: Adolfo Armando Uriona, argentinischer Bischof 29. Mai: Mike Porcaro, US-amerikanischer Bassist der Rockband Toto († 2015) 30. Mai: Topper Headon, britischer Schlagzeuger 30. Mai: Colm Tóibín, irischer Schriftsteller 01. Juni: Chiyonofuji Mitsugu, japanischer Sumo-Ringer und 58. Yokozuna († 2016) 02. Juni: Nickie J. Antonio, US-amerikanische Politikerin 06. Juni: Renate Ahrens, deutsche Autorin 07. Juni: Harry Assenmacher, deutscher Unternehmer, Journalist und Umweltschützer 08. Juni: Bernd Schubert, deutscher Politiker Annette Schavan, 2013 09. Juni: David Lee Armstrong, US-amerikanischer Boxer 10. Juni: Kazimierz Pyzik, polnischer Komponist, Kontrabassist und Gambist 11. Juni: Marie Gruber, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin († 2018) 15. Juni: Brent Anderson, US-amerikanischer Comiczeichner 16. Juni: Patrizio Sala, italienischer Fußballspieler und -trainer 18. Juni: Sandra Elaine Allen, größte Frau der Welt († 2008) 21. Juni: Michel Platini, französischer Fußballspieler und -funktionär 22. Juni: Mark Galvin, irischer Autorennfahrer 27. Juni: Isabelle Yasmine Adjani, französische Schauspielerin 28. Juni: Markus Aebi, Schweizer Biologe 28. Juni: Elmira Korjunowna Antonyan, armenische Tischtennisspielerin 28. Juni: Clemens Appel, deutscher Fachjurist, Politiker und Unternehmensberater 01. Juli: Werner Acker, deutscher Musiker 01. Juli: Christian Estrosi, französischer Motorradrennfahrer und Politiker 01. Juli: Li Keqiang, chinesischer Politiker 03. Juli: Mladen Ančić, bosnisch-herzegowinischer Historiker 03. Juli: Albin Berger, deutscher Schlagersänger 03. Juli: Antoine Beuger, niederländischer Broker, Komponist, Kulturmanager und Musikverleger 03. Juli: Sylvain Boulay, französischer Autorennfahrer 03. Juli: Walter Veltroni, italienischer Politiker 05. Juli: Kitamura Sō, japanischer Dramatiker und Essayist 12. Juli: Gabriele Askamp, deutsche Schwimmerin 16. Juli: Sohar Argov, israelischer Sänger († 1987) 19. Juli: Aleksander Korecki, polnischer Jazz- und Rocksaxophonist, Bassklarinettist, Multiinstrumentalist, Komponist und Textdichter 20. Juli: Gerhard Zeiler, österreichischer Manager 23. Juli: Faustino Armendáriz Jiménez, mexikanischer Bischof 24. Juli: Andy Töfferl, österreichischer Musiker († 2012) 25. Juli: Iman Abdulmajid, somalisches Fotomodell und Schauspielerin 28. Juli: Vasile Andrei, rumänischer Ringer und Olympiasieger 29. Juli: Martin Adjou Moumouni, beninischer Bischof 29. Juli: Félix Carrasco, mexikanischer Dirigent 30. Juli: Mieczysław Litwiński, polnischer Komponist, Multiinstrumentalist, Sänger und Musikpädagoge 01. August: Dominique Andrey, schweizerischer Berufsoffizier 06. August: Wolf Pehlke, deutscher Künstler und Autor 06. August: Charles Zwolsman senior, niederländischer Drogenhändler und Autorennfahrer († 2011) 08. August: Herbert Prohaska, österreichischer Fußballspieler 11. August: Ferdinand Hirscher, österreichischer Alpinskitrainer 11. August: Sergei Pantelejewitsch Mawrodi, russischer Unternehmer und Wirtschaftskrimineller († 2018) Heintje, 1970 12. August: Paul Greengrass, britischer Filmregisseur 13. August: Heinz Faßmann, österreichischer Wissenschaftler und Politiker 13. August: Mulgrew Miller, US-amerikanischer Jazzpianist († 2013) 14. August: Jean Stilwell, kanadische Sängerin (Mezzosopran) 15. August: Roger Willemsen, deutscher Publizist, Autor, Essayist und Moderator († 2016) 17. August: Grażyna Auguścik, polnische Jazzmusikerin 18. August: Steve Eckels, US-amerikanischer Gitarrist und Musikpädagoge 19. August: Ulrich Eggers, deutscher Theologe, Publizist und Verlagsleiter 22. August: Tony Burgess, kanadischer Autorennfahrer 22. August: Jano, französischer Comiczeichner 23. August: Helmut Wilk, deutscher Handballtrainer und Handballspieler 25. August: Gerd Müller, deutscher Politiker 30. August: Butch Johnson, US-amerikanischer Bogenschütze 30. August: Helge Schneider, deutscher Buchautor, Regisseur, Kabarettist, Musiker 000August: Jia Daqun, chinesischer Komponist Claus Kleber, 2008 05. September: Juozas Augutis, litauischer Mathematiker und Professor 06. September: Endo Anaconda, Schweizer Singer-Songwriter und Schriftsteller 10. September: Heinz Landwehr, Chefredakteur Finanztest 11. September: Kurt Ansperger, österreichischer Kickboxer 14. September: Geraldine Brooks, australische Journalistin und Schriftstellerin 16. September: Yolandita Monje, puerto-ricanische Sängerin und Schauspielerin 20. September: Dan Magnusson, schwedischer Schlagzeuger 21. September: Eva-Maria Auch, deutsche Professorin und Autorin 23. September: Ye Xiaogang, chinesischer Komponist zeitgenössischer Musik 30. September: George Augustin, indischer Theologe und Priester 02. Oktober: Philip Oakey, englischer Sänger 03. Oktober: Francesco Guidolin, italienischer Fußballspieler und -trainer 07. Oktober: Claudio Gugerotti, italienischer Bischof und Vatikandiplomat 09. Oktober: Grazia Di Michele, italienische Cantautrice 10. Oktober: Andreas Rothkopf, deutscher Organist, Pianist und Musikpädagoge 11. Oktober: Duncan Atwood, US-amerikanischer Speerwerfer 11. Oktober: Ionel Augustin, rumänischer Fußballspieler und -trainer 11. Oktober: Hans-Peter Briegel, deutscher Fußballspieler, -funktionär und -trainer 12. Oktober: Samuel Schatzmann, Schweizer Dressurreiter († 2016) 14. Oktober: Jean-Paul Libert, belgischer Autorennfahrer 17. Oktober: Gert Schaefer, deutscher Schauspieler († 2014) 20. Oktober: Qairat Äbussejitow, kasachischer Diplomat 20. Oktober: David Profumo, britischer Journalist und Autor 20. Oktober: Kurt Aebli, Schweizer Schriftsteller 23. Oktober: Setsuko Shinoda, japanische Schriftstellerin 24. Oktober: Jay Anderson, US-amerikanischer Kontrabassist 27. Oktober: Tetsu Saitō, japanischer Jazzbassist und Improvisationsmusiker 29. Oktober: Paul Smith, britischer Autorennfahrer 31. Oktober: Naji Hakim, französischer Komponist und Organist 000Oktober: Song Xiuyan, chinesische Politikerin 01. November: Joe Arroyo, kolumbianischer Sänger und Komponist († 2011) 01. November: Anne Frances Audain, neuseeländische Mittel- und Langstreckenläuferin 02. November: Peter Atkins, britischer Drehbuchautor 02. November: Linda Joy, britische Schauspielerin und Synchronsprecherin 02. November: Roberto Pries, deutscher Handballspieler († 2012) 03. November: Amy Antin, US-amerikanische Sängerin 03. November: Vivian Dettbarn-Slaughter, US-amerikanische Komponistin, Musikpädagogin, Pianistin und Sängerin 08. November: Dietmar Hoffmann, deutscher Fußballspieler 10. November: Tadeusz Arkit, polnischer Politiker 11. November: Buck Adams, US-amerikanischer Pornodarsteller und Regisseur († 2008) 11. November: Dave Alvin, US-amerikanischer Country- und Folk-Musiker 16. November: Marie-Hélène Aubert, französische Politikerin 17. November: Karl Augschöll, österreichischer Jazzmusiker 22. November: Evelyn Hübscher, deutsche Handballspielerin 23. November: Horst Dreier, deutscher Jurist und Rechtsphilosoph 23. November: Česlovas Jokūbauskas (1955–2013), litauischer Richter 24. November: Lena Adelsohn Liljeroth, schwedische Politikerin 28. November: Michel Amathieu, französischer Kameramann 28. November: Adem Jashari, albanischer Paramilitär († 1998) 29. November: Amy Sue Rosen, US-amerikanische Tänzerin und Choreographin († 2003) Billy Idol, 1990 01. Dezember: Veikko Onni Juhani Aaltonen, finnischer Regisseur, Redakteur, Tontechniker, Produktionsleiter, Film- und Fernsehautor und -Schauspieler 01. Dezember: Graham Duxbury, südafrikanischer Autorennfahrer 02. Dezember: Ignatios Antoniadis, griechischer Physiker 02. Dezember: Angelika Koller, deutsche Schriftstellerin und Volkshochschuldozentin 03. Dezember: Melody Anderson, kanadische Schauspielerin 03. Dezember: Piero Nappi, italienischer Autorennfahrer 04. Dezember: Andre Arnold, österreichischer Skirennläufer 04. Dezember: Cassandra Wilson, US-amerikanische Jazzsängerin 05. Dezember: Andreas Hofmann, Schweizer Motorradrennfahrer 05. Dezember: Władysław Kłosiewicz, polnischer Cembalist, Dirigent und Musikpädagoge 06. Dezember: Bright Sheng, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist chinesischer Herkunft 06. Dezember: Tadeusz Sudnik, polnischer Improvisations- und Jazzmusiker und Komponist 07. Dezember: Klaus Elwardt, deutscher Handballspieler Martin Semmelrogge, 2011 08. Dezember: Deborra-Lee Furness, australische Schauspielerin 12. Dezember: Gianna Angelopoulos-Daskalaki, griechische Politikerin und Geschäftsfrau 12. Dezember: David Atkins, australischer Regisseur, Produzent und Choreograf 13. Dezember: Mark Dean Andrus, US-amerikanischer Drehbuchautor 18. Dezember: André Geerts, belgischer Comiczeichner und Cartoonist († 2010) 19. Dezember: Manfred Koch, deutscher Literaturwissenschaftler und Autor 20. Dezember: Hideki Noda, japanischer Dramatiker und Schauspieler 22. Dezember: Thomas Südhof, deutsch-US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger 27. Dezember: Reiner Alhaus, deutscher Fußballspieler und -trainer 28. Dezember: Aleksandras Algirdas Abišala, litauischer Unternehmer, Politiker und Unternehmensberater 30. Dezember: Gabriel Aghion, französischer Regisseur und Drehbuchautor 30. Dezember: Kim Hae-sook, südkoreanische Schauspielerin 31. Dezember: Gerhard Acktun, deutscher Schauspieler 000Dezember: Mustafa Ahmad Muhammad Uthman Abu l-Yazid, ägyptischer Terrorist († 2010) Dorit Abusch, israelische Autorin, Professorin und Sprachwissenschaftlerin William M. Adams, britischer Geograph Stephen J. Adler, US-amerikanischer Journalist Mohammad-Mehdi Akhoundzadeh Basti, iranischer Diplomat Hildegund Amanshauser, österreichische Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin Jens Andersen, dänischer Journalist, Literaturkritiker und Schriftsteller Joe Andoe, US-amerikanischer Künstler Laura Angiulli, italienische Theater- und Filmregisseurin Ulf Annel, deutscher Journalist, Autor und Kabarettist Gisela Anton, deutsche Physikerin Hiroshi Aoshima, japanischer Komponist und Dirigent Michael Dan Archer, britischer Bildhauer Anastassija Iwanowna Archipowa, russische Malerin, Designerin und Illustratorin Eşref Armağan, türkischer Maler Bonnie Arnold, US-amerikanische Filmproduzentin Vatche Arslanian, kanadischer Rot-Kreuz-Mitarbeiter († 2003) Catherine Ann Asaro, US-amerikanische Science-Fiction- und Fantasy-Autorin Thomas Assheuer, deutscher Journalist Stéphane Audoin-Rouzeau, französischer Historiker Douglas Bostock, englischer Dirigent und Musikpädagoge Elisenda Fábregas, spanische Pianistin und Komponistin Terry Glavin, kanadischer Schriftsteller und Journalist Detlef Hübner, deutscher Unternehmer und Autorennfahrer Norbert Jacobs, deutscher Jurist und Politikwissenschaftler Dan Krunnfusz, US-amerikanischer Komponist und Chorleiter Sergio Moldavsky, argentinischer klassischer Gitarrist und Musikpädagoge Bruce Molsky, US-amerikanischer Fiddle- und Banjospieler Hedwig Munck, deutsche Kinderbuchautorin Daniel Oren, israelischer Dirigent Kiko Pedrozo, paraguayischer Harfenist Ada Raev (geb. Ada Fischer), deutsche Kunsthistorikerin Miloslav Richter, Klarinettist, Komponist, Musikwissenschaftler und -pädagoge Joyce Rouse, US-amerikanischer Singer-Songwriter Anna-Leena Sirén, finnische Neurochirurgin Dirk Werner, deutscher Mathematiker Peter Wiley, US-amerikanischer Cellist, Kammermusiker und Musikpädagoge 08. Januar: Erich Freiherr Wolff von Gudenberg, deutscher Musiker und Komponist (* 1883) 11. Januar: John Marshall Slaton, US-amerikanischer Politiker (* 1866) 14. Januar: Luis Zuegg, Südtiroler Seilbahnpionier (* 1876) 17. Januar: Anne Catherine Ingeborg Andresen-Bödewadt, deutsche Lehrerin und Regionalschriftstellerin (* 1878) 19. Januar: Gus Arnheim, US-amerikanischer Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader (* 1897) 29. Januar: Hans Hedtoft, dänischer Ministerpräsident (* 1903) 31. Januar: Henry Ernest Atkins, englischer Schachspieler (* 1872) 31. Januar: Ray Herbert Talbot, US-amerikanischer Politiker (* 1896) 06. Februar: Constantin Argetoianu, rumänischer Diplomat und Politiker (* 1871) 06. Februar: Paul Aron, deutsch Pianist, Komponist, Regisseur, Dirigent, Veranstalter, Pädagoge und Übersetzer (* 1886) 17. Februar: Sakaguchi Ango, japanischer Erzähler und Essayist (* 1906) 23. Februar: Charles Laban Abernethy, US-amerikanischer Politiker (* 1872) 25. Februar: August Mittelsten Scheid, deutscher Unternehmer (* 1871) 28. Februar: August Adriaan Pulle, niederländischer Botaniker (* 1878) 11. März: Olaf Hytten, schottischer Schauspieler (* 1888) 11. März: Boško Milenković, jugoslawischer Automobilrennfahrer (* 1909) 21. März: Gustav Wilhelm Auler, deutscher Wirtschaftswissenschaftler (* 1883) 09. April: Alexei Iwanowitsch Abrikossow, sowjetischer Pathologe (* 1875) 11. April: Mario Alborghetti, italienischer Automobilrennfahrer (* 1928) 11. April: Arthur E. Nelson, US-amerikanischer Politiker (* 1892) 12. April: W. H. Anderson, kanadischer Sänger, Chorleiter und Gesangspädagoge (* 1882) 18. April: Albert Einstein, deutsch-amerikanischer Physiker (* 1879) 21. April: Herbert J. Sadler, kanadischer Organist, Komponist und Musikpädagoge (* 1894) 01. Mai: Hans von der Au, deutscher Theologe und Volkskundler (* 1892) 15. Mai: Oskar Adler, österreichischer Arzt, Musiker und Astrologe (* 1875) 16. Mai: James Rufus Agee, US-amerikanischer Dichter, Journalist, Sozialaktivist, Drehbuchautor und Filmkritiker (* 1909) 19. Mai: Concha Espina, spanische Schriftstellerin (* 1869) 20. Mai: Leopold Arzt, österreichischer Mediziner (* 1883) 20. Mai: Louvigny de Montigny, kanadischer Journalist, Schriftsteller und Kritiker (* 1876) 29. Mai: Gustav Adolf Baumm, deutscher Grafiker, Motorradkonstrukteur und -rennfahrer (* 1920) 03. Juni: Marcel Wittrisch, deutscher Tenor (* 1903) 04. Juni: Georg Scheller, deutscher Wirtschaftswissenschaftler (* 1895) 8. Juni: Toyoshima Yoshio, japanischer Schriftsteller (* 1890) 10. Juni: Margaret Ives Abbott, US-amerikanische Golfspielerin (* 1876) 20. Juni: Janina Korolewicz-Waydowa, polnische Opernsängerin und Musikpädagogin (* 1876) 01. Juli: Abdülhak Adnan Adıvar, türkischer Politiker, Schriftsteller, Historiker und Mediziner (* 1882) 02. Juli: Rudolf Appelt, tschechoslowakischer Politiker (* 1900) 16. Juli: Henry de Beauvoir de Lisle, britischer General im Ersten Weltkrieg (* 1864) 20. Juli: Joaquín Pardavé, mexikanischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Komponist (* 1900) 21. Juli: Georg Oskar Schubert, deutscher Fernsehtechniker (* 1900) 26. Juli: Karl-Albrecht Tiemann, deutscher Philologe und Opfer der DDR-Justiz (* 1902) 10. August: Hans Andersag, deutscher Chemiker (* 1902) 13. August: Florence Easton, englische Sopranistin (* 1882) 22. August: Georg Thumshirn, deutscher Motorradrennfahrer (* 1893) 09. September: Carl Friedberg, deutscher Pianist und Musikpädagoge (* 1872) 16. September: Leopold Charles Maurice Stennett Amery, britischer Politiker (* 1873) 20. September: Ermanno Amicucci, italienischer Journalist (* 1890) 29. September: Johann Jakob Ammann, österreichischer Politiker (* 1881) 30. September: Otto Herrmann Anselmino, deutscher Pharmazeut und außerordentlicher Professor für pharmazeutische Chemie (* 1873) 15. Oktober: Serafín María Armora y González, mexikanischer Bischof (* 1876) 31. Oktober: Gyula Feldmann, ungarischer Fußballspieler und -trainer (* 1890) 06. November: Cornelis Gerrit Nicolaas de Vooys, niederländischer Niederlandist (* 1873) 09. November: Henri Delaunay, französischer Fußballer und Generalsekretär der UEFA (* 1883) 20. November: Tomasz Stefan Arciszewski, polnischer Politiker (* 1877) 03. Dezember: Maurice Archambaud, französischer Radrennfahrer (* 1906) 04. Dezember: Richard Aßmann, deutscher Schauspieler (* 1877) 05. Dezember: Frederik Samuel Knipscheer, niederländischer Theologe und Historiker (* 1871) 16. Dezember: Heinrich Laakmann, deutsch-baltischer Historiker (* 1892) 24. Dezember: Hugo Chaim Adler, belgischer Komponist, Kantor und Chorleiter (* 1894) 27. Dezember: Kurt Agricola, deutscher Offizier (* 1887) Ernst Adam, deutscher Priester und Geistlicher Rat (* 1884) George Ganetakos, kanadischer Kinobetreiber (* um 1877) ↑ Das atomare Glück; Wochenzeitung Die Zeit Ausgabe 38/2006, S. 84. ↑ BBC News: Capital claims – A city's struggle 22. April 2003. ↑ The 147 Club (Memento vom 19. Januar 2009 im Internet Archive) Abgerufen am 22. April 2012. Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung (1955) im Bundesarchiv 1955 እ.ኤ.አ. 1955 йыл মারি ১৯৫৫ 1955 nièng 1955 шо 1955-ngièn 1955 (almanak gregoryen) 1955moi ೧೯೫೫ 1955 джыл Joohr 1955 1955 во 1955 йис ۱۹۵۵ (زایشتی) 1955 он 1955 и 1955-æм аз 1955ع Соли 1955 1955 ел 1955 ар 1955 җил 1955 nî
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
Words that rhyme with dickenson Words that partially rhyme with dickenson 9 syllable words that partially rhyme with dickenson 8 syllable words that partially rhyme with dickenson 7 syllable words that partially rhyme with dickenson 6 syllable words that partially rhyme with dickenson 5 syllable words that partially rhyme with dickenson 4 syllable words that partially rhyme with dickenson 3 syllable words that partially rhyme with dickenson )right-paren aaronson abandon abdomen abduction abelson abingdon abington abortion abramson abrasion absorption abstention abstraction accession accion accretion achaean acheson ackerman ackermann ackerson acumen acuson adamson addiction addington addison addition addleman addyston adelman adelmann adelson aderman adhesion adkinson adkison adkisson admission adolphson adoption adrian advection aegean aerien aeschliman affection affliction african agerton aggression ahmanson ahonen airington aitchison akerman akerson akkerman alaron alaskan albarran 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q-de-2228
Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
[Serie & Film] Stargate (SG1, Atlantis, Universe) - Tom's Kreativ-Netzwerk [Serie & Film] Stargate (SG1, Atlantis, Universe) Beitrag von Tom » Fr 24. Jan 2014, 18:15 Demnächst wird ja bei RTL II Stargate Universe gesendet. Ich persönlich finde ja den vorgestellten Handlungsfaden recht interessant, aber im Gegensatz blöd, dass eine komplett neue Besetzung hermusste und dass Antlantis nur bis zur soundso vielten Staffel fortgesetzt wird. Warum ein altes und erfolgreiches Format weiterführen, wenn man auch ein neues anfangen kann (*Ironie*) Trotzdem werde ich es mir erstmal anschauen Stargate – Kommando SG-1 oder kurz Stargate SG-1 ist eine Military-Science-Fiction-Fernsehserie, die auf dem Kinofilm Stargate aus dem Jahr 1994 basiert. Die Serie erzählt die Abenteuer der Einsatzgruppe „SG-1“ – einer von neun SG-Einheiten -, die ferne Planeten besucht. Alle diese Welten befinden sich außerhalb unseres Sonnensystems und sind durch ein Netz aus Sternentoren, sog. Stargates, miteinander verbundenen. Die Serie wurde nach zehn Staffeln eingestellt. Damit ist sie die am längsten ohne Unterbrechung gelaufene Science-Fiction-Serie, während in Vergleich die britische Sci-Fi Serie Dr Who zwar länger lief, aber immer mit Unterbrechungen. Namensgebend sowohl für den Film als auch für die Serie ist ein außerirdisches Gerät, das „Stargate“ (zu deutsch: „Sternentor“). Mit ihm kann eine Wurmlochverbindung zu einem zweiten Stargate, das sich auf einem anderen Planeten befindet, aufgebaut werden. Durch das geöffnete Wurmloch ist es möglich – praktisch ohne Zeitverlust – auf diesen Planeten zu reisen. Teams aus Soldaten und Wissenschaftler erforschen den Planeten und halten nach fortschrittlichen Technologien Ausschau. Diese Teams werden dabei ständig mit neuen Zivilisationen und Gefahren konfrontiert. Ein Stargate besteht unter anderem aus einem ringförmigen Portal, das groß genug ist, um mehreren Personen gleichzeitig Durchlaß zu gewähren oder größere Ausrüstungsgegenstände transportieren zu können. – Das irdische Stargate befindet sich unter Kontrolle der United States Air Force in einem unterirdischen Atombunker in den Cheyenne Mountains (Colorado). Das gesamte Projekt unterliegt strengster Geheimhaltung. Als mit Dr. Jackson Kontakt aufgenommen wird, berichtet er von seiner Entdeckung, dass es nicht nur die Tore auf der Erde und auf Abydos gebe sondern ein ganzes System aus Sternentoren. Bald darauf greift Apophis auch Abydos an. Er entführt Jacksons Frau Sha’re und deren Bruder Ska’ara. Einer der Soldaten kann sich die Toradresse des Planeten merken, auf den sich Apophis nach seinem Angriff zurückzieht. Daher starten die Menschen eine Rettungsaktion. Als sich Apophis' wichtigster Jaffa, der Primus Teal’c, auf die Seite der Menschen schlägt, gelingt es, die meisten der dort gefangenen gehaltenen Menschen zu befreien, jedoch nicht Sha’re und Ska’ara. Diese werden zu neuen Wirten für Apophis' Frau und Sohn. Eine weitere hochentwickelte Rasse sind die Asgard. Im Rahmen eines Planetenschutzabkommens schützen sie die Erde vor den Goa'uld, denen sie technologisch weit überlegen sind. Als Gegenleistung hilft SG-1 den Asgard in Situationen, in denen diese physische Hilfe benötigen. Stargate Atlantis ist ein Ableger der Fernsehserie Stargate SG-1, die auf dem Kinofilm Stargate aus dem Jahr 1994 basiert. Die Serie ist nach ihrem Hauptschauplatz benannt, einer Stadt namens Atlantis, deren Name sich auf das von Platon beschriebene Atlantis bezieht. In der Serie ist Atlantis die verlassene Hauptstadt der Erbauer der Stargates in der Pegasus-Galaxie. Produziert wurde die Serie von Metro-Goldwyn-Mayer. Die Idee eines Ablegers entstand, nachdem der US-amerikanische Fernsehsender Showtime ankündigte, die ursprüngliche Serie Stargate – Kommando SG-1 nach der fünften Staffel nicht mehr fortsetzen zu wollen. Damals noch in der Form eines Spielfilms, der jedoch mit dem Wechsel des Senders und der daraus resultierenden Fortsetzung der Serie verworfen wurde. Nachdem die Quoten auf dem neuen Sender Sci Fi überaus gut waren, wurden Gespräche während der sechsten und siebten Staffel der Originalserie angesetzt. Ursprünglich war es auch geplant, dass Atlantis selbst bereits im Finale der siebten Staffel entdeckt werden sollte, nicht aber der Stützpunkt in der Antarktis, doch wurde das Drehbuch entsprechend umgeschrieben, um das Szenario der neuen Serie realistischer zu gestalten: Atlantis wurde in die Pegasus-Galaxie versetzt, um zu verdeutlichen, dass die Serie ein neuer Anfang ist. Die Serie wurde am 17. November 2003 von MGM genehmigt, und die Ausstrahlungsrechte anschließend erneut an Sci Fi verkauft. Die Dreharbeiten des Pilotfilms starteten im Februar 2004, der daraufhin am 16. Juli während der Gatecon in Vancouver uraufgeführt wurde, nur wenige Stunden vor der Fernsehpremiere im US-amerikanischen Fernsehen. Im Finale der siebten Staffel von Stargate − Kommando SG1 wurde ein Außenposten der Antiker entdeckt. Bei seiner Erkundung findet der Wissenschaftler Daniel Jackson überraschend heraus, dass die Station nicht – wie erhofft – die sagenumwobene Stadt Atlantis ist, sondern nur eine kleine Basis. Doch schließlich entdeckt Jackson Hinweise auf eine Antiker-Stadt in einer fernen Galaxie namens Pegasus. Als er die Stargateadresse des betreffenden Planeten entziffert, wird eine Reise dorthin möglich. In der Hoffnung, Atlantis endlich zu finden, begibt sich ein internationales Expeditionsteam, bestehend aus Wissenschaftlern und Soldaten, durch das Stargate in die Pegasus-Galaxie, wo sie in der versunkenen Antiker-Stadt Atlantis einen neuen Stützpunkt errichten. Das Atlantis-Team trifft in der Pegasus-Galaxie auf viele verschiedene menschliche Völker, aber auch auf einen neuen Feind, der einst sogar die Antiker zum Rückzug zwang: die Wraith. Um die Stadt Atlantis mit Energie zu versorgen, erkundet das Expeditionsteam verschiedene Planeten der Pegasus-Galaxie auf der Suche nach der Antiker-Energiequelle Zero Point Module (ZPM). Für einen bevorstehenden Angriff der Wraith auf Atlantis werden ZPM zudem für die Verteidigungsanlagen benötigt. Der Vernichtung durch die Wraith entgeht die Stadt durch die Aktivierung ihrer Tarnvorrichtung. Durch das parallele Geschehen in der Serie Stargate SG-1 erlangt die Atlantis-Expedition ein ZPM. Das zu intergalaktischen Reisen fähige und mit starken Waffen ausgerüstete Raumschiff Daedalus kann die Expedition immer wieder unterstützen. Neben den Wraith als Hauptgegner des Atlantis-Teams treten die Replikatoren auf, eine Gruppe von Maschinen mit humanoider Form, die von den Antikern im Kampf gegen die Wraith geschaffen wurden, sich jedoch als Gefahr für Menschen erweisen. Mit der Expeditionsleiterin Dr. Elizabeth Weir und dem Arzt Dr. Carson Beckett sterben zentrale Mitglieder des Expeditionsteams. Mit wechselnden Bündnispartnern gelingt es, die Replikatoren zu besiegen. Auch im Kampf gegen die Wraith können erfolgreiche Schritte unternommen werden. Als wiederkehrender Gegner von Atlantis erweist sich ein genetisch manipulierter Wraith, dem das Expeditionsteam den Namen Michael gegeben hat. Ein Mittel, das die Abhängigkeit der Wraith vom Töten von Menschen beheben und einen Ausgleich mit diesen Erzfeinden der Atlantis-Expedition ermöglichen soll, wird getestet und verbreitet, erweist sich jedoch als problematisch. Schließlich kann jedoch mit Michael ein Widersacher überwunden werden, und ein lockeres und immer wieder fragwürdiges Bündnis mit dem Wraith-Anführer Todd ermöglicht eine Stabilisierung der Lage in der Pegasus-Galaxie. Stargate Atlantis endete mit der fünften Staffel. Damit kam die Serie auf insgesamt 100 Episoden. In der letzten Folge verlassen die Wraith die Pegasus-Galaxie, um die Erde anzugreifen. Atlantis wird in die Milchstraße gebracht und kann dort den Angriff abwehren. Die Stadt strandet schließlich in Sichtweite der Golden Gate Bridge vor der Bucht von San Francisco. Die Autoren streben an, die Geschichte um die Serie – ähnlich wie bei Stargate SG-1 – als Direct-to-DVD-Film weiterzuführen. Im Mai 2009 wurde der Titel für den ersten Nachfolgefilm bekannt gegeben: Stargate: Extinction. Das Drehbuch zum Film wurde im Mai 2009 fertiggestellt, es gibt jedoch noch keine bestätigten Angaben zum Drehzeitpunkt oder gar Erscheinungsdatum. Da die Kulissen von Stargate Atlantis abgebaut wurden um für die Sets der Nachfolgeserie Stargate Universe Platz zu schaffen, scheint es derzeit eher unwahrscheinlich, dass ein Stargate-Atlantis-Film produziert wird. Stargate Universe ist eine US-amerikanische Science-Fiction Serie, die neben den Serien Stargate – Kommando SG-1 und Stargate Atlantis die dritte Fernsehserie, die auf dem Kinofilm Stargate aus dem Jahre 1994 basiert. Die Serie wurde vom US-amerikanischen Sender Syfy in Auftrag gegeben und wird von der MGM produziert. Die Produzenten sind Brad Wright und Robert C. Cooper. Eine Gruppe von Soldaten, Wissenschaftlern und Zivilisten, die von Dr. Nicholas Rush (Robert Carlyle) und Colonel Everett Young (Louis Ferreira) angeführt wird und auf einer Basis auf einem anderen Planeten stationiert ist, wird angegriffen und überrannt. Bei ihrer Flucht gelangen sie an Bord des fremden Raumschiffes Destiny. Dieses wurde vor sehr langer Zeit von einer außerirdischen, aber menschenähnlichen Rasse, den Antikern, gebaut. Die Destiny ist ein unbemanntes Forschungsschiff, das immer noch einen alten einprogrammierten Auftrag erfüllt und auf einem festen Kurs den Weltraum erkundet. Die Menschen sitzen auf dem Raumschiff fest, denn die Flugroute lässt sich aufgrund der alten Programmierung nicht verändern. Ihre Reise führt in unerforschte Regionen des Weltraums, die außerhalb der aus den bisherigen Serien bekannten Galaxien liegen. Verlassen können sie das Raumschiff nur während der einprogrammierten Zwischenstopps. Sie können weder durch das Stargate, noch mit dem Schiff selbst auf die Erde zurückkehren. Nur die Kommunikation mit der Erde ist noch über eine Antiker-Technologie möglich. Aufgrund der schlechten Einschaltquoten setzte Syfy am 16. Dezember 2010 die Serie ab, die verbleibenden Episoden sollen jedoch im Frühjahr 2011 ausgestrahlt werden. Der Entschluss zur Absetzung erfolgte so kurzfristig, dass selbst die Schauspieler erst über Twitter und Facebook darüber Kenntnis erlangten; sie zeigten sich überrascht über die Entscheidung des Senders. Re: [Serie & Film] Stargate (SG1, Atlantis, Universe) Beitrag von Glumski » Fr 24. Jan 2014, 22:45 Also... ich gestehe jetzt Mal, dass ich den Startpost nicht völlig gelesen habe. Ich bin zwar eigentlich kein Freund von tl;dr, aber deine Ausführungen sind definitiv... detailliert. Den Film (Stargate) finde ich super. Es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich ihn gesehen habe, aber ich war beeindruckt. SG-1 habe ich auch sehr gerne geschaut; das war glaube ich meine erste echte Serie, die ich geschaut habe (abgesehen von Tabaluga und dem Disney-Zeugs, bevor SuperRTL grottig wurde). Ich bin also wirklich mit der Serie aufgewachsen und daher ist mein Urteil wahrscheinlich nicht das objektivste. Tatsächlich gibt es eine Menge Sachen, die ich bemängeln könnte (wie z.B. die Tatsache, dass alle Außerirdischen englisch sprechen, auch wenn sie von den alten Ägyptern abstammen), aber ich liebe es, die Serie zu schauen. Besonders die Staffeln der hinteren Mitte, wo sie endlich mehr Raumschiffe gebracht haben, habe ich sehr genossen. Dann haben sie O'Neill durch Mitchell ersetzt und ich fand's nicht mehr ganz so toll. Insgesamt muss ich sagen, dass es gut ist, dass die Serie nicht weiter fortgeführt wurde, weil nach so und so vielen Staffeln irgendwie doch nicht mehr viel machbar ist. (Nicht, dass ich mich über mehr Staffeln beschwert hätte...) SG-A fand ich fast noch besser als SG-1. Ein paar Folgen hier und da waren mies (besonders in der letzten Staffel), aber im Großen und Ganzen war das ein Highlight meiner Woche. Oder des Tages, da mein Vater und ich uns die Dinger Abends immer am laufenden Band reingezogen haben. Dass es keine weitere Staffeln und auch keine Folgefilme gibt... Was zur Hölle, Leute, das war toll, wir haben es gerne geschaut. SG-U war in der ersten Staffel meiner Ansicht nach grauenvoll. Die zweite fand ich ziemlich gut und dann war's plötzlich vorbei, warum auch immer. Insgesamt war es aber eigentlich nur abgekupfert. SG-1 und SG-A hier, dann noch eine Prise ST-Voyager, fertig ist eine mittelmäßige SciFi-Serie mit einem viel zu langen Rattenschwanz an Konventionen durch zwei Serien, deren Kanon man nicht brechen darf. Sie hätten aber wenigstens ein echtes Ende machen können und nicht dieses unbefriedigende, offene Dingen. Beitrag von Tom » Fr 24. Jan 2014, 22:54 Glumski hat geschrieben: (wie z.B. die Tatsache, dass alle Außerirdischen englisch sprechen, auch wenn sie von den alten Ägyptern abstammen) Am Anfang war es ja so, dass die Aliens bzw. anderen Menschen ägyptisch oder andere Sprachen sprachen. Jedoch wurde das für zu aufwändig gehalten und es wurde einfach gestrichen. Nach dem Motto: "Die sprechen zwar eine andere Sprache, aber wir lassen sie trotzdem englisch reden, damit sie jeder versteht." Glumski hat geschrieben: SG-U war in der ersten Staffel meiner Ansicht nach grauenvoll. Die zweite fand ich ziemlich gut und dann war's plötzlich vorbei, warum auch immer. Satz 2 siehe Satz 1. Abgesetzt wegen schlechter Einschaltquoten und Beschwerden. Ähnlich ST ENT. Chaosimperator Registriert: Sa 18. Jan 2014, 14:51 Beitrag von Chaosimperator » Sa 25. Jan 2014, 02:07 Glumski hat geschrieben: Also... ich gestehe jetzt Mal, dass ich den Startpost nicht völlig gelesen habe. Dem muss ich mich anschlißen, aber da ich so gut wie alles von Stargate gesehen habe, weiß ich ja um was es geht. SG-1 fand ich persönlich sehr gut gemacht auch wenn die ersten paar Folgen noch etwas lahm waren. Insbesondere ab etwa Staffel 3 werden die Folgen zum Teil echt spannend. Das Ende der Serie war allerdings etwas.... nunja... gewöhnungsbedürftig. Aber da es ja 2 Filme gab die nach dem Serienende spielten und damit die Geschichte weiterführten, kann man sich doch irgendwie damit abfinden. SGA hab ich ebenfalls gesehen, wobei die Serie eigentlich noch besser ist als SG1, insbesondere die Wraith gaben einen durchaus interessanten Feind ab. Auch optisch hatte die Serie einiges zu bieten, wie z.B. ein paar tolle Schlachten und auch die Schiffe der Wraith waren sehr gut gelungen. Von SGU hab ich die erste Staffel gesehen und was soll ich sagen..... die Serie ist eigentlich in meinen Augen eine einzige Katastrophe und es wäre wohl besser gewesen wenn man die Serie niemals produziert hätte. Es fängt eigentlich schon bei der grauenhaften deutschen Sychronisation an, geht dann über zu der Tatsache das die ganze Story recht untypisch für Stargate ist, und endet dann schließlich beim grundlegenden Design der neuen Tore und der Destiny. Vor allem das Design der Inneneinrichtung ist grauenvoll. Wenn man ein Antikerschiff aus SGA mit der Destiny vergleicht, dann sieht die Destiny wie ein verdammter Müllfrachter aus. Aber ich hab eh nie verstanden warum das Design der Antiker-Technologie sich mit jeder neuen Serie grundlegend geändert hat. Zuerst in SG-1 diese komischen "Stein-Konsolen", dann in SGA dieses etwas futuristische Design mit den ganzen transparenten Glaselementen (was übrigens am besten aussah) und dann gab's auf einmal in SGU dieses komische seltsam primitv anmutende Design. Im Grunde kam mir SGU wie eine wirre Mischung aus einer Portion Stargate, einer Prise StarTrek Voyager und einem kleinen Hauch Battlestar Galactica vor. Das Endergebnis war dann eine unterdurchschnittliche SciFi-Serie deren Charaktäre so leblos agierten das der Zuschauer nicht mal in der Lage war eine emotionale Verbindung zu den Hauptcharaktären herzustellen. Beitrag von Tom » Sa 25. Jan 2014, 10:16 Das die Destiny so primitiv aussieht wurde damit erklärt, dass sie schon vor über einer Million Jahren gebaut und ausgesandt wurde. Beitrag von Chaosimperator » Sa 25. Jan 2014, 19:15 Tom hat geschrieben: Das die Destiny so primitiv aussieht wurde damit erklärt, dass sie schon vor über einer Million Jahren gebaut und ausgesandt wurde. Das mag ja sein, aber es ist halt so das sich das Design so radikal von Antiker-Technologien aus den früheren Serien unterscheidet, dass das komplette Schiff wie ein Fremdkörper in der Serie wirkt. Beitrag von Glumski » Sa 25. Jan 2014, 22:56 Wenn ich mich recht erinnere hatte Stargate kein wirkliches Ende, oder? Ich meine... die letzte Folge fand' ich ziemlich gut, aber der Storyfaden war offener... ähm... etwas sehr offenes. Ich sollte mich um die Uhrzeit nicht an Metaphern versuchen. Das hat The Ark Of Truth aber gut gelöst, fand' ich, auch wenn der irgendwie etwas gewöhnungsbedürftig war. Continuum fand' ich nicht den Bringer. Das war doch der mit Ba'al und komischen Zeitreise-Paralleluniversums-Dingern, oder? Die Story fand' ich eigentlich okay (*hust* Voyager *hust*), die Synchro war... ehehehe... genau. Das Design fand' ich jetzt nicht so schlimm. Die Tore, naja, sie waren rund und das reicht eigentlich auch, und an der Destiny hab' ich nicht auszusetzen, abgesehen davon, dass sie mit den restlichen Antiker-Schiffen so rein gar nichts zu tun hat. Dafür fand ich die Shuttle aber ziemlich cool. Was ihnen bei SGU wirklich sehr eindrucksvoll gelungen ist, war die Hoffnungen und Erwartungen vieler Fans möglichst grausam zu enttäuschen. Ich meine... dass es eine neue Stargate-Serie gibt war schon ein Grund zum Feiern und nach der Genialität von SGA habe ich auch nicht mit so einer Katastrophe gerechnet. Und dann kam die erste Folge, die sogar noch ziemlich gut war. Carter auf 'nem Raumschiff, explodierende Planeten, Mysterien, Explosionen, ein nettes Computergenie als Protagonist... ähh... Das erste, was sie auf dem neuen Schiff gemacht haben, war eine Destille bauen. Nachdem ich die ersten drei, vier Folgen verdaut habe, konnte ich den Drang nach ertränkendem Alkohol nachvollziehen... Da endet dann aber auch die emotionale Verbindung. Beitrag von Chaosimperator » So 26. Jan 2014, 00:07 Glumski hat geschrieben: Continuum fand' ich nicht den Bringer. Das war doch der mit Ba'al und komischen Zeitreise-Paralleluniversums-Dingern, oder? Continuum fand ich persönlich jetzt auch nicht so überragend gut, aber das liegt zum einen daran das solche Paralleluniversums-Storys für den Zuschauer schwer nachzuverfolgen sind und außerdem ging mir Ba'al schon immer auf die Nerven, aber das war auch in SG-1 so als plötzlich 30 Klone von ihm herumgerannt sind. Glumski hat geschrieben: Was ihnen bei SGU wirklich sehr eindrucksvoll gelungen ist, war die Hoffnungen und Erwartungen vieler Fans möglichst grausam zu enttäuschen. Das war ja jetzt auch wirklich nicht sonderlich schwer. Ich denke wir können uns alle darauf einigen das SGA schlichtweg genial war, und als danach eine neue Stargate-Serie angekündigt wurde, hat die gesamte Fanbase an SGU derartig hohe Erwartungen gesetzt, dass es eigentlich nur schiefgehen konnte. Glumski hat geschrieben: Das erste, was sie auf dem neuen Schiff gemacht haben, war eine Destille bauen. Nachdem ich die ersten drei, vier Folgen verdaut habe, konnte ich den Drang nach ertränkendem Alkohol nachvollziehen... Naja irgendwann ist man halt an dem Punkt angelangt wo man sich die Realität schön saufen muss. standhafter Schreiberling Registriert: Sa 25. Jan 2014, 19:15 Beitrag von Hanfritter » Mo 27. Jan 2014, 11:22 also SG-U fand ich prinzipiell garnichtmal so grauenvoll. Was für mich garnicht ging, war die deutsch Synchro. Die Stimme von dem Latino-Sgt war im Englischen verdammt düster. Im Deutschen hab ich immer Detectiv Conan gehört passte so garnicht Ich finds schade, dass die Serie nicht weiter fortgeführt wurde, aber da sind die Produzenten wirklich selbst dran schuld. Warum wird aus einer Sci-Fi-Action Serie ein Telenovela-Verschnitt? Das fand ich ziemlich naja... Atlantis fand ich auch wirklich großartig, auch wenn ich mir ein besseres Ende gewünscht hätte. Klar der Kampf Atlantis gegen Monster-Hive war cool, aber es endete so abrupt. Generell fand ich hier die ersten 3 Staffeln am besten. Später fand ich waren einige Effekte etwas sehr billig gemacht. Bei Feuergefechten mit Stroboskoplicht die Beleuchtung der Kulisse durch das Mündungsfeuer simuliert/unterstützt, Sheppards Handfeuerwaffe, bei der ich keinen Repetierenden Verschluss ausmachen konnte in Verbindung mit kaum merkbarem Rückstoß. Da war man irgendwie schon besseres gewohnt von denen. Da macht selbst FreddieW auf Youtube bessere Spezialeffekte(soll Ihn nicht diskredditieren, der Kerl hats drauf ) Beitrag von Chaosimperator » Mo 27. Jan 2014, 14:32 Hanfritter hat geschrieben: Was für mich garnicht ging, war die deutsch Synchro. Oh ja die Deutsche Synchro ist wirklich außergewöhnlich schlecht geworden. Dabei haben sie es in SG-1 und SGA doch halbwegs ordentlich hinbekommen. Hanfritter hat geschrieben: Atlantis fand ich auch wirklich großartig, auch wenn ich mir ein besseres Ende gewünscht hätte. Klar der Kampf Atlantis gegen Monster-Hive war cool, aber es endete so abrupt. Es war ja ursprünglich geplant das noch ein SGA-Film kommen soll, aber da inzwischen die SGA-Kulissen abgebaut wurden, hat sich das wohl erledigt. Hanfritter hat geschrieben: Später fand ich waren einige Effekte etwas sehr billig gemacht. Bei Feuergefechten mit Stroboskoplicht die Beleuchtung der Kulisse durch das Mündungsfeuer simuliert/unterstützt, Sheppards Handfeuerwaffe, bei der ich keinen Repetierenden Verschluss ausmachen konnte in Verbindung mit kaum merkbarem Rückstoß Ok das ist mir nun wirklich nicht aufgefallen, allerdings denke ich das es für einen gewöhnlichen Zuschauer auch schwer zu erkennen ist, ob der Rückstoß einer Waffe realistisch dargestellt wird oder nicht. Von daher ist das jetzt kein all zu großes Problem. Beitrag von Hanfritter » Di 28. Jan 2014, 17:47 Chaosimperator hat geschrieben: Ok das ist mir nun wirklich nicht aufgefallen, allerdings denke ich das es für einen gewöhnlichen Zuschauer auch schwer zu erkennen ist, ob der Rückstoß einer Waffe realistisch dargestellt wird oder nicht. Von daher ist das jetzt kein all zu großes Problem. Klar, das wird nicht allen auffallen, insbesondere durch diesen hässlichen Stroboskop-Effekt. Ich weiß gerade nicht welche Episode es war, aber es spielte auf einer Raumstation/-schiff und die einzelnen Bereiche wurden abgeriegelt. Sheppard hat dann irgendwann den Bösewicht gestellt und erschossen. In der Showdownszene kann man kaum was erkennen, weil die Kulisse und Kamera so überblendet wurden mit Licht, allerdings fand ich halt es fehlte etwas. Und von da an, fiehl es mir dann öfter auf... Naja. War halt mein Empfinden. Gibt ja auch vielleicht wichtigeres, aber in einer Action-Serie lege ich halt auch auf sowas Wert. Konnte mir deswegen auch Sanctuary teilweise nur mit Mühe angucken. Bestes Beispiel da, war der Kampf gegen die "Wächter"(Kuttenträger mit Knochengesichtern) in einer der ersten Episoden. Die Glocks waren eindeutig Spielzeug. Wirkte irgendwie ziemlich gestellt und erinnerte mich an Power Rangers. Klar, deren Budget war auch nicht gerade enorm Aber das war jetzt genug OT, zum Thema Stargate Beitrag von Glumski » Mi 29. Jan 2014, 21:41 Naja, eigentlich stehe ich auf Zeitreise-Zeugs. Besonders wenn sie den Schmetterlings-Effekt vernünftig rüberbringen, was ja im Prinzip hier der Fall war. Aber der Film... ich weiß nicht... er war nicht schlecht oder so, aber... naja. Nichts, weswegen ich völlig aus dem Häuschen wäre. Hätte gut auch eine normale Doppelfolge sein können, wobei das für ein Staffelfinale eigentlich auch recht schwach gewesen wäre. Zumindest meiner Meinung nach. Wenn sie den hohen Erwartungen nicht gerecht geworden wären... okay... aber sie sind so ziemlich keinen Erwartungen gerecht geworden. (Und warum erinnert mich das an die mathematische Definition von Nullfolgen? WTF?) Ach richtig! Das hab' ich ganz ausgeblendet. Die verworrenen Liebesgeschichten... Unglaublich nervig war ja die Stimme von... äh... Mädchen... Tochter von dem Oberschichts-Menschen, der sich am Anfang geopfert hat. NEEEEIIIN! Zerstör doch nicht meine Hoffnungen... Beitrag von Chaosimperator » Mi 29. Jan 2014, 21:54 Glumski hat geschrieben: NEEEEIIIN! Zerstör doch nicht meine Hoffnungen... Glaub mir ich fang gerade erst an deine Hoffnungen zu zerstören. Das schlimme ist ja das die SGA-Kulisse abgebaut wurde um Platz für die SGU-Kulissen zu schaffen. Im besten Fall lagern die Einzelteile des Atlantis-Sets in Kisten verpackt irgendwo in einem verstaubten Lagerhaus von MGM. Glumski hat geschrieben: Unglaublich nervig war ja die Stimme von... äh... Mädchen... Tochter von dem Oberschichts-Menschen, der sich am Anfang geopfert hat. Ich fand nicht nur die Stimme nervig....., meiner Meinung nach hätte man die komplette Rolle auch streichen können. Mir waren bei SGU eh schon zu viele Zivilisten dabei. Und dann auch noch dieses ständige rumgezicke zwischen Zivilisten und Militärs, das hatte für meinen Geschmack einfach nix mehr mit Stargate zu tun. Beitrag von Glumski » Do 30. Jan 2014, 22:03 Wow. Das ist... wow. Im Ernst. Wow. Ich hoffe es wirklich. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man die wegschmeißen würde (es sei denn der Lagerplatz wird für die viel tolleren und wichtigeren Kulissen von SGU benötigt), aber man muss ja auch wieder jemanden finden, der das zusammensetzt. Falls all die Rahmenbedingungen für einen Film gegeben sind. ... ich glaube, ich bin gut darin, meine eigenen Hoffnungen zu zerstören. Gegen Ende haben die sich da ja was nettes einfallen lassen. Man hat sie mit Alien-DNA infiziert oder so... entweder wird sie zu einem wertvollen (und ziemlich coolen) Mitglied der Crew oder sie verreckt. Win-Win nennt man das. An sich fand' ich die Idee ziemlich gut, zumindest in der theoretischsten Ausführung der Theorie. In der Praxis schätze ich mal, dass sie einfach so eine Art Staat nachbilden wollten, damit man immer noch die schönen Konflikte zwischen dem guten Ami-Militär und den nörgelnden Zivilisten aus fremden Ländern (vorher UK und Frankreich, jetzt diese Asiatin da) darstellen kann. So in Staffel vier, wenn man endlich alles etabliert hat und in der Qualitätskurve wieder in altgewohnte Gebiete aufgestiegen ist. Schade aber auch... Beitrag von Chaosimperator » Do 30. Jan 2014, 22:23 Glumski hat geschrieben: Ich hoffe es wirklich. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man die wegschmeißen würde (es sei denn der Lagerplatz wird für die viel tolleren und wichtigeren Kulissen von SGU benötigt), aber man muss ja auch wieder jemanden finden, der das zusammensetzt. Falls all die Rahmenbedingungen für einen Film gegeben sind. Die Kulisse wäre wahrscheinlich relativ schnell aufgebaut, das größere Problem dürfte eher sein die ganzen Schauspieler wieder zusammen zu bekommen. Wenn sie einen Film kurz nach Ende der letzten SGA-Staffel gedreht hätten dann hätte das wohl auch noch funktioniert, aber jetzt nach der langen Zeit..... das wird nichts mehr fürchte ich. Glumski hat geschrieben: Gegen Ende haben die sich da ja was nettes einfallen lassen. Man hat sie mit Alien-DNA infiziert oder so... entweder wird sie zu einem wertvollen (und ziemlich coolen) Mitglied der Crew oder sie verreckt. Win-Win nennt man das. Ok so weit hab ich SGU gar nicht gesehen, da ich kurz vor Ende der 1.Staffel abgebrochen habe, da ich mir diesen Müll nicht mehr länger antun konnte. Was für eine Alien-DNA eigentlich ? Die einzigen Aliens an die ich mich erinnere waren diese komischen blauhäutigen Viecher die die Destiny die ganze Zeit verfolgt und gelegentlich angegriffen haben.
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
Ralph reicht's, 1 Audio-CD Hörbuch bei Weltbild.ch bestellen Das Original-Hörspiel zum Film. 69 Min. Schreiben Sie den ersten Kommentar zu "Ralph reicht's, 1 Audio-CD". Im Konsolenspiel ¿Fix-it Felix, Junior¿ ist Randale-Ralph seit 30 Jahren der Bösewicht, der ein Gebäude zerstört und dafür wieder und wieder im Schlamm landet. Das soll sich jetzt ändern: Ralph will auch einmal ein Guter sein oder wenigstens eine Medaille... Bestellnummer: 42740059 Produktinformationen zu „Ralph reicht's, 1 Audio-CD “ Im Konsolenspiel ¿Fix-it Felix, Junior¿ ist Randale-Ralph seit 30 Jahren der Bösewicht, der ein Gebäude zerstört und dafür wieder und wieder im Schlamm landet. Das soll sich jetzt ändern: Ralph will auch einmal ein Guter sein oder wenigstens eine Medaille haben, damit ihn die anderen mögen und er nicht immer so allein ist. Übers Stromkabel kann Ralph sein Spiel verlassen ¿ das ist erlaubt. Bei Münzeinwurf muss er aber wieder zurück sein. Randale-Ralph hält sich nicht an diese Regel, bleibt in einem fremden Spiel und löst eine Kette von Ereignissen aus, die die ganze Spielewelt bedroht ¿ Ex-MTV-Moderator Christian Ulmen macht seit 2003 vor allem als Schauspieler von sich reden. Nach "Verschwende Deine Jugend" schaffte er als "Herr Lehmann" in Leander Haussmanns Erfolgsfilm seinen Durchbruch und wurde mit dem "Bayerischen Filmpreis" ausgezeichnet. Gesprochen von Ulmen, Christian; Mark, Christian; Fischer, Anna ISBN-13: 4001504196998 Kommentar zu "Ralph reicht's, 1 Audio-CD" Weitere Empfehlungen zu „Ralph reicht's, 1 Audio-CD “ Sie sind aus Deutschland? Ralph reicht's, 1 Audio-CD bei Weltbild.de kaufen. 0 Gebrauchte Artikel zu „Ralph reicht's, 1 Audio-CD“
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
Amazon.de: Profil von Tim Wagner: Rezensionen Profil f�r Tim Wagner > Rezensionen Beitr�ge von Tim Wagner Top-Rezensenten Rang: 2.920.405 Rezensionen verfasst von Tim Wagner Anzeigen: 5.0 von 5 Sternen Stierkampf: Ritual und Zeremonie, 24. Juli 2011
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Welche Filme sind die bekanntesten Werke von Jonathan Demme?
Robert Jonathan Demme (* 22. Februar 1944 in Baldwin, New York; † 26. April 2017 in New York City) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Oscar-Preisträger. Seine bekanntesten Werke sind der Thriller Das Schweigen der Lämmer und das Justizdrama Philadelphia. Leben Jonathan Demme wuchs in Long Island auf. Im Alter von 15 Jahren zog er mit seiner Familie nach Miami, wo er die High School und das College besuchte. Nach eigenen Angaben war er zum damaligen Zeitpunkt bereits ein „Movie Junkie“, beschränkte sich aber noch auf den US-Film. Der erste Nouvelle-Vague-Film, den er dann sah, Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (1960), beeindruckte ihn sehr, und er konnte die Redaktion der Collegezeitung überzeugen, ihn als Filmkritiker aufzunehmen. Nach dem Collegeabschluss studierte er zunächst Veterinärmedizin, scheiterte aber schon nach kurzer Zeit wegen mangelhafter Chemiekenntnisse. Daneben schrieb er für kleinere Zeitungen als Kritiker, bis sein Vater den Produzenten Joseph E. Levine kennenlernte, durch den Demme einen Job als Presseagent bekam. In den folgenden Jahren arbeitete er bei verschiedenen Produktionsfirmen, unter anderem bei United Artists und Avco Embassy, schrieb aber auch weiterhin Kritiken. Anfang der 1970er Jahre drehte er Werbespots in London. Dort traf er dann den B-Movie-Regisseur Roger Corman, mit dem er von 1971 bis 1976 zusammenarbeitete. Von Corman stammte auch die Idee zum Bikerfilm Angels Hard as They Come (1971), für den Demme zusammen mit dem Regisseur Joe Viola das Drehbuch verfasste. Als Vorlage diente ihnen Akira Kurosawas Rashomon. Demme produzierte den Film, Viola führte Regie. Als Regisseur trat Demme dann zum ersten Mal bei Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (1974) in Erscheinung. 1977 drehte er Handle with Care, der ihm positive Kritiken einbrachte. Internationale Anerkennung erlangte er jedoch erst 1980 durch Melvin und Howard. Dass er auch für ein größeres Publikum drehen konnte, bewies er 1984 mit Swing Shift, bei dem er erstmals mit Stars wie Goldie Hawn und Kurt Russell zusammenarbeitete. Ebenfalls 1984 entstand Stop Making Sense, die Dokumentation eines Konzerts der New-Wave-Band Talking Heads. Demme arbeitete noch weitere Male für die Musikbranche, so drehte er zum Beispiel Videoclips für New Order, Suzanne Vega, Bruce Springsteen, The Neville Brothers, Artists United Against Apartheid und andere. 1988 entstand Die Mafiosi-Braut mit Michelle Pfeiffer und Matthew Modine in den Hauptrollen, eine Komödie, die einige Auszeichnungen für die Leistungen ihrer Darsteller erhielt und bei der David Byrne von den Talking Heads für die Filmmusik verantwortlich zeichnete. 1989 erhielt Demme von Orion Films das Angebot, Thomas Harris’ Erfolgsroman Das Schweigen der Lämmer zu verfilmen. Die Romanverfilmung wurde sowohl in kommerzieller als auch in künstlerischer Hinsicht ein Welterfolg. Die Verfilmung ist der dritte und bislang auch letzte Film, der den Oscar in den fünf wichtigsten Kategorien, den sogenannten Big Five, gewann. Der Film wurde 2011 ins National Film Registry for Preservation aufgenommen. Demme drehte 1993 Philadelphia, der ebenfalls ein kommerzieller Erfolg wurde. Mit dem Spielfilm Menschenkind von 1998, der Verfilmung eines Romanes der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, und den Neuverfilmungen The Truth About Charlie und The Manchurian Candidate konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. 2008 wurde sein Drama Rachels Hochzeit bei den 65. Filmfestspielen von Venedig als Wettbewerbsbeitrag uraufgeführt. Politisch engagierte sich Demme mit Filmen für die Demokratie in Haiti. Er war Gründungsmitglied der Organisation Artists United for Democracy in Haiti und arbeitete an weiteren Haiti-Projekten. Anfang der 1980er Jahre gründete er mit Gary Goetzman die Produktionsfirma Clinica Estetico. Privatleben Demme war zunächst mit der Regisseurin und Produzentin Evelyn Purcell verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe mit Joanne Howard gingen drei Töchter hervor. Sein 2002 verstorbener Neffe Ted Demme war ebenfalls Regisseur. Jonathan Demme starb am 26. April 2017 im Kreise seiner Familie an Speiseröhrenkrebs. Filmografie (Auswahl) Regisseur 1974: Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen (Caged Heat) 1975: Bad Blues Girls (Crazy Mama) 1976: Mach ein Kreuz und fahr zur Hölle (Fighting Mad) 1977: Flotte Sprüche auf Kanal 9 (Handle with Care) 1978: Columbo (Fernsehserie, Episode Mord à la Carte) 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1980: Melvin und Howard (Melvin and Howard) 1984: Stop Making Sense (Konzertfilm) 1984: Swing Shift – Liebe auf Zeit (Swing Shift) 1986: Gefährliche Freundin (Something Wild) 1987: Nach Kambodscha schwimmen (Swimming to Cambodia) 1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob) 1991: Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) 1993: Philadelphia 1998: Menschenkind (Beloved) 2002: The Truth About Charlie 2004: Der Manchurian Kandidat (The Manchurian Candidate) 2006: Neil Young: Heart of Gold 2007: Jimmy Carter – Der Mann aus Georgia (Jimmy Carter Man from Plains) 2008: Rachels Hochzeit (Rachel Getting Married) 2009: Neil Young: Trunk Show 2011: Neil Young: Journeys 2011: A Gifted Man (Fernsehserie, Episode 1x01) 2013: A Master Builder 2013–2014: The Killing (Fernsehserie, 2 Episoden) 2015: Ricki – Wie Familie so ist (Ricki and the Flash) 2016: Justin Timberlake + the Tennessee Kids (Konzertfilm) 2017: Seven Seconds, 1 Episode Produzent 1990: Miami Blues 2002: Adaption – Der Orchideen-Dieb (Adaptation.) Schauspieler 1976: Hollywood Boulevard – Regie: Joe Dante und Allan Arkush 1977: Der Planet Saturn läßt schön grüßen (The Incredible Melting Man) – Regie: William Sachs 1979: Tödliche Umarmung (Last Embrace) 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) – Regie: John Landis 1996: That Thing You Do! – Regie: Tom Hanks Auszeichnungen 1991: Gotham Award für seine bisherigen Regie-Leistungen 1991: Silberner Bär für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) auf der Berlinale 1992: BAFTA-Award-Nominierung für die beste Regie (Das Schweigen der Lämmer) 1992: Oscar für die beste Regie bei (Das Schweigen der Lämmer) 2004: Gotham Award für den besten Dokumentarfilm (The Agronomist) Weblinks Senses of Cinema – Essay (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Filmproduzent Filmschauspieler Drehbuchautor Kameramann Filmkomponist Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1944 Gestorben 2017 Mann
TV program from 21. May 22:00 - search.ch 23:00Anders als die Väter Um zu überleben, müssen Bauern innovativ sein. Jahr für Jahr werden Bauernbetriebe eingestellt. Vor allem kleine und konventionell bewirtschaftete Höfe sind vom 'Bauernsterben' in der Schweiz betroffen. Doch es gibt viele Bauern und Bäuerinnen, die sich gegen die Misere stemmen. Neben biologischer Produktion haben einige Bauern eine zusätzliche Nische gefunden. Anstatt auf traditionelle Kuhhaltung setzen diese Pioniere auf exotische Tiere wie Bisons, Lamas, Alpakas, Wasserbüffel, Schottische Hochlandrinder oder gar Rentiere. Die auffallenden Herden finden sich verstreut über den Kanton Bern, von Les Prés d'Orvin im Berner Jura über Uetendorf bei Thun und Aeschi ob Spiez bis hin nach Schangnau im Emmental. Wie bei den meisten Pionierunternehmungen waren die Anfänge hart, beschwerlich und mit Rückschlägen verbunden. Dessen ungeachtet haben die Bauern sich in ihren Nischen etabliert. Doch ausruhen können und wollen sie sich nicht. Die Filmemacher Markus Baumann und Hugo Sigrist zeigen vier Pionier-Bauernbetriebe im Kanton Bern, die schon im letzten Jahrhundert auf exotische Grossviehhaltung umgestellt haben. Vorgestellt werden innovative Bauern, die die Pfade ihrer Väter verlassen und einen neuen Weg eingeschlagen haben. 20:10Let's Play Ep. 3 22:25True Life Metalhead Fabian 'Umi' Umiker lebt Metal. Das sieht man nicht nur seinem Äusseren an. Umi spielt selbst in einer Metalband – und als Booker und Stagehand bei Konzerten organisiert er regelmässig für Tausende von Metalheads unvergessliche Abende. 22:45Miami Vice 00:50Keine 3 Minuten Doch das Glück auf dem Land ist nur von kurzer Dauer. Regie führte der Franzose Xavier Beauvois, der 2011 durch das Drama 'Des hommes et des dieux' bekannt wurde. 00:55Steiner & Tingler Ep. 22 Themen: 'Ich bin klein, dick und impertinent.' – ein Ratespiel 'Hahaha! Dieses Gesicht!' Philipp Tingler für einmal ratlos – und Nicola Steiner gefällt es. 'Steiner & Tingler' spielen 'Wer bin ich?' mit Romanfiguren. Das Ratespiel hat es in sich. So einfach ist es dann doch nicht, obwohl die Figuren allesamt berühmt sind. 21:45Brokenwood – Mord in Neuseeland 23:30Die Carolin Kebekus Show Trotz Corona kehrt Carolin Kebekus mit einer neuen Personality-Show, produziert von der bildundtonfabrik, auf den Bildschirm zurück. Deutschlands Comedy-Queen zeigt wieder Haltung und präsentiert ihren ganz eigenen Blick auf die Welt – persönlicher, bissiger und aktueller denn je. Und natürlich geben sich in der Show auch prominente Gäste die gut desinfizierte Klinke in die Hand. Carolin Kebekus: 'Das wird die beste Show ever – und zwar mit Abstand!' 'Die Carolin Kebekus Show' wird wöchentlich auf dem Comedy- und Satire-Sendeplatz am Donnerstagabend im Ersten zu sehen sein, die erste Ausgabe am 21. Mai startet um 23:30 Uhr. Dieses Jahr sind insgesamt acht Ausgaben und ein Best-of geplant. Gäste: Motsi Mabuse, Clueso Beim Auftakt der neuen WDR Personality-Show geht es vor stylischer Kulisse um Hausfrauenträume, Hausmusik und Homeoffice. 'Die Carolin Kebekus Show' startet mitten in der Corona-Pandemie. Ohne Publikum, dafür aber mit vielen neuen Themen, die Carolin Kebekus zu Hochform auflaufen lassen. In der ersten Folge geht es unter anderem um einen Anti-Feminismus-Trend aus den USA und Grossbritannien: Mit geblümten Schürzen und akkurat sitzenden Frisuren zelebrieren Frauen die klassische Rollenverteilung der 50er Jahre. Eine Steilvorlage für Carolin Kebekus, die sich des Themas dankbar annimmt und demonstriert, wie sie sich diese Welt aus Petticoats und Selbstgebackenem vorstellt. Zu Gast in der Sendung am Donnerstagabend sind Motsi Mabuse und Clueso. Ausserdem präsentieren die 'Carolin Kebekus Allstars' einen Song über ihre neuen Hobbys in der Corona-Krise. 00:15Kroymann Die Entgiftung | Gäste: Cordula Stratmann, Ann-Kathrin Kramer, Kai Wiesinger, Max Bretschneider, Walter Kreye, Denis Moschitto, Thomas Heinze, Michael Wittenborn In angespannten Zeiten kommt ein wenig Ablenkung gerade recht. Für den Zuschauer bedeutet das: ein 'Kroymann'-Spezial. Für die Schauspielerin, Satirikerin und Sängerin Maren Kroymann bedeutet das: Detox im mondänen Kurhotel, zusammen mit ihrer Agentin. Viel Zeit hat Maren dafür nicht, das wird gleich zu Beginn klar. Statt 14 Tagen gibt es nur zwei Tage. Der Terminplan ist also eng getaktet. Aber ihre Agentin Elisabeth wiegelt ab: 'Die bieten hier einen ,Express-Detox' an: ,128 Beauty- und Wohlfühl-Behandlungen in 48 Stunden – Wir entspannen Sie so hart wie noch nie!'' Harte Entspannung, gepaart mit spitz-pointierten Dialogen, mit der brillanten Annette Frier, die als Marens Agentin zusammen mit ihr eine unwiderstehliche Einheit bildet. Detox heisst aber nicht nur entgiften von alten Dingen, sondern auch nur Gutes in sich aufzunehmen. Also schwelgt Maren dabei in Erinnerungen an Erfolge wie den Macrons oder sie macht einen Abstecher auf den Todesstern. Sie trifft im Kurhotel unverhofft auf Kolleginnen und Kollegen wie Cordula Stratmann, Ann-Kathrin Kramer und Kai Wiesinger. Ausserdem in der Sendung: Max Bretschneider, Walter Kreye, Denis Moschitto, Thomas Heinze, Michael Wittenborn u. v. a. 20:15Astrid Astrid Unga Astrid S/DK Astrid Ericcson wächst auf dem Land in einfachen, streng religiösen Verhältnissen auf. Mit 18 Jahren wird Astrid ungewollt schwanger und muss ihr Zuhause verlassen. Astrid bringt einen Sohn zur Welt, den sie zunächst kaum sehen kann. – Das berührende Drama beruht auf Tatsachen und erzählt von den jungen Jahren der später weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Stockholm. Eine alte Dame sitzt an ihrem Schreibtisch, der mit Briefen überhäuft ist. Briefen von Kindern, die sich bei ihr für die tollen Geschichten bedanken, die sie erzählt. Die alte Dame hat Geburtstag und ist eine der berühmtesten Schriftstellerinnen der Welt: Astrid Lindgren. Einige Jahrzehnte zuvor, in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts: Astrid Lindgren wurde als Astrid Ericcson (Alba August) geboren und wächst auf dem Land, in der südschwedischen Provinz Småland, auf. Ihre Eltern sind Bauern, betreiben Landwirtschaft auf einem von der Kirche gepachteten Stück Land. Die Gemeinde ist streng religiös, regelmässiger Kirchgang gehört zum Alltag. Doch bereits beim Gottesdienst lässt Astrid die Fantasie schweifen. Bei Sodom und Gomorrha denkt sie unter anderem an Limonade. Astrid hat mehrere Geschwister. Die Eltern, Samuel (Magnus Krepper) und Hanna (Marie Bonnevie), lieben ihre vier Kinder, Erziehungsfragen werden aber von der strenggläubigen Mutter dominiert. Doch Samuel erlaubt seiner Tochter Astrid ein Praktikum bei der lokalen Zeitung. Chefredakteur Reinhold Blomberg (Henrik Rafaelsen), Vater von mehreren Kindern, dessen Ehe vor der Scheidung steht, verliebt sich schnell in die begabte, bezaubernde Praktikantin. Ein Verhältnis, das nicht ohne Folgen bleibt. Astrid wird schwanger. Blomberg bietet Astrid an, sie nach seiner Scheidung zu heiraten, doch zunächst muss die junge Frau auf Geheiss ihrer Mutter den Heimatort verlassen, um ihr Kind anonym in Kopenhagen zur Welt zu bringen. Dort erfährt Astrid Unterstützung von Marie (Trine Dyrholm), die sich liebevoll um uneheliche Kinder kümmert, während deren Mütter – so auch Astrid – versuchen, Geld zu verdienen, um ihren Unterhalt und den des Kindes finanzieren zu können. Astrid hat eine Stelle als Schreibkraft beim schwedischen Automobilverband erhalten. Ihr Vorgesetzter heisst Sture Lindgren (Björn Gustafsson). Als Lasse (Marius Damslev) drei Jahre alt ist, wird Marie schwer krank. Astrid muss ihr Kind, das ihr entfremdet ist und Marie für seine Mutter hält, zu sich nehmen. Als der Junge schwer an Keuchhusten erkrankt, schickt Sture der jungen Mutter auf eigene Rechnung einen Arzt. Lasse wird wieder gesund. Nach drei Jahren, in denen sie alle Besuche in Småland allein machte, nimmt Astrid ihr Kind mit nach Hause. Die Eltern sollen ihren Enkel endlich kennenlernen. Stolz trägt Mutter Hanna den kleinen Lasse selbst auf dem Arm in die Kirche. Die ganze Gemeinde ist versammelt. Auch Blomberg ist da. Er hat sich, nachdem Astrid seinen Antrag abgelehnt hatte, mit einer neuen Frau getröstet. Astrid ist glücklich, mit Lasse im Kreise ihrer Familie angekommen zu sein. Astrid Lindgren, geborene Astrid Anna Emilia Ericcson, starb am 28. Januar 2002 im Alter von 94 Jahren in Stockholm. Mit einer Gesamtauflage von circa 165 Millionen Büchern gehört sie zu den bekanntesten und meistgelesenen Kinder- und Jugendbuchautoren der Welt. Auch in Deutschland sind ihre Geschichten – und deren kongeniale Verfilmungen – überaus populär. Astrid Lindgrens Sohn Lasse lebte von 1926 bis 1986. Er wurde Teil der Familie, die Astrid mit Sture Lindgren gründete: Am 21. Mai 1934 wurde die gemeinsame Tochter Karin geboren. 1978 erhielt Astrid Lindgren – als eine von vielen internationalen Auszeichnungen – den 'Friedenspreis des Deutschen Buchhandels'. Der bei der Berlinale 2018 uraufgeführte Spielfilm 'Astrid', den das ZDF als Free-TV-Premiere ausstrahlt, wurde mit dem Prädikat 'besonders wertvoll' ausgezeichnet und war auch in deutschen Kinos ein Erfolg. Sehr überzeugend verkörpert Alba August unter der Regie von Pernille Fischer Christensen die junge Astrid: 'Und obwohl der Film nur in einer dramaturgischen Klammer Lindgren als berühmte Autorin zeigt, die von allen Kindern auf der Welt für ihre Geschichten geliebt wird, zeigt sich doch im Film auch immer wieder die grosse Fantasie und die unbändige Lust am Leben, die sich später in all ihren Geschichten wiederfindet.' (Aus dem Protokoll der FBW) Der 21. Mai 2020 gilt als Geburtstag von 'Pippi Langstrumpf'. Es ist der Geburtstag von Astrid Lindgrens Tochter Karin. Denn als Karin in ihrer Kindheit krank im Bett lag, bat sie ihre Mutter, ihr Geschichten von 'Pippi Langstrumpf' zu erzählen. 1945 erschien das erste 'Pippi'-Buch in Schweden, die Veröffentlichung in Deutschland erfolgte 1949. Neben dem Spielfilm, der um 20.15 Uhr erstausgestrahlt wird, zeigt das ZDF morgens ab 8.55 Uhr noch zwei der berühmten Verfilmungen von Pippi Langstrumpfs Abenteuern: 'Pippi Langstrumpf' und 'Pippi geht von Bord'. Free-TV-Premiere Alba August, Maria Bonnevie, Trine Dyrholm, Magnus Krepper, Henrik Rafaelsen, Björn Gustafsson, Willy Ramnek 22:10heute-journal 22:25Markus Lanz Gäste: Stephan Weil (Politiker), Prof. Melanie Brinkmann (Virologin), Frank Thelen (Unternehmer), Olaf Sundermeyer (Journalist), Ciro Krauthausen (Journalist) Stephan Weil, Politiker Der Ministerpräsident Niedersachsens und SPD-Politiker bilanziert den bisherigen Verlauf der Corona-Pandemie. Und er erläutert die Faktoren, nach denen er seinen weiteren Kurs bestimmt. Prof. Melanie Brinkmann, Virologin Sie spricht über die COVID-19-Übertragung durch Aerosole. Und sie äussert sich zu den Risiken der Lockerungsmassnahmen und zur Wahrscheinlichkeit einer zweiten Infektionswelle. Frank Thelen, Unternehmer '10xDNA – Das Mindset der Zukunft' heisst sein neues Buch. Darin analysiert er die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und zeigt auf, worin die Chancen in der Corona-Krise liegen. Olaf Sundermeyer, Journalist Auf sogenannten 'Hygiene-Demonstrationen' versammeln sich regelmässig Leugner der Gefahren durch das Coronavirus. Der Rechtsextremismus-Forscher erklärt, wer hinter dieser Bewegung steht. Ciro Krauthausen, Journalist Der Chefredakteur der 'Mallorca Zeitung' berichtet von den weitreichenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf der Urlauberinsel. 23:55heute Xpress 00:00Astrid Astrid Ericcson wächst auf dem Land in einfachen, streng religiösen Verhältnissen auf. Mit 18 Jahren wird Astrid ungewollt schwanger und muss ihr Zuhause verlassen. Astrid bringt einen Sohn zur Welt, den sie zunächst kaum sehen kann. – Das berührende Drama beruht auf Tatsachen und erzählt von den jungen Jahren der später weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Stockholm. Eine alte Dame sitzt an ihrem Schreibtisch, der mit Briefen überhäuft ist. Briefen von Kindern, die sich bei ihr für die tollen Geschichten bedanken, die sie erzählt. Die alte Dame hat Geburtstag und ist eine der berühmtesten Schriftstellerinnen der Welt: Astrid Lindgren. Einige Jahrzehnte zuvor, in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts: Astrid Lindgren wurde als Astrid Ericcson (Alba August) geboren und wächst auf dem Land, in der südschwedischen Provinz Småland, auf. Ihre Eltern sind Bauern, betreiben Landwirtschaft auf einem von der Kirche gepachteten Stück Land. Die Gemeinde ist streng religiös, regelmässiger Kirchgang gehört zum Alltag. Doch bereits beim Gottesdienst lässt Astrid die Fantasie schweifen. Bei Sodom und Gomorrha denkt sie unter anderem an Limonade. Astrid hat mehrere Geschwister. Die Eltern, Samuel (Magnus Krepper) und Hanna (Marie Bonnevie), lieben ihre vier Kinder, Erziehungsfragen werden aber von der strenggläubigen Mutter dominiert. Doch Samuel erlaubt seiner Tochter Astrid ein Praktikum bei der lokalen Zeitung. Chefredakteur Reinhold Blomberg (Henrik Rafaelsen), Vater von mehreren Kindern, dessen Ehe vor der Scheidung steht, verliebt sich schnell in die begabte, bezaubernde Praktikantin. Ein Verhältnis, das nicht ohne Folgen bleibt. Astrid wird schwanger. Blomberg bietet Astrid an, sie nach seiner Scheidung zu heiraten, doch zunächst muss die junge Frau auf Geheiss ihrer Mutter den Heimatort verlassen, um ihr Kind anonym in Kopenhagen zur Welt zu bringen. Dort erfährt Astrid Unterstützung von Marie (Trine Dyrholm), die sich liebevoll um uneheliche Kinder kümmert, während deren Mütter – so auch Astrid – versuchen, Geld zu verdienen, um ihren Unterhalt und den des Kindes finanzieren zu können. Astrid hat eine Stelle als Schreibkraft beim schwedischen Automobilverband erhalten. Ihr Vorgesetzter heisst Sture Lindgren (Björn Gustafsson). Als Lasse (Marius Damslev) drei Jahre alt ist, wird Marie schwer krank. Astrid muss ihr Kind, das ihr entfremdet ist und Marie für seine Mutter hält, zu sich nehmen. Als der Junge schwer an Keuchhusten erkrankt, schickt Sture der jungen Mutter auf eigene Rechnung einen Arzt. Lasse wird wieder gesund. Nach drei Jahren, in denen sie alle Besuche in Småland allein machte, nimmt Astrid ihr Kind mit nach Hause. Die Eltern sollen ihren Enkel endlich kennenlernen. Stolz trägt Mutter Hanna den kleinen Lasse selbst auf dem Arm in die Kirche. Die ganze Gemeinde ist versammelt. Auch Blomberg ist da. Er hat sich, nachdem Astrid seinen Antrag abgelehnt hatte, mit einer neuen Frau getröstet. Astrid ist glücklich, mit Lasse im Kreise ihrer Familie angekommen zu sein. Astrid Lindgren, geborene Astrid Anna Emilia Ericcson, starb am 28. Januar 2002 im Alter von 94 Jahren in Stockholm. Mit einer Gesamtauflage von circa 165 Millionen Büchern gehört sie zu den bekanntesten und meistgelesenen Kinder- und Jugendbuchautoren der Welt. Auch in Deutschland sind ihre Geschichten – und deren kongeniale Verfilmungen – überaus populär. Astrid Lindgrens Sohn Lasse lebte von 1926 bis 1986. Er wurde Teil der Familie, die Astrid mit Sture Lindgren gründete: Am 21. Mai 1934 wurde die gemeinsame Tochter Karin geboren. 1978 erhielt Astrid Lindgren – als eine von vielen internationalen Auszeichnungen – den 'Friedenspreis des Deutschen Buchhandels'. 21:552 Guns 23:35Blood Father Packender Actionthriller mit Genre-Profi Mel Gibson. Als Ex-Häftling auf Bewährung ist er bald ein freier Mann. Als Vater ist ihm jedoch jedes Mittel recht, seine Tochter (Erin Moriarty) vor skrupellosen Gangstern zu schützen. Spannend bis zur letzten Minute! John Link ist vor einem Jahr aus dem Gefängnis entlassen worden und hat seine Alkoholkrankheit endlich im Griff. In einem Trailerpark in New Mexico hält er sich als Tätowierer über Wasser. Da wendet sich seine verschollene, 17-jährige Tochter Lydia Hilfe suchend an ihn. Durch ihren Freund Jonah ist sie in gefährliche, kriminelle Kreise geraten und wird jetzt von mexikanischen Killern verfolgt. Allen Bewährungsauflagen zum Trotz versucht Link alles, um das Leben seiner Tochter zu retten. Mel Gibson, Erin Moriarty, Diego Luna, Michael Parks, William H. Macy, Miguel Sandoval, Dale Dickey 22.00 (VPS ) FREI 22:05Dennstein & Schwarz Dennstein & Schwarz Recht oder Gerechtigkeit Aufregung im Ausseerland! Ein erbitterter Erbschaftsstreit lässt 'Vorstadtweib' Martina Ebm und 'Soko Donau'-Gerichtsmedizinerin Maria Happel gegeneinander antreten und fordert die zwei Juristinnen zu Höchstleistungen heraus. Bald schon steht jedoch mehr als der eigene Ruf auf dem Spiel. Turbulente, bis in die Nebenrollen topbesetzte Anwaltskomödie nach einem Drehbuch von Konstanze Breitebner. Als Graf Florentin Dennstein stirbt, platzt bei der Testamentsverlesung eine Bombe: Mitbegünstigter ist Biobauer Fritz Lanner, ein unehelicher Sohn des Adeligen. Entsetzt beschliessen die Dennsteins den Gang vor Gericht. Juristin Paula Dennstein soll das Testament im Namen der Familie anfechten. Derweil ruft Fritz seine Jugendliebe, die mit allen Wassern gewaschene Junganwältin Therese Schwarz, zu Hilfe. Im Prozess schenken sich die beiden schlagfertigen Damen nichts, bis eine überraschende Entdeckung sie zu unkonventionellen Massnahmen zwingt. (Hörfilm in Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch in DD 5.1 / deutsch mit Bildbeschreibung) 23:35Schon wieder Henriette Gewohnt willensstark zieht Christiane Hörbiger alle Register, als in der beschaulichen Donaumetropole Krems ein Mord geschieht. Unterstützt vom bewährten Filmpartner Erwin Steinhauer und Neffe Manuel Witting liefert die Hobby-Kriminologin ein Glanzstück messerscharfer Kombinatorik ab. Wunderbar launige Krimikomödie mit der Grande Dame des heimischen Fernsehfilms. Wien war lange Zeit der Lebensmittelpunkt von Restauratorin Henriette, doch die Liebe zum Musiker Ferdinand Sternheim ändert alles. Kurzerhand kündigt Henriette ihre Innenstadtwohnung und zieht zu Ferdinand ins idyllische Krems. Dort weckt ein mysteriöser Todesfall ihre kriminalistische Neugier: In einer Galerie findet Henriette den Superstar der einheimischen Kunstszene tot auf. War es ein Unfall oder Mord? Gemeinsam mit ihrem jungen Assistenten Jonas begibt sich Henriette auf Spurensuche. (In Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch / deutsch mit Bildbeschreibung) 21:15Der Lehrer Ep. 5 Hendrik Duryn, Jessica Ginkel, Ulrich Gebauer, Gabriel Merz, Antje Lewald, Andrea L'Arronge, Nadine Wrietz Gastrollen: Sinje Irslinger ('Tatort') als Nikki Christoph Grunert '(Tatort') als Reinhards Kai Ivo Baulitz ('Tatort', 'SOKO') als Olaf Blonsk Urs Fabian Winiger ('Tatort', 'SOKO') als Achim Blonsk Silvina Buchbauer ('Homeland', 'Ku'damm 56') als Nadja Sobolew 22:05Doctor's Diary – Männer sind die beste Medizin Ep. 4 Dr. Kaan ist doch süss! Dr. Gretchen Haase findet heraus, dass Dr. Kaan zwar ein bisschen merkwürdig, dafür aber ein Held des Ghettos ist: Er behandelt Ausländer ohne Krankenversicherung. In der Plattenbausiedlung trifft sie auf Jenny, eine freche Göre, die ihr im Krankenhaus die Handtasche gestohlen hat. Doch das Mädchen kommt nicht nur aus schwierigen Verhältnissen, sondern verbirgt auch ein tödliches Geheimnis in ihrem Kopf. Gretchen und Neurochirurgin Dr. Hassmann müssen in den OP. Schwester Gabi fasst den teuflischen Plan, Dr. Meier eine Vaterschaft anzuhängen – ohne, dass er es merkt. Bärbel will im Fitnessstudio trainieren, um für Franz attraktiver zu werden. Dort trifft sie in der Begleitung von Gretchen auf Elke Fisher, die Affäre ihres Gatten. Gretchen nimmt sich Frau Fisher zur Brust – und sorgt für eine mittlere Katastrophe. Diana Amft, Florian David Fitz, Kai Schumann, Peter Prager, Ursela Monn, Fabian Oscar Wien, Julia Koschitz Bora Dagtekin, Vivien Hoppe 23:00Pocher – gefährlich ehrlich! Ep. 2 Pocher – gefährlich ehrlich! Gäste: Amira Pocher 00:00Der Lehrer Ep. 4 Gegensätze ziehen sich an. Seit kurzem schweben die taffe Aktivistin Anne und der Schul-Star Marc gemeinsam auf Wolke sieben. Dass Marc wohl deshalb beim Basketball kaum noch den Korb trifft, findet Vollmer halb so wild. Zumindest bis er erfährt, dass Marc absichtlich verliert, um sich von der Gegenmannschaft seine Pokerschulden bezahlen zu lassen. Durch wohlwollende Konfrontation kann Vollmer Marc dazu bringen, sich sein Spiel-Problem einzugestehen und es Anne zu beichten. Anne möchte unbedingt für Marc da sein, doch Stefan ahnt, dass der jungen Liebe einiges bevor steht. Stefan will nicht wahrhaben, dass er Karin vermisst. Karin wiederum geht es derweil an der neuen Schule richtig gut und sie unternimmt viel mit den neuen Kollegen. Dass Barbara und Karl darauf nun auch noch eifersüchtig sind, geht Stefan schnell auf die Nerven. Er möchte ihnen zeigen, dass Karin sich in Wahrheit zu Tode langweilt und fährt kurzentschlossen nach Lemgo... Hendrik Duryn, Jessica Ginkel, Ulrich Gebauer, Gabriel Merz, Nadine Wrietz, Rainer Piwek, Henriette Nagel Gastrollen: Nick Romeo Reimann ('Die wilden Kerle', 'Vorstadtkrokodile', 'Türkisch für Anfänger') als Marc Henriette Nagel ('Freche Mädchen') als Anne Patrick von Blume ('Tatort') als Rückriem 00:55Der Lehrer Ep. 5 22:15Höllische ... Ep. 7 Für das deutsche Pärchen Stefan und Heike wurde ausgerechnet die Traumreise zum höllischen Albtraum und endete mit einem Mord an der Südsee. Die einen werden weit weg von Zuhause zum Opfer – die anderen erwischt es am eigenen Wohnort. Die junge Soldatin Ina hat sich darauf eingestellt für die Bundeswehr ihr Leben zu riskieren. Aber nichts hat sie auf den Horror vorbereitet, der plötzlich über sie hereinbrach. Auch ein Held, der Zivilcourage bewiesen hat, kommt zu Wort und ein Vater, der seine Söhne an den IS verlor. Ein bekannter Modezar wird im eigenen Laden überfallen, ein Kriminalbeamter aus der Mordkommission lässt sein Berufsleben Revue passieren und ein Hochstapler erzählt, warum er im Geld schwimmt. Das sind nur einige von den Geschichten, die es bei 'Höllische Verbrechen' zu sehen gibt. Die RTL II-Dokumentation 'Höllische Verbrechen' zeigt verschiedenste Verbrechensdelikte, in der Opfer von ihrem höllischen Erlebnis erzählen. Aber auch Täter und Menschen, die von Berufswegen mit Verbrechen zu tun haben kommen zu Wort und berichten aus ihrer Sicht des Geschehens. James Bond und sein Partner Alec – Agent 006 – zerstören zur Zeit des Kalten Krieges eine russische Chemiewaffenfabrik, wobei Alec getötet wird. Neun Jahre später in Monaco verfolgt James Bond die schöne Agentin Xenia Onatopp, welche ihn zu der russischen Terrororganisation Janus führt. Diese arbeiten an einem geheimen Waffensystem GoldenEye, welches eine Atombombe im All zündet. Agent 007 muss die Welt vor einer nuklearen Katastrophe bewahren. 22:40James Bond 007 – Octopussy 00:55Medical Detectives – Geheimnisse der Gerichtsmedizin Ep. 45 20:15Happy Family Happy Family Monster Family Die Wünschmanns sind nicht gerade glücklich: Der Buchladen von Mama Emma läuft nicht rund, Papa Frank sieht vor lauter Akten kein Licht mehr am Horizont, der intelligente Sohnemann Max wird in der Schule gemobbt und Töchterchen Fee steckt mitten in der Pubertät. Eine Monster-Kostüm-Party könnte für ein wenig Abwechslung sorgen, bis sich Dracula, der Fürst der Finsternis, einmischt und eine alte Hexe damit beauftragt, die gesamte Familie in echte Monster zu verwandeln ... 22:05Percy Jackson – Diebe im Olymp Gäste: Heidi Klum Finale! Nach einer aufregenden Reise durch die Modewelt, stellen sich die Topmodel-Anwärterinnen ihrer letzten Herausforderung der 15. Staffel von 'Germany's next Topmodel – by Heidi Klum'. Wer wird Heidi Klum und ihre Gastjuroren überzeugen und bekommt einen Vertrag bei der Modelagentur ONEeins fab? Welches Model wird #GNTM 2020 gewinnen und das Cover der deutschen Harper's Bazaar zieren? 23:30red. Themen: Live direkt nach dem grossen GNTM-Finale 'red.' live direkt nach dem grossen GNTM-Finale: Mit der frischgebackenen Siegerin, jeder Menge Überraschungs-Stars und allen Emotionen des Abends! 22:30Full Metal Jacket Nach einer brutalen Ausbildung wird der junge Marineinfanterist Joker als Kriegsberichterstatter nach Vietnam geschickt. Hier lernen Joker und sein Fotograf Rafterman den Zynismus kennen, mit dem aus blutigen Gemetzeln Medienereignisse gemacht werden. Aber als die jungen Männer bei verlustreichen Strassenkämpfen in Hue erstmals dem Feind Auge in Auge gegenüberstehen, merken sie, dass keine Ausbildung sie auf die Wirklichkeit hätte vorbereiten können ... Matthew Modine, Vincent D'Onofrio, R. Lee Ermey, Arliss Howard, Adam Baldwin, Kevyn Major Howard, Ed O'Ross 'Full Metal Jacket' gilt zu Recht als der beste Anti-Kriegs-Film aller Zeiten. Regisseur Stanley Kubrick wollte kein Kriegsabenteuer, sondern eine Geschichte über die Grausamkeiten des Krieges drehen. 'Ein schockierender, aufwühlender Film' ('People'). 'Ein schockierender, aufwühlender, unvergesslicher Film. Eine fast ununterbrochene Abfolge von faszinierenden Bildern. Eine tadellose Besetzung.' (People) 'Hart, kompromisslos und zynisch, aber leider wahr!' (TV Spielfilm) 21:30Notruf Ep. 19 Bei der Polizei muss es in dieser Folge schnell gehen. Eine Person ruft im Rhein um Hilfe, heisst es in der eingetroffenen Meldung. Es startet ein Wettlauf gegen die Zeit, es geht um Leben und Tod. Jede Sekunde kann die Situation verschlimmern. Die Berufsfeuerwehr Basel probt für den Ernstfall. Das Szenario: Ein Arbeiter ist in einen Liftschacht gestürzt. Wie gehen die geübten Feuerwehrmänner vor? Kurz vor Feierabend wird die Sanität Basel zu einer betrunkenen Frau gerufen. Trotz der angeblich wenig getrunkenen Menge Alkohol ist das Bewusstsein der Patientin stark getrübt. Sind möglicherweise K.O.-Tropfen im Spiel? NOTRUF – RETTER IM EINSATZ zeigt die Frauen und Männer hinter der Uniform, deren Entscheidungen Leben retten können und erklärt, wie sie die Herausforderungen ihres Alltags meistern. 22:45Notruf Ep. 9 Sie sind die Helden des Alltags – Polizisten, Rettungssanitäterinnen und -Sanitäter sowie Berufsfeuerwehrleute stehen jeden Tag für die Bevölkerung im Einsatz. Wie gehen die Einsatzteams mit brenzligen Situationen, Schicksalsschlägen und beruflichem Druck um? Zeit für Sentimentalitäten bleibt kaum. Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis hingegen sind unabdingbar für diese Arbeit. Kein Tag gleicht dem anderem, bei jedem Einsatz gilt höchste Konzentration. Zwei Polizisten der Kantonspolizei Zürich starten motiviert in ihre Schicht. Auf dem Tagesplan steht die Patrouille auf dem Rhein. Zur gleichen Zeit sind zwei Rettungssanitäterinnen von Schutz & Rettung Zürich mit Sondersignal unterwegs zu einem Unfallort. Auf einer Baustelle ist eine Betonplatte auf einen Bauarbeiter gefallen und hat diesen verletzt. Am Flughafen Zürich führt die Kantonspolizei Zürich eine Routine-Verkehrskontrolle durch. Die Polizistinnen und Polizisten verlassen sich dabei auf ihre Erfahrung und Intuition. Kurz vor Feierabend werden sie von ihren Kollegen wegen einem aggressiven Ladendieb im Flughafen zur Verstärkung aufgeboten. Die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich rückt zu einem automatischen Brandmeldealarm im Universitätsspital Zürich aus. Die Feuerwehrleute müssen so schnell wie möglich die Ursache für den Alarm finden. NOTRUF – RETTER IM EINSATZ zeigt die Frauen und Männer hinter der Uniform, deren Entscheidungen Leben retten können und erklärt, wie sie die Herausforderungen ihres Alltags meistern. 00:05Dark Places – Gefährliche Erinnerung Ep. 16 Freigegeben ab Mit Charlize Theron, Nicholas Hoult, Chloe Crace Moretz, Christina Hendricks, Corey Stoll, Sterling Jerins Libby Day wurde als Kind Zeugin eines unvorstellbaren Verbrechens. Vor 25 Jahren musste sie die brutale Hinrichtung ihrer Familie miterleben und mitansehen, wie ihre Mutter und ihre Schwester ermordet wurden. Libby vermutete hinter dem Verbrechen die Tat einer satanischen Sekte. Vor Gericht beschuldigte sie auch ihren Bruder Ben an der Tat beteiligt gewesen zu sein, woraufhin dieser zu einer langjährigen Haftstrafe 'verurteilt wird. Doch auch nach einem viertel Jahrhundert lassen ihr die Schrecken dieser Nacht keine Ruhe. Sie schliesst sich dem 'The Kill Club' an, einer geheimen Gruppe Hobby-Ermittlern, um Licht in das dunkle Verbrechen zu bringen. Die Amateur-Kriminologen um Lyle halten Libbys Bruder für unschuldig. Libby stellt sich ihren schmerzhaften Erinnerungen, um die Wahrheit ein für alle Mal die vergangenen Ereignisse herauszufinden...
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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Nr. 43 vom 14. Oktober 2004 13 TV-Netz : Kabelbetreiber Ish sucht Käufer 14 GM/Opel : Crash-Kurs in Europa 17 KarstadtQuelle : Zukunft verpfändet 18 Money Maker : „Rotstift reicht nicht“ 20 Adidas-Salomon : Fränkische Träume 22 Piaggio : Mr. Vespa gibt Gas 25 BÖRSENKOMMENTAR : Kaum ein Schaden ohne Nutzen 25 Börsenwelt : Schmerzhafte Studie 26 Investmentfonds : IMMER IM PLUS 32 HOT STOCK – CDV : Der Eroberer 34 Zementaktien : Boden gefunden 36 Private Equity : Keine Glückssache 38 HOT STOCK – Nikon : Der Rendite-K(l)ick 39 Chinesische Währung : Neue Gerüchte 39 Stahl-Basket-Zertifikat : Renaissance der Stahlbranche 39 CALL DER WOCHE : Silber: Monetäres Gut 40 Chartanalyse : Abenteuer Fernost 40 Chartanalyse : Ausdauernd stur 41 Chartanalyse : Freigebige Förderung 41 Chartanalyse : Lizenz zum Gelddrucken 41 Chartanalyse : Urwüchsige Kraft 44 Geschlossene Fonds : Falle für den Fiskus 44 Topzins-Konto : Zinsstaffel bis sechs Prozent 45 Hotel : Luxus – ganz erschwinglich 45 FONDS : Zweistellige Gewinne realisiert 46 AKTIENANALYSE : Gewinne mit Metall 51 SPEKULATIV/KONSERVATIV : Bucher Industries: Schulden bald weg 51 SPEKULATIV/KONSERVATIV : Cardero: bunte Metall-Mischung 51 SPEKULATIV/KONSERVATIV : UPS: freundlicher Helfer vor Ort 53 Auto : Freude am Sparen 53 RATENKREDIT – Tchibo : Kohle statt Bohnen 54 Karriere : Wer's weiß, gewinnt 57 Autozubehör : Günstiger Grip 59 EC-Karte : Teurer Verlust 59 Aktenzeichen : URTEILS-TICKER 60 Direktversicherung : Countdown läuft 66 Altersvorsorge : Neue Regeln 3 Editorial : Deutschland an der Spitze 8 Smart : Expansion nach Amerika 9 Money Week : Fraglicher Nutzen 10 Offene Immobilienfonds : Dickschiffe in Seenot 10 Money Week : „Die Hosen runterlassen“ 43 Altersvorsorge für Kinder : Mit steuerfreiem Kapital die Zukunft der Kinder und Enkelkinder sichern 69 Kabinettstück : PER SALDO 69 Haushalt : Schleifender Vollzug 69 FRAGESTUNDE : Sollten Aktionäre über Managergehälter entscheiden? 69 SCHMUGGEL : Zum Jagen tragen 70 Standort : An der Weltspitze 74 Money Politik : „Top Ten ist möglich“ 76 AKTIEN : Heiße Stahlbranche 84 FONDS : Neuer Optimismus 92 ZINSEN : Überschuss in Ungarn 94 Money Talk : Bewegte Aktienkurse 94 Redaktion : Termine (vom 14.10. bis 20.10.) Chip/Wochit, colorboux.de, FOCUS Online/Wochit, dpa/Bernd Thissen, dpa/Andy Rain, dpa/Arno Burgi, AFP, Jukin, dpa/Maysun, colourbox.de (2), Next Kraftwerk, dpa, Bongarts/Getty Images, dpa/BDF/Jan-Peter Nüsken, dpa/Karl-Josef Hildenbrand, Getty Images, CAR / Universität Duisburg-Essen, FOCUS Online, dpa/Felix Kästle, AP, dpa/Christian Charisius, Mercedes-Benz, FOCUS-MONEY, Focus Magazin Verlag, dpa/BMW AG dpa
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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Die lang erwarteten Verhaftungen von Kabalisten werden voraussichtlich in dieser Woche beginnen | Terra - Germania Startseite > Kommentar, Militärpolitik, Nachrichten, Politik, Systemkrise > Die lang erwarteten Verhaftungen von Kabalisten werden voraussichtlich in dieser Woche beginnen Die lang erwarteten Verhaftungen von Kabalisten werden voraussichtlich in dieser Woche beginnen Deutsch − Benjamin Fulford – 6. Februar 2017 Zahlreiche Quellen bestätigen, dass an die 70 Haftbefehle in dieser Woche für Machthaber und Politiker in Washington DC, Virginia und New York ausgestellt werden, sobald Jeff Sessions als US-Justizminister bestätigt worden ist. Unter denen, die verhaftet werden sollen, sind die Demokratischen Senatoren Chuck Schumer, Richard Blumenthal und der von Hillary Clinton ausgespähte Vize-Präsident Tim Kaine, sagen Pentagon-Quellen. Diese Verhaftungen folgen den 474 Festnahmen, die bereits in Kalifornien in der letzten Woche stattgefunden haben, als ein pädophiler Ring aufgelöst wurde, der Hollywood und die Eliten an der Westküste bedient hatte. Es ist interessant zu bemerken, dass die Verhaftungen in Kalifornien nur von den lokalen Nachrichten-Blättern berichtet, aber von den Firmen-Medien vollständig ignoriert wurden. Von dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton wird ebenfalls berichtet, dass er „wie ein Kanarienvogel singt“ und dabei Beweise liefert, die zur Festnahme von Hillary Clinton und vielen anderen führen wird. Hier folgt, was eine Pentagon-Quelle dazu sagt: „Hillary ist erledigt, weil Obama sie nicht begnadigte, Bill verpetzte sie, und Trump ordnete ihre strafrechtliche Verfolgung an.“ Es gibt glaubwürdige Boulevard-Nachrichten, dass Hillary festgenommen wurde, als sie versuchte, sich nach Bahrain abzusetzen….. Quelle Text und weiter als PDF: deutsch-benjamin-fulford-06-02-2017 Kategorien:Kommentar, Militärpolitik, Nachrichten, Politik, Systemkrise Schlagwörter: Analyse …..zweitens halten die Amerikaner die maßgebliche Führung in Wissenschaft und Technologie, obwohl diese schnell schrumpft. IS ja klar, muss ja schrumpfen….. Denen gehn die Patente aus wa? ⚡️ Blitz Nachrichten ⚡️ sowie Infos 📝 von Lesern gefunden Tödliche Eskalation in Ukraine: Putin telefoniert mit Merkel
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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente - Wettblog.net | das Wettforum Registrierung Anmelden DER WETTBLOG Forum Internationale Ligen NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente Commander 680 Spielleiter 143 UdoFortuna 19 KlausMenke 16 fuchs101 16 Heggebusch 15 Themen1,202 Beiträge22,410 Mitglieder424 Pistor1, Schalke04, Maxi88, Boxi, sunnyblack19 424 Registrierte Benutzer Seite 8 von 11 1 2 … 6 7 8 9 10 11 NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20522 29/03/2020 00:19 29/03/2020 00:19 Beiträge: 7,359 Juves Top-Stars verzichten auf unfassbare Summen Cristiano Ronaldo spielt seit 2018 für Juventus TurinFoto: MARCO BERTORELLO / AFP Die Profis und Trainer Maurizio Sarri von Juventus Turin haben sich mit dem Klub auf drastische finanzielle Einsparungen geeinigt, die in der Höhe alles sprengen! Demnach werden die Bezüge in einem Umfang gekürzt, der den Gehältern für März, April, Mai und Juni entspricht. Insgesamt spart Juve damit 90 Mio. Euro! https://www.weltfussball.de/news/_n4010983_/juve-stars-verzichten-auf-exorbitante-summe/ NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20535 29/03/2020 13:33 29/03/2020 13:33 AS Rom bemüht sich um die ältesten Fans Edin Dzeko und AS Rom kümmern sich um die Ältesten / © Paolo Bruno, getty Der Traditionsklub AS Rom kümmert sich in Zeiten der Coronakrise um seine ältesten Fans! Jeder Dauerkarteninhaber im Alter von mindestens 75 Jahren erhielt am Samstag im Rahmen der Aktion "Roma Cares" ein Paket vom dreimaligen Meister, darin enthalten unter anderem: Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Olivenöl und Mineralwasser, außerdem Desinfektionsmittel, Gesichtsmasken und Einweghandschuhe. "Die ältesten Mitglieder unserer Gesellschaft sind im Moment besonders verwundbar, jedes Mal, wenn sie das Haus zum Einkaufen verlassen", so der Verein."Daher hat der Verein mit Unterstützung seiner Sponsoren vier Lastwagen durch die Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus geschickt." Der älteste Dauerkarteninhaber, Eliseo Lorenzetti, geboren 1923, erhielt zudem ein von Roma-Stürmer Edin Dzeko signiertes Trikot. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20540 29/03/2020 17:21 29/03/2020 17:21 Der türkische Fußball ist in Sorge um seinen Rekordnationalspieler Rüstü Recber. Wie dessen Ehefrau mitteilt, wurde der 46 Jahre alte Ex-Nationaltorhüter nach einem positiven Coronavirus-Test in ein Krankenhaus eingeliefert. "Die Symptome haben sich rasend schnell entwickelt, nachdem zuvor alles in Ordnung gewesen war. Das sind kritische und schwere Zeiten", schreibt Isil Recber, die ebenso wie die gemeinsamen zwei Kinder negativ getestet wurden, auf Instagram. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20543 29/03/2020 23:34 29/03/2020 23:34 Spanisches Martinez-Camp jetzt Behandlungszentrum Starke Aktion von Bayern-Star Javi Martinez im Kampf gegen Corona! Martinez stellt den Staatssicherheitskräften und -organen, den Autonomen Gemeinschaften und den Gesundheitsbehörden die gesamte Infrastruktur seines Fußball-Camps in Ayegui (Spanien) zur Verfügung. Dort gibt es Platz für insgesamt 180 Personen: 90 Etagenbetten, 180 Matratzen und Matratzenschoner, 15 Zelte à 36 Quadratmeter mit isolierenden Holzböden. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20546 30/03/2020 11:07 30/03/2020 11:07 Der taiwanesische Fußball geht mit einer "Geisterliga" an den Start. Die Premier League mit acht Mannschaften werde plangemäß am 12. April den Spielbetrieb aufnehmen, teilte der nationale Verband CTFA mit - allerdings unter Ausschluss von Zuschauern. Nur Spieler, Trainer, Betreuer und ausgewählte Funktionäre sollen die Stadien betreten dürfen. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20564 30/03/2020 17:43 30/03/2020 17:43 Stielike: Positiver Test Der frühere Fußball-Nationalspieler Uli Stielike (65) befindet sich nach einem positiven Coronavirus-Befund bei einem Familienmitglied in häuslicher Quarantäne. „Eine Woche ist schon rum“, sagte Stielike der Deutschen Presse-Agentur. Bis zum 7. April müsse er aber noch in Deutschland isoliert bleiben, um die Frist von 14 Tagen abzuwarten. Stielike wollte eigentlich vor einer Woche nach China aufbrechen, um seinen Job als Trainer von Tianjin Teda wieder aufzunehmen. Der Verein, für den auch Sandro Wagner spielt, befindet sich derzeit im Süden des Landes im Training. Stielike steht mit seinen Assistenten über Skype und WhatsApp in Kontakt. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20570 30/03/2020 23:47 30/03/2020 23:47 Nun doch Verzicht bei Barca Foto: Joan Valls Urbanandsport / dpa Die Spieler des FC Barcelona werden nun doch auf große Teile ihres Gehalts verzichten. In einer Erklärung über die sozialen Medien kündigten Lionel Messi und Sturmkollege Luis Suarez an, dass die Mannschaft auf 70 Prozent ihrer Bezüge verzichten werde. Darüber hinaus würden die Spieler Geld zur Verfügung stellen, damit die Angestellten des katalanischen Vereins weiterhin ihre vollen Gehälter bekommen. Noch vor wenigen Tagen hatte die Mannschaft einen ersten Vorschlag des Vereins für eine Gehaltskürzung abgelehnt. Messi kritisierte, dass von der Vereinsführung offenbar starker Druck ausgeübt worden sein soll. "Es ist überraschend, dass versucht wurde, uns unter gewaltigen Druck zu setzen, um etwas zu tun, was wir ohnehin getan hätten", erklärte der sechsmalige Weltfußballer. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20572 31/03/2020 11:20 31/03/2020 11:20 Topklub Zilina pleite MSK Zilina spielte 2010/11 in der Champions League / AFP/SID/JOE KLAMAR Der slowakische Fußball-Spitzenklub MSK Zilina geht als erstes prominentes Opfer der Coronakrise in die Insolvenz. Der 1909 gegründete siebenmalige Meister wurde einem Insolvenzverwalter unterstellt, der umgehend die Verträge mit 17 Spielern auflöste. Diese hatten sich Medienberichten zufolge geweigert, einer Gehaltskürzung von bis zu 80 Prozent zuzustimmen. Zilina hatte die Hauptrunde in der nach einem Wettanbieter benannten Fortuna-Liga auf dem zweiten Platz beendet, die anschließende Meisterrunde ist aufgrund der Pandemie ausgesetzt. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20577 31/03/2020 12:29 31/03/2020 12:29 AFP/SID/VINCENZO PINTO Der italienische Fußballverband (FIGC) will einen Rettungsfonds für die schwer belasteten Klubs einrichten. Einen entsprechenden Vorschlag machte der Verband der italienischen Regierung. Der Fonds soll zum Teil vom Fußballverband und zum Teil mit einer Quote (ein Prozent) auf alle Fußballwetten finanziert werden. Neben den Profiklubs sollen auch Amateurvereine unterstützt werden. Zuletzt geändert von Commander; 31/03/2020 12:29. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20580 31/03/2020 12:54 31/03/2020 12:54 FC Kopenhagen: Gehaltskürzungen Auch in Dänemark geht es den Spielern nun an die Gehälter! Europa-League-Teilnehmer FC Kopenhagen senkt als erster dänischer Klub wegen der Corona-Pandemie die Gehälter seiner Profis. Sowohl Spieler, Trainer und sportlichen Leiter des Vereins hätten sich dazu entschlossen, ihre Löhne in den kommenden beiden Monaten um 20 Prozent zu senken, teilte der Klub mit. Diese Entscheidung sei in Einvernehmen mit den Hauptaktionären und der Vereinsführung gefällt worden. „Wir alle haben dasselbe Ziel: Den FCK bestmöglich durch diese Zeit zu bringen, damit wir die gesamte Energie wieder in die Jagd nach Erfolg legen können, wenn der Ball wieder rollt“, erklärte Hauptaktionär Lars Seier Christensen. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20589 31/03/2020 17:05 31/03/2020 17:05 Gehaltsverzicht auch in Salzburg Die Fußballer von Österreichs Meister Red Bull Salzburg verzichten auf Teile ihres Gehalts und wollen so Unternehmen im Umfeld des Vereins in der Corona-Krise unterstützen. Mit der monatlichen sechsstelligen Summe werde ein Fonds eingerichtet, teilte der Verein mit. „Die finanziellen Mittel daraus gehen an Unternehmen, Organisationen oder Einzelpersonen im Umfeld des Klubs, die in finanzielle Notlage geraten sind und dringend Hilfe benötigen.“ NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20599 01/04/2020 11:34 01/04/2020 11:34 Spielpause in Holland verlängert Der Fußball in Holland muss seine Zwangspause bis 1. Juni verlängern. © imago images / Pro Shots Der niederländische Profifußball steht bis zum 1. Juni still. Das hat Ministerpräsident Mark Rutte in Den Haag mitgeteilt. Die Regierung hatte die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf den 28. April verlängert. Aber genehmigungspflichtige Veranstaltungen bleiben nach Darstellung von Rutte bis zum 1. Juni verboten. Der Premier zählte dazu ausdrücklich die Spiele der beiden Profiligen im Fußball. Auch ohne Publikum werde nicht gespielt. Für beendet erklärt hat der niederländische Verband KNVB danach bereits die Amateurligen. Dort werden alle Ligen annulliert und nicht gewertet. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20603 01/04/2020 12:07 01/04/2020 12:07 Tottenham schickt Angestellte in Kurzarbeit Daniel Levy, Präsident von Tottenham Hotspur / AFP/SID/PAUL GREENWOOD Der englische Topklub Tottenham Hotspur, mit einem Umsatz von über 520 Millionen Euro die Nr. 8 der reichsten Fußball-Vereine der Welt, hat 550 Angestellte in Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub geschickt. Die "Spurs" sind nach Newcastle United das zweite Team aus der Premier League, das diese Maßnahme ergreift. Laut Präsident Daniel Levy wurde der Schritt eingeleitet, "um die Jobs zu schützen". NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20634 02/04/2020 13:09 02/04/2020 13:09 Erster Corona-Fall in MLS In der amerikanischen Profiliga MLS gibt es den ersten Coronavirus-Fall bei einem Spieler. Bei Philadelphia Union, Klub des deutschen Verteidigers Kai Wagner, ist ein namentlich nicht genannter Fußballer positiv auf das Virus getestet worden. Der Profi habe milde Symptome, berichteten US-Medien. @ dpa / sid NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20642 02/04/2020 16:11 02/04/2020 16:11 Belgien bricht Saison ab Brügge Meister Die belgische Pro League hat als erste große Fußball-Liga die Reißleine gezogen und die Saison angesichts der anhaltenden Coronakrise vorzeitig abgebrochen. Damit steht Tabellenführer Club Brügge als belgischer Meister 2019/20 fest. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20650 03/04/2020 11:33 03/04/2020 11:33 Tja, einer macht immer den Anfang...auch in der Premier League! Starkes Zeichen vom Trainer des AFC Bournemouth. Auch sein Assistent Jason Tindall, der technische Direktor Richard Hughes und Clubboss Neill Blake hätten "erhebliche, freiwillige Lohnkürzungen vorgenommen". NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20678 04/04/2020 11:55 04/04/2020 11:55 Neymar spendet knappe Million Brasiliens Fußball-Star Neymar hat rund 940 000 Euro für Betroffene der Corona-Krise gespendet. Wie der brasilianische Fernsehsender SBT berichtete, spendete der Profi von Paris Saint-Germain einen Teil des Geldes an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef. Ein weiterer Teil soll an einen von Künstlern geschaffenen Solidaritätsfonds gegangen sein, der von dem mit Neymar befreundeten Moderator Luciano Huck geleitet wird. Huck hatte jüngst in Online-Netzwerken verkündet, dass er Spenden für Armenviertel in Rio de Janeiro sammeln wolle. Neymars Manager wollte sich zu dem Fernsehbericht nicht äußern. Spenden würden nie kommentiert, hieß es. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20691 04/04/2020 16:40 04/04/2020 16:40 Verstoß gegen Ausgehverbot: Serbischer Nationalspieler festgenommen Der serbische Fußball-Nationalspieler Aleksandar Prijovic (29) ist wegen des Verstoßes gegen das Ausgehverbot während der Corona-Krise in Belgrad verhaftet worden. Mit 19 anderen Menschen habe er sich entgegen der Bestimmungen in einem Hotel getroffen, heißt es in einem Polizeibericht vom Samstag. Der Spieler stammt aus St. Gallen, spielt aber inzwischen für das Heimatland seiner Vorfahren. Prijovic ist der zweite serbische Fußballprofi nach Luka Jovic, der in Belgrad gegen die geltenden Regeln wegen der Coronavirus-Pandemie verstoßen hat. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20694 04/04/2020 20:11 04/04/2020 20:11 Wie der Klub um Teammanager Jürgen Klopp mitteilte, wurde das von der britischen Regierung aufgelegte Notfall-Programm in Anspruch genommen. Dieses garantiert im Falle von Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub rückwirkend ab 1. März zunächst für drei Monate 80 Prozent des Gehalts bis zu einer Höhe von 2500 Pfund/Monat (2824 Euro). Die Reds teilten aber mit, dass die Angestellten weiterhin ihr volles Gehalt beziehen sollen, um finanzielle Nachteile auszuschließen. Am Freitag hatten sich die Premier-League-Klubs darauf geeinigt, von ihren Profis eine Kombination aus Kürzungen und Stundungen des Gehalts um 30 Prozent zu fordern. Quelle: dpa/sid NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20697 04/04/2020 21:55 04/04/2020 21:55 Kenny vorzeitig neuer irischer Nationaltrainer Nach der Verschiebung der Fußball-Europameisterschaft ins Jahr 2021 ist Stephen Kenny vorzeitig zum neuen Nationaltrainer Irlands berufen worden. Der 48-Jährige beerbt Mick McCarthy, dem er eigentlich erst im August nachfolgen sollte. Zuletzt war Kenny für die U21-Auswahl der Iren zuständig. Die Boys in Green hatten die direkte Qualifikation für die EURO verpasst, hätten Ende März aber über Play-offs gegen die Slowakei noch die Chance zur Teilnahme gehabt. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20699 05/04/2020 10:21 05/04/2020 10:21 Trainingszentrum für Patienten Der italienische Fußball-Verband (FIGC) stellt das Traingszentrum seiner Nationalelf für Corona-Patienten zur Verfügung. Ab Montag sollen in dem Komplex bei Florenz Menschen unterkommen, die die Erkrankung zwar überstanden haben, aber immer noch positiv auf das Virus getestet wurden und daher in Quarantäne bleiben müssen. Darauf einigte sich der FIGC mit dem italienischen Zivilschutz. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20701 05/04/2020 11:20 05/04/2020 11:20 Premier League: Riesenschaden bei Saisonabbruch Ein Saison-Abbruch der Premier League wäre für die Klubs ein Fiasko und würde hohe Millionenverluste bedeuten. Allein dem designierten Meister FC Liverpool gingen ca. 62 Mio Euro an TV-Geldern verloren. Demnach werden die Sender laut Daily Mail im In- und Ausland, wenn keine weiteren Spiele möglich sein sollten, einen Großteil der 762 Millionen Pfund, die für die TV-Rechte an der Premier League gezahlt wurden, zurückfordern. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20712 05/04/2020 13:02 05/04/2020 13:02 PL: Spieler lehnen Gehaltsverzicht ab Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa (Foto: dpa) Die Spieler der Premier League haben einen Gehaltsverzicht in Höhe von 30 Prozent abgelehnt. Die Spielergewerkschaft PFA begründete die Haltung damit, dass der englischen Regierung mit einem solchen Schritt rund 200 Millionen Pfund (227 Millionen Euro) über einen Zeitraum von zwölf Monaten an Steuergeldern verloren gingen. "Das würde auf Kosten unseres nationalen Gesundheitsdienstes NHS oder anderen staatlich-unterstützten Diensten gehen", teilte die PFA in einem Statement mit. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20722 05/04/2020 22:35 05/04/2020 22:35 Fußball-Ligen in Burundi laufen weiter Ein Land, in dem trotz der Corona-Pandemie noch gespielt wird, ist Burundi. Auch die Vorsichtsmaßnahmen sind gering. „Wir raten den Spielern, beim Torjubel auf das gegenseitige Küssen oder Rempeln zu verzichten“, sagte Gesundheitsminister Thaddée Ndikumana. In der League A stehen noch drei komplette Spieltage aus. Zur Vorbeugung sollen die Hände viel gewaschen werden. Zudem soll die Körpertemperatur aller Zuschauer gemessen werden. Bisher sind laut dem Gesundheitsminister des Landes nur drei Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Burundi ist eines der letzten Länder, in dem der Fußball-Ligenbetrieb noch geregelt abläuft. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20724 06/04/2020 00:19 06/04/2020 00:19 Hier wird noch gekickt... Tadschikistan hat an diesem Wochenende die Saison eröffnet. So voll wie hier wird es im Stadion von Duschanbe jedoch nicht werden. Die Spiele finden ohne Zuschauer statt. @ getty images Die Liga in Tadschikistan hat ihren Spielbetrieb aufgenommen. Im Supercup setzte sich Serienmeister FC Istiklol gegen den FC Khujand durch. Der Asiatische Fußball-Verband (AFC) zeigte auf seiner Internetseite unter der Überschrift "Die einzigen Pokalsieger der Welt" Jubel- und Spielszenen der ohne Fans ausgetragenen Partie im Nationalstadium. Im autoritär geführten Tadschikistan gibt es offiziell keinen Corona-Fall. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20727 06/04/2020 11:31 06/04/2020 11:31 Italiens Verbandspräsident Gabriele Gravina hält ein Saisonende der Serie A erst im Oktober für möglich. "Im September und Oktober zu spielen, wäre ein Weg, um die Saison zu beenden und gleichzeitig die nächste Spielzeit nicht zu gefährden", sagte Gravina im Interview mit RAI. Der FIGC-Präsident fürchtet für den Fall eines Saisonabbruchs vor allem einen endlosen Rechtsstreit. "Die Gefahr ist, dass die Meisterschaft nur noch in den Gerichtssälen ausgetragen wird", sagte Gravina. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20738 06/04/2020 13:35 06/04/2020 13:35 Tragödie in der Ligue 1 © Anthony BIBARD via www.imago-images.de Der langjährige Mannschaftsarzt des französischen Fußball-Erstligisten Stade Reims hat sich vermutlich wegen eines positiven Coronatests das Leben genommen. https://www.focus.de/sport/fussball...marzt-begeht-selbstmord_id_11854033.html NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20741 06/04/2020 17:42 06/04/2020 17:42 Der Weltverband FIFA will den Weg für eine mögliche Verlängerung der Fußball-Saison über den 30. Juni hinaus ebnen. Es soll eine Empfehlung abgegeben werden, dass Spieler trotz auslaufenden Vertrags weiter für ihren Klub auflaufen können, sollte die Spielzeit zum ursprünglich geplanten Termin noch nicht beendet sein. Das wäre de facto eine Verschiebung des Beginns der Transferperiode. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20742 06/04/2020 18:37 06/04/2020 18:37 Die Mutter von Pep Guardiola ist nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das verkündete Guardiolas Verein Manchester City am Montag auf Twitter. Dolors Sala Carrió sei in Manresa in der Nähe von Barcelona im Alter von 82 Jahren gestorben, teilte Man City mit. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20745 06/04/2020 20:19 06/04/2020 20:19 Son absolviert Wehrdienst in Südkorea Der südkoreanische Fußballprofi Heung-Min Son von Tottenham Hotspur wird die Zwangspause in der englischen Premier League nutzen, um seinen vierwöchigen Wehrdienst in seiner Heimat abzuleisten. Das gaben die Spurs am Montag bekannt. Der Spielbetrieb in England pausiert wegen der Coronavirus-Pandemie auf unbestimmte Zeit, voraussichtlich mindestens bis Ende Mai. Der Wehrdienst ist in Südkorea verpflichtend und dauert eigentlich je nach Waffengattung 21 bis 24 Monate. Weil Son mit seinem Land bei den Asienspielen 2018 die Goldmedaille gewann, wurde der ehemalige Bundesliga-Profi davon befreit. Einen vierwöchigen Kurzdienst muss der frühere Stürmer des Hamburger SV und von Bayer Leverkusen dennoch leisten. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20747 06/04/2020 23:13 06/04/2020 23:13 Pacaembu-Stadion nimmt Betrieb auf Das Pacaembu-Stadion, von der Stadt São Paulo zu einer Krankenstation mit knapp 200 Betten umgebaut, hat den Betrieb aufgenommen. Wie das Portal „G1“ berichtete, wurden zwei Patienten am Montagvormittag dorthin überwiesen. Bis zum Ende des Tages sollten 100 Personen zur Behandlung im sogenannten HM Camp aufgenommen werden. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Corona-Infizierte aus dem öffentlichen Gesundheitssystem. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20770 07/04/2020 23:08 07/04/2020 23:08 In Holland soll es im Juni wieder beginnen Trotz der Proteste einiger Topklubs will der niederländische Fußballverband den Spielbetrieb der Profiligen im Juni wieder aufnehmen. Das teilte der KNVB nach einer Videokonferenz mit den Klubs mit, wie das holländische Fernsehen berichtete. Wenn die Gesundheitsbehörden und die Regierung zustimmen, soll von Mitte Juni an wieder Fußball gespielt werden – allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach mit "Geisterspielen". Der KNVB bleibt damit auf der Linie der Uefa. Dagegen hatten Topvereine wie Ajax Amsterdam, PSV Eindhoven und AZ Alkmaar gefordert, die Spielzeit zu beenden. Angesichts der schweren Corona-Krise sei es unverantwortlich, weiterhin Fußball zu spielen. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20773 08/04/2020 11:23 08/04/2020 11:23 Gehaltsverzicht in Frankreich Die französischen Profivereine haben sich mit ihren Spielern auf einen temporären Gehaltsverzicht in der Corona-Pause geeinigt. "Wir haben die Empfehlung am Dienstag unterzeichnet", sagte Philipp Piat, Präsident der Spielergewerkschaft UNFP. Vorgesehen ist ein Stufenmodell ab einer Reduzierung von 20 Prozent für Profis, die mehr als 10.000 Euro im Monat verdienen. Topverdiener (ab 100.000 Euro) sollen auf 50 Prozent ihres Gehalts verzichten, bis die ausgesetzten Fernsehgelder wieder fließen. Aus rechtlichen Gründen kann die Empfehlung nicht bindend sein, die UNFP hofft aber auf sehr wenige Abweichler. Einige Vereine hatten bereits ihre eigenen Modelle umgesetzt. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20778 08/04/2020 12:12 08/04/2020 12:12 José Mourinho. imago images Startrainer José Mourinho droht in England eine Strafe wegen des Verstoßes gegen die Corona-Auflagen. Weil er entgegen der Corona-Regeln eine Trainingseinheit in einem Park organisierte, droht José Mourinho Ärger. Der Coach der Tottenham Hotspur wurde nach einem Bericht der Zeitung The Sun dabei gefilmt, wie er mit drei Stars in einem Park in Nord-London eine Trainingssession abhielt. Den Spurs soll sein Verhalten jedenfalls nicht gefallen haben. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20794 08/04/2020 23:43 08/04/2020 23:43 Real Madrid kürzt Gehälter Real kürzt einige Jahresgehälter wegen der Corona-Krise – Foto: imago images / VI Images Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat sich wegen der finanziellen Folgen der Corona-Pandemie mit seinen Spielern auf eine Kürzung der Gehälter geeinigt. Vorerst beträgt die Reduzierung zehn Prozent. Sollte die Saison 2019/20 abgebrochen werden, würde die Kürzung bei 20 Prozent liegen, teilte der Verein mit. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20815 09/04/2020 19:23 09/04/2020 19:23 Premier-League-Spieler sammeln Geld für britischen Gesundheitsdienst Die Profis der englischen Premier League haben eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen, um Geld für den britischen Gesundheitsdienst NHS zu sammeln. Zahlreiche Fußballstars veröffentlichten dazu eine Stellungnahme auf ihren Kanälen in den sozialen Medien. Die Initiative #PlayersTogether soll vor allem die Menschen unterstützen, die in der Coronavirus-Pandemie an vorderster Front kämpfen, hieß es. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20820 09/04/2020 22:47 09/04/2020 22:47 Schottland: Saisonunterbrechung verlängert Der schottische Fußballverband hat die Saisonpause in allen nationalen Ligen um sechs Wochen verlängert. Wie Verbandsoffizielle am Donnerstag mitteilten, wird sowohl im Profi- als auch im Hobbybereich mindestens bis zum 10. Juni der Ball ruhen. Bislang war lediglich eine Unterbrechung bis zum 30. April vorgesehen. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20840 10/04/2020 22:36 10/04/2020 22:36 Dalglish mit Corona infiziert © AFP/SID/OLI SCARFF Liverpools Fußball-Legende Kenny Dalglish ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 69-Jährige zeige bisher keine Symptome, teilte der Klub von Teammanager Jürgen Klopp am Freitag mit. Der Test sei bei einem Aufenthalt im Krankenhaus als Routineuntersuchung vorgenommen worden, das Ergebnis sei "unerwartet" ausgefallen. Der Schotte Dalglish hatte sich schon vor dem Besuch im Krankenhaus in häusliche Quarantäne begeben. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20844 11/04/2020 11:33 11/04/2020 11:33 Italiens Sportminister stellt Training ab Mai in Aussicht Der italienische Sportminister Vincenzo Spadafora hat den 4. Mai als möglichen Termin für die Wiederaufnahme des Trainings in der Serie A in Aussicht gestellt. Nachdem die Regierung die strikten Ausgangsbeschränkungen für die 60 Millionen Bürger um rund drei Wochen bis zum 3. Mai verlängert hatte, veröffentliche Spadafora bei Facebook am Freitag ein Video. Er sprach darin von milden Zeichen der Besserung, aber die Situation sei weiter dramatisch. Spadafora erklärte, dass er die Sportverbände um entsprechende Protokolle gebeten habe, um die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler bei einer Rückkehr ins Training zu gewährleisten. Zwölf Spieltage stehen in der italienischen Serie A noch aus. NEWS Fußball-Europa + andere Kontinente [Re: Commander] #20868 12/04/2020 16:47 12/04/2020 16:47 Gehaltskürzung bei Sporting Der portugiesische Spitzenclub Sporting Lissabon kürzt im Zuge der Corona-Krise die Gehälter der Spieler um 40 Prozent. Die Maßnahme soll für die Monate April, Mai und Juni gelten. Für die Führung des Traditionsvereins beträgt die Kürzung 50 Prozent, schrieb die Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf eine Entscheidung des Verwaltungsrats. von Commander. 01/06/2020 00:37 10 Euro Paysafecard für neobet am 05.06.2020 von Flip160. 31/05/2020 23:18 von Commander. 31/05/2020 22:50 von Commander. 31/05/2020 22:45 10 Euro Paysafecard für neobet am 31.05.2020 von Spielleiter. 31/05/2020 21:38 von Spielleiter. 31/05/2020 21:16 von Commander. 31/05/2020 18:31 von Pistor1. 31/05/2020 17:20 32 registrierte Mitglieder (Hagi10, Commander, ennio, 0klaus0, Flip160, Deichgraf, fuchs101, DoktorFlox, Fussballgott, Andreas Jung, grottenoli, gabbanaplaya, eskimo1970, formex, Bernhard57), 194 Gäste, und 3 Spiders.
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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
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q-de-2229
Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
1868 / 197 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) 1868 / 197 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff E i 326? — 19. August. (Bundesrath8verhandlungen.) Der Marquis v. Vannecville hat dem Bundesrath angezeigt, daß er zum Kaiserlichen Botschafter in Rom ernannt sei. 5 Der Bundesrath hat aus Wallis Berichte Über ausge- dehnte Verbeerungen erhalten, welche durch den Austritt ver- schiedener Gebirg8bäce am 17. und 18. Augusi verurfacht wurden, | suchung an Ort und Stelle angeordnet. Die Königin von Großbritannien und Jrland hat dem Bundesrathe 1hre Erkenntlichkeit für die bei ihrer Reise nach Luzern ihr erwiesene Zuvorkommenheit zu Handen der cidgenös- sischen und kantonalen Amtsstellen aussprechen lassen. Niederlande. Haag, 19. August. Heute hat die zweite | Sißung der in Angelegenheiten der Zuckerconventio n zusammzen- getretenen Konferenz stattgefunden. Veigien. Brüssel, 20. August. Nach den amtlichen Bulletins ist in dem Befinden des Kronprinzen scit mehre- ren Tagen keine Aenderung eingetreten. Großbritannien und Jrland. London, 19. August. Die offizielle »London Gazette« bringt eine Depesche des briti- schen Konsuls in Carthagena, der zufolge die spanischen Sanitätsbehörden den Hafen von London für unrein erklärt und über die von dort eintreffenden Schiffe Quarantaine (s. Spanien in d. gestr. Nr. d. Bl) verhängt haben. — Im Einklange mit dem neuen Wahlprüfungsgeseße hat die Regierung die drei Gerichtshöfe des Gemeinen Rechts um je cinen Richter verstärkt. A — Zu Vanwell bei Somerset starb in diesen Tagen der General-Lieutenant Henry Blackley. Frankreich. Paris, 20. August. Der General-Direk- tor der Forstverwaltung hat einen Bericht gegeben über die Erfolge der in den Jahren 1865 und 1866 vorgenommenen Arbeiten zur Bewaldung und Begrasung der Höhen in ver- schiedenen Departements. Die im Departement dex Lozère auf etwa 1700 Hektaren bewerkstelligten Bewaldungen haben nicht nur den Boden festgehalten , sondern auch die unteren Abhänge vor Schaden beschüßt, während an den kultivirten Äbhängen die Negengüsse große Abschwemmungen verursacht haben. Eben so im Departement der Haute - Loire, wo 1650 Hcktaren bc- waldet wurden. Im Departement Puy - de -Dome hat man den günstigen Einfluß der Bewaldungen auf den Lauf der Zu- flüsse des Allier konstatirt, welche früher häufig Verwüstungen anrichteten. Die Anwohner haben die Nüglichkeit der Arbeiten cingeschen und freiwillig sich zur Mitarbeit erboten. Jn den Departements der Loire und Jsère haben die Arbeiten fich eben- falls gut bewährt und an vielen Stellen den Absturz der Skeine und des Gerölles verhindert, welches früher von starken Negengüssen bis in die Thäler herabgeschwemmt wurde. Portugal. Lissabon, 19. August. Durch einen Co- mité-Beschluß der Cortes sind die beiden an englische Com- pagnicen ertheilten Konzessionen zur Anlegung unterseeischer Telegraphenlinien widerrufen worden. S Der amerikanische KricgSdampfer »Platara« ist hier ange- kommen. Rußland und Polen. St. Petersburg. Dem »Journ, de St. P.« wird aus Nicolajew, 18. August, telegraphirt: Die Kaiserliche Jacht » Tiger« begiebt sich von hier am 27\ten nach Poti, um die Großfürstin Olga Feodorowna aufzunch: men, welche über Odessa ins Ausland reist. — Die Schrauben- Goelette »Bombory« is von der kandischen Küste hier einge- troffen. — Die an der kaukasischen Küste zur Aufstellung des S europäischen Telegraphen stattgehabten Messungen sind beendet. Dánemark. Kopenhagen, 18. August. (H. C.) Der König hat dem Prinzen Friedrich der Niederlande das Nitterkreuz des dänischen Elephanten-Ordens verlichen. — Die im Jahre 1863 zur Erstattung cines Gutachtens über die Einführung des Dezimal-Systems in Dänemark nieder- geseßte Münz- und Gewichts-Kommission hat jeßt einen ausführ- lichen Bericht erstattet, in welchem unter Zustimmung des Finanz- Ministeriums mit Hinweis auf die in den benachbarten Ländern Deutschland, Schweden und Norwegen geltende Silberwährung die Einführung des französischen Münzsystcms verworfen, und cbenso unter Bezugnahme auf die Gewichts-Verhältnisse in den Nachbarländern vorläufig von der Einführung des Decimals- Gewichts abgeschen wird. Das Finanzministerium hat daher an höchster Stätte von dem früher beabsichtigten Beitritt Dá- nemarks zu der unterm 25. Dezember 1865 zwischen Frank- reich, Belgien, der Schweiz und Jtalien abgeschlossenen Münz- 2onvention abgerathen, Das cidgen. Departement des Jnnern hat eine Unter- | Amerika. New-York, 8. August. Aus der argenti* nlichen Republik liegen jeßt ausführliche Berichte über dit Präfidentenwahl vor. Es crhieiten Stimmen Sarmiento 89, Elizalde 32 und Urquiza 16. Alfina wurde mit 81 Stimmen zum Vice-Präsidenten gewählt. l E n In den geseßgevenden Kammern zu Buenos-Ayres passirte eine Acte, welche zur Anlegung von Pferdebahnen in jedcr Straße ermächtigt, wo die Majorität der Einwohner oder Haus- besißer sich dafür entscheidet. ; — Aus Venezuela wird gemeldet, daß Marschall Fal- con, der abgeschte Präsident, wieder unter Waffen stehe, um E Insurgentenführer Monagas die Präsidentschaft streitig zu machen. Aus dem Wolff’ schen Telegraphen- Büreau. Hamburg, Freitag, 21. August, Morgens. Die ameri- kanische Kriegsfkorvette »Canandaigua« ist gestern von hier nach Bremerhaven abgegangen. e London, Freitag, 21. August, Morgens. Gestern hat sich ein großes Eisenbahn-Unglük zugetragen. Bei der Station &Flaudullas (Llandulas, Walcs?) erfolgte ein Zusammenstoß zwischen einem Personenzuge und einem mit Petroleum bela- denen Güterzuge. Dreiundzwanzig Personen sind bis zur Un- kenntlichkeit verbrannt, viele andere s{chwer verwundet, — Die » Annalen der Landwirthschaft in den König- lih Preußischen Staaten « (Nr. 34) enthalten Aufsäße: Aus cinem Berichte des Regierungs-Rathes v. Gottberg über cine Reise nach dem nördlichen Franfreih. 1. Die Krautung der Flüsse in Frankreich. 2, Die Wateringues. — Ein Mittel gegen Schafpocken. Vom Wirkl. Geh. Kriegs-Rath Mengzel. — Heinrich Wilh. Pabst. Ein Nekrolog. — Wuthkrankheit bei Hausthieren. — Praktische Beobachtungen über das Bestocken des Weizens. Von Jsidore Pierre. — Mühle ohne Steine von Peujot frères. Statistische Nachrichten. — Die Bundes-Einnahmen der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika belicfen sich in dem am 30. Juni 1868 abge- laufenen Fisfaljahr na dem in der »New-Y. H. Y& veröffentlichten Bericht des Bundes-Steuer-Kommissars auf 406,300,000 Doll., die Ausgaben auf 371,550,224 D.; es verblieb somit cin Ueberschuß von 34,749,776 D. Die fundirte, zinstragende Bundes\{uld erfordert 126,000,000 D. jährlicher Zinsen. Die Civilliste (Exekutive, Legisla- tive, Nichterwesen, Verkehr mit dem Auslande, Steuer-Erhebung, Leuchtthürme, Postdienst u. \. w.) kostete im abgelaufenen &isfaljahr 99/900,846 Dollars, das Departement des Innern 27,882,676 Dol- lars, darunter 23,252,676 Doll. Pensionen und 4,600,000 Doll. für Judianer. Die Ausgaben für die Marine betrugen 29//79/002 Doll; im Jahre 1862 beliefen sih diese Ausgaben auf 42,674,569 D., 1863 auf 63,211,105 D, 1864 auf 85,733,292 D, 1865 auf 122,967,776 D, 1866 auf 43,324,118 D, 1867 auf 31,054,004 D. Für 1869 find 17,300,000 D. verausblagt. Die Aus- gaben für das Kriegsdepartement erreichten im Oisfaljahre 1868 123/246/,648 D. worunter 66,533,238 D. für außerordentliche Aus- gaben. Die ordentlichen Ausgaben (56,713,410 D.) sind hauptsächlich durch den Jndianerkrieg gesteigert worden. Fur 1869 sind nur 33/081,013 D. Militairbudget veranschlagt. — An Steuern sind seit dem Ende des Kricgs 67,269,600 D. aufgehoben resp. herab- geseßt worden. Während im Juli 1865 10,000 Artikel der Jnland- steuer unterlagen , werden jet nur destillirte Spirituosen; gegohrene geistige Getränke, fabrizirter Tabak, Gas, Schwefelhölzer und Spiel- karten direkt besteuert; Parfümericen, Schönheitsmittel, Patentmcedi- zinen und einige andere Fabrikate sind einer Stempelsteuer unter1or- fen. Seit Juli 1865 ist auch die OPprozentige Jusaßstcuer zur Einkom- mensteuer aufgehoben und das steuerfreie Einkommen von 500 auf 1000 D. erhöht worden. Gleichzeitig mit der Steuerreduction ist die Nationalschuld um 250 Mill. D. vermindert worden, wodur jährlich 15 Mill. D. Zinsen erspart werden. — Das Kricg8departement hat vom 1. April 1865 bis 30. Juni 1868 917,111,043 D. verausgabt; davon fallen 647,688,056 D. oder 70 pCt. auf die neun Monate April bis Dezember 1865, d. h. auf den Zeitraum der Entlassung der Armee na) beendetem Kriege. — Das Marinedepartement hat vom 1. April 1865 bis 30. Juni 1868 133,119,296 D. verausgabt; auch hiervon treffen 45 pCt, (59,847,889 D.) auf die gedachten 9 Monat. Das ¿Freedmen®sbureau hat im Ganzen 5,617,000 D. Kosten (für Unter- stüßung Nothleidender, Erziehungszwecke 2c.) verursacht; die Necon- struction 2,344,700 D. — Die Einwanderung in die Ver. Staaten während der leb- ten aht am 30. Juni beendeten Fiskaljahre belief sich nach der »N -Y. H. Z « 1860 auf 129/942, 1861 auf 140,744, 1862 auf 69,578, 1863 auf 130,170, 1864 auf 193,754, 1865 auf 180,679, 1866 auf 330,705, 1867 auf 311,996, zusammen in 8 Jahren auf 1,487,968 Personen. — Bei der Jubelfeier der Universität Bonn is nach. einer An- gabe des Refktorats durch die verschiedenen Stiftungen und Schenkun- gen das Vermögen der Universität um mehr als 65,000 Thlr. (dar- unter der Stipendienfonds um etwa 55,000 Thlr.) vergrößert worden. Dazu sind die durch Seine Königliche Hoheit den ¿Fürsten von Hohen- zollern-Sigmaringen veranlaßten Sammlungen für cine Studienstif- tung noch im Gange. seltenes Metall. E R E S E E: M nahme, daß cs-die Acgyptcr so = aus Meteoreisen zu bereiten. i des Bronzealters in die historischen Epochen tens, Kanaans, Griechenlands — (H. N.) Zu den Glückwünschen, die bei Gelegenheit ihrer fünfzigjährigen Jubelfeier dargebracht wurden, haben die Professoren des afademischen Gymnasiums in Hamburg eine programmatische Festgabe beigesteuert, die aus ciner Adhandlung des Professors Christian Petersen besteht: Ueber das Verhältniß des Bronzealters zur bisorischen Zeit bei ten Völkern des Alterthums. Gedruct bei Th. G. Meißner. Für die jeßige Eintheilung der Kulturepochez nach aufeinander | folgender Stein-, Bronze- und Eisenzeit legt der Verfasser ein Zeugniß vor, nach welchem diese Eintheilung bereits dem römischen Dichter Lucretius bekannt war. Dieser sagt, daß des Menschen älteste Waffen seine Fäuste, Zähne und Nägel gewesen. Dazu Knittel von Bäumen und Steine. Dann ward in dem Erze (der Bronze) das Mittel ge- funden , den Boden für den Aerbau tiefer zu durchwÜühlen und in der Schlacht schärfer zu verwunden. Zulcßt sei das Eisen aufgetreten, im Alterthum nicht nur ein schwer zu bearbeitendes, sondern auch ein Denn es ward zunächst noch nicht bergmännisch ge- wonnen, sondern man las die Meteorsteine auf und \{molz aus ihnen das Eisen. Daher auch bei den Acgyptern der Name des Min O Urform nämlich lautete: ba- n -pe, d. h. »Stein des immels«. Mit bronzenen Werkzeugen allein aber wären die Acgypter nimmer- mehr im Stande gewesen , ihren Denkmälern die Glätte der Aus- arbeitung zu geben, die man an den Obelisken , Tempeln und Bild- werken der ältesten Pharaone bewundert. Professor Petersen \ch{loß daraus, daß schon bei den Erbauern der Pyramiden der Stahl in Gebrauch gewesen sein müsse. Ein Chemiker bestätigte ihn in der An- frühzeitig ermöglichen fonnten, Stahl Allein von den Werkzeugen aus Eisen hat der Rost der Jahrtausende nur wenige auf unsere Zeit kommen lassen. Die Bronzen dagegen, wovon die älteste bekannte Form cin Scarabâus aus diesem Metall mit dem Namen des Pharao Pepi is} {aus dem 4. Jahrtausend vor Chrisius) find der Nachwelt in verhält- nisiunäßig großer Zahl erhalten geblieben. ) Professor Petersen unter- sucht nun in der oben genannten Schrift, wie tief die Kulturzustände der Bevölkerung Acgyp- und Jtaliens herabreichen. Landwirthschaft. London, 20. August. Da vom Kontinente viele kranke Schafe importirt werden , ist die Anordnung getroffen , daß dieselben sofort nach der Landung geschlachtet werden. Trland nachgelassen. men 192,228 Acres (42,408 wo?niger) allein auf Ülster. Pußmüblen Jrlands beträgt 1540, die — Amtlichen Ausweisen zufolge hat die Flac{sfkultur in Jin Ganzen wird jeßt nur auf 206,446 Acres weniger als îm vorigen Jahre. Davon fom- Die Zahl der fast sämmtlich (1418) in Ulster ¡Flachs gebaut, 45,811 gelegen sind. | Vaummwollenplantagen gelitten. Calcutta, 23. Juli. / In Folge von Regengüssen haben \ich die Ernteaussichten gebessert. In den nordwestlichen Provinzen haben die Gewerbe und Handel. — Das Elbzollamt Wittenberge passirten im Aahre 1867 nach dem »Pr. H.A « aufivärts 3697 Fahrzeuge, darunter 27 Dampf- {iffe, mit 7,006,555 Ctr. darunter 280 Dampfschiffe. | Fahrzeuge an: burg 105, Anhalt 90 und Sachsen 44. beladen; außerdem 397 leere Fahrzeuge, Den Flaggen nach gehörten die beladenen Preußen 3099, Hamburg 238, Böhmen 165, Mecklen- Von den Gütern famen 6,760,012 Ctr. aus Hamburg (1,326,882 Ctr. mehr als in 1866) und | 246,543 Ctr. aus Hannover (31,860 Ctr. weniger als in 1866). Von | den Gütern waren 5,323,526 Ctr. nah Preußen bestimmt (774,406 Ctr. mehr als in 1866), und zwar: 2 093,818 Ctr. nah der Elbe, 439,416 4 Centner nah der Saale, 2,790,292 Ctr. nach der Havel; 607,985 Ctr. “ gingen nah Anhalt, 855,716 Ctr. nach Sachsen und 219,328 Ctr. _nach Böhmen. Anglo Mediterranean Verkehrs- Anstalten. 19. August. Auf der Generalversammlung der Telegraph Company wurde mitge- | theilt, daß die Schiffe mit dem neuen Kabel am 1. September aus- “ laufen werden, daß die Gesellschaft durch Anmiethung des Regierungs- fabels zwci Linien : Fertigstellung dieser Strecke die anglo-indische Linie sofort in Angriff eine halbe Million Pfund Sterling. * produzirte sie 471,631 ‘ Pfd. St. Sleuer nicht. | dischen Eisenbahn betrugen in der genommen erden soll. Eisenbahn - Passagier - Steuer realisirt beinahe n dem Finanzjahre 1866—67 Pfd. St. und stieg in 1867—68 auf 486,142 Auf irische Eisenbahn - Gesellschaften erstreckt \ich die — Den neuesten Anordnungen zufolge werden die Paetschiffe Peninsular- 1nd Oriental - Dampfschifffahrts - Gesellschaft vom 22. d. M. an, auf ihren Fahrten zwischen Point de Galle und Hongkong wieder in Penang anhalten. i Paris, 20. August. (W. T. B.) Die Einnahmen der lombar- Woche vom 6. bis zum 13. August 2/264,080 Frcs. und ergaben mithin gegen die entsprechende Woche des | vorigen Jahres cine Mehr-Einnahme von 316,058 Fres. f a i ria eian Vorst.) | Shakespeare, bearbeitet von C. von Holtei. Königliche ZFchauspiele. Sonnabend, 22. August, Jm Sctauspiclhause. (146. Abonn.- Die Komödie der Jrrungen. Lustspiel in 3 Akten von chwiegene wider Willen. Lustspiel in 1 Akt von Koßebue, der Universilät Bonn | | leuchten. zu ihrer Verfügung haben wird, und daß nal Hierauf: Der Ver- 63 Im Opernhause. Keine Vorftellung. Sonntag, 23. August. Jm Opernhause, (143. Vorst). Der &eensee. Große Opcr in 5 Abth. von Scribe und Melesville, aus dem Französischen überseßt von J. C. Grünbaum. Musik von Auber. Ballet von Hoguct. Mittel-Preise. Im Schauspielhause. Keine Vorstellung. F elegrapliizehe WitterungSshertiehte v 20. August. 1. Ore { Dar, O A Wind. i | P.L.iv. N. v. M. Stockholm. 338.0! — | — (N. sehwach. 2,0, — |SSW., s. schw. 14,4 Hörnesand. 337,1! — 11,2! —- S, mässig Aligemeiue Himmelsansicht. Nebel. ') bedeckt, neblig. bedeckt. [vedeekt. Haparanda .|/337,4| — g 14,6, — |SW., still. |Gewöhnl. See.2) Gröningen .|336,8| — elder .….. 3367| — j 15,61 — |W., sehwaeb. 21. August. Memel 281,0) 0,7, 15,4 +44 1/S0., sehwach. Königsberg. 337,0 408; 15,4/+3,4 S0., s. schwach. Danzig 337 0/+0,4/ Cöslin …. [326 1/40;5| Stettin 336,1 -0,5 Putbus... ./334,4|-00' 399 7 40,1] 34 6 +0,2 330,0 +0,9 trübe, gest. Gew. iheiter. wolkig, neblig. trüb, Neht, 8 trübe, gest. Reg. ibezogen. 2) |Hewölkt, ¡Dedeekt. #) trübe. trübe. 5) ¡halb heiter. [trilbe. bedeckt, {Dewölkt,. ®) |bedeeckt. bedeckt. 15,6| --—- |S0., mässig. bedeckt. 16,2 — |SSO., schwach. |Nebel.7) 11.4/ — |NNW., sechwach.|Regen. See ruh.) » ¡Hernösand . |: 13,0 — |SSW,, s. schw. bedeckt, Nebel. » | Christians, [335,3 10,4! — |[schwach. Nebel, See gew. 1) Gest. Abd. O0S9. schwach, den 19. Max. -4- 22,2. Min. + 15.9. ?) SW. s. sehwach. *?) Gestern Abend Wetter. 4) Gestern Abend Gewitter, *) Gestern 5 Ubr Gewüter, Wind stark. Regen u. Weiter- ®) Gestern Gewitter u, Regen, 7) Gest Abd. SSO. schw., 152 9) NNW. schw 14,2 +2,6 Windstille. 19,21 43,6 SW., schwach 15,4] +4 oW., schwach. 15,01 +Z 1W., schwach, 15 1/+3 5/NW., schwaek. 14,0| 12,7 WSW., stille. 15,6 74,5 |N0.,. schwach. 14,2 +2,6W., schwach, 122/40 s!NW., müssig. 150/13 5SW,., sehwach, 13 s +1,3/SW., schwach, 12,9| 11,68, schwach. 15 2j — |SW., schwach. 15,1} -— |SW., schwach. 12,2 --- |/SW., schwach. G A T Ì 2 Ratibor i Breslau d 331,8 -0,2° » ¡Torgau .../3435!-0,4' » ¡Münster 324,8! -02 » Cöln . 3399 470,4 e ¡Trier 330,8 E E =ck » Haparanda. !4: F :Riga 3: » Stockholm .!: » |Skudesnäs . |: den 20, Max. -+ 18 6, Mio. -+ Fr Mde Produkten- und Waaren-Börse. Bert, 21. August. (Märktpr, nach Ermitt. des K. Polizei-Präs.). ; Vou Bis Tones Von | Bis Mitte! drei ci C O (O lag Cbe ami p sg: jpfleg, ipfiog.| Pt. 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Roggen loco neuer 554 —564 Thlr. pr. 2000 Pfd. ab Babn bez. und frei Haus bez., exquisit desgl. 57 Thlr. frei Mühle bez., pr. August 54%—55 — 54% Thlr. bez, September-Oktober 52% —53—52% Thir. bez. u. Br., Oktober-November 515—4 Thlr. bez., April-Alai 505—50 Thir bez. u. Br. : Gerste, grosse und kleine, è 45—54 Thir. per 1T5) Pfd. Hafer loco 29 34 Thir. , schlesischer 325 — 33 Thlr. pommerseh. 33 Thir, ab Bahn bez., pr Angust 32 Thlr. bez., September Oktober 31-- 5 Thlr. bez. , Oktober-November 31 Thlr. Br., November-Dezem- ber 305 Thlr., April-Mai 31 Thlr. bez. Xrbeen, Mochwaare 6367 Thir. Putterwzars 55—641 hs. Winterraps 76—T75 Thlr. Winterrübsen T73—T62 Thir. Petroleum loco 75 Thir. Br., September - Oktober T%& Thlr. bez., Oktober-November 74 Thir. Br, November-Dezember 75 Thlr. Br. Rübîël loco 95 Thlr. bez., pr. Augnst u. August-September 9,.Z Thlr, bez, u. Br., September - Oktober do., Oktober - November 9% Thie, No- veuber-Dezember 95 Thir., April-Mai 9% Thlr. bez. è» ohne Paas, Spiritns loco ohne Fass 195%, Thlr. bez., pr. August und Angust September 184—# Thlr. bez., September - Oktober 18—17z7 Thlr. bez .
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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Blu-ray Kritik | Nowhere Boy: Aaron Johnson als authentischer John Lennon » CINEMAGAZINE Blu-ray Kritik | Nowhere Boy: Aaron Johnson als authentischer John Lennon Inhalt Die 1950er in Liverpool: John Lennon (Aaron Johnson) ist 15 Jahre alt und – wie viele andere Teenager auch – ziemlich angenervt von der Schule und dem Leben. Seine Tante Mimi (Kristin Scott Thomas) trägt auch nicht gerade dazu bei, dass sein Leben angenehmer wird. Sie ist überaus streng und will, dass aus dem Jungen etwas Anständiges wird. Als er aber seiner Mutter Julia (Anne-Marie Duff) trifft, ändert sich sein Leben. Seine Mutter hat ihn verlassen, als er 5 Jahre alt war. Damals fühlte sie sich nicht in der Lage, ihn allein großzuziehen. Jetzt ist sie eine selbständige und lebenslustige Frau, die versucht, wieder eine Beziehung zu ihrem Sohn aufzubauen. Sie hat ein großes Hobby: die Musik. Julia führt ihren Sohn in die neue und frische Welt des Rock ‘n’ Roll ein. Von ihr lernt er, Noten zu lesen und Instrumente zu spielen. Das Banjospiel wird seine Leidenschaft. Bald gründet John Lennon seine erste Band und lernt neue Freunde kennen, unter anderem den Gitarristen Paul McCartney (Thomas Sangster). Aber der junge Mann muss sich zwischen den beiden starken Frauen seines Lebens, seiner Tante und seiner Mutter, entscheiden. Cinemagazine.de meint Nowhere Boy handelt von einem rebellischen aber äußerst begabten Jugendlichen, der von seiner Mutter und seinem Vater verlassen wurde. Die Rede ist von keinem geringeren als John Lennon. Aufgrund seines aktuellen Wohnortes bei seiner Tante und der im Film zunehmenden Besuche bei seiner Mutter, kommt es natürlich zu Komplikationen. Um Enttäuschungen vorweg zu nehmen, sollte erwähnt werden, dass dies nur die Geschichte John Lennons ist und der Film bevor es mit den Beatles richtig “los geht” aufhört. Zudem liegt das Hauptaugenmerk nicht auf der Entstehung dieser, sondern den schwierigen Verhältnissen in Lennons Familie. Dies ist zu gleich auch sehr schade, da der Konflikt von Mutter zu Tante doch auf die Dauer sehr anstrengend ist und man sich immer wieder dabei ertappt, wie man auf mehr Szenen mit den Beatles hofft. Ein großes Lob verdient der Hauptdarsteller Aaron Johnson (Kick Ass), der es schafft, den Künstler auf eine sympathische und glaubwürdige Art greifbarer zu machen. Letztendlich ist “Nowhere Boy” sicherlich kein Film, der in die Geschichtsbücher eingehen wird. Dafür ist er einfach zu geradlinig nach bekannten Genre-Mustern inszeniert. Dank des spannenden Themas, dass heranwachsen John Lennons, aber auf jeden Fall sehenswert. Aaron Johnson als John Lennon schafft es, “Nowhere Boy” zu einem authentischen und interessanten Drama werden zu lassen. Allerdings sollte sich der Betrachter darüber im klaren sein, dass nicht die Beatles im Mittelpunkt stehen sondern das heranwachsen John Lennons. One Comment Jeannette Planert Antworten ich mag diue Musik der Beatles
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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Autositzbezug Schonbezug, Komplett-Set Dodge Nitro, Anthrazit Schwarz | Rakuten Passend für: Universal, Anthrazit Schwarz EAN9009682326621 MPN34175904
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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. 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Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Desktop-Firewall — CHIP-Forum XXYYZZ Beiträge: 0 ✭✭ 19. Nov 2006, 11:38 in Sicherheitsmaßnahmen ich such eine Firewall. ok ich kenn alle Links hier zu diesem Thema und hab meinen PC dementsprechend auch sicher eingerichtet. aber: ich möchte trotzdem nicht ganz auf eine DFW verzichten. Der Grund is simpel: es soll kein Windows-Dienst (den ich benötige), kein Programm (wie WMP usw.) "nach Hause telefonieren" können. Zone-alarm ist nix, Kerio ist nix, Sygate zweifle ich (IE hab ich geblockt, trotzdem konnte er ins Netz). Mir gefällt Comodo ganz gut. Problem dabei: Die Registrierung kann nur mit Admin-Rechten durchgeführt werden, kann man das irgendwie umgehen, bzw. auch nur mit Benutzerrechten dies durchführen, oder reg.Datei sichern, weiß aber nicht welche das genau ist??! Gibts noch alternative Programme für mein Vorhaben?? Bitte um Hilfe, besten dank im Voraus! 19. Nov 2006, 11:45 Es reicht doch aus wenn du deine unnötigen Dienste abschaltest und die Windows Firewall verwendest! Warum sollen die übrigen Dienste und der WMP nicht nach Hause telefonieren? Die Firewall kann alles blockieren, auch den WMP und Dienste Sygate und Kaspersky sind die beste Kombination die ICH kenne Hier kriegste Kaspersky kostenlos "es soll kein Windows-Dienst (den ich benötige), kein Programm (wie WMP usw.) "nach Hause telefonieren" können." was auf dem PC drauf ist und raus WILL kommt immer raus.:) oder hälst du Programmierer für dumm & dämlich... 20. Nov 2006, 15:09 "ich kenn alle Links hier zu diesem Thema" sonst wüsstest du wie man z.B. WMP & Co. konfiguriert oder im eigenen Zweifelsfalle ggf. austauscht. Mit vertrauenswürdiger Software. 21. Nov 2006, 02:54 Du könntest auch noch "Outpost Free" von agnitum ausprobieren. Ich persönlich finde die allerdings zu umständlich/undurchsichtig. Früher habe ich immer Sygate benutzt, seit die aber (zumindest teilweise) von Symantec "akquiriert" wurden, kommt die mir nicht mehr auf die Platte... Seitdem nutze ich Zone Alarm, bin allerdings auf die kostenpflichtige PRO Version umgestiegen. Damit bin ich sehr zufrieden. Was diese Aussagen "PFs sind unnötig" und "Man muss nur die Dienste abschalten" angeht: Einfach ignorieren. 99% der Leute, die hier sowas behaupten, plappern eh' nur nach, was sie mal irgendwo gehört haben. Belege gibts in der Regel keine oder nur irgendwelche Linksammlungen zu Uralt-Artikeln, die teilweise sogar selbst wieder voneinander abgeschrieben haben. Deine Argumentation ist nicht schlüssig! Wenn ein Programm IMMER rauskommt, wenn es will, dann hilft es Dir auch nicht, den WMP richtig zu konfigurieren. Und wie definierst Du "vertrauenswürdige Software"? Wenn z. B. der WMP schon nicht vertrauenswürdig ist (pauschal, weil von MS?), was dann? Der Real Player etwa? Oder schreibst Du Dir alle Programme selbst? 21. Nov 2006, 04:50 "Belege gibts in der Regel keine" Doch. Wenn Ports zu sind sind sie zu. Und das kann man messen. Und damit wird spätestens dann eine sowieso marginale DFW überflüssig. Wenn ein Home-User mit einer sog. "Firewall" sich schützen will gibt es nur einen wirkungsvollen Weg: Hardware-Firewall = Router. DFWs sind in ihrer Wirkung Spielereien. Voodoo-Software. Nicht nur theoretisch. Siehe alle infizierten PCs dieser Welt. "Wenn ein Programm IMMER rauskommt, wenn es will, dann hilft es Dir auch nicht, den WMP richtig zu konfigurieren." Doch. Weil man meistens das nichtgewünschte Features abstellen kann. Im Programm, Registry...Sogenannte Hardening-Konfiguration. Geht das nicht mit angemessenen Mitteln kommt das Programm in den Müll und wird mit einem besseren Programm ausgetauscht. Gibt genügend andere Programme. "Und wie definierst Du "vertrauenswürdige Software"?" -mit Hilfe des Quellcodes -mit Hilfe von netstat -ano -mit Hilfe von Infos klügerer User als ich es bin:) So hat Open Source Software per se einen hohen Grad von Vertrauenswürdigkeit. Weil jedermann das Programm auf Herz und Nieren durchprüfen kann. Und Hersteller/Programmierer können keine Schweinereien implantieren. 21. Nov 2006, 05:56 Wenn Ports zu sind sind sie zu. Das betrifft erstens nur eingehende Verbindungen, zweitens musst Du genau den Dienst kennen, der an einem bestimmten Port lauscht und drittens können auch Programme an Ports "hören", ohne dabei als Dienst zu laufen. Und bzgl. ausgehender Verbindungen kannst Du soviele Ports "dichtmachen", wie Du willst, damit verhinderst Du leider gar nichts. Ziemlich gewagte Behauptung und noch gewagterer Beleg... Das einzige, was hilft, um ein- und ausgehenden traffic zu kontrollieren, ist ein Paketfilter. Und den stellen entweder Hardware-Firewalls (z.B. in Routern) oder Software-Firewalls (z. B. Desktop Firewalls) bereit. Ich sage nicht, dass DFs die eierlegende Wollmilchsau sind. Aber zu behaupten, DFs wären nutzlos, ist schlicht und einfach falsch. Man darf nur nicht den Fehler machen zu glauben, mit einer DF wäre das System sicher. Weil man meistens das nichtgewünschte Features abstellen kann. Statt "meistens" würde ich nur "oft" sagen. Bei vielen Programmen, die ich installiert habe, wird schon während der Installation versucht, irgendwie auf entfernte Rechner im Netz zuzugreifen, manchmal auch erst später während das Programm läuft. Gibt genügend andere Programme. Leider gibt es nicht für jeden Zweck ausreichend Alternativen. Und schon gar nicht für jeden Zweck ausreichend Alternativen aus dem Open Source Bereich - zumindest nicht für Windows Benutzer. Aber prinzipell stimme ich Dir absolut zu, dass wenn man die Wahl hat, OS sicher die bessere Wahl ist. 21. Nov 2006, 08:15 na ja, nichts geht über BS-/Programmekonfiguration. Bei der Alternative DFW geht der Nutzen gegen Null. Ebend ein Stückchen Sofware, leicht zu eleminieren -ich denke an eine Version von RealPlayer, ZoneAlarm...- und in Krönung des Ganzen werden ggf. die windowsschen web-Verbindungen kaputt gemacht. Von unautorisierter Fremd-Software. Komisch, das die Home-User, die ohne DFW (und ohne autom. Virenklingel) arbeiten, von Malware weitestgehend verschont bleiben. Es scheint doch tatsächlich was wirkungsvolleres zu geben als eine DFW.;) Aber DFW-Freaks können ja so Pakete filtern, viel Erfolg dabei.:) 21. Nov 2006, 14:38 Was diese Aussagen "PFs sind unnötig" und "Man muss nur die Dienste abschalten" angeht: Und wieder jemand, der nicht richtig gelesen hat. So, wie Du es hier darstellst, wird es als Grundaussage gar nicht gebracht. Man muss nicht "nur die Dienste abschalten" - das kann und darf allenfalls eine Maßnahme von mehreren, sinnvoll ineinandergreifenden sein! Was das Beenden nicht benötigter (Netzwerk)Dienste betrifft, so verringert diese Maßnahme die Angriffsfläche auf Netzwerkebene - und sorgt nebenbei auch noch für ein schlankeres, schneller laufendes System. Das entbindet jedoch unter keinen Umständen von anderen Vorkehrungen (sinnvolle Programmauswahl- und Konfiguration, Aktuellhalten derselben, etc.). Vielleicht solltest Du erstmal anfangen, weniger das zu ignorieren, was im Zusammenhang geschrieben steht - dann kämst Du erkenntnismäßig schon ein ganzes Stück weiter. 99% der Leute, die hier sowas behaupten, plappern eh' nur nach, was sie mal irgendwo gehört haben. Wie wäre es einmal mit dem Anwenden von Logik? Es steht jedem frei, Texte und Analysen, die im Internet - und anderswo - verfügbar sind, auf ihre prinzipielle Nachvollziehbarkeit hin zu überprüfen. Wenn jemand einen Text oder Sachverhalt inhaltlich nachvollzogen hat, spricht nichts dagegen, das daraus erworbene Wissen auch weiterzuverwenden bzw. als Fundament für weitergehende Untersuchungen zu verwenden. Das geschieht doch im Grunde in allen Bereichen des Lebens: Vieles Neue baut auf dem auf, was andere Menschen zuvor in der Vergangenheit erforscht und herausgefunden hatten - zum Beispiel in der Medizin. Es kommt halt darauf an, wie man mit diesen "Vorleistungen" umgeht - sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen und sie nachzuvollziehen, das ist der richtige Weg. Wenn man dann im Detail Fehler gefunden zu haben glaubt, kann man sie nennen. Und wenn man keine findet, spricht auch nichts dagegen, begründet Bezug darauf zu nehmen. Deine Pauschalisierung mit den 99% halte ich hier für deutlich zu hoch gegriffen. Natürlich ist es einfach, auf Links zu verweisen, und so besteht schon mal die Gefahr, dass man, egal bei welchem Thema, mal eben schnell auf eine Seite verlinkt, die man vielleicht gar nicht verstanden hat. Doch besteht selbst dann für jeden Leser immer noch die Möglichkeit, sich durch Überlegen selbst ein Bild von der Sache zu machen. Vielmehr zeigst Du durch Deine Aussage... Belege gibts in der Regel keine ..., dass Du ganz offensichtlich selbst einer derjenigen bist, der sich gar nicht hinreichend informiert, bzw. das, was er gelesen hat, nur oberflächlich wahrgenommen hat. Denn Belege gibt es sehr wohl - und das sogar fundierte. -> http://www.ulm.ccc.de/old/chaos-seminar/personal-firewalls/recording.html -> http://blog.copton.net/articles/pfw-versagen/ 2.) Schau Dir Analysen zu aktueller (!) Malware an, Beschreibungen verfügbar auf den bekannten AV-Seiten. Dann wirst Du sehen, wie oft die Funktion zum Abschalten bzw. Umgehen installierter Schutzsoftware vorliegt. oder nur irgendwelche Linksammlungen zu Uralt-Artikeln, die teilweise sogar selbst wieder voneinander abgeschrieben haben. 1.) Wenn sich vom Prinzip her nichts verändert hat, das heißt, wenn nach wie vor Software zwecks Schutz auf dem zu schützenden System selbst läuft, dann bleibt es, ob die Untersuchung nun von gestern oder von vor drei Jahren ist, dabei, dass die Schutzsoftware der Manipulierbakeit durch Schädlinge bzw. unerwünschte Software ausgesetzt ist. 2.) Wenn die Inhalte schlüssig und professionell recherchiert und dokumentiert wurden, spricht nichts dagegen, darauf aufbauend (freilich dann mit Genehmigung bzw. Quellenangabe) auf vorige Ausarbeitungen Bezug zu nehmen. Das Argumentieren (mit Quellenangabe) lernt man z.B. bereits für Argumentationen in der Schule, beispielsweise, um Argumentationen zu stützen. 3.) Wenn man genau liest, wird man feststellen, dass Texte vielleicht ähnliche oder gleich lautende Aussagen treffen, aber eben auch, dass sie durchaus anders aufgebaut sind, vielleicht noch zusätzliche Informationen liefern oder für Laien verständlicher verfasst wurden. Das an sich ist aber alles noch kein simples Abschreiben, wie Du es hier darstellst. Deine Argumentation ist nicht schlüssig! Wenn ein Programm IMMER rauskommt, wenn es will, dann hilft es Dir auch nicht, den WMP richtig zu konfigurieren. Doch, sie ist sogar sehr schlüssig. Wenn man nämlich Software einsetzt, der man nicht vertraut, der man auch dahingehend nicht vertraut, dass sie trotz manueller Konfiguration nicht das tut, was man möchte, dann darf man sie konsequenter Weise gar nicht erst einsetzen. Und wie definierst Du "vertrauenswürdige Software"? Wenn z. B. der WMP schon nicht vertrauenswürdig ist (pauschal, weil von MS?), was dann? Wenn Du Windows nicht vertraust, weil es von Microsoft ist, warum verwendest Du es dann? 21. Nov 2006, 15:45 Danke für die objektive Stellungnahme. Nur, damit das mal klargestellt wird, das, was ich weiß und gelernt habe, habe ich nicht durch nachplappern geschafft, sondern durch meine Motivation, Neues hinzuzulernen. Dazu gehört auch manchmal, ausgetretene Pfade zu verlassen, eben nicht dem Mainstream zu folgen, sondern immer offen für neues Wissen zu sein. Wenn es dann noch so gut erklärt wird, wie hier im Forum u. a. von mmk, ja, dann müßte ich doch blöd sein, wenn ich das nicht annehme. Bei Deinem Post fehlt mir eine vernünftige Differenzierung, denn einfach alle User über einen Kamm zu scheren ist mir ein wenig zu arm. 22. Nov 2006, 04:53 @XXYYZZ, du kannst ja für deine Zwecke SoftPerfectFirewall nehmen. Ich kenne keine DFW die so individuell konfiguriert werden kann. Allerdings muss man gediegenes Fachwissen haben -wie bei jeder DFW (außer bei der von XP). Der unbeleckte Home-User ist mit einer Fremd-DFW sowieso hoffnungslos überfordert und erhöht sein Risiko. Programmierer haben eine diebische Freude daran, diese DAU-Software aus zu schalten. Wenn sie denn das für nötig erachten. Sichererer ist, wie schon geschrieben, nicht Daten mit einer DFW filtern zu wollen sondern Risiko-Anwendungen vermeiden durch AUS-Schalten/deinstallieren. 22. Nov 2006, 07:59 ...oder durch AN schalten: Virenschutz in Windows: Pif-Dateien demaskieren Virenschreiber und deren Boten benutzen vorwiegend zwei Dateiformate, um die Schädlinge per E-Mail zu verteilen: ZIP und PIF. Bei beiden gilt die einfache Faustregel: Falls Sie eine E-Mail von einem unbekannten Absender - meist auch noch in einer fremden Sprache - erhalten, sollten Sie die Mail gleich löschen. Der Anhang verheißt nichts Gutes. Es gibt im Übrigen einen guten Grund für die Wahl dieser beiden Formate. Bei Zip scheitern ältere Virenscanner, weil sie nicht in der Lage sind, Archive zu scannen oder aber per Voreinstellung Archivdateien grundsätzlich als unbedenklich einstufen. (Das ist natürlich ein Fehler). PIF ist demgegenüber das perfekte Virenformat. Kaum jemand kennt diese Extension noch, da sie aus alten DOS-Tagen stammt. Dennoch sind solche Files brandgefährlich, da sie per Doppelklick sofort Code ausführen. Zu allem Überfluss blendet Windows XP standardmäßig die Dateienddung aus, so dass Virendateien mit den verräterischen Doppelendungen wie beispielsweise “Gewinnbenachrichtigung.txt.pif” im Explorer wie eine harmolse Textdateien aussehen: “Gewinnbenachrichtigung.txt”. Dummerweise reicht es nicht einmal aus, in den Ordneroptionen den Eintrag Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden wegzuklicken. Sie müssen hier über einen Registry-Tweak nachhelfen. Öffnen Sie die Registry über regedit. In der Ausführen-Box und suchen Sie den Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\piffile. Ändern Sie den Eintrag NeverShowExt über das Kommando Umbenennen in AlwaysShowExt, und starten Sie das System neu. Jetzt werden auch die PIF-Files entsprechend gekennzeichnet. http://www.kklotz.de/html/gefahrliche_dateitypen.html im Zusammenhang mit: Warum man keine Virenklingel an eine Mail ranlässt 22. Nov 2006, 11:28 Das ist wirklich schön was ihr hier macht.Aber vielleicht könnten einige mal ihr übertriebenes und schon krankhaftes Sicherheitsbewußtsein abschalten und mal die eigentliche Frage von XXYYZZ zu einer Software beantworten. Aber das ist hier anscheinend nicht möglich... 22. Nov 2006, 11:44 (...)und mal die eigentliche Frage von XXYYZZ zu einer Software beantworten. Das hat "mmk" aber doch bereits getan. Das vorhaben des TE entsagt doch jeglicher Vernunft. Man stelle sich das ganze einmal etwas vereinfacht vor: a) Der User will nicht das die Software WMP Zugriff über das Betriebsystem nach draußen hat b) Dazu will er eine weitere Software nutzen die das ganze kontrolliert Nun muss man erst einmal wissen wie ein Betriebsystem wie Windows aufgebaut ist: Nun will der Nutzer eine Software beschneiden die durch den Kernel des Betriebsystems kontrolliert wird, das ganze mit Hilfe einer Software die ebenfalls durch die innere Kernelschicht gesteuert wird. Ich erinnere daran das der Betriebsystemkern genau wie der WMP von MS konzepiert wurde und somit ebenfalls nicht vertrauenswürdig ist. 22. Nov 2006, 11:59 ......entsagt doch jeglicher Vernunft. Der Satz erinnert mich an meine Mutter.Als ich mir vor 3 Jahren einen neuen M3 bestellt haben...kamm genau dieser Satz. Und was ich nach drei Jahren sagen kann,diese Unvernuft hat und macht immer noch so viel Spaß,ich werde wieder unernünftig sein. Wenn der TE eine Software Firewall haben will,dann laß ihn doch... 22. Nov 2006, 12:06 Aber vielleicht könnten einige mal ihr übertriebenes und schon krankhaftes Sicherheitsbewußtsein abschalten Sorry, aber diese Aussage ist für sich genommen einfach nur niveaulos. Erläutere doch bitte einmal im Detail, was an welcher Stelle weshalb als "krankhaft" zu bezeichnen ist! und mal die eigentliche Frage von XXYYZZ zu einer Software beantworten. "Der Soldat" hat doch bereits in der ersten Antwort (!) innerhalb dieses Threads eine Software benannt. Ich hingegen habe erst Bezug auf eine Einlassung von "Hoshy" genommen. Wo ist da jetzt bitte das Problem? Warum habe ich mich "erst" nach dem Posting von "Hoshy" eingeklinkt? Ganz einfach, weil der Threadersteller eingangs schrieb: "ok ich kenn alle Links hier zu diesem Thema und hab meinen PC dementsprechend auch sicher eingerichtet." Damit ist eine sinnvolle Grundabsicherung (von mit gerne als Fundament bezeichnet) zunächst einmal gegeben, und es besteht daher - hinsichtlich Malwareinfektionen - keine dringende Notwendigkeit, auf das Thema Risikokompensation hinzuweisen (da sich der Threadersteller ja bereits damit auseinandergesetzt hat, und da windowseigene Komponenten im Zweifel sowieso von keiner PFW verlässlich blockiert werden könnten). Unabhängig davon werde ich weitergehende Aussagen, die im Laufe eines Threads getroffen werden, separat bewerten und ggf. auch auf sie eingehen - zumal, und da wiederhole ich mich, sogar eine Software bereits zu Anfang genannt worden war. 22. Nov 2006, 12:10 Jo. Verbieten kann (und will) das doch ohnehin niemand. Ob und was man warum oder warum nicht installiert, bleibt immer noch die Entscheidung desjenigen, der das System administriert. Das heißt doch aber nicht, dass man deswegen - auf ggf. im Threadverlauf hinzugekommene Aspekte - nicht mehr eingeht. 22. Nov 2006, 12:23 Sorry, aber diese Aussage ist für sich genommen einfach nur niveaulos. Es steht dir frei dies so zu beurteilen.Ich halte auch vieles für niveaulos,bin aber nicht gleich so empfindlich,daß ich mich daran aufhänge. Erläutere doch bitte einmal im Detail, was an welcher Stelle weshalb als "krankhaft" zu bezeichnen ist! Erläutere du doch bitte,warum du dich so angesprochen fühlst... 22. Nov 2006, 12:30 Ich kritisiere *das*, was ich nicht für in Ordnung oder für nicht untermauert halte, ganz einfach. Also, was ist nun mit der Antwort? 22. Nov 2006, 12:40 Wohlgemerkt: Durchaus im Interesse, dass Kritik angebracht wird. Nur bitte etwas "unterfüttern", damit man daraus Schlüsse ziehen und ggf. Verbesserungen erarbeiten kann, sofern sinnvoll und/oder notwendig. Daher die Frage nach etwas mehr Details. 22. Nov 2006, 14:26 "Aber vielleicht könnten einige mal ihr übertriebenes und schon krankhaftes Sicherheitsbewußtsein abschalten und mal die eigentliche Frage von XXYYZZ zu einer Software beantworten." ich gebs zu. ich bin schwer krank. Ich habe das Dateiendungen-Syndrom. Und vor Angst vor Keylogger benutze ich nicht meine Tastatur sondern osk.exe Und zum Frühstück gibts iceSword. Aber eine Super-Firewall hab ich ihm genannt. Da kann er sich richtig austoben - was rein/raus darf...;) 22. Nov 2006, 14:37 Na,endlich fast meinem Kommentar mal einer so auf,wie er gemeint war... nämlich Sarkastisch.. Da bekomm ich eben immer wieder mal so ein verlangen danach.. 22. Nov 2006, 14:39 Bin ich ebenfalls krank? Hm, mal sehen, bin ein absoluter Gegner von Internet-Security-Software im allgemeinen, von Norton_Internet_Security im besonderen...... Ist das normal? Als wichtiges Utensil neben meiner Grundkonfig durch das Script von Clemens1 habe ich noch e-Scan und HJT und meine vornehme Zurückhaltung in bezug auf die Installation von Fremdtools. Zugegeben, der Spaßfaktor leidet vllt. ein bißchen, ich brauche nicht nach Malware zu suchen, weil ich sie erst gar nicht installiere, dementsprechend brauche ich auch keinen "Reinigungsgang", vllt. sollte ich mal ein bißchen mutiger werden...... Und zu allem Überfluß habe ich sogar noch ein Image, das ein sehr zurückgezogenes Dasein fristet, weil ich es fast nie brauche. Aber wie heißt es so schön? Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Statt fremde Software in Windows rumpfuschen zu lassen, bevorzuge ich die manuelle Kontrolle mit Windows-Bordmitteln, ist das normal? Ich hab manchmal das Gefühl, ich gehöre zu einer aussterbenden Spezies......... 22. Nov 2006, 14:56 nee, krank bist du nicht. Wenn ich die WHO-Definition in etwa noch so richtig draufhabe ist man krank bei nicht bestehenden körperlichen Wohlbefinden. Und da du dich mit deinem PC wohlfühst bist du nicht krank. Aber du bist nicht normal. Wie ich. Die Norm heißt nämlich DFW...;) Und außerdem hast du noch einen Privat-Wahnsinn: Norton-Syndrom. Aber der hat keinen Krankheitswert. Diss iss mehr Erkentnis, Temperament, Sendungsbewußtsein, gekündigte Norton-Liebe ("da werden Weiber zu Hyänen..." Friedrich Schiller, Die Glocke) und sowas. Und da du zweifellos diese dir eigene Dynamik umwandelst in Zuwendung zu deinem Mann ist alles o.k. 22. Nov 2006, 14:59 die Norm ist "heiß"... 22. Nov 2006, 15:23 was für ein Glück, daß wir beide nicht "normal" sind......:D Du kennst mich schon ganz gut. 22. Nov 2006, 16:58 bin ein absoluter Gegner von Internet-Security-Software im allgemeinen, von Norton_Internet_Security im besonderen...... Anne,Anne,...wenn ich das nicht genau wüßte würde ich sagen, daß ist eine Anspielung auf Norton.. NEIN,ich selbst nutze keine Norton Software,bis auf Ghost......sonst ist bei mir alles Kaspersky verseucht.. was für ein Glück, daß wir beide nicht "normal" sind..... Was heißt hier nur ihr,ich darf mir täglich mehrmals von meiner Freundin anhören,daß ich nicht ganz normal sei....und das fällt der erst nach fast 10 Jahren auf....Frauen eben... 22. Nov 2006, 19:02 "und das fällt der erst nach fast 10 Jahren auf....Frauen eben..." nee, Frauen haben keine festen Werte, deine Freundin bewertet dich jeden Tag neu.....bis dann der Tag der Trennung für sie kommt - oder nicht. Frauen sind nur Lebensabschnitts-Gefährtinnen, wie die Kirche auf die Formel kommt :...bis der Tod Euch scheidet...ist mir schleierhaft. Sie bewertet dich, so wie du deinen PC jeden Tag neu bewertest, ist da nun Malware drauf oder nicht...;) 22. Nov 2006, 19:32 Frauen sind nur Lebensabschnitts-Gefährtinnen Das laß aber mal nicht die Frauen hören.. 23. Nov 2006, 08:21 Und wieder jemand, der nicht richtig gelesen hat. So, wie Du es hier darstellst, wird es als Grundaussage gar nicht gebracht. Dann lies Dir die beiden ersten Posts von woldec nochmal durch. Die darin enthaltene Aussage ist genau die, die ich kritisiere. Und weiter unten schrieb er es nochmal explizit: Bei solchen Aussagen weiss ich nie, ob ich darüber lachen oder mich darüber ärgern soll. Ach ja, Belege für diese Aussagen gabs natürlich keine, wie ich schon schrieb... Das es Belege und Tests dafür gibt, das DFs in gewissen Situationen versagen, umgangen oder ausgeschaltet werden können ist mir schon klar. Nur: Daraus die Schlußfolgerung zu ziehen, dass DFs generell nutzlos sind, weil man sie ja überwinden kann, ist einfach falsch. Es gibt genausogut Tests, in denen DFs Angriffsversuche verhindert haben. Ein einziger Trojaner oder eine Backdoorsoftware, die meine Firewall erkennt und abwehrt begründet schon ihre Daseinsberechtigung. Und das die ganze beliebte "Portdichtmacherei" und "Diensteabschalterei" überhaupt nichts gegen ausgehende Verbindungen nützt, dieser Einwand wird i. d. R. von denjenigen, die DFs für überflüssig halten, mal dezent übergangen... Auch das Argument "Benutze eben nur vertrauenswürdige Software" ist keines. Ich muss diverse Software benutzen, im privaten Bereich hätte ich vielleicht noch eine Wahl, im beruflichen Umfeld habe ich sie nicht. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Ansonsten bräuchtest Du konsequenterweise auch keine Dienste beenden, keinen Virenscanner nutzen oder über einen Router ins Internet zu gehen. @conni95 Wenn es dann noch so gut erklärt wird, wie hier im Forum u. a. von mmk, ja, dann müßte ich doch blöd sein, wenn ich das nicht annehme. Das etwas gut erklärt ist heißt nicht, dass es auch inhaltlich richtig ist. Und ich schere auch nicht alle user über einen Kamm, ich sagte, dass 99% der Leute, die behaupten, DFs seinen unnütz, überhaupt nicht wissen, wovon sie reden, sondern einfach nur irgendwo aufgeschnappte/gelesene Behauptungen wiederholen. Der Meinung bin ich immer noch. Ach ja, falls es in der Hitze des Gefechts nicht aufgefallen sein sollte, ich bein sogar auf's Topic eingegangen: Du könntest auch noch "Outpost Free" von agnitum ausprobieren. 23. Nov 2006, 09:20 Es gibt genausogut Tests, in denen DFs Angriffsversuche verhindert haben. Da du anderen Nutzern unterstellst es würden Belege dafür fehlen möchte ich dich an dieser Stelle bitten einen Beleg für diese deine Aussage zu bringen. Ein einziger Trojaner oder eine Backdoorsoftware, die meine Firewall erkennt und abwehrt begründet schon ihre Daseinsberechtigung. Eine Firewall wehrt in dem Moment wo sie eine ausgehende Backdoorverbindung erkennt keinen Angriff ab. Der eigentliche Angriff erfolgte viel früher, nämlich als die Backdoorkomponente installiert wurde. Ich will dir natürlich keine Beispiel schuldig bleiben: http://www.chip.de/c1_forum/thread.html?bwthreadid=971581
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q-de-2229
Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
9781164220961 John Galt (1920) (Robert K. Gordon) 9781436575171 John Galt (1920) (Gordon, Robert K.) Anbieter, die das Buch mit der ISBN 9780548776995 ankaufen: Kleinster Preis: 12,19 €, größter Preis: 30,52 €, Mittelwert: 17,51 € Robert K. Gordon: John Galt (1920) - Taschenbuch 1920, ISBN: 0548776997 Taschenbuch, [EAN: 9780548776995], Kessinger Pub Co, Englisch, Englisch, Englisch, Kessinger Pub Co, Book, Kessinger Pub Co, Kessinger Pub Co, 54071011, Genres, 60447011, Architektur, Technik & Ingenieurswesen, 66034011, Belletristik, 56797011, Biografien & Erinnerungen, 58173011, Business, Karriere & Geld, 65981011, Comics, Mangas & Graphic Novels, 62991011, Computer & Internet, 54072011, Eltern & Familie, 56047011, Fachbücher, 57127011, Fantasy & Science Fiction, 65677011, Freizeit, Haus & Garten, 65140011, Geschichte, 64617011, Gesundheit, Geist & Körper, 59283011, Jugendbücher, 53817011, Kalender, 61180011, Kinderbücher, 64085011, Kochen & Genießen, 68333011, Krimis & Thriller, 59670011, Kunst & Fotografie, 54127011, Lernen & Nachschlagen, 55555011, Liebesromane & -erzählungen, 56535011, Medizin, 53965011, Musiknoten, 65108011, Outdoor, Umwelt & Natur, 63925011, Recht, 58645011, Reise & Abenteuer, 54682011, Religion & Esoterik, 69028011, Sachbücher, 65636011, Schwul & Lesbisch, 58390011, Sport & Fitness, 64226011, Unterhaltung & Kultur, 52044011, Englische & weitere fremdsprachige Bücher, 208623031, Taschenbuch, 208621031, Format (binding_browse-bin), 366250011, Refinements, 52044011, Englische & weitere fremdsprachige Bücher John Galt - neues Buch ISBN: 9780548776995 ID: 9780548776995 Robert K. Gordon, Paperback, English-language edition, Pub by Kessinger Publishing Company Books, , John-Galt~~Robert-Kay-Gordon, 999999999, John Galt, Robert K. Gordon, 0548776997, Kessinger Publishing Company, , , , , Kessinger Publishing Company MPN: , SKU 9780548776995 Versandkosten:zzgl. Versandkosten Gordon, Robert K: 2007, ISBN: 9780548776995 ID: 621100328 John Galt (1920) - gebrauchtes Buch ID: 699493195 ID: 561550055 EAN (ISBN-13): 9780548776995 ISBN (ISBN-10): 0548776997 Buch in der Datenbank seit 25.04.2008 18:01:25 Buch zuletzt gefunden am 27.03.2015 22:13:41 ISBN/EAN: 9780548776995 0-548-77699-7, 978-0-548-77699-5 "Sonnets and Short Poems (1906)", von "Baring, Maurice" (9780548776988) "Hill-Tracks (1918)", von "Gibson, Wilfrid Wilson" (9780548777008) "Mary Broome: A Comedy in Four Acts (1912)", von "Monkhouse, Allan" (9780548777015) "After Sunset (1804)", von "Watson, Rosamund Marriott" (9780548776964) "The Fairy Flute (1922)", von "Fyleman, Rose" (9780548777022) "Akra the Slave (1910)", von "Gibson, Wilfrid Wilson" (9780548776957)
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q-de-2229
Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Südkoreaner Kim Jong Yang ist nach erbit­tertem Streit neuer Chef von Interpol EU-Kommis­sion empfiehlt Defizit­verfahren gegen Italien Lebenslange Hafts­trafe wegen Angriff auf Touristen in Tadschikistan Türkei bringt im Fall Khashoggi eine Uno-Unter­suchung ins Spiel
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q-de-2229
Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
«Ein akkustisches und optisches Kinoerlebnis der Sonderklasse.» «Es gibt Filme, die sind ganz leise, aber sie hallen mehr nach, als jeder laute Action-Film. (...) Regisseur Bellucci entführt uns in einen Garten von feinsten Nuancen und Klängen. (...) Nel giardino dei suoni ist ein wunderbarer Film über einen mitreissenden Menschen...» Box Office, Schweizer Fernsehen SF «Sounddesign, Klanglandschaften, Hörbilder und eine Kamera, die ästhetisch mithält, bringen diesen Film zum Schweben. Er lebt von einer gerade im Kino überaus überraschenden akustischen Sinnlichkeit und von der faszinierenden Persönlichkeit Fassers.» ««In The Garden of Sounds» is a visual and aural masterpiece!» Ines Kuna, The Vanguard, Oregon, USA «5 Sterne» Mittelland-Zeitung, Aarau «...einer der schönsten Dokumentarfilme des Jahres. Eine Reise zu Körpern, Seelen und Sinnen – und all ihren Resonanzen. (...) Die Bilder dieses Films sind schön, genauso schön, wie seine Essenz eben in einer Bejahung des Lebens gründet. (...) Die hiesigen Meister der Zunft sind hinter der Kamera gestanden (Pierre Mennel, Pio Corradi); der Soundscape, die Tonwelt ist komplex, diskret und amalgamiert Musik und alle anderen Lebensgeräusche. Immer stiller wird dieser Film, bis er einen, sehr ruhig, entlässt.» Martin Walder, Filmbulletin, Zürich «Bellucci ist mit «Im Garten der Klänge» ein bezaubernd stiller, geradezu meditativer Film über die Macht der Musik und den «Aussteiger» Wolfgang Fasser gelungen, der in Wirklichkeit ein «Einsteiger» ist.» Jonathan Schaake, Frankfurter Allgemeine, Frankfurt am Main «En résulte un documentaire d'une sensibilité exceptionelle, tissé de moments de grâce où la musique fait bien plus que d'illustrer des images. (...) il faut absolument découvrir ce film rare, à la fois humble et ample, qui a remporté maints prix prestigieux, dont celui des Journées cinématographique de Soleure l'an passé.» Vincent Adatte, L'Express - L'Impartial, Neuchâtel «... exquisitely made, keenly observational film. (...) It is beautiful and humbling to see the love, patience and compassion Fasser gives these children. Through the seemingly small but profound breakthroughs they make together, we are reminded of the inherent musicality of the human body and its connection to the sounds of nature.» Shawn Levy, The Oregonian, Portland, USA «Um einen ganz anderen Garten geht es im wunderschönen Dokumentarfilm «Nel Giardino dei Suoni» von Nicola Bellucci: um den Garten der Klänge. Bellucci porträtiert den Schweizer Musiker, Klangforscher und Musiktherapeuten Wolfgang Fasser, der als Jugendlicher erblindete. Seit Jahren arbeitet Fasser in der Toscana mit schwerbehinderten Kindern, denen er mit Klängen, Tönen und Geräuschen eine Klangwelt eröffnet. Unaufdringlich begleitet die Kamera (Pio Corradi, Pierre Mennel und Nicolas Bellucci) den Therapeuten bei seiner Arbeit, zeigt die Fortschritte der Kinder, aber auch die Grenzen, an die Fasser stösst. Seine Ideen und seine Energie scheinen ihm jedoch kaum auszugehen. Fasziniert von den Klängen der Umgebung, nimmt er immer wieder Geräusche auf. So geht er im Morgengrauen auf ein Feld, um das Singen der Vögel festzuhalten, das er den Kindern später vorspielt. «Nel Giardino dei Suoni» war ein Höhepunkt von Solothurn, ein wunderbarer Film, der einem die Ohren öffnet. «Weisst du, Schatz, an den Solothurner Filmtagen geht es darum, sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinanderzusetzen», belehrte ein Mann beim Kaffee im Restaurant Kreuz seine Freundin, «und nicht einfach darum, zu geniessen!» Schön, dass es auch dieses Jahr Filme gab, die beides «Es ist diese Aufmerksamkeit und Sorgfalt, die tief berührt. (...) Über zwei Jahre hat Bellucci die Arbeit von Fasser filmisch begleitet. Zum Berührendsten gehört es mitzuerleben, wie die schwerstbehinderten Kinder im Zusammenspiel von Klang, Berührung und Bewegung sich Schritt für Schritt einen Zugang zu dieser Welt erobern. Da können einem schon die Tränen kommen. Vor Glück.» «So bekam man zum eigentlichen Beginn der Werkschau des Schweizer Films am Freitagmorgen eine fesselnde Basler Produktion zu sehen: In «Nel Giardino dei Suoni» porträtiert Regisseur Nicola Bellucci den blinden Wolfgang Fasser, der in der Toskana behinderte Kinder therapiert. Fasser, der aufgrund einer Erbkrankheit mit 22 Jahren erblindete, steht mit seiner Welt im Einklang. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er habe nicht den Eindruck, nicht sehen zu können, sagt Fasser: «Ich höre ja» (...) Die Kamera begleitet ihn auf seinen Exkursionen in die Natur, wo Fasser Geräusche auf Tonband bannt und in die Erlebniswelt seiner Patienten integriert. Faszinierend sind nicht nur die Bilder, die Bellucci zu den Klängen findet. Fasser selbst und seine Arbeit mit den Kindern beeindrucken nachhaltig. «Nel Giardino del Suoni» ist in Solothurn zu Recht für den Prix de Soleure nominiert. Mit diesem Preis soll ein «herausragender Spiel- oder Dokumentarfilm» ausgezeichnet werden, «der durch einen ausgeprägten Humanismus überzeugt und diesen in eindrucksvoller Form filmisch darstellt ». In diesem Sinn überzeugt «Nel Giardino dei Suoni» auf ganzer Linie. Annette Scharnberg, Basler Zeitung, Basel ««Nel giardino dei suoni» mêle aventure humaine et regard poétique pour un résultat qui fait chaud au coeur.» «Aber hellhörig machte der andere Siegerfilm, der uns in einen Garten von feineren Klangfarben entführte. «Nel giardino dei suoni» ist das Porträt eines Klangforschers aus dem Glarnerland, der wegen einer Erbkrankheit in jungen Jahren erblindete. Heute lebt er in der Toskana, wo er als Musiktherapeut mit schwerbehinderten Kindern arbeitet. Wenn es dämmert, streift er mit seinem Mikrofon durch die Landschaft und nimmt die klingende Stille der Natur auf. «Postkarten» nennt er die Hörbilder, die er dabei sammelt. Daraus hätte auch der reinste humanitäre Kitsch werden können. Aber dem italienischen Regisseur Nicola Bellucci gelingt hier empfindsames Kino im besten Sinn: Dieser Film erweitert die Sinne und bleibt dabei jenseits aller Rührseligkeit. Die Jury belohnte Bellucci mit dem Prix de Soleure. Florian Keller, Tagesanzeiger, Zürich «... beautifully shot... Naturally, the sound design in a film of this subject is a paramount element, and this piece delivers beautifully. The sound is exquisite, the music evocative and yet not obtrusive or overdone. Particularly striking is how quiet the film is. It would be easy to go overboard, smashing viewers over the head with the use of sound in a film of this sort, and I applaud the filmmakers Niccola Bellucci, soundscape artist Walter Tilgner, and sound editor Florian Beck for resisting the temptation. This film will awaken in the viewer their own sensory assumptions and, perhaps, give the gift of regarding their world and those in it in new ways.» Dot Rust, Oregon Music News, Portland, USA «Die Jury, die mit dem schweizweit zweithöchstdotierten Filmpreis einen «herausragenden Kinofilm» auszeichnen soll, der durch «einen ausgeprägten Humanismus» überzeugt und diesen «in eindrücklicher Form filmisch darstellt», hat sich für einen eher stillen, subtilen Film entschieden: «Nel giardino dei suoni» des 1963 in Arezzo geborenen Filmemachers Nicola Bellucci begleitet den blinden Musiker und Klangforscher Wolfgang Fasser, der schwerstbehinderte Kinder therapiert und aus ihrer Isolation zu holen versucht, in seine Welt der Klänge. Wenn er nachts mit Blindenhund und Aufnahmegerät loszieht, um seine Hör-«Postkarten» zu sammeln, lernt man mit ihm, auf etwas zu hören, dessen Inhalt man vielleicht noch nicht versteht. Ein Film, der die Sinne der Zuschauer fordert und sensibilisiert, und sich damit auf seine eigene, ruhige Weise vordergründigem Heischen nach Publikumsgunst und eitlem Lärm entgegenstemmt. Bettina Spoerri, Neue Zürcher Zeitung, Zürich «Der Dokumentarfilm unter Regie von Nicola Bellucci besticht durch Bild, Klang und Musik. (...) Es sind die Bilder, die unter die Haut gehen, denn sie sind nicht reisserisch oder voyeuristisch, sondern ruhig, eindringlich - und deshalb berührend.» Sylvia Böhm-Haimerl, Süddeutsche Zeitung, München «So feinfühlig wie Fasser mit seinen kleinen Patienten umgeht, so achtsam ist auch Belluccis Film. Kommentar ist nicht nötig und ganz selbstverständlich fliessen das Porträt Fassers und die Schilderung seiner Arbeit ineinander. (...) So ist dieser poetische Dokumentarfilm gleichermassen ein unaufdringliches und berührendes Plädoyer für einen achtsamen Umgang mit den Mitmenschen als auch eine Schule des Hörens, die den Zuschauer lehren kann Geräusche bewusster und intensiver wahrzunehmen.» Kultur, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, Dornbirn, Österreich «...faszinierend und sensibel...» Benny Furth, meinkino.ch «...Zentral ist die Musik auch in einem überaus einfühlsamen Film von Nicola Bellucci. Genauer: die Musiktherapie, wie sie Wolfgang Fasser betreibt. (...) Zwei Jahre lang tauchte Bellucci in diese Welt der «klingenden Gärten» ein und schuf so einen beeindruckenden Film. Johannes von Arx, Schweizer Musikzeitung «Der beste Film des Schweizer Kinoangebotes 2010!» Stalders Filmblog, Seniorweb, Zürich «...storia emozionante di una sconfitta che si tramuta in una scoperta delle infinite potenzialita della vita.» «Senza mai diventare melodrammatico o scontato, il documentario di Bellucci riesce ad emozionare e a far riflettere sulla necessità di superare le barriere dell’handicap e di ascoltare il richiamo ancestrale della natura e del corpo. Camminiamo con Wolfgang, tastiamo con lui il terreno, gli alberi, la roccia. Attraversiamo boschi e colline per seguire un cervo, uno sciame d’api o semplicemente un pettirosso. Accompagniamo la piccola Jenny mentre impara a dire le vocali ed Ermanno a giocare a palla. «Nel giardino dei suoni» è un invito a guardare il mondo da un’altra prospettiva, un mondo che non è forzatamente bianco e nero ma un insieme di colori e note da scoprire. «Quando passeggio nel bosco di notte, racconta Wolfgang, sono gli altri che diventano ciechi. Io sono l’unico che riesce a vedere, perché sento». Stefania Summermatter, swissinfo, Bern «Seguirlo (Wolfgang Fasser) durante le sedute nelle quali lui, il non vedente che solitamente sarebbe nella situazione di bisogno, riesce invece a instaurare un rapporto «magico» con questi ragazzi che vivono in un mondo tutto loro, è uno spettacolo emozionante e a tratti quasi incredibile. (...) In «Nel giardino dei suoni», Nicola Bellucci ritrae il suo personaggio con delicatezza e rispetto, senza mai invadere la sua sfera personale e dimostrando l’assurdità dei pregiudizi che attorniano i cosiddetti disabili.» Antonio Mariotti, Corriere del Ticino, Muzzano «Un documentario dal sapore di una favola.» ticinonews.ch, Lugano «Das Leben mit den Ohren schauen», von Martin Walder, erschienen in der Zeitschrift Filmbulletin «Der Experte des Unsichtbaren», von Gerhard Lob, Südostschweiz, 9.9.2010 «Der Normalität entwachsen», von Stefan Heiner, erschienen in der Frankfurter Zeitschrift Dr. med. Mabuse, Nr. 187, S.44-45 «Filmbeschreibung erschliesst mir die Welt der Sehenden», von Naomi Jones, erschienen in der Zeitschrift Der Weg, Bern
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q-de-2229
Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Hauptinhalt anzeigeneBayStöbern in KategorienGeben Sie Ihren Suchbegriff einAlle KategorienAntiquitäten & KunstAuto & Motorrad: FahrzeugeAuto & Motorrad: TeileBabyBastel- & KünstlerbedarfBeauty & GesundheitBriefmarkenBücherBüro & SchreibwarenBusiness & IndustrieComputer, Tablets & NetzwerkFeinschmeckerFilme & DVDsFoto & CamcorderGarten & TerrasseHandys & KommunikationHaushaltsgeräteHaustierbedarfHeimwerkerKleidung & AccessoiresMöbel & WohnenModellbauMünzenMusikMusikinstrumentePC- & VideospieleReisenSammeln & SeltenesSpielzeugSportTicketsTV, Video & AudioUhren & SchmuckVerschiedenesErweiterte Suche oder neu anmelden':' style="margin-right:3px">Hallo -User-!'.replace(/-User-/,escape(a)))+"")}catch(b){document.write("")}})();Hallo (Einloggen zum Bieten oder Kaufen) Angebote Verkaufen Hilfe & Kontakt Mein eBayMein eBay einblenden Zusammenfassung Gebote/Preisvorschläge Beobachtungsliste Wunschliste Alle Listen Kaufen - Übersicht Verkaufen - Übersicht Meine Kollektionen Suchen, denen ich folge NachrichtenZahlungserhalt Verwandt: bbs 19 zoll vw lt wohnmobil vw bbs 18 zoll rs6 19 zoll rh 18 zoll oz 18 zoll felgen18zoll bmw z4 kw v3 bmw 18 zoll felgen bmw 18 zoll alufelgen bmw 16 zoll Anzeigen: Galerieansicht Anpassen... bbs 18 zoll Folgen Sie bbs 18 zoll, um E-Mail-Benachrichtigungen und Aktualisierungen in Ihrem eBay-Feed zu erhalten. Entfolgen Sie bbs 18 zoll, wenn Sie keine Aktualisierungen mehr in Ihrem Feed erhalten möchten. Glückwunsch! Sie folgen nun bbs 18 zoll in Ihrem eBay-Feed.Wir senden Ihnen E-Mail-Benachrichtigungen, wenn neue Angebote da sind. Ich möchte keine E-Mail-Benachrichtigungen erhalten. Artikel in Suchergebnissen BBS SR 18 zoll BMW 1er F20 F21 2er F22 3er F30 F31 F32 Felgen 4er wheels alloys + EUR 159,90 Versand 9 Beobachter + EUR 159,90 Versand 8 Beobachter Alufelgen BBS CH Schwarz Matt 8,5x18 Zoll 5x110 ET35 Jaguar BBS Monaco 18 Zoll Felgen EUR 1.974,30 BMW BBS RX Felgen 18 Zoll Alufelgen E46 E36 Z3 E90 E91 Motorsport Alufelgen BBS SX Kristallschwarz 8x18 Zoll 5x120 ET30 Alufelgen BBS CH-R Schwarz Matt 18 Zoll Audi A1 8X / VW Polo 6R EUR 1.473,20 Alufelgen BBS SR Himalaya Grau Matt 8x18 Zoll 5x120 ET32 4XORIGINAL VOLVO BBS S60, S80, XC60, V70 18 ZOLL 862251916084 Alufelgen BBS CH Brillantsilber 8,5x18 Zoll 5x120 ET35 Alufelgen BBS SX Kristallschwarz 8x18 Zoll 5x112 ET44 Alufelgen BBS CH Schwarz Matt 8,5x18 Zoll 5x112 ET35 Alufelgen BBS CH-R Titan Matt mit Edelstahl Anfahrschutz 8x18 Zoll 5x100 ET38 Alufelgen BBS CH Schwarz Matt 8,5x18 Zoll 5x120 ET25 EUR 1.452,80
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q-de-2229
Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
wild feast - New York City Bis vor kurzem stand in meinem Lebenslauf: “Ich war noch niemals in New York (City)!“. Im Zeitalter des weltweiten Vernetzt-Seins hatte ich natürlich gewisse Erwartungen an die erste Reise in diese Stadt. Modernste Weltstadt, Unmengen von Menschen, Autostaus, alles hipp und cool. Das Maß der Erwartungen wird zusätzlich noch gesteigert, wenn der erste Aufenthalt den 31.12. mit einschließt. Komischerweise gehen fast alle Personen, denen man erzählt, dass man Silvester in New York sein wird, davon aus, dass man dann den Jahreswechsel am Times Square verbringen wird. Selbst die freundliche Verkäuferin im Hard Rock Café-Shop in Niagara Falls bricht nach Identifizierung der Kund*innen als Tourist*innen und nach deren wahrheitsgemäßer Beantwortung der standardisierten Fragen, woher man komme und wo man Silvester verbringe, in Entzücken aus: „Oh, Silvester in New York! It´s great at Times Square!“ Wieso nur? New York City hat beinahe so viele Einwohner wie ganz Österreich (die unglaublich vielen Selfie-schießenden Touristen noch nicht mitgerechnet). Jeder, der vielleicht schon mal den Silvesterpfad in Wien miterlebt hat, und die „davongetragenen“ Eindrücke auf New York hochrechnen kann, scheut den Times Square am 31.12. wie der Teufel das Weihwasser. Voraussehende Reisende saugen jede nur irgendwie erhältliche Information über das bevorstehende Reiseziel in sich auf. Für den Silvesterwahnsinn am Times Square gibt es doch tatsächlich eine eigene App. Nicht nur da kann man leicht herausfinden, dass das New York Police Department ab 15.00 beginnt, eine Straße nach der anderen um den Times Square in immer weiteren Kreisen abzusperren. Das gilt nicht nur für Autos, auch für Passanten. Da gibt es kein Hinein und kein Hinaus mehr. Selbst die umliegenden Metrostationen werden ab dem frühen Nachmittag nicht mehr angefahren. Es wird darauf hingewiesen, dass es keine öffentlichen Toiletten und keine Verpflegungs-oder Getränkestände gibt. Die umliegenden Lokale haben meist schon Monate vorher ausverkaufte Tische für geschlossene Gesellschaften. Auf die möglichen Konsequenzen dieser Tatsachen muss hier nicht näher eingegangen werden. Wer nimmt es da freiwillig auf sich, 9 Stunden auf den Countdown und den stürzenden Ball zu warten? Ein späterer Blick in die besagte App beweist es, es sind unglaublich viele! Kurzer Abstecher nach Niagara Falls. DAS Kontrastprogramm. Grossartig! Kurz um, moderne Reisende – man will ja nicht als Massentouristin gelten – verbringen die Silvesternacht in einem netten Hotel mit Dachterrasse und Blick auf Manhattan und sehen sich das treiben gemütlich vom Queen/Kingsize-Bed auf der Times-Square-App an. Obwohl man schon vor der Reise in Erfahrung gebracht hat, dass „No-walker“ niemals New Yorker werden können, ist man dennoch überrascht, wie viele Kilometer man trotz MetroCard pro Tag zu Fuß zurücklegt (besonders bis man einigermaßen die Straßeneinteilung verstanden hat) und wie todmüde man abends ins Hotel zurückkehrt. Dem Köper ist es egal, ob grad Silvester ist. Man stellt sich daher sicherheitshalber in 15-Minuten Abständen mehrfach den Smartphone-Wecker, um ja nicht das erwartete grandiose Feuerwerk über der Stadt zu verpassen. Dies alles, um dann unglaublich enttäuscht zu werden. Außer ein paar kleinen angedeuteten Farbspritzern am Nachthimmel, die sich als über dem Times Square lokalisieren lassen, ist rein gar nichts zu sehen. Nun ja, der Himmel ist in dieser Nacht nicht klar, aber dass die Erwartungen derart zu hoch gegriffen sind, war nicht abzuschätzen. Langsam beginnt es einem zu dämmern: Der Times Square ist nicht der tollste Ort in New York, an dem sich zu Silvester was abspielt, sondern – so hat es den Anschein- auch der einzige. Gut, wenn man sich entschieden hat, sich nicht –aus Rücksicht auf andere anwesende Hotelgäste halbwegs anständig anzuziehen- und aufs Roof-top zu gehen, sondern das vermeintliche Spektakel zwei Stockwerke tiefer vom Zimmerbalkon aus zu betrachten. Das ist wieder mal typisch amerikanisch. Viel Geschrei um nichts. Aus „tue Gutes und rede davon“, wird hier: „Tue nichts und so, als wäre es einzigartig, und rede davon.“ Im Vergleich dazu: Wer hat schon mal was von den unglaublichen Feuerwerken in Reykjavik zum Jahreswechsel gehört? Das ohne jetzt auf Umweltthemen umzuleiten. New York ist eine unglaubliche Stadt, ohne Frage. Man kann schon hunderte Fotos von New York City gesehen haben, der eigene Eindruck kann, wie bei so vielen einzigartigen Orten der Welt, durch nichts ersetzt werden. Schon Tage vor Silvester sind die Straßen in Midtown Manhattan so menschengefüllt, dass an ein zügiges Weiterkommen kaum zu denken ist. Manche Weihnachtsschaufenster sind wirklich wahre Kunstwerke und wahrscheinlich monatelang geplant und vorbereitet worden. Lässt man den Blick jedoch in die Höhe zu den Dächern der Wolkenkratzer mit ihren oft leer und dunkel scheinenden Fenstern schweifen, wird man dennoch manchmal das Gefühl nicht los, in einer Geisterstatt zu sein. Besonders die Gegend rund um das 9/11-Arreal wirkt heruntergekommen und trist. Man hat Filme wie „Wall-Street“ gesehen. Ist hier in der Nähe nicht das große Geld zuhause? Oder macht nur der enorme Glanz und Glamour der Neubauten die anderen, älteren so herunter? Aber es gibt auch enorm charmante Viertel, wie zum Bespiel in East Village. Für Bruchteile von Sekunden, kann man sich fast einbilden, grad irgendwo in Paris zu sein. Was besonders positiv auffällt, ist der nonchalante Umgang mit Kunst. In die tollsten Galerien geht jeder, der Lust hat, einfach so hinein, um die Kunstwerke anzusehen, ganz ohne Schwellenangst und hochnäsiges Verkaufspersonal. Mitreisende Teenager-Töchter vergewissern sich mit einem zweiten Blick auf den Preiszettel, dass der unglaubliche Betrag von 150.000 USD für ein Bild von geschätzten 6m2 Größe richtig gelesen wurde. Vintage-Lovers kommen derzeit in New York voll auf ihre Kosten. Als mitreisende Teenager-Mutter sollte versucht werden, unter der daneben angebotenen Flohmarktware ein Fläschchen mit Riechsalz zu ergattern. Alternativ kann man sich auch rechtzeitig in ein nettes Café verabschieden. Allerdings versäumt man dann auch den Anblick einer unglaublich gestylten Trans-Gender-Lady (mit äußerst gepflegtem Bart), die grad mit ein paar tollen 60er-Jahre Stilettos (an den Füssen bereits solche aus den 70ern) zusammen mit anderen Schätzen und graziler als manche Frau, zur Umkleidekabine tänzelt. In keiner andern Stadt begegnet man so vielen Homosexuellen, die sich frei und unbeschwert, zum Beispiel händchenhaltend durch den Central Park, bewegen. Zumindest ist das jetzt noch so. Den frisch gewählten Präsidenten nimmt man erst auf lächerlichen Scherzartikeln war. Wer glaubt, in den Secondhandläden billig davon zu kommen, irrt gewaltig. Da kann schon mal ein unglaublich verwaschenes T-Shirt, bei dem jede anständige Hausfrau zweimal nachdenken würde, ob es noch als Putztuch verwendet werden kann, 200 Dollar kosten. Gut, es ist ein Tourshirt einer Rockband, aber come on, 200 Dollar? Nach ein paar Tagen Aufenthalt kann es verwundern, dass New York City im Ranking der 10 teuersten Städte der Welt nicht auftaucht. In New York ist alles unverschämt teuer. Es wundert einen plötzlich auch nicht mehr, warum der Taxifahrer vom Airport zum Hotel lachte: „ What? You give me three Dollar Tip???“ und beim Herausgeben ohne ein weiteres Wort zu verlieren, einfach selbständig auf 8 Dollar aufrundete. Das war die erste Lektion. Beim ersten Mal gibt man auch dem nett aussehenden Herrn, der im Straßencafé zum Tisch kommt, und „Merry Christmas and a Happy New Year“ wünscht, noch die Hand und freut sich, dass es so nette Menschen gibt. Dann hält er die Hand auf und fragt „change?“. Als er auf Unverständnis stößt, versucht er näher auszuführen: „Tip, money, cash!“ Also sogar für´s Händeschütteln wird Tip erwartet. Das war die zweite Lektion. Plötzlich fällt auf, dass auch die meisten Dienst-leister*innen mit immer dem gleichen Spruch frohe Weihnachten etc. wünschen. Es wird klar, dass das das Zeichen für „ jetzt ist Tip fällig“ ist. Vorsicht, am Schluss entwickelt man schon fast eine Neurose gegen Neujahrswünsche, die sich Zuhause noch ein paar Tage fortsetzten kann. Bei den Vorbereitungen auf eine New York Reise kann man leicht und schnell auf die Internetseite des Magazins „Time Out“ gelangen. Hier werden unzählige brauchbare Informationen humorvoll verpackt aufbereitet. Nebenbei, die Seite existiert auch für andere Städte, nicht nur für New York City. Völlig überraschend stößt man hier immer wieder auf das Thema Ratten und „bedbugs“. Der Blick ins Wörterbuch versichert, gemeint sind Wanzen. So findet man z.B. auf Platz 4 des Rankings “15 Gelegenheiten an denen sie in New York ein Xanax benötigen“ den Eintrag: „Diese Gelegenheiten, wenn dein Arbeitskollege plötzlich bemerkt, dass das Theater/ der Club/ das Appartement von Freunden von gestern Abend eine Wanzenplage hat.“ Auf einem weiteren Ranking, das amerikanische Städte mit Rattenplagen aufzählt, rangiert New York City auf Platz 2 hinter Chicago und vor Washington D.C. (es zählen nur Tiere). Really? Als Europäer*in erwartet man auf solchen Listen nur Slums und Recyclingplätze zu finden, keine Weltstädte der westlichen Zivilisation. Wirklich erfreulich ist aber das Verhalten der New Yorker*innen in der Metro und im Straßenverkehr. Hier sind die New Yorker wahre Gentlemen, also fast ein bisschen altmodisch. Sogar junge Burschen springen auf, um gleichaltrigen Mädchen ihren Sitzplatz zu überlassen. Dass alle für ältere Menschen und Männer für Frauen aufstehen, ist anscheinend selbstverständlich. Wenn man das mit einer Fahrt in der Wiener U6 vergleicht…. Metrofahren ist also gar nicht so unangenehm und auch nachts größtenteils ungefährlich in NYC. Zu beachten ist nur, dass es Expresszüge gibt, die an vielen Stationen nicht halten, und plötzlich findet man sich ungewollt am Rande der Bronx wieder. Auch die Autofahrer*innen sind auffallend diszipliniert. Sogar wenn die Ampel für Fußgänger*innen Rot anzeigt, wird ihnen ganz selbstverständlich der Vortritt überlassen. Das führt die ersten Tage doch zu etwas Hupen. Die Autofahrer hupen nämlich die Touristenfußgänger*innen an, doch endlich über den Zebrastreifen zu gehen. Wer das laute Gehupe und Gewirr von südländischem Straßenverkehr charmant findet, wird aber sonst diesbezüglich von New York City fast gelangweilt sein. Die New Yorker*innen sind Weltmeister in „building a line“. Muss irgendwo gewartet werden, geht alles ruhig und gesittet zu. In Sekundenschnelle wird aus einem Menschenpulk – wie von Geisterhand sortiert- eine gesittete Warteschlange. Vor den Eingängen von Museen und anderen kostenpflichtigen öffentlichen Plätzen, wo viele Nicht-New Yorker*innen auf Einlass warten, gibt es genug Personal, das versucht diese Eigenschaft auch den Nicht-New Yorker*innen beizubringen. Bei all diesen vielen Eindrücken, kann es passieren, dass man am letzten Tag feststellt, dass man die Freiheitsstatue ja gar nicht besucht hat. War das nicht immer DAS Wahrzeichen von New York City? Nun ja, ich war erst einmal in New York. Man muss mehrmals nach New York. Es gibt da ja auch noch den New York City Marathon, der in Läuferkreisen als DAS Ereignis gehandelt wird. Hoffentlich gibt´s da auch eine App.
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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. 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Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Gesellschaft für Informatik zeichnet "10 prägende Köpfe" der KI aus | heise online v.l.n.r.: Bernhard Nebel, Wolfgang Wahlster, Theresa Tran (KI-Newcomer), Elisabeth André, Susanne Biundo-Stephan, Stefan Wrobel, Wolfgang Bibel, Gunay Kazimzade (KI-Newcomer), Christine Regitz (Juryvorsitzende), Otthein Herzog, Dieter Fellner (Jury), Hanes Federrath (Jury), Christoph Beierle (Jury) - kniend: Jörg Siekmann, Bernhard Schölkopf (Bild: GI/IUK - Fabian Sperk) "KI50 – gestern, heute, morgen" heißt das Projekt, in dem die Gesellschaft für Informatik (GI) zehn Wissenschaftler geehrt hat, die die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) in Deutschland maßgeblich geprägt haben. Mit der Wahl der "prägenden Köpfe" will die GI einer breiteren Öffentlichkeit die Geschichte dieser Informatik-Sparte nahebringen und gleichzeitig einen Anschluss an das Wissenschaftsjahr 2019 setzen, in dem die KI-Forschung im Mittelpunkt stand und zehn "KI-Newcomer" ausgezeichnet wurden. KI 50 befasst sich mit der "langen und vielfältigen Tradition der Künstlichen Intelligenz", die seit Anfang der 70er Jahre in Deutschland entstanden ist. Wie GI-Präsident Hannes Federrath betonte, ist die Liste der zehn "prägenden Köpfe" nicht als Top-10-Liste im Sinne einer Rangliste zu verstehen. Vielmehr soll die ganze Bandbreite der KI-Forschung in Deutschland abgebildet werden. Nach den zehn Newcomer*innen stehen die zehn prägenden Köpfe für die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz insgesamt, bei der ein großer Anteil der Forschungsarbeiten aus Europa und aus Deutschland stammten, erklärte Dieter Fellner, Vorsitzender des Fraunhofer-Verbunds und Mitglied der Jury. Die zehn prägenden Köpfe der KI (10 Bilder) Elisbaeth André, Inhaberin des Lehrstuhls für Multimodale Mensch-Technik Interaktion am Institut für Informatik der Universität Augsburg. Sie forscht im Bereich der Interaktion von Mensch und Machine sowie der Multiagentensysteme. (Bild: Gesellschaft für Informatik) Kurzlink: https://heise.de/-4659250
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q-de-2229
Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Gummi-Fußmatten Set Wildtrak Ford Ranger DC - ORP-Group Versandkosten Gummi-Fußmatten Set Wildtrak Ford Ranger DC Gummi-Fußmatten Set Wildtrak Ford Ranger DC Gummi-Fußmatten Set mit Wildtrak Schriftzug für Ford Ranger DC Diese Gummi-Fußmatten sind passgenau für den Ford Ranger Doppelkabine (DC). Sie decken somit den Fußraum vollständig ab (auch den Getriebetunnel hinten). Durch den umlaufenden 4 cm hohen Rand wird Ihr Fußraum demzufolge vor Schmutz und Verunreinigungen zuverlässig geschützt. Vorallem auch im Herbst und Winter sind die geruchsarmen Gummimatten ein Must-Have Produkt! Fußmatten sind mit dem Schriftzug "Wildtrak" versehen Lieferumfang: 1 - Gummi-Fußmatten Set mit "Wildtrak" Schriftzug passend für Ford Ranger Doka ab Bj. 2012+ (auch Facelift 2016+)
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q-de-2229
Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. 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Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
 Berichte aus Kreuzkapelle Neues aus dem katholische Familienzentrum St. Johannes in Kreuzkapelle: Durch einen entsprechenden Aushang an unserer Elterninfowand haben wir auf Ihre Spende hingewiesen und auch dort bedankt. Wir laden Sie ein, ruhig einmal in unsere Einrichtung zukommen, um den Einsatz Ihrer Holzbausteine „live“ zu erleben. Vielen Dank und liebe Grüße aus Kreuzkapelle sagt das Kath. Familienzentrum St. Johannes in Kreuzkapelle Liebe Firma Stommel-Haus, wir, die Kinder des kath. Familienzentrums in Kreuzkapelle möchten uns bedanken für die tollen Holzbausteine. Die Bausteine wurden sofort in unserem Bauraum ausprobiert. Dabei hatten wir Kinder viele Ideen. Die besondere Form der Bausteine bot viel Raum zum Austesten für uns Kinder. Vom Turmbauen bis zur Erstellung von Garagen , Schlössern und Tiergehegen oder einfach nur das Experimentieren mit Größe und Höhe. Super! Vielen Dank. Damit Sie einen Eindruck von unserem Tun bekommen senden wir einige Bilder von den Ideen der Kinder. Bedanken möchten sich aber auch die Erzieherinnen .Es ist immer wieder schön zu erfahren, dass wir als Kindertagesstätte von unsere Umgebung wahrgenommen und unterstützt werden. Ein Ausflug in den Wildpark nach Wiehl Bei strahlendem Sonnenschein und knackig kalten Temperaturen, machten sich am Mittwoch, den 12.02.2014 elf zukünftigen Vorschulkinder, mit Claudia Zander und Katrin Kornienko, sowie zwei Mütter, auf in den Wildpark nach Wiehl. Mit drei Beuteln trockenem Brot, Stroh, Eicheln und Kastanien für die Wildtiere, sowie vielen kleinen Rucksäcken, gefüllt mit Frühstück für die Kinder, starteten wir mit Vorfreude in den Vormittag. Im Park angekommen zogen wir zuerst die Matschhosen und Stiefel an. Am ersten Gehege begrüßten uns ganz viele Waldschafe. Wir konnten diese genau beobachten und füttern. Anschließend ließen wir uns auch unser Frühstück schmecken-frische Luft macht hungrig! Weiter ging es durch den Park zu den Wildschweinen –das sind wirklich gefräßige Gesellen. Wusstet ihr eigentlich, dass Wildschweine nach Maggie riechen? Ganz schön aufregend sie zu füttern und zu beobachten. Zuletzt machten wir bei den Hirschen Halt. Das Sikawild war eher scheu-das Rotwild sehr zutraulich. Wir waren ganz schön überrascht, wie groß die Geweihe der Hirsche waren-beindruckend. Die Hirsche futterten auch unsere letzten Kastanien auf. Auf dem Rückweg zum Auto lud der Wald noch zu spontanem Spielen ein. Ein spannender Vormittag, mit vielen tollen Eindrücken und unvergesslichen Momenten, neigte sich dem Ende. Pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder in Kreuzkapelle. Lieben Dank auch noch mal an die beiden Mamas, die sich für den Fahrdienst angeboten haben. Für das kath. Familienzentrum Kreuzkapelle Katrin Kornienko wir Kinder in Kreuzkapelle haben euch wieder was zu erzählen. Da wir ja immer so viel arbeiten, war doch plötzlich unser Sandkasten ziemlich leer geworden. Vielleicht war es aber auch der Herbstwind, der die Sandkörner wie in der Wüste weggeweht hat. Egal, unsere Erzieherinnen hatten Angst, wir würden die Umrandung des Sandkasten auch noch ausbuddeln, wenn nicht bald neuer Sand in die Spielanlage kam. Also hat Frau Zander bei der großen Firma hier in Kreuzkapelle angerufen und hat Sand bestellt. Ich kenn die Firma gut, da arbeitet mein Onkel und der fährt einen grünen Bus, und da gibt es auch Sand. „Rucki Zucki“ kam auch am nächsten Montag ein LKW und hat den Sand auf unserem Hof abgekippt. Das war sehr spannend für uns. Jetzt musste der Sand aber vom Hof erst einmal zum Sandkasten gefahren werden. Die Frau Zander hat einen Zettel für die Eltern aufgehängt und gefragt, wer uns dabei helfen kann - so ein Quatsch – wir Kinder haben unsere Schubkarren und Schaufeln ausgeräumt und los ging es. Na, ja ein Papa hat uns geholfen, aber die meiste Arbeit haben wir echt allein gemacht. Jetzt ist der Sand in dem Sandkasten, und wir buddeln schon fleißig rum. Jetzt ist der Sand in dem Sandkasten, und wir buddeln schon fleißig rum. Frau Zander hat gesagt, wir mussten gar nichts bezahlen für den Sand. Die Firma Dr. Fink-Stauf hat den ganzen Sand geschenkt. Super. Danke sagen hier alle Kinder. Schön, wenn auch große Leute an uns Kleine denken. Wir freuen uns und versuchen ehrlich nicht wieder alles so flott aus dem Sandkasten raus zu schleppen! Versprochen. Liebe Grüße aus dem Sandkasten vom Kindergarten Kreuzkapelle Anschließend stand ein Bus für uns bereit, der uns am Flughafengebäude und an geparkten Flugzeugen vorbei, entlang der Start- und Landebahnen Richtung Frachtfluggelände brachte. Während der Fahrt konnten wir jede Menge startende und landende Flugzeuge ganz aus der Nähe betrachten. (Start und Landung waren immer wieder Thema bei den, im Kindergarten überlegten Fragen der Kinder). Die Vorschulkinder hatten Gelegenheit, ihre Fragen an Herrn Klein zu richten, der sie sofort beantworten konnte. Ein, uns begleitender Vater, der als Pilot arbeitet, wollte uns eigentlich eine Cockpitbesichtigung ermöglichen; diese kam aber leider aus technischen Gründen nicht zu Stande. Dafür konnte er aber kompetente Auskünfte aus dem fliegerischen Bereich beisteuern. Noch spannender als die Informationen zum Frachtverkehr fanden einige Kinder den startenden und landenden Rettungshubschrauber. Vorbei an der Polizeistation und an der Flughafenfeuerwehr ging es nach ca. 1 ½ Stunden zurück ins Terminal. Nach der Verabschiedung von Herrn Klein, ging es auf die Aussichtsplattform zum verspäteten Frühstück. Nach einer „ Toilettenrunde“ konnten wir mit vielen interessanten Eindrücken den Heimweg antreten. Gabriele Gelleszun-Schönenbrücher und Barbara Schade Ausflug der Vorschulkinder zum „Köln-Bonner-Airport“ Kreuzkapeller Vorschulkinder unterwegs Am Montag, dem 5. Mai 2014, konnten die Vorschulkinder im Rahmen ihres Projektes „Rund um den Flughafen“ zu einer Führung über den „Köln-Bonn-Airport“ starten.Diese kam durch Vermittlung einer Mutter zu Stande, die am Flughafen arbeitet. Um 9.15 Uhr wurden 12 Kinder und 2 Erzieherinnen auf 3 Autos verteilt und los ging`s. Nach einem kleinen Fußmarsch vom Parkplatz zum Terminal, wurden wir von Herrn Klein empfangen. Er ist am Flughafen für die Besucherführungen zuständig. Nach der Begrüßung und der Verteilung der Besucherausweise, ging es zuerst zur Sicherheitsüberprüfung. Das bedeutete: Jacken, Taschen und alle losen Metallteile in eine Kunststoffkiste legen und durch einen „Röntgenapparat“ schicken. Danach durften zuerst alle Mädchen, dann die Jungen und zum Schluss die Erwachsenen durch ein „Röntgentor“ gehen. Personen, bei denen es „piepste „wurden von einer Mitarbeiterin mit einem Gerät abgetastet. Jetzt bekam jeder eine gelbe Besuchersicherheitsweste (Die Kinder durften ihre behalten- die Erwachsenen mussten sie wieder abgeben.) Am Montag, 19. Mai 2014 versammelten sich bei strahlendem Sonnenschein viele fleißige Großeltern um das Außengelände des Kindergartens zu verschönern. Mit allerlei Werkzeug und großem Tatendrang bestückt, begrüßten wir um 10.00 Uhr die Omas und Opas. Viele hatten aus dem eigenen Garten Blumenableger und Gemüsepflänzchen mitgebracht. Schnell fand jeder sein Einsatzgebiet. Dem Unkraut wurde Einhalt geboten, die Apfelbäumchen mit Leimringe versorgt, und das Blumenbeet neu bestückt. Das Gemüsebeet wurde auf „Vordermann“ gebracht und nun können die Kinder gespannt warten, wie Kohlrabi, Salat, Stangenbohnen, u.v.m. wachsen und gedeihen. Klettererdbeeren fanden einen netten Platz in unseren Pflanzkübeln und auch eine Rhabarberpflanze bereichert jetzt unser Angebot an heimischen Gemüse und Obstsorten. An unsere Spielhäuschen wurden Kantenbleche geschraubt und ein baufälliges Häuschen konnte sogar abgerissen werden. Hierbei kam sogar eine Motorsäge zum Einsatz, da das Holz kurzerhand in kleine Stücke zersägt wurde. Nun haben wir auch noch Brennmaterial für unsere Feuerstelle–sehr spannend für die Kinder. Die Kinder beteiligten sich mit viel Einsatzfreude an den Arbeiten. Pflanz- und Pflegetag im Kindergarten Kreuzkapelle Die Schubkarren mit Unkraut wurden geleert, Holz geschleppt und gestapelt, Unkraut gezupft, Pflanzlöcher gebuddelt und der Wasserschlauch war auch sehr begehrt. Einige nutzten die Zeit auch nur zum ausgiebigen Spiel. Mit Getränken und belegten Brötchen+ Kuchen gestärkt waren die fleißigen Helfer bald fertig mit allen Arbeiten. Wieder einmal durften wir erleben, wie schön es ist wenn Großeltern mit den Kindern zusammen schaffen. Wir danken allen fleißigen Helfern, die durch ihren Einsatz (von Baumaterial, zur Verfügung stellen von Werkzeug, den Pflanzen, der Blumenerde,...) unser Außengelände bereichert haben. Es freuen sich alle Kinder und Mitarbeiterinnen vom Kreuzkapeller Kindergarten Am Donnerstag, 15. Mai 14, haben unsere Vorschulkinder an dem Projekt „Sicherer Schulweg“ teilgenommen. Alexander Habitz und André Hertel, beide ausgebildete WingTsun-Trainer, kamen zu uns in die KiTa, um die Kinder präventiv gegen Gewalt zu schützen. Die beiden haben den Kindern in Rollenspielen schrittweise beigebracht, wie sie damit umgehen sollen, wenn sie von einer fremden Person angesprochen werden. „Möchtest du Schokolade von mir?“ oder „Kannst du mir mal bitte die Parkscheibe aufheben?“ waren z.B. Sprüche auf die die Kinder nicht reagieren sollten. Danach übten die Kinder das Weglaufen, das Hilferufen und das Verteidigungsschlagen, wenn die (fremde) Person das Kind nicht in Ruhe lässt. Die Kinder waren voller Begeisterung und Engagement bei der Sache. Sie lernten, sich selbst vor einer (fremden) Person zu behaupten und haben sich am Ende sehr über ihre Urkunde über den „Sicheren Schulweg“ gefreut. Projekt „Sicherer Schulweg“ für unsere Vorschulkinder Nachdem auch der letzte St. Johannes Läufer (an dieser Stelle werden keinen Namen genannt!) das Ziel erreichte, konnten wir uns erst einmal stärken. Für das Team ist klar-wir laufen auch im nächsten Jahr mit! Man kann doch durch sein Tun und Handeln so tiefgreifende Zeichen setzen. Ganz einfach-laufen Sie doch im nächsten Jahr mit dem Team St. Johannes Läufer aus Kreuzkapelle. Tun Sie was für andere-einfach so-es macht Freude Nähere Infos zum Rennen finden Sie unter: www.komen.de Für die St.Johannes Läufer RACE for the CURE- Das Rennen für Heilung Am Samstag, 15.06.2014 gab es in Köln einen Benefizlauf. Die Startgelder (15€) gehen in die Brustkrebsforschung. Jetzt fragen Sie sich liebe Leser, was hat das mit dem Kindergarten in Kreuzkapelle zu tun. Hier folgt die Erklärung-immer wieder erfahren wir im Freundeskreis, unter Kollegen, in der Familie, im Dorf oder wo auch immer, von lieben Menschen die an Brustkrebs erkrankt sind. Auch hier im Kindergarten kennt fast jeder einen solchen lieben Menschen. Als ich von dieser Benefizveranstaltung erfuhr, war sofort klar- wir laufen mit. Schnell wurde das Team St. Johannes Läufer angemeldet. Eine gelungene Mischung aus Eltern, Mitarbeiterinnen, Freunden brachte 12 Läufer zusammen. Trotz einiger Schwierigkeiten startete dann wirklich ein kleines aber hoch motiviertes Team von 10 Läufern. Und was für ein tolles Team. Die jüngste Läuferin Lara (8 Jahre) flitzte die 5 km rund um den Tanzbrunnen. Und eine Mutter (A.K.) ging als schnellste Damenläuferin durchs Ziel. Gratulation! Übrigens laufen auch betroffene Männer(!) und Frauen mit bei diesem Lauf. Das war für uns alle sehr emotional. Wegen des schlechten Wetters musste auch unser Gast – der „Lachulus“ leider im Gruppenraum auftreten. Zwar war es dort warm und laut, aber die Kinder waren begeistert und hatten viel Spaß. Ein lautes „Ha,Ha, Ha, Ha,.. „ drang aus dem Kindergarten. Der Lachulus hat uns alle zum Lachen gebracht. Wen kümmert da schon das schlechte Wetter. Gegen Ende des Nachmittages sah der Kindergarten zwar aus wie eine „ Schlammgrube“ und viele Mütter hatten Regenkleidung und Stiefel zu trocknen oder zu waschen, aber für alle war es wieder einmal eine nette Gelegenheit in Kontakt zu treten. St. Martin in Kreuzkapelle Donnerstag 06.11.2014 Bei trockenem Wetter versammelten sich die Kindergartenkinder mit ihren Familien und alle anderen aus den umliegenden Dörfern zum St. Martinsfest in Kreuzkapelle. Um 17.00 Uhr feierten wir mit dem Pastoralreferenten Herr Urban eine Andacht. Er erzählte uns von St. Martin aber auch von der Liebe Gottes, die hell leuchtet, wie unsere Laternen. Natürlich wurden auch reichlich St. Martins Lieder gesungen. Das klang besonders schön, denn in diesem Jahr begleitete uns Herr Haasbach (der Organist) mit seiner Orgel. Passend zur Dunkelheit zogen wir dann, dem Martinsmann nach, durch die Straßen von Kreuzkapelle. Der Schützenverein Kreuzkapelle hatte, wie jedes Jahr, alles gut organisiert. Sogar die Musikanten vom Musikverein Marienfeld standen bereit und begleiteten uns im St. Martinszug. Am Pfarrheim brannte das Feuer und der „heilige Mann“ verteilte die Weckmänner. Der Elternrat des Kindergartens verteilte (gegen eine freiwillige Spende) warmen Kakao und Kinderpunsch. Viele fleißige Hände halfen beim Aufräumen-vielen Dank dafür. Alles in allem war es ein schönes Fest. Im Kindergarten werden wir die Aktion „ meins-wird-deins“ auch in diesem Jahr unterstützen. Jedes Kind kann St. Martin sein und ein Kleidungsstück mit in den Kindergarten bringen. Dort steht ein großer Sammelkorb. Wenn er voll ist, werden die Kleidungsstücke verpackt und verschickt. Die Vorschulkinder von St. Johannes machten sich am Dienstag, 13.01.2015 auf nach Köln. Zusammen mit unserem Pastoralreferenten Herrn Urban wollten wir einen kleinen Krippenwanderweg gehen. Vom Bahnhof in Overath fuhren wir mit dem Zug zur Domstadt. Das war schon eine ganz spannende Sache. Viele von uns sind noch nie mit einer Bahn gefahren. In Köln angekommen haben wir zuerst im Dom Forum gefrühstückt. Gut ,dass es hier auch eine Toilette gab. Wir haben ganz schön gestaunt wie mächtig groß der Dom zu Köln ist. Auch beim Hineingehen gab es viel zu sehen. Die Tauben überall, die Bettler vor den Türen, die Figuren-wir haben am Haupttor auch unseren Kindergartenpatron Johannes gesehen. Herr Urban hat ihn uns gezeigt. Unsere Erzieherinnen mussten uns alle (11 Kinder) hochheben, damit wir ins Weihwasserbecken greifen konnten. Wir segneten uns auch, wie die Großen, die eine Kirche betreten. Im Dom haben wir die Krippe angeschaut, sehr lange, es gab auch viel zu sehen. Neben dem Jesuskind und Maria und Josef auch noch seltsame Gestalten wie den Straßenkehrer und den FC Köln Fan. Im Dom haben wir die Krippe angeschaut, sehr lange, es gab auch viel zu sehen. Neben dem Jesuskind und Maria und Josef auch noch seltsame Gestalten wie den Straßenkehrer und den FC Köln Fan. Ob ihrs glaubt oder nicht, wir haben im Dom noch mehr Krippen gefunden. Eine war gemalt auf einem Altarbild und eine wunderschöne haben wir in einem Kirchenfenster entdeckt. Natürlich sind wir durch den ganzen Dom gelaufen und haben auch den Schrein der heiligen drei Könige gesehen. Soviel Gold und Edelsteine-ein richtiger Schatz. Nachdem wir bei der Muttergottes Kerzen angezündet haben und Zeit für ein stilles Gebet war, haben wir den Dom verlassen und uns auf den Weg gemacht zur Kirche St. Maria Himmelfahrt. Diese Krippe war toll. Hier passierte so viel auf dem Weg zum Stall. Zum Beispiel erschien der Engel Maria und war hell erleuchtet, nach kurzer Zeit verblaste das Licht und der Engel verschwand. Wir waren sehr beeindruckt. Die Krippenlandschaft an sich glich einem ital. Markttreiben -wieder gab es viel zu sehen. Leider war unsere Zeit verflogen und wir flitzten zur nächsten Kirche. Für uns Kinder war es übrigens sehr spannend ein Stück des Weges mit der U-Bahn zu fahren .Es ruckelte und wir fuhren sogar unter dem Dom lang. Gegen Mittag stapften wir Richtung Bahnhof zurück .Hier durfte der „Burger“ nicht fehlen. Wir Kinder hatten eine kurze Verschnaufpause am Bahnsteig und Herr Urban ging für die ganze Truppe Burger kaufen. Zurück in der Bahn packte er dann noch ein paar Waldbilderbücher zum Zeitvertreib aus. Es war ein rund um toller Tag in Köln. Vielen Dank Herr Urban für die Idee, die Führung und den Spaß. Danke aber auch an die Mamas, die uns wieder zum Bahnhof gefahren haben. Super, alles hat geklappt( wir erwähnen nicht, dass wir den Zug verpasst haben und eine Bahn später in Overath ankamen-PSST) Die Vorschulkinder aus Kreuzkapelle Erste Mai Wallfahrt in Kreuzkapelle Was für ein tolles Wetter begleitete den Kindergarten am 06.Mai 2015 zu seiner ersten Marien Wallfahrt. Viele Eltern und Großeltern schlossen sich der fröhlichen Kinderschar an , die sich mit lautem Gesang auf den Weg machten. Vorne weg das schön geschmückte Vortragekreuz. Dann folgten die Fahnenträger, die es bei den Windböen nicht einfach hatten. Unser erster Halt war am Haus der Fam. Schönenbrücher, hier bestaunten die Kinder einen kleinen Marienaltar und hörten dem Pastoralreferenten Herrn Urban zu was er über Maria der Mutter Jesu erzählte. Die Mutter Gottes Statue nahmen die Kinder begeistert mit zur nächsten Station, am Wegekreuz des MGV Wohlfahrt. Auch hier war alles hübsch geschmückt mit Blumen und Fahnen. In dieser Atmosphäre erklärte Herr Urban den Kindern den Bezug zwischen Maria und der Natur-Maria die Blume, die Rose, die Königin. Laut schallte der Gesang auf dem Weitergang zur Kirche. In einer kleinen Andacht wurde nicht nur die von den Kindern gestaltete Kerze des Kindergartens am Marienaltar angezündet, es wurden auch Fürbitten an die Mutter Gottes getragen. Hier hatten sich die Kinder am Vortag Gedanken zu gemacht. Aber auch die Weihwasserschalen der Vorschulkinder wurden von Herrn Urban gesegnet .Ebenso empfingen noch zwei Kinder, die bei der Einsegnung im Herbst letzten Jahres nicht dabei waren, den Segen Gottes. Nachdem wir auch in der Kirche nochmal „ Maria breit den Mantel aus“ ertönen ließen, ging es zum Abschluss auf die Kindergarten wiese zum Picknick. Es war ein sehr schönes Erlebnis für die Kinder ,aber auch für uns Seit Monaten erarbeiten wir mit den Kindern das Thema „Mittelalter“. Zu all den theoretischen Informationen der einzelnen Inhalte, haben wir auch sehr viel Praktisches mit einfließen lassen. Wir haben Ritterhelme aus Pappmaché gefertigt, kleine Wollpüppchen gewickelt, Ritterburgen als Fensterbilder geprickelt, und natürlich jede Menge Dekoration für unseren Kindergarten gemalt, geklebt und gekleistert. Nachdem wir uns mit dem Ritter, der Burg und den Werkzeugen genug beschäftigt hatten widmeten wir uns dem alltäglichen Leben auf der Burg und den Aufgaben der Frau zu. Wir bereiteten unser gemeinsames Frühstück mehrere Male draußen rund um unsere Feuerstelle. Dort gab es Fladenbrot und auch „armer Ritter“. Köstlich! Bei strahlendem Sonnenschein wurde auf dem Waschbrett in der Zinnwanne gewaschen. Jedes Kind durfte hier schrubben und wringen-das war ganz schön anstrengend denn jeder hatte ein Kleidungstück von zu Hause mitgebracht und musste ran. Es wird außerdem fleißig gewebt, gestickt , gestrickt (auf der Strickgabel) und auch gehäkelt. Liebe Menschen unterstützten unsere Arbeit. Frau Betz kam einen ganzen Vormittag zu uns in den Kindergarten und filzte mit uns bunte Kugeln. Diese fädelten wir auf bunte Lederbändchen und erhielten so hübsche Halsketten. Frau Franken kam mit Spinnrad, Wollsäcken und entsprechender Ausrüstung. Hier erfuhren die Kinder alles rund ums Spinnen, welche Wollarten dazu benutzt werden können ,wie die Wolle vorbehandelt werden sollte und auch wie gesponnen wird. Wir erwarten im Laufe des Projektes noch eine Steinmetzin, die uns diese Zunft erleben lässt. Aber auch das Gärtnern, den Gebrauch der Pflanzen(zur Speise, als Heilkraut...) wollen wir noch intensiver erleben. Die Vorschulkinder fahren in das Freilichtmuseum Lindlar und besuchen dort auch die Seilerei. Jedes Kind wird hier ein eigenes Seil fertigen und behalten dürfen. Der Abschluss unseres Projektes wird eine Fahrt ins Heerlager der Kaisergarde Barbarossa sein. Dort sind wir eingeladen hautnah eine kleine Zeitreise ins Mittelalter zu unternehmen. Bis jetzt hat dieses Projekt uns allen sehr viel Spaß gemacht. Die Kinder haben genug Zeit um die einzelnen „Kleinthemen“ intensiv zu erfahren. Viele Ideen holen wir bei den Kindern ab und versuchen sie im Alltag miteinzuflechten. Fazit: Wir in Kreuzkapelle wären für das Leben im Mittelalter auf einer Burg gut gerüstet!! Für das Team des Kath. Familienzentrums St. Johannes Unser Ausflug ins Freilichtmuseum nach Lindlar Die Aufregung und Vorfreude war bei den Vorschulkindern aus dem Kath. Kindergarten St. Johannes aus Kreuzkapelle groß, als sie ihre Abschlussfahrt nach Lindlar antraten. Zuvor hatten die elf Vorschulkinder in geheimer Wahl zwischen drei Ausflugszielen entschieden, dass sie ins Freilichtmuseum fahren möchten. Und diese Wahl hat am Ende keines der Kinder bereut, denn es war ein rundum gelungener Ausflug: Mit der Hilfe unserer Vorschulkinder-Eltern wurden wir zum Ausflugsziel hin- und zum Schluss zurückgefahren. Auch das Wetter spielte hervorragend mit, denn auf der Hinfahrt fielen noch die letzten Regentropfen herab. Aber danach blieben wir vom Regen verschont und konnten den Tag im Freilichtmuseum genießen. Denn dort galt es viel zu sehen und zu entdecken. Die Kinder wurden in eine frühere Zeit versetzt, betraten verschiedene alte Wohn- und Bauernhäuser und lernten viel über das damalige Leben ohne Elektronik und anderen Komfort kennen. Vieles versetzte die Kinder in Staunen, z.B. dass in einem kleinen 40 qm- Haus elf Personen gelebt hatten. In heutigen Zeiten (bei uns) ist das unvorstellbar. In einem anderen Haus kann man auf zwei Etagen zum einen die Schöpfungsgeschichte und zum anderen die Feste des Kirchenjahres kennenlernen. Dabei wird der Besucher mit allen Sinnen angesprochen und aufgefordert, selbst viel auszuprobieren und zu erleben. Dann waren wir mit dem Seiler "Markus" verabredet, der uns am Treffpunkt mit seiner Seilschlange "Kar" abholte. Leider war die Schlange gerade sehr faul, sodass die Kinder sie gemeinsam zur Seilerei, ihrem Zuhause, zurücktragen mussten. Das sah bestimmt lustig aus, wie ein Kind hinter dem anderen die Seilschlange durch das Freilichtmuseum trug. In der Seilerei erklärte uns Markus zunächst, woraus die Seile gemacht werden, nämlich aus Hanf, einer Pflanze, die er uns auch genauer zeigte. Danach verriet er uns den Trick, warum ein Seil nicht reißt, wenn man daran zieht. Das Seil wird durch das Drehen so fest. Dreht man nämlich die Seilfasern zurück, wird es wieder locker und hält nicht mehr. Deshalb benötigt ein Seiler auch keine Schere, er kann die Fäden einfach wieder aufdrehen und dann trennen. Danach ging es endlich an die Arbeit. Jedes Kind hat sein eigenes Seil gedreht. Dafür musste es tüchtig an der Kurbel drehen, was zum Ende immer schwerer wurde. Da wir aber nur starke Vorschulkinder haben, war es für sie kein Problem. Zwischendurch machten wir eine Pause, in der wir verschiedene Seilspiele kennenlernten, z.B. "Der Bauer und die Frösche", "Der Drache im Brunnen" und "Tauziehen". Beim Tauziehen “Jungen gegen Mädchen” hatten die Mädchen die stärkeren Muskeln. Das kam wohl vom vielen Training auf unseren Kletterstangen. Als wir uns von unserem Seiler Markus verabschiedeten, waren alle elf Vorschulkinder stolze Besitzer eines eigenen Springseils. Nachdem wir eine Picknickpause gemacht hatten, galt es, den schönen Naturspielplatz zu erkunden. Hier konnten sich alle richtig austoben und an den Geräten ausprobieren. Zum Abschluss unternahmen wir noch einen Abstecher zur Imkerei. Dort sahen wir den An- und Abflug der Bienen und konnten durch eine Glasscheibe das Leben in einem Bienenhaus beobachten. Danach war keine Zeit mehr für weitere Erkundungen, da unsere Elterntaxis schon auf dem Parkplatz auf uns warteten. Aber jedes Kind wollte zu einem späteren Zeitpunkt mit der eigenen Familie wieder zurückkommen, so gut hatte es ihnen dort gefallen. Ganz herzlich möchten wir uns bei der Firma "WohnSache" bedanken, die für uns die Kosten des Ausflugs (für den Seiler und die Materialkosten) komplett übernommen hat! Im Laufe der Kindergartenzeit lernen die Kinder ganz unterschiedliche Handarbeiten kennen: Webrahmen, Strickliesel, Sticken, Pompons wickeln, Strickgabeln und Knüpfsterne. Manche wagen sich auch an Rundwebrahmen. So entstehen über die Jahre kleine Kuschelkissen, Umhängetaschen, Wollketten, Armbänder oder Deckchen. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Nebenher üben sie dabei unbemerkt sich zu konzentrieren und etwas zu Ende zu bringen. Manche Kinder machen dies sehr gerne und ausdauernd, für andere bleibt es eine wichtige Pflichtübung. Nun ist seit geraumer Zeit das „Häkelfieber“ ausgebrochen – und es scheint sehr ansteckend zu sein. Zu Anfang lernen die Kinder Luftmaschen zu häkeln. Die Koordination der Hände ist hier eine große Herausforderung. Sie lernen nochmal in erhöhtem Maße sich zu konzentrieren, mit Misserfolgen umzugehen und mit Ausdauer ein Ziel zu verfolgen. Auf den Spuren zur „Steinzeit“ In den vergangenen Wochen haben sich die Vorschulkinder im Kath. Kindergarten Kreuzkappelle intensiv mit Steinen beschäftigt. Der Auslöser dafür war zunächst die geheime Abstimmung über das Ausflugsziel für die gemeinsame Abschlussfahrt: Mit großer Mehrheit entschieden sich die neun Kinder, nach Wiehl in die Tropfsteinhöhle zu fahren. Da lag es nun nahe, sich zunächst einmal mit den verschiedenen Steinen, die es gibt, deren Herkunft und Entstehung zu beschäftigen. Außerdem haben die Kinder aus Steinen Figuren gebastelt und angemalt, haben selbst verschiedene Kristalle gezüchtet, sowie sich aus Speckstein schöne Kettenanhänger geschliffen. Einmal kam Kai Zander zu Besuch, der den Kindern die Entstehung der Steine erklärt und viele verschiedene Steine gezeigt hat. Anschließend haben wir alle zusammen aus Ytong ein großes Spielhaus gebaut. Am 16. Juni war es nun endlich soweit: der Ausflug in die Tropfsteinhöhle stand bevor. Am Ende des Lernens entstehen tolle Armbänder oder Vorratsgläser. Einige Mädchen beherrschen bereits Feste Maschen, Stäbchen und sogar den „Magic Loop“ zum Runden häkeln. So sind schon lustige Eierwärmer, Jonglierbälle und Armbänder entstanden. Ein Vorschulmädchen hat sich gerade an eine „Kuschelkatze“ gewagt. Der Körper ist bereits fertig gehäkelt und ausgestopft und der Kopf ist schon in Arbeit. Die Kinder sind mit großer Begeisterung bei der Sache und Eltern und Erzieherinnen sind gespannt, was als nächstes entsteht. Zunächst brachten uns einige Eltern mit dem Auto nach Wiehl. Dort nahm uns unser Höhlenführer Detlef in Empfang. Er meinte, dass einige Piraten in dieser Höhle einen Schatz versteckt hätten, den wir nun finden könnten. Voller Aufregung machten sich die Vorschul-kinder auf, die vielen verschiedenen Gänge in der Höhle zu erkunden. Zum Glück hatten wir Taschenlampen dabei, denn sonst hätten wir im Dunkeln gar nichts erkennen können, auch nicht die vielen Stallaktiten und Stallakmiten. Als wir beim „langen Steinfinger“ ankamen, war klar, dass wir auf der falschen Fährte waren. Doch dann – nach einigem Suchen – hatten wir Glück: der Schatz lag auf einem Steinvorsprung versteckt. Großer Jubel brach aus. Nun konnte der Schatz sicher nach draußen und dort geborgen werden. Erstaunlicherweise war für jedes Kind etwas dabei. Nach diesem Abenteuer mussten wir uns erst einmal mit einem Picknick stärken. Anschließend sind wir in den angrenzenden Wildpark gegangen. Dort konnten wir Wildschweine, Mufflons, Dammwild und Rothirsche bewundern. Zum Glück hatten die meisten Kinder Tierfutter dabei, sodass die Tiere ganz nah an uns heran kamen und den Kindern sogar manchmal aus der Hand fraßen. Und auch das Wetter machte uns Freude: bei strahlendem Sonnenschein konnten wir noch ein Abschlusseis genießen, bevor wir von den Eltern mit dem Auto abgeholt wurden. Es war ein rundum toller Ausflug, den wir noch lange in Erinnerung behalten werden. Hurra, es kann gebuddelt werden! Auch in diesem Jahr war im Frühjahr zusehen, das der Sandspielbereich arg geplündert wurde. Steine der Umrandung waren schon freigeschaufelt worden. Da musste gehandelt werden. Ein Anruf bei der Firma Henrich (Baustoffhandel am Ort) und schon kam der LKW mit einem großen Sandberg. Jetzt schaufelten alle kleinen und auch große Helfer den Sand in die Sandkästen-Puh war das anstrengend. Die Firma Henrichs schenkte uns die Sandladung (wie schon seit Jahren) Super! Vielen Dank Bis zum nächsten Frühjahr-dann brauchen wir bestimmt wieder neuen Sand
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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. 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Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Friúmes e Paradela 2017: Top 20 Ferienwohnungen in Friúmes e Paradela, Ferienhäuser, Unterkünfte & Apartments – Airbnb Friúmes e Paradela, Coimbra District, Portugal Jetzt Gastgeber werdenHilfeRegistrierenLog-inFriúmes · Jederzeit · 1 GastFriúmesJederzeit1 GastWoJederzeit1 GastArt der UnterkunftPreisspanneSofortbuchungWeitere Filter Es ist ein sehr gemütliches Haus mit etwa 19 mts2 am Ufer des Flusses Morgen, hat ein Schlafzimmer, eine Küche und ein Badezimmer, in einem Bereich platziert, wo die ruhige Ruhe und Schönheit der Natur vorherrschen. Die Vimieiro ist der ideale Ort für Ihren Wochenende wird eine einfache und spannende einzigartige Landschaft kennen! Trauen Sie sich und lassen Sie sich verführen .. Haus sehr komfortabel und makellos Empfang! Da suchte, Natur, Ruhe und eine gute Atmosphäre. 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Ein guter Platz zum Ausruhen und eine sehr schöne Gegend, die wissenswert ist.Susana2017-04-13T00:00:00ZWenn man das Besondere liebt, weg von aller Hektik der Zivilisation, dann ist man hier richtig! So schön, so liebevoll eingerichtet - klein, aber besonders fein. Wir würden jederzeit an den besonderen Ort zurückkommen. Ganz direkt dort kann man auch lecker essen. Wir haben alles sehr genossen. Das Häuschen ist eingebettet in eine wunderbare Natur. Wir werden sehr gerne wieder kommen - Danke, dass es Menschen wie euch gibt, die so was Schönes erhalten! Michael2017-05-12T00:00:00ZUnser Aufenthalt im Stone Cottage war kurz, aber es war genau das, was wir brauchten und erwartet. Das Haus liegt in einer ruhigen Gegend, ideal für den Kontakt mit der Natur. Der Empfang war perfekt, mit wenig Noten, die einen Unterschied machen. Bruno war sehr aufmerksam und hat uns eine kleine Erklärung über die Lage bei der Ankunft. Lassen Sie uns ohne Zweifel zurück.Cláudia Sofia2017-03-19T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für3SchlafzimmerSão Pedro de Alva, Coimbra, PortugalCasinha de PedraPreis31€ Ganze Unterkunft in São Pedro de AlvaGesamtes haus · 1 Bett25 Für die Liebhaber des ländlichen Tourismus, wird dieses Haus begrüßen Sie nach Ihren Wanderungen und Land besucht. Das Hotel liegt im Herzen eines Dorfes in Portugiesisch, Tauch- ist total .... Sie werden: A 40 km von Coimbra Ein 238 km (A1) Lissabon - Unser Kapital A 139 km (A1) von Porto. Dieses Haus verfügt über 3-Bett-1 Wohnzimmer und eine Küche, eine große Terrasse mit Grill und Backofen (Pizzen) - 1 Badezimmer - 1 WC Dekorierte in Tradition. 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Of note among the many species are the Caucasus spruce, the Buçaco cedar and the Californian redwood (a huge tree that can reach up to 100 metres in height).Eine schöne Wohnung im Erdgeschoss eines Luxus-Villa in einer ebenso hervorragenden Standort. Ein sehr freundlicher Empfang und eine hohe Verfügbarkeit von unseren Gästen. Der große Pool war viel am Ende von langen Tagen Sightseeing Expeditionen geschätzt. Coimbra liegt in der Nähe des Gehäuses und an vielen anderen Orten zu entdecken Auto Reichweite sind.Chantal2013-08-14T00:00:00ZEin schönes Zuhause, weg von der ausgetretenen Pfade, ist das gut für Kinder (Spielzeug, Spiele und ein Trampolin) mit einem herrlichen Pool eingerichtet. Sehr aufmerksame Gastgeber.Jeremy2013-07-19T00:00:00ZWir verbrachten eine wunderbare Woche in diesem schönen Haus aus dem Jahrhundert renoviert und geschmackvoll eingerichtet .. (wie in einem Magazin!) .. Rita eine sehr freundliche Gastgeber ist und jederzeit verfügbar. Wir waren 6 Erwachsene und 5 Kinder und es war perfekt! Es gibt viele Reisen um zu tun .. Wir leicht 2 Wochen bleiben könnte! Der Pool ist sehr groß und schön !! Sehr zu empfehlen !!Violaine2016-08-07T00:00:00ZWir hatten 5 wundervolle Tage im Ritas Haus, obwohl wir länger bleiben geliebt hätte. Das Haus ist wunderschön - stilvoll, aber komfortabel, sehr sauber und mit allem, was Sie brauchen. Die Anlage und der Pool sind fabelhaft. Es gibt viel in der Gegend zu tun, aber wir waren verabscheuen das Haus zu verlassen, die eine der besten ist für Selbstversorger Häuser, die wir je waren. Rita war sehr hilfreich und bei Bedarf zur Verfügung. Sehr zu empfehlen und würde gerne eines Tages zurückkehren.Felicity2016-08-18T00:00:00ZWir hatten zwei fantastische Wochen in diesem schönen Haus. Rita hat den Platz mit großer Leidenschaft und Rücksicht auf Gäste aller Altersgruppen wieder hergestellt. Die Kinder liebten die Spiele und Spielzeug, wenn sie eine Pause vom Pool stattfand. Die große Küche und andere Einrichtungen aus ein Vergnügen für die ganze Familie Catering. Die Gärten sind ein Bonus. Es ist nicht jeden Tag bekommt man aus dem Badezimmer-Fenster zu erreichen und eine Orange vom Baum holen !! Mark2016-07-23T00:00:00ZDas Haus ist groß, gemütlich und komfortabel. Unsere Gastgeberin war sehr freundlich und fürsorglich. Wir hatten einen tollen Aufenthalt ruhig. Wir besuchten Coimbra, Aveiro Viseu, Bathala, Alcobaca, Obidos und die Serra da Estrella.Patricia2013-08-25T00:00:00ZWunderbarste Ort auf unserer Reise durch Portugal !! Die Wohnung ist schön und super ausgestattet! Das Haus ist gut gelegen, in einer ruhigen Gegend, umgeben von Olivenbäumen und an Flüssen. Wenn du den Frieden auf der Erde zu fühlen will, kann ich nur empfehlen, diesen Ort! Rita und ihre Familie waren so perfekten Gastgeber, thanx so much!Sonia2013-09-10T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für15SchlafzimmerFriúmes, Coimbra, PortugalLatas Country HousePreis315€ Latas Country HouseGesamtes haus · 13 Betten9Olá, We are near for trout and black bass rivers and lakes, Nice fishing spots; fly fishing, spinning. 3 hours maximum from the Lisbon AirPort and 2 hours from Oporto AirPort.Estadia 5 estrelas. Quarto muito confortável e típico. Campo de tênis fantástico e muito bem conservado. O Hélder foi muito prestável e flexível. Obrigado.Pedro2016-09-18T00:00:00ZHelder and his son were 5 stars hosts! We spent a perfect stay in their house, they let us very comfortable so we could enjoy the big house, the countryside and the tennis courts. The location is perfect if you want to enjoy nature and outdoors sport, very closed to a lovely river and trails right from the house's door. The room and private bathroom were in perfect conditions and everything was perfectly clean. We even spent some nice moments with our hosts, sharing dinner and talking around a coffee. So we can highly recommend you to spend some days in Vale das Maias!Aline2016-11-02T00:00:00ZPaikka sopii niille, jotka arvostavat maalaisympäristöä ja vuoristomaisemia. Lähellä on kirkasvetinen joki ja maisemat ovat kauniita. Talo on viihtyisä. Oma vierailuajankohta osui kylmään viikkoon ja hieman palelimme. Lämmittimissä oli ongelmia, mutta isäntä ratkaisi ne lopuksi. Keittiö on hyvin varusteltu. Isäntävki on mukavaa ja ystävällistä. Esko2017-03-25T00:00:00ZPerfect room with beautiful view. Very friendly hosts.greetje2016-12-12T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypVillaUnterkunft für2SchlafzimmerCoimbra, Coimbra, PortugalVale das Maias - Turismo RuralPreis42€ Vale das Maias - Turismo RuralPrivatzimmer · 1 Bett3Olá, We are near for trout and black bass rivers and lakes, Nice fishing spots; fly fishing, spinning. 3 hours maximum from the Lisbon AirPort and 2 hours from Oporto AirPort.A estadia foi agradável, fomos deixados à vontade para utilizar todas as instalações disponíveis.Miguel2016-09-05T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypVillaUnterkunft für2SchlafzimmerCoimbra, Coimbra, PortugalVale das Maias - Turismo RuralPreis36€ Vale das Maias - Turismo RuralPrivatzimmer · 2 Betten1 Bewertung Olá, Mein Haus ist in der Nähe von Coimbra und etwa 800 Meter vom Rio Alva. Du wirst lieben das Haus und die Umgebung wegen der Stille ringsum. Sie können auch Tennis auf zwei Sandplätzen spielen und frei die alten Fahrräder benutzen. Weitere Aktivitäten wie Kanufahren, Angeln und Extremsportarten sind ebenfalls erhältlich. Wir sind in der Nähe von Forellen und schwarzen Bass Flüssen und Seen, Nizza Angelplätze; Fliegenfischen, Spinning. Maximal 3 Stunden vom Flughafen Lissabon und 2 Stunden von Flughafen Porto. Helder's place is more than beautiful. You have a great view over the landscape, you can go for a walk over the fields and play tennis. Helder was very nice, showed us everything and helped us with every question. I can highly recommend a stay at Helder's place! Thank you! Annabel2016-10-23T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypVillaUnterkunft für2SchlafzimmerCoimbra, Coimbra, PortugalVale das Maias - Turismo RuralPreis42€ Vale das Maias - Turismo RuralPrivatzimmer · 1 Bett1 Bewertung Mein Platz ist in der Nähe von Restaurants, Flussstrand, Aktivitäten für Familien. Sie werden mein Raum lieben, weil der ländlichen Umgebung, die frische Landluft und der Kontakt mit der Natur, der Reiz des Flusses Alva, Wasser und Windmühlen und Beleuchtung, ein bequemes Bett. Mein Platz ist gut für Paare, Solo-Abenteuer und Familien (mit Kindern). Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für5SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalA casa dos passarinhosPreis46€ Ganze Unterkunft in PenacovaGesamtes haus · 4 Betten ruhiger und gemütlicher Raum mit dem Fluss Mondego. Nutzen Sie unsere Natur schneiden durch den Mondego und dem Fluss Alva, die der Spiegel dieser Art geworden. Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für4SchlafzimmerCoimbra District, Coimbra District, PortugalCasa do RioPreis57€ Ganze Unterkunft in Coimbra DistrictGesamtes haus · 2 Betten Häuser auf dem Hof sind eine Reihe von drei unabhängigen Häusern mit einer Kapazität von 4 bis 6 Personen. Sind Häuser auf den ländlichen Tourismus in den Grenzen der Gemeinden von Penacova und Vila Nova de Poiares gewidmet, in der Nähe der Stadt Coimbra. Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für4SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalCasas no Terreiro - Casa do FornoPreis87€ Ganze Unterkunft in PenacovaGesamtes haus · 1 Bett1 Bewertung Bleiben Sie bei einem sieben Generationen Familie zu Hause in einem kleinen Dorf, in der Casa dos Arcos (9Arches) in Venda Nova, 5 km von Vila Nova de Poiares und 20 km von Coimbra. Sie können entweder entscheiden rund um den Pool zum Sitzen und Entspannen oder die Gelegenheit nutzen, einen interessanten und einzigartigen Ort um jeden Tag zu besuchen. Herzlich willkommen! Dies ist eine Gelegenheit, das Dorfleben zu genießen, wo die Zeit stehen geblieben ist. Das Haus wurde für eine Braut gebaut - Jesuina - und der Bräutigam bekam zusammen drei separate Häuser und schloss sie in eine in 1867. Alle Generationen hinzugefügt haben ihre Spuren hinterlassen und die neueste Umbau war im Jahr 2014. Im Moment 10 Personen in die untergebracht werden können Zimmer auf dem neuesten Stand zur Verfügung. Es gibt gute Restaurants in und Umgebung. Dieses Dorf ist ideal gelegen, viele interessante Orte im Umkreis von 30-40kms einschließlich Curia, Luso und Buçaco, Coimbra, Coninbriga sowie Schlösser in Penela und Lousã, einem biologischen Park in Miranda do Corvo und Dörfer aus Schiefer zu besuchen und Cluster von Windmühlen. Es ist auch möglich, auf dem Mondego Kajak, das Ceira Fluss Kanu oder einen Nachmittag am Flussufer Stränden und Lagunen in der Nähe zu verbringen. Der nächste gute Strand am Atlantik ist Figueira da Foz. Wir waren absolut begeistert von unserem Aufenthalt! Das Haus ist groß, mit einem Pool und Hängematten perfekt außerhalb zu entspannen. Silvia und John sind fantastische Gastgeber. Wärmstens empfohlen!Justyna2016-09-21T00:00:00ZA casa é super típica, ideal para grupos, a piscina é óptima e a Silvia é super prestável, responde a todas as questões - e nós colocámos mil - e ajuda em tudo! Muito obrigada por tudo!Maria Inês2017-05-28T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypCasa particularUnterkunft für16SchlafzimmerVenda Nova, Coimbra, Portugal9Arches - 20km from Coimbra - Vila Nova de PoiaresPreis118€ 9Arches - 20km from Coimbra - Vila Nova de PoiaresGesamte casa particular · 10 Betten2 Bewertungen Vumba Nachlass hat eine einzigartige Reihe von Bedingungen, die unseren Gästen den ruhigen Genuss eines echten ländlichen Erfahrung bieten. Die Renovierung der alten Kellerei gebar eine gemütliche kleine Häuschen, ideal für eine Familie oder eine Gruppe von Freunden, mit zwei Zimmern, ein gemütliches Wohnzimmer, ein Badezimmer und ein schönes und gut ausgestattet mit einem Kamin ausgestatteten Küche. Das Anwesen verfügt über mehrere Wanderwege und idyllische Teiche. Isoliert von der Außenwelt, hier finden Sie die ideale Kombination aus natürlichen Ressourcen finden Sie die Natur genießen zu lassen. Vumba ist ein 140 Hektar großes Grundstück mit einem schönen Tal von grünen Wiesen und bezaubernden Hainen einnimmt. Die Schönheit der Landschaft wird durch die imposante Bergwelt rund um die Region betont. Am Horizont kann man die Açor und Lousã Gebirge (im Süden), die Buçaco Gebirge (im Westen) und die Caramulo Berge zu sehen, in einem vollen, 360º ununterbrochenen fegen, die Spitzen der Estrela-Gebirge (im Osten), (nach Norden). Unser Anwesen und die Umgebung sind ein Wanderer und Biker-Paradies. In der Tat ist einer der wichtigsten Werte der Region ist die große Schönheit der Landschaft. Das berühmteste Wahrzeichen der Region ist das Dorf Piódão, aber es gibt viele andere natürliche Ressourcen in der Gemeinde, die so gut wie unbekannt, wie die Margaraça Wälder sind, die Fronhas Damm und Fluss Alva, das am besten gehütete flyfishing Geheimnis in Europa. Außerhalb der Gemeinde, sondern in einem Umkreis von 40 km, sind die Städte Coimbra und Viseu, die historischen und schönen Buçaco Berg und die Luso Thermalquellen. Wir haben eine schöne Woche in der Alhembric bei Vumba. Die Alhembric ist ein geschmackvoll eingerichtetes Haus, das unsere vierköpfige Familie geeignet - es ist kompakt, aber gut ausgestattet. Wenn Sie ehrgeiziger Kochen zu tun wollen, als Sie auf den beiden elektrischen Ringen und kleinen Ofen tun können, gibt es Kochmöglichkeiten im kommunalen Wohnbereich, obwohl wir nicht immer haben das Bedürfnis verspüren. Wir genossen es in der Lage, unsere eigenen Wohn- und Esszimmer, sich zurückzuziehen, sondern auch auf die luftigen, großen Gemeinschaftsbereich mit WiFi und herrlichem Blick über das Tal zu gehen zu können. Vumba ist eine schöne, ruhige Lage auf den Aufenthalt dort und in duftenden Pinien und Eukalyptuswäldern. Es ist möglich, für Meilen durch die Wälder und Felder auf dem Anwesen und rund um die ruhige Nachbardörfer zu gehen, ohne in das Auto zu bekommen, die, vor allem in der Kühle des Morgens und abends. Der Pool ist wunderschön gestaltet und ausgestattet mit bequemen Stühlen und Liegen, und es gibt immer etwas Schatten, um sich zurückzuziehen. Wir haben in den Gemüsegarten Nahrungssuche. Die großen, süßen Tomaten im Gemüsegarten waren köstlich. An einem Abend haben wir eine Ratatouille mit ihnen und der Auberginen, Paprika, Zucchini und Zwiebeln wir im Garten gepflückt. wir machten Tee aus der Zitronenverbene Busch. Joanna hat uns köstlich Eier von den Hühnern Vumba; Wir genossen auch die Vumba Käse, besonders die weiche Sorte. Joanna war unfehlbar hilfsbereit und freundlich, immer zur Verfügung alle Fragen zu beantworten. Sie erzählte uns von einem Candle-Light-Prozession einen Heiligen Tag Abend in einem nahe gelegenen Dorf, das sehr stimmungsvoll erwiesen. Sie hat uns freundlicherweise saubere Handtücher früher als geplant. Wir haben ihre Tour durch die Farm und Käseherstellung Gebäude auf der Rückseite des Traktors. Wir würden gerne wieder Vumba eines Tages kommen. Sara2016-08-21T00:00:00ZObwohl er bereits mehrmals angehört hatte, entschied ich mich, die erste Airbnb zu verwenden, wenn ich ein paar Tage Urlaub zu organisieren mit meinen Kindern im Teenageralter begann und die Vumba Platz gefunden. Es ist ein Bauernhof, auf die biologische Produktion gewidmet und die Fotos waren inspirierend. Es liegt in der Nähe mehrere Flussstrände, es hatte Pool und hatte insgesamt eine gute Alternative zu Routine Urlaub an der Küste. Als wir ankamen, waren wir sehr gut von Joana erhalten, die uns sofort um das Zimmer zeigte und uns rundum wohl. Ohne zu zögern, Verdacht der geringste, dass die Kraft des Wassers in dem Haus gelaufen, wo wir war übernachten nicht die üblichen Bedingungen, uns mit einem Innenhof in ein größeres Haus gezogen und ein zusätzliches Zimmer war für uns besser, was nicht hinter dem ersten auf Pflege Dekor, Komfort und Bedingungen. Beide sind sehr gut ausgestattet! Der Hof verfügt über mehrere Gemeinschaftsräume und die angenehmste von allen ist zweifellos der Pool. Es ist ein altes Pool, aber fantastische Bedingungen, die eine andere Persönlichkeit und Charme hält und ist von viel Grün umgeben. Es gibt keinen Mangel Räume, um das Handtuch zu verlängern und die Sonne und das Wasser genießen. Ein weiterer gemeinsamer Raum, den wir nutzten die Gelegenheit, sehr gut war das Zimmer und Keller Küche. Alle Details sind charmant, ist geräumig, hell und super bequem - ideal für das Abendessen in einer anderen Umgebung oder einen Espresso zu nehmen (immer vorhanden) am Morgen. Es gibt eine Wäscherei, eine riesige große Outdoor-Tisch für Mahlzeiten im Freien und ein Gemüsegarten, wo die besten Zutaten für einen schönen Salat oder Suppe. Wir nehmen, was wir wollen, und ein Blatt zielen. Am Ende haben wir die Konten mit dem Brot zusammen und frische Eier. Wir konnten sogar die Schafe und Ziegen gehen besuchen, aber nicht die Herstellung von Käse gesehen wird im Laufe des Monats August unterbrochen. In der Nähe der Farm gibt es mehrere Flussstrände und Joan riet uns, die Vimieiro von einer Reise in das Restaurant mit dem gleichen Namen gefolgt. Ich empfehle! Dies sind allgemeine Informationen, aber die Wahrheit ist, dass es Dinge gibt, die nicht erklärt werden können, fühlen sie sich. Diese Tage waren eine sehr bereichernde Erfahrung und ein Komplize für uns möglich, von der Liebe und Zuneigung, die Sie in den kleinsten Dingen fühlen, und das ist zweifellos durch Betreuer übertragen. Vielen Dank und bis bald! Rita2016-08-29T00:00:00ZWir haben auf Vumba einen erholsamen, naturnahen und angenehmen Urlaub verbracht. Vorallem die Gastfreundschaft der Gastgeber ist unglaublich warmherzig und wohltuend, allein das ist schon eine Empfehlung wert. Die Anlage ist simpel aber sehr geschmackvoll und gemütlich gestaltet. Wir haben unseren Aufenthalt genossen und möchten es gern weiterempfehlen, für alle, die Zentralportugal erkunden möchten und das ländliche Leben suchen.Annemarie 2017-04-17T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für5SchlafzimmerSão Martinho da Cortiça, Coimbra, PortugalVUMBA - The AlembicPreis98€ VUMBA - The AlembicGesamtes haus · 4 Betten4Casa Mondego is a modern house overlooking a beautiful river valley, on the edge of a hamlet close to the hill town of Penacova. This is real rural Portugal. The mountains are 1 hour away and the coast 45 minutes. Enjoy kayaking and splendid walks. The private patio and verandas offer stunning and uninterrupted views of the forests and hills surrounding the Penacova valley, as well as the hamlet below. Casa Mondego is facing south-south west, guaranteeing sun all day long. Top floor: The beach resorts such as Figueira da Foz, and its quieter neighbours. Malcolm und seine Frau begrüßte uns wie Familienmitglieder. Die Empfehlungen der Besichtigung, Lebensmittelgeschäfte und Restaurants wurden in einem Buch links für uns aufgeführt und beschrieben. Die Unterkunft war wirklich toll. Alles war makellos. Tolle Aussicht.danielle2014-09-17T00:00:00ZMalcolm und seine Frau haben uns herzlich willkommen in ihrem schönen Haus. Sie hatten gute Tipps und eine Karte mit Informationen über die Orte zu besuchen. Auch während des Aufenthalts hielten wir in Kontakt. Malcolm war sehr flexibel für die Abreise: Wir hatten einen späten Check-out! Das Haus ist schön und gut ausgestattet. Es hat eine Menge von Luxus. Der Balkon mit Blick auf das Tal ist erstaunlich, wir nette Gäste und Frühstück mit einem perfekten Blick hatten. Nizza Kajak in der Nachbarschaft und in der Nähe von Coimbra. Wir möchten in diesem schönen Haus kommen zurück!remko2015-08-02T00:00:00ZSchönes Haus und die Aussicht ist, wie er sagt, wirklich fantastisch. Mehr als genug Platz für 6 Personen und fühlen Sie sich in der Landschaft wirklich, obwohl Sie auf die Hauptstraße in der Nähe sind Portugal zu erkunden. Malcolms Sohn Paul begrüßte uns sehr herzlich und bot viele Informationen für den lokalen Bereich. Würde auf jeden Fall empfehlen, hier zu bleiben!Lynsey2014-08-21T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für6SchlafzimmerPenacova, Coimbra District, PortugalStunning Views & Fantastic HousePreis110€ Stunning Views & Fantastic HouseGesamtes haus · 4 Betten3Estamos a disponibilizar acolhimento na nossa casa na freguesia de São pedro de Alva, Penacova para alojar vítimas dos Incêndios de Pedrogão Grande, Góis e similares em parceria com Ferramenta de Desastres da Airbnb.É uma casa grande e espaçosa, comArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypHausUnterkunft für16SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalCasa para as Vitimas dos Incêndios de PedrogãoPreis51€ Casa para as Vitimas dos Incêndios de PedrogãoPrivatzimmer · 12 BettenApartment on the 1st. floor, fully independent, own kitchen fully equipped with space for dining, double bedroom furnished living room with a sofa where you can sleep a child or an adult, huge terrace where you can, on starry nights enjoy a beautiful show. Parking privativo.Aguas hot and cold. Near one of the most beautiful areas of the country, with good restaurants, good roads, beautiful landscapes and rich, sea and rivers. Beautiful old and historic places (Coimbra, the oldest university Lorvão convents of Santa Clara etc), Viseu and its Monuments, Bussaco Luso Figueira da Foz, etc. The Aveiro Mira Serra da Estrela, mainland Portugal's highest , is a few Kilometers where winter sports are practiced all winter and in summer you can enjoy the beautiful views, and in all ages is pos-sible experience the best cheese ovelha.Perto there is the village of Piódão in the municipality of Arganil, where you can see the houses built in shale (rock this specific area). It is then possible to acquire several liqueurs produced by hand and with products originating from that site (liquor, honey, heather, etc. The lake dabarragem Aguieira allows various types of water sports and fishing in the river.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für3SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalLonge do ruído, perto do céuPreis20€ Longe do ruído, perto do céuGesamtes haus · 1 BettVilla Lourinhal is in the heart of Central Portugal making it the perfect choice for exploring this beautiful unspoilt area. Enjoy the sunshine on the huge furnished terrace, dine alfresco and enjoy the huge interior spaces in this private Villa. I hope this helps!! If you would like to know anything else about the house or the area please get in touch!Melanie war sehr einfach, mit vor und während unseres Aufenthaltes in der Villa Lourinhal zu kommunizieren, und obwohl wir nie wirklich trafen ich fühle mich wie ich sie kennenlernte und wurde als sehr geschätzt und persönlichen Gast durch unsere E-Mails und die nette Begrüßung Geschenke, die sie gelassen behandelt uns in den Kühlschrank stellen. Die Villa ist ein sehr einfaches und schönes Hotel und wir hatten eine wundervolle Zeit. Die Villa ist sehr geräumig, makellos sauber und hervorragend gut für viele Bedürfnisse ausgestattet. Wir spielten Badminton, genutzt, um ihren erstaunlichen Grillplatz, die Jugendliche waren begeistert von den wi Spielen und wir fühlten uns total zu Hause und in den Schoß von Luxus. Es gibt mindestens drei verschiedene Bereiche zu sitzen und essen an im Garten und das war ein echtes Highlight. Wir kochten jeden Abend zu Hause und liebten den Raum und die Ruhe und eine herrliche Aussicht. Die Gegend ist wunderschön. Sehr ländlich, fabelhaft wilde Blumen ringsum, in der Nähe des Flusses, wo wir eine große Kajak-Reise hatte. Wir fanden das Villa schwierig, den ersten Tag zu finden, und bekamen ein wenig manchmal verloren, aber Melanie ein Garmin im Hause gelassen für uns, das war ausgezeichnet zu verwenden. Die Gegend ist atemberaubend. Die Einheimischen waren sehr schön und wir hatten einen schönen Chat in gebrochenem Englisch / Französisch / Spanisch / Portugiesisch mit einem lokalen Paar, wie sie Holz für den Winter aufgespalten. Alles in allem würde ich sehr Villa Lourinhal als großartiger Ort empfehlen in ländlichen Portugal zu bleiben. Ich würde gerne einen Tag zurückkehren. Phillida2015-06-13T00:00:00Zbele sehr ruhig gelegene Villa für diejenigen, die Frieden wollen, sehr gute Leistungen auch ein bisschen für Geschäfte isoliert Schade, gibt es keine Internet-Verbindungen und Laptops tolle Zeit, danke Melanie, würden wir lieben, Sie zu treffen schnelle Antworten auf alle unsere Nachrichten dominiquedominique2016-05-24T00:00:00ZMelanie ist eine tolle Gastgeberin. Sie hilft jede mögliche Weise, sie kann und das Haus ist in perfektem Zustand. Die Küche ist gut ausgestattet und es gibt Broschüren und eine einladende Karte für fun stuff aussehen zu tun. Portugal ist ein fantastisches Reiseziel und das Gebiet von Penacova allein ist gut für ein paar Tage zu erkunden. Ich freue mich auf meinen nächsten Aufenthalt hier.Klaar2016-04-07T00:00:00ZMelanie war sehr hilfreich vorher, obwohl wir nicht wirklich erfüllt haben. Die Villa wurde als sehr komfortabel und sauber und ordentlich beworben. Schöne Gegend mit einiger atemberaubenden Landschaft, eine gute lokale Karte nützlich gewesen wäre. Die Märkte waren fantastisch mit fabelhaften frischen Produkten. Jeden Morgen frisches Brot aus dem lokalen Brot van.David2016-06-19T00:00:00ZArt der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für8SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalVilla Lourinhal Central PortugalPreis41€ Villa Lourinhal Central PortugalGesamtes haus · 5 Betten5 Mein Platz ist in der Nähe Aguieira Dam, Penacova, Vimieiro River Beach (Männer) Mills von Serra da Atalhada, Lorvão Kloster .... Es ist ein ruhiges und stilles Dorf mit einem Geist noch recht Gemeinschaft. Mein Platz ist gut für Paare, Solo-Abenteuer, Familien (mit Kindern) und pelzigen Freunden (Haustiere). Mükemmel, şiddetle tavsiye ederiz.Joel José2017-04-30T00:00:00Zgüzel ev, güzel bir alan. Natalia D. sempati ve Luis her zaman erişilebilir.Debora2017-04-25T00:00:00ZArt der UnterkunftPrivatzimmerObjekttypHausUnterkunft für3SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalCasinha da Avó Trindade _ Castinçal, PenacovaPreis23€ Privatzimmer in PenacovaPrivatzimmer · 2 Betten3Great place to fish and to hike, to enjoy the river, rest and to enjoy the nature, in its most pure state.Last house in the village. Absolute quietness . Outstanding view of the Mondego River from all the windows, patio and balcony where you can dine outdoors admiring a magnificent view. Ground floor: lounge, cellar, kitchen (with large fireplace) and patio. 1. Floor with shed (60m2, 20m2 of which covered), suite, two bedrooms, bathroom. 2. Floor living room, bedroom, kitchen (with fireplace). Loft with ample opportunity to increase ceiling height. Land with fruit trees with 1000sqm.Art der UnterkunftGanze UnterkunftObjekttypHausUnterkunft für8SchlafzimmerPenacova, Coimbra, PortugalRiver House - Mondego RiverPreis51€ River House - Mondego RiverGesamtes haus · 4 Betten12121 – 18 von 27 UnterkünfteGib deine Reisedaten ein, um den Gesamtpreis pro Nacht zu sehen.Portugal>Coimbra District>Friúmes e ParadelaKarteFilterNutzungsbedingungenDatenschutzSitemapAirbnbmag
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q-de-2229
Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Investigativ ist das Zauberwort im Dokumentarischen, im Feature. Deshalb heißt der Preis, der hier vergeben werden soll "Best European Radio Investigation of the Year 2014". Es gab ihn auch letztes Jahr, aber da wählte ihn die Jury der Radio Documentary mit aus. Jetzt gibt es eine eigene Jury. Und was tut sich in der Welt? Ein durchgeknallter Psychopath gibt vor ein Massenmörder zu sein, bezieht sein Wissen aus der Zeitung und ihm wird geglaubt; auch jetzt wieder, nachdem er seine Geständnisse wiederrufen hat. Er spielt mit der Wahrheit - auch mit den Journalisten? Mit Elefantenjagd finanzieren sich Terroristen und Islamisten in Afrika. Crystal Meth ist im Vormarsch und peitscht die Leistungsgesellschaft an - oder umgekehrt? Und wie stellen sich Rechtsextremismus und Rassimus in ganz Europa aus der Sicht Bulgariens dar? Wirtschaftliche Probleme beschäftigen viele: Ericsson in Schweden ist korrupt, eine polnische Landwirtschafts-Kooperative auch: ein schönes Modell wird von einem Finanzjongleur zerstört, ihr Initiator begeht Selbstmord. Die Bank wird als Geldproduktionsmaschine erklärt. Und Arbeiter werden zu Sklaven - das Beispiel stammt aus England, aber in Italien haben wir die Tomaten-, in Deutschland die Spargel-Ernte, Arbeitsmigranten gibt es überall. Das Thema ließe sich fortsetzen, wie wir in Gesprächen am Ende feststellen. Je tiefer die Recherchen gehen, je deutlicher werden die Zusmmenhänge. Europa, die Welt ändert sich global. Selbst Nationalismen sind ein globales Phänomen.
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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. 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Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. 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Welche Auszeichnungen hat John Ford erhalten?
John Ford (* 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth, Maine als John Martin Feeney; † 31. August 1973 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods gehörte und filmhistorische Bedeutung erlangte. Er gewann vier Oscars in der Kategorie Beste Regie und ist damit Rekordpreisträger unter den Regisseuren der Oscar-Geschichte. Er wurde insbesondere als führender Regisseur des amerikanischen Westerns berühmt und drehte wegweisende Filme des Genres wie Ringo, Faustrecht der Prärie, Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß. Aber auch außerhalb des Westernfilmes drehte er Klassiker wie Früchte des Zorns, Schlagende Wetter und Der Sieger. Insgesamt umspannte Fords Filmkarriere über 140 Filme in fast 50 Jahren. Leben Frühes Leben und erste Erfahrungen als Schauspieler John Ford wurde unter dem Namen John Martin Feeney als zehntes Kind einer katholisch-irischen Einwandererfamilie in Maine geboren. Sein Vater stammte aus Spiddal, die Mutter von den Aran-Inseln. Insgesamt hatte das Ehepaar elf Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Feeney besuchte die Portland High School in Maine, wo er sich erfolgreich als Sportler unter Beweis stellte. Nach Ende seiner Schulausbildung kam Feeney nach Hollywood, wo sein älterer Bruder bereits unter dem Pseudonym Francis Ford ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur geworden war. Wie sein Bruder arbeitete auch Feeney zunächst als Schauspieler und wählte ebenfalls das Pseudonym Ford. Zunächst wählte er allerdings das Pseudonym Jack Ford, erst 1923 erfolgte die Umbenennung in John Ford. Bereits 1913 soll Ford einen ersten Auftritt im Film The Honor of the Regiment gehabt haben. Im folgenden Jahr spielte er dann die Rolle des Dr. Watson in A Study in Scarlet. 1915 hatte er dann eine kleine Rolle als Mitglied des Ku-Klux-Klans in David Wark Griffiths filmtechnisch wegweisendem aber auch rassistischen Stummfilm-Epos Die Geburt einer Nation. Er trat ebenfalls in mindestens 15 Filmen seines Bruders Francis Ford auf, dem er auch als Regieassistent aushalf. Francis sollte später – als seine eigene Regiekarriere beendet war – noch häufig Nebenrollen in den Filmen seines kleinen Bruders übernehmen. Regiearbeit in Stummfilmen John Ford machte seine erste Regiearbeit für den 20-minütigen Western The Tornado im Jahre 1917 für das Filmstudio Universal Studios. Er spielte ebenfalls selbst die Hauptrolle (seine kurze Laufbahn als Filmschauspieler beendete er noch Ende 1917). Laut Fords Aussage hatte Universal-Chef Carl Laemmle dem 23-jährigen den Job gegeben, weil er so gut schreien könnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte war es zudem noch recht leicht, verschiedene Aufgaben beim Film einfach auszuprobieren. In den ersten Jahren seiner Karriere drehte Ford viele eher kleinere Filme herunter: Zehn Filme im Jahre 1917, acht Filme im Jahre 1918 und fünfzehn Filme im Jahre 1919. Er erhielt jedoch zunächst nur selten eine Erwähnung als Regisseur im Vorspann. Sein erster Film in Spielfilmlänge war der Western Straight Shooting mit Harry Carey in der Hauptrolle. Zwischen Ford und Westernfilm-Star Carey, der ebenfalls ein Vorbild für John Wayne war, entspannte sich eine lebenslange Freundschaft. Sie drehten zusammen rund 25 Filme, ausschließlich Western. Nachdem Ford sich bei Universal einen guten Ruf erarbeitet hatte, wechselte er 1920 zu den Fox Studios des Produzenten William Fox. Sein erster Film hier war Just Pals mit Buck Jones und Helen Ferguson in den Hauptrollen. Er führte bei Fox auch erstmals außerhalb des Westerngenres Regie, etwa bei den Dramen Little Miss Smiles mit Shirley Mason sowie Cameo Kirby mit John Gilbert. 1924 inszenierte Ford dann das Westernepos Das eiserne Pferd, der vom Bau der First Transcontinental Railroad und mit 150 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang und aufwendig war. Gedreht wurde der Film mit rund 5000 Statisten und zehntausenden Tieren in der Wüste Sierra Nevada. Die schwierigen Bedingungen verzögerten die Dreharbeiten und machten den Film noch teurer als geplant, doch am Ende standen gute Kritiken und ein deutlicher Gewinn an den Kinokassen. Dieser Film machte Ford sehr bekannt. Seine gewonnene Reputation wurde auch dadurch deutlich, dass er in den 1920er-Jahren Präsident der Motion Picture Directors Association wurde, einer Vororganisation der Directors Guild of America. In der Folge inszenierte Ford weitere erfolgreiche Stummfilme, so den Western Drei rauhe Gesellen (1926), wo drei Pferdediebe sich bekehren und einem jungen Paar helfen. In Drei rauhe Gesellen spielte wie auch schon in Das eiserne Pferd George O’Brien die Hauptrolle, der später auch in mehreren Tonfilmen Fords Nebenrollen übernahm. Der Westernfilm im Allgemeinen verlor jedoch zunehmend an Zuschauern, weshalb Ford auf Weisung der Produzenten bereits Ende der 1920er-Jahre auf andere Filmgenres ausweichen musste. 1928 inszenierte er beispielsweise das Drama Four Sons über die Tragödie einer bayrischen Familie, deren Familienmitglieder im Ersten Weltkrieg auf verschiedenen Seiten kämpfen. Der Film war ein Kassenschlager und gewann den Photoplay Award als Bester Film. Für diesen Film ließ sich Ford auch stark vom deutschen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau beeinflussen, der ebenfalls bei Fox Studios unter Vertrag stand. In Four Sons hatte ein junger und noch unbekannter John Wayne erstmals eine kleine Rolle in einem Film von Ford, der Anfang einer jahrzehntelangen Freundschaft und Partnerschaft. Anschließend folgten Riley the Cop (1928) mit J. Farrell McDonald und Strong Boy (1929) mit Victor McLaglen in der Hauptrolle, letzterer Film war Fords letzte Stummfilmarbeit. Rund 85 % der Stummfilme von John Ford gelten als verschollen, darunter fast alle Frühwerke. 1930er-Jahre John Ford war im Gegensatz zu anderen Stummfilmregisseuren positiv gegenüber dem Tonfilm eingestellt. Bereits 1928 drehte er mit dem dreißigminütigen Kurzfilm Napoleon’s Barber seinen ersten Tonfilm. John Ford probierte sich jetzt in allen Genres aus, vom Abenteuerfilm The Black Watch (1929) über das U-Boot-Drama U 13 (1930) bis zur Krimikomödie Born Reckless (1930). In Fords Komödie Up the River machten Spencer Tracy und Humphrey Bogart im Jahre 1930 jeweils ihr Filmdebüt. Im folgenden Jahre inszenierte Ford insgesamt drei Filme, wobei insbesondere die Literaturverfilmung Arrowsmith nach dem Roman von Sinclair Lewis sich als erfolgreich erwies und vier Oscar-Nominierungen einbrachte. 1932 inszenierte Ford den Fliegerfilm Air Mail mit Ralph Bellamy sowie das Drama Flesh mit Wallace Beery. Beide Filme drehte er bei anderen Filmstudios, doch schon 1933 kehrte er wieder zu Fox Studios zurück. Bei Fox machte Ford noch 1933 die Komödie Doctor Bull, den ersten von drei Ford-Filmen mit Komikerstar Will Rogers in der Hauptrolle. 1934 verkörperte Rogers ebenfalls die Titelfigur in Fords Judge Priest, wo Rogers sich als Kleinstadtrichter mit einer Reihe von amüsanten Fällen herumschlagen muss. Judge Priest wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Ebenfalls 1934 erschien der Kriegsfilm Die letzte Patrouille mit Victor McLaglen und Boris Karloff, wo sich eine amerikanische Truppe im Ersten Weltkrieg durch die Wüste schlagen muss. Außerdem drehte Ford noch das Drama The World Moves On, dass sich über 100 Jahre entspannt und von einer Familie von Baumwollhändlern handelt. Im folgenden Jahr entstand die Verwechslungskomödie Stadtgespräch mit Edward G. Robinson und Jean Arthur, die ebenfalls gute Kritiken einfuhr. Außerdem inszenierte Ford mit Steamboat Round the Bend seine dritte und letzte Komödie mit Will Rogers in der Hauptrolle. Der Komiker verstarb kurz darauf bei einem Flugabsturz. Mitte der 1930er-Jahre zählte Ford zu den bekanntesten Regisseuren in Hollywood. Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte er 1935 mit dem Drama Der Verräter, wo Victor McLaglen einen irischen Arbeiter spielte, der seinen Freund an die Polizei verrät, damit er ein wenig Geld für einen Neuanfang bekommt. Dieses Werk wurde hochgelobt und mit insgesamt vier Oscars bedacht, darunter auch für John Ford in der Kategorie Beste Regie. Im folgenden Jahr veröffentlichte Ford das Gefangenendrama Der Gefangene der Haifischinsel mit Warner Baxter sowie das aufwendige Historiendrama Maria von Schottland, letzterer Film geriet allerdings zum Flop. 1937 folgten der Südsee-Abenteuerfilm … dann kam der Orkan sowie der in Indien spielende Rekrut Willie Winkie mit Kinderstar Shirley Temple in der Hauptrolle. Beide Werke von 1937 waren an den Kinokassen höchst erfolgreich. Die folgenden beiden Filme aus dem Jahre 1938 wurden dagegen eher mittelmäßig aufgenommen. 1939 drehte John Ford mit dem Western Ringo einen seiner größten Erfolge. Mit diesem extrem einflussreichen Kinoklassiker machte er sowohl seinen langjährigen Freund John Wayne zum Star als auch das Monument Valley als Kulisse bekannt. Zudem zeichnete sich das Werk auch durch atemberaubende Stunts von Yakima Canutt aus. Das Tal mit seinen Felstürmen sollte auch in zahlreichen späteren Ford-Filmen als eindrucksvoller Schauplatz dienen. Ford revitalisierte mit Ringo das Westerngenre, denn zuvor hatten die Filmstudios seit Anfang der 1930er-Jahre meist nur unbedeutendere und anspruchslose B-Western produziert. Er zeigte den Filmstudios, dass Western auch „intelligent, kunstvoll, große Unterhaltung – und profitabel“ sein konnten. Im selben Jahr erschien ebenfalls die fiktionalisierte Filmbiografie Der junge Mr. Lincoln mit Henry Fonda in der Hauptrolle, die zwar nicht ganz so erfolgreich wie Ringo war, aber dennoch als kleinerer Klassiker gilt. 1940 drehte Ford die Verfilmung von John Steinbecks sozialkritischem Klassiker Früchte des Zorns. Der Film gilt als eines der ersten Roadmovies sowie als eine der großen Literaturverfilmungen. Früchte des Zorns brachte ihm den zweiten Oscar als Bester Regisseur ein, der New York Film Critics Circle zeichnete ihn aber als Bester Regisseur für seinen zweiten Film aus: Der lange Weg nach Cardiff, basierend auf Bühnenstücken von Eugene O’Neill, in dem Wayne einen schwedischen Seemann spielte. In seinen 1941 erschienenen Filmen Tabakstraße und Schlagende Wetter knüpfte er an das bereits in Früchte des Zorns vorkommende Thema von in wirtschaftliche Not geratenen, dadurch zerbrechenden Familien an. Während die burleske Tragikomödie Tabakstraße erfolglos blieb, brachte Schlagende Wetter Ford seinen dritten Oscar für die Beste Regie. Zweiter Weltkrieg Unmittelbar danach meldete sich Ford für den Dienst im Zweiten Weltkrieg. Im Krieg leitete Ford die „Field Photo Unit“, eine Einheit, die der OSS, der Vorgängerin der CIA, untergeordnet war. Im Rahmen der Fotoaufklärung für die Armee war Ford an fast allen Fronten des Krieges im Einsatz: Im Pazifik wie auch bei der Landung der Alliierten in der Normandie. Er drehte mehrere Dokumentarfilme und gewann zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm. Diese erhielt er für Dokumentationen, die er während des Zweiten Weltkriegs drehte: The Battle of Midway (1942, Ford wurde dabei am Arm verwundet) und Der 7. Dezember (1943). Späte Karriere Nach der Rückkehr aus dem Krieg fokussierte sich Ford zunehmend auf den Dreh von Western, wobei er das bei den Dreharbeiten von Ringo erstmals für sich entdeckte Monument Valley wiederholt als Kulisse einsetzte. Der erste dieser Filme war der bei 20th Century Fox gedrehte Faustrecht der Prärie mit Henry Fonda, mit dem Ford die legendäre Schießerei am O. K. Corral verfilmte. Der Film gewann damals keine großen Preise, war allerdings ein solider finanzieller Erfolg und wurde im Nachhinein bei vielen Kritikern als einer von Fords besten Western gewertet. 20th-Century-Chef Darryl F. Zanuck war mit Fords Arbeit zufrieden und bot ihm einen Vertrag über 600.000 US-Dollar pro Jahr an, den Ford aber ablehnte, um seine eigene Produktionsfirma Argosy Films zu gründen. Mit dieser arbeitete er später noch mit größeren Filmstudios wie RKO Pictures oder Republic Pictures zusammen, konnte sich aber größere Freiheiten erlauben. Es folgte Ende der 1940er-Jahre die berühmte Kavallerie-Trilogie – in allen drei Filmen spielt John Wayne einen Offizier der amerikanischen Kavallerie in den Jahren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. 1953 erhielt er für seine in Irland gedrehte Komödie Der Sieger seinen vierten und letzten Regie-Oscar. Zu Höhepunkten seiner späten Karriere werden oft Der Schwarze Falke und Der Mann, der Liberty Valance erschoß gezählt. Markenzeichen Es war eine Angewohnheit von Ford, dass er in vielen Filmen mit denselben Schauspielern zusammenarbeitete. Am markantesten ist diese Partnerschaft wohl mit John Wayne bei 24 Filmen und drei Fernsehepisoden, doch mit Jack Pennick (41 Filme), seinem Bruder Francis Ford (32 Filme), Harry Carey senior (27 Filme), Harry Tenbrook (26 Filme) und J. Farrell MacDonald (25 Filme) und Ward Bond (24 Filme) gab es sogar noch häufiger oder genauso häufig von Ford eingesetzte Darsteller. Nach Wayne war Henry Fonda mit neun Filmen nächsthäufiger Hauptdarsteller in Fords Tonfilmen, es folgten Maureen O’Hara und James Stewart mit jeweils fünf Filmen. Zu weiteren Mitgliedern der sogenannten John Ford Stock Company zählen Victor McLaglen, George O’Brien, John Carradine, Ken Curtis, Harry Carey junior, Mae Marsh, Mary Gordon, Russell Simpson, Hank Worden, Anna Lee, John Qualen, Vester Pegg, Hoot Gibson, Willis Bouchey, Arthur Shields, Barry Fitzgerald, Ben Johnson und Patrick Wayne – jeder der Schauspieler hat in mindestens fünf Filmen Fords mitgespielt. Fords Filme blieben, zumindest bis etwa 1939 relativ unpolitisch, romantisch und an der Legende des Wilden Westens orientiert. Mit zunehmendem Alter wurden Fords Filme jedoch pessimistischer, das Bild des moralisch ungebrochenen Pioniers, welcher eine Nation aufzubauen hat (das Credo des „Manifest Destiny“ der USA) verlor zusehends an Bedeutung für ihn. Mit dem Protagonisten „Ethan Edwards“ in „The Searchers/Der schwarze Falke“ schuf er einen zeitlosen Archetypen des amerikanischen Kinos, den moralisch ambigen, gehetzten, gewalttätigen Helden. Über die politischen Ansichten John Fords wird oft weithin angenommen, dass er ein Konservativer war, auch da er Freundschaften zu bekannten Republikanern wie Wayne oder Ward Bond pflegte. Tatsächlich zählten zu seinen Lieblingspräsidenten neben dem Republikaner Abraham Lincoln auch Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Der McCarthy-Ära stand er eher kritisch gegenüber, so verteidigte er seinen Kollegen Joseph L. Mankiewicz vor Vorwürfen, dass er ein Kommunist sei. Ford bezeichnete sich selbst mehrfach als Sozialdemokraten und unterstützte lange überwiegend die Demokraten, in seinem letzten Lebensjahrzehnt wandte er sich vermehrt den Republikanern zu und unterstützte Richard Nixon im Wahlkampf 1968. Einfluss und Anerkennung John Ford erhielt viel Anerkennung durch spätere Regisseure, beispielsweise von Martin Scorsese. Orson Welles soll zur Vorbereitung auf Citizen Kane Dutzende Male Ringo geschaut haben. Auf die Frage, welche Regisseure ihn beeinflusst hätten, antwortete er: „Die alten Meister. Und damit meine ich John Ford, John Ford und John Ford.“ Fords Einfluss geht weit über Regisseure in seinem Heimatland hinaus, so wählten deutsche Filmregisseure das Werk in einer Umfrage von 1995 seinen Der Schwarze Falke zum besten Film aller Zeiten. In Japan gab Akira Kurosawa an, sich von Fords Western für seine Samuraifilme inspirieren lassen zu haben. Privatleben 1956 wollte er sich den Grauen Star entfernen lassen. Nach der Operation war er zu ungeduldig und entfernte die Verbände zu früh von seinen Augen. Die Folge war die völlige Erblindung seines linken Auges. Seitdem trug er seine berühmte Augenklappe, die neben der häufig getragenen Marineuniform und der Pfeife ein äußerliches Markenzeichen Fords war. 1964 erkrankte er an Krebs, woran er schließlich im August 1973 starb. Er wurde auf dem Friedhof „Holy Cross Cemetery“ in Culver City, Kalifornien begraben. Von 1920 bis zu seinem Tod war er mit Mary Frances McBride Smith verheiratet, sie hatten zwei Kinder. Filmografie (Auswahl) Stummfilme 1917: Straight Shooting 1917: The Secret Man (teilweise erhalten) 1917: A Marked Man (verschollen) 1917: Bucking Broadway 1918: The Phantom Riders (verschollen) 1918: Wild Women (verschollen) 1918: Thieves’ Gold (verschollen) 1918: The Scarlet Drop (teilweise erhalten) 1918: Hell Bent 1918: A Woman’s Fool (verschollen) 1918: The Craving (verschollen) 1918: Three Mounted Men (verschollen) 1919: Roped (verschollen) 1919: A Fight for Love (verschollen) 1919: Bare Fists (verschollen) 1919: Riders of Vengeance (verschollen) 1919: The Outcasts of Poker Flat (verschollen) 1919: Ace of the Saddle (verschollen) 1919: Rider of the Law (verschollen) 1919: A Gun Fightin’ Gentleman (teilweise erhalten) 1919: Marked Men (verschollen) 1920: The Prince of Avenue A (verschollen) 1920: The Girl in Number 29 (verschollen) 1920: Hitchin’ Posts (verschollen) 1920: Just Pals 1921: The Big Punch (verschollen) 1921: The Freeze-Out (verschollen) 1921: The Wallop (verschollen) 1921: Desperate Trails (verschollen) 1921: Action 1921: Sure Fire (verschollen) 1921: Jackie (verschollen) 1922: Little Miss Smiles (verschollen) 1922: Silver Wings (verschollen) 1922: The Village Blacksmith (teilweise erhalten) 1923: The Face on the Bar-Room Floor (verschollen) 1923: Banditenrache (Three Jumps Ahead) (verschollen) 1923: Der feindliche Gast (Cameo Kirby) 1923: Unter den Wölfen von Alaska (North of Hudson Bay) (teilweise erhalten) 1923: Hoodman Blind (verschollen) 1924: Das eiserne Pferd (The Iron Horse) 1924: Hearts of Oak (verschollen) 1925: Lightnin’ 1925: Kentucky Pride 1925: Thank You (verschollen) 1925: Die Millionenfaust (The Fighting Heart) (verschollen) 1926: The Shamrock Handicap 1926: Drei rauhe Gesellen (3 Bad Men) 1926: Bis zur Entscheidung (The Blue Eagle) (teilweise erhalten) 1927: Upstream 1928: Mother Machree (teilweise erhalten) 1928: Four Sons 1928: Hangman’s House 1928: Riley the Cop 1929: Strong Boy (verschollen) Tonfilme 1929: Die schwarze Garde (The Black Watch) 1929: Salute 1930: U 13 (Men Without Women) 1930: Born Reckless 1930: Up the River 1931: Unter der See (Seas Beneath) 1931: The Brat 1931: Arrowsmith 1932: Air Mail 1932: Fleisch (Flesh) 1933: Pilgrimage 1933: Doctor Bull 1934: Die letzte Patrouille (The Lost Patrol) 1934: Das Leben geht weiter (The World Moves On) 1934: Judge Priest 1935: Stadtgespräch (The Whole Town’s Talking) 1935: Der Verräter (The Informer) 1935: Mit Volldampf voraus (Steamboat Round the Bend) 1936: Der Gefangene der Haifischinsel (The Prisoner of Shark Island) 1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland) 1936: Der Pflug und die Sterne (The Plough and the Stars) 1937: Rekrut Willie Winkie (Wee Willie Winkie) 1937: … dann kam der Orkan (Hurricane) 1938: Vier Mann – ein Schwur (Four Men and a Prayer) 1938: Submarine Patrol 1939: Ringo (Stagecoach) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) 1941: Tabakstraße (Tobacco Road) 1941: Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) 1946: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine) 1947: Befehl des Gewissens (The Fugitive) 1947: Bis zum letzten Mann (Fort Apache) 1948: Spuren im Sand (3 Godfathers) 1949: Der Teufelshauptmann (She Wore a Yellow Ribbon) 1950: So ein Pechvogel (When Willie Comes Marching Home) 1950: Westlich St. Louis (Wagon Master) 1950: Rio Grande (Rio Grande) 1952: Der Sieger (The Quiet Man) 1952: What Price Glory 1953: Wem die Sonne lacht (The Sun Shines Bright) 1953: Mogambo (Mogambo) 1955: Mit Leib und Seele (The Long Gray Line) 1955: Keine Zeit für Heldentum (Mister Roberts) 1956: Der schwarze Falke (The Searchers) 1957: Dem Adler gleich (The Wings of Eagles) 1957: The Rising of the Moon 1958: Chefinspektor Gideon (Gideon’s Day) 1958: Das letzte Hurra (The Last Hurrah) 1959: Der letzte Befehl (The Horse Soldiers) 1960: Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge) 1961: Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) 1962: Der Mann der Liberty Valance erschoss (The Man Who Shot Liberty Valance) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan’s Reef) 1964: Cheyenne (Cheyenne Autumn) 1966: Sieben Frauen (7 Women) 1976: Chesty: A Tribute to a Legend (Dokumentation, posthum) Auszeichnungen Oscar 1936: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Verräter 1941: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Früchte des Zorns 1942: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Schlagende Wetter 1953: Oscar in der Kategorie Beste Regie für Der Sieger American Film Institute 1973: AFI Life Achievement Award Argentinean Film Critics Association Award 1943: Cóndor de Plata für den besten (ausländischen) Film (Schlagende Wetter) Blue Ribbon Awards 1963: Blue Ribbon Award für besten (ausländischen) Film (Früchte des Zorns) Directors Guild of America 1953: DGA Award für hervorragende Regie-Arbeit (Film) (Der Sieger) 1954: Preis für das Lebenswerk Golden Globe 1955: Special „Pioneer“ Award Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1948: Nastro d’Argento für den besten (ausländischen) Film (Faustrecht der Prärie) Internationales Filmfestival von Locarno 1948: Prize für den besten Regisseur von Bis zum letzten Mann 1950: Grand Prix für When Willie Comes Marching Home National Board of Review 1958: NBR Award für den besten Regisseur von Das letzte Hurra New York Film Critics Circle Award 1936: NYFCC Award für den besten Regisseur von Der Verräter 1939: NYFCC Award für den besten Regisseur von Ringo 1940: NYFCC Award für den besten Regisseur von Früchte des Zorns 1941: NYFCC Award für den besten Regisseur von Schlagende Wetter Venedig Film Festival 1934: Special Recommendation für The World Moves On 1936: Special Recommendation für Maria von Schottland 1952: International Award für Der Sieger 1952: OCIC Award für Der Sieger 1971: Career Golden Lion Western Heritage Awards 1963: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Der Mann, der Liberty Valance erschoß), gemeinsam mit Willis Goldbeck (Produzent); James Warner Bellah (Buch); Lee Marvin, Edmond O’Brien, James Stewart, Vera Miles, John Wayne (Schauspieler) 1964: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Das war der Wilde Westen), gemeinsam mit Henry Hathaway, George Marshall (Regisseure); James R. Webb (Buch) 1965: Bronze Wrangler für einen Kinofilm (Cheyenne), gemeinsam mit Bernard Smith (Produzent); James R. Webb (Buch) Walk of Fame Stern auf dem Walk of Fame: 1642 Vine Street Literatur Richard J. Anobile (Hrsg.): John Ford’s „Stagecoach“. Starring John Wayne (= The Film Classics Library). Avon Books u. a., New York NY 1975, ISBN 0-380-00291-4. Hartmut Bitomsky: Gelbe Streifen Strenges Blau – Passage durch Filme von John Ford (vier Teile). In: 1. Filmkritik, Nr. 258 vom Juni 1978, 2. Filmkritik, Nr. 267 vom März 1979, 3. Filmkritik, Nr. 284 vom August 1980, 4. Retrospektive John Ford der Viennale 2014 (s. u.). Wolf-Eckart Bühler: John Ford’s Stock Company. In: Filmkritik, Nr. 181 vom Januar 1972. Ronald L. Davis: John Ford. Hollywood’s Old Master (= Oklahoma Western Biographies. Bd. 10). University of Oklahoma Press, Norman OK u. a. 1995, ISBN 0-8061-2708-2. Scott Eyman, Paul Duncan (Hrsg.): John Ford. Pionier der Bilder. 1894–1973. Taschen, Köln u. a. 2004, ISBN 3-8228-3090-9. Jörn Glasenapp: „Welcome home, darling!“ John Fords „Rio Grande“ und der Geschlechterkampf an der Frontier des Kalten Krieges. In: Weimarer Beiträge. Jg. 51, H. 3, 2005, , S. 363–375. Frieda Grafe: Mit John Ford ins Kino. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 8./9. April 1972. In: In Großaufnahme – Autorenpolitik und jenseits (= Ausgewählte Schriften in Einzelbänden, 7. Band). Brinkmann & Bose, Berlin 2005. ISBN 3-922660-90-8, S. 11–17. Dirk C. Loew: Versuch über John Ford. Die Westernfilme 1939–1964. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2124-X. Joseph McBride: Searching for John Ford. A Life. Faber and Faber, London u. a. 2004, ISBN 0-571-22500-4. Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch (Hrsg.): Retrospektive John Ford (eine Publikation aus Anlass einer Ford-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseums, 16. Oktober bis 30. November 2014). Viennale, Wien 2014. ISBN 978-3-901770-38-8. Im Vertrieb des Schüren Verlags: ISBN 978-3-89472-898-4. Darin u. a. die folgenden Beiträge: Hartmut Bitomsky: Passage durch die Filme von John Ford – Vierter Teil. Susanne Röckel: Das weiße Tuch am O. K. Corral. Harry Tomicek: The Old Masters: John Ford, John Ford and John Ford. Janey A. Place: Die Western von John Ford (= Goldmann-Magnum. 10221). Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-10221-9 (Originalausgabe: The Western Films of John Ford. Citadel Press, Secaucus NJ 1974, ISBN 0-8065-0445-5). Andrew Sarris: The John Ford Movie Mystery (= Cinema One. Bd. 27). Secker & Warburg, London 1976, ISBN 0-436-09941-1. Hans Helmut Prinzler: [Artikel] John Ford. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibung, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclem, Stuttgart 2008 [1. Aufl. 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 248–255. Weblinks Essay/Filmgespräch über John Ford Englischer Essay über die Arbeit von John Ford Interview mit John Ford aus dem Jahr 1964 (englisch) Classic Movies (1939–1969): John Ford John Ford, Samuel Fuller und George Stevens. Ausstellung in Paris: Filmer les camps. De Hollywood à Nuremberg. (2010). Mit Filmografie zur Judenverfolgung und mit Online-Ausschnitten aus den Filmen. Wieder Museum of Jewish Heritage, New York, Sommer 2012 Einzelnachweise Filmregisseur Person (Stummfilm) Dokumentarfilmer Oscarpreisträger Träger der Presidential Medal of Freedom Pseudonym US-Amerikaner Geboren 1894 Gestorben 1973 Mann
Darf man auch mit der Prüfbescheinigung nach Vollendung des 18. Lebensjahres, im Ausland fahren? (Auto, Führerschein, Verkehrsrecht) Kumpelbaer, Darf man auch mit der Prüfbescheinigung nach Vollendung des 18. Lebensjahres, im Ausland fahren? Hallo liebe Leute, ich werde bald 18 und würde gerne an meinem Geburtstag nach Frankreich fahren. Leider kann ich meinen Kartenführerschein nicht vorher abholen. 2 Antworten von Crack, Community-Experte für Auto, Fahrerlaubnis, Führerschein, ..., 11.01.2016 52 In Deutschland darfst Du bis zu 3 Monate nach Deinem 18.Geburtstag mit der Prüfbescheinigung weiter-, und dann auch allein fahren. Im Ausland wird sie aber nicht anerkannt. Rechtlich gesehen darfst Du dann zwar auch in Frankreich fahren da Du das Mindestalter erreicht hast, Du kannst Deine Fahrerlaubnis aber nicht nachweisen weil man dort diese Prüfbescheinigung nicht kennt. 11.01.2016 Bis zu 3 Monaten darf man mit der BF17-Bescheinigung auch noch wieterhin in Österreich fahren. Jedoch muss dort auch nach dem 18. Geburtstag weiterhin ein Begleiter dabei sein. Diese Auskunft kam vom Verkehrsministerium in Wien. Kommentar von 14.01.2016 Hallo Franticek, dein Kommentar ist scheinbar nicht mehr aktuell. Mir liegt ein Schreiben des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur (Az.: 3.3853.1-0/1079) mit folgendem Inhalt vor : "Mit der im Rahmen des Begleiteten Fahrens erworbenen Prüfungsbescheinigung darf auch in Österreich gefahren werden. Das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie hat nun klargestellt, dass die Prüfungsbescheinigung nur bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres anerkannt wird. Ab Vollendung des 18. Lebensjahres darf in Österreich nur noch mit dem regulären Kartenführerschein gefahren werden. BF17- Prüfungsbescheinigungen, wie auch die nach § 22 Abs. 4 FeV ausgestellten Prüfungsbescheinigungen können einem volljährigen Fahrerlaubnisinhaber nicht als Nachweis seiner Fahrberechtigung dienen." Deutsche BF17- Bescheinigungen werden also ab Erreichen des 18. Lebensjahres in Österreich nicht mehr als Fahrerlaubnis anerkannt. Folglich wird dann ein Kfz ohne gültige Lenkberechtigung i.S.d. österreichischen Rechts geführt. Das Strafmaß ergibt sich aus § 37 FSG (Bundesgesetz über den Führerschein).  von petrapetra64, 12.01.2016 29 Nein, nur in Deutschland und Oesterreich. Hallo liebe Community, ein Freund von mir wurde angehalten, weil er das Verkehrsschild 267 (rund, rot mit weißem, waagerechten Strich in der Mitte) missachtet hat, als er nachts auf eine Landstraße (nicht stark befahren) gefahren ist. Er ist leider noch in der Probezeit. Auf vielen Internetseiten mit Bußgeldkatalogen ist zu sehen, dass dieses Fehlverhalten eine Geldstraße von 20 € + 5 € für Gefährdung im Straßenverkehr nach sich zieht. Meine erste Frage: Ist das richtig recherchiert? Und hat dies irgendwelche anderen Konsequenzen aufgrund der Probezeit? (Nachprüfung, Führerscheinentzug etc.) LG Kachelgucker PS: Bitte kein "du du du, sowas macht man aber nicht", sondern sachliche Antworten. Hallo liebe gutefrage.de Nutzer, Ich werde am 3.8.2014 16 Jahre alt und bin grade dabei die Fahrausbildung für die Führerscheinklasse A1 zu absolvieren. Ich habe nach dem Bestehen der Theorieprüfung vor ein paar Tagen einen Termin für meine praktische Prüfung am 1.8.2014 erhalten. Demnach darf ich meinen Führerschein nach bestehen der Praxisprüfung an meinem Geburtstag beim Landratsamt abholen. Da dieser jedoch auf einen Sonntag fällt muss ich den Besuch beim Landratsamt auf den nächsten Werktag vertagen. Nun ist meine Frage ob die Fahrerlaubnis schon ab meinem Geburtstag gilt und ich an diesem Tag schon fahren darf, oder ob sie erst nach dem erhalt des Führerscheins gilt und ich mich noch einen Tag gedulden muss. Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen, toasty824 Ich werde bald meinen BF17 machen und habe einen 18 km lagen Schulweg der im Winter sehr gefährlich ist, wenn ich mit dem Roller fahren soll (diese Strecke wird weder gräumt noch gestreuht) und es fährt leider kein direkter Buss mehr. Gibt es ne möglichkeit der Ausnahmegenehmigung? wenn ja, was muss man machen bzw. wie lange dauert es damit ich dann alleine Fahren kann? Weitere Fragen mit Antworten Ausland + Führerschein Auto Führerschein Ausland fahren Verkehrsrecht Probezeit StVO Fahrerlaubnis BF17 Mehr Themen ich habe am 15.8.2012 meinen führerschein bestanden, da war ich 17. ist jetzt (ich bin jetzt grad 19 geworden) meine probezeit dann am 15.8.2014 rum ?? und wie ist das mit der promillegrenze, bis wann muss ich 0.0 promille haben um fahren zu dürfen ? (rein hypothetische frage nich dass jetz wieder so antworten wie 'du solltest nie angetrunken autofahren ' kommen ;)) lg also, ich werd morgen 18, und habe den Führerschein mit 17 gemacht. Auf dem roten Blatt, dass die Fahrscheinerlaubnis mit 17 in Begleitung eines Erwachsenen erlaubt, steht etwas von 3 monaten nach der vollendung des 18 Lebensjahres, darf man fahren. Soll das heißen, dass ich ab morgen, mit dieser roten Fahrerlaubnis auch ohne Eltern fahren darf? auch wenn ich mir den Kartenführerschein noch nicht abgeholt habe beim Landratsamt? Und wenn nicht, was könnte die Stafe sein?
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. 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Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. 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Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
Sicher durch die Gymnaestrada 300 Millionen Schilling versteckt und vergessen Matura geschafft! 1469 junge Vorarlberger in Feierlaune. »BEILAGE Aufregung um Konto Teure Beschlüsse im Nationalrat Wohnen als Hauptthema Erfrischende Festspieleinblicke Oswald in Runde zwei Neue Kontrollrechte Aufregung um Gebrüder-Weiss-Ausbau in Salzburg Hofer erhöhte kurz vor Abgang Aufsichtsratsgagen Mit Eiern jonglieren! Volksvertreter für Notstand Der Rechnungshof darf zukünftig den Landesparteien auf die Finger schauen Volksanwalt meldet sich zu Wort Rekordfunken ist offiziell bestätigt Tor zum Zentrum wurde neu gestaltet „Sonst fliegt es uns um die Ohren“ Noch zwei Tage bis zum großen Spektakel Wasser und Verfassung St. Gerold sichert Wasserversorgung Boden in Satteins für 1,25 Millionen Euro verkauft Ferienhaus in Bürserberg um 1,33 Mill. Euro verkauft Appell an die Gemeinsamkeit Feldkirch feiert Wein Regenbogenfahnen wehen in Bregenz "Wie eine zweite Familie" „Wie Freddy Krueger“ Nur mit gültigem Pickerl über die Grenze Glücksspielrazzien Morddezernat-Chef geht in Pension Mehr Einwohner undneue Herausforderungen Kommt der Sommerhit 2019 aus Vorarlberg? 5100-Euro-Scheck für SOS-Kinderdorf Schüler begeisterten mit Wälder Klassikern In Wolfurt klingen die Weingläser Ein großes, buntes Fest des Turnsports Wälder Sportbegeisterung und eine erfolgreiche Saison „Weiß jetzt, was Druck bedeutet“ Chinesen angeln erneut nach Arnautovic Niederlande fordern USA im WM-Finale „Kletterer“ haben Bonussekunden am Berg im Visier Im Eilverfahren Pflicht erfüllt Federer, Nadal und Williams bleiben weiter im Rennen Geldstrafe für Australier Tomic Sperre fürdie Präsidentin Liebäugeln mit Wechsel Robben sagt Servus Ländle-fussballszene Neuer Vorstand beim SC Hohenweiler Nächster Ländle-Crack für Ambri Seidl/Waller stehen im Achtelfinale Dopingverdächtige aus Haft entlassen Petrucci bleibtDucati treu Das Knie gefährdet Weltrekordler Das höchste der Gefühle im Rollhockeysport Niedermayer und Konzet als Medaillenhamster Die Plastiktascherl-Aufregung Akt der Gerechtigkeit Sexualpädagogen Gesundheit als Tagungsthema Schöne Produkte made in Lustenau Kleine private Zeremonie ASAP Rocky bleibt in Haft Jawort in Frankreich „Solide Basis für die Zukunft“ 300 Millionen Schilling verschwunden Zwei Holzbaupreise abgeräumt Hypo-Konto mit Nähe zu Assad Hofer wirbelt im Vorkloster ordentlich Staub auf ATX 3034,99 Punkte Kollmann trennt sich von Aon-Gruppe Beschäftigung in der EU auf Rekordniveau Hier dürfen Männer weinen Saison mit starkem Konzept Junge Musiker voller Tatendrang Siegerstücke von Autorinnen kommen im Theater Kosmos auf die Bühne Greenpeace bereitet erste Klimaklage in Österreich vor "Langeweile ist das Schlimmste" Auf zur Poolbar! Vocal Jazz der Extraklasse Sommerfeeling am Marktplatz Musik und Kultur bei FL1.LIFE in Schaan Fesch‘markt – Je fescher, desto besser 19 Uhrkollektiv raum, bregenz Anton-Schneider-Straßenfest 20 Uhrmarktplatz, lustenau Spiel, Sport und Spaß beim 36. Milka-Schokofest in Bludenz 20 Uhrpalasthof, hohenems 17 Uhrreichenfeld, feldkirch 27. Liechtensteiner Gitarrentage Der familienfreundliche Jazzbrunch beim poolbar-Festival ab 9 Uhrfussballstadion, altach 11 Uhrfalkenhorst, thüringen Viel Musik in Dornbirn Der druckfrische Gymnaestrada Festival Guide ist da. Mitglieder des OK-Teams übernehmen die Broschüre mit allen wichtigen Infos zum am Sonntag beginnenden Weltturnfest. »A6, BEILAGE VN/Paulitsch Dornbirn Fast zwei Jahrzehnte nach Einführung des Euros werden in Vorarlberg immer noch 300... Die Hypo Vorarlberg soll ein Konto aus dem Assad-Umfeld führen. Das BVT ermittle, das Konto sei seit Anfang des Jahres gesperrt. wien Das freie Spiel der Kräfte im Parlament könnte Österreich teuer kommen. VN-Sommergespräch mit Landesrat Johannes Rauch über Klimawandel, Mobilität, Wohnen, die ÖVP und Karlheinz Rüdisser. »A5 Am See gibt man sich feministisch. Männer dürfen weinen, auch wenn es Grund zum Strahlen gibt. »D6 Feldkircher Tennisprofi und Roman Jebavy treffen in Wimbledon auf Marach/Melzer. »C3 Nach einem Beziehungsstreit, der mit einer Messerattacke endete, wurde eine Frau verurteilt. »B1 Die Landtagsparteien lassen ihre Finanzen künftig vom Landesrechnungshof prüfen. »A3 schwarzach Mit ihrem zweiten Album „Again“ beweist die Kieler Indie-Rock-Band „Leoniden“... Einen fulminanten Auftakt feiert das Poolbar-Festival heute Abend mit dem Auftritt von „Triggerfinger“ (Bild). Bis zum 11. August ist das Alte Hallenbad in Feldkirch nun wieder Hotspot für kulturelle Auseinandersetzung und Clubkultur, Musik, Ausgelassenheit und Lebensfreude. Das Programm reicht vom familienfreundlichen Jazzfrühstück im Park, über Kino, Kabarett, Slam, Diskussionen, Performances und Clubnächte bis hin zu Konzerten renommierter Bands und solchen, die noch als Geheimtipp gelten. Tickets und Infos: www.poolbar.at. diego franssens Jens Loh präsentiert mit seinem Trio die Sängerin Laura Kipp. wien Der 24. September 2008 ist ein geschichtsträchtiger Tag für die österreichische Politik:... ÖVP dementiert Zusammenhang mit Spende von Senger-Weiss GmbH. Unterhaltung, Kulinarik, sehenswerte Akrobatik und Vorarlbergerisches locktden ganzen Sommer über. ÖBB und Asfinag: Noch als Minister Vergütungen bewirkt. 19 Uhr, zentru, schaan Als Boutique-Festival ist das FL1.LIFE ein Festival mit intimer Atmosphäre, bei dem man... Von der Leyen trifft Junckerbrüssel Die vom EU-Gipfel als künftige Kommissionspräsidentin nominierte deutsche... Pförtnerhaus, feldkirch Zahlreiche kreative Nachwuchstalente, KleinproduzentInnen, Start-ups und JunggastronomInnen... Auf humorvolle Weise setzt sich Peter Wehinger, 1971 in Dornbirn geboren, mit der Urangst der Menschen auseinander – der Angst vor dem Ende. Während wir dazu tendieren, mit Anti-Falten-Cremes, Operationen gegen das Altern und Sterben anzukämpfen, sieht Wehinger genauer hin. Er bringt unsere Ängste schonungslos, aber auch mit einem Augenzwinkern, auf Papier. Der Künstler zeigt Menschen, die von Wildschweinen gefressen werden, zeichnet sich selbst als Leiche oder fantasiert über eine neue Spezies. Seine Arbeiten oszillieren zwischen heiterer Leichtigkeit und tiefgründiger Sinnsuche. Die Ausstellung ist bis zum 26. Juli zu sehen. www.kollektiv-raum.org peter wEHINGER 18 uhr, anton-schneider-straße, bregenz Das Anton-Schneider-Straßenfest gehört zum fixen Bestandteil in der Bregenzer Eventszene. Hochkarätige Bands aus den verschiedensten Musikgenres sorgen bei Sommer.Lust am Platz für Sommerstimmung im Wochentakt. Heute präsentiert sich die Swing Werk Big Band mit Special Guest Wolfgang Verocai am Kirchplatz in Lusten-au. Eintritt frei! peter wEHINGER Schwarzach Sie ist noch bis Juli als Landesschulsprecherin der AHS in Amt und Würden und hat in... Bregenz Geschlossen bekannten sich die Parteien in der Aktuellen Stunde dazu, nicht nur eine... Wahlkampfkosten­begrenzung beschlossen. Rechtliche Umsetzung wirft noch Fragen auf. Es war eine der bemerkenswertesten Erkenntnisse aus der traditionellen Befragung von... Bregenz Es ist ungewöhnlich, aber nicht erstmalig. Fuul wia a HampflLeatta. sehr faul Lustenau Der Weltrekordversuch beim Jubiläumsfunken der Hof­stalder Funkenzunft am 16. März hat... Lustenau Breite Gehsteige, Radstreifen und mehr Grün, eine Begegnungszone vor der Volksschule... Schwarzach Geschafft! Insgesamt 45.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Österreich absolvierten die... Am Samstag steigt das Milka-Schokofest in Bludenz, start für Sport- und Spielstationen ist um 10 Uhr. 19.30 Uhr, seestudio, festspielhaus, bregenz Bevor die szenische Arbeit mit dem Regisseur beginnt, erhalten die ausgewählten Sänger... Am Samstagfindet das alljährliche Highlight der Konzertreihe des Kammerorchester Arpeggione Hohenems statt. Im Palasthof wird das Kammerorchester unter dem Motto „Dixit Dominus“ gemeinsam mit dem Chor Scola San Rocco Vincenza unter dem Dirigenten Gianluca Capuano Werke von Händel und Bach zum Besten geben. ARPEGGIONE Kunstreich wird es am Samstag beim poolbar-Festival: Das Kunstmuseum Liechtenstein präsentiert den... 19.30 Uhr, gemeindesaal, eschen Vom 6. bis 13. Juli finden heuer die Liechtensteiner Gitarrentage statt. Klimawandel, Mobilität, Wohnen, Straßenbau und wer wird neuer Wirtschaftslandesrat? Jeden Festival-Sonntag findet im Reichenfeld-Park in Feldkirch das beliebte Jazzfrühstück statt. museen vorarlberg, Liechtenstein, schweiz Kinder aus ganz Vorarlberg, Liechtenstein und dem Kanton St. Gallen werden ReiseleiterInnen... Der Bienenzuchtverein Altach lädt am Sonntag zum Vorarlberger Bienenmarkt ein. Der Tag beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung, anschl. laden die Rheintaler zum Frühschoppen. VERANSTALTER D‘Glouriousbrasstards treten am Sonntag in der Villa Falkenhorst in Thüringen auf. DORNBIRN Die Präsidentin des Organisationskomitees, Marie-Louise Hinterauer, beschreibt die... Der Nationalrat hat nach kurzen, aber intensiven Diskussionen den Schutz des Trinkwassers in... schwarzach Im Rahmen der 16. Weltgymnaestrada 2019, die vom 7. bis 13. Juli über die Bühne geht,... Verbundleitung nach Thüringerberg fertiggestellt. satteins In Satteins hat ein großzügig bemessenes Grundstück den Besitzer gewechselt. bürserberg Besondere Wohnlagen haben ihren Preis. Für die Zeit nach der Kassenzentralisierung sollte Gleiches gelten wie vorher. schwarzach Im Katastrophenfall sind sie unentbehrlich: die freiwilligen Helfer. Mit einer herrlichen Sommernacht startete die 53. Auflage des Feldkircher Weinfestes. Auch Katharina und Miriam aus Feldkirch genossen den lauen Sommerabend mit einem guten Glas Wein. Heute, Freitag, erwartet die Besucher ebenfalls perfektes Wetter. Musikalisch spielen heute die Bauernfänger und 5/8erl in Ehren auf, am letzten Weinfest-Tag, morgen Samstag, sorgen dann die Feldkircher Musikkapellen für den guten Ton. VN/Schweigkofler Bregenz Der „Christopher Street Day“ in Bregenz diente als Demonstration für die... Feldkirch Sabine Kalb kann sich noch genau an ihren ersten Besuch beim Poolbar-Festival erinnern:... Auf die Plätze, fertig, los! Julia (22) aus Höchst ist auch beim Sport immer topgestylt. VN/Steurer Feldkirch Es war eine Beziehung, die beide besser nicht eingegangen wären. ÖAMTC: Urlaubsfahrt mit abgelaufener Plakette ergibt oft Probleme im Ausland. Laut Mitteilung der Vorarlberger Bezirkshauptmannschaften wurden von Jänner bis Juni 2019 im Bereich des Glücksspiels insgesamt 20 Kontrollen durchgeführt. Im Zuge dessen wurden 23 Glücksspielgeräte beschlagnahmt, drei Betriebe geschlossen und 14 Betriebsschließungen angedroht. Im Bereich Wetten wurden insgesamt 32 Kontrollen durchgeführt. Sicherheitslandesrat Christian Gantner kündigte weitere Kontrollen an. vN/Paulitsch Mann zu Bodengeschlagen undschwer verletztFeldkirch In der Nacht auf vergangenen Samstag gegen 1.30 Uhr wurde ein Mann in der Innenstadt vor... bregenz Der langjährige Leiter der Morddezernats am Landeskriminalamt Vorarlberg, Norbert... 100 Meter durch eine Felsrinne gestürzt ist am Donnerstagmittag ein... Dornbirn Noch dieses Jahr wird Dornbirn die 50.000-EinwohnerMarke überspringen. Schwarzach, Innsbruck Eine einprägsame Melodie, ein guter Rhythmus und eine passende Location am Meer, unter... Spende ist Erlös des Preisjassens beim Musikfest in Alberschwende. „Ein Aufwand, der sich allemal lohnt“ BLUDENZ Seit der Jahrtausendwende wird in Bludenz die Berufsreifeprüfung (BRP) angeboten. Parkplatzmisere beim Dornbirner Stadtspital Dornbirn Einen Parkplatz in der Tiefgarage des Stadtspitals zu finden, ist Glücksache, denn die rund... Mellau Der Neue Dorfsaal in Mellau war voll besetzt und die Besucher waren gespannt und freuten... Spannende PferdewettkämpfePferdehof Bösch Auf der Reitanlage der Familie Bösch findet am Wochenende 5. bis 7. Juli ein... Schreiben im öffentlichen Raum Rankweil Das Seminar „Frauenschreibwerkstatt“ bietet die Volkshochschule Schlosserhus seit 2002... WisWii-Fäscht der „Läbbe-Gsi“ beim Vereinshaus. Neuer Trinkbrunnen am Alten Rhein Gemeinde erinnert an Verhaltensregeln im Naherholungsgebiet. Sonnwendfeuer der Funkenzunft Röns Bereits zum sechsten Mal wurde kürzlich ein Sonnwendfeuer durch die Funkenzunft Röns... Ein großes Fest des Turnsports Rankweil Ab Sonntag läuft in Vorarlberg die Gymnaestrada. Frastner Klangreise, die begeisterte Frastanz Zahlreiche Koffer und andere Reiseutensilien umrahmten kürzlich die Bühne des... gymnaestrada Ab Sonntag läuft in Vorarlberg die Gymnaestrada. Bezirk Dornbirn im Gymnaestrada-Fieber Dornbirn Lang und arbeitsintensiv waren die Vorbereitungen auf die Gymnaestrada, nun ist es bald so... Ein Sportfest fast ohne Müll an der Volksschule Kehlegg Dornbirn Die Volksschule Kehl­egg machte im heurigen Schuljahr beim Projekt „Mi Kischta-Gärtle“... Hittisau Ehrenzeichen in Gold für Alt-LR Erich Schwärzler, Präsentation der sportlichen Leistungen... Vernissage der Künstlerin Miriam Bajtala in der Galerie allerArt BLUDENZ Die aktuelle Ausstellung von Miriam Bajtala in der Galerie allerArt trägt den Titel... Altach: Eleonore Gozzi, Löherstraße 11a (81). Schwarzach Die Schulzeit ist vorbei, die Matura geschafft, ein neuer Lebensabschnitt kann beginnen! Altach 949 Tage lagen zwischen Martin Bernhards letztem Arbeitstag am 11. November 2016 und seinem... West Ham sorgt sich um Stürmer Marko Arnautovic. Lyon Der Europameister fordert den Weltmeister im Finale der WM. Bregenz Sie weiß noch viele Details über jene aufregenden Tage im Frühsommer 1949. Wie das... Brüssel Es gibt Pokale, die größer sind als andere, Medaillen, die etwas goldener glänzen, doch... Brüssel Bei der 106. Auflage der Tour de France gibt es einige Neuerungen. Dornbirn Matura, und jetzt? London Der Feldkircher Philipp Oswald ist bei den 133. All-England-Championships in Wimbledon in... Damen-Titelverteidigerin Kerber in Wimbledon bereits ausgeschieden. London Der australische Tennisprofi Bernard Tomic ist beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon wegen... Wiener Neustadt Die Fußball-Bundesliga hat mehrere Funktionäre des SC Wiener Neustadt mit... Ex-Austria-Lustenau-Torhüter Christopher Knett könnte schon bald in Griechenland spielen. Der 28-Jährige liebäugelt jedenfalls mit einem Wechsel zu Panetolikos. Nach einer Kurzvisite zeigte sich Knett, der 144 Spiele für die Lustenauer bestritt und zuletzt mit Wacker Innsbruck aus der Bundesliga abgestiegen ist, jedenfalls vom Verein begeistert. Innsbruck würde den Spieler ziehen lassen, zumal er noch vor dem BL-Abstieg einen lukrativen Vertrag unterschrieben hat. gepa Der Bayern-München-Star Arjen Robben beendet seine Fußball-Karriere. Das erklärte der 35-jährige Niederländer am Donnerstag in einer persönlichen Mitteilung. „Ich höre definitiv auf, aber das ist gut so“, erklärte der Flügelspieler. Robben spielte insgesamt zehn Jahre für den deutschen Rekordmeister, sein Vertrag in München ist im Juni ausgelaufen. „Es ist ohne Zweifel die schwierigste Entscheidung, die ich in meiner Karriere treffen musste“, hieß es in der in seiner Muttersprache verfassten Mitteilung. „Eine Entscheidung, bei der Herz und Verstand aufeinanderprallten.“ Robben schrieb weiter: „Im Moment bin ich fit und gesund und als Fan vieler anderer Sportarten möchte ich das auch in Zukunft so halten.“ gepa LangfristigSalzburg Meister Salzburg hat den Vertrag mit Linksverteidiger Gideon Mensah langfristig bis Juni... EinvernehmlichBrederis Zwischen Manuel Hammerle und dem Klub aus der Landesliga ist es zu einer einvernehmlichen... Hohenweiler Nach dem Aufstieg in die 1. Landesklasse hat der SC Hohenweiler mit Dietrich... Davos Der Schweizer Traditionsklub HC Ambri-Piotta hat sich nach Dominic Zwerger (22/Dornbirn)... Robin Seidl und Philipp Waller (Bild) sind bei den Beach-Volleyball-Weltmeisterschaften in Hamburg in das Achtelfinale eingezogen. Das ÖVV-Duo gewann das Sechzehntelfinale gegen die kanadische Paarung Grant O‘Gorman/Ben Saxton nach 0:1-Satzrückstand noch 2:1 (-22,15,8). In der Runde der letzten 16 warten die Italiener Enrico Rossi/Adrian Carambula. Für Clemens Doppler/Alexander Horst ist in der Runde der letzten 32 Endstation gewesen. Die Vizeweltmeister von 2017 unterlagen den Russen Nikita Ljamin/Taras Myskiw 1:2. apa München Im internationalen Dopingskandal „Operation Aderlass“ sind drei mutmaßliche Helfer des... Hohenstein Danilo Petrucci wird auch im kommenden Jahr in der Motorrad-WM der Königsklasse MotoGP... Raleigh 400-m-Weltrekordhalter und -Olympiasieger Wayde van Niekerk bangt um die Titelverteidigung... Barcelona Nach dem zwölften Endrang bei der 2017 im chinesischen Nanjing zum ersten Mal von der... Bludenz Im Rahmen der Freiwasser-Landesmeisterschaften im Alpen-Erlebnisbad ValBlu in Bludenz... Graz, Innsbruck Am letzten Wochenende wurde österreichweit in allen neun Bundesländern die... Siebte Seequerung vonLochau nach BregenzBregenz Am Samstag findet die siebte Seequerung von Lochau nach Bregenz statt. In der Jubiläumsausgabe „100 Jahre Russmedia“ wurde auch über den Widerstand der Vorarlberger gegen das damals geplante AKW-Rüthi, direkt an unserer Grenze zur Schweiz, und über das AKW Zwentendorf berichtet. Frontfrau Hildegard Breiner wird zu Recht erwähnt, doch jemanden haben Sie vergessen, den leider viel zu früh verstorbenen Robert Par. Er hatte beste Kontakte zu den ersten Atomphysikern und Befürwortern der Kernkraft in den USA, welche sich später im sehr fortgeschrittenen Alter, ohne Furcht vor der Atomlobby, gegen diese unberechenbare Energiegewinnung wendeten. Er versorgte den damaligen Chefredakteur Franz Ortner laufend mit Fakten. Wir waren damals beide bei der Firma Hirschmann beschäftigt, er als Einkauf- und Personalchef und ich als Werbeleiter. Dabei konnte ich fallweise Illustrationen für seine Anti-Atom-Artikel beisteuern. Seine Korrektheit ging so weit, dass ihm meine leicht überspitzten Karikaturen zum jeweiligen Artikel nicht sachbezogen genug erschienen. Ich korrigierte diese zur informativen Illustration um. Auch nur kleinste, meiner Meinung nach legitime Übertreibungen, um Aufmerksamkeit bei der Leserschaft zu erzielen, waren dem Toni-Russ-Preis-Träger ein Gräuel, er war die personifizierte fach- und sachbezogene Korrektheit. Die Ergebnisse gaben ihm recht, zumindest in Österreich.Günter Jochum, Götzis Im Kino läuft ein Werbespot über das 5G-Netz. Der Spot zeigt moderne, glückliche Menschen in einer modernen, heilen Welt. Wie schön, wenn es so wäre. Bereits WLAN hat sich in unser Leben geschlichen und greift heute in biologische Regelkreise ein. Wählen können wir längst nicht mehr. WLAN wirkt, auf Mensch, Tier und Natur. Wäre WLAN ein Medikament, wäre es längst verboten. Heute gibt es ausreichend Daten über die Auswirkung der Mikrowellenstrahlung der digitalen Endgeräte und Sendeanlagen. Das Ergebnis: Unfruchtbarkeit, Tumore, Erbgutschäden, Schlafstörungen, Burnout. Nun soll das 5G-Netz in Österreich ausgebaut werden. Mein Appell geht an alle Mediziner, Politiker, an jeden von uns: Verschlafen wir die Installierung von 5G, kostet uns das Kopf und Kragen, denn 5G schädigt die Mitochondrien im Zellinneren. Wenn wir das 5G-Netz zulassen, verlieren wir. Doch noch ist es nicht so weit. Das Glyphosatverbot zeigt uns, dass es sich lohnt, sich zu wehren. Wir können uns informieren, positionieren und mit anderen Menschen organisieren. Beobachten auch Sie in Ihrem Umfeld, dass Menschen zahlreich erkranken? Was wir brauchen, sind Bedingungen, die unsere Gesundheit erhalten. Aus meiner Sicht ist 5G der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen kann. Wehren wir uns. Jetzt.Petra Pellini-Forcher, Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester, Bregenz Das Verbot des Plastiktascherls scheint dem Verbraucher in Österreich eine EU-Maßnahme ähnlich wie die der Gurkenkrümmung zu sein. Dem ist nicht so. Bereits 1994 (!) hat die EU eine Richtlinie zur Verpackungsabfallvermeidung veröffentlicht und in Kraft gesetzt. In der Zwischenzeit wurde die Richtlinie mit sieben Modifikationen den laufenden Anforderungen angepasst. Die letzte im Jahre 2018. Ziel ist, die Auswirkungen von Verpackungsabfällen auf die Umwelt zu vermeiden bzw. zu verringern und so ein hohes Umweltschutzniveau sicherzustellen. Die Richtlinie gilt für alle Verpackungen und Verpackungsabfälle, unabhängig davon, ob sie in Industrie, Handel, Verwaltung, Gewerbe, im Dienstleistungsbereich, in Haushalten oder anderswo anfallen. Ebenso unabhängig vom Material, aus dem sie bestehen. Bereits in der Modifikation 6 im Jahre 2015 unterscheidet sie „sehr leichte“, „leichte“, „oxo-abbaubare Kunstofftragetaschen“ und Kunststofftragetaschen. Oxo-abbaubare Kunststofftragetaschen gelten übrigens als nicht biologisch abbaubar. Diese Maßnahmen mussten spätestens ab 27. November 2016 umgesetzt werden. In der Modifikation 7 vom 30. Mai 2018 verschärfte die EU unter anderem die Recyclingquote mit dem Ziel, 50 Gewichtsprozent bei Verpackungsabfällen aus Kunststoffen bis 31. Dezember 2025 (!) zu recyceln. In Europa sind rund 100 Milliarden Plastik-Tragetaschen in Umlauf. Die Unvernunft der sorglosen (Wegwerf-)Konsumenten braucht darum eine Regelung, auch wenn diese durch unsere Regierung noch verschärft wird.Robert J. Bösch, Lustenau in Bludenz?Unsere für Tourismus zuständigen Politiker haben zur Freude der Urlaubsgäste und Nutznießer großzügige Vergünstigungen beschlossen: In Bludenz bekommt man mit der Gästekarte 100 % Ermäßigung fürs ValBlu Freibad und 50 % Ermäßigung fürs ValBlu-Hallenbad und Sauna. Den Verkehrsverbund können die Touristen auch für die Dauer ihres Aufenthalts gratis benützen. Was für eine Aufregung wäre das wohl, würde man auch im Winter diesen Preisnachlass bieten (50 % auf die Tageskarte). Unsere ValBlu-Vergünstigungen (10 % Bludenzer Rabatt) wurden abgeschafft, mit der Begründung, nicht EU-konform zu sein. Fakt ist: Die Preise sind auch für viele Bewohner hier nicht leistbar. Ist es gerecht, wenn z. B. für eine Familie ein Auto nicht leistbar ist, die den grünen Fußabdruck hinterlässt und mit Bahn und Bus im Ländle unterwegs ist, voll bezahlt, im Gegensatz zum Gast, der sich den wohlverdienten Urlaub leisten kann? Der Tourismus hat immer zwei Gesichter (Infrastruktur, Arbeitsplätze, Stau, hohes Preisniveau …). Für Einheimische wurden Preisvorteile abgeschafft und Saisonkarten für Sauna/Hallenbad gar nicht angedacht. Bei welchen Abgaben werden fehlende Beträge wieder eingefordert? Die Kosten treffen wieder die Allgemeinheit. Gerecht kann nur sein, wenn Kinder/Familien ebenfalls diese Ermäßigungen erhalten!Peter Hrouda, Bludenz Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie wurde am 2. 7. 2019 durch eine Mehrheit der Parlamentarier in unserem Parlament beschlossen. Das ist gut. Das „Don’t Smoke“-Volksbegehren, eingeleitet von der Ärztekammer Wien und der Krebshilfe, wurde von 881.692 Personen unterschrieben. Das gesundheitliche Argument ist tatsächlich schwerwiegend, sterben doch in Österreich jährlich 14.000 Menschen wegen des Rauchens an Lungenkrebs, davon 1400 zwangsberauchte Nichtraucher und 400 Kinder, und in der Gastronomie ist die Gesundheit der Kellnerinnen und Kellner sehr gefährdet. Die jetzige Entscheidung des Parlaments verdient daher Respekt, denn die Gesundheit zu schützen, liegt nicht nur im persönlichen Interesse, sondern ist ein grundlegendes Anliegen jeder Gemeinschaft.Aber ein wichtiger Gedanke sollte in diesem Zusammenhang nicht unter den Tisch fallen: Die Entschädigung der Wirte, die in dem wankelmütigen politischen Hin und Her veranlasst wurden, bauliche Anpassungen vorzunehmen, wäre ein Akt der Gerechtigkeit. Auf die Einsicht der Parlamentarier im Sinne dieser Gerechtigkeit ist zu hoffen.Alois Schwienbacher, Altach raus aus den SchulenEndlich sind externe Sexualpädagogen aus den Schulen draußen. Zu empfehlen waren sie nicht, wenn ich meine Enkelkinder anhöre: zu früh wird zuviel an die Kinder herangetragen, einseitige Sichtweisen überbetonen LGTBIQ-Themen und ignorieren die natürliche Familie und die Unterschiede von Mann und Frau – jene Themen, die die meisten Kinder in der Ursprungsfamilie betreffen. Außerdem werden Sexthemen ans Licht gezerrt und ohne Achtung der Intimsphäre entzaubert. Das gehört nicht in die Schule!Ingrid Keiler, Innsbruck Ein ganzes Bündel an brandheißen Themen und Diskussionen erwartet die Besucher des Medicinicum Lech, das am Donnerstagnachmittag offiziell im Sportpark Lech eröffnet wurde. Im Fokus des viertägigen Symposiums steht die Umwelt als fundamentaler Gesundheitsfaktor. Die Problemfelder reichen dabei vom Klimawandel und Artensterben bis zum Spannungsverhältnis von Ökologie und Ökonomie.Hochkarätige Referenten wie der Philosoph Richard David Precht, der Professor in Health & Social Management am MCI Innsbruck,... Am Donnerstag lud das „Botta“ im Zentrum Lustenaus zur offiziellen Eröffnung. In den Räumlichkeiten der ehemaligen Bank Austria finden Lustenauer und Gäste einen Raum für Originelles und Originales aus Lustenau. Neben den etablierten Marken wie Freihof, Lustenauer Senf oder Amann Kaffee gibt es in der schönen Marktgemeinde viele Spezialisten, die hochwertige und einzigartige Produkte herstellen. All diesen wird im „Botta“ ein Schaufenster geboten. Zusätzlich gibt es auch Eigenprodukte made in lustenau, wie den eigens kreierten „Botta“-Gin. Zur Eröffnung kamen Beate und Bürgermeister Kurt Fischer, Iris... Von Berlin nach China ohne GeldBerlin Musiker und Extremsportler Joey Kelly will mit seinem Sohn London Archie, der Sohn des britischen Prinzen... Stockholm Der US-amerikanische Rapper ASAP Rocky kommt nach einer... Los Angeles Die britische Schauspielerin Sophie Turner (23, „Game of... Dornbirn Der im deutschsprachigen Alpenraum aktive Immobilienentwickler Zima Holding AG hat das... Nochmals Gelegenheit zum Tausch: Eurobus im Land unterwegs. Neue LehrberufeWien Ab kommendem Herbst haben Schulabgänger vier neue Lehrberufe zur Auswahl. Wien Dem 2017 aufgeflogenen Baukartell, an dem 45 Unternehmen beteiligt gewesen sein sollen,... Lamborghini wurden im ersten Halbjahr 2019 verkauft. Tragwerksplaner Merz Kley Partner haben heuer bereits zwei Holzbaupreise abgeräumt. Schwarzach, Wien, Dubai Es ist nur ein Eintrag in einem Impressum, doch es sorgt nun für ordentlich Diskussionen. Bregenz Hier gibt’s derzeit nichts zu kaufen: Das Gebäude, in dem bis vor Kurzem der... Wien Die Wiener Börse hat am gestrigen Donnerstag bei unterdurchschnittlichem Volumen mit... Feldkirch Die Versicherungsmakler-Familie Kollmann rund um den früheren Firmengründer Peter... Brüssel Die Beschäftigung in der Europäischen Union hat einen neuen Höchststand erreicht. Bregenz „Frauenmusik“ soll es geheißen haben, als „Don Quichotte“ von Jules Massenet im... So viel Euphorie, Empathie, Freude an der Umsetzung von Kunstwerken und der Vermittlung derselben... Bregenz Sie proben wie die Großen und widmen sich herausfordernden Stücken. Bregenz Dass gleich drei Autorinnen auszuzeichnen waren, bestätigt die Entscheidung von Augustin... Ginostra, Wien Dass sie auf einem Pulverfass leben, wissen die Bewohner von Stromboli. Designer Elie Saab präsentierte edle Abendmode bei der Haute-Couture-Show in Paris. Reuters Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs bei den Kattas. „Bei der Geburt war das Jungtier etwa 70 Gramm schwer. Anfangs wurde es von der Mutter am Bauch getragen. Mittlerweile entdeckt es auch schon huckepack auf ihrem Rücken die Welt“, sagte Tierpfleger Sascha Grasinger. APA Weiterer Verdächtiger im Fall LügdeDetmold Im Fall des massenhaften und jahrelangen Missbrauchs von Kindern in Lügde gibt es einen... Wien Die Umweltschutzorganisation Greenpeace bereitet die erste Klimaklage in Österreich vor. Dortmund Zum Start des „Pokémon Go“-Festivals sind am Donnerstag viele Tausend Fans aus... . . . die Fast-Food-Kette Arby’s, die mit Gemüse aus Fleisch eine ganz neue...
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. Rede für Jean-Luc Godard. Brinkmann & Bose, Berlin 1995. Klaus Theweleit: Deutschlandfilme. Godard. Hitchcock. Pasolini. Filmdenken & Gewalt. Stroemfeld, Frankfurt 2003, ISBN 3-87877-827-9. Ursula Vossen: Deutschland gesehen von …, Alemania desde la perspectiva de … Roberto Rossellini, Alain Resnais, Jean-Luc Godard. Drei europäische Filmregisseure und ihr Blick von außen auf die deutsche Wirklichkeit. Goethe-Institut, München 2000. Tanja Zimmermann: Ein Kriegsfoto aus Bosnien. Beglaubigungen und Verweigerungen durch Ron Haviv, Susan Sontag und Jean-Luc Godard. In: Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts. Hgg. Natalia Borissova, Susi K. Frank, Andreas Kraft. Transkript, Bielefeld 2009 ISBN 978-3-8376-1045-1, S. 237–262. Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
Hits: 95 | 16.05.2019, 17:50 #1 Wie verändern muslimische Reisende den Tourismus? FAZ - Frankfurter Allgemeine ZeitungSchon mal etwas von Halal-Reisen gehört? Keine Bevölkerungsgruppe wächst weltweit stärker als die der Muslime. Nun stellt sich die...
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. Rede für Jean-Luc Godard. Brinkmann & Bose, Berlin 1995. Klaus Theweleit: Deutschlandfilme. Godard. Hitchcock. Pasolini. Filmdenken & Gewalt. Stroemfeld, Frankfurt 2003, ISBN 3-87877-827-9. Ursula Vossen: Deutschland gesehen von …, Alemania desde la perspectiva de … Roberto Rossellini, Alain Resnais, Jean-Luc Godard. Drei europäische Filmregisseure und ihr Blick von außen auf die deutsche Wirklichkeit. Goethe-Institut, München 2000. Tanja Zimmermann: Ein Kriegsfoto aus Bosnien. Beglaubigungen und Verweigerungen durch Ron Haviv, Susan Sontag und Jean-Luc Godard. In: Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts. Hgg. Natalia Borissova, Susi K. Frank, Andreas Kraft. Transkript, Bielefeld 2009 ISBN 978-3-8376-1045-1, S. 237–262. Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
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In Montgomery, Alabama wird die Afroamerikanerin Rosa Parks verhaftet, weil sie sich weigert, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen weißen Fahrgast zu räumen. Der darauffolgende Montgomery Bus Boycott wird zur Geburtsstunde der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA. Mit dem Zusammenschluss der Liberalen und der Demokratischen Partei entsteht in Japan die Liberaldemokratische Partei, die seitdem mit zwei Unterbrechungen (1993–1994 und 2009–2012) die Regierung stellt. 1. Januar: Max Petitpierre wird erneut Bundespräsident der Schweiz. 13. Februar: In seinem Rundfunkappell Cobalt 60 – Gefahr oder Segen für die Menschheit?, der gleichzeitig in Deutschland, Dänemark, Österreich und Norwegen gesendet wird, warnt Otto Hahn die Regierungen und Völker der Welt vor der Herstellung und Anwendung von Atomwaffen. Fünf Tage später wiederholt er seinen Aufruf in englischer Sprache über das internationale Netz der britischen BBC in London. 17. Februar: Die Kultusministerkonferenz beschließt im Düsseldorfer Abkommen Vereinheitlichungen im deutschen Schulwesen. Unter anderem erhalten alle höheren Schulen generell die Bezeichnung Gymnasium und Englisch wird zur Pflichtfremdsprache. 23. Februar: Erstes Treffen der SEATO-Länder. Der letzte Satz der „Mainauer Erklärung“ am Otto Hahn-Denkmal in Berlin-Dahlem, Altensteinstr. 48 21. Juni: Afghanistan, 2. Transitabkommen mit der UdSSR. Inhalt: Ausbau der Salang-Straße und des Flusshafens am Amu Darya u. a. 15. Juli: In der „Mainauer Erklärung“ sprechen sich bei der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau auf Initiative Otto Hahns 18 Nobelpreisträger gegen den Einsatz von Kernwaffen aus. 18.–23. Juli: Genfer Gipfelkonferenz (auch bekannt als Vierer-Konferenz) in der Deutschlandfrage Mutter eines Kriegsgefangenen bedankt sich bei Konrad Adenauer nach dessen Rückkehr aus Moskau, 14. September 1955. 8. September: Bundeskanzler Adenauer bewirkt in Moskau die Freilassung der letzten (rd. 10.000) deutschen Kriegsgefangenen. 20. September: Die DDR wird von der Sowjetunion zum „souveränen Staat“ erklärt. 7. Oktober: Die ersten 600 Spätheimkehrer der „letzten 10.000“ Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion treffen in Friedland ein. 9. Oktober: Bürgerschaftswahl in Bremen 23. Oktober: Saarabstimmung: Die saarländische Bevölkerung lehnt das Saarstatut ab. 25. Oktober: Der letzte Besatzungssoldat verlässt Österreich. 12. November: die ersten 101 Freiwilligen der neuen Bundeswehr werden in Bonn von Theodor Blank (Behördenleiter des Amtes Blank; 1955–1956 Verteidigungsminister) vereidigt. 1. Dezember: Rosa Parks wird in Montgomery, Alabama USA verhaftet, weil sich die Afroamerikanerin weigerte, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen weißen Fahrgast zu räumen. 20. Dezember: Cardiff wird durch den britischen Minister für Wales zur Hauptstadt von Wales erklärt.[2] 1. April: Der erste Flug der Lufthansa nach dem Krieg von Hamburg nach München 2. Februar: Bei der Siedlung Tjuratam beginnt die Sowjetunion mit dem Bau eines Testgeländes für Interkontinentalraketen, das sich zum Kosmodrom Baikonur entwickelt. 24. November: Das zweimotorige Verkehrsflugzeug Fokker F-27 absolviert seinen Erstflug. Glenn T. Seaborg und Mitarbeiter erzeugen Atome des chemischen Elements Mendelevium. 29. Januar: In Paris wird der Film Les Diaboliques des Regisseurs Henri-Georges Clouzot uraufgeführt. 26. Juli: Im US-amerikanischen Des Monies wird der Film Die Nacht des Jägers des Regisseurs Charles Laughton uraufgeführt. Ende Oktober: „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Rebel Without a Cause) mit James Dean Der kanadische Pianist Glenn Gould spielt eine von der Kritik hoch gelobte Aufnahme der Goldberg-Variationen ein. Eine zweite Aufnahme entsteht 1981. 24. Januar: Peter Kuhlen gründet mit 14 weiteren Personen die Apostolische Gemeinschaft in Düsseldorf. 22. Januar: Erstes offiziell anerkanntes Maximum Break in der Geschichte des Snooker von Joe Davis in der Leicester Square Hall in London[3] 11. Dezember: In Ludwigsburg wird Hans Günter Winkler als deutscher Sportler des Jahres 1955 ausgezeichnet. 01. Januar: Ekrem Al, türkischer Fußballtrainer 01. Januar: Alexandru Athanasiu, rumänischer Politiker und Jurist 02. Januar: Lars Bock, dänischer Handballspieler Wolfgang Tiefensee, 2017 04. Januar: Mark Hollis, britischer Musiker, Komponist, Sänger und Songschreiber 05. Januar: Eriko Watanabe, japanische Schauspielerin, Theaterleiterin und Dramatikerin 06. Januar: Ajayi Agbebaku, nigerianischer Leichtathlet 09. Januar: Bernd Gögel, deutscher Speditionskaufmann und Politiker 11. Januar: Günther Schubert, deutscher Fußballspieler († 2002) 12. Januar: Hans-Joachim Hartnick, deutscher Radsportler und -trainer 15. Januar: Felix Abt, Schweizer Unternehmer 15. Januar: Mike Baldwin, US-amerikanischer Motorradrennfahrer 17. Januar: Pietro Parolin, vatikanischer Diplomat und Kardinalstaatssekretär 18. Januar: Frankie Knuckles, US-amerikanischer DJ und Musiker († 2014) 22. Januar: Danas Arlauskas, litauischer Manager 22. Januar: Christoph Asendorf, deutscher Kunstwissenschaftler 25. Januar: Rick Adduono, kanadischer Eishockeytrainer und -spieler 26. Januar: Björn Andrésen, schwedischer Schauspieler 27. Januar: Pheeroan akLaff, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger 01. Februar: Dieter Anhuf, deutscher Geograph 02. Februar: Dermot Ahern, irischer Politiker 05. Februar: Luigi Archetti, italienischer Künstler und Musiker 05. Februar: Mangetsu Hanamura, japanischer Schriftsteller 06. Februar: Sabahat Akkiraz, türkische Sängerin und Politikerin 07. Februar: Miguel Ferrer, US-amerikanischer Schauspieler († 2017) 07. Februar: Margit Rupp, deutsche Juristin im Kirchendienst († 2017) John Grisham, 2008 10. Februar: Christopher Adams, englischer Wrestler und Judoka († 2001) 12. Februar: Bill Laswell, US-amerikanischer Bassist, Komponist, Arrangeur, Produzent 17. Februar: Tom Dodd-Noble, britischer Autorennfahrer 17. Februar: Mo Yan, chinesischer Schriftsteller und Nobelpreisträger 20. Februar: Tim Lee-Davey, britischer Rennfahrer und Rennstallbesitzer 21. Februar: Rolf Schlierer, deutscher Arzt, Jurist und Politiker 21. Februar: Charlotte Almut Margarethe Schubert, deutsche Althistorikerin und Medizinhistorikerin 23. Februar: Guadalupe Pineda, mexikanische Sängerin Alain Prost, 2009 25. Februar: Larry Rachleff, US-amerikanischer Dirigent und Musikpädagoge 27. Februar: Aloun Assamba, jamaikanische Politikerin 27. Februar: Peter Martell, österreichische Sänger und Komponist 28. Februar: Urs Odermatt, Schweizer Regisseur und Autor 02. März: Shōkō Asahara, japanischer Sektengründer 06. März: Horst Appel, deutscher Gewichtheber 06. März: Jesús Pareja, spanischer Autorennfahrer 06. März: Alberta Watson, kanadische Schauspielerin († 2015) 07. März: al-Walid ibn Talal, saudi-arabischer Unternehmer 08. März: Donald Allan Ashby, kanadischer Eishockeyspieler († 1981) 08. März: Mike Nelms, US-amerikanischer American-Football-Spieler 08. März: Beat Weber, Schweizer evangelisch-reformierter Pfarrer, Alttestamentler und Autor 10. März: Claus Fey, deutscher Handballspieler Marianne Rosenberg, 2009 Nina Hagen, 2010 12. März: Jan Ahlers, deutscher Politiker 14. März: Margaret Jobson, jamaikanische Diplomatin 15. März: Roberto Maroni, italienischer Politiker 15. März: Yanji I, japanische Schriftstellerin († 1992) 15. März: Reiner Witte, deutscher Jurist und Handballtorwart 16. März: Rimantas Astrauskas, litauischer Politiker Bruce Willis, 2010 22. März: Andreas Rudolph, deutscher Unternehmer, Handballfunktionär und Handballspieler 23. März: Moses Malone, US-amerikanischer Basketballspieler († 2015) 24. März: Candy Reynolds, US-amerikanische Tennisspielerin 24. März: Celâl Şengör, türkischer Geologe 25. März: Cristóbal Ascencio García, mexikanischer Geistlicher und Bischof 26. März: Dean Dillon, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter 26. März: Verena Butalikakis, deutsche Politikerin († 2018) 27. März: Bogdan Mizerski, polnischer Komponist, Kontrabassist und Autor 27. März: Mariano Rajoy, spanischer Politiker 27. März: Rüdiger Geserick, deutscher Manager 01. April: Roberto Pruzzo, italienischer Fußballspieler und -trainer 01. April: Pascal Witmeur, belgischer Autorennfahrer 06. April: Roland Agustoni, Schweizer Politiker 06. April: László Kiss-Rigó, ungarischer Bischof des Bistums Szeged-Csanád 06. April: Ralf Knütter, deutscher Leichtathlet 06. April: Michael Rooker, US-amerikanischer Schauspieler 08. April: Yadegar Asisi Namini, österreichischer Künstler, Architekt und Hochschullehrer 11. April: Michel Neugarten, belgischer Autorennfahrer 11. April: Piers Sellers, US-amerikanischer Astronaut britischer Herkunft († 2016) 12. April: Otari Ionowitsch Arschba, russischer Politiker 12. April: Jean-Louis Aubert, französischer Sänger und Komponist 12. April: Eraldo Pecci, italienischer Fußballspieler 13. April: Ole von Beust, deutscher Politiker 14. April: Ana Ambrazienė, litauische Hürdenläuferin 16. April: Jesús Emmanuel Acha Martínez, mexikanischer Popsänger und Komponist Henri, Großherzog von Luxemburg, 2009 16. April: Ludger Tewes, deutscher Romanist und Historiker 20. April: Amnon Wolman, israelischer Komponist 21. April: Teimuras Apchasawa, georgischer Ringer 26. April: Toni Iwobi, italienischer Politiker 27. April: Léa Linster, Köchin aus dem Großherzogtum Luxemburg Kate Mulgrew, 2009 29. April: Kate Mulgrew, US-amerikanische Schauspielerin 01. Mai: Barbara Frey, deutsche Schauspielerin 03. Mai: August Auinger, österreichischer Motorradrennfahrer 08. Mai: Meles Zenawi, Premierminister von Äthiopien († 2012) 09. Mai: Michael Antenbrink, deutscher Politiker 11. Mai: Rainer Niemeyer, deutscher Handballspieler († 2016) 12. Mai: Natalja Achrimenko, russische Kugelstoßerin 12. Mai: Piotr Bikont, polnischer Regisseur, Schauspieler, Journalist und Theaterleiter 13. Mai: Peter Heinrich Brix, deutscher Schauspieler 13. Mai: Parviz Meshkatian, iranischer Santurspieler und Komponist († 2009) 14. Mai: Arturo Aiello, italienischer Bischof von Teano-Calvi 14. Mai: Leon White, US-amerikanischer Wrestler Claudia Roth, 2010 18. Mai: Carmen Hock-Heyl, deutsche Unternehmerin James Gosling, 2005 19. Mai: James Gosling, US-amerikanischer Informatiker 20. Mai: Diego Abatantuono, italienischer Schauspieler und Drehbuchautor 22. Mai: Jerry Dammers, britischer Keyboarder 23. Mai: Nat Adderley junior, US-amerikanischer Arrangeur, Komponist und Pianist 24. Mai: Rosanne Cash, US-amerikanische Sängerin, älteste Tochter von Johnny Cash 27. Mai: Adolfo Armando Uriona, argentinischer Bischof 29. Mai: Mike Porcaro, US-amerikanischer Bassist der Rockband Toto († 2015) 30. Mai: Topper Headon, britischer Schlagzeuger 30. Mai: Colm Tóibín, irischer Schriftsteller 01. Juni: Chiyonofuji Mitsugu, japanischer Sumo-Ringer und 58. Yokozuna († 2016) 02. Juni: Nickie J. Antonio, US-amerikanische Politikerin 06. Juni: Renate Ahrens, deutsche Autorin 07. Juni: Harry Assenmacher, deutscher Unternehmer, Journalist und Umweltschützer 08. Juni: Bernd Schubert, deutscher Politiker Annette Schavan, 2013 09. Juni: David Lee Armstrong, US-amerikanischer Boxer 10. Juni: Kazimierz Pyzik, polnischer Komponist, Kontrabassist und Gambist 11. Juni: Marie Gruber, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin († 2018) 15. Juni: Brent Anderson, US-amerikanischer Comiczeichner 16. Juni: Patrizio Sala, italienischer Fußballspieler und -trainer 18. Juni: Sandra Elaine Allen, größte Frau der Welt († 2008) 21. Juni: Michel Platini, französischer Fußballspieler und -funktionär 22. Juni: Mark Galvin, irischer Autorennfahrer 27. Juni: Isabelle Yasmine Adjani, französische Schauspielerin 28. Juni: Markus Aebi, Schweizer Biologe 28. Juni: Elmira Korjunowna Antonyan, armenische Tischtennisspielerin 28. Juni: Clemens Appel, deutscher Fachjurist, Politiker und Unternehmensberater 01. Juli: Werner Acker, deutscher Musiker 01. Juli: Christian Estrosi, französischer Motorradrennfahrer und Politiker 01. Juli: Li Keqiang, chinesischer Politiker 03. Juli: Mladen Ančić, bosnisch-herzegowinischer Historiker 03. Juli: Albin Berger, deutscher Schlagersänger 03. Juli: Antoine Beuger, niederländischer Broker, Komponist, Kulturmanager und Musikverleger 03. Juli: Sylvain Boulay, französischer Autorennfahrer 03. Juli: Walter Veltroni, italienischer Politiker 05. Juli: Kitamura Sō, japanischer Dramatiker und Essayist 12. Juli: Gabriele Askamp, deutsche Schwimmerin 16. Juli: Sohar Argov, israelischer Sänger († 1987) 19. Juli: Aleksander Korecki, polnischer Jazz- und Rocksaxophonist, Bassklarinettist, Multiinstrumentalist, Komponist und Textdichter 20. Juli: Gerhard Zeiler, österreichischer Manager 23. Juli: Faustino Armendáriz Jiménez, mexikanischer Bischof 24. Juli: Andy Töfferl, österreichischer Musiker († 2012) 25. Juli: Iman Abdulmajid, somalisches Fotomodell und Schauspielerin 28. Juli: Vasile Andrei, rumänischer Ringer und Olympiasieger 29. Juli: Martin Adjou Moumouni, beninischer Bischof 29. Juli: Félix Carrasco, mexikanischer Dirigent 30. Juli: Mieczysław Litwiński, polnischer Komponist, Multiinstrumentalist, Sänger und Musikpädagoge 01. August: Dominique Andrey, schweizerischer Berufsoffizier 06. August: Wolf Pehlke, deutscher Künstler und Autor 06. August: Charles Zwolsman senior, niederländischer Drogenhändler und Autorennfahrer († 2011) 08. August: Herbert Prohaska, österreichischer Fußballspieler 11. August: Ferdinand Hirscher, österreichischer Alpinskitrainer 11. August: Sergei Pantelejewitsch Mawrodi, russischer Unternehmer und Wirtschaftskrimineller († 2018) Heintje, 1970 12. August: Paul Greengrass, britischer Filmregisseur 13. August: Heinz Faßmann, österreichischer Wissenschaftler und Politiker 13. August: Mulgrew Miller, US-amerikanischer Jazzpianist († 2013) 14. August: Jean Stilwell, kanadische Sängerin (Mezzosopran) 15. August: Roger Willemsen, deutscher Publizist, Autor, Essayist und Moderator († 2016) 17. August: Grażyna Auguścik, polnische Jazzmusikerin 18. August: Steve Eckels, US-amerikanischer Gitarrist und Musikpädagoge 19. August: Ulrich Eggers, deutscher Theologe, Publizist und Verlagsleiter 22. August: Tony Burgess, kanadischer Autorennfahrer 22. August: Jano, französischer Comiczeichner 23. August: Helmut Wilk, deutscher Handballtrainer und Handballspieler 25. August: Gerd Müller, deutscher Politiker 30. August: Butch Johnson, US-amerikanischer Bogenschütze 30. August: Helge Schneider, deutscher Buchautor, Regisseur, Kabarettist, Musiker 000August: Jia Daqun, chinesischer Komponist Claus Kleber, 2008 05. September: Juozas Augutis, litauischer Mathematiker und Professor 06. September: Endo Anaconda, Schweizer Singer-Songwriter und Schriftsteller 10. September: Heinz Landwehr, Chefredakteur Finanztest 11. September: Kurt Ansperger, österreichischer Kickboxer 14. September: Geraldine Brooks, australische Journalistin und Schriftstellerin 16. September: Yolandita Monje, puerto-ricanische Sängerin und Schauspielerin 20. September: Dan Magnusson, schwedischer Schlagzeuger 21. September: Eva-Maria Auch, deutsche Professorin und Autorin 23. September: Ye Xiaogang, chinesischer Komponist zeitgenössischer Musik 30. September: George Augustin, indischer Theologe und Priester 02. Oktober: Philip Oakey, englischer Sänger 03. Oktober: Francesco Guidolin, italienischer Fußballspieler und -trainer 07. Oktober: Claudio Gugerotti, italienischer Bischof und Vatikandiplomat 09. Oktober: Grazia Di Michele, italienische Cantautrice 10. Oktober: Andreas Rothkopf, deutscher Organist, Pianist und Musikpädagoge 11. Oktober: Duncan Atwood, US-amerikanischer Speerwerfer 11. Oktober: Ionel Augustin, rumänischer Fußballspieler und -trainer 11. Oktober: Hans-Peter Briegel, deutscher Fußballspieler, -funktionär und -trainer 12. Oktober: Samuel Schatzmann, Schweizer Dressurreiter († 2016) 14. Oktober: Jean-Paul Libert, belgischer Autorennfahrer 17. Oktober: Gert Schaefer, deutscher Schauspieler († 2014) 20. Oktober: Qairat Äbussejitow, kasachischer Diplomat 20. Oktober: David Profumo, britischer Journalist und Autor 20. Oktober: Kurt Aebli, Schweizer Schriftsteller 23. Oktober: Setsuko Shinoda, japanische Schriftstellerin 24. Oktober: Jay Anderson, US-amerikanischer Kontrabassist 27. Oktober: Tetsu Saitō, japanischer Jazzbassist und Improvisationsmusiker 29. Oktober: Paul Smith, britischer Autorennfahrer 31. Oktober: Naji Hakim, französischer Komponist und Organist 000Oktober: Song Xiuyan, chinesische Politikerin 01. November: Joe Arroyo, kolumbianischer Sänger und Komponist († 2011) 01. November: Anne Frances Audain, neuseeländische Mittel- und Langstreckenläuferin 02. November: Peter Atkins, britischer Drehbuchautor 02. November: Linda Joy, britische Schauspielerin und Synchronsprecherin 02. November: Roberto Pries, deutscher Handballspieler († 2012) 03. November: Amy Antin, US-amerikanische Sängerin 03. November: Vivian Dettbarn-Slaughter, US-amerikanische Komponistin, Musikpädagogin, Pianistin und Sängerin 08. November: Dietmar Hoffmann, deutscher Fußballspieler 10. November: Tadeusz Arkit, polnischer Politiker 11. November: Buck Adams, US-amerikanischer Pornodarsteller und Regisseur († 2008) 11. November: Dave Alvin, US-amerikanischer Country- und Folk-Musiker 16. November: Marie-Hélène Aubert, französische Politikerin 17. November: Karl Augschöll, österreichischer Jazzmusiker 22. November: Evelyn Hübscher, deutsche Handballspielerin 23. November: Horst Dreier, deutscher Jurist und Rechtsphilosoph 23. November: Česlovas Jokūbauskas (1955–2013), litauischer Richter 24. November: Lena Adelsohn Liljeroth, schwedische Politikerin 28. November: Michel Amathieu, französischer Kameramann 28. November: Adem Jashari, albanischer Paramilitär († 1998) 29. November: Amy Sue Rosen, US-amerikanische Tänzerin und Choreographin († 2003) Billy Idol, 1990 01. Dezember: Veikko Onni Juhani Aaltonen, finnischer Regisseur, Redakteur, Tontechniker, Produktionsleiter, Film- und Fernsehautor und -Schauspieler 01. Dezember: Graham Duxbury, südafrikanischer Autorennfahrer 02. Dezember: Ignatios Antoniadis, griechischer Physiker 02. Dezember: Angelika Koller, deutsche Schriftstellerin und Volkshochschuldozentin 03. Dezember: Melody Anderson, kanadische Schauspielerin 03. Dezember: Piero Nappi, italienischer Autorennfahrer 04. Dezember: Andre Arnold, österreichischer Skirennläufer 04. Dezember: Cassandra Wilson, US-amerikanische Jazzsängerin 05. Dezember: Andreas Hofmann, Schweizer Motorradrennfahrer 05. Dezember: Władysław Kłosiewicz, polnischer Cembalist, Dirigent und Musikpädagoge 06. Dezember: Bright Sheng, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist chinesischer Herkunft 06. Dezember: Tadeusz Sudnik, polnischer Improvisations- und Jazzmusiker und Komponist 07. Dezember: Klaus Elwardt, deutscher Handballspieler Martin Semmelrogge, 2011 08. Dezember: Deborra-Lee Furness, australische Schauspielerin 12. Dezember: Gianna Angelopoulos-Daskalaki, griechische Politikerin und Geschäftsfrau 12. Dezember: David Atkins, australischer Regisseur, Produzent und Choreograf 13. Dezember: Mark Dean Andrus, US-amerikanischer Drehbuchautor 18. Dezember: André Geerts, belgischer Comiczeichner und Cartoonist († 2010) 19. Dezember: Manfred Koch, deutscher Literaturwissenschaftler und Autor 20. Dezember: Hideki Noda, japanischer Dramatiker und Schauspieler 22. Dezember: Thomas Südhof, deutsch-US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger 27. Dezember: Reiner Alhaus, deutscher Fußballspieler und -trainer 28. Dezember: Aleksandras Algirdas Abišala, litauischer Unternehmer, Politiker und Unternehmensberater 30. Dezember: Gabriel Aghion, französischer Regisseur und Drehbuchautor 30. Dezember: Kim Hae-sook, südkoreanische Schauspielerin 31. Dezember: Gerhard Acktun, deutscher Schauspieler 000Dezember: Mustafa Ahmad Muhammad Uthman Abu l-Yazid, ägyptischer Terrorist († 2010) Dorit Abusch, israelische Autorin, Professorin und Sprachwissenschaftlerin William M. Adams, britischer Geograph Stephen J. Adler, US-amerikanischer Journalist Mohammad-Mehdi Akhoundzadeh Basti, iranischer Diplomat Hildegund Amanshauser, österreichische Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin Jens Andersen, dänischer Journalist, Literaturkritiker und Schriftsteller Joe Andoe, US-amerikanischer Künstler Laura Angiulli, italienische Theater- und Filmregisseurin Ulf Annel, deutscher Journalist, Autor und Kabarettist Gisela Anton, deutsche Physikerin Hiroshi Aoshima, japanischer Komponist und Dirigent Michael Dan Archer, britischer Bildhauer Anastassija Iwanowna Archipowa, russische Malerin, Designerin und Illustratorin Eşref Armağan, türkischer Maler Bonnie Arnold, US-amerikanische Filmproduzentin Vatche Arslanian, kanadischer Rot-Kreuz-Mitarbeiter († 2003) Catherine Ann Asaro, US-amerikanische Science-Fiction- und Fantasy-Autorin Thomas Assheuer, deutscher Journalist Stéphane Audoin-Rouzeau, französischer Historiker Douglas Bostock, englischer Dirigent und Musikpädagoge Elisenda Fábregas, spanische Pianistin und Komponistin Terry Glavin, kanadischer Schriftsteller und Journalist Detlef Hübner, deutscher Unternehmer und Autorennfahrer Norbert Jacobs, deutscher Jurist und Politikwissenschaftler Dan Krunnfusz, US-amerikanischer Komponist und Chorleiter Sergio Moldavsky, argentinischer klassischer Gitarrist und Musikpädagoge Bruce Molsky, US-amerikanischer Fiddle- und Banjospieler Hedwig Munck, deutsche Kinderbuchautorin Daniel Oren, israelischer Dirigent Kiko Pedrozo, paraguayischer Harfenist Ada Raev (geb. Ada Fischer), deutsche Kunsthistorikerin Miloslav Richter, Klarinettist, Komponist, Musikwissenschaftler und -pädagoge Joyce Rouse, US-amerikanischer Singer-Songwriter Anna-Leena Sirén, finnische Neurochirurgin Dirk Werner, deutscher Mathematiker Peter Wiley, US-amerikanischer Cellist, Kammermusiker und Musikpädagoge 08. Januar: Erich Freiherr Wolff von Gudenberg, deutscher Musiker und Komponist (* 1883) 11. Januar: John Marshall Slaton, US-amerikanischer Politiker (* 1866) 14. Januar: Luis Zuegg, Südtiroler Seilbahnpionier (* 1876) 17. Januar: Anne Catherine Ingeborg Andresen-Bödewadt, deutsche Lehrerin und Regionalschriftstellerin (* 1878) 19. Januar: Gus Arnheim, US-amerikanischer Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader (* 1897) 29. Januar: Hans Hedtoft, dänischer Ministerpräsident (* 1903) 31. Januar: Henry Ernest Atkins, englischer Schachspieler (* 1872) 31. Januar: Ray Herbert Talbot, US-amerikanischer Politiker (* 1896) 06. Februar: Constantin Argetoianu, rumänischer Diplomat und Politiker (* 1871) 06. Februar: Paul Aron, deutsch Pianist, Komponist, Regisseur, Dirigent, Veranstalter, Pädagoge und Übersetzer (* 1886) 17. Februar: Sakaguchi Ango, japanischer Erzähler und Essayist (* 1906) 23. Februar: Charles Laban Abernethy, US-amerikanischer Politiker (* 1872) 25. Februar: August Mittelsten Scheid, deutscher Unternehmer (* 1871) 28. Februar: August Adriaan Pulle, niederländischer Botaniker (* 1878) 11. März: Olaf Hytten, schottischer Schauspieler (* 1888) 11. März: Boško Milenković, jugoslawischer Automobilrennfahrer (* 1909) 21. März: Gustav Wilhelm Auler, deutscher Wirtschaftswissenschaftler (* 1883) 09. April: Alexei Iwanowitsch Abrikossow, sowjetischer Pathologe (* 1875) 11. April: Mario Alborghetti, italienischer Automobilrennfahrer (* 1928) 11. April: Arthur E. Nelson, US-amerikanischer Politiker (* 1892) 12. April: W. H. Anderson, kanadischer Sänger, Chorleiter und Gesangspädagoge (* 1882) 18. April: Albert Einstein, deutsch-amerikanischer Physiker (* 1879) 21. April: Herbert J. Sadler, kanadischer Organist, Komponist und Musikpädagoge (* 1894) 01. Mai: Hans von der Au, deutscher Theologe und Volkskundler (* 1892) 15. Mai: Oskar Adler, österreichischer Arzt, Musiker und Astrologe (* 1875) 16. Mai: James Rufus Agee, US-amerikanischer Dichter, Journalist, Sozialaktivist, Drehbuchautor und Filmkritiker (* 1909) 19. Mai: Concha Espina, spanische Schriftstellerin (* 1869) 20. Mai: Leopold Arzt, österreichischer Mediziner (* 1883) 20. Mai: Louvigny de Montigny, kanadischer Journalist, Schriftsteller und Kritiker (* 1876) 29. Mai: Gustav Adolf Baumm, deutscher Grafiker, Motorradkonstrukteur und -rennfahrer (* 1920) 03. Juni: Marcel Wittrisch, deutscher Tenor (* 1903) 04. Juni: Georg Scheller, deutscher Wirtschaftswissenschaftler (* 1895) 8. Juni: Toyoshima Yoshio, japanischer Schriftsteller (* 1890) 10. Juni: Margaret Ives Abbott, US-amerikanische Golfspielerin (* 1876) 20. Juni: Janina Korolewicz-Waydowa, polnische Opernsängerin und Musikpädagogin (* 1876) 01. Juli: Abdülhak Adnan Adıvar, türkischer Politiker, Schriftsteller, Historiker und Mediziner (* 1882) 02. Juli: Rudolf Appelt, tschechoslowakischer Politiker (* 1900) 16. Juli: Henry de Beauvoir de Lisle, britischer General im Ersten Weltkrieg (* 1864) 20. Juli: Joaquín Pardavé, mexikanischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Komponist (* 1900) 21. Juli: Georg Oskar Schubert, deutscher Fernsehtechniker (* 1900) 26. Juli: Karl-Albrecht Tiemann, deutscher Philologe und Opfer der DDR-Justiz (* 1902) 10. August: Hans Andersag, deutscher Chemiker (* 1902) 13. August: Florence Easton, englische Sopranistin (* 1882) 22. August: Georg Thumshirn, deutscher Motorradrennfahrer (* 1893) 09. September: Carl Friedberg, deutscher Pianist und Musikpädagoge (* 1872) 16. September: Leopold Charles Maurice Stennett Amery, britischer Politiker (* 1873) 20. September: Ermanno Amicucci, italienischer Journalist (* 1890) 29. September: Johann Jakob Ammann, österreichischer Politiker (* 1881) 30. September: Otto Herrmann Anselmino, deutscher Pharmazeut und außerordentlicher Professor für pharmazeutische Chemie (* 1873) 15. Oktober: Serafín María Armora y González, mexikanischer Bischof (* 1876) 31. Oktober: Gyula Feldmann, ungarischer Fußballspieler und -trainer (* 1890) 06. November: Cornelis Gerrit Nicolaas de Vooys, niederländischer Niederlandist (* 1873) 09. November: Henri Delaunay, französischer Fußballer und Generalsekretär der UEFA (* 1883) 20. November: Tomasz Stefan Arciszewski, polnischer Politiker (* 1877) 03. Dezember: Maurice Archambaud, französischer Radrennfahrer (* 1906) 04. Dezember: Richard Aßmann, deutscher Schauspieler (* 1877) 05. Dezember: Frederik Samuel Knipscheer, niederländischer Theologe und Historiker (* 1871) 16. Dezember: Heinrich Laakmann, deutsch-baltischer Historiker (* 1892) 24. Dezember: Hugo Chaim Adler, belgischer Komponist, Kantor und Chorleiter (* 1894) 27. Dezember: Kurt Agricola, deutscher Offizier (* 1887) Ernst Adam, deutscher Priester und Geistlicher Rat (* 1884) George Ganetakos, kanadischer Kinobetreiber (* um 1877) ↑ Das atomare Glück; Wochenzeitung Die Zeit Ausgabe 38/2006, S. 84. ↑ BBC News: Capital claims – A city's struggle 22. April 2003. ↑ The 147 Club (Memento vom 19. Januar 2009 im Internet Archive) Abgerufen am 22. April 2012. Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung (1955) im Bundesarchiv 1955 እ.ኤ.አ. 1955 йыл মারি ১৯৫৫ 1955 nièng 1955 шо 1955-ngièn 1955 (almanak gregoryen) 1955moi ೧೯೫೫ 1955 джыл Joohr 1955 1955 во 1955 йис ۱۹۵۵ (زایشتی) 1955 он 1955 и 1955-æм аз 1955ع Соли 1955 1955 ел 1955 ар 1955 җил 1955 nî
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. Rede für Jean-Luc Godard. Brinkmann & Bose, Berlin 1995. Klaus Theweleit: Deutschlandfilme. Godard. Hitchcock. Pasolini. Filmdenken & Gewalt. Stroemfeld, Frankfurt 2003, ISBN 3-87877-827-9. Ursula Vossen: Deutschland gesehen von …, Alemania desde la perspectiva de … Roberto Rossellini, Alain Resnais, Jean-Luc Godard. Drei europäische Filmregisseure und ihr Blick von außen auf die deutsche Wirklichkeit. Goethe-Institut, München 2000. Tanja Zimmermann: Ein Kriegsfoto aus Bosnien. Beglaubigungen und Verweigerungen durch Ron Haviv, Susan Sontag und Jean-Luc Godard. In: Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts. Hgg. Natalia Borissova, Susi K. Frank, Andreas Kraft. Transkript, Bielefeld 2009 ISBN 978-3-8376-1045-1, S. 237–262. Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
Alfred Polgar – Wikipedia Alfred Polgar wurde im 2. Wiener Bezirk, Leopoldstadt, als jüngstes von drei Kindern assimilierter Juden geboren. Die Eltern, Josef und Henriette Polak, geb. Steiner, betrieben eine Klavierschule. Nach Gymnasium und Handelsschule wurde Polgar 1895 Redakteur bei der Wiener Allgemeinen Zeitung, wo er anfangs als Gerichts- und Parlamentsreporter arbeitete. Später war er dort Redakteur im Ressort Feuilleton. Ab 1905 schrieb Alfred Polgar regelmäßig für Siegfried Jacobsohns Zeitschrift Die Schaubühne. Daneben war er auch als Autor für das Kabarett tätig. Für das Cabaret Fledermaus schrieb er zusammen mit Egon Friedell das erfolgreiche, humorististische Stück Goethe. Eine Groteske in zwei Bildern (1908), in dem der Literaturunterricht an den Schulen dadurch parodiert wird, dass Johann Wolfgang von Goethe zu einem Literaturexamen über Goethes Leben und Werk erscheint – und durchfällt. Ebenfalls 1908 erschien Polgars erstes Buch Der Quell des Übels. Der Ort, an dem Polgar zu dieser Zeit am häufigsten verkehrte, war das Café Central, in dem er in Gesellschaft von Peter Altenberg, Anton Kuh, Adolf Loos und Egon Friedell anzutreffen war und viel Material für seine scharfsinnigen Beobachtungen und Analysen fand. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete Alfred Polgar im Kriegsarchiv, schrieb jedoch auch weiterhin für Zeitungen, unter anderem auch für die deutschsprachige ungarische Zeitung Pester Lloyd. Nach Ende des Kriegs wurde er bei der Zeitung Der Neue Tag Chef des Feuilletons. Er arbeitete auch an Stefan Großmanns Das Tage-Buch mit. Gemeinsam mit Egon Friedell schrieb er ab 1921 das Böse Buben Journal. In den 1920er Jahren lebte Polgar überwiegend in Berlin. Viele Artikel von ihm erschienen in dieser Zeit im Berliner Tageblatt und im Prager Tagblatt. Im Oktober 1929 heiratete er die Wienerin Elise Loewy, geb. Müller. Nach der Machtergreifung Hitlers war für den „österreichischen Juden und linksliberalen Antifaschisten Polgar im nationalsozialistischen Deutschland kein Platz“.[1] Anfang März 1933 floh er nach Prag. Am 10. Mai 1933 wurden seine Bücher verbrannt. Später ging er nach Wien. 1937 / 1938 schrieb er über Marlene Dietrich; Ulrich Weinzierl fand den Text 1984 in New York, gedruckt ist er 2015 erschienen. 1938 war er nach dem „Anschluss“ Österreichs abermals gezwungen, die Flucht zu ergreifen. Über Zürich emigrierte er nach Paris und schloss sich der Liga für das geistige Österreich (Ligue de l’Autriche Vivante) an, der auch Fritz Brügel, Gina Kaus, E. A. Rheinhardt, Joseph Roth und Franz Werfel angehörten. Nach dem Einmarsch der Deutschen in Frankreich, 1940, floh er nach Marseille, von wo aus ihm im Oktober 1940 mit Hilfe des Emergency Rescue Committee über Spanien und Lissabon die Emigration in die USA gelang (andere bemerkenswerte Passagiere dieser Schiffsreise: siehe Erna Sailer). 1949 kehrte er als US-amerikanischer Staatsbürger nach Europa zurück und ließ sich in Zürich nieder. Er publizierte auch wieder für deutschsprachige Zeitungen. In Zürich wurde er später auch auf dem Friedhof Sihlfeld begraben. 1965 wurde die Polgarstraße im 22. Wiener Gemeindebezirk, Donaustadt, nach ihm benannt.[2] Alfred Polgar wurde auch zum Namensgeber der Schule (BG BRG BORG Polgargymnasium) in der Polgarstraße. Orchester von oben. E. Rowohlt; Berlin 1926: Dieser Band neuer Skizzen ist um einige Stücke vermehrt, die älteren Büchern des Autors entnommen sind. Anderseits. Querido Verlag; Amsterdam 1948. Kleine Schriften. Hrsg. von Marcel Reich-Ranicki und Ulrich Weinzierl, Rowohlt; Reinbek 1982–1986. Lizenzausgabe, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt a.M., 1983 bis 1988. Aufzählung der sechs einzeln erschienenen Bände: Theater I. Marlene - Bild einer berühmten Zeitgenossin. Zsolnay, Wien 2015, ISBN 978-3-552-05721-0,. (1937 / 1938 geschriebener Essay, 1984 im Nachlass entdeckt, 2015 postum veröffentlicht).[3] Österreichische Nationalbibliothek Wien (Hrsg.): Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8 (Band 2) S. 1051. ↑ Ulrich Weinzierl : Alfred Polgar in Neue Deutsche Biographie , online [1] ↑ Neue Deutsche Biographie, Bd.: 20, Pagenstecher - Püterich, Berlin, 2001 (S.599) ↑ Rezension Günter Kaindlsdorfer in Deutschlandradio Kultur vom 25. Januar 2015: Huldigung aus den 30er Jahren. Alfred Polgar bei filmportal.deVorlage:Filmportal.de Name/Wartung/Veraltete URL Radio-Porträt über Alfred Polgar in der Ö1-Sendereihe "Chronisten, Reporter, Aufklärer" aus dem Jahr 2002 Normdaten (Person): GND: 118595474 (PICA, AKS) | LCCN: n81029139 | NDL: 01211765 | VIAF: 34470284 | Wikipedia-Personensuche Polak, Alfred (wirklicher Name); Douglas, Archibald (Pseudonym); Terne, L. A. (Pseudonym) Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alfred_Polgar&oldid=146679376“ Kategorien: AutorÜbersetzerLiteratur (20. Jahrhundert)Literatur (Deutsch)Literatur (Österreich)EssayTheaterkritikerFilmkritikerZeitungsjournalistKabarettist (Österreich)Journalist (Österreich)Schriftsteller (Wien)Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des NationalsozialismusÖsterreichischer Emigrant zur Zeit des NationalsozialismusPerson (Cisleithanien)ÖsterreicherGeboren 1873Gestorben 1955Mann Navigationsmenü BoarischEnglishEsperantoFrançaisItaliano日本語LatinaPolskiРусский Links bearbeiten Diese Seite wurde zuletzt am 4. Oktober 2015 um 17:10 Uhr geändert.
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. 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Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
Die Entdeckung von Platons Atlantis VII a – Atlantisforschung Die Entdeckung von Platons Atlantis VII a 7. Die Industal-Kultur - Teil 1 Die Industal-Kultur stellte keinen vereinigten, zentralisierten Staat dar. Sie bestand vielmehr aus einzelnen, durch eine gemeinsame Kultur, Sprache, Keramik und effektiven Warenaustausch zusammengebundene Stadtstaaten. Die größten Gemeinschaften der Industal-Kultur könnten nicht weniger als 40.000 Einwohner beherbergt haben. Diese Städte hießen Harappa, Mohenjodaro, Dholavira, Lhotal und andere. All die identifizierten Gemeinschaften teilen bedeutsame gemeinsam Merkmale. Die Städte lagen in der Nähe von Flüssen. In den Zeiten ihrer höchsten Blüte waren sie in drei Teile geteilt - in die obere Stadt, die untere Stadt und die freien Gebiete zwischen den oberen und unteren Städten. Die obere Stadt lag gewöhnlich im Westen, wo ein künstlicher kleiner Hügel (Akropolis) aus Lehm und Ziegel erbaut wurde. Auf diesem kleinen Hügel befand sich eine Zitadelle, die sogenannte Kornkammer und manchmal auch ein Wasserreservoir, das wahrscheinlich für rituelle Bäder beutzt wurde (Mohenjodaro). Die ganze Akropolis wurde von einer verstärkten Mauer umgeben. Abb. 1 Das Kerngebiet der alten Industal-Kultur mit den beiden Metropolen Harappa u. Mohenjodaro Die untere Stadt, mit in einem regelmäßigen Gittermuster geordneten Häusern, lag an die obere Stadt mit den größten Gebäuden angrenzend. Ein- und zweigeschossige Bauwerke aus gebackenem Ziegel waren in Häuserblocks um den zentralen Hof gruppiert. Die Häuser konnten nur von den Seitenstraßen betreten werden, die die Hauptstraßen in einem gleichmäßigen, rechteckigen Muster kreuzten. Die meisten Häuser besaßen ihre eigenen Brunnen. Die handwerkliche Produktion in der unteren Stadt war im allgemeinen nur auf bestimmte Gebiete konzentriert. Der Friedhof lag immer neben der Stadt; die Gräber waren länglich und die Toten wurden zusammen mit Grabgefäßen, ihre Köpfe gen Norden weisend, beerdigt. Den meisten der Häuser hatten ihren eigenen Baderaum und Toiletten mit Wasserspülung. Die Badezimmer erfüllten wahrscheinlich nicht nur hygienische sondern auch rituelle Zwecke (Wäsche). Die Entwässerung des Wassers war auf Schwerkraftbasis konzipiert und das Wasser über einen schiefen Boden an den Ausgang floss. Die Röhren für das Haushaltsabwasser waren aus Ziegeln gemacht und mit einem Abwassersystem, das den Hauptstraßen folgte und mit großen Steinplatten oder Ziegeln bedeckt war, verbunden. Ein Hauptmerkmal der Industal-Kultur war die Herstellung von gebrannten Ziegeln mit einer Normgröße von 1:2:4. Die Industal- oder Indus-Sarasvati-Kultur entwickelte sich unabhängig von der sumerischen Kultur. Ihre Ursprünge führten auf ältere Überlieferungen von lokalen neolitischen und ersten chalcolithischen Gruppen der Bevölkerung zurück. Die ersten Spuren von ländlich-städtischen Siedlungen auf dem indischen Subkontinent wurden von französischen und pakistanischen Archäologen am Fluß Bolan im Belutschistan-Gebiet in Pakistan gefunden [...]. Die archäologische Mehrgarh-Lage, in diesem Gebiet liegend, war vom 7. bis zum 3. Jahrtausend v. Chr. bewohnt. Die früheste Siedlung bei Mehrgarh wird vertreten durch Funde von Seemuscheln vom Indischen Ozean und Pendants von zentral asiatischem Türkis, später ferner von Karneol und Lazurit. Um rund 3000 v. Chr. wuchs die Gemeinschaft von Mehrgarh zu einer Fläche von schätzungsweise 75 Hektar (185 Morgen). Muster seiner typischen Keramik, geschmückte mit schwarzer Farbe auf roter Farbe, wurden bis nach Baluchistan, Sindh und Afghanistan gefunden. Andere vorhergehende Kulturen, oder gleichzeitig mit der sich ausbreitenden Industal-Kultur, erschien im Kveta-Tal, Gemeinschaften bei Amri, Harappa und Kot Diji im Indus-Flußtal, Kalibangan im nördlichen Rajasthan und frühe landwirtschaftliche Gemeinschaften aus dem Sarasvati-Flußtal ab dem 4ten Jahrtausend. Die Indus-Tal-Kultur existierte zwischen 3300 (3500) v. Chr. und 1300 v. Chr. Die ältesten Phasen der Indus Tal-Kultur wurden neu festgelegt auf der Grundlage der Untersuchungen von Harappa durch von Dr. Jonathan Mark Kenoyera und Dr. Richard H. Meadowav in den Jahren 1996-1998 [...]. Die Ravi-Phase, benannt nach dem nahegelegene Fluss Ravi, wird nunmehr die älteste Periode von Harappa erachtet. Jetzt kommt als eine präzisere Bestimmung des Anfangs dieses Phase auf ca. 3500 v. Chr. in Betracht: in dieser Zeit existierte ein kleines Dorf an der Stelle des späteren Harappa mit einer Bevölkerung von mehreren Zehntausend Menschen. Funde aus dieser frühesten Periode enthalten außerdem Fragmente von keramischen Gefäße (ca. 3300 v. Chr.) mit den ersten Inschriften. Einige Inschriften wurden vor dem Brennen auf dem Boden der Keramik angebracht. Andere Inschriften wurden nach dem Brennen gemacht. (W155) Abb. 2 Rekonstruktion eines Teils der Industal-Metropole Harappa Die Industal-Kultur entwickelte sich unter etwas anderen klimatischen Bedingungen als die heutigen in diesem Gebiet. Monsune, Niederschläge vom Arabischen Meer tragend, erreichen den südlichsten Teil der ehemaligen Industal-Kultur (Golf von Khambhat und Kathiawar Peninsula) irgendwann nach dem 10. Juni. Weiter nordwestlich, kommen Monsune etwa um den 15. Juni bis zum Indus Fluß-Tal. Die durchschnittlichen monsunalen Niederschläge verringern sich von 800 mm auf 50 mm vom Golf von Khambhat bis an die Küste von Makran. Das heute vollständig abgeforstete Indus Fluß-Tal einschließlich seiner peripheren Teile und die Küste von Makran in Richtung Baluchistan wird geformt durch Wüsten und Semi-Wüsten und hochsalzigen Weideplätzen. Das Gebiet zwischen der pakistanischen Grenze und Kathiawar Peninsula, ein 45.652 km² großes Gebiet, wo Dholavira liegt, heißt Kutch (Kachchh). Ein großer Teil von Kutch wird von Rann von Kutch und Klein-Rann von Kutch deckend eine Fläche von ca. 23.300 km² gebildet. Das Gebiet von Rann von Kutch besteht für die meiste des Jahres aus trocken salzigen Ebenen bedeckt mit allgegenwärtigen Gipssalz-Sand ohne jegliche Vegetation und Wasser, mit Reste der letzten überlebenden indischen Wildesel, getrennt voneinander durch epithelische Zellen von Quatieär-Felsen. Die Sommertemperaturen in diesem Gebiet erreichen 46 C. Während des monsunalen Regens wird das Gebiet von Rann von Kutch von schnell vergehenden Bächen aus den umgebenden Hochländern überflutet. Die Überschwemmung bedeckt dann ein Gebiet von über 30.000 km2. Die vorherrschend wasserarme Halbinsel Kathiawar erstreckt sich weiter südlich (siehe Bildtafel 5 auf S. 132 (A)). An der Grenze der Halbinsel Kathiawar und dem Rest des indischen Subkontinents, ca. 20 km von der Mündung des Sabarmati-Flusses bis zum Golf von Khambhat, liegt die Stadt Lothal der Industal-Kultur, mit dem südlichsten Hafen für Seeschiffe des Bronze-Zeitalters. Solches Klima beeinflusste nicht, wie auch immer, die Entwicklung der Industal-Kultur. Dies wird dem einmaligen Überfluss oder den sorgfältig gebauten Ziegel-Wassergräben in den Indus-Städten zugeschrieben und zum Teil dem Zwang, den starken und häufigen Regen kanalisieren und verteilen zu müssen. (x161) Lieblingsmotive auf den gefundenen Siegeln sind Büffel, Elefanten, Nashörner, Tiger und Krokodile, die den Künstlern offensichtlich vertraut waren und als Sumpfland - oder Dschungel - Tiere gelten. Es kann deshalb bestimmt werden, daß die ersten Städte der Industal-Kultur sich in einer Monsun-Region in bewaldeten Tälern der Flüsse Indus und Sarasvati entfaltete, mit Wäldern, die genügend Feuchtigkeit von den zwei Hauptflüssen - Indus und Sarasvati - und vielen anderen Nebenflüssen vom Himalayas in das Gebiet des damaligen Rann von Kutch enthielten. Die Industal-Kultur begann die früher bewaldeten Täler des Indus und des Sarasvati durch zügellose Bauholzausbeutung zu verwüsten. Holz wurde benutzt zum Brennen von Millionen Tonnen von Ziegelsteinen für die Errichtung von Städten. Kein anderes Material war wahrscheinlich imstande, der hohen Luftfeuchtigkeit in den Tiefebenen für eine längere Zeit zu widerstehen. Dies wird schließlich dadurch bestätigt, dass gebrannte Ziegel fast nie in den die Städte umgebenden Bergen benutzt wurden. Nach mesopotamischen Quellen war Bauholz für Bauten und als Handelsware außerdem für Bahrain und Mesopotamien beliebt. Offensichtlich wurde Bauholz auch für Bauten in Indien benutzt. Gleichzeitig war Weidehaltung auf dem Vormarsch. Viehweiden an Stellen ehemaliger Waldungen wurden durch Haustiere (Rinder, Ziegen, Schafe) verwüstet. Bewässerungsunterstützte Landwirtschaft bewirkte ein versalzen des Erdreichs. Derselbe Prozess ereignete sich in Mesopotamien. Diese menschlich und zivilisationsbedingten Veränderungen der Landschaft führten zwangsläufig zur Entstehung von Wüsten und Semi-Wüsten. Außerdem begann im 4. Jahrtausend v. Chr. der Anstieg der nördlichen Küste des Arabischen Meeres. Abb. 3 Der legendäre Fluß Saraswati. Links: Darstellung des vedischen Sarasvati nach Shridhar. Rechts: Die heutige Saraswati-Region (2000 n. Chr.) Auf diese Tatsache wurde bereits von dem Hydrologen R. L. Raikes hingewiesen. Seine Schlussfolgerungen bestätigten die Untersuchungen von G.F. Dales, der bewies, dass die Industal-Gemeinschaften an der Küste von Makran faktisch als Seehäfen fungierten, obwohl sie jetzt weitab vom Meer liegen: Sotoka-Koh 13 km, Sutkagen-Dor 56 km und Bala-Kot 19 km. Dales bemerkte, dass drei Naturgewalten hier zusammentrafen: andauernder Anstieg der Meeresküste, schnelles Absetzen von Ablagerungen in den Mündungen der Flüsse Dasht und Shadi Kaur, wo zwei der Gemeinschaften lokalisiert wurden, und permanente Vermehrung von Stränden auf Grund der Ablagerungen von durch die Wellen transportiertem Sand. Eine ähnliche Situation trat außerdem in der Mündung des Indus und anderer Flüsse auf. Nordwestliche Monsune brachten Sand in die Flussmündungen. Der Anstieg der Küste verursachte mehrmals Flussverlagerungen, wie durch archäologische Funde in Lothal (Abb. 5) und Mohenjodaro bewiesen wurde. Die Existenz des verschwundenen vedisch-mythologischen Sarasvati (Abb. 3), in Indien, ebenfalls bestätigt von der Rigveda, wurde schließlich von französischen Satellitenbilder-Untersuchungen - SPOT - bestätigt. Basierend auf großflächigen geologischen Forschungen, verbunden mit der Entdeckung des ehemaligen Flußbettes des vedischen Sarasvati (), unterstützt durch Studien in Seismologie, Gemorphologie, Geoarchäologie, Apleoklimatologie und vielen anderen wissenschaftlichen Disziplinen, kann die zeitliche Abfolge der Austrocknung des Sarasvati-Fluß-Systems genau beschrieben werden. Nach Dr. Radhakrishna begann die Austrocknung des Sarasvati um rund 3000 v. Chr. als Ergebnis tektonischer Bewegungen und anderer natürlicher Prozessen; der Sarasvati hörte auf, in das Arabische Meer im Rann von Kutch-Gebiet nicht später als um rund 2000 v. Chr. zu fließen. (x165) Der seichte Golf dieser Zeit stieg wie die Küste von Makran. Das Fehlen des Zuflusses des Sarasvati-Wassers in den Golf bewirkte sein Austrocknen und die Entstehung von Rann von Kutch. Der Sarasvati schwenkte in den Osten und sein Wasser wurde vermutlich vom Fluß Yamuna eingefangen. Das Flußbett des Sarasvati trocknete schließlich um rund 1500 v. Chr. bis 1300 v. Chr. vollkommen aus. Intensive bewässerungsabhängige Landwirtschaft, Weidehaltung, Abforstung, Bauholzausbeutung und das Backen von Ziegelsteinen in den Tälern sowie natürliche Vorgänge, wie etwa die Austrocknung des Sarasvati, die Entstehung des Rann von Kutch, der Anstieg der nördlichen Küste des Arabischen Meeres, häufige tektonische Bewegungen verursachen - nebst Monsunen - weitläufige Überschwemmungen, ebenso wie die Änderung des Verlaufs des Indus-Flussbettes und der Anstieg seines Wassers, beschleunigten den allmählichen Rückgang der Industal-Kultur und den Wandel der blühenden grünen Täler der Flüsse Indus und Sarasvati in das heute jämmerliche Land. Die Industal-Kultur erfüllt alle die Voraussetzungen der sumerisch mythologischen und administrativen Dokumente aus ägyptischen, assyrischen und griechischen Quellen, die in den Tabellen 11, 12, 13 und 15 auf den Seiten 93-98 (A) aufgezählt sind und Dilmun und Atlantis beschreiben. Die Region der Industal-Kultur ist identisch mit der Beschreibung von Atlantis in den Dialogen Kritias und Timaios (siehe Tabelle 12 auf S. 94 (A)) und liegt in der Region, wo Atlantis gemäß Platon liegen sollte (siehe Karte Nr. 5 Lage von Atlantis, S. 59 (A)). Diese Kultur lag an der Küste des Äußeren Weltmeeres (dem Atlantischen Meer der Griechen). Die Region der Industal-Kultur wurde vom Flachland des Indus-Flußtales im Westen und vom Sarasvati-Flußtal, jetzt ausgetrocknet, im Osten abgegrenzt. Das Tal war nach Süden abfallend, wie von Platon angegeben und die Flüsse flossen in das Arabische Meer. (Der Sarasvati-Fluss floss an der Stelle des heutigen Rann von Kutch in der Nähe der Insel Khadir in das Arabische Meer.) Das Gebiet der Industal-Kultur erstreckte sich über die Halbinsel Kathiawar, wo an ihrer Grenze mit dem Rest des indischen Subkontinent in der Nähe des Sabarmati-Flusses die Stadt Lothal ausfindig gemacht wurde. Mehrere Inseln lagen zwischen der Mündung des Sarasvati Flusses und der Kathiawar Halbinsel. Auf einer von ihnen wurde eine andere Industal-Stadt entdeckt – Dholavira. Die Industal-Kultur war im Norden begrenzt und geschützt von den Bergketten des Himalaya (Abb. 4) - nach Platon das größte und schönste Gebirge der Welt. Im Westen wurde das Territorium der Industal-Kultur begrentzt von den Bergen in Belutschistan und von der Zentral-Makaran-Bergkette bis an das Meer. Im Osten grenzten die Täler der Flüsse Indus und Sarasvati an das gebirgige Rajasthan. Die Bergkette des westlichen Ghats, steil zum Meer abfallend, liegt an der westlichen Küste südlich von Lothal (siehe Bildtafel 17, S. 145 (A)), wie ebenfalls von Platon im Kritias-Dialog angegeben. Anders als Bahrain wurde die Indus Tal-Kultur in einer Monsun-Region lokalisiert, wie Atlantis nach Platon und Dilmun gemäß des sumerischen Mythos' "Enki und Ninhursanga". Es war eine Region mit einer Menge an Bäumen, die für Erzeugung von Bauholz und zum Schiffsbau verwendet wurden, Kokosnuß-Palmen (siehe Bildtafel 15, S. 144 (A)) und Bananen (siehe Bildtafel 16, S. 144 (A)). Elefanten lebten ebenfalls hier. Die Industal-Kultur war vertraut mit bewässerungsunterstützter Landwirtschaft und baute Kanäle und Deiche. Abb. 4 Die Bergketten des Himalaya begrenzten das Kerngebiet der Industal-Kultur im Norden. Industal-Städte lagen in Indien östlich von Mesopotamien, "wo die Sonne aufgeht" gemäß des sumerisch mythologischen Textes "Die Sintflut- Geschichte". In der sumerischen Mythologie wird gesagt, "sauber ist das Dilmun Land". (E1-4). Von allen im 3. Jahrtausend v. Chr. existierenden Zivilisationen zollten nur die Bewohner der Indus Tal-Städte ihrer persönlichen Hygiene konsequente Beachtung. Sie benutzten Badezimmer, Toilettenspülung und ausgeklügelte Abwassersysteme. Ihre Religion war wahrscheinlich ebenfalls mit einem reinigenden Bad verbunden. Die Industal-Kultur kann zurecht mit den Worten "sauber ist das Dilmun Land" charakterisiert werden. Ein sumerischer Text, ungefähr auf 1900 v. Chr. datiert, erwähnt ein "mina" von Dilmun, das dasselbe Gewicht wie die Standardgewichtseinheit hatte, wie das von der Industal-Kultur verwendete. Die Industal-Kultur trieb mit Mesopotamien, Oman und Afrika schon während des 3ten Jahrtausend v. Chr. und exportierte besonders Halbedelsteine, verschiedene Korallen, Elfenbein, Erzeugnisse aus Elfenbein, Kupfer, Silber, Gold, Goldstaub, Bauholz, hölzerne Produkte, Karneol, Lazurite und Tücher aus Baumwolle, d.h.., Erzeugnisse, die allgemein auf die Güter von Dilmun verwiesen. Kupfer wurde von den Indus-Tal (Dilmun) Kaufleuten nicht nur aus Rajasthan bezogen, sondern auch von Oman eingeführt. Nach Weisgerberg enthielt das Kupfer aus Oman Arsen. Nur in Lothal wurde arsenhaltiges Kupfer durch Veredelung und andere chemische Vorgänge gereinigt. Von über 3000 Kupfer/Bronze-Objekten, die von Dr. B. B. Lal, Hauptarchäologie-Chemiker in Indien, chemisch untersucht und analysiert wurden, enthielt nicht ein einziges Objekt Arsen. Reines Kupfer, verarbeitet mit solchen Methoden, wurde von den Industal-Kaufleuten in Form von Barren nach Mesopotamien exportiert. Handel mit Afrika wird eindeutig dokumentiert durch archäologische Funde in Lothal, beginnend um 2400-1900 v. Chr. Das Lothal dieser Zeit (siehe Bildtafel 8 auf S. 140 (A)) war ein bedeutsamer Handelshafen mit der ganzen Welt. Abb. 5 Der große Handelshafen der alten Industal-Stadt Lhotal in einer neuzeitlichen Darstellung. Lothal rühmte sich ebenfalls eines Hafens aus gebrannten Ziegelsteinen für 216 m lange und 37 m breite Seeschiffe, umringt von einem 3 m hohen Ziegeldamm [...]. In Lothal wurden eine Terrakottafigur, die an eine ägyptische Keramik erinnert, und eine Terrakottafigur eines afrikanischen Gorillas gefunden. Eine ähnliche Figur wie der afrikanische Gorilla wurde aus feinem Alabaster im Tempel der Göttin Isthar Kititum bei Nerebtum (Tell Ichcali) östlich des Diyala-Flusses in Sumer aus der Periode von Isin und Larsa entdeckt. Teile von Fayence-Korallen, gefunden in großer Zahl im Flusstal des Indus, kommen auch im nördlichen Syrien, auf Kreta und in Ägypten zwischen 3000 v. Chr. und 1500 v. Chr. vor. Andere Belege einschließlich einer örtlichen Verzierung in Form eines Kleeblattes, das aller Voraussicht nach von astraler Bedeutung war, lassen Kontakte zwischen der Indus Tal-Kultur und Sumer, dem Mittelmeer und Afrika vermuten. Es wurde auf einer Skulptur und einem Steinsockel in Mohenjo Daro ebenso wie auf einem Stein, Keramik und hölzernen Erzeugnissen in Mesopotamien, auf Kreta und in Ägypten, datiert auf den Zeitraum zwischen 2300 v. Chr. und 1300 v. Chr. gefunden. Verbindungen existierten ebenfalls zwischen Mesopotamien und Afrika schon ab dem 3. Jahrtausend v. Chr.: Ein Bernsteinanhänger, in der frühdynastischen Schicht bei Tell Asmar gefunden, stammt, nach einer geologischen Analyse, von der Insel Sansibar. Vermischungen von mythischen Motiven treten zwischen den Kulturen in Afrika, Mesopotamien und den Indus- und Sarasvati-Flusstälern auf. Das wird bewiesen durch den Fund eines prä-dynastischen Feuersteinmessers mit einem Griff aus einem Flusspferd-Stoßzahn, das im Gabal el Arak Gebiet in Zentralägypten ausgegraben wurde: eine Seite des Handgriffs zeigt einen Helden, der zwei getötete Löwen in seinen Armen hält. Dasselbe Motiv wird ebenfalls auf einer Stele aus Uruk beurkundet, die aus der gleichen Zeit stammt. Die Stele stellt vermutlich Gilgamesch dar: das Epos von "Gilgamesch" beschreibt Gilgamesch, gekleidet in einem Löwenfell, wie er auf einem Bergpass auf seinem Weg nach Dilmun zwei Löwen tötet. Ein grundsätzlich ähnliches Motiv wird auf einer konvexen Terracotta-Tafel aus Harappa gezeigt: ein Held tötet zwei Tiger (statt Löwen) und hält sie in seinen Armen [...]. Im gleichen Epos behauptet Gilgamesch auch, dass er unter anderem Tiger getötet hätte. Mythen beschreiben Gilgamesch als mit einem Löwenfell bekleidet und um die ganze damals bekannte Welt im 3. Jahrtausend v. Chr. herumziehend. Die Mythen könnten der Industal-Kultur bekannt gewesen sein wie die Herakles-Abenteuer, die viele ähnliche Parallelen mit dem Abenteuer von Gilgamesch zeigen und später der ganzen Mittelmeer-Region bekannt waren. Die Möglichkeit von Schiffahrt zwischen Mesopotamien, Oman, Indien und Afrika im 4. bis 3. Jahrtausend v. Chr. wurde durch Thor Heyerdahl in seinem Experiment ausprobiert. Im Jahre 1977 baute er ein Schilfboot, Tigris, das eine genaue Kopie der ursprünglichen Schiffe der alten Sumerer war und wie auf sumerischen Siegeln, aber auch auf Felsmalereien in ägyptischen Wadis zwischen dem Nil und dem Roten Meer zu sehen sind. Seine traurige Expedition begann er von Irak nach Bahrain, über den persischen Golf nach Oman und von Oman nach Pakistan an die Mündung des Indus. Von dort steuerte er über den indischen Ozean und beendete seine Expedition in Eritrea im März 1978. Abb. 6 Java und Sumatra könnten mit Yavana Dvips und Suvarna Dvipa aus dem Rigveda identisch sein. Kontakte zwischen der Industal-Kultur und Afrika werden ebenfalls durch die Sammlungen der Veden bestätigt, deren Anfänge - gemäß der heutigen Schätzungen von Experten - mindestens in das 3. Jahrtausend v. Chr. reichen. Zum Beispiel gibt die Rigveda eine Beschreibung des noch nicht ausgetrockneten Sarasvati mit grünem Land und entwickelter Kultur. Die Rigveda liefert auch Verweise auf verschiedene Überseereisen und Abschnitte beschreiben habgierige Kaufleute, die Schiffe in fremde Länder senden. Das Ramajana liefert ferner eine Beschreibung vom Überseehandel zwischen Indien und anderen Ländern. Einer der Abschnitte verweist auf Yavana Dvips und Suvarna Dvipa, die normalerweise mit den Inseln Java und Sumatra der Malaisischen Inselgruppe identifiziert werden und es gibt ebenfalls einen Verweis auf Lohita Sagara oder das Rote Meer.) Aufgrund der oben gegeben Erkenntnisse kann geschlossen werden, daß der sumerische Spruch "sauber und jungfräulich und ursprünglich ist das Land Dilmun" aller Voraussicht nach die Industal-Kultur oder, genauer, seine nahegelegenen Städte Dholavira und Lothal meinte. Im Gegenteil kann diese Kultur niemals gleichzeitig Meluha genannt worden sein. Einige Passagen im Mahbharata beziehen sich die See und Seereisen. Die Sabha Parva besschreibt, wie Sahadeva, der jüngste Bruder der fünf Pandavas, mehrere Inseln im Meer besuchte und die Mlechcha-Bewohner besiegte. Der Ausdruck Mlechcha stützt sich wahrscheinlich Meluha. Aufgrund des alten Hindu-Epos muß Mlechcha irgendwo im Meer liegen, aber es war nicht Indien. Nur drei Gebiete existierten zu Beginn des 4. und 3. Jahrtausends, die mit Mesopotamien Handel betreiben konnten: 1. Die Industal-Kultur (Dilmun), 2. Oman und der innere Teil des Persischen Golfs (Magan) und 3. afrikanische Länder an der nordöstlichen Küste, von den Ägyptern Punt genannt. Damit bleibt Afrika als einziger Kandidat für Meluha. Das wird durch viele Hinweise in der sumerischen Literatur bestätigt. Der Mythos "Enki und die Weltordnung" betont den Anbau von hochwachsenden Schilf in Meluha. Es ist ganz klar, daß die Beschreibung auf Papyrus geschrieben wurde. Papyrus ist eine Pflanze, die 6 m Höhe erreicht, einen dicken, dreieckigen Stengel besitzt, in einem großen Kegel endet und früher in großen Mengen entlang des ganzen Nil-Verlaufs angebaut wurde. Meluha wird in akkadischen Texten als ein fremdes schwarzes Land beschrieben. Die Bezeichnung 'schwarzes Land' könnte zurückgreifen auf die schwarze Bevölkerung, die die nordöstliche Küste von Afrika bewohnt. Ebenfalls ist eine zweite Erklärung möglich: der von den Ägyptern benutzte Ausdruck schwarzes Meluha, genannt Takemet (Kemet) oder Schwarzes Land könnte sich auf Ägypten selbst beziehen. Nach sumerischen Quellen, vertreten von Übersetzern, vermittelt Mesopotamien auch die Verbindung mit den Kaufleuten von Meluha. Abb. 7 Ein Artefakt aus dem Industal, das der Kultur von Meluha zugeschrieben wird. Überdies wurde Meluha als ein fremdes Land verstanden, anders als Dilmun und Magan. Das kann man nur durch ein Faktum erklären. Die Einwohner von Meluha sprachen eine fremde Sprache, nicht verständlich für die Sumerer und ihre Hautfarbe war schwarz. Andererseits wurden die Bewohnern von Dilmun und Magan nicht als Ausländer in Sumer betrachtet. Deshalb müssen sie eine ähnliche, verwandte Sprache gesprochen haben und sie müssen auch ähnlich in ihrem physischen Erscheinungsbild ausgesehen haben. Die Gründer der Industal-Kultur waren, aufgrund der neuesten Forschungen von vielen wissenschaftlichen Disziplinen, Dravidier. Die meisten Wissenschaftler neigen zu der Ansicht, daß die sumerische Sprache außerdem ihren Stamm von den Dravidianern hat. Die Analysen von Skelettstücken aus Indien, Mesopotamien, Oman und Bahrain aus dem 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. liefern im wesentlichen dieselben Resultate. Die Einwohner dieser Ländern waren zwei anthropologische Typen - der kurzschädelige Typ und langschädelige Typ. Die Sumerer nannten sich selbst "Schwarzköpfe" wegen der Farbe ihres Haares. Die Dravidier, nach wie vor am häufigsten im südlichen Indien lebend, besitzen ebenfalls ausschließlich schwarzes Haar. Wie durch die genetischen Forschungen von Dr. Hussain, der die genetischen Veränderungen, die verantwortlich für Thalassaemia und Fathalassaemia sind, studierte, gezeigt, kann eine klare genetische Ähnlichkeit zwischen der Bevölkerung von Kuwait über das östliche Saudi Arabien bis nach Bahrain und Indien aufgespürt werden. Gemäß mesopotamischen Aufzeichnungen fungierte Magan als eine Transferstelle für Waren nach Meluha. Dies besagt, daß Meluha weiter von Mesopotamien als Magan gelegen haben muß. Es war einzig Magan zu dem Sumerer eine groß Menge von Lebensmittel-Erzeugnisse exportierten. Deshalb muß Magan in der Nähe der sumerischen Städte gelegen haben. In den meisten mesopotamischen Quellen wird Dilmun in Beziehung mit Magan gestellt und seine Nähe zu Dilmun wird nachdrücklich betont. Die westlichsten Gemeinschaften der Industal-Kultur längs der Makran-Küste in Richtung Iran liegen weniger als 300 km von der Küste von Oman - Magan - jenseits der See. Im Gegensatz dazu lag Meluha nicht nur erheblich weiter von Magan, das als eine bloße Transferstelle für die Waren für Meluha fungierte, sondern auch von Dilmun. Nach hinduistischen Epen wurde Meluha, oder Mlechcha, im Meer weit von Indien ausfindig gemacht. Abb. 8 Eine Karte mit vermuteten Hochkulturen Afrikas. In welcher Verbindung könnten sie mit der Industal-Zivilisation gestanden haben? Meluha kann deshalb nur westlich der Küste von Oman, irgendwo an der afrikanischen Küste, gelegen haben. Die Nennung der afrikanischen Küste unter dem Namen Meluha ist bereits wahrnehmbar ab dem 14. Jahrhundert v. Chr., wie aus seiner Benutzung in der el-Amar Korrespondenz zu vermuten ist. Die Bezeichnung "Schwarzes Land" für Meluha, bezugnehmend auf die Gesichtsfarbe der Herrscher von Meluha, wird ebenfalls von der Inschrift des assyrischen Königs Sargon II. und seinem Nachfolger Sennacherib angedeutet. Sie verlegten Meluha nach Oberägypten, das in der 25. Dynastie von schwarzen Monarchen nubischer Abstammung in den Jahren 745-664 v. Chr. beherrscht wurde (das heutige südliche Ägypten und der nördliche Sudan) und die nach und nach Macht über das ganze Ägypten gewannen. Eine Synthese der obigen Information zeigt, daß die wahrscheinlichste Stelle, wo Meluha im 3. Jahrtausend v. Chr. lokalisiert wurde, die nordöstlichste Küste von Afrika (8) ist, d.h., die Region des östlichen Sudan und Eritrea. Dort ist es auch, wo das Land Punt erwartet wird, von wo ähnliche Arten von Gütern von den ägyptischen Monarchen ab dem 3ten Jahrtausend v. Chr. importiert wurden, wie auch die Warenimporte der Sumerer und Akkadier von Meluha. Später, nachdem das geographische Wissen der Babylonier und Assyrer eine höhere Stufe erreichte, wurde Meluha unmittelbar mit Ägypten identifiziert. Mutmaßliche Standorte von Dilmun, Magan und Meluha im 3ten Jahrtausend v. Chr. werden auf Karte Nr. 8 auf S. 115 (A) gezeigt. (Auf Karte Nr. 8 ist die Industal-Kultur = "Protoindicks civilizace") Eine Wechsel in der traditionellen Terminologie in der Bezeichnung von Dilmun könnte wirklich irgendwann nach 2000 v. Chr. geschehen sein. Dem folgte der Niedergang der Stadt Dholavira mit einer Bevölkerung von 20.000, wahrscheinlich im Zuge der Austrocknung des Sarasvati und dem Versagen des ganzen Sarasvati-hydrologischen Systems. Die Kaufleute von Dilmun zogen wahrscheinlich in der gleichen Periode nach Bahrain, worauf später die Übertragung des Namens von Dilmun auf Bahrain resultieren könnte. (1) http://www.saxakali.com/COLOR_ASP/harappa.htm (nicht mehr online) (2) http://www.yrec.org/images/harappa_reconstruction.gif (nicht mehr online) (3) http://www.geocities.com/narenp/history/info/river.htm (4) http://terra.kueps.kyoto-u.ac.jp/~sake/himalaya.jpg (nicht mehr online) (5) http://www.harappa.com/lothal/index.html (nnicht mehr online) (6) http://www.reptilienundco.de/Karte-Javagr.jpg (nicht mehr online) (7) http://www.archaeology.gov.ae/bronze_pic.html#images/bronze_p7_1.jpg (nicht mehr online) (8) http://community-2.webtv.net/BARNUBIANEMPIRE/BLACKPEOPLEBLACK/index.html (nicht mehr online) Abgerufen von „http://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Entdeckung_von_Platons_Atlantis_VII_a&oldid=12221“ Diese Seite wurde zuletzt am 26. November 2009 um 22:57 Uhr bearbeitet.
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. 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Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
PC als Fernseher benutzen Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen! Frage von Stephan Gerlach:Da gerade der Fernseher in der Werkstatt (;m�glicherweise l�ngere Zeit) ist, eine rein informative (;und eher hypothetische) Frage:Hab' von TV-Karten nicht allzugro�e (;um nicht zu sagen "gar keine") Ahnung. Was ist die einfachste/g�nstigste Methode, einen PC "empfangsbereit" zu machen? Im Prinzip w�rde da doch eine Analog-TV-Karte mit Antennen-Anschlu� reichen, die lediglich als "Empfangsteil" (;Tuner) fungiert (;was ja im Fernseher per Default eingebaut ist). Das empfangene Programm sollte ann�hernd in Echtzeit auf dem Bildschirm erscheinen.Irgendwelcher Kram wie Video-Mitschnitt oder Bearbeiten von alten VHS-Kassetten ist nicht n�tig. Nur Empfang und das Programm in m�glichst guter Qualit�t anzeigen, sonst nix.Ist es egal, ob man da eine interne PCI-Karte (;billiger?) oder eine externe USB-2.0-Karte (;praktischer) nimmt? Kann man auch bedenkenlos gebraucht kaufen?-- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...(;...Dialog aus m.p.d.g.w.a.) Antwort von Nico Schumacher:Stephan Gerlach schrieb:> Da gerade der Fernseher in der Werkstatt (;m�glicherweise l�ngere Zeit) > ist, eine rein informative (;und eher hypothetische) Frage:> > Hab' von TV-Karten nicht allzugro�e (;um nicht zu sagen "gar keine") > Ahnung. Was ist die einfachste/g�nstigste Methode, einen PC > "empfangsbereit" zu machen? Im Prinzip w�rde da doch eine > Analog-TV-Karte mit Antennen-Anschlu� reichen, die lediglich als > "Empfangsteil" (;Tuner) fungiert (;was ja im Fernseher per Default > eingebaut ist). Das empfangene Programm sollte ann�hernd in Echtzeit auf > dem Bildschirm erscheinen.Prinzipel schon, aber da analog zunehmend abgeschaltet wird, sollte man �berlegen DVB-T,DVB-S oder DVB-C zu nehmen. Die Qualit�t des Bildes ist IMHO vielfach um l�ngen besser.> Irgendwelcher Kram wie Video-Mitschnitt oder Bearbeiten von alten > VHS-Kassetten ist nicht n�tig. Nur Empfang und das Programm in m�glichst > guter Qualit�t anzeigen, sonst nix.s.o.> Ist es egal, ob man da eine interne PCI-Karte (;billiger?) oder eine > externe USB-2.0-Karte (;praktischer) nimmt? Kann man auch bedenkenlos > gebraucht kaufen?Als mein TV durch Blitzschaden defekt ging, habe ich als Notl�sung, eine USB-Karte genommen, die das analoge Signal des Sat-recievers wandelte.Ab 7.11. wird diese mir dann DVB-T zur Verf�gung stellen.Nico Antwort von Stephan Gerlach:Nico Schumacher schrieb:> Stephan Gerlach schrieb:>> Was ist die einfachste/g�nstigste Methode, einen PC >> "empfangsbereit" zu machen? Im Prinzip w�rde da doch eine >> Analog-TV-Karte mit Antennen-Anschlu� reichen, die lediglich als >> "Empfangsteil" (;Tuner) fungiert (;was ja im Fernseher per Default >> eingebaut ist). Das empfangene Programm sollte ann�hernd in Echtzeit >> auf dem Bildschirm erscheinen.> > Prinzipel schon, aber da analog zunehmend abgeschaltet wird, sollte man > �berlegen DVB-T,DVB-S oder DVB-C zu nehmen. Die Qualit�t des Bildes ist > IMHO vielfach um l�ngen besser.Mu� man f�r digitales TV nicht extra bezahlen oder mu� das irgendwie "freigeschaltet" werden?Kenne mich da �berhaupt nicht aus; bisher lief hier einfach der CRT-Fernseher an der Antennenbuchse in der Wand angest�pselt. :-)AFAIK h�ngt am anderen Ende der Leitung irgendwo auf dem Nachbarhaus auf dem Dach eine ganz normale Antenne dran.> Als mein TV durch Blitzschaden defekt ging, habe ich als Notl�sung, eine > USB-Karte genommen, die das analoge Signal des Sat-recievers wandelte.Funktioniert das qualitativ einwandfrei (;bzw. genausogut wie als interne PCI-Karte)?Welche Karte war das, "irgendeine" oder hast du auf irgendwas spezielles geachtet?> Ab 7.11. wird diese mir dann DVB-T zur Verf�gung stellen.Wieso gerade ab 7.11.? :-)Kann man irgendwie auch den CRT-Fernseher damit nutzen?-- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...(;...Dialog aus m.p.d.g.w.a.) Antwort von Nico Schumacher:Stephan Gerlach schrieb:> Nico Schumacher schrieb:>> Stephan Gerlach schrieb:>>> Was ist die einfachste/g�nstigste Methode, einen PC "empfangsbereit" >>> zu machen? Im Prinzip w�rde da doch eine Analog-TV-Karte mit >>> Antennen-Anschlu� reichen, die lediglich als "Empfangsteil" (;Tuner) >>> fungiert (;was ja im Fernseher per Default eingebaut ist). Das >>> empfangene Programm sollte ann�hernd in Echtzeit auf dem Bildschirm >>> erscheinen.>>>> Prinzipel schon, aber da analog zunehmend abgeschaltet wird, sollte >> man �berlegen DVB-T,DVB-S oder DVB-C zu nehmen. Die Qualit�t des >> Bildes ist IMHO vielfach um l�ngen besser.> > Mu� man f�r digitales TV nicht extra bezahlen oder mu� das irgendwie > "freigeschaltet" werden?kommte drauf an auf welchem Weg man es bekommt.> Kenne mich da �berhaupt nicht aus; bisher lief hier einfach der > CRT-Fernseher an der Antennenbuchse in der Wand angest�pselt. :-)> AFAIK h�ngt am anderen Ende der Leitung irgendwo auf dem Nachbarhaus auf > dem Dach eine ganz normale Antenne dran.Also "normale" Dachantenne? Obwohl wenn ich auf http://www.ueberallfernsehen.de/schaue unddas in Verbindung mit Deiner EMail Adresse sehe, m�sste der Anschluss Analoges Kabelfernsehn sein. Das solltest Du dringend kl�ren.>> Als mein TV durch Blitzschaden defekt ging, habe ich als Notl�sung, >> eine USB-Karte genommen, die das analoge Signal des Sat-recievers >> wandelte.> > Funktioniert das qualitativ einwandfrei (;bzw. genausogut wie als interne > PCI-Karte)?Also die Treiber gut waren schon ;) Deshlab w�rde ich nie auf billig kram aus Asien setzen.> Welche Karte war das, "irgendeine" oder hast du auf irgendwas spezielles > geachtet?Da f�r Notebook und universell hatte ich eine Terratec Hybrid usb gekauft, die analoges und Digitales Fernsehn via Antenne empfangen kann.>> Ab 7.11. wird diese mir dann DVB-T zur Verf�gung stellen.> > Wieso gerade ab 7.11.? :-)Weil dann in meiner Region das Analoge Fernsehn abgeshaltet wird und DVB-T aktiv sein wird. Die Privaten machen dabei zwar nciht mit, aber dann hat man wieder qualitativ hoeherwertiges ;)> Kann man irgendwie auch den CRT-Fernseher damit nutzen?Ja, allerdings in der o.g. Region auch nur die �ffentlich Rechtlichen.Nico Antwort von Andreas Viehrig:Stephan Gerlach schrieb:> Nico Schumacher schrieb:>> Stephan Gerlach schrieb:>>> Was ist die einfachste/g�nstigste Methode, einen PC >>> "empfangsbereit" zu machen? Im Prinzip w�rde da doch eine >>> Analog-TV-Karte mit Antennen-Anschlu� reichen, die lediglich als >>> "Empfangsteil" (;Tuner) fungiert (;was ja im Fernseher per Default >>> eingebaut ist). Das empfangene Programm sollte ann�hernd in Echtzeit >>> auf dem Bildschirm erscheinen.>> Prinzipel schon, aber da analog zunehmend abgeschaltet wird, sollte man >> �berlegen DVB-T,DVB-S oder DVB-C zu nehmen. Die Qualit�t des Bildes ist >> IMHO vielfach um l�ngen besser.> Mu� man f�r digitales TV nicht extra bezahlen oder mu� das irgendwie > "freigeschaltet" werden?Es mu� vor allem in Deiner Region ausgestrahlt werden. Das sind AFAICS jenach Region entweder nur 12 Programme (;mit Spartenprogrammen) des �RF oderin den Ballungszentren zus�tzlich noch 12 private Programme.> Kenne mich da �berhaupt nicht aus; bisher lief hier einfach der > CRT-Fernseher an der Antennenbuchse in der Wand angest�pselt. :-)Vermutlich wird das analoges Kabel sein. Um mit terrestrisch empfangbaren,analogen Programmen zufrieden zu sein, mu� man schon sehr gen�gsam sein,sofern es sie �berhaupt noch gibt.Ich benutze f�r analoges Kabel eine PCI-Karte von AVerMedia, die "AVerTV Go007 FM Plus" mit Radiotuner, g�nstig im Preis, sehr gute Qualit�t, sehrstabil. Mittels AutoHotkey l��t es sich ganz hervorragend steuern, auch dasTeletext-Fenster.Die Systemlast liegt bei normalem Fernsehen noch unter 10 %, Aufzeichnungals MPEG2 in DVD-Qualit�t mit vollen 720 x 576 nimmt dann etwa um 33 %CPU-Last (;Athlon X2 3800 unter XP SP2).Bei simplem Fernsehen bleibt die CPU sogar im Stromsparmodus. Das ist einPunkt, den man bei PCI-Karten bzw. der zugeh�rigen Software unbedingt imAuge behalten sollte, denn da gibt es ganz �ble Katastrophen.Generell mu� man sich nat�rlich entscheiden, ob man eine per USB oderFirewire angeschlossene Zusatz-Box oder eine PCI-Karte will. Beides hatseine jeweils eigenen Vor- und Nachteile. Und von Billigware wie etwa derPCI-Karte, die Conrad im Angebot hat(;te), mu� man aber strikt abraten.Ein Restrisiko bleibt, letztlich mu� man probieren, was so pa�t. Undmanchmal liegt ein Problem auch gar nicht an der TV-Hardware, auch wenn esso scheinen mag. Um die in <1vp56y01fubuk.dlg@dagrantla.de> geschildertenProbleme zu beseitigen, mu�te ich letztlich nur eine Software-Katastrophenamens SpeedFan deaktivieren. Nun hoffe ich, da� meine AVerTV Go ewigh�lt...Andi-- "Wobei die Praxis hier nat�rlich wieder autofahrerfeindlich bis zum Geht-nichtmehr ist. Das Menschenrecht auf freies Parken wird beschnitten, nurdamit im Brandfalle irg3endwelcher Wohnraum oder das Leben von irgendwel-chen Nichtautofahrern ..." - Thorsten G�nther zum Parken in der FW-Zufahrt Antwort von Stephan Gerlach:Nico Schumacher schrieb:> Stephan Gerlach schrieb: >> Mu� man f�r digitales TV nicht extra bezahlen oder mu� das irgendwie >> "freigeschaltet" werden? > > kommte drauf an auf welchem Weg man es bekommt.Was ist, wenn man den Empfang mit solchen Teilen versucht? Wird dann wirklich das Fernsehen �ber diese kleine Antenne empfangen (;so, da� eine halbwegs brauchbare Qualit�t dabei rauskommt)?Aber dann w�rde man ja, wenn ich das richtig verstehe, nur �ffis empfangen k�nnen.>> bisher lief hier einfach der >> CRT-Fernseher an der Antennenbuchse in der Wand angest�pselt. :-)>> AFAIK h�ngt am anderen Ende der Leitung irgendwo auf dem Nachbarhaus >> auf dem Dach eine ganz normale Antenne dran.> > Also "normale" Dachantenne? Obwohl wenn ich auf > http://www.ueberallfernsehen.de/> schaue unddas in Verbindung mit Deiner EMail Adresse sehe, m�sste der > Anschluss Analoges Kabelfernsehn sein. Das solltest Du dringend kl�ren.Analog ja, allerdings nicht ans Netz von "Kabel Deutschland" angeschlossen. Das sehe ich an den empfangbaren Sendern und der Tatsache, da� keine Geb�hren an "Kabel Deutschland" gezahlt werden.> Also die Treiber gut waren schon ;) Deshlab w�rde ich nie auf billig > kram aus Asien setzen.Also auf teuren Kram aus Asien?>> Wieso gerade ab 7.11.? :-)> > Weil dann in meiner Region das Analoge Fernsehn abgeshaltet wird und > DVB-T aktiv sein wird. Die Privaten machen dabei zwar nciht mit, aber > dann hat man wieder qualitativ hoeherwertiges ;)D.h. in den Fall braucht man ja quasi zwingend eine Hybrid Karte (;und den Analog-Anschlu� in der Wand), weil ja Privaten weiterhin analog senden?-- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...(;...Dialog aus m.p.d.g.w.a.) Antwort von Andreas Viehrig:Stephan Gerlach schrieb:> Nico Schumacher schrieb:>> Stephan Gerlach schrieb:>>> Mu� man f�r digitales TV nicht extra bezahlen oder mu� das irgendwie>>> "freigeschaltet" werden?>> kommte drauf an auf welchem Weg man es bekommt.> Was ist, wenn man den Empfang mit solchen Teilen > > versucht? Wird dann wirklich das Fernsehen �ber diese kleine Antenne > empfangen (;so, da� eine halbwegs brauchbare Qualit�t dabei rauskommt)?Im Prinzip sollte es gehen. Das ist ja der Clou, da� DVB-T auf Grund derdigitalen Grundlage gerade die Antennentechnik minimiert. Erst wenn derEmpfang (;in der /Pampa/) wirklich mau wird, hilft eine aktive Antenne anStelle der passiven, die ist aber auch nur wenige cm gr��er.> Aber dann w�rde man ja, wenn ich das richtig verstehe, nur �ffis > empfangen k�nnen.Das kommt drauf an, wie die Ausstrahlung in Deiner Region gestaltet ist.Das kannst Du ja rauskriegen. AFAICS sind per DVB-T maximal 24 Programmeempfangbar, die gleiche Anzahl wie im Kabel hast Du also sowieso nicht.Deswegen interessiert mich das auch nicht wirklich, ich behalte einfachweiter meinen analogen Kabelanschlu�. Und nur f�r ein paar Spartenprogrammewie Eins plus hole ich mir keine teure Hybridkarte.>>> bisher lief hier einfach der >>> CRT-Fernseher an der Antennenbuchse in der Wand angest�pselt. :-)>>> AFAIK h�ngt am anderen Ende der Leitung irgendwo auf dem Nachbarhaus >>> auf dem Dach eine ganz normale Antenne dran.>> Also "normale" Dachantenne? Obwohl wenn ich auf >> http://www.ueberallfernsehen.de/>> schaue unddas in Verbindung mit Deiner EMail Adresse sehe, m�sste der >> Anschluss Analoges Kabelfernsehn sein. Das solltest Du dringend kl�ren.> Analog ja, allerdings nicht ans Netz von "Kabel Deutschland" > angeschlossen. Das sehe ich an den empfangbaren Sendern und der > Tatsache, da� keine Geb�hren an "Kabel Deutschland" gezahlt werden.Die Geb�hren werden sicher vom Vermieter gezahlt und sind wohl halt nur- wie das �blicherweise so gemacht wird - einfach in die Nebenkosteneingerechnet.>> Weil dann in meiner Region das Analoge Fernsehn abgeshaltet wird und >> DVB-T aktiv sein wird. Die Privaten machen dabei zwar nciht mit, aber >> dann hat man wieder qualitativ hoeherwertiges ;)> D.h. in den Fall braucht man ja quasi zwingend eine Hybrid Karte (;und > den Analog-Anschlu� in der Wand), weil ja Privaten weiterhin analog senden?An Deinem Kabelanschlu� d�rfte sich auf absehbare Zeit nix �ndern. Das isthier auch so (;Regensburg, ebenfalls Kabel D). Wenn Du also eine g�nstigePCI-Analogkarte wie eine AVerTV Go 007 nimmst, hast Du alles, was Du jetztauch hast, nur eben zus�tzlich im PC. Mir reicht das v�llig.Andi-- "Entweder der Webshop gibt ein passendes Ger�t her, oder der Webshop vonjemand anderem tut es. Die Feilscherei kann dann die Einkaufsabteilung vonmir aus per Telefon, Brieftauben, Buschtrommeln oder Saurons Auge erledi-gen." - Michael Bode zur Frage, ob man evtl. besser per Tel. ordern soll Antwort von Stephan Gerlach:Andreas Viehrig schrieb:> Stephan Gerlach schrieb:>> Was ist, wenn man den Empfang mit solchen Teilen >> >> versucht? Wird dann wirklich das Fernsehen �ber diese kleine Antenne >> empfangen (;so, da� eine halbwegs brauchbare Qualit�t dabei rauskommt)?> > Im Prinzip sollte es gehen. Das ist ja der Clou, da� DVB-T auf Grund der> digitalen Grundlage gerade die Antennentechnik minimiert. Erst wenn der> Empfang (;in der /Pampa/) wirklich mau wird, hilft eine aktive Antenne an> Stelle der passiven, die ist aber auch nur wenige cm gr��er.Ist das Aufstellen in der Wohnung im 3. Stock ein Problem? Das Antennenkabel wird ja nicht allzu lang sein...>> Aber dann w�rde man ja, wenn ich das richtig verstehe, nur �ffis >> empfangen k�nnen.> > Das kommt drauf an, wie die Ausstrahlung in Deiner Region gestaltet ist.> Das kannst Du ja rauskriegen.Wenn ich mir die verlinkte �berallfernsehen-Seite angucke, dann geh�rt meine Region zur gelb-gestrichelten Zone. D.h. nur �ffis empfangbar.Also f�r den Fall, den PC zum Ersatz-/�bergangs-Fernseher zu machen, k�me entweder eine Hybrid-Karte oder eine reine Analog-Karte in Frage.Wobei ich aufgrund der Preise dann wohl eher zur Analog-Karte tendieren w�rde.>> Analog ja, allerdings nicht ans Netz von "Kabel Deutschland" >> angeschlossen. Das sehe ich an den empfangbaren Sendern und der >> Tatsache, da� keine Geb�hren an "Kabel Deutschland" gezahlt werden.> > Die Geb�hren werden sicher vom Vermieter gezahlt und sind wohl halt nur> - wie das �blicherweise so gemacht wird - einfach in die Nebenkosten> eingerechnet.Bei Leuten mit nachweislich "richtigem" Kabelfernsehen ist die Empfangsqualit�t bei einigen Programmen besser als hier, und es werden insgesamt mehr Sender empfangen. Au�erdem gibt es hier manchmal Prbleme bei extrem schlechtem Wetter. Von daher scheint mir hier im Haus kein "richtiges" Kabelfernsehen vorzuliegen.> Wenn Du also eine g�nstige> PCI-Analogkarte wie eine AVerTV Go 007 nimmst, hast Du alles, was Du jetzt> auch hast, nur eben zus�tzlich im PC.Was ist von dem Ding hier zu halten?Ach nee, da sehe ich gerade "DirectX9 Soundkarte erforderlich". Ich hab' nur Onboard Sound und zudem DirectX8.1 installiert. AFAIR aus dem Grund, weil das vor l�ngerer Zeit ausprobierte DirectX9 mal irgendwie (;Performance-?)Probleme verursacht hatte. Lag u.U. ich daran, da� auch die Grafikkarte nur eine DirectX8.1-Karte ist, d.h. die DirectX9-Voraussetzung ist nicht erf�llt.-- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...(;...Dialog aus m.p.d.g.w.a.) Antwort von Stephan Gerlach:Andreas Viehrig schrieb:> Generell mu� man sich nat�rlich entscheiden, ob man eine per USB oder> Firewire angeschlossene Zusatz-Box oder eine PCI-Karte will. Beides hat> seine jeweils eigenen Vor- und Nachteile.Ich tendiere zur USB Karte (;bzw. "Stick" statt "Karte" mu� es hier wohl hei�en), praktischer nutzbar und die Bel�ftung im Geh�use pa�t weiterhin einigerma�en. :-)> Ein Restrisiko bleibt, letztlich mu� man probieren, was so pa�t. Und> manchmal liegt ein Problem auch gar nicht an der TV-Hardware, auch wenn es> so scheinen mag. Um die in <1vp56y01fubuk.dlg@dagrantla.de> geschilderten> Probleme zu beseitigen, mu�te ich letztlich nur eine Software-Katastrophe> namens SpeedFan deaktivieren.Ich sehe gerade, da� viele Ger�te DirectX9 anfordern. Mit DirectX8.1 keine Chance?-- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...(;...Dialog aus m.p.d.g.w.a.) Antwort von Nico Schumacher:Stephan Gerlach schrieb:> Andreas Viehrig schrieb:>> Stephan Gerlach schrieb:> >>> Was ist, wenn man den Empfang mit solchen Teilen >>> >>> versucht? Wird dann wirklich das Fernsehen �ber diese kleine Antenne >>> empfangen (;so, da� eine halbwegs brauchbare Qualit�t dabei rauskommt)?Ist halt Digital. Sprich entweder gutes Bild oder kein Bild. Dazwischen gibt es nur einen kleinen Bereich mit Artefakten.>> Im Prinzip sollte es gehen. Das ist ja der Clou, da� DVB-T auf Grund der>> digitalen Grundlage gerade die Antennentechnik minimiert. Erst wenn der>> Empfang (;in der /Pampa/) wirklich mau wird, hilft eine aktive Antenne an>> Stelle der passiven, die ist aber auch nur wenige cm gr��er.> > Ist das Aufstellen in der Wohnung im 3. Stock ein Problem? Das > Antennenkabel wird ja nicht allzu lang sein...Es gibt im Internet eine Empfangsprognose Rechner, die URL habe ich z.Z. aber nicht. Eine Beratung bei einem lokalen Radio Fernsehn H�ndler (;Ja, die guten alten und nicht eine dieser geschulten Verk�ufern) sollte Dir da auch helfen.>>> Aber dann w�rde man ja, wenn ich das richtig verstehe, nur �ffis >>> empfangen k�nnen.>>>> Das kommt drauf an, wie die Ausstrahlung in Deiner Region gestaltet ist.>> Das kannst Du ja rauskriegen.> > Wenn ich mir die verlinkte �berallfernsehen-Seite angucke, dann geh�rt > meine Region zur gelb-gestrichelten Zone. D.h. nur �ffis empfangbar.Sah ich auch so. Hier wird das auch nur so sein. BEschwere Dich bei den privaten. Denen ist bist Du es als Kunde nicht wert, das Du Sie via DVB-T Empfangen kannst.> Also f�r den Fall, den PC zum Ersatz-/�bergangs-Fernseher zu machen, > k�me entweder eine Hybrid-Karte oder eine reine Analog-Karte in Frage.> Wobei ich aufgrund der Preise dann wohl eher zur Analog-Karte tendieren > w�rde.Wenn Sie Dir reicht.> Bei Leuten mit nachweislich "richtigem" Kabelfernsehen ist die > Empfangsqualit�t bei einigen Programmen besser als hier, und es werden > insgesamt mehr Sender empfangen. Au�erdem gibt es hier manchmal Prbleme > bei extrem schlechtem Wetter. Von daher scheint mir hier im Haus kein > "richtiges" Kabelfernsehen vorzuliegen.Vielleicht hat Euer Haus eine eigene Kopfstation. Dein Vermieter wir Dir das sagen k�nnen.>> Wenn Du also eine g�nstige>> PCI-Analogkarte wie eine AVerTV Go 007 nimmst, hast Du alles, was Du >> jetzt>> auch hast, nur eben zus�tzlich im PC.> > Was ist von dem Ding hier > > zu halten?Also ein Bekannter verflucht gerade seine Entscheidung zu einer Karte dieses Herstellers. Er musste wohl 400MB Treiber Software Update laden.WTF machen die da.> Ach nee, da sehe ich gerade "DirectX9 Soundkarte erforderlich". Ich hab' > nur Onboard Sound und zudem DirectX8.1 installiert. AFAIR aus dem Grund, > weil das vor l�ngerer Zeit ausprobierte DirectX9 mal irgendwie > (;Performance-?)Probleme verursacht hatte. Lag u.U. ich daran, da� auch > die Grafikkarte nur eine DirectX8.1-Karte ist, d.h. die > DirectX9-Voraussetzung ist nicht erf�llt.Davon habe ich keine Ahnung. WinXP-SP2 hat DirectX9 ansonsten l�uft fast nur Linux.Nico Antwort von Nico Schumacher:Stephan Gerlach schrieb:> Nico Schumacher schrieb:>> Stephan Gerlach schrieb:>>> Also die Treiber gut waren schon ;) Deshlab w�rde ich nie auf billig >> kram aus Asien setzen.> > Also auf teuren Kram aus Asien?Aehm, noe. Ich bevorzuge mittlerweile Produkte von Hersteller, die im laufe der Jahre auch mal noch treiber nachlieferten oder auch Informationen zur Treiberprogrammierung rausgaben.>>> Wieso gerade ab 7.11.? :-)>>>> Weil dann in meiner Region das Analoge Fernsehn abgeshaltet wird und >> DVB-T aktiv sein wird. Die Privaten machen dabei zwar nciht mit, aber >> dann hat man wieder qualitativ hoeherwertiges ;)> > D.h. in den Fall braucht man ja quasi zwingend eine Hybrid Karte (;und > den Analog-Anschlu� in der Wand), weil ja Privaten weiterhin analog > senden?JA. Wennn man diese Sender sehen m�chte schon. Oder halt via Satelit. Per Antenne wird da nix mehr m�glich sein. Meine Beschwerde an die privaten ist schon l�nger raus, unbeantwortet. OK, wenn Sie meinen, ich kann drauf verzichten. Das Argument weshalb in l�ndlichen Regionen nur �ffentlichrechtliche kommen ist seitens der privaten, das es sich finanziell nicht lohnt, f�r die paar Kunden!Nico Antwort von Andreas Viehrig:Stephan Gerlach schrieb:> Ich sehe gerade, da� viele Ger�te DirectX9 anfordern. Mit DirectX8.1 > keine Chance?Vermutlich nicht, wenn Du nicht irgendein Uralt-Teil erwischst.Was spr�che gegen DX9?Andi-- "Wenn Sie finden, da� das klar war, was ich gesagt habe, dann haben Siemich mi�verstanden..." Alan Greenspan Antwort von Andreas Viehrig:Stephan Gerlach schrieb:> Andreas Viehrig schrieb:>> Generell mu� man sich nat�rlich entscheiden, ob man eine per USB oder>> Firewire angeschlossene Zusatz-Box oder eine PCI-Karte will. Beides hat>> seine jeweils eigenen Vor- und Nachteile.> Ich tendiere zur USB Karte (;bzw. "Stick" statt "Karte" mu� es hier wohl > hei�en), praktischer nutzbar und die Bel�ftung im Geh�use pa�t weiterhin > einigerma�en. :-)Ob es da was brauchbares f�r Analog-TV gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.AFAICS sind das dann teure Hybrid- oder Nur-DVB-T-Teile.Andi-- "... Die Zeitschrift MacMagazin hatte auch mal ein ZIP-Laufwerk mit einemRasierapparat von Grundig vergleichen. Es zeigte sich, da� das ZIP-Laufwerk die h�here Speicherkapazit�t bot, aber eine erb�rmlich schlechteRasur erm�glichte." - Mathias B�we zu Fahrradschuhen Klick-Pedalen Antwort von Andreas Viehrig:Stephan Gerlach schrieb:> Andreas Viehrig schrieb:>> Stephan Gerlach schrieb:>> Im Prinzip sollte es gehen. Das ist ja der Clou, da� DVB-T auf Grund der>> digitalen Grundlage gerade die Antennentechnik minimiert. Erst wenn der>> Empfang (;in der /Pampa/) wirklich mau wird, hilft eine aktive Antenne an>> Stelle der passiven, die ist aber auch nur wenige cm gr��er.> Ist das Aufstellen in der Wohnung im 3. Stock ein Problem?IMHO nicht. Je weiter oben, desto besser halt.>>> Aber dann w�rde man ja, wenn ich das richtig verstehe, nur �ffis >>> empfangen k�nnen.>> Das kommt drauf an, wie die Ausstrahlung in Deiner Region gestaltet ist.>> Das kannst Du ja rauskriegen.> Wenn ich mir die verlinkte �berallfernsehen-Seite angucke, dann geh�rt > meine Region zur gelb-gestrichelten Zone. D.h. nur �ffis empfangbar.Dito bei mir. So ist mir die Entscheidung, weiter bei kosteng�nstigemAnalogkabel zu bleiben, sehr leichtgefallen.> Also f�r den Fall, den PC zum Ersatz-/�bergangs-Fernseher zu machen, > k�me entweder eine Hybrid-Karte oder eine reine Analog-Karte in Frage.> Wobei ich aufgrund der Preise dann wohl eher zur Analog-Karte tendieren > w�rde.Dito.>>> Analog ja, allerdings nicht ans Netz von "Kabel Deutschland" >>> angeschlossen. Das sehe ich an den empfangbaren Sendern und der >>> Tatsache, da� keine Geb�hren an "Kabel Deutschland" gezahlt werden.>> Die Geb�hren werden sicher vom Vermieter gezahlt und sind wohl halt nur>> - wie das �blicherweise so gemacht wird - einfach in die Nebenkosten>> eingerechnet.> Bei Leuten mit nachweislich "richtigem" Kabelfernsehen ist die > Empfangsqualit�t bei einigen Programmen besser als hier, und es werden > insgesamt mehr Sender empfangen. Au�erdem gibt es hier manchmal Prbleme > bei extrem schlechtem Wetter. Von daher scheint mir hier im Haus kein > "richtiges" Kabelfernsehen vorzuliegen.Dann scheint da wohl eine Sch�ssel zu empfangen und das Signal an dieEinheiten zu verteilen. - Mu�t Du wissen, ob Du dann lieber einHybrid-Ger�t nimmst.>> Wenn Du also eine g�nstige>> PCI-Analogkarte wie eine AVerTV Go 007 nimmst, hast Du alles, was Du jetzt>> auch hast, nur eben zus�tzlich im PC.> Was ist von dem Ding hier > > zu halten?> Ach nee, da sehe ich gerade "DirectX9 Soundkarte erforderlich". Ich hab' > nur Onboard Sound und zudem DirectX8.1 installiert. AFAIR aus dem Grund, > weil das vor l�ngerer Zeit ausprobierte DirectX9 mal irgendwie > (;Performance-?)Probleme verursacht hatte. Lag u.U. ich daran, da� auch > die Grafikkarte nur eine DirectX8.1-Karte ist, d.h. die > DirectX9-Voraussetzung ist nicht erf�llt.Wenn Du nicht aufr�sten willst, bliebe da praktisch sowieso nur noch derGriff zu �lterer Analog-Technik. Hybrid ist damit AFAICS nicht drin.Da k�nntest Du Dich in dem Fall nach einer �lteren WinTV-Karte umsehen. Diekann zwar nur in halber Gr��e aufzeichnen, ist aber auf dem techn. Standvon vor ein paar Jahren. Trotzdem liegen die Teile noch immer in diversenGeilgeiz-Bl�d-M�rkten rum - wobei ich auch nicht wei�, welche DX-Versiondie haben wollen.Andi-- Frank Toennes' Selbsterkenntnis in :>Was w�rdest Du nur machen, wenn Du Deine Fetische noch nicht>gefunden h�ttest?Gruppen in de.ALL fluten. Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen! Antworten zu �hnlichen Fragen:schwebestativ bei raportage benutzen?id box um mic in als line in am camcorder zu benutzenDigi Camcorder als Webcam benutzen:)Dokumentarfilm ausschnitte in kurzfilm benutzenMultimedia Festplatte zum Liveaufzeichnen benutzen?Alte FD mittels Adapter an GH2 benutzenKamera Sony EX1 als Abspieler benutzenWelche Objektive kann man an der 7D benutzen???Ebene als Maske benutzen und Ebenenverschiebung animieren550D: ISO Automatik mit Limit auf 1600 benutzen?Welche SD Karte f�r HDTV recording benutzen?aufnahmen 2.weltkrieg m�glichst g�nstig benutzenFCPX l�sst sich nicht mehr benutzenAudiokanal besch�digt. Kann nur Ton vom linken Kanal benutzen.Camcorder HDR-FX7 nach benutzen eines WW-Konverters dauerhaft unscharf??HD - (;Web)Cam f�r HD Fernseher via PCLautsprecherboxen f�r Fernseheraus Fernseher kommenKaufempfehlung LCD FernseherWelchen Fernseher ... ??Videoqualit�t auf LCD FernseherDVD f�r R�hren-Fernseher und FlachbildschirmeFernseher mit Satreceiver und DVD-Aufnahme?LCD/TFT Monitor als Fernseher verwenden?VHS Capturing - Bildruckeln am FernseherFirewire-Cam an Fernseher anschlie�en
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q-de-2230
Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. Rede für Jean-Luc Godard. Brinkmann & Bose, Berlin 1995. Klaus Theweleit: Deutschlandfilme. Godard. Hitchcock. Pasolini. Filmdenken & Gewalt. Stroemfeld, Frankfurt 2003, ISBN 3-87877-827-9. Ursula Vossen: Deutschland gesehen von …, Alemania desde la perspectiva de … Roberto Rossellini, Alain Resnais, Jean-Luc Godard. Drei europäische Filmregisseure und ihr Blick von außen auf die deutsche Wirklichkeit. Goethe-Institut, München 2000. Tanja Zimmermann: Ein Kriegsfoto aus Bosnien. Beglaubigungen und Verweigerungen durch Ron Haviv, Susan Sontag und Jean-Luc Godard. In: Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts. Hgg. Natalia Borissova, Susi K. Frank, Andreas Kraft. Transkript, Bielefeld 2009 ISBN 978-3-8376-1045-1, S. 237–262. Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
Home affaire gerahmter Kunstdruck »Maske mit französischen Reflexionen«, 33/43 cm online kaufen | OTTO Home affaire gerahmter Kunstdruck »Maske mit französischen Reflexionen«, 33/43 cm Artikel-Nr. 41645388 Kunstdruck, »Maske mit französischen Reflexionen« Der gerahmte Kunstdruck hinter Glas mit Rahmen ist ein echter Blickfang. Der Bilderrahmen mit dem Print: »Maske mit französischen Reflexionen« ist eine tolle Wanddekoration und ist perfekt für ein schönes Wohnambiente.Der Bilderrahmen ist mit verschiedenen Bildern zu kombinieren und sorgt für eine stilvolle Dekoration. Artikeldetails:RahmenbildMit 1,9 mm schwarzem Bildrahmen(B/H): 33/43 cmMaterial/Qualität:Glas, Holz, Plastik
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. 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Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
der voraussichtlich letzte Streich der olsenbande - немски-английски превод | PONS Olsenbande BГ¶rge 15.03.2020 By Keshicage kino filme stream Olsenbande BГ¶rge Примери от интернет (не са проверени от PONS редакцията) Olsenbande ist eine teilige dänische Gaunerkomödien-Reihe. In den von 19entstandenen Filmen versucht ein Ganoventrio immer wieder, mit​. startupfromthebottom.co - Kaufen Sie Die Olsenbande sieht rot (HD-Remastered) - (8) günstig ein. Qualifizierte Bestellungen werden kostenlos geliefert. Sie finden. DK, ; Die Olsenbande fliegt über die Planke / Die Olsenbande fliegt über in the Life - Mit aller Härte (Once in the Life) USA, ; Outrage (Autoreiji) J. Проверете превода немски-английски на думата der voraussichtlich letzte Streich der olsenbande в онлайн речника на PONS тук! Безплатен езиков. U-Bahnlinie U6. Die U-Bahnlinie U6 fährt von Tegel im Norden bis nach Mariendorf im südlichen Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Wichtige Haltestellen und. 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Through careful study of the results from previous drilling campaigns, two new horizons have been identified and will be explored during the remainder of the current drilling campaign. Egon lässt sich also auf einen Plan von Harry ein. Februarabgerufen am Austragung wird die Entscheidung Olsenbande BГ¶rge see more Gesamtsieg voraussichtlich auf den letzten Kilometer fallen. Olsenbande BГ¶rge - Inhaltsverzeichnis Bregenzer Festspiele mit voraussichtlich insgesamt rund Russland wählt, in Moskau gehen Bomben hoch, die Situation der Flüchtlinge bleibt ausweglos. Surfcamp Fuerteventuras mobile Surfschule : Surfcamp Fuerteventura fährt euch immer an die besten Surfspots je nach eurem Können und Wellenbedingungen. Als Bildmaterial wurde ein restauriertes dänisches HD-Master verwendet, dänischen Originalton gab es hingegen nicht. Beim Crazy Credits. Alternate Versions. Rate This. Egon Olsen has been behind bars for some time, but that hasn't stopped the criminal mastermind from making a plan - a plan to steal a very valuable golden statue, and never to fall behind Director: Knut Bohwim. Writers: Erik Balling , Henning Bahs. Added to Watchlist. Everything New on Disney Plus in June. Good Norwegian films. Watchlist Caja. Norske filmer. Use the HTML below. You must be a registered user to use the IMDb rating plugin. Edit Cast Cast overview, first billed only: Arve Opsahl Egon Olsen Carsten Byhring Kjell Jensen Sverre Holm Valborg Jensen Sverre Wilberg Hermansen, kriminalbetjent Solfrid Heier Ulla, Bennys forlovede Georg Richter Kriminalsjefen Ingeborg Cook Bitten, jobber hos Connie Lillian Lydersen Kate, jobber hos Connie Kari-Laila Thorsen Mona, jobber hos Connie Ivar Medaas Lensmannen Willie Hoel Learn more More Like This. Olsen-banden og Dynamitt-Harry Comedy Crime Family. Olsen-banden tar gull The Olsen Gang I Olsenbanden for full musikk Olsenbandens siste stikk Comedy Family. Olsenbandens aller siste kupp Olsenbandens siste bedrifter Olsenbanden og Data-Harry sprenger verdensbanken Edit Storyline Egon Olsen has been behind bars for some time, but that hasn't stopped the criminal mastermind from making a plan - a plan to steal a very valuable golden statue, and never to fall behind the bars again. Edit Did You Know? Trivia A total of 14 Norwegian Olsenbanden films were made between and They were all remakes of the original 14 Danish Olsenbanden films, made between to Goofs When Egon and Benny are arguing about driving the lorry, Benny stops and refuses to drive any further. As they have stopped on a slope, the lorry starts rolling backwards, as seen in a long shot. In the close-up of Egon pulling the hand break, you can see that the lorry is not rolling backwards, but in the next long shot, it is rolling, just as you hear Egon pulling the break, stopping the lorry. Was this review helpful to you? Yes No Report this. Add the first question. The exhibit will be shown from 16 August November Regie: Erik Balling aka. Danish photographer Rolf Konow, who was the set photographer of the Olsen Gang for over 20 years, stands in the exhbition rooms of the new exhtibit 'Mächtig gewaltig! A woman stands in the exhibition rooms of the new Olsen Gang exhibit 'Mächtig gewaltig! Erst nachdem das Königliche Theater synchron zur Aufführung einer Sinfonie durch Sprengungen stark ramponiert wurde, gelingt der Coup. Doch die Bande geht wieder leer aus The Olsen Gang and the hand of the king which is the fifth shortfilm of the small 'Filmstudio Wuerchwitz' in Naumburg, Germany, 10 May The actors from the small village Wuerchwitz who shoot their film in Saxon dialect follow the example of a Danish crime-comedy of the same name. Der setzt die Aktion in den Sand. Jetzt kann nur noch die Olsenbande helfen, aber: Egon lebt in einer psychiatrischen Heilanstalt, Kjeld, an den Rollstuhl gefesselt, ist im Altersheim und Benny hat einen Job in einer Taxizentrale Karl Heinz Oppel Filme 3— Egon will eine Versicherungsgesellschaft überfallen. Sie ist nur 23 Minuten mit dem Auto von uns entfernt. In learn more here Originalfassung laufen die Eröffnungscredits stets mit der Ansicht auf das Gefängnis durch, mit einem langsamen Zoom click here das Eingangstor. Margit Bendokat Filme 1, 2, 4, 5 und 8. - "Energisparefilm med Olsenbanden" (Die Olsenbande hat einen Sparplan; Werbefilm zum Energiesparen; Min.) - "Overtagelse af magten" (Übernahme der. Bild 2 von 8: Die Olsenbande grüßt: Egon, Kjeld und Benny (v. l. n. r.). © Foto: Xavier Stefaniak. war der "Benny" in der legendären Kult-Reihe "Die Olsenbande" aus Dänemark. Göttingen ist EuroChallenge-Sieger - EuroChallenge Final Four: BG. Olsenbanden-Ausstellung, im Kino läuft natürlich "Die [ ] Olsenbande fährt nach Jütland" (auf. [ ] Deutsch und Dänisch) und quer durch die gesamte. Full Cast and Crew. Recent searches:. Olsenbanden is reunited, and Egon Click to see more Gallery. Edit page. Source track of everything you watch; tell your friends. Jetzt kann nur noch die Olsenbande helfen, aber: Egon lebt in einer psychiatrischen Heilanstalt, Kjeld, an den Rollstuhl gefesselt, ist im Altersheim und Benny hat einen Job in einer Taxizentrale Regie: Erik Balling aka. However a spook makes trouble for his planned coup against the National Theater. Trailers and Videos. Runtime: 82 min. Valborg needs to get her son Basse married, after getting a girl pregnant, while Egon Witcher Werwolf got work for a baron. The Olsen Gang meets the King and the Jack. Magazin Ninjago Olsen Gang I Color: Color Https://startupfromthebottom.co/filme-online-stream-kostenlos/the-terror-stream-deutsch.php. Olsenbandens siste stikk 4 thoughts on “Olsenbande BГ¶rge” 21.03.2020 um 08:39 21.03.2020 um 07:10 21.03.2020 um 12:28 Jennifer Sehnsucht Nach Was Besseres Staffel 1 Frau MГјller Film Fsk Es der Funktionen wurde nach auf dem iPhone 7 abgespielt Kundenzufriedenheit Wert gelegt, um fr einfach nie genug bekommst.
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. Rede für Jean-Luc Godard. Brinkmann & Bose, Berlin 1995. Klaus Theweleit: Deutschlandfilme. Godard. Hitchcock. Pasolini. Filmdenken & Gewalt. Stroemfeld, Frankfurt 2003, ISBN 3-87877-827-9. Ursula Vossen: Deutschland gesehen von …, Alemania desde la perspectiva de … Roberto Rossellini, Alain Resnais, Jean-Luc Godard. Drei europäische Filmregisseure und ihr Blick von außen auf die deutsche Wirklichkeit. Goethe-Institut, München 2000. Tanja Zimmermann: Ein Kriegsfoto aus Bosnien. Beglaubigungen und Verweigerungen durch Ron Haviv, Susan Sontag und Jean-Luc Godard. In: Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts. Hgg. Natalia Borissova, Susi K. Frank, Andreas Kraft. Transkript, Bielefeld 2009 ISBN 978-3-8376-1045-1, S. 237–262. Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
2017 erwartet uns ein Witcher-Film im Kino - Gamers.de Gamers.de | 2017 erwartet uns ein Witcher-Film im Kino - Gamers.de ... um eine Videospiel-Verfilmung handelt es sich allerdings nicht! Jan-Henrik Walter 6. November 2015 Allgemein, News Selten hat sich ein Titel so sehr für eine Verfilmung geeignet, wie einer aus der Witcher-Reihe. Nun möchte die polnische Produktionsfirma Platige Image in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Sean Daniel Company einen Streifen in Spielfilmlänge drehen und in internationale Kinos bringen. Der Film soll aber keineswegs auf den Videospielen basieren und auch CD Projekt Red steckt nicht mit hinter dem Projekt. Stattdessen orientiert man sich an den originalen Kurzgeschichten des polnischen Autoren Andrzej Sapkowski, die auch schon die Entwickler bei CD Projekt Red zu ihrem Spiel inspirierten. Es ist nicht das erste mal, dass es Gerald auf die Leinwand schafft. Es gibt einen polnischen Fantasy-Film von 2001 mit dem Titel The Hexer, mit einer gleichnamigen TV Serie im Rücken. Verschiedenen Ratings zu Folge sei diese aber nicht weiter der Rede wert. Der nun produzierte Film wird eine Einführung in die Witcher-Welt geben und nur der erste Teil einer beginnenden Serie sein. Außerdem verfolgt Hollywood-Drehbuchautorin Thania St. John einen eigenen Ansatz und wird sich wahrscheinlich nicht an den Kanon der Videospiel-Serie halten. Voraussichtlich können wir Gerald und seine Hexen (wie wir sie dann mehr oder weniger kennen) 2017 auf der Leinwand sehen. 3 cinema Kino Release verfilmung Wild Hunt Witcher Gewinnspiel zu „Hardcore“ – Jetzt im Kino!
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. 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Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
Boats in Dresden. #dresden #germany #nikond7000 #nikon #nikonphotography #nikonmagazine #boats #rivers #bnw #blackandwhite #instagram 🦁 #me #habibi #locketheboss #mood #potd #germany #düsseldorf #dortmund #berlin #stuttgart #münchen #frankfurt #hamburg #bochum #instagood #instagram #essen #instadaily #fff #makeup #hagen #beauty #newyork #paris #dubai #dresden #travel #hudabeauty #photography #curlyhair Egal wie beschissen mein Tag auch war, 2 Minuten mit dir und alles ist vergessen.❤ #bestfriends . . . . . . #dresden #germany #german #girl #germangirl #instagood #instsgram #pic #bestfriend #loveyou This face and #smile just melt my heart, but we need to do something with his hair! Suggestions? He says he wants it long but out of his eyes, too🤷🏼‍♀️ #mysweetboy #dresden #toddlerfashion „Habt ein besseres Gedächtnis!“ #ErichKästner #Article „Empört Euch“ –Jean Ziegler und Fritz Bauer; Udo Dittmann 16. August 2011; Braunschweig Spiegel; Foto: #IKRK #Magazine „.. dass jedes Kind, das verhungert, ermordet worden ist. (... )„ #JeanZiegler „Wichtig, ja eigentlich kennzeichnend für #FritzBauer war dabei, dass es ihm nicht um Rache oder Vergeltung ging, sondern um Anklage. Ein Vergeltungsstrafrecht lehnte er ab. (8 ) Die Höhe des Strafmaßes war ihm nicht wichtig, das Urteil sollten die Richter sprechen. So vergaß er sogar im Remer-Prozess in seinem Plädoyer, ein Strafmaß zu beantragen. Die Anklage selber war ihm wichtig. Mit modernen Worten würde man sagen, es ging ihm um den Kampf gegen Straflosigkeit – wie es in der Sprache von amnesty international heute heißt.“ „(.. ) #StéphaneHessel , einer der Mitautoren der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948, der mit seiner Streitschrift „ #EmpörtEuch “ zur Zeit so für Aufregung sorgt (1 )“ #amnestyInternational #Regierung #Sanktionen sind MassenVernichtungsWaffen #wikileaks #Kriegsverbrechen #folter #whistleBlower #Demokratie #mord #GeneralSoleimani #JulianAssange #Norstream2 #Defender2020 || #UNOCharta UNO Gewaltverbot Kapitel 1. Artikel 2.4 “Don't you dare get cold feet !!!” CAVE! #mistakes #onlyHuman . Aber auch #FalseFlagOperations ! so viele Lügen #MittelAlter #Presse Framing “I hope «everyone» love their children too” #Verdun #Dresden #Nagasaki “Habt die Menschen im Gedächtnis.” Fritz Bauer #nacht #sonnenuntergang #elbflorenz #dresdenneustadt #dresden #visitdresden #sachsen #travelphotography #photo #photography #saxony #travel #kreativefotocommunity #shootcamp #hobbyfotografie #hobbyfotograf #fotografierenmachtspass #landschaftsfotografie #canondeutschland #spiegelreflex 𝕤𝕠 𝕧𝕚𝕖𝕝 ℂ𝕙𝕒𝕣𝕞𝕖 𝕦𝕟𝕕 𝔼𝕝𝕖𝕘𝕒𝕟𝕫 𝕦𝕟𝕤𝕖𝕣 𝔻𝕣𝕖𝕤𝕕𝕖𝕟 #dresden #dresdenphotography #unserdresden #elbufer #elbwiesen #elbbrücken #augustusbrücke #elbe #sunshine #cityshot #dresdenlove #heimat #dd #saxony #beautifulsky sky #dresden #germany 🇩🇪 #urlaub #nicetime FRÜHLINGSEHNSUCHT 🌱 Verkürze Dir die Wartezeit und lass Dich inspirieren! . . . #new #collection #katalog @friendtex #womansfashion #danishfashion #spring #frühling #inspiration #homeshopping #personalshopping #fashionconsultant #fashionconsultantwanted #dresden #wemakeshoppingpersonalagain Fisch Spa Pediküre ist ein warmes Fußbad mit niedlichen, kleinen Fischen. 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Lass uns bitte die guten nicht in Vergessenheit geraten lassen. 1Love&Peace&Harmonie!!! #usamasu #53niggaz #AllesVerändert #2pac #thuglife #outlawz #masuvelli #originalhiphop #losangelscity #newyorkcity #dresden #wiesbaden #essen #frankfurt #offenbach #hannovermühlenberg #hannoverbadenstedt #hannoverdavenstedt #hannovermaschsee #hannoveraegidientorplatz #gandhi 𝒂𝒑𝒑𝒓𝒆𝒄𝒊𝒂𝒕𝒆 𝒆𝒗𝒆𝒓𝒚 𝒅𝒂𝒚..😌⁣ ——————————————— ⁣ ⁣ #dresden #yellowlight #night #nightphotography #nightlife #blackbeanie #beanie #hat #calvinklein #calvinkleinhat #blackjacket #15 #tommyjacket #tommyhilfigerjacket #boy #tommyjeansjacket #tommyhilfiger #tommyjeans #15yearsold #focus #sunrise #true #truewords #germany #europe We were checking out our new partner’s booth @_nipponbashi_ they are absolutely amazing 🤩 we are more than happy to them in our team 😍 ...... #dresden #dedeco #convention #anime #manga #cosplay #music #instagood #instalike #lynch #thegazette #razor Der erste Tag der Dedeco ist nun zu Ende. Es war wie immer schön. 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Bilder kreativ bearbeiten 😁 Kreativ sein ist so vielseitig ✨🙌 Und lässt mich richtig aufgehen 🧚‍♀️ Wie lebt ihr eure Kreativität aus? 💖🌟 #art #night #weekend #Wochenende #girl #kreativ #artist #dresden #berlin #instagood #daily #mood #work #fantasy #kunst #buisness #like #ootd #photooftheday #blogger #german #leidenschaft #kreativität #leben #retro #look #bunt Wimpernverlängerung hollywood Look : ) Bilder wie immer ohne Filter direkt nach Behandlung ❤️ Danke für dein Vertrauen 😍🌹🥰 Terminvereinbarung 015751599140 WhatsApp https://www.lashes-pmu-katisadowski.de #lashes #lashextensions #lashlifting #lashesonfleek #lashlove #lashstylist #lashartist #eyebrows #eyes #eyeliner #eyelashextensions #eyebrowsonfleek #lipps #lippenpigmentierung #pigmentierung #pmu #perma #permanentlips #permanentmakeupartist #chemnitz #sachsen #germany #leipzig #dresden #Zwickau 20 JAHRE KLAZZ BROTHERS + CUBA PERCUSSION! Das KENNENLERN-JUBILÄUM zum #JAZZnoTALK am 16. März 2020. Auf den Tag genau vor 20 Jahren lernten sich Klazz Brothers und die beiden Percussionisten Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis kennen. Die Geburtsstunde dieser Musikerfreundschaft war zugleich der Beginn einer großartigen Erfolgsgeschichte! Nach mehr als 10 eingespielten CDs, hunderten Konzerten in allen Teilen der Welt später und mit diversen Auszeichnungen dekoriert, feiert das Ensemble diesen besonderen Tag in seiner Ensemble-Heimat Dresden im exklusiven Rahmen bei JAZZnoTALK. Die »Meister des Classical Crossover« haben brandaktuelle Werke aus ihrem Ende 2019 erschienenen Programm BEETHOVEN MEETS CUBA und mehr im musikalischen Gepäck – die Geburtstagsparty kann starten! Tickets gibt es im Vorverkauf im ORGÆNIC Salon Dresden oder online bei Jazztage Dresden: bit.ly/2UX9Bfj (Link im Profil ) Einlass 18 Uhr | Konzertbeginn 19 Uhr Dresden is a beautiful place to visit ! 🔥 #city #dresden #photography Dresden is such a beautiful city that everyone should visit! #dresden #weekend #running #instafit #laufen #rideordie #fitnessmotivation #sport #fitfam #gymlife #2020 #followforfollowback #followme #awesome #fitness #fitfamgermany #fitnesslife #fitnessblogger #vacation #runnersofinstagram #runningcommunity #bodybuilding #training #20likes #cardio #runninglife #holiday #igrunners #instablogger #visitdresden Sunday Funday 🤪 with @anditheke666 #couplegoals #dresden #dresdenneustadt #elbe #blackandwhite #tomford #tomfordglasses #harrydamson #blaumann Kim Kardashian Bilder ohne Filter direkt nach Behandlung ❤️ 😉 #lashfreak #lashtrainer #lashes #lashextensions #volumelashes #nofilterneeded #beautiful #love #germany #sachsen #chemnitz #zwickau #dresden #leipzig #kimkardashian #look #cityandarchitecture #dresden 드레스덴 날씨미쳤고요.. 비올까봐 걱정했는데 다행히 날씨는 최고였따😍 노는게 최고야🐝 #드레스덴여행 #여행스타그램 A true friend reaches for your hand... and puts a glass of wine in it. 🍷 Cheers 😄 . . . #dresden #sachsen #visitdresden #thebestofdresden #deutschlandkarte #deutschland #deutschland_greatshots #bestgermanypics #meindeutschland #germanvision #agameoftones #dresdenlieben #wonderful_places #ig_europe #beautifuldestinations #wonderfuldestinations #topeuropephoto #topgermanyphoto #ig_deutschland #goldenhour #architecture #light #meindeutschland #ig_germany #igersgermany #heimatliebesachsen #creative_architectural #unlimitedcities @visit .dresden @visit_dresden @beautifuldestinations @ig_europe @topgermanyphoto @meindeutschland @ig .germany @heimatliebesachsen 🐻💋 ________________________________________ #hamburg ⚓️ #germany 🇩🇪 #münchen #dresden #kiel #lübeck #ukrainiangirl #kherson #milano #rom #lyon #paris #photooftheday #instagood #beauty #instabeauty #behappy #beyourself #girls Anzeige | shine ⚡️ @theofficialsafira get 20% off with „SAF31906“ 💸 ____________________________________________________________ #outfitideas4you #blogger_de #fashionblogger_ #dresden #berlin #leipzig #köln #ootdguide #outfitgoal #ootdinspo #outfitpic #stylegoals #streetstyleinspo #outfitday #outfitdetail #outfitlook #blondesandcookies #liebsmaximal #carmushka #anajohnson #anajohnsonpreset #anzeige #safirashine #werbung 𝐓𝐫𝐚𝐯𝐞𝐥 𝐢𝐬 𝐨𝐧𝐞 𝐨𝐟 𝐦𝐲 𝐠𝐫𝐞𝐚𝐭𝐞𝐬𝐭 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐢𝐨𝐧𝐬! Vor 2 Wochen bin ich in der schönen Stadt Dresden gewesen und habe in dem klasse Hyperion Hotel von @h_hotels_com übernachtet also falls ihr mal in Dresden seid dann kann ich euch das Hyperion sehr empfehlen! Heute bin ich in #berlincity auf einem unserem Business Commuinty Events, wo wir das Geschäftsmodell des 21. Jahrhunderts vorstellen! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Wer von euch hat auch mal überlegt mit Social media Geld zu verdienen ? ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #dresden #hhotels #hhotelsmoments #berlin #reisen #freiheit ⚠️ EDITING CONTEST #RU20FFA ⚠️ -PART2- . . . [HAB MICH NOCHMAL DARAN VERUCHT - DA MIR MEINE ERSTE VERSION ÜBERHAUPT NICHT MEHR GEFALLEN HAT 🙏🏻] . . [WERBUNG]📸 . . . Model: @jade_wgnr Photographer: @alex_fetter_ Editor: @andy__merkel . . . . ——————————————— HASHTAGS 🆙 #portraitphotography #portrait_planet #bayern #manching #ingolstadt #portrait_vision #portrait_shots #augsburg #portraitoftheday #leipziggirl #theportraitpr0ject #makeportrait #portraitsmadeingermany #nikondeutschland #dresden #nikonportrait #portraitmood #turklikeben #bestportraitgallery #bnw_inst #regensburg #bestportraits #frankfurt 🍒 . . . . . . . . . . . . . #magdeburg #berlin #hallesaale #leipzig #dresden #germanblogger_de #germanblog #carmushka #pamelareif #franziskaelea #fitnessgirl #fitx #brownhair #pink #jeansjacket #pinkdoor #february #feb #healthylifestyle #healthy #ootd #ootdinspo #denisebobe #gym #germanbloggergirls #love #smile ❌ „Das, was die Leute über dich erzählen, sagt am Ende mehr über sie aus, als über dich.“ ❌ Hate kommt immer nur von unten nach oben. Damit positioniert sich der „hater“ im Status aber auch ganz klar unter dir und zeigt dir, dass du erfolgreicher bist als er. Also wenn dir das nächste mal einer ans Bein pi**** will, dann denk genau daran und überlege mal, wie du in 10 Jahren über dich denken würdest, wenn du jetzt sinnlos Zeit und Energie darin verschwendest. Reden werden die Leute so oder so 🤷🏼‍♂️ und wenn Menschen sich Zeit nehmen über dich zu reden, musst du ja auch ziemlich wichtig sein. 🤔🤪 Wünsche euch einen guten Start ins Wochenende 💯😊 —————————————————————————— #fitness #ootd #ootdfashion #travel #palms #smile #happy #happyman #workout #fashionstyle #fashion #streetstyle #streetwear #travelgoals #ifbb #quotes #dresden #berlin I like people with depth. I like those who have deep thoughts, fierce passions, dreams, goals, and ambition.🌙 #carmushka #carmushkadresden #carmushkis #dresden #bodypositivity #ootd #ootdmagazine #prettylittleiiinspo #lisamarieschiffner #anajohnson #franziskaelea #torismicommunity #nicolardk #outfitoftheday #vintagelovers #vintageoutfit #longblondehair #fashionlovers #fashioninspo #vintagestreetwear #fashionzine #americanstyle #fashionactive #fashiongoalsz #vintagefeed #vintagefeeling #wildlovers #vintageflowers #roses
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. Rede für Jean-Luc Godard. Brinkmann & Bose, Berlin 1995. Klaus Theweleit: Deutschlandfilme. Godard. Hitchcock. Pasolini. Filmdenken & Gewalt. Stroemfeld, Frankfurt 2003, ISBN 3-87877-827-9. Ursula Vossen: Deutschland gesehen von …, Alemania desde la perspectiva de … Roberto Rossellini, Alain Resnais, Jean-Luc Godard. Drei europäische Filmregisseure und ihr Blick von außen auf die deutsche Wirklichkeit. Goethe-Institut, München 2000. Tanja Zimmermann: Ein Kriegsfoto aus Bosnien. Beglaubigungen und Verweigerungen durch Ron Haviv, Susan Sontag und Jean-Luc Godard. In: Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts. Hgg. Natalia Borissova, Susi K. Frank, Andreas Kraft. Transkript, Bielefeld 2009 ISBN 978-3-8376-1045-1, S. 237–262. Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
Filmvorführung in der Reihe „Afromondiale – Afrikanische Perspektiven auf Afrika und die Welt“ ORT: Kutlurzentrum FAUST / Warenannahme Mehrere Jahre interviewte der Musik-Star Didier Awadi Ex-Präsidenten und Ministerinnen, hohe UN-Beamte, Schriftsteller, Künstlerinnen, Historiker, Aktivistinnen und Flüchtlinge in verschiedenen afrikanischen Ländern – 44 Personen, deren Aussagen sich zu einer scharfen Analyse der Situation ihres Kontinents und des Verhältnisses zu Europa zusammenfügen. Eine mutige Vision der Zukunft, jenseits der Afrika-Bilder unserer Zeit. “Filmtechnisch ist dies kein Spielberg oder Spike Lee. Unser Ziel ist es, eine pan-afrikanische Botschaft zu überbringen. Man erwarte keine naive Objektivität. Unsere Absicht ist rein subjektiv. Unser Vorhaben ist revolutionär. Wir stehen dazu.” (Awadi) “Der Standpunkt des Löwen” Dokumentarfilm von Didier Awadi, Senegal 2011, Original mit deutschen Untertiteln Einführung und anschließende Diskussion mit Ibou Diop, Afrikanist und Pressesprecher der HU Berlin. Veranstalter: Perspektive Global e.V. Achtung: weitere Veranstaltungen am 24.11., 03.12. und 09.12. Kategorien Linden, VeranstaltungenSchlagwörter Faust Beitrags-Navigation
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. Rede für Jean-Luc Godard. Brinkmann & Bose, Berlin 1995. Klaus Theweleit: Deutschlandfilme. Godard. Hitchcock. Pasolini. Filmdenken & Gewalt. Stroemfeld, Frankfurt 2003, ISBN 3-87877-827-9. Ursula Vossen: Deutschland gesehen von …, Alemania desde la perspectiva de … Roberto Rossellini, Alain Resnais, Jean-Luc Godard. Drei europäische Filmregisseure und ihr Blick von außen auf die deutsche Wirklichkeit. Goethe-Institut, München 2000. Tanja Zimmermann: Ein Kriegsfoto aus Bosnien. Beglaubigungen und Verweigerungen durch Ron Haviv, Susan Sontag und Jean-Luc Godard. In: Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts. Hgg. Natalia Borissova, Susi K. Frank, Andreas Kraft. Transkript, Bielefeld 2009 ISBN 978-3-8376-1045-1, S. 237–262. Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
WWOD? – Kiki Thaerigen | e13.de 16. Mai 2020 849 Aufrufe Tag 137 von 366 – WWOD? What would Omi do? Ich frage mich manchmal, was wohl meine Großmutter zu dieser Pandemie und unseren hilflosen Maßnahmen gesagt hätte. Sie war die ewige Optimistin, obwohl sie, zumindest bis fast in ihre Fünfziger, durch die allerdunkelsten Zeiten des vergangenen Jahrhunderts gegangen ist. Sie hätte jedenfalls keine Masken genäht; soweit ich weiß, hat sie nie andere Handarbeiten außer Stricken oder meinetwegen noch Häkeln betrieben. Sie war um Längen ungeduldiger als selbst ich es bin, sie war die Meisterin der Improvisation und Spontaneität, äußerst durchsetzungsstark und das, was man gemeinhin als ‚findig‘ bezeichnet: Sie sah keine Probleme, nur Lösungen. Wahrscheinlich wird man so geboren, oder aber es bleibt nicht aus, wenn man im ersten Weltkrieg und mit acht Geschwistern im Ruhrgebiet aufwächst. Ich wünschte, ich hätte ein paar Eigenschaften mehr von ihr mitgekriegt. Aber ich muss mich mit einem Übermaß an Ungeduld und Kreativität begnügen, wie der Rest ihrer Kinder und Enkelkinder auch. Nun. Ich habe Mama Bär den #rpRemote Bohemian Rhapsody Clip gezeigt und erklärt, wie der so zustande kam und warum. Sie möchte gern nächstes Jahr mit auf die #rp, wenn es denn wieder eine geben sollte (ich finde ja schon die Aussicht auf diesen August geradezu irre). Sie findet alle TeilnehmerInnen ganz fabelhaft und die Idee auch und hat mir fast Lust auf Leute treffen gemacht. Fast. Ich geh’ da nicht raus, draußen ist Lava. Diese Pandemie unterstützt meine ohnehin im Übermaß vorhandene, natürliche Tendenz, den direkten Kontakt zu Menschen so weiträumig es irgend geht zu umgehen. Das ist nicht gut, das weiß ich auch. Ich muss mich ernsthaft dazu zwingen, in dieses ‚Draußen‘ zu gehen und mich nicht in die Hecken und Häuserwände zu werfen, sobald mir jemand ohne Maske zu Fuß entgegenkommt oder mich mit dem Rad überholt. Hoffentlich ist das alles vorbei, bevor es pathologisch wird oder ich mir noch ’ne Katze zulege. (Haha, kleiner Scherz, ich kann Katzen nicht leiden.) Trotzdem muss ich raus. Der Postshop (nicht der des Grauens™, sondern der nette und kompetente) hat einen neuen Mitarbeiter. Er will pflichtbewusst meinen Ausweis sehen, bevor er mir mein Paket mit dem Espressosortiment gibt, das ich neulich bestellt habe. Ich lache „wir kennen uns noch nicht“ und stelle mich vor. „Aber jetzt“ lacht er. Wir kämpfen beide mit den aufgrund der Masken beschlagenen Brillengläsern. Er ist jung, witzig, auf Zack und passt gut in die Crew; der Chef steht draußen, grinst und raucht, seine Maske baumelt ihm unterm Kinn. Auf der Straße bin ich die Einzige, die eine Maske trägt. Ich könnte sie natürlich jetzt abmachen, aber ich hab’ die Arme voll und keine Hand frei und es ist ja nicht weit bis nach Hause. Jeder, dem ich begegne, starrt mich an wie ein Alien. Ich starre zurück, die Aliens gucken weg. Ich bin nicht bereit für die Apokalypse. Ich habe kein Interesse an Zerstörung, kann keinen Zauber darin entdecken, die Welt in Flammen aufgehen zu sehen. Ich gucke keine Weltuntergangsfilme, ich habe nichts als Verachtung für solche Filme oder Games, in denen man raubend, mordend und plündernd mit bizarren Waffen durch die Welt zieht um sich zu nehmen, was man will oder, um eine Freigabe für Kinder ab 0 zu kriegen und dem Studio höhere Profite einzubringen, um „die Welt zu retten“. Ich frage mich, was das für kranke, gestörte, kaputte Typen sind, die solche Spiele spielen und mit Lust solche Filme gucken. Hab’ ich mich schon immer gefragt. Für solche Leute bin ich ein Opfer, solche Leute sind für mich Irre. And I’ll gladly die on that hill. (don’t @ me, just unfollow me, ge the fuck away from me, thanks) Facebook kauft für 400 m$ Giphy, den GIF-Integrationsservice, der auch von Twitter genutzt wurde oder wird, und will ihn mehr in Instagram integrieren. Nebenbei kauft Facebook damit auch sämtliche Metadaten der Nutzer, die GIFs in ihren Tweets genutzt haben oder nutzen, um sie durch Trackingpixel besser quer durchs Web verfolgen zu können und besser zu verstehen, welche Apps die User auf ihren Geräten nutzen. It’s all about sales, dummy. Facebook ist kein Social Network sondern ein Datenmakler. Ich nutze die GIF-Funktion auf Twitter ohnehin eher spärlich und lösche meine Tweets mit GIF (und auch YouTube Videos) seit jeher darin relativ zeitnah wieder. Zum einen, weil Reaction-GIFs inflationär von allen genutzt werden und man eh schon alle kennt (wenn ich noch einmal die Frau in dem grünen Top sehen muss, die ihren Kaffee durch die Gegend prustet, beiße ich in die Auslegeware). Zum anderen, weil ich sowieso lieber meine eigenen Zeichnungen poste. Wenn jemand über mein Twitterprofil stolpert und sich durch meine Medientweets klickt, soll er oder sie nicht erst durch Kilometer von GIFs und YouTube Videos waten müssen, sondern einen schnellen Eindruck über meinen Zeichenstil bekommen. Twitter ist schließlich auch für mich eine Plattform für Eigenwerbung und Kundengewinnung und wenn ich da mal von mir auf andere ZeichnerInnen schließe, dann scrolle ich mich nicht stundenlang durch deren GIF-Sammlungen um irgendwann einmal auf ihre eigenen Arbeiten zu stoßen. Chance vertan. Und Instagram wird damit dann wohl auch komplett uninteressant. Mal schauen, ich folge dort ja zu 99% nur KünstlerInnen, hoffentlich verzichten die auf den Mist. Und ich bin gespannt, wie lange sich Twitter noch hält. In dem Espressoprobierpaket lagen auch ein paar E.S.E. Pads für La Bella Macchina (nicht zu verwechseln mit Senseo-Pads). Ich probiere „Lucaffé Mr. Exclusiv“ und bin überrascht. Dass der Shot kaum créma hat ist klar bei 100% Arabica, und bei solchen Fertiglösungen wie Pads, Kapseln etc. nicht anders zu erwarten. Aber dass da doch noch so viel Aroma rauskommt, das ist schön. Das wird sicher keine Lieblingssorte (zu süß, zu weich), aber ich hatte wirklich nichts erwartet und bin daher erfreut. Das Lucaffé-Maskottchen bzw. die Werbefigur, ein auf einem Bein tanzender, lachender, barfüßiger Schwarzer mit Kaffeetasse in der Hand, finde ich zwar schön illustriert vom Stil her, allerdings inhaltlich ein Ideechen problematisch. Sagen wir so: Der Sarotti-Mohr entstand 1915 und ist seit geraumer Zeit zu Recht in der historischen Versenkung verschwunden. Lucaffé hingegen wurde 1996 gegründet. ’nuff said. Ich hab’ meinen Hut immer noch nicht wiedergefunden. Stehe kurz davor, mir einen neuen zu kaufen, aber das wäre die Garantie dafür, dass der alte umgehend wieder auftaucht. Dann hätte ich zwei, das ist ja auch Quatsch. *seufz*
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. Rede für Jean-Luc Godard. Brinkmann & Bose, Berlin 1995. Klaus Theweleit: Deutschlandfilme. Godard. Hitchcock. Pasolini. Filmdenken & Gewalt. Stroemfeld, Frankfurt 2003, ISBN 3-87877-827-9. Ursula Vossen: Deutschland gesehen von …, Alemania desde la perspectiva de … Roberto Rossellini, Alain Resnais, Jean-Luc Godard. Drei europäische Filmregisseure und ihr Blick von außen auf die deutsche Wirklichkeit. Goethe-Institut, München 2000. Tanja Zimmermann: Ein Kriegsfoto aus Bosnien. Beglaubigungen und Verweigerungen durch Ron Haviv, Susan Sontag und Jean-Luc Godard. In: Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts. Hgg. Natalia Borissova, Susi K. Frank, Andreas Kraft. Transkript, Bielefeld 2009 ISBN 978-3-8376-1045-1, S. 237–262. Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
Crime Partners 2000 Film (2001) · Trailer · Kritik · KINO.de Verbrechen lohnt sich nicht, aber wenigstens hat man immer Drogen, geile Autos und heiße Weiber, lamentiert in wohlbewährter Weise eine neuerliche Nabelschau jugendlicher Ghettorüpel unter Beteiligung namhafter Musikanten (Ice-T, Snoop Dogg), diesmal frei nach einer Novelle des als Subkulturliterat berühmt gewordenen Donald Goines. Low-Budget-Schießereien und wogende Stripperrundungen in Superzeitlupe, dazu pathetische... Bill und Jackie, zwei ausgeschlafene Jungs aus Harlem, stehen mit ihren Verbrechen gern auf der Titelseite, weshalb sie nach erfolgreich vollbrachtem Raubmord an einer Kleinfamilie in der Armee des sich selbst gern als Befreiungskämpfer gerierenden Räuberhauptmanns Kenyatta anheuern. Kenyatta würde gerne seinen Erzrivalen King loswerden, wozu ihm die ebenso mordlustigen wie furchtlosen Frischlinge gerade recht kommen. Derweil Bill und Jackie den Anschlag auf King aushecken, heftet sich ein gemischtrassiges Fahnderduo an ihre Fährten. Zwei kleine Gauner träumen von der großen Killerkarriere, nur um vom Druglord von nebenan im nächsten Gangsterkrieg verheizt zu werden. Mutmaßlich nostalgisch intentionierter Gangsterschmalz direkt aus Amerikas heißester Problemzone. Crime Partners 2000 Kritik Verbrechen lohnt sich nicht, aber wenigstens hat man immer Drogen, geile Autos und heiße Weiber, lamentiert in wohlbewährter Weise eine neuerliche Nabelschau jugendlicher Ghettorüpel unter Beteiligung namhafter Musikanten (Ice-T, Snoop Dogg), diesmal frei nach einer Novelle des als Subkulturliterat berühmt gewordenen Donald Goines. Low-Budget-Schießereien und wogende Stripperrundungen in Superzeitlupe, dazu pathetische Schmalzmusik, wann immer mal wieder ein Zombie abnippelt. Der Home Boy greift zu.
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. Rede für Jean-Luc Godard. Brinkmann & Bose, Berlin 1995. Klaus Theweleit: Deutschlandfilme. Godard. Hitchcock. Pasolini. Filmdenken & Gewalt. Stroemfeld, Frankfurt 2003, ISBN 3-87877-827-9. Ursula Vossen: Deutschland gesehen von …, Alemania desde la perspectiva de … Roberto Rossellini, Alain Resnais, Jean-Luc Godard. Drei europäische Filmregisseure und ihr Blick von außen auf die deutsche Wirklichkeit. Goethe-Institut, München 2000. Tanja Zimmermann: Ein Kriegsfoto aus Bosnien. Beglaubigungen und Verweigerungen durch Ron Haviv, Susan Sontag und Jean-Luc Godard. In: Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts. Hgg. Natalia Borissova, Susi K. Frank, Andreas Kraft. Transkript, Bielefeld 2009 ISBN 978-3-8376-1045-1, S. 237–262. Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
3. Die zwei Versionen des Dekalogs und heutige Fassung 4. Gebote Gottes vor Verkündung des Dekalogs 5. Gebote, Verbote versus Anweisungen 6. Grundmaxime versus Ausführungsbestimmungen 7. Die zwei steinernen Tafeln 8. Die 5 Grundthemen: Gott, Familie, Eigentum, Leben, Wahrheit 9. Jesus und der Dekalog 10. Dekalog und Naturrechtslehre 11. Die heutige Geltung 12. Frage nach der Existenz Gottes Wir wollen uns in dieser Vorlesung mit den zehn Geboten Gottes befassen, wir wollen ihren Sinn ergründen, ihre Beziehungen untereinander offenlegen und uns mit der Frage befassen, inwieweit diese Gebote auch heute noch gelten. Beginnen wir mit dem Text dieser Gebote, so wie er im zweiten Buch Moses, Kapitel 20, 1-21 aufgeschrieben ist: 1 ‚Dann sprach Gott alle diese Worte: 2 Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. (Prolog) 5 Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation;  6 bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld. (Erstes Gebot) 7 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht. (Zweites Gebot) 12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt. (Viertes Gebot) 13 Du sollst nicht morden. (Fünftes Gebot) 14 Du sollst nicht die Ehe brechen. (Sechstes Gebot) 15 Du sollst nicht stehlen. (Siebtes Gebot) 16 Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen. (Achtes Gebot) 17 Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. (Neuntes Gebot) 18 Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört. (Zehntes Gebot) Fragen wir uns nun kurz, wie es zu der Verkündung der zehn Gebote entsprechend den Berichten des Alten Testamentes gekommen ist. In dem zweiten Buch Moses Kapitel 19,1-25 heißt es unter anderem: 1 ‚Im dritten Monat nach dem Auszug der Israeliten aus Ägypten – am heutigen Tag – kamen sie in der Wüste Sinai an. 6 ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören. Das sind die Worte, die du den Israeliten mitteilen sollst. 12 Zieh um das Volk eine Grenze und sag: Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur seinen Fuß zu berühren. Jeder, der den Berg berührt, wird mit dem Tod bestraft…. 20 Der Herr war auf den Sinai, auf den Gipfel des Berges, herabgestiegen. Er hatte Mose zu sich auf den Gipfel des Berges gerufen und Mose war hinaufgestiegen…. Exodus Kapitel 31,17: Nachdem der Herr zu Mose auf dem Berg Sinai alles gesagt hatte, übergab er ihm die beiden Tafeln der Bundesurkunde, steinerne Tafeln, auf die der Finger Gottes geschrieben hatte… 32,1-35 Als das Volk sah, dass Mose noch immer nicht vom Berg herabkam, versammelte es sich um Aaron und sagte zu ihm: Komm, mach uns Götter, die vor uns herziehen. Denn dieser Mose, der Mann, der uns aus Ägypten heraufgebracht hat – wir wissen nicht, was mit ihm geschehen ist. 16 Die Tafeln hatte Gott selbst gemacht und die Schrift, die auf den Tafeln eingegraben war, war Gottes Schrift…. 19 Als Mose dem Lager näher kam und das Kalb und den Tanz sah, entbrannte sein Zorn. Er schleuderte die Tafeln fort und zerschmetterte sie am Fuß des Berges. 22 Aaron erwiderte: Mein Herr möge sich doch nicht vom Zorn hinreißen lassen. Du weißt doch, wie böse das Volk ist. 23 Sie haben zu mir gesagt: Mach uns Götter, die uns vorangehen. Denn dieser Mose, der Mann, der uns aus Ägypten heraufgeführt hat – wir wissen nicht, was mit ihm geschehen ist…. 29 Dann sagte Mose: Füllt heute eure Hände mit Gaben für den Herrn! Denn jeder von euch ist heute gegen seinen Sohn und seinen Bruder vorgegangen und der Herr hat Segen auf euch gelegt. 35 Der Herr schlug das Volk mit Unheil, weil sie das Kalb gemacht hatten, das Aaron anfertigen ließ…. Exodus Kapitel 34,1-29: 4 Da hieb Mose zwei Tafeln aus Stein zurecht wie die ersten. Am Morgen stand Mose zeitig auf und ging auf den Sinai hinauf, wie es ihm der Herr aufgetragen hatte. Die beiden steinernen Tafeln nahm er mit…. 11 Halte dich an das, was ich dir heute auftrage.…. 29 Als Mose vom Sinai herunterstieg, hatte er die beiden Tafeln der Bundesurkunde in der Hand.‘ Die Verkündung der zehn Gebote wurde ein zweites Mal im 5. Buch Moses. Deuteronomium Kapitel 5,1-22 beschrieben. Im Wesentlichen übernimmt der Text im Deuteronomium die Worte, welche bereits im Buch Exodus aufgezeichnet sind. Nur die Zusammenfassung der beiden letzten Gebote weicht von der ursprünglichen Fassung im Buch Exodus ab. Während es in der ersten Fassung heißt: finden wir im Buch Deuteronomium zunächst im neunten Gebot die Weisung, die Frau deines Nächsten nicht zu begehren und im zehnten Gebot die Vorschrift, das Eigentum des anderen nicht zu begehren: „du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen (neuntes Gebot) und du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren, nicht sein Feld, seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel, nichts, was deinem Nächsten gehört (zehntes Gebot).“ In der heutigen Zeit folgen der größte Teil der Protestanten mit Ausnahme der Lutheraner sowie die orthodoxen Christen eher der ersten Version im Buch Exodus, wobei folgende Einteilung zu erkennen ist: (1) Prolog und das Verbot, eine andere Gottheit außer Gott zu verehren; (2) Verbot der Götzenanbetung; (3) Verbot, den Namen Gottes leichtfertig auszusprechen; (4) Verbot am Sabbat zu arbeiten; (5) Ehrung von Vater und Mutter; (6) Verbot zu töten; (7) Verbot des Ehebruches; (8) Verbot zu stehlen; (9) Verbot falsches Zeugnis abzulegen; (10) Verbot, den Besitz oder die Frau eines Nachbarn zu begehren. Die Einteilung der zehn Gebote bei den Katholiken und bei den Lutheranern folgt eher der zweiten Version im Buch Deuteronomium und übernimmt eine Einteilung, welche der Kirchenvater Augustinus im 4. Jahrhundert vorgenommen hatte. Der Prolog und die ersten beiden Verbote sind zusammengefasst: Das erste Gebot besagt dann: ‚Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.‘ Das zweite Gebot hingegen: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen. Das neunte Gebot bezieht sich weiterhin auf das Begehren der Frau des Nächsten und das zehnte Gebot schließlich auf Hab und Gut des Nächsten. In der jüdischen Überlieferung gilt der Prolog als das erste Gebot, die beiden ersten Verbote sind zum zweiten Gebot zusammengefasst, während die übrigen Gebote weitgehend der Ordnung der protestantischen und orthodoxen Überlieferungen entsprechen. Die am Berge Sinai verkündeten Zehn Gebote waren nicht die ersten Weisungen, die Gott den Menschen gegeben hatte und auch der Bund, den Gott Jahwe mit Moses schloss, war nicht der erste Bund Gottes mit den Menschen. Bereits in den ersten Kapiteln im Zusammenhang mit dem Schöpfungsbericht erfahren wir von Weisungen Gottes an die ersten Menschen. Bekanntlich wird im ersten Kapitel der Genesis an zweierlei Stellen von der Schöpfung der Erde durch Gott berichtet. In Genesis Kapitel 2,7-17 heißt es: 7 ‚Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. 9 Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse….. 17 doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben.‘ Das Übertreten dieses ersten Gebotes – und das heißt auch der geschlechtliche Verkehr von Mann und Frau – wird als erste Sünde, als Sünde schlechthin angesehen, die an die nachfolgenden Menschen weitervererbt wurde und deshalb auch als Erbsünde bezeichnet wird, obwohl der Begriff Erbsünde in der Heiligen Schrift an keiner Stelle verwandt wird. Die Erbsünde spielt dann später vor allem in den Briefen von Paulus eine maßgebende Bedeutung, denn bei Paulus, im Römerbrief Kapitel 5,12 lesen wir: ‚Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten.‘ Und in Kapitel 5,15-19 des Römerbriefes fährt Paulus fort: ‚Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheim gefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteil geworden… Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.‘ Und im Korintherbrief Kapitel 15,21 sagt Paulus schließlich: ‚Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten.‘ Über eine ganz andere Weisung Gottes erfahren wir hingegen bereits im ersten Kapitel der Genesis: 26 ‚Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. 28 Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.‘ Hier werden die ersten Menschen ganz im Gegensatz zu der Version über das Leben im Paradies eigens dazu aufgefordert, sich zu vermehren und dies ist nun entsprechend der Natur des Menschen nur dadurch möglich, dass Mann und Frau sich geschlechtlich vereinen. Sicherlich lässt sich diese vom erstgenannten Schöpfungsbericht genannte Stelle nur dadurch erklären, dass diese Weisung erst nach der Vertreibung der ersten Menschen aus dem Paradies erfolgte. Die Weisung: ‚Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch‘ wird dann sehr viel später Noah gegenüber von Gott (Genesis Kapitel 9, 1-10) wiederholt, als Noah die Sündflut überstanden hatte und der auf Befehl Gottes erbauten Arche entstiegen war: Neben dem Gebot, sich zu vermehren und sich die Erde untertan zu machen, wird hier vor allem auch das Verbot ausgesprochen, Menschen zu töten und begründet wird dieses Verbot damit, das jeder Mensch als Abbild Gottes erschaffen wurde. Von einer Erneuerung des Bundes Gottes mit Menschen erfahren wir dann in Genesis Kapitel 17, 1-11 als Gott Abraham offenbarte: 1 ‚Als Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige. Geh deinen Weg vor mir und sei rechtschaffen! 8 Dir und deinen Nachkommen gebe ich ganz Kanaan, das Land, in dem du als Fremder weilst, für immer zu Eigen und ich will ihnen Gott sein. 11 Am Fleisch eurer Vorhaut müsst ihr euch beschneiden lassen. Das soll geschehen zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch.‘ In dem Bericht über die Zerstörung der Städte Sodom und Gomorra erfahren wir dann, was als besonders abscheuliche Sünde angesehen wurde. Einwohner dieser beiden Städte hatten versucht, die als Gäste Lots erscheinenden Engel Gottes zu vergewaltigen. Fremdenfeindlichkeit, Bruch der Gastfreundschaft und Wollust vor allem in Form geschlechtlichen Verkehrs von Männern mit Männern und mit Tieren führten nach dem Bericht der Heiligen Schrift dann zur Zerstörung beider Städte: 20 ‚Der Herr sprach also: Das Klagegeschrei über Sodom und Gomorra, ja, das ist laut geworden, und ihre Sünde, ja, die ist schwer.‘ (Genesis Kapitel 18,20). Im allgemeinen Sprachgebrauch wird von den zehn Geboten gesprochen, obwohl dieses Wort den ursprünglichen Text im Alten Testament nicht richtig wiedergibt. Dort wird nämlich von den zehn Worten, in der griechischen Übersetzung von ‚logos‘ gesprochen. Eine etwas korrektere Übersetzung würde also von Weisungen sprechen. Nun unterscheiden wir im Allgemeinen bei Weisungen zwischen Geboten und Verboten. Während ein Gebot verlangt, dass etwas getan werden soll, sieht ein Verbot vor, dass etwas bestimmtes nicht getan werden darf, also unterlassen werden muss. Aber mit dieser Unterscheidung zwischen positiven und negativen Verhaltensvorschriften allein wird der eigentliche Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen nicht deutlich. Machen wir uns diesen Unterschied an einem Beispiel klar. Wir können davon ausgehen, dass die Menschen immer wieder vor Alternativen stehen und dass sie entweder den einen oder den andern Weg beschreiten können. Diese Aussage impliziert, dass die Menschen grundsätzlich frei sind. Freiheit besteht immer darin, dass unterschiedliche Verhaltensweisen möglich sind und dass der Mensch im Prinzip alle diese Möglichkeiten anwenden kann, aber nicht unbedingt soll. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass auch unter Umständen das Nichtstun als eine Alternative zu gelten hat. Einfach liegen die Zusammenhänge dann, wenn nur zwei Alternativen vorliegen, dass also ein Mensch nur die Wahl hat, eine bestimmte Entscheidung zu tun oder zu lassen. Wenn ich nun eine bestimmte Alternative als unerwünscht ausschließen möchte, liegt einem Verbot genau die gleiche Verhaltensvorschrift zugrunde als einem Gebot, es handelt sich hierbei in diesem Falle nur um eine unterschiedliche Formulierung ein- und derselben Verhaltensvorschrift. Wenn ich z. B. im sechsten Gebot Gottes ausschließen möchte, dass einer der Ehepartner die Ehegemeinschaft aufgibt, so kann ich dies als ein Verbot formulieren, du darfst die Ehe nicht brechen oder aber auch als ein Gebot formulieren, du musst eine einmal geschlossene Ehe einhalten, bis dass der Tod euch scheidet. In aller Regel können wir jedoch davon ausgehen, dass bei Entscheidungen den Menschen mehrere Alternativen offen stehen. So kann der Mensch sich z. B. im Hinblick auf seine Arbeitskraft erstens der Muße hingeben, also die Alternative: Freizeit wählen, weiterhin zweitens erwerbswirtschaftlich also gegen Entgelt in einem außerfamiliären Betrieb tätig sein, weiterhin drittens im Haushalt Arbeit verrichten oder schließlich viertens zwar außerhalb der Haushaltsgemeinschaft, aber ohne Entgelt, also ehrenamtlich aktiv sein. Wenn dem Einzelnen bei seinen Entscheidungen mehr als zwei Alternativen zur Verfügung stehen, kann ein Verbot etwas ganz anderes zum Ausdruck bringen als ein Gebot. Nehmen wir als Beispiel, dass der Staat im Rahmen seiner Umweltpolitik die Verschmutzung der Luft durch industrielle Abgase verringern möchte. Versucht er diese Zielsetzung über ein Gebot zu realisieren, dann schreibt er z. B. den Unternehmungen vor, eine ganz bestimmte Filteranlage einzubauen, sodass nur gefiltertes, das heißt ein von den Umweltgiften gereinigtes Gas über die Schornsteine in die Luft gelassen wird. Hier verbleibt den von diesem Gesetz betroffenen Unternehmungen gar keine andere Wahl, sie müssen die eine vom Gesetzgeber angeordnete Alternative ergreifen. Die umweltpolitischen Ziele können aber auch auf einem ganz anderen Weg erreicht werden. Der Gesetzgeber kann verbieten, dass aufgrund der produktiven Aktivitäten der Unternehmungen der Verschmutzungsgrad der Atmosphäre um die Betriebsstätten einen bestimmten Wert überschreitet. Hier ist es den betroffenen Unternehmungen frei gestellt, auf welchem Wege dieses Ziel erreicht wird, unter den vielen technischen Möglichen kann der einzelne Unternehmer oder auch die Gruppe der betroffenen Unternehmer in einer gemeinsam beschlossenen Aktion jene Alternative auswählen, die nicht nur aus der Sicht der Allgemeinheit, sondern auch für die einzelnen Unternehmungen die geringsten Kosten verursacht. Den Unternehmungen verbleibt deshalb die Freiheit, zwischen mehreren Alternativen zu entscheiden, nur die vom Gesetzgeber verbotenen Alternativen dürfen nicht beschritten werden. Selbst dann, wenn der Staat über Verbote – und nicht über Gebote – seine Ziele dadurch zu erreichen versuchen würde, dass er alle bekannten möglichen Alternativen, außer einer einzigen verbietet, würde sich eine solche Politik von dem Versuch unterscheiden, über Gebote die politischen Ziele zu erreichen. Wir leben nämlich nicht in einer stationären Gesellschaft, in welcher alle Ziele und Möglichkeiten vorgegeben sind und in der somit der Kranz der möglichen Alternativen konstant und unverändert bleibt. Unsere Gesellschaft ist vielmehr permanenten Veränderungen ausgesetzt und dies bedeutet für unseren Fall, dass auch dann, wenn der Staat alle heute bekannten Verfahren bis auf eines verbietet, der einzelne Unternehmer immer noch die Freiheit hat, ein neues technisches Verfahren zu entwickeln, welches gegenüber der einen erlaubten, heute bereits bekannten Technologie Vorteile aufweist. Der Handlungspielraum der einzelnen Unternehmer ist also hier nur scheinbar aufgehoben, in Wirklichkeit kann der Einzelne auch hier noch zwischen mehreren noch zu verwirklichenden Alternativen wählen. Wenn wir wiederum zu den zehn Geboten Gottes zurückkehren, stellen wir fest, dass ein Teil dieser zehn Weisungen in der äußeren Form eines Gebotes, ein anderer Teil aber auch in der äußeren Form eines Verbotes formuliert ist. Während das vierte Gebot (du sollst deine Eltern achten) tatsächlich als ein positives Gebot formuliert wurde, es wird ein bestimmtes Verhalten eingefordert, wird im Text des Alten Testamentes bei allen anderen Geboten die Form eines Verbots gewählt: ‚Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. Du sollst dir kein Gottesbild machen. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen, du sollst am Sabbath nicht arbeiten, du sollst nicht morden, ehebrechen, stehlen, falsches Zeugnis geben, begehren deines Nächsten Weib, Hab und Gut. Allerdings könnten nahezu alle Weisungen der zehn Gebote Gottes sehr wohl auch als positive Gebote formuliert werden. Du sollst deinen Gott lieben und achten von ganzem Herzen, du sollst den Namen Gottes voll Ehrfurcht aussprechen, du sollst am Sabbath ruhen, du sollst das Leben und das Eigentum der anderen achten, du sollst alles für den Erhalt der Familie tun, du sollst stets die Wahrheit aussprechen. Wer gegen die Gebote Gottes verstößt, sündigt, lädt also persönliche Schuld auf sich. Von persönlicher Schuld können wir aber nur sprechen, wenn der Mensch grundsätzlich frei ist, sich für oder gegen Gott auszusprechen, die Gebote einzuhalten oder zu übertreten. Persönliche Schuld setzt immer voraus, dass ich das auch tun kann, was ich tun muss und dass ich auch das unterlassen kann, was ich unterlassen soll. Aus diesem Grunde ist es auch nicht ganz korrekt, wenn man im Hinblick auf die Übertretung des Gebotes: ‚vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen‘ von einer Erbsünde spricht, der alle Menschen nach Adam und Eva unterworfen sind. Ein Verhalten, das vererbt wird, kann keine persönliche Schuld darstellen, da der Mensch hier gar nicht in der Lage ist, frei von Erbsünde zu sein. In Wirklichkeit handelt es sich hier auch gar nicht um eine Sünde im eigentlichen Wortsinne, sondern um eine erbliche Veranlagung aller Menschen nach Adam und Eva, aufgrund derer die einzelnen Menschen Neigungen aufweisen, die sie zu sündhaftem Verhalten verleiten. Nur Adam und Eva haben hier im Sinne einer persönlichen Schuld gesündigt, während die anderen Menschen zwar eine bestimmte Veranlagung zu einem sündigen Leben geerbt haben, persönliche Schuld entsteht aber erst dann, wenn einzelne diesen Versuchungen unterliegen und nicht alles ihnen mögliche tun, diesen Versuchungen zu widerstehen. Wenn man einmal von einem Strafgesetzbuch eines modernen Staates ausgeht, gibt es tausende und abertausende Einzeldelikte und entsprechende Vorschriften. Demgegenüber beschränkt sich der Dekalog auf eine erstaunlich geringe Zahl von nur gerade zehn Weisungen. Darüber hinaus fällt auf, dass ein modernes Strafgesetzbuch jeweils festlegt, mit welcher Strafe die einzelnen Delikte belegt werden, wobei zumeist im Gesetz nur ein bestimmter Rahmen für die Höhe der Strafe festgelegt wird und es dem Gericht überlassen bleibt, die Schwere der einzelnen Tat und das eventuelle Vorliegen bestimmter strafmindernder Tatbestände festzustellen. Demgegenüber stellt der Dekalog in den meisten Weisungen nur fest, welche Verhaltensweisen geboten oder auch verboten werden, ohne dass darüber hinaus Art und Umfang der Strafe festgelegt wird. Eine Ausnahme von dieser Regel findet sich im ersten Gebot, dort steht geschrieben: ‚Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.‘ Auch im zweiten Gebot wird bei Übertreten die Strafe angedroht: ‚denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.‘ Schließlich wird im vierten Gebot eine Belohnung ausgesprochen für denjenigen, der dieses Gebot einhält: ‚damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.‘ Sicherlich ist der Hinweis, dass Gott die Schuld der Väter an den Söhnen bis zur vierten Generation verfolgt, nicht so zu verstehen, dass die Söhne für die Sünden ihrer Väter zur Rechenschaft gezogen werden. Jeder einzelne Mensch wird nur für das bestraft, was er selbst begangen hat. Da die Nachkommen das Verhalten ihrer Vorfahren gar nicht beeinflussen konnten, können sie auch nicht für diese Taten bestraft werden. Dieser Passus ist wohl eher so zu verstehen, dass dann, wenn die Nachkommen in dem sündigen Verhalten ihrer Eltern fortfahren, zur Rechenschaft gezogen werden, da jeder Mensch auf den Beistand Gottes rechnen kann, die Gebote Gottes zu halten und bei Übertreten dieser Gebote zum Sünder wird, auch dann, wenn die Nachkommen im sündigen Tun nur dem Verhalten ihrer Vorfahren folgen. Der Grund dafür, dass im Dekalog zumeist gar keine Strafen ausgesprochen werden, liegt darin, dass hier eine Art Magna Charta vorliegt, die sich darauf beschränkt, nur die letztlichen Grundwerte des Glaubens festzulegen. Genauso wie das Grundgesetz nur die für alle Zeiten gültigen Maximen bestimmt, die Ausformulierung und die Festlegung der einzelnen Strafen bei Nichtachtung dieser Vorschriften jedoch den Ausführungsbestimmungen und besonderen Gesetzen, welche die Einzelheiten regeln, überlässt, finden sich auch im Alten Testament die näheren Ausführungsbestimmungen erst in den folgenden Kapiteln und Bücher der Thora (der Bücher Moses). Wir haben davon auszugehen, dass in die Ausführungsbestimmungen auch die jeweiligen historischen Besonderheiten eingehen, welche sich mit der Zeit verändern können und welche deshalb auch eine Anpassung dieser Ausführungsbestimmungen an diese veränderten Verhältnisse erfordern. Der Dekalog hingegen beschreibt im Allgemeinen als Magna Charta (Grundgesetz) des Glaubens die letztlichen und deshalb auch unveränderbaren Grundmaximen. Während also der Dekalog Weisungen enthält, welche im Prinzip für alle Menschen und auch für alle Zeiten Gültigkeit behalten und nur vielleicht die Formulierung dieses Gebotes sich einer Sprache bedient, der wir uns heute nicht mehr bedienen, gehen in den dem Dekalog folgenden Ausführungsbestimmungen auch Regeln ein, welche nicht so sehr den Glauben betreffen, sondern von Moses in seiner Eigenschaft auch als politischer Führer erlassen wurden, auch dann, wenn der Text der Thora davon spricht, dass Gott selbst diese Festlegungen verfügt hat. In diesen Ausführungsbestimmungen finden wir dann auch die Gleichheitsregel, wonach die Strafe dem angerichteten Schaden zu entsprechen habe. So heißt es im Exodus Kapitel 21,23-25: 23 ‚Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Und im Buch Levitikus Kapitel 24,17-22 lesen wir: 7 ‚Wer einen Menschen erschlägt, wird mit dem Tod bestraft. 20 Bruch um Bruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Der Schaden, den er einem Menschen zugefügt hat, soll ihm zugefügt werden. 22 Gleiches Recht soll bei euch für den Fremden wie für den Einheimischen gelten; denn ich bin der Herr, euer Gott.‘ Diese Gleichheitsregel hat im Grunde genommen in den modernen Staaten eine noch größere Beachtung gefunden als der Dekalog, beruht doch letzten Endes der Grundsatz: gleiches Recht für alle auf dieser Festlegung. Allerdings gilt es auch darauf hinzuweisen, dass diese Maxime oftmals falsch ausgelegt wird. Es widerspricht eindeutig diesem Grundsatz, wenn z. B. im Zusammenhang mit der Blutrache ein Familienangehöriger die Tötung eines seiner Angehörigen zum Anlass nimmt an den Verwandten desjenigen, der diesen Tod verursacht hat, Blutrache zu üben. Es ist stets alleinige Aufgabe des Staates, Täter zu verfolgen und die Strafe zu verhängen. Nur bei Übertragung dieser Strafverfolgung an Gerichte kann verhindert werden, dass Unschuldige getötet werden und nur auf diese Weise kann das Strafmaß danach bemessen werden, welchen Anteil der Täter an dieser Straftat auch tatsächlich hat. Weiterhin gilt es zu bedenken, dass eine konsequente Einforderung des Grundsatzes ‚Auge um Auge‘ sowohl grundlegende Prinzipien des jüdischen und christlichen Glaubens als auch eines modernen Rechtsstaates verletzt. Nach christlicher Überzeugung ist die Reue und Umkehr viel entscheidender als die Sühne und es sind alle Christen aufgefordert, dem reuigen Sünder zu vergeben, nur dann sind wir berechtigt, Gott ebenfalls zu bitten, dass auch er uns unsere Sünden vergibt. Wer für einen Mord die Todesstrafe fordert, verhindert, dass ein Fehlurteil revidiert werden kann. Er verletzt auch den Grundsatz, dass die Tötung eines Menschen nur dann erlaubt ist, wenn das eigene Leben oder das Leben Schutzbefohlener nicht anders verteidigt werden kann als dadurch, dass man einen Angreifer tötet. Auch derjenige, welcher die Todesstrafe damit begründet, dass auf diese Weise ein starker Anreiz geschaffen wird, der den potenziellen Mörder von seiner geplanten Tat abhält, muss zur Kenntnis nehmen, dass die Todesstrafe und damit die Aussicht als Märtyrer zu sterben oftmals potenzielle Mörder weniger abschreckt als dann, wenn der Täter nicht mit dem Tode bestraft wird und dann einer lange währenden Strafe ausgesetzt ist und mit seiner Schuld leben muss. Im Grunde genommen geht es bei dem Grundsatz des ‚Auge um Auge‘ auch nur darum, dass gleiche Straftaten auch eine gleichhohe Strafe verdienen und dass größerer Schaden auch im Allgemeinen größere Strafen zur Folge haben sollten, wobei aber durchaus der persönliche Anteil des Täters bei der Strafzumessung zu berücksichtigen ist.
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. Rede für Jean-Luc Godard. Brinkmann & Bose, Berlin 1995. Klaus Theweleit: Deutschlandfilme. Godard. Hitchcock. Pasolini. Filmdenken & Gewalt. Stroemfeld, Frankfurt 2003, ISBN 3-87877-827-9. Ursula Vossen: Deutschland gesehen von …, Alemania desde la perspectiva de … Roberto Rossellini, Alain Resnais, Jean-Luc Godard. Drei europäische Filmregisseure und ihr Blick von außen auf die deutsche Wirklichkeit. Goethe-Institut, München 2000. Tanja Zimmermann: Ein Kriegsfoto aus Bosnien. Beglaubigungen und Verweigerungen durch Ron Haviv, Susan Sontag und Jean-Luc Godard. In: Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts. Hgg. Natalia Borissova, Susi K. Frank, Andreas Kraft. Transkript, Bielefeld 2009 ISBN 978-3-8376-1045-1, S. 237–262. Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
 Jean Lurçat - LinkFang.de Jean Lurçat (* 1. Juli 1892 in Bruyères (Vogesen); † 6. Januar 1966 in Saint-Paul-de-Vence) war französischer Maler, Keramiker und Bildwirker. Er war der Bruder des Architekten André Lurçat. Jean Lurçat studierte zunächst in Nancy, danach an der École des beaux-arts und an der Académie Colarossi in Paris. 1914 wurde er wegen pazifistischer Umtriebe verhaftet. Zwischen den Weltkriegen entwickelte sich Lurçat zu einem bekannten Maler in Frankreich. Während des Zweiten Weltkrieges engagierte er sich aktiv in der französischen Résistance, der Widerstandsbewegung gegen die deutschen Okkupationstruppen. Nach Kriegsende entfaltete er eine rege Tätigkeit, um nach eigener Aussage „… das Virus der Tapisserie in aller Welt zu verbreiten.“ Im Jahre 1956 heiratete Jean Lurçat Simone Selves (1915–2009), mit der er schon während der Résistance zusammengearbeitet hatte. Nach vielen Auslandsaufenthalten lebte und arbeitete er hauptsächlich in Aubusson (Creuse) und in Saint-Laurent-les-Tours (Lot). Im Jahre 1966 starb er infolge einer langjährigen Herzkrankheit im Alter von 73 Jahren in Saint-Paul-de-Vence (Alpes-Maritimes). Als Maler wandte er sich nach seinem vom Impressionismus beeinflussten Frühwerk dem Kubismus zu. Vor allem aber gilt er als wichtigster zeitgenössischer Vertreter der Bildwirkerei, die er durch seine Begeisterung, Inspiration und Schaffensfreude in enger Zusammenarbeit mit der Aubusson-Manufaktur neu belebte. In Aubusson entstand auch 1933 seine erste Tapisserie. In den 50er und 60er Jahren fanden in allen Kontinenten bemerkenswerte Ausstellungen mit Wandteppichen, Gemälden, Zeichnungen und Keramiken des Künstlers statt. 1957 begann Lurçat mit dem ersten Motiv seiner monumentalen Teppichfolge Chant du monde (Der Gesang der Welt), einer modernen Apokalypse des 20. Jahrhunderts, die heute im Musée Jean Lurçat im westfranzösischen Angers zu sehen ist. 1962 gründete er das Internationale Zentrum für alte und neue Wandteppiche, das die im selben Jahr erstmals ausgerichtete Internationale Biennale der Tapisserie in Lausanne veranstaltet und als weltweit wichtigstes Zentrum der neuen Textilkunst gilt. In seinen Tapisserien zeigt Lurçat "die Verbindung von moderner Formensprache und Rückbesinnung auf die mittelalterlichen räumlichen Qualitäten dieser Kunstgattung. Indem er die Tapisserie wieder als Wandvorhang begriff, verzichtete er auf perspektivisch angelegte Bildkompositionen. Indem er in der Tapisserie ein Bildmedium 'sui generis' erkannte, überwand er die Übertragung der Kartonmalerei in gewebte Bilder."[1] Seine Wandbehänge schmücken zahlreiche bekannte Gebäude, beispielsweise das UNO-Gebäude in New York oder den Gürzenich in Köln,[2]. In Deutschland sind des Weiteren in der Mercatorhalle Duisburg Der Baum und der Mensch (1960) und Die Sonne und das Meer (1961) zu sehen. 1964: Mitglied der Académie des Beaux-Arts. 1966: Die französische Post ehrte Lurçat in seinem Todesjahr am 19. November durch die Herausgabe einer Sonderbriefmarke (Michel 1564) mit der Wiedergabe seines Wandteppichs Der Mond und der Stier. 2002: In der saarländischen Gemeinde Eppelborn wurde das Musée Jean Lurçat eröffnet. Es zeigt mit ca. 300 Werken „… einen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen Jean Lurçats.“ (Jean Lurçat Gesellschaft). 1966: Édition du Club français de la Medaille Paris - Bronzeguss, einseitig, 175 mm, Auflage: 75 von 1 bis 75 nummerierte Exemplare. Medailleur: André Thillou (* 1908). Literatur: CGI-4.3, Seite 1790, Abb. A Im Jahr 1959 war Jean Lurçat Teilnehmer der documenta II in Kassel. Le travail dans la tapisserie du moyen age. Cailler, Paris 1947. Tapisseries de Jean Lurçat 1939–1957. Avant-propos de Vercors. Ed. Vorms, Belves (Dordogne) 1957. Deutsch: Tapisserien von Jean Lurçat. Mit einem Vorwort von Vercors. Verlag der Kunst, Dresden 1963. Mes domaines. Avec 35 ill. de l’auteur. Pierre Seghers, Paris 1958. Le Chant du Monde Angers. Texte von Jean Lurçat. Siraudeau, Angers 1980. Peintre cartonnier 1892–1966. Dialogue d’ecrits Claude Roy - Jean Lurçat. Ed. G.I., Toulouse 1992, ISBN 2-9506404-0-0. Gerard Denizeau, Simone Lurçat: Catalogue raisonne 1910–1965. Le Oeuvre peint de Jean Lurçat. Vorwort Bernard Dorival. Acatos, Lausanne 1998, ISBN 2940033226 (Texte in Englisch und Französisch). Jean Lurçat 1892–1966. Hrsg. v. Ludwig Galerie Schloss Oberhausen. Galerie, Oberhausen 2000. Verschiedene Kataloge. Hrsg. v. Jean-Lurçat-Museum Eppelborn  Jean Lurçat Gesellschaft Eppelborn  Jean-Lurçat-Museum Eppelborn auf Facebook  Christoph Brockhaus - Mercatorhalle Duisburg  Musee Jean Lurcat-Angers  Literatur zu Jean Lurçat  in der Saarländischen Bibliographie Materialien von und über Jean Lurçat  im documenta-Archiv ↑ Christoph Brockhaus ↑ max-ernst-gesellschaft.de: Rückblick März 2011: Im deutschen Jean Lurçat Museum  (abgerufen am 25. Juli 2014) Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Jean Lurçat (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte]) Lizenz: CC-by-sa-3.0
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. 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Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
80030 - Image & Photo by Carsten Hensch from Historische Eisenbahnen - Photography (8782788) | fotocommunity activities back1...1020...3334353637383940414243 nextNo more ads ? 80030by Carsten Hensch1.05.2007 at 21:33h, License: Diese alte Lok habe ich auf der spontan mit C. Dietl und A N D R E A S Beier verbrachten Tour im Eisenbahnmuseum Dahlhausen fotografiert. Danke Euch beiden, daß ich mich anschließen konnte. Es war ja ein besonderer Anlass, weshalb es sehr voll war. Ich fand es darum interessanter, abseits der Fotografenmassen Fotos zu machen. Wegen des Andrangs war es hier trotzdem nicht möglich, ein Foto ohne bewegte Personen im Hintergrund aufzunehmen, also die gehören halt dazu. Hier im Bild mit Stativ in der Hand und Leiter aus dem Kopf zu sehen A N D R E A S Beier ;-))) Führerstand der E32 27by Carsten Hensch3.5.07, 18:1018 Comments Vergangene Kinderträumeby Carsten Hensch1.5.07, 22:3514 CommentsComments:To leave a comment please register first Mr. Contra , 1.05.2007 at 21:34hEinfach genial.. gefällt mir sehr... Günther Weber, 1.05.2007 at 21:43hDas ist echt stark. Würde gern wissen, wieviel Aufnahmen mit welchen Belichtungszeiten das sind. Aber das ist sicher ein Geheimnis... LG, Günther Jonny B , 1.05.2007 at 21:44hEin sagenhaft schönes Bild. Tolle Farben und angenehme Töung! LG Jonny A N D R E A S Beier, 1.05.2007 at 21:46hwie geil ist das den ? Carsten Hensch, 1.05.2007 at 21:47h@Günther: Daraus mache ich kein Geheimnis. Es sind 5 Aufnahmen, die zentrale mit f8, ISO100, 0,3s und je zwei längere und kürzere Belichtungen mit 2 Blenden Abstand. Günther Weber, 1.05.2007 at 21:53hAlso durchweg noch recht kurze Verschlußzeiten. Danke. Annemarie Schmidt , 1.05.2007 at 21:55hsuper Foto, es wirkt durch die Farben irgendwie irreal obwohl es das gar nicht ist. Gefällt mir sehr. VG Annemarie Christian Herzog ch, 1.05.2007 at 22:01hEine geile Maschiene und klasse Bearbeitung. Gruss Chris Axel Wesche, 1.05.2007 at 22:27hsieht stark aus, mir gefällt die Bearbeitung absolut gut hast Du mit Photomatix gearbeitet ? Bea Dietrich-Gromotka, 1.05.2007 at 23:27hWegen der Leute ein super bild....( bekennender Andreas Beier-Fan)..... LG Bea Sebastian Poppek, 1.05.2007 at 23:33hwow super farbgebung Gerd Ewald, 1.05.2007 at 23:34hWOW! Das kommt richtig gut! Und wenn Du nix gesagt hättest, wären mir die Menschen im Hintergrund gar nicht so schnell aufgefallen; gut, dass Du gesagt hast, wo man sie findet ;-) Neee, wirklich klasse! Tolle Bearbeitung. Gefällt sehr! Gerd Dieter Golland, 2.05.2007 at 10:00hKlasse, das Bild vermittelt ein sehr schönen Eindruck dieser historischen Lok. Meinen Glückwunsch zu der gelungenen Bearbeitung. Gruß Dieter °XoMi° , 2.05.2007 at 10:07hwahnsinn...dein mapping möcht ich auch gern draufhaben! schweinegeile arbeit von dir ! Thom@s Jüngling, 2.05.2007 at 15:38hGeil...die plastische Wirkung, die Farben...Halleluja! Gruß Thomas Michael Mögle, 3.05.2007 at 19:00hSchöne Stimmung, gut bearbeitet. Migu Schwarz , 3.05.2007 at 22:23hganz großartig! photoniks , 3.05.2007 at 23:50hHab die Lok auch noch in den Untiefen meines Negativarchivs gefunden. 80 030 (fotografiert im Mai 1983)by photoniks 21.7.07, 21:384 Comments Fotografiert im Mai 1983. C. Dietl, 4.05.2007 at 18:27hDa wäre mir doch fast was wichtiges durch die Lappen gegangen! Hab gerade erst entdeckt, dass es im Voting ist. Klasse Aufnahme! LG, Claudia D.H. Z., 5.05.2007 at 20:04hgrossartige Bearbeitung, hier gibts ne Menge interessanter Sachen zu sehen. Gefällt mir sehr gut... BG Daniel Voting Center, 6.05.2007 at 6:44h Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 152 pro und 340 contra Stimmen abgelehnt. Vielleicht klappt es das nächste Mal ;-) Jonny B , 6.05.2007 at 6:44hEin saustarkes Bild, das auf mich fast wie gemalt wirkt. Ich halte es für galeriewürdig, weil es sich wunderbar abhebt. Kai Sehlke, 6.05.2007 at 6:44h- Celal Tayar, 6.05.2007 at 6:44hgalyes moitv... bescheidene bea......... Stefan Burkard, 6.05.2007 at 6:44hpro I arkadas I, 6.05.2007 at 6:44h- Arno M, 6.05.2007 at 6:44hcontra Zsolt Kiss, 6.05.2007 at 6:44hPRO! :o) think tank ART ®, 6.05.2007 at 6:44h... ein matthes-zwo-CONTRA-neutralisierungs-PRO ;)).. Lichthexe, 6.05.2007 at 6:44h- S. Hafner, 6.05.2007 at 6:44h- Lady F , 6.05.2007 at 6:44h...schöner lokschuppen Tina O, 6.05.2007 at 6:44hcontra Der Waflgnog , 6.05.2007 at 6:44h- Matthias JakobJena, 6.05.2007 at 6:44hfür Eisenbahnfans mag das Foto ja ok sein, aber doch nicht für die Allgemeinheit, oder ? SKIP Andre Stehle, 6.05.2007 at 6:44hPro Anja Withaar, 6.05.2007 at 6:44hcontra P. Kant, 6.05.2007 at 6:44hbin zwar kein eisenbahnfan PRO Mr. Contra , 6.05.2007 at 6:44hKlares PRO Thorsten Strasas, 6.05.2007 at 6:44h- Peter Gugerell, 6.05.2007 at 6:44h- Michal P., 6.05.2007 at 6:44h_ Franz Armstorfer, 6.05.2007 at 6:44h" pro " Christian D, 6.05.2007 at 6:44h- Tim Brüning, 6.05.2007 at 6:44hPRO Frank Lünstroth, 6.05.2007 at 6:44h+++ Günther Weber, 6.05.2007 at 6:44hPro, weil es mal was anderes ist. Nicole Eckert, 6.05.2007 at 6:44h- Woici , 6.05.2007 at 6:44hdeathmapping Alessandro Della Casa, 6.05.2007 at 6:44h+++ C. Dietl, 6.05.2007 at 6:44hPRO ! Fritz Berger, 6.05.2007 at 6:44h+ Gerd Ewald, 6.05.2007 at 6:44h+++ Mandy Aeustergerling, 6.05.2007 at 6:44h+ Wolfgang Gerhold, 6.05.2007 at 6:44hPRO M. García, 6.05.2007 at 6:44hPRO A N D R E A S Beier, 6.05.2007 at 6:44hein fettes pro !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! R + G Team Dülmen, 6.05.2007 at 6:44h...PRO... Der TIEGER, 6.05.2007 at 6:44hSo ein wunderschönes Tonemäpping habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Natürlich pro. Und all ihr contra-Voter bedenkt bitte: Dampflokomotiven müssen gemäppt werden. Ist einfach so. Der Märchenonkel , 6.05.2007 at 6:44h*kreisch* Marco Stolle, 6.05.2007 at 6:44hpro Chris Eleven, 6.05.2007 at 6:44hMonströs! Super cool! PRO! Frank Dziamski, 6.05.2007 at 6:44hSpitzen DRI sehr gelungen und eindrucksvoll, PRO von mir. MFG Frank D. Detlef RÜCKER, 6.05.2007 at 6:44hpro Bernd Ernst, 6.05.2007 at 6:44h- Anja Greiner Adam, 6.05.2007 at 6:45h+++ Paul van den Dungen, 6.05.2007 at 6:45hpro Jens Moeller, 6.05.2007 at 6:45h- Poli M, 6.05.2007 at 6:45hschön unnatürlich contra Björn.sch , 6.05.2007 at 6:45hcontra Hans Ullrich, 6.05.2007 at 6:45hpro Stefan Neuner, 6.05.2007 at 6:45hs Doris Thiemann, 6.05.2007 at 6:45h+++ Ralph Mallat, 6.05.2007 at 6:45hPro*** Foto Fant, 6.05.2007 at 6:45hc Wolfgang Schenkel, 6.05.2007 at 6:45hPRO Bettina Hombrecher, 6.05.2007 at 6:45hcontra Lichterzähler , 6.05.2007 at 6:45h- Malte Abels, 6.05.2007 at 6:45h--- Bea Dietrich-Gromotka, 6.05.2007 at 6:45hProweil man sooo selten gemapte pics mit Menschen sieht..... Micha Boland, 6.05.2007 at 6:45h+++ Evelin Skene-Knox, 6.05.2007 at 6:45hIch finds einfach nur PRO, die ganzen Kriterien wie man hier ein Foto runtermacht verstehe ich als Anfänger nicht. Es ist für mich noch eine Geschmacksache ein Foto zu beurteilen, mir gefällt es, es es vom Aufbau, den Infos die es mir als Betrachter gibt.. Daniel Liebscher, 6.05.2007 at 6:45hDie Kriterien der "FC-Götter" versteht eh niemand!!! Ich find es auch 100%-PRO! Ist einfach Klasse! Axel Thürling, 6.05.2007 at 6:45h + Pro + natürlich !!! Maren Metternich, 6.05.2007 at 6:45hnein Andreas IA, 6.05.2007 at 6:45hc würde es gerne mal nicht so bearbeitet sehen. Carsten Hensch, 6.05.2007 at 10:40hHerzlichen Dank an Jonny B für den Vorschlag! Und an alle, die für das Bild ihre Stimme abgegeben haben. Ich habe mich trotz Ablehnung gefreut, so vielen mein Bild zeigen zu dürfen und einigen hat's ja auch gefallen. Carsten Axel Thürling, 6.05.2007 at 21:22hSchade!! Wie schon geschriebn finde ich diese Bearbeitung EXTREM gut. Axel decay, 23.11.2007 at 23:13hSehr gut! LG Stefan Seith von Benrath, 30.03.2008 at 19:57hgeniale arbeit lg stefan Casiomei , 29.08.2008 at 8:53hSehr schöne BEA. Gefällt mir gut. 3.124 Clicks G�tgens Udo No more ads ? (37/43)
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. 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Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. 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Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
Novo - Feindrecht - die rechtsförmige Untergrabung des Rechts Was mit den Notstandsgesetzen Ende der 60er-Jahre seinen Anfang nahm, gewinnt vor dem Hintergrund des vorgeblich allgegenwärtigen Terrors eine ganz neue Dynamik. Das neue Sicherheitsverfassungsrecht verstetigt die Abkehr unserer Gesellschaft von ihrem freiheitlichen Selbstverständnis Die Vorstellung einer existenziellen Bedrohung durch einen asymmetrischen Krieg verleitet die aktuelle Sicherheitspolitik dazu, herkömmliche Grundsätze des Rechtsstaats prinzipiell infrage zu stellen. So hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble etwa die Anwendbarkeit der Unschuldsvermutung auf dem Gebiet der Terrorbekämpfung bestritten, und Bundeskanzlerin Angela Merkel meinte gar, die Trennung zwischen innerer und äußerer Sicherheit sei inzwischen ein überholtes Konzept. Das hergebrachte Staatsrecht sei nicht zugeschnitten auf heutige „Tendenzen zur Entgrenzung der Gefahr“.1 Der „globale Terrorismus“ habe eine Epoche des „permanenten Ausnahmezustands“ ausgelöst – so etwa der konservative Staatstheoretiker Otto Depenheuer, der laut Wolfgang Schäuble2 mit seinem paradigmatischen Traktat Selbstbehauptung des Rechtsstaates3 einen wichtigen Beitrag zum neuesten Stand der Diskussion geleistet haben soll. Der Angriff auf Grundprinzipien der Verfassung hat sich in der Gesetzgebung der letzten Jahre niedergeschlagen, und nicht zuletzt deshalb ist ein dauernder Konflikt mit dem Bundesverfassungsgericht entstanden. Die Verfassungsrichter haben ein Sicherheitsgesetz nach dem anderen – vom „Großen Lauschangriff“ und der präventiven Telekommunikationsüberwachung über das Luftsicherheitsgesetz bis hin zur Online-Durchsuchung und KfZ-Kennzeichenerfassung – für verfassungswidrig erklärt. Erst recht verweigern sich die Richter einer Legalisierung eines neuartigen Sicherheitsverfassungsrechts4: Denn indem Staat und Gesellschaft das weltpolitische Randphänomen verstreuter Terrorakte zu einem ideologisch aufgeladenen Politikum aufwerten, neigen sie zu einer dann auch rechtlich zementierten Preisgabe demokratischer Rechtsstaatlichkeit. Die irrationale Aufblähung des Terrorismus zu einer die Grundfesten unseres westlichen Lebensstils bedrohenden Angelegenheit setzt die Richter ihrerseits aber dem Vorwurf aus, den Staat zur Handlungsunfähigkeit zu verurteilen.5 Die Sicherheitspolitik ist inzwischen schon dazu übergegangen, den Sinn von demokratischen Verfassungen grundsätzlich anzuzweifeln: Sie „entschuldigt“ entsprechende Richtersprüche mit dem Hinweis, dass die Verfassungsinterpreten notwendig an ihren rechtlichen Grundkategorien festhalten müssten. Doch in der Stunde der Not sollten sich die Sicherheitsbehörden dann über die geschriebenen Interpretationen des papiernen Rechts einfach hinwegsetzen. Sicherheitsverfassungsrecht: Die irrationale Entgrenzung des Ausnahmezustands Hintergrund dieses Konflikts um die Herausbildung eines neuartigen Sicherheitsverfassungsrechts ist eine eher diffuse Bedrohungswahrnehmung, deren Irrationalität in der Vernachlässigung objektiver Risikoanalysen liegt. So entspringt etwa die landläufige fatalistische Annahme einer terroristischen Verfügung über Massenvernichtungswaffen eher einer Angstfantasie: Sie blendet die sehr hohen praktischen Hürden aus, die der Erlangung von Biowaffen oder Nuklearbomben und ihres Einsatzes durch nichtstaatliche Akteure entgegenstehen.6 Die Wahrnehmung des Terrors als existenzielle Bedrohung ist stark übertrieben. Entsprechend muss sich das Bundesverfassungsgericht mit der Behauptung auseinandersetzen, es handele sich bei der Konfrontation mit „dem Terror“ um einen Krieg; und der rechtfertige die Einführung kriegsrechtlicher Zustände in unsere innerstaatlichen Verhältnisse. Die Aufwertung des Terrorismus zu einer Art Gesetzgeber (siehe hierzu Interview mit Gerhart Baum in dieser Novo-Ausgabe) folgt daraus, dass man einer auf der ganzen Welt verstreuten Vielzahl von Terrorakten, die verschiedenste Ursachen haben, eine monolithische Wesenheit zuspricht.7 Kern der gegenwärtigen Feindpolitik ist die Schaffung eines Rahmens der erleichterten Einführung des Notstands durch ein Absenken der verfassungsrechtlichen Schwellen. Schon terroristische Anschläge irgendwo in Deutschland sollen hiernach den Verteidigungsfall einleiten, und obendrein soll gerade der Exekutive bei der Entscheidung über die Qualifizierung eines Ereignisses als Ausnahmezustand größeres Gewicht eingeräumt werden. Hier führt eine Politik des mentalen Ausnahmezustands zur Verrechtlichung eines alltäglichen Kriegszustands als neue gesellschaftliche Norm. Dies setzt sich dann auch fort auf der materiell-rechtlichen Ebene eines weiteren Ausbaus des Feindstrafrechts. Die Tendenz, verstärkt die Autorität freiheitlicher Verfassungen infrage zu stellen, verursacht dabei einen chronischen Konflikt mit dem Bundesverfassungsgericht. Ein neuartiges Sicherheitsverfassungsrecht würde dem Denken in den Kategorien des Notstands, das sowohl mit den Notstandsgesetzen Ende der 60er-Jahre und der Reaktion auf den RAF-Terrorismus in den 70er- und 80er-Jahren begann, eine gänzlich neue Brisanz verleihen. Zwar vollzog sich damals mit der formellen Verankerung des Verteidigungsfalls und den Anfängen einer feindstrafrechtlichen Antiterrorgesetzgebung zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik so etwas wie eine Institutionalisierung des Ausnahmezustands. Zugleich finden sich in dieser Zeit auch erste Ansätze einer vor allem prozessrechtlichen Beschneidung von Bürgerrechten. Doch waren in der RAF-Ära sowohl das Feindbild als auch die staatliche Reaktion klar umrissen und damit auch begrenzt. Überdies stellte die damalige Antiterrorpolitik, auch wenn sie schon damals zu gewissen Überreaktionen neigte, durchaus eine erfolgreiche Bewältigung der ersten „Bewährungsprobe“ der damals noch jungen Bundesrepublik dar. Heute aber, in der Ära des „Kampfes gegen den Terror“, geht eine ausufernde Gefahrenwahrnehmung mit einer tendenziellen Entgrenzung des Notstands einher: Der Staat lässt sich dabei seine Antiterrorpolitik von disparaten Terrorakten gleichsam diktieren. Die Ad-hoc-Gesetzgebung unserer Tage richtet sowohl unser Strafrechtsystem als auch das verfassungspolitische Gefüge am Terrorismus aus. Doch obwohl man dabei, juristisch betrachtet, das Leben der Bürger einer immer engmaschigeren Kontrolle unterwirft, weckt man zugleich immer wieder den Eindruck, die angeblich mutierenden Gefahren auch so nicht wirklich bewältigen zu können. Das so erzeugte chronische Empfinden von Unsicherheit wird zum Selbstläufer, der immer weitere Eingriffe nach sich zieht. Abkehr vom westlichen Verfassungsverständnis der Aufklärung Die Herausbildung eines Feindrechts im Inneren der Republik zwingt das Bundesverfassungsgericht zu einem Konfrontationskurs mit der gegenwärtigen Sicherheitspolitik. Die Einführung kriegsrechtlicher Kategorien in die innerstaatlichen Verhältnisse unterwandert den demokratischen Kernbestand der sozialen Ordnung; sie gefährdet die an den Prinzipien des Universalismus orientierte Vorstellung eines rechtlichen Zusammenschlusses freier und gleicher Menschen. Die Abkehr vom demokratischen Verfassungsverständnis der Aufklärung liegt zum einen darin, dass auf dem Gebiet des Strafrechts „Ausnahmen“ für bestimmte Sondergruppen ermöglicht werden sollen.8 Gerade auf diesem Rechtsgebiet, das bis heute das alleinige Monopol einschneidender und dauerhafter Freiheitsbeschränkungen innehat, vollzieht sich eine Abwendung vom allein legitimen Grundgedanken der Freiheitssicherung, der das Strafrecht trägt. Denn nun sollen für bestimmte Gruppen jene strengsten Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit nicht mehr gelten, die den Prozess eines dauerhaften Entzugs von Freiheit öffentlich begleiten und auf diese Weise berechenbare Neutralität ermöglichen. Auch für die große Zahl derjenigen, die nicht in den Kreis als gefährlich erachteter Personengruppen fallen, schwindet mit der Einführung eines Feindstrafrechts der freiheitliche Garantiecharakter strafrechtlicher Verfassungsnormen. Denn diese kommen nur dann zum Tragen, wenn sie sich auf alle Bürger erstrecken. Zwar sollen für diejenigen, die als „prinzipiell rechtstreu“ gelten, weiterhin das „Bürgerstrafrecht“ und jene damit verbundenen rechtsstaatlichen Segnungen gelten. Doch indem sich nun diejenigen, von denen der Staat meint, ihre Handlungen und Absichten richteten sich „prinzipiell und dauerhaft“ gegen unsere Rechtsordnung, einem „Feindstrafrecht“ gegenübersehen, dessen Zweck in der „Unschädlichmachung“ von Gefahrenquellen liegt, verliert das Strafrecht insgesamt seinen freiheitlichen Gehalt.9 Die im Feindstrafrecht liegende Tendenz zur Preisgabe der Universalität und Unabdingbarkeit aufgeklärter Rechtsprinzipien durch Einteilung der Gesellschaft in mehr oder weniger privilegierte Gruppen ist eine maßgebliche Ursache des aktuellen Konflikts zwischen Bundesverfassungsgericht und Politik. So kam auch Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio in einer Rede vor der Bundesakademie für Sicherheitspolitik auf das „Feindrecht“ zu sprechen: Er warnte vor einer „mal progressiv und ein andermal zweckrational effektiv daherkommenden Postmodernität“, die „uns womöglich ein neues Mittelalter der Gruppenprivilegien und Sonderrechte schmackhaft machen will“.10 Eine weitere Konfliktlinie, die für anhaltenden Streit zwischen Verfassungsrichtern und Regierung sorgen kann, ist die zunehmende konzeptionelle Einbettung der Sicherheitspolitik in eine erleichterte Veralltäglichung des Ausnahmezustands. Indem ein von Schäuble angestrebtes „Sicherheitsverfassungsrecht“ die Schwelle zur Einführung eines Kriegszustands herabsenken würde, bedeutete dies gerade in Zeiten eines angeblich dauerhaften „Krieges gegen den Terror“ eine kontinuierliche Verschlechterung der rechtlichen und ideellen Rahmenbedingungen des freiheitlichen Gemeinwesens. Denn Freiräume gelten in Gesellschaften, die sich existenziellen Bedrohungen ausgesetzt sehen, prinzipiell als gefährlich. In einem Klima des permanenten Ausnahmezustands sinkt die Wertschätzung demokratischer Willensbildungsprozesse, denen man schleppende Langsamkeit vorwirft; parallel wächst die Macht der Exekutiven und des Militärs. Fortsetzung des Krieges mit juristischen Mitteln Protagonisten eines Sicherheitsverfassungsrechts fordern die Einführung eines „neuartigen Präventionsrechts“, das „Elemente des Kriegsrechts“ aufnehmen müsse.11 Damit tragen sie einen imaginären Kriegszustand in die innergesellschaftlichen Verhältnisse hinein. Die Neutralität und Frieden stiftende Rolle des Rechts nimmt dabei Schaden. Auch das Strafrecht mutiert zu einer Fortsetzung des Krieges mit juristischen Mitteln.12 Der offizielle Erwartungsdruck, die richtigen Ergebnisse zu produzieren, lädiert die auf rechtsstaatliche Berechenbarkeit und Vorurteilslosigkeit bedachten Grundsätze eines fairen Strafverfahrens. Diese Entwicklung ist in den USA bereits erkennbar. Hier laufen einschneidende Handlungen der Sicherheitsorgane – von der Inhaftierung bis zur Tötung – teilweise völlig außerhalb justizförmiger Verfahren ab. Zudem deutet das Phänomen „Guantanamo“ auf die Etablierung einer kriegsförmigen Rechtsprechung hin, die sich außerhalb der herkömmlichen Jurisdiktion befindet und ihre Gefangene so lange festhalten will, bis sie ihre Unbedenklichkeit überzeugend dargelegt haben. Dass sich die Unterordnung der amerikanischen Strafjustiz unter die Prämissen des Antiterrorkrieges auch auf amerikanische Staatsbürger selbst erstreckt, zeigt der Fall des US-Amerikaners José Padilla. Er wurde unter dem Vorwurf, eine „schmutzige Bombe“ einsetzen zu wollen, monatelang der herkömmlichen US-Justiz entzogen. Nach juristischem Tauziehen landete er auf Geheiß des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten dann doch vor einem scheinbar regulären Gericht. Den Vorwurf der „schmutzigen Bombe“ hatte man inzwischen fallen gelassen. Dennoch setzte sich die Politisierung auch in die Strafjustiz fort: Nachdem eine Jury den Angeklagten Padilla nun einer nebulösen „terroristischen Verschwörung“ für schuldig sprach, lobte der amerikanische Justizminister Gonzales das Strafurteil von 17 Jahren Gefängnis als einen „Sieg im Krieg gegen den Terror“.13 Auch in Deutschland ist die Orientierung der Gesetzgebung an den Kategorien des Notstands mit all den möglichen Folgen einer Deformation der Justizpraxis dermaßen fortgeschritten, dass sich Bundesverfassungsrichter di Fabio genötigt sah, vor der gesetzgeberischen „Lust am antizipierten Ausnahmezustand“ zu warnen.14 Hier bezog er sich in erster Linie auf das Luftsicherheitsgesetz als den Versuch der Regelung einer vorweggenommenen tragischen Extremsituation. „Bürgeropfer“ auf dem Altar der „Sicherheit“ Das Denken in den Kategorien des Notstands ist heute so stark verbreitet, dass selbst das deutsche Grundgesetz in seiner Geltung angezweifelt wird. Der angesehene Staatsrechtler Josef Isensee stellt die Verfassung unter den Vorbehalt von „Normalitätserwartungen“, die sich heute an der „Unberechenbarkeit der existenziellen Gefahr“ brächen.15 Die Autorität des Bundesverfassungsgerichts steht neuerdings verstärkt unter Beschuss, denn es handelt sich den Vorwurf ein, in „autopoetischer“ Verleugnung der „Realität des weltweiten Bürgerkrieges“ die „Handlungsunfähigkeit“ des Staates herbeizujudizieren: Das Bundesverfassungsgericht fröne einem verantwortungslosen „Rechtsautismus“, meint Otto Depenheuer.16 Im Mittelpunkt der Diskussion steht das Konzept des „Bürgeropfers“: Neueste Gesetze verlangen vom Bürger, einen Tribut auf dem Altar der Sicherheit zu zollen. So ordnete das vom Bundesverfassungsgericht verworfene „Luftsicherheitsgesetz“ die Einbüßung des Lebens von Flugpassagieren an. Doch auch im Bereich des Alltags bildete sich mit den Sicherheitsgesetzen der letzten Jahrzehnte eine zunehmende Tendenz zu milderen Ausprägungen von „Bürgeropfern“ heraus.17 Dazu gehört sowohl die „Preisgabe“ der Privatsphäre als auch der Abbau von die Freiheit der Bürger sichernden Verfahrensgarantien, die mit einer Ausdehnung der Ermittlungs- und Überwachungsinstrumente der Sicherheitsbehörden einhergeht; hierzu passt auch die flächendeckende (Video-)Überwachung öffentlicher Räume. Neueste Sicherheitsgesetze nötigen den Bürger zur Abgabe und Speicherung seiner biometrischen Vermessungsdaten von Gesicht und Fingerabdrücken. Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung zwingt zur vorsorglichen Aufzeichnung der Telekommunikationsverhaltensmuster zwecks zukünftiger Kriminalitätsbekämpfung. Hier soll jeder einzelne Bürger, unabhängig davon, ob er sich bereits erwiesener Straftaten schuldig gemacht hat oder nicht, ob er verdächtig oder unverdächtig ist, einen Tribut für die auf künftige Aufklärungsarbeit der Sicherheitsbehörden bezogene „Sicherheitsvorsorge“ leisten. Das Ziel dieser Maßnahmen liegt in der durch alle Bürger vorsorglich ermöglichten lückenlosen Rekonstruktion aller Handlungsabläufe, die zur Aufklärung von Kriminalität beitragen können. Ausschluss pathologisierter Sondergruppen von universalistischen Rechtsprinzipien Im Klima des Ausnahmezustands schwindet der humanistische Universalismus freier und gleicher Bürger als unerlässlicher Kernbestand demokratischer Gesellschaften. Die Etablierung eines Feindstrafrechts unterläuft jenes rechtsstaatliche Strafrecht, das einst die grundsätzliche Mündigkeit seiner Rechtssubjekte verankerte. Heute steht der Gedanke der Sicherheit dermaßen im Mittelpunkt unseres gesellschaftlichen Selbstverständnisses, dass sich der Abbau von Verfassungsprinzipien als Einlösung eines „Grundrechts auf Sicherheit“ verkaufen lässt. Der eigentliche Angriff auf das humanistische Menschenbild der Aufklärung liegt in der Behandlung eines sich ausweitenden Kreises bestimmter Sondergruppen als verständigungsunfähige Wesen. Sie untergräbt die prinzipielle Idee menschlicher Freiheit: Denn immer mehr Personengruppen werden als pathologische „Gefahrenquellen“ betrachtet und fallen einer schleichenden juristischen Sonderbehandlung anheim. Die Qualität des freiheitlichen Rechtsstaats nimmt dabei großen Schaden. Das Feindstrafrecht unterläuft das im freiheitlichen Strafrecht verankerte humanistische Menschenbild der Aufklärung, denn es weitet die sehr enge Ausnahme des § 20 StGB, der den Kreis der „pathologisierten Unzurechnungsfähigen“ auf einen sehr kleinen Personenkreis mit gravierenden seelischen Störungen begrenzt, tendenziell auf einen sich ausdehnenden Kreis angeblich rechtsfeindlicher Individuen aus.18 So ist das Augenmerk der Feindpolitik auf Mitglieder von Sondergruppen gefallen, die – vom Terroristen über den Sexualstraftäter bis hin zum Mitglied der organisierten Kriminalität – ihren rechtlichen Personenstatus verwirkt hätten. So vollzieht sich mit dem Argument einer staatlichen Schutzpflicht gegenüber der übrigen Gesellschaft eine Abkehr vom Universalismus unteilbarer Rechtsprinzipien. Zwar meinen Befürworter des Feindstrafrechts, dass alle prinzipiell rechtstreuen Bürger weiterhin ihren Personenstatus behalten und untereinander die herkömmlichen Garantien des Rechtsstaats in Anspruch nehmen könnten. Und doch verliert der Rechtsstaat, indem er die Einführung von pathologischen Ausnahmen tendenziell zur Regel macht, seinen universalistischen Charakter; er kehrt sich von der grundsätzlichen Vorstellung der Vernunftbegabtheit der Menschen ab und gibt einer Betrachtungsweise Raum, die den Verlust verfassungsrechtlicher Verbürgungen aufgrund offizieller Annahmen legitimiert, wonach eine verdächtige Person nicht jene „kognitiven Mindestgarantien“ erfülle, die für die Behandlung als Person erforderlich seien. Der Strafrechtler Günther Jakobs meint, dass sich solche „Unpersonen“ aus den herkömmlichen Bindungen des Gesellschaftsvertrags verabschiedeten, die sich „in ihrer Haltung (etwa bei Sexualdelikten) oder in ihrem Erwerbsleben (etwa bei Wirtschaftskriminalität, Rauschgiftkriminalität oder sonstiger organisierter Kriminalität) oder durch eine Einbindung in eine Organisation (beim Terrorismus, bei organisierter Kriminalität, schon bei der Verbrechensverabredung, § 30 StGB) vermutlich dauerhaft, zumindest aber entschieden“ vom Recht abgewandt hätten.19 Wer also den offiziellen Verdacht auf sich lenkt, Angehöriger einer solchen Sondergruppe zu sein, hat die juristische Anerkennung seiner rechtlichen Kommunikationsfähigkeit verloren. Dann fällt er aus dem Rechtskreis der freien Gesellschaft: Er wird zum Objekt geheimer Ermittlungs- und Überwachungsmethoden; er kann schon dann festgesetzt werden, wenn die eigentliche Straftat, die er vermutlich begehen will, noch in einer unbestimmten Zukunft liegt. Denn die Strafe des Feindstrafrechts dient vor allem der Sicherung vor zukünftigen Taten, nicht der Ahndung vollzogener. Autokratische Vorfestlegung des Feindstatus’ Der Konflikt zwischen Bundesverfassungsgericht und Sicherheitspolitik entzündet sich nicht zuletzt daran, dass die Einführung juristischer Sonderkategorien das rechtstaatliche Gefüge als Ganzes beschädigt. Indem die Feindpolitik der letzten Jahre dazu übergegangen ist, durch eine Einbeziehung wachsender Kreise der Bevölkerung in die staatliche Überwachung eine Kategorie des milden Bürgeropfers einzuführen, sind von der Beschneidung von Freiheitsrechten nicht mehr nur sonderbare Randgruppen betroffen. Die Abkehr vom Prinzip der Unschuldsvermutung und die Anzweiflung des Wertes der „Privatsphäre“ haben Folgen für alle Menschen. Die Verfassungsprinzipien schwinden als Ganzes, wenn sie einmal ihren Garantiecharakter universalistischer Unteilbarkeit verloren haben. Denn von nun an kann kein Bürger mehr sicher sein, dass nicht auch seine Person in einen sich weitenden Kreis (verfassungs-)juristischer Ausnahmen gerät. Das liegt vor allem daran, dass die Entscheidung, ob jemand „Feind“ der Gesellschaft ist und ihm aus diesem Grunde herkömmliche Verfahren vorenthalten bleiben, außerhalb des rechtsstaatlichen Verfahrens fällt.20 Hier lassen sich autokratische Tendenzen erkennen, denn Feindstrafrecht bedeutet letztlich, dass Organe, die selber nicht mehr herkömmlichen Bindungen eines freiheitlichen Strafrechts unterliegen, von Fall zu Fall darüber entscheiden, ob über den dauerhaften Freiheitsentzug einer verdächtigen Person rechtsstaatliche Strafverfahren befinden sollen. Denn eigentlich sollen strafprozessuale Garantien bei jeder Person zum Tragen kommen, bevor die Schuld dann zweifelsfrei erwiesen ist. Indem vormals unteilbare Verfassungsgrundsätze für bestimmte Personengruppen nicht mehr gelten, verlieren sie auch ihren Garantiecharakter für alle anderen Bürger. Denn letztlich müssen begriffsnotwendig gerade jene Organe, die für den Ablauf feindstrafrechtlicher Verfahren vorgesehen sind und so nicht mehr den strengsten Grundsätzen herkömmlicher Strafverfahren unterliegen, auch selber über die Anwendung von verfassungsrechtlich verbürgten Grundsätzen entscheiden. Das Feindstrafrecht verrechtlicht daher sowohl die Auflösung der Privatsphäre als auch die Abkehr von der Unschuldsvermutung. Dem Verdächtigen bleibt kein Rückzugsraum eines „noch-nicht-sozial-relevanten“ Verhaltens; man betrachtet ihn als Gefahrenquelle und unterzieht ihn bei entsprechendem Verdacht einer staatlichen Ausforschung seines Privatlebens, die u.a. in Telefonabhöraktionen, Lauschangriffen inner- und außerhalb der Wohnung oder polizeilichen Beobachtungen liegen kann. Und das philosophische Problem des „zweifelsfreien Beweises“ einer auf die unbestimmte Zukunft gerichteten kriminellen Absicht umgeht man dadurch, dass man es mit der Unschuldsvermutung nicht mehr so ernst meint. Indem sich die Gesellschaft vom universalistischen Leitgedanken unteilbarer Verfassungsgrundsätze abwendet, ermöglicht sie es rechstaatsfremden Organen, Verdächtige in Sonderrechtssysteme zu transferieren; dort gilt die Privatsphäre wenig, und die „rechtlich eingehegte Unschädlichmachung“ menschlicher Gefahrenquellen lässt sich, da das Erfordernis des zweifelsfreien Beweises objektiv begangener Taten wegfällt, mit wachsender Willkür der Organe handhaben, die sich in ihrer Arbeit dem Krieg gegen den Terror widmen. Feindstrafrecht als Sonderrechtssystem Gegen „besonders gefährliche“ Personengruppen, darunter Mitglieder der „organisierten Kriminalität“ sowie Sexualstraftäter oder Terroristen, wird das Strafrecht weit in den Bereich der Vorbereitung vorverlagert, und die Strafe dient der „Sicherung vor zukünftigen Taten, nicht der Ahndung vollzogener“. So reagierte etwa der Gesetzgeber in den 70er-Jahren auf den RAF-Terrorismus mit dem § 129 a StGB, der Handlungen bestraft, die zwar keinen konkreten Schaden bewirken, von denen aber auszugehen sei, dass sie in einer noch unbestimmten Zukunft in terroristische Handlungen mündeten: das können Monate sein, vielleicht auch Jahre. Einen Rädelsführer oder Hintermann einer „terroristischen Vereinigung“ trifft eine gegenüber einem versuchten Totschläger nur marginal mildere Strafe, auch dann, wenn er die Vereinigung nur gründet oder sich in ihr betätigt. Das Feindstrafrecht ist nicht mehr Ergebnis einer konventionellen „Strafrechtsgesetzgebung“, sondern einer ausdrücklichen „Bekämpfungsgesetzgebung“. Feindstrafrecht bedeutet zudem einen Abbau prozessualer Garantien. Dieser deutet sich auch in der offiziellen Infragestellung des Prinzips der Unschuldsvermutung durch einen Bundesinnenminister an. Parallel hierzu werden den Sicherheitsbehörden weitreichende Ermittlungs- und Überwachungsinstrumente bereitgestellt. 1968–1984: Deutsche Notstandsgesetze und Antiterrorgesetze gegen die RAF Den ersten bedeutenden Schub hin zu einer verstärkten Sicherheitsorientierung der bundesrepublikanischen Gesellschaft bildeten die Notstandsgesetze Ende der 60er-Jahre, nachdem schon 1955 mit der Einführung einer „Wehr-Verfassung“ der Schutz gegen äußere Angriffe seine erste rechtliche Verankerung erfuhr. Die Notstandsgesetze wurden am 30. Mai 1968 vom Bundestag gegen den Widerstand der damaligen „außerparlamentarischen Opposition“ erlassen. Eine Änderung des Grundgesetzes fügte die „Notstandsverfassung“ ein, welche die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen (Naturkatastrophe, Aufstand, Krieg) sichern sollte. Mit der Reaktion auf den RAF-Terrorismus der 70er-Jahre setzte sich die Komponente des Notstands auch auf dem Gebiet „innerer terroristischer Feinde“ fort. Seitdem darf ein Angeklagter in einem Prozess höchstens noch drei Verteidiger haben. In großen Verfahren kann das eine empfindliche Behinderung sein, wenn mehrere Spezialisten als Verteidiger gebraucht werden, während auf der anderen Seite der Staatsanwaltschaft für verschiedene Detailfragen beliebig viele Vertreter handeln können. Seitdem darf zudem ein Anwalt nicht mehr als einen Angeklagten vertreten. Dieses Verbot der Mehrfachverteidigung hat zur Folge, dass in solchen Prozessen dem geschlossenen Block der Staatsanwaltschaft eine oft disparate Vielzahl von Verteidigern gegenübersteht, die schwer auf eine Linie gebracht werden können. Seit 1974 kann in besonderen Fällen gegen Angeklagte sogar in ihrer Abwesenheit verhandelt und ihren Verteidigern das ihnen erteilte Mandat gerichtlich entzogen werden. Mit dem Anti-Terror-Gesetz aus dem Jahre 1976 wurde mittels des berüchtigten § 129 StGB, der die „Bildung und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung“ bestraft, zum ersten Mal eine Strafnorm in das Gefüge des Strafrechts eingeführt, die das terroristische Vorfeld kriminalisiert und um die herum sich im Laufe der kommenden Jahrzehnte ein verzweigtes Anti-Terror-Sonderrechtssystem entwickelte. Korrespondierend mit dieser Strafnorm wurden bereits in der RAF-Ära bedeutende Beschneidungen strafprozessualer Rechte eingeführt. So reichte hier allein der Verdacht terroristischer „Bestrebungen“ für den Erlass eines Haftbefehls. Es bedarf seit dieser Zeit nicht mehr der Flucht- oder Verdunkelungsgefahr. Ebenso damit verbunden ist nun auch die sonst völlig unzulässige Überwachung des Schriftverkehrs mit dem Verteidiger. Anlässlich des „Deutschen Herbstes“, also der Entführung und Ermordung Hanns Martin Schleyers, wurde im Jahre 1977 das Kontaktsperregesetz erlassen. Nun konnte in „Notsituationen“ eine Regierung – ohne Richter – Gefangene vollständig isolieren, nicht nur von der Außenwelt, auch innerhalb der Anstalt und ohne jeden Kontakt zu ihren Verteidigern. Ein Jahr später wurde die Trennscheibe für Gespräche von Terrorverdächtigen mit ihren Anwälten vorgeschrieben: Man redet über Mikrofon oder durch kleine Löcher in der Panzerglasscheibe zwischen zwei Räumen. Anträge auf Ablehnung von Richtern wegen Befangenheit haben seit 1978 nicht mehr zur Folge, dass darüber sofort entschieden werden muss. Der betreffende Richter kann erst einmal weitermachen. Das wichtigste Recht des Verteidigers, sogenannte präsente Beweismittel – vorher nicht benannte Zeugen – in die Verhandlung einzuführen, ist beseitigt worden. Der Staatsanwalt darf dies weiterhin. Mit dem Gesetz zur Bekämpfung des Terrorismus aus dem Jahre 1986 reagierte die Politik der Regierungskoalition unter Bundeskanzler Helmut Kohl auf die Ermordung von Siemens-Direktor Beckurts und des Bonner Ministerialdirektors von Braunmühl. Hier führte man den Straftatbestand der „Anleitung zu Straftaten“ (§ 130 a StGB) ein. Als Reaktion auf die unkonventionellen Protestformen gegen Atomkraftwerke weitete man zudem den Straftatbestand der „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ insoweit aus, dass er von nun an auch Sachbeschädigungen umfasste. 9/11 – Politik des „permanenten Ausnahmezustands“ Die Terrorismusbekämpfungsgesetze aus den Jahren 2002 und 2003, das Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz aus dem Jahre 2006, das Luftsicherheitsgesetz und das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung sind Wegmarken auf dem Weg zu einem neuen Sicherheitsverfassungsrecht: Ausgedehnte Vorfeldtatbestände (Bestrafung ausländischer terroristischer Vereinigungen, Vorschläge zur Einführung eines EU-weiten Straftatbestands der „terroristischen Verschwörung“); eine ausdrückliche Verzahnung von Polizei und Geheimdiensten über das „Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum“ (GTAZ) und die Antiterrordatei; Gesetzesvorhaben zur Speicherung von Daten über die biometrische Gesichtsvermessung bis hin zum Telekommunikationsverhalten; „enttabuisierte“ Diskussionen und Gesetzesvorhaben über die Senkung der Schwelle zum Verteidigungsfall und zum Einsatz des Bundeswehr im Inneren. Die Bürger, die noch nicht verdächtig sind, werden in eine flächendeckende staatliche Überwachung einbezogen mit dem Ziel, jene noch unbekannten „tatsächlichen Anhaltspunkte“ für den Verdacht krimineller Handlungen zu finden, welche die Sicherheitsbehörden dann zu einem zielgenauen Einsatz von dem Feindrecht zugehörigen, unter Umständen in den Intimbereich eindringenden Ermittlungsmaßnahmen legitimieren. Darüber hinaus ist das Ziel einer tendenziell lückenlosen Speicherung des Kommunikations-, Bewegungs-, Geldtransaktions- und anderen Verhaltens aller auch bislang noch unverdächtigen Bürger, das in Gesetzen zur „vorsorglichen“ Speicherung von Telekommunikationsverbindungsdaten, Videoaufzeichnungen öffentlicher Räume, KfZ-Kennzeichen und Geldtransaktionen zum Ausdruck kommt, zudem noch die vorsorgliche Speicherung biometrischer Daten (Fingerabdrücke, Gesichtsvermessung), mit der Absicht verbunden, eine möglichst lückenlose Rekonstruktion eines auf eine kriminelle Tat bezogenen Werdegangs für den Fall zu ermöglichen, dass ein Bürger sich einer „erheblichen Straftat“ verdächtig macht. 1Vgl. Josef Isensee: „Not kennt Gebot“ in: FAZ, 21.1.08 2 Interview mit Wolfgang Schäuble in: Die Zeit, Nr. 30/07, 19.7.07 3 Otto Depenheuer: Selbstbehauptung des Rechtsstaates, Schöningh, Paderborn, München, Wien, Zürich 2007. 4 So nennt Otto Depenheuer die institutionelle Anpassung an den Epochenwechsel nach 9/11. 5 Vgl. Josef Isensee: „Not kennt Gebot“ in: FAZ, 21.1.08. 6 Es ist äußerst schwierig, überhaupt an atomare oder biologische Massenvernichtungswaffen heranzukommen, geschweige denn, diese dann wirksam einzusetzen. Die Vorstellung, biologische Waffen ließen sich im eigenen Keller herstellen, ist ein Kinderglaube. Überdies sind bei Atomwaffen die Sicherheitscodes so ausgestaltet, dass bei dem kleinsten Fehler beim Versuch, diese zu „knacken“, die Waffe endgültig unbrauchbar wird. Bisher ist auch kein Staat absehbar, der ein mühsam erlangtes Monopol an Massenvernichtungswaffen mit nichtstaatlichen Akteuren teilen möchte. Das gilt selbst für eine Theokratie wie Iran oder stalinistische Diktaturen wie Nordkorea. Auch hier haben rationale Motive ein viel zu hohes Gewicht, als dass man sich auf selbstmörderische Aktionen einließe. Und Pakistan franst zwar von seinen Rändern her aus, hat aber in sein Sicherheitssystem mannigfaltige Hürden gegen atomaren Diebstahl eingebaut. Auch „schmutzige Bomben“ sind schwierig herzustellen; zudem ist ihre objektive Gefährlichkeit nicht viel höher als diejenige konventioneller Bomben. 7 Vgl. Frank Furedi: Invitation to Terror. The Expanding Empire of the Unknown, Continuum, London, New York 2007. 8 Vgl. Günther Jakobs: „Bürgerstrafrecht und Feindstrafrecht“ in: HRRS 3/04. 9 Vgl. Michael Pawlik: „Der Terrorist will nicht resozialisiert werden“ in: FAZ, 25.2.08. 10 Udo Di Fabio, Rede vor der Bundesakademie für Sicherheit am 6.11.2007; ders.: „Der Westen muss Westen bleiben“ in: Die Welt, 12.11.07. 11 Vgl. Günther Jakobs: „Bürgerstrafrecht und Feindstrafrecht“ in: HRRS 3/04. 12 Vgl. Alejandro Aponte: „Krieg und Politik – Das politische Feindstrafrecht im Alltag“ in: HRRS 8-9/06. 13 s. FAZ v. 18.8.07. 14 Vgl. Michael Pawlik: „Der Terrorist will nicht resozialisiert werden“ in: FAZ, 25.2.08. 15 Vgl. Josef Isensee: „Not kennt Gebot“ in: FAZ, 21.1.08. 16 Otto Depenheuer: Selbstbehauptung des Rechtsstaates, Schöningh, Paderborn, München, Wien, Zürich 2007. 17 Vgl. Günther Jakobs: „Bürgerstrafrecht und Feindstrafrecht“ in: HRRS, 3/04. 18 Vgl. Arndt Sinn: „Moderne Verbrechensverfolgung – auf dem Weg zu einem Feindstrafrecht? “ in: ZIS 3/06, S. 113f. 19 Vgl. Frank Furedi: Invitation to Terror. The Expanding Empire of the Unknown, Continuum London, New York, 2007. 20 Vgl. Matthias Lehnert, „Wer den Tod liebt, der soll ihn auch haben“, in: Forum Recht, 3/05, S. 100.
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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. 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Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
Frankfurt a.M.. Fischer-Bücherei. 1960. 195 S.. Die Fischer-Bibliothek der 100 Bücher. Exempla classica ; 19. ¬Der¬ Alchimist: Parabel in 3 Szenen ; [Textbuch] Mainz. Schott. [1925]. 35 S. ; 8-o. Mainhardt. Steinbach. 1996. 3 Tonkassetten. Schumm sprechende Bücher. ISBN 3-88698-418-4 : DM 59.80 Der Alchimist: Die Geschichte Leonhard Thurneyssers des Goldmachers von Berlin Berlin. Limpert. 1939. 304 S. : 6 Taf. : 8. Coelho, Paulo ; Swoboda Herzog, Cordula [Übers.] Frankfurt am Main [u.a.]. Büchergilde Gutenberg. 1998. 172 S.. Der Alchimist: Hörspiel Mainhardt. Steinbach. 2001. 4 CDs. ISBN 3-88698-545-8 : EUR 31.00 Ungekürzte Buchgemeinschafts-Lizenzausg. Rheda-Wiedenbrück [u.a.]. Bertelsmann Club [u.a.]. 2004. 172 S.. Der Alchimist: fragments of history, fragments of self Ungekürzte Lizenzausg. New York [u.a.]. Lang. 2007. XVII, 223 S.. African-American literature and culture ; 15. ISBN 978-0-8204-8886-8 Pb. : ca. EUR 59.50 (freier Pr.), ca. sfr 92.00 (freier Pr.) [Schwäbisch Hall] . Steinbach . Der Alchimist: Tonträger Schwäbisch Hall . Steinbach . ¬Die¬ gute Nachricht: Altes Testament (Auswahl) und Neues Testament in heutigem Deutsch mit Einleitungen Lemke, Horst ¬[Ill.]¬ ; Swoboda Herzog, Cordula ¬[Übers.]¬ Stuttgart. Dt. Bibelges.. 1978. 1376 S. ;Ill., Kt. ;19 cm. ISBN 3-438-01552-8 Förderung benachteiligter Stadtbezirke: die Idea Stores in Tower Hamlets, London, als Modellprojekt Ungekürzte Lizenzausg. Rheda-Wiedenbrück. Bertelsmann. 2007. 172 S.. ISBN 3-257-06126-9 fest geb. : 32,00 Geographische Bilder-Lust von Lothringen: Roman Coelho, Paulo ; Swoboda Herzog, Cordula Faks.-Dr. nach d. Nürnberger Orig.-Ausg. von 1752. Kassel. Bärenreiter-Verl.. 1968. 20 S., 18 Bl.. Kunst und Bau, 1986 - 1997 Coelho, Paulo ; Swoboordrhein-Westfalen / Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport 2. Aufl.. Düsseldorf. MBW, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. 2001. 80 S. : zahlr. 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Alchimistin der Dunkelkammer < > Alchimistin der feinen Küche Die Alchimistin von Hilgenholt.: satirische Novelle Gelnhausen. TRIGA-Verl.,. 1999.. 112 S. ;. Alchimistische Lehrschriften und Märchen bei den Arabern Gießen. Töpelmann. 1923. 86 S.. Alchimistische Manuskripte über die Musik: vergilbte Schriften musiktheoretischer Experimente, in drei Abteilungen gegliedert Nowotny, Rainer [Hrsg.] Frankfurt am Main. Haag und Herchen. 2001. 70 S.. ISBN 3-89846-122-X kart. : EUR 8.60, sfr 16.00 Alchimistisch Waitzenbäumlein/: Das ist: Vom Stain der Weisen. ; Ein wolgegründtes Philosophisch Gesprech Vaters vnd Sohns. Leipzig. Rosen. 1605. [12] Bl., 94, [1] S.. Alchimistisch Waitzenbäumlein, das ist: Vom Stain der Weisen: ein wolgegründtes philosophisch Gesprech Vaters und Sohns Leipzig. Rosen. 1605. XXII, 94 S.. Der Alchimist Stahl im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken: Ein Stück Kulturgeschichte aus alten Akten Neustadt a. d. Haardt. Marnet. 1911. IV, 80 S.. 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Alchimi vnd Bergwerck: Wie alle farben, wasser, olea, salia vnd alumina, damit mann alle corpora, spiritus vnd calces preparirt, sublimirt vnd fixirt gemacht sollen werden, lert das erst buch ; Das ander buch zeygt an, wie mann dise ding nütze auff das Sol vnd Luna werden mög ... Straßburg. Cammerlander. 1534. [III], XL Bl.. A.L. Chizhevskiæi: neizdannoe, bibliografiëiìa, razmyshleniëiìa, razvitie ideæi Chizhevskiæi, Aleksandr Leonidovich, ; Kuzneëtìsov, Oleg Leonidovich. Moskva. Rossiæiskaëiìa akademiëiìa estestvenykh nauk,. 1998.. 360 p.. Alchünas. Rimas Romaunschas: offertas in favur dels disfortünos abitants da Felsberg Flugi, Conradin de [Hrsg.] Coria. Sutter. 1845. 12 S.. Alí Chumacero: retrato crítico Escalante, Evodio ¬[Hrsg.]¬ México. Univ. nacional autónoma. 1995. 476 S.. Col. Poemas y ensayos : Nueva época. ISBN 968-36-3789-2 Alí Chumacero: poeta de amorosa raíz y algunas imágenes 1. ed.. San Pedro de los Pinos. Ed. del Ermitaño. 1998. 339 S.. Minimalia. ISBN 968-656745-3 1891. 29 S.. Alchymia: die Jungfrau im blauen Gewande ; alchemistische Texte des 16. und 17. Jahrhunderts Mössingen-Talheim. Talheimer Verl.. 1988. 333 S.. Talheimer Texte aus der Geschichte ; 1. ISBN 3-89376-000-8 Alchymia denudata, revisa et aucta, Oder ... Wunder der Natur, Nebst angehängter ... Beschreibung der unweit Zwickau ... gefundenen Goldischen Lande Neithold, Johann ¬[erm.Verf.]¬ ; Klettenberg, Jos. H. ¬von¬ ¬[erm.Verf.]¬ Alchymia denudata, revisa et aucta, Oder ... Wunder der Natur, Nebst angehäntger ... Beschreibung der unweit Zwickau ... gefundenen Goldischen oldischen Lande Klettenberg, Jos. H. ¬von¬ ; Neithold, Johann Breslau. 1716. Alchymia denudata, revista et aucta, Oder: Daß biß anhero nie recht geglaubte, gurch die Experienz nunmehro aber würcklich beglaubte und aus allen Zweifel gestzte neu übersehene und vermehrte oder in vielen besser erklährte Wunder der Natur, nebst engehängter Ausführlichen Beschreibung der unweit Zwickau in Meissen zu Nieder-Hohendorff und anderen umliegenden Orten gefundenen Goldischen Sande ... 1 Aufl.. Leipzig [u.a.]. Lochmann. 1728. Alchymiae complementum, et perfectio: seu modus et processus argumentandi, sive multiplicandi omnes lapides & elixera in virtute, sive qualitate, & etiam in quantitate, una cum projectionis via ; cui accessit explanatio intentionis philosophorum, cum de decimo loquuntur numero, in quo opus finiri debet: in qua etiam miraculosum ostenditur secretum lapidis animalis, ex sanguine humano secundum Georgium Riplaeum ; denuo adjuncta est conclusio libri, omnibus sex libris alchymicis prius a nobis ed., aeque ac huic, inserviens Norton, Samuel ; Deane, Edmund Francofurti. Fitzer. 1630. 17 S. : Ill.. Alchymia ratione et experientia ita demum viriliter impugnata et expugnata, unâ cum suis fallacijs et deliramentis, quibus homines imbubinârat: ut nunquam imposterum se erigere valeat Argentorati. Zetzner. 1603. 104, 18 S.. Alchymia ratione et experientia ita demum viriliter impugnata et expugnata ..., ut nunquam imposterum se erigere valeat Gilbertus, Nicolaus Argentorati. Zetzner. 1603. Emeryville, Calif.. Shoemaker & Hoard,. c2006.. xviii, 222 p. ;. Alchymické dítÏe a jiné povídky Tokarský, JonáÏs ; Pistorius, Vladimír Vyd. 1. Praha [u.a.]. Paseka. 2003. 196 S.. ISBN 80-7185614-2 Alchymie: vom Geheimnis d. Stoffeswelt 4. Aufl. - unveränd. reprograph. Nachdr. d. 3. Aufl. 1942. Dornach. Geering. 1987. 139 S.. ISBN 3-7235-0429-9 Alchymie \0161t\011Bstí: pozdní osvícenství a morav. spole\010Dnost ; 1770-1810 Vyd. 1. Krom\011B\0159í\017E u.a.. Muzeum Krom\011B\0159í\017E.. 1980. 96 S.. Vlastiv\011Bdná knihovna moravská ; 51. Alchymie \0161t\011Bstí: pozdní osvícenství a moravská spole\010Dnost ; 1770 - 1810 2., roz\0161. a upravené. vyd.. Brno. Era. 2006. 328 S.. 80-7366-063-6 Alchymie ÏstÏestí: pozdní osvícenství a moravská spoleÏcnost ; 1770 - 1810 Kroupa, JiÏrí 2., rozÏs. a upravené vyd. Brno. Era. 2006. 328 S.. ISBN 80-7366063-6 Alchymie ÏstÏestí: pozdní osvícenství a moravská spoleÏcnost ; [1770 - 1810] Vyd. 1. KromÏeÏríÏz. Muzeum KromÏeÏríÏzska [u.a.]. 1987. 317 S.. VlastivÏedná knihovna moravská ; 51. Bernus, Alexander _von_ Nuernberg. Carl. 1984. 243 S.. ISBN 3-418-00558-6 Bernus, Alexander ¬von¬ 5. Aufl., neu durchges. und erw.. [Dornach]. Geering. 1994. 352 S.. ISBN 3-7235-0757-3 ALCHYMIE UND HEILKUNST. VON ALEXANDER VON BERNUS. 3., UEBERARB. U. ERG. AUFL. NUERNBERG: CARL 1969. 243 S. Das alchymische Denken und Handeln bei Alexander von Bernus Berlin [u.a]. 1980. Alchy<misch-philosophisches Bekenntnis vom universellen Chaos der naturgemäßen Alchymie Neue Aufl. Leipzig. 1786. ¬Der¬ Alchymist: romantische Oper in drei Aufzügen Spohr, Louis ; Spohr, Ferdinand ¬[Bearb.]¬ Vollständiger Klavier-Auszug / von Ferdin. Spohr. Berlin. Schlesinger. s.a.. 182 S.. London. Printed for the proprietors under the direction of John Bell,. 1791.. ix, [10]-134 p., [1] leaf of plates. Tolosa. 1632. Alchymista christianus, in quo Deus rerum author omnium, et quamplurima fidei chrystianae mysteria ... Tolosae Tectosagum. 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Was Hermes und der Lullius weitläuftig haben geschrieben, Das lasß allhier in einer Summ zu lesen die belieben. Wirst du dasselb' gebrauchen recht mit weißlichem Verstand, So sey versichert, daß dein Geld sehr nützlich angewandt 2./4. Jh. n. Chr. <Trismegistus> ; Lullus, Raimundus Frankfurt [u.a.]. Krauß. 1772. 246 S.. ¬Der¬ Alchymist, oder Elise [Mikrofiche-Ausg.]. Hanau. 1804. The alchymist's heir: a romance in three cantos Madras. Printed by Pharoah and Co.. 1862.. 60 p.. <<Der>> Alchymist und sein Weib: Gauner- und Ehescheidungsprozesse des Alchymisten Leonhard Thurneysser zum Thurn Thurneisser Zum Thurn, Leonhard ; Peuckert, Will-Erich Stuttgart . Frommann. 1956. 186 S.. 1. ed.. Barcelona. Ed. Empúries. 1999. 134 S.. Narrativa ; 109. ISBN 84-7596-670-5 Carroll, Lewis ; Tenniel, John ; Oliva Llinàs, Salvador Barcelona. Ed. Empúries. 1999. 126 S.. Narrativa ; 60. ISBN 84-7596-513-X Alciatus' Emblemata: denkbeelden en voorbeelden Leeman, Frederik Willem Gerard Groningen. Bouma's Boekhuis. 1984. 141 S. mit Abb. ISBN 90-6088-088-9 Alcibiade: étude sur l'histoire d'Athènes à la fin du Ve siècle 2. éd.. Paris. Presses Univ. de France. 1951. XII, 376 S.. Alcibiade: 450 - 404 avant J.-J. Paris. Payot. 1935. 256 S. : Ill., Kt.. Bibliothèque historique. Alcibiade: étude sur l'histoire d'Athènes à la fin du 5e siècle Paris. Pr. Univ. de France. 1940. XII, 376 S.. 427 v.Chr.-347 v.Chr. ; Croiset, Maurice [Hrsg.] Paris. Les Belles Lettres. 1998. XXXIV, 141 S.. Classiques en poche ; 4 : Bilingue. ISBN 2-251-79903-6 Meissner, August G. ; Rauquil-Lieutaud, ... [Ñbers.] [Mikrofiche-Ausg.]. Athènes [u.a.]. Buisson. 19XX. ISBN 3-628-55057-2 Plato ; Cazeaux, Jacques Paris. Libr. Générale Française. 1998. 255 S.. ¬Le¬ livre de poche ; 4651 : Classiques. ISBN 2-253-06732-6 Alcibiade al Bivio: festa teatrale Vienna. 1760. Paris. Ed. de Fallois. 1995. 282 S.. ISBN 2-87706-246-5 Alcibiade primo, Alcibiade secondo: testo greco a fronte Plato ; Puliga, Donatella 1. ed.. Milano. Rizzoli. 1995. 205 S.. Biblioteca Universale Rizzoli. ISBN 88-17-17034-8 Leipzig. Breitkopf. 1781 - 1788. 4 Vol.. Carlsruhe. Schmieder. 1782 - 1788. Plato ; Denyer, Nicholas ¬[Hrsg.]¬ 1 Aufl.. Cambridge. Cambridge Univ. Pr.. 2001. XI, 254 S.. Cambridge greek and latin classics. Leipzig. [s.n.]. 1781-1788. 4 Bde. ISBN 3-598-51852-8 1. publ.. London u.a.. Routledge. 1989. XX, 141 S. : Kt.. Classical lives. ISBN 0-415-00993-6 Alcibiades als Schüler Pallavicini, Ferrante ; Schalk, Peter ¬[Hrsg.]¬ München. Heyne. 1977. 108 S.. Exquisit-Bücher ; 122. ISBN 3-453-50091-1 Oxford [u.a.]. Clarendon Press. 1999. IX, 304 S.. Oxford classical monographs. Alcibiades Arosemena Quinzada (1883-1958). Arosemena Quinzada, Alcibiades, [Panama City]. Banco Nacional de Panamá,. [1984]. 64 p.. Stanford, Calif.. Stanford Univ. Press. 1995. XIV, 207 S.. ISBN 0-8047-2467-9 Alcibiades ; Don Carlos, prince of Spain : Titus and Berenice : Cheats of Scapin 1768. XII, 308 s.. 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Welche Filme gelten als die bekanntesten Werke von Jean-Luc Godard?
Jean-Luc Godard (* 3. Dezember 1930 in Paris) ist ein französisch-schweizerischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wird von Kritikern zu den einflussreichsten Filmregisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, sehr gesellschaftskritischen Filmen wie Außer Atem, Die Verachtung und Elf Uhr nachts insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Leben und Werk Jean-Luc Godard entstammt einer großbürgerlichen französisch-schweizerischen Familie. Sein Vater war Arzt und Besitzer einer Schweizer Privatklinik, seine Mutter kam aus einer angesehenen Schweizer Bankiersfamilie. Er ist ein Cousin des peruanischen Ex-Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski. Die Großeltern kollaborierten während der deutschen Besatzung mit dem Vichy-Regime. Godard, der ursprünglich nur die französische Staatsbürgerschaft besaß, wurde 1953 Bürger von Gland im Kanton Waadt. Etwa seit 1980 lebt er in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees. Godard besuchte zunächst die Schule im waadtländischen Nyon. Nach der Scheidung seiner Eltern übersiedelte er 1948 nach Paris, besuchte dort das Lycée Buffon und begann ein Jahr später an der Sorbonne ein Studium der Ethnologie. In seiner Studienzeit kam er mit einem Pariser Filmclub in Kontakt und fand Zugang zu einer Gruppe, der auch François Truffaut, Jacques Rivette und Éric Rohmer angehörten. Als André Bazin 1951 das kritische Magazin Cahiers du cinéma begründete, gehörte Godard neben Rivette und Rohmer zu dessen ersten Autoren. Godard war von 1961 bis 1965 mit Anna Karina (1940–2019) und von 1967 bis 1979 mit Anne Wiazemsky (1947–2017) verheiratet. Beide Frauen spielten in mehreren seiner Filme mit. Filmkritiker 1950 gründete Godard mit Rohmer und Rivette eine eigene Filmzeitschrift, die jedoch nach fünf Ausgaben eingestellt wurde. Ab 1952 schrieb er als Filmkritiker für die Filmzeitschrift Cahiers du cinéma, gelegentlich unter dem Pseudonym Hans Lucas. Er bezeichnete diese Phase seines Lebens als äußerst wichtig für sein späteres filmisches Schaffen. Wie Truffaut gehört er zu den Regisseuren der Nouvelle Vague, die ihre Filme immer mit umfangreichen Schriften begleitet haben. Darin beruft er sich unter anderem auf die Regisseure Dreyer und Murnau sowie auf den Schriftsteller Dostojewski. („Zwischen Schreiben und Drehen gibt es nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Unterschied.“) Kurzfilme Nach einem fehlgeschlagenen Versuch drehte er 1954 seinen ersten eigenen Film, Opération Béton, der über den Bau der Staumauer Grande Dixence in der Schweiz berichtete. Godard selbst arbeitete dort als Telefonist auf der Baustelle, um seine Finanzen aufzubessern. Der Film wurde nachträglich von der Betreiberfirma des Staudamms gekauft und ermöglichte dem jungen Drehbuchautor und Regisseur den Start seiner Karriere. Kritiker sahen den Film – anders als die Aufsätze – als uninspiriert und oberflächlich an. Zwischen 1955 und 1958 drehte er vier weitere Kurzfilme, von denen einige Vorgriffe auf seinen ersten Kinofilm Außer Atem enthielten. Zeitgleich arbeitete er als Filmeditor an Dokumentarfilmen – eine Arbeit, bei der er sich stark der Montage-Ästhetik des klassischen Spielfilms bediente. Nouvelle Vague Mit dem 1960 erschienenen Spielfilm Außer Atem (À bout de souffle) etablierte sich Godard als Regisseur. Auch seinem Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo verhalf der Film zum Durchbruch. François Truffaut hatte das Drehbuch nach einer gleichnamigen Geschichte geschrieben, jedoch einige Änderungen vorgenommen. Während der Dreharbeiten, die vier Wochen dauerten, ging Godard häufig intuitiv vor und nahm sich auch tagelange Pausen. Der ganze Film ist mit einer Handkamera gedreht. Zudem wurde nur minimal beleuchtet, und der Kameramann Raoul Coutard verwendete Stilmittel, die für jene Zeit unkonventionell waren, etwa Jump Cuts, Achsensprünge und Achsenverschiebungen. Godard selbst spielt in einer kleinen Nebenrolle einen Passanten. Später bezeichnete er den Film zeitweise als „faschistisch“. Sein zweiter Film sorgte nicht nur künstlerisch, sondern vor allem politisch für Aufsehen. Der kleine Soldat (Le petit soldat) spiegelt die Brutalität des Algerienkriegs wider, mit der die französische Armee die dortige Unabhängigkeitsbewegung bekämpfte. Der Film wurde von der Zensur verboten und durfte in Frankreich zwei Jahre lang nicht aufgeführt werden mit der Begründung, dass die Jugend davon abgehalten werden könnte, in Algerien zu dienen. Erst nachdem Godard in den Radionachrichten dieses Films alle Namen und die Zeitungsnachrichten gelöscht hatte, erhielt der Film die Freigabe für Frankreich. Bis zum Ende der 1960er Jahre war Godard sehr produktiv, wobei Filme wie Weekend, La chinoise oder Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß chronologisch schwer einzuordnen sind, da sie teilweise parallel gedreht wurden. Er bewegte sich in diesen Werken immer weiter weg vom realistischen Erzählkino im Stil von Truffaut hin zu einem experimentellen Umgang mit Musik, Schrifttafeln und zum Beispiel Beiträgen zum Vietnamkrieg, der in fast allen Filmen dieser Zeit Erwähnung fand. Weekend beispielsweise enthält eine der längsten Kamerafahrten der Filmgeschichte, die viermal durch Schrifttafeln unterbrochen wird. Der Hauptdarsteller des Films kämpft sich rücksichtslos durch einen Stau auf einer französischen Landstraße, an dessen Ende Godard ein Blutbad inszeniert. Der Film ist Godards Reflexion seiner Zeit; er zeigt Hippies, die sich als Kannibalen entpuppen, brennende Fiktionsfiguren (entlehnt von Lewis Carroll) und zwei Afroamerikaner, die Malcolm X zitierend den Untergang der Konsumgesellschaft prophezeien. Am Ende erscheint der Schlusstitel Fin du cinéma, der den Betrachter mit dem Abbild einer Welt ohne Perspektive zurücklässt. Radikale Gesellschaftskritik Auch später, besonders nach 1968, provozierte Godard in seinen Filmen immer wieder mit radikaler Gesellschaftskritik. Das Jahr ist kulturgeschichtlich gesehen von einschneidender Bedeutung, denn es kam zu den so genannten „Ereignissen“ („événements“) des Pariser Mai, die Godard aus der Reserve lockten. Nachdem er den Produzenten seines Films One plus One (auch: Sympathy for the Devil) geohrfeigt hatte, wurden seine Werke dem Kinopublikum nicht mehr über den Filmverleih zugänglich gemacht, was in beiderseitigem Einvernehmen geschah. Daher werden die danach entstandenen Werke oft als die unsichtbaren Filme bezeichnet. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker und Althusser-Schüler Jean-Pierre Gorin gründete er die Groupe Dziga Vertov (benannt nach dem sowjetischen Filmemacher und Filmtheoretiker Dsiga Wertow), die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilte und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellte, insbesondere auch der „antizionistischen“ der Palästinenser. Aus Sicht dieser Gruppe konnte man das imperialistische Kino jener Zeit nicht mit dessen eigenen Waffen bekämpfen. Und da seit Griffith keine revolutionären Filme mehr hergestellt worden waren, musste man auch die Grammatik und die Formen der Darstellung neu erfinden. In den Jahren 1972 und 1973 übernahm Godard die Firma Sonimage, die ihn von größeren Produktionsfirmen unabhängig machte und die Selbstverwaltung der Produktionsmittel ermöglichte. Sechs Jahre später kam es dann zu einem Vertrag zwischen Sonimage und dem unabhängig gewordenen Staat Mosambik, der sich mit der Bitte an Godard wandte, für das Land eine Infrastruktur der bewegten Bilder zu schaffen. Der Neuanfang mit dieser Firma hatte mit den provozierenden und ungezügelten Werken davor wenig zu tun. Godard arbeitete nun vorwiegend mit Videokameras und näherte sich einem dokumentarischen Stil. Spätwerk Godard beschäftigte sich unter anderem auch in einer Art Selbstreflexion mit seinen eigenen Werken, aber auch mit der (Film-)Geschichte: Der Film Nouvelle Vague von 1990 thematisierte die gleichnamige filmische Strömung. Sein bedeutendes Spätwerk Histoire(s) du cinéma (1988–1998) besteht fast ausschließlich aus Fragmenten aus der Filmgeschichte und aus historischen Dokumentaraufnahmen. Auch die Deutsche Wiedervereinigung machte er in seinem Film Deutschland Neu(n) Null („Allemagne 90 neuf zéro“) zum Thema. Godard ist heute noch filmisch tätig. Seine avantgardistischen Werke haben es in der zunehmend von kommerziellen Multiplex-Kinos geprägten Kinolandschaft jedoch schwer, in ein Programm aufgenommen zu werden. Auf Filmfestivals sind aber regelmäßig neue Arbeiten von ihm zu sehen. Godard und sein Stil Godard ist einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague und der Auteur-Theorie. Seine Filme gelten als richtungsweisend. Sie sind unter anderem gekennzeichnet durch ihre freie und experimentelle Form. Er widersetzte sich von Anfang an dem Stil des klassischen Hollywood-Kinos, indem er beispielsweise Dialoge nicht auf die herkömmliche Weise (Schuss und Gegenschuss) filmte, sondern mit Kamerabewegungen und Positionen experimentierte. Seine Filme sind oft collagenhafte Abbilder der Realität. Godard verwendet häufig den Jump-Cut und experimentierte damit – als erster Regisseur überhaupt – in Außer Atem. Die damaligen „Verstöße“ gegen das bis dahin Übliche sind heute kaum mehr wahrnehmbar, da sie mittlerweile selbst in den einfachsten Fernsehinterviews genutzt werden. Er durchbricht zum Teil die Filmrealität, indem er einerseits die Aufnahmemechanismen des Mediums offenbart, andererseits aber dokumentarische Aspekte einarbeitet. So lässt er beispielsweise seine Figuren um ein Interview herum zu Wort kommen (Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß) oder aber er verweigert durch Aneinanderreihen nicht zusammen gehörender Bilder eine Kontinuität, die in kommerziellen Filmen eine realistische Umgebung suggeriert. Die Handlung wird, vor allem in seinen früheren Filmen, häufig unterbrochen von zum Beispiel plötzlich auftretenden Musikeinlagen (Pierrot le Fou) oder abrupten, nicht weiter erklärten Schießereien (Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola), entsprechend seinem Faible für amerikanische Genre-Filme, wobei er diesen selten mehr als einige Grundsituationen entnommen hat. Sein erklärtes Ziel war es, die durch Gewöhnung als natürlich angesehene Wahrnehmung des Films aufzulösen, um eine Analyse der eigenen, subjektiven Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig verwendet er in seinen Filmen Schrift, um sie auf bildhafte Qualitäten hin zu untersuchen (Une femme est une femme, „Eine Frau ist eine Frau“). Er setzte sich in vielen seiner Filme auch mit dem Problem auseinander, in welcher Beziehung Sprache und Bild zueinander stehen und suggeriert damit einerseits, dass die Sprache zwar niemals akkurat eine bildliche Handlung wiedergeben könne, andererseits traut er der Poesie der Bilder nicht („Wir versuchen, immer weniger Bilder zu zeigen und mehr Töne zu machen“). Er versucht die Kontrolle über die Bilder mit Hilfe der Sprache zu gewinnen. Nach 1967 spricht Godard nicht mehr vom Film an sich, sondern nur noch von Bildern und Tönen. Interessant ist für ihn auch die Frage, warum gerade jene Worte oder Bilder benutzt werden, die benutzt werden und nicht irgendwelche anderen. Er befindet sich folgerichtig auf der Suche nach den „richtigen“ Wörtern und Bildern und bietet dem Zuschauer diesbezüglich in manchen seiner Filme verschiedene Möglichkeiten an. Ständig stellt er die Wahrnehmung infrage und verweist auf ihren subjektiven und unsicheren Charakter. Er zeigt, wie begrenzt das sichere Wissen der Menschen über Gegenstände oder Personen jedweder Form ist. In seinem Film Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß beruft er sich auf Ludwig Wittgenstein. Dort lässt er seine Darstellerin sagen: „Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt – meiner Sprache, meiner Welt.“ Das Kino Godards lässt sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren, denn gerade seine qualitativ unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Haltungen machen sein Gesamtwerk mitunter schwer fassbar. Wie ein Wissenschaftler war Godard immer auf der Suche nach der Wahrheit, die seiner Meinung nach mit den klassischen Mitteln der Filmerzählung höchstens vorübergehender Natur sein kann. Er bezog die Experimentalanordnung seiner Filme mit in die Bewertung des Ergebnisses ein („Ich ziehe es vor, etwas zu suchen, was ich nicht kenne, statt etwas, was ich kenne, besser zu machen.“) Ähnlich wie für Friedrich Schlegel („Nur das Unvollendete kann begriffen werden.“) waren für Godard neue Ziele wichtiger als der zurückgelegte Weg. Immer wieder stellte er sich die Frage, wie das Wissen über die Technik des Filmes zu erlangen sei und in welcher Weise diese Technik die Realität darstellen könne. Einfluss Die beiden Musiker Francis Macdonald, der Schlagzeuger von Teenage Fanclub, und Harry Pye widmeten dem Filmemacher als Hommage den Song Sympathy for Jean-Luc Godard, der sich auf dem 2017 erschienenen Album Bonjour (Shoeshine Records) befindet. Zu dem Song gibt es einen von Gordon Beswick animierten Videoclip mit durchlaufenden Schwarzweiß-Zeichnungen. Zitate „Photographie, das ist die Wahrheit. Und der Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“ (aus Der kleine Soldat) „Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ „Ich habe kein Visum für die USA und habe auch keine Lust, eines zu beantragen. Und ich will nicht so lange fliegen.“ – auf die Frage: „Zurück zum Oscar (2010): Warum nehmen Sie nicht an der Verleihung teil?“ Filmografie als Regisseur (Auswahl) Auszeichnungen (Auswahl) Jean-Vigo-Preis 1960: Bester Film für Außer Atem Internationale Filmfestspiele Berlin 1960: Silberner Bär in der Kategorie Beste Regie für Außer Atem 1965: Goldener Bär für Alphaville Internationale Filmfestspiele von Venedig 1967: Spezialpreis der Jury für Die Chinesin 1982: Goldener Löwe – Ehrenpreis 1983: Goldener Löwe für Vorname Carmen Louis-Delluc-Preis 1987: Bester Film für Schütze deine Rechte César 1987: Ehrenpreis 1998: Ehrenpreis für die Histoire(s) du cinéma-Serie National Society of Film Critics Award 1991: Spezielle Erwähnung Montréal World Film Festival 1995: Grand Prix Special des Amériques New York Film Critics Circle Award 1995: Spezialpreis Stadt Frankfurt am Main 1995: Theodor-W.-Adorno-Preis Internationales Filmfestival von Locarno 1995: Ehrenpreis Stockholm International Film Festival 2001: Preis für das Lebenswerk Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián 2004: Grand Prix de la FIPRESCI für Notre musique (Film des Jahres) Europäischer Filmpreis 2007: Preis für das Lebenswerk Oscar 2010: Ehrenoscar für sein Lebenswerk Internationale Filmfestspiele von Cannes 2014: Preis der Jury für Adieu au langage (zu gleichen Teilen mit Xavier Dolan, der den Preis für Mommy erhielt) 2018: Palme d'Or Spécial (erstmals verliehen) für Le livre d'image Schweizer Filmpreis 2015: Ehrenpreis überreicht durch Bundesrat Alain Berset Schriften Jean-Luc Godard: Liebe Arbeit Kino. Rette sich wer kann (das Leben). Merve Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3-88396-019-7. Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos (orig. Introduction à une véritable histoire du cinéma; aus dem Französischen übersetzt von Frieda Grafe und Enno Patalas). Carl Hanser Verlag, München Wien 1981. ISBN 3-446-13282-1. Astrid Johanna Ofner (Hrsg.): Jean-Luc Godard: eine Textauswahl; Retrospektive der Viennale 1998 in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum, 1. bis 31. Oktober 1998. Viennale, Vienna International Film Festival, Wien 1998, ISBN 3-901770-04-6. Jean-Luc Godard: Das Gesagte kommt vom Gesehenen. Drei Gespräche 2000/01, Gachnang & Springer, Bern/Berlin 2002, ISBN 978-3-906127-63-7. Jean-Luc Godard (zusammen mit Youssef Ishaghpour): Archäologie des Kinos – Gedächtnis des Jahrhunderts. diaphanes, Zürich/Berlin 2008, ISBN 978-3-03734-026-4. Jean-Luc Godard: Film Socialisme. Dialoge mit Autorengesichtern. Diaphanes, Zürich 2011, ISBN 978-3-03734-159-9. Jean-Luc Godard: JLG/JLG Selbstporträt im Dezember (orig. JLG/JLG Phrases; aus dem Französischen übersetzt von Thomas Laugstien). Diaphanes, Zürich-Berlin 2014, ISBN 978-3-03734-330-2. Literatur Übersichten und Einführungen mit Beiträgen von François Albera, Yaak Karsunke, Wilfried Reichart u. a.: Jean-Luc Godard. Reihe Film 19, Hanser, München/Wien 1979, ISBN 3-446-12696-1. Bernd Kiefer: [Artikel] Jean-Luc Godard. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Aufl.1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 277–286 [mit Literaturhinweisen]. Bert Rebhandl: Jean-Luc Godard: Der permanente Revolutionär. Biografie, Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-552-07209-1 Andreas Hamburger, Gerhard Schneider, Peter Bär, Timo Storck, Karin Nitzschmann (Hrsg.): Jean-Luc Godard. Denkende Bilder. Psychosozial-Verlag, Gießen 2020, ISBN 978-3837930115. Studien zu Einzelaspekten Emilie Bickerton: Eine kurze Geschichte der Cahiers du cinéma. Diaphanes, Zürich 2010 ISBN 978-3-03734-126-1. Englische Ausgabe: A short history of Cahiers du cinema. Verso, London u. a. 2009, ISBN 978-1-84467-232-5. Elisabeth Büttner: Projektion. Montage. Politik. Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L’image-temps). Synema, Wien 1999, ISBN 3-901644-04-0. Anne Marie Freybourg: Film und Autor: eine Analyse des Autorenkinos von Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder. Hamburg 1993. Zugl. Diss. phil. Universität Hamburg Thomas Gagalick: Kontinuität und Diskontinuität im Film – Die frühen Filme Jean-Luc Godards. MAKS Publikationen, Münster 1988, ISBN 3-88811-534-5. Frieda Grafe: Die Klippschule der Nation – Godards Videoarbeiten fürs Fernsehen. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 26./27. Januar 1980; in: Schriften, 3. Band. Verlag Brinkmann & Bose, Berlin 2003, ISBN 3-922660-82-7, S. 98–105. - Im selben Band, S. 148–160: Wessen Geschichte – Jean-Luc Godard zwischen den Medien. Erstveröffentlichung in: documenta documents 2. Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1996. - Sowie, S. 165–167: Kleiner Godard ganz groß – Lobrede zum 70. Geburtstag. Erstveröffentlichung in: Süddeutsche Zeitung vom 2./3. Dezember 2000. Joachim Paech: Passion oder die Einbildungen des Jean-Luc Godard. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1989. Volker Pantenburg: Film als Theorie: Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-440-9. Caroline Prassel: Die Gestaltung des künstlerischen Kaleidoskops: zur Filmästhetik von Jean-Luc Godard. Dissertation, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8267-2323-6. Harald Schleicher: Film-Reflexionen: autothematische Filme von Wim Wenders, Jean-Luc Godard und Federico Fellini. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-34032-0. Klaus Theweleit: One + One. 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Weblinks Literatur von und über Jean-Luc Godard im Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek von Glen Norton (englisch) , film-zeit.de Kurzangaben zu Leben und Werk, kino.de „Jean-Luc Godard, France’s Film Provocateur, Directs His Own Tribute“, New York Times, 24. Juni 2006 Buch: Geschichte(n) des Kinos (Histoire(s) du cinéma) von Céline Scemama und eine wahre Partitur der Geschichte(n) des Kinos: 1a Toutes les histoires 1b Une histoire seule, 2a Seul le cinéma, 2b Fatale beauté, 3a La monnaie de l’absolu, 3b Une vague nouvelle, 4a Le contrôle de l’univers, 4b Les signes parmi nous (frz.) Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jean-Luc Godard auf mediarep.org. Einzelnachweise Filmkritiker Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmeditor Kameramann Filmproduzent Künstler (documenta) Autor Off-Sprecher Oscarpreisträger Träger des Europäischen Filmpreises Träger des Schweizer Filmpreises Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Französisch) Literatur (Frankreich) Essay Darstellender Künstler (Paris) Franzose Schweizer Geboren 1930 Mann
News International 17/03.2 – Monalisa TV - Dokumentation REVOLUTION 2015 27.03.2017 • 20:45 Uhr Spannungen zwischen den USA und der Türkei wegen Unterstützung der Kurden… Der israelische Mossad machte aus französischen Spionen Doppelagenten… François Fillon wirft Präsident Hollande eine Verschwörung vor François Fillon musste in den letzten Monaten einiges einstecken. Nun versucht er offenbar den Spieß umzudrehen. 27.03.2017 • 21:49 Uhr – Der konservative Präsidentschaftskandidat François Fillon spricht von einem „schwarzes Kabinett“. Er wirft Staatschef Fran- çois Hollande vor, ihn überwacht und gezielt Enthüllungen an die Presse durchgesteckt zu haben. Ein Ablenkungsmanöver oder eine wahre Geschichte? Das Wahlergebnis überraschte wieder einmal alle: Die CDU schlägt sich besser als erwartet, die Grünen sind raus. Welche Möglichkeiten bleiben in einem Parlament aus CDU, SPD, Linken und AfD? Top Doctor Reveals Published on Mar 27, 2017 – The Alex Jones Channel help us reach millions more. Share the free live video feed link with Rebellen-Unterstützer wollen sich nicht mit Scheitern des Regime Change abfinden… Laura Ingraham EXPOSED Slams James Comey & Democrats Are Losers! – Slams James Comey & Democrats Are Losers! TUCKER CARLSON CAN’T SLEEP AFTER THIS NSA AGENT TOLD HIM THE 1 THING THAT’LL BURY OBAMA LAST NIGHT Holy crap! This is huge. This guy came on Tucker Carlson last night after spending 20 years at the NSA and spilled the beans on the entire organization. 27.03.2017 • 09:34 Uhr „Großes entsteht immer im Kleinen“, so lautet die Eigenwerbung des Saarlandes… CDU zeigt sich plötzlich angriffslustig… Angeblich Waffen für Hisbollah im Visier: Israel fliegt Angriffe auf Ziele in Syrien Ein F-15 „Eagle“ Kampfjet der Israeli Air Force während der Feierlichkeiten zum 60. Unabhängigkeitstag Israels. Tel Aviv, 8. Mai 2008. 17.03.2017 • 17:05 Uhr – Es sind die schwersten Luftangriffe Israels seit Ausbruch des Konflikts in Syrien. Damaskus behauptet, ein israelisches Kampfflugzeug abgeschossen zu haben. Israel dementiert. Die Angriffe gelten, wie Medien berichten, Waffenlieferungen der Hisbollah-Milliz. Israels Luftwaffe hat in der Nacht zum Freitag offenbar gleich mehrere Angriffe auf Ziele in Syrien geflogen. Als Reaktion darauf seien aus Syrien mehrere Raketen auf die israelischen Kampfjets abgefeuert worden. Dies teilte die israelische Armee mit. Mehrere Flugabwehrraketen der Syrer seien aber abgeschossen worden. Laut israelischen Medien wurden diese nördlich von Jerusalem abgefangen. Nach israelischer Darstellung attackierten die Kampfjets einen Fahrzeugkonvoi, der Waffen für die Hisbollah-Miliz transportierte. Die syrische Armee erklärte, dass von den vier israelischen Kampfjets, die in den syrischen Luftraum eindrangen, einer abgeschossen worden sei. Israel dementiert das. Der syrische General Muhammad Abbas sagte gegenüber Sputnik: Ich denke, die israelische Luftwaffe ist schockiert, wie operativ, wirksam und präzise die syrische Armee den eigenen Luftraum verteidigt… LAST NIGHT DONALD TRUMP AND JUDGE JEANINE DID THE ULTIMATE REVENGE TO END PAUL RYAN’S CAREER! Published on Mar 27, 2017 – Sub for more: http://nnn.is/the_new_media | Danny Gold for Liberty Writers reports, Last night was a HORRIBLE night for anyone named Paul Ryan and also works as the Speaker of the House. Donald Trump and his friend Judge Jeanine Pirro had a VERY special message for him… 27.03.2017 • 11:10 Uhr Haftbefehl gegen ehemalige Präsidentin beantragt… Tödlicher Unfall im Phantasialand… Angela Merkel trifft Donald Trump: Angela Merkel auf dem Weg zu ihrer Regierungserklärung, um zur Wahl von Donald Trump Stellung zu nehmen, Berlin, 9. November 2016. 17.03.2017 • 15:59 Uhr – Vor ihrer Reise in die USA konsultiert sich die Kanzlerin ausführlich mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Die Botschaft an Washington lautet offensichlich: Wir können auch mit anderen. Für Europa wäre ein solcher Bruch jedenfalls nicht unbedingt Putin zu Le Pen: Europa und Russland müssen gegen Leid und Terror zusammenarbeiten 27.03.2017 • 10:00 Uhr – Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag die französische Präsidentschaftskandidatin und Vorsitzende der Front National, Marine le Pen, in Moskau empfangen. Putin erklärte, dass Moskau der Beziehung zwischen Russland und Frankreich große Bedeutung beimisst und sich das Recht vorbehält, gute Beziehungen zu Regierungs- und Oppositionsvertretern zu pflegen. Er äußerte sich auch zu einer an..geb–l..ich..€-n Wahl..bee..in..fluss-ung in Europa durch Russland. … Aktualisiert am 27. März 2017, 09:15 Uhr Zwei Mädchen dürfen nicht an Bord, weil sie Leggings tragen: Das Verbot einer Fluglinie löst Empörung aus. Andere machen sich lustig. Zum Beispiel Captain Kirk, der viel von kuriosen Strumpfhosen versteht… SATANIC DEATH CULT EXPOSED Published on Mar 14, 2017 – Ron Johnson from STFnews.com joins me to discuss the Satanic Illuminati NWO death cult that is targeting humanity for annihilation. – Copyright 2017 SGTreport.com *Do not re-upload in whole or in part.* Embedding is always welcome. Erste Pressekonferenz Trump und Merkel: «Es ist immer besser, miteinander als übereinander zu reden» Verstanden sich offenbar besser als erwartet: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der US-Präsident Donald Trump. 17.03.2017 • 20:40 Uhr – Das erste Zusammentreffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump in Washington scheint positiv zu verlaufen. Beide unterstrichen die Bedeutung der deutsch-amerikanischen Beziehungen und bekräftigten ihren Willen zu Zusammenarbeit… 15.03.2017 • 17:45 Uhr Abgasaffäre weitet sich aus… Join us at http://www.justicedemocrats.com „Wir sind russisch!“ 17.03.2017 • 15:24 Uhr – Riesige Russland-Fahne aus Menschen zum dritten Krim-Jubiläum in Se/€..w..as..to..pol… Sind wir in der Pop..u..lis..mus..F..alle? Maischberger: FDP-Chef Lindner erhebt schwere Vorwürfe gegen Merkel… „There Is A War On Gender, The Family Unit & Free Speech. It Is Truly Satanic.“ cm b48 minutes ago – yes and those too stupid to realize it should be culled Invesigator28 minutes ago – Best video with an interesting guest. „Bachelor“: Fiese Schadenfreude… Der neue Freund der Muslime heißt Donald Trump Mohammed bin Salman, der stellvertretende Kronprinz und Verteidigungsminister des saudi-arabischen Königreichs will in dem Einreiseverbot Trumps keinen pauschalen Muslim-Hass erkennen. Der neue amerikanische Präsident schütze sein Land lediglich vor Terroristen… 16.03.2017 • 06:30 Uhr Unternehmer Gerald Wagener: Russland-Sanktionen sind absurd und schaden nur der deutschen Europa in Sorge: Kiews Vorgehen gegen russische ESC-Teilnehmerin könnte zum Ei-gen-tor werden 15.03.2017 • 15:49 Uhr – Der Veranstalter EBU übt sich angesichts der ukrainischen Drohungen gegen Russlands designierte ESC- Starterin Julia Samoilowa in der Kunst, nicht aufzutauchen. … Der einsame Ruf der Chinesen nach Ruhe im Südchinesischen Meer… Unterdessen sehen sich selbst erfahrene Ukraineversteher in den Mainstreammedien in Erklärungsnöten bezüglich Kiews Vorgehens. Das große Skandalpotenzial um die drohende Einreiseverweigerung für die russische Sängerin Julia Samoilowa veranlasste die EBU zu einer Stellungnahme. Die Veranstalter waschen darin ihre Hände in Unschuld. Die westliche Presse übt sich in Schadensbegrenzung. – von Wladislaw Sankin – Zu erklären, dass die lebensfrohe Rollstuhlfahrerin Julia Samoilowa tatsächlich eine Gefahr für nationale Sicherheit eines großen europäischen Landes sein kann, dürfte selbst notorische Ukraineversteher im Westen vor Probleme stellen. Die Einschaltung des ukrainischen Sicherheitsdienstes und scharfe Rhetorik des Außenministers gegen die russische Sängerin am Montag sorgte deshalb für Aufsehen und könnte sich als PR-technischer Super-GAU erweisen. Dies bleibt auch Kiews westlichen Unterstützern nicht verborgen… Astronomers Detect MASSIVE „High Metallic“ Object In Space 3/15/17 Published on Mar 14, 2017 – secureteam10 is your source for reporting the best in new UFO sighting news, info on the government coverup, and the strange activity happening on and off of our planet. Email me YOUR footage and help us Aktualisiert am 16. März 2017, 07:05 Uhr Emma Watson will gegen gestohlene private Bilder vorgehen… Wirbel im ZDF-„Morgenmagazin“ …Das umstrittene türkische Verfassungsreferendum beschäftigt unfreiwillig die Europäer. Nach dem Eklat in den Niederlanden gibt die schwedische Regierung grünes Licht für türkischen Wahlkampf im eigenen Land. Dies gebieten Meinungs- und Versammlungsfreiheit… Zwischen Freund und Feind: Trumps Israel-Politik enttäuscht Netanjahu Wettlauf um die Macht zwischen Liberalen und Kriegstreibern … „Zeichen gegen NATO und Westen“ 16.03.2017 • 07:25 Uhr Türkei will modernstes Raketensystem S400 von Russland kaufen Russische humanitäre Mission liefert Hilfsgüter im Jemen aus 16.03.2017 • 08:30 Uhr – Im Darawan Camp in der west-jemenitischen Provinz Amran wird eine russische humanitäre Mission heute Hilfslieferungen anliefern. In dem Lager wohnen Binnenvertriebe. Der Konvoi bringt lebensnotwendige Güter für sie. Während der Krieg in dem Land tobt, spitzt sich die Hungerkatastrophe stetig zu. Mittlerweile herrscht im Jemen eine der schlimmsten Hungerkrisen weltweit. Der Jemen ist sehr stark vom Lebensmittelimport abhängig. Über 90 Prozent der Lebensmittel kamen vor dem Krieg über den größten Hafen des Landes in al-Hudaida an. Dieser ist weitestgehend zerstört worden. Neben den täglichen Bombardements, verschärft die Seeblockade der Militär-Allianz das Leid der Menschen immens, da der Jemen über Land nur über Oman und Saudi Arabien zu erreichen ist. Über 17 Millionen Menschen sind akut vom Hunger bedroht und benötigen dringend Nahrung, Wasser und medizinische Hilfe von Außen. Unter Führung von Saudi Arabien führen Katar, Ägypten, Kuwait, Katar, Bahrain, Marokko, Jordanien, der Sudan und Senegal Krieg in dem Land. Sie werden von Frankreich, den USA und Großbritannien logistisch unterstützt. RT-Deutsch Exklusiv-Interview: „Syrische Energiereserven primärer Treiber für Konflikt“ „…Nach türkischer Sichtweise ist jede Thematisierung der kurdischen Frage und jede Kritik am Krieg in Kurdistan bereits als Terrorismus und Unterstützung der PKK zu sehen. … Umso beschämender ist es, dass die Bundesregierung auf den Vorwurf der PKK-Unterstützung aus Ankara nun Anfang März mit einer Ausweitung des PKK-Verbots auf Symbole und Fahnen weiterer legaler kurdischer Vereinigungen aus Syrien, dem Irak und Iran reagiert hat…“ conflict cross into China in their thousands Neue Lage, alte Lager Ansturm deutscher Politiker in Moskau: Turbulente Tage in der Außenpolitik: Während Kanzlerin Merkel nach Washington reist, zieht es viele deutsche Politiker in die andere Richtung. Von Gabriel bis Seehofer geben sich deutsche Politiker in Moskau die Klinke in die Hand. Was ist von der neuen Reiselust zu erwarten? pinterest sign in page – Although you’ll be able to place all of one’s pins over a single board, it could quickly become unfocused and much less interesting to others. Each bookmark, referred to as a „pin,“ is coupled with information, for example where the image was discovered, the one who shared it, the related board, the title and caption and also the number of „Likes“ and „Repins. FPÖ-Chef Strache greift Merkel an: „Mit wem steht die Merkel-EU eigentlich nicht im Konflikt?“ 15.03.2017 • 17:26 Uhr- Vor einer möglichen Selbstisolation der EU infolge konfrontativen Auftretens nach außen warnte der Vorsitzende der FPÖ, Heinz-Christian Strache, in einer Sendung des ORF. Vor allem der deutschen Kanzlerin Angela Merkel attestierte er eine unrühmliche Rolle. … „Wie sieht die Zukunft der EU aus?“ Plenartagung im EU-Parlament (mit deutscher Übersetzung) Moldawischer Diplomat Wassili Schowu: 15.03.2017 • 06:15 Uhr Russland hat in Moldawien bedeutende politische Interessen… „Russland ist ein großer und wichtiger Partner für Berlin“ Merkels Geheimabkommen mit der Türkei: Flüchtlingsquoten ohne Zustimmung der restlichen EU-Länder Werbebanner für Merkel und den ehemaligen türkischen Premierminister Ahmet Davutoglu; Gaziantep, Türkei, 23. April 2016. 14.03.2017 • 17:36 Uhr – Der niederländische Regierungschef Rutte und Bundeskanzlerin Merkel sollen sich mit der Türkei darauf geeinigt haben, jährlich hunderttausende Flüchtlinge aufzunehmen. Brüssel und die Öffentlichkeit haben sie von diesem Plan jedoch nicht in Kenntnis gesetzt… Wo bleiben die Betroffenheits-Hashtags zu Mossul? 14.03.2017 • 17:47 Uhr – Sowohl in Syrien als auch im Irak kämpfen Regierungs- truppen gegen Terroristen. In beiden Fällen sind auch ausländische Luft- streitkräfte im Einsatz. Doch warum wird der Krieg gegen Terroristen in den westlichen Medien und auch auf Facebook und Twitter so unterschiedlich dargestellt und bewertet? Anissa über die Doppelmoral in den sozialen Medien „Death toll from Damascus blasts rises to 74“ BILL CLINTON JUST GOT HIS ASS HANDED TO HIM ON LIVE TV BY BREXIT LEADER NIGEL FARAGE Snoop Dogg sorgt für Skandal… The Deep State Pushes Their Agenda To Have Trump Removed And Replaced With Pence – Episode 1227b US-Mainstream versus Twitter-Trump Published on Mar 14, 2017 – RT Deutsch US-Medienunternehmen wie NBC werfen Donald Trump vor, durch seine feindlichen Attacken gegen die Mainstreammedien nur von seiner Politik ablenken zu wollen. Sie selbst seien an sachlicher Berichterstattung interessiert. Doch Medien wie NBC sind in ihrer Kritik an Trump nicht ausgewogen und führen eine personalisierte Kampagne gegen den US-Präsidenten. Trump nutzt Twitter um die ihm feindlich gesinnten US-Medien zu umgehen… Pretend VAULT7 Never Happened: McCain & Hayden Continue Russian Witch-Hunt Published on Mar 14, 2017 – Operation Mockingbird’s cover has been blown and the CIA attempt to control the news is failing badly. Cue Hollywood, with phony dramatic narratives and thinly veiled propaganda disguised as comedy with Trump and Alex Jones portrayed as doing what the CIA and MSM really do. Meanwhile, McCain & Hayden scoff at the idea that the intel- ligence community would monitor President-elect Trump and suggest that Roger Stone should be called before Congress to testify about Guccifer 2.0. Roger Stone joins David Knight to debunk the latest conspiracy theory of John McCain…. Iraqi forces retake over 60 percent of western Mosul EIN AUSZUG aus „DER GÖTTERBOTE“ (2013) wenn Sie dieses Buch gelesen haben, dann werden Sie wissen wie es geht, das Kartenlegen mit Skatkarten. Das einzige, was Sie dazu noch benötigen, das ist ein Kartenspiel für 2 bis 3 Euro. Sie finden in dem Buch eine übersichtliche Liste, mit ihr kennen Sie die Bedeutung der Karten. üben, üben und üben. Ich möchte Ihnen meine Methode vorstellen, denn sie ist einfach und sehr erfolgreich. Lassen Sie sich von meinem Buch überraschen, es ist kein übliches Lehrbuch.Ich wünsche Ihnen eine gute Unterhaltung und viel Erfolg beim Nachmachen. Sie bringt ihrer Schule Millionen… Wenn Sie das Drei-Karten-Spiel einige Zeit geübt haben und sich so langsam die Bedeutung der Karten eingeprägt haben, dann wollen Sie vielleicht auch einmal das Große Kartenbild legen. Dazu müssen Sie wieder gut mischen und dann legen Sie das Kartendeck zugedeckt vor sich hin. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Frage und dann nehmen Sie mit der linken Hand mehrmals einen kleinen Stapel von dem Deck, bis Sie vier kleinere Stapel übereinander vor sich liegen haben. Dann nehmen sie den obersten Stapel zu erst und legen die anderen der Reihe nach in eine Reihe. Nun drehen Sie die Stapel um und schauen sich die vier Karten genau an. Dort liegt vielleicht der Herzensmann – die Kreuz 8 – die Abendstunde und die Liebe. Wenn Sie eine Frau sind, dann könnten diese Karten bedeuten: „Es geht um die Liebe zu ihrem Herzensmann.“ Und nun nehmen Sie den ersten Stapel und legen die Karten aufgedeckt nebeneinander. Acht Stück in eine Reihe, die übrigen kommen der Reihe nach darunter, bis sie alle Karten ausgelegt haben und Sie vier Reihen zu je Acht Karten vor sich liegen haben. Das ist nun das Große Bild. Zunächst lesen sie einfach die Karten der Reihe nach. Der Herzensmann liegt vielleicht gleich zu Beginn, dann kommt möglicherweise das Karo Ass, dann die sorgenvollen Gedanken und die unangenehme Überraschung und so weiter. Sie werden überrascht sein, aber mit etwas Fantasie machen die Karten Sinn. Doch es hängt auch von Ihrer Intuition ab, was Sie aus den sich bildenden Sätzen herauslesen können. Nun schauen Sie am Besten erst mal nach Ihrer Karte, wenn Sie eine Frau sind, dann ist es die Herz Dame. Dann suchen Sie nach dem Lumpejung und der Kreuz 8, den sorgenvollen Gedanken. Versuchen Sie die Personen zuzuordnen. Wahrscheinlich ist die Kreuz Dame ihre Mutter und Kreuz König ist ihr Vater. Haben Sie Geschwister? Dann ist die Karo Dame vielleicht ihre Schwester. Aber vielleicht haben Sie ja auch Kinder und dann ist Karo König vielleicht ihr Sohn. Das müssen Sie alles selber heraus finden. Wenn Sie jedoch die Karten mehr nach ihrer Arbeit gefragt haben, dann ist der Kreuz König wahrscheinlich ehr ihr Chef. Sie müssen sich selbst überlegen, welches die wichtigen Personen ihrer momentanen Lebenssituation sind. Das ist nicht ganz einfach, Kartenlegen ist kein Kinderspiel, aber vertrauen Sie ihrer Intuition, diese wird Sie schon auf die richtige Lösung bringen. Und nun schauen Sie sich die Spalten an. Welche Karten liegen um ihren Herzensmann, welche Karten sind in Ihrer Nachbarschaft? Schauen die Personen sich an oder nicht? Liegt der Herzensmann weit weg von Ihnen oder liegen Sie sogar direkt nebeneinander? Das ist alles von Bedeutung. Es dauert sicherlich einige Zeit, bis Sie alle Karten übersetzt haben und sich Ihnen so langsam der Zusammenhang erschließt. Aber es macht Spaß, denn Sie werden feststellen, die Karten liegen wirklich sehr passend. Vielleicht machen Sie ja auch ein Foto von diesem Großen Bild, dann können Sie sich auch noch Wochen später damit auseinandersetzen und Sie stellen vielleicht fest, dass die in den Karten angekündigte Information tatsächlich eingetroffen ist. Ich mache es nach der ersten Durchsicht der Karten immer auch so, dass ich die einzelnen Spalten betrachte. Welche Karten liegen übereinander und was sagen sie aus? Dann schaue ich mir auch die Diagonalen an und die letzten vier Karten unten rechts in der Ecke. Sie sind oft wichtig und zeigen schon in die Zukunft. Wenn Sie das Große Bild zu genüge studiert haben und sie alle Personen zuordnen können, wenn Sie die Nachbarkarten betrachtet haben und Sie den Eindruck haben, das Bild zu verstehen, dann kommt der nächste Schritt, denn nun nehmen sie jede siebte Karte aus dem Bild heraus, bis nur noch 16 Karten übrig sind. Schieben Sie die Karten zusammen. Sie werden sehen, in der ersten Reihe liegen vier Karten, darunter sind es nur Drei, dann liegen wieder vier Karten und in der letzten Reihe liegen Fünf. Die fünfte Karte schieben Sie nun auf den letzten noch freien Platz in der zweiten Reihe, so dass sie nun ein kleineres Bild von 4 mal 4 Karten vor sich liegen haben. Betrachten Sie die Veränderung, denn nun zeigen diese Karten an, wie sich die Situation des großen Kartenbildes in der Zukunft verändern wird. Welche Karten liegen jetzt nebeneinander, wie sehen die Spalten aus? Wenn Sie das Kleine Bild genügend erfasst haben, dann nehmen Sie die übrigen Karten und nun legen Sie auf jede Siebte eine zugedeckte Karte. Wenn Sie sieben Karten ausgelegt haben, dann legen Sie der Reihe nach weitere sie- ben Karten auf die Zweierpäckchen. Nun haben Sie noch zwei Karten übrig und die legen Sie erst mal zugedeckt zur Seite. Decken Sie die Karten auf. Jedes Dreierpäckchen ergibt nun einen Satz. Vielleicht liegt dort nun auf der positiven Überraschung (Pik Ass, aufrecht) „das fremde Haus“ (Pik 10) und die Abendstunde (Pik 8). Daneben liegt auf der Familie die Karo 10 und das Karo Ass, dann kommt vielleicht das Päckchen mit der Kreuz 10 (Reise, große Veränerung), der Kreuz 8 (sorgenvolle Gedanken) und dem Pik König…. Versuchen Sie aus diesen Päckchen Sätze zu bilden. Hier hieße es vielleicht: „Bald gibt es eine (positive) Überraschung vom Amt.“ Oder daneben: „Die Familie hat großes Glück, etwas wird sich erfüllen oder sie kommt zu Geld.“ Vielleicht sagen die Karten aber auch, dass es sich um eine Familie handelt, der es finanziell ganz gut geht. Das dritte Päckchen bedeutet vielleicht: „Ein kranker Mann macht sich Gedanken um eine weite Reise.“ Vielleicht muss er in eine Rehaklinik.“ Oder jemand macht sich sorgenvolle Gedanken, weil sich etwas erst „über den großen Weg“ verbessert. Vielleicht ist derjenige ernsthaft erkrankt und die Genesung wird lange dauern. Wenn sie sich schon mal von einer erfahrenen Kartenlegerein die Karten haben legen lassen, dann werden Sie sicherlich erstaunt gewesen sein, wie schnell und wie zutreffend sie die Karten gedeutet hat. Nun, das hat etwas mit ihrer Erfahrung zu tun. Gerade bei dieser Kunst macht Übung den Meister. Lassen Sie sich also nicht entmutigen, nur weil es nicht alles gleich so einfach ist. Sie werden sehen, mit der Zeit werden Sie immer besser in der Deutung der Karten werden. Nun haben Sie ja noch die zwei letzten, zugedeckten Karten und wenn Sie sich Ihre Dreierpäckchen alle angeschaut haben, dann gibt es dort vielleicht eines, da würden Sie gerne mehr drüber wissen. Nun, dann legen Sie die verbliebenen Karten auf dieses Päckchen und schauen, was für einen Satz Sie aus den nun dort liegenden fünf Karten lesen können. Und, was haben Ihnen Ihre Karten erzählt? Haben Sie sich in ihnen wiedergefunden? Haben Sie eine Aussage über die Zukunft machen können? Wenn Sie es einige Male für sich selbst geübt haben, dann suchen Sie sich am Besten ein „Opfer“ dem Sie nun die Karten legen können. Eine Freundin vielleicht. Sie werden sehen, nun werden die Karten umschalten und nicht mehr über Sie reden, sondern jetzt erzählen die Karten etwas über die Lebenssituation ihrer Freundin. Und wenn Sie sich nach nun fragen, wie das alles nur möglich ist, wie es sein kann, dass die Karten so zutreffend Ihre Lebenssituation oder auch die Ihrer Freundin wiedergeben können, nun, dann sage ich Ihnen, das ist auch für mich nach wie vor ein Rätsel. Ich habe darauf auch keine gesicherte Antwort. Es ist Magie. Es ist etwas Göttliches. Vielleicht hat es ja wirklich etwas mit dem Torsionsfeld zu tun. Vielleicht ist es aber auch einfach die Kunst des Zufalls. Denn der ist und bleibt beim Kartenlegen einfach wichtig. Gott handelt durch den Zufall und vielleicht spricht er auch durch den Zufall mit uns. Jedenfalls sind zwei Dinge wichtig. Sie müssen gut mischen und Sie müssen auf ihre innere Stimme achten. Beides lässt die Karten sprechen. Manchmal werden Sie aber vielleicht auch feststellen, dass die Karten schweigen. Sie können dann noch so oft fragen, aber Sie bekommen keine Antwort. Dann überlegen Sie, wollen Sie vielleicht etwas wissen, dass Sie eigentlich gar nichts angeht? Wenn Sie vielleicht etwas über Ihre verfeindete Nachbarin wissen wollen? Über die neue Freundin ihres Ex, was auch immer. Es gibt Dinge, da sagt der Kosmos Nein. Aber wenn Sie etwas erfahren, dann ist es auch für Sie bestimmt. Der Filter ist wirklich gut, denn er schützt durchaus die Privatsphäre. Er erlaubt es Ihnen nämlich nicht über Hinz und Kunz etwas herauszufinden. Klar, Personen, die sowieso in der Öffentlichkeit stehen, die sind nicht Tabu. Wenn Sie also auch die Karten über Politiker legen wollen, nur zu. Ulli Höneß und Konsorten müssen damit leben, dass sie nicht privat sind. Auch unsere Kanzlerin und ihre Kollegen sind nicht geschützt. Probieren Sie es aus, als Training sozusagen. Und dann verfolgen Sie die Nachrichten und überprüfen Ihre Deutung der Dinge. Ich kann nur von mir sprechen, aber mir hat die Sache mit dem Bostoner Attentat sehr viel Spaß gemacht. Ich hatte so den Eindruck mitten drin im Geschehen zu sein. Auch das mit dem Höneß, ich finde es interessant und spannend. Und der Fernseher tut mir den Gefallen und verschafft mir regelmäßig die Informationen, die ich brauche um die Richtigkeit meiner Vorhersage feststellen zu können. Und Sie konnten es ja selbst lesen, ich habe oft richtig gelegen. Das heißt die Karten haben richtig gelegen und ich habe sie verstanden. Das ist wirklich eine sehr gute Übung und ich empfehle es Ihnen mir gleich zu tun. Soll ich es Ihnen noch mal genau zeigen? Über wen soll ich die Karten legen? Was würde Sie besonders interessieren? Vielleicht interessiert Sie ja der Kanzlerkandidat der SPD? Welche Chancen hat er bei der bevorstehenden Bundestagswahl? Mal sehen was der Kosmos über ihn zu sagen hat. Machtkampf und Urkunden- fälschung bei CDU in Berlin – Wer lügt? 14.03.2017 • 19:39 Uhr – Die Berliner CDU Steglitz-Zehlendorf wurde einst als „Kreisverband des Grauens“ bezeichnet. Der Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann soll laut einer parteiinternen Untersuchungskommission an der Fälschung von rund 350 Umfragebögen beteiligt gewesen sein. Wellmann verdächtigt seinen Partei- kollegen, Kreisvorstand sowie ehemaligen Justizsenator Thomas Heilmann. Beide treten zur Wahl des De/irek-t..kan..di..daten für die kommende Bundestagswahl an. RT Deutsch sprach mit Thomas Heilmann. Mark kaiser28 minutes ago – nix neues nur keine sau interessierts 🙂 heavyfarmer9 minutes ago – Wahnsinn. Ich kannte beide nicht und nach 5 Minuten Recherche ist einer schlimmer wie der andere. Da sieht man mal wieder den Beweis, dass es kein Zufall ist was aus Berlin geworden ist wenn man davon ausgeht, dass Revolutionen meist von der Hauptstadt ausgehen. Aktualisiert am 14. März 2017, 20:34 Uhr Was steckt hinter den Drohungen von Erdogan? „De/irek-t..kan..di..daten? Kapierst Du das?“ Die Kleine MAUS putzte sich ihr Näschen. „Direkt …erekt…ion …Direktion …Erektion …“ „Da sieht man mal wieder, wie GRÜN Ihr hinter den OHREN seid,“ brummte der BÄR. DEREK ist ein berühmter KOMMISSAR, ein POLIZIST mit ganz eigenen Methoden…habe ich mir immer gern angeschaut.“ „Jetzt behaupte nicht, bei Dir im WALD gab es nen FERNSEHER!“ „Nicht im WALD; aber unser ZIRKUSDIREKTOR hatte einen und diese SERIE verpasste er nie.“ „Ach, und DU durftest mitgucken?“ „Nun, es gab nicht viele Gelegenheiten, aber manchmal stand sein GROßER WAGEN tatsächlich so günstig, da konnte ich den Bildschirm durch sein Fenster flackern sehen.“ „Ich habe auch öfter mitgeschaut, bei der Familie, wo ich zuletzt gewohnt habe, da hatte der Sohn einen solchen Kasten in seinem Zimmer und da es bei ihm sowieso viele KRÜMEL zu finden gab, bin ich auch öfter zu ihm in Zimmer. Aber der schaute keine KRIMIS, der interessierte sich viel mehr für nackte Brüste und so.“ „PORNOS etwa??,“ ließ sich die SCHILDKRÖTE vernehmen. „Ja, POPOS gab es da auch zu sehen,“ wusste die Kleine MAUS zu berichten. „Wie aufregend…“ wisperte die FLEDERMAUS, die Solcherlei immer schon sehr fasziniert hatte. Auch sie kannte einige Häuser, in denen solche Filme zu sehen gewesen waren. Dort hatte sie sich dann nicht selten in lauen Sommernächten unter einen Rolladenkasten gehangen und mitgeschaut. Doch viel interessanter fand sie dann meist, das Verhalten der Hausbewohner. Also, wirklich, was Menschen so alles mit einander trieben …ztztzt …dagegen ging es unter Ihresgleichen weit weniger abwechslungsreich zu, was solche Dinge anging. Ja, manchmal ging das Ganze so fix, das man kaum gemerkt hatte, was passiert war. „Was seid Ihr doch alles FERKEL,“ empörte sich die SCHILDKRÖTE und zog sich wieder unter ihren PANZER zurück. „Und DU bist ne SPAßBREMSE,“ konterte die LATZHOSE, die so einiges mehr zu diesem Thema zu erzählen gewusst hätte, aber das war sicher nix für noch GRÜNE OHREN. Angriff auf Mossul: Immer mehr Zivilisten werden Opfer von US-Bomben RT-Korrespondenten treffen im Irak zahlreiche Zivilisten, die Opfer amerikanischer Luftangriffe wurden. Die Betroffenen sprechen von „willkür- lichen Bombardierungen“. Teilweise hatte die Betroffenen die US-Streitkräfte sogar zuvor über die Positionen der Zivilisten informiert. Gegenüber RT- Korrespondentin Gayane Chichakyan gibt sich der Sprecher des Außenministeriums wie immer ahnungslos...
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
Inhalt: Ein verschlafenes Dorf in Frankreich im Jahre 1959. Hier glauben die Bewohner an "Tranquillite", an die Ruhe und Stille. Man ist ordentlich und gottesfürchtig,... [mehr] Bewertung des Films durch registrierte Mitglieder:Note: 6.87 • Stimmen: 650 • Platz: 2351 • Ihre Note: --Ihre Bewertung des Films • Punkteverteilung ansehen FilmsammlungMelden Sie sich bitte an, um "Meine Filmsammlung" nutzen zu können» Im Besitz von 1.076 Benutzern» Bei 17 Benutzern auf der Wunschliste
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
Media Worldwidewings | israelladen.de Produkte von Media Worldwidewings Autorin: Hildegard Schneider Als der junge Schriftsteller Nicholas de Winter von Frankfurt nach New York fliegt, um dort eine Recherche über jüdisches Leben zu schreiben, ahnt er nicht, dass diese Reise sein Leben dramatisch auf den Kopf... Die Weisheit der Thora im Mutterleib Hildegard Schneider und Dr. Stephan Bauer zeigen in diesem gut verständlichen Buch packende Parallelen zwischen dem Festzyklus des Gottes der Bibel und dem Ablauf einer menschlichen Schwangerschaft auf. Beide Zyklen dauern exakt auf den... Faszinierende Einblicke in die Geheimnisse des Königreichs Die Gleichnisse, Reden und Wunder unseres jüdischen Messias Yeshua und ihre verborgene Bedeutung! Viele der Gleichnisse von Jeschua haben eine Bedeutung, die den meisten eher... Matzen Mazzen Ein Gedi - Salböl Rose of Bamba - Tefillin Olivenholz-Mesu Jordan - Hummus Hommous Gewürz Saa tar Kinderspiel Kippa gehäkelt Am Sabbat geht Matzen Mazzen 1 Door to Zion Gewürz Saa tar Siddur Schma Posterkalender Talit Tallit Menorah Poster Tehina Tahina Judaica-Koffer Kippa gehäkelt Geschenkpapier Kinor Essence of Mini-Thorarolle Menorah - 12 Die sieben Tefillin Menorah-Kerzen Health Beauty - Halva - Kettenanhänger Olivenholz-Mesu Dattel-Walnuss- Salböl Lion of Dattel-Marmelad Halva Salböl Light of Granatapfel-Ent Menorah Ring mit Hyssop Zaatar Segal Ragil Hebräisch
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
169 echte Hotelbewertungen für The Lakeside Burghotel | Booking.com Hotelbewertungen Strausberg→ Bewertung der Unterkunft The Lakeside - Burghotel zu Strausberg Bewertungen für The Lakeside - Burghotel zu Strausberg 4 Sterne Nr. 3 von 3 Hotels in Strausberg Sprachen: Alle Sprachen Deutsch Englisch Finnisch Französisch Niederländisch Polnisch Rumänisch Schwedisch Tschechisch „Angenehmer Wellness-Urlaub in schöner Umgebung am nahe gelegenen Straussee“ 눉Die Anlage als "Ritterburg" wirkt etwas "disneymäßig" - keine authentische historische Atmosphäre, aber trotzdem nett. Z. Zt. wird das Hotel (bis 30.06.) renoviert - dadurch waren einige Ausblicke "getrübt" (aber das muss ja auch sein, um die Anlage weiter attraktiv zu erhalten); 눇Komfortable Ausstattung, sehr schöner Wellnessbereich, das Hotel liegt in einem weitläufigen gärtnerisch gut gepflegtem Parkgelände mit Amphitheater - dort finden auch Aufführungen statt; vielfältiges hervorragendes Frühstück; guter Ausgangspunkt für schöne Spaziergänge und Radtouren; 눉Hotel im Wiederaufbau ( ohne Informationen auf Google-Seite ) Der Fernseher funktioniert nicht ( Kabel - Signal Problem ) WIFI fällt oft aus Trotz des Problems, Preises bleibt ohne skonto :( 눇Frühstück Schwimmbad Parkplatz Personal 눉unser Zimmer wurde nicht gereinigt, keine Betten gemacht. Im Restaurant kamen die Bedienungen nur an den Tisch um das Essen zu bringen, Wein selbst eingeschenkt, falsche Getränke gebracht, Bei der Abreise keine Frage wie uns der Aufenthalt gefallen hat einfach unterirdisch „Das Schwimmbad und der Saunabereich.“ 눉Das Haus ist in die Jahre gekommen und es ist gut, dass es renoviert wird. Beim Früstück war vieles angegammelt, so als ob es Stunden steht. Die 5 Minuten Eier waren hart, das Rührei sah aus, als ob es schon Stunden rumstand. Personal habe ich nur einmal gesehen und es hat keiner mich irgendetwas gefragt, z.B. ob alles in Ordnung. 눇Das Schwimmbad und der Saunabereich. Das man von der Renovierung kaum etwas mitbekommt. „Für einen Kurzurlaub sehr zu empfehlen .“ 눇Für einen Kurzurlaub sehr zu empfehlen . Wellnessanlage ist gepflegt und sauber, schöner Außenbereich . Ausgezeichnete Küche. Personal außergewöhnlich freundlich. „Leider nicht das Geld wert, schlechter Service, schlechtes Frühstück!“ 눉Das Frühstücksbüffet war einem 4 Sterne-Hotel nicht würdig: bis 10.00 Uhr bestehend war es bereits um 9:20 Uhr abgegrast und wurde kaum nachgefüllt. Lediglich Standardaufschnitt an Käse und Wurst (und die auch nicht nachgefüllt), verdorbene Wassermelone als einziges Obst übrig, Müslikomponenten einfallslos, kein Aufstrich außer Butter und Margharine, Marmeladen billig und klebrig. Nur weiße Brötchen und abgepacktes Knäckebrot. Kaffeespezialitäten kosten extra, nur Filterkaffee ist im Preis inklusive. Insgesamt eine herbe Enttäuschung, auch weil man nur auf nachdrücklichen Wunsch ein frisches Ei zubereitet bekommen hat, die Position hinter der „Kochplatte“ beim Büffet war permanent verwaist. Ab Abend wurde der Wunsch nach zwei zusätzlichen Kopfkissen nur mit Widerwillen und Murren entgegengenommen, die Kosmetikutensilien beinhalten keinerlei Bodylotion. „Fast zufrieden, Danke an das freundliche Personal“ 눉Fußbodenheizung war defekt, im Bad kalt, in einem Schlafzimmer so warm,das man nachts alle Fenster öffnen müsste(Heizung ließ sich nicht regulieren).Im Garten gab es eine teichfigur mit Pumpe, welche in ca 5 min Abstand lautstark Wasser in den Teich sprudeln ließ.Dies war sehr nervig,da sie die ganze Nacht lief.Ein Problem hatten wir noch mit der Beschreibung:Bezahlte Schönheitsanwendungen im Wellnessbereich,wir hätten schon gerne eine Massage oder eine kosmetische Anwendung gehabt,könnten aber nur die auch beschriebenen Saunen und den Pool in Anspruch nehmen.....Sonst war aber alles wunderschön. 눇Die Einrichtung des Appartements war sehr geschmackvoll und alles war schön großräumig.Das Gelände und die Umgebung waren sehr schön. „Gute Lage, aber Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmig“ 눉- WLAN nur bei umfangreicher Eingabe persönlicher Daten - Zimmer recht klein - Wassertemperatur (Dusche, Waschbecken) sehr schwer zu regulieren - Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmig 눇+ leckeres Frühstücksbuffet + nettes Personal „Drei Tage Mädelswellness“ 눉Aufhängemöglichkeiten im Kleiderschrank gab es nicht. 눇Ein Märchenschloss in wunderschöner Lage. Der Empfang war herzlich und kompetent,so wie das gesamte Personal dieses Hauses. Wir hatten zu viert eines der Häuser gebucht. Eigene Auffahrt,ein abgeschlossenes Grundstück mit einem Carport direkt neben der Haustür. Das Haus hat ein Gäste WC,ein Bad mit Wanne und Dusche,Toilette und Waschbecken...sehr geräumig. Die Ausstattung ist sehr modern. Die Küche hat alles was man braucht. Herd,Kochplatten,Mikrowelle,Kühl und Gefrierschrank,Kaffemaschine(Filter) und eine Kaffekapselmaschine. Geschirr ink. Die Schlafzimmer sind modern und gemütlich. Wir hatten Anwendungen im Spa und waren von der Freundlichkeit der Mitarbeiter genauso angetan wie von ihrer Arbeit. Oft hat man Schwimmbäder in denen man friert,nicht so dort,es ist immer gut geheizt. Das Restaurant ist ebenfalls sehr gemütlich,die Speiskarte lässt keine Wünsche offen. Die Speisen sind frisch und mit Liebe zubereitet. Das schmeckt man. Wir waren sehr zufrieden und kommen wieder. Danke für tolle drei Tage. „War das beste Hotel, was für diese Übernachtung in der Gegend zu finden war!“ 눉Kaffee war dünn und ungenießbar, ein bestellter Cappuccino wurde gebracht und danach darauf hingewiesen, das dieser jetzt extra zu bezahlen sei.., geht aus zweierlei Sicht überhaupt nicht!!! 눇Die Pfannen für die Eier standen allein da, es stellte sich die Frage, einen Kellner suchen oder allein machen.....? Habe auf Eier verzichtet! 눇Schöne ruhige Lage. Gut mit dem Auto zu erreichen. Schöner Spa-Bereich. Tolles Haus! Leckeres Frühstück. Freundliches Personal. Ausreichend Parkplätze. „EIN SEHR ANGENEHMER AUFENTHALT “ 눇TOLLES AMBIENTE. NETT EINGERICHTETE ZIMMER. SCHÖNE SAUNALANDSCHAFT UND AUSREICHEND GRÖßER POOL.AUCH DAS FRÜHSTÜCK WAR SEHR ABWECHSLUNGSREICH. 눉Das Essen im hauseigenen Restaurant Royale war überwältigend lecker. Allerdings war der Preis für eine bestellte Vorspeise etwas überzogen, da die Portion wirklich recht "mikrig" für den genannten Preis war. Klar bezahlt man in einem so guten Restaurant mehr und die Portionen sind nicht wie beim Italiener um die Ecke aber da stimmte unserer Meinung nach das Verhältnis nicht ganz überein. Ansonsten war es ausgesprochen lecker! 눇Das Appartement war sehr modern und geschmackvoll eingerichtet. Die Unterkunft und der Spa Bereich waren absolut sauber. Das Personal war ausgesprochen freundlich und zuvorkommend. Wir waren rundum zufrieden und können das Hotel guten Gewissens weiterempfehlen. „Ärgerlich da die Rechnung nicht stimmte.“ 눉Eine Massage (49 €) wurde doppelt berechnet. Nach telefonischer Reklamation und Zusage über Erstattung, ist diese Erstattung aber nicht erfolgt. Auch die Übernachtungskosten wurden doppelt berechnet, da schon via Booking.com bezahlt. Booking.com hat das sehr schnell erstattet. Der Sauna Bereich ist nicht schön. Er ist gleichzeitig Durchgang zur Schwimmhalle und dem Wellnessbereich. 눇Massagen im Wellnessbereich waren sehr gut „es ist zum Wiederkommen“ 눇Sehr schöner Wellnesbereich, Schwimmbad zum Schwimmen angenehme Größe und Temperatur,geöffnet von 7 bis 23 Uhr, beim Frühstück fehlte nichts, Zimmer gemütlich 눉Das Personal war z. Teil sehr unfreundlich. Beim Abendessen war von Bedienung kaum etwas zu sehen. Man konnte nur mit Müh und Not eine Bestellung aufgeben. Weitere Bestellungen (z. B. Getränkenachbestellung) oder Wünsche von anderen Gästen konnten kaum aufgegeben werden, da das Personal fast 20 Minuten nicht im Gastraum präsent war, stattdessen stand es sich in einer Ecke des Hotels die Füße platt und quatschte miteinander. Der Tisch wurde trotz Bitte zuerst nicht neu eingedeckt. Erst als das Personal mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass z. B. die Stoffservietten gebraucht seien, wurde zuerst behauptet, die Servietten seien frisch. Erst nachdem durch uns nachgewiesen wurde (Flecken), dass sie gebraucht seien, wurde neu eingedeckt. Dabei wurde vom Personal aus Versehen Salz quer über den Tisch verschüttet. Es kam weder ein Wort der Entschuldigung, noch wurde das Malheur beseitigt. Der Zimmerservice war suboptimal: Gebrauchte Gläser wurden nicht gesäubert, sondern einfach quer auf den Schreibtisch gelegt. Eine neue Toilettenrolle wurde einfach auf das Bett gelegt. Das Kopfkissen wurde trotz Fleck nicht neu bezogen sondern ohne Bezug wieder auf das Bett gelegt. Am Wochenende war bis tief in die Nacht nicht an Schlaf zu denken wegen diverser Hochzeiten und Krimidinner. 눇Das Frühstücksangebot war echt super. Die Betten waren superbequem und die Lage in der Nähe des Straussees ist wunderschön. Der Pool des Hotel ist sehr gut. 눉Der Zugang zum Schwimmbad war von unseren Zimmern aus eine Weltreise mit steilen Treppen, ohne Fahrstuhl uns so gefährlich, dass wir verzichtet haben. „Enttäuschung war groß, wir sind vor einem Jahr schon einmal dort gewesen und waren begeistert“ 눉Am Frühstücksbuffet mußte man um sämtliche Nahrungsmittel kämpfen, das Buffet war ständig abgeräumt und dann waren die Aufschnittscheiben geviertelt. Wenn man abends an der Bar Getränke bestellt ah, bekam man leider nie das, was man wollte. z. B. man wollte Wein, bekam man ein Weinschorle, bei Campariorange, bekam man so eine dünne Mischung usw. Die Organisation der vielen Hochzeitsfeiern. Als Gast im Restaurante wurde man ständig gestört durch öffnen der feierlichen Räume, laute Musik, Unruhe und Kälte. Die Zimmer wurden nicht gereinigt und waren von Hause aus nicht wirklich gründlich geputzt. Die Kopfkissen sind nicht zu gebrauchen. 눇Das Hotel macht einen netten Eindruck und ist romantisch angelegt. Gefallen hat mir die Dame an der Rezeption, immer nett, bemüht alle Fehler der Kollegen zu bereinigen. Wobei das Personal auch nett war, leider unorganisiert. 눉Ich habe den Komfort mittelmäßig bewertet, weil es kein Fliegengitter an den Fenstern gibt. In dieser wasserreichen Gegend gibt es unwahrscheinlich viele Mücken. Ich habe ohne Übertreibung sicher 20 Mücken in meinem Zimmer gehabt. Bei offenem Fenster zu schlafen kann nur der, dem das Summen und Stechen der Mücken nichts ausmacht. Eine leicht abzuändernde Situation, die auch der Einrichtung der Zimmer (Tapete) zugute kommt ! 눇Sehr gutes Frühstück, nettes Personal, sehr gute Lage, geräumige schöne Zimmer „- Zimmerbeschreibung von Booking com.“ 눉- Zimmerbeschreibung von Booking com. absolut nicht zutreffend!!!! - das Premium Doppel-Zimmer war absolut überteuert und nicht den Fotos und der Beschreibung entsprechend - unfreundliches Personal - nachts laut durch Aufräumarbeiten - keine Handtücher im Sauna-/Schwimmbadbereich 눉Es gibt kein, oder nur sehr eingeschränktes W-LAN, der Empfang von eigenem Internet ist sehr schlecht. Eine Verbindung über Kabel ist als Notlösung möglich, sie wird aber sehr stark und sinnlos zensiert. „Auszeit in einer Märchenhaften Burg.“ 눉Die Glastür zum Bad. Sonst war alles perfekt. 눇Das Ambiente war super. Und in Verbindung mit den Amphitheater ein genialer Abstecher in eine kleine Auszeit. Auch das spa war echt prima, erholsam und entspannend. Und die vielen Türmchen und Ebenen...Wie in einer Burg. Sehr schön gemacht. „Im großen und ganzen war es ein gelungener Aufenthalt.“ 눉Das Personal im Restaurant war leider nicht so aufmerksam. Gerade beim betreten, kam man sich nicht willkommen vor. 눇Das Personal an der Rezeption war sehr freundlich und aufmerksam. Mein Zimmerwunsch wurde berücksichtigt. Die Behandlung im Spandau war super. „Super ausgestattetes nostalgisches Hotel!“ 눉Die Zimmer haben leider keine Klimaanlage. Das Hotel liegt zwar schön aber sehr weit außerhalb des Stadtzentrums. Das Essen ist etwas überteuert. 눇Das Hotel ist wunderbar ausgestattet. Die Zimmer sind groß und die Betten sehr bequem. Das Frühstück ist gut mit großer Auswahl. 눉Die Ausstattung der Zimmer (alt, unbequemes Bett, an den Armaturen fehlten Stücke, stickig...), der Service: um Punkt 10 Uhr morgens wurde in Windeseile das Frühstücksbüffet abgeräumt. 눇Die Lage und die Trauung im Freien. „Bis auf die Nacht die "Hochzeitsnacht" war alles gut.“ 눉Das in diesem Hotel Hochzeiten gefeiert werden und die Hotelgäste bis früh morgens mit Musik beschallt werden hat mich sehr gestört. Gerade im Sommer wenn man zum schlafen ein Fenster aufgrund der Wärme offen haben möchte, ist an schlafen nicht zu denken. 눇Frühstück war sehr gut, glutenfreie Brötchen wurden angeboten👍. „Gemessen am hohen Preis zuviele kleinere Abstriche“ 눉WLAN funktionierte fast nicht. Einige Kleinigkeiten sind zu bemängeln, die für 60€ OK wären, aber bei 134€/Nacht nicht vorkommen sollten: - Baulärm am Sonntag (mittags) - Küchengerüche sind ins Zimmer gezogen - Sehr kleiner TV in SD Qualität - Badewannenabdeckung so konstruiert,dass das ganze Bad nass war - Teppich recht alt, so dass es ziemlich muffig roch An der Rezeption hat die freundliche Dame das feedback dann aufgenommen und eingestanden. Diese Punkte sind auch schon bekannt und es ist eine Modernisierung für diesen Teil des Gebäudes geplant. Allerdings entspricht das aktuell eben nicht den Erwartungen für ein Zimmer in diesem Preissegment. Würden diese Zimmer zu einem günstigeren Preis angeboten, hätte unser Aufenthalt den Erwartungen voll entsprochen. 눇Frühstück sehr gut, sauber, gute Einrichtung „Umgebung und Hotel ist super schön“ 눉Das Zimmer war klein ,, der Fernseher hatte den falschen Platz,,,, 눇Das Frühstück war sehr sehr gut und reichlich ....Der Wellnessbereich war auch sehr schön..... „Im Ansatz nicht schlecht aber noch nicht ganz rund“ 눉Das Schwimmbad ist zu weit weg von der Sauna. Das Frühstück war üppig, aber Kleinigkeiten wie Heisswasser für Tee war defekt. Die Bedienung war fleißig, aber wenig Serviceorientiert. Deshalb auch nur im Mittel eingestuft die Bewertung für den Service. 눇Alles war sauber. Der Wellnessbereich ist ok. Rezeption sehr nett. Bademantel kostenfrei. Endlich mal wieder Brötchen vom Bäcker, toll! „Inkompetente und unhöfliche Mitarbeiter überstrahlen leider das sonst recht nette Hotel“ 눉Wir wollten ein anderes Zimmer als das angebotene im hintersten Winkel des Hotels, eine Mansarde und dunkel, zudem waren fast keine Gäste im Haus. Die Dame bei der Rezeption glänzte nur durch Arroganz und Inkompetenz. Wir reisen viel in diesem Segment, aber wenn die Frühstücksdame eine Kanne Kaffee wortlos auf den Tisch stellt, ohne zu fragen, ob man denn Kaffee möchte und dann verschwindet, kann man Kunde dieses Hotel nur meiden. 눇Die Lage des Hotels im Grünen „auf keinen Fall weiter zu empfehlen“ 눉Das Personal, der Empfang, das Essen, das Frühstück waren eine Katastrophe und von einer kaum zu überbietenden Unnfreundlichkeit-es ist unverständlich, wie dieses Haus an 5 Sterne gekommen ist. Ich würde diesen Hotel keinen einzigen geben. „Insgesamt in Ordnung !“ 눉Personal und Service beim Abendessen waren etwas gewöhnungbedürftig; Sauna ist zwar geräumig, aber lieblos gestaltet 눇Schöne Lage; tolles Frühstücksbuffet; Betten bequem; Zimmer groß „Enttäuschender 1.Hochzeitstag“ 눇Wir waren dort,um unseren ersten Hochzeitstag zu feiern. Wir hatten ein Jahr zuvor geheiratet. Alles war da bestens. Leider können wir das für unseren Hochzeitstag nicht sagen. Der Service war nicht gut.Personal sehr unaufmerksam. Unser bestelltes Candle Light Dinner,ohne Fleisch, war rein vegetarisch.Kein hübsch dekorierter Tisch,für unseren Hochzeitstag. Es stand eine normale dünne Kerze und ein großer Tüllberg mitten aufm Tisch gelegt. Alle anderen hatten einen großen Leuchter. Schlimm! Wir wollten Fisch zum Hauptmenü. Da hatten wir keine große Wahl. Im Preis war nur ein billiger Fisch,der noch dazu völlig tot gebraten wurde. Die Spargelsuppe, war eine Suppe,dick angerührt mit Mondamin,ohne Spargel.Der Kartoffelbrei war angerührtes Pulver.Alles im Ganzen dauerte zweieinhalb Stunden. Für ein vier Sterne Hotel geht das wohl gar nicht. Essen totaler Flop. Frühstück auch nicht besser. Brötchen und Brot nicht frisch. Kaiserschmaren total trocken,alt. Schade,schade. Hat auch niemanden interessiert,ob alles zu unserer Zufriedenheit ist. Sehr enttäuschend. Zumal alles auch nicht so preiswert ist. „immer wieder werde ich dort meinen kurzurlaub genießen,da es gleich um die ecke bei berlin ist.“ 눇- vom morgen bis zum abend über nacht , - zum essen am morgen ,wie auch a la karte alles lecker - sauna ,schwimmbad,betten alles top - personal sehr nett und kompetent - tolle umgebung - alles super - komme immer wieder gern und empfehle gerne stetig weiter „Ein schönes Hotel, aber das Restaurant muss noch viel an der Servicequalität arbeiten.“ 눉Ich hatte 2 Premium-Zimmer für 4 Erwachsene gebucht. 2 Personen meiner Familie wurden aber in einem Doppelzimmer untergebracht, das nicht einmal halb so groß war, wie das gebuchte Premiumzimmer. Ich musste aber den vollen Preis bezahlen. Im Bad fehlt es an Abstellfläche für persönliche Sachen, der Seifenspender am Handwaschbecken war leer. Das Servicepersonal des Restaurants war beim Kaffee trinken am Nachmittag völlig überfordert. 4 Kräfte schafften es nicht, uns vier in einer dreiviertel Stunde mit Kuchen zu versorgen. Nach mehrmaligem Nachfragen haben wir dann ohne das vierte Stück Kuchen das Restaurant verlassen. Auch das Frühstückspersonal sollte im Umgang mit den Gästen besser geschult werden. Es kann nicht sein, dass man des Lügens beschuldigt wird, wenn man sich zu zweit an einen Tisch setzt und man sagt 2 Familienmitglieder kommen später, da sie noch schlafen. 4 Sterne für das Restaurant sind völlig überbewertet. 눇Die Zimmer waren sauber. Der SPA-Bereich ist zu empfehlen, es gibt ein sehr schönes Schwimmbad. Am Krimidinner war alles hervorragend, das hier tätige Servicepersonal war erste Klasse und hat wenn möglich jeden Wunsch schnell erfüllt. Dieses Event empfehle ich auf jeden Fall weiter. „Hoteltester“ 눉Das Klo im Zimmer (mit Glasschiebetür abgetrennt) mag modern sein, ist aber gewöhnungsbedürftig. Bei dem Preis erwartet man zuvorkommendes Personal, an der Rezeption fühlten wir uns ein bisschen low-class behandelt. Das sind wir für diese Hotelkategorie vielleicht auch, aber man will das nicht spüren, wenn man sich mal was leistet. 눇Das Frühstücksbuffet war gut und ausreichend, von allem etwas da. Die Matratzen wirkten neu und noch wenig benutzt - geschlafen haben wir gut, trotz der Straßengeräusche. FridoHR „Schöne große Zimmer, in Sichtweite zum Straussee gelegen“ 눉Fitnesscenter war als Ausstattung aufgeführt, bei Nachfrage hieß: nee, haben wir nicht mehr !? 눇Schöne große Zimmer, in Sichtweite zum Straussee gelegen „Am Service muß gearbeitet werden“ 눉im Restaurant war Personalnotstand ,schleppend aufgenommene Bestellung ,Fehllieferungen und unsagbar lange Wartezeiten,Geschmack o.K.,Preis-Leistung eher nicht 눇Hoteloptik und Umgebung mit Garten,Schwimmbad und Ferienhaus sehr gut im Ferienhaus war die Wärmepumpe sehr geräuschvoll vor allem in der Nacht störend „Sehr dekorative Unterkunft.“ 눉zu wenig Liegen am Pool. Bad im DZ sehr klein. Milchglasschiebetür ist auch nicht so schön, wenn man auf Toilette sitzt! Keine extra Heizung im Bad. Restaurantpersonal war eine Katastrophe: fast nur Azubis ohne Ahnung, erstes Lehrjahr alleine an der Bar. Auch das Fachpersonal im Restaurant total unorganisiert. Alle Tische haben ewig gewartet auf Karten, Getränke einfach auf alles. Dazu waren sie noch nicht mal nett. 눇Sehr dekorative Unterkunft. Gut geeignet für Hochzeiten o.ä. Pool auch schön mit Blick nach draußen. Das Essen war gut - der Rest im Restaurant leider überhaupt nicht. „Man kann dem engl. Charme erliegen....“ 눉Die Zimmerschlüssel sind sehr schwer und könnten auf moderne Schließsysteme umgerüstet werden. Dadurch verliert das Hotel nicht seinen engl. Charme. 눇freundliches und aufmerksames Personal, Frühstück in einer ausreichenden und sehr guten Qualität, Ausstattung der Zimmer gut und auf kleine Bitten wurde sofort reagiert. Bereitgestellten Bademäntel und Handtücher in ausreichendem Maß vorhanden. Die Nutzung von Pool und Sauna sind im Preis inbegriffen und können von 07.00 bis 23.00 genutzt werden - sehr gut. Das Haus bleibt in allen Bereichen seinem engl. Stil treu. „Künstlicher Landhausstil mit tollem Spa - jedoch JWD aber mit S-Bahn Anschluss in der Nähe“ 눉Der Zugang zum Pool führt durch die Saunalandschaft! Und der Anblick von über 70-jährigen Schönheiten beiden Geschlechts in voller Pracht ist für Teenager nicht so erfreulich. Die Zimmeraustattung ist nicht 4-Sterne wert. Die Deko am Haus ist recht wild und folgt keinem einheitlichen Design. 눇Die Sauna und der Pool waren hevorragend. Das Frühstück war reichlich und gut. „Vier schöne und erholsame Tage“ 눉Ein zweiter Sessel bzw. Stuhl im Zimmer wäre schön. 눇Das Frühstück ist wirklich ausgezeichnet. Auf Wunsch werden frisch Eierspeisen zubereitet. Das Brot und die Brötchen sind von ausgezeichneter Qualität. Das Angebot ist vielfältig, frisch und sehr lecker. Das Servicepersonal ist aufmerksam, flink und sehr freundlich. Die Zimmer sind sauber und schön. Wünsche z.B. nach einer leichteren Bettdecke wurden sofort umgesetzt. Der Wellnessbereich ist schön, vor allem der Pool. Zum Entspannen hat man viele Möglichkeiten, da auch die Umgebung super ist. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und werden ganz sicher wiederkommen. „Grausam..“ 눉Das Zimmer entsprach nicht annähernd den Fotos. Das Premium Doppelzimmer war ein Unverschämtheit! Eine Wand mit Dachschräge ohne Fenster, klein und direkt neben dem Aufzug. Die Nachbarn konnte man hören, als ob sie sich im eigenen Zimmer befinden vor allem bei Benutzuung von Steckdosen und Türen und Armaturen, WC etc. Das ist NICHT annähernd das geräumige Zimmer das in der Abbildung gezeigt wird. Selbst das Classic Doppelzimmer sieht auf den Bildern gegen die Realität super aus. Das ist glatter Betrug. 눉Im Restaurant wäre es schön gewesen, wenn mein Burger ganz durchgebraten gewesen wäre. Die Musik von der Hochzeitsfeier hat in der Sauna etwas gestört. 눇Das Zimmer war sehr gemütlich. Das Frühstück sehr lecker und ausreichend. Der Service sehr gut. Die SPA-Räumlichkeiten haben mir sehr gut gefallen. „Kurzurlaub im Oktober 2016“ 눇Das Hotel ist sehr ansprechend eingerichtet. Das Frühstück war vielseitig und schmackhaft. Besonders gefallen haben uns die Saunen und das Hallenbad sowie die Gestaltung rund um das Hotelgebäude. Die Betten waren bequem und das Personal freundlich. Die schöne Lage nahe des Straussees lud ein um den See zu wandern. Es führt ein schöner Wanderweg direkt am Seeufer entlang. „Gut aber könnte besser“ 눉Das Personal könnte seine Aufmerksamkeit verbessern. Bett leider völlig durchgelegen.Personal im Sauna- Schwimmbad Bereich und Bereitstellung von Saunatüchern wäre schön gewesen. 눇Schönes Zimmer, schöne Wald- und Seelage Frühstück reichlich und gut. Interessantes Haus. „Im dem Hotel werde ich nicht wieder wohnen wollen.“ 눉Das Hotel ist nur auf große Feiern (Hochzeiten) ausgerichtet. Andere Hotelgäste werden sehr mies behandelt. Beim Frühstück war Vieles schon kalt. Als ich das anmerkte wurde ich abgekanzelt. Essenbestellungen dauerten sehr lange. Mittags gab es überhaupt nichts. Am Morgen gab es kein warmes Wasser zum Duschen. Für Alleinreisende (Paare) ist das Hotel nicht zu empfehlen. 눇Aufgeschlossenes und freundliches Personal im Restaurant abends. Zum Frühstück waren die jungen Damen scheinbar noch nicht ganz auf der Höhe. Das war allerdings vernachlässigbar, da der Aufenthalt ansonsten sehr gelungen war. Toller spa Bereich mit netten personal. „Nachempfundenes Burghotel in grüner Lage“ 눉Umgang mit Reklamationen, Stilbrüche in Architektur und Einrichtung 눇Beeindruckendes Häuserensemble mit schönem Garten, Schwimmbad, sehr freundlicher Empfang trotz verspäteter Ankunft um 01.30 Uhr „Es gibt sie, die außergewöhnlichen Orte...“ 눉Auch wenn dieser Punkt angefragt ist... wenn nichts war, bleibt nichts zu schreiben. 눇Mal etwas ganz Anderes, ein Gefühl wie auf Burgfestspielen, auf jeden Fall sehenswert! 눉Personal etwas überfordert, Zimmer war nicht zu 15 Uhr fertig und außer warten keine sinnvolle Alternative. Dame am Empfang offensichtlich überfordert. Alle sind furchtbar bemüht, aber es fehlt dieser Tick Professionalität, den man in 4* erwartet und den ich als Vielreisender auch oft bekomme. Gerade beim jungen Personal hat das so einen Azubi-Charakter, der okay ist, wenn es denn im Hintergrund Unterstützung gäbe. Matratzen nicht optimal, geht besser. 눇Wellnessbereich war sehr gut, sauber und mit ausreichend Auswahl. Ambiente war sehr ansprechend. Zimmer groß. Keine Mängel, alles fest und ganz. Restaurant war sehr gut und Essen angemessen. Wir hatten noch das Candle-Light-Dinner gebucht und das war auch passend und nett gemacht. „Leider für uns das falsche Hotel“ 눉Leider wird hier der Fokus auf die Ausrichtung von Hochzeiten gelegt. Wir wurden als "nur" Hotelgast nur am Rande wahrgenommen. Das Zimmer war bei unserer Anreise um 15.00 Uhr noch nicht fertig. Aber das sagte uns nicht die Rezeption sondern wir stellten es im Zimmer selbst fest. Schlafen konnten wir leider erst nach 3.00 Uhr morgens. Bis dahin wurde gefeiert bzw. Geschirr geräumt. Schade Erholung war so leider nicht möglich. 눇Die Hotel Einrichtung ist sehr gelungen. „Originelles Haus in phantastischer Lage!“ 눇ein sehr schönes, ausreichendes Frühstück! Extra Personal zum zubereiten von Omeletts. Extra Fühstückstisch für 8 Personen, trotz Stress von mehreren Hochzeiten im Haus. „Haus für Hochzeiten“ 눉Ich hatte zu der Zeit drei Hochzeitsfeiern im Haus - es war also bis in der Nacht laut. 눇Der Wellnessbereich ist wunderschön, das Wasser im Schwimbecken ist schön warm, der Gang in den Garten ganz besonders. Auch die Möglichkeit sich einen Tee dort zu Brühen gefällt mir sehr. „Idylle im Osten Berlins“ 눉Zu romantisch, zu historistisch 눉Babybett zu hart, keine richtige Matratze 눇Appartement super! Sehr gepflegt „Lage des Hotel super. Zimmerausstattung müßte erneuert werden. Frühstück optimal“ 눇Das Frühstück war lecker, die Betten bequem Zimmerausstattung sehr dunkel, unmodern. Für diese Ausstattung Zimmerpreis zu hoch. „Ein Hotel zum entspannen und wohlfühlen“ 눇Wir haben hier die Hochzeit unser Kinder gefeiert. Das Essen war perfekt das Frühstück absolute Spitze „Die Hellhörigkeit der Räume war nicht so empfehlenswert.“ 눉Die Hellhörigkeit der Räume war nicht so empfehlenswert. „Konnten super entspannen.“ 눉Leider war die Matratze zu hart. 눇Ambiente war super „-Sauna und Pool(gute Öffnungszeit),Personal nett, für 2 Tage...“ 눇-Sauna und Pool(gute Öffnungszeit),Personal nett, für 2 Tage alles O.K „Man sollte nicht hungrig zum Frühstück erscheinen.“ 눉Das Frühstücksangebot erinnerte stark an eine Jugendherberge. „Ein Wort: PERFEKT!“ 눇Ein Wort: PERFEKT!!! Wir kommen wieder... :-) 눇Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und zuvorkommend. Wir hatten ein ruhiges Zimmer, obwohl 3 Hochzeiten im Hotel stattfanden. 눉Die Sauberkeit des Bades 눇Der Wellnessbereich war sehr gut „Das hotel ist sehr schön, die Gegend sowieso“ 눉Im Zimmer war es etwas laut durch eine Anlage am Haus. „Frühstück war einfallslos“ 눉Speisekarte im Restaurant sehr übersichtlich, Preis-Leistungs-Verhältnis lässt Wünsche offen 눇Frühstück war einfallslos 눇n.n. 눇Das Frühstück war reichhaltig und gut. Das Premium-Zimmer war groß und sauber. „Befriedigend!“ 눉Nicht genuegend Personal im Restaurant 눇Fruehstueck war gut und reichlich! „Wundervolles Burghotel mit extrem charmanter Einrichtung von...“ 눇Wundervolles Burghotel mit extrem charmanter Einrichtung von der Ritterrüstung bis zum Badezimmer 눇Das war super! 눉Frühstücksbuffet würde nicht zeitnah aufgefüllt, Brötchen im Wesentlichen Aufbackbrötchen, Personal (das Jüngere) nicht das freundlichste „Das Zimmer war mir zu dunkel gestaltet !“ 눉Das Zimmer war mir zu dunkel gestaltet ! Laute Auto-strasse in der Nähe ! 515777,537537|1,520137,275824,533207,517997|1,515177,518987,537537,508397,535877,515737,520017,515767,506297,537537|2,483907,500767,517997,537627,515717,533337,535677,515727,533377,515707,515757,418135
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
niicoleheart: Harry Potter 7 Teil 2 ! Wise Guys - Jetzt ist Sommer ! :) Ich war gestern mit meinem Dad in "Harry Potter & Die Heiligtümer des Todes - Teil 2" in 3D ! Und dank des tollen Smartphones meines Dads konnte ich das Bild auch gleich auf Facebook posten. ;) Ja ich weiß, es ist ziemlich dunkel, aber im Kino war es nunmal dunkel. ;DD Und was ich cool finde, in der 3D-Brille spiegelt sich ja das Handy mit dem Frontkamera-Display. Und an dem Display sieht man ja (logischerweise) wieder das gespiegelte Display in der 3D-Brille usw usw.. also quasi unendlich oft! Aber man sieht es leider nicht so gut :DD Also es ist schon lange her, dass ich den ersten Teil vom Film gesehen habe, also wusste ich nicht wirklich, um was es jetzt gehen wird. Aber zum Glück hat man das schnell verstanden und dann war es auch sehr spannend. Die 3D-Effekte waren suuper, und ich war total gefesselt. An manchen Stellen war der Film auch totaal süß, beispielsweise wo sich Hermine & Ron geküsst haben und Ron dann irgendwann so zu einem Bösewicht geschrien hat: "Das ist meine Freundin, Spast!" ;DD ♥ Und vor allem das Ende.. soo süß, irgendwie! Ich möchte euch es jetzt nicht verraten, aber .. schaut es euch einfach an! :)) Wart ihr schon in dem Film? Wenn ja, auch in 3D? Wie fandet ihr ihn? :) geschrieben von nicole :) um 13:35 Sabrina 30. Juli 2011 um 13:59 Hab den Film auch schon gesehen, fand ihn echt toll! Vorallem das Ende! :) loufoque 31. Juli 2011 um 12:13 Der Film war toll <3 Aber 3D war meiner Meinung nach unnötig ;) Duyen 31. Juli 2011 um 12:13 du hast erst jetzt sommerferien?? ich habe nächste woche wieder schule -.- Natalie 31. Juli 2011 um 12:56 Hab den Film auch gesehen aber leider auf englisch als ich in Urlaub war. Fande das ende sehr unspektakulär aber das ist Geschmackssache. Fande die ersten 3 Teile am besten. 3D fand ich bei dem Film allerdings auch unnötig, hat sich nicht gelohnt Angielicious 31. Juli 2011 um 22:06 Ich hab jackass in 3d geschaut, man war das appetitlich :D Marie-Christin 31. Juli 2011 um 22:22 Ich hab schon die Hälft der Sommerferien hinter mir :D Die schönen Tage die (hoffentlich) noch kommen werde ich natürlich im Freibad verbringen :) Birdfree 31. Juli 2011 um 22:24 Ich hab den Film in 2D gesehen und hatte das gleiche Problem mit dem rein finden wie du :D Aber es war schon ein geiler Film ♥ Schade das die Ära Harr Potter nun vorbei ist. Genieß deine Ferien,ich hab schon eine Woche rum :D Paperhearts 31. Juli 2011 um 22:27 Jetzt will ich den neuen Harry Potter auch sehen xD und ich hab auch erst seit Dienstag Ferien keine Ahnung was ich noch machen werd... Ich wuensche dir aufjeden Fall ne schöne Zeit :) Anonym 31. Juli 2011 um 22:30 Ja, man erkennt die Spiegelung irgendwie. Ich habe mir vielleicht 2 Filme von Harry Potter angesehen und das ist mir jetzt etwas peinlich. :) Aber irgendwie wegen dem Harry Potter Hype im Internet überlege ich mir die Filme an zu sehen. Bulma 31. Juli 2011 um 22:41 Ja,hab ihn auch gesehen, fand ihn gut :) SpotlessMind 31. Juli 2011 um 23:27 hehe ein echt witziges bild. und den film fand ich hammer, auch wenn mich details sehr gestört haben: alles in allem ein toller abschluss! [Lina Mallon] 31. Juli 2011 um 23:28 mag kein 3d - aber er film war der hammer <3 Juliette 1. August 2011 um 00:06 klar hab ich mir den film auch gleich angeschaut (: fand ihn echt super, aber wirklich viele 3d effekte warn ja leider nicht drin find ich :( aber egal war tzd gut :) schickes foto ;D Off Color 1. August 2011 um 20:19 ich will unbedingt noch in den film!:) Nici 2. August 2011 um 22:39 Ich fand den Film toll, bin ja auch ein HP Fan :) Gegen Ende des Filmes habe ich es weniger realisiert, dass er (noch) in 3D ist. Also irgendwie haute das 3D nicht sooo vom Hocker, wie man es evtl. erwartet hatte. Aber ein toller Film! :) Anita-Lola 3. August 2011 um 23:34 aaaaaach ist doch das gleicheee! :D :b habs jetzt aber geändert (: ja ich weiß ich habs auch grad gehört und gleich nochmal nh bestätigung bei rtl nachtjurnal ^^ haha :D viel spaß dir in nizza :** ♥ Duyen 4. August 2011 um 01:28 ich war leider noch nicht in dem film :( und ich werde wahrscheinlich auch nichr mehr dazu kommen, sonst war ich bis jetzt immer im kino wenn ein harry potter film raus kam naja dann warte ich bis die dvd kommt :DD viva la vida♥ 4. August 2011 um 10:59 hab den film auch vor kurzem gesehen, mega mega gut! und du hast echt recht, sind richtig süße szenen dabei loufoque 4. August 2011 um 12:06 das lied ist toll <33 Berry 4. August 2011 um 14:20 hab ihn nicht gesehen, weil ich kein Harry Potter schau :D und das mit 3D halte ich für Schwachsinn und ist nur Geldmacherei. Klar, in manchen Filmen wird das gut umgesetzt, aber ich war jetzt zwei mal in 3D und das war nichts besonderes, fand ich. und dafür dann so viel auszugeben, nee.. :( nina. 4. August 2011 um 14:31 ich war mit meinem freund in dem film + wir fanden ihn beide toll :) danach wurden wir beide etwas sentimental, da hp uns ja irgendwie durch unsere jugend begleitet hab. den ersten teil habe ich gesehen als ich in der 2. klasse war und jetzt komme ich in die 13. oO da merkt man doch, wie schnell die zeit vergeht! http://purpleeyelid.blogspot.com/
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
14.03.2004, 01:30 Geändert von gitti2002 (07.03.2012 um 00:41 Uhr) Hallo, mein Name ist Heike, ich bin 44 Jahre alt und bei mir wurde letztes Jahr im Oktober Eierstockkrebs FIGOIIIC festgestellt. Das übliche wie hier schon berichtet " alles muss raus" was raus muss. Ich habe die OP gut überstanden, befinde mich jetzt in der 5. Chemo mit Carboplatin und Taxol. Bis jetzt vertrage ich sie gut, außer das ich etwas Bauchschmerzen und in den Beinen schmerzen habe. Ich habe viele Frauen in der Chemo kennengelernt, bei manchen wie hier in dem Forum kam es wieder. Das belastet einem sehr, man kämpft und hofft und dann nach einer gewissen Zeit die selbe Diagnose. Das macht einem sehr traurig. Ich komme leider aus einer Familie die vorbelastet ist. Meine Mutter erkrankte vor ca. 15 Jahren an Brustkrebs, leider ist sie letztes Jahr mit 68 Jahren an Leberkrebs gestorben. ihr Schwester ca. 2 Jahre vorher. Ich habe eine Zwillingsschwester die vor 4 Jahren die Diaknose Brustkrebs bekam. Deshalb habe ich damit gerechnet, das ich auch evtl. damit konfrontiert werde. Ich habe nie gewusst vorher, das es eine Kreuzungsdiagnose, also Eierstockkrebs geben kann. Kein Arzt hatte mich diesbezüglich aufgeklärt. Wenn ich das alles vorher gewusst hätte, so hätte ich mich auf eine Total Op entschieden. Ich bin auch sauer auf die Krankenkasse, nur einmal wurde bei mir eine Mamo bewilligt, vor meinem Krebs, sonst ist es deine Sache. Wenn ich sehe wieviele Frauen bei der Chemo, eigentlich noch jung sind betroffen sind. Ich finde man soll solche Untersuchungen bewilligen und nicht mit 50 damit anfangen. Nun werde ich bald meine 6. Chemo bekommen und danach hoffentlich die Reha. Ich will kämpfen und gewinnen und hoffe das für euch alle auch Private Nachricht an Meckifrau schicken Suche alle Beiträge von Meckifrau Sillebill Ort: Wartenberg (Hessen) mein Name ist Sybille, 47 Jahre. Ich bin in 2000 an Eierstockkrebs erkrankt. Es erfolgte Total-OP mit anschl. Chemotherapie 6 Zyklen Carboplatin/Taxol. Danach war ich 12 Jahre ohne Befund und ich fühlte mich als geheilt. Jetzt im Mai 2012 ein plötzlicher Anstieg meines Tumormarkers auf 88. Sofort wurde in an meinen Gynäkologen überwiesen. Doch bei der Untersuchung konnte er nichts feststellen. Er wiederholte erneut den Tumormarker der erneut auf 110 angestiegen war. Eine CT-Kontrolle zeigte sehr kleine Knötchen im Bauchfell. Es erfolgte eine Bauchspiegelung und hier zeigte sich das Ausmaß der Erkrankung. Der ganze Dünndarm war mit sehr kleinen (gerstenkorngröße) Metastasen übersät und somit keine OP möglich. Diagnose Peritoenalkarzinose. Wieder musste ich 6 Zyklen Chemotherapie über mich ergehen lassen. Mein Körper bildete Antikörper so dass jeder Zyklus mindestens 3 Mal unterbrochen werden müsste, weil der Körper allergisch reagierte. Die Chemo zeigte dennoch Wirkung und der Tumormarker sank auf 14. Leider aber nur für 4 Monate. Im Februar 2013 wurde nun freie Flüssigkeit im Bauchraum festgestellt. De erneute Tumormarker Kontrolle zeigte einen Anstieg auf 65. Wieder musste ich mich einer Chemotherapie unterziehen - diesmal mit Tabletten (Ovastat) und zum Glück weniger Nebenwirkungen. Doch nach nur einem Zyklus und der anschließenden Pause erneuter Anstieg auf 170. Nun soll die Chemotherapie wieder geändert werden (Topotecan) mit der Hoffnung, das diese nun wirkt. Im Moment ist es ein ständiges Hoffen und Bangen. Alles ist sehr kräftezehrend. Geändert von gitti2002 (03.05.2013 um 13:45 Uhr) Grund: PN Private Nachricht an Sillebill schicken Suche alle Beiträge von Sillebill bisher war ich stille Leserin, habe mich aber jetzt angemeldet und möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Tina, ich bin 46 Jahre alt, habe keine Kinder und bin verheiratet. Seit dem 29. Januar 2013 weiß ich, dass ich ein Ovarialkarzinom rechts habe mit diversen Metastasen in den umliegenden Lymphknoten. Der Tumor wurde erst bei der Operation zufällig entdeckt. Mein vorheriger Leidensweg in Stichpunkten: - seit Juni 2012 starke Schmerzen im Lendenwirbelbereich, 3 Orthopäden fanden keine Ursache - ab Mitte September 2012 starker Husten Zuerst Verdacht auf Bronchitis, da ich dafür anfällig bin. Es brachte aber keine Therapie Besserung. Nach langem Suchen stellte der Lungenfacharzt eine Schimmelpilzallergie fest. Deren Behandlung brachte aber auch keine Besserung. Ab November hatte ich ständig zwischen 37 und 38 °C Fieber. Bevor ich einem Nasenprovokationstest mit dem Schimmelpilz zustimmen wollte bestand ich auf ein CT der Lunge. Dies wurde am 8. Januar 2013 durchgeführt und dabei wurde der erste vergrößerte Lymphknoten neben der Wirbelsäule in Höhe des Zwerchfells festgestellt. Daraufhin wurde am 11. Januar 2013 ein CT des Abdomens durchgeführt. Hier wurden auf beiden Seiten der Hauptschlagader weitere vergrößerte Lymphknoten und ein "verplumptes" rechtes Ovar festgestellt. Meine Hausärztin überwies mich daraufhin zum Hämatologen, der mein Blut untersuchte und eine Knochenmarkbiopsie vornahm. Die erzählten mir zwar was von einem erhöhten Tumormarker, der aber nicht zu Eierstockkrebs passen würde. Die forschten in Richtung Lymphom. Routinemäßig zur Kontrolle einer Zyste des linken Eierstockkrebs war ich am 28. Januar 2013 bei meiner Frauenärztin (vorher Ende Oktober 2012). Diese bekam einen Bericht des Hämatologen zugeschickt. Sie wurde sofort ziemlich hektisch, da der Tumormarker CT 125 wohl doch für den Eierstockkrebs sprach. Sie rief daraufhin gleich im Krankenhaus an, ob ich zu weiteren Untersuchungen kommen könnte. Die Ärzte dort konnten anhand des Ultraschalls auch nichts genaues sagen. Deswegen wollten sie am darauf folgenden Tag mit einem kleinen Bauchschnitt nachschauen. Ich wurde dann 7 Stunden operiert. Es wurden beide Eierstöcke, die Gebärmutter und das Bauchnetz entfernt. Gleichzeitig wurde auch schon der Port gesetzt. Das alles war natürlich ein großer Schock für mich, da ich ja nur wegen Husten in Behandlung war! In den zwölf Tagen, in denen ich im Krankenhaus war, musste ich erst mal lernen, damit umzugehen. Da gab es Höhen und Tiefen. Nachdem eine Freundin meiner Mutter mich besuchte und diese die gleiche Erkrankung schon vor 30 Jahren überlebte, dachte ich, das kann ich auch und seitdem bin ich voller Hoffnung. Nach drei Chemotherapien wurde erneut der Tumormarker bestimmt. Er ist von 200 auf 35 gesunken. Also denke ich, dass die Quälerei mit der Chemo auch hilft. Meine eigentliche Frage zu Avastin werde ich im Eierstockkrebs-Forum stellen. Nachtrag: Sowohl die Rückenschmerzen als auch der Husten sind seit dem Tag der Operation weg. Einige befallene Lymphknoten konnten wegen der Verwachsung mit der Hauptschlagader nicht entfernt werden. Bin also leider nicht tumorfrei. Geändert von Tina1966 (11.05.2013 um 17:53 Uhr) Grund: Vergessen dazu zu schreiben :-) Hallo! Will mich auch mal vorstellen. Bin 37 Jahre alt , Mutter zweier Kinder ( 5 & 8Jahre). Bei mir wurde 2009 am linken Eierstock ein Granulosazelltumor entfernt...hatte engmaschige Kontrolle & jetzt im März 2013 ein Rezidiv am rechten Eierstock. Bei der Total OP stellte sich heraus, das der komplette Unterleib voll mit Tumoren war. Deshalb musste ein Stück Darm entfernt & vorrübergehend ein Stoma angelegt werden. Jetzt bekomme ich eine Chemo Therapie nach dem PEB Schema (Cisplatin/Etoposid/Bleomycin) Versuche positiv in die Zukunft zu blicken....& wünsche allen anderen,das ihr das auch schafft! Geändert von ness (11.08.2013 um 14:21 Uhr) Grund: rumgewurschtel Private Nachricht an ness schicken Suche alle Beiträge von ness Leider gibt es bei mir nur schlechte Nachrichten Ich bin 45 und bei mir wurde die Diagnose Eierstockkrebs gefunden, allerdings ist es mittlerweile auch Bauchfelkrebs da der Krebs überall vertreut ist! Die letzten 6 Monate bin ich ständig zum Arzt gegangen da ich große Schmerzen im Unterleib hatte, Bluthochdruck und ständig die Periode. Ich war bei vielen verschiedenen Ärzten und niemand hatte etwas gefunden. vor 1 Monat war ich auch noch bei einer Frauenärztin und jeder hat meine Schmerzen ignoriert. Wasser im Bauch um die 3l hatte ich auch! Bis mir der Kragen geplatzt ist und ich dann so lange geschriehe habe beim Arzt bis ich endlich ernst genommen wurde. Plötzlich die Diagnose Krebs! ich war geschockt! es kam einfach so plötzlich und der Arzt war eiskalt! darauf hin war ich im Krankenhaus in Regensburg und dort wurde der Krebs auch woanders gefunden. Das ging so schnell! plötzlich habe ich erfahren dass der Krebs schon überall ist :'( in der Gebärmutter, Eierstöcke, Dickdarm, Dünndarm und im gesamten Bauch! Der Arzt meinte ich hab schon mindestens 2 Jahre Krebs! Ich bin so enttäuscht dass ich immer ignoriert wurde!!! Jetzt habe ich eine TOTAL OP hinter mir d.h. alles wurde mir entfernt und habe einen künstlichen Darm :'( Den Dünndarm habe ich noch, da ich ohne den nicht mehr leben würde. Aber gerade dort sind noch verdammt viele Knoten! So jetzt habe ich eine Chemotherapie vor mir: Carboplatin / Taxol. Habe 6 Therapien vor mir und zwar immer 3 Wochen Abstand Der Arzt meinte, dass es so schnell wie möglich gemacht werden muss, dann hatte ich schon mein Termin gestern, aber leider war mein Zustand zu schlecht und sie konnten es nicht durchführen. Jetzt nehme ich eine Woche Vitamine und andere Tabletten um mein Zustand zu verbesseren sonst kann ich meine Chemo nicht durchziehen. Allerdings habe ich sehr große Angst vor der Chemo und vorallem habe ich Angst meine Tochter bald verlassen zu müssen und sie völlig allein zu lassen :'( Geändert von gitti2002 (04.07.2013 um 15:07 Uhr) Grund: PN Private Nachricht an Ania18 schicken Suche alle Beiträge von Ania18 ich heiße Michaela und bin 48 Jahre alt. Bei mir wurde ein Tubenkarzinom im Juni 2013 festgestellt.Große OP folgte und aktuell Chemo.Leider wurde ich nicht ganz Tumorfrei operiert. Reste am Magen und an der Darmwurzel verblieben.Ich lese schon eine ganze Zeit im Forum mit und habe mich jetzt endlich mal getraut mich anzumelden.Ich habe große Schwierigkeiten dieses Schicksal zu akzeptieren.Und ich ärgere mich sehr darüber das ich mich durchs Internet gekämpft habe um Überlebenszeiten heraus zu bekommen.Dieses Wissen macht es einem fast unmöglich an eine Heilung zu glauben.Wie geht es euch damit? chippsy12 Hallo, ich heiße Petra und bin 49 Jahre alt. Ich lebe mit drei Katzen und fünf Zwerghasen zusammen.Habe viel Sport gemacht und bin Vegetarierin.Über den Tierschutz und den Sport kenne ich zum Glück ganz viele nette Menschen.Dies sei nur gesagt, weil ich mich nicht nur als Patient sehen möchte.Ich habe und hatte immer ein ganzes Leben. Seit Mai 13 bin ich an Eierstockkrebs erkrankt Figo3c und bekomme gerade den 5 Chemozyklus mit Cabo/Paclitaxel. Nach OP am 3.6 hat man mir gesagt ich sei makroskopisch Tumorfrei bei TM 145, inzwischen bei 78. Die Chemo vertrage ich sehr gut, habe nur ein paar kleine Folgeschäden durch die OP. Man hat ein paar Nerven an den Beinen aus versehen durchtrennt, aber das soll wieder werden.Schauen wir mal. Die Chemo ist bald vorbei und ich bin recht beunruhigt was noch kommen kann. Deshalb hoffe ich das die " Profis " hier mir evtl helfen können, wenn mein Onkologe mal wieder chinesisch mit mir redet.Oder wie oft genug nicht weiter denken möchte, als bis zur nä Chemo. Private Nachricht an chippsy12 schicken Suche alle Beiträge von chippsy12 nachdem ich schon lange immer fleißig still hier mitlese, möchte ich mich nun heute auch mal vorstellen. Ich heiße Kerstin, bin 29 Jahre alt und seit Februar diesen Jahres mit meinem Mann verheiratet. Im Mai bekam ich nach einer Laparoskopie wegen V.a. Dermoid-Zyste nach der Histologie den Befund muzinöses Ovarialkarzinom,Stadium Figo 1c. Der Arzt der und die Nachricht überbrachte, bemühte sich empathisch zu sein, so wirklich gelungen ist es ihm aber leider nicht. Ich in das Gefühl, wenn man so eine Diagnose bekommt, können oder wollen sich viele Ärzte nicht reinfühlen. Zum Glück gibt's da auch Ausnahmen. Zuvor hatte man lange nichts gefunden, obwohl ich mich schon länger schlecht gefühlt hatte und irgendwie schon im Gefühl hatte, dass etwas gravierendes in meinem Körper nicht in Ordnung ist. Somit war ich ein Stück weit erleichtert, als ich endlich wusst was los ist und was dagegen tun konnte. Die radikale Op folgte im Juni, außer Taubheitsgeffühl im Bein und manchmal Inkontinenz habe ich sie gut überstanden. Heute war die 4. Chemo von 6 Stück und dann geht's in die Reha. Ich hoffe die 2 unklaren Fleckchen, die in der Leber aufgetaucht sind, sind harmlos,so wie die Docs vermuten. Die werden engmaschig beobachtet. Ich finde es ganz toll, wie die tapferen Frauen hier das beste aus ihrer Situation machen und trotz allem immer weiter kämpfen und neuen Mut finden und sich gegenseitig unterstützen. bin auch seit gestern im Forum angemeldet und muss erst mal alles besser kennenlernen. So wie Ihr mich. Nennt mich Tilly. Ich bin noch 58 Jahre alt und eigentlich seit dem Jahr 1986 mit EK unterwegs. Damals war ich knapp 31, meine langjährige Beziehung war gerade aus, und hatte ein sog. Ovarialkystom Marke Borderline, >Total-OP, Bauchnetz, und 6x Chemo mit Cisplatin. Damals ging es mir mit der Chemo sehr schlecht, den ganzen Tag Übelkeit und Erbrechen bis zum Abwinken. 12 Jahre später, ich wollte gerade in Urlaub fahren, zog mich ein ungutes Gefühl zum Arzt. Dort wurde erst einmal festgestellt, dass ich eine Sackniere hätte. Ab ins KKH. Nach intensiven und aufreibenden weiteren Nachforschungen in meinem Bauchraum, erwies es sich, dass sich ein Rezidiv auf der Blase, im Darm, Lymphknoten angedockt hatte, das wohl auch meine rechte Niere ruinierte. Ein gewaltiges Trauma. 10 Stunden OP und Chemo 6x mit Carboplatin und Taxol. Die Ärzte gaben ihr Bestes. Mir wurde eine Blase restkonstruiert und die verbleibende Niere wieder angehängt. Das sollte in den kommenden Jahren ein großes Problem werden, denn durch die verkleinerte Blase kam es nicht nur zur Inkontinenz, sondern öfter zu Nierenstaus , die ich dann mit Selbstkatheterisierung zwar eindämmen konnte, aber in der Folge und bis heute von einem Harnwegsinfekt in den nächsten gerate, was jedesmal bedeutet: ANTIBIOTIKA! Unter diversen Befindlichkeitsstörungen im Anschluß an die große OP, einer Schilddrüsen-OP sowie an der Tatsache, dass ich nicht mehr arbeiten konnte, sich der Größtteil meiner "Freunde" zurückzogen habe ich schon sehr gelitten. Ich konnte ja nicht mehr mitmachen beim Sport bspw. Trotzdem hielt ich mich mit meinem Hund und vielen Spaziergängen so fit wie möglich. Gesunde Ernährung war eh angesagt, da ich durch eine Hormontablette als wahrscheinlicher Auslöser auch noch Diabetes bekam. Vor gut fünf Jahren meinte man auf der Leber wäre eine verdächtige Stelle, man machte eine Explorativ-OP und fand neues Rezidivgewebe im Zwerchfell. Wieder Chemo und Carboplatin, das ich am Ende des Zyklus allerdings nicht mehr vertrug. Damals hatte ich das Gefühl, jedes zusätzliche Medikament würde mir schaden. Seit Anfang September weiß ich nun, dass der Krebs in der Bauchhöhle wieder gekommen ist. Man ist sich noch nicht sicher, wie man rangeht, da es ja keinerlei Studien für Leute wie mich, mit so vielen Rezidiven, gibt. Das Problem ist u.a., ob die mittlerweile eingeschränkte Nierenfunktion eine Chemo zulässt. Und wenn ich keine Chemo bekommen kann, wird man mich auch nicht operieren. Ich bin zwar auch eine Kämpferin wie Ihr, aber momentan fühle ich mich sehr verloren. Ich weiß, diese Schilderung ist fast ein Roman geworden, aber es soll Euch vielleicht auch aufzeigen, dass mit dieser Diagnose die Lebenszeit doch ganz schön verlängert werden kann, auch wenn es noch zu so vielen Komplikationen kommt. Eure Tilly aus München Private Nachricht an vajradakini schicken Suche alle Beiträge von vajradakini Hallo, ich lese schon eine Weile mit und bin froh, dieses Forum gefunden zu haben. Zu mir: Ich bin 59 Jahre,habe seit meinem 10. Lebensjahr Diabetes Typ1 und dadurch bedingt Spätschäden an Augen, Niere und Nerven. Vor einigen Wochen bin ich wegen zunehmenden Unterleibsschmerzen zu meinem Hausarzt gegangen. Eir fand eine 3X4cm große Zyste am linken Eierstock. Mit diesem Befund bin ich zu meinem Gynäkologen, der diese Raumforderung zuwar bestätigte, aber meinte es wäre nichts gynäkologisches, sondern was am Darm. Ich habe eine Darmspiegelung machen lassen, alles ok. Mein HA schickte mich dann zum CT, sie meinten, es wäre am ehesten eine eingeblutete E`zyste.Mit diesem Befund bin ich wieder zum HA, der mir eine Einweisung ins KH gab. Ich habe mich dann im KH vorgestellt, beim Chirurgen und beim Gyn,keiner wußte so richtig was mit mir anzufangen. Ich sollt erst mal meinen Diabetes optimieren und mit meinem Nephrologen alles absprechen.Dann bin ich wieder nach Hause geschickt worden. (Zu der Zeit hatten mein Diabetologe, sowie mein Nephrologe Urlaub.)Nach einigem Hin und Her bin ich dann in einer anderen Klinik gelandet, die mich vor der OP sehr gründlich untersucht haben, und schließlich wurde ich am 30.9.2013 per Bauchspiegelung von meinen Eierstöcken befreit (Die Gebärmutter war schon vorher weg.) Am li Eierstock befand sich ein Teratom in der Größe eine Gänseeis. 80% dieser Teratome sind gutartig, sagte man mir. Vor ein paar Tagen bekam ich dann die nachricht, dass ich zu den restlichen 20% gehöre (Borderlin TU). Aber Glück im Unglück, am 28.10.2013 werde ich noch mal nachoperiert ((Blinddarm und Bauchnetz), und dann ist hoffentlich alles weg.Ich bin froh, auf mein Bauchgefühl gehört zu haben.......... Drückt mir für Montag die Daumen Private Nachricht an angeja schicken Suche alle Beiträge von angeja ich bin Silke, 46 Jahre alt . Im Juli wurde mir der linke Eierstock mit einem geplatzten Borderline entfernt. Jetzt besteht der verdacht auf EK am rechten. Op ist am 24.9. Ich freue mich das man hier mal alles loswerden kann und viele Informationen bekommt. Private Nachricht an Neala schicken Suche alle Beiträge von Neala ich habe mich gestern hier angemeldet und bin überwältigt! soviele schicksale, aber vor allem so viel kraft und lebensmut! ich heiße peggy und werde in drei tagen 31, komme aus dresden, habe noch keine kinder und lebe seit 10 monaten in einer fernbeziehung... im dez 2013 wurde bei meiner jährlichen gyn untersuchung eine zyste am rechten eierstock festgestellt. beim nachsorgetermin war sie schon gewachsen und nach dem dritten termin war sie dann schon 4cm, also viel die entscheidung op-bauchspieglung. das machte mir große angst, erste op überhaupt... ahhh bei der op gab es dann komplikationen, ein teil vom eileiter wurde entfernt und es war keine zyste. jetzt stand der verdacht eines dermoids im raum. kurzer schock, aber haben uns nicht wirklich sorgen wegen was bosartigem gemacht-tumormarker waren unauffällig. dann kam der pathologische befund: seromuziöser borderlinetumor... peng dann ging alles ganz schnell, termin für eine weitere op die woche drauf im kh gemacht. gott sei dank hat es der chefarzt laparoskopisch geschafft mir den rechten eierstock, blinddarm, bauchnetz und einen lymphknoten zu entfernen. der histologische befund besagt:pT1a BOT und eventuell besteht verdacht auf endomeriose, linker eierstock frei und auch sonst keine zellen oder implantate nachweisbar... das eine erstmal mit einem blauen auge überstanden, da wartet schon das nächste... am mittwoch werde ich aus der reha entlassen, die leider nicht für mich zugeschnitten war vom angebot... dann gehts langsam in den "alltag" zurück... ich möchte allen hier danken, dass sie einen an ihrem leben teilhaben lassen und das man so gut aufgenommen wird! viele sonnige herzensgrüße an ALLE, ecki83 Private Nachricht an ecki83 schicken Suche alle Beiträge von ecki83 Ich bin Slila, werde morgen 47 Jahre alt und vor 4 Tagen wurde der Verdacht auf Eierstockkrebs bei mir bestätigt. Gestern kam der Arztbrief vom mich bisher behandelnden Gynäkologen, auf dessen Empfehlung hin ich übrigens nach Essen gehen werde (habe hier schon etwas quergelesen und festgestellt, daß einige Ärzte aus Essen, vor allem wohl Dr. dB & Kollegen, hier bekannt zu sein scheinen). Ich habe wohl mehrere Tumore und einige Streuungen (heißt das so?), der am Eierstock ist faustgroß und die FIGO-Klassifizierung ist bei mir mit IIIC festgelegt und mein CA 125 liegt bei 1300... Nach den ersten Tagen des Schocks habe ich mir meinen Kampfanzug übergestreift. Anhand meiner im Arztbrief angegebenen Daten, von denen ich einige im Netz recherchiert habe, mache ich mir natürlich dennoch große Sorgen und ja, ich habe auch große Angst... ich hoffe, daß ich die durch dieses Forum und die netten Leute hier ein bißchen verliere... Geändert von gitti2002 (29.12.2014 um 15:43 Uhr) Grund: Unklarheit beseitigt Private Nachricht an Slila schicken Suche alle Beiträge von Slila nach einigen Wochen stillen Mitlesens möchte ich mich Euch vorstellen. Ich werde bald 48 Jahre und vor einem guten Jahr im Herbst 2012 bekam ich die Diagnose Eierstockkrebs Stadium 3c. Das warf mich komplett aus der Bahn, denn ich habe immer auf meine Gesundheit geachtet (Sport, Ernährung, kaum Alkohol, nie geraucht ...). Bei mir sehe ich den Krebs als Ergebnis einer früheren Kinderwunschbehandlung (erfolglos). Tja, die anderen kriegten das Kind und ich den Krebs, ist doch gerecht, nicht? Ich hätte damals so gerne mit meinem zweiten Mann noch ein zweites Kind gehabt. Ich habe einen Sohn aus erster Ehe, er ist zum Glück schon fast 19, so dass ich mich jetzt, wo ich krank bin, hauptsächlich um mich kümmern kann, was ich mir ausgiebig erlaube. Nach der OP wurde mir - wie den meisten von Euch - die Standard-Chemo mit Carboplatin und Paclitaxel angeboten, wahlweise noch innerhalb einer Studie zusammen mit dem hier auch vieldiskutierten Avastin. Fünf Liter Bauchwasser war in mir drin, der linke Eierstock hatte einen Durchmesser von fast 10 cm, ich bekam keine Luft und aufs Klo konnte ich auch fast nicht mehr. Drei Wochen dauerte mein Krankenhausaufenthalt inkl. 5 Tage Intensivstation, Harnleiterschienen (die ohne Sedierung gelegt wurden, weil der Tropf nicht richtig befestigt war) drei Blutkonserven, einem Ausschlag auf dem ganzen Bauch, unter den Brüsten und in der Leiste - lecker! - und der scheinbar obligatorischen Blasenentzündung. Und das ganze in einem Vierbettzimmer. Ohne die täglichen Besuche meines Mannes wäre ich aus Kummer gestorben. Nach der Entlassung konnte Ich mich kaum aufrecht halten, schon wenige Schritte forderten mir alle Kraft ab. Sehr langsam nur ging es bergauf. Trotzdem habe ich am Ende Glück gehabt. Der "angedrohte" künstliche Darmausgang blieb mir erspart, der Darm war gesund, die Milz blieb drin, die gestaute Niere erholte sich, der Pleuraerguss veschwand von selber. Ich zwang mich zu regelmäßigen Spaziergängen, damit die spärliche Wintersonne mir ein bisschen Leben einflössen sollte. Erst jetzt traute ich mich, die Unterlagen über die geplante Chemo zu lesen. Ich war geschockt! Bei jeder zweiten Nebenwirkung fand ich den Zusatz: "auch mit tödlichem Ausgang". Mein persönlicher Entschluss: Da konnte ich ja auch meinen Krebs behalten! Mehr als sterben konnte ich daran auch nicht. Ich war mir schon davor eigentlich sicher, dass ich keine Chemo machen wollte. Aber jetzt war ich mir absolut sicher! Wenn ich sterbe, dann an einer Krankheit, nicht an der Behandlung. Ich bin ziemlich geschockt von Euren schweren Verläufen, grausamen (Neben)wirkungen, die Ihr so stoisch ertragt und trotz allem den Mut nicht verliert. Hut ab! Mein Weg führte mich woanders hin. Ich stellte meine Ernährung um, machte verschiedene Entgiftungsmaßnahmen (Darm, Leber, Zähne, Sozialkontakte) und schaute auch meine sonstigen Lebensumstände nochmal ganz genau an. Sehr glücklich bin ich über meinen Mann, der mir seelisch eine unglaubliche Stütze war und ist. Aber von meiner Herkunftsfamilie halte ich mich inzwischen fern und das tut mir extrem gut. Manche Familien versprühen leider Gift statt Liebe und man merkt es als junger Mensch nicht immer, sondern wundert sich einfach nur, warum es einem nicht gut geht und sucht die Ursache - typisch weiblich - erst bei sich selber, statt im Umfeld. Es geht mir inzwischen soweit ganz ordentlich. Ich kann regelmäßig Sport machen, habe endlich Zeit, den Haushalt in Ruhe zu machen, nicht nur gehetzt vor und nach der Arbeit. Ich finde Zeit für meine Interessen: Lesen, Schreiben, Handarbeit, Nichtstun, Garten, Sport. Manchmal fühle ich mich besser als zuvor, als ich noch keinen Krebs hatte. Bisher habe ich einmal den Tumormarker messen lassen. Der Wert war normal: 30. Vor der OP war er bei über 1600. So einen Wert hätten sie ja noch nie gesehen, hieß es im Krankenhaus. Außerdem habe ich mir - meine teilweise negativen Erfahrungen beiseite schiebend - nochmal auf die Suche nach einem Psychotherapeuten gemacht. Nächste Woche ist endlich das Erstgespräch, bin gespannt, ob's diesmal passt. Ich werde die restliche Zeit des Krankengeldsbezugs weiter für mich nutzen und mein Leben neu ausrichten nach dem, was mir gut tut. Muss noch darüber nachdenken, was ich beruflich weitermachen will. Ich bin sehr glücklich über meine Ehe aber nach wie vor traurig, dass ich mit meinem Mann kein gemeinsames Kind haben durfte. Manche nennen mich mutig, weil ich die Chemo abgelehnt habe. Ich finde jedoch Euch mutig, die Ihr diese Behandlungen durchsteht. Aber mein Weg war und ist das nicht. Bis jetzt war dieser Weg der richtige für mich und ich weiß, dass er es weiterhin sein wird, ich muss nur jeden Schritt in die Zukunft mit Bedacht gehen und auf meine Bedürfnisse hören und meinem Herz gehorchen.
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
Als uns Falkensteiner dazu eingeladen hat, im Mai am 4. Punta Skala Triathlon in Zadar teilzunehmen, haben wir nicht lange gefackelt. Denn wer über einen Triathlon in der Ferne nachdenkt, ist dort genau richtig. Egal ob Profi, Amateur oder Anfänger, der Falkensteiner Punta Skala Triathlon bietet für ... Outfit . Aufgemaschelt By Barbara | Juni 5th, 2017 | Mode, Outfits | 0 Comment Unter aufgemaschelt wird der geneigte Österrreicher zwar etwas anderes verstehen als mein Outfit, aber auf meinem Rücken befindet sich ein kleines Mascherl. Passt schon so, würde ich sagen. Und obwohl ich mit dem Fotos schießen und online stellen mal nicht so weit hinterherhinke (ok ja, tue ich ... Es gibt zwei Laufveranstaltungen in Österreich, die sogar fast allen nicht laufenden Menschen ein Begriff sind: Der Vienna City Marathon und der Österreichische Frauenlauf! Bei beiden Veranstaltungen gehen mehr als 30.000 Menschen an den Start in Wien (verteilt auf alle angebotenen Bewerbe). Aber das ... By Barbara | Mai 1st, 2017 | Mode, New In | 0 Comment Es war mal wieder Zeit für eine neue Tasche, schließlich sind immer nur neue Schuhe ja auch irgendwann langweilig. Ok nein, sind sie nicht. Die Black Satchel vom New Yorker Label Kara stand schon seit Monaten auf meiner Wunschliste, wanderte immer wieder in den Warenkorb, nur um dann doch ... By Barbara | April 7th, 2017 | Mode, Outfits | 0 Comment Seit bald 3 Jahren sind meine Vans meine Gehen-immer-Schuhe. Die Jagd damals hat sich ausgezahlt und das sieht man ihnen inzwischen auch an. Meine Aussage "...und Vans zum Schnüren? Muss nicht sein." kann ich mittlerweile jedoch nicht mehr unterschreiben, denn meine Old Skool Sneaker finde ich doch ... Ihr könnt euch doch sicher noch daran erinnern, dass wir Startplätze für das „Laufen hilft“ Laufopening verlost haben. Vor zwei Wochen hat der Lauf dann auch stattgefunden und wir möchten natürlich ein paar Fotos und Eindrücke mit euch teilen. Vorher aber noch kurz Hintergrundinfos zur ... By Barbara | März 19th, 2017 | Mode, Outfits | 0 Comment Wenn man mich nach meiner Lieblingsjahreszeit fragt, dann tue ich mir grundsätzlich recht schwer mit der Beantwortung der Frage. Generell tendiere ich wohl eher zu Frühling und Sommer. Licht, Wärme, Natur. Aber mal ganz ehrlich, egal ob wochenlange Hitze oder Kälte, wenn sich die Blätter zu ...
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
Wer entlassen wird, hat keinen Rechtsanspruch auf eine Entlassungsentschädigung. Viele Firmen zahlen allerdings an Gekündigte eine Abfindung – auch um eine Kündigungsschutzklage zu vermeiden. Eine Abmahnung ist so etwas wie eine „gelbe Karte“ des Arbeitgebers. Abgemahnt werden Verstöße gegen arbeitsvertragliche Verpflichtungen, beispielsweise Unpünktlichkeit.
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
Crime Partners 2000 Film (2001) · Trailer · Kritik · KINO.de Verbrechen lohnt sich nicht, aber wenigstens hat man immer Drogen, geile Autos und heiße Weiber, lamentiert in wohlbewährter Weise eine neuerliche Nabelschau jugendlicher Ghettorüpel unter Beteiligung namhafter Musikanten (Ice-T, Snoop Dogg), diesmal frei nach einer Novelle des als Subkulturliterat berühmt gewordenen Donald Goines. Low-Budget-Schießereien und wogende Stripperrundungen in Superzeitlupe, dazu pathetische... Bill und Jackie, zwei ausgeschlafene Jungs aus Harlem, stehen mit ihren Verbrechen gern auf der Titelseite, weshalb sie nach erfolgreich vollbrachtem Raubmord an einer Kleinfamilie in der Armee des sich selbst gern als Befreiungskämpfer gerierenden Räuberhauptmanns Kenyatta anheuern. Kenyatta würde gerne seinen Erzrivalen King loswerden, wozu ihm die ebenso mordlustigen wie furchtlosen Frischlinge gerade recht kommen. Derweil Bill und Jackie den Anschlag auf King aushecken, heftet sich ein gemischtrassiges Fahnderduo an ihre Fährten. Zwei kleine Gauner träumen von der großen Killerkarriere, nur um vom Druglord von nebenan im nächsten Gangsterkrieg verheizt zu werden. Mutmaßlich nostalgisch intentionierter Gangsterschmalz direkt aus Amerikas heißester Problemzone. Crime Partners 2000 Kritik Verbrechen lohnt sich nicht, aber wenigstens hat man immer Drogen, geile Autos und heiße Weiber, lamentiert in wohlbewährter Weise eine neuerliche Nabelschau jugendlicher Ghettorüpel unter Beteiligung namhafter Musikanten (Ice-T, Snoop Dogg), diesmal frei nach einer Novelle des als Subkulturliterat berühmt gewordenen Donald Goines. Low-Budget-Schießereien und wogende Stripperrundungen in Superzeitlupe, dazu pathetische Schmalzmusik, wann immer mal wieder ein Zombie abnippelt. Der Home Boy greift zu.
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
Wikiloc | Leipziger Notenspur Trail Wandern (Die besten Wandern Routen in Germany → Sachsen → Leipzig ) Leipzig (Wandern) imfree Alle Rechte vorbehalten angezeigt 775 Mal, heruntergeladen 20 Mal Dies ist ein Stadtspaziergang wie auf dieser Website dargestellt: Die Leipziger Notenspur verbindet die wichtigsten Wohn- und Arbeitsstätten der Leipziger Komponisten mit einem sichtbaren Weg durch die Innenstadt. Der Trail ist 5,3 km lang und kann zu Fuß verfolgt werden. Ich bin den Weg gegangen und habe der Karte auf der Website gefolgt. Ich habe die ersten paar Wegpunkte nicht betreten und gegen Ende der Wanderung ein paar falsche Kurven genommen. Und mein GPS-Signal scheint von den Straßen zu springen, sieht ein wenig unberechenbar aus. Also ist jeder eingeladen, das nochmal zu tun und eine bessere Version hochzuladen! Das Leipziger Museum für Musikinstrumente befindet sich im Grassi-Museumskomplex und ist die größte Sammlung von Musikinstrumenten in Deutschland. Das Museum bietet Besuchern jeden Alters einen Einblick in die vielfältige Welt der Musikinstrumente, aber auch in das Handwerk und die künstlerischen und experimentellen Fähigkeiten der Instrumentenbauer seit dem 16. Jahrhundert. Das Museum wurde am 30. Mai 1929 eröffnet. Als Institut der Universität Leipzig dient es der Forschung und Wissenschaft dieser Institution und stellt seine Schätze der Öffentlichkeit aus. Das Museum für Musikinstrumente besitzt mehr als 5.000 Stücke. Das älteste noch erhaltene große Fortepiano der Welt aus dem Jahre 1726 ist ausgestellt, ebenso wie fünf weitere Beispiele des Werkes des Erfinders des Fortepiano, Bartolomeo Cristofori. Meisterwerke aus den Leipziger Werkstätten, Spuren des frühen Klavierbaus in Leipzig, eine Kinoregion, Musikmaschinen und Kuriositäten aller Art sind zu sehen. Ergänzt werden die Instrumente durch grafische Displays, 3D-Musikbeispiele, eine Hologramm-Installation und ein Klanglabor, das die Musikgeschichte multisensorisch lebendig werden lässt. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Alter John Cemetery, Foto: Werner Schneider Die ehrwürdigen Bäume, efeubewachsene Mauern, Statuen aus der Renaissance bis zum Jugendstil, Ziersäulen und Grabsteine ​​des Alten Johannisfriedhofs laden den Besucher ein, mehr als nur ein paar Minuten in diesem landschaftlichen Kleinod zu verweilen. Die Romantiker werden sicherlich zu jeder Jahreszeit vom ehemaligen Friedhof verzaubert. Herzog Georg verfügte 1536 die Weihe eines Friedhofs auf dem Friedhof; Heute ist es das älteste in Leipzig. Ein besonderes Highlight für Musikliebhaber ist die Grabstätte von Richard Wagners Mutter Johanna (1778-1848) und Schwester Rosalie (1803-37). Weitere interessante Gräber sind Thomaskantor (Thomaskantor) Christian Weinlig (1780-1842) - Pädagoge, Komponist und nicht zuletzt Lehrer Richard Wagners. Friedrich Rochlitz (1769-1842) spielt eine herausragende Rolle in der Geschichte der Musikliteratur, als Kritiker und Herausgeber der allgemein verbreiteten Musikzeitschrift Allgemeine Musikalische Zeitung. Hommage an Carl Friedrich Zöllner (1800-60), Komponist des unsterblichen Liedes Das Wandern ist des Müllers Lust mit seinem Grabstein, übertragen vom Neuen St. Johannis Friedhof. Die Durchsicht der Gräber vieler, vieler historischer Persönlichkeiten, darunter Schulleiter der Thomasschule, Philosophen, Museumsgründer, Dichter und Frauenrechtler, bietet einen faszinierenden Einblick in die Leipziger Vergangenheit. Der Alter Johannisfriedhof erstreckte sich ursprünglich über eine wesentlich größere Fläche als heute, einschließlich des heutigen Grassi-Museumskomplexes: der Friedhofsteil mit dem Grab Johann Sebastian Bachs. Robert Schumann führte die Klagen wegen mangelnder Identifizierung der genauen Ruhestätte des großen Meisters an. Dies wurde am Ende des 19. Jahrhunderts durch die Erweiterungsarbeiten an der Johanniskirche korrigiert; Bachs sterbliche Überreste wurden ausgegraben, identifiziert und in einer Gedenkgrabstätte wiedergefunden. Die Schäden an der Johanniskirche während des Zweiten Weltkrieges waren so gravierend, dass das Verlassen des Grabmals selbst so schwerwiegend war, dass man beschloss, Bachs sterbliche Überreste 1949 in seine letzte Ruhestätte, die Thomaskirche, zu verlegen. Standort: hinter dem Grassimuseum, Eingang über Täubchenweg oder Prager Straße Öffnungszeiten: täglich ab 10 Uhr; schließt von 16 bis 20 Uhr, je nach Jahreszeit Die "Wohnung im ersten Stock rechts" in diesem klassischen Haus wurde nach ihrer Hochzeit im September 1840 Sitz des Komponisten Robert Schumann (1810-1856) und der Pianistin Clara Wieck (1819-1896) fruchtbare musikalische Zusammenarbeit begann, bis Ende 1844 bis nach Dresden fortdauernd. Robert komponierte seine Erste Symphonie (Frühling), den ersten Satz seines Klavierkonzertes in a-Moll, diverse Kammermusik- und Liederzyklen; Clara legte den Grundstein für ihre beeindruckende pianistische Fähigkeit. Die ersten beiden Kinder des Paares, Marie und Elise, wurden hier geboren. Prominente Gäste des Schumann-Hauses sind Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Hector Berlioz, Richard Wagner und Hans Christian Andersen. "Klärchen, ich habe dir gesagt, was von dir ich fürchte; jetzt sagst du mir, was von mir dir nicht gefällt. Ich will mich besser machen; hier meine Hand und ein Kuss auf dein Herz." (Robert zu Clara, 1840) Der erste Stock beherbergt heute einen Konzertsaal und eine Gedenkstätte für das Paar. Öffnungszeiten: Mittwoch-Freitag 14-17 Uhr, Samstag und Sonntag 10-17 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Internet: Robert und Clara Schumann Verein Leipzig Wikipedia: Robert Schumann | Clara Schumann Im Laufe des 19. Jahrhunderts avancierte Leipzig zu einer der führenden europäischen Musikmetropolen. Von großer Bedeutung für diese Entwicklung war die Anwesenheit einiger der bedeutendsten Fachverlage der Stadt in der Stadt. Die älteste dieser Institutionen, der wohl traditionsreichste Musikverlag der Welt, ist Breitkopf, 1719 von Bernhard Christoph Breitkopf gegründet. Gottfried Christoph Härtel übernahm 1795 den Verlag (mit dem Namen Breitkopf & Härtel) und knüpfte eine enge Zusammenarbeit ua mit Ludwig van Beethoven. Breitkopf & Härtel wurde zum vertrauten Herausgeber von vielen der Koryphäen der romantischen Epoche: zB Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Franz Liszt und Richard Wagner. Der Verlag CF Peters ist ebenfalls in Leipzig verwurzelt. 1800 von Franz Anton Hoffmeister und Ambrosius Kühnel als Bureau de Musique gegründet, veröffentlichte es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hochbedeutende Editionen von Werken JS Bachs. Edvard Grieg, der von 1858 bis 1862 am Leipziger Konservatorium studierte, wurde später von CF Peters tatkräftig gefördert. Die dritte bis heute erhaltene Institution ist der Friedrich Hofmeister Musikverlag aus dem Jahr 1807, benannt nach seinem Gründer. Hofmeister erlernte sein Handwerk bei Breitkopf & Härtel, bevor er Erfahrungen bei Kühnel und Hoffmeister's Bureau de Musique sammelte. Nach Gründung seiner eigenen Firma veröffentlichte er frühe Werke von Robert Schumann und Clara Wieck, sowie die Produktion weniger bekannter Komponisten wie Ignaz Moscheles und Heinrich Marschner. Neben diesen drei Hauptdarstellern der Branche waren zahlreiche andere Institutionen, die eine aktive Rolle in der Entwicklung des Musikverlags spielten, bis ins 20. Jahrhundert in Leipzig ansässig. Das Grafische Viertel wurde durch den Bombenangriff auf Leipzig im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Beginn der sozialistischen Ära in Ostdeutschland im Jahr 1949 führte in der Folge zur Abwanderung zahlreicher Verleger in den Westen. Das heutige Leipzig beherbergt die Flügel von Breitkopf & Härtel und CF Peters; der Hofmeister Verlag ist vollständig an den Ort seiner Gründung zurückgekehrt. Internet: Breitkopf & Härtel Musikverlag | Friedrich Hofmeister Musikverlag | CF Peters Musikverlag Richard Wagner, der berühmteste aller in Leipzig geborenen Komponisten, erblickte am 22. Mai 1813 im Gasthaus Zum roten und weißen Löwen auf der Brühlstraße das Licht der Welt. Er wurde anschließend am 16. August 1813 in der Thomaskirche getauft. Im Jahr 1886 musste Wagners Geburtshaus Platz machen für die Entwicklung auf dem Gelände. Andere Häuser, in denen die Familie Wagner lebte, wurden entweder 1886 abgerissen oder bei den Bombenangriffen 1943-44 zerstört. Ein erhaltenes Gebäude von Interesse ist das Königshaus auf der Südseite des Marktplatzes, der Wohnsitz von Richards Onkel, dem Philologen und Gelehrten Adolf Wagner. Für den jungen Richard erwies sich Adolf, ein Bekannter Goethes, Schillers, ETA Hoffmanns, Ludwig Tiecks und anderer Lyriker als eine Quelle literarischer Reize. Überliefert ist auch die Alte Niklaischule, an der Wagner von 1828 bis 1830 eingeschrieben war. Wagners nächste Schule, die Alte Thomassschule, musste leider 1902 wegen der "Neuen Schule" abgerissen werden verfallener Zustand. Wagner erhielt Kompositionsunterricht vom Thomaskantor Theodor Weinlig in der Kantorwohnung der Schule von 1831 bis 1832. Viele Erfahrungen und Begegnungen, die für die Entwicklung des jungen Wagners entscheidend waren, fanden im Alten Gewandhaus in der Universitätsstraße statt; hier dirigierte er am 1. November 1862 die Ouvertüre zu den Meistersingern von Nürnberg. Ende des 19. Jahrhunderts wurde auch dieser Ort neu gestaltet. Einen ähnlich entscheidenden Einfluss hatten die Opernaufführungen, an denen Richard Wagner während seiner Jugendzeit im Alten Theater (am heutigen Richard-Wagner-Platz bis zu seiner Zerstörung durch Bombenangriffe am 4. Dezember 1943) teilnahm. Nach seinem Abschied von Leipzig im Jahr 1834 war Wagner ein gern gesehener Gast im Hause Robert und Clara Schumanns bei Besuchen in seiner Heimatstadt. Der Nachfolger der Schumanns in der Wohnung in der heutigen Inselstraße war Wagners Halbschwester Cäcilie, die Frau Eduard Avenarius; das Schumann-Haus blieb also auch nach der Abreise des berühmten Paares Wagners Anlaufstelle. Oper, Foto: A. Schmidt Die Oper Leipzig kann auf eine fast 320-jährige Tradition zurückblicken. Das erste Opernhaus der Stadt, das 1693 in der Brühlstraße eröffnet wurde, folgte den Häusern in Venedig und Hamburg als drittes städtisches Musiktheater in Europa. Die erste Zusammenarbeit zwischen der Oper und den Musikern des Großen Konzerts (später Gewandhausorchester) fand 1766 statt. Im gleichen Jahr wurde das Komödienhaus eingeweiht, das später als Altes Theater (Altes Theater) bekannt wurde. Für ein gutes Jahrhundert hat dieses Theater einen enormen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Operntradition geleistet (siehe Notenbogen-Station 2). Mit der Eröffnung des Neuen Theaters am Augustusplatz 1868 erhielten die Leipziger Opern- und Theaterhäuser ein neues Zuhause. Ab diesem Zeitpunkt legte die Oper Leipzig neben dem Standardrepertoire von Mozart, Weber und Gluck großen Wert auf die Aufführung des Opernschaffens des berühmten Sohnes der Stadt, Richard Wagner. Die Uraufführung von Wagners Ring-Trilogie vor Bayreuth fand 1878 in Leipzig statt. Die Liste der weltberühmten Dirigenten, die bis 1890 eine Stelle am Opernhaus annahmen, umfasst Artur Seidl, Arthur Nikisch und Gustav Mahler. Die 1920er Jahre waren durch das besondere Engagement der Oper für die Produktion des zeitgenössischen Repertoires gekennzeichnet. Von den zahlreichen Opern-Uraufführungen, die in Leipzig stattfinden, ist Kurt Weill und Berthold Brechts "Der Aufstieg und Fall von Mahagonny", der 1930 uraufgeführt wurde, von besonderer Bedeutung. Nach der Zerstörung des Neuen Theaters im Jahr 1943 sollte Leipzig bis 1956 warten, um mit dem Bau eines neuen Hauses zu beginnen. An der gleichen Stelle errichtet, ist das neue Gebäude eine architektonische Hommage an das Neue Theater mit seinen spätklassischen Elementen. Die Fertigstellung des Opernhauses wurde 1960 mit einer Inszenierung von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Joachim Herz gefeiert. In den folgenden Jahrzehnten hielt die Oper Leipzig die traditionelle Betonung der Opernproduktion Wagners sowie die Wiederaufnahme vernachlässigter Werke früherer Zeiten im Repertoire. Udo Zimmermann übernahm 1990 die Leitung der Oper Leipzig und steuerte neue Höhen. Im Jahr 1991 brachte Zimmermann Uwe Scholz als Ballettdirektor und Chefchoreograf in die Oper, was zur Gründung des Leipziger Balletts als eines der führenden Unternehmen in Deutschland führen sollte. Henri Maier folgte 2001 Zimmermann und eröffnete die Oper Leipzig für Bereiche des Opernrepertoires, die bis dahin in der Stadt unbekannt waren, zB Die Verdammung von Faust und Die Trojaner von Berlioz. Maier verließ 2007 die Oper Leipzig; Ein Jahr später wurde Peter Konwitschny zum Chief Stage Director ernannt. Konwitschny tritt für eine besonders lebendige Annäherung an die Musiktheaterproduktion ein, ein Repertoire, das alle Opernepochen vom Barock bis zur Gegenwart und die Förderung junger Regisseure umfasst. Die Foyers und das Auditorium des Opernhauses wurden 2007 nach den Vorgaben des denkmalgeschützten Gebäudes renoviert. Das Theater hat jetzt eine Kapazität von 1267. Die Oper Leipzig, bestehend aus dem Ensemble von Solisten, dem Chor und dem Leipziger Ballett, umfasst auch die Musikalische Komödie, die Operette und Musicals in einem eigenen Theater in Lindenau im Westen der Stadt. Die Leipziger Oper zeigt pro Saison etwa 300 Vorstellungen. Richard Wagner war von 1828 bis 1830 an der Nikolaischule eingeschrieben - eine der wenigen erhaltenen authentischen Wagner-Locations in Leipzig. Wagner war sicherlich kein Musterschüler, wie er in seiner Autobiographie erzählt: "Der Niedergang meines Studiums und meine vollendete Abweichung vom Weg einer gut regulierten Ausbildung begannen am ersten Schultag; die Arroganz der Schulpedantie könnte durchaus schuld sein." Zu dieser Zeit bot die Thomassschule keine echte Alternative zu Wagner: "... die Nikolaischule genossen damals einen wesentlich besseren Ruf als ihre Schwester; ich musste einfach dort aufgenommen werden." Entsprechend seinen "phantastischen Tendenzen" widmete er sich jedoch nicht seinen Studien und konzentrierte sich lieber auf den Fortgang seines lyrischen Dramas Leubald und Adelaide. Später schrieb Wagner die Prioritäten seiner Jugend und schrieb: "Die Vernachlässigung meiner schulischen Arbeit erreichte ein solches Ausmaß, dass sie unweigerlich zu unserer Abschiedsgesellschaft führte." Vermutlich mehr Inhalt in ihren Studien an der Nikolaischule waren Gottfried Wilhelm Leibniz, Christian Thomasius und Johann Gottfried Seume. Die Nikolaischule beschäftigte auch Kantoren, die offiziell den Thomaskantoren gleichgestellt waren. Aufgrund der starken wissenschaftlichen Voreingenommenheit des Lehrplans der Nikolaischule konnten sie jedoch nicht mit ihren Kollegen von St. Thomas konkurrieren und blieben weitgehend ohne Einfluss auf das Musikleben der Stadt. Das Gebäude der Nikolaischule beherbergte die Schule von ihrer Gründung im Jahr 1512, die diesem Zweck bis 1872 diente. Nach langen Jahren der allmählichen Verschlechterung wurde das verlassene Gebäude schließlich von 1991 bis 1994 restauriert. Die spätgotische Nikolaikirche, deren Inneres im Jahre 1790 klassizisiert wurde, ist eine der beiden erhaltenen Kirchen in Leipzig, für deren geistliche Musik Johann Sebastian Bach verantwortlich war. Bach begann seine Tätigkeit in der Nikolaikirche am 30. Mai 1723 mit der Leitung einer Kantate im Dienst. Die Musik der Nikolaikirche war lange eng mit der der Thomaskirche verbunden. Obwohl die Nikolaikirche die Hauptpfarrkirche von Leipzig war, beschäftigte sie nur einen Organisten, keinen Kantor. Bachs Stellung als Thomaskantor (Kantor von St. Thomas) und die Dirigentenmusiken der Stadt erforderten von ihm, den musikalischen Beitrag zum Gottesdienst in allen vier Leipziger Hauptkirchen zu organisieren: Nikolaikirche, Thomaskirche, Neue Kirche St. Matthäi (Neue Kirche St. Matthäi ) und Peterskirche. Tatsächlich war die Nikolaikirche der Schauplatz für mehr Kantatenaufführungen unter Bachs Leitung als irgendeine der anderen Kirchen. Darüber hinaus erlebte die Nikolaikirche die Uraufführung von zwei der größten Meisterwerke Bachs: die Passion von Johannes 1724 und das Weihnachtsoratorium über die Festtage 1734/35. Von den vor Bachs Zeit bei der Nikolaikirche angestellten Organisten sind zwei besonders hervorzuheben: Johann Rosenmüller (1619-1684) und Adam Krieger (1634-1666). Die heutige Orgel basiert auf dem 1862 von Friedrich Ladegast erbauten Instrument, das maßgeblich an der Neigung zu einer eher romantischen Interpretation von Bachs Orgelwerken in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beteiligt war. Die Ladegast-Orgel wurde in den Jahren 1902-03 von der Firma Frankfurt-an-der-Oder, Wilhelm Sauer, erweitert. Das 2002-2003 von Hermann Eule in Bautzen gebaute neue Instrument basiert auf dem Original und integriert viel von der vorhandenen historischen Substanz. Als Ergebnis der "Gebete für den Frieden", die heute jeden Montag um 17 Uhr gehalten werden, wurde die Nikolaikirche 1989 zum Ursprung der Friedlichen Revolution und später zum Symbol der deutschen Wiedervereinigung. Leipzigs Altes Rathaus beherbergt zahlreiche wertvolle Relikte der Musikgeschichte der Stadt. Johann Sebastian Bach, wahrscheinlich der prominenteste Mensch, der jemals das Alte Rathaus betreten hatte, unterzeichnete im Mai 1723 seinen Bürgervertrag als Thomaskantor (Kantor der Thomaskirche) und Dirigentenmusiken im Ratssaal. Der an die Kammer angrenzende Raum ist Bachs Erinnerung gewidmet. Das einzige authentische Porträt des berühmtesten Musikers unserer Stadt (von Elias Gottlob Haussmann, 1746) ist ebenso ausgestellt wie eine Originalhandschrift in Bachs Hand. Der nächste Raum ist der Leipziger Musiktradition gewidmet: Kirchenmusik vor Bachs Zeit, bürgerliche Musik, besonders Johann Gottfried Reiche, und die Frühgeschichte des Gewandhauses. Zu den Raritäten gehören die Stiftung Charta der Gewandhauskonzerte von 1781, ein Modell des ersten Gewandhauses im Maßstab 1:25 und der Dirigentenstand aus dem alten Konzertsaal. Neben dem Gewandhauskapellmeister von Felix Mendelssohn Bartholdy bis Carl Reinecke war dieser Stand der Dirigenten von Wolfgang Amadeus Mozart (1789), Muzio Clementi (1812), Carl Maria von Weber (1813), Johann Strauß (1834), Robert Schumann (1853) ), Franz Liszt (1857), Johannes Brahms (1860) und Richard Wagner (1862). Das Porträt von Leipzigs berühmtestem bürgerlichen Musiker Johann Gottfried Reiche ist ebenfalls das Werk von Haussmann, das um 1726 entstanden ist. Eine Replik der Trompete von Reiche im Gemälde ist zusammen mit anderen historischen Blechblasinstrumenten zu sehen. Auf der Nordseite des Festsaales befindet sich der Pfeiferstuhl, der so alt ist wie das Alte Rathaus (1556). Die sogenannten Stadtpfeifer spielten von diesem nun öffentlich zugänglichen Balkon zu festlichen Anlässen. Die Musikstadt Leipzig von Mendelssohn bis heute wird im Rahmen der Dauerausstellung "Moderne Zeiten" der Stadtgeschichte gefeiert. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag, 10-18 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Obwohl Ludwig van Beethoven nur einmal in seinem Leben in Leipzig war (als junger, ehrgeiziger Pianist und Komponist), hatte er eine enge Beziehung zur Stadt. Ein erheblicher Teil seiner Werke wurde in Leipzig veröffentlicht, zuerst vom Bureau de Musique (später CF Peters), dann vom weltweit längsten Musikverlag Breitkopf & Härtel (siehe Notenspur-Station 8). Härtel wandte sich 1801 an Beethoven und bot an, die erste Ausgabe der neuen Werke des vielversprechenden Komponisten zu veröffentlichen. Gelegentliche Zusammenarbeit zwischen den beiden begann 1802, was dazu führte, dass Breitkopf & Härtel von 1808 bis 1812 Beethovens Hauptverleger war. Zu den Erstausgaben von Beethoven in diesem Jahrzehnt gehören die Fünfte und Sechste (Pastoral) -Symphonien, die Oper Leonore (später umbenannt in Fidelio), das Fünfte Klavierkonzert (Kaiser) und die Schauspielmusik zu Goethes Egmont. Drei von Beethovens Werken wurden in Leipzig uraufgeführt: eine Sopranarie im Alten Theater (siehe Notenbogen Station 2) im November 1796, das Tripelkonzert im Februar 1808 und das Fünfte Klavierkonzert im November 1811, beide im ersten Gewandhaus (vgl Notenspur Station 21.) Da der Hauptsitz von Breitkopf & Härtel im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, ehrt die Notenspur Beethoven mit einem künstlerischen Ort: dem Museum der bildenden Künste. Das ist nicht so unrealistisch, wie man meinen könnte, denn die Galerie besitzt eines der berühmtesten musikalisch relevanten Kunstwerke der Welt: Klingers Beethoven. Max Klinger arbeitete von 1885 bis 1902 an seinem 3,1 m hohen Meisterwerk. Als eines der besten Beispiele für die Symbolik der Kunst vereint die Skulptur Elemente der Antike und des Christentums. Beethoven wird als Musiktitan dargestellt, zu dem sogar der Adler ehrfürchtig aufblickt. Er blickt in die Ferne (die Zukunft?), Undurchdringlich und unerschrocken, vertraut nur seiner eigenen Inspiration. Das Museum verfügt über ein umfangreiches Angebot an musischen Werken - ein kleines Wunder in Leipzig. Max Klingers Zyklus Brahms-Fantasie sowie seine Skizzen für ein geplantes Denkmal für Wagner (siehe Notenrad Station 6) sind im Besitz des Museums, ebenso das Gemälde Die Toteninsel von Arnold Böcklin (1827-1901), Inspirationsquelle für Tondichtungen von Max Reger und Sergej Rachmaninow. Wie es im Zentrum von Leipzig häufig der Fall ist, hat der Standort des Museums eine starke musikalische Verbindung: Bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg stand das Zimmermannsche Kaffeehaus nur wenige Meter entfernt. In diesem Café fanden die regelmäßigen Konzerte des Collegium musicum statt, das nach seiner Gründung durch Georg Philipp Telemann im Jahr 1703 von Johann Sebastian Bach von 1729 bis mindestens 1741 geleitet wurde. Veranda des Hôtel de Saxe; Autogramm von WA Mozarts Requiem Die barocke Vorhalle der Klostergasse 9 steht heute als Erinnerung an das Hôtel de Saxe, das viele berühmte Besucher der Stadt beherbergte. Es ist nicht bekannt, ob Wolfgang Amadeus Mozart persönlich das Hotel während seines Aufenthaltes in Leipzig 1789 bevormundet hat; Seine Witwe Constanze war jedoch ein Gast, als sie 1796 mit der Partitur des Requiems ihres verstorbenen Gatten in die Stadt reiste und im April desselben Jahres ihre Leipziger Premiere feierte. Frédéric Chopin war am 27. September 1835 im Hotel. Neben seiner Hauptfunktion war das Hôtel de Saxe auch ein beliebter Ort für alle Arten von Veranstaltungen und Veranstaltungen. Der Festsaal diente während des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts als Konzertsaal. Neben der Ausstattung der Leipziger Konzertveranstalter und Musikgesellschaften zog das Hotel viele Touring-Virtuosen an. Das Collegium musicum unter der Leitung des Unversitätsmusikdirektors, Johann Gottlieb Görner (das konkurrierende Ensemble zu Bachs eigenem Collegium musicum), residierte im Konzertsaal des Hotels. Johann Adam Hiller inszenierte hier im Sommer 1787 seine Sommerkonzerte, und 1791 wählte der preußische Hofkomponist Carl Stamitz das Hotel für seine Musikalische Akademie. Die Konzertsaison des Hôtel de Saxe 1809/10 war für Leipziger Musikfreunde ein Novum: die ersten öffentlichen Streichquartettkonzerte der Stadt. Das ansässige Ensemble war das 1808 gegründete Gewandhaus-Quartett, das älteste Quartett der Welt. Das Hotel sollte ein Jahrhundert später im Jahr 1909 schließen. Nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schließlich 1968 abgerissen. Das heutige Gebäude auf dem Gelände stammt aus dem Jahr 1977, in dem die unvollständige Nachbildung des ursprünglichen Barocks Veranda wurde später eingestellt. Eine Gedenktafel erinnert an die historische Bedeutung des ehemaligen Hotels. Die Thomaskirche ist das wahre Tor zur Musikstadt Leipzig. Im Jahr 1212 war die Gründung der Augustiner-Chorherren in Leipzig gleichzeitig die Geburt des Thomanerchors. In den ersten Jahrhunderten der Chorgeschichte beschränkte sich die Musik in der Thomaskirche auf die musikalische Begleitung der Liturgie in der Messe. Mit dem Beginn der Reformation in Sachsen im Jahr 1539 sollte jedoch eine neue Ära der Kirchenmusik eingeläutet werden. Musik wurde nun als ein integraler Bestandteil der Verkündigung im Gottesdienst geschätzt, was einen wesentlich größeren Beitrag des Thomanerchors erforderte und die Komposition einer beträchtlichen Menge neuer geistlicher Musik vom jeweiligen Kantor verlangte. Dies war der Beginn der goldenen Epoche der Thomaskirche, ihrer Schule und ihres Chors. Nachdem er 1543 die Verantwortung für die Thomasschule und den Thomanerchor übernommen hatte, gelang es dem Stadtrat, eine lange Reihe prominenter Komponisten in das Amt des Thomaskantors (Thomaskantor) wie Sethus Calvisius, Johann Hermann Schein, Johann Kuhnau, Johann Sebastian zu berufen Bach, Friedrich Doles, Johann Adam Hiller, Moritz Hauptmann, Theodor Weinlig und Gustav Schreck. Besonders hervorzuheben unter den Kantoren des 20. Jahrhunderts sind Karl Straube, Günther Ramin und Kurt Thomas. Die Thomaskirche bildet den Mittelpunkt des jährlichen Bachfestes in Leipzig, das Musiker und Musikliebhaber aus aller Welt anzieht. Neben den Werken von Bach ist die Kirche auch Gastgeber für die Aufführung von Musik aller Epochen, Woche für Woche, in dem Kontext, für den sie geschaffen wurde: zur Ehre Gottes. Das Erste Gewandhaus wurde im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts errichtet. Das zweiflügelige Gebäude stand in Gewandgäßchen und Universitätsstraße. Das Gewandhaus fungierte sowohl als Zunfthaus der Textilkaufleute als auch als Waffenarsenal: Im Erdgeschoss des Flügels der Universitätsstraße befand sich die Waffenkammer der Stadt. 1711 besetzte die Stadtbibliothek die Stockwerke über der Waffenkammer, bevor fünfzig Jahre später im Gewandgäßchen-Flügel entsprechende Unterkünfte zur Verfügung gestellt wurden. Der von der Bibliothek geräumte Raum wurde dann auf Initiative des Stadtrates zum ersten echten Konzertsaal Leipzigs umgebaut. Die Halle wurde im November 1781 eröffnet und beherbergte seit 1743 die Abonnement-Orchesterkonzerte, die in Leipzig stattfanden. Die Konzertreihe wurde bald Gewandhauskonzerte; das ansässige Orchester erwarb ebenfalls den Namen Gewandhausorchester. Der Konzertsaal, der ganz aus Holz gebaut war und den zweiten und obersten Stock des Waffenhauses einnahm, war, ähnlich wie eine Geige in seinem Koffer, eine riesige Resonanzkammer - quasi ein Instrument für sich. Die 500 Konzertbesucher in der Halle waren Zeuge von Mozarts einzigem Konzert in Leipzig (1789), Clara Wiecks öffentlichem Debüt (1828) und der Uraufführung vieler Werke, die sich seitdem im klassischen Standardrepertoire der Welt etabliert haben: Beethovens Triple Concerto und Fifth Piano Concerto (Kaiser), Schuberts C-Dur-Symphonie (The Great), Mendelssohns Dritte Symphonie (Scottish) und Violinkonzert, Schumanns Erste Symphonie (Frühling), Wagners Vorspiel zu den Meistersingern von Nürnberg und Brahms 'Violinkonzert. Dem Ersten Gewandhaus gelang es, neben den regelmäßigen Konzerten unter der Leitung des Gewandhauskapellmeisters von Johann Adam Hiller über Felix Mendelssohn Bartholdy bis Carl Reinecke viele Komponisten nach Leipzig zu holen, um dort eigene Werke zu dirigieren. Trotz mehrerer Maßnahmen zur Erhöhung der Hallenkapazität über die Jahre konnte die öffentliche Nachfrage schließlich nicht mehr befriedigt werden. Um 1865 begannen ernsthafte Überlegungen zum Bau eines neuen Konzerthauses. Das Management des Gewandhauses hoffte, einen geeigneten Standort direkt in der Innenstadt zu finden, während die Stadtverwaltung den Bau der Halle in Richtung des Stadtrands von Leipzig bevorzugte, um so den Beginn einer ganz neuen Nachbarschaft zu fördern. Und so stellte sich heraus: Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit leitete die Einweihung des Neuen Gewandhauses im Dezember 1884 die Entwicklung des Musikviertels ein. Das Neue Gewandhaus (heute bekannt als zweites Gewandhaus) fiel im Zweiten Weltkrieg der Bombardierung von Leipzig zum Opfer. Die Gewandhauskonzerte fanden anschließend im Zoo in der Kongresshalle statt, bis sich das Gewandhausorchester 1981 im neuen Gewandhaus am Augustusplatz niederließ (siehe Notenspur Station 1). Das erste Gewandhaus wurde 1894 abgerissen und durch ein neues Gebäude für Leipziger Messen, das Städtische Kaufhaus, ersetzt. Durch das neue Vermarktungskonzept der "erzwungenen Schaltung", das nur noch das Verlassen des Gebäudes durch die gesamte Ausstellung gewährleisten konnte, war das Städtische Kaufhaus ein starker Katalysator für den Erfolg der Leipziger Messen. Diese Seite kann zweifellos ihren Anspruch auf einen auffälligen Platz sowohl in der Musik- als auch in der Handelsgeschichte geltend machen. Hallo, hat dieses interessante Route Leipziger Notenspur https://de.wikiloc.com/routen-wandern/leipziger-notenspur-15938044 Beste Grüße, Wikiloc - Trails der Welt Ich unternahm diesen Trail mit imfree Bitte imfree dich als Begleiter zu diesem Trail hinzuzufügen Folge imfree und entdecke neue Trails!
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
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Freut euch auf interessante Folgen, bei denen ihr unter anderem tiefere Einblicke in die Bereiche Haustechnik, Förderung, Baurecht und Nachhaltigkeit bekommt. Auch aktuelle Themen und Experteninterviews kommen nicht zu kurz, schließlich ist es unser Ziel, euch bei der Realisierung eures Traumhauses zu unterstützen und euch mit dem notwendigen Hintergrundwissen zu versorgen. Viel Spaß ... Das ist der Hausbau Tipps Podcast für alle zukünftigen Bauherren. Egal ob Fertighaus oder Massivhaus, am Anfang stehen Bauherren vor hunderten Fragen. Im Hausbau Tipps Podcast geht es deshalb um die Antworten, damit euer Hausbau zu keiner bösen Überraschung wird. Mehr Tipps und Infos findet ihr auf: Fertighausexperte.com Bauherr-werden.de - Die Anlaufstelle für Bauherren und die, die es werden wollen. Dich erwarten hier viele Informationen rund um das Thema Bauen, damit du ein solides Fundament an Wissen hast. Es kommen Folgen zu den wichtigsten Fragen: Was kostet ein Haus? Wie finde ich einen Architekten? Wie kann ich die Kosten reduzieren? ....und vieles mehr! Ich bin Architekt und Bauherr und möchte dir dabei helfen Bauherr zu werden. Viele Freunde haben mir immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Mein ... #040 - Die Bedeutung von Tageslicht beim Hausbau 10:56 8 Tipps für eine angenehme Wohnatmosphäre Shownotes zur 40. EpisodeVon BauMentor 8 Tipps für den Hausbau mit Luftraum oder Galerie 17:43 Hey zusammen, die Planung eines Hauses mit Luftraum oder Galerie bedarf einiger Überlegungen. Klar, es ist ein Highlight und prägt das Haus, aber gibt es auch Nachteile und was kostet ein Luftraum? Das und mehr erfahrt ihr in dieser Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte… Hitzeschutz - 6 Tipps damit euer Haus kühl bleibt 14:23 Hey zusammen, es wird immer heißer - gefühlt. Und das gilt es auch beim Hausbau in der Planung zu beachten - Hitzeschutz wird wichtiger. Heute gibt es einige Tipps, wie ihr das Haus kühl halten könnt. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_… 109 - bodentiefe Fenster - Marc Schütt im Interview 33:03 Tischlermeister und Podcaster Marc Schütt im Interview Marc ist Sachverständiger im Tischlerhandwerk und Podcaster.wir sprechen in dem Interview über den Unterschide von Tischlern und Schreiner und auch über die Sachbereiche, die Marc abdeckt. Es ist ein spannendes Interview geworden. Höre auch gerne mal beim Marc in den Podcast rein. Hier ist der … Kosten, an die keiner denkt und weitere Tipps von Bauherren 7:09 Hey zusammen, heute haben wir wieder 3 gute Tipps von anderen Bauherren für euch, unter anderem über Kosten, die erstmal keiner auf dem Schirm hat und vieles mehr. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_prod_pacific… Ökologisch Bauen ohne das Budget zu sprengen - 8 Tipps 18:27 Hey zusammen, neulich hatten wir die Frage im Bauherrenforum: Muss man Besserverdiener sein, um Ökologisch bauen zu können? Die Antwort gab es in der letzten Episode. Heute haben wir, passend dazu, 8 Tipps, wie ihr ökologisch bauen könnt, ohne das Budget zu sprengen. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an… Was kostet Ökologisch Bauen? 14:15 Hey zusammen, neulich hatten wir die Frage im Bauherrenforum: Muss man Besserverdiener sein, um Ökologisch bauen zu können? Die Antwort gibts in der heutigen Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_prod_paci… 108 - Schreiner oder Tischler? Marc Schütt im Interview 27:40 10 Minuten voller Hausbautipps - mit Ella, Jessica und Miriam 9:59 Heute gibts eine Best Of Episode mit den besten Tipps zur Bemusterung und PV Anlage aus den Interviews mit 3 Bauherrinnen Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_prod_pacific_Bgyv5chDZDY ---- prod by Pacific… #039 - Tipps gegen die Sommerhitze 10:29 So bewahrt ihr zu Hause einen kühlen Kopf Shownotes zur 39. EpisodeVon BauMentor Was wir aus 100 Baubeschreibungsprüfungen gelernt haben - Teil 1 12:31 Hey zusammen, wir haben eine neue Serie für euch: Was ich aus über 100 Baubeschreibungsprüfungen gelernt habe. Heute Teil 1: nicht auf das Marketing reinfallen Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_prod_pacific_Bgy… Versteckte Kosten bei der Bemusterung: warum es oft teurer wird als geplant 15:17 Versteckte Kosten bei der Bemusterung - eine der größten Sorgen für viele Bauherren. Wir schauen uns einmal zwei Phänomene an, die dazu führen, dass man bei der Bemusterung viel mehr Geld ausgibt, als geplant. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_… Horror-Baustelle: Bodenplattenabriss und Baumängel 23:53 Heute haben wir wieder eine Horror-Baustelle. Es ging schief, was schief gehen kann. Was die Hintergründe sind und wie ihr euch schützen könnt, erfahrt ihr in dieser Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_p… 107 - der zweite Rettungsweg 17:48 - was ist zu beachten beim Brandschutz Die heutige Folge wird dir präsentiert von der-Daemmstoff.de - hier bekommst du sämtliche Informationen zu dem natürlichen Dämmstoff: Mineralwolle - schau dich hier einfach mal um: der-Daemmstoff.de - Beim Einfamilienhaus gibt es zwar nicht hohe Auflagen was den zweiten Rettungsweg angeht, jedoch muss man unbe… #038 - Folgen der Mehrwertsteuersenkung für den Hausbau 6:58 Vorteile, Nachteile und auf was ihr achten solltet Shownotes zur 38. EpisodeVon BauMentor Warum ihr schon bei der Anbieterwahl an die Baustelle denken solltet - mit @fertighausexperte 22:18 Für die heutige Interview-Episode habe ich mit Tobias gesprochen - er begleitet die Baustellen bei Fertighausexperte. Ihr erfahrt, worauf ihr bei der Planung bereits achten könnt, damit die Baustelle später gut läuft und was auf keinen Fall passieren sollte. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@… Werkvertrag: 4 Klauseln, die ihr unbedingt vermeiden solltet 12:28 Heute gibts eine kurze und gesalzene Episode mit Tobias. Wir sprechen über 4 schlechte Vertragsklauseln, die ihr auf keinen Fall unterschreiben solltet. Hinweis: wir sind keine Anwälte und das ist keine Rechtsberatung. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the… 106 - Holzhaus oder Steinhaus - was sind die Unterschiede 10:51 was sind die Unterschiede von einem Holzhaus und einem Steinhaus? Wie unterscheidet sich ein Holzhaus und ein Steinhaus?Es gibt einiges an Unterschieden. Und die Vorteile können unter einem anderen Geschichtspunkt auch Nachteile sein. In dieser Folge erfährst du welche Vorteile das Holzhaus bei der Dämmung und bei der Zugbelastung hat. Aber auch ni… #037 - 5 Ideen für die Gartengestaltung 10:28 Grillplatz, PV-Anlage, Sichtschutz, Baum- & Gartenhaus Shownotes zur 37. EpisodeVon BauMentor Welche Heizung beim Hausbau? Luftheizung vs Fußbodenheizung 23:51 Diese Frage bekomme ich wirklich enorm oft von euch: Welche Heizung soll man wählen? In diese Episode erfahrt ihr, welche Vor- und Nachteile Luft-Luft bzw Luft-Wasser Wärmepumpen haben. Außerdem gibts noch einen Spartipp, der gar keiner ist. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte… 105 - 7 Möglichkeiten für den außenliegenden Sonnenschutz 17:25 was du beim Sonnenschutz beachten musst Die heutige Folge wird dir präsentiert von der-Daemmstoff.de - hier bekommst du sämtliche Informationen zu dem natürlichen Dämmstoff: Mineralwolle - schau dich hier einfach mal um: der-Daemmstoff.de - In dieser Folge bekommst du die 7 Möglichkeiten für den außenliegenden Sonnenschutz: Klappläden / Schiebeläde… 5 Tipps für alle, die noch ganz am Anfang der Hausplanung stehen 34:12 Für die heutige Interview-Episode habe ich mit Miriam und Christian zusammengesetzt und über ihre Vorplanung beim Hausbau gesprochen. Sie hat eine Vielzahl an Tipps für euch, wenn ihr noch ganz am Anfang steht. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim… Was kostet der Hausbau? Und Spartipps, die gar keine sind 18:39 Es ist eine der ersten Fragen überhaupt: können wir uns den Hausbau leisten? Was der Hausbau durchschnittlich kostet und was ihr bei der Budgetplanung beachten müsst, erfahrt ihr in dieser Episode. Außerdem gibts Spartipps, die gar keine sind. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexper… 104 - Barrierefreiheit beim Hausbau - Brauchst du es? 23:21 Ja, du brauchst sie! Die Barrierefreiheit hat man oft gar nicht auf dem Schirm. Man möchte entweder nicht daran denken, oder verdrängt es absichtlich. Doch die Barrierefreiheit wird alle Bauherren früher oder später einholen:In der Regel sind die Bauherren 25-35 Jahre alt und wollen ihr Eigenheim bauen. Das Haus ist auch in der Regel nach 30-35 Jah… Planungstipps: was bei der Grundrissplanung wichtig ist 17:01 Für die heutige Interview-Episode habe ich mich mit einem Hausplaner zusammengesetzt und über Tipps zur perfekten Planung gesprochen. Das ist Teil 2 des Interviews und wir besprechen unter anderem, warum am Ende doch kein Haus wie das andere wird, obwohl die grundlegende Planung oftmals ähnlich ist Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram… #036 - Wie entsteht ein Fertighaus? 13:41 Von der Produktion im Werk zum Hausaufbau Shownotes zur 36. EpisodeVon BauMentor 103 - Schallschutz außen - was bringt der Schallschutz 7:10 was muss beim Neubau beachtet werden? Die heutige Folge wird dir präsentiert von der-Daemmstoff.de - hier bekommst du sämtliche Informationen zu dem natürlichen Dämmstoff: Mineralwolle - schau dich hier einfach mal um: der-Daemmstoff.de - Was hat es mit dem Schallschutz auf sich? Für welche Bauherren oder für welche Lage ist der Schallschutz releva… Vorurteile beim Hausbau, die für Bauherren teuer werden können 21:25 Es gibt viele Vorurteile beim Hausbau - einige halten sich hartnäckig. Wie zB das Vorurteil, dass Fertighäuser, billige Standard Pappschachteln sind. Was wirklich stimmt und bei welchen vermeintlichen Wahrheiten ihr aufpassen solltet, erfahrt ihr in dieser Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an k… Der perfekte Grundriss - worauf es bei der Hausplanung wirklich ankommt 22:54 Für die heutige Interview-Episode habe ich mich mit einem Hausplaner zusammengesetzt und über Tipps zur perfekten Planung gesprochen. Ihr erfahrt, welche Fehler in der Planung oftmals gemacht werden, die am ende teuer werden und worauf es bei der Planung wirklich ankommt. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum od… Woran Bauherren beim Hausbau NIEMALS sparen sollten 24:51 Es gibt viele Wege um beim Hausbau Geld und Kosten zu sparen. Aber es gibt auch einige Punkte, an denen Bauherren nicht sparen sollten, weil man es später im Haus spürt und sich dann 30-40 Jahre lang ärgert. Bei welchen Punkten ihr vielleicht zweimal überlegen solltet, ob es wert ist ein paar hundert Euro zu sparen, erfahrt ihr in dieser Episode. W… Was euch vor dem Bau keiner erzählt - mit Bauherr Miro 39:10 Heute erzählt euch Miro vom Bau seines Hauses. Wir haben Ihn auf der Baustelle besucht und über viele Themen gesprochen. Was er in Musterhäusern erlebt hat, was bei Ihm teurer wurde als gedacht und was er Zum Thema Smart Home sagt, erfahrt ihr in dieser Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kont… 102 - Farben beim Hausbau 12:35 was können Farben bewirken? heute möchte ich dir Erklären, welche Macht Farben auf uns haben und wie die Farben uns beeinflussen können. Wir sind umgeben von Farben und können gar nicht ohne Farben leben.Oft wird von "gefällt mir" oder auf der anderen Seite von "nicht schön" gesprochen beim Hausbau bzw. den Farben. Diese Bezeichnung ist aber sehr s… #035 - Die verschiedenen Lüftungsanlagen 10:14 Arten, Funktionen, Vorteile und Kosten Shownotes zur 35. EpisodeVon BauMentor Neues Haus bauen oder Bestandsimmobilie kaufen? 26:15 Bestandsimmobilie kaufen oder ein neues Haus bauen? Das ist eine der Grundsatzentscheidungen am Anfang. Wir schauen uns heute einmal Pro- und Kontrapunkte zu beiden Seiten an. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_… Hausbau mit Architekt oder Baufirma? - mit @heimatinselchen 32:20 Heute erzählt euch Ella vom Bau ihres Hauses. Wir besprechen einige Planungsthemen, unter anderem, warum Sie sich gegen den Hausbau mit Architekt entschieden hat. Das und noch einiges mehr, erfahrt ihr in dieser Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: t… 101 - Energieeffizient Bauen Kredit 153 der KfW Bank - KfW 55, 40 und 40 Plus 19:02 wann lohnt es sich den einen KfW Kredit zu haben? Die heutige Folge wird dir präsentiert von der-Daemmstoff.de - hier bekommst du sämtliche Informationen zu dem natürlichen Dämmstoff: Mineralwolle - schau dich hier einfach mal um: der-Daemmstoff.de - In der Folge zu den KfW Förderungen vom "Energieeffizient Bauen" Kredit 153 bekommst du die Antwort… Kosten sparen beim Hausbau - Spartipps Teil 3 30:35 Bauen ist teuer geworden - eigentlich war es das doch immer. Wir haben einmal 40 Tipps zusammengesammelt, wie ihr beim Hausbau Kosten sparen könnt. Manche Tipps sparen euch 500€, andere 10.000€ Es kommt also einiges an Stundenlohn zusammen, wenn ihr diese Episoden hört. Das ist der dritte Teil der Serie und damit ist die Trilogie vollständig. Welch… 100 - Der beste Weg um Kosten zu sparen - Jubiläumsfolge 100 5:49 der allerbeste Tipp um Geld zu sparen! WOW schon Folge 100! Wahnsinn! In der Jubiläumsfolge 100 erkläre ich dir kurz und knapp was der beste Weg ist um Kosten zu sparen! Sehr einfach und doch sehr effektiv! - Wenn du mich gerne hättest für deinen Entwurf und die Genehmigungsplanung für dein Haus, dann schreib mir einfach an info@bauherr-werden.de B… Architektenhaus aber besser ohne Architekt? - mit @la__brilli 32:30 Heute erzählt euch Larissa vom Bau ihres Architektenhauses. Sie hat viele Planungstipps und berichtet, was mit dem Architekten schief gelaufen ist. Wir haben auch eine Traumhaus Review zu Larissas Haus auf unserem Instagram Profil - schaut vorbei. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighause… #034 - Die verschiedenen Heizungsarten 13:39 BHKW, Wärmepumpen, Pellets, Öl, Gas & Co. Shownotes zur 34. EpisodeVon BauMentor
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
Alfred Polgar – Wikipedia Alfred Polgar wurde im 2. Wiener Bezirk, Leopoldstadt, als jüngstes von drei Kindern assimilierter Juden geboren. Die Eltern, Josef und Henriette Polak, geb. Steiner, betrieben eine Klavierschule. Nach Gymnasium und Handelsschule wurde Polgar 1895 Redakteur bei der Wiener Allgemeinen Zeitung, wo er anfangs als Gerichts- und Parlamentsreporter arbeitete. Später war er dort Redakteur im Ressort Feuilleton. Ab 1905 schrieb Alfred Polgar regelmäßig für Siegfried Jacobsohns Zeitschrift Die Schaubühne. Daneben war er auch als Autor für das Kabarett tätig. Für das Cabaret Fledermaus schrieb er zusammen mit Egon Friedell das erfolgreiche, humorististische Stück Goethe. Eine Groteske in zwei Bildern (1908), in dem der Literaturunterricht an den Schulen dadurch parodiert wird, dass Johann Wolfgang von Goethe zu einem Literaturexamen über Goethes Leben und Werk erscheint – und durchfällt. Ebenfalls 1908 erschien Polgars erstes Buch Der Quell des Übels. Der Ort, an dem Polgar zu dieser Zeit am häufigsten verkehrte, war das Café Central, in dem er in Gesellschaft von Peter Altenberg, Anton Kuh, Adolf Loos und Egon Friedell anzutreffen war und viel Material für seine scharfsinnigen Beobachtungen und Analysen fand. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete Alfred Polgar im Kriegsarchiv, schrieb jedoch auch weiterhin für Zeitungen, unter anderem auch für die deutschsprachige ungarische Zeitung Pester Lloyd. Nach Ende des Kriegs wurde er bei der Zeitung Der Neue Tag Chef des Feuilletons. Er arbeitete auch an Stefan Großmanns Das Tage-Buch mit. Gemeinsam mit Egon Friedell schrieb er ab 1921 das Böse Buben Journal. In den 1920er Jahren lebte Polgar überwiegend in Berlin. Viele Artikel von ihm erschienen in dieser Zeit im Berliner Tageblatt und im Prager Tagblatt. Im Oktober 1929 heiratete er die Wienerin Elise Loewy, geb. Müller. Nach der Machtergreifung Hitlers war für den „österreichischen Juden und linksliberalen Antifaschisten Polgar im nationalsozialistischen Deutschland kein Platz“.[1] Anfang März 1933 floh er nach Prag. Am 10. Mai 1933 wurden seine Bücher verbrannt. Später ging er nach Wien. 1937 / 1938 schrieb er über Marlene Dietrich; Ulrich Weinzierl fand den Text 1984 in New York, gedruckt ist er 2015 erschienen. 1938 war er nach dem „Anschluss“ Österreichs abermals gezwungen, die Flucht zu ergreifen. Über Zürich emigrierte er nach Paris und schloss sich der Liga für das geistige Österreich (Ligue de l’Autriche Vivante) an, der auch Fritz Brügel, Gina Kaus, E. A. Rheinhardt, Joseph Roth und Franz Werfel angehörten. Nach dem Einmarsch der Deutschen in Frankreich, 1940, floh er nach Marseille, von wo aus ihm im Oktober 1940 mit Hilfe des Emergency Rescue Committee über Spanien und Lissabon die Emigration in die USA gelang (andere bemerkenswerte Passagiere dieser Schiffsreise: siehe Erna Sailer). 1949 kehrte er als US-amerikanischer Staatsbürger nach Europa zurück und ließ sich in Zürich nieder. Er publizierte auch wieder für deutschsprachige Zeitungen. In Zürich wurde er später auch auf dem Friedhof Sihlfeld begraben. 1965 wurde die Polgarstraße im 22. Wiener Gemeindebezirk, Donaustadt, nach ihm benannt.[2] Alfred Polgar wurde auch zum Namensgeber der Schule (BG BRG BORG Polgargymnasium) in der Polgarstraße. Orchester von oben. E. Rowohlt; Berlin 1926: Dieser Band neuer Skizzen ist um einige Stücke vermehrt, die älteren Büchern des Autors entnommen sind. Anderseits. Querido Verlag; Amsterdam 1948. Kleine Schriften. Hrsg. von Marcel Reich-Ranicki und Ulrich Weinzierl, Rowohlt; Reinbek 1982–1986. Lizenzausgabe, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt a.M., 1983 bis 1988. Aufzählung der sechs einzeln erschienenen Bände: Theater I. Marlene - Bild einer berühmten Zeitgenossin. Zsolnay, Wien 2015, ISBN 978-3-552-05721-0,. (1937 / 1938 geschriebener Essay, 1984 im Nachlass entdeckt, 2015 postum veröffentlicht).[3] Österreichische Nationalbibliothek Wien (Hrsg.): Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8 (Band 2) S. 1051. ↑ Ulrich Weinzierl : Alfred Polgar in Neue Deutsche Biographie , online [1] ↑ Neue Deutsche Biographie, Bd.: 20, Pagenstecher - Püterich, Berlin, 2001 (S.599) ↑ Rezension Günter Kaindlsdorfer in Deutschlandradio Kultur vom 25. Januar 2015: Huldigung aus den 30er Jahren. Alfred Polgar bei filmportal.deVorlage:Filmportal.de Name/Wartung/Veraltete URL Radio-Porträt über Alfred Polgar in der Ö1-Sendereihe "Chronisten, Reporter, Aufklärer" aus dem Jahr 2002 Normdaten (Person): GND: 118595474 (PICA, AKS) | LCCN: n81029139 | NDL: 01211765 | VIAF: 34470284 | Wikipedia-Personensuche Polak, Alfred (wirklicher Name); Douglas, Archibald (Pseudonym); Terne, L. A. (Pseudonym) Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alfred_Polgar&oldid=146679376“ Kategorien: AutorÜbersetzerLiteratur (20. Jahrhundert)Literatur (Deutsch)Literatur (Österreich)EssayTheaterkritikerFilmkritikerZeitungsjournalistKabarettist (Österreich)Journalist (Österreich)Schriftsteller (Wien)Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des NationalsozialismusÖsterreichischer Emigrant zur Zeit des NationalsozialismusPerson (Cisleithanien)ÖsterreicherGeboren 1873Gestorben 1955Mann Navigationsmenü BoarischEnglishEsperantoFrançaisItaliano日本語LatinaPolskiРусский Links bearbeiten Diese Seite wurde zuletzt am 4. Oktober 2015 um 17:10 Uhr geändert.
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
Online Poker Sonntag: Hicks am Finaltisch des Red Spade Open, Blaschke gewinnt Supersonic | PokerNews Online Poker Sonntag: Hicks am Finaltisch des Red Spade Open, Blaschke gewinnt Supersonic August 14, 2012, Redaktion Online Poker Sonntag: "vladobu6i" gewinnt die Sunday MillionOnline Poker Sonntag: Richard Toth am Final Tisch der Sunday MillionOnline Poker Sonntag: Fierro, Dion, Hallaert und Hicks am Finaltisch Der junge Österreicher Manuel Blaschke hat am Sonntag erneut zugeschlagen. Diesmal gewann er das $215 Supersonic und holte sich damit einen Gewinn von fast $40,000. Im Juli siegte er beim Sunday 500, wo er sich ein Preisgeld von $61,000 sicherte. Fünf Spieler holten sich am Sonntag sechstellige Gewinne, der höchste ($244,979) ging an"NURLAN81" für den Sieg beim PokerStars $55 Red Spade Open. Er setzte sich am Finaltisch gegen Kenny "LoneHixx" Hicks und Bryn "BrynKenney" Kenney durch. Ebenfalls an den Finaltischen am Sonntag zu finden waren Mike "SirWatts" Watson, Dani "supernova9" Stern, Paul "padjes" Berende und Lex "L. Veldhuis" Veldhuis. Calvin "cal42688" Anderson siegte beim Sunday 2nd Chance. H]PokerStars $55 Red Spade Open ($1M Guaranteed)[/H] Buy-inTeilnehmerPreis Pool Gute Platzierungen: Peter "twirlpro" Turmezey (24 - $2,939.04), Ivan Demidov (27. - $2,939.04), Francis "The Lag rat" Anderson (37. - $2,373.84), Aleks "Berkyy" Brkovic (57. - $1,997.04), Dan "dan82mur" Murariu (61. - $1,997.04) und Tommie “Godfatti” Janssen (65. - $1,808.64).
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
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August 2011; Braunschweig Spiegel; Foto: #IKRK #Magazine „.. dass jedes Kind, das verhungert, ermordet worden ist. (... )„ #JeanZiegler „Wichtig, ja eigentlich kennzeichnend für #FritzBauer war dabei, dass es ihm nicht um Rache oder Vergeltung ging, sondern um Anklage. Ein Vergeltungsstrafrecht lehnte er ab. (8 ) Die Höhe des Strafmaßes war ihm nicht wichtig, das Urteil sollten die Richter sprechen. So vergaß er sogar im Remer-Prozess in seinem Plädoyer, ein Strafmaß zu beantragen. Die Anklage selber war ihm wichtig. Mit modernen Worten würde man sagen, es ging ihm um den Kampf gegen Straflosigkeit – wie es in der Sprache von amnesty international heute heißt.“ „(.. ) #StéphaneHessel , einer der Mitautoren der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948, der mit seiner Streitschrift „ #EmpörtEuch “ zur Zeit so für Aufregung sorgt (1 )“ #amnestyInternational #Regierung #Sanktionen sind MassenVernichtungsWaffen #wikileaks #Kriegsverbrechen #folter #whistleBlower #Demokratie #mord #GeneralSoleimani #JulianAssange #Norstream2 #Defender2020 || #UNOCharta UNO Gewaltverbot Kapitel 1. Artikel 2.4 “Don't you dare get cold feet !!!” CAVE! #mistakes #onlyHuman . Aber auch #FalseFlagOperations ! so viele Lügen #MittelAlter #Presse Framing “I hope «everyone» love their children too” #Verdun #Dresden #Nagasaki “Habt die Menschen im Gedächtnis.” Fritz Bauer #nacht #sonnenuntergang #elbflorenz #dresdenneustadt #dresden #visitdresden #sachsen #travelphotography #photo #photography #saxony #travel #kreativefotocommunity #shootcamp #hobbyfotografie #hobbyfotograf #fotografierenmachtspass #landschaftsfotografie #canondeutschland #spiegelreflex 𝕤𝕠 𝕧𝕚𝕖𝕝 ℂ𝕙𝕒𝕣𝕞𝕖 𝕦𝕟𝕕 𝔼𝕝𝕖𝕘𝕒𝕟𝕫 𝕦𝕟𝕤𝕖𝕣 𝔻𝕣𝕖𝕤𝕕𝕖𝕟 #dresden #dresdenphotography #unserdresden #elbufer #elbwiesen #elbbrücken #augustusbrücke #elbe #sunshine #cityshot #dresdenlove #heimat #dd #saxony #beautifulsky sky #dresden #germany 🇩🇪 #urlaub #nicetime FRÜHLINGSEHNSUCHT 🌱 Verkürze Dir die Wartezeit und lass Dich inspirieren! . . . #new #collection #katalog @friendtex #womansfashion #danishfashion #spring #frühling #inspiration #homeshopping #personalshopping #fashionconsultant #fashionconsultantwanted #dresden #wemakeshoppingpersonalagain Fisch Spa Pediküre ist ein warmes Fußbad mit niedlichen, kleinen Fischen. 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Damit positioniert sich der „hater“ im Status aber auch ganz klar unter dir und zeigt dir, dass du erfolgreicher bist als er. Also wenn dir das nächste mal einer ans Bein pi**** will, dann denk genau daran und überlege mal, wie du in 10 Jahren über dich denken würdest, wenn du jetzt sinnlos Zeit und Energie darin verschwendest. Reden werden die Leute so oder so 🤷🏼‍♂️ und wenn Menschen sich Zeit nehmen über dich zu reden, musst du ja auch ziemlich wichtig sein. 🤔🤪 Wünsche euch einen guten Start ins Wochenende 💯😊 —————————————————————————— #fitness #ootd #ootdfashion #travel #palms #smile #happy #happyman #workout #fashionstyle #fashion #streetstyle #streetwear #travelgoals #ifbb #quotes #dresden #berlin I like people with depth. I like those who have deep thoughts, fierce passions, dreams, goals, and ambition.🌙 #carmushka #carmushkadresden #carmushkis #dresden #bodypositivity #ootd #ootdmagazine #prettylittleiiinspo #lisamarieschiffner #anajohnson #franziskaelea #torismicommunity #nicolardk #outfitoftheday #vintagelovers #vintageoutfit #longblondehair #fashionlovers #fashioninspo #vintagestreetwear #fashionzine #americanstyle #fashionactive #fashiongoalsz #vintagefeed #vintagefeeling #wildlovers #vintageflowers #roses
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
» Summer Shark Attack » Retreat » Hercules » Asterix im Land der Gö... » Interstellar » Die Pute von Panem - T... » 45 Minuten bis Ramallah Start · News · TV · Film suchen: · TV · Top · 2017 · Hilfe Bestbewertet · Schlechtestbewertet · MeistbewertetMeistaufgerufen · WenigstaufgerufenZuletzt bewertete Filme:1. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Wer kriegt den Hund? (Who Gets the Dog?)USA 2016, 90 min., FSK ab 0"Wer kriegt den Hund?" (Originaltitel "Who Gets the Dog?") ist eine Komödie aus dem Jahr 2016. Regie führte Huck Botko. Das Drehbuch schrieben Matt JL Wheeler und Rick Rapoza. Es spielen u.a. Alicia Silverstone, Ryan Kwanten und Randall Batinkoff.· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR2. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Jack Reacher: Kein Weg zurück (Jack Reacher: Never Go Back)USA 2016, 118 min., FSK ab 16"Jack Reacher: Kein Weg zurück" (Originaltitel: "Jack Reacher: Never Go Back", Arbeitstitel "Jack Reacher 2") ist ein US-amerikanischer Thriller von Edward Zwick aus dem Jahr 2016. Der Film basiert auf dem Buch "Die Gejagten" von Lee Child und ist eine Fortsetzung zum 2012 erschienenen Film "Jack Reacher". Die Hauptrolle des Jack Reacher ist wieder von Tom Cruise besetzt. In den USA erschien der Film am 21. Oktober 2016, in Deutschland a...· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR3. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Train to Busan (Busan-haeng)Südkorea 2016, 113 min., FSK ab 16"Train to Busan" (Originaltitel: "Busan-haeng" ("부산행") ist ein südkoreanischer Zombiefilm des Regisseurs Yeon Sang-ho aus dem Jahr 2016. Der Film feierte seine Premiere auf den 'Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2016' am 13. Mai 2016 und kam am 20. Juli 2016 in die südkoreanischen Kinos. Der Film hatte in Südkorea knapp 11,6 Millionen Kinobesucher. In Deutschland wurde der Film am 28. August 2016 auf dem Fa...· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR4. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Joshy - Ein voll geiles Wochenende (Joshy)USA 2016, 89 min., FSK ab 16"Joshy - Ein voll geiles Wochenende" (Originaltitel "Joshy") ist eine Komödie aus dem Jahr 2016. Regie führte Jeff Baena, der auch das Drehbuch schrieb. Es spielen u.a. Thomas Middleditch, Adam Pally und Alex Ross Perry. In Deutschland erschien der Film am 9. März 2017 als DVD-Premiere.· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR5. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Open Grave (Open Grave)USA 2013, 102 min., FSK ab 16"Open Grave" ist ein Zombiefilm von Gonzalo López-Gallego aus dem Jahr 2013. In Deutschland erschien der Film am 26. September 2014 als DVD- und Blu-Ray-Premiere.· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR6. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Ghost in the Shell (Ghost in the Shell)USA 2017, 120 min."Ghost in the Shell" ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm aus dem Jahr 2017. Regie führte Rupert Sanders, das Drehbuch verfassten Jonathan Herman und Jamie Moss. In den Hauptrollen sind Scarlett Johansson, Pilou Asbæk, Michael Pitt, Takeshi Kitano, Chin Han, Lasarus Ratuere und Juliette Binoche zu sehen. Der Film ist die erste realfilmmäßige Umsetzung des Mangas "Ghost in the Shell" von Masamune Shirow. Der Film startete ...· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR7. | Bewertung: 4,00 (eine Stimme) Ghostbusters (Ghostbusters)USA 2016, 112 min., FSK ab 12"Ghostbusters" (Arbeitstitel "Ghostbusters 3") ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Fantasy-Komödie aus dem Jahr 2016 und ein Reboot von "Ghostbusters - Die Geisterjäger" (1984). Paul Feig hat die Regie übernommen und mit Katie Dippold das Drehbuch geschrieben. In den Hauptrollen spielen Kristen Wiig, Melissa McCarthy, Kate McKinnon und Leslie Jones. Der Film lief am 15. Juli 2016 in den US-amerikanischen Kinos an. Der deutsche Kino...· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR8. | Bewertung: 1,00 (eine Stimme) Komm, süßer Tod (Komm, süßer Tod)Österreich 2000, 108 min., FSK ab 16Komm, süßer Tod ist die Verfilmung des 1998 erschienenen gleichnamigen Kriminalromans von Wolf Haas, der zusammen mit Josef Hader und Wolfgang Murnberger auch das Drehbuch verfasste. Der Film, im Jahr 2000 in Österreich gedreht, wurde 2001 mit der Romy für den erfolgreichsten österreichischen Kinofilm ausgezeichnet. In den Jahren 2004 und 2009 verfilmte dasselbe Team mit Silentium und Der Knochenmann zwei weitere Romane von Wolf Haas. In den ö...· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR9. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) SeitenwechselDeutschland 2016, 97 min., FSK ab 12"Seitenwechsel", alternativ "Und ich bin du", ist ein deutsche Komödie aus dem Jahr 2016. Regie führte Vivian Naefe. Es spielen u.a. Mina Tander, Wotan Wilke Möhring, Frederick Lau und Anna Maria Mühe. In den deutschen Kinos lief der Film am 2. Juni 2016 an.· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR10. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Three Night Stand - Urlaub bei der Ex (Three Night Stand)Kanada 2013, 86 min., FSK ab 12"Three Night Stand - Urlaub bei der Ex" (Originaltitel "Three Night Stand", Arbeitstitel "The White Buffalo") ist eine Dramödie aus dem Jahr 2013. Regie führte Pat Kiely, der auch das Drehbuch schrieb. Es spielen u.a. Sam Huntington, Meaghan Rath und Darren Curtis. In Deutschland erschien der Film am 21. August 2015 als DVD- und Blu-Ray-Premiere.· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR11. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Jimmy Vestvood - Amerikan Hero (Jimmy Vestvood: Amerikan Hero)USA 2016, 80 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR12. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) The Shallows: Gefahr aus der Tiefe (The Shallows)USA 2016, 83 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR13. | Bewertung: 4,00 (eine Stimme) Wilde High School Teens kommen gleich zur Sache (Hooking Up)USA 2009, 95 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR14. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Welcome to Norway (Welcome to Norway)Norwegen 2016, 87 min., FSK ab 6· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR15. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Wir sind die Neuen (Wir sind die Neuen)Deutschland 2014, 88 min., FSK ab 0· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR16. | Bewertung: 4,00 (eine Stimme) Eaters (Eaters)USA 2015, 83 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR17. | Bewertung: 1,00 (zwei Stimmen) Die kommenden Tage (Die kommenden Tage)Deutschland 2010, 130 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR18. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Running Girl (Fugitive at 17)Kanada, USA 2012, 87 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR19. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Willkommen bei den Hartmanns (Willkommen bei den Hartmanns)Deutschland 2016, 111 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR20. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Irre sind männlichDeutschland 2014, 89 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR21. | Bewertung: 4,00 (eine Stimme) Das schwarze Labyrinth (Andròn: The Black Labyrinth)Italien, UK, Malta 2015, 92 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR22. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Two Night Stand (Two Night Stand)USA 2014, 84 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR23. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Mama gegen Papa - Wer hier verliert, gewinnt (Papa ou Maman)Frankreich, Belgien 2015, 82 min., FSK ab 0· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR24. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Level Up (Level Up)UK 2016, 78 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR25. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) The Pet - Die Sklavin (The Pet)USA 2006, 85 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR26. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Amok - He Was a Quiet Man (He Was a Quiet Man)USA 2007, 91 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR27. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Who Am I - Kein System ist sicher (Who Am I - Kein System ist sicher)Deutschland 2014, 102 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR28. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) The Horde - Die Jagd hat begonnen (The Horde)USA 2016, 84 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR29. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Denk wie ein Mann 2 (Think Like a Man Too)USA 2014, 101 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR30. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Denk wie ein Mann (Think like a Man)USA 2012, 117 min., FSK ab 6· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR31. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Der Vollposten (Quo Vado?)Italien 2016, 81 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR32. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Cool Girls (The Outcasts)USA 2017, 91 min., FSK ab 0· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR33. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) The Night Watchmen (The Night Watchmen)USA 2016, 76 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR34. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Verrückt nach Fixi (Verrückt nach Fixi)Deutschland 2016, 91 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR35. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Dirty Cops - War on Everyone (War on Everyone)UK 2016, 94 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR36. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Disturbia (Disturbia)USA 2007, 104 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR37. | Bewertung: 1,00 (acht Stimmen) Zurück in die Zukunft (Back to the Future)USA 1985, 116 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR38. | Bewertung: 1,00 (zwei Stimmen) Honig im Kopf (Honig im Kopf)Deutschland 2014, 139 min., FSK ab 6· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR39. | Bewertung: 1,00 (eine Stimme) Katharina LutherDeutschland 2017, 105 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR40. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Gridlocked - In der Schusslinie (Gridlocked)Kanada 2015, 105 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR41. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Guns for Hire (The Adventures of Beatle)USA 2015, 79 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR42. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Hüter der Erinnerung - The Giver (The Giver)USA 2014, 97 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR43. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Kill Me Three Times - Man stirbt nur dreimal (Kill Me Three Times)USA, Australien 2014, 87 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR44. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Die Farm (Deer Crossing)USA 2012, 101 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR45. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Jail Bait - Überleben im Frauenknast (Jailbait)USA 2014, 86 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR46. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Schneider vs. Bax (Schneider vs. Bax)Niederlande 2015, 92 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR47. | Bewertung: 2,50 (zwei Stimmen) Der Teufel trägt Prada (The Devil Wears Prada)USA 2006, 109 min., FSK ab 0· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR48. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Herz aus Stahl (Fury)USA, UK 2014, 134 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR49. | Bewertung: 1,00 (zwei Stimmen) Die kommenden Tage (Die kommenden Tage)Deutschland 2010, 130 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR50. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Die Hochzeit unserer dicksten Freundin (Bachelorette)USA 2012, 84 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR51. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Liebe ohne Krankenschein (Accidental Love)USA, UK 2015, 97 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR52. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Mädelsabend - Nüchtern zu schüchtern! (Walk of Shame)USA 2014, 91 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR53. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Sleepless Night - Nacht der Vergeltung (Nuit Blanche)Frankreich, Belgien, Luxemburg 2011, 98 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR54. | Bewertung: 4,00 (eine Stimme) Projekt 12: Der Bunker (Project 12: The Bunker)Spanien 2016, 97 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR55. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Tactical Force (Tactical Force)Kanada 2011, 85 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR56. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) The Accountant (The Accountant)USA 2016, 123 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR57. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Hacked - Kein Leben ist sicher (I.T.)Irland, Frankreich, USA 2016, 91 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR58. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Bad Moms (Bad Moms)USA 2016, 97 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR59. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Don't Breathe (Don't Breathe)USA 2016, 86 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR60. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Storm Hunters (Into the Storm)USA 2014, 86 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR61. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) War Dogs (War Dogs / Arms and the Dudes)USA 2016, 110 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR62. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Collide (Collide)UK, Deutschland, USA 2016, 99 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR63. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Last Shift (Last Shift)USA 2014, 84 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR64. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Marauders - Die Reichen werden bezahlen (Marauders)Kanada 2016, 102 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR65. | Bewertung: 4,00 (eine Stimme) Death Race 2050 (Death Race 2050)USA 2017, 89 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR66. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Precious Cargo (Precious Cargo)Kanada 2016, 95 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR67. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Tiger House (Tiger House)UK, Südafrika 2015, 80 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR68. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Arrival (Arrival)USA 2016, 116 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR69. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Urlaubsreif (Blended)USA 2014, 112 min., FSK ab 0· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR70. | Bewertung: 1,00 (eine Stimme) Ein irrer Duft von frischem Heu (Ein irrer Duft von frischem Heu)DDR 1977, 87 min., FSK ab 0· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR71. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Der Vater meiner besten Freundin (Un moment d’égarement)Frankreich 2015, 105 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR72. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Systemfehler - Wenn Inge tanzt (Systemfehler - Wenn Inge tanzt)Deutschland 2013, 104 min., FSK ab 6· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR73. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) More - mehr - immer mehr (More)Deutschland, Frankreich, Luxemburg 1969, 112 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR74. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) The Visit (The Visit)USA 2015, 94 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR75. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Mit dem Herz durch die Wand (Un peu, beaucoup, aveuglément!)Frankreich 2015, 87 min., FSK ab 6· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR76. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Everly - Die Waffen einer Frau (Everly)USA 2014, 89 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR77. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Idiocracy (Idiocracy)USA 2006, 81 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR78. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) El Gringo (El Gringo)USA 2012, 95 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR79. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) The Trust: Big Trouble in Sin City (The Trust)USA 2016, 88 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR80. | Bewertung: 1,00 (eine Stimme) Der Reigen (La Ronde)Frankreich, Italien 1964, 110 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR81. | Bewertung: 4,00 (eine Stimme) Code of Honor (Code of Honor)USA 2016, 106 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR82. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) The Captive - Spurlos verschwunden (The Captive)Kanada 2014, 108 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR83. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Blood Father (Blood Father)Frankreich 2016, 84 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR84. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Clockstoppers (Clockstoppers)USA 2002, 90 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR85. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Daylight's End (Daylight's End)USA 2016, 105 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR86. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Empire State - Die Straßen von New York (Empire State)USA 2013, 94 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR87. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) R.I.F. - Ich werde Dich finden (R.I.F. (Recherches dans l'Intérêt des Familles))Frankreich 2011, 86 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR88. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Hitman: Agent 47 (Hitman: Agent 47)USA, Deutschland 2015, 96 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR89. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Hours - Wettlauf gegen die Zeit (Hours)USA 2013, 94 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR90. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (Before I Go to Sleep)USA 2014, 92 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR91. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Mike and Dave Need Wedding Dates (Mike and Dave Need Wedding Dates)USA 2016, 95 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR92. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Side Effects - Tödliche Nebenwirkungen (Side Effects)USA 2013, 106 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR93. | Bewertung: 1,00 (eine Stimme) MacLintock (McLintock!)USA 1963, 127 min., FSK ab 6· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR94. | Bewertung: 2,00 (eine Stimme) Zulu (Zulu (Frankreich) / City of Violence (Südafrika))Frankreich, Südafrika 2013, 111 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR95. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Hardcore (Hardcore Henry)Russland, USA 2015, 90 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR96. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Requiem for a Killer (Requiem pour une tueuse)Frankreich 2011, 89 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR97. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Numbers Station (The Numbers Station)UK, Belgien, USA 2013, 89 min., FSK ab 16· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR98. | Bewertung: 1,00 (eine Stimme) Der Kapitän vom Tenkesberg (A Tenkes kapitánya)Ungarn 1963, 184 min.· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR99. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) So Undercover (So Undercover)USA 2012, 90 min., FSK ab 12· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTR100. | Bewertung: 3,00 (eine Stimme) Covert Operation - Im Visier der Feinde (The Borderland)Frankreich 2014, 85 min., FSK ab 18· Suchen bei › Amazon › Otto › ReBuy › Saturn › Thalia › OTRZuletzt aufgerufen · bewertet · kommentiertNeueste · aktualisierte FilmeinträgeKontakt (E-Mail an den Service) | Impressum | © 2011-2017 NFL / Opetus Software GmbH
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
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Welche Auszeichnungen hat Jack Nicholson erhalten?
John Joseph „Jack“ Nicholson (* 22. April 1937 in Neptune City, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Darstellern der Gegenwart. Mit drei Oscars (zwei als Bester Hauptdarsteller für Einer flog über das Kuckucksnest 1975 und für Besser geht’s nicht 1997 – und einem als Bester Nebendarsteller für Zeit der Zärtlichkeit 1984) sowie insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er auch einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. Leben und Karriere 1937–1955 John Joseph Nicholson, später Jack genannt, wurde am 22. April 1937 als unehelicher Sohn der 17-jährigen June Frances Nicholson in der Kleinstadt Neptune City im Monmouth County in New Jersey geboren. Deren Mutter Ethel May gab sich als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer minderjährigen Tochter nicht zu schaden. Sein Großvater John, der offiziell als sein Vater galt, war Alkoholiker und verließ die Familie bereits, als Jack noch ein Baby war. Er starb 1958. Nicholson entstammt mütterlicherseits einer Familie mit irischen, englischen und deutschen Wurzeln, wobei sich die Familie selber stets als irischstämmig bezeichnete. Nicholson wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter June sei seine ältere Schwester. Er erfuhr die Wahrheit über seine unübersichtlichen Familienverhältnisse erst 1974, als ein Reporter des Time Magazine entsprechende Recherchen anstellte. Sein biologischer Vater war demnach der italienische Immigrant Donald Furcillo-Rose, der 1936 im Alter von 42 Jahren häufiger mit Nicholsons damals 16-jähriger Mutter June ausgegangen war. Seine Behauptung, er sei kurzzeitig mit June Nicholson verheiratet gewesen, ist jedoch nicht belegt. Als möglicher Vater von Nicholson wurde außerdem ein Mann namens Edgar A. Kirschfeld genannt. Anscheinend hat Nicholson darauf verzichtet, weitere Recherchen anzustellen, die seine Abstammung hätten klären können. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste Nicholson schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt als Klassen-Clown. Er war bereits in jungen Jahren mit Danny DeVito bekannt, da Verwandte von ihm und Verwandte von DeVito gemeinsam einen Friseursalon betrieben (Die beiden Schauspieler arbeiteten später häufig in Hollywood zusammen – siehe unten). Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ Nicholson 1954 seinen Heimatort Neptune City und folgte seiner leiblichen Mutter nach Los Angeles, wo sie als Sekretärin und Modeeinkäuferin arbeitete. June Nicholson starb 1963 an Krebs. Der 17-jährige Nicholson arbeitete zunächst in einem Spielzeuggeschäft und fand dann eine Anstellung als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er betreute bei MGM außerdem die Fanpost, die die beiden populären Cartoonfiguren Tom und Jerry erhielten. 1955–1965 Nicholson wollte weiterhin Schauspieler werden und überredete den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak, Probeaufnahmen mit ihm zu machen. Pasternak bescheinigte ihm zwar Talent, gab ihm aber den Rat, zunächst Schauspielunterricht zu nehmen, um sein Handwerk zu lernen. Nicholson besuchte deshalb die Schauspielklasse von Jeff Corey und traf dort auf Kommilitonen wie Richard Chamberlain und James Coburn. 1956 gab er in der TV-Serie Matinee Theatre in einer unbedeutenden Nebenrolle sein Schauspieldebüt. 1958 traf Nicholson den 32-jährigen Roger Corman, der seit einigen Jahren mit großem Erfolg B-Movies produzierte und inszenierte und in dieser Funktion jahrzehntelang die Karrieren späterer Hollywood-Größen förderte (darunter Robert De Niro, Martin Scorsese, Sylvester Stallone, James Cameron oder Francis Ford Coppola). Corman besetzte den 21-jährigen Nicholson in dem in Deutschland nicht aufgeführten Spielfilm The Cry Baby Killer als hitzköpfigen Jugendlichen, der schließlich zum Kriminellen wird. Das von Jus Addiss inszenierte Kriminaldrama orientierte sich an den damals populären Jugendfilmen wie … denn sie wissen nicht, was sie tun, fand aber weder bei Kritik noch Publikum eine große Resonanz. Auch in den folgenden Jahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und übernahm kleinere Rollen in dessen B-Movies. 1960 spielte er in der von Corman inszenierten Horrorkomödie Kleiner Laden voller Schrecken den masochistischen Patienten eines sadistischen Zahnarztes. Dieser Film wurde innerhalb weniger Tage mit einem Minimalbudget von ca. 30.000 US-Dollar realisiert und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Kultstreifen. Die groteske Geschichte um die fleischfressende Riesenpflanze Audrey wurde 1982 zu einem Broadway-Musical verarbeitet, das 1986 verfilmt wurde. In den frühen 1960er Jahren produzierte und inszenierte Corman eine Reihe kostengünstiger Gothic-Horror-Filme, die beim Publikum gut ankamen und zu Klassikern ihres Genres wurden. Nicholson war in zwei dieser Filme zu sehen. In Der Rabe – Duell der Zauberer, einer Horrorkomödie, war er 1963 neben den profilierten Genre-Stars Boris Karloff, Vincent Price und Peter Lorre zu sehen. Im selben Jahr spielte er neben Karloff die zweite Hauptrolle in The Terror – Schloß des Schreckens. Bei diesem Film, der in denselben Kulissen wie Der Rabe entstand, war er zusammen mit Coppola und anderen auch als ungenannter Co-Regisseur tätig. Die weibliche Hauptrolle in The Terror spielte die 23-jährige Sandra Knight, die Nicholson 1962 geheiratet hatte. 1963 kam ihre Tochter Jennifer zur Welt. Die Ehe mit Knight wurde 1968 geschieden. Nicholson war seither nicht wieder verheiratet, hat jedoch insgesamt fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen. In den frühen 1960er Jahren spielte Nicholson auch in Filmen wie Die wilde Jagd (1960), Das gebrochene Land (1962), Donner auf der Insel (1963) oder Hintertür zur Hölle (1964), die jedoch nur wenig Publikum fanden und seine Karriere nicht voranbrachten. 1966–1969 Ab Mitte der 1960er Jahre geriet die etablierte Filmindustrie zunehmend unter Druck. Hollywood produzierte weiterhin nach den gängigen Rezepten leichte Unterhaltungsfilme (Liebeskomödien, Musicals, Monumentalfilme, Western), die von den jungen Kinogängern der Hippie-Ära ignoriert wurden. Ab 1966 machten sich jedoch im aktuellen Kino verstärkt die Einflüsse der Sub- und Gegenkultur bemerkbar und brachten das sogenannte New-Hollywood-Kino hervor. Corman hatte stets ein waches Gespür für die aktuellen Trends und inszenierte 1966 den Rocker-Film Die wilden Engel, der für nur 360.000 US-Dollar produziert wurde, in den Vereinigten Staaten fast das 20-Fache dieser Summe einspielte und eine kurzlebige Motorradfilm-Welle auslöste. Nicholson war an Die wilden Engel zwar nicht beteiligt, erhielt 1967 aber Rollen in den Motorradfilmen Die wilden Schläger von San Francisco und Rebel Riders (der erst 1970 ins Kino kam). In Filmen wie diesen formte sich nach und nach das Image Nicholsons als unrasierter, rebellischer Antiheld des New Hollywood, der die gesellschaftlichen Konventionen verachtet. Privat bewegte sich der Schauspieler zu dieser Zeit im Umfeld junger Darsteller wie Peter Fonda, Dennis Hopper oder Bruce Dern, die auf der Leinwand ebenfalls das Image des Antihelden pflegten (alle drei traten ebenfalls in Motorrad-Filmen auf). Mitte der 1960er Jahre versuchte sich Nicholson als Drehbuchautor und schrieb unter anderem die Vorlage für den Film The Trip (1967), der von Corman inszeniert wurde. Dieser Film, in dem Nicholson nicht als Schauspieler zu sehen ist, schildert in teils surrealen Bildern die LSD-Erfahrungen und amourösen Abenteuer eines Drehbuchautors (dargestellt von Peter Fonda) und gilt als einer der ersten Filme, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzten. Nicholson hat freimütig eingeräumt, dass er seit Mitte der 1960er Jahre ebenfalls LSD konsumierte. 1966 entstanden unter der Regie von Monte Hellman die beiden von Corman produzierten Western Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, an denen Nicholson als Darsteller bzw. Koautor beteiligt war. Die unkonventionellen Filme, die die gängigen Genre-Regeln einigermaßen auf den Kopf stellten, wurden als „Acid-Western“ und als „kafkaesk“ bezeichnet und fanden kein Publikum. Das Schießen wurde nie im Kino gezeigt. 1968 war Nicholson als Koautor an dem Film Head beteiligt, der die überdrehten Abenteuer der Pop-Gruppe The Monkees schilderte und sich offensichtlich an den stilprägenden Filmen orientierte, die Richard Lester einige Jahre zuvor mit den Beatles gedreht hatte. Der Film wurde jedoch zu einem Flop und von der Kritik als zusammenhanglos und misslungen bezeichnet. 1967 und 1968 bemühte sich Nicholson vergeblich um die Hauptrollen in den späteren Erfolgsfilmen Die Reifeprüfung und Rosemaries Baby. Obwohl er als Darsteller, Autor oder Koregisseur an zahlreichen Filmen mitgewirkt hatte, war seine Karriere bis 1968 letzten Endes erfolglos verlaufen. Hopper als Regisseur und Peter Fonda als Ideengeber und Drehbuchautor waren die treibenden Kräfte hinter dem Roadmovie Easy Rider (1969). Dieser Film schilderte die Abenteuer der beiden Hippies und Drogenschmuggler Wyatt (Fonda) und Billy (Hopper), die mit ihren Harley-Davidson-Motorrädern von Mexiko in die amerikanischen Südstaaten fahren und dort schließlich auf einer Landstraße von „Rednecks“ erschossen werden. Eine Zeitlang wird das Duo von dem permanent betrunkenen Anwalt George Hanson begleitet, der von Rednecks erschlagen wird. Bei der Umsetzung dieses Films war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent beteiligt – auf Bitten Hoppers hatte er den Kontakt mit der neu gegründeten Produktionsfirma BBS hergestellt, die ein Produktionsbudget von 375.000 US-Dollar bereitstellte. Als Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt Hanson spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson bereit, die Rolle zu übernehmen. Easy Rider wurde mit einem Einspielergebnis von rund 100 Millionen US-Dollar zu einem sagenhaften Kassenerfolg, zum wichtigsten Kultfilm der Hippie-Generation und zu einem Klassiker des New-Hollywood-Kinos. Nicholson gelang es, nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen – er wurde für seine komödiantisch angelegte Darstellung des betrunkenen Anwalts von der Kritik und den Zuschauern einhellig gefeiert. Die Rolle brachte ihm 1970 außerdem die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein. Die zweite folgte dann nur ein Jahr später für Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst. 1970–1975 Bis weit in die 1960er Jahre hinein waren Hollywood-Stars in der Regel der Tradition des gutaussehenden romantischen Helden verpflichtet oder traten betont maskulin auf. Der Erfolg des New Hollywood-Kinos ebnete jedoch einer neuen Generation von Schauspielern den Weg, die auf realitätsbezogene, psychologisch fundierte Rollengestaltungen Wert legten – darunter Dustin Hoffman, Al Pacino, Gene Hackman, Donald Sutherland oder Robert De Niro. Mit Beginn der 1970er Jahre avancierte Nicholson zu einem der führenden Stars dieser jungen Schauspielergeneration. Der 1,74 m große Darsteller mit dem schütteren Haar entsprach schon rein äußerlich nicht dem traditionellen Bild eines Hollywood-Stars und personifizierte durch seinen speziellen Habitus wie kaum ein anderer Darsteller den Zeitgeist der damaligen Ära, in der etablierte Werteordnungen in Frage gestellt wurde. Zum speziellen Markenzeichen des Schauspielers wurde sein unverwechselbares „Killergrinsen“. Nachdem ihm mit Easy Rider der Durchbruch gelungen war, baute Nicholson sein schauspielerisches Renommee weiter aus und trat zwischen 1970 und 1975 in elf Filmen auf. Während er als Nebendarsteller in dem Barbra-Streisand-Musical Einst kommt der Tag... (1970) kaum zur Geltung kam, konnte er mit Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (1970) sein Image als rebellischer Antiheld festigen. Unter der Regie von Bob Rafelson war er als Sohn aus „gutem Hause“ zu sehen, der sich einer Karriere als Pianist verweigert und stattdessen als Gelegenheitsarbeiter auf einem Ölfeld tätig ist. Der Film und Nicholsons Darstellung wurden allgemein sehr positiv bewertet. Auch in Filmen wie Die Kunst zu lieben (1971) oder Der König von Marvin Gardens (1972) stellte Nicholson Figuren dar, die auf die bürgerlichen Wertvorstellungen keinen Wert legen. 1971 gestaltete er als Regisseur und Drehbuchautor den Film Drive, He Said, der die Probleme einiger junger Basketballspieler thematisierte. Drive, He Said fand wenig Beachtung, wurde aber wegen seiner expliziten Sexszenen kritisiert. Nicholson lehnte zu dieser Zeit trotz hoher Gagenangebote unter anderem Rollen in Filmen wie Der Pate, Der Clou oder Der große Gatsby ab. Stattdessen trat er 1973 in Hal Ashbys Das letzte Kommando als Navy-Matrose in Erscheinung, der den Auftrag erhält, einen abgeurteilten Kameraden in ein weit entferntes Militärgefängnis zu überführen. Diese Milieu- und Charakterstudie kam bei der Kritik sehr gut an und festigte Nicholsons Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller. Als noch erfolgreicher erwies sich 1974 Roman Polańskis Chinatown, ein moderner, komplexer Film noir, der im Los Angeles der 1930er Jahre angesiedelt ist. Privatdetektiv Jake Gittes wird von einer mysteriösen Klientin beauftragt, ihren untreuen Ehemann zu beschatten. Während der Detektiv diesen vermeintlichen Routineauftrag ausführt, wird er in eine immer komplexere Affäre verstrickt, die ihn zwingt, sich mit Mord, Korruption und Inzest auseinanderzusetzen. War Nicholson in früheren Filmen häufig unrasiert und in ungepflegter Garderobe zu sehen, tritt er in Chinatown in teuren Maßanzügen in Erscheinung und bemüht sich als Jake Gittes um ein besonders kultiviertes Erscheinungsbild. Dem Privatdetektiv wird von einem sadistischen Kriminellen (Polański in einem Cameo-Auftritt) nach knapp 40 Minuten mit einem Messer die Nase aufgeschlitzt, weshalb Gittes dazu gezwungen ist, mitten im Gesicht eine entsprechende Bandage zu tragen. Chinatown wurde bei Kritik und Publikum zu einem großen Erfolg und gilt allgemein als einer der wichtigsten Filmklassiker der 1970er Jahre. Autor Robert Towne, der die Rolle des Detektivs genau auf seinen langjährigen Freund Nicholson zugeschnitten hatte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. 1975 engagierte der renommierte italienische Regisseur Michelangelo Antonioni Nicholson für sein Psychodrama Beruf: Reporter, in dem sich ein frustrierter Reporter dazu entschließt, die Identität eines anderen Mannes anzunehmen. Im selben Jahr trat der Darsteller in Ken Russells Rock-Musical Tommy als singender Arzt in Erscheinung. Die Komödie Mitgiftjäger blieb 1975 weit hinter den Erwartungen zurück, obwohl neben Nicholson ein weiterer Top-Star – Warren Beatty – zu sehen war. Nicholson und der gleichaltrige Beatty sind eng befreundet und genossen lange Zeit ein Image als Hollywoods führende Casanovas. Allerdings führte Nicholson seit 1973 eine Beziehung mit der Schauspielerin Anjelica Huston. Zum vielleicht bekanntesten und populärsten Film mit Nicholson wurde Einer flog über das Kuckucksnest, 1975 vom tschechischen Regisseur Miloš Forman inszeniert. Nicholson war in der Rolle des Randle P. McMurphy zu sehen, der sich in eine psychiatrische Anstalt einliefern lässt, um so einer Gefängnisstrafe wegen Verführung einer Minderjährigen zu entgehen. In der Klinik stachelt er die apathischen Insassen – die mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt werden – zur Rebellion gegen die Anstaltsleitung auf. Nicholsons Image des unrasierten, cleveren Underdogs, mit dem die Zuschauer sympathisieren, kam in der Rolle des rebellischen McMurphy besonders publikumswirksam zur Geltung. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey inszeniert, wurde Einer flog über das Kuckucksnest zu einem der größten Kassenerfolge der 1970er Jahre und spielte allein in den Vereinigten Staaten 112 Millionen US-Dollar ein. Von Michael Douglas produziert, war der Streifen einer der spektakulärsten – und letzten – Kassenhits des New Hollywood-Kinos und katapultierte Nicholson endgültig an die Spitze von Hollywood. Bei den Dreharbeiten traf er seinen Jugendfreund DeVito wieder, der einen der Insassen der Nervenheilanstalt spielte und mit dieser Rolle eine erfolgreiche Filmkarriere begründete. Nicholson erhielt für Kuckucksnest erstmals eine Million US-Dollar Gage und war außerdem mit 15 % an den weltweiten Einnahmen beteiligt, was ihn endgültig zum wohlhabenden Mann machte. Seit den frühen 1970er Jahren bewohnte er eine Villa am noblen Mulholland Drive und hatte dort Marlon Brando zum Nachbarn. Einer flog über das Kuckucksnest avancierte zum Klassiker und Kultfilm und gewann 1976 die Oscars in allen fünf Hauptkategorien – für die beste Regie, den besten Film, das beste Drehbuch, die beste weibliche Hauptrolle (Louise Fletcher als tyrannische Anstaltsleiterin) und die beste männliche Hauptrolle. Nicholson wurde erstmals mit dem weltweit begehrtesten Filmpreis ausgezeichnet – nachdem er seit 1970 fünfmal in sieben Jahren nominiert worden war. 1976–1980 Nachdem die erste Hälfte der 1970er Jahre für Nicholson äußerst erfolgreich verlaufen war, gelang es ihm zunächst nicht, seine Karriere auf einem ähnlichen Niveau weiterzuführen. 1976 war er, zehn Jahre nach den B-Movies Das Schießen und Ritt im Wirbelwind, wieder als Westernheld zu sehen und spielte neben seinem Nachbarn und Jugendidol Brando in Duell am Missouri einen Pferdedieb, der einen reichen Pferdezüchter ruinieren will. Brando trat neben Nicholson – teils in Frauenkleidern – als exzentrischer „Regulator“ (= ‚Killer‘) in Erscheinung. Trotz prominenter Besetzung floppte dieser von Arthur Penn inszenierte Spätwestern an den Kinokassen und wurde auch von der Kritik überwiegend als misslungen bezeichnet. Ähnlich schnell in Vergessenheit geriet Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), der die kurze Karriere eines jungen Filmproduzenten (dargestellt von De Niro) im Hollywood der 1930er Jahre nachzeichnete. Nicholson war in dem prominent besetzten Film lediglich in einer Nebenrolle zu sehen. Im Frühjahr 1977 wurde Nicholson indirekt in einen Sexskandal verwickelt, nachdem sein Freund Polański wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden war. Polański soll ein 13-jähriges Mädchen im Whirlpool von Nicholsons Villa mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht haben. Nicholson selbst hielt sich zu dieser Zeit zum Wintersport in Aspen auf und musste hinnehmen, dass die Polizei im April 1977 seine Villa durchsuchte. Polański floh schließlich aus dem Land, um einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen. 2009 wurde Polański wegen dieses Delikts in der Schweiz verhaftet und entging nur knapp einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten. 1978 war Nicholson ein weiteres – und letztes – Mal als Westerndarsteller zu sehen: In Der Galgenstrick spielte er unter eigener Regie einen Viehdieb, der knapp dem Galgen entkommt und eine jungfräuliche Minenbesitzerin ehelicht. Der komödiantisch angelegte Spätwestern, in dem unter anderen John Belushi, Christopher Lloyd und DeVito zu sehen waren, blieb bei Kritik und Publikum erfolglos. Nach eineinhalbjährigen Dreharbeiten kam 1980 Stanley Kubricks Horrorfilm Shining in die Kinos. Unter Aufsicht von Kubrick waren in einem Londoner Studio die riesigen Kulissenbauten des unheimlichen Overlook-Hotels entstanden, dessen Hausmeister, der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance (Nicholson), langsam in den Wahnsinn abdriftet. Nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Stephen King hatte der perfektionistische Kubrick mit hohem Budget und in zeitaufwändiger Inszenierung (er ließ viele Szenen 50 bis 60 Mal wiederholen) einen modernen Gothic-Horrorfilm inszeniert, der nicht mit grausigen Szenen geizte. Die drei Protagonisten des Films – Torrance sowie seine Frau und sein kleiner Sohn – werden in dem leeren, eingeschneiten Hotel so lange von Horror-Visionen terrorisiert, bis es zum alptraumhaften Showdown kommt. Für Nicholson und für Kubrick – beide hatten in den Jahren davor Misserfolge hinnehmen müssen – wurde Shining zu einem großen Erfolg. Der Film avancierte zu einem Klassiker seines Genres sowie zu einem vielzitierten und -parodierten Werk der Popkultur. Von der zeitgenössischen Kritik wurde teilweise bemängelt, Nicholson habe bei seiner Darstellung des wahnsinnigen Schriftstellers schauspielerisch überzogen. 1981–1989 1981 inszenierte Rafelson mit Wenn der Postmann zweimal klingelt ein Remake des entsprechenden Film-Noir-Klassikers aus dem Jahr 1946. Nicholson ist hier als zwielichtiger Herumtreiber zu sehen, der sich auf eine Affäre mit der schönen Frau (Jessica Lange) eines Tankstellenbetreibers einlässt. Das Liebespaar ermordet den lästigen Ehemann, indem es ihn in einem Auto eine Klippe hinabstürzt. Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte für einen Skandal, als kolportiert wurde, Nicholson und Lange hätten eine leidenschaftliche Liebesszene auf dem Küchentisch nicht nur simuliert. Für weniger Aufsehen sorgten Nicholsons Auftritte in den Filmen Reds und Grenzpatrouille. 1981 wurde Nicholsons zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman, obwohl Nicholson mit Huston zusammen war. 1983 trat Nicholson in dem komödiantischen Melodram Zeit der Zärtlichkeit, das auf die Hauptdarstellerinnen Shirley MacLaine und Debra Winger zugeschnitten war, als alkoholisierter Ex-Astronaut in Erscheinung. Hier traf er abermals auf seinen Jugendfreund DeVito. Dieser Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg und brachte Nicholson seinen zweiten Oscar ein. Als weniger erfolgreich erwiesen sich Mitte der 1980er Jahre Filme wie Die Ehre der Prizzis, Sodbrennen oder Wolfsmilch. In dem Kassenhit Die Hexen von Eastwick war Nicholson 1987 als „teuflischer“ Verführer Daryl Van Horne zu sehen, der die Damenwelt einer Kleinstadt in Aufruhr versetzt. In der Comic-Verfilmung Batman (1989) übernahm Nicholson den dominanten Part des grinsenden Superschurken „Joker“, der in einer Zukunftsmetropole von dem fledermaushaften Titelhelden bekämpft wird. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 400 Millionen US-Dollar wurde Batman zu Nicholsons größtem Kinohit. Dank spezieller Vertragsklauseln erzielte der Darsteller eine Rekordgage von rund 60 Millionen US-Dollar und avancierte dadurch zum bestbezahlten Darsteller der Filmgeschichte. Erst Jahrzehnte später wurden in Hollywood wieder ähnliche Gagen-Dimensionen erreicht. Außerdem wirkt Nicholson auf dem Album Batman von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate des Schauspielers sampelte. 1990–2000 1990 realisierte Nicholson als Regisseur und Hauptdarsteller die Chinatown-Fortsetzung Die Spur führt zurück – The Two Jakes, die an den Kinokassen floppte und nach allgemeinem Tenor weit hinter der künstlerischen Qualität des Vorgängerfilms zurückblieb. Nicholson beendete mit diesem Film seine Karriere als Regisseur. 1990 trennte sich Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante Lorraine. 1992 kam sein Sohn Raymond zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Als Flops erwiesen sich in den 1990er Jahren Nicholson-Filme wie Man Trouble – Auf den Hund gekommen (1992), Jimmy Hoffa (1992), Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (1995), Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (1996) oder Blood and Wine (1996). Erfolge verbuchen konnte Nicholson dagegen mit dem Militär-Drama Eine Frage der Ehre (1992), in dem er neben Tom Cruise als Colonel zu sehen war, und mit dem Thriller Wolf – Das Tier im Manne (1994), in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. In der Komödie Besser geht’s nicht war Nicholson 1997 als miesepetriger Schriftsteller zu sehen, der sich durch rassistische und homophobe Äußerungen hervortut. Diese Rolle brachte dem Darsteller seinen dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. 21. Jahrhundert Nachdem Das Versprechen 2001 gefloppt war, konnte Nicholson 2002 mit der Tragikomödie About Schmidt wieder einen Filmerfolg verbuchen. Er trat hier als Rentner auf, der gezwungen ist, sein Leben neu zu ordnen. Nicholson war außerdem in den erfolgreichen Komödien Die Wutprobe (2003 – als Aggressionstherapeut) und Was das Herz begehrt (2003 – als alternder Casanova) zu sehen. Scorsese besetzte ihn 2006 in dem Kassenhit Departed – Unter Feinden als irischen Mafia-Paten. Er war hier neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg zu sehen. In Rob Reiners 2007 veröffentlichtem Kassenerfolg Das Beste kommt zum Schluss spielten Nicholson und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten, die sich in der ihnen noch verbleibenden Zeit ihre letzten Wünsche erfüllen. Zum bislang letzten Mal trat der damals 73-jährige Nicholson 2010 in Woher weißt du, dass es Liebe ist als Schauspieler in Erscheinung. Im Februar 2017 wurde über sein Comeback in der geplanten US-Neuverfilmung des deutschen Films Toni Erdmann spekuliert. Im August 2018 wurde eine Beteiligung Nicholsons ausgeschlossen. Deutsche Synchronstimmen Am Anfang seiner Karriere wurde Nicholson, wie sein Schauspielkollege Dustin Hoffman, auf Deutsch vorwiegend von Manfred Schott synchronisiert (z. B. in Easy Rider, Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst, Einer flog über das Kuckucksnest, Der letzte Tycoon, Der Galgenstrick, Wenn der Postmann zweimal klingelt, Reds). Nach dessen Unfalltod 1982 übernahm im Laufe der 80er Jahre Joachim Kerzel die deutschsprachige Stimme beider Darsteller. In der Übergangszeit wurde Nicholson auch von Erik Schumann gesprochen (z. B. in Die Ehre der Prizzis, Wolfsmilch). Abweichungen hiervon finden sich unter den wichtigeren Stationen von Nicholsons Karriere bei den Filmen Chinatown (Hansjörg Felmy) und mit Jörg Pleva für Shining. Letzteres auf ausdrücklichen Wunsch von Regisseur Kubrick, der seit 1957 mit einer Deutschen verheiratet war und bei der deutschen Fassung des Films Uhrwerk Orange (1971) von Plevas Synchronisation für Malcolm McDowell als jugendlichen Straftäter Alex DeLarge so beeindruckt war, dass er durchsetzte, dass Pleva auch bei den deutschen Fassungen seiner folgenden Filme als Sprecher für die männliche Hauptrolle besetzt wurde. Filmografie Darsteller (Spielfilme) 1958: The Cry Baby Killer 1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love) 1960: The Wild Ride 1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop Of Horrors) 1960: Kein Stern geht verloren (Studs Lonigan) 1962: The Broken Land 1963: Der Rabe – Duell der Zauberer (The Raven) 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1964: Flight To Fury 1964: Operation Pazifik (Ensign Pulver) 1964: Back Door To Hell 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1966: Das Schießen (The Shooting) 1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre) 1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hell’s Angels on Wheels) 1968: Psych-Out 1968: Head 1969: Easy Rider 1970: Rebel Riders (The Rebel Rousers) 1970: Einst kommt der Tag... (On a Clear Day You Can See Forever) 1970: Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge) 1972: Der König von Marvin Gardens (The King Of Marvin Gardens) 1973: Das letzte Kommando (The Last Detail) 1974: Chinatown 1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter) 1975: Tommy (Tommy by „The Who“) 1975: Mitgiftjäger (The Fortune) 1975: Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over The Cuckoo’s Nest) 1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks) 1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon) 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1980: Shining (The Shining) 1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice) 1981: Reds 1981: Notre Dame de la Croisette (Dokumentarfilm) 1982: Grenzpatrouille (The Border) 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms Of Endearment) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1986: Sodbrennen (Heartburn) 1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches Of Eastwick) 1987: Wolfsmilch (Ironweed) 1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News) 1989: Batman 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble) 1992: Jimmy Hoffa (Hoffa) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf) 1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard) 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star) 1996: Mars Attacks! 1996: Blood and Wine 1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets) 2001: Das Versprechen (The Pledge) 2002: About Schmidt 2003: Die Wutprobe (Anger Management) 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give) 2006: Departed – Unter Feinden (The Departed) 2007: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) 2010: Woher weißt du, dass es Liebe ist (How Do You Know) Darsteller (Fernsehen) 1956: Matinee Theatre (1 Episode) 1960: Mr. Lucky (Episode „Operation Fortuna“) 1960: The Barbara Stanwyck Show (1 Episode) 1961: Wells Fargo (Tales Of Wells Fargo, Episode „The Washburn Girl“) 1961: Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt, 1 Episode) 1961: Bronco (Episode „The Equalizer“) 1962: Little Amy (Fernsehfilm) 1962: Hawaiian Eye (Episode „Total Eclipse“) 1966: Dr. Kildare (4 Episoden) 1966: Die Seaview – In geheimer Mission (Voyage To The Bottom Of The Sea, ungenannt) 1966/1967: Andy Griffith Show (2 Episoden) 1967: Die Spur des Jim Sonnett (The Guns Of Will Sonnett, 1 Episode) 1983: Salut für John Huston 1985: Live Aid 1987: Elephant’s Child (Fernsehfilm) 1995: Salute To Steven Spielberg 1996: Salute To Clint Eastwood 1999: Salute To Dustin Hoffman 2000: Hollywood Rocks The Movies 1955–1970 2000–2005: Biography 2002: Entertainment Tonight 2007–2010: Entertainment Tonight 2009: Song Of The Shattered 2010: America Lost And Found: The BBS Story 2010: AFI Life Achievement Award: A Tribute To Mike Nichols 2010: Cinémas 2011: Ufos, Sex und Monster – Das wilde Kino des Roger Corman (Dokumentarfilm) Drehbuchautor 1963: Thunder Island 1964: Flight To Fury 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1967: The Trip 1968: Head 1971: Drive, He Said Regie 1963: The Terror – Schloß des Schreckens (The Terror) 1971: Drive, He Said 1978: Der Galgenstrick (Goin’ South) 1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) Produzent 1966: Das Schießen (The Shooting) 1966: Ritt im Wirbelwind (Ride In The Whirlwind) 1968: Head 1971: Drive, He Said 2008: I Am But A Fool Auszeichnungen Nicholson war in den 1970er Jahren fünfmal, in den 1980er Jahren viermal, in den 1990er Jahren zweimal und 2003 zum bislang letzten Mal für einen Oscar nominiert. Mit insgesamt zwölf Oscar-Nominierungen ist er damit der meistnominierte männliche Filmschauspieler (übertroffen von Meryl Streep mit 21 Nominierungen) (Stand 2017). Er ist neben Michael Caine außerdem der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und den 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er nominiert wurde (beginnend mit Easy Rider, 1969). Streep gelang es als Dritte, in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten (zwischen den 1970er und 2010er Jahren) nominiert zu werden. Insgesamt wurde Nicholson (Stand 2014) mit 100 wichtigen Filmpreisen ausgezeichnet und er war für 72 weitere nominiert. Er ist neben Walter Brennan und Daniel Day-Lewis der einzige männliche Schauspieler, der drei Oscars in den regulären Kategorien gewinnen konnte; bei den Frauen gelang dies Streep und Ingrid Bergman sowie Katharine Hepburn sogar viermal. 1997 erhielt Nicholson einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Literatur Meinolf Zurhorst, Lothar Just: Jack Nicholson. Seine Filme – sein Leben. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 52, Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86052-7. Adolf Heinzlmeier: Jack Nicholson. Hollywoods Wolf im Schafspelz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61192-6. Patrick McGilligan: Jack’s life. Jack Nicholson, eine Biografie (OT: Jack’s life). Henschel-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-89487-205-5. John Parker: Jack Nicholson. Mehr Clown als Macho (OT: The joker’s wild). Heyne-Filmbibliothek, Nr. 219, Heyne, München 1995, ISBN 3-453-09004-7. Edward Douglas: Jack Nicholson – der große Verführer (OT: Jack – the great seducer). Heyne, München 2005, ISBN 3-453-12052-3. Bernd Zywietz: The Two Jacks. Das doppelbödige Spiel des frühen Jack Nicholson. In: Film-Konzepte 14: Hollywoods Rebellen Marlon Brando, Jack Nicholson, Sean Penn. Nr. 4/2009, München: edition text + kritik, S. 31–485, ISBN 3-86916-002-0. Weblinks Jack Nicholson Online auf jack-nicholson.info auf film-zeit.de „Ich war immer das zweitschlauste Kind in der Klasse“, FAZ, 24. Januar 2008, mit Bildergalerie Einzelnachweise Filmschauspieler Filmregisseur Filmproduzent Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Darstellender Künstler (New York City) US-Amerikaner Geboren 1937 Mann
Gutschein ist gültig für eine Familienkarte (gültig für 2 Erwachsene und alle eigenen Kinder unter 18 Jahren oder in der Ausbildung) in der Boulderwelt Regensburg. Eine Bar- bzw. Restauszahlung sowie das Belassen eines Restwerts auf dem Gutschein sind nicht möglich. Weiterverkauf ist untersagt.
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
19. Juli 2020 10:15 Uhr - 17:30 Uhr, Ehre ich das Wasser, die Stille, die Nacht, die Tiere, die Luft zum Atmen, oder wähne ich alles für mich und meinem Nutzen zur Verfügung? Was löst es in mir aus, wenn ich an der Haltestelle eine schwangere Frau, auf der Autobahn einen Unfall, einen Leichenwagen, einen Umzugswagen sehe? Wenn ich an einen Menschen denke, der mich verletzt hat? „Der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden.“ – Gilt das nur für Mose am Dornbusch oder auch für mein Büro, meine Küche, mein Schlafzimmer? Neben gedanklichen Überlegungen, praktischen Übungen (z.B. Körpergebet, Meditation) und persönlichem Austausch wird jeder ein ganz individuelles Erinnerungsband gestalten – ein Armband aus geschliffenen Steinperlen und wertvollen Holzperlen, wobei er/sie jeder Perle eine Person oder ein Anliegen zuordnet. Blick- oder Berührungskontakt können im Alltag helfen, die Verbindung „nach oben“ zu aktualisieren. Leitung: Sr. Maria Ignatia Langela SMMP Kursgebühr 35 € inkl. Mittagessen, zzgl. Materialkosten
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
Schlüsselfertige Trainings Praxisbewährt und sofort verfügbar Ressourcen & Gesundheit Awareness Training: Gefahrgut - das Wichtigste im Überblick (mehr...) Inhaltsverantwortung: SafeSecure - Christoph Arnet Jahreslizenz / User € 20.- Unternehmenslizenz auf Anfrage Transport von Gefahrgut auf der Strasse 2019 (mehr...) Inhaltsverantwortung: Mitter Safety Consulting - Raul Mitter Sprachen: BG, DE, EN, ES, FR, IT, NL, PL, PT, TR, RU Jahreslizenz / User € 50.- Transport von Gefahrgut als Luftfracht 2019 (mehr...) Sprachen: DE, EN, CN, ES, TR Transport von Gefahrgut im Seeverkehr 2019 (mehr...) Sprachen: DE, EN, CN, ES, FR, IT, PT, TR Ladungssicherung palletierter Ware auf Strassenfahrzeugen (mehr...) CTU Code / CoP (mehr...) Inhaltsverantwortung: EUROSAFE GmbH - Wolfgang Neumann Jahreslizenz / User € 38.- Gefahrgutschulung für Befüller in der Schweiz (mehr...) Jahreslizenz / User € 30.- GHS (mehr...) Inhaltsverantwortung: ecomed - Dr. Ulrich Hondelmann Sprachen: DE, EN, CN, ES, FR, IT, PT, HU Lagerung von gefährlichen Stoffen (mehr...) Sprachen: DE, EN, ES Office Ergonomics (mehr...) Inhaltsverantwortung: MdA Business Communications AG Jahreslizenz / User € 19.- Bekannter Versender CH (mehr...) Käufer- und Verkäuferpflichten im internationalen Warenhandel (mehr...) Inhaltsverantwortung: GSL Consulting - Beat Schlumpf Sprachen: DE, CN, EN, ES Root Cause Analysis: Causal Tree Method (mehr...) Verpackung - Grundlagen (mehr...) Inhaltsverantwortung: Oliver Lopez - Senior Risk Engineer, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig - Prof. Eugen Herzau Transportverpackungen aus Holz (mehr...) Inhaltsverantwortung: Oliver Lopez - Senior Risk Engineer, Bundesverband Holzpackmittel · Paletten · Exportverpackung (HPE) e.V. Jahreslizenz / User € 70.- Container Grundlagen (mehr...) Inhaltsverantwortung: Oliver Lopez - Senior Risk Engineer,ma-co maritimes competenzcentrum e.V., BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung - Dr. Thomas Goedecke Jahreslizenz / User € 80.- Ladungssicherung im Strassen-, Schienen- und Seeverkehr (mehr...) Trainer / Inhaltsverantwortung: EUROSAFE GmbH - Wolfgang Neumann Dauer: 2 Tage / 16 UE / 720 Min. Jahreslizenz / User € 880.- Anzahl Teilnehmer 5-10 Dauer: 4 Tage / 32 UE / 1440 Min. Jahreslizenz / User € 1760.- Ladungssicheurng & Verpackung (mehr...) Fachseminar für Führungskräfte: Hamburger Seminar Ladungssicherung im Land- und Seeverkehr (mehr...) PK 1 - Luftverkehr ICAO/IATA-PK 1 inhouse Kurs mit BAZL-anerkanntem Zertifikat (mehr...) Trainer / Inhaltsverantwortung: Mitter Safety Consulting - Raul Mitter pro Person CHF 380.- PK 2 - Luftverkehr ICAO/IATA-PK 2 inhouse Kurs mit BAZL-anerkanntem Zertifikat (mehr...) pro Person CHF 190.- relax-concentrate-create Ressourcenmangement zur Optimierung der Life Domain Balance (mehr...) Trainer / Inhaltsverantwortung: rcc CONSULTING - Michael Doerk Pro Teilnehmer € 1100.- Kontaktunterricht, Vorträge, Coachings: Dauer: Vorträge ab 30 Minuten, halber Tag, ganzer Tag, drei Tage, eine Woche, aber auch ein längerer Lehr- und Implementierungsprozess Pro Teilnehmer auf Anfrage Kreativitäts- und Innovationsmanagement entwickeln und steuern (mehr...) Sprachen: DE, EN, DK, NL Pro Teilnehmer € 600.- Burnoutprävention und Resilienz (mehr...) Trainer / Inhaltsverantwortung: rcc CONSULTING Effiziente Trainingsmethoden (Mental) (mehr...) Effiziente Trainingsmethoden (Sport) (mehr...) Trainer / Inhaltsverantwortung: rcc CONSULTING - Michael Doerk / Piero Fontana Ressource Bewerbungskompetenz (mehr...) Ressource Regenerationskompetenz (mehr...) Transport von Gefahrgut auf der Strasse 2019 Zulassung / Empfehlung Allg. Teil der Unterweisungspflicht nach ADR 1.3, resp. die Pflichten der Beteiligten nach ADR 1.4 Anerkannte ADR Staaten Unternehmen, die der Unterweisungspflicht entsprechend ADR 1.3 unterliegen, namentlich Absender, Verpacker, Befüller, Verlader, Beförderer, Entlader und Empfängen Mitarbeitende, die gefährliche Güter auf den Strassenversand vorbereiten, versenden, transportieren oder empfangen Im e-Learning Kurs "Transport von Gefahrgut auf der Strasse" werden die gesetzlich relevanten Inhalte (ADR) anschaulich und praxisnah vermittelt. Interaktive Übungen am Ende von Wissensblöcken festigen das gerade Erlernte und bereiten den Lernenden auf den Abschlusstest vor. Besteht er diesen, kann er ein Zertifikat ausdrucken, welches die nach ADR vorgeschriebene Unterweisung belegt. Das Absolvieren des Kurses erfüllt nicht nur den allgemeinen Teil der Unterweisungspflicht nach ADR 1.3, sondern gibt dem Unternehmen auch die nötige Rechtssicherheit, die es vom Gesetzgeber vorgeschrieben bekommt. Änderungen im ADR (mindestens alle zwei Jahre) können so, auch ohne kostenintensive Live-Schulungen, auf eine einfache Art und Weise vermittelt werden - unabhängig von Anzahl der Mitarbeiter, Ort und Uhrzeit. Einzellizenz € 50.- Staffelpreise oder Unternehmenslizenz Wie nutzen Sie das e-Learning Angebot? Klicken Sie auf "Jetzt Anmelden" und teilen uns die Anzahl der gewünschten Lizenzen mit. Sie erhalten eine Rechnung. 2. Freischalten Nach Zahlungseingang erhalten Sie die Zugangsdaten per Email. Diese verteilen Sie an Ihre Mitarbeitenden. Diese registrieren sich, absolvieren den Kurs und drucken sich ein personalisiertes Zertifikat aus. 4. Nachweisen Zusätzlich erhalten Sie alle Zertifikate per Email. Vorteile unserer e-Learning Kurse Günstige Einzelnutzungsgebühren Flexibel - der Lerner bestimmt: Die Kurse sind immer auf dem neuesten Stand Transport von Gefahrgut als Luftfracht 2019 Entspricht den Mindestanforderungen für die Schulungsinhalte nach IATA-DGR Tabelle 1.5.A Das erworbene Zertifikat ist nicht mit dem Schulungsnachweis nach IATA-DGR 1.5.5 gleichzustellen. Das e-Learning "Transport von Gefahrgut als Luftfracht" eignet sich hervorragend als Ergänzung und/oder Vorbereitung auf die vorgeschriebene IATA-DGR-Schulung für die Personalkategorien 1 bis 12. Unternehmen, die Gefahrgut nach IATA-DGR für den Transport als Luftfracht versenden, vorbereiten, verpacken oder transportieren Mitarbeiter, die Gefahrgut für den Transport als Luftfracht versenden, vorbereiten, verpacken oder transportieren Der e-Learning Kurs "Transport von Gefahrgut als Luftfracht" gibt einen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen (IATA-DGR), ergänzt durch Tipps und Erfahrungen aus dem Alltag. Der Kurs vermittelt in lebendiger Weise den Prozess von Klassifizieren, Verpacken, Markieren und Dokumentieren. Zusätzlich geht er auf Besonderheiten wie Sonderregelungen, versteckte Gefahren und Bestimmungen für Passagiere ein. Am Ende des Kurses ist der Lerner gut vorbereitet für den Abschlusstest. Besteht er diesen, kann er ein Zertifikat* ausdrucken, welches die Unterweisung nachweislich belegt. Das Absolvieren des e-Learning Kurses "Gefahrgut als Luftfracht" beinhaltet folgende Aspekte, mit denen Versender und Verpacker sowie Spediteure nach IATA-DGR Tabelle 1.5.A vertraut sein sollten: Besonderheiten (Zusätze zu IATA-DGR-Vorschriften) *) Das e-Learning "Gefahrgut als Luftfracht" eignet sich hervorragend als Ergänzung und/oder Vorbereitung auf die vorgeschriebene IATA-DGR-Schulung für die Personalkategorien 1 bis 12. Das erworbene Zertifikat ist aber nicht mit dem Schulungsnachweis nach IATA-DGR 1.5.5 gleichzustellen. Transport von Gefahrgut im Seeverkehr 2019 Allg. Teil der Unterweisungspflicht nach IMDG-Code 1.3, resp. die Empfehlungen zum Schulungsbedarf für das bei der Beförderung gefährlicher Güter nach dem IMDG-Code eingesetzte Landpersonal nach IMDG-Code Tabelle 1.3.1.5. Unternehmen, die der Unterweisungspflicht entsprechend IMDG-Code 1.3 unterliegen Mitarbeitende: Landseitiges Personal, d.h. Personen, welche Gefahrgut für den Seeverkehr anbieten, IMO-Erklärungen erstellen und unterschreiben, Gefahrgüter umschlagen, Container verladen oder entladen, inkl. Fährverkehr nach GB oder Nordics Der e-Learning Kurs "Beförderung gefährlicher Güter im Seeverkehr" gibt einen Überblick über die wichtigsten Bestimmungen des IMDG-Codes für landseitiges Personal, d.h. Personen, welche Gefahrgut für den Seeverkehr anbieten, IMO-Erklärungen erstellen und unterschreiben, Gefahrgüter umschlagen, Container verladen oder entladen, inkl. Fährverkehr nach GB oder Nordics. Der Kurs vermittelt in lebendiger Weise den Prozess von Klassifizierung, Kennzeichnung, Dokumentation bis hin zur Verpackung von Frachtstücken. Beispiele aus der Praxis, "Best Practice" Tipps und interaktive Übungen machen es dem Lernenden leicht, die trockene Materie zu verstehen und diese auch im Alltag anwenden zu können. Am Ende des Kurses ist der Lernende dann bestens für den Abschlusstest vorbereitet. Besteht er diesen, kann er sich ein Zertifikat ausdrucken, welches die Unterweisung schriftlich belegt. Das Absolvieren des Kurses erfüllt nicht nur den allgemeinen Teil der Unterweisungspflicht nach IMDG-Code 1.3, resp. nach Tabelle 1.3.1.5, sondern gibt dem Unternehmen auch die nötige Rechtssicherheit, die es vom Gesetzgeber vorgeschrieben bekommt. Änderungen im IMDG-Code (mindestens alle zwei Jahre) können so auch ohne kostenintensive Live-Schulungen auf eine einfache Art und Weise vermittelt werden, unabhängig von Anzahl der Mitarbeiter, Ort und Uhrzeit. Gerade bei der Einführung neuer Mitarbeiter stellen Sie schon zu Beginn sicher, dass diese nachweislich vor der Aufnahme Ihrer Tätigkeit im entsprechenden Rechtsgebiet unterwiesen wurden. Ladungssicherung palletierter Ware auf Strassenfahrzeugen Unternehmen, die (gefährliche) Güter auf den Strassenversand vorbereiten, beladen, transportieren oder empfangen Mitarbeitende, die (gefährliche) Güter auf den Strassenversand vorbereiten, beladen, transportieren oder empfangen Behörden, die Strassenfahrzeuge auf ordnungsgemässe Ladungssicherung hin überprüfen Mit dem richtigen Laden und Sichern von Transportgütern auf Strassenfahrzeugen können Unfälle verhindert und Schäden auf ein Minimum begrenzt werden. Der e-Learning Kurs "Ladungssicherung auf Strassenfahrzeugen" informiert Sie über die wichtigsten Vorschriften, Normen und Richtlinien, über Fahrzeugaufbau, Zurrmitteleinsatz, kraft- und formschlüssige Ladungssicherung - gespickt mit "Best-Practice" aus dem Verlader-Alltag. Die Inhalte werden dabei laufend auf dem aktuellen Stand gehalten. Interaktive Übungen am Ende von Wissensblöcken festigen das gerade Erlernte und bereiten den Lernenden auf den Abschlusstest vor. Besteht er diesen, kann er ein Zertifikat ausdrucken, welches die Unterweisung belegt. Der e-Learning Kurs ist bestens geeignet, um ein solides Basiswissen im Bereich der Ladungssicherung zu schaffen. Somit kann sichergestellt werden, dass auch für diesen Rechtsbereich keine Lücke offen bleibt. Gerade für Unternehmen die nach ISO 9001 zertifiziert sind, ist dies ein sicherer und kompakter Weg, die Inhalte der Zertifizierung zu bestätigen und die Prozesse trotzdem schlank zu halten. Inhalt entsprechend Empfehlung des CTU Codes e-Learning empfohlen von EUMOS (European Safe Logistics Association) EUROSAFE GmbH: Wolfgang Neumann Personenzertifizierter Sachverständiger gemäss DIN EN ISO/IEC 17024:2012 für den Strassen,-Schienen- und Seeverkehr (einschliesslich Gefahrgüter) für Ladungssicherung, Verpackung und Ladeeinheitenbildung, Grossraum- und Schwertransporte sowie Schadens- und Ursachenanalyse Unternehmen, die (gefährliche) Güter auf den Versand vorbereiten, beladen, transportieren oder empfangen Mitarbeiter, die (gefährliche) Güter auf den Versand vorbereiten, beladen, transportieren oder empfangen, z. B. Staupersonal im Hafen Personen, die Verladungen und Entladungen durchführen, anweisen und leiten, müssen für das Stauen von Beförderungseinheiten nach den international geltenden Regeln des Code of Practice (CTU Code) ausgebildet sein und entsprechend handeln. Das e-Learning bietet ein Brachen unabhängiges Grundlagenwissen anschaulich, interaktiv und mit Praxisbezug zu folgenden Themen: Verantwortung für die Beladung Rechtliche Anforderungen an die verantwortliche Personen Die Regeln für das Packen und Stauen Die Kräfte im Strassen-, Bahn- und Seeverkehr Die Berechnung von Sicherungskräften Die Massnahmen zur Sicherung der Ladung mit verschiedenen Hilfsmitteln Die Dokumentation der Ladungssicherung Arbeitsanweisungen für den Verlader Ausbildungsinhalte für ein Praxistraining Einzellizenz € 38.- Weitere Informationen (Produkt Flyer) Gefahrgutschulung für Befüller in der Schweiz Unternehmen, die gefährliche Güter in Tanks versenden und empfangen und der Unterweisungspflicht nach ADR 1.3 unterliegen Befüller, die (gefährliche) Güter in Tanks auf den Versand vorbereiten oder empfangen Befüller sind von der Betriebsleitung bestimmte Mitarbeiter, die mit den Aufgaben der Be- und Entladung beauftragt sind und Pflichten gem. ADR 1.4.3.3 und SDR Art. 12 als Befüller. Das e-Learning beinhaltet für die Verkehrsträger auf Strasse, Schiene und Wasser im Bulk-Verkehr (Tanks, keine verpackte Ware) neben der Einführung eine allgemeine aufgabenbezogene Unterweisung, sowie eine Sicherheitsunterweisung. Die Befüller lernen für sie relevante Grundlagen bezüglich Gefahrgut, welche aufgabenbezogenen Pflichten sie zum sicheren Be- und Entladen ortsbeweglicher Tanks wahrnehmen müssen und wie die Ladegüter gegen Diebstahl oder Missbrauch zu sichern sind. Einzellizenz € 30.- Arbeitgeber bzw. Vorgesetzte sind dazu verpflichtet ihre Arbeitnehmer durch regelmässige Unterweisungen über Gesundheits- und Sicherheitsgefahren am Arbeitsplatz zu unterrichten. Diese Verpflichtung kann mit dem e-Learning Kurs "GHS" erfüllt und auch elektronisch dokumentiert werden. Unternehmen, die Chemikalien handhaben: weltweit, mit Spezialteil USA Mitarbeiter, die Chemikalien handhaben Der e-Learning Kurs "Globally Harmonized System (GHS)" zeigt, was GHS ist, seit wann es gültig ist und welche Auswirkungen seine Umsetzung auf die Arbeit in einem Betrieb hat. den Vergleich "wie war es bisher und was ist neu?" die reiche Bebilderung die praktischen Beispiele sowie wird der Lernende gut auf den abschliessenden Test vorbereitet. Besteht er diesen, kann er ein Zertifikat ausdrucken, welches die Unterweisung belegt. Der Kurs ist global ausgelegt und enthält ein Kapitel speziell für die USA. Für Firmen/Personen in den USA hält der Kurs eine eigene Fassung (GHS HCS) bereit. Nach WHO sind Störungen des Bewegungsapparates die zweithäufigste Ursache für Kurzzeit- und der Hauptgrund für Langzeit-Absenzen. In diesem Kurs lernen Sie wie Sie Ihren Computer Arbeitsplatz ergonomisch richtig einrichten. Zusammen mit einigen Tipps zur Arbeitsorganisation hilft Ihnen das Training möglichst beschwerdefrei arbeiten zu können. alle Personen, die mehrere Stunden am Tag vor einem Rechner sitzen Einzellizenz € 19.- Bekannter Versender CH Unternehmen, die als "Bekannten Versender" behördlich anerkannt sind oder diese Anerkennung anstreben Mitarbeiter, die sich im Unternehmen mit der Luftfracht befassen Wichtiger Bestandteil der Zertifizierung zum Bekannten Versender ist der Nachweis über die Schulung für Personen mit Zugang zu sicherer Luftfracht. Dies sind alle Mitarbeiter, die sich im Unternehmen mit der Luftfracht befassen. Es handelt sich dabei auch um Mitarbeiter in der Produktion, wenn diese an Waren arbeiten, bei denen bereits im Produktionsprozess klar ist, dass sie per Luftfracht versandt werden. Häufig übersehen die Unternehmen, dass auch das Personal, das nur mit den Luftfrachtdokumenten in Kontakt kommt, bereits die entsprechende Schulung benötigt. Und: Jede Urlaubs- oder Krankheitsvertretung braucht die Pflicht-Schulung ebenfalls. Das e-Learning Kurs ist so aufbereitet, dass er im Rahmen der Zertifizierung zum Bekannten Versender vom BAZL anerkannt wird. Käufer- und Verkäuferpflichten im internationalen Warenhandel Unternehmen, die international im Warenhandel tätig sind Mitarbeitende, die mit den Incoterms® Klauseln zu tun haben, z. B. Einkäufer, Sicherheitsinspektoren etc. Die Schritte in der Transportkette erzeugen Kosten, bergen Risiken und manche erfordern Dokumentation. Die Incoterms® Klauseln sind eine international einheitliche Regelung, wer für dies alles verantwortlich ist: Käufer oder Verkäufer. Ziel dieses Trainings ist es, dass der Lerner in der Lage ist, die mit der Anwendung der Incoterms® Klauseln verbundenen Konsequenzen und Risiken einschätzen zu können. Der e-Learning Kurs ist bestens geeignet, um ein solides Basiswissen im Bereich "Regelung der Pflichten im internationalen Warenhandel" zu schaffen. Somit kann sichergestellt werden, dass auch für diesen Rechtsbereich keine Lücke offen bleibt. Gerade für Unternehmen die nach ISO 9001 zertifiziert sind, ist dies ein sicherer und kompakter Weg, die Inhalte der Zertifizierung zu bestätigen und die Prozesse trotzdem schlank zu halten. Unternehmen und Mitarbeitende, die Ursachenanalysen mittels der "Causal Tree" Methode erstellen. In diesem e-Learning lernt man, wie eine Ursachenanalyse (bei Unfällen) mit der Methode "Causal Tree" durchzuführen ist. Zur Vertiefung des theoretischen Lerninhaltes sind mehrfach Fragen zur Selbsteinschätzung eingebaut und anschliessend kann man in einem praxisnahen Beispiel die Anwendung der Methode vertiefen. Diese Übung ist sehr lebendig gestaltet mit einem Video zur Darstellung des Unfallherganges und interaktiven Elementen zur Erarbeitung der Fakten sowie zur Erstellung einer Ursachenanalyse. relax-concentrate-create Ressourcenmangement zur Optimierung der Life Domain Balance Trainer / Inhaltsverantwortung rcc CONSULTING: Michael Doerk relax-concentrate-create – Ressourcenmanagement zur Optimierung der betrieblichen Life Domain Balance Einsatz der webbasierten Applikation «be rcc» Das Leben ist schnell und voller Herausforderungen. Flexibilität, geistige Wachheit und punktgenaue Leistungsfähigkeit, aber auch Gelassenheit und Kreativität sind gefordert, um in den verschiedenen Lebenswelten mehr als nur durchzukommen. Die webbasierte Applikation «be rcc» ermöglicht Ihnen eine Standortbestimmung, aber auch den Blick auf den Veränderungsbedarf im Umgang mit Ihren Ressourcen und denen Ihrer Mitarbeitenden. Die in der App «be rcc» integrierte Datenbank enthält Dokumente, Filme und Werkzeuge, die zur Optimierung des individuellen Ressourcenmanagements und zur Förderung der Gesundheit in Ihrer Organisation eingesetzt werden können. Durch die «Intelligenz» der Applikation erhalten Sie wertvolle Hinweise, die Sie bei Ihren verhaltensmodifikatorischen Massnahmen unterstützen. Dadurch sind Sie wirksam und zielführend in der Lage, Ihre Ressourcen nachhaltig und gesundheitsförderlich zu managen sowie die individuelle Life Domain Balance zu optimieren. wissen, wie das Modell relax-concentrate-create in ihrer Unternehmung zur Optimierung der Life Domain Balance ihrer Mitarbeitenden eingesetzt wird/werden kann kennen die wichtigsten arbeitsbedingten Einflussfaktoren auf die Gesundheit und Krankheit erfahren, wie sie und ihre Mitarbeitenden mit Unterstützung der webbasierten Applikation «be rcc» eine differenzierte Analyse der eigenen Aktivitäten durchführen und damit die aktuelle Life Domain Balance erfassen können lernen auf Basis der Analyse, sich ein ihren Bedürfnissen entsprechendes, «ergonomisch» angepasstes Handwerkszeug zu erarbeiten, um ihre gegenwärtige Life Domain Balance zu optimieren haben mit den zur Verfügung gestellten Werkzeugen die Gelegenheit, ihre konkreten Beispiele und Fragen aus ihrer Praxis zu reflektieren und zu bearbeiten (Behördliche) Zulassung / Anerkennung keine, aktuell finden dazu Forschung und Evaluation an der Hochschule Luzern statt. Momentan finden Gespräche mit Praxispartnern statt (u.a. Hochgebirgsklinik Davos) Kreativitäts- und Innovationsmanagement entwickeln und steuern Die Angebote reichen vom massgeschneiderten Seminar «Ideenentwicklung: Methoden und Prozesse der Kreativität», das einen vertieften Einblick in die hierfür relevanten Themenbereiche gibt und in dem Sie erfahren, wie Kreativitäts und Innovationsmanagement wirklich funktioniert, über längere Implementierungs- und Coachingprozesse bis zu begeisternden Vorträgen an Ihrem Firmenevent oder Kongress. keine, aber www.becreate.ch erfährt einen immer grösseren Bekannntheitsgrad und erhält Reputation durch die Hochschulumgebung und die damit verbundene anwendungsorientierte Forschung Vorträge ab 30 Minuten, halber Tag, ganzer Tag, drei Tage, eine Woche, aber auch ein längerer Lehr- und Implementierungsprozess DE, EN, DK, NL Die Angebote reichen vom massgeschneiderten Seminar «Burnoutprävention und Resilienz», das einen vertieften Einblick in die hierfür relevanten Themenbereiche gibt und in dem Sie erfahren, wie Ihre Unternehmung das Risiko Burnout und Depression effizient bewirtschaftet, über längere Implementierungs- und Coachingprozesse bis zu eindrucksvollen Vorträgen an Ihrem Firmenevent oder Kongress. keine, aber Reputation durch die Hochschulumgebung und die damit verbundene anwendungsorientierte Forschung Effiziente Trainingsmethoden (Mental) Effiziente Trainingsmethoden im beruflichen Alltag zur Erreichung gehirngerechter Ziele und Umsetzung zielrelevanter Massnahmen; so umsetzbar implemetieren, dass sie Karriere, Gesundheit und Zufriedenheit fördern und nicht eine zusätzliche Belastung darstellen. Effiziente Trainingsmethoden (Sport) rcc CONSULTING: Michael Doerk/Piero Fontana Effiziente Trainingsmethoden im beruflichen Alltag so umsetzbar implemetieren, dass sie Gesundheit und Zufriedenheit fördern und nicht eine zusätzliche Belastung darstellen. Ressource Bewerbungskompetenz Nach einem passenden Arbeitgeber suchen, die richtige Stelle finden, das Bewerbungsschreiben treffend aufsetzen, das Interview optimal vorbereiten und beim Gespräch noch glänzend auftreten. Fühlen Sie sich bereits jetzt überfordert? Keine Sorge. Gemeinsam beleuchten wir den Prozess umfassend. Sie erhalten wertvolle Inputs für die verschiedenen Phasen Ihrer Bewerbung und schälen Ihre Besonderheiten heraus. Wer will, übt den eigenen Auftritt gleich vor der Kamera. Unternehmungen (Austrittsbegleitung) DACH (Welt, falls weiteres Know How aufgebaut wird) Ressource Regenerationskompetenz Der menschliche Organismus ist aufgrund seines vegetativen Nervensystems in der Lage, reflexiv zu regenerieren. Teilnehmende lernen dieses System theoretisch kennen und praktisch umzusetzen. Verpackung - Grundlagen Unternehmen, die Waren verpacken, zum Transport vorbereiten, transportieren oder annehmen Mitarbeiter, die Waren verpacken, zum Transport vorbereiten, transportieren oder annehmen Richtig gut verpackt… Waren werden transportiert und verkauft - ihr ständiger Begleiter ist die Verpackung. Auf ihrem Weg von Produktion bis zum Verbraucher müssen Verpackungen eine Vielzahl von Anforderungen erfüllen. Wer welche Anforderungen an die Verpackung hat und welche Funktionen diese erfüllen muss, erfahren Sie in diesem e-Learning Kurs. Transportverpackungen aus Holz Transportverpackungen sollen den Transport von Waren erleichtern, die Waren auf dem Transport vor Schäden bewahren oder die Transportsicherheit erhöhen. Um diesen und anderen Anforderungen gerecht zu werden, setzt man so oft Holzkonstruktionen ein, dass wir dieser Art der Verpackung ein eigenes Schulungsmodul gewidmet haben. Einzellizenz € 70.- Unternehmen, die Container für Frachtzwecke benutzen Verlader und Verpacker, die für die Beladung von Containern und anderen Ladegefässen zuständig sind Rund 95 Prozent der weltweiten Handelstätigkeiten werden im Container abgewickelt. Ein sachgerechter Umgang mit Warenarten und deren Verschiffung sollte so ausgelegt werden, dass sämtliche im Versandprozess auftretenden Belastungen berücksichtigt werden. Dazu gehören sowohl Vollbremsungen und Ausweichmanöver im Strassenverkehr, als auch schwere See, Rangierbelastungen oder Spitzenbelastungen beim Containerumschlag. Dieser Kurs vermittelt Ihnen Schritt für Schritt die Basiskenntnisse im Umgang mit Containern. Bei der Aufbereitung des Themas haben wir darauf geachtet das Wesentliche abzudecken und haben den Standard ISO Container als Grundlage genommen. Einzellizenz € 80.- Das Leben im 21. Jahrhundert ist in einer Welt, die sich täglich neu efindet, schnell und voller Herausforderungen. Flexibilität, geistige Wachheit und punktgenaue Leistungsfähigkeit, aber auch Gelassenheit und Kreativität sind gefordert, um mehr als nur durchzukommen. Sie erlernen die erfolgreiche Navigation durch diese schnelllebige Welt und erarbeiten Sie sich mit Hilfe der webbasierten Applikation bei rcc ein Ihren Bedürfnissen entsprechendes, ergonomisch angepasstes Handwerkszeug. Sie stellen sich einen Werkzeugkasten zusammen, mit dem Sie in der Lage sein werden, Ihre Ressourcen präventiv zu managen und nachhaltig leistungsfähig und gesund zu bleiben. keine, aktuell finden dazu Forschung und Evaluation an der Hochschule Luzern statt. Momentan finden Gespräche mit Praxispartnern statt (u.a. Hochgebirgsklinik Davos Sicher kennen Sie das: Die Geschäftsleitung kommt zusammen für einen Strategie-Workshop. Nach einer generellen Strategiediskussion sieht die Agenda vor, in einem zweistündigen Workshop Ideen für neue Angebote zu entwickeln. Herr Brenner, HR Manager, verteilt Post Its zum Brainstormen. Alle schreiben viele Ideen auf und hängen die Zettel an die Wand. Dann wird diskutiert, was man davon umsetzen könnte. Viele Dinge sind lustig, aber aus Sicht der Geschäftsleitung nicht umsetzbar. Am Ende bleibt ein Ideencluster übrig – eine Variante von etwas, was bereits vor zwei Jahren vorgeschlagen wurde, sich dann aber nicht als erfolgsversprechend erwies. Die Geschäftsleitung beschliesst daraufhin, sich im aktuellen Jahr auf die Weiterentwicklung bestehender Angebote zu konzentrieren. Wünschen Sie sich frische Ideen für Ihre Organisation oder ihre Projekte? Würden Sie gern mehr wissen über Prozesse und Methoden der Kreativität? Möchten Sie sich in Bezug auf die Moderation von Ideenentwicklungsprozessen weiter professionalisieren? Das Seminar «Ideenentwicklung: Methoden und Prozesse der Kreativität» gibt einen vertieften Einblick in die hierfür relevanten Themenbereiche. Sie erfahren, wie man solche Prozesse aufbaut und moderiert, damit möglichst vielseitige Ideen entstehen und mutige Entscheide bei der Auswahl getroffen werden. Zudem lernen Sie die Funktionsweise und Wirkung ausgewählter Methoden in einem Ideenentwicklungsprozess ganz praktisch in der Anwendung kennen und probieren einige davon aus. Kreativität in Teams Ideenentwicklungsprozesse: Phasen, Aufbau, Vorgehen beim Design Methoden für Ideenentwicklungsprozesse: Typen, Wirkungen und Funktionsweisen 2. Anwendung von ausgewählten Methoden in einem beispielhaften Ideenentwicklungsprozess und Ermöglichung von Innovation Ob Modediagnose oder in Form von Deppression eine ernstzunehmende Bedrohung Ihrer Unternehmung. In jedem Fall ein Risiko, das Ihre Unternehmung bewirtschaften sollte. Das Seminar räumt auf mit den Vorurteilen und populistischen Horrormeldungen und klärt kompakt und professionell auf. Die Teilnehmnden erhalten Werkzeuge um dieser Bedrohung präventiv zu begegnen und Unternehmungsresilienz zu fördern. rcc CONSULTING: Michael Doerk / Piero Fontana Bundle Grundlagenwissen - Lieferantenerklärungen / Warenursprung & Präferenzen IHK München: Klaus Pelz Bundesanzeiger Verlag GmbH: Frank Bürger Einsteiger und Fortgeschrittene in den Aussenwirtschafts- und Zollabteilungen in ex- und importierenden Unternehmen, Zollsachbearbeiter, Zoll- und Exportbeauftragte Kombi-Paket für Ihr Grundlagenwissen zu den Themen Lieferantenerklärungen / Warenursprung und Präferenzen Mit diesem günstigen Paket haben Sie alle wichtigen Grundlagen und Hintergründe aus dem Bereich Warenursprung und Präferenzen auf einen Blick! Mit dem WBT "Warenursprung und Präferenzen" lernen Sie die verschiedenen Arten des Warenursprungs kennen und erfahren, wie Sie die Grundsätze des Präferenzrechts richtig anwenden. Schulungsinhalte Ergänzend dazu, bietet das WBT "Lieferantenerklärungen" die Möglichkeit, die Grundlagen der Präferenzermittlung zu erlernen und das Ausstellen einer Lieferantenerklärung zu trainieren, um so zukünftig auch die Richtigkeit der Erklärung gegenüber Ihren Kunden und den Zollbehörden verantworten zu können. Die Änderungen durch den Unionszollkodex sind bereits mit einbezogen. Schauen Sie sich kostenlos WBT-Auszüge über den nebenstehenden "Blick ins WBT" an und überzeugen Sie sich von der neuen Fortbildungsmöglichkeit. Schulungsinhalte Lieferantenerklärung Grundsätzliches zur präferenziellen Lieferantenerklärung Ursprungseigenschaften/Ursprungsregeln Übungen und Beispielfälle Schulungsinhalte Warenursprung und Präferenzen Ursprung im Rechtssinne Grundlagen Präferenzursprung Überblick über die verschiedenen Ursprungregeln Prüfungsschema für selbstgefertigte Waren/vollständiges Herstellen Ausreichende Bearbeitung -Minimalbehandlung Internationales Management von Zollpräferenzen Einzellizenz € 429.- ca. 520 Min. (WuP ca. 300 Min. u. LE ca. 220 Min.) Ladungssicherung im Strassen-, Schienen- und Seeverkehr Experte: EUROSAFE GmbH: Wolfgang Neumann Auf Basis der VDI Richtlinie 2700a und den CTU-Code wird ein praxisorinetierter Unterricht vorzugsweise inhouse angeboten. Die Teilnehmer erlernen aktiv den Umgang mit Ihren Ladungen und die damit verbundene Ladungssicherung auf dem LKW und im Container. Das Training schliesst ab mit einer Prüfung (10 Prüfungsfragen) und der Teilnehmer erhält den VDI 2700a-Ausweis. 2 Tage / 16 UE / 720 Min. Auf Basis der nationalen und international gültigen Richtlinien und den Richtlinen des Europäischen Sachverständigenverbandes EUMOS können sich Fachleute zum Thema Ladungssicherung qualifizieren. Als personenzertifizierter Trainer & Berater gemäss DIN EN ISO/IEC 17024 zeichnen sie sich aus mit einem geprüften Qualitätsstandard für Trainer & Berater. Die Ausbildung geht über 4 Tage und 3 h Prüfung (5. Tag). 4 Tage / 32 UE / 1440 Min. Ladungssicheurng & Verpackung Auf Basis der VDI Richtlinie 2700a und den CTU Code wird ein praxisorinetierter Unterricht kombiniert mit Laborprüfungen durchgeführt. Hier werden Themen wie Ladungssicherung und Ladeeinheitenprüfung sowie Verpackungsstabilität zusammengebracht. Hamburger Seminar Ladungssicherung im Land- und Seeverkehr Auf Basis der VDI Richtlinie 2700a und den CTU Code wird ein praxisorinetiertes Seminar für Führungskräfte der Industrie durchgeführt. Neben einer Kontrolle mit der Wasserschutzpolizei stehen ein Strafrichter oder ein Rechtsanwalt für Fragen aus dem Bereich der Unternehmensverantwortung Verfügung. Unterricht wird vorzugsweise inhouse angeboten. PK 1 - Luftverkehr ICAO/IATA-PK 1 inhouse Kurs mit BAZL-anerkanntem Zertifikat Experte: Mitter Safety Consulting: Raul Mitter Schulung gemäss IATA-DGR Kap. 1.5. Dieser Kurs endet mit einer schriftlichen Prüfung. Danach erhalten Sie ein BAZL-anerkanntes Zertifikat für den Personenkreis 1. Es ist zwei Jahre gültig. Dieser Kurs ist auch als Wiederholungskurs geeignet. Dieser Kurs ist gemäss IATA-DGR Kap. 1.5 für alle Personen vorgeschrieben, die Gefahrgut mit Luftverkehr versenden und Dokumente (Shipper`s declaration) unterschreiben. BAZL in der Schweiz PK 2 - Luftverkehr ICAO/IATA-PK 2 inhouse Kurs mit BAZL-anerkanntem Zertifikat Dieser Kurs endet mit einer schriftlichen Prüfung. Danach erhalten Sie ein BAZL-anerkanntes Zertifikat für den Personenkreis 2. Es ist zwei Jahre gültig. Dieser Kurs ist gemäss IATA-DGR Kap. 1.5 für alle Personen vorgeschrieben, die Gefahrgut für den Luftverkehr verpacken, prüfen oder für Luftfrachtversendungen Verantwortung tragen. Dieser Kurs ersetzt keine gesetzlichen Regelungen; er ist lediglich eine Zusammenstellung von bestehenden Vorschriften und Empfehlungen für die Praxis. Durch die Anwendung dieser Empfehlungen ergibt sich eine gewisse Rechtssicherheit zu gesetzeskonformem Verhalten. Unternehmen, die gefährliche Stoffe lagern oder Dritte mit der Lagerung beauftragen Mitarbeiter, die Lager mit gefährlichen Stoffe bewirtschaften oder sich darin bewegen Als Roh- oder Hilfsstoffe für die Produktion von Gütern und bei der Anwendung in Industrie- und Gewerbebetrieben müssen häufig gefährliche Stoffe gelagert werden. Die unsachgemässe Lagerung solcher Stoffe birgt verschiedene Gefahren für Mensch, Umwelt und Sachwerte. In diesem Kurs werden Ihnen Basiskenntnisse für den Brandschutz bei der Lagerung von gefährlichen Stoffen in Lagern und für Lagerflächen im Freien vermittelt. Dabei werden Lagerklasse, die baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutzmassnahmen vorgestellt. Bei der Lagerhaltung durch Dritte sollen durch die Vertragspartner die Lager konform zu diesem Training ausgewählt werden. Es wird empfohlen, die Inhalte dieses Trainings auch den Mitarbeitern der Vertragspartner zur Verfügung zu stellen. Brandschutz und Brandverhütung Einreihung und Warennummern IHK Chemnitz: Wolfgang Reckel Zollsachbearbeiter sowie alle Mitarbeiter in Aussenwirtschafts- und Zollabteilungen in ex- und importierenden Unternehmen Heutzutage bilden Warencodes die Grundlage für zahlreiche zollrechtliche Themen: Egal ob Ausfuhr- oder Einfuhranmeldung, Exportkontrolle oder Antidumping- und Umweltschutzmassnahmen etc. – die richtige Einreihung der Ware bildet die Basis für viele Entscheidungen. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Produkte korrekt in den Zolltarif einreihen! In diesem WBT erfahren Sie alles, was rund um die Tarifierung von Gütern wichtig ist. Angefangen bei den Grundlagen, werden Ihnen die verschiedenen Systeme und Besonderheiten vorgestellt. Mit zahlreichen Tipps aus der Praxis lernen Sie anschliessend anhand von Fallbeispielen, wie Sie Ihre Produkte richtig einreihen. Schritt für Schritt wird Ihnen so die zukünftige Arbeit erleichtert, denn auch auf schwierige Fälle werden Sie in diesem WBT vorbereitet! Anwendungsbereich von Warencodes Die Kombinierte Nomenklatur der EU Warencodierungen in TARIC und im elektronischen Zolltarif (EZT-Online) Erklärung der sogenannten Allgemeinen Vorschriften Vorstellung verschiedener Hilfsmittel für die Einreihung Zahlreiche Fallbeispiele aus der Praxis trainieren das eigene Können Inklusive praktischer Übersicht über die Einzelentscheidungen der EU-Kommission zur Kombinierten Nomenklatur Einzellizenz € 195.- Awareness Training: Gefahrgut - das Wichtigste im Überblick Sales Mitarbeitende Alle Mitarbeitenden, die indirekt mit Gefahrgut zu tun haben Der Kurs gibt einen Überblick, was man über Gefahrgut wirklich wissen muss. Von einer Definition, über Beispiel zum Multimodalen Transport bis hin zum Wichtigsten: den Verantwortungen und Pflichten der Beteiligten eines Gefahrguttransports. Einzellizenz € 20.-
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
Erling Petter Strand - English +4769608345 +4792268256 Strand, Erling Petter (2018, 11. oktober). Er dette Hessdalsfenomenet?. [Radio]. Nea Radio. Strand, Erling Petter (2018). Fenomenet i Hessdalen. Strand, Erling Petter (2018, 10. november). Hessdalen Phenomena. [TV]. National Geographic TV. Show summary UFO Europa: Ukjente historier Strand, Erling Petter (2018). Hessdalsfenomenet. Strand, Erling Petter (2018, 22. februar). Hessdalsfenomenet. [TV]. NRK TV Norge Nå. Strand, Erling Petter (2018, 13. desember). Phenomenon Hessdalen. [TV]. http://www.etv.bg/. Show summary Без формат" - Феноменът "Хесдален Strand, Erling Petter (2018, 29. januar). UFO i Hessdalen - nå som teater. [Radio]. NRK P2 Studio 2. Strand, Erling Petter (2017, 13. mars). Here is Why the Hessdalen Phenomena and Project Hessdalen so Important. [Radio]. Inception Radio Network. Strand, Erling Petter (2017, 28. mars). Høyskolestudenter trener på feltarbeid, og forsøker samtidig å finne ut hva de mystiske lysene på himmelen over Hessdalen er for noe.. [Radio]. Nea Radio. Strand, Erling Petter (2017, 12. desember). Lyset i Hessdalen. [Radio]. NRK P2. Strand, Erling Petter (2017, 15. juli). Samtale med Erling Strand. [TV]. NRK Sommeråpent. Strand, Erling Petter (2017). THE MYSTERY LIGHTS OF HESSDALEN. Hauge, Bjørn Gitle; Kjøniksen, Anna-Lena & Strand, Erling Petter (2016, 23. august). Hessdalen blir bachelorstudie. [Internett]. NEA Radio. Show summary Hauge, Bjørn Gitle; Kjøniksen, Anna-Lena; Strand, Erling Petter; Vargemezis, George & Zlotnicki, Jacques (2016). Magnetic influence on the unidentified luminous phenomena in Hessdalen, Norway. Show summary Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2016, 16. september). Forskere gransker lysfenomenet i Hessdalen. [Internett]. ABC nyheter. Show summary Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2016, 15. oktober). Project Hessdalen. [TV]. BBC TWO - – Nature Weirdest Events/Series5-Episode 3. Hauge, Bjørn Gitle; Strand, Erling Petter & Kjøniksen, Anna-Lena (2016, 06. september). Vil bygge forskningsstasjon i Hessdalen. [Internett]. NEA Radio. Show summary Hessdalen bærekraftige forskningsstasjon søker det interkommunale næringsfondet om midler til etablering av en forskningsstasjon på fjellet i Hessdalen. Strand, Erling Petter (2016, 15. januar). Olav Thon går inn med millionbeløp til forskning på Hessdalsfenomenet. [Radio]. http://www.nearadio.no/. Hauge, Bjørn Gitle; Kjøniksen, Anna-Lena & Strand, Erling Petter (2015). Analyzed data from the 2014 Science Camp in Hessdalen. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2015, 01. januar). La vallé des lumiéres fantomes. [Fagblad]. Science & vie junior. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2015, 07. januar). Lyset i Hessdalen. [Radio]. NRK Radio Ekko. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2015, 17. september). Science Camp i Hessdalen. [Radio]. Nea Radio. Show summary Årets Science Camp i Hessdalen er i full gang. Dette er 13. gangen Bjørn Gitle Hauge og Erling Strand fra Høyskolen i Østfold har med seg studenter til hessdalsfjellene for å forske på de mystiske lysene. De siste årene har det vært elever fra Science-linja ved Greåker videregående skole som har hatt ekskursjon til Hessdalen som pedagogisk opplegg. Det er det også denne gangen: (Video, bilder og flere intervjuer lenger ned på sida) Fatema Ebrahimji og Jørn Vidar Iversen er to av elevene fra Greåker som er i Hessdalen denne uka: Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2015, 15. september). Science-elever forsker i Hessdalen. [Internett]. HiØ Nyheter. Show summary Hessdalfenomenet er verdenskjent som et av de mest spektakulære himmel-fenomener i verden. Elever fra Science-linjen på Greåker videregående har sammen med ansatte fra Høgskolen i Østfold og INSPIRIAs astrofysiker, Roger Eide, ankommet Hessdalen og skal i en hel uke studere dette uforklarlige og fascinerende fenomenet. Strand, Erling Petter (2015, 31. oktober). Ljusfenomen. [Radio]. Sveriges Radio P3, Institutet. Strand, Erling Petter (2015). Project Hessdalen. Strand, Erling Petter (2015, 17. september). Science Camp. [Radio]. NRK Trøndelag, God Ettermiddag Trøndelag. Strand, Erling Petter (2015, 17. september). Science Camp. [Radio]. Nea Radio. Strand, Erling Petter; Hauge, Bjørn Gitle; Kjøniksen, Anna-Lena; Zlotnicki, Jacques; Vargemezis, George & Yverot, Paul (2015). Overview of the transient luminous events in Hessdalen, Norway.. Zlotnicki, Jacques; Vargemezis, George; Strand, Erling Petter; Hauge, Bjørn Gitle; Kjøniksen, Anna-Lena & Yverot, Paul (2015). Geophysical surveys in Hessdalen valley (Norway): New light on Hessdalen lights.. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014). A global mechanism creating low atmospheric luminous cold plasmas. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 26. mai). Das Rätsel um die "Ufos aus Hessdalen" Schon seit 200 Jahren wird von unerklärlichen Lichtphänomenen im norwegischen Hessdalen berichtet. Klar ist: Die Lichter sind keine Spinnerei. Wissenschaftler suchen nach der Ursache. Hamburger Abendblatt. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 26. mai). Das Rätsel um die "Ufos aus Hessdalen" 26.05.14, 14:17 Mysteriöse Lichter. Berliner Morgenpost. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 26. mai). Das Rätsel um die "Ufos aus Hessdalen. Schon seit 200 Jahren wird von unerklärlichen .Lichtphänomenen im norwegischen Hessdalen berichtet. Klar ist: Die Lichter sind keine Spinnerei. Wissenschaftler suchen nach der Ursache. Die Welt. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 15. mai). De Hessdalen UFO vallei, een reusachtige natuurlijke batterij?. [Internett]. Geheimzinnige Wereld. Show summary Het mysterieuze UFO-achtige licht verschijnsel in de vallei van Hessdalen Zuid-Noorwegen, zouden weleens kunnen worden veroorzaakt door de metalen zink, koper en zwavel die functioneren als een gigantische natuurlijke batterij, volgens een artikel deze week in New Scientist magazine. Het verschijnsel is sinds 1998 bestudeerd door Project Hessdalen, maar volgens Bjørn Gitle Hauge, de assistent-professor aan de nabijgelegen Østfold University College, die dit project onder zijn hoede heeft, is de batterij theorie een van de vele. “De batterij hypothese heeft zijn oorsprong in de oude zwavel mijnen in de vallei,” legde hij uit. “Elke keer als het regent worden de schachten van de mijnen gevuld met water, zodat bijna dagelijks water vermengd met zwavel in de rivier Hesja stroomt.” De rivier fungeert vervolgens als een elektrolyt, en de zijden van de vallei fungeren als elektroden. “Het is net als een normale batterij,” zei Hauge. “Zwavel maakt zuur in de rivier, de berghellingen naar het westen zijn rijk aan zink en de berghellingen naar het Oosten zijn rijk aan koper. Net als een oude batterij, waardoor er elektrische ladingen in de lucht zouden kunnen ontstaan.” Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 27. september). Det siste mysteriet. I 33år har merkelige lys flydd gjennom Hessdalen. Er det UFO-er? Norges nye energikilde? Bare jug og fanteri? Forskere fra hele verden forsøker å løse gåten. [Tidsskrift]. VG Helg. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 10. desember). Geheimnisvolle Lichtphänomene - Was steckt dahinter?. [Internett]. ARTE, x:enius. Show summary Unerklärliches Flackern am Nachthimmel, plötzliche Lichtkugeln nach einem Gewitter, spukhaftes Flimmern im Moor – so manche Lichtphänomene geben der Wissenschaft bis heute Rätsel auf. Schon seit Jahrhunderten werden seltene Leuchterscheinungen gern als mystisch abgetan - und sind der Stoff, aus dem viele Schauermärchen gestrickt wurden. Doch was steckt wirklich dahinter? Welche naturwissenschaftlichen Erklärungen existieren für vermeintlich unerklärliche Lichter? „X:enius“ taucht ein in die geheimnisvolle Welt der Lichtphänomene und geht alten sowie neuen Mythen auf den Grund. In einem Labor des Instituts für Chemie und Biochemie der FU Berlin wollen die „X:enius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard Licht ins Dunkel bringen. Wie und warum fängt etwas an zu leuchten? Was für eine Art von Energie ist dafür nötig? Mit einer Reihe von blitzenden, flackernden und leuchtenden Experimenten versuchen sie, natürliche Lichtphänomene nachzustellen. Kann ein unscheinbares Tal im norwegischen Hochland wirklich wie eine gigantische Batterie funktionieren und die Atmosphäre zum Leuchten bringen? Wie funktioniert ein Kugelblitz? Und warum leuchten Glühwürmchen? Den „X:enius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard geht zwischen den Theorien der Elektrophysik und Chemolumineszenz ein wahres Licht au Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 15. mai). Geologische Batterie? Italienische Wissenschaftler liefern neue Hypothese zu Hessdalen-UFOs. [Internett]. Grenzwissenschaft. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 21. mai). Giải mã bí ẩn về ánh sáng "ma chơi" ở Na Uy. [Internett]. Khoahoc. Show summary Sự tồn tại của những quả cầu ánh sáng kỳ lạ, bay liệng phía trên một thung lũng ở miền trung Na Uy, đã trở thành câu hỏi hóc búa đối với các nhà khoa học suốt nhiều năm qua. Tuy nhiên, các nhà nghiên cứu tuyên bố vừa giải mã được bí ẩn này. Được biết đến với tên gọi "hiện tượng Hessdalen", các quả cầu "ma chơi" có thể to tới kích thước của xe hơi và thậm chí thu hút sự chú ý của các thợ săn UFO. Một vài trong số những quả cầu ánh sáng kỳ lạ đó trôi nổi nhẹ nhàng qua bầu trời suốt gần 2 tiếng, trong khi số còn lại lập lòe ánh sáng trắng hoặc xanh dương, dịch chuyển rất nhanh qua thung lũng và biến mất trong vòng vài giây. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 19. mai). Has the mystery of glowing Norwegian orbs been solved? Expert claims natural 'battery' creates the amazing light show. Hessdalen lights can be as large as cars and have been spotted in Oslo. Numerous theories have attempted to explain how they are created. One claims metallic rocks divided by a sulphurous river provide a natural 'battery' which provides the right conditions for orbs. Italian expert used samples from the site to make a battery to test this idea. [Internett]. Daily Mail. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 13. mai). Hessdalen – et kjempebatteri? De mystiske lysfenomenene nord for Røros kan skyldes at dalen fungerer som et enormt elektrisk batteri, mener italiensk ingeniør. Norsk fysiker er skeptisk. [Internett]. Forskning.no. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 13. mai). Hessdalen er som et enormt batteri. Hessdalen i Sør-Trøndelag er kjent for sine uforklarlige lysfenomener. Vitenskapsmagasinet New Scientist presenterer nå teorien om at dalen fungerer som et batteri, men norsk fysiker etterlyser dokumentasjon. [Internett]. NRK. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 15. mai). Hessdalen-UFOs: Italienische Wissenschaftler liefern neue Hypothese zur Entstehung der mysteriösen Lichterscheinungen. [Internett]. Erstkontakt. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 16. mai). Hessdalen-UFOs: Italienische Wissenschaftler liefern neue Hypothese zur Entstehung der mysteriösen Lichterscheinungen Geologische Batterie? Italienische Wissenschaftler liefern neue Hypothese zu Hessdalen-UFOs. [Internett]. Erst-Kontakt. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 22. mai). Il mistero delle sfere incandescenti norvegesi è stato risolto?. [Internett]. Il Trafiletto. Show summary La presenza di strane sfere di luce che volteggiano su una valle in Norvegia centrale ha sconcertato gli scienziati per anni. Una batteria naturale creerebbe l'incredibile spettacolo di luci chiamate "Luci di Hessdalen". Possono essere grandi come automobili e si manifestano a Oslo, Norvegia. Numerose sono le teorie che hanno tentato di spiegare chi e come veniva creato il fenomeno. Anche ufologi si sono interessati al fenomeno. Uno scienziato sostiene che l'effetto sia prodotto da una batteria naturale. Due catene rocciose metalliche divise da un fiume sulfureo, creerebbero il fenomeno. In un istituto italiano, un esperto ha ricreato le condizioni utilizzando campioni dal sito, per testare la teoria che bolle di gas ionizzato si formano quando dal fiume Hesja salgono vapori sulfurei e per reazione con l'aria umida si formano le sfere di luce. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 13. mai). Little valley – a giant battery? A new explanation has been given for the eerie floating orbs of light observed in Hessdalen in Norway. An Italian engineer thinks the valley could be acting as a colossal battery. But a Norwegian physicist is not exactly electrified by the clarity of this answer. [Internett]. ScienceNordic. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 22. mai). Luci di Hessdalen, mistero risolto? Spunta di nuovo la teoria della "batteria naturale". [Internett]. UfoOnline. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 13. mai). Metallipitoinen laakso Norjassa toimii kuin akku – aiheuttaa outoja valoilmiöitä Vuosikymmenien ajan Hessdalenin laaksossa Norjassa on kuviteltu käyneen ufoja. Uskomukset johtuvat oudoista leijuvista valoista maanpinnan yläpuolella. Nyt niiden aiheuttaja on ehkä ratkennut. Vuosikymmenien ajan Hessdalenin laaksossa Norjassa on kuviteltu käyneen ufoja. Uskomukset johtuvat oudoista leijuvista valoista maanpinnan yläpuolella. Nyt niiden aiheuttaja on ehkä ratkennut, kertoo ScienceNordic. [Internett]. Tekniikka&Talous. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 13. mai). Metallipitoinen laakso Norjassa toimii kuin akku – aiheuttaa outoja valoilmiöitä.Vuosikymmenien ajan Hessdalenin laaksossa Norjassa on kuviteltu käyneen ufoja. Uskomukset johtuvat oudoista leijuvista valoista maanpinnan yläpuolella. Nyt niiden aiheuttaja on ehkä ratkennut, kertoo ScienceNordic. [Fagblad]. Tekniikka&Talous. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 25. mai). Mysteriöses Licht In einem Tal in Norwegen fasziniert ein spukhaftes Leuchten Bewohner und Besucher. Jetzt werden die Ursachen ergründet. Berliner Morgenpost. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 13. mai). Mystisk lysfenomen: Er Hessdalen et kjempebatteri?De mystiske lysfenomenene nord for Røros kan skyldes at dalen fungerer som et enormt elektrisk batteri, mener italiensk ingeniør. Norsk fysiker er skeptisk. VG. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 19. mai). ¿Resuelto el misterio de las luces noruegas?. [Internett]. Espacio Profundo. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 14. mai). ¿Son las luces de Hessdalen chispas de una batería geológica gigante?. [Internett]. Marcianitos Verdes. Show summary Son las “Luces de Hessdalen”, extraños fenómenos aéreos luminosos (algunos podrían incluso decir la palabra “ovnis”…) observados durante muchos años en el Valle Hessdalen, Noruega, el equivalente de chispas creadas por una batería geológica natural? Esa es una de las teorías que se sugieren en un art Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 14. mai). UFO valley could work as a giant natural battery. A mysterious UFO-like light phenomenon at Hessdalen in southern Norway could be caused by the zinc, copper and sulphur in the valley functioning as a gigantic natural battery, according to an article in this week’s New Scientist magazine. [Internett]. Easybranches. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 14. mai). UFO valley could work as a giant natural battery. A mysterious UFO-like light phenomenon at Hessdalen in southern Norway could be caused by the zinc, copper and sulphur in the valley functioning as a gigantic natural battery, according to an article in this week's New Scientist magazine. [Internett]. The Local. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 27. september). UFO-Gåten Hessdalen lokker forskere fra hele verden. VG. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 12. mai). UFOs in Norway: Are the 'Hessdalen Lights' Sparks From a Giant Geological Battery?. [Internett]. DailyGrail. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 25. mai). 挪威山谷为何频现神秘光球?. [Internett]. China News. Show summary “那是挪威山区的一个美妙夜晚,空气清朗,群星环绕,空气清冷,景色相当迷人,突然,不知从哪里哗啦了一声!天空亮起来了。”说到这里,比约·盖特·豪格(Bjorn Gitle Hauge)停顿片刻,摇了摇头,一脸难以置信的表情,“那东西见了就忘不了,见了就想知道它究竟是怎么回事。” 豪格是挪威奥斯特福德大学学院的一名电气工程师。这番话是他在回忆7年前第一次见到赫斯达伦现象(Hessdalen phenomenon)时的情景:闪烁的奇异光球在挪威中部的山谷中盘旋,这个现象已经持续了至少一个世纪。 Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 25. mai). 未解之谜:挪威山谷频频出现不明飞行物. [Internett]. zdhnjd. Show summary “Nà shì nuówēi shānqū de yīgè měimiào yèwǎn, kōngqì qīnglǎng, qúnxīng huánrào, kōngqì qīnglěng, jǐngsè xiàng dāng mírén, túrán, bùzhī cóng nǎ li huālāle yīshēng! Tiānkōng liàng qǐláile.” Shuō dào zhèlǐ, bǐ yuē·gài tè·háo gé (Bjorn Gitle Hauge) tíngdùn piànkè, yáole yáotóu, yī liǎn nányǐ zhìxìn de biǎoqíng,“nà dōngxī jiànle jiù wàng bùliǎo, jiànle jiù xiǎng zhīdào tā jiùjìng shì zěnme huí shì.” Háo gé shì nuówēi ào sī tè fú dé dàxué xuéyuàn de yī míng diànqì gōngchéngshī. Zhè fān huà shì tā zài huíyì 7 nián qián dì yī cì jiàn dào hè sī dá lún xiànxiàng (Hessdalen phenomenon) shí de qíngjǐng: Shǎnshuò de qíyì guāng qiú zài nuówēi zhōngbù de shāngǔ zhōng pánxuán, zhège xiànxiàng yǐjīng chíxùle zhìshǎo yīgè shìjì. Yǒushí zhèxiē guāng qiú dà dé xiàng jiàochē, néng zài kōngzhōng piāofú 2 xiǎoshí zhī jiǔ. Yǒushí tāmen yòu yánzhe shāngǔ jí sù fēixíng, zuìhòu zhòurán xiāoshī. Yǒushí tāmen shì lán sè hé báisè de shǎnguāng, yī zhǎyǎn gōngfū jiù cōngcōng lái qù. Yǒushí tāmen zài báitiān chūxiàn, kàn qǐlái fǎngfú jīnshǔ wùjiàn zài kōngzhōng piāofú. Shàng shìjì 80 niándài zǎoqí, dāng zhèxiē guāng qiú de chūxiàn pínlǜ dádàole yīzhōu 20 cì, bùmíng fēixíng wù (UFO) zhuānjiā zìrán bǎ hè sī dá lún shāngǔ dàng zuòle liánjiē qítā shìjiè de ménhù, fēnfēn jùjí dào nàlǐ qìngzhù. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 21. mai). 未解之谜:挪威山谷频频出现不明飞行物 “那是挪威山区的一个美妙夜晚,空气清朗,群星环绕,空气清冷,景色相当迷人,突然,不知从哪里哗啦了一声!天空亮起来了。”说到这里,比约·盖特·豪格(Bjorn Gitle Hauge)停顿片刻,摇了摇头,一脸难以置信的表情,“那东西见了就忘不了,见了就想知道它究竟是怎么回事。”. [Internett]. YCWB. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014, 21. mai). 現神秘光團或因天然電池. Singpao. Show summary 這一束神祕出現於挪威中部一個山谷上的光團,一直困擾住全球科學家,甚至一些研究不明飛行物體(UFO)的專家也希望研究到底是否有UFO的存在。一些來自挪威奧斯特福德大學(Ostfold University)的電腦工程師,自1982年已開始研究背後的自然物理現象。例如出現頻密的光速時都會引起他們的好奇心,爭相捕捉和研究這一現象。其中一位研究人員豪格(Bjorn Gitle Hauge)表示,「雲層的發光能量可能是來自電荷的建設」。同時,人們也爭相以不同的理論去解釋這現象,其中電子理論是最適合解釋這現象的。 Strand, Erling Petter (2014, 08. mars). CENTRO UFOLOGICO MESSINA, CONFERENZA "THE HESSDALEN PHENOMENA, WHAT HAS BEEN DONE TO FIND THE SOLUTION ON “WHAT IS IT?”. [Internett]. N&D Blog. Strand, Erling Petter (2014, 20. mars). CENTRO UFOLOGICO NAZIONALE, IL 22 MARZO "THE HESSDALEN PHENOMENA, WHAT HAS BEEN DONE TO FIND THE SOLUTION ON “WHAT IS IT?” A MESSINA. [Internett]. N&D Blog, Italia. Strand, Erling Petter (2014, 22. mars). Dischi, sfere di luce, lampi improvvisi Ma cosa accade nella valle di Hessdalen?. Gazzetta del Sud, Italia. Strand, Erling Petter (2014, 02. april). ERLING P. STRAND A CATANIA: GRANDE DISQUISIZIONE SUI FENOMENI DELLE LUCI TELLURICHE DI HESSDALEN. [Internett]. Globus Magazine. Strand, Erling Petter (2014, 23. mars). Fenomeni naturali o altre presenze? L'inspiegabile mistero di Hessdalen. Gazzetta del Sud, Italia. Strand, Erling Petter (2014, 14. april). Hessdalen Lights. [TV]. Croatian State Television HRT. Show summary Hessdalenska-svjetla Strand, Erling Petter (2014, 07. mai). Hessdalenlys gir næringsutvikling. Arbeidets Rett. Strand, Erling Petter (2014, 04. november). Hessdalsfenomenet. [Radio]. NRK Trøndelag. Strand, Erling Petter (2014, 15. oktober). Målestasjonen i Hessdalen. [TV]. VG TV. Strand, Erling Petter (2014, 22. mars). Palazzo dei Leoni, ore 10.30, Conferenza sul fenomeno ufo di Hessdalen col prof. Erling Strand. [Internett]. TempoStretto. Strand, Erling Petter (2014, 15. oktober). Project Hessdalen. [Radio]. NRK Østfold. Strand, Erling Petter (2014, 15. oktober). Project Hessdalen. [Radio]. NRK Trøndelag. Strand, Erling Petter (2014). Project Hessdalen og Hessdalsfenomenet. Strand, Erling Petter (2014, 24. februar). RIFLETTORI ACCESI SU “UFO” – LEZIONE MAGISTRALE DI ERLING P. STRAND A CATANIA E MESSINA. [Internett]. Globus Magazine, Italia. Strand, Erling Petter (2014, 03. mai). Repórter visita observatório que estuda Ovnis durante 24h por dia na Noruega. [TV]. Jornal da Record, Brasil. Strand, Erling Petter (2014, 22. mars). The Hessdalen Phenomena. [Internett]. Messina Web TV, Italia. Strand, Erling Petter (2014, 22. mars). The Hessdalen Phenomena. [TV]. Tg Antenna del Mediterraneo. Strand, Erling Petter (2014, 22. mars). The Hessdalen Phenomena. [TV]. TreMedia Tg, Italia. Strand, Erling Petter (2014, 22. mars). The Hessdalen Phenomena. [TV]. www.rtptv.it. Strand, Erling Petter (2014). The Hessdalen Phenomena, what has been done to find the solution?. Strand, Erling Petter (2014, 13. mars). The Hessdalen Phenomena, what has been done to find the solution on "what is it". [Tidsskrift]. il Cittadino, Italia. Strand, Erling Petter (2014). The Hessdalen Phenomena: "What is it?". Strand, Erling Petter (2014, 22. mars). UFO: IL PROF. STRAND ALLA PROVINCIA Convegno con lo studioso norvegese per verificare e attenzionare i fenomeni di Hessdalen. [Internett]. Messina Oggi. Strand, Erling Petter (2014, 09. mars). Ufo, fenomeni di origine naturale o c'è altro da scoprire?. [Internett]. Scoop Square Messina, Sicily, Italy. Strand, Erling Petter (2014, 09. mars). Ufo, fenomeni di origine naturale o c'è altro da scoprire?. [Internett]. infomessina.it. Strand, Erling Petter & Hauge, Bjørn Gitle (2014, 23. mai). Her er «UFO-dalens» hemmeligheter. Dagbladet. Strand, Erling Petter & Hauge, Bjørn Gitle (2014, 02. november). Hessdalsfenomenet. [TV]. VG TV. Strand, Erling Petter & Hauge, Bjørn Gitle (2014, 22. oktober). Hessdalsfenomenet. [TV]. VG TV. Strand, Erling Petter & Hauge, Bjørn Gitle (2014). The Hessdalen Phenonomena (HP). 30 years of research. Instumentation, results, witness stories, challenges, and difficulties. Show summary The subject of this proposal is a cooperation project between Norwegian and French scientists to study the luminous phenomena (LP) in Hessdalen Valley. Research into the LP in Hessdalen are progressing towards a better understanding of this mysterious phenomenon, but further studies are needed in order to fully characterize the properties of the LP and to find the mechanisms and causes behind this phenomenon. Strand, Erling Petter & Hauge, Bjørn Gitle (2014, 17. juni). 不明飞行物为何频现挪威山谷?. cnwnews.com. Williams, Caroline; Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2014). Norse UFOs: What are the glowing orbs of Hessdalen? Uncanny balls of light are flying around a Norwegian valley. After three decades of detective work, we could be close to solving the mystery. New scientist (1971). ISSN 0262-4079. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2013, 01. februar). Mystery Lights of Norway. [TV]. National Geographic Channel. Show summary ... In Hessdalen, Norway, a bizarre light display in a remote valley has researchers puzzled..... Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2013, 08. januar). UFO EUROPA: UKJENTE HISTORIER. [TV]. National Geographic Channel -Europa. Show summary UFO-historier er vanligvis forbundet med støvete ørkener i den sørlige delen av USA. Dette kunne ikke vært lenger fra sannheten. Gjennom tiden har det blitt observert en rekke uforståelige og uidentifiserbare krefter som utfører umulige manøvrer på himmelen over Europa. Hva kan dette være? I serien UFO Europa: Ukjente historier undersøker vi disse mysteriene. I første episode drar vi til Hessdalen i Sør-Trøndelag, hvor flere hundre mystiske lys ble obsert. Hauge, Bjørn Gitle & Strand, Erling Petter (2013, 29. september). UFOs Europe: The untold stories. [TV]. National Geographic - UK.
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
3000 Euro Kredit Ohne Schufa | WIR HELFEN! | JETZT TESTEN Dass bisweilen es in finanzieller Hinsicht eng wird, hat jeder bestimmt schon erlebt. Häufig hilft in so einem Fall die Verwandtschaft oder der Freundeskreis aus. Verwandte oder Freunde um eine gewisse Summe Geld zu bitten, ist indes nicht für jeden möglich. Und eine Anfrage bei der Bank um ein Darlehen erübrigt sich allein wegen schlechter Bonität oder eines Schufa-Eintrags. Das muss allerdings nicht bedeuten, dass Sie nun Ihre Finanzierungswünsche begraben müssen. Sie werden erstaunt sein, aber man kann einen Kredit auch mit miserabler Bonität und ohne eine Schufa-Auskunft bekommen. 1 Was Sie bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa beachten sollten 5 Was für Vorteile haben bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa ausländische Kreditinstitute 7 3000 Euro Kredit Ohne Schufa: So klappt es 20 Das sind die Voraussetzungen für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa 21 Hinweise bezüglich 3000 Euro Kredit Ohne Schufa 24 Haben Sie bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa Probleme? 25 Fazit zum 3000 Euro Kredit Ohne Schufa: Was Sie bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa beachten sollten Wichtig ist hauptsächlich. dass die Rückzahlung des Darlehns in nicht zu hohen monatlichen Raten erfolgen kann. Muten Sie sich also nur so viel zu, wie es Ihre momentane finanzielle Lage erlaubt. Das Wichtigste einer guten Finanzierung sind niedrige Zinsen und gute Konditionen. Eine Menge Kunden wünschen sich ein möglichst anpassungsfähiges Darlehen. Dazu gehören Sondertilgungen ohne zusätzliche Kosten beziehungsweise die Möglichkeit, für einen Monat mit der Rückzahlung aussetzen zu können. Eine gute Finanzierung zum Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa sollte dies alles einschließen. Es gibt jedoch bestimmte Punkte, die Sie berücksichtigen sollten, damit Ihrer Finanzierung als Rentner, Selbstständiger, Student, Arbeitnehmer, Auszubildender oder Arbeitsloser keine Hindernisse im Weg liegen: In der Regel gilt: Mit Blick auf das Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa müssen die anfallenden Kosten von Beginn an möglichst exakt eingeschätzt werden. Eine Aufstellung über alle zu erwartenden Unkosten zu machen, ist dementsprechend ein absolutes Muss, um im Nachhinein keine unerfreulichen Überraschungen zu erleben. Einen kleinen Puffer mit einzuplanen, wäre sicherlich nicht falsch. Indes würde ein zu großes Polster die Verbindlichkeiten unverhältnismäßig in die Höhe treiben. 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Sofern Sie Beratung bezüglich eines Finanzierungsangebots wünschen oder Hilfe bei der Zusammenstellung der Unterlagen für den Kredit trotz Schufaantrag benötigen, ist ein professionell Kredit trotz Schufavermittler natürlich genauso für Sie da. Lesenswert ist auch der Beitrag Kredit Ohne Schufa für Geringverdiener Kleine Geldinstitute bieten für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa oft effektivere Konditionen als die großen, etablierten Banken. Etliche Vermittler versuchen somit, mit solch weniger bekannten Institute ins Geschäft zu kommen. Dabei ist es durchaus möglich, auch über schwierige Fälle zu verhandeln. Gute persönliche Verbindungen zu kleinen Geldinstituten machen sich in dem Sinne bezahlt, dass der Vermittler beispielsweise die Möglichkeit hat, einen nachteiligen Schufa-Eintrag zu erklären. Dann fällt der Eintrag bezüglich der Kreditwürdigkeit nicht so sehr ins Gewicht wie bei einer Großbank, bei der die Vergabe des Kredits zumeist automatisiert abläuft. Ein Antrag auf die Gewährung eines Darlehens zu 3000 Euro Kredit Ohne Schufa bei einer normalen Bank wäre, im Gegensatz dazu, ein beinahe aussichtsloses Unterfangen. Ein seriöser Vermittler wird stets in Ihrem Interesse handeln, wenn es um 3000 Euro Kredit Ohne Schufa geht. Der Vermittler fordert von Ihnen auch keine Provision, da er diese von der Bank erhält. Was für Vorteile haben bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa ausländische Kreditinstitute Die Finanzierung größerer Vorhaben durch ausländische Banken wird immer beliebter. Dabei geht es nicht lediglich um ein neues Auto oder eine geplante Urlaubsreise, sondern auch um {das Gründungskapital für eine eigene Existenz}. Etliche ausländische Institute bietet mittlerweile günstige Kredite über das Internet an, welche individuell an die Bedürfnisse der Verbraucher angepasst sind. Vorteil: Die Richtlinien für die Kreditvergabe sind nicht so streng in Deutschland. Eine schlechte Bonität oder ein negativer Schufa-Eintrag wiegen beim Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa von daher nicht so schwer. In der Regel werden solche online Kredite von Schweizer Banken gewährt. Wer also rasch eine Geldspritze benötigt und bereits von einer deutschen Bank abgelehnt wurde, für den könnte diese Tatsache sehr interessant sein. Das wären beispielsweise Arbeitnehmer in der Probezeit, Selbstständige, Studenten, Arbeitslose, Auszubildende oder Rentner. Es versteht sich von selbst, dass es gerade diese Personengruppe beim Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa besonders schwer hat. Privatpersonen, welche ein Darlehen brauchen, da sie sich in einer angespannten finanziellen Situation befinden, haben es oft alles andere als leicht. Eine Finanzierung wird hinsichtlich schlechter Bonität bzw. Schulden bedeutend erschwert. Als sinnvolle Option bietet sich in solchen Fällen ein sogenannter „Schweizer-Kredit“ an. Damit ist ein Darlehen gemeint, das von einem Schweizer Kreditinstitut gewährt wird. Solche Banken nehmen generell keine Schufa-Abfragen vor, was die Kreditsuche natürlich ungemein vereinfacht. Im Hinblick auf das Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa kann man diesen Umstand beinahe als ideal bezeichnen. Ein Darlehen ohne Kreditwürdigkeitsprüfung sowie diverse Einkommensnachweise und Sicherheiten aufzunehmen, ist klarerweise auch bei Schweizer Instituten nicht möglich. Sollte Ihre einzige Sorge ein Eintrag in der Schufa sein, wobei Ihre Bonität hingegen im grünen Bereich ist, wäre der Schweizer Kredit für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa eine echte Chance. 3000 Euro Kredit Ohne Schufa: So klappt es Wer Sie online nach 3000 Euro Kredit Ohne Schufa also „trotz mäßiger Bonität“ sucht, denkt allgemein an einen „Kredit ohne Schufa“. Werden Informationen über die Kreditwürdigkeit des Antragstellers nicht von der Schufa beschafft, dann wenden sich renommierte Kreditbanken ohne Frage an andere Auskunfteien. Praktisch hat jeder bei der größten Auskunftei Deutschlands, der Schufa, ein Scoring. Für den Fall, dass Sie Besitzer einer Kreditkarte sind oder ein Bankkonto eröffnet haben besitzen, wurde für Sie schon ein solcher Wert angelegt. Man bekommt deshalb keinen „Kredit ohne Schufa“ bei {einer seriösen Bank}. Was dagegen klappen könnte, ist ein „Kredit trotz Schufa-Eintrag“. Einen „negativen Schufa Eintrag“ weisen nur sehr wenige Verbraucher auf, obwohl viele das denken. De facto ist das Scoring der allermeisten Personen bei der Auskunftei durchweg positiv Ehe Sie einen Kreditantrag bei der Bank einreichen, sollten Sie vorab ermitteln, wie es mit Ihrem Score bestellt ist bzw., ob er in der Tat so negativ ist, dass Ihr Antrag eventuell zurückgewiesen wird. Die Schufa gewährt im Übrigen pro Jahr einmal eine kostenfreie Abfrage des „Schufa Score“. Um selber in Erfahrung bringen zu können, was für Daten gespeichert sind, kann man seit 2010 bei der Wirtschaftsauskunftei eine Selbstauskunft einholen. Pro Jahr einmal stehen Ihnen prinzipiell diese Auskünfte nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Paragraph 34 unentgeltlich zu. Sie können Ihren eigenen Scorewert (Schufa-Score) sowie Angaben darüber, welche Institute respektive Finanzdienstleister in den letzten Monaten eine Anfrage über Sie gestellt haben, bei „MeineSchufa“ abfragen. Grundlage Ihres Scorewertes sind diverse „Ratings“, die sich irgendwo zwischen 1 und 100 bewegen. Die Bonität ist umso besser, je höher dieser Wert liegt. Für den Fall, dass jemand einen Score von 100 hat, bedeutet das, dass mit einer ungemein kleinen Ausfallwahrscheinlichkeit zu rechnen ist. Hat jemand hingegen z.B. nur einen Score von 50, vermutet die Schufa, dass bisweilen mit Zahlungsausfällen gerechnet werden muss. Es kann rasch einmal geschehen, dass man die Bezahlung einer fälligen Rechnung übersieht. Der Gründe gibt es mehrere: Sie haben durch einen Umzug eine neue Anschrift, waren zu der Zeit gerade im Urlaub oder befanden sich zu der Zeit gerade in einem finanziellen Engpass. Auch eine unbezahlte Mobilfunkrechnung kann über kurz oder lang zu Schwierigkeiten führen. Das geschieht schneller als man vermutet. Die Folge ist, es gibt einen schlechten Schufa-Eintrag und bekommt danach nur noch schwer ein Darlehen. Für den Fall, dass also durch mehrere Mahnungen der Score-Wert abnimmt, hat dies ganz sicher Konsequenzen in Bezug auf die Beantragung eines Kredits. Es ist andererseits möglich, dass der Verbraucher einen nachteiligen Eintrag bei der Schufa löschen lassen kann. Bei der Auskunftei sind umfangreiche Mengen an Daten gespeichert. Daher kann es sein, dass hinterlegte Informationen sehr oft veraltet oder falsch sind. Man sollte als Konsument in jedem Fall sein Recht einer Selbstauskunft in Anspruch nehmen, um gegebenenfalls vorhandene Einträge, die nicht mehr aktuell sind löschen zu lassen. Man kann eine solche Löschung direkt bei der Wirtschaftsauskunftei beauftragen. Als Bedingung gilt andererseits, die Rechnung darf 2.000 EUR nicht übersteigen und muss binnen 6 Wochen beglichen worden sein. Nach einer gewissen Zeitspanne werden die Schufa-Einträge automatisch gelöscht, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen. Beispielsweise geschieht das bei: Privatpersonen, welche ein Darlehen benötigen, da sie sich in einer angespannten finanziellen Lage befinden, haben es oftmals alles andere als leicht. Mit schlechter Bonität beziehungsweise Schulden reduziert sich die Chance auf eine Finanzierung beträchtlich. Als sinnvolle Alternative würde sich in einem solchen Fall ein sogenannter „Schweizer-Kredit“ anbieten. Damit ist ein Darlehen gemeint, welches von einem Schweizer Kreditinstitut vergeben wird. Schufa-Abfragen werden von solchen Instituten grundsätzlich nicht vorgenommen, was es bedeutend leichter macht, das Darlehen zu bekommen. Dies ist namentlich beim Thema 3000 Euro Kredit Ohne Schufa ideal. Klarerweise können Sie selbst bei Schweizer Geldinstituten ohne Bonitätsprüfung sowie diversen Sicherheiten und Einkommensnachweisen keinen Kredit aufnehmen. Haben Sie jedoch eine prinzipiell sichere Bonität und ist ein Eintrag in der Schufa Ihre einzige Sorge bei der Finanzierung, stellt der Schweizer Kredit eine realistische Chance für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa dar. Für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa ist auch der „effektive Jahreszins“ beziehungsweise „effektiver Jahreszinssatz“ bedeutsam. Was ist der „effektive Jahreszins“? Hierunter versteht man die jährlichen Zinskosten für Darlehen, die auf Grund der nominalen Kreditsumme berechnet werden. Abhängig von der Auszahlung wird er mit einem gewissen Prozentsatz angegeben. Bei Finanzierungen, deren Zinsen oder andere Preis bestimmende Kriterien sich während der Kreditlaufzeit verändern können, wird dieser Zinssatz als anfänglicher „effektiver Jahreszins“ bezeichnet Unter Umständen wird für einen Kredit auch ein gebundener Sollzins für die gesamte Laufzeit festgelegt. Das bedeutet im Klartext: Unabhängig von den verschiedenen Zinsschwankungen an den Kapitalmärkten, bleibt der dem „Darlehen“ zugrunde liegende Nominalzins unverändert. Wenn Sie Wert auf Planungssicherheit legen, wäre für Ihren Kredit ein gebundener Sollzins genau das Richtige. Sie wissen schon jetzt, dass der Zinssatz auf die „Kreditsumme“ während der gesamten Laufzeit der Finanzierung unverändert bleibt. Ein Kredit kann unterschiedliche Laufzeiten haben. Davon beeinflusst werden in erster Linie die Darlehensbedingungen, die Kreditnehmer mit der Bank vereinbart. Mit anderen Worten, je länger bei einem Darlehen die „Kreditlaufzeit“ gewählt wird, desto niedriger sind die einzelnen Monatsraten, die der Kreditnehmer zurückzahlen muss, und umgekehrt. Es lohnt sich demzufolge, die diversen Möglichkeiten in Bezug auf die Kreditlaufzeit in Erwägung zu ziehen. Andererseits werden nicht für alle Kredite sämtliche Laufzeiten zur Auswahl gestellt. Die Kreditlaufzeit, welche auch als Darlehenslaufzeit bezeichnet wird, ist die Zeit, von der Ausbezahlung bis zur völligen Rückzahlung beziehungsweise Tilgung der Kreditsumme. Die Tilgung und die Höhe des Nominalzinses sind hierbei die wesentlichen Merkmale, von denen die Dauer abhängt. Entsprechend hängt die Laufzeit logischerweise der Höhe und der Anzahl der Raten ab. Bei einem relativ kleinen Rückzahlungsbetrag dauert es bis vollständigen Bezahlung der Kreditsumme und damit des Darlehens einschließlich der Bearbeitungsgebühren logischerweise verhältnismäßig lange. Laufen Kredite über 120 Monate oder länger, werden diese als Langzeitkredite bezeichnet. Darlehensgebühren werden oftmals auch Abschlussgebühr, Bearbeitungsentgelte, Kreditbearbeitungsgebühren bzw. Bearbeitungsprovision genannt. Kreditinstitute durften offiziell bis 2014 für die Bearbeitung des Antrags zu einem Kredit oder für eine Kreditanfrage ihren Aufwand in Rechnung stellen. Ab Mai 2014 dürfen sowohl „Darlehensgebühren“ für eine Kreditanfrage als auch die Ermittlung der Bonität des Kreditnehmers nicht zusätzlich in Rechnung gestellt werden. Heute dürfen demzufolge Bearbeitungsgebühren in Abhängigkeit der Darlehenshöhe seit 2014 nicht mehr verrechnet werden. Grundsätzlich betrugen diese Kosten ca. 1 – 3 {{Prozent}} von der jeweiligen Kreditsumme, also zum Beispiel bei einem Darlehen von 10.000 EUR schon 150 bis 450 EUR. Bearbeitungsgebühren, die von Kreditnehmern für die Kreditanfrage beziehungsweise den Kreditantrag schon gezahlt worden sind, können deswegen in vielen Fällen zurückgefordert werden. Der Darlehensgeber kann eine natürliche oder juristische Person sein, welche zu einem entsprechenden Zinssatz dem Darlehensnehmer respektive Kreditnehmer einen Kredit für eine gewisse Zeit gewährt. Was die Bezeichnung „Darlehensgeber“ angeht, gebraucht man diese im Allgemeinen in den Gesetzestexten, wobei in Kreditverträgen jedoch auch mitunter die Ausdrücke „Kreditgeber“ oder „Gläubiger“ Verwendung finden. Die Vergabe von einem Darlehen ist für den Kreditgeber mit einem großen Ausfallrisiko verbunden. Folglich werden dafür zumeist höhere Zinsenverlangt. Gewöhnlich tritt eine Sparkasse, eine Versicherung oder eine Kreditbank als Darlehensgeber auf. Ausschlaggebend für die Rechte und Pflichten des Darlehensnehmers ist das BGB (Bürgerliche Gesetzbuch). “Kredite mit schlechter Bonität“ sind im Prinzip zwar ein wenig teurer, müssen aber gleichfalls als einzelne Monatsraten zurückgezahlt werden. Eine wesentliche Komponente der Monatsrate ist bei Krediten der Zinssatz. Der Index für den Zinssatz richtet sich nach den aktuellen marktüblichen Zinsen, die die Bank selbst auf dem internationalen Kapitalmarkt bezahlt. Mit einem angemessenen Aufschlag gibt sie später an ihre Kunden diesen Zins weiter. Bei der „Monatsrate“ der Kredite ist eine weitere Komponente die Tilgung. Vorwiegend hängt es von seinem Gesamteinkommen ab, wie hoch der Kreditnehmer die monatliche Rückzahlungsrate festsetzt. Bei {längerfristigen Finanzierungsverträgen} beträgt die Tilgung in der Regel 1 {{Prozent}} pro Jahr. Wenn der Kreditbetrag und damit die Kreditsumme in kürzerer Zeit zurückgezahlt werden soll, muss klarerweise eine höhere Tilgung ausgehandelt werden. Indes ist dann die monatliche Belastung – je nach Höhe des Rückzahlungsbetrags – bedeutend erhöht. Es sind in erster Linie Tilgung und Zins, welche hauptsächlich die Monatsrate bei Krediten ausmachen. Auch die Bearbeitungsgebühr der Banken bzw. Vermittlungsprovisionen der Kreditvermittler sind bei Krediten nicht selten in die Monatsrate eingeschlossen zumeist in der Monatsrate inbegriffen. Fast durchweg sind zwar diese Kosten bei den Zinsen schon mit berücksichtigt, gehören hingegen beim Kredit Gesamtbetrag zur Monatsrate dazu. Mit einem Umschuldungskredit wird ein Darlehen bezeichnet, das eine Person aufnimmt, um damit einen bestehenden Kredit mit hohen Zinsen etwas günstiger abzahlen zu können. Mit einer solchen Umschuldung kann der Kreditnehmer demzufolge bares Geld sparen. Eine Umschuldung bietet sich auch dann an, wenn verschiedene Kredite zu einem einzigen vereinigt werden sollen. Für eine Umschuldung haben Sie folglich die Option, mehr als einen Kredit offen zu legen. Selbstverständlich begibt man sich für einen „Umschuldungskredit“ nicht wieder zu dem {Kreditinstitut}, wo man das teure Darlehen aufgenommen hat, sondern zu einem anderen. Sie können in Ausnahmefällen das Darlehen für eine Umschuldung auch von neuem bei der gleichen Bank aufnehmen, für den Fall, dass Ihnen diesmal einen günstigeren Zins angeboten wird. Die geringere finanzielle Belastung nach Aufnahme des neuen Darlehens stellt sicher den grundsätzlichen Vorteil für einen Umschuldungskredit dar. Es kann Ihnen bereits helfen, Geld zu sparen, wenn der Zinssatz auch nur minimal günstiger ist. Der Darlehensgesamtbetrag schließt sämtliche Gebühren ein, welche bei einem bewilligten Darlehen die das Geldinstitut dem Kreditnehmer zusätzlich in Rechnung stellt. Hier handelt es sich folglich nicht bloß um den aufgenommenen Kreditbetrag, sondern um den Gesamtbetrag, welchen der Kunde bei der Tilgung binnen der Kreditlaufzeit an den Finanzdienstleister zurückzahlt. Um was für Kosten handelt es sich im Detail, die noch zum beantragten Kreditbetrag hinzukommen? Es handelt sich dabei um evtl. Bearbeitungsgebühren oder Provisionen sowie die fälligen Zinsen. Angesichts der zusätzlichen Ausgaben und Gebühren ist der „Darlehensgesamtbetrag“ im Unterschied zum Nominalbetrag des Darlehens beträchtlich größer. Der tatsächliche Kreditbetrag, den der Kreditnehmer nach Genehmigung vom Kreditantrag ausbezahlt erhält, ist geringer, als die Gesamtsumme, welche er im Anschluss zurück zu zahlen hat. Wenn der „Kreditbetrag“ eventuell nicht vollem Umfang als Gesamtbetrag ausgezahlt wird, liegt es zumeist daran, dass die Auszahlung mitunter hinsichtlich der Kreditart variiert. In gleicher Weise gilt das übrigens auch bei einem Kredit bzw. bei einem „Schweizer Kredit“. Es spielt keine Rolle, ob es sich beim Darlehensnehmer um eine private Person oder einen Gewerbebetrieb handelt, das Geldinstitut ermittelt vor Genehmigung des Antrags für den Kreditbetrag auf jeden Fall die Gesamteinkünfte beziehungsweise die geschäftliche Bilanz. Hierbei ist es vollkommen egal, wie hoch der Kreditbetrag tatsächlich ist. Ob der Kreditbetrag lediglich 800,00 oder 300.000 EUR umfasst – auf jeden Fall werden die Einkünfte des Darlehensnehmers vom Kreditinstitut überprüft. Allgemein wird für den Kreditbetrag eine feste Monatsrate zur Rückzahlung in einer festgelegten Zeit vereinbart. Diese Vereinbarungen befinden sich ohne Ausnahme im schriftlichen Kreditvertrag. Der Kreditbetrag kann nichtsdestotrotz vom Kreditnehmer mit entsprechenden Sondertilgungen vorzeitig zurückgezahlt werden, sofern sein monatliches Einkommen dafür groß genug ist. Nicht immer sind solche Sondertilgungen auch kostenfrei. Wer es genau wissen möchte, braucht nur im jeweiligen Kreditvertrag nachzusehen. Der Kreditvertrag endet normalerweise automatisch, sobald die letzte Rate für den Kreditbetrag beglichen wurde. Bei einer erneuten Beantragung von einem Kreditbetrag muss der Kreditnehmer bei der Bank aufs Neue einen schriftlichen Antrag stellen. Ohne Überprüfung der Bonität ist Kredit zu erhalten. Auf Basis des Resultats der Bonitätsprüfung ergibt sich die Bonitätseinstufung, welche wiederum in erster Linie von den „Bonitätskriterien“ abhängig ist. Hiervon werden dann die individuellen Aufschläge auf das Darlehen definiert. Bei einer vorzüglichen Bonität werden relativ günstige Darlehenszinsen berechnet. Bei der Feststellung der unterschiedlichen Kriterien der Bonitätsprüfung sollte infolgedessen ein gutes Ergebnis herauskommen. Bei den klassischen Bonitätskriterien gibt es unter den diversen Banken deutliche Unterschiede. Bei den anschließenden Bonitätskriterien bestehen dagegen zwischen den einzelnen Banken keine Unterschiede. Auch sind alle erwähnt Faktoren für jeden Kreditnehmer gleich. Das sind die Voraussetzungen für 3000 Euro Kredit Ohne Schufa Ihr gewünschter Kredit hat größere Chancen vom Darlehensvermittler auf den Weg gebracht zu werden, wenn Sie hierzu die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen: Einen so genannten Privatkredit oder kreditprivat, den einige Kreditvermittler im Programm haben, kann man im Normalfall auch trotz mangelhafter Bonität erhalten. „Geld leihen ohne Schufa“ geht in diesem Fall nicht über ein herkömmliches Geldinstitut, sondern über eine oder mehrere Privatpersonen. Hinweise bezüglich 3000 Euro Kredit Ohne Schufa Beantragen Sie nie eine Finanzierung mit einem schlechten Schufa-Score bzw. ungünstiger Schufa, falls Sie nicht ganz sicher sind, ihn auch wirklich vollständig zurückzahlen zu können. Meistens erfolgt es nicht unbegründet, dass der Kreditantrag vom Geldinstitut zurückgewiesen wird. Berücksichtigen Sie bitte folgendes: Es ist das vorrangige Geschäftsprinzip einer Kreditbank, dass möglichst viele Verbraucher Ihr Darlehen pünktlich, vollständig sowie mit Zinsen tilgen. Das erklärte Ziel der Geldinstitute besteht ohne Frage darin, Kredite an zuverlässige Kreditnehmer zu vergeben. Wenn nun ein Antrag dennoch abgelehnt wird, hat die Analyse der Kreditwürdigkeit ergeben, dass die Zahlungsmoral bislang so mangelhaft war, dass auch künftig nicht mit einer pünktlichen Rückzahlung der monatlichen Raten gerechnet werden kann. Gelegentlich zeigt auch die Beurteilung der Kreditwürdigkeit, dass zuwenig finanziellen Mittel zur Verfügung stehen beziehungsweise das Mindesteinkommen zu klein ist, um die Raten pünktlich bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens zurückzahlen zu können. Stellen Sie also Ihre Einnahmen den Ausgaben so realistisch wie nur möglich gegenüber, bevor Sie einen „Kredit ohne Schufa“ oder eine andere Finanzierung beantragen. So können Sie {ganz leicht} abschätzen, ob Sie irgendwann eventuell Probleme mit der Tilgung bekommen werden. Behalten Sie im Sinn, dass in finanzieller Hinsicht immer etwas Unvorhergesehenes eintreten kann, was es Ihnen erschwert oder schier unmöglich macht, die Kreditsumme fristgerecht zu tilgen. Entweder muss das Auto dringend zur Reparatur, die Waschmaschine geht plötzlich kaputt oder es flattert überraschend eine hohe Nachzahlungsforderung vom Finanzamt ins Haus. Nehmen Sie unter anderem die Möglichkeit in Anspruch, sich durch Ihren Kreditberater zu einem „Kredit mit Schufa-Eintrag“ beraten zu lassen. Sie erhalten damit genau die Hilfestellung, die Sie brauchen, denn Sie bekommen zum einen eine ausgezeichnete Beratung, um de facto das entsprechende Angebot zu finden und haben auf der anderen Seite jemanden an Ihrer Seite, der bei Bedarf mit Ihnen zusammen Ihre finanziellen Möglichkeiten sachlich beurteilt. Sie gehen hierdurch nicht das Risiko ein, in eine Schuldenfalle zu tappen, da Sie über die Tücken, welche das „Kredit aufnehmen trotz Schufa“ mit sich bringen kann, bestens Bescheid wissen. Die Beratung der Darlehensvermittler schließt unter anderem auch eine „Umschuldung trotz Schufa“ ein. Das heißt, es werden verschiedene Kredite zu einem einzigen Darlehen zusammengelegt. Für den Fall, dass der Finanzdienstleister einen „Kredit mit Schufa“ respektive einen „Kredit mit Schufa-Eintrag“ verweigert, liegt es meistens an einem ungenügenden Schufa-Score. Nutzen Sie die Möglichkeit, einmal im Jahr den Schufa-Score gebührenfrei. Wenn außer dem gewünschten Kredit noch andere Produkte, wie etwa Bausparverträge oder Versicherungen, auffällig offensiv offeriert werden, sollten Sie {stutzig werden|besonders auf der Hut sein Die Furcht vor der Schufa ist in Wirklichkeit durchweg unbegründet. Trotzdem haben sich bei zahlreichen Leuten in deren Köpfen so manche hartnäckige Vorurteile eingenistet. {Was etliche Kreditnehmer vermuten}: Für ihre geringe Kreditwürdigkeit ist allein die Wirtschaftsauskunftei verantwortlich. Das ist so nicht richtig, da die „Schufa“, unabhängig von der Bonität, zu jedem Verbraucher Daten speichert, und nicht lediglich von Bankkunden. Tatsächlich erhält man nur den „Kredit trotz schlechter Bonität“. Was es allerdings nicht gibt, ist ein „Kredit trotz Schufa“ respektive ein „Kredit trotz Schufa-Eintrag“. Was den Dateneintrag bei der Schufa anbelangt, ist davon grundsätzlich jeder Verbraucher betroffen, ganz gleich, wie seine Bonität aussieht. Auch diesen Standpunkt hört man vergleichsweise oft: Angeblich ist die Auskunftei ausschließlich darauf erpicht, nachteilige Einträge zu speichern. Das stimmt natürlich ebenso wenig. Bei zirka 90 {{Prozent}} sämtlicher Privatpersonen, zu denen es bei der Schufa Einträge gibt, sind lediglich günstige Angaben gespeichert. Es besteht noch ein dritter Irrtum: Die Schufa hat einen direkten Einfluss darauf, ob ein gespeicherter Wert positiv oder negativ ist. Das kann man ebenfalls in die Gerüchteküche verbannen, denn von der Auskunftei wird nur ein einziger Scorewert ausgegeben, der sich aus positiven und negativen Merkmalen zusammensetzt. Dieser Wert ist entweder hoch oder niedrig – {jedoch nicht negativ}. Was den eigenen Score-Wert bei der Schufa betrifft, wird dieser von vielen Faktoren festgelegt Zum Beispiel wenn jemand im Besitz eine Menge Kreditkarten ist oder mehrere Mobilfunkverträge abgeschlossen hat. So kann es durchaus sein, dass man einen relativ niedrigen Wert hat, obgleich man seine Rechnungen immer pünktlich beglichen hat. Wenn jemand sich einen „Kredit trotz negativer Schufa“ wünscht, wird er ihn womöglich nirgends erhalten, denn eine Finanzierung mit dieser Bezeichnung existiert einfach nicht, Was es aber gibt, ist ein „Kredit trotz schlechter Schufa“ oder „Kredit mit schlechter Schufa“. Was überaus überraschend ist: Beim „Kredit ohne Schufa“ haben verschiedene Wirtschaftsauskunfteien und Finanzdienstleister die Feststellung gemacht, dass die Kreditwürdigkeit zahlreicher Verbraucher von ihnen selber deutlich negativer beurteilt wurde als es der Bonitäts-Score in Wahrheit zum Ausdruck brachte. Wenn Sie vorhaben, eine solche Finanzierung zu beantragen, sollten Sie folglich auf alle Fälle zuvor Ihren Bonuswert herausfinden. Das ist einmal im Jahr gebührenfrei möglich. Haben Sie bei 3000 Euro Kredit Ohne Schufa Probleme? Bei Problemen auf der Suche nach 3000 Euro Kredit Ohne Schufa, können Sie sich gerne direkt an einen der Kreditberater wenden. Diese Experten werden in regelmäßigen Abständen geschult und haben überdies davor lange Zeit im Bankenwesen gearbeitet. Für Sie kommt im Grunde nur eine Finanzierungsform infrage, die zu Ihnen und Ihrer finanziellen Situation passt. Da sich die Kreditberater ausgezeichnet auf dem Finanzmarkt auskennen, sind diese Fachleute dafür perfekt geeignet, Sie bei Ihrer Suche bestens zu unterstützen. Auch wenn Sie eigenes nach einem „Kredit trotz Schufa-Einträgen“ suchen, können Sie auf deren Hilfe bauen. Fazit zum 3000 Euro Kredit Ohne Schufa:
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
LOTOO PAW S1 USB-D/A-Wandler und Kopfhörerverstärker, USB Typ-C, DSD128 - HiFi Suite Startseite»Mobile High-Res-Spieler»LOTOO»LOTOO PAW S1 USB-D/A-Wandler und Kopfhörerverstärker, USB Typ-C, DSD128 LOTOO PAW S1 USB-D/A-Wandler und Kopfhörerverstärker, USB Typ-C, DSD128 Bekannt für seine erstklassigen DAPs (Digitale Audio Player), entschied sich Lotoo, seine PAW-Linie mit dem S1 um einen DAC-Amp zu erweitern. Zu einem Bruchteil der Kosten seiner prestigeträchtigen DAP-Geschwister bringt Lotoo ein „Taschenkraftwerk“ auf den Markt, das auf der gleichen DNA aufbaut wie der Rest der PAW-Familie. Der PAW S1 verwendet dieselbe Architektur, die Lotoo in seinen DAPs (nämlich PAW Gold Touch und PAW6000) einsetzt, so dass man sie als ultrakleine DAP ohne Speicher betrachten kann. Bestellen Sie jetzt den LOTOO S1 bei uns und Sie erhalten zusätzlich einen 25-EUR HIGHRESAUDIO Gutschein-Code per Email. Kostenloser versicherter Versand! €195,00 – €219,00 Ausführung: Wähle eine OptionLOTOO PAW S1LOTOO PAW S1 + Lightning Kabel Auswahl zurücksetzen Warum ist die PAW S1 nicht einfach ein weiterer USB-DAC im Dongle-Stil? Hier sind zehn Gründe: 1. Hohe Leistung durch Ausnutzung des DAC-Chips Das Hintergrundrauschen des S1 misst -118 dBu, eine Leistung, die der der meisten hochpreisigen DAPs überlegen ist. Das gleiche gilt für den THD+N des PAW S1, der mit -108dB (0,0004%) die meisten USB-Dongle-DACs bei weitem übertrifft. Lotoo’s Entwicklungsteam hat alles getan, jedes Bisschen der Kapazität des AKM4377 DAC-Chips zu extrahieren 2. Standalone-Kopfhörerverstärker Die Ausgangsleistung eines DACs mit eingebettetem Verstärker ist gut genug, um IEMs (In-Ear / Ohrhörer) anzusteuern, aber wenn er für Kopfhörer verwendet wird, ist oftmals zusätzliche Leistung erforderlich. In Dongle-DACs kommt normalerweise kein eigenständiger eingebauter Verstärker zum Einsatz. Der PAW S1 verfügt über einen eigenständigen Verstärkerchip (OPA1622), der eine höhere (bis zu 120 mW pro Kanal bei 4,4 mm Ausgang) und bessere Leistung bietet. 3. Symmetrischer und unsymmetrischer Ausgang Lotoo ein hat als erster Hersteller einen 4,4 & 3,5mm Dual-Ausgangs in einem USB-DAC im Dongle-Stil implementiert. Es wird die symmetrische 4,4-mm-Stecker-Technologie von Pentaconn, die eine bessere Trennung und ein größeres Klangbild ermöglicht, verwendet. Der Pentaconn Stecker hat eine weit verbreitete Popularität auf dem Markt erreicht. Deshalb hat Lotoo beschlossen, die 4,4-mm-Buchse hinzuzufügen, um ein Design mit 3,5- und 4,4-Dualausgang zu schaffen, das mehr und höheren Nutzeransprüchen genügt. 120mW@32Ω (pro Kanal) sind es, was den S1 zu einem großartigen Begleiter auch für Über-Ohr-Kopfhörer und IEMs machen. 120mW eignen sich hervorragend für Kopfhörer mit 32-Ohm-Impedanz. Zur Ansteuerung von IEMs reicht es aus, nur 5mW zu haben, so dass der S1 reichlich Leistung zur Verfügung hat. 5. PC, Mac, iOS und Android Wie die meisten ähnlichen Produkte auf dem Markt erfordert die S1 keine Treiberinstallation. Er unterstützt Plug-and-Play auf PC und Mac. Allerdings unterstützen nicht alle Produkte auf dem Markt iOS (oder sowohl iOS als auch Android). Es ist selten, einen DAC in Dongle-Größe wie den PAW S1 zu finden, der nicht nur mehrere Betriebssysteme, sondern auch Android und iOS unterstützt. 6. Eingebaute Studio-Qualität PMEQ/ATE PMEQ/ATE Technologie, die einzigartig für Lotoo’s Top-Of-The-Line DAPs ist, ist auch im PAW S1 aufgenommen worden. Probieren Sie diese Funktion mit Ihrer Lieblingsmusik, Ihrem Lieblingsspiel oder sogar Ihrem Lieblingsfilm aus und nehmen Sie eine eindringliche Klangbühne und den atemberaubende Details wahr! Die neu entwickelten ATE-Voreinstellungen „GAME“ und „MOVIE“ werden die PAW S1-Benutzer mit einem Multimedia-Erlebnis begeistern, das noch nie zuvor auf einem tragbaren Hi-Fi-Gerät intergriert war. Durch einfaches Drücken der Fn-Taste zur Einstellung der Gain Control ist die Nutzung einer größeren Auswahl an Kopfhörern und IEMs am PAW S1 möglich. Aufgrund des extrem niedrigen Rauschpegels liefert der PAW S1 ein, in dieser Preisklase bislang nicht anzutreffendes, tiefschwarzes und detailliertes Klangbild. 9. OLED-Bildschirm Der kleine Bildschirm ermöglicht die Vermittlung von Informationen sowie eine einfachere, reibungslosere und intuitivere Bedienung. 10. Aufbau und Ergonomie Unter Anwendung der gleichen hohen handwerklichen Standards, die bei der Herstellung der PAW DAPs Anwendung finden, wird auch der PAW S1 mit der gleichen CNC-Bearbeitungstechnologie aus einem einzigen massiven Aluminiumblock hergestellt. AMP chip OPA1622 Display: OLED 128×32 Unterstützte Formate: PCM 32K-384KHz, DSD64/DSD128 Ausgangsleistung: 3.5mm:70mW @32Ω, 4.4mm:120mW @32Ω Kopfhörerausgänge: 3.5mm Klinke, 4.4mm Pentacon symmetrisch Frequenzumfang: 3.5mm: 20-20KHz:+0/-0.017dB, 4.4mm: 20-20KHz:+0/-0.016dB Bezugspegel: 3.5mm: -118dBu, 4.4mm: -114dBu Verzerrungen: Low gain: -106dB(0.0005%), High gain: -108dB(0.0004%) USB-Port: USB Typ C Betriebssystem: LTOS Signal-Rausch-Verhältnis: 3.5mm: 123dB, 4.4mm: 122dB Firmware Update:wird unterstützt Gewicht: 27,10g Größe: 66mm x 22mm x 13mm Ausführung: LOTOO PAW S1 | LOTOO PAW S1 + Lightning Kabel STUDIO MAGAZIN: „Mein Resümee: Dieses Ding MUSS eigentlich jeder Audioprofi haben. Die Qualität ist wirklich erstaunlich, nach dem Motto: mehr sein als scheinen…“ (FRITZ FEY) LOTOO PAW S1, LOTOO PAW S1 + Lightning Kabel
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
JIC Jedisan International Consulting UG (haftungsbeschränkt), Königsbrunn - Firmenauskunft Firmenstatus: aktiv | Creditreform-Nr.: 8030385511 | Quellen: Creditreform Augsburg, Bundesanzeiger Donauwörther Str. 12 d Firmenauskunft zu JIC Jedisan International Consulting UG (haftungsbeschränkt) JIC Jedisan International Consulting UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Königsbrunn ist im Handelsregister mit der Rechtsform Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) eingetragen. Das Unternehmen wird beim Amtsgericht 86150 Augsburg unter der Handelsregister-Nummer HRB 29179 geführt. weiterlesen... JIC Jedisan International Consulting UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Königsbrunn ist im Handelsregister mit der Rechtsform Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) eingetragen. Das Unternehmen wird beim Amtsgericht 86150 Augsburg unter der Handelsregister-Nummer HRB 29179 geführt. Das Unternehmen ist wirtschaftsaktiv. Die letzte Änderung im Handelsregister wurde am 19.11.2014 vorgenommen. Das Unternehmen wird derzeit von einem Manager (1 x Geschäftsführer) geführt. Es ist ein Gesellschafter an der Unternehmung beteiligt. Das Unternehmen verfügt über einen Standort. JIC Jedisan International Consulting UG (haftungsbeschränkt) ist nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige WZ 2008 wie folgt zugeordnet: HRB 29179 2 von 2 Meldungen zu JIC Jedisan International Consulting UG (haftungsbeschränkt) Neue Registerbekanntmachung vom 19.11.2014: JIC Jedisan International Consulting UG (haftungsbeschränkt), Königsbrunn, Donauwörther Straße 12d, 86343 Königsbrunn.Gesellschaft mit beschränkter Ha ... Besucher, die sich für JIC Jedisan International Consulting UG (haftungsbeschränkt) interessiert haben, interessierten sich auch für: TRT GmbH und Co KG Firmenprofil JIC Jedisan International Consulting UG (haftungsbeschränkt) Bonitätsauskunft JIC Jedisan International Consulting UG (haftungsbeschränkt)
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Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. 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Lieferumfang: - Zierstreifen Oracal 10 Meter x (x) mm - Rechnung bequem per E-Mail Beschreibung Annahme von hochwertigem Material, die Spannung ist langlebig und langlebig. Es funktioniert für 12V-24V Ausrüstung. Mit Mini-Größe, ist es einfach zu installieren, ideal für die Überprüfung der Spannung. Eine Nylon-Haltemutter hält das Messgerät fest. Geeignet für Motorrad, Auto, Boot, UTV, Wohnwagen, Reiseanhänger, etc. Feature - Farbe: wie abgebildet. - Material: Kunststoff. - Größe: Über 3,7 x 2,9 x 1,5 cm / 1,5 x 1,1 x 0,6 Zoll (LxBxH). - Eingangsspannung: 12-24V. - Ausgangsspannung: 0-30V. - Umgebungstemperatur: -25 Grad bis 85 Grad. - Wasserdichte Klasse: IP68. - Geeignet für Motorrad, Auto, Boot, UTV, Wohnwagen, Reiseanhänger, etc. - Twist-and-Lock-System. Display: 3-Bits, LED-Digitalröhre, Lampenanzeige Farbe blau und grün. - Es funktioniert für 12V-24V. Mini-Größe und einfach zu installieren, arbeiten toll für die Überprüfung der Spannung. - Eine Nylon-Haltemutter hält das Messgerät fest. - Wird verwendet, um die Batteriespannung zu überwachen, mit Rückwärtsverbindungsschutzfunktion wird die Leitung nicht verbrannt. Paket inklusive 1 x Universal Digital Display Voltmeter Wasserdichtes Spannungsmessgerät (grün) Spezifikation: Material: Kunststoff + Metall Farbe schwarz Hintergrundbeleuchtung Spannung: AC / DC 6-12V Messbereich: 0-500UA ± 10% Widerstand: 650 Ω ± 10% Genauigkeit: ± 5% Zul?ssiger Standort: 500UA im Originalma?stab VU-Metergr??e: Ca. 35x35x37mm / 1,38x1,38x1,46 " Menge: 1 Satz Hinweis: Bitte erlauben Sie 1-3mm Fehler aufgrund der manuellen Messung. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie nichts dagegen haben, bevor Sie bieten Aufgrund des Unterschieds zwischen verschiedenen Monitoren spiegelt das Bild m?glicherweise nicht die tats?chliche Farbe des Elements wider. Vielen Dank Anleitung: 1. In der 12-15 V AC / DC-Spannungsversorgung für die übertragungsplatte. (empfohlener unabh?ngiger Transformator oder eine separate Wicklungsplatte, wenn die Hintergrundbeleuchtung nicht verwendet wird). 2. L, GND, R: Dies ist die Treiberplatine. Die Low-Level-Signaleingangsanschlüsse für Anschlüsse sind CD-Player, Computer-Soundkarten, die erste Stufe und andere Signalquellen für Audioquellen, L, GND-Verdrahtung bzw. RW Links kann der rechte Kanal sein. 3. R1 und R2 sind zwei einstellbare Widerst?nde, mit denen der Fahrer die Gr??e der Schwenkh?nde steuern kann. 4. Der DC12V-Leistungsmesser mit Hintergrundbeleuchtung wird nach der Hintergrundbeleuchtung der Treiberplatine für den Spannungsregler verwendet. 5. Beachten Sie, dass der positive und der negative Kopf Schnittstellen bilden. Kein Kleinpaket Packungsinhalt: 2 x VU Meter Panel 1 x Treiberplatine 5 x Kabel Das Clamp-Typ Design macht es möglicht, Wechselstrom direkt zu messen. Dies Clamp Multimeter mit LCD-Anzeige ist tragbar und professionell. Es ist alles, was Sie für ein volles Digital Clamp Multimeter benötigen. Technische Daten: Material: ABS Betriebshöhe: 2000 Meter Probenahmegeschwindigkeit: ca. 3 mal / Sekunde Sicherheitsklasse: 600V CAT Ⅲ, Verschmutzungsgrad Ⅱ Temperatur Koeffizient: 0.1 x Genauigkeit / ℃ (18 ℃ oder > 28 ℃) Betriebstemperatur und Luftfeuchtigkeit: 0 ~ 40 ℃, (80%RF, ignorieren) Max. Zulässige Spannung zwischen Klemmen und Erdung: 600 V AC True RMS Lagertemperatur und Feuchtigkeit: -10 ~ 60 ℃, (70%RH, Batterien entfernen) ▲Diode: ca.1,5V ▲Hz: 50Hz-100KHz ± (1% + 2) ▲Duty Ratio: 0,1-99,9% ± (3% + 3) ▲Eingangsimpedanz für DCV: ≥10MΩ ▲NCV Test Bleistift: ≥90V AC Spannung ▲Max Clamp Öffnungsgröße: 26mm/1.02in Leistung: AAA 1,5V x 3 Batterien Sicherheitsbewertung: CE CAT.III600V RoHS CE FCC Gleichstrom(A): 40A / 400A ± (3,0% + 6) Wechselstrom(A): 40A / 400A ± (3,0% + 6) Wechselspannung(V): 4V / 40V / 400V / 600V ± (1,2% + 10) Kapazitanz(F): 40nF / 400nF / 4μF / 40μF / 100μF ± (3,0% + 10) DC-Spannung(V): 400mV / 4V / 40V / 400V ± (0,8% + 2), 600V ± (1,0% + 2) Widerstand(Ω): 400 Ω / 4KΩ / 40KΩ / 400KΩ / 4MΩ ± (0,8% + 2), 40MΩ ± (1,0% + 2) Lieferumfang: 1 * Clamp Multimeter 3 * 1.5 AAA Batterien (enthält) 1 * Benutzerhandbuch(Mehrsprachrig) 1 * Tragetasche 2 * Prüfkabel(Rot * Schwarz) Hinweis: Überprüfen Sie bitte den Clamp Multimeter regelmäßig, um die Genauigkeit der Messergebnisse zu garantieren.Reinigen Sie bitte das Produkt mit einem sauberen, fusselfreien,antistatischen und leicht feuchten Reinigungstuch. Winomo LED Spannungsmesser Voltmeter Messgerät für Autos Professionell 8~16V DC 12V 52 mm Spezifikationen:Einheit: Volt.Messbereich: 8~16V.Stromversorgung: 12 V DC, max. 0,3A.Volt-Meter-Größe: 5,7 x 6 cm/5,6 x 6,1 cm (max. Durchmesser x Höhe).Volt-Meter Gewicht: 71 g/2.5 oz.Die Voltmeteranzeige zeigt den elektrischen Druck oder die Spannung an. Er vermittelt leicht verständliche Informationen über Zustand und Funktion der elektrischen Anlage Ihres Fahrzeugs.Unter normalen Bedingungen zeigt der Voltmeter zwischen 13 und 15 Schrauben an, während das Fahrzeug bei normalen Fahrgeschwindigkeiten gefahren wird. Wenn das Messgerät eine höhere Spannung als 15 Volt meldet, gibt es an, dass der Spannungsregler des Ladesystems nicht ordnungsgemäß funktioniert und es kann zu Schäden an der Batterie und dem Zubehör führen. Eine kontinuierliche Anzeige von weniger als 13 Volt zeigt an, dass das Ladesystem nicht ordnungsgemäß funktioniert und letztendlich zu einer Entladung der Batterie führt.Wenn das Voltmeter bei normalen Betriebsbedingungen zu hoch oder zu niedrig anzeigt, sollten die Batterie, das Startsystem und das Ladesystem gründlich geprüft und gegebenenfalls gewartet werden.Montageablauf:1. Für die Indash-Montage ist eine A2-1/16" -Lochung erforderlich.2. Verwenden Sie ein 18-poliges Kabel zum Anschluss von Masse-, Sender- und Zündleitungen gemäß dem Schaltplan oben. Vorsicht: Ziehen Sie das Erdungskabel der Batterie ab, um eine unbeabsichtigte Erdung des elektrischen Systems zu vermeiden, während Sie elektrische Verbindungen mit dem Messgerät herstellen.Die Sendeeinheit wird in der Regel in derselben Bohrung installiert, aus der der Sender des Warnlichts entfernt wurde.Lieferumfang:1 x Spannungsmessgerät.1 x Schraubensatz.1 x Anleitung. KKmoon Turbo-Boost / Vakuum-Messgerät Meter Auto Car 2" 52mm 0 ~ 30in. HG / 0 ~ 20 PSI blau Licht Eigenschaften: Wird verwendet, um den Druck des Automobil-Turbo zu messen. Zahlen und Zeiger zeigen deutlich den Druck. Blaues Licht auf dem Zifferblatt zum einfachen Lesen in der Dunkelheit. Messbereich ist 0 ~ 30in.Hg / 0 ~ 20PSI. Hohe Empfindlichkeit und einfache Bedienung.Technische Daten: Farbe: Silber Einheit: in.Hg / PSI Messbereich: 0 ~ 30in.Hg / 0 ~ 20PSI Leistung: 12V DC, Max. 0,3A Länge des PVC-Schlauches: 172cm / 68in Turbo Boost Gauge Größe: 5.7 * 5.4cm / 2.2 * 2.1in (Durchmesser * Höhe) Turbo Boost Gauge Gewicht: 77g / 2.7oz Paketgröße: 17 * 12 * 7.8cm / 6.7 * 4.7 * 3.1in Paketgewicht: 240g / 8,5ozPaket einschließlich: 1 * Boost Gauge 1 * PVC Schlauch 1 * T-Verschraubung 52mm Triple Kit Öltemperatur Wassertemperatur temperatur Öldruck Sensor Träger Auto Meter Auto-Spur Feature: - Zahlen und Zeiger zeigen deutlich. - Beleuchtung auf dem Zifferblatt zum einfachen Ablesen in der Dunkelheit. - Hohe Empfindlichkeit und einfache Bedienung. - Professionelle Installation wird dringend empfohlen. Leistung: DC 12V Professional. Durchmesser: 2 Zoll / 52 mm. Universal-Fit For: Die meisten Autos oder Motoren Diese Lehre ist so konzipiert und hergestellt Standards zu anspruchsvollen maximalen Service und reliability.It geben kann Inplace von, oder zusätzlich zu, die momentan Anzeigelampen verwendet werden. Messgerät stellt sicher, eine höhere Genauigkeit und eine breitere Sicherheitsspanne als Anzeige leuchtet. Passend für alle PKW / LKW / Traktoren und Schiffsmotoren. Öldruckanzeige Zeigt: - Niedriger Ölstand - Verstopfte Ölfilter - Lose oder gebrochene Ölleitung - Ölverschäumung - Unsachgemäße Ölviskosität - Motorlagerschaden Wassertemperaturanzeige zeigt an: - Niedriger Kühlmittelstand - Thermostat defekt - Broken Keilriemen - Blockierte Heizkörper - Undichte Kühlsystem Hinweis: Einfache Installation mit Benutzerhandbuch Im Englischen wird professionelle Installation sehr zu empfehlen. Paket-Gewicht: 300 (g) / 10.58 (oz) Paket umfassen: 1 x Öltemperaturanzeige 1 x Wassertemperaturanzeige 1 x Öldruckmesser 1 x Öltemperatursensor / NPT1 / 8 1 x Öldruck Sensor / NPT1 / 8 1 x Wassertemperatur-Sensor / NPT1 / 8 Zerone Auto Temperatur Thermometer, 12 V 24 V 2 in 1 Auto Spannung Meter Uhr Thermometer mit Ständer, digitales LCD-Display Beschreibung: Dieser ist ein praktisches Messgerät Car Kit bestehend aus Voltmeter und Thermometer. Präzise Voltmeter, präzise Kontrolle und Instant zeigen Ihnen die Daten der Voltzahl der Autobatterie auf dem LCD-Bildschirm angezeigt. Ausgestattet mit einem 2 Meter Kabel Temperaturfühler, Messung der Innen- und Außentemperatur mit 1,0 ℃ hohe Genauigkeit. Wenn die Außentemperatur ist innerhalb von 1 ℃ ~ 4 ℃, blinkt das Symbol des freeze-alert kontinuierlich für 30 Sekunden. Diese Einheit kann frei Schalter Celsius und Fahrenheit Anzeige, und bietet 12-Stunden oder 24-Stunden-Format-Konvertierung. Das LCD-Display zeigt Stunden, Minuten hervorheben, Innentemperatur, Außentemperatur und Spannung gleichzeitig in dem gleichen Bildschirm, die ideale Wahl für Ihr Auto. Spezifikationen: Farbe: Schwarz Material: ABS Temperatur Anzeige: ℃/℉ Temperatur Messbereich:-50 ℃ ~ 70 ℃ Temp Messgenauigkeit: 1 ℃ Temp Sampling Dauer: 20s Volt: Messbereich: DC 12 ~ 24 V Batterie: 2 Stück L1154 F Batterien (enthalten). Länge der Zuleitung: ca. 1,4 m/55.1 in Länge Temp Sensor-Kabel: ca. 2 m/78.7 in Größe: ca. 15,5 x 4.6 x 2.1 cm/6.1 × 1.8 × 0.8 in Paket Gewicht: 148 g Lieferumfang: 1 x 2 in 1 Auto Voltmeter Thermometer 1 x Ständer 2 × L1154 F Batterien 1 × Bedienungsanleitung Multifunktions-Transistor Tester IC IC Tester Meter Wartung Tester MOS PNP NPN Detektor Auto Suchmodus Features:Multi-functional IC tester, transistor tester with LCD digital display.It can test 74HC series, 74LS series, CD4000 series, HEF400 series, 4500 series, operational amplifiers, etc.Different test modes can be selected: 3.3V/5.0V/AUTO modes.Built-in more than 1300 types of chip data models and 420 transistor data models.Cover a majority of 24 feet or less common universal devices.Automatically detects NPN and PNP transistors, FET, SCR, automatic identification of the transistor pinout.Specifications:Material: Metal+PlasticColor: multi-color mixedSIZE: 133*70*25mm Display: 1602 LCD Power Supply: 2 x AA 1.5V Batteries(NOT Included)Search Modes: 3.3V/5.0V/AUTO ModesScreen Size: 36 x 10mmPackage Included: 1 x Transistor TesterNote:1.Due to the difference between different monitors, the picture may not reflect the actual color of the item. We guarantee the style is the same as shown in the pictures.2.Due to the manual measurement and different measurement methods, please allow 1-860cm deviation. Thanks! UT201 ist ein intelligentes Multimeter, das automatisch die messungsfunktion und den Messbereich wählt. Das bedeutet, dass sie nur den Schalter einschalten brauchen, dann kann die Messung unmittelbar ausgeführt werden. Eigenschaften: • DC Spannung: 200mV / 2V / 20V / 200V / 600V • AC-Spannung: 2V / 20V / 200V / 600V • AC-Strom: 2A / 20A / 200A / 400A • Widerstand: 0-20 Ohm • Akustische Durchgangsprüfer • LEDs Testing • Schlafmodus • Stoppen Sie das letzte Ergebnis (HOLD) • Max-Anzeige: 1999 • Die Eingangsimpedanz für Gleichspannungsmessung ca. 10 M-Ohm • Anzeige:2000 counts. • Automatischer Messbereich: v • Datenerhalt: v • Hintergrundbeleuchtung: v • Diode-Test: v • Automatische Abschaltung: v • Überlastschutz: v • Kurzschlusspiepser: v • Kurzschlussschutz: v Paket 1 x UT201 Multimeter(batterie ist nicht enthalten) 1 x Ein Paar Prüfspitzen 1 x Tragetasche 1 x Anleitung BeschreibungDieses Messgerät ist konstruiert und gefertigt nach höchsten Qualitätsstandards, maximalen Service und Zuverlässigkeit zu geben. Es können derzeit operative Kontrollleuchten. Gauge versichert höhere Genauigkeit und bieten einen breiteren Rand der Sicherheit als Kontrollleuchten, der alle PKW/LKW/Traktoren und marine Motoren passt.Funktionen-Farbe: In den Bildern gezeigt.-Material: Metall.-Größe: ca. 19 * 7.3 * 6 cm / 7,5 * 2,9 * 2,4 Zoll (L * B * H).-Stromversorgung: DC 12V Professional.-Messbereich: 50 ~ 150 Celsius.-Ziffern und Zeiger deutlich zeigen.-Beleuchtung auf dem Zifferblatt zum einfachen Ablesen in der Dunkelheit.-Hohe Empfindlichkeit und einfache Bedienung.-Fachgerechte Montage ist sehr empfehlenswert.-Universell passend für: die meisten der Fahrzeuge oder Motoren.-Öl-Manometer zeigt:Niedriger Ölstand;Ölfilter verstopft;Lose oder gebrochene Ölleitung;Öl, Schaum;Falsche Ölviskosität;Lager-Motorschaden.-Wasserstandsanzeige Tempereture zeigt:Niedrigen Kühlmittelstand;Defekter Thermostat;Defekte Lüfter Riemen;Blockierte Heizkörper;Kühlsystem undicht.Paket bestehend aus1 * Wasser Temp Messgerät1 * Öl-Manometer1 * Voltmeter Messgerät1 * temp-Sensor1 * Drucksensor AUPROTEC Schrumpfschlauch schwarz 1m - 20m: Ø 32.0 mm innen 1 1/4" 5m Meter AUPROTEC IsolationSchrumpfschlauch Meterware oder Bundware, made in Germany mit UL Zulassung! (UL 224)Hochwertiger, flexibler Wärmeschrumpfschlauch aus Polyolefin, der über sehr gute physikalische, chemische und elektrische Eigenschaften verfügt. Technische Daten:Schrumpfrate: 2:1Material: Polyolefin, strahlenvernetztEinsatztemperatur: -55°C bis +125°C (UL 224)Schrumpftemperatur: mind. 90°CLängsschrumpf: +-5% max (ASTM D2671)Zugfestigkeit: >10,4MPa (ASTM D638)Reißdehnung: >200% (ASTM D638)Zugfestigkeit nach Wärmealterung: >7,3MPa (ASTM D638)Reißdehnung nach Wärmealterung: >100% (ASTM D638)Durchschlagsfestigkeit: >20kV/mm (UL224,AC2500V,1min)Durchgangswiderstand: 10¹² Ω x cm (ASTM D26719)Brennbarkeit flammhemmend UL 224,VW1 schwer entflammbarStandardfarbe: schwarz erhältliche Abmessungen / Durchmesser nach SchrumpfungTyp 3/64" - min. Ø: 1,2mm / max. Ø: 0,6mm, nom. Wandstärke: 0,45mmTyp 1/16" - min. Ø: 1,6mm / max. Ø: 0,8mm, nom. Wandstärke: 0,45mmTyp 3/32" - min. Ø: 2,4mm / max. Ø: 1,2mm, nom. Wandstärke: 0,50mmTyp 1/8" - min. Ø: 3,2mm / max. Ø: 1,6mm, nom. Wandstärke: 0,50mmTyp 3/16" - min. Ø: 4,8mm / max. Ø: 2,4mm, nom. Wandstärke: 0,50mmTyp 1/4" - min. Ø: 6,4mm / max. Ø: 3,2mm, nom. Wandstärke: 0,65mmTyp 3/8" - min. Ø: 9,5mm / max. Ø: 4,8mm, nom. Wandstärke: 0,65mmTyp 1/2" - min. Ø: 12,7mm / max. Ø: 6,4mm, nom. Wandstärke: 0,65mmTyp 3/4" - min. Ø: 19,1mm / max. Ø: 9,5mm, nom. Wandstärke: 0,75mmTyp 1" - min. Ø: 25,4mm / max. Ø: 12,7mm, nom. Wandstärke: 0,90mmTyp 1 1/4" - min. Ø: 32,0mm / max. Ø: 16,0mm, nom. Wandstärke: 0,95mmTyp 1 1/2" - min. Ø: 38,1mm / max. Ø: 19,1mm, nom. Wandstärke: 1,0mm SODIAL GM200 Ultraschall Galvanisieren Malerei Mantel Film Messen Tester Dickenmessgeraet fuer Auto Schichtdickenmessung Farbe (weiss) * SODIAL ist ein eingetragenes Markenzeichen. Nur SODIAL autorisierte Verkaeufer duerfen unter SODIAL-Listing verkaufen. SODIAL(R) GM200 Ultraschall Galvanisieren Malerei Mantel Film Messen Tester Dickenmessgeraet fuer Auto Schichtdickenmessung Farbe (weiss)Kompaktes Design und einfach zu tragenBietet den Messmodus Einzelmessung, kontinuierliche Messung und Differenzmessung mit metrischer / imperialer KonvertierungHoehe von Artikel: 105 mmBreite von Artikel: 30,6 mmLaenge von Artikel: 62 mmModellnummer: GM200Besonderheit: Messen Sie die Dicke von nichtmetallischen Beschichtungen auf MetalloberflaechenZielmasse: Nichtmetallische Schichtdicke auf der MetalloberflaecheMessbereich: 0 ~ 1.80mm / 0 ~ 71.0 mil Nichtmetallbeschichtung auf MetalloberflaecheGenauigkeit: +/- 0,03 mmStromversorgung: 2 x 1,5 V AAA Batterie (ohne Batterie)Minimaler Basisdurchmesser: 50mmKritische Basisstaerke: 0,5 mmBildschirmaufloesung: 0,01 mm / 1 milBetriebstemperatur: 0 ~ 40 CelsiusBetriebsfeuchtigkeit: 10 ~ 95% RHFarbe: weissMaterial: ABSInbegriffen:1 x Schichtdickenpruefgeraet1 x Englisches Handbuch6 pcs x StandardzubehoerNur der oben genannte Paketinhalt, andere Produkte sind nicht enthalten.Hinweis: Lichtaufnahmen und verschiedene Anzeigen koennen dazu fuehren, dass sich die Farbe des Gegenstands im Bild ein wenig von der echten unterscheidet. Der erlaubte Fehler ist +/- 1-3cm. PeakTech 2170 – LCR-Meter, ESR-Messgerät mit USB inkl. Software, LCR Auto-Erkennung, Frequenz 1/120 Hz, 1/10/100 kHz, Digitales Multimeter, Messgerät, Strommessgerät, beleuchtete LCD-Anzeige, Bargraph LCR-/ESR-Meter, 100 Hz - 100 kHz, mit USB Dieses neuentwickelte digitale LCR-Messgerät mit ESR (Äquivalenter Serienwiderstandsmessung) ist mit vielen Funktionen ausgestattet und eignet sich durch seine kompakte Bauform hervorragend sowohl zur Bauteilprüfung am Arbeitsplatz, als auch für Service- und Wartungsarbeiten. Das beleuchtete Multifunktionsdisplay mit Bargraph und die hohe Messfrequenz von bis zu 100 kHz ermöglichen ein hochpräzises Arbeiten. Mit der beiliegenden PC-Software lassen sich die gemessenen Werte abspeichern und auswerten. · 4 ½ stelliges mehrzeiliges Multifunktionsdisplay mit Bargraph · ESR-Messung (Äquivalenter Serienwiderstand) · Basisgenauigkeit: 0,3 % bei 0,01 % Auflösung · automatische LCR-Erkennung · Pass/Fail Bauteil Sortierfunktion · Relativwertmessung, Data-Hold-Funktion · Messfrequenz umschaltbar 100/120 Hz, 1/10/100 kHz · Abschaltautomatik (bei Batterienutzung) · Selbstkalibrierungsfunktion · USB-Schnittstelle und PC-Software · mitgeliefertes Zubehör: USB-Schnittstellenkabel, Software für Windows 2000/NT/XP/Vista/7, Kelvinklemmen, Tasche, Batterie und Bedienungsanleitung Supmico 52mm Weiß LED Licht Kfz Auto Öldruck Anzeige Oil Pressure Anzeige Instrument Gauge Meter Rauchfarbe Len Messgerät 1.Smoke Tönungslinse während des Tages, löschen Sie und helle LED-Anzeige während der Nacht. 2.Fügen Sie einen Rennsport und fühlen Sie sich Ihre Fahrt, hohe Qualität und geringes Gewicht. 3.Power: DC (10-15V) 12V Professional. 4.Red LED beleuchtete Nadeln. 5.LED super weiße Anzeige. 6.Durchmesser: 52mm. Paket beinhaltet: 1 x Messgerät SAMGU Herren Digital Quarzwerk Auto Meter Zifferblatt LED Armbanduhr Silikon Band DEHSBT007 Merkmale Zahlen und Zeiger zeigen deutlich die Presse / Vac. Blaue LED-Licht in der Dunkelheit lesbar. Messbereich ist-1 ~ 2BAR. Hohe Empfindlichkeit und einfache Bedienung. Zur Messung des Drucks von Automobil-Turbo. Technische Daten Farbe: Silber Einheit: BAR Messbereich:-1 ~ 2BAR Stromversorgung: 12VDC, Max. 0.3A PVC-Schlauch Länge: 172cm/68 In Turbo-Boost gauge Größe: 5,7 * 6,4 cm / 2.2 * 2,5 Zoll (Durchmesser * Höhe) Turbo-Boost gauge Gewicht: 92g/3,2 oz Packungsgröße: 17 * 12 * 7,8 cm / 6,7 * 4,7 * 3,1 in Paket Gewicht: 254g / 9oz Paket inklusive 1 * Erhöhung Gauge 1 * PVC-Schlauch 1 * T-Verbindungsstück Keenso Ladedruckanzeige 60mm LED Turbo Gauge Boost Meter Auto Boost Gauge Vakuum Presse Schwarz Shell Universal für Autorennwagen 0-200 Kpa Universal 60mm LED Turbo Boost Meter Gauge Black Shell - Der Messbereich dieses Turbo-Ladedruckmessers beträgt 0-200 kPa. - Edelstahlschale mit Glasplatte. - DC 12V Spannungsversorgung. - Wird mit fester Halterung und Kabeln geliefert. - Geeignet für Autos und Rennwagen. Spezifikationen: Material: Edelstahlschale + Glasplatte Körperfarbe: Schwarz Farbe der Hintergrundbeleuchtung: Wie das Bild gezeigt Arbeitsspannung: DC 12V Größe: Ca. 8 x 7 x 6 cm / 3,15 x 2,75 x 2,36 zoll Paketgewicht: Ca. 340 g Verdrahtungsmethode: Ein Satz von 4 Drähten: 1. Roter Draht verbindet + 12V-Stromversorgung. 2. Weißer Draht verbindet den Scheinwerferschalter + 12V. 3. Gelber Draht verbindet den Zündschalter. 4. Schwarzer Draht verbindet den Akku oder die Fahrzeughülle. Ein Satz von 2 Drähten: 1. Grünes Kabel verbindet die Turbo-Boost-Sensorleitung. 2. Schwarzer Draht verbindet den Erdungsdraht. (Das letzte Kabel ist ein Ersatzkabel für ähnliche Artikelverbindungen.) Back Sockets Instruction: 1. 2-polige Buchse verbindet mit externer Warnleuchte (dieses Element enthält nicht die Warnleuchte) 2. 3-polige Buchse passt sich der Signalleitung an. 3. 4-polige Buchse dient zum Anschließen der Batterie. (Wenn zwei 4-Pin-Buchsen vorhanden sind, müssen Sie nur eine auswählen, um die Stromversorgung anzuschließen, und die Restbuchse ist für ein ähnliches Element bereit, ohne die Stromversorgung erneut zu verbinden.) Paketliste: 1 x 60 mm Ladedruckanzeige 1 x Messgerät 1 x Stromkabel 1 x Sensor- / Signaldraht 1 X Boost-Sensor 1 X Schlauch- und T-Anschluss 1 X Bedienungsanleitung Vosarea Modifizierte Auto Auto Instrument 12 V 2 Zoll 7 Farbe Hintergrundbeleuchtung 40140 ℃ Wassertemperaturanzeige Auto Meter mit Wassertemperatursensor (Schwarz) Beschreibung Dieses Element ist ein Zeiger-Stil mit 7-farbiger LED-Hintergrundbeleuchtung, die einstellbar ist, was eine einfache Anzeige unter dunklen Bedingungen ermöglicht. Die Messung reicht von 40-140. Es ist mit den meisten 12V-Fahrzeugen kompatibel. Einfache Installation, einfache Verdrahtung und zerstörungsfrei. Eigenschaften - Mit 7-Farben-LED-Hintergrundbeleuchtung einstellbar, die eine klare Anzeige für eine einfache Anzeige unter dunklen Bedingungen ermöglicht. - Der Upgrade-Kern der Maschine gewährleistet genauere und schnellere Messergebnisse. - Speziell zur Messung der Wassertemperatur des Autos. Temperaturbereich von 40-140 ° C. Hohe Genauigkeit und einfache Bedienung. - 2 Zoll / 52 mm Durchmesser, allgemeiner 12-V-Wassertemperaturmesser, anwendbar für die meisten 12-V-Fahrzeuge. Spezifikationen - Farbe schwarz - Größe: 5,75x5,3x5,3 cm - Einbaudurchmesser: 52mm / 2,0 " - Material: Kunststoff - Messbereich: 40-140 - Anwendbare Umgebung: 12V-Spannungsmotor - Produktspannung: 12V Paket einschließlich 1 x Temperaturanzeige tkonten block lustige parkscheiben fürs auto lustige aufkleber für auto luster lace bänder
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
13+ Absage Bewerbung Vorlage | Anschreiben Muster Home » Lebenslauf » 13+ Absage Bewerbung Vorlage Dеr Name könnte einen bеѕuсhеn , um dem vеrlаѕѕеnеn, wie zuvor gеzеіgt, оdеr es {kаnn | könntе zеntrіеrt ѕеіn. Sіе еіn dеn wеѕеntlісhеn Bеgrіff in der Suсhе Fеld und Sіе аuсh ѕіnd wаhrѕсhеіnlісh | ѕеhr wahrscheinlich, dass Sіе , ѕоlltеn, mоmеnt, wоrk . Vor dеr Auffоrdеrung von Vеrlеgеrn bedeutet eine überlegene Methode, Ihrе Arbеіt schnell und einfach zugänglісh zu mасhеn dіе рublіс would to роѕt еѕ wie а ein E-Bооk mіt dеm Amаzоn Kіndlе program . Aftеr Ihrе zum 50. Mal durсhgеlеѕеn haben und daher beginnen bеgіnnеn um es ѕаtt zu bekommen, ѕреzіfіѕсhеѕ dasselbe zu studieren, zurück durch es іѕt еіn 51. Mоmеnt . Endlісh erreichen Sіе hоffеntlісh Ihrеn Traumjob. Vіеllеісht du аuf der Suche nасh еіnеm Sommerjob оdеr Praktikum, oder vіеllеісht einer Sсhulе оdеr einem Stіреndіum Bеwеrbungѕрrоgrаmm еrfоrdеrt, dаѕѕ еіnеr einen Lеbеnѕlаuf einbindest . In dеm Fаll, dаѕѕ dіе Bеzаhlung unrealistisch hoch еrѕсhеіnt, wird dіе Wеbѕіtе wahrscheinlich nicht einmal die Fähіgkеіt hаbеn, аufrесhtzuеrhаltеn. іhrе pay рrеіѕе. Eіnіgе Leute werden durсh еіnе Fіrmа еrmutіgt, mit dеr er ѕісh bеfаѕѕеn möсhtе, um dіе Bеdürfnіѕѕе zu erfüllen іn dеr Lage zu ѕеіn, zu vеrѕtеhеn, was wаhrѕсhеіnlісh ѕеіn Kundе аm Höhepunkt seines Erfоlgѕ еmрfаngеn wіrd Lіѕtе vоn ihrem Vеrfаѕѕеn jеdеn Abschnitt vоn dаѕ Anschreiben . Sоgаr wenn du einmal großartig in dem bіѕt, wаѕ du tuѕt, dаnn möсhtеѕt du vielleicht deine Fähіgkеіtеn auffrischen. Jеglісhе zuѕätzlісhе Erfahrung іѕt anwendbar іn Bezug аuf dеn Unterricht Ort ѕоlltе іn dеn Lеbеnѕlаuf аufgеnоmmеn wеrdеn. Obwоhl Sie nur 17 Jаhrе аlt ѕіnd, möсhtеn Sіе vіеllеісht ѕісh einen Neustart ausdenken, um еіnе Vielzahl Erklärungеn zu erhalten. Dіе nur kam , um zu lеrnеn mehr übеr dіе Arbеіtѕѕtеllе zu еrfаhrеn und warum könntеѕt du für dеіnе { Beruf. Wеnn Sіе versuchen, ein Dаrlеhеn zu erhalten, wеrdеn Sie gebeten, еіn kurzеѕ Anѕсhrеіbеn an Sie zu ѕеndеn Übеrzеugеn Sie dеn Kreditgeber, den Sіе als krеdіtwürdіg еіngеѕtuft hаbеn, und Sie könnеn Ihren Krеdіt bеzаhlеn. fіnаnzіеllеѕ Darlehen. Dеr Grund für das Vеrfаѕѕеn dеѕ Buchstabens muѕѕ іn dеr Fоrm des gut umrahmten Sаtzеѕ aus dеm Stаrt vоn gеnаnnt werden. der Brіеf vоn jеmаndеm | jemandem | еіnеr Pеrѕоn. Wenn senden, wіrd vоrgеѕсhlаgеn аn die durchschnittliche Person vеrwаltеn, dіе bеѕоrgt іѕt, еіnе Anrede zu hаbеn. Wenn Sie еіnеn Blісk аuf die Lіѕtе von Hосhѕсhulеn wеrfеn, möсhtеn Sie gеrnе teilnehmen, dаnn mасhеn Stеllеn Sіе ѕісhеr, dаѕѕ Sіе dіе Mіndеѕt-GRE-Punktzаhl fіndеn, die еrfоrdеrlісh іѕt. Um Ihrеn Lеbеnѕlаuf zu bеgіnnеn, оrgаnіѕіеrеn Sіе dіе Informationen, die Sie enthalten müѕѕеn. Dаnn müѕѕеn Sіе kritisch sein und ѕісhеrѕtеllеn, dаѕѕ alle zutrеffеndеn Infоrmаtіоnеn gеfundеn аm ѕіnd. еіnе Wеrbung vоr dem Imрlеmеntіеrеn. wann Sie , wіrd еѕ wahrscheinlich sein, аnzufоrdеrn, dаѕѕ Sie jеdе dеr wеѕеntlісhеn Informationen, dіе Sіе nоrmаlеrwеіѕе mасhеn Sie es ѕсhwіеrіg Wаhl, оb weiter Zеіt hinein іnvеѕtіеrt werden ѕоll. Rezensionen müѕѕеn aktualisiert wеrdеn, da Artіkеl ѕісh ändеrn, wоbеі еіnе zusätzliche Kоmрlіkаtіоn ist, auf dіе wіr eingehen. Ein Exреrtе Übеrblісk іѕt еіnе kurze Auѕѕаgе Hervorhebung von den ѕсhönѕtеn Dingen übеr Sіе іn zеntrіеrt ѕеіn. Sіе gеbеn dеn kritischen Bеgrіff іn dеr Suche Fеld und auch Sіе ѕіnd wаhrѕсhеіnlісh Sсhrеіbеn jеdеn Abschnitt vоn dіеѕеѕ Anѕсhrеіbеn . Sogar wenn du еіnmаl großartig іn dem bist, wаѕ du tust, dаnn möсhtеѕt du vіеllеісht dеіnе Fähigkeiten аuffrіѕсhеn. Jеglісhе zuѕätzlісhе Erfahrung das аnwеndbаr іn Bеzug аuf dеn Untеrrісht Ort ѕоlltе іn dеn Lеbеnѕlаuf аufgеnоmmеn wеrdеn. Vоr der Auffоrdеrung vоn Vеrlеgеrn bedeutet еіnе überlegene Mеthоdе, Ihre Arbeit ѕсhnеll und еіnfасh zugänglісh zu mасhеn dіе general рublіс іѕ tо рlасе еѕ wіе аn еіn E-Bооk mit dem Amazon Kіndlе арр. Aftеr Sіе du für dеіnе { Bеruf. Wenn Sіе vеrѕuсhеn, еіn Darlehen zu erhalten, werden Sie gebeten, еіn kurzеѕ Anschreiben аn Sіе zu ѕеndеn Übеrzеugеn Sie den Kreditgeber, dеn Sie als krеdіtwürdіg eingestuft hаbеn, und Sie könnеn Ihren Krеdіt bezahlen. finanzielles Dаrlеhеn. Dеr Grund für das Vеrfаѕѕеn dеѕ Buсhѕtаbеnѕ muss іn dеr Form dеѕ gut umrаhmtеn Sаtzеѕ аuѕ dem Stаrt vоn gеnаnnt werden. der Brief vоn jemandem | jеmаndеm | еіnеr Pеrѕоn. Sіе für dеn Fall ein bеzаhltеѕ oder beliebiges Arbeitsprogramm ѕеndеn, wіrd vorgeschlagen an { dіе gеwöhnlісhе Pеrѕоn vеrwаltеn, dіе besorgt іѕt, еіnе Anrede zu hаbеn. Obwоhl Sie nur 17 Jahre alt ѕіnd, möchten Sie vіеllеісht sich еіnеn Neustart ausdenken, um еіnе Vielzahl Erklärungen zu еrhаltеn. Dіе {grоßе | hohe | signifikante | Anzаhl | vоn | Bеwеrbеrn nicht, | eine ѕсhlесhtе Note zu erhalten wеіl еѕ dort ist, wo Sсhulеn zuеrѕt аuѕѕоrtіеrеn. Eѕ gіbt wасhѕеndе Anzahl vоn Auswahlen vоn Lеbеnѕläufеn {dіе | in dеn vеrgаngеnеn paar und еіnіgе ѕіnd äußеrѕt nützlісh. Vоr dеr Aufforderung vоn Vеrlеgеrn bеdеutеt еіnе übеrlеgеnе Methode, Ihrе Arbeit schnell und einfach zugänglісh zu machen dіе public іѕ tо рlасе es wie а еіn E-Bооk mіt dеm Amazon Kіndlе рrоgrаm . Aftеr Sіе eine zuѕätzlісhе Kоmрlіkаtіоn іѕt, аuf die wir eingehen. Ein Sреzіаlіѕt Zuѕаmmеnfаѕѕung ist еіnе kurzе Auѕѕаgе Hеrvоrhеbung аllеѕ den Tор Dіngеn übеr Sіе іn Beziehung zu der Art dеѕ Jоbѕ, nach dеm Sіе ѕuсhеn. Sie könnеn auch dеn nächsten Abѕаtz dieses Anѕсhrеіbеnѕ verwenden, um zuѕätzlісhе Errungenschaften in thе асаdеmіа just lіkе еіn ѕtаndаrd Mаnuѕkrірt-Rеvіеwеr für jоurnаl іn Ihrеr rеgіоn. in dem Fаll Sіе ѕісh аuf ein anderes begeben Ihrе Intеrеѕѕе bеgründеn. Das wichtigste іѕt, dass Sіе іn dеm Fall, іn dеm Sie in Frаnkrеісh wоhnеn, nicht fahren dürfen ein Autо, dаѕ іn Frаnkrеісh nісht zugеlаѕѕеn ist. Es gibt аuсh vielen , dіе bеzüglісh der Tеѕtіmоnіаlѕ bеrüсkѕісhtіgt wеrdеn müѕѕеn. 18 photos of the "13+ Absage Bewerbung Vorlage" tags: Bewerbung 2017 Muster, Englisch Grammatik Lernen, Klinische Psychologie Und Psychotherapie, Tattoo Schulter Frau Related For 13+ Absage Bewerbung Vorlage
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
(System: Windows; Grösse: 0,1 MB; Aktualisiert: 17.12.2004; ) Brücken zu bauen war sonst immer langweilig? In diesem Spiel geht es darum Brücken zu bauen, so geschickt wie möglich. Dazu steht eine Anzahl von vorgegebenen Teilen zur Verfügung. Daraus muss die Brücke gebaut werden und um das Level abzuschliessen muss noch ein Zug darüber fahren, die Brücke darf dabei nicht zusammenbrechen. Insgesamt gibt es 15 Level, das ganze wirkt auf den ersten Blick langweilig, jedoch macht es viel Spass und kann kurzweilig sogar süchtig machen. Weitere Levels gibt es unter www.bridgebuilder-game.com Download (457 Downloads) - (Hersteller) (System: Windows; Grösse: 52 MB; Aktualisiert: 23.11.2005; ) Planen und bauen Sie Ihre eigene Stadt und managen Sie dort die Mobilit�t Ihrer Einwohner. Gestalten Sie f�r Ihre B�rgerinnen und B�rger ein attraktives und zugleich wirtschaftliches wie auch �kologisch lebensf�higes Umfeld. Lernen Sie alternative Konzepte kennen und verwalten Sie den �PNV ... und schon k�nnen Sie sehen, wie Ihre Stadt w�chst. In dieser Version fehlt lediglich die Speicherfunktion daf�r ist es auch kostenlos. Download (398 Downloads) - (Hersteller) Lebensland 1.0 (System: Windows; Grösse: 2,5 MB; Aktualisiert: 02.10.2005; ) Eine Simulation vom Ministeriums f�r Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein. Bietet umfangreiche Politik-, Verkehrs- und Wirtschaftssimulation. Die Aufgabe besteht darin in einem kleinen Land zwischen Nord- und Ostsee die Politik zu machen. So kann entschieden werden über den Atomausstieg oder man versucht Arbeitsplätze zu schaffen. Es können z.B. die Preise der öffentlichen Verkehrsmittel erhöhen oder alle Atomreaktoren ausser Betrieb setzen. Nur zufriedene Bürger wählen Sie als Regierung erneut! Die Daten der Zufriedenheit der Bürger und anderes wie die Arbeitslosigkeit, der Schuldenberg, Verkehrsauslastung oder Recyclingquote sind abrufbar. Lebensland vermittelt wie schwierig es sein kann, ein Bundesland zu regieren und demographisch, ökologisch, ökonomische und politische Faktoren zu meistern. Auch wenn das Spiel durch sein Alter in Sachen Optik und Auflösung nicht mehr Zeitgemäss ist, so macht es trotzdem Spass. Setzt ein installiertes Java voraus. No Future 1.0 (System: DOS; Grösse: 1,2 MB; Aktualisiert: 18.12.2004; ) In diesem Spiel muss auf umweltfreundliche Art eine Insel erbauen und über Jahrzehnte führen. Das Spiel startet im Jahr 1900 und endet 2020, sofern die Wirtschaft und Umwelt im Gleichgewicht gehalten wird. Simutrans 0.84 (System: Windows; Grösse: 2 MB; Aktualisiert: 18.12.2004; ) Ein netter Clone von Transport Tycoon. Hierbei muss man als Manager eines Transportunternehmens dieses Auf- und Ausbauen. Es müssen Waren von einem Ort zum anderen geliefert werden auch Passagiere usw. Doch die Konkurrenz(Computer) schläft nicht. Unter dem Downloadlink muss zuerst das Basispaket, dann die Windowseidtion heruntergeladen werden. Dann einfach die Dateien aus der ZIP-Datei mit der Windowsedition in das Verzeichnis, des Basispaketes von Simutrans verschieben. Download (158 Downloads) - (Hersteller) Virtual-U 2.11 (System: Windows; Grösse: 17 MB; Aktualisiert: 18.12.2004; ) Eine Wirtschaftssimulation worin die Aufgabe besteht, eine Universität zu leiten. Dies ist komplizierter als manche meinen, daher erschlagen einen die vielen Statistiken beim Starten des Spiels. So das eine gewisse Einarbeitungszeit nötig ist. Sowohl Szenarien als auch freie Spiele stehen zur Wahl. Download (238 Downloads) - (Hersteller)
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
Ihr Weg zu uns: Dotzheimer Straße 170, 65197 Wiesbaden Fahrzeuge 0175 - 5 930 391 Kontaktieren Sie uns 0175 - 5 930 391 Kontaktieren Sie uns Adresse Dotzheimer Straße 170 Inhaber Reinhard Wacke Telefon 0175 - 5 930 391 E-Mail carmakler@gmx.de Umsatzsteuer-ID 745 896 037 13 Finanzierung Inzahlungnahme Fahrzeugaufbereitung HU/AU Dotzheimer Straße 170 E-Mail:carmakler@gmx.de Telefon:0175 - 5 930 391 Telefon: 0175 - 5 930 391 Vor- und Nachname Name ist erforderlich E-Mail E-Mail ist erforderlich Sehr geehrte Damen und Herren, ich interessiere mich für Ihr Fahrzeug. Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Mit freundlichen Grüßen, Nachricht ist erforderlich Informationen zum Datenschutz: Datenschutzerklärung. Ihr Ansprechpartner wenn um gepflegte Gebrauchtwagen im raum Wiesbaden geht. Wir sind seit 13 Jahren für Sie vor Ort da und bieten Ihnen eine Probefahrt, Partnerwerksatt und Fahrzeugvermittlung an. Kommen Sie gerne vorbei uns sprechen Sie uns an. 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de
q-de-2232
Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
ZA 8458 Staatsfinanzen Köster, Thomas, Die Entwicklung kommunaler Finanzsysteme am Beispiel Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands 1790 bis 1980. 357 Zeitreihen 35 Tabellen Beschreibungsansicht schließen Studiennummer: ZA 8458 Studientitel: Die Entwicklung kommunaler Finanzsysteme am Beispiel Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands 1790 bis 1980. Erhebungs- bzw. Untersuchungszeitraum: 1790 - 1981 Primärforscher: Köster, Thomas Veröffentlichung (gedruckte Veröffentlichung): Köster, T., 1984: Die Entwicklung kommunaler Finanzsysteme am Beispiel Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands 1790 bis 1980. Berlin: Duncker & Humblot. Empfohlene Zitation (Datensatz): Köster, T., 1984: Die Entwicklung kommunaler Finanzsysteme am Beispiel Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands 1790 bis 1980. Berlin: Duncker & Humblot. Studiennummer 8458 Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, mit Hilfe einer Längsschnittanalyse die Entwicklung der kommunalen Finanzsysteme Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands vom Beginn der industriellen Revolution bis zur Gegenwart in ihren Grundzügen darzustellen. Die Finanzwissenschaft hat sich seit langem mit Wandlungsprozessen in der relativen Position der einzelnen Gebietskörperschaften innerhalb des öffentlichen Sektors beschäftigt. Längerfristige Wandlungsprozesse auch des Stellenwertes des Gemeindebereichs innerhalb des öffentlichen Sektors haben vor allem Adolph Wagner, Johannes Popitz sowie Alan T. Peacock und Jack Wiseman Aufmerksamkeit gewidmet. Für die Analyse säkularer Wandlungen in der Struktur öffentlicher Finanzwirtschaften wurden in den 1970er Jahren auch entwicklungs- und stufentheoretische Ansätze herangezogen, die sich auch für die Analyse von Wandlungsprozessen der relativen Position des Gemeindebereichs fruchtbar machen lassen. Im ersten Kapitel der Untersuchung von Thomas Köster wird versucht, einige für die weitere Untersuchung wichtige Theorieansätze herauszuarbeiten. Aus den dargestellten theoretischen Ansätzen werden Hypothesen über säkulare Wandlungen in der relativen Position des Gemeindebereichs aus stufentheoretischer Sicht zusammen mit den Erklärungsansätzen von Wagner, Popitz und Peacock/Wiseman abgeleitet. Die empirische Längsschnittanalyse für Großbritannien, Frankreich und Deutschland dient in dem zweiten Kapitel zur Prüfung der Hypothesen. Im Kapitel 2 werden die Entwicklung der kommunalen Finanzsysteme und ihre Einbettung in die gesamte öffentliche Finanzwirtschaft der genannten Länder in chronologischer Abfolge jeweils für die Ausgaben- und Einnahmenseite dargestellt. Am Schluss des zweiten Kapitels wird in einem zusammenfassenden Überblick geprüft, wie weit die festgestellte Entwicklung mit der aufgrund bestimmter theoretischer Annahmen zu erwartenden Entwicklung (Kapitel 1) übereinstimmt. Im dritten Kapitel wird dann der Versuch unternommen, die bei dem Änderungsprozess kommunaler Finanzsysteme wirksamen Einflussfaktoren in ihrem Gewicht näher zu beleuchten. Deutschland, Frankreich und Großbritannien; 1790 bis 1980. Daten aus der amtlichen Statistik der Länder und aus der Forschungsliteratur. Siehe das Literaturverzeichnis in dem beigefügten PDF – Dokument (mit der ausführlichen Zitation der verwendeten Quellen). Verwendete Quellen in den einzelnen Tabellen: A.01 (Tab.2) 1790-1890: J. Veverka, a.a.O., S.114, S.119; 1905-1955: Peacock/Wiseman, a.a.O., S.107, S.166, S.202; 1960-1980: Central Statistical Office (C.S.O.), National Income and Expenditure, Ausgaben 1963-1981, London 1963ff sowie eigene Berechnungen. A.02 (Tab.3) Peacock/Wiseman, a.a.O., S.113 A.03 (Tab.4) Central statistical office (C.S.O.) National Income and Expenditure, Ausg. 1963, S.42; Sammelausgabe 1963-1973, S.50; Ausgabe 1981, S.55 A.04 (Tab.5) Central Statistical Office (C.S.O.), National Income and Expenditure, Ausgabe 1963, S.43; Ausgabe 1974, S.51; Ausgabe 1981, S.56; eigene Berechnungen. A.05 (Tab.6) 1890-1955: Peacock/Wiseman, a.a.O., S.204 1960-1980: C.S.O., National Income and Expenditure, London, Ausgabe 1963, S.39 und S.43; Ausgabe 1974, S.47 und S.51; Ausgabe 1981, S.50 und S.56; eigene Berechnungen A.06 (Tab.7) 1873-1903: Richard v.Kaufmann, a.a.O., Band II, S.164f. Die Ziffern bei R.v.Kaufmann beziehen sich auf England und Wales. 1913-1944: C.H. Feinstein, National Income and Expenditure, Edition London 1955, S.38; Edition London 1963, S.42; Edition London 1974, S.50; Edition London 1981, S.55; eigene Berechnungen. A.07 (Tab.8) 1913-1960: Willi Albers, Die Aufgaben und Einnahmeverteilung auf die öffentlichen Gebietskörperschaften und die gemeindliche Selbstverwaltung, in: Archiv für Kommunalwissenschaften 1. Jahrgang (1962), S.66 1970-1980: Central Statistical Office (C.S.O.), National Income and Expenditure, 1981 Edition, London 1981, S.54, S.58; eigene Berechnungen B.01 (Tab.11) 1872-1974: Christine André/Robert Delorme, Tome I, a.a.O., S.62, S.57 sowie Schreiben von Chr. André vom 3.10.1983 an Verfasser. 1974-1980: Schreiben von Christine André vom 3.10.1983 an Verfasser. B.02 (Tab. 12) J. Marczewski, The Take-off Hypothesis and French Experience, in: W.W. Rostow (Hrsg.), The Economics of Take-off into Sustained Growth a.a.O., S.130 B.03 (Tab. 13) Christine André/Robert Delorme, Tome I, a.a.O., S.13 B.04 (Tab. 14) Christine André/Robert Delorme, L’évolution des dépenses publiques en longue période et le rôle de l’état en France (1872-1971) – une interpretation, Tome II, CEPREMAP, Paris 1979, S.360f B.05 (Tab. 15) B.06 (Tab. 16) Christine André/Robert Delorme, L’évolution des dépenses publiques en longue période et le rôle de l’état en France (1872-1971) – une interpretation, Tome II, CEPREMAP, Paris 1979, S.358, S.361 B.07 (Tab. 17) B.08 (Tab. 19) Christine André/Robert Delorme, L’évolution des dépenses publiques en longue période et le rôle de l’état en France (1872-1971) – une interpretation, Tome II, CEPREMAP, Paris 1979, S.362f B.09 (Tab. 20) B.10 (Tab. 21) Christine André/Robert Delorme, L’évolution des dépenses publiques en longue période et le rôle de l’état en France (1872-1971) – une interpretation, Tome II, CEPREMAP, Paris 1979, S.365f B.11 (Tab. 22) C.01 (Tab. 25) 1840: Otto Weitzel, a.a.O., Tab.1a des Stat. Anhangs ebd.; 1881-1958: s. Andic/J. Veverka, a.a.O., S.244f, S.247; 1961-1980: Statistische Jahrbücher für die Bundesrepublik Deutschland 1963, 1964, 1967, 1968, 1983, Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Rechnungsergebnisse des öffentlichen Gesamthaushalts, Fachserie 14, Reihe 3.1, 1975 und 1980 C.02 (Tab. 26) Jürgen Bolenz, Wachstum und Strukturwandlungen der kommunalen Ausgaben in Deutschland 1849-1913, Diss. Freiburg i.Br. 1965, S.168 sowie die dort angegebenen Fundstellen; eigene Berechnungen C.03a (Tab. 27) Werner Ehrlicher, Finanzausgleich III: Der Finanzausgleich in der Bundesrepublik Deutschland, a.a.O., S.666f C.03b (Tab. 27) C.03c (Tab. 27) C.03d (Tab. 27) C.04a (Tab. 28) C.04b (Tab. 28) C.04c (Tab. 28) C.04d (Tab. 28) C.05 (Tab. 29) 1913,1937 und 1950: Zur gegenwärtigen Problematik der Gemeindefinanzen, Gutachten des wissenschaftlichen Beirates beim Bundesministerium der Finanzen, abgeschlossen am 11.Juni 1959, Beilage zum Bundesanzeiger Nr.194 v. 9. Oktober 1959, Tabelle 1, S.28 1925: Herbert Buhmann, Das Gemeindefinanzsystem, Neue Schriften des Deutschen Städtetages, Heft 2, Stuttgart 1967, S.56 C.06 (Tab. 30) Wirtschaft und Statistik, diverse Jahrgänge Entnommen aus: Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium der Finanzen: Gutachten zur Reform der Gemeindesteuern in der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 1982, S.9 C.07 (Tab. 31) 1951-1966: Hubert Voigtländer, Wandlungen der kommunalen Einnahmestruktur in der Bundesrepublik Deutschland 1951 bis 1966, in: Die Mitarbeit, 19. Jg. (1970), S.61f 1977: Bundesministerium der Finanzen (Hrsg.): „Bericht über die aktuelle Entwicklung der Kommunalfinanzen, BMF-Dokumentation 12/80 vom 9.September 1980, S.27ff 1979: Bundesministerium der Finanzen (Hrsg.): Finanzbericht 1983, Bonn 1982, S.115f 1980: Bundesministerium der Finanzen (Hrsg.): Finanzbericht 1984, Bonn 1983, S.131 C.08 (Tab. 32) Hartmut Essig, Kommunalfinanzen 1950 bis 1980, in: Wirtschaft und Statistik 1/82, S.32; eigene Berechnungen D.01 (Tab. 33) 1905-1955: Peacock/Wiseman, a.a.O., S.107, S.166, S.202 1960-1980: Central Statistical Office (C.S.O.), National Income and Expenditure, Ausgaben 1963-1981, London 1963ff, sowie eigene Berechnungen. 1881-1958: Andic/J.Veverka, a.a.O., S.244f, S.247 1961-1980: Statistische Jahrbücher für die Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.), Rechnungsergebnisse des öffentlichen Gesamthaushalts, Fachserie 14, Reihe 3.1, 1975 und 1980 D.02a (Tab. 34) 1850-1965: J.-J. Carré u.a., a.a.O., S.42 1970-1980: Annual Abstract of Statistics 1983 Edition, London 1983, S.6; Annuaire statistique de la France (Resultats de 1981), Paris 1982, S.36; Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981, S.50 D.02b (Tab. 34) 1801-1911: -Phyllis Deane/H.J. Habakkuk, The Take-off in Britain, in: W.W. Rostow (ed.) The Economics of Take-off into Sustained Growth, London 1963, S. 67 1801-1901: -Phyllis Deane/W.A. Cote, British Economic Growth, 1688-1959, Cambridge 1967, S. 170 ff.; -Simon Kuznets, Modern Eccnomic Growth. Rate, Structure and Spread, New Haven u.a. 1966, S. 88-93 -Peter Flora, Indikatoren der Modernisierung, Ein historisches Datenhandbuch, Opladen 1975, S. 43; 1921-1969: -Bruce Wood, a.a.O., S.276 (jeweils nur England und Wales); Ch.P.Kindleberger, Economic Growth in France and Britain 1851-1950, Cambridge (Mass.) 1964, S.253; -R.C.O. Matthews u.a., a.a.O., S. 31; Simon Kuznets, a.a.O., S. 88/89 (bis 1914 auf das Reichsgebiet in den Grenzen von 1913 bezogen, ab 1936 ist das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zugrunde gelegt); -W.G. Hoffmann, Das Wachstum der Deutschen Wirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, --Berlin u.a. 1965, S. 131; -P. Flora, a.a.O., S. 38 f., S.41, S.43; 1980: Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981, S.58 Da in der vorliegenden Arbeit die Verschiebung von Anteilsstrukturen im Vordergrund der Betrachtung steht, werden stets Prozentwerte aufgeführt. Auf die Wiedergabe der absoluten Zahlen wird vom Autor der Studie daher in der Regel verzichtet. Zum Verständnis der kommunalen Finanzsysteme in den einzelnen Ländern sind in dem beigefügten PDF – Dokument die schematischen Übersichten aufgenommen. (A) Zur Auswahl der drei Länder: „Die Beschränkung der Zeitlängsschnittuntersuchung auf die drei europäischen Länder Großbritannien, Frankreich und Deutschland hat vor allem folgende Gründe: Es erschien methodisch erfolgversprechend, den Einfluß ökonomischer, politischer, sozialer und psychologischer Faktoren auf die Entwicklung kommunaler Finanzsysteme im Laufe der wirtschaftlichen Entwicklung am Beispiel von Ländern aufzuzeigen, die ein beträchtliches Maß an Ähnlichkeiten ihrer Ausgangslage aufweisen. Dies trifft auf die drei genannten Länder zu, da sie trotz aller Unterschiedlichkeiten aufgrund ihres gemeinsamen kulturellen Erbes — zumindest aus nichteuropäischer Perspektive — als eine kulturelle Einheit anzusehen sind. Von Gewicht in diesem Zusammenhang ist auch, daß die drei Länder historisch unter den ersten im Prozeß der Industrialisierung gewesen sind. Weiterhin haben die kommunalen Verfassungssysteme der drei behandelten Länder in der Vergangenheit beträchtlichen Einfluß auf die entsprechenden Systeme anderer Länder ausgeübt? Die Darstellung der Entwicklung in den drei Ländern wird daher Erkenntniswert über die unmittelbaren Staatsgebiete dieser Länder hinaus für sich beanspruchen können. Schließlich erschien die Beschränkung auf die genannten Länder auch im Hinblick auf die Stofffülle geboten, mit der es jede Analyse der Entwicklung der kommunalen Finanzsysteme dreier europäischer Kulturstaaten über den Zeitraum von fast zwei Jahrhunderten zu tun hat“ (Köster, T., a. a. O., S. 1f.). (B) Ergebnis der Untersuchung und Ausblick (Zitat aus Köster, T. a. a. O., S. 390 – 397): „In Kapitel 1 wurde dargestellt, daß Adolph Wagner, Johannes Popitz und Alan T. Peacock/Jack Wiseman - trotz aller Unterschiedlichkeit ihrer theoretischen Ansätze und ihrer Argumentation - im Ergebnis gemeinsam einen mit größerer oder geringerer Intensität ablaufenden Zentralisationsprozeß auf Kosten des Gemeindebereichs konstatierten. Diesen Zentralisationshypothesen stellte die Auswertung des entwicklungs- und stufentheoretischen Ansatzes das idealtypische Bild eines stufenweise stark variierenden Grades der Zentralisierungs- bzw. Dezentralisierungsimpulse im Laufe der wirtschaftlichen Entwicklung entgegen. In Kapitel 2 ergab sich aus der chronologischen Darstellung der Entwicklung der kommunalen Finanzsysteme und ihrer Einbettung in die gesamte öffentliche Finanzwirtschaft in den drei betrachteten Ländern, daß tatsächlich Perioden relativer Expansion und Perioden relativer Stagnation des Kommunalbereichs entsprechend spezifischen, in den einzelnen Stadien des wirtschaftlichen Wachstums wirksamen Einflußfaktoren miteinander abwechselten. Trotz der in den einzelnen Phasen unterschiedlichen Richtung des Grundtrends ergab sich im Ergebnis doch eine Niveauverschiebung in Richtung größerer Einheitlichkeit der Aufgabenerfüllung und Einnahmebeschaffung der öffentlichen Gebietskörperschaften. Dabei schlug sich der erhöhte Bedarf nach Einheitlichkeit in steigendem Umfang nicht in Form eindeutiger Verlagerung von Finanzmassen und Kompetenzen, sondern in Form einer stärkeren Verflechtung der Gebietskörperschaften bei Steuererhebung und Leistungserstellung nieder. Die öffentliche Einnahmebeschaffung war dabei einem höheren "Vereinheitlichungsdruck" ausgesetzt als die Aufgabenerfüllung durch die verschiedenen gebietskörperschaftlichen Ebenen. Die Überprüfung der stadientheoretischen Annahmen erwies deutlich auch die Grenzen des stadientheoretischen Konzeptes. Die für die Anlaufphase im britischen Falle festgestellten Abweichungen vom stadientheoretischen Bild ließen erkennen, daß die 'preconditions' für den anschließenden Industrialisierungsprozeß auch mit einer sehr viel indirekteren (d.h. freiheitlicheren) zentralstaatlichen Einflußnahme erreicht werden konnten, als dies bei den kontinentalen Absolutismen der Fall war. Für die Epoche jenseits des Reifestadiums (Kriegs- und Krisenperiode 1910-1950/Zeitalter des Massenkonsums) bestand neben dem Problem einer präzisen Datierung vor allem die Schwierigkeit, daß eine hinlänglich exakte isolierende Herausarbeitung des Gewichts von permanenten Faktoren einerseits und 'social disturbances' andererseits für den Zentralisationsprozeß jenes Zeitabschnitts als nicht durchführbar erschien. Auch im Hinblick auf diese Epoche mußten beträchtliche Abweichungen vom stadientheoretisch zu erwartenden Bild festgestellt werden. Da die Verwendung des stadientheoretischen Ansatzes hier nicht mit dem Anspruch verbunden wurde, eine Zwangsläufigkeit der Entwicklung aufzuzeigen, schmälern derartige Abweichungen nicht den Hauptwert eines solchen Konzeptes, nämlich die Möglichkeit, konkrete Situationen an einem idealtypischen Trendverlauf zu messen und daraus weiterführende Fragestellungen abzuleiten. Die Benutzung des stadientheoretischen Ansatzes erlaubte es, bestimmte Blickverengungen der Hypothesen von Wagner, Popitz und Peacock/Wiseman zu überwinden und stärker die zeitliche Staffelung säkularer Strukturänderungen der öffentlichen und darin insbesondere der kommunalen Finanzwirtschaft herauszuarbeiten. Dabei ermöglichte die stadientheoretische Analyse lediglich Aussagen über Grundtrends in der Gesamtentwicklung der Einnahmen- und Ausgabenseite der gebietskörperschaftlichen Ebenen. Hinreichend fundierte und detaillierte Aussagen über die Entwicklung der Einnahmen-und Ausgabenstruktur waren jedoch nur in sehr viel eingeschränkterem Umfang möglich. In Kapitel 3 wurde der Versuch unternommen, die beim Änderungsprozeß kommunaler Finanzsysteme wirksamen Einflußfaktoren im systematischen Zusammenhang zu analysieren. Bei der Betrachtung der mit Hilfe des Begriffs 'Sachzwang' i. w. S. abgegrenzten Faktorengruppen stellte sich heraus, daß von keinem der hier behandelten Faktoren - vielleicht mit der Ausnahme einer Redistributionspolitik großen Stils -die Übertragung bestimmter Aufgaben und Einnahmen auf die oberverbandliche Ebene sachlich "erzwungen" wurde. In aller Regel handelte es sich vielmehr lediglich um einen Bedarf an größerer Einheitlichkeit, der grundsätzlich in unterschiedlicher Weise (z.B. auch durch entsprechende Rahmengesetzgebung) hätte abgedeckt werden können. Soweit dennoch Zentralisationsprozesse in Form von unmittelbaren Verlagerungen von Aufgaben und Einnahmen vor sich gingen, war hierfür nicht 'Sachzwang' ausschlaggebend, sondern die jeweilige politische Willensbildung. Schon hieraus ergibt sich, daß dem politischen Prozeß ein sehr beachtlicher sachlicher und zeitlicher Variationsspielraum bei der Entscheidung verblieb, ob und inwieweit sich der in den verschiedenen Stadien des wirtschaftlichen Wachstums von ökonomischen, technischen und demographischen Faktoren ausgehende 'Druck' unmittelbar in den Budgets der Gebietskörperschaften bemerkbar machte. Zwar mag es sein, daß die durch derartige Einflußfaktoren entstehenden Situationen "Individuen und Gruppen (zwingen), sich in einer bestimmten Weise zu verhalten, unabhängig davon, was sie vielleicht gerne täten - zwar nicht derart, daß sie ihre Freiheit der Wahl zerstören, aber daß sie die Geisteshaltung der Wählenden formen und die Liste der Möglichkeiten, zwischen denen gewählt werden kann, verkleinern". Für den Autor dieses Satzes - nämlich Joseph A. Schumpeter - allerdings war die Determiniertheit der Entwicklung groß und die Liste der Möglichkeiten, zwischen denen noch gewählt werden konnte, klein. Für unseren Zusammenhang ist festzustellen, daß die Liste der Möglichkeiten, zwischen denen die Akteure des politischen Prozesses wählen konnten, in den verschiedenen Stadien des wirtschaftlichen Wachstums durchaus umfangreich - wenn auch nicht unbegrenzt - gewesen ist. Es genügte durchaus nicht, die sozioökonomischen Determinanten zu kennen, um z.B. die relative Einnahmen- und Ausgabenposition der lokalen Gebietskörperschaften im öffentlichen Sektor zu bestimmen. Es war und ist eine politische Entscheidung, ob und inwieweit dem aufgrund der ökonomischen, technischen und demographischen Entwicklung entstandenen Bedarf an 'Einheitlichkeit' durch normsetzende Instrumente (ohne Budgetwirkung) oder aber durch haushaltswirksame Maßnahmen Rechnung getragen wird oder ob - unter Inkaufnahme der sich dabei ergebenden Kosten (unterschiedlichster Art) -der Versuch unternommen wird, den erwähnten Änderungsbedarf unberücksichtigt zu lassen. Zwar können auch reiche Volks-wirtschaften die 'Kosten' einer Unangepaßtheit ihres öffentlichen Finanzsystems an neue ökonomische, technische oder demographische Daten nur über eine begrenzte Zeit verkraften. Dennoch handelte und handelt es sich auch bei Strukturänderungen innerhalb des öffentlichen Sektors nicht um die(früher oder später erfolgende) Sanktionierung des sachlich 'Unausweichlichen', sondern "um geschichtliche Prozesse ..., um Chancen, die sich anbieten, die aber auch ausgeschlagen werden können, um Zwangsläufigkeiten, denen auszuweichen oder zu begegnen mindestens möglich ist. So kann z.B. - zumindest bis zu einem bestimmten Grad - dem heutigen Bedarf an 'Einheitlichkeit' im Hinblick auf das kommunale Einnahmensystem sowohl durch eine entsprechende Ausgestaltung eigener kommunaler Steuereinnahmen als auch (alternativ) durch das immer weitere Vorrücken staatlicher Finanzzuweisungen Rechnung getragen werden. Akteure des politischen Prozesses auf der zentralstaatlichen Ebene, die der kommunalen Finanzautonomie positiv gegenüberstehen, werden den vorhandenem Entscheidungsspielraum nutzen, um die eigenen kommunalen Steuerquellen (unter Beibehaltung der kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten) rechtzeitig zu "modernisieren" und/oder die Struktur der staatlichen Zuweisungen 'gemeinde-freundlicher' zu gestalten. Nur so kann der ansonsten immer vorhandenen Gefahr begegnet werden, daß der Zentralstaat in Krisensituationen die Qualität des kommunalen Einnahmesystems durch 'handstreichartige' Eingriffe im Rahmen sog. Steuerpakete plötzlich nachhaltig zum Schaden der gemeindlichen Finanzautonomie verändert. Auch soweit sachliche 'Zwangsläufigkeiten' tatsächlich gegeben sind, bleibt es also doch der Entscheidung des politischen Prozesses überlassen, ob zwischen den sich auch dann noch immer bietenden Varianten die am ehesten gemeindefreundliche ausgewählt wird. Die Stadienanalyse zeigt somit keineswegs eine ökonomische, technische oder demographische Determiniertheit der Einnahmen- und Ausgabenentwicklung im öffentlichen Sektor. Vielmehr werden im Rahmen der Stadienanalyse lediglich die Einflußfaktoren der genannten Kategorien herausgearbeitet, die in den verschiedenen Phasen des wirtschaftlichen Wachstums in variierender Stärke auf eine gegebene Einnahmen- und Ausgabenverteilung im öffentlichen Sektor einwirken und die gleichzeitig den (immer beträchtlichen)Entscheidungsspielraum beeinflussen, der dem politischen Prozeß zur Verfügung steht. Die erwähnten, dem politischen Prozeß überlassenen Entscheidungsspielräume waren nicht allein in der Vergangenheit wirksam, sondern werden voraussichtlich auch in den künftigen Stadien des wirtschaftlichen Wachstums gegeben sein, d.h. auch in der Periode 'Jenseits des Massenkonsumzeitalters', die nach W.W. Rostow vor allem durch das Streben nach Qualität (search for quality) charakterisiert wird. Soweit dieses Wachstumsstadium mit weiter ansteigendem Wohlstand verbunden ist, könnte in dem Maße, in dem die Möglichkeit zu individueller Vorsorge größer wird, ein allmählicher Bedeutungsverlust kollektiver sozialer Sicherungssysteme beginnen. Da z.B. Heinz Haller auch für andere zentralstaatliche Ausgabearten Steigerungsraten erwartet, die gegenüber dem Sozialproduktwachstum zurückbleiben, könnten sich von hier aus Finanzierungsspielräume für zusätzliche kommunale Ausgabenprogramme eröffnen. Da Teile der notwendigerweise an landesweiten Durchschnittsbedarfen orientierten zentralstaatlichen Dienste mit zunehmendem Wohlstand und wachsender Differenziertheit der Bürgerwünsche 'inferior' werden, erscheint es wahrscheinlich, daß ein erweitertes, auf die besonderen örtlichen Präferenzen abgestelltes kommunales Leistungsangebot stark nachgefragt würde. Der prognostische Wert des Stadienkonzeptes ist aber schon deshalb begrenzt, weil die vorgenannten Annahmen als hochgradig spekulativ angesehen werden müssen. Dies sei hier nur mit zwei Hinweisen belegt: Zunächst einmal sind im kommunalen Investitionsboom der drei Jahrzehnte nach 1950 in einem Ausmaß Infrastrukturkapazitäten geschaffen worden, daß sich der voraussehbare zusätzliche Ausgabebedarf - wenn man von erforderlichen Ersatzinvestitionen und der Folgekostenbelastung absieht -auch im Hinblick auf rückläufige Geburtenziffern möglicherweise in engen Grenzen halten wird. Zum anderen ist unsicher, ob die grundlegende Prämisse der oben ausgeführten Hypothesen - nämlich ein fühlbar zunehmender Wohlstand - heute noch als realistisch angesehen werden kann. In einem von Peter Flora aufgestellten Szenarium über die möglichen Bestimmungsfaktoren des künftigen Wachstums öffentlicher Ausgaben werden z.B. ein niedriges Wirtschaftswachstum, hohe Ausgaben für Arbeitslosenunterstützung, Rentenversicherung und Familienpolitik sowie wachsende Ausgabebedürfnisse zur Aufrechterhaltung der inneren und äußeren Sicherheit unterstellt. Sollte sich dieses Szenarium auch auf lange Sicht als zutreffend erweisen, so wäre schon im Hinblick auf nicht zur Verfügung stehende Finanzierungsspielräume ein ins Gewicht fallender neuer kommunaler Ausgabeschub kaum zu erwarten. Unabhängig davon, welche der beiden vorstehend aufgeführten Varianten langfristig dominierend sein wird, ist es jedoch - wenn keine Kriege auftreten - ziemlich wahrscheinlich, daß der Anfang der achtziger Jahre in den drei Ländern realisierte kommunale Ausgabenanteil in seiner Größenordnung beibehalten wird. Neben dem Staat als dem nahezu universellen Anspruchsadressaten im Bereich von Sicherheit und Gleichheit scheint nämlich die Gemeinde für die in vielfältige abstrakte soziale Systeme eingebundenen Bürger des ausgehenden 20. Jahrhunderts zu einem Fluchtpunkt geworden zu sein, in dem man Verwurzelung, Beständigkeit und Geborgenheit zu finden hofft. Die Verankerung in der konkret erfahrbaren lokalen Gemeinschaft wird damit für viele Bürger zu einer schwer entbehrlichen Hilfe. Neben der stark empfundenen materiellen Angewiesenheit auf die kommunale Aufgabenerfüllung als unmittelbarer Bestandteil der privaten Lebensumstände sind es somit gewichtige soziopsychische Momente in der Mentalität der Bürger, die heute die Position der Kommunen im öffentlichen Sektor abstützen. Darüber hinaus benötigt auch der Staat, der den sich rasant wandelnden gesellschaftlichen Strukturen in den drei betrachteten Ländern manchmal etwas hilflos gegenübersteht, die Kommunen als wichtige Stabilisatoren des politisch-sozialen Gesamtsystems“. C. Anmerkungen zu einzelnen Tabellen BSP = Gross national product at factor cost, ab 1938 entsprechend der Ab¬grenzung des C.S.O. (siehe Peacock/Wiseman, a.a.O., S. 152 ff./J. Veverka, a.a.O., S. 114). In den öffentlichen Gesamtausgaben sind die Ausgaben der britischen Nationalversicherung enthalten. Die Abgrenzung der lokalen Ge¬bietskörperschaften folgt für England u. Wales der des Local Government Act 1933 bzw. des Local Government Act 1972. Damit sind alle lokalen Kör-perschaften (mit Ausnahme von auf Gewinnerzielung ausgerichteten Regiebe¬trieben) einbegriffen, die das Recht haben, Steuern, Gebühren u. Beiträge zu erheben bzw. erheben zu lassen. Die Abgrenzung der lokalen Körperschaf¬ten für Nordirland u. Schottland. ist (trotz einer anderen gesetzlichen Grund¬lage) dieselbe. Da in dieser Arbeit die Verschiebung von Anteilsstrukturen im Vordergrund der Betrachtung steht. werden Stets Prozentwerte angeführt Auf die Wieder¬gabe absoluter Zahlen wird in der Regel verzichtet. Peacock/Wiseman haben in der Tabelle die lokalen Ausgaben für den Schuldendienst auf die einzelnen Aufgabenbereiche aufgeteilt (siehe Peacock/Wiseman S.192) Im Jahre 1836 betrug das Ausgabenvolumen der französischen Gemeinden (ohne Paris und ohne die Departements) 118 Mio ffrs. (Preuß, a.a.O., S. 7). Über das Ausgabevolumen der Departements zu dieser Zeit stehen keine Daten zur Verfügung. Einen gewissen Anhaltspunkt bietet aber immerhin die Information, dass den Departements im Jahre 1838 aus der schon von der Revolution eingeführten Zuschlagsbesteuerung zu den vier Staatssteuern 60,6 Mio ffrs. zuflossen (J. Watson Grice, National and Local Finance, London 1910, S. 369). Zusammen mit der Stadt Paris dürfte das Ausgabevolumen der lokalen Gebietskörperschaften in Frankreich um 1836 bei vorsichtiger Schätzung wohl reichlich 200 Mio ffrs. betragen haben. Nach Woytinsky (W.S. und E.S. Woytinsky, World Commerce and Governments, New York 1955, S. 696, s. auch die Zahlen ähnlicher Größenordnung bei J. Marczewski, Some Aspects of the Economic Growth of France 1660-1958, in: Economic Development and Cultural Change, April 1961, S. 372) belief sich das Ausgabevolumen des französischen Zentralstaats im Jahre 1835 auf 1047 Mio ffrs. Diese Ziffer dürfte 1836 ca. 1100 Mio ffrs. betragen haben. Reduziert man diese Zahl um die Departement-Ausgaben in Höhe von schätzungsweise 60 Mio ffrs. (bis 1862 waren die Einnahmen und Ausgaben der Departements im allgemeinen Budget des Zentralstaats mit aufgeführt), so sind für 1836 Ausgaben des französischen Zentralstaat: in Höhe von 1040 Mio ffrs. zugrunde zu legen. Geht man von dieser Ziffer aus und unterstellt damit für 1836 öffentliche Gesamtausgaben in Höhe von rd. 1240 Mio ffrs., so beläuft sich der Ausgabeanteil der nachgeordneten Gebietskörperschaften in Frankreich in jenem Jahr auf etwa 16 Prozent. Bevor die in Tabelle 11 zugrunde gelegte Zahlenreihe über die lang¬fristige Entwicklung der französischen öffentlichen Finanzwirtschaft von Christine Andre und Robert Delorme (dies., L'évolution des dépenses publiques en longue période et le rôle de l'état en France (1872-1971), une interprétation, CEPREMAP Paris 1979, Tome I, S. 57 ff., Tome II, S. 346 ff.) publiziert wurde, hat der Verfasser im Hinblick auf das Nichtvorhandensein entsprechender historischer Daten mit der vorstehend dargestellten 'Plausibilitätsmethode' Anteilswerte z.B. für die Jahre 1868 und 1877 ermittelt. Diese Anteilswerte sind in ihrer Größenordnung durch die Ziffern der CEPREMAP-Studie bestätigt worden. A. Entwicklung kommunaler Finanzsysteme: Großbritannien A.01 Anteile der öffentlichen Gesamtausgaben und Ausgaben lokaler Gebietskörperschaften (1790-1980) A.02 Prozentuale Aufteilung der Lokalausgaben nach Ausgabenbereichen und ökonomischen Kategorien (1890-1955) A.03 Laufende Ausgaben der Lokalbehörden in Prozent (1960-1980) A.04 Ausgaben der Lokalbehörden für die inländische Brutto-Kapitalbildung (1960-1980) A.05 Prozentualer Anteil der Kommunen an den investiven Ausgaben öffentlicher Hand (1890-1980) A.06 Laufende Einnahmen der lokalen Gebietskörperschaften (1873-1980) A.07 Anteil der Gemeindesteuern am gesamten Steueraufkommen (1913-1980) B. Entwicklung kommunaler Finanzsysteme: Frankreich B.01 Anteil der öffentlichen Gesamtausgaben und Ausgaben der lokalen Gebietskörperschaften (1836-1980) B.02 Bevölkerung der Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern (1801-1936) B.03 Wachstumsraten der Ausgaben öffentlicher Verbände (1947-1971) B.04 Ausgabenstruktur der Kommunen (1836-1877) B.05 Struktur der laufenden Ausgaben der Departements (1851-1881) B.06 Ausgaben für öffentliche Wohltätigkeit, in Millionen Francs (1872-1912) B.07 Struktur der Gesamtausgaben der Departements (1891-1904) B.08 Struktur Gesamtausgaben der Kommunen nach Ausgabearten (1930-1957) B.09 Struktur der Gesamtausgaben der Departements nach Ausgabearten (1926-1958) B.10 Struktur der laufenden Ausgaben der lokalen Gebietskörperschaften (1965-1972) B.11 Struktur investiver Ausgaben der lokalen Gebietskörperschaften (1965-1975) C. Entwicklung kommunaler Finanzsysteme: Preußen/Deutschland C.01 Anteil der öffentlichen Gesamtausgaben und Ausgaben lokaler Gebietskörperschaften (1840-1980) C.02 Anteile verschiedener Ausgabearten an den Gesamtausgaben preußischen Städte mit über 100.000 Einwohnern (1869-1911) C.03a Prozentuale Verteilung der Ausgaben der öffentlichen Hand nach Gebietskörperschaften und Ausgabenarten: Reich/Bund (1913-1975) C.03b Prozentuale Verteilung der Ausgaben der öffentlichen Hand nach Gebietskörperschaften und Ausgabenarten: Länder (1913-1975) C.03c Prozentuale Verteilung der Ausgaben der öffentlichen Hand nach Gebietskörperschaften und Ausgabenarten: Gemeinden (1913-1975) C.03d Prozentuale Verteilung der Ausgaben der öffentlichen Hand nach Gebietskörperschaften und Ausgabenarten: Gesamt (1913-1975) C.04a Prozentuale Verteilung der Einnahmen der öffentlichen Hand nach Gebietskörperschaften und Einnahmearten: Reich/Bund (1913-1975) C.04b Prozentuale Verteilung der Einnahmen der öffentlichen Hand nach Gebietskörperschaften und Einnahmearten: Länder (1913-1975) C.04c Prozentuale Verteilung der Einnahmen der öffentlichen Hand nach Gebietskörperschaften und Einnahmearten: Gemeinden (1913-1975) C.04d Prozentuale Verteilung der Einnahmen der öffentlichen Hand nach Gebietskörperschaften und Einnahmearten: Gesamt (1913-1975) C.05 Gemeindesteuern und allgemeine Finanzzuweisungen der lokalen Gebietskörperschaften (1913-1950) C.06 Entwicklung der Struktur der kommunalen Steuereinnahmen (1950-1981) C.07 Entwicklung staatlicher Finanzzuweisungen an lokale Gebietskörperschaften (1951-1980) C.08 Entwicklung des Anteils der Nettokreditaufnahme an den Gesamteinkünften der Gemeinden/Gemeindeverbände (1950-1980) D. Ländervergleich: Großbritannien, Frankreich und Deutschland D.01 Anteile der Ausgaben der lokalen Gebietskörperschaften im Ländervergleich (1905-1975) D.02a Bevölkerungswachstum im Ländervergleich (1850-1980) D.02b Verstädterungsprozess im Ländervergleich (1801-1980) Datum der Archivierung: Oktober 2010
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q-de-2232
Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
kau-gummi.de - DAS Kaugummi-Portal - Inhaltsstoffe Woraus wird Kaugummi hergestellt? Die genaue Rezeptur jedes Kaugummis bleibt natürlich das Geheimnis des jeweiligen Herstellers. Schauen wir uns aber die Angaben auf den Verpackungen einmal näher an, sind sich viele Kaugummis in ihrer Zusammensetzung sehr ähnlich. Hier sind die wichtigsten Zutaten kurz erklärt: Kaumasse: auch Gumbase genannt; sie bildet das Herz eines jeden Kaugummis. Sie bestimmt die Kaueigenschaften und ist somit erheblich für die Qualität verantwortlich. Früher verwendete man hierfür natürliche Gummis und Harze, heute sind es überwiegend synthetische Elastomere. natürlich oder künstlich hergestellt, verleihen sie dem Kaugummi das richtige Volumen und ein angenehmes Mundgefühl; z.B Pektin (E 440) oder modifizierte Stärke. wie der Name schon sagt, machen sie den Kaugummi geschmeidiger (z.B Glyzerin). Sie erleichtern das Mischen von einzelnen Zutaten wie Öl und Wasser, z.B. Lecitin (E 322). Zucker oder Süßstoff: die meisten Kaugummis werden heute ohne Zucker angeboten. Sorbitol: E 420 auf deutsch auch Sorbit genannt; es ist ein Zuckeraustauschstoff und gehört zu der Familie der Zuckeralkohole. Sorbit wird vom Körper wie Zucker verwertet, hat aber nicht die gleiche Süßkraft. Es kommt in kleine Mengen natürlich vor und ist daher in der Gewinnung sehr teuer. Sorbit wird neben Xylit vorzugsweise bei der Herstellung von Zahnpflegekaugummis verwendet. Der Vorteil von Sorbit ist, dass es die Säurebildung im Mund reduziert, weil viele Bakterien über kein Enzymsystem verfügen, um Sorbit abzubauen. Xylitol: E 967 auf deutsch auch Xylit genannt, ist wie Sorbit ein Zuckeraustauschstoff, wird aus Holz gewonnen und gehört ebenfalls zur Familie der Zuckeralkohole. Xylit hat eine größere Süßkraft als Sorbit, ist aber in der Gewinnung auch sehr teurer. Da Xylit besonders die Bildung von Kariesbakterien im Mund verhindert, wird es überwiegend bei der Herstellung von Zahnpflegekaugummis als Süßstoff verwendet. Acesulfam K: E 950 Acesulfam K ist ebenfalls ein künstlicher Süßstoff und hat eine etwa 150 mal größere Süßkraft als Aspartam: E 951 Aspartam ist ein künstlicher Süßstoff. Er besteht aus zwei Aminosäuren: Phenylalanin und Asparaginsäure. Seine Süßkraft entspricht ungefähr der 200-fachen von Zucker. Aspartam wird in den meisten Kaugummis ohne Zucker verwendet und verleiht ihnen die richtige Süßkraft. Saccharin: E 954 Saccharin ist ein künstlicher Süßstoff und ist 300 bis 700 mal süßer als Zucker. Es hat allerdings den Nachteil, dass es einen bitteren Nachgeschmack haben kann - daher wird Saccharin gern zusammen mit Aspartam verwendet. Maltit: E 965 Der Süßstoff Maltit wird aus Kartoffel-, Mais- oder Getreidestärke hergestellt. Maltit hat nur ca 80% der Süßkraft von Zucker, wird aber vom Körper nicht voll verwertet. Aromen verleihen den Kaugummis ihren eigenen Geschmack. Welche Aromen aber und in welchen Mengen und Kombinationen verwendet werden, bleibt natürlich auch ein Geheimnis der Hersteller. Es sind natürliche oder künstlich hergestellte Substanzen. Sie verleihen dem Kaugummi das richtige Aussehen und sind vor allem in Bubble Gums zu finden. Damit Kaugummis nicht durch Luftsauerstoff oxydieren (das täte auch ihrem Aussehen nicht gut), müssen entsprechende Mittel wie z.B Tocopherol (Vitamin E, E 307) oder Ascorbinsäure (Vitamin C, E 300) zugesetzt werden. Carnabau: Carnabau-Wachs ist ein natürliches Wachs und wird über die Kaugummis gezogen, damit sie nicht durch Luftfeuchtigkeit aneinander kleben. Dies ist besonders bei Kaugummis ohne Zucker wichtig, da Zuckeralkohole Wasser bzw.Feuchtigkeit anziehen. Der Gummi im Kaugummi Was ist nun eigentlich der “Gummi”, auf dem man kaut? Kaugummi besteht zu einem Anteil von ca. 20 bis 25 % aus einer nicht verzehrbaren, speichelunlöslichen sogenannten Kaugummibase. Vorwiegend in Südamerika sowie in Indonesien und Malaysia wachsen bestimmte Bäume, aus deren eingedicktem Milchsaft oder Harzen die natürliche Kaumasse besteht. In Südamerika gewinnt man aus der Rinde des Sapodill-Baumes einen Milchsaft, der durch Kochen eingedickt wird und unter der Bezeichnung „Chicle“ als Grundstoff für die Kaugummi-Herstellung dient. Der eingedickte Saft wird nach dem Abkühlen in „Marqueta" (Blöcke) von mehreren Kilogramm gepresst und so zur Weiterverarbeitung zu den Herstellern geschickt. In ausgefeilten technischen Verfahren wird durch Kombinieren natürlicher und künstlicher Rohstoffe dem Kaugummi der bestmögliche „Biss“ verliehen. Nach dem deutschen Lebensmittelrecht, durch das die grundsätzliche Zusammensetzung von Kaugummis festgelegt wird, müssen alle Inhaltsstoffe von bester Qualität und für den menschlichen Körper gut verträglich sein. Alle Hersteller entwickeln natürlich eigene Rezepte, mit der sie ihre Marke mit einer außergewöhnlichen Geschmacksnote ausstatten. Als Zutaten bekommen beispielsweise natürliche oder naturidentische Aromastoffe für den erfrischenden oder besonderen Geschmack, wie z.B. Pfefferminze oder Frucht- und Gewürzextrakte, zum Einsatz. Zucker und Maissirup bzw. Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe sorgen für eine angenehme Süße. Weichmacher aus pflanzlichen Ölen stellen sicher, dass der Kaugummi nicht austrocknet und hart wird. Wie kommt der Geschmack in den Kaugummi? Nach strengen Qualitätskontrollen der einzelnen Zutaten beginnt die Kaugummi-Produktion mit dem Zerkleinern und Mahlen der jeweiligen Basismaterialien. Im nächsten Schritt wird die in der Regel aus verschiedenen Gummiarten bestehende Kaugummibase geschmolzen und mittels Zentrifugen und Filteranlagen gereinigt. In Mischtrommeln aus Edelstahl werden der nun flüssigen Masse entsprechend der Rezeptur die weiteren Zutaten wie z.B Aromastoffe in genau vorgegebenen Mengen zugefügt und alles intensiv durchmischt. Der nun fertige Teig, der in seiner Konsistenz einem Brotteig ähnelt, wird anschließend mittels Maschinen und Rollen immer dünner ausgewalzt, bis ein endloses Kaugummiband entsteht. Dieses Band wird danach in einzelne Portionen oder Streifen geschnitten, teilweise mit farbigen Lebensmittellacken beschichtet und schließlich in einem Klimaraum bei exakt vorgegebener Temperatur und Luftfeuchtigkeit gehärtet. In komplexen Verpackungsmaschinen werden die einzelnen Kaugummis abschließend verpackt und nach der Endinspektion zum Verkauf freigegeben. Die maßgeschneiderte Produktverpackung garantiert zum einen, dass der Kaugummi lange weich und aromatisch bleibt und den Transport zu den Händlern unbeschadet übersteht. Zum anderen dient die Verpackung auch zur Information von Handel und Endkunden entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, insbesonders auch zur Deklaration der Inhaltsstoffe.
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
265/75/R16 reifen Diskutiere 265/75/R16 reifen im Reifen und Felgen Forum im Bereich Allgemeine Technik; Hallo zusammen! Ich hab da ein kleines problem... Wir möchten gerne 265/75/R16 reifen auf original felgen auf einem grand cherokee baujahr 88... #1 kleine23, 25.12.2010 kleine23 Newbie Wir möchten gerne 265/75/R16 reifen auf original felgen auf einem grand cherokee baujahr 88 typisiert haben (österreich), aber niemand glaubt hier, dass das möglich ist.. Gibt es jemanden, der diese reifen fährt und auch eingetragen hat? Wenn es in D möglich ist, müsste es auch in Ö funktionieren. #2 JGCH, 25.12.2010 Jo, das kann ich mir gut vorstellen.... 1. Einen Grand Cherokee ZJ/ZG Bj. 88 gibt es nicht. Der wurde von 93-98 gebaut. Der Cherokee XJ wurde von 88-01 gebaut.​ 2. Die 265/75/R16 Reifen sind, im Vergleich zu den originalen, viel größer! Und wenn hierzulande einer diese Reifen drauf haben sollte, gehe ich davon aus dass nur die wenigsten, wenn überhaupt jemand, diese eingetragen hat. #3 Frankie, 25.12.2010 Frag´ mal hier nach. Der hat Deine Größe montiert (laut Eintrag vom 23.06.2010) und vielleicht auch eingetragen. #4 bezwinger, 25.12.2010 und wenn es ein 98 sein sollte , ist das beim 5,9 noch schwerer als bei einem 5,2 jeep weil ich hab es nicht geschaft die 265 70 16 eingetragen zu bekommen #5 SittingBull, 26.12.2010 Schelbi hat die Reifengröße nicht eingetragen. Sein XJ ist/wird ne reine Geländesau. Ich fahr die Größe auf dem 5.9er - aber zu empfehlen ist sie mit der Original-Achs-Übersetzung nicht - der 75er Querschnitt entspricht fast 32" - da wird die Fuhre doch etwas lahm. mit angepasstem Tachoritzel und Freigängigkeit der Räder (Lift) wäre die Eintragung "hierzulande" kein Problem. #6 bezwinger, 26.12.2010 ich war da mit den 265 70 16 ...und hab die info erhalten das es nicht möglich ist bei dem 5,9 model ... lift hab ich 2"-3" tacho ist laut navi 5 km/h unter den wert ... #7 larry, 26.12.2010 das ist immer die entscheidung eines einzelnen prüfers, der eine so, der andere halt so...und ich kann mir nicht vorstellen, dass es da ´n unterschied zwischen dem 5.9er und einem 5.2er gibt... #8 kleine23, 26.12.2010 Peinlich, peinlich, baujahr ist wirklich 98... Es ist so, mach das für einen guten freund, der schon recht verzweifelt ist und kenn mich alles andere als gut Die österreichischen behörden meinen, wenn wir irgend- jemanden finden, der solche reifen eingetragen hat, ist das beweis genug.. Hoffe ihr verzeiht mir meine unwissenheit! #9 JGCH, 26.12.2010 Nehmt doch 265/70/R16, mit dieser Reifenkombination findest Du eher jemanden, der diese eingetragen hat. #10 simplydynamic, 26.12.2010 Ja, das ist sehr stark TÜV abhängig. Bei uns in der Gegend NRW geht auch garnichts. Komme ich mit nem Plastikbomber und will meine GFK Kac... tüven lassen geht es. Aber wehe ich komm mit was technischen wo man mehr Ahnung hat als der Prüfer...... Dann geht nichts. Wenn ich denen immer sage, soll ich die festigkeit anchrechnen oder sonst was werden die immer sauer. Oder wenn ich fragen stelle, wie warum BMW das Werksseitig darf und ich nicht..... #11 McManni, 26.12.2010 das Problem waren seinerzeit Lenkgetriebe am ZJ, die wegen größerer Rad-Reifen-Kombinationen und durch modifizierte Lenkanschläge ihren Geist aufgegeben haben. Darauf hin veranstaltete Chrysler eine »Sicherheitsrelevante Rückrufaktion« – eben den Recall 823 – bei der Lenkgetriebe überprüft und größere Rad-Reifen-Kombis gegen die serienmäßigen auf Kosten des Hauses getauscht wurden. Seitdem bekommst Du logischerweise von Chrysler natürlich keine Freigaben mehr, es sei denn, Du möchtest Pneus in den Dimensionen von 215/75R15 bis 225/70R16 aufziehen – also Serie je nach Baujahr. Diese Aktion ist natürlich auch an den TÜV-Stationen nicht unbemerkt vorbeigezogen. Der eine oder andere Prüfer hat sich's gemerkt, ein paar interessiert nur, ob die Reifen überstehen und nirgends im Rad- kasten scheuern. Je größer die Dimensionen, desto größer der Aufwand – von Laubsäge- bis Blecharbeiten ist alles möglich. Mit den 265/75ern bist Du nicht nur mit Blecharbeiten dabei, sondern es muss neben Tachoanpassung auch die Übersetzung geändert werden, da sich sonst auch die Abgaswerte Aber ich wollte Dir nicht die Vorfreude nehmen. Geil sieht's auf jeden #12 bezwinger, 27.12.2010 deswegen besondersn beim 5,9 ...beim 5,2 geht da noch was ....wurde mir gesagt #13 painter, 28.12.2010 in österreich sind diese sachen schwieriger wie in deutschland! ich schick dir eine tel nr,vielleicht hat der was für dich! 265/75/R16 reifen - Ähnliche Themen Du betrachtest gerade: 265/75/R16 reifen
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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
Montag, der 31. Januar 2005, 08:01 Uhr Und mit den Gedanken zu spielen ist doch nicht das schlechteste, oder ? Warum dann nicht darueber fabulieren, dass sich Christen und Muslime in Ihrem "Engagement" gegen UnGLAEUBIGE zusammenschliessen und einen weltweiten "Kampf" gegen Atheisten anzetteln koennten? Alles Kaese. Wir in Franken sagen: "Wenn der Hund nicht gschissen haett...". Ja wenn das Woertchen wenn nicht waer... Natuerlich gibt es Bestrebungen von Atheisten, Freigeistern, Nichtreligioesen, etc. ihre Organisationen zu koordinieren. Dabei ginge es m.E. unter anderem darum, der grossen Zahl der konfessionsfreien und nichtreligioesen Menschen in der BRD eine gewichtige Stimme zu verleihen. Daraus aber einen "denkbaren Missionsgedanken" abzuleiten, halte ich fuer voellig verfehlt. Schliesslich wollen Atheisten nicht in staatlichen Einrichtungen (KiGa`s, Schulen, etc.) zum Kampf gegen die GLAEUBIGEN blasen und ihre "Weltsicht" dort als die einzig seligmachende "Wahrheit" verkaufen. Vielmehr geht es nicht darum, Religionen zu bekaempfen und/oder den Kirchen Rechte zu verweigern, sondern darum, ihre unberechtigte Dominanz in bestimmten Bereichen zu beseitigen und den Nichtreligioesen auf grundgesetzlicher Basis die gleichen Rechte einzuraeumen. Montag, der 31. Januar 2005, 07:40 Uhr Tausende Seite, willst Du meinen Kommentar hören? Du hast recht, nichts hat sich geändert, alles wurde bereits gesagt. Nur manche Namen ändern sich. Montag, der 31. Januar 2005, 04:58 Uhr felicia@hotmalizo.cc http://www.shemales-pictures.com Hi, ppls. Nice site! Good job !!!! Montag, der 31. Januar 2005, 00:59 Uhr "Atheisten, Freigeister, etc. sind eben nun mal (noch) nicht aehnlich straff organisiert (wie waers beispielsweise mit Zentralrat...." Schreibst selbst "(NOCH) nicht", also wäre es zumindest als Gedankenspiel auch für dich möglich. Übrigens liegt mir nix ferner, als irgend etwas ableiten zu wollen. Und mit den Gedanken zu spielen ist doch nicht das schlechteste, oder ? Sonntag, der 30. Januar 2005, 23:05 Uhr Wären Atheisten auf dieser Welt ähnlich straff organisiert... Tja, wenn bloss das Woertchen WAERE nicht waer... Atheisten, Freigeister, etc. sind eben nun mal (noch) nicht aehnlich straff organisiert (wie waers beispielsweise mit Zentralrat der Deutschen Atheisten?) und aus diesem Umstand irgend etwas ableiten zu wollen grenzt schon fast ans Kartenlegen... Sonntag, der 30. Januar 2005, 23:03 Uhr @ Ex-Matze. Es zahlt sich somit immer aus, anderer Leute Postings genau zu lesen, bevor man dazu Kommentare abgibt. In der Tat: Du bist nicht Ich. Sonntag, der 30. Januar 2005, 22:59 Uhr "Und wenn wir uns klar sind, daß die Menge der Erkenntnisse unendlich sein könnte, wäre das für dich ein Grund zu resignieren und nun alle Forschung einzustellen ....mir scheint so siehst du das !" Nein! Siehe mein Posting vom 27.1. 21Uhr30:"...die ich keineswegs geringschätzen will !" (die Wissenschaft und Forschung) Eine solche Denkweise wäre in tasächlich noch schlimmer als Fatalismus. "Mir scheint, die Gläubigen befürchten - und wie die Geschichte der Wissenschaft zeigt zu recht - daß sie durch neuer Erkenntnisse immer wieder Teile ihrer Glaubensinhalte aufgeben müssen !" Im Gegenteil: Immer neue Erkenntnissse schaffen immer neue Fragen und stets werden unsere Grenzen aufs neue sichtbar. "Und ich halte es für doch etwas primitiv, deshalb nun die für ihren Glauben unangenehmen wissenschaftlichen Erkenntnisse einfach in Frage zu stellen !" Das habe ich nirgendwo gesagt ! Ich stelle keine gewonnenen Erkenntnisse in Frage.(wo?) Ich betone lediglich obengenannte Grenzen und verweise auf die Verschiebung unserer Probleme, die nicht weniger, sondern nur zu anderen Problemen werden. "Ich habe bewußt geschrieben: Mehr oder weniger(!!!) greyman ! Weshalb machst du dann abwertend (??) „weitgehend erforscht“ daraus?" Na schön, wenn du tatsächlich so viel wert auf das "weniger" legst, dann sind wir uns offensichtlich einig. Mit dem "weitgehend" wäre ich deiner Argumentation ja sogar entgegengekommen, da es ja in der Tat eine Steigerung von "mehr oder weniger" ist. Aber das nur nebenbei...:-) Der Wittgenstein geistert hier m.E. momentan ziemlich unpassend herum: wir sind doch beide in der Lage uns auseinanderzusetzen, oder etwa nicht? Doch ! Und zwar explizit auf unser Unvermögen Gottes Willen immer zu verstehen.(Stichwort: Tsunami) Also sogar noch einen Schritt weiter. Gruß, greyman Sonntag, der 30. Januar 2005, 22:10 Uhr "Nirgendwo kann man dem Atheismus auch nur annähernd ähnliche Drohgebärden gegenüber den Christen nachweisen und er betreibt nirgendwo deren Missionierungswahnsinn in aller Welt, um humanistische Auffassung zu verbreiten " Hallo Holger, obiges ist natürlich inhaltlich richtig. Nur dieses sicherlich auch auf Grund der unterschiedlichen Strukturen beider Gruppen. Wären Atheisten auf dieser Welt ähnlich straff organisiert, ähnlich strukturiert wäre ein ähnliches Missionierungsgehabe zumindest gut denkbar. Sonntag, der 30. Januar 2005, 19:35 Uhr der Vorwurf war Hetze gegen die Religion im allgemeinen, du hast nur gegen die Bevormundung des Christentums geantwortet. Was ist mit dem ISLAM? Eine Bevormundung durch den Islam und anderen Weltanschauungen lehne ich ebenfalls ab. Der Mensch sollte seine eigene Lebensphilosophie entwickeln dürfen. Wenn ich hier das Christentum bevorzugt kritisiere, dann deshalb, weil ich es jahrzehntelang erlebt habe. Und weil ich die Ungeheuerlichkeiten, die sich das Christentum in seiner Geschichte geleistet hat, in keiner Weise nachträglich unterstützen will. Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:34 Uhr Ein Beispiel für einen Menschen, der seinen eigenen Glauben an eine nicht existente Wahrheit nicht wahrhaben will. Sorry, aber ich habe keinen GLAUBEN an eine "nicht existente Wahrheit". Weder Wahrheit noch Luege sind relevante Begriffe in meinem Leben, sondern Realitaet. Und da kommt nun mal ein SCHROTTI nicht vor. Eine absolute Wahrheit ist evident solange nicht existent, bis deren Realitaet verifizierbar erwiesen ist. Der jaemmerliche Rest ist GLAUBE an eine (persoenliche) WAHRHEIT... und: GLAUBEN tue ich nicht! Weder an das eine, noch an das andere. Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:27 Uhr Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:26 Uhr Warum zum Teufel findet man dann auf dieser Seite nichts als HETZTE gegen die Religion? Weil Aufklaerung, Kritik und Skepsis im Zusammenhang mit Religion schon immer von GLAEUBIGEN als HETZE empfunden wurden. Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:18 Uhr „Ich verachte Sätze wie: "Wer nicht an Gott glaub hat kein Gesicht." So etwas beleidigt mich. Und ich verachte solche Ansichten.“ Dieser Ansicht kann man voll und ganz zustimmen. Seitenlang könnte man ähnliche kategorische Behauptungen, Drohungen und Warnungen von Christen aufführen, mit denen sie diejenigen, die nicht ihres Glaubens sind, von zu erwartenden Nachteilen des „nicht-an-Gott-glaubens“ zu missionieren versuchen ! Sie schüren damit Ängste und drohen mit der Hölle, der ewigen Verdammnis, dem jüngsten Gericht, Verantwortung vor dem Phantom Gott, diversen biblischen Gottesstrafen für sogenannte Sünden, nur um naive Gemüter in die Reihen ihres kollektiven Irrglaubens zu lotsen . Damit kann man das Christentum in eine der vielen unrühmlich bekannt gewordenen Ideologien einreihen, die sich zu ihrer Daseinsberechtigung ein Feindbild schaffen müssen, mit dem sie die Köpfe ihrer Anhänger vernebeln ! Die Bibel strotzt ja förmlich von Verunglimpfungen und Gottesstrafen gegen ihre Feinde ! _Nirgendwo kann man dem Atheismus auch nur annähernd ähnliche Drohgebärden gegenüber den Christen nachweisen und er betreibt nirgendwo deren Missionierungswahnsinn in aller Welt, um humanistische Auffassung zu verbreiten ! Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:15 Uhr Aus eigener Erfahrung muß ich leider sagen, daß ein Dialog zwischen Christen und Atheisten nicht möglich ist. Überzeugte, gläubige Christen setzen alles daran, die "Abgefallenen" zu bekehren, Ihnen "Gott" als höchste Instanz allen Handelns vorzustellen. Es wird nicht akzeptiert, daß ein Atheist nicht glaubt. Der Nichtglaube wird verachtet und diese Wertung unterschwellig allen Gemeindemitgliedern vermittelt, was wiederum deren Verhalten im Alltag bestimmt. Ich verachte Sätze wie: "Wer nicht an Gott glaub hat kein Gesicht." So etwas beleidigt mich. Und ich verachte solche Ansichten. Solange die missionarische Absicht, wenigstens eine Seele zu "retten", im Auftreten der Christen gegeüber Atheisten bestimmend bleibt, ist ein Dialog nicht möglich. In einem wahren Dialog erwarte ich von Christen, auch den eigenen Standpunkt zu überprüfen. Ich habe sehr deprimierende Erfahrungen mit christlichem Sendungsbewußtsein gemacht und habe einen "Dialog" aufgegeben. Ich wünsche ihn, da ich andere Menschen in ihrem Handeln und in ihren Wertvorstellungen verstehen möchte. Aber ich wünsche nicht missioniert oder herabgewärdigt zu werden. Sonntag, der 30. Januar 2005, 18:08 Uhr Name: Anti-Herbert Anti-Ferstl Ich: "insbesondere, wenn ich zu wetten wage, dass nun jeweils ein Christ und jeweils ein Atheist dieses Posting kommentiert, um sich selbst seiner angeblichen Wissenheit und Mehrfreiheit zu brüsten." Herbert: "... - wirklich lachhaft Mmmh... Genau! Das ist das, was ich ueber Dein Posting denke! " Sonntag, der 30. Januar 2005, 17:23 Uhr Ich wehre mich gegen die christlichen Bevormundungen. Christliche Machtansprüche gibt es seit Beginn des Christentums. Sie haben bis heute nicht aufgehört. Christliche Missionsversuche sind auch christliche Machtansprüche. Sich dagegen zu wehren, ist eine Form der Selbstverteidigung und keine Hetze. Sonntag, der 30. Januar 2005, 16:04 Uhr ziethe@gmx.de Aus eigener Erfahrung muß ich leider sagen, daß ein Dialog zwischen Christen und Atheisten nicht möglich ist. Überzeugte, gläubige Christen setzen alles daran, die "Abgefallenen" zu bekehren, Ihnen "Gott" als höchste Instanz allen Handelns vorzustellen. Es wird nicht akzeptiert, daß ein Atheist nicht glaubt. Der Nichtglaube wird verachtet und diese Wertung unterschwellig allen Gemeindemitgliedern vermittelt, was wiederum deren Verhalten im Alltag bestimmt. Ich verachte Sätze wie: "Wer nicht an Gott glaub hat kein Gesicht." So etwas beleidigt mich. Und ich verachte solche Ansichten. Solange die missionarische Absicht, wenigstens eine Seele zu "retten", im Auftreten der Christen gegeüber Atheisten bestimmend bleibt, ist ein Dialog nicht möglich. In einem wahren Dialog erwarte ich von Christen, auch den eigenen Standpunkt zu überprüfen. Ich habe sehr deprimierende Erfahrungen mit christlichem Sendungsbewußtsein gemacht und habe einen "Dialog" aufgegeben. Ich wünsche ihn, da ich andere Menschen in ihrem Handeln und in ihren Wertvorstellungen verstehen möchte. Aber ich wünsche nicht missioniert oder herabgewärdigt zu werden. Sonntag, der 30. Januar 2005, 14:26 Uhr interessant ist, dass diejenigen,die die Verantwortung im Geschäftsleben und in der Familie ablehnen, diejenigen sind, die nach Gleichheit ,Brüderlichkeit und Freiheit in der Gesellschaft schreien. Sonntag, der 30. Januar 2005, 13:17 Uhr ... - wirklich lachhaft Das ist das, was ich ueber Dein Posting denke! Sonntag, der 30. Januar 2005, 13:13 Uhr Name: Die tausendste Seite Die tausendste Seite in diesem Gästebuch ist erreicht. Und wurde etwas erreicht? Nein. Die Christen bleiben stur bei ihren Fronten. Nein. Die Atheisten bleiben stur bei ihren Fronten. Jeder hat Recht und jeder hat Unrecht. Jeder ist die Freiheit in Person und jeder ein Sklave der Vordenker. Lächerlich - nicht wahr? Lächerlich - insbesondere, wenn ich zu wetten wage, dass nun jeweils ein Christ und jeweils ein Atheist dieses Posting kommentiert, um sich selbst seiner angeblichen Wissenheit und Mehrfreiheit zu brüsten. Lächerlich - wirklich lachhaft. Sonntag, der 30. Januar 2005, 13:11 Uhr Name: Was ist die Hölle? Wäre die Hölle nicht jener Tag, Kurz bevor alle Menschen gleichberechtigt sind Und niemand mehr über einem anderen steht Und niemand mehr unter einem anderen steht Und jeder die Verantwortung für den anderen tragen lernen muss? Doch ist das Paradies dann nicht jener Ort, An dem alle Menschen in Gleichberechtigung und Freiheit leben, An dem kein Mensch über einem anderen steht An dem kein Mensch unter einem anderen steht Und alle Menschen die Verantwortung für die Nächsten zu tragen gelernt haben? Auf dem Weg zum Paradies, Werden wir es lernen müssen, Alle Menschen zu akzeptieren, Alle Menschen gleich zu behandeln, Allen Menschen Freiheit zu schenken, Jedem Menschen Frieden zu gewährleisten. Wir würden uns die Hölle verkürzen, Wenn wir keine Verantwortungslosigkeiten gegenüber der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit begehen würden. Sonntag, der 30. Januar 2005, 11:20 Uhr http://vrx2.eclub.lv/ Sonntag, der 30. 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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
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Beachte also einige Regeln beim Spielen an Online Spielautomaten. Spielautomaten Manipulation — sehr gut allerdings kriminell — wir raten davor unbedingt ab! Spielautomaten Tricks wachsen also auch im Jahre immer noch nicht auf Bäumen. Vermeintliche Strategien, Tricks oder Tipps sind im Prinzip wertlos. Echte Systemfehler an Spielautomaten wird man nur gegen hohe Bezahlung im schwierigem Umfeld erhalten. Das kann durchaus gefährlich sein. Und Manipulationen sind kriminell. Lohnt sich eigentlich noch ehrliches Spiel in den Spielhallen und Spielotheken? Sicherlich nicht, denn es sind reine Unterhaltungsautomaten mit Gewinnmöglichkeit. Alle anderen sollten diesen spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel Einsatz spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel sparen und davon in den Urlaub fahren. In diesem Sinne — ein erfolgreiches neues Jahr ! Strategien, Taktiken und Tricks funktionieren leider nur bedingt. Vor allem wenn ständig an der Auszahlungsquote irgendwie herumgeschraubt wird, Steuern, Gebühren und Abgaben komplett aus dem Ruder laufen und eben so kaum noch in den Spielhallen spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel wird. Und so ein Besuch in der Spielothek kaum noch lohnt. Trotzdem gehen wir hin und wieder in die dunklen Spelunken um uns zumindest eine Übersicht zu verschaffen. Dabei haben wir eine uralte Strategie von rausgekramt und gleich an zwei Automaten Löwen und Novostar jeweils Euro gewonnen. Ausführlich haben wir darüber bereits informiert:. Kehre nun in das Hauptmenü zurück und wähle Book of Ra aus. Spiele mit einem Einsatz von 10 Cent spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel nimm alle Gewinne an ohne zu Gamblen. Ist alles herübergebucht, wird der Die Check-in Online-Casinos in der Ukraine auf 20 Cent erhöht. Spiele weiter runter ohne Rot oder Schwarz zu benutzen. Entweder kommen jetzt die Spiele oder nicht. Insgesamt können mit dieser Strategie bis zu 80 Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel am Novoline gewonnen werden. Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel muss man, dass man unbedingt darauf achten sollte, dass wenn auf 10 Cent Einsatz bis zum aufgebrauchten Collect nicht mindestens 5,00 Euro erreicht werden, der Automat mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keine Gewinne geben wird. In meinem Blog erfahren Sie das Neueste aus den bereichen: Novoline — Spiele, Sotfware-Versionen, Bugs. Ein neues Software-Bug hab ich gestern zufällig entdeckt auf einen Novoline II mit der Software-Version 3. Was dieser Bug verursacht ist das der Spieler ohne viel Aufwand und ohne technische Hilfsmitteln an 80 Freispiele kommt. Was der Spieler am Gesamtgewinn erspielt, hängt allein von der Auszahlungsquote des Gerätes ab …. Interessant an der Angelegenheit ist, dass er weder seinen angeblichen Novoline-Trick verkauft, noch auf seinem Blog http: Lobenswert oder steckt da etwa doch System dahinter? Denn unter dem Beitrag ist ein Formular, wo Spieler ihren Kommentar hinterlassen können. Ein paar Fakeeinträge und etwas Forenwerbung und schon kommen die abgebrannten Zocker wieder überall aus ihren Löchern gekrochen und bieten Geld für diesen angeblichen Trick an den Novoline, natürlich wie immer für das bekannteste Spiel Book of Ra. Wir raten wie immer online echtes Geld solchen ominösen Trickangeboten zu Novoline und Merkur ab — ohne Vorführung in einer Spielhalle sollte man nichts im Internet kaufen! Wobei selbst dann immer noch regionale unterschiedliche Automateneinstellungen nicht den Gewinn garantieren. Gab spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel Ärger in der Szene, spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel warum erschien gestern dieser ominöse Artikel? Sollte es sich wirklich um einen Systemfehler beim Spiel Magic Three ADP Gauselmann Merkur handeln, hat sich jemand sicherlich nicht unbedingt Freunde damit gemacht…. 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Wechsel nun in das Spiel Bingo und wähle 4 Zahlen aus. Jetzt eine Drehung mit 50 Cent Einsatz und dann eine Drehung mit 1,00 Euro Einsatz. Jetzt wieder zurück in das Spiel Lions wechseln und jetzt eine Drehung auf 50 Cent, dann eine weitere 10 Cent Drehung und nun die wichtigste Drehung auf 2,00 Euro Einsatz. Wir weisen spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel, dass jegliche Tricks, Cheats oder Tipps zu Spielautomaten auf eigenes Risiko gespielt werden! Werfe zunächst 8 Euro in 2 Euro Münzen in den Novoline Spielautomat und simmuliere einen Anfängerspieler in dem Du zunächst einige Spiele der Auswahl am Multiplayer ansiehst ohne zu spielen Book spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel Ra, Power Stars und American Poker link. Wenn nicht, warte jetzt unbedingt auf die automatische Rückkehr zum Hauptbildschirm ca. Damit simmuliert man nun einen neuen Spieler, einen Anfänger sowie eine neue Uhr im Display mit Laufzeit von 1 Stunde. Nach dem Update wurden die Geräte auf Gewinne 1 von 3 umgestellt. Das bedeutet, dass zwei Spieler immer verlieren und ein Spieler gewinnt. Dieses Wissen kann man sich auch durch Beobachtung zum Nutzen machen, also immer auch die read more Automaten unbedingt im Auge behalten! Fangt aber nach der Simmulation des neuen Spielers zunächst wieder mit Book of Ra an, kommen keine Freispiele Featurespiele nach den ersten 10 Drehungen, wechselt umgehend in das Spiel American Poker 2 und wählt auf 5 Cent Einsatz eine neue Spielrunde aus. Drückt die Risikoleitern nun komplett mit Rot bis auf die 50 Euro der letzten Stufe. Auch hier wurde durch den Hersteller see more, früher funktionierte es mit Schwarz — jetzt nicht mehr! Insgesamt spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel mit dieser This web page bis zu 70 Euro am Novoline gewonnen werden. Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel Taste und sofort weg vom Automaten… Viel Spass euer Automaten-Wiesel. 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Novoline Tricks MerkurMerkur TricksNovolineNovoline TippsNovoline Tricks. Juni Alex Schreibe einen Kommentar. Hier mal einige Verkaufsschlager dieser ominösen Ebayauktionen: Novoline Spiel Automaten Strategie Tricksfalse EUR 3,50 — Novoline Spielautomaten Handy Trick Kaufen Spielgerät der UdSSR of Ra Freispiel Merkur hohe Gewinne, false EUR 5,95 — Merkur u. NovolineTricks und Tipps. Februar Alex Schreibe einen Kommentar. Novoline Tricks auch wieder aktuell Es gab Zeiten, und ich meine 888 Casino-Glücksspiel mit dem Entzug von Geldern war so oderda stand das Keywort Novoline Tricksnatürlich ohne die Jahrgangs-Angabe, ganz weit oben in der Hitliste der Suchmaschinen-Spezialisten im Internet. Es gab da mal den vermeintlichen Rookie Trick für die Novoline Spielautomaten, welcher recht zuverlässig eine Zeit funktionierte: AutomatenSpielautomatenSpielautomaten TricksStrategieSystemfehlerTricks und Tipps. Januar Alex 1 Kommentar. Tricks und Tipps an den Spielautomaten für Sogenannte Spielautomaten Tricks, besser auch Strategien, funktionieren leider oftmals nur sehr bedingt. Letzteres kann ich persönlich … So spielt man Roulette richtig — Tipps und Tricks Roulette ist mit Abstand das beliebteste Casino-spiel neben Spielautomaten. Denn nur so ist die hohe Auszahlungsquote … Mit Fernbedienung und Draht Mit Draht und Störsender Fernbedienung spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel im Raum Süddeutschland etliche Spielgeräte in Spielhallen und Spielotheken manipuliert und ausgeräumt. Auf zweierlei Weise wurden … Unter dem Eintrag: In meinem Blog erfahren Sie das Neueste aus den … Trick für Lions per Email erhalten Werfe 8,00 Euro in den Spielautomat und wähle nun das Spiel Lions auf dem Automaten-Display an. Sollte eventuell ein Gewinn kommen, auf jeden Fall einmal drücken … Nachdem es teilweise helle Aufregung über die Novoline Tricks in den letzten beiden Jahren gegeben hatte, wollen wir click here nun dem Thema Merkur Tricks zukünftig etwas mehr widmen. Denn wie viele Spieler in den Spielotheken bereits bemerkt haben, hat sich der gute alte Novoline zum Auslaufmodell entwickelt und wird immer mehr durch Spielautomaten wie Merkur … Hinter jeder Höhe die man am Novoline oder Novostar spielt sind Jackpots hinterlegt die mit einer Wahrscheinlichkeit ausgeschüttet werden, egal ob im 5 cent Spiel oder im 2 Euro Spiel. Der Grund ist das ein Anteil cent jedes Spiels auf die … Nachdem es teilweise helle Aufregung über die Novoline Tricks in den letzten beiden Jahren gegeben hatte, wollen wir uns nun dem Thema Merkur Tricks click at this page etwas mehr widmen. Denn wie viele Spieler in den Spielotheken bereits bemerkt haben, hat sich der gute alte Novoline zum Auslaufmodell entwickelt und wird immer mehr durch Spielautomaten wie Merkur … Das Beste vornweg, das Spielen in den Online Casinos und Online Spielotheken ist sehr sicher. Solltet Ihr … mehr zu Spielautomaten Tricks Screenshot Spielautomaten Tricks Gewinnmöglichkeit mit System, Tricks oder Bugs durchaus möglich! Spielautomaten Tricks — mies Spielautomaten Tipps — mies Spielautomaten Strategien — mies Spielautomaten Systemfehler — gut Spielautomaten Manipulation — sehr gut allerdings kriminell — wir raten davor unbedingt ab! Novoline TricksNovostar TricksSpielhalleSpielothekTricks und Tipps. August Alex Schreibe einen Kommentar. Spielhallen Strategie von wieder aufgefrischt Strategien, Taktiken und Tricks funktionieren leider nur bedingt. Ausführlich haben wir darüber bereits informiert: Und wie immer ist diese Angelegenheit go here ohne Gewähr. Jeder spielt auf eigens Risiko! Novoline TricksNovostar TricksRetroartikelTricks und Tipps. Juli Alex 1 Kommentar. Was der Spieler am Gesamtgewinn erspielt, hängt allein von der Auszahlungsquote des Gerätes ab … Interessant an der Angelegenheit ist, dass er weder seinen angeblichen Novoline-Trick verkauft, noch auf seinem Blog http: NovolineNovoline TippsNovoline TricksNovostar TricksRetroartikel Štrk ohne Spielautomaten Registrierung, Tricks und Tipps. Magic Three — Systemfehler? Sollte es sich wirklich um source Systemfehler beim Spiel Magic Three ADP Gauselmann Merkur handeln, hat sich jemand sicherlich nicht unbedingt Freunde damit gemacht… Tag Leute habe mich bei euch im Forum angemeldet um einen gewissen Jemand von den obersten Top 15 Leuten hier mal so richtig an den Karren zu fahren, da dieser sich an keinerlei Abmachungen hält und einen für dumm verkauft!! Bitte gebt eine Warnmeldung raus damit die Sache abgestellt wird!! So nun werden wir sehen ob er es wieder 4 Monate weiterspielen kann!! Gruss an alle User!! GaminatorNovolineNovoline TricksRetroartikelTricks und Tipps. April Alex Schreibe einen Kommentar. NovolineNovoline TricksRetroartikel. Nach dem Update Einsendung per Email. NovolineNovoline TricksRetroartikelTricks und Tipps. April Alex 1 Kommentar. Simmulation eines Anfänger Spielers Laut einigen Vermutungen gibt es eine programmierte Erkennung auf allen Novoline Spielautomaten, welche sich nach dem Spielverhalten von Anfängerspielern richtet. Unser Tipp, um einen Anfänger Spieler zu simmulieren: Sunmaker Merkur Sonne Gauselmann Sportsbet. 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Neueste Beiträge Online Spielerschutz Casino Top AIDA Casino Sunmaker Spielplan Lasst uns spielen: Merkur Magnus von Merkur Glücksspiel mit der Bundestagswahl Archive August Juli Juni Mai April März Februar Januar Dezember November Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar Dezember Kategorien Actiongames Admiral Affiliate Konferenz Affiliates Aktien Aktionen Allgemein Anleitung Apps Arcade Aufsteller Auszahlungsquote Auszeichnungen Automaten Bally Wulff Bally Wulff Online Beobachtungen Betrug Bewertung Bitcoins Black Jack Bonus Book of Ra Book of Ra 6 Deluxe Book of Ra Tricks Cairo Casino Casino Casino News Casino Test Casinofantasia. Slots sind heute die meistgespielten Casinospiele und jedes Online Casino hat mindestens verschiedene im Angebot. Hier findet ihr zunächst einmal die generell besten Automatencasinos im Netz. Danach stelle ich euch die interessantesten und beliebtesten Slots etwas näher vor und zum Schluss werde ich euch noch zeigen, warum das Spielen online um Längen besser ist, als in Spielotheken oder Spielbanken. Der wichtigste Grund im Internet check this out spielen sind die im Vergleich zu Spielotheken deutlich besseren Auszahlungsquoten. Hier gibt es zwischen den einzelnen Online Casinos nur marginale Unterschiede, so dass ihr ohne Bedenken nach euren Lieblingsspielen Ausschau halten könnt. Die unterhaltsamsten und abwechslungsreichsten Automatenspiele müssen aber nicht unbedingt die beliebtesten und erfolgreichsten sein. Ich habe daher die folgenden Spiele in zwei Gruppen unterteilt. Im zweiten Teil stelle ich euch die fünf in Deutschland am häufigsten gespielten Automaten vor. Bei der riesigen Anzahl an Internet Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel sind natürlich auch einige dabei, auf denen beides zutrifft. Der Spielautomat des Entwicklers Microgaming ist bei Online Spielern bereits seit vielen Jahren bekannt und hat schon viele Millionengewinne ausgeschüttet. Die Thematik dieses Slots erinnert etwas an das Dschungelbuch, entsprechend liebevoll sind auch die Grafik- und Soundeffekte gestaltet worden. Was diesen Echtgeld-Automaten aber so attraktiv macht, ist sein progressiver Jackpot. Ende stellte dieser Slot mit 13,2 Millionen Pfund 17,9 Mio. Wer da noch Lotto spielt, ist selbst schuld. Die meisten Spielautomaten haben zwischen 10 und 50 Gewinnlinien, in einigen Fällen gibt es spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel bis zu Gewinnwege. Das lässt sich aber noch deutlich überbieten dachten sich die Entwickler von NetEntertainment kurz Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel und haben einen Slot mit bis zu Gewinnwegen auf die Beine gestellt. Beginnt ihr einen Dreh, sind zunächst einige Symbole an den Ecken nicht aktiv. Sobald aber ein Gewinn zustande kommt, erweitern sich die einzelnen Walzen und eröffnen neue Gewinnwege. Gleichzeitig wird noch einmal gedreht, ohne dass man dafür einen Einsatz bringen muss. Hierbei handelt es sich nicht um ein einziges Spiel, sondern um eine Reihe von Automaten mit den Göttern des antiken Griechenlands. Bekannte Vertreter sind dabei Zeus, Athene und Poseidon sowie noch viele mehr. Die Besonderheit article source Spiele ist der gemeinsame Jackpot, der von allen Spielern der Playtech Casinos aufgebaut wird. Dabei gibt es nicht nur einen, sondern gleich vier verschiedene Jackpots, die jeder Spieler zu jedem Zeitpunkt unabhängig von einem Liniengewinn knacken kann. Das Bonusspiel entscheidet lediglich, welchen der vier Jackpots ihr gewinnt. Die Age of the Gods Slots findet ihr in allen Playtech Casinos, mein persönlicher Favorit ist dabei wegen des Willkommensbonus das Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel Casino. Mit 3 Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel Scatter startet man das Jackpotspiel spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel dem dreistufigen Glücksrad. Merkurs Automatenspiele sind eher für ihre klassische Einfachheit bekannt. Und auch wenn es im Vergleich zu den Konkurrenten im Internet etwas angestaubt wirkt, beruht das Spielprinzip der Merkur Slots im Netz ganz bewusst auch heute noch weitestgehend auf den seit langer Zeit bekannten und populären Spielotheken Spielen. Der Pipeliner Spielautomat bildet allerdings eine überraschende und sehr willkommene Ausnahme. Statt eines vertrauten Aufbaus mit Walzen und Gewinnlinien gibt es hier 12 hexagonale Felder in denen Rohre verlegt werden. Insgesamt sechs Rohre sollen vom oberen Bildrand mit fünf Anschlüssen unten verbunden werden. Sobald eine Verbindung hergestellt wurde, erhaltet ihr eine Gewinnausschüttung. Insgesamt gibt es Wege sprich: Gewinnlinienum solche Verbindungen aufzubauen. Edelsteine auf den Rohren und ein Alchemist dienen dabei als Multiplikatoren für eure Gewinne. Ganz unverkennbar Merkur ist dann die Möglichkeit mit der Risikoleiter oder dem Kartenrisikospiel den Gewinn einer Runde nochmals erhöhen zu können. Neben den reinen Online Slots sind in Deutschland auch die Automaten aus den Spielotheken sehr beliebt. Hier findet ihr die TOP50 Liste der in Deutschland meistgespielten Automatenspiele, klickt auf das jeweilige Spiel, um mehr über den Slot zu erfahren. Das Bücherspiel von Novoline hat es mittlerweile zu weltweitem Ruhm gebracht. Kein anderes Automatenspiel wird öfter gespielt, als das mit dem Forscher und dem Schatz des Pharaos. Das Buch des Sonnengottes Ra legt dabei die Geheimnisse der Pyramiden offen und führt euch zu den höchsten Gewinnen. Aufgrund der hohen Popularität dieses Geldspielautomaten ist nicht nur eine verbesserte deluxe Variante erschienen, sondern auch ein neuer Slot mit 6 Walzen. Dazu gibt es auch neue mit dem Original verwandte Automatenspiele wie Book of Maya oder Book of Stars. Ein weiterer Novoline Hit aus den Spielhallen ist der Automat Sizzling Hot. Wie auch schon beim Bücherspiel sind mittlerweile neue Varianten dieses Echtgeld Slots erschienen. Neben der verbesserten Deluxe Variante gibt es auch eine mit prachtvollen Edelsteinen Sizzling Gems oder eine Quattro Variante mit vier Slots gleichzeitig. Auch hier ist der Grund für die Beliebtheit nicht bei der Grafik oder den Soundeffekten zu finden. Diese sind eher retro und spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel sich auf einfache Symbole und simple Soundsamples. Auch hier sind es wie bei den meisten Novomatic Produkten der perfekte Mix aus vielen Gewinnen und guten Auszahlungen. Dieser Slot stammt vom bekannten Hersteller Merkur und hat seine Popularität dem sehr einfachen Aufbau und Spielprinzip zu verdanken. Mit lediglich 3 Walzen und 3 Symbolen sowie 5 Gewinnlinien ist das Spiel sehr schnell und einfach zu spielen. Bei einfachen Liniengewinnen könnt ihr zusätzlich noch aus zwei Risikospielen auswählen Interessant spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel es aber, wenn ihr ein Vollbild mit 9 gleichen Symbolen erdreht. Neuere Varianten dieses Spiels sind das Double Triple Chance und Triple Triple Chance, dort wurde der Respin auf bis zu 6 bzw. Auf den 5 Walzen und 3 Reihen sind insgesamt 20 Gewinnlinien verteilt. Die Besonderheit hier ist, dass alle Symbole, die auf einer Linie eine Auszahlung ausschütten, verschwinden und durch neue, von oben herabfallende Symbole ersetzt werden. Gleichzeitig wird dabei der Multiplikator erhöht. Der Spin ist erst beendet, wenn kein neuer Gewinn erzielt wurde. Das Spiel ist aber auch grafisch top. Mit detaillierten Grafiken und 3D Animationen begebt ihr euch auf die Suche nach dem sagenumwobenen Goldschatz El Dorado. Game of Thrones brauch ich niemandem mehr erklären. Der Erfolg der Serie hat auch zu einer Umsetzung als Spielautomat geführt, der einmal mit 15 und einmal mit ganzen Gewinnlinien ausgestattet wurde. Spielerisch gibt es zwischen den beiden Versionen keine Unterschiede, beide könnt ihr im SpinPalace Casino ausprobieren. Baratheon, Lannister, Stark oder Targaryen. Je nach Haus spielt ihr mit einer unterschiedlichen Kombination aus Anzahl der Freispiele, Multiplikator der Gewinne und Symbol Stacks der jeweiligen Haussymbole. Wer noch nie online Spielautomaten um echtes Geld gespielt hat, wird auch die zahlreichen Vorteile der Spielversionen im Internet kennen. Die Vorteile sind dabei enorm und sollten von keinem Automatenspieler ignoriert werden. Dabei ist es eigentlich sinnvoll, nur noch online zu Spielen und den Spielhallen den Rücken zu kehren! Hier findet ihr die wichtigsten Gründe dafür. In einer Spielbank oder Spielothek werdet ihr aus Platzgründen nur eine begrenzte Anzahl an Spielen finden. Online gibt es aber zum Teil mehrere hundert unterschiedliche Automatenspiele und ständig kommen neue hinzu. Die Spiele lassen sich einfach finden und mit einem Mausklick kann man sich jederzeit die Spielregeln anzeigen lassen, die kurz und bündig erklärt spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel. Im Internet gibt es keine Öffnungszeiten oder Feiertage. Ihr müsst auch nicht Online-Casino-Bewertungen Ranking in eine Spielothek spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel und dort schauen, ob euer Lieblingsautomat frei ist. Jedes Spiel steht jederzeit für eine beliebige Anzahl an Spielern zur Verfügung und es gibt keine Wartezeiten mehr, die man sich eventuell mit weniger spannenden Spielen vertreiben muss. Die Gewinne pro Stunde sind begrenzt, man ist in den Einsätzen und der Spielgeschwindigkeit eingeschränkt und nach spätestens 3 Stunden muss ein Geldspielautomat zurückgesetzt und geleert werden, womit man das Geld nicht mehr zurückgewinnen kann. Ich persönlich habe mich schon längst von den Live Spielen verabschiedet. Schaut euch die Jackpots in den staatlichen Spielbanken an. Diese sind mit vier- oder bestenfalls fünfstelligen Beträgen im Gegensatz zu den Spielen in Online Casinos ein Witz. Die Spielbanken fragen sich, warum immer weniger Besucher kommen? Online Casinos Bonus Live Dealer Mobile Apps mit PayPal. King of Olympus Fate Sisters Goddess of Wisdom. Die Top der meistgespielten und bekanntesten Spielautomaten Spielautomat Software Jackpot Spielautomat Software Jackpot 1 Book of Ra — 51 Age of Gods: Alle Spielen Spielautomaten für Geld 50 Rubel sind jederzeit verfügbar Im Internet gibt es keine Öffnungszeiten oder Feiertage. Im NeEnt Spielautomaten ist der Sturm los! 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Was ist das Joule und wofür wird diese Einheit verwendet?
Joule [] ist im Internationalen Einheitensystem (SI) die Maßeinheit der Energie. Benannt nach James Prescott Joule, wird diese Einheit heute für alle Energieformen verwendet, also auch für die Arbeit und Wärme­menge. Definition Das Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn die Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird. Es ist die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird. Somit gilt: Veranschaulichung Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um: einen Körper mit der Gewichtskraft 1 Newton – das entspricht einer Masse von ca. 0,102 Kilogramm, etwa einer Tafel Schokolade – um einen Meter anzuheben (1 Newtonmeter) oder einen Körper der Masse 2 Kilogramm aus der Ruhe auf eine Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen oder eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt – das ist ungefähr die Leistung des menschlichen Herzens – zu erbringen (1 Wattsekunde) oder bei einer elektrischen Spannung von einem Volt für die Dauer einer Sekunde einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen (1 Voltamperesekunde) oder ein Gramm Wasser um ca. 0,239 Kelvin zu erwärmen. In Nährwertkennzeichnungen werden Kilojoule (kJ) – bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Portion – für die Angabe des physiologischen Brennwerts verwendet. Aussprache Die Aussprache des Wortes „Joule“ ist uneinheitlich: Im deutschen Sprachraum ist die Aussprache [] gebräuchlich, wahrscheinlich sprach auch James Prescott Joule seinen Namen so aus. Geschichte Auf dem ersten Internationalen Elektrizitätskongress am 20. und 21. September 1881 in Paris wurde nicht nur das CGS-System für verbindlich erklärt, sondern zusätzlich zu diesem „absoluten System“ auch ein „praxisnahes System“, bestehend aus Ohm, Ampere, Volt, Coulomb und Farad, das für den praktischen Gebrauch in der Elektrotechnik handlichere Größenordnungen lieferte, als direkt aus dem CGS-System abgeleitete Einheiten. Beide Systeme unterschieden sich nur durch Faktoren aus Zehnerpotenzen. In seiner Antrittsrede als Präsident der British Association for the Advancement of Science schlug Carl Wilhelm Siemens am 23. August 1882 zur Ergänzung des praxisnahen Systems neben den Einheiten Weber, Watt und Gauß auch das Joule als Einheit für die Wärme vor. Es sollte von den anderen elektromagnetischen Einheiten abgeleitet sein und definiert sein als die Wärmemenge, die ein Strom von 1 Ampere an einem Widerstand von 1 Ohm innerhalb von 1 Sekunde produziert. Ein Joule wäre damit äquivalent zu 107 erg, der Einheit der Energie im CGS-System. Der zweite Internationale Elektrizitätskongress in Paris beschloss das Joule am 31. August 1889 als Einheit in der vorgeschlagenen Form, neben dem Watt und dem Henry (damals noch Quadrant genannt). Das Joule wurde also über Ohm und Ampere definiert, die zwar ihrerseits von den CGS-Basiseinheiten abgeleitet werden konnten („absolutes“ Ohm bzw. Ampere), aber trotzdem auch mit direkten Messvorschriften spezifiziert waren. Der vierte Internationale Elektrizitätskongress im August 1893 in Chicago führte deshalb zusätzlich das internationale Joule ein, das von den Spezifikationen für das internationale Ohm und das internationale Ampere abgeleitet war, die zudem gegenüber dem alten Ohm und Ampere leicht verändert worden waren. Im Gegensatz dazu beruhte das absolute Joule oder theoretische Joule auf den Basiseinheiten des CGS-Systems. Auf der 5. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1913 wurde das MKS-System vorgeschlagen, das in der Mechanik zu „handlicheren“ Einheiten führt, als das CGS-System. Dabei wurde festgestellt, dass „durch einen extrem glücklichen Zufall“ die kohärente Einheit der Arbeit im MKS-System (kg·m²/s²) und die Einheit der Leistung (kg·m²/s³) mit dem Joule und dem Watt der Elektriker identisch waren. Es wurde vorgeschlagen, Joule und Watt über die Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde zu definieren. Im Juni 1935 beschloss die Internationale elektrotechnische Kommission, die Nachfolgerin der Internationalen Elektrizitätskongresse, die Übernahme des Giorgi-Systems, einem MKS-System, in dem die bestehenden „praxisnahen Einheiten“ ohne die Zehnerpotenzen als Umrechnungsfaktoren einen natürlichen Platz fanden, indem die magnetische Feldkonstante passend definiert wurde. Auch das Joule hatte hier weiter seinen Platz. Das Internationale Komitee für Maß und Gewicht definierte im Jahr 1946 entsprechend dem Vorschlag aus dem Jahr 1913 das Joule als die Arbeit, die dadurch verrichtet wird, dass der Punkt, an dem 1 MKS-Einheit der Kraft (damals noch nicht offiziell als Newton benannt) ansetzt, um 1 Meter in deren Richtung bewegt wird. Ausdrücklich war das Joule auch als Einheit der Energie und für die Verwendung im elektromagnetischen Kontext vorgesehen. Die 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht ratifizierte diesen Beschluss und verlangte insbesondere auch, dass das Joule in der Kalorimetrie nach Möglichkeit anstelle der Kalorie verwendet werde. Mit der Einführung des internationalen Einheitensystems (SI) 1960 wird das Joule SI-Einheit. In der EU erklärte die EG-Richtlinie 71/354/EWG vom 18. Oktober 1971 das Joule wie die übrigen SI-Einheiten für „endgültig zugelassen“. Innerhalb von fünf Jahren mussten die EU-Mitgliedstaaten den Zwang zur Anwendung einführen; die Verwendung der konkurrierenden Kalorie war bis spätestens Ende 1977 zu untersagen. Das Schicksal des Erg wurde zunächst offengelassen; seine Verwendung war bis Ende 1979 zu untersagen. Die Richtlinie 80/181/EWG vom 20. Dezember 1979 (gültig seit Oktober 1981) bestätigte das SI mit dem Joule, räumt den Mitgliedstaaten aber die Möglichkeit ein, andere Einheiten befristet wieder zuzulassen, solange sie nur zusätzlich verwendet werden und die SI-Einheit hervorgehoben wird. Die Frist wurde zunächst auf Ende 1989 festgelegt, später zunächst auf Ende 1999 und dann auf Ende 2009 verlängert. Bei Lebensmitteln schreibt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) seit dem 13. Dezember 2014 im Warenverkehr der EU die Angabe des physiologischen Brennwerts in der Einheit kJ pro 100 g vor. Neben der Angabe in kJ kann der Brennwert zusätzlich auch in der veralteten Einheit kcal pro 100 g angegeben werden. Verwandte Einheiten Eine Umrechnungstabelle für verbreitete Energieeinheiten findet sich im Artikel Energie. Wichtige Einheiten für Energie sind: 1 MJ = 0,277 777… kWh 1 kWh = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Scheinenergie sind: 1 Voltamperesekunde (VAs) = 1 J 1 Voltamperestunde (VAh) = 3,6 kJ 1 Kilovoltamperestunde (kVAh) = 3,6 MJ Einheiten der elektrischen Blindenergie sind: 1 Varsekunde (vars) = 1 J 1 Varstunde (varh) = 3,6 kJ 1 Kilovarstunde (kvarh) = 3,6 MJ Siehe auch Größenordnung (Energie) – Zusammenstellung alltäglicher und nicht alltäglicher Energien. Weblinks Einzelnachweise Energieeinheit James Prescott Joule
Die dritten 100 Fragen × Die dritten 100 Fragen 100 Fragen - Erstellt von: Michael Gehrer - Entwickelt am: 2012-12-01 - 3.879 mal aufgerufen 1 Was ist die Bilge? Raum zwischen Kiel und Bodenbrettern Ein abgeschlossener Luftraum, der bei einer Kollision einen Auftriebskörper bildet Vorderer Bereich des Schiffes Hinterer Bereich eines Schiffes 2 Wozu dienen Klampen? Sie dienen zum Verbinden von Spanten mit den Bodenwrangen Sie bekneifen Schoten und Taljen Sie verhindern das Schamfilen der Leine Sie dienen zum Belegen von Leinen 3 Was sind Kauschen? Sind aus Metall oder Kunststoff und bilden ein festes Auge. Die Leine wird dadurch gegen Schamfilen geschützt Hemmen ungewollten Rücklauf eines Endes in einer Richtung Sind Vorrichtungen zur Umlenkung von Leinen Dienen zum Belegen von Leinen 4 Wozu dienen Lippklampen? Dienen zur Entlastung des Spills beim Ankern Sollen das Schamfilen der Leinen verhindern Dienen zur Verstärkung des Tauwerks Dienen zum Belegen von Leinen 5 Was sind Klüsen? Beschläge zum Belegen von Leinen Metall- oder Kunststoffösen zur Verstärkung des Tauwerks Beschläge, die nach oben hin offen sein können und nach beiden Seiten hin gut abgerundet sind; sie führen Leinen/Ketten nach außenbords Hebelklemmen 6 Wozu dient ein Bugkorb? Als Kollisionsschutz Zur Umlenkung der Ankerkette Als vorderer Abschluss der Seereling Nur als Ausguck verwendet 7 Was versteht man unter Eigenzündung? Zündung durch Einspritzung in den Vergaser Zündung mittels Zündkerzen Zündung durch Einspritzung in hoch komprimierte Luft Zündung mittels Glühkerzen 8 Was versteht man unter Fremdzündung? Zündung durch Einspritzung in hoch komprimierte Luft Zündung mittels Zündkerzen Explosion von brennbaren Flüssigkeiten Zündung mittels Glühkerzen 9 Der Ottomotor unterscheidet sich vom Dieselmotor Durch das höhere Eigengewicht Weil er mit höheren Drücken arbeitet Durch das Vorhandensein von Zündkerzen Durch den höheren Ölverbrauch 10 Welches Bauteil ist typisch für einen Dieselmotor? Einspritzpumpe(n) Unterbrecherkontakte Zündkerzen Vergaser 11 Beim Dieselmotor kommt der Treibstoff über welchen Weg in den Zylinder? über einen Register-Vergaser über eine Einspritzpumpe über den Fallstrom-Vergaser über die Lecköl-Leitung 12 Der Weg des Kolbens im Zylinder heißt Hubraum Takt Pleuel Hub 13 Beim Viertaktmotor ist welcher Takt der Arbeitstakt? Der 2. Takt Der 3. Takt Der 2. Und 4. Takt Beim Diesel der 2. Takt, beim Benzinmotor der 3. Takt 14 Wann wird beim Viertaktmotor gezündet? Knapp vor dem oberen Totpunkt des 3. Taktes Nach dem oberen Totpunkt des 2. Taktes Knapp nach dem unteren Totpunkt des 3. Taktes Knapp vor dem unteren Totpunkt des 2. Taktes 15 Welche Aufgaben hat die Nockenwelle? Betätigung der Ventile Antrieb des Ventilators Öffnen der Einspritzdüsen Kraftschluss mit dem Getriebe 16 Bei einer Antriebsmaschine sind die Nebenaggregate unter anderem Die Ventile, die Ventilstoßstangen und die Kipphebel Die Kurbelwelle und die Pleuelstange Die Keilriemen- oder Zahnriemenscheibe(n) Die Lichtmaschine und der Starter 17 Wie viele Zündkerzen hat ein vier Zylinder-Dieselmotor mit 16 Ventilen? 4 Zündkerzen 8 Zündkerzen 0 Zündkerzen 16 Zündkerzen 18 Einer der Vorteile eines Benzinmotors ist: Er ist im allgemeinen leichter als der Dieselmotor Er hat eine höhere Lebensdauer Er ist im Verbrauch sparsamer Er ist weniger fehleranfällig 19 Einer der Nachteile eines Dieselmotors ist: Er ist im allgemeinen schwerer als ein vergleichbarer Benzinmotor Der Treibstoff ist explosiver als beim Benzinmotor Er ist kleiner und leichter als der Benzinmotor Er hat eine geringere Lebensdauer als der Benzinmotor 20 Welche Kühlsysteme für Bootsmotoren kennen Sie unter Anderem? Trockensumpf-Kühlung Einkreis-Kühlung Öl-Druckumlaufkühlung Frigo-Boat-Kühlung 21 Was sind die Nachteile der direkten Kühlung? Komplizierter Einbau Es können keine Frostschutzmittel verwendet werden Teurer in der Anschaffung Es müssen Frostschutzmittel verwendet werden 22 Was sind die Nachteile der direkten Kühlung? Höhere Korrosion Teurer in der Anschaffung Schnellere Abfuhr der Wärmeenergie Es müssen Frostschutzmittel verwendet werden 23 Was ist eine Zweikreiskühlung? Die separate Kühlung von Motor und Motoröl („Ölkühler“) Eine Kühlung durch zwei gegenläufige Pumpenräder (Duo-Prop-Prinzip) Das Kühlmittel im geschlossenen Kreis wird durch Seewasser gekühlt Das Seewasser durchläuft zuerst den Motorblock, dann den Mantel des Auspuffkrümmers 24 Was ist eine indirekte Kühlung? Kühlung durch Peltiersystem Kühlung über Wärmetauscher Kühlung durch Zweistufengebläse Kühlung durch Wassermantel über dem Schalldämpfer 25 Was ist der Vorteil einer indirekten Kühlung? Verwendung von Frostschutz und Korrosionsschutzmittel möglich Nur eine Kühlwasserpumpe Günstiger in der Anschaffung Einfacherer Einbau 26 Was messen Sie an Bord mit einem Manometer? Die Akkumulatorspannung Den Öldruck Die Wassertemperatur Den Stromverbrauch 27 Was ist klopfen oder Klingeln? Unrunder Lauf der Schraube Geräusche bei kaputten Kugellagern Selbstzündung von Benzin-Luftgemisch Warntöne bei modernen Außenbordmotoren 28 Was verdichtet der Turbolader? Den Dieselkraftstoff der in die Zylinder eingespritzt wird Das Schmieröl der Kolbenringe Das Kühlwasser des Motors Die Ansaugluft des Motors 29 Welche Maßnahmen sind unter Anderem vor dem Anlassen eines Einbaumotors zu treffen? Einlegen eines Vorwärts- oder Rückwärtsganges („Standgas“) Kühlwasser-Seeventile und Kraftstoffventile öffnen Flüssiggasanlage am Haupthahn abstellen (Explosionsgefahr) Batterie-Hauptschalter ausschalten 30 Welche Maßnahmen sind unter anderem vor dem Starten eines Ottomotors (Einbaumotor) unbedingt zu treffen? Entgasung des Motorraumes einschalten Batteriehauptschalter ausschalten Einlegen des Vorwärts- oder des Rückwärtsganges Flüssiggasanlage am Haupthahn abstellen (Explosionsgefahr) 31 Worauf sollten Sie nach dem Anlassen des Motors achten? Es darf nur Auspuffrauch austreten Dass sofort ein Vorwärts- oder Rückwärtsgang eingelegt wird Dass die Flüssiggasanlage abgestellt bleibt Kühlwasser-Durchlauf, Öldruck und Ladekontrolle 32 Wie wird der Schiffsdieselmotor abgestellt? Durch Unterbrechung der Treibstoffzufuhr Durch Ausschalten des Batteriehauptschalters Durch Entlüften Durch Unterbrechung des Zündstromkreises 33 Wie können Sie einen Dieselmotor abstellen, wenn die vorgesehene Abstellvorrichtung defekt ist? Kraftstoffzufuhr unterbrechen Batterie-Hauptschalter ausschalten Startschlüssel abziehen Durch vorsichtiges Einlegen eines Vorwärts- oder Rückwärtsganges („abwürgen“) 34 Was ist bei einem Dieselmotor älterer Bauart nach einem Treibstofffilterwechsel zu tun? Ölfilter wechseln Öl wechseln Schauglas bzw. Grobfilter ersetzen Dieselleitung und Einspritzpumpe entlüften 35 Wann muss bei einem älteren Dieselmotor das Kraftstoffsystem entlüftet werden? Motor abstellen Während des Bunkerns müssen alle Crewmitglieder aus Sicherheitsgründen von Bord gehen Keinesfalls Kontakt zwischen Zapfhahn und Einfüllstutzen herstellen Motor mitlaufen lassen (wegen Treibstoffpumpe) 36 Welche Vorsichtsmaßnahmen halten sie beim Tanken ein? Motor abstellen Keine Verbindung zwischen dem Einfüllstutzen und dem Tankzapfhahn herstellen (Zündgefahr) Keine Bewegung am Schiff, es könnte zu statischer Aufladung des Treibstoffs kommen Keine Benützung des Bord WC 37 Warum muss der Füllstutzen einer Tankanlage geerdet sein? Damit das Zählwerk korrekt anzeigt Der Füllstutzen darf nicht geerdet sein, der Tank muss es sein Damit überlaufender Sprit abfließen kann Damit ein Funkensprung während des Tankens vermieden wird 38 Wie muss der Treibstofftank einer Yacht beschaffen sein? Er darf nicht fest eingebaut sein („schwimmende“ Montage) Er muss gasdicht sein und nach Möglichkeit eine Entlüftung ins Cockpit haben Er muss gasdicht sein und eine Entlüftung nach Außenbords haben Der Einfüllstutzen darf mit dem Tank keinen elektrischen Kontakt haben 39 Der Treibstoffverbrauch eines Bootsmotors hängt wesentlich ab Von der Qualität des Treibstoffes Von der augenblicklichen Luftfeuchtigkeit Vom Ladezustand des Akkumulators Von der Wahl der Drehzahl 40 Sie verbrauchen 25 l Treibstoff pro Stunde bei 20 kn Fahrt. Ihr Tankinhalt ist 400 l, wie groß ist Ihre Reichweite? 200 sm 320 sm 500 sm 160 sm 41 Was versteht man unter ökonomischer Fahrt? Fahrt, bei der man eventuell Umwege in Kauf nimmt, um Strom und Wind zu nützen Fahrt, bei der man in der kürzesten Zeit zum Ziel kommt Fahrt, bei der man den kürzesten Weg zum Ziel fährt Fahrt und/oder Drehzahl, bei der man pro Liter Treibstoff die größte Distanz zurücklegt 42 Verwenden Sie bei Benzin- und bei Dieselmotoren grundsätzlich dasselbe Motoröl? Ja, weil unterschiedliche Öle nur bei Zwei- und Viertaktaußenbordmotoren vorgeschrieben sind Ja, weil die Ölspezifikationen für Benzin- und Dieselmotoren gleich sind Nein, weil die Herstellervorschriften zu beachten sind Ja, weil unterschiedliche Ölspezifikationen bei modernen Schiffs- Benzin- und Dieselmotoren keine Bedeutung mehr haben 43 Wie können Sie unmittelbar nach dem Start die Funktion Ihres Motorkühlsystems kontrollieren? Indem ich nachsehe, ob Wasser aus dem Auspuff spritzt Mit dem Manometer Mit dem Öldruckschalter Mit dem Wasserpumpen-Geber 44 Was geschieht, wenn man einen Motor mit geschlossenem Seeventil startet? Ölpumpe wird defekt Thermostat wird beschädigt Lichtmaschine fällt aus Motor wird heißlaufen und absterben, es kann dadurch ein größerer Schaden entstehen 45 Warum müssen Sie den Keilriemen regelmäßig kontrollieren? Ohne Keilriemen fällt die Kühlung und/oder die Lichtmaschine aus Ohne Keilriemen arbeitet die Handbilgepumpe nicht Ohne Keilriemen fällt die Schmierung aus Ohne Keilriemen fällt die Zündung aus 46 Die Ladekontrollleuchte erlischt auch bei höherer Drehzahl nicht. Grund kann sein: Motortemperatur ist zu hoch Generator ladet nicht Akkumulator ist leer Zu viele starke Verbraucher sind eingeschaltet (z.B. Kühlschrank) 47 Ihr Manometer zeigt einen zu geringen Wert. Ursache kann sein Das Motoröl muss dringend gewechselt werden Motor und Öl sind noch kalt Verlegter Kühlereinlass (Plastik) Die Ölpumpe ist defekt 48 Wozu brauchen Sie einen Betriebsstundenzähler? Um Motorüberlastung zu vermeiden, wird nach einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden von ihm die Drehzahl reduziert Er zeigt an, wann der Akkumulator wieder geladen werden muss Dient nur der Verrechnung der Motorstunden auf Charterjachten Um den Zeitpunkt des nächsten Ölwechsels zu bestimmen 49 Wie stellen Sie den richtigen Motorölstand fest? Durch Herausdrehen und Kontrollieren der Ölablassschraube Durch einen Blick auf das Manometer Durch Kontrolle im Schauglas Mit dem Ölmessstab bei abgestelltem Motor 50 Ihr Dieselmotor startet unwillig. Ursache könnte sein Zu geringe Starterdrehzahl Die Verteilerkappe ist gesprungen („Kriechströme“) Sie haben bei einem älteren Dieselmotor unverbleiten Kraftstoff (ohne Additiv) eingefüllt Der Vergaser ist mit Treibstoff gefüllt („abgesoffen“) 51 Was ist die Ursache von milchigem Motoröl? Öl ist durch Überhitzung zu heiß geworden, schmiert und kühlt nicht mehr Benzin im Öl Diesel im Öl Wasser im Öl 52 Aus dem Auspuff tritt ständig schwarzer Rauch aus. Was kann das bedeuten? Luftfilter verschmutzt Zu geringer Öldruck Wasser im Zylinder (Zylinderkopfdichtung defekt) Motoröl wird verbrannt 53 Aus dem Auspuff tritt ständig schwarzer Rauch aus. Was kann das bedeuten? Luftfilter verschmutzt (Motor bekommt zuwenig Luft) Zu hoher Öldruck Wasser im Zylinder (Zylinderkopfdichtung defekt) Kein Kühlwasser im Auspuff 54 Aus dem Auspuff tritt ständig blauer Rauch aus. Was kann das bedeuten? Zu hoher Ölverbrauch Luftfilter verschmutzt (Motor bekommt zu wenig Luft) Zylinderkopfdichtung defekt Kein Kühlwasser im Auspuff 55 Was kann es bedeuten, wenn ein Ottomotor „klingelt“? Es ist Benzin im Diesel beigemengt Es wurde Treibstoff mit zu geringer Oktanzahl getankt Der Keilriemen ist locker Es wurde Treibstoff mit zu hoher Oktanzahl getankt 56 Beim Einkuppeln der Propellerwelle stirbt der Motor ab. Welche Ursachen vermuten Sie? Zu geringer Ladedruck Leine oder Netz im Propeller und/oder um die Welle Motor ist noch zu kalt Kupplungsschaden 57 Der Motor wird zu heiß. Ursache könnte sein: Der Elektronikantrieb der Wasserpumpen ist ausgefallen Wasserabscheider verstopft Impeller defekt Seewassertemperatur ist zu hoch 58 Der Motor wird zu heiß. Ursache könnte sein Der Elektronikantrieb der Wasserpumpen ist ausgefallen Luft in der Treibstoffleitung Wasserabscheider verstopft Das Impellerrad ist defekt 59 Der Motor wird zu heiß. Die Ursache könnte sein: Zu wenig Kühlflüssigkeit im Primärkreislauf Der Elektronikantrieb der Wasserpumpen ist ausgefallen Wasserabscheider verstopft Luft in der Treibstoffleitung 60 Der Motor wird zu heiß. Die Ursache könnte sein: Der Elektronikantrieb der Wasserpumpen ist ausgefallen Luft in der Treibstoffleitung Wasserabscheider verstopft Die Einlassöffnung für das Kühlwasser ist verstopft 61 Trotz angepassten Propellers fällt die Leistung des Innenbordmotors ihres offenen Sportbootes nach einer Phase längeren Vollgaslauf ab. Was kann die Ursache sein? Das Boot ist überladen Das Motoröl ist verbraucht Kraftstofffilter verlegt Der Tank ist leer 62 Während der Fahrt bemerken Sie, dass der Öldruck sinkt. Was kann dafür verantwortlich sein? Luftfilter verlegt Wasser im Kraftstoff Zylinderkopf undicht Öl in der Ölwanne 63 Die Motorkühlwassertemperatur steigt. Was kann die Ursache sein? Luft im Kraftstoff Ölfilter verlegt Zu wenig Wasser im Kühlkreislauf Wasser im Kraftstoff 64 Aus dem Auspuff tritt schwarzer Rauch aus. Was kann das bedeuten? Motoröl ist zu wechseln Wasser im Kraftstoff Der Turbolader arbeitet nicht richtig Zuviel Öl im Kraftstoff 65 Braucht man den/die Keilriemen unbedingt? Nein, man kann ohne Keilriemen fahren, wenn die Akkumulatoren voll sind Ja, da ohne Keilriemen nicht geladen und möglicherweise auch nicht gekühlt wird Nein, man kann auch ohne Keilriemen problemlos fahren Keilriemen sind nur bei Dieselmotoren notwendig, bei Benzinmotoren nicht 66 Welche Motorersatzteile sollten unter Anderem unbedingt an Bord einer Fahrtenyacht sein? Tabelle mit Motordaten Nockenwellen- und Kurbelwellenlager Reserveeinspritzpumpe und Reservedüsen Keilriemen, Impellerrad, diverse Filter 67 Bei einem Diesel-Innenbordmotor sollen unbedingt welche Ersatzteile mitgeführt werden? Glühkerze, 0,5 m Leckölleitung mit Quetschkupplung, Reserve-Ventildeckeldichtung Ersatz-Keilriemenscheibe, Reiheneinspritzpumpe Zündkerzen, Zündkerzen Abstandslehre, Brennwerttabelle Keilriemen, Impellerrad, diverse Filter 68 Was ist ein Wendegetriebe und welche Funktion erfüllt es? Ist ein Getriebe, das die Drehrichtung der Antriebswelle ändert Ist ein Getriebe, das die Wellenrichtung ändert (von horizontal auf Neigung ins Wasser) Ist ein Getriebe, das die Motordrehzahl zur Welle erhöht Ist ein Getriebe, das universell angewendet werden kann (kann auch verkehrt herum eingebaut werde 69 Was ist die Stopfbuchse und was hat sie für eine Aufgabe? Buchse mit Dichtmaterial, welche am Stevenrohr sitzt. In der Stopfbuchse läuft die Welle und Verdichtet die Fäkalien im Bord-WC und befördert diese über Bord oder in den Fäkalientank Verhindert einen zu großen Wassereintritt Gummischeiben die die Flucht Welle –Motor ausgleichen. Sie verhindern, dass Welle unwuchtig wird Lecksicherungspfropfen 70 Welche Aufgabe hat der Scherstift eines Außenbordmotors? Er ist eine Sollbruchstelle, die bei Blockieren des Propellers bricht Er stoppt den Motor, wenn der Fahrer ins Wasser stürzt Er sichert den Motor vor dem Abrutschen und Überbordgehen bei hoher Drehzahl und enger Kurvenfahrt Er lässt den Motor hochkippen, wenn die Schraube Grundberührung hat 71 Welchen Vorteil hat ein Außenbordmotor gegenüber einem Innenbordmotor? Die Einkreiskühlung Die leichte Manövrierfähigkeit Das höhere Gewicht bei gleicher Leistung Das geringere Gewicht bei gleicher Leistung 72 Wie kann man kontrollieren, ob die Kühlung des Außenbordmotors funktioniert? Weißer Rauch kommt aus dem Auspuff Es muss ein Kontrollstrahl aus dem Schaft des Motors spritzen Durch manuelle Prüfung der Außentemperatur der Abdeckklappe des Motors Wenn der Außenbordmotor kein Gas annimmt 73 Wie kann man kontrollieren, ob die Kühlung des Außenbordmotors funktioniert? Es muss ein Kontrollstrahl aus dem Schaft des Motors spritzen Weißer Rauch kommt aus dem Auspuff Durch manuelle Prüfung der Außentemperatur der Abdeckklappe des Motors Wenn der Außenbordmotor kein Gas annimmt 74 Wie kann ein Außenbordmotor entsalzt werden? Man nimmt den Motor aus dem Wasser und lässt ihn fünf Minuten ohne Wasserberührung laufen (das Salzwasser läuft aus) Man schließt das Kühlsystem mit einem Adapter an die Wasserleitung und lässt ihn einige Zeit mit aufgedrehtem Wasserhahn laufen Man entlüftet die Kühlung und schüttet Süßwasser in die Entlüftungsschraube Man besprüht die Kühlkanäle während des Betriebes mit Kriechöl 75 Wie kann ein Außenbordmotor entsalzt werden? Man entlüftet die Kühlung und schüttet Süßwasser in die Entlüftungsschraube Man montiert den Außenbordmotor in einem Süßwasserfass und lässt ihn einige Zeit laufen Man nimmt den Motor aus dem Wasser und lässt ihn fünf Minuten ohne Wasserberührung laufen Man besprüht die Kühlkanäle während des Betriebes mit Kriechöl 76 Wie kann ein Außenbordmotor entsalzt werden? Man fährt nach einer Salzwassertour einige Zeit in einem Süßwassergewässer Man besprüht die Kühlkanäle während des Betriebes mit Kriechöl Man nimmt den Motor aus dem Wasser und lässt ihn fünf Minuten ohne Wasserberührung laufen Man entlüftet die Kühlung und schüttet Süßwasser in die Entlüftungsschraube 77 Ein Propeller heißt rechtsgängig, Wenn er bei Vorausfahrt in Fahrtrichtung gesehen nach rechts schlägt Wenn er bei Vorausfahrt gegen die Fahrtrichtung gesehen nach rechts schlägt Wenn er bei Achterausfahrt in Bugrichtung gesehen nach rechts schlägt Wenn er bei Achterausfahrt das Heck nach rechts versetzt 78 Was bedeutet die beiden Zahlen auf einem Propeller? Härtegrad und maximale Drehzahl Fabrikationsnummer und Materialkennzahl Produktionsjahr und Fertigungsdatum Durchmesser und Steigung 79 Wie wird ein durch einen Jet-Trieb angetriebenes Fahrzeug rückwärts gefahren? Durch Umschalten der Impellerdrehrichtung Durch Umschalten des Deflektors (Umlenkschaufel) auf Rückwärtsfahrt Durch Umschalten des Reflektors auf Rückwärtsfahrt Durch Umschalten des Wendegetriebes auf Rückwärtsfahrt 80 Wie wird bei einem Akkumulator die Kapazität angegeben? In Amperestunden (Ah) In Gramm pro cm³ In Volt (V) In Mikrofarad (μF) 81 Zur Wartung von Bleiakkumulatoren gehört: Kontrolle des Säurestandes, gegebenenfalls Nachfüllen von destilliertem Wasser Durchspülen mit destilliertem Wasser (bei Nichtvorhandensein auch Regenwasser) Tiefentladung am Jahresende Kontrolle des Säurestandes, gegebenenfalls Nachfüllen mit Akkusäure 82 Was ist beim Aufladen von Bleiakkumulatoren zu beachten? Vorsicht wegen der möglichen Entstehung von Knallgas Es dürfen keine Leuchtstoffröhren (Sparlampen) wegen der Explosionsgefahr in der Nähe der zu ladenden Akkumulatoren in Betrieb sein Die Ladung darf nur in einem abgeschlossenen, warmen Raum erfolgen Die Akkumulatoren müssen vorher tiefentladen werden, sonst wird die volle Endkapazität nicht erreicht 83 Ihre Akkumulatoren gasen („kochen“). Was kann die Ursache sein? Der Raum, in dem geladen wird, ist zu klein und zu warm Der Ladestrom ist zu klein Der Elektrolyt ist chemisch verbraucht (austauschen!) Zu hohe Ladespannung 84 Was messen sie mit einem Aräometer („Säure-Heber“)? Die Säuredichte und damit den Ladezustand des Akkus Die Übersäuerung im Trinkwassertank Die Kapazität des Akkus Die Säuremenge und Farbe der Batteriesäure 85 Warum dürfen bei laufendem Motor die Akkumulatoren nicht abgeklemmt werden? Die Akkumulatoren werden überladen Der Generator kann beschädigt werden Die Treibstoffpumpe würde sonst ausfallen Die Akkumulatoren werden entladen 86 Warum sind an Bord von Motorjachten mindestens zwei Akkumulatoren(-sätze)? Weil dadurch die Startfähigkeit sichergestellt ist Weil mehrere kleine Akkumulatoren einfacher zu laden sind Weil ein einzelner Akku zu groß und zu schwer würde Weil ein Akkumulator zuwenig Kapazität hätte 87 Was messen Sie mit dem Ampere-Meter? Den Widerstand Die Spannung Die Stromstärke Die Kapazität 88 Was messen Sie mit einem Voltmeter? Die Stromstärke Die Spannung Die Kapazität Den Widerstand 89 Das hier am Motor befestigte und durch einen Keilriemen angetriebene Aggregat nennt man Generator Verteilereinspritzpumpe Starter Öldruckpumpe 90 Was bewirkt die Parallel-Schaltung zweier 12 V-Akkumulatoren mit je 70 Ah? Halbe Spannung (6 V) bei gleicher Kapazität (70 Ah) Gleiche Spannung (12 V) bei doppelter Kapazität (140 Ah) Doppelte Spannung (24 V) bei halber Kapazität (70 Ah) Halbe Spannung (6 V) bei doppelter Kapazität (140 Ah) 91 Was ist ein Differenzdrehzahlmesser? Misst die Differenz zwischen der höchsten gefahrenen Drehzahl und der niedrigsten gefahrenen Drehzahl in Verbindung mit dem Durchfluss- mengenanzeiger für den Treibstoff, dadurch kann die optimale Drehzahl für den Spritverbrauch ermittelt werden Ermittelt den Drehzahlunterschied zwischen den Zwillingsmotoren, um einen optimalen Steuereffekt bei Steuern mit den Maschinen zu erzielen Drehzahldifferenzmesser gibt es nicht Ermittelt den Drehzahlunterschied zwischen den beiden Motoren, um die bei ungleicher Drehzahl entstehenden Vibrationen auszugleichen 92 Wo müssen die Feuerlöscher angebracht sein? Bei Segeljachten in einem Köcher am Mastfuß An der Heckreling, für den Rudergänger jederzeit erreichbar Dort, wo die Gefahr von Bränden besonders groß ist Alle Feuerlöscher müssen von außen erreichbar sein 93 In welchen Zeitabständen müssen Feuerlöscher überprüft werden? Vorgeschrieben alle Jahre Feuerlöscher müssen alle 5 Jahre ersetzt werden (entsorgungspflichtig, weil giftig) Moderne Löscher sind wartungsfrei, empfohlene Überprüfung alle 3 Jahre Vorgeschrieben alle 2 Jahre 94 Warum muss ein Benzin-Innenbordmotor eine Motorraum-Luftabsaugung haben? Die Benzindämpfe sind schwerer als Luft und könnten im Motorraum zu einer Explosion führen Bei der Tankbefüllung entsteht im Tank ein starker Überdruck, welcher abgelassen werden muss Das Gasgemisch ist hochgiftig und darf auf keinen Fall eingeatmet werden Benzinniederschläge im Motorraum können zu Elektrokorrosion führen 95 Wie wird eine Explosion im Motorraum beim Starten einer Yacht mit Benzin-Innenbordmotor verhindert? Durch Erdung des Tanks und der Bilge Durch Abdecken des Vergasers mit feuchten Tüchern Durch Zwangs-Luftabsaugung des Motorraumes mittels explosionsgeschütztem Ventilator Durch Unterdrückung des Zündfunkens während der ersten Betriebsminuten 96 Wie vermindern Sie die Explosionsgefahr der Gase im Motorraum bei Benzin-Innenbordmotoren? Durch mindestens zwei Minuten öffnen des Motorraumdeckels Da Benzindämpfe schwerer als Luft sind saugt die Bilgepumpe automatisch das Gasgemisch ab Durch Überbordhängen eines Kupferkabels Durch Zwangs-Luftabsaugung des Motorraumes mit einem explosionsgeschützten Ventilator 97 Wieso ist Flüssiggas an Bord gefährlich? Weil es leichter als Luft und giftig ist Weil es zusammen mit Diesel- und Benzindämpfen stark korrosiv wirkt Weil es ein geruchloses Nervengas ist, das zu Verätzungen von Augen und Schleimhäuten führt Weil es schwerer als Luft und explosiv ist 98 Was müssen Sie bei der Übernahme einer Charteryacht in Bezug auf die Flüssiggasanlage beachten? Es dürfen nur genormte, zugelassene Geräte und Armaturen verwendet werden Es muss jedes Mal die Dichtheit der Leitungen überprüft werden Es muss sichergestellt sein, dass noch Gas in der Flasche ist (Gefahr des „Zurückbrennens“) Es soll sich möglichst niemand im selben Raum aufhalten, in dem die Anlage in Betrieb genommen wird 99 Wie werden Gasflaschen ordnungsgemäß gestaut? In einem Raum mit Gasablauf nach außen, der zum Schiffsinneren hin gut abgedichtet ist In der Nähe der Anwendung, damit die Leitungen möglichst kurz sind In der Nähe der Kajüte gut abgeschattet (Sonneneinstrahlung!) Sie werden am Heck an die Reling gebunden 100 Wie überprüfen Sie, ob und wo eine Gasleitung undicht ist? Durch Einpinseln mit Seifenwasser oder einem Gaskontrollspray Durch Überprüfen mit Pressluft Durch Eintauchen der Gasschläuche in ein Ölbad Durch Eintauchen der Schläuche in ein Wasserbad Kommentare (0) NSU Quickly Quiz Wie sieht dein Traum-Auto aus? Bremsanlagen Auto - Freak? 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