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Die Commerzbank kommt bei der Suche nach weiteren Sparmöglichkeiten einem Medienbericht zufolge gut voran. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company hat ein zusätzliches Einsparpotenzial von 350 Millionen Euro ausfindig gemacht, berichtet die "Wirtschaftswoche" am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Insgesamt sollen demnach die Kosten um weitere 500 Millionen Euro gesenkt werden.
Eine Sprecherin der Commerzbank kommentierte den Bericht nicht. Sie verwies lediglich auf frühere Aussagen der Finanzchefin Bettina Orlopp, die bei der Bilanz-Pressekonferenz gesagt hatte, die ersten Ergebnisse bei der Suche nach weiteren Sparpotenzialen seien "vielversprechend".
Die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank hatte bereits im Februar angekündigt, den Sparkurs verschärfen zu wollen. Allerdings hatte das Institut damals noch keinen konkreten Betrag genannt. Das neue Sparziel soll spätestens bei der Präsentation der Halbjahreszahlen im August vorgestellt werden. Die Bank hatte erst im September vergangenen Jahres ihre Strategie vorgestellt, wie sie dauerhaft profitabel werden will.
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Die bisherigen Pläne, wonach die Bank bis 2023 brutto eine Milliarde Euro einsparen will, waren von Aufsehern und Aktionären als wenig ambitioniert kritisiert worden. Sie sehen unter anderem den Abbau von 4300 Stellen und die Schließung jeder fünften der insgesamt 1000 Filialen vor. Da die Bank an anderer Stelle aber auch investiert, sollen die Kosten unter dem Strich 2023 nur 600 Millionen Euro unter denen von 2019 liegen.
Die Rendite soll so bis 2023 auf mehr als vier Prozent gesteigert werden. Das Ziel galt bei Investoren und Experten als zu wenig ambitioniert und auch die EZB-Aufsicht hatte angemahnt, die Ausgaben stärker zu reduzieren.
rei/dpa/Reuters | FRANKFURT — Commerzbank will not extend the right to name soccer team Eintracht Frankfurt’s home stadium after the end of June 2020 when it expires after 15 years, it said in a press release on Wednesday.
The club has decided to engage in a sponsorship deal with Commerzbank rival Deutsche Bank, Deutsche Bank confirmed. (Reporting by Vera Eckert, editing by Thomas Seythal) | 1 |
Samstagsreportage: Superhelden gegen Corona
Fotos: Lämmerhirt
Vor der Corona-Pandemie hat sich keiner verstecken können, auch nicht wir Journalisten. Auch unser Alltag ist etwas auf den Kopf gestellt worden und die Zeiten zuhause sind – auch durch das Homeoffice bedingt – mehr geworden. Ich bin aber schnell zu der Überzeugung gekommen, dass ich aus dieser Zeit einfach das Beste machen wollte. Und eines der besten Dinge in meinem Leben ist meine vierjährige Tochter, mit der ich aktuell sehr viel Zeit verbringen darf.
Freitag, 24. April 2020
Timo Lämmerhirt
1 Minute 30 Sekunden Lesedauer
Bereits vor einigen Jahren fragte sie mich, wer denn diese bunten Figuren auf meiner Kaffeetasse seien. Das erklärte ich ihr natürlich gerne – und zwar immer und immer wieder. Hulk beispielsweise beschreibe ich immer so: Der ist etwas grummelig, dann wird er grün, macht alles kaputt, ist aber eigentlich ein Guter.
(…)
Einer der Alltagshelden:
Der Verkäufer
Biep, biep, biep,
aber keiner hat uns lieb.
Notwendiges Übel,
ein Lächeln vielleicht von jedem Zehnten,
dabei so wichtig wie für den Nagel der Dübel.
Längst vorbei die Zeit als wir uns sehnten.
Der Lohn? Man kann überleben.
Keiner beschwert sich.
Doch plötzlich: in Deutschland ein Beben.
Sie interessieren sich für mich?
Der Verkäufer so wichtig,
so richtig relevant.
Deutschland findet es richtig.
Hört, hört, das ist ja allerhand.
Labsal für die Seele.
Biep, biep, biep – hoffentlich dauerhaft und in Serie.
Wie es zu den Alltagshelden gekommen ist, das alles lesen Sie in unserer Samstagsreportage in der Rems-Zeitung.
Nun sei für den Kontext erklärt, dass ich ein Comicfan bin, dabei aber überhaupt nicht festgefahren. Soll heißen: Ich kann mich für Superman und Batman aus dem DC-Universe genauso begeistern wie für Spiderman oder Captain America von Marvel. Kleine Anekdote am Rande: Zu Captain America, von dem sie auch eine Spielfigur hat (von wem sie die bloß bekommen hat), sagt sie stets Käpptn Mörika. Das ist so festgefahren, dass ich mir das ebenfalls angeeignet habe. Ob ich wegen dieser Leidenschaft für die Comichelden dieser Zeit bereits als Nerd bezeichnet werden kann, das sollen bitte andere beurteilen. Ich weiß aber, dass meine Tochter durch meine zahlreichen Merchandising-Artikel nicht umhin kam, sich mit dieser Comicwelt auseinanderzusetzen – ob sie wollte oder nicht.Unterschied zwischen Gut und Böse
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#gemeinsam #bleibtdaheim
Corona-Hilfsangebote zwischen Wald und Alb.
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Lena Gercke Ein Hoch auf den Minimalismus
Lena Gercke zog von München nach Berlin, den Wechsel nutze sie, um sich von einigen Dingen zu trennen. Warum das erleichternd war und wie sie die Zeit in der Corona-Isolation verbringt, hat sie nun erzählt. | People who have contracted coronavirus are at their most contagious early after becoming infected and potentially before even displaying symptoms, according to a new study.
The research suggests why the coronavirus outbreak and its related disease COVID-19 have spread so quickly around the world since the first cases were detected in December, with now more than 119,000 confirmed cases globally and 4,290 deaths.
Scientists in Berlin and Munich conducted the study, which is still awaiting peer review, by analysing clinical data from patients who have been diagnosed with COVID-19 and checking them with throat swabs.
Research from the scientists at the Bundeswehr Institute of Microbiology found that transmissions are likely being driven by the coronavirus' high rate of viral shedding.
This refers to the process of the virus replicating itself and then spreading into other parts of the host's body or the environment where they could continue the process, early on in infection.
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The highest levels of virus were found in the throats of patients in the earliest stages of infection and before they feel unwell, which is when they are most likely to be walking about and coughing, spreading the virus.
A range of samples were taken from patients, including sputum (saliva and mucus), blood, urine and stool to see if it was possible to grow viruses from the resulting cultures - a strong indication of whether the patients were still contagious.
They found that viral shedding had typically stopped for most patients by day five of the infection in milder cases, although much of the spread would have taken place already by then.
In the most serious cases when patients had developed coronavirus-related pneumonia, they continued to display high levels of viral shedding until day 11.
Coronavirus: How to protect yourself and others
But the researchers crucially found that with those who had only milder cases of coronavirus, they could not re-grow any virus cells from throat swabs of sputum specimens after the eighth day of the infection.
It takes five days for COVID-19 symptoms to show, according to a new major scientific study which measured how patients developed symptoms.
Scientists are warning that even if coronavirus transmissions dip as we head into the spring and summer, such a reduction shouldn't be mistaken for an end to the outbreak, which they expect to peak next winter.
The researchers in Berlin and Munich noted that this method of coronavirus spreading is very different from SARS, in which the shedding only took place later after the virus had already infected the lungs.
Because the coronavirus shedding is taking place in the throat, it is proving much harder to contain.
Patients are shedding about 1,000 times more viral debris than they would have during the peak of the SARS outbreak, which in total resulted in 8,000 cases.
The researchers suggest that early self-isolation is appropriate. | 1 |
Das Vermögen von Jeff Bezos beträgt schätzungsweise 130 Milliarden Dollar. Zehn Milliarden davon will er für die Bekämpfung des Klimawandels spenden. "Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für unseren Planeten", schrieb der Amazon-Chef auf Instagram. Er gründe daher den "Bezos Earth Fund", mit dem Wissenschaftler, Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen beim Kampf gegen den Klimawandel finanziell unterstützt werden sollen. Erste Fördergelder sollten ab dem Sommer fließen.
Amazon-Mitarbeiter kritisieren Bezos-Spende
Kritik an dem Vorhaben kommt aus Teilen seiner eigenen Belegschaft: Zwar sei Bezos' Großzügigkeit lobenswert, doch müsse das Unternehmen zunächst selbst umweltfreundlicher werden, schrieb die Gruppe "Amazon-Mitarbeiter für Klimagerechtigkeit" in einer Stellungnahme: "Wann wird Amazon aufhören, Öl- und Gasunternehmen bei der Zerstörung der Erde mit noch mehr Öl- und Gasbohrlöchern zu helfen?", fragen sie darin. Amazon müsse aufhören, den Klimawandel leugnende Thinktanks zu finanzieren, und es müsse seine Lkw von Diesel- auf Elektromotoren umstellen.
Das Vermögen von Bezos wird bei "Forbes" auf fast 130 Milliarden US-Dollar geschätzt. Einige kritisieren, dass er vergleichsweise wenig Geld spende. Seine Ex-Frau MacKenzie Bezos will die Hälfte der von ihm bei der Scheidung erhaltenen 30 Milliarden Dollar spenden. Bill Gates hat vor längerer Zeit angekündigt nahezu sein gesamtes Vermögen von rund 100 Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke ausgeben zu wollen. Der achtreichste Mensch der Welt und US-Präsidentschaftsbewerber Michael Bloomberg plant, mit 30 Milliarden Dollar die Hälfte seines Geldes dem Klimaschutz zur Verfügung zu stellen.
Das lässt sich mit zehn Milliarden anstellen
Gegen solche Summen wirken Bezos zehn Milliarden beinahe bescheiden, dennoch ist es sehr, sehr viel Geld – wieviel, machen ein paar Vergleichszahlen deutlich*:
eine Wiederaufforstung : Zwischen sieben und zehn Milliarden Euro kostet schätzungsweise die Renaturierung der ehemaligen Tagebaue in Deutschland.
: Zwischen sieben und zehn Milliarden Euro kostet schätzungsweise die Renaturierung der ehemaligen Tagebaue in Deutschland. fünf "Gigafactorys" : Teslas Fabrik in der Nähe von Berlin wird rund zwei Milliarden Dollar kosten.
: Teslas Fabrik in der Nähe von Berlin wird rund zwei Milliarden Dollar kosten. 2,5 Sahara-Solarparks : 700 Kilometer südlich von Kairo entsteht für 3,6 Milliarden Dollar der größte Solarpark der Welt. Die Leistung von bis 1800 Megawatt ist knapp ein Viertel höher als jene des noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerks Brokdorf.
: 700 Kilometer südlich von Kairo entsteht für 3,6 Milliarden Dollar der größte Solarpark der Welt. Die Leistung von bis 1800 Megawatt ist knapp ein Viertel höher als jene des noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerks Brokdorf. 25 Greenpeaces : Der Jahresumsatz der Umweltorganisation betrug 2016 insgesamt rund 340 Millionen Euro.
: Der Jahresumsatz der Umweltorganisation betrug 2016 insgesamt rund 340 Millionen Euro. ein deutscher Umweltschutzetat : 10,8 Milliarden Euro haben die öffentlichen Haushalte 2016 für Umweltschutz ausgegeben.
: 10,8 Milliarden Euro haben die öffentlichen Haushalte 2016 für Umweltschutz ausgegeben. zehn Offshore-Windkraftanlagen : Das 400-Megawatt-Projekt "Borkum Riffgrund West" in der Nordsee hat eine Milliarde Euro an Investitionen gekostet.
: Das 400-Megawatt-Projekt "Borkum Riffgrund West" in der Nordsee hat eine Milliarde Euro an Investitionen gekostet. 120 Euro für jeden Deutschen : für mehr reicht die Spende bei 82 Millionen Einwohner nicht.
: für mehr reicht die Spende bei 82 Millionen Einwohner nicht. ein Hubble Teleskop : Herstellung und Betrieb für 20 Jahre.
: Herstellung und Betrieb für 20 Jahre. 5/6 Bahn-Renovierung : Nach eigenen Angaben gibt die Deutsche Bahn in diesem Jahr 12,2 Milliarden Euro für den (Weiter-)Bau von Großprojekten sowie zur Modernisierung von Gleisen, Brücken, Weichen und Bahnhöfen aus.
: Nach eigenen Angaben gibt die Deutsche Bahn in diesem Jahr 12,2 Milliarden Euro für den (Weiter-)Bau von Großprojekten sowie zur Modernisierung von Gleisen, Brücken, Weichen und Bahnhöfen aus. ein Jahresetat für die Beseitigung von Umweltbelastung: Neun Milliarden Euro werden in Deutschland dafür ausgegeben. Es ist der drittgrößte Posten aller deutschen Umweltschutzausgaben nach der Abwasser- und Abfallwirtschaft.
Neun Milliarden Euro werden in Deutschland dafür ausgegeben. Es ist der drittgrößte Posten aller deutschen Umweltschutzausgaben nach der Abwasser- und Abfallwirtschaft. zwei Jahre "Grüne Mauer" in China: Seit 40 Jahren betreibt das Land das größer Wiederaufforstungsprojekt der Weltgeschichte, für rund fünf Milliarden pro Jahr.
* Der Einfachheit halber setzen wir Dollar und Euro gleich. Tatsächlich sind zehn Milliarden Dollar 9,22 Milliarden Euro.
Quellen: Umweltbundesamt, "Telepolis", "Stuttgarter Nachrichten", "Forbes", "Manager Magazin", Eon, Offshore-das-fundament.de, Deutsche Bahn, "Die Zeit", "Spiegel", Greenpeace | Earlier this week, Amazon CEO Jeff Bezos vowed to mitigate the impact of climate change by establishing the Bezos Earth Fund. He’s committed $10 billion to start the fund, making it one of the largest charitable pledges to date. The fund has earmarked delivery of grants for this summer to various activists, nonprofits and scientists who strive for better stewardship of Earth. However, critics of the company, such as Amazon Employees for Climate Justice (AECJ) and Greenpeace, nonetheless warn that Amazon is still heavily invested in fossil fuels and thus cannot be a bona fide climate champion.
“Climate change is the biggest threat to our planet,” Bezos recently tweeted. “I want to work alongside others, both to amplify known ways and to explore new ways of fighting the devastating impact of climate change on this planet we all share.”
While Bezos’ gesture is hailed by some as generous, several hundred Amazon employees of AECJ still maintain reservations about the company’s environmental impact.
Related: Hundreds of Amazon employees risk jobs to protest company’s climate policies
A major grievance held by AECJ members is the belief that Bezos “will continue to be complicit in the acceleration of the climate crisis, while supposedly trying to help.” AECJ members continued, “When is Amazon going to stop helping oil and gas companies ravage Earth with still more oil and gas wells? When is Amazon going to stop funding climate-denying think tanks like the Competitive Enterprise Institute and climate-delaying policy? When will Amazon take responsibility for the lungs of children near its warehouses by moving from diesel to all-electric trucking?”
Bezos has also been under fire from Greenpeace. Greenpeace USA tweeted a response to the fund: “So @JeffBezos just announced his $10 billion Bezos Earth Fund to address the #ClimateEmergency… and we have questions. First the big one: why won’t Bezos lead by cleaning up his own house? Amazon has massive climate issues.”
Greenpeace USA Senior Campaigner Elizabeth Jardim explained, “It’s hypocritical to announce that climate change is the biggest threat to our planet while at the same time boosting the fossil fuel industry by providing advanced computing technologies to the oil and gas industry so that it can discover and drill more oil, more efficiently. Amazon also still has work to do to ensure its growing network of data centers fully shifts away from fossil fuels, and the company must transparently report its energy use as Google and Apple do.”
Via Greenpeace and NPR
Image via Shutterstock | 4 |
Mit voller Wucht getroffen : US-Wirtschaft: Vorboten der Corona-Rezession
Eine stillgelegte Baustelle in der Innenstadt von Seattle. Die meisten Bauprojekte in der Stadt sind ausgesetzt, da die Menschen wegen des Ausbruchs des Coronavirus angewiesen wurden, zu Hause zu bleiben und zu arbeiten. Foto: Ted S. Warren/AP/dpa
New York Die Corona-Krise hält die Weltwirtschaft in Atem, Volkswirte rechnen mit einem heftigen Konjunkturabsturz. Wie schlimm es wird, lässt sich bislang aber nur erahnen. Die Quartalsberichte der US-Konzerne dürften einen ersten umfassenderen Blick in den Abgrund bieten.
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Die Corona-Pandemie trifft die US-Wirtschaft mit voller Wucht - die Arbeitslosigkeit steigt bereits rasant, Experten rechnen mit einem tiefen Konjunktureinbruch.
Abgesehen von wenigen belastbaren Daten wie den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe handelt es sich bislang allerdings lediglich um Prognosen, die angesichts der beispiellosen und unübersichtlichen Situation stark abweichen.
Verlässlichere Hinweise darauf, wie schlimm es tatsächlich werden könnte, dürfte nun die Berichtssaison der US-Unternehmen liefern. Der Zahlenreigen für das erste Quartal deckt mit dem März zwar nur den ersten Monat ab, in dem die Corona-Krise die USA so richtig lahmlegte. Diese ersten Auswirkungen werden aber bereits kräftig auf die Bilanzen vieler Konzerne durchschlagen. Große Beachtung werden zudem Aussagen zum restlichen Geschäftsjahr finden.
Den Auftakt machen traditionell die US-Banken, die diesmal zwar nicht wie 2008 Auslöser der Krise sind, aber trotzdem abermals im Zentrum stehen. Für wie prekär die großen Geldhäuser die Lage halten, zeigte sich am Dienstag bereits am Branchenführer JPMorgan Chase. Der Finanzriese erlitt einen 70-prozentigen Gewinneinbruch - Rückstellungen in Höhe von 8,3 Milliarden Dollar (7,56 Mrd Euro) für drohende Kreditausfälle in der Corona-Krise drückten das Ergebnis.
Den Konkurrenten Wells Fargo erwischte es noch schlimmer - hier brach der Gewinn sogar um 89 Prozent ein. Die Corona-Pandemie hat in weiten Teilen der USA zu Ausgangsbeschränkungen geführt - zahlreiche Geschäfte und Fabriken mussten geschlossen werden. Bereits jetzt können viele Amerikaner ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, angesichts drohender Firmenpleiten und Massenarbeitslosigkeit müssen sich die Banken auf eine Lawine von Kreditausfällen vorbereiten. | Driving those gains, in large part, is clear messaging on interest rates from the Federal Reserve. The central bank signaled in December that after three cuts in 2019, it intends to hold rates steady in 2020. That helps banks since it gets borrowers off the sidelines who may have been waiting for rates to fall even lower. | 2 |
Im Fall der 2015 abgestürzten Germanwings-Maschine will das Landgericht Essen am 6. Mai die Klagen von Angehörigen getöteter Insassen auf höheres Schmerzensgeld verhandeln. Dies teilte ein Gerichtssprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
Klage richtet sich gegen Lufthansa und Flugschule
Nach Angaben des Berliner Anwalts Elmar Giemulla geht es in Essen um die Ansprüche von rund 25 Angehörigen, die von der Muttergesellschaft Deutsche Lufthansa ein höheres Schmerzensgeld erstreiten wollen. Die Ansprüche von weiteren rund 165 Angehörigen sollen beim Landgericht Frankfurt verhandelt werden. Dort ist nach Angaben einer Sprecherin noch kein Termin bestimmt worden.
Die Klage richtet sich gegen die Lufthansa sowie gegen eine Lufthansa-Flugschule in den USA, an der der Copilot ausgebildet wurde. Der den Ermittlungen zufolge psychisch kranke Copilot soll den Airbus am 24. März 2015 absichtlich gegen einen Berg in den französischen Alpen gesteuert haben. Alle 150 Menschen an Bord starben.
Copilot beendet Ausbilfung mit Sondergenehmigung wegen Depression
Seine Ausbildung an der Flugschule hatte der Copilot wegen einer schweren Depression nur mit einer Sondergenehmigung beenden können. Die Kläger werfen der Flugschule und der Lufthansa Versäumnisse vor. Die Lufthansa hatte nach dem Unglück bereits Zahlungen geleistet. Diese sind nach Auffassung der klagenden Hinterbliebenen aber zu niedrig.
Nach früheren Angaben der Fluggesellschaft erhielten nächste Angehörige pro Person 10 000 Euro Schmerzensgeld. Laut Giemulla klagen die Angehörigen auf die Zahlung von weiteren 30 000 Euro. Für jedes Todesopfer haben die Angehörigen außerdem 25 000 Euro sogenanntes vererbbares Schmerzensgeld erhalten. Hier soll die Lufthansa weitere 25 000 Euro je Opfer zahlen.
Anspruch gegenüber Lufthansa und Flugschule wird geprüft
In dem bislang schriftlich geführten Verfahren in Essen habe die zuständige Kammer die Ansicht geäußert, dass eventuell gar kein Anspruch gegen die Flugschule und die Lufthansa bestehe, sagte Gerichtssprecher Tim Holthaus. Möglicherweise sei die medizinische Überwachungspflicht eine staatliche Aufgabe.
Die Lufthansa und deren Flugschule seien dann die falschen Adressaten der Klage.
Der Sprecher betonte, dass die Auffassung der Kammer vorläufig sei und sie die Parteien aufgefordert habe, sich zum Gesichtspunkt „Staatshaftung“ vor dem Termin noch einmal vertiefend schriftlich zu äußern. Laut Giemulla sieht das Gericht derzeit die Fliegerärzte als sogenannte Beliehene des Luftfahrtbundesamtes an.
Unternehmen äußert sich nicht zum laufenden Verfahren
„Bei einer Haftbarmachung würde dann die Bundesrepublik Deutschland als Behördenträgerin haften“, erläutert der Anwalt die Auffassung des Gerichts - er selbst sieht das aber anders: „Wir sind der Auffassung, dass die Ärzte für die Lufthansa tätig waren.“ Ein Sprecher der Deutschen Lufthansa in Frankfurt am Main erklärte auf Anfrage, dass sich das Unternehmen inhaltlich nicht zu laufenden Verfahren äußere.
dpa | The AAI-GMR group joint venture-run Delhi Airport on Tuesday said it has handled over 50 evacuation flights, transporting over 10,000 stranded foreign nationals to their respective countries, till date since the implementation of 21-days lockdown.
Since the suspension of all commercial passenger aircraft operations, Delhi Airport has been operational 24x7 despite suspension of commercial operations, due to the 21-day lockdown following the coronavirus outbreak, said Delhi International Airport Ltd (DIAL) CEO, Videh Kumar Jaipuriar said.
In the last 14 days, the airport has remained functional to handle cargo and evacuation flights, operated by countries like Japan, Norway, Germany, Afghanistan, Poland, Russia and France to repatriate their nationals stranded in India due to lockdown, DIAL said.
At present, Delhi Airport is handling cargo and evacuation flights, operated by various countries. We have handled around 56 evacuation flights and helped over 10,600 stranded foreign nationals in reaching their homes in the last 14 days since the lockdown has come into force," he stated. | 1 |
Lübeck
Corona-Ansteckungsgefahr durch das Benutzen von E-Scootern: Aus aktuellem Anlass hat der schwedische E-Scooterverleiher Voi entschieden, zum Schutz seiner Nutzer den Betrieb in Lübeck ab Freitag vorübergehend pausieren zu lassen. Nach Ende des Ausnahmezustandes will Voi seine E-Scooterflotte so schnell wie möglich wieder reaktivieren. Auch an eine Zwischenlösung habe man gedacht: In Absprache mit den lokalen Behörden könnten kleine Kontingente schon vorher als Übergangslösung in ausgewählte Bereiche der Stadt zurückkehren.
Abstand halten gilt auch beim Rollerverleih
„Damit das Social Distancing wirklich funktionieren kann, müssen alle an einem Strang ziehen – das gilt auch für uns. Wir wollen die deutschen Städte so gut wie möglich unterstützen und stehen aktuell im Austausch mit den lokalen Behörden, um gemeinsam über Mobilitätskonzepte für die Bewältigung des Ausnahmezustands nachzudenken”, teilt Claus Unterkircher, General Manager für den Raum Deutschland, Österreich und Schweiz bei Voi, per Pressemitteilung mit.
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Von ln | On 15 May 2020, the Swiss government announced that the borders between Switzerland, Germany and Austria are to open again for unmarried couples in long-term cross-border relationships from midnight.
© Lena Wurm | Dreamstime.com
These borders are also open for those wishing to visit relatives or attend important family events. Restrictions will also be lifted for people who own a property for personal use, tend allotments, or maintain agricultural or hunting land or woodland. People needing to take care of animals may also cross the border.
The easing of these restrictions will come into effect at midnight tonight. The border control authorities have been notified accordingly, said the government.
Until further notice, persons wishing to enter Austria to tend, maintain or use property must have a primary or secondary residence there. To enter Austria, property owners will still be required to produce a medical certificate, not more than four days old, stating that the holder has tested negative for SARS-CoV-2.
Anyone wishing to make use of this exception must complete a self-declaration form and present it at the border. The form can be downloaded from the websites of the respective ministries and printed out. Property owners should offer additional proof in the form of land register certificate or a rental agreement.
Persons making false declarations or abusing the rules may be prosecuted under the law in the country concerned. All other travel restrictions remain in place for the time being. The public health requirements and recommendations valid in the relevant state will of course apply to those entering the country during their stay, said the press release.
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Government media release (in English)
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"Die Möglichkeit, dass sich die Pandemie früher abschwächt als erwartet, ist gering. Ein Wiederaufflammen der europäischen Schuldenkrise in grossem Massstab stellt daher ein nicht zu vernachlässigendes Risiko für die Prognose dar", erklärten die beiden Institute.
Besonders heftig seien die Schwankungen in der Industrieproduktion der Eurostaaten. Sie dürfte im ersten Quartal bereits um 4,4 Prozent gefallen sein und werde im zweiten Quartal sogar um 18 Prozent einbrechen. Für das dritte Quartal erwarten die Forscher ein Wachstum von 19 Prozent.
Beim privaten Konsum rechnen sie mit Rückgängen von 3,3 und 13,6 Prozent in den zwei ersten Quartalen und einem Plus von 12 Prozent im dritten Quartal; bei den Investitionen mit einem Minus von 2,3 und 10,0 Prozent und dann einem Plus von 10,4 Prozent./rol/DP/mis
(AWP) | We humans have no problem picking up fragile or slippery objects with our hands. Our sense of touch lets us feel whether we have a firm grasp on the object or if it’s about to slip through our fingers, so we can adjust the strength of our grip accordingly. Robot grippers tasked with picking up objects that are fragile or slippery or have a complex surface also require this kind of feedback.
Robotics researchers at ETH Zurich have now developed a tactile sensor that could come in handy in just such an instance – and marks what they see as a significant step towards “robotic skin.” The sensor’s extremely simple design makes it inexpensive to produce, as the engineers point out. Essentially, it consists of an elastic silicone “skin” with colored plastic microbeads and a regular camera affixed to the underside.
Measurements using purely optical input
The sensor is vision-based: when it comes into contact with an object, an indentation appears in the silicone skin. This changes the pattern of the microbeads, which is registered by the fisheye lens on the underside of the sensor. From those changes to the pattern, it is possible to calculate the force distribution on the sensor.
Related: This tactile robot finger is first without blind spots
“Conventional sensors register the applied force at only a single point. By contrast, our robotic skin lets us distinguish between several forces acting on the sensor surface, and calculate them with high degrees of resolution and accuracy,” said Carlo Sferrazza. He is a doctoral student in the group led by Raffaello D’Andrea, Professor of Dynamic Systems and Control at ETH Zurich. “We can even determine the direction from which a force is acting.”
In other words, the researchers can identify not only forces that exert vertical pressure on the sensor, but also shear forces, which act laterally.
Data-driven development of tactile sensor
To calculate which forces push the microbeads in which directions, the engineers use a comprehensive set of experimental data: in tests that were standardized through machine control, they examined a variety of different kinds of contact with the sensor. They were able to precisely control and systematically vary the location of the contact, the force distribution and the size of the object making contact.
With the help of machine learning, the researchers recorded several thousand instances of contact and precisely matched them with changes in the bead pattern.
The thinnest sensor prototype the researchers have built so far is 1.7 centimeters thick and covers a measurement surface of 5 by 5 centimeters. However, the researchers are working on using the same technique to realize larger sensor surfaces that are equipped with several cameras, and can thus also recognise objects of complex shape. In addition, they aim to make the sensor thinner – they believe it is possible to achieve a thickness of just 0.5 centimeters using existing technology.
Robotics, sport and virtual reality
Because the elastic silicone is non-slip and the sensor can measure shear forces, the tactile sensor is well suited for use in robot gripper arms. “The sensor would recognize when an object threatens to slip out of the arm’s grasp so the robot can adjust its grip strength,” Sferrazza explained.
Researchers could also use such a sensor to test the hardness of materials or to digitally map touches. If integrated into wearables, cyclists could measure how much force they are applying to the bike through the pedals, or runners could measure the force that goes into their shoes when jogging. Lastly, such sensors can provide information important to developing tactile feedback, for example for virtual reality games.
Editor’s Note: This article was republished from ETH Zurich. | 1 |
TEHERAN. Der Iran erhebt im Zusammenhang mit dem versehentlichen Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs schwere Vorwürfe gegen die USA: Außenminister Mohammed Javad Zarif hat Washington vorgeworfen, für den irrtümlichen Abschuss nahe Teheran mitverantwortlich zu sein. "Warum ist es passiert? Weil es eine Krise gab. Menschen machen Fehler, unverzeihliche Fehler, aber es passierte in Krisenzeiten", sagte Zarif gestern bei einem Besuch in Indien.
Bei dem Abschuss der Linienmaschine inmitten des eskalierenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran waren am 8. Jänner alle 176 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Anfang Jänner hatte das US-Militär den iranischen Top-General Qassem Soleimani mit einem Drohnenangriff in der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet.
Der Iran antwortete in der Nacht auf 8. Jänner mit einem Vergeltungsangriff auf Militärstützpunkte im Irak, die von den USA genutzt werden. Wenig später kam es zum Abschuss der Passagiermaschine.
Unterdessen gibt es Medienberichte, wonach die Boeing offenbar von zwei iranischen Raketen getroffen wurde. Laut "New York Times" und "Wall Street Journal" zeigt ein Überwachungsvideo, wie zwei Geschosse im Abstand von 20 bis 30 Sekunden das Flugzeug treffen. Den Berichten zufolge wurden diese aus knapp 13 Kilometern Entfernung von einem iranischen Militärstützpunkt abgefeuert.
Angesichts der aktuellen regimefeindlichen Proteste im Iran hat Präsident Hassan Rohani zu einem radikalen Wandel der Politik in seinem Land aufgerufen. "Die Menschen wollen mit Aufrichtigkeit, Anstand und Vertrauen behandelt werden", sagte Rohani gestern im Ministerrat. Er forderte die Iraner zugleich zur "nationalen Einheit" auf. Seine Ansprache wurde live im Staatsfernsehen übertragen, was als außergewöhnlich gilt.
Die Streitkräfte seines Landes rief Rohani auf, sich für den Abschuss und die anschließende Informationspolitik zu entschuldigen und zu erklären, was genau passiert sei. Damit solle den Menschen gezeigt werden, dass die Armee "nichts verheimlichen" wolle.
"Menschen wollen Vielfalt"
"Das Volk ist unser Meister, und wir sind seine Diener", betonte Rohani. "Der Diener muss den Meister mit Bescheidenheit und Ehrlichkeit ansprechen." Ein erster Schritt hin zur "nationalen Versöhnung" könnten die Parlamentswahlen im Februar sein, erklärte der Staatschef. Die Menschen wollten "Vielfalt". Rohani forderte die Wahlbehörde auf, mögliche Kandidaten bei der Wahl nicht auszuschließen.
Der Staatspräsident warnte im Streit um das Wiener Atomabkommen zugleich vor "falschen Schritten". Er reagierte damit auf das Vorgehen Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens, die eine Schlichtung zur Rettung des Deals eingeleitet haben. "Falls ihr einen falschen Schritt macht, würde der euch nur schaden, nehmt lieber den richtigen Weg", so Rohani. | The Bangladesh embassy in Iraq has decided to remain open 24 hours in seven days to provide assistance to Bangladesh expatriates residing in the Middle Eastern nation as tension escalating between Tehran and Washington DC.
The embassy will remain open to provide consular services to Bangladeshi expatriates, according to a notice issued by Bangladesh mission in Baghdad on Friday.
The notice also advised all Bangladeshi expatriates to avoid traveling to troublesome areas in Iraq and maintain caution considering the ongoing insecurity and unsettling situation.
“The Bangladeshi expatriates have been requested not to travel anywhere except their workplaces and residences and to avoid all sorts of meeting and gatherings if there is no special necessity,” the notice read.
The embassy issued the instruction following a USA air strike in Baghdad on Friday that killed Qassem Soleimani, an Iran’s top military commander. | 2 |
Im April bringt Huawei sein Spitzen-Tablet MatePad Pro auch in Europa auf den Markt. Die günstigste Version des Tablets kostet 550 Euro und hat 6 GByte RAM, 128 GByte Speicherplatz sowie Wi-Fi-Support. Die LTE-Fassungen beginnen bei 600 Euro. Eine 5G-Version wird ebenfalls nach Europa kommen, sie ist ab 800 Euro zu haben. Accesoires wie Stift und Tastaturhülle werden separat verkauft.
Ursprünglich angekündigt wurde das MatePad Pro bereits im November, allerdings vorerst nur für den chinesischen Markt. Bemerkenswert ist das MatePad Pro für seine sogenannte Punchhole-Notch: Die kreisrunde Aussparung im Display kennt man zwar mittlerweile von mehreren Handys, bei Tablets ist sie aber noch ein Novum.
Das MatePad Pro kann mit Eingabestift und Tastaturhülle kombiniert werden. (Bild: Huawei)
Das MatePad Pro wird von einem Kirin 990 angetrieben, der Arbeitsspeicher kann je nach Ausführung von 6 auf 8 GByte erhöht werden. Beim Speicher haben die Käufer die Wahl zwischen 128 GByte und 256 GByte, die 5G-Version gibt es sogar mit 512 MByte Speicherplatz. An der Rückseite aller Ausführungen sitzt eine einzelne 13-Megapixel-Kamera, für ausreichend Laufzeit soll der 7250-mAh-Akku sorgen. Der unterstützt auch das kabellose Laden über den Standard Qi und kann andere Geräte wie zum Beispiel Handys aufladen.
Android ohne Google
Das Huawei MatePad Pro läuft mit Android 10. Dabei handelt es sich um die Open-Source-Version des Google-Betriebssystems, das ohne die Google-Dienste auskommen muss. Apps wie der Play Store, Youtube oder Google Maps laufen auf dem Gerät also standardmäßig nicht.
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Daniel Herbig (heise online) erklärt, welchen Einschränkungen aktuelle Huawei-Smartphones unterliegen. (Ausschnitt aus der #heiseshow)
Lange hat Huawei gezögert, seine wegen eines US-Banns gezwungenermaßen Google-freien Android-Geräte auf den europäischen Markt zu bringen. Nach dem eingeschränkten Verkaufsstart des Mate 30 Pro reicht Huawei nun mehrere Geräte nach, die bereits in China auf den Markt kamen. So können bald auch deutsche User mit dem Mate Xs ein Falt-Handy von Huawei kaufen.
Lesen Sie auch Huawei Mate Xs: Überarbeitetes Faltphone kommt nach Deutschland
Käufer solcher Geräte können versuchen, auf inoffiziellen Wegen an Apps und Dienste von Google zu gelangen. Google selbst rät von diesem Vorgehen aber ab: Es sei mit Sicherheitsrisiken verbunden, schreibt das Tech-Unternehmen in einem aktuellen Support-Eintrag. (dahe) | Huawei took the wraps of a series of updates to its Mate lineup including its Mate XS, a foldable phone, tablet MatePad Pro and MateBook X Pro lineup. The catch is that Google services aren't include in the devices.
The Huawei devices won't be available in the US, but the Mate lineup highlights how Huawei is using stock Android, its latest Kirin processors, 5G connectivity and perks that may appeal in Europe and elsewhere. CNET outlined the devices including the MatePad Pro, a 10.8-inch tablet that rhymes with Apple's iPad Pro and an update to Huawei's Mate X foldable device.
Google outlined how Huawei is prohibited from using Gmail, Maps, YouTube, Play Store and other apps for preload or download on the devices. Huawei and Google can only work together to support Huawei devices available to the public on or before May 16, 2019.
With the launch begins a grand experiment on whether a lack of Google services is a gating factor for Huawei. Wedbush technology strategist Brad Gastwirth noted that Huawei's fortunes will ride primarily on demand in China going forward.
Huawei's laptop, a refreshed MateBook X Pro, runs on Windows 10 and has a 13.9-inch screen and the latest Intel processors.
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Rechtskräftig ist er damit noch lange nicht. Sarrazin, der der SPD seit 1973 angehört, hat angekündigt, dass er das Bundesschiedsgericht der SPD anrufen werde. Sollte dort der Entscheid bestätigt werden, werde er alle ordentlichen Gerichte bemühen. In Frage kommen das Land- und das Kammergericht Berlin, weiter der Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht. Dies könnte noch einmal Jahre dauern.
«Sarrazin will offenbar davon ablenken, dass er Muslime als eine geistig unterentwickelte, minderwertige und gefährliche Gruppe porträtiert.»Historikerin Yasemin Shooman im «Tagesspiegel»
Ein erster Ausschlussversuch war 2010 gescheitert. Der zweite endete 2011 mit einer Art Vergleich: Sarrazin versprach Mässigung und durfte dafür in der Partei bleiben. Der dritte Versuch folgte im Dezember 2018 auf das Erscheinen von «Die feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht». Grundlage für die Schiedsgerichte war ein Gutachten der Historikerin Yasemin Shooman und der Islamexpertin Sarah Albrecht.
Sarrazin antwortete mit einem Gutachten des islamkritischen Orientalisten Tilman Nagel. Shooman griff er zudem als befangen an und warf ihr antisemitischen Aktivismus vor. Shooman, bis vor kurzem akademische Leiterin des Jüdischen Museums Berlin, sprach von Rufmord: «Sarrazin will offenbar davon ablenken, dass er Muslime als eine geistig unterentwickelte, minderwertige und gefährliche Gruppe porträtiert», sagte sie dem «Tagesspiegel».
Geistiger Pionier der AfD
Der Ökonom Sarrazin war in den 2000-er Jahren als Berliner Finanzsenator unter Klaus Wowereit bekannt geworden. Dieses Amt gab er 2009 auf, um in den Vorstand der Deutschen Bundesbank einzutreten. Dort sorgte er mit polemischen Thesen zu Einwanderung, Integration und Islam für Unruhe. Nach dem Erscheinen von «Deutschland schafft sich ab» drängte ihn die Bundesbank 2010 zum Rücktritt. Das Buch stand ein halbes Jahr lang auf Platz eins der Sachbuchbestenliste des «Spiegels».
Sarrazin brach damals deutsche Tabus, indem er an Traditionen der politischen Eugenik und Rassenhygiene anknüpfte, um seine Ablehnung der muslimischen «Masseneinwanderung» zu begründen. Rückblickend gesehen, bereitete er damit der drei Jahre später gegründeten Alternative für Deutschland den Weg. Entsetzte Genossen nennen ihn deswegen die «Ein-Mann-Pegida der SPD». | The Social Democratic Party’s (SPD) expulsion of the controversial former Berlin Senator of Finance and author, Thilo Sarrazin, is legitimate, a Berlin SPD arbitration commission has ruled.
The SPD began the expulsion proceedings against Sarrazin after an appearance at an event for the far-right Freedom Party of Austria (FPÖ) during the European election campaign and the publication of his 2018 book, entitled “Hostile Takeover: How Islam hinders progress and threatens society.” The SPD executive board condemned the book as racist and Islamophobic.
Sarrazin announced that he intends to appeal the decision to the Berlin SPD’s state arbitration court. Until a final ruling, he will remain in the party. (Sarah Lawton | EURACTIV.de) | 4 |
Nachdem die orthodoxen Christen gestern Palmsonntag gefeiert haben, beginnt heute für sie die Karwoche. Ungeachtet der Anti-Covid-19-Maßnahmen bleiben die Kirchen in Bulgarien auf Bestehen der Heiligen Synode geöffnet und werden ihre üblichen Gottesdienste abhalten. Die Gläubigen müssen jedoch Abstand von zwei Metern zueinander einhalten und Schutzmasken tragen. Die Behörden forderten die Menschen auf, nicht in die Kirche zu gehen, wenn es nicht absolut notwendig sei. Zum Ausklang von Palmsonntag am Sonntagabend gingen Ärzte aus der Unfallklinik „Pirogow“ und dem Militärkrankenhaus in Sofia vor die Tür, um alle Menschen zu applaudieren, die ihre Empfehlungen befolgt haben und zu Hause geblieben sind. Und sie appellierten erneut: „Bleibt verantwortlich und solidarisch, bleibt zu Hause! Danke!“ | About 2,000 high-school graduates gathered in the early afternoon in the area of the National History Museum in Sofia, located at the foot of Vitosha Mountain. Earlier, some of the young people had gathered around St. Alexander Nevsky Cathedral in the centre of the capital, but were asked by the police to leave the area.
Due to the anti-epidemic measures, proms have been banned in Bulgaria. Yet for many young people in the country the completion of secondary education is a long-awaited moment, which is widely celebrated. | 1 |
In Rotenburg treten Flüsse über die Ufer – und der Amtsleiter freut sich
Von: Guido Menker
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Wasser ohne Ende: Die Rodau ist deutlich über die Ufer getreten. Die Niederung wird zum See. © Guido Menker
Überschwemmungen wohin man nur schaut: Wümme, Rodau und Wiedau treten über die Ufer. Nach langer Zeit sind die Nödenwiesen wieder zu Seenplatten herangewachsen. „Das ist noch nicht außerordentlich viel“, sagt Gert Engelhardt, Leiter des Amtes für Wasserwirtschaft beim Landkreis Rotenburg.
Rotenburg – Ganz Deutschland hat nach den heißen und vor allem trockenen Sommermonaten während der vergangenen zwei Jahre nach Wasser geschrien. Die langen Trockenperioden haben ihre Spuren hinterlassen. Im Wald, an den Moorstraßen und vor allem auch in der Landwirtschaft. „Wir brauchen das Wasser“, sagt Engelhardt, während er aus dem Fenster im vierten Stock des Kreishauses blickt und sieht, wie hoch das Wasser in den Nödenwiesen steht. „Das ist ein guter Wasserstand“, fügt er hinzu. Es sei an der Zeit, dass die Überschwemmungsbereiche in Rotenburg mal wieder ihre Existenz rechtfertigen, fügt Engelhardt mit einem leichten Lachen hinzu. Soll heißen: Alles im normalen Bereich, von etwaigen Schäden könne derzeit nicht die Rede sein. Solange es keine Probleme oder gar Schäden gibt, sollte man daher froh sein, dass es so ergiebig regnet wie in den vergangenen Wochen, meint der Experte im Kreishaus.
Auch die Wümme kann das Wasser nicht mehr halten. © Guido Menker
Gleichwohl macht sich Engelhardt über die Entwicklung in den vergangenen Jahren Gedanken. Die Prognosen von höherer Stelle weisen demnach darauf hin, dass die Regenmenge auf das Jahr gesehen zwar weder steigt noch sinkt, es aber nicht so ausgeglichen wie noch in früheren Jahren vom Himmel komme, sondern punktuell von mit enormer Intensität. Das Problem dabei: „Der Boden kann das Wasser dann nicht so gut aufnehmen.“ Es fließt ab – und das mitunter mit enormer Geschwindigkeit. Dadurch wiederum könnte es dann eben doch vermehrt zu Problemen oder gar Schäden kommen. Engelhardt spricht daher von einer ungünstigen Prognose, die – sollte sie sich bewahrheiten – auch die Kommunen zunehmend beschäftigen dürfte. Da gehe es dann um die Dimension und Beschaffenheit der Kanäle. Entsprechen die nicht der Wassermenge, fließt das Wasser also beispielsweise nicht ausreichend von den Straßen ab. Dann kann der ein oder andere Keller vollaufen.
Die Wege sind versperrt. © Guido Menker
Noch nicht voll genug ist nach Einschätzung von Kreislandwirt Jörn Ehlers der Unterboden. „Da fehlt uns immer noch Wasser“, sagt er. Es wäre also wünschenswert aus seiner Sicht, wenn noch mehr von oben herunterkommt. Dennoch muss er mit Blick auf die bevorstehenden Arbeiten auf den Feldern eine gewisse Einschränkung machen. Denn dabei sei es wichtig, „dass wir mit unseren Arbeiten weiter vorankommen“. Aktuell stünden die Düngung von Raps oder auch Wintergetreide an, erklärt Ehlers auf Anfrage der Rotenburger Kreiszeitung. „Ohne Befahrbarkeit der Flächen läuft uns irgendwann die Zeit weg, und das hat negative Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum.“ Die Temperaturen seien so, dass erste Wachstumsaktivitäten der Kulturen anstehen. Ehlers: „Deshalb wäre eine trockene Phase derzeit für uns Landwirte hilfreich.“
Nehmen Sie Platz! Oder lieber doch nicht? © Guido Menker
Nachdem es gestern nur wenig Regen gegeben hat und auch erst für Samstag wieder stärkere Regenfälle angesagt worden sind, dürften die Pegel in und rund um Rotenburg schon bald wieder etwas fallen. Die weiteren Aussichten indes dürften Ehlers nur wenig Hoffnung machen, dass sich seine Wünsche für die Landwirtschaft erfüllen.
Die Nödenwiesen sind voll. © Guido Menker | Frankfurt, Germany – German automotive makers and suppliers are facing of up to 410,000 job cuts, a federal government-commissioned report on the impact of e-mobility on employment has warned.
The findings of the the National Platform Future of Mobility (NPM) study has led German rubber industry association the WDK to call for political measures to address current trends in the automotive industry.
Boris Engelhardt
"We cannot accept the emerging job cuts in the German automotive industry as inevitable,” said Boris Engelhardt, chief executive of the WDK, which represents 160 companies with around 75,000 employees in the tire & elastomer-product manufacturing sector.
Calling for a more enlightened approach to regulating mobility, Engelhardt said “the sole focus on battery drives is not suitable to solve the climate policy challenges in a technically and socially balanced manner.”
And with “job cuts are already in full swing at automotive suppliers,” the WDK leader said: "We urgently need political support based on factual arguments instead of populism for the automotive industry and especially for the medium-sized automotive suppliers.”
This, said Engelhardt was “not about promoting industry at the expense of the environment. Rather, it is about objective sustainability and the social stability of Germany.” | 1 |
Das gab die 24-jährige Olympiasiegerin und Weltcup-Spitzenreiterin am Montag in sozialen Netzwerken bekannt. Über die Todesursache machte sie keine Angaben. Jeff Shiffrin war Anästhesist. Mit seiner Frau Eileen hatte er die Tochter regelmäßig zu Weltcuprennen begleitet.
"Meine Familie ist über alle Maßen erschüttert über das unerwartete Ableben meines gutherzigen, liebenden, fürsorglichen, geduldigen, wunderbaren Vaters", schrieb Shiffrin auf Facebook und Twitter. Ihr Vater sei das stabile Fundament der Familie gewesen. "Wir werden ihn schrecklich vermissen."
Ob und wie lange Shiffrin aufgrund des Todesfalles eine Wettkampfpause einlegen wird, ist unklar. Auf die jüngsten Rennen in Sotschi hatte sie nach ihren zwei Siegen in Bansko freiwillig verzichtet. Die nächsten Bewerbe stehen dieses Wochenende in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm. Derzeit führt die Titelverteidigerin die Weltcup-Gesamtwertung überlegen an. | Social media platform Facebook says a bug in its anti-spam system is blocking the publication of links to news stories about
and other information related to the virus outbreak is being blocked by the company's automated system.
Mr Rosen said the problems are unrelated to any changes to its content moderator workforce. The company reportedly sent its human moderators home this week.
Mr Rosen said the problems are unrelated to any changes to its content moderator workforce. The company reportedly sent its human moderators home this week. | 1 |
BERLIN (dpa-AFX) - Einen Tag vor der erneuten Schaltkonferenz von Bund und Ländern zu Lockerungen in der Corona-Krise wollen mehrere Bundesländer über eigene weitere Schritte beraten. Das bayerische Kabinett wird dazu am Dienstag (9.00 Uhr) in der Staatskanzlei sowohl über die Umsetzung der bisherigen Beschlüsse als auch die Exit-Pläne für Schulen, Kindertagesstätten, Handel und Gastronomie sprechen. Im Anschluss (12.00 Uhr) wollen sich Ministerpräsident Markus Söder und weitere Minister des bayerischen Kabinetts äußern.
Auch die Landesregierung in Sachsen-Anhalt will entscheiden, ob Restaurants, Bars und Cafés noch im Mai unter Auflagen wieder Gäste bewirten dürfen. Am Nachmittag (14.00 Uhr) sollen die Ergebnisse der Kabinettssitzung vorgestellt werden. Einige Länder haben bereits angekündigt, Gaststätten Mitte Mai eine Öffnung zu ermöglichen, Niedersachsen will zudem Hotels ab 25. Mai unter Auflagen einen Neustart nach wochenlanger Schließung erlauben.
Der Berliner Senat will am Dienstag (Pk ab 13.00 Uhr) ein Hilfsprogramm für Kultureinrichtungen beschließen. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hatte vor Wochen angekündigt, dass über das Programm 30 Millionen Euro zumeist in Form von Zuschüssen fließen sollen. Thema im Senat könnte auch eine Maskenpflicht für das Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen sein.
In Baden-Württemberg will das Landeskabinett über die Gewährleistung der Energieversorger in Corona-Zeiten sprechen. Im Anschluss will Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eine Pressekonferenz geben (12.00 Uhr). Zudem will sich die Landesregierung dazu äußern, wie ein vom Bund geplantes Investitionsprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft nach Corona genutzt werden sollte, um die Energiewende und den Klimaschutz voranzubringen.
Am Mittwoch sprechen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder erneut über mögliche Lockerungen der strengen Auflagen für Schulen, Kitas und Sport./stz/DP/nas | German Chancellor Angela Merkel silhouettes in front of a window as she briefs the media after a meeting with governors of eastern German states at the Chancellery in Berlin, Germany, Wednesday, May 27, 2020. (Photo by Markus Schreiber / POOL / AFP) (Photo by MARKUS SCHREIBER/POOL/AFP via Getty Images) - MARKUS SCHREIBER/AFP
Angela Merkel has been largely sidelined from discussions on ending the coronavirus lockdown in Germany after regional governments vowed to go their own way.
Since the beginning of the crisis Mrs Merkel, the German chancellor, has worked to build a national consensus on tackling the virus.
But under Germany’s federal constitution it is the 16 regional state governments who have the final say on lockdown measures, and this week they moved to reassert their control.
They effectively tore up a plan put forward by Mrs Merkel for gradual further loosening in June, instead announcing they would each implement their own measures.
“The responsibility now lies with the regional prime ministers and district councils,” Winfried Kretschmann, the regional leader of Baden-Württemberg, said. “No further discussions are planned with the chancellor.”
There is still no sign of a second wave more than six weeks after Germany began loosening its lockdown, and many regional leaders have grown impatient with Mrs Merkel’s cautious approach.
Authorities in the eastern state of Thuringia have gone so far as to suggest they could end lockdown completely when the current rules expire next week — though the regional government has since backtracked.
Mrs Merkel opened the way for this week’s move when she chose not to hold her regular video conference with regional leaders.
She has used previous rounds of talks to persuade and cajole the state governments into signing up to a national lockdown regime.
But the discussions have been fraught and Mrs Merkel appears to have tired of the endless bickering, reportedly telling aides she “didn’t want to put herself through that again”.
Mandatory Credit: Photo by ANDREAS GORA/POOL/EPA-EFE/Shutterstock (10652504aj) Helge Braun, head of the Federal Chancellery, attends a Cabinet Meeting in Berlin, Germany, 20 May 2020. German cabinet meeting, Berlin, Deutschland - 20 May 2020 - ANDREAS GORA/POOL/EPA-EFE/Shutterstock More
Instead she ordered her chief of staff, Helge Braun, to hammer out a new set of measures with the regional governments.
After days of talks the states rejected most of Mr Braun’s proposals and announced they intended to make their own rules.
Germany has already lifted most of its lockdown restrictions, allowing schools, shops, restaurants and hotels to reopen.
Following the collapse of talks, Bavaria announced it will allow theatres and cinemas to reopen. Baden-Württemberg said it will allow public events for up to 100 people.
In the eastern state of Brandenburg, private parties of up to 50 people will be permitted provided social distancing is observed.
Germany now faces a patchwork of different regional regulations, and there are already signs of discord between the state governments.
Bavaria threatened unspecified “measures” after the neighbouring state of Thuringia said it would consider ending all lockdown measures next week.
"Anyone who thinks corona is slowly disappearing is at best naive," Markus Söder, the Bavarian regional prime minister, said. "Corona remains deadly."
The Thuringian authorities have since backtracked, suggesting social distancing and a facemask requirement on public transport and while shopping could remain in force. | 3 |
Gute Chancen auf einen Sommerurlaub in Österreich: Kanzler Sebastian Kurz stellt eine Grenzöffnung in den kommenden Wochen in Aussicht. Foto: Frank Kleefeldt/dpa (Bild: dpa) (Foto: Frank Kleefeldt/dpa)
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Wien - Die Öffnung der Grenze zwischen Deutschland und Österreich rückt nach Überzeugung von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) näher. Derzeit seien die Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus in Österreich geringer als in Deutschland.
«Daher gehe ich auch davon aus, dass es zum Öffnen der Grenze zu Deutschland kommen wird noch vor dem Sommer», sagte Kurz bei einer Videokonferenz mit Vertretern des Gastgewerbes in Wien.
Die Regierung sei in dieser Frage in einem fast täglichen Kontakt zu den deutschen Partnern. Eine Grenzöffnung sei nicht nur aus touristischer Sicht wichtig, sondern würde auch für viele Familien, die momentan durch die Grenzkontrollen getrennt seien, eine erhebliche Erleichterung bedeuten. Das Gleiche gelte für Pendler und alle, die aus beruflichen Gründen einfach reisen müssten.
In Österreich ist die Zahl der an Covid-19-Erkrankten auf rund 1300 gesunken. In den Krankenhäusern liegen nur noch etwa 350 Patienten. Von ihnen sind rund 100 auf den Intensivstationen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen liegt im niedrigen zweistelligen Bereich. | From today, shoppers in Austria will be expected to wear a mask when they enter public spaces. The Austrian Chancellor, Sebastian Kurz, said the masks would be handed out in front of supermarkets and that it will be compulsory to wear them.
The US and Germany are considering similar measures - but the current advice in much of the world is still that sick people should wear them not the healthy - except for health professionals and others in close contact with those with coronavirus.
Doctor Hanns-Christoph Nägerl from the University of Innsbruck is one of three scientists who wrote to the Austrian government asking them to make masks compulsory. He presents the argument for masks and says that wearing masks can protect people near to you - even if you're not showing symptoms.
(Photo: A man wears a face mask while food shopping in Vienna. Credit: AFP) | 2 |
Goma/Genf Im Kongo wütet eine der gefährlichsten Krankheiten in einer der instabilsten Regionen Afrikas. Doch endlich scheinen Helfer Ebola langsam unter Kontrolle zu bekommen. Die WHO hebt den Notstand dennoch nicht auf.
Bei der Ebola-Epidemie im Kongo gibt es Helfern zufolge endlich einen Lichtblick - aber noch keine Entwarnung. Die Zahl der neuen Fälle sei in den vergangen Monaten stark gesunken, sagte Ghassan Abou Chaar von Ärzte ohne Grenzen (MSF) der Deutschen Presse-Agentur.
Helfer vor Ort hätten mehr Kontrolle über den Ausbruch. "Aber es gibt nach wie vor besorgniserregende Zeichen eines möglichen Comebacks." Auch der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, "der derzeitige Trend ist ermutigend". Trotzdem entschied sich die WHO am Mittwochabend dagegen, die seit Juli bestehende "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" aufzuheben. Das Risiko, dass sich die Krankheit ausbreite, sei vor Ort weiterhin hoch, sagte Tedros. Global gesehen sei das Risiko aber gering.
Die meisten Ebola-Fälle in den vergangenen Monaten seien schnell identifiziert und behandelt worden, sagte Abou Chaar. Die meisten Patienten hätten überlebt. Allerdings gab es demnach jüngst wieder zwei Erkrankte, die Zuhause starben. Wenn Ebola-Patienten in ihren Gemeinden erkranken und sterben, ist die Gefahr weiterer Infektionen meist sehr hoch. Es ist Abou Chaar zufolge daher möglich, dass sich der Ausbruch wieder verschlimmert. "Hoffentlich ist das nicht der Fall."
Seit anderthalb Jahren wütet die Seuche im Osten Kongos. Bislang sind den Behörden zufolge 3431 Menschen an Ebola erkrankt und 2253 Menschen gestorben. Diese Epidemie ist besonders schwer in den Griff zu bekommen, weil die Region sehr instabil ist. Dort kämpfen etliche Milizen, die immer wieder Zivilisten angreifen und den Einsatz des medizinischen Personals mehrfach unterbrachen. Die Sicherheitslage sei nach wie vor prekär, sagte Tedros. Die Zahl neuer Infektionen trotzdem eingedämmt zu haben, sei ein großer Erfolg.
Unabhängig davon müsse die internationale Gemeinschaft sich weiter dafür einsetzen, dass das Gesundheitswesen im Kongo gestärkt wird, sagte der WHO-Chef. "Jetzt den Fuß vom Gaspedal zu nehmen, könnte ein fataler Fehler sein." Er wollte noch diese Woche nach Kinshasa fliegen, um mit der Regierung zu erörtern, wie das Gesundheitswesen gestärkt werden könne.
Der bisher folgenschwerste bekannte Ausbruch des Ebola-Fiebers in der Geschichte war 2014/2015 in Westafrika. Damals erkrankten mehr als 28.000 Menschen, über 11.000 starben. Vor allem Guinea, Liberia und Sierra Leone waren betroffen. | Countries that want to lift coronavirus restrictions must meet a row of conditions to prevent another surge of infections, the World Health Organisation (WHO) chief, Tedros Adhanom Ghebreyesus, said, yesterday.
In his weekly address to Geneva-based diplomats, Tedros said that easing social and economic curbs “must be done extremely carefully. If done too quickly, we risk a resurgence that could be even worse than our present situation.”
He said, first of all, governments must ensure that the spread of the novel coronavirus is under control.
According to new WHO guidelines, this means health authorities must know the origin of every single case and cluster of infections.
National health systems must also be able to find, test, isolate and treat every new case, and all recent social contacts of every infected person must be tracked down.
In addition, Tedros stressed that countries that want to ease their curbs must minimise infection risks in hot spot settings such as hospitals and nursing homes.
As a fourth condition, Tedros said preventive measures must be in place in workplaces, schools and other essential locations. These include physical distancing, hygiene etiquette and, possibly, temperature measurements, according to the new WHO guidelines.
Countries must also manage the risk of importing new cases from abroad by detecting infected travellers and quarantining those who arrive from hot spot countries.
Lastly, Tedros said it is important that “communities are fully educated, engaged and empowered to adjust to the ‘new norm’” of behaving in ways that prevent new infections. | 1 |
Schaltjahr ist nur alle vier Jahr. Am Samstag ist also wieder der seltene 29. Februar – haben Sie was Spezielles geplant mit dem Tag mehr? Geburtstagskinder können sich ja freuen, dass sie endlich mal an ihrem richtigen Tag feiern können. Ich persönlich kenne eigentlich niemanden, der am 29. Februar Geburtstag hat. In der Grundschule hatte ich eine Freundin, die mir damals so leid tat, weil sie immer ausweichen musste. Sie hat immer am 1. März gefeiert. Andere wiederum bevorzugen den 28. Februar. In diesem Jahr also dann mal wieder richtig. Ich frage mich, ob das im zunehmenden Erwachsenen-Alter überhaupt noch eine Rolle spielt. Irgendwann geht es doch eher nur noch darum, dass überhaupt noch gefeiert wird. An welchem Datum ist egal.
Diskutieren Sie auf Facebook unter Helmstedter Nachrichten oder mailen Sie an | My virtual town hall is Monday at 4, live on Twitter. We need your input on our reopening plan for open spaces. Medical experts & leaders will be available to comment on the planning. We don't have a timeline to reopen, but we'd like to hear your questions in the replies below. pic.twitter.com/eEzMzSgYXC | 1 |
(sat) Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise ist im Mai gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gesunken und erreichte den neuen Stand von 97,6 Punkten (Dezember 2015 = 100). Im Vergleich zum Mai 2019 ist das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten sogar um 4,5 Prozent zurückgegangen. Dies teilt das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mit.
Wie das BFS schreibt, ist der aktuelle Rückgang des Produzentenpreisindexes im Mai vor allem auf tiefere Preise für pharmazeutische und chemische Produkte sowie Mineralölprodukte zurückzuführen. Steigende Preise gibt es laut BFS bei der Sammlung von Abfällen und deren Rückgewinnung. Beim Importpreisindex sind die Preise im Mai insbesondere für Mineralöl- und chemische Produkte sowie Erdöl und Erdgas gesunken. | The Barbados Fire Service has suspended tours to the stations as part of its coronavirus protocols. (FILE)
The Barbados Fire Service (BFS) will suspend all station tours from Tuesday, March 17, until further notice. In addition, all non-essential visits to fire stations, outside of legitimate business transactions, are discouraged and people are asked to contact the BFS at 535-7800 to have their queries addressed.
This forms part of the BFS’ contingency plan to maintain public health and safety during the current COVID-19 pandemic. The management of the BFS thanks the public for its cooperation.
(BGIS) | 1 |
Protest gegen den strukturellen Rassismus am 29. Mai in Washington DC. Tony Mobley
Es begann als Protest gegen den gewaltsamen Tod eines wehrlosen schwarzen Mannes, herbeigeführt durch Polizisten in Minneapolis. Und verbreitete sich innert Tagen im ganzen Land: Die USA erleben die schwersten Unruhen und Proteste seit der Bürgerrechtsbewegung in den 1960er-Jahren. An diesem Wochenende hat der Satiriker Trevor Noah versucht, den Moment einzuordnen. Wir haben einen Teil seines Monologs aus dem Englischen übersetzt.
Hey Leute, wie geht es euch?
Wisst ihr, was wirklich interessant ist daran, was hier gerade in Amerika passiert? Viele Leute realisieren nicht, wie diese Dominosteine miteinander verbunden sind. Ein Stein fällt um und bringt den nächsten Stein zu Fall. Und dieser den nächsten. Und am Ende ist da eine riesige Welle.
Zur Person Der 36-jährige Trevor Noah wurde 1984 in Johannesburg als sogenanntes illegales Kind aus einer damals noch verbotenen Beziehung zwischen einer Südafrikanerin und einem eingewanderten Deutschschweizer geboren und wuchs in Orlando, einem Township in Soweto, auf. Seine Karriere begann er 2002 als Schauspieler in einer südafrikanischen Seifenoper. 2011 zog er in die USA. Seit 2015 moderiert er als Nachfolger von Jon Stewart die Comedy-Central-Show «The Daily Show».
You Tube
Jede Geschichte scheint zunächst nichts mit der nächsten zu tun zu haben. Und doch habe ich das Gefühl, dass alles, was in der Welt passiert, irgendwie miteinander verbunden ist.
Und ich denke, dieser Nachrichtenzyklus, dessen Zeuge wir gerade waren, der war ein perfektes Beispiel dafür: erst Amy Cooper [eine weisse Frau, die im New Yorker Central Park am 25. Mai 2020 den schwarzen Christian Cooper verbal bedrohte]. Dann George Floyd [der am selben Tag starb, nachdem ein Polizeibeamter minutenlang auf Floyds Hals kniete], und dann die Menschen in Minneapolis [wo Floyd starb und von wo aus die Proteste auf das ganze Land übergriffen].
Ich glaube, die Geschichte von Amy Cooper war für viele Menschen der Katalysator, besonders vor dem Hintergrund des Coronavirus.
Menschen, die in ihren Häusern sitzen, für die längste Zeit, an die sich irgendjemand erinnern könnte. Mehr Menschen, die ihre Arbeit verlieren, als dass sich irgendjemand erinnern könnte. Mehr Menschen, die um ihre Existenz kämpfen müssen, als dass sich irgendjemand erinnern könnte.
Und all das wird noch dadurch verschlimmert, denke ich, dass es offenbar keinen echten Plan gibt. Dass zum Beispiel niemand wirklich weiss, wie es jetzt weitergeht. Dass niemand weiss, wie lange wir noch brav sein müssen, wie lange wir noch drinnen bleiben sollen, die Kurve runterdrücken sollen.
Und so stecken wir in unseren Wohnungen fest. Eine ganze Gesellschaft, die drinnen festsitzt. Und dann kommt die Geschichte mit Amy Cooper. In dem Moment haben die Menschen realisiert: Während alle mit dem Coronavirus kämpfen, kämpfen Schwarze in Amerika mit Rassismus und mit dem Coronavirus. Stellt euch vor: Viele Schwarze haben erst gerade die Nachricht bekommen, dass Schwarze viel schwerer vom Virus betroffen sind. Und zwar nicht aufgrund von irgendwas Inhärentem in ihnen drin, nein, einfach des Lebens wegen, das schwarze Menschen in Amerika gelebt haben.
Das Coronavirus hat das entblösst.
Da ist also diese weisse Frau, die ganz genau wusste, wie sie die Macht ihres Weissseins nutzen konnte, um das Leben eines schwarzen Mannes zu bedrohen. Was wir mit dieser Frau gesehen haben, war ein wirklich mächtiges, explizites Beispiel für ein Verständnis von strukturellem Rassismus.
Als sie diesen Mann ansah und zu ihm sagte: «Ich werde 911 [den Notruf] anrufen und ihnen sagen: ‹Da ist ein afroamerikanischer Mann, der mein Leben bedroht›», da wusste sie ganz genau, wie mächtig diese Drohung war. Und das ist für sich genommen schon bezeichnend. Es zeigt, wie sie die Polizei wahrnimmt. Es zeigt, wie sie ihre Beziehung zur Polizei als weisse Frau wahrnimmt. Und es zeigt, wie sie das Verhältnis eines Schwarzen zur Polizei wahrnimmt und die Beziehung der Polizei zu ihm.
Das hat diesen Moment so mächtig gemacht.
Denn so viele Menschen tun so, als wüssten sie nicht, wovon schwarze Amerikaner sprechen, wenn sie darüber sprechen. Amy Cooper wusste es ganz genau. Sie sagte: Oh, ich weiss. Ich weiss, dass Sie Angst davor haben, mit der Polizei zu interagieren. Weil es eine Schuldvermutung für Sie gibt, weil Sie schwarz sind. Ich weiss das als weisse Frau, und ich kann das gegen Sie als Waffe einsetzen. Und ich weiss, dass, wenn es dann irgendwann darum geht, wer im Recht und wer im Unrecht war, Sie wahrscheinlich schon lange verloren haben.
Und so war das für mich der erste Dominostein.
Der Moment, wo so viele Menschen dieses Video sehen – in vielerlei Hinsicht war es ein «Jetzt haben wir euch!»-Moment. Es ist, als wäre ein Vorhang gelüftet worden: «Aha, ihr wisst es also ganz genau!»
Denn es wurde immer darüber gesprochen, aber das war so mächtig zu sehen, wie es ganz bewusst ausgenutzt wurde.
Und ich glaube, viele Menschen fühlten sich dadurch getroffen und sagten sich: «Verdammt. Wir wussten, dass es real war, aber das hier, das ist real real, wisst ihr?» Ich hatte das Gefühl, man könne es körperlich spüren, dass da etwas ins Rutschen geriet.
Und dann kommt das Video von George Floyd.
Ich weiss nicht, was schmerzhafter daran war, dieses Video zu schauen: Der Umstand, dass man dabei zusah, wie dieser Mann sein Leben verlor. Der Umstand, dass er von jemandem ermordet wurde, dessen Aufgabe es eigentlich wäre, zu beschützen und zu dienen – oder die Tatsache, dass er dabei so ruhig schien.
Oft sagt man uns ja, dass sich die Polizisten bedroht gefühlt hätten, dass sie um ihr Leben gefürchtet hatten. Und dann fühlt man sich wie ein Arschloch, wenn man entgegnet: «Wie kann das sein? Wie kann das sein, dass du in dieser Situation um dein Leben gefürchtet hast?» Aber immer öfter macht es überhaupt nicht mehr den Anschein, dass sich da jemand gefürchtet hat. Sondern dass er es einfach getan hat, weil er es konnte.
Da war ein schwarzer Mann, auf dem Boden, in Handschellen. Und du hast sein Leben genommen, weil du es konntest. Fast als ob du ganz genau wusstest, dass es keine Folgen haben würde.
Für mich war das ein Lichtstrahl, zu sehen, wie viele Menschen diesmal sofort verurteilten, was sie da sahen. Vielleicht liegt es daran, dass ich ein optimistischer Mensch bin, aber ich glaube, so etwas habe ich noch nie erlebt. Schon gar nicht in Amerika. Ich habe noch nie so ein Video gesehen, und dann war die Reaktion so einhellig – ich meine, sogar Fox-News-Kommentatoren und Polizeichefs aus dem ganzen Land haben das gesehen und sofort verurteilt. Niemand hat es in Zweifel gezogen, nein, alle haben sie sofort gesagt: «Was hier passiert ist, das war falsch.» Hier wurde ein Mensch vor laufender Kamera ermordet.
Und dann wurden die Polizisten gefeuert, grossartig.
Was sich aber so viele Menschen nicht vorstellen können, ist, dass sich das für viele Menschen noch nach nichts anfühlt. Wie viele von uns könnten denn einem Menschen das Leben nehmen – und dann wäre das Schlimmste, was passiert, dass man uns entlässt? Und ja, wir wissen nicht, wie sich diese Untersuchung entwickeln wird, versteht mich nicht falsch, aber es fühlt sich gerade nicht danach an, als gäbe es einen Moment der Gerechtigkeit. Ihr wisst schon, wenn im Film die Bösen in Handschellen abgeführt werden: Diesen Moment braucht es. Es braucht diese Katharsis.
Als die Unruhen anfingen, war das für mich eine interessante Krönung von alledem.
Ich habe so viele Leute online sagen sehen: «Diese Ausschreitungen sind ekelhaft, so sollte eine Gesellschaft nicht sein. Man plündert nicht, und man brennt nicht Dinge nieder!» Und das hat etwas in mir ausgelöst. Ich dachte mir: Von was für einer Gesellschaft sprechen wir eigentlich? Im Grunde ist doch die Gesellschaft ein Vertrag. Ein Vertrag, den wir alle gegenseitig unterzeichnen. Ob explizit oder implizit, wir haben gesagt: In dieser Gruppe einigen wir uns auf gemeinsame Regeln, gemeinsame Ideale und gemeinsame Praktiken, die uns als Gruppe definieren werden.
Und wie bei den meisten Verträgen ist dieser Vertrag nur so stark, wie er eben von den Menschen eingehalten wird.
Und jetzt denkt daran, wie es ist, ein Schwarzer in Amerika zu sein, der in Minneapolis oder Minnesota lebt oder an irgendeinem anderen Ort, wo es hart ist. Und dann fragt euch: Was haben diese Menschen eigentlich für ein Interesse daran, diesen Vertrag noch einzuhalten?
Warum, zum Beispiel, plündern wir nicht alle?
Warum nimmt sich nicht jeder, was er will?
Es gibt so viele Menschen da draussen, die hungern. Es gibt so viele Menschen, die nichts haben, die schon kaum etwas hatten, als das Virus zugeschlagen hat. Und jetzt, wo der zweite Gehaltscheck hintereinander ausgeblieben ist, völlig pleite sind.
Und jetzt denkt darüber nach, wie viele dieser Menschen trotzdem, obwohl sie nichts haben, immer wieder sagten: Ich werde mich trotz allem an die Regeln halten. Weil ich mir immer noch wünsche, dass die Gesellschaft funktioniert und existiert.
Und dann, müssen schwarze Amerikaner, immer und immer wieder, zuschauen, wie der Vertrag, den sie mit der Gesellschaft unterzeichnet haben, von dieser Gesellschaft nicht eingehalten wird.
Wenn du siehst, wie Ahmaud Arbery [beim Joggen] erschossen wird, und du hörst, dass diese Männer freigelassen wurden. Und wäre da nicht ein Video gewesen und die Empörung – dann hätten diese Männer weitergelebt, als wäre nichts geschehen.
Wo im Vertrag steht das?
Wenn du George Floyd auf dem Boden siehst und zusiehst, wie er ermordet wird von einem Mann, der eigentlich das Gesetz hochhalten soll:
Wo im Vertrag steht das?
Und jetzt fragen viele Menschen: Wie sollen denn diese Unruhen helfen? Die umgekehrte Frage stellt niemand.
Wie hilft denn das weiter, wenn der Target [ein Supermarkt] geplündert wird? Ja, wie hilft es denn weiter, wenn der Target nicht geplündert wird? Beantworte doch mal jemand diese Frage.
Der einzige Grund, warum du den Target nicht schon vorher geplündert hast, ist, weil du den Vertrag mit der Gesellschaft eingehalten hast. Aber wenn die Justiz und die Menschen an der Macht ihren Teil nicht einhalten, dann gibt es auch den Vertrag nicht.
Wenn sich die Strafverfolgung nicht an die Gesetze hält, warum sollten es dann die Bürger tun?
Es gibt ein wirklich fantastisches Kapitel in Malcolm Gladwells Buch «David und Goliath», wo er über die Prinzipien der Legitimität spricht. Er sagt: «Damit wir argumentieren können, dass eine Gesellschaft oder eine juristische Person oder eine Macht legitim ist, müssen wir uns auf Kernprinzipien einigen.»
Prinzip Nummer eins: Wir müssen uns darüber einig sein, welche Prinzipien gelten. Nummer zwei: Wir müssen glauben, dass diejenigen, die diese Prinzipien durchsetzen, das fair tun. Und Nummer drei: Wir müssen uns einig sein, dass diese Prinzipien dazu führen, dass alle in der Gesellschaft fair behandelt werden.
Was man mit Sicherheit sagen kann: In dieser Woche – und wahrscheinlich seit dem Beginn des Coronavirus – haben die schwarzen Amerikaner gesehen, wie all diese Prinzipien ihre Legitimität verloren haben.
Oft sagen die Wohlhabenden zu den Habenichtsen: «Das ist nicht richtig, wie ihr die Dinge tut.»
Als [der schwarze Footballspieler] Colin Kaepernick niederkniete [um gegen Rassismus zu protestieren], sagten sie: «Das ist nicht der richtige Weg.»
Als Martin Luther King an seinen Protesten in Birmingham, Alabama, Kinder dabeihatte, sagten sie: «Das ist nicht der richtige Weg.»
Als die Menschen während der Apartheid in Südafrika durch die Strassen marschierten, sagten die Leute: «Das ist nicht der richtige Weg.»
Wenn jetzt Menschen Dinge verbrennen, dann sagen andere: «Das ist nicht der richtige Weg.»
Es ist nie der richtige Weg, weil es den gar nicht gibt. Denn protestieren heisst immer gegen etwas ankämpfen, das dich aufhalten will.
Gekürzt und übersetzt von Oliver Fuchs. Was wir Ihnen ausserdem empfehlen (Vorsicht, Gewalt): Den Kurzfilm «3 Brothers — Radio Raheem, Eric Garner and George Floyd» von Spike Lee. | The cream of the crop of stand-up comedians are very good at finding humour in most everyday situations and providing us with laughter and relaxation. Just how are they able to execute this seemingly simple exercise on a consistently regular basis?
Comedians employ the technique of de-construction when it comes to examining any situation or occasion. It is a slow and deliberate process, almost like peeling an onion one skin at a time, and can often lead the examiner into very dark spaces. Every layer is thoroughly reviewed with a watchmaker’s precision, as fault lines are sought to be converted into humour. It is a very demanding business and the pretenders are often purged very early in their attempts to make a career out of it.
Currently, Trevor Noah is one of the best in the business. Born in South Africa, of mixed parentage, he moved to the USA in 2011 to further his career, and today, acts as the host of the hugely popular, The Daily Show, a satirical comedy news programmme on Comedy Central. Last Friday night he delivered a passionate eighteen minute speech on the death of George Floyd in Minneapolis and the looting of Target.
Noah’s articulate de-construction of the festering tensions was entirely without humour and presented in a rather calm and eloquent manner. Making full use of his excellent comic timing, Noah, linked the activities of the past week to that of a giant wave washing over a series of dominoes against the backdrop of the coronavirus. Amy Cooper calling the cops fully well knowing what their interpretation of her call would be, the murder of George Floyd by someone whose job is ‘To serve and protect,’ and the instant condemnations across the country by all strata of society.
“What is society?” Noah questioned, as he commenced the de-construction. He proposed that it is a contract among people who agree to live by a set of rules. He noted that the contract was failing because the contract was not being honoured by those who enforce the contract, and those at the top who are expected to lead by example were not doing so.
Noah, whose early upbringing in South Africa was during the last days of apartheid, waylaid into the people questioning the manner of the protests. “This is not the right way to protest.” He duly pointed out that it is a protest and there is really no right way to protest per se. The question they should be asking is not, “What good does it do?, but rather, What good does it not do?”
Noah, making effective use of the pause, then referred, to the principle of legitimacy from Malcolm Gladwell’s book, David and Goliath. Noah didn’t nail the quote verbatim, but here it is;
“When people in authority want the rest of us to behave, it matters – first and foremost—how they behave. This is called the “principle of legitimacy,” and legitimacy is based on three things. First of all, the people who are asked to obey authority have to feel like they have a voice – that if they speak up, they will be heard. Second, the law has to be predictable. There has to be a reasonable expectation that the rules tomorrow are going to be roughly the same as the rules today. And third, the authority has to be fair. It can’t treat one group differently from another.”
Noah’s summation to those Americans denouncing the looting of stores was plenty of food for thought.
“Think about that unease that you felt watching that Target being looted,” Noah said. “Try to imagine how it must feel for black Americans when they watch themselves being looted every single day. Because that’s fundamentally what’s happening in America: Police in America are looting black bodies.
“Ask yourself how you would feel if you were these persons who see society ripping up the contract every single day they thought they had signed with society?”
How would one de-construct the current tension festering here? This election has clearly brought it to the surface for one and all to finally acknowledge in the open. The prolonged myopic use of the one card option as presented by the two powers that be is no longer viable. The masses have had enough at being manipulated and played off of each other every five years. A third option must be sought. | 4 |
PARIS (dpa-AFX) - Der französische Gasehersteller Air Liquide hat 2019 dank gut laufender Geschäfte mit der Elektronik- und Gesundheitsbranche deutlich mehr verdient. Zudem profitierte das Unternehmen von seinem Sparkurs und von der Inbetriebnahme neuer Anlagen in China. Die schwache Weltkonjunktur hingegen bremste das Wachstum.
Die Erlöse legten 2019 im Jahresvergleich um 4,3 Prozent auf 21,92 Milliarden Euro zu, wie der Linde-Konkurrent (Linde) am Dienstag in Paris mitteilte. Das war etwas weniger als von Analysten erwartet.
Zu dem Umsatzplus habe die Übernahme von Tech Air, einem wichtigen Händler von Industriegasen und Schweißtechnik in den USA, beigetragen. Außerdem unterzeichnete Air Liquide mehrere neue Langzeitverträge - etwa mit dem US-Unternehmen Marathon Petroleum Company, mit Kazakhstan Petrochemical Industries sowie mit Gulf Coast Growth Ventures, ein Gemeinschaftsunternehmen des US-Ölkonzerns Exxon Mobil und des saudi-arabischen Chemiekonzerns Sabic.
Auch im Tagesgeschäft lief es für Air Liquide besser. Der operative Gewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 3,79 Milliarden Euro. Dazu trug auch der Sparkurs bei. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 2,24 Milliarden Euro, gut sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Auf vergleichbarer Basis lag der Gewinnanstieg bei gut elf Prozent. Für das Jahr 2019 will Air Liquide eine Dividende von 2,70 Euro je Aktie zahlen - das wäre gut zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.
Trotz der konjunkturellen Eintrübungen weltweit zeigte sich Air Liquide zuversichtlich für das laufende Jahr. Auch 2020 will das Unternehmen den Nettogewinn bei konstanten Wechselkursen steigern und seine operative Marge verbessern.
An diesem Donnerstag (13. Februar) will der Konkurrent und weltgrößte Gasekonzern Linde seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen./mne/eas/fba | ExxonMobil acknowledges the risk of climate change is clear and warrants action.
The study was paid for, written and published by activists leading a five-year campaign against the company. It is inaccurate and preposterous.
Our statements have been consistent with our understanding of climate science.
Rather than pursuing solutions to address the risk of climate change, these activists, along with trial lawyers, have acknowledged a goal of extracting money from our shareholders and attacking the company’s reputation.
They have admitted their earlier allegations that the company hid its climate science research were wrong and have now shifted to a new thesis in their campaign against the company.
ExxonMobil is focused on providing the energy the world needs and developing solutions to address the risk of climate change by reducing our emissions, helping consumers reduce their emissions and conducting research into new low-emissions technologies. We support the Paris climate agreement and are members of the Climate Leadership Council, which advocates for a revenue-neutral carbon tax. | 1 |
"Die Zahl der Infizierten wächst weiter. Nicht nur ältere Patienten, sondern auch Menschen im Alter von 40 oder 50 Jahren werden eingeliefert, die beatmet werden müssen", so Gallera. Er protestierte, dass immer noch zu viele Menschen auf den Straßen unterwegs seien. "Das ist unannehmbar. Die Leute müssen zu Hause bleiben", sagte der Politiker.
350 zusätzliche Plätze auf Intensivstationen
Seit Beginn der Krise hat die Lombardei 350 zusätzliche Plätze auf den Intensivstationen zur Verfügung gestellt. "Das ist ein kleines Wunder, wir bitten um neue Beatmungsgeräte, um weitere Plätze auf den Intensivstationen schaffen zu können", sagte der lombardische Präsident Attilio Fontana im Interview mit "Radio Capital" am Donnerstag.
Zugleich beschwerte sich Fontana, dass immer noch zu viele Personen unterwegs seien. "Ich sehe Menschen die spazieren gehen und andere, die sterben, weil sie nicht atmen könne. Die Situation ist dramatisch. Diese Epidemie wächst auf besorgniserregende Weise", sagte Fontana.
Tausende Coronavirus-Tote in Italien
Die Zahl der Todesopfer und der Infizierten in Italien ist am Mittwoch wieder kräftig angestiegen. 2.978 Todesopfer wurden gemeldet, das sind 475 mehr als am Vortag. Noch nie war die Zahl der Toten an einem einzigen Tag so stark gestiegen. Die Zahl der Infizierten kletterte von 26.062 auf 28.719, was einem Zuwachs von 2.648 entspricht, teilte der italienische Zivilschutz in Rom mit. 2.257 Personen liegen auf der Intensivstation.
(Quelle: APA) | The region of Lombardy is the epicenter of Italy’s outbreak, registering the first positive test of the northern cluster and now counting at least 1,254 of Italy's 2,036 cases. Alarmingly, 10% of Lombardy’s doctors and nurses cannot work because they tested positive for the virus and are in quarantine, the region’s top health official, Giulio Gallera, said Monday.
With officials expecting Italy’s numbers to continue rising for at least another week, until containment measures begin to show their effect, the health care emergency in Lombardy has reached a crisis point.
Hospitals in hard-hit Lodi and Cremona were so overwhelmed at times last week, with more sick people arriving than could be accepted, that they closed their emergency rooms and new patients were taken elsewhere.
“Effectively some of the hospitals in Lombardy are under a stress that is much heavier than what this area can support,” Dr. Massimo Galli, head of infectious disease at Milan’s Sacco Hospital, told Sky TG24. “This epidemic is on a scale that is larger than anyone could have thought, imagined or prevented.”
Still, the north's intensive care sections of hospitals are still able to handle their case loads, the head of the national Civil Protection agency, Angelo Borrelli, told reporters Monday evening. Some 9% of people diagnosed with the COVID-19 need intensive care, Borrelli said.
Lombardy’s regional government has asked the central government to reactivate retired doctors and nurses and get them back on the payroll. In addition, nursing students who were due to take their final exams next month are now expected to graduate in the coming days so they can be immediately put to work, Gallera said.
“We'll take anyone: old, young. We need personnel, especially qualified doctors," Gallera told reporters.
Private hospitals in Lombardy have offered up beds in intensive care units and more than a dozen doctors from the private sector have agreed to work in public hospitals to ease the crisis, regional president Attilio Fontana said.Regional authorities have asked Lombardy's hospitals to reduce by 70 percent their planned or elective surgeries, to free up ICU beds for virus patients.
Underscoring the emergency, Fontana himself has been in quarantine for several days after one of his top aides tested positive for the virus. A second member of the regional government tested positive Monday, forcing the entire regional government to undergo testing. Fontana has been working and sleeping in his office, appearing at each day’s virus briefing via video.
Lombardy and Veneto, along with another northern region, Emilia-Romagna have registered a total of 52 deaths in patients with the virus, Borrelli said, with 18 of those deaths occurring on Monday.
Authorities have stressed that the deaths have occurred in people who were already weakened by chronic diseases like kidney ailments, diabetes and heart problems, and many of those who died were in their 80s or 90s.
In recent days, the United States issued a travel advisory warning American citizens against visiting. While schools remained closed Monday in the hardest-hit regions, the Duomo catherdral in Milan, Italy's financial hub, reopened to tourists.
The Lombardy cluster was first registered in the tiny town of Codogno on Feb. 19, when the first patient tested positive. Several doctors, nurses and patients at Codogno's hospital tested positive as well, since no protective measures had been taken when the patient first came to the emergency room a day earlier complaining of flu-like symptoms.
The plight of the Codogno medical staff has become emblematic of the challenges facing Lombardy's health system, which has also been hit by a chronic shortage of protective masks. A visiting World Health Organization mission made a public rebuke of the Italian government last week demanding that the “front-line heroes" of Italy's virus crisis receive the protective equipment they need.
Civil protection chief Angelo Borrelli has insisted Italy is doing what it can, including centralizing the acquisition and distribution of specialized masks, which Italy doesn't produce domestically.
To confront the strains, the civil protection force has erected 283 triage units in tents outside hospitals and other facilities in the hard-hit regions, to provide protected environment for patients to be assessed and treated.
Borrelli has to date rejected suggestions that Italy erect a Wuhan-style hospital specifically to treat virus cases, saying officials have considered such a scenario but to date believe they can handle the outbreak with existing structures and mobile hospital units.
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Winfield reported from Rome. Frances D'Emilio contributed from Rome.
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Follow AP’s coverage of the new coronavirus outbreak at https://apnews.com/VirusOutbreak
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Corona-Virus löst Flucht aus Aktien aus: Ärzte als Helden der Wirtschaft Vor dem Corona-Virus sind all die topbezahlten Manager machtlos. Wie ihre normalbezahlten Mitarbeiter sind die Konzernchefs abhängig davon, was andere Normalbezahlte tun: Ärzte, Epidemiologen, sonstige Forscher. Und davon, dass Hände gewaschen werden.
Niklaus Vontobel.
In Zeiten des Corona-Virus gewinnt ein altes Zitat von George Orwell neue Bedeutung. Der britische Autor von «1984» schrieb in einem weniger bekannten Text: Wir seien alle fähig, Dinge zu glauben, von denen wir wüssten, dass sie nicht wahr sind. Es sei möglich, diesen Zustand auf unbestimmte Zeit fortzusetzen: Gestoppt werden könne dies einzig dadurch, dass früher oder später ein falscher Glaube auf die solide Realität trifft, normalerweise auf einem Schlachtfeld.
Im laufenden Kampf gegen das Corona-Virus scheint es einige Fälle zu geben, in denen ein falscher Glaube auf solide Realität trifft. Etwa jener an die unbeschränkte Fähigkeit der Zentralbanken, die Welt aus jeder Krise führen zu können. Diese Woche senkte die US-Notenbank ihren Leitzins gleich um einen halben Prozentpunkt. Doch die Flucht aus den Aktien hielt an. US-Staatsanleihen über 10 Jahren warfen erstmals weniger als 1 Prozent ab. Die Investoren rechnen also weiterhin mit herben Wachstumseinbussen.
Oder der Glaube, dass sich die exorbitanten Löhne von Managern und Verwaltungsräten mit Leistung rechtfertigen lassen. Vor dem Corona-Virus sind all die topbezahlten Manager machtlos. Alles, was sie in ihren Amtszeiten erreicht zu haben glauben, ist in den Augen der Investoren vor dem Virus nichtig. Die Kurse fallen. Wie ihre normalbezahlten Mitarbeiter sind die Konzernchefs abhängig davon, was andere Normalbezahlte tun: Ärzte, Epidemiologen, sonstige Forscher. Und davon, dass Hände gewaschen werden.
Ob in diesen Corona-Zeiten wirklich umgedacht wird, muss sich zeigen. Wie Orwell ja auch sagt, wird auch ein falscher Glaube ungern aufgegeben. | Lifestyle TODAY
Model Monica Ahanonu shared an interaction with a little girl to her Instagram account. The video shows her dressed in a gown and a little girl pausing to look at her and touch her dress | 1 |
Längere Lebensarbeitszeit SPD nennt CDU-Vorschlag eine "Rentenkürzung" für Geringverdiener
Die Menschen in Deutschland werden immer älter, deshalb sollten sie auch länger arbeiten - für diesen Vorschlag erntet die CDU heftige Kritik vom Koalitionspartner. | Annegret Kramp-Karrenbauer, leader of Chancellor Angela Merkel's Christian Democrats (CDU), on Monday confirmed she would not run for chancellor in next year's federal election but added that she would remain party chair until another candidate is found.
Kramp-Karrenbauer told a news conference that she would remain defence minister until the end of this legislative period, which is due to run until autumn 2021. She said she did not believe her decision would not impact the stability of Merkel's ruling coalition with the Social Democrats (SPD). | 1 |
LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für 1&1 Drillisch auf "Overweight" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Das erste Quartal der europäischen Telekomdienstleister habe sich mit Blick auf den Start der Covid-19-Krise als widerstandskräftig erwiesen, schrieb Analyst Mathieu Robilliard in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie. Zwar werde das zweite Quartal stärker von der Krise betroffen sein, doch etwa die Hälfte der Konzerne habe ihre Jahresziele bekräftigt. Unter ihnen seien auch die 1&1 Drillisch und United Internet gewesen./ck/bek
Veröffentlichung der Original-Studie: 31.05.2020 / 21:05 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 01.06.2020 / 04:00 / GMT
Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.
ISIN: DE0005545503
1&1 DRILLISCH-Aktie jetzt für 0€ handeln - auf Smartbroker.de | Barclays has scrapped a “Big Brother style” system that tracked how long employees in London spent at their desks and sent warnings if they spent too long on breaks.
The bank has now stopped its use of the spyware following criticism from HR experts and privacy campaigners.
Barclays introduced the technology during a pilot scheme last week, which was first reported by the City AM title in London.
Whistleblowers told the newspaper that the system provides staff with daily updates if they are not deemed active enough and told them to “avoid breaks”.
The bank said the pilot had been intended to improve productivity as well as “tackle overworking”.
The software, called Sapience, monitors workers’ productivity and claims to create “unprecedented transparency” within companies.
‘Invividual overworking’
A Barclays spokesman said: “We always intended to listen to colleague feedback as part of this limited pilot which was intended to tackle issues such as individual overworking as well as raise general productivity.
“In response to that colleague feedback we have taken steps to ensure that no individual data is visible to managers.”
The bank’s use of the system received scorn from workers’ groups and privacy campaigners.
The TUC union described the use of the system as “dystopian Big Brother tactics that show a total disregard for hardworking staff”.
Barclays created a new EU hub in London over the course of last year to ensure it had continued access to the single market. The group has transferred tens of billions in assets to the operation. – PA | 1 |
«Africa-Cup statt Bundesliga» – Rassistischer Mainz–Fan verlässt Verein – den Club freut’s Für einen Anhänger des FSV Mainz 05 spielen zu viele dunkelhäutige Spieler in dessen Mannschaft, weshalb er die Mitgliedschaft kündigte. Der Bundesligist reagiert mit einem klaren Statement.
Moussa Niakhaté und Kunde Malong knien nach dem Sieg in Frankfurt am Spielfeldrand und setzen ein Zeichen gegen Rassismus. Bild: Screenshot Instagram FSV Mainz
Der FSV Mainz 05 hat die Kündigung einen Mitglieds, dem zu viele dunkelhäutige Profis in der Mannschaft spielen, öffentlich gemacht. «Rassismus beginnt da, wo rassistische Gedanken geäussert werden, nicht nur, wenn sich jemand selbst als Rassist bezeichnet – was in den seltensten Fällen vorkommt», erklärte der rheinhessische Fussball-Bundesligist in einer Mitteilung. Man kämpfe normalerweise leidenschaftlich um jedes Mitglied, aber in diesem Fall könne man «unser Bedauern in Ihrem Fall nicht ansatzweise ausdrücken».
Das nicht namentlich genannte Mitglied hatte sich laut dem Schreiben beklagt: «Ich kann mich mit diesem Verein (Profifussball) schon seit Monaten nicht mehr identifizieren! Mittlerweile bekomme ich den Eindruck vermittelt, dass ich beim Africa-Cup bin, anstatt in der deutschen Bundesliga.»
Ich bin auf keinen Fall rassistisch veranlagt – das verbitte ich mir. Nur, was zuviel ist, ist zuviel. Das austretende Vereinsmitglied
Er sei «auf keinen Fall» rassistisch veranlagt, «das verbitte ich mir. Nur, was zuviel ist, ist zuviel. (…) Aber wenn seit Wochen in der Startformation neun (!!!) dunkelhäutige Spieler auflaufen und deutschen Talenten kaum noch eine Chance gegeben wird, dann ist das nicht mehr mein über die Jahre liebgewonnener Verein.»
Die Mainzer verwiesen darauf, dass bei ihnen Hautfarbe oder andere gruppenbezogene Merkmale von Menschen schlicht keine Rolle spielen würden: «Für uns zählt nur, dass jemand Mensch ist und unsere Werte teilt. Solche Menschen heißen wir in unserer Gemeinschaft gerne willkommen.»
Freude über die Kündigung beim FSV
«Aus diesem Grunde freuen wir uns vielmehr über Ihre Kündigung, da Ihre Begründung offenbart, dass Sie nicht die Wertebasis besitzen, die unseren Verein auszeichnet», heisst es weiter.
Der Club verweist auch auf die Vereinssatzung: Der FSV biete Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Menschen mit Behinderung unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Hautfarbe, Herkunft, Glauben, sozialer Stellung oder sexueller Identität eine sportliche Heimat.
Dazu stellten die Mainzer ein Foto, wie die Profis Moussa Niakhaté und Kunde Malong nach dem Sieg in Frankfurt am Spielfeldrand knien und damit ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Mit der Aktion hat der Club zumindest einen neuen Anhänger gewonnen:
( dpa ) | Journalists watch a training session of Bayern Munich behind closed doors at the Club's ground in Munich, Bavaria, Germany, Monday. Bayern Munich players return to training for the first time since the Bundesliga campaign was halted by the coronavirus pandemic. The Bundesliga remains suspended until at least April 30 following a meeting of league clubs on March 31. EPA-Yonhap
With the top clubs in the Bundesliga already back in training, envious rivals across Europe are watching to see whether the Germans gain an edge or pay a price when play resumes.
Europe's top leagues are desperate to return to competition to avert financial disaster due to the coronavirus pandemic, but if they move too fast they could risk injuring their players. Moving too slow also comes at a cost.
In addition to the injury worry, when to resume training presents a problem of fairness, if some clubs can resume sooner than others it could distort competition and produce "crazy" results.
The issue has come up in Germany where, in line with an earlier recommendation by the German football league, Bundesliga leaders Bayern Munich and second-place Borussia Dortmund and a raft of other clubs resumed training in small groups on Monday. The Bundesliga hopes to return in early May, having ground to a halt in mid-March.
"We have to combine two central goals, namely to keep the players in a very good condition and at the same time avoid possible infections", Martin Przondziono, the Paderborn sports director, told SID, AFP's German subsidiary.
RB Leipzig had continued with non-contact training throughout and Augsburg resumed on March 23. By Monday, only Freiburg and Werder Bremen of the Bundesliga clubs had not resumed.
Werder Bremen coach Florian Kohfeldt, unable to train his squad because of local regulations, told SID he was worried about "distortion of competition."
In an interview published on Friday, Carlo Ancelotti, the veteran Italian manager, now in charge at Everton, emphasized that point.
"One of the important things is that all the clubs resume training at the same time, that there are no disparities, that no one has an advantage over the others," the 60-year-old Italian told L'Equipe.
Coach Julian Nagelsmann of Dortmund is already putting his players through their paces.
"My players haven't lost too much fitness," Nagelsmann said. "They'll be back in shape in a week and a half or two."
The question of how long players need to safely regain match fitness will face all of Europe's top clubs after the unprecedented mid-season interruption.
"It depends on how long they are confined," Spanish coach Juanjo Del Ojo, a fitness trainer at Monaco in French Ligue 1, told AFP.
"If it lasts five or six weeks, we would need a minimum of three weeks before we can return to the competition with certainty and reduce the risk of injury."
Soccer player Robert Lewandowski drives his car into the underground car park at the FC Bayern training ground in Munich, Germany, Monday. AP-Yonhap
Really weird
Xavier Frezza, an independent coach who works with French professional footballers, told AFP "players have never experienced this in their entire lives.
"A pro player only has a three- to four-week break in the summer, and many of them still do a few things," he added.
"Two months is going to be really weird for them.
"Some studies have shown a correlation between the number of full training sessions before resuming competition and a reduction in injuries," he said.
For the players, self-discipline during the lockdown will play a big role.
Those who have kept in shape and avoided weight gain will come back much better than those who have not.
That explains why Bayern Munich introduced compulsory group training by video conference from the first day of confinement, maintaining a rhythm and team peer pressure.
The risks are all the greater as any resumption will bear no resemblance to the pre-season, when the pace picks up gradually.
The clubs will have to complete the high-pressure part of the season playing twice a week at home and in Europe.
Bayern Munich's players attend a training session of the German first division Bundesliga team FC Bayern Munich, at the team training ground in Munich, southern Germany, Monday. AFP-Yonhap | 1 |
Von Nordkoreas Machthaber fehlt seit über zehn Tagen jede Spur. Weltweit verbreiten renommierte Medien Gerüchte über seinen Gesundheitszustand. Die sind zwar nicht abwegig, lassen sich aber auch nicht beweisen.
Seoul. Ein Blumengesteck mit seinem Namensemblem blieb der einzige Hinweis auf Machthaber Kim Jong Un, als das Land am 15. April das 108. Geburtstagsjubiläum von Staatsgründer Kim Il Sung beging. Der “Tag der Sonne” ist Nordkoreas höchster Feiertag. Das letzte Mal, dass die Festlichkeiten ohne die Anwesenheit des amtierenden Staatschefs auskommen musste, war im Jahr 2008. Wenig später stellte sich heraus: Der ferngebliebene Kim Jong Il hatte einen Herzstillstand erlitten. “Über Wochen konnte Nordkorea das geheim halten! Daran sieht man, welche Kontrolle das Regime über den Informationsfluss hat”, erinnert sich Jean H. Lee, die zu jener Zeit das Korrespondentenbüro der Nachrichtenagentur AP in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang geleitet hat.
Kim Jong Un seit 11. April nicht mehr in Medien
Nun brodelt die Gerüchteküche dementsprechend hoch: CNN berichtete unter Berufung auf einem anonymen US-Regierungsbeamten, dass sich Kim Jong Uns Gesundheitszustand nach einer Herzoperation in „kritischem Zustand” befinden würde. Tatsächlich ist Kim seit dem 11. April nicht mehr in den staatlichen Propagandamedien aufgetaucht, auch einem aktuellen Raketentest stand er nicht persönlich vor. Normalerweise hat der 36-jährige Diktator die Titelseiten der Tageszeitung “Rodong Sinmun” sowie die Hauptsendezeit der Abendnachrichten auf KCTV quasi für seine täglichen Inspektionsbesuche reserviert.
Beschwichtigungen der Spekulationen trudelten hingegen aus Peking und Seoul ein. Ein Vertreter des chinesischen Verbindungsbüros, das sich um Nordkorea-Angelegenheiten kümmert, gab bekannt, nicht an die Berichte über Jong Uns Gesundheitszustand zu glauben. Vom südkoreanischen Präsidentensitz heißt es, man wisse ebenfalls nichts Diesbezügliches.
Die Krankheitsgerüchte sind nicht abwegig
Es lohnt ein genauerer Blick: Das Gerücht basiert auf einem Artikel des Fachmediums “Daily NK”, dessen Redaktion in Seoul ansässig ist und überwiegend von nordkoreanischen Flüchtlingen betrieben wird, die weiterhin ein Netzwerk an Informanten in ihr Heimatland unterhalten. Eine jener anonymen Quellen sagte “Daily NK”, Kim Jong Un würde bereits seit August unter Herzproblemen leiden. Kurz nach dem 11. April musste Nordkoreas Machthaber in ein Krankenhaus eingeliefert werden, heißt es weiter.
Abwegig ist das keinesfalls. Kim wiegt gut 150 Kilogramm, sein Body-Mass-Index beträgt 45 – stark übergewichtig. Fotos der Staatsmedien zeigen Kim selbst bei Raketentests oder Krankenhausbesuchen mit obligatorischer Zigarette. Zudem ist er bekanntermaßen auch dem Alkohol nicht abgeneigt, auch wenn Kim Jong Un im Gegensatz zu seinem Vater eher als häuslicher Typ gilt.
Bei anonymen Nordkorea-Berichten ist stets Vorsicht angebracht
Dennoch ist bei Nordkorea-Berichten, die nur auf einer anonymen Quelle basieren, stets Vorsicht angebracht: Im Jahr 2014 beispielsweise verschwand Kim Jong Un 40 Tage lang von der medialen Bildfläche. Auch damals spekulierten viele Medien wie wild, auch dass Nordkoreas Machthaber möglicherweise geputscht wurde.Tatsächlich kursieren bereits seit mehreren Wochen innerhalb der Gemeinschaft der Nordkorea-Experten verschiedene Gerüchte über Kim Jong Uns Gesundheitszustand: Dass er sich derzeit von einer gescheiterten Herz-OP erhole. Eine andere Theorie besagt, er befinde sich nach Gehirnproblemen in einem Koma. Wieder eine andere These behauptet, Kim leide unter Knieproblemen. Einem journalistischen Fact-Checking halten alle Narrative nicht stand.
Sollte Kim jedoch sterben, dann würde Nordkorea wohl bald von einer Frau regiert werden. Denn nach heutigem Wissensstand käme eigentlich nur ein Familienmitglied für die Thronfolge infrage: seine jüngere Schwester Kim Yo Jong.
Von Fabian Kretschmer/RND | Seoul: The South Korean government Tuesday was looking into US media reports saying North Korean leader Kim Jong Un was in fragile condition after surgery.
Officials from South Korea’s Unification Ministry and National Intelligence Service said they couldn’t immediately confirm the report. CNN cited an anonymous US official who said Kim was in “grave danger” after an unspecified surgery.
The Unification Ministry, which deals with inter-Korean affairs, said it couldn’t confirm another report by Daily NK, which cited anonymous sources to report that Kim was recovering from heart surgery in the capital Pyongyang and that his condition was improving.
Speculation raised
Speculation about Kim’s health was raised after he missed the celebration of his late grandfather and state founder Kim Il Sung April 15.
Credible information about North Korea and especially its leadership is difficult to obtain and even intelligence agencies have been wrong about its inner workings in the past.
AP | 4 |
„Report“ über Integration, Frauenrechte, unübersichtliches Pensionssystem und Landtagswahl im Burgenland
Am 21. Jänner um 21.05 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 21. Jänner 2020, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:
Integration und Frauen
Die türkis-grüne Regierung hat zum Integrationsministerium auch die Frauenagenden dazugegeben – eine neuartige Kombination, die für Aufsehen sorgt. Sowie auch die ersten Auftritte und Interviews der neuen Ministerin Susanne Raab: Ihr dringlichstes Anliegen ist das Kopftuchverbot in der Schule für Mädchen bis 14, außerdem stellt sie auch ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen in den Raum. Feministinnen und Musliminnen kritisieren die angedachten Vorhaben und sehen andere Prioritäten in der Frauenpolitik. Melisa Erkurt, Sophie-Kristin Hausberger und Helga Lazar über den oft widersprüchlichen Kampf um Frauenrechte.
Live im Studio über Pro & Kontra Kopftuchverbot: Amani Abuzahra, Pädagogin/Philosophin, und Christian Klar, Direktor der Franz-Jonas-Europaschule Wien-Floridsdorf
Gerecht oder ungerecht?
Rund um die Nationalratswahl haben SPÖ, FPÖ und Liste Jetzt den Pensionistinnen und Pensionisten noch ein Wahlzuckerl beschert: Die abschlagsfreie Frühpensionierung bei langer Versicherungsdauer – im Volksmund auch Hacklerregelung genannt – ist mit 1. Jänner 2020 wieder eingeführt worden. Jene, die in den Jahren davor mit Abschlägen in Frühpension gegangen sind, fühlen sich ungerecht behandelt – und auch von der neuen Regelung profitieren nur wenige. Jetzt drängt die ÖVP, die Regelung wieder abzuschaffen, und auch der neue Sozialminister Anschober tendiert dazu. Martina Schmidt und Stefan Daubrawa über das unübersichtliche Pensionssystem.
Wie wählt das Burgenland?
Die Landtagswahl im Burgenland am 26. Jänner wirft viele Fragen auf. Wie souverän kann SPÖ-Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil den ersten Platz verteidigen? Kommt ihm die FPÖ nach prognostizierten Verlusten als Koalitionspartner abhanden? Wie stark werden die prognostizierten Zugewinne von ÖVP und Grünen? Haben sie eine Chance zum Mitregieren oder könnten sie gemeinsam mit den NEOS Doskozil gar stürzen? Fragen, die auch die Bundespolitik mit Spannung verfolgen wird. Eva Maria Kaiser berichtet.
Rückfragen & Kontakt:
http://presse.ORF.at | In yesterday’s elections in the state of Burgenland, the Social Democrats obtained 50% (up 8 percentage points), earning an absolute majority.
The win bucks the party’s recent downward trend: it obtained a record low of 21.2% of the votes in the recent national polls and has been falling behind the Greens in the polls ever since.
Observers attribute the victory to the leading candidate, Hans-Peter Doskozil. The former defence minister is the most viable candidate to become the SPÖ’s new leader, though he repeatedly denied any ambitions in that regard.
But even if he stays in Burgenland, his victory could bring a shift in the party’s strategy nonetheless. Doskozil, a leading figure on the SPÖ’s right, has a tougher stance on migration than the current SPÖ leadership.
In Burgenland, he has previously led the sole state-level coalition (at the time) between the SPÖ and the far-right FPÖ.
This could mean that the party may now consider a shift to the right on matters related to security and migration. (Philipp Grüll | EURACTIV.de) | 2 |
Der frühere Pop-Superstar R. Kelly (53) wird wegen der Coronavirus-Pandemie nicht vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Einen entsprechenden Antrag, den der Musiker über seine Anwälte eingereicht hatte, lehnte eine Richterin in New York gestern ab.
Sie verstehe, dass Kelly Sorge vor einer Ansteckung mit dem Virus habe, schrieb Richterin Ann Donnelly in der Begründung. Der Sänger habe aber keine ausreichenden Gründe für eine Entlassung vorgelegt. In dem Gefängnis in Chicago, wo Kelly derzeit einsitzt, gebe es noch keine bestätigten Fälle von Covid-19, zudem habe die Anstalt umfangreiche Schutzmaßnahmen eingeführt.
AP/Pool Chicago Tribune/Antonio Perez
Der Sänger („I Believe I Can Fly“) ist seit vergangenem Sommer in Haft. In Chicago sowie in New York und Minnesota liegen lange Anklageschriften gegen Kelly vor – unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger. Der Musiker beteuert seine Unschuld. Die ersten Prozesse sollten eigentlich noch dieses Jahr starten. Ob der Zeitplan angesichts der Coronavirus-Krise eingehalten werden kann, ist fraglich. | Nationwide — For the second time, a judge has ordered that R. Kelly should remain in prison despite his requests to be released on bail due to the coronavirus pandemic.
U.S. District Judge Ann M. Donnelly acknowledged Kelly’s first claims that the conditions at the Metropolitan Correctional Center have worsened since the spread of the coronavirus. However, she noted that, based on provided evidence, the singer is not uniquely at risk to contract the virus.
Kelly then argued in his second attempt that he is not a flight risk as he said he showed up for scheduled court appearances. The judge still denied it as Kelly is facing additional charges for allegedly tampering with witnesses.
“Given the pandemic, where the judicial system’s oversight capabilities are curtailed, these measures simply are not viable — they cannot ensure that a defendant with a history, incentive and opportunity to interfere with potential witnesses will not do so,” Donnelly said.
Meanwhile, authorities said that an inmate on the same floor Kelly is jailed has recently been taken to the hospital due to COVID-19. The judge’s decision still did not change despite that.
Kelly has been in the Metropolitan Correctional Center before he faces trial on obstruction of justice, racketeering and child pornography charges in New York. He is also facing several sex crime charges in Chicago and Minnesota. | 4 |
Die Bundesregierung ist von einer neuen Welle von «Migrationsviren» betroffen.
Nachdem beschlossen wurde, 47 angeblich «unbegleitete minderjährige Flüchtlinge» aus griechischen Flüchtlingslagern nach Deutschland zu bringen, fordert Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) nun weitere Hilfe.
Müller war unangenehm schockiert über die Bedingungen in den griechischen Flüchtlingslagern. Er glaubt, dass Hilfe nicht nur für Kinder benötigt wird.
«Wir müssen allen Menschen in den Lagern helfen», sagte Müller in der Rheinischen Post. «Die vielleicht schlimmsten Zustände herrschen ausgerechnet mitten in Europa», fügte er hinzu.
Er selbst besuchte das Moria-Lager und war entsetzt über die Lebensbedingungen der Menschen. 20.000 Menschen wurden in ein Lager für 3.000 Menschen gebracht. | Add the following CSS to the header block of your HTML document.
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Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie will sich Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban durch ein Gesetz umfassende Vollmachten geben lassen. Das Parlament in Budapest debattierte zuletzt einen Entwurf, der es dem Regierungschef ermöglichen würde, für unbegrenzte Zeit und ohne parlamentarische Kontrolle auf dem Verordnungsweg zu regieren.
Europarats-Generalsekretärin Pejcinovic Buric hatte in einem offenen Brief geschrieben, dass ein unbestimmter und unkontrollierter Ausnahmezustand nicht garantieren könne, dass die Grundprinzipien der Demokratie eingehalten würden. In dem Schreiben hatte sie direkt die ungarische Regierung angesprochen.
Der Europarat mit Sitz in Straßburg hat zur Aufgabe, über die Menschenrechte in seinen 47 Mitgliedstaaten zu wachen. Er ist keine Institution der Europäischen Union. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, Konstantin Kuhle, warnte in einem Gastbeitrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" , Orban wünsche sich eine "illiberale Demokratie". Manche wünschten sich auch in Deutschland ein noch härteres Durchgreifen der Exekutive."
Was hat die ungarischen Regierung vor?
Das Gesetz würde es der Regierung erlauben, "alle zur Eindämmung beziehungsweise Abwehr der Folgen der Covid-19-Pandemie nötigen außerordentlichen Maßnahmen treffen" zu können, heißt es in der Einleitung des Entwurfs. Dabei könne sie "die Anwendung einzelner Gesetze suspendieren, von gesetzlichen Bestimmungen abweichen und sonstige außerordentliche Maßnahmen treffen". Die Dauer der Vollmachten wäre nicht begrenzt. Orban könnte folglich ohne parlamentarische Zustimmung per Dekret regieren und Gesetze außer Kraft setzen, wenn er es für richtig hält. Während des Notstands dürften zudem keine Wahlen oder Referenden stattfinden.
Der Entwurf sieht außerdem zwei neue Straftatbestände vor: Erstens, sind verschärfte Strafen bei Verstößen gegen die Quarantäneauflagen vorgesehen (höhere Haftstrafen). Zweitens sollen für das Verbreiten von "Falschnachrichten" künftig Haftstrafen von bis zu fünf Jahren verhängt werden können.
Das Europäische Zentrum für Presse- und Meinungsfreiheit (ECPMF) warnte in diesem Kontext vor einer weiteren Einschränkung der Pressefreiheit in Ungarn. ECPMF-Geschäftsführer Lutz Kinkel verwies dabei zugleich auch auf Tschechien. Der dortige Ministerpräsident Andrej Babis habe den Zugang zu Pressekonferenzen limitiert, kritische Medien rausgeworfen und nur noch ihm gewogene Medien zugelassen, fügte er im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur hinzu.
Orbans Partei Fidesz verfügt im Parlament über die dafür nötige Zweidrittelmehrheit, um das Gesetz zu verabschieden. Am kommenden Dienstag soll das Parlament in Budapest darüber abstimmen.
Wie reagiert die ungarische Regierung auf Vorwürfe ?
Ministerpräsident Orban wies die Kritik des Europarats an weitreichenden Sondervollmachten für seine Regierung zurück. Man möge den Gesetzesentwurf genau studieren und mit der Rechtspraxis anderer Staaten vergleichen, schrieb Orban in einem Brief an Europarats-Generalsekretärin Marija Pejcinovic Buric, aus dem die staatliche Nachrichtenagentur MTI zitierte. Orban erklärte weiter: "Wenn Sie in der gegenwärtigen Krisensituation nicht in der Lage sind, uns zu helfen, dann nehmen Sie zumindest davon Abstand, unsere Schutzanstrengungen zu behindern."
Wie reagiert die Europäische Union?
Bislang hat sich die EU-Kommission zu der aktuellen Entwicklung nicht geäußert. Allerdings läuft gegen Ungarn bereits unter anderem ein sogenanntes Grundwerteverfahren wegen der mutmaßlichen Einschränkung von Bürger- und Grundrechten. | Hungarian Prime Minister Viktor Orban announced that Hungary is re-opening after successfully ending the first stage of the coronavirus crisis. Shops and public spaces across the country, except for the densely populated Budapest, will re-open, and citizens will be asked to maintain a distance of 1,5 meters and wear masks in closed spaces.
The measures will also remain in force for the elderly, who we respectfully ask to leave their homes only if necessary. The Government is in constant communication with epidemiologists and we are reviewing the measures every two weeks, Orban said.
Negyvenkilencedik nap. A védekezés új szakaszba lép: fokozatosan, szigorú menetrend mellett újraindíthatjuk az életet Magyarországon Negyvenkilencedik nap. A védekezés új szakaszba lép: fokozatosan, szigorú menetrend mellett újraindíthatjuk az életet Magyarországon // Day forty-nine. We are entering a new phase of defense: gradually and under strict rules, we can restart life in Hungary Gepostet von Orbán Viktor am Mittwoch, 29. April 2020
The Prime Minister said that the Hungarian public healthcare system is now well mobilized and prepared to respond if the virus begins to spread quickly, and that no citizen will be left without the appropriate care. “We are hoping for the best but we are prepared for the worst”, he added. | 2 |
US-Präsidentschaftskandidat Michael Bloomberg und Hillary Clinton, die bei den Wahlen 2016 Donald Trump unterlag.
In den USA laufen die Vorwahlen für die Präsidentschaftswahl 2020. Bei den Republikanern setzt sich US-Präsident Donald Trump bisher problemlos durch. Die Demokraten hingegen zerfleischen sich in internen Machtkämpfen selbst.
Dem Establishment der demokratischen Partei droht die Kontrolle über die Kandidatur zu entgleiten. Bald schon wird sich auch der Milliardär Michael Bloomberg den Vorwahlen stellen. Landesweit laufen bereits diverse Werbekampagnen. Laut Gerüchten könnte Hillary Clinton als Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin zusammen mit Bloomberg antreten.
Mehr zum Thema - USA: Die Demokraten gegen Bernie Sanders (Video)
Es gibt bereits Dementis. Zuzutrauen wäre dieser Schritt der noch immer ehrgeizigen Clinton aber allemal. | The 2020 Democratic primaries are in full swing, and candidates need supporters. Thus, Democratic voters are obligated to research candidates and vote for the best one.
However, the Democratic primaries require constituents to research core issues and elect the candidates who address them. These voters must convince their friends and family to vote for the right candidate because if the wrong candidate is elected, Donald Trump will get reelected.
There are two types of arguments: inductive arguments and deductive arguments. Inductive arguments generalize what is seen and felt, while deductive arguments discover lesser known truths from generally accepted information.
For example, during the Nevada Democratic Debate, Michael Bloomberg told Bernie Sanders a communist will never win the presidency. This is an inductive argument, because Bloomberg feels that Sanders is a communist and a communist cannot become president.
Should anyone encounter someone who does not like Sanders on these grounds, convincing this person requires disproving Sanders being a communist.
When discussing subjective interpretations to inductive arguments, people mistakenly attack the conclusion instead of the induction. Thus, attacking Bloomberg’s conclusion is folly because a communist cannot win the presidency. However, his argument is discredited should Sanders prove that he isn’t a communist.
It is easier to discredit inductive arguments because deductive arguments use generally accepted information to form conclusions. Thus, should deductive premises hold true, the conclusion logically follows.
For example, Marxist scholars contend that humans are naturally collective. Thus, if Person A is a human, then Person A is collective. When dealing with deductive arguments, always attack the generally accepted information. Thus, to defeat Marxist arguments, one must prove humans are individualistic, not collective.
While every voter has an opinion, not all are correct. Given enough time, truth will prevail. People who are exposed to the truth must share it. Thus, the failure to explain truth properly is the fault of the person with the information.
A convincing presentation of truthful information requires knowledge pertaining to both sides of an issue. It is easy to convince an agreeing audience. However, it is impossible to convince people who disagree with you without sufficient knowledge about how others look at issues. | 3 |
Bei Betreten eines Geschäfts werden Menschen mit Desinfektionsmitteln eingesprüht. Foto: Reuters/Goga
Seit dem Beginn der Covid-19-Krise werden in Albanien die Bürgerrechte stark eingeschränkt und drakonische Strafen angedroht und auch verhängt. Am Dienstag hat das Parlament nun sogar Strafrechtsänderungen abgesegnet. Jemand, der die Ausgangssperren nicht befolgt, muss nun – offenbar nach serbischem Vorbild – mit drei Jahren Haft rechnen. Jemand, der die Präventionsmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten nicht einhält und damit ein hohes Risiko für die Gesundheit eingeht, kann mit zwei bis zehn Jahren Haft bestraft werden kann.
Jemand, der einen anderen infiziert, der daraufhin stirbt, kann sogar bis zu 15 Jahre ins Gefängnis gehen. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen haben gegen diese Strafrechtsänderungen protestiert. Auch die Verwaltungsstrafen waren bereits saftig. Und die Leute beginnen andere zu denunzieren, so wie dies früher während der kommunistischen Diktatur der Fall war, als zahlreiche Albaner für den brutalen Geheimdienst Sigurimi arbeiteten.
Verlust des Führerscheins
Der Ausnahmezustand wurde in dem kleinen südosteuropäischen Land nach dem Erdbeben im November einfach verlängert. Damit können Leute überwacht werden, ohne, dass es dazu der Erlaubnis der Staatsanwaltschaft bedarf. Albanische Handynutzer bekamen zudem eine Nachricht von Premier Edi Rama, die man nicht ausschalten konnte und mit der er die Bürger aufforderte, zu Hause zu bleiben und sich "vor den Medien" zu schützen. Erst vor einigen Monaten wurde in Albanien ein umstrittenes Mediengesetz erlassen, das eine neue Behörde ermächtigt, gegen Onlinemedien vorzugehen.
Auch die Ausgangssperren dauern lange, nämlich bis zu 72 Stunden. Leute, die trotzdem Auto fahren, müssen damit rechnen, drei Jahre lang ihren Führerschein zu verlieren. Etwa 40 Personen wurde der Polizei zufolge der Führerschein bereits weggenommen. Laut Medien erwägt die Polizei sogar, die Bürger mit Drohnen zu überwachen.
Ausgangssperren auch in Kosovo, Bosnien und Montenegro
Auch Nordmazedonien hat strikte Ausgangssperren erlassen – sie erstrecken sich von 21 Uhr über die ganze Nacht. Auch am Wochenende darf von 17 Uhr bis Montag, 5 Uhr niemand raus. Ausgangssperren gibt es auch im Kosovo, in Bosnien-Herzegowina, in Montenegro und in der Republik Moldau – aber die gelten nur für die Nachtstunden.
In Bosnien-Herzegowina scheinen mitunter Schildbürger am Werke zu sein. So dürfen Personen unter 18 Jahren im Landesteil Föderation seit Wochen nicht in die Öffentlichkeit, nicht einmal auf Spielplätze. Viele Familien sind bereits zermürbt. Erlaubt ist es allerdings, dass man die Kinder im Auto mitnimmt und ins Grüne fährt. Dort dürften die Kinder dann aber eigentlich nicht aussteigen. Deswegen fahren viele Eltern mit ihren Kindern in den Landesteil Republika Srpska, wo die Kinder rauslaufen dürfen. Allerdings gelten dort wiederum die strikten Ausgangssperren für die Wochenenden – genauso wie in Serbien. Der Herzegowina-Neretva-Kanton wurde überhaupt unter Quarantäne gestellt, damit die Leute nicht ans Meer fahren.
Migranten müssen in Aufnahmezentren bleiben
Auch für die Migranten gibt es Ausgangssperren. Sie sollen sich überhaupt nur mehr in den Aufnahmezentren aufhalten. Tatsächlich sind in Sarajevo weniger Migranten im öffentlichen Raum zu sehen. Mittlerweile hat Bosnien-Herzegowina auch ein Abkommen mit der EU unterschrieben, das es ermöglicht, dass sich das Land für die Bewältigung der Covid-19-Krise ganz gleich wie die EU-Staaten an der Beschaffung von EU-Medizinprodukten beteiligt. In Bosnien-Herzegowina fehlt es – wie überall auf dem Balkan – an Beatmungs- und Überwachungsgeräten in den Spitälern. Auffällig ist auch die Verwirrung, die herrscht. Viele Menschen befolgen zwar die Anweisungen, verstehen aber nicht, weshalb diese notwendig sind, weil ihnen zu wenig über das Virus erzählt wurde.
Gerade weil die Bürger so wenig aufgeklärt werden, fallen in all der Verunsicherung Verschwörungstheorien und Fake-News auf fruchtbaren Boden. Verbreitet wurden sie nicht nur in den sozialen, sondern auch in lokalen Medien. So wurden zwei Interviews mit den deutschen Ärzten Claus Köhnlein und Wolfgang Wodarg ins Serbische übersetzt, die einerseits die Gefährlichkeit des Virus herunterspielen und andererseits die Maßnahmen als Panikmache abtun. Insbesondere das Wodarg-Video wurde über viele Kanäle in Serbien verbreitet, das Portal "Srbija Danas" fasste sogar die Videos der beiden Ärzte zusammen. Verbreitung fand es auf dem Balkan auch durch Anti-Impf-Gruppen. (Adelheid Wölfl, 16.4.2020) | Like in other parts of the world, the Western Balkans are suffering a heavy blow as the novel coronavirus spreads. Governments are sending people home, and only a few businesses are allowed to operate. What began as a health shock has required a conscious—and necessary—temporary activity freeze to slow the spread of infection, leading to both, a lower demand for and supply of goods and services. As the pandemic continues to spread across the region, the Western Balkan countries are potentially facing the worst economic recession in decades.
The Western Balkans region is projected to enter a recession in 2020 whose magnitude depends on the duration of the COVID-19 outbreak in Europe. Under the assumption that the pandemic and required containment recede by the end of June for the region, the latest Regular Economic Report projects growth across the Western Balkans to fall between 3 and 5.6 percent in 2020. A particularly severe recession will affect Montenegro, Albania, and Kosovo because of their reliance on tourism: Their economies are projected to contract by about 5 percent in the baseline and by up to 11 percent in the downside scenario. Disruptions in global value chains and lower demand further depress export-oriented manufacturing industries which are larger in North Macedonia, Serbia, and Bosnia and Herzegovina. And liquidity constraints and acute uncertainty will stifle investment everywhere. While the economic impact of the ongoing pandemic in uncertain, there is little doubt that it is wreaking havoc on lives around the region—taxing health care systems, paralyzing economic activity, and undermining the well-being of people.
And it could get worse. A prolonged pandemic would make the unfolding economic crisis increasingly difficult to handle. Beyond increasing human and social costs, a longer pandemic would amplify the global spillovers from decreased trade, financial outflows, and commodity price declines. It would also intensify the risk aversion of investors and thus the costs of borrowing, raising debt service costs in the Western Balkans region, which is branded by high external debt-to-GDP ratios. Future waves of the COVID-19 outbreak requiring new lockdowns would further amplify economic uncertainty, as well as economic and social costs.
Economic policy has a critical role to mitigate the impact of the crisis on livelihoods. Quick and bold mitigation measures can limit the social and economic impact. Governments in all six countries have announced measures to support households and businesses during the emergency—ranging from 1 percent to 6.7 percent of GDP. Countries such as Serbia that entered the crisis with larger fiscal and external buffers have more space to finance larger support programs.
Table 1. All six countries have announced support for households and businesses during the emergency
Additional expenditures by Western Balkan Countries, € billion
Total Percent of GDP Albania 0.4 2.4 Bosnia and Herzegovina 0.4 2.3 Kosovo 0.2 2.8 Montenegro 0.05 1.0 North Macedonia 0.2 2.0 Serbia 3.2 6.7
Source: Ministries of finance, World Bank staff calculations.
Note: The estimates include budget support in 2020 but not guarantees, announced until April 22.
The announced measures are designed to preserve incomes and productive capacities in the first phase of this crisis while the containment restrictions to slow down the COVID-19 pandemic are still in place. For example, Western Balkan countries have introduced access to credit guarantees and subsidized credit for firms, tax and loan payment cuts or deferrals, and subsidies for wages to reduce layoffs. And all countries have temporarily increased social assistance for the poor.
These short-term measures are necessary and aligned with the policy responses of EU countries. However, more people in the Western Balkans rely on self-employment, part-time work, and incomes from informal activities. These groups are vulnerable to the crisis but difficult to track through these conventional measures. Therefore, country-specific policy design and additional support—fine-tuned to the local context—are necessary to support all vulnerable groups in the region. Some Western Balkan countries, for example, announced an expansion of the coverage of existing social transfer programs to support self-employed families and more vulnerable people.
And given the uncertain length of this crisis, policymakers everywhere face the same policy dilemma: using all available fiscal space to mitigate the immediate impact can backfire if the crisis endures and firms’ liquidity become solvency constraints. Policy responses should therefore be calibrated to mitigate the immediate effects, adjust to new realities that may emerge, and to leave space to prepare the economy for a recovery. | 1 |
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Russland im Zusammenhang mit dem Hackerangriff auf den Bundestag 2015 schwere Vorwürfe gemacht und mit Konsequenzen gedroht.
Mit Blick auf neue Ermittlungsergebnisse des Generalbundesanwalts sprach sie im Bundestag von «harten Evidenzen» für eine russische Beteiligung und von einem «ungeheuerlichen» Vorgang. «Ich nehme diese Dinge sehr ernst, weil ich glaube, dass da sehr ordentlich recherchiert wurde», sagte Merkel. «Ich darf sehr ehrlich sagen: Mich schmerzt das.»
Merkel sprach bei einer Befragung durch Abgeordnete im Bundestag von einer «hybriden Kriegsführung» Russlands, die auch «Desorientierung» und «Faktenverdrehung» beinhalte. «Das ist nicht nur irgendwie ein Zufallsprodukt, das ist durchaus eine Strategie, die dort angewandt wird», sagte sie. Die Kanzlerin betonte zwar, dass sie sich weiter um ein gutes Verhältnis zu Russland bemühen wolle. Eine «vertrauensvolle Zusammenarbeit» werde dadurch aber gestört. Auf die Frage nach möglichen Konsequenzen gegen Russland sagte Merkel: «Natürlich behalten wir uns immer Maßnahmen vor, auch gegen Russland.»
Die bisher größte Cyber-Attacke gegen den Bundestag war im Mai 2015 bekannt geworden. Rechner in zahlreichen Abgeordnetenbüros waren mit Spionagesoftware infiziert worden, darunter auch Computer im Bundestagsbüro Merkels. Der Angriff führte dazu, dass das IT-System des Parlaments anschließend generalüberholt werden musste.
Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Medien aus der vergangenen Woche machen die Karlsruher Ermittler nun den russischen Militärgeheimdienst GRU verantwortlich. Die Bundesanwaltschaft hat demnach einen internationalen Haftbefehl gegen einen jungen russischen Hacker erwirkt - nach jahrelangen Ermittlungen des Bundeskriminalamts. Ihm werde geheimdienstliche Agententätigkeit und das Ausspähen von Daten vorgeworfen. Der Mann werde in Russland vermutet.
Der «Spiegel» berichtete, dass die Hacker auch im großen Stil E-Mails aus dem Büro der Kanzlerin erbeutet hätten. Ziel seien zwei Postfächer ihres Abgeordnetenbüros gewesen, die E-Mail-Korrespondenz von 2012 bis 2015 enthalten hätten. Offenbar sei es den Hackern gelungen, beide Postfächer komplett auf einen anderen Rechner zu kopieren. In welchem Umfang die kopierten Mails in den Besitz des GRU gelangten, sei noch unklar.
Zur persönlichen Betroffenheit sagte Merkel im Bundestag nur: «Ich habe den Eindruck, da wurde relativ wahllos abgegriffen, was man kriegen konnte.» Sie machte aber mit ungewöhnlich deutlichen Worten klar, wie empört sie über den Vorgang ist. Zuerst nannte sie ihn nur «unangenehm», auf Nachfrage ergänzte sie dann aber noch: «Unangenehm ist eine Facette, ungeheuerlich finde ich ihn nebenbei auch.»
Offenbar hat sich da bei Merkel etwas angestaut. Das Verfahren wegen des Cyberangriffs ist nämlich nicht das einzige mit Bezug zu Russland, das in Karlsruhe anhängig ist. Seit dem vergangenen Dezember ermittelt der Generalbundesanwalt auch wegen des Verdachts, dass staatliche Stellen in Russland den Mord an einem Tschetschenen georgischer Staatsangehörigkeit in Berlin in Auftrag gegeben haben. Der dringend tatverdächtige Russe, der in Deutschland in Untersuchungshaft sitzt, soll den 40-Jährigen am 23. August in einem Park aus nächster Nähe von einem Fahrrad aus erschossen haben.
Die Ermittler stufen den Mord als «staatsschutzspezifische Tat von besonderer Bedeutung» ein und wollen am Berliner Kammergericht Anklage erheben. Dieser Schritt wird in den nächsten Wochen erwartet und würde die deutsch-russischen Beziehungen weiter belasten.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte die Vorwürfe aus Deutschland in diesem Fall im Dezember auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Merkel in Paris empört zurückgewiesen - und schwere Vorwürfe gegen das Mordopfer erhoben. Er bezeichnete den Georgier, der in der russischen Teilrepublik Tschetschenien auf Seite der Separatisten gekämpft haben soll, als «Banditen» und «Mörder». «In Berlin wurde ein Krieger getötet, der in Russland gesucht wurde, ein blutrünstiger und brutaler Mensch», sagte Putin.
Damals blieb Merkel noch relativ ruhig und sagte, sie setze auf die Kooperationsbereitschaft Russlands bei den Ermittlungen. Weil die Bundesregierung diese zunächst nicht als gegeben ansah, wies sie damals zwei russische Diplomaten aus. Je nachdem, wie es in den beiden Fällen weitergeht, könnten nun weitere Strafmaßnahmen folgen. | BERLIN • German Chancellor Angela Merkel has used strong words to condemn an "outrageous" cyber attack by Russia's foreign intelligence service on Germany's Parliament as well as her personal e-mail account.
Russia, she said on Wednesday, was pursuing "a strategy of hybrid warfare". But asked how Berlin intended to deal with recent revelations implicating the Russians, Dr Merkel was less forthcoming. "We always reserve the right to take measures," she said in Parliament, then immediately added: "Nevertheless, I will continue to strive for a good relationship with Russia, because I believe that there is every reason to always continue these diplomatic efforts."
Germany and Dr Merkel may be furious about what they see as the increasingly bold acts by Russian spies on German territory, which have ranged from toxic disinformation campaigns to cyber attacks and the murder of a former Chechen commander in Berlin. But even as patience with Russia's President Vladimir Putin is running thin, officials are struggling to figure out a good way to respond.
It is another chapter in a German-Russian relationship that is close but complicated and contradictory.
Dr Merkel has been one of the tougher leaders in Europe when it comes to Russia, demanding a strong line on maintaining economic sanctions against Moscow after the 2014 invasion of Ukraine despite some pushback in other capitals and at home. But she has also worked hard to keep the lines to Moscow open. The two countries have many economic links, not least in the energy market, and a sizeable faction in German politics believes Russia should be a primary partner.
Dr Merkel also needs Russia's help on several geopolitical fronts from Syria and Libya to Ukraine. On Wednesday, as the Chancellor condemned the cyber attack in Parliament, Mr Dmitry Kozak, Mr Putin's point man on Ukraine, was allowed to land in Berlin for talks despite a travel ban, illustrating the complexities in the German-Russian relationship.
The cyberhit on the Bundestag, the Lower House of Parliament, took place in May 2015.
NYTIMES | 4 |
STANDPUNKTE • Frankreich plante P4 Hochsicherheitslabor in Wuhan
Ein Standpunkt von Karl Bernd Esser
Das Hochsicherheitslabor P 4 sollte ein wichtiges Gemeinschaftsprojekt werden. Die Franzosen lieferten ungeachtet Bedenken der US-Regierung das Knowhow für das Institut für Virologie in Wuhan. Doch die Chinesen zeigten nach dessen Fertigstellung Frankreich die kalte Schulter und liesen das Projekt platzen. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) gab im Februar 2017 bekannt, dass das „Wuhan National Bio-Safety Level 4 Lab“ der CAS die Laborakkreditierung durch den „China National Accreditation Service for Conformity Assessment“ (CNAS) erhalten und offiziell in Dienst gestellt wurde. Dies ist die erste Inbetriebnahme eines P4-Labors der höchsten biologischen Sicherheitsstufe in Asien. Es symbolisiert auch, dass die Volksrepublik die strengen Voraussetzungen zur Erforschung von virulenten Erregern wie dem Ebola-Virus und ihrem Umgang bereits erfüllen könnte. Neben der Volksrepublik gibt es P4-Labore nur in Frankreich, Kanada, Deutschland, Australien, den USA, Großbritannien, Schweden, Gabun (vom französischen Institut Pasteur) und Südafrika. Das Labor in Wuhan sollte die gleichen Standards wie das S4-Labor des Robert Koch-Instituts in Berlin erfüllen. Seit 1972 sind durch die Biowaffenkonvention, welche auch China unterzeichnet hat, die Entwicklung, die Herstellung und der Einsatz biologischer Waffen verboten.
China arbeitet von der Weltgemeinschaft fast unbemerkt schon lange an einem eigenen Biowaffen-Programm und will dieses neue Labor des Virologischen Institutes der Universität Wuhan (WIV) für militärische Forschungszwecke mit nutzen. Jetzt haben die chinesischen Militärs mit Hilfe der Franzosen offenbar die ganze Welt mit Corona verseucht. Dieser einmalige Biowaffen-Unfall und die damit verbundenen weltweiten Wirtschaftsverluste sind der Grund, warum Donald Trump und die US-Regierung alles unternehmen Beweise über die „chinesische Corona-Seuche“ zu sichern. China soll nach der Krise für die Verbreitung seines in den USA genanntes „Wuhan-Virus“ haften. Im Weissen Haus wird schon über das Einfrieren von chinesischen Auslandsvermögen und chinesischen Firmenbeteiligungen nachgedacht. Die verantwortlichen Politiker und Militärs in China sollen vor ein internationales Tribunal gestellt und ihr Vermögen weltweit eingezogen werden, so Insider der Trump Administration.
Es klingt wie eine wilde Verschwörungstheorie – und doch hat es der französische Virologe Luc Montagnier bei einer französischen Fernsehdiskussion vor laufenden Kameras offen ausgesprochen: Das heimtückische Coronavirus, das derzeit die ganze Welt in Atem hält, ist eine Chimäre, also ein im Labor künstlich erzeugtes Virus. Teile von HIV seien in harmlose Coronaviren eingebaut worden. Ärzten und Forschern ist bei der Behandlung von Covid-19-Patienten aufgefallen: Das SARS-CoV-2 greift ähnlich wie HIV die T-Zellen des Immunsystems an. Der Haken ist: Montagnier ist nicht irgendjemand. 2008 hat der Professor für die Erforschung von HIV den Nobelpreis gewonnen. Ein indisches Forscherteam sei zu demselben Schluss gekommen und habe ebenfalls HIV-RNA-Sequenzen im neuartigen Coronavirus gefunden. Das Team sei dann jedoch unter Druck geraten und habe das Papier zurückgezogen. Als Nobelpreisträger sei er hingegen viel weniger eingeschränkt, sagte der 87-Jährige bei der Diskussion.Am 31. Mai 2015 wurde der Bau des ersten asiatischen P4-Labors im chinesischen Wuhan nach Modell des französischen „P4 Jean Mérieux“ fertiggestellt. Doch trotz der Beaufsichtigung durch französische Forscher verstummten die Befürchtungen nicht, dass China hier bakteriologische Waffen herstellen könnte, gab der öffentlich-rechtliche französische TV Sender „France Info“ bereits 2017 zu bedenken.
Im Januar 2018 wurde das P4-Labor „Wuhan National Biosafety Laboratory“ schließlich während des französischen Staatsbesuchs in China in Betrieb genommen. Der chinesische Staatspräsident und Vorsitzende der KP, Xi Jinping, und der sozialistische französische Präsident, Emmanuel Macron, unterzeichneten einen bilateralen Vertrag. In einer gemeinsamen Erklärung hieß es: „China und Frankreich werden mithilfe des P4-Labors in Wuhan gemeinsam Spitzenforschung zu Infektionskrankheiten und neu auftretenden Krankheiten betreiben.“
Der französische Politiker Matthias Fekl äußert sich, er hätte die offizielle Eröffnung des Wuhan Institute of Virology schon fast wieder vergessen, so schnell seien sie durch die neuen Räumlichkeiten am 23.02.2017 geführt worden (Fekl war Innenminister im Kabinett Cazeneuve und war zuvor Staatssekretär für Außenhandel, Tourismus und Auslandsfranzosen). Doch jetzt ist das Labor ins Zentrum der Spekulationen über den Ausbruch der Corona-Pandemie gerückt. Seit die „Washington Post“ über einen möglichen Laborunfall in Wuhan berichtete, wird Fekl ständig daran erinnert, dass die in China einmalige Forschungseinrichtung der höchsten Bio-Sicherheitsstufe 4 als französisch-chinesische Erfolgsgeschichte geplant war.
Fünfzig Forscher aus Frankreich sollten in dem dunkelroten Backsteinbau des Laborkomplexes von Wuhan wohnen und arbeiten und gemeinsame Projekte voranbringen. So sah es eine bei der Eröffnungszeremonie im Februar 2017 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung vor. Ein Foto vor dem grauen Kubus des Hochsicherheitstrakts zeigt den jungen Außenhandelsstaatssekretär Fekl an der Seite des damaligen französischen Premierministers Bernard Cazeneuve mit chinesischen Würdenträgern. Alle lächeln, als der Regierungschef aus Paris das aufgespannte rote Band vor dem Gebäude zerschneidet.
Auf einem weiteren Foto von der Eröffnung auf der nächsten Seite strahlt die Forscherin und stellvertretende Institutsleiterin Shi Zhengli, inzwischen bekannt als „die Fledermausfrau“, in Schutzkleidung in die Kamera. Sie war an der französischen Universität Montpellier im Jahr 2000 promoviert und in monatelangen Schulungen im Jean-Mérieux-Labor in Lyon in die strikten Sicherheitsauflagen der „P4“-Stufe eingewiesen worden. Doch aus der erhofften Gegenseitigkeit wurde nichts. Das P 4 Labor in Wuhan blieb für die französischen Forscher geschlossen. „Das ist wirklich schade, denn wir wollten unser Wissen teilen“, sagte die frühere Gesundheitsministerin Marisol Touraine jetzt im französischen Radio. Sie war bei der Eröffnung des Labors anwesend.
Der China-Fachmann, Journalist und Buchautor Antoine Izambard ist der Ansicht, die Franzosen seien systematisch von der chinesischen Seite ausgebootet worden. Das habe schon in der Bauphase begonnen, als plötzlich chinesische Firmen den Zuschlag bekamen und die französischen das Nachsehen hatten. Erklärungen habe es keine gegeben.
China soll demnach nur auf das Know-How aus sein, lässt seine Partner jedoch im Unklaren über seine Absichten. „Peking war nur daran interessiert, über ein P4-Labor zu verfügen“, schreibt Izambard in seinem Buch „France Chine: Les Liaisons dangereuses“.
Im Februar 2019 war Izambard im chinesischen Corona-Epizentrum Wuhan, um sich einen Eindruck vom Hightech-Forschungslabor zu machen, das an das Institut für Virologie angegliedert ist. Bei seinem persönlichen Besuch im Labor überraschte ihn auch eine Sache. „Ich bin keinem einzigen Forscher begegnet, ich habe auch kein einziges Labor-Tier gesehen“, sagte er der Welt am Sonntag. Man muss ihm wohl einen gesäuberten Bereich gezeigt haben. Izambard behandelt in seinem Buch „Die gefährlichen Liebschaften“ das Verhältnis zwischen China und Frankreich, da die Franzosen dort seit der Sars-Pandemie 2003 bei der Infektionsforschung helfen. Zu dieser Zeit hatte Frankreich mit dem „P4 Jean Mérieux“ in Lyon (1999) das größte BSL4-Labor (höchster Biosicherheitslevel) in Europa. Das besuchte Forschungslabor in Wuhan soll laut Izambard wie eine Art Bunker erbaut worden sein, mit erdbebensicherem Boden und einer Größe von 3.000 Quadratmetern. An den Wänden sollen Porträts französischer Politiker hängen, unter anderem vom ehemaligen Innenminister Bernard Cazeneuve, der das Labor einst einweihte. Auch das Foto des französischen Unternehmers Alain Merieux, der mit Medizinforschung drei Milliarden Euro Vermögen verdient hat, hängt dort.
Nur ein einziger Franzose, der Mikrobiologe René Courcol vom Universitätsklinikum in Lille, wurde seit der Eröffnung in das Innere des Hochsicherheitstraktes vorgelassen. Er sollte über die Einhaltung der Sicherheitsstandards wachen und zertifizieren, dass die Arbeitsabläufe den internationalen Regeln entsprechen. Noch hat das Wuhan-Institut nicht die Akkreditierung durch die Weltgesundheitsorganisation erhalten.
Das chinesisch-französische Verhältnis gilt ohnehin als angespannt. Mitte April bestellte Außenminister Jean-Yves Le Drian den chinesischen Botschafter in Paris in den Quai d’Orsay ein, um seine „Missbilligung über einige kürzlich gemachte Äußerungen von Vertretern der chinesischen Botschaft in Frankreich deutlich zu machen“. Unter dem Titel „Beobachtungen eines Diplomaten in Paris“ kritisiert die chinesische Botschaft regelmäßig den Umgang Frankreichs und des Westens mit der Corona-Pandemie und hebt die Überlegenheit des chinesischen Vorgehens hervor. Zuletzt wurde über das Twitter-Konto der chinesischen Botschaft verbreitet, französische Altenpfleger hätten „ihre Posten über Nacht aufgegeben und die Bewohner an Hunger und Krankheit sterben lassen“. Der chinesische Botschafter Lu Shaye sagte nach seinem Gespräch mit Le Drian, es sei alles nur ein Missverständnis gewesen. Auf der Internetseite veröffentlichte er anschließend einen Text mit dem Titel „Wiederherstellung verzerrter Tatsachen“. Darin wird die westliche Presse angeprangert, die bewusst „Fake News“ über China verbreite. In diese Kategorie fällt für die Botschaft auch die Berichterstattung über das P4-Labor in Wuhan.
Das geheime Biowaffen-Programm Chinas wird in der Öffentlichkeit bestritten und stets herab gespielt. Chen Wei, ein Generalmajor der Volksbefreiungsarmee, wurde Ende letzten Monats von der Zentralregierung nach Wuhan eingeflogen, bevor er laut einem Bericht der chinesischen Medien offiziell die Leitung des Wuhan Institute of Virology übernahm. Chinas Zentralregierung hat mindestens 2.600 Militärärzte nach Wuhan geschickt, um die Epidemie einzudämmen. Mitglieder eines militärmedizinischen Teams waren auf dem Weg zum Wuhan Jinyintan Hospital, wo am 26. Januar die meisten Coronavirus-Patienten betreut wurden. Mehrere der wichtigsten Krankenhäuser in Wuhan sowie zwei neu errichtete Coronavirus-Krankenhäuser werden derzeit von der Volksbefreiungsarmee verwaltet.
Der Leiter des Instituts und Direktor des nationalen Labors für biologische Sicherheit, Yuan Zhiming, wies Spekulationen über einen Laborunfall als „böswillige Behauptung“ und „aus der Luft gegriffen“ zurück. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte er, das Labor habe nicht versehentlich ein Coronavirus freigesetzt, das es Fledermäusen zu Forschungszwecken entnommen habe. „Bedeutende Bio-Sicherheitslabors verfügen über hochentwickelte Schutzeinrichtungen und strenge Maßnahmen, um die Sicherheit des Laborpersonals zu gewährleisten und die Umwelt vor Kontamination zu schützen“, sagte Yuan. Die stellvertretende Leiterin, Shi Zhengli, hatte sich vor einigen Wochen in der amerikanischen Zeitschrift „Scientific American“ noch ganz anders geäußert. Sie gestand ein, sich mit einer fürchterlichen Frage zu quälen: Könnten die Viren „aus unserem Labor stammen?“ „Frankreich ignoriert komplett, was hinter den Mauern des Labors passiert, zu dessen Bau es beigetragen hat“, schrieb „Le Monde“.
Nach der Einweihungszeremonie ein Rundgang durch das WUHAN Labor mit folgenden Personen: Der Direktor des französischen P4-Labors in Lyon, Hervé Raoul, äußerte, dass er das Labor in Wuhan mehrere Male vor Aufnahme des Forschungsbetriebs besucht habe. „Es gibt keinen französischen Forscher im P4 in Wuhan und ich habe keine Vorstellung davon, wie es funktioniert“, sagte Raoul. Die Verbindung nach Wuhan habe sich als Einbahnstraße erwiesen.
Für Frankreich ging es vor allem darum, die Handelsbeziehungen mit China auszubauen. Das P4-Labor in Wuhan zählte zu einer langfristig angelegten Planung, im Vergleich zu Deutschland aufzuholen und den Rückstand wettzumachen. In Lyon hatte Frankreich 1999 eines der größten P4-Labore eröffnet und galt neben den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Russland als führend bei sensiblen Forschungsprojekten zu hoch ansteckenden Krankheitserregern.
Die Idee, dem chinesischen Regime den Aufbau eines Labors der höchsten Sicherheitsstufe zu erlauben, war in Washington stets abgelehnt worden, zu groß galt das Risiko militärischen Missbrauchs. Deshalb wandte sich der chinesische Präsident Jiang Zemin während der Sars-Epidemie hilfesuchend an den französischen Präsidenten Jacques Chirac. Den chinesischen Präsidenten hatte Chirac im Oktober 1999 sogar in sein privates Schloss in der Corrèze eingeladen, ein Privileg, das keinem deutschen Bundeskanzler zuteilwurde. Chirac setzte sich über Bedenken hinweg, die aus dem Verteidigungsministerium und vom Auslandsgeheimdienst DGSE an ihn herangetragen wurden.
Auch aus Washington wurde Chirac unter Druck gesetzt, einen derartigen Technologietransfer nicht zu genehmigen. Aber damals sonnte sich der Franzose im Ruhm seines „Vetos“ zum amerikanischen Irak-Krieg und dachte nicht daran, auf amerikanische Vorhaltungen Rücksicht zu nehmen. Premierminister Jean-Pierre Raffarin erlaubte 2004 den Export von vier mobilen Laboreinrichtungen der Sicherheitsstufe P3 an China, zum Ärger des eigenen Verteidigungsministeriums. In einer vertraulichen Notiz wurde der Regierungschef gewarnt, dass alle P3-Forschungslabors in China direkt der Armeeführung unterstellt seien. Raffarin aber betrieb mit dem Selbstverständnis des Brückenbauers weiterhin Lobbyarbeit für die Chinesen, so beschreibt es Izambard in seinem Buch.
Raffarin unterhielt enge Kontakte zu Jiangs Nachfolger Hu Jintao. Zur Hilfe kam ihm dabei der Industrielle Alain Mérieux, dessen Firma Biomérieux Reagenzien, Geräte, Software und Dienstleistungen im medizinischen Bereich vermarktet. Dabei gab es etliche Warnzeichen, wie fahrlässig das chinesische Regime mit den Sicherheitsregeln umging. China-Fachmann Izambard zitiert einen hohen Beamten, der sich darüber beklagt, dass die chinesischen Baufirmen minderwertige Materialien benutzten und nur so preiswerter das Labor bauen konnten. „Der Transfer von hoch ansteckenden Materialien innerhalb des Labors wurde nicht genügend abgesichert“, schreibt Izambard. Die französische Firma Technip, die den mit dem P4-Institut in Lyon identischen Bau in Wuhan zertifizieren sollte, zog sich zurück und verweigerte die Abnahme aus rechtlichen Bedenken. Bis heute ist der komplexe Bau auch nicht von der WHO abgenommen worden. Das kommt bei US-Präsident Donald Trump nicht gut an und er macht hier der WHO berechtigte Vorwürfe.
Im französischen Institut Pasteur zeigten sich Forscher bei Besuchen in anderen Laboreinrichtungen in Wuhan „entsetzt“ über den nachlässigen Umgang mit kontaminiertem Forschungsmaterial. Nicht mehr benötigte Versuchstiere wurden am Tiermarkt in Wuhan als teure „Delikatesse“ verkauft. Als Saudi-Arabien nach der Mers-Epidemie 2012 in Paris eine nach dem chinesischen „Vorbild“ angelegte Forschungspartnerschaft mit einem P4-Labor in Saudi-Arabien anregte, gab es vehementen Widerstand. Präsident Hollande lehnte die Offerte aus Riad ab, setzte sich jedoch dafür ein, das chinesische Laborprojekt zu Ende zu bringen. Wuhan gilt nämlich als „französischste aller chinesischen Städte“, mehr als 100 Unternehmen vom Kosmetikunternehmen L’Oréal über den Pastishersteller Pernod-Ricard bis zum Autobauer Peugeot unterhalten dort Produktionsstätten.
2016 nahm der französische Botschafter in China, Maurice Gourdault-Montagne, die Forscher Shi Zhengli und Yuan Zhiming vom Institute of Virology für ihre Verdienste für die chinesisch-französische Forschungskooperation in die Ehrenlegion auf. Die Legionäre werden sich über die „Viren-Forscher“ bestimmt gefreut haben, unterstehen diese in ihrer Doppelfunktion auch der höchsten chinesischen Militärführung.
Dany Shoham, ehemaliger Offizier des israelischen Militärgeheimdienstes und Experte für die chinesische Biokriegsführung bestätigte gegenüber der „Washington Times“ (24. Januar 2020), dass das „Wuhan Institut of Virology“ in Verbindung mit Pekings geheimem Biowaffenprogramm stehe. Das Wuhan-P4-Labor sei eines von vier Labors in China, dass sich mit der Entwicklung biologischer Waffen befasst, berichtete Shoham bereits im Juli 2019 in einem Artikel des „Institute of National Defense Research and Analysis“. Offiziell gibt es aber nur das Labor in Wuhan, welches unter Federführung der Chinesischen Akademie der Wissenschaften mit tödlichen Viren arbeitet. Auch SARS sei in das Biowaffen-Programm der KP Chinas aufgenommen worden.
Wie der kanadische Nachrichtensender „CBC“ berichtete, wurde die prominente chinesische Virologin Dr. Xiangguo Qiu zusammen mit ihrem Ehemann und einer unbekannten Anzahl ihrer Studenten aus China aus dem Nationalen Mikrobiologielabor, Kanadas P4-Labor, entfernt und ausgewiesen. Zuvor war Frau Qiu über zwei Jahre hinweg zweimal pro Jahr in das Wuhan National Biosafety Laboratory der Chinesischen Akademie der Wissenschaften eingeladen worden. Dort wird sie den Militärs über die kanadische Corona-Virus-Forschung berichtet haben.
Am 4. Februar verstarb plötzlich der wissenschaftliche Direktor des Nationalen Mikrobiologie-Labors in Kanada (P4, Winnipeg), Dr. Frank Plummer im Alter von 67 Jahren. Er war die Schlüsselfigur zur Corona-Virus-Forschung nicht nur in Kanada. Plummer brach bei einem Treffen in Kenia zum 40. Jahrestag der Universitäten von Manitoba und Nairobi zusammen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und dort bei seiner Ankunft für tot erklärt.
Das Coronavirus mag allein als vollwertige biologische Massenvernichtungswaffe nicht geeignet sein. Dennoch ist es sehr wahrscheinlich, dass das Virus für sich durch chinesische Experimente aus dem Wuhaner Labor entwichen ist.
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BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK | WUHAN — An animal protection organization in Wuhan, Central China’s Hubei province, has rescued more than 200 animals that were left at home by owners during Spring Festival who failed to get home in time before the city’s lockdown on Jan 23.
“If we didn’t offer help, the dogs and cats would have decomposed at home before their owners returned, ” Du Fan, president of the Wuhan Small Animal Protection Association, was quoted as saying by Red Star News.
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“It’s our responsibility to help the animals.”
Workers and volunteers took videos or opened a video chat with the owners when they opened the doors and fed the animals. The association provides free food if there is not much food left at home.
But an owner needs to pay for unlocking a door if they don’t provide keys or passwords to the locks.
In some residential communities where coronavirus patients have been found, those checking on animals were refused entry out of fear of the novel coronavirus.
“We understand why they rejected us, ” Du said. “But we feel sad and helpless.”
More than 700 families have asked the association for help. It estimated that the city had at least 600,000 to 800,000 pet cats and dogs.
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Wegen der Corona-Krise kämpfen viele Freischaffende in der Kreativwirtschaft um ihre wirtschaftliche Existenz. Bund und Länder haben Hilfspakete angekündigt. AFPTV hat mit einer Berliner Beraterin darüber gesprochen, was Künstler und kreative Selbständige jetzt tun können.
Berlin. Die Corona-Krise verändert auch die Musikwelt. Immer mehr Musiker treten zu Hause auf. Das sind die Konzerttermine für das Wochenende.
Die Corona-Krise ist auch für Musiker und ihre Fans eine Herausforderung: Konzerte, Albumveröffentlichungen und Touren werden abgesagt, viele Künstler haben Angst um ihre berufliche Existenz. Um ein wenig Mut und Freude zu den Menschen nach Hause zu bringen, entschließen sich immer mehr Musiker ihre Konzerte von der großen Bühne ins eigene Wohnzimmer zu verlegen und ihren Auftritt im Internet zu veröffentlichen.
Bereits am vergangenen Wochenende schauten sich Zehntausende Musikbegeisterte das erste Instagram-Festival, das „ #wirbleibenzuhause-Festival“, an. Vier Stunden lang gaben Künstler wie Nico Santos, Max Giesinger, LEA und Johannes Oerding Konzerte aus den eigenen vier Wänden.
Wohnzimmerkonzerte: „Stream Aid“ am Samstag
Das kommende Wochenende können sich Musikfans auf die Auftritte internationaler Musikstars freuen. Die Popsängerinnen Rita Ora und Ellie Goulding, der Sänger und Songwriter John Legend sowie zahlreiche andere Stars aus der internationalen Musikszene wollen am Samstag gemeinsam ein Benefiz-Konzert veranstalten, das im Livestream übertragen wird. Die Einnahmen des Events mit dem Titel „Stream Aid 2020“ sollen einer Stiftung der Weltgesundheitsorganisation zugutekommen, mit der die WHO den weltweiten Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie unterstützt.
Das Event soll von 5.00 bis 18.00 Uhr deutscher Zeit auf der Streamingplattform Twitch übertragen werden. Weitere Popstars, die sich angekündigt haben, sind Joe Jonas von den Jonas Brothers, der frühere Bee-Gees-Musiker Barry Gibb und Sänger Dan Smith von der Band Bastille. Auch die Gruppe The Lumineers und EDM-Musiker Steve Aoki sind dabei.
Gegen den Coronavirus-Blues: „Living Room Concert“ am Sonntag
Da die Verleihung der „iHeartRadio Music Awards“ am Sonntag in Los Angeles abgesagt werden musste, geben Musiker jetzt Konzerte in ihrem eigenen zu Hause und filmen sich dabei selbst. Bei „iHeartRadio Living Room Concert for America“ werden Stars wie Billie Eilish, Mariah Carey, Tim McGraw, Alicia Keys und die Backstreet Boys auftreten. Moderiert werden soll die Aktion von Elton John.
Musikerin Billie Eilish singt am Wochenende aus ihrer Wohnung. Foto: Jordan Strauss / dpa
Der einstündige Zusammenschnitt des Events soll am Sonntag (29. März) beim US-Sender Fox und im Radio ausgestrahlt werden. Musiker und Zuschauer werden aufgerufen, für Notdienste zu spenden, die in der Coronavirus-Krise im Einsatz sind. Zu sehen sind die Auftritte auch über die iHeartRadio-App.
Daniel Hope: Jeden Tag ein Konzert aus der eigenen Wohnung
Wer sich zwischendurch weitere Konzerte bekannter Musiker anhören möchte, kann im Internet die Aufnahmen der Veranstaltungen der letzten Woche finden. Die Ausschnitte aus dem „#wirbleibenzuhause-Festival“ können etwa über die Instagram Profile der Künstler angesehen werden:
Mathea @matheamathea
Michael Schulte @michaelschulte
Lotte @musikvonlotte
Nico Santos @nicosantosofficial
Alvaro Soler @alvarosolermusic
Max Giesinger @maxgiesinger
LEA @thisislea
Johannes Oerding @johannesoerding
Wer sich über Klassische Musik freut, kann sich einen der Auftritte von Daniel Hope ansehen. Der Geiger hatte am vergangenen Mittwoch seine Reihe von Wohnzimmerkonzerten gestartet. Bis zum 7. April will er täglich im Livestream beim deutsch-französischen Kultursender Arte Concert mit wechselnden Gästen ein etwa halbstündiges Konzert aus seiner Berliner Wohnung geben.
Spielt aus seiner Wohnung in Berlin: Der südafrikanisch-britische Geiger Daniel Hope. Foto: Robert Michael / dpa
Zum Auftakt war der Pianist und Komponist Christoph Israel bei „Hope@Home“ zu Gast. „Musik ist es, die uns heute verbindet“, sagte Hope. Hope warb zugleich für Spenden an den Corona-Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung für freischaffende Musiker, die von der Absage zahlloser Veranstaltungen massiv betroffen sind.
(msb/dpa) | Stars including Ellie Goulding, John Legend and Rita Ora are among the stars who will take part in a charity live stream for the response to the coronavirus pandemic.
They will be joined by other musicians including Barry Gibb, Bastille frontman Dan Smith and Marcus Mumford of Mumford & Sons for Twitch Stream Aid, which will also feature famous faces from the worlds of sport and gaming.
Joe Jonas, Diplo, Charlie Puth, Lauv and Steve Aoki will also take part.
Twitch Stream Aid goes live March 28 at 9am PT.
Stars from the worlds of music, gaming, and sports are coming together to benefit the COVID-19 Solidarity Response Fund for WHO.
See the full lineup and learn more: https://t.co/dBUjviw9gL pic.twitter.com/3E1zViJQSi — Twitch (@Twitch) March 26, 2020
Twitch, the streaming platform for gamers has teamed up with Amazon Music for the event to benefit the Covid-19 Solidarity Response Fund for the World Health Organisation, and viewers will be able to donate throughout the show.
The live stream will also include competitions featuring games Fortnite and UNO.
Jonas will be joined by Drew Taggart from The Chainsmokers and Lost Kings to play games throughout the show as part of the Twitch Rivals programme.
This event will kick off a week’s worth of fundraising opportunities on Twitch, where users can continue to host their own streams and raise money for the cause.
The event will start at 9am PT (4pm GMT) on Saturday.
PA Media | 3 |
Finanzminister Thomas Schäfer von Hessen wirkte wie ein Fels in der Brandung. Der CDU-Politiker sollte Ministerpräsident Volker Bouffier nachfolgen. Am Samstag ist er überraschend gestorben. Ein Nachruf.
Thomas Schäfer ist tot
Der Finanzminister von Hessen starb an den Bahngleisen bei Hochheim
CDU-Politiker Thomas Schäfer hatte eine bewegte Politkarriere - und er galt als Thronfolger von Ministerpräsident Volker Bouffier
Im vergangenen Oktober, als wir durch die Weinberge von Kloster Eberbach spazierten, hat Thomas Schäfer, der Finanzminister von Hessen, eine Geschichte aus seinem Leben erzählt, die ihm offensichtlich viel bedeutete. Schäfers Vater hatte 30 Jahre lang die Geschäfte einer lokalen Brauerei geführt. Sie ging pleite, weil der Brauereibesitzer die Nachfolge falsch regelte - mit einem Sohn, der an dem Job nicht interessiert gewesen sei, wie Schäfer berichtete. Sein Vater habe daran gelitten, wie sein Lebenswerk zu Ende gegangen war.
Thomas Schäfer, Finanzminister von Hessen, ist tot
Nun ist Thomas Schäfer selber tot, gestorben am Samstag, 28.03.2020, an den Bahngleisen der ICE-Strecke bei Hochheim. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Es ist eine unfassbare Nachricht für das politische Wiesbaden.
Der Mann aus Biedenkopf im ländlich geprägten hessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf war seit vielen Jahren eine Konstante im Politikbetrieb, und er wirkte wie ein Fels in der Brandung.
Thomas Schäfer ist tot – Sein Leben in Bildern Zur Fotostrecke
Thomas Schäfer, hessischer Finanzminister, wirkte wie ein Fels in der Brandung
Mit 1,97 Metern Körpergröße ragte Thomas Schäfer aus dem Landeskabinett heraus, zudem brachte der ehemalige Handball-Torwart kräftige 110 Kilo auf die Waage. 30 weitere Kilo hatte Schäfer gerade im vorigen Sommer abgespeckt.
Auch das politisches Lebenswerk von Thomas Schäfer ist herausragend. Gerade erst vor einer Woche hat er angesichts der Corona-Krise quasi über Nacht den größten Nachtragshaushalt der Landesgeschichte aus dem Hut gezaubert, zwei Milliarden Euro schwer und mit weiteren Ermächtigungen in Milliardenhöhe ausgestattet.
+ Thomas Schäfer beim Besuch in den Hessischen Staatsweingütern im Oktober. © Pi tt von Bebenburg Noch am Dienstag legte Thomas Schäfer einen starken Auftritt vor dem Landtag hin, bei dem er deutlicher als alle anderen Redner klar machte, für wie dramatisch er die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hielt.
Thomas Schäfer hatte noch im Landtag einen starken Auftritt hingelegt
Der Minister Thomas Schäfer sprach von einer „Jahrhundertaufgabe“, deren Bewältigung mehrere Generationen brauchen werde. Vielleicht dachte er in diesem Moment an die Brauerei seines Vaters und daran, wie schwer Firmenpleiten zu verkraften sind.
Thomas Schäfer galt in Hessen als Kronprinz von Ministerpräsident Volker Bouffier
In der CDU und darüber hinaus galt Thomas Schäfer schon lange als Kronprinz von Ministerpräsident Volker Bouffier.
Auf der Landesbühne hatte er als Büroleiter von Justizminister Christean Wagner (CDU) und später von Ministerpräsident Roland Koch (CDU) reüssiert, wurde 2005 Justiz-Staatssekretär. Vier Jahre später wechselte er als Staatssekretär ins Finanzministerium unter Karlheinz Weimar (CDU), dem er 2010 im Amt nachfolgte.
Thomas Schäfer war beliebt als CDU-Politiker
Thomas Schäfer, Vater zweiter Kinder, war beliebt. Er saß gerne lange zusammen und parlierte jovial.
Der Minister war durch die Junge Union geprägt, er hatte ein klar konservatives Profil zu bieten, war aber zugleich als Pragmatiker von allen Seiten geschätzt. So machte er sich für eine CO2-freie Landesverwaltung stark zu einem Zeitpunkt, als eine Koalition der Union mit den Grünen den meisten noch sehr unwahrscheinlich erschien. Doch er hatte auch zu Sozialdemokraten einen besseren Draht als andere Unionskollegen.
Thomas Schäfer war stolz auf sein Direktmandat
Besonders stolz war der Minister darauf, dass er bei der vergangenen Landtagswahl im Jahr 2018 sein Direktmandat in Marburg-Biedenkopf erobern konnte, das vorher von seiner SPD-Widersacherin gehalten worden war – und auf seine bundesweiten Erfolge als mehrfacher Vorsitzender der Finanzministerkonferenz.
Als Finanzminister hatte Thomas Schäfer auch den Aufsichtsratsvorsitz der hessischen Staatsweingüter übernommen, von Roland Koch, der das Staatsunternehmen mit Schäfers Hilfe neu aufgestellt hatte. Jetzt florierte es wieder – auch darauf war der Minister stolz, als er, mit Blick über das Rheintal, im Oktober durch die Weinberge lief.
von Pitt von Bebenburg | Thomas Schäfer (CDU), Minister of Finance of Hesse, at a press conference in Frankfurt, Germany. (Photo: AP)
The state finance minister of Germany's Hesse region, which includes Frankfurt, has been found dead. Authorities said he appears to have killed himself and the state's governor suggested on Sunday that he was in despair over the fallout from the coronavirus crisis.
The body of Thomas Schaefer, a 54-year-old member of Chancellor Angela Merkel's Christian Democratic Union, was found Saturday on railway tracks at Hochheim, near Frankfurt.
Police and prosecutors said that factors including questioning of witnesses and their own observations at the scene led them to conclude that Schaefer killed himself.
State governor Volker Bouffier linked Schaefer's death to the virus crisis on Sunday.
Bouffier said Schaefer was worried about "whether it would be possible to succeed in fulfilling the population's huge expectations, particularly of financial help."
"I have to assume that these worries overwhelmed him," Bouffier said. "He apparently couldn't find a way out. He was in despair and left us."
Germany's federal and state governments have drawn up huge aid packages to cushion the blow of largely shutting down public life to slow the spread of Covid-19.
Schaefer had been Hesse's state finance minister for a decade. | 4 |
Höhepunkt am Sonntag
+ © Foto: Dahm Am Sonntag sind in NRW durch den Sturm Schäden zu Erwartungen. Vor zwei Jahren waren beim Sturm "Friederike" zahlreiche Bäume umgestürzt. © Foto: Dahm
Ein Sturm wird am Sonntag NRW durchschütteln. Es könnte heftig werden: Meteorologen fühlen sich beim Blick auf die Wetterkarten an Orkan "Kyrill" erinnert.
NRW - Wie schlimm wird der Sturm am Wochenende? Fest steht: Spätestens am Sonntag wird ein Atlantiktief den Westen Deutschlands erreichen - mit viel Regen und vor allem viel Wind.
Die Frage ist nur noch, wie stark der Sturm wird. Die Wettermodelle deuten auf eines der markantesten Sturmereignisse der vergangenen 10 bis 15 Jahre hin, sagt Matthias Habel, Meteorologe bei WetterOnline.
Die Wetterkarten erinnern an Orkan "Kyrill", der im Jahr 2007 in NRW verheerende Schäden angerichtet hat.Was den Meteorologen besonders große Sorgen bereitet, berichtet
wa.de*.
*wa.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. | Update: 25-03-2020 | 17:07:24
In the 2015-2020 tenure, provincial Agencies and Business Bloc’s Party Committee paid more attention to education of political ideology.
The bloc’s Party Committee opportunely disseminated all instructions, resolutions of the Party among officials, Party members and civil servants; especially directed the serious implementation of programs of the Resolution of the 12th national Party congress, the action programs of provincial Party Committee in association with the Resolution of the 4th plenum of the Party Central Committee on strengthening the building, reorganizing the Party, preventing and repelling the decline in political ideology, morality, lifestyle, the "self-evolving" and "self-transforming" expressions within the Party… Especially, the bloc’s Party Committee was proactive to research and improve education of political ideology among officials, Party members and civil servants.
Reported by Song Tra-Translated by K.T | 1 |
"Ein harter Schlag" Bayreuth Dragons leiden unter dem Saison-Aus
AMERICAN FOOTBALL. Auch wenn die effektive Spielzeit mit 48 Minuten relativ gering ist, so wird diese doch von ihren Protagonisten ungemein intensiv genutzt. Wer nur ein bisschen im American Football zu Hause ist, für den dürfte die jüngste Entscheidung des Bayerischen Footballverbands (AFVBy) keine allzu große Überraschung gewesen sein: Der AFVBy hat entschieden, den Spielbetrieb für alle Ligen unterhalb der ersten und zweiten Bundesliga abzusagen, also auch die Landesliga Nord-Ost und die U19-Verbandsliga. In diesen Spielklassen hätten die Herren- und die Nachwuchsmannschaft der Bayreuth Dragons an den Start gehen sollen. | For highly-leveraged companies, bankruptcy a reality: Formers Saks CEO
Retailers across the country have had to close due to social distancing measures. Steve Sadove, former Saks chairman and CEO, joins 'Power Lunch' to discuss the impact on the retail industry and what consumer demand could look like after the pandemic. | 1 |
Eine Bewegungspause unter Anleitung hat es in der Schule an der Bottwar in Kleinbottwar
gegeben. Die lief ebenso wie der Unterricht selbst „reibungslos“ ab, so Rektorin Manuela Schätzler: „Die Eltern haben hier tolle Vorarbeit geleistet.“ Die Schüler hätten sich sehr gefreut, wieder zum Unterricht kommen zu dürfen, seien aber auch durchweg diszipliniert gewesen. Die Gruppen trafen zeitversetzt ein, und dank zugeteilter Platznummern wusste auch jeder gleich, wo er hinmusste. Damit die halbierten Klassen genug Platz haben, seien die Räume teilweise umgestaltet worden. Nach Schulschluss habe sie einige Kinder nach ihrem Tag gefragt: „Ein Mädchen meinte, es sei schon cool gewesen, aber so wie früher mag sie es mehr.“ | Housing Justice
Housing is a human right, not a commodity for profit.
We must end displacement caused by gentrification, the encroachment of large educational and medical institutions on Black and Brown communities, and plans to build Temple’s stadium in North Philly.
We must also end redlining, the eviction crisis, and the ten-year property tax abatement.
Instead, we need a vast increase in affordable, accessible and decent housing, expanded just cause eviction legislation, and rent stabilization and rent control.
We need housing co-ops, community-based land trusts, an end to discrimination against voucher holders, lead-free homes, a right to counsel for all tenants at risk of eviction, and automatic housing inspections for new tenants instead of complaint-based inspections which we currently have.
We also need an end to tenant blacklisting based on housing court records, accountability for banks that engage in redlining and accountability for slumlords, a moratorium on sheriff sales due to foreclosures and on evictions in communities where the rates of foreclosures and evictions are high, and a moratorium on sheriff sales on active gardens and a pathway to community ownership of community gardens.
We Must Fight Displacement! | 1 |
Frankfurt am Main – Die Lufthansa ist durch die Coronakrise tief in die roten Zahlen geflogen. Der bereinigte Betriebsverlust EBIT vergrösserte sich im ersten Quartal auf 1,2 Milliarden Euro.
Im Vorjahr hatte die Swiss-Mutter in dem traditionell schwachen Quartal zu Jahresbeginn lediglich ein Defizit von 336 Millionen Euro ausgewiesen. Allein im März habe man knapp 1,4 Milliarden Euro Umsatz verloren, teilte der grösste Flugkonzern Europas am Donnerstag anhand vorläufiger Ergebnisse mit. Die Swiss ihrerseits gab keine Zahlen bekannt.
Im gesamten Quartal schrumpfte der Umsatz um 18 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Der Konzern erwartet, dass wegen der Krise nun ungünstige Treibstoffverträge und Wertminderungen der Flugzeuge das Konzernergebnis im Quartal zusätzlich erheblich belasten werden. Details dazu werden im Rahmen des Quartalsabschlusses in der zweiten Maihälfte veröffentlicht.
Neustart nicht absehbar
Aktuell sei nicht absehbar, wann die Konzernairlines wie beispielsweise die Swiss ihren Flugbetrieb wieder über den aktuell geltenden Rückkehrer-Flugplan hinaus aufnehmen könnten, hiess es. Der Konzern erwartet deshalb im zweiten Quartal einen erheblich höheren operativen Verlust als im ersten Quartal.
Liquidität von 4,4 Mrd Euro
Aktuell verfügt die Lufthansa über eine Liquidität von rund 4,4 Milliarden Euro. Das Geld werde allerdings in den nächsten Wochen deutlich zurückgehen, hiess es weiter. Grund dafür seien der Geschäftsausblick, bestehende Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe unter anderem für Ticketrückzahlungen ausgefallener Flüge sowie für Rückzahlungen von Schulden. „Der Konzern rechnet nicht damit, den entstehenden Kapitalbedarf mit weiteren Mittelaufnahmen am Markt decken zu können.“
Die Lufthansa steckt laut den Angaben „in intensiven Verhandlungen“ mit den Regierungen der Airline-Heimatländer Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien. Es geht um verschiedene Finanzierungsinstrumente, um kurzfristig die Zahlungsfähigkeit zu erhalten. Wann der Bundesrat entscheidet, ist noch nicht klar.
Neben Bürgschaften, Krediten und stillen Beteiligungen wird auch über direkte Staatsbeteiligungen diskutiert. Die Gespräche dauerten an. Der Lufthansa-Vorstand zeigte sich zuversichtlich, zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen.
Kritik von Ryanair-Chef
Ryanair-Chef Michael O’Leary warf der Lufthansa vor, die Coronakrise zu missbrauchen. „Ich denke, dass Fluggesellschaften wie Lufthansa und Air France die Covid-Krise nutzen, um sich mit unglaublich hohen Summen vom Staat zu bereichern“, sagte der stets meinungsstarke Airline-Manager dem „Handelsblatt“.
Für sein eigenes Unternehmen schloss O’Leary Staatshilfen aus, weil man über ausreichende Bargeldreserven verfüge. Ryanair werde wahrscheinlich deutlich länger als jede andere Airline überleben, behauptete er. (awp/mc/pg)
Lufthansa Group | FILE PHOTO: Planes of German carrier Lufthansa are parked on a closed runway at the airport in Frankfurt, Germany, March 23, 2020, as the spread of the coronavirus disease (COVID-19) continues. REUTERS/Kai Pfaffenbach
VIENNA (Reuters) - Pilots at Austrian Airlines (AUA) (LHAG.DE) are prepared to accept an up to 43% cut of their salaries until 2023 to help reduce costs, an offer comparable to that of their colleagues at parent Lufthansa, the AUA works council said.
Together with flight attendants, AUA’s 3,900 on-board staff are offering a savings contribution of more than 200 million euros ($216 million) in total, it said.
Lufthansa is negotiating a 9 billion euro bailout with Germany’s government and the governments in Austria and Belgium, where it also operates carriers.
Airlines are grappling with the impact of the coronavirus pandemic and expect a protracted travel slump in its wake.
AUA has applied for 767 million euros in state aid.
In Switzerland, parliament has already backed a 1.275 billion Swiss franc ($1.31 billion) package in loan guarantees for Lufthansa units Swiss and Edelweiss.
AUA employs 7,000 staff in Austria, and all of them currently work reduced hours.
Some 150-200 AUA pilots will leave the carrier by 2022 due to expiring contracts, and negotiations about part-time work and temporary leaves are ongoing, said Rainer Stratberger, a member of the works council. | 2 |
Templin.
In Templin erlernen 17 Achtklässler der Willy-Gabbert-Schule derzeit den Umgang mit Utensilien von Malern und Tapezierern, mit Werkzeugen des Holz- oder Metallhandwerks und vieles mehr. Wenn es um das Thema Berufswahl für ihre Schüler geht, überlassen die Pädagogen der Schule nichts dem Zufall. Für die Achtklässler bieten sie ein neuntägiges Projekt „Praxislernen in Werkstätten” an, in dem sich die Jugendlichen in verschiedenen Berufen des Handwerks oder der Gastronomie ausprobieren können.
Verlässlicher Partner
Wichtiger Partner ist dabei die Angermünder Bildungswerk GmbH (ABW), die die Schule seit vier Jahren bei der Berufsorientierung im Rahmen der sogenannten Initiative Sekundarstufe 1 unterstützen. „Dabei handelt es sich um ein vom Land Brandenburg, der Bundesagentur für Arbeit und vom Europäischen Sozialfonds gefördertes Projekt.“ Diese Zusammenarbeit beginne bereits in Klassenstufe sieben und reiche bis zur zehnten Klasse.
Hautnah an der Praxis
Für beide Partner ist es wichtig, das Projekt so praxisnah wie möglich zu gestalten. In den Templiner Werkstätten der ABW arbeiten erfahrene Ausbilder des Maler-, Holz- und Metallhandwerks mit den Jugendlichen. Für weitere Berufsbilder in der Gastronomie, im Service oder der Grünanlagenpflege haben sich Schule und ABW als Partner Unternehmen wie das Ahorn Seehotel Templin, Bonvital und Uckermark Grün an die Seite geholt. | The U.S. economy added 273,000 jobs last month and the unemployment rate fell to 3.5% from 3.6%, but all that matters is what happens next.
What happens next is that we begin to learn how badly the novel coronavirus will hurt the job market. The extent to which it does will be crucially important for how the economy does in the months ahead, determining whether it avoids a downturn or falls into a recession.
The... | 1 |
Wer Bahn fährt weiß: Verspätungen gehören zum Alltag. Beim Schienennetz gibt es einen Sanierungsstau, viele Züge sind veraltet. Und nun sorgt die Corona-Krise auch noch dafür, dass dem Staatskonzern noch mehr Geld fehlt.
Berlin (dpa) - Fernzüge in Deutschland verspäten sich immer häufiger wegen Fahrzeugstörungen. Probleme mit den Zügen führten im vergangenen Jahr zu 471.000 Verspätungsminuten, wie der Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann, auf eine Anfrage der Grünen antwortete.
Das entsprach 13 Prozent der gesamten Verspätungsdauer. Der Anteil stieg in den vergangenen Jahren stetig. 2015 waren es noch 328.000 Verspätungsminuten, der Anteil lag bei 9 Prozent. Mitgezählt wird auch, wenn liegen gebliebene Züge von Konkurrenten die Deutsche Bahn ausbremsen.
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) unterstützt die Forderung nach weiterer Staatshilfe. Der kommissarische EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel bezeichnete die Lage als dramatisch. Hommel sagte der dpa: «Die Einbrüche bei den Fahrgastzahlen sind fatal, die Fixkosten aber hoch. Es wird lange dauern, bis das Vorkrisen-Niveau erreicht ist.» Der Eigentümer - der Bund - müsse die Bahn nun finanziell unterstützen.
Einschnitte beim Personal seien aber ebenso tabu wie bei Investitionen. «Es gibt nach wie vor einen Sanierungsstau bei der Bahn. Denkbar wären eine höhere Verschuldung oder ein höheres Eigenkapital. Wir brauchen Kontinuität bei der Bahn», sagte Hommel. Der «Bild am Sonntag» sagte der Gewerkschafter, die Führungsriege der Bahn solle als Beitrag zu den Einsparungen auf Teile ihres Einkommens verzichten.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) lehnte weitere Kürzungen beim Fahrplanangebot ab. «Hier geht Verfügbarkeit vor Wirtschaftlichkeit. Die Deutsche Bahn ist für unser Land ohne Zweifel systemrelevant und Teil der Daseinsvorsorge. Dass dies nicht zum Nulltarif möglich ist, ist allen Beteiligten von Beginn an bewusst», sagte Scheuer der «Bild am Sonntag».
Hommel forderte ein neues «Bahnbündnis». «Mobilität muss viel mehr verkehrsträgerübergreifend gedacht werden», sagte er der dpa. «Die Akteure rund um das System Bahn müssen viel mehr als bisher an einem Strang ziehen, damit die Bahn durch die Krise nicht langfristig geschwächt wird.»
Die Bahn war 2019 zwar pünktlicher als im Vorjahr. Es gab aber immer noch mehr Verspätungen als angestrebt: 24,1 Prozent der Intercity und ICE kamen zu spät. Dieses Jahr sollen es höchstens 22 Prozent sein. Dabei werden nur die Züge gezählt, die mindestens sechs Minuten zu spät kommen. Der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel forderte, das Management müsse die Probleme mit dem Fuhrpark in den Griff bekommen.
Nach der Antwort Ferlemanns, die der dpa vorliegt, bleiben ICE-Züge immer länger in der Werkstatt. Waren es 2015 im Schnitt noch 17,1 Stunden pro Aufenthalt, stieg die Dauer bis zum vergangenen Jahr auf 23,5 Stunden. Die Bahn verweist unter anderem auf das hohe Alter der Züge; die ICE der ersten Generation etwa sind im Schnitt 29 Jahre alt. 40 Jahre sollen sie nach der Kalkulation durchhalten. | Poilice stand in front of Al-Irschad Mosque during a raid on April 30, 2020 in Berlin, after dozens of police and special forces stormed mosques and associations linked to Hezbollah in Bremen, Berlin, Dortmund and Muenster in the early hours of the morning. AFP / Odd ANDERSEN | 1 |
Die Auswirkungen des Kampfes gegen das Coronavirus werden immer spürbarer. Nun ist auch der Personen-Zugverkehr über Österreich von und nach Italien betroffen.
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Innsbruck (dpa). Der Personen-Zugverkehr von und nach Italien über die österreichische Grenze ist eingestellt. „Wir folgen den Anweisungen der Behörden“, sagte ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).
Nicht betroffen sei der Güterverkehr. Als vorläufig letzter Zug habe am Vormittag ein Eurocity aus Italien in Richtung Innsbruck und München die Grenze passiert.
Die im Kampf gegen das Coronavirus angekündigten Kontrollen des Autoverkehrs an der Grenze zu Italien sollten am Mittwoch beginnen. Am Vormittag liefen die „aufwendigen Vorbereitungen“, sagte Polizeisprecher Stefan Eder der Deutschen Presse-Agentur. Für die Kontrollen seien „bauliche Maßnahmen“ erforderlich, unter anderem müssten Leitplanken abmontiert werden. Zudem sei zu klären, wohin die Fahrzeuge jeweils geleitet werden und wie genau mit zu erwartenden Staus umgegangen wird. Eine genaue Startzeit für die Kontrollen nannte er nicht.
Die österreichische Regierung hatte am Dienstag weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus angekündigt. Kontrollen an der Grenze zum südlichen Nachbarland Italien werden dadurch in nächster Zeit wieder zur Normalität. Fast niemand aus Italien darf mehr aus beruflichen oder privaten Gründen zu Zielen in Österreich fahren. Für Touristen, die jetzt noch in Italien sind, gilt: Die Durchreise durch Österreich ist möglich – aber ohne Stopp. Die Maßnahmen gelten zunächst bis 3. April. Allerdings deutete Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Mittwoch schon an, dass die Einschränkungen des sozialen Lebens auch Monate dauern könnten.
In der Alpenrepublik gab es mit Stand Mittwochmorgen 206 bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 und keine Todesfälle. Bezogen auf die Bevölkerungszahl entspräche dies einer Infiziertenzahl von rund 2000 in Deutschland. Die österreichische Regierung begründete die drastischen Maßnahmen unter anderem mit der starken Verbreitung des Virus in Norditalien. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bat die Bevölkerung in Fernsehinterviews am Dienstagabend, soziale Kontakte zu reduzieren.
Als weitere Maßnahme wurden am Mittwoch alle Bundesmuseen geschlossen. Die von der Regierung angeordnete Obergrenze von 100 Personen bei Veranstaltungen in Gebäuden gilt auch für die Gastronomie. Der Stephansdom in Wien ist für Touristen geschlossen. Der Dom bleibt aber für Gläubige, die Gottesdienste besuchen,
beten oder beichten wollen, bis zu einer Anzahl von 100 Personen
offen. | VIENNA (Reuters) - Austria opposes any loosening of the European Union’s rules on national budgets even to enable spending on climate measures, its new finance minister said in remarks published on Tuesday.
FILE PHOTO: Austria's Finance Minister Gernot Bluemel attends the swearing-in ceremony of the new government at the presidential office in Vienna, Austria January 7, 2020. REUTERS/Leonhard Foeger
The European Commission is responsible for making sure member countries do not overspend public resources. It annually assesses whether governments’ spending, revenues and investments are reasonably balanced and do not excessively flout debt and deficit ceilings set under the EU Stability and Growth Pact.
Worried that environmental and other climate-related costs could worsen governments’ fiscal positions, the Commission says it will now also check the pace of governments’ transition toward a carbon-neutral economy by 2050.
It is unclear how this new attention to the fiscal impact of climate policies could change the way Brussels puts pressure on states to correct their fiscal policies. But Austrian Finance Minister Gernot Bluemel told the German newspaper Die Welt he would oppose any loosening of the pact.
“At the moment the pact’s rules are being interpreted too generously by some countries. I would therefore be in favor of tightening the Stability and Growth Pact’s criteria rather then constantly loosening them further,” said Bluemel, a close ally of conservative Chancellor Sebastian Kurz.
A decision on how to treat green investments has not been made yet, an EU official said last week. That could come as part of a review of EU fiscal rules that Brussels plans to unveil in February.
France, Italy and other southern countries of the bloc are keen to soften the rules, seen by many as excessively rigid and complicated. That could spur growth and favor the green transition, supporters of the move say.
But Germany has so far resisted changes, fearing fiscal leeway could unleash uncontrolled spending in some countries and cause financial crises.
Bluemel made clear Austria would take a similarly hawkish line. Its new ruling coalition - an alliance between Kurz’s conservatives and the left-wing Greens - was formed this month.
“The idea of the Stability and Growth Pact was well conceived but euro (zone) countries have too often not stuck to it. New exceptions should therefore not be defined but rather the penalties for breaches should be increased,” Bluemel told Die Welt when asked about loosening it for green measures.
“Before one discusses what further exceptions there should be, states should first stick to what has been agreed.” | 1 |
Gericht untermauert Zschäpe-Verurteilung
Nach fast zwei Jahren Warten liegt das schriftliche NSU-Urteil gegen Beate Zschäpe & Co. vor. Das Gericht begründet und erklärt, warum es Zschäpe wegen zehnfachen Mordes verurteilt hat.
München (dpa) - Das Oberlandesgericht München hat in seinem schriftlichen Urteil im NSU-Prozess die Verurteilung der Rechtsterroristin Beate Zschäpe wegen zehnfachen Mordes untermauert.
Der Tatbeitrag Zschäpes sei „objektiv wesentlich“ gewesen, heißt es in der Urteilsbegründung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die genaue Argumentation ist deshalb von großem Interesse, weil der Bundesgerichtshof in Karlsruhe das NSU-Urteil überprüfen muss.
Zschäpe war am Ende des mehr als fünfjährigen Mammutverfahrens um die Morde und Anschläge des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ am 11. Juli 2018 zu lebenslanger Haft verurteilt worden - auch wenn es keinen Beweis gibt, dass sie selbst an einem der Tatorte war.
Sie lebte aber fast 14 Jahre lang mit ihren Freunden Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im Untergrund - in dieser Zeit ermordeten die Männer neun Gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin. Am Ende nahmen sich die beiden Männer das Leben, um der drohenden Festnahme durch die Polizei zu entgehen. Zschäpe steckte die letzte gemeinsame Wohnung in Brand, verschickte ein Bekennervideo - und stellte sich der Polizei. Das Gericht verurteilte Zschäpe letztlich als Mittäterin an allen Morden und Anschlägen des NSU.
In der schriftlichen Urteilsbegründung argumentiert das Gericht, Zschäpe habe zusammen mit den beiden Männern die Tatorte ausgewählt und auch Einfluss auf Zeitpunkt und Art und Weise der Taten gehabt. Tatbeitrag Zschäpes sollte demnach sein, die Abwesenheit der beiden aus der gemeinsamen Wohnung zu verschleiern und den Männern damit „eine sichere Rückzugsmöglichkeit zu schaffen“. Und: Zschäpe sollte sich während der Morde und Anschläge in oder in der Nähe der Wohnung aufhalten, um im Falle des Todes ihrer Freunde das vorbereitete Bekennervideo verschicken und Beweismittel vernichten zu können.
Diese „Abwesenheit vom Tatort im engeren Sinne“ sei also „geradezu Bedingung“ für die Begehung der jeweiligen Taten gewesen. Nur durch die „örtliche Aufteilung“ sei auch gesichert gewesen, dass der „ideologische Zweck der Gewalttaten“ letztlich erreicht werden würde. Tatsächlich wurde die rassistische Motivation der Mordserie, die das Land in Atem gehalten hatte, erst durch das Bekennervideo öffentlich.
Zschäpe und der NSU waren laut dem schriftlichen Urteil geleitet von einer „ausländerfeindlichen, antisemitischen und staatsfeindlichen Ideologie“. „Aufgrund ihrer nationalsozialistisch-rassistischen Vorstellungen war der Angeklagten Zschäpe die Anwesenheit von Juden und Ausländern im Inland verhasst.“ Und weiter: „Die Taten waren als Serientaten der nationalsozialistischen Terrorgruppe NSU konzipiert.“
Das Gericht hatte seine schriftliche Urteilsbegründung am vergangenen Dienstag abgegeben - fast zwei Jahre nach dem Urteil gegen Zschäpe und vier Mitangeklagte. Auch diese vier waren zu mehrjährigen Haft- oder Jugendstrafen verurteilt worden. Weil mehrere Prozessbeteiligte Revision eingelegt haben, muss der BGH das Urteil aber überprüfen.
Eine Sonderstellung nahm der Mitangeklagte André E. ein: Bei ihm war das Gericht mit zweieinhalb Jahren Haft wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung weit unter der Forderung der Anklage geblieben, die auf Beihilfe zum versuchten Mord plädiert hatte: Unter anderem soll E. ein Wohnmobil angemietet haben, mit dem die Täter für einen Bombenanschlag nach Köln fuhren. Dazu heißt es im schriftlichen Urteil, es könne nicht nachgewiesen werden, dass E. damals mit der Möglichkeit rechnete, dass das Wohnmobil zur Begehung eines Sprengstoffanschlags verwenden werden sollte. E. habe damals auch keinen intensiven Einblick in die Lebensverhältnisse der drei gehabt.
Hält das Urteil der Überprüfung stand, wird es rechtskräftig. Hat die Revision Erfolg, heben die Richter das Urteil ganz oder teilweise auf. Dann muss das zuständige OLG nach den Maßgaben aus Karlsruhe neu entscheiden, üblicherweise eine andere Strafkammer. In bestimmten Fällen korrigieren die BGH-Richter die Urteilsformel auch direkt. Beanstandungen können auch nur Teile des Urteils betreffen. Zum Beispiel kann der BGH feststellen, dass jemand richtigerweise schuldig gesprochen wurde, die Strafe aber falsch bemessen ist. | A trio known as the National Socialist Underground allegedly killed nine people with migrant background across Germany between 2000 and 2009, and a policewoman.
German police and intelligence agencies have been criticized for their failure to detect a far-right motive for the killings, and for not following up a trail of clues that would have led to the group being caught. The group was uncovered when two of its principal members, Uwe Mundlos and Uwe Böhnhardt, were found dead in a mobile home after a botched bank robbery attracted police attention. They are believed to have committed suicide after setting the vehicle ablaze, although the precise circumstances of their death are still under investigation. A search of the property they tried to torch helped unravel the NSU's past, with a pistol belonging to the dead policewoman the most crucial early find. The alleged main co-conspirator to Mundlos and Böhnhardt, Beate Zschäpe, is currently facing trial. This page is a collection of recent DW content connected to the far-right cell. | 2 |
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen? | Fellow men, ahead of International Women’s Day there is an important question: How emancipated are we? I would say there is room for improvement. In other words: We suck big time.
International Women’s Day is coming up and we, the world’s men, are not prepared. In some ways we will never be emancipated, because we are not giving birth and mama is far more important during the first year of a baby’s life. Is a statement of this kind already macho? It probably is in Berlin.
Female Chancellor vs. Dual Leaderships
Let’s escape into politics: Some parties in Germany, especially the ones on the left side of the aisle, look very emancipated indeed. All three of them, the Greens, ‘The Left’ and the Social Democrats (SPD), have dual leaderships, meaning they are being run by a woman and a man each.
Especially the SPD does not have to hide in this regard. Gender equality is its middle name. On the other hand, how about a female head of government? Angela Merkel, a member of the conservative CDU, has been Chancellor since 2005. If this does not qualify, what does? Merkel’s attempt to make sure she has a female successor failed though.
Bundestag is Sorry Sight
In the case of the Greens, there might even be over-emancipation. They have an internal rule about discussions during party events. Here, women and men need to alternate. Wonderful. But, in cases in which only men want to continue contributing to the discussion, the women alone decide whether they will give them the permission to do so. Do we need the scissors approach in some areas, in order to get to actual equality? No clue.
When it comes to gender equality, the Berlin Bundestag is a sorry sight. Only one third of all MPs are women. “Well, women should become candidates then”, one could say. Sure. But what if many of them do not have the opportunity because we, the men, are not emancipated enough to give it to them?
Waging War Overseas
By the way: Are women less aggressive than we are, for instance as heads of government? Probably, but not all of them. Maggie Thatcher is an interesting example because she had to be emancipated to get there, in a party which was known for strengths other than emancipation. She prevailed in a world of men and she got there in more difficult times than these, in this regard. Besides, she did fight the Falklands war, didn’t she?
All in all, men have done such terrible things in history, women can only be better. That is because there simply is no worse, when you look at Hitler, Stalin or Pol Pot, but also because women definitely tend to be more just and they seem to have a lot more empathy. Don’t worry, fellow men, many of us are good. But not like them.
Parking Trucks in Reverse
Backing up into parking spaces may be our strength, guys. Because they gave us little cars and wooden blocks to play with early on, meaning we know how to park trucks even before we learn how to chew on little pieces of bread. But how important is parking trucks in reverse compared to all the things women do better?
Let’s try to improve, guys. Little by little. Let women rule. Let’s vote for them and support their struggle for equal pay. The latter aspect is among those that sill need to be tackled in the emancipation process in Germany and similar countries. Also the share of women on the executive floors of companies is only 25 percent.
Taking Out the Trash
Let’s ask ourselves how we can improve. We should check our progress on a regular basis. Oh sure, I’m so emancipated because I wrote a handful of articles about International Women’s Day, Germany’s tampon tax which was finally thrown overboard, and similar subjects. And I take out the trash once in a while. Again, there is room for improvement. A lot, apparently.
By the way: Once we return from the International Women’s Day event, could you iron my shirt? Happy Women’s Day.
Related article: Berlin: The Emancipated City and its New Holiday | 1 |
Ein Flug der Lufthansa wird auf einer Anzeigetafel am Flughafen Dresden als gestrichen angezeigt.
Hamburg/Frankfurt Welche Rechte haben Flugpassagiere, wenn Flüge wegen des Coronavirus gestrichen werden? Ein Fluggastportal geht davon aus, dass die Airlines unter Umständen Entschädigungen zahlen müssen - die Fluggesellschaften halten die Epidemie dagegen für "außergewöhnliche Umstände".
Passagiere müssen die angekündigten Flugabsagen und Umbuchungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise nach Einschätzung des Fluggastportals EUflight nicht widerspruchslos hinnehmen.
Unter bestimmten Voraussetzungen bestehe bei Annullierungen aus betriebswirtschaftlichen Gründen weiterhin ein Anspruch auf Entschädigungen nach der EU-Fluggastverordnung, sagte der Geschäftsführer des Fluggastportals EUflight, Lars Waterman, am Mittwoch.
Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wandte sich gegen Entschädigungen nach der Fluggastrechteverordnung im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Die Fluggesellschaften hätten schnell auf die Ausbreitung des Virus reagiert und ihr Angebot angepasst. "Leere Flugzeuge zu fliegen, wäre wirtschaftlich unverantwortbar und ökologisch völlig schädlich", erklärte der Verband.
Die Einschnitte in die Flugpläne seien auf "außergewöhnliche Umstände" zurückzuführen. Statt einer Entschädigung sollten die Kunden Rückerstattungen oder kostenlose Umbuchungen erhalten. Die Lufthansa äußerte sich zunächst nicht auf die Frage, ob sie sich im Konflikt mit Passagieren auf außergewöhnliche Umstände berufen wird.
Der Lufthansa-Konzern und andere Fluggesellschaften wie Ryanair haben eine erhebliche Reduktion ihres Angebotes in den kommenden Wochen angekündigt, da aus Furcht vor einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die Nachfrage deutlich gesunken ist. Vor allem nach Norditalien wurde der Flugplan zusammengestrichen und auch innerdeutsche Verbindungen sind ausgedünnt.
Entscheidend für die Frage nach einem Entschädigungsanspruch sind der Verordnung zufolge bestimmte Fristen sowie die Qualität der angebotenen Ersatzverbindungen. Storniert die Fluggesellschaft ein Ticket mindestens 14 Tage vor dem geplanten Flug, ist keine Entschädigung fällig. Bei kürzerer Vorwarnzeit gelten bestimmte Abweichungen von den ursprünglichen Flugzeiten noch als akzeptabel. Waterman warnte Passagiere davor, selbst die Flüge zu stornieren. Dann bestehe sicher kein Entschädigungsanspruch.
Lufthansa hat die Folgen des Virus-Ausbruchs noch nicht beziffert, will dies aber auf der Bilanz-Pressekonferenz am 19. März tun. Der europäische Airline-Verband A4E hat bereits eine Änderung der europäischen Verordnungen zu den Fluggastrechten verlangt. | Ryanair has become the latest airline to cancel flights due to a drop in demand caused by Covid-19.
The Dublin-based carrier said it is reducing frequencies on some routes by up to 25%, which will particularly affect its flights to and from Italy.
The reduced schedule will operate from March 17 until April 8 following a "significant drop in bookings" over the period, according to the carrier.
This follows flight cancellations by a number of carriers, including British Airways and easyJet.
Ryanair said it is taking a series of measures in response to the coronavirus outbreak.
These include "rolling schedule cuts", allocating leave or paid leave to pilots and cabin crew, working with suppliers to cut costs and freezing recruitment, promotion and pay across its network. | 3 |
Krankenkassen sollen das Verbandsmaterial in der Pflege zahlen. Der Vorschlag des Bundesrats stösst auf Widerstand.
Spritzt sich eine Diabetes-Patientin das Insulin selbst, bezahlt nach dem heutigen System die Krankenkasse die Spritze. Spritzt hingegen eine Spitex Mitarbeiterin der Patientin das Insulin, muss der Kanton oder die Gemeinde die Spritze bezahlen.
Heute besteht ein riesiger administrativer Aufwand.
Ein unhaltbarer Zustand sei das, sagt Marianne Pfister, Geschäftsführerin von Spitex Schweiz: «Das heisst also, dass die Rechnungen an unterschiedliche Adressen geschickt werden müssen. Das ist ein riesiger administrativer Aufwand.» Komme dazu, dass man manchmal gar nicht genau wisse, ob sich der Patient den Verband nun selber umgelegt oder ob die Fachpersonen geholfen hat.
Bundesrat will einheitliche Lösung
Wohin also mit der Rechnung? Dass es diese Zweiteilung gibt, geht auf Gerichtsurteile zurück. 2017 wurde entschieden, dass das von Pflegefachleuten verwendete Material nicht extra abgerechnet werden darf, weil es quasi schon Teil der Pflege ist. Der Bundesrat ist aber der Meinung, dass es keinen Sinn ergibt, die einen Rechnungen den Krankenkassen und die anderen den Kantonen zu schicken. Er will eine einheitliche Lösung.
Deshalb schlägt der Bundesrat vor, dass immer die Krankenkassen für das Material bezahlen – egal wer es wo verwendet. Nachdem er diesen Vorschlag den betroffenen Kreisen vorgelegt hat, liegen nun die Rückmeldungen vor. Die Kantone sind einverstanden, die Krankenkassen allerdings nicht.
Krankenkassen befürchten Mehrkosten
Die Mehrkosten für die Krankenkassen seien beträchtlich, so die Begründung. Die 65 Millionen pro Jahr, die der Bundesrat veranschlagt, stimmten nicht, so Ralph Kreuzer, Sprecher von Curafutura: «Das sind nicht 65 Millionen, sondern das sind 100 Millionen Franken jedes Jahr.»
Auch der andere Krankenkassenverband Santésuisse wehrt sich. «Zumal die Kosten in der Pflege ohnehin immer stärker steigen, müssen wir schauen, dass wir sehr haushälterisch mit den Mitteln umgehen», sagt Sprecher Matthias Müller.
Legende: Ein einzelner Verband kostet nicht viel – in der Summe geht es aber um Millionenbeträge. Keystone
Wie so oft bei den Gesundheitskosten ist es also ein Seilziehen zwischen Krankenkassen und Kantonen beziehungsweise Gemeinden. Wer übernimmt welchen Anteil? Geht es über die Krankenkassenprämien oder über Steuergelder? Nun ist erneut der Bundesrat gefordert. Er muss entscheiden, wie es im Streit um die Pflegematerialien weitergeht, und dem Parlament einen Vorschlag unterbreiten.
Heute Morgen, 05.02.2020 | Mr Home Minister,
You said all social media accounts spreading hate speech will be stopped. But here is one of the many Qs you did not answer in #Parliament
QUESTION #1
Will PM and you lead by example and stop following accounts that spread bigotry & hate?
WATCH>> pic.twitter.com/pO1K809nmU | 1 |
Die Banque et Caisse d'Épargne de l'État verdichtet ihr Netz. Die BCEE hat gestern angekündigt, dass sie im Rahmen ihrer Strategie der «neuen Nähe» bis zum 27. März elf Standorte mit den nächstgelegenen Zweigstellen zusammenlegen wird. Belle-Étoile, Bridel, Colmar-Berg, Esch-Lallange, Hosingen, Larochette, Pommerloch, Réiserbann, Wasserbillig, Rümelingen und Rodingen werden mit benachbarten Niederlassungen zusammengelegt. Damit verbleiben 54 Spuerkeess-Filialen im ganzen Land.
Der Verwaltungsausschuss der Bank erklärte gegenüber L'essentiel «dass dies keine Kosteneinsparungsmaßnahme ist. Im Gegenteil, die abgezogenen Betriebskosten sind mehr als die Reinvestition in das Netzwerk, in das wir fünf bis sechs Millionen Euro pro Jahr investieren».
Das Management rechtfertigt die Schließungen mit der zunehmenden Nutzung digitaler Bankdienstleistungen. «Seit 2013 gab es einen Rückgang von 60 bis 65 Prozent bei den grundlegenden Transaktionen in den Filialen», so die Bank. Die 38 betroffenen Mitarbeiter werden im Netzwerk oder in der neuen papierlosen Filiale «Spuerkeess Direct» eingesetzt.
(Mathieu Vacon/L'essentiel) | This press release is also available in Français (pdf) and Deutsch (pdf)
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Vevey, March 24, 2020
Nestlé S.A. maintains date of Annual General Meeting, changes format in light of coronavirus
The Board of Directors of Nestlé S.A. has confirmed that the Nestlé Annual General Meeting will take place as planned on April 23, 2020. This is to ensure the continued smooth functioning of the Group and will allow for the timely payment of the dividend.
Out of concern for people’s health and in accordance with article 6a of COVID-19 Ordinance 2 of the Federal Council of March 16, 2020, shareholders will not be allowed to attend in person.
Shareholders remain fully able to exercise their voting rights through the Independent Representative Hartmann Dreyer, Attorneys-at-law. Voting instructions can be given to the Independent Representative in writing or via the electronic shareholder portal.
The Board regrets the unusual circumstances of the meeting in these extraordinary times.
Find more information on the AGM.
Contacts:
Investors: Luca Borlini Tel.: +41 21 924 3820
Media: Christoph Meier Tel.: +41 21 924 2200 | 1 |
Athen. Aus Protest gegen die restlos überfüllten Migrantenlager sind alle Regional - und Kommunalbehörden sowie die meisten Geschäfte auf den griechischen Inseln Lesbos, Chios und Samos geschlossen worden. Die Bürgermeister und Verbände fast aller Berufe dieser Eilande fordern die sofortige Entlastung der Inseln. Die Regierung in Athen solle dafür sorgen, dass die Migranten, die aus der Türkei täglich übersetzen, nach ihrer Registrierung auf den Inseln zum Festland gebracht werden. In und um die Registrierlager auf den Inseln der Ostägäis harren knapp 42 000 Menschen aus.
Anmeldung Noch nicht bei der Salzgitter Zeitung?
Kommentar-Profil anlegen Ich habe die NETIQUETTE und die DATENSCHUTZERKLÄRUNG gelesen und akzeptiere diese.* *Pflichtfelder | The tension was palpable at the weekend at migrant facilities on the eastern Aegean islands of Lesvos, Samos and Chios, with asylum seekers frustrated as they are not permitted to move outside the camps and are forced to wait in line for hours for food as a result of the problems created by the coronavirus restrictions.
The migrants’ woes were further compounded by the scrapping of the plan by Migrant Minister Notis Mitarakis for the transfer of 2,300 members of vulnerable groups to the mainland.
Workers at the Samos camp have attributed last week’s arson attacks there to migrants’ dismay at the cancellation of the plan to transfer asylum seekers to the mainland. | 2 |
Wolfsburg. Aufgrund der Corona-Krise haben die Marken von Volkswagen im April rund 45 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert als noch im Vorjahresmonat.
Das Logo von Volkswagen ist auf dem Dach des Markenhochhauses auf dem Werksgelände von VW zu sehen.
Die Einschränkungen für die Wirtschaft aufgrund der Corona-Pandemie fordern bei allen wichtigen Marken des VW-Konzerns ihren Tribut. Alle verbuchten im April deutlich zweistellige prozentuale Absatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das geht aus Zahlen hervor, die die Wolfsburger am Freitag veröffentlichten. Der gesamte Konzern lieferte demnach 45,4 Prozent weniger Neufahrzeuge aus: knapp 474.500 nach gut 866.000 im April 2019. Von Januar bis April bedeutet das insgesamt ein Minus von 28,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Den stärksten Rückgang meldete mit 80,4 Prozent weniger Seat – die Spanier wurden im vergangenen Monat nur noch 10.000 Autos los. Mehr als 60 Prozent verloren jeweils die Nutzfahrzeug-Töchter: VW Nutzfahrzeuge lieferte mit 14.400 Fahrzeugen 67,7 Prozent weniger aus; bei MAN stand mit nur noch 4400 Neufahrzeugen ein Minus von 62,6 Prozent; Scania verkaufte lediglich 3000 Lastwagen und damit 66,6 Prozent weniger.
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Im wichtigen Westeuropa trifft es VW mit am härtesten
Auch die Oberklasse-Töchter mussten deutlich Federn lassen: Audi lieferte mit 82.400 Neuwagen 41,3 Prozent weniger aus, Porsche mit 16.300 gut 35 Prozent weniger. Die Kernmarke VW verzeichnete einen Rückgang von 38,3 Prozent; die größte Marke lieferte noch 300.500 Neuwagen aus – nach 487.400 im Vorjahresmonat. Skoda kam mit einem Minus von 56,6 Prozent noch auf 41.600 Autos.
Auf dem wichtigen westeuropäischen Markt traf es die Wolfsburger mit am härtesten: Nach 325.100 Fahrzeugen im Vorjahresmonat wurde der Konzern nun nur noch 75.800 los – 76,7 Prozent weniger. Auch in allen anderen Regionen ging es im deutlich zweistelligen Prozentbereich bergab – bis auf China, wo der VW-Konzern bereits den Erholungskurs einschlagen konnte. 305.600 Neuwagen bedeuteten dort sogar ein leichtes Plus von einem Prozent. Von Januar bis April stand allerdings immer noch ein Rückgang von 26,4 Prozent. Im Reich der Mitte, wo die Pandemie ihren Anfang nahm, produzieren die Fabriken inzwischen fast wieder auf Vorkrisen-Niveau. Dort sind unter den Kunden jedoch zahlreiche Erstkäufer, die mit dem eigenen Auto zum Beispiel gerade jetzt dem öffentlichen Nahverkehr entfliehen. In Europa können die Wolfsburger wohl nicht auf solch starke Nachholeffekte hoffen.
Im strategisch wichtigen Nordamerika ging es im April um 52,8 Prozent nach unten auf 36.200 Neuwagen, in Südamerika fanden nur noch 10.900 Fahrzeuge einen Kunden – 77,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Auto-Analyst: China macht Hoffnung
Doch angesichts der Zahlen aus China zeigte sich Frank Schwope, Auto-Analyst der Nord-LB, trotzdem zuversichtlich und riet dazu, VW-Aktien zu halten. Auch er erwartet für das zweite Quartal rote Geschäftszahlen. „Allerdings macht China Hoffnung und zeigt möglicherweise den Weg aus der Coronavirus-Krise auf.“ Denn der Absatzrückgang auf dem gesamten chinesischen Automarkt sei im April mit nur noch 5,5 Prozent recht moderat ausgefallen. Im März habe er noch bei 36 Prozent gelegen, im Februar sogar bei 80 Prozent. Der VW-Konzern verkaufte in China zuletzt rund 40 Prozent seiner Fahrzeuge.
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Schwope rechnet damit, dass die Wolfsburger in diesem Jahr nur noch 9,2 bis 9,5 Millionen Fahrzeuge verkaufen werden, nach 11 Millionen im vergangenen Jahr. „Die Rückgänge der Gewinngrößen dürften prozentual deutlich höher ausfallen, wenngleich sie kaum zu kalkulieren sind. Allerdings sollte der Konzern auch 2020 noch deutlich schwarze Zahlen schreiben.“ Für 2021 rechnet der Analyst dann wieder mit mehr als 10 Millionen Auslieferungen. Für den gesamten globalen Automarkt erwartet er für das laufende Jahr einen Absatzrückgang von 10 bis 20 Prozent.
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Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de | FRANKFURT, Germany (AP) — Automaker Volkswagen saw car sales and operating profit plunge in the first quarter as the coronavirus outbreak closed dealerships and halted production.
Global sales fell 23% to 2.0 million vehicles in the first three months of the year, from 2.6 million in the year-earlier quarter, the company said Wednesday. Operating earnings excluding financial items such as interest and taxes shrank by 81% to 0.9 billion euros from 4.8 billion euros ($5.2 billion) a year earlier.
The company said Wednesday that despite the disruption from the virus it remained financially strong with what it termed a “robust” cash pile of 17.8 billion euros (%19 billion). Sales revenue fell by 8.3% to 55.1 billion euros.
Chief financial officer Frank Witter said in a statement that “the global COVID-19 pandemic substantially impacted our business in the first quarter. We’ve taken numerous countermeasures to cut costs and ensure liquidity and we continue to be robustly positioned financially. The Volkswagen Group is steering through this unprecedented crisis with focus and determination.”
The quarter was marked by the shutdown of the company’s plants due to the virus outbreak. Production has re-started in China and is being brought back online in Europe. Auto dealerships have reopened in major markets China and Germany.
The company said it still expected to make an operating profit for the year but that earnings would be “severely below” last year’s.
Volkswagen, headquartered in Wolfsburg, Germany, makes cars under brands including Volkswagen, Audi, Porsche, SEAT, Skoda and Lamborghini.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bürger in einer Pressekonferenz am Abend erneut dazu aufgerufen, sich weiterhin an die Beschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu halten. Man habe zwar etwas erreicht, was nicht von vorneherein absehbar gewesen sei, die Krankenhäuser, die Ärzte und die Pflegekräfte seien nicht überlastet worden, sagte Merkel am Mittwoch nach einer Schaltkonferenz mit den Regierungschefs der Länder.
Aber das sei nur ein Zwischenerfolg, "ein zerbrechlicher Zwischenerfolg", warnte Merkel. Es gebe noch nicht viel Spielraum für Änderungen oder ein Vorpreschen, auch wenn eine gute Absicht dahinter stecke. Es gebe noch keinen Impfstoff. Man müsse "äußerste Vorsicht" walten lassen. Zugleich bedankte sich die Kanzlerin bei den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie sich weitgehend an die Beschränkungen gehalten hätten.
Um die Ausbreitung weiter einzudämmen, haben sich Bund und Länder am Nachmittag auf zahlreiche Maßnahmen geeinigt. So sollen die Kontaktbeschränkungen bis mindestens zum 3. Mai verlängert werden. Es sei weiter entscheidend, dass die Bürger in der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhielten und sich dort nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder maximal einer anderen Person aufhielten, erklärte Merkel.
Zum besseren Schutz werden beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr das Tragen von sogenannten Alltagsmasken "dringend empfohlen". Eine generelle Maskenpflicht soll es aber nicht geben. Alltagsmasken dienen nach Angaben des Gesundheitsministeriums dazu, andere vor einer Infektion zu schützen. Spezialmasken, die auch den Träger selbst schützen, sollten dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben.
Der Schulbetrieb soll am 4. Mai beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen wieder aufgenommen werden. Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich. Zu den Schulen war in einer Beschlussvorlage für die Schaltkonferenz die Rede davon, dass die Kultusministerkonferenz bis zum 29. April ein Konzept vorlegen solle, "wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebots durch reduzierte Lerngruppengrößen, insgesamt wieder aufgenommen werden kann". Dabei solle auch das Pausengeschehen und der Schulbusbetrieb in den Blick genommen werden. Die Kindertagesstätten werden noch eine ganze Weile geschlossen bleiben.
Merkel zeigte Verständnis für Eltern, die gerade sehr gefordert sind. "Ich weiß, wie viele Menschen in Deutschland gerade diese Diskussion verfolgen. Denn es ist natürlich eine ganz, ganz schwierige Situation für Eltern", sagte sie. Mit Blick auf den Schutz von Menschenleben müsse man hier "ganz behutsam, ganz schrittweise vorgehen". Man brauche Konzepte für Pausen und Schulbusse. "Es wird also ein hoher logistischer Aufwand zu betreiben sein, und deshalb bedarf es einer intensiven Vorbereitung."
Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern sollen unter Auflagen ab Montag wieder öffnen dürfen. Das entspricht ungefähr der Größe eines mittleren Supermarkts. Dies gilt unabhängig von der Verkaufsfläche auch für Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen. Friseure sollen sich auf einen baldige Öffnung ab dem 4. Mai vorbereiten. Für alle Geschäfte gelten Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen.
Großveranstaltungen sollen dagegen weiter grundsätzlich untersagt bleiben - und zwar bis zum 31. August. Betroffen seien auch Fußballspiele, wie es hieß. Konkrete Regelungen etwa zur Größe der Veranstaltungen sollen durch die Länder getroffen werden.
Auch religiöse Feierlichkeiten wie Gottesdienste sollen "zunächst weiter nicht stattfinden", wie Kanzlerin Merkel sagte. Noch in dieser Woche werde es mit Religionsvertretern aber Gespräche geben, "wie man einen einvernehmlichen Weg für das weitere Vorgehen" finde.
Für Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen sollen nach dem Willen von Bund und Ländern spezielle Schutzkonzepte für die Corona-Epidemie kommen. Dabei müsse die Gefahr der Ausbreitung von Infektionen der wesentliche Maßstab sein, heißt es in einem Beschluss vom Mittwoch. Es sei aber auch zu berücksichtigen, dass dies nicht zu einer "vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen" führen dürfe.
Für die Einrichtungen solle daher auch mit Unterstützung von Fachärzten für Krankenhaushygiene jeweils ein spezifisches Konzept entwickelt werden. Dies sei dann je nach weiterem Infektionsgeschehen im jeweiligen Umfeld weiterzuentwickeln und anzupassen.
Auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten sollen die Bürger weiter verzichten. Das gleiche gilt für überregionale tagestouristische Ausflüge.
Im Video: Wie Angela Merkel ihr zurückhaltendes Vorgehen begründet
Video anzeigen Bild: Bernd von Jutrczenka, AFP
Geschlossen bleiben vorerst auch Restaurants und Bars - hier sind weiter nur Bestellungen zum Mitnehmen und Lieferungen möglich. Merkel verteidigte den Beschluss: In Gaststätten seien die Mindestabstände zu anderen Personen nicht zu kontrollieren. In zwei Wochen wisse man, wie sich die neuen Lockerungen auswirkten - dann könne man über weitere Schritte nachdenken.
Die in der Corona-Krise eingeführten Kontrollen an deutschen Grenzen sollen für weitere 20 Tage bis zum 4. Mai gelten. Seit einem Monat werden die Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz überwacht. An den Übergängen nach Belgien und in die Niederlande wird hingegen nicht kontrolliert. Menschen, die weder Deutsche noch dauerhaft hier ansässig sind, dürfen seit Mitte März nur noch aus einem "triftigen Reisegrund" nach Deutschland kommen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen machte in Brüssel deutlich, dass sie nicht mit einem schnellen Ende der Grenzkontrollen in Europa rechnet.
Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin wollen am 30. April erneut über weitere Lockerungen in der Corona-Krise beraten.
mg/dpa-afx | Berlin (AFP) - German leaders on Monday urged citizens to stay home, as the government announced unprecedented nationwide measures to radically scale back public life in order to slow the spread of the coronavirus.
Chancellor Angela Merkel called on Germans to cancel any holidays at home and abroad, while president Frank-Walter Steinmeier told people to "stay at home".
The government banned gatherings in churches, mosques and synagogues and ordered non-essential shops as well as playgrounds shut.
The number of virus cases in Germany rose to 6,012 on Monday, a leap of 1,174 in 24 hours, according to the tally posted on disease control agency Robert Koch Institute's website.
So far the country has seen 16 fatalities.
At a press conference in Berlin, Merkel said that under the new measures, "there shouldn't be any holiday trips undertaken inside the country or outside it".
"There have never been measures like this in our country before. They are far-reaching, but at the moment they are necessary."
Meanwhile, Steinmeier called on Germans to "work together to ensure the virus spreads as slowly as possible".
"So wherever possible: stay at home! Avoid close contact... and have understanding for all restrictive measures," he said in a statement.
The sweeping restrictions aimed at "limiting social contact in public places" will leave most sites from museums to swimming pools to gyms shuttered.
But supermarkets, banks and post offices will stay open, as will pharmacies and petrol stations.
Hairdressers, construction supply stores and laundromats will also keep operating, the government said.
Restaurants and cafes can stay open, but only until 6 pm daily.
Hotels will only be used for "essential and explicitly not for tourist purposes", the government added.
Authorities had last week ordered schools shut, and regional trains have been curtailed in a bid to reduce travel.
Germany also from Monday re-introduced checks on its borders with Austria, France, Switzerland, Luxembourg and Denmark, turning back motorists without an essential reason to enter Germany.
With most of Europe now in lockdown, and stock markets in a tailspin, Berlin on Friday promised companies "unlimited" credit to keep them afloat.
The economic package is worth at least 550 billion euros ($614 billion) initially -- the biggest in Germany's post-war history. | 3 |
Der Ausbruch des Coronavirus bereitet den Verantwortlichen der Spielwarenmesse in Nürnberg Sorgen. „Wir können als Messe-Organisation nicht die Einreise in unser Land kontrollieren und verlassen uns in diesem Fall auf die bewährten Kontrollsysteme an den Flughäfen“, sagte Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse eG, der „Heilbronner Stimme“ (Dienstagsausgabe). Tausende Geschäftsleute werden aus China, dem Hauptproduktionsland für Spielzeug, zum wichtigsten Branchentreff des Jahres erwartet.
Allerdings stamme nur einer der etwa 360 chinesischen Aussteller aus Wuhan, sagte Kick weiter, „für ihn ist eine Beteiligung sehr unwahrscheinlich.“ Auf dem Messegelände seien nun mehr Desinfektionsspender aufgestellt worden. „Alle Hygieneregeln und Vorsichtsmaßnahmen, die sowieso während der Grippezeit gelten, greifen auch in diesem Fall. Wir stehen in Kontakt mit dem Gesundheitsamt, beobachten die ständige Entwicklung und werden die Entscheidung der WHO berücksichtigen.“ Die Spielwarenmesse in Nürnberg wird am Mittwoch eröffnet. (dts) | GENEVA: The new coronavirus may never go away and populations around the world will have to learn to live with it, the World Health Organisation warned on Wednesday.
As some countries around the world begin gradually easing lockdown restrictions imposed in a bid to stop the novel coronavirus from spreading, the WHO said it may never be wiped out entirely. The virus first emerged in Wuhan in China late last year and has since infected more than 4.2 million people and killed nearly 300,000 worldwide. | 1 |
Martin Hobi, Statist
Ähnlich wie Luca Kurt wurde auch Martin Hobi in der Schule entdeckt: Der damals 15-jährige Solothurner wurde gemeinsam mit weiteren Jugendlichen aus der Schule als Statist für die Szene auf dem Zeughausplatz in Solothurn ausgewählt: Sie mussten im Hintergrund eine Schneeballschlacht führen. «Es war ein Erlebnis», erinnert sich der heute 45-Jährige und lacht. «Wie haben gedacht, dass wir nun berühmt werden.» Die Realität habe etwas weniger fabulös ausgesehen: Stundenlang hätten sie sich draussen beim Warten jegliche Gliedmassen abgefroren. Als es ein Jahr später bei der Premiere hiess, man habe sehr viel rausschneiden müssen, schwand dann auch noch die Hoffnung auf einen Auftritt im Film. Doch er wurde nicht enttäuscht. «Es ist ein total anderes Gefühl, wenn man weiss, dass man im Film ist», sagt der Solothurner. «Ich würde es sofort wieder machen.»
Michel Lüthi, Statist
Auch der damals 14-jährige Michel Lüthi ist mitten in der Schneeballschlacht auf dem Zeughausplatz. In die Statistenrolle ist auch er über die Schule gerutscht. «Sie suchten damals nach Jugendlichen an der Schule, die bäuerlich aussehen», erinnert er sich. Bis heute habe er die Dokumente festgehalten, mit welchen er vor 30 Jahren über seine Rolle informiert wurde. Dort stehe auch geschrieben, dass er die Haare nicht habe schneiden dürfen oder dass es erlaubt sei, unter dem Kostüm lange Unterhosen zu tragen. «Wir mussten lange draussen stehen und die Szene x-Mal wiederholen», erinnert er sich. Der Schauspieler Dimitri habe jedes Mal seinen Text verhauen. «So konnte ich ihn immer wieder mit Schneebällen anschmeissen – das hat Spass gemacht.» Insgesamt sei es eine eindrückliche Erfahrung für den damals Jugendlichen gewesen. In Erinnerung ist ihm besonders auch eine Sau geblieben, die als tierischer Statist mitwirkte. Sie habe nicht wieder in den Anhänger gewollt. «Dann haben sie sie mit einem Plastikkessel über den Kopf reinlocken müssen», sagt er lachend.
Kristin Wirthensohn, Statistin
«Wir haben auf dem Set gespürt, dass es eine angespannte und bedrohliche Situation war», erinnert sich Kristin Wirthensohn an die Dreharbeiten vor rund 30 Jahren. Die Solothurnerin spielte damals als Statistin eine Frau aus dem Volk, die gerade Zeugin einer Erhängung auf dem Zeughausplatz in Solothurn wurde. Zu ihrem Auftritt sei durch die Regisseurin Gertrud Pinkus bei einem Treffen an den Solothurner Filmtagen gekommen. «Ich wusste, dass es ein wichtiger Film für die Frauenbewegung würde», sagt sie. Damals sei sie selber in der Frauenbewegung aktiv gewesen. Und als sie erfuhr, dass Gertrud Pinkus noch Statisten brauche, habe sie sich bei ihr gemeldet. «Die Szene hat etwas Geduld gebraucht», erinnert sie sich. «Es war eine eindrückliche Inszenierung und interessant mit so vielen Leuten zu agieren.» 1988 realisierte sie in einem Team einen eigenen Film zum Thema Vergewaltigung an Frauen. | Oil changes to support Harrybrooke
Affordable Automotive in New Milford has announced the recipient of its Giving Back Program for the month of April is Harrybrooke Park & Harden House Museum in New Milford.
For every oil change this month, the business will donate $5 to the non-profit organization.
At the end of the month, they will calculate the amount of oil change services and contact the food bank to present the pack with the check.
Affordable Automotive is owned by husband and wife, Dimitri and Rose Koulouris.
Affordable Automotive is located at 32 Executive Center Drive, New Milford. Appointments can be scheduled through their website at www.affordableautomotive.com or by calling 860-354-2266. | 1 |
Die Corona-Pandemie sorgt für leere Schulen in Deutschland. Die Kultusminister der Länder wollen sich am Dienstag auf ein Konzept für die schrittweise Öffnung der Schulen einigen. In NRW sorgt die Strategie der Landesregierung jedoch weiter für Streit.
Mainz/Berlin. Die Kultusminister der Länder wollen sich an diesem Dienstag auf ein gemeinsames Konzept zur schrittweisen weiteren Öffnung der Schulen verständigen. Das Konzept soll der Ministerpräsidentenkonferenz für die nächste Beratung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zugeleitet werden. Diese Besprechung zu weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist für Donnerstag geplant.
+++Immer aktuell: Hier geht’s zum Corona-Liveblog+++
Am Montagnachmittag hatten die Länderminister etwa zwei Stunden lang über ein „Rahmenkonzept für die Wiederaufnahme von Unterricht in den Schulen“ beraten. Der Entwurf sollte noch in einzelnen Punkten überarbeitet werden. Über den Inhalt machte die Kultusministerkonferenz (KMK) zunächst keine Angaben. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) führt zurzeit den KMK-Vorsitz. Die meisten Bundesländer planen eine weitere teilweise Schulöffnung für den 4. Mai.
NRW will alle Schüler vor den Sommerferien in die Schulen holen
NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte als Ziel genannt, alle Schüler vor den Sommerferien wieder in die Schulen zu holen – wohl in einem rollierenden System. In NRW können Abiturienten seit vergangenem Donnerstag nach beinahe sechs Wochen coronabedingter Schließungen freiwillig wieder zur Schule kommen. Für Prüflinge, die vor anderen Abschlüssen stehen, gilt Schulpflicht. Es wird unter Schutzbestimmungen wie einem Mindestabstand unterrichtet. Ab dem 4. Mai könnte es weitere Schulöffnungen geben, hatte Schulstaatssekretär Mathias Richter (FDP) im Kommunalausschuss des Landtags erklärt.
Die Landeselternschaft integrierter Schulen NRW (Leis NRW) und die Landeselternkonferenz NRW wollen am Dienstagnachmittag ihre Position zum Schulbetrieb in der Corona-Krise und zu Hygiene-Konzepten deutlich machen. „Die bisher vorgelegten Konzepte treiben Blüten und lassen viele Fragen offen“, erklärten sie vorab. Es fehle an klaren Vorgaben, an guten gemeinsam erarbeiten Konzepten und am Willen, alle schulisch relevanten Beteiligten einzubinden.
Spannungen zwischen Land NRW und Kommunen
Für diesen Freitag ist ein Spitzentreffen der Landesregierung mit den kommunalen Spitzenverbänden geplant. Neben Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) werden an der Schaltkonferenz auch der stellvertretende Ministerpräsident Joachim Stamp, Schulministerin Gebauer (beide FDP) sowie Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) teilnehmen. „Ministerpräsident Laschet ist den Gemeinden, Städten und Kreisen außerordentlich dankbar für ihren intensiven Einsatz im Umgang mit der Corona-Virus-Pandemie“, erklärte ein Sprecher.
Kritik von Laschet an der Corona-Krisenbewältigung der Kommunen hatte am Montag für viel Ärger gesorgt. Schuldzuweisungen, die Kommunen hätten sich auf eine erste Öffnung der Schulen nicht rechtzeitig vorbereitet, belasteten das Vertrauensverhältnis der Kommunen zur Landesregierung. Das betonten Städtetag NRW, Städte- und Gemeindebund (StGB) und Landkreistag NRW gemeinsam. Die öffentlich geäußerte Kritik helfe auch nicht bei der Bewältigung der Corona-Pandemie.
Laschet hatte in der TV-Talkshow „Anne Will“ am Sonntagabend angedeutet, die Kommunen in Nordrhein-Westfalen seien auf die Schulöffnung nicht ausreichend vorbereitet gewesen und hätten etwa nicht rechtzeitig Desinfektionsmittel beschafft. Derartige Kritik entbehre „jeglicher sachlicher Grundlage“, monierten die Verbände.
RND/dpa | While a violent storm battered much of Germany, a bolt of political lightning struck in Berlin. At a meeting of the governing Christian Democrats (CDU), party leader Annegret Kramp-Karrenbauer told delegates that she would no longer be running for chancellor in the 2021 general election. AKK, as she is also known, said she would also be stepping down as party leader — for, as she also announced publicly a couple of hours later, "in my opinion, the party leader and its candidate for chancellor should be one and the same person."
The announcement marks the 57-year-old's final acceptance that the ongoing power struggle within the CDU has sapped her authority. AKK was elected party leader 14 months ago as the successor to Angela Merkel. Merkel, however, stayed put in the chancellery. It was an experiment for the CDU, which had combined the two positions under one person for decades.
Watch video 02:36 AKK decision: Patrick Sensburg (CDU) speaks to DW
But that experiment has been a failure. Even though the chancellor herself ostentatiously remained above the fray, AKK was unable to muster the strength and authority embodied for so long by Merkel. On the contrary, it became increasingly clear under AKK that the CDU was deeply divided: One wing sought a return to quintessentially conservative politics, and one, like Angela Merkel, preferred to focus on the socio-liberal center ground.
Merkel's liberal bent
AKK did not last long as the woman at the head of the national CDU after being elected on December 7, 2018. At the time, she was widely seen as Merkel's choice and had beaten back two considerably more conservative challengers in a poll restricted to CDU members.
AKK has been criticized from within her own party for showing a lack of leadership
It was already clear from the internal party debate that the CDU was at a crossroads. For 18 years, Merkel had led the party, opening it up to the left and causing it to take on, in an adapted form, many ideas previously considered the realm of the Social Democrats (SPD). This strategy proved successful: Whenever the CDU applied this concept, the SPD's approval ratings fell.
But the approach had its drawbacks, too. For one, it exposed a gap to the right of the CDU, a void that the Alternative for Germany (AfD), which started out as a conservative party before moving ever further toward the extreme right, quickly filled. It also led to a conservative countermovement growing within the CDU, which, under the name of Werteunion (Union of Values), is gaining more and more traction and attention.
Read more: AfD: What you need to know about Germany's far-right party
'AKK's achievement'
In the beginning, AKK tried to harness the conservative wing — without success. One of the questions now is whether this part of the CDU will become more influential. One of the conservative figureheads is Friedrich Merz, the former Bundestag leader of the CDU and the allied Bavarian Christian Social Union (CSU). The business lawyer withdrew from active politics over 10 years ago because of differences with Angela Merkel. He made a comeback in 2018 but was — very — narrowly defeated for the CDU leadership by AKK.
Does Merz have another chance?
Another potential successor is the North Rhine-Westphalia state premier, Armin Laschet. He is considered a loyal supporter who has stood with Merkel since 2015, when she began coming under heavy fire for her asylum policies. Laschet, regarded as belonging to the liberal wing of the CDU, has so far remained silent on whether he has designs on the party leadership and candidacy for chancellor. He said the CDU and CSU would have to make a persuasive offer based on the "policy breadth of our party organizations and the regional roots of our state chapters."
Laschet, a former journalist, has been NRW's state premier since mid-2017
If Merz were to become the head, "the CDU would soon be in coalition with the AfD," said the leader of the Left party, Katja Kipping. "AKK's achievement was to maintain the firewall to the right of the conservatives and save the soul of the party," she said. Kipping forecast that the battle for the CDU leadership would also become a fight over its future policy.
This battle has already come to one head in the eastern state of Thuringia, where the candidate of the Free Democrats (FDP), Thomas Kemmerich, was elected head of government by the votes of the CDU, the FDP and AfD on Wednesday. The CDU's joining forces with the far-right AfD prompted outrage throughout Germany and was regarded as a breach of a long-standing taboo. This view was shared by many members of the CDU — but not all of them.
Read more: Why is everyone in Germany talking about Thuringia and AfD?
The CDU's firewalls
Though there is a general consensus in the west of Germany that the only option is a strict rejection of the AfD, in the former East Germany there are plenty of Christian Democrats who actively wish for political cooperation with the AfD, in whatever form that might take. On the other end of the political spectrum, there are also different views in east and west over how to deal with the Left party.
AKK has made her own position clear: "No rapprochement and no cooperation with the AfD and the Left party." The AfD "contradicts everything that we stand for in the CDU," AKK said in her press statement on Monday. But she also added: "The history and policies of the Left party are absolutely irreconcilable with key points of the CDU's principles. It is not possible for the CDU to enter into cooperation with the Left."
Will AKK be able to maintain this line? Now that she has announced her intent to step down, she is merely a temporary solution. Given her lack of authority and power hitherto, how is she supposed to do better now? She gives the impression that her fighting spirit remains: "I was party leader, I am party leader, and I will remain so for the foreseeable future."
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Zu den nach wie vor herrschenden Zweifeln an der datenschutzrechtlichen Unbedenklichkeit der heute startenden Corona-App kommt nun noch eine weitere, womöglich gravierendere Sorge: Dass denjenigen fortan im Alltag empfindliche Nachteile drohen, die die App nicht installieren. Von „Freiwilligkeit“ kann da nämlich keine Rede mehr sein – eher von Corona-„App-„artheid…
Dabei war dies ja von vornherein die stets von der Bundesregierung betonte Grundeigenschaft der App: Ihre garantierte Optionalität; nur wer aus freien Stücken bereit ist Nutzung der App, soll sie installieren – und andere, die dies aus welchen Gründen auch immer ablehnen, dürfen keine negativen Konsequenzen erfahren. Auf indirektem Weg droht jetzt aber genau dies.
Denn jetzt schlägt der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Klaus Müller, passend zum Release der neuen Warn-App Alarm: Es bestünde die realistische Gefahr, dass Geschäfte, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe sowie öffentliche Einrichtungen nur noch Kunden, die die App installiert haben, Einlass gewähren könnten. „Ich warne davor, dass Restaurants, Geschäfte oder Flughäfen die Freiwilligkeit der App faktisch aushöhlen, indem sie nur App-Nutzern Zutritt gewähren. Diese Gefahr ist real“, sagte Müller gegenüber „t-Online„.
Sozial verheerende Folgen
Nicht nur eine Zweiklassengesellschaft, in der Nichtnutzer der App nur eingeschränkt am Konsum- und Freizeitleben teilhaben dürfen und womöglich auch in ihrer Mobilität beschnitten werden, wäre das Resultat. Auch sozial drohen fatale Folgen – wenn etwa Besuche bei Angehörigen in Pflegeheimen, womöglich auch Arztbesuche oder etwa Sportkurse für Kinder nur noch unter der Bedingung möglich sind, am permanenten Bewegungstracking teilzunehmen. Von fakultativer Nutzung kann dann keine Rede mehr sein – vielmehr von Zwangsfreiwilligkeit. Genau das, was im Zusammenhang mit dem kurzzeitig vorgesehenen „Immunitätsnachweis“ befürchtet wurde – einer Art Apartheid-Gesellschaft zum Vorteil Gesunder – würde jetzt real blühen, diesmal zum Vorteil der willigen Freiwilligen.
VZBV-Chef Müller fordert daher schnellstens ein Tätigeren des Gesetzgebers, um solche Entwicklungen zu verhindern. „Es gibt gute Argumente dafür, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das genau diese drohenden Zutrittsbeschränkungen regeln könnte.“ Dies funktioniere auch jetzt noch, nachdem die App bereits verfügbar ist. Die Frage drängt sich trotzdem auf, warum die Politik nicht schon längst – parallel zur ohnehin schon blamabel in die Länge gezogenen Entwicklungszeit der App – diese realistische Gefahr gesetzlich vorweggenommen und ausgeschlossen hat. Vielleicht ja gerade deshalb, weil sie insgeheim auf den Effekt der Diskriminierung von Nicht-Nutzern spekuliert, um der App zum Erfolg zu verhelfen? (DM)
Derweil geht die Debatte munter weiter:
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund wirbt jetzt ebenfalls für eine breite Nutzung der neuen Corona-Warn-App. „Je mehr Menschen die Vorteile der App sehen, desto eher wird sie dazu beitragen, dass sich lokale Ausbrüche von Corona begrenzen lassen“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Die Nutzer der App könnten aktiv dazu beitragen, dass Infektionen schneller erkannt werden.
Um die Wirksamkeit der App zu steigern, sei allerdings eine stärkere Zusammenarbeit mit den örtlichen Gesundheitsämtern nötig: „Deshalb appellieren wir an die Nutzer der App, den Kontakt zum Gesundheitsamt zu suchen, wenn die App ihnen eine Warnung anzeigt.“ Auf diese Weise könnten sie ein effizientes und zügiges Arbeiten der Gesundheitsämter unterstützen. „Die Beratung der Gesundheitsämter für Infizierte und ihre Kontaktpersonen ist das A und O, um die Ausbreitung von Infektionen zu verringern.“
Was daran anonym sein soll, wenn das Gesundheitsamt die Daten erhält, bleibt fraglich.
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) empfiehlt die neue Corona-Warn-App sogar auch für Kinder. „Aus meiner Sicht ist die Corona-Warn-App für Kinder mit Smartphones genauso zu empfehlen wie für Erwachsene“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Wichtig sei die Einwilligung in die Nutzung der Corona-Warn-App.
Diese könnten Personen ab 16 Jahren selber erteilen, bei allen jüngeren Personen brauche es die Einwilligung eines Elternteils. Die Entscheidung darüber, ob die App auch auf den Smartphones der Kinder installiert werde, müsse allerdings am Ende jede Familie selbst beurteilen und entscheiden. Anlässlich der offiziellen Vorstellung der neuen App am Dienstag warnte die Ministerin davor, allzu sorglos beim Herunterladen der App zu sein: „Wichtig ist, dass Nutzerinnen und Nutzer die Anwendung ausschließlich aus den offiziellen App-Stores von Apple und Google herunterladen und darauf achten, keine Fake-Apps zu erwischen, die Daten abgreifen wollen“, so die Ministerin, die im Kabinett auch für den Verbraucherschutz zuständig ist.
Besorgt äußerte sich Lambrecht mit Blick auf eventuelle Benachteiligungen für Bürger, die die App nicht nutzen wollen oder können: Sie sei davon überzeugt, dass es einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber gebe, dass niemand benachteiligt werden dürfe, der die App nicht nutze. Der Zugang zu Geschäften und Restaurants dürfe unter keinen Umständen von der Nutzung der App abhängig gemacht werden. Mit Blick auf den Einzelhandel und das Gastgewerbe kündigte die Ministerin an: „Wir werden hier genau hinschauen.“
Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat einen gesetzlichen Zwang zum Download der Corona-App ausgeschlossen. „Es gibt keinen Zwang, die App zu installieren. Ein Gesetz, das die Deutschen zum Download der Corona-App zwingt, schließe ich ausdrücklich aus. (Da hat er wohl was falsch verstanden, in dem Gesetz geht es ja gerade darum, dass ein Zwang ausgeschlossen werden soll).
Wir werden beim freiwilligen Modell bleiben“, sagte Braun dem Nachrichtenportal T-Online. Zugleich versprach er eine maximale Sicherheit der Corona-App: „Diese App ist so sicher, wie sie nur sein kann“, sagte er. Der Quellcode sei offengelegt worden, ein höheres Maß an Transparenz könne man „kaum leisten“.
Zugleich kündigte der Kanzleramtsminister an, dass App-Nutzer in einer nächsten Version der App ihre persönlichen Daten weitergeben können: „Wir wollen im zweiten Schritt eine anonyme Datenspende in der App einführen, sodass Nutzer – vollkommen freiwillig – ihre Daten dem Robert-Koch-Institut übermitteln können.“ Auf die Frage, ob er Menschen verstehe, die durch die Corona-App das Gefühl staatlicher Überwachung bekommen, sagte Braun: „Nein, ehrlich gesagt nicht. Denn die Daten liegen ja nur auf dem eigenen Handy und sind anonymisiert, außerdem haben wir sogar den Quellcode offengelegt. Den kann sich jeder im Internet anschauen – viele Anregungen haben wir eingebaut und jetzt gibt es praktisch keine Kritik mehr daran.“ Vor allem Pendler, die im öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sind, rief Braun dazu auf, die App zu installieren: „Beispielsweise jene, die sich häufig in Straßenbahnen, Bussen oder Zügen aufhalten, dort, wo man schnell mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt kommt. Und wo man sonst nicht benachrichtigt wird, wenn ein anderer, mit dem man Kontakt hatte, sich infiziert hat.“
Dass sich Nutzer aufgrund der Verwendung der App in trügerischer Sicherheit wiegen, könne man „nicht ausschließen“, so Braun. Dennoch verlasse er sich auf die Mündigkeit der Bürger: „Bei der eingeführten Maskenpflicht gab es auch die Sorge, dass der Großteil der Menschen aus falschem Sicherheitsgefühl auf alle Abstandsregeln verzichtet. Das war aber nicht der Fall.“
Dass die Regierung die App verteidigt, ist logisch. Sie hat Millionen dafür investiert. Millionen, die wohl wieder mal in den Sand gesetzt wurden, da nicht davon auszugehen ist, dass sich viele dieses „Überwachungs- und Denunzianten-Programm“ freiwillig herunterladen werden.
Man darf gespannt sein, wie lange diese Freiwilligkeit gilt und ob die Regierung nicht doch noch auf Zwang setzt, alleine, um ihre Investitionen zu begründen. (Mit Material von dts) | PROVIDENCE, R.I. (WPRI) ─ A computer science professor at Brown University is among a group of international researchers developing a smartphone app that would allow users to trace their contacts without revealing any personal information.
Anna Lysyanskaya said the app, dubbed Private Automated Contact Tracing (PACT), uses the Bluetooth signals that smartphones regularly exchange to track which devices come into close contact with one another.
The contact tracing tool would be utilized to track and slow down the spread of the coronavirus.
Lysyanskaya said the app creates a series of numbers as a “pseudonym” for each individual, allowing the user to see if they’ve come into contact with an infected person through their pseudonym.
The pseudonyms, she said, are designed to protect a person’s identity and personal information without compromising their privacy.
“Counting on people’s memory is less than perfect, especially when you have a really busy life,” she said.
Another feature the app will have is automatically logging when a smartphone receives a call from a contact tracing collaborate. Lysyanskaya said this means if someone calls you for contact tracing purposes, the app will have already logged that call for you.
Lysyanskaya said that creating, designing and testing a smartphone app normally takes six months to a year to complete, but her team is working around the clock to have theirs ready for users by the summer.
Both Apple and Google announced last week that they would make contact tracing apps possible on their downloading platforms within a month.
Coronavirus: Coverage and Resources
RI Coronavirus Hotline: (401) 222-8022 | Work-Related Questions: (401) 462-2020 | Mental Health Assistance: (401) 414-5465
Coronavirus: Latest Headlines | 1 |
Prekäre Arbeitsverhältnisse und Forderung nach national verpflichtender Herkunftskennzeichnung sind zwei Paar Schuhe
COVID-19-Ausbruch inkl. Lohndumping in einigen deutschen Schlachtbetrieben kann nicht politische Begründung für Schwächung der österreichischen Lebensmittelindustrie sein.
Jetzt eine nationale Herkunftskennzeichnung für bestimmte Primärzutaten für 2021 zu beschließen, wo einerseits gerade erst seit April 2020 die EU-Vorschriften zur Herkunftskennzeichnung bei Primärzutaten umzusetzen sind und andererseits bereits ab 2022 wiederum neue und zusätzliche EU-Vorgaben für Herkunftsangaben bei Lebensmitteln erlassen werden, grenzt an bürokratische Schikane für die heimische Lebensmittelindustrie Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbands der Lebensmittelindustrie 1/3
Es kann keine Junktimierung zwischen einem Covid-19-Ausbruch in einigen deutschen Schlachtbetrieben und einer zwingenden, rein nationalen Herkunftskennzeichnung bei verarbeiteten und verpackten Lebensmitteln in Österreich geben. Die Forderung, arbeitsrechtliche Defizite in Deutschland mit lebensmittelrechtlichen Vorgaben in Österreich zu lösen, ist populistisch, sachlich nicht begründbar und strikt abzulehnen Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbands der Lebensmittelindustrie 2/3
Heuer feiern wir 25 Jahre Binnenmarkt, was uns Wohlstand und eine große Produktvielfalt gebracht hat. Die Basis dafür sind gleiche Spielregeln für alle Marktteilnehmer und keine Schlechterstellung der heimischen Lebensmittelhersteller. Dafür werden wir uns weiter einsetzen. Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbands der Lebensmittelindustrie 3/3
Wien (OTS) - " Es kann keine Junktimierung zwischen einem Covid-19-Ausbruch in einigen deutschen Schlachtbetrieben und einer zwingenden, rein nationalen Herkunftskennzeichnung bei verarbeiteten und verpackten Lebensmitteln in Österreich geben. Die Forderung, arbeitsrechtliche Defizite in Deutschland mit lebensmittelrechtlichen Vorgaben in Österreich zu lösen, ist populistisch, sachlich nicht begründbar und strikt abzulehnen ", hält Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbands der Lebensmittelindustrie, fest.
Weil in Deutschland in einigen Schlacht- und Zerlegebetrieben ausländische Arbeiter meist nur über Werkverträge arbeiten und in unzureichenden Unterkünften untergebracht sind, haben manche deutsche Unternehmen einen Lohnvorteil gegenüber anderen Mitbewerbern in Europa. Diese arbeitsrechtlichen Probleme in Deutschland (Lohn, Unterkunft) können durch die Forderung nach einer national verpflichtenden Herkunftskennzeichnung in Österreich nicht gelöst werden.
Auch international entsteht eine schiefe Optik, denn in Österreich sind Fälle von ausländischen Erntehelfern bekannt, die für die Spargel- und Erdbeerernte benötigt werden und über prekäre Arbeitsverhältnisse klagen. Bei diesen Menschen traten ebenfalls Covid-19-Fälle auf. Die Ernte und der Verkauf von österreichischem Spargel liefen trotzdem gut. Hier gab es keinen Aufschrei oder vergleichbare Forderungen der heimischen Agrarpolitik.
Österreichs Landwirtschaft kann nicht alle Rohstoffe liefern
Das Argument, regional zu kaufen sei die richtige Lösung, greift zu kurz. Dass Österreichs Landwirtschaft genug eigene Lebensmittel produzieren würde, ist nur für sehr wenige Produktgruppen richtig, nämlich bei Zucker, Milch und Rindfleisch. Ohne Importe wären also immer wieder einzelne Regale in den Supermärkten leer und die Versorgung des Landes nicht sichergestellt.
Bei Schweinefleisch zeigt ein Blick in die Versorgungsbilanz der Statistik Austria, dass im Jahr 2018 insgesamt 175.727 Tonnen (Schlachtgewicht) importiert werden mussten, weil 218.984 Tonnen, die erfolgreich aus Österreich in viele Länder exportiert wurden, am Inlandsmarkt – auch für die Weiterverarbeiter – fehlten.
Die Angabe der Herkunft von Lebensmitteln ist EU-weit bereits geregelt und wird laufend erweitert - zuletzt 1. April 2020 bei Primärzutaten und erneut ab 2022 gemäß EU-"Farm to Fork"-Strategie
Bereits heute muss die Herkunft von bestimmten Lebensmitteln EU-weit angegeben werden. Diese Vorschriften wurden erst jüngst erweitert: Seit 1. April 2020 müssen Lebensmittelunternehmen, die mit der Herkunft eines verpackten Lebensmittels werben möchten, die Herkunft der Primärzutat des Produktes deklarieren, wenn diese eine andere Herkunft hat. In der "Farm-to-Fork"-Strategie des europäischen "Green Deal" ist bereits die nächste Erweiterung der Herkunftsangabe bei Lebensmitteln EU-weit verpflichtend vorgesehen und zwar bereits ab 2022.
Über gesetzliche EU-Vorgaben hinaus steht die heimische Lebensmittelindustrie seit vielen Jahren für eine freiwillige Herkunftskennzeichnung, etwa über das seit über 20 Jahren bekannte AMA-Gütesiegel oder andere freiwillige EU-Modelle wie "geschützte geographische Angaben" und "geschützte Ursprungsbezeichnungen", die in vielen Produktsegmenten bereits fast den gesamten Markt abdecken. Solche etablierten freiwilligen Systeme werden freilich durch nationale Kennzeichnungsvorschriften ausgehöhlt.
" Jetzt eine nationale Herkunftskennzeichnung für bestimmte Primärzutaten für 2021 zu beschließen, wo einerseits gerade erst seit April 2020 die EU-Vorschriften zur Herkunftskennzeichnung bei Primärzutaten umzusetzen sind und andererseits bereits ab 2022 wiederum neue und zusätzliche EU-Vorgaben für Herkunftsangaben bei Lebensmitteln erlassen werden, grenzt an bürokratische Schikane für die heimische Lebensmittelindustrie ", so Koßdorff.
Gerade nach der Coronakrise gilt: Entlasten statt belasten
Eines hat sich in der Coronakrise klar gezeigt: Es braucht eine leistungsstarke Lebensmittelindustrie im Land. Koßdorff abschließend: " Heuer feiern wir 25 Jahre Binnenmarkt, was uns Wohlstand und eine große Produktvielfalt gebracht hat. Die Basis dafür sind gleiche Spielregeln für alle Marktteilnehmer und keine Schlechterstellung der heimischen Lebensmittelhersteller. Dafür werden wir uns weiter einsetzen. "
Informationen zur Herkunftskennzeichnung als Faktencheck finden Sie hier.
Stellenwert der Lebensmittelindustrie in Österreich
Die Lebensmittelindustrie ist eine der größten Branchen Österreichs. Sie sichert im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten tagtäglich die Versorgung mit sicheren, qualitativen und leistbaren Lebensmitteln. Die rund 200 Unternehmen mit ihren 27.000 direkt Beschäftigten erwirtschaften jährlich ein Produktionsvolumen von rund 9 Mrd. Euro. 7,6 Mrd. Euro davon werden in Form von Erzeugnissen der Lebensmittelindustrie im Export in über 180 Länder abgesetzt. Der Fachverband unterstützt seine Mitglieder durch Information, Beratung und internationale Vernetzung.
Rückfragen & Kontakt:
Mag. Katharina Koßdorff
Geschäftsführerin im Fachverband der Lebensmittelindustrie
Tel.: +4317122121–14
k.kossdorff @ dielebensmittel.at
DI Oskar Wawschinek MAS MBA
Food Business Consult
Pressesprecher für den Fachverband der Lebensmittelindustrie
+43/664-5456350
office @ foodbusiness.at | Temperature checks for staff and customers, mandatory staff Covid-19 testing and no price promotions are among measures being considered by retailers as they plan for eventual re-opening of non-essential stores.
Retail Excellence says shops should also consider barring shopping baskets and insist on card payments for a period.
They are also considering banning price promotions to prevent a rush of customers.
The CEO of Retail Excellence Ireland David Fitzsimons said they are looking at a number of options.
“We’re looking across Europe in terms of re-opening protocols in the likes of Austria and Germany and seeing what they’re up to,” he said.
“Our greatest concern is colleagues in smaller format stores able to get on with their daily business with the two-metre spacing protocols.
“Potentially smaller stores are going to have to have different counter space for different colleagues which will have to be sanitised after every shift.”
Meanwhile, It may be possible for construction sites to begin reopening, according to an infectious disease expert.
The current restrictions are set to expire on May 5th, but a major relaxation of the rules is not anticipated.
The RCSI’s professor Sam McConkey is urging all businesses to start thinking about how they could reopen, while adhering to social distancing.
He said it may be feasible for the building trade to get back to work.
Professor McConkey said: “The small scale building projects, where people are doing sort of in a series, where one day it’s a fella digging the foundation, next day it’s pouring the concrete, next day it’s builders for a couple of days who can stay two metres away.”
“That’s all very feasible.” | 1 |
Der britische Premierminister Boris Johnson nimmt an diesem Montag die Amtsgeschäfte wieder auf. Bereits am Sonntagabend traf der 55-Jährige am Regierungssitz Downing Street in London ein, wie eine Sprecherin bestätigte. Johnson hatte sich in den vergangenen zwei Wochen auf dem offiziellen Landsitz Chequers nahe der britischen Hauptstadt von der Lungenkrankheit erholt. Zuvor war er eine Woche im Krankenhaus behandelt worden, mehrere Tage davon gar auf der Intensivstation.
Kabinettsausschuss tagt zu Corona
Johnson werde zunächst eine Sitzung des mit dem Coronavirus befassten Kabinettsausschusses leiten, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Die konservative Regierung steht wegen ihrer Reaktion auf die Pandemie schwer in der Kritik. Ihr wird vorgeworfen, viel zu lange mit Maßnahmen zur Eindämmung gewartet zu haben. Zudem fehlt es an Schutzkleidung für das medizinische Personal. Auch vom ausgegebenen Ziel, bis Ende April jeden Tag 100.000 Menschen auf den Erreger SARS-CoV-2 zu testen, sind die Behörden noch weit entfernt.
Social distancing ist gar nicht so einfach - hier eine Einkaufsstraße am Sonntag in London
Experten gehen inzwischen davon aus, dass das Vereinigte Königreich den Höhepunkt der Epidemie überschritten hat. Doch die täglich neu registrierten Sterbefälle sind noch immer hoch. Nach jüngsten Zahlen der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore registrierten die Behörden bislang fast 20.800 Todesopfer und mehr als 154.000 Infizierte. Berechnungen der "Financial Times" zufolge könnte die tatsächliche Zahl der Toten mehr als doppelt so hoch sein.
Video ansehen 01:06 Teilen Tourismus in Cornwall am Boden Versenden Facebook google+ Tumblr VZ Xing Newsvine Digg Permalink https://p.dw.com/p/3bCki Tourismus in Cornwall am Boden
Ungeachtet dessen werden die Rufe nach einer Lockerung der Maßnahmen wegen der Schäden für die Wirtschaft immer lauter. Der neue Labour-Chef Keir Starmer forderte die Regierung auf, eine Exit-Strategie vorzulegen und eine Debatte in der Öffentlichkeit darüber zu führen. Die Bürger müssten wie Erwachsene behandelt werden, so der Oppositionschef.
Auch der ehemalige konservative Finanzminister Philip Hammond rief die Regierung auf, einen Plan vorzulegen, wie die Wirtschaft wieder zum Laufen gebracht werden kann. Innenministerin Priti Patel schloss am Wochenende jedoch eine rasche Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen aus.
Vor einem Supermarkt in London: Desinfektionsspray und Papier, um die Griffe der Einkaufswagen zu säubern
Erwartet wird, dass sich der Premierminister noch an diesem Montag dazu äußert, wie es in den kommenden Tagen weiter geht. Die britische Tageszeitung "Telegraph" berichtet, Johnson wolle in den nächsten Tagen einen Fahrplan präsentieren. Der Premier wird eine Antwort darauf finden müssen, wie und wann die Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgehoben werden können, ohne eine zweite Infektionswelle zu riskieren.
se/wa (rtr, dpa, ap) | The Prime Minister said groups of up to six people from outside one household can meet in private gardens, “provided those from different households continue strictly to stick to social-distancing rules” by staying two metres apart.
The move will be a welcome boost for families and friendship groups, who until now have only been able to meet with one other person outside their household, in public spaces such as parks, while obeying social-distancing rules.
The PM said: “I know the toll the lockdown has taken on families and friends who have been unable to see each other.
Prime Minister Boris Johnson during a media briefing in Downing Street, London, on coronavirus Copyright: pa
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“We will now allow people to meet in gardens and other outdoor spaces.
“These changes that friends and families can now meet their loved ones, perhaps seeing both parents at once, or both grandparents at once, and I know for many people this will be a long-awaited joyful moment.
“But I must stress, that to control the virus, everyone must stay alert, act responsibly, strictly observe social distancing rules and stay two metres apart from those you do not live with.”
Mr Johnson also urged people to avoid “seeing too many people from too many households” in quick succession, but said further guidance would follow.
He also said those who were shielding for health reasons should continue to do so.
Mr Johnson also said that it would be possible to have barbecues with members of your family.
He said: “It’s very, very important that people understand the really limited nature of what we’re saying.
“We do want people to be able to see their friends and family, we do want people to see two grandparents at once but it’s got to be socially distanced, there’s got to be a maximum of six people.”
He added: “We don’t want people to stay overnight, we don’t want people to go to other households and stay there, I’m just afraid we’re not at that stage. | 2 |
Laut Polizei sind zwei Räuber kurz vor 3.00 Uhr über ein Baugerüst in die Wohnung des Paares eingedrungen. Die Wohnung befindet sich in einem Mehrparteienhaus zwischen dem Friedhof Gersthof und dem Türkenschanzpark. Das Duo schlug laut Polizei ein Fenster ein und kletterte in die Wohnung. Die Bewohner wurden vom Lärm geweckt. Die Täter fesselten das Paar und nahmen Schmuck und Bargeld an sich.
Nachbarn hörten Lärm
„Nachbarn wurden durch den Lärm aufmerksam und haben an die Wohnungstür geklopft und gefragt, ob alles in Ordnung ist“, berichtete Polizeisprecher Markus Dittrich am Mittwoch. Die Täter kletterten daraufhin aus dem eingeschlagenen Fenster und ergriffen die Flucht. Der 61-Jährige konnte sich rasch von seinen Fesseln befreien und die Polizei verständigen.
Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb zunächst erfolglos. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt auf Hochtouren, hieß es von der Polizei. | Share this too
The Ogun state command of the Nigerian Police has arrested three suspects for allegedly killing a seven-year-old boy, Pelumi Apalaya for ritual purpose.
The suspects, according to a statement by the Command’s Spokesman, Abimbola Oyeyemi, are: Lajuwon Ogunleye, a herbalist and the step-father of the boy, his wife Adetutu Apalaya and one Fatai Sefiu.
The trio were arrested on Wednesday, April 22, following an information received by the Police at Abigi Divisional headquarters that the seven-year-old boy who didn’t show any sign of sickness suddenly slumped and died.
Oyeyemi explained that, the sudden death of the boy arouse the suspicion of people around that the boy might have been used for ritual.
“Upon their suspicion, the people around started monitoring the herbalist who incidentally happened to be the step-father of the deceased boy and his wife who is the mother of the boy”, Oyeyemi said.
“Unknown to them (the couple), they were monitored to the bush where they took the victim to for burial in company of the third suspect who is a friend to the herbalist and the boy was buried in an upright position after they had removed some body parts of his corpse.”
Oyeyemi further explained, “This confirmed the suspicion of the people and they quickly informed the police.”
The DPO Abigi division, Tarkighir Joseph led his men to the bush in Iwopin area of Ijebu Waterside where the suspects were arrested.
The suspects, Oyeyemi disclosed, led policemen to where the victim was buried where it was discovered that the deceased was buried in standing position.
When interrogated by the Police, the second suspect, Fatai Sefiu told the detectives that the boy was actually used for ritual by the step-father in connivance with the deceased boy’s mother.
“Sefiu stated further that the couple have reached a conclusion before he was coopted into the business”, Oyeyemi added.
The Commissioner of Police, Kenneth Ebrimson has ordered the immediate transfer of the case to homicide section of the state criminal investigation and intelligence department for further investigation and prosecution. | 1 |
Das Kastanienwunder von der Feuerhausstraße
Von: Ingrid Zeilinger
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Entgegen aller Erwartungen blüht die Kastanie wieder. © Brunetti
Dass diese Kastanie in der Feuerhausstraße in Fürstenfeldbruck wieder blüht, grenzt fast an ein Wunder.
Fürstenfeldbruck - Der Baum in der Feuerhausstraße wurde bei Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück im vergangenen November stark beschädigt. Auch die Krone musste stark gestutzt werden. Doch offenbar hat die Kastanie all diese Beschädigungen ausgehalten und überlebt. Denn jetzt steht sie im Frühling in voller Blüte – zur Freude der Bauarbeiter und Anwohner.
So sah der Baum noch im November aus © Weber
Weitere Nachrichten aus dem Landkreis finden Sie hier. | People are being encouraged, now more than ever, to take their litter home with them.
Bruck at the Peerie Voe at Spiggie.
Shetland Amenity Trust, which runs Da Voar Redd Up and the Dunna Chuck Bruck campaign, said it was important both to keep Shetland tidy and to protect those who pick up litter.
With the slight easing of lockdown at the weekend and the glorious weather more people had been visiting our beaches and outdoor spaces, the trust said.
In some places that has given rise to more litter being left behind, ranging from beer cans to dog poo bags left hanging on fence posts. Disposable plastic gloves, used tissues and face masks had also been spotted on roadsides and pavements.
The trust is asking people to take even more care with their litter at this time to ensure they take it home with them and to ensure that they are not exposing those who pick up the litter to additional risk from the virus.
Head of engagement Sandy Middleton said: “The vast majority of people in Shetland do take their litter home with them and we have seen nothing like the scenes on the mainland where country parks and beaches have been strewn with litter, bottles, disposable cups and more.
“There have been a number of reports over the weekend, however, of increased littering which is very sad.
“People in Shetland really value their beautiful environment and a growing number of people are picking up litter when out for their daily walks and they continue to clean up their local beaches.
“It is great to see people taking such pride in their surroundings but unfortunately every bit of litter they collect may carry an invisible risk – no matter what it is.”
People who do pick up litter are asked to take extra care and to wear gloves, use litter pickers if they have them, and of course to wash their hands.
Ms Middleton added: “For those who continue to drop litter and to leave their dog poo bags behind, you are asked to take it home with you and stop ruining our environment and putting those who care for it at risk.” | 1 |
Der ehemalige US-Botschafter in Deutschland John Kornblum sieht Anzeichen für einen schwindenden Rückhalt in der Wählerschaft von US-Präsident Donald Trump.
"Was man sagen kann, ist, dass Trump in den letzten zwei Wochen wahrscheinlich die schwierigste Zeit seiner Amtszeit gehabt hat", sagte Kornblum dem Fernsehsender Phoenix. Es gebe eine Reihe von Problemen, mit denen der US-Präsident konfrontiert sei.
"Es geht wirtschaftlich nicht gut, die Zahl der Corona-Infizierten steigt sehr schnell und noch dazu eine Schlappe bei dieser Wahlkampfveranstaltung" in Tulsa. Er habe den Eindruck, dass Trump dort "sehr gereizt und ziemlich zerstreut" reagiert habe. Im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft sehe er gute Chancen für den Herausforderer der Demokraten, so Kornblum weiter. Joe Biden bekomme sehr viele Spenden. In den Umfragen sei er mindestens zehn Punkte voraus. Biden habe klar gemacht, dass er als Vize-Präsidentin eine Frau präsentieren werde. "Und alle erwarten, dass er eine afroamerikanische Frau wählen wird", sagte Kornblum. Der Demokrat müsse gar nicht viel tun, um die afroamerikanischen Wähler zu gewinnen. "Er braucht bloß keine Fehler zu machen". Es bleibe dennoch eine Unsicherheit bei den Demokraten bestehen. Trump sei ein "gewiefter Taktiker", der den Ruf habe, sich "aus engen Ecken rauszukämpfen. Man weiß nicht, wie er spielen wird - ob er unfair und unsauber spielen wird", so Kornblum.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH | Did Former Vice President Joe Biden just endorse President Trump?
“We cannot re-elect – we cannot win this re-election,” he told the confused crowd. “Excuse me. We can only re-elect Donald Trump.”
Here’s the video:
Trending: CNN’s Jake Tapper Gets Schooled By Surgeon General On White House Coronavirus Response
He seemed to be confused about his own name too, calling himself “an Obiden-Bama Democrat”
“I’m an Obiden-Bama Democrat!”
– @JoeBiden From his *seven minute* speech today. Amid widespread concerns about his mental fitness, Biden can’t go seven minutes without putting his foot in his mouth. He’s in no condition to beat Trump.pic.twitter.com/Vd8rJhuzeG — Samuel D. Finkelstein II (@CANCEL_SAM) March 7, 2020
The “help, mommy!” look at the end was the pitiful cherry on top. Biden’s main problem (on top of his real problems) is that he tries to “power through” his incoherence, and only winds up even more incoherent. This is nothing short of elder abuse by the people pushing him to run — monkeyfresh (@monkeyfresh1) March 8, 2020
This is cruel. I care about the humanity of a person before I do about politics. It’s mean, his family letting him be out there on the campaign when he is dealing with something mentally. Let him rest. Take it easy. Get help for what he’s going through mentally. God bless him. — Adam R Alb (@AdamRAlb) March 8, 2020
370 million people in this country, about half of which are Democrats, and THIS is the best person the Democratic Party could choose to represent them? Seriously? Trump is going to kill this guy in the debates. — Tom Nicholas (@TomNicholas529) March 7, 2020
If he doesn’t have a script to read, he falls apart. What is wrong with Democrats? The thought of @JoeBiden making any significant decision is frightening. — MountainMama66🌿 (@mountain_mama66) March 8, 2020 | 3 |
Für den Deutschen Buchpreis haben in diesem Jahr 120 Verlage 187 Romane eingereicht, so viele wie noch nie.
Frankfurt/Main Das ist eine ganze Menge Lesestoff für die Jury: Fast 200 Romane bewerben sich um den Deutschen Buchpreis.
Für den Deutschen Buchpreis haben in diesem Jahr 120 Verlage 187 Romane eingereicht, so viele wie noch nie. Wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt weiter mitteilte, wird die beste Neuerscheinung am 12. Oktober bekannt geben.
Am 18. August erscheint eine 20 Titel umfassende Longlist. Daraus wählt die siebenköpfige Jury sechs Bücher für die Shortlist aus, diese wird am 15. September veröffentlicht. Sprecherin der diesjährigen Jury ist Hanna Engelmeier vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen.
82 der teilnehmenden Verlage sitzen in Deutschland, 20 in der Schweiz und 18 in Österreich. Sie konnten maximal zwei Titel einsenden. Von den Einreichungen stammen 88 Werke aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm, 78 kommen erst im Herbst auf den Markt. 21 Romane erschienen bereits im vergangenen Spätherbst. Aus einer Empfehlungsliste der Verlage kann die Jury aber noch weitere Titel anfordern.
Im vergangenen Jahr ging der Buchpreis aus dem aus Bosnien stammenden Autor Saša Stanišić für seinen Roman "Herkunft". Er gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen der Branche und wird seit 2005 verliehen. | Legal & General Investment Management (LGIM) has expanded the wholesale sales team headed by Philipp Graf von Königsmarck. Patrik Hanser starts as senior sales manager at the Frankfurt office, effective today.
In the newly created position, Hanser will be responsible for customer acquisition and support for family offices, fund of fund managers, asset managers, independent financial advisors, fund selectors at banks and fund platforms, and private banking departments throughout Germany and Austria.
Hanser was previously at Degroof Petercam Asset Management as Institutional Sales and at Metropole Gestion worked as business development manager, where he was responsible for the acquisition and support of customers from the wholesale and institutional business in Germany. He started his career in the financial industry with a dual degree from Deutsche Bank, where he worked as a relationship manager in private banking.
Philipp Graf von Königsmarck, head of Wholesale Germany and Austria, Legal & General Investment Management, said: "Hanser has extensive sales experience in the area of sustainable investments across all customer segments. We are happy to have him on board and we will work with him to expand the wholesale business in Germany and Austria. " | 1 |
Frankfurt/Main Der Reiseverkehr kommt in der Corona-Krise quasi zum Erliegen. Am Frankfurter Flughafen werden kaum noch Passagiere abgefertigt. Auch die Menge an Fracht geht zurück, obwohl die Zahl der Frachtflüge steigt.
Am Frankfurter Flughafen sind wegen der Corona-Krise die Passagierzahlen noch weiter eingebrochen.
In der Woche vom 30. März bis 5. April wurden an Deutschlands größtem Airport 66.151 Fluggäste abgefertigt und damit 95,2 Prozent weniger als in der entsprechenden Kalenderwoche des Vorjahres, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. In der Woche zuvor waren es noch 119.000 Fluggäste gewesen.
Die Menge von Fracht und Luftpost ging um 25 Prozent auf 32.904 Tonnen zurück, obwohl die Zahl der Frachtflüge um mehr als 20 Prozent zulegte. Die zusätzlichen Flüge konnten aber nicht die sonst übliche Zuladung in den Passagiermaschinen komplett ersetzen. Üblicherweise wird rund die Hälfte der Fracht an Bord von Passagierjets transportiert.
Insgesamt sank die Zahl der Flugbewegungen in Frankfurt in der genannten Woche um 85,1 Prozent auf 1545 nach 1836 in der Woche zuvor. Fraport hat deswegen das kleinere seiner beiden Passagierterminals geschlossen. Zudem sind zwei der vier Bahnen gesperrt: Die Landebahn Nordwest dient als Flugzeugparkplatz und die Start- und Landebahn Süd erhält eine neue Asphaltdecke. | remove-circle Internet Archive's in-browser video player requires JavaScript to be enabled. It appears your browser does not have it turned on. Please see your browser settings for this feature. | 1 |
Bisher hat es in Österreich 92.190 Testungen auf SARS-CoV-2 und damit deutlich mehr, als zuletzt vom Gesundheitsministerium verlautbart wurde, gegeben.
Das gab Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.
Mit gestern, Mittwoch, waren bundesweit knapp 56.000 Testungen ausgewiesen worden. „Es gibt deutlich mehr Testungen, als in den Tagesmeldungen ersichtlich“, sagte Anschober.
Als Grund für die Differenz nannte Anschober, dass viele kleine Labors – österreichweit führen mittlerweile über 40 diese Tests auf das Coronavirus durch – noch nicht mit der Schnittstelle verbunden sind, die direkt Daten ins Epidemiologische Meldesystem (EMS) einspeist. | A provocative marketing campaign launched to promote vegan-friendly food supplements has caught the disapproving eye of Austria’s Green Party, igniting yet another social justice fracas on the internet.
Gall Pharma rolled out a saucy ad featuring a naked woman (or so we are led to believe) suggestively resting an unpeeled banana on her chin. “We’re doing it vegan now,” the advertisement declares.
The sexual innuendo was not well received by Greens MP Meri Disoski, the party’s spokesperson for women and equality, who lashed out at the promotional material in a message posted to Facebook.
Arguing that there is “no connection” between the advertisement and what it is meant to promote, Disoski said Gall Pharma was guilty of “using a woman as a sexualized eye-catcher” for their products. Condemning the ad’s “pornographic aesthetics,” she claimed that the company had violated the code of ethics laid out by the Austrian Advertising Council. The MP urged the pharmaceutical firm to withdraw the ad and “refrain from sexist advertising in the future.”
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Source: RT Top New Stories | 1 |
Berlin
Bund und Länder verbieten Gottesdienste aller Religionen
Bund und Länder verbieten bis auf weiteres Gottesdienste, Treffen in Vereinen und Busreisen. Das geht aus einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder vom Montag hervor. Dort heißt es unter anderem unter Punkt drei: Zu verbieten seien „Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften“. | Aufruf von Laura Garavini, Fraktionsvorsitzende der Demokratischen Partei im Antimafia-Ausschuss des italienischen Parlaments:
Die Regierung Berlusconi ist dabei, die Demokratie in Italien auszuhöhlen. Mit einem neuen Gesetz will Berlusconi die Arbeit der Richter und Staatsanwälte behindern und Journalisten einschüchtern. Verlierer dieses Gesetz wäre die Demokratie. Gewinner wären Berlusconi selbst, gegen den derzeit wegen Korruption ermittelt wird, und die Mafia, die künftig noch schwerer zu bekämpfen ist.
In Italien sind bereits Hunderttausende Menschen gegen dieses Gesetz auf die Straße gegangen. Es ist ein wichtiges Signal, dass auch die Italiener im Ausland ihren Protest deutlich machen. Die Demokratische Partei als größte Oppositionskraft in Italien unterstützt daher mit ihrer Berliner Sektion die Kundgebung der Italiener in Berlin gegen Berlusconi am 25.Juli 2010, 19.30 Uhr, auf dem Bebelplatz.
Mit der Demonstration an dem Ort, an dem die Nazis früher Bücher verbrannt haben, wollen wir ein Zeichen setzen zur Verteidigung der Demokratie in Italien. Als Mitglied des italienischen Antimafia-Ausschusses werde ich mich an dieser Kundgebung auch persönlich beteiligen.
Berlin - Ein Bündnis italienischer Gruppierungen hat am Sonntag den 25. Juli in Berlin gegen die Politik des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi protestiert. Unter dem Motto «3.000 Kerzen für die Demokratie» wurden auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte Kerzen aufgestellt, die den Umriss Italiens darstellten.Unterstützt wurde die Aktion durch: La Fabbrica di Nichi-Berlin, No Berlusconi Berlin,La Fabbrica di Nichi-Hamburg, Circolo Culturale Sardegna, PartitoDemocratico, Sinistra Ec...ologia e Libertá, Italia dei Valori , PartiSocialiste Français, Die Linke, Grünen, SPD, VER.DICorrado Lampe, einer der Sprecher des Bündnisses vom deutsch-italienischen Kulturverein «Associazione Malaparte sagte: "In Italien ist die Pressefreiheit unter Berlusconi massiv eingeschränkt worden. Mit der Aktion wollen wir Europa darauf aufmerksam machen, dass seine Politik mehr ist als nur peinliche Folklore. Sie ist sehr gefährlich, und wenn Italien sich weiter in Richtung einer Diktatur bewegt, hat das Auswirkungen auf ganz Europa"Flyertext:...und die Sterne schauen zu“Verfassungsgemäß zu regieren ist die Hölle.”So beschreibt Silvio Berlusconi seine Staatsidee. Parlament, Staatspräsident, Verfassungsgericht und eineunabhängige Rechtssprechung bedeuten für ihn lästige Hindernisse, die seinen Marsch hin zur absolutenMacht behindern. Dabei helfen ihm eine servile Parlamentsmehrheit, die bereit ist Gesetze ad personam,freiheitsberaubende Reglements und – zumindest indirekt - die organisierte Kriminalität begünstigendeParagraphenwerke zu verabschieden.Um sein zerstörerisches Werk zu fördern, benutzt der Ministerpräsident seine tönenden Auftritte imStaatsfernsehen, das zu seinem persönlichen Wohnzimmer heruntergekommen ist. Dabei stehen ihmJournalisten ohne jegliche Berufswürde zur Seite, die bereit sind falsche Nachrichten zu verbreiten und überdie wahren zu schweigen, während die zuverlässigen Journalisten schon politischen Säuberungen zum Opfergefallen sind oder darauf warten, entfernt zu werden.Einst verbrannte man Bücher, heute werden die aufrichtigen Journalisten entfernt; es wird zum Boykottgegen die nicht linientreuen Zeitungen aufgerufen, und gleichzeitig versucht man die Verbreitungunerwünschter Nachrichten mit Knebelgesetzen zu verbieten, so wie der jüngste Gesetzentwurf der dieermittelnden Richterschaften ernsthaft einschränken würde.Unsere demokratische Kultur wird unter den Augen Europas vergewaltigt, einem Europa das zuschaut, abernicht sieht oder nicht sehen will.Auch die Zivilgesellschaft wurde von der der kulturellen Überwältigung infiziert und übernimmt häufig ohnezu Hinterfragen die entstellten Normen, die zur Normalität werden. Die Schwindler und Rücksichtslosensind in, die Ehrlichen und Toleranten sind out. Die friedliche Gegenüberstellung der Ideen ist dem Gebrüllund den persönlichen Beleidigungen gewichen. Ausgebreitet hingegen hat sich die Homophobie, die GewaltFrauen gegenüber, die zwar in ihren eklatantesten Fällen verurteilt wird, aber immer mehr Eingang in dieAlltagssprache findet. Die fremdenfeindlichen Verhaltensmuster gegenüber Immigranten nehmen zu.Immigranten, die ohnehin schon ausgebeutet, misshandelt und von absurden Ordnungsgesetzen schikaniertwerden, die sich in der Grauzone der Verletzung der Menschenrechte befinden und deren einziges Ziel darinbesteht, ihnen das Leben zu erschweren und ihre Integration zu behindern.Das landschaftliche, kulturelle und historische Erbe werden Opfer einer kurzsichtigen und wildenKommerzialisierung. Der Bereich der alternativen Energien, eigentlich vorgesehen dem Land neueökonomische Horizonte zu eröffnen, wird hingegen der Korruption und der organisierten Kriminalität mitinternationaler Beteiligung zugänglich gemacht.Während diese kulturelle Leere die Köpfe der Italiener füllt, werden die öffentlichen Schulen einerplanmäßigen Zerstörung unterzogen, die von Ministern geleitet wird, die versuchen die Privilegien derPrivatschulen auszubauen. In anderen Ländern wird in die Erziehung und Forschung investiert, da man dieZukunft im Blick hat, während in Italien Personal und die Fördermittel gekürzt werden, wodurch Lehrererniedrigt und selbst Forscher gezwungen werden, das Land zu verlassen. Und das nicht nur auswirtschaftlichen Gründen.All dies geschieht in einem Land, das sich im geografischen und kulturellen Herzen Europas befindet, daseinst für seine Humanität bekannt war, nunmehr jedoch nur noch zum Spielball einer gefährlichenmoralischen Entgleisung geworden ist.Als Europäer und Italiener, die ihre Heimat lieben, wollen wir, dass die Sterne der Europäischen Union nichtnur zugucken, aber mit jüngst erprobten und bewährten Methoden und Mitteln agieren, um durchzusetzen,dass in unserer Heimat die verpflichtenden Prinzipien, die für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Untiongelten, respektiert werden. Das ist Europa Italien schuldig, aber vor allem auch sich selbst. | 1 |
WZ-Online
Der Flughafen Wien streicht angesichts der Corona-Krise für 2019 die Dividende und legt ein Sparprogramm von "deutlich über 220 Millionen Euro" auf. Der Flughafen verzeichnet aktuell einen Passagierrückgang von 98 Prozent, die Belegschaft befindet sich in Kurzarbeit.
"Durch die Inanspruchnahme der staatlichen Hilfsmaßnahmen, die Vereinbarung ausreichender Kreditlinien und die erfolgreiche Umsetzung der Sparmaßnahmen ist auch bei Anhalten der Krise bis Jahresende die Liquidität des Unternehmens gesichert", teilte die Flughafen Wien AG am Freitagnachmittag mit. Die geplanten Investitionen für 2020 werden auf unter 100 Mio. Euro reduziert. Das Flughafen-Management will den Office Park 4 und Terminal 2 fertigstellen, die Süderweiterung und die Pier-Ost-Sanierung wird verschoben.
Die Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2019 wird auf den 4. September 2020 verschoben. Der Vorstand schlägt angesichts der aktuellen Geschäftsentwicklung nun vor, den Jahresgewinn vorzutragen und keine Dividende für 2019 auszuzahlen. Dadurch habe man "die volle Freiheit zur Inanspruchnahme der staatlichen Hilfsprogramme". (apa) | City gets application for 53-acre site off Gas Company Road
By Doug Keeler
Midway Driller
dkeeler@taftmidwaydriller.com
@midwaydriller
The city in the early stages of processing an application for a 53-acre solar facility.
Few details are available, but the Taft City Council recently approved an agreement to pay an outside firm to help prepare environmental documents for the project, which would be located in vacant land approximately a half-mile southeast of the intersection of Airport road and Gas Company road just north of the city's wastewater treatment plant.
It includes a 53-acre site for the main project and a five acre utility for staging and parking during construction.
According to city documents, they are going to hire MIG Inc. to prepare the environmental documents, which will include and initial study and mitigated negative declaration. The agreement calls for the city to spend up to $24,200.
The complete documents will be reviewed to ensure they are adequate.
A biological study will also be done.The name of the applicant, and a construction timeline, was not available. | 1 |
Oxycodon, der Wirkstoff des in den USA verkauften Oxycontins, ist vor gut 100 Jahren in Deutschland entwickelt worden und wird weiterhin als starkes Schmerzmittel verordnet. Hierzulande unterliegen Schmerzmittel, die nach Klassifizierung der WHO zur stärksten Stufe drei gehören, dem Betäubungsmittelgesetz.
Missbrauch: theoretisch vorstellbar, aber schnell zu entdecken
Daher dürfen sie, erklärte Carsten Telschow vom Wissenschaftlichen Institut der AOK, nur unter strengen Auflagen vom Arzt verordnet werden. Dieser müsse besondere Sorgfalt bei der Verordnung walten lassen, die Abgabe müsse lückenlos dokumentiert werden, es gebe Höchstmengen für de Verordnung beim einzelnen Patienten. Ein Missbrauch solcher Regelungen sei theoretisch vorstellbar, würde aber wegen der Auflagen sehr schnell auffallen, meinte Telschow.
Oxycondon zähle in Deutschland mit etwa 40 Millionen Tagesdosen pro Jahr nicht zu den besonders häufig verordneten Opioden. Insgesamt, so Telschow, würden im Jahr etwa 400 Millionen Tagesdosen an Opioden, also morphin-ähnlichen Wirkstoffen, verordnet. Zum Vergleich: Alle Medikamente zusammengenommen, kommt man im Jahr in Deutschland auf 600 Milliarden Tagesdosen.
Aus den Verordnungszahlen, so der Arzneimittelexperte des WIdO, lasse sich nicht ableiten, dass es in Deutschland ein umfassendes Problem mit Abhängigkeiten von Opioiden gebe. Offensichtlich setzten es die Ärzte diese Mittel verantwortungsvoll sein. Der einzelne Patient könne aber durchaus eine Abhängigkeit entwickeln. | 1 | |
Tschechien hat zusammen mit weiteren Ländern eine kritische Resolution der EU zu Trumps Friedensplan für den Nahen Osten abgelehnt. Dies berichtete die Presseagentur ČTK in Berufung auf diplomatische Quellen.
Demnach wollte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell ursprünglich eine Unterstützung aller Mitgliedsstaaten für einen Beschluss, in dem Washingtons Zweistaaten-Lösung für Israel und Palästina abgelehnt worden wäre. Da neben Tschechien auch etwa Ungarn und Österreich dies verweigerten, veröffentlichte Borrell nur eine eigene kritische Reaktion auf den Plan.
Der Plan aus Washington sieht eine Zwei-Staaten-Lösung mit Jerusalem als „ungeteilter Hauptstadt“ Israels vor. Die Palästinenser sollen demzufolge unter Bedingungen die Möglichkeit erhalten, einen eigenen Staat zu bekommen – allerdings ohne das strategisch und wirtschaftlich wichtige Jordantal im Westjordanland und ohne Ost-Jerusalem als Hauptstadt. | WORTHWHILE AUSTRO-HUNGARIAN INITIATIVE: Hungary, Austria stand against rest of EU blasting Israel. “Hungary and Austria, the sole EU states that opposed sharp criticism of Israel by High Representative for Foreign Affairs Josep Borrell this week, warned against having a double standard against Israel on Wednesday. The EU sets its foreign policy by consensus, but Borrell has repeatedly disregarded a minority of member states’ opposition in his statements threatening or condemning Israel over the possibility that it may annex settlements in the coming months.”
Flashback, related: Intifada: A European “Proxy War” Against America, Says EU Parliament Member. “It is an open secret within the European Parliament that EU aid to the Palestinian Authority has not been spent correctly. . . . The European Parliament does not intend to verify whether European taxpayers’ money could have been used to finance anti-Semitic murderous attacks. Unfortunately, this fits well with European policy in this area.” | 3 |
Der erste Onlinedraft in der Geschichte der National Football League (NFL) ist ohne große Pannen, aber auch ohne große Überraschungen über die Bühne gegangen. Die Cincinnati Bengals holten gestern Abend (Ortszeit) zum Auftakt wie erwartet Quarterback Joe Burrow. Die Position des Spielmachers war in der ersten Runde überhaupt begehrt. Auch der Bundesstaat Ohio spielte eine große Rolle.
Lesen Sie mehr … | The draft is giving millions of Americans a chance to watch a major sporting event live for the first time in weeks, though it's being held remotely.
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Source: Sports | 4 |
In den Bilanzskandal beim deutschen Finanzdienstleister Wirecard schaltet sich die EU-Kommission ein. Sie werde die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) um eine Untersuchung bitten, ob die deutsche Finanzaufsicht BaFin bei der Kontrolle von Wirecard versagt und gegebenenfalls gegen EU-Recht verstoßen habe, sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis heute.
„Wir werden die ESMA bitten zu prüfen, ob es aufsichtsrechtliche Versäumnisse gegeben hat, und wenn ja, eine mögliche Vorgehensweise festlegen“, so Dombrovskis in einem Interview mit der „Financial Times“. Es müsse geklärt werden, was schiefging. Er erwarte von der ESMA eine Antwort Mitte Juli.
Auch die Vorsitzende des Finanzausschusses im deutschen Bundestag will ein etwaiges Versagen der Aufsichtsbehörden aufklären. Der Insolvenzantrag habe dem Finanzplatz Deutschland schwer geschadet, sagte Katja Hessel (FDP) der Funke-Mediengruppe (Freitag-Ausgaben). Benötigt werde eine schnelle und lückenlose Aufklärung. „Hierbei wird im Mittelpunkt stehen, inwieweit die Aufsicht versagt hat und welche Konsequenzen dies für BaFin und BMF (Finanzministerium, Anm.) haben muss.“ | 2 | |
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Haarlem. Mehrere Personen haben sich bei einem Möbelhaus im niederländischen Haarlem Verbrennungen an den Händen zugezogen, nachdem sie sich irrtümlicherweise mit Abflussreiniger die Hände desinfiziert hatten. Der Gel-Spender am Eingang der Ikea-Filiale sollte eigentlich ein Mittel zum Schutz vor einer Corona-Infektion enthalten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Doch die Flasche war stattdessen mit Abflussreiniger gefüllt worden. Mindestens fünf Kunden und drei Mitarbeiter seien verletzt worden, bestätigte auch eine Ikea-Sprecherin der Nachrichtenagentur ANP.
Eine Reinigungskraft, die nach Angaben des Möbelhauses nur mangelhaft Niederländisch spricht, hatte die Flaschen verwechselt und den Dispenser statt mit Handgel mit dem stark ätzenden Abflussreiniger gefüllt. "Sie fühlt sich super-schuldig", sagte die Ikea-Sprecherin. Das Möbelhaus bedauert den Vorfall und nahm Kontakt zu den Opfern auf. | A new Ikea is coming to Abu Dhabi and it will be located in the centre of the city at Al Wahda Mall. The Swedish furniture store will open its second branch in the capital and only one inside the city. The expected date for its launch is July 2020. The existing showroom outlet in Abu Dhabi is on Yas Island.
The store will be on the first level of the mall and span 2,136 square metres. It will feature a showroom along with a sit-down dining area. But its proximity to the centre of Abu Dhabi is perhaps the most exciting part.
“One of our key strategic objectives at Ikea is to reach and engage with many more of the many people, and with the opening of our second store in Abu Dhabi we edge closer to achieving our goal. We are delighted to open a new Ikea store at Al Wahda Mall, given the mall’s strategic and central location, we will be in the city centre closer to where the many people live,” said Vinod Jayan, the managing director of Al-Futtaim Ikea.
Back in December, Ikea opened its fourth outlet at Festival Plaza mall and revealed it had 90,000 people apply for 200 jobs at the store. Prior to that opening, Mr Jayan also revealed plans for a Sharjah store, which is expected to be announced sometime in 2020, and an Oman Ikea set to open in 2021. | 1 |
Berlin (dpa) - Die CSU im Bundestag strebt im Asylrecht einen neuen Anlauf zur Ausweitung der Zahl sicherer Herkunftsstaaten an - diesmal aber ohne Beteiligung des Bundesrats.
Mittels eines dort nicht zustimmungspflichtigen einfachen Bundesgesetzes könnte verhindert werden, dass Länder mit grüner und linker Regierungsbeteiligung das Vorhaben in der Länderkammer erneut torpedieren. Ein entsprechendes Vorgehen will die CSU-Landesgruppe im Bundestag auf ihrer am Montag beginnenden Klausurtagung im oberbayerischen Kloster Seeon beschließen. Das Beschlusspapier liegt der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» und der Deutschen Presse-Agentur vor.
Die CSU will durch den Vorstoß nach eigenen Angaben die zügige Abwicklung von aussichtslosen Asylverfahren gewährleisten. Denn Asylanträge von Angehörigen sicherer Herkunftsstaaten werden in der Regel als unbegründet abgelehnt, es sei denn, die Asylbewerber können begründete Hinweise vorbringen, dass ihnen abweichend von der allgemeinen Lage in ihrem Land dennoch politische Verfolgung droht.
Die Koalition aus CDU, CSU und SPD hatte vereinbart, dass die Maghreb-Staaten Marokko, Algerien und Tunesien sowie weitere Staaten mit einer regelmäßigen Asyl-Anerkennungsquote unter fünf Prozent zu sicheren Herkunftsstaaten bestimmt werden sollten - das Vorhaben war aber im Bundesrat gescheitert. Die CSU will dem Gesetz nun eine Liste aller Staaten mit solch niedrigen Anerkennungsquoten hinzufügen. Das würde dann etwa auch Georgien betreffen. «Die Umsetzung erfolgt als einfaches Bundesgesetz ohne Zustimmungspflicht des Bundesrates», heißt es in dem Papier, das unter Federführung des CSU-Landesgruppenchefs Alexander Dobrindt entstanden ist.
Darin wird auch verlangt, Verstöße gegen das Einreiseverbot hart zu ahnden. «Wer abgeschoben ist, muss draußen bleiben. Wer gegen ein Einreiseverbot verstößt, muss umgehend in Haft. Dass muss auch für die Dauer der Prüfung eines etwaigen Asylantrags gelten.» Die CSU fordert die Länder auf, die dafür notwendigen Abschiebehaftplätze bereitzustellen.
In dem Papier geht es auch um die innere Sicherheit. So will die CSU die Schleierfahndung, die in den meisten Bundesländern in einem Bereich von 30 Kilometern hinter der Grenze mit unterschiedlicher Intensität praktiziert wird, auf 50 Kilometer ausweiten. «Das hierfür notwendige Personal bei der Bundespolizei wollen wir entsprechend aufstocken.» Die CSU pocht jedoch auf einen «Ländervorbehalt». Das bedeutet, dass etwa die 2018 geschaffene bayerische Grenzpolizei weiterhin die Schleierfahndung an den Grenzen zu den Nachbarländern ausführen soll. | Members of Chancellor Angela Merkel’s coalition have blocked legislation aimed at preventing Germany from creating fully autonomous weapons systems, after opposition lawmakers pushed for a moratorium.
Merkel’s conservative Christian Democrats (CDU), backed by their allies, the Bavarian Christian Social Union (CSU), defeated a motion brought by the Greens in the Bundestag on Friday which called for renewed efforts to bring about a global ban on weapons with no human input – colloquially referred to as “killer robots.”
In a separate motion – also defeated by Merkel’s parliamentary majority – the opposition left had demanded that Germany itself end all development of lethal autonomous weapons systems.
Merkel’s conservatives said they wanted to uphold existing international law but were open to the use of artificial intelligence “in the military area.” The center-left Social Democrats (SPD), also members of the chancellor’s coalition, called for a public hearing on the matter, stressing that they were against autonomous weaponry but didn’t want to make “hasty” decisions.
Also on rt.com Make no mistake: Military robots are not there to preserve human life, they are there to allow even more endless wars
Germany has been at the forefront of a growing debate over “killer robots” – even as the country’s defense industry rolls out new weapons with autonomous systems.
Last year, Nobel Peace Prize laureate Jody Williams warned that fully autonomous weapons could be deployed in just three to four years, and called on Berlin to lead an international campaign to prevent their development.
At the time, German Foreign Minister Heiko Maas called for a non-binding declaration rather than a global ban.
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Der aktivistische Investor Teleios gibt sich mit den Plänen der Aareal Bank für einen Teil-Verkauf ihrer IT-Tochter Aareon nicht zufrieden. Die komplette Trennung von der Sparte oder die Veräußerung eines Mehrheitsanteils könne beträchtlich mehr Geld in die Kassen des Immmobilienfinanzierers spülen und mehr Bieter auf den Plan rufen, argumentierte der Hedgefonds am Mittwoch. Das würde "für die Aareal und ihre Aktionäre die bessere Option darstellen".
Die Aareal Bank hatte am Vorabend ihre IT-Tochter ins Schaufenster gestellt. Sie argumentierte, trotz der Krise sei jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Teil-Verkauf der IT-Tochter. "Das Marktumfeld für Tech-Unternehmen wie die Aareon ist gut", sagte Aareal-Chef Hermann Merkens. Mit einem Finanzinvestor als Partner will er das Wachstum der IT-Sparte forcieren, mit deren Software Wohnungsvermieter die Verwaltung von Immobilien und Mietzahlungen abwickeln können.
Vor einem Komplettverkauf der Aareon, deren Wert vor der Corona-Pandemie von Bankern auf rund eine halbe Milliarde Euro geschätzt wurde, schreckt Merkens aber zurück. Schließlich liefert die IT-Tochter wichtige Provisionserträge und Einlagen zur Refinanzierung. Mittelfristig soll sie ihr Betriebsergebnis auf rund 100 Millionen Euro verdoppeln. Der gesamte Aareal-Konzern erzielte 2019 einen Gewinn vor Steuern von 248 Millionen Euro, dazu trug die Aareon rund 37 Millionen Euro bei. Bei der Tochter arbeiten rund 1600 Mitarbeiter, in der Kernbank sind es 900.
Doch der aktivistische Investor Teleios, der schon seit längerem auf einen Verkauf oder eine Abspaltung von Aareon drängt, lässt nicht locker. Der Hedgefonds forderte das Management auf, die erhaltenen Interessenbekundungen offen zu legen und in einem zweigleisigen Prozess sowohl einen Mehrheits- als auch einen Minderheitsverkauf der Aareon zu prüfen. "Wir gehen davon aus, dass das Management seit geraumer Zeit regelmäßig Interessensbekundungen für einen mehrheitlichen oder vollständigen Erwerb der Aareon von seriösen Bietern erhält und diese ignoriert", erklärte der Investor. Das gelte auch für Offerten "auf Bewertungsniveaus, die die eigenen Prognosen des Unternehmens in den Schatten stellen." Zugleich drohte Teleios mit Konsequenzen. Es sei eine schwerwiegende Verletzung von treuhänderischen Pflichten, wenn das Management überzeugende Gebote rundheraus ablehne. "Wir erwägen angemessene Maßnahmen, um darauf zu reagieren."
Ende April stockte Teleios seine Beteiligung wieder auf über fünf Prozent auf und hält nach eigenen Angaben aktuell 6,5 Prozent. Nach Daten von Refinitiv ist der Hedgefonds damit der drittgrößte Aareal-Investor hinter den Fondgesellschaften Blackrock und Deka.
Die Verkaufspläne für Aareon trieben die in den vergangenen Wochen gebeutelte Aareal-Aktie am Mittwoch in die Höhe. Sie stieg um bis zu 13,5 Prozent. Ein Aareal-Sprecher wollte die Teleios-Forderungen nicht weiter kommentieren und verwies auf die Mitteilung der Bank vom Vorabend.
rtr
Bildquelle: Jörg Puchmüller/Aareal Bank AG | Some big investors want to be on right side of sustainability: Author
From Microsoft's plan to go carbon negative to BlackRock's announcement it intends to make environmental sustainability a core goal of it's investing decisions, ESG (Environmental, Social, Governance) investing has had a very big week. With Anand Giridharadas, author of "Winners Take All" and Time's editor-at-large. | 1 |
Los Angeles
Schauspielerin Drew Barrymore (45) fühlt sich nach eigenen Angaben während der Selbst-Isolation wegen der Corona-Pandemie oft einsam. Das schrieb sie in einem neuen Eintrag auf ihrem Blog, in dem sie eine Situation mit ihren Töchtern Olive (7) und Frankie (6) in einem Eis-Geschäft schildert.
Dort schaue sie die Kassiererin an: "Ich möchte ihr sagen, dass ich mich allein fühle. Ich möchte ihr sagen, dass ich nach Hause laufen muss, um zu schreiben, weil mein Laptop die einzige Person ist, mit der ich im Moment reden kann", schreibt Barrymore.
Drew Barrymore: Sorgen um ihre Töchter
Sie mache sich außerdem Gedanken um ihre Töchter: "Wie halten sie es in dieser Zeit des Coronavirus so aus? Ich kann nur sagen: Solange sie nicht durchdrehen, habe ich auch kein Recht dazu!" Und wenn sie okay seien, dann müsse sie es auch sein, schreibt Barrymore.
In ihrem Blog, das ihren Namen trägt, schreibt die Schauspielerin über Themen, die sie beschäftigen. Den ersten Post stellte sie am 11. April online. "Das Leben, wie wir es kennen, geht in einen Winterschlaf", schrieb sie in einem Einführungstext über die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.
RND/dpa | Drew Barrymore is thanking her “amazing” fitness trainer, Marnie Alton, for her wellness transformation.
On Tuesday, the actress shared several photos and videos documenting her work with Alton to celebrate Wellness Week on social media.
Barrymore, 44, shared that her “long time teacher and dear important friend” who not only “helped” and “healed” her, but “encouraged [her] to keep going when [she] felt like being strong was an insurmountable task.”
The actress went on to discuss her weight loss for her mom-turned-zombie role in Santa Clarita Diet — in which she had to mirror a woman on a high-protein diet — and how Alton was a huge help.
“Every spring, when I would start training to become #SHEILAHAMMOND Marnie was the one who got me there. I lost 20 pounds and trained like a mother,” Barrymore said.
The 50 First Dates star also included multiple pictures of herself working out with Alton, both in the studio and at home, as well as inspirational poems about loving your body.
RELATED: Drew Barrymore Doesn’t Beat Herself Up About Her Weight: ‘I Was Never Naturally That Thin’
“She is humorous and so so so knowledgeable about our bodies. I love her. Inside and out,” the actress continued. “We hope the people in the wellness world are actually healthy in their hearts and minds.”
Barrymore added that Alton helped her to learn that, “It’s not all about being terminators” rather “It’s about how to find yourself. How to be your best self.”
Image zoom Drew Barrymore/Instagram
Image zoom Drew Barrymore/Instagram
“But we need guidance and we hope our teachers are smart and wise and sane! Marnie is one of the greats,” she wrote.
RELATED: Drew Barrymore Opens Up About Beauty and How Her Young Daughters ‘Love Their Bodies’
Barrymore has been candid in the past about her experience with her weight loss for the now-wrapped Netflix show.
“Let’s face it, I hate it,” she said of her filming diet, during an appearance on The Late Late Show with James Corden in March 2018. “I would much rather eat fettuccine alfredo all day long.
Image zoom Saeed Adyani/Netflix
But Barrymore wanted to show the major life change her character was going through after becoming a zombie. And it came at a time when Barrymore was going through her own life change after splitting from ex-husband Will Kopelman.
“When I first started the show, I was 145 lbs. and my life was kind of falling apart,” she said. “And I said, ‘Victor [Fresco, the show’s executive producer], can I lose 20 lbs. over the course of the show, and change my eyebrows and the height of my shoes and the body language and attitude and go from someone who’s kind of naïve and unhappy to someone who’s empowered and alive?’ And he said yes, and so I got to make that transformation.”
While her weight loss was purely for the role, Barrymore said it made her feel fantastic.
“It’s funny, it’s called Santa Clarita Diet but it is more than that for me with her,” she told Today that same month. “It is doing her hair and putting on nails and accessorizing. Sheila has reminded me along way that sometimes putting a little into yourself does make you feel a little more alive. Isn’t it ironic?” | 2 |
Der Kampf gegen Corona ist im Hotspot Spanien recht erfolgreich. Beim Exit aus dem Lockdown tritt die linke Regierung aber weiter kräftig auf die Bremse. Der Notstand samt Ausgehsperre wird erneut verlängert. Die Proteste der Lockdown-Gegner drohen zu eskalieren.
Im Corona-Hotspot Spanien ist der Lockdown trotz heftigen Widerstands der Opposition und zunehmender Proteste verärgerter Bürger zum fünften Mal verlängert worden.
Das Parlament in Madrid nahm einen entsprechenden Antrag der linken Regierung mit knapper Mehrheit an. Der bereits seit Mitte März geltende Alarmzustand samt strenger Ausgehbeschränkungen wird nach dieser Entscheidung mindestens bis 24.00 Uhr am 6. Juni anhalten.
Die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez wollte den „Estado de alarma“, die dritthöchste Notstandsstufe des Landes, eigentlich gleich um einen ganzen Monat verlängern lassen. Dafür bekam sie aber nicht genug Unterstützung. Am Dienstag wurde aber mit der liberalen Partei Ciudadanos am Vorabend der Abstimmung ein Kompromiss über eine zweiwöchige Verlängerung erzielt.
Die Unterstützung der zehn Abgeordneten der Liberalen, die der Regierung gar nicht nahestehen, die aber nach einem Rechtsruck und dem Wahldebakel Ende 2019 sich nun als Vertreter der politischen Mitte zu profilieren versuchen, erwies sich als entscheidend: Die Abstimmung wurde nur mit 167 zu 162 Stimmen gewonnen.
In seiner Rechtfertigungsrede hatte Sánchez die scharfe Kritik der Abgeordneten der konservativen Opposition, der Rechtskonservativen von Vox und einiger Regionalparteien zurückgewiesen. „Niemand hat das Recht, das, was wir erreicht haben, leichtfertig zu verspielen.“ Den Notstand aufzuheben wäre „grob unverantwortlich“, meinte er.
Die stärkste Oppositionsfraktion, die konservative Volkspartei PP, votierte zum ersten Mal gegen eine neue Verlängerung. Nicht nur sie wirft Sánchez unter anderem vor, den Notstand zu missbrauchen, um sich der Kontrolle durch die Opposition zu entziehen. Zudem werde durch den Lockdown die Wirtschaft des Landes zerstört, wird argumentiert.
Proteste gegen Sánchez und die Corona-Maßnahmen könnten eskalieren
Seit eineinhalb Wochen nehmen die Proteste der Lockdown-Kritiker und der Gegner des Sozialisten Sánchez zu. Dabei demonstrieren Hunderte zum Teil auch dicht gedrängt auf den Straßen, schlagen dabei auf Kochtöpfe und nehmen dabei eine Verletzung des Versammlungsverbot in Kauf. Nun drohe eine Eskalation der Proteste, meinen Medienbeobachter.
Nur im Rahmen des Alarmzustands darf die Regierung in Spanien die Rechte der Bürger im ganzen Land stark einschränken. Es gilt zum Beispiel eine strikte Ausgehsperre, die erst seit kurzer Zeit schrittweise gelockert wird. Die Grenzen sollen für ausländische Touristen frühestens Ende Juni geöffnet werden.
Es gibt aber auch Verschärfungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie: Ab Donnerstag muss man in Spanien in allen öffentlichen Räumen, also etwa auch in Geschäften, Schutzmaske tragen. Die Pflicht gilt auch im Freien, „wenn der minimale Sicherheitsabstand von zwei Metern nicht gewährleistet werden kann“, wie es in dem am Dienstagabend veröffentlichten Dekret heißt. Bisher galt in Spanien eine Schutzmaskenpflicht nur im öffentlichen Nahverkehr. Von der Pflicht sind kleine Kinder bis fünf Jahre ausgenommen.
Mit mehr als 230.000 Infektionsfällen und fast 28.000 Toten ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder in der Internationalen Gemeinschaft. Die Zahlen werden jedoch seit Wochen immer besser. Der Rückgang sei „größer als in anderen Länder wie etwa Italien“, sagte Gesundheitsminister Salvador Illa. (dpa/rm) | Spanish Prime Minister Pedro Sánchez has apologised to the country for mistakes made by his Left-wing coalition government over handling of one of the world's worst covid-19 epidemics.
In a rare admission from a world leader, he said: "I wish to apologise to citizens for our own mistakes, compelled at all times by the urgency of the situation, the shortage of resources, and the exceptional and unprecedented nature of the crisis and its huge proportions."
The crisis in Spain has led to more than 232,000 cases of coronavirus and close to 28,000 deaths.
In face of increasing opposition in parliament and on streets, where small gatherings of protesters demanding the government’s resignation have become a daily occurrence, Mr Sánchez on Wednesday asked Spain’s Congress to support a further extension of Spain’s state of emergency, in place since March 15.
Most of Spain is currently in so-called “phase 1” of de-escalation, with two further fortnightly periods to go through before people can move freely from one part of the country to another. Madrid and Barcelona, Spain’s two worst-affected areas, will not reach normality until July 6, at the earliest.
Mr Sánchez gained the backing of centrist party Ciudadanos to reach a narrow majority, but he promised to study alternative legal ways of enforcing restrictions on movement for the remainder of the lockdown phase-out.
For the first time, the country’s main conservative opposition Popular Party (PP) joined the hard-Right Vox in voting against the state of emergency.
“You want us to choose between you and chaos, but it’s impossible because you are chaos,” PP leader Pablo Casado told Mr Sánchez.
“You are incapable of protecting Spaniards aside from this brutal confinement.”
Mr Sánchez countered that the state of emergency had saved “thousands of lives”, and confirmed that his government would pass a minimum household income next week because “Spain cannot accept the sight of queues at food banks”.
The prime minister said that a period of national mourning would be declared once all areas had reached phase 1 of de-escalation, meaning flags will be flown at half-mast and no festive public events permitted - even were lockdown rules to allow for them.
The PP and Vox have been demanding a declaration of official mourning since early April, when the crisis was at its height. | 3 |
Berlin Die Coronavirus-Epidemie bringt immer mehr Einschränkungen für den Reiseverkehr. Deutsche Behörden stufen Regionen in Österreich und Spanien als Risikogebiete ein. Supermärkte verzeichnen einen Nachfrageschub.
Im Kampf gegen die Ausbreitung der neuartigen Coronavirus erlassen immer mehr Länder Einreisebeschränkungen. Gleichzeitig stuft das Robert Koch-Institut weitere Regionen als Risikogebiete ein. Zum Stand der Dinge am Sonntag:
EINREISEBESCHRÄNKUNGEN
Mehrere Länder haben am Wochenende Einreisebeschränkungen wegen des Coronavirus verhängt. So schloss Dänemark am Samstag die Grenzen bis zum 13. April. Ausländer dürfen nur bei besonderen Gründen ins Land. Einen ähnlichen Einreisestopp verhängten Polen und Tschechien. Einreisen in die Türkei sind nun ebenfalls für Bewohner mehrerer europäischer Länder verboten.
NACHFRAGESCHUB IN SUPERMÄRKTEN
Geschlossene Schulen und Kitas, Kantinen im Notbetrieb, leere Kneipen und Cafés: Das Coronavirus und die zunehmenden Einschränkungen im Alltag schlagen sich auch im Konsumverhalten nieder: Es wird wieder mehr zu Hause gekocht und gegessen - Gaststätten als "öffentliche Wohnzimmer" werden gemieden. Das dürfte nach Beobachtungen des Lebensmittelhandels und von Branchenexperten dazu führen, dass in Supermärkten anders und mehr eingekauft wird. Auch Lieferdienste profitieren momentan. Auf Großkunden spezialisierte Lebensmittelhändler dagegen müssten mit deutlichen Einbußen rechnen, so die Fachleute. Die prekäre Situation für Hotels und Gaststätten schlage bei Großhändlern und Großmärkten durch.
Der Nachfragerückgang von Gastronomen, Hotels, Kitas und Kantinen sei deutlich spürbar, sagt Marcus Schwenke, Geschäftsführer des Großhandelsverbandes Foodservice. Einbrüche seien leicht zeitversetzt zum Gastgewerbe zu erwarten. Sollten Insolvenzen in der Gastronomiebranche zunehmen, könne dies dramatische Folgen für Großhändler haben - noch weit nach dem Pandemie-Ende, fürchtet der Verband, der Anbieter wie Metro und Selgros/Transgourmet vertritt.
SEEHOFER FÜR EINHEITLICHES EUROPÄISCHES NIVEAU BEI EINREISEKONTROLLEN
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sprach sich für ein abgestimmtes Vorgehen bei Grenzkontrollen in Europa aus. "Der Schutz unserer Bevölkerung erfordert auch Maßnahmen, um das Infektionsrisiko in Folge des globalen Reiseverkehrs einzudämmen", sagte er am Samstag. Die Staaten Europas könnten hier nur erfolgreich sein, wenn sie in Abstimmung miteinander agierten. "Es hilft in unserem gemeinsamen Schengenraum niemandem, wenn die Menschen nach Paris fliegen, weil in München stärker kontrolliert wird", betonte der Minister.
SCHULSCHLIEßUNGEN AUCH IN MECKLENBURG-VORPOMMERN
Wegen der Coronavirus-Pandemie bleiben von Montag an auch in Mecklenburg-Vorpommern Schulen und Kitas flächendeckend geschlossen. Das verkündete Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Samstag am Rande einer Sondersitzung ihres Kabinetts. Die Landesregierung in Schwerin folgt damit den Entscheidungen der meisten anderen Bundesländer. Damit haben nun alle Länder ihre Linie vorerst festgelegt.
Nächste Woche werden in 13 Bundesländern flächendeckend die Schulen geschlossen: Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Berlin, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Sachsen will am Montag zunächst die Schulpflicht aussetzen; Lehrer, Schüler und Eltern sollen auf diese Weise Zeit bekommen, sich auf Schulschließungen vorzubereiten. Brandenburg setzt den regulären Schulunterricht von Mittwoch an vorerst aus. Der Schulbesuch ist damit weiter möglich, aber nicht mehr verpflichtend. Eine ähnliche Regelung gibt es in Hessen ab Montag.
RKI STUFT TIROL UND MADRID ALS RISIKOGEBIETE EIN
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die internationalen Coronavirus-Risikogebiete ausgeweitet: Seit Freitagabend gelten auch das Bundesland Tirol in Österreich und die spanische Hauptstadt Madrid offiziell als Gebiete, in denen eine fortgesetzte Virus-Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Derzeit gilt dies außerdem für Italien und Iran sowie die französische Region Grand Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) und Provinzen in China und Südkorea.
VERANSTALTUNGSWIRTSCHAFT FÜRCHTET VERHEERENDE FOLGEN
Der Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, Jens Michow, warnte vor schwerwiegenden Folgen für seine Branche durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. "Wenn derartige Veranstaltungsabsagen nur über zwei, drei Wochen erfolgen müssen, werden sich zahlreiche Firmen davon nicht wieder erholen können", sagte er der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Vielzahl der abgesagten Veranstaltungen wegen des Virus Sars-CoV-2.
In der Veranstaltungsbranche herrsche laut Michow zurzeit Ratlosigkeit. Die Bundesländer entschieden jeweils unterschiedlich, ob sie Großveranstaltungen ab 1000 Teilnehmern verbieten oder nicht. "Wir erleben derzeit nicht nur in unserer Branche, sondern in der Wirtschaft allgemein das Problem, dass auf der ganzen Ebene klare Ansagen fehlen", kritisierte er. Bisher gebe es nur Empfehlungen zu Absagen, die den Unternehmen aber keine Planungssicherheit böten.
SC PADERBORN STELLT TEILE DES BUNDESLIGA-TEAMS UNTER QUARANTÄNE
Nach dem positiven Coronavirus-Test bei Fußballprofi Luca Kilian stellte der SC Paderborn am Samstag Teile seiner Mannschaft für 14 Tage unter häusliche Quarantäne. Zuvor hatte der Teamarzt insgesamt 45 Tests auf das Virus bei Spielern und Betreuern durchgeführt, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Die Ostwestfalen sind der erste Erstliga-Club, der zu dieser Maßnahme greift. In der Zweiten Liga war dies bereits bei Hannover 96 und beim 1. FC Nürnberg geschehen. | Update 9:27 p.m.
Ten out of sixteen federal states in Germany have reported Coronavirus patients. The total number of cases has reached 150. Berlin’s first patient went through quite an ordeal.
The Coronavirus crisis has reached Berlin. In the German capital the health authorities announced there was one confirmed case. The patient is a young man from the city’s Mitte district. He is now at an isolation ward, after going through an ordeal during which he was checked in several departments of Berlin’s Virchow Clinic.
The Berlin Case
His contact persons are now being sought, so that they can be placed in quarantine as well. About 60 of them have already been identified, according to Berlin’s Health Senator Dilek Kalayci. The patient himself had been taken to the clinic in an ambulance on Sunday morning and checked for several illnesses he did not have. Later he was released.
On Sunday evening at 9:00 p.m., the result of a test showed the patient was infected with the Coronavirus. The reason his infection was established is a rule adhered to by Berlin’s Charité hospitals, including the Virchow Clinic: Patients who test negative to influenza will automatically be checked for the Coronavirus.
Because Berlin’s first Coronavirus patient had been examined by numerous doctors and staff members in the morning, they had to be quarantined while he was taken back to the Virchow Clinic. The emergency admission he had been taken to in the morning was closed.
Big Mistake
This case shows how helpless even hospitals can be before they figure out what is actually going on. Releasing this patient was obviously a big mistake that might backfire. Two more cases in Berlin were announced on Monday evening. A man in Mitte and a woman in the Marzahn-Hellersdorf district tested positive.
Berlin has 3.7 million residents. One is infected with the virus. Photo: Imanuel Marcus
In Berlin, Germany’s largest city with 3.7 million inhabitants, there are more than 1800 hospital beds for people infected with viruses like ‘Covid19’. What exactly would happen if 70 percent of all residents were infected, which is something renowned scientists are predicting for Germany, is unclear. That number of beds would definitely not be enough, even considering the fact that many patients only develop light symptoms or none at all.
Ten Out of Sixteen
Berlin also has a high level quarantine station with 20 beds for dangerous diseases such as Ebola. It is located at the Charité’s Virchow Clinic, but will not be needed because the Coronavirus is not quite as dangerous.
A total of ten federal states in Germany are now affected. In the tiny Saarland in the very west, in Saxony, Saxony-Anhalt, Mecklenburg-Hither Pomerania, Thuringia and Brandenburg, no cases have been confirmed so far, as of Monday morning at 7:00 a.m..
Rules for People with Symptoms
Earlier today, Germany’s Health Minister Jens Spahn said the federal government had placed ads with information about the Coronavirus in almost all newspapers in the country and posted the same kind of content in social media. There was a lot of interest in the population. Spahn stated people with the typical symptoms of respiratory diseases needed to follow these rules:
> Contact your doctor by phone in case you were in direct contact with infected patients.
> Contact your doctor by phone if you recently were in a country or region considered a risk area (e.g. China, Iran, Italy or North Rhine-Westphalia).
> Do not visit any doctor’s office.
Risk Level Set to ‘Moderate’
Professor Lothar Wieler of Germany’s Robert Koch Institute said there were 80,170 Coronavirus cases in China at this stage, 2915 patients had died. In a total of 64 other countries, 8898 cases had been confirmed as of this morning. With Armenia, the Dominican Republic, Indonesia and Czechia, four more countries were affected by the virus today. According to Wieler the virus spreads very rapidly.
In Germany, there were 150 Coronavirus cases this morning. As many as 86 of them had been confirmed in North Rhine-Westphalia, 26 in Bavaria and 19 in Baden-Württemberg. More men than women have been infected so far. Professor Wieler said his institute had increased the risk level for people in Germany to ‘moderate’, while the European one was reportedly set to ‘moderate to high’.
Tracing Infection Chains
Until yesterday, the German Coronavirus map had looked like one drawn during the Cold War, meaning almost all federal states in former West Germany were affected, while all former East German provinces were not. That has now changed.
Since the second wave of Coronavirus infections hit Germany on February 25th, most infection chains could be traced back to individuals who had recently returned from Italy or Iran, and to carnival celebrations in North Rhine-Westphalia. In some cases, it seems to be hard to impossible to find ‘patient zero’.
Mannheim and Heilbronn Hit
Recently, an infected individual from western Germany was in Tropical Islands, a huge indoor swimming pool located in a former freight airship factory in Brandenburg. There, the authorities in charge are testing employees. Until Monday morning, no infections have been reported.
In Baden-Württemberg, a large federal state in Germany’s south-west, the number of Coronavirus cases increased again. On Sunday night, the health authorities in Stuttgart announced that three men in Mannheim were infected, and one in the city of Heilbronn. The total number of cases down there stood at 20 this morning.
First Wave Over
By Sunday night, Schleswig-Holstein, in Germany’s north, had two cases, Lower Saxony and Bremen one each. North Rhine-Westphalia has the largest infection cluster in Germany, with more than 70 cases. In Hesse, four new cases were added to the older four. There were three Coronavirus patients in Rhineland-Palatinate and four new ones in Bavaria.
In Hamburg, a third case was confirmed early on Monday morning. According to the Senate in the port city, the patient entered Germany from Iran last week. From Frankfurt Airport, he traveled to Hamburg. This individual and his contact persons are in quarantine.
The Coronavirus crisis in Germany had commenced on January 27th, when the first infected individual was identified in Bavaria. After the first wave with a total of 16 cases two of whom were evacuees from the Chinese city of Wuhan, the second, much larger wave started on February 25th, shortly after Italy was hit badly.
Big Food Can Sales
Many Germans are stockpiling durable food. Large supermarket chains reported an big increase in their turnover. Many customers purchased canned food. At pharmacies, breathing masks and disinfection fluids have been hard to get or sold out for a month now.
Good news are rare these days, but they did hit the city of Bonn. At a primary school, 185 kids were tested for the virus because a caretaker employed there caught the Coronavirus. The result for all of them was negative.
By the way: The publication you are reading, The Berlin Spectator, was established in January of 2019. We have worked a whole lot, as you can see. But there has hardly been any income. This is something we urgently need to change. Would you consider contributing? We would be very thankful. Our donations page can be found here. | 2 |
Seit gestern ist es fix: Im Sommer 2020 wird kein sportliches Großereignis über die Bühne gehen. Japan und das Internationale Olympische Komitee (IOC) einigten sich angesichts des wegen der Coronavirus-Pandemie immer größer gewordenen Drucks auf eine Verschiebung der Sommerspiele von Tokio um zumindest ein Jahr. In einem Telefonat zwischen IOC-Boss Thomas Bach und Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe wurden die historischen Weichen gestellt.
Lesen Sie mehr … | TOKYO (REUTERS) - Japan's western prefecture of Shiga reported its first coronavirus infection as the International Olympic Committee (IOC) reaffirmed its commitment to starting the Tokyo games on schedule in July.
A man in his 60s tested positive for the virus, marking the first confirmed infection from Shiga prefecture, an official said at a media briefing on Thursday (March 5).
Japan's confirmed coronavirus infections rose above 1,000 on Wednesday, when 36 new cases were confirmed, the biggest one-day increase to date. Twelve people have died from the disease, according to the health ministry.
The rapid spread of the outbreak has raised questions about whether Tokyo can host the Olympic Games as scheduled from July 24.
But IOC President Thomas Bach said the words 'cancellation' or 'postponement' were not mentioned during two-day meeting focused on preparations for the Tokyo 2020 Games.
Asked what made him so confident the Games would go ahead, Bach said the IOC and 2020 Games organisers were receiving expert information, including from the World Health Organisation. | 3 |
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von einer neuen Studie der Universität Havard, die belegen soll, dass das Coronavirus schon im August in China auftreten hätte können. Chinas Regierung kann dem nichts abgewinnen.
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Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von einer neuen Studie zum Coronavirus Sars-CoV-2. Eine Erhebung aus den USA, genauer gesagt von der Universität Havard, zeigt, dass das Virus möglicherweise schon vor Dezember 2019 in China auftreten hätte können.
Dabei durchsuchten die Forscher Satellitenbilder von Krankenhausparkplätzen und bemerkten, dass das Verkehrsaufkommen dort schon weit vor Dezember 2019 gestiegen war. Zudem werteten sie Suchmaschinenanfragen nach den Schlagwörtern "Husten" und "Durchfall", also zwei CoVid-19-Symptomen, aus. Auch diese Begriffe wurden schon früher öfter gesucht. Das ergab in der Folge, dass sich aufgrund dieser Beschwerden die Krankenhausbesuche bereits im August 2019 häuften.
Die Forscher schrieben in der Studie, dass sie zwar nicht beweisen könnten, dass der Ausbruch der Pandemie schon da begann, aber das die Ergebnisse mit ähnlichen Erhebungen decken würden. Eine erste Meldung von der chinesischen Regierung tat diese Erkenntnisse als "lächerlich" ab. | With much worldwide concern for the Coronavirus outbreak in China, some have asked about Coronavirus in their animals. Without getting too deep, Corona is class of viruses with similar phenotypic traits, i.e. they look the same. But these Coronaviruses can be extremely different from mild to simple, not an issue. | 1 |
Müller: Schließung von Wildtiermärkten in Asien und Afrika
Covid-19 soll auf einem Wildtiermarkt auf den Menschen übergesprungen sein. Eine internationale Allianz soll neben der Schließung von Wildtiermärkten das Zusammenwirkens von Human- und Tiermedizin zum Ziel haben und die Übertragung gefährlicher Krankheiten verhindern helfen.
Berlin (dpa) - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat eine schnelle Schließung von 50 Wildtiermärkten in Asien und Afrika gefordert, um die Übertragung gefährlicher Krankheiten auf den Menschen einzudämmen.
„Je mehr die natürlichen Lebensräume schrumpfen, desto größer ist die Gefahr, dass Viren vom Tier auf den Menschen überspringen. Corona ist das jüngste Beispiel“, sagte der CSU-Politiker am Mittwoch in Berlin. „Deswegen müssen wir viel entschlossener die natürlichen Lebensräume schützen und gegen Wildtierhandel und Wildtiermärkte vorgehen.“
Müller kündigte anlässlich des Internationalen Tages zum Erhalt der Artenvielfalt am 22. Mai die Gründung einer „Internationalen Allianz gegen Gesundheitsrisiken im Handel mit Wildtieren und Wildtierprodukten“ zusammen mit dem World Wide Fund For Nature (WWF), der Wildlife Conservation Society (WCS) und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) an. Zu den Zielen zählt neben der Schließung von Wildtiermärkten die Erforschung des Zusammenwirkens von Human- und Tiermedizin.
Es wird vermutet, dass der Erreger der Krankheit Covid-19 auf einem Wildtiermarkt in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan auf den Menschen übergesprungen ist. In China sind inzwischen alle Wildtiermärkte geschlossen. Die neue Allianz will darauf hinwirken, dass das auch so bleibt.
Bei den geforderten Schließungen geht es nach Angaben des Entwicklungsministeriums um Märkte in Südostasien und Afrika, unter anderem in Vietnam und im Kongo. Das Fleisch der Wildtiere wird auf diesen Märkten ungekühlt zum Verzehr und das Fell, Knochen sowie die Hörner zu medizinischen Zwecken angeboten. Besonders bedenkliche Tierarten sind Fledermäuse, Primaten, Schleichkatzen, oder Schuppentiere. | Since the COVID-19 outbreak was first reported in Wuhan, China, in late December 2019, the disease has spread to more than 200 countries and territories. In the absence of a vaccine or effective treatment, governments worldwide have responded by implementing unprecedented containment and mitigation measures—the Great Lockdown. This in turn has resulted in large short-term economic losses, and a decline in global economic activity not seen since the Great Depression. Did it work?
Our analysis, based on a global sample, suggests that containment measures, by reducing mobility, have been very effective in flattening the ‘pandemic curve’. For example, the stringent containment measures put in place in New Zealand—restrictions on gatherings and public events implemented when cases were in single digits, followed by school and workplace closings as well as stay-at-home orders just a few days later—are likely to have reduced the number of fatalities by over 90 percent relative to a baseline with no containment measures. In other words, the results suggest that in a country like New Zealand the number of confirmed COVID-19 deaths would have been at least ten times larger in the absence of stringent containment measures.
Early intervention and containment measured as the number of days it took a country to implement containment measures after a significant outbreak – public health response time in epidemiology lingo – played a significant role in flattening the curve. Countries such as Vietnam that were faster to put in place containment measures witnessed a reduction in the average number of infections and deaths of 95 and 98 percent respectively. This in turn has laid the foundation for growth in the medium-term.
The effect of containment measures also varied depending on variations in country and social characteristics. The impacts were stronger in countries where colder weather during the outbreak produced higher infection rates, and where the population was older and hence more vulnerable to infection. On the other hand, having a strong health system and lower population density enhanced the effectiveness of containment and mitigation strategies by making them easier to implement and enforce. How civil society responded to de jure restrictions mattered as well. Countries where lockdown measures resulted in less mobility, and therefore more social distancing, saw a greater reduction in the number of COVID-19 infections and deaths.
Finally, we explored whether the effect of containment varies across types of measure. Many of these measures were introduced simultaneously as part of the country’s response to limit spread of the virus, making it challenging to identify the most effective measure. Nevertheless, our results suggest that while all measures have contributed to significantly reduce the number of COVID-19 cases and deaths, stay-at-home orders appear to have been relatively more effective.
Our empirical estimates provide a reasonable assessment of the causal effect from containment policies on infections and deaths, giving us comfort that the Great Lockdown, despite its enormous short-term economic costs, has saved hundreds of thousands of lives. Ultimately, the course of the global health crisis and fate of the global economy are inseparably intertwined—fighting the pandemic is a necessity for the economy to rebound.
Pragyan Deb is an Economist in the IMF’s Strategy, Policy and Review Department. Davide Furceri is a Deputy Division Chief in the IMF’s Research Department. Jonathan D. Ostry is Deputy Director of the IMF’s Asia and Pacific Department. | 1 |
Ein 14-jähriges Mädchen aus Hannover wurde seit dem 6. April vermisst. Nun konnte sie wohlbehalten aufgefunden werden.
Ein Mädchen aus Hannover wurde seit dem 6. April vermisst.
wurde seit dem 6. April vermisst. Die Polizei suchte nach dem Teenager.
Doch nun gibt es neue Details.
Update vom 20. April 2020: Seit dem 6. April galt eine 14-Jährige aus Hannover als vermisst. Nun gibt es für die Familie endlich gute Neuigkeiten. Denn das 14-jährige Mädchen ist bei einer Angehörigen entdeckt worden. Damit endete auch die öffentliche Suche der Polizei mitsamt Foto der 14-Jährigen.
Unsere Erstmeldung vom 17. April 2020: 14-jähriges Mädchen seit vielen Tagen vermisst: Große Sorge um Gesundheit
Hannover - Es ist der Alptraum aller Eltern - das Kind ist verschwunden. In diesem besonderen Fall müssen die Erziehungsberechtigten noch aus einem weiteren Grund um das Wohlergehen ihrer Tochter bangen: Es besteht die Gefahr, dass sie nicht genug Medikamente für ihre Krankheit bei sich hat. Die an Diabetes erkrankte TeenagerinGentijana H. aus Oberricklingen, einem Stadtteil von Hannover, wird seit fast zwei Wochen, genauer gesagt seit dem 6. April 2020, vermisst.
Gentijana H. aus Hannover vermisst: Insulinversorgung könnte unzureichend sein
Weil die gesundheitliche Lage sich ohne ihre Medikamente dramatisch verschlimmern könnte, wandte sich die Polizei nun mit einem Foto der Gesuchten an die Öffentlichkeit.
Zwar sei sie grundsätzlich für einen längeren Zeitraum mit Insulin versorgt, ließ die Polizei Hannover wissen. Doch je länger die Abwesenheit dauere, desto mehr steige das Risiko für eine Gesundheitsgefährdung. Es seien schonzahlreiche Hinweise zum Aufenthaltsort der jungen Frau eingegangen, doch bisher führten diese zu keinen Fahndungserfolgen.
Gentijana H. aus Hannover vermisst: Hält sie sich in Sahlkamp oder Vahrenheide auf?
Wie die Polizei vermutet, hält sich das Mädchen noch in Hannover auf, konkret genannt werden die Stadtteile Sahlkamp oder Vahrenheide.
Die Jugendliche ist 1,60 Meter groß, schlank und hat dunkelbraune, lange Haare. Mögliche Erkennungsmerkmale sind schwarze Schuhe der Marke Nike Air und ein schwarzer Mantel. Hinweise bezüglich Gentijana H. sind an das zuständige Polizeikommissariat Ricklingen (Telefon: 05 11 1 09 30 17) oder jede andere Polizeidienststelle zu richten.
mm/tz
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tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. | Hanover's Fire Chief says they are in the very early stages of planning for an upgrade to the fire hall in New Bothwell.
Paul Wiebe says that is their oldest hall in Hanover and is showing its age.
"We're starting to put plans into place to either renovate it or to replace it," says Wiebe.
But, Wiebe stresses, these things take time.
"When we did Grunthal, it took many years before that finally came to the table as a final plan," he recalls. "And in Blumenort we all know that it took many years there as well."
Wiebe says they have no timeline, but have started the conversation and have begun looking at some of their options.
According to Wiebe, expanding the existing building would be difficult.
"We're limited with space, so it could be done but it would be difficult," he says. "We're going to look at that option and we're going to look at all of our options before we make any decisions."
Wiebe notes their current site is not a bad one, though he acknowledges there are better locations within that community.
Hanover Reeve Stan Toews admits council is contemplating looking for a piece of land to buy in order to erect a new hall. Though, he reiterates it would still be quite a few years down the road before anything is built. Toews adds often it is easier to build brand new than to renovate an existing building because with a renovation you spend a lot of money but are still left with a building that does not fit the bill. | 1 |
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The pop star and late night host tried their best to follow the dance moves of multiple children in the segment Wednesday.
Bieber and Corden ran, jumped and fell to the floor while wearing workout attire.
The duo took a break and sat down to blow bubbles with one of the kids.
Bieber and Corden also started a "Yummy" food truck together, named after the singer's song of the same name.
Bieber handled grilled cheese sandwiches, while Corden cooked fish tacos. The pair asked customers to pay what they thought the food was worth.
They donated the money to the Los Angeles food bank.
Bieber has been featured on The Late Late Show throughout the week. He recently sang a number of his hit songs with Corden for Carpool Karaoke. | 4 |
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Indem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.
Ihre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben. | Germany's export to Russia has seen a 0.6 percent decrease in the first quarter of 2020, while import has dropped by 23.5 percent, the German Eastern Business Association said on Thursda
BERLIN (UrduPoint News / Sputnik - 21st May, 2020) Germany's export to Russia has seen a 0.6 percent decrease in the first quarter of 2020, while import has dropped by 23.5 percent, the German Eastern business Association said on Thursday.
"Export to Russia has in general remained stable, at the level of -0.
6 percent in the first quarter ... The [import] drop can be explained by a mild winter and a simultaneous dramatic decrease in the crude oil prices. As a result, Germany's import from Russia has declined by almost one-quarter (23.5 percent) in the first quarter," the association said in a statement, obtained by Sputnik. | 1 |
Coronavirus in der Schweiz: Bekannte Bergbahn muss schließen - „Situation ist ernst“
Von: Maximilian Kettenbach, Naima Wolfsperger, Marion Neumann, Jennifer Lanzinger
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Atemschutzmaske © dpa / Karl-Josef Hildenbrand
Das Coronavirus hat auch die Schweiz erreicht. Die Regierung hat Versammlungen von mehr als hundert Personen verboten - und Milliardenhilfen für Unternehmen angekündigt.
Das Coronavirus Sars-CoV-2* ist in der Schweiz angekommen. Der erste Covid-19-Fall wurde am 25. Februar 2020 bekannt gegeben.
Wegen einem Beschluss der Bundesregierung wurde der deutsche Botschafter in der Schweiz einbestellt.
Die Schweizer Regierung hat nun umfangreiche Maßnahmen beschlossen.
Coronavirus Schweiz- Jungfraujoch muss schliessen
Update vom 14. Mär, 15.32 Uhr: Die gesamte Schweiz ist mittlerweile vom Coronavirus betroffen. Der Kanton Appenzell-Innerrhoden vermeldet jetzt seine ersten Coronavirus-Fälle (14. März 2020). Betroffen sind eine 57-jährige Frau und ein 59-jähriger Mann, berichtet das Newsportal 20min.ch. Die beiden würden grippale Symptome zeigen, es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut.
Die Luzern Polizei hat nach eigenen Angaben mehrere Polizeiposten wegen der Coronavirus-Krise geschlossen. Am Samstagabend (15. März 2020) schließt das Jungfraujoch (3.4545 Meter) in der Schweiz, wie auf der Webseite der Bahn zu lesen ist. Seit der Eröffnung der Bahn im Jahr 1912 war das Jungfraujoch nur während des Ersten Weltkriegs länger geschlossen.
Coronavirus in der Schweiz: Schulen komplett geschlossen - „Die Situation ist ernst“
Update vom 13. März, 16.20 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie hat die Schweizer Regierung nun die Schließung aller Schulen verfügt. Außerdem werden den Unternehmen des Landes Milliardenhilfen von umgerechnet 9,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, wie Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sagte. "Die Situation ist ernst, aber wir haben die Mittel und die Möglichkeiten, ihr zu begegnen."
Die neuen Maßnahmen gelten ab sofort. Die Regierung verhängte außerdem ein Verbot von Versammlungen von mehr als hundert Personen. In dem Alpenland sind bislang mehr als 1100 Menschen positiv auf das Coronavirus* getestet worden. Sieben Menschen starben.
Video: Coronavirus - Was bedeutet Quarantäne für Betroffene?
Coronavirus in der Schweiz: Hochschulen reagieren auf Ausbreitung - „Vorsorglich geeinigt“
Update vom 10. März, 10.49 Uhr: Die Tiroler Hochschulen haben auf die Ausbreitung des neuen Coronavirus reagiert und stellen bis auf Weiteres auf Fernunterricht um. „Bei Lehrveranstaltung sind meist viele Menschen auf relativ kleinem Raum vorzufinden.
„Um einer möglichen Verbreitung des Virus keine Chance zu geben, haben wir uns auf diese Vorgehensweise in Abstimmung mit der Landeseinsatzleitung vorsorglich geeinigt“, sagte Landeshauptmann Günther Platter am Dienstag laut einer Mitteilung. Den Hochschulen stehe es aber frei, etwa für Prüfungssituationen, Kleingruppenunterricht oder Praktika individuelle Lösungen zu finden. Insbesondere im medizinischen Bereich sollen demnach Ausnahmen vereinbart werden können.
Coronavirus: Streit um Atemschutzmasken eskaliert - zweiter Todesfall in der Schweiz
Update vom 8. März, 14.33 Uhr: In der Schweiz ist eine weitere Person an den Folgen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 verstorben. Wie bild.de berichtet ist im Kanton Basel-Landschaft eine Person im Krankenhaus verstorben. Es ist bereits der zweite Todesfall im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Infizierten in der Schweiz stieg am Sonntag auf 281.
Coronavirus: Streit um Atemschutzmasken - Schweiz bestellt deutschen Botschafter ein
Update vom 8. März, 9.43 Uhr: Durch die europaweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 kommt es jetzt auch zu Spannungen zwischen Deutschland und der Schweiz. Grund dafür ist ein Ausfuhrverbot für medizinisches Verbrauchsmaterial, welches die Bundesregierung am Mittwoch verhängt hatte.
Video: Einfache Atemmasken sind völlig nutzlos gegen Coronavirus
Durch den Beschluss dürfen unter anderem Atemschutzmasken nicht mehr aus Deutschland herausgeführt werden. Akkut davon betroffen ist ein Lastwagen mit 240.000 Masken, der vom deutschen Zoll an der Grenze gestoppt und an der Weiterfahrt in die Schweiz gehindert wurde.
Wie die NZZ berichtet, hat da Schweizer Stadtsekretariat für Wirtschaft deshalb den deutschen Botschafter einbestellt und habe sich auch mit dem zuständigen Ministerium in Berlin in Verbindung gesetzt. Da die Schweiz selbst kaum medizinisches Verbrauchsmaterial produziert, wurde sie von dem Beschluss der Bundesregierung besonders hart getroffen.
In Deutschland hat sich derweil Jens Spahn wegen des neuartigen Coronavirus für die Absage von Großveranstaltungen ausgesprochen. Haben deutsche Wissenschaftler ein potenzielles Medikament gefunden?
Coronavirus: Mundschutz-Schmuggler in Österreich gestoppt
Update vom 7. März, 10.36 Uhr: Das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 löst in weiten Teilen der eurpäischen Bevölkerung Verunsicherung aus. Das machen sich Schwarzhändler offenbar zunutze. Vor einigen Tagen meldete eine deutsche Klinik, dass im Laufe einer Woche rund 200 Liter Desinfektionsmittel gestohlen worden seien. Jetzt deckte der österreichische Zoll eine ähnlich kuriose Geschichte auf: Bei der Kontrolle eines Reisebusses haben die Beamten 21.000 geschmuggelte Mundschutz-Masken sichergestellt.
Der Reisebus mit der Schmuggelware war von vier Fahrern und drei Passagieren besetzt, die von der Türkei aus auf dem Weg nach Deutschland waren. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage wegen des Coronavirus Sars-CoV-2 schätzt das Finanzministerium, dass die Schmuggler mit den nicht zertifizierten Schutzmasken „mindestens 50.000 Euro Gewinn“ hätten erzielen können.
Der Bus eines türkischen Unternehmens soll, laut den österreichischen Behörden wiederholt als Schmuggelfahrzeug aufgefallen sein. Bei der Kontrolle am Donnerstag in Wien fanden die Zöllner neben den Einmal-Masken 25 Kilogramm Fleisch, 1200 Zigaretten und verschiedene andere Waren.
Coronavirus: Österreich kündigt drastische Maßnahme an der Grenze zu Italien an
Update vom 6. März, 21.36 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Europa immer weiter aus, nun plant Österreich offenbar drastische Maßnahmen. Wie die österreichische Bundesregierung am Freitag erklärte, sollen ab kommender Woche „punktuelle Gesundheitschecks“ an der Grenze zu Italien eingeführt werden.
Sebastian Kurz (ÖVP), Bundeskanzler von Österreich, informiert bei einer Pressekonferenz über die Ausbreitung des Coronavirus. © dpa / Herbert P. Oczeret
„Sie können sich das so vorstellen, dass die Polizei natürlich geschult darin ist, auszuwählen, bei welchem Auto macht das Sinn und bei welchem nicht, insbesondere aufgrund der Kennzeichen“, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz das Vorhaben. Demnach soll unter anderem Fieber bei den kontrollierten Personen gemessen werden.
Neben dem Identifizieren erkrankter Personen erhofft sich Österreich auch eine „stärkere Bewusstseinsbildung“, wie Kurz laut ORF Tirol weiter erklärte. Ziel sei auch eine „gewisse Reduktion des Grenzverkehrs und dass von nicht notwendigen Reisen in Risikogebiete noch intensiver Abstand genommen wird“.
Ebenfalls sollen sämlichte Direktflüge nach Südkorea, Mailand, Bologna und in den Iran eingestellt werden.
Coronavirus: Österreich ergreift Maßnahmen - Dramatischer Anstieg von Infektionen in der Schweiz
Update vom 6. März, 15.01 Uhr: In der Schweiz nimmt die Zahl der Coronavirus-Fälle zu. In einem Altenheim wurden am Freitag zwei auch Bewohner eines Altenheims positiv getestet. Angesichts der aktuellen Entwicklungen der Corona-Krise raten die Behörden Pendler die Rush-Hour vermeiden.
Update vom 5. März, 11.35 Uhr: Wegen des Coronavirus ist weltweit der Kinostart des neuen „James Bond“-Films verschoben worden, wie tz.de* berichtet. Die Premiere des 007-Abenteuers mit Daniel Craig war eigentlich im April geplant, musste nun aber bereits zum dritten Mal neu terminiert werden. Viele Fans kritisieren diese Entscheidung.
Coronavirus in der Schweiz - erster Todesfall gemeldet
Update vom 5. März, 10.42 Uhr: In der Schweiz ist erstmals eine Covid-19-Patientin gestorben. Das teilte die Polizei im Kanton Waadt am Donnerstag mit. Die 74-jährige Frau sei eine Risikopatientin gewesen, weil sie Vorerkrankungen hatte. Sie wurde seit dem 3. März im Krankenhaus in Lausanne am Genfersee behandelt. Schweizweit gehen die Behörden inzwischen von mehreren Dutzend Infektionen aus. Rund 60 wurden bereits von einem Referenzlabor in einem zweiten Test definitiv bestätigt. Bei weiteren etwa 40 Menschen wurde das Virus in einem ersten Test nachgewiesen.
In Österreich ist die Zahl der Sars-CoV-2-Infektionen auf 37 gestiegen. Es sind acht weitere Fälle gemeldet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Insgesamt seinen in Österreich 3711 Coronavirus-Tests durchgeführt. Die ersten beiden Coronavirus-Patienten, die bisher im Innsbrucker Uniklinikum behandelt wurden, konnten nach zehn Tagen gesund entlassen werden. Die 24-jährige Italienerin und ihr gleichaltriger Bekannter seien seit Tagen fieberfrei und zwei Mal negativ auf das Coronavirus getestet worden, sagte der Leiter der Infektiologie an der Med Uni Innsbruck, Günther Weiss, im Ö1-Frühjournal. „Das heißt, sie haben diese Infektion ausgeheilt und überstanden und sie sind auch nicht mehr ansteckend und infektiös.“
Coronavirus in der Schweiz: Alle Großveranstaltungen abgesagt. © dpa / Salvatore Di Nolfi
Coronavirus in Österreich: Kurz-Regierung reagiert auf die Welle neuer Verdachtsfälle
Update vom 4. März 2020, 11.20 Uhr: In Österreich sind die Zahlen der Infektionen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 auf 27 gestiegen. Jetzt hat auch die Reagierung auf die schnell steigenden Infektionen und die massive Zahl an Verdachtsfällen reagiert. Getestet werden soll nur noch, wer akute Symptome aufzeigt oder plötzlich von Husten, Kurzatmigkeit und Fieber ergriffen wird. Für einen Test auf das Virus müssen die Verdachtsfälle außerdem nachweisen, dass sie in den vergangenen 14 Tagen in Kontakt mit einem nachgewiesenen Covid-19-Patienten waren oder in einer der sogenannten Krisenregionen, wie etwa die chinesische Provinz Hubei, Südkorea, Iran, Hongkong, Japan oder Singapur waren.
Auch in Deutschland ist das Gesundheitssystem wegen vieler Grippefälle und der ähnlichen Symptome mit dem neuen Coronavirus ausgelastet. In Bayern ist die Zahl der Infizierten auf knapp 50 gestiegen. In der bayerischen Landeshauptstadt München berichten Ärzte von einer unangenehme Behörden-Panne*. Eine Münchnerin nutzt dabei die Verunsicherung rund um das Coronavirus* in der Bevölkerung für ihre Zwecke - ist sie schamlos oder gewitzt?
Coronavirus in Österreich: Infizierter Fußballfan besucht Europa-League-Partie - Hotel-Angestellte unter Quarantäne
Update vom 2. März 2020, 14.18 Uhr: Nach dem Aufenthalt eines mit dem neuartigen Coronavirus infizierten deutschen Fußballfans sind in Salzburg 18 Hotel-Angestellte vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt worden. Wie die Stadt am Montag berichtete, war der Mann anlässlich des Europa-League-Spiels von Eintracht Frankfurt vergangene Woche zwei Nächte in zwei verschiedenen Hotels in Salzburg. Nach der Heimfahrt wurde er in Hessen positiv auf das neue Virus Sars-CoV-2 getestet. Darüber hätten die hessischen Behörden die Stadt am Sonntag informiert, hieß es.
In den beiden Hotels wurden 18 Mitarbeiter ermittelt, die in engerem Kontakt mit dem Deutschen gewesen sein dürften. Die Zimmer, in denen der Fan geschlafen hat, wurden desinfiziert. Unklar bleibt, ob der Frankfurter im Stadion, im Zug oder in Lokalen andere Menschen angesteckt hat. Der Mann war Mitte Februar in Italien gewesen.
Das Coronavirus hält Deutschland weiter in Atem. Rettet uns das Wetter?
Derweil beschwert sich ein Virologe Am Montagabend, 2. März, bei der WDR-Sondersendung von „Hart aber fair“ massiv über den Umgang mit dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland.
Coronavirus: Österreich weist deutsche Schülergruppe an der Grenze ab - Testergebnis da
Update vom 1. März, 21.29 Uhr: Der Corona-Verdacht der deutschen Schülerin, der in Österreich die Einreise verweigert wurde, hat sich nicht erhärtet. Ein mittlerweile durchgeführter Test brachte ein negatives Ergebnis.
Update vom 1. März 2020, 16.01 Uhr: Die österreichischen Behörden haben einer Schülergruppe aus Nordrhein-Westfalen wegen eines Coronavirus-Verdachts die Einreise verweigert. Als die Behörden in Österreich erfuhren, dass eine Schülerin der Skifreizeit Krankheitssymptome hat, stoppten sie am Samstag die 52-köpfige Reisegruppe, die nach Seefeld in Tirol wollte, kurz hinter der Grenze. Die Jugendliche hatte nach Angaben des Landratsamtes Ostallgäu vom Sonntag vor der Klassenfahrt Kontakt zu einem positiv bestätigten Coronavirus-Patienten.
Der Bus musste deshalb zurückfahren und die Reisegruppe wurde am Wochenende vom Gesundheitsamt des Landkreises Ostallgäu betreut. Die Schülerin wurde in Füssen in der Klinik behandelt. Die restlichen Teilnehmer der Reisegruppe mussten die Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Turnhalle auf Feldbetten verbringen. Das Bayerische Rote Kreuz übernahm die Versorgung.
Die betroffene Schülerin wird als Verdachtsfall eingestuft, eine bestätigte Covid-19-Patientin ist sie noch nicht. Die Kreisbehörde aus dem Allgäu warf dem Gesundheitsamt in Aachen vor, dass sie die Gruppe niemals mit der Schülerin zusammen hätte fahren lassen dürfen. Das Verhalten der Aachener Behörde sei „unverständlich und unverantwortlich“.
Coronavirus: Zwei deutsche Touristen in Wien infiziert - insgesamt vier weitere Fälle in Österreich
Update vom 1. März 2020, 12.23 Uhr: Zwei deutsche Touristen sind in Österreich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beide litten unter einer milden Form der neuartigen Lungenkrankheit, teilte ein Sprecher des Wiener Gesundheitsministers am Sonntag mit. Zuvor war das Paar auf einer Karnevalssitzung in Deutschland und hatte dort Kontakt mit einem Infizierten. Es wurde zunächst in einem Wiener Krankenhaus behandelt, durfte anschließend aber wieder ins Hotel.
Dort sei das Paar nun abgeschottet, um andere Gäste nicht zu gefährden. Insgesamt wurden am Sonntag in Österreich vier neue Infektionsfälle bekannt, alle Betroffenen seien aber in einem guten Zustand. Damit lag die Zahl der Infizierten am Mittag in Österreich bei 14.
Update vom 29. Februar, 12.35 Uhr: In Österreich sind inzwischen neun Fälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus bestätigt. Ein Ehepaar aus der Nähe von Wien sei positiv getestet worden, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Samstag. Damit wurde das Virus Sars-CoV-2 in vier von neun Bundesländern nachgewiesen. In Österreich wurden auf der Suche nach dem Erreger bisher 1650 Tests gemacht.
Meldung vom 28. Februar: Schweiz ergreift harte Maßnahme gegen Coronavirus
Update vom 28. Februar, 10.55 Uhr: Wegen der steigenden Zahl von Coronavirus-Fällen hat die Schweiz bis auf Weiteres alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen abgesagt. Das teilte Innenminister Alain Berset mit. „Wir wollen weitere Ansteckungen so gut es geht in Grenzen halten“, sagte er.
Dazu gehören unter anderem der Genfer Autosalon, der am 5. März starten sollte und zu dem jedes Jahr mehr als 600.000 Besucher erwartet werden. Ebenso trifft es die Basler Fasnacht, die am Montag beginnen sollte. Aktuell tagt außerdem in Genf der UN-Menschenrechtsrat, an dem normalerweise im Zeitraum von vier Wochen 10.000 Menschen teilnehmen, darunter rund 4000 aus dem Ausland.
In der Schweiz seien bis Freitag (28.2.) 15 Menschen positiv auf das neue Virus Sars-CoV-2* getestet worden, sagte Berset. Mehr als 100 Menschen seien in Quarantäne. Infiziert war nach Informationen der lokalen Behörden bei Basel auch eine Frau, die in einer Kindertagesstätte arbeitete. Die große Ausbreitung des Virus in den Nachbarländern Deutschland und Italien sowie die ersten bestätigten Fälle in der Schweiz hätten zu einer neuen Lagebeurteilung geführt.
Bürogebäude mit mehr als 1000 Personen würden nicht geschlossen, so Berset. „Dort können sich die Personen frei bewegen und können die Hygienevorschriften umsetzen.“
Der erste Fall des Coronavirus in Deutschland kam aus Stockdorf bei München. Der Mann, der als erster Infizierter gilt, hat jetzt über die Zeit mit der Krankheit gesprochen. US-Präsident Donald Trump ändert indes wegen der Coronavirus-Fälle einen politischen Termin.
Coronavirus in Österreich: Drei Erkrankungen in Wien bestätigt - Zahl der Infizierten steigt
Update vom 27. Februar, 19.12 Uhr: Am Donnerstag wurden die ersten drei Erkrankungen in der österreichischen Hauptstadt bestätigt, zudem standen noch die Testergebnisse von zwei Kindern aus. Beim ersten bestätigten Covid-19-Patienten in Wien handelt es sich laut den Behörden um einen 72-Jährigen, der bereits seit zehn Tagen mit Grippesymptomen im Krankenhaus lag. Auf das neue Coronavirus wurde er laut Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) routinemäßig getestet. Er sei „schwer erkrankt“ und werde künstlich beatmet, teilte der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) mit. Im Ausland sei der Mann nicht gewesen.
Am Abend wurden dann die Covid-19-Erkrankungen eines Ehepaars bestätigt, das mit seinen beiden Kindern im Urlaub in Norditalien gewesen sein soll. Die Kinder zeigten ebenfalls Krankheitssymptome, die Testergebnisse stünden aber noch aus, teilte der KAV der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Alle vier Familienmitglieder hätten leichte Symptome. Insgesamt wurden damit in Österreich seit dem Ausbruch des neuartigen Virus fünf bestätigte Fälle gemeldet.
In den USA verbreitet sich die die Angst vor dem Coronavirus gefühlt schneller als die Krankheit selbst. Einige US-Stars greifen nun zu drastischen Mitteln, um sich nicht anzustecken.
Coronavirus erreicht Österreich: Verdachtsfall in der Regierung
Update vom 27. Februar, 16.25 Uhr: Das Coronavirus erreichte bereits vor Tagen Österreich, nun könnte es auch einen Verdachtsfall in der österreichischen Regierung geben. Wie das Portal „oe24“ berichtet, soll ein Delegationsmitglied, das am Wochenende gemeinsam mit dem österreichischen Außenminister Alexander Schallenberger im Iran war, mit dem Verdacht auf eine Infizierung in ein Krankenhaus eingeliefert worden sein.
Coronavirus erreicht Österreich: Erster Infizierter in Wien bestätigt
Update vom 27. Februar, 10.43 Uhr: Der Coronavirus hat nun auch die österreichische Hauptstadt erreicht. Ein 72-Jähriger aus Wien habe sich mit dem Covid-19-Erreger infiziert und liegt nun in einem Krankenhaus der Donau-Metropole, das berichtet oe24.de. Der Mann hatte wohl zuvor einen Urlaub in Italien gemacht. Bisher hatte es in Österreich lediglich Infektions-Fälle im Bundesland Tirol gegeben.
Coronavirus in Österreich: Lehrerin auf Covid-19 getestet
Update vom 26. Februar, 13.49 Uhr: Das Testergebnis im Coronavirus-Verdachtsfall liegt vor, wie das ORF berichtet. Aus Sorge eine Lehrerin habe sich bei ihrem Aufenthalt in Norditalien infiziert, wurde ein Gymnasium in Wien abgeriegelt. Der Coronavirus-Test ist negativ, heißt es.
Das Absperren der Schule Wiener sorgte am Mittwochmittag für Verwunderung. Die Sperre sei „ein bissl übertreiben“ sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) gegenüber dem ORF. Solche Entscheidungen dürften seiner Meinung nach nur auf Basis von Testergebnissen fallen. Es könne nicht sein, dass „panikhaft“ Polizisten losgeschickt werden, um eine Schule zu sperren.
Video: Coronavirus - wie können Sie sich schützen?
Coronavirus in Österreich: Polizei sperrt Schule in Wien ab
Update vom 26. Februar 2020, 11.41 Uhr: Es gibt wohl einen Coronavirus-Verdacht in einer Wiener Schule. „Aufgrund eines möglichen COVID-19 Verdachtsfalls, läuft derzeit ein Einsatz im Bereich einer Wiener Schule in der Josefstadt“, twittert die Polizei Wien. Die Schule und der gesamte Bereich um das Gymnasium im achten Wiener Gemeindebezirk wurde abgeriegelt, berichtet krone.at. Derzeit dürfe niemand das Gebäude betreten oder verlassen. Der Grund: Es gibt einen Coronavirus-Verdachtsfall. Eine Lehrerin habe sich womöglich bei einem Aufenthalt in Norditalien angesteckt, heißt es.
Coronavirus in Österreich: Quarantäne von Hotel in Innsbruck aufgehoben
Update vom 25. Februar 2020, 11.45 Uhr: Die österreichischen Behörden haben die wegen eines Coronavirus-Falls verhängten Quarantänemaßnahmen für ein Hotel in Innsbruck wieder aufgehoben. Nach Tests an 62 Mitarbeitern und Gästen sei das „Grand Hotel Europa“ nicht länger gesperrt, teilten die Behörden in Tirol am Mittwoch mit. Allen Untersuchten gehe es gut, neun von ihnen seien jedoch „sicherheitshalber“ an einen isolierten Ort gebracht worden. Sie hatten demnach engeren Kontakt mit einer Rezeptionistin des Hotels, die mit dem Virus infiziert ist. Die aus Italien stammende Frau und ihr Lebensgefährte stehen im Innsbrucker Krankenhaus unter Quarantäne. Beide waren positiv auf das Coronavirus getestet worden, haben jedoch bereits kein Fieber mehr. Es handelt sich um die ersten beiden Fälle des neuartigen Coronavirus in Österreich.
Coronavirus erreicht Österreich: Zwei Infizierte in Tirol - Hotel in Innsbruck abgeriegelt
Update vom 25. Februar 2020, 18.45 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur APA berichtet, sollen Behörden in Österreich ein Hotel in Innsbruck gesperrt haben. Dort soll eine Italienerin als Rezeptionistin gearbeitet haben, die nun positiv auf das Virus getestet wurde. Demnach sollen Gäste das „Grand Hotel Europa“ nicht verlassen dürfen.
Der Coronavirus-Ausbruch in Italien ist beunruhigend. Das Virus ist in Europa angekommen. Nun gibt es auch in Deutschland infizierte Personen.
Coronavirus erreicht Österreich: Zwei Infizierte in Tirol
Ursprungsmeldung vom 25. Februar 2020, 13.50 Uhr: Innsbruck - Zwei weitere Verdachtsfälle wurden am Dienstag aus dem österreichischen Bundesland Tirol gemeldet. Zwei Menschen mit leichtem Fieber seien wahrscheinlich infiziert, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Landesregierung. Es müssten aber noch weitere Testergebnisse abgewartet werden. Bei den beiden handelt es sich dem Bericht zufolge um zwei 24-Jährige aus der norditalienischen Region Lombardei. Sie seien in einer Innsbrucker Klinik isoliert worden.
Coronavirus-Verdachtsfälle: Österreich legt Zugverkehr lahm
Nach einem Coronavirus-Verdacht bei zwei Deutschen hatte Österreich Sonntagnacht mit drastischen Maßnahmen reagiert. Züge aus Italien auf dem Weg nach München wurden am Brenner gestoppt. Stundenlang lag der Zugverkehr lahm, wie Merkur.de* berichtet.
In Italien ist es zu einem Coronavirus-Ausbruch* gekommen. Das neuartige Virus Sars-CoV-2 verbreitet sich dort rasant. Die Zahl der Infizierten stieg nach Angaben des italienischen Zivilschutzes am Dienstag auf 283, sieben Infizierte starben bereits. Besonders betroffen ist die nördliche Region Lombardei. Um die Epidemie einzudämmen, stellte die italienische Regierung am Sonntag elf Orte - zehn in der Lombardei und einer in der Nachbarregion Venetien - unter Quarantäne. Mehr als 50.000 Einwohner sind von dieser Maßnahme betroffen.
Österreich teilt mit Italien eine 404 Kilometer lange Grenze und rät aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus von Reisen in betroffene Gemeinden in der Lombardei und Venetien ab.
In Italien ist die Lage nach dem Corona-Ausbruch weiter sehr ernst. Das Robert Koch-Insitut (RKI) hat eine Region nun in ein Risikogebiet eingestuft. Kein Land in Europa hat das Coronavirus so schwer getroffen wie Italien. Die Schauspielerin Brigitte Nielsen fürchtet um ihre Kinder, die in dem Land leben.
AfP/ml
*Merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. | Shortly before the suspension was announced, Austria’s government said it had denied entry to a train bound for Munich, Germany, from Venice, Italy, on suspicion that two travellers might be infected with the coronavirus. (Representational Image) Shortly before the suspension was announced, Austria’s government said it had denied entry to a train bound for Munich, Germany, from Venice, Italy, on suspicion that two travellers might be infected with the coronavirus. (Representational Image)
Austria has halted all train services with Italy that go via the Brenner Pass to prevent further spread of the coronavirus, a spokesman for train operator OBB said on Sunday.
“Passenger train traffic with Italy via the Brenner Pass has been suspended in both directions,” the spokesman said.
The pass across the Alps is an important and frequently congested passenger train route between Italy, Austria and Germany.
Shortly before the suspension was announced, Austria’s government said it had denied entry to a train bound for Munich, Germany, from Venice, Italy, on suspicion that two travellers might be infected with the coronavirus.
The Italian State Railways had informed Austria’s OBB that there were two people with fever symptoms on board, the interior ministry said in a statement.
The train was now waiting at the Brenner Pass on Italian territory. “The further procedure is currently being discussed together with the Italian authorities,” the statement said.
It is unclear when the train will be able to continue its journey, the OBB spokesman said. It is carrying around 300 passengers, mostly Austrians and Germans, news agency APA said.
Italy is battling with an explosion of coronavirus cases, which rose on Saturday to more than 150, with three deaths. The government has closed off the worst-hit areas in the northern regions of Lombardy and Veneto.
Austria’s interior minister Karl Nehammer said earlier on Sunday that a coronavirus task force will meet on Monday to discuss whether to introduce border controls with Italy.
Such border controls could be established within an hour, said General Franz Lang, who is responsible for public security.
There have been 181 suspected coronavirus cases in Austria, with none confirmed, according to the interior minister.
Peter Kaiser, governor of the province of Carinthia which borders Northern Italy, advised against travelling to Italy on Sunday.
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BERLIN/GRÜNHEIDE (dpa) - Die geplante Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla bei Berlin könnte nach Ansicht der Brandenburger Landesregierung so schnell vorankommen, dass schon im Herbst der Rohbau zu sehen ist. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) geht davon aus, dass das Projekt trotz wachsender Kritik aus der Landtagsopposition und von Naturschützern genehmigt wird. ,,Es hängt alles von der Qualität der eingereichten Unterlagen ab", sagte Steinbach am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss des Landtags in Potsdam. Für den Fall, dass alles ,,pikofein an der Stelle" sei, würde er nicht ausschließen, dass im September schon ,,deutlich etwas vom Rohbau" zu sehen sei. Die Forderung der AfD-Fraktion nach einem Baustopp wies er zurück.
Das Unternehmen will in Grünheide ab dem nächsten Jahr bis zu rund 500.000 Elektroautos pro Jahr produzieren. Tesla hatte die Bauarbeiten bisher auf eigenes Risiko vorangetrieben, weil die komplette umweltrechtliche Genehmigung aussteht. Beim Bau will das Unternehmen umstrittene Pfähle einsetzen. Tesla reichte einen geänderten Antrag auf umweltrechtliche Genehmigung in Brandenburg ein. Darin beantragt das Unternehmen das Bauen mit Pfählen, wie das Umweltministerium mitteilte. Die Bundesagentur für Arbeit habe bereits Gespräche mit den ersten 6.000 Fachkräften geführt.
Tesla hat bisher schon Pfahlbohrungen unternommen. Das stößt bei Umweltschützern ebenso auf Kritik wie der früher angegebene höhere Wasserverbrauch, der benötigt wird. Der Wirtschaftsminister verteidigte die Bohrungen und verwies darauf, dass es Tests seien. Das sei verantwortungsvoller, als wenn gesagt werde, die maximale Zahl der Pfähle ,,ramme ich einfach an der Stelle in die Erde". Tesla hatte zunächst mit Pfahltests begonnen, obwohl es keine Genehmigung gab. Steinbach räumte ein: ,,Da kriegen sie jetzt ein entsprechendes Ordnungsverfahren an den Hals und müssen da auch ein Bußgeld an der Stelle zahlen."
Der Minister geht davon aus, dass das Projekt vom Bundesimmissionsschutzrecht her genehmigt wird. Das sei für ihn mit den neuen Unterlagen noch besser darstellbar als bisher, sagte er. Tesla habe den geplanten Wasserverbrauch in der Spitze um ein Drittel reduziert, weil die Lackierung von Plastikbauteilen an einem anderen Ort gemacht werden solle. Umweltschützer verweisen darauf, dass sich dort auch ein Wasserschutzgebiet befindet. Das sei ,,kein K.o.-Kriterium, dass ich dort nicht bauen kann", sagte der Minister.
Der Freie Wähler-Abgeordnete Philip Zeschmann sagte, er gehe davon aus, ,,dass es offensichtlich eine politische Anordnung für die Ämter geben muss". Obwohl Unterlagen unvollständig seien, gebe es vorläufige Genehmigungen für Bauvorbereitungen. ,,Die schaffen schlicht und einfach Fakten, die niemand mehr rückabwickeln kann."
Steinbach ließ mögliche juristische Schritte offen. ,,Eine politische Einflussnahme auf die Ämter wird von mir, wird von Herrn (Umweltminister Axel) Vogel, wird von Herrn (Verkehrsminister Guido) Beermann in keinster Art und Weise ausgeübt", sagte der Minister. Es könne sogar dazu kommen, ,,dass man sich gegen diese Art von Aussagen durchaus auch gegebenenfalls mal juristisch wehren muss". Die Maxime der Behörden sei, einer juristischen Anfechtung standzuhalten.
Die AfD forderte einen Baustopp des Projekts, so lange nicht geklärt sei, wie viele Pfahlgründungen es gibt und wie tief sie sind. Die Linksfraktion warnte vor vollendeten Tatsachen. ,,Der Beweis, dass Tesla ein vertrauenswürdiger Partner ist, steht noch aus", sagte Linksfraktionschef Sebastian Walter. Die ,,Bürgerinitiative gegen Gigafactory Grünheide" warnte davor, ,,mit Ausnahmegenehmigungen ein ordentliches Verfahren unter Bürgerbeteiligung zu umgehen".
Das Land will den geänderten Antrag von Tesla im Internet veröffentlichen. Für die Änderungen gibt es erneut das Recht auf Einwände. Bisher waren mehr als 370 Einwände gegen das Projekt beim Land eingetroffen. Der Termin für die Diskussion darüber war wegen der Corona-Pandemie verschoben worden. Er soll laut Steinbach Anfang September nachgeholt werden. | Tesla Inc. TSLA is tweaking its proposal for the Berlin manufacturing facility in a way that will both please environmental activists and keep the production on time, a local government official said, as reported by Bloomberg on Thursday.
What Happened
"We expect a proposal that in sum will be more environmentally acceptable and thereby even more approvable," Joerg Steinbach, the economy minister of Brandenburg, where the Tesla site is located, said in an interview, according to Bloomberg.
"I assume that within the first half of next year, cars will be rolling off the conveyor belt there."
Steinbach said Tesla would propose new plans later this week that will address some of the concerns raised by local activists like reducing the use of fresh water and creation of waste water, Bloomberg reported.
Why It Matters
Hundreds of protestors had taken to the streets in Berlin earlier this year, and a lawsuit was filed against the company for causing harm to the environment.
The automaker's Chief Executive Officer Elon Musk had countered the critics saying the net impact of the factory will be much greater than any environmental damage caused in the construction.
Musk has previously stated that Tesla is hoping to roll out Model Y cars made at the plant in July next year.
Tesla Price Action
Tesla shares closed 0.16% higher at $882.96 on Wednesday, and the shares inched further higher at $883.12 in the after-hours session. | 2 |
Interview «Zum interkontinentalen Tourismus, wie wir ihn gekannt haben, werden wir Ende 2021, Mitte 2022 zurückkehren können» Tourismus werde weniger international sein, dafür vermehrt lokal und regional, sagt Michel Rochat, CEO der Hotelfachschule Lausanne. Die derzeitige Krise sieht er für die Reisebranche als grosse Chance.
Touristen von anderen Kontinenten dürften bis auf Weiteres ausbleiben – auch die Reisegruppen aus China. (Bild: Annick Ramp / NZZ) Annick Ramp / NZZ
Herr Rochat, haben Sie Ferienpläne für dieses Jahr?
Eigentlich stand Frankreich auf dem Plan, aber nun sind Ferien in der Schweiz angesagt. Ich werde im Sommer eine Woche in Brienz verbringen. Das Berner Oberland ist eine Region, die ich schlecht kenne. Nun habe ich Gelegenheit, sie zu entdecken.
Sie bezeichnen sich selbst als positiv denkenden Menschen. Ist Ihnen Ihre Zuversicht in den letzten Wochen nicht etwas abhandengekommen?
Nein, ich finde die gegenwärtige Situation sehr interessant. Ich bin nicht der Einzige, der sich bereits vor Covid-19 die Frage gestellt hat, ob es sinnvoll sei, so viel zu reisen, wie wir das immer taten. Jetzt sehen wir uns gezwungen, stärker in diese Richtung zu denken. Warum verreise ich – oder warum nicht? Diesbezüglich ein grösseres Bewusstsein zu entwickeln, tut uns allen gut, und es nützt vor allem auch der Umwelt. Im Bereich Geschäftsreisen zwingt es uns ausserdem dazu, effizienter zu sein.
Sie sehen also auch Positives an der Krise, die wir gerade durchleben . . .
Selbstverständlich! In der Geschichte sind grosse positive Änderungen oder bahnbrechende Erfindungen immer aus Krisen hervorgegangen. Es ist mir bewusst, dass die jetzige Situation äusserst schwierig und komplex ist und dass sehr viele Menschen existenziell davon getroffen werden. Trotzdem: Sie bietet uns allen eine grosse Chance, aus unserer Höhle hervorzukommen, unser Handeln zu hinterfragen und die Dinge aus einer gewissen Distanz zu betrachten. Das ist viel einfacher gesagt als getan, aber ich bin überzeugt, dass uns so Veränderungen gelingen können.
Woran denken Sie da?
Ich denke ganz besonders an die Solidarität – und zwar auf verschiedenen Ebenen. Die Massnahmen, die der Bundesrat für die Schweiz ergriffen hat – egal, ob man sie als angemessen, übertrieben oder ungenügend einstuft –, dienen dazu, den verletzlichsten Teil unserer Gesellschaft zu schützen. Aus dem Geschäftsleben sind mir verschiedene Fälle bekannt, wo Kaderleute auf einen Teil des Salärs verzichten, um die Negativzahlen abzufedern oder Kündigungen zu minimieren. Auch zwischenmenschlich hilft man einander: Vermehrt gehen etwa die Jungen für die Älteren einkaufen. Das alles finde ich äusserst faszinierend. Diese Rückkehr zu einer Solidarität zwischen den Menschen, die vielleicht etwas verschüttet war, wird auch nach der Krise bleiben.
Was bedeutet Solidarität für Sie als CEO der Hotelfachschule Lausanne?
Michel Rochat ist CEO der EHL Ecole hôtelière de Lausanne. PD
Informationen zu teilen – und zwar noch intensiver als in einer normalen Situation: Wir müssen beruhigen und Perspektiven aufzeigen. Solidarität heisst für mich aber auch, auf einen Teil meines Lohns zu verzichten. Nicht nur ich, die ganze EHL-Direktion zeigt sich auf diese Weise solidarisch. Ausserdem unterstützen wir die Hospitality-Branche mit einer Covid-19-Informationsseite sowie kostenlosen Beratungs- und Kursangeboten. Aber auch ausserhalb unserer Schule spüre ich viel Solidarität. Ich denke da an Hotels, die Mahlzeiten an Bedürftige ausgeben oder ihre Zimmer Obdachlosen zur Verfügung stellen. Der Hotelleriebereich kann diesbezüglich einen grossen Beitrag leisten. Solche Aktionen sind wichtig. An sie wird man sich auch nach der Krise erinnern.
Laut einer Analyse der Walliser Hochschule für Wirtschaft beträgt die Umsatzeinbusse der Schweizer Hotellerie allein für die Monate Februar und März zwischen 250 und 450 Millionen Franken – es wird zu zahlreichen Konkursen kommen. War man auf so eine Krise in keiner Art und Weise vorbereitet?
In der Schweiz haben wir viele kleine Familienbetriebe. Ihnen wird es schwerfallen, die derzeitige Phase durchzustehen. Es wird Hotels geben, die Konkurs anmelden müssen, das ist leider unumgänglich. Dies, obwohl die Hotelindustrie in der Schweiz grundsätzlich gut auf eine Krise vorbereitet war. Pandemien und Epidemien sind für die Hoteliers nichts Neues, vor Covid-19 gab es bereits Sars, die Schweinegrippe oder Ebola. Was dieses Mal aber anders war, war die Geschwindigkeit, mit der sich das Virus verbreitete – und die grosse Masse an Infizierten und Kranken, die es produzierte. Niemand hatte mit so etwas gerechnet.
An der Hotelfachschule Lausanne wird die künftige Elite der internationalen Hotellerie ausgebildet – unter anderem auch in Krisenmanagement. Wird man diesbezüglich nun über die Bücher gehen müssen?
Wie ich schon sagte: Werte wie Solidarität, Sicherheit oder Vertrauen gewinnen mit dieser Krise an Bedeutung. Damit den Worten aber auch Taten folgen, ist der Hotelmanager gefordert. Ein Gast möchte vollständig darauf vertrauen können, dass zum Beispiel alle Sicherheitsregelungen korrekt eingehalten werden. Für uns als Hotelfachschule wird es in Zukunft stark darum gehen, künftigen Hoteliers zu vermitteln, wie sie ein Klima des Vertrauens schaffen und es auch aufrechterhalten können. Dafür muss zum Beispiel der Kontakt zwischen Hotelmanagement und Gast wieder enger und direkter werden.
Sollte man nach dem Lockdown Restaurantbetriebe und Hotels so schnell wie möglich wieder hochfahren, oder wäre es klüger und vorsichtiger, die Sache langsam anzugehen?
Ich halte es hier wie Herr Berset: Man sollte die Dinge so schnell wie möglich tun, aber so langsam wie nötig. Vielleicht zeigt sich hier, dass wir beide Romands sind . . . Meine Meinung ist, dass es auf die Regionen und Städte ankommt sowie auf die Infrastruktur des Lokals. Wer die Regeln des Bundesrats einhalten kann, sollte den Betrieb bald wieder hochfahren können. Das wäre auch für die Moral aller Beteiligten gut.
Wo sehen Sie die grössten Schwierigkeiten?
In den zwei Metern Abstand, daran muss man noch arbeiten. Was die Hygiene anbelangt, ist die Schweiz bereits auf einem guten Stand. Es wird bei uns ohnehin sehr genau kontrolliert, dass alle kantonalen Bestimmungen eingehalten werden. Die Herausforderung ist nun, die Vorschriften des Bundes umzusetzen.
Buffets werden es künftig besonders schwer haben, da sie der Verbreitung von Keimen Vorschub leisten. Werden sie bald Geschichte sein?
Das ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann. Ich persönlich würde mich in Covid-19-Zeiten nicht mehr an einem traditionellen Buffet bedienen. Mit den neuen Hygienevorschriften werden Buffets einen schweren Stand haben. Hier sind auch wir von der EHL daran, Lösungen zu suchen.
Wenn Hygiene zu einem zentralen Qualitätsmerkmal wird, ist es dann klug, Reinigungsarbeiten in fremde Hände zu geben, das heisst, sie an Fremdfirmen auszulagern?
Der Hotelier muss für Sauberkeit und Sicherheit sorgen. Es liegt in seiner Verantwortung, wie er das tut. Wenn er findet, dass dafür eine externe Reinigungsfirma das Richtige ist: Warum nicht? Es ist das Resultat, das zählt. Etwas anderes aber sollte man sich überlegen: Wenn ich heute dreimal in einem Hotel übernachte, wird mein Zimmer dreimal gereinigt. Würde es nicht genügen, in solchen Fällen das Zimmer nur beim Auschecken komplett neu zu machen? So würden die Kosten der Hoteliers etwas verringert – und die Gäste würden sich ungestörter fühlen.
Mittlerweile sind einzelne Hotels dazu übergegangen, ihre Zimmer langfristig zu vermieten: als Home-Office zum Beispiel. Sehen Sie darin ein Modell für die Zukunft?
In der Schweiz gibt es zahlreiche Hotels, die Zimmer als Büros anbieten, im Paket mit einem kompletten Hotelservice. Das zeigt, dass Hotels auf viele verschiedene Arten auf dem Markt bestehen können. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Markt in Zukunft noch vielfältiger wird – und dadurch auch interessanter. Im Übrigen bin ich absolut davon überzeugt, dass der Tourismus spätestens 2022 wieder zu einem Wachstumsmarkt wird und dass er das in Zukunft auch bleibt. Wir werden wieder den alten Level erreichen – aber der Tourismus wird anders sein
Wie meinen Sie das?
Tourismus wird weniger international sein, dafür vermehrt lokal und regional. Die Fragen aber werden die gleichen bleiben: Auswirkungen des Reisens auf die Umwelt, Solidarität mit anderen Menschen, solche Dinge. Es würde mir gefallen, jetzt schon einen Blick auf 2022 zu werfen, um zu sehen, wie sich der Tourismus bis dahin entwickelt hat.
Werden wir anders reisen nach der Krise?
An dem Tag, an dem die Leute wieder reisen können, werden sie die Schönheit ihrer Umgebung, die Vielfältigkeit der Landschaften mit anderen Augen wahrnehmen – und mit einem Geist, der sich von Neuem freuen kann am Entdecken und Erleben. Das Vergnügen am Reisen wird für alle viel grösser sein, und man wird es wie nie zuvor schätzen, sich an einem fremden Ort aufzuhalten, eine andere Kultur zu erleben. Die Auswirkungen dieser Krise werden anhalten und vor allem die junge Generation prägen. Niemand weiss, was die Zukunft bringt, aber ich bin sicher, dass uns diese Pandemie stärker verändern wird als andere Krisen.
Wird das Sicherheitsbedürfnis steigen beim Reisen?
In den kommenden Jahren wird Sicherheit sehr viel wichtiger werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob nicht grundsätzlich einem Hotel mehr Vertrauen entgegengebracht wird, das zu einer Kette des eigenen Landes gehört. Mir ist vor einiger Zeit etwas Interessantes aufgefallen: Wir haben in der Schweiz keine chinesischen Hotelketten, obwohl jährlich rund 90 000 Chinesen unser Land besuchen. Wenn ich Chinese wäre und in die Schweiz reisen würde, würde ich mit grosser Wahrscheinlichkeit ein chinesisches Hotel wählen – sofern es eins gäbe. Umgekehrt werden vielleicht europäische Chinareisende künftig bevorzugt in Hotels einer europäischen Kette absteigen. Ich habe das Gefühl, dass in Europa sehr bald schon asiatische Hotelketten Fuss fassen werden. Ein chinesischer Hoteldirektor müsste sich eigentlich sehr für den europäischen Markt interessieren . . .
Wann wird es überhaupt so weit sein, dass wir wieder normal reisen können?
Kurzfristig werden fast alle Europäer in ihrem eigenen Land Ferien machen müssen: seien das Franzosen, Deutsche, Belgier oder Schweizer. Erst in einem zweiten Schritt kann wieder grenzüberschreitend innerhalb von Europa gereist werden. Zum interkontinentalen Tourismus, wie wir ihn gekannt haben, werden wir Ende 2021, Mitte 2022 zurückkehren können – dies meine vorsichtige Einschätzung. Voraussetzung ist eine Impfung gegen Covid-19, und diese zu finden, dauert länger als ein Jahr. Ich hoffe, dass die Menschen diese Zeit nutzen, um die Attraktivität ihres eigenen Landes zu entdecken – auch die Schweizer.
Was geben Sie jungen Leuten, die in die Hotellerie einsteigen wollen, mit auf den Weg?
Covid-19 wird den Markt nachhaltig prägen. Für die junge Generation ist das eine interessante Ausgangssituation: Sie muss sich mit völlig neuen Herausforderungen, gänzlich anderen Rahmenbedingungen auseinandersetzen. Es wird Veränderungen geben und dadurch auch neue Möglichkeiten. Natürlich gehört auch eine Portion Unsicherheit dazu, aber in Unsicherheit zu leben, ist nicht nur ein Nachteil. Wer heute einen offenen, positiven, unternehmerischen und verantwortungsbewussten Geist hat, hat eine grosse Zukunft vor sich. Ich werde es nicht müde zu betonen: Jede Krise erlaubt es uns, voranzukommen. | COVID-19 is a pandemic affecting every continent and every society. In the face of the virus and its consequences on our economies there is no place for controversy, and France is working resolutely for unity, solidarity and the utmost international cooperation.
Four times since the end of January, and again last week, I have had very positive conversations with my Chinese counterpart on the fight against the pandemic. Acts of mutual solidarity between China and France testify to our desire to face up to it in a coordinated way.
Certain recent public stances by representatives of the Chinese Embassy in France are not in keeping with the quality of the bilateral relationship between our two countries or with the relationships of trust and friendship between the French President and President Xi Jinping and between myself and my counterpart, Mr Wang Yi.
I clearly expressed to the Chinese Ambassador to France my disapproval of certain recent remarks when he was summoned to the Ministry for Europe and Foreign Affairs in the morning of Tuesday 14 April. | 1 |
Coronavirus auf Kreuzfahrtschiff Nach zweiwöchiger Quarantäne - Passagiere verlassen "Diamond Princess"
Erleichterung bei den rund 3000 Menschen auf der "Diamond Princess": Die Quarantäne wegen des Virus Sars-CoV-2 ist beendet. Die ersten Passagiere gehen vom Schiff - bei anderen wird es noch etwas dauern. | The leaders of China, Japan and South Korea are holding a trilateral summit in China this week amid feuds over trade, military maneuverings and historical animosities. Most striking has been a complex dispute between Seoul and Tokyo, while Beijing has recently sought to tone down its disagreements with its two neighbors.
H/T:
China attaches great importance to China-Japan-South Korea #FTA negotiations and looks forward to injecting greater political impetus and anticipates a substantial breakthrough in the negotiations, during the upcoming trilateral summit: Assistant Minister of Commerce Li Chenggang pic.twitter.com/OQv17e8CQP — Global Times (@globaltimesnews) December 19, 2019
Having completed the bilateral meeting and working dinner with President Xi in Beijing, Prime Minister Abe departs for his next destination, Chengdu, to take part in Japan-China-South Korea trilateral summit. #PMinAction #AbeVisit pic.twitter.com/XTOOxz4fZq — PM's Office of Japan (@JPN_PMO) December 23, 2019
President Moon to meet PM Abe in China on Tuesday - potential tripartite FTA on the agenda of upcoming annual trilateral summit https://t.co/G6X0wYwqNB — Dan Dragomir (@meanwhile_dan) December 20, 2019
Moon set for China trip to meet Xi, Abe and join trilateral summithttps://t.co/wdzrdCuRlo — The Korea Herald (@TheKoreaHerald) December 23, 2019
North Korean threat looms over trilateral summit in China https://t.co/iV1AYe3qCC — Sheila A. Smith (@SheilaSmithCFR) December 22, 2019
“Chances are high that North Korea won’t test-fire missiles before and right after a China-Japan-South Korea trilateral summit or even until the year-end, taking into account Beijing’s position.” https://t.co/sbSxtYcMWg — Dr. Mark P. Barry (@DrMarkPBarry) December 18, 2019 | 1 |
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Der israelische Außenminister Israel Katz hat im Vorfeld des Weltforums der Holocaust-Opfer in Jerusalem in einem Interview für RIA Novosti erzählt, dass man in seinem Land den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin hoch zu schätzen weiß, und versprochen, Versuche zur Heroisierung von Antisemiten zu bekämpfen.
Zudem bewertete der die Koordinierung der bilateralen militärischen Aktivitäten in Syrien und erklärte, warum russischen Staatsbürgern oft die Einreise nach Israel verweigert wird.
- Herr Minister, gibt es einen vereinigenden Faktor für Russland und Israel in ihrem gleichen Umgang mit den Ergebnissen des Zweiten Weltkriegs?
- Israel schätzt die Rolle der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg hoch ein. Wir wissen und werden nie vergessen, dass die Rote Armee Auschwitz befreit hat. Wir legen viel Wert auch auf den Beitrag anderer Länder der Anti-Hitler-Koalition zum gemeinsamen Sieg. Wir vergessen nicht, dass an den damaligen Gefechten Hunderttausende Juden aus verschiedenen Ländern der Welt kämpften, unter anderem etwa eine halbe Million in den Reihen der Roten Armee. Zudem denken wir auch an jüdische Partisanen, an rebellierende Einwohner von Ghettos und Konzentrationslagern, wie auch an andere Teilnehmer der antifaschistischen Widerstandsbewegung.
- In Jerusalem wird ein Denkmal für Opfer der Leningrad-Blockade eingeweiht. Was halten Sie davon?
- Die Einweihungszeremonie findet am 23. Januar statt. Israel weiß die große Rolle der Roten Armee im Sieg gegen das faschistische Deutschland und in der Befreiung der Gefangenen von Auschwitz und anderen Konzentrationslagern hoch zu schätzen. Wir legen auch viel Wert auf die Teilnahme Präsident Putins an den Veranstaltungen zu diesem Jahrestag. Wir wissen von den Schrecken der Leningrad-Blockade und von der Riesenzahl ihrer Opfer, unter denen es auch viele Juden gab. Wir sind stolz, dass der russische Präsident Wladimir Putin und unser Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Jerusalem, unserer Hauptstadt, das Denkmal für die Opfer der Blockade sowie für die Verteidiger der Stadt an der Newa eröffnen werden.
- Wie schätzen Sie die Beziehungen zwischen Russland und Israel ein? Wie wichtig sind dabei die vertrauensvollen persönlichen Beziehungen zwischen Wladimir Putin und Benjamin Netanjahu?
- Ich schätze die Entwicklung der Beziehungen zwischen Israel und Russland positiv ein. Die häufigen Besuche Premier Netanjahus in Moskau zeugen vom hohen Niveau der gegenseitigen Verständigung unserer Spitzenpolitiker und dementsprechend der Verständigung unserer Staaten und Völker.
- Wie schätzen Sie das aktuelle Niveau des Antisemitismus in der Welt und in Europa ein?
- Dass zu den Veranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz in Jerusalem Spitzenpolitiker von mehr als 40 Ländern kommen, ist ein deutliches Signal für die Position der internationalen Spitzenpolitiker gegen den Antisemitismus. Das ist auch die Erinnerung, dass die Vernichtung der Juden in Europa von der antisemitischen Propaganda der Nazis „eingeleitet“ wurde.
- Was sagen Sie zu Versuchen zur Heroisierung von Politikern der Kriegszeit, die Juden töteten der antisemitischen Ideologie folgten, die inzwischen in einigen Ländern Osteuropas zu beobachten sind?
- Der Kampf gegen den Antisemitismus bildet das Fundament, auf dem der Staat Israel besteht. Auch 75 Jahre nach dem Holocaust sehen wir leider Äußerungen des Antisemitismus in der ganzen Welt. Wir werden gegen diese Erscheinungen und auch gegen Versuche zur Heroisierung antisemitischer Führer weiter kämpfen.
- Welche Fragen finden Sie besonders akut für die aktuellen russisch-israelischen Beziehungen – auf Gebieten wie Politik, humanitäres Wesen und Sicherheit?
- Es sind verschiedene Richtungen wichtig. Die Beziehungen zwischen unseren Staaten entwickeln sich auf vielen Gebieten. Unter anderem ist wichtig das Thema Tourismus zwischen Israel und Russland. Der Tourismus treibt die Wirtschaft unseres Landes voran und ist ein Faktor für Verbesserung der Verständigung unserer Völker. 2019 haben mehr als 320 000 russische Touristen Israel besucht. Für uns ist es wichtig, dass unsere ausländischen Gäste ihre Zeit in Israel möglichst genießen. Für uns ist auch wichtig, das Problem zu lösen, das mit dem illegalen Aufenthalt ausländischer, insbesondere russischer, Touristen in unserem Land verbunden ist. Solche Fälle werden in letzter Zeit immer häufiger registriert. Das ist der Hauptgrund, aus dem wir uns vergewissern müssen, dass die Russen zu uns tatsächlich als Touristen kommen. Falls wir Grund haben, zu vermuten, dass sie mit anderen Absichten kommen, müssen wir ihnen die Einreise verwehren. Genauso wie andere Länder, auch Russland, ergreifen wir Maßnahmen, um zu verhindern, dass nach Israel Ausländer kommen, um illegale Arbeitsmigranten zu werden. Es ist wichtig, dass unsere Länder auch in diesem Bereich einen erfolgreichen sachlichen Dialog führen und hoffentlich eine akzeptable Lösung finden werden, die diese Erscheinung beschränken und zur Entwicklung des Tourismus beitragen wird.
- Wie ist das aktuelle Niveau des militärtechnischen Zusammenwirkens Israels und Russlands in Syrien?
- Es gibt ein bestimmtes Systems zur Koordinierung der Aktivitäten, um Konfrontationen zwischen den Militärstrukturen Israels und Russlands in Syrien zu verhindern. Die Koordinierung erfolgt unter Kontrolle der Spitzenpolitiker beider Länder. Das ist eine sehr wichtige Kooperation im Interesse beider Seiten.
- In Israel findet bald die Parlamentswahl statt. Werden die Beziehungen mit Russland nach Ihrer Auffassung nach der Wahl der neuen Knesset nachhaltig bleiben?
- Ja. Die Beziehungen unserer Länder stützen sich auf den gegenseitigen Respekt und die gemeinsamen Interessen. Wichtig ist auch, dass es in Israel viele russischsprachige Bürger gibt. Sie tragen zu den engen kulturellen und historischen Verbindungen unserer Staaten und Völker bei.
- Was sollte aus Ihrer Sicht getan werden, um die Entwicklung von Atomwaffen im Iran zu verhindern, die Teheran nach Auffassung der israelischen Militäraufklärung schon in einem Jahr bekommen könnte?
- Am wichtigsten ist, den Iran auch weiter möglichst unter Druck zu halten. Wir werden es dem Iran nicht gestatten, seine eigenen Atomwaffen zu entwickeln. Wir lassen es nicht zu, dass Teheran in Syrien Fuß fasst und uns bedroht.
* Die in diesem Artikel vorgebrachten Ansichten müssen nicht denen der Sputnik-Redaktion entsprechen. | Iran’s nuclear ambitions will be on the agenda for Prime Minister Benjamin Netanyahu’s meetings with world leaders visiting Jerusalem this week for the Fifth World Holocaust Forum, he said at the opening of Sunday’s cabinet meeting.Netanyahu is expected to meet with US Vice President Mike Pence, Russian President Vladimir Putin and French President Emmanuel Macron, among others, who will be in Jerusalem along with 43 other leaders to attend the event at Yad Vashem marking 75 years since the liberation of Auschwitz and calling to fight antisemitism today.“I will discuss Iran, the various developments in the region and strengthening ties between the countries,” the prime minister said.Netanyahu’s comments come as France, Germany and the UK have triggered the dispute mechanism in the 2015 nuclear deal between Teheran and world powers, after Iran began enriching uranium again last year.A French diplomatic source said that Netanyahu and Macron have a good interpersonal relationship and respect each other's stances on Iran, though they differ. France seeks to get Iran back to the negotiating table, as opposed to the American strategy of increasing sanctions.Netanyahu also spoke of how far the Jewish people have come since the Holocaust.“We came out of the pits of death, established our state, brought it to the greatest decade in its history, and we are marching it towards additional unprecedented achievements,” Netanyahu said, “but along this whole long journey, we will never forget our brothers and sisters who were killed in the Holocaust. We will ensure the eternity of Israel in their name and memory.”Netanyahu mentioned that he and Putin will dedicate a new monument in Jerusalem’s Sacher Park commemorating the Red Army fighters of World War II and the siege of Leningrad, now called Saint Petersburg.Approximately 70,000 Jewish fighters in the Red Army lost their lives in World War II.However, the Russian Embassy to Israel would confirm only that Putin is attending the event at Yad Vashem on Thursday.Putin may cut his trip to one day, shorter than originally planned, because of shakeups at home. His entire government resigned last week to facilitate major constitutional changes Putin proposed, which would allow himself to stay in power past the end of his fourth term in office in 2024.The Russian President is considering announcing during his visit that he will pardon Naama Issachar , the Israeli-American 26-year-old sentenced to over seven years in prison in Russia for allegedly possessing 9.5 grams of cannabis in her luggage while on a stopover in Moscow on her way from India to Israel.Netanyahu expressed hope in the cabinet meeting that he will “hear good news soon” from Putin about Issachar.Macron plans to arrive in Israel on Tuesday night and stay until Thursday afternoon. While here, he plans to visit the Memorial to the Deportation of Jews from France near Bet Shemesh. The memorial is in a forest in the Elah Valley, which has 80,000 trees in memory of the 80,000 Jews deported from France in the Holocaust.In addition, the French President will meet with about 500 French-Israelis in an event organized by the CRIF, the umbrella organization of French Jewish organizations.Macron also has meetings with President Reuven Rivlin and Palestinian Authority President Mahmoud Abbas scheduled for his visit.French Interior Minister Christophe Castaner, who will be party of Macron's delegation to Israel, plans to visit the graves of nine victims of terrorist attacks in Paris who are buried in the Givat Shaul cemetery in Jerusalem. | 2 |
Nairobi (dpa) - In Kenia nutzen Fashion- und Möbeldesigner ihr Handwerk, um in Zeiten der Corona-Krise für ärmere Kenianer in Slums Masken herzustellen.
«Unsere Mission ist es zu versuchen, diese Masken in die Hände und auf die Gesichter von schutzbedürftigen Menschen zu kriegen», erklärt die Möbelmacherin Sara Reeves. «Je mehr Menschen Masken tragen, desto besser ist es für uns alle in Kenia.»
Seit kurzem müssen alle Menschen in Kenia in der Öffentlichkeit Masken tragen - doch die wenigsten können sich eine leisten. Vor allem in Slums in Nairobi leben die Anwohner auf engstem Raum oft mit mangelnder Hygiene und wenig finanziellen Rücklagen.
Bislang gibt es in Kenia mindestens 158 bestätigte Fälle von Covid-19 und die Sorge ist groß, dass das Gesundheitssystem und die Wirtschaft schwer unter einer weiteren Ausbreitung leiden werden.
Reeves stellt normalerweise mit ihrem Unternehmen Love Artisan in einer kleinen Werkstatt in Nairobi Möbel her, doch wegen der Corona-Krise musste sie diese schließen. Sie und ihre Mitarbeiter nutzen nun ihre Zeit, Nähmaschinen und Stofffetzen für etwas Gutes. Für jede verkaufte Maske spende sie eine, erklärt Reeves.
Bislang habe sie rund 500 produziert, 700 weitere würden diese Woche folgen. Die Masken - aus für Ostafrika typischen bunten Kitenge-Stoffen - spendet sie zunächst Händlern und Handwerkern im Umkreis ihrer Werkstatt, die oft in Slums leben, wenig Schutz gegen Covid-19 haben und bereits jetzt in wirtschaftlicher Not sind, wie Reeves erklärt.
Auch andere Designer in Kenia haben ähnliche Initiativen gestartet, etwa die Fashion-Marke Lilabare. Sie verkauft normalerweise Kleidung, produziert nun aber Masken - zehn Prozent der verkauften Masken werden nach eigenen Angaben an ärmere Menschen gespendet. | press release
For 4 days, Juliet M., a 16-year-old Kenyan, was held captive by a man and sexually assaulted. She was rescued by neighbors and is now being cared for in a safe house in Nairobi. The attacker reportedly said he kidnapped her because he needed female company to get through the government-imposed COVID-19 lockdown.
The Kenya government has adopted strict measures to counter the spread of the COVID-19 virus. But these measures, as necessary as they are, are having particular impact on women and girls, including elevating the risk of gender-based violence. Last week, the National Council on Administration of Justice reported "a significant spike in sexual offences in many parts of the country in the past two weeks." They noted that "in some cases, the perpetrators are close relatives, guardians and/or persons living with the victims." The report pledged that "the courts will consider giving directions on early hearing dates in such cases."
Violence is a daily reality for women and girls across Kenya. According to government data, 45 percent of women and girls aged 15 to 49 have experienced physical violence and 14 percent have experienced sexual violence. Many cases are not reported to authorities and few women get justice or receive medical care.
The restrictions imposed in response to the COVID-19 pandemic are likely to make it harder for survivors to report abuse and seek help and for service providers to respond efficiently. Sexual and other forms of violence against women have devastating consequences including injuries and serious physical, mental, sexual, and reproductive health problems, including sexually transmitted infections, HIV, and unplanned pregnancies.
The Kenya government should urgently protect women and girls against violence during this crisis. Its public awareness campaigns should highlight this risk and give detailed information on how victims, including those infected with COVID-19, can access services. It should treat services for women who experience violence as essential, ensure these services have the resources they need, and make alternative accommodation available when the current limited shelters are full. Violence against women and girls is a crime, and they have a right to be protected even when the government is preoccupied with a pandemic. | 1 |
Stippvisite in Osterhofen: CSU-Ortsvorsitzender Kurt Erndl (l.), Bürgermeister-Kandidat Fitz -Gößwein (v.r.) und Max Zillnger begrüßten MdEP Manfred Weber. −Foto: gs
Großen Respekt hat die CSU Osterhofen (Lkr Deggendorf) am Freitagnachmittag Manfred Weber gezollt und würde ihn am liebsten in höchste Positionen in München oder gar in Berlin sehen: Den Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament und stellvertretenden Parteivorsitzenden der CSU hießen Ortsvorsitzender Kurt Erndl, Bürgermeister-Kandidat Fritz Gößwein und die CSU-Stadtratskandidaten sowie Firmeninhaber Max Zillinger im Bauzentrum Zillinger willkommen.
Weber betonte den Zusammenhalt einer starken Mannschaft: "Wir können Politik aus einem Guss machen", sagte der Europaabgeordnete über die CSU. Vorausgegangen waren die Begrüßung durch Ortsvorsitzenden Kurt Erndl und die Vorstellung durch Bürgermeister-Kandidat Fritz Gößwein. Kreisbäuerin Rosmarie Mattis über reichte dem Europaabgeordneten die Forderungen des Bayerischen Bauernverbands an alle Mandatsträger vor allem zu Flächenfraß und Düngeverordnung. − gsMehr dazu lesen Sie in der OZ am Samstag. | People who have contracted coronavirus are at their most contagious early after becoming infected and potentially before even displaying symptoms, according to a new study.
The research suggests why the coronavirus outbreak and its related disease COVID-19 have spread so quickly around the world since the first cases were detected in December, with now more than 119,000 confirmed cases globally and 4,290 deaths.
Scientists in Berlin and Munich conducted the study, which is still awaiting peer review, by analysing clinical data from patients who have been diagnosed with COVID-19 and checking them with throat swabs.
Research from the scientists at the Bundeswehr Institute of Microbiology found that transmissions are likely being driven by the coronavirus' high rate of viral shedding.
This refers to the process of the virus replicating itself and then spreading into other parts of the host's body or the environment where they could continue the process, early on in infection.
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The highest levels of virus were found in the throats of patients in the earliest stages of infection and before they feel unwell, which is when they are most likely to be walking about and coughing, spreading the virus.
A range of samples were taken from patients, including sputum (saliva and mucus), blood, urine and stool to see if it was possible to grow viruses from the resulting cultures - a strong indication of whether the patients were still contagious.
They found that viral shedding had typically stopped for most patients by day five of the infection in milder cases, although much of the spread would have taken place already by then.
In the most serious cases when patients had developed coronavirus-related pneumonia, they continued to display high levels of viral shedding until day 11.
Coronavirus: How to protect yourself and others
But the researchers crucially found that with those who had only milder cases of coronavirus, they could not re-grow any virus cells from throat swabs of sputum specimens after the eighth day of the infection.
It takes five days for COVID-19 symptoms to show, according to a new major scientific study which measured how patients developed symptoms.
Scientists are warning that even if coronavirus transmissions dip as we head into the spring and summer, such a reduction shouldn't be mistaken for an end to the outbreak, which they expect to peak next winter.
The researchers in Berlin and Munich noted that this method of coronavirus spreading is very different from SARS, in which the shedding only took place later after the virus had already infected the lungs.
Because the coronavirus shedding is taking place in the throat, it is proving much harder to contain.
Patients are shedding about 1,000 times more viral debris than they would have during the peak of the SARS outbreak, which in total resulted in 8,000 cases.
The researchers suggest that early self-isolation is appropriate. | 1 |
Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich in der Debatte um weitere Lockerungen der massiven Einschränkungen in der Corona-Krise für verständliche Kriterien ausgesprochen.
«Je nachvollziehbarer die Regelungen sind, desto eher werden sie akzeptiert und gelebt», sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er kritisierte damit bisherige Kriterien. Spahn sagte weiter, er rechne zunächst nur mit einer begrenzten Verfügbarkeit eines Impfstoffs gegen das Coronavirus, sobald dieser vorliege. Unterdessen trat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Befürchtungen entgegen, dass in der Krise der Klimawandel von der Agenda der EU verdrängt werden könnte.
Spahn sagte: «Partys oder Volksfeste bergen ein extrem hohes Risiko. Wer dagegen mit dem nötigen Abstand zu anderen in einem Geschäft einkaufen geht oder sich beim Sport im Fitnessstudio fit hält, sollte das tun können.» Wichtig sei es, bei den nächsten Schritten mehr über allgemeine Kriterien als über Quadratmeter-Zahlen zu reden. «Wir alle spüren ja, dass es für viele schwer verständlich ist, warum Läden mit 799 Quadratmetern öffnen dürfen, Läden mit 801 aber nicht. Oder warum man um den See spazieren gehen darf, aber nicht Golf spielen kann.» Entscheidend dafür, was stattfinden oder öffnen könne, müssten vor allem Abstands- und Hygieneregeln sein.
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus gelten massive Einschränkungen im öffentlichen Leben. Kleinere und mittlere Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern dürfen inzwischen unter Auflagen zum Gesundheitsschutz aber wieder öffnen - diese Regel war massiv kritisiert worden, zudem gibt es in Ländern unterschiedliche Regeln. Restaurants, Kneipen und Hotels sind weiter dicht.
Schulen sollen ab Anfang Mai wieder schrittweise öffnen. Am Montag wollen die Kultusminister der Länder in einer Telefonkonferenz über möglichst einheitliche Vorkehrungen sprechen. Der Gesundheitsschutz habe «selbstverständlich oberste Priorität», sagte die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD). Die KMK werde die Endabstimmung eines Konzepts herbeiführen, über das Merkel und die Länderchefs beraten können.
Merkel will am 30. April erneut mit den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgeben in der Krise sprechen. Bund und Länder werden aber voraussichtlich erst am 6. Mai über weitere Lockerungen der Einschränkungen entscheiden, wie Merkel deutlich gemacht hatte. Die Auswirkungen der am Montag begonnenen Öffnung der Geschäfte könne man erst 14 Tage später abschätzen. Andere Lockerungen träten noch später in Kraft.
Bayern Ministerpräsident Markus Söder schraubte die Erwartungen an das Gespräch am 30. April ebenfalls zurück. «Ich finde es gut, sich so oft wie möglich auszutauschen. Aber ich würde diesmal nicht allzu viel erwarten. Es wäre sinnvoll, wenn wir nächsten Donnerstag ein Update machen, aber keine zusätzlichen überstürzten Aktionen einleiten», sagte der CSU-Chef in einem am Samstag veröffentlichten «Focus online»-Interview. Es brauche verlässliche Zeitachsen, sonst verunsichere man die Menschen. «Wer ständig Geduld von der Bevölkerung einfordert, sollte sie auch als politischer Verantwortlicher zeigen.»
Die Kanzlerin hatte die Länder kritisiert, die Umsetzung der ersten Öffnungsbeschlüsse wirke auf sie «in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen zu forsch». Für ihre Warnungen bekam Merkel Unterstützung aus ihrer Partei. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer teilt die Sorgen der Regierungschefin, auch die Kandidaten für den CDU-Vorsitz Norbert Röttgen und Friedrich Merz äußerten sich in diese Richtung.
Vor allem Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) treibt die Debatte um weitere Lockerungen in Zeiten der Corona-Pandemie voran. Der CDU-Vize kandidiert ebenfalls für den Parteivorsitz. Der «Welt» (Samstag) sagte Laschet zu seinem Kurs in der Corona-Krise: «Ich erlebe Kritik, auch polemische, aber auch so viel Zuspruch und Ermutigung wie noch nie in meinem politischen Leben.» Laschet warb zugleich für die Geschlossenheit der Länder und wandte sich gegen einen «Überbietungswettbewerbe egal welcher Art».
Bei den Beratungen von Bund und Ländern in der kommenden Woche soll es auch um eine schrittweise Öffnung von Kindertagesstätten gehen. Die Familienminister der Länder erarbeiten derzeit einen Fahrplan, wie Hamburgs Familiensenatorin Melanie Leonhard (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte. Sie ist bei den Planungen gemeinsam mit ihrem Amtskollegen aus Nordrhein-Westfalen federführend.
«Wenn wir nicht wollen, dass die Eltern aus Verzweiflung irgendwann wieder die Kinder durch Großeltern und andere betreuen lassen, dann müssen wir dieses Thema jetzt intensiv abwägen», sagte Leonhard. Auf ein konkretes Datum für eine Öffnung konnte und wollte sie sich dabei noch nicht festlegen.
Als zentral im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt ein Impfstoff, Forscher weltweit suchen fieberhaft danach. Spahn sagte in dem Zeitungsinterview, ein Impfstoff werde zunächst nicht milliardenfach produziert. Die Impfkommission beim Robert-Koch-Institut habe nun den Auftrag, Empfehlungen zu machen, wer zuerst geimpft werden solle. «Dazu werden sicher die Risikogruppen und das medizinische Personal gehören.» Es werde zwar so schnell keinen marktreifen Impfstoff geben, so Spahn. Die Bundesregierung müsse sich aber jetzt schon für eine verlässliche Massenherstellung einsetzen - auch in Europa.
Spahn will außerdem ein neues Versorgungskonzept für Kliniken einführen, um Behandlungskapazitäten für alle Patienten zu sichern. Demnach sollen wieder 75 Prozent des Klinikbetriebs für Nicht-Corona-Behandlungen zur Verfügung stehen und 25 Prozent weiter für Corona-Patienten frei gehalten werden.
Kanzlerin Merkel sagte in ihrem am Samstag veröffentlichten Podcast, die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands in der zweiten Jahreshälfte werde wegen der Pandemie «anders ablaufen, als wir uns das vorgenommen hatten». Klimafragen werde man «genauso auf der Tagesordnung haben wie die Gesundheitsfragen». Man müsse sehen, dass man für die «wirtschaftliche Ertüchtigung Europas» und den sozialen Zusammenhalt etwas tue, sagte die Kanzlerin, und «dass wir an die Zukunft denken - und das sind die Klima- und Umweltfragen». | This advertisement has not loaded yet, but your article continues below.
New start or continuity? Merkel party leadership race kicks off
Article content BERLIN — A former arch-rival of Angela Merkel vowed a new start for her struggling conservative party as he lined up on Tuesday against a German state premier as the latest aspiring candidates to take over her troubled Christian Democrats (CDU). The CDU plans to pick a new leader at a congress on April 25 in hope of resolving a crisis rattling its long hold on power. We apologize, but this video has failed to load.
tap here to see other videos from our team. Try refreshing your browser, or New start or continuity? Merkel party leadership race kicks off Back to video Friedrich Merz became the third official candidate after Armin Laschet, premier of Germany’s most populous state North Rhine-Westphalia, joined the race with the support of Health Minister Jens Spahn, who had been expected to run himself.
Advertisement 2 Story continues below This advertisement has not loaded yet, but your article continues below.
Article content Last week Norbert Roettgen, head of parliament’s foreign affairs committee, unexpectedly threw his hat into the ring. The CDU succession debate was triggered two weeks ago when leader Annegret Kramp-Karrenbauer announced she would no longer seek to succeed her mentor Merkel after an outcry over a regional party branch flirting with the far-right. “We have today the alternatives of continuity and a new start,” said the pro-business Merz, 64, who lost out to Kramp-Karrenbauer in a 2018 leadership vote. Laschet is widely seen as the continuity candidate but by teaming up with Spahn, a fierce critic of Merkel’s 2015 open-door migrant policy, he may appeal to some on the CDU’s right wing. “The CDU is bigger than either one of us, this is about the future of our country and the CDU,” said Spahn, adding it was time to build bridges after past differences with Laschet.
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Article content Merz quickly took aim at his rivals for ganging up on him. “It’s not for me to rate the pair, but in real life perhaps one would talk about the formation of a cartel that weakens competition – but it is all right and legitimate that they are doing that,” he told reporters. WORKING WITH MERKEL Pledging to focus more on education and digitalisation, Merz also made tackling right-wing radicalism a priority. Merkel, 65, chancellor of Europe’s biggest economy for almost 15 years, has said she will not run again in the next federal election, due by Oct. 2021. It is unclear if she will be able to remain chancellor with a new party leader although Kramp-Karrenbauer has said the CDU expects the new chair to work alongside the chancellor.
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Article content Laschet said Merkel’s government, which governs in coalition with the Social Democrats (SPD), was elected until the end of the term in autumn 2021 and there would be no cabinet reshuffle now. “We are focusing on the time after 2021 in terms of new ideas,” he said, adding that the decision on who will run as chancellor for the conservative bloc also depends on the CDU’s sister party in Bavaria. They may prefer to have their own leader, Markus Soeder, as the chancellor candidate. Merz was vaguer about working with Merkel, saying they would come to an understanding. However, Merkel, a strong critic of Merkel’s centrist tenure who attracts support from the CDU’s right wing, said he didn’t want to turn back the clock on the last 15 years. “Germany is in a good position despite all the problems. But we need some corrections,” he said. (Additional reporting by Andreas Rinke, Michelle Martin and Paul Carrel Writing by Madeline Chambers Editing by Michelle Martin and Mark Heinrich)
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Die Baudienstleisterin Implenia Schweiz AG überweist dem Kanton Graubünden eine Million Franken. Es handelt sich um eine Vergleichszahlung im Zusammenhang mit den illegalen Preisabsprachen auf dem Bau.
GIAN EHRENZELLER Die Bündner Regierung einigte sich mit mehreren Baufirmen über die Zahlung von insgesamt neun Millionen Franken, zuletzt mit der Implenia Schweiz AG auf eine Million Franken (Archiv).
Die Vergleichszahlungen von Baufirmen mit dem Kanton Graubünden belaufen sich nach Abschluss der Implenia-Vereinbarung auf total neun Millionen Franken. Mehrere Firmen hatten bei öffentlichen Ausschreibungen die Preise untereinander abgesprochen und damit gegen das Kartellrecht verstossen. Untersuchungen der Eidgenössischen Wettbewerbskommission (Weko) brachten die illegalen Praktiken, begangen in den Jahren 2004 bis 2012, ans Tageslicht.
Die Höhe des Ausgleichsbeitrages für Implenia stütze sich auf von der Weko plausibilisierten Umsätzen sowie auf eine Buchprüfung durch eine unabhängige Revisionsgesellschaft, teilte die Bündner Regierung am Freitag mit.
Keine Einigung konnte erzielt werden mit der Kibag Bauleistungen AG. Sie habe deshalb gegenüber diesem Unternehmen einen mehrjährigen Ausschluss von öffentlichen Aufträgen des Kantons ausgesprochen, schrieb die Regierung. Rechtskräftig sei der Entscheid noch nicht.
Mit dem Implenia-Vergleich kann die Kantonsregierung die beschaffungs- und zivilrechtliche Aufarbeitung der verschiedenen Weko-Untersuchungen abschliessen. Mit ihrem Vorgehen habe sie «im Bereich des Kartellzivil- und des Beschaffungsrechts eine Pionierrolle übernommen, schrieb die Bündner Kantonsregierung.
Im Sommer letzten Jahres waren mit neun Strassenbauunternehmen Vergleiche mit einer Ausgleichssumme von sechs Millionen Franken abgeschlossen worden. Zuvor, letztes Frühjahr, war sich die Regierung mit fünf Engadiner Baumeistern über die Zahlung von zwei Millionen Franken einig geworden.
Die Weko hatte nach Abschluss der Untersuchungen mehrere Unternehmen mit insgesamt elf Millionen Franken gebüsst. 40 Unternehmen waren in Absprachen bei 1160 Bauprojekten involviert gewesen. Die Akten zu den Untersuchungen umfassen laut Weko-Angaben Millionen von Seiten. | Today we'll take a closer look at Implenia AG (VTX:IMPN) from a dividend investor's perspective. Owning a strong business and reinvesting the dividends is widely seen as an attractive way of growing your wealth. If you are hoping to live on your dividends, it's important to be more stringent with your investments than the average punter. Regular readers know we like to apply the same approach to each dividend stock, and we hope you'll find our analysis useful.
While Implenia's 1.2% dividend yield is not the highest, we think its lengthy payment history is quite interesting. Some simple analysis can offer a lot of insights when buying a company for its dividend, and we'll go through this below.
Click the interactive chart for our full dividend analysis
SWX:IMPN Historical Dividend Yield, February 21st 2020 More
Payout ratios
Dividends are typically paid from company earnings. If a company pays more in dividends than it earned, then the dividend might become unsustainable - hardly an ideal situation. So we need to form a view on if a company's dividend is sustainable, relative to its net profit after tax. Although it reported a loss over the past 12 months, Implenia currently pays a dividend. When a company is loss-making, we next need to check to see if its cash flows can support the dividend.
Last year, Implenia paid a dividend while reporting negative free cash flow. While there may be an explanation, we think this behaviour is generally not sustainable.
While the above analysis focuses on dividends relative to a company's earnings, we do note Implenia's strong net cash position, which will let it pay larger dividends for a time, should it choose.
Remember, you can always get a snapshot of Implenia's latest financial position, by checking our visualisation of its financial health.
Dividend Volatility
Before buying a stock for its income, we want to see if the dividends have been stable in the past, and if the company has a track record of maintaining its dividend. Implenia has been paying dividends for a long time, but for the purpose of this analysis, we only examine the past 10 years of payments. The dividend has been cut on at least one occasion historically. During the past ten-year period, the first annual payment was CHF0.70 in 2010, compared to CHF0.50 last year. The dividend has shrunk at around 3.3% a year during that period. Implenia's dividend hasn't shrunk linearly at 3.3% per annum, but the CAGR is a useful estimate of the historical rate of change.
When a company's per-share dividend falls we question if this reflects poorly on either external business conditions, or the company's capital allocation decisions. Either way, we find it hard to get excited about a company with a declining dividend.
Dividend Growth Potential
With a relatively unstable dividend, it's even more important to see if earnings per share (EPS) are growing. Why take the risk of a dividend getting cut, unless there's a good chance of bigger dividends in future? Over the past five years, it looks as though Implenia's EPS have declined at around 29% a year. A sharp decline in earnings per share is not great from from a dividend perspective, as even conservative payout ratios can come under pressure if earnings fall far enough.
Conclusion
Dividend investors should always want to know if a) a company's dividends are affordable, b) if there is a track record of consistent payments, and c) if the dividend is capable of growing. It's a concern to see that the company paid a dividend despite reporting a loss, and the dividend was also not well covered by free cash flow. Second, earnings per share have been in decline, and its dividend has been cut at least once in the past. Using these criteria, Implenia looks quite suboptimal from a dividend investment perspective. | 1 |
Weltweit waren Hoffnungen auf eine verlangsamte Ausbreitung des Coronavirus aufgekeimt. Leicht sinkende Wachstumszahlen bei Neuinfektionen und Todesfällen innerhalb der Europäischen Union und im US-Bundesstaat New York wurden am Sonntag gemeldet.
"Einige Regierungen in Europa bereiten sich schon auf die nächste Phase vor, in welcher die starken Einschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens zumindest teilweise wieder aufgehoben werden können", sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. So wird Österreich nach Ostern behutsam mit dem langen Weg aus der Corona-Krise zurück in die Normalität beginnen - aber jederzeit die Notbremse ziehen, wenn sich das Virus doch wieder ausbreitet.
Allerdings bleibe die Infektionslage in den USA angespannt und könnte die Stimmung auf dem Börsenparkett weiter belasten, warnte Cutkovic. Die Börsen hätten zwar vorübergehend den Panik-Modus verlassen, mit grossen Schwankungen sei jedoch weiterhin zu rechnen, "die Unsicherheit bleibt hoch".
Aus Branchensicht gab es zu Wochenbeginn europaweit nur Gewinner. Im Sektortableau hatten die konjunktursensiblen Autowerte mit einem Plus von 9,5 Prozent die Nase vorn. Die Aktien von Renault zogen um gut 14 Prozent an und jene von Fiat Chrysler um 6,7 Prozent.
Die Papiere von PSA stiegen um rund neun Prozent. Der Opel-Mutterkonzern hatte wegen der Corona-Krise seinen finanziellen Spielraum mit einer zusätzlichen Kreditlinie über 3 Milliarden Euro erhöht.
Die zuletzt arg gebeutelten Aktien von Rolls-Royce schnellten um mehr als 18 Prozent nach oben. Der britische Triebwerksbauer hatte zwar wegen der Corona-Krise seine Jahresziele und die ursprünglich geplante Schluss-Dividende für 2019 gestrichen. Allerdings werden nun Massnahmen zur Stärkung der operativen und finanziellen Widerstandsfähigkeit des Unternehmens ergriffen. Das Analysehaus Jefferies lobte die recht hohe Liquidität der Briten und sieht keine besorgniserregenden Entwicklungen.
Ausserdem sicherte sich Rolls-Royce eine zusätzliche Kreditlinie. Auch der Billigflieger Easyjet erhielt einen Kredit, so dass die Anteilsscheine gut 16 Prozent höher schlossen./la/jha/
(AWP) | Coronavirus lockdown measures lead to more disturbances in NSW prisons
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Tensions remain high in New South Wales jails as authorities work to prevent coronavirus spreading through the prison system.
Key points: The prison officers' union says it is a "significant achievement" that no cases of coronavirus have been recorded in NSW jails
Tension has been high, however, since COVID-19 restrictions saw the end of contact visits and a reduction in the availability of contraband
Corrective Services is allowing inmates virtual visits in a bid to try and ease their frustration
There have been several disturbances in recent weeks, including riots at Wellington and Goulburn during the Easter break.
Gas was used by prison guards to subdue the prisoners at Wellington Correctional Centre, in the state's central west, after inmates started a fire and destroyed equipment.
"It is fairly tense within the prison system," Public Service Association (PSA) general secretary Stewart Little said.
"You've had around a month now where there's been no access visits with family members — it's really only essential visits."
'Heightened emotions'
All visits have been cancelled to stop a COVID-19 outbreak in the state's prison system.
"It comes with consequences," Mr Little said.
"Of course many, many inmates are very agitated, very tense, given that the fact that it's now been over a month since there's been contact visits."
The PSA said authorities were working hard to avoid coronavirus outbreaks like those that had occurred in prisons in New York and the United Kingdom.
Corrective Services NSW said inmates were feeling "frustrated" and were "experiencing heightened emotions" because their routines had been disrupted.
There are about 14,000 inmates in prisons across the state.
Some 1,200 virtual visits have been conducted so far.
A spokeswoman for Corrective Services said that practice would continue.
Contraband shortage
The restrictions also mean that illicit goods like tobacco and illegal drugs are not making it into prisons.
"You have inmates that are extremely dangerous, violent inmates, many with sentences that are going to see many of them never get out," Mr Little said.
"They are very, very difficult to manage at the best of times, but when you then further restrict them obviously that becomes even more difficult."
Mr Little said it was a significant achievement that there had been no confirmed cases of coronavirus in NSW prisons.
"It shows the dedication and professionalism of all of the Corrective Services staff," he said.
The PSA says planning is underway for worst-case scenarios, including the use of isolation hubs and field hospitals to group prisoners diagnosed with COVID-19.
Topics: prisons-and-punishment, covid-19, law-crime-and-justice, wellington-2820, goulburn-2580, nsw, act | 1 |
Der Schlagersänger gesteht finanzielle Schwierigkeiten ein und greift auf das Einkommen seiner 19-jährigen Freundin zurück.
1 / 10 Michael Wendler (47) geht es finanziell nicht gut: Aktuell lebt er von den Einkünften seiner 19-jährigen Freundin Laura, die ihr Geld als Influencerin verdient und kürzlich auch für ihr «Playboy»-Covershooting sowie ihre «Let's Dance»-Teilnahme Gagen erhalten hat. Instagram/wendler.michael Durch abgesagte Auftritte wegen der Coronavirus-Pandemie verdiene er quasi kein Geld mehr, gesteht der Schlagersänger seinem Ex-Rivalen Oliver Pocher in einem Insta-Livevideo. Der Schlagersänger bezeichnet seine finanzielle Situation als «Vollkatastrophe». Instagram/wendler.michael Gemeinsam mit seiner Ehefrau Amira (27) ist Pocher (42) aktuell in der Corona-Quarantäne und streamt für seine Fans regelmässig aus dem Wohnzimmer. Oft lädt er im Insta-Livevideo auch Freunde ein, am Freitagabend holte er Michael Wendler dazu. Instagram/amirapocher
Die Coronakrise trifft auch Michael Wendler (47), bei dem wegen abgesagten Konzerten die Gagen ausbleiben – er hat mit grossen finanziellen Einbussen zu kämpfen.
Bei seiner Freundin Laura Müller läuft es karrieretechnisch allerdings glatt: Nach ihrem «Playboy»-Covershooting, ihrer Teilnahme bei «Let's Dance» und ihren Influencer-Deals dürfte das Konto gefüllt sein – und davon profitiert der Schlagersänger nun.
Coronavirus-Konsequenzen sind eine «Vollkatastrophe»
Der Wendler ging am Freitagabend auf Instagram live mit Oliver Pocher (42), der sich mit seiner Freundin Amira (27) aktuell in Quarantäne befindet.
Im Video bezeichnet der Schlagersänger die Konsequenzen des Coronavirus als «Vollkatastrophe», 50 bis 60 seiner Auftritte seien abgesagt worden und er verdiene kein Geld mehr.
Niederschlag nach Karriere-Push
Gerade jetzt, wo Michael Wendler mit seiner 2017er Single «Egal» dank der Parodie von Oliver Pocher ein überraschender Erfolg gelang und das TV-Duell der Streithähne offenbar auch für einen Karriereschub sorgte: «Nach unserer Show lief alles ganz toll und dann kam Corona. Ich glaube, 2020 kannst du knicken», so der Schlagersänger im Livevideo.
Daher bringt Laura nun alleine das Geld nach Hause: Laut Pochers Freundin Amira verdienen Influencer pro Story umgerechnet rund 5250 Franken. Wie Michael Wendler korrigiert, sei es der 19-Jährigen sogar noch mehr – dazu kommen noch ihre Gagen für «Let's Dance». «Ich lebe eigentlich von der Kohle von Laura», gesteht der Schlagersänger. Ausserdem setze er auf sein zweites Standbein, in den USA vermietet er Wohnungen.
Die Hochzeit muss warten
Zum Schluss des Videos bestätigt der Schlagersänger ausserdem, Laura heiraten zu wollen. «Es passt einfach», schwärmt der Wendler. Die Hochzeitssause dürfte in der aktuellen Lage wohl noch auf sich warten lassen.
«Mein Portemonnaie ist leer», erklärte der Wendler kürzlich in einem RTL-Interview, ein Ring liege momentan nicht drin. Laut Laura reicht aber auch ein Kaugummiring aus dem Automaten. | Virat Kohli and Anushka Sharma are the cutest celebrity couple and they have proved it yet again. The couple, just like the entire film industry, is under self-quarantine and have been spending some quality time together. From catching up on reading books to doing nothing in each other’s company, these two are absolute goals!
Taking to her Instagram, Anushka Sharma shared an adorable picture where they are seen making goofy faces. Just when we thought these two couldn’t get any cuter, she posted this and we’re in love with them all over again. She shared it with the caption, “Self - isolation is helping us love each other in all ways & forms ????”
Take a look at it.
Aren’t these two just the cutest?
Also Read: Virat Kohli and Anushka Sharma come together to spread awareness on Coronavirus | 1 |
Auch die Kryptowährung leidet unter den turbulenten "Corona"-Zeiten an den Börsen.
In den letzten Monaten hat sich der Bitcoin -Kurs sehr gut erholt . Doch seit dem vergangenen Wochenende kennt die Kryptowährung nur eine Richtung - die nach unten. Der am Wochenende begonnene Absturz erreichte am Donnerstag einen neuen Höhepunkt. Viele Anleger haben sich laut Marktbeobachtern vom Gedanken einer attraktiven Anlagealternative in turbulenten Börsenzeiten verabschiedet.
Zeitweise unter 6.000 Dollar
Donnerstagmittag notiert der Bitcoin auf der europäischen Handelsplattform Bitstamp bei zeitweise unter 6.000 Dollar (knapp 5.300 Euro) und somit auf dem tiefsten Stand seit Mai 2019. Erst im Jänner hatte die Kryptowährung noch einen neuen Anlauf zu den im Sommer 2019 erreichten Jahreshochs von knapp 13.000 Dollar genommen. Mitte Februar 2020 war aber bei rund 10.500 Dollar Schluss.
30 Prozent an Wert eingebüßt
Seither bleibt die Kryptowährung nicht von den Verwerfungen an den weltweiten Börse n verschont. Alleine im Verlauf der letzten Woche hat der Bitcoin über 30 Prozent an Wert eingebüßt. Die Marktkapitalisierung ist innert Wochenfrist um mehr als 30 Mrd. Dollar auf rund 130 Mrd. Dollar gefallen.
Corona macht auch vor Digi-Geld nicht halt
Die Krise um das Coronavirus sei mittlerweile auch an den digitalen Währungsmärkten angekommen, kommentiert Timo Emden. "Es scheint, als hätte jemand den digitalen Währungen den Boden unter den Füssen weggezogen", so der Analyst von Emden Research. | NEIGHBOURHOOD watch in Cumbria have been made aware of a number of new scams exploiting peoples fear over the Corona virus.
The scams take several forms which include (so far):
- Individuals in some areas, posing as Medical Staff conducting Covid-19 tests in your home.
- Messages claiming to be from HMRC offering a tax refund due to changes in the law around Covid-19, recipients have to click a link which takes them to a fraudulent website
- Messages claiming to be from the Centre for Disease Control or from the World Health Organisation. These messages offer the recipient the chance to view a list of confirmed cases within their local area by clicking on a link and making a Bitcoin payment.
- Emails claiming to be from a virologist sending an attached document with instructions on how to avoid the Coronavirus. The attachment is malicious.
- Fraudulent online sales of masks and hand sanitiser which never materialise. If an online shopping offer looks too good to be true, then it probably is.
Advice given is to not allow anyone into your homes to conduct tests, not to click on links or open attachments and take time to check that the email is from a legitimate source.
Be aware that fraudsters will go to great lengths to make their communications with you look genuine. | 1 |
Der Verband Gastro Zürich-City ruft seine Mitglieder dazu auf, die Miete ab April 2020 nicht mehr zu zahlen. Erste Gastronomen sagen im BLICK, dass sie dem Folge leisten werden. Der Hauseigentümerverband hält dagegen.
keystone-sda.ch 1/7 Unzählige Betriebe bleiben wegen der Corona-Pandemie geschlossen – hier die Brasserie Baselstab am Marktplatz in Basel.
Lorenz Richard 2/7 Auch die Zürcher Restaurantbetreiber Thomas von Matt (r.), Kirtanya von Matt und Stephan von Matt müssen in so einem Fall Druck ausüben.
keystone 3/7 Die meisten Betreiber bleiben auf der Miete sitzen.
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Zvg 7/7 Die Vermieter können jedoch gegen die Mieter klagen. «Es kommen die mietrechtlichen Bestimmungen zur Anwendung», sagt Stéphanie Bartholdi, Juristin beim Hauseigentümverband Schweiz.
Am Montag forderten die Verbände Bar & Club Kommission Zürich und Gastro Zürich-City ihre Mitglieder auf, ab April keine Miete mehr zu zahlen. Wegen des verordneten Corona-Lockdown liege ein Mangel im mietrechtlichen Sinn vor, argumentieren die Verbände. Und fordern eine Herabsetzung des Nettomietzinses.
Nur wenige Vermieter seien bereit, den Mietzins für Gastronomieunternehmen zu senken. Wenn also keine einvernehmliche Lösung gefunden wird, soll kein Geld mehr fliessen. In solchen Fällen unterstützt auch der gesamtschweizerische Verband Gastrosuisse das Zürcher Begehren.
Auch vom Verband der Geschäftsmieter erhalten die Zürcher Gastrobetriebe Rückendeckung. Vizepräsident Armin Zucker zu BLICK: «Wir sind nach rechtlicher Analyse der Auffassung, dass keine Miete bei Zwangsschliessung geschuldet ist.»
«Mal nicht zahlen und abwarten»
Erste Betriebe machen jetzt Ernst. Der Zürcher Restaurantbetreiber Thomas von Matt (35) sieht in der Corona-Krise keine Möglichkeit, die Fixkosten zu decken. «Die Miete ist ein grosser Teil davon», sagt er zu BLICK. «Wenn Vermieter also nicht zu Kompromissen bereit sind, sollen die Mieter auch nicht zahlen.» An einem Standort ist das bei von Matt nun der Fall.
Für den Gastronomen ist aber klar: Langfristig muss die Politik eingreifen: «Weder die Mieter noch die Vermieter sollen die vollen Kosten tragen müssen.» Deshalb haben er und rund hundert weitere Betriebsleiter eine Petition gestartet. Diese Woche soll sie unter anderem an Wirtschaftsminister Guy Parmelin (60) verschickt werden.
Beim Zürcher Gastronomen Michel Péclard (51) hat die Knallhart-Strategie schon gewirkt. Der Betreiber von 14 Restaurants ist mit seiner Forderung bei den Vermietern auf Verständnis gestossen. Anderen Gastronomen rät Péclard: «Mal nicht zahlen und abwarten.»
Hauseigentümer finden Mietaussetzung ungerechtfertigt
Der Hauseigentümerverband Schweiz (HEV) sieht es anders: Die Betriebsschliessung wegen Corona stelle keinen Mangel an der Mietsache dar. Die Forderung sei demnach nicht gerechtfertigt.
Was sollen die Vermieter nun tun, wenn keine Miete gezahlt wird? Der Vermieter muss den Mieter schriftlich abmahnen, ihm eine Zahlungsfrist setzen und nach Ablauf dieser Frist eine Kündigung androhen. | Write CSS OR LESS and hit save. CTRL + SPACE for auto-complete. | 1 |
Opfer erstattete Anzeige
Erst im Jänner diesen Jahres meldete sich ein Geschädigter bei der Polizei. Die Beamten konnten mittlerweile 41 Personen ausforschen, die auf den Gauner hereingefallen sind. Auf diese Weise ergaunerte sich der Beschuldigte in den vergangenen zwei Jahren 400.000 €. Er wurde in die Justizanstalt Linz eingeliefert und zeigt sich großteils geständig. | Regional foreign trade: In the first half year of 2019, seven out of nine Austrian federal states registered increases on the export side, according to preliminary results by Statistics Austria. The federal states Vienna (+7.8%) and Styria (+7.6%) realised the highest relative increases. In absolute terms, Styria (+Euro 0.94 bn), Vienna (+Euro 0.75 bn) and Upper Austria (+Euro 0.74 bn) showed the strongest gains. Carinthia (-4.3% or - Euro 0.17 bn) and Lower Austria (-1.8% or - Euro 0.21 bn) registered a decline compared to the previous period. On the import side, Styria (+6.4% or + Euro 0.61 bn), Lower Austria (+5.7% or +Euro 0.74 bn) and Vorarlberg (+4.2% or + Euro 0.16 bn) recorded the strongest relative increases compared to the previous half year. (From the 21st Austria weekly ...
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Auch in der zweiten Woche Ausgangssperre zeigen viele Italiener ihre Solidarität: mit Flashmobs, Gesang und Balkonkonzerten gegen die Isolation.** Besonders beliebt ist das Partisanenlied "Bella Ciao".**
Eine Welle, die nun auch auf andere Länder überschwappt: In Städten wie Paris, Amsterdam oder Köln stellten sich am Dienstagabend Menschen an die Fenster und applaudierten, um den Helfern in Zeiten der Coronavirus-Krise zu danken. Dazu war in den sozialen Netzwerken aufgerufen worden.
Applaus nach spanischem Vorbild Danke an alle, die in Zeiten von Corona für unsere Gesundheit und Sicherheit sorgen. Das haben am Dienstagabend zahlreiche Menschen in Köln mit einem Klatsch-Konzert zum Ausdruck gebracht. Dafür gibt´s von uns Applaus ?? - auch wir sagen Danke! Publiée par WDR Lokalzeit aus Köln sur Mercredi 18 mars 2020
In Venedig läuten die Glocken nunmehr für eine menschenleere Stadt. Dort zeigt sich ein unerwarteter Nebeneffekt der Quarantäne: Viele Kanäle der Lagunenstadt sind deutlich sauberer, das Wasser klar, sogar Fische sind am Grund zu erkennen.
Einkaufshilfe oder Essenslieferungen
Solidarische Gesten mehren sich auf der ganzen Welt. Sam Pfister ist Coach und stellt in der US-Regierungshauptstadt Washington DC älteren Menschen Mahlzeiten vor die Tür.
"Weil ich gesund bin und ein Auto habe", sagt er. "Es gibt Menschen, die Hilfe brauchen, und ich bin dazu in der Lage. Ich nutze die Gelegenheit und nehme mir die Zeit, um etwas Freude zu verbreiten."
Andere geben Gratiskonzerte in den sozialen Netzwerken. Etwa R&B-Sänger John Legend, sein erstes Hauskonzert auf dem Handy, wie er sagte. | Travelers who wish to visit the city of Amsterdam this year may need to prepare a bigger budget.
Starting from January, the city is implementing an additional charge on top of the existing 7 percent tourist tax. The charge also applies to hotels, apartments, campsites and rented private accommodations such as Airbnb.
Hotels will charge 3 euros (US$3.34) per night, per person, while those who want to stay in camping sites have to pay an extra 1 euro per person, per night.
Additionally, the tax rate for rented private accommodations has increased by 10 percent.
Read also: Amsterdam removes iconic ‘I Amsterdam’ sign due to overcrowding
The same regulation is applied to sea and river cruise operators, as well. They will be charged 8 euro for each passenger who only stops over and isn’t a resident of the city.
Though Amsterdam has been threatened by overcrowding, a representative from the Amsterdam city council told CNN.com the reasons behind the tax hike and scaring off tourists was not one of them.
“Visitors will contribute more to the high costs of keeping the city safe and clean, and of keeping the public place like pavements, quays, bridges and streets in a good state,” said the representative.
According to lonelyplanet.com, Amsterdam is the latest addition to a list of cities that have implemented a tourist tax, such as Paris and Rome. Another city to follow suit this summer is Venice, Italy. (wir/wng) | 1 |
Update 11:20: Polizei korrigiert Zahl der Verletzten:
Nachdem die Berliner Polizei zuerst nur drei Verletzte meldete, wurde die Zahl nun bei Twitter korrigiert: Demnach gab es vier Verletzte, es handelte sich in allen Fällen um Männer. Die Hintergründe und die Täter würden weiter unter Hochdruck ermittelt.
Ursprüngliche Meldung 8:55 Uhr:
Vor dem Berliner Tempodrom kam es am Freitag Abend zu einer Auseinandersetzung, bei der auch Schusswaffen eingesetzt wurden. Dabei kamen vier oder fünf Personen zu Schaden, eine von ihnen starb. Der Hintergrund der Tat ist weiter unklar. Der oder die Täter befinden sich immer noch auf der Flucht.
Zum Zeitpunkt der Schießerei gegen 22:50 Uhr fand in der Eventlocation im Berliner Stadtteil Kreuzberg gerade eine türkische Comedyshow statt. Ob die Tat mit dieser Veranstaltung in Zusammenhang steht, konnte die Polizei in den frühen Morgenstunden noch nicht bestätigen. "Zu den Hintergründen können wir derzeit noch gar nichts sagen", erklärte ein Polizeisprecher.
Ca. 22.50 Uhr wurden Einsatzkräfte zum #Tempodrom alarmiert.
Nach ersten Erkenntnissen hatten Unbekannte vor dem Gebäude Schüsse abgegeben, infolge dessen eine Person starb und 3 weitere verletzt wurden. Die Täter sind flüchtig. Unsere #Moko hat die Ermittlungen aufgenommen.
^tsm — Polizei Berlin (@polizeiberlin) February 15, 2020
Polizei mit Großaufgebot
Auch Spuren zu den Tätern fehlen aktuell noch. Verhaftungen gab es nach Angaben der Polizei bislang nicht. "Die Täter sind flüchtig", meldete die Berliner Polizei gegen 1:00 Uhr auf ihrem Twitter-Account. Die Polizei war mit einem Großaufgebot aufgefahren, sicherte mit Maschinenpistolen die Gegend um den Tatort und riegelte sie weiträumig ab. Auch die Grünanlagen in der Umgebung wurden durchsucht. Der Tatort wurde von Mordkommission und Kriminalforensikern untersucht.
Mindestens eine der verletzten Personen soll sich nach Informationen des "RBB" noch in Lebensgefahr befinden. Die drei anderen Verletzten wurden von Sanitätern behandelt. Drei der vier hatten sich selbst auf den Weg ins Krankenhaus gemacht, erklärte die Feuerwehr. Die Polizei hatte bei Twitter nur von drei Verletzten berichtet. Ob es sich bei dem lebensgefährlich Verletzten und dem Verstorbenen um dieselbe Person handelt, die letztlich ihren Verletzungen erlag, ist aktuell unklar.
Die Halle wurde evakuiert, Panik unter den Besuchern habe es dabei nach Berichten der Deutschen Presseagentur nicht gegeben.
Quellen: DPA, RBB, Berliner Polizei | The shots were likely related to a robbery attempt at a cafe, cops said (Representational)
Berlin police surrounded buildings in the German capital's city centre after an individual fired shots, police said on Monday on Twitter.
German broadcaster RBB cited a police spokesman as saying the shots were likely related to a robbery attempt at a cafe. | 1 |
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