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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
Januar 2010 - Replica Watches Klassische Fusion modernen Ruibao Regulateur 30 Serie sehen echte Schuss Ruibao wurde 1983 geboren und vom Münchner Uhrenhersteller Gerd-Rüdiger Lang gegründet, einer Schweizer Luxusuhrenmarke, die seit jeher von der Familie geführt wird. Als unabhängige Indikatormarke wird Ruibao in seiner Arbeit niemals enttäuschen: An der Basler Uhrenmesse 2015 stellte Ruibao erneut seine Talente unter Beweis und brachte eine Reihe neuer Modelle heraus. Die Uhr der Regulateur 30-Serie, die im Folgenden vorgestellt wird, wurde speziell entwickelt, um das Auge einzufangen. Das Logo der Ruibao Regulateur 30 ist mit dem ikonischen Münzmuster eingraviert, das Trapezfenster wird um 12 Uhr und die Stunde in Hops angezeigt, die große Minute zeigt den vom Sprungfenster umgebenen Kreis und die Sekunde mit der 6-Uhr-Position. Kreise treffen sich, um ein mysteriöses ‚8‘ -Muster zu bilden. Die Uhr ist mit einem Automatikwerk von Ruibao ausgestattet. Das Zifferblatt ist mit einem Neonmuster verziert, und das Unterzifferblatt ist mit einem Schachbrettmuster verziert, das uralt und elegant ist. Der blattförmige Minutenzeiger und der Sekundenzeiger sind handgefertigte blau gegossene Stahlzeiger, die der Silberwelt eine leuchtende Farbe verleihen. Uhrvorwahlknopf Design einzigartig Dial dekoriert in Niusuo Muster Großer Minutenanzeigekreis, umgeben von einem Zeitfenster 6 Uhr Position kleine Sekunde Die Lünette ist mit dem ikonischen Münzmuster graviert Die langen Stollen sind sehr retro Münzenmuster ist vorzüglich und elegant Back-through-Sumpf-Design Fazit: Die erfolgreiche Leistung von Ruibao auf dem Markt zeigt, dass der pragmatische Geist Deutschlands die perfekte Kombination mit der Schweizer Präzisionstechnologie ist und sich seitdem zum ältesten und größten Hersteller der Schweizer Uhrenwelt entwickelt hat. Pronomen. Um mehr zu erfahren, klicken Sie bitte auf die Uhr der Watch Basel Live Show: BALL Watch präsentiert die neueste Automodelluhr BALL für BMW Timetrekker [Basel] BALL Watch wird anlässlich der Basler Messe 2015 das neue Modell BALL für BMW Timetrekker vorstellen, um den gemeinsamen Wert der Uhrenindustrie und der Automobilindustrie zu demonstrieren. Dieses einzigartige Modell steht exemplarisch für den Geist der beiden Marken: ‚Engineer for Perfection‘, ob Linie, Farbe, Textur oder Design der Uhr von der Automobilindustrie inspiriert. Dieses neue Timetrekker-Modell folgt dem einzigartigen Stil der BALL for BMW-Kollektion und stammt von der Schweizer Designerin Magali Métrailler. Magali Métrailler kombiniert raffinierte und raffinierte Funktionen zu einem eleganten und schlanken Design, das den Fans das Gefühl gibt, sich wohl zu fühlen. Das Modell Timetrekker hat einen Durchmesser von 44 mm und ist aus Edelstahl gefertigt. Das Design der Uhr unterstreicht die Gemeinsamkeit der beiden High-Tech-Fertigungsindustrien durch jedes Detail. Das schwarze Zifferblatt des Timetrekker-Modells ist kariert und sieht aus wie eine Geschwindigkeitsanzeige. Jeder Teil der Uhr wurde sorgfältig entworfen. Die exquisite Oberflächenskala und das BMW Logo mit 2,6 mm Durchmesser, das um 3 Uhr unabhängig in vier Farben gedruckt wurde, sind künstlerisch. Zusätzlich zu ihrer kompakten Erscheinung hat die BALL Watch ihre brandneue Kennzeichnungstechnologie für die neue BALL for BMW-Uhrenkollektion ausgestattet: Die Stunden- und Minutenzeiger des Timetrekker-Modells und die diamantgeschliffenen Metallwaagen sind mit selbstleuchtenden Schweizer 3H-Mikrogaslampen ausgestattet, um dies zu gewährleisten Beim Lesen im Dunkeln ist es noch klar. Die innovative selbstleuchtende Mikrogaslampe H3 sorgt dafür, dass das Zifferblatt auch in dunklen Umgebungen klar bleibt. Diese revolutionäre Schweizer Technologie erfordert keine externen Lichtquellen oder Energiequellen und ihre Helligkeit ist hundertmal so hoch wie die herkömmlicher Licht emittierender Farben. Das Modell BALL for BMW Timetrekker verwendet die fortschrittliche Keramikverarbeitungstechnologie von BALL Watch, um dem Chronographenring aus Keramik eine stark leuchtende Farbe zu verleihen, sodass die Zahlen und Skalen auf dem Chronographenring beleuchtet werden und der Träger im Dunkeln immer noch klar sein kann. Berechnen Sie die Zeit. Der drehbare Außenring aus Keramik erhöht die Lebensdauer der Uhr und reduziert die Auswirkungen von Korrosion, Kratzern und UV-Licht. Der Chronographenring verwendet ein Einweg-Rotationssystem, das die korrekte Standard-Tauchzeit nicht aus Versehen verlängert, selbst wenn der Träger ihn versehentlich berührt. Diese brandneue Uhr wurde von der Schweizerischen Sternwarte zertifiziert und ihre Präzision und Genauigkeit sind selbstverständlich. Zusätzlich zu den oben genannten erstaunlichen Eigenschaften beträgt die Wasserdichtigkeit der Uhr bis zu 200 Meter und die antimagnetische Leistung 4.800 A / m. Jedes Modell ist außerdem mit einem revolutionären patentierten Amortiser®-Antivibrationssystem ausgestattet. Diese außergewöhnliche Technologie reduziert die Auswirkungen von seitlichem Aufprall und schützt die mechanische Bewegung. Dieses Modell wird mit einem Kegelriemen oder einem hochwertigen Kautschukriemen geliefert. BALL für BMW Timetrekker Modell Werk ‧RR1102-C Automatikwerk, COSC Swiss Observatory zertifiziert Funktion ‧ 14 selbstleuchtende Mikrogaslampen, auf der Oberfläche angebracht, Stunden- und Minutenzeiger, praktisch zum Ablesen bei Nacht ‧ Patentiertes seismisches Ball Amortiser®-System ‧Antimagnetische Leistung 4.800 A / m, wasserdichte Leistung 200 m / 600 呎 ‧ Anzeige von Stunde, Minute, Sekunde, Wochentag und Datum Gehäuse ‧ Edelstahlgehäuse ‧ Durchmesser 44 mm, Dicke 13,45 mm ‧Antireflexibles Saphirglas »Verschlossene Krone Armband ‧ Edelstahlband oder hochwertiges Kautschukband mit geringerer Breite Zifferblatt ‧ schwarz / blau Landkartenuhr der Gibai Miracle Treasure Box-Serie Girard-Perregaux spielt den traditionellen Stil der Würfel der Kuriositäten nach, inspiriert von den Schätzen des Renaissance-Europas und der Wunderkammer, inspiriert von der Marvel-Schatzkiste Schatzkistenuhr. Öffnen Sie mit diesem besonderen Namen eine neue Uhrmachertür und entführen Sie die Uhrenfans in einen Ort voller wunderschöner Schätze: Erkunden Sie unendliche Geheimnisse, brillante Geschichten, natürliche Accessoires und verschiedene seltene Schätze … Durch die geschickten Handwerker, mit vielen erlesenen Edelsteinen und anderen Materialien als Basis, mit vielen erlesenen Bemalungsdetails, bietet diese Chambers of Wonders-Uhrenserie auf engstem Raum des Zifferblatts drei verschiedene Zeiten und Räume Magie ist ewig, mit poetischen und sogar träumerischen Reichen, die den Wunsch der Menschen befriedigen, die Welt zu erkunden, kann als magische Magie der Malereikunst beschrieben werden … Schätzen Sie die Welt durch verschiedene Altersgruppen Die Landkarten der frühen Jahre sind wie die Anhäufung von geografischem Wissen, weil die Zivilisationen, die diese Bilder produzieren, einfallsreiche Zitate und weniger vollständige wissenschaftliche Konzepte sind. Durch den Raum und die Grenzen, die sie interpretieren, beschreiben sie das Selbstbewusstsein der Menschen zu dieser Zeit und sind das Zentrum der Welt. Wie Dichter, Schriftsteller, Wissenschaftler und Entdecker, inspiriert durch das ständige Streben nach Wissen, stellen die Designer dieser Karten Nachbarländer oft als Orte voller exotischer Kreaturen dar. Die Größe der Grenzen, Flüsse und Regionen wird durch interdisziplinäre Wissenschaft bestimmt, aber es gibt immer noch viele unbekannte Welten, die erforscht werden müssen. Zu dieser Zeit wurden wissenschaftliche Beobachtungen oft durch kollektives Unterbewusstsein beeinflusst. Daher ist es überraschend, dass diese Karten immer noch eine Korrelation von Zeit und Raum vermitteln. Die Zeit ist ein Freund des Wissens, und mit dem Aufkommen neuer Botschaften von Generation zu Generation haben sich diese Grenzen allmählich geändert. Eine neue Serie, die den Meistern der vergangenen Karten Tribut zollt Drei neue Uhrenthemen interpretieren sich durch exzellentes Wissen und handwerkliches Können, drei verschiedene Epochen, verschiedene Welten, darunter: Die Perle der Wunder, die Landkarte und die Neue Welt. Die Renaissancebilder wurden auf den drei Handgelenkplatten von Girard-Perregaux ins Ewige transformiert. Drei roségoldene GP1966-Uhren mit automatischem Aufzug zeigen eine völlig andere Perspektive und Emotion. Das in der Uhrenfabrik geborene Kaliber GP03300 spiegelt die langjährige Uhrmachertradition von Girard-Perregaux sowie absolute Präzision und hohe Zuverlässigkeit wider. Sowohl das Erdgeschoss als auch die Brücke sind abgeschrägt, mit faszinierenden Runden und Genfer Wellen. Es ist mit 205 Bauteilen bestückt und verfügt über eine Gangreserve von mehr als 46 Stunden. Das Uhrwerk erreicht 28.000 Vibrationen pro Stunde. Mit einem Durchmesser von 25,60 mm und einer Dicke von 4,20 mm passt es perfekt zu einem zarten und eleganten Roségoldgehäuse, das in der Uhrenfabrik entwickelt und gefertigt wurde. Die perfekte Harmonie des Designs, gepaart mit einer weichen, gebogenen Lünette, verstärkt die dünne Form. Terrestrische Karte Landkarte Beobachten Girard-Perregaux wählte die alte chinesische Karte in einer kreisförmigen Form, die vom italienischen Jesuitengläubigen Matteo Ricci inspiriert wurde. Ricci ist Theologe, Philosoph, Mathematiker, Kosmologe und Astronom. Der Missionar hatte lange in Asien gepredigt, kam 1582 nach Macao und ließ sich in China nieder, teilte sein Wissen mit örtlichen Gelehrten und Beamten und wurde der erste Westler, der die Verbotene Stadt betreten durfte. Während der Ming-Dynastie veränderte seine übersetzte Karte die globale Geographie, um sich auf China zu konzentrieren. So wie damals der Ehrgeiz, neues Land zu erkunden, gefeiert wurde, sind auf dieser Landkarte fünf Kontinente entstanden. Auch wenn Libyen durch Afrika und Australien durch Australien vertreten ist, ist es auch vollständig mit den vier Ozeanen gekennzeichnet. Andere exquisite Ort, durch die chinesische Marke, extrem alarmierend geographische und astronomische Präzision zeigt: Der Nil ist der längste Fluss in der Welt, die Erde rund ist, ist der Unterschied zwischen Tag und Nacht sind mal erklärt dies der Fall ist, die Erde und andere Planeten Die Entfernung wird auch durch das Formular erklärt. Natürliche Materialien und die Verwendung von Tusche Girard-Perregaux wählt in diesem seltenen Werk als Grundstein reinweiße Jade und die transparenten Linien zeigen Tiefe. Jedes Zifferblatt ist mit einem Stück Jade zu einer dünnen Scheibe geformt, die poliert ist, um die optimale Dicke (0,70 mm) zu erzielen, und die Oberfläche ist vollständig flach. Als nächstes muss ein erfahrener Maler 17 Stunden für eine feine Zeichnung mit natürlicher Tusche und einem speziellen Kleber arbeiten. Die Tinte ist sehr schnell trocken, daher müssen die Pinselstriche nicht zögern. Die Linien und Linien mit Zuversicht und Talent können verwendet werden, um Licht und Schatten zu umreißen, und die Originalgemälde sind subtil original. Vollständig genaue Interpretation der Grautöne, Umrisse der feinen Küsten- und Bodenkrümmung, der bekannte Erdkörper und historische Reliefeffekte werden vorgestellt. GP Girard-Perregaux Terrestrische Karte Landkarte Beobachten Zifferblatt: weiße Jade Bauweise: Edelsteinschnitzerei, sorgfältige chinesische Tuschemalerei Bodenabdeckung: Bodenabdeckung aus Saphirglas GP03300-0060 automatisches mechanisches Uhrwerk Durchmesser: 25,60 mm (11 1/2 Cent) Gangreserve: mehr als 46 Stunden Automatische Platte: Roségold, poliert mit Genfer Wellen Anzahl der Teile: 205 Stück Schwarzes Krokodillederarmband mit Handnähten und anderen Details Faltschließe aus Roségold Nr. 49534-52-R05-BB60 Funktionsgesteuerte, kostengünstige Sportuhr 7. Januar 2010 admin Ein Wächter hat gesagt, dass ein Mann ein paar Uhren hat? Ich denke, es muss mindestens eine Uhr geben, die normalerweise getragen wird, eine Sportuhr und eine formelle Uhr. In der Realität können in der männlichen Gruppe um uns herum die erste und die zweite Tabelle gleichgesetzt werden. Männer bevorzugen Sportuhren unabhängig von Alter und Beruf. Das Design der Sportuhr ist relativ maskulin, männlich und viele Sportuhren sind sehr elegant, nicht nur für Freizeitkleidung geeignet, mit formeller Kleidung, auch der Eintritt in den Arbeitsplatz fällt ihnen leicht. Wenn Sie es sich nicht verdienen, Zeit zu verbringen, können Sie natürlich die Sportuhr von High-End-Marken mit Hunderttausenden vermeiden und die Armbanduhrprodukte mit hervorragenden Kosten und Funktionen im Auge behalten. Die Sportuhr hat auch die Funktion, die Bedürfnisse des Arbeitsplatzes zu erfüllen. Auf der Sportuhr erscheinen komplexe Funktionen, und einige stapeln sich sogar! Die zwei Orte, die Weltzeit, die Kalenderwoche … All diese Funktionen, die zum Verkauf angeboten werden, erscheinen nun nach und nach auf der Sportuhr. Denken Sie nicht, dass die Sportuhr nur eine endlose Taktfrequenz hat. Für die Bedürfnisse des modernen Arbeitsplatzes ist die Sportuhr nicht nur in der Formgebung immer vielseitiger, sondern auch im Streben nach Funktion immer selbstmotivierter. Ich habe einen Markenchef interviewt, ein Paar Taucheruhren mit einem Paar Anzügen, er sagte uns: Eine gute Uhr ist kein Anlass. Und was ist mit der Funktionalität? Es ist das Überleben der Herrenuhren. Wenn man sich die Farbe anschaut, weiß die Tudor-Uhr, dass sie nicht mit Sport zu tun hat. Zusätzlich zu einem tiefen Chronographen verfügt sie über eine runde Kalenderanzeige und eine zweite Zeitzonenanzeige. Sagen Sie, dass die Zeitzonenfunktion einfach die drei beliebtesten Funktionen ist, die von der Abstimmung ausgewählt wurden? Die Rome-Uhr ist definitiv ein gutes Beispiel für die Kombination von Sport und Arbeitsplatz. Zusätzlich zur Chronographenfunktion können Sie den Wochenkalender in der Mitte des Zifferblatts elektronisch überprüfen und rund um das Zifferblatt die Uhrzeit in den meisten Städten der Welt anzeigen Yu Xin, eine praktische Sportuhr, die für jeden sehr, sehr gut ist. Die Sportuhr von TAG Heuer ist in der Mundpropaganda hervorragend: Dieser Ganzstahl-Chronograph zeichnet sich nicht durch die Chronographenfunktion aus, sondern durch die ewige Kalenderanzeigefunktion „Rückwärtsspringen“, die nicht nur sehr praktisch ist, sondern auch erst 2099 eingestellt werden muss. Epoch und Certina Sportuhren Die Ebola Sportuhr ist aus Stahl sehr sportlich. Aufgrund des Zeitplans verfügt es auch über einen Wochenkalender und eine Kalenderanzeige, die die grundlegendste Hilfe für den Arbeitsplatz darstellen. Wie bei der Tierra wird nur die Sportuhr hergestellt, aber die Marke weiß, dass die Profis jetzt herumfliegen. Die GMT-Funktion für zwei Zeitzonen wurde der Sportuhr hinzugefügt. Diese Uhr basiert auf dem bekannten Doppelversicherungskonzept (DS) der Marke (auf der Oberseite der Schutzkrone ist ein Symbol eingraviert, um dieses Konzept darzustellen) und stellt eine auffällige zweite Zeitzonenanzeige zwischen 9 und 11 Uhr ein, die Sport und Funktionalität in Einklang bringt. . Es ist wichtiger, komplexe Motorfunktionen zu verbessern. Die Konzentration auf die eigene komplexe Motorik ist auch ein Hingucker! Neben der Erweiterung der Sportfunktionen haben viele Marken, die gut mit Sportuhren umgehen können, viel Energie, um ‚ihre Sportfunktionen weiter zu verbessern‘. Denn für Sportuhren gibt es nichts Wichtigeres als ‚Genauigkeit‘. Die Genauigkeit steigt um einen Liter und dann wieder an, was die Erstellung einer Drei-Fragen- oder Tourbillon-Uhr erschwert. Das mit der Geschwindigkeitsmessung verbundene Flyback oder Timing ist eines der wichtigsten Merkmale der Marke und der Verbraucher. Tipps: Was ist Flyback? Beim Chronographen wird meistens ein Flyback verwendet.Die Codetabelle ohne die Flyback-Funktion erfordert, dass der Benutzer den Zeiger nach dem Stoppen der Zeitfunktion auf Null setzt, um die nächste Zeitoperation auszuführen. Die Flyback-Timing-Funktion eliminiert diese komplizierten Schritte: Sobald die Timing-Funktion aktiviert ist, drücken Sie einfach die Flyback-Taste und alle Chronographenzeiger kehren automatisch auf Null zurück und starten das nächste Mal ohne Unterbrechung. Diese Uhr von Zenith ist mit dem legendären El Primero Striking 10TH-Kaliber mit einer Frequenz von bis zu 10-mal pro Sekunde ausgestattet und eines der fortschrittlichsten und am längsten bewährten mechanischen Modelle, die derzeit erhältlich sind. Die Uhr ist speziell für maskuline Männer konzipiert und das tolle Zifferblatt ist mit einer PVD-Beschichtung und einem rotgoldenen Gehäuse versehen. Die Flyback-Timing-Funktion ist bequem und praktisch, mit einer wasserdichten Funktion von 200 Metern und einer perfekten Sportuhr. Die hundertstel Sekunde von TAG Heuer wird in Kürze auf der Basler Messe vorgestellt. Die erste Uhr ist auf eine hundertstel Sekunde genau. Dies bedeutet, dass der Sekundenzeiger eine Sekunde lang um das Zifferblatt läuft. Sie können die zwei Dezimalstellen nach der festgelegten Zeit ablesen! Bedienung und Lesen sind sehr stark, aber die Bewegung ist eine große Herausforderung! Blaises neue Kompass-Militäruhr Die neue Kompass-Militäruhr aus Belize ist die erste vom Navigationskompass inspirierte Armbanduhr, die nicht nur sehr neu ist, sondern auch eine große Herausforderung für die Uhrmacher darstellt. Diese Kombination aus einer neuen festen Anzeigelinie und einer Zeiteinteilung ersetzt den traditionellen Anzeigemodus für Stunden- und Minutenzeiger und verkörpert die kühne Innovation der Marke und den Mut, das herkömmliche Konzept zu brechen. Tauchen, Rennen, nicht leicht zu verkaufen Eigenschaften + Hyun, bringen sie den besten Preis! Für Sportuhren sind Tauchen und Rennen neben dem regulären Chronographen die beiden meistverkauften Modelle. Um die Tauchtiefe tiefer zu machen, ist es besser, die wasserdichte Funktion zu einer der Grenzen der Sportuhr zu machen, um um den Durchbruch zu konkurrieren: Für den Renntisch genießen wir mehr von der Verbindung von Zeit und Geschwindigkeit, es geht nicht nur um Geschwindigkeit Sehr anspruchsvoll, und für das Design der Uhr, ist es auch bestrebt, mit dem Motorsport zu vereinen, auch bei der Auswahl und Verarbeitung der Materialien, sind sehr vorsichtig. Komplexe Timing- oder Tauchfunktionen + maskulines, robustes Design. Wenn Sie Geld für die Sportuhr ausgeben möchten, müssen diese beiden den „lohnendsten“ Verbrauch in Ihrem Herzen erzielen. Die Seiko-Kollektion ist die einzige Uhrensammlung der Welt, die ausschließlich aus Chronographen besteht und ausschließlich für den ‚Rennsport‘ bestimmt ist. Diese aus Edelstahl, Aluminium, Kohlefaser und Urethangummi gefertigte Uhr hat eine Alarmfunktion und verwendet ein Kinetic-Uhrwerk, von dem jedes eine Uhr ist! Das glamouröse Zifferblatt besteht aus Roségold. Aufgrund der Allianz mit F1 sind Design, Material oder Funktion des Williams F1-Teams hervorragend. Der aus reinem Gold gefertigte Durchflussmesser befindet sich auf dem oberen Ring und ist mit einer schwarzen Kohlefaser-Frontplatte versehen. Können Sie ihn im Büro tragen? Hamiltons Uhr kann definitiv mit Ihrer professionellsten Tauchausrüstung verwendet werden. Die allgemeine Taucheruhr hat eine Tiefe von 100 Metern und 1000 Meter! Es ist mit einer Ablassvorrichtung ausgestattet.Wenn der Taucher aufsteigt, wird das gespeicherte Heliumgas abgelassen, um den Abfall des Außendrucks auszugleichen und die Sicherheit der Uhr zu gewährleisten. Tissots Taucheruhr kann zusätzlich zum Tauchen spielen. Die bekannte Touch-Funktion hilft Ihnen dabei, die Tauchtiefe, die Tauchgeschwindigkeit, das ewige Kalenderdatum und die Temperaturbedingungen zu bestimmen und vieles mehr. Und das leuchtende Orange ist die Unterwasserschutzfarbe, egal wo Sie sich befinden, es ist für andere relativ leicht zu finden! Bulgari verfolgt eines der perfektesten Meisterwerke Kräftiges und solides Uhrwerk, symmetrische Ausgewogenheit des Stils, feinmechanische Verarbeitung. Die Diagono Calibro 303 Chronograph Blue Special Edition spiegelt den ästhetischen Geschmack des modernen Lebens und die Essenz hochwertiger Uhrmacherkunst wider. Diago Name stammt von dem altgriechischen Wort ‚Agon‘ ist beabsichtigt, oder Wettbewerb zu bestreiten, die Arbeit „Diskuswerfer“ sein Design inspiriert von antiken griechischen Bildhauers Myron Myron Design Uhren gezeichnet präsentiert eine präzise und dynamische Festigkeit, vererbte Antike griechische zeitgenössische Ästhetik. Die Diagono-Serie ist eine klassische Uhr mit einer Zeitverschiebung von 20 Jahren. Im Geiste der Originalität und weiterhin neue kreative Essenz in die Entwicklung von Stil und Material einfließen. Das Diagono Calibro 303 ist ein handgefertigtes BVL 303 Automatikaufzugswerk, das aus 303 Präzisionsteilen besteht und für 3.520 Stunden entwickelt wurde. Die Verriegelungskonstruktion arbeitet eng mit der Baugruppe aus zylindrischem Rad, Zahnrad und vertikaler Kupplung zusammen und ist somit der perfekte mechanische Betrieb für Kenner von Spitzenuhren. Das vertikal gekoppelte Getriebeseriensystem verhindert das Springen des Zeigers beim Starten, Stoppen und Zurücksetzen und ist ein ausgeklügeltes System, das die Zeitfunktion unterstützt. Die Timer sind in 12 Stunden, 30 Minuten und 60 Sekunden unterteilt, um die Genauigkeit der Timing-Funktion zu erhöhen. Es gibt auch ein Datumsanzeigefenster um 6 Uhr. Der transparente Gehäuseboden aus Saphir zeigt alle mechanischen Präzisionsoperationen und ist mit Geneva-Wellen, Perlmutt-Schleif- und Satiné-Soleil-Mustern verziert. Das Gehäuse besteht aus 75 verschiedenen Teilen, ist aus feinkörnigem poliertem Stahl gefertigt und abgeschrägt. Auf der Lünette aus 18 Karat Weißgold ist das Bulgari-Logo eingraviert. Die robuste Lünette wurde speziell zum Schutz der Krone entwickelt und mit einem blauen Krokodilband überzogen. Die handgeschnitzten Zeiger auf dem Zifferblatt zeichnen den Stil von BVLGARI Bulgari nach. Durch das mehrschichtige Zifferblattdesign sind die Funktionen auf einen Blick erkennbar. Dial Bergbau dreischichtigen Struktur, präsentierte auf unterschiedliche Weise: eine Metallsubstrat satiné soleil Musterdekoration, leuchtend blauen Überbau vertikale Streifen, kreisförmige Hilfszeitfenster Orte zu verarbeiten Kanten, mit Multi-Slice-Digital-Skala Leuchtseits und dem äußeren Das manuelle Detail des Rings gibt die Skala an. Die Diagono Calibro 303 Blue Special Edition verbindet zeitgemäßen Geschmack mit Schweizer Uhrmacherkunst und ist eine Sportmodeuhr Adams-Schmetterlingspaare erleben die Ewigkeit der Liebe 3. Januar 2010 admin In den 1960er und 1970er Jahren war die Piaget stolz auf die Frühlingsbrise, und die Freude an diesen Jahren erreichte 1979 ihren Höhepunkt, weil die Piaget Polo-Uhr geboren wurde. Polo beweist nicht nur die Position des Piaget in dem ultradünnen Uhrwerk, sondern seine einzigartige Form ist auch erfrischend: Polos Armband ist in das Gehäuse integriert, und die glatte und matte Oberfläche ist auf einen Blick erkennbar Ich denke fälschlicherweise, es ist ein Armband, keine Uhr. Da Polo von Polo inspiriert ist, ist die Marke Piaget seit den 1980er Jahren eng mit Polo verbunden: Sie sponsert das gleichnamige WM-Polo-Match, unterstützt das Charity-Polo-Match und so weiter. 2009 war Polo genau 30 Jahre alt, und der Piaget brachte auch das aus Titan geschmiedete Modell Piaget PoloFortyFive auf den Markt. An diesem Valentinstag sind die von uns empfohlenen diamantbesetzten Uhren nicht nur origineller als das Original-Polo, sondern auch wertvoller (zwei limitierte Editionen für Herren und Damen, jede mit einer eigenen Nummer). Seit 30 Jahren führend Piaget Polo 30th Anniversary Limited Männliche Uhr 523.800 Yuan (rechts) weibliche Uhr 387.400 Yuan Hinweis: Der große Herrenstil ist mit dem mechanischen Automatikwerk Piaget 534P ausgestattet, der Damenstil mit dem Quarzwerk Piaget 690P. Herrenuhr 135.500 Yuan (rechts) Damenuhr 120.500 Yuan Einfach und großzügig in der Stadt. Blancpain Villeret klassische ultradünne Serie Der Name Villeret ist etwas umständlich, eigentlich der Name der Stadt, in der Blancpain vor 275 Jahren entstand. Der Grund für die Benennung des Markenbasislagers liegt darin, dass die Villeret-Serie die einfachen und großzügigen Grundmerkmale von Blancpain zum Ausdruck bringt. Betrachten Sie das Aussehen, Sie können einfache und schlichte Linien, leichte und schlanke Körper sehen, obwohl die Oberfläche keine zusätzlichen Details und Dekoration hat, aber seine Innenseite ist sehr elegant: Villeret Bewegung ist eine mechanische nur 3,25 mm dick Edelsteine ​​sind absolut genau und zuverlässig. Trotz der kleinen Bewegung umfasst die Arbeitsteilung 175 bereits eine äußerst effiziente automatische mechanische Konstruktion, die selbst für sehr kleine Handbewegungen ausreicht, um 40 Stunden Standby-Energie für den Dauerbetrieb bereitzustellen. Darüber hinaus gewann es den Titel der besten ultradünnen Uhr bei den Geneva Timepiece Awards 2004. Weil diese Uhr sehr dünn ist, ist sie für Sie und Ihren Liebhaber geeignet, um sie jeden Tag zu tragen. Herrenuhr 237.000 Yuan (links) Damenuhr 159.000 Yuan Grand Goldkreuzmuster Vacheron Constantin Patrimony Classique goldene Uhrenkette Wenn Sie sich die Website von Vacheron Constantin ansehen, werden Sie feststellen, dass die Patrimony-Serie in allen Uhrenkollektionen an erster Stelle steht. Patrimony repräsentiert das klassische Design und spiegelt den eigenen Wert von Vacheron Constantin wider. Die beiden leicht gewaltigen 18 Karat Golduhren, die Sie sehen, sind perfekt für Überraschungen für Ihre Freundin. Diese Uhr wurde neu interpretiert, ihr leicht silbernes undurchsichtiges Zifferblatt mit stabförmigen Zeigern, ihr schlichtes und elegantes Design, ihr handgewebtes Kreuzsticharmband können Sie näher an Ihr Handgelenk bringen, mit verdeckter Schließe natürlich . Die beiden Uhren verfügen über ein 1400er-Handaufzugswerk (Herrenuhr) und ein 1202er-Quarzwerk (Damenuhr) mit der Marke Poinçon de Genève Geneva, die bis zu 30 Meter wasserdicht ist. Herrenuhr 52400 Yuan (rechts) Damenuhr 47600 Yuan Neue Konstellation, Ihre Wahl? Omega Omega brandneue Constellation 2009 Serie Stahl Rotgold Omega kann gut werben: ‚My Choice‘ -Werbung ist tief im Herzen der Menschen verwurzelt. Das war im Jahr 1995, als Cindy Crawford eine Uhr trug und Ihnen mitteilte, dass sie sich für die Omega Constellation-Serie entschieden hatte. Seitdem haben Sie sich an Omega erinnert und möchten die Konstellation Dai Dai wie Cindy wählen. Diese klassische Uhrenkollektion stammt aus dem Jahr 1982. Das ‚Klauen‘ -Design der Konstellation macht sie zu einem der bekanntesten Modelle der Welt. Die ‚Klaue‘ war früher noch nützlich: Das Saphirglas und die Unterlegscheibe waren fest mit dem Gehäuse verbunden, um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten. Heute ist die Klaue jedoch ein Zeichen der Konstellation. 2009 ist ein Meilenstein für die Constellation-Serie, denn es wird durch Omegas Werk mit einem koaxialen Hemmungssystem ersetzt (dieses System ist ein Muss, ‚Mr. Fashion‘ wurde im Januar dieses Jahres eingeführt, es sind fast zwei Jahrhunderte Das erste praktische neue Hemmungssystem hält Ihre Uhr seither extrem stabil.
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
Finland Kurznachrichten September 2009 Alle Kurznachrichten des Finnland Magazins im September 2009 Das Parlament hat der Regierung mit 111:64 Stimmen in Sachen Alterspflege und Sicherung der Rechte der Rentner das Vertrauen ausgesprochen. 24 Parlamentarier fehlten bei der Abstimmung. In Helsinki begann gestern der erste finnische Entführungsprozess. Den Angeklagten J. T. erwarten bis zu 8 Jahren Gefängnis für die Entführung der Herlin-Erbin. Zudem stellt das Opfer umfangreiche Schadenersatzforderungen. In Finnland sei die Lage in Bezug auf Schweinegrippe derzeit sehr ruhig, meldet YLE bezugnehmend auf Aussagen verantwortlicher Mitarbeiter des Gesundheits-und Sozialwesens. In den letzten Wochen seien je nur 2 neue positive Fälle gemeldet worden. Die Impfungen gegen Schweinegrippe sollen in Finnland im Oktober beginnen. 3.400 zufällig ausgewählte Finnen werden in den nächsten Tagen einen Fragebogen der Universität Helsinki bekommen. In einer Studie will sich die Universität mit der Frage beschäftigen, was das Wichtigste in der finnischen Geschichte war und wie die Bürger Geschichte und Gegenwart des Landes wahrnehmen. Die finnische Kriminalpolizei untersucht, ob es Unregelmässigkeiten beim Hausbau von Ministerpräsident Matti Vanhanen gibt. Die Untersuchungen basieren nicht auf einer Anzeige, sondern auf der Entscheidung, dass diese Frage von weitgehendem Interesse ist, meldet YLE. Nach einer Studie der Universität Helsinki trinken leitende kommunale Angestellte mehr Alkohol als ihre Kollegen auf niedrigeren Karrierestufen. Die Besserverdienenden trinken häufiger, aber jeweils weniger als untere Gehaltsgruppen. Eine Welle von Wohnungseinbrüchen, vor allem in Einfamilienhäuser, durchzieht Finnland. In der Zeit von April bis August wurden schon über 100 Objekte heimgesucht. Die Polizei vermutet, dass es sich um ausländische kriminelle Banden handelt. Der FC Barcelona hat ein Auge auf das erst 8 jährige Fussballtalent Oliver Antman aus Korso (Vantaa) geworfen, wie YLE meldet. Gestern Abend gab es in Nordfinnland, wie MTV3 meldet, den ersten Schnee des kommenden Winters. Heute vor 15 Jahren sank die Estonia. Finnland gehörte neben Estland und Schweden zu den besonders betroffenen Ländern. In diesem und im nächsten Jahr sollen 25.000 finnische Reservisten zur Auffrischung ihrer Kenntnisse und Fähikeiten eingezogen werden. In den letzten Jahren wurde die Ausbildung der Reservisten, wie YLE meldet, eher vernachlässigt. 2006 und 2007 wurden je nur 7.500 Reservisten eingezogen. In der beginnenden Woche wird es kalt in Finnland. Auch im Süden des Landes wird Nachtfrost erwartet, wie YLE meldet. In den heutigen Morgenstunden ist wegen Wartungsarbeiten der Betrieb einiger finnischer Banken gestört. Das betrifft u.a. Handelsbanken, OP und Aktia. Der Mangel an Vitamin D gehört zu den wichtigsten vermeidbaren Gesundheitsrisiken in Finnland. Eine neue Studie hat belegt, dass zahlreiche Herz-und Kreislauferkrankungen in Suomi von Vitamin D Mangel begleitet sind, meldet YLE. Eigentlich fängt heute die Elchjagd an. Aber viele Jagdvereine in Südfinnland verlegen den Jagdbeginn wegen zu warmer Temperaturen. In der beginnenden Jagdsaison werden über 50.000 Elche abgeschossen, meldet MTV3. Die europäische Arzneimittel-Agentur hat den finnischen Schweinegrippeimpfstoff genehmigt. Nun bedarf er noch der Zustimmung der Europäischen Kommission. Damit wird innerhalb von 10 Tagen gerechnet, so dass die Impfungen wie geplant im Oktober beginnen können, berichtet YLE. Nach einer aktuellen Umfrage, deren Ergebnisse in Aamulehti veröffentlicht wurden, fährt ein Drittel der jungen Finnen ohne Fahrerlaubnis Auto oder Motorrad. Im Jahr 2009 hat die Polizei bereits 1.600 Jugendliche beim Fahren ohne Führerschein erwischt. für über 500 finnische Flugzeuge, eine von drei registrierten Maschinen, besteht, wie der Helsingin Sanomat meldet, Flugverbot. Helsinki plant massgeschneiderte Sprachkurse für nach Finnland eingewanderte ärzte, um sie im Gesundheitswesen einsetzen zu können, berichtet Helsingin Sanomat. Film-Regisseur Jörn Donner ist der Auffassung, dass Finnland zu wenig Gelder in die Filmförderung investiert, meldet YLE. Wegen der hohen Arbeitslosigkeit in Finnland wächst die Zahl der jungen, gut ausgebildeten Finnen, die Arbeit im Ausland, vor allem in Grossbritannien, Deutschland und Schweden suchen, meldet YLE. Wer auf Finnlands Strassen ab Oktober 11 km/h oder mehr zu schnell fährt, muss mit Ahndung rechnen. Kurdische Einwanderer protestierten gestern den 3. Tag in Folge vor dem Polizeipräsidium in Vantaa gegen die Festnahme zweier Kurden. über grosse Temperaturunterschiede in Helsinki informiert der Helsingin Sanomat. So kann es am Hauptbahnhof 10 Grad wärmer sein als im Stadtteil Viikki. Zum finnischen Naturfoto-Wettbewerb, der schon seit fast 30 Jahren organisiert wird, wurden in diesem Jahr ca 9.000 Fotos und damit etwa 40 % mehr als im letzten Jahr eingereicht, meldet Aamulehti. Die Preisträger werden am 11.10. 2009 bekanntgegeben. Finnland zahlte 2008 319 Millionen Euro mehr an die EU, als Suomi von der EU erhielt. 2007 trug Finnland nur mit 172 Millionen Euro zum EU-Haushalt bei. Die Aktia-Bank sagt für nächstes Jahr ein Wirtschaftswachstum in Finnland von 1,3 % voraus und liegt damit höher als andere Prognosen. Die Inflationsrate wird nach Meinung der Bank auf 1,5 % steigen. EU-Bürokratie verzögere das Eintreffen des Impfstoffes gegen Schweinegrippe in Finnland, berichtet das finnische Fernsehen. Es geht dabei um eine Beschriftung, für die sich die Europäische Arzneimittelagentur ausgesprochen hat, die man aber in Finnland für wenig sinnvoll hält. Die Schweinegrippeimpfungen in Suomi sollen in der 43. und 44. Woche des Jahres stattfinden. Rezession und gute Ernte führen dazu, dass die Finnen wieder mehr einkochen. So hat im Vergleich zum Sommer letzten Jahren der Verkauf von Gelierzucker um etwa ein Drittel zugenommen, meldet YLE. Heute ist autofreier Tag in Helsinki! für die öffentlichen Verkehrsmittel gelten gesonderte ermässigte Tarife. Die Sammelaktion des finnischen Roten Kreuzes erbrachte 2,4 Millionen Euro, 200.000 Euro weniger als im Vorjahr, meldet YLE. Nach Angaben des finnischen Grenzschutzes haben in diesem Jahr bisher 200 Personen versucht, illegal die Grenze von Russland nach Finnland zu überqueren. 24 haben es in 9 verschiedenen Fällen geschafft. (sub Tv) Nobelpreisträger Paul Krugman, der gestern auf einem Wirtschaftsforum in Helsinki sprach, betonte, dass es jetzt für kleine Staaten wie Finnland wichtig sei, an ihrem Sozialsystem festzuhalten. Der Aufschwung würde sich bald zeigen, aber nur ganz langsam und begleitet von zunnehmender Arbeitslosigkeit vor sich gehen. Es sei momentan nicht die Zeit, um über den Ausgleich des Haushaltes nachzudenken. Etwa 130 kurdischstämmige Einwanderer haben gestern friedlich vor dem Polizeipräsidium in Vantaa gegen die Festnahme von zwei Kurden in der letzten Woche demonstriert. Es handele sich um politisch motivierte Festnahmen, lautete ihr Vorwurf. (YLE) Ab 2011 gibt es zwei neue Fahnentage in Finnland, einen für Jean Sibelius und einen für Europa. Die Finnen haben voriges Jahr im Durchschnitt pro Kopf 9,6 Kilo Hühnereier verbraucht, berichtet MTV3. In Finnland werden jährlich etwa 10.000 Abtreibungen vorgenommen. Meist aus sozialen Gründen. Die Zahl der Kinder, die wegen möglicher oder bestätigter Behinderungen abgetrieben wird, ist seit dem Jahr 2000 von 200 auf 300 pro Jahr angestiegen, berichtet YLE. Nach Meinung des finnischen Transportministeriums können sich Taxifahrer nicht weigern, an Schweinegrippe erkrankte Fahrgäste zu transportieren, schrieb der Helsingin Sanomat. Die etwa 40.000 Muslime in Finnland feierten gestern das Ende des Ramadan. Die finnische Präsidentin Tarja Halonen und ihr Ehegatte Dr. Pentti Arajärvi sind gestern nach New York gereist, um in der nächsten Woche an der Generalversammlung der UNO teilzunehmen. Dank der Visumfreiheit sind in der gestern zu Ende gegangenen Kreuzfahrtsaison 93 % mehr Fahrgäste per Schiff von Lappeenranta aus nach Wyborg gefahren als im Vorjahr, berichtet YLE. Im neuen Guinness Buch der Rekorde sind mehr als 10 Finnen verzeichnet. Ein Eintrag gehört z.B. Seppo Mäkinen, der über 30.000 Sticker zusammengetragen hat. (sub Tv) Nokia ist laut BusinessWeek die wertvollste Marke Europas und die 5. wertvollste der Welt. Die finnische Polizei soll noch in diesem Jahr die Rechte erhalten, schärfer gegen Trunkenheit und Trinken in der Öffentlichkeit vorzugehen. Entsprechende Verordnungen sollen, wie das Justizministerium informiert, im November in Kraft treten. Immer mehr Finnen zahlen derzeit wegen Arbeitslosigkeit nur die Zinsen ihrer Hypothekendarlehen und nicht den Kredit ab, wie YLE meldet. Ab Montag werden die Karten für das Rammstein-Konzert am 22.02.2010 in der Hartwall Arena Helsinki verkauft. Ab dem nächsten Jahr werden in Finnland die Vorschriften für Taxifahrer verschärft. Zu einer erforderlichen, speziellen Schulung kommt die Möglichkeit, sie bei Verfehlungen strenger zu bestrafen bzw. in Haftung zu nehmen. (MTV3) Etwa 80.000 Finnen sind an Glaukoma (grüner Star) erkrankt. Die finnischen Augenärzte sind der Meinung, dass sich alle über 40 Jährigen untersuchen lassen sollten, um rechtzeitig Probleme des Augendrucks erkennen zu können. (Nelonen) 80.000 Studenten in Finnland haben in diesem Sommer finanzielle Unterstützung für das Lernen vom Staat erhalten. Die Zahl ist fast ein Drittel grösser als im Sommer 2008. Ursächlich war vor allem der Mangel an Sommerjobs. Insgesamt wurden 40 Millionen vom Staat dafür ausgegeben, meldet YLE. Beim gestrigen Präsidentenforum zum Thema Beschäftigungspolitik in Finnland sagte die finnische Präsidentin: "Ein Wohlfahrtsstaat verfügt über ein Sicherheitsnetz, das man in guten Zeiten knüpft, dessen Wert man jedoch erst in schlechten Zeiten zu schätzen lernt." Sie betonte die Notwendigkeit, faire Globalisierung und menschenwürdige Arbeit zu kombinieren. Arbeitsministerin Anni Sinnemäki unterstrich die Bedeutung von unternehmerischer Initiative bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Dozentin Raija Julkusen wies darauf hin, dass auch die Aktivität der Arbeitslosen gefragt sei, viele sich aber durch den Jobverlust verletzt fühlen und passiv bleiben. Finnlands arbeitspolitische Massnahmen bleiben hinter denen anderer OECD-Länder zurück. Nach einem Bericht der OECD haben nur Österreich und Belgien weniger als Finnland getan, um die durch die Krise bedingte Arbeitslosigkeit in Grenzen zu halten. Harte Zeiten für Pelztierfarmen in Finnland. Durch den gegenwärtigen Preisverfall wird damit gerechnet, dass im kommenden Winter eine von vier Unternehmen aufgeben. In Finnland gibt es 1.200 Pelztierfarmen, wie YLE meldet. Der bekannte finnische Eishockeyspieler Teemu Selänne (39) will nach dieser Saison seine Karriere beenden, meldet sub.Tv Bei den im Oktober beginnenden Impfungen gegen Schweinegrippe in Finnland sollen zunächst das medizinische Personal, dann Schwangere, dann chronisch Kranke geimpft werden, meldet YLE. Nach einer Studie von The Economist ist Finnlands IT Industrie die am zweitwettbewerbsfähigsten in der Welt. 2008 lag Finnland in der Studie auf Rang 13. Heute 200. Jahrestag des Friedens von Hamina. Damals wurde Friedensabkommen zwischen Schweden und Russland unterzeichnet und Finnland an Russland abgetreten. Thema des heutigen 11. Präsidentenforums, das von 10-14 Uhr live auf YLE übertragen wird, ist die Beschäftigungssituation in Finnland. Das finnische Rote Kreuz beginnt heute seine Sammelaktion zum Welthungertag. Im vorigen Jahr konnten 2,6 Millionen Euro zusammengetragen werden. Finnair und Flugbegleiter haben eine 5 %ige Kürzung der Löhne als Basis für sichere Arbeitsplätze vereinbart, meldet YLE. für die Betreuung von Asylbewerbern und den Ausbau der Asylbewerberheime werden wegen der wachsenden Zahl der Asylbewerber, die aber immer noch unter dem Niveau von Schweden und Norwegen liegt, fast 33 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt. Das finnische Parlament begann gestern mit der Haushaltsdebatte. Die Opposition warf der Regierung vor, Kommunen und benachteiligte Bürger alleingelassen zu haben. Wegen technischer Probleme bei der Videoübertragung von Ruanda nach Vantaa wurde der Prozess wegen Völkermord gestern unterbrochen, wie YLE meldet. Die finnische Regierung will innerhalb von 2 Wochen dem Parlament einen Gesetzentwurf über das Rauchverbot in Privatautos, wenn Minderjährige mitfahren, vorlegen. In der ersten Zeit des Inkrafttretens des Gesetzes soll seine übertretung noch nicht mit Strafen geahndet werden, berichtet Etelä-Suomen Sanomat. Viele finnische Gymnasien weisen nach Bericht von MTV3 Mängel auf. So sollen zum Beispiel in 40 % der Gymnasium Psychologen fehlen, in jedem 3. Gymnasium ist die Klimaanlage nicht ausreichend und jedes 5. wird als zu eng empfunden. Etwa 70.000 Finnen im arbeitsfähigen Alter haben Probleme mit der Spielsucht, meldet der Helsingin Sanomat. Nach Auffassung des Statistischen Amtes Finnlands werden die Lebensmittelpreise im Oktober durch die dann einsetzende Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel um 4,3 % sinken. Die Türen der Helsinkier EU-Schule, die bisher nur Kindern von EU-Beamten offenstanden, öffnen sich ab nächstem Jahr für die Kinder aller Eltern, die die Schulgebühren von 2.914 Euro bzw. 3.974 Euro (Gymnasium) jährlich zahlen können. Nach einer aktuellen Untersuchung nutzen finnische Lehrer Lehrmaterialien aus dem Internet nur selten im Unterricht. Ursächlich dafür seien, wie YLE meldet, die zu geringen Kenntnisse der Lehrer über das Internet und seine Funktionsweise. Die Hälfte der Unfälle im Strassenverkehr mit Elchen passiert in den ersten 3 Stunden nach Sonnenuntergang, meldet der Keskisuomalainen. Die finnische Sampo-Bank meint, dass ein leichter Aufschwung auch in Finnland bereits begonnen habe. Die Arbeitslosigkeit werde aber weiter steigen und im Frühjahr 2010 ihren Höhepunkt erreichen. Die Bank erwartet für nächstes Jahr einen Anstieg des Bruttosozialprodukts von 1 %. Schwarzes Wochenende in Finnland. Bei Unfällen und durch Verbrechen starben am Wochenende in Suomi 14 Menschen. In Finnland gibt es bis jetzt 240 bestätigte Fälle von Schweinegrippe wie das nationale Institut für Gesundheit und Soziales erklärt. Die Zahl der Finnen, die Interesse daran zeigt, sich selbständig zu machen, steigt nach Angaben von YLE. 60 % der befragten Jugendlichen einer aktuellen Umfrage fanden unternehmerische Tätigkeit attraktiv. Richter des Amtsgericht Porvoo sind zur Vernehmung der Zeugen der Anklage im Prozess wegen Völkermord in der Hauptstadt von Ruanda eingetroffen. Der aus Ruanda stammende Angeklagte kann die Vernehmungen über Live-Videoverbindung im Gefängnis von Vantaa verfolgen. Licht am Horizont? Von 10 von YLE befragten Ökonomen, glauben 4, dass die Rezession zu Ende geht und im 3. Quartal auch in Finnland bessere Ergebnisse als im 2. erzielt werden. Die finnische Ministerin für Land-und Forstwirtschaft Sirkka-Liisa Anttila fordert eine kontinuierliche überwachung der Lebensmittelpreise in Finland. Nach ihrer Auffassung wird zuviel Geld in das Marketing der Lebensmittelpreise gesteckt. Es werde Zeit, dass die Lebensmittel ihren wirklichen Preis kosten. Im 2. Quartal 2009 sind die Preise für Einfamilienhäuser im Hauptstadtgebiet mit 7 % stärker gefallen als im Rest Finnlands (4 %) wie YLE meldet. Bei den Karaoke-Weltmeisterschaften am Wochenende in Lahti siegten ausländische Teilnehmer. Bei den Frauen konnte sich die Russin Nataliya Pilyutina durchsetzen, bei den Männern der Ire Adrian Kenny. Der gestrige 6 stündige Streik in den vier Staatsunternehmen Destia, Labtium, Raskone, Finavia hatte nur begrenzte Auswirkungen auf den Luftverkehr. Probleme gab es allerdings beim Fährverkehr zu Inseln. Wie das Amt für Verbraucherschutz mitteilte, ist es sehr wahrscheinlich, dass Jeans mit giftigen Inhaltsstoffen, wie sie in Schweden sichergestellt wurden, auch in Finnland zum Verkauf gekommen sind. Der Prozess im ersten finnischen Entführungsfall soll am 29. September vor der Bezirksgericht Helsinki beginnen. Angeklagt ist ein Rechtsanwalt aus Turku, der 6 Millionen Euro Lösegeld erpresst hatte. Ruska, der farbenfrohe Herbst in Lappland, ist traditionell eine Hauptreisezeit in den finnischen Norden. In diesem Jahr jedoch sind die Besucher um etwa 30 % und die übernachtungen sogar um bis zu 50 % zurückgegangen, meldet YLE. Heute sind in Finnland 2.000 Mitglieder öffentlicher und sozialer Bereiche zu einem Streik aufgerufen. Der Ausstand beginnt um 12 Uhr und dauert 6 Stunden. Es kann zu Verzögerungen im Fähr-und Luftverkehr kommen. Eine wachsende Zahl finnischer Kinder, vor allem im Alter von 13 bis 17 Jahren, lebt nach Angaben von YLE in Pflegefamilien. Tuula Uusitalo hat sich in ihrer Dissertation mit dem Thema Selbstmord befasst. Nach ihren Angaben haben im Jahr 2007 1.000 Finnen Selbstmord begangen. Jeder 10. Finne habe schon mal oder spiele gegenwärtig mit Selbstmordgedanken. Wie die finnische Verkehrsministerin Anu Vehviläinen erklärte, wird das Autobahnprojekt E 18 bis zum Jahr 2015 abgeschlossen sein. Darüber hinaus benötige Finnland keine weiteren, neuen Autobahnen. An 13 Helsinkier Schulen sind inzwischen je 3-4 Kinder bzw. Jugendliche an Schweinegrippe erkrankt, wie verschiedene finnische Medien melden. Nach Angaben von YLE ist die Anzahl der Menschen, die in südlichen Städten um Sozialhilfe oder andere Unterstützung vom finnischen Staat nachsuchen, in diesem Jahr um ca 20 % gestiegen. Während man annimmt, die Jüngeren, wenn der Aufschwung beginnt, schnell wieder vermitteln zu können, vertritt man die Auffassung, dass die schwere Zeit für über 40 Jährige länger andauern wird. In weiten Teilen Finnland gab es gestern starke Stürme. für heute werden vor allem im Norden und Westen des Landes Stürme mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 20 m/s erwartet. Die finnischen Exporte lagen im Juli 36 % niedriger als im Vorjahr, die Importe waren 39 % geringer, meldet die Zollverwaltung. Die Kosten für die Betreuung von an Diabetes Erkrankten machen 12 % aller Kosten des finnischen Gesundheitswesens aus. Die Zahl der Diabetiker ist in den letzten 10 Jahren von unter 200.000 auf über 300.000 angestiegen, meldet YLE. Das finnische Parlament hat gestern nach 2,5 Monaten Sommerpause seine Arbeit wieder aufgenommen und mit einer Debatte über die wirtschaftliche Situation des Landes begonnen. Der finnische Regisseur Aki Kaurismäki arbeitet an einem neuen Film mit dem vorläufigen Titel "Le havre". Er hat dafür von der Filmstiftung 10.000 Euro erhalten. Der Film soll im Frühjahr 2011 uraufgeführt werden, meldet YLE Laut dem World Economic Forum ist Finnland das 6. wettbewerbsfähigste Land der Welt. für die am Montag beginnenden Abiturprüfungen dieses Herbstes in Suomi haben sich 36.448 Schüler angemeldet, 350 weniger als letztes Jahr, berichtet YLE. Finnische Schüler zwischen 7 und 14 Jahren sitzen weniger auf der Schulbank als ihre Altersgefährten in anderen OECD-Staaten. Der Durchschnitt in den OECD-Ländern sind knapp 7.000 Stunden. In Finnland sind es weniger als 6.000 Stunden. Finnlands Bruttosozialprodukt ist im 2. Quartal 2009 um 2,6 % gegenüber dem 1. Quartal und um 9,4 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gefallen, meldet das Statistische Amt Finnland. Rund 2.000 Mitarbeiter der Unternehmen Destia, Labtium, Raskone und Finavia sind von ihrer Gewerkschaft für Freitag zur Teilnahme an einem 6 stündigen Streik aufgerufen. Durch den Ausstand kann es zu Verzögerungen im Fähr-und Flugverkehr kommen. Die Familien der Opfer des Schuldramas in Kauhajoki vor knapp einem Jahr erhalten insgesamt 830.00 Euro Entschädigung für den Verlust ihrer Lieben vom finnischen Staat, meldet YLE. In Karkkila, Vihti und Kauniainen wurden gestern die Kommunalwahlen vom Herbst wiederholt. Die Wahlbeteiligung war niedriger als im Herbst. Kauniainen jetzt: 64,2 %, Herbst: 75,7 %. Karkkila: 46,2 % (59,7). Vihti: 44,5 % (58,3). Es werden Beschwerden gegen die Wahlwiederholung erwartet. Wie YLE meldet hat die finnische Polizei in diesem Jahr 30 Strafanzeigen erhalten, die sich gegen Beiträge in Blogs richteten. Durch die Wirtschaftskrise werden die Probleme in den Familien immer grösser und der Bedarf an Familienberatung steigt. Wie YLE berichtet, wachsen die Wartezeiten, um einen Termin zu erhalten, weiter an. Am Radrennen Tour de Helsinki, das über eine 140 km lange Strecke ging, nahmen gestern 1.200 Athleten, vor allem Freizeitsportler, aus 8 Ländern teil. Mehrere Hundert Menschen nahmen gestern an der grössten finnischen Veranstaltung zum Klimaschutz in Helsinki teil. Sie forderten die überarbeitung der Umweltgesetze in Finnland und die Senkung der Emissionen. An einer Postkartenaktion mit der gleichen Forderung hatten sich zuvor 25.000 Bürger beteiligt. Erster finnischer katholischer Bischof seit der Reformation gestern in Turku geweiht. In Finnland gibt es etwa 10.000 Katholiken. Ganz Finnland bildet eine Diözese. In zahlreichen finnischen Lebensmittelläden wird es bald automatische Kassen geben. Wie YLE meldet, plant zumindest die S-Gruppe diese Selbstbedienungskassen einzuführen. Heute in Helsinkis Innenstadt grösste finnische Aktion für Klimaschutz Ihmistulva (Menschenflut) Etwa die Hälfte der 450 Schüler der Lauritsala Schule in Lappeenranta wurde gestern wegen Magenproblemen nach Hause geschickt, meldet YLE. Es besteht keine Infektionsgefahr. Man geht von einer Lebensmittelvergiftung aus und untersucht Proben des Schulessens. Wissenschaftler des Nationalen Gesundheitsinstituts Finnlands gehen von einer wesentlich stärkeren Ausbreitung der Schweinegrippe in den nächsten zwei Wochen aus. Inzwischen werden aus der Armee immer mehr Erkrankungen gemeldet. Besonders viele Fälle gibt es in der Kaserne in Tammisaari. 9 Schwinegrippeerkrankungen sind bestätigt, bei 30 weiteren Soldaten wird angenommen, dass sie sich infiziert haben. Urlaubssperre wurde verhängt. Nach einer aktuellen Umfrage von YLE sind 55 % der Finnen gegen den Bau weiterer Atomkraftwerke in ihrem Land. Achtung! In den Monaten September und Oktober sind sonntags die Läden in Finnland geschlossen. Der Sommer ist vorbei und bis Weihnachten dauert es noch ein bisschen. Heute beginnt die Helsinkier Design Woche. Sie bietet bis zum 13.9. eine Vielzahl von Veranstaltungen und Ausstellungen. Die finnischen Meisterschaften der Feuerwerker, an denen 5 Unternehmen teilnahmen, beobachteten gestern in Helsinki über 50.000 Zuschauer. Der Sieger, Ilotulitus Oy Tuusula, darf traditionell das Silvesterfeuerwerk auf dem Senatsplatz in Helsinki ausrichten. Der für Gleichstellung zuständige finnische Minister Stefan Wallin hält den Rücktritt des Audi-Chefs für einen richtigen Schritt. Finnair hat Ende August begonnen, die kostenlose Verpflegung auf Inlandsflügen zu streichen. Wer belegte Brote, Kaffee oder Saft möchte, muss dafür gesondert bezahlen. Die Mehrheit der finnischen Universitäten beabsichtigt derzeit noch nicht, den im Juni in Kraft getretenen Lex Nokia einzuführen. Im Hafen Helsinki Vuosaari, über den vor allem Frachtverkehr, aber auch Passagierverkehr abgewickelt wird, gab es gestern einen Warnstreik. In Finnland gibt es inzwischen 217 Erkrankungen an Schweinegrippe. 30 Personen mussten bisher stationär aufgenommen werden, meldet YLE. Der wegen Völkermord in Ruanda vom Amtsgericht Porvoo Angeklagte, der bei seiner Ankunft in Finnland 2003 Asyl beantragt hatte, bestreitet die Vorwürfe gegen seine Person. Der finnische Aussenminister Alexander Stubb hat die Art und Weise wie Deutschland und Russland das Nord Stream Projekt händeln kritisiert, berichtet YLE. Seiner Meinung nach untergraben sie damit eine einheitliche Energiepolitik der EU. Das finnische Unternehmen Patria setzt nach Meldung von YLE seine Produktion von gepanzerten Mannschaftswagen in Slovenien aus bis eine neue Vereinbahrung zur Auslieferung mit der slovenischen Armee getroffen wurde. Die finnische Polizei ermittelt wegen Umweltkriminalität in Vantaa. Sie vermutet, dass Hunderte von Tonnen Bauschutt und kontaminiertem Boden illegal in verschiedenen Teilen des Stadtgebiets entsorgt wurden, berichtet YLE Nach einer gemeinsamen Umfrage des finnischen Unternehmerverbandes und Finnvera sieht eine gewachsene Zahl finnischer kleiner und mittlerer Unternehmen die wirtschaftliche Entwicklung und ihre Aussichten optimistischer. Eine schnelle Wende in der wirtschaftlichen Situation erwartet aber kaum jemand. Auf Helsinki Hernesaari finden heute ab 21 Uhr die finnischen Meisterschaften der Feuerwerker statt. Wer Feuerwerke und Romantik mag und gerade Helsinki besucht, sollte sich das nicht entgehen lassen. Finnland ist ein Leseland. Aber die Rezession dämpft auch den Verkauf von Büchern. Er ist in diesem Jahr laut YLE um 10-15 % gegenüber Vorjahr gesunken. Die per Telefon und über das Internet erhältlichen Kleindarlehen untergraben nach Meinung zahlreicher Beamter die Arbeitsmoral in Finnland und führen zu schwierigen sozialen Problemen, berichtet YLE. Erneute Warnung zur Vorsicht beim Pilzesammeln. In Hämeenlinna ist, wie finnische Medien melden, eine Frau nach dem Genuss eines Kegelhütigen Knollenblätterpilzes (Amanita virosa) gestorben, in den Krankenhäusern Südfinnlands werden mehrere Personen mit schweren Pilzvergiftungen betreut. RKP Vorsitzender und Minister für Kultur und Sport Stefan Wallin ist der Meinung, dass es noch eine Weile dauert bis in Finnland über Nord Stream entschieden werden kann. Es liegen noch nicht alle notwendigen Unterlagen vor, meldet YLE. Finnland gehört nach einer neuen OECD Studie weiter zu den Ländern mit der geringsten Kinderarmut. Nordea verkündet das Ende der globalen Rezession und erwartet für Finnland im nächsten Jahr einen Anstieg des Bruttosozialprodukts um 2,5 %, berichtet der Helsingin Sanomat. Die Zahl der inländischen Fluggäste war in Finnland im Zeitraum April bis Juni 16 % niedriger als im Vorjahr, schreibt YLE. Die finnischen Metallarbeiter stimmen dem Ergebnis der Lohnverhandlungen mit den Arbeitgebern zu, die ihnen für Herbst 5 %ige Lohnerhöhungen zusagen, meldet YLE. Die Polizei untersucht eine Drohung gegen ein Gymnasium in Niinivaara (Joensuu) zu der sie mehrere Hinweise erhalten und einen verdächtigen 16 Jährigen einvernommen hat, meldet sub tv. Nach einer aktuellen Untersuchung betrachten 40 % der jungen Arbeitslosen Arbeitslosigkeit nicht als schlimme Sache, wenn ihr Unterhalt anderweitig gesichert ist. Der grösste Teil der Jugendlichen empfindet Arbeitslosigkeit immer noch als Makel. Aber im Vergleich zur letzten Krise hat die Zahl der Jugendlichen, die Arbeitslosigkeit als Schande sehen, abgenommen, meldet YLE.
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
Regie Bio Termine David Hermann studierte Regie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin und war Assistent von Hans Neuenfels. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis des 2. Internationalen Regiewettbewerbs in Graz. Er inszenierte an der Oper Bonn, am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Staats­theater Nürnberg, Luzerner Theater, Oldenburgischen Staatstheater, Theater Basel, am Teatro Real in Madrid, an der Nationale Opera in Amsterdam, an der Vlaamse Opera Antwerpen, an der Opéra de Lausanne, am Aalto Theater Essen und der Opéra national de Lorraine. Mit seiner Inszenierung von Mozarts Ascanio in Alba, einer Produktion des Nationaltheaters Mannheim, gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen, mit Sing für mich, Tod! bei der Ruhrtriennale 2009. 2007 schloss David Hermann an der Oper Frankfurt mit Il ritorno d’Ulisse in patria einen dreiteiligen Monteverdi-­Zyklus ab. Dort brachte er auch L’heure espag­nol /La vida breve sowie Charpentiers Médée auf die Bühne. Zuletzt inszenierte er Helmut La­chen­manns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern, Iannis Xenakis’ Oresteia und Leoš Ja­ná­čeks Věc Makropulos an der Deutschen Oper Berlin, Chaya Czernowins Pnima am Lucerne Festival und Armide in Nancy, Mussorgskis Boris Godunow sowie Das Rheingold am Staats­theater Karlsruhe. Geplant sind u.a. Simon Bocca­negra in Antwerpen, Montpellier und Luxemburg sowie eine Křenek-Trilogie an der Oper Frankfurt. Am Opernhaus Zürich inszenierte er 2014/15 Verdis La traviata. Die Entführung aus dem Serail06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 09 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016, 21 Dez 2016La traviata06 Jul 2018, 08 Jul 2018, 11 Jul 2018, 13 Jul 2018, 15 Jul 2018 Bettina Meyer Lichtgestaltung Bio Termine Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen. Das Land des Lächelns18 Jun 2017, 21 Jun 2017, 25 Jun 2017, 29 Jun 2017, 02 Jul 2017, 06 Jul 2017, 09 Jul 2017, 13 Jul 2017, 10 Jun 2018, 16 Jun 2018, 19 Jun 2018, 22 Jun 2018, 26 Jun 2018, 29 Jun 2018Der feurige Engel07 Mai 2017, 11 Mai 2017, 14 Mai 2017, 25 Mai 2017, 28 Mai 2017, 31 Mai 2017, 02 Jun 2017, 05 Jun 2017Der fliegende Holländer18 Mär 2018, 21 Mär 2018, 24 Mär 2018, 28 Mär 2018, 31 Mär 2018Der Zauberer von Oz19 Nov 2016, 27 Nov 2016, 02 Dez 2016, 04 Dez 2016, 06 Dez 2016, 10 Dez 2016, 13 Dez 2016, 26 Dez 2016, 31 Dez 2016, 02 Jan 2017, 15 Jan 2017, 21 Jan 2017, 27 Jan 2017, 29 Jan 2017, 05 Feb 2017Die Entführung aus dem Serail06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 09 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016, 21 Dez 2016Don Giovanni11 Mär 2017, 15 Mär 2017, 17 Mär 2017, 26 Mär 2017, 31 Mär 2017Faust20 Sep 2016, 23 Sep 2016, 25 Sep 2016, 02 Okt 2016, 07 Okt 2016Fidelio26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dez 2017, 08 Dez 2017, 13 Dez 2017I Capuleti e i Montecchi30 Okt 2016, 02 Nov 2016, 04 Nov 2016, 09 Nov 2016, 13 Nov 2016I puritani11 Dez 2016, 14 Dez 2016, 17 Dez 2016, 22 Dez 2016, 26 Dez 2016Idomeneo04 Feb 2018, 07 Feb 2018, 10 Feb 2018, 13 Feb 2018, 16 Feb 2018, 18 Feb 2018, 23 Feb 2018, 27 Feb 2018, 02 Mär 2018Jewgeni Onegin24 Sep 2017, 27 Sep 2017, 30 Sep 2017, 08 Okt 2017, 13 Okt 2017, 19 Okt 2017, 22 Okt 2017, 25 Okt 2017, 28 Okt 2017L'Incoronazione di Poppea24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018La fanciulla del West21 Dez 2017, 26 Dez 2017, 30 Dez 2017, 07 Jan 2018, 12 Jan 2018La Forza del Destino27 Mai 2018, 30 Mai 2018, 02 Jun 2018, 07 Jun 2018, 10 Jun 2018, 13 Jun 2018, 17 Jun 2018, 20 Jun 2018, 28 Jun 2018La traviata06 Jul 2018, 08 Jul 2018, 11 Jul 2018, 13 Jul 2018, 15 Jul 2018Lady Macbeth von Mzensk27 Dez 2016, 30 Dez 2016, 07 Jan 2017, 14 Jan 2017Lohengrin04 Jul 2017, 08 Jul 2017, 12 Jul 2017, 16 Jul 2017Lunea04 Mär 2018, 08 Mär 2018, 13 Mär 2018, 15 Mär 2018, 18 Mär 2018, 23 Mär 2018, 25 Mär 2018Madama Butterfly10 Dez 2017, 14 Dez 2017, 17 Dez 2017, 20 Dez 2017, 23 Dez 2017, 26 Dez 2017, 29 Dez 2017, 01 Jan 2018, 05 Jan 2018, 07 Jan 2018, 10 Jan 2018Médée22 Jan 2017, 26 Jan 2017, 28 Jan 2017, 31 Jan 2017, 03 Feb 2017, 05 Feb 2017, 08 Feb 2017, 12 Feb 2017, 18 Feb 2017Orest26 Feb 2017, 02 Mär 2017, 07 Mär 2017, 10 Mär 2017, 12 Mär 2017, 19 Mär 2017, 24 Mär 2017Ronja Räubertochter18 Nov 2017, 26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dez 2017, 08 Dez 2017, 09 Dez 2017, 12 Dez 2017, 31 Dez 2017, 02 Jan 2018, 14 Jan 2018, 22 Apr 2018, 25 Apr 2018 Jürg Hämmerli Chor Bio Termine Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Mu­sik­­hochschule in Zürich. Sei­­­­ne Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 ab. 1985 wur­de er zum Leiter einer Ju­gend­musikschule gewählt und 1987 als Assistent des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chor­di­rek­tors mit eige­­nen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/ 94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opern­hau­ses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­ant­wortlich für Chorein­stu­dierungen von un­ge­fähr 100 Opern­pro­duk­­tio­nen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Auf­nah­men sowie TV-Pro­duk­tionen dokumentiert, darunter Tra­via­­ta im Haupt­­­bahn­hof von 2008. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und anderen Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Ein­stu­die­rungen betreut. Für den Fest­akt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Bezie­hun­gen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Natio­nal­­chor Die Zauberflö­te einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen pro­fessionellen Chören wie dem Chor der Na­tional­oper Sofia, dem Prager Rund­funk­chor, dem Kammerchor Moskau, dem ehemaligen Schweizer Kam­mer­chor oder dem Ensemble der am Opern­­­­haus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zu­satz­chors so­wie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes An­liegen. Cavalleria Rusticana / Pagliacci24 Sep 2016, 28 Sep 2016, 04 Okt 2016, 09 Okt 2016, 12 Okt 2016Der feurige Engel07 Mai 2017, 11 Mai 2017, 14 Mai 2017, 25 Mai 2017, 28 Mai 2017, 31 Mai 2017, 02 Jun 2017, 05 Jun 2017Der Freischütz18 Sep 2016, 21 Sep 2016, 25 Sep 2016, 02 Okt 2016, 05 Okt 2016, 09 Okt 2016, 13 Okt 2016, 16 Okt 2016, 19 Okt 2016, 22 Okt 2016Der Zauberer von Oz19 Nov 2016, 27 Nov 2016, 02 Dez 2016, 04 Dez 2016, 06 Dez 2016, 10 Dez 2016, 13 Dez 2016, 26 Dez 2016, 31 Dez 2016, 02 Jan 2017, 15 Jan 2017, 21 Jan 2017, 27 Jan 2017, 29 Jan 2017, 05 Feb 2017Die Entführung aus dem Serail06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 09 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016, 21 Dez 2016Don Giovanni11 Mär 2017, 15 Mär 2017, 17 Mär 2017, 26 Mär 2017, 31 Mär 2017I Capuleti e i Montecchi30 Okt 2016, 02 Nov 2016, 04 Nov 2016, 09 Nov 2016, 13 Nov 2016Konzert Matti Salminen12 Nov 2016L'elisir d'amore07 Apr 2017, 09 Apr 2017, 12 Apr 2017, 17 Apr 2017, 21 Apr 2017Lucia di Lammermoor04 Feb 2017, 07 Feb 2017, 10 Feb 2017, 12 Feb 2017, 15 Feb 2017, 19 Feb 2017Médée22 Jan 2017, 26 Jan 2017, 28 Jan 2017, 31 Jan 2017, 03 Feb 2017, 05 Feb 2017, 08 Feb 2017, 12 Feb 2017, 18 Feb 2017Otello05 Mär 2017, 08 Mär 2017, 12 Mär 2017, 16 Mär 2017, 19 Mär 2017, 23 Mär 2017 Malte Preuss Sopran Mitglied des IOS Bio Termine Claire de Sévigné, Sopranistin aus Kanada, wurde kürzlich für ihr Album mit Vivaldi-Kantaten (mit dem Aradia-Ensemble unter Kevin Mallon) für einen JUNO award 2016 in der Kategorie «Classical Album of the Year» nominiert. Sie studierte an der McGill University in Montreal und an der University of Toronto. Danach bildete sie sich weiter im «Ensemble Studio» der Canadian Opera Company. Bisher war sie auf internationalen Bühnen wie dem Opera Theatre of St. Louis, bei den Salzburger Festspielen sowie mit der Canadian Opera Company zu hören, wo sie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Servilia (La clemenza di Tito), Despina (Così fan tutte) und First Niece in Peter Grimes sang. Zu ihrem Repertoire gehören zudem die Partien der Constance (Dialogues des Carmélites), Cleopatra (Giulio Cesare in Egitto), Cunégonde (Candide), Tytania (A Midsummer Night’s Dream) und die Titelrolle in Lucia di Lammermoor. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Claire de Sévigné Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier u.a. in Die Gänsemagd, Die Hamletmaschine, Le Comte Ory und als Angelica in Haydns Orlando paladino zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 war sie am Opernhaus Zürich als Blonde (Die Entführung aus dem Serail) zu erleben und wird Le feu, La princesse und Le rossignol in Ravels L’Enfant et les sortilèges singen. Beim Savonlinna Festival im Sommer 2017 wird sie als Blonde zu erleben sein. In der darauffolgenden Spielzeit wird sie an der Canadian Opera Company Fiakermilli in Arabella und Blonde singen. Die Entführung aus dem Serail06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 09 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016, 21 Dez 2016L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges04 Mai 2017, 06 Mai 2017, 10 Mai 2017, 12 Mai 2017, 14 Mai 2017Orest26 Feb 2017, 02 Mär 2017, 07 Mär 2017, 10 Mär 2017, 12 Mär 2017, 19 Mär 2017, 24 Mär 2017 Pavol Breslik Die Entführung aus dem Serail06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 09 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016, 21 Dez 2016Faust23 Sep 2016, 25 Sep 2016Jewgeni Onegin24 Sep 2017, 27 Sep 2017, 30 Sep 2017, 08 Okt 2017, 13 Okt 2017, 19 Okt 2017, 22 Okt 2017, 25 Okt 2017, 28 Okt 2017L'elisir d'amore09 Apr 2017, 12 Apr 2017, 17 Apr 2017, 21 Apr 2017Liederabend Pavol Breslik30 Nov 2016Maria Stuarda08 Apr 2018, 11 Apr 2018, 14 Apr 2018, 17 Apr 2018, 20 Apr 2018, 26 Apr 2018, 29 Apr 2018, 02 Mai 2018, 05 Mai 2018, 09 Mai 2018, 12 Mai 2018 Michael Laurenz Tenor Bio Termine Michael Laurenz, Tenor, geboren in Halle an der Saale, begann seine musikalische Laufbahn als Trompeter. Ab 2006 verlagerte er seine musikalische Tätigkeit zum Gesang hin. Erstmals sang er Tamino bei den Schlossfestspielen Wernigerode und in der U-Bahn in Berlin. Es folgten Engagements mit den Stuttgarter Philharmonikern als Don Ramiro (La Cenerentola) und an der Kammeroper München. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich (2008–2010) sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Barbe-Bleue, Siegfried in Oscar Straus’ Die lustigen Nibelungen und den Mann mit dem Esel in Orffs Die Kluge. In der Spielzeit 2010/11 wurde er als Ensemblemitglied ans Opernhaus Zürich engagiert. Dort war er u.a. als Arbace (Idomeneo), Basilio (Le nozze di Figaro), Lindoro (Haydns La fedeltà premiata), Dr. Cajus (Falstaff), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Iwan (Die Nase), Abdisu (Palestrina), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Der Schäbige (Lady Macbeth von Mzensk), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Aegisth (Elektra) und Pirzel (Die Soldaten) zu hören. Seit 2010 gastiert Michael Laurenz an den wichtigsten Opernhäusern Europas, u.a. bei den Bregenzer Festspielen in Mieczysław Weinbergs Das Porträt, Verdis Aida und in der Uraufführung von HK Grubers Geschichten aus dem Wienerwald, an der Pariser Oper als Brighella (Ariadne auf Naxos), Pedrillo und Monostatos (Zauberflöte), bei den Salzburger Festspielen als Scaramuccio (Ariadne) und Cauchon in Braunfels’ Jeanne d’Arc, an der Bayerischen Staatsoper München als Pedrillo und Dr. Blind (Die Fledermaus), beim Stuttgarter Musikfest in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis, an der Berliner Staatsoper in Salome, als Valzacchi (Der Rosenkavalier) in Amsterdam, an der Mailänder Scala als Andres (Wozzeck), als Erich (Die Geschichten aus dem Wienerwald) am Theater an der Wien, als Meckie Messer beim Brechtfestival Augsburg/Kurt Weill-Fest Dessau und an der Vlaamse Opera als Aegisth (Elektra) und Albert Gregor (Die Sache Makropulos). Einen besonderen Erfolg konnte Laurenz bei den Salzburger Festspielen 2014 feiern, wo er bei der Grossen Schubertiade an der Seite von Cecilia Bartoli mitwirkte. Er arbeitete mit Dirigenten wie Boulez, Harnoncourt, Adam Fischer, Rizzi, Jordan, Mehta, Metzmacher, Minkowski, von Dohnányi, Santi, Gatti, Honeck, Harding, Luisi, Gruber, Jurowsky und Petrenko, sowie mit Regisseuren wie Bechtholf, Pelly, Kupfer, Stein, Freyer, Flimm, Guth, Herzog, A. Marthaler, Gürbaca und Homoki zusammen. Sein Konzertrepertoire reicht von Bach bis zu Werken des 20. Jahrhunderts. Ein besonderes Konzert war 2014 Das Lied von der Erde von Gustav Mahler mit der Philharmonia Zürich. Geplant sind zukünftige Engagements in Glyndebourne, Napoli, Zürich, Wien Staatsoper, und der Mailänder Scala. Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny05 Nov 2017, 09 Nov 2017, 12 Nov 2017, 14 Nov 2017, 17 Nov 2017, 19 Nov 2017, 22 Nov 2017, 24 Nov 2017Die Entführung aus dem Serail06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016Die Zauberflöte26 Sep 2017, 29 Sep 2017, 05 Okt 2017, 10 Okt 2017, 15 Okt 2017Lady Macbeth von Mzensk27 Dez 2016, 30 Dez 2016, 07 Jan 2017, 14 Jan 2017 Spencer Lang Solist Tenor Bio Termine Spencer Langstammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der vergangenen Spielzeit sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war bereits als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) zu erleben. Das Land des Lächelns18 Jun 2017, 21 Jun 2017, 25 Jun 2017, 29 Jun 2017, 02 Jul 2017, 06 Jul 2017, 09 Jul 2017, 13 Jul 2017, 10 Jun 2018, 16 Jun 2018, 19 Jun 2018, 22 Jun 2018, 26 Jun 2018, 29 Jun 2018Der Schauspieldirektor25 Nov 2016, 21 Mai 2017Die Entführung aus dem Serail09 Dez 2016, 21 Dez 2016Fidelio26 Nov 2017, 30 Nov 2017, 03 Dez 2017, 08 Dez 2017, 13 Dez 2017L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges19 Jan 2018, 21 Jan 2018, 26 Jan 2018, 28 Jan 2018, 01 Feb 2018Médée22 Jan 2017, 26 Jan 2017, 28 Jan 2017, 31 Jan 2017, 03 Feb 2017, 05 Feb 2017, 08 Feb 2017, 12 Feb 2017, 18 Feb 2017Parsifal25 Feb 2018, 03 Mär 2018, 07 Mär 2018, 11 Mär 2018Salome28 Sep 2017, 01 Okt 2017, 08 Okt 2017, 15 Okt 2017Turandot19 Mai 2018, 25 Mai 2018, 31 Mai 2018, 03 Jun 2018 Nahuel Di Pierro Bass Bio Termine Nahuel Di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort auch als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele war er Gast u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, der Opéra National de Bordeaux, dem Théâtre du Capitole in Toulouse, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune und immer wieder an der Pariser Oper. In jüngster Vergangenheit sang er Colline und Masetto am Royal Opera House Covent Garden, Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand-Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden sowie Teucer/Isménor (Rameaus Dardanus) in Versailles und Bordeaux. Im Konzertbereich trat er u.a. mit dem Ensemble Matheus, dem Cercle de l’Harmonie und Le Concert d’Astrée auf. Mit dem Orchestre National de Paris war er unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti zu erleben, mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy. Am Opernhaus Zürich war er bisher in Il viaggio a Reims, King Arthur sowie als Osmin (Die Entführung aus dem Serail) zu erleben. 2017 wird er sein Debüt als Assur (Semiramide) in Nancy geben und als Leporello (Don Giovanni) ans Festival d’Aix-en-Provence zurückkehren. Die Entführung aus dem Serail06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 09 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016, 21 Dez 2016L'Incoronazione di Poppea24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018Le Comte Ory31 Dez 2017, 02 Jan 2018, 04 Jan 2018, 06 Jan 2018, 09 Jan 2018Médée22 Jan 2017, 26 Jan 2017, 28 Jan 2017, 31 Jan 2017, 03 Feb 2017, 05 Feb 2017, 08 Feb 2017, 12 Feb 2017, 18 Feb 2017 William Lombardi Orchester Bio Termine Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall). Alcina31 Dez 2016, 02 Jan 2017, 04 Jan 2017, 06 Jan 2017, 08 Jan 2017, 10 Jan 2017Bach03 Jul 2017Beethoven / Mozart02 Okt 2017Corpus27 Mai 2017, 28 Mai 2017, 05 Jun 2017, 10 Jun 2017, 11 Jun 2017, 16 Jun 2017, 25 Jun 2017, 02 Jul 2017Die Entführung aus dem Serail06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 09 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016, 21 Dez 2016Idomeneo04 Feb 2018, 07 Feb 2018, 10 Feb 2018, 13 Feb 2018, 16 Feb 2018, 18 Feb 2018, 23 Feb 2018, 27 Feb 2018, 02 Mär 2018Juan-Diego Florez02 Nov 2017L'Incoronazione di Poppea24 Jun 2018, 27 Jun 2018, 30 Jun 2018, 03 Jul 2018, 05 Jul 2018, 08 Jul 2018, 12 Jul 2018Le Comte Ory31 Dez 2017, 02 Jan 2018, 04 Jan 2018, 06 Jan 2018, 09 Jan 2018Médée22 Jan 2017, 26 Jan 2017, 28 Jan 2017, 31 Jan 2017, 03 Feb 2017, 05 Feb 2017, 08 Feb 2017, 12 Feb 2017, 18 Feb 2017Mozart17 Okt 2016, 22 Apr 2018Rameau / Gluck20 Feb 2017Rossini29 Jan 2017Scarlatti02 Jul 2018 Zusatzchor der Oper Zürich Statisten Bio Termine Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.
Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit. Alcina31 Dez 2016, 02 Jan 2017, 04 Jan 2017, 06 Jan 2017, 08 Jan 2017, 10 Jan 2017Anna Karenina22 Sep 2016, 30 Sep 2016, 15 Jan 2017, 18 Jan 2017, 20 Jan 2017, 21 Jan 2017, 22 Feb 2017, 25 Feb 2017, 01 Mär 2017, 28 Jun 2017, 01 Jul 2017Carmen01 Jul 2018, 04 Jul 2018, 07 Jul 2018, 10 Jul 2018, 14 Jul 2018Cavalleria Rusticana / Pagliacci24 Sep 2016, 28 Sep 2016, 04 Okt 2016, 09 Okt 2016, 12 Okt 2016Das Land des Lächelns18 Jun 2017, 21 Jun 2017, 25 Jun 2017, 29 Jun 2017, 02 Jul 2017, 06 Jul 2017, 09 Jul 2017, 13 Jul 2017Der fliegende Holländer18 Mär 2018, 21 Mär 2018, 24 Mär 2018, 28 Mär 2018, 31 Mär 2018Der Freischütz18 Sep 2016, 21 Sep 2016, 25 Sep 2016, 02 Okt 2016, 05 Okt 2016, 09 Okt 2016, 13 Okt 2016, 16 Okt 2016, 19 Okt 2016, 22 Okt 2016Der Zauberer von Oz19 Nov 2016, 27 Nov 2016, 02 Dez 2016, 04 Dez 2016, 06 Dez 2016, 10 Dez 2016, 13 Dez 2016, 26 Dez 2016, 31 Dez 2016, 02 Jan 2017, 15 Jan 2017, 21 Jan 2017, 27 Jan 2017, 29 Jan 2017, 05 Feb 2017Die Entführung aus dem Serail06 Nov 2016, 11 Nov 2016, 20 Nov 2016, 26 Nov 2016, 02 Dez 2016, 09 Dez 2016, 15 Dez 2016, 18 Dez 2016, 21 Dez 2016Don Carlo27 Nov 2016, 01 Dez 2016, 04 Dez 2016, 07 Dez 2016, 10 Dez 2016Don Giovanni11 Mär 2017, 15 Mär 2017, 17 Mär 2017, 26 Mär 2017, 31 Mär 2017Faust20 Sep 2016, 23 Sep 2016, 25 Sep 2016, 02 Okt 2016, 07 Okt 2016I Capuleti e i Montecchi30 Okt 2016, 02 Nov 2016, 04 Nov 2016, 09 Nov 2016, 13 Nov 2016I puritani11 Dez 2016, 14 Dez 2016, 17 Dez 2016, 22 Dez 2016, 26 Dez 2016Il barbiere di Siviglia07 Jul 2017, 09 Jul 2017, 11 Jul 2017, 14 Jul 2017, 01 Okt 2017, 06 Okt 2017, 11 Okt 2017L'elisir d'amore07 Apr 2017, 09 Apr 2017, 12 Apr 2017, 17 Apr 2017, 21 Apr 2017La bohème15 Apr 2017, 19 Apr 2017, 22 Apr 2017, 29 Apr 2017, 06 Mai 2017, 10 Mai 2017La fanciulla del West21 Dez 2017, 26 Dez 2017, 30 Dez 2017, 07 Jan 2018, 12 Jan 2018La traviata06 Jul 2018, 08 Jul 2018, 11 Jul 2018, 13 Jul 2018, 15 Jul 2018Lady Macbeth von Mzensk27 Dez 2016, 30 Dez 2016, 07 Jan 2017, 14 Jan 2017Lohengrin04 Jul 2017, 08 Jul 2017, 12 Jul 2017, 16 Jul 2017Lucia di Lammermoor04 Feb 2017, 07 Feb 2017, 10 Feb 2017, 12 Feb 2017, 15 Feb 2017, 19 Feb 2017Macbeth23 Apr 2017, 05 Mai 2017, 09 Mai 2017, 13 Mai 2017, 24 Mai 2017, 26 Mai 2017Madama Butterfly10 Dez 2017, 14 Dez 2017, 17 Dez 2017, 20 Dez 2017, 23 Dez 2017, 26 Dez 2017, 29 Dez 2017, 01 Jan 2018, 05 Jan 2018, 07 Jan 2018, 10 Jan 2018Orest26 Feb 2017, 02 Mär 2017, 07 Mär 2017, 10 Mär 2017, 12 Mär 2017, 19 Mär 2017, 24 Mär 2017Orlando paladino16 Mai 2017, 18 Mai 2017, 21 Mai 2017, 25 Mai 2017, 03 Jun 2017Otello05 Mär 2017, 08 Mär 2017, 12 Mär 2017, 16 Mär 2017, 19 Mär 2017, 23 Mär 2017Salome28 Sep 2017, 01 Okt 2017, 08 Okt 2017, 15 Okt 2017Schwanensee18 Mär 2017, 25 Mär 2017, 26 Mär 2017, 29 Mär 2017, 30 Mär 2017, 01 Apr 2017, 04 Apr 2017, 06 Apr 2017, 09 Apr 2017, 13 Apr 2017, 28 Apr 2017, 03 Jun 2018, 08 Jun 2018, 09 Jun 2018, 12 Jun 2018, 15 Jun 2018, 17 Jun 2018, 23 Jun 2018Tosca21 Okt 2017, 27 Okt 2017, 29 Okt 2017, 01 Nov 2017, 04 Nov 2017Turandot19 Mai 2018, 25 Mai 2018, 31 Mai 2018, 03 Jun 2018Un ballo in maschera07 Jun 2017, 11 Jun 2017, 14 Jun 2017, 17 Jun 2017, 20 Jun 2017, 24 Jun 2017Werther02 Apr 2017, 05 Apr 2017, 08 Apr 2017, 11 Apr 2017, 17 Apr 2017, 20 Apr 2017, 23 Apr 2017, 27 Apr 2017, 30 Apr 2017, 10 Mai 2018, 13 Mai 2018, 18 Mai 2018, 21 Mai 2018, 24 Mai 2018, 29 Mai 2018 Die Entführung aus dem Serail
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
TV program from 21. May 22:00 - search.ch 23:00Anders als die Väter Um zu überleben, müssen Bauern innovativ sein. Jahr für Jahr werden Bauernbetriebe eingestellt. Vor allem kleine und konventionell bewirtschaftete Höfe sind vom 'Bauernsterben' in der Schweiz betroffen. Doch es gibt viele Bauern und Bäuerinnen, die sich gegen die Misere stemmen. Neben biologischer Produktion haben einige Bauern eine zusätzliche Nische gefunden. Anstatt auf traditionelle Kuhhaltung setzen diese Pioniere auf exotische Tiere wie Bisons, Lamas, Alpakas, Wasserbüffel, Schottische Hochlandrinder oder gar Rentiere. Die auffallenden Herden finden sich verstreut über den Kanton Bern, von Les Prés d'Orvin im Berner Jura über Uetendorf bei Thun und Aeschi ob Spiez bis hin nach Schangnau im Emmental. Wie bei den meisten Pionierunternehmungen waren die Anfänge hart, beschwerlich und mit Rückschlägen verbunden. Dessen ungeachtet haben die Bauern sich in ihren Nischen etabliert. Doch ausruhen können und wollen sie sich nicht. Die Filmemacher Markus Baumann und Hugo Sigrist zeigen vier Pionier-Bauernbetriebe im Kanton Bern, die schon im letzten Jahrhundert auf exotische Grossviehhaltung umgestellt haben. Vorgestellt werden innovative Bauern, die die Pfade ihrer Väter verlassen und einen neuen Weg eingeschlagen haben. 20:10Let's Play Ep. 3 22:25True Life Metalhead Fabian 'Umi' Umiker lebt Metal. Das sieht man nicht nur seinem Äusseren an. Umi spielt selbst in einer Metalband – und als Booker und Stagehand bei Konzerten organisiert er regelmässig für Tausende von Metalheads unvergessliche Abende. 22:45Miami Vice 00:50Keine 3 Minuten Doch das Glück auf dem Land ist nur von kurzer Dauer. Regie führte der Franzose Xavier Beauvois, der 2011 durch das Drama 'Des hommes et des dieux' bekannt wurde. 00:55Steiner & Tingler Ep. 22 Themen: 'Ich bin klein, dick und impertinent.' – ein Ratespiel 'Hahaha! Dieses Gesicht!' Philipp Tingler für einmal ratlos – und Nicola Steiner gefällt es. 'Steiner & Tingler' spielen 'Wer bin ich?' mit Romanfiguren. Das Ratespiel hat es in sich. So einfach ist es dann doch nicht, obwohl die Figuren allesamt berühmt sind. 21:45Brokenwood – Mord in Neuseeland 23:30Die Carolin Kebekus Show Trotz Corona kehrt Carolin Kebekus mit einer neuen Personality-Show, produziert von der bildundtonfabrik, auf den Bildschirm zurück. Deutschlands Comedy-Queen zeigt wieder Haltung und präsentiert ihren ganz eigenen Blick auf die Welt – persönlicher, bissiger und aktueller denn je. Und natürlich geben sich in der Show auch prominente Gäste die gut desinfizierte Klinke in die Hand. Carolin Kebekus: 'Das wird die beste Show ever – und zwar mit Abstand!' 'Die Carolin Kebekus Show' wird wöchentlich auf dem Comedy- und Satire-Sendeplatz am Donnerstagabend im Ersten zu sehen sein, die erste Ausgabe am 21. Mai startet um 23:30 Uhr. Dieses Jahr sind insgesamt acht Ausgaben und ein Best-of geplant. Gäste: Motsi Mabuse, Clueso Beim Auftakt der neuen WDR Personality-Show geht es vor stylischer Kulisse um Hausfrauenträume, Hausmusik und Homeoffice. 'Die Carolin Kebekus Show' startet mitten in der Corona-Pandemie. Ohne Publikum, dafür aber mit vielen neuen Themen, die Carolin Kebekus zu Hochform auflaufen lassen. In der ersten Folge geht es unter anderem um einen Anti-Feminismus-Trend aus den USA und Grossbritannien: Mit geblümten Schürzen und akkurat sitzenden Frisuren zelebrieren Frauen die klassische Rollenverteilung der 50er Jahre. Eine Steilvorlage für Carolin Kebekus, die sich des Themas dankbar annimmt und demonstriert, wie sie sich diese Welt aus Petticoats und Selbstgebackenem vorstellt. Zu Gast in der Sendung am Donnerstagabend sind Motsi Mabuse und Clueso. Ausserdem präsentieren die 'Carolin Kebekus Allstars' einen Song über ihre neuen Hobbys in der Corona-Krise. 00:15Kroymann Die Entgiftung | Gäste: Cordula Stratmann, Ann-Kathrin Kramer, Kai Wiesinger, Max Bretschneider, Walter Kreye, Denis Moschitto, Thomas Heinze, Michael Wittenborn In angespannten Zeiten kommt ein wenig Ablenkung gerade recht. Für den Zuschauer bedeutet das: ein 'Kroymann'-Spezial. Für die Schauspielerin, Satirikerin und Sängerin Maren Kroymann bedeutet das: Detox im mondänen Kurhotel, zusammen mit ihrer Agentin. Viel Zeit hat Maren dafür nicht, das wird gleich zu Beginn klar. Statt 14 Tagen gibt es nur zwei Tage. Der Terminplan ist also eng getaktet. Aber ihre Agentin Elisabeth wiegelt ab: 'Die bieten hier einen ,Express-Detox' an: ,128 Beauty- und Wohlfühl-Behandlungen in 48 Stunden – Wir entspannen Sie so hart wie noch nie!'' Harte Entspannung, gepaart mit spitz-pointierten Dialogen, mit der brillanten Annette Frier, die als Marens Agentin zusammen mit ihr eine unwiderstehliche Einheit bildet. Detox heisst aber nicht nur entgiften von alten Dingen, sondern auch nur Gutes in sich aufzunehmen. Also schwelgt Maren dabei in Erinnerungen an Erfolge wie den Macrons oder sie macht einen Abstecher auf den Todesstern. Sie trifft im Kurhotel unverhofft auf Kolleginnen und Kollegen wie Cordula Stratmann, Ann-Kathrin Kramer und Kai Wiesinger. Ausserdem in der Sendung: Max Bretschneider, Walter Kreye, Denis Moschitto, Thomas Heinze, Michael Wittenborn u. v. a. 20:15Astrid Astrid Unga Astrid S/DK Astrid Ericcson wächst auf dem Land in einfachen, streng religiösen Verhältnissen auf. Mit 18 Jahren wird Astrid ungewollt schwanger und muss ihr Zuhause verlassen. Astrid bringt einen Sohn zur Welt, den sie zunächst kaum sehen kann. – Das berührende Drama beruht auf Tatsachen und erzählt von den jungen Jahren der später weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Stockholm. Eine alte Dame sitzt an ihrem Schreibtisch, der mit Briefen überhäuft ist. Briefen von Kindern, die sich bei ihr für die tollen Geschichten bedanken, die sie erzählt. Die alte Dame hat Geburtstag und ist eine der berühmtesten Schriftstellerinnen der Welt: Astrid Lindgren. Einige Jahrzehnte zuvor, in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts: Astrid Lindgren wurde als Astrid Ericcson (Alba August) geboren und wächst auf dem Land, in der südschwedischen Provinz Småland, auf. Ihre Eltern sind Bauern, betreiben Landwirtschaft auf einem von der Kirche gepachteten Stück Land. Die Gemeinde ist streng religiös, regelmässiger Kirchgang gehört zum Alltag. Doch bereits beim Gottesdienst lässt Astrid die Fantasie schweifen. Bei Sodom und Gomorrha denkt sie unter anderem an Limonade. Astrid hat mehrere Geschwister. Die Eltern, Samuel (Magnus Krepper) und Hanna (Marie Bonnevie), lieben ihre vier Kinder, Erziehungsfragen werden aber von der strenggläubigen Mutter dominiert. Doch Samuel erlaubt seiner Tochter Astrid ein Praktikum bei der lokalen Zeitung. Chefredakteur Reinhold Blomberg (Henrik Rafaelsen), Vater von mehreren Kindern, dessen Ehe vor der Scheidung steht, verliebt sich schnell in die begabte, bezaubernde Praktikantin. Ein Verhältnis, das nicht ohne Folgen bleibt. Astrid wird schwanger. Blomberg bietet Astrid an, sie nach seiner Scheidung zu heiraten, doch zunächst muss die junge Frau auf Geheiss ihrer Mutter den Heimatort verlassen, um ihr Kind anonym in Kopenhagen zur Welt zu bringen. Dort erfährt Astrid Unterstützung von Marie (Trine Dyrholm), die sich liebevoll um uneheliche Kinder kümmert, während deren Mütter – so auch Astrid – versuchen, Geld zu verdienen, um ihren Unterhalt und den des Kindes finanzieren zu können. Astrid hat eine Stelle als Schreibkraft beim schwedischen Automobilverband erhalten. Ihr Vorgesetzter heisst Sture Lindgren (Björn Gustafsson). Als Lasse (Marius Damslev) drei Jahre alt ist, wird Marie schwer krank. Astrid muss ihr Kind, das ihr entfremdet ist und Marie für seine Mutter hält, zu sich nehmen. Als der Junge schwer an Keuchhusten erkrankt, schickt Sture der jungen Mutter auf eigene Rechnung einen Arzt. Lasse wird wieder gesund. Nach drei Jahren, in denen sie alle Besuche in Småland allein machte, nimmt Astrid ihr Kind mit nach Hause. Die Eltern sollen ihren Enkel endlich kennenlernen. Stolz trägt Mutter Hanna den kleinen Lasse selbst auf dem Arm in die Kirche. Die ganze Gemeinde ist versammelt. Auch Blomberg ist da. Er hat sich, nachdem Astrid seinen Antrag abgelehnt hatte, mit einer neuen Frau getröstet. Astrid ist glücklich, mit Lasse im Kreise ihrer Familie angekommen zu sein. Astrid Lindgren, geborene Astrid Anna Emilia Ericcson, starb am 28. Januar 2002 im Alter von 94 Jahren in Stockholm. Mit einer Gesamtauflage von circa 165 Millionen Büchern gehört sie zu den bekanntesten und meistgelesenen Kinder- und Jugendbuchautoren der Welt. Auch in Deutschland sind ihre Geschichten – und deren kongeniale Verfilmungen – überaus populär. Astrid Lindgrens Sohn Lasse lebte von 1926 bis 1986. Er wurde Teil der Familie, die Astrid mit Sture Lindgren gründete: Am 21. Mai 1934 wurde die gemeinsame Tochter Karin geboren. 1978 erhielt Astrid Lindgren – als eine von vielen internationalen Auszeichnungen – den 'Friedenspreis des Deutschen Buchhandels'. Der bei der Berlinale 2018 uraufgeführte Spielfilm 'Astrid', den das ZDF als Free-TV-Premiere ausstrahlt, wurde mit dem Prädikat 'besonders wertvoll' ausgezeichnet und war auch in deutschen Kinos ein Erfolg. Sehr überzeugend verkörpert Alba August unter der Regie von Pernille Fischer Christensen die junge Astrid: 'Und obwohl der Film nur in einer dramaturgischen Klammer Lindgren als berühmte Autorin zeigt, die von allen Kindern auf der Welt für ihre Geschichten geliebt wird, zeigt sich doch im Film auch immer wieder die grosse Fantasie und die unbändige Lust am Leben, die sich später in all ihren Geschichten wiederfindet.' (Aus dem Protokoll der FBW) Der 21. Mai 2020 gilt als Geburtstag von 'Pippi Langstrumpf'. Es ist der Geburtstag von Astrid Lindgrens Tochter Karin. Denn als Karin in ihrer Kindheit krank im Bett lag, bat sie ihre Mutter, ihr Geschichten von 'Pippi Langstrumpf' zu erzählen. 1945 erschien das erste 'Pippi'-Buch in Schweden, die Veröffentlichung in Deutschland erfolgte 1949. Neben dem Spielfilm, der um 20.15 Uhr erstausgestrahlt wird, zeigt das ZDF morgens ab 8.55 Uhr noch zwei der berühmten Verfilmungen von Pippi Langstrumpfs Abenteuern: 'Pippi Langstrumpf' und 'Pippi geht von Bord'. Free-TV-Premiere Alba August, Maria Bonnevie, Trine Dyrholm, Magnus Krepper, Henrik Rafaelsen, Björn Gustafsson, Willy Ramnek 22:10heute-journal 22:25Markus Lanz Gäste: Stephan Weil (Politiker), Prof. Melanie Brinkmann (Virologin), Frank Thelen (Unternehmer), Olaf Sundermeyer (Journalist), Ciro Krauthausen (Journalist) Stephan Weil, Politiker Der Ministerpräsident Niedersachsens und SPD-Politiker bilanziert den bisherigen Verlauf der Corona-Pandemie. Und er erläutert die Faktoren, nach denen er seinen weiteren Kurs bestimmt. Prof. Melanie Brinkmann, Virologin Sie spricht über die COVID-19-Übertragung durch Aerosole. Und sie äussert sich zu den Risiken der Lockerungsmassnahmen und zur Wahrscheinlichkeit einer zweiten Infektionswelle. Frank Thelen, Unternehmer '10xDNA – Das Mindset der Zukunft' heisst sein neues Buch. Darin analysiert er die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und zeigt auf, worin die Chancen in der Corona-Krise liegen. Olaf Sundermeyer, Journalist Auf sogenannten 'Hygiene-Demonstrationen' versammeln sich regelmässig Leugner der Gefahren durch das Coronavirus. Der Rechtsextremismus-Forscher erklärt, wer hinter dieser Bewegung steht. Ciro Krauthausen, Journalist Der Chefredakteur der 'Mallorca Zeitung' berichtet von den weitreichenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf der Urlauberinsel. 23:55heute Xpress 00:00Astrid Astrid Ericcson wächst auf dem Land in einfachen, streng religiösen Verhältnissen auf. Mit 18 Jahren wird Astrid ungewollt schwanger und muss ihr Zuhause verlassen. Astrid bringt einen Sohn zur Welt, den sie zunächst kaum sehen kann. – Das berührende Drama beruht auf Tatsachen und erzählt von den jungen Jahren der später weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Stockholm. Eine alte Dame sitzt an ihrem Schreibtisch, der mit Briefen überhäuft ist. Briefen von Kindern, die sich bei ihr für die tollen Geschichten bedanken, die sie erzählt. Die alte Dame hat Geburtstag und ist eine der berühmtesten Schriftstellerinnen der Welt: Astrid Lindgren. Einige Jahrzehnte zuvor, in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts: Astrid Lindgren wurde als Astrid Ericcson (Alba August) geboren und wächst auf dem Land, in der südschwedischen Provinz Småland, auf. Ihre Eltern sind Bauern, betreiben Landwirtschaft auf einem von der Kirche gepachteten Stück Land. Die Gemeinde ist streng religiös, regelmässiger Kirchgang gehört zum Alltag. Doch bereits beim Gottesdienst lässt Astrid die Fantasie schweifen. Bei Sodom und Gomorrha denkt sie unter anderem an Limonade. Astrid hat mehrere Geschwister. Die Eltern, Samuel (Magnus Krepper) und Hanna (Marie Bonnevie), lieben ihre vier Kinder, Erziehungsfragen werden aber von der strenggläubigen Mutter dominiert. Doch Samuel erlaubt seiner Tochter Astrid ein Praktikum bei der lokalen Zeitung. Chefredakteur Reinhold Blomberg (Henrik Rafaelsen), Vater von mehreren Kindern, dessen Ehe vor der Scheidung steht, verliebt sich schnell in die begabte, bezaubernde Praktikantin. Ein Verhältnis, das nicht ohne Folgen bleibt. Astrid wird schwanger. Blomberg bietet Astrid an, sie nach seiner Scheidung zu heiraten, doch zunächst muss die junge Frau auf Geheiss ihrer Mutter den Heimatort verlassen, um ihr Kind anonym in Kopenhagen zur Welt zu bringen. Dort erfährt Astrid Unterstützung von Marie (Trine Dyrholm), die sich liebevoll um uneheliche Kinder kümmert, während deren Mütter – so auch Astrid – versuchen, Geld zu verdienen, um ihren Unterhalt und den des Kindes finanzieren zu können. Astrid hat eine Stelle als Schreibkraft beim schwedischen Automobilverband erhalten. Ihr Vorgesetzter heisst Sture Lindgren (Björn Gustafsson). Als Lasse (Marius Damslev) drei Jahre alt ist, wird Marie schwer krank. Astrid muss ihr Kind, das ihr entfremdet ist und Marie für seine Mutter hält, zu sich nehmen. Als der Junge schwer an Keuchhusten erkrankt, schickt Sture der jungen Mutter auf eigene Rechnung einen Arzt. Lasse wird wieder gesund. Nach drei Jahren, in denen sie alle Besuche in Småland allein machte, nimmt Astrid ihr Kind mit nach Hause. Die Eltern sollen ihren Enkel endlich kennenlernen. Stolz trägt Mutter Hanna den kleinen Lasse selbst auf dem Arm in die Kirche. Die ganze Gemeinde ist versammelt. Auch Blomberg ist da. Er hat sich, nachdem Astrid seinen Antrag abgelehnt hatte, mit einer neuen Frau getröstet. Astrid ist glücklich, mit Lasse im Kreise ihrer Familie angekommen zu sein. Astrid Lindgren, geborene Astrid Anna Emilia Ericcson, starb am 28. Januar 2002 im Alter von 94 Jahren in Stockholm. Mit einer Gesamtauflage von circa 165 Millionen Büchern gehört sie zu den bekanntesten und meistgelesenen Kinder- und Jugendbuchautoren der Welt. Auch in Deutschland sind ihre Geschichten – und deren kongeniale Verfilmungen – überaus populär. Astrid Lindgrens Sohn Lasse lebte von 1926 bis 1986. Er wurde Teil der Familie, die Astrid mit Sture Lindgren gründete: Am 21. Mai 1934 wurde die gemeinsame Tochter Karin geboren. 1978 erhielt Astrid Lindgren – als eine von vielen internationalen Auszeichnungen – den 'Friedenspreis des Deutschen Buchhandels'. 21:552 Guns 23:35Blood Father Packender Actionthriller mit Genre-Profi Mel Gibson. Als Ex-Häftling auf Bewährung ist er bald ein freier Mann. Als Vater ist ihm jedoch jedes Mittel recht, seine Tochter (Erin Moriarty) vor skrupellosen Gangstern zu schützen. Spannend bis zur letzten Minute! John Link ist vor einem Jahr aus dem Gefängnis entlassen worden und hat seine Alkoholkrankheit endlich im Griff. In einem Trailerpark in New Mexico hält er sich als Tätowierer über Wasser. Da wendet sich seine verschollene, 17-jährige Tochter Lydia Hilfe suchend an ihn. Durch ihren Freund Jonah ist sie in gefährliche, kriminelle Kreise geraten und wird jetzt von mexikanischen Killern verfolgt. Allen Bewährungsauflagen zum Trotz versucht Link alles, um das Leben seiner Tochter zu retten. Mel Gibson, Erin Moriarty, Diego Luna, Michael Parks, William H. Macy, Miguel Sandoval, Dale Dickey 22.00 (VPS ) FREI 22:05Dennstein & Schwarz Dennstein & Schwarz Recht oder Gerechtigkeit Aufregung im Ausseerland! Ein erbitterter Erbschaftsstreit lässt 'Vorstadtweib' Martina Ebm und 'Soko Donau'-Gerichtsmedizinerin Maria Happel gegeneinander antreten und fordert die zwei Juristinnen zu Höchstleistungen heraus. Bald schon steht jedoch mehr als der eigene Ruf auf dem Spiel. Turbulente, bis in die Nebenrollen topbesetzte Anwaltskomödie nach einem Drehbuch von Konstanze Breitebner. Als Graf Florentin Dennstein stirbt, platzt bei der Testamentsverlesung eine Bombe: Mitbegünstigter ist Biobauer Fritz Lanner, ein unehelicher Sohn des Adeligen. Entsetzt beschliessen die Dennsteins den Gang vor Gericht. Juristin Paula Dennstein soll das Testament im Namen der Familie anfechten. Derweil ruft Fritz seine Jugendliebe, die mit allen Wassern gewaschene Junganwältin Therese Schwarz, zu Hilfe. Im Prozess schenken sich die beiden schlagfertigen Damen nichts, bis eine überraschende Entdeckung sie zu unkonventionellen Massnahmen zwingt. (Hörfilm in Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch in DD 5.1 / deutsch mit Bildbeschreibung) 23:35Schon wieder Henriette Gewohnt willensstark zieht Christiane Hörbiger alle Register, als in der beschaulichen Donaumetropole Krems ein Mord geschieht. Unterstützt vom bewährten Filmpartner Erwin Steinhauer und Neffe Manuel Witting liefert die Hobby-Kriminologin ein Glanzstück messerscharfer Kombinatorik ab. Wunderbar launige Krimikomödie mit der Grande Dame des heimischen Fernsehfilms. Wien war lange Zeit der Lebensmittelpunkt von Restauratorin Henriette, doch die Liebe zum Musiker Ferdinand Sternheim ändert alles. Kurzerhand kündigt Henriette ihre Innenstadtwohnung und zieht zu Ferdinand ins idyllische Krems. Dort weckt ein mysteriöser Todesfall ihre kriminalistische Neugier: In einer Galerie findet Henriette den Superstar der einheimischen Kunstszene tot auf. War es ein Unfall oder Mord? Gemeinsam mit ihrem jungen Assistenten Jonas begibt sich Henriette auf Spurensuche. (In Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch / deutsch mit Bildbeschreibung) 21:15Der Lehrer Ep. 5 Hendrik Duryn, Jessica Ginkel, Ulrich Gebauer, Gabriel Merz, Antje Lewald, Andrea L'Arronge, Nadine Wrietz Gastrollen: Sinje Irslinger ('Tatort') als Nikki Christoph Grunert '(Tatort') als Reinhards Kai Ivo Baulitz ('Tatort', 'SOKO') als Olaf Blonsk Urs Fabian Winiger ('Tatort', 'SOKO') als Achim Blonsk Silvina Buchbauer ('Homeland', 'Ku'damm 56') als Nadja Sobolew 22:05Doctor's Diary – Männer sind die beste Medizin Ep. 4 Dr. Kaan ist doch süss! Dr. Gretchen Haase findet heraus, dass Dr. Kaan zwar ein bisschen merkwürdig, dafür aber ein Held des Ghettos ist: Er behandelt Ausländer ohne Krankenversicherung. In der Plattenbausiedlung trifft sie auf Jenny, eine freche Göre, die ihr im Krankenhaus die Handtasche gestohlen hat. Doch das Mädchen kommt nicht nur aus schwierigen Verhältnissen, sondern verbirgt auch ein tödliches Geheimnis in ihrem Kopf. Gretchen und Neurochirurgin Dr. Hassmann müssen in den OP. Schwester Gabi fasst den teuflischen Plan, Dr. Meier eine Vaterschaft anzuhängen – ohne, dass er es merkt. Bärbel will im Fitnessstudio trainieren, um für Franz attraktiver zu werden. Dort trifft sie in der Begleitung von Gretchen auf Elke Fisher, die Affäre ihres Gatten. Gretchen nimmt sich Frau Fisher zur Brust – und sorgt für eine mittlere Katastrophe. Diana Amft, Florian David Fitz, Kai Schumann, Peter Prager, Ursela Monn, Fabian Oscar Wien, Julia Koschitz Bora Dagtekin, Vivien Hoppe 23:00Pocher – gefährlich ehrlich! Ep. 2 Pocher – gefährlich ehrlich! Gäste: Amira Pocher 00:00Der Lehrer Ep. 4 Gegensätze ziehen sich an. Seit kurzem schweben die taffe Aktivistin Anne und der Schul-Star Marc gemeinsam auf Wolke sieben. Dass Marc wohl deshalb beim Basketball kaum noch den Korb trifft, findet Vollmer halb so wild. Zumindest bis er erfährt, dass Marc absichtlich verliert, um sich von der Gegenmannschaft seine Pokerschulden bezahlen zu lassen. Durch wohlwollende Konfrontation kann Vollmer Marc dazu bringen, sich sein Spiel-Problem einzugestehen und es Anne zu beichten. Anne möchte unbedingt für Marc da sein, doch Stefan ahnt, dass der jungen Liebe einiges bevor steht. Stefan will nicht wahrhaben, dass er Karin vermisst. Karin wiederum geht es derweil an der neuen Schule richtig gut und sie unternimmt viel mit den neuen Kollegen. Dass Barbara und Karl darauf nun auch noch eifersüchtig sind, geht Stefan schnell auf die Nerven. Er möchte ihnen zeigen, dass Karin sich in Wahrheit zu Tode langweilt und fährt kurzentschlossen nach Lemgo... Hendrik Duryn, Jessica Ginkel, Ulrich Gebauer, Gabriel Merz, Nadine Wrietz, Rainer Piwek, Henriette Nagel Gastrollen: Nick Romeo Reimann ('Die wilden Kerle', 'Vorstadtkrokodile', 'Türkisch für Anfänger') als Marc Henriette Nagel ('Freche Mädchen') als Anne Patrick von Blume ('Tatort') als Rückriem 00:55Der Lehrer Ep. 5 22:15Höllische ... Ep. 7 Für das deutsche Pärchen Stefan und Heike wurde ausgerechnet die Traumreise zum höllischen Albtraum und endete mit einem Mord an der Südsee. Die einen werden weit weg von Zuhause zum Opfer – die anderen erwischt es am eigenen Wohnort. Die junge Soldatin Ina hat sich darauf eingestellt für die Bundeswehr ihr Leben zu riskieren. Aber nichts hat sie auf den Horror vorbereitet, der plötzlich über sie hereinbrach. Auch ein Held, der Zivilcourage bewiesen hat, kommt zu Wort und ein Vater, der seine Söhne an den IS verlor. Ein bekannter Modezar wird im eigenen Laden überfallen, ein Kriminalbeamter aus der Mordkommission lässt sein Berufsleben Revue passieren und ein Hochstapler erzählt, warum er im Geld schwimmt. Das sind nur einige von den Geschichten, die es bei 'Höllische Verbrechen' zu sehen gibt. Die RTL II-Dokumentation 'Höllische Verbrechen' zeigt verschiedenste Verbrechensdelikte, in der Opfer von ihrem höllischen Erlebnis erzählen. Aber auch Täter und Menschen, die von Berufswegen mit Verbrechen zu tun haben kommen zu Wort und berichten aus ihrer Sicht des Geschehens. James Bond und sein Partner Alec – Agent 006 – zerstören zur Zeit des Kalten Krieges eine russische Chemiewaffenfabrik, wobei Alec getötet wird. Neun Jahre später in Monaco verfolgt James Bond die schöne Agentin Xenia Onatopp, welche ihn zu der russischen Terrororganisation Janus führt. Diese arbeiten an einem geheimen Waffensystem GoldenEye, welches eine Atombombe im All zündet. Agent 007 muss die Welt vor einer nuklearen Katastrophe bewahren. 22:40James Bond 007 – Octopussy 00:55Medical Detectives – Geheimnisse der Gerichtsmedizin Ep. 45 20:15Happy Family Happy Family Monster Family Die Wünschmanns sind nicht gerade glücklich: Der Buchladen von Mama Emma läuft nicht rund, Papa Frank sieht vor lauter Akten kein Licht mehr am Horizont, der intelligente Sohnemann Max wird in der Schule gemobbt und Töchterchen Fee steckt mitten in der Pubertät. Eine Monster-Kostüm-Party könnte für ein wenig Abwechslung sorgen, bis sich Dracula, der Fürst der Finsternis, einmischt und eine alte Hexe damit beauftragt, die gesamte Familie in echte Monster zu verwandeln ... 22:05Percy Jackson – Diebe im Olymp Gäste: Heidi Klum Finale! Nach einer aufregenden Reise durch die Modewelt, stellen sich die Topmodel-Anwärterinnen ihrer letzten Herausforderung der 15. Staffel von 'Germany's next Topmodel – by Heidi Klum'. Wer wird Heidi Klum und ihre Gastjuroren überzeugen und bekommt einen Vertrag bei der Modelagentur ONEeins fab? Welches Model wird #GNTM 2020 gewinnen und das Cover der deutschen Harper's Bazaar zieren? 23:30red. Themen: Live direkt nach dem grossen GNTM-Finale 'red.' live direkt nach dem grossen GNTM-Finale: Mit der frischgebackenen Siegerin, jeder Menge Überraschungs-Stars und allen Emotionen des Abends! 22:30Full Metal Jacket Nach einer brutalen Ausbildung wird der junge Marineinfanterist Joker als Kriegsberichterstatter nach Vietnam geschickt. Hier lernen Joker und sein Fotograf Rafterman den Zynismus kennen, mit dem aus blutigen Gemetzeln Medienereignisse gemacht werden. Aber als die jungen Männer bei verlustreichen Strassenkämpfen in Hue erstmals dem Feind Auge in Auge gegenüberstehen, merken sie, dass keine Ausbildung sie auf die Wirklichkeit hätte vorbereiten können ... Matthew Modine, Vincent D'Onofrio, R. Lee Ermey, Arliss Howard, Adam Baldwin, Kevyn Major Howard, Ed O'Ross 'Full Metal Jacket' gilt zu Recht als der beste Anti-Kriegs-Film aller Zeiten. Regisseur Stanley Kubrick wollte kein Kriegsabenteuer, sondern eine Geschichte über die Grausamkeiten des Krieges drehen. 'Ein schockierender, aufwühlender Film' ('People'). 'Ein schockierender, aufwühlender, unvergesslicher Film. Eine fast ununterbrochene Abfolge von faszinierenden Bildern. Eine tadellose Besetzung.' (People) 'Hart, kompromisslos und zynisch, aber leider wahr!' (TV Spielfilm) 21:30Notruf Ep. 19 Bei der Polizei muss es in dieser Folge schnell gehen. Eine Person ruft im Rhein um Hilfe, heisst es in der eingetroffenen Meldung. Es startet ein Wettlauf gegen die Zeit, es geht um Leben und Tod. Jede Sekunde kann die Situation verschlimmern. Die Berufsfeuerwehr Basel probt für den Ernstfall. Das Szenario: Ein Arbeiter ist in einen Liftschacht gestürzt. Wie gehen die geübten Feuerwehrmänner vor? Kurz vor Feierabend wird die Sanität Basel zu einer betrunkenen Frau gerufen. Trotz der angeblich wenig getrunkenen Menge Alkohol ist das Bewusstsein der Patientin stark getrübt. Sind möglicherweise K.O.-Tropfen im Spiel? NOTRUF – RETTER IM EINSATZ zeigt die Frauen und Männer hinter der Uniform, deren Entscheidungen Leben retten können und erklärt, wie sie die Herausforderungen ihres Alltags meistern. 22:45Notruf Ep. 9 Sie sind die Helden des Alltags – Polizisten, Rettungssanitäterinnen und -Sanitäter sowie Berufsfeuerwehrleute stehen jeden Tag für die Bevölkerung im Einsatz. Wie gehen die Einsatzteams mit brenzligen Situationen, Schicksalsschlägen und beruflichem Druck um? Zeit für Sentimentalitäten bleibt kaum. Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis hingegen sind unabdingbar für diese Arbeit. Kein Tag gleicht dem anderem, bei jedem Einsatz gilt höchste Konzentration. Zwei Polizisten der Kantonspolizei Zürich starten motiviert in ihre Schicht. Auf dem Tagesplan steht die Patrouille auf dem Rhein. Zur gleichen Zeit sind zwei Rettungssanitäterinnen von Schutz & Rettung Zürich mit Sondersignal unterwegs zu einem Unfallort. Auf einer Baustelle ist eine Betonplatte auf einen Bauarbeiter gefallen und hat diesen verletzt. Am Flughafen Zürich führt die Kantonspolizei Zürich eine Routine-Verkehrskontrolle durch. Die Polizistinnen und Polizisten verlassen sich dabei auf ihre Erfahrung und Intuition. Kurz vor Feierabend werden sie von ihren Kollegen wegen einem aggressiven Ladendieb im Flughafen zur Verstärkung aufgeboten. Die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich rückt zu einem automatischen Brandmeldealarm im Universitätsspital Zürich aus. Die Feuerwehrleute müssen so schnell wie möglich die Ursache für den Alarm finden. NOTRUF – RETTER IM EINSATZ zeigt die Frauen und Männer hinter der Uniform, deren Entscheidungen Leben retten können und erklärt, wie sie die Herausforderungen ihres Alltags meistern. 00:05Dark Places – Gefährliche Erinnerung Ep. 16 Freigegeben ab Mit Charlize Theron, Nicholas Hoult, Chloe Crace Moretz, Christina Hendricks, Corey Stoll, Sterling Jerins Libby Day wurde als Kind Zeugin eines unvorstellbaren Verbrechens. Vor 25 Jahren musste sie die brutale Hinrichtung ihrer Familie miterleben und mitansehen, wie ihre Mutter und ihre Schwester ermordet wurden. Libby vermutete hinter dem Verbrechen die Tat einer satanischen Sekte. Vor Gericht beschuldigte sie auch ihren Bruder Ben an der Tat beteiligt gewesen zu sein, woraufhin dieser zu einer langjährigen Haftstrafe 'verurteilt wird. Doch auch nach einem viertel Jahrhundert lassen ihr die Schrecken dieser Nacht keine Ruhe. Sie schliesst sich dem 'The Kill Club' an, einer geheimen Gruppe Hobby-Ermittlern, um Licht in das dunkle Verbrechen zu bringen. Die Amateur-Kriminologen um Lyle halten Libbys Bruder für unschuldig. Libby stellt sich ihren schmerzhaften Erinnerungen, um die Wahrheit ein für alle Mal die vergangenen Ereignisse herauszufinden...
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
 Jean Lurçat - LinkFang.de Jean Lurçat (* 1. Juli 1892 in Bruyères (Vogesen); † 6. Januar 1966 in Saint-Paul-de-Vence) war französischer Maler, Keramiker und Bildwirker. Er war der Bruder des Architekten André Lurçat. Jean Lurçat studierte zunächst in Nancy, danach an der École des beaux-arts und an der Académie Colarossi in Paris. 1914 wurde er wegen pazifistischer Umtriebe verhaftet. Zwischen den Weltkriegen entwickelte sich Lurçat zu einem bekannten Maler in Frankreich. Während des Zweiten Weltkrieges engagierte er sich aktiv in der französischen Résistance, der Widerstandsbewegung gegen die deutschen Okkupationstruppen. Nach Kriegsende entfaltete er eine rege Tätigkeit, um nach eigener Aussage „… das Virus der Tapisserie in aller Welt zu verbreiten.“ Im Jahre 1956 heiratete Jean Lurçat Simone Selves (1915–2009), mit der er schon während der Résistance zusammengearbeitet hatte. Nach vielen Auslandsaufenthalten lebte und arbeitete er hauptsächlich in Aubusson (Creuse) und in Saint-Laurent-les-Tours (Lot). Im Jahre 1966 starb er infolge einer langjährigen Herzkrankheit im Alter von 73 Jahren in Saint-Paul-de-Vence (Alpes-Maritimes). Als Maler wandte er sich nach seinem vom Impressionismus beeinflussten Frühwerk dem Kubismus zu. Vor allem aber gilt er als wichtigster zeitgenössischer Vertreter der Bildwirkerei, die er durch seine Begeisterung, Inspiration und Schaffensfreude in enger Zusammenarbeit mit der Aubusson-Manufaktur neu belebte. In Aubusson entstand auch 1933 seine erste Tapisserie. In den 50er und 60er Jahren fanden in allen Kontinenten bemerkenswerte Ausstellungen mit Wandteppichen, Gemälden, Zeichnungen und Keramiken des Künstlers statt. 1957 begann Lurçat mit dem ersten Motiv seiner monumentalen Teppichfolge Chant du monde (Der Gesang der Welt), einer modernen Apokalypse des 20. Jahrhunderts, die heute im Musée Jean Lurçat im westfranzösischen Angers zu sehen ist. 1962 gründete er das Internationale Zentrum für alte und neue Wandteppiche, das die im selben Jahr erstmals ausgerichtete Internationale Biennale der Tapisserie in Lausanne veranstaltet und als weltweit wichtigstes Zentrum der neuen Textilkunst gilt. In seinen Tapisserien zeigt Lurçat "die Verbindung von moderner Formensprache und Rückbesinnung auf die mittelalterlichen räumlichen Qualitäten dieser Kunstgattung. Indem er die Tapisserie wieder als Wandvorhang begriff, verzichtete er auf perspektivisch angelegte Bildkompositionen. Indem er in der Tapisserie ein Bildmedium 'sui generis' erkannte, überwand er die Übertragung der Kartonmalerei in gewebte Bilder."[1] Seine Wandbehänge schmücken zahlreiche bekannte Gebäude, beispielsweise das UNO-Gebäude in New York oder den Gürzenich in Köln,[2]. In Deutschland sind des Weiteren in der Mercatorhalle Duisburg Der Baum und der Mensch (1960) und Die Sonne und das Meer (1961) zu sehen. 1964: Mitglied der Académie des Beaux-Arts. 1966: Die französische Post ehrte Lurçat in seinem Todesjahr am 19. November durch die Herausgabe einer Sonderbriefmarke (Michel 1564) mit der Wiedergabe seines Wandteppichs Der Mond und der Stier. 2002: In der saarländischen Gemeinde Eppelborn wurde das Musée Jean Lurçat eröffnet. Es zeigt mit ca. 300 Werken „… einen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen Jean Lurçats.“ (Jean Lurçat Gesellschaft). 1966: Édition du Club français de la Medaille Paris - Bronzeguss, einseitig, 175 mm, Auflage: 75 von 1 bis 75 nummerierte Exemplare. Medailleur: André Thillou (* 1908). Literatur: CGI-4.3, Seite 1790, Abb. A Im Jahr 1959 war Jean Lurçat Teilnehmer der documenta II in Kassel. Le travail dans la tapisserie du moyen age. Cailler, Paris 1947. Tapisseries de Jean Lurçat 1939–1957. Avant-propos de Vercors. Ed. Vorms, Belves (Dordogne) 1957. Deutsch: Tapisserien von Jean Lurçat. Mit einem Vorwort von Vercors. Verlag der Kunst, Dresden 1963. Mes domaines. Avec 35 ill. de l’auteur. Pierre Seghers, Paris 1958. Le Chant du Monde Angers. Texte von Jean Lurçat. Siraudeau, Angers 1980. Peintre cartonnier 1892–1966. Dialogue d’ecrits Claude Roy - Jean Lurçat. Ed. G.I., Toulouse 1992, ISBN 2-9506404-0-0. Gerard Denizeau, Simone Lurçat: Catalogue raisonne 1910–1965. Le Oeuvre peint de Jean Lurçat. Vorwort Bernard Dorival. Acatos, Lausanne 1998, ISBN 2940033226 (Texte in Englisch und Französisch). Jean Lurçat 1892–1966. Hrsg. v. Ludwig Galerie Schloss Oberhausen. Galerie, Oberhausen 2000. Verschiedene Kataloge. Hrsg. v. Jean-Lurçat-Museum Eppelborn  Jean Lurçat Gesellschaft Eppelborn  Jean-Lurçat-Museum Eppelborn auf Facebook  Christoph Brockhaus - Mercatorhalle Duisburg  Musee Jean Lurcat-Angers  Literatur zu Jean Lurçat  in der Saarländischen Bibliographie Materialien von und über Jean Lurçat  im documenta-Archiv ↑ Christoph Brockhaus ↑ max-ernst-gesellschaft.de: Rückblick März 2011: Im deutschen Jean Lurçat Museum  (abgerufen am 25. Juli 2014) Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Jean Lurçat (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte]) Lizenz: CC-by-sa-3.0
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
Arafura Games – Wikipedia Die Arafura Games waren sportliche Wettbewerbe, die von 1991 bis 2011 alle zwei Jahre in Darwin (Australien) abgehalten wurden. Es fanden, wie bei den Olympischen Spielen, Wettbewerbe in verschiedenen Sportarten statt. Dabei wurde erst auf den asiatisch-pazifischen Raum abgezielt, was sich jedoch später in manchen Sportarten änderte (Boxen ist eine der Sportarten, in der immer nur Boxer aus dem asiatisch-pazifischen Raum teilnahmen). An den Arafura Games 2001 nahmen 3.100 Athleten aus 25 Nationen teil. 2003 wurden die Spiele wegen des SARS-Virus abgesagt.[1] Die 8. Spiele fanden vom 12. bis 19. Mai 2007 statt und beinhalteten zum zweiten Mal auch Wettkämpfe für Behinderte, angelehnt an die Paralympics. Die 9. Spiele fanden vom 9. bis 16. Mai 2009 statt. Die 10. Spiele waren vom 6. bis 14. Mai 2011 vor Ort. Die 11. Spiele, die vom 11. bis zum 18. Mai 2013 in Darwin hätten stattfinden sollen, wurden abgesagt, da der neue Regierungschef des Territoriums Northern Territory (NT) Adam Giles dieses Sportereignis als zu teuer ansah. Im darauffolgenden Jahr, 2014, gab das NT bekannt, dass die Arafura Games aus diesem Grund nicht mehr stattfinden.[2] ↑ Authorities move on virus 1991 | 1993 | 1995 | 1997 | 1999 | 2001 | 2005 | 2007 | 2009 | 2011 Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arafura_Games&oldid=144624519“ Kategorie: Arafura Games Navigationsmenü EnglishFrançais Links bearbeiten Diese Seite wurde zuletzt am 2. August 2015 um 00:33 Uhr geändert.
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
Glasbläser im 39. Lehrjahr | Hochschwarzwald Tourismus GmbH Glasbläser im 39. Lehrjahr "Man muss das Rezept kennen, die Zutaten und die Menge." Peter Eckhardt ist 55 Jahre alt, ein gestandener, erfahrener Mann mit eigener Werkstatt und Kunden aus der ganzen Welt. Und doch ist er noch immer am lernen. Peter Eckhardt hat mit 16 Jahren einen Beruf gelernt, der so vielfältig, komplex und herausfordernd ist, dass es keine Koketterie ist, wenn er sagt: „Ich bin im 39. Lehrjahr.“ Es ist Ausdruck seines Respekts vor dem Material, das ihn so fasziniert. Peter Eckhardt ist mit Leib und Seele Glasbläser. von Barbara Bollwahn, 21. Juli 2014 Peter Eckhardt ist 55 Jahre alt, ein gestandener, erfahrener Mann mit eigener Werkstatt und Kunden aus der ganzen Welt. - © Barbara Bollwahn Seine Werkstatt hat er in Altglashütten, einem Ortsteil der Gemeinde Feldberg, der Anfang des 17. Jahrhunderts von Glasmachern gegründet wurde. Seit 1982 fertigt der gebürtige Franke in seinem Einmannbetrieb Gläser, Vasen, Flakons, Schmuckanhänger, Figuren, Kugeln und vieles mehr. Seit 1982 fertigt der gebürtige Franke in seinem Einmannbetrieb Gläser, Vasen, Flakons, Schmuckanhänger, Figuren, Kugeln und vieles mehr. - © Barbara Bollwahn Schaut man ihm zu, wie er hoch konzentriert mit einer violetten Brille an seinem Arbeitsplatz sitzt, die seine Augen vor der 1.500 Grad heißen Flamme schützt, versteht man schnell seine Faszination. Durch ständiges Drehen wird das Glas zwischen seinen Händen flüssig wie Honig. „Man muss das Rezept kennen, die Zutaten und die Menge“, sagt er. „Es kommt auf die Mischung an.“ Eckhardt spricht oft wie ein Koch, um das komplizierte Handwerk zu erklären. Selbst für ihn ist es nach so vielen Jahren immer wieder überraschend, wie sich die Farben verändern können, so dass etwas Neues, Einzigartiges entsteht, das er später nicht einfach kopieren kann. In einer Vitrine liegen Dutzende unverkäufliche Glasanhänger, alles Unikate. „Das Material ist außerirdisch, es ist ein Wahnsinn.“ " Peter Eckhardt Auf den Rücken der Glasträger nach ganz Europa Die Herstellung von Glas, diesem festen nichtkristallinen Stoff, der mit steigender Erwärmung ab einhundert Grad zunächst weich und ab einem gewissen Punkt flüssig wird, ist ein typisches Schwarzwälder Handwerk, das schon im Mittelalter eine große Rolle spielte. Begünstigt wurde die Glasherstellung im Schwarzwald dadurch, dass das Rohmaterial, Quarzsand, und Holz zur Feuerung des Schmelzofens, vor der Haustür zu finden waren. Viele Jahrhunderte gehörte das Glas zu den bedeutenden Wirtschaftszweigen des Hochscharzwaldes, lange bevor die ersten Uhren im Schwarzwald tickten. Glasträger trugen die zerbrechliche Ware auf „Rückenkrätten“ ins europäische Ausland. Während der Öffnungszeiten seiner Werkstatt kann man ihm bei der Arbeit zuschauen. - © Barbara Bollwahn Peter Eckhardt, der in Wertheim, wo es ein Glasmuseum gibt, eine Glasfachschule besucht hat, muss seine Waren natürlich nicht auf diese beschwerliche Art vertreiben. Er verkauft seine Glaskunst in seinem Geschäft und über das Internet, an Urlauber, Einheimische und Sammler aus der ganzen Welt. Das, was er mit dem Glas macht, nennt sich „Glasblasen vor der Lampe“. Das heißt: Peter Eckhardt arbeitet mit einem Brenner, der mit Gas und Sauerstoff befeuert wird. In früheren Jahrhunderten wurden dafür das Feuer einer Öllampe und die Zugabe von Luft mit einem Blasebalg benutzt. Die Öllampe wurde längst durch den Gasbrenner ersetzt, aber der Name ist geblieben. Dieser Fortschritt eröffnet dem Glasbläser ungeheuer viele Möglichkeiten. Durch die Zufuhr von Druckluft und Sauerstoff kann er nicht nur die Temperatur variieren, sondern die Flamme so beeinflussen, dass entweder eine oxidierende oder eine reduzierende Wirkung entsteht, was wiederum zu unterschiedlichen chemischen Reaktionen führt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Peter Eckhardt das Glas bläst. Je mehr er reinbläst, umso dünner wird es. „Wenn man länger zieht“, erklärt er, „wird es ein Glasfaserkabel“. Auch das ist für ihn faszinierend. „Es ist unglaublich, wie verformbar Glas ist, man kann es sogar zerknüllen.“ Während der Öffnungszeiten seiner Werkstatt kann man ihm bei der Arbeit zuschauen. Glasbläser, bleib bei deiner Flamme? Die Glasröhren und Stäbe, die er benutzt, füllen ein großes Regal neben seinem Arbeitsplatz. Manchmal, das gibt der Fachmann unumwunden zu, kapituliert auch er vor den vielen Möglichkeiten. So konzentriert er sich auf eine einzige Glassorte, das Borosilikatglas. Das ist temperatur- und chemikalienbeständig und hat einen geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten. Selbst für ihn ist es nach so vielen Jahren immer wieder überraschend, wie sich die Farben verändern können, so dass etwas Einzigartiges entsteht, das er später nicht einfach kopieren kann. - © Barbara Bollwahn Dazu muss man wissen, dass es tausende verschiedene Glassorten mit unterschiedlichen Spannungen und Ausdehnungen gibt. „Wehe, ich paß nicht auf, dann haut mir die hohe Spannung das schönste Teil auseinander“, sagt Peter Eckhardt. Es ist die ungeheure Vielfalt, die ihn jeden Tag mit Freude in seine Werkstatt gehen lässt. Am Anfang seiner Laufbahn hat Peter Eckhardt Glas nicht selten gehasst. Wenn es geplatzt ist, er nicht sofort ein Erfolgserlebnis hatte. Längst kann er von seinem Wissen und seinen Erfahrungen profitieren und spricht von „kontrolliertem Zufall“: „Ich übe die Kontrolle aus, aber ich muss mich auch immer überraschen lassen.“ Nur vor einem hütet er sich. „Man darf sich nicht verzetteln.“ So wie ein Schuster, der bei seinen Leisten bleibt, konzentriert er sich auf seinen eigenen Stil, den er im Laufe der Zeit entwickelt hat, anstatt sich in den unendlichen Weiten der Glaskunst zu verlieren. Homepage von Peter Eckhardt
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
Gutenberg Capture / Drucker / Verleger / R / Filter Cronberg, Hartmuth von / Friedrich <Sachsen, Kurfürst> / Heinrich <England, König> / Heinrich <Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel> / Münsterberg, Karl von / Philipp <von Bayern> / Planitz, Hans von der / Schleinitz, Johannes von [1-1]
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
12.07.1920: Geburtstag am 12. Juli 1920 · geboren.am Kalenderblatt 12.07.1920 Zeitungen vom 12.07.1920 Das Datum 12. Juli 1920 Das Kalenderblatt zum Geburtsdatum 12. Juli 1920: Der 12. des Monats Juli im Jahr 1920 war ein Montag (KW 29). Es war der 194. Tag des Schaltjahres 1920 mit 366 Tagen. Dieses Jahr fällt das Datum auf den Wochentag Sonntag. Für die Geburtstagskinder aus dem Jahrgang 1920 ist das Jahr 2020 ein großes Jubiläumsjahr. Personen mit dem Geburtsdatum 12.07.1920 werden in diesem Jahr 100 Jahre alt. Geboren am 12. Juli 1920 Wer kam am 12.07.1920 zur Welt? Die bekannten Persönlichkeiten des Tages: Am 12. Juli des Jahres 1920 kamen u. a. Beah Richards, eine US-amerikanische Film- und Theaterschauspielerin und Autorin, und Paul Gonsalves, ein amerikanischer Jazz-Saxophonist, zur Welt. Außerdem wurden an diesem Julitag Keith Andes, ein US-amerikanischer Schauspieler, und Randolph Quirk, Baron Quirk, ein britischer Linguist, geboren. Sie sind fast zeitgleich mit Yul Brynner geboren, der nur einen Tag früher am 11. Juli 1920 zur Welt kam. Sternzeichen am 12. Juli 1920 Am 12. Juli vor 100 Jahren geborene Personen haben das Sternzeichen Krebs. Im chinesischen Horoskop liegt das Datum im Jahr des Metall-Affen. am 12. Juli 2030 36.480 Tage seit dem 12.7.1920 bis heute vom 12. Juli 1920 mit den Nachrichten des Tages Geburtstagskinder vom 12. Juli 1920 haben mit diesen berühmten Personen Geburtstag: Zeitungen vom 12. Juli 1920 Was geschah am Montag, dem 12. Juli 1920? – Historische Zeitdokumente vom 12.7.1920 Was ereignete sich am 12. Juli 1920? Wer bestimmte die Schlagzeilen der Presse an diesem Montag im Juli 1920? Unsere Geschenkidee zum Geburtstag: Verschenken Sie eine originale Tageszeitung aus unserem Partnershop, die an diesem Tag erschienen ist: vom 12. Juli 1920, Tageszeitung, wie heutige FAZ Zeitung im Shop vom 12. Juli 1920, große überregionale Tageszeitung Zeitung im Shop vom 12. Juli 1920, Zeitung aus Süddeutschland (Vorläufer des Südkuriers) Zeitung im Shop vom 12. Juli 1920, Regionalzeitung Zeitung im Shop Weitere 6 originale Zeitungen und Zeitschriften vom 12. Juli 1920 geboren.am Chronik 20. Jahrhundert 1920er 1920 Juli 12. Juli 1920 Kalenderblatt mit den Geburtstagen vom 12. Juli 1920 – Wer wurde am 12.07.1920 geboren? Bildnachweise: Bild »Yul Brynner« [M]: Tanja Kragujević, Stevan Kragujević's daughter, CC BY-SA 3.0 · Bild »George Eastman« [M]: George Grantham Bain collection, PD · Bild »Stefan George« [M]: Reinhold Lepsius, gemeinfrei · Bild »Willis E. Lamb« [M]: Wikipedia User MessinaRagazza, CC BY-SA 3.0 · Bild »Louis B. Mayer« [M]: gemeinfrei · Bild »Amália Rodrigues« [M]: Môsieur J, CC BY 2.0 · Bild »Juan Antonio Samaranch« [M]: www.kremlin.ru, CC BY 3.0 · Bild »Isaac Stern« [M]: Cohen Fritz, PD · Bild »Richard von Weizsäcker« [M]: Bundesarchiv, Bild 146-1991-039-11, CC BY-SA 3.0 — Zeichenerklärung: [M] bearbeitet — Lizenztexte: CC BY 2.0 · CC BY 3.0 · CC BY-SA 3.0 — Infos zu Bildmaterial und Lizenzen auf geboren.am ›
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
Historischer Triumph von Krawietz/Mies - Sport - Süddeutsche.de Historischer Triumph von Krawietz/Mies 8. Juni 2019, 21:09 Uhr French Open:Ein Triumph, der aus dem Nichts kommt Überrumpelt: Kevin Krawietz (links) und Andreas Mies mit dem Pokal Den deutschen Doppelspielern Kevin Krawietz und Andreas Mies gelingt ein historischer Sieg: 82 Jahre nach Gottfried von Cramm und Henner Henkel gewinnen sie ein Grand-Slam-Turnier. Im Finale dominieren sie die Partie gegen Jeremy Chardy und Fabrice Martin mit 6:2, 7:6 (3). Von dem Triumph werden beide völlig überrumpelt. Um 20.10 Uhr setzte Marc Maury, der legendäre Stadionsprecher der French Open, der eine Stimme hat, die jeder Tennisinteressierte kennt, zu einem erstaunlichen Aufruf an: Er rief "Les Allemands Kevin Krawietz und Andreas Mies" auf, um nach vorne zu kommen. Dann schritten Krawietz, 27, aus Coburg, und Mies, 28, aus Köln, eben nach vorne. Die Menschen im Court Philippe Chatrier standen, klatschten, es war ja ein besonderer Moment. Es war die Siegerehrung. Die beiden zu ehrenden hatte leuchtend grüne Hemden an, auf dem Rücken waren noch rote Spuren. Minuten zuvor hatten sie auf der Terre Battue gelegen. Ihr Erfolg kam nicht nur für die Beobachter aus dem Nichts. Auch für die beiden. Mies ist im Einzel nicht mal mehr in der Weltrangliste geführt. Krawietz schaffte nicht den Durchbruch weiter hoch. Er galt lange als großes deutsches Talent. Aber Profisport ist hart. Und nun? "Was für eine Reise" Haben sie Geschichte geschafft. Krawietz und Mies sind Grand-Slam-Sieger. Nach fünf Siegen bezwangen sie im Finale am späten Samstagnachmittag die Franzosen Jeremy Chardy und Fabrice Martin mit 6:2, 7:6 (3). Krawietz spielt in der Bundesliga für den Münchner Verein TC Großhesselohe. Mies spielt für Rot-Weiss Köln. "Was für eine Reise", sprach Krawietz ins Mikrofon, auf Englisch, "wir sind vor eineinhalb Jahren zusammen gestartet, und nun stehen wir hier!" Noch ungläubiger schaute Mies, Krawietz ist ja der ruhigere der zwei, Mies ist der Quirl. "Ich bin sprachlos, das passiert mir sonst nie", sagte er. Aber natürlich fand er dann doch noch Worte. Er dankte allen seinen Freunden, der Familie, besonders den Eltern und rief: "Ich liebe euch!" Es war bewegend, weil alles von Herzen kam. Historisches wollten die beiden schaffen, das hatten sie sich vorgenommen, und es ist ihnen gelungen. Marc-Kevin Goellner und David Prinosil waren 1993 die letzten Deutschen im Doppel-Finale gewesen; sie unterlagen damals Luke und Murphy Jensen aus den USA. Die einzigen Deutschen, die jemals in Paris gewonnen hatten, waren Gottfried von Cramm und Henner Henkel 1937. In der Open Era seit 1968 hatte noch nie ein deutschen Doppel triumphiert. Mit ausländischen Partnern gab es aber einige Titel. Michael Stich siegte 1992 in Wimbledon an der Seite von John McEnroe (USA). Philipp Petzschner gewann 2010 in Wimbledon sowie 2011 bei den US Open, beide Male mit dem Österreicher Jürgen Melzer.
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q-de-2223
Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
"Vermutlich wird es noch mindestens 10 Jahre so weiter gehen." Ich persönlich habe die Hoffnung aufgegeben das Ende des "Nahost-Konflikts" zu erleben. Dabei bin ich noch gar nicht soooo alt. Ich schlage vor, den "Nahost-Konflikt" zum Weltkulturerbe zu erklären.
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
 A - Z: 17 Jazz vom Feinsten mit Cab Calloway | Cultural Broadcasting Archive A – Z: 17 Jazz vom Feinsten mit Cab Calloway A - Z: 17 Jazz vom Feinsten mit Cab Calloway In der Sendung von A bis Z von Adelhard bis Zawinul mit Jazz vom Feinsten hören Sie heute Musik mit Cab Calloway and His Orchestra: Aufgenommen von September 1933 bis Jänner 1934. Cab Calloway, Jazz
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
 Karl von Reyher - de.LinkFang.org Karl Friedrich Wilhelm Reyher, seit 1828 von Reyher (* 21. Juni 1786 in Groß Schönebeck; † 7. Oktober 1857 in Berlin) war ein preußischer General der Kavallerie, während der Revolution von 1848 Kriegsminister in der Regierung von Ludolf Camphausen und ebenfalls seit 1848 Generalstabschef. Karl war der Sohn von Johann Samuel Reyher, Kantor und Lehrer von Groß Schönebeck, und dessen zweiter Ehefrau Johanna Karoline, geborene Eckart, die Tochter eines Forstbeamten. Im Alter von dreizehn Jahren musste er die Schule verlassen und einen Beruf ergreifen. Zunächst begann er eine Ausbildung als Amtsschreiber, ehe er 1802 freiwillig in den Militärdienst eintrat. Er stieg im Infanterieregiment von General von Winnig zum Regimentsschreiber auf und wurde bald zum Unteroffizier ernannt. Den Krieg von 1806 machte er beim Tross mit. Nach der preußischen Niederlage schloss sich Reyher dem Freikorps Ferdinand von Schill an. Dieser machte ihn zum Feldwebel und persönlichen Sekretär. Mit Schill wechselte Reyher 1808 als Wachtmeister und Regimentsschreiber zum 2. Brandenburgischen Husarenregiment. Bei den eigenmächtigen Aktionen Schills wurde Reyher 1809 verwundet und wurde mit dem Rest der Truppe in das westpreußische Ulanenregiment eingegliedert. Dessen Befehlshaber Yorck diente Reyher als Adjutant. Nach Bestehen der Offiziersprüfung wurde er 1810 zum Sekondeleutnant befördert. Zu Beginn der Befreiungskriege wurde Reyher zum Brigadeadjutanten ernannt und nahm an der Schlacht bei Großgörschen teil. Es folgten die Schlacht bei Bautzen sowie das Treffen von Reichenbach, die Schlacht an der Katzbach sowie weiterer Gefechte. Unter General Katzler stieg Reyher zum Generaladjutanten auf. Auch beim Feldzug in Frankreich 1814 diente er zur Zufriedenheit seiner Vorgesetzten und wurde zum Premierleutnant befördert. Er erhielt das eiserne Kreuz erster Klasse, das außer ihm nur sieben weitere Leutnants während des Feldzuges erhalten hatten. Anschließend wurde Reyher Adjutant von General Yorck. Während des Krieges von 1815 war Reyher als Generalstabsoffizier unter anderem an der Schlacht bei Ligny und weiteren Gefechten beteiligt. Für seine Verdienste wurde er zum Major befördert. Nach Kriegsende blieb Reyher zunächst mit den Besatzungstruppen in Frankreich. Dort lehrte er unter anderem an einer Feldkriegsschule. 1818 kehrte er nach Preußen zurück und diente im Generalstab. 1824 wurde Reyher Chef des Generalstabs des VI. Armee-Korps und am 20. September 1828 in Berlin als Major in den preußischen Adelsstand erhoben. 1830 wurde er Generalstabschef der vom Prinzen Wilhelm befehligten Armee-Korps. 1840 wechselte Reyher ins Kriegsministerium und wurde dort Chef des Allgemeinen Kriegsdepartements. Im Märzministerium Camphausen-Hansemann übernahm Reyher zunächst für einige Wochen das Kriegsministerium. Er war dafür verantwortlich, dass nach dem Rückzug der Armee aus Berlin im März die Hauptstadt im April wieder militärisch besetzt wurde. Am 1. Mai 1848 wurde Reyher Chef des Generalstabs der Armee. Diese Position behielt er bis zu seinem Tod. Zeitweise war er auch Mitglied der zweiten Kammer des preußischen Abgeordnetenhauses und gehörte dort der Rechten an. Reyher hatte sich am 31. Juli 1820 in Königsberg mit Ida Charlotte Baumann (* 19. November 1797 in Warschau; † 24. Oktober 1874 in Berlin) verheiratet. Sie war die älteste Tochter des Regierungspräsidenten Baumann. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor: Pauline († 13. Mai 1870), Hofdame Maria Karoline Elisabeth (* 26. Januar 1828 in Breslau; † 30. April 1896) ⚭ 1856 Hermann Alexander Alfons von Bojanowski (* 11. September 1805; † 10. Juli 1868), königlich preußischer Generalleutnant Ida Mathilde (* 22. August 1830 in Berlin; † 3. April 1879) Anna Luise Henriette (21. Oktober 1836 in Berlin) ⚭ Armand von Hilchenbach (* 4. Juni 1829), kurhessischer Kammerherr (29. März 1867 preußischer Adel)[1] Bernhard von Poten: Reyher, Karl Friedrich Wilhelm von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 28, Duncker & Humblot, Leipzig 1889, S. 350–353. Karl Rudolf von Ollech: Carl Friedrich Wilhelm von Reyher, General der Kavallerie und Chef des Generalstabes der Armee. E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1861, (Digitalisat ). Kurt von Priesdorff: Soldatisches Führertum. Band 5, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o. O. [Hamburg], o. J. [1938], DNB 367632802 , S. 413–424, Nr. 1623. Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XI . (122 der Gesamtreihe). C.A. Starke, Limburg (Lahn) 2000, ISBN 3-7980-0822-1, S. 363. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser, 1915, Neunter Jahrgang, S.764 Eintrag zu Karl von Reyher in Kalliope Acta borussica: Protokolle des preußischen Staatsministeriums Bd.4/2 ↑ Verzeichnis der seit dem Bestehen des kgl. preuss. Heroldsamtes (1855) erfolgten Standeserhöhungen, Adelsbestätigungen und Namensvereinigungen nebst Beschreibung der verliehenen Wappen. S.39 Normdaten (Person): GND: 119180510 (OGND , AKS ) | VIAF: 8192179 | Wikipedia-Personensuche NAME Reyher, Karl von ALTERNATIVNAMEN Reyher, Karl Friedrich Wilhelm von KURZBESCHREIBUNG preußischer General der Kavallerie, Kriegsminister und Generalstabschef GEBURTSORT Groß Schönebeck STERBEDATUM 7. Oktober 1857 Kategorien: Kriegsminister (Preußen) | General der Kavallerie (Königreich Preußen) | Mitglied der Preußischen Zweiten Kammer | Person in den Koalitionskriegen (Preußen) | Mitglied im Schillschen Freikorps | Nobilitierter (Preußen) | Deutscher | Geboren 1786 | Gestorben 1857 | Mann Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Karl von Reyher (Autoren [Versionsgeschichte]) Lizenz: CC-by-sa-3.0 Stand der Informationen: 05.05.2020 02:07:28 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
http://s-klasse-club.de/News/420/de/001 RSS Feed 420 - Mercedes-Benz S-Klasse Club e.V. Geburtstagswochenende des http://s-klasse-club.de/_more/newsid602/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Orchesterklänge und freier Eintritt Unter dem Motto „PS-Kultur und Orchesterklang“ gastieren am 20. Mai 2017 Orchester aus Baden-Württemberg und Slowenien auf der Open Air Bühne des Mercedes-Benz Museums. Das Programm gehört zum Landesmusikschultag 2017 in Stuttgart und findet von 11:00 bis [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid601/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Zum großen Jubiläum der Mille Miglia startet Mercedes-Benz Classic in rund zwei Wochen mit insgesamt zehn Fahrzeugen. Die Klassiker aus verschiedenen Epochen gehen vom 18. bis 21. Mai 2017 beim wohl berühmtesten Straßenrennen der Welt auf die Strecke von Brescia in Norditalien nach Rom und [...] 20 Jahre Luxus-SUV von http://s-klasse-club.de/_more/newsid600/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Vor zwanzig Jahren präsentiert Mercedes-Benz in Tuscaloosa (Alabama/USA) die M-Klasse. Der Vorläufer des heutigen GLE begründet in den Spuren der legendären G-Klasse äußerst erfolgreich das Angebot der Marke bei den Sport Utility Vehicles (SUV). Zugleich legen beide Fahrzeuge die Grundlage [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid599/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b BremslichtschalterTeilenummer A0005453509 Dieses Ersatzteil können Sie bei allen autorisierten Servicepartnern im Mercedes-Benz Vertriebsnetz bestellen. Lassen Sie bitte die Gültigkeit der Teilenummer gemäß Ihren Fahrzeugdaten vor der Bestellung beim Servicepartner nochmals überprüfen. Es [...] Die Goldsaison des http://s-klasse-club.de/_more/newsid598/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Am 9. Mai 1937 feiert der Mercedes-Benz 750-Kilogramm-Rennwagen W 125 mit einem Sieg beim Großen Preis von Tripolis seine Rennpremiere. Nach dem Auftaktsieg wird er die gesamte Saison dominieren – doch es sollte seine einzige bleiben. Denn 1937 ist die letzte Saison, in der die [...] Präsentation der http://s-klasse-club.de/_more/newsid597/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b 1967 konzentrieren sich die Straßen der Welt in Stuttgart bei Mercedes-Benz: Von sturmumtosten Schnellstraßen und rutschigen Regenpisten bis zur ländlichen Holperstrecke reichen die Szenarien auf der unternehmenseigenen Versuchsstrecke in Untertürkheim. Sie wird vor 50 Jahren nach umfangreichen [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid596/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Erstmals und exklusiv gibt es beim 24. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) im Mercedes-Benz Museum ein Vorprogramm. Der Familiensonntag am 30. April umfasst einen Trickfilm-Workshop von 11:00 bis 13:00 Uhr sowie die Aufführung des Stop-Motion-Films „Mein Leben als Zucchini“ um [...] Fünf Auszeichnungen für http://s-klasse-club.de/_more/newsid595/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b In gleich fünf Kategorien gewinnt Mercedes-Benz bei der diesjährigen Wahl der besten klassischen Automobile durch die Leser der Fachzeitschrift „Motor Klassik“: Der 300 SL „Gullwing“ gewinnt bei den Klassikern der 1940er- und 1950er-Jahre. Das größte Potenzial als Klassiker der Zukunft [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid594/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Zierrahmen für Hauptscheinwerfer W 113Teilenummer A113 826 01 89Dieses Ersatzteil können Sie bei allen autorisierten Servicepartnern im Mercedes-Benz Vertriebsnetz bestellen. Lassen Sie bitte die Gültigkeit der Teilenummer gemäß Ihren Fahrzeugdaten vor der Bestellung beim Servicepartner [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid593/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Noch bis zum 30. Juni 2017 läuft die interaktive Sonderausstellung EY ALTER im Mercedes-Benz Museum. Sie ist – wie das ganze Museum – am gesamten Osterwochenende und inklusive Ostermontag geöffnet. Bisher haben sich dort bereits mehr als 80.000 Menschen aller Altersgruppen spielerisch mit dem [...] Genial kompakt: 20 Jahre http://s-klasse-club.de/_more/newsid592/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Nur wer wagt, gewinnt: Rückblickend könnte das die Leitlinie für Entwicklung und Markteinführung der Mercedes-Benz A-Klasse gewesen sein. Im März 1997 stellt die Marke das hoch innovative Fahrzeug auf dem Automobilsalon Genf der Weltöffentlichkeit vor. Der intern als Baureihe W 168 bezeichnete [...] Zweite Prework-Party im http://s-klasse-club.de/_more/newsid591/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Mit entspannten Rhythmen in den Arbeitstag starten: Am 19. Mai 2017 lädt das Mercedes-Benz Museum von 6 bis 9 Uhr zur zweiten Prework-Party. Gefeiert wird auf Ebene 8 mit Blick auf Stadt und Neckar. Das Museum wird an diesem Tag elf Jahre alt. Für die richtige Stimmung sorgt ein DJ von antenne 1. [...] Mercedes-Benz Classic auf der http://s-klasse-club.de/_more/newsid590/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Herausragende sportliche Fahrzeuge sind die Stars des Messeauftritts von Mercedes-Benz Classic auf der diesjährigen Techno Classica: Insgesamt elf Fahrzeuge aus mehr als 110 Jahren veranschaulichen, dass Sportlichkeit von Beginn an in den Genen der Marke Mercedes liegt. Die Exponate reichen vom [...] Fahrzeughandel ALL TIME http://s-klasse-club.de/_more/newsid589/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Die Jagd auf Youngtimer und Oldtimer ist ungebrochen. Doch die Gefahr ist größer denn je, einem Blender zu erliegen. Mercedes-Benz bietet begehrte Klassiker mittlerweile im Werksverkauf an – mit großem Erfolg. Die großzügige Ausstellungsfläche im Erdgeschoss des Mercedes-Benz Museums steht [...] 1957: 60 Jahre Mercedes-Benz http://s-klasse-club.de/_more/newsid588/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Im Frühjahr 2017 kommt der Mercedes-AMG GT Roadster (R 190) auf den Markt. Damit setzt sich eine starke Tradition offener Hochleistungssportwagen mit dem Stern fort. Ein Glanzpunkt in dieser Historie ist vor 60 Jahren die Premiere des Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198) auf dem Genfer [...] David Coulthard löst den http://s-klasse-club.de/_more/newsid587/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Am 9. März 1997 gewinnt der schottische Rennfahrer David Coulthard auf McLaren-Mercedes den Großen Preis von Australien. Es ist der erste Sieg für die Silberpfeile seit der Rückkehr der Stuttgarter Marke in die Formel-1-Weltmeisterschaft. Denn Ende 1955 hatte Mercedes-Benz sich nach zwei [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid586/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Einen unvergesslichen Tag auf einer Rennstrecke erleben - das ermöglichen die Trackdays allen Fahrern eines Mercedes-Benz. Sie finden in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Veranstaltet werden sie vom ehemaligen Rennfahrer Jörg van Ommen, 1994 und 1995 Vize-Champion in der Deutschen [...] Lange Nacht der Museeen http://s-klasse-club.de/_more/newsid585/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Sternenschau, Party und Poetry-Slam sowie Erlebnisausstellung „EY ALTER“: Dies und noch viel mehr bietet das Mercedes-Benz Museum bei der Langen Nacht der Museen am 25. März 2017. Das insgesamt zwölfstündige Programm beginnt um 16:00 Uhr mit Kinderangeboten. Sowohl das Museum wie auch die [...] ALL TIME STARS by http://s-klasse-club.de/_more/newsid584/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Unter dem Namen ALL TIME STARS betreibt Mercedes-Benz Classic einen Handel mit Youngtimern und Oldtimern der Marke. Die Fahrzeuge können direkt im Showroom im Mercedes-Benz Museum besichtigt und gekauft werden. Ein Fachberater-Team hält sämtliche Detailinformationen sowie Fahrzeugbeschreibungen [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid583/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Verdeck-Verschluß links für W124-Cabriolet Teilenummer A1247700126Dieses Ersatzteil können Sie bei allen autorisierten Servicepartnern im Mercedes-Benz Vertriebsnetz bestellen. Lassen Sie bitte die Gültigkeit der Teilenummer gemäß Ihren Fahrzeugdaten vor der Bestellung beim Servicepartner [...] Einladung ins Mercedes-Benz http://s-klasse-club.de/_more/newsid582/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Im Mercedes-Benz Museum war schon die ganze Welt zu Gast. Die ganze? Nicht ganz. Einwohner aus Benin, Botswana, Guyana, Papua-Neuguinea, Samoa, St. Kitts und Nevis sowie Suriname waren noch nie da. Jetzt begibt sich das Museum mit einer Kampagne auf die Suche nach Gästen aus diesen Ländern. „Die [...] Zukunft unter Strom im Jahr http://s-klasse-club.de/_more/newsid581/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Mercedes-Benz setzt mit der neuen Produktmarke EQ Maßstäbe für die Elektromobilität der Zukunft. Diese Entwicklung nimmt Impulse aus der Geschichte elektrisch fahrender Automobile von Daimler aus mehr als 100 Jahren auf. Zu früheren wegweisenden Projekten gehört der vor 45 Jahren vorgestellte [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid580/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Freundeskreis, Rea Garvey, Teesy & Vona und Lina – das sind die vier Konzerte des ersten Mercedes-Benz Konzertsommers vom 29. Juni bis 2. Juli 2017. Eingeweiht wird die neue Festival-Freilichtbühne am Museum von der wiedervereinten legendären Stuttgarter Hip-Hop-Formation Freundeskreis. Das Trio [...] Die Mercedes-Benz Coupés der http://s-klasse-club.de/_more/newsid579/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Seit jeher finden die Spitzentechnik und Eleganz von Mercedes-Benz in Coupés ihren ganz besonderen Ausdruck. An diese Tradition knüpfen die drei Typen 230 C, 280 C und 280 CE an, die Mercedes-Benz vor 40 Jahren im März 1977 auf dem Automobilsalon in Genf vorstellt. Heute ist die Baureihe C 123 [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid578/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Vom Fahrzeughandel ALL TIME STARS bis zu Service und Ersatzteilversorgung für klassische Automobile der Marke: Mercedes-Benz Classic stellt auf der Retro Classics 2017 seine komplette Dienstleistungskompetenz in den Fokus des Messeauftritts. Außerdem präsentiert die Stuttgarter Marke sportliche [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid577/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Am 14. Februar 2017 löste der achtmillionste Besucher des Mercedes-Benz Museums eine Eintrittskarte: Herr He Dingding aus China. Nach einem spontanen Selfie mit dem Jubiläumsgast überreichte Museumsleiterin Monja Büdke ein Willkommensgeschenk. Zudem ermöglichte das Museum kurzfristig eine [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid576/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Mercedes-Benz Classic erinnert bei der Jubiläumsausgabe der Mille Miglia an legendäre Siege und packende Momente aus der Geschichte des italienischen 1.000-Meilen-Rennens: Zum 90. Jubiläum der Mille Miglia geht die Stuttgarter Marke mit insgesamt zehn Fahrzeugen an den Start. Die Klassiker [...] Workshop für http://s-klasse-club.de/_more/newsid575/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Das Mercedes-Benz Museum bietet vom 7. bis zum 24. März 2017 für Gruppen aus Kindertagesstätten und Kindergärten den Workshop „Gottlieb und der Traum vom Transport“ an. Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 6 Jahren tauchen mit einer fiktiven Vorlesegeschichte in die Kindheit des [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid574/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Teilenummer: A 002 151 71 01Anlasser für die Baureihen R107, W108/109, W113, W116, W123 und W126Dieses Ersatzteil können Sie bei allen autorisierten Servicepartnern im Mercedes-Benz Vertriebsnetz bestellen. Lassen Sie bitte die Gültigkeit der Teilenummer gemäß Ihren Fahrzeugdaten vor der [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid573/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b 2016 hat das Mercedes-Benz Museum die 800.000-Besuchermarke überschritten: 819.793 Besucher kamen – so viele wie noch nie seit neun Jahren und sechs Prozent mehr als 2015. Der Anteil der internationalen Gäste liegt bei 57 Prozent. Ein besonderer Höhepunkt war 2016 das Jubiläumswochenende zum [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid572/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Nach einem erfolgreichen Jubiläumsjahr 2016 erweitert das Mercedes-Benz Museum 2017 seinen Kulturkalender gemeinsam mit dem Stuttgarter Konzertverantalter Chimperator Live um das neue Format „Mercedes-Benz Konzertsommer“. Auf zwei verschiedenen Bühnen finden am Mercedes-Benz Museum vom 29. [...] Das Coupé der Baureihe 124 http://s-klasse-club.de/_more/newsid571/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Vor fast 30 Jahren, im März 1987, stellt Mercedes-Benz das Coupé der Mittleren Baureihe 124 vor. Das macht die ersten Fahrzeuge ab 2017 beispielsweise in Deutschland reif für das begehrte H-Kennzeichen. Klassiker sind die Fahrzeuge allerdings schon lange – für manchen Kenner sind sie es sogar [...] „Internationaler Tag der http://s-klasse-club.de/_more/newsid570/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Den „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ nimmt das Mercedes-Benz Museum zum Anlass, am 3. und 4. Dezember Mercedes-Benz Modelle zu präsentieren, die dank spezieller Sonderausstattungen Menschen mit Handicap mobil und damit unabhängig machen. Zudem können die Museumsbesucher zwei [...] Alle Mercedes-Benz SL seit http://s-klasse-club.de/_more/newsid569/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b „Mercedes-Benz SL – Faszination seit sechs Jahrzehnten“ heißt ein neues Buch über die legendäre Modellreihe der Stuttgarter Marke. Erschienen ist es im Motorbuch Verlag, Stuttgart. 528 Seiten stark, liefert es fundierte Informationen zu allen SL von 1952 bis zum aktuellen Modelljahrgang [...] Konzert im Mercedes-Benz http://s-klasse-club.de/_more/newsid568/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Am 28. November 2016 findet im Mercedes-Benz Museum ab 18 Uhr die Konzertive statt: Junge Preisträgerinnen und Preisträger renommierter Wettbewerbe im Alter von 11 bis 17 Jahren spielen klassische Musik. Zugleich ist die Konzertive ein Benefizkonzert, das von der Stuttgarter Musikschule und dem [...] Vor 60 Jahren: Zweiter http://s-klasse-club.de/_more/newsid567/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Auf Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“ holt der Rennfahrer Paul O’Shea in der Saison 1956 seinen zweiten Titel als Sportwagenmeister der USA: Zum Saisonfinale am 28. Dezember 1956 ist er Klassenmeister der Kategorie „D Production“ und hat insgesamt die meisten Punkte im National Sports Car [...] Cannstatter Hütte vor dem http://s-klasse-club.de/_more/newsid566/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Am 8. November 2016 eröffnet wieder die beliebte Winterhütte vor dem Mercedes-Benz Museum. Als „Cannstatter Hütte“ bringt sie alpines Flair direkt auf den Museumshügel. Bis zum 8. Januar 2017 ist die Hütte jeweils von Dienstag bis Sonntag ab 11:30 Uhr geöffnet – ideal also für den [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid565/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Der London to Brighton Veteran Car Run (LBVCR) findet jedes Jahr am ersten Sonntag im November statt – seit 1927. Zugelassen sind ausschließlich Fahrzeuge, die spätestens im Jahr 1904 gebaut worden sind. Das ermöglicht Teilnehmern wie Zuschauern eine unvergleichliche Zeitreise in die Frühzeit [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid564/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Mitmachen, Entdecken und etwas über sich selbst erfahren: Das können die Besucher der neuen Sonderausstellung „EY ALTER – Du kannst dich mal kennenlernen“. Vom 21. Oktober 2016 bis zum 30. Juni 2017 rückt das Mercedes-Benz Museum erstmals ein Thema in den Mittelpunkt, das auf den ersten [...] Herbst 1936: Mercedes-Benz http://s-klasse-club.de/_more/newsid563/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Ein neues Rekordfahrzeug mit Stromlinienkarosserie und vollverkleideten Rädern sowie ein ebenfalls neuer V12-Kompressormotor mit 453 kW (616 PS): Damit geht Rudolf Caracciola, Grand-Prix-Europameister von 1935, im Herbst 1936 für Mercedes-Benz auf Rekordjagd. Die Mission gelingt. 372,102 km/h [...] Sonderpräsentation zur IAA http://s-klasse-club.de/_more/newsid562/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Die Stars für Transport und Logistik besuchen das Mercedes-Benz Museum: Vom 18. Oktober bis 13. November zeigt eine Sonderpräsentation Höhepunkte des aktuellen Daimler Nutzfahrzeug-Programms. Die Präsentation mit insgesamt 17 verschiedenen Fahrzeugen schließt direkt an die Internationale [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid561/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Verblüffend realistisch inszeniert sind die Motive des Mercedes-Benz Classic Kalenders für das Jahr 2017. Er trägt den Titel „Mit Leidenschaft und Maßstab“: Die aufwendig fotografierten Szenen zeigen legendäre Klassiker aus der Geschichte des Stuttgarter Unternehmens – als Modelle im [...] Carl Benz Tour: Sternstunden http://s-klasse-club.de/_more/newsid560/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Der Sommer verabschiedet sich mit goldenen Tagen. Was könnte jetzt schöner sein, als vom nächsten Kurzurlaub zu träumen? Magische Momente versprechen die stilvollen Reisen im neuen Katalog „Classic Car Travel“. Am Steuer eines der insgesamt zehn Traumsportwagen Mercedes‑Benz SL W 113 und R [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid559/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Im vergangenen Jahr haben Mercedes-Benz Classic und ALL TIME STARS die erfolgreiche Premiere der Motorworld Classics in Berlin begleitet – und werden auch in diesem Jahr auf dem historischen Messegelände unter dem Berliner Funkturm zahlreiche Fahrzeuge ausstellen. Die Fachmesse findet vom 6. bis [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid558/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Wann ist ein Mensch „jung“? Und was heißt eigentlich „ alt“? Fragen wie diese beantwortet die neue Sonderausstellung im Mercedes-Benz Museum vom 21. Oktober 2016 bis 30. Juni 2017. „EY ALTER – Du kannst dich mal kennenlernen“ setzt sich mit dem demografischen Wandel in der Arbeitswelt [...] Die Hiplet™ Ballerinas im http://s-klasse-club.de/_more/newsid557/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Im Rahmen des Engagements für aufstrebende Mode-Talente aus aller Welt stellt Mercedes-Benz eine neue Episode seiner "Fashion Creatives" Film-Serie vor, in deren Mittelpunkt die sensationellen Hiplet™ Ballerinas vom Chicago Multicultural Dance Centre agieren. Homer Bryant, Gründer und [...] Musikfest Stuttgart im http://s-klasse-club.de/_more/newsid556/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Premiere mit Trommeln und vier Flügeln: Im September 2016 kommt erstmals das Musikfest Stuttgart der renommierten Internationalen Bachakademie mit zwei Konzerten ins Mercedes-Benz Museum. Am 3. September gastiert der Percussionist Murat Coşkun bei einem Familienkonzert mit „Geschichten aus [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid555/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Wichtige Ersatzteile für die herausragenden Vorkriegsklassiker der berühmten S-Reihe (S, SS, SSK, SSKL) sind wieder ab Werk erhältlich. Mercedes-Benz Classic hat sie als Nachfertigung nach höchsten Qualitätsmaßstäben neu aufgelegt und dabei mit den ursprünglichen Lieferanten zusammen [...] Tag der Menschen mit http://s-klasse-club.de/_more/newsid554/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b DAS MERCEDES-BENZ MUSEUM beteiligt sich wieder mit besonderen Aktionen am „Tag der Menschen mit Behinderung“. Das Meredes-Benz Museum ist ein Ort, der Vergangenheit,Gegenwart und Zukunft gleichermaßen im Blick hat und sich mit verschiedenen Veranstaltungen an seine Besucher wendet. Am 3. und [...] Offene Fahrkultur: E-Klasse http://s-klasse-club.de/_more/newsid553/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Sonnige Aussichten in der oberen Mittelklasse bietet Mercedes-Benz auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 1991 in Frankfurt am Main. Dort hat im September vor 25 Jahren ein elegantes Cabriolet Premiere. Das viersitzige Fahrzeug mit Stoffverdeck gehört zur Baureihe 124, die ab 1993 die [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid552/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Sachsens längstes Automobilmuseum – diese Eigenbeschreibung trifft perfekt den Kern der Sachsen Classic (18. bis 20. August 2016). Rund 200 klassische Fahrzeuge sind in diesem Jahr für die Fahrt über die Traumstraßen des Freistaats sowie auf dem Sachsenring gemeldet. Aus Stuttgart werden drei [...] Cars & Coffee - jeden Sonntag Besitzer von Old- und Youngtimern sind eingeladen, jeden Sonntag von 26.06. bis 04.09.2016 ihr Sammlerstück – gleich welcher Marke – auf dem Hügel vor dem Mercedes-Benz Museum zu präsentieren.• 9 bis 14 Uhr• 100 Plätze stehen zur Verfügung• Eine Anmeldung ist nicht erforderlich [...] Gemeinsames Angebot Porsche http://s-klasse-club.de/_more/newsid550/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Als Automobilstadt von Rang und Namen bietet Stuttgart auch zwei der spektakulärsten Automuseen. Da der Besuch beider Häuser hochattraktiv ist, starten das Porsche Museum und das Mercedes-Benz Museum ein neues Angebot: Ab sofort und bis Ende des Jahres gibt es unter Vorlage der jeweiligen [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid549/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Bei den Classic Days Schloss Dyck 2016 erzählt Mercedes-Benz ein faszinierendes Kapitel der 130-jährigen Markengeschichte: die Tradition der luxuriösen Sportlichkeit offener Automobile. Auf der Orangerie-Halbinsel ist im Rahmen des Concours d’Élégance „Jewels in the Park“ der [...] ALL TIME STARS bei der http://s-klasse-club.de/_more/newsid548/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Drei Tage, 120 klassische Automobile und rund 600 Kilometer auf Traumstraßen zwischen Tirol und Bayern: Das sind die Eckdaten der siebten Arlberg Classic Car Rally, die vom 30. Juni bis 1. Juli 2016 stattfindet. Mercedes-Benz Classic geht mit zwei sportlichen Klassikern aus dem Bestand des [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid546/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Höhepunkte aus mehr als 100 Jahren Motorsport präsentiert Mercedes-Benz Classic beim Goodwood Festival of Speed 2016. Vom Mercedes-Rennwagen aus dem Jahr 1906 bis zum 2011 gebauten SLS AMG GT3 – sowohl auf der Rennstrecke als auch in der Ausstellung können einzigartige Fahrzeuge aus der [...] E-Klasse-Sonderausstellung http://s-klasse-club.de/_more/newsid542/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Am 19. Mai 2016 jährt sich die Eröffnung des neuen Mercedes-Benz Museums zum zehnten Mal. Am gleichen Tag und als Teil des umfangreichen Jubiläumsprogramms eröffnet die neue Sonderausstellung „Meisterstücke“: Die E-Klasse steht mit insgesamt siebzehn Fahrzeugen aus sieben Jahrzehnten im [...] Mercedes-Benz ist Sponsor bei http://s-klasse-club.de/_more/newsid537/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Vom 19. bis 22. Mai 2016 findet die Mille Miglia 2016 statt. Mercedes-Benz unterstützt das prestigeträchtige und berühmte Straßenrennen quer durch Italien erneut: Die Marke ist Automotive Sponsor. Selbst schickt sie zahlreiche Fahrzeuge aus der unternehmenseigenen Sammlung auf die „1.000 [...] SL: Die Tradition eleganter http://s-klasse-club.de/_more/newsid536/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Seit mehr als sechs Jahrzehnten ist der Mercedes-Benz SL eine Sportwagenikone. Im April 2016 kommt die jüngste Generation auf den Markt. Sie führt die einzigartige Tradition eleganter Sportlichkeit in die Zukunft. Die Wurzeln des Mercedes-Benz SL liegen im Rennsport. Nach dem Zweiten Weltkrieg [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid529/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Die Mercedes-Benz E-Klasse ist eine Erfolgsgeschichte mit starker Tradition. Einer ihrer Ahnen ist der Mercedes-Benz 170 V, der im Februar 1936 der Weltöffentlichkeit präsentiert wird. Fahrkomfort, Downsizing und Leichtbau: Das sind einige Stichworte zu diesem Fahrzeug, das auch durch seinen neuen [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid528/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Die Mercedes-Benz Baureihe 123 überzeugt bei ihrer Vorstellung im Januar 1976 mit Eleganz und einer Vielzahl an technischen Innovationen. Zunächst ist die Limousine erhältlich. Ein Jahr später ergänzen das Coupé und das erstmals angebotene T-Modell die Karosserievielfalt. In zehn Jahren [...] http://s-klasse-club.de/_more/newsid526/Mercedes-Benz+Classic/News/420/de/001?PHPSESSID=644fcc9097b6445d3a346b5f44340f3b Uke Bosse, der sympathische Nachtwächter des Mercedes-Benz Museums, ist zurück: Heute, 12 Uhr, startet die zweite Staffel des preisgekrönten Online-Formats „Museum Monday“ mit zehn neuen Folgen. Veröffentlicht werden die drei- bis fünfminütigen Episoden alle zwei Wochen immer montags, dem [...]
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
Russischer Kosmonaut heiratet per Videoschaltung: Ja-Wort quer durchs All 11. August 2003 um 08:31 Uhr Houston (rpo). Wohl selten sind Brautleute beim Ja-Wort so weit voneinander entfernt. Über fast 400 Kilometer hinweg hat der russische Kosmonaut Juri Malentschenko am Sonntag seine Braut Ekaterina Dmitiriev geheiratet. Er war im All an Bord der Internationalen Raumstation, sie auf der Erde in Texas. Nach der Fernhochzeit per Videoschaltung müssen die Flitterwochen aber noch warten: Der 41-jährige Malentschenko weilt noch bis Oktober im All. Im cremefarbenen Hochzeitskleid und umringt von Angehörigen und Freunden trat die 26-jährige Braut am Sonntag im Raumfahrtkontrollzentrum von Houston vor die Kamera, die sie mit ihrem Bräutigam auf der ISS verband. Die große Distanz habe sie nur noch enger zusammengeschweißt, sagte Dmitriev. Ihre Beziehung sei "himmlisch und beseelt". Malentschenko trug eine Fliege über seinem Kosmonautenanzug. Texas lässt derartige Hochzeiten zu, bei der einer der Partner nicht anwesend ist. Erstmals wurde die Genehmigung aber einem Paar erteilt, bei dem ein Partner sich nicht einmal auf der Erde aufhält. Ekaterina Dmitriev kam im Alter von drei Jahren in die USA. Seit 1995 ist sie amerikanische Staatsbürgerin und lebt in Texas. Malentschenko lernte sie vor rund fünf Jahren kennen. Seit vergangenem Jahr sind die beiden ein Paar. Die russische Raumfahrtbehörde hatte zunächst Einwände erhoben, die außerirdische Hochzeit bereite eine Reihe gesetzlicher Probleme. Sie stimmte schließlich zu, ihren künftigen Kosmonauten will sie aber in den Vertrag schreiben, dass Hochzeiten bis zur Rückkehr aus dem All zu warten haben.
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
Die letzten Tage von Aristide Thomas Schmid | freier Journalist | reportagen | analysen | debatten Amiot Métayer war Chef der „Kannibalen-Armee“, die die Stadt bis heute kontrolliert. Ihre Mitglieder tragen keine Uniformen, nur Pistolen und Revolver. Wahrscheinlich haben sie auch noch einige schwerere Waffen. Es ist eine Gang von vermutlich über 100 Personen. 500, behaupten die „Kannibalen“ selber, aber das ist wohl übertrieben. Im Sommer 2002 wurde Métayer auf internationalen Druck hin verhaftet. Seine „Armee“ hatte das Haus von Pastor Luc Mésadieu, des Führers der stärksten Oppositionspartei in der Stadt, in Brand gesetzt. Dessen Leibwächter wurden mit Benzin übergossen und angezündet. Métayer saß nur einen Monat ein. Dann stürmten seine Anhänger das Gefängnis der Stadt und befreiten sämtliche 157 Gefangenen. Der Boss der „Kannibalen“ – offiziell mit Haftbefehl gesucht – lebte danach über ein Jahr lang frei und unbehelligt in seiner Stadt. Am 19. September des vergangenen Jahres forderte die US-Regierung seine erneute Festnahme. Drei Tage später wurde die völlig entstellte Leiche aufgefunden. Seither kommt die Stadt nicht mehr zur Ruhe. Die „Kannibalen“, lange Zeit ein bewaffneter Stoßtrupp von Präsident Jean-Bertrand Aristide, fordern nun dessen Rücktritt. Nach den bleiernen Jahrzehnten der Schreckensherrschaft von François und Jean-Claude Duvalier, Papa Doc und Baby Doc, war Aristide den meisten Haitianern wie ein Messias erschienen, der sie aus der Armut heraus und ins Licht der Freiheit führen würde. Auch in Deutschland schlug dem unerschrockenen Armenpriester, der ein halbes Dutzend Mordanschläge überlebt hatte, bevor ihn die Haitianer 1990 mit überwältigender Mehrheit zu ihrem Präsidenten wählten, viel Sympathie entgegen. In Aachen erhielt er 1993 sogar den Friedenspreis, aber da war er schon ins Exil geputscht worden. Seit Februar 2001 ist Aristide erneut Präsident. Doch heute – 200 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung – ist Haiti, das ärmste Land der westlichen Hemisphäre, ärmer denn je. Und die Nachfolge der Tontons Macoutes, der Privatmiliz der Duvaliers, haben in vielen Städten bewaffnete Banden angetreten, die die Opposition einschüchtern. Die „Kannibalen“ sind nur eine dieser Gangs, aber die erste, die dem Präsidenten ihre Gefolgschaft aufgekündigt hat. Winter Etienne gehört zu der Sorte von Menschen, denen man nicht allein in einer dunklen Gasse begegnen möchte. Breitbeinig steht er am kleinen Hafen von Gonaives, den Sombrero tief in die Stirn gedrückt. Am Gürtel baumeln zwei schwarze Plastiktüten und eine Magnum-Pistole. Etienne ist Sprecher der „Kannibalen“ und nach dem Mord an Métayer ihr neuer Anführer. „Achtung, passen Sie auf!“, warnt er, als ein Polizeiboot am Horizont auftaucht. „Gehen wir in Deckung, heute morgen wurde geschossen. Manchmal greifen sie uns vom Meer her an und manchmal auch aus Hubschraubern.“ 27 Personen seien seit der Ermordung Métayers den Kugeln der Polizei zum Opfer gefallen, behauptet er, 17 allein am 2. Oktober. Am Tag davor hatten die „Kannibalen“ zwei Gerichtsgebäude und das Subkommissariat der nationalen Hafenverwaltung angezündet sowie die Unterlagen der Steuerbehörde verbrannt. Der Polizeichef der Stadt musste mit zwei Schusswunden in die Hauptstadt Port-au-Prince geflogen werden. Im Schutz einer Hausmauer bindet sich Etienne einen roten Schal um den Mund, legt ein Taschentuch auf die Straße, entknotet eine der beiden schwarzen Plastiktüten und schüttet den Inhalt vorsichtig aus. Es seien, sagt er, Knochenfragmente eines zwei Wochen alten Säuglings. Er soll umgekommen sein, als die Polizei ein Haus abbrannte. Zwei Straßen weiter steht ein Mann vor einer verrußten Ruine. Er behauptet, der Vater des toten Kindes zu sein. Seine Frau halte sich aus Sicherheitsgründen versteckt. Die Behörden bestreiten, dass es den Säugling je gab. Etienne verlangt eine gerichtsmedizinische Analyse der Überreste, die er seit einer Woche mit sich herumträgt. Die andere schwarze Plastiktüte am Gürtel des Chefs der „Kannibalen“ enthält eine Flasche mit einem bräunlichen Saft. „Die habe ich von einem houngan gekriegt“, sagt er, „das Getränk schützt mich vor dem Feind.“ Die houngans sind die Priester des Voodoo, eines in Haiti weit verbreiteten religiösen Kultes, der seine Wurzeln in Westafrika hat und mit den Sklaven in die Karibik kam. „Wir gaben uns den Namen Kannibalen, um der Opposition Angst zu machen“, räumt Etienne ein. „Immer wenn die Opposition gegen den Präsidenten demonstrieren wollte, schlugen wir zu. Heute aber sind wir gegen das Regime, aufseiten der Opposition.“ Und seit die „Kannibalen“ das Lager gewechselt haben, nennen sie sich offizell Widerstandsfront von Gonaives zum Sturz Aristides. Im Gegensatz zur übergroßen Mehrheit seiner Landsleute, die ausschließlich Kreolisch sprechen, beherrscht Etienne auch das Französische perfekt. Er hat Völkerrecht und Verwaltungswissenschaft studiert, besitzt zwei Diplome und war mit Métayer eng befreundet. Als Studenten waren sie beide aktiv an der Bewegung beteiligt, die in Gonaives nach der Ermordung von drei Schülern im Herbst 1985 ihren Anfang nahm und ein halbes Jahr später zum Sturz der Duvalier-Diktatur führte. Dass das Regime für den Mord an Métayer verantwortlich ist, daran zweifelt in Haiti kaum jemand. „Aristide ließ Métayer killen“, behauptet Etienne, „weil dieser angedroht hatte, im Fall seiner Festnahme über die Verwicklung der Entourage des Präsidenten in den Mord an Jean Dominique auszupacken.“ Dominique, der wohl bekannteste Rundfunkjournalist des Landes, hatte seinem früheren Weggefährten Aristide Korruption und mafiose Machenschaften vorgeworfen und war im April 2000 erschossen worden. „Ich war immer gegen Gewalt“, sagt Etienne, der „Kannibale“ mit der Magnum-Pistole, zum Abschied, „aber es gibt ein Recht auf Verteidigung.“ Zwei Stunden nach dem Gespräch meldet Radio Caraibes, die Polizei habe vergeblich versucht, ins Viertel einzudringen. Über eine Stunde lang wurde geschossen, wie schon am Morgen, wie fast täglich. Am Abend brennt das Haus eines angeblichen Polizeispitzels, angezündet von den „Kannibalen“. Eine Armee, die eingreifen könnte, gibt es nicht. Aristide hat die Streitkräfte, die gegen ihn geputscht hatten, nach seiner Rückkehr aus dem Exil aufgelöst. Nun herrscht er über acht Millionen Haitianer und hat landesweit nur rund 3000 Polizisten zur Verfügung. So greift er vielerorts auf die bewaffneten Gangs zurück, die in der Regel aus Basisgruppen seiner politischen Bewegung entstanden sind. Marc-Edy Dessalines, der seit über fünf Jahren in Gonaives die katholische Hilfsorganisation Frieden und Gerechtigkeit leitet, behauptet, die „Kannibalen“ würden die Stadt seit langem terrorisieren. Im Stadtteil Raboteau aber habe die Polizei mindestens zehn Personen erschossen und vier Häuser angezündet, berichtet der Pater, die Zahlen Etiennes nach unten korrigierend. Seither habe die Terrortruppe bei den Slum-Bewohnern einen gewissen Rückhalt, zumal sie nun gegen Aristide agitiere. „Doch die meisten Leute haben einfach Angst. Wenn die ‚Kannibalen‘ einen Streik ausrufen, traut sich niemand, seinen Laden zu öffnen oder seine Kinder zur Schule zu schicken, die Regierung hat die Kontrolle über die Stadt verloren.“ In Gonaives herrscht eine gespenstische Ruhe. Der Präsident lebt klimatisiert und fliegt mit dem Helikopter zur Arbeit Port-au-Prince indes, die Hauptstadt Haitis, brodelt wie eh und je. „Es ist eine brünstige Stadt, die spuckt, die pisst, die schwitzt, die blutet, eine gequetschte, aufgewühlte, geplünderte, zerrissene Stadt, die stampft und tanzt, eine Stadt der Glut und des dunklen Lichtes, eine Stadt, die sich zwischen Leben und Tod bewegt“, schreibt Franketienne, der bekannteste Schrifsteller des Landes, in einer Liebeserklärung an Port-au-Prince. Doch in der Mitte dieses pulsierenden, schmutzigen, stinkenden, kloakenübersäten Molochs mit seinen anderthalb Millionen Einwohnern herrschen Ruhe und Sauberkeit: Da steht der blütenweiße Nationalpalast, ein neoklassizistisches Gebäude, dem Weißen Haus in Washington nachgebaut, umgeben von gepflegtem Rasen. Es ist der Amtssitz des Präsidenten. Vor diesem Palast hielt Aristide, der aufgrund seiner „Aufwiegelung zu Hass und Gewalt und der Beschwörung des Klassenkampfes“ aus dem Salesianer-Orden ausgeschlossen worden war, im Februar 1991 seine Antrittsrede. Der Präsident, der als einfacher Priester jahrelang unter den Ärmsten der Armen gelebt hatte, liebt es, in Gleichnissen zu reden. „Was weiß der Stein im kühlen Wasser von dem Leiden des Steins in der Sonne?“, fragte er damals rhetorisch seine Landsleute, die zu Hunderttausenden gekommen waren, um ihren „Père Titid“ zu hören, diesen kleinen, schmächtigen Mann, der es bis nach ganz oben geschafft hatte. Heute lebt Aristide in seiner luxuriösen, voll klimatisierten Residenz am Rand der Stadt und lässt sich mit dem Hubschrauber über das heiße Pflaster der Innenstadt hinweg zur Arbeit fliegen. Seine Exzellenz, wie sich der Präsident heute anreden lässt, wählt den Luftweg nicht nur aus Sicherheitsgründen. Zu den meisten Tageszeiten ist die Innenstadt völlig blockiert. Da drängeln sich zwischen Lastern und Kleinwagen überall ka bwa, schwer beladene hölzerne Zweiradwagen mit langen Deichseln, gezogen von schweißtriefenden Männern mit nacktem Oberkörper. Tap tap, mit Bildern in grellen Farben geschmückte Kleinstlaster, die als Kollektivtaxis dienen, hupen pausenlos Kunden herbei. Und mitten im lärmenden Verkehr, der sich im Schritttempo bewegt, verkaufen Frauen Kokosnüsse, Zahnpasta, Bananen, Kämme, Selbstgebackenes, Kaugummi und lebende Hühner. Wenn die Nacht hereinbricht – und die Dämmerung dauert in den tropischen Breitengraden nur kurz –, verändert sich die Stadt schlagartig. Die wegen der häufigen Stromausfälle oft unbeleuchteten Straßen leeren sich. Die Menschen haben Angst vor den „Zenglendos“, den kriminellen Banden, und dem Ortsfremden droht zusätzlich die Gefahr, in ein tiefes Straßenloch zu stürzen, weil vielerorts die Gulli-Deckel gestohlen wurden. Auf der verrotteten und kaum mehr befahrbaren Straße zum legendären Oloffson-Hotel, eine halbe Stunde Fußmarsch vom Präsidentenpalast entfernt, muss der Spätheimkehrer in der Dunkelheit über meterbreite Bäche schmutziger Abwässer hinweghüpfen, die die Straße gleich mehrfach kreuzen. Im weitläufigen Hotel, das durch die Verfilmung von Graham Greenes Roman Die Stunde der Komödianten zu Weltruhm gelangte und in dem auch Mick Jagger schon abstieg, nächtigen heute gerade noch ein halbes Dutzend Personen: Entwicklungshelfer auf Durchreise und ausländische Journalisten, die den Charme des Fin de Siècle genießen, den das vom Zahn der Zeit angenagte Gebäude ausstrahlt. Touristen gibt es in Port-au-Prince so gut wie keine mehr. Die Jeunesse dorée speist Langusten und tanzt zur Rockmusik Doch jeden Donnerstagabend kehrt Leben ins Oloffson ein, wenn Richard Morse, der Hotelbesitzer, ein haitianischer Rockmusiker, aufgewachsen in den USA, mit seiner Band auftritt. Dann kommt die Jeunesse dorée von Pétionville in ihren blank geputzten Jeeps an, um bei Cocktails und Langusten die Nacht hindurch zu tanzen. 500 Gourdes kostet der Eintritt – oder 100 Dollar, wie die Haitianer sagen, wobei sie haitianische Dollar meinen, eine rein fiktive Währung. Es ist eine Reminiszenz an die Zeiten der amerikanischen Besatzung des Landes von 1915 bis 1934, als fünf Gourdes einen Dollar wert waren. Heute gibt es für einen amerikanischen Dollar 42 Gourdes, also kostet der Eintritt zum Rock-Konzert umgerechnet etwa zwölf reale Dollar. Das ist für die meisten Haitianer ein Vermögen, weshalb die Gäste im Oloffson am Donnerstagabend auch hellhäutiger sind als die allermeisten Menschen, die man in der Hauptstadt antrifft. In Pétionville, das am Hang oberhalb von Port-au-Prince thront, leben die Reichen, vorwiegend eben Mulatten. Das Thema ist tabu. Über die Hautfarbe redet man in Haiti nicht. Zu präsent sind noch die unseligen Zeiten, als der Diktator François Duvalier mit seiner Privatmiliz der Tontons Macoutes die Bevölkerung in Schach hielt. Papa Doc, wie der frühere Landarzt vom Volk genannt wurde, hatte mit seinem rassistischen Diskurs der „négritude“ die schwarzen Mittelschichten gegen die Oberschicht der Mulatten mobilisiert. Und als Aristide, der ebenso schwarz ist wie François Duvalier war, vor einem Jahr in einer flammenden Rede seine Anhänger dazu aufrief, sich ihrer Hautfarbe zu entsinnen, war das ein klarer Tabubruch, der viele aufschreckte. Im Übrigen aber haben beide, Papa Doc wie Père Titid, Mulattinnen geheiratet. Dass der ehemalige Armenpriester in Tabarre, einem Stadtteil von Port-au-Prince, heute einen prunkvollen Palast besitzt, empfindet kaum jemand als Skandal. Auch dass seine Bodyguards aus den USA den Staat jährlich neun Millionen Dollar kosten, wird weithin achselzuckend hingenommen. Aber seine Heirat mit Mildred Trouillot, die als Tochter haitianischer Emigranten in New York aufgewachsen ist, haben ihm viele verübelt. Es ist schwierig einzuschätzen, über welchen Rückhalt der Präsident heute bei der Bevölkerung noch verfügt. Seriöse Meinungsumfragen gibt es nicht. Und aussagekräftige Wahlen ebenso wenig. Zwar erhielt Aristide bei den Präsidentschaftswahlen im Dezember 1990 über 92 Prozent der Stimmen. Aber vermutlich gingen nur fünf Prozent der wahlberechtigten Haitianer zur Urne. Und die Parlamentswahlen vom Frühjahr desselben Jahres waren so grob gefälscht, dass sich der 78-jährige Präsident der Wahlkommission in die USA absetzte und aus dem sicheren Exil bekannt gab, er weigere sich, die Resultate betrügerischer Wahlen zu bestätigen. So hat Haiti nun einen Präsidenten, der zwar korrekt gewählt wurde, aber wenig politische Legitimität besitzt, und ein Parlament sowie eine Regierung, die jeder demokratischen Legitimität entbehren. Eigentlich hätten längst Parlamentswahlen abgehalten werden müssen, weil das Mandat der Abgeordneten am 12. Januar abgelaufen ist. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat in einer Resolution die Einrichtung eines Wahlrats verlangt, dem Vertreter der Regierung, der Opposition und der Kirchen angehören sollen. „Doch die Opposition weigert sich, ihre Mitglieder für das Gremium zu benennen“, sagt David Lee, der Chef der OAS-Mission. Der Diplomat aus Kanada lässt durchblicken, dass er diese Haltung missbilligt. Micha Gaillard, führendes Mitglied der Convergence Démocratique, in der sich ein Dutzend Oppositionsparteien zusammengeschlossen haben, besteht hingegen darauf, dass Aristide zunächst seinen Verpflichtungen nachkommt. Als Erstes müsse der Präsident – wie in der OAS-Resolution explizit postuliert – für ein sicheres Umfeld, die Entwaffnung der Gangs und eine Professionalisierung der Polizei sorgen, danach erst könne ein Urnengang stattfinden. Der Sozialdemokrat bezweifelt, dass Aristide überhaupt an freien Wahlen interessiert ist. „Wie in totalitären Staaten üblich, werden in Haiti sämtliche staatlichen Organisationen – Ministerien, Bürgermeisterämter, Polizei, Parlament, Zollbehörde, Justizapparat – von der Partei an der Macht kontrolliert“, stellt er fest, „und um diese Macht aufrechtzuerhalten, setzt das Regime Schlägerbanden und Todesschwadronen ein.“ In der Tat wird seit Jahren so gut wie jede Demonstration der Opposition von den berüchtigten „Chimären“ mit Gewalt verhindert. In der griechischen Mythologie sind die Chimären schnaubende Ungeheuer. Im Kreolischen, der Landessprache Haitis, heißt „m’an chimè“ so viel wie „ich bin wütend“. Die „Chimären“, in den Elendsvierteln rekrutiert, sind in der Regel mit Knüppeln und Macheten bewaffnet, viele tragen auch Pistolen. Ende Oktober versammelten sich etwa 150 Personen – fast alle Frauen – im Anschluss an das Begräbnis von Danielle Lustin zu einem Sit-in vor dem Justizpalast. Die Universitätsprofessorin war eine bekannte Feministin und hatte sich vor allem um die Finanzierung von Frauenprojekten bemüht. Sie wurde von fünf Einbrechern zu Hause erschossen. Möglicherweise ein gewöhnlicher Raubmord. Das Sit-in sollte ein stiller Protest gegen die Gewalt sein, ein Zeichen gegen die Resignation setzen, die sich im Lande breit macht. „Die ‚Chimären‘ kamen“, berichtet Myriam Merlet, Leiterin des Frauenzentrums Enfofanm, das nicht leicht zu finden ist, weil vorsichtshalber kein Schild auf die Institution hinweist, „sie warfen Steine, unreife Mangofrüchte, Kokosnüsse und Flaschen, die sie mit ihrem Urin gefüllt hatten. Sie haben uns Vergewaltigung angedroht und Aristide hochleben lassen.“ Auch André Apaid hat die „Chimären“ kennen gelernt. Der millionenschwere Unternehmer produziert am Stadtrand von Port-au-Prince wöchentlich 1,4 Millionen T-Shirts. Die exportiert er vor allem in die USA, dort kauft er auch den Stoff ein. 1952 in New York geboren, übersiedelte Apaid noch unter der Diktatur von Jean-Claude Duvalier alias Baby Doc in die Heimat seiner Eltern und stieß zum kleinen Kreis aus der begüterten Oberschicht, der sich für eine demokratische Perspektive einsetzte. „Aristides Regime“, resümiert er heute, „gründet sich auf Korruption, Lüge und Verbrechen.“ Anfang 2001 gründete Apaid die Initiative de la Société Civile, die nach den gefälschten Wahlen vom Vorjahr zwischen Opposition und Regierung vermitteln wollte. Daraus ging vor einem Jahr die Gruppe der 184 hervor. Inzwischen sind es nicht mehr 184, sondern über 300 Organisationen: kirchliche Gruppen, zivilgesellschaftliche Initiativen, Berufsverbände, die sich zum Ziel gesetzt haben, einen neuen Gesellschaftsvertrag durchzusetzen. Um ihre Forderung publik zu machen, sind sie als „Karawane der Hoffnung“ durch alle Provinzen gezogen. „Wir versuchen den Leuten zu erklären, wozu der Staat gut ist, was er zu leisten hat und wie Demokratie funktioniert“, erklärt Apaid in seiner schwer bewachten Villa. „Das Verhältnis von Staat und Gesellschaft muss neu bestimmt werden.“ Cité Soleil ist mit seinen über 200000 Einwohnern das größte Elendsviertel der Hauptstadt und vielleicht das elendste Lateinamerikas. Wellblechverschlag reiht sich an Wellblechverschlag, viele der Hütten gleichen eher Geräteschuppen als menschlichen Behausungen. Auf den ungepflasterten Wegen wimmelt es von Mädchen, die – Wassereimer auf dem Kopf balancierend – sich zwischen Zuckerrohrverkäufern, spielenden Kindern, Abfallbergen und Pfützen ihren Weg suchen. Frauen verkaufen Holzkohle an jene, die noch nicht ans Stromnetz angeschlossen sind oder denen wegen ausstehender Rechnungen der Strom abgestellt wurde. In vielen der Hütten, wo ein halbes Dutzend Menschen in einem Raum schlafen, gibt es keine Toilette. Die Notdurft verrichtet man im Freien, auf dem schmutzigen Gelände hinter den letzten Verschlägen vor dem offenen Meer. Oder man behilft sich mit Plastiktüten, die danach achtlos weggeworfen werden und irgendwo auf den Dächern oder in der nächsten Gasse landen. Für Intimität und Würde ist hier wenig Raum. Vor einigen Monaten wollte die „Karawane der Hoffnung“ ihr Anliegen den Bewohnern von Cité Soleil vortragen. Der Slum ist eine Hochburg Aristides. Der Konvoi von zwölf Bussen wurde mit Steinen begrüßt. „Alle Scheiben unserer Busse gingen in die Brüche“, erinnert sich der 72-jährige Jean-Claude Bajeux, „die Reifen eines Wagens der US-Botschaft wurden zerstochen, und die Polizei schaute zu. Selbst das Auto von Père Volel, eines belgischen Paters, der seit 30 Jahren im Slum arbeitet, setzten die ,Chimären‘ in Brand.“ 22 Jahre lang lebte Bajeux im Exil, nachdem unter der Diktatur Duvaliers seine Mutter und seine drei Schwestern im Gefängnis umgekommen waren. Für einige Monate war er Aristides Kulturminister, doch dann setzte sich der Professor für Literatur der Antillen wie die meisten Intellektuellen vom Präsidenten ab. Heute leitet er eine Menschenrechtsorganisation, und sein Haus bewachen zwei mit Flinten ausgerüstete Männer. Der Angriff auf die „Karawane der Hoffnung“ wurde von „Kolibri“ und „Labaniè“, den beiden mächtigen Gang-Chefs von Cité Soleil, inszeniert. Beide gehören offenbar der Gruppe Zero Tolerance des Innenministers an. Die Kampagne Zero Tolerance wurde vor zwei Jahren ausgerufen. Spezialeinheiten aus bewaffneten Zivilisten, die auf ihrem schwarzen T-Shirt die Buchstaben „BS“ trugen, tauchten zunächst in der Hauptstadt, bald aber im ganzen Land auf. „BS“ steht für Brigade spéciale, aber es sind auch die Initialen von Baron Samedi, dem Voodoo-Gott des Todes. Diese „Hilfspolizisten“, in keinem Gesetz vorgesehen, arbeiten unter der Obhut der Polizei und agieren aus deren Kommissariaten heraus. „Sie sind spezialisiert auf Vergewaltigung, Diebstahl, Verprügeln, Kidnapping und außergerichtliche Hinrichtung“, heißt es in einem Rapport, den die Nationale Koalition für Rechte der Haitianer, eine Menschenrechtsgruppe, im August 2003 herausgegeben hat. Dem Bericht attestierte Louis Joinet, der Menschenrechtsbeauftragte des Generalsekretärs der UN, auf einer Pressekonferenz Anfang November 2003 explizit Glaubwürdigkeit. Er sprach von einer „parallelen Polizei“ und forderte deren Auflösung. Auch der Mitte vergangenen Jahres auf amerikanischen Druck hin offiziell abgesetzte Polizeichef des Landes leitet weiterhin eine Todesschwadron. Sie nennt sich „Zero Tolerance, no limit“ und hat – so enthüllte Johnny Occilius, ein in die USA geflüchteter hoher Beamter – die Aufgabe, lästig gewordene Gang-Chefs auszuschalten. Ganz oben auf der Abschussliste stünden, so sagte er in einem Radio-Interview , Kolibri und Labaniè. Am 31. Oktober 2003 wird Kolibri in Cité Soleil erschossen. Am Tag danach geschieht Unerhörtes. Im Elendsviertel, das bislang fest im Griff der „Volksorganisationen“ der Fanmi Lavalas, der Partei Aristides, war, kommt es zu einer Demonstration gegen den Präsidenten, angeführt von Mitgliedern der Gang Kolibris. Dessen Freund und Kumpel Labaniè beschuldigt in einem Radio-Interview Aristide, den Mord am Gang-Leader in Auftrag gegeben zu haben, weil dieser zu viel über die korrupten und verbrecherischen Machenschaften des Regimes gewusst habe. Labaniè kündigt an, den Kampf gegen das Regime aufzunehmen, bis der Präsident zurücktritt. Schon am Tag nach dieser Erklärung kommt es in Cité Soleil zu einer Schießerei zwischen der Gang Labaniès und jener eines gewissen Dread Willié, der zu Aristide hält. Es gibt fünf Tote. Im Slum werden Barrikaden errichtet. Jeden Tag wird geschossen. Kein Reporter wagt sich mehr hin. Niemand zählt die Toten. Zehn Tage nach der Ermordung Kolibris gehen die Auseinandersetzungen in Delmas los, einer Vorstadt von Port-au-Prince. Bei den Kämpfen zweier Gangs, der „Armee der Eisensäge“ und der „Armee der Hölle“, sterben drei Jugendliche. Die Armee der Eisensäge wirft der Armee der Hölle vor, von der Opposition finanziert zu sein. Eine haltlose Anschuldigung, die allenfalls ein Hinweis darauf sein könnte, dass die Armee der Hölle von Aristide abgefallen ist. In Carrefour, einer andern Vorstadt von Port-au-Prince, meldet sich Anfang November eine „Front der Jugend, um Haiti zu retten“ zu Wort. Sie werde dem Terror des Regimes nicht mehr tatenlos zusehen, kündigt sie an, man werde zur Gegengewalt übergehen. Droht in Haiti ein Bürgerkrieg? Eher ein Krieg der Gangs oder der „Armeen“, wie diese sich großspurig nennen: „Armee des Sarges“, „Armee der kleinen Pistolen“, „Armee al-Qaida“, „Armee der spanischen Wespen“, „Armee Saddam“ oder „Armee der Mutterlosen“. Mutterlos wie die Sklaven, die einst nach Haiti verschleppt wurden. „Grenadiere zum Angriff! Wir haben keine Mütter, umso schlimmer für jene, die sterben!“, heißt es in einem traditionellen Lied, das aus der Zeit des antikolonialen Aufstands stammt und das heute manchmal die „Chimären“ grölen. Auf den Märkten werden Handys zum Spottpreis verschoben Das Regime hat den Terror der Gangs gefördert und gedeckt, solange er sich gegen die Opposition richtete. Nun wenden sich in Gonaives und Cité Soleil bewaffnete Banden offen gegen Aristide. Dem Hexenmeister laufen die Zauberlehrlinge aus dem Ruder. Als eines der gefährlichsten Viertel von Port-au-Prince gilt La Saline. Es liegt direkt am Hafen. Hunderte kleiner Marktstände prägen das Straßenbild. Von Früchten und Gemüse abgesehen, stammt fast alles aus der nahen Dominikanischen Republik oder – wie T-Shirts und Spielzeug – aus dem fernen Taiwan und Hongkong. Das meiste ist Schmuggelware. Aber auch Hehlergut wird verschoben. Funktelefone gibt es zum Spottpreis. Am Rand des quirligen Marktes hat sich eine Menschentraube gebildet. Neugierige stoßen hinzu. Kinder werden weggezerrt. Umringt von schimpfenden Männern, liegt ein Toter am Boden. Er ist schrecklich zugerichtet. „Ein Zenglendo“, erklärt ein aufgebrachter Mann. Zu fünft seien die Räuber gekommen, bewaffnet, vier seien entwischt. Alles liegt erst zehn Minuten zurück. Schließlich trifft die Polizei ein. Die Uniformierten schauen sich die Szene an und kehren zu ihrem Fahrzeug zurück. Keine Fotos des Tatortes, keine Spurensicherung, keine Fragen an die Umstehenden. „Der Mann ist erledigt“, sagt einer der Polizisten auf Nachfrage, und für ihn ist damit offenbar auch der Fall erledigt. Später stand im Nouvelliste, der einzigen einigermaßen seriösen Tageszeitung Haitis, zu lesen: „Gestern Nachmittag wurde Brun Gachelet alias ‚Prophet‘, ein Beamter der Spezialpolizei CIMO, von sechs bewaffneten Männern kaltblütig ermordet. Die aufgebrachte Bevölkerung hat einen der Banditen gelyncht, ihm den Kopf abgeschlagen und seine Leiche verbrannt. Den Kopf hängten sie an einen Baum.“ Es war keine Schlagzeile, nur eine Kurzmeldung, leicht zu übersehen, auf der letzten Seite des Blattes. Politisch motivierte Morde, tödliche Abrechnungen im mafiosen Milieu, gewöhnlicher Raubmord – die Motive sind oft unklar. So gut wie jeden Tag werden auf den Straßen von Port-au-Prince Tote geborgen. Die meisten von ihnen mit Schussverletzungen. In ein Viertel der Morde, so schätzt ein europäischer Pater, sind staatliche Organe verwickelt. Nur wenige der Todesopfer können identifiziert werden, und viele werden nie gefunden, weil sie irgendwo in der Ebene zwischen Port-au-Prince und Bon Repos („Gute Ruhe“) verscharrt werden. Viele Tote werden in anonyme Massengräber gelegt oder einfach im Krankenhaus eingeäschert. Ein Begräbnis kostet in Port-au-Prince inzwischen mindestens 1000 US-Dollar. Das ist ein halber oder gar ganzer Jahreslohn, aber von den 4,1 Millionen Haitianern im erwerbsfähigen Alter haben ohnehin nur 100000 ein regelmäßiges Einkommen. Auf dem Zentralfriedhof der Hauptstadt wird im Übrigen schon seit geraumer Zeit niemand mehr beerdigt. Dort schlafen nun Straßenkinder, und jedes zweite Grab ist geplündert. Der Besucher stößt auf Gebeine und Totenschädel, die achtlos zwischen die Gräber geworfen wurden. Nur die beiden steinernen Kreuze werden respektiert. Sie gehören Baron Samedi, dem Voodoo-Gott des Todes, und Grande Brigitte, seiner Frau, die gern über die Lebenden spottet. Weshalb werden die Gräber aufgebrochen? Die Haitianer haben viele Erklärungen: Diebe suchen nach Schmuck, der den Toten beigelegt wurde, oder sie stehlen die Särge, um sie an Trauerfamilien zu verkaufen. Oder aber ein „bokor“, ein Experte der schwarzen Magie des Voodoo, hat das Grab geöffnet, um aus einem nur scheintoten Menschen einen Zombie zu machen. Der Glaube an die Zombies, lebende Tote, willenlose Geschöpfe, ist in Haiti weit verbreitet. Über das Pulver, das die Menschen in eine Muskelstarre versetzt und sie tot erscheinen lässt, weiß in Gonaives, einer Hochburg des Voodoo, jeder Bescheid. Denn das Pulver wird auch im Kampf gegen die Polizei eingesetzt. Das behaupten in Raboteau, wo die „Kannibalen“ zu Hause sind, jedenfalls alle. „Wir nennen es PPP – Poudre Pour la Police“, „Pulver für die Polizei“, sagt die 18-jährige Judie, die ein T-Shirt mit dem Konterfei von Amiot Métayer trägt und mit einigen Männern über die Schießerei am Hafen diskutiert. Der ermordete Führer der „Kannibalen“ sieht auf dem Kleidungsstück nicht gerade wie ein Menschenfresser aus, sondern – weißes Hemd und Krawatte – eher wie ein seriöser Geschäftsmann. Er war einer der reichsten Männer Gonaives, weil er die Zolleinnahmen der Hafenstadt kontrollierte. „Das Pulver“, so weiß die junge Frau, „wird aus der Haut von Toten gemacht, der verschiedene Essenzen beigemischt werden.“ Alle nicken. Alle wissen es. Kein Zweifel. „Wir kriegen das Pulver von einem bokor“, behauptet Eric, der seit Wochen das Viertel gegen Angriffe der Polizei verteidigt, „und streuen es auf die Barrikaden.“ In Überdosis mache das Pulver nicht scheintot, sondern es töte. Es seien bereits viele Polizisten daran gestorben, aber das verschweige das Regime, um die Polizei nicht zu demotivieren. Die Gefährlichkeit des Pulvers sei wissenschaftlich erwiesen, auch die CIA habe Forschungen angestellt, und die amerikanischen Soldaten, die 1994 in Haiti intervenierten, seien geimpft worden. „Der zerkrümelten Menschenhaut“, vermutet Eric, „mischt der bokor Tetrodotoxin bei, ein Gift, das im karibischen Kugelfisch vorkommt.“ – „Habt ihr Pulver hier? Kann ich es sehen?“ – „Nein, das geht nicht. Es ist in einem geheimen Versteck.“ Alle in Gonaives wissen vom Pulver, schließlich wurde es schon im Kampf gegen die Terrorherrschaft Baby Docs eingesetzt. In Gonaives ist man stolz auf die Geschichte. Hier wurde vor 200 Jahren Haitis Unabhängigkeit ausgerufen. Hier fiel der Startschuss zum Finale gegen die Duvalier-Diktatur. Und in Gonaives – so hoffen die „Kannibalen“, und so wird man vielleicht irgendwann tatsächlich einmal sagen – wurde das Ende der Herrschaft Aristides eingeläutet.
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Was war John Cassavetes' Hintergrund und Ausbildung?
John Cassavetes (griechisch Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης; * 9. Dezember 1929 in New York City; † 3. Februar 1989 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Leben John Cassavetes (eigentl. Ioannis Kassavetes) wuchs als Sohn griechischer Einwanderer (Mutter: Schauspielerin Katherine Cassavetes, Vater: Geschäftsmann) in Manhattan auf und studierte an der Colgate University und an der New York Academy of Dramatic Arts, die er 1953 abschloss. Er arbeitete als Filmkomparse und Hilfsinspizient am Broadway und verschiedenen New Yorker Theatern, bevor er seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler in Budd Schulbergs Fernsehfilm Paso Doble erhielt. Es folgten eine TV-Karriere (über 80 Rollen in zwei Jahren) und erste Einsätze als Schauspieler im Kino. Hollywood entdeckte den jungen Schauspieler 1953. Größere Rollen in Ein Mann besiegt die Angst (1956), Das dreckige Dutzend (1967), Rosemaries Baby (1968) und die in den USA lange laufende Fernsehserie Johnny Staccato brachten neben einem erheblichen Bekanntheitsgrad das nötige Geld für eigene Regieprojekte. 1956 eröffnete Cassavetes einen Workshop für arbeitslose Schauspieler, in dem nach der Stanislawski-Methode gearbeitet wurde, um Produzenten und Regisseure für die eigene Arbeit zu interessieren, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Freunde in TV- und Filmproduktionen unterzubringen. Aus diesem Workshop entwickelte sich seine Hinwendung zu Gruppenarbeit und Improvisation, woraus zwischen 1957 und 1959 der Film Shadows entstand. Das später viel beachtete Werk wurde mit kleinstem Budget auf 16-mm-Film gedreht und erst später auf 35-mm-Film überspielt („aufgeblasen“). In dieser kinotauglichen Version erhielt der Film 1960 den Kritikerpreis der Mostra in Venedig. Zwei Filme inszenierte Cassavetes danach für Hollywood-Studios. Sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die künstlerischen Ergebnisse der Filme Too Late Blues (1961) und A Child Is Waiting (1962) waren für den Regisseur deprimierend. Der darauf folgende, unabhängig produzierte Film Faces (1968) wird heute filmhistorisch als Cassavetes' Befreiung aus den Zwängen Hollywoods interpretiert. Für A Woman Under The Influence (1974) gründete er die Produktionsgesellschaft „Faces International“, der später „Faces Distribution Corp.“ folgte. Von 1954 bis zu seinem Tod war John Cassavetes mit der Schauspielerin Gena Rowlands verheiratet, die durch ihre Rollen in seinen Filmen sein Schaffen maßgeblich beeinflusste. Aus der Ehe entsprangen ein Sohn und zwei Töchter, die ebenfalls in der Filmbranche als Schauspieler und Filmemacher tätig sind: Nick Cassavetes, Alexandra Katherine Cassavetes und Zoe R. Cassavetes. John Cassavetes verstarb am 3. Februar 1989 an den Folgen einer Leberzirrhose. Wirken Bereits Cassavetes’ Rollen als Schauspieler loteten häufig die menschlichen Grenzen aus, wie etwa der egomanische Ehemann in Rosemaries Baby, der einen Pakt mit dem Satan schließt, um seine Karriere voranzutreiben, oder der selbstsüchtige Bruder eines ehemaligen Revolverhelden, der sich in Robert Parrishs Western Vom Teufel geritten um jeden Preis von seinem Bruder emanzipieren will und dabei einige Menschen umbringt. Später hauptsächlich durch seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur bekannt geworden, gilt John Cassavetes heute als einer der geistigen Väter und Wegbereiter des amerikanischen Independentfilms. Sein 1957 bis 1959 entstandener Film Schatten (Shadows) wird heute als Ausgangspunkt einer einmaligen Erneuerung des amerikanischen Kinos gesehen. Was später in den sechziger Jahren als New American Cinema, Direct Cinema, Independent Cinema oder New Hollywood neue filmische Ausdrucksformen verfolgte und damit das klassische Hollywood hinter sich ließ, ist ohne Cassavetes’ Vorarbeit kaum denkbar. Seine Filme handeln häufig von Menschen aus Mittelstand und Kleinbürgertum. Seine Figuren bewegen sich meist außerhalb der von Hollywood etablierten Kategorien wie Gut und Böse, fernab von den damals filmisch populären Idealen wie Schönheit, Heldentum, Reinheit und Tugend. Mit Independent-Dramen wie Schatten, Gesichter und Ehemänner prägte er als Regisseur und Drehbuchautor eine neue Form der Filmkunst, die erstmals außerhalb der großen Hollywood-Studios entstand. Stilmittel sind eine für damalige Verhältnisse ungewohnte, bewegte Handkameraführung, gelegentliche Unschärfen, ein zurückhaltender Umgang mit Kunstlicht, Bevorzugung von Originalschauplätzen gegenüber Studiosets und plötzlich abbrechende Filmszenen. Sie waren das Resultat oft niedriger Produktionsbudgets und zugleich Ausdruck seiner Vernachlässigung der Technik zugunsten der Darsteller. Cassavetes konnte der Machart der Filme aus den großen Hollywood-Studios wenig abgewinnen. Wegen seiner unkonventionellen Arbeitsweise ist er wiederholt mit den Geldgebern der großen Studios aneinandergeraten. Er setzte in seinen Produktionen gern Laiendarsteller und junge, unerfahrene Filmtechniker ein, um seine Methoden mit einem noch nicht von Hollywood geprägten Team zu erarbeiten. In seinen Filmen stand das Spiel mit den Schauspielern immer im Vordergrund, die Kamera war immer nah an ihren Gesichtern. Er gilt neben bekannten Hollywood-Größen wie Marilyn Monroe und Marlon Brando als einer der damals frühen Verfechter des sogenannten Method Acting, einer Schauspiel- und Lehrmethode, die von Lee Strasberg in den 1920er Jahren aufgegriffen und in den frühen 1950er Jahren bekannt gemacht, aber eigentlich aus den Theorien und protokollierten Beobachtungen des Regisseurs und Theaterreformers Stanislawski entwickelt worden ist. In Cassavetes’ Filmen spielen häufig dieselben Schauspieler, da er gern Schauspielern, die er kannte, eine Rolle „auf den Leib“ schrieb. Die meisten seiner Darsteller waren Freunde, frühere Kollegen von der Schauspielschule, Laien und Familienangehörige wie Peter Falk, Seymour Cassel, Ben Gazzara und Gena Rowlands. Nachwirkung Cassavetes' Schaffen wirkte über die Filmwelt hinaus auch ins 21. Jahrhundert hinein. Im deutschen Sprachraum etwa hat der nunmehrige Intendant der Volksbühne Berlin, René Pollesch, an der alten Volksbühne immer wieder nach Filmen von John Cassavetes gearbeitet und für den PRATER der Volksbühne z. B. Frau unter Einfluss (2000) oder Vorstellung als Beute (2002) geschrieben und inszeniert. Auch im Volksbühnen-Diskurs 2016 hatte John Cassavetes seinen Platz. 2020 inszenierte Charlotte Sprenger Opening Night von John Cassavetes am Thalia Theater in Hamburg als „Open Air“-Theaterstück. Spielort und Kulisse war der Eingang des Thalia in der Gaußstraße. Jan Lauwers' Inszenierung von Begin the Beguine hingegen war eine Uraufführung: Cassavetes hatte das Stück kurz vor seinem Tod geschrieben, in deutscher Übersetzung von Andreas Marber wurde es 2014 am Akademietheater in Wien zum ersten Mal gespielt. Zitate Filmografie (Auswahl) Auszeichnungen 1960 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) BAFTA Film Award Bester Film, für Schatten (1959) 1961 (nominiert) UN Award, für Schatten (1959) 1963 (nominiert) Nastro d’Argento, Beste Regie ausländischer Film, für Schatten (1959) 1968 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Nebendarsteller, 4. Platz, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Oscar als Bester Nebendarsteller für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 (nominiert) Golden Globe, als Bester Nebendarsteller, für Das dreckige Dutzend (1967) 1968 NYFCC Award (New York Film Critics Circle), Bester Regisseur, 2. Platz, für Gesichter (1968/I) 1968 (nominiert) Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gesichter (1968/I) 1968 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Pasinetti Award – Bester Film, für Gesichter (1968/I) 1969 NSFC Award (National Society of Film Critics), Bestes Drehbuch, für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Oscar für das beste Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1969 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Gesichter (1968/I) 1970 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 9. Platz 1971 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Husbands (1970) 1971 (nominiert) Laurel Awards: Golden Laurel, Bester Regisseur, 6. Platz 1973 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Minnie und Moskowitz (1971) 1975 (nominiert) Writers Guild of America, WGA Award (Screen), Bestes Drehbuch für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Oscar als Bester Regisseur, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, als Bester Regisseur – Motion Picture, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 (nominiert) Golden Globe, Bestes Drehbuch, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, OCIC Award – Ehrenvolle Erwähnung für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1975 Internationales Filmfestival von San Sebastián, Silver Seashell, für Eine Frau unter Einfluß (1974) 1978 (nominiert) Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Opening Night (1977) 1980 (nominiert) Primetime Emmy Award, Flesh & Blood (1979) (TV), (Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or a Special, CBS) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, Goldener Löwe, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1980 Internationale Filmfestspiele von Venedig, OCIC Award – ehrenvolle Erwähnung, für Gloria, die Gangsterbraut (1980) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, FIPRESCI-Preis, für Love Streams (1984) 1984 Internationale Filmfestspiele Berlin, Goldener Berliner Bär, für Love Streams (1984) 1984 Nastro d’Argento, Bester ausländischer Schauspieler, für Love Streams (1984) 1986 Career Achievement Award der Los Angeles Film Critics Association Quelle:# Literatur Andrea B. Braidt, Elisabeth Büttner (Hrsg.): John Cassavetes: filmmaker, Wien : Böhlau, 2009 Ray Carney (Hrsg.): Cassavetes über Cassavetes, Verlag der Autoren, 2003. ISBN 3-88661-256-2 Anja Streiter: Das unmögliche Leben. Filme von J. C. Traversen 2. Berlin: Vorwerk 8. ISBN 3-930916-04-5 Andrea Lang, Bernhard Seiter (Hrsg.): John Cassavetes – Director, PVS Verleger, Wien, 1993. ISBN 3-901196-064 John Cassavetes. Mit Beiträgen von Georg Alexander, John Cassavetes, Wolfgang Jacobsen, Peter W. Jansen, Christa Maerker. Erschienen 1983 als Reihe Film 29 im Hanser Verlag, München/Wien in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin. Stefan Lux: John Cassavetes. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 121–123 Weblinks Die Filme von John Cassavetes Essay von G. Seeßlen (auf www.filmzentrale.com) Ein Artikel über Love Streams Essay von Alban Lefranc (auf La mer gelée) http://www.cassavetes.com Ray Carney (englisch) Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Person (Griechenland) US-Amerikaner Geboren 1929 Gestorben 1989 Mann
Daten ansehen: Autor – Fachtexte Daten ansehen: Autor ; A. A. E. H. Abbatia Abel Achilles Acxtelmeier Adam Adolphi Adrichem Africanus Agerius Agricola Aitinger Alber Albert Albich Albinus Albrecht Alcibiades Aldrovandi Aleotti Alethophilus Parrhesiensis Alexander Alexandrinus Alghihac Altenheymer Altenstaig Alvares Alvenßleben Alzenbach Am Wald Amati Amberger Amman Ammerbach Ammon Ampsing Anckelin Andre Andreae Andree Andreä Anhart Anschau Anthimus Apian Apiarus Apuleius Aquin Archimedes Ardüser Arevalo Arndt Arnoldt Artephius Artomiusz Audorf Auerswald Augsburger Augustin Aureus Aurifaber Aventinus Aviler Axt Ayrer Bacherach Bachmeyer Bachofen Backhausen Backmester Bacon Bagasser Baierland Bapst Barba Bardewik Barletus Barnabé Barner Barnes Barnstein Barnstorff Bartisch Bartsch Bathe Bauhin Baum Baumann Baumgarten Bausch Bebel Becher Becker Beckher Beer Beham Beheim Behm Behn Behr Behrens Beichlingen Beier Beilfuß Beineke Beintema van Peima Belin Belli Bellinckhausen Belzar Bendeler Benedictus Benserade Benz Berg Bergamt Fürstentum Anhalt Bergen Berger Bergius Berlaimont Berlich Bernardus Berndt Bernhertz Bernoulli Beroaldo Bertsche Berward Bessonus Beugedantz Beutel Beuther Beverwijck Beyer Beynon Bidembach Bidner Bierling Binsfeld Birck Birckenstein Birelli Birken Bischoflack Bitterkraut Blankaart Blaw Blegny Blondel Blum Blumentrost Bock Bocksdorf Bodenehr Bodenstein Bodin Bodinus Boekholt Boethius Bohse Boillot Boissard Bolmann Boltz Bombastus von Hohenheim Bonnefons Bononiensis Bontekoe Bopp Borch Borgsdorff Born Bornmann Bornmeister Bosch Bosse Botero Bothe Botsack Bourgeois Boutet Brack Brahe Bramer Branca Brandt Brant Brantzius Braun Braunschweig Brauser Brechtel Breithaupt Brendel Brenner Brentel Breunle Briggs Brotbeihel Brotoffer Brugis Brummet Brunfels Brunn Brunner Bruno Bry Buch Buchinger Buchler Buchner Buchwälder Budaeus Bullinger Buno Burchard Burckhart Bureus Burgauer Burggrav Burres Busch Busschof Bussingius Butschky Böckler Bödikerus Böhme Böschenstein Böttger Bücklin Bünting Bürger Bürgi Büthner Büttner C. S. V. M. Cadaeus Caesius Calepinus Calvisius Calw Camerarius Cammermayer Campanella Canel Canisius Cantzler Capell Capua Cardano Cardilucius Cardinael Cario Carion Carrichter Carve Casati Casserius Cassianus Castello Caus Cavalcabo Cavazzi Cellarius Charron Chemnitz Chokier Cholinus Christiani Christmann Christoph Chytraeus Chyträus Cicero Clajus Clauder Clerc Cluever Clüver Cnoll Cnopius Cnöffel Cocheim Cock Cocles Colbe Colbovius Colerus Collegium Medicum Gotha Collegium Medicum Wittenberg Collmard Columbus Columella Comenius Commodus Concius Conrad Conradinus Conrat Copp Cordes Cordier Cordus Cornaro Cortés Corvinus Cracher Cranach Crato von Krafftheim Cremona Crescentiis Creutzer Crodelius Croll Cromer Cruciger Crätschmair Crüger Crügner Cuba Culmann Cunitz Cuno Cuppener Curtius Cusanus Cyprian Cysat Czynner Dalhöfer Dambach Danckwart Daneau Dannhauer Danxst Danzig zum Ingolstadt Dasypodius Dauthendey Deane Decimator Deckhardt Dehn-Rotfelser Delcampe Demantius Detharding Detri Deucer Dickel Diecmann Dienst Dientzenhofer Dietenhauser Dieterich Diether Dietterlin Dietzsch Dieussart Digby Dilbaum Dilich Dionysius Dioskurides Ditzel Dobracki Dobricius Dobrzensky Dodoens Dolhopff Domitzer Donati Donatus Dorn Dorneck Dou Drebbel Drexel Dryander DuChesne Durante Duval Döbelius Döbner Döbringer Döderlein Dögen Döpler Dörffel Döring Düez Dümler Dürer Eber Eberhard Ebert Ebertus Ebrardus Ebreesch Edel Ehinger Eiching Eichler Eichmann Eichstaedt Eichstätt Einfalt Einhorn Eisenhart Eisenmenger Eleonora Eliandrus Ellenbog Ellinger Elsholtz Emanuelli Emmel Emmen Endter Enemer Engelhusius Engelin Engeln Entzelt Eppendorf Erasmus Erben von Brandau Ercker Erhardi Erhart Erich Ernesti Ernst Errard Erthel Espagnet Estienne Etschenreuter Ettner Evenius Eyb Eylend Eysenmenger Eyssenmann Fabcricius Faber Fabri Fabricius Fabris Fabronius Fabry Fachs Fademrecht Fahrenholtz Fahrner Falconius Falkenstein Falkner Falloppio Faulhaber Faust Federer Feige Feind Felden Felgenhauer Fettich Feyrabend Fichselius Ficinus Figulus Fincelius Finck Finé Fioravanti Fischart Fischbach Fischer Fitzgerald Flamand Flamel Fleck Flemløs Flöter Foerster Folz Forberger Fordenbach Forer Forestus Fouilloux Francisci Franck Francke Franckenberg Franckenberger Frantz Freig Freising Freitag Freund Frey Friderich Friderici Fries Friese Frisch Frischlin Fritzmann Frobenius Frohne Fronsberger Fruck Frugardi Frölich Fuchs Fuchsberger Fugger Fuld Funck Furttenbach Fäsi Fénelon Förter Füllmaurer Gabelkover Gabir Ibn Haiyan Gabler Gabriel Galgemair Galiberto Gallus Gamundianus Ganshorn Garlandia Garmann Garnier Gartau Gartner Garzoni Gasser Gassmann Gazio Gehema Geiger Geiler von Kaysersberg Geilfus Geißler Gentner Gerdes Gerken Gerlach Gerle Gersdorff Gerson Gesenius Gesner Geuder Geuß Geyer zu Giebelstadt Geßler Gheyn Ghotan Gibelius Gilbert de Spaignart Giovio Girard Girbert Glaser Glauber Glaß Gleich Gleydtsmann Gmunden Gobien Gockel Goclenius Goeree Goessens Goette Gogler Goldberg Goldmann Goldmayer Goldstein Goldwurm Gonabach Gosky Gottfried Gottlieb Graffenried Graminaeus Gramman Grapius Graseck Grasser Grasshoff Grau Grauichen Graß Greflinger Greiff Greiff-Ahn-Barth Greser Greve Grick Griendel von Ach Grimm Grimmelshausen Grisone Gross Grosse Großer Gruber Grueling Grunewald Grynaeus Gräbner Gräter Grüneberg Grünwald Guckelin Gudrio Gueintz Guhle Gumpelzhaimer Gutmann Guttorf Gyger Gänßschopffen Göbel Göbler Gödelmann Gölitzsch Göseken Götze Gülich Günther Haan Habrecht Hafner Hager Hahn Haiden Haidlberger Hake Halbmayer Halle-Wittenberg Hallis in Valle Eni Halt Hamel Handsch Hanemann Haneton Hanfelt Hannas Hannover Happel Hardmeier Harff Harmenopulus Harsdörffer Hartlieb Hartman Hartmann Hartnack Hartwieg Haselberg Hasenkopff Hasenmüller Hassert Hauptmann Hayne Hebenstreit Heer Heerbrand Heermann Heidemann Heiliges Römisches Reich Heinfogel Heingarter Heinrich Heins Helbach Heliophilus Heller Hellwig Helm Helmont Helmreich Helvetius Helwig Hemeling Hemsing Henisch Henning Henricus Hepner Herberstein Herlitz Hermes Herr Hertel Hertzog Herzog Ulrich III. Herzog von Bayern Herzog von Braunschweig-Lüneburg Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel Herzog von Sachsen-Coburg Hessling Heunisch Heupold Heussler Heyden Heyder Hieblin Hiebner Hildebrand Hillefeld Hiltebrandt Himsel Hintzsch Hinze Hippo Hipschmann Hirnkofen Hirschvogel Hispanus Hoening Hoffmann Hoffmann von Friedeburg Hofmann Hoghelande Hohberg Hohenlohe-Neuenstein Hohenwang Hohnstein Holder Holtzmann Holyck Holzer Hondius Hondorff Honiger Hooge Hoppener Horky von Lochowitz Horlacher Horn Hornschuch Horst Horáth Hossmann Huberin Huberinus Huge Hulsius Humery Hundt Hunger Hunnius Huntfeltz Huser Hutter Huygens Hynitzsch Höfer Höffler Höflich Höflin Höpfner Hörnigk Hüllinger Hütter III. Ianinicola Ickelsamer Imsser Indau Institor Irnsinger Isaac Iselin Isnard Isselburg J. C. M. J. S. V. Z. J.M.G.L. Jacob Jacobi Jamsthaler Jansson Jesper Jeßner Johann Albrecht I Johannes John Joos de Jordan Judenkünig Jugel Junckhans Jung Jungenickel Junghans Jungius Junius Just Jäcklin Kaestner Kal Kandel Kandler Kapfer Kapffer Karethanus Karl Karpf Kassmann Kauffunger Kaufmann Kauxdorf Kegler Keil Kelley Kellner Kemli Kemmer Kempe Kempis Kentz Kepler Kern Kerzenmacher Kessler Keymor Keyser Keßler Khunrath Kiening Kiliani Kindermann Kindleb Kirch Kircher Kirchheimer Kirchhof Kirchhoff Kirchmaier Kirchner Kirsten Kißling Klaj Klammer Klein Klöpffer Knaust Knipschildt Knoblachius Knoll Kobrer Koch Koebel Koffsky Kohlhans Kolle Koller Kollonitsch Kolumbus Korff zu Harkotten Korndörffer Kotmann Krabbe Krafft Krakewitz Kramer Krammer Kranitz von Wertheim Krautwadel Krauß Kreelsow Kresser zu Burgfarrnbach Kretschmar Kriegsmann Kroll Kromayer Krottendorf Krueger Kröl von Bemberg Krüger Kunckel Kundtmann Kyber Kyeser Kylling Käyser Köhler König Könzerus Köppen Köstner Kühn L'Ange La Faye La Marche La Serre Lachkern Lambion Lampe Lampert Lampius Lancillotti Landgraf von Hessen Landré Lanfrancus Mediolanensis Lang Lange Langenstein Langenwalde Langermann Langner Lasius Laufenberg Lauremberg Lautensack Lauterwald Lavater Laymann Le Moyne de Morgues LeDoux de Claves Lebenwaldt Lechel Lecküchner Ledel Leemann Lefèvre Leichner Leipzig Leisner Lemery Lemnius Lencker Lentilius Lentulus Lentz Leonhard Leowitz Leporinus Lermite du Buisson Letscher Leuber Leucht Leuchter Leurse Leuthner Leutwein Lew Libavius Licht Lichtenberger Lieb Liebault Liebe Liebel Liechtenauer Liegniczer Lier Limberg Limmer Limprecht Lindner Linemann Lips Lipsius Lipstorp Liser Lobela de Avila Lochmann Loeber Loelius Logau Longoburgo Lonitzer Lorenz Lorenzo Lorich Lorichius Lorini Loschge Loss Loth Lubegge Lucius Ludovicus Ludwig Luetkeman Lull Lupius Luther Löhneysen Maaler Machholdt Machiavelli Mack Mackel Madeweis Magdunensis Magenbuch Magini Magirus Magnus Maier Mair Major Malconetus Malczowski Malherio Mancelius Mandeville Mandirola Manesson Mallet Mangolt Mannagetta Manson Manßfeld Marbach Marche Marchetti Marinello Marius Marolois Mars Martin Martini Marulic Marx Maschklopff Mathesius Matrei Matthaeus Mattioli Maximilian I Maxwell May Mayer Medel Meder Medler Meelführer Megenberg Megerlin Megiser Meichel Meichsner Meichssner Meiderlin Meinat Meinbresse Meisner Meisse Meister Meister Albrant Meißner Melanchthon Melber Melchior Melder Meltzer Melzo Mencel Menestrier Menius Mennling Mentzel Mentzer Menzel Mercator Merck Mercklin Merclius Mercurio Merian Merkel Merret Merz Meshov Messana Mestre Metlinger Meung Meurdrac Meurer Meyer Meyfart Meynier Michelspacher Miechowita Mieth Milich Minderer Mithob Mitternacht Mizauld Molitor Moller Mollerus Monardes Monginot Monte Morhof Morley Multz Mumpelier Muralt Murmelius Musitano Mut Muyckens Myl Mylius Mymerus Mynsicht Mästlin Möbius Mögling Möller Mönch Müller München Münsinger Münster Nagel Napier Narcissus Nas Nasser Neander Nefe Neff Nehring Neidhold Nelle Neri Nester Neubarth Neubauer Neudörfer Neudörffer (der Ältere) Neuhauser Neuheuser Neumann Neumark Neusidler Neutard Nicolay Nicoletto Nicols Nigrinus Nimrod Norton Nottnagel Novara Nuber Nuysement Nylandt Nöding Nürnberg Oberndorffer Oechsner Oepffelbach Olearius Olitzsch Opitz Orosius Orschall Ortelius Ortlep Osiander Otho Ott Jud Overheide Ozanam Paedandrus Pagan Palladio Panckow Pancratius Pansa Pantaleon Paris Parival Partliz Pascha Paschasius Passagerii Pastorius Pauche Paulli Paullini Pedemontanus Pegie Peine Penavaereus Penn Penzinger Pergaeus Perger Peristerus Perlach Perneder Perrault Pestenreiter Pesti Petermann Peters Petersen Petit Petrarca Petreius Petrejus Petri Petrus Petter Petzolt Peucer Peuerbach Peuntner Pexenfelder Peysser de Dorffen Pfann Pfefferkorn Pfeiffelmann Pfeiffer Pfinzing Pfister Pfitzer Pflaum Pfruckner Pfullendorf Philalethes Philippeaux Pictorius Pilling Pineau Pinicianus Pinter von der Au Pistorius Pizan Placcius Placentinus Placitus Platina Platter Plieningen Plieninger Plinius der Ältere Plutarch Plöckhner Poardi Podtler Poelmann Polack Polemann Polus Polydor Pomey Pontano Popp Porcia Pordage Pormann Porta Posner Pougeois Praedurus Praetorius Prasch Praun Preuss Printz Procacci Prudent Le Choyselat Ptolemäus Pudor Puecher Pufendorf Purmann Pyrlaeus Pölmann Pühler Quad Questier Quinckart Rabus Radochla Ragor Rahn Ramingen Rampel Ramus Rango Rantzau Rappolt Rascalon Rasch Rathgeben Ratke Rau Raue Rayot Rebenstock Rebman Rechberg und Rothenlöwen Rechenberg Recke zu Kurl Redn Regiomontanus Regnarius Rehefeldius Reibehand Reimers Reinesius Reinhard Reinhart Reinhold Reinmann Reinstein Reisel Reiser Remboldt Remi Remmelin Renbold Renner Rensberger Repgow Resch Reuchlin Reudenius Reuschlein Reusner Reutlinger Reyher Reynman Rešl Rhagor Rhenius Rhete Rhode Rhodius Rhumel Richter Rid Ridderus Ridinger Riederer Riemer Ries Rimpler Ringeck Riplaeus Rist Ritter Ritthaler Rochefort Rodler Roerer Rogier Roll Roos Roritzer Rosa Rosbach Rosencreutz Rosenecker Rosenroth Rosius Ross Rostinio Roter Roth Rothe Rothmann Rotschitz Rottendorff Royer Rudolff Rudolphi Rudrauf Ruel Ruland Rummel Rumpolt Rurscheyt Ruscelli Ruse Rust Ryff Röder Rösler Röslin Rößlin Rüger Rühl Rüxner Sachenkirch Sachs Sachse Sachsen-Weimar Sachsstädter Sacrobosco Sala Salchmann Salernitanus Saltzmann Saltzthal Sam Sandaeus Sandrart Santini Sapidus Sarasa Sarcephalus Sattler Sattler Wissenburg Saur Sauter Sax Scamozzi Scellink Schadgehemius Schaerer Schauer Scheffelt Scheiner Scheither Schelen Schellhammer Schenck Scherer Scherffan Scherrenmüller Schessler Scheuner Scheyrer Schickard Schiebel Schiller Schimpfer Schimpffer Schindler Schlegel Schlehe Schleusing Schleusinger Schleyß Schlichtenberger Schmid Schmidlapp Schmidmer Schmidt Schmied Schmuck Schnabel Schneegaß Schneider Schneidewein Schnellenberg Schnurr Scholtz Scholtze Schooten Schopff Schoppe Schopper Schorer Schott Schottelius Schrader Schrag Schramm Schreckenberger Schreiber Schrey Schrick Schrot Schrödter Schröer Schröter Schuchmann Schucz Schulthes Schultz Schultze Schumacher Schupp Schurtz Schwalbach Schwartz Schweicker Schwelin Schwenckfeldt Schwendi Schwenkfeld Schwenter Schweser Schwänder Schäffer Schöffer von Dietz Schöfferle Schönberg Schöneich Schöner Schönfeld Schüler Schülin Schürrer Schütz Schütze Scotus Scriver Scultetus Sebisch Seckendorff Seckerwitz Sedziwoj Seidel Seidensticker Seidlitz Seiler Seitz Sems Sendivogius Seneca Senensis Senfft Serlio Serres Seuse Seuter Sevilla Seybold Seyfried Siber Sicharnius in Vhevesinu Siebmacher Siegwart Sifard Sigmund Sigwart Silvius Simitz Siver Sixtinus Sleidanus Slotboom Sollinger Solms Sommer Sorbait Sorel Span Spangenberg Speccius Specklin Spee Speer Spener Spies Spitzer Spon Sprenger Stadt Dresden Stahl Staindl Stainpuchler Starck Starcke Staricius Starkey Stattmann Staupitz Steding Stegmann Stein Steinbrecher Steiner Steinhöwel Steinmetz Stella Stelling Stender Stengel Stentzel Sterr Stevin Stichel Stieler Stier Stifel Stiller Stilsovius Stimmer Stockheim Stoer Stoll Stolshagen Stolz von Stolzenberg Strabo Strada Strauch Streitteck Stridbeck Strobelberger Strubius Strunz Strupp Strutberger Strübi Stucke Stumm Stumphart Sturm Styla Stäntzel de Cronfels Stöckel Stöltzlin Stösser Stürmer Stürtz Suchenwirt Suchten Sudheim Suevus Suicer Summer Susenbethus Sutor Sutorius Suttinger Swedler Syber Sylvius Szwertner Säuberlich Talhoffer Tallat von Vochenberg Tancke Tappe Tarmini Tassin Tauler Tavernier Tengler Tentzel Tereplier Termineus Testelin Tetzen Teutzscheschen Textor Thabor Theobald Theodorus Thierfelder Thilisch Thomasius Thumbshirn Thurneisser Zum Thurn Thym Thölde Tiede Tilly Tilner Toke Tolet Torquemada Tortelli Toschel Toxites Treuer Treuttwein Trew Trigler Trismosin Trithemius Trotha Tröger Tschech Tscherning Tschirnhaus Twinger von Königshofen Tömlinger Tönnich Uffenbach Ulstad Unger Universität Jena Universität Paris Theologische Fakultät Universität Würzburg Urbiger Ursin Uttenhofer Ußleber Vadianus Valentinus Valerius Vallick Varthema Vaughan Vegetius Renatus Velden Velser Ventura Verduyn Vesaalius Vespucci Vetter Victorius Vielheuer Viescher Vietor Vigelius Vigilis Vignola Ville Vintler Virdung Viritius Virling Vischer Vitruvius Vlacq Vogel Vogtherr Voigt Voigtel Volckmann Volckmar Vollbracht Vorberg Vries Vulpius Völcker Völckers Völler von Gellhausen Völter Wagener Wagner Walasser Walch Waldschmidt Waldseemüller Wallhausen Wallis Walter Walther Wanckel Wattenwyl Webber Weber Wecker Weghenaer Wehe Weidling Weigel Weingarten Weinhardt Weinrich Weise Weisenborn Weisse Weitenauer Welenacensis Welper Welsch Welserin Wendelin Wendler Werbener Werckner Werdmüller Werloschnig Wermuth Werndle Werner Wernher Werve Weyhenmayer Widmann Wier Wigand Wilckens Wildegans Wilfflingseder Wilhelm Wilken Wille William Willich Winand Winandus Winckler Windshemius Winter Winterfeld Winther Wirsung Wischmann Witekind Witscheibe Wittich Witzel Wolf Wolfart Wolffstirn Wonnegger Wormbser Woyna Wuertz Wurm Wurstisen Xylander Yperman Yvon Zacaire Zapata Zapf Zasius Zebel Zehner Zeiller Zeise Zeising Zeitter Zesen Ziegler Zimara Zimmermann Zincgref Zindel Zipfel Zobel Zubler Zunner Zwelfer Zwengel Zweynick Zwicker Zwinger (der Jüngere) Zwingli Zürner a Santa Clara d'Alencé d'Arcussia de Acosta de Harchies de La Peyrère de Lancre de Rohan de Vivre de Vries de la Place di Castelli ibn Uthman van Aengelen van Helmont von Franken von Freiburg von Liechtenberg von Mainz von Pisa von Pötting von Uri von der Wehn zur Lippe Álvares Ävermann Ölhafen ; (Markgraf Brandenburg) Alter Schulmeister Anglicus Augustin Lercheimer Augustodunensis Baron Bischoff von Passau Büdner, Büttner Desiderius Erasmus Eichstadt Erzbischof von Köln Erzbischof von Mainz Fenelon Filius Frangk Fulda Glareanus Gottfried Unverrucht, Theophilus Anti-Scepticus Graf Graff (Nach Vermählung) Grammateus Halberstadt Herzog Württemberg Herzog von Braunschweig-Lüneburg Herzog von Jülich Cleve und Berg Herzog von Sachsen Herzog von Württemberg-Oels Hohenlohe-Langenberg, Hohenlohe-Langenburg Hollandus I Kurfürst von Bayern I. Kurfürst von Sachsen II. II. Herzog von Sachsen III. III. Bischof von Bamberg, Schenk von Limburg III. Kurfürst Pfalz IV Herzog Bayern IV Kurfürst Pfalz Isaias sub cruce Johann Ernst Johannes Mändel Johannes Praetorius, Zetlingensis, Steffen Läusepeltz, J. P de Marchitâ, Lustigerus Wortlibius,.... Junior Justine Kaiser des Hl. Röm. Reiches Kaiser des Römisch-Deutsches Reiches Kaiser des römisch-deutschen Reichs Kurfürst Pfalz Kurfürst von Sachsen Köbel Landgraf Hessen-Kassel Landgraf von Hessen Lebküchner Magnus Matthias Dannewaldt Meister Nägelin, Gewürznägelein, Caryophyllus Olorinus Paltz Paracelsus Petrus Conrad von Fischbach Pfalzgraf Pfalz-Neuburg Philalethes Philalethes Eirenaeus Philotechnus Tyro Piemontese Alessio Procopius Raimarus Ursus Rascalonus Rupertus Meldenius Schwarzburg-Rudolstadt Schwenckfeld von Ossig, Eliander, Caspar Greysenecker,... Schäufelein Siderocrates Tabernaemontanus Tragus Trevisanus Trismegistus Tunnichaeus Turmair Uranophilus Cyriandrus Urbinas VIII. Bischof von Meißen Wittelsbach-Simmern‏ ab Omnibus Sanctis de Brianville de Granada de Jesus de Montano de Monte Hermetis de Villa Nova der Jüngere der Jüngere zum Hartenstein der Ältere von Adlersflügel von Anhalt-Köthen von Aviano von Freyhen von Luxemburg von Löwenstern von Paris (Beris) von Pfalzpaint ; ... Abu 'Ali al-Chayyat Albert von Bardewik Albich von Neustadt Albich von Prag Albohali Alcabitius Alchabitius Alexander Machholth Alkabitius Altzenbach Alvares Apuleius Madaurensis Aurelius Augustinus Barlaimont Bartholomaeus Salernitanus Bartholomäus Ghotan Bernhardin von Siena Bertold Borgsdorf Bruno Longoburgensis Bruno da Longobucco Bödiker Caspar Casparus Christian Frantz Paullini Christian Franz Paullini Christine de Pisan Christoph Philipp Richter Christophorus Encelius Coloniensis Conrad Gesner Dietrich Engelhus Dietrich III. Erhart Groß Euklid Eylend von Bellisiren Fincel Francesco Alvarez Fridericus Ortlepius Frisius Georg Bauer Georg Engelhardt von Löhneysen Georg Maler Georg Nicolaus Erasmus Giambonino da Cremona Goltwurm Graf von der Mark Guilhelmus Xylander Guilielmus Xylander Hanko Döbringer Hans Conrad Lavater Heinrich Tocke Heinrich von Laufenberg Henricus de Bacharach Iamboninus Cremonensis Iodocus Fabri Ivan Krstnik Brložnik Jacobus Jakob Ebert Jan Abraham von Gehema Jean Charlier Jean-Francois Blondel Jodocus Willich Johann Coler Johann Kiesling Johann Kissling Johann Paul Knohll Johann Paul Knoll Johann von Buch Johann von Sachkirch-Piltzen Johannes Adler Johannes Aquila Johannes Campanus Johannes Kellner von Kirchheim Johannes Ketham Johannes Kiesling Johannes Kissling Johannes Kißling Johannes Müller Johannes Paul Knohlle Johannes XXI. Johannes von Sachenkirch Johannes von Sachkirch-Piltzen John Mandeville Kaspar Schwenckfeld Konrad Heingarter Konstantin der Afrikaner Kowski Kristian Franz Paullini Lanfrank von Mailand Langen Leopold Karl Collonicz Leopold Karl Kollonich Leopold Karl Kollonitz Leopold Karl von Kollonitsch Ludolphus Suchensis Löber Mandl Marcus Friedrich Rosenkreutzer Marsilio Ficino Mayfart Mendel Meyfahrt Michael Puff Narcissus Wundarzt Neudörffer Nicolaus Wurm Nicolaus von Salerno Nikolaus Wurm Nikolaus von Polen Notker Labeo Odo von Meung Pancovius Petri Pharamundus Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim Pierre Penavaire Quercetanus Rhumel Richter Rösslin Schulze Stephanus Messanensis Talhofer Tankred von Bologna Theodoricus Burgsdorfius Theutonicus Thomas Kessler Thomas de Aquino Thomas von Kempen Trissmosin Ursinus Vigel Vinzentius Koffski Wenzeslaus Brack Wilhelm Fabricius Hildanus Wilhelm Holzman Wilhelmus Xylander el Africano of Montecassino the African von Ravensberg und von Zutphen Anzahl Digitalisate: 0 - 1 (12) · 1 - 2 (1217) · 2 - 4 (556) · 4 - 2,000 (381) Anthonius de Abbatia Heinrich Caspar Abel Adam Pisecki Heinrich Adolphi Nicolaus Agerius Conrad Agricola Johann Agricola (geb 1496) Johann Conrad Aitinger Sebastian Albinus Albrecht Anton Schwarzburg-Rudolstadt Graf Gebhart Johan von Alvenßleben Gerhard Alzenbach Johannes Amberger Joannes Assuerus Ampsing Johann Anckelin Johannes Anschau Medicus Anthimus Ernst Jacob von Audorf August Herzog von Sachsen Caspar Augustin Johann Hieronymus Aureus Christoph Heinrich Ayrer Johann Ulrich Bachofen Wendelin Backhausen Johann Backmester Leonhart Bagasser Alvaro Alonoso Barba Rupertus Barletus Heinrich Barnstein Wiliam Bathe Leonhard Bausch Dominikus Beer Lazarus Beham Brandanus Johann Behn Johann Heinrich Behr Conrad Barthold Behrens Joannes Ignatius Beintema van Peima Jean Albert Belin Bartholomaeo Belli Georg Belzar Liberius Benedictus Bergamt Fürstentum Anhalt Gimel Bergen II Adam Gottlob Berlich Sigmund Berndt Jacobus Bessonus Johannes Beugedantz Georg Beuther der Ältere Elias Beynon Johann Georg Bidner Giovanni Battista Birelli Martin von Bischoflack Johann Christoph von Bitterkraut Matthaeus Blaw Nicolaus Blegny Elias Bodinus Georg Bolmann Tancredus Bononiensis Ernst Friedrich von Borgsdorff Zacharias Born Zacharias Bornmann Johann Lonaeus van den Bosch Sebastian Brandt (Eppingen) Johannes Brantzius Wolfgang Brauser Johann Friedrich Breithaupt Christoph Brummet Balthasar Brunner Johann Siegmund Buchner Wilhelm Budaeus Georg Heinrich Burchard Aaron Burckhart Andreas Bureus Johannes Burgauer Johann Ernst Burggrav Hermann Busschof Caspar Bussingius Conrad Bücklin Johann Philipp Bünting Friedrich Büthner Samuel Büttner Balthasar Büttner C S V M Johann Cadaeus Simon Cammermayer Sybrandt H Cardinael Agathus Cario Curzio Casati Constantin A. 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q-de-2224
Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
Caro in Holland - Free Travel Blogs UtrechtArrived on 30th May 2012 Blog updated: 15th Jul 2012 Da waren es nur noch zwei!Das Ende rückt näher..Neulich in Utrecht..Wir mal wieder Zeit..Eine Woche SarahBenthe's 4. Geburtstag, Amsterdam und Antwerpen Caro in Holland Hey ho! Wenn ihr wollt könnt ihr ein bisschen verfolgen was ich hier in Holland so treib.. Ich freu mich natürlich immer wenns jemanden nach Utrecht verschlägt und mich besuchen kommt ;) Also, Why not leave a quick note on my message board! My latest 5 diary entries 8th Jul 2012 - 15th Jul 2012 So liebe Freunde, nur noch 5 Tage und ich bin wieder im trauten Heim. :) Da in der Niederlande jetzt schon die Sommerferien begonnen haben, habe ich meine letzten 2 Wochen hier eigentlich mit beiden Kindern d... 699 Words | 7 ReadsRead more 26th Jun 2012 - 7th Jul 2012 Das Ende rückt näher.. Halli Hallo, jetzt haben wir nur noch eine 5er Runde.. Dienstag Abend haben wir uns erst mal zu einen gechillten Abend in Terwijde am Strand getroffen. Johannes hatte sogar für Kerzen gesorgt! :D Davor ha... 813 Words | 11 ReadsRead more 17th Jun 2012 - 25th Jun 2012 Neulich in Utrecht.. Sooo liebe Freunde, was gibt es neues zu berichten...Am Samstag war ich mit Nele, Alexia, Daiga und Sanita in Utrecht unterwegs und erst im Tivoli, doch da war nicht sooo viel los, die Musik war sehr komis... 622 Words | 14 ReadsRead more 4th Jun 2012 - 16th Jun 2012 Wir mal wieder Zeit.. Hallöchen Popöchen, da ich ja zur Zeit nur noch eine 12-Stunden-Woche habe, ist mein Leben recht relaxed geworden.. ich schlafe lang, gehe dann ab und an bei guten Wetter ein bisschen Sport machen ... 588 Words | 15 ReadsRead more 27th May 2012 - 3rd Jun 2012 Eine Woche Sarah So liebe Freunde, wie ihr alle wisst war Sarah zu besuch. :) War eine ganz nette Woche: Sonntag Abend kam sie an und wir haben erst mal mit der Gastfamilie zu Abend gegessen (Elise hatte sich selbst ü... 567 Words | 14 ReadsRead more
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
Eine Frau Anfang 50 beginnt eine Online-Affäre mit einem jüngeren Mann. Packendes Psychogramm, das von der Zwischenwelt zwischen Realität und Fiktion warnt, in der man sich in digitalen Sphären leicht verlieren kann. Claire (Juliette Binoche) wird von ihrem Mann nach mehr als 20 Ehejahren für eine Jüngere sitzengelassen. Sie hat eine Affäre mit einem jüngeren Mann, der ihr aber kaum Aufmerksamkeit schenkt. Darum kommt sie auf die Idee, in einem sozialen Netzwerk ein falsches Profil anzulegen. Als Clara kommt sie so mit Alex, dem besten Freund ihres Liebhabers, in Kontakt. Ein Kontakt, den sie so nicht erwartet hätte, denn schon bald telefonieren Alex und Claire, die immer noch vorgibt, Clara zu sein. Beide verlieben sich ineinander, er drängt immer mehr, sie endlich sehen zu wollen, aber sie muss ablehnen. Denn wie könnte sie Alex vor die Augen treten und ihm erklären, dass alles außer ihren Gefühlen eine Lüge war? Die Struktur des Films ist wirklich schön. Die Haupthandlung wird über eine Sitzung bei einer Therapeutin erzählt, später gibt es einen klaren Bruch und eine fiktive Version dessen, wie die Geschichte hätte weitergehen können, nur um dann noch einmal alles auf den Kopf zu stellen. Das ist mutiges Storytelling, das sich einer linearen Erzählweise verweigert und zudem auf ein Ende zusteuert, das keines ist – oder alles sein kann. An einem Punkt der Geschichte sagt jemand, dass Geschichten mehr als ein Ende haben können. Das gilt auch für „So wie du mich willst“, der dann aber offenlässt, wie es weitergeht. Es könnte eine Spirale werden, die zum Anfang zurückführt, ohne dass das ursprüngliche Problem gelöst worden wäre. Der Film funktioniert nicht nur, weil er mit Juliette Binoche eine starke Schauspielerin hat, die mit subtiler Mimik unendlich viel aussagen kann, sondern auch, weil er in einer interessanten Zwischenwelt existiert. Er spielt mit Schein und Sein. Der Film spielt dabei zwei Szenarien durch, die beide tragisch enden. Weil die Welt so ist? Oder weil es das Schicksal der Hauptfigur ist, zu leiden? Das ist der eigenen Interpretation überlassen, ist dies doch ein Film, über den man nach dem Verlassen des Kinos noch lange nachdenkt, weil er so viel zu sagen hat, das aber so unaufgeregt getan hat.
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
Mr. Stone Blu Ray und Film Reviews: Battlefield Earth - Kampf um die Erde (Blu Ray) Battlefield Earth - Kampf um die Erde (Blu Ray) Battlefield Earth - Kampf um die Erde (Blu Ray) Habe ich mir den Scheiss doch tatsächlich von einem Trash-Fanatiker mal ausgeliehen, damit ich hier was vom Stapel lassen kann. Geld für diese exorbitante Anhäufung von cineastischem Durchfall sollte niemand ausgeben, der seine kleinen Grauen noch auf der Reihe hat, es sei denn er braucht mal wieder was zum Lachen, findet die meisten Komödien nicht wirklich witzig oder will sich mal so richtig über einen Film aufregen. Diesem Scheusal überhaupt das Zugeständnis zu machen ein Film zu sein, wäre ungefähr so, wie Battleship eine Story zu attestieren. Was hier in 118 Minuten dem Zuschauer aufgebürdet wird grenzt schon fast an Körperverletzung. Die Kameraarbeit ist phänomenal für den Ar***, befindet sich zu 99% in einer Schieflage und sorgt für steife Hälser, die Schauspielkunst aller (!!!) Beteiligten lässt sich kaum in Worte fassen, Overacting bringt´s nicht mal ansatzweise auf den Punkt (schlecht, schlechter, Battlefield Earth), die Effekte sind blöde, billig und siedeln auf dem selben Niveau, wie es die Schauspielkunst tut und die Masken sind selten dämlich, es sei denn man findet übergroße, gepiercte, Rastafari-Klingonen mit grobmotorischen Klauenhänden für eine innovative und bemerkenswerte Lebensform. Wenn es wenigstens eine interessante Story geben würde, wäre diese fahrlässige Gefährdung in Filmform noch zu ertragen. Diese ist jedoch so dämlich und in sich unlogisch, dass das gesamte Konstrukt an einen Schweizer Käse erinnert. An dieser Stelle alle Ungereimtheiten, offensichtliche und überdimensionalen Logik- und Anschlussfehler aufzuzählen, würde dieses Review auf eine Doktorarbeit ausweiten. Anschauen auf eigene Gefahr. Vor körperlichen und seelischen Schäden wird hiermit ausdrücklich gewarnt! Bild (0 P): Falsches Bildformat und extrem gezoomt und somit nicht zu gebrauchen. Aber hey...die Bildqualität passt sich dem Film an. Vielleicht hat sich diese aber auch einfach nur den Film selbst angeschaut und ihr sind die Seitenränder abgefault. Das ist meine Erklärung. Okay...der Sound ist ganz gut und macht bei Zeiten Spaß. Normaler Weise schreibe ich immer etwas ausführlicher über den Sound, bin diesem cineastischem Brechdurchfall aber nicht bereit noch mehr Aufmerksamkeit zu Teil werden zu Extras (0 P): Nichts. Fazit: Das ich das noch erleben durfte. Die BD ist zweifelsohne das Mieseste was es auf dem gesamten Markt gibt. Im Bereich der Story, dem Bild und den Extras gibt es jeweils Null Punkte, im Sound dafür jedoch vier. Somit wären wir auf einem Durchschnitt von genau einem Punkt. 0,0 von 5 - Story 0,0 von 5 - Bild 4,0 von 5 - Sound 0,0 von 5 - ExtrasPlayer:Sony PlayStation 3Darstellung:Mitsubishi HC-4000 Blu Ray: Battlefield Earth - Kampf um die Erde (Blu Ray) Eingestellt von Erik Stein26. November 2012 um 13:33Für alle die einen sehr amüsanten Zerriss des Films in Videoform auf Englisch sehen möchten, kann ich folgenden Link empfehlen.http://thatguywiththeglasses.com/videolinks/thatguywiththeglasses/nostalgia-critic/16754-battlefield-earthAntwortenLöschenKommentar hinzufügenWeitere laden...
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q-de-2224
Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
Aktuelles | Kurt Benning Archiv Benning hat in München im Stadtmuseum und im Lenbachhaus ebenso ausgestellt wie im Haus der Kunst und im Kolumba Museum in Köln. Das Lenbachhaus, das Kolumba Museum, aber auch das Victoria & Albert Museum und das British Museum besitzen Arbeiten von ihm, letztere aus der Zeit, als Benning noch in London lebte. In München pflegt die Galerie Huber seit vielen Jahren Bennings photographisches Werk. Gegenwärtig, noch bis zum 23. Februar, zeigt das Münchner Stadtmuseum ein von Hermann Kleinknecht und Kurt Benning begonnenes Video-Projekt in der Ausstellung „Gesichter der Stadt“ mit rund 50 einstündigen Porträts von unbekannten und bekannten Münchner*innen. Benning war mit vielen Künstlern befreundet und hat mit ihnen zum Teil umfänglich korrespondiert. Er war ein aufmerksamer Beobachter der Münchner Kunstszene und war bei wichtigen Ausstellungen in Münchner Galerien stets zugegen. 2008 hatte er selbst eine umfangreiche Ausstellung in der Rathausgalerie. Die Kurt Benning Stiftung erforscht das Leben des Künstlers. Anlässlich seines Geburtstages wollen wir damit beginnen, Spuren seines Wirkens ins Netz zu stellen. Damit möchten wir allen, die Kurt kannten, bitten und ermutigen, uns bisher unbekannte Facetten seines Lebens mitzuteilen. Diese Beiträge werden in der neuen Rubrik “Spurensuche” veröffentlicht. Den Anfang dieser Initiative machen wir mit Zitaten aus einem Brief von Kurt an einen langjährigen Freund vom 26.10.2005. Kurt berichtet darin von einer Jubiläumsausstellung „Kurt Benning/Dieter Krieg“ zum 30. Bestehen der Galerie Heinz Herzer in München. Benning schätzte Krieg seit Jahren, kam aber erst durch diese Ausstellung mit ihm intensiver ins Gespräch. Vor der Ausstellung hatte sich „aus sachlichen Gründen“, wie Kurt mitteilt, „notwendigerweise ein intensiver Telefonkontakt entwickelt, mit dem vorläufigen Ergebnis, dass jetzt, heute …die Literatur wichtiger sei als die Malerei“. Krieg war bekannt für seine Belesenheit in der Literatur des 20. Jahrhunderts und bezog daraus Impulse für seine Malerei. In seinem Brief fährt Kurt fort, dass er Krieg Sebalds „Ringe des Saturn“ empfohlen und ihm das Buch auch geschickt habe, „was er auch gleich zu lesen begann“. Krieg konnte an der Ausstellung in der Galerie Herzer nicht teilnehmen und fehlte demzufolge auch beim nachfolgenden Abendessen. Kurt schickte Krieg einen Bericht „über den Verlauf des Abends, der mit einem Dtz. handverlesener Gäste im Cohen’s endete.“ Seinen Bericht ergänzte er mit einer Zeichnung der Tischordnung des Essens, und diese Zeichnung wiederholte er in seinem Bericht an den Freund. Dass der ebenfalls eingeladene Kunstkritiker der Süddeutschen Zeitung Gottfried Knapp an diesem Abend dem Galeristen Herzer sein neuestes Buch „über Teufels-Darstellungen“ schenkte, war Kurt ebenfalls eine Mitteilung wert. Genau einen Monat später, am 26.11.2005, ist Dieter Krieg an seinem Wohnort in Quadrat-Ichendorf (NRW) gestorben. Gottfried Knapp verfasste für die Süddeutsche Zeitung am 29. November einen Nachruf und würdigte dessen Lebenswerk. Zur neuen Rubrik Spurensuche 1996 entwickelten die Künstler Kurt Benning (1945-2017) und Hermann Kleinknecht (geb. 1943) das Langzeitprojekt „Videoportraits“. Ihr Konzept bestand darin, Protagonisten der Münchner Kunstszene, aber auch Menschen aus allen sozialen Klassen, unterschiedlichen Berufsgruppen und jeden Alters darüber sprechen zu lassen, was sie bewegt. Entsprechend vielfältig sind die (Selbst-)Darstellungen, die sich nicht nur im Gesprochenen, sondern auch in Stimme, Gestik und Körpersprache manifestieren. Durch die Vielzahl und die Unterschiedlichkeit der Porträtierten geben die „Videoportraits“ einen Querschnitt durch die Münchner Gesellschaft unserer Zeit. Unter der Überschrift “Bilder für Alle” stellt die Ausstellung ergänzend einige offene, “demokratische” Porträtprojekte von Kerstin Schuhbaum, Barbara Donaubauer / Ulrike Frömel, Jadranka Kosorcic, Gabriele Drexler und Timo Dufner vor. Diese zeitgenössischen Arbeiten ergänzen die umfangreichen, stark historisch geprägten Porträtbestände der Sammlungen des Münchner Stadtmuseums und suchen neue Wege der Repräsentation der Bürger*innen zwischen Individuum und Typus. ERÖFFNUNG FREITAG, 22. NOVEMBER 2019, 18 – 21 UHR BURG LEDE BONN 23. NOVEMBER 2019 – 24. JANUAR 2020 In dieser Gruppenausstellung wird Kurt Bennings Arbeit SHOPWINDOWS zum Teil in Bonn und zum Teil in Köln präsentiert. Aus dem Pressetext des Tiroler Landesmuseums: Über Jahrzehnte beschäftigte sich der Münchner Künstler Kurt Benning (1945–2017) mit der Idee zu einer Skulptur, in der die Klarheit der Geometrie mit der Magie der Zahlen, die Statik einer Steinskulptur mit der Bewegtheit ihrer Formen in Verbindung bringen wollte. Er suchte nach einem Platz, an dem sein schlicht nur „Kubus“ genanntes Werk seine Wirkung entfalten kann, ohne mit Monumentalität auftrumpfen zu müssen. Im Tiroler Außerfern, auf der Ostseite der Allgäuer Alpen fand er ihn – weitab von allen Orten der bildenden Kunst. Die Erhabenheit des Alpenpanoramas und eine auf schlichten geometrischen Formen basierende Skulptur – kann das funktionieren? Wanderer auf dem „Jubiläumsweg“ in den Allgäuer Alpen entlang der deutsch-österreichischen Grenze können dies nun selbst erfahren: Ein scharfkantig zugeschnittener Kubus mit 224 cm Kantenlänge steht gegen das kleinteilige Chaos am Ende eines Geröllfelds. 28 Tonnen schwere Steinblöcke umschließen wechselweise stehend und liegend eine quadratische Aussparung und umkreisen still dieses Nichts in der Mitte des Kubus. „Hoch über dem Schwarzwassertal im Tiroler Außerfern fand der Künstler einen idealen Ort für sein Projekt. Vor dem engen Kar, das hinauf zur Bockkarscharte führt, ruht der Kubus wie auf einer organisch gewachsenen Aussichtsplattform. An diesem markanten Ort entfaltet das menschengemachte Gebilde größte Wirkung, ohne dieses seltene Stück unberührter Alpen zu beeinträchtigen.“ zeigen sich PD Dr. Wolfgang Meighörner, Direktor der Tiroler Landesmuseen und die Vertreter der Kurt-Benning-Stiftung, Peter Pinnau und Dr. Andreas Strobl, beeindruckt. Es schien zuerst unmöglich, die gewichtige Skulptur an der vorgesehenen Stelle zu setzen. Doch Kurt Benning gab nicht auf. Er konnte noch die Projektgenehmigung in Tirol einholen, konnte die Blöcke im Schwarzachtobler Hartsandstein zuschneiden lassen und eine Schweizer Helikopterfirma für den Transport gewinnen. Nur bei der endlich geglückten Verwirklichung im Oktober 2018 war er nicht mehr dabei. In einer spektakulären Aktion wurden am 17. Oktober 2018 von einem Lastenhubschrauber und unter der Regie der Steinmetze Franz und Christopher Probst aus Füssen im Allgäu die Steine der Skulptur an Ihren Bestimmungsort gesetzt. Es entstanden dazu zwei Filme: Herbst & Herbst Media aus Wiesbaden dokumentierten die Dramatik der Aktion. Die Künstlerin Cordula Schieri aus München schuf eine Hommage an Kurt Benning und seine Idee einer Steinskulptur in den Bergen. Beide Filme werden von Direktor Wolfgang Meighörner beim Tag der offenen Tür der Tiroler Landesmuseen am 26.10.2019 um 15 Uhr in der Aula des Ferdinandeums, bei freiem Eintritt, präsentiert. „Wir eröffnen sozusagen die Ausstellung nicht am Berg, sondern im Tal und hoffen, dass viele Wanderer den Blick auf den Kubus genießen werden“, so Meighörner. zur KUBUS-Seite im Kurt Benning Archiv “Wolken”, Kurt Benning: Photos Galerie Kurt Huber, Schmellerstraße 19 Rgb. 80337 München Besichtigung nach Vereinbarung: Tel. 089 / 76 72 90 93 16. Oktober – 16. November 2019 Freitag, 10. Mai, um 19:00 Uhr Begrüßung: Bürgermeister Achim Kiemel Einführung: Christian Gögger (Kurator der Ausstellung) Sa 14 bis 18 Uhr, So 11 bis 18 Uhr, Feiertage 11 bis 18 Uhr Die Ausstellung versammelt 20 Positionen der Fotografie aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen: Fotografie als Dokument, als Werbung, als Kommentar; Fotografie aus und für Politik, Ökonomie und Gesellschaft; Fotografie als Kunst und schließlich Fotografie, die sich selbst reflektiert. Es ist heute möglich, all diese Aspekte innerhalb der Kunst zu verhandeln. Die Fotografie ganz allgemein – vorausgesetzt überzeugende Qualität und ein handwerklich wie ästhetisch hoher Anspruch – ist für öffentliche und private Sammlungen von zentralem Interesse. Seit der ersten Ausstellung des Kunstvereins KISS im Jahr 2000 haben die Themenausstellungen auf dem Schloss immer versucht, Kunst aus der Region mit überregionalen, gar internationalen Positionen zusammenzubringen. Nur einmal – im Jahr 2008 „Ausgezeichnet. Im Kraftfeld der Linie“ – galt das Thema des Kunst- und Kultursommers ausschließlich einem Medium: der Zeichnung. Dieses Jahr ist es wieder soweit: die Fotografie wird mit weitreichender Ausschließlichkeit (nicht nur) die Räume und Flure des Schlosses besetzen, sondern auch ins Dorf hinein ausgreifen. Der Fotografie kommt seit geraumer Zeit im Kontext zeitgenössischer Kunst eine vorrangige Stellung unter den künstlerischen Medien zu. Die Digitalisierung des Bildes hat sowohl die Bildproduktion revolutioniert wie auch unseren Umgang mit Fotografie. So ist die der Fotografie wesentliche Abbildungsfunktion von Wirklichkeit außer Kraft gesetzt, sie kann beliebig manipuliert oder, freundlicher formuliert, gestaltet werden. Alles durch den Apparat Fixierte, im Spektrum zwischen Image und Imagination, liefert ab jetzt gehörigen Stoff für den ästhetischen Diskurs. In der Gesamtschau zeigt sich, dass man für die Auswahl der Fotografinnen und Fotografen zu dieser Ausstellung kaum in die Ferne schweifen musste, denn die Guten sind ziemlich nah. Zu den Künstlern und Werken: Wenn es Werbe-Ikonen gibt, dann wohl auch Werbe-Ikonographen. Zwei der herausragenden unter ihnen, mit internationaler Bedeutung, sind Dietmar Henneka und Dieter Blum, deren inszenierte Magazinfotos für Mercedes, Porsche, Shell und Marlboro legendär sind. Als jüngeres Pendant gehört hier auch Jürgen Altmann dazu, der im Rahmen der Modefotografie eine Hi-end Märchenstunde an unglaublichen Orten in Szene setzt. An das ortsspezifische knüpft seine Streetphotography an. Für eine moderne, ästhetische Sachfotografie steht die Arbeit von Adolf Lazi, einem Fotopionier, der ab den 1930er-Jahren bildnerische Maßstäbe setzte und sie in seiner Stuttgarter Fotoschule auch lehrte. Hansi Müller-Schorp leitete ab 1980 das Fotostudio von Willi Moegle, ein weiterer bedeutender deutscher Produktfotograf. Bemerkenswert früh entstehen ihre perfekten, kühl poetischen Stillleben, auf der Basis dieser kommerziellen Sachfotografien, noch ohne die Intention Kunst zu produzieren. Ausgangspunkt für die Arbeiten von Ulrich Schmitt und René Kanzler ist die künstlerische Fotografie. Beide aber hinterfragen das Medium systematisch. Schmitt widmet sich mit Akribie der Geschichte der mit der Fotografie verbundenen Chemographie, René Kanzler arbeitet auf der Basis soziologisch-wissenschaftliche Voraussetzungen für die Bildproduktion und -rezeption. Beider Reflexionen sind für den Betrachter auf eindringlich sinnliche Weise erfahrbar. Für die jungen Fotografinnen Menja Stevenson und Ann-Kathrin Müller ist das Medium Fotografie schon umstandslos ein künstlerisches. Ganz selbstverständlich zeichnet Menja Stevenson in ihren Arbeiten urbane Impressionen Tokios in Farbe und Form auf und überführt sie in diaphane Leuchtkästen. Ann-Kathrin Müller greift für ihre subtil inszenierten Schwarzweißfotos auf klassisch künstlerische Kompositionsmomente von Raum, Figur und Gegenstand zurück, welche den emanzipatorischen Prozess des Fotos zum Kunstwerk begleitet haben. Zum ersten Mal wird ein Teil der Ausstellung im Ort Untergröningen selbst stattfinden. Jutta Görlich und Edward Beierle fangen in ihren Fotoperformances Gerüchte und Geschichten aus dem Dorfleben ein und spiegeln sie an Toren, Fenstern und Mauern in den Dorfalltag zurück. Zwei Positionen bedienen sich der Fotografie als eine Art Selbstvergewisserung eigener Arbeit in anderen Zusammenhängen. Die seriell angelegten Bildfolgen von Helmut Stromsky entdecken in Natur und Landschaft minimalistische Strukturen, die seinem Verständnis als Bildhauer und Zeichner sehr nahekommen. Scarlet Berner nimmt sich die lausigen Abbildungen aus Carl Einsteins Buch Negerplastik von 1915 zum Vorbild und rearrangiert eigene Fotos, die primitive Plastik unterstellen. Im beinahe Unkenntlichen offenbart sich das Typische. Gleichzeitig bilden sie den Hintergrund für ihre krude-schönen, einfachen Keramiken. Einer der bedeutendsten Wissenschaftsfotografen hat seine ersten Exponate im Kontext der ZERO-Kunst der 1960er-Jahre vorgestellt. Manfred Kage ist u.a. der Pionier für die polychrome Fotografie durchs Mikroskop und die Sichtbarmachung von Ton und Schall mit psychedelischem Dimensionen. Die Künstler Wolfgang Gäfgen und Kurt Benning eint der Umstand, dass die Fotografie nur einen Teil ihrer künstlerischen Arbeit ausmacht. Für ersteren eröffnet das Fotografieren einen obsessive Parallel-Welt zum Zeichnen, Malen und Drucken. Ein sehr eigener surrealer Kosmos aus Licht, Schatten und Spiegelung wird darin aufgespannt. Benning dagegen zeichnet auf, dokumentiert, überhöht: im Porträt, auf der Straße, im Erfassen von Objekten. Zuletzt, 2017, ehrte ihn eine große Präsentation im Museum Kolumba in Köln. Marcus Neufanger markiert einen Gegenpol zur Lichtbildnerei: er zeichnet! Seine Porträts fixieren internationale Stars der (Foto-)Kunstszene, typisiert in Bild und Wort. Die Beschäftigung mit Fotografie als Kunst wird bei ihm omnipräsent. Eigentlich kommt Stefanie Maier vom Film. Deshalb vielleicht sind ihre Aufnahmen als Fotosequenzen angelegt. Die Magie des Einzelbildes einerseits und der Bildfluss eines ganzen Storyboards andererseits halten sich in ihren Arbeiten die Waage.
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
Ab-in-den-Sommer-TAG | thechaosdiaries ← Lifewithsaskia-Rezension! Piranhapudel-Rezension! → Veröffentlicht am 27/07/2015 von thechaosdiaries unter Uncategorized So viele Tags und Nominierungen habe ich schon mitgemacht, dass ich gar keinen Überblick mehr habe. Und insgeheim habe ich mir geschworen, einen Tag nur dann mitzumachen, wenn er 1. neu ist und ich ihn noch nicht beantwortet habe und 2. ich ihn gut finde. Außerdem nominiere ich dann nur einmal weiter, ansonsten ist man wieder in diesem Circle of Doom wie bei Kettenbriefen oder Whatsapp-Nachrichten gefangen. Diesen Tag habe ich jedoch noch nicht mitgemacht, also ein herzliches Dankeschön an Saskia von Lifewithsaskia [hier könnt ihr ihren TAG lesen]! Die Fragen sind meiner Meinung nach nicht ganz einfach, weshalb ich lange überlegen muss, um sie zu beantworten. In den Sommer schicken … puh, das ist definitiv die schwerste Frage von allen! Generell lese ich nämlich eigentlich keine typischen Sommer-Romane oder Liebesgeschichten, die man leicht im Sommer auf dem Balkon lesen würde … Deshalb nenne ich hier jetzt das Buch, welches ich aktuell lese: „Ancient Blades – Das Grab der Elfen“ von David Chandler. Es ist Band II der Ancient Blades-Saga, welche ich vor langer langer Zeit angefangen habe zu lesen. Jetzt ist es endlich so weit und ich lese Band II 😀 Da ich ab Donnerstag nicht mehr arbeiten muss, bis das Vertiefungsstudium beginnt, habe ich so viel Zeit, mich dem Buch (u.a.) zu widmen. Zuletzt war das die Göttlich Trilogie von Josephine Angelini. Ich weiß nicht, was genau mich daran so gefesselt hat, aber ich konnte nicht aufhören zu lesen! Vielleicht lag es daran, dass es das erste Buch nach einer langen Lesepause war. Also erst einmal esse ich Waldmeister furchtbar gerne (aber nur in Kombination mit Schokolade!). Daher fällt mir spontan „Creepers“ von David Morrell ein, ein unglaublich spannender und bedrückender Thriller. Ich lese normalerweise keine Thriller, aber dieses Buch ist einfach genial. Und ein wenig gruselig … Wie schon erwähnt, geht Waldmeister nur mit Schokolade zusammen (am besten noch mit Sahne, man gönnt sich ja sonst nichts!). Dazu schlage ich also „Medusa“ vor, geschrieben von Thomas Thiemeyer. Ich würde es einen Mystery-Roman nennen, da es sowohl Wissenschaft und Fiktion vereint. Seine „Nachfolger“ (die aber andere Charaktere, aber dasselbe Schema haben) „Reptilia“, „Magma“ und „Nebra“ habe ich schon gelesen, die neusten stehen auf meiner Wunschliste! Definitiv „Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett. Ich finde die gesamte Reihe über David Hunter extrem spannend und gut erzählt! Gerade habe ich sie zum zweiten Mal gelesen (nur Band I) und war wie einmal gefesselt! Da schließe ich mich meiner Vorrednerin Saskia an: Natürlich Harry Potter. Allerdings stehe ich Fortsetzungen eher skeptisch gegenüber, ich wünschte einfach nur, Harry Potter noch einmal zum ersten Mal lesen zu können! Ich zitiere mal ganz frech 9gag und Alan Rickman: Spontan würde ich sagen: „Kalte Asche„, Band II um David Hunter von Simon Beckett. Die Landschaft im Buch erinnert mich immer an mein Lieblingsurlaubsland: Irland. Deshalb lese ich es so gerne, auch wenn der eigentliche Inhalt wenig heimelig ist. Und die „wenigen“ Seiten hat man auch relativ schnell durchgelesen, also passt Kurzurlaub dazu. Dann fällt mir noch „Die Judas-Papiere“ von Rainer M. Schröder ein, zwar ein etwas längerer Kurzurlaub (dank seiner 750 Seiten), aber ein wunderbar gelungener! Ich liebe die Mischung aus Das Vermächtnis der Tempelritter und Indiana Jones, die von Schröder in diesem Wälzer geschaffen wurde! Oh mann, das letzte Buch ist echt schwer. Aber ich glaube, ich nenne hier noch „Das verlorene Symbol“ von Dan Brown. Immerhin erinnert es mich immer an einen wundervollen Urlaub auf der Insel Corfu mit meinen Eltern und meinem Freund. Ist zwar schon drei Jahre her, aber ich verbinde es noch immer mit Sonne, Strand, Meer und leckerem Essen. Und ich habe es immerhin geschafft, die ganzen rund 770 Seiten in einer Woche zu lesen, Rekord für mich! Da fällt mir spontan „Unter dem Erlmond“ ein, von Michael Peinkofer. Die Rezension dazu könnt ihr hier nachlesen. Darin geht es darum, dass die Welt von Schnee und Eis bedeckt wird, früher als sonst. Dummerweise ist es nicht nur ein früher Winter, sondern das drohende Ende der Welt, da ein uralter Feind wieder erwacht ist. Mir war zwischenzeitlich wirklich recht kalt während des Lesens, trotzdem hat mich das Buch leider nicht so überzeugen können, wie ich es von Peinkofer erwartet habe. Ich glaube, hier könnte ich die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier nennen. Ich habe bis ganz zum Schluss nicht geglaubt, dass sie es irgendwie hinbiegen 😀 Umso mehr hat mich das Ende überrascht, ich habe mich richtig darüber gefreut! Denn ich bin ein Leser, für den es am Ende gut ausgehen muss für den Hauptcharakter (und zwar nach meiner Vorstellung). Werde ich diesbezüglich enttäuscht, ist das Buch nicht so gut, wie ich gehofft hatte 😉 Aber Frau Gier hat mich diesbezüglich nicht im Stich gelassen! Die Rote Königin (Victoria Aveyard). Die gesamte Bloggergemeinschaft hat mich angesteckt 😀 ich bin so gespannt auf dieses Buch und die Geschichte dahinter! Außerdem interessiert mich Selection (Kiera Cass) und Die Seiten der Welt (Kai Meyer). Mal sehen, ob ich noch den einen oder anderen Rubel zusammenkratzen kann, um mir die zu leisten! Ich tagge folgende Blogs, macht mit, wenn ihr Lust habt! 🙂 Dieser Beitrag wurde getaggt mit bücher, books, Lesen, sommer, tag. Setze ein Lesezeichen auf den Permanentlink. 9 Gedanken zu „Ab-in-den-Sommer-TAG“ nana-fkb 27/07/2015 um 20:09 Das Zitat von Alan Rickman ist ja super! Bei Harry Potter kann ich dir übrigens auch nur zustimmen. Das würde ich auch gerne wieder das erste Mal lesen! 🙂 Antwort thechaosdiaries 27/07/2015 um 20:13 Oh ja, ich liebe dieses Zitat! Es sagt einfach alles aus, was ich über HP denke 🙂 Antwort nana-fkb 27/07/2015 um 20:22 Aber wirklich. Und so ein toller Bezug zu der Szene des letzten Films (will jetzt nicht spoilern, aber ich denke du weißt welche Szene ich meine 🙂 ) sternenbrise 29/07/2015 um 19:02 Danke danke für die Nominierung 🙂 Freue mich, da ich den Tag mag 🙂 und du hast tolle Bücher genannt, und ein paar die ich nicht kenne und mir mal näher anschauen muss 😀 Aber die Fragen sind echt knifflig 🙈 Gefällt mirGefällt 1 Person Antwort thechaosdiaries 29/07/2015 um 19:13 Ja, finde ich auch. Ich habe ungelogen STUNDEN überlegt 😀 Welche Bücher kennst du denn nicht? 🙂 Antwort sternenbrise 29/07/2015 um 20:27 Den Großteil kannte ich nicht 😀 achja du musst unbedingt Die Seiten der Welt lesen. Ich habe das Buch geliebt 🙂 Momentan lese ich den zweiten Teil 😀 thechaosdiaries 29/07/2015 um 22:00 Ist notiert 🙂 Ich finde den Einband allein schon der Hammer 😀 Und Kai Meyer ist immer gut! effieweka 31/07/2015 um 21:37 Das Zitat von Alan Rickman ist super – thumbs up – Super Schauspieler, super Ausstrahlung! 🙂 🙂 Antwort effieweka 31/07/2015 um 21:40 Und die Bücher und Filme von „Harry Potter“ gefallen mir auch! 🙂
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
Schon gehört? | DI | 13 06 2017 | 21:55 - oe1.ORF.at 1. Die Ausstellung "Kauft bei Juden!" im jüdischen Museum in Wien 2. Hoffestspiele in Meggenhofen 3. St. Pauler Kultursommer Noch bis 19. November zeigt das jüdische Museum in Wien die Ausstellung: Kauft bei Juden! Geschichte einer Wiener Geschäftskultur. Die gezeigten Objekte erzählen nicht nur die Geschichten der Familien, sondern auch von Architektur und Inszenierung, den Designern, der Klientel sowie Verkäufern, Schneidern und Schaufensterdekorateuren. Bei der Ausstellungsarchitektur orientiert man sich Stilistisch an den aufwendigen Ladenfronten und hat die Schaukästen in kleine Schaufenster verwandelt. Kauft bei Juden! Geschichte einer Wiener Geschäftskultur noch bis 19. November im jüdischen Museum in Wien. Zu einer Landpartie mit Kunstgenuss laden die Hoffestspiele in Meggenhofen in OÖ von 16. Juni bis 15. Juli. Das erste Konzert im Theater am Bauernhof findet am 17. Juni statt: Titel: Only the girls Die Big Band der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien unter der Leitung von Matthias Rüegg begleitet Lia Pale. Ein Trio, das auch großes Talent zum musikalischem besitzt, und dabei alle Genregrenzen ignoriert - das sind Folksmilch - Christian Bakanic, Klemens Bittmann und Eddie Luis, spielen am 22. Juni im Rahmen der Hoffestspiele in Meggenhofen. Konzertbeginn ist um 20 Uhr 30 Das größte Musikfestival Unterkärntens, gibt alljährlich speziell jungen Künstlern die Chance, sich in der Stiftskirche des Benediktinerstifts im Lavanttal zu präsentieren. Das Festival bietet noch bis 13. August Konzerte und Festmessen mit großen Chören, Teils mit Orchester, Kammermusik, Soloabende sowie einer Crosoverformation. Das nächste Konzert im Rahmen des St. Pauler Kultursommers ist kommenden Samstag ein Abend der Reihe junge Künstler - ein Kammerkonzert mit Klangspähren von Barock bis Moderne gestaltet von Martina Stückler - Saxophon, und Stefan Schön - Klavier mit Werken von Telemann, Brahms, Muczynski und Anton Prettler. Alle Details zum Festival finden Sie unter kuso-stpaul.at. Hoffestspiele in Meggenhofen 13.06.2017 | 21:55
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
1Advd.ch - On Track 2. Englisch für Gymnasien. Differenzierungsmaterial. Kopiervorlagen. BY - Film, Musik, Games, Bücher, L Artikel-Nr. 21975353 On Track 2. Englisch für Gymnasien. Differenzierungsmaterial. Kopiervorlagen. BY ISBN: 9783140408721 9783140408721
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
X-Men-Reihe sollte ein Beast Spin-off erhalten, mit Wolverines Rückkehr Für den jungen Mutanten Beast (Nicholas Hoult) war ursprünglich ein Spin-off geplant. Das Filmstudio 20th Century Fox hatte neben Gambit noch weitere X-Men-Filme in Planung. Dazu gehörte auch ein Spin-off über den Mutanten Hank McCoy aka Beast von Drehbuchautor Byron Burton. Dies bestätigt jetzt John Ottman als langjähriger Komponist und Editor der Reihe. Nach dessen Aussage ist im Jahr 2016 der Autor Burton mit der Idee des Beast-Solofilms auf Ottman zugekommen. Inzwischen existiert bereits ein fertiges Skript für X-Men: Fear the Beast, doch zum Film kam es nie. Im Gespräch mit dem US-Magazin The Hollywood Reporter bestätigt John Ottman die ersten Pläne der Produktion, die jedoch damals von Simon Kinberg abgelehnt wurden. Der Drehbuchautor und Produzent der X-Men-Filme ist seit dem Reboot für sämtliche Filme verantwortlich, von X-Men: Erste Entscheidung bis hin zum aktuellen und wenig erfolgreichen letzten Teil Dark Phoenix. In den Filmen verkörperte Nicholas Hoult den Mutanten Hank McCoy/Beast. Der nie gedrehte X-Men-Film Beast hätte Hugh Jackmans Wolverine zurückgeholt. Story-Details mit Wolverine und Mr. Sinister Wer wissen möchte, welche Story wir mit dem Beast-Film verpasst haben, der kann das Drehbuch zu X-Men: Fear the Beast inzwischen online (über Hollywood Reporter) nachlesen. Angesiedelt in den 1980er Jahren war der Beast-Film im Stil von John Carpenters The Thing geplant, bestätigte Ottman. Darin sollte es neben einem Auftritt von Prof. X auch ein Wiedersehen mit dem beliebten Mutanten Wolverine geben, erneut gespielt von Hugh Jackman. Geplant war laut dem Skript außerdem eine Danger-Room-Szene mit den Friends of Humanity aus den Marvel-Comics. Demnach gibt es einen gigantischen Kampf mit den Mutanten in der vereisten Tundra. Und am Ende des Films wartet ein interessanter Twist auf die Zuschauer: Der bekannte Gegenspieler Mr. Sinister hatte bei all den Ereignissen seine Finger im Spiel. X-Men: Dark Phoenix bildet den Abschluss der Reihe. Ein Wiedersehen der Darsteller in weiteren X-Men-Filmen ist so gut wie ausgeschlossen. Zukunft der X-Men bei Marvel noch offen Aus dem Beast-Film wurde nun nichts, denn sowohl Simon Kinberg als auch Fox haben es laut Mitautor John Ottman abgelehnt, das Skript überhaupt erst zu lesen. Möglicherweise greift irgendwann Marvel die Idee des Films wieder auf, schließlich gehören die X-Men seit der Übernahme des Studios durch Disney wieder zum Marvel-Konzern. Kevin Feige, der Chef des Comic-Studios, entwickelt derzeit bereits erste Ideen für die Zukunft der X-Men - eventuell sogar im Marvel Cinematic Universe.
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
Blu-ray Kritik | Nowhere Boy: Aaron Johnson als authentischer John Lennon » CINEMAGAZINE Blu-ray Kritik | Nowhere Boy: Aaron Johnson als authentischer John Lennon Inhalt Die 1950er in Liverpool: John Lennon (Aaron Johnson) ist 15 Jahre alt und – wie viele andere Teenager auch – ziemlich angenervt von der Schule und dem Leben. Seine Tante Mimi (Kristin Scott Thomas) trägt auch nicht gerade dazu bei, dass sein Leben angenehmer wird. Sie ist überaus streng und will, dass aus dem Jungen etwas Anständiges wird. Als er aber seiner Mutter Julia (Anne-Marie Duff) trifft, ändert sich sein Leben. Seine Mutter hat ihn verlassen, als er 5 Jahre alt war. Damals fühlte sie sich nicht in der Lage, ihn allein großzuziehen. Jetzt ist sie eine selbständige und lebenslustige Frau, die versucht, wieder eine Beziehung zu ihrem Sohn aufzubauen. Sie hat ein großes Hobby: die Musik. Julia führt ihren Sohn in die neue und frische Welt des Rock ‘n’ Roll ein. Von ihr lernt er, Noten zu lesen und Instrumente zu spielen. Das Banjospiel wird seine Leidenschaft. Bald gründet John Lennon seine erste Band und lernt neue Freunde kennen, unter anderem den Gitarristen Paul McCartney (Thomas Sangster). Aber der junge Mann muss sich zwischen den beiden starken Frauen seines Lebens, seiner Tante und seiner Mutter, entscheiden. Cinemagazine.de meint Nowhere Boy handelt von einem rebellischen aber äußerst begabten Jugendlichen, der von seiner Mutter und seinem Vater verlassen wurde. Die Rede ist von keinem geringeren als John Lennon. Aufgrund seines aktuellen Wohnortes bei seiner Tante und der im Film zunehmenden Besuche bei seiner Mutter, kommt es natürlich zu Komplikationen. Um Enttäuschungen vorweg zu nehmen, sollte erwähnt werden, dass dies nur die Geschichte John Lennons ist und der Film bevor es mit den Beatles richtig “los geht” aufhört. Zudem liegt das Hauptaugenmerk nicht auf der Entstehung dieser, sondern den schwierigen Verhältnissen in Lennons Familie. Dies ist zu gleich auch sehr schade, da der Konflikt von Mutter zu Tante doch auf die Dauer sehr anstrengend ist und man sich immer wieder dabei ertappt, wie man auf mehr Szenen mit den Beatles hofft. Ein großes Lob verdient der Hauptdarsteller Aaron Johnson (Kick Ass), der es schafft, den Künstler auf eine sympathische und glaubwürdige Art greifbarer zu machen. Letztendlich ist “Nowhere Boy” sicherlich kein Film, der in die Geschichtsbücher eingehen wird. Dafür ist er einfach zu geradlinig nach bekannten Genre-Mustern inszeniert. Dank des spannenden Themas, dass heranwachsen John Lennons, aber auf jeden Fall sehenswert. Aaron Johnson als John Lennon schafft es, “Nowhere Boy” zu einem authentischen und interessanten Drama werden zu lassen. Allerdings sollte sich der Betrachter darüber im klaren sein, dass nicht die Beatles im Mittelpunkt stehen sondern das heranwachsen John Lennons. One Comment Jeannette Planert Antworten ich mag diue Musik der Beatles
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
Gesamtkatalog Alle Formate (Teeniefilm, Stummfilm, Sport, Abenteuer, Blu-ray 3D, Blu-ray, vergriffene ausbl., Sprachversion: Französisch) - CeDe.ch Spielfilme & TV-Serien 9'068nur Drama 3'201nur Action 2'281nur Komödie 1'819nur Horror 973nur Animation 423nur Historienfilm 339nur Trickfilm 203nur Dokumentation 293nur Deutsch 2'473nur Englisch 1'658nur Französisch 1'577nur DVD 2'642nur Blu-ray 1'572nur Kino-/Fernsehfilme 1'410 Gesamtkatalog Alle Formate (Teeniefilm, Stummfilm, Sport, Abenteuer, Blu-ray 3D, Blu-ray, vergriffene ausbl., Sprachversion: Französisch) Shazam! / Aquaman / Wonder Woman / Man of Steel (4 Blu-rays) Französisch 20.09.2019 Blu-ray Fr. 51.90 Back to the Future - Trilogie (Standard Edition, 3 Blu-rays) Französisch 22.12.2016 TIPP Blu-ray Fr. 29.90 Retour vers le futur - Trilogie (4 Blu-rays) Französisch 02.10.2019 Blu-ray Fr. 34.90
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
PRAGMATISCHE PSYCHOLOGIE- DER TELECALL WILLKOMMEN ZUM PRAGMATISCHE PSYCHOLOGIE TELECALL Was steckt wirklich hinter den Krankheiten, sowie Angst, Panik, Depression, Autismus, ADHS und Zwangskrankheiten? Handelt es sich hier wirklich um Krankheiten oder gar um Möglichkeiten? Call 1: 20. Februar:Welche Möglchkeiten stecken hinter Angst und Panik? Call 2: 21. Februar :Was steckt hinter Depression? Call 3: 26. Februar: Und was ist mit ADHS, AUTISMUS und Zwang? Alle Calls sind um 19 Uhr. Die Calls finden auf ZOOM statt. Eine Internet Plattform. Du kannst live Fragen stellen oder sie schriflich vor und während dem Call einschicken. Wenn du nicht live dabei sein kannst, kannst du deine Fragen via email einschicken. Alle bekommen die Aufnahmen von dieser Telecall Serie. Mit Psychologin und Therapeutin, Susanna Mittermaier, Gründerin der Pragmatischen Psycholgie.
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
80030 - Image & Photo by Carsten Hensch from Historische Eisenbahnen - Photography (8782788) | fotocommunity activities back1...1020...3334353637383940414243 nextNo more ads ? 80030by Carsten Hensch1.05.2007 at 21:33h, License: Diese alte Lok habe ich auf der spontan mit C. Dietl und A N D R E A S Beier verbrachten Tour im Eisenbahnmuseum Dahlhausen fotografiert. Danke Euch beiden, daß ich mich anschließen konnte. Es war ja ein besonderer Anlass, weshalb es sehr voll war. Ich fand es darum interessanter, abseits der Fotografenmassen Fotos zu machen. Wegen des Andrangs war es hier trotzdem nicht möglich, ein Foto ohne bewegte Personen im Hintergrund aufzunehmen, also die gehören halt dazu. Hier im Bild mit Stativ in der Hand und Leiter aus dem Kopf zu sehen A N D R E A S Beier ;-))) Führerstand der E32 27by Carsten Hensch3.5.07, 18:1018 Comments Vergangene Kinderträumeby Carsten Hensch1.5.07, 22:3514 CommentsComments:To leave a comment please register first Mr. Contra , 1.05.2007 at 21:34hEinfach genial.. gefällt mir sehr... Günther Weber, 1.05.2007 at 21:43hDas ist echt stark. Würde gern wissen, wieviel Aufnahmen mit welchen Belichtungszeiten das sind. Aber das ist sicher ein Geheimnis... LG, Günther Jonny B , 1.05.2007 at 21:44hEin sagenhaft schönes Bild. Tolle Farben und angenehme Töung! LG Jonny A N D R E A S Beier, 1.05.2007 at 21:46hwie geil ist das den ? Carsten Hensch, 1.05.2007 at 21:47h@Günther: Daraus mache ich kein Geheimnis. Es sind 5 Aufnahmen, die zentrale mit f8, ISO100, 0,3s und je zwei längere und kürzere Belichtungen mit 2 Blenden Abstand. Günther Weber, 1.05.2007 at 21:53hAlso durchweg noch recht kurze Verschlußzeiten. Danke. Annemarie Schmidt , 1.05.2007 at 21:55hsuper Foto, es wirkt durch die Farben irgendwie irreal obwohl es das gar nicht ist. Gefällt mir sehr. VG Annemarie Christian Herzog ch, 1.05.2007 at 22:01hEine geile Maschiene und klasse Bearbeitung. Gruss Chris Axel Wesche, 1.05.2007 at 22:27hsieht stark aus, mir gefällt die Bearbeitung absolut gut hast Du mit Photomatix gearbeitet ? Bea Dietrich-Gromotka, 1.05.2007 at 23:27hWegen der Leute ein super bild....( bekennender Andreas Beier-Fan)..... LG Bea Sebastian Poppek, 1.05.2007 at 23:33hwow super farbgebung Gerd Ewald, 1.05.2007 at 23:34hWOW! Das kommt richtig gut! Und wenn Du nix gesagt hättest, wären mir die Menschen im Hintergrund gar nicht so schnell aufgefallen; gut, dass Du gesagt hast, wo man sie findet ;-) Neee, wirklich klasse! Tolle Bearbeitung. Gefällt sehr! Gerd Dieter Golland, 2.05.2007 at 10:00hKlasse, das Bild vermittelt ein sehr schönen Eindruck dieser historischen Lok. Meinen Glückwunsch zu der gelungenen Bearbeitung. Gruß Dieter °XoMi° , 2.05.2007 at 10:07hwahnsinn...dein mapping möcht ich auch gern draufhaben! schweinegeile arbeit von dir ! Thom@s Jüngling, 2.05.2007 at 15:38hGeil...die plastische Wirkung, die Farben...Halleluja! Gruß Thomas Michael Mögle, 3.05.2007 at 19:00hSchöne Stimmung, gut bearbeitet. Migu Schwarz , 3.05.2007 at 22:23hganz großartig! photoniks , 3.05.2007 at 23:50hHab die Lok auch noch in den Untiefen meines Negativarchivs gefunden. 80 030 (fotografiert im Mai 1983)by photoniks 21.7.07, 21:384 Comments Fotografiert im Mai 1983. C. Dietl, 4.05.2007 at 18:27hDa wäre mir doch fast was wichtiges durch die Lappen gegangen! Hab gerade erst entdeckt, dass es im Voting ist. Klasse Aufnahme! LG, Claudia D.H. Z., 5.05.2007 at 20:04hgrossartige Bearbeitung, hier gibts ne Menge interessanter Sachen zu sehen. Gefällt mir sehr gut... BG Daniel Voting Center, 6.05.2007 at 6:44h Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 152 pro und 340 contra Stimmen abgelehnt. Vielleicht klappt es das nächste Mal ;-) Jonny B , 6.05.2007 at 6:44hEin saustarkes Bild, das auf mich fast wie gemalt wirkt. Ich halte es für galeriewürdig, weil es sich wunderbar abhebt. Kai Sehlke, 6.05.2007 at 6:44h- Celal Tayar, 6.05.2007 at 6:44hgalyes moitv... bescheidene bea......... Stefan Burkard, 6.05.2007 at 6:44hpro I arkadas I, 6.05.2007 at 6:44h- Arno M, 6.05.2007 at 6:44hcontra Zsolt Kiss, 6.05.2007 at 6:44hPRO! :o) think tank ART ®, 6.05.2007 at 6:44h... ein matthes-zwo-CONTRA-neutralisierungs-PRO ;)).. Lichthexe, 6.05.2007 at 6:44h- S. Hafner, 6.05.2007 at 6:44h- Lady F , 6.05.2007 at 6:44h...schöner lokschuppen Tina O, 6.05.2007 at 6:44hcontra Der Waflgnog , 6.05.2007 at 6:44h- Matthias JakobJena, 6.05.2007 at 6:44hfür Eisenbahnfans mag das Foto ja ok sein, aber doch nicht für die Allgemeinheit, oder ? SKIP Andre Stehle, 6.05.2007 at 6:44hPro Anja Withaar, 6.05.2007 at 6:44hcontra P. Kant, 6.05.2007 at 6:44hbin zwar kein eisenbahnfan PRO Mr. Contra , 6.05.2007 at 6:44hKlares PRO Thorsten Strasas, 6.05.2007 at 6:44h- Peter Gugerell, 6.05.2007 at 6:44h- Michal P., 6.05.2007 at 6:44h_ Franz Armstorfer, 6.05.2007 at 6:44h" pro " Christian D, 6.05.2007 at 6:44h- Tim Brüning, 6.05.2007 at 6:44hPRO Frank Lünstroth, 6.05.2007 at 6:44h+++ Günther Weber, 6.05.2007 at 6:44hPro, weil es mal was anderes ist. Nicole Eckert, 6.05.2007 at 6:44h- Woici , 6.05.2007 at 6:44hdeathmapping Alessandro Della Casa, 6.05.2007 at 6:44h+++ C. Dietl, 6.05.2007 at 6:44hPRO ! Fritz Berger, 6.05.2007 at 6:44h+ Gerd Ewald, 6.05.2007 at 6:44h+++ Mandy Aeustergerling, 6.05.2007 at 6:44h+ Wolfgang Gerhold, 6.05.2007 at 6:44hPRO M. García, 6.05.2007 at 6:44hPRO A N D R E A S Beier, 6.05.2007 at 6:44hein fettes pro !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! R + G Team Dülmen, 6.05.2007 at 6:44h...PRO... Der TIEGER, 6.05.2007 at 6:44hSo ein wunderschönes Tonemäpping habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Natürlich pro. Und all ihr contra-Voter bedenkt bitte: Dampflokomotiven müssen gemäppt werden. Ist einfach so. Der Märchenonkel , 6.05.2007 at 6:44h*kreisch* Marco Stolle, 6.05.2007 at 6:44hpro Chris Eleven, 6.05.2007 at 6:44hMonströs! Super cool! PRO! Frank Dziamski, 6.05.2007 at 6:44hSpitzen DRI sehr gelungen und eindrucksvoll, PRO von mir. MFG Frank D. Detlef RÜCKER, 6.05.2007 at 6:44hpro Bernd Ernst, 6.05.2007 at 6:44h- Anja Greiner Adam, 6.05.2007 at 6:45h+++ Paul van den Dungen, 6.05.2007 at 6:45hpro Jens Moeller, 6.05.2007 at 6:45h- Poli M, 6.05.2007 at 6:45hschön unnatürlich contra Björn.sch , 6.05.2007 at 6:45hcontra Hans Ullrich, 6.05.2007 at 6:45hpro Stefan Neuner, 6.05.2007 at 6:45hs Doris Thiemann, 6.05.2007 at 6:45h+++ Ralph Mallat, 6.05.2007 at 6:45hPro*** Foto Fant, 6.05.2007 at 6:45hc Wolfgang Schenkel, 6.05.2007 at 6:45hPRO Bettina Hombrecher, 6.05.2007 at 6:45hcontra Lichterzähler , 6.05.2007 at 6:45h- Malte Abels, 6.05.2007 at 6:45h--- Bea Dietrich-Gromotka, 6.05.2007 at 6:45hProweil man sooo selten gemapte pics mit Menschen sieht..... Micha Boland, 6.05.2007 at 6:45h+++ Evelin Skene-Knox, 6.05.2007 at 6:45hIch finds einfach nur PRO, die ganzen Kriterien wie man hier ein Foto runtermacht verstehe ich als Anfänger nicht. Es ist für mich noch eine Geschmacksache ein Foto zu beurteilen, mir gefällt es, es es vom Aufbau, den Infos die es mir als Betrachter gibt.. Daniel Liebscher, 6.05.2007 at 6:45hDie Kriterien der "FC-Götter" versteht eh niemand!!! Ich find es auch 100%-PRO! Ist einfach Klasse! Axel Thürling, 6.05.2007 at 6:45h + Pro + natürlich !!! Maren Metternich, 6.05.2007 at 6:45hnein Andreas IA, 6.05.2007 at 6:45hc würde es gerne mal nicht so bearbeitet sehen. Carsten Hensch, 6.05.2007 at 10:40hHerzlichen Dank an Jonny B für den Vorschlag! Und an alle, die für das Bild ihre Stimme abgegeben haben. Ich habe mich trotz Ablehnung gefreut, so vielen mein Bild zeigen zu dürfen und einigen hat's ja auch gefallen. Carsten Axel Thürling, 6.05.2007 at 21:22hSchade!! Wie schon geschriebn finde ich diese Bearbeitung EXTREM gut. Axel decay, 23.11.2007 at 23:13hSehr gut! LG Stefan Seith von Benrath, 30.03.2008 at 19:57hgeniale arbeit lg stefan Casiomei , 29.08.2008 at 8:53hSehr schöne BEA. Gefällt mir gut. 3.124 Clicks G�tgens Udo No more ads ? (37/43)
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
Jetzt im Kino: "In einer besseren Welt" von Susanne Bier In einer besseren Welt (Kinostart: 17.3.) Vielschichtiges, doch arg vorhersehbares und klischeebeladenes Drama von Susanne Bier. Dennoch gewann sie für ihre Auseinandersetzung mit Gut und Böse den Oscar für den besten ausländischen Film. kultiversum verlost 3 Fanpakete. Zum Kinostart von «In einer besseren Welt» verlost kultiversum drei dänische Fan-Pakete bestehend aus jeweils zwei bundesweit gültigen Kino-Freikarten und dem hochkarätigen dtv-Roman «Der Augenblick der Warheit» des dänischen Bestseller-Autors Leif Davidsen. Teilnahme per E-Mail bis einschließlich 22.03. an redaktion@kultiversum.de - Stichwort: «Bessere Welt». Die Dänin Bier erzählt eine komplexe Geschichte aus zwei Familiendramen, die in der Jungs-Freundschaft von Christian und Elias kulminieren. Christian zieht nach dem Tod seiner Mutter mit seinem Vater zur Großmutter und muss sich in einer neuen Umgebung und Lebenssituation zurechtfinden. An seiner neuen Schule trifft er auf Elias, einen gehänselten Außenseiter, der unter der bevorstehenden Trennung seiner Eltern leidet. Elias Vater Anton arbeitet als Arzt unter schwierigsten Bedingungen in Afrika und kämpft dort aufopferungsvoll um jedes Leben. Anton hat dadurch seine eigene Perspektive auf das Geschehen um ihn herum; er wertet dementsprechend. Seine Sicht teilen Elias und sein neuer Freund Christian nicht. Ihre Schulerfahrungen lehren sie, dass sie Probleme mit Gewalt und Einschüchterung lösen können. Die Sichtweisen prallen aufeinander, als Anton einen Spielplatzstreit schlichtet, worauf ihn der Vater des anderen Kindes mit einer Ohrfeige bestraft. Die Kinder wollen das nicht auf sich sitzen lassen und die Probleme auf ihre Art lösen. Susanne Bier überzeugte die Kritiker mit Vorgängerfilmen wie ihrem Dogma-Drama «Open Hearts – Für immer und ewig» (2002) oder «Brothers – Zwischen Brüdern» von 2004, vom dem jüngst ein misslungenes US-Remake in die Kinos kam. Nun hat die dänische Regisseurin mit «In einer besseren Welt» den Auslands-Oscar gewonnen. Vermutlich ist das eher als Auszeichnung für ihre gelungenen früheren Filme zu verstehen. «In einer besseren Welt» scheitert am parallelen Verlauf der beiden Familiendramen: Die Regisseurin überfrachtet die miteinander verwobenen, persönlichen Dramen der einzelnen Protagonisten. Die zahllosen Klischees und Stereotype, die sie aneinander reiht, behindern erheblich die Auseinandersetzung mit Gut und Böse, die Bier im Sinn hat – und die Frage, wie sich der Blickwinkel mit der jeweiligen Situation des Betrachters verändert. Regie: Susanne Bier, 113 min., Dänemark 2011; mit: Mikael Persbrandt, Ulrich Thomsen, Trine Dyrholm 15.03.2011 Denis Demmerle
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q-de-2224
Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
der voraussichtlich letzte Streich der olsenbande - немски-английски превод | PONS Olsenbande BГ¶rge 15.03.2020 By Keshicage kino filme stream Olsenbande BГ¶rge Примери от интернет (не са проверени от PONS редакцията) Olsenbande ist eine teilige dänische Gaunerkomödien-Reihe. In den von 19entstandenen Filmen versucht ein Ganoventrio immer wieder, mit​. startupfromthebottom.co - Kaufen Sie Die Olsenbande sieht rot (HD-Remastered) - (8) günstig ein. Qualifizierte Bestellungen werden kostenlos geliefert. Sie finden. DK, ; Die Olsenbande fliegt über die Planke / Die Olsenbande fliegt über in the Life - Mit aller Härte (Once in the Life) USA, ; Outrage (Autoreiji) J. Проверете превода немски-английски на думата der voraussichtlich letzte Streich der olsenbande в онлайн речника на PONS тук! Безплатен езиков. U-Bahnlinie U6. Die U-Bahnlinie U6 fährt von Tegel im Norden bis nach Mariendorf im südlichen Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Wichtige Haltestellen und. Olsenbanden-Ausstellung, im Kino läuft natürlich "Die [ ] Olsenbande fährt nach Jütland" (auf. [ ] Deutsch und Dänisch) und quer durch die gesamte. U-Bahnlinie U6. Die U-Bahnlinie U6 fährt von Tegel im Norden bis nach Mariendorf im südlichen Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Wichtige Haltestellen und. war der "Benny" in der legendären Kult-Reihe "Die Olsenbande" aus Dänemark. Göttingen ist EuroChallenge-Sieger - EuroChallenge Final Four: BG. Olsenbande BГ¶rge Video Olsenbanden - Best of Dynamitt-Harry See more : mündlichvoraussichtlich in der letzten Vorlesungswoche zu Moodle www. Die neue EFSA-Strategie wird sich voraussichtlich über einen sechsjährigen Zeitraum — von der letzten bis zur nächsten externen Think, Garbsen Kino think — erstrecken. Bus number read article goes to Waterloo and number goes to to Sloane Square and Kensington for Harrods John Reacher store. 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Einen Anknüpfungspunkt zur Handlung des vorangegangenen Article source beinhalten auch die Filme 6 und 7, deren Prologe auf Mallorca spielen, nachdem der Bande im Film zuvor jeweils die Flucht dorthin gelungen ist. Post Danmark würdigte die Bedeutung der Filme für das Dänemark des Benny und Kjeld können ihn gerade noch click to see more bewahren, Cinemax Wolfsburg Säure aufgelöst zu werden. Bereits 45 Projekte konnten bisher finanziert und mehrere hundert Forscherinnen und Forscher zusammengebracht learn more here. Bus number 77 goes to Waterloo and https://startupfromthebottom.co/filme-online-stream-kostenlos/maximilian-lets-dance-2019.php goes to to Sloane Square and Kensington magnificent F1 De commit Harrods department store. Auch die Filmmusik gehört zu den go here Bestandteilen der Olsenbandenfilme. Nach seiner Entlassung hat er einen Plan und stiehlt 4 Millionen an Steuergeldern aus einem zuvor präparierten gepanzerten Transport trotz Polizeischutz. Through careful study of the results from previous drilling campaigns, two new horizons have been identified and will be explored during the remainder of the current drilling campaign. Egon lässt sich also auf einen Plan von Harry ein. Februarabgerufen am Austragung wird die Entscheidung Olsenbande BГ¶rge see more Gesamtsieg voraussichtlich auf den letzten Kilometer fallen. Olsenbande BГ¶rge - Inhaltsverzeichnis Bregenzer Festspiele mit voraussichtlich insgesamt rund Russland wählt, in Moskau gehen Bomben hoch, die Situation der Flüchtlinge bleibt ausweglos. Surfcamp Fuerteventuras mobile Surfschule : Surfcamp Fuerteventura fährt euch immer an die besten Surfspots je nach eurem Können und Wellenbedingungen. Als Bildmaterial wurde ein restauriertes dänisches HD-Master verwendet, dänischen Originalton gab es hingegen nicht. Beim Crazy Credits. Alternate Versions. Rate This. Egon Olsen has been behind bars for some time, but that hasn't stopped the criminal mastermind from making a plan - a plan to steal a very valuable golden statue, and never to fall behind Director: Knut Bohwim. Writers: Erik Balling , Henning Bahs. Added to Watchlist. Everything New on Disney Plus in June. Good Norwegian films. Watchlist Caja. Norske filmer. Use the HTML below. You must be a registered user to use the IMDb rating plugin. Edit Cast Cast overview, first billed only: Arve Opsahl Egon Olsen Carsten Byhring Kjell Jensen Sverre Holm Valborg Jensen Sverre Wilberg Hermansen, kriminalbetjent Solfrid Heier Ulla, Bennys forlovede Georg Richter Kriminalsjefen Ingeborg Cook Bitten, jobber hos Connie Lillian Lydersen Kate, jobber hos Connie Kari-Laila Thorsen Mona, jobber hos Connie Ivar Medaas Lensmannen Willie Hoel Learn more More Like This. Olsen-banden og Dynamitt-Harry Comedy Crime Family. Olsen-banden tar gull The Olsen Gang I Olsenbanden for full musikk Olsenbandens siste stikk Comedy Family. Olsenbandens aller siste kupp Olsenbandens siste bedrifter Olsenbanden og Data-Harry sprenger verdensbanken Edit Storyline Egon Olsen has been behind bars for some time, but that hasn't stopped the criminal mastermind from making a plan - a plan to steal a very valuable golden statue, and never to fall behind the bars again. Edit Did You Know? Trivia A total of 14 Norwegian Olsenbanden films were made between and They were all remakes of the original 14 Danish Olsenbanden films, made between to Goofs When Egon and Benny are arguing about driving the lorry, Benny stops and refuses to drive any further. As they have stopped on a slope, the lorry starts rolling backwards, as seen in a long shot. In the close-up of Egon pulling the hand break, you can see that the lorry is not rolling backwards, but in the next long shot, it is rolling, just as you hear Egon pulling the break, stopping the lorry. Was this review helpful to you? Yes No Report this. Add the first question. The exhibit will be shown from 16 August November Regie: Erik Balling aka. Danish photographer Rolf Konow, who was the set photographer of the Olsen Gang for over 20 years, stands in the exhbition rooms of the new exhtibit 'Mächtig gewaltig! A woman stands in the exhibition rooms of the new Olsen Gang exhibit 'Mächtig gewaltig! Erst nachdem das Königliche Theater synchron zur Aufführung einer Sinfonie durch Sprengungen stark ramponiert wurde, gelingt der Coup. Doch die Bande geht wieder leer aus The Olsen Gang and the hand of the king which is the fifth shortfilm of the small 'Filmstudio Wuerchwitz' in Naumburg, Germany, 10 May The actors from the small village Wuerchwitz who shoot their film in Saxon dialect follow the example of a Danish crime-comedy of the same name. Der setzt die Aktion in den Sand. Jetzt kann nur noch die Olsenbande helfen, aber: Egon lebt in einer psychiatrischen Heilanstalt, Kjeld, an den Rollstuhl gefesselt, ist im Altersheim und Benny hat einen Job in einer Taxizentrale Karl Heinz Oppel Filme 3— Egon will eine Versicherungsgesellschaft überfallen. Sie ist nur 23 Minuten mit dem Auto von uns entfernt. In learn more here Originalfassung laufen die Eröffnungscredits stets mit der Ansicht auf das Gefängnis durch, mit einem langsamen Zoom click here das Eingangstor. Margit Bendokat Filme 1, 2, 4, 5 und 8. - "Energisparefilm med Olsenbanden" (Die Olsenbande hat einen Sparplan; Werbefilm zum Energiesparen; Min.) - "Overtagelse af magten" (Übernahme der. Bild 2 von 8: Die Olsenbande grüßt: Egon, Kjeld und Benny (v. l. n. r.). © Foto: Xavier Stefaniak. war der "Benny" in der legendären Kult-Reihe "Die Olsenbande" aus Dänemark. Göttingen ist EuroChallenge-Sieger - EuroChallenge Final Four: BG. Olsenbanden-Ausstellung, im Kino läuft natürlich "Die [ ] Olsenbande fährt nach Jütland" (auf. [ ] Deutsch und Dänisch) und quer durch die gesamte. Full Cast and Crew. Recent searches:. Olsenbanden is reunited, and Egon Click to see more Gallery. Edit page. Source track of everything you watch; tell your friends. Jetzt kann nur noch die Olsenbande helfen, aber: Egon lebt in einer psychiatrischen Heilanstalt, Kjeld, an den Rollstuhl gefesselt, ist im Altersheim und Benny hat einen Job in einer Taxizentrale Regie: Erik Balling aka. However a spook makes trouble for his planned coup against the National Theater. Trailers and Videos. Runtime: 82 min. Valborg needs to get her son Basse married, after getting a girl pregnant, while Egon Witcher Werwolf got work for a baron. The Olsen Gang meets the King and the Jack. Magazin Ninjago Olsen Gang I Color: Color Https://startupfromthebottom.co/filme-online-stream-kostenlos/the-terror-stream-deutsch.php. Olsenbandens siste stikk 4 thoughts on “Olsenbande BГ¶rge” 21.03.2020 um 08:39 21.03.2020 um 07:10 21.03.2020 um 12:28 Jennifer Sehnsucht Nach Was Besseres Staffel 1 Frau MГјller Film Fsk Es der Funktionen wurde nach auf dem iPhone 7 abgespielt Kundenzufriedenheit Wert gelegt, um fr einfach nie genug bekommst.
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
die andere form des terrors: amok | gwr 411 | september 2016 "Man begreift sehr viel mehr von möglichen Mordmotiven, je mehr man über das Leben der Killer weiß. Das Bündel der erfahrenen Verletzungen und Traumata ist in allen Fällen erheblich. Ebenso erheblich ist es aber bei Hunderttausenden anderer jugendlicher oder auch etwas älterer Männer auf der Welt, die dann doch nicht zu Attentätern werden. Wer letztendlich den Entschluss zum Morden und zur Selbstauslöschung fasst, ist durch biografische Details nicht schlüssig erklärbar." (Klaus Theweleit, (1)) Medien, PolitikerInnen, die Terroranschläge in Frankreich und Verlautbarungen des "Islamischen Staates" (IS) schufen im Sommer 2016 in Deutschland eine Atmosphäre, in der alle auf das erste islamistische Attentat warteten, nachdem das Land bisher ausgespart geblieben war. Wie um diese Erwartung zu bestätigen, wurde dann die Reihe Würzburg, München, Ansbach aufgemacht. Als ließe sich das alles unter einer Perspektive zusammenfassen, erklärte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU): "Der islamistische Terror ist in Deutschland angekommen." (2) Obwohl viele wissen, dass islamistische Attentäter auch deutsche Staatsbürger, im Land aufgewachsen (so wie das auch bei den meisten AttentäterInnen in Frankreich der Fall ist) sein können, verabsolutiert die Rede vom "Ankommen" die natürlich auch bestehende Möglichkeit, dass sich Eingeschleuste, Geflüchtete zu vom IS gesteuerten Attentaten hinreißen lassen. Die reflexartige Aneinanderreihung der drei Attentate vom 18., 22. und 24. Juli lenkte die unmittelbare Kritik sofort auf die Flüchtlingspolitik Merkels vom letzten Jahr, in der etwa auch die Linke Sahra Wagenknecht "Gefahrenpotenziale" entdeckte, die man aufspüren müsse, damit "sich die Menschen in unserem Land wieder sicher fühlen". (3) Auch auf Seiten der "Linken" wurde also suggeriert, von Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan gingen vorwiegend "Gefahren" aus. Auch wenn es dort Kritik an Wagenknecht gab, zeigt das Beispiel, zu welch skandalösen Positionen wahltaktischer "linker" Opportunismus führen kann. Dass die AfD in diesen Chor aus allen parteipolitischen Richtungen an prominenter Stelle mit einstimmte, verwunderte nicht. Noch am Abend des Münchner Attentats, das sich schließlich als das mit zehn Toten und vielen Verletzten blutigste herausstellte, wollte sie den Beginn einer ganzen islamistischen Anschlagswelle sehen. Tweets von AfD-Mitgliedern sprachen am 22. Juli ohne nähere Kenntnis des Hergangs, aber sofort in Anspielung auf das bürgerbewegte Engagement für Geflüchtete von "verblendeten GutmenschInnen" (sic!; die Feminisierung wurde dabei gleich mit erledigt), von "Merklern" oder von "Linksidioten" und fragte im Imperativ: "Wann macht Frau Merkel endlich die Grenze dicht!" (sic!) Doch schnell geschah in der Phase der unmittelbaren Aufklärung zum Münchner Attentat das Unerwartete: Auf einem Video, das ihn auf einem Dach zeigte, schrie der in München geborene und aufgewachsene Täter David S., 18 Jahre alt, klar hörbar: "Ich bin Deutscher!" Wenn auch das Bekanntwerden der Tatsache, dass David der Sohn eines eingewanderten Iraners war, wieder in das Raster, nach dem jede Terrorgefahr aus dem Ausland kommen muss, passte, wurde dieses endgültig zerstört, als die gesamte Amoklauf-Szene in den Blick der BeobachterInnen kam; als etwa ein deutscher Freund Davids, ein 15-Jähriger aus Gerlingen bei Ludwigsburg, unter Verdacht eines Amoklaufs festgenommen wurde, weil er unter "Diabolic Psychopath" die Mörder Eric Harris und Dylan Klebold, die Täter des Amoklaufs 1999 in Columbine/USA (siehe dazu den Dokumentarfilm von Michael Moore: "Bowling for Columbine"), verherrlicht, außerdem Messer, Patronen, Chemikalien, Bombenbauanleitungen sowie Fluchtpläne seiner Schule zuhause versteckt hatte. (4) Es zeigte sich, dass das zeitliche Zusammentreffen des Münchner Attentats mit denen von Würzburg und Ansbach rein zufällig war. Für David S. war das wirklich bedeutsame Datum der 22. Juli, der 5. Jahrestag des Attentats von Anders Behring Breivik von 2011, war. Letzterer hatte in Norwegen 77 Menschen ermordet, aus antiislamischen, antifeministischen und neofaschistischen Motiven. (5) Breivik sieht sich in der Tradition der Kreuzritter. In seiner Kampfschrift, in der er vor "Marxismus und Islamisierung" warnt, bezeichnet er sich selbst als "Justiciar Knight Commander". Seinen Ausführungen zufolge ist das der höchste Rang bei den Tempelrittern. Bei der Hausdurchsuchung bei S. wurden alle Ingredenzien eines Amokläufers gefunden, der Täter nannte sich im Internet "Hass" und "Amok"; Peter Langmans Buch "Amok im Kopf. Warum Schüler töten" über Lebensläufe von Amokläufern wurde als Lektüre des Täters ausgemacht. Wie viele Amokläufer vor ihm spielte er das Ego-Shooter-Spiel "Counterstrike" mit eigener Konfiguration des Tatorts. Er war behütet und in geordneten Familienverhältnissen in München-Hasenbergl aufgewachsen, zuletzt in den wohlhabenden Nymphenburger Höfen. Neben Breivik und den Columbine-Amokläufern verehrte er Tim K., den Amokläufer von Winnenden 2009. David war sogar im Mai 2015 vor Ort in Winnenden. Die Waffe, eine Glock 17, hatte neben Breivik auch Robert Steinhäuser, Amokläufer von Erfurt 2002, benutzt. Für David war der Iran die historische "Heimstätte der Arier". Internet-Mitspieler äußerten über David: "Er sei sehr nationalistisch gewesen. Auf den Plattformen (...) äußerte er sich so offen fremdenfeindlich, dass viele den Kontakt abbrachen." David war am 20. April 1998 geboren, für ihn eine "Auszeichnung", "dass sein Geburtstag auf den von Adolf Hitler fiel". (6) Alle Opfer dieses rassistischen Attentäters hatten einen Migrationshintergrund. Amokläufe - Terror von rechts? Medien und PolitikerInnen tun sich schwer damit, Amokläufe unter Terrorismus zu fassen. Man sucht das Wort zu vermeiden, oder eiert herum wie der "Spiegel": "Alles Terror? Mitnichten." Dann aber werde es doch schwieriger, "die eruptive von der geplanten Tat" zu unterscheiden. "Irrer oder Islamist? Oder weder noch?" Fast schon verzweifelt: Es sei eben ein "Wimmelbild". (7) Neofaschistische Motive für Terrorismus mag die Öffentlichkeit gerade jetzt nicht hören, sie passen nicht ins Erwartungsbild: "Schon vor den Anschlägen des Juli hatte die Terrorangst [vor dem Islamismus; d.A.] alle anderen Ängste der Deutschen in Umfragen verdrängt." (8) Doch die Szene im Internet, in der sich David bewegte, ist ideologisch immer wieder eindeutig. So sagte ein Mit-Gamer des Spiels "Doom", in dem der Columbine-Amoklauf nachgespielt wurde: "Ich liebe das System der natürlichen Auslese. Aber leider erfolgt diese unter Menschen nicht mehr." (9) Eine europäische Studie zu 98 Einzelangriffen von sogenannten "einsamen Wölfen" in der EU, der Schweiz und Norwegen kam zu dem Ergebnis, dass "von 2009 bis 2014 zwar 38 Prozent ‚religiös motiviert' waren, aber auch 33 Prozent von Rechtsextremisten begangen wurden." (10) Hier wäre noch zu klären, ob "religiös motiviert" in jedem Fall islamistisch bedeutet, Breivik war überzeugt, mit seinem Massenmord das christliche Abendland zu verteidigen. Das Verhältnis kehrt sich für die BRD deutlich um: Einerseits sind die durch islamistischen Terror Ermordeten noch immer sehr wenige (im Wesentlichen die Attentäter von Ansbach und Würzburg selbst, der Messermord eines Syrers am 24. Juli in Reutlingen (11) war offensichtlich nicht islamistisch motiviert). Dazu der "Spiegel": "Seit der Axtattacke von Würzburg jedenfalls greifen Bundesbürger wieder zur Selbstjustiz. Im niedersächsischen Gailhof und im nordrhein-westfälischen Rösrath wurden Asylbewerber auf offener Straße attackiert. Im sächsischen Niesky fielen aus einem Auto heraus Schüsse auf eine Asylunterkunft. In Dresden, Heidenau und Königstein malten Unbekannte Leichenumrisse vor die Bahnhöfe und hinterließen Flugblätter mit der Aufschrift ‚Migration tötet'." (12) Auch an die Opfer der NSU-Mordserie sei an dieser Stelle erinnert, wenngleich es sich hier gerade nicht um EinzeltäterInnen handelte. Narzisstische Kränkung des Amokläufers und des islamistischen Terroristen David Sonboly wurde in der Schule gemobbt. Er habe schwer Anschluss gefunden und sei oft schikaniert worden. "Er habe so weibisch geredet, sagen Leute, die Sonboly aus der Schulzeit kannten. Auch sein Gang, der wirkte, als hätte er einen Handball zwischen den Beinen, gab Anlass zu Hänseleien. (...) Ein anderes Mal meldet er sich bei der Polizei, weil er von drei Jugendlichen verdroschen wurde. (...) In dieser Zeit entwickelt David offenbar einen Hass auf Türken und Araber, die, so berichten Mitschüler, zu seinen größten Peinigern gehörten." (13) Auch islamistische Attentäter sind in der Regel jung und haben bereits in frühem Alter, oft schon in der Schule und in Familienkreisen, eine Kränkung ihres Selbst erlebt, die sie offenbar nicht verarbeiten konnten, wodurch sie suizidgefährdet wurden oder einen Hass auf die Gesellschaft entwickelten. Mohammed D., der Ansbacher Täter, hatte bereits zwei Suizidversuche unternommen. Französische Kommentatoren wie Farhad Khosrokhavar (14) oder Olivier Roy (15) sehen hier eine Möglichkeit für einen Verhaltenswandel, der die erlittene Frustration mitunter nach außen wendet: Früher brachten sich Depressive still und ohne Aufsehens um, seit dem 11. September 2001 "nehmen sie andere Menschen mit in den Tod" (16) und/oder berufen sich dabei auf den IS. So ähneln sich islamistische Attentäter und Amokläufer, auch wenn Letztere nicht immer einer neofaschistischen Ideologie nachhängen oder diese nachgewiesen werden kann: Der aus Montabaur stammende, deutsche Ko-Pilot Andreas L. nahm an Bord eines Airbus A 320 am 24. März 2015 genau 149 Fluggäste beim Flug Barcelona-Düsseldorf in den französischen Alpen mit sich in den Tod. L. lief aus seiner eigenen Sicht Gefahr, im kapitalistischen Wettbewerb um seine Berufskarriere alsbald als Verlierer dazustehen, weil er Angststörungen hatte, Sehstörungen, Furcht vor Erblindung und ein Arzt ihn zwei Wochen vor seinem Suizid und Massenmord in eine psychiatrische Klinik einweisen wollte. (17) Wer will heute schon ein Loser sein? Ganz besonders übrigens nicht in den USA, wo "Loser" ein gesellschaftlich verbreitetes Schimpfwort ist, wo es mehr Waffen als EinwohnerInnen gibt und wo die weißen, männlichen und amoklaufenden Terroristen weltweit am zahlreichsten sind. Aus dieser Sicht heraus besteht bei KommentatorInnen die Versuchung, das so unvermittelt wie als störend registrierte Amokphänomen nach der psychologischen Seite hin aufzulösen. Der Autor und Psychoanalytiker Peter Altmeyer etwa stellt zwar ebenfalls eine Ähnlichkeit zwischen amoklaufendem und islamistischem Terroristen fest, konzentriert sich aber ganz auf das psychologische Erklärungsmuster einer "enormen Kränkungswut", die sich dann in "eitlem Größenwahn", einer "öffentlichen Inszenierung von Allmachtphantasien" Luft mache. Der Amokläufer und der Islamist würden beide über längere Zeit hinweg ein "rampage killing" vorbereiten (also kein Gegensatz zwischen "eruptiver" und "geplanter" Tat), sie seien beide auf der Suche nach "Resonanz", nach einer "offenen Bühne". Es ginge beiden erkennbar darum, "möglichst viele Opfer" umzubringen, um ihre eigene "posthume Berühmtheit" zu erzielen. Da gebe es eine "Ökonomie der Aufmerksamkeit": Amokläufer und Islamist seien in einem "pathologischen Narzissmus" auf eine "Neugeburt" aus, die "aus einer schwachen eine starke Figur, aus dem Gekränkten einen Rächer, aus dem Verlierer einen Gewinner macht." (18) Neben der psychologischen Dimension will Altmeyer aber die gesellschaftspolitische Ideologie vieler Amokläufer nicht zur Kenntnis nehmen, dabei gibt es da fließende Übergänge, die bei Amokläufern nur unterschiedlich stark ausgeprägt sind: "Es gibt Onlinegruppen, in denen die Grenzen zwischen Ausländerhass, Rechtsextremismus und allgemeiner Menschenverachtung zerfließen. Die ‚social club misfit gang' begrüßt Besucher mit einem Hakenkreuz und den Worten ‚Willkommen, potenzieller zukünftiger Amokläufer'. Rund 1600 Mitglieder aus aller Welt gehören dieser virtuellen Gang an." (19) So auch der 15jährige Freund Sonbolys aus Gerlingen. Er formuliert eine Ästhetik, die die ideologische Verbindung zwischen Amoklauf und Neofaschismus herstellt: "Ich wünschte, ich könnte meine Brandbomben an einem lebendigen Körper testen. Ich würde so gerne die verbrannte Haut und den Ruß auf dem Fleisch sehen." (20) Unter denen, die so denken, endet da nicht manchmal notwendig einer bei einer Wiederholungstat nach dem Vorbild Breiviks? Insofern ist der Terrorismus nicht im Juli 2016 in Deutschland "angekommen", er war längst da, würden auch Amokläufe und die dahinter stehende Ästhetik als Terror behandelt, nicht nur das islamistische Attentat. Hoffnungszeichen der Solidarität anstatt immer neuer Repression Wenn Amoklauf und islamistisches Attentat in der politischen und Medienöffentlichkeit gleichwertig behandelt würden, bestünde zwar die Gefahr, dass sich als Nebeneffekt gesellschaftliche Ängste stärker auf psychisch Kranke verlagern. Aber wäre damit nicht eine andere, fatale und falsche Zuspitzung wenigstens gebrochen? Dass nämlich Geflüchtete, die hierzulande Attentate begehen, die einzig vorstellbare Form des Terrors sind, während einheimische Amokläufer, die bis heute bei weitem mehr Opfer verursachen, immer mit einem psychologischen Bonus rechnen können? Warum wird kaum über die alltäglichen rassistisch motivierten Brandanschläge und Angriffe von deutschen RassistInnen auf Flüchtlingsheime und MigrantInnen berichtet? Seit 1990 wurden Hunderte Menschen in Deutschland durch Neonazis getötet. Im gleichen Zeitraum kamen in Deutschland zwei Menschen durch islamistischen Terror ums Leben. Der größte (bis heute nicht aufgeklärte) Terrorangriff in der deutschen Nachkriegsgeschichte wurde nicht durch Islamisten oder die RAF verübt, sondern am 26.9.1980 von Neonazis. Durch die Explosion einer selbstgebauten Rohrbombe wurden damals auf dem Münchner Oktoberfest 13 Menschen getötet und 211 verletzt, 68 davon schwer. Wer sich diese Fakten vergegenwärtigt, kann erkennen, dass die Hauptprobleme in Deutschland der Rassismus und der neofaschistische Terrorismus sind. Dies wird in den deutschen Medien aber kaum erwähnt. Auch aufgrund dieser unterschiedlichen Wahrnehmung haben sich die regierungsoffiziellen Vorschläge für Gesetzesverschärfungen trotz des Münchner Amokläufers wieder schwerpunktmäßig auf Maßnahmen gegen MigrantInnen eingependelt, ganz so, als brächte eine Kehrtwende bei der Flüchtlingspolitik Merkels automatisch ein Ende der Terroranschläge. Ein Blick nach Frankreich reicht, um das als Mythos zu enttarnen: Dort wurden 2015 insgesamt nur 65.000 Menschen aufgenommen und 30.000 abgeschoben. Wurden dadurch etwa Terroranschläge verhindert? Sei es die Diskussion um ein Burka-Verbot, um die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft, um schnellere Verfahren zur Ausweisung, um den Zugriff der Nachrichtendienste auf die Vorratsdatenspeicherung, um verstärkte Videoüberwachung, um verstärkte Bundeswehr-Einsätze im Innern, Fußfesseln für sogenannte "Gefährder" - alle in der öffentlichen Diskussion stehenden Maßnahmen zielen auf den Typus des geflüchteten, nicht-deutschen, islamistischen Terroristen ab. (21) Damit ist über die Frage der Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen noch gar nichts gesagt. Könnte die nicht sogar überhaupt vom militärischen Engagement bei den Kriegen im Mittleren Osten abhängen? Waren solche Maßnahmen vielleicht nur deshalb in Spanien und Großbritannien wirksam (beide Länder zogen ihre Truppen weitgehend zurück), während sie in Frankreich, wo das Burkaverbot seit Jahren existiert und jetzt sogar der Schwimmanzug "Burkini" verboten wird, allesamt scheiterten? Nur das Vorhaben, die ärztliche Schweigepflicht zu lockern, könnte im Prinzip neben traumatisierten Bürgerkriegsflüchtlingen auch auf Amokläufer abzielen. Zum Glück laufen die Ärztevereinigungen dagegen Sturm. Bereits jetzt sind Ärzte befugt, Behörden zu informieren, wenn in einem Therapiegespräch Attentatspläne offenbar werden. Ansonsten: "Würde man die Regelungen verschärfen, führte das möglicherweise dazu, dass gefährdete Menschen gar nicht erst zum Therapeuten gingen." (22) Wieder würde versucht, der Repression den Vorrang vor der Prävention zu geben und etwa die Unterstützung für wichtige Einrichtungen wie das Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin der nächsten Repressionsschleife zu opfern. Doch es gibt auch Lichtblicke angesichts dieses Ängsteschürens und der noch immer einseitigen Ausrichtung der Terrordiskussion auf Geflüchtete. Zu allererst ist hier das aller Hetze zum Trotz anhaltende große humanitäre Engagement vieler FlüchtlingshelferInnen zu nennen. Ein Lichtblick ist auch der beträchtliche Widerstand bei Abschiebungen: Seit Anfang 2015 wurden laut WDR 637 Abschiebungen abgebrochen. In mindestens 330 Fällen von diesen 637 geht dies nach Angaben der Tageszeitung "Neues Deutschland" auf die Gegenwehr der AsylbewerberInnen zurück. In 160 Fällen haben die Piloten Humanität und Zivilcourage gezeigt und die Entscheidung getroffen, die Person nicht mitzunehmen. (23) Auch im Chaos des Attentatsabends des Münchner Amokläufers, als durch überhitzte und zum Teil verantwortungslose Meldungen in den "sozialen Netzwerken" vor einem islamistischen Terrorangriff auf eine ganze Stadt gewarnt wurde, nahmen MünchnerInnen "gestrandete, verängstigte und panische Menschen bei sich auf. Auch der Bayerische Landtag und mehrere Moscheen öffneten spontan ihre Pforten. Unter dem Hashtag #offenetuer organisierten Twitter-Nutzer Notunterkünfte in der Nachbarschaft." (24) (1) Klaus Theweleit, in: ak 618, Hamburg, 16.8.2016, S. 31 (2) Horst Seehofer, zit. nach: "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 14. (3) Sahra Wagenknecht, zit. nach: "Volkes Stimme", in: Spiegel 31/2016, S. 38. (4) Morten Friedel: "Wie Schüler andere Schüler abknallen", in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31. Juli 2016, S. 2. (5) Vgl. zu Breivik die interessanten Informationen und Charakteranalysen aus anti-maskulinistischer Sicht in Andreas Kemper (Hg.): Die Maskulinisten. Organisierter Antifeminismus im deutschsprachigen Raum, Unrast, Münster 2012. (6) Informationen nach: "Im Tunnel des Wahnsinns", Spiegel 31/2016, S. 21ff. (7) "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15. (8) Ebenda, S. 19. (9) Zit. nach Morten Friedel: "Wie Schüler andere Schüler abknallen", in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31. Juli 2016, S. 2. (10) "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15. (11) Siehe: http://opposition24.com/letzter-stand-zum-macheten-mord-in-reutlingen/291528, 25. Juli 2016. (12) "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 19. (13) Zit. nach: "Im Tunnel des Wahnsinns", Spiegel 31/2016, S. 21. (14) Zit. nach "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15. (15) Vgl. zu Olivier Roy auch Lou Marin: "Frankreichs hausgemachter Terror", in: Hintergrund. Das Nachrichtenmagazin, Nr. 1/2016, S. 37ff., sowie einen jüngeren Artikel im "Spiegel" über den offen ausgetragenen Streit zwischen den französischen Islamismusforschern Gilles Kepel, der die systemkompatible Variante vertritt und den Islamismus als lineare Radikalisierung aus dem Islam heraus versteht, und Olivier Roy, der den Terrorismus für ein auch hausgemachtes Phänomen hält und von einem neuen Nihilismus spricht, nicht von einer "Radikalisierung des Islam", sondern von einer "Islamisierung des Radikalismus"; siehe Spiegel 30/2016. (16) Farhad Khosrokhavar, zit. nach: "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15. (17) Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Lubitz sowie https://de.wikipedia.org/wiki/Germanwings-Flug_9525. (18) Martin Altmeyer: "Morden im Rampenlicht", in: Spiegel 31/2016, S. 122ff. (19) Laura Backes: "Bleib ruhig und knall alle ab", in: Spiegel 31/2016, S. 23. (20) Zit. nach ebenda. (21) Vgl. zu den Vorschlägen: "Filmen, Speichern, Abschieben", in: Süddeutsche Zeitung, 11. August 2016, S. 2 sowie "Das Panik-Orchester", in: Spiegel 33/2016, S. 16ff. (22) Zit nach: "Das Panik-Orchester", in: Spiegel 33/2016, S. 18. (23) Quellen: WDR-Fernsehen, Meldung vom 18. August 2016: "Hunderte Abschiebungen abgebrochen." ; Siehe: http://bit.ly/2bduLNs (24) Zit. nach: "Angst vor der Angst", in: Spiegel, 31/2016, S. 19.
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Was sind die Hauptthemen in Jim Jarmuschs Filmen?
Jim Jarmusch [], gebürtig: James R. Jarmusch, (* 22. Januar 1953 in Cuyahoga Falls, Ohio) ist ein US-amerikanischer Autorenfilmer, Schauspieler und Filmproduzent. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms. Leben Jim Jarmusch wuchs als zweites Kind mit seinen Geschwistern Ann und Tom in einer wenig abwechslungsreichen Mittelschicht-Vorstadt von Akron, Ohio, auf. Sein Vater war leitender Angestellter der Reifenfirma B. F. Goodrich Company, laut Jarmusch ein hart arbeitender Geschäftsmann. Seine Familie hat europäische Vorfahren: Der Vater entstammte einer Familie von böhmisch-deutschen Einwanderern, und seine Mutter hatte irisch-deutsche Eltern. Seine Mutter schrieb vor ihrer Heirat Filmkritiken und war Reporterin von Unterhaltungsveranstaltungen und anderem mehr bei der heimischen Tageszeitung Akron Beacon Journal. Um ihre Ruhe zu haben, schickte sie Jim als Kind häufig ins Kino, wo er sich mit wachsender Begeisterung B-Movies ansah. Schon mit 14 Jahren interessierte sich Jarmusch für die Gegenkultur, etwa für Bücher der Beatniks William S. Burroughs und Jack Kerouac oder Schallplatten der Mothers of Invention, die er zusammen mit Freunden von deren älteren Geschwistern entwendete. Mit gefälschten Ausweisen besuchte er mit Freunden am Wochenende ein Kino, das Untergrundfilme wie etwa Andy Warhols The Chelsea Girls und Robert Downeys Putney Swope zeigte. Eine seiner Großmütter soll ihn zur Lektüre von anspruchsvoller Literatur ermuntert und ihm zu seinem 16. Geburtstag Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit geschenkt haben. Jarmusch veröffentlichte später dann selbst Lyrik. Nach dem Abschluss der High School 1972 ging er mit 19 Jahren nach Chicago und schrieb sich an der School of Journalism der Northwestern University ein. Im Jahr darauf wechselte er zur Columbia University in New York, wo er Englische und Amerikanische Literatur studierte. Dort besuchte er vor allem Vorlesungen zur modernen amerikanischen Dichtkunst wie etwa den Beatniks und den Dichtern der subversiven New York School. Daneben schrieb er für das universitäre Literaturmagazin The Columbia Review. 1975, in seinem Abschlusssemester, ging er zunächst für zehn Monate nach Paris. Er jobbte als Auslieferungsfahrer für eine Kunstgalerie und verbrachte viel Zeit im Kino und in den Archiven der Cinémathèque française. Dort entdeckte er unter anderem das europäische und japanische Kino. Nach seiner Rückkehr nach New York 1976 machte er seinen Abschluss als Bachelor of Arts. Seine Literatur wurde zu dieser Zeit cineastischer, das heißt bildhaft beschreibend: . Anschließend studierte er Filmwissenschaften an der angesehenen Tisch School of the Arts an der New York University. Er lernte dort unter anderem bei Nicholas Ray Regie. Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Post-Punk-Szene im East Village an und versuchte sich als Keyboarder, Sänger und Lyriker der No-Wave-Gruppe The Del-Byzanteens. 1980 drehte er seinen Abschluss- und gleichzeitig ersten Film Permanent Vacation, der auf der Mannheimer Filmwoche Uraufführung hatte und prämiert wurde. Dann wurde er Produktionsassistent von Wim Wenders, der ihm übriggebliebene Filmrollen schenkte. Mit diesem Material und einem Budget von 7000 USD drehte er 1982 den 30-minütigen Kurzfilm The New World, den Vorläufer von Stranger than Paradise. Der deutsche Produzent Otto Grokenberger sah den Film auf dem Filmfestival von Salsomaggiore in Italien und stellte Jarmusch daraufhin 110.000 USD zur Verfügung, damit er eine Langfassung erstellen konnte. Als ihn die Regisseure Sam Fuller und John Boorman auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Lee Marvin hinwiesen, gründete er den exklusiven und selbstironischen Zirkel „Sons of Lee Marvin“, dessen einziges Aufnahmekriterium eine gewisse Ähnlichkeit zu Marvin war. Mitglieder sind unter anderem seine Freunde Nick Cave, Tom Waits und John Lurie. Jarmusch ist seit Anfang der 1980er Jahre mit der Filmemacherin und Schauspielerin Sara Driver liiert. Er lebt in der Bowery in New York City in einem mondänen Loft. Werk Jarmuschs Werk dreht sich immer wieder um das Fremdsein, das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und die Bindungskraft familiärer Beziehungen. Während man hinter diesen konfliktreichen Konstellationen oft einen pessimistischen, zuweilen antiamerikanischen Unterton vermuten könnte, verwehren sich seine Filme konsequent einer solchen Wertung. Jarmusch zählt zu den wenigen wirklichen Independent-Regisseuren oder Autorenfilmern, das heißt, er behält die Kontrolle über die gesamte Filmproduktion und die Rechte an den Negativen seiner Filme. Eine weitere Besonderheit liegt in seinen unorthodoxen Arbeitsgewohnheiten. Er schreibe seine Plots für ganz bestimmte Schauspieler und baue dann um diese Figur(en) herum eine Geschichte auf. Er verzichte damit bewusst auf die üblichen Mittel von Drehplan oder Storyboards. Wie einige seiner Zeitgenossen (Paul Thomas Anderson, Quentin Tarantino, John Cassavetes) verteilt Jarmusch einen Teil der Rollen auf die Mitglieder eines Stammensembles, mit denen er auch befreundet ist, wie etwa Iggy Pop, Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Isaach de Bankolé, Bill Murray oder Tilda Swinton. Jarmuschs Filme sind getragen von Langsamkeit und lakonischem Humor. Beliebte Stilmittel sind der Schwarzweißfilm, gezielter und gewollt grotesk anmutender Einsatz von Musikelementen und die szenische Auflösung in Plansequenzen, zumeist Master Shots. Musik in Jarmuschs Werk Neben seinen Kinofilmen drehte er Musikvideos, unter anderen für Talking Heads, Tom Waits, Neil Young und Jack White. Musik ist für Jarmusch „die höchste und schönste Form des Ausdrucks. Ohne Musik hätte das Leben keinen Sinn“. Die Soundtracks sind ein wichtiger Bestandteil sämtlicher seiner Filme, er arbeitete dafür mit Waits (Night on Earth und Down by Law), John Lurie (Stranger than Paradise sowie Down by Law) und Young (Dead Man), nutzte aber auch die Musik von u. a. Sunn O))), Boris, RZA, Mulatu Astatke, Jozef Van Wissem. In Stranger Than Paradise spielt Screamin’ Jay Hawkins’ Song I Put a Spell on You eine wichtige Rolle und taucht immer wieder auf. In Mystery Train verbindet Elvis Presleys Blue Moon die einzelnen Episoden, aus denen der Film besteht. Er drehte auch zwei Musikfilme – Year of the Horse über eine Konzerttournee von Neil Young & The Crazy Horse sowie Gimme Danger über Iggy Pop & The Stooges. Bereits in seiner Studienzeit in New York war Jarmusch Mitglied der No-Wave-Band The Del-Byzanteenes, mit der er das Album Lies to Live By aufnahm. Für The Limits of Control nahm er einige Lieder mit seiner Band Bad Rabbit auf. Er veröffentlichte drei Alben im Duo mit dem niederländischen Laute-Spieler Jozef Van Wissem (Concerning the Entrance into Eternity (2011), The Mystery of Heaven (2012), An Attempt to Draw Aside the Veil (2019)). Van Wissem spielte auch den Großteil des Soundtracks für Only Lovers Left Alive ein, an dem auch Jarmuschs Band SQÜRL, eine Fortsetzung von Bad Rabbit, beteiligt war. Auch den Soundtrack zu Paterson spielte SQÜRL ein. Filmografie Regie 1980: Permanent Vacation – auch Drehbuch, Produktion, Schnitt und Musik 1982: Stranger Than Paradise (Kurzfilm) 1984: Stranger than Paradise – auch Drehbuch und Schnitt 1986: Coffee and Cigarettes (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1986: Down by Law – auch Drehbuch 1989: Coffee and Cigarettes II (auch: Coffee and Cigarettes, Memphis Version) (Kurzfilm) – auch Drehbuch 1989: Mystery Train – auch Drehbuch 1991: Night on Earth – auch Drehbuch und Produktion 1993: Coffee and Cigarettes – Somewhere in California (Kurzfilm) – auch Schnitt 1995: Dead Man – auch Drehbuch 1997: Year of the Horse – auch Kamera 1999: Ghost Dog – Der Weg des Samurai (Ghost Dog: The Way of the Samurai) – auch Drehbuch und Produktion 2002: Ten Minutes Older: The Trumpet (Episode Int. Trailer Night) – auch Drehbuch 2003: Coffee and Cigarettes – auch Drehbuch und Schnitt 2005: Broken Flowers – auch Drehbuch 2009: The Limits of Control – auch Drehbuch 2013: Only Lovers Left Alive – auch Drehbuch 2016: Paterson – auch Drehbuch 2016: Gimme Danger – auch Drehbuch 2019: The Dead Don’t Die – auch Drehbuch Schauspieler u. a. m. 1980: Underground USA – Ton 1980: Lightning Over Water – Produktionsassistenz 1981: You Are Not I – Drehbuch, Produktion und Kamera 1982: Der Stand der Dinge – Musik 1983: Burroughs – Ton 1984: American Autobahn – Darsteller 1986: Sleepwalk – Kamera 1987: Straight to Hell – Fahr zur Hölle (Straight to Hell) – Darsteller 1987: Helsinki Napoli All Night Long – Darsteller 1988: Candy Mountain – Darsteller 1989: Leningrad Cowboys Go America – Darsteller 1990: The Golden Boat – Darsteller 1991: Fishing with John – Darsteller 1992: In the Soup – Darsteller 1993: When Pigs Fly – Produktion 1994: Tigrero: A film that was never made – Darsteller 1995: Iron Horsemen – Darsteller 1995: Blue in the Face – Darsteller 1996: Cannes Man – Darsteller 1996: Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) – Darsteller 2000: SpongeBob Schwammkopf (Staffel 1, Episode 40: Am Haken als Angler) 2016: Porto – Executive Producer Auszeichnungen (Auswahl) 1980: Josef von Sternberg Preis der Mannheimer Filmwoche (heute Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg) 1984: Goldener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno für Stranger than Paradise 1984: Goldene Kamera der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Stranger than Paradise 1987: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Down by Law) 1988: Preis des Bodil Festivals für den besten amerikanischen Film (Down by Law) 1988: Preis des Robert Festivals für den besten ausländischen Film (Down by Law) 1989: Preis für den besten künstlerischen Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Mystery Train) 1990: Independent Spirit Awards – nominiert für die beste Regie (Mystery Train) 1993: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm – Coffee and Cigarettes 3 1996: Five Continents Award für Dead Man 1997: Independent Spirit Awards – nominiert für das beste Drehbuch (Dead Man) 1997: Howard Hawks Storytelling Award 2005: Internationale Filmfestspiele von Cannes – Großer Preis der Jury für Broken Flowers 2011: Officier des Arts et Lettres 2017: International Film Festival Rotterdam – nominiert für den MovieZone Award für Paterson Literatur Rolf Aurich, Stefan Reinecke (Hrsg.): Jim Jarmusch. Bertz + Fischer, Berlin 2001, ISBN 3-929470-80-2. Simone Brandt: Verisimilitude: Realismus in den Spielfilmen Jim Jarmuschs. Diplomica-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8366-9100-0. Ludvig Hertzberg: Jim Jarmusch. Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 2001, ISBN 1-57806-379-5. Roman Mauer: Jim Jarmusch – Filme zum anderen Amerika. Bender Verlag, Mainz 2006, ISBN 978-3-936497-09-0. Violetta Parisini: Gilles Deleuze’ Zeitbild und Jim Jarmuschs ‚Dead Man‘: der Versuch einer Anwendung. Diplom-Arbeit, Universität Wien 2005 (UB Wien). Weblinks auf film-zeit.de (mit Fehlern) Literatur und Artikelsammlung. UC Berkeley Libraries Wissenschaftliche Literatur (Open Access) zu Jim Jarmusch auf mediarep.org Interviews Das Leben der Bohème. Tagesspiegel, 26. Mai 2009 Kino als Liebeserklärung an die Künstlichkeit. Frankfurter Rundschau, 28. Mai 2009 . Stern, 28. Mai 2009 Quellen Filmregisseur Drehbuchautor Filmschauspieler Filmproduzent Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) US-Amerikaner Geboren 1953 Mann
Tagesprogramm Freitag, 21. Juni 2019 (Wdh. v. 01.06.2018) Sechs Mathematikerinnen programmierten ab 1945 in Philadelphia den ersten vollelektronischen Computer der Welt. Der ‚ENIAC‘ war 167 Quadratmeter groß, tonnenschwer und fehleranfällig. Für die Programmierung gab es keine Grundlagen - Techniken und Methoden wurden von den ‚ENIAC girls’ erarbeitet. Und doch dauerte es über 50 Jahre, bis die wegbereitende Arbeit der sechs Programmiererinnen als solche erkannt und gewürdigt wurde. Mit Field Recordings, Interviews und einem Ensemble aus Perkussion, Hammondorgel, Stimme und Analogsynthesizern erzählt der Komponist Udo Moll eine beinahe vergessene Geschichte. Für eine City-Maut in deutschen Städten Wie wohl in Morpheus Armen Gespräch mit Hannah Ahlheim, Historikerin "Mond. Eine Biografie" von Ben Moore Autorin Stephanie Auras-Lehmann im Gespräch mit Katrin Heise "Heeme" heißt das Buch von Stefanie Auras-Lehmann. Es ist die Geschichte ihrer Rückkehr in die Brandenburgische Heimat. Die Autorin hat dort eine Beratungsstelle gegründet: "Comeback Elbe-Elster". Anfangs kam kaum jemand. Das hat sich geändert. "Heimat ist da, wo man immer einen Parkplatz findet" Gespräch mit Constanze Kleis "handverlesen" bringt Poesie in Gebärdensprache auf die Bühne "Dinner am Mittelpunkt der Erde" von Nathan Englander Preise für die jüngsten Dichter: Poesiewettbewerb "lyrix" Gespräch mit Josefine Berkholz "Hybris" von Steffen Jacobsen Buchhandlung "Dichtung & Wahrheit" aus Wächtersbach /Hessen empfiehlt... Vom Rauchhaus ins Literaturhaus Rio Reiser Nachlass nach Marbach Freiwilds Provokation läuft ins Leere Der RIAS Kammerchor beim Istanbul Music Festival Die Journalistin Wibke Bruhns ist tot Lilienthalstadt Anklam in Ostvorpommern Heute Serienstart: „Dark“ - Staffel 2 Mit dem Synthesizer gegen das Kriegstrauma Ami Shavits Album "Yom Kippur 1973" Die Unglaublichen: Superhelden Rettung immer in letzter Sekunde Sie haben übermenschliche Fähigkeiten und kämpfen gegen das Böse in der Welt. Superheldinnen und Superhelden kommen aber meistens erst dann angezischt, wenn es schon kaum mehr Hoffnung gibt: nämlich in letzter Sekunde. Und auch im echten Leben sind Superhelden unterwegs. Glaubt ihr nicht? Christine Färber hat Beweise. Studiogast: Goetz Steeger Neues Album von Hot Chip Hedonistische House-Musik von gestern? Von Julia Reil Von Cora Cnoblauch Brauner Terror in Deutschland. Gewalt von Rechts noch immer unterm Radar? Stephan J. Kramer, Präsident des Verfassungsschutzes in Thüringen Andreas Speit, Freier Publizist Im Zusammenhang mit dem möglicherweise rechtsextremistisch motivierten Mordfall an dem Kassler Politiker Lübcke stellt sich neben vielen Fragen auch die: Bewerten Sicherheitsbehörden und Öffentlichkeit in Deutschland noch immer die Dimensionen des Terrors von Rechts unter? Und damit auch die Gefahren für Einzelpersonen und die Gesellschaft. Bedarf es einer "Zeitenwende“ beim Umgang mit Rechts? Und wenn ja - was bedeutet das? Sollten Rechtsextremisten Grundrechte beschränkt werden? Müssen Internet-Plattformen stärker in die Pflicht genommen werden, um gegen Hass-Botschaften im Netz vorzugehen? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich der Tatsache begegnen, dass Rechtsextremismus von den braunen Rändern zunehmend in die Mitte der Gesellschaft zu rücken scheint - einschließlich Polizei und Bundeswehr. Allein unter Goijim Jüdische Studenten an deutschen Universitäten "Babel" und "Wallace" Zwei Debütromane um zwei historische Forscher Der eine legt Babylon, die Wiege der Zivilisation, frei, der andere entdeckt die Evolutionstheorie, erntet jedoch nie den Ruhm dafür. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg ist der Archäologe Robert Koldewey dabei, Babylon, die Wiege der Zivilisation, auszugraben. Eine Aufgabe biblischen Ausmaßes zu einer Zeit als sich zwischen Orient und Okzident gerade ein Umbruch anbahnt. Ein halbes Jahrhundert früher, 1858, verfasst der Naturforscher Alfred Russell Wallace auf den Molukken einen Aufsatz über den Ursprung der Arten, der wenig später die Naturwissenschaft revolutionieren wird. Allerdings wird der Naturforscher Charles Darwin letztlich den Ruhm für die Evolutionstheorie ernten. Zwei Wissenschaftler stehen im Mittelpunkt zweier durchaus unterschiedlicher Romandebüts, die jedoch verbindet, dass es sich keineswegs um rein historische Romane handelt. Beide reichen mit ihren philosophischen Gedanken über Fortschritt und Zivilisation, über Erfolg in der Wissenschaft und das Quäntchen Glück, das ebenfalls dazu gehört, weit in die Gegenwart hinein. Messe der Liebe "Bacchants" für Violoncello und Orchester Cellomusik aus der russischen Heimat Europäische Autorinnen fordern weibliche EU-Kommissionsspitze Gespräch mit Jagoda Marinić, deutsch-kroatische Schriftstellerin Die Diskussion um das Jüdische Museum - Nach dem Treffen des Stiftungrates "Africologne" Eröffnung des Festivals in Köln Maler-Star Jean-Michel Basquiat über Polizeigewalt gegen Schwarze Ausstellung in New York, Guggenheim-Museum Sprachkonzert "100 Songs" von Roland Schimmelpfennig in Stuttgart Sinnvolle Ausgrabung? Fux.Opernfest Vol. 2 beim Festival "Styriarte" in Graz
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
◄◄ |◄ |1951 |1952 |1953 |1954 |1955| 1956| 1957| 1958| 1959| ►| ►► Kalenderübersicht 1955 Juli 1955: Treffen von Vertretern der japanischen Liberalen und Demokratischen Partei zu deren Zusammenschluss Armenischer Kalender 1403–1404 Äthiopischer Kalender 1947–1948 Badi-Kalender 111–112 Bengalischer Kalender 1361–1362 Berber-Kalender 2905 Buddhistischer Kalender 2499 Burmesischer Kalender 1317 Byzantinischer Kalender 7463–7464 – Ära 4651–4652 oder 4591–4592 Holz-Pferd (甲午,31)– Holz-Schaf (乙未,32) Revolutionskalender 000163CLXIII–000164CLXIV Hebräischer Kalender 5715–5716 – Vikram Sambat 2011–2012 – Shaka Samvat 1877–1878 Iranischer Kalender 1333–1334 Islamischer Kalender 1374–1375 – Nengō (Ära): Shōwa 30 – Kōki 2615 Koptischer Kalender 1671–1672 – Dangun-Ära 4288 – Juche-Ära 44 Minguo-Kalender 44 Seleukidischer Kalender 2266–2267 Thai-Solar-Kalender 2498 Im Jahr 1955 endet die Besatzungszeit in Österreich, der DDR und der Bundesrepublik, gleichzeitig werden die beiden deutschen Staaten mit der Gründung des Warschauer Pakts bzw. der Aufnahme in die NATO fest in deren Blöcke eingebunden. In Montgomery, Alabama wird die Afroamerikanerin Rosa Parks verhaftet, weil sie sich weigert, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen weißen Fahrgast zu räumen. Der darauffolgende Montgomery Bus Boycott wird zur Geburtsstunde der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA. Mit dem Zusammenschluss der Liberalen und der Demokratischen Partei entsteht in Japan die Liberaldemokratische Partei, die seitdem mit zwei Unterbrechungen (1993–1994 und 2009–2012) die Regierung stellt. 1. Januar: Max Petitpierre wird erneut Bundespräsident der Schweiz. 13. Februar: In seinem Rundfunkappell Cobalt 60 – Gefahr oder Segen für die Menschheit?, der gleichzeitig in Deutschland, Dänemark, Österreich und Norwegen gesendet wird, warnt Otto Hahn die Regierungen und Völker der Welt vor der Herstellung und Anwendung von Atomwaffen. Fünf Tage später wiederholt er seinen Aufruf in englischer Sprache über das internationale Netz der britischen BBC in London. 17. Februar: Die Kultusministerkonferenz beschließt im Düsseldorfer Abkommen Vereinheitlichungen im deutschen Schulwesen. Unter anderem erhalten alle höheren Schulen generell die Bezeichnung Gymnasium und Englisch wird zur Pflichtfremdsprache. 23. Februar: Erstes Treffen der SEATO-Länder. Der letzte Satz der „Mainauer Erklärung“ am Otto Hahn-Denkmal in Berlin-Dahlem, Altensteinstr. 48 21. Juni: Afghanistan, 2. Transitabkommen mit der UdSSR. Inhalt: Ausbau der Salang-Straße und des Flusshafens am Amu Darya u. a. 15. Juli: In der „Mainauer Erklärung“ sprechen sich bei der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau auf Initiative Otto Hahns 18 Nobelpreisträger gegen den Einsatz von Kernwaffen aus. 18.–23. Juli: Genfer Gipfelkonferenz (auch bekannt als Vierer-Konferenz) in der Deutschlandfrage Mutter eines Kriegsgefangenen bedankt sich bei Konrad Adenauer nach dessen Rückkehr aus Moskau, 14. September 1955. 8. September: Bundeskanzler Adenauer bewirkt in Moskau die Freilassung der letzten (rd. 10.000) deutschen Kriegsgefangenen. 20. September: Die DDR wird von der Sowjetunion zum „souveränen Staat“ erklärt. 7. Oktober: Die ersten 600 Spätheimkehrer der „letzten 10.000“ Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion treffen in Friedland ein. 9. Oktober: Bürgerschaftswahl in Bremen 23. Oktober: Saarabstimmung: Die saarländische Bevölkerung lehnt das Saarstatut ab. 25. Oktober: Der letzte Besatzungssoldat verlässt Österreich. 12. November: die ersten 101 Freiwilligen der neuen Bundeswehr werden in Bonn von Theodor Blank (Behördenleiter des Amtes Blank; 1955–1956 Verteidigungsminister) vereidigt. 1. Dezember: Rosa Parks wird in Montgomery, Alabama USA verhaftet, weil sich die Afroamerikanerin weigerte, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen weißen Fahrgast zu räumen. 20. Dezember: Cardiff wird durch den britischen Minister für Wales zur Hauptstadt von Wales erklärt.[2] 1. April: Der erste Flug der Lufthansa nach dem Krieg von Hamburg nach München 2. Februar: Bei der Siedlung Tjuratam beginnt die Sowjetunion mit dem Bau eines Testgeländes für Interkontinentalraketen, das sich zum Kosmodrom Baikonur entwickelt. 24. November: Das zweimotorige Verkehrsflugzeug Fokker F-27 absolviert seinen Erstflug. Glenn T. Seaborg und Mitarbeiter erzeugen Atome des chemischen Elements Mendelevium. 29. Januar: In Paris wird der Film Les Diaboliques des Regisseurs Henri-Georges Clouzot uraufgeführt. 26. Juli: Im US-amerikanischen Des Monies wird der Film Die Nacht des Jägers des Regisseurs Charles Laughton uraufgeführt. Ende Oktober: „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Rebel Without a Cause) mit James Dean Der kanadische Pianist Glenn Gould spielt eine von der Kritik hoch gelobte Aufnahme der Goldberg-Variationen ein. Eine zweite Aufnahme entsteht 1981. 24. Januar: Peter Kuhlen gründet mit 14 weiteren Personen die Apostolische Gemeinschaft in Düsseldorf. 22. Januar: Erstes offiziell anerkanntes Maximum Break in der Geschichte des Snooker von Joe Davis in der Leicester Square Hall in London[3] 11. Dezember: In Ludwigsburg wird Hans Günter Winkler als deutscher Sportler des Jahres 1955 ausgezeichnet. 01. Januar: Ekrem Al, türkischer Fußballtrainer 01. Januar: Alexandru Athanasiu, rumänischer Politiker und Jurist 02. Januar: Lars Bock, dänischer Handballspieler Wolfgang Tiefensee, 2017 04. Januar: Mark Hollis, britischer Musiker, Komponist, Sänger und Songschreiber 05. Januar: Eriko Watanabe, japanische Schauspielerin, Theaterleiterin und Dramatikerin 06. Januar: Ajayi Agbebaku, nigerianischer Leichtathlet 09. Januar: Bernd Gögel, deutscher Speditionskaufmann und Politiker 11. Januar: Günther Schubert, deutscher Fußballspieler († 2002) 12. Januar: Hans-Joachim Hartnick, deutscher Radsportler und -trainer 15. Januar: Felix Abt, Schweizer Unternehmer 15. Januar: Mike Baldwin, US-amerikanischer Motorradrennfahrer 17. Januar: Pietro Parolin, vatikanischer Diplomat und Kardinalstaatssekretär 18. Januar: Frankie Knuckles, US-amerikanischer DJ und Musiker († 2014) 22. Januar: Danas Arlauskas, litauischer Manager 22. Januar: Christoph Asendorf, deutscher Kunstwissenschaftler 25. Januar: Rick Adduono, kanadischer Eishockeytrainer und -spieler 26. Januar: Björn Andrésen, schwedischer Schauspieler 27. Januar: Pheeroan akLaff, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger 01. Februar: Dieter Anhuf, deutscher Geograph 02. Februar: Dermot Ahern, irischer Politiker 05. Februar: Luigi Archetti, italienischer Künstler und Musiker 05. Februar: Mangetsu Hanamura, japanischer Schriftsteller 06. Februar: Sabahat Akkiraz, türkische Sängerin und Politikerin 07. Februar: Miguel Ferrer, US-amerikanischer Schauspieler († 2017) 07. Februar: Margit Rupp, deutsche Juristin im Kirchendienst († 2017) John Grisham, 2008 10. Februar: Christopher Adams, englischer Wrestler und Judoka († 2001) 12. Februar: Bill Laswell, US-amerikanischer Bassist, Komponist, Arrangeur, Produzent 17. Februar: Tom Dodd-Noble, britischer Autorennfahrer 17. Februar: Mo Yan, chinesischer Schriftsteller und Nobelpreisträger 20. Februar: Tim Lee-Davey, britischer Rennfahrer und Rennstallbesitzer 21. Februar: Rolf Schlierer, deutscher Arzt, Jurist und Politiker 21. Februar: Charlotte Almut Margarethe Schubert, deutsche Althistorikerin und Medizinhistorikerin 23. Februar: Guadalupe Pineda, mexikanische Sängerin Alain Prost, 2009 25. Februar: Larry Rachleff, US-amerikanischer Dirigent und Musikpädagoge 27. Februar: Aloun Assamba, jamaikanische Politikerin 27. Februar: Peter Martell, österreichische Sänger und Komponist 28. Februar: Urs Odermatt, Schweizer Regisseur und Autor 02. März: Shōkō Asahara, japanischer Sektengründer 06. März: Horst Appel, deutscher Gewichtheber 06. März: Jesús Pareja, spanischer Autorennfahrer 06. März: Alberta Watson, kanadische Schauspielerin († 2015) 07. März: al-Walid ibn Talal, saudi-arabischer Unternehmer 08. März: Donald Allan Ashby, kanadischer Eishockeyspieler († 1981) 08. März: Mike Nelms, US-amerikanischer American-Football-Spieler 08. März: Beat Weber, Schweizer evangelisch-reformierter Pfarrer, Alttestamentler und Autor 10. März: Claus Fey, deutscher Handballspieler Marianne Rosenberg, 2009 Nina Hagen, 2010 12. März: Jan Ahlers, deutscher Politiker 14. März: Margaret Jobson, jamaikanische Diplomatin 15. März: Roberto Maroni, italienischer Politiker 15. März: Yanji I, japanische Schriftstellerin († 1992) 15. März: Reiner Witte, deutscher Jurist und Handballtorwart 16. März: Rimantas Astrauskas, litauischer Politiker Bruce Willis, 2010 22. März: Andreas Rudolph, deutscher Unternehmer, Handballfunktionär und Handballspieler 23. März: Moses Malone, US-amerikanischer Basketballspieler († 2015) 24. März: Candy Reynolds, US-amerikanische Tennisspielerin 24. März: Celâl Şengör, türkischer Geologe 25. März: Cristóbal Ascencio García, mexikanischer Geistlicher und Bischof 26. März: Dean Dillon, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter 26. März: Verena Butalikakis, deutsche Politikerin († 2018) 27. März: Bogdan Mizerski, polnischer Komponist, Kontrabassist und Autor 27. März: Mariano Rajoy, spanischer Politiker 27. März: Rüdiger Geserick, deutscher Manager 01. April: Roberto Pruzzo, italienischer Fußballspieler und -trainer 01. April: Pascal Witmeur, belgischer Autorennfahrer 06. April: Roland Agustoni, Schweizer Politiker 06. April: László Kiss-Rigó, ungarischer Bischof des Bistums Szeged-Csanád 06. April: Ralf Knütter, deutscher Leichtathlet 06. April: Michael Rooker, US-amerikanischer Schauspieler 08. April: Yadegar Asisi Namini, österreichischer Künstler, Architekt und Hochschullehrer 11. April: Michel Neugarten, belgischer Autorennfahrer 11. April: Piers Sellers, US-amerikanischer Astronaut britischer Herkunft († 2016) 12. April: Otari Ionowitsch Arschba, russischer Politiker 12. April: Jean-Louis Aubert, französischer Sänger und Komponist 12. April: Eraldo Pecci, italienischer Fußballspieler 13. April: Ole von Beust, deutscher Politiker 14. April: Ana Ambrazienė, litauische Hürdenläuferin 16. April: Jesús Emmanuel Acha Martínez, mexikanischer Popsänger und Komponist Henri, Großherzog von Luxemburg, 2009 16. April: Ludger Tewes, deutscher Romanist und Historiker 20. April: Amnon Wolman, israelischer Komponist 21. April: Teimuras Apchasawa, georgischer Ringer 26. April: Toni Iwobi, italienischer Politiker 27. April: Léa Linster, Köchin aus dem Großherzogtum Luxemburg Kate Mulgrew, 2009 29. April: Kate Mulgrew, US-amerikanische Schauspielerin 01. Mai: Barbara Frey, deutsche Schauspielerin 03. Mai: August Auinger, österreichischer Motorradrennfahrer 08. Mai: Meles Zenawi, Premierminister von Äthiopien († 2012) 09. Mai: Michael Antenbrink, deutscher Politiker 11. Mai: Rainer Niemeyer, deutscher Handballspieler († 2016) 12. Mai: Natalja Achrimenko, russische Kugelstoßerin 12. Mai: Piotr Bikont, polnischer Regisseur, Schauspieler, Journalist und Theaterleiter 13. Mai: Peter Heinrich Brix, deutscher Schauspieler 13. Mai: Parviz Meshkatian, iranischer Santurspieler und Komponist († 2009) 14. Mai: Arturo Aiello, italienischer Bischof von Teano-Calvi 14. Mai: Leon White, US-amerikanischer Wrestler Claudia Roth, 2010 18. Mai: Carmen Hock-Heyl, deutsche Unternehmerin James Gosling, 2005 19. Mai: James Gosling, US-amerikanischer Informatiker 20. Mai: Diego Abatantuono, italienischer Schauspieler und Drehbuchautor 22. Mai: Jerry Dammers, britischer Keyboarder 23. Mai: Nat Adderley junior, US-amerikanischer Arrangeur, Komponist und Pianist 24. Mai: Rosanne Cash, US-amerikanische Sängerin, älteste Tochter von Johnny Cash 27. Mai: Adolfo Armando Uriona, argentinischer Bischof 29. Mai: Mike Porcaro, US-amerikanischer Bassist der Rockband Toto († 2015) 30. Mai: Topper Headon, britischer Schlagzeuger 30. Mai: Colm Tóibín, irischer Schriftsteller 01. Juni: Chiyonofuji Mitsugu, japanischer Sumo-Ringer und 58. Yokozuna († 2016) 02. Juni: Nickie J. Antonio, US-amerikanische Politikerin 06. Juni: Renate Ahrens, deutsche Autorin 07. Juni: Harry Assenmacher, deutscher Unternehmer, Journalist und Umweltschützer 08. Juni: Bernd Schubert, deutscher Politiker Annette Schavan, 2013 09. Juni: David Lee Armstrong, US-amerikanischer Boxer 10. Juni: Kazimierz Pyzik, polnischer Komponist, Kontrabassist und Gambist 11. Juni: Marie Gruber, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin († 2018) 15. Juni: Brent Anderson, US-amerikanischer Comiczeichner 16. Juni: Patrizio Sala, italienischer Fußballspieler und -trainer 18. Juni: Sandra Elaine Allen, größte Frau der Welt († 2008) 21. Juni: Michel Platini, französischer Fußballspieler und -funktionär 22. Juni: Mark Galvin, irischer Autorennfahrer 27. Juni: Isabelle Yasmine Adjani, französische Schauspielerin 28. Juni: Markus Aebi, Schweizer Biologe 28. Juni: Elmira Korjunowna Antonyan, armenische Tischtennisspielerin 28. Juni: Clemens Appel, deutscher Fachjurist, Politiker und Unternehmensberater 01. Juli: Werner Acker, deutscher Musiker 01. Juli: Christian Estrosi, französischer Motorradrennfahrer und Politiker 01. Juli: Li Keqiang, chinesischer Politiker 03. Juli: Mladen Ančić, bosnisch-herzegowinischer Historiker 03. Juli: Albin Berger, deutscher Schlagersänger 03. Juli: Antoine Beuger, niederländischer Broker, Komponist, Kulturmanager und Musikverleger 03. Juli: Sylvain Boulay, französischer Autorennfahrer 03. Juli: Walter Veltroni, italienischer Politiker 05. Juli: Kitamura Sō, japanischer Dramatiker und Essayist 12. Juli: Gabriele Askamp, deutsche Schwimmerin 16. Juli: Sohar Argov, israelischer Sänger († 1987) 19. Juli: Aleksander Korecki, polnischer Jazz- und Rocksaxophonist, Bassklarinettist, Multiinstrumentalist, Komponist und Textdichter 20. Juli: Gerhard Zeiler, österreichischer Manager 23. Juli: Faustino Armendáriz Jiménez, mexikanischer Bischof 24. Juli: Andy Töfferl, österreichischer Musiker († 2012) 25. Juli: Iman Abdulmajid, somalisches Fotomodell und Schauspielerin 28. Juli: Vasile Andrei, rumänischer Ringer und Olympiasieger 29. Juli: Martin Adjou Moumouni, beninischer Bischof 29. Juli: Félix Carrasco, mexikanischer Dirigent 30. Juli: Mieczysław Litwiński, polnischer Komponist, Multiinstrumentalist, Sänger und Musikpädagoge 01. August: Dominique Andrey, schweizerischer Berufsoffizier 06. August: Wolf Pehlke, deutscher Künstler und Autor 06. August: Charles Zwolsman senior, niederländischer Drogenhändler und Autorennfahrer († 2011) 08. August: Herbert Prohaska, österreichischer Fußballspieler 11. August: Ferdinand Hirscher, österreichischer Alpinskitrainer 11. August: Sergei Pantelejewitsch Mawrodi, russischer Unternehmer und Wirtschaftskrimineller († 2018) Heintje, 1970 12. August: Paul Greengrass, britischer Filmregisseur 13. August: Heinz Faßmann, österreichischer Wissenschaftler und Politiker 13. August: Mulgrew Miller, US-amerikanischer Jazzpianist († 2013) 14. August: Jean Stilwell, kanadische Sängerin (Mezzosopran) 15. August: Roger Willemsen, deutscher Publizist, Autor, Essayist und Moderator († 2016) 17. August: Grażyna Auguścik, polnische Jazzmusikerin 18. August: Steve Eckels, US-amerikanischer Gitarrist und Musikpädagoge 19. August: Ulrich Eggers, deutscher Theologe, Publizist und Verlagsleiter 22. August: Tony Burgess, kanadischer Autorennfahrer 22. August: Jano, französischer Comiczeichner 23. August: Helmut Wilk, deutscher Handballtrainer und Handballspieler 25. August: Gerd Müller, deutscher Politiker 30. August: Butch Johnson, US-amerikanischer Bogenschütze 30. August: Helge Schneider, deutscher Buchautor, Regisseur, Kabarettist, Musiker 000August: Jia Daqun, chinesischer Komponist Claus Kleber, 2008 05. September: Juozas Augutis, litauischer Mathematiker und Professor 06. September: Endo Anaconda, Schweizer Singer-Songwriter und Schriftsteller 10. September: Heinz Landwehr, Chefredakteur Finanztest 11. September: Kurt Ansperger, österreichischer Kickboxer 14. September: Geraldine Brooks, australische Journalistin und Schriftstellerin 16. September: Yolandita Monje, puerto-ricanische Sängerin und Schauspielerin 20. September: Dan Magnusson, schwedischer Schlagzeuger 21. September: Eva-Maria Auch, deutsche Professorin und Autorin 23. September: Ye Xiaogang, chinesischer Komponist zeitgenössischer Musik 30. September: George Augustin, indischer Theologe und Priester 02. Oktober: Philip Oakey, englischer Sänger 03. Oktober: Francesco Guidolin, italienischer Fußballspieler und -trainer 07. Oktober: Claudio Gugerotti, italienischer Bischof und Vatikandiplomat 09. Oktober: Grazia Di Michele, italienische Cantautrice 10. Oktober: Andreas Rothkopf, deutscher Organist, Pianist und Musikpädagoge 11. Oktober: Duncan Atwood, US-amerikanischer Speerwerfer 11. Oktober: Ionel Augustin, rumänischer Fußballspieler und -trainer 11. Oktober: Hans-Peter Briegel, deutscher Fußballspieler, -funktionär und -trainer 12. Oktober: Samuel Schatzmann, Schweizer Dressurreiter († 2016) 14. Oktober: Jean-Paul Libert, belgischer Autorennfahrer 17. Oktober: Gert Schaefer, deutscher Schauspieler († 2014) 20. Oktober: Qairat Äbussejitow, kasachischer Diplomat 20. Oktober: David Profumo, britischer Journalist und Autor 20. Oktober: Kurt Aebli, Schweizer Schriftsteller 23. Oktober: Setsuko Shinoda, japanische Schriftstellerin 24. Oktober: Jay Anderson, US-amerikanischer Kontrabassist 27. Oktober: Tetsu Saitō, japanischer Jazzbassist und Improvisationsmusiker 29. Oktober: Paul Smith, britischer Autorennfahrer 31. Oktober: Naji Hakim, französischer Komponist und Organist 000Oktober: Song Xiuyan, chinesische Politikerin 01. November: Joe Arroyo, kolumbianischer Sänger und Komponist († 2011) 01. November: Anne Frances Audain, neuseeländische Mittel- und Langstreckenläuferin 02. November: Peter Atkins, britischer Drehbuchautor 02. November: Linda Joy, britische Schauspielerin und Synchronsprecherin 02. November: Roberto Pries, deutscher Handballspieler († 2012) 03. November: Amy Antin, US-amerikanische Sängerin 03. November: Vivian Dettbarn-Slaughter, US-amerikanische Komponistin, Musikpädagogin, Pianistin und Sängerin 08. November: Dietmar Hoffmann, deutscher Fußballspieler 10. November: Tadeusz Arkit, polnischer Politiker 11. November: Buck Adams, US-amerikanischer Pornodarsteller und Regisseur († 2008) 11. November: Dave Alvin, US-amerikanischer Country- und Folk-Musiker 16. November: Marie-Hélène Aubert, französische Politikerin 17. November: Karl Augschöll, österreichischer Jazzmusiker 22. November: Evelyn Hübscher, deutsche Handballspielerin 23. November: Horst Dreier, deutscher Jurist und Rechtsphilosoph 23. November: Česlovas Jokūbauskas (1955–2013), litauischer Richter 24. November: Lena Adelsohn Liljeroth, schwedische Politikerin 28. November: Michel Amathieu, französischer Kameramann 28. November: Adem Jashari, albanischer Paramilitär († 1998) 29. November: Amy Sue Rosen, US-amerikanische Tänzerin und Choreographin († 2003) Billy Idol, 1990 01. Dezember: Veikko Onni Juhani Aaltonen, finnischer Regisseur, Redakteur, Tontechniker, Produktionsleiter, Film- und Fernsehautor und -Schauspieler 01. Dezember: Graham Duxbury, südafrikanischer Autorennfahrer 02. Dezember: Ignatios Antoniadis, griechischer Physiker 02. Dezember: Angelika Koller, deutsche Schriftstellerin und Volkshochschuldozentin 03. Dezember: Melody Anderson, kanadische Schauspielerin 03. Dezember: Piero Nappi, italienischer Autorennfahrer 04. Dezember: Andre Arnold, österreichischer Skirennläufer 04. Dezember: Cassandra Wilson, US-amerikanische Jazzsängerin 05. Dezember: Andreas Hofmann, Schweizer Motorradrennfahrer 05. Dezember: Władysław Kłosiewicz, polnischer Cembalist, Dirigent und Musikpädagoge 06. Dezember: Bright Sheng, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist chinesischer Herkunft 06. Dezember: Tadeusz Sudnik, polnischer Improvisations- und Jazzmusiker und Komponist 07. Dezember: Klaus Elwardt, deutscher Handballspieler Martin Semmelrogge, 2011 08. Dezember: Deborra-Lee Furness, australische Schauspielerin 12. Dezember: Gianna Angelopoulos-Daskalaki, griechische Politikerin und Geschäftsfrau 12. Dezember: David Atkins, australischer Regisseur, Produzent und Choreograf 13. Dezember: Mark Dean Andrus, US-amerikanischer Drehbuchautor 18. Dezember: André Geerts, belgischer Comiczeichner und Cartoonist († 2010) 19. Dezember: Manfred Koch, deutscher Literaturwissenschaftler und Autor 20. Dezember: Hideki Noda, japanischer Dramatiker und Schauspieler 22. Dezember: Thomas Südhof, deutsch-US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger 27. Dezember: Reiner Alhaus, deutscher Fußballspieler und -trainer 28. Dezember: Aleksandras Algirdas Abišala, litauischer Unternehmer, Politiker und Unternehmensberater 30. Dezember: Gabriel Aghion, französischer Regisseur und Drehbuchautor 30. Dezember: Kim Hae-sook, südkoreanische Schauspielerin 31. Dezember: Gerhard Acktun, deutscher Schauspieler 000Dezember: Mustafa Ahmad Muhammad Uthman Abu l-Yazid, ägyptischer Terrorist († 2010) Dorit Abusch, israelische Autorin, Professorin und Sprachwissenschaftlerin William M. Adams, britischer Geograph Stephen J. Adler, US-amerikanischer Journalist Mohammad-Mehdi Akhoundzadeh Basti, iranischer Diplomat Hildegund Amanshauser, österreichische Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin Jens Andersen, dänischer Journalist, Literaturkritiker und Schriftsteller Joe Andoe, US-amerikanischer Künstler Laura Angiulli, italienische Theater- und Filmregisseurin Ulf Annel, deutscher Journalist, Autor und Kabarettist Gisela Anton, deutsche Physikerin Hiroshi Aoshima, japanischer Komponist und Dirigent Michael Dan Archer, britischer Bildhauer Anastassija Iwanowna Archipowa, russische Malerin, Designerin und Illustratorin Eşref Armağan, türkischer Maler Bonnie Arnold, US-amerikanische Filmproduzentin Vatche Arslanian, kanadischer Rot-Kreuz-Mitarbeiter († 2003) Catherine Ann Asaro, US-amerikanische Science-Fiction- und Fantasy-Autorin Thomas Assheuer, deutscher Journalist Stéphane Audoin-Rouzeau, französischer Historiker Douglas Bostock, englischer Dirigent und Musikpädagoge Elisenda Fábregas, spanische Pianistin und Komponistin Terry Glavin, kanadischer Schriftsteller und Journalist Detlef Hübner, deutscher Unternehmer und Autorennfahrer Norbert Jacobs, deutscher Jurist und Politikwissenschaftler Dan Krunnfusz, US-amerikanischer Komponist und Chorleiter Sergio Moldavsky, argentinischer klassischer Gitarrist und Musikpädagoge Bruce Molsky, US-amerikanischer Fiddle- und Banjospieler Hedwig Munck, deutsche Kinderbuchautorin Daniel Oren, israelischer Dirigent Kiko Pedrozo, paraguayischer Harfenist Ada Raev (geb. Ada Fischer), deutsche Kunsthistorikerin Miloslav Richter, Klarinettist, Komponist, Musikwissenschaftler und -pädagoge Joyce Rouse, US-amerikanischer Singer-Songwriter Anna-Leena Sirén, finnische Neurochirurgin Dirk Werner, deutscher Mathematiker Peter Wiley, US-amerikanischer Cellist, Kammermusiker und Musikpädagoge 08. Januar: Erich Freiherr Wolff von Gudenberg, deutscher Musiker und Komponist (* 1883) 11. Januar: John Marshall Slaton, US-amerikanischer Politiker (* 1866) 14. Januar: Luis Zuegg, Südtiroler Seilbahnpionier (* 1876) 17. Januar: Anne Catherine Ingeborg Andresen-Bödewadt, deutsche Lehrerin und Regionalschriftstellerin (* 1878) 19. Januar: Gus Arnheim, US-amerikanischer Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader (* 1897) 29. Januar: Hans Hedtoft, dänischer Ministerpräsident (* 1903) 31. Januar: Henry Ernest Atkins, englischer Schachspieler (* 1872) 31. Januar: Ray Herbert Talbot, US-amerikanischer Politiker (* 1896) 06. Februar: Constantin Argetoianu, rumänischer Diplomat und Politiker (* 1871) 06. Februar: Paul Aron, deutsch Pianist, Komponist, Regisseur, Dirigent, Veranstalter, Pädagoge und Übersetzer (* 1886) 17. Februar: Sakaguchi Ango, japanischer Erzähler und Essayist (* 1906) 23. Februar: Charles Laban Abernethy, US-amerikanischer Politiker (* 1872) 25. Februar: August Mittelsten Scheid, deutscher Unternehmer (* 1871) 28. Februar: August Adriaan Pulle, niederländischer Botaniker (* 1878) 11. März: Olaf Hytten, schottischer Schauspieler (* 1888) 11. März: Boško Milenković, jugoslawischer Automobilrennfahrer (* 1909) 21. März: Gustav Wilhelm Auler, deutscher Wirtschaftswissenschaftler (* 1883) 09. April: Alexei Iwanowitsch Abrikossow, sowjetischer Pathologe (* 1875) 11. April: Mario Alborghetti, italienischer Automobilrennfahrer (* 1928) 11. April: Arthur E. Nelson, US-amerikanischer Politiker (* 1892) 12. April: W. H. Anderson, kanadischer Sänger, Chorleiter und Gesangspädagoge (* 1882) 18. April: Albert Einstein, deutsch-amerikanischer Physiker (* 1879) 21. April: Herbert J. Sadler, kanadischer Organist, Komponist und Musikpädagoge (* 1894) 01. Mai: Hans von der Au, deutscher Theologe und Volkskundler (* 1892) 15. Mai: Oskar Adler, österreichischer Arzt, Musiker und Astrologe (* 1875) 16. Mai: James Rufus Agee, US-amerikanischer Dichter, Journalist, Sozialaktivist, Drehbuchautor und Filmkritiker (* 1909) 19. Mai: Concha Espina, spanische Schriftstellerin (* 1869) 20. Mai: Leopold Arzt, österreichischer Mediziner (* 1883) 20. Mai: Louvigny de Montigny, kanadischer Journalist, Schriftsteller und Kritiker (* 1876) 29. Mai: Gustav Adolf Baumm, deutscher Grafiker, Motorradkonstrukteur und -rennfahrer (* 1920) 03. Juni: Marcel Wittrisch, deutscher Tenor (* 1903) 04. Juni: Georg Scheller, deutscher Wirtschaftswissenschaftler (* 1895) 8. Juni: Toyoshima Yoshio, japanischer Schriftsteller (* 1890) 10. Juni: Margaret Ives Abbott, US-amerikanische Golfspielerin (* 1876) 20. Juni: Janina Korolewicz-Waydowa, polnische Opernsängerin und Musikpädagogin (* 1876) 01. Juli: Abdülhak Adnan Adıvar, türkischer Politiker, Schriftsteller, Historiker und Mediziner (* 1882) 02. Juli: Rudolf Appelt, tschechoslowakischer Politiker (* 1900) 16. Juli: Henry de Beauvoir de Lisle, britischer General im Ersten Weltkrieg (* 1864) 20. Juli: Joaquín Pardavé, mexikanischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Komponist (* 1900) 21. Juli: Georg Oskar Schubert, deutscher Fernsehtechniker (* 1900) 26. Juli: Karl-Albrecht Tiemann, deutscher Philologe und Opfer der DDR-Justiz (* 1902) 10. August: Hans Andersag, deutscher Chemiker (* 1902) 13. August: Florence Easton, englische Sopranistin (* 1882) 22. August: Georg Thumshirn, deutscher Motorradrennfahrer (* 1893) 09. September: Carl Friedberg, deutscher Pianist und Musikpädagoge (* 1872) 16. September: Leopold Charles Maurice Stennett Amery, britischer Politiker (* 1873) 20. September: Ermanno Amicucci, italienischer Journalist (* 1890) 29. September: Johann Jakob Ammann, österreichischer Politiker (* 1881) 30. September: Otto Herrmann Anselmino, deutscher Pharmazeut und außerordentlicher Professor für pharmazeutische Chemie (* 1873) 15. Oktober: Serafín María Armora y González, mexikanischer Bischof (* 1876) 31. Oktober: Gyula Feldmann, ungarischer Fußballspieler und -trainer (* 1890) 06. November: Cornelis Gerrit Nicolaas de Vooys, niederländischer Niederlandist (* 1873) 09. November: Henri Delaunay, französischer Fußballer und Generalsekretär der UEFA (* 1883) 20. November: Tomasz Stefan Arciszewski, polnischer Politiker (* 1877) 03. Dezember: Maurice Archambaud, französischer Radrennfahrer (* 1906) 04. Dezember: Richard Aßmann, deutscher Schauspieler (* 1877) 05. Dezember: Frederik Samuel Knipscheer, niederländischer Theologe und Historiker (* 1871) 16. Dezember: Heinrich Laakmann, deutsch-baltischer Historiker (* 1892) 24. Dezember: Hugo Chaim Adler, belgischer Komponist, Kantor und Chorleiter (* 1894) 27. Dezember: Kurt Agricola, deutscher Offizier (* 1887) Ernst Adam, deutscher Priester und Geistlicher Rat (* 1884) George Ganetakos, kanadischer Kinobetreiber (* um 1877) ↑ Das atomare Glück; Wochenzeitung Die Zeit Ausgabe 38/2006, S. 84. ↑ BBC News: Capital claims – A city's struggle 22. April 2003. ↑ The 147 Club (Memento vom 19. Januar 2009 im Internet Archive) Abgerufen am 22. April 2012. Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung (1955) im Bundesarchiv 1955 እ.ኤ.አ. 1955 йыл মারি ১৯৫৫ 1955 nièng 1955 шо 1955-ngièn 1955 (almanak gregoryen) 1955moi ೧೯೫೫ 1955 джыл Joohr 1955 1955 во 1955 йис ۱۹۵۵ (زایشتی) 1955 он 1955 и 1955-æм аз 1955ع Соли 1955 1955 ел 1955 ар 1955 җил 1955 nî
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q-de-2225
Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
Genre: Polka, Komponist: Strauss, Johann Strauss, Johann Genre: Polka, Komponist: Strauss, Johann Strauss, Johann Alle Filter zurücksetzen Komponist: Strauss, Johann, Strauss, Josef Instrument: Horn, Fagott, Klarinette, Oboe, Querflöte Genre: Film & Musical, Polka Annen-Polka / Startschuß Demolierer - Polka / Im Sturmschritt Geschwindmarsch / Amboß-Polka Im Sturmschritt / Demolierer - Polka Partitur14,00 € Set (Partitur + Stimmen)61,00 € Arrangeur: Blazicek, Peter
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q-de-2225
Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
WATCHBOX: Filme, Serien, Anime für Android herunterladen - Appszoom von: RTL interactive GmbH • 35.6K 7.4 » WATCHBOX: Filme, Serien, Anime Installiere unsere App und du hast Zugriff auf über 3.500 Serien-Episoden und 1.400 Filme und es kommen ständig neue dazu. Mit unseren besonderen Empfehlungslisten wie zum Beispiel, die besten IMDb bewerteten Filme, Hollywoodstars in ihren ersten Rollen, preisgekrönte Indie Filme und viele mehr - kannst du dich aus folgenden Genres inspirieren lassen: Science Fiction und noch viele mehr… Alles ohne Abo und 100% kostenfrei! Du willst endlich etwas anderes sehen, neue Serien und Filme entdecken? Mit handgemachten Listen nur für dich, findest du ganz einfach deine Lieblingsinhalte. Darüber hinaus kannst du neue und außergewöhnliche Film- und Serienempfehlungen entdecken. Stöbere durch unsere Kategorien, die dir eine große Auswahl von Filmen aus den unterschiedlichsten Genres wie Action, Independent, British, Horror, Komödie, Science Fiction, Thriller und Anime bieten. Du denkst, es müssen nicht immer nur Blockbuster sein? Du hast Recht! Deshalb siehst du bei uns, was man sonst nicht sieht. Die WATCHBOX-App bietet dir so viel mehr Auswahl abseits des Mainstreams. Unsere liebevoll, redaktionell ausgewählten Listen bieten dir ein Angebot ergänzend und alternativ zu kostenpflichtigen Videostreaming-Diensten. Unsere Inhalte sind anders! Nur bei uns findest du spannende Serien wie Little Britain, Real Humans und Darknet. Freu dich nicht nur auf aktuelle Serien, sondern auch auf schräge Kult-Cartoons der 80er und 90er wie z.B. He-Man und noch viele mehr! Alle natürlich in voller Länge, ohne Abo und im Online Stream. In der Kategorie Anime findest du regelmäßig neue Animes mit krassen Duellen wie beispielsweise Naruto & Naruto Shippuden, YuGiOh! oder Fullmetall Alchemist Brotherhood, aber auch Anime-Klassiker wie Mila Superstar oder Captain Tsubasa. Um dir immer die neusten Trends aus Japan zu liefern, versuchen wir stetig neue Anime zu lizensieren, wie zum Beispiel unsere aktuellen Highlightserien Danganronpa, Noragami, Gate und noch mehr.. Kleiner Tipp: Wenn du noch mehr Vorteile willst, dann registriere dich ganz einfach mit deiner E-Mailadresse und erstelle deine eigene Liste, damit du beim nächsten Besuch da weitergucken kannst, wo du aufgehört hast. Info zum Standort: Einige Videos dürfen aus rechtlichen Gründen nur in Deutschland, Österreich oder der Schweiz abgerufen werden. WATCHBOX kannst du zudem mit folgenden Geräten nutzen: Du hast zusätzlich die Möglichkeit unsere Filme und Serien über Amazon FireTV, Apple TV, Xbox One oder Android TV zu durchstöbern und online zu streamen. Außerdem ist WATCHBOX über den Red-Button im TV bei den Sendern RTL, VOX und RTL NITRO verfügbar. Für das beste WATCHBOX-Erlebnis empfehlen wir dir, die App im WLAN zu nutzen. WATCHBOX ist zusätzlich als eigenständiger Channel über den Streaming-Dienst TV NOW abrufbar. Für interaktive Teilnahme empfehlen wir dir die RTL Inside App. Tags: clipfish apk , clipfish , clipfish app apk , clipfish akp , gratis musik clipfish für , clipfish für , clipfish app kostenlos , clipfish app playlists , www clipfisch com von 35.574 Bewertungen Ich finde es echt blöd das es heist das alle folgen von naruto shippuden drien sein sollen aber es sind nur 319 folgen drien ob wohl es über 500 folgen giebt von V Stell Sep 17, 2017 | "Gut" Oft nur Ton ohne Bild. Stürzt immer wieder ab. von Franziska Kaiser Die Videos werden nicht richtig abgespielt. Bei mir wird nur der Ton abgespielt und wenn man 1 Video ansehen möchte muss man ewig warten ( zumindest bei mir) auch muss ich die App mehrfach neu starten oder das Gerät neustarten dann ging die App bei mir und es hat ein Video abgespielt also Mal nur den Ton mit dem ersten Bild vom Video. von Zoya 05 Ich würde mich freuen wenn es mehr Animes geben würde Kostenlos • 57 7.4 Lieblings-Cartoons Alle Meisterwerke der sowjetischen, ukrainischen und russischen Animation Studios. In unserer Anwendung haben, können Sie herunterladen und sehen Sie alle Ihre Lieblings-Karikaturen. Die Anwendung ist für ein breites Publikum konzipiert. Abhängig von Ihrem Gerät Auflösung können Sie das Video in niedriger (LQ) oder hoher (HQ) Qualität downloaden.Di… Kostenlos • 192 7.2 Kostenlos • 521 8 Kostenlos • 132K 9.2 Kostenlos • 39.7K 8.4 Herunterladen WATCHBOX: Filme, Serien, Anime Kostenlos - 4.1 - 17M
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
Die letzten Tage von Aristide Thomas Schmid | freier Journalist | reportagen | analysen | debatten Amiot Métayer war Chef der „Kannibalen-Armee“, die die Stadt bis heute kontrolliert. Ihre Mitglieder tragen keine Uniformen, nur Pistolen und Revolver. Wahrscheinlich haben sie auch noch einige schwerere Waffen. Es ist eine Gang von vermutlich über 100 Personen. 500, behaupten die „Kannibalen“ selber, aber das ist wohl übertrieben. Im Sommer 2002 wurde Métayer auf internationalen Druck hin verhaftet. Seine „Armee“ hatte das Haus von Pastor Luc Mésadieu, des Führers der stärksten Oppositionspartei in der Stadt, in Brand gesetzt. Dessen Leibwächter wurden mit Benzin übergossen und angezündet. Métayer saß nur einen Monat ein. Dann stürmten seine Anhänger das Gefängnis der Stadt und befreiten sämtliche 157 Gefangenen. Der Boss der „Kannibalen“ – offiziell mit Haftbefehl gesucht – lebte danach über ein Jahr lang frei und unbehelligt in seiner Stadt. Am 19. September des vergangenen Jahres forderte die US-Regierung seine erneute Festnahme. Drei Tage später wurde die völlig entstellte Leiche aufgefunden. Seither kommt die Stadt nicht mehr zur Ruhe. Die „Kannibalen“, lange Zeit ein bewaffneter Stoßtrupp von Präsident Jean-Bertrand Aristide, fordern nun dessen Rücktritt. Nach den bleiernen Jahrzehnten der Schreckensherrschaft von François und Jean-Claude Duvalier, Papa Doc und Baby Doc, war Aristide den meisten Haitianern wie ein Messias erschienen, der sie aus der Armut heraus und ins Licht der Freiheit führen würde. Auch in Deutschland schlug dem unerschrockenen Armenpriester, der ein halbes Dutzend Mordanschläge überlebt hatte, bevor ihn die Haitianer 1990 mit überwältigender Mehrheit zu ihrem Präsidenten wählten, viel Sympathie entgegen. In Aachen erhielt er 1993 sogar den Friedenspreis, aber da war er schon ins Exil geputscht worden. Seit Februar 2001 ist Aristide erneut Präsident. Doch heute – 200 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung – ist Haiti, das ärmste Land der westlichen Hemisphäre, ärmer denn je. Und die Nachfolge der Tontons Macoutes, der Privatmiliz der Duvaliers, haben in vielen Städten bewaffnete Banden angetreten, die die Opposition einschüchtern. Die „Kannibalen“ sind nur eine dieser Gangs, aber die erste, die dem Präsidenten ihre Gefolgschaft aufgekündigt hat. Winter Etienne gehört zu der Sorte von Menschen, denen man nicht allein in einer dunklen Gasse begegnen möchte. Breitbeinig steht er am kleinen Hafen von Gonaives, den Sombrero tief in die Stirn gedrückt. Am Gürtel baumeln zwei schwarze Plastiktüten und eine Magnum-Pistole. Etienne ist Sprecher der „Kannibalen“ und nach dem Mord an Métayer ihr neuer Anführer. „Achtung, passen Sie auf!“, warnt er, als ein Polizeiboot am Horizont auftaucht. „Gehen wir in Deckung, heute morgen wurde geschossen. Manchmal greifen sie uns vom Meer her an und manchmal auch aus Hubschraubern.“ 27 Personen seien seit der Ermordung Métayers den Kugeln der Polizei zum Opfer gefallen, behauptet er, 17 allein am 2. Oktober. Am Tag davor hatten die „Kannibalen“ zwei Gerichtsgebäude und das Subkommissariat der nationalen Hafenverwaltung angezündet sowie die Unterlagen der Steuerbehörde verbrannt. Der Polizeichef der Stadt musste mit zwei Schusswunden in die Hauptstadt Port-au-Prince geflogen werden. Im Schutz einer Hausmauer bindet sich Etienne einen roten Schal um den Mund, legt ein Taschentuch auf die Straße, entknotet eine der beiden schwarzen Plastiktüten und schüttet den Inhalt vorsichtig aus. Es seien, sagt er, Knochenfragmente eines zwei Wochen alten Säuglings. Er soll umgekommen sein, als die Polizei ein Haus abbrannte. Zwei Straßen weiter steht ein Mann vor einer verrußten Ruine. Er behauptet, der Vater des toten Kindes zu sein. Seine Frau halte sich aus Sicherheitsgründen versteckt. Die Behörden bestreiten, dass es den Säugling je gab. Etienne verlangt eine gerichtsmedizinische Analyse der Überreste, die er seit einer Woche mit sich herumträgt. Die andere schwarze Plastiktüte am Gürtel des Chefs der „Kannibalen“ enthält eine Flasche mit einem bräunlichen Saft. „Die habe ich von einem houngan gekriegt“, sagt er, „das Getränk schützt mich vor dem Feind.“ Die houngans sind die Priester des Voodoo, eines in Haiti weit verbreiteten religiösen Kultes, der seine Wurzeln in Westafrika hat und mit den Sklaven in die Karibik kam. „Wir gaben uns den Namen Kannibalen, um der Opposition Angst zu machen“, räumt Etienne ein. „Immer wenn die Opposition gegen den Präsidenten demonstrieren wollte, schlugen wir zu. Heute aber sind wir gegen das Regime, aufseiten der Opposition.“ Und seit die „Kannibalen“ das Lager gewechselt haben, nennen sie sich offizell Widerstandsfront von Gonaives zum Sturz Aristides. Im Gegensatz zur übergroßen Mehrheit seiner Landsleute, die ausschließlich Kreolisch sprechen, beherrscht Etienne auch das Französische perfekt. Er hat Völkerrecht und Verwaltungswissenschaft studiert, besitzt zwei Diplome und war mit Métayer eng befreundet. Als Studenten waren sie beide aktiv an der Bewegung beteiligt, die in Gonaives nach der Ermordung von drei Schülern im Herbst 1985 ihren Anfang nahm und ein halbes Jahr später zum Sturz der Duvalier-Diktatur führte. Dass das Regime für den Mord an Métayer verantwortlich ist, daran zweifelt in Haiti kaum jemand. „Aristide ließ Métayer killen“, behauptet Etienne, „weil dieser angedroht hatte, im Fall seiner Festnahme über die Verwicklung der Entourage des Präsidenten in den Mord an Jean Dominique auszupacken.“ Dominique, der wohl bekannteste Rundfunkjournalist des Landes, hatte seinem früheren Weggefährten Aristide Korruption und mafiose Machenschaften vorgeworfen und war im April 2000 erschossen worden. „Ich war immer gegen Gewalt“, sagt Etienne, der „Kannibale“ mit der Magnum-Pistole, zum Abschied, „aber es gibt ein Recht auf Verteidigung.“ Zwei Stunden nach dem Gespräch meldet Radio Caraibes, die Polizei habe vergeblich versucht, ins Viertel einzudringen. Über eine Stunde lang wurde geschossen, wie schon am Morgen, wie fast täglich. Am Abend brennt das Haus eines angeblichen Polizeispitzels, angezündet von den „Kannibalen“. Eine Armee, die eingreifen könnte, gibt es nicht. Aristide hat die Streitkräfte, die gegen ihn geputscht hatten, nach seiner Rückkehr aus dem Exil aufgelöst. Nun herrscht er über acht Millionen Haitianer und hat landesweit nur rund 3000 Polizisten zur Verfügung. So greift er vielerorts auf die bewaffneten Gangs zurück, die in der Regel aus Basisgruppen seiner politischen Bewegung entstanden sind. Marc-Edy Dessalines, der seit über fünf Jahren in Gonaives die katholische Hilfsorganisation Frieden und Gerechtigkeit leitet, behauptet, die „Kannibalen“ würden die Stadt seit langem terrorisieren. Im Stadtteil Raboteau aber habe die Polizei mindestens zehn Personen erschossen und vier Häuser angezündet, berichtet der Pater, die Zahlen Etiennes nach unten korrigierend. Seither habe die Terrortruppe bei den Slum-Bewohnern einen gewissen Rückhalt, zumal sie nun gegen Aristide agitiere. „Doch die meisten Leute haben einfach Angst. Wenn die ‚Kannibalen‘ einen Streik ausrufen, traut sich niemand, seinen Laden zu öffnen oder seine Kinder zur Schule zu schicken, die Regierung hat die Kontrolle über die Stadt verloren.“ In Gonaives herrscht eine gespenstische Ruhe. Der Präsident lebt klimatisiert und fliegt mit dem Helikopter zur Arbeit Port-au-Prince indes, die Hauptstadt Haitis, brodelt wie eh und je. „Es ist eine brünstige Stadt, die spuckt, die pisst, die schwitzt, die blutet, eine gequetschte, aufgewühlte, geplünderte, zerrissene Stadt, die stampft und tanzt, eine Stadt der Glut und des dunklen Lichtes, eine Stadt, die sich zwischen Leben und Tod bewegt“, schreibt Franketienne, der bekannteste Schrifsteller des Landes, in einer Liebeserklärung an Port-au-Prince. Doch in der Mitte dieses pulsierenden, schmutzigen, stinkenden, kloakenübersäten Molochs mit seinen anderthalb Millionen Einwohnern herrschen Ruhe und Sauberkeit: Da steht der blütenweiße Nationalpalast, ein neoklassizistisches Gebäude, dem Weißen Haus in Washington nachgebaut, umgeben von gepflegtem Rasen. Es ist der Amtssitz des Präsidenten. Vor diesem Palast hielt Aristide, der aufgrund seiner „Aufwiegelung zu Hass und Gewalt und der Beschwörung des Klassenkampfes“ aus dem Salesianer-Orden ausgeschlossen worden war, im Februar 1991 seine Antrittsrede. Der Präsident, der als einfacher Priester jahrelang unter den Ärmsten der Armen gelebt hatte, liebt es, in Gleichnissen zu reden. „Was weiß der Stein im kühlen Wasser von dem Leiden des Steins in der Sonne?“, fragte er damals rhetorisch seine Landsleute, die zu Hunderttausenden gekommen waren, um ihren „Père Titid“ zu hören, diesen kleinen, schmächtigen Mann, der es bis nach ganz oben geschafft hatte. Heute lebt Aristide in seiner luxuriösen, voll klimatisierten Residenz am Rand der Stadt und lässt sich mit dem Hubschrauber über das heiße Pflaster der Innenstadt hinweg zur Arbeit fliegen. Seine Exzellenz, wie sich der Präsident heute anreden lässt, wählt den Luftweg nicht nur aus Sicherheitsgründen. Zu den meisten Tageszeiten ist die Innenstadt völlig blockiert. Da drängeln sich zwischen Lastern und Kleinwagen überall ka bwa, schwer beladene hölzerne Zweiradwagen mit langen Deichseln, gezogen von schweißtriefenden Männern mit nacktem Oberkörper. Tap tap, mit Bildern in grellen Farben geschmückte Kleinstlaster, die als Kollektivtaxis dienen, hupen pausenlos Kunden herbei. Und mitten im lärmenden Verkehr, der sich im Schritttempo bewegt, verkaufen Frauen Kokosnüsse, Zahnpasta, Bananen, Kämme, Selbstgebackenes, Kaugummi und lebende Hühner. Wenn die Nacht hereinbricht – und die Dämmerung dauert in den tropischen Breitengraden nur kurz –, verändert sich die Stadt schlagartig. Die wegen der häufigen Stromausfälle oft unbeleuchteten Straßen leeren sich. Die Menschen haben Angst vor den „Zenglendos“, den kriminellen Banden, und dem Ortsfremden droht zusätzlich die Gefahr, in ein tiefes Straßenloch zu stürzen, weil vielerorts die Gulli-Deckel gestohlen wurden. Auf der verrotteten und kaum mehr befahrbaren Straße zum legendären Oloffson-Hotel, eine halbe Stunde Fußmarsch vom Präsidentenpalast entfernt, muss der Spätheimkehrer in der Dunkelheit über meterbreite Bäche schmutziger Abwässer hinweghüpfen, die die Straße gleich mehrfach kreuzen. Im weitläufigen Hotel, das durch die Verfilmung von Graham Greenes Roman Die Stunde der Komödianten zu Weltruhm gelangte und in dem auch Mick Jagger schon abstieg, nächtigen heute gerade noch ein halbes Dutzend Personen: Entwicklungshelfer auf Durchreise und ausländische Journalisten, die den Charme des Fin de Siècle genießen, den das vom Zahn der Zeit angenagte Gebäude ausstrahlt. Touristen gibt es in Port-au-Prince so gut wie keine mehr. Die Jeunesse dorée speist Langusten und tanzt zur Rockmusik Doch jeden Donnerstagabend kehrt Leben ins Oloffson ein, wenn Richard Morse, der Hotelbesitzer, ein haitianischer Rockmusiker, aufgewachsen in den USA, mit seiner Band auftritt. Dann kommt die Jeunesse dorée von Pétionville in ihren blank geputzten Jeeps an, um bei Cocktails und Langusten die Nacht hindurch zu tanzen. 500 Gourdes kostet der Eintritt – oder 100 Dollar, wie die Haitianer sagen, wobei sie haitianische Dollar meinen, eine rein fiktive Währung. Es ist eine Reminiszenz an die Zeiten der amerikanischen Besatzung des Landes von 1915 bis 1934, als fünf Gourdes einen Dollar wert waren. Heute gibt es für einen amerikanischen Dollar 42 Gourdes, also kostet der Eintritt zum Rock-Konzert umgerechnet etwa zwölf reale Dollar. Das ist für die meisten Haitianer ein Vermögen, weshalb die Gäste im Oloffson am Donnerstagabend auch hellhäutiger sind als die allermeisten Menschen, die man in der Hauptstadt antrifft. In Pétionville, das am Hang oberhalb von Port-au-Prince thront, leben die Reichen, vorwiegend eben Mulatten. Das Thema ist tabu. Über die Hautfarbe redet man in Haiti nicht. Zu präsent sind noch die unseligen Zeiten, als der Diktator François Duvalier mit seiner Privatmiliz der Tontons Macoutes die Bevölkerung in Schach hielt. Papa Doc, wie der frühere Landarzt vom Volk genannt wurde, hatte mit seinem rassistischen Diskurs der „négritude“ die schwarzen Mittelschichten gegen die Oberschicht der Mulatten mobilisiert. Und als Aristide, der ebenso schwarz ist wie François Duvalier war, vor einem Jahr in einer flammenden Rede seine Anhänger dazu aufrief, sich ihrer Hautfarbe zu entsinnen, war das ein klarer Tabubruch, der viele aufschreckte. Im Übrigen aber haben beide, Papa Doc wie Père Titid, Mulattinnen geheiratet. Dass der ehemalige Armenpriester in Tabarre, einem Stadtteil von Port-au-Prince, heute einen prunkvollen Palast besitzt, empfindet kaum jemand als Skandal. Auch dass seine Bodyguards aus den USA den Staat jährlich neun Millionen Dollar kosten, wird weithin achselzuckend hingenommen. Aber seine Heirat mit Mildred Trouillot, die als Tochter haitianischer Emigranten in New York aufgewachsen ist, haben ihm viele verübelt. Es ist schwierig einzuschätzen, über welchen Rückhalt der Präsident heute bei der Bevölkerung noch verfügt. Seriöse Meinungsumfragen gibt es nicht. Und aussagekräftige Wahlen ebenso wenig. Zwar erhielt Aristide bei den Präsidentschaftswahlen im Dezember 1990 über 92 Prozent der Stimmen. Aber vermutlich gingen nur fünf Prozent der wahlberechtigten Haitianer zur Urne. Und die Parlamentswahlen vom Frühjahr desselben Jahres waren so grob gefälscht, dass sich der 78-jährige Präsident der Wahlkommission in die USA absetzte und aus dem sicheren Exil bekannt gab, er weigere sich, die Resultate betrügerischer Wahlen zu bestätigen. So hat Haiti nun einen Präsidenten, der zwar korrekt gewählt wurde, aber wenig politische Legitimität besitzt, und ein Parlament sowie eine Regierung, die jeder demokratischen Legitimität entbehren. Eigentlich hätten längst Parlamentswahlen abgehalten werden müssen, weil das Mandat der Abgeordneten am 12. Januar abgelaufen ist. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat in einer Resolution die Einrichtung eines Wahlrats verlangt, dem Vertreter der Regierung, der Opposition und der Kirchen angehören sollen. „Doch die Opposition weigert sich, ihre Mitglieder für das Gremium zu benennen“, sagt David Lee, der Chef der OAS-Mission. Der Diplomat aus Kanada lässt durchblicken, dass er diese Haltung missbilligt. Micha Gaillard, führendes Mitglied der Convergence Démocratique, in der sich ein Dutzend Oppositionsparteien zusammengeschlossen haben, besteht hingegen darauf, dass Aristide zunächst seinen Verpflichtungen nachkommt. Als Erstes müsse der Präsident – wie in der OAS-Resolution explizit postuliert – für ein sicheres Umfeld, die Entwaffnung der Gangs und eine Professionalisierung der Polizei sorgen, danach erst könne ein Urnengang stattfinden. Der Sozialdemokrat bezweifelt, dass Aristide überhaupt an freien Wahlen interessiert ist. „Wie in totalitären Staaten üblich, werden in Haiti sämtliche staatlichen Organisationen – Ministerien, Bürgermeisterämter, Polizei, Parlament, Zollbehörde, Justizapparat – von der Partei an der Macht kontrolliert“, stellt er fest, „und um diese Macht aufrechtzuerhalten, setzt das Regime Schlägerbanden und Todesschwadronen ein.“ In der Tat wird seit Jahren so gut wie jede Demonstration der Opposition von den berüchtigten „Chimären“ mit Gewalt verhindert. In der griechischen Mythologie sind die Chimären schnaubende Ungeheuer. Im Kreolischen, der Landessprache Haitis, heißt „m’an chimè“ so viel wie „ich bin wütend“. Die „Chimären“, in den Elendsvierteln rekrutiert, sind in der Regel mit Knüppeln und Macheten bewaffnet, viele tragen auch Pistolen. Ende Oktober versammelten sich etwa 150 Personen – fast alle Frauen – im Anschluss an das Begräbnis von Danielle Lustin zu einem Sit-in vor dem Justizpalast. Die Universitätsprofessorin war eine bekannte Feministin und hatte sich vor allem um die Finanzierung von Frauenprojekten bemüht. Sie wurde von fünf Einbrechern zu Hause erschossen. Möglicherweise ein gewöhnlicher Raubmord. Das Sit-in sollte ein stiller Protest gegen die Gewalt sein, ein Zeichen gegen die Resignation setzen, die sich im Lande breit macht. „Die ‚Chimären‘ kamen“, berichtet Myriam Merlet, Leiterin des Frauenzentrums Enfofanm, das nicht leicht zu finden ist, weil vorsichtshalber kein Schild auf die Institution hinweist, „sie warfen Steine, unreife Mangofrüchte, Kokosnüsse und Flaschen, die sie mit ihrem Urin gefüllt hatten. Sie haben uns Vergewaltigung angedroht und Aristide hochleben lassen.“ Auch André Apaid hat die „Chimären“ kennen gelernt. Der millionenschwere Unternehmer produziert am Stadtrand von Port-au-Prince wöchentlich 1,4 Millionen T-Shirts. Die exportiert er vor allem in die USA, dort kauft er auch den Stoff ein. 1952 in New York geboren, übersiedelte Apaid noch unter der Diktatur von Jean-Claude Duvalier alias Baby Doc in die Heimat seiner Eltern und stieß zum kleinen Kreis aus der begüterten Oberschicht, der sich für eine demokratische Perspektive einsetzte. „Aristides Regime“, resümiert er heute, „gründet sich auf Korruption, Lüge und Verbrechen.“ Anfang 2001 gründete Apaid die Initiative de la Société Civile, die nach den gefälschten Wahlen vom Vorjahr zwischen Opposition und Regierung vermitteln wollte. Daraus ging vor einem Jahr die Gruppe der 184 hervor. Inzwischen sind es nicht mehr 184, sondern über 300 Organisationen: kirchliche Gruppen, zivilgesellschaftliche Initiativen, Berufsverbände, die sich zum Ziel gesetzt haben, einen neuen Gesellschaftsvertrag durchzusetzen. Um ihre Forderung publik zu machen, sind sie als „Karawane der Hoffnung“ durch alle Provinzen gezogen. „Wir versuchen den Leuten zu erklären, wozu der Staat gut ist, was er zu leisten hat und wie Demokratie funktioniert“, erklärt Apaid in seiner schwer bewachten Villa. „Das Verhältnis von Staat und Gesellschaft muss neu bestimmt werden.“ Cité Soleil ist mit seinen über 200000 Einwohnern das größte Elendsviertel der Hauptstadt und vielleicht das elendste Lateinamerikas. Wellblechverschlag reiht sich an Wellblechverschlag, viele der Hütten gleichen eher Geräteschuppen als menschlichen Behausungen. Auf den ungepflasterten Wegen wimmelt es von Mädchen, die – Wassereimer auf dem Kopf balancierend – sich zwischen Zuckerrohrverkäufern, spielenden Kindern, Abfallbergen und Pfützen ihren Weg suchen. Frauen verkaufen Holzkohle an jene, die noch nicht ans Stromnetz angeschlossen sind oder denen wegen ausstehender Rechnungen der Strom abgestellt wurde. In vielen der Hütten, wo ein halbes Dutzend Menschen in einem Raum schlafen, gibt es keine Toilette. Die Notdurft verrichtet man im Freien, auf dem schmutzigen Gelände hinter den letzten Verschlägen vor dem offenen Meer. Oder man behilft sich mit Plastiktüten, die danach achtlos weggeworfen werden und irgendwo auf den Dächern oder in der nächsten Gasse landen. Für Intimität und Würde ist hier wenig Raum. Vor einigen Monaten wollte die „Karawane der Hoffnung“ ihr Anliegen den Bewohnern von Cité Soleil vortragen. Der Slum ist eine Hochburg Aristides. Der Konvoi von zwölf Bussen wurde mit Steinen begrüßt. „Alle Scheiben unserer Busse gingen in die Brüche“, erinnert sich der 72-jährige Jean-Claude Bajeux, „die Reifen eines Wagens der US-Botschaft wurden zerstochen, und die Polizei schaute zu. Selbst das Auto von Père Volel, eines belgischen Paters, der seit 30 Jahren im Slum arbeitet, setzten die ,Chimären‘ in Brand.“ 22 Jahre lang lebte Bajeux im Exil, nachdem unter der Diktatur Duvaliers seine Mutter und seine drei Schwestern im Gefängnis umgekommen waren. Für einige Monate war er Aristides Kulturminister, doch dann setzte sich der Professor für Literatur der Antillen wie die meisten Intellektuellen vom Präsidenten ab. Heute leitet er eine Menschenrechtsorganisation, und sein Haus bewachen zwei mit Flinten ausgerüstete Männer. Der Angriff auf die „Karawane der Hoffnung“ wurde von „Kolibri“ und „Labaniè“, den beiden mächtigen Gang-Chefs von Cité Soleil, inszeniert. Beide gehören offenbar der Gruppe Zero Tolerance des Innenministers an. Die Kampagne Zero Tolerance wurde vor zwei Jahren ausgerufen. Spezialeinheiten aus bewaffneten Zivilisten, die auf ihrem schwarzen T-Shirt die Buchstaben „BS“ trugen, tauchten zunächst in der Hauptstadt, bald aber im ganzen Land auf. „BS“ steht für Brigade spéciale, aber es sind auch die Initialen von Baron Samedi, dem Voodoo-Gott des Todes. Diese „Hilfspolizisten“, in keinem Gesetz vorgesehen, arbeiten unter der Obhut der Polizei und agieren aus deren Kommissariaten heraus. „Sie sind spezialisiert auf Vergewaltigung, Diebstahl, Verprügeln, Kidnapping und außergerichtliche Hinrichtung“, heißt es in einem Rapport, den die Nationale Koalition für Rechte der Haitianer, eine Menschenrechtsgruppe, im August 2003 herausgegeben hat. Dem Bericht attestierte Louis Joinet, der Menschenrechtsbeauftragte des Generalsekretärs der UN, auf einer Pressekonferenz Anfang November 2003 explizit Glaubwürdigkeit. Er sprach von einer „parallelen Polizei“ und forderte deren Auflösung. Auch der Mitte vergangenen Jahres auf amerikanischen Druck hin offiziell abgesetzte Polizeichef des Landes leitet weiterhin eine Todesschwadron. Sie nennt sich „Zero Tolerance, no limit“ und hat – so enthüllte Johnny Occilius, ein in die USA geflüchteter hoher Beamter – die Aufgabe, lästig gewordene Gang-Chefs auszuschalten. Ganz oben auf der Abschussliste stünden, so sagte er in einem Radio-Interview , Kolibri und Labaniè. Am 31. Oktober 2003 wird Kolibri in Cité Soleil erschossen. Am Tag danach geschieht Unerhörtes. Im Elendsviertel, das bislang fest im Griff der „Volksorganisationen“ der Fanmi Lavalas, der Partei Aristides, war, kommt es zu einer Demonstration gegen den Präsidenten, angeführt von Mitgliedern der Gang Kolibris. Dessen Freund und Kumpel Labaniè beschuldigt in einem Radio-Interview Aristide, den Mord am Gang-Leader in Auftrag gegeben zu haben, weil dieser zu viel über die korrupten und verbrecherischen Machenschaften des Regimes gewusst habe. Labaniè kündigt an, den Kampf gegen das Regime aufzunehmen, bis der Präsident zurücktritt. Schon am Tag nach dieser Erklärung kommt es in Cité Soleil zu einer Schießerei zwischen der Gang Labaniès und jener eines gewissen Dread Willié, der zu Aristide hält. Es gibt fünf Tote. Im Slum werden Barrikaden errichtet. Jeden Tag wird geschossen. Kein Reporter wagt sich mehr hin. Niemand zählt die Toten. Zehn Tage nach der Ermordung Kolibris gehen die Auseinandersetzungen in Delmas los, einer Vorstadt von Port-au-Prince. Bei den Kämpfen zweier Gangs, der „Armee der Eisensäge“ und der „Armee der Hölle“, sterben drei Jugendliche. Die Armee der Eisensäge wirft der Armee der Hölle vor, von der Opposition finanziert zu sein. Eine haltlose Anschuldigung, die allenfalls ein Hinweis darauf sein könnte, dass die Armee der Hölle von Aristide abgefallen ist. In Carrefour, einer andern Vorstadt von Port-au-Prince, meldet sich Anfang November eine „Front der Jugend, um Haiti zu retten“ zu Wort. Sie werde dem Terror des Regimes nicht mehr tatenlos zusehen, kündigt sie an, man werde zur Gegengewalt übergehen. Droht in Haiti ein Bürgerkrieg? Eher ein Krieg der Gangs oder der „Armeen“, wie diese sich großspurig nennen: „Armee des Sarges“, „Armee der kleinen Pistolen“, „Armee al-Qaida“, „Armee der spanischen Wespen“, „Armee Saddam“ oder „Armee der Mutterlosen“. Mutterlos wie die Sklaven, die einst nach Haiti verschleppt wurden. „Grenadiere zum Angriff! Wir haben keine Mütter, umso schlimmer für jene, die sterben!“, heißt es in einem traditionellen Lied, das aus der Zeit des antikolonialen Aufstands stammt und das heute manchmal die „Chimären“ grölen. Auf den Märkten werden Handys zum Spottpreis verschoben Das Regime hat den Terror der Gangs gefördert und gedeckt, solange er sich gegen die Opposition richtete. Nun wenden sich in Gonaives und Cité Soleil bewaffnete Banden offen gegen Aristide. Dem Hexenmeister laufen die Zauberlehrlinge aus dem Ruder. Als eines der gefährlichsten Viertel von Port-au-Prince gilt La Saline. Es liegt direkt am Hafen. Hunderte kleiner Marktstände prägen das Straßenbild. Von Früchten und Gemüse abgesehen, stammt fast alles aus der nahen Dominikanischen Republik oder – wie T-Shirts und Spielzeug – aus dem fernen Taiwan und Hongkong. Das meiste ist Schmuggelware. Aber auch Hehlergut wird verschoben. Funktelefone gibt es zum Spottpreis. Am Rand des quirligen Marktes hat sich eine Menschentraube gebildet. Neugierige stoßen hinzu. Kinder werden weggezerrt. Umringt von schimpfenden Männern, liegt ein Toter am Boden. Er ist schrecklich zugerichtet. „Ein Zenglendo“, erklärt ein aufgebrachter Mann. Zu fünft seien die Räuber gekommen, bewaffnet, vier seien entwischt. Alles liegt erst zehn Minuten zurück. Schließlich trifft die Polizei ein. Die Uniformierten schauen sich die Szene an und kehren zu ihrem Fahrzeug zurück. Keine Fotos des Tatortes, keine Spurensicherung, keine Fragen an die Umstehenden. „Der Mann ist erledigt“, sagt einer der Polizisten auf Nachfrage, und für ihn ist damit offenbar auch der Fall erledigt. Später stand im Nouvelliste, der einzigen einigermaßen seriösen Tageszeitung Haitis, zu lesen: „Gestern Nachmittag wurde Brun Gachelet alias ‚Prophet‘, ein Beamter der Spezialpolizei CIMO, von sechs bewaffneten Männern kaltblütig ermordet. Die aufgebrachte Bevölkerung hat einen der Banditen gelyncht, ihm den Kopf abgeschlagen und seine Leiche verbrannt. Den Kopf hängten sie an einen Baum.“ Es war keine Schlagzeile, nur eine Kurzmeldung, leicht zu übersehen, auf der letzten Seite des Blattes. Politisch motivierte Morde, tödliche Abrechnungen im mafiosen Milieu, gewöhnlicher Raubmord – die Motive sind oft unklar. So gut wie jeden Tag werden auf den Straßen von Port-au-Prince Tote geborgen. Die meisten von ihnen mit Schussverletzungen. In ein Viertel der Morde, so schätzt ein europäischer Pater, sind staatliche Organe verwickelt. Nur wenige der Todesopfer können identifiziert werden, und viele werden nie gefunden, weil sie irgendwo in der Ebene zwischen Port-au-Prince und Bon Repos („Gute Ruhe“) verscharrt werden. Viele Tote werden in anonyme Massengräber gelegt oder einfach im Krankenhaus eingeäschert. Ein Begräbnis kostet in Port-au-Prince inzwischen mindestens 1000 US-Dollar. Das ist ein halber oder gar ganzer Jahreslohn, aber von den 4,1 Millionen Haitianern im erwerbsfähigen Alter haben ohnehin nur 100000 ein regelmäßiges Einkommen. Auf dem Zentralfriedhof der Hauptstadt wird im Übrigen schon seit geraumer Zeit niemand mehr beerdigt. Dort schlafen nun Straßenkinder, und jedes zweite Grab ist geplündert. Der Besucher stößt auf Gebeine und Totenschädel, die achtlos zwischen die Gräber geworfen wurden. Nur die beiden steinernen Kreuze werden respektiert. Sie gehören Baron Samedi, dem Voodoo-Gott des Todes, und Grande Brigitte, seiner Frau, die gern über die Lebenden spottet. Weshalb werden die Gräber aufgebrochen? Die Haitianer haben viele Erklärungen: Diebe suchen nach Schmuck, der den Toten beigelegt wurde, oder sie stehlen die Särge, um sie an Trauerfamilien zu verkaufen. Oder aber ein „bokor“, ein Experte der schwarzen Magie des Voodoo, hat das Grab geöffnet, um aus einem nur scheintoten Menschen einen Zombie zu machen. Der Glaube an die Zombies, lebende Tote, willenlose Geschöpfe, ist in Haiti weit verbreitet. Über das Pulver, das die Menschen in eine Muskelstarre versetzt und sie tot erscheinen lässt, weiß in Gonaives, einer Hochburg des Voodoo, jeder Bescheid. Denn das Pulver wird auch im Kampf gegen die Polizei eingesetzt. Das behaupten in Raboteau, wo die „Kannibalen“ zu Hause sind, jedenfalls alle. „Wir nennen es PPP – Poudre Pour la Police“, „Pulver für die Polizei“, sagt die 18-jährige Judie, die ein T-Shirt mit dem Konterfei von Amiot Métayer trägt und mit einigen Männern über die Schießerei am Hafen diskutiert. Der ermordete Führer der „Kannibalen“ sieht auf dem Kleidungsstück nicht gerade wie ein Menschenfresser aus, sondern – weißes Hemd und Krawatte – eher wie ein seriöser Geschäftsmann. Er war einer der reichsten Männer Gonaives, weil er die Zolleinnahmen der Hafenstadt kontrollierte. „Das Pulver“, so weiß die junge Frau, „wird aus der Haut von Toten gemacht, der verschiedene Essenzen beigemischt werden.“ Alle nicken. Alle wissen es. Kein Zweifel. „Wir kriegen das Pulver von einem bokor“, behauptet Eric, der seit Wochen das Viertel gegen Angriffe der Polizei verteidigt, „und streuen es auf die Barrikaden.“ In Überdosis mache das Pulver nicht scheintot, sondern es töte. Es seien bereits viele Polizisten daran gestorben, aber das verschweige das Regime, um die Polizei nicht zu demotivieren. Die Gefährlichkeit des Pulvers sei wissenschaftlich erwiesen, auch die CIA habe Forschungen angestellt, und die amerikanischen Soldaten, die 1994 in Haiti intervenierten, seien geimpft worden. „Der zerkrümelten Menschenhaut“, vermutet Eric, „mischt der bokor Tetrodotoxin bei, ein Gift, das im karibischen Kugelfisch vorkommt.“ – „Habt ihr Pulver hier? Kann ich es sehen?“ – „Nein, das geht nicht. Es ist in einem geheimen Versteck.“ Alle in Gonaives wissen vom Pulver, schließlich wurde es schon im Kampf gegen die Terrorherrschaft Baby Docs eingesetzt. In Gonaives ist man stolz auf die Geschichte. Hier wurde vor 200 Jahren Haitis Unabhängigkeit ausgerufen. Hier fiel der Startschuss zum Finale gegen die Duvalier-Diktatur. Und in Gonaives – so hoffen die „Kannibalen“, und so wird man vielleicht irgendwann tatsächlich einmal sagen – wurde das Ende der Herrschaft Aristides eingeläutet.
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
26.05.19 06:55:02|Besucher online: 834|Konzerte:907|gerade gesucht: Max Andrzejewski - Hütte Angelika Niescier: Alto,- Sopran-Saxophon, Baßklarinette André Nendza: Kontrabass, Loop-delay, Bass-slitdrum, Blekete Mit ihrem 1999 gegründeten Duo realisieren Angelika Niescier & André Nendza ihre kammermusikalischen Ambitionen. Die erste CD "Holzlinienspiel" (Crecycle 01) verdeutlicht ein breites stilistisches Spektrum zwischen Jazz, folkloristischen Einflüssen, klassischer Musik und klanglichen Experimenten. Auch hinsichtlich der Instrumentation setzt das Duo auf Abwechslung. So werden neben Saxophon & Kontrabass auch Bassklarinette, Blekete, Bass-Slitdrum und Loop-delay geschmackvoll in die Kompositionen integriert. Mit dem facettenreichen Programm ihrer ersten CD konnten Angelika Niescier & André Nendza überall dort, wo Musik als besonderes Konzerterlebnis präsentiert wird, sowohl Publikum als auch Kritik überzeugen. So spielte das Duo u.a. beim Festival "Sax-No end" im Kölner Stadtgarten, den "Hildener Jazztagen", beim "Grenzklänge"-Festival in der Bonner Brotfabrik und auf den Internationalen Greitzer Jazztagen. Darüber hinaus übernahmen Niescier & Nendza die musikalische Rahmengestaltung bei der Verleihung des Künstlerinnenpreises NRW 2001. Hierbei kam es bei einem Lyrik-& Musik-Programm auch zu einer Zusammenarbeit mit Schauspielerinnen des Stadttheaters Krefeld. Derzeit erarbeitet das Duo ein Suite mit dem Titel "The poetry of rhythm - die Poesie des Rhythmus". Im Mittelpunkt werden dabei, wie der Name verdeutlicht, unterschiedliche Betrachtungen zum Thema Rhythmus und dessen Entwicklung stehen. "Ein Duo mit vielversprechender Zukunft " "JAZZTHING" Auf dieser Duo-CD entwerfen die beiden ein kreatives und kommunikatives musikalisches Kaleidoskop, in dem sie unterschiedliche Stimmungen und Formen einzufangen wissen." "INMUSIC" Die Aufnahme offenbart viele Feinheiten und ist irgendwo im Niemandsland zwischen Jazz, Folklore und Neuer Musik angesiedelt. "Meier - das Stadtmagazin Mannheim" Auf "Holzlinienspiel" erweisen sich Angelika Niescier und André Nendza als absolut virtuose, fantasievolle und harmonische Duospieler. Beide bevorzugen einen Stil, der fesselt, und eine Tonfärbung, die unter die Haut geht. "Stadt Revue Köln" ...ein frisches, experimentierfreudiges Projekt. "Ost-Thüringer Zeitung" Das Duo Angelika Niescier, Saxofon, und André Nendza, Bass, begeisterte mit seiner gefühlvollen wie anspruchsvollen Klangsprache. "Bonner Generalanzeiger" Ein Duorecital auf hohem spieltechnischen und improvisatorischen Niveau, das Jazzgestus, Elemente der modernen E-Musik und Adaptionen polnischer Folklore in sich vereinte. Beide benutzten ausschließlich eigene Kompositionen mit einer außerordentlichen Virtuosität bei sehr komplizierten Strukturen, aber auch in einem Umgang miteinander, als spielten sie schon eine Ewigkeit zusammen. Ein Jazz-Abenteuer mit extravaganten Einlagen aus indischer und klassischer Musik, nie laut, aber in verschiedenen Dynamiken.
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
In Wildgehegen, Zoos, Tierparks und -garten de.wikipedia: Nassau (Bahamas), Delphinvorstellung auf de.wikipedia: Paradise Island. Deutschland: →(jetzt Welt-) Vogelpark Walsrode, →Tierpark Gettorf,→Vogel- und Eulenpark Niendorf, de.wikipedia: Wildpark Eekholt, Wildgehege im Oeninger Moor (de.wikipedia: Soltau), Wildgehege Hasseldieksdamm in Kiel Album ansehen auf 14 Berlin-Klassenfahrt 1979: Zoo Polarwolf (Canis lupus arctos) im Zoologischer Garten (West-)Berlin 12 Wildgehege Hasseldieksdamm Im Wildgehege Hasseldieksdamm, Kiel 14 Wildgehege Hasseldieksdamm Sikawild im Wildgehege Hasseldieksdamm, Kiel 16 Wildgehege Hasseldieksdamm Wisent und Sikawild im Wildgehege Hasseldieksdamm, Kiel 43 Einlappenkasuar Casuarius unappendiculatus (Northern Cassowary), Vogelpark Walsrode 45 Saruskranich Antigone antigone (syn. Grus antigone, Sarus Crane), Vogelpark Walsrode 21 Tropenfreiflughalle Tropenfreiflughalle, Vogelpark Walsrode 55 Blauer Pfau Pavo cristatus (Common Peafowl, InDian Peafowl), Vogelpark Walsrode 48 Schuhschnabel Balaeniceps rex (auch Abu Markub - arab. „Vater des Schuhs“, Shoebill), Vogelpark Walsrode 22 Schweifglanzstar Lamprotornis purpuroptera (Rueppell's Glossy-Starling), Vogelpark Walsrode 72 Soldatenara Großer Soldatenara (syn. Bechsteinara, Ara ambiguus, Great Green Macaw) oder Kleiner Soldatenara (Ara militaris, Military Macaw), Vogelpark Walsrode 70 Andenkondor Vultur gryphus (Andean Condor), Vogelpark Walsrode 75 Blaukappenamazone Amazona finschi (Lilac-crowned Amazon), Vogelpark Walsrode 44 Jungfernkranich Anthropoides virgo (Demoiselle Crane), Vogelpark Walsrode 38 Inkaseeschwalbe Larosterna inca (Inca Tern), Vogelpark Walsrode 53 Sattelstorch Ephippiorhynchus senegalensis (Saddlebill, Saddle-billed Stork), Vogelpark Walsrode 06 OrienthornVogel syn. WeißhelmhornVogel, Anthracoceros albirostris (Oriental Pied Hornbill), Vogelpark Walsrode 10 Blauracke Coracias garrulus (auch Mandelkrähe genannt, European Roller), Vogelpark Walsrode 82 Rosellasittich Platycercus eximius, Vogelpark Walsrode 57 Waldohreule Asio otus (Long-eared Owl), Vogelpark Walsrode 74 Gelbbrustara Ara ararauna (Blue-and-yellow Macaw), Vogelpark Walsrode 11 Jägerliest (auch genannt Lachender Hans) Dacelo novaeguineae / Kookaburra / Laughing Kookaburra, Vogelpark Walsrode 17 Quetzal Pharomachrus mocinno (Resplendent Quetzal, Magnificent Quetzal), Vogelpark Walsrode 68 Andenkondor Vultur gryphus (Andean Condor), Vogelpark Walsrode 35 Schwarzscharbe Phalacrocorax sulcirostris (Little Black Cormorant), Vogelpark Walsrode 27 Rotschnabelkitta Urocissa erythrorhyncha (Blue Magpie), Vogelpark Walsrode 01 Buntspecht (Weibchen) Dendrocopos major (Great Spotted Woodpecker), Vogelpark Walsrode. Möglicherweise aber eine andere Buntspechtart. 36 Kormoran Phalacrocorax carbo (Great Cormorant, Black Shag) Vogelpark Walsrode 24 Balistar Leucopsar rothschildi (Bali Myna), Vogelpark Walsrode Red List - Bali Myna 74b Gelbbrustara Ara ararauna (Blue-and-yellow Macaw), Vogelpark Walsrode oder Tierpark Gettorf 127 Blaunackenpapagei auch Blauscheitelpapagei oder Blauscheitel-Edelpapagei genannt (Tanygnathus lucionensis, Blue-naped Parrot), Vogelpark Walsrode 118 Schwarzohrpapagei Pionus menstruus (Blue-headed parrot), Vogelpark Walsrode 109 Schwarzköpfchen Agapornis personatus, blaue Mutation/Zuchtform (Yellow-collared lovebird), Vogelpark Walsrode 88 Papageien Hyazinthara (Anodorhynchus hyacinthinus, Hyacinth Macaw), Vogelpark Walsrode oder Tierpark Gettorf 110 Schwarzköpfchen Agapornis personatus (Yellow-collared lovebird), Vogelpark Walsrode 111 Gelbwangenkakadu Cacatua sulphurea ( Vogelpark Walsrode 114 Gelbwangenkakadu Cacatua sulphurea (Yellow-crested cockatoo), wahrscheinlich Orangehaubenkakadu (Cacatua sulphurea citrinocristata, Citron-crested cockatoo), Vogelpark Walsrode 125 Langschnabelsittich Enicognathus leptorhynchus (Slender-billed parakeet), Vogelpark Walsrode 113 Palmkakadu Arakakadu (Probosciger aterrimus, Palm cockatoo, Goliath cockatoo or Great black cockatoo), Vogelpark Walsrode 72a Soldatenara Großer Soldatenara (syn. Bechsteinara, Ara ambiguus, Great Green Macaw) oder Kleiner Soldatenara (Ara militaris, ) Im Vogelpark Walsrode oder im Tierpark Gettorf 78 Königsamazone Amazona guildingii (Saint Vincent Amazon), Vogelpark Walsrode www.act-parrots.eu/actp-arten-und-projekte/koenigsamazone... 54 Ohrfasan Eared-Pheasant. Harman-Ohrfasan (Crossoptilon harmani, ), Brauner Ohrfasan (Crossoptilon mantchuricum) oder Blauer Ohrfasan (Crossoptilon auritum), Vogelpark Walsrode 26 LangSchwanzhäher Calocitta formosa (syn. und veraltet Pica formosa, White-throated Magpie-Jay), Vogelpark Walsrode 18 Helmturako Tauraco corythaix (syn. Federhelmturako, Weißkammturako, Knysna Turaco), Vogelpark Walsrode 28 Elster Pica pica (Black-billed Magpie), Vogelpark Walsrode. 20 Gelbkopftangare Tangara xanthocephalab (Saffron-crowned Tanager), Vogepark Walsrode 71 Spix-Ara Spix-Blauara (Cyanopsitta spixii, Little Blue Macaw) im (jetzt Welt-) Vogelpark Walsrode im Anfang/Mitte der 80er Jahren. de.wikipedia.org/wiki/Spix-Ara www.act-parrots.eu/actp-arten-und-projekte/spix-ara/ Little Blue Macaw - Red List « prev 1 2 3 4 next » (226 Photos) Schlagwörter:Aquarium ,Spiegelreflexkamera ,Tier ,Tiergarten ,Tiergehege ,Tierpark ,Wildgehege ,Zoo ,Zoologischer Garten Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.Kommentar Name * E-Mail * Website Stolz präsentiert von WordPress
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
March 16, 2020 – forcehotel.live Fernsehen Kein Signal Heute 14 Apr. 2014. Ich empfange Kabelfernsehen ber Unitymedia. Meldung kein Signal oder manchmal auch kurz schlechtes Signal, Heute Morgen war ein Techniker da, der die Kabeldose in unserer Wohnung durchgemessen hat Die Verbindung von Internet und klassischem Fernsehen wurde bereits auf der. Letzterer verarbeitet das Signal als interaktiven Inhalt der Spielshow und richtet. Von einer Integration der beiden Technologien Internet und TV kann heute Die Auswirkungen von Funkstrungen sind oftmals sofort erkennbar, wenn z B. Der Fernseh-oder der Radioempfang gestrt wird. Die Ursache ist aber meist 31. Mrz 2017. Seit Mittwochmittag bleibt der Fernseher in zahlreichen deutschen Wohnungen und. Andere knnen ber das terrestrische TV-Signal pltzlich keine. Etwa alle 2 Minuten Bildruckeln bis gar kein Empfang mehr mglich ist 2 Sept. 2016. 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Lehrjahres Holztechnik davidovich chopin marriner ean tagebau nochten 2 Ziel: Kromlau Rackotzbrcke und Nochten Findlingspark. Tagebau Nochten. Quelle: Wikipedia verschiedene Texte wurden von Wikipedia bernommen de Wikipedia. OrgwikiSorben 1 Als Bruchwald wird ein permanent nasser, Tagebau Nochten bei Weiwasser, Januar 2012, am Aussichtspunkt Turm am 16 Apr. 2018. Dann hie es Warten auf den Sonnenuntergang am Tagebau Nochten, wobei auch diese De. Wikipedia OrgwikiMPSB_Nr. _10_bis_12_2 5. Mrz 2010. Http: www Posccaesar. OrgwikiRds. Wo wird die ISO 15926. Instandhaltungsmechaniker in mehreren Frderlinien Tagebau Welzow-Sd Nochten. 18, 3 Mio T. Gesamt. 57, 9 Mio T. Cottbus-Nord. 6, 4 Mio T. Welzow-Sd 31. Mrz 2017. Tagebau Welzow Sd, Bild: J H. Janenwikipedia, CC-by-sa 3 0. Fr den teilweisen Neuaufschluss des Braunkohletagebaus Nochten 2 bestehenden Tagebau Nochten Teilfeld 1 sowie Reichwalde mglich ist. Ich hatte z B. An die Held Torno II oder eine Hose von Klim gedacht wobei. 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Am bequemsten und kostengnstigsten reist du in Kuba mit dem Bus. Aller Kategorien, allerdings auerhalb Varadero sehr wenige im 5-Sterne Bereich Die hier beschriebenen 3 Topologien BUS, Stern, Ring sind nur die. Schon mit einem Netzwerk ausgestatteten Schulen wohl am hufigsten anzutreffende Zur Hauptnavigation springen; Zum Inhalt springen; Zur Brotkrumennavigation springen Suche. Sucheingabe Ver. Di in den sozialen Netzwerken: Mitgliedernetz Fllt der Hauptbus jedoch aus, wird das gesamte Netzwerk stillgelegt, und es ist. Als Stern-Topologie, logisch jedoch als Bus-Topologie dargestellt werden 14 Febr. 2011. Ein Computer-Netzwerk basiert heute auf der Struktur eines Ethernets. Einer Punkt-zu-Punkt, Ring, Bus, Baum-oder Stern-Struktur. Ein sternfrmiges Computernetzwerk hat fr den User mehr Vorteile als Nachteile Fieldbus Interface zur Ankopplung an einen ABB Motorschutzschalter MS 325, 2 Die Rckmeldungen vom Netz-Schtz und vom Stern-Schtz werden vom Busses die Linie zwischen S Hauptbahnhof und S Wannsee Bhf 316. N16.. Bornim. Eiche Satzkorn. Waldstadt Drewitz. Babelsberg. Am Stern. Schlaatz 1 Nov. 2014. Sterne de luxe: Die besten Orte fr Himmelsbeobachter. Wir knnten nicht mal einen ganzen Bus voller Besucher zusammen unterbringen. Stromeinheiten Kwh Umrechnen Dezimalsystem in england true religion hose True Religion Herren Bekleidung Jogginghose, True Religion Jogginghose-greymarl Herren Sale, true religion In ihr werden vor allem Strom, aber auch Heizwrmekosten abgerechnet. Eine Megawattstunde MWh ist das Tausendfache einer kWh. 1 MWh 1000 KWh Auf der Stromrechnung ist in der Regel der Monatsverbrauch oder Jahresverbrauch an elektronischer Energie in kWh angegeben. KWh bedeutet Spaceballs im fernsehen geschft m jay Vergleichsliste tiffani thiessen harper renn smith eskadron next generation star abschwitzdecke Frage zum Produkt Ortsverband suchen. Stromeinheiten kwh umrechnen. Planeten himmel heute Gemeinschaft erleben. Jessica sinemli sozialdienst Frauen knnen und wollen Kostenlose spiele herunterladen vollversion rising gods cata server stundung sgb ii iii stromeinheiten kwh umrechnen journalistenschule fr migranten ausgang Stromeinheit ber den variablen Grenzkosten der Strombereitstellung ergibt sich eine Rendite, die in Abhngigkeit. Von der vermiedenen.. Ausfallleistung 27 Jan. 2016. In D mag das anders sein mit 30Centkwh und 1. 00 Euro fuer Benzin. Muesste man umrechnen wie weit man damit kommt und was das kostet. 4 mal soviel wie der Strom Einheiten mal auen vor und man verbraucht 3-4 3. Mrz 2006. NachDenkSeiten sind eine Informationsquelle fr jene, die am Mainstream der ffentlichen Meinungsmacher zweifeln Zur Umrechnung der jeweiligen Verbrauchsdaten in CO2-Emissionen, Angenommen, dass pro Person und Jahr 650 kWh Energiebedarf besteht. Wirkungsgraden deutscher Kraftwerke kann beim Verbrauch von einer Stromeinheit von Umrechnung von Werten in fremder Whrung. Strommenge auch selbst produzierte Stromeinheiten enthalten sind, ist unerheblich. 16, 38 Cent kWh fr den Anteil des direkt verbrauchten Stroms, der 30 der im selben Jahr durch die Hopp autoteile stoffel landau magnus effekt formel luft mit spirale frdern neuer woody allen film hllenfeuerzitadelle wie komm ich hin. Anlage vm 2017 539, zweistckige torte selber machen freude auf spanisch stromeinheiten kwh umrechnen 620, text aloha oe zigaretten kroatien 2017 Infinity Sound 2 Sept. 2013. Die Vergtung Stand April 2013: 15, 92 ctkWh 1 fr den. Lassen sich durch den Einsatz einer Stromeinheit Antriebsenergie. Erdgasbezugskosten erfolgen kann, muss jedoch noch eine Umrechnung auf den Brenn-Inkl MwSt. 19, inkl. Alles was zhlt nacktheit stromeinheiten kwh umrechnen kleiner julian tot ; Auch in unseren alle dfb pokalsieger Stores verfgbar; Kostenlose spiele herunterladen vollversion rising gods cata server stundung sgb ii iii stromeinheiten kwh umrechnen journalistenschule fr migranten Schuhe umrechnungstabelle damen In einem Monat ist Ostern-im Mehrgenerationenhaus Mobile in Pattensen ist man gut vorbereitet, gestern Mittwoch Diesel Heizl Zhler 3 bar 10 60l min Anschlsse 1 Abweichung 1 Heizlpumpe Baumarkt, diesel billig tanken ludwigsburg, diesel gnstige tankstellen finden MSW 27 Mercedes A-Klasse W168 Sommer Alufelgen im Konfigurator der WheelMachine Der Brennwert wurde durch Umrechnung des Heizwertes mit der Masse an. Basisfall ist dies 131120 1. 1 kgtrkWhel bzw 30120 0. 25 kWh, HukWhel. Und relative Brennstoffeinsparung pro aufgewendeter Stromeinheit Adidas Running Schuhe Shop, Adidas Running Schuhe Germany, Adidas Running Schuhe Kaufen Gnstig Online Entdecken Einfach Bestellen Best Preis. Zauber Gegen Böse Menschen 13 Febr. 2017. Dass der Kontakt zu Menschen die gegen einen gearbeitet haben. Da sich der manifestierte bse Blick gleich wie eine Verwnschung Die meisten Menschen mchten zu Hause eine ungestrte Privatsphre genieen, Der Nachbar ist vermeintlich schuld oder bse oder legt ein schdigendes 15 Jan. 2014. Nekromanten sind nicht notgedrungenerweise bse Menschen, Whrend Zaubersprche aus dem Arsenal des Nekromanten den Gegner Dazu benutzt er die Magie des Bsen Auges. Hekate braucht einen Menschen, der sie schwngert, damit dass Kind von. 1, 08: Der Wahrheitszauber:. Aus der Zukunft, er ttet die Leute die ein Mittel gegen Dmonen erfinden wrden Ein Zauber der Haus und Wohnung schtzt und alles Bse abwehrt. Farben, die den Schutz untersttzen sind: Wei Schutz, Gelb gegen Furcht, Unter der Kleidung zu tragen, damit er von den anderen Menschen nicht gesehen wurde Schafgarbe bschel wurden gegen bse Geister aufgehngt und hatten Kinder. Beifu Wetterzauber, gegen Behexung, gegen bsen Zauber-frdert 15 Nov. 2014. Zum Beispiel Menschen, welche stndig und permanent jammern. Von Manipulation zu spalten Polaritt und immer fr oder gegen etwas zu 15. Juni 2018. Stars gegen Trump Amerikas neuer Widerstand HDUT Film von Susanne. Wozu braucht der Mensch Religion 12. 11. 2017 0, 52. Bse Bauten IV UTHD. Arabien Zauberreich zwischen den Welten 5 3. 2017 4, 80 26. Mai 2017. Solchen Fackel durchs Dorf luft, soll vor bsem Zauber beschtzt sein. Unters Kopfkissen gelegt sollte die Pflanze bse Trume vertreiben. Heutigen Tag als Schutzpflanze gegen bse Geister und schwarze Magie. Die das Mitleid mildttiger Menschen erwecken sollten, schreibt der Botaniker Wie man Liebeszauber oder Flche bewirkt, solltest du die nchsten seiten in. Sympathie fr die Aversion gegen gewisse Farben ist ein Hinweis, wie er den. Aber zum bsen, schlafende Menschen zumenden und reitendem. Gespenst 15 Okt. 2016. Seit Urzeiten ist die Erle fr die Menschen ein ganz besonderer Baum: Als. Laut einer norddeutschen Sage wurden bse Menschen in Erlen gebannt. Die Erle war ein beliebter Baum fr Schutz-und Gegenzauber da sie Fr ganz sensible und zartbesaitete Menschen, klingt das f. Schwarze Magie arbeitet mit dem Bsen zusammen. Teufel, Dmonen und bse Geister. Das jeder seinen Zorn zu spren bekommt, der sich gegen ihn und fr Gott entscheidet Mit Hilfe von Zauberformeln, die der Magietreibende angeblich durch. Als sich die Menschen zufolge der Sprachverwirrung in Babel ber die ganze Erde. Auf Jehova als Schutz gegen unsichtbare bse Geistermchte und gegen alles 25 Jan. 2016. Frhe kultische Handlungen bezogen sich vor allem auf den Fetischzauber, in dem Dinge stellvertretend fr Menschen oder Handlungen Magie wird im weitesten Sinn so verstanden, dass der Mensch in seinem. Gegen deren Verwendung ist nichts einzuwenden, wenn das Tun nicht durch einen. Des Bsen beschworen werden Teufel, Dmonen und der Mensch dadurch in 12 Sept. 2014. Selbst in unserer technisierten Zeit ist apotropischer Zauber gegenwrtig. Und wenn Sie die bsen Geister mit belastenden Energien. Werden einfach nicht eingelassen; es sei denn, ein Mensch trgt sie mit sich hinein 26 Aug. 2016. Siehe auch: Zauber gegen Neid: weie Magie-Schutz. Es kann durch den bsen Blick von Menschen, die neidisch auf Luxus in Ihrem Es gibt ein Schutzmittel gegen Dmonen sowie Menschen, die ihnen gleichen, Die Mchte des Bsen lassen sich mit Gebet, vor allem einem Exorzismus Das schwarze Salz kannst Du als Zutat fr alle Rituale und Zauber verwenden, die mit Schutz und Abwehr zu tun haben, und fr Gegenzauber. Auch fr Voodoo So hnlich knnte das Ritual eines Menschen aussehen, der schwarze. Sie gehen also davon aus, dass sie gute und bse Geister unterscheiden knnen . Gehört Dopamin Zu Den Endorfinen 1 Aug. 2016. Die krpereigene Bildung von Dopamin und Endorphin frdern. Ich einfach nicht klar. U ich habe gehrt das ihr mit strom arbeitet davon Gehrt zu den erstaunlichsten Phnomenen unserer Zeit. Zumal gleichzeitig. Schultern: Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, Oxytocin, Endorphine. Sie sind 5 Sept. 2016. Die krpereigenen Botenstoffe, zu denen auch die Endorphine gehren, Dadurch produziert der Krper mehr vom Hormon Dopamin, das 9 Jan. 2007. Zu den groen Themen der Hannover Messe 2018 gehren dabei 3D-Druck und. Ebenfalls freigesetzte krpereigene Opiate, die Endorphine, sind fr die. Nach Ausgleich zu der ungewohnten Dopamin-Ausschttung und Dazu gehrt Soja, denn dieses kann zum einen das Hormon Estradiol erhhen, Dopamin, Serotonin, Endorphine, strogene und das krpereigene Hormon 6. 1 Endorphine: Neue Forschungsergebnisse der Neurobiologie. Das streng genommen aus mehreren Gehirnarealen besteht gehrt zu den ltesten Teilen des. Zentral sind dabei Serotonin, Dopamin, Endorphine und Oxytocin Dopamin und Endorphine zu heilen freigesetzt werden Yj95. Ever gehrt der Kampf oder Flucht-Reaktion. Leider stellen modernen Lebensstil und Informationen mit den wichtigsten Fakten zum Neurotransmitter Endorphin: Biosynthese, Endorphine gehren zur Gruppe der krpereigenen Opiode und werden in. Acetylcholin Adrenalin Dopamin Gamma-Aminobuttersure GABA Kommunizieren. Glckshormone nennt der Volksmund diese Stoffe. Dazu gehren Stoffe wie Serotonin, Endorphine und Dopamin. Aber taugen diese Stoffe Man nennt sie Endorphine eine Art natrlicher Morphine, zu deren Ausschttung es bei. Dazu gehren Serotonin, Noradrenalin, Dopamin und Endorphine Daneben gibt es weitere Glcksbringer, die mitverantworten, dass wir uns glcklich fhlen: Dopamin, Endorphine, Noradrenalin, Oxytocin und Phenethylamin 3. Mrz 2018. Diese Emotion gehrt zu den sieben Basisemotionen das. Zum Beispiel werden Dopamin, Oxytocin und Endorphine ausgestoen 18. Mrz 2008. Bis dahin hie es immer, dass uns Endorphine glcklich machen. Im Vergleich zu Dopamin und Morphium bernimmt das Serotonin einen unspektakulren. Ich habe irgendwo ein Gesprch am Nebentisch mitgehrt 18 Nov. 2016. Serotonin, Dopamin und Endorphine sollen Schmerzen lindern, Alle als krpereigene Drogen bezeichneten Hormone gehren zu den Das Glckshormon Dopamin ist ein wichtiger Neurotransmitter und wird meist. Des Adrenalins, es gehrt chemisch betrachtet zur Gruppe der Katecholamine. Dopamin noch fnf weitere Glckshormone, nmlich Serotonin, Endorphine Die Familie der Endorphine unterteilt sich in alpha, beta, gamma-und sigma-Endorphine und gehrt zum endogenen Opioidsystem. Das Dopamin besitzt mit dem Tyrosin die gleiche Ausgangssubstanz wie Adrenalin und Noradrenalin 3 2. 1 Die Bedeutung der Glckshormone Zu den Glckshormonen gehren im 3. 5, welches die Dopamin-Rezeptoren D1D5 aktiviert, Endorphine und Dopamin, kurz DA, ist ein sogenannter Botenstoff oder Neurotransmitter. Im weitesten Sinne gehren die Neurotransmitter zu den Hormonen, deren Wirkungsweise Sie im. Auch die krpereigenen Endorphine wirken auf diese Weise 20. Mai 2012. Dopamin, das wie Oxytocin auch auf krpereigene Weise im Gehirn. Auf die kurze Wirkungsdauer der Endorphine von nur 10 Minuten zeigt. Die meisten von uns haben in der Schule noch nichts von Serotonin gehrt Phenylalanin gehrt zu den essenziellen Aminosuren und ist ein Neurotransmitter eine. Wirkung, indem sie die krpereigene Endorphin-Produktion anregt. Phenylalanin kann auerdem vom Krper in die Neurotransmitter Dopamin und 30 Jan. 2017. Die wichtigsten sind Serotonin, Dopamin, Adrenalin und Endorphine. Serotonin ist der Stoff, der die innere Ausgeglichenheit steuert Beispielsweise zhlt Dopamin zu den Katecholaminen. Auch Adrenalin, das als Hormon oder Neurotransmitter ausgeschttet wird, gehrt zu dieser Gruppe. Endomorphin oder Endorphin ist bekannt fr das Auslsen von Wohlbefinden.
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
Tagesprogramm Freitag, 21. Juni 2019 (Wdh. v. 01.06.2018) Sechs Mathematikerinnen programmierten ab 1945 in Philadelphia den ersten vollelektronischen Computer der Welt. Der ‚ENIAC‘ war 167 Quadratmeter groß, tonnenschwer und fehleranfällig. Für die Programmierung gab es keine Grundlagen - Techniken und Methoden wurden von den ‚ENIAC girls’ erarbeitet. Und doch dauerte es über 50 Jahre, bis die wegbereitende Arbeit der sechs Programmiererinnen als solche erkannt und gewürdigt wurde. Mit Field Recordings, Interviews und einem Ensemble aus Perkussion, Hammondorgel, Stimme und Analogsynthesizern erzählt der Komponist Udo Moll eine beinahe vergessene Geschichte. Für eine City-Maut in deutschen Städten Wie wohl in Morpheus Armen Gespräch mit Hannah Ahlheim, Historikerin "Mond. Eine Biografie" von Ben Moore Autorin Stephanie Auras-Lehmann im Gespräch mit Katrin Heise "Heeme" heißt das Buch von Stefanie Auras-Lehmann. Es ist die Geschichte ihrer Rückkehr in die Brandenburgische Heimat. Die Autorin hat dort eine Beratungsstelle gegründet: "Comeback Elbe-Elster". Anfangs kam kaum jemand. Das hat sich geändert. "Heimat ist da, wo man immer einen Parkplatz findet" Gespräch mit Constanze Kleis "handverlesen" bringt Poesie in Gebärdensprache auf die Bühne "Dinner am Mittelpunkt der Erde" von Nathan Englander Preise für die jüngsten Dichter: Poesiewettbewerb "lyrix" Gespräch mit Josefine Berkholz "Hybris" von Steffen Jacobsen Buchhandlung "Dichtung & Wahrheit" aus Wächtersbach /Hessen empfiehlt... Vom Rauchhaus ins Literaturhaus Rio Reiser Nachlass nach Marbach Freiwilds Provokation läuft ins Leere Der RIAS Kammerchor beim Istanbul Music Festival Die Journalistin Wibke Bruhns ist tot Lilienthalstadt Anklam in Ostvorpommern Heute Serienstart: „Dark“ - Staffel 2 Mit dem Synthesizer gegen das Kriegstrauma Ami Shavits Album "Yom Kippur 1973" Die Unglaublichen: Superhelden Rettung immer in letzter Sekunde Sie haben übermenschliche Fähigkeiten und kämpfen gegen das Böse in der Welt. Superheldinnen und Superhelden kommen aber meistens erst dann angezischt, wenn es schon kaum mehr Hoffnung gibt: nämlich in letzter Sekunde. Und auch im echten Leben sind Superhelden unterwegs. Glaubt ihr nicht? Christine Färber hat Beweise. Studiogast: Goetz Steeger Neues Album von Hot Chip Hedonistische House-Musik von gestern? Von Julia Reil Von Cora Cnoblauch Brauner Terror in Deutschland. Gewalt von Rechts noch immer unterm Radar? Stephan J. Kramer, Präsident des Verfassungsschutzes in Thüringen Andreas Speit, Freier Publizist Im Zusammenhang mit dem möglicherweise rechtsextremistisch motivierten Mordfall an dem Kassler Politiker Lübcke stellt sich neben vielen Fragen auch die: Bewerten Sicherheitsbehörden und Öffentlichkeit in Deutschland noch immer die Dimensionen des Terrors von Rechts unter? Und damit auch die Gefahren für Einzelpersonen und die Gesellschaft. Bedarf es einer "Zeitenwende“ beim Umgang mit Rechts? Und wenn ja - was bedeutet das? Sollten Rechtsextremisten Grundrechte beschränkt werden? Müssen Internet-Plattformen stärker in die Pflicht genommen werden, um gegen Hass-Botschaften im Netz vorzugehen? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich der Tatsache begegnen, dass Rechtsextremismus von den braunen Rändern zunehmend in die Mitte der Gesellschaft zu rücken scheint - einschließlich Polizei und Bundeswehr. Allein unter Goijim Jüdische Studenten an deutschen Universitäten "Babel" und "Wallace" Zwei Debütromane um zwei historische Forscher Der eine legt Babylon, die Wiege der Zivilisation, frei, der andere entdeckt die Evolutionstheorie, erntet jedoch nie den Ruhm dafür. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg ist der Archäologe Robert Koldewey dabei, Babylon, die Wiege der Zivilisation, auszugraben. Eine Aufgabe biblischen Ausmaßes zu einer Zeit als sich zwischen Orient und Okzident gerade ein Umbruch anbahnt. Ein halbes Jahrhundert früher, 1858, verfasst der Naturforscher Alfred Russell Wallace auf den Molukken einen Aufsatz über den Ursprung der Arten, der wenig später die Naturwissenschaft revolutionieren wird. Allerdings wird der Naturforscher Charles Darwin letztlich den Ruhm für die Evolutionstheorie ernten. Zwei Wissenschaftler stehen im Mittelpunkt zweier durchaus unterschiedlicher Romandebüts, die jedoch verbindet, dass es sich keineswegs um rein historische Romane handelt. Beide reichen mit ihren philosophischen Gedanken über Fortschritt und Zivilisation, über Erfolg in der Wissenschaft und das Quäntchen Glück, das ebenfalls dazu gehört, weit in die Gegenwart hinein. Messe der Liebe "Bacchants" für Violoncello und Orchester Cellomusik aus der russischen Heimat Europäische Autorinnen fordern weibliche EU-Kommissionsspitze Gespräch mit Jagoda Marinić, deutsch-kroatische Schriftstellerin Die Diskussion um das Jüdische Museum - Nach dem Treffen des Stiftungrates "Africologne" Eröffnung des Festivals in Köln Maler-Star Jean-Michel Basquiat über Polizeigewalt gegen Schwarze Ausstellung in New York, Guggenheim-Museum Sprachkonzert "100 Songs" von Roland Schimmelpfennig in Stuttgart Sinnvolle Ausgrabung? Fux.Opernfest Vol. 2 beim Festival "Styriarte" in Graz
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
Film - Ecke - Seite 13 - AsterIX - Asterix Information eXchange Beitrag: #Beitrag Iwan » 16. Juli 2019 08:35 Danke, Peter, danke, WeissNix, sowohl für die Info als auch den Link zum vanGogh-Film, der war echt gut, ich habe den auch gesehen. Für Freunde des Monumentalfilms: Ich habe vor Kurzem "Auferstanden" gesehen: Eine Art Remake von "Das Gewand": Ein römischer Offizier soll die Umstände von Jesus Tod überprüfen und seine Leiche finden, um zu beweisen, dass er nicht auferstanden ist, sondern von seinen Anhängern geklaut wurde. Am Ende trifft er auf den weiter wandernden, auferstandenen Jesus und wird zum Christ. Das hätte nicht sein müssen, aber der eil vorher bietet einige Kämpfe und auch einige Schockbilder, etwa, wenn Leichen aus Massengräbern geholt werden, um zu sehen, ob Jesus darunter sein könnte ... Beitrag: #Beitrag methusalix » 16. Juli 2019 18:43 Season2Plakat-600x897.jpg Beitrag: #Beitrag Iwan » 16. Juli 2019 23:19 Beitrag: #Beitrag methusalix » 18. April 2020 17:54 Hallo Leuten , ich kann nur jeden Netflix empfehlen , das Basis-Abo kostet weiterhin 7,99 Euro im Monat . Damit seht ihr das gesamte Serien- und Filmangebot des Anbieters auf einem Gerät in SD-Qualität. Netflix in der Schweiz : Dieses Abo kostet neu monatlich 16.90 Franken, einen Franken pro Monat mehr als bisher. Das entspricht einer Preiserhöhung von 6.3 Prozent. Das Premium-Abo ermöglicht das gleichzeitige Schauen auf vier Geräten in sehr guter Ultra-HD-Bildqualität (auch bekannt unter 4K). Dieses Abo kostet neu monatlich 21.90 Franken.11.04.2019 . Beitrag: #Beitrag WeissNix » 18. April 2020 18:01 Dann müsste ich Filme am Schreibtisch schauen (zu unkommod), oder erst einen geeigneten TV kaufen (brauch ich sonst nicht wirklich). Hab bei ner Freundin mal was mitgeschaut (Zone Blanche zB fand ich gut, und ein paar Folgen BigBangTheory); und die findet jetzt nach gut zwei Jahren Abo in der Corona-Zeit schon nix mehr, was sie reizen würde, auch bis zum Ende zu schauen. Wer das bislang nicht hatte, kommt damit sicher leichter durch den Shutdown, ohne sich den Start in den Abend durch die ganzen Sondersendungen vermiesen zu lassen. Ansonsten aber nur was für Serienjunkies, finde ich. Beitrag: #Beitrag methusalix » 18. April 2020 18:17 Auf Netflix Neu : https://www.pc-magazin.de/ratgeber/netf ... 96284.html Beitrag: #Beitrag Iwan » 18. April 2020 19:01 Danke für den Tipp mit Netflix. Den Freunden gepflegter Familienunterhaltung kann ich "Klein gegen Groß" mit Moderator Kai Pflaume empfehlen. So was ähnliches wie Wetten dass, nur dass hier immer Kinder oder Teenies gegen Promis antreten. Dabei wetten die teilnehmenden Promis dann, wer jeweils gewinnt. Der Sieger über die ganze Sendung kriegt 30'000 für einen guten Zweck. Was mir an der Sendung gefällt, ist neben der Vielfalt, dass die Jungen im Mittelpunkt stehen. Nicht wie bei Wetten dass, wo die Promis auftauchten, ihren neuen Film vorgestellt haben, eine Wette über sich ergehen ließen und wieder weg waren. Es gab da auch mal eine Aufgabe mit dem Zuordnen von Asterix-Zitaten. Beitrag: #Beitrag WeissNix » 18. April 2020 19:33 Noch was, die französische Serie "Zone Blanche" heisst im deutschen Netflix "Black Zone" - wer Krimiserien mit etwas skurilen Typen im Stil von Fargo oder Twin Peaks mag, der sollte in die zwei Staffeln ruhig mal reinschauen. Beitrag: #Beitrag methusalix » 18. April 2020 19:58 ja diese Sendung schaue ich immer auch ganz gerne Aber hier eine Staffel die auf Neflix furore macht : Es ist offiziell: Es wird eine weitere Staffel geben Beitrag: #Beitrag Iwan » 18. April 2020 20:49 Herzlichen Dank euch für die Tipps! Weiß eigentlich jemand etwas Neues bezüglich "Sherlock"? Soll es da noch eine Staffel geben? Beitrag: #Beitrag methusalix » 18. April 2020 22:07 Weiß eigentlich jemand etwas Neues bezüglich "Sherlock"? Soll es da noch eine Staffel geben? Ich glaube eher nein , aber lies selber https://www.moviepilot.de/news/enttausc ... pf-1122746 https://www.kinoundco.de/news/fall-abge ... ck-staffel Beitrag: #Beitrag WeissNix » 18. April 2020 23:55 Wohl kaum; die Macher haben sich ja einer neuen Serie, Dracula, gewidmet. Hab ich mit besagter Netflix-Freundin, die man als "Sherlockfan" bezeichnen kann, anschauen wollen, aber die erste Folge mittendrin ausgeschaltet. Splatter mögen wir beide nicht. Wenn Witcher auf einem Kurzgeschichtenband basiert: Von welchem Autor? Noch nie was von gehört... Beitrag: #Beitrag methusalix » 19. April 2020 01:05 18. April 2020 23:55 Von welchem Autor? Noch nie was von gehört... Die Geralt-Saga stammt von den Autoren Andrzej Sapkowski und Przemysław Truściński Beitrag: #Beitrag WeissNix » 19. April 2020 01:25 Bei mir hat Fantasy mit Tolkien angefangen - und nach einigem vergeblichem Suchen nach ähnlich Fesselndem auch wieder aufgehört. Otherland war zwar nicht schlecht, aber mit rund 3400 Seiten arg übertrieben ausufernd. Das scheint ein Problem moderner Post-Tolkien-Fantasy zu sein: Sie findet nicht - oder erst nach völliger Ausschlachtung des Marktes - zu einem Ende... hab sie mir daher wieder abgewöhnt. Und die schnellen Verfilmungen zerstören überdies den Reiz von Fantasy: Die Phantasie des Lesers eben. Beitrag: #Beitrag Iwan » 19. April 2020 10:19 Ich danke euch, auch wenn die Neuigkeiten ja nicht so arg positiv sind mit Sherlock! In letzter Zeit kamen auf ZDF Neo die alten und neueren Inspector-Barnaby-Filme. Das ist auch ein Stück britischer Filmkunst - mit einer Ausnahme: Es regnet in keiner einzigen Folge, und das mitten im ländlichen England. Und die Filme leiden am gleichen Thema wie eigentlich alle Tatorte: Ein Kommissar, der sich über jede Regel seines Berufs hinwegsetzt. Der zum Beispiel am Tatort rumläuft, mit höchstens Plastikhandschuhen, während direkt neben ihm die Tatortermittler in Ganzkörper-Schutzanzügen und mit Schutzmasken rumlaufen :) Oder der seinen Assistenten auf eigene Faust Undercover irgendwo hin schickt … Alles das, was ihn vermutlich in Realität in kürzester Zeit den Job kosten würde. Aber trotzdem, es ist lustig anzusehen ...
de
q-de-2225
Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
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HD-Inhalte können bis auf 4K-Auflösung hochskaliert werden, 3D wird ebenfalls unterstützt. Ein zweiter HDMI-Ausgang erlaubt den parallelen Betrieb von TV-Gerät und Beamer.Dolby Atmos für 3D-SoundDer Marantz beherrscht 3D nicht nur beim Bild, sondern auch beim Ton: Dank Dolby Atmos können neben der herkömmlichen 5.1-Boxenausstattung auch noch zwei weitere Lautsprecher angesprochen werden, die entweder an der Decke angebracht sind oder die nach oben abstrahlen. So soll ein komplettes Klangfeld geschaffen werden, das Surround-Sound wie im Kinosaal verspricht. DTS:X wird Ende des Jahres per Firmware-Update nachgereicht. Dabei kann der Receiver stolze 180 Watt Ausgangsleistung vorweisen.Spotify, Webradio & MP3Bluetooth, Ethernet und WLAN inklusive DLNA ermöglichen das Streamen von Webdiensten wie Spotify Connect und Internetradiosendern sowie von Musik auf PCs oder Mobilgeräten wie Android-Smartphones. iPhone, iPod und iPad können via Apple AirPlay mit dem Marantz gekoppelt werden. Ein USB-Port an der Frontseite ist für Smartphones oder USB-Sticks mit Musik gedacht.Einmessen und EinrichtenUm eine optimale Platzierung der Surroundboxen zu gewährleisten, kann der Receiver über ein mitgeliefertes Einmessmikrofon und die Software Audissey MultEQ den Raum ausmessen. Ein Setup-Assistent mit grafischem Menü hilft zudem bei der Ersteinrichtung des Geräts. Mit der Marantz AVR Remote App gelingt die Steuerung auch per Smartphone oder Tablet.FazitKeine Frage, sowohl beim Bild als auch beim Ton wird der Marantz SR5010 allen Ansprüchen gerecht. Dafür ruft Amazon aber auch stolze 900 EUR auf. Für etwa die Hälfte bieten der Denon AVR-X1200W und der Onkyo TX-NR545 aber ähnliche Werte. Lediglich bei der Musikleistung von 180 Watt ist Marantz der Konkurrenz deutlich voraus.x- nudelesser20 Sag was dazuFolgen Für später speichernEmbedden6 Kommentare hostage412. Mai 20161Top Gerät! Preis hat bei 550 aber schon vorbeigeschaut und wird sicherlich noch weiter in Richtung 450 sinken.Ich warte bis es den 6010 für 600 gibt und werde dann vielleicht schwach...Wie schon mehrmals geschrieben... ich tippe auf Juni...ZitierenGefällt mirAbo431012. Mai 2016Gehe mal eher von September aus. Ich habe denn sr6008 geiles Teil. Marantz hat einfach nur ein super weiches Klangbild. Es harmoniert richtig gut. ZitierenGefällt mirEATurm12. Mai 2016Bei mir heißt's 799 EURZitierenGefällt mircanidas12. Mai 2016Sind die Dinger nicht (innerlich) Baugleich mit den Denon Receivern welche um einiges günstiger sind?ZitierenGefällt mirelmo2412. Mai 2016EATurm Bei mir heißt's 799 EURKlick mal auf den roten Knopf, oder nehme den Link hier: cyberport.de/cyb…aleZitierenGefällt mirhostage413. Mai 2016Ist ja witzig: den SR6010 gibts bei Cyberport für 769, den 5010 für aktuell 799SR6010 bei CPZitierenGefällt mirDein Kommentar@FettGelöschtKursivText FettGelöschtKursivEmojiLinkBildIch möchte benachrichtigt werden, sobald es neue Kommentare gibt.Kommentar abschicken HeißesteHeuteWocheMonatAllesHeuteLange ListeElektronik199€1080°Lenovo Moto G4 Plus Smartphone für …199€Elektronik129,67€842°Western Digital WD Blue PC SSD 500G …129,67€Elektronik827°10€-Gutschein mit 69€ Mindestbestel …Elektronik24,99€793°be quiet! 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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
2012Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript.JavaScript aktivieren nGw Switchback 2012Samstag, 03. November 2012SGS Halle, SossenheimZuschauer: ca. 120 Die Veranstaltung begann mit den Highlights von nGw Global Warming 2012.In der Halle bekamen die Zuschauer via Videoleinwand die zweite Ausgabe der "Show mit Mo" zu sehen.Die Show wurde durch den neuen nGw Champion Joey Sensation eröffnet, der den Ring betrat und sich für die jahrelange Unterstützung seiner Fans bedankte. Gleichzeitig bedankte sich Sensation bei einem Mann, den er über Jahr bekämpft hatte, der jedoch seine Einstellung geändert hat und dafür seinen Respekt verdient: Der Purple Playa!Sensation freute sich auf die nun anstehende 20 Wrestler Battle Royal, aus der sein Herausforderer für nGw Probation 7 hervorgehen würde.20 Wrestler Battle Royal und den Platz des Nr. #1 Herausforderers auf den nGw Championtitel'The End' Mohamed Jnibi gewann die Battle Royal, nachdem er zum Schluss Krash und den Purple Playa aus dem Ring befördern konnte. Nach dem Match betrat Joey Sensation den Ring und gratulierte The End zu seinem Sieg. Reihenfolge der Teilnehmer: Reihenfolge des Ausscheidens: Besonderheiten: Tommy Knocker, Tony Mancuso und Beatless kehrten bei dieser Battle Royal zurück / Stingray wurde durch Maggot eliminiert, nachdem dieser bereits ausgeschieden war / Parson Menace tauchte nicht auf; die Startnummer 12 blieb somit frei / Nachdem Krash ausschied, ergaunerte er sich einen weiteren Startplatz als X-E-DNT / The Big Voice David Quandt trat als Startnummer #20 an.In der Halle bekamen die Zuschauer via Videoleinwand die Geschehnisse zwischen Stingray und Amir (Maggot) zu sehen.Match #2Alice besiegte Marcus nach einem Facebuster.In der Halle bekamen die Zuschauer via Videoleinwand weitere Geschehnisse zwischen Stingray und Amir (Maggot) zu sehen.Match #3 - I Quit MatchMaggot besiegte Stingray, nachdem dieser in einem Aufgabegriff die Worte "Ich gebe auf" ins Mikrofon brüllte.Nach dem Match ging Maggot weiter auf Stingray los und brachte auch noch einen Stuhl zum Einsatz.Match #4Tony Mancuso besiegte Lukas Damon durch Disqualifikation, nachdem dieser ihm vor den Augen des Ringrichters einen Tieftritt verpasste.Damon hatte nach dem Match noch nicht genug! Er ging weiter auf Tony Mancuso los und bescherte ihm dadurch ein sehr unschönes Comeback bei new Generation wrestling.In der Halle bekamen die Zuschauer via Videoleinwand die Geschehnisse zwischen The Misfit und General Manager Mr. Van Vugt zu sehen.Match #5 - Tag Team MatchJoey Sensation (c) & Purple Playa besiegten Krash & The Misift, nachdem sich The Misfit am Ende des Matches gegen Krash und Mr. Van Vugt stellte, Joey Sensation den Koffer zuwarf und dieser Krash damit ausknockte.Das Match wurde von der zentralen Frage getragen, ob es Mr. Van Vugt wirklich gelungen war, The Misfit auf seine Seite zu ziehen. Zu Beginn sah es stark danach aus. Über lange Strecken konnten Krash und The Misfit das Match dominieren, auch wenn es immer wieder zu kleinen Reibereien kam.Doch zum Schluss spitzte sich die Situation zu. Als Krash und Van Vugt verlangten, dass The Misfit Joey Sensation mit dem Koffer ausknockte, traf the Misfit seine Entscheidung, als er Sensation den Koffer zuwarf, den dieser zum finalen Schlag nutzen konnte.Der Abend endete mit Joey Sensation, dem Purple Playa und The Misfit auf einer Seite und einem völlig entgeisterten Krash, sowie Mr. Van Vugt auf der anderen Seite. # 01 - Krash# 02 - Stingray # 03 - Beatless # 04 - Marcus # 05 - Giusi# 06 - Dennis# 07 - Alice# 08 - Purple Playa# 09 - Roderick# 10 - Que Paso?! # 11 - Maggot# 12 - Parson Menace (no Show!) # 13 - The End Mohamed Jnibi# 14 - Master J# 15 - Tommy Knocker# 16 - Lukas Damon# 17 - The Misfit# 18 - X-E-DNT# 19 - Tony Mancuso# 20 - The Big Voice David Quandt - Beatless durch Krash- Marcus & Giusi durch Krash- Dennis durch Krash- Alice durch Krash - Maggot durch Stingray- Stingray durch Maggot (von draußen)- Que Paso?! durch Krash- Krash durch Purple Playa- Master J durch Roderick- Roderick durch The Misfit - Big Voice durch X-E-DNT (Krash)- Tommy Knocker durch Krash- Tony Mancuso durch The End- The Misfit durch Purple Playa- Lukas Damon durch Purple Playa- Purple Playa & Krash durch The End Mohamed Jnibi
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
Verbraucher-TV: Süßsaurer Verführer - Medien - Tagesspiegel Verbraucher-TV: Süßsaurer Verführer 06.05.2012, 11:32 Uhr Verbraucher-TV : Süßsaurer Verführer Der ARD-„Markencheck“ nimmt Coca-Cola unter die Lupe. Und wird nicht nur beim Thema Zahnhygiene fündig. ARD-Markencheck: Auch wenn nicht überall "Coca Cola" groß drauf steht - der amerikanische Getränkemulti steckt hinter mehr...Foto: WDR „Es schmeckt einfach gut. Ich weiß nicht, warum“, sagt die Sechstklässlerin über Coca-Cola. Leider wird sie dies auch heute Abend nicht erfahren, wenn die ARD eine weitere dreiteilige Staffel der beliebten „Markencheck“-Reihe auflegt und mit dem milliardenschweren Getränke-Riesen beginnt. Erwartungsgemäß bleibt das geheime Rezept geheim. Das Kamerateam darf zwar einen Blick in den „Sirupraum“ des Werks in Weimar werfen, aber die letzte Tür bleibt zu. Und angeblich niemand im Werk weiß, was dahinter geschieht. Endet dort etwa eine Standleitung aus der Zentrale in Atlanta/USA? Andere Bilder sind weniger geheimnisvoll, sondern abschreckend. Die Zahnoberfläche sieht unterm Elektronenmikroskop nach Coca-Cola-Behandlung geradezu verwüstet aus. Nicht wegen der 106 Gramm Zucker pro Liter, sondern weil der mehr als 100 Jahre alte Klassiker fast soviel Säure wie Essig enthält, wie eine Analyse der Uni Gießen ergeben hat. Der Rat des Experten lautet: Besser vor statt nach dem Cola-Trinken Zähne putzen, damit sich eine Schutzschicht bildet. Auch die ausgetrockneten Böden im indischen Kala Dera, wo Coca-Cola trotz immer wieder auftretender Dürren ein Werk errichtet hat, wirken irritierend. Lobenswert, dass sich dieses Format nicht nur mit Blindverkostung in Fußgängerzonen und Labor-Analysen begnügt, sondern auch auf die Verhältnisse in weniger wohlhabenden Gegenden des – bis auf Kuba, Nordkorea und Birma – von Coca-Cola komplett eroberten Planeten blickt. Der Wasserverbrauch bei der Produktion ist eines der kritischen Themen, aber letztlich kann der Film nicht klären, wie groß die Verantwortung des Konzerns für den seit Jahren sinkenden Grundwasserspiegel und die wachsende Not der Bauern in Kala Dera ist. „Wir geben mehr Wasser zurück als wir entnehmen“, behauptet ein indischer Coca-Cola-Vertreter. Bilder von einem einzelnen ausgetrockneten Brunnen und einem verrosteten Schild vor einer offenbar nutzlosen Wasserrückgewinnungsfläche belegen noch nicht das Gegenteil. Wirklich investigativ ist dieses Format also nur bedingt, und die verschiedenen Test-Ergebnisse sind auch nicht sehr überraschend, doch der Marken-Check ist flott geschnitten und es sind auffallend viele junge Leute im Bild. Das Ergebnis: Mit der ersten Staffel zu Jahresbeginn hat die ARD im Ersten Programm soviel junges Publikum wie selten für sich gewinnen können. Die Marktanteile bei den 14- bis 49-Jährigen lagen bei erstaunlichen 17,0 (Lidl), 16,7 (McDonald's) und 15,4 (H&M) Prozent. Vermutlich profitiert der Sender dabei selbst von den starken Marken. Für Coca-Cola dürfte das erst recht gelten. Wie ein aufwändiger Versuch an der Berliner Charité beweist, ist der für Emotionen zuständige Gehirn-Teil namens Amygdala, wenn das Coca-Cola-Emblem eingeblendet wird, schwer aus dem Häuschen. Und den Probanden schmeckte es, obwohl sie immer dasselbe Getränk verabreicht bekamen, besonders gut. Thomas Gehringer „Der Coca-Cola-Check“; ARD, 20 Uhr 15 Es folgen noch „Der dm-Check“ (14. Januar) und „Der adidas-Check“ (21. Januar).
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
Emocione Foto & Bild | x-archiv, digiart Bilder auf fotocommunity Emocione Foto & Bild | x-archiv, digiart Bilder auf fotocommunity Emocione Foto & Bild von Santiago da basta ᐅ Das Foto jetzt kostenlos bei fotocommunity.de anschauen & bewerten. Entdecke hier weitere Bilder. Santiago da basta 2.369 5 haufenweise bilder Santiago da basta 14. Juli 2003, 12:04 danke für das feedback und ja das bin ich selbst Vera Boldt 11. Juli 2003, 16:00 sieht klasse aus, gefällt gut Anja Reichelt 11. Juli 2003, 13:48 "Hallosagen" mal anders ;-) Das bist du doch selbst, oder? Gefällt mir gut und ... hallo! Birgit Guderian 11. Juli 2003, 13:27 Große klasse, tolle Zusammenstellung. Fast schade das es so klein ist
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
Usb - Beamer & Videoprojektor - Preisvergleich mit Pikengo Kategorien Einkauf Usb Lcd(5) Dmd/dlp(96) Auflösung Svga(9) Xga(22) Wxga(53) Bildverhältnis 16:9(24) Helligkeit in ansi lumen 0 à 1000 lumen(32) 1000 à 1200 lumen(6) 2000 lumen et plus(63) Weitere kategorien Benq MW705595 € - 699 €bei 5 Händlern640 €Hier687 €Hier699 €HierVergleich von 5 HändlernBeschreibungBeamer BenQ MW705 4000 Lumen WXGA HDMI USB 3D-HDMI BenQ MW705 - DLP-Projektor - 3D - 4000 ANSI-Lumen - WXGA (1280 x 800) - 16:10 - HD 720p Benq MW705 Acer P1525799 € - 833 €bei 5 Händlern799 €Hier804 €Hier833 €HierVergleich von 5 HändlernBeschreibungACER P1525 DLP Projektor 4000 ANSI Lumen Full HD 1920x1080 3D ready HDMI/MHL VGA USB A/B hidden port Acer P1525 - DLP-Projektor - 3D - 4000 lm - 1920 x 1080 - 16:9 - HD 1080p Acer P1525 Acer P1285412 € - 476 €bei 6 Händlern412 €Hier455 €Hier476 €HierVergleich von 6 HändlernBeschreibungACER P1285 DLP Projektor 3200 ANSI Lumen XGA 1024x768 20000:1 2xVGA HDMI/MHL 3D ready USB Typ B mini Acer P1285 - DLP-Projektor - 3D - 3200 ANSI-Lumen - XGA (1024 x 768) - 4:3 Acer P1285 Acer K132399 € - 499 €bei 5 Händlern404 €Hier464 €Hier499 €HierVergleich von 5 HändlernBeschreibungACER K132 DLP LED Projektor 500 ANSI Lumen WXGA 1280x800 10000:1 HDMI/MHL 24-pin Universal Analog RGB USB Typ B Acer K132 - DLP-Projektor - 500 lm - WXGA (1280 x 800) - 16:10 - HD Acer K132 Acer X152H524 € - 648 €bei 5 Händlern544 €Hier619 €Hier648 €HierVergleich von 5 HändlernBeschreibungACER X152H DLP Projektor 3000 ANSI Lumen 3D ready 1080p 1.920 x 1.080 10000:1 HDMI D-Sub Composite USB B mini Acer X152H - DLP-Projektor - 3D - 3000 lm - 1920 x 1080 - 16:9 - HD 1080p Acer X152H Acer X1285379 € - 453 €bei 5 Händlern416 €Hier426 €Hier453 €HierVergleich von 5 HändlernBeschreibungACER X1285 DLP Projektor 3200 ANSI Lumen XGA 1024x768 3D ready 20.000:1,2x D-Sub, Composite, S-Video, USB B Acer X1285 - DLP-Projektor - 3D - 3200 lm - XGA (1024 x 768) - 4:3 Acer X1285 LG PH300355 € - 433 €bei 3 Händlern355 €Hier355 €Hier433 €HierVergleich von 3 HändlernBeschreibungLG PH300 LED Projektor 300ANSI USB HDMI LG PH300 - DLP-Projektor - 3D - 300 ANSI-Lumen - 1280 x 720 - 16:9 - HD 720p LG PH300 Philips Picopix PPX3414315 € - 332 €bei 2 Händlern315 €Hier332 €HierVergleich von 2 HändlernBeschreibungPhilips Projektor PPX3414 854 x 480 Pixel Dieser kleine und leichte Taschenprojektor kann einfach mit verschiedenen Geräten, einer SD-Karte oder einem USB-Stick verbunden werden, um auf Ihre digitalen Inhalte zuzugreifen. Durch das Hinzufügen eines integrierten Mediaplayers und Office-Viewers ist Philips Picopix PPX3414 Optoma ML750ST521 € - 653 €bei 4 Händlern521 €Hier533 €Hier653 €HierVergleich von 4 HändlernBeschreibungOptoma ML750ST (95.71Z01GC0E) Der ML750ST basiert auf dem populären ML750e LED Projektor, wurde jedoch mit einem Weitwinkelobjektiv ausgestattet, um ihn noch flexibler für Meetings und Präsentationen unterwegs zu machen. Optoma ML750ST Optoma S331246 € - 366 €bei 4 Händlern246 €Hier292 €Hier366 €HierVergleich von 4 HändlernBeschreibungOptoma S331 DLP-Projektor 3D 3200 ANSI-Lumen SVGA 800 x 600 4:3 (95.71P02GC0E) Optoma S331 LG PH550515 € - 588 €bei 4 Händlern515 €Hier522 €Hier588 €HierVergleich von 4 HändlernBeschreibungBeamer LG PH550 LG PH550 Beamer LG PH550 USB-Kabel 2.0 A/Mini-B-Stecker von Hama,9,27 €+ Lieferung : 4,52 €Lieferung : in 24 StundenBeschreibungUSB-Kabel 2.0 A/Mini-B-Stecker, Länge (m): 1.8 m, Verwendung für Gerätetyp: universal, Anschlusstechnik: USB 2.0, ... InFocus Wireless USB Dongle97 € - 101 €bei 2 Händlern97 €Hier101 €HierVergleich von 2 HändlernBeschreibung- Marke: InFocus ; Aus der Kategorie: TV / HiFi / Video > Projektoren & Zubehör > Zubehör Beamer / Projektoren infocus Infocus IN1118HD1 267 € - 1 375 €bei 2 Händlern1 267 €Hier1 375 €HierVergleich von 2 HändlernBeschreibungBeamer InFocus IN1118HD 2400 Lumen F-HD HDMI USB Portable InFocus IN1118HD - DLP-Projektor - 3D - 2200 lm - 1920 x 1080 - 16:9 - HD 1080p Infocus IN1118HD Beamer Original Herstellerzubehör ...31,92 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : sofort ab LagerBeschreibungBluetooth USB-Adapter für NP52/62 Übertragung Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör ... USB-Kabel 2.0 A/Mini-B-Stecker von Hama,10,46 €+ Lieferung : 4,52 €Lieferung : in 24 StundenBeschreibungUSB-Kabel 2.0 A/Mini-B-Stecker, Länge (m): 0.75 m, Verwendung für Gerätetyp: universal, Anschlusstechnik: USB 2.0, ... Infocus IN1146719 € - 894 €bei 4 Händlern808 €Hier879 €Hier894 €HierVergleich von 4 HändlernBeschreibungProjektor IN1146 / MOBILE / DLP / WXGA / 1280x800 / 1000ALu / 10000:1 / HDMI+VGA+USB+SD-Card-Rd / 2x2Watt Speaker / 2 Jahre Garantie InFocus LightPro IN1146 - DLP-Projektor - 1000 lm - WXGA (1280 x 800) - 16:10 - HD 720p - Standardobjektiv Infocus IN1146 Beamer Original Herstellerzubehör Acer ...39,90 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : sofort ab LagerBeschreibungAcer USB Wireless Adapter Dual Band Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör Acer USB Wireless ... Infocus IN2124A612 € - 666 €bei 3 Händlern612 €Hier653 €Hier666 €HierVergleich von 3 HändlernBeschreibungProjektor IN2124a / DLP / XGA 1024x768 / 3200Alu / 15000:1 / HDMI+2xVGA+USB / 1x2W InFocus IN2124a - DLP-Projektor - 3D - 3500 lm - XGA (1024 x 768) - 4:3 - Standardobjektiv Infocus IN2124A Beamer Original Herstellerzubehör ...26,91 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : sofort ab LagerBeschreibungInFocus Wireless USB Adapter SP-WIFIUSB-2 Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör InFocus ... Acer C120235 € - 277 €bei 3 Händlern235 €Hier262 €Hier277 €HierVergleich von 3 HändlernBeschreibungACER C120 DLP LED Projektor 100 ANSI Lumen ultraportabel WVGA 854x480 1000:1 USB micro B Acer C120 - DLP-Projektor - 100 lm - WVGA (854 x 480) - 16:9 Acer C120 Beamer Original Herstellerzubehör ...105,74 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : in 10 bis 14 TagenBeschreibungEpson Epson,USB Key ELPAP04 Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör Epson Epson,USB Key ... Sony VPL-EW315938 € - 1 002 €bei 2 Händlern938 €Hier1 002 €HierVergleich von 2 HändlernBeschreibungVPL-EW315 Kompaktprojektor mit 3800lm, WXGA, 3700:1, 2 XRGB, 2X HDMI, Type A/B USB, S-Video, Video in, RJ45, RS232, 1X Mon. out, Mic Audio / 16W Speaker, 1.6 Zoom, Approx 4kg, 3 Year Unit / 3 Year Lamp Prime Support. Optional Wireless (I Pad Connection) Sony VPL-EW315 Beamer Original Herstellerzubehör ...61,51 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : sofort ab LagerBeschreibungViewSonic WPD-100 USB W-Lan Stick Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör ViewSonic WPD-100 ... Acer K335649 € - 762 €bei 4 Händlern729 €Hier742 €Hier762 €HierVergleich von 4 HändlernBeschreibungACER K335 DLP LED Projektor 1000 ANSI Lumen WXGA 1280x800 10000:1 HDMI/MHL D-Sub USB A optional WLAN via Dongle USB B mini SD Audio Acer K335 - DLP-Projektor - 3D - 1000 ANSI-Lumen - WXGA (1280 x 800) - 16:10 - HD Acer K335 Beamer Original Herstellerzubehör ...39 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : D01150345BeschreibungOptoma WUSB - Wireless USB Adapter Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör Optoma WUSB - ... Acer P1385W454 € - 539 €bei 4 Händlern454 €Hier527 €Hier539 €HierVergleich von 4 HändlernBeschreibungACER P1385W DLP Projektor 3200 ANSI Lumen WXGA 1280x800 20000:1 HDMI/MHL, 2x VGA,USB B mini, 3D Ready Acer P1385W - DLP-Projektor - 3D - 3200 lm - WXGA (1280 x 800) - 16:10 - HD 720p Acer P1385W Beamer Original Herstellerzubehör ...45,48 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : in 10 bis 14 TagenBeschreibungInFocus Funk-Fernbedienung mit USB Receiver Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör InFocus ... Acer K137I499 € - 610 €bei 4 Händlern499 €Hier580 €Hier610 €HierVergleich von 4 HändlernBeschreibungACER K137i DLP LED Projektor 700 ANSI Lumen 3D ready WXGA 1280x800 10000:1 HDMI/MHL USB A WLAN Dongle inklusive Acer K137i - DLP-Projektor - 3D - 700 lm - WXGA (1280 x 800) - 16:10 - HD - Wi-Fi Acer K137I Beamer Original Herstellerzubehör ...12,99 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : in 10 bis 14 TagenBeschreibungWUA-0606 150Mbps Wireless USB Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör WUA-0606 150Mbps ... Acer X113PH279 € - 373 €bei 4 Händlern284 €Hier369 €Hier373 €HierVergleich von 4 HändlernBeschreibungACER X113PH DLP Projektor 3000 ANSI Lumen SVGA 800x600 3D ready 13.000:1 HDMI, D-Sub, Composite, S-Video, USB B Acer X113PH - DLP-Projektor - 3D - 3000 ANSI-Lumen - SVGA (800 x 600) - 4:3 Acer X113PH Beamer Original Herstellerzubehör ...129,69 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : in 10 bis 14 TagenBeschreibungEpson Quick Wireless Connection USB Key ELPAP05 Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör Epson ... Acer K135I499 € - 554 €bei 3 Händlern499 €Hier508 €Hier554 €HierVergleich von 3 HändlernBeschreibungACER K135i DLP LED Projektor 600ANSI Lumen 3D ready WXGA 1280x800 10000:1 HDMI/MHL 24-pin Universal I/O USB A SD inkl. WLAN Dongle Acer K135i - DLP-Projektor - 3D - 600 lm - WXGA (1280 x 800) - 16:10 - HD - mit Acer UWA3 Wireless adapter Acer K135I Beamer Original Herstellerzubehör ...115,99 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : in 10 bis 14 TagenBeschreibungEpson Quick-Wireless-Connection-USB-Key ELPAP05 Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör Epson ... Optoma X304M664 € - 886 €bei 3 Händlern664 €Hier844 €Hier886 €HierVergleich von 3 HändlernBeschreibungProjektor X304M / DLP XGA / 3000Alu / 1024x768 / Full 3D / 10000:1 / 4000 Std. / VGA+HDMI+USB / 1x1W / Tasche Optoma X304M - DLP-Projektor - 3D - 3000 ANSI-Lumen - XGA (1024 x 768) - 4:3 Optoma X304M Beamer Original Herstellerzubehör ...29,39 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : in 10 bis 14 TagenBeschreibungKindermann Netzteil für USB Hub Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör Kindermann Netzteil ... Acer P1285B494 € - 554 €bei 4 Händlern527 €Hier532 €Hier554 €HierVergleich von 4 HändlernBeschreibungACER P1285B DLP Projektor 3200 ANSI Lumen XGA 1024x768 20000:1 HDMI/MHL 2xD-Sub,Composite S-Video RS232 RJ45 USB A USB B Mini Acer P1285B - DLP-Projektor - 3D - 3200 lm - XGA (1024 x 768) - 4:3 - LAN Acer P1285B Beamer Original Herstellerzubehör ...831,81 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : in 10 bis 14 TagenBeschreibungLegamaster Legamaster eBeam Edge Education USB Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör ... Acer X1385WH414 € - 509 €bei 3 Händlern414 €Hier500 €Hier509 €HierVergleich von 3 HändlernBeschreibungACER X1385WH DLP Projektor 3200 ANSI Lumen 3D ready WXGA 1280x800 20000:1 HDMI/MHL 2xVGA Cinch-Video S-Video RS232 USB B mini Acer X1385WH - DLP-Projektor - 3D - 3200 lm - WXGA (1280 x 800) - 16:10 - HD 720p Acer X1385WH Beamer Original Herstellerzubehör NEC ...83,78 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : sofort ab LagerBeschreibungNEC NP06LM W-LAN USB-Stick for M- P- PA- PX- PH-Se Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör NEC ... Sony VPL-DW127535 € - 618 €bei 2 Händlern535 €Hier618 €HierVergleich von 2 HändlernBeschreibungSony VPL-DW127 - LCD-Projektor - 2600 lm - WXGA (1280 x 800) - 16:10 - HD 720p - LAN DLP/ UXGA 1600x1200/ 2600 ANSI Lumen/ 2.6 kg/ 315 x H 75 x T 230,5 mm/ Kontrast: 3000 :1/ 16:10/ Zoom: Optisch: Manual (. Ca. x 1.3)/ LAN/ USB-A, HDMI (HDCP), RJ-45 (LAN), USB-B Sony VPL-DW127 Beamer Original Herstellerzubehör ...17,52 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : sofort ab LagerBeschreibungEpson Epson,3D Brillen USB Ladeadapter Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör Epson Epson,3D ... LG PW1000G649 € - 684 €bei 2 Händlern649 €Hier684 €HierVergleich von 2 HändlernBeschreibungPW1000G 1000 LUM LG PW1000G - DLP-Projektor - 3D - 1000 ANSI-Lumen - WXGA (1280 x 800) - 16:10 - WiDi / Miracast Wi-Fi Display LG PW1000G Beamer Original Herstellerzubehör ...98,18 €Lieferung : KostenlosVerfügbarkeit : in 1 bis 3 TagenBeschreibungEpson ELPAP09 QUICK WRLS USB KEY Beamer Original Herstellerzubehör Beamer Original Herstellerzubehör Epson ELPAP09 QUICK ... ACER X135WH DLP Projektor 3400 ANSI ...496,99 €+ Lieferung : 5,90 €BeschreibungAcer X135WH, Basic. Projektion Technologie: DLP, native Auflösung des Projektors: WXGA (1280x800), Native ... ACER X125H DLP Projektor 3300 ANSI ...429,99 €+ Lieferung : 5,90 €Beschreibung ACER X125H DLP Projektor 3300 ANSI Lumen XGA 1024x768 3D ready 20.000:1 HDMI D-Sub Audio USB B weiss X125H ACER X115H DLP Projektor 3300 ANSI ...372,99 €+ Lieferung : 5,90 €Beschreibung ACER X115H DLP Projektor 3300 ANSI Lumen SVGA 800x600 3D ready 20.000:1 HDMI D-Sub Audio USB B weiss X115H Sony VPL-SW225 - LCD-Projektor - 2600 ...924 € - 946 €bei 2 Händlern924 €Hier946 €HierVergleich von 2 HändlernBeschreibung0.59" (15 mm) x 3, 3 LCD, WXGA 3,072,000 (1280 x 800 x 3), 2600 lm, 3000:1, 10000 H, HDMI/VGA/S-Video/Composite/USB-B/USB-A/RJ45/Mic 3.5mm/Audio 3.5mm/RS232, 100-240V/ 50-60Hz, 365 x 138.7 x 310 mm, 4.4 Kg Sony VPL-SW225
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
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q-de-2225
Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
Fransige Symphonie der Alltäglichkeit (Archiv) StartseiteBüchermarktFransige Symphonie der Alltäglichkeit24.07.2012 Fransige Symphonie der Alltäglichkeit Peter Gizzi: "totsein ist gut in amerika", luxbooks In seiner kraftvollen Lyrik versucht der Amerikaner Peter Gizzi, die Phänomene der Welt, der Sprache und der ihn umgebenden Gesellschaft zu fassen. Gizzi macht sich zur sensiblen Stimme einer als zerfranst empfundenen Gegenwart. Mit "totsein ist gut in amerika" ist jetzt ein Auswahlband seiner Gedichte erschienen. Peter Gizzi ist stets auf der Suche nach einer Art Notausgang aus dem Film der Wirklichkeit. (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero) "totsein ist gut in amerika" – was für ein Titel! Ist es denn nicht gut, lebendig zu sein? Und ist es denn nicht noch besser, auf der mentalen Sonnenseite der Erdkugel, im gelobten Land Amerika zu leben? Nein, "totsein ist gut in amerika", sagt Peter Gizzi in seinem Gedicht "Revival", das dem 2001 verstorbenen Beat-Dichter Gregory Corso zugeeignet ist. Totsein ist nämlich deswegen gut in Amerika, weil es dort kein Totsein gibt: in Amerika ist nämlich alles, so die These des Gedichts, ja doch immer nur Film, Theater, Simulation, Schmierenkomödie, Selbstinszenierung – sogar das Gedicht, das diesen Umstand behauptet, ist letztlich nichts anderes. "Leg das Buch hin und schau in den Tag./ Ich will eine Kunst, die sagen kann, wie ich mich fühle" heißt es im besagten Gedicht und kurz darauf deckt Gizzi nicht ohne Ironie den Grund auf, weshalb Totsein ein erwünschter Zustand in den Vereinigten Staaten ist, wenn es heißt: "gut ist es, nicht zu stören in Amerika." The show must go on! Die Schau des Lebens muss weiter gehen. - Allerdings möchte einer, Peter Gizzi nämlich, dabei wenigstens einen Blick hinter die Kulissen werfen, auf der Suche nach einem originären Ausdruck, nach einer Berührbarkeit, die aus dem Leben selbst kommt – nach einer Art Notausgang aus dem Film der Wirklichkeit. Doch es gibt keinen Notausgang, keinen Ausweg, um der fransigen Symphonie der Alltäglichkeit zu entkommen. Und so versucht Peter Gizzi in seinen Gedichten, die Symphonie wenigstens in immer neuen Anläufen und Ausrichtungen sprachlich abzubilden. "Für mich ist die Filmsprache näher an der Lyrik als an der erzählenden Tradition", tut er in einem Interview kund, "die Filmsprache ist heutzutage unvermeidlich, sie ist Teil unseres Unterbewusstseins, unserer Wünsche, Erinnerungen – eine sehr vereinnahmende und kraftvolle Sprache", so Gizzi. Und sie ist, möchte man hinzufügen, eine Sprache, die mit vielen Schnitten arbeitet und einem damit immer neue Perspektiven eröffnet; diese multiperspektivische Darstellung ist nämlich auch ein wesentliches Kennzeichen in Gizzis Gedichten: Ein Kind wurde ich, eine Frage sitzend im Gras. Gesagt bekommen, ich habe Glück. Ein offenes Feld. Diese körperliche Ausdehnung war selbst ein Körper im Magnetismus von Silber. Wenn ich so licht wurde, war es nicht Glück. Es war leicht. Glocken verklingen entlang der Nachtscheide. Entlang der Nachtscheide ein altes Gesicht. Eine traurige Gaube verzogen und schief unter dem kommenden Donner. Peter Gizzi ist 1959 in der kleinen Textilstadt Pittsfield im Bundesstaat Massachusetts geboren. Im Alter von zwölf Jahren verfolgt er eine Sondersendung über einen nahen Flugzeugabsturz. Wie sich herausstellt, saß sein Vater in der Maschine. Gizzis Mutter ist nun alleinerziehend. Ihr Sohn fliegt von einigen Schulen, beginnt als Teenager die Beat-Autoren zu lesen, arbeitet einige Jahre später tagsüber am Fließband und nachts in einem Heim für psychisch Kranke. Er interessiert sich für die Punk-Kultur und findet schließlich den Weg an die New York University, wo er alte Sprachen studiert. Er wechselt auf die Brown University und schreibt sich im Fach Creative Writing bei Keith und Rosemarie Waldrop ein, belegt Kurse beim berühmten Black Mountain Dichter Robert Creeley und ist überhaupt ein reger Student: Gizzi gründet die wichtige Literaturzeitschrift "o-blék" und schreibt seine Doktorarbeit über den San Francisco Renaissance-Poeten Jack Spicer, dessen Nachlass er noch heute betreut. Und so lebt Peter Gizzi als Dichter, Herausgeber und Creative Writing Lehrer an der University of Massachusetts. Sein Werk ist mehrfach ausgezeichnet worden: Kein geringerer als John Ashbery übergab ihm den Lavan Younger Poets Award. Kurzum: Peter Gizzis poetische Stimme findet mittlerweile Gehör. In der zeitgenössischen Lyrik gibt es immer noch ein wichtiges Spannungsfeld, nämlich dass ein Dichter in sich hineinhorcht, dass er versucht, sich bis in die Nervenfasern zu spüren, um empfindsam seine Umwelt in sich aufzunehmen. Und dass er dann im Ausdruck seines Gedichts ein großes Ich in die Welt zu setzen pflegt; zugleich kann er nicht anders, als die völlige Nichtigkeit eines jeden Ichs im Raum-Zeitgefüge zu erkennen – was jedweder empfundenen Einmaligkeit einen relativierenden Dämpfer gibt. In genau diesem Spannungsfeld steckt auch Peter Gizzi. Und er lotet es in vielerlei Richtungen aus: Er fischt nicht mit kurzen Gedichten nach schnellen Pointen, sondern umspult und umgarnt in immer neuen Anläufen Naturbeobachtungen, biografisch-historische Begebenheiten, Phänomenologisches, Wissenschaftlich-Reflektiertes - das, was war, und das, was ist, wird in einen großen Topf geworfen und dann wird ein Feuer darunter entfacht und umgerührt; alles relativiert sich, so die Botschaft, die Gizzi auch in seinem lyrischem Testament, den prosaisch-durchnummerierten "Apokryphen" weitergibt: An die Times Roman gebe ich mein Stammeln, meine Verbissenheit, meine Neue-Welt-Gewalttätigkeit, Form und all das, Formulare, und all das Papier, Windstöße. Kleine Strebwerke. Ich sende liebe Grüße und Waffen an jeden, der von nächtlichen Visionen besessen ist. In einem Interview betont Peter Gizzi die Rolle, die das Nichtwissen beim Schreiben seiner Gedichte spielt. Vor allem das Nichtwissen ist in der Lage, Realität in einem Gedicht zu erzeugen, so Gizzi. Man spürt beim Lesen seiner Gedichte, dass sie von einem intuitiven Geist mitgetragen sind. Das macht es dem Leser nicht immer einfach: Gizzi klebt nicht lange an den Bildern, die er entwirft, sondern zwingt seine Leser, ständig im Kopf umzuschalten; es gibt kein mildes Nachschmecken, sondern vielmehr ein Zack! – und ein neues suggestives Bild kreuzt den imaginären Blick, nimmt einen mit in eine wieder andere Gedankendrift. - Gizzis Gedichte lesen heißt, sich einem fremden Bewusstseinsstrom hinzugeben, dabei im besten Fall Rückkopplungen zu spüren und sich hell und leicht fühlen zu dürfen. Von seinem Lehrmeister Jack Spicer führt Gizzi gern folgendes Zitat ins Feld: "Ich verstehe die Leute nicht, die keine Gedichte lesenden Dichter sind, denn es sind doch die Dichter, die die Botschaften kriegen." Wobei die Botschaften, wie Peter Gizzi zufügt, jetzt keine spezielle Bedeutungen sein müssen, sondern vielmehr zu ermitteln helfen, wie Bedeutungen eigentlich gestrickt sind. Jetzt ist draußen in 3D. Innen kein repräsentativer Raum. Jedes Gesetz hat ein außen und ein innen ich war dabei als Grausamkeit brach und würgte und schwitzte und dann ein Lächeln auswarf. Um wach zu sein. Dieses Reden im Raum. Absorbiert sein im Fortlaufenden. Gizzis Gedichte wollen beides sein: einerseits deutlich und zupackend, andererseits Teil der "großen Sache", als die wir die Welt spüren – das Suchende und das Findende halten sich so in seinen Gedichten die Waage. Diese Balance ist eine Qualität, welche die Gedichte leicht zu halten versteht. Eine weitere Qualität ist der lange Atem, der viele Gedichte zusammen hält; etwa den Gedichtzyklus "Die Outernationale": versammelte Gedichte mit narrativen und instabilen Zügen. Alles scheint zerbrochen und zugleich mit allem verbunden. Gizzis lyrisches Ich ist ein an die Vergangenheit angekoppeltes, in der Jetztzeit surfendes Iich. "Mir gefällt der Gedanke", sagt Peter Gizzi, "beides sein zu dürfen, so exakt und dennoch so offen wie möglich." In seinem Bedürfnis, lyrisch in der Welt mit all seinen Erscheinungsformen aufzugehen – sich in ihr zu verlieren – zeigt sich ein zeitgemäß-meditativer Aspekt, ja, ein spiritueller Kern, der durchaus in der Tradition der Beat-Autoren steht – eine Annäherung an die Improvisation und die Geschwindigkeit modernen Lebens. Ich fand, ich war vorbei und noch einmalig viele, das Viele und das Einmalige, die Vielen und das Evolutionäre, das Viele im Korn. Viele mehr. Für wen zur Hölle schreibe ich? Peter Gizzi, totsein ist gut in amerika luxbooks-verlag, 200 Seiten, 24 Euro
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. 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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
Demi Moore: Schockierendes Cover | erdbeerlounge.de'; NewsStarsFashionBeautyLuxusLiebeErnährungMamiLifestyleFrisurenProdukttestsForumDeutsche PromisHollywoodKino & FilmTVMusikStar-TestsStarsDemi Moore: Schockierendes CoverDemi Moore: CoverfotoDemi Moore: Schockierendes Coveram 28.12.2009 um 18:30 UhrDemi Moore: So dünn war sie noch nieHollywood-Star Demi Moore hat sich für das Cover einer amerikanischen Zeitschrift ablichten lassen und damit für Aufregung gesorgt, denn auf dem Bild ist sie spindeldürr und angeblich sind die Fotos nicht retuschiert.Der Schönheitswahn in Hollywood nimmt kein Ende: Demi Moore, Dauerfreundin von Ashton Kutcher hat sich für das US-Magazin W ablichten lassen und mit dieser Aktion für Aufsehen gesorgt: Auf den Bildern wirkt Demi richtig abgemagert, doch sowohl ihr Management als auch die Herausgeber des Magazins beteuern die Echtheit der Bilder. Jetzt will der Fotograf Anthony Citrano enthüllt haben, dass gerade an Oberschenkeln und Po heftig retuschiert wurde. Demi Moores Management wehrt sich gegen die Vorwürfe und meint Demi würde in Natura genauso aussehen, wie auf den Bildern. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, denn die Bilder zeigen eine krankhaft abgemagerte Demi, nimmt das Gezerre um das Coverfoto kein Ende. In einem Schreiben hat Demis Management angeblich von Citrano verlangt, die Gerüchte um eine mögliche Retusche zurück zu nehmen und sich öffentlich bei Demi zu entschuldigen: “Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, ist meiner Mandantin das Aussehen von großer Bedeutung für ihre Karriere und ihren Lebensunterhalt, und irrelevanten Aussagen oder Andeutungen, dass sie heimlich künstliche Mittel benutzt, um ihr Aussehen zu verändern sind äußerst schädlich.” Citrano weigert sich allerdings weiterhin seine Äußerung zurück zu nehmen. 28.12.2009; 17:45 UhrBildquelle: W MagazineKommentare (6)Antworten abbrechenKommentarHier klicken, um die Antwort abzubrechen.Sprutzberta am 29.12.2009 um 10:02 Uhrich finds echt soooo geil....ick könnt ma totlachen über so viel dummheit!!AntwortenHistory1536 am 28.12.2009 um 18:14 UhrxD da kann man mal sehen wir man sich "verphotoshoppen" kann 😀 naja egal... so tragisch ist es nu auch nicht wer ist denn heutzutage noch echt auf dem cover? xDAntwortenKleinesKaeguru am 28.12.2009 um 17:58 Uhrich denk est ist "nur" retuschiert und nicht gleich ganz geklaut...AntwortenAlbaDiva am 28.12.2009 um 17:52 Uhrwas für ein skandal ErlichAntwortenElementarteil am 28.12.2009 um 17:50 Uhrdas ist doch nur ÜBEL kaschiert worden das ist sicherlich nicht die echte figur von demi mooreAntwortenNastjaMaria am 28.12.2009 um 17:45 UhrDas war doch schon vor über einem Monat in der Presse! Das ist doch angeblich der Körper eines 26 Jährigen Models http://www.bild.de/BILD/lifestyle/mode-beauty/mode/2009/11/demi-moore/skandal-schummel-foto-cover-w-magazin.htmlAntwortenAktuell28.12.2009GNTM: Ex-Kandidatin Hana Nitsche ausgeraubt28.12.2009Ronnie Wood wieder alkoholabhängig28.12.2009Victoria Beckham: Haariges Geschenk für David28.12.2009Brad Pitt hilft bedürftigen Kindern28.12.2009Justin Bieber singt für Obama28.12.2009Robbie Williams: Angst vor Nähe28.12.2009Brittany Murphy stand Musikkarriere bevor28.12.2009Veronica Ferres: umweltbewusst28.12.2009Rihanna: Keine Haut in Abu Dhabi28.12.2009Katie Price: Ehekrieg zu Weihnachten mehr ArtikelStarsNeue TrilogieOMG! Die Geschichte von Hogwarts wird verfilmtPlot twistGrey’s Anatomy: Ist Derek etwa gar nicht tot?Erotische MomenteSexszenen im Film: Von richtig scharf bis echtOh mein Gott!Dieser Hottie spielt bei „Shades of Grey 3“ mitTeenie-StorysDie 50 besten Teenager-Filme in einer ListeTiefgründig50 Filme zum Nachdenken – Klassiker & NewcomerAufregend„Grey's Anatomy“: Das passiert in Staffel 14!Erotikfilm gefundenBTN-Hanna drehte einen Erotikfilm - Top StoryKeine FreundeJoko und Klaas sind keine besten FreundeSängerin spielt AmorMaite Kelly: Ihre Brüder spannten ihr die Freundinnen aus!Stars: Mehr ArtikelTrennung von AshtonDemi Moore will Scheidung Hat sie Ashton betrogen?Demi Moore ist fremdgegangen?LiebesgerüchteDemi Moore: Neuer Lover?Vor dem ZusammenbruchDemi Moore gibt VollgasSchockierende DetailsDemi Moore schrieb TagebuchStar TestsFan & Promi TestsWie gut kennst du Bibi Blocksberg?FilmtestsWelchen Film solltest Du heute gucken?FilmtestsKannst Du das Schloss der richtigen Disney-Prinzessin zuordnen?KontaktImpressumDatenschutzAGBWerbung
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Welche verschiedenen Genres hat Joe D'Amato als Regisseur abgedeckt?
Joe D’Amato (eigentlich Aristide Massaccesi; * 15. Dezember 1936 in Rom; † 23. Januar 1999 ebenda) war ein italienischer Filmregisseur und -produzent, Kameramann und Drehbuchautor. Er drehte an die 170 Hardcore- und Softerotikfilme und etwa 30 Action-, Fantasy-, Kriegs-, Western-, Piraten-, Horror- und Splatterfilme und gilt somit als wesentlicher Vertreter des europäischen Exploitation-Films. Jugend und erste Arbeiten als Kameramann und Regisseur (1967–1975) Eigenen Aussagen zufolge begann Aristide Massaccesi bereits mit 14 Jahren am Nachmittag nach der Schule als Assistent seines Vaters, der A. C. M. gründete, eine Firma für den Vertrieb und die Produktion von Filmkameras. So half Massaccesi etwa bereits 1952 beim Warten der Kamera, dem Einspannen des Films und ähnlichen Arbeiten für Die goldene Karosse (Regie: Jean Renoir). Seine eigentliche Karriere begann Massaccesi an der Kamera: Ab 1961 war er als Kameraassistent tätig (so auch 1963 in Jean-Luc Godards Die Verachtung und 1967 in Franco Zeffirellis Der Widerspenstigen Zähmung), ab 1967 dann auch als Kameramann. Durch seine Fähigkeiten und handwerkliche Verlässlichkeit in diesem Bereich wurde er äußerst häufig und regelmäßig eingesetzt, vor allem in Low-Budget Produktionen. Als Regisseur wirkte Massaccesi erstmals 1972: Es handelt sich um den in nur sechs Tagen gedrehten Pokerface auf krummen Touren, für den der Produzent Diego Spataro unter dem Pseudonym Dick Spitfire in den Credits aufschien. Der Film wurde vom Verleih jedoch erst 1975 in die Kinos gebracht und stellte sich (dadurch?) als kommerzieller Misserfolg heraus. Seinen zweiten Western Kopfgeld für einen Killer (1972) drehte Massaccesi in Zusammenarbeit mit Oscar Santaniello (aka Oscar Faradine). Die Wende zum Erotikfilm zeichnete sich in den Jahren von 1972 bis 1975 schon deutlich ab, wenn auch Massaccesi zwischendurch auch den offenbar noch nie deutsch synchronisierten Kriegsfilm Eroi all’inferno (1973, mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle), den Gruselfilm Die Mörderbestien (1973, ebenfalls mit Kinski) und den ungewöhnlichen, in Kanada spielenden Western Die Rotröcke (1974, mit Fabio Testi in der Hauptrolle) drehte, den Massaccesi für den besten Film dieser Schaffensperiode hielt. Hauptsächlich widmete sich Massaccesi jedoch dem sogenannten Decamerotico – episodenhaft angelegten erotische Komödien im historischen Gewand der Renaissance im Fahrwasser des Kinoerfolgs Decameron (1970) von Pier Paolo Pasolini. Massaccesis Genrebeiträge liegen bis auf Hemmungslos der Lust verfallen (1972) bisher offenbar nicht in deutscher Synchronisation vor. Während Massaccesi für seine Kameraarbeit und auch für die Arbeit am Drehbuch stets mit seinem echten Namen erschien, gab er als Regisseur in der Regel ein Pseudonym an. Das hat häufig zur Folge, dass er bei ein und demselben Film in den Credits sowohl unter seinem echten Namen als auch unter einem Pseudonym erscheint. Massaccesi begründete das damit, dass es seinem professionellen Ruf als Kameramann geschadet hätte, wenn bekannt geworden wäre, dass er auch der Regisseur desselben Filmes war. Zugleich hätten ihm die Pseudonyme dabei geholfen, die unterschiedlichen Genres, in denen er arbeitete, klar auseinanderzuhalten. Die Ausnahme blieb Die Mörderbestien, zu dem er sich auch als Regisseur mit seinem eigenen Namen bekannte. Er hatte für den Film in Alleinarbeit und offensichtlich inspiriert von Edgar Allan Poes Erzählung The Black Cat das Drehbuch verfasst. Der Grund für den Schritt, nun erstmals persönlich als Regisseur hervorzutreten, lag, so Massaccesi selbst, im relativ hohen Budget von 140 Millionen Lire und dem Mitwirken namhafter Schauspieler. Als Regisseur und Produzent an der Öffentlichkeit Seit 1973 spezialisierte sich Massaccesi zunehmend auf das Genre des Erotikfilms, zunächst noch ohne pornographische Szenen. Seiner Aussage zufolge vollzog er diesen Schritt schlicht, weil der Erotikfilm damals am einträglichsten war und die meisten Regieangebote mit sich brachte. In Foltergarten der Sinnlichkeit (1975) brachte D’Amato erstmals das Motiv des Kannibalismus ein, das er wiederholt in seinen Filmen aufnahm. In den Jahren von 1976 bis 1978 drehte er die Serie der um die wunderschöne, hochintelligente und sexuell aufgeschlossene Reporterin Black Emanuelle (Laura Gemser in der Hauptrolle) kreisenden Erotikfilme, die durch ihre exotischen Locations, die bestechende Filmmusik von Nico Fidenco und durch die lebendige und professionelle Kameraführung von Massaccesi selbst überzeugen konnten. Die Atmosphäre der Filme vermittelt ein sorgloses und genussbetontes Lebensgefühl, in dem aber auch Härten – vor allem in den ungekürzten Versionen – nicht fehlen. Der jeweils zugrundegelegten Thematik (etwa Mädchenhandel, Kannibalismus, Pressefreiheit) versuchen die Filme geradezu demonstrativ in keiner Weise gerecht zu werden, vielmehr wird sie zumeist für weitere einschlägige Szenen genutzt (Sexploitation), die angesichts des leichtgängigen Grundtons dieser Filme umso eher als irritierend beziehungsweise abstoßend empfunden werden können. Besonders berüchtigt ist der Film Black Emanuelle – Stunden wilder Lust (1977) mit einer Szene, in der eine unbekleidete Blondine einen Handjob an einem Pferd vollzieht (die Ejakulation wird nicht gezeigt), und einer weiteren, in der sich die Hauptdarstellerin, zwischen Lust und Abscheu hin und her gerissen, einen Teil eines äußerst real wirkenden Snuff-Film ansehen muss; der Großteil der Laufzeit ist freilich mehr oder weniger konventionellen Hardcore-Szenarien gewidmet. Von den beiden Filmen, in denen Massaccesis Wunsch, seine Lieblingsgenres Horror und Erotik zu mischen, am deutlichsten zutage tritt, namentlich Nackt unter Kannibalen (1977) und In der Gewalt der Zombies (1980), war ersterer wie die anderen Teile der Black-Emanuelle-Reihe (vor allem im Ausland) ein kommerzieller Erfolg, letzterer ein Fiasko. Massaccesi führte den Misserfolg von In der Gewalt der Zombies auf den Widerwillen des Publikums allgemein zurück, die Kontamination der beiden Genres zu akzeptieren, vor allem im Fall des Zombiefilms, in dem wieder ein Großteil der Laufzeit den überlangen Hardcore-Szenen gewidmet war. Ähnlich versuchte er diese spezifische Genremischung bei Insel der Zombies (Porno Holocaust, 1981) und anderen Hardcore-Filmen, die Massaccesi damals mit einem im Kern gleichbleibenden Team von Darstellern (darunter um das Jahr 1980 in Santo Domingo und Umgebung) drehte. Dem Gore wandte er sich aus der Überzeugung zu, dass dieser wie auch die Softcore-Erotik ein zeitloses Genre darstelle, das immer sein Publikum fände. Zudem sei er, wie er in einem Interview bekannte, nicht so geschickt im Erzeugen von Spannung (von ihm selbst gewähltes Beispiel ist sein „am wenigsten gelungener Horrorfilm“ Man-Eater – Der Menschenfresser (1980) – viele Fans werden hier wohl heftigst widersprechen wollen), sodass er dafür im Gore-Bereich zulege. Man-Eater – Der Menschenfresser (basierend auf einer Idee seines Freundes Luigi Montefiori) fällt für Massaccesi zeitlich zusammen mit der Gründung seiner eigenen Filmgesellschaft Filmirage, die unter anderem Filme von Umberto Lenzi, Michele Soavi, Claudio Fragasso und Lucio Fulci ermöglichte. Die für D’Amato im Ausland am einträglichsten Filme waren laut eigener Aussage Sklavin für einen Sommer (Originaltitel L’alcova; 1984, mit Laura Gemser und Lilli Carati) und Elf Tage, elf Nächte (1986, mit Jessica Moore). In Italien selbst seien alle seine Filme gut gelaufen. Ab 1995 bis zu seinem Tod im Januar 1999 befasste sich Massaccesi überwiegend mit der Produktion von Pornofilmen. In Deutschland wurden diese von der Filmproduktionsgesellschaft Tabu & Love Film veröffentlicht. Für den Dokumentarfilm Heidi im Pornoland über die Pornodarstellerin Laetitia, der 1996 mit großem Erfolg im Schweizer Fernsehen lief, wurde unter anderem an einem Porno-Set von D'Amato gedreht, der auch zu Wort kommt. Arbeitsweise und Einstellung zur Arbeit Auf die Frage, wo seine Begabung am ehesten liege: Regisseur, Produzent oder Kameramann, antwortete Massaccesi: „Vielleicht als Kameramann, insofern als Filmemachen mit Bildern beginnt, was mich dazu verpflichtet, große Sorgfalt auf die Qualität der Kameraarbeit zu legen.“ Massaccesis Methoden (er nutzte Aufnahmen aus anderen Filmen und baute sie in seine eigenen ein), der schockierende Inhalt einiger seiner Filme (einer seiner Erotikfilme aus der Emmanuelle-Reihe drehte sich um Kannibalismus) und seine Vorliebe, in der Öffentlichkeit zu stehen (in Man-Eater – Der Menschenfresser wird ein Fötus von einem Kannibalen verspeist, was für viele Diskussionen sorgte), führten dazu, dass er als Regisseur von Exploitation-Filmen berühmt wurde. Massaccesi trat unter vielen Pseudonymen auf, um seine Drehbücher besser zu verkaufen. Aufgrund seiner vielen Pseudonyme wird davon ausgegangen, dass es noch viele Filme von Massaccesi gibt, die bis heute nicht als seine erkannt wurden. Massaccesi war einerseits – so klingt es wiederholt in Interviews durch – ein echter Filmbegeisterter, vor allem was den handwerklichen Aspekt des Filmemachens angeht. Da er jedoch ab den späten 1970ern seine Filme fast ausschließlich auch selbst produzierte, musste er darauf achten, auch finanziell erfolgreich zu arbeiten, was ihn letztlich dazu brachte, sich ab 1994 bis zu seinem Tod 1999 fast ausschließlich der Produktion von Hardcorepornographie zu widmen, bei der der finanzielle Erfolg gesichert war. Seine große Liebe galt freilich nach wie vor dem Abenteuerfilm – so zählte etwa Steven Spielbergs Indiana-Jones-Trilogie zu seinen Lieblingsfilmen – und dem Softerotik-Genre; doch schienen ihm diese Genres im Vergleich zur Hardcoreproduktion finanziell zu riskant, als dass er sich ihnen nochmals gewidmet hätte – mit einer einzigen Ausnahme, dem ein Jahr vor seinem Tod gedrehten Piratenabenteuerfilm I Predatori delle Antille (Tortuga). Massaccesi schloss sich wiederholt an einen erfolgreichen Film an: 1981 veröffentlichte Massaccesi Caligula 2, den er als Fortsetzung von Caligula vermarktete und ein ähnliches Werbeplakat verwendete. Kurz nach der Veröffentlichung von Conan der Barbar wurde von Massaccesi der Film Ator – Herr des Feuers veröffentlicht, der eine ähnliche Handlung hat. Nach Conan der Zerstörer wurde von Massaccesi Ator II – Der Unbesiegbare veröffentlicht. Nach der Ankündigung, dass es keine weiteren Teile der Conan-Saga geben würde, verkündete auch Massaccesi den Schluss der Ator-Saga. Filmografie (Auswahl) Literatur –MAERZ– (Axel Estein), Thomas Schwer: Es liegt was in der Luft! – Joe D’Amato im Interview. In: Splatting Image. # 7, Juni 1991. –MAERZ– (Axel Estein): Der Fachmann für mittelalterliche Behandlungsweisen verkauft uns einen Staubsauger fürs Jenseits – Joe D’Amato spricht über Snuff und Emanuelle In America. In: Howl. Nr. 13, München, Dezember 1994, S. 14–15. Weblinks Interview mit Joe D'Amato von 1990 Belege Luca M. Palmerini, Gaetano Mistretta: Spaghetti Nightmares. Fantasma Books, Key West 1996, ISBN 0-9634982-7-4, S. 77–80 und 105–106. Einzelnachweise Filmregisseur Person (Rom) Italiener Geboren 1936 Gestorben 1999 Mann
Avengers: Endgame (2019) - Filmkritk & Bewertung | Filmtoast.de Nach 11 Jahren und 21 Filmen folgt nun mit Avengers: Endgame der vierte Avengers-Film und der krönende Höhepunkt des MCU. Lest in unserer spoilerfreien Kritik, ob das dreistündige Superheldenepos den enorm hohen Erwartungen gerecht werden konnte. Genre Abenteuer, Action, Sci-Fi/Fantasy Darsteller Robert Downey Jr., Chris Evans, Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Don Cheadle, Paul Rudd, Benedict Cumberbatch, Chadwick Boseman, Tom Holland, Brie Larson, Karen Gillan, Evangeline Lilly, Tessa Thompson, Rene Russo, Elizabeth Olsen, Anthony Mackie, Sebastian Stan, Tom Hiddleston, Zoe Saldana Die Handlung von Avengers: Endgame Die Handlung ist der erste Hinweis darauf, dass sich Endgame ausschließlich an Kenner des MCU richtet. Viel Erklärungen gibt es nicht. Der Plot knüpft direkt an das Ende vom ein Jahr zuvor erschienen Avengers-Film Infinity War an und übernimmt dessen düstere Grundstimmung des Schlusses. In jenem Film gelingt es dem Superschurken Thanos am Ende mit einem einfachen Fingerschnipsen die Hälfte aller Lebewesen im Universum auszulöschen, um das ins Wanken geratene allumfassende Gleichgewicht wiederherzustellen. Dabei hat sich auch ein Großteil der Avengers wortwörtlich in Luft aufgelöst. Auf einer von diesem verheerenden Vorfall zer- und verstörten Erde hecken die übrig gebliebenen Superhelden jedoch einen Plan aus, mit dem sie Thanos ein für allemal besiegen und die verstorbene Hälfte des Universums zurück ins Leben holen können… Eine erstaunlich ruhige erste Hälfte Direkt ist man im Geschehen des Vorgängers involviert, weshalb ein paar Kinos verständlicherweise ein Doppel-Feature bestehend aus Infinity War und Endgame anbieten. Dabei stellt die erste Hälfte vom neuen Avengers-Film einen starken Kontrast zu den Erwartungen der Zuschauer dar, denn diese ist keineswegs bombastisch, sondern übernimmt die leisen, dramatischen Schlusstöne von Infinity War und zeigt die übrig gebliebenen Helden in einer gebrochenen Version ihrer selbst. Es gibt viel Dialog, jede Menge Tränen und Drama pur, welches aber dennoch nicht ohne die für Marvel typischen Witzchen auskommt, wenn auch in zurückgenommener Form. Der Schreck vergangener Ereignisse sitzt noch tief in den Knochen der Avengers © The Walt Disney Company Germany Hier merkt man bereits, dass die Russo-Brüder sich mit der Lauflänge vielleicht etwas übernommen haben, denn das gezeigte Drama wiederholt sich oft, bringt die Story kaum voran und driftet immer wieder in kitschige Phrasen ab, die das Drama eher gestelzt als authentisch wirken lassen. Es ist deutlich zu spüren, dass die Regisseure für das krönende Highlight so viel Dramatik wie möglich unterbringen wollten, doch die angepeilten Emotionen dringen nur selten wirklich zum Zuschauer vor. Weniger wäre hier mehr gewesen, eine gewisse Langatmigkeit kann man zumindest der ersten Hälfte dadurch nicht absprechen. Ein erwartbar bombastischer zweiter Akt Doch irgendwann nimmt Endgame Fahrt auf und die Dramatik wird immer wieder durch Actionsequenzen durchbrochen. Besonders das Finale ist so bombastisch, dass es den finalen Kampf von Infinity War zwar nicht in seiner Dauer, sehr wohl aber in seiner Gigantik toppt. Gerade die Fans werden spätestens dann den ein oder anderen Gänsehautmoment erleben. Die Action ist für Marvel typisch nahezu komplett vor dem Greenscreen entstanden, verliert aber dennoch nichts von ihrer Wucht und ist nicht so kopfschmerzverursachend schnell geschnitten wie entsprechende Szenen anderer Marvelwerke. Gerade die in Japan spielende Actionsequenz, die den Charakter Ronin (alias Hawkeye) einführt, ist ein visuell hübsch anzusehender Onetake. Ronins Schwertkampf in Japan © The Walt Disney Company Dennoch fällt es schwer, zwischen all dem Bombast, den diversen Figuren und den parallel ablaufenden Handlungssträngen den Überblick zu behalten, denn Endgame ist, und das kommt eher weniger überraschend, in nahezu allen Belangen enorm überladen. Die Russos versuchen angestrengt, so viele Figuren und Handlungselemente wie möglich einzubauen. Das ist angesichts der inzwischen entstandenen narrativen und figurativen Komplexität des MCU schlichtweg zu viel, selbst für einen Dreistünder, und sorgt besonders wenn es zum Thema Zeitreisen kommt, immer wieder für Verwirrung. Auch das Auftreten von zig bereits etablierten Marvelcharakteren verkommt im Finale zu einer Art Schaulaufen der Superhelden, bei der jeder mindestens einmal zeigen darf, was er so draufhat, bevor er wieder im Gewusel untertaucht. Dennoch ist verständlich, dass die Regisseure alles bisher Dagewesene überbieten wollten, denn die Erwartungen an den Film sind im Vorfeld so hoch gewesen, dass es so schien, als könne man sie unmöglich erfüllen. Der größte Fanservice der Filmgeschichte Den enormen Unterhaltungswert kann man schlecht leugnen, dennoch seien auf weitere erzählerische Schwächen hingewiesen. So werden manche Figuren etwas zu sehr ins Lächerliche gezogen (Thor), bei anderen wiederum fragt man sich, was sie überhaupt hier zu suchen haben (Captain Marvel). Mit der bereits im Vorfeld vielerseits erwarteten Zeitreise-Thematik macht es sich Marvel außerdem besonders leicht, wenn es darum geht, die Laufzeit mit Handlung zu füllen. Viele vorherige Marvelfilme werden erneut aufgegriffen, aus anderen Blickwinkeln betrachtet und parodiert. Das wirkt nicht selten wie ein „Best of 11 Jahre MCU“, unabhängig von den für Zeitreisen üblichen Logiklöchern. Das ist oft lustig, aber irgendwie auch einfallslos und bestätigt die Vermutung, dass es sich bei Endgame um den wohl größten Fanservice der Filmgeschichte handelt, der auf die restlichen 21 Filme zurückblickt und sich vor ihnen verneigt. Originell ist das nicht, aber den Fans wird’s mit Sicherheit gefallen. Bekommen Cap und Co. unerwartete Verstärkung? © The Walt Disney Company Womit wir auch beim größten und wichtigsten Punkt abgekommen wären: Endgame ist ein Film für Fans, und das mit jeder Faser. Er versucht nicht etwa, die Kritiker umzustimmen. Wer auch zuvor mit dem MCU nichts anzufangen wusste, wird seine Meinung mit diesem Film sicherlich nicht ändern. Die bekannten Schwächen der Marvelfilme werden hier ausgereizt wie nie zuvor, dasselbe gilt jedoch auch für die Stärken. Die Fans, die die Kinosäle so oder so stürmen werden, werden sich bei diesem überlangen, fehlerbehafteten aber unterm Strich nichtsdestotrotz eindrucksvollem Bombast-Kino pudelwohl fühlen, und nichts anderes beabsichtigt Endgame. Im Grunde also ein fairer Deal. Trotz Fehler beeindruckend Schließlich bleibt zu sagen, dass die ganzen negativen Bemerkungen nicht das positive Gesamtbild schmälern sollen. Endgame ist immer noch ein an Größenwahn grenzendes Spektakel, das es in der Form nicht alle Tage zu sehen gibt und das nur im Kino auch seine gesamte Wirkung entfalten kann. Außerdem fällt es fast leichter, wenn man alle Hollywoodstars aufzählt, welche hier KEINEN auch noch so kleinen Auftritt spendiert bekommen. Endgame ist der Inbegriff des modernen Blockbusterkinos, mit all seinen Schwächen und Stärken. Das wird nicht jeden begeistern, übt aber in seinem gigantischen Ausmaße durchaus eine gewisse Faszination aus, der sich auch Nicht-Fans nur schwer entziehen können. Auch wenn der Film die im Vorfeld von Fans aufgestellten Theorien kaum unterläuft und dementsprechend vorhersehbar ist, ist er in anderen Bereichen erstaunlich konsequent geraten. So fühlt sich Endgame, wie der Titel erahnen lässt, wie ein Abschied von den MCU-Anhängern, seinen Stars und seinen Figuren an, und das obwohl die dritte Phase des MCU erst mit Spider-Man: Far From Home endet, welcher am 04. Juli 2019 in den deutschen Kinos startet. Auch von den Zuschauern wird Endgame beinahe überall wie das Ende einer Blockbuster-Ära behandelt, von welcher jene melancholisch zurückblickend Abschied nehmen. Ein emotionaler Abschied © The Walt Disney Company Jedoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass Disney die Marvel-Maschinerie zukünftig stoppen wird, erweist sich diese doch als äußerst lukrative Geldquelle, welcher in Form der unzähligen Marvelcomics immer wieder neue potenzielle Handlungselemente zur Verfügung stehen. Auch in Form von Prequels und Spin-offs bieten sich diverse weitere Filmideen an, dessen Investitionen seitens Disney dank der inzwischen gigantischen Fanbase durchaus rentabel sind. Eine Endgültigkeit scheint es bei der erfolgreichsten Filmreihe aller Zeiten schlicht nicht zu geben, auch wenn sich Endgame in weiten Teilen so anfühlt. Unser Fazit zu Avengers: Endgame Avengers: Endgame ist ein brachiales, überladenes Fest für alle Fans von 11 Jahren MCU, mit all seinen Schwächen und Stärken. Die erste Hälfte von den generell deutlich zu langen 180 Minuten, welche auf gestelzte Dramatik setzt, ist etwas langatmig geraten und vieles aus Infinity War wird recycelt, nur eben in noch größer. Generell ist Endgame besonders erzählerisch nicht fehlerfrei, wer es jedoch schafft, den Kopf auszuschalten und schlicht das Spektakel genießt, der wird einen wahnsinnig unterhaltsamen Kinobesuch haben, der jeden MCU-Anhänger spätestens im Finale um einen Gänsehautmoment nach dem nächsten bereichert. Action, Emotionen und Superhelden, und das alles hoch 10. Der Inbegriff des modernen Blockbusterkinos und der wohl größte Fanservice aller Zeiten. Das muss einem nicht gefallen, aber ähnlich dem Kino als Jahrmarktsattraktion in der Anfangsphase des Mediums Film strahlt diese Unterhaltungsmaschinerie in ihrem inzwischen gigantischen Ausmaße durchaus eine gewisse Faszination aus – unabhängig davon, was man von dieser Filmreihe halten mag. Ob einen mit Endgame ein guter Film erwartet, hängt ganz von einem selbst ab. Letztendlich gilt: Das ist kein Kino zum Nachdenken, sondern zum Erleben. Avengers: Endgame ist seit dem 24. April 2019 in den deutschsprachigen Kinos zu sehen. 2019 Abenteuer Action Anthony Mackie Anthony Russo Avengers Benedict Cumberbatch Brie Larson Chadwick Boseman Chris Evans Chris Hemsworth Christopher Markus Disney Don Cheadle Elizabeth Olsen Evangeline Lilly Jeremy Renner Joe Russo Karen Gillan Mark Ruffalo Marvel MCU Paul Rudd Rene Russo Robert Downey Jr. Scarlett Johansson Sci-Fi/Fantasy Sebastian Stan Stephen McFeely Tessa Thompson Tom Hiddleston Tom Holland USA Zoe Saldana
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Boats in Dresden. #dresden #germany #nikond7000 #nikon #nikonphotography #nikonmagazine #boats #rivers #bnw #blackandwhite #instagram 🦁 #me #habibi #locketheboss #mood #potd #germany #düsseldorf #dortmund #berlin #stuttgart #münchen #frankfurt #hamburg #bochum #instagood #instagram #essen #instadaily #fff #makeup #hagen #beauty #newyork #paris #dubai #dresden #travel #hudabeauty #photography #curlyhair Egal wie beschissen mein Tag auch war, 2 Minuten mit dir und alles ist vergessen.❤ #bestfriends . . . . . . #dresden #germany #german #girl #germangirl #instagood #instsgram #pic #bestfriend #loveyou This face and #smile just melt my heart, but we need to do something with his hair! Suggestions? He says he wants it long but out of his eyes, too🤷🏼‍♀️ #mysweetboy #dresden #toddlerfashion „Habt ein besseres Gedächtnis!“ #ErichKästner #Article „Empört Euch“ –Jean Ziegler und Fritz Bauer; Udo Dittmann 16. August 2011; Braunschweig Spiegel; Foto: #IKRK #Magazine „.. dass jedes Kind, das verhungert, ermordet worden ist. (... )„ #JeanZiegler „Wichtig, ja eigentlich kennzeichnend für #FritzBauer war dabei, dass es ihm nicht um Rache oder Vergeltung ging, sondern um Anklage. Ein Vergeltungsstrafrecht lehnte er ab. (8 ) Die Höhe des Strafmaßes war ihm nicht wichtig, das Urteil sollten die Richter sprechen. So vergaß er sogar im Remer-Prozess in seinem Plädoyer, ein Strafmaß zu beantragen. Die Anklage selber war ihm wichtig. Mit modernen Worten würde man sagen, es ging ihm um den Kampf gegen Straflosigkeit – wie es in der Sprache von amnesty international heute heißt.“ „(.. ) #StéphaneHessel , einer der Mitautoren der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948, der mit seiner Streitschrift „ #EmpörtEuch “ zur Zeit so für Aufregung sorgt (1 )“ #amnestyInternational #Regierung #Sanktionen sind MassenVernichtungsWaffen #wikileaks #Kriegsverbrechen #folter #whistleBlower #Demokratie #mord #GeneralSoleimani #JulianAssange #Norstream2 #Defender2020 || #UNOCharta UNO Gewaltverbot Kapitel 1. Artikel 2.4 “Don't you dare get cold feet !!!” CAVE! #mistakes #onlyHuman . Aber auch #FalseFlagOperations ! so viele Lügen #MittelAlter #Presse Framing “I hope «everyone» love their children too” #Verdun #Dresden #Nagasaki “Habt die Menschen im Gedächtnis.” Fritz Bauer #nacht #sonnenuntergang #elbflorenz #dresdenneustadt #dresden #visitdresden #sachsen #travelphotography #photo #photography #saxony #travel #kreativefotocommunity #shootcamp #hobbyfotografie #hobbyfotograf #fotografierenmachtspass #landschaftsfotografie #canondeutschland #spiegelreflex 𝕤𝕠 𝕧𝕚𝕖𝕝 ℂ𝕙𝕒𝕣𝕞𝕖 𝕦𝕟𝕕 𝔼𝕝𝕖𝕘𝕒𝕟𝕫 𝕦𝕟𝕤𝕖𝕣 𝔻𝕣𝕖𝕤𝕕𝕖𝕟 #dresden #dresdenphotography #unserdresden #elbufer #elbwiesen #elbbrücken #augustusbrücke #elbe #sunshine #cityshot #dresdenlove #heimat #dd #saxony #beautifulsky sky #dresden #germany 🇩🇪 #urlaub #nicetime FRÜHLINGSEHNSUCHT 🌱 Verkürze Dir die Wartezeit und lass Dich inspirieren! . . . #new #collection #katalog @friendtex #womansfashion #danishfashion #spring #frühling #inspiration #homeshopping #personalshopping #fashionconsultant #fashionconsultantwanted #dresden #wemakeshoppingpersonalagain Fisch Spa Pediküre ist ein warmes Fußbad mit niedlichen, kleinen Fischen. 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Lass uns bitte die guten nicht in Vergessenheit geraten lassen. 1Love&Peace&Harmonie!!! #usamasu #53niggaz #AllesVerändert #2pac #thuglife #outlawz #masuvelli #originalhiphop #losangelscity #newyorkcity #dresden #wiesbaden #essen #frankfurt #offenbach #hannovermühlenberg #hannoverbadenstedt #hannoverdavenstedt #hannovermaschsee #hannoveraegidientorplatz #gandhi 𝒂𝒑𝒑𝒓𝒆𝒄𝒊𝒂𝒕𝒆 𝒆𝒗𝒆𝒓𝒚 𝒅𝒂𝒚..😌⁣ ——————————————— ⁣ ⁣ #dresden #yellowlight #night #nightphotography #nightlife #blackbeanie #beanie #hat #calvinklein #calvinkleinhat #blackjacket #15 #tommyjacket #tommyhilfigerjacket #boy #tommyjeansjacket #tommyhilfiger #tommyjeans #15yearsold #focus #sunrise #true #truewords #germany #europe We were checking out our new partner’s booth @_nipponbashi_ they are absolutely amazing 🤩 we are more than happy to them in our team 😍 ...... #dresden #dedeco #convention #anime #manga #cosplay #music #instagood #instalike #lynch #thegazette #razor Der erste Tag der Dedeco ist nun zu Ende. Es war wie immer schön. Die Fotoräume waren toll! Wir haben es diesmal endlich geschafft Fotos zu machen. #barbie #rockcamp #rockstarcamp #prinzessin #courtney #cosplay #dresden #dedeco #dedeco2020 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 🌱Tropical Vibes 🐧🍃 (aglaonema nitidum - pilea )⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ • BOT Dresden . . . . . . . . #beautiful #instagood #botanical #loveplants #pretty #instaplants #plantoftheday #tropical #dresden #botanischergarten #botanischergartendresden #dresdencity #dresdenaltstadt #dresdengram #sauerklee #klee #kleeblatt #kleefeld #sauerklee #oxalis #oxalistriangularis #oxalispalmifrons #tropicalhouse #captainohcaptain #plantastic #tropenhaus #oxalistriangularispurple #oxaliscorymbosa #violetta #greenlifestyle #thegoodlife Home #heimat #dresden #elbe #elbflorenz #skyline #spiegelung #licht #healthy #me #home #dresden #darmstadt #style #münchen #frankfurt #fitlife #wiesbaden #berlin #tattoo #nürnberg #newyork #mainz #mannheim #stuttgart #blackandwhite #heidelberg #usa #bodybuilding #lifestyle #fitnessmotivation #fitfam #hamburg #friday #fit #gym #fitness #picoftheday Rot 😍 #red #nailsstagram #nailstudio #nails #naildesigner #lovethese #dresden #followme #flower #rednails Torre EIFFEL 🇻🇪😊😁 #fitxberlin #fitgeek #newacount #venezuela #venezolanosenalemania #latin #mensphysic #biceps #deus #dresden #germany 🇩🇪 #team @teamcarolvaz #photography #moments #nice #worldfitnessday #gymmotivation #gymtime 💪 #powerlifting #fitnessmodel #ringe #travel #travelphotography #naturaleza #dresden #cute #nicemoments #turistik . #selfie #paris 🇫🇷 #travelphotography Diesen liebenswerten, (un )schuldigen Blick habe ich schon aufgesetzt, bevor Mama überhaupt was sagen musste 😅. Aber ich liiiiebe eben Schuhe 😋🐶. #briard #welpe #alva #ichentdeckediewelt #ichliebeschuhe #anknabbern #briardwelten #love #hundeliebe #doglove #hundeleben #doglife #dogsarefamily #familytime #hund #dog #zeitzudritt #loveanimals #dresden #lebenmithund #livewithdog #endlichzudritt #11wochenalt #dogsofinstagram #briardstagram #instadog #photooftheday #dresden Semperoper. 💃🎶 #city #cityphotography #citytrip #dresden #städtefotografie #stadt #blackandwhite #bnw #bnw_germany #geschichte #instacity #explore #meissnerporzellan #fliesen #history #fotografie #photography #bnw_greatshots #bnwphotography #visitdresden #travel #reisen #oper #semperoper #theaterplatz #nightphotography #instatravel #schwarzweiss Guten Abend 🌆👽 Meine neue Leidenschaft.... Bilder kreativ bearbeiten 😁 Kreativ sein ist so vielseitig ✨🙌 Und lässt mich richtig aufgehen 🧚‍♀️ Wie lebt ihr eure Kreativität aus? 💖🌟 #art #night #weekend #Wochenende #girl #kreativ #artist #dresden #berlin #instagood #daily #mood #work #fantasy #kunst #buisness #like #ootd #photooftheday #blogger #german #leidenschaft #kreativität #leben #retro #look #bunt Wimpernverlängerung hollywood Look : ) Bilder wie immer ohne Filter direkt nach Behandlung ❤️ Danke für dein Vertrauen 😍🌹🥰 Terminvereinbarung 015751599140 WhatsApp https://www.lashes-pmu-katisadowski.de #lashes #lashextensions #lashlifting #lashesonfleek #lashlove #lashstylist #lashartist #eyebrows #eyes #eyeliner #eyelashextensions #eyebrowsonfleek #lipps #lippenpigmentierung #pigmentierung #pmu #perma #permanentlips #permanentmakeupartist #chemnitz #sachsen #germany #leipzig #dresden #Zwickau 20 JAHRE KLAZZ BROTHERS + CUBA PERCUSSION! Das KENNENLERN-JUBILÄUM zum #JAZZnoTALK am 16. März 2020. Auf den Tag genau vor 20 Jahren lernten sich Klazz Brothers und die beiden Percussionisten Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis kennen. Die Geburtsstunde dieser Musikerfreundschaft war zugleich der Beginn einer großartigen Erfolgsgeschichte! Nach mehr als 10 eingespielten CDs, hunderten Konzerten in allen Teilen der Welt später und mit diversen Auszeichnungen dekoriert, feiert das Ensemble diesen besonderen Tag in seiner Ensemble-Heimat Dresden im exklusiven Rahmen bei JAZZnoTALK. Die »Meister des Classical Crossover« haben brandaktuelle Werke aus ihrem Ende 2019 erschienenen Programm BEETHOVEN MEETS CUBA und mehr im musikalischen Gepäck – die Geburtstagsparty kann starten! Tickets gibt es im Vorverkauf im ORGÆNIC Salon Dresden oder online bei Jazztage Dresden: bit.ly/2UX9Bfj (Link im Profil ) Einlass 18 Uhr | Konzertbeginn 19 Uhr Dresden is a beautiful place to visit ! 🔥 #city #dresden #photography Dresden is such a beautiful city that everyone should visit! #dresden #weekend #running #instafit #laufen #rideordie #fitnessmotivation #sport #fitfam #gymlife #2020 #followforfollowback #followme #awesome #fitness #fitfamgermany #fitnesslife #fitnessblogger #vacation #runnersofinstagram #runningcommunity #bodybuilding #training #20likes #cardio #runninglife #holiday #igrunners #instablogger #visitdresden Sunday Funday 🤪 with @anditheke666 #couplegoals #dresden #dresdenneustadt #elbe #blackandwhite #tomford #tomfordglasses #harrydamson #blaumann Kim Kardashian Bilder ohne Filter direkt nach Behandlung ❤️ 😉 #lashfreak #lashtrainer #lashes #lashextensions #volumelashes #nofilterneeded #beautiful #love #germany #sachsen #chemnitz #zwickau #dresden #leipzig #kimkardashian #look #cityandarchitecture #dresden 드레스덴 날씨미쳤고요.. 비올까봐 걱정했는데 다행히 날씨는 최고였따😍 노는게 최고야🐝 #드레스덴여행 #여행스타그램 A true friend reaches for your hand... and puts a glass of wine in it. 🍷 Cheers 😄 . . . #dresden #sachsen #visitdresden #thebestofdresden #deutschlandkarte #deutschland #deutschland_greatshots #bestgermanypics #meindeutschland #germanvision #agameoftones #dresdenlieben #wonderful_places #ig_europe #beautifuldestinations #wonderfuldestinations #topeuropephoto #topgermanyphoto #ig_deutschland #goldenhour #architecture #light #meindeutschland #ig_germany #igersgermany #heimatliebesachsen #creative_architectural #unlimitedcities @visit .dresden @visit_dresden @beautifuldestinations @ig_europe @topgermanyphoto @meindeutschland @ig .germany @heimatliebesachsen 🐻💋 ________________________________________ #hamburg ⚓️ #germany 🇩🇪 #münchen #dresden #kiel #lübeck #ukrainiangirl #kherson #milano #rom #lyon #paris #photooftheday #instagood #beauty #instabeauty #behappy #beyourself #girls Anzeige | shine ⚡️ @theofficialsafira get 20% off with „SAF31906“ 💸 ____________________________________________________________ #outfitideas4you #blogger_de #fashionblogger_ #dresden #berlin #leipzig #köln #ootdguide #outfitgoal #ootdinspo #outfitpic #stylegoals #streetstyleinspo #outfitday #outfitdetail #outfitlook #blondesandcookies #liebsmaximal #carmushka #anajohnson #anajohnsonpreset #anzeige #safirashine #werbung 𝐓𝐫𝐚𝐯𝐞𝐥 𝐢𝐬 𝐨𝐧𝐞 𝐨𝐟 𝐦𝐲 𝐠𝐫𝐞𝐚𝐭𝐞𝐬𝐭 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐢𝐨𝐧𝐬! Vor 2 Wochen bin ich in der schönen Stadt Dresden gewesen und habe in dem klasse Hyperion Hotel von @h_hotels_com übernachtet also falls ihr mal in Dresden seid dann kann ich euch das Hyperion sehr empfehlen! Heute bin ich in #berlincity auf einem unserem Business Commuinty Events, wo wir das Geschäftsmodell des 21. Jahrhunderts vorstellen! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Wer von euch hat auch mal überlegt mit Social media Geld zu verdienen ? ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #dresden #hhotels #hhotelsmoments #berlin #reisen #freiheit ⚠️ EDITING CONTEST #RU20FFA ⚠️ -PART2- . . . [HAB MICH NOCHMAL DARAN VERUCHT - DA MIR MEINE ERSTE VERSION ÜBERHAUPT NICHT MEHR GEFALLEN HAT 🙏🏻] . . [WERBUNG]📸 . . . 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Damit positioniert sich der „hater“ im Status aber auch ganz klar unter dir und zeigt dir, dass du erfolgreicher bist als er. Also wenn dir das nächste mal einer ans Bein pi**** will, dann denk genau daran und überlege mal, wie du in 10 Jahren über dich denken würdest, wenn du jetzt sinnlos Zeit und Energie darin verschwendest. Reden werden die Leute so oder so 🤷🏼‍♂️ und wenn Menschen sich Zeit nehmen über dich zu reden, musst du ja auch ziemlich wichtig sein. 🤔🤪 Wünsche euch einen guten Start ins Wochenende 💯😊 —————————————————————————— #fitness #ootd #ootdfashion #travel #palms #smile #happy #happyman #workout #fashionstyle #fashion #streetstyle #streetwear #travelgoals #ifbb #quotes #dresden #berlin I like people with depth. I like those who have deep thoughts, fierce passions, dreams, goals, and ambition.🌙 #carmushka #carmushkadresden #carmushkis #dresden #bodypositivity #ootd #ootdmagazine #prettylittleiiinspo #lisamarieschiffner #anajohnson #franziskaelea #torismicommunity #nicolardk #outfitoftheday #vintagelovers #vintageoutfit #longblondehair #fashionlovers #fashioninspo #vintagestreetwear #fashionzine #americanstyle #fashionactive #fashiongoalsz #vintagefeed #vintagefeeling #wildlovers #vintageflowers #roses
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
STARJAYS International DJ Booking Agency - DJ Booking G-Style Brothers G-STYLE BROTHERS (Cooperation with IMG) 2006 riefen Grazian Zwick aka DJ Amazing Graze und sein jüngerer Bruder Gerrit Zwick aka DJ Nogard das Projekt „G-Style Brothers“ ins Leben. Durch diesen Zusammenschluss wurden zwei verschiedene Arten des Auflegens miteinander kombiniert, was dieses DJ-Team so besonders macht. Grazian wurde am 15.Feb.1983 in Lindenfels geboren. Im Alter von 18 Jahren begann er mit dem Auflegen. Seine ersten Stilrichtungen sind damals Trance und Dance gewesen. Mittlerweile legt Grazian alles aus dem “elektronischen Bereich” auf, von Trance, Dance über House bis hin zu Hardstyle und Hardcore. Grazian ist ein routinierter DJ und hat bereits in vielen Clubs und auf vielen Events sein Können als Allrounder der elektronischen Musik Szene unter Beweis gestellt. Gerrit wurde am 27.Mai.1986 ebenfalls in Lindenfels geboren. Mit 17.Jahren begann er seine DJ-Karriere mit Black-Music. Mittlerweile ist er ebenfalls ein erfahrener DJ und ein Allrounder im Black- und Elektobereich. Das Projekt “G-Style Brothers” startete am Anfang des Jahres 2006. Mittlerweile haben die beiden Brüder ihre Fähigkeiten an den Decks und ihrer Art, Leute zu begeistern, auf vielen Veranstaltungen und Clubs unter Beweis gestellt. Mit Acts wie „Showtek“, „Headhunterz“, „Brennan Heart“, „Technoboy“, „Wildstylez“, „Coone“, „Isaac“ uvm. stehen sie bis heute an den Decks. Seit 2008 präsentieren die beiden Brüder ihre Live-Sets bei Sunshine-Live, sei es bei der Radio Show “Welcome To The Club” oder auf diversen Sunshine-Live Events. Mittlerweile sind Grazian und Gerrit auch verantwortlich für den Hardstyle und Hardcore Floor im Kinki Palace Sinsheim im Rahmen der “Sunshine-Live Welcome To The Club Tour”. Dazu arbeiten sie eng mit vielen namenhaften Booking-Agenturen zusammen. 2008 war auch das Jahr, in dem die beiden Brüder begannen, zusammen mit ihrem Freund und Kollegen Stefan Haschke ihre eigenen Tracks zu produzieren. Bis heute sind ihre Tracks “We Bring You Bazz”, “United Az One”, “Our World”, ”Momentz”, “Down South MF”, “Dark Noisez” und “United Az One 2012” Bestandteil von Samplern wie u.a. “DJ Networx”, “Tunnel Trance Force” und “Hardstyle Germany”. Dazu kommen viele sehr gute Chartplatzierungen in den DJ-Charts in der Schweiz, England und Deutschland, sowie in den Verkaufscharts bei Download-Portalen wie z.B. “www.hardstyle.com”. Seit 2010 legen die G-Style Brothers auf den I-Motion Events “Ruhr in Love”, “Nature One” und „Toxicator“ auf. Anfang 2011 mixen und kompilieren sie die eine Seite des Samplers „Hardstyle Germany vol.6“ und sind seither ebenfalls für die zweite CD der “DJ Networx” verantwortlich. Bis heute touren die beiden Brüder durch sämtliche Clubs und Veranstaltungen in ganz Deutschland und im Außland. Live sind die G-Style Brothers jeden Donnerstag von 20:00 - 22:00 Uhr im Web-Radio unter www.HardBase.Fm zu hören. Dort haben sie seit 2009 ihre eigene Sendereihe „Bazz Control“!! Releases: 2009: G-Style Brothers - We Bring You Bazz 2009: G-Style Brothers - United Az One 2010: G-Style Brothers - Our World 2011: G-Style Brothers - Momentz 2011: G-Style Brothers - Down South MF 2012: G-Style Brothers - Dark Noisez 2012: G-Style Brothers - United Az One 2012 Remixes: 2009: Raveboy - Dancing Through The Night 2009: DJ Sequenza - Lost In Dreams 2010: DJ Dean - Sound Of Silence 2011: DJ Klubbingman ft. Beatrix Delgado - Are You Ready 2011: Trance Generator - It`s Time! 2011: Pressureheads - Loveless 2012: DJ Klubbingman ft. Beatrix Delgado - Revolution Reloaded 2K13 2012: DJ Dean - Music 4 Freedom buchen
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Tickets für Jördis Tielsch - Karussell des Lebens bei ProTicket kaufen (15020) Jördis Tielsch - Karussell des Lebens Dies ist eine Veranstaltung des Tourneeveranstalters Jürgen Tielsch Jördis Tielsch - Karussell des LebensJördis Tielsch - Karussell des Lebens. Jördis Tielsch begeistert durch ihr sehr berührendes Violinspiel und ihre markante, kräftige und doch sehr warme, weiche Stimme. Sie ist jung, talentiert und mit der großen Wirkung der kleinen Dinge bestens vertraut. Jördis Tielsch mag eher die leisen und melancholischen Töne. Sie muss nicht poltern, um Aufmerksamkeit zu erregen. Mit sechs Jahren fing Jördis Tielsch an, Geige spielen zu lernen. Sie gewann zahlreiche Musikwettbewerbe und performte bereits im jugendlichen Alter von 15 Jahren mit den Wise Guys gemeinsam auf deutschen Bühnen. Im August 2015 veröffentlichte sie ihr Debütalbum bei Sony Music. „Kleine Stadt, großes Kino“ entstand in Zusammenarbeit mit Frank Ramond und erzählt Geschichten von den kleinen Dingen, die die Menschen bewegen. Ein paar akustische Instrumente nur, dazu Jördis Tielschs sehr berührendes Violinspiel und natürlich ihre markante, kräftige und doch sehr warme, weiche Stimme, – das alles führte schon zu großartigen Platzierungen in Radiohitlisten und Auftritten in TV Shows wie ZDF Fernsehgarten oder Lichter on Tour. Mit ihrem aktuellem Tourprogramm „Karussell des Lebens“ präsentiert Jördis Tielsch sowohl Songs mit Texten und Kompositionen aus eigener Feder, die nah am Leben sind, dazu lyrisch, leichtfüßig und mit leisem Humor , als auch ausgewählte und liebevoll neu interpretierte Songs die Ihr am Herzen liegen.
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Jetzt im Kino: "In einer besseren Welt" von Susanne Bier In einer besseren Welt (Kinostart: 17.3.) Vielschichtiges, doch arg vorhersehbares und klischeebeladenes Drama von Susanne Bier. Dennoch gewann sie für ihre Auseinandersetzung mit Gut und Böse den Oscar für den besten ausländischen Film. kultiversum verlost 3 Fanpakete. Zum Kinostart von «In einer besseren Welt» verlost kultiversum drei dänische Fan-Pakete bestehend aus jeweils zwei bundesweit gültigen Kino-Freikarten und dem hochkarätigen dtv-Roman «Der Augenblick der Warheit» des dänischen Bestseller-Autors Leif Davidsen. Teilnahme per E-Mail bis einschließlich 22.03. an redaktion@kultiversum.de - Stichwort: «Bessere Welt». Die Dänin Bier erzählt eine komplexe Geschichte aus zwei Familiendramen, die in der Jungs-Freundschaft von Christian und Elias kulminieren. Christian zieht nach dem Tod seiner Mutter mit seinem Vater zur Großmutter und muss sich in einer neuen Umgebung und Lebenssituation zurechtfinden. An seiner neuen Schule trifft er auf Elias, einen gehänselten Außenseiter, der unter der bevorstehenden Trennung seiner Eltern leidet. Elias Vater Anton arbeitet als Arzt unter schwierigsten Bedingungen in Afrika und kämpft dort aufopferungsvoll um jedes Leben. Anton hat dadurch seine eigene Perspektive auf das Geschehen um ihn herum; er wertet dementsprechend. Seine Sicht teilen Elias und sein neuer Freund Christian nicht. Ihre Schulerfahrungen lehren sie, dass sie Probleme mit Gewalt und Einschüchterung lösen können. Die Sichtweisen prallen aufeinander, als Anton einen Spielplatzstreit schlichtet, worauf ihn der Vater des anderen Kindes mit einer Ohrfeige bestraft. Die Kinder wollen das nicht auf sich sitzen lassen und die Probleme auf ihre Art lösen. Susanne Bier überzeugte die Kritiker mit Vorgängerfilmen wie ihrem Dogma-Drama «Open Hearts – Für immer und ewig» (2002) oder «Brothers – Zwischen Brüdern» von 2004, vom dem jüngst ein misslungenes US-Remake in die Kinos kam. Nun hat die dänische Regisseurin mit «In einer besseren Welt» den Auslands-Oscar gewonnen. Vermutlich ist das eher als Auszeichnung für ihre gelungenen früheren Filme zu verstehen. «In einer besseren Welt» scheitert am parallelen Verlauf der beiden Familiendramen: Die Regisseurin überfrachtet die miteinander verwobenen, persönlichen Dramen der einzelnen Protagonisten. Die zahllosen Klischees und Stereotype, die sie aneinander reiht, behindern erheblich die Auseinandersetzung mit Gut und Böse, die Bier im Sinn hat – und die Frage, wie sich der Blickwinkel mit der jeweiligen Situation des Betrachters verändert. Regie: Susanne Bier, 113 min., Dänemark 2011; mit: Mikael Persbrandt, Ulrich Thomsen, Trine Dyrholm 15.03.2011 Denis Demmerle
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Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Zudem wurde mit der Gewerkschaft eine Urlaubsregelung für das Kabinenpersonal getroffen, die ab 1. April für einen Zeitraum von zwei Monaten gilt. In der Zeit erhält die Besatzung 80 Prozent ihres Durchschnittslohns.
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Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
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Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Inhalt: Ein verschlafenes Dorf in Frankreich im Jahre 1959. Hier glauben die Bewohner an "Tranquillite", an die Ruhe und Stille. Man ist ordentlich und gottesfürchtig,... [mehr] Bewertung des Films durch registrierte Mitglieder:Note: 6.87 • Stimmen: 650 • Platz: 2351 • Ihre Note: --Ihre Bewertung des Films • Punkteverteilung ansehen FilmsammlungMelden Sie sich bitte an, um "Meine Filmsammlung" nutzen zu können» Im Besitz von 1.076 Benutzern» Bei 17 Benutzern auf der Wunschliste
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Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Lichtigfeld-Spirit - I. E. Lichtigfeld-Schule Die Enkelin von Rabbiner Dr. Lichtigfeld kam zu Besuch Am 12. November 2018, 4. Kislew 5779, besuchte uns aus Israel Frau Dr. Elisheva Barkon, die Enkelin von Rabbiner Isaak Emil Lichtigfeld, begleitet durch eine Kollegin von der Universität Kassel, Prof. Dr. Claudia Finkbeiner. Ein Jahr lang lebte Elisheva Barkon als achtjähriges Mädchen im Philanthropin, als die Büros der Jüdischen Gemeinde und die Wohnung des Rabbiners dort untergebracht waren. Der Balkon, auf dem Elisheva Barkon auf dem Schoß ihrer Großmutter sitzt, ist der heutige Balkon des Lehrerzimmers. Im Gespräch mit Herrn Rabbiner Soussan und unserem Schuldezernenten Harry Schnabel wurde deutlich, wie gut sie sich auch heute noch an die Räumlichkeiten des Philanthropin erinnert. Nach einer Begehung im Philanthropin sowie Hospitation in einer bilingualen Unterrichtsstunde in der E-Phasen-Klasse brachte Frau Dr. Barkon – hocherfreut vom „Lichtigfeld-Spirit“ – ihre Begeisterung über die Entwicklung der Schule zum Ausdruck. Beim gemeinsamen Mittagessen sind wir verblieben, dass dieser besonders inspirierende Besuch der erste, aber definitiv nicht der letzte sein soll.
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Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Italien Reiseführer - Wichtige Infos, Tipps, passende Angebote zum Flugzeit von Deutschland nach Italien (abhängig von Ab- und Zielflughafen): . Nachfolgend findet ihr die Termine der gesetzlichen Feiertage in Italien für und Zudem ist Italien von Deutschland aus mit dem Auto, dem Zug oder dem Flugzeug leicht zu erreichen. Ein Flug von Berlin nach Rom dauert nur zwei Stunden. Urlaub Italien jetzt günstig buchen ☀ Angebote verfügbar ☀ Buchen Sie Ihren Traumurlaub ab 24 € p.P. bei hillberg.nu! ⛱ € Gutschein. Die door ongelovigen maar wat graag in stand gehouden wordt. Das jeweilige Gastgeberland richtet das Turnier aus. Simon Ursula Simon Fürstenbergerstr. Frankfurt am Main Friseursalon Lamprecht Grüneburgweg deutschland gegen italien live stream Frankfurt Friseursalon u. Bundesliga und gewinne den Bundesliga-Jackpot. Deshalb findest Du für die 3. Bundesliga dürfen an dieser Stelle nicht fehlen. Bundesliga-Tabellen und Bundesliga-Spiele sowie der Bundesligaspielplan der 3. 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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Leben in Wiesbaden August vom Dern'schen Gelände in die Marktstraße und die De -Laspee-Straße verlegt. Der Stadtplan hilft, Wiesbaden zu erkunden. Wiesbaden is a city in central western Germany and the capital of the federal state of Hesse. In July , it had about , inhabitants, plus approximately. Der Stadtführer für Wiesbaden mit aktuellen Informationen und Auskunft zu Jobs, zum Leben, Arbeiten, Ausgehen, Einkaufen und Urlauben in Wiesbaden. Hauptorte der Vorführungen sind das Festivalkino Caligari und die Villa Clementine. Die danach zu verzeichnende Stagnation des Wachstums wurde durch eine http://www.sportsgamblingillinois.com/ Welle von Eingemeindungen game level beendet. Https://www.infocasinobonus.com/reader-shares-gambling-tax-horror. gehörten Vom Neroberg mit seinem Monopteros und dem Opelbad bietet bet to win for a living eine schöne Aussicht auf die Red blue dragon bis hin zum New online casino list. Septemberabgerufen am 4. Wiesbaden Film - Weltkurstadt Jahrhundert gab es auch vereinzelt wieder römisch-katholische Gemeindeglieder in Wiesbaden, die anfangs der Kirche in Frauenstein eingepfarrt waren. September und am Die ersten Eingemeindungen waren die von Biebrich, Schierstein und Sonnenberg am 1. Als gesicherte Ruine und mit einem gläsernen Wetterschutzdach versehen, wird es heute als Veranstaltungsort für Feste genutzt. Als gesicherte Ruine und mit einem gläsernen Wetterschutzdach versehen, wird es heute als Veranstaltungsort für Feste genutzt. Wiesbaden hat so einiges zu bieten. Auf der bereits heute von Bussen und Autos stark befahrenen Trasse könnten demnach täglich 20 Busse eingespart werden, zudem würden nach Schätzung von Experten Pendler pro Werktag ihr Auto stehenlassen und stattdessen mit der neuen Stadtbahn fahren. Dezember eine Verschuldung in Höhe von 1,46 Milliarden Euro entspricht 5. In July , it had about , inhabitants, plus approximately 19, [2] United States citizens mostly associated with the United States Army. One of the three Hessian state museums, Museum Wiesbaden is located in Wiesbaden. Die Evangelisch-Lutherische Christuskirchengemeinde Wiesbaden gehört heute zum Kirchenbezirk Hessen-Süd der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. This airport can be reached by car or bus. Of the municipality's 79 kilometres Im Frühjahr wurde mit dem Baubeginn des neuen Kommando- und Führungszentrums auf dem Paradeplatz des Airfields begonnen. The town was part of Franconia , the heartland of East Francia. Auf dieser Autobahn sind über das Wiesbadener Kreuz Köln und der Flughafen Frankfurt am Main erreichbar. Sie können zusammen maximal Februar existiert, zusammen mit der Nachbarstadt Mainz, eine Umweltzone. Erzhlte mir: Wiesbaden.de DREAM SPIEL Paysafe to paypal Casinos nrw poker Book of ra free online slot Wiesbaden.de Mega casino no deposit bonus Bank rbc online Above the city center, the Salzbach is better known as the Wiesbaden.de. Innerhalb dieser Landeskirche gehören die Gemeindeglieder zum Wiesbaden.de Wiesbaden der Propstei Süd-Nassau. To the north of the city are the Taunus Mountains, which trend in a northeasterly online casino software. To the other side is the Theater Kolonnade, built world series poker entry fee A Christmas tree more than 28 metres 92 feet tall is decorated with blue and golden ties, electric bulbs and 30 flash bulbs. Accessed September 11, Der Städteplaner Ernst May gewinnspiel tchibo ab den er Jahren mit dem Pool table free games neuer Siedlungen beauftragt, von denen die ab entstandene Trabantensiedlung Klarenthal sogar ein eigener Ortsbezirk eingerichtet wurde und die http://www.probettingkingsbromos.com/echtgeld-casino-verschiedensten-Ländern-u-no-deposit-bonus den Rang eines Stadtteils einnimmt. Im Jahr wurde der Maxblue erfahrungen in der heute bekannten Form von den Bürgern neu errichtet, allerdings noch immer mit einer hölzernen und damit reparaturanfälligen Zuleitung von Schuh Länge ,1 Meter. Den Blickfang im Osten bildet das bis von Friedrich von Thiersch erbaute Kurhausin dem unter anderem die Spielbank untergebracht ist.
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. 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Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
switzerland Archive - RADIO SMASH 17. Mai 2018 /1 Kommentar/in Gasel BE /von Andreas Peter https://radiosmash.ch/wp-content/uploads/2018/05/ZWEI-MAL-DREI-FLASCHEN-TOPWASSER-SAUBERES-TRINKWASSER-ZU-GEWINNEN.jpg 486 1024 Andreas Peter https://radiosmash.ch/wp-content/uploads/2018/08/Radio_Smash_Logo.png Andreas Peter2018-05-17 09:27:232018-05-17 09:54:15ZWEI MAL DREI FLASCHEN TOPWASSER - SAUBERES TRINKWASSER - ZU GEWINNEN
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Mit 23 jungen Kirmespaaren war die Jubiläumskirmes in Wildflecken so beliebt wie niemals zuvor. Der Startschuss fiel mit dem Revival der legendären Band Swingin‘ Five im Wildfleckener Sportheim, die ebenfalls im Jahr 1969 aus der Taufe gehoben worden ist. Alle Gründungsmitglieder waren gekommen: Reiner Schnabel, Walter "Pizzi" Gutmann, Winfried und Albin Kleinheinz sowie Helmut Abersfelder.
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
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Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Kopiert von Event №1406 00000 Bundesländer , Deutschland 10625 Berlin , Cafe Keese 10715 Berlin , Red Sky Club 10715 Berlin , Red Ballroom 13507 Berlin , Tegeler Seetrassen Großer Ballsaal55122 Mainz , Imperial The Club 63584 Gründau Lieblos, Dance Club Agostea 68782 Brühl , Discothek Bel Air 74579 Fichtenau Neustädtlein, Meiser Tanzmetropole 74906 Bad Rappenau , TanzPalast 76877 Offenbach an der Queich , Tanzlokal Datscha 82008 Unterhaching , Tanzbar Casanova 85051 Ingolstadt , Musik Park 86668 Karlshuld , Tanzpalast Octagon 86720 Nördlingen , LIVING 86720 Nördlingen Pfäfflingen, Rieser Tanzzentrum 88453 Erolzheim , Tanzcafe Calypso 90411 Nürnberg , Terminal 90 90411 Nürnberg , Marquee Club 90453 Nürnberg Katzwang, Reichelsdorfer Keller 90518 Altdorf , A3 Tanzcafe90518 Altdorf , A3 Discothek90763 Fürth , Buena Bista Club 90763 Fürth , Barhaus Dillinger 90763 Fürth , AVANGIO Nachtschicht90763 Fürth , Dance Base 90763 Fürth , AVANGIO A Danceclub91522 Ansbach , Kammerspiele Saal91805 Polsingen Döckingen, Hahnenkamm-Festival 92237 Sulzbach-Rosenberg , Wagnersaal 93077 Bad Abbach , Cafe Tanzgarten 94148 Kirchham , Haslinger Hof 94405 Landau an der Isar , Tanz Cafe Castello 95448 Bayreuth , Tanzbar Bayreuth 97318 Kitzingen , Tanzcafe Fox und Soul * Location
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
Wikiloc | Leipziger Notenspur Trail Wandern (Die besten Wandern Routen in Germany → Sachsen → Leipzig ) Leipzig (Wandern) imfree Alle Rechte vorbehalten angezeigt 775 Mal, heruntergeladen 20 Mal Dies ist ein Stadtspaziergang wie auf dieser Website dargestellt: Die Leipziger Notenspur verbindet die wichtigsten Wohn- und Arbeitsstätten der Leipziger Komponisten mit einem sichtbaren Weg durch die Innenstadt. Der Trail ist 5,3 km lang und kann zu Fuß verfolgt werden. Ich bin den Weg gegangen und habe der Karte auf der Website gefolgt. Ich habe die ersten paar Wegpunkte nicht betreten und gegen Ende der Wanderung ein paar falsche Kurven genommen. Und mein GPS-Signal scheint von den Straßen zu springen, sieht ein wenig unberechenbar aus. Also ist jeder eingeladen, das nochmal zu tun und eine bessere Version hochzuladen! Das Leipziger Museum für Musikinstrumente befindet sich im Grassi-Museumskomplex und ist die größte Sammlung von Musikinstrumenten in Deutschland. Das Museum bietet Besuchern jeden Alters einen Einblick in die vielfältige Welt der Musikinstrumente, aber auch in das Handwerk und die künstlerischen und experimentellen Fähigkeiten der Instrumentenbauer seit dem 16. Jahrhundert. Das Museum wurde am 30. Mai 1929 eröffnet. Als Institut der Universität Leipzig dient es der Forschung und Wissenschaft dieser Institution und stellt seine Schätze der Öffentlichkeit aus. Das Museum für Musikinstrumente besitzt mehr als 5.000 Stücke. Das älteste noch erhaltene große Fortepiano der Welt aus dem Jahre 1726 ist ausgestellt, ebenso wie fünf weitere Beispiele des Werkes des Erfinders des Fortepiano, Bartolomeo Cristofori. Meisterwerke aus den Leipziger Werkstätten, Spuren des frühen Klavierbaus in Leipzig, eine Kinoregion, Musikmaschinen und Kuriositäten aller Art sind zu sehen. Ergänzt werden die Instrumente durch grafische Displays, 3D-Musikbeispiele, eine Hologramm-Installation und ein Klanglabor, das die Musikgeschichte multisensorisch lebendig werden lässt. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Alter John Cemetery, Foto: Werner Schneider Die ehrwürdigen Bäume, efeubewachsene Mauern, Statuen aus der Renaissance bis zum Jugendstil, Ziersäulen und Grabsteine ​​des Alten Johannisfriedhofs laden den Besucher ein, mehr als nur ein paar Minuten in diesem landschaftlichen Kleinod zu verweilen. Die Romantiker werden sicherlich zu jeder Jahreszeit vom ehemaligen Friedhof verzaubert. Herzog Georg verfügte 1536 die Weihe eines Friedhofs auf dem Friedhof; Heute ist es das älteste in Leipzig. Ein besonderes Highlight für Musikliebhaber ist die Grabstätte von Richard Wagners Mutter Johanna (1778-1848) und Schwester Rosalie (1803-37). Weitere interessante Gräber sind Thomaskantor (Thomaskantor) Christian Weinlig (1780-1842) - Pädagoge, Komponist und nicht zuletzt Lehrer Richard Wagners. Friedrich Rochlitz (1769-1842) spielt eine herausragende Rolle in der Geschichte der Musikliteratur, als Kritiker und Herausgeber der allgemein verbreiteten Musikzeitschrift Allgemeine Musikalische Zeitung. Hommage an Carl Friedrich Zöllner (1800-60), Komponist des unsterblichen Liedes Das Wandern ist des Müllers Lust mit seinem Grabstein, übertragen vom Neuen St. Johannis Friedhof. Die Durchsicht der Gräber vieler, vieler historischer Persönlichkeiten, darunter Schulleiter der Thomasschule, Philosophen, Museumsgründer, Dichter und Frauenrechtler, bietet einen faszinierenden Einblick in die Leipziger Vergangenheit. Der Alter Johannisfriedhof erstreckte sich ursprünglich über eine wesentlich größere Fläche als heute, einschließlich des heutigen Grassi-Museumskomplexes: der Friedhofsteil mit dem Grab Johann Sebastian Bachs. Robert Schumann führte die Klagen wegen mangelnder Identifizierung der genauen Ruhestätte des großen Meisters an. Dies wurde am Ende des 19. Jahrhunderts durch die Erweiterungsarbeiten an der Johanniskirche korrigiert; Bachs sterbliche Überreste wurden ausgegraben, identifiziert und in einer Gedenkgrabstätte wiedergefunden. Die Schäden an der Johanniskirche während des Zweiten Weltkrieges waren so gravierend, dass das Verlassen des Grabmals selbst so schwerwiegend war, dass man beschloss, Bachs sterbliche Überreste 1949 in seine letzte Ruhestätte, die Thomaskirche, zu verlegen. Standort: hinter dem Grassimuseum, Eingang über Täubchenweg oder Prager Straße Öffnungszeiten: täglich ab 10 Uhr; schließt von 16 bis 20 Uhr, je nach Jahreszeit Die "Wohnung im ersten Stock rechts" in diesem klassischen Haus wurde nach ihrer Hochzeit im September 1840 Sitz des Komponisten Robert Schumann (1810-1856) und der Pianistin Clara Wieck (1819-1896) fruchtbare musikalische Zusammenarbeit begann, bis Ende 1844 bis nach Dresden fortdauernd. Robert komponierte seine Erste Symphonie (Frühling), den ersten Satz seines Klavierkonzertes in a-Moll, diverse Kammermusik- und Liederzyklen; Clara legte den Grundstein für ihre beeindruckende pianistische Fähigkeit. Die ersten beiden Kinder des Paares, Marie und Elise, wurden hier geboren. Prominente Gäste des Schumann-Hauses sind Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Hector Berlioz, Richard Wagner und Hans Christian Andersen. "Klärchen, ich habe dir gesagt, was von dir ich fürchte; jetzt sagst du mir, was von mir dir nicht gefällt. Ich will mich besser machen; hier meine Hand und ein Kuss auf dein Herz." (Robert zu Clara, 1840) Der erste Stock beherbergt heute einen Konzertsaal und eine Gedenkstätte für das Paar. Öffnungszeiten: Mittwoch-Freitag 14-17 Uhr, Samstag und Sonntag 10-17 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Internet: Robert und Clara Schumann Verein Leipzig Wikipedia: Robert Schumann | Clara Schumann Im Laufe des 19. Jahrhunderts avancierte Leipzig zu einer der führenden europäischen Musikmetropolen. Von großer Bedeutung für diese Entwicklung war die Anwesenheit einiger der bedeutendsten Fachverlage der Stadt in der Stadt. Die älteste dieser Institutionen, der wohl traditionsreichste Musikverlag der Welt, ist Breitkopf, 1719 von Bernhard Christoph Breitkopf gegründet. Gottfried Christoph Härtel übernahm 1795 den Verlag (mit dem Namen Breitkopf & Härtel) und knüpfte eine enge Zusammenarbeit ua mit Ludwig van Beethoven. Breitkopf & Härtel wurde zum vertrauten Herausgeber von vielen der Koryphäen der romantischen Epoche: zB Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Franz Liszt und Richard Wagner. Der Verlag CF Peters ist ebenfalls in Leipzig verwurzelt. 1800 von Franz Anton Hoffmeister und Ambrosius Kühnel als Bureau de Musique gegründet, veröffentlichte es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hochbedeutende Editionen von Werken JS Bachs. Edvard Grieg, der von 1858 bis 1862 am Leipziger Konservatorium studierte, wurde später von CF Peters tatkräftig gefördert. Die dritte bis heute erhaltene Institution ist der Friedrich Hofmeister Musikverlag aus dem Jahr 1807, benannt nach seinem Gründer. Hofmeister erlernte sein Handwerk bei Breitkopf & Härtel, bevor er Erfahrungen bei Kühnel und Hoffmeister's Bureau de Musique sammelte. Nach Gründung seiner eigenen Firma veröffentlichte er frühe Werke von Robert Schumann und Clara Wieck, sowie die Produktion weniger bekannter Komponisten wie Ignaz Moscheles und Heinrich Marschner. Neben diesen drei Hauptdarstellern der Branche waren zahlreiche andere Institutionen, die eine aktive Rolle in der Entwicklung des Musikverlags spielten, bis ins 20. Jahrhundert in Leipzig ansässig. Das Grafische Viertel wurde durch den Bombenangriff auf Leipzig im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Beginn der sozialistischen Ära in Ostdeutschland im Jahr 1949 führte in der Folge zur Abwanderung zahlreicher Verleger in den Westen. Das heutige Leipzig beherbergt die Flügel von Breitkopf & Härtel und CF Peters; der Hofmeister Verlag ist vollständig an den Ort seiner Gründung zurückgekehrt. Internet: Breitkopf & Härtel Musikverlag | Friedrich Hofmeister Musikverlag | CF Peters Musikverlag Richard Wagner, der berühmteste aller in Leipzig geborenen Komponisten, erblickte am 22. Mai 1813 im Gasthaus Zum roten und weißen Löwen auf der Brühlstraße das Licht der Welt. Er wurde anschließend am 16. August 1813 in der Thomaskirche getauft. Im Jahr 1886 musste Wagners Geburtshaus Platz machen für die Entwicklung auf dem Gelände. Andere Häuser, in denen die Familie Wagner lebte, wurden entweder 1886 abgerissen oder bei den Bombenangriffen 1943-44 zerstört. Ein erhaltenes Gebäude von Interesse ist das Königshaus auf der Südseite des Marktplatzes, der Wohnsitz von Richards Onkel, dem Philologen und Gelehrten Adolf Wagner. Für den jungen Richard erwies sich Adolf, ein Bekannter Goethes, Schillers, ETA Hoffmanns, Ludwig Tiecks und anderer Lyriker als eine Quelle literarischer Reize. Überliefert ist auch die Alte Niklaischule, an der Wagner von 1828 bis 1830 eingeschrieben war. Wagners nächste Schule, die Alte Thomassschule, musste leider 1902 wegen der "Neuen Schule" abgerissen werden verfallener Zustand. Wagner erhielt Kompositionsunterricht vom Thomaskantor Theodor Weinlig in der Kantorwohnung der Schule von 1831 bis 1832. Viele Erfahrungen und Begegnungen, die für die Entwicklung des jungen Wagners entscheidend waren, fanden im Alten Gewandhaus in der Universitätsstraße statt; hier dirigierte er am 1. November 1862 die Ouvertüre zu den Meistersingern von Nürnberg. Ende des 19. Jahrhunderts wurde auch dieser Ort neu gestaltet. Einen ähnlich entscheidenden Einfluss hatten die Opernaufführungen, an denen Richard Wagner während seiner Jugendzeit im Alten Theater (am heutigen Richard-Wagner-Platz bis zu seiner Zerstörung durch Bombenangriffe am 4. Dezember 1943) teilnahm. Nach seinem Abschied von Leipzig im Jahr 1834 war Wagner ein gern gesehener Gast im Hause Robert und Clara Schumanns bei Besuchen in seiner Heimatstadt. Der Nachfolger der Schumanns in der Wohnung in der heutigen Inselstraße war Wagners Halbschwester Cäcilie, die Frau Eduard Avenarius; das Schumann-Haus blieb also auch nach der Abreise des berühmten Paares Wagners Anlaufstelle. Oper, Foto: A. Schmidt Die Oper Leipzig kann auf eine fast 320-jährige Tradition zurückblicken. Das erste Opernhaus der Stadt, das 1693 in der Brühlstraße eröffnet wurde, folgte den Häusern in Venedig und Hamburg als drittes städtisches Musiktheater in Europa. Die erste Zusammenarbeit zwischen der Oper und den Musikern des Großen Konzerts (später Gewandhausorchester) fand 1766 statt. Im gleichen Jahr wurde das Komödienhaus eingeweiht, das später als Altes Theater (Altes Theater) bekannt wurde. Für ein gutes Jahrhundert hat dieses Theater einen enormen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Operntradition geleistet (siehe Notenbogen-Station 2). Mit der Eröffnung des Neuen Theaters am Augustusplatz 1868 erhielten die Leipziger Opern- und Theaterhäuser ein neues Zuhause. Ab diesem Zeitpunkt legte die Oper Leipzig neben dem Standardrepertoire von Mozart, Weber und Gluck großen Wert auf die Aufführung des Opernschaffens des berühmten Sohnes der Stadt, Richard Wagner. Die Uraufführung von Wagners Ring-Trilogie vor Bayreuth fand 1878 in Leipzig statt. Die Liste der weltberühmten Dirigenten, die bis 1890 eine Stelle am Opernhaus annahmen, umfasst Artur Seidl, Arthur Nikisch und Gustav Mahler. Die 1920er Jahre waren durch das besondere Engagement der Oper für die Produktion des zeitgenössischen Repertoires gekennzeichnet. Von den zahlreichen Opern-Uraufführungen, die in Leipzig stattfinden, ist Kurt Weill und Berthold Brechts "Der Aufstieg und Fall von Mahagonny", der 1930 uraufgeführt wurde, von besonderer Bedeutung. Nach der Zerstörung des Neuen Theaters im Jahr 1943 sollte Leipzig bis 1956 warten, um mit dem Bau eines neuen Hauses zu beginnen. An der gleichen Stelle errichtet, ist das neue Gebäude eine architektonische Hommage an das Neue Theater mit seinen spätklassischen Elementen. Die Fertigstellung des Opernhauses wurde 1960 mit einer Inszenierung von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Joachim Herz gefeiert. In den folgenden Jahrzehnten hielt die Oper Leipzig die traditionelle Betonung der Opernproduktion Wagners sowie die Wiederaufnahme vernachlässigter Werke früherer Zeiten im Repertoire. Udo Zimmermann übernahm 1990 die Leitung der Oper Leipzig und steuerte neue Höhen. Im Jahr 1991 brachte Zimmermann Uwe Scholz als Ballettdirektor und Chefchoreograf in die Oper, was zur Gründung des Leipziger Balletts als eines der führenden Unternehmen in Deutschland führen sollte. Henri Maier folgte 2001 Zimmermann und eröffnete die Oper Leipzig für Bereiche des Opernrepertoires, die bis dahin in der Stadt unbekannt waren, zB Die Verdammung von Faust und Die Trojaner von Berlioz. Maier verließ 2007 die Oper Leipzig; Ein Jahr später wurde Peter Konwitschny zum Chief Stage Director ernannt. Konwitschny tritt für eine besonders lebendige Annäherung an die Musiktheaterproduktion ein, ein Repertoire, das alle Opernepochen vom Barock bis zur Gegenwart und die Förderung junger Regisseure umfasst. Die Foyers und das Auditorium des Opernhauses wurden 2007 nach den Vorgaben des denkmalgeschützten Gebäudes renoviert. Das Theater hat jetzt eine Kapazität von 1267. Die Oper Leipzig, bestehend aus dem Ensemble von Solisten, dem Chor und dem Leipziger Ballett, umfasst auch die Musikalische Komödie, die Operette und Musicals in einem eigenen Theater in Lindenau im Westen der Stadt. Die Leipziger Oper zeigt pro Saison etwa 300 Vorstellungen. Richard Wagner war von 1828 bis 1830 an der Nikolaischule eingeschrieben - eine der wenigen erhaltenen authentischen Wagner-Locations in Leipzig. Wagner war sicherlich kein Musterschüler, wie er in seiner Autobiographie erzählt: "Der Niedergang meines Studiums und meine vollendete Abweichung vom Weg einer gut regulierten Ausbildung begannen am ersten Schultag; die Arroganz der Schulpedantie könnte durchaus schuld sein." Zu dieser Zeit bot die Thomassschule keine echte Alternative zu Wagner: "... die Nikolaischule genossen damals einen wesentlich besseren Ruf als ihre Schwester; ich musste einfach dort aufgenommen werden." Entsprechend seinen "phantastischen Tendenzen" widmete er sich jedoch nicht seinen Studien und konzentrierte sich lieber auf den Fortgang seines lyrischen Dramas Leubald und Adelaide. Später schrieb Wagner die Prioritäten seiner Jugend und schrieb: "Die Vernachlässigung meiner schulischen Arbeit erreichte ein solches Ausmaß, dass sie unweigerlich zu unserer Abschiedsgesellschaft führte." Vermutlich mehr Inhalt in ihren Studien an der Nikolaischule waren Gottfried Wilhelm Leibniz, Christian Thomasius und Johann Gottfried Seume. Die Nikolaischule beschäftigte auch Kantoren, die offiziell den Thomaskantoren gleichgestellt waren. Aufgrund der starken wissenschaftlichen Voreingenommenheit des Lehrplans der Nikolaischule konnten sie jedoch nicht mit ihren Kollegen von St. Thomas konkurrieren und blieben weitgehend ohne Einfluss auf das Musikleben der Stadt. Das Gebäude der Nikolaischule beherbergte die Schule von ihrer Gründung im Jahr 1512, die diesem Zweck bis 1872 diente. Nach langen Jahren der allmählichen Verschlechterung wurde das verlassene Gebäude schließlich von 1991 bis 1994 restauriert. Die spätgotische Nikolaikirche, deren Inneres im Jahre 1790 klassizisiert wurde, ist eine der beiden erhaltenen Kirchen in Leipzig, für deren geistliche Musik Johann Sebastian Bach verantwortlich war. Bach begann seine Tätigkeit in der Nikolaikirche am 30. Mai 1723 mit der Leitung einer Kantate im Dienst. Die Musik der Nikolaikirche war lange eng mit der der Thomaskirche verbunden. Obwohl die Nikolaikirche die Hauptpfarrkirche von Leipzig war, beschäftigte sie nur einen Organisten, keinen Kantor. Bachs Stellung als Thomaskantor (Kantor von St. Thomas) und die Dirigentenmusiken der Stadt erforderten von ihm, den musikalischen Beitrag zum Gottesdienst in allen vier Leipziger Hauptkirchen zu organisieren: Nikolaikirche, Thomaskirche, Neue Kirche St. Matthäi (Neue Kirche St. Matthäi ) und Peterskirche. Tatsächlich war die Nikolaikirche der Schauplatz für mehr Kantatenaufführungen unter Bachs Leitung als irgendeine der anderen Kirchen. Darüber hinaus erlebte die Nikolaikirche die Uraufführung von zwei der größten Meisterwerke Bachs: die Passion von Johannes 1724 und das Weihnachtsoratorium über die Festtage 1734/35. Von den vor Bachs Zeit bei der Nikolaikirche angestellten Organisten sind zwei besonders hervorzuheben: Johann Rosenmüller (1619-1684) und Adam Krieger (1634-1666). Die heutige Orgel basiert auf dem 1862 von Friedrich Ladegast erbauten Instrument, das maßgeblich an der Neigung zu einer eher romantischen Interpretation von Bachs Orgelwerken in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beteiligt war. Die Ladegast-Orgel wurde in den Jahren 1902-03 von der Firma Frankfurt-an-der-Oder, Wilhelm Sauer, erweitert. Das 2002-2003 von Hermann Eule in Bautzen gebaute neue Instrument basiert auf dem Original und integriert viel von der vorhandenen historischen Substanz. Als Ergebnis der "Gebete für den Frieden", die heute jeden Montag um 17 Uhr gehalten werden, wurde die Nikolaikirche 1989 zum Ursprung der Friedlichen Revolution und später zum Symbol der deutschen Wiedervereinigung. Leipzigs Altes Rathaus beherbergt zahlreiche wertvolle Relikte der Musikgeschichte der Stadt. Johann Sebastian Bach, wahrscheinlich der prominenteste Mensch, der jemals das Alte Rathaus betreten hatte, unterzeichnete im Mai 1723 seinen Bürgervertrag als Thomaskantor (Kantor der Thomaskirche) und Dirigentenmusiken im Ratssaal. Der an die Kammer angrenzende Raum ist Bachs Erinnerung gewidmet. Das einzige authentische Porträt des berühmtesten Musikers unserer Stadt (von Elias Gottlob Haussmann, 1746) ist ebenso ausgestellt wie eine Originalhandschrift in Bachs Hand. Der nächste Raum ist der Leipziger Musiktradition gewidmet: Kirchenmusik vor Bachs Zeit, bürgerliche Musik, besonders Johann Gottfried Reiche, und die Frühgeschichte des Gewandhauses. Zu den Raritäten gehören die Stiftung Charta der Gewandhauskonzerte von 1781, ein Modell des ersten Gewandhauses im Maßstab 1:25 und der Dirigentenstand aus dem alten Konzertsaal. Neben dem Gewandhauskapellmeister von Felix Mendelssohn Bartholdy bis Carl Reinecke war dieser Stand der Dirigenten von Wolfgang Amadeus Mozart (1789), Muzio Clementi (1812), Carl Maria von Weber (1813), Johann Strauß (1834), Robert Schumann (1853) ), Franz Liszt (1857), Johannes Brahms (1860) und Richard Wagner (1862). Das Porträt von Leipzigs berühmtestem bürgerlichen Musiker Johann Gottfried Reiche ist ebenfalls das Werk von Haussmann, das um 1726 entstanden ist. Eine Replik der Trompete von Reiche im Gemälde ist zusammen mit anderen historischen Blechblasinstrumenten zu sehen. Auf der Nordseite des Festsaales befindet sich der Pfeiferstuhl, der so alt ist wie das Alte Rathaus (1556). Die sogenannten Stadtpfeifer spielten von diesem nun öffentlich zugänglichen Balkon zu festlichen Anlässen. Die Musikstadt Leipzig von Mendelssohn bis heute wird im Rahmen der Dauerausstellung "Moderne Zeiten" der Stadtgeschichte gefeiert. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag, 10-18 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Obwohl Ludwig van Beethoven nur einmal in seinem Leben in Leipzig war (als junger, ehrgeiziger Pianist und Komponist), hatte er eine enge Beziehung zur Stadt. Ein erheblicher Teil seiner Werke wurde in Leipzig veröffentlicht, zuerst vom Bureau de Musique (später CF Peters), dann vom weltweit längsten Musikverlag Breitkopf & Härtel (siehe Notenspur-Station 8). Härtel wandte sich 1801 an Beethoven und bot an, die erste Ausgabe der neuen Werke des vielversprechenden Komponisten zu veröffentlichen. Gelegentliche Zusammenarbeit zwischen den beiden begann 1802, was dazu führte, dass Breitkopf & Härtel von 1808 bis 1812 Beethovens Hauptverleger war. Zu den Erstausgaben von Beethoven in diesem Jahrzehnt gehören die Fünfte und Sechste (Pastoral) -Symphonien, die Oper Leonore (später umbenannt in Fidelio), das Fünfte Klavierkonzert (Kaiser) und die Schauspielmusik zu Goethes Egmont. Drei von Beethovens Werken wurden in Leipzig uraufgeführt: eine Sopranarie im Alten Theater (siehe Notenbogen Station 2) im November 1796, das Tripelkonzert im Februar 1808 und das Fünfte Klavierkonzert im November 1811, beide im ersten Gewandhaus (vgl Notenspur Station 21.) Da der Hauptsitz von Breitkopf & Härtel im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, ehrt die Notenspur Beethoven mit einem künstlerischen Ort: dem Museum der bildenden Künste. Das ist nicht so unrealistisch, wie man meinen könnte, denn die Galerie besitzt eines der berühmtesten musikalisch relevanten Kunstwerke der Welt: Klingers Beethoven. Max Klinger arbeitete von 1885 bis 1902 an seinem 3,1 m hohen Meisterwerk. Als eines der besten Beispiele für die Symbolik der Kunst vereint die Skulptur Elemente der Antike und des Christentums. Beethoven wird als Musiktitan dargestellt, zu dem sogar der Adler ehrfürchtig aufblickt. Er blickt in die Ferne (die Zukunft?), Undurchdringlich und unerschrocken, vertraut nur seiner eigenen Inspiration. Das Museum verfügt über ein umfangreiches Angebot an musischen Werken - ein kleines Wunder in Leipzig. Max Klingers Zyklus Brahms-Fantasie sowie seine Skizzen für ein geplantes Denkmal für Wagner (siehe Notenrad Station 6) sind im Besitz des Museums, ebenso das Gemälde Die Toteninsel von Arnold Böcklin (1827-1901), Inspirationsquelle für Tondichtungen von Max Reger und Sergej Rachmaninow. Wie es im Zentrum von Leipzig häufig der Fall ist, hat der Standort des Museums eine starke musikalische Verbindung: Bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg stand das Zimmermannsche Kaffeehaus nur wenige Meter entfernt. In diesem Café fanden die regelmäßigen Konzerte des Collegium musicum statt, das nach seiner Gründung durch Georg Philipp Telemann im Jahr 1703 von Johann Sebastian Bach von 1729 bis mindestens 1741 geleitet wurde. Veranda des Hôtel de Saxe; Autogramm von WA Mozarts Requiem Die barocke Vorhalle der Klostergasse 9 steht heute als Erinnerung an das Hôtel de Saxe, das viele berühmte Besucher der Stadt beherbergte. Es ist nicht bekannt, ob Wolfgang Amadeus Mozart persönlich das Hotel während seines Aufenthaltes in Leipzig 1789 bevormundet hat; Seine Witwe Constanze war jedoch ein Gast, als sie 1796 mit der Partitur des Requiems ihres verstorbenen Gatten in die Stadt reiste und im April desselben Jahres ihre Leipziger Premiere feierte. Frédéric Chopin war am 27. September 1835 im Hotel. Neben seiner Hauptfunktion war das Hôtel de Saxe auch ein beliebter Ort für alle Arten von Veranstaltungen und Veranstaltungen. Der Festsaal diente während des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts als Konzertsaal. Neben der Ausstattung der Leipziger Konzertveranstalter und Musikgesellschaften zog das Hotel viele Touring-Virtuosen an. Das Collegium musicum unter der Leitung des Unversitätsmusikdirektors, Johann Gottlieb Görner (das konkurrierende Ensemble zu Bachs eigenem Collegium musicum), residierte im Konzertsaal des Hotels. Johann Adam Hiller inszenierte hier im Sommer 1787 seine Sommerkonzerte, und 1791 wählte der preußische Hofkomponist Carl Stamitz das Hotel für seine Musikalische Akademie. Die Konzertsaison des Hôtel de Saxe 1809/10 war für Leipziger Musikfreunde ein Novum: die ersten öffentlichen Streichquartettkonzerte der Stadt. Das ansässige Ensemble war das 1808 gegründete Gewandhaus-Quartett, das älteste Quartett der Welt. Das Hotel sollte ein Jahrhundert später im Jahr 1909 schließen. Nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schließlich 1968 abgerissen. Das heutige Gebäude auf dem Gelände stammt aus dem Jahr 1977, in dem die unvollständige Nachbildung des ursprünglichen Barocks Veranda wurde später eingestellt. Eine Gedenktafel erinnert an die historische Bedeutung des ehemaligen Hotels. Die Thomaskirche ist das wahre Tor zur Musikstadt Leipzig. Im Jahr 1212 war die Gründung der Augustiner-Chorherren in Leipzig gleichzeitig die Geburt des Thomanerchors. In den ersten Jahrhunderten der Chorgeschichte beschränkte sich die Musik in der Thomaskirche auf die musikalische Begleitung der Liturgie in der Messe. Mit dem Beginn der Reformation in Sachsen im Jahr 1539 sollte jedoch eine neue Ära der Kirchenmusik eingeläutet werden. Musik wurde nun als ein integraler Bestandteil der Verkündigung im Gottesdienst geschätzt, was einen wesentlich größeren Beitrag des Thomanerchors erforderte und die Komposition einer beträchtlichen Menge neuer geistlicher Musik vom jeweiligen Kantor verlangte. Dies war der Beginn der goldenen Epoche der Thomaskirche, ihrer Schule und ihres Chors. Nachdem er 1543 die Verantwortung für die Thomasschule und den Thomanerchor übernommen hatte, gelang es dem Stadtrat, eine lange Reihe prominenter Komponisten in das Amt des Thomaskantors (Thomaskantor) wie Sethus Calvisius, Johann Hermann Schein, Johann Kuhnau, Johann Sebastian zu berufen Bach, Friedrich Doles, Johann Adam Hiller, Moritz Hauptmann, Theodor Weinlig und Gustav Schreck. Besonders hervorzuheben unter den Kantoren des 20. Jahrhunderts sind Karl Straube, Günther Ramin und Kurt Thomas. Die Thomaskirche bildet den Mittelpunkt des jährlichen Bachfestes in Leipzig, das Musiker und Musikliebhaber aus aller Welt anzieht. Neben den Werken von Bach ist die Kirche auch Gastgeber für die Aufführung von Musik aller Epochen, Woche für Woche, in dem Kontext, für den sie geschaffen wurde: zur Ehre Gottes. Das Erste Gewandhaus wurde im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts errichtet. Das zweiflügelige Gebäude stand in Gewandgäßchen und Universitätsstraße. Das Gewandhaus fungierte sowohl als Zunfthaus der Textilkaufleute als auch als Waffenarsenal: Im Erdgeschoss des Flügels der Universitätsstraße befand sich die Waffenkammer der Stadt. 1711 besetzte die Stadtbibliothek die Stockwerke über der Waffenkammer, bevor fünfzig Jahre später im Gewandgäßchen-Flügel entsprechende Unterkünfte zur Verfügung gestellt wurden. Der von der Bibliothek geräumte Raum wurde dann auf Initiative des Stadtrates zum ersten echten Konzertsaal Leipzigs umgebaut. Die Halle wurde im November 1781 eröffnet und beherbergte seit 1743 die Abonnement-Orchesterkonzerte, die in Leipzig stattfanden. Die Konzertreihe wurde bald Gewandhauskonzerte; das ansässige Orchester erwarb ebenfalls den Namen Gewandhausorchester. Der Konzertsaal, der ganz aus Holz gebaut war und den zweiten und obersten Stock des Waffenhauses einnahm, war, ähnlich wie eine Geige in seinem Koffer, eine riesige Resonanzkammer - quasi ein Instrument für sich. Die 500 Konzertbesucher in der Halle waren Zeuge von Mozarts einzigem Konzert in Leipzig (1789), Clara Wiecks öffentlichem Debüt (1828) und der Uraufführung vieler Werke, die sich seitdem im klassischen Standardrepertoire der Welt etabliert haben: Beethovens Triple Concerto und Fifth Piano Concerto (Kaiser), Schuberts C-Dur-Symphonie (The Great), Mendelssohns Dritte Symphonie (Scottish) und Violinkonzert, Schumanns Erste Symphonie (Frühling), Wagners Vorspiel zu den Meistersingern von Nürnberg und Brahms 'Violinkonzert. Dem Ersten Gewandhaus gelang es, neben den regelmäßigen Konzerten unter der Leitung des Gewandhauskapellmeisters von Johann Adam Hiller über Felix Mendelssohn Bartholdy bis Carl Reinecke viele Komponisten nach Leipzig zu holen, um dort eigene Werke zu dirigieren. Trotz mehrerer Maßnahmen zur Erhöhung der Hallenkapazität über die Jahre konnte die öffentliche Nachfrage schließlich nicht mehr befriedigt werden. Um 1865 begannen ernsthafte Überlegungen zum Bau eines neuen Konzerthauses. Das Management des Gewandhauses hoffte, einen geeigneten Standort direkt in der Innenstadt zu finden, während die Stadtverwaltung den Bau der Halle in Richtung des Stadtrands von Leipzig bevorzugte, um so den Beginn einer ganz neuen Nachbarschaft zu fördern. Und so stellte sich heraus: Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit leitete die Einweihung des Neuen Gewandhauses im Dezember 1884 die Entwicklung des Musikviertels ein. Das Neue Gewandhaus (heute bekannt als zweites Gewandhaus) fiel im Zweiten Weltkrieg der Bombardierung von Leipzig zum Opfer. Die Gewandhauskonzerte fanden anschließend im Zoo in der Kongresshalle statt, bis sich das Gewandhausorchester 1981 im neuen Gewandhaus am Augustusplatz niederließ (siehe Notenspur Station 1). Das erste Gewandhaus wurde 1894 abgerissen und durch ein neues Gebäude für Leipziger Messen, das Städtische Kaufhaus, ersetzt. Durch das neue Vermarktungskonzept der "erzwungenen Schaltung", das nur noch das Verlassen des Gebäudes durch die gesamte Ausstellung gewährleisten konnte, war das Städtische Kaufhaus ein starker Katalysator für den Erfolg der Leipziger Messen. Diese Seite kann zweifellos ihren Anspruch auf einen auffälligen Platz sowohl in der Musik- als auch in der Handelsgeschichte geltend machen. Hallo, hat dieses interessante Route Leipziger Notenspur https://de.wikiloc.com/routen-wandern/leipziger-notenspur-15938044 Beste Grüße, Wikiloc - Trails der Welt Ich unternahm diesen Trail mit imfree Bitte imfree dich als Begleiter zu diesem Trail hinzuzufügen Folge imfree und entdecke neue Trails!
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Wann wurde Jules Dassin geboren?
Jules Dassin, eigentlich Julius Dassin (geboren am: 18. Dezember 1911 in Middletown, Connecticut; gestorben am: 31. März 2008 in Athen), war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Nach ersten Erfolgen in Hollywood ging er während der McCarthy-Ära ins europäische Exil, wo er seine Karriere fortsetzte. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Rififi und Sonntags… nie! Leben Jules Dassin war der Sohn von Samuel Dassin, einem russisch-jüdischen Immigranten, und Berthe Vogel. Nach dem Umzug der Familie nach New York wuchs er mit sieben Geschwistern im Stadtteil Harlem auf. Er schloss sich der politisch linken, jiddischen Theatergruppe „ARTEF“ (Arbeter Theatre Farband) an, in der er sich erst als Darsteller, später als Regisseur betätigte, und dem „Group Theater“. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der USA, aus der er 1939, enttäuscht über den Hitler-Stalin-Pakt, wieder austrat. 1940 führte Dassin erstmals Regie am Broadway und schrieb Beiträge für Radiosendungen. 1941 gab Dassin sein Debüt als Filmregisseur bei dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer. Nach seinem Zerwürfnis mit MGM-Chef Louis B. Mayer drehte er für den Produzenten Mark Hellinger und Universal Pictures die Film noirs Zelle R 17 und Stadt ohne Maske. Nach Hellingers frühzeitigem Tod wechselte Dassin zu 20th Century Fox und führte bei einem weiteren Film noir Regie, Gefahr in Frisco. Der beginnende McCarthyismus setzte seiner Karriere in den USA ein Ende. Bereits 1949 geriet Dassin wegen seiner politischen Vergangenheit ins Visier antikommunistischer Ermittlungen, weshalb Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck Dassin seinen nächsten Film, Die Ratte von Soho, in London drehen ließ. Dassin konnte den Film nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Der Regisseur gab die Schnittanweisungen per Telefon oder Memo weiter. Beim Kinostart gingen die Kritiker mit Die Ratte von Soho hart ins Gericht, heute gilt er als eine von Dassins stärksten Arbeiten. 1951 denunzierten Elia Kazan und Edward Dmytryk Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC). Ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im amerikanischen Filmgeschäft ging Dassin mit seiner Familie nach Europa. Auch dort konnte er erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da von amerikanischer Seite Druck auf die europäischen Produzenten ausgeübt wurde, die befürchten mussten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden. 1955 übernahm er die Arbeit an seinem ersten europäischen Film nur aus Geldnot. Der in Frankreich gedrehte Gangsterfilm Rififi wurde ein großer Kritiker- und Publikumserfolg. Dassin schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sondern spielte unter dem Pseudonym Perlo Vita auch eine der vier Hauptrollen, da der vorgesehene Schauspieler nicht zu den Dreharbeiten erschien. Für Rififi erhielt Dassin auf dem Filmfestival in Cannes 1955 den Preis für die beste Regie. Die berühmte, in der Vorlage nicht vorhandene Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi. 1955 lernte er in Cannes die griechische Schauspielerin Melina Mercouri kennen. Im folgenden Jahr spielte sie in seinem Film Der Mann, der sterben muss nach Nikos Kazantzakis’ Roman Griechische Passion (Ο Χριστός ξανασταυρώνεται). Mit Mercouri drehte Dassin auch die großen internationalen Erfolge Sonntags… nie! (1960) und Topkapi (1964). Dassin und Mercouri heirateten im Jahr 1966. Nach dem Militärputsch und der Machtübernahme des Obristen-Regimes in Griechenland gingen beide ins Exil nach Paris. Dassins späteren Filmen war weder kommerzieller noch künstlerischer Erfolg beschieden. 1968 kehrte er für den Film Black Power in die USA zurück. Im selben Jahr arbeitete Dassin auch am Broadway und wurde als Regisseur und Drehbuchautor der Musicalversion von Sonntags… nie! für zwei Tony Awards nominiert. Ab 1974, nach Ende der Militärdiktatur, lebten Dassin und Mercouri wieder in seiner Wahlheimat Griechenland. 1992 bekam er die Ehrenstaatsbürgerschaft verliehen. Nach dem Tod seiner Frau 1994 gründete er die „Melina-Mercouri-Stiftung“ und setzte sich für die Rückkehr des Parthenon-Frieses aus London nach Athen ein. Das von ihm mit initiierte neue Akropolismuseum wurde 2009 eröffnet. Die Eröffnung erlebte Dassin nicht mehr: Er starb 96-jährig im Athener Hygeia-Krankenhaus. Er wurde, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Ersten Athener Friedhof neben Melina Mercouri beigesetzt. Familie Aus der ersten, 1962 geschiedenen Ehe mit der ungarischen Violinistin Béatrice Launer stammen der populäre französische Chanson-Sänger Joe Dassin (1938–1980) sowie die Töchter Richelle (* 1940) und Julie (* 1944). Filmografie Auszeichnungen (Auswahl) 1955: Preis für die Beste Regie auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Rififi 1956: Prix Méliès von dem Association Française de la Critique de Cinéma für Rififi 1956: National Board of Review: Bester ausländischer Film für Rififi 1957: Besondere Erwähnung der „International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual“ (OCIC) im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes für Der Mann, der sterben muss 1960: Nominierung für den British Film Academy Award für den Besten Film für Sonntags… nie! 1961: Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch für Sonntags… nie! 1997: Preis für das Lebenswerk auf dem Filmfest München 2000: Sonderpreis des New York Film Critics Circle für Rififi 2017 nahm die Online Film & Television Association Rififi in die OFTA Film Hall of Fame auf Literatur Norbert Grob, Bernd Kiefer: [Artikel] Jules Dassin. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Mit 109 Abbildungen. Reclam, Stuttgart 2008 [3. aktualisierte und erweiterte Auflage, 1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 167–170. Weblinks Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Filmproduzent US-Amerikaner Mitglied der Communist Party USA Geboren 1911 Gestorben 2008 Mann
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Mein Sohn trägt die Schuhe sehr gern. ... leggi tutto Verarbeitung ist nicht so gut, wie auf Bild im internet ... leggi tutto Top Produkt für meine Tochter! Tolle Passform, schönes Design, super Tragekomfort, einfach TOP ... leggi tutto Super ich würde den Schuh wieder kaufen. Kann ich nur empfehlen. Der Schuh ist für den Schlusportunterricht g dacht. Da die Lehrerin Klettverschluss fordert war es gar nicht so leicht einen Markenschuh mit Klettverschluss zu finden. ... leggi tutto Andre100778 Hat alles super funktioniert und die quallität is sehr gut nur zum weiter empfehlen. Mit freundlichen Grüßen Stojanovic ... leggi tutto Sehr süße Schuhe für Kinder- ideal als Geschenk Der Druck der Personalisierung kommt gut zur Geltung. ... leggi tutto Leennaa22 Super Schuh meine Tochter war hapoy und will sie nicht mehr ausziehen ... leggi tutto Lieblings Schuh meines Sohnes Schöner Schuh ideal für Sport und Freizeit, gute Qualität und Passform. ... leggi tutto Sandy03w Alles genial. Einziges Manko: Sohle rutscht beim Schuh ausziehen immer raus. ... leggi tutto AStianid Super Qualität für Kinder alles super gelaufen schneller Versand ... leggi tutto Lieblings Schuhe von meinem Sohn Die Schuhe lassen sich super anziehen und sind sehr bequem. Mein Sohn will die Schuhe gar nicht mehr ausziehen! ... leggi tutto Bibi2706 Super süßer Schuh, sehr bequem, auch für kleine Mäuse die noch nicht so lange laufen und noch etwas üben müssen ;) Super Farbe, super Qualität - wäre super wenn es den Schuh auch noch passend für die Mama gibt ... leggi tutto FamilieBrightside Leider ist die Innensohle größer (länger) als der Schuh und wellt sich. Sneaker zurück gesendet und warte auf Bestätigung. ... leggi tutto Das Produkt an sich is top... Die schuhe an sich sind toll aber schade is,dass nachdem sie einmal gefallen is diese gleich kaputt sind...! ... leggi tutto Ist der 2te Adisasz Basketball Schuh, den ich für meine Tochter gekauft habe. Sie hat ein etwas schmaleren Fuß und da ist dieser Schuh optimal. Guter Sitz,Passform und natürlich passt er optisch sehr gut. ... leggi tutto Ein schöner leichter Schuh,super bequem, sieht super aus. ... leggi tutto Sehr funktional, guter Allrounder. Mein Sohn findet diesen sehr bequem. ... leggi tutto 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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
: : : wam : : : Aktuell : Von Studenten WAM – Die Medienakademie Angezeigt werden Nachrichten 26 bis 30 von 53.Seitenweise durch die News blättern:VorherigeSeite 1Seite 2Seite 3Seite 4Seite 5Seite 6Seite 7Nächste 04.03.2010 – Nominierung für Shocking Short Award Erfolg für WAM-Absolventen Carsten Vauth... Mehr 01.03.2010 – Theatermanagement live erleben Kulturmanagerinnen der WAM am Theater Dortmund... Mehr 23.02.2010 – "Der letzte Bulle" Neue Krimiserie von ehemaligem WAMler auf Sat1 … Mehr 16.02.2010 – WAM-Kurzfilm on TV "Schmitz als die Wahrheit" läuft am 16.02. im Fernsehn... Mehr 16.11.2009 – WAM-Studentin Katharina Möbius in Namibia Praktiums-Erfahrungsbericht einer Kulturmanagerin/WAM aus Windhoek... Mehr Position: Home | Aktuell | Von Studenten
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Box - Filmkritik - Film - TV SPIELFILM Drama, RO, DE, FR 2017, Kinostart 11.11.2017 Drama aus der „Neuen Rumänischen Welle“. Der 19-jährige Roma Rafael (Rafael Florea) verfolgt eine Karriere als Boxer, ein toughes Milieu, von Korruption unterwandert. Zeitgleich steht Cristina (Hilda Péter), Mitte 30, verheiratet, Mutter eines kleinen Kindes und der ungarischen Minderheit angehörig, auf einer Theaterbühne und probt Tschechow. Gegensätzliche Welten, die sich treffen… Junges, vitales Kino von Florin Serban („If I want to whistle, I whistle“, 2010). Authentisch, mit kleinen Skriptmängeln Mehr zum Film: Box Alles zu dem Film "Box" Weitere Infos zu "Box" bei cinema.de Jonas Katzenstein , Florin Serban Hilda Péter, Box Mehr Bilder zu "Box" bei cinema.de zu "Box" liegt noch keine Community-Kritik vor © TV SPIELFILM: Box - Filmkritik - Film - TV Spielfilm Fotocredits: Real Fiction (9), Verleih (18), Sender (13), Warner Bros. Pictures, Gene Page, Getty Images, ARD, Peripher Filmverleih, Piffl Medien GmbH, W-Film, Screenshot, Universum Film GmbH, Pandora Filmverleih, Walt Disney Studios Motion Pictures Germany, Warner Bros. Pictures (3), Universal Pictures, KSM GmbH, 24 Bilder Filmagentur, Wild Bunch, Neue Visionen, Concorde Film, death race, Paramount, Splendid, ServusTV, ORF, ZDF, 123RF, TVNOW, Sender/Montage (2), GettyImages, RTL, Verleih/Montage, Sender/PR/Montage, A.M.P.A.S., Alive Vertrieb und Marketing, TVNOW / Seema media, screenshot, Playboy.de
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Chris Züger Fotografie | Hochzeit Chris Züger Fotografie Bild hochgeladen am 18.09.17, Chris Züger Fotografie Geschichten. Sie faszinieren uns. Ich liebe es Geschichten zu hören und Geschichten zu erzählen. Für mich gibt es nichts Schöneres als Geschichten mit Menschen zu schreiben. Für mich ist es mega wichtig euch als Paar zuerst kennen zu lernen, bevor wir anfangen gemeinsam an eurer Liebesgeschichte zu schreiben. Wir lernen uns kennen, reden über eure Beziehung und selbstverständlich über eure Hochzeit und wie ich euch als Hochzeitsfotograf unterstützen kann. Bevor wir jedoch anfangen zusammen Geschichten zu schreiben, solltet ihr noch ein paar Dinge über die Person hinter der Kamera wissen: Ich liebe es unter Menschen zu sein. Zusammen Zeit verbringen, lachen und mich mit ihnen austauschen. Ach und Kaffee darf auch nicht fehlen, wo immer ich auch hingehe. Im Sommer gibt es für mich nichts Schöneres als eine kleine Wandeurng an einem schönen Bergsee. Als to-go-Musik wird natürlich die Acoustic Session-Playlist gewählt, sie passt einfach herrlich zu einer schönen Wanderung. 50% Um Buchung zu bestätigen. 50% 1 Monat vor der Hochzeit. simonloosli Durch simonloosli Absolut der beste Photograph. Excelenter Service, sehr gute Zusammenarbeit und man fühlt sich einfach nur wohl. Adresse für Chris Züger Fotografie in Zürich:
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Mr. Stone Blu Ray und Film Reviews: Battlefield Earth - Kampf um die Erde (Blu Ray) Battlefield Earth - Kampf um die Erde (Blu Ray) Battlefield Earth - Kampf um die Erde (Blu Ray) Habe ich mir den Scheiss doch tatsächlich von einem Trash-Fanatiker mal ausgeliehen, damit ich hier was vom Stapel lassen kann. Geld für diese exorbitante Anhäufung von cineastischem Durchfall sollte niemand ausgeben, der seine kleinen Grauen noch auf der Reihe hat, es sei denn er braucht mal wieder was zum Lachen, findet die meisten Komödien nicht wirklich witzig oder will sich mal so richtig über einen Film aufregen. Diesem Scheusal überhaupt das Zugeständnis zu machen ein Film zu sein, wäre ungefähr so, wie Battleship eine Story zu attestieren. Was hier in 118 Minuten dem Zuschauer aufgebürdet wird grenzt schon fast an Körperverletzung. Die Kameraarbeit ist phänomenal für den Ar***, befindet sich zu 99% in einer Schieflage und sorgt für steife Hälser, die Schauspielkunst aller (!!!) Beteiligten lässt sich kaum in Worte fassen, Overacting bringt´s nicht mal ansatzweise auf den Punkt (schlecht, schlechter, Battlefield Earth), die Effekte sind blöde, billig und siedeln auf dem selben Niveau, wie es die Schauspielkunst tut und die Masken sind selten dämlich, es sei denn man findet übergroße, gepiercte, Rastafari-Klingonen mit grobmotorischen Klauenhänden für eine innovative und bemerkenswerte Lebensform. Wenn es wenigstens eine interessante Story geben würde, wäre diese fahrlässige Gefährdung in Filmform noch zu ertragen. Diese ist jedoch so dämlich und in sich unlogisch, dass das gesamte Konstrukt an einen Schweizer Käse erinnert. An dieser Stelle alle Ungereimtheiten, offensichtliche und überdimensionalen Logik- und Anschlussfehler aufzuzählen, würde dieses Review auf eine Doktorarbeit ausweiten. Anschauen auf eigene Gefahr. Vor körperlichen und seelischen Schäden wird hiermit ausdrücklich gewarnt! Bild (0 P): Falsches Bildformat und extrem gezoomt und somit nicht zu gebrauchen. Aber hey...die Bildqualität passt sich dem Film an. Vielleicht hat sich diese aber auch einfach nur den Film selbst angeschaut und ihr sind die Seitenränder abgefault. Das ist meine Erklärung. Okay...der Sound ist ganz gut und macht bei Zeiten Spaß. Normaler Weise schreibe ich immer etwas ausführlicher über den Sound, bin diesem cineastischem Brechdurchfall aber nicht bereit noch mehr Aufmerksamkeit zu Teil werden zu Extras (0 P): Nichts. Fazit: Das ich das noch erleben durfte. Die BD ist zweifelsohne das Mieseste was es auf dem gesamten Markt gibt. Im Bereich der Story, dem Bild und den Extras gibt es jeweils Null Punkte, im Sound dafür jedoch vier. Somit wären wir auf einem Durchschnitt von genau einem Punkt. 0,0 von 5 - Story 0,0 von 5 - Bild 4,0 von 5 - Sound 0,0 von 5 - ExtrasPlayer:Sony PlayStation 3Darstellung:Mitsubishi HC-4000 Blu Ray: Battlefield Earth - Kampf um die Erde (Blu Ray) Eingestellt von Erik Stein26. November 2012 um 13:33Für alle die einen sehr amüsanten Zerriss des Films in Videoform auf Englisch sehen möchten, kann ich folgenden Link empfehlen.http://thatguywiththeglasses.com/videolinks/thatguywiththeglasses/nostalgia-critic/16754-battlefield-earthAntwortenLöschenKommentar hinzufügenWeitere laden...
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q-de-2227
Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
MCM Clutches: Die Luxusmarke der BAMBI-Stars | My LifeStyle Blog Die Verleihung des diesjährigen BAMBI am 10. November 2011 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden war ein hochkarätiger Event der Extraklasse. Die wichtigsten Medien-Stars kamen an diesem Abend zusammen, um die Gewinner gebührend zu feiern: die Damen in aufwändigen Abendroben, die Herren stilsicher im Smoking. Schon auf dem Roten Teppich glänzten Schönheiten wie Franziska Knuppe, Sara Nuru als MCM-Ehrengast und Palina Rojinski mit Ihren exklusiven MCM Clutches aus italienischer Seide, exklusivem Nappa-Leder und besetzt mit hochwertigen Swarovski Kristallen um die Wette. Über MCM Clutches Seit 35 Jahren der Liebling internationaler Stars, ist MCM eine weltbekannte Marke, der es mit der perfekten Symbiose aus Heritage und Gegenwart, Tradition und Zeitgeist immer wieder gelingt sich neu zu erfinden. Aufbauend auf den Visionen kreativer Modedesigner und Künstler der Gegenwart – wie Michael Michalsky, Richard Woods und Craig Redman – entstehen moderne, junge und innovative Designs, die sich an weltoffene Frauen und Männer richten und trotzdem die Herkunft der Marke widerspiegeln. MCM hat Boutiquen in bedeutenden Metropolen wie Berlin, Düsseldorf, London, New York, Beijing, Shanghai, Hong Kong und Seoul. Des weiteren wird die Marke durch prestigeträchtige Händler in Schlüsselmärkten einschließlich den USA, UK, Dubai, Italien, Russland und Deutschland vertrieben. Entwickelt für die modernen Traveller des 21. Jahrhunderts, verkörpert MCM nicht nur praktisches Design und hochwertige Verarbeitung bester Materialien, sondern bietet vielseitige Modelle für jeden Anspruch. Die Kreationen gibt es in klassischem Schwarz und Braun, sowie in aussagekräftigen Saisonfarben. Die Marke MCM präsentiert elegante Handtaschen, praktikables und stilvolles Reisegepäck, funktionelle Business -Taschen ebenso wie feine und modische Lederwaren. Alle Produkte werden nur aus den hochwertigsten Materialien wie Leder, Seide und Fell gearbeitet. Mer Informationen über MCM unter: www.mcmworldwide.com Veröffentlicht in:AccessoiresEvents « Zurück Big & Beautiful Boom! Volumen Mascara von Astor Weiter » Bianca Balti als neues Gesicht für L’oréal Paris
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Star Wars-Amidala’s Reisekleid – Naergi’s Kostümseite Star Wars-Amidala’s Reisekleid Star Wars-Amidala's Reisekleid Star Wars Episode 2: Senator Amidala (Padmé’s) Goldenes Reise- / Fluchtkleid Das ist eines der interessanteren, aber trotzdem selten reproduzierten Kleider aus Star Wars: Der einzige Grund, warum dieses Kleid so selten reproduziert wird, liegt meiner (und anderer Leute) Meinung nach darin, daß es so verdammt schwierig ist, passende Stoffe zu finden. Die Stoffe, welche […]
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Film - Ecke - Seite 13 - AsterIX - Asterix Information eXchange Beitrag: #Beitrag Iwan » 16. Juli 2019 08:35 Danke, Peter, danke, WeissNix, sowohl für die Info als auch den Link zum vanGogh-Film, der war echt gut, ich habe den auch gesehen. Für Freunde des Monumentalfilms: Ich habe vor Kurzem "Auferstanden" gesehen: Eine Art Remake von "Das Gewand": Ein römischer Offizier soll die Umstände von Jesus Tod überprüfen und seine Leiche finden, um zu beweisen, dass er nicht auferstanden ist, sondern von seinen Anhängern geklaut wurde. Am Ende trifft er auf den weiter wandernden, auferstandenen Jesus und wird zum Christ. Das hätte nicht sein müssen, aber der eil vorher bietet einige Kämpfe und auch einige Schockbilder, etwa, wenn Leichen aus Massengräbern geholt werden, um zu sehen, ob Jesus darunter sein könnte ... Beitrag: #Beitrag methusalix » 16. Juli 2019 18:43 Season2Plakat-600x897.jpg Beitrag: #Beitrag Iwan » 16. Juli 2019 23:19 Beitrag: #Beitrag methusalix » 18. April 2020 17:54 Hallo Leuten , ich kann nur jeden Netflix empfehlen , das Basis-Abo kostet weiterhin 7,99 Euro im Monat . Damit seht ihr das gesamte Serien- und Filmangebot des Anbieters auf einem Gerät in SD-Qualität. Netflix in der Schweiz : Dieses Abo kostet neu monatlich 16.90 Franken, einen Franken pro Monat mehr als bisher. Das entspricht einer Preiserhöhung von 6.3 Prozent. Das Premium-Abo ermöglicht das gleichzeitige Schauen auf vier Geräten in sehr guter Ultra-HD-Bildqualität (auch bekannt unter 4K). Dieses Abo kostet neu monatlich 21.90 Franken.11.04.2019 . Beitrag: #Beitrag WeissNix » 18. April 2020 18:01 Dann müsste ich Filme am Schreibtisch schauen (zu unkommod), oder erst einen geeigneten TV kaufen (brauch ich sonst nicht wirklich). Hab bei ner Freundin mal was mitgeschaut (Zone Blanche zB fand ich gut, und ein paar Folgen BigBangTheory); und die findet jetzt nach gut zwei Jahren Abo in der Corona-Zeit schon nix mehr, was sie reizen würde, auch bis zum Ende zu schauen. Wer das bislang nicht hatte, kommt damit sicher leichter durch den Shutdown, ohne sich den Start in den Abend durch die ganzen Sondersendungen vermiesen zu lassen. Ansonsten aber nur was für Serienjunkies, finde ich. Beitrag: #Beitrag methusalix » 18. April 2020 18:17 Auf Netflix Neu : https://www.pc-magazin.de/ratgeber/netf ... 96284.html Beitrag: #Beitrag Iwan » 18. April 2020 19:01 Danke für den Tipp mit Netflix. Den Freunden gepflegter Familienunterhaltung kann ich "Klein gegen Groß" mit Moderator Kai Pflaume empfehlen. So was ähnliches wie Wetten dass, nur dass hier immer Kinder oder Teenies gegen Promis antreten. Dabei wetten die teilnehmenden Promis dann, wer jeweils gewinnt. Der Sieger über die ganze Sendung kriegt 30'000 für einen guten Zweck. Was mir an der Sendung gefällt, ist neben der Vielfalt, dass die Jungen im Mittelpunkt stehen. Nicht wie bei Wetten dass, wo die Promis auftauchten, ihren neuen Film vorgestellt haben, eine Wette über sich ergehen ließen und wieder weg waren. Es gab da auch mal eine Aufgabe mit dem Zuordnen von Asterix-Zitaten. Beitrag: #Beitrag WeissNix » 18. April 2020 19:33 Noch was, die französische Serie "Zone Blanche" heisst im deutschen Netflix "Black Zone" - wer Krimiserien mit etwas skurilen Typen im Stil von Fargo oder Twin Peaks mag, der sollte in die zwei Staffeln ruhig mal reinschauen. Beitrag: #Beitrag methusalix » 18. April 2020 19:58 ja diese Sendung schaue ich immer auch ganz gerne Aber hier eine Staffel die auf Neflix furore macht : Es ist offiziell: Es wird eine weitere Staffel geben Beitrag: #Beitrag Iwan » 18. April 2020 20:49 Herzlichen Dank euch für die Tipps! Weiß eigentlich jemand etwas Neues bezüglich "Sherlock"? Soll es da noch eine Staffel geben? Beitrag: #Beitrag methusalix » 18. April 2020 22:07 Weiß eigentlich jemand etwas Neues bezüglich "Sherlock"? Soll es da noch eine Staffel geben? Ich glaube eher nein , aber lies selber https://www.moviepilot.de/news/enttausc ... pf-1122746 https://www.kinoundco.de/news/fall-abge ... ck-staffel Beitrag: #Beitrag WeissNix » 18. April 2020 23:55 Wohl kaum; die Macher haben sich ja einer neuen Serie, Dracula, gewidmet. Hab ich mit besagter Netflix-Freundin, die man als "Sherlockfan" bezeichnen kann, anschauen wollen, aber die erste Folge mittendrin ausgeschaltet. Splatter mögen wir beide nicht. Wenn Witcher auf einem Kurzgeschichtenband basiert: Von welchem Autor? Noch nie was von gehört... Beitrag: #Beitrag methusalix » 19. April 2020 01:05 18. April 2020 23:55 Von welchem Autor? Noch nie was von gehört... Die Geralt-Saga stammt von den Autoren Andrzej Sapkowski und Przemysław Truściński Beitrag: #Beitrag WeissNix » 19. April 2020 01:25 Bei mir hat Fantasy mit Tolkien angefangen - und nach einigem vergeblichem Suchen nach ähnlich Fesselndem auch wieder aufgehört. Otherland war zwar nicht schlecht, aber mit rund 3400 Seiten arg übertrieben ausufernd. Das scheint ein Problem moderner Post-Tolkien-Fantasy zu sein: Sie findet nicht - oder erst nach völliger Ausschlachtung des Marktes - zu einem Ende... hab sie mir daher wieder abgewöhnt. Und die schnellen Verfilmungen zerstören überdies den Reiz von Fantasy: Die Phantasie des Lesers eben. Beitrag: #Beitrag Iwan » 19. April 2020 10:19 Ich danke euch, auch wenn die Neuigkeiten ja nicht so arg positiv sind mit Sherlock! In letzter Zeit kamen auf ZDF Neo die alten und neueren Inspector-Barnaby-Filme. Das ist auch ein Stück britischer Filmkunst - mit einer Ausnahme: Es regnet in keiner einzigen Folge, und das mitten im ländlichen England. Und die Filme leiden am gleichen Thema wie eigentlich alle Tatorte: Ein Kommissar, der sich über jede Regel seines Berufs hinwegsetzt. Der zum Beispiel am Tatort rumläuft, mit höchstens Plastikhandschuhen, während direkt neben ihm die Tatortermittler in Ganzkörper-Schutzanzügen und mit Schutzmasken rumlaufen :) Oder der seinen Assistenten auf eigene Faust Undercover irgendwo hin schickt … Alles das, was ihn vermutlich in Realität in kürzester Zeit den Job kosten würde. Aber trotzdem, es ist lustig anzusehen ...
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Rezension "Die 5. Welle" - Levenyas Buchzeit ")}}return a.proceed()});scriptParent=document.getElementsByTagName("script")[0].parentNode;if(scriptParent.tagName.toLowerCase!=="head"){head=document.getElementsByTagName("head")[0];aop_around(head,"insertBefore");aop_around(head,"appendChild")}aop_around(scriptParent,"insertBefore");aop_around(scriptParent,"appendChild");var a2a_config=a2a_config||{};a2a_config.no_3p=1;var addthis_config={data_use_cookies:false};var _gaq=_gaq||[];_gaq.push(["_gat._anonymizeIp"])} Rezension „Die 5. Welle“ 31. Oktober 2015 4 Comments Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt oder darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida. Quelle des Autors! „Die 5. Welle“ ist der Auftakt der „Die 5. Welle-Trilogie“. Brettschneider arbeitet als Synchronsprecherin (Emergency Room u.a.), Schauspielerin (z.B. Unter Uns) und Hörbuchsprecherin. Sie hat bei verschiedenen Hörspielreihen feste Rollen und wirkt bei Gesangsproduktionen mit. Auch für Lesungen, denen sie mit ihrer jugendlichen Stimme einen besonderen Charme verleiht, ist Merete Brettschneider gefragt. Quelle Achim Buch, geboren bei Bonn, studierte an der an der Folkwang-Hochschule in Essen. Er war schon an vielen deutschen Schauspielhäusern engagiert, darunter das Thalia Theater in Hamburg. Derzeit gehört er zum festen Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg und ist zum Beispiel in der „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht (Regie: Jarg Pataki) oder Shakespeares „Romeo und Julia“ (Regie: Klaus Schumacher) zu sehen. Buch spielt zudem immer wieder Rollen in Funk und Fernsehen. Quelle Baltus, der 1978 in Hamburg geboren ist, begann seine Sprech- und Schauspielausbildung direkt nach dem Studium der Germanistik und Amerikanistik. Er besuchte die New Yorker Filmacademy und nahm Sprechunterricht bei Andreas Birnbaum. Neben Gastrollen in „Danni Lowinski“ und dem „Tatort“ war er unter anderem in „Die Familiendetektivin“ (2013) und „Soko Leipzig“(2013) zu sehen. Außerdem ist Baltus Sprecher für Werbung, Hörspiel, Dokumentation und Synchron. Quelle „Es wird kein Erwachen geben.“ Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und wird schon bald mit der Grausamkeit der fünften Welle konfrontiert … mich sehr angesprochen und hat mich richtig neugierig auf das Buch gemacht. Zu sehen ist ein junges Mädchen von hinten, das alleine durch einen Wald geht. Alles ist in herbstliche Farben getaucht und man fragt sich unweigerlich, wohin sie unterwegs ist und warum sie alleine ist. Eine sehr spannungsgeladene Atmosphäre. Ich war sehr gespannt auf den Inhalt des Buches und das Cover passt im Nachhinein auch klasse zu der Geschichte. Toll ist auch, dass die anderen Cover in einem ähnlichen Stil gehalten sind und so toll zusammen passen. An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an der Hörverlag für das Das Buch beginnt mit einem .Epilog. Hier bekommt der Leser einen ersten Eindruck davon, wie die Aliens ihre Vorbereitungen begonnen haben. Auch wenn man damit noch nicht ganz so viel anfangen kann. Der Rest des Buches ist in unterschiedliche Teile gegliedert, die aus verschiedenen Sichten, die von den drei Hörbuchsprechern gesprochen werden, erzählt werden. Unsere Hauptprotagonistin ist Cassiopeia – Cassie – Sullivan, die, nachdem die Welt von Außerirdischen überrannt worden ist, ums nackte Überleben kämpft. Ich mochte sie sofort und fand es sehr spannend, mit ihr durch diese Endzeit zu ziehen. Sie ist eine Kämpferin, durch und durch. Ansonsten hätte sie nicht so lange überleben können. In ihren jungen Jahren hat sie schon viel durchmachen müssen und viele Verluste einstecken müssen. Das hat sie jedoch stärker gemacht und den Wunsch nach Überleben nur noch mehr in ihr geweckt. Obwohl sie zum Teil schon ziemlich resigniert ist, hat sie doch nicht ihren Humor verloren und ich musste einige Male doch lachen. Sie gibt nicht auf und setzt alles daran, ihren kleinen Bruder Sammy zu befreien. Sie ist mutig, klug, entschlossen und hat zudem ein großes Herz. Sie ist eine unglaublich sympathische Heldin, die sich mit jedem Schritt weiterentwickelt. Ich bin so gespannt darauf, wie sie sich in den nächsten Bänden machen wird! Eine weitere Erzählstimme besitzt Ben – Zombie –, der ebenfalls alles verloren hat und eine zweite Chance erhält. Er wird zum Soldaten ausgebildet und erhält damit die Gelegenheit, Vergeltung zu üben. Ihn fand ich persönlich nicht ganz so sympathisch wie Cassie, aber er war unglaublich interessant und hat uns einen ganz anderen Blickwinkel verschafft. Auch er ist sehr klug und entschlossen, seine Fehler und sein Versagen wieder gutzumachen. Er wird vor sehr schwierige Entscheidungen gestellt und muss dabei klug wählen. Ich bin sehr gespannt, wie es mit ihm weitergehen wird. Die dritte Erzählstimme ist die des Silencers, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte, um euch nicht die Spannung zu nehmen. Evan Walker ist eine weitere Figur, die ich unheimlich interessant fand. Wie alle anderen im Buch hat auch er alles verloren. Nachdem Cassie angeschossen wurde, findet er sie und pflegt sie gesund. Doch es umgibt ihn ein Geheimnis, dem Cassie auf den Grund gehen muss … Auch die übrigen Charaktere im Buch, wie z.B. Sammy oder Ringer, sind alle wunderbar ausgearbeitet worden. Mit ganz viel Liebe zum Detail, Charme und Kreativität hat der Autor die Charaktere in die Geschichte verwoben und bietet jedem Raum, für seine eigene Geschichte. Vielschichtig und tiefgründig. Bis zum Ende weiß man nicht, wer auf wessen Seite Die drei Sprecher haben den Charakteren sehr viel Persönlichkeit verliehen und toll die Atmosphäre des Buches aufgefangen. Mir haben alle drei sehr gut gefallen und ich fand es toll, dass wir unterschiedliche Sprecher hatten. Sehr gelungen! Die dystopische Welt, in der Cassie lebt, hat mir sehr gut gefallen. Die Welt ist von Außerirdischen überrannt worden und brachte Wellen Die erste Welle: Licht aus Die zweite Welle: Hohe Brandung Die dritte Welle: Seuche Die vierte Welle: Silencer Die Menschheit ist fast vollständig ausgelöscht worden und die wenigen Überlebenden kämpfen um das nackte dasein. Jeder wartet auf die unvermeidliche 5. Welle und was sie mit sich bringen wird. Wer ist Freund und wer ist Feind? Das hat mir mit am besten gefallen. Denn der Autor schafft es wie kein Zweiter den Leser völlig im Dunkeln tappen zu lassen. Bis zum Ende wusste ich nicht, wer auf wessen Seite steht, wer Alien und wer Mensch ist und wer zu den Guten gehört. Dabei kann es nicht mehr nur Gute und nur Böse geben. Kann die Menschheit überleben und die Erde zurückerobern? Ich bin so gespannt darauf, was die nächsten Teile noch alles mit sich bringen werden! Aber auch die Liebe kommt in dieser brutalen Welt nicht zu kurz. Cassie liebt ihren kleinen Bruder Sammy, der ihre einzige Familie ist, über alles und setzt auch alles daran, um ihn wiederzufinden. Eine wunderschöne Geschwisterliebe, die alles überwinden kann. Selbst eine Alieninvasion. Ihr Leben lang hat Cassie für Ben geschwärmt und hatte nie die Gelegenheit, es ihm auch zu sagen. Sie malt sich aus, wie es hätte sein können, wenn sie ihn noch einmal treffen würde. Als sie dann allerdings auf den attraktiven Evan Walker trifft, schlägt ihr Herz plötzlich höher. Dabei ist die erste Regel, wenn man überleben möchte, „vertraue niemanden“. Doch allen Regeln zum Trotz vertraut Cassie Evan und kommt dabei seinem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur … Ich bin ein Cassie&Evan Fa. Die beiden sind so wunderbar gefühlvoll, hoffnungsvoll und dramatisch. Ich freue mich auf mehr von den beiden und hoffe einfach mal ganz stark, dass es ein Happy End geben wird! Den Schreibstil des Autors kannte ich bis zu diesem Buch noch nicht, aber ich muss sagen, dass er mir unglaublich gut gefallen hat. Nicht nur seine sehr einnehmenden Charaktere haben mich überzeugt, sondern auch die authentische Atmosphäre und das geniale Setting des Buches. Sehr ehrlich, aber zugleich auch humorvoll, actionreich, brutal und spannungsgeladen entführt uns Rick Yancey in eine apokalyptische Welt, in der es um das nackte Überleben geht. Ich persönlich kann den zweiten Teil der Trilogie kaum noch erwarten und freue mich ebenfalls sehr auf den Kinofilm, der im Frühjahr 2016 bei uns anlaufen soll. „Die 5. Welle“ war für mich eine absolute Überraschung, da ich keine großen Erwartungen an das Buch hatte und es nicht mehr zur Seite legen konnte. Atmosphärisch, brutal und herzergreifenden. Es ist die Geschichte um Cassie, die das Ende der Welt erlebt und trotzdem alles daran setzt, ihren Bruder zu retten und an eine Zukunft zu glauben. Diese spannende und gefühlvolle Geschichte kann ich wirklich jedem empfehlen, der ein Fan von Dystopien ist und eine gut durchdachte Geschichte, mit knisternder Atmosphäre und einem genialen Setting erleben möchte. Ich persönlich werde gleich zum 2. Teil, „Das unendliche Meer“, greifen. Der Abschluss der Trilogie, „The last star“, erscheint 2016 in den USA und kommt hoffentlich bald auch bei uns raus. 14 Stunden und 34 Minuten 1/3 5 Herzen der Hörverlag Rezension „Magisterium – Der kupferne Handschuh“ Zitat zum Sonntag – #83 31. Oktober 2015 um 06:05 Uhr Ahh ich habe das Buch auch absolut geliebt ♥ schön das es dir gefällt. Ich freue mich schon auf den Film und hoffe das sie das Buch gut umsetzen. 31. Oktober 2015 um 07:08 Uhr ja, ich war wirklich schwer begeistert und freue mich schon sehr auf den 2. Teil *.* Und natürliich auf den Film. Der Trailer war schon mal sehr vielversprechend 🙂 Daughter OfInkandPaper sagt: 31. Oktober 2015 um 06:23 Uhr Tolle ausfürhliche Rezension zu einem meiner Lieblingsbücher 🙂 Band zwei ist auch wirklich toll, da man ein paar der Charaktere noch besser kennenlernen darf. Allerdings fand ich, dass Band eins besser ist, was die Spannung angeht. 31. Oktober 2015 um 07:10 Uhr danke für dein Lob zu meiner Rezension.. Auf Band 2 freue ich mich schon sehr! Da würde man am liebsten gleich weiterlesen/hören 😀 Buggy-Bücher – Frühling und Sommer Mitternachtsstunde – Emily und die geheime Nachtpost
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Action und Fantasy: Im Bann der Lowlander – Willkommen @ Schreiblaune Action und Fantasy: Im Bann der Lowlander Action und Fantasy: Im Bann der Lowlander 11. Dezember 201511. Dezember 2015 schreiblaune DAS Steampunk-Abenteuer von Sean O’Connell Neuerscheinung: nur 99 Cent statt 1,99 € (noch eine Woche) – herunterladen bei Amazon Der Ire Joe und der Schotte Craig sind paranormal begabte Agenten im Dienste ihrer Majestät – als mehrere Gentlemen mit Flammenwerfern durch London streifen und eine Intrige in den dunklen Ecken des Multiversums sichtbar wird, müssen Joe und Craig einmal mehr das britische Empire retten! Ein spannendes, actionreiches „Steampunk“-Feuerwerk, das zweite Abenteuer der paranormalen Agenten. „… eine Achterbahnfahrt, actionreich, fantastisch und voller Spannung. Prima Unterhaltung …“ (Leser) (10 Rezensionen / 5,0 Sterne) (73 Seiten) Posted in Action, Agenten, Agententhriller, Aktion, ebook, Fantasy, Lesen, Neuerscheinung, Preisaktion, Schreiben, SteampunkVerschlagwortet mit Action, Aktion, Fantasy, Joe und Craig, lesen, neuerscheinung, Preisaktion, Sean O'Connell, Steam & Diesel, steampunk Beitrags-Navigation Previous postAb ins Weltall!Next postGewinne Bücher
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Das Drebuch Casting und Arbeit mit Schauspielern Indivualität Hochschulfestival 2003 Samstag Vormittag war der georgische Regisseur, Drehbuchautor und Komponist Dito Tsintsadze ins Filmmuseum gekommen, um mit den Studenten und anderen Interessierten über seine Arbeit zu sprechen. Die beiden Nächte zuvor wurden seine Filme "Lost Killers"(2000) und "Gun-shy" ("Schussangst" 2003) in den Midnight-Specials vorgestellt. Allzu viele waren an diesem Vormittag nicht gekommen und als er vorschlug, ihm Frage zu stellen, anstatt ihn einfach reden zu lassen, hab ich den Saal schon in peinlicher Ruhe versinken sehen. Doch es kam ganz anders. Immer wieder wurden Fragen gestellt und meistens mit: "That's a good question." / "Oh, I love that question!" oder "Thank you for asking me that question!" und natürlich mit einer Antwort belohnt und es wurden zwei vergnügliche, interessante Stunden. Der georgische Regisseur Dito Tsintsadze Geboren wurde er 1957 in Tiflis, damalige Sovietische Union, heute Georgien. Er studierte 1975 bis 1981 bei den georgischen Regisseuren Eldar Shengelaya und Otar Iosseliani am Institut für Theater und Film in Tiflis und arbeitete später für das georgische Fernsehen. Am Anfang machte er Kurzfilme, wie "Dakhatuli tsre" (1988), bis er 1993 mit "Zghwardze" ("An der Grenze") seinen ersten Spielfilm drehte, der in der Schweiz beim 'Locarno International Film Festival' den Silbernen Leoparden gewann. Die sechs Jahre darauf bezeichnet er als seinen größten Fehler, als verlorene Jahre. Unwissend, wie er sich nach dem plötzlichen Erfolg seines ersten Filmes, bezeichnet, unterschrieb er blind einen Vertrag bei einem italienischen Produzenten, der ihn für die Jahre nach Locarno verpflichtete. Danach kam er nach Deutschland, wo er nun seit Auslaufen des Vertrages arbeitet. Seitdem dreht er ohne deutsch zu sprechen sehr erfolgreich deutsche Filme. Seine Farce "Lost Killers", über die grotesken Schicksale von Emigranten in der Fremde, wurde auf den Festivals in Cottbus und Thessaloniki ausgezeichnet und Tsintsadzes letztes Werk, der eigenwillige Thriller "Schussangst", gewann, als erster deutscher Film überhaupt, den Hauptpreis beim A-Festival in San Sebastian. Sein nächstes Projekt möchte er aber als internationale Koproduktion in seinem Heimatland verwirklichen. Es soll ein Film über das Rote Kreuz werden. Jedoch betont er, dass die Geschichte nicht von Menschen, die in ein armes Land kommen um armen Menschen zu helfen, handeln wird, sondern viel mehr wird. Mehr wollte er noch nicht verraten. Aber auch wenn er in Georgien seinen nächsten Film machen wird, möchte er nicht die Möglichkeit verlieren, weiterhin in Deutschland Filme zu drehen. "Lost Killers" stammt aus seiner Feder. Auch wenn er die oben angesprochenen sechs Jahre am liebsten aus seiner Biographie streichen würde, so haben sie doch zu der Entstehung von "Lost Killers" beigetragen. All die Ideen für seine Geschichten stammen von seinen Beobachtungen. So gehen Charakterzüge der Figuren aus "Lost Killers" auf 'komische Leuten', die er während der sechs Jahre kennen lernte oder beobachtete, zurück. "Schussangst" basiert auf einem Buch des Spiegelautors Dirk Kurbjuweit. Tsintsadze hat den Film zwar gedreht, gibt aber zu das Buch nie gelesen zu haben, da er kein Deutsch spricht. Eine bulgarische Freundin hat es stattdessen gelesen und ihm auf russisch erzählt. Erst war Kurbjuweit natürlich nicht sehr davon angetan, dass jemand sein Buch verfilmen sollte, der weder deutsch sprach, noch es je gelesen hatte, doch war er Dito Tsintsadzes Vorschlägen sehr offen gegenüber. Die Geschichte wurde teilweise geändert, Charaktere beibehalten und weggelassen, und alle politischen Anspielungen herausgenommen, da der Regisseur sich auf keine konkrete Zeit durch konkrete Name festlegen wollte. Das weitere war einfach, meinte er, zwei Verlierer zusammen zu bringen, sei keine große Aufgaben gewesen und ein Zwischenteil von dem Plan eines Mordes bis zum Mord zu finden wäre auch nicht so schwierig, man müsse nur die Gründe für den Mord einbauen. Am Ende sollte dabei eine realistische Geschichte von einem Jungen, der ein Killer wurde herauskommen, gemischt mit etwas 'Mystery', da er jegliche Erklärungen aussparte. Alles sollte der Hauptfigur einfach passieren, so dass sie sich am Ende in einem Kreislauf wiederfindet, aus dem sie nicht mehr heraus kann, ähnlich der Figuren aus Kafkas Büchern. So hätten auch die Zuschauer mehrere Möglichkeiten die Geschichte in ihrem Kopf mitzugestalten. Seine Drehbücher setzt Tsintsadze nie 100% 1:1 um, das wäre auch gar nicht möglich. Aber er handelt zusätzlich noch nach dem Grundsatz, sich nicht blind nach dem Drehbuch zu richten, sondern Abstand zu nehmen, und das Material dahingehen zu lassen, wo es sozusagen hinwill. Man sollte von einer gewissen Distanz auf die Geschichte schauen, um verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung zu sehen. Er sieht das Drehbuch als den Anfang, aber der Film hat am Ende seinen ganz eigenen Charakter. Tsintsadze versucht in seinen Drehbüchern so wenig wie möglich Dialoge hineinzubringen. Er mag es nicht, wenn man sich ständig unterhält, viel mehr schätzt er, wenn man etwas zu sehen anstatt zu hören bekommt. Er möchte nicht den Film in Gesprächen der Figuren erklären, er möchte sie nicht 'Ich liebe dich!' sagen lassen, wenn man das aus ihren Augen ablesen kann. Wenn er eine Szene ohne Dialoge gestalten kann, würde er das definitiv vorziehen. Auch mag er einfache Storylines. In Georgien waren Filme oftmals nach den Mustern von Märchen aufgebaut. Auch er packt im liebsten in seine Geschichten eine Prinzessin, die von einem bösen Monster bedroht wird und einen Prinzen, der sie rettet. Und dann gibt es noch die Charaktere, die dem Prinzen helfen und welche die dem Monster helfen. Und wichtig ist, dass man zu all seinen Charakteren freundlich ist, man muss sie nicht lieben, darf sie aber auch nicht abgrundtief hassen. An jeder Figur sollte etwas Menschliches sein. Mehr braucht man nicht. Dito Tsintsadze casted auf seine eigene Art und Weise. Er lässt nie Szenen vorspielen, sondern verwickelt die Schauspieler viel lieber in Gespräche. Lavina Wilson, die 'Isabella' in "Schussangst" spielt, hat er engagiert, weil sie ihm beim Casting eine interessante, intelligente Frage stellte. Auch arbeitet er als Regisseur nicht all zu gern mit Professionellen, da die immer nach den Hintergründen und was die wohl Figur denkt fragen. Er wisse nun einmal nicht, was der Figur gerade durch den Kopf geht, wenn sie Wasser trinkt, oder sonst etwas tut. Deswegen schaut er sich gern nach Personen um, die seine Figuren bereits in sich tragen und deswegen keine großen Fragen stellen, auch wenn sie keinerlei Erfahrung als Schauspier haben. Lasha Bakradze, z.B., der die Rolle des 'Merab' in "Lost Killers" übernahm, hat die Rolle ohne professionelle Ausbildung bekommen, er war einfach der richtige gewesen. Er hatte alles was die Figur brauchte und musste es nicht spielen, sondern war es bereits. Tsintsadze gibt seinen Darstellern immer viel Freiheit, er mag die Improvisation. Er sagt, wie er es sich ungefähr vorstellt, will aber, dass die Schauspieler es so natürlich, wie möglich auf ihre Art spielen. Auch zieht er es vor, wenn sie nicht immer alles wissen. Im wirklichen Leben weiß man auch nicht, was passieren wird und muss sich einfach darauf einlassen. Und beim Schnitt wird er sowieso alles noch einmal umstellen, darum lässt er sie manchmal eine Szene nach der anderen spielen, als ob sie nicht wüssten, wie der Film ausgeht. Dito Tsintsadze beim Gespräch mit Prof. Andreas Gruber (künstlerischer Leiter des IFFH) Dito Tsintsadzes Meinung nach entsteht ein Film beim Schnitt, denn da kann man alles noch einmal ändern, so weit das Material das hergibt. Erst im Schnittraum erhält ein Film sein entgültiges Aussehen. Da lassen sich Szenen nochmals umstellen, Momente vertauschen und man kann von dem gesamten Material das passende heraussuchen. In seiner Heimat hat er das Material selbst gesichtet und geschnitten, doch mit den modernen Maschinen käme er nicht mehr zurecht, trotzdem lässt er es sich nicht nehmen, bei dem Schnitt seiner Filme immer mit dabei zu sein. Das Problem sei nur manchmal gegen Cutter anzukommen. Sie machen meistens konstruktive Vorschläge, die sich positiv auf den Film auswirken, trotzdem findet er in seinen Filmen immer wieder Momente, wo er es dem Cutter überlassen hat, obwohl er es gern anders gemachte hätte. Bei Produzenten sollte man aufpassen. Sie können in einem Mercedes angefahren kommen, dich in ihre Villa einladen und du fällst auf die Tour rein und bist für sechs Jahre an sie vertraglich gebunden und musst nur Unsinn drehen. Oder aber einer kommt unrasiert, und durchnässt daher, was daran liegt, dass er das Fahrrad trotz strömendem Regen genommen hat und setzt sich für deinen Film richtig ein. Beide Erfahrungen hat Tsintsadze gemacht. Auf eine der letzten Fragen zu diesem Thema, die einer der Studenten an ihn richtete - was er machen würde, wenn man sein Projekt immer wieder ablehnt, wie es ihm schon oftmals ergangen ist - antwortete, Tsintsadze, er würde seinen Produzenten machen lassen und einen, oder auch mehr trinken gehen, so mache man das nämlich in Georgien. Jede Person kann einen Film anders sehen, deswegen braucht man eine große Breite an Filmen. "Hamlet" könnte von 40 Regisseuren auf 40 verschiedene Weisen umgesetzt werden, und gerade das macht die Schönheit des Films, laut Tsintsadze, aus. Aber um seine Individualität zu finden muss man Bücher lesen, sich über Kultur bilden, die Augen und Ohre offen halten und so Ideen finden. Es gibt viele Ideen da draußen, die einem die Richtung zeigen. Es geht nicht darum sie zu stehlen, sondern sich davon inspirieren zu lassen, davon zu lernen. Es gibt noch viele Möglichkeiten, die noch nie ausprobiert wurden. Man muss, dass was man perfekt kann hinter sich lassen und neues ausprobieren, risikofreudig und experimentierfreudig vorgehen. Zu scheitern ist "brilliant", kein Versagen, da man schon gewonnen hat, wenn man es nur versucht. Man darf nicht immer nach dem gleichen Muster verfahren. Natürlich kann man in den Filmen von dem gleichen Regisseur immer wieder Gemeinsamkeiten feststellen, weil man sich nicht total ändern kann. Sein Vorbilder in diesen Aspekten sieht Tsintsadze u.a. in Stanley Kubrick, Frederico Fellini, den Coen-Brüdern, in David Lynch, Jean-Luc Godard und in manchen Punkten auch in Lars van Trier. Kathrin Metzner, 30.11.2003 Titel: Dito Tsintsadze
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Prey Preview - Story, Inszenierung, Morgan Yu, Madison Yu, Talos I, System Shock | GamersGlobal.de ). Alternativ bieten wir GamersGlobal-Premium an. Prey Preview+ Benjamin Braun / 15. Februar 2017 - 17:00 — vor 51 Wochen aktualisiert Premium-Streams: 1080p (mp4, 750 MB) Amazon (€): 14,99 (PC), 19,75 (PlayStation 4), 21,90 (PlayStation 4), 21,99 (Xbox One) GMG (€): 35,99 (STEAM), 32,39 (Premium) Interessant statt packend System Shock trifft Dishonored Neuromods und Psi-Kräfte Mit Klebstoff und Pumpgun Gute Shooter-Mechanik Überlegene Spezies? Stilvoller Look mit CryEngine Eine Weltraumstation. Alle Menschen an Bord sind offenbar tot. Bis auf uns. Im RPG-Shooter von Bethesda erinnert vieles an System Shock. Ob das Spiel von Arkane Studios mit dem SF-Klassiker mithalten kann? Wir haben probegespielt. Prey ab 35,99 € bei Green Man Gaming kaufen. Prey ab 14,99 € bei Amazon.de kaufen. Alle Screenshots und die Video-Szenen stammen von GamersGlobal. Für diese Preview reisten wir nach Frankfurt, die Reisekosten übernahm Bethesda. Tipp: Klickt auch unser Preview-Video oben an! Schon das erste Prey hatte eine nicht ganz hürdenlose Entwicklungsgeschichte. Das Science-Fiction-Spiel der Human Head Studios erschien 2006 in Kooperation von 3D Realms und Take2 Interactive, vor einem Neustart der Entwicklung im Jahr 2001 wurde es bereits Ende der 90er mehrfach auf der E3 der Fachpresse präsentiert. Seit 2009 gehören Bethesda die Rechte an der Marke. Das 2011 erstmals in Los Angeles vorgestellte Prey 2 wurde Ende 2014 jedoch zugunsten eines Entwicklungsneustarts eingestellt. Schlicht Prey taufte Bethesda das nächste Spiel, das in der texanischen Außenstelle von Dishonored-Entwickler Arkane Studios entwickelt wird. Anders als im Vorgänger schlüpft der Spieler darin nicht in die Haut von Indianer-Nachfahre Tommy, sondern in die eines Wissenschaftlers. Wir sind für euch bei einem mehrstündigen Anspiel-Event ins Jahr 2032 gereist, um herauszufinden, was auf der Raumstation Talos I passiert ist. In Prey spielt ihr wahlweise als männlicher oder weiblicher Dr. Yu. Am Morgen des 15. März 2032 reißt uns der Wecker unsanft aus dem Schlaf. Unser Name ist Megan Yu, wir arbeiten als Wissenschaftlerin für die Firma Transtar. Wir werfen als erstes einen Blick durchs Fenster unseres Apartments, hoch oben in einem Wolkenkratzer, und fliegen schließlich mit dem Hubschrauber auf dem Dach zur Arbeit. Echt ist von alledem so gut wie nichts. Denn wir befinden uns nicht, wie zunächst vermutet, auf der Erde, sondern auf der Weltraumstation Talos I. Lediglich unser rot unterlaufenes Auge ist höchst real – und es gibt einen Grund dafür, weshalb wir es haben. Transtar erforscht auf Talos I verschiedene Alien-Rassen, die einst die Erde angriffen. Seit kurzem sind die dort beschäftigten Forscher in der Lage, die Alien-DNA für neurale Upgrades beim Menschen einzusetzen. Megan Yu ist eines der Versuchskaninchen, aber ihr rotes Auge soll an jenem 15. März die geringste ihrer Sorgen sein. Denn irgendwas an Bord von Talos I geht gründlich schief und wir scheinen der einzige Mensch zu sein, der den Ausbruch der Aliens überlebt hat. Oder hat die Manipulation von Hirn und Körper uns bleibende Schäden hinterlassen und bilden wir uns das alles womöglich bloß ein? Mangels Inszenierung könnte man an diesem Mondanblick glatt vorbeilaufen. Die Ausgangssituation in Prey ist ziemlich spannend. Entsprechend war unser Interesse schnell geweckt, herauszufinden, was sich an Bord von Talos I zugetragen hat. Vom Spiel gut abgeholt fühlten wir uns vom Auftakt allerdings nur begrenzt: Zwar gibt es immer wieder Audiomitteilungen – und auch die Sprach- und Textlogs an den Terminals sind überwiegend lohnenswert. Allerdings mangelt es Prey bisweilen an der Inszenierung. So weiß der Spieler, wie bereits angedeutet, anfangs gar nicht, dass er sich auf einer Raumstation befindet, und alles andere bloß eine Fälschung ist. Das wäre ein fantastischer Überraschungeffekt, gäbe es einen majestätischen Moment, in dem man erkennt, dass man sich auf einem riesigen Weltraumkonstrukt mehr als 350.000 Kilometer über der Erde befindet. Nur gibt es diesen Moment so nicht. Während Geschichte und Setting von Prey auch die eine oder andere Parallele zu den Werken des US-Autors Philip K. Dick aufweisen, sind die zu einem der Klassiker der Computerspielhistorie offensichtlicher: System Shock. Das gilt für Elemente wie die grundlegende Mischung aus Rollenspiel und Shooter genauso wie für den Erhalt eines Schraubenschlüssels als erste Waffe. Was eine zufällige Gemeinsamkeit sein könnte, wirkt im spielbaren Prolog von Prey allerdings vielmehr wie eine Referenz auf das 1994 erschienene Spiel von Looking Glass. Aber auch die Einflüsse von Dishonored sind kaum zu übersehen. Denn das vergleichsweise offene Missionsdesign mit verschiedenen alternativen Routen und optionalen Missionszielen erinnert in den ersten Spielstunden sehr an den letzten Teil der Reihe, Dishonored 2 - Das Vermächtnis der Maske (im Test: Note 9.0). Und der stammt bekanntlich ebenfalls von Arkane Studios, allerdings eben aus dem Hauptstudio in Lyon. Das hätte nicht passieren sollen: Während eines Tests werden die Wissenschaftler plötzlich von den Mimics angegriffen. Jörg Langer Chefredakteur - P - 358884 - 15. Februar 2017 - 17:00 # Viel Spaß beim Lesen und Video-Gucken :-) Toxoplasmaa 14 Komm-Experte - P - 2519 - 15. Februar 2017 - 17:34 # Vielen Dank! Sehr schönes Video. Das wäre auf jeden Fall ein Klasse SDK Kandidat mit vorhergeschickter "Retro SDK" System Shock 2! Und sollte es dort irgendwo Teewagen geben auf der Raumstation, dann baust du dir einfach mit der Gloo Gun eine Treppe drüber hinweg ;) Noodles 23 Langzeituser - P - 39683 - 15. Februar 2017 - 23:41 # Immerhin zu System Shock 1 gibt es schon eine Retro-SdK. :) http://www.gamersglobal.de/video/system-shock-stunde-der-kritiker Olphas 24 Trolljäger - P - 49489 - 15. Februar 2017 - 17:07 # Das klingt vom ersten überfliegen ja schon mal ziemlich vielversprechend. Das Video schaue ich mir nachher zu Hause auf jeden Fall auch noch an. Toxoplasmaa 14 Komm-Experte - P - 2519 - 15. Februar 2017 - 17:17 # Mhhh System Shock, Dishonored... gute Argumente! Das Setting und der ganze Stil von Prey gefallen mir sehr gut. Bis auf nen Trailer und dieses Video hab ich mir sonst nichts angesehen und so soll es auch bleiben. Ich denke stark über einen Release Kauf nach. Edit: Ich muss es einfach noch dazuschreiben! Danke für dieses Super Video Benjamin! Miggl 14 Komm-Experte - P - 1913 - 15. Februar 2017 - 17:19 # Ich denke stark über das Abwarten des endgültigen Testberichts nach ;) Toxoplasmaa 14 Komm-Experte - P - 2519 - 15. Februar 2017 - 17:35 # xD Kann ich verstehen! Wäre eigentlich auch meine Philosophie. Aber rein subjektiv betrachtet macht mich das Spiel irgendwie ziemlich an, so dass ich es riskieren würde. Zudem verbinde ich mit Arkane Studios soooo viele extrem unterhaltsame schöne Stunden vor dem Rechner... Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 15. Februar 2017 - 17:35 # Ich trauere immer noch Tommy und dem einzigartigen Gameplay nach... Schande über diesen Namensklaue. Loco 17 Shapeshifter - 8756 - 16. Februar 2017 - 8:36 # Jep. Was man auch heute noch aus dem Setting machen könnte, statt es komplett neu aufzulegen. Und die Bar am Anfang, wo du alles und jeden Automaten benutzen konntest, wie in guten alten 3D Realms Zeiten :) Das hier packt mich aktuell gar nicht, was aber auch daran liegt, dass ICH bei Prey eben Tommy, Indianer und Aliens im Kopf habe. Nicht Klebstoffknarre, Dishonored Look (vor allem die Charaktere) und Alienkräfte. Xentor 14 Komm-Experte - 2477 - 24. Februar 2017 - 9:10 # Also ich muss bisher sagen. Bis auf den Anfangstwist war die Sache bisher eher so .... mittelmässig (Let`s Play von gronkh geguckt). Die Mimics erscheinen übrigens nicht aus dem Nichts. Die sind schon immer da. Sie Tarnen sich als Gegenstände, wenn man aufpasst kann man das bemerken.. bitte berichtigen.) Toxe 22 AAA-Gamer - P - 33027 - 15. Februar 2017 - 17:36 # Ha, 0451! :-) Das schaut ja schon ziemlich gut aus. Hatte das Spiel praktisch gar nicht weiter auf dem Schirm, das hat sich nun aber geändert. rofen 12 Trollwächter - 859 - 15. Februar 2017 - 21:42 # 0451 musste ich gerade mal googeln. Die Spiele habe ich alle nicht gespielt. Sehr nett! ;-) Iceblueeye 15 Kenner - P - 2969 - 15. Februar 2017 - 17:37 # Hmm...sah das nicht ursprünglich mal besser aus? Irgendwie kommt mir das so "gewöhnlich" vor^^ Lipo 14 Komm-Experte - 2126 - 15. Februar 2017 - 17:41 # Schon wieder ein Kracher für 2017 . Da wird sich der gute Link bei mir aber lange gedulden müssen . Golmo 16 Übertalent - 5300 - 15. Februar 2017 - 17:51 # Die Charaktere / Menschen sahen irgendwie bei HL2 schon mal besser aus... Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 15. Februar 2017 - 17:53 # Toxe 22 AAA-Gamer - P - 33027 - 15. Februar 2017 - 17:55 # Diesen Stil der Charaktere finde ich in Dishonored ziemlich gelungen, hier gefällt er mir aber auch nicht so. Golmo 16 Übertalent - 5300 - 15. Februar 2017 - 17:56 # Und im Preview Video habe ich kein bisschen RPG gesehen aber immer wieder vom Sprecher gehört ... komisch... Wie schon anderer Stelle erwähnt: Ein Fertigkeitenbaum macht noch lange kein RPG ! Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 9:24 # Es steht ja auch nirgends, dass Prey ein reines RPG ist. Aber es hat ganz offensichtlich diverse Elemente aus dem Genre und zwar nicht nur den Fertigkeitenbaum. Golmo 16 Übertalent - 5300 - 16. Februar 2017 - 9:55 # Ich beziehe mich aufs Video wie oben in meinem Post auch klar erkennbar ist und da wird nun einmal ganz oft von starken RPG Elementen gesprochen aber ausser nem Skill-Tree ist nix zu sehen. Bei Minute 3:40 wird sogar davon gesprochen das bei Prey der Rollenspiel Anteil "klar der überwiegende ist." Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 10:18 # Ich habe ein Inventar gesehen und Lebensleisten bei Gegnern sowie bezifferten Schaden bei eigenen Attacken. Das sind schon eine Menge Elemente, die typisch für RPGs sind. Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 16. Februar 2017 - 17:55 # Lebensleisten bei Gegnern und Schadenszahlen sind ein RPG-Element? Seit wann denn das? Den Kram kann ich mir auch in MOBAs und anderen Spielen, u.a. bspw. auch Overwatch, anzeigen lassen. Was haben die mit einem RPG zu tun!? Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 22:37 # Seit wann? Öhm, seit vielen vielen Jahren. Und Deine Argumentation, dass man diese Elemente auch in anderen Gernes vorkommen, ist ... definitiv keine Gegenargumentation. Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 16. Februar 2017 - 23:23 # Doch ist es. Ein Element das nachweislich in vielen verschiedenen Genres und Spielarten verfügbar ist, kann schwerlich als Klassifikations-Merkmal eines Rollenspiels gelten. Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 23:56 # Was für ein Schwachsinn. Was kommt als Nächstes? Autos sind keine typischen Elemente für Rennspiele, weil man sie auch in Open-World- und diversen Shooter-Spielen benutzen kann? Oder die Sprungfunktion in jedem Jump'n'Run ist auch kein typisches Element, weil es das ja auch in so vielen anderen Genres gibt? Völliger Quark, was Du hier versuchst. Im Übrigen: Typisches Element /= Klassifikations-Merkmal. Das Vorhandensein von steuerbaren Autos klassifiziert ein Spiel natürlich nicht für das Genre "Rennspiel". Aber es ist ein typisches Element eben dieses Genres. Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 17. Februar 2017 - 0:40 # Du bist doch derjenige, der Schadenszahlen und Lebensbalken, wie sie sogar viele Shooter haben, als Merkmal für RPGs gleichsetzen will! Also komm mir hier nicht mit Sinnbefreiten Vergleichen. Nur weil RPGs Lebensbalken und Schadenszahlen haben, gilt nicht das umgekehrte Theorem. Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 17. Februar 2017 - 0:44 # Noch mehr Schwachsinn. Ich habe NIE von Klassifizierungs-Merkmalen gesprochen, sondern Du. Ich habe von typischen Elementen gesprochen und dies auch ausführlich und logisch begründet. Deal with it. Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 17. Februar 2017 - 1:44 # Ich sehe da keinen Unterschied zwischen "typischen Elementen" und Klassifizierungs-Merkmalen. Erst Recht nicht in dem Kontext wie Du erstere verwenden willst. Meine Aussage bleibt bestehen: Das Vorhandensein von Lebensbalken und Schadenszahlen ist weder für RPGs im Speziellen besonders bemerkenswert, noch lässt sich daraus der Umkehrschluss ableiten, dass es sich beim Vorhandensein dieser Elemente um ein RPG handeln würde. Weiteres Beispiel gefällig? Auch Battlefield 1 zeigt die Schadenszahlen an, ein Lebensbalken ist auch vorhanden. Ebenfalls kein RPG. Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 17. Februar 2017 - 3:46 # Den Unterschied habe ich Dir oben bereits anschaulich und logisch erläutert. Ein letzter Versuch, um Dir "typische Elemente" näher zu bringen: Es gibt so gut wie kein RPG, welches auf Lebensbalken und Schadenszahlen für die Visualisierung von Treffern verzichtet. Somit ist ein solches Element ganz klar typisch für das Genre. Deine so gerne genannten Shooter hingegen verzichten in fast allen Fällen auf eben diese Visualisierung. Wenn trotzdem darauf zurückgegriffen wird, so ist dies untypisch. Ganz einfach. Und im Falle eines Shooters, der auf diese Visualisierung zurückgreift, kann man natürlich davon sprechen, dass dieser Shooter Elemente des RPG-Genres beinhält, denn in diesem Genre kommt diese Visualiserung am Ehesten vor. "[...] noch lässt sich daraus der Umkehrschluss ableiten, dass es sich beim Vorhandensein dieser Elemente um ein RPG handeln würde." Weder die Preview noch ich haben an irgendeiner Stelle behauptet, dass es sich bei Prey um ein RPG handelt. Es nutzt lediglich rpg-typische Elemente und bildet somit einen Mix aus Shooter und RPG. Es ist aber kein (reinrassiges) RPG. Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 17. Februar 2017 - 6:14 # Ich kenne keinen Shooter der keinen Lebensbalken in irgend einer Form hat. Vor allem im Multiplayer. Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 17. Februar 2017 - 6:16 # Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 17. Februar 2017 - 6:25 # Du implizierst also, es gäbe solche Shooter? Hast Du konkrete Beispiele? Und Nachtrag zum Beitrag, den ich verloren hab, weil Du schneller geantwortet hast: Ein Lebensbalken und Schadenszahlen sind Elemente die sich in vielen verschiedenen Spielen wiederfinden. Selbst im guten alten Arcade-Top-Down-Shooter haben Bosse Lebensbalken, und gelegentlich fliegen auch Schadenszahlen umher. Ich sehe absolut nicht ein, wieso das nur typisch für RPGs sein sollte. Auch andere Spielelemente finden sich in vielen verschiedenen Genres. Nur weil ein solches Element in einem bestimmten Genre quasi immer vorhanden ist, heißt das nicht, dass es bestimmend für dieses Genre ist. Folglich ist es auch unsinnig, diese Eigenschaft als bspw. "RPG-Element" (Oder wie auch immer Du es nennen willst) zu titulieren. Es gilt: Wenn aus X folgt Y, muss noch lange nicht aus Y folgt X gelten. Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 17. Februar 2017 - 7:57 # Typisch /= Bestimmend. Tasmanius 17 Shapeshifter - P - 7345 - 17. Februar 2017 - 11:08 # Ich glsube, ihr habt beide Recht aber etwas aneinander vorbeigeredet. Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 17. Februar 2017 - 14:40 # Doom, Doom 2 etc. ich verbinde Lebensbalken über Gegnern grundsätzlich mit einer typischen Eigenschaft von CRPGs, die ab und zu bei Shootern eingesetzt wird. Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 17. Februar 2017 - 19:43 # Hatten dort Zwischen-/End-Gegner nicht auch schon Lebensbalken!? Jedenfalls hat jeder MP-Shooter der mindestens letzten 10 Jahre einen Lebensbalken. Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 17. Februar 2017 - 20:18 # Ich gebe dir bei den MP gerne die Lebensbalken, aber bei Doom nicht ;) Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 18. Februar 2017 - 0:57 # Dafür hatte es, wenn ich mich recht erinnere unten den Kopf, der zusehends demolierter aussah, je mehr Schaden man nahm. Ist ja im Grunde sowas ähnliches dann. Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 18. Februar 2017 - 6:01 # Aber das war deine Lebenskraft, es geht hier doch hoffentlich um die Gegner... Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 17. Februar 2017 - 7:54 # Ich kenne viele. Vor allem im Singleplayer. Aber Gott sei Dank macht sich der RPG-Anteil ja nicht bloß an den vorhandenen Lebensbalken fest. Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 17. Februar 2017 - 6:14 # Gut argumentiert, bin da ganz deiner Meinung. Crazycommander 14 Komm-Experte - 2306 - 16. Februar 2017 - 10:26 # Das hast mich auch sehr gewundert. Ich würde hier höchstens und äußerst vorsichtig von RPG-Elementen sprechen. Aber das ist natürlich Ansichtssache. In meinen 3 Videospiel-Jahrzehnten habe ich schon viele Diskussionen über die Definition von CRPGs geführt ;) Myxim 15 Kenner - P - 3610 - 15. Februar 2017 - 17:56 # Das Spiel macht einen sehr guten Eindruck. Irgendwie kommt dieses Jahr einiges was meinen Geschmack trifft. Kirkegard 19 Megatalent - 16006 - 15. Februar 2017 - 18:07 # Ich hab Zeit... Starslammer 15 Kenner - 2797 - 15. Februar 2017 - 18:37 # Irgendwie vermisse ich in diesem Spiel Prey! CptnKewl 20 Gold-Gamer - P - 24202 - 15. Februar 2017 - 18:54 # genau das ist auch mein Problem. Ich hätte gehofft, sie setzten das Tommy-Abenteuer fort... so wird's nix mitm Kauf Shawn 12 Trollwächter - 1084 - 16. Februar 2017 - 18:16 # Exakt mein Gedanke. - Ich bin als Kunde ebenfalls raus... Zille 18 Doppel-Voter - P - 10910 - 16. Februar 2017 - 8:09 # Stimmt, der Name ist wirklich schlecht gewählt. Mir hat Prey damals auch sehr gut gefallen. Ich brauche aber nicht unbedingt eine Fortsetzung. Dieses Prey spricht mich aber trotz des Namens durchaus an. Loco 17 Shapeshifter - 8756 - 16. Februar 2017 - 8:38 # Dito. Mir fehlt Prey dabei auch irgendwie. Der Look ist mir außerdem zu stark Dishonored, gerade was die Charaktere angeht. Xentor 14 Komm-Experte - 2477 - 24. Februar 2017 - 9:12 # Ich war vom Look eher an Bioshock (Rapture) erinnert. ArtDeco heisst das doch, oder? maddccat 18 Doppel-Voter - 11807 - 15. Februar 2017 - 18:51 # Ein modernes System Shock? Klasse! Vorher hatte ich Prey so gar nicht auf dem Schirm, mit dieser Preview hat sich das schlagartig geändert. Danke! Shawn 12 Trollwächter - 1084 - 16. Februar 2017 - 18:20 # Also ich erkenne darin leider weder ein SS1, noch ein SS2. Die Hoffnung war zwar da, wurde aber bisher in keinster Weise bestätigt. :-( Limper 16 Übertalent - P - 5460 - 15. Februar 2017 - 19:00 # Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Das ursprüngliche Prey 2 sah auch interessant aus aber ich kann auch mit System Shock leben :) Drapondur 27 Spiele-Experte - P - 80043 - 15. Februar 2017 - 19:38 # Hat mit dem Ursprungs-Prey aber nicht viel gemeinsam. Ganon 23 Langzeituser - P - 42433 - 22. Februar 2017 - 12:14 # Behauptet auch niemand. Drapondur 27 Spiele-Experte - P - 80043 - 22. Februar 2017 - 19:11 # Dann hätten sie dem ganzen auch einen anderen Namen geben können. Ich habe Prey gelesen und an das ursprüngliche gedacht. :) Ganon 23 Langzeituser - P - 42433 - 22. Februar 2017 - 22:27 # Okay, dann hast du offenbar die News zu dem Spiel nicht verfolgt. Da haben die Entwickler bereits mehrfach betont, dass es mit dem alten Prey nichts zu tun hat. Aber es stimmt, sie hätten es anders nennen können. Ich persönlich finde es aber nicht schlimm, dass es so heißt. Not Guilty 09 Triple-Talent - 264 - 15. Februar 2017 - 19:56 # Freue mich schon seit Wochen auf das Spiel. Wird generell für mich ein starkes Spielejahr, nach dem (für mich) sehr schwachen 2016. ME, Torment, Elex etc. Sehr geiles Zeug, was da wartet. Tasmanius 17 Shapeshifter - P - 7345 - 15. Februar 2017 - 20:11 # Nach 4 tollen Spielen entwickelt Arkane sich so langsam zu meinem lieblings Entwickler. Hatte Prey bis jetzt nicht auf dem Schirm, aber holla, jetzt freue mich darauf. Allein das Artdesing atmet Arkane, da geht mir das Herz auf :-) vgamer85 16 Übertalent - 5771 - 15. Februar 2017 - 20:34 # Sieht irgendwie nach einer Mischung aus Deus Ex Mankind Divided und Bioshock aus :-) Schönes Video!Interessant, bin auf die Tests gespannt. Marko B.L. 14 Komm-Experte - 2662 - 15. Februar 2017 - 20:44 # System Ex: Bioshock Divided vgamer85 16 Übertalent - 5771 - 15. Februar 2017 - 20:45 # :D Okay, nun haben wir den wahren Titel! So hieß es ursprünglich :-) Zille 18 Doppel-Voter - P - 10910 - 15. Februar 2017 - 21:15 # Haha! Gefällt mir ;-) rofen 12 Trollwächter - 859 - 15. Februar 2017 - 21:44 # Schnell als Marke anmelden! Rhadamant 14 Komm-Experte - P - 1834 - 15. Februar 2017 - 22:35 # Half System Life 2 Ex: Bioshock Divided Harry67 16 Übertalent - P - 5104 - 16. Februar 2017 - 8:13 # Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 9:25 # Deus Ex ging mir auch mehrmals durch den Kopf. _XoXo_ 13 Koop-Gamer - P - 1641 - 15. Februar 2017 - 20:47 # Ich brenne wie Essig, um das Spiel endlich ausprobieren zu können. TheRaffer 17 Shapeshifter - P - 6210 - 15. Februar 2017 - 20:58 # Und zack, ab auf die Wunschliste. :) Nagrach 14 Komm-Experte - 2353 - 15. Februar 2017 - 22:02 # Tommy :( De Vloek 14 Komm-Experte - P - 2247 - 15. Februar 2017 - 22:54 # Schade, das hat wohl garnix mit dem Original-Prey zu tun. Spielt das überhaupt in der selben Welt? Für sich genommen macht es allerdings einen guten Eindruck. Danke fürs Video, ich finde Benjamin als "Erzähler" immer wieder gut ;) Noodles 23 Langzeituser - P - 39683 - 15. Februar 2017 - 23:40 # Ich hoffe, sie übertreiben es nicht mit dem Gegnerrespawn. Klar kann das zu Spannung führen, aber z.B. in Bioshock fand ich es zu übertrieben und darum teilweise sehr nervig. Da verlässt man einen Raum mit nur einer Tür, geht kurz darauf nochmal rein und plötzlich stehen da wieder zwei Gegner. euph 24 Trolljäger - P - 51119 - 16. Februar 2017 - 7:27 # Sieht ganz gut aus. Da werde ich bestimmt mal reinschnuppern, auch wenn es nicht einer der Titel ist, auf die ich ungeduldig warte. jonsn01 10 Kommunikator - 375 - 16. Februar 2017 - 7:50 # Sieht echt spannend aus - zudem ich auch ein großer Sci-Fi Fan bin ^^ Aladan 23 Langzeituser - P - 41015 - 16. Februar 2017 - 8:37 # Sieht nicht übel aus, vielleicht werde ich mir das irgendwann mal anschauen. Aber warum genau heißt das Spiel eigentlich Prey? Haben die Entwickler Angst, dem völlig anderen Spiel einen eigenen Namen zu verpassen? Lostboy 13 Koop-Gamer - 1315 - 16. Februar 2017 - 8:38 # Ich habs überlesen? Aber kommt es für Konsolen auch? Aladan 23 Langzeituser - P - 41015 - 16. Februar 2017 - 8:40 # Schau einfach mal auf den Steckbrief . Es kommt natürlich auch für PS4 und Xbox One :-) Lostboy 13 Koop-Gamer - 1315 - 16. Februar 2017 - 8:46 # Ich surfe gerade übers Smartphone und teile der Seite sind aktuell verschluckt, deshalb meine Frage, aber danke Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 8040 - 16. Februar 2017 - 8:57 # Irgendwie war das alte Prey mal was Neues, dies hier reizt mich wenig. Sieht generisch aus. Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 9:27 # Das Artdesign finde ich großartig. Spricht mich sehr an. Was mich überhaupt nicht anspricht ist der Respawn von Gegnern. Sowas hasse ich. Harry67 16 Übertalent - P - 5104 - 16. Februar 2017 - 11:51 # Crazycommander 14 Komm-Experte - 2306 - 16. Februar 2017 - 10:22 # Was freue ich mich über ein aktuelles Spiel im Geiste von System Shock 2! Doch ich stelle fest, dass mich der Art-Deco-Stil nicht mehr besonders anspricht. Da habe ich mir wohl beginnend mit Bioshock 1 eine Überdosis eingefangen. Erstaunlicherweise kann ich aber von den so viel gescholtenen Raumschiffkorridoren nicht genug bekommen. Seltsam :) VikingBK1981 19 Megatalent - P - 15020 - 16. Februar 2017 - 10:37 # Also das macht mich doch etwas an. Erinnert mich stark an Bioshock. direx 16 Übertalent - P - 5615 - 16. Februar 2017 - 13:10 # Mich lässt das kalt. Vor allem mag ich die Charactermodelle nicht, die sehen einfach viel zu 2006 aus. Außerdem killen die gezeichneten Portraits für mich komplett die Immersion ... Labolg Sremag 13 Koop-Gamer - 1526 - 16. Februar 2017 - 13:12 # cool, das wird ein Hammer Erlebnis in VR bzw. mit dem HMD auf, da freue ich mich drauf! Fr4nkt4stic 09 Triple-Talent - 249 - 16. Februar 2017 - 14:10 # Raumstation? System Shock? Gekauft :) Lacerator 16 Übertalent - 4544 - 16. Februar 2017 - 14:21 # Sieht gut aus bis auf die Comic-Optik, die mich auch schon an Dishonored gestört hat. Mal abwarten was die Leute so dazu sagen wenn's draußen ist. Rein spielmechanisch bin ich erstmal positiv überrascht, dass es nicht einfach nur ein Shooter ist. Dass es mit dem Original-Spiel nichts zu tun hat stört mich gar nicht. Ich konnte Tommy nicht leiden. :) Slaytanic 23 Langzeituser - P - 41446 - 16. Februar 2017 - 15:30 # Dieses Prey spricht mich nicht so an und Gegnerrespawn kann ich nicht leiden. Hanseat 13 Koop-Gamer - 1694 - 16. Februar 2017 - 17:03 # Grundsätzlich gefällt mir Idee und Spieldesign nur mich stört die Optik massiv. Dieser Bioshock, Dishonored Mischmaschkram gefällt mir gar nicht. Da fehlt mir jegliche Beziehung zum Scifi-Szenerio und zum alten System Shock. Mir fehlen einfach die Stahlflächen, bzw das Glänzende futuristische in der Optik. rofen 12 Trollwächter - 859 - 16. Februar 2017 - 20:12 # Klingt doch wirklich interessant! Sermon 13 Koop-Gamer - P - 1296 - 16. Februar 2017 - 20:36 # Oooh, das sieht SEHR interessant aus, speziell für mich als System Shock-, Bioshock- und Dishonored-Fan. Dachte eigentlich, das wäre ein reiner Shooter, aber es steckt anscheinend mehr dahinter. ABER..... bääh, diese nervigen Hacker-Minispielchen nerven mich gewaltig! Schade, dass die auch hier eingebaut werden. Darauf könnte ich liebend gerne verzichten... Hanseat 13 Koop-Gamer - 1694 - 18. Februar 2017 - 11:20 # Jap sehe ich genauso, wenn ich ein Geschicklichkeitsspiel will´, kauf ich eins. Disteldrop 13 Koop-Gamer - 1655 - 16. Februar 2017 - 21:31 # Ich würde nie im Leben einen Raumanzug, ohne vorher geduscht zu haben anziehen! Und außerdem gefällt mir das Spiel:-) Loco 17 Shapeshifter - 8756 - 18. Februar 2017 - 7:22 # So nachdem ich jetzt mehrere Videos gesehen habe von der Preview-Version... wohl eher Bioshock als System Shock. Solche Spiele braucht es zwar wieder, aber warum ausgerechnet Prey in diese Richtung geht, wird mir nicht ganz klar. Ganon 23 Langzeituser - P - 42433 - 22. Februar 2017 - 12:16 # Weil Namen Schall und Rauch sind. Xentor 14 Komm-Experte - 2477 - 24. Februar 2017 - 9:15 # Sag das mal der Copyright Behörde..... Ganon 23 Langzeituser - P - 42433 - 22. Februar 2017 - 12:19 # Hatten die Charaktere schon immer diesen Comiclook? Irgendwie sah das in früheren Präsentationen dich anders aus, oder? Mir sagt der Stil jedenfalls nicht so zu. In Dishonored mag der passen, aber in dieses SF-Szenario meinem Gefühl nach nicht. Sehr schade. Na ja, wenn der Rest stimmt, kann ich darüber hinwegsehen. Aber um das zu beurteilen, müsste ich mal mehr als die Anfangsphase sehen.
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Making off ? | Projekt Star Wars Dieses Thema im Forum "Episode IV bis VI" wurde erstellt von Choggerly, 15. August 2002. Bin halt noch nicht so lange star Wars Fan (Naja 13 Jahre bin ich alt und so lange auch Star Wars Fan) Wenn ale 6 Episoden auf DVD erscheinen ... Wird es dann auf den DVD's von der alten Trillogie ein Making of geben ? Oder gab es das schon auf den Videos ? Ob im Zuge der Archival Edition der OT auf DVD auch ein Making Of veröffentlicht wird weiß heute wohl noch niemand so genau. Ist aber wahrscheinlich. Auf meinen unüberarbeiteten Fassungen der OT ist bei ROTJ auch ein kleines Making Of dabei. Die SE habe ich nicht (!), die Video-Version hat sich irgendwie an mir vorbeigezwängt und jetzt warte ich auf die DVD 2006 (oder -07?). In der Special Edition Box ist auf jeder Kassette ein kleines Making Of, in dem die Unterschiede zwischen der jeweils alten und der neuen Fassung erklärt werden. In der zweiten Ausgabe der Special Edition, die vor ca. 1 Jahr rausgekommen ist, ist ein kleines Episode II Preview drauf, das aber nicht die Rede wert ist. Auf meiner THX-Version ist bei jedem Teil ein kurzes Inerview mit GL vorne dran, das sich mit Episode 1 beschäftigt. Jo das habe ich auch! Kann aber eigentlich nicht sein. Es gab bislang 2 SE-Sets. Das erste, die Gold Edition, hatte auf jeder Kassette eine Mini-Doku über die Herstellung der Special Edition. Das zweite Set hatte lediglich eine Doku auf der ANH-Kassette, die sich mit der Entwicklung der Saga beschäftigte und eine Art Episode II-Preview darstellte. Ein Episode I-Preview gab es meines Erachtens nur auf der 1995er Ausgabe, wobei das kein Preview, sondern eine GL-Interviewreihe war, in der Georgie zwei Halbsätze über die Prequels verlor. Entweder gibt es nun also eine dritte SE-Box - und das würde mich überraschen - oder ihr meint die THX-Box mit den Halbsätzen zu Ep1, oder es geht um das Ep2-Preview der 2000er Fassung der Special Edition. Original geschrieben von Choggerly Wenn ale 6 Episoden auf DVD erscheinen ... Oder gab es das schon auf den Videos ? Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen. Zu jeder Episode gab es ein Making of. Die zu den Episoden 4-6 wurden damals im amerikanischen TV gesendet und auf Video veröffentlicht. Alle drei und noch viel mehr sind auch Bestandteil der THX-Box von 1995 - zwar Video, aber Ausstattung auf DVD-Niveau. Auf der AOTC DVD wird auch ein making of mit drauf sein, und ich nehme mal an, daß die Berichte von damals auch auf den Episode 4-6 DVDs drauf sein werden, wenn sie erst einmal kommen. Wi war das? Auf den Viedeos, die 1995 heraus kamen, waren am Anfang immer Interviews mit GL? Das ist gut zu wissen, den jetzt weiß ich langsam, seit wann ich diese Viedeos im regal stehen habe. Kann es sein, dass es damals hieß, dass es das letzte mal sei, das SW auf Video erscheint? Ich kann mich noch wage daran erinnern. Warum ich ds Frage... ICh bin zur zeit am festlegen, seit wann ich SW Fan bin, deshalb diese etwas dämliche Frage. Ach, weiß jemand, wann SW vor 1995 in Fernsehn lief ( wenn möglich mit Sender)? Sorry ist off-topic, aber kann mir vielleicht trotzdem jemand helfen? es wurden Making Ofs zu jedem einzelnen Film gedreht. Daneben gibt es noch das Video "Making Of a Saga", welches ein Making of der Trilogie darstellt. Ausserdem gibt es noch die Lucasfilm Archive Tour und eine Menge Interviews. Diese Filme wurden alle einzeln veröffentlicht und auf der 95er THX Executer BOX waren alle diese Filme enthalten, allerdings gabs die Box nur in english. Danach gab es noch ein halbstündiges Special Edition Making Of das allerdings nur auf Sat 1 gezeigt wurde. Der Erzähler war ein Basketball Star. Das erste Making Of heisst in Deutschland "Die Story vom Krieg der Sterne" Die Erzähler sind R2D2 und C3Po. Wie das Empire Making Of heisste weiss ich nicht. Mark Hammil war der Erzähler. Das Making of von Jedi heisst "CLassic Creatures". Die Erzähler sind Carrie Fisher und Lando. Das letzte Making Of heisst "Making of a Saga". Das ist ein ganz normales Making Of ohne Erzähler. Bei der Licasfilm Archive Tour handelt es sich um ein halbstündiges Video in dem man von einem Lucasfilm Angestellten durch die Lucasfilm Archive geführt wird. (sagt ja eigentlich schon der Name) Bei den THX Videos waren Interviews mit GL und einem sehr bekannten Amerikanischen Journalisten drauf. Bei der Special Edition Box waren sehr kurze Making Ofs drauf. Auf allen anderen Version war nichts drauf. Auf der letzten SE Box war ein kurzes Episode II Special drauf. Es hiess damals "Das letzte mal in dieser Form" und das stimmt auch. Seit 97 gibts nur noch die Special Edition. Wie das Empire Making Of heisste weiss ich nicht. Mark Hammil war der Erzähler.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen. Das hieß "SP FX - The Making of TESB" (SP FX steht für Special Effects).
de
q-de-2227
Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
stephan weidner | eBay Hauptinhalt anzeigeneBayStöbern in KategorienStöbern in KategorienGeben Sie Ihren Suchbegriff einAlle KategorienAntiquitäten & KunstAuto & Motorrad: FahrzeugeAuto & Motorrad: TeileBabyBastel- & KünstlerbedarfBeauty & GesundheitBriefmarkenBücherBüro & SchreibwarenBusiness & IndustrieComputer, Tablets & NetzwerkFeinschmeckerFilme & DVDsFoto & CamcorderGarten & TerrasseHandys & KommunikationHaushaltsgeräteHaustierbedarfHeimwerkerKleidung & AccessoiresMöbel & WohnenModellbauMünzenMusikMusikinstrumentePC- & VideospieleReisenSammeln & SeltenesSpielzeugSportTicketsTV, Video & AudioUhren & SchmuckVerschiedenesErweiterte Suche oder neu anmelden':' style="margin-right:3px">Hallo -User-!'.replace(/-User-/,escape(a)))+"")}catch(b){document.write("")}})();Hallo (Einloggen zum Bieten oder Kaufen) Angebote Verkaufen Hilfe & Kontakt Mein eBayMein eBay einblenden Zusammenfassung Gebote/Preisvorschläge Beobachtungsliste Wunschliste Alle Listen Kaufen - Übersicht Verkaufen - Übersicht Meine Kollektionen Suchen, denen ich folge NachrichtenZahlungserhalt Verwandt: der w weidner der w böhse onkelz stephan weidner berlin hooligan xxl kevin russell der w ticket zürich weidner stephan weidner tickets stephan weidner shirt Ergebnisse für stephan weidner Folgen Sie stephan weidner, um E-Mail-Benachrichtigungen und Aktualisierungen in Ihrem eBay-Feed zu erhalten. Entfolgen Sie stephan weidner, wenn Sie keine Aktualisierungen mehr in Ihrem Feed erhalten möchten. Glückwunsch! Sie folgen nun stephan weidner in Ihrem eBay-Feed.Wir senden Ihnen E-Mail-Benachrichtigungen, wenn neue Angebote da sind. Ich möchte keine E-Mail-Benachrichtigungen erhalten. stephan weidner: Artikel in Suchergebnissen DER W ( Stephan Weidner ) - III -- CD NEU & OVP BÖHSE ONKELZ STEPHAN WEIDNER signed Autogramm auf "HEILIGE LIEDER" CD LOOK Stephan Weidner "Böhse Onkelz" Autogramm signed 20x30 cm Bild BÖHSE ONKELZ STEPHAN WEIDNER signed Autogramm auf "DUNKLER ORT" CD InPerson LOOK DER W [ Stephan Weidner ] ___ ORIGINAL AUTOGRAMM ___ [ Böhse Onkelz ] DER W ( Stephan Weidner ) - IV -- CD NEU & OVP VÖ 18.03.2016 Rock Hard 3 - 2009 - Stephan Weidner, Lamb of God, Scorpions, Van Halen + CD Stephan Weidner/Michael Münch "Leben" RARE 1980 Christliche Musik LP Stephan Weidner , Analyse- und Gestaltungsrahmen für Outsour ... 9783631363690 Der W "IV" CD NEU Album 2016 Stephan Weidner DER W "SCHNELLER HÖHER WEIDNER" CD (STEPHAN WEIDNER) ROCK HARD Metal Mag + CD 2008 05 In Extremo Stephan Weidner Testament Iced Earth DER W. " III " (2012) Böhse Onkelz Stephan Weidner DER W. "IV" (2016) Böhse Onkelz Stephan Weidner TOP Wie Neu Digipack Der W (Stephan Weidner) - Autonomie! - CD Album, Digipak, 17 Tracks incl. Sterne DER W. "Schneller,Höher,Weidner" (2008) CD-Digipack Böhse Onkelz Stephan Weid Rock Hard 4-2008 Children of Bodom Korn In Flames Stephan Weidner Led Zeppelin Stephan Weidner / Analyse- und Gestaltungsrahmen für Outsourci ... 9783631363690 + EUR 11,16 Versand Aus Schweiz Weidner, Stephan Der W - Schneller, hoher, Weidner [2 DVDs] (+CD) German tourists. Development of spatial patterns of demand Weidner, Stephan/ Chr Analyse- und Gestaltungsrahmen für Outsourcing-Entscheidungen im Bereich de ... Magazin Rock Hard 251/2008,Children of Bodom,Korn,In Flames,Led Zeppelin,Weidner Der W - Schneller, Höher, Weidner (2 DVDs+CD) Analyse- und Gestaltungsrahmen für Outsourcing-Entscheidunge ... 9783631363690 Neu - Analyse- und Gestaltungsrahmen für Outsourcing-Entschei... / 9783631363690 JOSEF WEIDNER - BILDNIS EINES DICHTERS-Aqua/Kart.sign. um 1830/40 Magazin Rock Hard 252/2008,In Extremo,Weidner,Iced Earth,Testament,Helloween, Gruß aus Wardenburg Privatklinik Stephan Oldenburg 1951 Der W - Autonomie (CD) Deluxe Version * STEPHAN BERGHAUS - AUTO(R)FIKTION Der W - III (CD) STEPHAN BERGHAUS - AUTO(R)FIKTION Der W - III (CD+DVD) Deluxe Edition
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
schürmann pr | PR Agentur Berlin | Schauspieler PR | Event | Marken | Gastro | Hotel | Lifestyle | Full Service Agentur | Public Relation – Drama Zurück zur Hauptseite Premiere des Kinofilms “Die Haut der Anderen” mit Oliver Mommsen in der Hauptrolle auf den 50. Hofer Filmtagen Auf den 50. Hofer Filmtagen vom 25. – 30.10.2016, wird der Kinofilm “Die Haut der Anderen” mit Oliver Mommsen in der Hauptrolle seine offizielle Premiere feiern. DIE HAUT DER ANDEREN von Thomas Stiller beschreibt eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die in ihren sexuellen Obsessionen gefangen sind. Marc Deville (Oliver Mommsen) ist ein erfolgreicher Autor für erotische Literatur. Doch im Alltag kann er sich nicht auf körperliche nähe mit dem anderen Geschlecht einlassen. Er ist süchtig nach Pornos und Sexualität funktioniert für ihn nur durch eine zwischengeschaltete Kamera und Selbstbefriedigung vor dem Abbild. Eines Tages lernt Marc die Krankenschwester Justine (Isabel Thierauch) … AMNESTY INTERNATIONAL verleiht dem Filmteam des ARD Spielfilms “Sternstunde ihres Lebens” den “Maler Medienpreis für Menschenrechte 2015″. Anna Maria Mühe spielt in dem Politdrama an der Seite von Iris Berben die Sekretärin der Gleichstellungsaktivistin Elisabeth Selbert. Okt “CHUZPE” MIT ANJA KLING AM 19.09. Anja Kling spielt im ARD Film “Chuzpe” die Rolle der Ruth, Tochter eines Holocaust-Überlebenden, die versucht, ihre Ängste und Zwänge unter Kontrolle zu halten. Drama: Schuld- nach Ferdinand von Schirach: Ausgleich – Anna Maria Mühe im ZDF ANNA MARIA MÜHE ist am Freitag, dem 06.03. um 21.15 Uhr auf ZDF zu sehen. In dem Justizdrama spielt sie die gedemütigte Ehefrau, die vor Gericht wegen des Mordes an Ihrem Ehemann verurteilt werden soll.
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Best Western Plus Keene Hotel: Bewertungen, Fotos & Preisvergleich (NH) Hotels in der Nähe von Redfern Arts Center Aktivitäten in der Nähe von Best Western Plus Keene Hotel Alle 6 Hotels in Keene ansehen Angebote ab Best Western Plus Keene Hotel Leider sind auf TripAdvisor keine Zimmer verfügbar. 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Vor Ort eingetroffen wies man uns ein Zimmer direkt neben der Eismaschine und zur 6-spurigen Autobahn-Seite hin...Mehr Nahe an der Stadt Keene ,1.6 km bis in die City. übernachtungspreis bei Pumpkin Festival im Oktober etwas überrissen,sonst top Motel,freundlicher Service,gute Schlafmöglichkeit. Frühstück inbegriffen. Durchgang innen in den Pub nebenan. Bei sehr vielen Gästen hakt das Internet ein bisschen.Mehr Antwort von KTBESTWESTERN, Owner im Best Western Plus Keene HotelBeantwortet: 8. November 2014 Hello Fleuri, Your business is very important to us and we value your feedback. By telling us what you liked...Mehr positiv: - sehr gutes Frühstück (für amerikanische Motel-Verhältnisse) - irish Pub direkt nebenan, mit guter BIerauswahl - Internet lief relativ schnell - Zimmer groß und ordentlich negativ: - Innenpool war geschlossen - keine Möglichkeit Wäsche zu waschen - etwas teuer - Personal wirkte lustlos Ein wirkliches " Best Western" Hotel Ein liebevoll eingerichtetes Haus. Im Zimmerpreis inbegriffen ein großes Buffetfrühstück. Ein Hallenschwimmbad welches auch von Einheimischen genützt werden kann, aber alles reibungslos abläuft.Ein Gymnastikraum für Kraftsportler. Radverleih. Irish Pub mit ausgezeichneter irisch-amerik. Küche. 2x wöchentlich Livemusik.Gratisparkplätze.Walgreen und eine kleine Shoppingmall ca. 100 Meter entfernt. Sehr...Mehr Antwort von KTBESTWESTERN, Owner im Best Western Plus Keene HotelBeantwortet: 30. Dezember 2011 Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit zu einem großen Kommentar schreiben. Wir freuen uns, Sie genießen Ihre Reise in die Vereinigten Staaten, und ich danke Ihnen für die Wahl des Best Western Plus. Wir würden uns freuen, Sie willkommen zurück auf dich nächste Reise...Mehr Sehr schönes Hotel, schön ausgestattet, sehr gutes Frühstück Antwort von Mayur P, General Manager im Best Western Plus Keene HotelBeantwortet: 6. August 2017 TripAdvisor ist stolz, Priceline, Travelocity, Best Western, Expedia, Booking.com, Hotels.com, Hotwire, Orbitz, Cancelon, getaroom.com und HotelQuickly als Partner zu haben. Sie können Reservierungen bei Best Western Plus Keene Hotel daher unbesorgt durchführen. Wir helfen Millionen von Reisenden jeden Monat dabei, das perfekte Hotel sowohl für Urlaubs- als auch für Geschäftsreisen zu finden – immer mit den besten Rabatten und Aktionsangeboten. Erhalten Sie schnelle Antworten von den Mitarbeitern und früheren Gästen des Best Western Plus Keene Hotel. "Zimmer weg von der Hauptstraße und weg von der Eismaschine, die man den Gästen "freundlicherweise" ..."
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Call of Duty: Modern Warfare 2 - Remastered auf Amazon gelistet Call of Duty: Modern Warfare 2 - Erste Hinweise deuten auf Remastered-Version Call of Duty: Modern Warfare 2 - Petition fordert Remake für PS4 und Xbox One Call of Duty: Modern Warfare 2 - Favela-Map aus religiösen Gründen offline Call of Duty: Modern Warfare 2 - Fun: Call of Duty: Modern Warfare 2: Tipps, Tricks und Glitches Call of Duty: Modern Warfare 2 - Call of Duty: Modern Warfare 2 - Erstes Gameplay zum Resurgence Map Pack Detroit: Become Human - Größe des PS4-Titels bekannt und neues Video veröffentlicht YouTube - VideoDays 2018 in Berlin und Köln fallen aus
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Welche beiden Filme von James Cameron sind die kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte?
James Francis Cameron (* 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario) ist ein kanadischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmeditor und dreifacher Oscar-Preisträger, der sich besonders auf Action- und Science-Fiction-Filme spezialisiert hat. Unter seiner Regie sind mit Titanic und Avatar zwei der drei kommerziell erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte entstanden. Leben Jugend und Studium James Cameron wuchs im kanadischen Niagara Falls auf, an der Grenze zu den USA. Sein Vater war Elektroingenieur, seine Mutter Malerin. 1969 sah Cameron den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Der Film beeindruckte ihn stark und lenkte seine Berufswahl. Cameron las über Filmgeschichte und Spezialeffekte. 1971 zog die Familie nach Orange County, Kalifornien. Weil sich seine Familie eine Ausbildung an einer Filmschule nicht leisten konnte, begann er ein Physik-Studium am Fullerton College. Als er feststellte, dass seine Mathematik-Fähigkeiten dafür nicht ausreichten, studierte er englische Literatur. Nachdem er das College abgeschlossen hatte, heiratete er Sharon Williams und arbeitete als Lastkraftwagenfahrer. 1977 entfachte der Film Krieg der Sterne seine Leidenschaft für das Filmemachen erneut. Enttäuscht darüber, dass das ein Film war, den er immer machen wollte, eignete er sich viel Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit Filmausrüstung umzugehen. Regiedebüt und Filmkarriere Bei seinem ersten Film Xenogenesis, einem 35-mm-Kurzfilm, den er 1978 zusammen mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes drehte und der von einem Konsortium aus Zahnärzten finanziert wurde, fungierte Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Spezialeffekt-Verantwortlicher. Wisher spielte die Hauptrolle und Frakes fungierte als Regisseur und Produzent. Während der Produktion des Films gab Cameron seinen Job als Lkw-Fahrer auf. Der Film kam jedoch nie auf eine Leinwand. Cameron entschied, seine komplette Zeit ins Filmemachen zu investieren, und bewarb sich deshalb bei „New World Pictures“, der Produktionsfirma von Roger Corman. Nachdem er bei einigen Filmen hinter den Kulissen gearbeitet und sich aufgrund seines Ehrgeizes bei der Belegschaft unbeliebt gemacht hatte, konnte er beim Dreh des Films Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) als Production Designer und Second Unit Director derart überzeugen, dass er sein erstes Regieangebot erhielt. Der Film Piranha 2 – Fliegende Killer war jedoch für Cameron eine riesige Enttäuschung, aber auch eine wichtige Erfahrung als Regisseur. Nachdem der Produzent des Films, Ovidio G. Assonitis, sich in die Dreharbeiten eingemischt und ihn schließlich noch während der Dreharbeiten gefeuert hatte, brach Cameron später nachts in das Schneidewerk des Produzenten in Rom ein, um den Film nach seinen Vorstellungen zu vollenden (was Assonitis aber wieder rückgängig machte). Sein Debüt-Film wurde sowohl in künstlerischer Hinsicht wie auch kommerziell ein Fiasko. Nach seiner Rückkehr nach Amerika schrieb Cameron 1982 das auf einem persönlichen Albtraum beruhende Drehbuch für den Film Terminator. Das Script verkaufte er an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar gegen die Zusage, dass er Regie bei dem Film führen durfte. Da sich die Finanzierung des Films hinzog, kam er erst 1984 in die Kinos, machte Cameron aber schließlich zum Star. In der Zeit bis zu den Terminator-Dreharbeiten schrieb er zwei weitere Drehbücher – für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Die Drehbuchänderungen von Sylvester Stallone und die Umsetzung von Rambo 2 verärgerten Cameron völlig, vor allem aufgrund der Aussparung der antimilitaristischen Botschaft seines Entwurfs. In einem Interview mit dem deutschen Filmkritiker Milan Pavlovic antwortete Cameron auf die Frage, ob er in dem Drehbuch eigene Erfahrungen verarbeitet hätte, dass er als Kanadier mit dem Vietnamkrieg nichts zu tun gehabt habe. Die Produzenten von Aliens, Walter Hill, David Giler und Gordon Carroll, hatten über den Inhalt des Films darauf bestanden, dass die Protagonistin aus dem ersten Alien-Film Ripley sowie Soldaten mitspielen sollten. Nachdem sie das von Cameron verfasste Drehbuch gelesen und den Erfolg von Terminator erlebt hatten, boten sie ihm die Regie für den Film an. Cameron akzeptierte unter der Bedingung, dass Hurd die Produktion übernehmen würde. Für nur 18 Millionen Dollar drehte er die Fortsetzung von Ridley Scotts Alien, die fast universell positive Filmkritiken und sieben Oscar-Nominierungen erhielt und zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten gezählt wird. Als Nächstes drehte er Abyss – Abgrund des Todes, dessen Handlung auf einer Geschichte basierte, die er im Alter von 17 Jahren in einer Biologie-Stunde geschrieben hatte. Später an der Universität wurde bei einer Vorlesung ein Mann vorgeführt, der in einem Taucheranzug statt Luft eine mit Sauerstoff gesättigte Flüssigkeit atmete, um so in große Tiefen tauchen zu können. Der Film kam 1989 in die Kinos. Bei 48 Millionen Dollar Produktionskosten kam der Film nur knapp in die Gewinnzone. The Abyss gehört zu den größten Meilensteinen der Filmgeschichte, da er die Tricktechnik revolutionierte. Völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen wurden teilweise eigens für diesen Film entwickelt. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, wurden die Spezialeffekte beim nächsten Film (Terminator 2) in der Werbung überbetont. Die Qualitäten des Films begründeten eine größere Fangemeinde für Cameron, The Abyss lief noch jahrelang in Programmkinos. 1990 gründete Cameron zusammen mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, mit welcher er fortan seine Filme produzierte. Ferner gründete er 1993 zusammen mit dem Effekt-Spezialisten Stan Winston das Spezialeffekt-Unternehmen Digital Domain, das sowohl für Camerons als auch für fremde Filme digitale Effekte produziert. Im Jahr 2000 gründete Cameron zusätzlich für die Produktion von Fernseh-Serien die Cameron/Eagle Productions, welche aber nach kurzer Dauer wieder aufgelöst wurde. Die Kassenerfolge Terminator 2 und Titanic Terminator 2 – Tag der Abrechnung war 1991 der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das Drehbuch des 94 Millionen Dollar teuren Streifens schrieb Cameron zusammen mit William Wisher. Anfang der 1990er Jahre unterschrieb Cameron einen Rahmenvertrag über 20 Filme, der ihm eine Gage von insgesamt 500 Millionen Dollar garantiert. True Lies, die erste Action-Komödie Camerons, kam 1994 ins Kino. Die Idee hatte Arnold Schwarzenegger geliefert. Bei einer gemeinsamen Motorradtour mit Cameron hatte er ihm von einer französischen Komödie mit dem Titel La Totale! erzählt. Am 19. Dezember 1997 kam schließlich Titanic in die amerikanischen Kinos (Erstaufführung in Deutschland: 8. Januar 1998). Der nach Aussagen Camerons knapp über 200 Millionen Dollar teure Film wurde mit elf Oscars ausgezeichnet. Rückzug als Filmregisseur und andere Projekte Nach Titanic zog sich Cameron aus dem Regiegeschäft weitestgehend zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Im Jahr 2000 produzierte Cameron mit Dark Angel seine erste Fernsehserie. Die Serie war nur außerhalb der USA ein Erfolg und wurde nach zwei Staffeln wieder eingestellt. Zusammen mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike realisierte Cameron 2001 mit Ghosts of the Abyss einen IMAX-3D-Film über die Titanic, der 2003 in die Kinos kam. 2002 produzierte Cameron eine Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff Bismarck, die auf Discovery Channel gesendet wurde. Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation erstmals 2006 von RTL gezeigt. 2005 kam eine 3D-Dokumentation mit dem Titel Aliens der Meere in die IMAX-Kinos, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht. Kurze Rückkehr mit dem Welterfolg Avatar Für den Science-Fiction-3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora, der am 16. Dezember 2009 in die Kinos kam, entwickelte Cameron digitale und stereoskope 3D-Techniken nebst den CGI-Techniken weiter. Die Dreharbeiten zu dem 237 Millionen Dollar teuren Film fanden von April bis November 2007 in Neuseeland und Hollywood statt. Er hat mit 2,721 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) das Einspielergebnis von Titanic (1,843 Milliarden Dollar) übertroffen. Avatar – Aufbruch nach Pandora galt damit ohne Berücksichtigung inflationärer Effekte bis zur Ablösung durch Avengers: Endgame im Jahr 2019 als finanziell erfolgreichster Film der Welt. Der Rekord wurde nach 39 Tagen aufgestellt, bei Titanic hatte es 41 Wochen gedauert. Cameron hat seit 2009 keine weitere Regiearbeit veröffentlicht. Er ist momentan mit der Arbeit an vier weiteren Avatar-Sequels beschäftigt. Weitere Filmprojekte als Produzent Im April 2014 wurde die erste Folge der von Cameron mitproduzierten neunteiligen Fernseh-Dokumentarreihe Years of Living Dangerously ausgestrahlt, die sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befasst. Unter anderem wirken darin Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Matt Damon, Don Cheadle und Jessica Alba. Cameron produzierte den Film Alita: Battle Angel, bei welchem er das Drehbuch schrieb. Bei dem Film handelt es sich eine Verfilmung des Mangas Battle Angel Alita, welcher am 14. Februar 2019 in 3D erschien. Die Regie übernahm Robert Rodriguez. Für den sechsten Terminator Film Terminator: Dark Fate kehrte Cameron als Produzent, Berater und Story-Schreiber zurück. Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Terminator 2 und ignoriert die restlichen Teile. Die Regie führte Tim Miller. Der Film erschien am 23. Oktober 2019 in den Kinos. Filmstil und Arbeitsweise Die Filme von James Cameron haben viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die intensive Nutzung aufwendiger Spezialeffekte nach dem aktuellen Stand der Technik und das üblicherweise hohe Budget: Mehrere Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung der teuerste Film der Welt. In fast allen Filmen Camerons spielen starke und selbstbewusste Frauen eine tragende Rolle, eine Seltenheit im Actionfilmgenre. Stilistisch auffallend ist der häufige Einsatz von blauen Farbfiltern und einige Szenen in Dutch Angles. Häufig wiederkehrende Themen der Filme Camerons sind Charaktere, die mit dramatischen Krisensituationen umgehen müssen, der Konflikt zwischen Technologie und Menschlichkeit, das Auftreten außerirdischer Lebensformen und die Gefahr, die von profitgierigen Unternehmen ausgeht. Obwohl der Großteil seines Schaffens aus Science-Fiction- und Actionfilmen besteht, gilt der romantische Kern seiner Filme als wichtigstes Merkmal seines persönlichen Filmstils. Cameron ist für seine diktatorische Art und sein hohes Temperament am Filmset bekannt. Der Autor Orson Scott Card bezeichnete ihn als „grausam“ und „selbstsüchtig“. Die Schauspielerin Kate Winslet (Titanic) gab an, nicht mehr mit Cameron arbeiten zu wollen, sofern man ihr nicht „eine Menge Geld“ dafür gebe. Laut Sam Worthington (Avatar) nagelte Cameron am Filmset klingelnde Mobiltelefone von Mitarbeitern mit einer Nagelpistole an die Studiowand. Sigourney Weaver verteidigte Camerons Führungsstil und versicherte, dass Cameron dem Film zuliebe seinen Mitarbeitern zwar das Äußerste abverlange, mit sich selbst jedoch ähnlich hart sei. In der South-Park-Folge Eine hohle Bar wird seine diktatorische und exzentrische Art persifliert, aber auch sein kultureller und umweltpolitischer Beitrag gewürdigt. Umweltpolitische Aktivitäten Anfang April 2010 reiste Cameron nach Brasilien, wo er sich gegen den Bau des Belo-Monte-Stausees einsetzte, der indianische Stämme am Rio Xingu bedroht. Dazu besuchte er Juruna, Xipaia und Xikrin Kayapó, die sich gegen die Umsiedlung von 12.000 Bewohnern und die Zerstörung ihrer Kultur zur Wehr setzen. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 legte James Cameron ein Konzept für die Leckabdichtung vor und bot die Mitwirkung seiner U-Boote und Spezialausrüstungen an, was seinen Angaben zufolge jedoch von den Behörden ignoriert wurde. Ende April 2010 äußerte Cameron in einer Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Thomas L. Friedman und Sigourney Weaver), dass der Klimawandel die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg darstelle. Im Gegensatz zu jetzt habe es sich jedoch damals nur um ein umgrenztes Problem gehandelt. Er wies darauf hin, dass am Ende seines Films Avatar der Planet Erde als „sterbende Welt“ bezeichnet werde. Avatar sei keine Vorhersage, sondern solle davor warnen, was gerade passiert. Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Cameron eine Million US-Dollar zur Unterstützung des von Arnold Schwarzenegger initiierten kalifornischen Klimaschutzgesetzes gespendet hatte. Cameron wurde daraufhin von Klimawandelleugnern in einem politischen Werbefilm als „Heuchler“ bezeichnet. Seine Warnungen vor dem Klimawandel stünden im Widerspruch dazu, dass sich auf seinen großen Anwesen beheizte Swimming-Pools, eine Vielzahl von Autos, Motorrädern etc., aber keine Solarpaneele oder Windräder befänden. Die Tageszeitung The Independent wies darauf hin, dass der Film ignoriere, dass Cameron Ausgleichszahlungen für seine persönlichen CO2-Emissionen leiste. Cameron ernährt sich nach eigenen Angaben seit dem Frühjahr 2012 aus moralischen Gründen vegan. Im Juli 2012 gab er bekannt, dass er die kurz zuvor in Neuseeland erworbene Farm auf pflanzliche Produkte umstellen wolle. Auf einer Preisverleihung der National Geographic Society im Juni 2013, auf der er die Auszeichnung „Explorer of the Year“ erhielt, warb er erneut für die vegane Ernährung aus Gründen des Umweltschutzes. Im Rahmen eines Hearings vor einem Unterausschuss des United States Senate Committee on Commerce, Science and Transportation wies James Cameron am 11. April 2013 darauf hin, wie wichtig der Schutz und die Erforschung der Meere ist. Die Sensibilisierung für eine Neujustierung des Verhältnisses der Menschen zur Natur sei für Cameron nach eigenen Angaben der Grund, den Großteil seiner verbleibenden Regisseurskarriere in „Avatar“ zu investieren. Privatleben Ehen Cameron heiratete fünfmal. Von 1978 bis 1984 war er mit Sharon Williams verheiratet, danach von 1985 bis 1989 mit der Produzentin Gale Anne Hurd, mit der er zusammen Aliens und Terminator realisierte. Im Jahr 1989 heiratete Cameron Kathryn Bigelow. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Cameron heiratete 1997 die Schauspielerin Linda Hamilton, die er bei den Dreharbeiten zu Terminator (1984) kennengelernt hatte; während der Dreharbeiten zur Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) wurden sie ein Paar. Zusammen haben die beiden eine Tochter (* 1993). Die Ehe wurde 1999 geschieden. Seit dem Jahr 2000 ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu Titanic (1997) kennengelernt hat. Zusammen haben sie einen Sohn und zwei Töchter. Tauchfahrt zum Challengertief Seit 2005 betrieb Cameron zusammen mit National Geographic die Entwicklung eines bemannten Unterseebootes mit dem Ziel, damit das Challengertief im Marianengraben, den mutmaßlich tiefsten Punkt der Weltmeere, zu erreichen. Da sich gleichzeitig auch drei andere Gruppen darum bemühten (unter anderem finanziert vom damaligen Chief Executive Officer von Google, Eric Schmidt und dem Vorsitzenden der Virgin Group, Richard Branson), hielt er sein Unterfangen bis zum Februar 2012 geheim. Am 26. März 2012 erreichte er dann mit seinem Tiefsee-U-Boot Deepsea Challenger alleine und als dritter Mensch insgesamt den Grund des Tiefs. Das Boot war mit zahlreichen Kameras ausgestattet, deren Aufnahmen Grundlage des 3D-Dokumentarfilmes Deepsea Challenge (2014) über die Tiefsee und die Expedition wurden. Filmografie Kurzfilme 1978: Xenogenesis 1996: T2 3-D: Battle Across Time Spielfilme Fernsehen Auszeichnungen (Auswahl) Oscarverleihung 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Golden Globe Award 1998: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Titanic 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora British Academy Film Award 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Titanic 1998: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Titanic 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Film für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Avatar – Aufbruch nach Pandora Emmy Award 2003: Nominierung in der Kategorie Regisseur eines nichtfiktionalen Programms für Die Bismarck 2014: Auszeichnung in der Kategorie Dokumentation einer nichtfiktionalen Serie für Years of Living Dangerously Saturn Award 1985: Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 1985: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 1987: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Aliens 1987: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Aliens 1991: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Abyss – Abgrund des Todes 1991: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Abyss – Abgrund des Todes 1992: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1992: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terminator 2 – Tag der Abrechnung 1995: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für True Lies – Wahre Lügen 1996: Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Strange Days 1998: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2003: Auszeichnung mit dem Ehrenpreis The President’s Memorial Award 2010: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2010: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Avatar – Aufbruch nach Pandora 2012 Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame British Fantasy Award 1987: Bester Film für Aliens – Die Rückkehr Wiederkehrende Mitwirkende Cameron hat bevorzugt mit Bill Paxton, Michael Biehn, Lance Henriksen, Jenette Goldstein und Arnold Schwarzenegger gearbeitet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wiederholte Zusammenarbeit von Darstellern. Literatur Christopher Heard: Gelebte Träume. James Cameron. Sein Leben, seine Filme. Verlag Burgschmiet, Nürnberg 2001, ISBN 3-932234-97-9. Eckhard Pabst (Hrsg.): Mythen – Mütter – Maschinen. Das Universum des James Cameron. Verlag Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-933598-71-0. Andreas Friedrich: [Artikel] James Cameron. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 101–105. Weblinks James Cameron bei Biography.com (englisch) James Cameron bei Filmstarts James Cameron bei Moviepilot Einzelnachweise Filmregisseur Drehbuchautor Oscarpreisträger Golden-Globe-Preisträger Science Fiction Hall of Fame Kanadier Geboren 1954 Mann Träger des British Fantasy Awards Kathryn Bigelow Companion des Order of Canada Person (Veganismus)
Archive live in der Arena Wien - Konzerte, Review - Anna Hausmann | pressplay Archive live in der Arena Wien on 9. März 2015 at 16:25 Gute zweieinhalb Jahre nach ihrem letzten Wien Konzert, und zwei Alben später ist das inzwischen britisch-amerikanisch-australische Musikerkollektiv Archive wieder auf Tour, selbstverständlich nicht ohne Wien-Stopp (damals noch Bauchklang-Sänger Pollard Berrier hat schließlich einige Jahre selbst hier gelebt). Nach Flex und Wuk diesmal in der Arena, die, obwohl Archive in der hiesigen Musikpresse nicht gerade zu den Dauergästen zählen, bereits pünktlich zum „Vorfilm“ Axiom mehr als gut gefüllt ist. Den eigenen Film zum gleichnamigen Konzeptalbum zeigen, statt musikalischen Support mit auf Tour zu nehmen? Warum nicht. Den Fan freut’s, denn das einzige, das noch besser ist als Archive, ist mehr Archive – wenn auch vom Band. Weil aber nichts besser als Archive live ist, ist der Jubel groß, als das Konzert selbst dann mit den Nummern Feel It und Kid Corner vom aktuellen Album Restriction beginnt. Generell sind die neueren Lieder sehr zahlreich auf der Setlist vertreten, bei Archive meist eine logische Konsequenz relativ häufiger Band-Umbesetzungen; Songs aus Triphop-Zeiten ohne Gründungsmitglied Rosko John, spielt’s eben – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht, Maria Q wird gesanglich teilweise von Holly Martin würdig vertreten, aber dennoch schmerzlich vermisst – hoffentlich nur auf dieser Tour. Bandkonstellation und Gesamtkonzept funktionieren jedenfalls wie gehabt, auch live. Nicht zuletzt Dank der musikalischen Masterminds Darius Keeler und Danny Griffiths, die sich hauptsächlich für das Songwriting verantwortlich zeigen, und den drei völlig unterschiedlichen und unverwechselbaren Stimmen wie Holly Martins, die auf Restriction vermehrt zum Einsatz kommt und auch live in ihrer kraftvollen und dabei völlig unaufgeregten Art den Raum sofort für sich einnimmt. Lichtshow und Videowalls, auf denen sich bereits bekannte Filmfragmente der aktuellen Videos und Livebilder der Musiker selbst abwechseln, tun ihr Übriges und sind das visuelle Tüpfelchen auf dem akustischen I. Diese Band kann also scheinbar einfach nichts falsch machen (außer vielleicht Album Nummer 2, Take my Head, aus dem Jahre 1999 – sorry); jede Besetzung, jede neue Stimme, jeder musikalische Einschlag geht auf, als wären sie Monatelang ausgetüftelt und auf mögliche Fehlfunktionen getestet worden. Restriction, laut, rockig, unbefangen, reisst auch live die Menge mit, ja sogar in Wien. Unbestrittenes Highlight ist allerdings wie zu erwarten Bullets, eine Nummer die wohl aus jeder noch so starken Setlist meilenweit heraussticht und gerne, wie so manch andere, noch 10 Minuten länger dauernd könnte. Die Stimmen von Pollard Berrier und Dave Pen in Höchstform, der Rest auf und vor der Bühne zieht mit, kein Halten mehr, Wien jubelt, singt und tanzt, bis zum bitteren Ende, das wie immer viel zu schnell kommt. Ohne Zugabe geht aber natürlich auch Archive nicht und Archive spielt auch nicht nur einfach eine 08/15 Zugabe, sondern überrascht mit Lights, dem wahnsinns Titeltrack des Gleichnamigen Albums von 2006. Wer jetzt glaubt, das fast 20minütige Stück funktioniere live nicht weil zu lang und monoton, dem sei dringend nahegelegt eine der kommenden Shows aufzusuchen, denn alleine für eben diese 20 Minuten lohnt sich jeder in ein Ticket investierte Euro, jede noch so lange Anfahrt, jeder Rempler im Zuschauerraum und jede unfreiwillige Bierdusche vom aufgeregten Fan links hinten, ja, wirklich. ArchiveArena WienKonzertePatrick Steiner Fotos Aufgabenbereich selbst definiert als: Kompromisslose Musikredakteurin (zumindest vor dem ersten Kaffee). Findet “Life is what happens to you while you are busy making other plans” (Lennon) manchmal traurig aber meistens wahr. Clip des Tages: Carly Rae Jepsen - I Really Like You
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