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"Unser Haus brennt immer noch": Mit diesen Worten nahm die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg am Dienstag bei ihrem zweiten Auftritt am diesjährigen Weltwirtschaftsforum (WEF) Bezug auf eine Rede, die sie vor einem Jahr in Davos gehalten hatte. Die Leute hätten sie im Anschluss daran gewarnt, man dürfe die Menschen nicht verängstigen.
"Ich kann euch beruhigen, es ist rein gar nichts passiert", sagte die 17-jährige Schwedin am Dienstag mit sarkastischem Unterton vor den WEF-Teilnehmern in Davos. Die wenigen bisher von der Politik ergriffenen Massnahmen gingen allesamt viel zu wenig weit.
Es sei nett, wenn ab und an ein paar Bäume gepflanzt würden, doch bringe das herzlich wenig, wenn gleichzeitig die CO2-Emissionen nicht drastisch gesenkt würden. Sämtliche Staaten seien daran, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu verletzen. "Doch das scheint niemanden zu kümmern", kritisierte Thunberg.
Keine Frage von links oder rechts
Der Klimaschutz sei keine Frage von links oder rechts. Es gehe ihr nicht um Parteipolitik, stellte die Aktivistin klar. Vielmehr hätten sämtliche politischen Parteien und Strömungen bei dieser Thematik versagt.
"Wir können nicht auf neue, noch nicht erfundene Technologien warten, die uns vielleicht eines Tages retten werden. Wir müssen jetzt handeln", lautete Thunbergs Forderung an die im Raum versammelten Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft.
Keine Investitionen in fossile Energien
So müssten unter anderem sofort sämtliche Investitionen in fossile Energieträger gestoppt und entsprechende Subventionen gestrichen werden. "Das ist das absolute Minimum von dem, was nun geschehen muss", sagte die Schwedin.
Die 17-Jährige gehört nebst US-Präsident Donald Trump zu den "Stars" der 50. Ausgabe des WEF. Sie hatte bereits am Dienstagmorgen gemeinsam mit anderen Jugendlichen an einer Podiumsdiskussion mit dem Thema "Einen nachhaltigen Weg für eine gemeinsame Zukunft schaffen" teilgenommen.
Am Vortag hatte die junge Klimaaktivistin hingegen ihre Teilnahme an einer Pressekonferenz zum Start einer Umweltkampagne absagen müssen. Ihre Pressesprecherin hatte erklärt, Thunberg sei krank. | DAVOS — U.S. President Donald Trump said he doesn’t think climate change is a hoax and would have loved to have seen Greta Thunberg speak while he was at Davos.
Trump, who has sparred back and forth with the teenage climate activist, made the comments in a press briefing just before he was about to depart the annual World Economic Forum meeting in the Swiss ski resort.
He noted that Thunberg “beat me out on Time magazine” – a reference to her winning the Time ‘Person of the Year’ award.
He also said that she should shift her attention away from the United States to focus on other more polluted countries. (Editing by Leela de Kretser; Editing by Alex Richardson) | 2 |
Studien zu Umweltbelastung und Corona – Führt dreckige Luft zu mehr Corona-Toten? Forscher sind überzeugt, dass die Luftverschmutzung sich auf den Verlauf der Krankheit auswirkt. Die Resultate sind jedoch umstritten.
Smog als Corona-Verstärker? Ein Mann mit Gesichtsmaske überquert eine Brücke in Peking. Foto: KEYSTONE
Starke Luftverschmutzung und schwerere Verläufe der Covid-19-Krankheit stehen möglicherweise in einem Zusammenhang. Das sagen zumindest bestimmte Forscher, andere sind skeptisch. Wie eine Studie des Geowissenschaftlers Yaron Ogen von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zeigt, sind in Regionen mit einer dauerhaft hohen Schadstoffbelastung deutlich mehr Menschen nach der Infektion mit dem Coronavirus gestorben als in anderen Regionen. Auch eine Studie von US-Forschern der Harvard-Universität deutet darauf hin, dass es einen Zusammenhang gibt. Pneumologen äussern sich aber zurückhaltend.
Vertiefende Analyse nötig
Wie gross der Einfluss des Faktors Umweltbelastung im Vergleich zu anderen Faktoren wie etwa Begleiterkrankungen auf den Verlauf von Covid-19 ist, kann Ogen nicht sagen. Aber genau das müsse man herausfinden, fordert er.
Er analysierte in seiner Studie Satelliten-Daten zur Luftverschmutzung auf der Erde, Wetterdaten zu Luftströmen und Angaben zu Corona-Todesfällen aus Italien, Frankreich, Spanien und Deutschland. Vor allem in stark mit Stickstoffdioxid belasteten Regionen sind demnach Menschen nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben.
Feinstaub und Sterberate
US-Wissenschaftler der University Harvard fanden in einer Untersuchung heraus, dass eine höhere Feinstaubbelastung mit einem Anstieg der Covid-19-Sterberate zusammenhängt.
Berthold Jany zufolge, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), ist das noch nicht sicher. Jany zufolge hängen Luftverschmutzung und Sterblichkeit zwar zusammen, ob dies aber auch zu einem schlimmeren Verlauf der Covid-Krankheit führt, sei spekulativ.
( SDA ) | The Malta Association of Public Health Medicine is calling for more responsibility and prudence as the number of active cases of Coronavirus is again on the rise.
Malta has been applauded for its exemplary response to the COVID-19 pandemic, the MAPHM said in a statement. Concerted action by the COVID Public Health Response Team, Health Services and a whole of government approach to COVID-19 policy prioritizing health drove this success. The real effort however starts now; we must carefully balance the emergency response with the societal and economic impacts of easing restrictive measures at a pace that will not overwhelm our health services, public health capacity, or endanger the lives of our vulnerable population and healthcare workers.
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Our success in ‘flattening the curve’ is a result of timely action by the Superintendent of Public Health to impose a partial lockdown, implement an effective travel ban, and protect the vulnerable together with an effective public health response. We were able to ramp up testing such that in recent days the daily swab rate has reached 3 per 1000 population. As a result, to date approximately one swab was performed per 10 persons in our population. This has enabled us to trace and quarantine cases rapidly and minimise the transmission. A sustained low transmission rate has permitted Malta to consider and initiate a transition plan to ease some of the restrictive measures in place.
However, the initial effects of the first transition phase are that the number of active cases is increasing again. The R factor has been constantly back over 1 for the past week. Our number of new cases per capita is higher than that of Italy, Spain, Germany, and France. We may now very well be in the beginning of the second wave.
Public announcements suggesting that all is well, and that we are on track to return to normality very soon are misleading and dangerous. Now, more than ever we need to stick to public health measures that have protected us so well so far. We must continuously renew our commitment to maintain social distancing, avoid unnecessary contacts and trips outdoors and promote the correct use of masks in the community. This needs to be coupled with education and enforcement, the association said.
We urge government and policy makers to ensure that public health principles, epidemiological considerations and a sound evidence base set the pace for the responsible reversal of measures, and their timely reintroduction should the R factor increase again. This is the situation we are now currently in. Whilst acknowledging the devastating social, economic and mental health consequences of these restrictive measures, things will only get worse if the outbreak gets out of control. We should learn from the tragedies unfolding in our neighbouring countries and avoid an overwhelming resurgence of cases.
This cautious approach to relaxation of restrictive measures is in line with both the EU Roadmap for relaxation of community social distancing measures and WHO-Europe. The Director of WHO-Europe has claimed there is “no room for complacency”. We echo this sentiment since, despite our best efforts, our health system’s capacity will be rapidly surmounted if measures are relaxed too fast and if the population ceases to respect social distancing, mask and hygiene etiquette. Exceeding health system and resource capacity could all too easily result in difficulty not only in managing COVID cases but also the continuing non-COVID illnesses that our population face.
Ultimately, the economy is dependent on a healthy population. Let us walk this tight rope to a “new normal” with our heart in the right place continuing to put health first, otherwise the price to pay in lives lost may be dear, the association said. | 1 |
Greta Thunberg ist bekannt als „die 16 Jahre alte Klimaaktivistin“. Das ändert sich nun: Die junge Schwedin feiert ihren Geburtstag.
Stockholm. Berühmt ist sie geworden als „die 16 Jahre alte Klimaaktivistin“, nun stimmt das nicht mehr: Greta Thunberg feiert am Freitag ihren 17. Geburtstag. Und den verbringt die Schwedin nach den turbulenten und anstrengenden vergangenen Wochen vermutlich in ihrer Heimatstadt Stockholm.
Wie Thunberg ihren Ehrentag verbringen wird, war vorab allerdings nicht bekannt. Aus ihrem Umfeld hatte es keinerlei Hinweise gegeben. Da ihr Geburtstag aber auf einen Freitag fällt – einen Protesttag – liegt die Vermutung nahe, dass sie erneut für mehr Klimaschutz protestieren wird. Vielleicht vor dem Stockholmer Reichstag?
Im vergangenen Jahr war Greta Thunberg überaus umtriebig: zwei Atlantik-Überquerungen, Dutzende Klimaproteste sowie bemerkenswerte, vielbeachtete Reden auf Kundgebungen und Gipfeln in Europa und Amerika, Rege Aktivität auf Twitter, die Wahl zur „Person des Jahres 2019“.
Greta Thunberg: Klimaaktivistin steht seit mehr als einem Jahr in der Öffentlichkeit
Seit etwas mehr als einem Jahr steht sie unter Beobachtung der Öffentlichkeit. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag erlangte sie durch eine viel geachtete Rede auf der Weltklimakonferenz im polnischen Kattowitz internationale Bekanntheit. Darin forderte sie die Toppolitiker der Erde zum Handeln gegen die Klimakrise auf.
Fast zeitgleich fanden in Deutschland die ersten Proteste der Klimabewegung Fridays for Future nach Thunbergs Vorbild statt. Das war im Dezember 2018 kurz vor ihrem 16. Geburtstag.
Der Beginn von Thunbergs „Schulstreiks fürs Klima“ hatten vor nicht ganz anderthalb Jahren im August 2018 begonnen. Damals hatte sie sich alleine vor das Parlament gehockt, um Schwedens Politiker dazu aufzufordern, mehr für das Klima und die Einhaltung der Pariser Klimaziele zu tun.
Was das neue Jahr 2020, Gretas neues Lebensjahr, bringen wird, bleibt abzuwarten. Auf ihrem Twitter-Account beschrieb sich Thunberg am frühen Morgen noch selbst als „16 Jahre alte Klima- und Umweltaktivistin mit Asperger“. Klar ist aber: Ruhe geben wird Greta Thunberg nicht. Die Welt wird vermutlich noch viel von der „17 Jahre alten Klimaaktivistin“ hören.
Greta Thunberg und Klimaschutz – Mehr zum Thema:
Ende Dezember hatte Greta Thunbergs Vater in einem Interview tiefe Einblicke in das Seelenleben seiner Tochter gegeben. Svante Thunberg erzählte, wie der Klimastreik Greta aus der Depression holte. Zuvor war Greta Thunberg mit einem Katamaran über den Atlantik zur Klimakonferenz in Madrid gefahren.
Auf der Konferenz hatte Greta Thunberg den EU-Klimaplan kritisiert.Worum es in der Klimakonferenz in Madrid ging, lesen Sie hier. Der Klimagipfel war ohne durchschlagende Ergebnisse geblieben.
Auf dem Rückweg nach Schweden hatte es einen Twitter-Streit zwischen Greta und der Deutschen Bahn gegeben, in den sich sogar die Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk einschaltete. (jkali/dpa) | Greta Thunberg, a frail schoolgirl activist, has become a poster child for the green movement, sparking rumours about massive support machinery running behind her.
While working on a documentary called “Greta Inc.” journalist Keean Bexte from Canada's Rebel News recently visited Stockholm to interview Greta Thunberg.
Among other things, Bexte wanted to ask Greta questions about the PR expert, environmentalist, and entrepreneur Ingmar Rentzhog, who is seen as instrumental to Thunberg's meteoric rise from virtually unknown teenage girl to international stardom.
However, when Bexte tried to reach Greta to ask questions, he faced brutal treatment from Thunberg's Swedish bodyguards, by his own account. They demanded that Bexte produced an ID and claimed that it was illegal for him to be on the scene.
When Bexte stayed and continued to ask Greta questions, the bodyguards did not hesitate to apply physical force. Two of them reportedly punched Bexte several times and one of them hit him in the stomach. The attack was captured on film and featured in Rebel News' recent documentary.
We had only spoken once prior to this. Even though I was on the other side of the world, wearing a parka, and we hadn't spoken in months- Greta hadn't been asked a tough question since last seeing me. Greta recognized me because I ask tough questions. SAD. https://t.co/LWfXy2g9oj pic.twitter.com/oJeYpSndCM — Keean Bexte 🇨🇦🇸🇪 (@TheRealKeean) January 25, 2020
“I flew to Stockholm, Sweden, to watch Greta’s so-called 'school strikes' for myself, because I don’t trust the mainstream media narrative that she is the guardian of her own agenda”, Bexte said. “But within minutes of appearing at one of Greta’s marches, as I tried to ask her some questions about her protest movement, I was punched in the gut and shoved away by a plain-clothed security guard – in fact, two of them threatened me and told me to 'f**k off!'", he continued. “After that, I knew I was on to something”, he concluded his account.
According to Bexte, Greta Thunberg's rise to celebrity status is not haphazard.
“Her canonization as a climate saint was coordinated and executed by a cabal of left-wing eco-elites – including her parents and their famous friends”, he wrote.
NEW: @GretaThunberg has elite security following her at home and on her intercontinental field trip. Kids were trained to act as a hidden security screen for the Climate Crusader. In Stockholm, well, lets just say they weren't kids pushing me around
WATCH: https://t.co/LWfXy2g9oj pic.twitter.com/p25sJc29zf — Keean Bexte 🇨🇦🇸🇪 (@TheRealKeean) January 24, 2020
Rentzhog, the founder of green social network start-up We Don’t Have Time, admittedly helped Greta's rise to international fame by releasing a video after allegedly stumbling upon her “by chance” during her climate strike outside the house of parliament in Stockholm. Later, he backtracked on this story as it was revealed that he already knew her parents from before. Subsequently, he was accused of “eco-profiteering” for using Greta's name in promotional materials without her consent. Still, We Don't Have Time, continues to promote her work.
Greta Thunberg, a 17-year-old teen with a 4-million-strong followship on Twitter, won numerous awards for her incessant activism and calls for fellow schoolchildren to strike in order to provoke more forceful climate action from the authorities. She insists on being “completely independent” and writing her speeches herself, which many have doubted – not least given her diagnosis of Asperger's and autism, as well as a medical record that includes eating disorders and depression. | 2 |
Coronavirus China weitet Massenquarantäne auf Nachbarprovinz von Shanghai aus
Die chinesische Regierung hat die Bewegungsfreiheit der Bürger in drei weiteren Städten massiv eingeschränkt. Sie liegen Hunderte Kilometer vom Zentrum der Coronavirus-Epidemie entfernt. | The death toll from coronavirus climbed to over 400 after 64 more people died, the biggest single day tally since the first fatalities emerged last month.
Hong Kong on Tuesday became the second place outside mainland China to report the death of a coronavirus patient as restrictions on movement were imposed in more cities far from the epicentre, including the home of tech giant Alibaba.
In a sign of growing concerns about infections rising further in major metropolitan areas, authorities in eastern Zhejiang province limited the number of people allowed to venture outside in three cities.
Three districts in Hangzhou — including the area where the main office of Chinese tech giant Alibaba is based — decided to allow only one person per household to go outside every two days to buy necessities, affecting some three million people.
The city is only 175 kilometres (110 miles) southwest of Shanghai, which has more than 200 cases, including one death, so far.
Similar measures were imposed in Taizhou and three districts in Ningbo, with total populations of nine million, days after the same was done in Wenzhou, home to another nine million people.
Zhejiang province has confirmed 829 cases — the highest number outside the central region of Hubei, whose capital, Wuhan, is the epicentre of the outbreak.
The disease is believed to have emerged in a market in Wuhan that sold wild animals, spreading rapidly as people travelled for the Lunar New Year holiday in late January.
China has struggled to contain the virus despite enacting unprecedented measures, including locking down more than 50 million people in Hubei.
The death of the 39-year-old man in Hong Kong came as the semi-autonomous city closed all but two land crossings with the Chinese mainland to slow the spread of the virus.
Hong Kong media said the man had underlying health issues that complicated his treatment. He had visited Wuhan last month.
Hong Kong has been particularly on edge over the virus as it has revived memories of the Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS) outbreak of 2002-03, which killed nearly 300 people in the financial hub and 349 people in the mainland.
With more than 20,400 confirmed infections in China, the mortality rate for the new coronavirus is much lower than the 9.6 per cent rate for SARS.
The virus has so far spread to more than 20 countries, prompting the World Health Organisation to declare a global health emergency, several governments to institute travel restrictions, and airlines to suspend flights to and from China.
On Sunday the Philippines reported the death of a Chinese man who had come from Wuhan — the first outside China.
‘Shortcomings and difficulties’
China’s Communist leadership made a rare admission of fallibility on Monday as it acknowledged “shortcomings and difficulties exposed in the response to the epidemic”.
The elite Politburo Standing Committee called for improvements to the “national emergency management system” at the meeting, according to the official Xinhua news agency.
“It is necessary to strengthen market supervision, resolutely ban and severely crack down on illegal wildlife markets and trade,” the Politburo said.
The government also said it “urgently” needed medical equipment such as surgical masks, protective suits and safety goggles as it battles to control the outbreak.
Most of the deaths have been in Wuhan and the rest of surrounding Hubei province, which has largely been under lockdown for almost two weeks.
A 1,000-bed field hospital in Wuhan built from scratch within two weeks to relieve overburdened medical facilities started receiving patients on Tuesday.
A second makeshift hospital is due to open later this week.
Economic woes
Global fears about the virus have risen, with cruise lines worldwide expected to deny boarding to passengers and crew who have recently travelled to China.
Japan has quarantined a cruise ship carrying 3,711 people and was testing those on board for the new coronavirus Tuesday, after a former passenger was diagnosed with the illness in Hong Kong.
Macau, China’s semi-autonomous gambling hub, decided to temporarily close all of its casinos for at least two weeks.
The virus is also taking an increasing economic toll, shutting down businesses across China, curbing international travel and impacting production lines of major global brands.
The government extended the Lunar New Year holiday by three days in an effort to keep people indoors.
But many provinces and major cities — including Shanghai — have called on companies to remain closed for an extra week. Schools and universities have delayed the start of new terms.
The Shanghai stock market plunged almost eight per cent on Monday on the first day of trading since the holiday, but shares were on the rise by midday on Tuesday. | 4 |
New York. New York ist das Epizentrum der Corona-Krise in den USA – und schlecht vorbereitet. Zehntausende Betten fehlen in den Krankenhäusern.
9/11, Weltfinanzkrise, Naturkatastrophen: New York kann wirklich jede Menge wegstecken. Das dringt Andrew Cuomo bei seinen zwischen Tagesschau, Andacht und Ted-Talk-Motivationsreden pendelnden Presse-Konferenzen zur Corona-Krise durch alle Poren. Umso mehr Gewicht hat, wenn der Gouverneur des Bundesstaates, ein knorriger Klartext-Demokrat, zwischen Stärke und Widerstandskraft auf einmal echte Zukunftsangst durchschimmern lässt.
„Wir können das allein nicht managen”, sagt der 62-Jährige in Richtung Weißes Haus. Mit knapp 17.000 Infektionen, 10.000 davon allein in New York City, wo bereits weitreichende Ausgehsperren gelten, und rund 150 Toten (Stand: Montagmorgen) ist der Bundesstaat zum Epizentrum der Krise in den USA geworden. Zahlensprünge von 5000 Infektionen binnen 24 Stunden lassen Cuomo Schlimmstes befürchten - den Zusammenbruch des Gesundheitswesens.
Coronavirus: Der April wird „schrecklich“
Dass im „Big Apple” in den Krankenhäusern analog zu Norditalien bald gesiebt wird, wer Hilfe erhält und wen man mangels Material (es fehlt nach wie vor an elementarsten Dingen wie Schutzmasken, Handschuhen, Beatmungsgeräten) de facto sterben lässt, gilt mit einem Blick in soziale Medien unter Ärzten und Pflegern „fast als unausweichlich”. Der April, heißt es dort, werde „schrecklich”. Und der Mai „noch schrecklicher”.
Interaktiv - Das Coronavirus in Deutschland und weltweit: Wo ist das Virus ausgebrochen, wieviele Infizierte gibt es bereits? Unsere interaktive Karte zeigt die Corona-Lage - von China bis Niedersachsen.
Cuomo hat kalkuliert, dass bis zu 40.000 Intensivbetten notwendig sind - NY hat knapp 3000. Davon sind mehr als zwei Drittel bereits belegt. Um den Engpass irgendwie wegzuimprovisieren, sollen Tausende Hotelbetten umfunktioniert werden. Außerdem errichtet die nationale Katastrophenschutzbehörde Fema mit Unterstützung der Nationalgarde im Javits Messe-Zentrum am Hudson-River Feldlazarette mit 2000 Betten.
New York den Stecker gezogen
Weitere 1000 kommen im April übers Wasser. Dann soll das Marine-Krankenhausschiff „Comfort” vor New York ankern. Nicht genug, sagt Cuomo. Denn die Ansteckungsrate zeigt weiter steil nach oben. Weil zu viele New Yorker, die er „arrogant” und „unsensibel” nennt, das Gebot des „sozialen Abstandhaltens” ignorieren. Seit Sonntagabend 20 Uhr sind darum alle „nicht unverzichtbaren” Geschäfte zwangsgeschlossen.
Geschäfte, die Schnaps und andere flüssige Gehhilfen anbieten, bleiben geöffnet. „Es ist so, als habe man der Stadt wirklich den Stecker gezogen”, schreibt ein Leser der „New York Daily News”. Cuomo und der Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio, wollen einen totalen „shutdown” der 9-Millionen-Metropole vermeiden, in der sich zuletzt täglich wegen Corona weit über 150.000 Menschen arbeitslos meldeten.
Donald Trump könnte Restriktionen wieder lockern
Aber dass die Zahl der Subway-Passagiere von 5,5 Millionen am Tag auf rund eine Million gesunken ist, sei noch nicht genug. „Die Leute müssen bis auf absolute Ausnahmefälle wirklich zu Hause bleiben”, predigen die beiden Demokraten. Wall Street ist die Entscheidung aus der Hand genommen. Die Börse findet seit Montag nur noch virtuell statt. Das Handelsparkett ist gesperrt. Andrew Cuomo ist unter den Gouverneuren Amerikas der Pionier.
Trump vorerst gegen US-weite Ausgangsbeschränkungen in Corona-Krise Trump vorerst gegen US-weite Ausgangsbeschränkungen in Corona-Krise
Seinem Ausgehsperren-Beispiel sind inzwischen Ohio, Delaware, Louisiana, Kalifornien, New Jersey, Connecticut und Illinois gefolgt. Rund ein Drittel der 330 Millionen Amerikaner sind damit bereits heute in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
Was Cuomo perspektivisch beunruhigt: Trump ist bereits antizyklisch unterwegs. Er deutet an, dass in einer Woche die Restriktionen gelockert werden könnten, damit der wirtschaftliche Motor nicht völlig absäuft. „Die Therapie darf nicht schlimmer sein als das Problem selbst”, twitterte der Präsident.
Coronavirus-Pandemie – mehr zum Thema: | Here in the United States, cases have now topped 35,000 and over 450 deaths. The U.S. now has the third most confirmed cases worldwide. A widespread lack of testing nationwide means the actual number of cases, however, is likely significantly higher.
Around one out of every three Americans or U.S. residents are now under stay-at-home orders as Ohio, Louisiana, Delaware and the city of Philadelphia became the latest places to announce lockdown measures, joining the states of New York, New Jersey, Illinois, California and Connecticut.
New York has around half of coronavirus cases in the U.S., with nearly 17,000 known infections and 150 fatalities. New York Governor Andrew Cuomo urged the federal government to take over the production and acquisition of much-needed medical supplies as states have had to compete with one another for the fast-dwindling resources. New York City Mayor Bill de Blasio warned the city is just 10 days away from massive shortages of critical supplies as he blasted Trump for his response to the pandemic. | 3 |
Söder kritisert Erdogan: EU-Außengrenzen werden geschützt
2015 dürfe sich nicht wiederholen - so warnt auch CSU-Chef Markus Söder vor unkontrollierten Flüchtlingsbewegungen nach Deutschland. Und spart dabei nicht mit scharfer Kritik am türkischen Präsidenten.
Hof/München (dpa/lby) - Angesichts der Flüchtlingssituation an der türkisch-griechischen Grenze hat CSU-Chef Markus Söder einen strikten Schutz der EU-Außengrenzen angemahnt und Migranten vor einem Aufbruch Richtung Europa gewarnt. Zugleich übte der bayerische Regierungschef scharfe Kritik am türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, der der EU mit einem neuen Massenandrang von Flüchtlingen gedroht hatte. Und er sprach sich für eine finanzielle und personelle Unterstützung Griechenlands aus, um die aktuelle Krisensituation zu bewältigen.
„Zunächst mal muss klar die Botschaft gesendet werden, dass sich die Grenzsituation nicht geändert hat, dass es nicht so ist, wie vielleicht vermittelt wurde, die Grenzen sind jetzt plötzlich offen, ohne jede Kontrolle. Das ist nicht der Fall“, sagte Söder am Dienstag am Rande einer gemeinsamen bayerisch-sächsischen Kabinettssitzung in Hof. Das Jahr 2015 dürfe sich nicht wiederholen, betonte er. „Das heißt: kein Kontrollverlust an den Grenzen. Die Außengrenzen müssen gesichert und stabil bleiben.“ Deshalb müsse man Griechenland unterstützen, finanziell bei der humanitären Herausforderung, und personell, auch wenn es um die Grenzschutzagentur Frontex gehe.
Söder nannte es inakzeptabel, dass die Türkei mit dem Schicksal von Menschen offensichtlich eigene Interessen durchsetzen wolle. „Das kann man nicht akzeptieren. Das muss man auch klarstellen. Da muss man auch deutlich Klartext reden.“ Das EU-Türkei-Abkommen, das für beide Seiten entsprechende Vorgaben habe, müsse von beiden Seiten eingehalten werden. „Wenn Punkte nicht erfüllt worden sind aus dem Abkommen, dann ist es Aufgabe der EU, diese nachzulegen und zu erfüllen. Aber umgekehrt kann da kein Spiel betrieben werden in einer ohnehin sehr aufgeheizten und schwierigen Lage.“ Es sei inakzeptabel, auf dem Rücken von Menschen Eigeninteressen auszutragen. Deshalb müsse die EU-Kommission schnell mit der Türkei ins Gespräch kommen.
In den vergangenen Tagen waren Tausende Menschen an die türkisch-griechische Grenze gefahren. Zuvor hatte der türkische Präsident Erdogan angekündigt, Flüchtlinge und Migranten ungehindert ausreisen zu lassen. Dies verstößt gegen den 2016 vereinbarten Flüchtlingspakt mit der EU. Die griechische Regierung verhinderte Grenzübertritte dann mit Tränengas und Wasserwerfern.
Unterdessen sprachen sich die Grünen als bisher einzige Fraktion im Landtag für ein bayerisches Aufnahmeprogramm aus. „Die EU ist gefordert, diesen Flüchtlingen zu helfen und die humanitäre Katastrophe in Syrien zu stoppen. Wir hier in Bayern können aber konkret helfen: Wir können die Schwächsten und Schutzbedürftigsten bei uns aufnehmen“, sagte asylpolitische Sprecherin Gülseren Demirel.
Der Antrag der Grünen sieht die erstmalige Aufnahme von 500 alleinlebenden Frauen mit und ohne Kinder, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und Menschen mit Behinderung vor. „Wir haben die Chance und die menschliche Verpflichtung wenigstens einen kleinen Teil von Menschen zu helfen. Und das sollten wir tun“, sagte Demirel. Die Regierungsparteien CSU und Freie Wähler lehnen bislang aber die Aufnahme von weiteren Flüchtlingen aus Griechenland ab. | Turkish forces have shot down two Syrian jets in northwest Syria, Syria's official news agency reports.
SANA says the jets were targeted over the Idlib region on Sunday, and that the pilots ejected with parachutes and landed safely.
The announcement came amid a military escalation in Syria's Idlib province that has led to growing direct clashes between Turkish and Syrian forces.
It also came shortly after Syria announced it was closing its airspace for any flights or drones across the country's northwest.
It said any aircraft that penetrates Syrian airspace will be treated as hostile and shot down.
On Saturday, Turkish President Recep Tayyip Erdogan announced his country had opened its western borders to migrants and refugees hoping to head into the EU.
The UN said on Sunday that at least 13,000 people were massed on Turkey's land border with Greece.
Erdogan did not explicitly linked his decision to open the gates to Europe to the military escalation in Syria's northwest Idlib province.
However, he has warned that Turkey "can't handle a new wave of migration," an apparent reference to Idlib, where hundreds of thousands of desperate Syrian civilians fleeing Syrian troop advances moved toward the Turkish border. | 1 |
Die Ehefrau des früheren Vorstandschefs des französisch-japanischen Autobündnisses Renault -Nissan -Mitsubishi hatte immer wieder die Haftbedingungen ihres Mannes in Japan scharf kritisiert und angezweifelt, dass er einen fairen Prozess bekomme. Eine Bedingung für Ghosns Entlassung aus der monatelangen Untersuchungshaft gegen Kaution war gewesen, dass er weder Japan verlässt, noch ohne Erlaubnis Kontakt zu seiner Frau aufnimmt. Die japanische Staatsanwaltschaft erklärte dem Gericht in Tokio, dass Carole Ghosn Personen, die im Zusammenhang mit dem Fall stehen, kontaktiert habe.
Sie hatte in der Vergangenheit sogar US-Präsident Donald Trump sowie Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron um Hilfe in dem Fall gebeten. Ihr Mann soll schliesslich in einer Kiste versteckt aus Japan geflohen sein. Dabei soll der 65-Jährige Helfer gehabt haben. Er war mit Privat-Flugzeugen von Japan über die Türkei in den Libanon geflohen. Ghosn will sich an diesem Mittwoch in Beirut vor der Presse erklären./ln/DP/mis
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Kommentar Die Coronavirus-Pandemie ist für die EU der grösste Stresstest ihrer Geschichte Die Europäische Union hat viele Krisen überlebt, Covid-19 aber erschüttert die Staatengemeinschaft in ihrem Innersten.
Bisher haben die EU-Mitgliedstaaten in dieser Krise kein gutes Bild abgegeben. Stephanie Lecocq / EPA
Krisen sind Zeiten der Wahrheit. Hat die EU demnach in der Coronavirus-Krise ihr wahres Gesicht gezeigt? War das chinesische Frachtflugzeug, das am 12. März in Rom landete und 31 Tonnen medizinische Hilfsgüter entlud, ein Symbol für das Versagen der Staatengemeinschaft? Zu hören war am Sonntagabend auf Italiens leergefegten Strassen und Piazze jedenfalls nicht etwa Beethovens «Ode an die Freude», die Hymne der Europäischen Union, sondern die chinesische Nationalhymne. Die Weltmacht hatte schnell verstanden, wo sich ihr eine Möglichkeit bot, Sympathiepunkte zu sammeln und dabei vielleicht vergessen zu machen, wer die Katastrophe eigentlich verursacht und wer sie viel zu lange geleugnet hatte.
Doch ganz egal, welche Motive Peking hatte und was es im Schilde führte: Ein gutes Bild haben die EU-Mitgliedstaaten in dieser Krise bisher nicht abgegeben. Der Reflex der deutschen und der französischen Regierung, den Export von Atemschutzmasken und medizinischen Geräten zu beschränken, während der italienische Aussenminister Luigi Di Maio einen Hilferuf an die Europäer aussandte, kam in Rom nicht gut an. In vorauseilender Panik vor Engpässen schienen sich die Staaten im Grossen nicht anders zu verhalten als ihre Lebensmittel hortenden Bürger im Kleinen. Zwar kündigte die deutsche Bundesregierung mittlerweile eine Lockerung des Exportverbots an. Die Botschaft aber, sich in der Not nicht auf die vielbeschworene europäische Solidarität verlassen zu können, dürfte verstanden worden sein.
Diese nationalen Alleingänge sind auch bei den Grenzkontrollen innerhalb Europas zu beobachten. So lässt auf einem Kontinent, der stets stolz war auf seine offenen Binnengrenzen, derzeit Land für Land die Schlagbäume niedergehen. De facto ist das Schengen-Abkommen, das viele als die Kronjuwelen der europäischen Zusammenarbeit betrachten, ausser Kraft gesetzt – was verständlich ist, weil die Staaten ihre Bevölkerungen vor dem Virus schützen wollen. Und es lässt sich kaum leugnen, dass Gebiete isoliert werden müssen, um die Infektionsketten zu stoppen und so das Ausmass der Pandemie zu beschränken.
Doch ob diese Gebiete nun Staaten sein müssen, weil die Seuchenbekämpfung eben auf der Ebene der Mitgliedstaaten gesteuert wird, oder ob es in einem Raum, der grenzüberschreitend kooperieren will, nicht reicht, einzelne Krisenherde abzuriegeln, ist eine entscheidende Frage. Und es ist noch längst nicht ausgemacht, ob die Grenzkontrollen und Einreisestopps nicht dazu führen, dass Lieferketten unterbrochen werden und das Funktionieren des Binnenmarkts deshalb nicht mehr gewährleistet werden kann. Damit stünde freilich nicht weniger als die Raison d’être der EU auf dem Spiel.
Die Corona-Pandemie ist für die Europäische Union ein Stresstest, der womöglich weit über den Brexit, die Euro-Krise von 2008 oder die Migrationskrise von 2015 hinausgeht. Man muss sich nur die Fliehkräfte in Erinnerung rufen, welche die Sparmassnahmen nach der letzten Schuldenkrise ausgelöst haben, um zu erahnen, zu welchen Verwerfungen es im Verlauf der Corona-Pandemie noch kommen kann. Sicher, es kann sein, dass die EU, die mit der Abriegelung ihrer Aussengrenze nun immerhin nach aussen als Einheit auftritt, aus dieser Krise gestärkt hervorgeht. Und es ist viel zu früh, der Staatengemeinschaft schon jetzt Versagen vorzuwerfen. Wenn es allerdings möglich war, dass sich der am stärksten getroffene Mitgliedstaat schon in dieser frühen Phase der Seuche von Brüssel im Stich gelassen fühlte, ist das ein schlechtes Omen.
Dem Brüssel-Korrespondenten Daniel Steinvorth auf Twitter folgen. | FILE PHOTO: News conference after bilateral talks between Italy and Russia at Villa Madama in Rome
ROME (Reuters) - Italy will not be treated like a leper colony, Foreign Minister Luigi Di Maio said on Saturday, promising a warm welcome to foreign tourists this summer and warning other European Union states not to shut out Italians.
European countries are cautiously reopening their borders as the coronavirus contagion subsides around the continent, with Italy set to let tourists back in from June 15.
However, some EU states are looking to keep the door shut on visitors from places that have suffered a particularly high number of COVID-19 cases. Greece, for example, said on Friday it would open its frontiers to citizens from just 29 countries, excluding Italians, Spaniards and the British.
"We do not accept blacklists," Di Maio wrote on Facebook, announcing a forthcoming round of bilateral meetings both in Rome and abroad to press Italy's case.
"If anyone thinks they can treat us like a leper colony, then they should know that we will not stand for it."
Italy has the third highest death toll in the world from the new coronavirus, with some 33,229 people dying since the outbreak came to light on Feb. 21. It has the sixth highest global tally of cases - some 232,248.
However new infections and fatalities have fallen steadily this month and the country is unwinding some of the most rigid lockdown restrictions introduced anywhere on the continent.
The government confirmed late on Friday that it intended to push ahead with plans to lift all constraints on travel between Italy's regions from June 3 - one of the last curbs still in place.
"We have always acted responsibly and transparently and we will continue to do so. That is precisely why we expect respect," Di Maio said.
(Reporting by Crispian Balmer; Editing by Kirsten Donovan) | 2 |
Der bulgarische Ministerpräsident Bojko Borissow hat die Lockerung der Einreisebestimmungen in Österreich und Deutschland für Pflegekräfte und Saisonarbeiter kritisiert. „Es ist nicht der Zeitpunkt dafür“, erklärte Borissow am Samstag in Sofia. Er befürchtet, dass sich Pflegerinnen und Pfleger in Österreich mit dem Coronavirus infizieren könnten.
„Für mich ist es unfair, dass Pflegekräfte jetzt nach Österreich gehen, denn nach Ablauf ihrer Verträge werden sie nach Bulgarien zurückkehren, womöglich infiziert. Dann müssen sie in Quarantäne, und dafür müssen wir alle zahlen“, so der Regierungschef.
Diese Woche ließ Niederösterreich 250 Pflegekräfte aus Bulgarien und Rumänien einfliegen, um in der Coronavirus-Krise einem Mangel bei den 24-Stunden-Betreuern vorzubauen. Sie sollen nach einer 14-tägigen Quarantäne bis zu sechs Wochen lang tätig sein. Im Laufe der Woche kündigte auch Deutschland an, die begrenzte Einreise von Erntehelfern zu ermöglichen.
Borissow gab ferner bekannt, dass die seit Ausbruch der Coronavirus-Krise in Bulgarien hergestellten Schutzkleidung und Nasen-Mundschutzmasken von der EU binnen nur drei Tagen zertifiziert worden seien. „Nun dürfen wir den zahlreichen Anfragen unserer Partner in der EU, einschließlich Österreichs, nachkommen und Schutzkleidung und Masken liefern“, sagte Borissow.
TT-ePaper gratis lesen Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen Jetzt lesen Ich bin bereits Abonnent | In an interview for Sitel TV, Bulgarian PM Boyko Borissov commented the recent publication of a Bulgarian document annexed to the report of the EU General Affairs Council that official Sofia will condition the accession of Macedonia in the EU with the denomination of the Macedonian language. “Our country cannot order or ban the usage of any language in your country. Bulgaria is one of the greatest supporters of North Macedonia since its independence, and this support of ours will continue throughout the processes for integration of your country in the EU. We recognise the language registered in the constitution of your country. For example, Germany and Austria speak the same language, but have no disputes about it. Many of the people here in Bulgaria believe that that specific thing is as if we have given up on our history. The people in the Balkans have a great deal of history, even too much history, and those matters we need to leave to the historians to resolve, in our case, the Macedonian-Bulgarian commission on historic affairs,” Borissov said. | 1 |
Nigeria: Der Islamische Staat ist wieder da Peter Mühlbauer
Ein kalifornischer Nationalgardist bildet einen nigerianischen Soldaten für den Kampf gegen Dschihadisten aus. Bild: media.defense.gov
Im Bundesstaat Borno massakrierte die lokale Filiale der Terrorgruppe 59 Dörfler
Seit er in seinen Kerngebieten im Irak und später in Syrien besiegt wurde, ist es um den Islamischen Staat (IS) ruhig geworden. Auch in Libyen, wo er ebenfalls einmal größere Gebiete unter Kontrolle hatte, spielt er nach der Sammlung der Milizen an den zwei verbliebenen wichtigen Akteuren Fayiz as-Sarradsch und Khalifa Haftar kaum mehr eine Rolle. Ganz verschwunden ist die salafistische Terrorgruppe aber noch nicht. Das zeigte sie gestern gegen 15 Uhr Ortszeit im etwa 80 Kilometer von der Borno-Hauptstadt Maiduguri entfernten Viehzüchterdorf Felo.
In der im Bezirk Gubio gelegenen Ortschaft tötete ein Überfallkommando des Islamischen Staats Provinz Westafrika (ISWAP) gegen 15 Uhr Ortszeit mindestens 59 Dorfbewohner. Ein Teil davon wurde erschossen, ein anderer überfahren. Dabei verfolgten die Terroristen ihre Opfer auch dann noch, als diese in den Busch flüchteten.
3.500 bis 5.000 Angehörige
Die nigerianische IS-Filiale ISWAP verfügt den Schätzungen der Vereinten Nationen aus dem Februar 2020 nach über 3.500 bis 5.000 Angehörige. Sie entstand, als der Boko-Haram-Führer Abubakar Shekau dem inzwischen getöteten IS-Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi im März 2015 einen Treueschwur leistete (vgl. IS-Kalifat wird auf einen Schlag um mindestens 70.000 Quadratkilometer größer). Im Jahr darauf spalteten sich die nigerianischen Terroristen nach Führungsstreitigkeiten in den ISWAP und die gemeinhin wieder unter dem Namen Boko Haram laufende Gruppe "Dschama'atu Ahlis Sunna Lidda'Awati Wal-Dschihad".
Die Territorien, die die nigerianischen Dschihadisten Mitte der 2010er Jahre kontrollierten, befinden sich inzwischen wieder weitgehend in der Hand staatlicher Stellen, die dabei auch auf die Hilfe von Dorfmilizen setzen. Die Gründung so einer Dorfmiliz im von zahlreichen Viehdiebstählen heimgesuchten Felo war deren Kommandanten Babakura Kolo nach der Anlass für das ISWAP-Massaker.
Säuberungsaktionen
Denkbar ist allerdings auch, dass der Massenmord nicht nur ein Signal an die Dörfler, sondern auch an die nigerianischen Sicherheitskräfte der Operation Lafiya Dole (OPLD) sein sollte. Die hatten am Montag nach Angaben des nigerianischen Sicherheitskoordinators Generalmajor John Enenche Säuberungsaktionen im Mandaragebirge an der Grenze zu Kamerun und in anderen Gegenden durchgeführt. Enenche hatte dazu verlautbart, je mehr sich das Militär dem "Endsieg über den Aufstand im Nordosten" nähere, desto mehr "Elemente von Boko Haram/ISWAP" würden "festgenommen oder neutralisiert" und ihre Ausrüstung werde beschlagnahmt oder zerstört.
Eine der Säuberungen, über die der Generalmajor sprach, fand an der Straße zwischen Darel Jamel und Miyanti statt, wo das 151. Battalion zwei entführte Frauen befreite und zwei Dschihadisten erschoss. Dabei, so Enenche, habe die Einheit 29.500 Naira (umgerechnet etwa 67 Euro und 50 Cent), zwei Fahrräder und einen Sack mit 121 Paar neuen Gummisandalen sicherstellen können.
Im ersten Junidrittel gab es außerdem Einsätze am Lawanti-Fluss, an einer Straße in der Nähe von Zabarmari, in Doron Naira, in Daban Magaji, in Asala Fura, in Mai Njika, in Kanube, in Kessa Ngala, in Taula und in Shuwabe. Bei diesen Einsätzen beschlagnahmte die Armee unter anderem eine Flak mit Munition, einen Pickup-Truck mit Geschütz, einen Mörsersockel, eine Kalaschnikow mit zwei Runden 7.62-Millimeter-Munition, Solarpanels, Mobiltelefone, eine Rolle Kupferdraht, Reparaturlösung zum Reifenflicken, gebratenes Rindfleisch, Reis, Kochzutaten, Kochtöpfe und ein "religiöses Buch".
Im südlich von Borno gelegenen Adamawa führte das 144. Battalion Anti-Terror-Aktionen in Lemu, Gajinji und Tsakiraku durch. In diesem nigerianischen Bundesstaat wurde in der Zentralmoschee von Michika darüber hinaus eine Person festgenommen, die später gestand, ein Spion aus dem weiterhin von Dschihadisten gehaltenen Gebiet Maikadiri zu sein.
Im Nordwesten Nigerias, in den Bundesstaaten Kaduna und Sokoto, ging die Operation Whirl Punch währenddessen nicht gegen den ISWAP oder Boko Haram, sondern gegen Fulbe-Banden. In Sokoto räumte die Armee dabei Lager im Isah-Wald, wobei Enenches Angaben nach fast 400 Räuber ihr Leben lassen mussten. Ihnen stehen etwa 550 Menschen gegenüber, die den Zahlen der International Crisis Group nach alleine im Mai 2020 bei Überfällen und Entführungen durch Fulbe-Banditen in der Region starben. In ganz Nigeria waren es den Schätzungen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International nach in den letzten Jahren Tausende (vgl. Nigeria: Das Mexiko Afrikas). (Peter Mühlbauer) | Boko Haram fighters attacked Michika, a town in Adamawa state, on Thursday, January 2, 2020.
A soldier, who confirmed the attack, told TheCable that he got a call around 6pm that the insurgents were already in the town.
“Michika is under attack right now. Our men are on their way to repel,” the soldier is quoted as saying.
A north-east resident told TheCable that his sister was trapped as a result of the attack.
Sagir Musa, spokesman of the Nigerian Army, was not available for comment at the time of filing this report as his telephone was switched off.
Boko Haram has renewed attacks in the north-east despite the position of the federal government that the sect has been “technically defeated”.
On Christmas eve, a faction of Boko Haram affiliated to the Islamic State, killed 11 Christian captives in Borno, saying the action was taken to avenge the deaths of Abu Bakr al-Baghdadi, IS’ late leader and Abul-Hasan Al-Muhajir, its spokesman, who were killed in Syria in late October.
Earlier in the month, four abducted aid workers of the Action Against Hunger, an international non-government organisation, were killed by the Islamic State in West Africa Province (ISWAP).
The insurgents said the aid workers were killed following the breakdown of talks with the federal government. | 3 |
Die wahren Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft werden zwar erst in Wochen zu bemerken sein, einige Firmen im Bezirk spüren aber bereits jetzt die Folgen. So etwa der Ybbser Metallbetrieb Schaufler. Dort ist bereits das Materialaufkommen im Bereich Eisenschrotte und Nichteisenmetalle massiv zurückgegangen. Derzeit gibt es zwar noch genügend Arbeit im Bereich der Sortierung und Aufbereitung, die Situation wird aber täglich neu bewertet.
Komplett zum Erliegen gekommen ist dafür der Export von Schrotten, vor allem Eisenschrotten, ins vom Coronavirus besonders hart getroffene benachbarte Italien. Grund dafür sind die Schließungen der Stahlwerke in Oberitalien. Derzeit kann nur in Österreich Material geliefert werden.
„Ab diesem Zeitpunkt verkaufen wir keine Produkte mehr. Die Folgen sind nicht abzuschätzen.“ Martin Mayer, Ardex, Loosdorf
Schaufler-Geschäftsführer Paul Losbichler betont auch, dass Lieferungen von Baustahl aus Italien unterbrochen seien: „Hier wird es sicherlich bald zu Engpässen kommen.“ Eine ähnliche Situation erwartet Losbichler auch für Tschechien, Polen und die Slowakei. Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen versucht Losbichler positiv zu denken: „Wir harren aufmerksam der Dinge, die auf uns zukommen, und sind positiv gestimmt, die Krise zu bewältigen.“
Mitarbeiter der Firma Schaufler mit der Möglichkeit eines Home Office werden angehalten, dieses entsprechend zu benützen. Mit Montag ist auch der Ankauf von Schrott von privaten Personen eingestellt. Bei der Anlieferung an die Schmelzwerke wird großer Wert darauf gelegt, dass es nur zu geringem persönlichen Kontakt kommt.
Aktuell noch stabil ist die wirtschaftliche Entwicklung bei der Loosdorfer Firma Ardex. „Großprojekte laufen momentan noch ohne nennenswerte Verzögerungen. Der Coronavirus hat derzeit noch keine Auswirkungen auf unsere Lieferfähigkeit. Wir rechnen aber mit Einbußen“, betont Unternehmenssprecher Martin Mayer. Mit dem Erlass der Regierung, ab Montag Geschäfte, die keine Waren für den täglichen Bedarf verkaufen, zu schließen, rechnet man bei Ardex mit drastischen Folgen.
„Ab diesem Zeitpunkt verkaufen wir keine Produkte mehr. Die Folgen sind nicht abzuschätzen“, betont Mayer. Dienstreisen sind derzeit auf das absolut notwendige Maß innerhalb Österreichs reduziert. „Derzeit befindet sich keiner unserer Mitarbeiter im Ausland. Von Reisen in andere Länder nehmen wir Abstand“, meint Mayer. Um die Kontakte im Unternehmen zu reduzieren, werden Urlaube und Überstunden abgebaut.
Bei Stora Enso in Ybbs hat man bereits nach dem Ausbruch des Coronavirus in China reagiert und Dienstreisen ausgesetzt. „Aus diesem Grund befinden sich derzeit auch keine Mitarbeiter im Ausland, die zurückgeholt werden müssen“, sagt eine Unternehmenssprecherin gegenüber der NÖN. Aktuell wird die Lage sehr genau beobachtet, und die Mitarbeiter über die neusten Entwicklungen und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen informiert. Aus wirtschaftlicher Sicht sind die derzeitigen Entwicklungen nicht absehbar. „Wir treffen bereits jetzt logistische Vorbereitungen, falls es in Zukunft zu Engpässen beim Transport kommen sollte“, heißt es bei Stora Enso. | The Austrian OBB train operator announced on Friday that it was suspending railway traffic with Slovakia and the Czech Republic due to the spread of the coronavirus disease (COVID-19)
VIENNA (UrduPoint News / Sputnik - 13th March, 2020) The Austrian OBB train operator announced on Friday that it was suspending railway traffic with Slovakia and the Czech Republic due to the spread of the coronavirus disease (COVID-19).
On Wednesday, Austrian Chancellor Sebastian Kurz announced restrictive measures to stop the spread of the disease in the country, including an entry ban for those arriving from Italy without a medical certificate confirming the absence of coronavirus. In addition, the country banned the landing of all aircraft from Italy, and train traffic from Italy to Austria was also halted.
"Due to the current situation train service from and to Czech Republic is temporarily suspended from 14.
03.2020, 0.00 am onward," the operator said, adding that railway traffic with Slovakia is also suspended beginning on Friday.
The company added that tickets from and to Slovakia, as well as Italy and Poland "for journeys until 03.04.2020 can be canceled for free at the ticket office."
As of Friday, Slovakia has recorded seven cases of the disease, and the Czech Republic has confirmed over 90 cases. Meanwhile, more than 400 people have been infected with the virus in Austria, according to the national Health Ministry. | 2 |
The Saudi Development and Reconstruction Program for Yemen
SDRPY schafft Arbeitsplätze für 300 Fischer aus Sokotra
Sokotra, Jemen (ots/PRNewswire)
2. Teillieferung moderner Fischerboote ausgeliefert.
Im Rahmen der Ausführung eines Projekts zur Bereitstellung von 100 Booten für Fischer, die von Hurricanes und tropischen Bedingungen betroffen waren, liefert das Saudi Development and Reconstruction Program for Yemen (SDRPY) die zweite Teillieferung von Fischerbooten mit Modernen Booten im Gouvernement des Sokotra-Archipels aus. Von dieser Lieferung, die auf die Erholung des Fischereisektors, die Verbesserung der Einkommen der Familien, das Voranschreiten der Selbstversorgung zur Erzielung einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion und die Steigerung der Produktivität abzielen, werden 300 Fischer unmittelbar profitieren. Des Weiteren wird sie eine nachhaltige Wirtschaftsumgebung fördern und die Möglichkeiten für Arbeitsplätze erhöhen.
Der Gouverneur von Sokotra, Ramzi Ahmed Mahrous, Brigadegeneral Abdul Rahman bin Salman Al-Hajji, Kommandant der saudischen Truppen in Sokotra, der Sicherheitsdirektor von Sokotra, Oberst Faiz Al-Shathi und Marinekommandant Oberst Ali Salmin wohnten der Veranstaltung bei, an der auch eine Reihe von lokalen Führungspersonen der Regierung sowie Militär- und Sicherheitsbeamte teilnahmen.
"Im Namen aller Bewohner unserer Provinz drücke ich König Salman bin Abdul Aziz, Hüter der heiligen Stätten und seinem Kronprinz Mohammed bin Salman meinen Dank aus" sagte Gouverneur Mahrous während der Einweihungsfeier. Außerdem danke der dem Generalbotschafter der SDRPY, Mohammed bin Saeed Al Jaber für sein Interesse an und für seine Bemühungen in Bezug auf die Zusammenarbeit mit dem Personal des Programms für die Entwicklungs- und Rekonstruktionsprojekte in wichtigen Sektoren der Provinz. Die Projekte, die das Königreich Saudi-Arabien den Menschen in der Provinz geboten hatte, würden für Generationen im Gedächtnis der Menschen unsterblich bleiben, betonte der Gouverneur und sagte, dass die Bewohner von Sokotra ihren saudischen Brüdern und Schwestern die Loyalität halten würden.
Brigadegeneral Al-Hajji bestätigte, dass es sich bei dem Projekt um eine Erweitung derer handele, die das Königreich unter der Leitung von König Salman und dem Kronprinz in Sokotra eingeführt hatte, um alle jemenitischen Provinzen zu unterstützen, wobei es eine direkte Teilnahme des leitenden SDRPY-Botschafters Al Jaber gebe. Al-Hajji erklärte, dass die gelieferten Boote in jemenitischen Fabriken vor Ort gemäß besonderen Anforderungen gebaut worden waren, die benötigt würden, um sie an die Bedingungen auf dem Sokotra-Archipel anzupassen. Er sagte, dass es sich dabei um die zweite Teillieferung an Booten gehandelt habe, die zur Verfügung gestellt wurden, um die jemenitischen Brüder auf der Insel zu unterstützen.
Der Fischereisektor im Jemen bietet Beschäftigungsmöglichkeiten für mehr als eine halbe Millionen Menschen, die hierdurch wiederum 1,7 Millionen Menschen versorgen und mehr als 18 % der Küstebevölkerung von 9,4 Millionen Menschen ausmachen. Die Fischerei ist daher eine große Einnahmequelle, ein wichtiger Sektor für das Schaffen von Arbeitsplätzen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft. Jemenitische Fischereien sind eine wichtige Komponente für die Lebensgrundlage vieler Brüder des Jemens und eine wichtige Quelle für die Lebensmittelsicherheit.
Die hohen Kosten von Booten, von denen ca. 36.000 Fischer abhängen, stellen nach einem sprunghaften Anstieg der Preise von 100 % auf 150 % sowie einer 200 %-igen Steigerung der Motorenpreise eine wahre Herausforderung dar. Im Jahr 2018 erreichten die Kosten für einen Motor 3.900.000 jemenitische Riyals (ca. 15.400 $).
SDRPY-Einsätze sind nicht auf die Fischer des Sokotra-Archipels beschränkt, da im Rahmen des Programms auch 100 Boote an Fischer im Gouvernement Al-Mahra geliefert wurden. Die Küste der Republik Jemen erstreckt sich über mehr als 2.500 km und entlang dreier Meere - des Roten Meeres, des Golfs von Aden und des Arabischen Meers - und umfasst 10 Gouvernements: Aden, Abyan, Hadhramaut, Hodeidah, Hajjah, Lahj, Taiz, Shabwah, Al-Mahra und Sokotra. Die jemenitischen Hohheitsgewässer beherbergen über 350 Arten von Fischen und anderen Meerestieren.
Das SDRPY hat es sich zum Ziel gesetzt, seine Entwicklung entsprechend der 14. Ziels der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu erreichen: "Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen."
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/1154242/SDRPY_Socotra_Fishing_Boats.jpg
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/1154243/SDRPY_Socotra_Fishermen.jpg
Pressekontakt:
media@SDRPY.gov.sa
Original-Content von: The Saudi Development and Reconstruction Program for Yemen, übermittelt durch news aktuell | Your opinions matter to us times;
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Der brandenburgische AfD-Chef Kalbitz hat angekündigt, sich gegen seinen Rauswurf aus der Partei zur Wehr zu setzen. Der AfD-Vorstand hatte Kalbitz Mitgliedschaft wegen früherer Verstrickungen ins rechtsextreme Milieu für nichtig erklärt.
Andreas Kalbitz geht nicht kampflos: Als eine "politische Fehlentscheidung" bezeichnet er seinen Rauswurf. Und kündigt auf Nachfrage an, "alle juristischen Möglichkeiten" zu nutzen, um den Beschluss anzufechten.
"Wenn dieser Entscheidung die Idee zugrunde liegen sollte, die Akzeptanz der etablierten Parteien und politischen Gegner zu erheischen, wird dies nicht gelingen", legt Kalbitz gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio noch nach.
Andreas Kalbitz ist kein AfD-Mitglied mehr
tagesthemen 22:00 Uhr, 15.05.2020, Hanni Hüsch, ARD Berlin
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Prominenter Kopf des Flügels
Neben dem thüringischen AfD-Chef Björn Höcke war Kalbitz der prominenteste Kopf des kürzlich aufgelösten völkisch-nationalen "Flügels" der Partei. Der Verfassungsschutz hatte im März erklärt, der "Flügel" und auch Andreas Kalbitz selbst seien rechtsextrem.
Der ehemalige Zeitsoldat stolpert nun über seine eigene Vergangenheit. Grund für seinen Rauswurf ist nach Angaben der AfD, dass Kalbitz bei seiner Aufnahme in die Partei seine frühere Mitgliedschaft in der "Heimattreuen Deutschen Jugend" verschwiegen habe.
Bei dem rechtsextremen Jugendverband handelt es sich um einen mittlerweile verbotenen Verein, der ein nationalsozialistisches Weltbild zu verbreiten suchte. Kalbitz bestreitet, Mitglied gewesen zu sein. Musste jedoch Kontakte einräumen. Die beiden AfD-Fraktionschefs Alice Weidel und Alexander Gauland kritisierten den Beschluss des Parteivorstands.
Knappe Mehrheit für Ausschluss
Laut ARD-Korrespondent Martin Schmidt beschloss der Vorstand mit sieben Stimmen dafür, fünf Stimmen dagegen und einer Enthaltung die Annullierung von Kalbitz' Parteimitgliedschaft.
Aus Sicht des Bundesvorstands sei Kalbitz nicht wirksam Parteimitglied geworden, "deswegen erlischt die Mitgliedschaft", sagte Behrens.
Partei will Rechtsnationalisten abstoßen
Der 47-jährige Kalbitz war seit 2017 Mitglied des AfD-Bundesvorstands. Nach der Ankündigung des Verfassungsschutzes, den "Flügel" künftig zu beobachten, gaben die Vertreter dessen Auflösung bekannt. Der AfD-Bundesvorstand strebt nun nach eigenen Angaben eine Abstoßung der Rechtsnationalisten aus den eigenen Reihen an.
Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hatte vorgeschlagen, dass der Vorstand über eine mögliche Aufhebung der Mitgliedschaft von Kalbitz entscheidet. Der Co-Vorsitzende Tino Chrupalla und Parteivize Alice Weidel wollten zunächst eine von Kalbitz eingereichte Stellungnahme juristisch prüfen lassen.
HDJ auf "Unvereinbarkeitsliste"
Der Parteivorstand hatte Kalbitz im März aufgetragen, schriftlich Auskunft zu früheren Vereinsmitgliedschaften und Kontakten zu geben. Dieser hatte daraufhin eingeräumt, er halte es für "durchaus möglich und wahrscheinlich", dass er im Zusammenhang mit dem Besuch einer Veranstaltung der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) auf einer "Interessenten- oder Kontaktliste" der inzwischen verbotenen Organisation aufgeführt worden sei.
Die HDJ steht auf der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD: Wer einer der dort aufgeführten Organisationen angehört hat, darf nicht Parteimitglied sein.
Weidel und Gauland kritisieren Entscheidung
Rückendeckung für eine mögliche Klage bekommt Kalbitz von der Spitze der AfD-Bundestagsfraktion. Die beiden Vorsitzenden Alice Weidel und Alexander Gauland, beide selbst Mitglied im Bundesvorstand, kritisierten den Beschluss. "Wir halten das Verfahren für juristisch höchst angreifbar", erklärte Weidel. Gauland hatte dem nicht viel hinzuzufügen und bedauerte mit Blick auf die Entscheidung gegen Kalbitz: "Ich halte das Ergebnis für falsch und für gefährlich für die Partei."
Mit Informationen von Kai Küstner, ARD-Hauptstadtstudio
AfD-Bundesvorstand schließt Andreas Kalbitz aus
Kilian Pfeffer, ARD Berlin
15.05.2020 18:07 Uhr Download der Audiodatei Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an: mp3 Ogg Vorbis Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen. | Andreas Kalbitz since 2017 was a member of the AfD federal executive board. On February 13 it was announced that he - along with Björn Höcke and Hans-Thomas Tillschneider - had been under surveillance by the Office for the Protection of the Constitution since the beginning of the year.
GERMANY'S AfD PARTY VOTED TO EXPEL THEIR BRANDENBURG STATE LEADER Friday over his past connections with an alleged “neo-nazi” youth movement, despite Andreas Kalbitz' denial that he was ever a member. The vote was close: 7-5 with one abstention.
The current co-leaders of the AfD are Joerg Meuthen and Tino Chrupalla. Other top national leaders include Beatrix von Storch, Alice Weidel, Alexander Gauland and Stephan Brandner. Gauland, age 79, retired from the leadership position last year, but is still Federal Parliamentary Leader along with Weidel.
Kalbitz, 47, is a close ally to Bjoern Hoecke, AfD state leader in Thuringia. Both are considered influential figures in the party and credited with building the greater popularity the AfD enjoys in the eastern part of Germany. They are associated with a more revisionist interpretation of Germany's war-time history; in 2007 (13 years ago) Kalbitz was photographed at an event hosted by the HDJ (Heimattreuen Deutschen Jugend), an alleged neo-Nazi youth movement that has since been banned. It was legal at the time. Kalbitz claims he was never a member and didn't play a part, although it was possible his name might be found on one of their old lists.
The AfD has come under growing scrutiny from Germany’s domestic intelligence agency in direct proportion to its growing success in gaining parliamentary seats in state and federal elections. The other parties, all to the left of the AfD, do everything in their power to block, mock and conspire against the most successful nationalist party in Germany. The political parties and the chancellor's office work together in opposition to the AfD. In response, the AfD national board has sought to distance itself from 'extremists' in its membership, and instituted rules that no former member of a “neo-nazi” youth group can join the AfD. The board rejected Kalbitz' claim that he was never a member of the HDJ.
Kalbitz has said he will fight the decision and "exhaust all legal options" to overrule his expulsion.
Alexander Gauland told public broadcaster ZDF that the decision was “wrong and very dangerous for the party.” By which I think he means they will lose votes in the east thereby, without gaining any in the west, and discourage and disappoint an important segment of the party base. It also sets a precedent for losing an independent spirit within their membership. Gauland, being a seasoned German politician, knows what he's talking about. | 4 |
1 Thomas Kemmerich (FDP) hatte sich mit Stimmen der FDP zum thüringischen Ministerpräsidenten wählen lassen. Inzwischen hat er seinen Rücktritt erklärt. Foto: dpa/Bodo Schackow
Nach der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen melden Liberale aus ganz Deutschland Angriffe und Beleidigungen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser macht Teile der Linken, Grünen und SPD für die Vorfälle mitverantwortlich.
Berlin - Das Haus ihrer Familie sei am Samstag mit Feuerwerkskörpern beschossen worden, erklärte die FDP-Politikerin Karoline Preisler aus Mecklenburg-Vorpommern. „Es gibt Menschen, die stoppen nicht für kleine weiche Kinderkörper“, erklärte sie. Der Angriff auf Preisler ist wohl die Spitze des Eisberges.
Aus vielen Orten Deutschlands kommen derzeit Berichte von FDP-Politikern über Übergriffe, Bedrohungen und Vandalismus. Einige machen sich ihrem Ärger in den sozialen Netzwerken Luft. Unter anderem berichtet die Vorsitzende der Jungen Liberalen Ria Schröder, in der U-Bahn als Nazi beschimpft worden zu sein. Außerdem sind in Hamburg offenbar Wahlplakate der Partei zerstört worden.
Der FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser aus Oberschwaben verurteilte die Vorfälle. Er ist der Meinung, Teile der Linken, Grünen und SPD hätten die Stimmung mit Nazi-Vergleichen angeheizt und seien daher mitverantwortlich.
Nur kleinere Vorfälle in Baden-Württemberg
Strasser kritisiert den abgewählten Ministerpräsidenten Thüringens Bodo Ramelow, der die Situation in Thüringen mit der Machtergreifung Hitlers verglichen hatte. Auch den Ton, den der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert gewählt habe, sei zu scharf. Strasser findet es falsch, dass FDP und AfD in einen Topf geworfen werden. „Demokraten müssen zusammenhalten und klarmachen, dass so etwas nicht geht.“ In Baden-Württemberg hat es gegenüber der Partei offenbar nur kleinere Vorfälle gegeben – etwa telefonische Beschimpfungen.
Der FDP-Politiker Thomas Kemmerich war am Mittwoch überraschend vom Thüringer Landtag zum Ministerpräsidenten gewählt worden, wobei er auch die Stimmen der AfD-Abgeordneten erhielt. Nach harscher Kritik trat er schließlich am Samstag zurück. Das Haus von Kemmerich selbst wird nach Angaben aus Parteikreisen seit der Wahl rund um die Uhr von Polizei bewacht; er selbst steht unter ständigem Personenschutz. Seine Kinder wurden demnach zum Teil von der Polizei zur Schule begleitet. Kemmerichs Frau sei auf der Straße angespuckt worden. In der Landesgeschäftsstelle der FDP, die ebenfalls unter Polizeischutz stehe, träfen zahlreiche beleidigende E-Mails ein.
Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Buschmann, appellierte an die Solidarität der politischen Konkurrenz. „Wir bitten alle demokratischen Parteien, Gewalt gegenüber unseren Mitgliedern und Anhängern zu verurteilen und zur Mäßigung aufzurufen“, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. „Es gibt viele prominente und noch viel mehr Beispiele jenseits des Rampenlichts, in denen Demokraten aller Parteien persönlich beleidigt, bedroht und angegriffen werden.“ Diese Form der Auseinandersetzung „dürfen Demokraten nicht länger zulassen“. | Newly-elected Prime Minister of Thuringia Thomas Kemmerich, of the Free Democratic Party (FDP) addressing a press conference at the State Chancellery in Erfurt, eastern Germany, February 6, 2020. — AFP pic
BERLIN, Feb 6 — The premier of Germany’s Thuringia state Thomas Kemmerich resigned today and called for snap regional polls, a day after he was voted into office with help from far-right lawmakers and caused a political earthquake.
“We have decided to apply for the dissolution of the state parliament,” Kemmerich from the liberal Free Democrats (FDP) told reporters.
“We want new elections to remove the stain of the AfD’s support for the office of the premiership,” he said, adding that his resignation was “unavoidable”. — AFP | 2 |
George Floyd
von Sebastian Moll schließen
Der Tod von George Floyd und ein Polizeiruf in New York. Zwei unterschiedliche Vorfälle zeigen, wie sehr Rassismus in den USA Teil des Gesellschaftssystems ist.
Der Mord an George Floyd und ein Polizeianruf im New Yorker Central Park: Zwei unterschiedliche rassistische Vorfälle der vergangenen Woche lösen in den Vereinigten Staaten Wut und Trauer aus
im New Yorker Central Park: Zwei unterschiedliche der vergangenen Woche lösen in den Vereinigten Staaten Wut und Trauer aus Doch Rassismus und Polizeigewalt sind in den USA schon lange Teil der Gesellschaft
und sind in den schon lange Teil der Gesellschaft Die Corona-Krise offenbart nun, wie gravierend das Problem ist
Dass die Corona-Krise die tiefen Risse im sozialen Gefüge der USA kitten könnte, erwies sich spätestens in dieser Woche als Trugschluss. Die Schlagzeilen vom vergangenen Dienstag haben solche Illusionen endgültig pulverisiert. Aus Minneapolis tauchte ein Smartphone-Video auf, in dem zu sehen ist, wie ein schwarzer Mann langsam und qualvoll von einem Polizisten getötet wird. Sechs Minuten lang kniet der Beamte Derek C. auf dem Hals von George Floyd, während dieser darum fleht, aus dem Würgegriff entlassen zu werden. Dann hört Floyd auf, sich zu bewegen.
Polizeigewalt in den USA: Rassismus tief verankert
Es sind Bilder, wie sie die Amerikaner allzu gut kennen. Erst sechs Jahre ist es her, dass in New York Eric Garner mit den gleichen Worten im Schwitzkasten von vier Beamten starb wie nun George Floyd: „I can’t breathe.“ („Ich bekomme keine Luft.“) Die Liste der Opfer rassistischer Polizeigewalt, die in den vergangenen Jahren publik gemacht wurde, ist lang: Trayvon Martin, Michael Brown, Tamir Race, Philando Castile, Freddy Grey – das waren nur die prominentesten Fälle.
Man geht davon aus, dass in den USA bis zu 1000 Angehörige von Minderheiten pro Jahr durch Polizeigewalt sterben. Wie viele davon Opfer exzessiver, rassistisch motivierter Gewalt sind, lässt sich in den vielen Fällen, in denen keine Kamera mitlief, nicht rekonstruieren. Höchst selten werden Polizisten juristisch belangt.
Rassistische Polizeigewalt hat in den USA Tradition
Natürlich existiert das Phänomen der Polizeigewalt gegen Minderheiten in den USA nicht erst, seit es Smartphone-Kameras gibt. Die Rassenunruhen in Detroit, Los Angeles und Newark in den 1960er Jahren wurden durch das gleiche Gefühl der Afroamerikaner ausgelöst, der Staatsgewalt schutzlos ausgeliefert zu sein. Zu Beginn der 90er Jahre mündete das brutale Niederknüppeln von Rodney King in Los Angeles in einem einwöchigen Aufstand.
+ In diesem Ausschnitt aus einem Video vom 25. Mai 2020 kniet ein Polizist aus Minneapolis auf dem Hals eines Mannes in Handschellen, der flehte, dass er nicht atmen könne. Vier Beamte aus Minneapolis, die an der Verhaftung eines George Floyd beteiligt waren, der in Polizeigewahrsam starb, wurden am Dienstag entlassen. © dpa Männliche Afroamerikaner leben in der Erwartung, jederzeit Opfer solcher Gewalt werden zu können. So schrieb der schwarze Intellektuelle Ta-Nehisi Coates 2015 in einem offenen Brief an seinen Sohn: „Spätestens jetzt weißt Du, dass die Polizeireviere Deines Landes mit der Befugnis ausgestattet sind, Deinen Körper zu zerstören. Und Zerstörung ist auch nur die Steigerung einer Herrschaft, die Filzen, Festnehmen, Schlagen und Demütigen vorsieht. All das ist normal für Schwarze.“
Wut und Trauer nach dem Mord an George Floyd - Der Rassismus in USA trifft Minderheiten auf allen Ebenen
Coates gilt als Protagonist dessen, was in den USA heute als Afropessimismus bezeichnet wird. Er zeigt in seinen Arbeiten immer wieder auf, dass Rassismus in den USA kein Übel ist, dass leicht zu beseitigen wäre, sondern eines, das für das Land konstitutiv ist. „In Wahrheit“, schreibt er, „ist es so, dass die Polizei ein Spiegel Amerikas ist, und was auch immer wir vom Strafrecht dieses Landes halten, man kann nicht behaupten, es sei von einer repressiven Minderheit durchgedrückt worden.“
My favorite quote from between the world and me by ta-nehisi coates. Its relevant everyday, but especially now pic.twitter.com/5pzwLtEAYM — zay (@zaynomas) May 27, 2020
Für Coates’ Pessimismus gibt es in diesen Tagen mehr Anlass als je zuvor. Wer geglaubt hat, in der Corona-Krise habe Amerika seine dunkle Seite abgeschüttelt, der wurde in dieser Woche eines Besseren belehrt. Ein Vorfall im New Yorker Central Park spiegelte und ergänzte das Verbrechen an George Floyd auf beinahe unheimliche Art und Weise. Dort rief ebenfalls am Dienstag eine weiße Spaziergängerin die Polizei, weil sie sich von einem schwarzen Mann bedroht fühlte.
Wo ein Polizeiruf tödlich enden kann: Das Rassismusproblem der USA
Im Vergleich zu den Ereignissen von Minneapolis mochte die Episode harmlos erscheinen. Doch für Afroamerikaner offenbarte sie dieselbe schmerzliche Wahrheit. In dem Video, dass der Mann, ein überhaupt nicht bedrohlich wirkender Hobbyornithologe, aufnahm, ist zu sehen, wie die Frau hysterisch in das Telefon schreit, dass „ein Afroamerikaner“ hinter ihr her sei. Für schwarze Amerikaner lässt ein solches Verhalten alle möglichen Warnlampen anspringen. Die Frau wusste instinktiv, dass man ihre Ängste bei der Polizei ernster nehmen würde, wenn sie ihren vermeintlichen Angreifer als schwarz identifiziert. Damit gefährdete sie aufgrund ihrer rassistisch motivierten Ängste das Leben des Mannes, der wie jeden Tag im Park unterwegs war, um Vögel zu beobachten.
+ Die Wut der Demonstranten bricht sich nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd auch in Los Angeles Bahn. © Agustin PAULLIER/afp Vorfälle wie dieser haben nicht erst in den vergangenen Jahren in den USA einen tödlichen Ausgang. Die lange und grausame Geschichte von Lynchmorden ist voll von weißen Frauen, die sich irrational von schwarzen Männern bedroht fühlen. Der traumatischste solcher Vorfälle war 1955 der Tod des 14 Jahre alten Emmett Till, der angeblich eine weiße Frau in Mississippi lüstern angeschaut hatte. Till wurde grausam an ein Auto gebunden und zu Tode geschleift. Der Vorfall war eines der Ereignisse, das zur schwarzen Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre führte.
Minderheiten am stärksten betroffen: Corona-Krise offenbart den Rassismus in den USA noch mehr
So war kurz nach dem Ausbruch des Coronavirus in den USA klar, dass er die Minderheiten des Landes besonders stark trifft. Die Verschränkung von Rasse und sozioöknomischer Benachteiligung richtete bei der afroamerikanischen Bevölkerung katastrophale Schäden an. Die Gründe liegen in niedrigen Einkommen, einem mangelhaften Zugang zu medizinischer Versorgung und beengten Wohnquartieren.
Viele Afroamerikaner sind trotz Pandemie dazu gezwungen, zur Arbeit zu gehen. Die Gefängnisbevölkerung, die besonders gefährdet ist, ist überproportional afroamerikanisch – ebenfalls die Folge eines rassistischen Strafrechtssystems. Der Kolumnist Adam Serwer beschreibt im „Atlantic Magazine“ diese vorhersehbaren Statistiken als Teil des „Rassenvertrags“ in Amerika, den er als Ergänzung zum Sozialvertrag sieht. In Amerika habe man sich in unsichtbarer Tinte darauf geeinigt, dass die afroamerikanische Minderheit nicht im selben Maß an der Gesellschaft Teil hat wie die weiße Mehrheit. Zuerst, so Serwer, habe Präsident Donald Trump* das Virus vollkommen ignoriert. Dann gab es eine Phase, in welcher er sich als Krisenmanager inszenieren wollte. Nun, da klar ist, dass in der Hauptsache die ärmere und schwärzere Bevölkerung betroffen ist, kann er gar nicht schnell genug die Wirtschaft wieder anwerfen.
Unausrottbar: Die USA inmitten von Rassismus und Polizeigewalt
So hat die Corona-Krise bislang, wie Ex-Präsident Barack Obama bei einer Ansprache vor schwarzen Studierenden am vergangenen Wochenende sagte, die Decke von den tiefen ungelösten Problemen des Landes zurückgezogen: allen voran dem unausrottbaren Rassismus. Zusammengerückt wird bislang alleine im Kleinen, in einzelnen Akten der Güte und der Solidarität.
Until the officers who murdered Breonna Taylor in Louisville, Kentucky and George Floyd in Minneapolis, Minnesota are held accountable, the anger & fury will continue.
And it should.
And if the murders by police don't stop, the anger won't stop.
That's the deal. — Shaun King (@shaunking) May 29, 2020
Was Amerika bleibt, ist das, was Ta-Nehisi Coates seinem Sohn mitgegeben hat: „Dies ist Dein Land, dies ist Deine Welt, Dies ist Dein Körper, und Du musst irgendeine Art und Weise finden, darin zu leben.“
Von Sebastian Moll
*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen Digital Netzwerks. | Terrence Floyd, brother of the deceased George Floyd, leads a protest march over the Brooklyn Bridge, Thursday, June 4, 2020, in New York. (@johnminchillo / Twitter)
This analysis was originally published by the Center for Public Integrity.
Before he was killed by a white police officer in Minneapolis, George Floyd, like millions of African Americans, lost his job because of the coronavirus pandemic.
After months of a pandemic that has seen African Americans die at almost double their numbers in the U.S. population, and generations of police and white supremacist violence against Black people, a mix of rage and despair is once again burning across the country.
The police violence and the impact of the pandemic are two sides of the same coin.
“What’s happened with Floyd, and in the history of the U.S., is about whether Black folks can execute power over what their lives are going to look like,” said Jessica Fulton, vice president of the Joint Center for Political and Economic Studies, a research organization in Washington, D.C., focused on ideas that improve the socioeconomic status of African Americans.
In a nation radically altered by the coronavirus, Floyd’s death reminds us that some things have not changed.
Here at Ms., our team is continuing to report through this global health crisis—doing what we can to keep you informed and up-to-date on some of the most underreported issues of this pandemic. We ask that you consider supporting our work to bring you substantive, unique reporting—we can’t do it without you. Support our independent reporting and truth-telling for as little as $5 per month.
A new report by the Economic Policy Institute (EPI) states that racial and economic inequality have made Black workers—who comprise about 12 percent of the workforce—most vulnerable to the coronavirus.
As of April, less than half of the adult Black population was employed. Many of those African Americans who were working are part of the army of low-paid essential workers, risking their lives for a paycheck. (Black women and Latinas are the backbone of this army.) And they are more likely to be uninsured, so they do not get medical care until they fall severely ill.
More than 50 years after the landmark Kerner Commission report—which called out the nation’s systemic racism after Los Angeles, Detroit, Newark and other cities erupted in flames—the coronavirus has pushed this same unfinished agenda back into the spotlight.
In between Kerner, we have had other moments and other reports and other opportunities to address the economic and racial inequality that abet police violence—Los Angeles following the acquittal of police officers in the beating of Rodney King in 1992, and in Ferguson after a police officer killed Michael Brown in 2014.
Yet here we are. George Floyd is dead. And millions of African Americans are unemployed.
The income and wealth divide between whites and Blacks amounts to an even more critical problem during the pandemic. White families hold five times as much cash in savings, checking, money market accounts and other liquid assets as Black people, according to the EPI report. In 2018, median household income for whites was 70 percent higher than for Blacks.
This racial wealth gap means that African Americans are less prepared than whites to weather the COVID-19 storm. While African Americans experienced economic gains over the past few decades, the pandemic—like the recession from 2007 to 2009—threatens to erode what progress they have made. However, the gains never erased the persistent wage and wealth gap between Blacks and whites.
Several Black protesters have said, “If the police don’t get you, the coronavirus will.”
Floyd pleaded for mercy as Officer Derek Chauvin pressed his knee into his neck until Floyd could no longer breathe. His death triggered the protests of the past week.
But the issues that have driven people to the streets are the same as those identified in the 1968 Kerner report. Over the years, the report has become a benchmark for racial progress. Though it is typically cited for indicting a white, paternalistic perspective in the news media, it also proclaimed “white racism” as the catalyst for the unrest, condemned police brutality and proposed destroying structural barriers to racial equality.
“People understand the lynching of a Black man on video to be linked to a movement where overt white supremacy is surging,” said Eric Tang, a University of Texas at Austin associate professor whose work focuses on race and social movements in urban America. “At the same time, what we see is the way in which this unrest intersects with broader issues, just as we saw in the late 1960s when unrest tied to housing, unemployment and income inequality ripped through Black ghettos.”
Valerie Wilson, an economist and co-author of the EPI report on Black workers, agrees that the issues are the same today.
“There were a number of recommendations to address those issues,” said Wilson. “But those recommendations were not taken up. So, what we have seen since is that we still have the same problems.”
The recommendations were never consistently pursued by Democrats or Republicans. President Lyndon Baines Johnson, who appointed the commission, was unhappy with its conclusions. President Richard M. Nixon liked them even less. His law-and-order rhetoric echoes today in President Donald Trump’s response to the thousands of people whose calls for justice could result in what Johnson wanted from the commission—preventing more unrest from happening.
In his last minutes of life, penned to the pavement, George Floyd said, “I can’t breathe.” His life ended in the same way as thousands of Americans who have suffered from COVID-19. They could not breathe.
More than 50 years after the Kerner report, we cannot continue to separate police violence from racial and economic inequality. They are two sides of the same coin that is stealing Black lives.
The coronavirus pandemic and the response by federal, state and local authorities is fast-moving. During this time, Ms. is keeping a focus on aspects of the crisis—especially as it impacts women and their families—often not reported by mainstream media. If you found this article helpful, please consider supporting our independent reporting and truth-telling for as little as $5 per month. | 2 |
PEKING (dpa-AFX) - Der Volkswagen (Volkswagen (VW) vz)-Konzern baut sein Engagement rund um Elektroautos in China aus und steigt direkt bei einer Batteriefirma ein. Volkswagen China werde mit 26,5 Prozent der Anteile größter Einzelaktionär von Guoxuan High Tech, teilten die Chinesen am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die Börse in Shenzhen mit. Über den möglichen Einstieg hatte es bereits vor einigen Monaten Medienberichte gegeben. Eine Bestätigung von Volkswagen war zunächst nicht zu erhalten.
China ist der mit Abstand größte Einzelmarkt für den VW-Konzern. Batterien gelten im Hochlauf der Elektromobilität als knappes Gut, die Autobauer versuchen sich daher auf verschiedenen Wegen genügend Kapazitäten zu sichern.
China gilt als Leitmarkt für die Elektroautos, weil die chinesische Regierung die schlechte Luft in den großen Städten des Landes bekämpfen und bei dem Thema Technologieführer werden will. Auch in Europa will Volkswagen selbst Batteriezellen herstellen, was wegen der hohen Investitionskosten nicht jeder Autobauer selbst in Angriff nimmt. In Salzgitter wird mit dem schwedischen Batteriespezialisten Northvolt zusammen eine Fertigung aufgebaut, darauf hatte unter anderem der Betriebsrat gedrungen. In den künftigen Elektroautos wird die Batterie nach Schätzung von Experten und Unternehmen einen Großteil der Wertschöpfung ausmachen./men/he | The joint venture between Volkswagen Group and the Swedish battery producer Northvolt AB is gaining further momentum. It has been decided that Volkswagen itself will erect the buildings and infrastructure for the joint venture’s “Northvolt Zwei” factory that is to produce lithium-ion battery cells, in order to leverage synergies at the Salzgitter site – based on the existing Center of Excellence for Battery Cells. Some €450 million is to be invested in this project. The joint venture will then rent the factory space. Battery cell production at the plant is scheduled to commence in early 2024 with an initial production capacity of 16 gigawatt hours.
“We are optimizing the Volkswagen Group’s strategic position in the key future field of batteries”, said Dr. Stefan Sommer, Volkswagen Group Board Member for Components and Procurement and a member of the Northvolt AB Board of Directors. “In addition to a very secure supply base with external producers, we are also systematically building up further capacities.”
In September 2019, Volkswagen and Northvolt established a joint venture to prepare for the large-scale production of lithium-ion batteries in Germany. Volkswagen’s commitment to erect the buildings and infrastructure is the next key strategic decision. Construction work at the site is scheduled to commence before the end of this year.
“Battery cell production in Salzgitter is an important step for the transformation to e-mobility”, said Thomas Schmall, CEO of Volkswagen Group Components. “We are pooling expertise at the Salzgitter site with production capabilities and the Center of Excellence for Battery Cells, and are therefore driving battery cell development further forward, developing new standards and transferring them direct to the manufacturing process.”
The Volkswagen Group is amassing technological expertise in the field of battery cell production as part of its electrification strategy. In addition, the Group maintains strategic relations with several producers to secure its battery supplies in all world regions. Currently, these suppliers are LG Chem, Samsung and SKI for Europe as well as CATL for China and Europe. In addition, SKI will also supply battery cells for the US market. In Europe alone, Volkswagen expects annual demand of over 150 gigawatt hours from 2025, with demand in Asia at a similar level. | 3 |
Asunción: Chiara D’Odorico, eine der jungen, international bekannteren Pianistinnen Paraguays, beginnt im Februar mit ihrer zweiten Welttournee, um ihr Album “Purahéi che retãgua“ in Europa und Afrika vorzustellen.
Am 7. Februar hat die Pianistin ihren ersten Auftritt in Spanien und zwar zuerst in der Díaz Caneja-Stiftung in Palencia und am 8. Februar in der Francis Chapelet-Stiftung in Abaraca.
Am Dienstag, den 18. Februar, wird sie ein Konzert in der Wisdom Hall in Kairo, Ägypten, geben.
Am 29. Februar tritt D‘Odorico in Rom, Italien, am Päpstlichen Institut für Kirchenmusik auf. Dieses Das Konzert wird von der Paraguayischen-Italienischen Assoziation und der Botschaft von Paraguay in Italien organisiert.
Jeder Klavierabend besteht aus zwei Teilen: Der erste aus Werken des berühmten polnischen Komponisten Frédéric Chopin, einer der größten Referenzen der Musikromantik und im zweiten Teil wird das Album der Pianistin “Purahéi che retãgua“ (Musik von meine Erde) vorgestellt.
Wochenblatt / La Nación | TORONTO -- A Strawberry Moon will rise on Friday and will pass through part of the shadow of the Earth in what is called a partial penumbral eclipse of the moon.
But don’t expect a red-hued moon resembling a “blood moon,” which occurs when there is a total lunar eclipse.
Rather, the Strawberry Moon gets its name for the time of year the full moon appears, according to NASA.
The space agency said the Algonquin tribes named the Strawberry Moon as such because it occurs during the relatively short season for harvesting strawberries in the north-eastern United States.
In Europe, NASA said the full moon has been called the Mead Moon or the Honey Moon after the fermented drink.
In appearance, the Old Farmer’s Almanac said the Strawberry Moon will appear large and golden-hued when it rises above the horizon. NASA said the moon will appear full for about three days, from early Thursday morning into early Sunday morning.
While the full moon will be a sight in and of itself, celestial watchers will be treated to an accompanying partial eclipse of the moon on Friday, depending on where they live.
Unfortunately for those in North America, the penumbral lunar eclipse won’t be visible because the moon becomes full during daylight hours when it’s below the horizon.
For observers in Europe, Asia, Africa and Australia, however, the moon will appear ever-so-slightly darker than normal as it passes through the outer edge of Earth’s shadow (the penumbra). The dimming effect won’t be as a dramatic as a total eclipse and will be difficult to detect for the casual watcher staring up at the sky.
The partial penumbral eclipse of the moon will occur on Friday afternoon at 3:12 p.m. Eastern.
Although moon-gazers in North America won’t be able to witness the partial eclipse in person, they can still livestream the lunar event thanks to the Virtual Telescope Project, which will stream the view above Rome’s skyline in Italy beginning at 3 p.m. Eastern. | 1 |
„Da sind Backstage-Geheimnisse dabei, die wohl nicht einmal Brian May und Roger Taylor kennen!“ Star-Regisseur Rudi Dolezal, der u.a. schon für die Rolling Stones, Whitney Houston oder Falco unzählige Award-gekrönte Videos und Dokus fertigte, lüftet heute die großen Geheimnisse der Rock-Champions von Queen.
© zvg
In seiner neuen Talk-„Show Queen - The Untold Stories“ liefert er ab 20 Uhr auf Instagram und YouTube die geheimen Insider-Informationen zu seinen 32 Queen-Videos. Vom Zug-Unfall beim Dreh von Breakthru, über die Extrawünsche bei One Vision („Queen ließe mich wegen einer fünf-sekündigen Chor-Sequenz das komplette Münchner Studio in London nachbauen.“) bis zur Frage ob Freddie Mercury und Barbara Valentin mehr als nur Freunde waren. „Sie waren aufeinander fixiert, Freddie war von ihren Brüsten, die sie für ihn auch gerne auf Partys entblösste, fasziniert, aber ich denke nicht dass sie Sex hatten.“
© zvg
Noch mehr Insider-Infos gibt’s Ende das Jahres. Da bringt Dolezal sein Buch Mein Freund Freddie in gleich 11 Sprachen. Mehr als 50 Kapitel über die langjährigen Freundschaft. Inklusive dem allerletzten Interview. Persönlich signierte Exemplare sind bereits unter myfriendfreddie.com vorbestellbar. | The video will start in 8 Cancel
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The life of Freddie Mercury may not have been as wild and flamboyant as many have been led to believe, according to Greg Brooks and Simon Lupton.
The pair have compiled a new autobiography of the legendary Queen singer, based upon his interviews, and they have revealed that he actually comes across as "very ordinary" despite being 'cultured and intelligent'.
Appearing on The Official Queen Podcast , they revealed that Freddie was not living the over-the-top life that has been portrayed previously.
Greg and Simon said: " A lot of the time we left him talking in a very ordinary way about ordinary things.
(Image: Getty Images)
“Some people see him as a superhero don’t they, but he was an ordinary man who did basic things like we all do.
“We wanted to offer not only the sensationalist stuff, but the human stuff.
“The ordinary man doing things at home like the rest of us do.”
They went on to add: “He had such a distinctive way of talking.
“It’s unusual because it’s very cultured, which you don’t expect from a rock star do you?
“But he was incredibly intelligent and very cultured; he had such a great way with words.
“It’s easy to see why he was such a great lyricist, because his turn of phrase is so poetic.”
(Image: Redferns)
The Queen archivists and documentary makers said that since the release of Bohemian Rhapsody and the critical acclaim the award-winning film received has meant that interest in their studies of Freddie have rocketed.
Lupton revealed: “When Bohemian Rhapsody came out, the interest in Freddie absolutely skyrocketed.
“I think what the movie did really well was give you a real sense of what kind of person Freddie was.
“And I think that got a lot of people, who perhaps didn’t know a lot about Queen or a lot about Freddie, really intrigued about him.”
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He added: “They’re finding new fans all the time. That’s the remarkable thing.
“I don’t think any of us imagined we would be here, what, 28 years since losing Freddie.
“And there are still people now discovering him and wanting to know about him.
“And that’s because there’s so much going on, there’s so much out there. It’s a living, breathing thing still.”
Their publication, Freddie Mercury: A Life, In His Own Words was rereleased last September after it was originally released in 2006.
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WASHINGTON (dpa-AFX) - Das US-Finanzministerium hat laut "Washington Post" angeordnet, den Namen von US-Präsident Donald Trump auf Notschecks für Millionen von Amerikanern drucken zu lassen. Es handle sich dabei um einen beispiellosen Schritt, der drohe, die Auslieferung an Empfänger um einige Tage zu verzögern, schrieb das Blatt am Mittwoch unter Berufung auf namentlich nicht genannte Mitarbeiter der US-Steuerbehörde IRS.
Rund 70 Millionen Menschen sollen in der Corona-Krise als Teil des US-Konjunkturpakets von den kommenden Tagen an einen Scheck über 1200 US-Dollar bekommen, pro Kind soll es zusätzlich 500 US-Dollar geben. Diese Direkthilfen an Steuerzahler gehören zum mehr als zwei Billionen Dollar schweren Paket der US-Regierung, das dem Einbruch der Wirtschaft entgegenwirken soll. Wenn Empfänger demnächst also ihre Schecks öffneten, werde auf der linken Seite der Name des US-Präsidenten stehen. Die Entscheidung sei am Montagabend getroffen worden, die Schecks müssten nun entsprechend umgearbeitet werden.
Verspätungen bei der Auslieferung der Schecks werde es nicht geben, sagten Mitarbeiter des Finanzministeriums. Doch das technische Team der IRS sei erst am Dienstagmorgen über die Neuerung informiert worden, sagte ein Mitarbeiter des Ministeriums. Es arbeite nun von Zuhause an der Änderung, was nach Angaben von zwei IRS-Mitarbeitern sehr wahrscheinlich doch zu Verzögerungen führen werde. Ursprünglich sollten die Schecks am Donnerstag druckfertig sein.
Es werde das erste Mal sein, dass der Name eines Präsidenten auf einer Auszahlung der IRS erscheint, schrieb die "Washington Post". Weder bei routinemäßigen Rückerstattungen, noch bei Notschecks, die die US-Regierung in den vergangenen Jahrzehnten an Steuerzahler aushändigte, habe es so etwas gegeben.
Die "Washington Post" wertete die Entscheidung als ein weiteres Zeichen dafür, dass Trump versuche, die Anerkennung für Corona-Hilfen für sich zu beanspruchen. Gut sechs Monate vor der Präsidentschaftswahl und mit einem coronabedingt pausierendem Wahlkampf, böten ihm die Schecks die Möglichkeit, direkt mit Wählern in Kontakt zu treten. Die Idee für Schecks als Direkthilfen habe ursprünglich nicht Trump gehabt, sondern unter anderem der republikanische Senator Mitt Romney.
Das Coronavirus setzt den USA schwer zu. Gemessen an absoluten Zahlen aus den offiziellen Statistiken sind die Vereinigen Staaten derzeit das weltweit am schwersten betroffene Land mit mehr als einer halben Million Infektionen und mehr als 23 000 Todesfällen./ddo/DP/jha | President Trump says he is taking hydroxychloroquine
Mr Trump has frequently touted the drug as a cure for coronavirus, despite evidence to the contrary.
By Conor Marlborough Monday, 18th May 2020, 9:59 pm Updated Monday, 18th May 2020, 9:59 pm
United States President Donald Trump has said that he is taking the drug hydroxychloroquine.
In a White House press briefing, Mr Trump said he had taken one of the anti-malarial pills every day “for about a week-and-a-half”, adding “and I’m still here.”
It comes after the President repeatedly touted the drug in the early weeks of the pandemic as a “very strong, powerful medicine” that could be an effective therapy for coronavirus.
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In a White House press briefing, Mr Trump said he had taken one of the anti-malarial pills every day “for about a week-and-a-half”, adding “and I’m still here.” (Photo by Drew Angerer/Getty Images) Copyright: Getty Images
Asked by one reporter for evidence that the drug was effective at treating Covid-19, the President replied: “Here’s the evidence, I get a lot of positive calls about it.
Mr Trump also mentioned that he is taking zinc supplements - another substance rumoured to be a possible coronavirus treatment.
But the President’s latest hydroxychloroquine comments are in contrast to those made in previous weeks.
While he promoted the drug in early and mid-April, Mr Trump then distanced himself from his previous claims - after one clinical trial in US military hospitals showed that nearly a third of veterans with coronavirus died when treated with hydroxychloroquine.
Asked by Washington Post reporter Philip Rucker in late April why he had “stopped promoting hydroxychloroquine as a cure” for Covid-19, the President said: “I haven’t at all. I haven’t at all. What are you saying?”
“We’ll see what happens,” Mr Trump told Mr Rucker, “We’ve had a lot of very good results, and we had some results that perhaps aren’t so good, I don’t know, I just read about one, but I also read many times good.
“So I haven’t at all. And it’s a great (sic) - for malaria, for lupus, for other things, and we’ll see what it is.”
In early April, Forbes reported that President Trump had a “small personal financial interest” in Sanofi, a French drugmaker that produces hydroxychloroquine.
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Joy Yates | 1 |
Wahlen Bolivianer sollen Anfang Mai neuen Präsidenten wählen Nach dem Rücktritt von Präsident Evo Morales sollen die Bolivianer Anfang Mai einen neuen Staatschef wählen.
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Mail an die Redaktion Jeanine Anez (M), Interimspräsidentin von Bolivien, während einer Ankündigung. Foto: Reynaldo Zaconeta Caballero/ABI/dpa
La Paz.„Am 3. Mai werden die Bürger an die Urnen gehen, um einen Präsidenten und das Parlament zu wählen“, sagte der Leiter des Wahlamtes, Salvador Romero.
Die Stichwahl könnte dann in der zweiten Junihälfte stattfinden. Am kommenden Montag will die Behörden den Wahlkalender offiziell bekannt geben.
Ex-Präsident Morales war im November unter dem Druck des Militärs zurückgetreten, nachdem ihm von der Opposition und internationalen Wahlbeobachtern Betrug bei der Präsidentenwahl vom 20. Oktober vorgeworfen worden war. Er setzte sich zunächst ins Exil nach Mexiko ab und ließ sich zuletzt in Argentinien nieder. Derzeit führt eine konservative Übergangsregierung unter Interimspräsidentin Jeanine Añez die Amtsgeschäfte.
Der rechte Aktivist Luis Fernando Camacho hat bereits seine Kandidatur angekündigt. Der Rechtsanwalt und Anführer einer Bürgervereinigung aus dem wirtschaftlich starken Department Santa Cruz de la Sierra im Osten des Landes gilt als einer der Drahtzieher hinter den Protesten, die schließlich zum Rücktritt von Morales führten. Kritiker werfen ihm Rassismus und religiösen Eifer vor.
Morales linke MAS-Partei will am 19. Januar ihren Kandidaten küren. Der ehemalige Staatschef leitet den Wahlkampf seiner Partei aus dem argentinischen Exil heraus. Eine eigene Bewerbung bei der Neuwahl hat der erste indigene Präsident des südamerikanischen Landes bereits ausgeschlossen. | LA PAZ, Jan 5 (NNN-PRENSA LATINA) – Diego Pary, who served as Bolivian foreign minister, under Evo Morales, returned to La Paz on Saturday, to run for the presidency in the upcoming general elections.
Pary arrived from neighbouring Argentina,where Morales and several of his senior officials stayed, since early Nov, to seek political asylum.
In an interview with a local radio, Pary said, Bolivians wanted him to return, as a potential candidate. “I will be where the social movements decide I should be.”
Bolivia has been plunged into political uncertainty, since the opposition rejected the re-election of the country’s first indigenous president, Morales, to a fourth term in the Oct elections, citing electoral fraud.
Morales resigned and fled to Mexico, after Bolivia’s military and police forces sided with the opposition and withdrew their support for his leadership.
Opposition lawmaker, Jeanine Anez, took over as interim president and presided over the process to hold new elections, with the participation of the Legislative Assembly, where Morales’ Movement Towards Socialism party holds a majority of seats.
Elections are to be held on May 3, to elect lawmakers as well as a new president and vice president, according to the Supreme Electoral Court.– NNN-PRENSA LATINA | 3 |
Verschwörungstheorien : Extremisten zu Corona: „Strafe Gottes“ oder „Bio-Waffe“
Eine Frau trägt einen Niqab, einen Gesichtsschleier (Illustration). Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa.
Berlin Die Corona-Krise bietet Extremisten unterschiedlicher Couleur Anknüpfungspunkte für Aktivismus und Verschwörungstheorien.
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Nach Informationen aus Sicherheitskreisen gibt es aber auch in diesen Milieus in Deutschland sowohl Gruppen, die eine Gefährdung durch die Verbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 grundsätzlich infrage stellen und als auch solche, die ihre Gesinnungsgenossen eindringlich vor den gesundheitlichen Risiken warnen.
Unter deutschen Dschihadisten finde sich beispielsweise die Theorie, die Krankheit sei eine „Strafe Gottes“, von der daher vor allem „Ungläubige“ betroffen seien. Das ausgiebige Händewaschen der Muslime vor dem Gebet und das Tragen des Gesichtsschleiers durch die Frauen böten zudem ausreichend Schutz. Im Irak gibt es Bedenken, dass die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Krise nutzen könnte, um aus Verstecken in der Wüste in einige Städte zurückzukehren.
Rechtsextremistische Gruppierungen in Deutschland üben dagegen Kritik an der Bundesregierung, der man vorwirft, die Deutschen nicht ausreichend geschützt zu haben. Gleichzeitig werden Migranten als angebliche Träger des Virus diffamiert. Unter sogenannten Reichsbürgern finden sich laut Sicherheitsbehörden auch antisemitische Narrative sowie die Theorie, das Coronavirus sei eigentlich eine Bio-Waffe.
Viel Aufmerksamkeit in Deutschland erfahren zur Zeit auch Posts zur sogenannten Q-Verschwörung, wie die Amadeu-Antonio-Stiftung beobachtet hat. In dieser erfundenen Geschichte, die aus den USA stammt, wird behautet, Mächtige würden Kinder entführen und in unterirdischen Lagern foltern und töten, um ein Lebenselixier, das Menschen verjüngt, zu gewinnen.
Rechtsrock-Konzerte als Treffen zur Vernetzung und Finanzierung der rechtsextremen Szene können zur Zeit zwar wegen der bundesweiten Kontaktbeschränkungsregeln nicht stattfinden. „Allerdings gibt es jetzt auch Rechtsrock-Konzerte, die im Internet gestreamt werden“, hat Stefan Lauer von der Amadeu-Antonio-Stiftung festgestellt. | Kindly Share This Story:
By Rita Chioma
The CEO of 24 Spring Option, Richard Don Philip, better known as Richard Phillz has urged his fellow Germans to heed to COVID-19 precautionary measures in the country as the one month of lockdown elapses.
The 31 year old who is originally from Berlin, Germany, but relocated to the USA after graduation from College commended the Federal Government of Germany for taking the right steps at the right time to tackle COVID-19.
“The Coronavirus is indeed a pandemic that has put the world on still but I am hopeful we will overcome. Meanwhile, I advise everyone out there to take precautionary measures.
The federal and state governments have strongly recommended that Germans wear face masks when shopping and on public transport, and some states have even made that compulsory. I totally support this move. We have to jointly conquer the COVID-19 battle,” he stated.
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Richard Phillz who is currently self employed, running a business which deals in trading forex, binary and coaching, sheds more light on his plans and inspiration.
He said, “I teach clients how to handle personal trading charts and I has over one million clients worldwide who are currently learning from different trading tricks from me.
I plan to take the cryptoworld to the next level before the end of 2020. I am actually working on something but I don’t want to unveil it for now
My mentor in the game has always been Grant Cordone. He has learnt lot of business strategies by reading his books and they are quite inspiring.
In addition, I work with the best team and well trained traders. I am always very careful while making recruitments. So, my busy schedule does not affect my business in any way.
I also need to state this, I rate my country of business; USA to be 100% because it is a good place to actualize dreams and help people achieve their dreams too.”
Also speaking on the challenges of running such kind of business, Richard Phillz notes that he had a hard time starting up trade, as he had to live from proceeds he got from selling drugs, “not until I went online to try to learn new business ideas on YouTube. I saved up capital to begin a trade, at first, I made lot of losses but it was all worth it at the end. I made a decision that I wanted to start talking responsibility for my life and do something great with it, so I got off drugs, cleaned up my act, and committed to achieving at astronomical levels.”
He continued, “Whatever challenges you have gone through or are currently going through, I want to encourage you to make a decision to take personal responsibility for them and decide, right now, that you want a better life and are willing to do everything you can to turn it around.
It’s not easy. Never before have the challenges and risks in life loomed so large; but never before have the potential payoffs been so huge. That’s why they’re called challenges. But that hard work, perseverance, and commitment will lead to great things once you’re on the other side of them. One thing I realized is that if you weren’t up for the challenge, you wouldn’t have it. Each challenge you have is uniquely yours and because of that, you can get past it.”
Richard Phillz was born into the family of Mr and Mrs Aterus Phiip. He was the only child of his parents and grew up as good kid. He was not born into a wealthy background but his parents did all they could to make sure their only child becomes successful in life. Richard had his basic education in the public schools in Germany and his high school was in Ramstein high school, Germany.
He was one of the most intelligent kids in school and he was fortunate to obtain a scholarship to college. He had his college education at the imperial college in London. After college education, he relocated to the United States of America where he was able to further his education and bagged an Associate degree in the Harvard Business School.
Vanguard
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Hochland SE
Hochland Deutschland legt dritten Nachhaltigkeitsbericht vor - Verantwortung für Generationen
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Heimenkirch (ots)
Bericht für den Zeitraum 2017-2019 nach GRI Standards - Erstmals auch als Digitalbericht auf eigener Internet-Microsite - Keine Schauspieler oder Models: Fotos zeigen echte Hochländer
Nach 2015 und 2017 hat die Hochland Deutschland GmbH ihren dritten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Unter dem Titel "Verantwortung für Generationen" stellt das Familienunternehmen aus dem Allgäu seine wichtigsten Herausforderungen und Ziele in Sachen Nachhaltigkeit vor sowie die Maßnahmen, die es auf dem Weg zu diesen Zielen in den Jahren 2017 bis 2019 ergriffen hat. Der Käsehersteller hat den Anspruch, "das Richtige zu tun und verantwortlich zu handeln" heißt es im Vorwort. "Wir wissen, dass wir nur dann langfristig ökonomisch erfolgreich sein können, wenn wir auch ökologisch und sozial sinnvoll handeln", so Volker Brütting, einer von drei Geschäftsführern der Hochland Deutschland.
Der über 70 Seiten starke Bericht ist übersichtlich aufgeteilt in die Kapitel "Unternehmensführung", "Produkte", "Umwelt" sowie "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter". In der Themenauswahl orientiert sich Hochland an einer sogenannten "Wesentlichkeitsmatrix", die das Nachhaltigkeitsteam in einem aufwendigen mehrmonatigen Prozess erstellt hat. Hier flossen unter anderem die Erwartungen interner und externer Stakeholder ein. In einer umfangreichen Stakeholder-Analyse waren zuvor Mitarbeiter, Gesellschafter, Verbraucher, Lieferanten, Landwirte, Politik und Verbände, Handelspartner, NGOs etc. befragt worden.
Der Bericht berücksichtigt darüber hinaus die Inhalte der Hochland-Unternehmensstrategie und greift weitere Themen auf, die nicht nur Hochland, sondern die gesamte Branche bewegen. Dazu gehören zum Beispiel die Förderung des Tierwohls, die Wahrung von Biodiversität und die Reduzierung von Plastik in der Umwelt. Hochland hat hier in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. So hat das Unternehmen mit seinen Milchlieferanten eine Vereinbarung geschlossen, wonach diese auf Totalherbizide wie Glyphosat auf ihren Feldern und Wiesen verzichten sowie auf das Düngen mit Gärsubstraten, die Mikroplastik enthalten könnten. Bis Ende 2021 will Hochland zudem mit den Milcherzeugern für das Schongauer Werk den Ausstieg aus der ganzjährigen Anbindehaltung vollziehen.
In einer ehrgeizigen Verpackungspolicy verpflichtet sich das Unternehmen zudem, bis 2025 ausschließlich recyclingfähige Verpackungsmaterialien zu verwenden. 30% der Verpackungen sollen aus erneuerbarem Material bestehen.
Neu auch als Digitalbericht
Erstmals ist der Bericht auch in digitaler Form als Internet-Microsite erstellt worden, erreichbar über nachhaltigkeitsbericht.hochland-group.com
Fast alle Bilder zeigen Hochland-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eigene Veranstaltungen, und auch die abgebildeten Höfe gehören Hochland-Milchlieferanten. Die Fotoshootings fanden bereits im Jahr 2019 statt, daher sind die Menschen ohne Masken zu sehen.
Bericht nach GRI Standards
Der Hochland-Nachhaltigkeitsbericht 2017 bis 2019 wurde in Übereinstimmung mit den
GRI-Standards - Option "Kern" erstellt. Er berücksichtigt darüber hinaus die branchenspezifischen Ergänzungen für lebensmittelverarbeitende Unternehmen. Für den, der sich einen schnellen Überblick verschaffen will, sind alle wichtigen Kennzahlen im Anhang zusammengefasst.
Hochland macht 2020 zum "Klimajahr"
Seit einigen Jahren kümmert sich ein eigener Fachbereich mit drei Nachhaltigkeits-Verantwortlichen bei Hochland darum, dass der Weg der Nachhaltigkeit Schritt für Schritt Teil des Unternehmensalltags wird. Unterstützt werden sie von einem interdisziplinären "One-Earth-Team". Das Jahr 2020 hat Hochland auf Initiative des Nachhaltigkeitsteams zum "Klimajahr" ausgerufen. Schon für das Jahr 2018 hat Hochland erstmals sämtliche CO2-Emissionen kompensiert, durch die Zahlung von 140.000 Euro für Aufforstungsprojekte. Dafür arbeitet der Käsehersteller mit "Plant-for-the-Planet" zusammen. Die Initiative pflanzt für die "ZNU goes Zero"-Kampagne Bäume auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko und fördert erneuerbare Energien über Zertifikate. Nun gilt es, die eigenen CO2-Emissionen Stück für Stück weiter zu verringern - bis 2025 um 50%.
Neu ist auch der Verzicht auf Futtermittel aus Übersee, den Hochland mit seinen Landwirten vereinbart hat und der ab Juli gilt. Sie wenden sich damit gemeinsam gegen die unerwünschten Begleiterscheinungen, die der Import von Futtermitteln aus Übersee mit sich bringt: Zum einen gehen für den großflächigen Anbau von Futterpflanzen, vor allem Soja, in Ländern wie Brasilien und Argentinien wertvolle Naturräume verloren. Zum anderen werden mit jedem Kilogramm Futtermittel Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor nach Europa importiert. Diese Nährstoffe fehlen in den Exportländern. Die ursprünglich fruchtbaren Böden dort veröden, während ein Nährstoffüberschuss in vielen europäischen Ländern zu erhöhten Nitratwerten im Grundwasser führt - auch in Deutschland als einem der weltweit größten Importeure von Sojabohnen und Sojaschrot.
Die Herausforderungen und Erfolge bei all diesen Bemühungen werden im nächsten Bericht nachzulesen sein. Er erscheint im Jahr 2023 für den Berichtszeitraum 1.1.2020 bis 31.12.2022.
Pressekontakt:
Petra Berners, Hochland SE, Telefon +49 (0) 8381 / 502 692, petra.berners@hochland.com
Original-Content von: Hochland SE, übermittelt durch news aktuell | In 2019, the Volkswagen brand delivered 6,278,300 vehicles throughout the world, exceeding the prior-year figure by 0.5 percent. In a shrinking overall market, the brand therefore significantly expanded its market share. Volume growth was achieved in Europe, South America, Asia-Pacific and the USA. Compared with the previous year, customers’ interest in electrified models grew considerably. More than 80,000 electric vehicles were delivered, corresponding to a marked increase of about 60 percent.
Chief Operating Officer Ralf Brandstätter said: “2019 was an important year for the Volkswagen brand. With the ID.3 and Golf 8, we have successfully presented groundbreaking new products and consistently focused on earnings power. The digital transformation roadmap which we have agreed with the employee representatives and is now to be implemented will also make a key contribution to improving efficiency and safeguarding the future. We will continue to work on costs in a disciplined way so that we can make the necessary investments for the future. Thanks to fantastic team performance, we have exceeded the high delivery level of 2018 despite a difficult market environment.“
Sales Board Member Jürgen Stackmann added: “In 2019, we significantly strengthened our global market position with considerable gains in market shares. This is a clear sign of the strength of our brand, the competitiveness of our products and services and the performance of our sales organization. I would like to thank our customers, as well as our retail partners and their teams, for their trust, loyalty and passionate commitment.”
The Volkswagen brand forged ahead with electrification in the year which has come to an end. Compared with the previous year, the number of electric vehicles delivered grew by about 60 percent to more than 80,000 units. More than half of these customers opted for an all-electric vehicle and the remainder chose a plug-in hybrid. Once again, the most popular model was the e-Golf2, with more than 35,000 units delivered. | 1 |
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David McKean/Facebook
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The Kennedy family is mourning the loss of two of their family members after a tragic canoeing incident in Chesapeake Bay. 40-year-old Maeve Kennedy McKean, the granddaughter of Senator Robert F. Kennedy, and her son Gideon went missing late Thursday afternoon after they took a canoe to retrieve a ball that had gone into the bay.
The McKean family left their home in Washington D.C. to self-quarantine at Maeve’s mother’s home on the Chesapeake Bay. According to Maeve’s husband David, Maeve and Gideon were playing kickball behind the house when one of them kicked the ball into the water.
“The cove is protected, with much calmer wind and water than in the greater Chesapeake. They got into a canoe, intending simply to retrieve the ball, and somehow got pushed by wind or tide into the open bay,” McKean wrote. “About 30 minutes later they were spotted by an onlooker from land, who saw them far out from shore, and called the police. After that last sighting, they were not seen again. The Coast Guard recovered their canoe, which was capsized and miles away, at approximately 6:30 [Friday] evening.”
McKean’s husband, David, shared a heartfelt post to Facebook saying that despite efforts to rescue Maeve and Gideon, the decision was made to suspend rescue efforts.
“…the decision has now been made to suspend the active rescue effort. The search that began yesterday afternoon went on throughout the night and continued all day today,” David McKean wrote. “It has been more than 24 hours, and the chances they have survived are impossibly small. It is clear that Maeve and Gideon have passed away.”
McKean’s mother, former Maryland Lt. Gov. Kathleen Kennedy Townsend, issued a statement following her daughter’s disappearance, saying:
“With profound sadness, I share the news that the search for my beloved daughter Maeve and grandson Gideon has turned from rescue to recovery,” Townsend said in a statement. “My heart is crushed, yet we shall try to summon the grace of God and what strength we have to honor the hope, energy and passion that Maeve and Gideon set forth into the world. My family thanks all for the outpouring of love and prayers as we grieve and try to bear this devastating loss.”
I am writing here to address the countless people who have loved my wife Maeve and my son Gideon. As many of you have… Posted by David McKean on Friday, April 3, 2020 Maeve Kennedy McKean was also mother to two other children: Gabriella (7) and Toby (2 1/2). Our thoughts and prayers are with Maeve and Gideon’s family during this heartbreaking time. Read David McKean’s full statement below.
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Jerusalem (dpa) – Die konservative Likud-Partei des Regierungschefs Benjamin Netanjahu ist bei Israels dritter Parlamentswahl binnen eines Jahres nach Prognosen stärkste Kraft geworden. Die Likud-Partei kam demnach auf 36 bis 37 Mandate.
Das Mitte-Bündnis Blau-Weiß des Herausforderers Benny Gantz wurde mit 32 bis 33 Mandaten nur zweitstärkste Kraft. Netanjahus rechts-religiöses Lager kam den Prognosen zufolge auf 60 Sitze, das Mitte-Links-Lager erhielt 52 bis 54 Mandate. Für eine Regierungsmehrheit sind mindestens 61 von 120 Mandaten im Parlament notwendig.
Der Wahlerfolg des Likud kam nur zwei Wochen vor Beginn eines Korruptionsprozesses gegen Netanjahu. Der 70-Jährige reagierte auf das Ergebnis mit einem Tweet mit Herzchen und schrieb nur «Danke». Parlamentspräsident Juli Edelstein – ebenfalls ein Likud-Politiker – schrieb bei Twitter, Netanjahu habe einen «Riesensieg» erzielt. Die Partei werde rasch eine «starke und gute Regierung bilden».
Das rechte Lager besteht aus Netanjahus konservativem Likud, dem Jamina-Parteienblock von Verteidigungsminister Naftali Bennett und den strengreligiösen Parteien. Die rechtsextreme Ozma Jehudit (Jüdische Kraft) scheiterte an der Sperrklausel von 3,25 Prozent.
Zum Mitte-Links-Lager wird neben Gantz‘ Bündnis Blau-Weiß, der linksliberalen Liste von Arbeitspartei, Merez und Gescher auch die Vereinigte Arabische Liste gezählt. Die arabischen Parteien kamen laut Prognosen auf 14 bis 15 Mandate. Allerdings gelten sie nicht als potenzielle Koalitionspartner. Der arabische Abgeordnete Ahmed Tibi sprach nach einem TV-Bericht von einer «Niederlage» von Blau-Weiß.
Der ultrarechte Ex-Verteidigungsminister Avigdor Lieberman wurde auch bei dieser Wahl als Königsmacher gesehen. Seine Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) erhielt den Prognosen zufolge sechs bis acht Mandate. Lieberman hatte Netanjahu nach einer Wahl im April vergangenen Jahres seine Unterstützung entzogen. Hintergrund ist ein Streit mit Netanjahus strengreligiösen Bündnispartnern über die Wehrpflicht auch für ultra-orthodoxe Männer.
Es war bereits die dritte Wahl binnen eines Jahres. Nach Wahlen im April und September 2019 war aufgrund einer Pattsituation zwischen dem rechts-religiösen und dem Mitte-Links-Lager keine Regierungsbildung geglückt. Blau-Weiß war aus der zweiten Wahl zwar mit 33 von 120 Mandaten als stärkste Kraft hervorgegangen. Der Likud kam auf 32 Mandate. Netanjahu erhielt allerdings 55 Empfehlungen von Abgeordneten für das Amt des Ministerpräsidenten, Gantz eine Stimme weniger. Beide konnten keine Koalition schmieden.
Trotz der Sorge vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus war die Wahlbeteiligung bis zum Abend relativ hoch. Nach Angaben des Zentralen Wahlkomitees lag die Wahlbeteiligung um 20.00 Uhr (19.00 Uhr deutscher Zeit) bei 65,5 Prozent, fast zwei Prozentpunkte mehr als zur selben Zeit bei der vorherigen Wahl im September. Dies ist die höchste Wahlbeteiligung seit 21 Jahren zu diesem Zeitpunkt.
In mehreren Städten wurden besonders geschützte «Wahlzelte» für Israelis aufgestellt, die sich wegen des Coronavirus in häuslicher Quarantäne befinden. In der Stadt Cholon bei Tel Aviv musste am Morgen die Polizei anrücken, weil Anwohner die Eröffnung eines solchen Zeltes blockiert hatten. Das Gesundheitsministerium teilte mit, insgesamt seien mittlerweile zwölf Personen in Israel mit dem Virus infiziert. Mehr als 5600 Israelis befinden sich nach offiziellen Angaben in häuslicher Quarantäne. Todesfälle gab es bisher nicht.
Das amtliche Endergebnis wird voraussichtlich in rund einer Woche vorliegen. Präsident Reuven Rivlin hat danach eine Woche Zeit zu entscheiden, wen er mit der Regierungsbildung beauftragt. Üblicherweise erhält den Auftrag der Vorsitzende der Fraktion mit den meisten Stimmen. Er hat dazu bis zu sechs Wochen Zeit. Mit der Bildung einer neuen Regierung wird daher frühestens im kommenden Monat gerechnet.
Rechnerisch möglich ist eine große Koalition von Likud und Blau-Weiß. Allerdings hatte Netanjahu im Wahlkampf betont, er strebe eine rechts-religiöse Koalition an. Gantz ist dagegen wegen der Korruptionsanklage nur zu einer großen Koalition ohne Netanjahu als Regierungschef bereit.
Die Generalstaatsanwaltschaft wirft Netanjahu Betrug und Untreue sowie Bestechlichkeit vor. Es geht dabei um den Verdacht der Beeinflussung von Medien, angeblich krumme Deals mit Unternehmen und Luxusgeschenke befreundeter Geschäftsleute im Gegenzug für politische Gefälligkeiten. Der Regierungschef hat alle Vorwürfe zurückgewiesen.
Netanjahu strebt die Annexion der israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland sowie des Jordantals an. Diesen Schritt zeigt der am 28. Januar veröffentlichte Nahost-Plan des US-Präsidenten Donald Trump auf. Der Plan sieht einen Palästinenserstaat vor, der allerdings mit harten Auflagen verbunden wäre. Von palästinensischer Seite ist das Vorhaben kategorisch zurückgewiesen worden. Gantz hat erklärt, er werde sich nach der Wahl für eine Umsetzung des Trump-Plans «in Zusammenarbeit mit anderen Ländern in unserer Region» einsetzen. | Israeli prime minister Benjamin Netanyahu launched a tirade against the nation’s justice system as he arrived at court for the start of his corruption trial, accusing police and prosecutors of conspiring to “depose” him.
Netanyahu’s comments opened what is sure to be a tumultuous period for Israel as he becomes the country’s first sitting prime minister ever to go on trial.
Netanyahu faces charges of fraud, breach of trust, and accepting bribes in a series of corruption cases stemming from ties to wealthy friends.
He is accused of accepting lavish gifts and offering to grant favours to powerful media moguls in exchange for favourable coverage of him and his family.
He denies the charges.
Israeli prime minister Benjamin Netanyahu, right, attends court (Ronen Zvulun/Pool Photo via AP)
Netanyahu entered the Jerusalem courtroom wearing a blue surgical mask, in line with public health restriction due to the coronavirus pandemic. He stood and talked to his lawyer and lawyers for other defendants, refusing to sit until TV cameras left the room.
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As the proceedings began, the lawyers and judges also wore masks, with the three-judge panel sitting behind a glass divider.
His lawyers said they would need two to three months to respond to the arraignment, and said they needed additional funds to add to their defence’s legal team.
Netanyahu’s convoy arrives at Jerusalem district court (Sebastian Scheiner/AP)
Netanyahu sat silently and did not speak during the one-hour session, rising just once, briefly, to confirm that he understood the charges.
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He will not be required to attend future hearings during a case that legal analysts expect to stretch over several years.
Throughout the proceedings, the loud chants of his supporters could be heard in the courtroom.
When he arrived at the courthouse, Netanyahu revived his claims that he is the victim of a deep state-type conspiracy by media, police, prosecutors and judges out to oust him.
“The objective is to depose a strong, right-wing prime minister, and thus remove the nationalist camp from the leadership of the country for many years,” he said.
He said police and prosecutors had conspired to “tailor” a case against him, and said the evidence was “contaminated” and exaggerated. He called for the court proceedings to be broadcast live on TV to ensure “full transparency”.
“While the media continues to deal with nonsense, with these false, trumped-up cases, I will continue to lead the state of Israel and deal with issues that really matter to you,” he said, including to resuscitate the economy and “continue to save the lives of thousands of Israelis ahead of the possibility of a second wave of coronavirus.”
Critics have said that Netanyahu’s “deep state” arguments have undermined Israel’s court system and risk deeper damage to the country’s democratic institutions.
Avi Nissenkorn, the country’s new justice minister, defended the legal system just before Netanyahu arrived in court.
Israel “is blessed with a quality justice system without bias,” Mr Nissenkorn wrote on Twitter. “I have no doubt that the judicial process will be managed in a matter-of-fact and fair fashion.”
Netanyahu was forced to attend Sunday’s hearing at the Jerusalem district court, after his request to have his lawyers represent him instead was rejected.
Protesters wave flags and banners outside Netanyahu’s residence in Jerusalem (Ariel Schalit/AP)
The dramatic scene came just days after the long-serving leader swore in his new government, breaking more than a year of political stalemate following three inconclusive elections.
Netanyahu held his first Cabinet meeting with the new government just hours before heading to court.
Neither he nor any of his ministers addressed the looming trial but the country’s outgoing religious affairs minister wished Netanyahu that “God will bring the truth out” at his trial.
Netanyahu and his allies have spent months lashing out the country’s law enforcement system, and the charges against him have deeply divided the nation.
Ahead of the trial, two sets of protests and counter-protests gathered outside the courthouse and the prime minister’s official residence in Jerusalem.
Several of Netanyahu’s Likud Cabinet ministers, including the newly appointed internal security minister who oversees the police, came to the court to back him.
Netanyahu’s court appearance on Sunday caps a three-year investigation.
It also comes after more than a year of political turmoil, with three inconclusive elections finally ending last month when the Israeli leader and his main rival, former army chief Benny Gantz, came to a power-sharing deal.
As part of their power-sharing deal, Netanyahu will remain prime minister for the next 18 months, and alternative prime minister for the 18 months after, and will not be legally required to step down during what is expected to be a lengthy trial.
In a tweet, Mr Gantz said he was sure Netanyahu will receive a fair trial.
“I repeat and emphasise that my colleagues and I have full faith in the justice system and law enforcement,” he said. | 2 |
Der UN-Sicherheitsrat ist der richtige Ort, um die Verwirklichung der Beschlüsse der Berliner Libyen-Konferenz vom 19. Januar zu überwachen. Denn ihnen hat der Sicherheitsrat mit einer Resolution eine rechtliche Bindung und Nachdruck verschafft. Insofern ist es gut, wenn Bundesaußenminister Heiko Maas in New York an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zu Libyen mit dem Ziel teilnimmt, auf die Einhaltung der Beschlüsse zu pochen. Die wichtigsten von ihnen sind, einen "anhaltenden Waffenstillstand" herbeizuführen und das bestehende Waffenembargo durchzusetzen.
Verstöße von drei Veto-Mächten
Ausgerechnet im UN-Sicherheitsrats sitzen jedoch als ständige Mitglieder drei Staaten, die anhaltend gegen die Berliner Beschlüsse verstoßen: Denn Russland, China und Frankreich unterstützen einen Akteur in Libyen - den Rebellengeneral Chalifa Haftar - mit Waffen und teils mit Soldaten. Auch ihre in Berlin eingegangene Verpflichtung, das nicht zu tun, hält sie nicht davon ab. Ihnen drohte Maas in New York nun mit "Konsequenzen" - was wohl eine leere Worthülse bleibt.
Rainer Hermann ist Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Denn einen Mechanismus zur Durchsetzung des Waffenembargos enthalten die Berliner Beschlüsse nicht. Die Europäische Union will wohl eine Marinemission ins Leben rufen, die indirekt Druck ausübt, indem sie Daten über Waffenlieferungen sammelt. Auch dieses Projekt hat einen Haken: Viele Waffen, die für Haftar bestimmt sind, gelangen nicht über das Mittelmeer zu dessen Truppen, sondern über den Landweg aus Ägypten. Treffen würde die Marinemission in erster Linie die legitime Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch, den unter anderem die Türkei unterstützt. Dabei ist sich Russland, das selbst Söldner an die Seite Haftars geschickt hat, nicht zu schade, nun die Türkei anzugreifen, weil die dasselbe zugunsten von al-Sarradsch tut.
Formale Fortschritte hat es in den vergangenen Wochen aber bei der Einrichtung von drei Ausschüssen gegeben, in die al-Sarradsch und Haftar jeweils fünf Vertreter entsenden. So trat der Militärausschuss zweimal zusammen, um eine Waffenruhe zu vereinbaren. Doch die bleibt so lange Tinte auf dem Papier, wie Haftar an seinem Ziel festhält, die Hauptstadt Tripolis militärisch zu erobern.
Wer in Libyen keinen Frieden will
In Kairo tagte bereits der Wirtschaftsausschuss, der sich mit dem Wiederaufbau beschäftigt. Aber der politische Ausschuss, der über die künftige Ordnung Libyens beraten soll, ist so lange wertlos, wie Haftar weiter Krieg führt und dafür von den Staaten unterstützt wird, die zwar die Berliner Beschlüsse verbal gutgeheißen haben, die sich aber nicht daran halten.
Sie werden sich auch nicht vom Auftritt des Bundesaußenministers in New York umstimmen lassen. Daran zeigt sich, wer in Libyen Frieden will und wer nicht. | BERLIN—Countries supporting both sides of a civil war in Libya convened at a summit aimed at resolving the conflict, but prospects were clouded by the resumption of shelling in the capital of Tripoli, according to Libyan officials.
Senior leaders of Turkey, Russia, Egypt and the United Arab Emirates, along with the U.S., Italy, China and France attended Sunday’s conference. The leaders of the two main Libyan camps battling for control of the capital aren’t expected to meet with each other.
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Bessere Zustellung : Deutsche Post: Paket-Empfang mit Digitaldiensten erleichtern
Eine Digitalisierungsinitiative der Deutsche Post DHL Group soll den Versand und Empfang von Briefen und Paketen erleichtern. Foto: Carsten Koall/dpa.
Berlin Die letzten Meter vor dem Ziel bereiten den Brief- und Paketzustellern die größten Probleme. Das gilt nicht nur für die Postboten, sondern auch für die Kuriere von DHL.
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Weiterleiten Drucken Von Christoph Dernbach, dpa
Sie stehen oft vor verschlossenen Türen, weil die Empfänger beim Zustellversuch nicht zu Hause sind. Gleichzeitig beschweren sich immer mehr Postkunden darüber, dass ihre Pakete nicht richtig zugestellt und die Empfänger nur unzureichend über den Verbleib ihrer Sendungen informiert würden. Beklagt wird auch, dass wichtige Briefe einfach nicht ankommen. So stieg die Zahl der Beschwerden bei der Bundesnetzagentur über die Post im vergangenen Jahr um rund 50 Prozent an - nachdem sie sich 2018 bereits verdoppelt hatte.
Eine breit angelegte Digitalisierungsinitiative der Deutsche Post DHL Group, die insgesamt zwei Milliarden Euro kosten wird, soll diesen Negativtrend nun umkehren. Dabei geht es um die Riesenaufgabe, den Versand und Empfang von Briefen und Paketen zu erleichtern. Die Sendungen sollen besser nachverfolgbar sein. Die Kunden sollen genauer erfahren, wann sie exakt eintreffen werden.
Noch in diesem Jahr will DHL das Live-Tracking von Paketen ermöglichen, kündigte Tobias Meyer, Konzernvorstand Post&Paket Deutschland, am Dienstag in Berlin an. Dabei werden die Kunden am Morgen des Zustelltages darüber informiert, wann das Paket in einem Zeitfenster von 60 bis 90 Minuten ankommt. Eine Viertelstunde vor dem Erhalt der Sendung erhalte der Kunde eine weitere Ankündigung. Dabei habe der Empfänger bis zur Zustellung noch die Möglichkeit, das Paket am Wunschort ablegen oder an einen Nachbarn zustellen zu lassen.
Vom Live-Tracking, das kleinere Post-Wettbewerber wie DPD und GLS bereits anbieten, sollen nicht nur die Kunden profitieren: Der Empfänger kann sich besser auf die Zustellung einstellen oder dem Zusteller ein Paket für den Versand mitgeben. Und für den DHL-Boten steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er den Empfänger schon im ersten Anlauf antrifft und sich das Ausfüllen einer Benachrichtigungskarte oder weitere Zustellversuche sparen kann. „Das rechnet sich auch für uns“, sagte Konzernvorstand Meyer. „Die Effizienz wird erhöht.“ Experten gehen davon, dass rund die Hälfte des finanziellen Aufwandes in der Logistik-Kette auf der „letzten Meile“ entsteht.
Post-Kunden, die selten zu Hause anzutreffen sind, weichen oft auch auf Packstationen aus, in den die Sendungen zwischengelagert werden und dort in der Regel rund um die Uhr abgeholt werden können. Die Deutsche Post DHL will das bestehende Netz aus rund 4500 Automaten bis 2021 auf 7000 Packstationen ausbauen. Außerdem führt DHL eine neue Variante der Packstation („Post&Paket 24/7“) ein, die mit einer Videochat-Funktion ausgestattet ist, um die Kunden beraten zu können. Die neue Packstation-Variante soll gerade auf dem Land das Angebot einer kleinen Postfiliale bieten.
Die Digitalisierung soll aber nicht nur die Paket-Zustellung optimieren, sondern auch den Brief-Sektor der Post umwälzen. So will die Post im kommenden Jahr eine Sendungsverfolgung im Internet für gewöhnliche Briefe ermöglichen. Dazu sollen Briefmarken eingeführt werden, die mit einer Seriennummer in Form einer viereckigen Klötzchengrafik („Matrixcode“) versehen sind. Das Tracking der Briefe mit Matrixcode erfasst allerdings nur die Abgangs- und Eingangssortierung. Wer genau wissen will, wann ein Brief beim Empfänger angekommen ist, muss ein Einschreiben oder eine Expresssendung wählen. Die Post schützt sich mit der neuartigen Briefmarke auch gegen Fälschungen und unerlaubte Wiederverwendungen von Postwertzeichen.
Wer keine Briefmarke zur Hand hat, soll künftig auch ohne Aufpreis die Sendung mit dem Handy frankieren können. Dabei generiert eine App einen mehrstelligen alphanumerischen Code, der dann rechts oben auf den Brief oder die Postkarte geschrieben wird. Dieser Code wird von Kameras in den Sortieranlagen der Post erfasst und dann ausgewertet.
Um die Digitalisierung der Briefsparte voranzutreiben, kooperiert die Deutsche Post DHL Group auch mit dem Internet-Konzern 1&1 (GMX und Web.de). Zum einen können Inhaber eines E-Mail-Kontos bei GMX und Web.de sich ab „Sommer 2020“ auf Wunsch vorab informieren lassen, dass in Kürze ein Brief eintreffen wird. Dazu fotografiert die Post den Umschlag und leitet das Bild vorab an die Kunden weiter. Man sei im Prinzip auch bereit, mit anderen E-Mail-Anbietern zu kooperieren, sagte Post-Manager Meyer. Dabei müsse aber sichergestellt werden, dass die notwendigen Datenschutzstandards eingehalten werden. Später will die Post auch die Inhalte von ausgewählten Sendungen erfassen können und als digitale Kopie bereitstellen. | BERLIN: German logistics company Deutsche Post DHL announced plans on Tuesday (Mar 3) to allow customers to pay for postage by app and write a code on the envelope instead of using a stamp, as well as expanding parcel lockers and live tracking of shipments.
Deutsche Post said all franked letters would get a matrix code in future to allow their progress to be tracked through sorting centres, a move that should help the company investigate lost items and fight fraudulent reuse and forgery of stamps.
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From the end of 2020, customers can pay by app to frank letters for no extra charge and get a multi-digit code that they can write on their letters without the need to print anything.
An oversized display shows the functions of automated and internet connected package delivery station with ability to receive payments by app. REUTERS/Michele Tantussi
Tobias Meyer, the Deutsche Post management board member responsible for the German post and parcel business, said he did not think the service would mean the end of the classic stamp.
"It is a question of generation," Meyer told a news conference. "We still believe classic franking will remain the significant majority."
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Meyer said Deutsche Post was not worried about untidy writing and would use the same technology it uses to read addresses in its automatic sorting centres to read the code.
In a nod to stamp collectors, Deutsche Post said the new matrix code it will add to traditional stamps would make them harder to falsify and enable customers to follow an online link to get extra information about the image on the stamp.
An automated and internet connected package delivery station with ability to receive payments by app stands is displayed, in Berlin, Germany. REUTERS/Michele Tantussi
DHL will launch live tracking of parcels this year, allowing recipients to see when they will be delivered via an app, which will show on a map where the delivery van is and allow them to say where they want a parcel left if they are not at home.
German post offices have been overwhelmed by the explosion of ecommerce, with customers often forced to wait in long lines to send or collect a parcel or buy a stamp.
Deutsche Post DHL also faces increasing competition, including from Amazon, which is building up its own logistics service in Germany, already offering customers the ability to track parcels.
DHL will also make it easier for customers to frank return parcels, including at the company's 24,000 post offices, 4,500 locker stations or with a postal worker at their front door.
The company plans to increase the number of locker stations to 7,000 by 2021 and has developed a machine where customers can send letters and parcels and buy stamps round the clock, with a video chat function also being piloted.
The company is cooperating with two companies - GMX and WEB.DE - to allow customers to get advance notice of letters, with the envelopes being photographed in sorting centres and emailed to recipients. | 4 |
Das Lycee hatte Freitagmittag erfahren, dass sich ein Schüler, der zuletzt am Dienstag in der Schule war, sich mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Personen, die einen längeren Kontakt mit dem Infizierten hatten, würden direkt von den österreichischen Gesundheitsbehörden über die weitere Vorgehensweise informiert, teilte die Schulleitung mit.
Die Entscheidung, die Schule vorerst bis zum 20. März zu schließen, impliziere die Einrichtung administrativer und pädagogischer Strukturen, um den Unterricht ungeachtet dessen weiter aufrechterhalten zu können. Entsprechende Informationen will die Schule per Email bzw. über ihre Website laufend bekanntgeben.
ORF
Häusliche Quarantäne
Die betroffene Familie, von denen einer das Lycee besucht, dürfte sich bei einer religiösen Veranstaltung im Elsass infiziert haben. Wie Andreas Huber, der Sprecher des medizinischen Krisenstabs der Stadt Wien, berichtete, war die Familie auf einer Veranstaltung im Mulhouse, einer Stadt im Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Schweiz.
Nach der Rückkehr traten bei einem der Söhne Symptome auf, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuteten. Wie sich herausstellte, lagen zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere bestätigte Infektionen von anderen Teilnehmern der Veranstaltung in Ostfrankreich vor.
Am Donnerstagabend stand fest, dass sich die Frau und ihre Kinder angesteckt hatten. Daraufhin wurde sofort das Lycee verständigt. In der betroffenen Klasse fand am Freitag kein Unterricht statt, die Schülerinnen und Schüler seien abgesondert worden, sagte Huber. Ob bei ihnen Tests aus SARS-CoV-2 durchgeführt werden, hänge davon ab, ob sie Symptome entwickeln. Die infizierte Familie befindet sich in häuslicher Quarantäne.
Volksschule Galileigasse gesperrt
Ebenfalls im Alsergrund wurde eine Volksschule in der Galileigasse wegen zwei Coronavirus-Verdachtsfällen im Lehrkörper gesperrt. Die beiden möglicherweise infizierten Lehrerinnen wurden mittlerweile getestet. Ein Ergebnis steht noch aus. Eine der beiden Lehrerinnen stand in Kontakt zu der bisher einzigen bestätigten Covid-19-Patientin in Kärnten.
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Sie und eine zweite Lehrerin wurden am Donnerstagabend mit Symptomen getestet, sagte Huber. Am Dienstag kam die Lehrerin zum letzten Mal in die Schule. Da sie alle Klassen unterrichtete, blieb vorsorglich und in Absprache mit der Bildungsdirektion die gesamte Volksschule am Freitag gesperrt, erklärte Huber. Die Eltern wurden rechtzeitig informiert, ihr Nachwuchs blieb am Freitag bereits zuhause. Von der Vorsichtsmaßnahme sind rund 200 Schüler und Schülerinnen und 35 Lehrpersonen betroffen.
Mädchen am Gymnasium Stockerau infiziert
Am Gymnasium Stockerau (Bezirk Korneuburg) wurde ein Mädchen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Mitschüler in der Klasse der Infizierten und Lehrer befinden sich nach Angaben aus dem Büro von Niederösterreichs Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) vom Freitag in häuslicher Quarantäne. Sollten Symptome auftreten, würden sie ebenfalls getestet. Und am Landesklinikum Korneuburg wurde eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet.
Die Frau war im Labor tätig, bestätigte Bernhard Jany von der Landeskliniken-Holding einen Bericht des ORF Niederösterreich. Sie habe keine Patientenkontakte gehabt. Die Frau weise leichte Symptome auf und befinde sich in häuslicher Quarantäne. Etwa 30 ihrer Kollegen müssten derzeit ebenfalls zu Hause bleiben. Dabei handle es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, sagte der Sprecher – mehr dazu in noe.ORF.at.
Die meisten Fälle in Wien und Niederösterreich
Mit Freitag (Stand 15.00 Uhr) wurden 55 Erkrankte registriert, die meisten in Wien und in Niederösterreich. Dort wurden 23 bzw. 15 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Somit wurden neben den Fällen in der Bundeshauptstadt und in Niederösterreich in Salzburg und der Steiermark je fünf Fälle registriert, in Tirol vier sowie in Oberösterreich, Kärnten und Vorarlberg je einer. Nur im Burgenland gab es noch keinen Covid-19-Fall.
Zwei mit dem SARS-CoV-2 Infizierte konnte bereits wieder geheilt aus dem Krankenhaus entlassen werden. Dabei handelt es sich um die ersten zwei Fälle in Tirol. Betroffen waren zwei Italiener. Einen schweren Verlauf hat die Krankheit bei einem Anwalt in Wien genommen, der nicht ansprechbar auf der Intensivstation liegt. | Regional foreign trade: In the first half year of 2019, seven out of nine Austrian federal states registered increases on the export side, according to preliminary results by Statistics Austria. The federal states Vienna (+7.8%) and Styria (+7.6%) realised the highest relative increases. In absolute terms, Styria (+Euro 0.94 bn), Vienna (+Euro 0.75 bn) and Upper Austria (+Euro 0.74 bn) showed the strongest gains. Carinthia (-4.3% or - Euro 0.17 bn) and Lower Austria (-1.8% or - Euro 0.21 bn) registered a decline compared to the previous period. On the import side, Styria (+6.4% or + Euro 0.61 bn), Lower Austria (+5.7% or +Euro 0.74 bn) and Vorarlberg (+4.2% or + Euro 0.16 bn) recorded the strongest relative increases compared to the previous half year. (From the 21st Austria weekly ...
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Lindner: Gerade jetzt muss Schluss mit der generellen Diskriminierung bei Blut- und Plasmaspenden sein
Die SoHo fordert, dass Blutspende von Risikoverhalten statt von der sexuellen Orientierung abhängen muss
Wien (OTS/SK) - Gerade im Zuge der COVID-19 Krise werden Blutspender verstärkt gesucht. Die Gruppe schwuler und bisexueller Männer bleibt allerdings bis heute de facto von der Möglichkeit zur Spende ausgeschlossen. Denn für MSM – Männer, die Geschlechtsverkehr mit Männern haben – gilt eine 12-monatige Wartefrist nach dem letzten gleichgeschlechtlichen Sex. Für die sozialdemokratische LGBTIQ-Organisation SoHo ist es höchste Zeit, diese generelle Diskriminierung zu beenden und allen Menschen den Zugang zur Blutspende zu ermöglichen. SoHo-Bundesvorsitzender Mario Lindner betont: „Andere Länder fragen längst das Risikoverhalten aller Spenderinnen und Spender ab, statt eine Gruppe generell auszuschließen. Auch Österreich sollte die aktuelle Situation zum Anlass nehmen, um endlich mit dieser antiquierten Richtlinie aufzuräumen und allen Freiwilligen die Möglichkeit geben, ihren Beitrag durch Blutspende zu leisten!“ ****
Aktuelle Medienberichte zeigen, dass schwule und bisexuelle Männer auf Basis der aktuellen Blutspendenverordnung anscheinend auch von der Plasmaspende ausgeschlossen werden. „Gerade in Zeiten wie diesen, wo Blut und Blutplasma von COVID-19-Genesenen dringend benötigt wird, ist das eine absurde, vollkommen unnötige Diskriminierung“, so Lindner.
Länder wie Bulgarien, Portugal oder Spanien haben längst Regeln in Kraft, die sich rein am persönlichen Risikoverhalten der SpenderInnen orientieren. Das sieht die SoHo auch als Vorbild für Österreich. „Die Stigmatisierung und Diskriminierung schwuler Männer ist wissenschaftlich längst überholt“, betont Lindner. „Was wir brauchen ist eine umfassende Regelung, die das persönliche Risikoverhalten im Sinne der EmpfängerInnen zur Grundlage nimmt – nicht welches Geschlecht ihre Sexpartner haben! Und zwar jetzt mehr denn je!“ (Schluss) up/mp
Rückfragen & Kontakt:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1010 Wien, Tel.: 01/53427-275, https://www.spoe.at/impressum/ | The foreign ministers of Austria, Bulgaria, Croatia, Cyprus, Germany, Greece, Italy, Malta, Portugal, Spain and Slovenia on Monday voiced support for a gradual and coordinated restoration of the freedom of movement across the European Union, which has taken a hit due to border closures amid the COVID-19 pandemic
ATHENS (UrduPoint News / Sputnik - 18th May, 2020) The foreign ministers of Austria, Bulgaria, Croatia, Cyprus, Germany, Greece, Italy, Malta, Portugal, Spain and Slovenia on Monday voiced support for a gradual and coordinated restoration of the freedom of movement across the European Union, which has taken a hit due to border closures amid the COVID-19 pandemic.
The ministers discussed the issue during a videoconference earlier in the day.
"We, therefore, welcome the guidelines issued by the European Commission on 13 May 2020 in its Communications on Tourism and transport in 2020 and beyond, a phased and coordinated approach for restoring freedom of movement and lifting internal border controls, on the progressive restoration of transport services and connectivity, and on the progressive resumption of tourism services and for health protocols in hospitality establishments," the ministers said in a joint declaration published by the Greek Foreign Ministry.
They have agreed on the need for a gradual, coordinated, and agreed-upon process of restoring interstate travel, while also stressing the need for researching ways to allow traveling without risking the spread of diseases, as well as ensuring the safe return home for the EU countries' citizens.
Earlier in the month, the European Commission adopted a host of guidelines for travel and tourism during the COVID-19 pandemic, which includes steps for a phased lifting of internal border controls. | 1 |
Griechenland hat der Türkei vorgeworfen, wissentlich den Zustrom von Migranten an der gemeinsamen Grenze organisiert zu haben. Das sagte der griechische Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos am Sonntag im nationalen Fernsehen. Zuvor hatte er die Grenztruppen inspiziert, die am Grenzfluss Evros stationiert sind.
„Wir werden weiterhin die Einheiten stärken“, sagte Panagiotopoulos.
Unterdessen nimmt auch in der Ägäis der Zustrom von Migranten zu. Wie die griechische halbamtliche Nachrichtenagentur ANA MPA unter Berufung auf die Küstenwache berichtete, seien am Sonntagvormittag 400 Migranten auf der Insel Lesbos angekommen. Zudem erreichten 58 weitere Menschen die Insel Chios sowie 30 die Insel Samos.
Laut Vor-Ort-Berichten seien mehr Boote mit Migranten auf der Fahrt von der türkischen Ägäisküste nach Lesbos. Die türkische Küstenwache hindere diese Boote nicht daran, nach Lesbos überzusetzen, wie der Athener TV-Sender Mega mitteilte.
Im Nordosten Griechenlands am Grenzfluss Evros haben griechische Polizisten und das Militär nach Regierungsangaben rund 10.000 Migranten daran gehindert, die Grenze zu überqueren und damit in die EU zu kommen.
Die griechische Grenzpolizei und Sondereinheiten der Bereitschaftspolizei hatten am Freitag und Samstag Tränengas und Blendgranaten eingesetzt, um große Gruppen von Migranten daran zu hindern, über den bereits geschlossenen Grenzübergang bei Kastanies/Pazarkule aus der Türkei nach Griechenland zu gelangen. Die Regierung in Athen erklärte wiederholt, Griechenland werde keine illegalen Grenzübertritte dulden.
ls/mt | Greece will move hundreds of migrants from a camp on the island of Lesbos to mainland facilities on Sunday as part of efforts to ease overcrowding, police and government officials said.
The group will leave the Moria camp on the eastern Aegean island, which is close to Turkey.
Greece has been the main gateway into the EU for people fleeing conflict in the Middle East and beyond. More than a million people reached its shores from Turkey in 2015-16.
At least 110,000 people are living in migrant facilities – 40,000 of them in overcrowded camps on five islands.
No coronavirus cases have so far been recorded in Greek island camps. But aid groups have urged Athens to evacuate the camps, warning that the risk of the fast-moving coronavirus spreading amid squalid conditions is high. | 2 |
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Ihre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben. | Society B92.net's exclusive news: Vucic today with Macron and Putin, prior to Crisis Staff Serbian President Aleksandar Vucic will today conduct telephone conversations with the presidents of France and Russia, B92.net exclusively learns Source: B92 Thursday, April 2, 2020 | 11:19 Tweet Share FOTO: TANJUG/ PREDSEDNISTVO SRBIJE / DIMITRIJE GOLL
The main topics will be the fight against coronavirus, continued cooperation with the European Union and confirmation of the closest friendly relations with Russia.
Vucic will speak with Emmanuel Macron and Vladimir Putin before the Crisis Staff sessions scheduled for 6 pm today.
These are meetings of the Crisis Staff for fighting infectious disease COVID-19, and the Crisis Staff to eliminate the emergence and prevention of the potential economic impact of COVID-19.
After that, President Vucic will address the public. | 2 |
Die deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt im Falle der verschwundenen Madeleine wegen Mordes. Doch dass das entführte Kind tot ist, ist nicht erwiesen. Auf Kritik in Großbritannien räumen die Ermittler nun ein, dass es noch eine minimale Chance gibt, dass sie noch lebt.
Braunschweig. Vor rund einer Woche verkündete Staatsanwalt Hans Christian Wolters den vermeintlichen großen Durchbruch im Vermisstenfall Madeleine McCann, die im Mai 2007 aus einer Ferienanlage in Portugal entführt worden war. Der Deutsche Christian B., der wegen einer anderen Tat in Haft sitzt, soll das Mädchen umgebracht haben. Aus dem Vermisstenfall wurde ein Mordfall, die Ermittler gaben an, sich sicher zu sein, dass das Mädchen nicht mehr lebt.
In Großbritannien sorgte das für reichlich Unmut – denn forensische Beweise, dass die damals Dreijährige tot ist, gibt es gar nicht, wie jetzt auch Wolters einräumt. “Es war nur eine persönliche Meinung und Spekulation”, sagte Wolters nun gegenüber dem britischen “Mirror”. Da es keine Beweise gäbe, gäbe es “vielleicht in bisschen Hoffnung.“ Diese Hoffnung wollte man nicht zerstören.
In Deutschland sind in solchen Fällen Mordermittlungen üblich, in Großbritannien nicht
In dem Interview mit der Zeitung verwies er auf die unterschiedliche Handhabung in solchen Fällen – während in Großbritannien wert darauf gelegt wird, dass das Kind so lange als verschwunden und potenziell lebend gilt, bis die Leiche gefunden wurde, wird in Deutschland wegen Mordes ermittelt. “Ich bin überrascht, dass die Tatsache, dass wir sagen, dass Madeleine tot ist, so wichtig für das britische Volk ist”, sagte Wolters. Auch seine Aussage, dass er glaube, dass das Kind schnell getötet wurde, relativierte er insofern, als dass das bei anderen Fällen, “in denen Kinder entführt wurden, sie einem Sexualverbrechen ausgesetzt und dann getötet wurden“, oft so sei.
Für die Eltern Kate und Gerry McCann ist das eine erneute Tortur. Nachdem sie vor einer Woche offenbar fest davon ausgehen mussten, dass ihre Tochter tot ist, gibt es nun wieder Hoffnung. Ein Freund der Familie sagte zu Wolters: “Du solltest so etwas nicht sagen, wenn du es nicht sicher weißt. Wenn du nicht verdammt sicher bist, dass es so ist, sollte der Fall nicht wie ein Mord behandelt werden.“
Der Anwalt der Familie hatte die deutschen Behörden aufgefordert, die Beweise für den Tod des Kindes offenzulegen. Für die Familie sei es wichtig, zu wissen, was passiert sei. Die Aussage der deutschen Ermittler, einen Mord an Maddie zu untersuchen, sei “ein Schock für sie gewesen.”
Tatverdächtiger Dominik B. wurde bisher nicht zu dem Fall befragt
Der Hauptverdächtige in dem Vermisstenfall, Christian B. aus Braunschweig, sitzt derzeit in Kiel eine siebenjährige Haftstrafe wegen Drogenkriminalität ab. Ihm wird inzwischen auch vorgeworfen, in Portugal eine 72-Jährige vergewaltigt zu haben. Sollte die Reststrafe von B. zur Bewährung ausgesetzt werden, würde schon der nächste Haftbefehl warten: für die Vergewaltigung der 72-Jährigen.
Mit dem Mann haben die Ermittler allerdings noch immer nicht gesprochen, wie Wolters gegenüber der Zeitung einräumt: Sie wollten ihm nicht die Möglichkeit geben, Zeugen zu beeinflussen. “Es gibt starke Beweise, dass er hinter Madeleines Verschwinden steckt, aber nicht genug, um ihn anzuklagen”, sagte Wolters. Da die Ermittler nicht davon ausgehen würden, dass er die Tat einfach zugibt, wolle man warten, bis man alle Beweise zusammen gesammelt habe, um ihn damit zu konfrontieren. “Wir haben rund 90 Prozent der Beweise, wenn er diese kennt, kann er versuchen, seine Geschichte zu ändern.” B. sei von Anfang an der einzige Verdächtige gewesen.
Kritik an deutschen Ermittlern nach zwei Pannen
In Großbritannien, dem Heimatland von Maddie, sowie in Portugal, wo das Kind verschwand, ist die Kritik an den deutschen Ermittlern allerdings nach wie vor groß. So kam erst jüngst ans Licht, dass B. zwar schon 1996 wegen sexuellem Missbrauchs an Kindern verurteilt war, er aber nicht auf einer Liste stand, die nach Maddies Verschwinden angefertigt wurde. Darauf fanden sich alle portugiesischen Staatsbürger und Ausländer, die sich an der Algarve aufhielten, die Vorstrafen im Bezug auf Sexualverbrechen hatten. Somit wurde er nicht unmittelbar nach der Tat befragt.
Zudem soll B. 2013 durch eine Panne davon erfahren haben, dass er in den Fokus der Behörden rückte. Er erhielt ein Schreiben, dass er Aussagen im Vermisstenfall Madeleine McCann machen sollte.
RND/msk | Sign up to FREE email alerts from Mirror - daily news Subscribe Thank you for subscribing We have more newsletters Show me See our privacy notice Invalid Email
A barmaid who worked with Christian Brueckner said he once told her that Madeleine was dead, adding: “You can make a body disappear quickly.”
Lenta Johlitz, 34, was a close friend of Brueckner when she worked behind the bar with him at his kiosk pub in the north German city of Braunschweig.
She vividly recalls his words after he became very agitated when Madeleine came up in conversation one evening in 2014, seven years after she vanished.
Lenta said: “Once he was completely freaked out when we were sitting in the kiosk with friends and talking about the Maddie case. He wanted us to stop.
(Image: PA)
"He cried, ‘The child is now dead and now that’s a good thing. You can make a body disappear quickly’.”
Brueckner is currently serving time for a string of offences in a top-security prison in Kiel, northern Germany, where he is under surveillance in case he makes a confession to his cell-mate.
Under German prison rules Brueckner has access to media.
It means he will be fully aware of the worldwide scrutiny he has been under since being named last Wednesday as the “main suspect” in Madeleine’s disappearance in Portugal | 1 |
Jerusalem Ministerpräsident Netanjahu beschert seiner rechtskonservativen Likud-Partei einen klaren Erfolg bei der Parlamentswahl in Israel - trotz des anstehenden Verfahrens wegen Korruptionsvorwürfen in drei Fällen. Doch die Mehrheit für eine Regierung fehlt ihm bisher.
Rund zwei Wochen vor Beginn eines Korruptionsprozesses gegen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist dessen Likud-Partei bei der Parlamentswahl stärkste Kraft geworden.
Nach der Auszählung von 90 Prozent der Stimmen kam der rechtskonservative Likud auf 36 der insgesamt 120 Sitze im Parlament, wie die Nachrichtenseite ynet am Dienstag berichtete. Das Mitte-Bündnis Blau-Weiß von Herausforderer Benny Gantz erhielt demnach nur 32 Mandate. Danach käme der rechts-religiöse Block auf 59 Sitze, der Mitte-Links-Block auf 54. Jedes der beiden Lager würde damit erneut die Regierungsmehrheit von 61 Sitzen verfehlen.
Die Parlamentswahl am Montag war bereits die dritte Wahl innerhalb eines Jahres, weil zuvor kein Lager eine Regierungsmehrheit erreicht hatte. Unklar ist derzeit, ob Netanjahu aufgrund der Anklage überhaupt mit der Regierungsbildung beauftragt werden kann.
Bürgerrechtler reichten am Dienstag eine entsprechende Petition gegen Netanjahu beim Höchsten Gericht ein. "Eine Person, die für ihre Freiheit vor Gericht kämpft, kann keine Regierung anführen", sagte Tomer Naor, Rechtsberater der Bewegung für Qualitätsregierung. "Er wird jede Woche zwei, drei Tage im Gericht sein."
Die Generalstaatsanwaltschaft wirft Netanjahu Betrug und Untreue sowie Bestechlichkeit vor. Prozessauftakt ist am 17. März in Jerusalem. Es geht um den Verdacht der Beeinflussung von Medien, angeblich krumme Deals mit Unternehmen und Luxusgeschenke befreundeter Geschäftsleute im Gegenzug für politische Gefälligkeiten. Der Regierungschef hat alle Vorwürfe zurückgewiesen.
Rein rechnerisch bleibt noch die Möglichkeit einer großen Koalition mit dem Likud und Blau-Weiß. Allerdings lehnt Gantz eine Regierung mit dem Likud unter der Führung Netanjahus wegen dessen Korruptionsanklage ab. Netanjahu wiederum hatte im Wahlkampf betont, er strebe eine rechts-religiöse Koalition an.
Vor jubelnden Anhängern in Tel Aviv sprach der 70-jährige Netanjahu in der Nacht zum Dienstag von einem "Riesensieg". Er werde nun "eine starke nationale Regierung einrichten, die gut für Israel ist", kündigte er an. Nach Angaben von Maoz Rosenthal, Politikexperte vom Interdisziplinären Zentrum in Herzlija, holte der Likud sein stärkstes Ergebnis seit 2003.
Gantz äußerte sich bei einer Ansprache in Tel Aviv enttäuscht über den Wahlausgang, betonte aber, er wolle seinen politischen Weg fortsetzen.
Netanjahu kündigte zudem Friedensverträge mit "weiteren arabischen und muslimischen Staaten" an. Der seit 2009 amtierende Ministerpräsident bekräftigte gleichzeitig Pläne zur Annexion israelischer Siedlungen im besetzten Westjordanland. Außerdem werde er "die iranische Bedrohung beseitigen".
Führende Palästinenservertreter kritisierten den Ausgang der Parlamentswahl in Israel. "Netanjahu hat entschieden, dass die Fortsetzung der Besatzung und des Konfliktes das ist, was Israel Fortschritt und Wohlstand bringt", teilte der Generalsekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), Saeb Erekat, mit. "Damit hat er sich dafür entschieden, die Grundlagen und die Säulen des Konfliktes sowie den Kreislauf von Gewalt, Extremismus, Chaos und Blutvergießen zu festigen."
Das rechte Lager besteht aus Netanjahus Likud, dem Jamina-Parteienblock von Verteidigungsminister Naftali Bennett und den strengreligiösen Parteien. Die rechtsextreme Ozma Jehudit (Jüdische Kraft) scheiterte an der Sperrklausel von 3,25 Prozent.
Zum Mitte-Links-Lager wird neben Gantz' Bündnis Blau-Weiß, der linksliberalen Liste von Arbeitspartei, Merez und Gescher auch die Vereinigte Arabische Liste gezählt. Die arabischen Parteien kamen laut ynet bisher auf 17 Mandate. Allerdings gelten sie nicht als potenzielle Koalitionspartner.
Der ultrarechte Ex-Verteidigungsminister Avigdor Lieberman wurde auch bei dieser Wahl als Königsmacher gesehen. Seine Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) erhält ynet zufolge bisher sechs Mandate. Lieberman hatte Netanjahu nach einer Wahl im April vergangenen Jahres seine Unterstützung entzogen. Hintergrund ist ein Streit mit Netanjahus strengreligiösen Bündnispartnern über die Wehrpflicht auch für ultra-orthodoxe Männer.
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gratulierte Netanjahu auf Twitter zu seinem "klaren Wahlsieg". Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit, um "unsere exzellenten bilateralen Beziehungen weiter zu stärken und Antisemitismus und Antizionismus zu bekämpfen".
Gantz' Blau-Weiß hatte bis rund zwei Wochen vor der Wahl in den Umfragen vor dem Likud gelegen. Auch die Präsentation des Nahost-Planes von US-Präsident Donald Trump Ende Januar und die Ankündigung Netanjahus, die Siedlungen und das Jordantal im Westjordanland zu annektieren, änderten daran zunächst nichts.
Erst nachdem die Staatsanwaltschaft eine Ermittlung gegen eine Cyber-Sicherheitsfirma anwies, deren Vorsitzender Gantz früher gewesen war, übernahm der Likud wieder die Führung in den Umfragen. Bei den Vorwürfen geht es um mögliche Unsauberkeiten bei dem Bemühen um einen lukrativen Auftrag der Polizei. Der zuständige Staatsanwalt betonte jedoch nach Medienberichten, dass Gantz kein Verdächtiger in dem Fall sei.
Das Zentrale Wahlkomitee teilte am Morgen mit, dass alle Stimmen bereits ausgezählt seien. Allerdings würden die Ergebnisse nun zur Sicherheit noch einmal überprüft. Erst danach sollten sie am späten Dienstagnachmittag veröffentlicht werden.
Das amtliche Endergebnis wird voraussichtlich in rund einer Woche vorliegen. Präsident Reuven Rivlin hat danach eine Woche Zeit zu entscheiden, wen er mit der Regierungsbildung beauftragt. Üblicherweise erhält den Auftrag der Vorsitzende der Fraktion mit den meisten Stimmen. Dazu ist dann bis zu sechs Wochen Zeit. Mit der Bildung einer neuen Regierung wird daher frühestens im kommenden Monat gerechnet. | Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu's chief rival said he agreed with a smaller party to work together to form a new government following national elections last week.
The announcement on Monday by Benny Gantz, leader of the Blue and White Party, dealt a new setback to Netanyahu as he struggles to hold on to power before his upcoming trial on corruption charges.
More:
In a statement, Gantz said he had a good meeting with Avigdor Lieberman, leader of the small Yisrael Beiteinu party.
"We discussed questions of fundamental principle and determined that we will work together to assemble a government that will pull Israel out of the political deadlock and avert a fourth round of elections," Gantz said.
In last week's election, Israel's third in less than a year, Netanyahu's Likud party emerged as the largest party. But with his smaller religious and nationalist allies, he secured only 58 seats in parliament, three short of the required 61-seat majority needed to form a new government.
Netanyahu's opponents, led by Gantz, control a majority of seats. But beyond their shared animosity towards Netanyahu, there are deep divisions between these parties, which include Lieberman's secular, ultra-nationalist party and the Arab-led Joint List.
Corruption trial
Gantz's announcement with Lieberman marked a step towards unifying those anti-Netanyahu forces, though it remains unclear whether they can reach a final agreement, much less a deal with Arab politicians.
Lieberman has, in the past, branded Arab political leaders as "terrorist" sympathisers.
"We'll continue to discuss the details, formulate our common objectives, and move forward," Gantz said.
Netanyahu is desperate to remain as prime minister as he prepares to go on trial on March 17.
He has been charged with fraud, breach of trust, and accepting bribes in connection to a series of scandals that include accepting expensive gifts from wealthy friends and offering to exchange favours with powerful media moguls.
The long-ruling Israeli leader denies any wrongdoing.
Netanyahu's lawyers requested a delay in the start of the trial, saying they need more time to review evidence. Prosecutors on Monday said they oppose any delays.
Israel's president, Reuven Rivlin, must decide by next week who to choose as the prime minister-designate.
The president typically chooses the candidate he deems has the best chance of forming a governing coalition.
Netanyahu has defiantly insisted he won last week's election and accused his opponents of trying to "steal the elections" by aligning with Arab-led parties he claimed were hostile to the state.
"I promise you, I am not going anywhere," Netanyahu said over the weekend. | 3 |
Während der Golden Globes saßen Brad Pitt und seine Ex Jennifer Aniston nur wenige Meter voneinander entfernt. In seiner Dankesrede scherzte Pitt auch über die Gerüchte, dass es ein Liebes-Comeback mit Jen geben soll. Sie selbst schmunzelte bei Pitts Rede und spendete Applaus.
Danach feierten beide auf der gleichen After-Show-Party - leider ohne Fotografen. Ob es eine Reunion geben wird, könnte sich somit schon bald zeigen. | Jennifer Aniston Reacts To Brad Pitt's Dating Joke And People Want Them To Get Back Together NBC
Jennifer Aniston and Brad Pitt might have been separated for years but her reaction to his speech at the Golden Globes has left many fans hoping they’ll get back together.
Advert
A lot of things have been left behind in the last decade, but the actors’ relationship is clearly not one of them.
From the moment the 77th annual Golden Globes kicked off last night, January 5, viewers were watching like hawks for any form of interaction between the former couple, who ended their marriage in 2005.
Brad Pitt Jennifer Aniston PA Images
One desperate fan tweeted:
Advert
I need the camera man to share a real quick shot of the entire audience so I can figure out how far apart Jennifer Aniston and Brad Pitt are at all times
Though the pair didn’t appear to share any particularly intimate moments during the evening, fans found what they were looking for when Pitt took to the stage to accept his award for Best Supporting Actor, which he won for his role in Once Upon A Time in Hollywood.
The actor took the opportunity to thank his co-star, Leonardo DiCaprio, though while he was up there he couldn’t resist also commenting on the interest in his relationship status.
Watch his speech below:
Pitt explained:
I wanted to bring my mom, but I couldn’t, because anyone I stand next to they say I’m dating. It’d just be awkward…
Advert
Cameras cut to the crowd numerous times throughout the Fight Club star’s speech, and while a number of A-listers could be seen listening to him, viewers focused in on Aniston.
The Friends actor appeared captivated by her former husband, and burst out laughing when he joked about apparently dating anyone in his vicinity.
Needless to say, her heartwarming reaction was enough to send fans into a frenzy.
The tweeter who had been relying on the cameraman for insight was happy with the result, commenting:
Jennifer Aniston laughed at Brad Pitt’s Titanic joke, she smiled when he talked about his parents, her former in-laws and smiled multiple times. 2020 and I’m sitting here still believing there’s a chance.
Another viewer commented:
Brad Pitt and Jennifer Aniston Forever My [One True Pair]
Advert
Pitt spoke about Aniston during an interview with Entertainment Tonight on the Golden Globes red carpet, where he described the actor as nothing more than a ‘good friend’.
Take a look here:
The interviewer explained photographers were hoping to see the former couple together, to which Pitt responded:
I’ll run into Jen, she’s a good friend.
Fans might have been disappointed to hear Pitt refer to their relationship as a platonic one, but I’m sure Aniston’s wholesome reaction to his speech will be enough to keep the hope alive. | 4 |
IBM: Corona-Krise legte Software-Geschäft über Nacht lahm
Als erster großer Technologie-Konzern legte IBM Quartalszahlen in der Coronavirus-Krise vor. Fazit: Die Kunden halten zunächst einmal ihr Geld zusammen. Doch die Pandemie könnte auch den digitalen Wandel beschleunigen - und davon will IBM profitieren.
Armonk (dpa) - Die Corona-Krise zwingt Unternehmen zum Sparen und verheißt damit schwere Zeiten für die IT-Branche. „Im März kamen unsere Software-Transaktionen nahezu über Nacht zum Erliegen“, sagte der Finanzchef des US-Computer-Riesen IBM, James Kavanaugh, zum Geschäft im ersten Quartal.
Das liege daran, dass für die IBM-Kunden zunächst einmal die dringlichsten Probleme in der Krise in den Vordergrund gerückt seien. IBM macht sich zugleich Hoffnungen, auf längere Sicht profitieren zu können, wenn Firmen als Folge stärker auf Cloud-Dienste und künstliche Intelligenz setzen.
Das Computer-Urgestein präsentierte nach US-Börsenschluss am Montag als erster Technologie-Konzern seine aktuellen Quartalszahlen. Die Ergebnisse spiegeln nur teilweise die aktuelle Lage wider, weil das Geschäft in den ersten Wochen noch nicht vom Coronavirus beeinträchtigt wurde. Dennoch meldete IBM deutliche Geschäftseinbußen und hob die Jahresprognose auf.
In den drei Monaten bis Ende März sanken die Erlöse im Jahresvergleich um 3,4 Prozent auf 17,6 Milliarden Dollar (16,2 Mrd Euro). Der Gewinn fiel um gut ein Viertel auf 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro). Anleger ließen die Aktie im vorbörslichen Handel am Dienstag zeitweise um fast fünf Prozent fallen.
IBM schwächelt schon lange im traditionellen Hardware-Kerngeschäft mit Servern und Großrechnern, verbucht aber immerhin starkes Wachstum in der Cloud-Sparte mit IT-Diensten im Internet. Deren bisheriger Leiter Arvind Krishna hatte jüngst den Chefposten von Ginni Rometty übernommen. Sie hatte in ihrer Amtszeit seit 2012 versucht, IBM durch einen tiefgreifenden Konzernwandel hin zu neuen Geschäftsfeldern wie Cloud-Dienste, Datenanalyse und künstliche Intelligenz neu aufzustellen. Der Erfolg hielt sich bislang jedoch in Grenzen, Quartale mit Geschäftszuwächsen sind schon seit Jahren selten.
Krishna versuchte nun, die Anleger zu beruhigen. IBM habe langfristige Verträge mit großen Kunden, daher seien stabile Einnahmen weiterhin sicher, betonte er. Zugleich habe die Krise den Unternehmen gezeigt, dass sie ihr Geschäft entschlossener modernisieren müssten - und hier wolle IBM mit Expertise bei künstlicher Intelligenz bereitstehen.
Mit mehr Heimarbeit werde auch die Nachfrage nach Cloud-Diensten steigen, nannte Krishna ein weiteres Beispiel. IBM hatte 2018 für mehr als 30 Milliarden Dollar den Linux-Spezialisten Red Hat gekauft, um sich in diesem Bereich zu verstärken. Das trieb allerdings auch die Schulden hoch: IBM stand zuletzt mit mehr als 60 Milliarden Dollar in der Kreide, während die Geldreserven bei 12 Milliarden Dollar lagen. Der Konzern werde auch weiterhin Geschäftsbereiche abstoßen, um sein Profil zu schärfen, kündigte Krishna an.
IBM-Mitteilung | A home on Jenkins Ranch Road sold for $3.1 million on Dec. 31, 2019, making it the most expensive sale within Durango city limits in recent memory, according to a local real estate agent. The 7,567-square-foot home has six bedrooms, seven full bathrooms and one half bathroom, and sits on 3.81 acres. | 1 |
Eine Mitarbeiterin am Institut für Virologie der technischen Universität München (TUM) stellt eine Flasche mit einer Zellkultur in einen Inkubator.
Forscher in Deutschland und weltweit suchen mit Hochdruck ein Mittel gegen das neuartige Coronavirus. Wichtige Rollen spielen dabei eine sehr alte Behandlungsart und eine Art Recyclingmethode.
Berlin (dpa) – Die Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe gegen eine Krankheit dauert in der Regel Jahre, oft Jahrzehnte. Vor allem die klinischen Studien an Menschen sind sehr aufwendig. Doch in Zeiten der Corona-Pandemie muss es schnell gehen. Experten hoffen deshalb besonders auf den Erfolg zweier anderer Vorgehensweisen:
UMWIDMUNG VON WIRKSTOFFEN
Bereits für andere Krankheiten entwickelte oder teilweise entwickelte Wirkstoffe könnten unter Umständen gegen die Lungenkrankheit Covid-19 helfen. Ihr Einsatz könnte schneller erfolgen, als wenn man einen neuen Wirkstoff entwickelt.
REMDESIVIR: Als aussichtsreich gilt der Wirkstoff Remdesivir. Die Substanz, die sich direkt gegen das Virus richtet, wurde ursprünglich gegen Ebola-Infektionen entwickelt. Da sie damals in der klinischen Prüfung keine guten Ergebnisse brachte, wurde die Entwicklung nicht weiterverfolgt.
Weil erste Laborergebnisse im Einsatz gegen Coronaviren aber gut aussahen, wird Remdesivir unter anderem in Deutschland in zwei klinischen Studien getestet. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat dies am 10. März genehmigt.
An einer internationalen Studie, bei der die Substanz an 600 Patienten mit moderaten Symptomen und an 400 mit schwerer Symptomatik erprobt werden soll, nehmen unter anderem die München Klinik Schwabing, das Hamburger Uniklinikum Eppendorf (UKE) und die Uniklinik Düsseldorf teil. Sollte die Studie Erfolge bringen, könnte das Mittel bis frühestens Ende 2020 auf den Markt kommen, sagte der Münchner Chefarzt Clemens Wendtner am Dienstag. Für ausgewählte Einzelfälle setzte unter anderem die Düsseldorfer Uniklinik Remdesivir schon bei Covid-19-Patienten ein.
FAVIPIRAVIR: Es gibt mehrere Viren-bekämpfende Stoffe, deren Wirksamkeit gegen den Erreger Sars-CoV-2 gerade erprobt wird, etwa das Grippemittel Favipiravir. Unproblematisch sind diese sogenannten Virostatika nicht: "Viren verändern sich und können resistent werden", sagt Melanie Brinkmann, Virologin am Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Ähnlich wie bei Antibiotika könne es auch bei Virostatika zu Resistenzen kommen.
HYDROXYCHLOROQUIN: Ein anderer hochgehandelter Wirkstoff im Kampf gegen Sars-CoV-2 ist das Malariamittel Hydroxychloroquin. Der Wirkstoff ziele nicht direkt auf das Virus ab, sondern greife in zelluläre Prozesse ein, die für das Virus existentiell seien, erläutert Brinkmann. Eine kürzlich vorgestellte französische klinische Studie dazu sei aber "nicht aussagekräftig". Auch der Berliner Virologe Christian Drosten hatte die Aussagekraft der Studie infrage gestellt. Das bedeutet aber nicht, dass das Medikament gegen die Krankheit unwirksam ist. Am Mittwoch wurde in Deutschland eine klinische Studie genehmigt, die die Wirksamkeit von Hydroxychloroquin gegen Covid-19 untersuchen soll. Der Stoff hat allerdings erhebliche Nebenwirkungen.
Auch sogenannte Immunmodulatoren könnten gegen Covid-19 helfen. Diese Medikamente beeinflussen das menschliche Immunsystem. Das kann sinnvoll sein, denn der Körper reagiert sehr stark auf Sars-CoV-2 und kann so in der Lunge noch mehr Schaden anrichten.
Ungeachtet dessen arbeiten Wissenschaftler auch an der Entwicklung gänzlich neuer Wirkstoffe. Bis daraus aber ein Medikament resultiert, dürften viele Jahre vergehen. Für die derzeitigen Pandemie werden sie wohl keine Rolle mehr spielen.
ANTIKÖRPER
Menschen bilden Antikörper gegen verschiedenste Krankheitserreger, die in den Körper gelangen - auch gegen das neue Coronavirus. Eine besondere Rolle spielen dabei neutralisierende Antikörper. "Die neutralisierenden Antikörper patrouillieren praktisch vor der Zelle und fangen das Virus ab, so dass es nicht in die Zelle eintreten kann", erklärt Virologin Brinkmann. Auch nachdem ein Patient genesen ist, bleiben die Antikörper zumindest noch eine Weile im Blut.
Auf der Bildung solcher Antikörper beruht auch die Wirkung der meisten klassischen Impfungen. Eine klinisch etablierte Methode ist es, Antikörper von genesenen Menschen zu nehmen und Erkrankten zu geben. Bei diesen können die Antikörper dann den jeweiligen Erreger bekämpfen. Theoretisch ist auch vorstellbar, dass man etwa klinischem Personal solche Antikörper vorbeugend gibt – sie müssten sie dann allerdings alle zwei Wochen neu erhalten, schätzt Brinkmann.
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sucht zurzeit nach Menschen, die an Covid-19 erkrankt waren und genesen sind. Mit einer Blutplasmaspende könnten sie demnächst auch Antikörper für Erkrankte abgeben. "Wir wollen unbedingt versuchen, ob wir damit nicht Schwerstkranken helfen können", sagte der MHH-Institutsleiter für Transfusionsmedizin, Rainer Blasczyk.
Auch Kliniken in New York versuchen mit Antikörpern von Genesenen Leben zu retten, wie die Zeitschrift "Nature" vor wenigen Tagen berichtete. Da Antikörper im Gegensatz zu herkömmlichen Medikamenten körpereigene Stoffe sind, sollten in der Regel auch die Nebenwirkungen gering ausfallen.
An der Technischen Universität Braunschweig (TU) können menschliche Antikörper gegen SARS-CoV-2 mittlerweile im Reagenzglas gewonnen werden. Im Gegensatz zu Präparaten aus dem Blut gesundeter Patienten erschließe dies eine unerschöpfliche Quelle, betont Brinkmann. Diese Antikörper müssten aber noch auf ihre Wirksamkeit getestet werden.
"Neutralisierende Antikörper sind für mich derzeit am Erfolgversprechendsten", sagt Brinkmann. Solche Antikörper kann man inzwischen biotechnologisch im Labor herstellen. Der Einsatz von im Labor erzeugten monoklonalen Antikörpern sei in etwa drei Monaten möglich. | Coronavirus patients are most infectious in the first week they experience symptoms, the scientists said (Aaron Chown/PA)
Coronavirus replicates in the upper respiratory tract and people may shed the virus at high levels during the first week of symptoms, research suggests.
Scientists analysed data from patients to see how infectious they were and when – how much virus they shed, or excrete.
They looked at nine adults from Munich, Germany, with comparatively mild symptoms of Covid-19 respiratory disease.
Published in the Nature journal, the study shows there is active replication of coronavirus SARS-CoV-2 in the upper respiratory tract of the patients – from the larynx up.
Christian Drosten from Charite Universitatsmedizin, Berlin, and colleagues studied the viral-shedding of the patients who were treated for mild upper respiratory tract symptoms.
Researchers analysed throat and lung samples, sputum – mucus from the respiratory tract, and stool, blood and urine collected from the patients during their clinical course.
They found high levels of virus replication in upper respiratory tract tissues, and report high levels of viral shedding in the upper respiratory tract during the first week of symptoms.
Researchers could also isolate an infectious form of the virus from samples taken from the throat and lungs of the patients until day eight of symptoms, as symptoms waned.
(PA Graphics)
They found that two of the patients, who showed some early signs of pneumonia, continued to shed high levels of the virus in the sputum until day 10 or 11.
According to the study, the virus remained detectable in the sputum after symptoms stopped.
The virus was not detected in blood or urine samples, and the authors did not find a replicating form of the virus in stool samples.
The scientists say additional studies in larger samples are needed to investigate this possible transmission route further.
They write in the paper: “Our initial results suggest that measures to contain viral spread should aim at droplet, rather than fomite-based, transmission.
“The prolonged viral shedding in sputum is relevant not only for hospital infection control, but also for discharge management.
“In a situation characterised by limited capacity of hospital beds in infectious diseases wards, there is pressure for early discharge following treatment.
“Based on the present findings, early discharge with ensuing home isolation could be chosen for patients who are beyond day 10 of symptoms with less than 100,000 viral RNA copies per ml of sputum.
“Both criteria predict that there is little residual risk of infectivity, based on cell culture.”
The scientists said further research could help to assess whether increases in the viral load of a patient after the first week of symptoms could signal an aggravation of symptoms.
PA | 2 |
LAS VEGAS (dpa-AFX) - Der linke Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die dritte Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Nevada nach Teilergebnissen mit großem Abstand gewonnen. Nach Auszählung von etwa 50 Prozent der Stimmen erzielte Sanders 46,6 Prozent, wie der TV-Sender CNN sowie die "New York Times" und die "Washington Post" am Sonntag übereinstimmend berichteten. Damit hätte der 78-Jährige im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten seine Position als Spitzenreiter gefestigt.
Weit abgeschlagen landete der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden mit nur 19,2 Prozent demnach auf Platz zwei. Der frühere Bürgermeister von South Bend (Indiana), Pete Buttigieg, erzielte nach diesen Angaben 15,4 Prozent, die Senatorin Elizabeth Warren 10,3 Prozent. Offizielle Angaben der Demokraten lagen zunächst noch nicht vor.
Der 78-jährige Sanders ließ sich am Samstagabend (Ortszeit) von Anhängern in San Antonio (Texas) feiern. Seine Bewegung tue genau das Gegenteil von dem, was US-Präsident Donald Trump mache: "Wir bringen unser Volk zusammen", sagte Sanders. Der Senator aus Vermont, der sich selbst als "demokratischer Sozialist" bezeichnet und vor allem bei jungen Wählern gut ankommt, war als klarer Favorit in die dritte Vorwahl gezogen.
Vor allem der einstige Favorit Biden hätte in Nevada ein gutes Ergebnis nötig gehabt. Vor Anhängern zeigte er sich dennoch überzeugt, dass es von nun an bergauf gehe. "Wisst ihr, die Presse ist bereit, Leute schnell für tot zu erklären, aber wir sind lebendig und wir kommen zurück und wir werden gewinnen", sagte Biden. Als entscheidender Test für den 77-Jährigen gilt die nächste Vorwahl in South Carolina am kommenden Wochenende.
Keine Rolle spielte am Samstag der Milliardär Michael Bloomberg, der den Vorwahlkampf der Demokraten derzeit mächtig aufmischt, in Nevada aber noch nicht angetreten war. Er setzt auf den "Super Tuesday" am 3. März, wenn in mehr als einem Dutzend Bundesstaaten gewählt wird.
Sanders versprach, dass sich mit seiner Nominierung das Land verwandeln werde. Er erneuerte seine Klagen über das teure Gesundheitssystem in den USA und betonte Ziele wie die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns und höhere Steuern für die Reichen.
Der moderate Konkurrent Buttigieg, der vier Jahrzehnte jünger ist als Sanders, warnte vor einer Nominierung des Senators. "Bevor wir es überstürzen, Senator Sanders zu nominieren (...), lasst uns einen nüchternen Blick darauf werfen, was auf dem Spiel steht", sagte er. "Senator Sanders glaubt an eine unflexible, ideologische Revolution", die die meisten Demokraten und Amerikaner insgesamt außen vor lasse.
Trump kommentierte den Ausgang der Vorwahl auf Twitter, nahm das gute Abschneiden von "Crazy Bernie" - wie er Sanders abfällig nennt - zur Kenntnis und schrieb: "Biden & der Rest sehen schwach aus." In Anspielung darauf, dass Sanders im Rennen um die Kandidatur der Demokraten 2016 knapp verloren hatte, schrieb Trump: "Glückwunsch Bernie, & lass es dir nicht von ihnen wegnehmen!"
Für die Zahl der Delegierten, die aus Nevada im Sommer zum entscheidenden Nominierungsparteitag zur Kür des Präsidentschaftskandidaten geschickt werden, spielt der Bundesstaat nur eine untergeordnete Rolle. Allerdings kommt Nevadas Bevölkerungsstruktur mit einem größeren Anteil von schwarzen Amerikanern und Latinos der Struktur der gesamten USA deutlich näher als Iowa oder New Hampshire.
Wann die Demokratische Partei in Nevada offiziell Ergebnisse verkündet, war unklar. Gewählt wurde im "Caucus"-Verfahren, was deutlich komplizierter ist als eine Abstimmung per Wahlzettel. Bei der ersten Vorwahl in Iowa, wo ebenfalls nach dem Prinzip abgestimmt wurde, hatte eine technische Panne zu Problemen bei der Übermittlung von Ergebnissen und erheblichen Verzögerungen geführt. Die Sorge war groß, dass sich das Debakel in Nevada wiederholen könnte. Zunächst wurde lediglich vereinzelt über Probleme mit einer Telefonnummer für die Übermittlung der Ergebnisse berichtet.
Überschattet wurde die Vorwahl in Nevada von etwas anderem: dem neuerlichen Verdacht, dass Russland Einfluss auf den US-Wahlkampf nehmen will. Sanders bestätigte am Freitag, darüber unterrichtet worden zu sein, dass Moskau versuche, seine Bewerbung zu unterstützen. Kurz zuvor hatten Medien berichtet, dass US-Geheimdienste davon ausgingen, dass Russland Trump zur Wiederwahl verhelfen wolle.
Sanders warf Moskau vor, Chaos stiften zu wollen, und forderte Russland und andere Länder auf, sich aus den Wahlen herauszuhalten. Russland hatte sich nach Überzeugung der US-Geheimdienste bereits 2016 in den Wahlkampf eingemischt - zu Gunsten des republikanischen Kandidaten Trump./lkl/DP/nas | President Donald Trump weighed in on the Nevada Democratic caucuses overnight, congratulating Vermont Senator Bernie Sanders on his big win and warning the Democratic socialist that the Democratic National Committee might try to “steal” Sanders’ victory.
Sanders won Nevada Saturday by an almost two-to-one margin. With around 60% of the vote currently being reported, Sanders has a commanding lead over presumptive second-place finisher, former Vice President Joe Biden, according to The New York Times, 46% to 19%. Former South Bend mayor Pete Buttigieg is in third with 15%, and Sen. Elizabeth Warren (D-MA) is holding on to fourth place with just over 10%.
The victory was decisive for the Vermont socialist and brutal for Sanders’ competitors. The Associated Press reports that, combined, Biden, Buttigieg, and Warren, took only 45% of the vote to Sanders’ 46%, neatly demonstrating that a combined “moderate” vote in Nevada could not have unseated Sanders, despite the fact that he moved into first place just two weeks ago.
Trump seemed happy about the results, tweeting that Sanders was “doing well” in the “Great State of Nevada.”
“Looks like Crazy Bernie is doing well in the Great State of Nevada,” Trump said on social media. “Biden & the rest look weak, & no way Mini Mike can restart his campaign after the worst debate performance in the history of Presidential Debates. Congratulations Bernie, & don’t let them take it away from you.”
Former New York City mayor Mike Bloomberg still poses a challenge to Sanders, not on the campaign trail — Bloomberg won’t even be on the ballot in a primary until Super Tuesday — but definitely in the back rooms of the Democratic party. Hollywood, the media, and Washington Democrats’ seem increasingly supportive of the former mayor’s bid, particularly now as the far-left Sanders seems all but unstoppable.
Bloomberg himself called Sanders’ win a “fatal error.”
Sanders, who spent millions on offices and staffers ahead of the Nevada caucuses, had only good news.
“I’m delighted to bring you some very good news. I think all of you know we won the popular vote in Iowa. We won the New Hampshire primary,” Sanders said in an “acceptance” speech at a rally in San Antonio, Texas, Saturday night. “And, according to three networks and the AP, we have now won the Nevada caucus.”
Trump is, no doubt, pleased with the outcome, given that conventional wisdom says Sanders is the weakest against the president’s 2020 re-election bid. But his victory is, by no means, secured. Despite naysayers, progressive Democrats seem to believe that a movement is “cohering” around the Vermont socialist, and that movement Democrats will come around Sanders when he’s the only option to unseat President Donald Trump.
But Trump remains steadfastly popular, and despite Sanders’ win, turned out more than 15,000 to a rally in Las Vegas on Saturday, according to the Nevada Independent. He tried to drive home, to Nevada’s millions of unionized workers, that Sanders’ message of economic unity might ultimately end up hurting workers.
“A lot of the Democrats are going to ruin the health care programs that these unions have,” Trump said. “The unions have worked hard on health care, and they’re going to ruin them. You’re going to lose 180 million people off of great private health care.”
The next Democratic contest is February 29th in South Carolina. | 4 |
Das Kawasaki-Syndrom ist tückisch. Hohes Fieber, Durchfall, Bauchweh, schwerer Atem, Ausschlag, Bindehautentzündung, gerissene Lippen, geschwollene Hände und Füsse. Im schlimmsten Fall können die Gefäss-Entzündungen zu Herzproblemen führen und unbehandelt sogar zum Tod.
Die Erkrankung trifft vor allem Kleinkinder unter fünf Jahren. Bei rechtzeitiger Diagnose, kann das Kawasaki-Syndrom mit einer Antikörper-Therapie erfolgreich bekämpft werden. Und: Die Erkrankung ist sehr selten. Die Fälle im Jahr kann man an den Fingern der Hand abzählen. Den Namen hat das Syndrom vom japanischen Kinderarzt Tomisaku Kawasaki, der 1967 die Erkrankung an Kindern erstmals feststellte. | Confirmed Case Comparison
Here is a line chart to compare confirmed cases in United Kingdom, Italy, France, Spain, China and United States to show the Coronavirus pandemic.
Fatal Case Comparison
Here is a line chart to compare the death cases in United Kingdom, Italy, France, Spain, China and United States to show the Coronavirus pandemic.
Recovered Case Comparison
Here is a line chart to compare the recovered cases in United Kingdom, Italy, France, Spain, China and United States to show the Coronavirus pandemic. | 1 |
Nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani durch das US-Militär hat US-Präsident Donald Trump Diskussionen über Unstimmigkeiten innerhalb seiner Regierung zurückgewiesen. In seinem Team habe Einigkeit geherrscht, schrieb Trump auf Twitter. Zuvor waren Aussagen seines Verteidigungsministers Mark Esper über die Beweislage für mutmaßliche Angriffspläne Soleimanis als Widerspruch gegen Trump interpretiert worden.
Trump hatte behauptet, "wahrscheinlich" habe Soleimani Anschäge auf vier US-Botschaften in der Region geplant. Später räumte Esper in einem Fernsehinterview ein, über keine Beweise für derartige Pläne verfügt zu haben, auch der Präsident habe sich in seiner Aussage nicht auf Geheimdienstinformationen berufen. "Ich habe in Bezug auf vier Botschaften keinen (Beweis) gesehen", sagte er dem US-Sender CBS. Später fügte Esper in einem CNN-Interview allerdings hinzu, er sei mit Trump einer Meinung über die Bedrohungslage gewesen.
"Nur Osama bin Laden hatte mehr Blut an den Händen"
Auch Außenminister Mike Pompeo rechtfertigte im Nachhinein den Angriff. "Es gibt keinen Terroristen außer Osama bin Laden, der mehr amerikanisches Blut an den Händen hatte als Kassem Soleimani", sagte er vor Studierenden der Stanford University. Soleimani sei für den Tod von mehr als 600 Amerikanern verantwortlich und das "Mastermind" der jüngsten Angriffe auf US-Soldaten gewesen. Dessen Tötung sei Teil einer "größeren Strategie" von Trumps Regierung. Sie setze sich aus diplomatischer Isolation des Irans, wirtschaftlichem Druck und militärischer Abschreckung zusammen.
Ziel sei es, der Führung in Teheran die Ressourcen zu nehmen, die es brauche, um ihre "bösartigen Aktivitäten auf der ganzen Welt" fortzusetzen. Die US-Regierung wolle, dass sich der Iran "wie eine normale Nation" verhalte. Sollte der Iran "eskalieren", werde die US-Regierung das "zu unseren Bedingungen beenden", sagte Pompeo. Bereits am 3. Januar, kurz nach Soleimanis Tötung, sagte Pompeo dem US-Sender Fox News, es habe einen "bevorstehenden Angriff" gegeben. Man habe "eine Gelegenheit gefunden und geliefert." Eine Woche später bekräftigte Pompeo bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus, die Bedrohung durch Soleimani habe Angriffe auf US-Botschaften beinhaltet.
Abgeordnete kritisieren Informationspolitik der Regierung
Im US-Kongress wird derzeit über die Beweislage diskutiert, auf deren Grundlage die Entscheidung für die Tötung Soleimanis getroffen wurde. Parteiübergreifend haben sich sowohl Abgeordnete des Repräsentantenhauses als auch Senatoren sehr unzufrieden mit den Erklärungen gezeigt, die Regierungsvertreter ihnen bei mehreren Briefings geliefert haben.
So sagte der demokratische Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus Adam Schiff, dass die Regierung den Angriff offenbar auf Grundlage von Vermutungen durchgeführt habe. "Nun sagt Esper, es waren keine Geheimdienstinformationen, sondern nur Trumps persönliche Überzeugung. Das ist keine Grundlage, um uns an den Rand eines Krieges zu führen", schrieb Schiff auf Twitter im Hinblick auf die Aussagen des Pentagonchefs.
Trump said on Fox that the intelligence showed Iran plotting against four of our embassies.
As a member of the Gang of 8, that was news to me.
Now, Esper says this was not intelligence, only Trump’s personal belief.
That’s no basis to take us to the brink of war. pic.twitter.com/G2VRkoW9QE — Adam Schiff (@RepAdamSchiff) 12. Januar 2020
Doch auch einige Republikaner übten harsche Kritik an der Informationspolitik der Regierung. So nannte der Senator Mark Lee das Treffen mit Regierungsvertretern "beleidigend" und die Weigerung, harte Beweise vorzulegen oder sich in angemessener Weise Fragen der Abgeordneten zu stellen, "unamerikanisch, verfassungswidrig und schlichtweg verkehrt". Die Regierung habe ihn und die anderen Abgeordneten "wie kleine Jungs und Mädchen" behandelt, die sie nicht öffentlich infrage stellen sollen.
Soleimanis Tötung ließ US-iranischen Konflikt eskalieren
Kassem Soleimani war am 3. Januar per Drohnenangriff in Bagdad getötet worden, ebenso ein hochrangiger irakischer Offizier sowie ein Zivilist. Nach dem einseitigen Ausstieg der USA aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran hat das den US-amerikanisch-iranischen Konflikt erneut verschärft. Führende iranische Politiker drohten den USA mit Racheangriffen, Trump beantwortete das seinerseits mit eigenen Drohungen.
Am vergangenen Montag waren mehrere iranische Raketen auf von US-Soldaten genutzte Militärbasen im Irak eingeschlagen. Kurz darauf schossen die iranischen Revolutionsgarden eigenen Angaben zufolge aus Versehen einen ukrainischen Passagierjet mit 176 Menschen an Bord über Teheran ab, den sie offenbar für einen US-Marschflugkörper hielten. Befürchtungen, die gegenseitigen Angriffe könnten einen Krieg auslösen, haben sich seit Trumps Ankündigung weiterer Wirtschaftssanktionen gegen den Iran etwas abgeschwächt. Der Iran kündigte seinerseits einen weiteren Teilausstieg aus dem Atomabkommen an.
Mark Esper - Keine konkreten Belege für Anschlagspläne Laut dem US-Verteidigungsminister Mark Esper hat es keine Hinweise auf geplante Angriffe auf US-Botschaften gegeben. Damit widersprach er US-Präsident Donald Trump. © Foto: Dirk Waem/dpa | Iraqis ‘dancing in streets’ over death of Qasem Soleimani, tweets US Secretary of State Mike Pompeo
world
Updated: Jan 03, 2020 11:36 IST
US Secretary of State Michael Pompeo said on Friday that Iraqis are celebrating the death of top Iran commander Qasem Soleimani by “dancing in streets”.
“Iraqis - Iraqis - dancing in the street for freedom; thankful that General Soleimani is no more,” Secretary Pompeo said while sharing a video of people holding a rally.
Iraqis — Iraqis — dancing in the street for freedom; thankful that General Soleimani is no more. pic.twitter.com/huFcae3ap4 — Secretary Pompeo (@SecPompeo) January 3, 2020
In the 22-second video which Pompeo shared on Twitter, people are seen running on a road carrying a several meter-long Iraq national flag. The video is of some unspecified location in Iraq.
The United States killed Iran’s top general and the architect of Tehran’s proxy wars in the Middle East in an airstrike at Baghdad’s international airport early on Friday.
The Pentagon said that US President Donald Trump ordered the killing of Soleimani, who died in Baghdad “in a decisive defensive action to protect US personnel abroad”.
The US Defence Department said it killed Soleimani because he “was actively developing plans to attack American diplomats and service members in Iraq and throughout the region”. It also accused Soleimani of approving the attacks on the US Embassy in Baghdad earlier this week.
Following Soleimani’s death, Trump tweeted an image of the US flag without any further explanation.
The strike, which occurred at Baghdad’s international airport on Friday in Iraq, also killed the deputy chief of Iraq’s powerful Hashed al-Shaabi paramilitary force. | 2 |
Aufgrund des Coronavirus scheint Lena Meyer-Landrut auch ihr Instagram-Verhalten umgestellt zu haben. Und sie macht das einzig Richtige.
Das Coronavirus* beschäftigt auch Lena Meyer-Landrut*.
Sie scheint ihren üblichen Instagram-Betrieb eingestellt zu haben.
Stattdessen appelliert sie an ihre Mitmenschen.
Hannover - Das Coronavirus* und dessen Ausbreitung ist wohl Gesprächsthema Nummer eins weltweit. Das ist bei weniger prominenten Menschen genauso der Fall wie bei Stars. Einige sind sogar unmittelbar betroffen. Tom Hanks und seine Ehefrau haben sich infiziert. Ebenso Johannes B. Kerner. Heidi Klum und Tom Kaulitz stehen unter Verdacht. Nicht infiziert ist Robbie Williams, doch der Popstar befindet sich in häuslicher Quarantäne. Unterdessen schockt Collien Ulmen-Fernandes mit ihrem Outfit.
Lena Meyer-Landrut*, eine der bekanntesten Sängerinnen Deutschlands, reagiert auf ihre eigene Art. Üblicherweise versorgt die 28-Jährige ihre 3,3 Millionen Follower bei Instagram* regelmäßig mit Fotos. Die fallen sehr oft freizügig aus. Auch mal kurios. Oder zeigen Lena Meyer-Landrut privat hinter den Kulissen.
Doch offenbar infolge des Coronavirus hat sich auch bei Lena Meyer-Landrut* etwas geändert. Stand 15. März 2019 hat sie sechs Tage lang kein neues Foto gepostet. Das aktuellste Foto zu dem Zeitpunkt war ein - ja, freizügiges - Bikini-Foto. In den sechs Tagen darauf: nichts.
Coronavirus: Lena Meyer-Landrut meldet sich über Instagram-Story
Stattdessen hat sie sich am 14. März über ihre Instagram-Story zu Wort gemeldet. Mit zwei Bildern. Das eine ist eine Grafik, in der die Symptome* erklärt werden. Das zweite hat sie von Autor Veit Lindau übernommen. Es sind Tipps, wie man mit der Corona-Krise umgehen soll. Zusammengefasst: Keine Panik! Kein unnötiger physischer Kontakt zu Mitmenschen*! Geistige Hygiene! Und nicht zu vergessen: Solidarität und Unterstützung für alle anderen Menschen, vor allem ältere und schwächere! Und all jene, die gerade besonderen Einsatz leisten!
+ Lena Meyer-Landrut nahm diese Anleitung mit Verhaltenstipps in ihre Instagram-Story auf. © Screenshot
Lena Meyer-Landrut* tut das wohl einzig Richtige: An ihre Mitmenschen appellieren, auf sich und andere aufzupassen. Dafür nutzt sie ihre Prominenz und stellt auch gern die Eigen-PR etwas hintenan. Leicht bekleidete Fotos sind derzeit schließlich wirklich fehl am Platz.
Evelyn Burdecki hat einen Weg gefunden, alles zu verbinden - im Bikini reimte sie gegen das Coronavirus an.
Lesen Sie auch: Wegen Coronavirus - Beliebte Tagesschau-Sprecherin nicht mehr im TV zu sehen*
Mitten in der Corona-Krise wollten gleich mehrere Brautpaare ihre Hochzeit feiern. Doch dann kam die Polizei.
*tz.de und Merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks | Heidi Klum initially shared in an Instagram story about her Coronavirous scare and now she has taken to Instagram once again to post about her current situation and how she is dealing with the chaos around her.
Heidi Is Separated From Her Husband Due To Coronavirus
Heidi wrote on Instagram, “Like many of you, I also have been sick all week and, unfortunately, my husband who returned from his tour a couple of days ago is also feeling ill. To be safe, we are staying apart until we get the results of our Coronavirus tests (that we were finally able to get today) back. We don’t want to spread germs and risk others getting sicker… even each other! As much as I want to embrace him and kiss him, it is more important to do the right thing and not spread further. These are strange times… but in these moments, you remember what’s really important- the people you love and keeping them safe. Social distancing is what we all need to do right now to be responsible citizens of the world. We are all in this together and it is up to us to protect our loved ones, and our neighbors and our communities. Please listen to the officials and stay at home if you can and physically distance yourself from other people… especially if you are not feeling well. I see all the beautiful things people are doing for each other all over the globe and that gives me hope! Sending all of you love and positivity and healing vibes… together we can get through this but we need to be proactive so that we can all have a bright and healthy future.”
In the hashtags, she reminded people to wash their hands, be kind to each other and requested her fans to stay put. Heidi’s illness, which we hope isn’t coronavirus is ill-timed, as the coronavirus outbreak was named a pandemic by the World Health Organization, and celebrities like Tom Hanks have tested positive.
Heidi Klum Talks About Absence From ‘America’s Got Talent’ and Her Illness
On Friday Heidi posted an Instagram story from her bed where she spoke about her absence on AGT. She said her symptoms started with “a chill, feeling feverish, cough, runny nose.” Coughing and fever are two symptoms of coronavirus.
The AGT judge said she’s chosen to stay home so as not to infect other people. She added that she hopes it’s “just a cold,” but would “love to do the corona test.” However, it’s not that simple. Now it seems that she finally has access to the test which gives us all some hope.
RELATED: ‘AMERICA’S GOT TALENT’ JUDGES SALARY: HOW MUCH DO SIMON COWELL, SOFIA VERGARA, HEIDI KLUM AND HOWIE MANDEL MAKE?
Heidi says she’s tried to get the test from two different doctors, but wasn’t able to. “Stay safe, everyone. Stay home if you don’t feel good,” Heidi told fans to close the video.
READ MORE: ABOUT HEIDI KLUM’S CORONAVIROUS SYMPTOMS AND LACK OF CORONAVIROS TESTS BEING AVAILABLE
Heidi Klum has previously complained of symptoms and now her husband too is showing them, making things pretty difficult for everyone… | 2 |
Caritas warnt „Soziale Dimension der Corona-Krise ist bereits spürbar!“
Nothilfe stark ausgeweitet: Mehr Beratungen, neues Quartier für Obdachlose, 62 Tonnen Lebensmittel. Schwertner: „Gesundheitskrise für viele Menschen soziale Krise zur Folge.“
Wien (OTS) - Woche 5 seit Ausbruch der Coronakrise in Österreich. „Vor knapp einem Monat wurde Österreich ein behördlicher Lockdown verordnet, um die gesundheitlichen Folgen der Krise möglichst gering zu halten. „Mehr als einen Monat später spüren wir an den unterschiedlichen Stellen: Die Gesundheitskrise beginnt, sich für viele Menschen bereits heute zu einer sozialen Krise auszuwachsen. Das macht ein Blick auf die steigende Zahl arbeitsloser Menschen überdeutlich. Auch als Caritas spüren wir die zunehmende Not an den unterschiedlichen Stellen“, betont Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien. „Wir begegnen Menschen, die ihren Job verloren haben und nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete bezahlen sollen. Alleinerziehende Mütter suchen verzweifelt Hilfe, und müssen sich von ihren Kindern Taschengeld ausborgen, damit der Kühlschrank nicht leer bleibt und Mindestpensionisten sind oftmals nicht in der Lage, ausreichend Lebensmittel zu besorgen und zu bezahlen. Und auch für obdachlose Menschen stellt die Pandemie einen harten Stresstest dar. Wir sehen: Die Schwächsten unserer Gesellschaft sind am stärksten von der aktuellen Situation betroffen und 50 Prozent der Menschen, die bei der Corona Nothilfehotline anrufen, geben an, dass sie nie geglaubt hätten, jemals von der Caritas Hilfe zu brauchen.“
Die Caritas hat daher bereits vor Wochen Vorkehrungen getroffen und ihre Hilfsangebote den neuen Gegebenheiten angepasst und ausgebaut. „Unser Ziel ist klar: Wir müssen einen sozialen Lockdown in Österreich unter allen Umständen verhindern! Aber die vergangenen Tage haben überdeutlich gemacht: Unsere Hilfe wird hier einen langen Atem brauchen. Wir reden hier nicht von Tagen oder Wochen, sondern von Monaten und Jahren. Und es geht nicht nur um Menschen, die schon vor der Krise in der Krise waren, sondern auch um jene, die nun unverschuldet neu in Not geraten.“
Doppelt so viel Anfragen bei der Caritas-Sozialberatung
Die zuletzt massiv gestiegene Arbeitslosigkeit macht den Bedarf an Hilfe besonders deutlich. „Wir spüren es seit Beginn der Pandemie ganz stark in unseren 36 österreichweiten Sozialberatungsstellen. Bereits vor der Krise haben wir hier im Jahr knapp 65.000 Menschen beraten und auch mit kleinen finanziellen Überbrückungshilfen dank Spendengeldern unterstützt. Doch derzeit laufen unsere Telefonleitungen noch heißer als zu normalen Zeiten. Allein in Wien haben sich zuletzt doppelt so viele Menschen in Not an uns gewandt. Und unsere Caritas Sozialberatungsstellen waren schon immer Seismographen für gesellschaftliche Entwicklungen.“ In der ersten Märzhälfte gab es rund 900 Kontakte (E-Mail, Telefon, Beratungsgespräche); in der zweiten Märzhälfte waren es bereits knapp 1800. Alleine in den ersten beiden April-Wochen meldeten sich 2.100 Menschen bei der Caritas. „Ausstehende Mietkosten, zu wenig Geld für Lebensmittel und zu lange Wartezeiten auf zu geringe staatliche Unterstützungsleistungen – das sind die häufigsten Sorgen und Nöte, mit denen wir hier konfrontiert sind“, so Schwertner. „Aus unserer Sicht wäre es wichtig, nun nicht nur die Wirtschaft mit milliardenschweren Paketen zu retten, sondern auch die Schwächsten unserer Gesellschaft mit einer Solidaritätsmilliarde zu unterstützen!“
Le+O mobil: Lieferungen an armutsbetroffene Haushalte
Besonders hoch ist auch die Nachfrage nach Lebensmitteln, etwa beim Projekt Le+O – Lebensmittel und Orientierung, das armutsbetroffene Haushalte mit Lebensmitteln und Sozialberatung unterstützt. „Wir haben vor Wochen sechs Lebensmittel-Not-Ausgabestellen eingerichtet, bei denen wir Lebensmittelpakete unter freiem Himmel und großen Sicherheitsvorkehrungen verteilen.“ Ähnliche Projekte gibt es etwa auch in Tirol, Salzburg oder der Kärnten und der Steiermark. In Wien wurden die Le+O Notausgabestellen zuletzt auch um Hauszustellungen erweitert – um so auch die Risikogruppe der älteren Menschen und Haushalte an der Armutsgrenze mit ausreichend Lebensmitteln versorgen zu können. „Derzeit können wir an den sechs Notausgabestellen rund 350 Gäste pro Woche mit Lebensmitteln versorgen, mehr als 500 Menschen wurden bereits mobil beliefert. In Summe wurden so mehr als 4.600 Lebensmittelpakete ausgegeben – insgesamt 62 Tonnen Lebensmittel. Die Nachfrage nach Le+O Lieferungen steigt derzeit täglich.“
Neues Notquartier, Hygiene-Pakete für Obdachlose, Corona-Not-Wärmestuben
Mit Unterstützung der ÖBB ist es gelungen, ein neues Notquartier „Bahnhof Meidling“ innerhalb von kürzester Zeit aufzusperren. 70 obdachlose Menschen haben seit Anfang April die Möglichkeit, dort zu nächtigen. „Für obdachlose Menschen bedeutet die Corona Krise ein brutaler Stresstest. Mit dem neuen Notquartier konnten bestehende Quartiere entlastet werden. Zusätzlich ist es gelungen, den KlientInnen einen 24-Stunden-Aufenthalt in den Notquartieren zu ermöglichen.“ 200 Hygiene-Nothilfepakete wurden darüber hinaus mobil an obdachlose Menschen verteilt – darin enthalten unter anderem Handseifen, Miniapotheken, Feuchttücher, Einweghandschuhe. Das Wärmestuben-Angebot konnte zudem verlängert und zu täglich geöffneten Not-Wärmestuben umgewandelt werden: „Betroffene können sich dort aufhalten und erhalten ein Essen. Auch dort sehen wir: Sehr viele Menschen führen ein Leben am Existenzminimum und sind auf diese Hilfe angewiesen“, sagt Schwertner. 1000 Wärmestubenbesuche wurden in den letzten vier Wochen gezählt. Auch beim Canisibus, dem Suppenbus der Caritas der Erzdiözese Wien, sind die Schlangen vor den Bussen länger geworden. Mehr als 6.000 Teller heiße Suppen – bis zu 200 Portionen täglich – wurden in den vergangenen Wochen ausgegeben. Davor waren es im Jänner und Februar im Schnitt zwischen 130 und 150. Auch ist eine viel größere Anzahl der Gäste darauf angewiesen, vom Canisibus noch eine Suppe im Einmachglas mitzunehmen, damit sie auch ein Frühstück oder ein Mittagessen für den nächsten Tag haben.
Doppelt so viele Freiwillige
Bei der Caritas haben sich alleine in Wien in den vergangenen Wochen mehr als 4.000 (meist junge) Menschen gemeldet, die bereit sind, rasch und unbürokratisch dort zu helfen, wo akute Notlagen herrschen. Insgesamt ist der Freiwilligen-Pool von 3363 Freiwilligen (Stand Februar) auf 7.363 angewachsen, hat sich insgesamt also mehr als verdoppelt. Diese helfenden Hände werden dringend gebraucht: Sie kochen Suppe für den Canisibus, transportieren Lebensmittel oder Essenspakete, helfen beim Einkauf, bauen Möbel in Notquartieren zusammen, geben Essen in den Wärmestuben aus oder sitzen an den Hörern der Corona-Nothilfe-Hotline oder des neu eingerichteten Plaudernetz (www.plaudernetz.at) – einer Telefonnummer gegen Einsamkeit und Isolation.
Sie brauchen Hilfe?
Corona Nothilfe Hotline : Die Caritas hat im März eine österreichweite Hotline für Menschen gestartet, die durch die Corona-Pandemie in eine akute Notlage geraten sind. Unter 05 17 76 300 leistet ein Team von Freiwilligen von Montag bis Freitag telefonische Ersthilfe. AnruferInnen werden auch an andere unterstützende Stellen verwiesen.
: Die Caritas hat im März eine österreichweite Hotline für Menschen gestartet, die durch die Corona-Pandemie in eine akute Notlage geraten sind. Unter 05 17 76 300 leistet ein Team von Freiwilligen von Montag bis Freitag telefonische Ersthilfe. AnruferInnen werden auch an andere unterstützende Stellen verwiesen. plaudernetz‘(05 1776 100): Wer unter den Folgen des gesellschaftlichen Lockdowns und an Einsamkeit leidet, findet bei Plaudernet7 knapp 2.000 Freiwillige in ganz Österreich, die Zeit zum Zuhören haben.
Sie wollen helfen?
füreinand‘ – Community für Menschlichkeit: 3.000 Menschen in ganz Österreich haben sich bislang auf www.fuereinand.at – Österreichs neuer Plattform für Menschlichkeit registriert – um einfach und unbürokratisch von Zuhause aus zu helfen – indem sie Mund-Nasen-Schutzmasken nähen
– Community für Menschlichkeit: 3.000 Menschen in ganz Österreich haben sich bislang auf www.fuereinand.at – Österreichs neuer Plattform für Menschlichkeit registriert – um einfach und unbürokratisch von Zuhause aus zu helfen – indem sie Mund-Nasen-Schutzmasken nähen Spenden: Die Caritas benötigt dringend Spenden, um die laufende Hilfe weiter aufrechterhalten zu können und weiter auszubauen.
Jetzt spenden unter: www.caritas.at/corona-nothilfe
Caritas-Spendenkonto
Erste Bank IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560
BIC: GIBAATWWXXX
Kennwort: Corona Nothilfe
Rückfragen & Kontakt:
Mag. (FH) Martin Gantner Bakk.
Pressesprecher der Caritas der Erzdiözese Wien
Mail: martin.gantner @ caritas-wien.at
Tel: (0043) 0664/889 52 760 | You are here:
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VIENNA, March 2 (Xinhua) -- Two more people were tested positive for the novel coronavirus in Austria, taking the total number of COVID-19 cases to 16, the Interior Ministry said at the daily press conference on Monday.
The most recent two cases concerned a woman in Vienna, who had contacted the medical radio service, and a man in Salzburg, whose partner had previously been tested positive.
So far, there have been nine confirmed cases in Vienna, two in Tyrol, two in Lower Austria, two in Salzburg and one in Styria.
Around 350 people are segregated, and most of them are in home quarantine, said Franz Lang, Director General for Public Security, at a press briefing by the task force in the Interior Ministry.
The majority of infections take a mild course, but the illness of a 72-year-old who has been treated in the intensive care unit in Vienna for some time is considered to be severe. The source of his infection is still not clear, according to the press briefing. Enditem | 1 |
In Deutschland sind inzwischen mehr als 200 Menschen an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Großveranstaltungen wie die Leipziger Buchmesse wurden abgesagt und aus Sorge vor einer Quarantäne haben die Menschen Hamsterkäufe gestartet. Im Bundestag versucht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Bevölkerung zu beruhigen. Doch inzwischen kränkeln nicht nur die Menschen, auch die Wirtschaft leidet. Rohstoffe für Bekleidung können nicht geliefert werden, Zulieferprodukte für die Autoindustrie nicht verarbeitet und Container mit Lebensmitteln nicht transportiert werden. Die Epidemie führt einmal mehr vor Augen, wie vernetzt die Wirtschaft ist – und damit auch wie verletzlich. Die Finanzmärkte gehen auf Talfahrt. Die US-Notenbank senkt den Leitzins, obwohl das Land bislang kaum betroffen ist von Corona und die Wirtschaft ganz ordentlich dasteht. Droht eine weltweite Wirtschaftskrise – und was brächte ein Konjunkturprogramm der Bundesregierung? Das erklärt ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Zacharias Zacharakis.
Im Unterschied zu Großveranstaltungen wie der Leipziger Buchmesse finden Fußballspiele trotz des Coronavirus weiter statt. Da droht ein Spielabbruch eher aus anderen Gründen – nämlich beleidigenden Transparenten. Der Mäzen von Hoffenheim und SAP-Gründer Dietmar Hopp wurde auf Fanplakaten persönlich angegriffen, am Wochenende wurden deshalb mehrere Partien unterbrochen. Nachdem dann der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entgegen gemeinsamer Vereinbarungen einen Termin für einen Runden Tisch mit der Ultraszene öffentlich gemacht hatte, warfen die Fanvertreter dem Fußball-Bund Vertrauensbruch vor. Der Konflikt zwischen dem DFB und der Ultras-Fanszene scheint einen neuen Höhepunkt erreicht zu haben. Doch worum geht es bei der Auseinandersetzung genau und wie kann man deeskalieren? Einschätzungen dazu von Oliver Fritsch, Sportredakteur bei ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Wie Bücherfans trotz der ausgefallenen Buchmesse Kleinverlage unterstützen.
Mitarbeit: Sophia Hofer, Mathias Peer
Moderation: Rita Lauter
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. | Chris Kelly
The number of people infected with COVID-19 is still on the rise in Germany. Although the government has known for years, it ignored the findings of its own report published in 2013 which concluded that Germany’s health care system was not equipped for a pandemic. At the time, the report simulated the course and consequences of a pandemic for Germany on the basis of a SARS outbreak. Although Angela Merkel, Chancellor then and now, was well aware of the implications for the country, neither she nor the Ministry of Health felt the need to act accordingly.
An overview of the current COVID-19 figures in Germany
The Robert Koch Institute (RKI) last reported 127,584 Corona cases and 3,254 deaths (as of 15.4.2020 at midnight). That is 2,486 more infected persons than on Monday and 285 new deaths. The RKI counts 72,600 recoveries. 70 percent of those infected are between 15 and 59 years old. Men (48%) and women (52%) are currently affected almost equally, whereas the average age of 86 percent of those who died was 70 years or older.
Total lack of preparedness in view of the crisis
In the early days, the outbreak of COVID-19 was completely underestimated, if not ignored, first in China and later also in Italy. Against better judgment, the German government had merely given its people recommendations for action by March 2020, instead of putting protective measures in place, whilst the relevant facts and figures had been available for seven years. No coordinated efforts were made to avoid COVID-19 from spreading, and medical equipment was only to be procured months into a now worldwide pandemic.
The actions of the German Government were irresponsible and negligent. The protection of and care for our senior citizens, our children, simply all the people in our country were deliberately neglected instead of placing it at the forefront of all political action in this crisis. In due time, the government must be held accountable and deal with the consequences accordingly
The initial delivery of our so-called political leaders was more than sad and it sounds like mockery when the CDU/CSU faction in the Bundestag claims that ‘Germany is well prepared’. | 1 |
Innerhalb eines Jahres sollte eine Vereinbarung gefunden werden, sagte er der britischen Zeitung „The Guardian“ (Samstag). „Mehr ist nicht drin.“Die Zeit laufe davon, sagte Selenskyj. Er wolle sich danach auf innenpolitische Probleme konzentrieren. „Wenn es länger dauert, müssen wir das Format ändern und eine andere Strategie wählen.“ Details nannte er nicht.Die Frist für das Ultimatum soll Selenskyj zufolge im Dezember ablaufen – zum Jahrestag des Ukraine-Gipfels in Paris.Selenskyj erklärte erneut, Änderungen an dem 2015 vereinbarten Minsker Friedensplan vornehmen zu wollen. Russland lehnt das aber ab. „Ich werde meine 5 Jahre, die mir das ukrainische Volk gab, nicht dafür nutzen, um 5 Jahre an Minsk zu arbeiten. Das werde ich nicht tun.“ Mit Blick auf die Kriegsgebiete Donezk und Luhansk sagte das ukrainische Staatsoberhaupt: „Sobald es dort keine Menschen mit Waffen gibt, wird das Schießen aufhören. Das ist wichtig.“Seit 2014 kämpfen ukrainische Regierungstruppen gegen die von Russland unterstützten Separatisten. UN-Schätzungen zufolge sind seitdem rund 13.000 Menschen getötet worden. Die Umsetzung des in Minsk (Weißrussland) Friedensplans kommt nur schleppend voran.Deutschland und Frankreich vermitteln in dem Konflikt. Selenskyj hofft nun auf einen neuen Gipfel im April, wo er mit Kremlchef Wladimir Putin erneut nach Lösungen für Frieden suchen möchte. Beide Präsidenten trafen sich bereits und telefonierten mehrfach. Dazu sagte Selenskyj: „Ich glaube, er hat mir zugehört. Ich hatte dieses Gefühl. Ich hoffe, dass mein Gefühl nicht falsch ist.“
apa/dpa | Russia must fully meet its Minsk commitments as Ukrainians continue to die as a result of the Russian aggression.
“5 years after the establishment of a “Package of Measures” for the Minsk agreements implementation, Ukrainians continue to die as a result of Russian aggression. Russia must cease its aggression and fully meet its Minsk commitments,” the U.S. Embassy in Ukraine posted on Facebook.
On February 12, 2015, after many hours of negotiations of the Normandy Four at the summit in Minsk, a package of measures for the implementation of the Minsk Agreements adopted in September (Protocol of September 5, 2014 and the Minsk Memorandum of September 19, 2014) was approved with a view to de-escalating the conflict in eastern Ukraine. The document was signed by German Chancellor Angela Merkel, President of France Francois Hollande, President of Ukraine Petro Poroshenko, President of Russia Vladimir Putin. The declaration of the leaders of Ukraine, France, Germany and the Russian Federation was also adopted.
The package of measures for the implementation of the Minsk Agreements provided for an immediate and comprehensive ceasefire in certain areas of Donetsk and Luhansk regions of Ukraine; removal of all heavy weapons by both parties at a distance to create a security zone; OSCE’s effective monitoring and verification of the ceasefire regime and the removal of heavy weapons; release of all hostages; safe access, delivery, storage and distribution of humanitarian assistance to civilians.
The package also stipulated the restoration of social and economic ties between the occupied territories and the rest of Ukraine; restoration of banking system; restoration of full control over the state border by the Government of Ukraine throughout the conflict zone; withdrawal of all foreign armed formations, military equipment and mercenaries from the territory of Ukraine under OSCE supervision.
ol | 3 |
Donald Trump liefert sich im Weißen Haus ein regelrechtes Scharmützel mit Reportern. Als der US-Präsident für sein Corona-Krisenmanagement kritisiert wird, hat er sich nicht mehr im Griff.
Coronavirus-Pandemie *: Donald Trump steht in den USA wegen seines Corona -Krisenmanagements immer mehr in der Kritik.
*: steht in den wegen seines -Krisenmanagements immer mehr in der Kritik. Auf einer Pressekonferenz zur Corona-Krise legt sich der US-Präsident mit mehreren Reportern an und muss sich den Vorwurf einer „Propaganda-Sitzung“ gefallen lassen.
legt sich der mit mehreren Reportern an und muss sich den Vorwurf einer „Propaganda-Sitzung“ gefallen lassen. TV-Moderator Joe Scarborough wettert in einer Live-Sendung mit einem Wutanfall gegen Trump und dessen Covid-19-Politik.
München/Washington - „Wenn jemand Präsident der Vereinigten Staaten ist, ist die Macht allumfassend.“
Diese These hatte Donald Trump am Ostermontag im Weißen Haus kundgetan - und für sich die alleinige Entscheidungsmacht in der Corona-Krise der USA* reklamiert. Das Verfassungsgericht bekräftigte umgehend, dass dies nicht so sei, Senatoren einzelner Bundesstaaten liefen Sturm.
USA: Donald Trump gerät in der Corona-Krise immer mehr in die Kritik
Es zeigt: Trump gerät mit seinem Corona-Krisenmanagement immer mehr in die Kritik. Was hatte der 73-jährige Milliardär nicht gegen andere ausgeteilt: Zuerst belächelte Trump im Kampf um die Eindämmung der Coronavirus-Pandemie Schweden*, der schwedische Staatsepidemiologe Anders Tegnell* reagierte irritiert.
Dann erklärte Trump, dass er China wegen Corona zur Rechenschaft ziehen werde* und schließlich, dass er Tochter Ivanka in ein Expertenteam nach dem Shutdown berufen will*. Anstelle von Virologen.
Corona-Krise in den USA: Donald Trump muss einstecken
Jetzt muss er selber einstecken. Konkret: Eine Pressekonferenz im Weißen Haus ist völlig eskaliert, der US-Präsident legte sich harsch mit den anwesenden Reportern an - und musste hinterher viel Unverständnis einstecken.
Das war passiert: CBS-Reporterin Paula Reid hatte Trump vorgeworfen, die Gefahren durch Covid-19 einen ganzen Monat geleugnet zu haben.
Er habe viel zu spät auf die Corona-Krise reagiert, lautete ihr Vorwurf „Wir haben viel gemacht“, entgegnete Trump und holte aufgebracht zu einer Attacke gegen die Medien aus: „Ihr seid Fake!“
Corona-Lage in den USA: Donald Trump mit „Propaganda“-Vorwürfen konfrontiert
Schließlich motzte er gegen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden, um den es in der Pressekonferenz gar nicht ging. Das Wirrwarr war perfekt.
Hochgeschaukelt hatte sich die Atmosphäre im Presseraum, als Trump ein Video einspielen ließ, in dem Gouverneure, Gesundheitsexperten und Journalisten sein Krisenmanagement lobten - in zusammengeschnittenen Sequenzen.
Corona-Krise in den USA: TV-Moderator rastet wegen Donald Trump aus
Der riesige US-Sender CNN warf dem 45. US-Präsidenten eine „Propaganda-Sitzung“ vor. MSNBC-Moderator Joe Scarborough hielt im TV vor Live-Publikum eine regelrechte Wutrede gegen den Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
MUST-SEE:
FED UP WITH THE LIES AND AMPLIFICATION BY THE MEDIA.
Joe Scarborough Literally Yells at Networks for Not Fact-Checking Trump' Coronavirus Press Conference 'Lies'pic.twitter.com/jEa1Ptd2Ju#FBR — Tomthunkit™ (@TomthunkitsMind) April 13, 2020
„Das kann so nicht weitergehen“, schrie Scarborough in die Kamera: „Ich will, dass der Präsident Erfolg hat, weil, wenn er Erfolg hat, haben die Amerikaner Erfolg und sterben nicht. Er versucht nicht einmal, Erfolg zu haben.“
Die Zweifel, ob Trump die USA bestmöglich durch die Corona-Krise führt, nehmen offensichtlich zu. Eine minutiöse Chronologie von Trumps Corona-Patzern bringt den Präsidenten in Bedrängnis.
pm
*merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks | For all his erratic and maniacal behavior, Donald Trump is consistently predictable in certain ways. For instance, he’s so deeply lost in a haze of projection that whenever he randomly accuses an adversary of something awful, it usually turns out Trump himself is guilty of that same exact thing.
That brings us to Donald Trump’s behavior over the past few days. For instance, Trump just said that he doesn’t think Joe Biden can remember what he said or did yesterday. If you follow Biden, you know that he gets roughly as tongue-tied these days as he did in his youth, but he’s still plenty sharp. Trump’s false assertion that Biden is so far gone he can’t remember what he was doing yesterday? That sounds like Trump admitting that he can’t remember what he was doing yesterday – and if you follow Trump’s behavior, it’s pretty clear that he’s in severe cognitive decline.
In another disturbing example, Trump tripled down last night on his insistence that MSNBC host Joe Scarborough once murdered an intern. This is absolutely not the case, and Trump is certainly not helping his cause by continuing to make this false accusation. But considering Trump’s sense of projection, it does make you wonder if Trump has gotten violent with his own female employees in the past, and that’s why he’s so obsessively trying to pin this same crime on Scarborough.
The point of projection is to try to steer blame and attention away from yourself by pinning your failings on others. But Donald Trump keeps getting worse at this. At this point he’s being so blatant and oddly specific about it, he’s practically telegraphing what we should go digging for in his past, in his medical records, and so on. Trump can’t even do projection right anymore. His mind really does seem to be failing – as he seemed to acknowledge when when he essentially admitted that he can no longer remember what he’s doing from one day to the next. | 2 |
MINSK, 3. Juni (BelTA) – Die These darüber, dass sich die Welt nach der COVID-19-Pandemie verändert, haben sogar die Erstklässler gelernt. Wie wird sie doch sein und welche Perspektiven erwarten Belarus in dieser neuen Welt? Welche Vorteile gibt es in der Republik und wie kann sie sich der nähernden Krise zur Wehr setzen? Zu diesen Themen sprach ein BelTA-Korrespondent mit dem russischen Politologen Dozenten des Lehrstuhls für politische Theorie des Moskauer Instituts für internationale Beziehungen Kyrill Koktysch.
BelTA: Die Wirtschaft vieler Staaten wurde von dem Coronavirus nahezu stillgelegt. Ist eine schnelle Neubelebung der Weltwirtschaft möglich? Erhalten die Staaten die Vorzüge, die die Wirtschaftsprozesse bei sich schnell beleben?
Das Coronavirus hat die Tiefe und den Ausmaß der Krise, aber nicht die Krise selbst bedingt. Es ist die globale Wirtschaftskrise von 2008, die verlegt wurde, aber doch zurückkehrte. Die derzeitige Krise zieht aber dramatischere Folgen nach sich im Vergleich zum Jahr 2008. Ihr Auftraten war einprogrammiert. Die Frage war nur, wann sie kommt, ob die USA es bis zu Präsidentschaftswahlen durchhalten. Aber das Coronavirus gab die Möglichkeit, es schuldig zu machen. Es erwies sich als politisch sehr passend.
Deshalb gibt es keine schnelle Belebung, weil die Krise unter anderem aus der Neuverteilung der Einflussbereiche besteht. Das heißt, dass die globale Wirtschaft in ehemaliger Konstruktion offensichtlich nicht mehr existieren wird. Es kristallisieren sich dementsprechend der amerikanische Einflussbereich, dem allem Anschein nach Europa angehören wird, und der chinesische Einflussbereich heraus, der dem amerikanischen gegenübergestellt wird. Eurasischer Raum und Indien versuchen, ein Gleichgewicht zu finden. Russland verfügt ohne eurasischen Raum über keine ausreichenden eigenen Ressourcen.
Um sich schnell wiederherzustellen, muss man verstehen, dass der Trend zur Globalisierung zu Ende ist und vom Trend zur Regionalisierung abgelöst wird. Diejenigen, die sich schnell auf die regionalen Märkte umorientieren, für uns ist es in erster Linie der eurasische Markt, können schneller an Gewicht gewinnen.
Die Importsubstituierung wird zu einem wichtigen Trend, weil es billiger wird, Vieles selbst zu produzieren, als irgendwo zu kaufen. Man sollte begreifen, dass die Verbilligung der Produktion durch ihre Digitalisierung erfolgt, dann wird sie zu einer aussichtsreichen Richtung.
Hat Belarus, das die Produktion wegen Coronavirus nicht einstellte, ihrer Meinung nach Vorteile?
Belarus ist sehr auf den postsowjetischen Markt angewiesen. Seine Erfolge hängen von Verkäufen auf diesem Markt ab. Wenn Belarus seine Reserven in Bezug auf diesen Markt einsetzt, so gelingt seine Strategie. Belarus besitzt trotz Krise das Potenzial, weil es aus zwei Summanden besteht: die Tradition der Industrieproduktion, die eher auf der Bewahrung der Ausbildung der technischen Arbeitskräfte fußt. Das Vermögen, menschliches Potenzial, technisch denkende Arbeitskräfte auszubilden, stellt eine wichtige Ressource dar. Der zweite Summand sind IT-Technologien, die in Belarus ins Ausland exportiert wurden. Der Transfer dieser Branche auf den Binnenmarkt kann sehr aussichtsreich werden. Wenn man zwei Summanden verbindet, kann man sehr interessante Ergebnisse erhalten. Das Wichtigste ist, dass sich der Marktraum darauf orientieren wird.
Einige Experten warnten vor einem ungeheuren Hunger durch das Coronavirus. Profitieren in dem Sinne die Staaten mit entwickelter Agrarbranche, Belarus einschließlich, das für seine Lebensmittel bekannt ist?
Historisch gesehen ist die Agrarbranche absolut kritisch für das Überleben und eigene Lebensmittelsicherheit, dabei besitzt sie aber einen niedrigen Mehrwert. Die Agrarbranche ist deshalb sehr wichtig, sie lässt die Länder in der Saison Geld verdienen. Überdies kann es die Probleme auf dem globalen Lebensmittelmarkt geben. AIK bringt keine großen Gewinne, wie zum Beispiel Automobil- oder Flugzeugbau. Andererseits kann Belarus selbst die Endmontage ausführen, worauf das belarussische Wirtschaftswunder in den Sowjetzeiten zurückzuführen ist. Die Frage besteht in der Kapitalisation, weil niemand neue Spieler auf den Weltmärkten gerne sieht. Belarus kann vielleicht auf dem eurasischen Markt spielen, wenn es seine Interessen durch den Vorsitz in der Eurasischen Wirtschaftsunion verwirklicht, um so mehr als der belarussische Vertreter Michail Mjasnikowitsch auch die Eurasische Wirtschaftskommission leitet.
Wie schätzen sie die Maßnahmen der EAWU während der Corona-Pandemie ein? Hat sich diese Struktur als richtige Staatenunion in der Krisensituation gezeigt?
Nein, die Beschlüsse wurden von Nationalregierungen gefasst. Die EAWK konnte ihre Politik nicht vorlegen, obwohl sie es versucht hatte. Die Beschlüsse wurden von Nationalregierungen gefasst und die EAWU hat dafür mit Schließung der Grenzen, Verletzung traditioneller Lieferungsrouten bezahlt. Die EAWU kann sich noch zeigen, damit rechnet man, weil die Union als ein Markt nur für wenige Spieler attraktiv ist. Für Belarus ist der eurasische Markt äußerst wichtig, weil es nicht nur mit Lebensmitteln, sondern auch mit hochtechnologischen Erzeugnissen verdienen muss. Dank belarussischem EAWU-Vorsitz muss man die Produktion aufgrund Synthese von Protektionismus und Präferenzen kapitalisieren. Ideologisch gesehen unterscheidet es sich von den Prinzipien, die ursprünglich der EAWK zugrunde gelegt wurden, diesen Weg gehen aber die USA und de facto die ganze Welt. Das fügt Positivität in die EAWU hinzu und garantiert eigene Interessen von Belarus. | MINSK, 17 February (BelTA) – Belarus will never make friends with anyone against anyone else, Belarus' Minister of Foreign Affairs Vladimir Makei said in an interview to the Izvestia newspaper during his participation in the Munich Security Conference, BelTA has learned.
“Belarus has never been friends with anyone to the detriment of or against anyone else and will never do it. We want good relations with all our partners. Naturally, they will be closer with the neighbors,” the minister said.
Vladimir Makei gave such an answer when asked whether Belarus is going to develop relations with the USA to the detriment of cooperation with Russia. He also does not think that Belarus can be dragged into any sphere of influence. “It has always been and will stay here, in Europe, where there are big and smaller neighbors. Of course, we are subject to a certain influence of these countries. But it is absolutely impossible to say that Belarus could be moved to the American continent or that it could be more influenced by the United States. We will stay where we are,” said the minister.
Vladimir Makei stressed that Belarus is ready to be friends with everyone, strengthen and develop traditionally friendly relations with Russia, and also with other important trade and economic partners, including the EU and the United States. | 1 |
job4u ist die regionale Plattform, wenn es um Lehren und Lernen geht. Neben dem WESER-KURIER, der Handelskammer und der Handwerkskammer Bremen machen sich hiesige Firmen für junge Leute stark. | Super Tuesday is here and it is expected to offer up a clear leader in the Democratic presidential primary. Early Tuesday morning, voters from California to Maine hurried to the voting polls as 14 states are all voting on the same day.
“On March 3, 14 states and one territory from across the country have primary elections: Alabama, Arkansas, California, Colorado, Maine, Massachusetts, Minnesota, North Carolina, Oklahoma, Tennessee, Texas, Utah, Vermont, Virginia and American Samoa. Voters in all Super Tuesday states will participate in a primary, while Democrats in American Samoa will caucus,” USA Today reports.
Former Vice President Joe Biden, Senator Bernie Sanders, billionaire Michael Bloomberg, Senator Elizabeth Warren, and Congresswoman Tulsi Gabbard are all still in contention for the nomination. So who will end up on top?
The Associated Press reports:
Millions of voters from Maine to California headed to the polls on Super Tuesday, the delegate-rich prize in the fight for the Democratic presidential nomination that’s shaping up as a contest between two starkly different visions for the party’s future as it hurtles toward a November rematch with President Donald Trump. Vermont Sen. Bernie Sanders, who has energized liberals and young voters, sought to pull away from the rest of the field, while former vice president Joe Biden hoped to ride a wave of momentum and endorsements to cement himself as the standard-bearer for the party’s moderate wing. The two men, riding atop a rapidly shrinking Democratic field, have assembled coalitions of disparate demographics and political beliefs, and the day could help shape whether the nomination fight will stretch until the party’s convention this summer in Milwaukee.
The elections will likely favor Biden or Sanders as hundreds of delegates are up for grabs.
Biden is expected to do well on Super Tuesday and polling site FiveThirtyEight has him recapturing his lead over Sanders.
The former vice president got second place in Nevada and won South Carolina. He also recently scored key endorsements from former candidates Pete Buttigieg, Amy Klobuchar, and Beto O’Rourke.
Sanders is looking to win back some of the early lead he captured with a second-place finish in Iowa and after having won New Hampshire and Nevada.
Bloomberg, who was not on the ballot for any of the first four primary states, has spent over $400 million advertising in Super Tuesday states. He will look to score big and show he is a real contender in the race.
Should Bloomberg score 15 percent, the minimum to earn delegates in the individual contests, he could also score a sizable amount of delegates. | 3 |
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat sich besorgt geäußert über den Schritt der Türkei, die Grenze zu Griechenland - und damit zur EU - für Flüchtlinge zu öffnen.
Von der Leyen teilte per Twitter mit, sie beobachte gemeinsam mit Ratspräsident Michel die Situation an der türkisch-griechischen Grenze mit Sorge. Sie seien in engem Kontakt mit der griechischen und der bulgarischen Regierung. Die EU stehe bereit, um Griechenland und Bulgarien Unterstützung durch die Organisation Frontex in den Grenzregionen zukommen zu lassen.
Die türkische Regierung hatte angekündigt, keine Flüchtlinge mehr auf dem Weg in die EU aufzuhalten. Nach Angaben der UNO sind bisher etwa 13.000 Migranten zur Grenze nach Griechenland aufgebrochen. Die griechische Grenzpolizei und Sondereinheiten der Bereitschaftspolizei setzten Tränengas und Blendgranaten ein. Wie das Migrationsministerium in Athen heute früh mitteilte, wurden bislang rund 9.600 Menschen daran gehindert, die Grenze zu überqueren. Inzwischen seien die Einheiten verstärkt worden, auch gebe es mehr Patrouillen auf See. | Posted By TheNewsCommenter: From Rt.com: “‘Open your gates’: Erdogan tells Greece how to ‘fix’ migrant standoff”. Below is an excerpt from the article.
Erdogan shared his wisdom on how to free Athens from the refugee “burden” while speaking in Istanbul on Sunday.
Hey Greece! I appeal to you... open the gates as well and be free of this burden. Let them go to other European countries.
Turkey's president also confirmed he will travel to Brussels on Monday to discuss the migrant situation with the head honchos of the EU, expressing hopes he will return from the meeting “with different outcomes.”
Erdogan's insights on how to fix the migrant standoff – that he has created himself – might not actually come in handy for Greece, as it vowed to keep the border closed while suspending the reception of asylum applications for a month altogether.
The country shares borders only with two other EU states – Italy and Bulgaria, having a land one only with the latter. Both of them have quite a tough stance on migration and will definitely not be very pleased if Greece somehow decides to follow Erdogan's advice. Other EU states have accused Erdogan of using the migrants as a weapon and a blackmail tool as well.
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Das Gefährlichste am Golfkonflikt ist, dass die Staatschefs beider Seiten sich verbal unter Zugzwang setzen – und so einen Krieg herbeireden werden.
Sowohl der US-Präsident als auch der iranische Religions- und Revolutionsführer haben ihre Anhänger aufgeputscht. (Foto: AP) Donald Trump und Ajatollah Ali Chamenei (v.l.)
Ob es im eskalierenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran zum Krieg kommt, hängt ganz wesentlich nicht nur davon ab, welche Waffen eingesetzt werden, sondern vor allem davon, welche Worte gewählt werden. Denn mit ihrer schroffen Rhetorik setzen sich US-Präsident Donald Trump, aber vor allem die politischen und religiösen Führer in Teheran selbst massiv unter Zugzwang.
Selbst wenn weder Ajatollah Ali Chamenei, der Religions- und Revolutionsführer, noch Hassan Ruhani, Irans als Reformer gewählter Präsident, einen Krieg wollen, so reden sie ihn herbei.
Wer den Amerikanern „die Füße abschneiden“ will, wird sein aufgeputschtes Volk kaum mit Raketenangriffen ohne Tote abspeisen können. Irans Führung sitzt in der Zwickmühle: Sie weiß, dass sie den Konflikt mit den USA nicht zum heißen Krieg werden lassen darf. Zu sehr konventionell militärisch unterlegen ist Persien im Vergleich zu den Hightech-Armeen der USA und Israels.
Aber die Kleriker haben ihr Volk mit den Trauerfeiern für den durch eine US-Drohnenattacke getöteten General Soleimani und ihren Racheschwüren aufgestachelt, Erwartungshaltungen geweckt. Sie haben verbal aufgerüstet und munitionieren munter nach. | In the hours after the assassination of Qassim Soleimani, a lot of people assumed Donald Trump was trying to start a war with Iran to win re-election. Not true, said Mr Trump: “we took action to stop a war.”
I think that’s correct. Fundamentally, Mr Trump is a peace president and he wants to be able to prove that under his leadership, America has withdrawn from the Middle East.
The process has to be managed and there’s a strong argument that Mr Trump is managing it haphazardly, even badly – but the intended direction of travel is out, not in.
The biggest problem is that if America exits overnight, the vacuum left behind will be filled by Iran, a theocratic dictatorship that oppresses critics,... | 2 |
Schau mal, Harry, was deine Ex jetzt macht
Stiehlt sie seiner Neuen jetzt die Show?
Cressida Bonas (30), die einstige Freundin von Prinz Harry (35) und eigentlich hauptberuflich Model, feilt aktuell an ihrer Schauspiel-Karriere.
Und das läuft so gut, dass sie aktuell sogar Hauptdarstellerin in einer neuen britischen Krimi-Serie ist!
In dem „ITV“-Sechsteiler „White House Farm“, der auf einer wahren Begebenheit basiert, spielt die Britin Sheila ,Bambi‘ Caffell (†28), die mit vier weiteren Familienmitgliedern bei einem der bekanntesten Massaker Großbritanniens durch ihren Adoptivbruder ermordet wurde.
Im August 1985 hatte Caffells Bruder, Jeremy Bamber (59), der heute als „Schlächter von Essex“ bekannt ist, sie, die gemeinsamen Stiefeltern und ihre sechs Jahre alten Zwillingssöhne ermordet.
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Cressida und Prinz Harry bei einem Event 2014 im Londoner Wembley-Stadion Foto: Getty Images
Anschließend versuchte Bamber, seiner schizophrenen Adoptivschwester die Morde anzuhängen und legte ihr die Waffe in die Hand, damit es so aussieht, als habe sie sich danach selbst erschossen.
Diese tragische Rolle durfte nun ausgerechnet die Ex-Freundin von Prinz Harry übernehmen!
Cressida Bonas im Mai 2018 auf dem Weg zur Hochzeit ihres royalen Ex-Freundes Foto: Chris Jackson / Getty Images
Und die hat auch heute noch ein gutes Verhältnis zu ihrem Ex! Denn obwohl sich die beiden 2014 nach zwei Jahren Beziehung trennten, lud er sie im Mai 2018 sogar zu seiner Hochzeit mit Herzogin Meghan (38) ein.
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Und auch „Cressy“ soll Prinz Harry bereits zu ihrer anstehenden Hochzeit mit dem britischen Immobilienmakler Harry Wentworth-Stanley (30) eingeladen haben. Die beiden hatten im August ihre Verlobung bekannt gemacht. | Cressida and Harry dated for two years (Picture: Karwai Tang/WireImage)
Cressida Bonas admits she still has to ‘contend with’ being known as Prince Harry’s ex-girlfriend.
The 30-year-old is a successful actress and model, and currently stars as Sheila Caffell in ITV’s drama White House Farm.
However, due to her two-year relationship with the Duke of Sussex, Cressida finds that people are always trying to ‘label’ her.
Speaking to ES Magazine, the It Girl said: ‘No one likes to be labelled, no matter what it is about or where they come from. The hurdles and barriers for me are when I’m trying to do my work and people want to talk about him.
Cressida is aware she’ll probably always be asked about her ex (Picture: Jenny Brough/ES Magazine)
Cressida wants to be known for her acting (Picture: Jenny Brough/ES Magazine)
‘I work very hard and love what I do—I just want to continue. But it is still something I have to contend with. It is what it is. People will perhaps always ask me about it.’
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Cressida was introduced to Harry by Princess Eugenie, and they dated from 2012 until 2014.
Now, Bonas is preparing to marry Harry Wentworth-Stanley after announcing their engagement last May – the same month that her ex Harry tied the knot with Meghan Markle, with Cressida attending the wedding.
And Cressida refused to ‘take a position’ on Meghan ‘out of respect’ for Harry and the Duchess of Sussex.
The actress said: ‘I wouldn’t take a position on that because it would be a headline. I want to talk about my work. And also out of respect.
Cressida attended Harry and Meghan’s wedding (Picture: IAN WEST/AFP via Getty Images)
The full interview is in the new issue of ES Magazine
‘What’s the expression? How would I feel if the shoe was on the other foot and it was an ex talking about me?
‘It feels like a long time ago, so when it comes up it feels strange because I’m in a very different place now — I’m getting married, I’ve learned a lot.’
Cressida has been receiving rave reviews for her performance in White House Farm, which is based on the infamous White House Farm murders in 1985.
Sheila, who suffered from mental health issues, was framed for killing her mother, father and two young sons before allegedly taking her own life.
Cressida wouldn’t take a position on Meghan (Picture: BEN STANSALL/AFP via Getty Images)
Cressida stars as Sheila Caffell in White House Farm (Picture: ITV)
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Later, her brother Jeremy Bamber was found guilty of the murders and was sentenced to life in prison.
Previously, Cressida admitted she felt a ‘huge responsibility’ going into the role, telling the Mirror: ‘I wanted to make it as honest as I could. Looking at how mental health was treated then, it’s so different tot now. The way she was labelled I thought was so shocking. She was a very vulnerable person.’
The full interview appears in this week’s issue of ES Magazine, Thursday 16 January 2020.
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pte20200116003 Unternehmen/Wirtschaft, Technologie/Digitalisierung
Rekordinvestitionen in britische Tech-Start-ups
Erhebung sieht Spitzenreiter USA und China mit Einbrüchen um 20 beziehungsweise 65 Prozent
Geld: 2019 brachte finanziellen Segen für Start-ups (Foto: pixabay.com, stevepb)
London (pte003/16.01.2020/06:10) - Der bevorstehende Brexit hält Anleger nicht davon ab, kräftig in junge britische Technik-Start-ups zu investieren. Laut einer Studie des Unternehmernetzwerks Tech Nation http://technation.io und des Venture-Capital-Spezialisten Dealroom http://dealroom.co sind entsprechende Kapitalanlagen 2019 auf der Insel um satte 44 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 13,2 Mrd. Dollar (rund 11,9 Mrd. Euro) geklettert. Dieses Wachstum stellt die führenden Risikokapitalmärkte in den USA und China deutlich in den Schatten, wo im selben Zeitraum sogar 20 beziehungsweise 65 Prozent weniger Venture Capital verbucht werden konnte als im Vorjahr.
Neue Jobs und Wohlstand
"Diese hervorragenden neuen Zahlen bezeugen die Stärke der gesamten Technikbranche in Großbritannien", so Nicky Morgan, Staatsministerin für Digitalisierung, Kultur, Medien und Sport. Die britischen Unternehmen würden nicht nur das Vertrauen der globalen Anlegerschaft besitzen, sondern auch neue Jobs und Wohlstand im ganzen Land erzeugen. "2019 hat sich unser Land ganze 33 Prozent der gesamten in Europa getätigten Tech-Investments gesichert, obwohl wir nur neun Prozent der europäischen Bevölkerung stellen", ergänzt Gerard Grech, CEO von Tech Nation.
"Auch in Deutschland hatten Top-Start-ups im vergangenen Jahr erneut kaum Probleme, an frisches Kapital zu kommen", erklärt Peter Lennartz, Partner bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY http://ey.com , gegenüber pressetext. Dem jüngsten Ergebnis des eigenen "Start-up Barometer Deutschland" zufolge haben heimische Start-ups im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Rekordsumme von 6,2 Mrd. Euro von Investoren eingesammelt, was eine Steigerung von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. "Ich gehe davon aus, dass sich diese positive Entwicklung in den nächsten Jahren noch weiter fortsetzen wird", meint Lennartz.
Europa überholt China
Der Analyse von Tech Nation und Dealroom zufolge, liegen die USA mit 116 Mrd. Dollar (rund 104 Mrd. Euro) weiterhin unangefochten an der Spitze, was die weltweiten Investitionen in Tech-Start-ups betrifft. Der bisherige Zweitplatzierte China wurde 2019 allerdings von Europa überholt: Während die Volksrepublik im vergangenen Jahr einen Einbruch von fast zwei Drittel bei Risikokapitalinvestments hinnehmen musste, durften sich junge Unternehmen auf unserem Kontinent über Rekordinvestitionen in Höhe von beinahe 40 Mrd. Dollar freuen.
Auch auf einzelne Länder gerechnet, zeigt sich ein klarer europäischer Aufwärtstrend. Neben Großbritannien, das um 44 Prozent zulegte, wurden etwa auch in Deutschland und Frankreich mit 41 beziehungsweise 37 Prozent hohe Zuwächse auf den Risikokapitalmärkten verzeichnet. Nach Deutschland flossen der Studie zufolge sieben Mrd., nach Großbritannien 13,2 Mrd. und nach Frankreich 5,2 Mrd. Dollar.
(Ende) | Dominican Students in China Advised to Stay Put by: -
The Ministry of Health is assuring the nation that Dominican students in China are safe and have been advised to remain there for their continued safety.
This decision, according t0 Honorable Minister for Health and Wellness, Dr. Irving McIntyre appears to be the “safest” to prevent the potential spread of the coronavirus.
Coronaviruses are a group of viruses that cause diseases in mammals and birds. In humans, the viruses cause respiratory infections which are typically mild including the common cold but rarer forms like SARS and MERS can be lethal.
He told the press on Wednesday that students are cooperative and in good spirits.
“Since the outbreak everyone has been advised to wear face masks and as a result there has been a shortage. All nationals are safe and because there is 14-day incubation period…it is not advisable for anyone to leave Wuhan at the moment,” he reported.
The ministry says emergency funds were sent to students to purchase water and supplies.
Eighty-four Dominicans are pursuing studies in China, 15 of which are based in Wuhan- the epicenter of the outbreak.
While there has not yet been any case of the virus among Dominican students, there is also a 14-day incubation period.
The Minister assures that there is daily communication between students and the Ministry of Education.
Dr McIntyre gave reasons for advising the students to stay in China.
“There must be a receiving country- the USA, France, Germany, London Holland- to put these students through quarantine, second, a special charter with the nationals departing China under international travel guidelines for prevention and control, and thirdly, assuming there are nationals who may test positive, that receiving country must have the infrastructure to deal with the cure or treatment of the virus.”
He also added, “This can be a very costly exercise.”
Dr McIntyre continues to assure however that “All nationals are safe” and that the Dominican students are “in good spirits, and fully understand the risk of leaving. The have been very vigilant. There is no need to panic.”
The ministries of health, education and tourism were a part of Wednesday’s event.
He says the Government of the People’s Republic of China has given every assurance that “this pandemic will be brought under control in a few weeks.”
The Ministry of Heath is currently discussing the possibility of sending additional masks, especially for Dominican students in Wuhan as face masks must be changed frequently after use. | 1 |
Marianne & Leonard, USA 2019, 97 Min., Regie: Nick Broomfield; mit: Leonard Cohen, Judy Collins, Ron Cornelius; OmU
Zum Film: Der neueste Film des gefeierten Dokumentarfilmregisseurs Nick Broomfield „Marianne & Leonard: Words of Love“ erzählt die schöne, aber auch tragische Liebesgeschichte zwischen Leonard Cohen und seiner norwegischen Muse Marianne Ihlen. Ihre Liebe begann 1960 auf der idyllischen griechischen Insel Hydra als Teil einer unkonventionellen Gemeinschaft ausländischer Künstler, Schriftsteller und Musiker.
Mit vielen bisher unveröffentlichten Aufnahmen folgt der Film ihrer Beziehung von den Anfängen auf Hydra, einer bescheidenen Zeit der „freien Liebe“ und der offenen Ehe, bis hin zur Entwicklung ihrer Liebe, als der kanadische Dichter und Schriftsteller ein erfolgreicher Musiker wurde. Leonard Cohens Liebe zu Marianne Ihlen bildete nicht nur die Inspiration für „So Long, Marianne“ und „Bird on the Wire“, sondern blieb ein lebenslanger Einfluss auf seine unsterbliche Musik.
Für den Rest ihres Lebens sollte ihre Liebesgeschichte weitergehen. „Marianne & Leonard: Words of Love“ erzählt von den Tragödien derer, die die Schönheit von Hydra nicht überlebt haben, und von den Höhen und Tiefen in Leonard Cohens Karriere sowie der inspirierenden Kraft, die Marianne Ihlen auf sein künstlerisches Schaffen besaß. Am 7. November 2019 jährte sich Leonard Cohens Todestag zum dritten Mal. | Polly Samson — wife of Pink Floyd guitarist David Gilmour and his long-time co-lyricist — originally planned on promoting her new novel Theater for Dreamers with a large public event at Central Hall Westminster in London this week.
When coronavirus shut-in orders made that impossible, she set up a livestream event in which she spoke about the book and occasionally paused so Gilmour could play some Leonard Cohen songs. (Fast-forward to 7:46 for “Bird on the Wire” and 30:08 for “So Long Marianne.”)
Gilmour went with Cohen tunes since Theater for Dreamers takes place on the Greek island of Hydra in the Sixties, which is where the songwriter lived during that time. He’s even a character in the book.
“Bird on the Wire” was partially written in Hydra and “So Long, Marianne” is about his relationship with long-time romantic partner Marianne Ihlen. They met on Hydra and lived there for a number of years. The 2019 Nick Broomfield documentary Marianne & Leonard: Words of Love chronicles their tumultuous love affair.
On the webcast, Gilmour and Samson were joined by their children and other members of their family on a set designed to look like a cafe in Hydra — down to the candles, wine glasses and a basket of oranges. Their daughter Romany joins in on harmony vocals during both songs.
Earlier Wednesday, Samson announced plans for another livestream tomorrow at 3:00 pm ET. She also posted a brief Instagram video of David Gilmour strumming along to a recording of Leonard Cohen’s “Hey, That’s No Way to Say Goodbye,” a possible preview of the song he plans on playing.
Gilmour has kept a very low profile since the conclusion of his Rattle That Lock world tour in 2016. Last year, he sold many of his guitars at a charity auction that netted more than $20 million. In September 2019, Roger Waters told Rolling Stone that he met up with Gilmour in June of that year. The two have been estranged from each other for many years.
“We had a big meeting where I came up with a big peace plan that has come to nothing, sadly,” Waters said. “I bet all Pink Floyd fans are sorry to hear that. They all hoped that we could kiss and make up and everything would be wonderful in a cozy, wonderful world…Anyway, let’s not go there any further. I’ve said more than I should.”
Gilmour has yet to comment on the “big peace plan.” | 1 |
Ergebnisse der Studien DISCOVER-1 und DISCOVER-2 werden auf dem E-Congress der Europäischen Liga gegen Rheumatismus 2020 vorgestellt
Dies sind die ersten Phase-III-Ergebnisse eines Jahres zur Bewertung der gegen die p19-Untereinheit gerichteten spezifischen IL-23-Inhibition bei aktiver Psoriasisarthritis
Die Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson Johnson gaben heute neue Daten aus den beiden klinischen Phase-III-Studien DISCOVER-1 und DISCOVER-2 bekannt. Diese zeigten, dass TREMFYA (Guselkumab) bei erwachsenen Patienten mit aktiver Psoriasisarthritis (PsA) in Woche 52 eine Verbesserung mehrerer klinischer Ergebnisse bewirkte, darunter Gelenks- und Hautsymptome, Entzündungen weichen Gewebes, körperliche Funktionsfähigkeit und eine Verringerung der radiologischen Progression.1,2 Guselkumab ist gegenwärtig nicht für die Behandlung von PsA zugelassen und wird von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) für diese Anwendung geprüft. Die Daten aus den beiden Studien im Rahmen des DISCOVER-Programms bildeten die Grundlage für den am 11. Oktober 2019 bei der EMA in der Europäischen Union (EU) eingereichten validierten Antrag auf Zulassung von Guselkumab für die Behandlung erwachsener Patienten mit aktiver PsA. Die Ergebnisse der primären Endpunkte wurden kürzlich in The Lancet veröffentlicht.3,4,5
"Patienten mit aktiver Psoriasisarthritis leiden an schwächenden Symptomen und Entzündungen, die schließlich zu bleibenden Gelenkschäden führen können", sagte Christopher Ritchlin, M.D., M.P.H., Chief der Division of Allergy, Immunology and Rheumatology und Director des Clinical Immunology Research Center am University of Rochester Medical Center in Rochester, New York, sowie Leiter der Studie DISCOVER-1. "Die Ergebnisse der Studien DISCOVER-1 und DISCOVER-2 sind ermutigend für Patienten und Ärzte, die sich möglicherweise neue Behandlungsoptionen wünschen, die andere Wirkmechanismen als die gegen den Tumornekrosefaktor (TNF)-Alpha gerichteten Biologika verwenden, um die mehrschichtige Symptomvielfalt der Psoriasisarthritis zu bekämpfen."
Mit DISCOVER-1 und DISCOVER-2 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von Guselkumab im Vergleich zu Placebo untersucht. An DISCOVER-1 nahmen Patienten teil, die Biologika-naiv waren oder zuvor mit gegen TNF Alpha gerichteten Biologika behandelt worden waren. An DISCOVER-2 nahmen ausschließlich Biologika-naive Patienten teil; zudem wurde die radiologische Progression der Gelenkschäden evaluiert. In beiden Studien erhielten die Patienten randomisiert ein Jahr lang alle 4 Wochen (q4w) oder alle 8 Wochen (q8w) Guselkumab in einer Dosis von 100 mg oder ein Jahr lang Placebo mit Umstellung auf Guselkumab q4w in Woche 24. Diese Ergebnisse werden als Poster-Touren (SAT0397/SAT0402) auf dem diesjährigen E-Congress der Europäischen Liga gegen Rheumatismus (EULAR) vorgestellt, auf dem Janssen in insgesamt 32 Abstracts über die Daten informiert.1,2
In beiden Studien beinhalteten die Ansprechraten des American College of Rheumatology (ACR) in Woche 52 die Daten der Non-Responder-Imputation (NRI). Diese stuften die Patienten, die die Studie abbrachen, als Non-Responder von Woche 24 bis 52 ein.
In DISCOVER-1 zeigten die Daten der Woche 52 Folgendes:1
73 Prozent der Patienten, die Guselkumab q4w erhielten, und 60 Prozent der Patienten, die Guselkumab q8w erhielten, erreichten ein ACR20-Ansprechen; 54 Prozent der Patienten, die Guselkumab q4w erhielten, und 39 Prozent der Patienten, die Guselkumab q8w erhielten, erreichten ein ACR50-Ansprechen (NRI).
Von den Patienten mit klinisch relevanter Psoriasis zu Beginn erreichten 83 Prozent der Patienten, die Guselkumab q4w und 69 Prozent, die Guselkumab q8w erhielten, und 82 Prozent der Patienten, die von Placebo auf Guselkumab q4w umgestellt wurden, eine erscheinungsfreie oder fast erscheinungsfreie Haut mit einer Verbesserung des Schweregrads von mindestens 2 gegenüber dem Ausgangswert, gemessen durch Investigator Global Assessment (IGA) Score (beobachtete Daten).a
In DISCOVER-2 zeigten die Daten der Woche 52 Folgendes:2
71 Prozent der Patienten, die Guselkumab q4w erhielten, und 75 Prozent der Patienten, die Guselkumab q8w erhielten, erreichten ein ACR20-Ansprechen; 46 Prozent der Patienten, die Guselkumab q4w erhielten, und 48 Prozent der Patienten, die Guselkumab q8w erhielten, erreichten ein ACR50-Ansprechen (NRI).
Von den Patienten mit klinisch relevanter Psoriasis zu Beginn erreichten 84 Prozent der Patienten, die Guselkumab q4w und 77 Prozent, die Guselkumab q8w erhielten, und 84 Prozent der Patienten, die von Placebo auf Guselkumab q4w umgestellt wurden, eine erscheinungsfreie oder fast erscheinungsfreie Haut mit einer Verbesserung des Schweregrads von mindestens 2 gegenüber dem Ausgangswert, gemessen durch IGA Score (beobachtete Daten).a
Guselkumab q4w und q8w zeigten nachhaltige Verbesserungen bei der Inhibition der radiologischen Progressionb der strukturellen Gelenkschädigung nach 52 Wochen (Beobachtungsdaten).
Die DISCOVER-Studien zeigten zudem Verbesserungen bei mehreren sekundären Endpunkten in Woche 52 im Vergleich zu Woche 241,2, darunter das ACR70-Ansprechen, die Beseitigung von Entzündungen weichen Gewebes (Enthesitis und Daktylitis)c,d, Score der Krankheitsaktivität (DAS-28) (C-reaktives Protein [CRP])e (minimale Krankheitsaktivität [MDA])f (sehr niedrige Krankheitsaktivität [VLDA])g, Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit (Health Assessment Questionnaire Disability Index [HAQ-DI])h, allgemeine Gesundheitswahrnehmung (SF-36 Physical Component Summary [PCS] und Mental Component Summary [MCS]).i,j,k
In beiden Studien wurde Guselkumab bis zum Studienabschluss gut vertragen und die beobachteten Nebenwirkungen (AEs) stimmten im Allgemeinen mit denen aus früheren Studien zu Guselkumab und den aktuellen Verschreibungsinformationen überein.6 In DISCOVER-1 bzw. DISCOVER-2 traten schwerwiegende Nebenwirkungen und schwere Infektionen bei 4 Prozent bzw. 1 Prozent der mit Guselkumab behandelten Patienten auf. Es wurden keine Todesfälle bei mit Guselkumab behandelten Patienten verzeichnet und kein mit Guselkumab behandelter Patient hatte eine entzündliche Darmerkrankung, opportunistische Infektionen, aktive Tuberkulose oder anaphylaktische oder serumkrankheitsähnliche Reaktionen.1,2
"Die überlegene Wirksamkeit von Guselkumab gegenüber Placebo bei Psoriasisarthritis hat sich bereits in der 24. Woche herausgestellt. Diese neuen Daten zeigen die Aufrechterhaltung der Wirksamkeit bis zur 52. Woche, wobei die Sicherheitsdaten mit dem günstigen Profil von Guselkumab bei Psoriasis übereinstimmen", sagte Alyssa Johnsen, M.D., Ph.D., Vice President, Rheumatology Disease Area Leader, Janssen Research Development, LLC. "Gerne informieren wir über die Daten zu Guselkumab bei Psoriasisarthritis vor dem Hintergrund, dass wir unsere Forschung auf diesem Gebiet weiter vorantreiben und den entsprechenden Patienten mit Psoriasisarthritis weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen."
In einer separaten Studie fand eine Netzwerk-Metaanalyse der Daten von DISCOVER-1 und DISCOVER-2 statt, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Guselkumab mit anderen gezielten biologischen Therapien für PsA verglich. In 26 Phase-III-Studien wurden die Auswirkungen von 13 gezielten Therapien für PsA im Hinblick das ACR 20/50/70-Ansprechen, das 75/90/100-Ansprechen auf dem Psoriasis Area Severity Index (PASI), den HAQ-DI-Score, die Beseitigung der Enthesitis, die Beseitigung der Daktylitis, Nebenwirkungen und schwerwiegende Nebenwirkungen verglichen. Die Analyse wird als Abstract (Abstract AB0820) auf dem E-Congress der EULAR veröffentlicht.7
ENDE
Dr. Christopher Ritchlin ist als bezahlter Berater für Janssen tätig. Er hat keine Vergütung für Mediena rbeit erhalten.
Wichtige Begriffserklärungen
a IGA-Score von 0 oder 1 sowie eine Reduktion der betroffenen Körperoberfläche Grad 2.8
b Der von van der Heijde modifizierte Sharp Score (modifiziert für den Einsatz bei PsA) ist eine Methode zur Beurteilung und Bewertung von Erosionen und Gelenkspaltverengungen in Röntgenaufnahmen von Händen und Füßen.9
c Die Beseitigung der Enthesitis (Entzündung der Enthesien, also der Bereich, in den Sehnen oder Bänder in den Knochen einstrahlen) wurde definiert als völliges Fehlen von Enthesitis an allen Stellen, gemessen mit dem Leeds Enthesitis Index.8
d Die Beseitigung der Daktylitis (die Entzündung eines Zehs) wurde definiert als völliges Fehlen der Daktylitis an 20 Stellen (10 Finger, 10 Zehen), gemessen mit der Dactylitis Severity Scale.8
e Es wurde davon ausgegangen, dass die Patienten eine minimale Krankheitsaktivität erreicht hatten, wenn sie mindestens fünf der folgenden sieben Kriterien erfüllten: Anzahl druckschmerzempfindlicher Gelenke 1 oder weniger, Anzahl geschwollener Gelenke 1 oder weniger, PASI-Score 1 oder weniger, Score von 15 oder weniger auf visueller Analogskala (VAS) für Patientenschmerzen, VAS-Score 20 oder weniger für globale Erkrankungsaktivität des Patienten, HAQ-DI-Score 0,5 oder weniger und druckschmerzhafte Sehnenansatzstellen 1 oder weniger.4
f Eine MDA wird als niedrige Aktivität definiert, gekennzeichnet durch die Zahl druckschmerzempfindlicher/geschwollener Gelenke, druckschmerzhafter Sehnenansatzstellen, den PASI bzw. die Körperoberfläche, die Patientenschmerzen und die globale Aktivität mithilfe der VAS sowie der funktionelle Bewertung anhand des Fragebogens Health Assessment Questionnaire.10
g Eine VLDA liegt vor, wenn alle 7 MDA-Kriterien erfüllt sind.11
h HAQDI ist ein Patientenfragebogen zur Beurteilung der körperlichen Funktionsfähigkeit und Behinderung durch rheumatischen Erkrankungen.8
i SF-36 ist eine Umfrage unter Patienten zur Messung der funktionellen Gesundheit und des Wohlbefindens.8
j Als Teil des SF-36 beinhaltet die PCS-Subskala vier Skalen zur Bewertung der körperlichen Funktionsfähigkeit, eingeschränkten physisch-bedingten Rollenfunktion, körperlicher Schmerzen und der allgemeinen Gesundheitswahrnehmung.8
k MCS besteht aus vier Skalen zur Bewertung von Vitalität, emotionaler Betroffenheit, sozialer Funktionsfähigkeit und psychischer Gesundheit.8
Über DISCOVER-1 (NCT03162796)8
DISCOVER-1 ist eine randomisierte, multizentrische Phase-III-Doppelblindstudie zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Guselkumab durch subkutane Injektion bei Teilnehmern mit aktiver Psoriasisarthritis (PsA), darunter solche, die zuvor mit biologischem(n) Anti-TNF-alpha-Wirkstoff(en) behandelt wurden. In der rund ein Jahr laufenden Studie DISCOVER-1 wurden 381 Teilnehmer evaluiert.4
Die Studie bestand aus einer Screeningphase von bis zu sechs Wochen, einer verblindeten Behandlungsphase von 52 Wochen, die eine placebokontrollierte Phase von Woche 0 bis Woche 24 und eine aktiven Behandlungsphase von Woche 24 bis Woche 52 umfasst. Sie beinhaltet zudem eine Nachbeobachtungsphase von acht Wochen nach Woche 52 (Woche 52 bis 60; 12 Wochen ab der letzten Verabreichung des zu prüfenden Wirkstoffs [in Woche 48] bis zur letzten Visite in der Nachbeobachtungsphase). In der Studie wurden nach einem definierten Zeitplan Bewertungen von Wirksamkeit, Sicherheit, Pharmakokinetik, Immunogenität und Biomarkern durchgeführt.
Über DISCOVER-2 (NCT03158285)12
DISCOVER-2 ist eine randomisierte, multizentrische Phase-III-Doppelblindstudie zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Guselkumab bei Verabreichung durch subkutane Injektion an Teilnehmer mit aktiver Psoriasisarthritis. In der Studie DISCOVER-2 werden 739 Teilnehmer evaluiert und sie hat eine Dauer von etwa zwei Jahren.5
Die Studie besteht aus einer Screeningphase von bis zu sechs Wochen, einer verblindeten Behandlungsphase (rund 100 Wochen), die eine placebokontrollierte Phase von Woche 0 bis Woche 24 und eine aktive Behandlungsphase von Woche 24 bis Woche 100 umfasst. Sie beinhaltet zudem eine Nachbeobachtungsphase von 12 Wochen nach der letzten Verabreichung des zu prüfenden Wirkstoffs. In der Studie werden nach einem definierten Zeitplan Bewertungen von Wirksamkeit, Gesundheitsökonomie, Sicherheit, Pharmakokinetik, Immunogenität, Biomarkern und Pharmakogenomik durchgeführt.
Über Psoriasisarthritis
Psoriasisarthritis (PsA) ist eine chronische, immunvermittelte Entzündungskrankheit, die durch periphere Gelenkentzündungen, Enthesitis, Daktylitis, axiale Erkrankungen und Hautläsionen, die mit Psoriasis verbunden sind, gekennzeichnet ist.13 Studien zeigen, dass bis zu 30 Prozent der Menschen mit Psoriasis auch eine PsA entwickeln.14 Die Krankheit verursacht Schmerzen, Steifigkeit und Schwellungen in den Gelenken und um diese herum und tritt häufig im Alter von 30 bis 50 Jahren auf, kann sich aber jederzeit entwickeln.14,15 Obwohl die genaue Ursache von PsA unbekannt ist, werden Gene, das Immunsystem und Umweltfaktoren allesamt als mitwirkende Auslöser der Erkrankung vermutet.15
Über TREMFYA(Guselkumab)6
Guselkumab wurde von Janssen entwickelt und ist der erste zugelassene monoklonale Antikörper, der selektiv an die p19-Untereinheit von IL-23 bindet und dessen Interaktion mit dem IL-23-Rezeptor hemmt. Guselkumab ist in der EU, den USA, Kanada, Japan und einer Reihe anderer Länder weltweit als verschreibungspflichtiges Medikament für die Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis zugelassen, die von Injektionen oder Pillen (systemische Therapie) oder Phototherapie (Behandlung mit ultraviolettem Licht [UV-Licht]) profitieren können. In Japan und Brasilien ist es als verschreibungspflichtiges Medikament für die Behandlung erwachsener Patienten mit aktiver PsA zugelassen. IL-23 spielt eine wichtige Rolle für die Pathogenese von Entzündungskrankheiten wie Psoriasis und PsA.16 Bei Psoriasis wird Guselkumab als subkutane 100-mg-Injektion einmal alle 8 Wochen nach Startdosen in den Wochen 0 und 4 verabreicht.
Die Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson Johnson besitzen die exklusiven weltweiten Vermarktungsrechte für TREMFYA
Wichtige Sicherheitshinweise
Sehr häufige (>10%) und häufige (>1%) Nebenwirkungen in kontrollierten Zeiträumen von klinischen Studien mit Guselkumab waren Infektionen der oberen Atemwege, Gastroenteritis, Herpes-simplex-Infektionen, Tinea-Infektionen, Kopfschmerzen, Durchfall, Nesselsucht, Gelenkschmerzen und Erytheme an der Injektionsstelle. Die meisten wurden als mild angesehen und erforderten keinen Abbruch der Behandlung innerhalb der Studie.
Die vollständigen Verschreibungsinformationen für Guselkumab finden Sie in der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels: https://www.medicines.org.uk/emc/medicine/34321
Nebenwirkungen sollten gemeldet werden. Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Daher ist es wichtig, alle vermuteten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit diesem Arzneimittel zu melden. Meldeformulare und Informationen sind unter www.mhra.gov.uk/yellowcard oder durch eine Suche nach der MHRA Yellow Card im Google Play oder Apple App Store zu finden. Nebenwirkungen sollten außerdem an Janssen-Cilag Ltd unter 01494 567447 gemeldet werden.
Über die Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson Johnson
Bei Janssen streben wir eine Welt ohne Krankheit an. Bei den Pharmaceutical Companies von Johnson Johnson arbeiten wir unermüdlich daran, diese Vision für Patienten weltweit zu verwirklichen durch die Bekämpfung von Erkrankungen mithilfe der Wissenschaft, Verbesserung der Verfügbarkeit durch Einfallsreichtum und Überwindung der Hoffnungslosigkeit durch Anteilnahme. Wir konzentrieren uns auf die Medizinbereiche, in denen wir am meisten bewirken können: Erkrankungen des Herz-Kreislauf- und Stoffwechselsystems, Immunologie, Infektionskrankheiten und Impfstoffe, Neurowissenschaft, Onkologie und pulmonale Hypertonie.
Weitere Informationen finden Sie unter www.janssen.com/emea
Folgen Sie uns auf www.twitter.com/JanssenEMEA
Janssen-Cilag International NV, der Inhaber der Marktzulassung für TREMFYA in der EU, und Janssen Research Development, LLC, sind Teil der Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson Johnson.
Warnung bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält "zukunftsgerichtete Aussagen" im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995 zu laufenden und geplanten Entwicklungsmaßnahmen in Bezug auf TREMFYA (Guselkumab) als Behandlung für erwachsene Patienten mit aktiver Psoriasisarthritis. Den Lesern wird angeraten, diesen zukunftsgerichteten Aussagen kein übermäßiges Vertrauen zu schenken. Diese Aussagen beruhen auf derzeitigen Erwartungen im Hinblick auf zukünftige Ereignisse. Sollten sich die zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen oder bekannte oder unbekannte Risiken oder Unwägbarkeiten eintreten, dann könnten die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den Erwartungen und Prognosen von Janssen Research Development, LLC, anderen Janssen Pharmaceutical Companies und/oder Johnson Johnson abweichen. Zu diesen Risiken und Unwägbarkeiten gehören unter anderen insbesondere: der Produktforschung und -entwicklung innewohnende Herausforderungen und Unwägbarkeiten, einschließlich der Unsicherheit des klinischen Erfolgs und des Erhalts behördlicher Genehmigungen; die Unsicherheit des kommerziellen Erfolgs; Schwierigkeiten und Verzögerungen bei der Herstellung; Wettbewerb, darunter von Mitbewerbern erreichte technische Fortschritte, neue Produkte und Patente; Patentanfechtungen; Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit oder Sicherheit von Produkten, die zu Rückrufaktionen oder behördlichen Maßnahmen führen; Veränderungen des Verhaltens oder der Ausgabegewohnheiten auf Seiten von Einkäufern von Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen; Änderungen anwendbarer Gesetze und Vorschriften, darunter weltweite Gesundheitsreformen; sowie globale Trends zur Eindämmung der Kosten im Gesundheitswesen. Eine weitergehende Aufzählung und Beschreibung dieser Risiken, Unwägbarkeiten und anderer Faktoren finden Sie im Jahresbericht von Johnson Johnson auf Formblatt 10-K für das am 29. Dezember 2019 beendete Geschäftsjahr, darunter in den Abschnitten "Cautionary Note Regarding Forward-Looking Statements? und "Item 1A. Risk Factors?, sowie in den zuletzt eingereichtem Quartalsberichts des Unternehmens auf Formblatt 10-Q und in den sonstigen Unterlagen, die das Unternehmen seitdem bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht hat. Die eingereichten Unterlagen sind online unter www.sec.gov, www.jnj.com oder auf Anfrage bei Johnson Johnson erhältlich. Weder die Janssen Pharmaceutical Companies noch Johnson Johnson verpflichten sich zur Aktualisierung jeglicher zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder Entwicklungen.
Quellenangaben:
Ritchlin, C, et al. Guselkumab, an IL-23 Inhibitor That Specifically Binds to the IL23p19-Subunit, for Active Psoriatic Arthritis: One Year Results of a Phase 3, Randomized, Double-blind, Placebo-controlled Study of Patients who were Biologic-Naïve or TNFa Inhibitor-Experienced. SAT0397. Präsentiert auf dem EULAR E-Congress, 3. bis 6. Juni 2020 McInnes, I, et al. Efficacy and Safety of Guselkumab, a Monoclonal Antibody Specific to the p19-Subunit of Interleukin-23, Through Week 52 of a Phase 3, Randomized, Double-blind, Placebo-controlled Study Conducted in Biologic-naïve Patients with Active Psoriatic Arthritis. SAT0402. Präsentiert auf dem EULAR E-Congress, 3. bis 6. Juni 2020 Business Wire. Janssen Seeks to Expand Use of TREMFYA (guselkumab) in the Treatment of Adults With Active Psoriatic Arthritis. Verfügbar unter: https://www.businesswire.com/news/home/20191022006172/en/Janssen-Seeks-Expand-TREMFYA%C2%AE%E2%96%BC-guselkumab-Treatment-Adults. Zugegriffen: Mai 2020. Deodhar A, et al.Guselkumab in Patients with Active Psoriatic Arthritis who were Biologic-naive or had Previously Received TNFa Inhibitor Treatment (DISCOVER-1): a Double-blind, Randomised, Placebo-controlled Phase 3 Trial. The Lancet 2020;395:1115-1125. Mease PJ, et al. Guselkumab in Biologic-naive Patients with Active Psoriatic Arthritis (DISCOVER-2): A Double-blind, Randomised, Placebo-controlled Phase 3 Trial. The Lancet 2020;395:1126-1136. European Medicines Agency. TREMFYA Summary of Product Characteristics. 2019. Verfügbar unter: https://www.medicines.org.uk/emc/medicine/34321. Zugegriffen: Mai 2020. McInnes, I, et al. Comparative Efficacy of Guselkumab in Patients with Psoriatic Arthritis: Results from Systemic Literature Review and Network Meta-Analysis. (AB0820). Präsentiert auf dem EULAR E-Congress, 3. bis 6. Juni 2020. Clinicaltrials.gov. A Study Evaluating the Efficacy and Safety of Guselkumab Administered Subcutaneously in Participants With Active Psoriatic Arthritis Including Those Previously Treated With Biologic Anti-Tumor Necrosis Factor (TNF) Alpha Agent(s) (DISCOVER-1). Identifier: NCT03162796. Verfügbar unter: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03162796. Zugegriffen: Mai 2020. van der Heijde D, et al.Psoriatic arthritis imaging: a review of scoring methods. Ann Rheum Dis. 2005;64:ii61-ii64. Gossec, L, et al. Minimal Disease Activity as a Treatment Target in Psoriatic Arthritis: A Review of the Literature. J Rheumatol 2018;45:6-13. Coates, L, et al. Validation of New Potential Targets for Remission and Low Disease Activity in Psoriatic Arthritis in Patients Treated with Golimumab. Abstract 2548. Präsentiert auf dem ACR/ARHP Annual Meeting 2017. Verfügbar unter: https://acrabstracts.org/abstract/validation-of-new-potential-targets-for-remission-and-low-disease-activity-in-psoriatic-arthritis-in-patients-treated-with-golimumab/. Zugegriffen: Mai 2020. Clinicaltrials.gov. A Study Evaluating the Efficacy and Safety of Guselkumab Administered Subcutaneously in Participants With Active Psoriatic Arthritis (DISCOVER-2). Identifier: NCT03158285. Verfügbar unter: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03158285. Zugegriffen: Mai 2020. Belasco J and Wei N. Psoriatic Arthritis: What is Happening at the Joint? Rheumatol Ther 2019;6:305-315. National Psoriasis Foundation. Statistics. Verfügbar unter: https://www.psoriasis.org/content/statistics. Zugegriffen: Mai 2020. National Psoriasis Foundation. About Psoriatic Arthritis. Verfügbar unter: https://www.psoriasis.org/about-psoriatic-arthritis. Zugegriffen: Mai 2020. Benson JM, et al. Discovery and Mechanism of Ustekinumab. MAbs 2011;3:535.
CP-156282
Juni 2020
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These are the first one-year Phase 3 results evaluating p19 subunit-specific IL-23 inhibition in active psoriatic arthritis
The Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson Johnson today announced new data from two Phase 3 clinical trials, DISCOVER-1 and DISCOVER-2, which showed that TREMFYA (guselkumab) demonstrated improvements in multiple clinical outcomes including joint symptoms, skin symptoms, soft tissue inflammation, physical function and reduction in radiographic progression at week 52 in adult patients with active psoriatic arthritis (PsA).1,2 Guselkumab is currently not licensed for the treatment of PsA and is undergoing evaluation for this use by the European Medicines Agency (EMA). Data from the two studies in the DISCOVER programme formed the basis of the validated filing on 11 October 2019 to the EMA in the European Union (EU) for approval of guselkumab for the treatment of adult patients with active PsAand primary endpoint results were recently published in The Lancet.3,4,5
"Those who are living with active psoriatic arthritis are faced with debilitating symptoms and inflammation which may ultimately lead to irreversible damage to the joints," said Christopher Ritchlin, M.D., M.P.H., Chief of the Division of Allergy, Immunology and Rheumatology and Director of the Clinical Immunology Research Center at the University of Rochester Medical Center in Rochester, New York and lead investigator of the DISCOVER-1 study. "Findings from the DISCOVER-1 and DISCOVER-2 studies are encouraging for patients and physicians alike who may be seeking new treatment options that utilise mechanisms of action different to anti-tumour necrosis factor (TNF) alpha biologics to combat the multi-faceted combination of symptoms presented by psoriatic arthritis."
DISCOVER-1 and DISCOVER-2 evaluated the efficacy and safety of guselkumab compared to placebo. DISCOVER-1 included patients who were biologic-naïve or had previously been exposed to anti-TNF alpha biologics. DISCOVER-2 included patients who were biologic-naïve only; it also assessed radiographic progression of joint damage. In both studies, patients were randomised to guselkumab 100 mg every 4 weeks (q4w) or every 8 weeks (q8w) for one year, or to placebo with crossover to guselkumab q4w at week 24 through one year. These findings are being presented as poster tours (SAT0397/SAT0402) at this year's European League Against Rheumatism (EULAR) E-Congress, at which Janssen is sharing data in a total of 32 abstracts.1,2
In both studies, American College of Rheumatology (ACR) response rates at week 52 included non-responder imputation (NRI) data, which categorised patients who discontinued the study as non-responders from week 24 to 52.
In DISCOVER-1, data demonstrated that at week 52:1
73 percent of guselkumab q4w patients and 60 percent of guselkumab q8w patients achieved ACR20; 54 percent of guselkumab q4w patients and 39 percent of guselkumab q8w patients achieved ACR50 (NRI).
Among patients who had clinically relevant psoriasis at baseline, 83 percent of guselkumab q4w patients, 69 percent of guselkumab q8w patients and 82 percent of patients who crossed over from placebo to guselkumab q4w achieved clear or almost clear skin with at least a 2 grade improvement from baseline as measured by the Investigator Global Assessment (IGA) score (observed data).a
In DISCOVER-2, data demonstrated that at week 52:2
71 percent of guselkumab q4w patients and 75 percent of guselkumab q8w patients achieved ACR20; 46 percent of guselkumab q4w patients and 48 percent of guselkumab q8w patients achieved ACR50 (NRI).
Among patients who had clinically relevant psoriasis at baseline, 84 percent of guselkumab q4w patients, 77 percent of guselkumab q8w patients and 84 percent of patients who crossed over from placebo to guselkumab q4w achieved clear or almost clear skin with at least a 2 grade improvement from baseline as measured by the IGA score (observed data).a
Guselkumab q4w and q8w demonstrated sustained improvements in inhibition of radiographic progressionb of joint structural damage through week 52 (observed data).
The DISCOVER studies also showed improvements in multiple secondary endpoints at week 52 compared with week 24,1,2 including ACR70 response, resolution of soft tissue inflammation (enthesitis and dactylitis)c,d, disease activity score (DAS-28) (C-Reactive Protein [CRP])e (minimal disease activity [MDA])f (very low disease activity [VLDA])g, improvement in physical function (Health Assessment Questionnaire Disability Index [HAQ-DI])h, general health outcomes (SF-36 Physical Component Summary [PCS] and Mental Component Summary [MCS]).i,j,k
In both studies, guselkumab was well-tolerated through study completion, and observed adverse events (AEs) were generally consistent with previous studies of guselkumab and current prescribing information.6 Serious AEs and serious infections occurred in 4 percent and 1 percent of guselkumab-treated patients, respectively, in both DISCOVER-1 and DISCOVER-2. There were no reported deaths in guselkumab-treated patients and no guselkumab-treated patient had inflammatory bowel disease, opportunistic infections, active tuberculosis or anaphylactic or serum sickness-like reactions.1,2
"Efficacy of guselkumab in psoriatic arthritis was previously demonstrated to be superior to placebo at week 24. These new data show that efficacy is maintained to week 52 with safety data that are consistent with the well-established profile of guselkumab in psoriasis," said Alyssa Johnsen, M.D., Ph.D., Vice President, Rheumatology Disease Area Leader, Janssen Research Development, LLC. "We are excited to share the data on guselkumab in psoriatic arthritis as we continue to advance our research in this disease and bring more treatment options to psoriatic arthritis patients in need."
In a separate study, data from DISCOVER-1 and DISCOVER-2 were analysed as part of a network meta-analysis that compared the efficacy and safety of guselkumab to other targeted biologic therapies for PsA. Twenty-six Phase 3 studies were included comparing the impact of 13 targeted therapies for PsA on ACR 20/50/70 response, Psoriasis Area Severity Index (PASI) 75/90/100 response, HAQ-DI score, resolution of enthesitis, resolution of dactylitis, AEs and serious AEs. The analysis is being shared as an abstract (Abstract AB0820) during the EULAR E-Congress.7
ENDS
Dr Christopher Ritchlin is a paid consultant for Janssen. He has not been compensated for any media work.
Key definitions
a IGA score of 0 or 1, and a 2 grade reduction in body surface area affected.8
b The van der Heijde modified Sharp score (modified for use in PsA) is a method used to assess and rate erosions and joint space narrowing in radiographs of hands and feet.9
c Resolution of enthesitis (inflammation of entheses which are the sites where tendons or ligaments insert into the bone) was defined as complete absence of enthesitis in any location measured by Leeds Enthesitis Index.8
d Resolution of dactylitis (the inflammation of a digit) was defined as complete absence of dactylitis in 20 sites (10 fingers, 10 toes) as measured by Dactylitis Severity Scale.8
e Patients were considered to have achieved minimal disease activity if fulfilling at least five of the following seven criteria: tender joint count 1 or less, swollen joint count 1 or less, PASI score 1 or less, patient pain visual analogue scale (VAS) score 15 or less, patient global disease activity VAS score 20 or less, HAQ-DI score 0.5 or less, and tender entheseal points 1 or less.4
f MDA is defined by low activity assessed by tender/swollen joint counts, tender entheseal points, PASI or body surface area, patient pain and global activity VAS, and functional evaluation by Health Assessment Questionnaire.10
g VLDA is defined as achieving all 7/7 MDA criteria.11
h HAQDI is a patient questionnaire that assesses physical function and disability across rheumatic diseases.8
i SF-36 is a patient-reported survey that measures functional health and wellbeing.8
j As part of SF-36, the PCS subscale is composed of four scales assessing physical function, role limitations caused by physical?problems, bodily pain, and general health.8
k MCS is composed of four scales assessing vitality, emotional impact, social functioning, and mental health.8
About DISCOVER-1 (NCT03162796)8
DISCOVER-1 is a randomised, double-blind, multicentre Phase 3 study evaluating the efficacy and safety of guselkumab administered by subcutaneous (SC) injection in participants with active psoriatic arthritis including those previously treated with biologic anti-TNF alpha agent(s). DISCOVER-1 evaluated 381 participants and continued through approximately one year.4
The study consisted of a screening phase of up to six weeks, a blinded treatment phase of 52 weeks that includes a placebo-controlled period from week 0 to week 24 and an active treatment period from week 24 to week 52. It also includes a safety follow-up phase of eight weeks after week 52 (week 52 to 60; 12 weeks from the last administration of study agent [at week 48] through to the final visit in the safety follow-up phase). Efficacy, safety, pharmacokinetic, immunogenicity and biomarker evaluations were performed in the study on a defined schedule.
About DISCOVER-2 (NCT03158285)12
DISCOVER-2 is a randomised, double-blind, multicentre Phase 3 study evaluating the efficacy and safety of guselkumab administered by SC injection in subjects with active psoriatic arthritis. DISCOVER-2 is evaluating 739 participants and continuing through approximately two years.5
The study consists of a screening phase of up to six weeks, a blinded treatment phase (approximately 100 weeks) that includes a placebo-controlled period from week 0 to week 24 and an active treatment period from week 24 to week 100. It also includes a safety follow-up phase of 12 weeks after the last administration of study agent. Efficacy, health economics, safety, pharmacokinetics, immunogenicity, biomarker and pharmacogenomics evaluations are being performed in the study on a defined schedule.
About Psoriatic Arthritis
Psoriatic arthritis (PsA) is a chronic, immune-mediated inflammatory disease characterised by peripheral joint inflammation, enthesitis, dactylitis, axial disease and the skin lesions associated with psoriasis.13 Studies show that up to 30 percent of people with psoriasis also develop PsA.14 The disease causes pain, stiffness and swelling in and around the joints; it commonly appears between the ages of 30 and 50, but can develop at any time.14,15 Though the exact cause of PsA is unknown, genes, the immune system and environmental factors are all believed to play a role in the onset of the disease.15
About TREMFYA(guselkumab)6
Developed by Janssen, guselkumab is the first approved monoclonal antibody that selectively binds to the p19 subunit of IL-23 and inhibits its interaction with the IL-23 receptor. Guselkumab is approved as a prescription medicine in the EU, U.S., Canada, Japan and a number of other countries worldwide for the treatment of adult patients with moderate to severe plaque psoriasis who may benefit from injections or pills (systemic therapy) or phototherapy (treatment using ultraviolet [UV] light). It is approved as a prescription medicine in Japan and Brazil for the treatment of adult patients with active PsA. IL-23 is an important driver of the pathogenesis of inflammatory diseases such as psoriasis and PsA.16 In psoriasis, guselkumab is administered as a 100 mg SC injection once every 8 weeks, after starter doses at weeks 0 and 4.
The Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson Johnson maintain exclusive worldwide marketing rights to TREMFYA
Important Safety Information
Very common (>10%) and common AEs (>1%) in controlled periods of clinical studies with guselkumab were upper respiratory infections, gastroenteritis, herpes simplex infections, tinea infections, headache, diarrhoea, urticaria, arthralgia and injection site erythema. Most were considered to be mild and did not necessitate discontinuation of study treatment.
Please refer to the Summary of Product Characteristics for full prescribing information for guselkumab: https://www.medicines.org.uk/emc/medicine/34321
AEs should be reported. This medicinal product is subject to additional monitoring and it is, therefore, important to report any suspected AEs related to this medicinal product. Reporting forms and information can be found at www.mhra.gov.uk/yellowcard or search for MHRA Yellow Card in the Google Play or Apple App Store. AEs should also be reported to Janssen-Cilag Ltd on 01494 567447.
About the Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson Johnson
At Janssen, we're creating a future where disease is a thing of the past. We're the Pharmaceutical Companies of Johnson Johnson, working tirelessly to make that future a reality for patients everywhere by fighting sickness with science, improving access with ingenuity, and healing hopelessness with heart. We focus on areas of medicine where we can make the biggest difference: Cardiovascular Metabolism, Immunology, Infectious Diseases Vaccines, Neuroscience, Oncology, and Pulmonary Hypertension.
Learn more at www.janssen.com/emea
Follow us at www.twitter.com/JanssenEMEA
Janssen-Cilag International NV, the marketing authorisation holder for TREMFYA in the EU, and Janssen Research Development, LLC, are part of the Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson Johnson.
Cautions Concerning Forward-Looking Statements
This press release contains "forward-looking statements" as defined in the Private Securities Litigation Reform Act of 1995 regarding ongoing and planned development efforts involving TREMFYA (guselkumab) as a treatment for adult patients with active psoriatic arthritis. The reader is cautioned not to rely on these forward-looking statements. These statements are based on current expectations of future events. If underlying assumptions prove inaccurate or known or unknown risks or uncertainties materialise, actual results could vary materially from the expectations and projections of Janssen Research Development, LLC, any of the other Janssen Pharmaceutical Companies and/or Johnson Johnson. Risks and uncertainties include, but are not limited to: challenges and uncertainties inherent in product research and development, including the uncertainty of clinical success and of obtaining regulatory approvals; uncertainty of commercial success; manufacturing difficulties and delays; competition, including technological advances, new products and patents attained by competitors; challenges to patents; product efficacy or safety concerns resulting in product recalls or regulatory action; changes in behaviour and spending patterns of purchasers of health care products and services; changes to applicable laws and regulations, including global health care reforms; and trends toward health care cost containment. A further list and descriptions of these risks, uncertainties and other factors can be found in Johnson Johnson's Annual Report on Form 10-K for the fiscal year ended December 29, 2019, including in the sections captioned "Cautionary Note Regarding Forward-Looking Statements" and "Item 1A. Risk Factors," and in the company's most recently filed Quarterly Report on Form 10-Q, and the company's subsequent filings with the Securities and Exchange Commission. Copies of these filings are available online at www.sec.gov, www.jnj.com or on request from Johnson Johnson. None of the Janssen Pharmaceutical Companies nor Johnson Johnson undertakes to update any forward-looking statement as a result of new information or future events or developments.
References:
Ritchlin, C, et al. Guselkumab, an IL-23 Inhibitor That Specifically Binds to the IL23p19-Subunit, for Active Psoriatic Arthritis: One Year Results of a Phase 3, Randomized, Double-blind, Placebo-controlled Study of Patients who were Biologic-Naïve or TNFa Inhibitor-Experienced. SAT0397. Presented at the 2020 EULAR E-Congress June 3-6. McInnes, I, et al. Efficacy and Safety of Guselkumab, a Monoclonal Antibody Specific to the p19-Subunit of Interleukin-23, Through Week 52 of a Phase 3, Randomized, Double-blind, Placebo-controlled Study Conducted in Biologic-naïve Patients with Active Psoriatic Arthritis. SAT0402. Presented at the 2020 EULAR E-Congress June 3-6. Business Wire. Janssen Seeks to Expand Use of TREMFYA (guselkumab) in the Treatment of Adults With Active Psoriatic Arthritis. Available at: https://www.businesswire.com/news/home/20191022006172/en/Janssen-Seeks-Expand-TREMFYA%C2%AE%E2%96%BC-guselkumab-Treatment-Adults. Accessed May 2020. Deodhar A, et al.Guselkumab in Patients with Active Psoriatic Arthritis who were Biologic-naive or had Previously Received TNFa Inhibitor Treatment (DISCOVER-1): a Double-blind, Randomised, Placebo-controlled Phase 3 Trial. The Lancet 2020;395:1115-1125. Mease PJ, et al. Guselkumab in Biologic-naive Patients with Active Psoriatic Arthritis (DISCOVER-2): A Double-blind, Randomised, Placebo-controlled Phase 3 Trial. The Lancet 2020;395:1126-1136. European Medicines Agency. TREMFYA Summary of Product Characteristics. 2019. Available at: https://www.medicines.org.uk/emc/medicine/34321. Accessed May 2020. McInnes, I, et al. Comparative Efficacy of Guselkumab in Patients with Psoriatic Arthritis: Results from Systemic Literature Review and Network Meta-Analysis. (AB0820). Presented at the 2020 EULAR E-Congress June 3-6. Clinicaltrials.gov. A Study Evaluating the Efficacy and Safety of Guselkumab Administered Subcutaneously in Participants With Active Psoriatic Arthritis Including Those Previously Treated With Biologic Anti-Tumor Necrosis Factor (TNF) Alpha Agent(s) (DISCOVER-1). Identifier: NCT03162796. Available at: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03162796. Accessed May 2020. van der Heijde D, et al.Psoriatic arthritis imaging: a review of scoring methods. Ann Rheum Dis. 2005;64:ii61-ii64. Gossec, L, et al. Minimal Disease Activity as a Treatment Target in Psoriatic Arthritis: A Review of the Literature. J Rheumatol 2018;45:6-13. Coates, L, et al. Validation of New Potential Targets for Remission and Low Disease Activity in Psoriatic Arthritis in Patients Treated with Golimumab. Abstract 2548. Presented at the 2017 ACR/ARHP Annual Meeting. Available at: https://acrabstracts.org/abstract/validation-of-new-potential-targets-for-remission-and-low-disease-activity-in-psoriatic-arthritis-in-patients-treated-with-golimumab/. Accessed May 2020. Clinicaltrials.gov. A Study Evaluating the Efficacy and Safety of Guselkumab Administered Subcutaneously in Participants With Active Psoriatic Arthritis (DISCOVER-2). Identifier: NCT03158285. Available at: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03158285. Accessed May 2020. Belasco J and Wei N. Psoriatic Arthritis: What is Happening at the Joint? Rheumatol Ther 2019;6:305-315. National Psoriasis Foundation. Statistics. Available at: https://www.psoriasis.org/content/statistics. Accessed May 2020. National Psoriasis Foundation. About Psoriatic Arthritis. Available at: https://www.psoriasis.org/about-psoriatic-arthritis. Accessed May 2020. Benson JM, et al. Discovery and Mechanism of Ustekinumab. MAbs 2011;3:535.
CP-156282
June 2020
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Das Corona-Virus verbreitet sich in der Wirtschaft Weltweit gaben am Montag die Börsen nach. In einer vernetzten Wirtschaft ist der Weg von Wuhan in die Schweiz kurz.
Eine Frau trägt vor der Börse in New York eine Gesichtsmaske. Bild: Justin Lane / EPA (27. Januar 2020)
Den Aufwärtstrend an den Börsen schien nichts mehr aufhalten zu können. In der Schweiz war 2019 das beste Jahr seit 2005. Um 30 Prozent war der Swiss-Performance-Index nach oben gegangen. In den USA hatte der Dow-Jones-Index um 22 Prozent zugelegt. Die Euphorie war gross. Sie hielt nicht lang.
Der Boom ist zunächst einmal gestoppt. Am Montag gaben die Börsen nach: in der Schweiz und in den USA, in Südkorea und in Japan, in Deutschland und in Frankreich. In China und Hongkong waren die Börsen wegen des chinesischen Neujahrsfestes zu. Sonst hätten die Kursverlaufe ähnlich ausgesehen. Der Höhenflug an den Börsen wurde gestoppt vom Corona-Virus. Dieses ging aus von einer hierzulande kaum bekannten chinesischen Stadt, die gleichwohl bestens vernetzt ist mit der Weltwirtschaft.
Wuhan ist das Zuhause von mittlerweile 500 Fabriken. Damit kommt der Millionenstadt eine wichtige Stellung zu unter jenen chinesischen Städten, die die Nachrichtenagentur Bloomberg aufgenommen hat in ihre Datenbank über Wertschöpfungsketten. Wuhan schafft es unter rund 2000 chinesischen Städten auf Rang 13.
So reagierten die Börsen weltweit Börse Veränderung Schweiz, SMI -1.8 Prozent Deutschland, Dax -2.5 Prozent Grossbritannien, FTSE -2.3 Prozent Europa, Stoxx 600 -2.3 Prozent Japan, Topix -1.6 Prozent Frankreich, CAC -2.6 Prozent Amerika, Dow Jones -1.4 Prozent
Eine Fabrik in Wuhan hat etwa der US-Getränkehersteller PepsiCo oder der deutsche Megakonzern Siemens. Die bedeutende Position von Wuhan ist der Hintergrund zu Nachrichten, wonach nun globale Weltkonzerne ihre Mitarbeiter abziehen müssen. Dazu gehört etwa PSA, der französische Hersteller der Peugeot-Autos. Die japanischen Autokonzerne Nissan und Honda evakuieren Mitarbeiter mit gemieteten Jets.
Flucht in den sicheren Hafen, Exporte leiden
Infolge der geografischen Ausbreitung des Virus müssen weitere Konzerne reagieren. Wie Bloomberg nachzeichnet, hat McDonalds in fünf Städten in der Region seine Restaurants geschlossen. Walt Disney kündigte die Schliessung seines Themenparks in Schanghai an. Die amerikanische Kaffeekette Starbucks kann ebenfalls einige Verkaufsstellen nicht öffnen.
So verbreitet sich das Virus in der Wirtschaft. In der Schweiz trifft es vor allem die Luxusgüterhersteller Swatch Group und Richemont. Durch die Reisebeschränkungen, die Chinas Regierung verhängt hat, wird das Shoppen von Luxusgütern behindert. Swatch und Richemont zählten am Montag zu den grössten Verlierern. Zugleich werden Schweizer Exporte teurer. Der Schweizer Franken wurde stärker. Ein Euro kostete am Montag weniger als 1.07 Franken. | U.S. equity futures are pointing to another day of gains, ahead of President Trump's State of the Union address and despite problems with a mobile app appeared to force a delay in reporting the results of the Iowa caucuses Monday.
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The major futures indexes are indicating a rise of 1 percent, or around 300 points added to the Dow, when trading begins on Tuesday.
Markets were still far from giving the all-clear on the coronavirus outbreak that has spread to more than 20 countries and killed more than 400 people.
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Japan's Nikkei gained 0.5 percent, the Hang Seng in Hong Kong climbed 1.2 percent and China's Shanghai Composite ended up 1.3 percent.
In Europe, London's FTSE rising 1.4 percent, Germany's DAX added 1.2 percent and France's CAC gained 1.3 percent.
Ticker Security Last Change Change % I:DJI DOW JONES AVERAGES 29276.82 +174.31 +0.60% SP500 S&P 500 3352.09 +24.38 +0.73% I:COMP NASDAQ COMPOSITE INDEX 9628.388831 +107.88 +1.13%
U.S. stocks recovered some of their losses from earlier weeks, though a warning signal of recession in the bond market was still flashing red. and oil tumbled on worries about weakened demand.
The S&P 500 rose 0.7 percent, the Dow Jones Industrial Average picked up 0.5 percent and the Nasdaq added 1.3 percent.
GOOGLE PARENT ALPHABET POSTS SALES MISS BUT POSTS YOUTUBE, CLOUD REVENUE IN RARE MOVE
Markets have been wracked by uncertainty over how much the virus will spread, how many it might kill and how long the outbreak might persist, hurting economies and corporate profits.
Some major companies have closed factories in central China, airlines have cancelled hundreds of flights and economists are cutting growth forecasts for the world’s second-largest economy.
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Benchmark U.S. crude gained 38 cents to $50.48 per barrel in electronic trading on the New York Mercantile Exchange. It tumbled $1.45, or 2.8%, on Monday to settle at $50.11 per barrel on worries about demand.
The Associated Press contributed to this article. | 2 |
Milliardenschwere Hilfsmaßnahmen werden die Staatsverschuldung nach oben treiben. Das trifft vor allem hoch verschuldete Länder wie Italien hart. Könnten gemeinschaftliche Anleihen - sogenannte Corona-Bonds - helfen?.
Berlin/Paris Wie können die in der Corona-Krise am stärksten gebeutelten Länder schnell Geld bekommen? Italien ruft nach Corona-Bonds - auch in Teilen der deutschen Koalition kommt das an. Der Kompromissvorschlag ist ein anderer.
Die Debatte über Corona-Bonds, also gemeinsame europäische Anleihen, sorgt für Sprengkraft in der großen Koalition. Die SPD-Spitze will zur Bewältigung der Krise über eine gemeinschaftliche Kapitalbeschaffung im Euroraum zumindest diskutieren.
Für schnelle Hilfen schlägt sie aber erst einmal eine andere Lösung vor: ein europäisches Programm für Kreditgarantien - auch weil die Union die Corona-Bonds klar ablehnt. Frankreich und die Niederlande sprachen sich für EU-Hilfsfonds aus, wobei Frankreich innerhalb eines solchen Fonds gemeinsame Schulden ermöglichen will. Die Euro-Finanzminister beraten am Dienstag über mögliche Instrumente.
Ähnlich wie Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Markus Söder hatte sich zuletzt aber auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD) gegen die Bonds und stattdessen für Hilfen aus dem Eurorettungsschirm ESM ausgesprochen. Vor allem Italien, Spanien und Frankreich forderten dagegen die gemeinschaftlichen Anleihen - weil sie dann zu erheblich günstigeren Konditionen frisches Geld von Investoren erhalten können.
Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire regt nun einen neuen EU-Rettungsfonds an. Diese Einrichtung könnte auf fünf oder zehn Jahre befristet werden und vor allem auf die wirtschaftliche Erholung abzielen, machte Le Maire in der Onlineausgabe der britischen Zeitung "Financial Times" deutlich. "Wir sollten nicht von den Worten "Corona-Bonds" oder "Euro-Bonds" besessen sein", sagte der Minister. "Wir sollten von der Notwendigkeit besessen sein, ein starkes Instrument zu haben, um nach der Krise einen wirtschaftlichen Aufschwung zu haben."
Die Niederlande schlugen einen Hilfsfonds für das Gesundheitswesen von EU-Staaten wie Italien und Spanien vor, die besonders schwer unter der Corona-Pandemie leiden. Sie sollten aus dem Fonds Geld erhalten, das sie nicht zurückzahlen müssten. "Die Niederlande wollen dafür einen substanziellen Beitrag leisten", sagte Ministerpräsident Mark Rutte nach Angaben der Nachrichtenagentur ANP im Parlament in Den Haag.
SPD-Chef Norbert Walter-Borjans ließ deutliche Sympathien für EU-Anleihen erkennen. "Ich bin sehr dafür", sagte er im Deutschlandfunk. "Dass die Corona-Bonds am Ende aus meiner persönlichen Sicht und vieler anderer auch gerade in der Sozialdemokratie der richtigere Weg wären, bleibt unbestritten."
Die betroffenen Länder brauchten aber schnell Hilfe. "Es geht um die Rettung Europas", betonte Walter-Borjans. Das gebiete nicht nur die europäische Solidarität, sondern auch der Eigennutz. Denn: "Wenn diese Staaten nicht auf die Füße kommen, dann kommt Europa nicht auf die Füße." Weil Corona-Bonds derzeit aber an mehreren Hürden scheiterten, habe er mit Finanzminister Scholz eine andere Lösung vorgelegt.
In einem Brief an die SPD-Fraktion schlugen die beiden SPD-Politiker zur Rettung kleiner und mittlerer Unternehmen ein europäisches Programm für Kreditgarantien vor. Ähnlich wie beim deutschen Hilfsprogramm die Förderbank KfW könnte dafür die Europäische Investitionsbank EIB genutzt werden. Die EIB könnte dann die nationalen Förderbanken und Geschäftsbanken bei kurzlaufenden Betriebsmittelkrediten und Brückenfinanzierungen zu bis zu 80 Prozent absichern.
Fraktionschef Rolf Mützenich ergänzte das Papier: "Wir müssen auch über den Tag hinausschauen und uns Gedanken über gemeinschaftliche Kapitalbeschaffung im Euroraum machen, wie sie auch in Deutschland im Zusammenhang mit Corona-Bonds diskutiert wird", forderte er.
Auch die Grünen im Europäischen Parlament setzen sich für Corona-Bonds ein. Die Bundesregierung dürfe nicht Fehler der Vergangenheit wiederholen und die Verantwortung auf die EZB abschieben, forderte ihr Sprecher Sven Giegold. | A A
By Jan Strupczewski
BRUSSELS (Reuters) - The European Union is likely to focus on tools offered by the euro zone's ESM bailout fund and the European Investment Bank in its economic response to the coronavirus epidemic, so that they can be used quickly, EU officials said on Monday.
Euro zone finance ministers, the Eurogroup, have two weeks to come up with ideas to support the economy after EU leaders failed last week to agree how to minimize the recession that the pandemic will put Europe into this year.
The ministers will hold a teleconference on April 7 and their chairman, Mario Centeno, said they should accelerate work on solutions already drafted last week.
"I propose that we accelerate the work we started on the possible use of the ESM and EIB resources and instruments," Centeno said in a letter to the ministers, seen by Reuters.
The ministers have already suggested the use of the bailout fund's standby credit line of up to 2% of GDP for all euro zone governments, to be used only by those who want it. A capital increase for the EIB - the investment bank of EU governments - is also on the table to boost lending to the economy.
But these options did not receive sufficient support from leaders last week because of a row over whether the euro zone should jointly issue debt in response to the health crisis.
France, Italy, Spain and six others want joint debt issues, while Germany, the Netherlands, Finland and Austria strongly oppose it.
Centeno said he was also ready to discuss new proposals for economic support from the European Commission. These are likely to focus on the use of money from the EU's long-term budget, probably highly leveraged.
The Commission said it favored measures that could be applied now and that would not create divisions like debt mutualization, that was not only highly contentious but that would also take a long time.
"It is important that those options are quick, effective and based on a consensus among all the actors and in particular Member States," the Commission said.
In another blow to the idea of jointly issued debt, which was never presented in detail, Centeno said he would discuss only "concrete, well-justified, effective proposals, which could help us step up our response".
A German government source said there was cross-party unity among Chancellor Angela Merkel's CDU, its CSU sister party and the their SPD coalition partner on the use of the ESM.
Germany was willing to help countries such as Italy, "but for that we have the ESM which can activate hundreds of billions of euros," the source said.
(Reporting by Jan Strupczewski and Andreas Rinke in Berlin; Editing by Philip Blenkinsop, Nick Tattersall and Giles Elgood) | 3 |
Teheran Seit dem Ausstieg der USA und neuer Sanktionen gegen Teheran wackelt das Atomabkommen mit dem Iran. Nun unternimmt die EU einen neuen Rettungsversuch.
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell will bei einer Reise in den Iran erneut versuchen, das Wiener Atomabkommen zu retten.
Borrell werde am Montag und Dienstag unter anderen Präsident Hassan Ruhani und Außenminister Mohammed Dschawad Sarif treffen, teilte der Europäische Auswärtige Dienst am Sonntag mit. Der Außenbeauftragte werde den starken Willen der EU bekräftigen, das Iran-Atomabkommen zu bewahren.
Zuvor hatte Irans Außenamtssprecher Abbas Mussawi am Sonntag Borrells Reisepläne bekannt gemacht. "Borrell wird am Montag zum ersten Mal in den Iran reisen und wird neben Außenminister Sarif auch andere politische Führer des Landes treffen", sagte Mussawi der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. Auf der Agenda steht in erster Linie die Rettung des Atomdeals von 2015.
Neben den drei europäischen Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind auch China und Russland an dem Atomdeal beteiligt. Der EU-Außenbeauftragte fungiert als Koordinator. Das Abkommen von 2015 soll den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern - im Gegenzug sollten Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden. Der Deal wackelt, nachdem die USA 2018 aus der Vereinbarung ausgestiegen waren und wieder scharfe Sanktionen gegen den Iran verhängt hatten.
Trotzdem hatte sich der Iran aber ein Jahr weiter an das Atomabkommen gehalten, während die Europäer weitgehend vergeblich versuchten, den im Abkommen versprochenen Handel trotz der US-Sanktionen aufrecht zu erhalten. Im vergangenen Jahr begann Teheran dann, schrittweise gegen Auflagen des Abkommens zu verstoßen. So reicherte es inzwischen mehr Uran auf höhere Konzentrationen an als im Abkommen erlaubt. Am 14. Januar lösten Deutschland, Frankreich und Großbritannien deshalb einen vertraglich vorgesehenen Mechanismus zur Streitschlichtung aus. | China, Russia, France, Germany and Britain will meet with Iran in Vienna on Feb. 26 to discuss how to uphold the 2015 nuclear deal with Tehran, the European Commission said in a statement on Tuesday.
Britain, France and Germany formally accused Iran on Jan. 14 of violating the terms of the 2015 arms control agreement aimed at curbing Tehran's nuclear program. Violations could lead to the reimposing of U.N. sanctions lifted under the 2015 deal.
The European Union will extend indefinitely the time limit to resolve disputes in the Iran 2015 nuclear accord to avoid having to go to the U.N. Security Council or triggering new sanctions, the EU's top diplomat Josep Borrell said during a visit to Tehran on Feb. 4. | 3 |
Österreich ist eines der Länder, in denen unsere Mitbürger festsaßen, nachdem der Luftraum im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus gesperrt wurde. Die Mehrheit nicht aus eigener Schuld: Nachdem sie die entsprechende Meldung über den ukrainischen Luftraum erfahren hatten, stornierten Austrian Airlines und Lufthansa einfach ihre Flüge.
Leider sind ähnliche Fälle dieser Tage nicht selten – in analoge Schwierigkeiten gerieten Ukrainer in anderen Ländern, doch gerade in Österreich arbeitete unsere Botschaft vorbildlich. Seit 2014 wird sie von Olexandr Schtscherba geleitet, er ist einer der wenigen Botschafter, welche trotz des Regierungswechsels im Amt blieben. Seine private Facebook-Seite fungierte nun als Informationstableau, wo nacheinander Updates in Bezug auf die Ausreise von Ukrainern aus Wien veröffentlicht wurden. So kehrten am Mittwoch 174 Personen nach Hause zurück. Und während wir das Interview für die Veröffentlichung vorbereiteten, nahmen weitere 33 Personen von Wien aus die Präsidentenmaschine.
Über all diese Ereignisse sprach LB.ua mit Herrn Schtscherba.
Quelle: Facebookseite von Olexandr Schtscherba
Am Dienstag erschien die Information: Aus Wien können über 360 Ukrainer nicht abfliegen. Nichtsdestotrotz brachen heute nahezu 200 von ihnen in die Ukraine auf.
Ja, mit einem Flug der Austrian Airlines flogen 174 ukrainische Staatsbürger nach Hause. Unter diesen Bürgern sind jene, die früher Tickets für einen Flug der Austrian Airlines hatten und deren Flug jedoch storniert wurde, und auch jene, welche die Tickets heute zu einem recht hohen Preis (493 Euro) erworben haben, da es im Flugzeug noch freie Plätze gab. Sie flogen auch.
Was wird der Rest der Menschen tun, die in Wien geblieben sind?
Der Rest wartet auf einen Charterflug. Wir hoffen, dass er morgen stattfinden wird. Im schlimmsten Fall übermorgen. Der Charter wird einen erschwinglichen Preis haben – 149 Euro. Wir hoffen, dass wir den Rest der Menschen damit herausbringen werden und alles gut wird.
Es gab Informationen darüber, dass ein Teil der Menschen möglicherweise mit der Eisenbahn in die Ukraine geschickt wird.
Für Wien können sie nicht bestätigt werden.
Wie viele Menschen bleiben noch in Wien? Inoffiziellen Daten nach sind es 360. Gibt es irgendwelche offiziellen Zahlen?
Für eine Evakuierung haben sich bei uns 391 Menschen registriert. Doch einige von ihnen konnten sich selbstständig auf den Weg machen, als wir sie gestern und heute durchtelefoniert haben. Daher variiert die Zahl 391. Andererseits tauchen neue Personen auf. Aus diesem Grund kann ich ihnen momentan keine definitiven Daten nennen. Ich muss aber sagen, dass der Charterflug, auf den wir warten eine wesentliche und wichtige Hilfe sein wird.
Auch merke ich an, dass die Austrian Airlines großartige Partner sind. Dass sich zu der Zeit, als sie gezwungen waren, Österreicher aus allen Ländern der Welt auszuführen, bei ihnen eine Maschine gefunden hat, um die Ukrainer wegzubringen, ist eine große Sache.
Vor dem Abflug vom Flughafen Wien. Foto: Twitter von Olexandr Schtscherba
Im Übrigen habe ich im Prozess der Geschichte mit diesem Flugzeug wunderschöne Momente gesehen. Zum Beispiel hatten einige Menschen heute nicht ausreichend Geld für das Flugzeug und andere Passagiere legten zusammen, damit sie fliegen konnten. Und sie sind geflogen. Oder im letzten Moment kam ein junger Mann, der nur 160 Euro hatte, das Ticket kostete in diesem Fall jedoch 493 Euro. Ich kontaktierte die Austrian Airlines und sie nahmen diesen Jungen nach Überlegungen an Bord.
Es gab enorme Hilfe von der ukrainischen Gemeinde in Wien. Als ich sagte, dass es nichts gibt, wo man die Leute unterbringen kann, begannen sie Matten und Schlafdecken usw. heranzuschaffen. Dafür möchte ich mich bei allen sehr bedanken.
Einige Ukrainer konnten seit dem 15. März nicht aus Österreich wegfliegen. Wo waren sie die ganze Zeit lang? Einem Teil wurden Zimmer in einem Hotel zur Verfügung gestellt, so wie ich es verstehe. Wo befand und befindet sich der Rest?
Die Passagiere des Flugs der Austrian Airlines wurden vom Unternehmen in einem schönen, komfortablen Hotel beim Flughafen untergebracht. Auch dafür gebührt ihnen großer Dank. Einen Teil haben wir in unserem Haus des Kultur- und Informationszentrums der Ukraine in Österreich in der Nähe von Wien untergebracht. Einem Teil half die ukrainische Gemeinde dabei, günstige Appartements für zehn Euro pro Tag zu finden. Durch gemeinsame Anstrengungen blieb keiner der Menschen auf der Straße zurück.
Weshalb sind die Leute überhaupt in eine Transportfalle geraten? Weil die Ukraine die Grenzen geschlossen hat oder aus anderen Gründen?
Die ersten Tage – Sonntag und Montag (15. und 16. März) – waren leider das völlige Chaos. Nicht nur bei uns. Überall. Austrian Airlines und Lufthansa sahen die Nachricht, dass die Ukraine den Luftraum geschlossen und sagten automatisch ihre Flüge ab. Ich begann ihnen zu erklären, dass der Raum erstens ein wenig später geschlossen wird. Zweitens ist er nicht für Flugzeuge geschlossen, die Ukrainer evakuieren. Austrian Airlines hörte zu, änderte ihre Politik und holte ihre Passagiere heraus.
Die Botschaft reagierte sehr effizient. Die Menschen konnten über das Außenministerium, die Website der Botschaft und Ihr persönliches Facebook um Hilfe ansuchen.
Derzeit haben alle Personen, die sich bei uns registriert haben, ihre E-Mails an die Botschaft per E-Mail gesendet. Jemand ruft über einen Messenger an, ein anderer über WhatsApp. Wir versuchen, allen zu antworten. Sobald nur Klarheit über den Charterflug herrscht, senden wir allen Instruktionen darüber, wie sie sich für dieses Flugzeug anmelden können.
33 Ukrainer wurden am 18. März mit dem Präsidentenflugzeug von Wien nach Kiew gebracht. Foto: president.gov.ua
18.03.2020 // Walentina Mereschtschuk
Quelle: Lewyj Bereg | A flight from Austria will bring Ukrainians back home today, March 18, as they could not leave the country previously. Press office of Ukraine's Foreign Ministry reported that on Facebook.
"Austrian Airlines will send the passengers to Ukraine at 9.50 a.m., as they could not leave before due to the canceling of flights of this air carrier", reads the message. "There are also some 70 tickets on this flight available for sale. For those who stuck in Vienna not because of Austrian Airines, the ticket will cost 493 Euros. It's expensive, of course, but it's a guaranteed return home (...)".
The press office added that the charter flight is also expected on Thursday. "Ukraine's Embassy in the Austrian Republic will report on how to purchase tickets for this flight on March 18. The price will be 149 Euros", the message said.
Infrastructure Minister Vladyslav Krykliy added that Ukrainians who could not leave Sri Lanka would return home on March 18.
Earlier, Kyiv city hall reported that Kyivites will be able to get respiratory masks as soon as there are enough of them; the masks will be distributed for free or, perhaps, sold at the rate of prime cost. | 4 |
Die Börsen sind wegen der Coronakrise zunächst um über 30 Prozent eingebrochen. War diese Reaktion aus Ihrer Sicht übertrieben?
Das kann man nicht sagen. Die Anleger hatten, als die Börsen täglich stark fielen, zu wenig Informationen über die Auswirkungen des Coronavirus. Eine solche grosse Unsicherheit beschleunigte den Abwärtstrend. Hinzu kommt, dass die Aktienmärkte zuvor überkauft waren. Das hat zu diesem Absturz geführt, der viele überrascht hat.
Seit gut einer Woche erholen sich die Aktienmärkte wieder, auch wenn es an einzelnen Tagen zu Rückschlägen kommt. Ist das mehr als nur ein Strohfeuer?
Es handelt sich dabei um eine technische Erholung. In den kommenden Wochen wird der Markt stark darauf reagieren, wie sich das Virus nun weiterverbreitet.
In früheren Krisen hat sich die Börse immer wieder kurzfristig erholt, ist dann aber weiter gefallen. Droht nun ein ähnliches Szenario?
Das wissen wir nicht. Wenn es sich abzeichnet, dass die Staaten die Beschränkungen rasch aufheben und die Menschen wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren, dann wird der Markt stark steigen. Je länger Betriebe geschlossen sind, desto unsicherer wird der Markt reagieren. Dann dürften die Kurse nochmals korrigieren. Unabhängig davon werden sich einige Branchen wie die Tourismus- und die Luftfahrtindustrie nicht so rasch erholen.
Die Schwankungen der Aktienmärkte an einzelnen Tagen sind teils enorm. Rechnen Sie mit einer Beruhigung?
Das hängt davon ab, wie sich die Verbreitung des Virus weiterentwickelt. Sollten wir hier schlechte Nachrichten erhalten, müssen wir uns wohl an diese Schwankungen gewöhnen. Dies hat viel mit der Geschwindigkeit zu tun, mit der die Börse heute auf neue Entwicklungen reagiert und ob die stark gestiegenen Handelsumsätze anhalten.
Wie sollen sich die Anleger in dieser schwierigen Situation verhalten?
Es kommt darauf an, ob man ein kurz- oder langfristig orientierter Anleger ist. Hat jemand mit Krediten an den Börsen investiert, hat er keine andere Wahl, als die Verluste zu realisieren und die Kredite zurückzuzahlen.
Und der langfristige Anleger?
Dem bleibt nichts anders übrig, als abzuwarten und bei Marktschwächen dazu kaufen. Die Wirtschaft wird sich vermutlich im nächsten Jahr wieder dem Niveau vor der Krise annähern. Dann werden auch die Aktien wieder steigen. Durch die massiven Hilfspakete der Staaten von derzeit rund 10 Billionen Dollar werden die Staatsschulden erheblich steigen und Geld im Prinzip weniger Wert sein. Zudem werden die Zinsen auf Jahre hinaus sehr tief bleiben. Aktien sind dann wieder sehr attraktiv.
Viele Experten raten nun, sogenannte defensive Titel zu kaufen, etwa Firmen in der Gesundheits- und Nahrungsmittelindustrie. Was halten Sie davon?
Derzeit gibt es viele unterbewertete Aktien von Unternehmen, die für unser tägliches Leben wichtig sind, auch in der Gesundheits- und Nahrungsmittelindustrie. Daneben dürfte auch die Technologiebranche gefragt sein. Die wird weiterhin neue Entwicklungen hervorbringen, die uns das Leben erleichtern und verbessern.
Die Entwicklung an den Börsen wird nun auch stark von der Situation in den USA abhängen.
In den USA hat man das Virus später wahrgenommen als in Europa. Man wird nun abwarten müssen, ob das Land nun noch stärkere Quarantänemassnahmen ergreifen muss. Eigentlich haben die USA gar keine andere Wahl, als die Wirtschaft am Laufen zu halten. Die Zahl der Infizierten wird vermutlich noch stark steigen, je mehr Personen getestet werden.
Zahlreiche Staaten haben enorme Hilfspakete auf den Weg gebracht, die in normalen Zeiten unvorstellbar wären. Aber sind die Massnahmen auch in dieser kritischen Situation ausreichend?
Das wissen wir nicht, weil das Ende der Krise noch nicht absehbar ist. Man kann sogar darüber streiten, ob die Massnahmen überhaupt nur die Immunschwachen betreffen sollten. Aber wenn sie als Land natürlich eine Quarantäne beschliessen, wo viele nicht mehr arbeiten dürfen, dann muss für diese Leute gesorgt werden. Sonst droht ein Zusammenbruch der Gesellschaftsordnung.
Die Hilfspakete werden gerade in Europa das Verschuldungsproblem der Staaten nochmals deutlich verschärfen. Was heisst das für die Börse?
Es werden neue Schulden auf alte Schulden aufgebaut. Das wird Folgen haben, etwa in Bezug auf die Inflation, in das Vertrauen einzelner Währungen oder was das Umschichten von Vermögen in Sachwerte wie Aktien anbelangt. Diejenigen, die noch Kapital haben, werden sich eher in Aktien flüchten. Obligationen machen mit diesen tiefen Renditen dagegen wenig Sinn.
Die EU-Staaten sollen gemeinsam für Coronaschulden einstehen, fordern Länder wie Italien oder Spanien. Deutschland oder die Niederlande wehren sich vehement dagegen. Fühlen sich die Südländer zurecht im Stich gelassen?
Deutschland ist da natürlich skeptisch. Wenn es zu einer Umverteilung der Schulden auf die starken Länder der EU kommt, dann behagt das Ländern wie Holland oder Deutschland natürlich nicht, die jetzt schon Forderungen an die Europäische Zentralbank von rund 1 Billion Euro haben. Denn dadurch geht die Schulden-Disziplin verloren. Falls die Coronabonds eingeführt werden, wird die Zahlungsmoral innerhalb der EU weiter abnehmen und den Euro schwächen.
Auch auf Seite der Unternehmen droht eine deutliche Zunahme zahlungsunfähiger Unternehmen.
Die Hilfspakete der Staaten kommen ja allen Unternehmen zugute. Es wird also nicht geprüft, ob eine Firma, die einen Kredit beantragt, tatsächlich überlebensfähig ist oder nicht. Der Aufwand wäre viel zu gross, wenn die Qualität jedes einzelnen Unternehmens geprüft werden müsste. Das wird zu Verlusten für den Staat führen, weil viele Firmen nicht in der Lage sein werden, die Schulden zurückzubezahlen.
Das Problem bleibt also an den Staaten hängen?
Ja, und es wird sich indirekt über die Bonität der Staatsanleihen der einzelnen Länder auswirken. In der Folge müssen stark verschuldete Staaten höhere Zinsen bezahlen.
Zahlreiche Notenbanken haben als Reaktion auf die Pandemie umgehend die Zinsen gesenkt. Sie haben schon vor der Krise die tiefen Zinsen kritisiert.
Immerhin haben jene Zentralbanken, die bereits Negativzinsen eingeführt haben, ihre Zinsen nicht noch weiter gesenkt. Ich finde das richtig, denn das hätte nichts gebracht.
Sie meinen die Schweizerische Nationalbank?
Ja, aber auch die Europäische Zentralbank. Sie haben andere Mittel gesucht, um die Wirtschaft zu stützen. Im Vordergrund stehen vor allem Liquiditätshilfen. Ich gehe davon aus, dass die Zinsen als Folge der Coronakrise für lange Zeit nahe bei Null verharren werden. | Tatjana Muskiet
EU talks on how to help southern Eurozone countries badly affected by the coronavirus epidemic have stalled after 16 hours. The European Central Bank says the bloc may need up to €1.5tn ($1.6 trillion; £1.3tn) to tackle the crisis.
European finance ministers were close to a deal, but the talks broke down amid a dispute between Italy and the Netherlands over how to apply the recovery fund. Negotiations will resume on Thursday. The coronavirus pandemic has exposed deep divides in Europe, where Italy and Spain have accused northern nations – led by Germany and the Netherlands – of not doing enough.(BBC)…[+] | 2 |
Über 200 infizierte Personen
Eine mysteriöse Lungenkrankheit ist in der zentralchinesischen Metropole Wuhan ausgebrochen. Die Spur führt zu einem Fischmarkt.
In Wuhan (China) ist eine mysteriöse Lungenkrankheit ausgebrochen.
Die Erkrankten seien in Quarantäne untergebracht worden.
Sieben Patienten seien in einem ernsten Zustand.
Mysteriöse Krankheit in China ausgebrochen - WHO beruft Notfallausschuss ein
Update vom 20. Januar 2020: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der neuartigen Lungenkrankheit in China ihren Notfallausschuss einberufen. Die Experten sollen am Mittwoch darüber beraten, ob eine Gesundheitsnotlage ausgerufen werden soll, wie die WHO am Montag berichtete. Diese unabhängigen Experten empfehlen auch Maßnahmen, die möglicherweise ergriffen werden sollten.
Die chinesischen Behörden hatten am Montag berichtet, dass die Krankheit von Mensch zu Mensch übertragen werden könne. Die Zahl bestätigter Infektionen stieg sprunghaft auf rund 220. Ein weiterer Patient starb. Damit sind drei Todesfälle bekannt, wie die Gesundheitsbehörde der zentralchinesischen Metropole Wuhan berichtete.
Erstmals wurden Infektionen mit dem Coronavirus an mehreren anderen Orten sowohl im Norden wie auch im Süden Chinas nachgewiesen. Zudem gibt es Nachweise bei Menschen in Thailand, Japan und Südkorea, die zuvor in Wuhan waren. In Europa wurden bisher keine von Reisenden eingeschleppten Fälle bekannt.
Ruft die WHO einen internationalen Gesundheitsnotstand aus, empfiehlt sie damit schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche. Dazu können unter anderem Grenzkontrollen, das Einrichten von spezialisierten Behandlungszentren oder mögliche Impfungen medizinischer Fachkräfte gehören.
China: Mysteriöse Krankheit ausgebrochen - Viele Betroffene in Quarantäne
Erstmeldung vom 2. Januar 2020:
Wuhan - Eine mysteriöse Lungenkrankheit ist in der zentralchinesischen Metropole Wuhan* ausgebrochen. Bislang seien 27 Erkrankte identifiziert worden, berichtete die Gesundheitskommission der Stadt am Dienstag. Gerüchten im Internet, es könnte sich um einen neuen Ausbruch der Lungenseuche Sars handeln, trat die „Volkszeitung“ entgegen. Das Parteiorgan zitierte Experten, dass die Ursache gegenwärtig noch unklar sei. Es könne jedoch nicht gefolgert werden, dass es sich um den Sars-Virus handele, schrieb das Blatt. „Andere schwere Lungenentzündungen sind eher wahrscheinlich.“
China: Sieben Patienten seien in einem ernsten Zustand
Die Gesundheitskommission berichtete, viele der Infektionen könnten auf den Besuch des Huanan-Fischmarktes von Wuhan zurückgeführt werden. Die Erkrankten seien in Quarantäne untergebracht worden. Sieben Patienten seien in einem ernsten Zustand. Die anderen Fälle seien stabil. Zwei Patienten könnten in naher Zukunft entlassen werden. Die Symptome seien vor allem Fieber. Wenige Patienten hätten Probleme mit der Atmung. Führende Experten seien nach Wuhan gereist, um die Fälle genauer zu untersuchen, berichtete die Gesundheitskommission.
Sars zählte zu den gefährlichsten Infektionswellen der jüngeren Zeit
Die Fälle werden als virale Lungenentzündung behandelt. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch oder eine Infektion des medizinischen Personals sei noch nicht entdeckt worden, stellte die Behörde fest. Doch weckten die Nachrichten aus Wuhan die Erinnerung an die Sars-Pandemie, die Ende 2002 begann. Das Severe Acute Respiratory Syndrom (Sars) zählte zu den gefährlichsten Infektionswellen der jüngeren Zeit.
Durch den globalen Reiseverkehr erkrankten nach dem ersten Ausbruch in China weltweit mehr als 8000 Menschen - in rund 30 Ländern und auf sechs Kontinenten. Wahrscheinlich sprang der Erreger in China von Tieren auf den Menschen über und verbreitete sich über Husten und Niesen. Bei jedem zehnten Patienten war das Virus tödlich. Nach offiziellen Angaben starben 774 Menschen an der schweren Atemwegserkrankung.
dpa
*Merkur.de gehört zum Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk
Rubriklistenbild: © dpa / Sven Hoppe | GENEVA - The World Health Organization says the new coronavirus is likely to spread in China and other countries and is urging governments to implement preventive infection control measures in health facilities. The WHO confirms 278 cases of the disease, including six deaths, two in China and the other four in Thailand, Japan and South Korea.
The WHO calls the coronavirus a fast-moving disease and says the number of cases and deaths is changing quickly. The agency is stepping up measures to get to the source of the infection as quickly as possible and to provide the public with information it needs to protect itself.
The WHO will be convening an emergency committee meeting Wednesday to see whether the virus constitutes a Public Health Emergency of International Concern. A team of experts is in the city of Wuhan, China where the outbreak occurred. The experts are working with local health officials to investigate the source of the disease.
Travelers pass through a health screening checkpoint at Wuhan Tianhe International Airport in Wuhan in southern China's Hubei province, Jan. 21, 2020.
WHO spokesman Tarek Jasarevic says not much is known about the new coronavirus. He says how the disease is transmitted, its severity, the extent to which it has spread or its source are unclear.
"Based on current information, an animal source seems the most likely primary source of this outbreak, with limited human to human transmission occurring between close contacts," he said. "Based on previous experience with respiratory illnesses, in particular with other coronavirus outbreaks and our analysis of data shared by China, human to human transmission is occurring.”
Jasarevic says human-to-human transmission appears to be limited and it occurs between people who are in close contact with each other. He says the coronavirus infection can cause mild to severe symptoms and can be fatal. But reports of some new cases, he says, have tended to be mild.
The coronavirus was discovered at the end of last year in a fish market in Wuhan. The World Health Organization says it is spreading widely and more cases should be expected in other parts of China and possibly in other countries in the coming days.
Fears are growing that the mysterious virus could sicken a great many people during the upcoming lunar holiday, a time when millions of people in China travel within the country and abroad to be with their families.
A number of airports around the world are screening travelers for the infection. The World Health Organization says that is one of the measures countries can use to identify possible carriers of the disease. However, it says the current known risks do not justify restrictions on travel or trade. | 4 |
Photo: Endrys Correa Vaillant
„Der Kontinent ist ein umstrittenes Gebiet, und ich bin sicher, dass die nationalen, unabhängigen und integrativen Interessen der Region in diesem Jahr Vorrang vor denen des Monroeismus haben werden, die sie versucht haben uns aufzuzwingen", sagte Maduro im ersten Interview des Jahres, das dem Journalisten Ignacio Ramonet gewährt wurde.
Er erklärte, dass dieser Streit in Bolivien mit dem Staatsstreich gegen den legitimen Präsidenten Evo Morales am 10. November offensichtlich geworden sei und dass es der von Jeanine Áñez eingesetzten De-facto-Regierung nur gelinge, sich den Wirtschaftsgruppen anzupassen und dem Imperialismus die natürlichen Reichtümer zuzuschieben.
Im Fall von Argentinien, wo Alberto Fernández am 10. Dezember die Präsidentschaft übernahm, ist es laut Maduro der mächtigen sozialen und politischen Bewegung unter Führung des Peronismus gelungen, die nötige Wahlmobilisierung zu schaffen, um den von Mauricio Macri auferlegten Neoliberalismus nach vier Jahren zu beenden.
„Alle Aggressionen gegen die Bolivarische Allianz für die Völker Amerikas sind Teil dieses Kampfes, in dem der Imperialismus Eliten zwingen will, sich seinen Interessen unterzuordnen, um nach ihrem Modell zu regieren und es umzusetzen", sagte das venezolanische Staatsoberhaupt.
Maduro betonte, dass Organismen wie der Internationale Währungsfonds und die Weltbank keine Antwort auf die soziale Gerechtigkeit und die Entwicklung der Völker hin seien und auch nicht auf den Klimawandel.
(Mit Informationen von PL) | Bolivian prosecutors order arrest of ousted president Evo Morales
Morales is being accused of sedition and terrorism. | 2 |
Der französische Autokonzern Renault hat Ex-Seat-Geschäftsführer Luca de Meo an die Konzernspitze berufen. Der Renault-Verwaltungsrat ernannte den Italiener am Dienstag zum Vorstandschef. Seinen neuen Posten tritt der 52-Jährige am 1. Juli an. Vize-Vorstandschefin soll zum gleichen Termin die bisherige Finanzchefin Clotilde Delbos werden, die Renault seit Oktober kommissarisch führt.
Mit Hilfe des mehrsprachigen Branchenkenners De Meo will Renault die Ära des früheren Konzernchefs Carlos Ghosn endgültig hinter sich lassen. Der Verwaltungsrat hatte im Oktober Thierry Bolloré als Vorstandschef abgesetzt, der früher Ghosns Stellvertreter war.
Wegen der vertraglichen Bindung an den Volkswagen-Konzern, zu dem Seat gehört, kann De Meo seinen neuen Posten erst im Juli antreten. Er soll Renault zusammen mit dem früheren Michelin-Chef Jean-Dominique Senard leiten, der seit dem vergangenen Jahr als Verwaltungsrats-Chef fungiert. Die spanische Automarke Seat hatte De Meo in den vergangenen Jahren wieder aufgerichtet. Im vergangenen Jahr verzeichnete Seat einen Absatzrekord.
Die Renault-Aktie hat seit der Festnahme Ghosns Ende 2018 in Japan rund die Hälfte ihres Werts eingebüßt. Kurz vor Jahreswechsel hatte sich Ghosn aus Japan abgesetzt und hält sich nun im Libanon auf. In Japan droht dem Ex-Manager ein Prozess unter anderem wegen des Vorwurfs, Firmenkapital zweckentfremdet und private Verluste auf Nissan übertragen zu haben.
Quelle: Apa/Ag. | media_play
Buckingham Palace respond to Meghan and Harry's royal announcement
Buckingham Palace has released a brief response following Prince Harry and Meghan Markle's announcement that they wish to step back from their royal duties. The royal couple had also said they intended to become financially independent following the decision. The Duke and Duchess said they planned to divide their time between the UK and North America but would continue to "fully support" the Queen and raise their son with an appreciation for the royal tradition. Buckingham Palace responded with a statement saying: "'We understand their desire to take a different approach, but these are complicated issues that will take time to work through". It's understood no royals including the monarch or Prince William were consulted by the Duke and Duchess before their decision. Image: Getty | 1 |
In der Talkshow von Markus Lanz gab Hendrik Streeck (42), Direktor des Instituts für Virologie der Universität Bonn, jetzt Einblicke in seine Forschung – und rüttelte dabei an vermeintlichen Gewissheiten der vergangenen Tage ...
Streeck ist eine Art Corona-Pionier. Mit seinem Team ist er im Virus-Epizentrum von Heinsberg (NRW) unterwegs, um Übertragungswege zu untersuchen. Ganz im Gegensatz zum Robert-Koch-Institut, das hier nicht aktiv geworden sei. „Das hat mich sehr verwundert“, sagte Streeck bei Lanz.
Und auch sonst unterschied sich das, was Streeck formulierte, von dem, was man von anderen Experten zuletzt hörte: „Es gibt keine Gefahr, jemand anderen beim Einkaufen zu infizieren“, so der Forscher.
Die folgenschweren Infektionen seien bei „beim Aprés-Ski in Ischgl, bei der Party in Berlin, bei Fußballspielen in Bergamo“ passiert. „Das kam aus keinem Supermarkt, keiner Fleischerei oder Restaurant. Es kam aus einem engen Beisammensein für längere Zeit.“
Kritik am aktuellen Krisen-Management
Streeck scheint mit einigen Eindämmungs-Maßnahmen der Politik zu hadern: „Wir haben noch nie von Infektionen in Friseursalons gehört. Jetzt sind die Friseursalons geschlossen.“ Er halte es für „extrem wichtig, über eine Exit-Strategie“ zu sprechen. Und übte leise Kritik am aktuellen Management: Ihm fehle die Zielsetzung. „Sind 1000 Infektionen pro Tag zu viel? Oder 100?“
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Der Professor: „Wir wissen relativ gut, dass die Übertragungen nicht per Schmierinfektion stattfinden, aber es beim ausgelassenen Feiern viele Infektionen gegeben hat. Jetzt geht es darum, die Nuancen dazwischen zu finden – auch um bestimmte Maßnahmen zurücknehmen zu können.“
In Heinsberg untersuchte Streeck die Wohnungen von hochinfektiösen Patienten. Ein Ergebnis: „Wir haben kein lebendes Virus auf irgendwelchen Oberflächen gefunden.“ Nicht auf Handys, nicht auf Wasserhähnen, nicht auf Türklinken.
Sogar das Fell von Hauskatzen wurde intensiv begutachtet. Die Tiere seien äußerst kooperativ gewesen. Und virenfrei. | Sign up to FREE email alerts from Daily Star - Daily News Subscribe Thank you for subscribing See our privacy notice Invalid Email
A leading German scientist is casting doubt on our current understanding of coronavirus, suggesting it may not be spread as easily as we think.
Professor Hendrik Streeck, head virologist at the University of Bonn, has conducted research in the small village of Heinsberg, the site of the country's worst Covid-19 outbreak.
Germany has a total of 79,696 cases and 1,017 deaths, while the Heinsberg area has approximately 1,302 cases and 37 deaths – huge for a population of 250,000.
But when Prof Streeck examined the home of one infected family, he found the house did not have "any live virus on any surface", contradicting the belief that coronavirus can live on various surfaces for days.
The virus was not found on door knobs or animal fur either.
(Image: Federico Gambarini/dpa)
There have been "no proven infections while shopping or at the hairdressers", he said in an interview with a German TV station.
"The virus spreads in other places: the party in Ischgl, the club in Berlin, the football game in Bergamo," he said.
"We know it's not a smear infection that is transmitted by touching objects, but that close dancing and exuberant celebrations have led to infections."
He said Germany's patient zero had infected only her colleagues with coronavirus, and not other guests or diners at the hotel she had been staying at.
If true, this would throw into question all existing theories about how Covid-19 is spread from person to person.
Most affected countries including the UK have closed shops, bars and restaurants and banned public gatherings in the belief the virus is easily spread in these environments.
(Image: Getty Images)
Prof Streeck is leading a revolutionary study into coronavirus based in Heinsberg, which has been coined "Germany's Wuhan" after the original epicentre of the virus.
The spread of coronavirus in Heinsberg is estimated to be about two and a half weeks ahead of the rest of the country.
A team of 40 researchers will use the district as a real-life laboratory to study the virus, following 1,000 residents over the coming weeks in the hopes of formulating a plan for how Germany will deal with Covid-19.
The country has been praised for its high testing rate and relatively low death rate during the pandemic, but a confidential study recently leaked to the German media showed that the government would need to ramp up its testing capacity to avoid a mass outbreak.
(Image: REUTERS)
Germany currently has the ability to test up to 500,000 people a week but needs to increase that to more than a million - the equivalent of 200,000 tests a day.
In contrast, the UK government said it would ultimately aim to conduct 250,000 tests a day, but that goal has since been dropped to 100,000 a day by the end of April.
Around 10,000 tests are currently being carried out each day. | 4 |
Schauspieler Dwayne «The Rock» Johnson hat seine Solidarität mit der «Black Lives Matter»-Bewegung zum Ausdruck gebracht und sich an US-Präsident Donald Trump gewandt. «Wo bist du», sagt der 48-Jährige mehrmals in einem knapp achtminütigen Video, das er in der Nacht zum Donnerstag auf Twitter postete.
«Wo ist unser Anführer in dieser Zeit, wo unser Land auf den Knien ist – bettelnd, flehend, verletzt, wütend, frustriert, im Schmerz und ausgestreckten Armen, nichts anderes wollend, als gehört zu werden.»
Der Kinostar («Jumanji – The Next Level ») wünscht sich, dass Trump auf das Land zugehe, seine Hand ausstrecke und sage: «Ich höre euch, ich höre euch zu. Und ihr habt mein Wort, dass ich bis zu meinem Todestag, meinem letzten Atemzug, alles in meiner Macht Stehende tun werde, um die notwendige Veränderung herbeizuführen und Gleichheit herzustellen. Denn jedes schwarze Leben zählt», sagt «The Rock».
Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz vor anderthalb Wochen ist es in den USA landesweit zu heftigen Protesten gekommen. Mehrere Prominente haben sich mit den Demonstranten solidarisiert. Präsident Trump ist unterdessen in die Kritik geraten. Ihm wird vorgeworfen, das Land zu spalten. | "Where are you," Dwayne "The Rock" Johnson asked the American leadership in his passionate message about the Black Lives Matter movement, seemingly targeting President Donald Trump who is being criticised for his take on the anti-racism protests.
"Where are you? Where is our leader at this time? At this time when our country is down on its knees begging, pleading, hurt, angry, frustrated, in pain, begging and pleading with its arms out just wanting to be heard," Dwayne Johnson asks in the video message, shared by him on his social media accounts on Wednesday.
"Where are you? #normalizeequality #blacklivesmatter," the 48-year-old captioned the 8.25 minutes long video.
"Where is our compassionate leader who is going to step up to our country who is down on its knees and extend a hand and say 'You stand up. Stand up with me. Stand up with me, because I've got you. I've got you. I've got you, I hear you, I'm listening to you and you have my word that I'm going to do everything in my power, till my dying day, to my last breath to do everything I can to create the change that's needed, to normalize equality because black lives matter," the "Jumanji" actor further said in his video, without mentioning the POTUS by his name.
The former wrestler also addressed the section of people who advocate that "black lives matter" should be replaced by "all lives matter," and said: "of course all lives matter, but in this moment right now, this defining pivotal, explosive moment where our country is down on its knees, the floorboards of our country are becoming unhinged in this moment, we must say the words 'black lives matter.'"
The star also criticised the use of military force on protesters, a move for which Trump has faced huge opposition, and argued that treating the moment with compassion would yield more positive, long-term results.
"There is military force that has been deployed on our own people. Looters? Yes. Criminals? Absolutely. But our protesters who are begging and pleading, our protesters who are in pain.... You know you would be surprised how people in pain would respond when you say to them 'I care about you,'" the actor said.
Apart from Johnson, several other A-list celebrities have been protesting and speaking against the unfair treatment of the black community, joining the 'Black Lives Matter' movement which has gained momentum since the death of George Floyd in police custody in Minnesota on May 25. | 4 |
First Majestic meldet Produktion von 6,2 Mio. Unzen für das vierte Quartal sowie Rekordproduktion von 25,6 Mio. Unzen für 2019, ernennt neues Board-Mitglied und gibt Details zur nächsten Telefonkonferenz bekannt
15. Januar 2020 – Vancouver, BC, Kanada – First Majestic Silver Corp. (First Majestic oder das Unternehmen) freut sich, die Produktionsergebnisse des Unternehmens für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2019 bekannt zu geben. Das Unternehmen erwartet, seine Produktions-, Kosten- und Kapitalzielvorgaben für 2020 am 21. Januar 2020 zu veröffentlichen. Am gleichen Tag richtet das Unternehmen auch eine Telefonkonferenz aus. Das Geschäftsergebnis des Unternehmens für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2019 werden voraussichtlich am 19. Februar 2020 veröffentlicht.
Wichtigste Ergebnisse 2019
– Die Gesamtproduktion belief sich auf 25,6 Millionen Unzen Silberäquivalent, ein Anstieg von 15 % gegenüber 2018, und liegt damit am oberen Ende der Zielvorgaben für 2019 im Bereich von 24,4 bis 26,0 Millionen Unzen Silberäquivalent
– Die Silberproduktion belief sich auf 13,2 Millionen Unzen, ein Anstieg von 13 % gegenüber 2018, und entsprach damit den Zielvorgaben von 12,8 bis 13,5 Millionen Unzen
– Konsolidierte Rekord-Silbergewinnungsraten von 86 % erzielt, der höchste Wert in der 17-jährigen Geschichte des Unternehmens
– Erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen HIG-Mühle (High-Intensity Grinding) mit 3.000 Tagestonnen Kapazität bei Santa Elena, die einzige Anwendung dieser Technologie für den Hartgestein-Erzbergbau in ganz Lateinamerika
– Aufnahme der Erd- und Rampenerschließungsarbeiten im Projekt Ermitaño bei Santa Elena im Vorfeld der für Anfang 2021 geplanten ersten Produktion
– Starke Bilanz mit Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten von 169,0 Mio. $ zum Jahresende
Wichtigste Ergebnisse des vierten Quartals
– Die Gesamtproduktion belief sich auf 6,2 Millionen Unzen Silberäquivalent, ein leichter Rückgang gegenüber dem vorangegangenen Quartal, was in erster Linie auf die geringeren Goldgehalte und einen Rückgang der Verarbeitungsmengen bei Santa Elena zurückzuführen ist, da die schweren Regenfälle die Produktion aus den Haufenlaugungsplatten beeinträchtigten
– Die Silberproduktion betrug 3,3 Millionen Unzen und entsprach damit dem vorangegangenen Quartal
– Rekord-Durchschnittsgewinnungsraten von 94 % für Silber bei Santa Elena, eine Steigerung gegenüber 91 % im Vorquartal aufgrund der erfolgreichen Installation der HIG-Mühle
– La Encantada produzierte 987.630 Unzen Silber und erreichte damit einen fünfjährigen Rekordwert bei der Quartalsproduktion, die 12 % über dem Vorquartal lag
Die Gesamtproduktion im Jahr 2019 bestand aus 13,2 Millionen Unzen Silber, 134.580 Unzen Gold, 7,9 Millionen Pfund Blei und 3,7 Millionen Pfund Zink. Die Gesamtproduktion im vierten Quartal 2019 bestand aus 3,3 Millionen Unzen Silber, 33.176 Unzen Gold und 0,9 Millionen Pfund Blei.
2019 war mit einer Gesamtproduktion von 25,6 Millionen Unzen Silberäquivent ein weiteres Rekordjahr für First Majestic, nachdem wir das erste volle Produktionsjahr bei der Mine San Dimas verzeichnen konnten und mehrere innovative Projekte erfolgreich umgesetzt haben, die die metallurgischen Gewinnungsraten bei unseren Betriebsstätten Santa Elena und La Encantada deutlich erhöht haben, meint President und CEO Keith Neumeyer. Der neue HIG-Mühlenkreislauf bei Santa Elena hat unsere Erwartungen im vierten Quartal weiter übertroffen und Rekord-Gewinnungsraten von 94 % für Silber und 96 % für Gold erzielt. Die Silberproduktion bei La Encantada erreichte aufgrund der kontinuierlichen Verbesserungen der Untertageförderung aus den Bereichen San Javier und La Prieta ein weiteres Fünf-Jahres-Hoch. Auch San Dimas konnte 2019 stark beenden und produzierte im vierten Quartal mehr als 3,5 Millionen Unzen Silberäquivalent.
Produktionsdaten:
https://www.irw-press.at/prcom/images/messages/2020/49784/Q419 and YE 2019 Production results_DEPRcom.001.png
Vierteljährlicher Bericht
In den Silberminen des Unternehmens wurden im vierten Quartal insgesamt 626.482 Tonnen Erz verarbeitet, was einem Rückgang von 4 % gegenüber dem vorangegangenen Quartal entspricht. Der leichte Rückgang der Verarbeitungsmengen gegenüber dem Vorquartal ist in erster Linie auf die Verarbeitung geringerer Mengen aus der alten Haufenlaugungsplatte bei Santa Elena aufgrund schwerer Regenfälle sowie die zeitweilige Einstellung der Verarbeitungsaktivitäten bei La Parrilla am 2. September 2019 zurückzuführen, ausgeglichen wurde dies teilweise durch die höheren Tonnagen bei La Encantada.
Die konsolidierten Silbergehalte beliefen sich im vierten Quartal im Schnitt auf 189 g/t verglichen mit 181 g/t im Vorquartal. Dieser Anstieg von 4 % ist in erster Linie auf die höheren Silbergehalte bei Santa Elena und den erstmaligen Ausschluss einer vollständigen Quartalsproduktion von La Parrilla nach der Betriebsaussetzung im September 2019 zurückzuführen. Die konsolidierten Goldgehalte waren mit durchschnittlich 1,71 g/t im vierten Quartal gegenüber 1,76 g/t im vorangegangenen Quartal relativ unverändert.
Die konsolidierten Gewinnungsraten lagen im vierten Quartal 2019 bei im Schnitt 88 % für Silber und 97 % für Gold und entsprachen damit dem Vorquartal. Das Unternehmen rechnet mit weiteren Verbesserungen der Gewinnungsraten infolge der Installation der neuen HIG-Mühle mit 3.000 Tagestonnen Kapazität bei San Dimas im Jahr 2020.
Produktion der einzelnen Minen:
https://www.irw-press.at/prcom/images/messages/2020/49784/Q419 and YE 2019 Production results_DEPRcom.002.png
* Bei der Addition bestimmter Beträge kann es zu Rundungsdifferenzen kommen.
* Bei der Berechnung der Silberäquivalentwerte wurden die folgenden Preise verwendet: 17,32 US$ pro Unze Silber, 1.481 US$ pro Unze Gold und 0,93 US$ pro Pfund Blei.
* Der Betrieb der Mine La Parrilla wurde am 2. September 2019 vorübergehend eingestellt, weswegen im vierten Quartal 2019 hier keine Produktion verzeichnet wurde.
Silber-/Goldmine San Dimas:
– San Dimas produzierte im vierten Quartal 1.658.721 Unzen Silber und 21.713 Unzen Gold, was einer Gesamtproduktion von 3.516.117 Unzen Silberäquivalent und damit dem Vorquartal entspricht.
– In der Mühle wurden insgesamt 182.265 Tonnen mit durchschnittlichen Gehalten von 305 g/t Silber bzw. 3,83 g/t Gold verarbeitet. Die hochgradigen Erzgänge Victoria, Jessica und Roberta lieferten während des Quartals rund 135.620 Tonnen.
– Die Silber- und Goldgewinnungsraten beliefen sich im vierten Quartal auf im Schnitt 93 % bzw. 97 %.
– Im Laufe des Quartals wurden die Sanierungsarbeiten innerhalb der ehemaligen Produktionsstätte Tayoltita fortgesetzt, u.a. wurden Bodenstützarbeiten, Probenahmen, Kartierungen und Bohrungen in Vorbereitung auf die Wiederaufnahme der Produktion vor Ende des ersten Quartals durchgeführt. Die Produktion soll bis Ende 2020 auf 300 Tagestonnen ausgebaut werden. Die Mine Tayoltita beinhaltet den ursprünglichen Abbaubereich bei San Dimas und enthielt bekanntermaßen höhere Silbergehalte. Das Minenportal liegt rund 150 Meter von der Erzplatte entfernt, die der Beschickung des Brechkreislaufs dient.
– Im Oktober kam es zu einer Vereinbarung mit einer lokalen Ejido-Gruppe über den Zugang zum nordwestlichen Abschnitt des Konzessionsgebiet mit einer Gesamtfläche von 9.000 Hektar. Diese Vereinbarung ermöglicht es dem Unternehmen mit oberirdischen Explorationsarbeiten zu beginnen und die Belüftungsinfrastruktur zur Unterstützung des unterirdischen Abbaus zu installieren.
Silber-/Goldmine Santa Elena:
– Santa Elena produzierte im vierten Quartal 619.321 Unzen Silber und 11.391 Unzen Gold, was einer Gesamtproduktion von 1.592.397 Unzen Silberäquivalent und damit einem Rückgang von 14 % entspricht. Dieser Rückgang war in erster Linie auf einen Rückgang der Verarbeitungsmengen um 14 % infolge der schweren Regenfälle im Dezember zurückzuführen.
– In der Mühle wurden insgesamt 196.640 Tonnen – bestehend aus 129.833 Tonnen (rund 66 % der Produktion) aus dem Tiefbau und 66.807 Tonnen (rund 34 % der Produktion) aus der oberirdischen Haufenlaugungsplatte – verarbeitet. Die schweren Regenfälle im Dezember verringerten die Menge des Materials aus der oberirdischen Haufenlaugungsplatte erheblich.
– Die Gehalte des unterirdischen Erzes beliefen sich im Schnitt auf 142 g/t Silber und 2,52 g/t Gold. Die Gehalte des Materials aus der oberirdischen Haufenlaugungsplatte betrugen durchschnittlich 32 g/t Silber bzw. 0,61 g/t Gold.
– Die Silber- und Goldgewinnungsraten beliefen sich im vierten Quartal auf im Schnitt 94 % bzw. 96 %.
– Im Dezember leitete das Unternehmen das 3.000 Meter umfassende Erschließungsprogramm im Projekt Ermitaño ein, das der Vorbereitung von fünf Produktionsebenen einschließlich sämtlicher dazugehöriger Bergbauinfrastruktur vor Aufnahme der Produktion Anfang 2021 dienen soll. Die Produktion aus Ermitaño wird voraussichtlich das aktuelle Material aus den alten Haufenlaugungsplatten ersetzen, die derzeit etwa 40 % des Beschickungsmaterials der Mühle liefern.
Silbermine La Encantada:
– Die Silberproduktion bei La Encantada belief sich im vierten Quartal auf 987.630 Unzen, ein Plus von 12 % gegenüber dem vorangegangenen Quartal und die höchste Quartalsproduktion in mehr als fünf Jahren. Hauptgrund für den Anstieg der Silberproduktion war eine Steigerung der Durchsatzleistung von 15 % gegenüber dem Vorquartal.
– Die Silbergewinnungsraten lagen im vierten Quartal bei im Schnitt 79 %.
– Die Silbergehalte beliefen sich im vierten Quartal auf durchschnittlich 176 g/t, was im Großen und Ganzen dem vorangegangenen Quartal entspricht. Die Verbesserung der Gehalte in der zweiten Jahreshälfte ist in erster Linie auf die höheren Gehalte in den Teilsohlenbruchbaubereichen San Javier und La Prieta zurückzuführen.
– Die Rampenerschließung wurde im vierten Quartal fortgesetzt, um Zugang zur Brekzie Milagros zu schaffen und die Mine auf die erste Produktion aus dem Teilsohlenbruchbau im vierten Quartal 2020 vorzubereiten. Die Brekzie Milagros enthält abgeleitete Ressourcen im Umfang von etwa 360.000 Tonnen mit im Schnitt 116 g/t Silber oder 1,34 Millionen Unzen.
Silbermine Del Toro:
– Del Toro produzierte im vierten Quartal insgesamt 133.042 Unzen Silberäquivalent, was einem Anstieg von 6 % gegenüber dem vorherigen Quartal entspricht. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf einen Anstieg der Silbergehalte von 14 % und der Bleigehalte von 17 % zurückzuführen, was leicht von einem Rückgang der Verarbeitungsmengen um 5 % ausgeglichen wurde.
– Die Silbergehalte und -gewinnungsraten betrugen im vierten Quartal im Schnitt 131 g/t bzw. 74 %.
– Die Bleigehalte und -gewinnungsraten betrugen im Schnitt 2,7 % bzw. 58 %. Insgesamt wurden 0,9 Millionen Pfund Blei produziert, ein Anstieg von 1 % gegenüber dem Vorquartal.
Ernennung eines neuen Board-Mitglieds
Das Board of Directors hat Dr. Nicole Adshead-Bell mit Wirkung zum 1. Januar 2020 zu einem Board-Mitglied ernannt.
Dr. Adshead-Bell ist eine Geologin mit mehr als 24 Jahren Erfahrung in den Kapitalmärkten und dem Bergbausektor, u.a. war sie insgesamt 12 Jahre als unabhängiges Board-Mitglied für börsennotierte Rohstoffunternehmen und sechs weitere Jahre als Board-Mitglied für die gemeinnützige Association for Mineral Exploration tätig. Im Laufe ihrer Karriere war sie bis zur Übernahme im Jahr 2019 CEO und Director von Beadell Resources Ltd., einem Goldbergbauunternehmen mit ASX-Listing; Director of Mining Research bei Sun Valley Gold LLC, einer bei der SEC registrierten Investmentberatungsgesellschaft; und Managing Director of Investment Banking bei Haywood Securities. Nicole bekleidet derzeit den Posten des President von Cupel Advisory Corp. Sie hat diese Firma mit einem Schwerpunkt auf Investitionen im Bergbausektor und die Bereitstellung strategischer Beratungs-, Due-Diligence- und Forschungsleistungen für institutionelle Fonds und Bergbauunternehmen gegründet. Dr. Adshead-Bell hat einen Ph.D. in Struktur-/Wirtschaftsgeologie von der James Cook University in North Queensland (Australien).
Darüber hinaus gibt das Unternehmen den Rücktritt von Dr. David Shaw aus seinem Board of Directors mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 bekannt. Dr. Shaw war seit 2005 Mitglied des Board des Unternehmens.
Keith Neumeyer, President und CEO von First Majestic, sagt dazu: Im Namen des Board of Directors von First Majestic freut es mich, Nicole in unserem Unternehmen willkommen zu heißen. Wir sind zuversichtlich, dass Nicoles Kompetenz, Erfahrung und Perspektive für First Majestic beim weiteren Wachstum des Unternehmens von großem Wert sein werden. Zudem möchte ich David für seine engagierte Tätigkeit im Board und dem Unternehmen in den letzten 15 Jahren danken. Er war maßgeblich an vielen der Due-Diligence-Prüfungen im Rahmen der Übernahmen des Unternehmens beteiligt und ich wünsche ihm viel Erfolg für die Zukunft.
Telefonkonferenz
Das Unternehmen wird am Montag, den 21. Januar 2020 um 8 Uhr PST (11 Uhr EST/17 Uhr MEZ) eine Telefonkonferenz und einen Webcast abhalten, um die Produktionsergebnisse des Quartals sowie seine Produktions-, Kosten- und Kapitalvorgaben für 2020 zu erörtern.
Um an der Telefonkonferenz teilzunehmen, wählen Sie bitte eine der folgenden Nummern:
Gebührenfrei Kanada & USA: -1-800-319-4610
Außerhalb Kanadas & der USA:-1-604-638-5340
Gebührenfrei Deutschland: -0800 180 1954
Gebührenfrei UK: –0808 101 2791
Teilnehmer werden gebeten, sich zehn Minuten vor Beginn der Konferenz einzuwählen. Klicken Sie auf WEBCAST auf der Startseite der Website von First Majestic unter www.firstmajestic.com, um ein zeitgleiches Audio-Webcast der Telefonkonferenz abzurufen.
Die Telefonkonferenz wird aufgezeichnet und kann unter einer der folgenden Nummern abgerufen werden:
-Gebührenfrei Kanada & USA:–1-800-319-6413
-Außerhalb Kanadas & der USA:–1-604-638-9010
-Zugangscode: —-2864 gefolgt von der Rautentaste (#)
Die Aufzeichnung kann rund eine Stunde nach der Telefonkonferenz für sieben Tage abgerufen werden. Die Aufzeichnung wird ebenfalls für einen Monat auf der Website des Unternehmens verfügbar gemacht werden.
Über das Unternehmen:
First Majestic ist ein Bergbauunternehmen, dessen Hauptaugenmerk auf der Silberproduktion in Mexiko liegt und das seine Unternehmensstrategie konsequent auf die Erschließung seiner bestehenden Rohstoffkonzessionen konzentriert. Das Unternehmen besitzt und betreibt die Silber-Gold-Mine San Dimas, die Silber-Gold-Mine Santa Elena, die Silbermine La Encantada, die Silbermine La Parrilla und die Silbermine Del Toro.
WEITERE INFORMATIONEN erhalten Sie über info@firstmajestic.com oder auf unserer Website unter www.firstmajestic.com bzw. unter unserer gebührenfreien Telefonnummer 1.866.529.2807.
FIRST MAJESTIC SILVER CORP.
Unterschrift:
Keith Neumeyer
President & CEO
FIRST MAJESTIC SILVER CORP.
Suite 1800 – 925 West Georgia Street
Vancouver, B.C., Kanada V6C 3L2
Telefon: +1 (604) 688-3033
Fax: +1 (604) 639-8873
Gebührenfreie Rufnummer: 1-866-529-2807
Website: www.firstmajestic.com; E-Mail: info@firstmajestic.com
Vorsorglicher Hinweis in Bezug auf zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemeldung enthält zukunftsgerichtete Informationen und zukunftsgerichtete Aussagen gemäß den geltenden kanadischen und US-amerikanischen Wertpapiergesetzen (zusammen zukunftsgerichtete Aussagen). Diese Aussagen beziehen sich auf zukünftige Ereignisse oder die zukünftige Leistungen, Geschäftsaussichten oder -chancen des Unternehmens, die auf Prognosen zukünftiger Ergebnisse, Schätzungen von noch nicht ermittelbaren Beträgen und Annahmen des Managements beruhen, die wiederum auf der Erfahrung und Wahrnehmung des Managements in Bezug auf historische Trends, aktuelle Bedingungen und erwartete zukünftige Entwicklungen basieren. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf, Aussagen in Bezug auf: die Geschäftsstrategie des Unternehmens; zukünftige Planungsprozesse; kommerzielle Bergbauaktivitäten; Cashflow; Budgets; Zeitpunkt und Umfang der geschätzten zukünftigen Produktion; Gewinnungsraten; Minenpläne und die Lebensdauer der Minen; den zukünftigen Preis für Silber und andere Metalle; Produktionskosten; Kosten und Zeitpunkt der Erschließung neuer Lagerstätten; Investitionsprojekte und Explorationsaktivitäten sowie deren mögliche Ergebnisse. Die Annahmen können sich als falsch erweisen und die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen abweichen. Die Zielvorgaben können daher nicht garantiert werden. Die Anleger werden dementsprechend ausdrücklich darauf hingewiesen, sich nicht vorbehaltlos auf die Vorgaben und zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen, da es keine Garantie dafür gibt, dass die Pläne, Annahmen oder Erwartungen, auf die sich diese stützen, eintreten werden. Alle anderen Aussagen – ausgenommen Aussagen über historische Fakten – können zukunftsgerichtete Aussagen darstellen. Aussagen über nachgewiesene und wahrscheinliche Mineralreserven- und Mineralressourcenschätzungen können auch als zukunftsgerichtete Aussagen angesehen werden, soweit sie Schätzungen der Mineralisierung beinhalten, die bei einer Erschließung des Konzessionsgebiets entdeckt wird, und im Falle von gemessenen und angezeigten Mineralressourcen oder nachgewiesenen und wahrscheinlichen Mineralreserven spiegeln diese Aussagen die auf bestimmten Annahmen beruhende Schlussfolgerung wider, dass die Minerallagerstätte wirtschaftlich abbaubar ist. Alle Aussagen, die Vorhersagen, Erwartungen, Überzeugungen, Pläne, Prognosen, Ziele bzw. zukünftige Ereignisse oder Leistungen zum Ausdruck bringen oder betreffen (oft, aber nicht immer, unter Gebrauch von Wörtern oder Begriffen wie suchen, rechnen mit, planen, fortsetzen, schätzen, erwarten, können, werden, vorhersagen, prognostizieren, Potenzial, Ziel, beabsichtigen, könnten, dürften, sollten, glauben und ähnliche Ausdrücke), sind keine Aussagen über historische Fakten und können zukunftsgerichtete Aussagen sein.
Die aktuellen Ergebnisse können von den zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebracht oder impliziert werden. Dazu gehören unter anderem: Risiken im Zusammenhang mit der Integration von Akquisitionen; tatsächliche Ergebnisse von Explorationstätigkeiten; Schlussfolgerungen aus wirtschaftlichen Bewertungen; Änderungen der Projektparameter im Zuge der Verfeinerung von Plänen; Rohstoffpreise; Schwankungen der Erzreserven, -gehalte oder -gewinnungsraten; die tatsächliche Leistung von Anlagen, Ausrüstungen oder Prozessen im Vergleich zu den Spezifikationen und Erwartungen; Unfälle; Arbeitsbeziehungen; Beziehungen zu lokalen Gemeinschaften; Änderungen in nationalen oder lokalen Regierungen; Änderungen der geltenden Gesetzgebung oder deren Anwendung; Verzögerungen bei der Einholung von Genehmigungen, der Sicherung von Finanzierungen oder bei der Fertigstellung von Erschließungs- oder Bautätigkeiten; Wechselkursschwankungen; zusätzlicher Kapitalbedarf; staatliche Regulierung; Umweltrisiken; Reklamationskosten; Ergebnisse anhängiger Rechtsstreitigkeiten; Einschränkungen des Versicherungsschutzes sowie die Faktoren, die im Abschnitt Description of the Business – Risk Factors der aktuellen Annual Information Form des Unternehmens, die unter www.sedar.com einsehbar ist, und Formblatt 40-F, das bei der United States Securities and Exchange Commission in Washington, D.C. eingereicht wurde. Obwohl First Majestic versucht hat, wichtige Faktoren zu identifizieren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen in zukunftsgerichteten Aussagen abweichen, kann es andere Faktoren geben, die dazu führen, dass die Ergebnisse nicht wie erwartet, geschätzt oder beabsichtigt ausfallen.
Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die in diesen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten Erwartungen angemessen sind, es kann jedoch keine Gewähr dafür übernommen werden, dass sich diese Erwartungen als richtig erweisen. Den hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen sollte daher kein übermäßiges Vertrauen entgegengebracht werden. Diese Aussagen gelten nur zum Zeitpunkt dieser Meldung. Das Unternehmen beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, es sei denn, dies ist durch geltende Gesetze vorgeschrieben.
Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung für den Inhalt, die Richtigkeit, die Angemessenheit oder die Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedar.com, www.sec.gov, www.asx.com.au/ oder auf der Firmenwebsite! | VANCOUVER, British Columbia, Jan. 15, 2020 (GLOBE NEWSWIRE) -- First Majestic Silver Corp. ("First Majestic" or the "Company") is pleased to announce the Company’s fourth quarter and full year 2019 production results. In addition, the Company is expecting to release its 2020 production, cost and capital guidance, as well as host a conference call, on January 21, 2020. Fourth quarter and full year 2019 financial results are scheduled to be released on February 19, 2020.
2019 HIGHLIGHTS
Total production reached 25.6 million equivalent ounces of silver, representing a 15% increase over 2018 and at the top end of the 2019 guidance range of producing 24.4 to 26.0 million silver equivalent ounces
Silver production reached 13.2 million ounces, representing a 13% increase over 2018 and within the 2019 guidance range of producing 12.8 to 13.5 million ounces
Achieved record consolidated average silver recoveries of 86%, the highest in the Company’s 17-year history
Successfully commissioned the new 3,000 tpd high-intensity grinding (“HIG”) mill at Santa Elena making it the only whole-ore, hard-rock mining application of this technology in all of Latin America
Commenced earthwork and ramp development activities at Santa Elena’s Ermitaño project in advance of initial production scheduled for early 2021
Ended the year with a strong cash and cash equivalents balance of US$169.0 million
FOURTH QUARTER HIGHLIGHTS
Total production reached 6.2 million equivalent ounces of silver, representing a slight decrease over the prior quarter primarily due to lower gold grades and a reduction in tonnes milled at Santa Elena in the month of December due to heavy rains impacting the ability to produce from the heap leach pads
Silver production reached 3.3 million ounces, consistent with the prior quarter
Record average silver recoveries at Santa Elena of 94%, up from 91% in the prior quarter due to the successful installation of the HIG mill
La Encantada produced 987,630 silver ounces, marking a five-year quarterly production record, up 12% from the prior quarter
Total production in 2019 consisted of 13.2 million ounces of silver, 134,580 ounces of gold, 7.9 million pounds of lead and 3.7 million pounds of zinc. Total production in the fourth quarter of 2019 consisted of 3.3 million ounces of silver, 33,176 ounces of gold and 0.9 million pounds of lead.
“First Majestic posted another record year in 2019 producing 25.6 million silver equivalent ounces following our first full year of production from the San Dimas mine and several successful innovative projects that have significantly increased metallurgical recoveries at our Santa Elena and La Encantada operations,” said Keith Neumeyer, President & CEO. “During the fourth quarter, Santa Elena’s new HIG mill circuit continued to exceed our expectations with silver and gold recoveries achieving new records of 94% and 96%, respectively. At La Encantada, silver production hit another five-year high due to continued improvements in underground production from the San Javier and La Prieta areas. Finally, San Dimas had a strong finish to 2019 producing over 3.5 million silver equivalent ounces in the fourth quarter.”
Production Details Table :
Q4 Q3 Q/Q FY FY Y/Y 2019 2019 Change Consolidated Production Results 2019 2018 Change 626,482 655,967 -4 % Ore processed/tonnes milled 2,831,999 3,375,452 -16 % 6,233,412 6,636,716 -6 % Total production - ounces of silver equivalent 25,554,288 22,243,071 +15 % 3,348,424 3,367,740 -1 % Silver ounces produced 13,241,118 11,679,452 +13 % 33,176 35,791 -7 % Gold ounces produced 134,580 111,084 +21 % 914,370 1,907,305 -52 % Pounds of lead produced 7,935,566 16,135,438 -51 % - 1,026,739 -100 % Pounds of zinc produced 3,691,100 5,695,657 -35 %
QUARTERLY REVIEW
Total ore processed during the quarter at the Company's silver mines amounted to 626,482 tonnes, representing a 4% decrease compared to the previous quarter. The slight decrease in tonnes processed compared to the prior quarter was primarily due to processing lower volumes at Santa Elena from the old heap leach pad due to heavy rains as well as the temporary suspension of milling activities at La Parrilla on September 2, 2019, partially offset by higher tonnage at La Encantada.
Consolidated silver grades in the quarter averaged 189 g/t compared to 181 g/t in the previous quarter. This 4% increase was primarily due to higher silver grades at Santa Elena and the first full quarter exclusion of La Parrilla’s production following the suspension in September 2019. Consolidated gold grades were relatively unchanged in the quarter averaging 1.71 g/t compared to 1.76 g/t in the prior quarter.
Consolidated silver and gold recoveries averaged 88% and 97% in the fourth quarter of 2019 and consistent with the previous quarter. The Company continues to expect further improvements in recoveries associated with the installation of a new 3,000 tpd HIG mill at San Dimas in 2020.
MINE BY MINE PRODUCTION TABLE
Mine Ore
Processed Tonnes
per Day Silver Oz
Produced Gold Oz
Produced Pounds of
Lead Equivalent
Silver Ounces San Dimas 182,265 1,981 1,658,721 21,713 - 3,516,117 Santa Elena 196,640 2,137 619,321 11,391 - 1,592,397 La Encantada 221,049 2,403 987,630 49 - 991,856 Del Toro 26,528 288 82,752 22 914,370 133,042 Total 626,482 6,810 3,348,424 33,176 914,370 6,233,412
*Certain amounts shown may not add exactly to the total amount due to rounding differences.
*The following prices were used in the calculation of silver equivalent ounces: Silver: $17.32 per ounce; Gold: $1,481 per ounce; Lead: $0.93 per pound.
*The La Parrilla operation was placed on temporary suspension on September 2, 2019 and thus no production was attributed in the fourth quarter of 2019.
At the San Dimas Silver/Gold Mine:
During the quarter, San Dimas produced 1,658,721 ounces of silver and 21,713 ounces of gold for a total production of 3,516,117 silver equivalent ounces and consistent compared to the prior quarter.
The mill processed a total of 182,265 tonnes with average silver and gold grades of 305 g/t and 3.83 g/t, respectively. The high-grade Victoria, Jessica and Roberta veins contributed approximately 135,620 tonnes during the quarter.
Silver and gold recoveries were consistent during the quarter averaging 93% and 97%, respectively.
During the quarter, rehabilitation efforts continued inside the past producing Tayoltita mine with ground support, sampling, mapping and drilling activities in order to prepare for the restart of production by the end of the first quarter and is expected to ramp up to 300 tpd by the end of 2020. The Tayoltita mine was the original mining area at San Dimas and known to contain higher silver grades. The mine portal is located approximately 150 metres away from the ore pad used to feed the crushing circuit.
In October, an agreement was reached with a local ejido group to gain access to the northwest section of the property covering a total of 9,000 hectares. This agreement allows the Company to begin surface exploration activities and install ventilation infrastructure to assist the underground mining operations.
At the Santa Elena Silver/Gold Mine:
During the quarter, Santa Elena produced 619,321 ounces of silver and 11,391 ounces of gold for a total production of 1,592,397 silver equivalent ounces, reflecting a 14% decrease compared to the prior quarter. The decrease was primarily due to a 14% decrease in tonnes milled due to heavy rains during the month of December.
The mill processed a total of 196,640 tonnes, consisting of 129,833 tonnes (approximately 66% of production) of underground ore and 66,807 tonnes (approximately 34% of production) from the above ground heap leach pad. Due to the heavy rains in December, the amount of material being sourced from above ground heap leach pads was significantly reduced.
Silver and gold grades from underground ore averaged 142 g/t and 2.52 g/t, respectively. Silver and gold grades from the above ground heap leach pad averaged 32 g/t and 0.61 g/t, respectively.
Silver and gold recoveries reached a new record averaging 94% and 96%, respectively, during the quarter.
In December, the Company began the 3,000 metre development program at the Ermitaño project which is designed to prepare five production levels with all associated mining infrastructure prior to commencing production in early 2021. The production from Ermitaño is expected to displace the current feed from the old heap pads which is currently making up approximately 40% of the feed to the mill.
At the La Encantada Silver Mine :
During the quarter, La Encantada produced 987,630 ounces of silver representing a 12% increase from the previous quarter and the highest quarterly production in over five years. The increase in silver production was primarily due to a 15% increase in throughput compared to the prior quarter.
Silver recoveries averaged 79% during the quarter.
Silver grades during the quarter averaged 176 g/t, consistent with the prior quarter. The improvement in grade in the second half of the year was the driven by higher grades from the San Javier and La Prieta sub-level caving areas.
During the quarter, ramp development continued to access the Milagros breccia to prepare the mine for initial sub-level caving production in the fourth quarter of 2020. The Milagros breccia contains approximately 360,000 tonnes of Inferred resources averaging 116 g/t of silver, or 1.34 million ounces.
At the Del Toro Silver Mine :
During the quarter, Del Toro produced a total of 133,042 silver equivalent ounces reflecting a 6% increase compared to the prior quarter primarily due to a 14% increase in silver grades and a 17% increase in lead grades, slightly offset by a 5% decrease in tonnes milled.
Silver grades and recoveries during the quarter averaged 131 g/t and 74%, respectively.
Lead grades and recoveries averaged 2.7% and 58%, respectively, producing a total of 0.9 million pounds of lead representing a 1% increase compared to the previous quarter.
APPOINTMENT OF NEW DIRECTOR
The Board of Directors have appointed Dr. Nicole Adshead-Bell as a Director of the Company effective January 1, 2020.
Dr. Adshead-Bell is a geologist with over 24 years of capital markets and mining sector experience, including a cumulative of 12 years as an Independent Director for publicly listed resource companies and six additional years as a Director for the non-profit Association for Mineral Exploration. Her career includes being CEO and Director of ASX-listed Beadell Resources Ltd., a gold mining company, prior to its acquisition in 2019; Director of Mining Research at Sun Valley Gold LLC (an SEC registered investment advisor) and Managing Director of Investment Banking at Haywood Securities. Nicole is currently President of Cupel Advisory Corp., a company she founded to focus on mining sector investments and provide strategic advisory, due diligence and research services to institutional funds and mining companies. She graduated with a Ph.D. in Structural-Economic Geology from James Cook University, North Queensland, Australia.
In addition, the Company announces the retirement of Dr. David Shaw from its Board of Directors effective December 31, 2019. Dr. Shaw has served as Director of the Company since 2005.
Keith Neumeyer, President and CEO of First Majestic states, "On behalf of First Majestic's Board of Directors, I am very pleased to welcome Nicole to the Company. We are confident that Nicole's proficiencies, experience and perspective will be of great value to First Majestic as the Company grows. I would also like to thank David for his contributions to the Board and the Company over the last 15 years. He played an instrumental role in many of the Company’s acquisition due diligence requirements and I wish him success in all of his future endeavors."
CONFERENCE CALL
The Company will be holding a conference call and webcast on Tuesday, January 21, 2020 at 8 am PST (11 am EST) to discuss the quarterly production results as well as its 2020 production, cost and capital guidance.
To participate in the conference call, please dial the following:
Toll Free Canada & USA: 1-800-319-4610 Outside of Canada & USA: 1-604-638-5340 Toll Free Germany: 0800 180 1954 Toll Free UK: 0808 101 2791
Participants should dial in 10 minutes prior to the conference.
Click on WEBCAST on the First Majestic homepage as a simultaneous audio webcast of the conference call will be posted at www.firstmajestic.com .
The conference call will be recorded and you can listen to an archive of the conference by calling:
Canada & USA Toll Free: 1-800-319-6413 Outside Canada & USA: 1-604-638-9010 Access Code: 2864 followed by the # sign
The replay will be available approximately one hour after the conference and will available for 7 days following the conference. The replay will also be available on the Company’s website for one month.
ABOUT THE COMPANY
First Majestic is a mining company focused on silver production in Mexico and is aggressively pursuing the development of its existing mineral property assets. The Company presently owns and operates the San Dimas Silver/Gold Mine, the Santa Elena Silver/Gold Mine, the La Encantada Silver Mine and the Del Toro Silver Mine.
FOR FURTHER INFORMATION contact info@firstmajestic.com, visit our website at www.firstmajestic.com or call our toll free number 1.866.529.2807.
FIRST MAJESTIC SILVER CORP.
"signed"
Keith Neumeyer, President & CEO
Cautionary Note Regarding Forward Looking Statements
This press release contains “forward‐looking information” and "forward-looking statements” under applicable Canadian and U.S. securities laws (collectively, “forward‐looking statements”). These statements relate to future events or the Company's future performance, business prospects or opportunities that are based on forecasts of future results, estimates of amounts not yet determinable and assumptions of management made in light of management's experience and perception of historical trends, current conditions and expected future developments. Forward-looking statements include, but are not limited to, statements with respect to: the Company’s business strategy; future planning processes; commercial mining operations; cash flow; budgets; the timing and amount of estimated future production; recovery rates; mine plans and mine life; the future price of silver and other metals; costs of production; costs and timing of the development of new deposits; capital projects and exploration activities and the possible results thereof. Assumptions may prove to be incorrect and actual results may differ materially from those anticipated. Consequently, guidance cannot be guaranteed. As such, investors are cautioned not to place undue reliance upon guidance and forward-looking statements as there can be no assurance that the plans, assumptions or expectations upon which they are placed will occur. All statements other than statements of historical fact may be forward‐looking statements. Statements concerning proven and probable mineral reserves and mineral resource estimates may also be deemed to constitute forward‐looking statements to the extent that they involve estimates of the mineralization that will be encountered as and if the property is developed, and in the case of measured and indicated mineral resources or proven and probable mineral reserves, such statements reflect the conclusion based on certain assumptions that the mineral deposit can be economically exploited. Any statements that express or involve discussions with respect to predictions, expectations, beliefs, plans, projections, objectives or future events or performance (often, but not always, using words or phrases such as “seek”, “anticipate”, “plan”, “continue”, “estimate”, “expect”, “may”, “will”, “project”, “predict”, “forecast”, “potential”, “target”, “intend”, “could”, “might”, “should”, “believe” and similar expressions) are not statements of historical fact and may be “forward‐looking statements”.
Actual results may vary from forward-looking statements. Forward-looking statements are subject to known and unknown risks, uncertainties and other factors that may cause actual results to materially differ from those expressed or implied by such forward-looking statements, including but not limited to: risks related to the integration of acquisitions; actual results of exploration activities; conclusions of economic evaluations; changes in project parameters as plans continue to be refined; commodity prices; variations in ore reserves, grade or recovery rates; actual performance of plant, equipment or processes relative to specifications and expectations; accidents; labour relations; relations with local communities; changes in national or local governments; changes in applicable legislation or application thereof; delays in obtaining approvals or financing or in the completion of development or construction activities; exchange rate fluctuations; requirements for additional capital; government regulation; environmental risks; reclamation expenses; outcomes of pending litigation; limitations on insurance coverage as well as those factors discussed in the section entitled "Description of the Business - Risk Factors" in the Company's most recent Annual Information Form, available on www.sedar.com, and Form 40-F on file with the United States Securities and Exchange Commission in Washington, D.C. Although First Majestic has attempted to identify important factors that could cause actual results to differ materially from those contained in forward-looking statements, there may be other factors that cause results not to be as anticipated, estimated or intended.
The Company believes that the expectations reflected in these forward‐looking statements are reasonable, but no assurance can be given that these expectations will prove to be correct and such forward‐looking statements included herein should not be unduly relied upon. These statements speak only as of the date hereof. The Company does not intend, and does not assume any obligation, to update these forward-looking statements, except as required by applicable laws. | 4 |
Interview Die Zahl der Infektionen geht zurück – Wirtschaftshistoriker ist zuversichtlich, dass die Schweiz glimpflich davon kommt Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann erklärt, weshalb der Bundesrat jeden Millimeter Spielraum für die Wirtschaft nutzen soll. Die Gesundheit gehe nur so lange vor, als sich die Wirtschaft über Wasser halten könne.
Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann. Fabio Baranzini
Die Bevölkerung erteilt dem Krisenmanagement des Bundesrats bis jetzt gute Noten. Überrascht Sie das?
Tobias Straumann: Nein. Das Muster ist immer dasselbe: In Krisensituationen übernimmt die Exekutive das Ruder, die Zeit für lange Debatten fehlt – und das Volk schart sich um die Führung. Das war beim Ausbruch der beiden Weltkriege der Fall. Regional zeigt sich die dieses Phänomen bei Naturkatastrophen.
Wie lange trägt die Bevölkerung einschneidende Massnahmen wie die teilweise Lahmlegung der Wirtschaft und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit mit?
Das hängt von der wirtschaftlichen Situation ab. Die Schweiz hat zum Glück auf eine Ausgangssperre und einen weitreichenden Shutdown der Wirtschaft wie in anderen Ländern verzichtet. Einen Ausnahmezustand, wie wir ihn jetzt haben, hält eine Gesellschaft nicht während Monaten aus. Die Gesundheit geht nur so lange vor, als sich die Wirtschaft über Wasser halten kann. Wir müssen abwarten, wie sich in der Schweiz die Lage mit dem Notstandsregime bis zum 19. April entwickelt. Die Zustimmung zu den Einschränkungen wird bröckeln, wenn die Ansteckungsrate unter eins fällt. Wir müssen deshalb jetzt schon über Lockerungen nachdenken.
Wie stellen Sie sich das vor?
Die Behörden müssen sich mit den Epidemiologen und Vertretern der Wirtschaft zusammensetzen und entscheiden, welche Branchen und Geschäfte – selbstverständlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln – ihren Betrieb wieder aufnehmen können. Beim Einkaufen funktioniert es gut. Laufende Lockerungen scheinen mir zentral. Man muss jeden Millimeter Spielraum nutzen, denn die Wirtschaft benötigt Sauerstoff.
Ist es unethisch, die Interessen der Wirtschaft über jene der Gesundheit zu stellen? Darf man solche Abwägungen machen?
Diese Diskussion wird sich erübrigen, wenn wir einen Mittelweg finden. Es ist durchaus möglich, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, ohne die Wirtschaft abzuschnüren.
Wann könnte die Stimmung kippen?
Wenn das Coronavirus eine Konkurswelle provoziert. Die Arbeitslosigkeit würde steigen, die Banken gerieten unter Druck, auch wegen des überhitzten Immobilienmarktes. Bei einer solchen Kettenreaktion würden wir auf eine verhängnisvolle Abwärtsspirale zusteuern. Das Primat der Gesundheit würde nicht mehr gelten. Steht ein Land wirtschaftlich am Abgrund, interessiert sich niemand mehr für überlastete Spitäler. Ich bin aber optimistisch, dass wir kein solches Szenario erleben.
Weshalb?
Die Schweiz hat die Finanzkrise gut überstanden, auch mit Hilfe von Kurzarbeit. Dieses Instrument, auf das der Bundesrat jetzt in der Coronakrise setzt, hat sich bewährt. In Kombination mit den Liquiditätshilfen sollte die Wirtschaft die Krise einigermassen gut überstehen. Möglicherweise braucht es nun noch Zuschüsse an die Firmen, damit sie nicht an den Kapitalkosten zugrunde gehen. Die solide Finanzpolitik mit der Schuldenbremse verschafft der Schweiz Handlungsspielraum.
Wo orten Sie langfristige Gefahren?
Die grössten Gefahren sehe ich in der internationalen Entwicklung, vor allem in den Schwellenländern, die mit den globalen Finanzmärkten verbunden sind. Hier könnte eine Konkurswelle in Gang kommen, die das Bankensystem nochmals stark belasten könnte. Dagegen gehe ich heute davon aus, dass die westliche Welt die Pandemie in den Griff bekommen wird, sogar das hochverschuldete Italien, da es sich zu günstigen Konditionen weiter verschulden kann.
Sie befürchten also keine Weltwirtschaftskrise wie in den 1930er Jahren?
Der Vergleich hinkt. Ein grosses Problem war damals der Goldstandard, der zu Liquiditätsengpässen mit all den Folgeschäden führte. Zudem litt Deutschland, schon damals die grösste europäische Volkswirtschaft, unter einem riesigen Schuldenberg. In der Rezession konnte der Staat nicht investieren, senkte die Löhne und erhöhte die Steuern. Das befeuerte die Abwärtsspirale. Die Zentralbanken verfügen heute über bessere Mittel zur Krisenbekämpfung. Die amerikanische Notenbank schiesst aus allen Rohren, um die Märkte mit Liquidität zu versorgen. Bereits bei der Bewältigung der Finanzkrise zeigte sich, dass die Staaten und Zentralbanken im Notfall Tabus brechen. So kaufte die Europäische Zentralbank plötzlich Schrottpapiere. Oder Staaten retteten Banken.
Sehen Sie Parallelen zwischen der Corona- und der Finanzkrise?
In der Finanzkrise rissen die Banken die Realwirtschaft mit. Dieses Mal könnte die Krise der Realwirtschaft die Banken mitreissen. Für die Finanzkrise konnte man jemanden verantwortlich machen: Die Bankmanager und die Aufsichtsbehörden, die versagt haben – oder auch die Bankkunden, die hohe Renditen einforderten. Beim Coronavirus sind die Verantwortlichkeiten nicht klar. Es gibt quasi keine Schuldigen für diese Situation.
Welche Lehren kann die Schweiz aus der Coronakrise ziehen?
Man kann den Blick für die wesentlichen Probleme schärfen. Haben wir als Privatpersonen genügend Reserven, um eine Notlage zu überstehen? Wie sieht das bei den Unternehmen aus? Wie muss der Staat vorsorgen? Sind wir vorbereitet auf eine Krise? Wie managen wir eine ausserordentliche Lage? Wie gehen wir mit grossen neuen Herausforderungen wie dem Klimawandel um?
Ihr Vorschlag?
Wir dürfen uns beim Klimawandel nicht nur auf die Prävention beschränken. Es wird ja äusserst schwierig sein, die Reduktionsziele zu erreichen. Wir müssen immer auch überlegen, wie wir den Klimawandel bewältigen, wenn er sich noch verstärkt manifestiert. In Zeiten der Krise relativieren sich auch Probleme, mit denen hierzulande bisweilen mit Hysterie begegnet wird. Ich denke beispielsweise an eine allfällige Nichtverlängerung der Anerkennung der Schweizer Medizinprodukte durch die Europäische Union.
Der Bundesrat hat viele Grundrechte eingeschränkt und verfügt über weitreichende Konsequenzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg brauchte es eine Volksinitiative, um das Vollmachtenregime zu stoppen. Besteht auch jetzt die Gefahr, dass sich der Bundesrat an die Machtfülle gewöhnt?
Da sehe ich keine Probleme. Eine totale Ausgangssperre und Stilllegung der Wirtschaft hat der Bundesrat nicht verhängt. Das ist ein positives Signal. Der Abbau des Vollmachtenregimes nach dem Zweiten Weltkrieg gestaltete sich viel schwieriger. Der Grund ist einfach: Nach dem Ersten Weltkrieg wurde dieser Zustand gar nicht vollständig abgebaut. In autoritären Ländern oder solchen mit autoritären Zügen könnte aber die Demokratie Schaden nehmen. Dass Ungarns Ministerpräsident Victor Orban auf unbestimmte Zeit im Notstandsmodus regierten kann, ist kein gutes Zeichen.
Hinweis
Tobias Straumann (53) ist Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich. Er ist Autor des Buches «1931: Debt, Crisis, and the Rise of Hitler». | Society Corona: Noch mehr Internet-Zensur soll durchgedrückt werden Parallel zu massiven Einschränkungen von Grund- und Bürgerrechten will die Bundesregierung vor dem Hintergrund der Corona-Krise jetzt offenbar auch...
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Details zu Auranias Jahres-und Sonderversammlung der Aktionäre
Aurania Resources Ltd. (TSXV: ARU; OTCQB: AUIAF; Frankfurt: 20Q) (?Aurania? oder das ?Unternehmen? – https://www.commodity-tv.com/play/aurania-resources-supporting-indigenous-shuar-with-food-lidar-results-show-possible-veins/) gibt bekannt, dass das Unternehmen seine Jahres- und Sonderversammlung der Aktionäre (die ?Versammlung”) am Mittwoch, den 10. Juni 2020 um 14:30 Uhr EDT (20:30 Uhr MESZ) in der Toronto Street 36, Suite 1050, in Toronto, Kanada, abhalten wird.
COVID-19-Richtlinie
Im Rahmen der Bemühungen, potenzielle Risiken für Gesundheit und Sicherheit im Zusammenhang mit COVID-19 und im Einklang mit den Anordnungen und Richtlinien der kanadischen Regierung, der Provinz Ontario und der Stadt Toronto abzuschwächen, wird den Aktionären der Aurania Resources Ltd. abgeraten, persönlich an der Jahres- und Sonderversammlung der Aktionäre teilzunehmen. Alle Aktionäre werden aufgefordert, vor der Versammlung mittels eines Bevollmächtigten in der Art und Weise über die Angelegenheiten abzustimmen, die in der Versammlungsankündigung und im Informationsrundschreiben der Unternehmensleitung vom 30. April 2020 festgelegt wurde.
Damit die Aktionäre den Ablauf der Versammlung verfolgen können, richtet das Unternehmen eine Telefonkonferenz ein, die von Aktionären und Gästen genutzt werden kann, um den Ablauf der Versammlung in Echtzeit zu verfolgen und während Fragerunde Fragen zu stellen.
Telekonferenz- und Webcast-Details
Datum: Mittwoch, 10. Juni 2020
Zeit: 14:30 Uhr EDT (20:30 Uhr MESZ)
Webcast-URL: http://services.choruscall.ca/links/aurania20200610.html
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben die Webcast-Teilnehmer Folgendes ein: Vorname, Nachname, Firma, E-Mail-Adresse.
TELEFONNUMMERN FÜR TEILNEHMER
Kanada/USA gebührenfrei: 1-800-319-4610
Toronto gebührenpflichtig: + 1-416-915-3239
Gebührenfrei für Vereinigtes Königreich und Europa: 0808-101-2791
Anrufer sollten sich 5 bis 10 Minuten vor dem geplanten Beginn einwählen und darum bitten, an Auranias Telefonkonferenz teilzunehmen. Eine Frage- und Antwortrunde folgt auf den formellen Teil der Versammlung und der Präsentation durch das Management.
Mitteilung und Zugriff
Das Unternehmen nutzt den Benachrichtigungs- und Zugriffsmechanismus (?Notice-and-Access Provisions?, ?Benachrichtigungs- und Zugriffsbestimmungen?), der am 11. Februar 2013 gemäß National Instrument 54-101 ? Communication with Beneficial Owners of Securities of a Reporting Issuer (Kommunikation mit wirtschaftlichen Eigentümern von Wertpapieren eines berichtspflichtigen Emittenten und National Instrument 51-102 ? Continuous Disclosure Obligations ? (Kontinuierliche Offenlegungspflichten) zur Verteilung von Versammlungsunterlagen an registrierte und nicht registrierte Aktionäre. Die Benachrichtigungs- und Zugriffsbestimmungen sind eine Reihe von Regeln, die es berichtspflichtigen Emittenten ermöglichen, elektronische Versionen von Proxy-bezogenen Materialien (wie z. B. Proxy-Rundschreiben und Jahresabschlüsse) online über SEDAR (System for Electronic Document Analysis and Retrieval, System für die Analyse und den Abruf elektronischer Dokumente) zu veröffentlichen und eine andere Website, anstatt Papierkopien solcher Materialien an die Aktionäre zu versenden.
Auranias Versammlungsankündigung und Informationsrundschreiben der Unternehmensleitung finden Sie im SEDAR-Profil des Unternehmens unter www.SEDAR.com, auf Auranias Website von unter http://aurania.com/investors/annual-general-meeting/ und unter https://docs.tsxtrust.com/2167.
Änderungen des Versammlungsdatums und/oder der Art der Abhaltung der Versammlung können durch Pressemitteilung bekannt gegeben werden. Lesen Sie bitte Auranias aktuelle Pressemitteilungen unter http://aurania.com/news/press-releases sowie die Homepage der Website des Unternehmens unter http://www.aurania.com. Die Unternehmensleitung empfiehlt den Aktionären, eine Woche vor dem Versammlungstermin auf unserer Unternehmenswebsite die jüngsten Informationen zu lesen.
Über Aurania
Aurania ist ein junges Explorationsunternehmen, das sich mit der Identifizierung, Bewertung, dem Erwerb und der Exploration von Mineralliegenschaften beschäftigt, wobei der Schwerpunkt auf Edelmetallen und Kupfer liegt. Ihr Flaggschiff, das Projekt The Lost Cities – Cutucu, befindet sich im jurassischen metallogenetischen Gürtel in den östlichen Ausläufern der Anden im Südosten Ecuadors.
Informationen über Aurania und die technischen Berichte erhalten Sie unter www.aurania.com und www.sedar.com sowie auf Facebook unter https://www.facebook.com/auranialtd/? auf Twitter unter https://twitter.com/auranialtd und auf LinkedIn unter https://www.linkedin.com/company/aurania-resources-ltd-.
Weder die TSX Venture Exchange noch deren Regulierungsdienstleister (wie in den Richtlinien der TSX Venture Exchange definiert) übernehmen die Verantwortung für die Angemessenheit oder Richtigkeit dieser Pressemitteilung.
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For the first time in more than 61 years, the Wexford Restaurant is closed.
“I’ve never seen anything like this,” says Tony Kiriakou while seated in the empty restaurant, a pillar in Toronto’s east end.
“I’ve seen it bad in Europe, from what I came from, but not in Canada, so I hope we’ll get a lot better.”
This is just one example of how COVID-19 is impacting businesses across the county. Small mom and pop establishments are concerned about what the coming months have in store. Kiriakou will have to wait it out.
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“Maybe it will take one or two months but we will survive. You just have to obey the rules, what they tell you. Stay home.” Tweet This
I remain confident that we will get through this pandemic by continuing to work together & by making sure that everyone – without exception – is following the advice of our public health professionals to stay home & practice responsible #PhysicalDistancing. #StayAtHomeSaveLives pic.twitter.com/UN6XH2186p — John Tory (@JohnTory) March 24, 2020
The coronavirus pandemic has infected more than 395,000 people globally and killed over 17,000. More than 103,000 people have recovered so far, mostly in China. But as COVID-19 spreads across Canada, Ontario has taken measures to close all non-essential businesses in an effort to curtail the virus, meaning restaurants that do not offer take out must close.
“A lot of people, they’re going to suffer. Small business people, they’re going to go out of business. There’s no question about it,” Kiriakou says.
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Although it’s hard to focus on the silver lining, there’s still hope for people like Kiriakou who’ve poured their hearts and souls into their work.
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“I hope we’re going to stay another 61 years to come. Maybe the kids will continue to do good work.” | 1 |
In Österreich und der Türkei ist der Anteil der nicht umgesetzten Empfehlungen im Ländervergleich mit 70 Prozent am höchsten. Laut dem Bericht wurde hierzulande nur eine der 20 Empfehlungen voll und weitere fünf teilweise umgesetzt. Die eine bisher umgesetzte Empfehlung bezog sich auf die Korruptionsbekämpfung bei Richtern. Bei der mangelnden Umsetzung der Empfehlungen bezüglich der Abgeordneten stand Österreich mit 75 Prozent nicht umgesetzten Empfehlungen an dritter Stelle hinter Ungarn (86 Prozent) und Polen (83 Prozent).
Die "Staatengruppe gegen Korruption" hatte Empfehlungen zu Themen wie Unvereinbarkeiten, finanzielle Transparenz, Interessenskonflikte oder ethische Prinzipien gegeben. Stichdatum für die Prüfung der Umsetzung war der 31. Dezember 2019.
Die GRECO vereint Vertreter der 47 Mitgliedstaaten der Straßburger Länderorganisation sowie aus Weißrussland (Belarus), Kasachstan und den USA. Das Gremium wurde 1999 gegründet und setzt sich für die Korruptionsbekämpfung ein. Österreich ist seit 2006 dabei. Die GRECO-Experten untersuchen regelmäßig, welche Maßnahmen die einzelnen Länder gegen Bestechung und ähnliche korrupte Machenschaften ergreifen. | Those that can are ramping up fiscal responses, while some are even starting to loosen restrictions on economic life.
By wiiw Economists
Following on from our weekly update (see here), today we release an updated overview of the main fiscal, monetary and public order measures in Central, East and Southeast Europe (CESEE) to deal with the spread of the Coronavirus. The main table including measures for 23 CESEE countries can be downloaded here. Our first overview of key measures was released on March 27th (see main article here and table of measures here).
Since our initial update several key developments have occurred:
Some countries (notably including Russia ) have introduced more stringent social distancing measures.
) have introduced more stringent social distancing measures. By contrast, the Czech Republic (like Austria and Denmark) has started to move in the other direction, announcing some relaxation of its (until now fairly stringent) social distancing rules.
(like Austria and Denmark) has started to move in the other direction, announcing some relaxation of its (until now fairly stringent) social distancing rules. Quite a few countries in the region have announced or started to implement more sizeable fiscal responses. The biggest planned response is in Hungary (18-20% of GDP) although our country expert is dubious about whether this is achievable (see separate article here. Serbia and Slovakia are among other countries that have announced more significant fiscal measures as a share of GDP since our last update.
(18-20% of GDP) although our country expert is dubious about whether this is achievable (see separate article here. and are among other countries that have announced more significant fiscal measures as a share of GDP since our last update. Apart from Hungary, the biggest fiscal plans as a share of GDP are now in Croatia, Serbia, the Baltic states and Kazakhstan.
Based on this, we have updated the broad groups of responses that we published on March 27th: | 1 |
Und wieder einmal führt Nordkoreas kleiner - aber brandgefährlicher - Diktator die Welt mit einem für seine Dynastie typischen Schachzug an der Nase herum.
Kim Jong-un (36) hat die Pläne seiner Generäle, militärische Vergeltungsmaßnahmen gegen Südkorea zu ergreifen, ausgesetzt. Das teilten staatliche Medien in Pjöngjang am Mittwoch mit.
Damit verlangsamte er eine Druckkampagne gegen seinen Rivalen inmitten festgefahrener Atomverhandlungen mit der US-Regierung. Mögliches Ziel: Ein neuer Gipfel mit US-Präsident Donald Trump (74).
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Provokation Nordkoreas Kim sprengt Büro an der Grenze in die Luft Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben das innerkoreanische Verbindungsbüro in der Grenzstadt Kaesong gesprengt.
Nordkorea hatte in der vergangenen Woche die Beziehungen zu Seoul für vollständig gebrochen erklärt. Auf Anordnung von Kims Schwester Kim Yo-jong (34) sprengte das Land sogar ein interkoreanisches Verbindungsbüro in seinem Hoheitsgebiet und drohte, den Süden anzugreifen.
Angeblicher Grund: Seoul habe zugelassen, dass Aktivisten an der gemeinsamen Grenze Flugblätter, die sich gegen Kims Regierung richteten, von einem Ballon aus auf das Nachbarland abwerfen konnten.
Pjöngjangs Nachrichtenagentur KCNA erklärte, Kim habe am Dienstag eine vorläufige Sitzung der zentralen Militärkommission der regierenden Arbeiterpartei geleitet. Dabei sei beschlossen worden, die Pläne seiner Generäle für Militäraktionen gegen den Süden auszusetzen.
Aus diesen Ballons ließen südkoreanische Aktivisten Flugblätter auf Nordkorea regnen Foto: Kim Hong-Ji / Reuters
Angaben über die Gründe für die plötzliche Entspannung gab es nicht.
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Doch die Taktik ist nicht neu. Der Norden hatte in der Vergangenheit immer wieder Druck gegen den Süden ausgeübt, wenn er nicht das bekam, was er von den Vereinigten Staaten wollte.
Die jüngsten Schritte erfolgten nach Monaten der Frustration über Seouls Unwillen, den von den USA geführten Sanktionen wegen Kims Atomwaffenprogramms zu trotzen. Pjöngjang will die interkoreanischen Wirtschaftsprojekte wieder aufnehmen, um seiner kaputten Wirtschaft Leben einzuhauchen.
Kim Jong-un (l.) und Donald Trump bei ihrem ersten Gipfel 2018 in Singapur Foto: Evan Vucci / dpa
Möglich ist auch, dass der narzisstische Diktator wieder mit US-Präsident Trump an den Gesprächstisch will, um die nach ihrem zweiten Gipfel im vergangenen Jahr in Vietnam implodieren Atomverhandlungen erneut aufzunehmen.
Mutmaßliches Motiv: Er würde damit erneut die Augen der Welt auf sich richten und unterstreichen, dass er weiterhin die Macht in Pjöngjang fest in seiner Hand hält.
Kim Jong-uns kleine Schwester Kim Yo-jong wurde bereits als seine mögliche Nachfolgerin gehandelt Foto: JORGE SILVA / AFP
Es hatte im vergangenen Monat Spekulationen gegeben, dass Kim schwer erkrankt sei, nachdem er über einen längeren Zeitraum völlig abgetaucht war. Es wurde sogar über einen möglichen Nachfolger diskutiert.
Eine Variante: Seine Schwester könnte die erste Frau an der Spitze der Kim-Dynastie werden. | Kim smiled widely while watching from an observation post. He wore a black fur hat and leather coat but was not wearing a face mask, though other military officials had black masks in an apparent reflection of the country’s campaign against the coronavirus.
Analysts have speculated North Korea reduced training and other activities with large troop gatherings to reduce the chance of the virus spreading in its military. North Korea has not revealed if it has any cases of the illness, though state media has hinted at some people being quarantined while showing symptoms.
KCNA said of the drill that North Korean troops “proudly demonstrated” accurate marksmanship with their long-range artillery pieces, but it didn’t further specify the weapons involved.
“(Kim) expressed great satisfaction with the fact that the artillerymen are prepared to make rapid reaction to any circumstances and perfectly carry out their firepower combat duties,” the agency said.
“Saying that the victory of the socialist cause is guaranteed by the powerful military force and a war deterrence, he said that the People’s Army should keep full combat-readiness to protect the sky, land and sea of the country from any encroachment.”
The report did not mention any direct comments by Kim toward the United States or South Korea.
Kim Dong-yub, an analyst from Seoul’s Institute for Far Eastern Studies, said the weapons involved would have included a “super large” multiple rocket launcher the North first revealed last year, judging by the flight data announced by Seoul’s Joint Chiefs of Staff.
Since the collapse of a second summit last year between Kim Jong Un and President Donald Trump, North Korea resumed ballistic activity and weapons launches to expand its military capabilities. Kim had entered the new year vowing to bolster his nuclear deterrent in the face of “gangster-like” U.S. sanctions and pressure. | 1 |
WZ Online
Der italienische Publikumsliebling Andrea Bocelli hat am Ostersonntag im leeren Dom von Mailand ein live in alle Welt übertragenes Konzert mit dem Titel "Music for hope" gegeben. Begleitet wurde der 61-jährige blinde Tenor ausschließlich vom Domorganisten Emanuele Vianelli, der auf einer der größten Pfeifenorgeln der Welt spielte.
Bocelli folgte einer Einladung des Mailänder Bürgermeisters Giuseppe Sala. Gemäß der behördlichen Verordnungen zu Covid-19 waren keine Zuschauer erlaubt. Das Konzert wurde auf Bocellis Youtube-Kanal gestreamt. Die Werke wurden speziell für Solostimme und Orgel arrangiert. Bocelli präsentierte Stücke wie Ave Maria von Bach und Gounod, sowie "Sancta Maria" von Mascagni.
"Ich glaube an die Stärke des gemeinsamen Gebets. Und ich glaube an das christliche Osterfest - ein universelles Symbol der Wiedergeburt, das momentan jeder - gläubig oder nicht - bitter benötigt", sagte Bocelli.
Italien zählt mit fast 20.000 Todesopfern zu den am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder.(apa) | Andrea Bocelli is hoping his powerful voice can lift spirits around the world amid the coronavirus pandemic -- and he's performing live from hard-hit Italy.
The world-renowned singer is in il Duomo di Milano -- that city's iconic cathedral -- for a concert that will be livestreamed. You can see it here, starting at 10 AM PT.
The Easter event, dubbed "Music for Hope," comes as the country around Bocelli is still reeling from an astounding number of COVID-19 cases. Italy and the United States have each suffered more than 20,000 deaths during the pandemic.
Bocelli will be accompanied by pianist Emanuele Vianelli -- but Bocelli says he's not viewing this is a typical performance. It's clearly more spiritual to him. As Bocelli put it, "It will not be an actual concert, but an occasion to pray together through music.”
He added, "It will be a sacred singing, because as we are taught, ‘those who sing pray twice’. It will be an invitation for everyone to join in the prayer." | 4 |
Wegen der Krise finden bis 31. August keine Großveranstaltungen statt - doch auch das Lollapalooza im September steht auf der Kippe.
Berlin. Auch das Musikfestival Lollapalooza Anfang September in Berlin steht aufgrund der Corona-Krise auf der Kippe. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte am Freitag im Radio Eins des rbb, er sei "sehr, sehr skeptisch", ob das Festival mit Zehntausenden Besuchern am 5. und 6. September in und um das Olympiastadion stattfinden könne. Das Verbot von Großveranstaltungen gelte laut Beschluss bis mindestens 31. August. "Und die Betonung für solche großen Veranstaltungen liegt auf "mindestens"", sagte Geisel.
Lesen Sie auch: Corona-Krise - welche Regeln in Berlin gelten
Nur langsame Lockerungen, um Lage im Griff zu behalten
Die aktuellen Infektionszahlen in Berlin zeigten zwar, dass sich seit Anfang März einiges getan hätte. "Aber das ist ja trotzdem fragil. Wenn wir jetzt wieder loslassen und einfach weitermachen wie vorher, weil wir denken, wir könnten im Mai so fortsetzen, wie wir im Februar aufgehört haben, dann gehen die Zahlen wieder nach oben", betonte Geisel. "Deshalb lockern wir nur sehr langsam, weil wir die Lage im Griff behalten müssen."
Alle Nachrichten zum Coronavirus in Berlin, Deutschland und der Welt: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus in Berlin haben wir hier für Sie zusammengetragen. In unserem Newsblog berichten wir über die aktuellen Coronavirus-Entwicklungen in Berlin und Brandenburg. Die deutschlandweiten und internationalen Coronavirus-News können Sie hier lesen. Zudem zeigen wir in einer interaktiven Karte, wie sich das Coronavirus in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt ausbreitet. Alle weiteren wichtigen Informationen zum Coronavirus bekommen Sie hier.
Das Lollapalooza findet in Deutschland seit 2015 statt. Zur Vorjahresausgabe im vergangenen September hatte das Festival nach eigenen Angaben 85 000 Zwei-Tages-Tickets verkauft. Auf der Bühne standen etwa der US-Superstar Billie Eilish, die Rapper Marteria & Casper und die Band Scooter. | Because of the Coronavirus crisis, pretty much all events were cancelled in Berlin and Brandenburg. There is one exception: The inauguration of BER Airport stands.
Good news are hard to find while the world is falling apart due to the Coronavirus. While Lufthansa, Germany’s flag carrier and the largest airline in Europe, needs help from the state to avoid bankruptcy since it was hit by the virus too, the new and shiny airport it intends to use in Brandenburg, just outside Berlin, will be inaugurated soon.
Recently, two check-in counters were tested. Photo: Imanuel Marcus
Terminal 2 to be Opened Too
It gets better: Not only BER’s elegant Terminal 1 will be ready to rumble on October 31st, 2020, but also Terminal 2, according to Zechbau, the company that is building it. At this moment, the extension to the new airport with the official name ‘Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt’ looks more like the sarcophagus around the radiating Chernobyl power plant, but that will change.
Terminal 2 will supposedly be ready on time. Photo: Imanuel Marcus
Engelbert Lütke Daldup, the CEO of ‘Flughafen Berlin Brandenburg GmbH’, the airport’s operator, confirmed what many may still not believe, because of the nine-year delay the airport already has: It will actually happen this fall. If there was no Coronavirus, it would be time to pack bikinis and beer bottle openers, and to fly out of BER, into the sun.
Our reporter found an open cable. Photo: Imanuel Marcus
Approval for Dowels
There is actually one more event that has not been cancelled, namely the rehearsals. In summer, as many as 20,000 volunteers will test the baggage systems at BER, they will go through trial evacuations, cause a mess at the gate, try to find their way and ask stupid questions. It will obviously feel like the usual situation at any major airport.
Elegant, more elegant, BER. Photo: Imanuel Marcus
According to Professor Lütke Daldup, the main technical issues the construction site referred to as BER Airport had have been resolved by now. Those include problems with thousands of dowels. The latter needed a special approval from the authorities. In front of a committee at Berlin’s House of Representatives, Lütke Daldup confirmed this hurdle was out of the way.
Engelbert Lütke Daldup (right) is proud of his new airport. Photo: Imanuel Marcus
Wiring Systems Operative
An even bigger issue which had contributed to the airport’s nine-year delay will be resolved by the end of March, he insisted. This one is about the wiring system the problems with which have given many people headaches and sleepless nights. Germany’s Technical Control Board (TÜV) would approve the system this month, Engelbert Lüdtke Daldrup assured the commission members. It was fully operative.
There is a lot of room in Terminal 1. Photo: Imanuel Marcus
Once they have the green light, ‘Flughafen Berlin Brandenburg GmbH’ will officially declare the completion of the airport at the Regulatory Authority for Constructions. If everything goes as planned, the opening date in October will not be changed. It coincides with Lüdtke Daldrup’s 64th birthday.
BER will supposedly opened on October 31st. Photo: Imanuel Marcus
Huge Capacity
Engelbert Lüdtke Daldrup needs to be an optimist. It is his job, especially after those nine years of delay. That is why the committee also wanted confirmations from the company in charge of the construction itself. They got those.
They even included abstract art. Photo: Imanuel Marcus
BER Airport’s Terminal 1 was built to service 28 million passengers per year. Terminal 2 will increase that number to 34 million. Today’s Schönefeld Airport will be converted to BER’s Terminal 5 in October. All in all, the capacity will be enough to accommodate 36 million passengers, half a million more than Berlin’s Tegel Airport and Schönefeld Airport had in 2019, combined.
There are countless nice perspectives at BER. Photo: Imanuel Marcus
Expensive Parking Lot
Now that BER will provide a capacity this big, it might not be needed anymore. The Coronavirus crisis is destroying the airlines. Lufthansa is now using BER’s tarmac to park some of its aircraft. They are not needed anymore, at least for now. So they are filling Germany’s most expensive parking lot.
These suitcases are being used for rehearsals. Photo: Imanuel Marcus
Related article: Berlin: The Beauty of a Brand New Airport
By the way: The publication you are reading, The Berlin Spectator, was established in January of 2019. We have worked a whole lot, as you can see. But there has hardly been any income. This is something we urgently need to change. Would you consider contributing? We would be very thankful. Our donations page can be found here. | 1 |
Tausende Migranten und Flüchtlinge strömen an die türkisch-griechische Grenze. Österreichs Bundeskanzler Kurz wirft dem türkischen Präsidenten Erdogan vor, “einen Angriff auf Europa zu organisieren”.
Berlin. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz wehrt sich gegen eine Besteuerung von „Kleinsparern und Aktienbesitzern“. Das sei der falsche Weg.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz lehnt eine Börsensteuer für Aktienbesitzer, wie sie Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) derzeit plant, strikt ab: „Diese Idee unterstützen wir nicht“, sagte Kurz unserer Redaktion und ihrer französischen Partnerzeitung OUEST-FRANCE.
Scholz strebt eine Steuer in Höhe von 0,2 Prozent auf Aktienkäufe vor. Damit sollen Einnahmen zur Finanzierung der Grundrente in Höhe von 1,5 Milliarden Euro pro Jahr erzielt werden. Diese soll ab 2021 kommen.
Sebastian Kurz lehnt Börsensteuer. „Wäre der falsche Weg“
Der österreichische Regierungschef kritisiert, dass durch eine solche Steuer spekulative Finanzgeschäfte wie Derivate ausgenommen werden. „Was wir nicht unterstützen, ist die Besteuerung von Kleinsparern und Aktienbesitzern. Gerade in Zeiten der Niedrigzinspolitik, in denen die Sparer kaum noch etwas für ihr Geld bekommen, wäre das der falsche Weg“, betonte Kurz.
Er sei grundsätzlich für die Börsensteuer – „vorausgesetzt, es werden wirklich Spekulanten und insbesondere diejenigen besteuert, die die letzte Finanzkrise verursacht haben“.
Über eine Steuer auf Finanzprodukte wird in der EU seit Jahren diskutiert. Derzeit versucht eine Gruppe von zehn Ländern, das Projekt mittels der sogenannten verstärkten Zusammenarbeit umzusetzen. Es braucht dafür mindestens neun Staaten. Steigen noch zwei Länder aus, ist das Vorhaben endgültig vom Tisch. Neben Deutschland sollen noch Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Belgien, Griechenland, Slowenien, die Slowakei und eben Österreich mitmachen. (fmg) | Austria Rejects German Financial Transactions Tax Plan
by Ulrika Lomas, Tax-News.com, Brussels
06 February 2020
Austrian Chancellor Sebastian Kurz has said that Austria does not agree with new German proposals for a European financial transactions tax (FTT).
Under proposals presented by German Finance Minister Olaf Scholz to the 10 European Union member states attempting to come to an agreement on the terms of an EU FTT, a tax of 0.2 percent would be imposed on the purchase of shares in domestically listed companies with a market capitalization in excess of EUR1bn (USD1.2bn). The tax would also apply to depositary receipts issued domestically and abroad and which are backed by shares in these companies. Initial share offerings would be excluded from the FTT.
The German Government says such a tax would apply mostly to institutional investors. However, the Austrian Government is concerned that the measures would also adversely affect individual investors.
"We don't want only small investors to be affected, because in Austria too few people are involved in the capital market anyway," Kurz said during his visit to Berlin on February 4, 2020.
Kurz added that Austria's preference is that the tax be borne by "speculators who were responsible for the last financial crisis."
"The current proposal by finance minister Scholz is one that we reject," he was quoted as saying at a joint press conference with German Chancellor Angela Merkel.
Last month, Scholz issued a statement expressing his confidence that an agreement on the EU FTT would be reached soon. However, Kurz's comments suggest that Austria at least is not on board.
Besides Austria and Germany, the other member states taking part in the EU FTT negotiations include Belgium, France, Greece, Italy, Portugal, Slovakia, Slovenia, and Spain. These countries are participating in the initiative under the EU's enhanced cooperation mechanism, which allows smaller groups of member states to proceed with EU legislation when unanimity on a proposal cannot be achieved.
As initially proposed by the European Commission in 2011, the FTT was to be imposed on all transactions in financial instruments, with the exchange of shares and bonds taxed at a rate of 0.1 percent and derivative contracts at a rate of 0.01 percent. However, member states failed to reach an agreement on the technical details of the draft directive. | 4 |
FC Bayern: Auch Inter Mailand wohl an David Alaba interessiert - Präsident Herbert Hainer glaubt an Verlängerung
Während der FC Bayern gerne mit David Alaba verlängern würde, soll nun auch Inter Mailand Interesse an dem Linksverteidiger bekundet haben.
David Alaba (27) besitzt beim FC Bayern ein Arbeitspapier bis 2021. Wie Präsident Herbert Hainer im kicker-Interview am Montag bestätigte, möchte der Verein ihn unbedingt halten: "Ich bin zuversichtlich, dass wir mit allen drei in absehbarer Zeit verlängern können", sagte Hainer über die Gespräche mit Manuel Neuer, Thiago und eben Alaba.
Laut Sport1 ist aber nicht nur der hinter dem Linksverteidiger her. Weitere Topklubs aus und sollen angeklopft haben, darunter auch . Deren Trainer Antonio Conte gilt als großer Alaba-Fan und wollte diesen bereits vor Jahren zu seiner früheren Station Chelsea locken.
FC Bayern: Alaba lehnte erstes Angebot zur Vertragsverlängerung ab
Ein erstes Angebot zur Vertragsverlängerung in München lehnte Alaba ab. Als Führungsspieler und Leistungsträger fühlte er sich nicht genug wertgeschätzt. Dennoch will Alaba nur wechseln, wenn das neue Team eine Chance auf den Champions-League-Titel hat, darum soll auch die erste Option sein.
Mehr Teams
Inter steht in der im Moment auf Platz drei hinter und . Der Rückstand auf die Hauptstädter beträgt jedoch bereits acht Punkte. | Tuttosport claims that Giroud and Inter are ready to finalise a deal that will take him to Serie A for next season.Giroud wants more playing time as he looks to make the France squad for the European Championships that will take place next summer.His Chelsea deal runs out this summer, so Inter boss Antonio Conte can bring him to Italy on a free transfer.The 33-year-old was linked to Inter in January, but a deal did not materialize. | 1 |
Wegen der Coronakrise sind in Deutschland nicht nur die Schulen geschlossen, sondern auch viele Ausbildungsbetriebe. Etliche betroffene Arbeitgeber nutzen nun digitale Ausbildungswege. In der Theorie klappt das gut, in der Praxis hapert es manchmal.
Ingolstadt/Berlin. Die Auszubildenden beim Automobilbauer Audi sollten keine Morgenmuffel sein. Schon um sieben Uhr geht der Ausbildungsbetrieb los, das gilt auch nach der Schließung der Audi-Bildungszentren wegen der Corona-Krise.
"Um sieben Uhr steht der Trainer digital vor der Gruppe und bespricht mit den Azubis die anstehenden Aufgaben", sagt Christoph Hermreck, der bei Audi für die Koordination der Berufsausbildung verantwortlich ist.
Für die rund 2400 Azubis bei Audi hat das Digital-Zeitalter nicht erst mit Corona angefangen. Schon seit einigen Jahren rüstet der Autobauer seinen Nachwuchs mit Tablets für das selbstständige Lernen aus. "Wir vertreten die Ansicht, dass die Dinge, die man sich selbst erarbeitet, die Dinge sind, die man nachher auch selbst vermitteln kann - auch diejenigen sind, die am besten hängen bleiben", sagt Hermreck. "Das hat man früher klassisch mit dem Trainer zusammen auf Papier gemacht, dann haben wir auf digitale Wege umgestellt."
Im September 2019 führte Audi dann die offene Lernplattform Moodle ein, die in ähnlicher Form in Bayern auch als Schul-Cloud-System "Mebis" verwendet wird. Hemreck räumt ein, dass der Digitalunterricht nicht das komplette Spektrum der analogen Ausbildung abdecken kann. "Der Theorieunterricht und das Thema Moodle laufen gut. Das sind interaktive Einheiten, das klappt hervorragend. Aber ich glaube, je länger das dauert, desto größer wird auch der Drang von den jungen Leuten, mal wieder richtig am Auto zu arbeiten oder im Schaltschrank zu stehen."
Dieser Aussage stimmt auch Hayrettin Topçu, Auszubildender im Bereich Kfz-Mechatroniker zu: "Das Schrauben am Auto fehlt mir schon ein wenig, aber sonst ist das Lernen grad auch irgendwie cool. Ich bin froh, dass unsere Ausbildung auf diese Weise weitergeht", sagt der Azubi im zweiten Lehrjahr bei Audi in Ingolstadt.
Wie gut die Ausbildung im Homeoffice funktionieren kann, hängt naturgemäß stark davon ab, ob sie kaufmännisch oder handwerklich ist. In kaufmännischen Berufen gibt es laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ohnehin viel digitale Arbeit, "die mit den modernen Kommunikationsmitteln auch von zu Hause aus erledigt werden kann". Anders sieht das im Handwerk aus. Hier sei eine Ausbildung im Homeoffice nur für kürzere Zeiträume denkbar, wie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mitteilt. Vor allem dann, wenn überwiegend praktische Aufgaben im Mittelpunkt der Lehre stünden. "Ist die Ausbildung in dieser Form über einen längeren Zeitraum nicht mehr möglich, muss sie gegebenenfalls ausfallen."
Vor Schwierigkeiten stehen auch die Schüler der Berliner Polizei-Akademie. Sie werden derzeit auf digitalem Weg mit Lernmaterial versorgt und können so auch Hausaufgaben erledigen oder Themen eigenständig und mit Anleitung der Ausbilder recherchieren. Doch ganz praktische Dinge, zum Beispiel wie man einen aggressiv auftretenden Tatverdächtigen am sichersten beruhigen oder gar festnehmen kann, ist digital nur unvollständig zu vermitteln. Doch schon vor der Schließung der Polizei-Akademie wegen einer möglichen Infektionsgefahr bereitete die Akademie-Leitung die Anschaffung eines digitalen Lernsystems vor, berichtet Michael Kokert, Fachgruppenleiter Führung/Pädagogik im Berliner Polizeipräsidium.
Auch in normalen Zeiten befänden sich die Auszubildenden der Polizei nicht immer auf dem Campus, sondern seien auswärts bei Hospitationen, auf den Dienststellen, in Praktika oder befänden sich in einer Einsatz-Trainingswoche. "Vor diesem Hintergrund sind wird dabei, ein "virtuelles Klassenzimmer" einzurichten, in das die Polizeischüler ständig reinschauen können." Auf dieser Plattform könne auch eine Kommunikation mit dem Klassenlehrer stattfinden, wenn die Auszubildenden nicht in der Akademie sind.
Wie bei der Berliner Polizei schauen auch bei Audi die Verantwortlichen auf den Zeitpunkt der Wiedereröffnung der Bildungseinrichtungen. "1,50 Meter Abstand ist jetzt für uns die maßgebliche Größe, und logischerweise braucht man dafür den doppelten Raum", sagt Audi-Manager Hemreck. Statt eine zeitversetzte Ausbildung quasi im Schichtsystem zu organisieren, vertraut der Autobauer auf die digitale Plattform. "Um die Azubi-Anzahl ein wenig zu entzerren, setzen wir dann teilweise weiter auf das Thema Home-Learning."
Dennoch hoffen alle Betroffenen auf ein möglichst rasches Ende der Beschränkungen. Manche Azubis befürchten auch Nachteile durch die Einschränkungen wegen des Coronavirus. Inwiefern sich die Krise auf die Übernahmechancen der Auszubildenden auswirken kann, lässt sich nach Angaben der DIHK-Experten zurzeit noch nicht sagen. Allerdings: "Je schneller die Einschränkungen für Wirtschaft und öffentliches Leben gelockert werden können, umso besser sind auch die Aussichten für Azubis, übernommen zu werden." ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer weist mit Blick auf den Fachkräftemangel in Deutschland darauf hin, dass Azubis dringend gebraucht werden. "Denn es muss uns bewusst sein, dass uns jeder Azubi, der krisenbedingt seine Ausbildung nicht zu Ende bringen kann, in der Zukunft als Fachkraft fehlen wird."
In der momentanen Situation kommen laut ZDH viele Betriebe an ihre Leistungsgrenze, wenn ihre Situation bedroht ist. Das habe dann auch Auswirkungen auf die Auszubildenden. "Wir müssen dringend vermeiden, dass Betrieben, die von der Krise massiv betroffen sind, nichts anderes übrig bleibt, als Ausbildungsverhältnisse zu beenden", sagt Wollseifer. Deswegen setzt sich der Verband dafür ein, dass auch Auszubildende bei den Regelungen zum Kurzarbeitergeld mitberücksichtigt werden. | A day after he was part of Chancellor Angela Merkel’s Corona conference with Germany’s federal states, First Minister Markus Söder introduced the path Bavaria intends to take. He wants to be more careful than others.
The circumstances in Germany, including in Bavaria, were relatively good compared to other countries, Markus Söder said in Munich. “Fortunately, we did not have to go through the kind of situation others did”, the Bavarian First Minister stated. But Germany’s successes were “a delicate little flower”. In order to avoid relapses and a return to harsher measures, the country needed to learn how to live with Corona.
Numbers Cause Optimism
Söder explained that Bavaria had implemented intensive measures earlier than most other federal states. He said the numbers were partially encouraging, but the state now had more than 1,000 Corona-related deaths. “Those are 1,000 too many”, Söder stated. The doubling time had increased from two to 22 days by now and the infection rate was below 1. These numbers made him optimistic, Söder said.
The doubling time is the time it takes the number of persons infected with the Coronavirus to double. And the infection rate is the number of individuals each infected person passes the virus on to, statistically. As long as that number is below 1, the infection will vanish at some point, in theory.
Time-Displaced Reaction
Söder made clear what he does not want, namely an “uncontrolled exit strategy”. Bavaria intended to react in a time-displaced way in order to see how the measures affected the number of infections, he said. “We are sticking to the strategy we were following so far. Where we ease measures, we take action for more protection.”
What reopening businesses is concerned, the Bavarian government wanted to be more careful than others, even though the fears of business owners would be taken seriously. Reopening retail businesses required preparation, Söder explained. That is why the dates differed from those listed in the document that had been approved in Berlin on Wednesday.
Prayer Services in May
Bavaria will let home improvement stores and gardening shops open this coming Monday, April 20th, 2020. On April 27th, shops with an area of up to 800 square meters (8,600 square feet) have permission to open. Hairdressers and foot care businesses will have to wait until May 4th. In all cases, hygiene and distance rules apply. In May, Söder wants to allow prayer services at churches, mosques and synagogues.
Regarding schools, Bavaria is allowing exams to take place from April 27th in the upper secondary school grades. Other grades may return to school on May 11th. Primary schools and kindergartens would have to remain closed for now, Söder stated.
Oktoberfest Might Be Cancelled
The one thing people around the world think of when they read or hear the word ‘Bavaria’ is the Oktoberfest. While no decision has been taken to cancel it, things do not look too good in this regard either. Söder said he was very skeptical and did not believe it could take place this year.
On January 27th, 2020, Bavaria was the first federal state to report a Coronavirus case. With more than 35,000 infected persons, it is the province most affected by the crisis today.
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Allerdings dürfe man aber auch die Differenzen nicht unterschätzen. "Jetzt gehen wir in eine neue Phase", so Michel. Nunmehr würden die Verhandlungen über den Wiederaufbauplan und das EU-Budget bis 2027 intensiviert. Es gebe die Bereitschaft aller, sich zu engagieren. Vor dem beabsichtigten Gipfel im Juli will Michel neue konkrete Vorschläge vorlegen, kündigte er an.
Der Vorschlag der EU-Kommission für einen 750 Milliarden Euro schweren Aufbaufonds und für ein 1,1 Billionen schweres EU-Budget ist umstritten. Österreich und andere Nettozahler beharren darauf, dass die Hilfen vor allem als Kredite und nicht als Zuschüsse fließen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron habe aber darauf beharrt, dass - wie von der EU-Kommission vorgesehen - 500 Milliarden der EU-Coronahilfen als Zuschüsse verteilt werden, hieß es.
Bundeskanzler Sebastian Kurz sieht "noch viel Diskussionsbedarf". Die Debatte am Freitag sei "der Startpunkt für lange Verhandlungen", so Kurz nach der Videokonferenz. Er bestätigte, dass demnächst bei einem Europäischen Rat im Juli in Brüssel weiter diskutiert werde. Der Kanzler bekräftigte die Forderung, dass die EU-Hilfen vor allem in Zukunftsbereiche wie Digitalisierung oder Ökologisierung investiert werden. Die Bereitstellung der Mittel sollte von Reformen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit abhängig gemacht werden. "Auch das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit ist von großer Bedeutung für uns", so Kurz weiter.
"Es braucht zudem Investitionen in die Forschung an Impfstoffen oder einem Medikament, um eine zweite Welle zu verhindern", sagte der Kanzler. "Wir sind unseren Steuerzahlern verantwortlich und lehnen daher eine Schuldenunion über die Hintertüre ab. Aus diesem Grund braucht es eine klarere zeitliche Befristung als derzeit vorgesehen. Wir treten auch ein für günstige Kredite statt Zuschüsse." Er werde sich weiterhin eng mit den Premierministern der Niederlande, Dänemarks und Schwedens abstimmen.
"Die Brücken, die wir noch zu bauen haben, sind groß", sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Deutschland übernimmt ab Juli für sechs Monate den EU-Ratsvorsitz. Es seien noch eine Reihe von Fragen zu klären, sagte die Kanzlerin am Freitag in Berlin nach der Videokonferenz. So müsse noch die Datenbasis genauer geklärt werden, auf die sich die Zahlungen bezögen. Man sollte auch soweit wie möglich die Schäden mit einbeziehen, die durch die aktuelle Krise entstanden seien.
Der italienische Premier Giuseppe Conte hat in seiner Ansprache beim Video-Gipfel für eine Einigung zum EU-Wiederaufbauplan bis Juli plädiert. "Der Vorschlag der EU-Kommission ist fair und ausgewogen. Das Abkommen muss bis Ende Juli abgeschlossen werden", sagte Conte. "Bei dieser Diskussion von historischem Ausmaß darf keine Gruppe von Ländern die Oberhand gewinnen. Europa in seiner Ganzheit muss mit der Kraft seines ehrgeizigen Vorschlags siegen", sagte Conte in Anspielung auf die "Sparsamen Vier" - die Nettozahler-Allianz von Österreich, Niederlande, Schweden und Dänemark.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich trotz fehlender Einigung zufrieden, sie freut sich auf die nächsten Schritte. Die EU-Führungsspitzen seien einer Meinung, dass die ernste Situation eine "ehrgeizige gemeinsame Antwort" erfordere, die "Solidarität, Investitionen und Reformen" kombinieren, sagte sie nach dem Gipfel.
EU-Ratspräsident Charles Michel will nun in die Verhandlungsphase eintreten und kündigte einen "physischen" EU-Gipfel in Brüssel für Mitte Juli an. "Wir können eine Einigung erzielen, wenn wir den Gesamtzusammenhang nicht aus den Augen verlieren", erinnerte die EU-Kommissionschefin. Zudem dankte sie der kroatischen Ratspräsidentschaft für die Zusammenarbeit. Kroatien habe Hervorragendes geleistet, so die Chefin der EU-Behörde in Brüssel. | VIENNA: Four EU countries dubbing themselves the “frugal four” presented their own proposal on Saturday for post-coronavirus economic recovery, restating their rejection of any jointly-issued debt instruments.
The group, comprising Austria, the Netherlands, Denmark and Sweden, wants emergency help for badly affected countries to take the form of one-off loans “on favourable terms” which must be agreed within two years, according to the proposal published by the office of Austrian Chancellor Sebastian Kurz.
In addition, the money lent must be “directed towards activities that contribute most to the recovery such as research and innovation, enhanced resilience in the health sector and ensuring a green transition,” the proposal says. Earlier this week French President Emmanuel Macron and German Chancellor Angela Merkel proposed a 500-billion-euro ($546 billion) fund to mend an economy devastated by the pandemic.
The fact that Germany signed up to a plan involving jointly-issued debt was seen as a historic turning point for the European Union given Berlin’s longstanding commitment to balanced public finances. But the so-called “frugal four” continue to insist there must be no “mutualisation of debt”—a process they believe would let the less disciplined and weaker EU economies get an undue benefit of cheaper funding on the back of their stronger northern peers.
The proposal published on Saturday says that support for economic recovery should be accompanied by “a strong commitment to reforms and the fiscal framework”—a key obligation for recipient states.
The four countries also say it will be necessary to “protect spending from fraud” by closely involving European prosecutors and anti-corruption officials. The proposal rejects the prospect of any “significant increases” to the EU’s budget, as envisaged by the Macron-Merkel plan to fund the recovery programme.
Instead it says the EU budget should be “modernized” and that savings could be achieved “by reprioritising in areas that are less likely to contribute to the recovery”.
In contrast, Covid-19-related expenditure could be frontloaded or temporarily topped up, the proposal says. Given the gloomy economic forecasts for this year, “additional funds for the EU, regardless of how they are financed, will strain national budgets even further,” the four countries say.
Next week the European Commission, the EU’s executive arm, is set to present its own plan for how to stimulate economic recovery after the crisis. | 3 |
Sturm-Alarm in Italien: Das gewaltige Unwetter über italienischen Urlaubsorten brachte nicht nur Sturm und Wassermengen - sondern auch einen gigantischen Sandsturm.
Update vom 22. Dezember 2019: Erneut wurden Italien, Frankreich und Spanien von massiven Schnee- und Regenfällen getroffen. Mehrere Menschen starben. Das Ausmaß der Winterstürme „Elsa“ und „Fabien“ sind noch nicht absehbar.
Update vom 18. August: Losgelöste Naturgewalten - Das Unwetter, das über Italien tobte, sorgte nicht nur für eine Superzelle und eine Wasserbombe, sondern auch für einen gigantischen Sandsturm. Die Zeitung „La Nuova Ferrara“ veröffentlicht auf ihrer Facebook-Seite ein erschreckendes Video.
Währenddessen gibt es in Deutschland Unwetter-Warnungen vor Orkanböen und Extremwetter. Und in Frankreich und über Korsika ziehen Rekord-Stürme auf.
Gigantische Superzelle verwüstet Urlaubsorte in Italien - nun ist das schlimme Ausmaß klar
Update vom 16. August 2019: Knapp drei Tage nachdem eine gigantische Superzelle einige Urlaubsorte in Italien verwüstet hatte, scheint nun das ganze Ausmaß des Unwetters deutlich zu werden. Wie Reisereporter berichtet, sollen durch die „Wasserbombe“, wie ein Experte das Unwetter bezeichnete, insgesamt vier Personen verletzt worden sein.
Mehrere Bäume krachten demnach auf Autos und Wohnwagen, ein Campingplatz musste evakuiert werden. Wie das Portal ebenfalls wissen will, wurde sogar die Bahnverbindung zwischen Mailand und Paris kurzzeitig unterbrochen.
Wie das Wetter in Deutschland wird lesen Sie immer in unseremDeutschland-Wetter-Ticker nach.
Gigantische Superzelle verwüstet Urlaubsorte in Italien - Experten sprechen von „Wasserbombe“
Ursprungsmeldung vom 15. August 2019: Pallanza - Das beschauliche Pallanza ist ein Ortsteil der italienischen Gemeinde Verbania. Ein idyllischer Urlaubsort am südwestlichen Ufer das Lago Maggiore. Hier macht Ferien, wer Ruhe und Erholung sucht.
Alles andere als ruhig ging es dort vor zwei Tagen zu. Ein Monstersturm fegte durch den Ort, riss Tische und Stühle mit sich, wirbelte sie wie Spielzeug durch die Luft. Ein Augenzeuge hielt den Horrorsturm in einem Video fest.
Italien-Unwetter: Superzelle über Brescia - „Wie Indepence Day“
Brescia in der Lombardei wurde vor drei Tagen ebenfalls von einem gewaltigen Sturm überrascht. Ein Augenzeuge hat eine gewaltige Superzelle festgehalten, die den Himmel verdunkelte. Es schien wie „Independance Day“ kommentierte ein Augenzeuge das Spektakel.
Video: Schreckliche Unwetter in Italien
So schildern örtliche Medien den dramatischen Sturm: „Am Nachmittag ging es los, der Himmel wurde dunkler und bedrohlicher, der Wind frischte auf, entwickelte sich zum Sturm, faustdicke Hagelkörner schlugen auf, Bäume stürzten auf die Straßen.“
+ Schreckensszene in Pallanza: Sturm reißt Tische und Stühle mit sich © Screenshot Youtube
Italien-Unwetter: Chieri bei Turin unter Wasser
Auch das Piemont wurde von einem schweren Sturm heimgesucht. Innerhalb von nur einer Stunde stand Chieri bei Turin unter Wasser, wie italienische Medien melden. Die Straße verwandelten sich in Flüsse. Die Behörden sprechen von einer „Wasserbombe“, die Bäume entwurzelte und Hausdächer beschädigte. Es war „ein Sturm von noch nie da gewesenem Ausmaß“, schreibt die Zeitung „bresciatoday.it“.
Sommer in Italien mal anders: Auch in den nächsten 10 Tage ist in dem beliebten Urlaubsland keine Besserung in Sicht, wie Wetterexperte Kachelmann ankündigt.
In Spaniens Hauptstadt wütete ein heftiges Gewitter. Der Großraum von Madrid stand unter Wasser. Sogar Autos wurden von den Fluten mitgerissen.
es
Stürme, Regenwetter, Frösteltemperaturen - Ist der Sommer 2019 schon vorbei? In Venedig wird unterdessen der Notstand ausgerufen. Dort überflutet Hochwasser die Stadt.
Auch politisch geht es in Italien derzeit stürmisch zu: Nach einstweiliger Verfügung wegen Twitter-Foto - nächster Rückschlag für Salvini
Wetter verrückt: In Deutschland fiel bereits der erste Schnee
Auch dramatisch: Gigantischer Gletscher bricht ab und begräbt beinahe Kajakfahrer - unfassbares Video | Exposure to high levels of air pollution could increase the chances of dying from COVID-19. That’s according to the results of a new study.
By analysing coronavirus fatalities in 66 administrative regions in Italy, Spain, France and Germany, scientists found that of the 4,443 deaths, 3,487 were in five regions in northern Italy and central Spain.
Data shows these regions – which include the cities of Milan, Bologna, Turin, Venice and Madrid – are main nitrogen dioxide hotspots over Europe. The combination of pollution, surrounding mountain ranges and weather conditions make it difficult for dirty air to disperse from urban areas.
‘Important contributors to fatality’
Yaron Ogen, a researcher at the Martin Luther University in Germany, said: “These results indicate that the long-term exposure to this pollutant may be one of the most important contributors to fatality caused by the COVID-19 virus in these regions and maybe across the whole world.”
Earlier studies showed that exposure to nitrogen dioxide causes inflammation in the lungs. This latest research suggests that topography and atmospheric conditions could also play a part in the death rate.
Ogen continued: “Poisoning our environment means poisoning our own body and when it experiences a chronic respiratory stress, its ability to defend itself from infections is limited.”
‘This new study is worrying’
Jenny Bates, an air pollution campaigner at Friends of the Earth, told the Guardian: “This new study is worrying. We know nitrogen dioxide is a toxic gas that inflames the lining of the lungs and reduces immunity to lung infections, so it may not be surprising that people who have suffered in areas with high levels of nitrogen dioxide could be more susceptible to coronavirus.
“This is all the more reason to keep traffic and pollution levels down as much as possible now and get out of this terrible situation with a view to fewer but cleaner vehicles on the road.”
These findings are backed by similar studies across the world. Research in the United States suggests COVID-19 death rates increase by around 15 percent in areas with even a small increase in fine-particle pollution levels.
Air pollution in the UK has dropped dramatically since lockdown measures were enforced in March. Some cities have seen a 60 percent fall in airborne nitrogen dioxide. | 1 |
Bald trennen sie 7600 km – in Wahrheit liegen schon lange Welten zwischen ihnen.
Der anstehende Umzug von Prinz Harry (35) nach Kanada zu seiner Meghan (38) ist der Höhepunkt seines bitteren Bruderkriegs mit Prinz William (37).
Was lief schief?
Löwenmutter und Bärenbrüder: Prinzessin Diana (damals 28) mit William (r., damals 7) und Harry an dessen fünften Geburtstag am 15. September 1989 Foto: picture alliance / empics
Das Verhältnis der Brüder leidet nicht erst seit dem MEGxit. Schon zu Beginn der Beziehung zwischen Meghan und Harry gab es erste Anzeichen der Entfremdung der einstigen Bärenbrüder.
Palast-Insider ließen wiederholt verlauten, Harry sei der Ansicht, William habe die künftige Herzogin nicht herzlich genug willkommen geheißen. Es kam deswegen immer wieder zu lautstarken Streitereien.
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Krisen-Geständnis
Der Stachel der Missachtung saß von Anfang an tief. So tief, dass Harry beim Pärchen-Interview mit Meghan im September 2019 vor laufender Kamera gestand: „Teil dieser Rolle und auch dieser Familie ist es, unter Druck zu stehen. Es ist unvermeidlich, dass Dinge passieren.“
Ein Satz, eine Entscheidung: Für Harry steht seine eigene Familie über der Liebe zu seinem Bruder!
Vier Royals, zwei Lager (v. l.): Herzogin Meghan mit Prinz Harry und Prinz William mit Herzogin Kate Foto: Getty Images
Royale Resignation
Vergangenen Montag dann der MEGxit. Harry hat für Meghan nicht nur mit dem Königshaus, sondern auch mit seinem Bruder gebrochen.
William, nach zwei Stunden Krisengipfel gezeichnet, sagte laut „Sunday Times“: „Ich habe immer einen schützenden Arm um meinen Bruder gelegt, ich kann es nicht mehr – wir sind keine Einheit mehr!“
Ihr schwerster Tag: William (2. v. l.) und Harry (2. v. r.) mit Prinz Philip (l.), Charles Spencer und Prinz Charles (r.) folgen dem Sarg von Diana am 6. September 1997 Foto: picture alliance / empics
Meghans miese Rolle
Laut der britischen TV-Dokumentation „Kate vs. Meghan: Prinzessinnen im Krieg?“ kritisierte William intern von Anfang an die Geschwindigkeit der Beziehung zwischen Harry und Meghan.
Harry, dünnhäutig vor frischer Liebe, empfand das als Angriff auf seine Gefühle – und auf Meghan!
Harry und Meghan – zwei gegen den Rest? Foto: AP
Krieg mit Kate
Die frischgebackene Herzogin dagegen soll von Anfang an auf Kriegsfuß mit Kate gestanden haben.
Hollywoodreifer Höhepunkt: Meghan erteilte nach der Geburt des kleinen Archie (8 Monate) den Kindern ihrer Schwägerin Hausverbot. Ansteckungsgefahr! Ferner soll sie im Beisein Kates geätzt haben: „Ich will keine Ratschläge von IHR!“
Hass der Hoheiten
Königlicher Klamauk unter Kerlen: Harry (l.) und William 2010 mit einer Python in Botswana Foto: picture alliance / empics
Eine royale Quelle zur „Times“: „Es scheint, als würde Meghan Kate hassen. Meghan wird nie nett zu ihr sein.“ Ein Zickenkrieg zulasten einer einst unerschütterlichen Bruderliebe.
„Als Brüder hat man eben gute und schlechte Tage“, sagte Harry im September 2019. Die schlechten Tage scheinen zur üblen Gewohnheit zu werden. | Former royal chef reveals trick for getting Prince William and Prince Harry to eat their vegetables By Heather Cichowski
No kid loves to eat their vegetables – especially broccoli – and that included Prince William and Prince Harry when they were children!
Former royal chef Darren McGrady recently shared the hack he and the boys' nanny used to get the youngsters to eat more veg.
Darren, who was a personal chef to Harry, William, the Queen and the late Princess Diana for 15 years, talked about the trick while sharing a recipe for the boys' childhood crispy chicken with mac and cheese in his latest YouTube video.
Understandably, Harry and William loved the crispy skin-on chicken thighs, which were prepared very simply with salt before being roasted in the oven. And who can resist a side of gooey mac and cheese?
The former royal chef divulged that the princes also enjoyed the chicken and mac and cheese with shucked corn, but when their nanny was in the house, the chicken had to be accompanied by broccoli. And the trade-off was that Harry and William had to eat a floret of broccoli for every piece of chicken they gobbled up!
"William and Harry loved this [the crispy chicken and mac and cheese] with shucked corn, but when Nanny was in the house..." Darren said, before emphatically shaking his head and saying, "she insisted that the boys must always eat their greens. And so, she insisted that it was broccoli all the time."
"The boys, I guess like any boys, weren't huge fans of broccoli, but what she said was 'When you do the broccoli I want you to have one piece of broccoli with each piece of chicken,'" he continued.
"So, the boys had to have the broccoli if they wanted to have the chicken."
And they were growing boys with big appetites, which meant they likely had more than one piece of chicken – and in turn, more broccoli.
"And of course the boys were big eaters. Two, three, sometimes four pieces [of chicken], that meant they got the broccoli," Darren continued.
And nanny really made sure the young royals got as much of their greens as possible.
"I remember nanny coming out of the dining room afterwards," Darren reminisced. "And she said, 'Well they ate their broccoli. Next time you do it, can you do bigger florets of broccoli, please?' Winked at me and walked out!"
We have a feeling some parents will be trying the clever hack on the picky eaters in their households next!
MORE: Darren McGrady reveals what Prince William and Prince Harry liked to do for Princess Diana on Mother's Day
Darren recently chatted with HELLO! Canada and shared a delicious Mother's Day recipe that could be made for any occasion. He also opened up about how Princess Diana liked to spend Mother's Day with William and Harry.
In this challenging time, it’s really hard to be separated from family and friends. It’s also a time when everyone needs a beautiful escape. Here at Hello! Canada, we’re still busy creating the magazine you know and love, to spread positivity and provide some entertainment as a gentle reprieve from all the hard news. And with our new special offer for subscribers, there’s never been a better time to have Hello! delivered directly to your front door. Why not treat yourself, or someone you love, today? | 2 |
Sie planen bereits Ihren Urlaub für 2020? Dann sollten Sie sich die bundesweiten Feiertage 2020 schon mal vormerken. Doch die Enttäuschung ist bereits groß.
In Deutschland gibt es einige gesetzliche Feiertage. In den vergangenen Tagen fielen sie oftmals so günstig, dass einige Arbeitnehmer aus ihren Urlaubstagen mehr herausholen konnten. Schließlich mussten sie teilweise nur die Brückentage, also die Tage, die zwischen einem Feiertag und dem Wochenende liegen, frei nehmen. Diese sind für die Urlaubsplanung besonders wertvoll - schließlich sichern Sie sich am Ende mehr freie Tage am Stück - und damit die maximale Erholung!
Feiertage 2020 fallen häufig auf ein Wochenende
Nicht so im kommenden Jahr. 2020 fallen die Feiertage leider häufig auf ein Wochenende. Hier finden Sie einen Überblick über die gesetzlichen Feiertage deutschlandweit im neuen Jahr.
Datum Feiertag Wochentag 01.01.2020 Neujahr Mittwoch 10.04.2020 Karfreitag Freitag 12.04.2020 Ostersonntag Sonntag 13.04.2020 Ostermontag Montag 01.05.2020 Tag der Arbeit Freitag 21.05.2020 Christi Himmelfahrt/Vatertag Donnerstag 31.05.2020 Pfingstsonntag Sonntag 01.06.2020 Pfingstmontag Montag 03.10.2020 Tag der deutschen Einheit Samstag 25.12.2020 1. Weihnachtsfeiertag Freitag 26.12.2020 2. Weihnachtsfeiertag Samstag
Auch interessant: Urlaubstage ins nächste Jahr mitnehmen - darf der Chef das verbieten?
Bayern, Baden-Württemberg & Co.: Hier fallen zusätzliche Feiertage 2020 an
Wie oben in der Tabelle abzulesen, fallen in diesem Jahr viele traditionelle Feiertage aufs Wochenende. Doch glücklicherweise verfügen die einzelnen Bundesländer 2020 über Feiertage, an denen Arbeitnehmer zuhause bleiben können. So sind die Unternehmen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt an Heilige Drei Könige (Montag, den 06.01.2020) geschlossen. Arbeitnehmern in diesen Bundesländern dürfen sich also über ein verlängertes Wochenende freuen.
Erfahren Sie hier: Zwölf Wochen Urlaub im Jahr: Diese Firma macht's möglich.
Hingegen sollten sich Angestellte in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland den 11.06.2020 vormerken. An diesem Donnerstag wird in den sechs Bundesländern Fronleichnam begangen. Wer also frühzeitig für den darauffolgenden Freitag Urlaub einreicht, kann ebenfalls ein verlängertes Wochenende genießen.
Lesen Sie auch: Überraschend: Das dürfen Sie trotz Krankschreibung machen.
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jp
Ranking: In diesen Berufen gibt es die meisten Urlaubstage Zur Fotostrecke
Rubriklistenbild: © dpa / Kay Nietfeld | COVID-19 cases in Nepal cross 200-mark with largest single day spike 13 May 2020 | 11:34 AM Kathmandu, May 13 (UNI) COVID-19 cases in Nepal crossed 200 mark after the Ministry of Health and Population on Tuesday reported 83 new cases, in the largest single day spike in cases. see more..
Shutdown of activities amid COVID-19 is helping recover marine environment: UN 13 May 2020 | 11:12 AM Geneva, May 13 (UNI) The COVID-19 pandemic, which has significantly reduced shipping and industry production worldwide, may provide a much-needed reprieve for the marine ecosystems to recuperate from the overwhelming pollution, the UN Economic and Social Commission for Asia and the Pacific (ESCAP) said on Wednesday. see more..
New Zealand relaxes lockdown restrictions midnight 13 May 2020 | 10:50 AM Wellington, May 13 (UNI) New Zealand reported no more COVID-19 cases for two consecutive days on Wednesday, with the total number of confirmed and probable cases remaining at 1,497, as the country is about to relax lockdown restrictions midnight. see more..
Australian university staff agree to pay cuts to save 12,000 jobs 13 May 2020 | 9:37 AM Sydney, May 13 (UNI) University staff across Australia agreed to mass pay cuts on Wednesday, in order to save around 12,000 positions from being lost as COVID-19 hammers the industry. see more.. | 1 |
Sebastian Kurz spricht sich für regionale Lockerungen in einzelnen Regionen oder Bundesländern aus. Foto: APA/HELMUT FOHRINGER
Wien – Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kann sich aufgrund der unterschiedlichen Corona-Entwicklungen in einzelnen österreichischen Gebieten regionale Lockerungen von Corona-Maßnahmen vorstellen. Das sagte er am Freitagabend in einem Interview auf oe24.tv. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hatte sich zuletzt wiederholt für differenzierte Maßnahmen ausgesprochen.
Am Samstag erneuerte er seine Forderung in einer Aussendung. "Ich habe bereits Anfang April vorgeschlagen, dass in Bundesländern wie z.B. Kärnten oder auch einzelnen Regionen, in denen es nur sehr wenige mit Corona infizierte Personen gibt, einige der sehr strengen Maßnahmen früher als in anderen Bundesländern gelockert werden sollten", erinnerte Kaiser. Dass Kanzler Kurz nun einlenke und sich ebenfalls für regionale Lockerungen ausspreche, sei für ihn "erfreulich".
Drei aktuell Infizierte
Ebenfalls erfreut teilte Kaiser gemeinsam mit Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) mit, dass sich in Kärnten seit Samstag kein Coronapatient mehr in Krankenhausbetreuung befindet. Kärnten verzeichne nur noch drei aktuell infizierte Personen und 395 Genesene, hieß es in der Mitteilung.
Kurz sagte am Freitag in dem Interview, je unterschiedlicher die Entwicklung sei, desto mehr verlange sie danach, sich regional darauf einzustellen. "Wir haben das auch immer wieder mit den Landeshauptleuten besprochen. Es ist mittlerweile eine Realität, dass die Entwicklungen unterschiedlich sind", sagte Kurz und betonte: "Ich bin da in einem guten Gespräch mit Landeshauptmann Kaiser und wir werden das mit den anderen Landeshauptleuten besprechen."
Auch eine Tourismus-Testregion in Kärnten
Auch die erste bekannt gewordene Projektregion für angekündigten Testungen im Tourismus liegt in Kärnten. Laut dem Amt der Kärntner Landesregierung sei diese der Wörthersee. "Wir konnten in Gesprächen mit dem Bund erreichen, ein Pilotprojekt in Kärnten zu starten. Diese entschlossene Tourismuspolitik braucht es jetzt", gab Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig am Samstag per Aussendung bekannt.
Prompt folgte die Verkündung aller fünf Testgebiete. Laut einer Aussendung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus vom Samstag fiel die Wahl auf Montafon (Vorarlberg), Wilder Kaiser (Tirol), Wachau (Niederösterreich), Spielberg (Steiermark) und eben den Wörthersee.
Anzahl der Regionen soll schrittweise erhöht werden
Die Regionen seien nach geografischen und wirtschaftlichen Kriterien ausgewählt, um für den Vollbetrieb die Testlogistik unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen erproben zu können, heißt es. Die Unternehmen in den Testregionen sollen in der nächsten Woche nähere Informationen über den konkreten Ablauf erhalten. Die Anzahl der Regionen mit Testungen soll bis zum Vollbetrieb Anfang Juli schrittweise erhöht werden.
Die Kosten der Testungen würden wie angekündigt vom Bund getragen, wobei die getesten Betriebe eine Kennzeichnung erhalten würden. Damit soll ersichtlich werden, dass die Mitarbeiter in dem jeweiligen Betrieb regelmäßig getestet werden. "Wir wollen unseren Gästen – sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland – ein Maximum an Sicherheit und Freude im Urlaub bieten", wurde dazu Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zitiert.
Auch Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) betonte, dass die regelmäßige und flächendeckende Testung von Mitarbeitern mit Gästekontakt im Tourismus größtmögliche Sicherheit bringe: "Mit der Fixierung der fünf Pilotregionen setzen wir den Startschuss dafür, dass wir ab Juli bis zu 65.000 Testungen pro Woche durchführen können. Schutz und Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter stehen an oberster Stelle." (red, APA, 23.5.2020) | In Burgenland’s state elections, socialist Hans-Peter Doskozil (SPÖ) won the absolute majority, bringing a ray of hope to the Austrian socialist party which has suffered a multitude of defeats recently. One would think the party could learn something from this, but a party insider thinks this is unlikely. EURACTIV Germany reports.
For Austria’s social democracy, it was a ‘red spark of hope’ in what has been quite a dark period for the party. While the SPÖ has been losing elections for months, it was able to increase its voter count by 8% in the Burgenland state elections, where it now holds an absolute majority of 49.94%.
Overnight, top candidate Hans-Peter Doskozil became a beacon of hope for the SPÖ. And if the party wants to start winning elections in 2020 in the hope of ‘making a comeback’, it may just want to learn a thing or two from this victory.
The state of the Social Democratic Party is “desolate and disastrous”, a party insider, who wants to remain anonymous, told EURACTIV. From obtaining the worst result in the party’s history in the legislative elections of 2019 (21.2 %), it plummeted to 16% in the polls.
Austrian socialists and right-wing populists doing poorly in polls Austria’s government of experts is now in place. Now the question arises: when should a new government be elected? An analysis by Herbert Vytiska.
Yet, it is said that the party leadership is not capable of reform, that critical voices and new ideas are not heard. Although reform had been announced for 2020, the insider had little hope for it.
Apart from the general lack of will to change, discussions are also avoided, in order to be perceived as a united front. However, this hardly ever succeeds, and chairwoman Pamela Rendi-Wagner, in particular, is often criticised from within her ranks.
Doskozil’s SPÖ in Burgenland, however, has succeeded in making a united appearance, which voters saw as conveying stability. In general, it was Doskozil himself who influenced the votes, according to a study by the opinion research institute SORA.
“This was not a victory of the SPÖ, but Doskozil,” the insider said.
The crisis manager from next door
While the federal SPÖ struggles to address both liberal academics and workers, Doskozil positions himself as an ordinary man. He doesn’t care “if left-wing elites like what we do,” he told Austrian broadcaster ORF.
He has also distanced himself from the image of a tactical politician.
When the SPÖ discussed the new social democratic narrative after the 2019 election defeat, he told daily newspaper DER STANDARD: “Narrative! I can’t hear the word anymore!”
Besides, Doskozil was already able to prove his competence as a crisis manager. When hundreds of thousands of people were coming to Austria via Burgenland in 2015, the then head of the provincial police, Doskozil, coordinated the emergency forces.
At that time he said in an interview with the KURIER: “If I were in the position of a refugee – even if I were an economic refugee – and saw how much better life is in Europe, I would flee too”.
'We wanted to stop the right-wing authoritarian trend,' says Green Austrian MP In an interview with EURACTIV Germany, Green Austrian MP Lukas Hammer spoke about his party’s negotiations with the Austrian People’s Party (ÖVP) while drafting the coalition agreement and why his party took the risk of accepting tough migration policies in exchange for increased climate protection.
The SPÖ’s right-leaning faction
But a lot has changed since then.
Doskozil became defence minister in January 2016 and, in January 2019, Burgenland’s new governor. As his roles changed, so did his rhetoric on migration and asylum.
In a strategy paper entitled “Integration before immigration”, Doskozil called for the protection of those eligible for asylum, but also for quicker deportations, emphasising that “those seeking protection can best be helped close to their countries of origin”.
This is why Doskozil is often considered to be part of the more right-leaning faction of the SPÖ. But also because he, as Burgenland’s governor, had formed a coalition with the far-right FPÖ, which he told EURACTIV was a “reliable government partner”. And this completely contradicts the relations between the SPÖ and the FPÖ at the federal level.
Right turn for Federal SPÖ?
In comparison to the SPÖ at the federal level, Doskozil stands for “left-wing social policy and more restrictive security policy”, said the party insider, explaining that this would be the right course for the party.
Currently, it has the image of a (pro)”immigrant party”, but “in more right-wing parts of the country” one should no longer be perceived this way, the insider added. Although people should be granted asylum, the SPÖ should also communicate “that we are against open borders and do not stand for children wearing headscarves”.
Doskozil also told EURACTIV he expects the SPÖ to “take a very close look at what can be learnt from our successful path” at the federal level because “social democracy must manage the balancing act between social and security issues”.
Doskozil already gave an example of this: On the very evening of winning the election, he said in a TV interview that the SPÖ should reconsider its rejection of the government’s planned preventive detention.
Austria's new conservative-Green coalition enthusiastic about climate and Europe Austrian Chancellor Sebastian Kurz has formed what is now his second ruling coalition, this time between his conservative ÖVP party and the Greens, replacing the interim government of experts. Although the new government is set to make Austria a climate pioneer, there are question marks as to how long the new alliance is likely to last. EURACTIV Germany reports.
Leadership question after elections in Vienna
However, the insider fears that hope for real reform is limited. Losing the elections in socialist-run Vienna, set for autumn 2020, would deal a final deathblow to the SPÖ. And since the party wants to appear united until then, it is unlikely to discuss new ideas.
This means the leadership question will come up after the Vienna election – but, according to the insider, this will be done relatively safely.
In case of an election debacle, Rendi-Wagner would be branded a “loser”.
If, however, Vienna’s mayor Michael Ludwig wins the Vienna election, the party’s power will emanate from the three socialist governors: Doskozil, Ludwig and Peter Kaiser in Carinthia.
And even if none of them run, they will likely be the ones deciding new leadership.
Strache prepares his political comeback following Austrian corruption scandal The guessing games have come to an end as Austria’s former Vice-Chancellor Heinz-Christian Strache announced on Monday (17 June) he will remain politically active in Vienna and won’t take up his MEP seat in Brussels. An analysis by Herbert Vytiska for EURACTIV Germany.
[Edited by Zoran Radosavljevic] | 1 |
Nützliche Zeugenaussage Ronaldinho entgeht Anklage wegen gefälschten Passes
Der brasilianische Ex-Fußballnationalspieler Ronaldinho reiste mit einem gefälschten Pass nach Paraguay – und kommt nun um eine Anklage herum: Offenbar gab er wertvolle Hinweise auf Hintermänner. | Ronaldinho had his Brazilian passport withdrawn in November 2018 after failing to pay a $2.5 million fine for environmental damage
Former Brazilian football star Ronaldinho and his brother were “deceived” and will not face prosecution for traveling to Paraguay on false documents, officials said Thursday.
Prosecutor Federico Delfino said he had recommended not pursuing Ronaldinho and his brother Roberto de Assis Moreira.
“But on the condition of admitting committing the crime of which they are accused, in this case the use of false documents,” he said.
Ronaldinho’s lawyer had earlier denied that he and his brother had used fake passports to enter Paraguay.
“We have proceeded to charge several people,” Delfino told the press.
“Ronaldinho and his brother Roberto contributed relevant information to the investigation” and were then removed from the case.
The brothers were acting in “good faith” in receiving the falsified Paraguayan documents, he said.
“The information that they provided is very useful in disrupting a criminal organization dedicated to the production of false documents,” he said.
Brazilian authorities withdrew Ronaldinho’s passport in November 2018 after he failed to pay a $2.5 million fine for environmental damage incurred during the building of a property in Porto Alegre, in southern Brazil.
The World Cup winner and his brother were questioned for more than seven hours by the public prosecutor in Asuncion.
Ronaldinho had been invited to the Paraguayan capital by a foundation for needy children, and to promote his new book.
-AFP | 4 |
Berlin (dpa) - Polizeibehörden und Zoll können in Datenbanken der deutschen Sicherheitsbehörden aktuell auf mehr als 5,8 Millionen Gesichtsbilder zugreifen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Innenexperten Andrej Hunko (Linke) hervor.
Wie das Innenministerium darin weiter ausführt, hatte die für politisch motivierte Kriminalität und Spionage zuständige Abteilung des Bundeskriminalamtes (BKA) Anfang Januar zudem weitere 3124 Fotos «recherchefähig gespeichert». Der Bildbestand der Staatsschutz-Abteilung ist allerdings nicht für alle Nutzer des polizeilichen Informationsverbunds zugänglich.
Der Bundestag diskutierte am Donnerstag kontrovers über den Einsatz von Systemen zur automatisierten Gesichtserkennung im öffentlichen Raum. Diese Systeme können Menschen, deren Fotos in einer Polizeidatenbank gespeichert sind, sozusagen live erkennen, wenn sie von einer Videokamera gefilmt werden.
FDP und Grüne sind gegen den Einsatz der Technologie. Die FDP fordert ein gesetzliches «Recht auf Anonymität» im öffentlichen Raum, das aber zum Zweck der Gefahrenabwehr und zur Strafverfolgung eingeschränkt werden kann. Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will vorerst auf den Einsatz entsprechender Software verzichten. Er habe dazu noch Fragen, hatte er vergangene Woche erklärt. Deshalb ließ er einen Passus zur Verwendung entsprechender Software an Bahnhöfen und anderen sicherheitsrelevanten Orten aus einem internen Entwurf für das neue Bundespolizeigesetz streichen.
Unionsvertreter machten sich in der Debatte für den Einsatz der automatischen Gesichtserkennung stark. Unbescholtene Bürger hätten nichts zu fürchten, betonte der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Mathias Middelberg (CDU). Die Aufnahmen würden schließlich mit einer Datenbank verglichen, in der Bilder von Schwerstkriminellen und Terroristen gespeichert seien. «Das ist gewissermaßen eine Verbrecherdatei mit Verbrechergesichtern.»
Der AfD-Abgeordnete Roman Reusch sprach von einem «wunderbaren Fahndungsinstrument», das man den Behörden bei der Jagd auf Schwerverbrecher nicht aus der Hand schlagen dürfe.
SPD-Vertreter wiesen auf Schwächen des Systems hin. «Eine automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum ist sehr einfach auch zu überlisten», warnte die innenpolitische Sprecherin Ute Vogt. Täter könnten sich tarnen, Bürger würden jedoch anlasslos kontrolliert. Ihr Parteikollege Uli Grötsch kündigte an: «Wir haben neben rechtlichen auch ethische Fragen zu diskutieren. Dafür brauchen wir Zeit.»
Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Konstantin Kuhle, warnte vor Hunderten falschen Treffern am Tag. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Konstantin von Notz, bemängelte: «Die Systeme sind völlig unausgereift, die Fehlerquote ist horrend.» Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, André Hahn, forderte ein «klares Stoppzeichen» für die Technologie. «Der öffentliche Raum dient dann praktisch nur noch der Fahndung.»
Auch wenn der automatisierte Einsatz mit Video-Kameras vorerst Zukunftsmusik bleibt: Schon jetzt werden Systeme zur Gesichtserkennung für die Suche nach konkreten Personen in den Datenbanken der Polizei eingesetzt. Nach Angaben der Bundesregierung wurden im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 23 915 Anfragen an das Gesichtserkennungssystem des BKA gestellt. Die Bundespolizei recherchierte in diesem Zeitraum 1200 Mal und identifizierte dabei 219 Menschen.
Im vergangenen Jahr hatte das BKA Gesichtserkennungssysteme von fünf Herstellern getestet. Der Auftrag für ein neues System soll noch vor Ende März erteilt werden. Eingesetzt werden könnte die Software etwa bei polizeilichen Ermittlungsarbeiten oder im polizeilichen Erkennungsdienst. Die genaue Funktionsweise der Systeme sei dem BKA nicht bekannt, heißt es in der Antwort der Bundesregierung. Allerdings kämen dabei «Methoden des maschinellen Lernens» zum Einsatz. | BERLIN — A cross-party group of German lawmakers want to work with the European Parliament to resolve a challenge from Germany’s top court to the European Central Bank’s flagship policy program, the Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung reported.
The German Constitutional Court last month gave the ECB three months to explain the proportionality of its bond purchases or risk losing Germany’s Bundesbank — one of 19 national central banks that are members of the ECB — as a participant. It also called on the German parliament and government to challenge the ECB on the matter.
The ruling poses a conundrum for Berlin, which is bound to respect the Karlsruhe court but at the same time does not want to erode the independence of the ECB, whose unprecedented economic stimulus program has kept the euro zone intact.
The Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung said in an advance release from Sunday’s edition that an idea floated by Sven Simon, a member of the European Parliament with Chancellor Angela Merkel’s Christian Democrats (CDU), was emerging as a potential solution.
Simon has suggested that the Bundestag, the lower house of parliament in Berlin, should demand a statement of clarification from the European Parliament, rather than the ECB.
Unlike national parliaments, the European Parliament has the right to put questions to the ECB, and the ECB president gives testimony to the European legislature in regular hearings.
Simon has therefore written to the ECB asking it to make its internal deliberations on the effects of its policy action public. If it did so, it would, in Simon’s view, make it clear that it had in fact carried out the audit that Karlsruhe requires, the newspaper reported. The bank is obliged to reply.
The CDU and its Bavarian sister party, the Christian Social Union (CSU) support the proposal, along with their Social Democrat (SPD) coalition partners, and the opposition Greens and liberal Free Democrats (FDP), the paper added. (Writing by Paul Carrel; Editing by Kevin Liffey) | 1 |
Der demokratische US-Präsidentschaftsbeweber Biden hat der Familie des bei einem Polizeieinsatz getöteten George Floyd sein Beileid ausgesprochen.
Der Anwalt der Familie sagte, Biden und seine Frau hätten sich in Houston im US-Bundesstaat Texas mehr als eine Stunde lang mit Floyds Angehörigen getroffen. Die beiden hätten der Familie zugehört, ihren Schmerz erfahren und ihr Leid geteilt. Biden sagte anschließend dem Sender CBS, die derzeitigen Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt seien einer der großen Wendepunkte in der amerikanischen Geschichte, was die Bürgerrechte angehe.
Der Leichnam Floyds soll heute in Houston beigesetzt werden; dort war der 46-jährige Schwarze aufgewachsen. Zuvor findet eine Trauerfeier statt, bei der Biden per Videoübertragung zu den Anwesenden sprechen will. Floyds Tod am 25. Mai in der Stadt Minneapolis hat auch weltweit Proteste gegen Rassismus ausgelöst.
Bidens Demokraten legten gestern einen Gesetzentwurf gegen Polizeigewalt vor, der unter anderem die juristische Verfolgung von polizeilichem Fehlverhalten erleichtern soll. US-Präsident Trump lehnt den Entwurf allerdings ab. Eine Sprecherin erklärte im Weißen Haus in Washington, die Gesetzesinitiative enthalte aus Sicht des Präsidenten inakzeptable Punkte. Trump prüfe aber mehrere andere Vorschläge. | Joseph R. Biden Jr. will travel on Monday to Houston to meet with the family of George Floyd, a black man whose death at the hands of the police touched off a nationwide outcry over racism and police brutality.
Mr. Biden, the presumptive Democratic presidential nominee, will offer his condolences to members of the Floyd family and will also record a video message for Mr. Floyd’s funeral service on Tuesday, according to a Biden aide. Mr. Biden is not expected to attend the service — given his Secret Service protection, there were concerns about creating a disruption — but he wanted to offer in-person condolences, according to people familiar with the matter.
His trip to Texas comes against a backdrop of enormous protests against police violence and systemic racism that are unfolding across the country, including huge marches on Saturday, and as Mr. Biden is still navigating how to travel safely during the coronavirus outbreak. Until now, his recent public outings have been limited to his home state Delaware and to nearby Philadelphia.
Mr. Biden, the former vice president, has spoken out passionately in recent days about the need to heal racial divisions in the country. He laced into President Trump in a speech last week for fanning the “flames of hate,” and he has advocated a number of new police reforms. While the protests have been largely peaceful, he also nodded to violent clashes between the police and some people in the crowds, as well as looters, urging a “nation enraged” that “we cannot let our rage consume us.” | 4 |
Das Bundesverfassungsgericht hat heute ein Urteil gefällt und die Beschlüsse der EZB zu einem der vielen Staatsanleihekaufprogramme als kompetenzwidrig bezeichnet. Damit kommt das Gericht zu einer anderen Auffassung als der EuGH, der die Praxis der Zentralbank nicht beanstandete. Karlsruhe begründet seine Haltung mit albernen Stammtisch-Argumenten und setzt mit einem ultra-vires-Akt sogar noch einen drauf. Diese Dummheit hat Folgen, aber auch Gründe, für die das Gericht nicht wirklich etwas kann.
In der Begründung zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts heißt es:
Zu den Folgen des PSPP gehören zudem ökonomische und soziale Auswirkungen auf nahezu alle Bürgerinnen und Bürger, die etwa als Aktionäre, Mieter, Eigentümer von Immobilien, Sparer und Versicherungsnehmer jedenfalls mittelbar betroffen sind. So ergeben sich etwa für Sparvermögen deutliche Verlustrisiken. Quelle: BverfG
Das Bundesverfassungsgericht argumentiert einseitig. Es wirkt fast so, als wolle Voßkuhle und sein Senat die deutsche Politik und deren besondere Haltung in Fragen der Finanz- und Wirtschaftspolitik, die durch fehlende Mitwirkung bei der Erreichung des gemeinsamen Inflationsziels auffällt, in Schutz nehmen. Es ist ja nicht die Geldpolitik der EZB, die nachteilige wirtschaftliche und soziale Folgen für deutsche Bürger mit sich bringt, sondern eine politische Überzeugung hierzulande, die notwendige Ausgaben für entbehrlich hält, da Schwarze Nullen und Schuldenbremsen eben wichtiger sind, als intakte Schulgebäude oder vernünftige Löhne.
Dass es den gemeinsamen Währungsladen Eurozone überhaupt noch gibt, ist zweifelsfrei der EZB und ihrer unkonventionellen Geldpolitik zu verdanken, die, und das ist sicherlich richtig von den Klägern vorgetragen, nicht durch ein entsprechendes Mandat gedeckt ist. Das Problem liegt also beim Mandat und nicht bei den Handlungen der EZB, die nun aber, so will es das Karlsruher Gericht, der Bundesregierung sowie dem Bundestag eine bessere Prüfung der Verhältnismäßigkeit ermöglichen muss. Dabei wird umgekehrt ein Schuh daraus. Der deutsche Gesetzgeber müsste mal erklären, warum er die niedrigen Zinsen nur für die Konsolidierung des Bundeshaushaltes, nicht aber für die Sanierung der eigenen Infrastruktur oder jener europäischen Staaten genutzt hat, die, weil sie ja dem Musterschüler zu folgen hatten, zum Beispiel in elementaren Bereichen wie der Gesundheitsversorgung zu Einsparungen gezwungen waren.
Kompetenzüberschreitung
Deutschland ist europaweit der größte Profiteur der Niedrigzinsphase. Seit der Finanzkrise 2008 sind in zehn Jahren 368 Milliarden Euro an Zinskosten eingespart worden. Das entspricht mehr als zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts, wie das Handelsblatt vor einem Jahr schrieb. Die Schwarze Null wäre ohne die tatkräftige Unterstützung der Währungshüter in Frankfurt gar nicht möglich gewesen. Allerdings gehört zur Wahrheit ebenfalls, dass die Europäische Zentralbank als Teil der Troika mithalf, Mitglieder der Eurozone politisch unter Druck zu setzen. So schnitt die EZB Griechenland während der Eurokrise von der Geldversorgung ab. Es gab auch Briefe aus Frankfurt an die Regierungen in Rom und Madrid, sie mögen doch zackig Maßnahmen umsetzen, wie die Privatisierung öffentlicher Leistungen oder den Abbau des Kündigungsschutzes. Über diese Kompetenzüberschreitung der EZB wird aber hierzulande nie gesprochen, vermutlich deshalb nicht, weil sie dabei hilft, absurde Stabilitätsregeln in ganz Europa zu exekutieren.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zeigt im Grunde, dass die Differenzierung zwischen Geldpolitik auf der einen und Wirtschaftspolitik auf der anderen Seite, die ursprünglich der Vorstellung des Monetarismus entsprang, totaler Unfug ist. Beides lässt sich eben nicht voneinander trennen, was die Richter des zweiten Senats allerdings übersehen und daher zwangsläufig zu schwachsinnigen Begründungen kommen. So ist beispielsweise der Süddeutschen Zeitung aufgefallen:
Karlsruhe muss sich allerdings auch eine gewisse Ambivalenz vorwerfen lassen. Einerseits betont Voßkuhle, dass es nicht Aufgabe der EZB sei Wirtschaftspolitik zu betreiben. Andererseits erwähnt er selbst ausdrücklich die wirtschafts- und sozialpolitischen Folgen der EZB-Politik für die deutschen Bürger, die mit null Zinsen leben müssen und steigenden Immobilienpreisen.
Auch der Ökonom Peter Bofinger ist irritiert. Er hat über Twitter eine etwas schärfere Kritik formuliert und spricht vom Stammtisch, der nun auch in Karlsruhe angekommen sei.
Der Stammtisch ist beim BVG angekommen. Sind eine höhere Bonität der Banken und günstigere Refinanzierungsbedingungen negative Auswirkungen des PSPP? Und wo sind bei sehr niedriger Inflation "deutliche Verlustrisiken" für Sparvermögen? https://t.co/UYdtzXN8S5 pic.twitter.com/HzRC1UUFnP — Peter Bofinger (@PeterBofinger) May 5, 2020
Mark Schieritz fragt auf Zeit Online ungläubig, ob es denn in Karlsruhe kein Internet gebe. Sonst hätte der zweite Senat vermutlich gewusst, dass die 3000 Mitarbeiter der EZB eben keine Däumchen drehen, sondern sehr genau Vor- und Nachteile abwägen, bevor sie ihre Entscheidungen treffen. Dies könne man auch in Reden, Blogbeiträgen und Aufsätzen der Direktoriumsmitglieder nachlesen, wenn man es denn wollte, so Schieritz. Aber da sind wir wieder am Anfang. Das Gericht hat sich auf eine Expertise gestützt, die zu einer einseitigen Betrachtung führen muss. Das ist fachlich einfach nur schwach und dumm dazu.
Denn verheerender ist eine andere Bemerkung des Gerichts, deren problematische Wirkung der aus dem Amt scheidende Voßkuhle immerhin zu ahnen scheint. Das Bundesverfassungsgericht hat dem EuGH erstmals die Kompetenz abgesprochen, über eine andere europäische Institution auf der Grundlage der Verträge ein Urteil zu fällen. Was für eine Anmaßung, die eigentlich die Europapulli-Träger des vergangenen Jahres auf den Plan rufen müsste, die sich im Wahlkampf noch so angewidert über nationalen Chauvinismus beschwert haben. Das Urteil müssen sie doch als Wasser auf die Mühlen der sogenannten Populisten begreifen. Nein, die deutsche Dominanz ist ja für nicht gegen Europa gerichtet, so die Erzählung.
Dabei zeigt das Urteil genau die Widersprüche auf, die sich aus den untauglichen Verträgen ergeben. Sie zu verehren, ist daher keine besonders schlaue europäische Tugend. „Wer mehr Europa will, der muss die Verträge ändern“, schreibt Schieritz. Damit hat er Recht. Doch bis es so weit ist, muss man die Verträge eben brechen, um eine Zerstörung dessen zu verhindern, was man gern als Friedensprojekt erhalten möchte. Das Vorgehen der EZB zu den Anleihekäufen mag verfassungsrechtlich fragwürdig sein, ökonomisch vernünftig ist es allemal, gerade in der jetzigen Krise, deren Kosten alles bisher dagewesene übersteigt. Auch wenn es die die Schwarzen Nullen diesseits des Rheins immer wieder beteuern. Ihre Sparstrümpfe nützen überhaupt nichts.
Bildnachweis: Brigitta Berninger auf Pixabay | TOP STORIES ON TELEGRAPH HERALD
Letter: We should be in it together, though we're not | 4 |
von https://deutsch.rt.com
Die Europäische Union hat die höchste Lebenserwartung und niedrigste Säuglingssterblichkeit weltweit. Afrika hält den Rekord für die niedrigste Hoffnung auf langes Leben und die höchste Säuglingssterberate. Das Pro-Kopf-Einkommen ist der entscheidende Faktor.
Lebenserwartung weltweit proportional mit Pro-Kopf-Einkommen verknüpft
Eine kürzlich vorgelegte Studie der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung belegt, dass die durchschnittliche globale Lebensdauer eines Menschen aktuell rund 70 Jahre bei den Männern und 75 Jahre bei den Frauen beträgt. In Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen steigt die Lebenszeit auf 78 beziehungsweise 83 Jahre an. In Ländern mit einem mittleren PKE sinkt die Lebensdauer des Mannes auf 70 und die der Frau auf 74 Jahre. Länder mit einem niedrigen Pro-Kopf-Einkommen verbuchen ein Versterben im Durchschnittsalter von nur 62 Jahren bei den Männern und 65 Jahren bei den Frauen. Insofern ist gesichert, dass Wohlstand und Lebenserwartung proportional miteinander verknüpft sind.
Quelle: RT © RT Die durchschnittliche globale Lebenserwartung in Jahren im Verhältnis zum Einkommen.
Das Bild wird klarer, wenn man sich die tatsächlichen Einnahmeverhältnisse zwischen der Europäischen Union und dem afrikanischen Kontinent anschaut. Hier ein paar Zahlen zum Vergleich.
Kanada und die USA verfügen über die höchsten Pro-Kopf-Einkommen weltweit, gefolgt von der Europäischen Union. Deutschland liegt mit seinem Pro-Kopf-Einkommen innerhalb der EU deutlich über dem Durchschnitt. Auf dem dritten Platz liegt Asien. Klares Schlusslicht ist Afrika. Insbesondere der Vergleich der Durchschnittseinnahmen der EU und Deutschlands mit Afrika und dem des ärmsten Landes der Welt, der Zentralafrikanischen Republik, legt die Schere zwischen Arm und Reich in aller Deutlichkeit offen.
Quelle: RT © RT Pro-Kopf-Einkommen pro Jahr in US-Dollar
Die Annahme, dass Wohlstand ein längeres Leben sichert, wird durch eine Detailanalyse weiter offenbar.
Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 78 Jahren bei Männern und 83 Jahren bei Frauen liegt Deutschland zahlenmäßig exakt im Durchschnitt der Europäischen Union. Mit ihrer durchschnittlichen regionalen Aussicht auf Langlebigkeit führt die EU weltweit die Spitzenposition an. Nirgendwo auf dieser Welt leben die Menschen länger als in der EU.
Allerdings ist es wichtig, diese Zahlen ins Verhältnis zu setzen. In Liechtenstein leben Männer mit einem Durchschnitt von 82 Jahren europaweit am längsten. Liechtensteinerinnen und die Frauen Spaniens haben mit 86 Jahren das durchschnittliche Höchstalter, wohingegen Männer in Spanien nur 80 Jahre alt werden. In Litauen und der Slowakei werden Männer nur 71 andernfalls 74 Jahre alt, Frauen haben hier eine Lebenserwartung von rund 80 Jahren. In Serbien haben Frauen EU-weit mit 78 Lebensjahren die niedrigste Anzahl, Männer erreichen dort durchschnittlich nur 73.
Die weltweit geringste Hoffnung diesbezüglich haben aber die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent. Dort leben Männer im Durchschnitt nur 61 und Frauen 65 Jahre. Südlich der Sahara werden Männer sogar nur 59 und Frauen 62 Jahre alt. Global ist dies die niedrigste Altersstufe einer Region. In der Zentralafrikanischen Republik leben Männer im Schnitt nur 50 und Frauen 54 Jahre. In keinem anderen Land der Erde sterben Menschen so jung.
Quelle: RT © RT Durchschnittliche Lebenserwartung in Jahren. Einige Länder im globalen Vergleich.
Fruchtbarkeitsrate und Einkommensstruktur: Arme haben mehr Kinder
Auch bei der Fruchtbarkeitsrate stehen sich Arm und Reich im Trend diametral gegenüber. Allerdings verläuft die Statistik in diesem Kontext antiproportional. Wohlhabende Menschen haben weniger Kinder wohingegen mit steigender Armut die Anzahl der Kinder wächst.
Global gesehen bringt eine Frau im Durchschnitt 2,4 Kinder zur Welt. In Ländern mit hohen Einkünften werden allerdings nur 1,6 Kinder pro Frau geboren. Nationen mit einem mittleren Einkommen verbuchen 2,3 Nachkommen, während in Ländern mit einer niedrigen Bezahlung bereits 4,6 Kinder pro Frau geboren werden. Mit anderen Worten: je reicher eine Nation ist, umso weniger eigenen Nachwuchs produziert sie.
Quelle: RT © RT Fruchtbarkeitsrate im Verhältnis zum Einkommen; Kinder pro Frau
Dieser Trend spiegelt sich auch in der EU wider. Hier werden von einer Frau im Schnitt 1,5 Kinder zur Welt gebracht. Deutschland liegt mit 1,6 Kindern nur knapp über dem EU-Durchschnitt. Frankreich, Irland, Montenegro und Albanien führen mit einer Fruchtbarkeitsrate von 1,8 Nachkommen pro Frau die europaweite Statistik an. In Andorra kommt auf eine Frau nur jeweils ein Kind. In keinem Land der Welt ohne gesetzliche Geburtenregelung wird weniger geboren als in Andorra.
Vergleicht man diese Zahlen mit Afrika, wird der Trend weiter offenbar. Auf dem afrikanischen Kontinent bringt eine Frau im Schnitt 4,5 Kinder zur Welt. Südlich der Sahara sind es sogar 4,8. Mit einer Geburtenrate von 7 Kindern pro Frau führt Niger die Statistik weltweit an. In keinem anderen Land der Erde werden so viele Nachkommen gezeugt wie in Niger.
Quelle: RT © RT Fruchtbarkeitsrate; Kinder pro Frau. Einige Länder im globalen Vergleich.
Schere zwischen Arm und Reich besonders deutlich bei der Säuglingssterblichkeit
Wie bereits beschrieben gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Wohlstand und der Lebenserwartung. Besonders offensichtlich wird dieser Zustand aber anhand der Zahlen über die Säuglingssterblichkeit. Die Überlebenschancen eines Neugeborenen sinken praktisch mit jedem Cent, den seine Familie weniger zur Verfügung hat. Während die Säuglingssterblichkeit in einem Land mit hohem Pro-Kopf-Einkommen lediglich 0,5 Prozent beträgt, liegt dieselbe Zahl für Länder mit niedrigem Pro-Kopf-Einkommen knapp zehnmal höher bei 4,9 Prozent. Wie wichtig die Höhen der Einnahmen sind, zeigt die Tatsache, dass weltweit die durchschnittliche Anzahl von toten Säuglingen mit der Anzahl derer in den Ländern mit einem Durchschnittseinkommen ungefähr gleich hoch ist. Dies untermauert die Tatsache, dass jede auch noch so kleine finanzielle Ressource, oder deren Mangel, über Leben und Tod eines Neugeborenen entscheiden kann.
Säuglingssterblichkeit im Verhältnis zum Einkommen. Angaben in Promille
Umso mehr verwundern die folgenden Zahlen nicht. Die regionale Säuglingssterberate liegt mit 0,6 Prozent in den USA, Kanada und der EU weltweit am niedrigsten. Asien verbucht bereits eine deutlich höheren Prozentsatz von 2,6 und auf dem afrikanischen Kontinent sterben 4,6 Prozent aller Säuglinge. Deutschland liegt mit 0,33 Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Die weltweit niedrigste Säuglingssterblichkeit verbucht Estland mit 0,16 Prozent. In keinem anderen Land der Erde hat ein Säugling eine bessere Chance auf ein Überleben. Den traurigen Rekord hält der Tschad. Dort liegt die Säuglingssterberate bei 7,3 von Hundert. In keinem anderen Lande der Erde sterben so viele Neugeborene.
Quelle: RT © RT Säuglingssterblichkeit einiger Länder im globalen Vergleich
Altersstruktur als direktes Abbild der sozioökonomischen Faktoren. Reiche Länder vergreisen
Fügt man die oben beschriebenen Parameter Wohlstand, Lebenserwartung, Fruchtbarkeitsrate und Säuglingssterblichkeit zusammen, erhält man ein sehr eindeutiges Bild hinsichtlich der globalen Altersstruktur. Auch hier zeichnen sich extreme Unterschiede ab. Je wohlhabender ein Land, desto älter ist seine Bevölkerung. Dies läuft der Tatsache entgegen, dass in ärmeren Ländern grundsätzlich eine höhere Todesrate bei Kindern herrscht und somit die Anzahl älterer Menschen ins Gewicht fallen müsste. Der Grund, warum dies nicht so ist, liegt klar auf der Hand: Die Fruchtbarkeitsrate ist der treibende Faktor hinter den absoluten Zahlen in der globalen Demografie. Die hohe Säuglingssterblichkeit in Afrika wird durch die Fruchtbarkeitsrate mehr als ausgeglichen. Aufgrund der niedrigen Lebenserwartung in Kombination mit einer hohen Empfänglichkeit ist die Bevölkerung Afrikas mit Abstand die jüngste der Welt.
Globale Altersstruktur im Vergleich zum Einkommen: Unter 15-Jährige und über 64-Jährige
Fünfzehn Prozent der Bevölkerung in der EU sind unter 15 Jahre, wohingegen 20 Prozent über 64 Jahre alt sind. Während sich die meisten EU-Länder, einschließlich Deutschland, sehr nah am Durchschnitt bewegen, zeigt der Kosovo* eine auffallende Unregelmäßigkeit: 25 Prozent seiner Bevölkerung sind jünger als 15 und nur acht Prozent älter als 64 Jahre. Aufgrund dieser Zahlen ist der Kosovo die Region mit der deutlich jüngsten Bevölkerung innerhalb der Europäischen Union.
In Afrika sieht es vollkommen anders aus. Niger steht mit seinen Zahlen beispielhaft für den Kontinent, sticht aber selbst aus den afrikanischen Verhältnissen klar hervor. Die Hälfte der Bevölkerung ist unter 15 Jahre und nur drei Prozent über 64 Jahre alt. Kein anderes Land der Erde hat eine derart junge Population – und das trotz der höchsten Säuglingssterblichkeit weltweit. Wir erinnern uns: Niger ist mit sieben Kindern pro Frau aber gleichzeitig auch das Land mit der höchsten Fruchtbarkeitsrate. An keinem anderen Land der Erde wird das teilweise extrem gegenläufige Zusammenspiel der Parameter offenbar.
Altersstruktur einiger Länder im globalen Vergleich
Dass die Erhebung Menschen in unter 15 Jahre und über 64 Jahre einteilt, hat einen sozioökonomischen Hintergrund, bei dem westliche Standards angelegt werden. In den Ländern der westlichen Welt gelten diese beiden Altersgruppen für das Nationaleinkommen (Bruttosozialprodukt) als irrelevant. Unter 15-Jährige dürfen dort nicht arbeiten und über 65-Jährige sind (im günstigsten Falle) in Rente. Es handelt sich also um die Bevölkerungsgruppen, die keinen statistisch verwertbaren Beitrag zum Wohlstand einer Nation leisten. Ausgerechnet in den ärmsten Ländern gilt diese Unterteilung aber nicht.
Kinderarbeit ist auf dem afrikanischen Kontinent weit verbreitet, während die Menschen aufgrund mangelnder finanzieller Absicherung bis ins hohe Alter arbeiten müssen. Dies ist für die heute dort lebenden Menschen sicherlich eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht aber ist, dass Afrika aufgrund seiner Demografie ein erhebliches Humankapital hat, welches zu enormem Wachstum und Wohlstand führen könnte, falls es den Regierungen gelingt, diese Ressourcen zielgerichtet und effektiv einzusetzen.
Fazit
Wohlstand und Demografie stehen in allen Bereichen in einem unmittelbaren Verhältnis. Das Verhältnis der Parameter kann sowohl proportional als auch antiproportional verlaufen. Für die Parameter Lebenserwartung und Säuglingssterblichkeit verläuft dieses Verhältnis sowohl in reichen als auch armen Ländern proportional, für die Parameter Fruchtbarkeitsrate und Altersstruktur antiproportional. Insgesamt stehen sich Arm und Reich in allen demografischen Bereichen diametral gegenüber.
* Der Kosovo ist eine Region auf dem Gebiet der Europäischen Union. Er wird von Serbien als Staatsgebiet beansprucht und nicht als unabhängiger Staat anerkannt. Die hier genannten Zahlen dienen der Veranschaulichung regionaler Unterschiede. Sie stellen keine geopolitische Aussage dar. | The Intervet – Internationalisation of VET systems in Western Balkans – will receive €2m, as it aims to improve the mobility of VET learners and competence building of teachers and staff.
“Africa and the Western Balkans are a political and strategic priority for the EU”
Associations, schools and SMEs from Albania, Bosnia and Herzegovina, North Macedonia, Montenegro, Serbia, Kosovo are involved, as are eight EU member states.
In Africa, €2.5m has been awarded to Overstep, a joint alliance that aims to share best practice between African and European VET systems. Additionally, Supporting Alliance for African Mobility received €4m to coordinate 32 VET organisations across 8 EU member states and 13 African countries.
“Africa and the Western Balkans are a political and strategic priority for the EU,” said EU commissioner for Innovation, Research, Culture, Education and Youth, Mariya Gabriel.
“We, therefore, have to ensure the full use of all our existing instruments and offer real opportunities to our partners.
“We must make sure to link vocational education and training to the needs of their labour markets, specifically in sectors with high potential for job creation, such as manufacturing and agriculture.”
Overstep aims to develop the technical and transferable skills that will aid learner employment, and promote collaboration between VET providers in 10 African countries and EU member states, Italy, France and Spain.
SAAM will use existing professional training centres, on-formal training organisations, NGOs and European umbrella organisations to support the mobility of VET teachers.
It will also develop new curricula, methodologies, technologies and management while supporting training job-shadowing. | 1 |
Der Preis für ein Barrel Erdöl ist über das Wochenende um rund ein Drittel eingebrochen. Der Grund: Die Staaten des Erdöl-Kartells Opec und Russland konnten sich nicht auf eine Förderbeschränkung einigen, um den Ölpreis zu stützen.
Verantwortlich für den Preiszerfall ist sicher auch das Coronavirus. China verbraucht rund 10 Prozent des weltweit geförderten Erdöls. Das Virus hat nun aber dazu geführt, dass die chinesischen Exporte um 17 Prozent eingebrochen sind. Da liegt es auf der Hand, dass das Stottern des chinesischen Wirtschaftsmotors die Ölpreise ins Wanken bringt.
Das wären schlechte Nachrichten für Trump
Doch das Virus ist vor allem der Auslöser eines schon länger schwelenden Konflikts zwischen den Erdöl-Ländern. Russland weigert sich, den Förderbeschränkungen der Opec Folge zu leisten und geht damit auf Konfrontationskurs mit Saudi-Arabien und den USA. So will Moskau die Saudis abstrafen, weil diese nach wie vor eng mit den USA verbunden sind.
Hauptziel der Aktion sind aber die USA. Durch die Produktion von Schieferöl sind die USA in den letzten Jahren zur Top-Liga der Ölproduzenten aufgestiegen. Präsident Donald Trump hat die Produktion angetrieben, denn günstiges Öl soll der US-Wirtschaft Auftrieb geben. Allerdings: Während die Saudis ihr Öl sehr günstig produzieren können, sind die US-Schieferöl-Unternehmen meist stark verschuldet. Ein weiterer Einbruch der Ölpreise dürfte sie hart treffen, nötige Investitionen werden noch schwieriger zu finanzieren, die oft kleinen Produzenten geraten an den Rand des Ruins. Und das wiederum wären für Trump in einem Wahljahr schlechte Nachrichten.
Folgen in der Schweiz weniger spürbar
Saudi-Arabien hat auf die Abfuhr aus Russland mit Preissenkungen reagiert und will die Produktion nun selber hochfahren. Dieser Machtkampf dürfte die nächsten Tage, Wochen oder gar Monate anhalten. Keiner der Streithähne wird klein beigeben und an den Verhandlungstisch zurückkehren wollen.
Die Folgen sind schwer abschätzbar. In der Schweiz dürften sich die massiv tieferen Ölpreise bei den Preisen für Heizöl und Benzin bemerkbar machen, wenn auch – wegen Steuern oder CO2-Abgaben – deutlich weniger radikal. Entscheidender dürfte sein, dass der Machtkampf die Börsen weltweit verunsichert. Die Kurse an den durch das Coronavirus sowieso schon nervösen Börsen brechen weltweit weg.
Abhängig vom weltpolitischen Kräftemessen
Experten gehen aber nicht davon aus, dass der wirtschaftliche Einbruch so heftig sein wird wie nach der Finanzkrise 2008. Dennoch: Der Franken als sicherer Hafen für Anleger wird nun attraktiver, die Währung wird stärker. Und das wiederum dürfte die Schweizer Exportwirtschaft hart treffen.
Ein längerfristig tiefer Ölpreis macht zwar alternative Energieträger wieder deutlich teurer. Dennoch zeigt der jüngste Preiszerfall auf, wie stark der Ölmarkt von weltpolitischem Kräftemessen beeinflussbar ist. Der Machtkampf könnte somit auch ein Signal sein, sich auch aus politischen Überlegungen unabhängiger zu machen von diesen wirtschaftlich brisanten Machtkämpfen der Erdöl-Staaten. | Yes, it has been quite interesting to see the market move so high on the basis of the tweets that came from the President. There is quite a lot of scepticism over what are the next steps or whether or not Trump is just trying to get the two parties together. Remember, no one is making money in this particular scenario when you look at Saudi, Russia and particularly when you look at the oil share market in the US that is loose all around. So I would not be surprised if Donald Trump mentions the fact that the supply cuts will help the industry as a whole if in fact they can pull it off.Yes, we will certainly shore up at the time when demand comes back on. What a lot of people are viewing overall is the fact that the demand shocks that we have seen over the last couple of months will pass some stage. The recent manufacturing data out of China suggests they perhaps have been a little bit better. So if we take the goodwill scenario over there, we should get back to a relatively reasonable demand forecast once we get through the concerns that we have over the Covid issues. So in my mind, I am quite optimistic from here that what Donald Trump has said, what Saudi Arabia and Russia should do should create a market where the price of oil would go up from these levels. So in my mind, if I were a consumer, I would probably look to do some hedging.If we get concrete discussions in the emergency meeting of OPEC plus and come together to discuss what the demand picture should look like and discuss cut in supply, then that will undermine any price movements to the downside. So any dip will be well supported given that we have two of the largest producers willing to cut supply. So moving forward, let us see what comes out of the meeting and what is resolved. If there are cuts, which will be widely expected as they were before, then that would shoot up the price for the commodity. | 2 |
Permafrostboden taut immer schneller : Die Sorge vor dem Klimawandel-Turbo aus Sibirien
Wissenschaftler sammeln Daten zum Permafrost in einer Höhle in Sibirien. (Archiv, undatierte Aufnahme). Foto: dpa/-
Moskau Wenn in Sibirien der Permafrostboden zunehmend auftaut, könnten die Folgen weltweit zu spüren sein. Denn es werden mehr Treibhausgase freigesetzt. Wie sehr wirkt sich das aufs Klima aus?
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Wenn der Klimawandel sich in Sibirien verstärkt auswirkt, ist davon nicht nur Russland betroffen. In weiten Landstrichen ist der Boden dort ganzjährig bis in große Tiefen gefroren. Mit steigenden Temperaturen taut er immer rasanter - es ist eine der sichtbarsten Folgen der Erderwärmung. „Derzeit beobachten wir vor allem einen sehr schnellen Ablauf bestimmter Tauprozesse“, sagt Mathias Ulrich, Geograf an der Universität Leipzig. Das könnte sich weltweit aufs Klima auswirken - und auf die Menschen in Sibirien.
Sie haben erst im vergangenen Jahr die Naturgewalten vor der eigenen Haustür zu spüren bekommen. Monatelang brannte die für das Weltklima wichtige Taiga. Nur ein paar Autostunden vom Baikalsee entfernt gab es schlimme Überflutungen. Kremlchef Wladimir Putin wandte sich kurz vor Weihnachten mit deutlichen Worten an seine Landsleute: „Wir müssen alles tun, was wir können, um den Klimawandel zu stoppen.“
Fast zwei Drittel der Bodenfläche in Russland sind dauerhaft gefroren. Permafrost wird das Phänomen genannt. In dieser riesigen Tiefkühltruhe liegen immense Mengen an Überbleibseln von Pflanzen und Tieren, die noch nicht von Mikroben zersetzt wurden. Aktiv werden diese erst, wenn die Temperaturen steigen und der Boden aufweicht.
Zu finden sind solche uralten Dauerfrostböden vor allem in Alaska, Kanada sowie im Osten und Norden Sibiriens - vom Nordpolarmeer bis teilweise zum Ural und im Süden bis Kasachstan. Der Frost kann bis in eine Tiefe von einem Kilometer und mehr reichen. Da die arktischen Winter wärmer und die Sommer länger werden, tauen inzwischen aber immer tiefere Erdschichten auf. Der Weltwetterorganisation (WMO) zufolge war 2019 das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1880. Und auch in den Jahren davor gab es immer neue Temperaturrekorde.
Foto: climate central 11 Bilder So könnten die Megastädte im Wasser verschwinden.
„Wir wissen heute, dass im dauergefrorenen Boden große Mengen an Kohlenstoff gebunden sind, wahrscheinlich etwa doppelt so viel wie derzeit in der Atmosphäre vorhanden sind“, sagt Permafrost-Experte Ulrich. Wenn der Boden großflächig taue, öffne sich dieser Speicher. „Es würde zu enormen Treibhausgas-Emissionen kommen, die wiederum die derzeitige Klimaerwärmung noch verstärken würden.“
Wie groß die Auswirkungen letztlich werden, hängt davon ab, wie viel menschengemachtes Kohlendioxid (CO2) und Methan in die Atmosphäre gelangen. „Die existierenden Permafrostmodelle sind derzeit in vielen Belangen langsamer in ihrer Reaktion auf Erwärmung als die Wirklichkeit der Beobachtungen uns zeigt“, gibt Guido Grosse vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam zu bedenken.
Sollten große Mengen Treibhausgase freigesetzt werden, wäre das Ziel, die weltweite Erderhitzung auf ein verträgliches Maß zu begrenzen, noch schwerer zu erreichen, prognostiziert der Professor für Permafrostforschung. Genaue Vorhersagen sind auch deshalb schwierig, weil der Mensch den Ausstoß etwa von Kohlendioxid in Industrie oder Verkehr steuern kann. Eine Reduzierung würde nach Ansicht von Grosse dabei helfen, „dass der Permafrost weniger taut und dort weniger zusätzliche Emissionen zu erwarten sind“.
Der Ausstoß dort wiederum könne angesichts der großen Flächen gefrorenen Bodens nicht kontrolliert werden, so Grosse. Vor einem möglichen Dominoeffekt warnt auch das UN-Umweltprogramm Unep. Wissenschaftler der russischen Universität Tomsk haben zusammen mit ihren Kollegen aus anderen Ländern erst im Januar ermittelt, dass die durchschnittliche Jahrestemperatur in Sibirien in den vergangenen 50 Jahren um fast vier Grad stieg.
Russlands Kühltruhe wird demnach weiter auftauen. Jelena Parfjonowa vom Forstinstitut der Russischen Akademie der Wissenschaften in Krasnojarsk schätzt, dass die Permafrostfläche bis zum Jahr 2080 um 25 Prozent schrumpfen könnte, wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht verringert werde. Bislang ist sie 30 Mal so groß wie Deutschland.
Dass der Permafrost empfindlich ist, zeigten Wissenschaftler der Universität Oxford kürzlich einmal mehr in einer Studie. Sie sehen einen Zusammenhang zwischen dem Schmelzen des Arktis-Eises und dem Aufweichen dieses Bodens. „Ein solcher Verlust von Meereis führt wahrscheinlich zu einer Beschleunigung des Auftauens von Permafrost in Sibirien“, erläutern sie in der Fachzeitschrift „Nature“. Wenn das Meer eisfrei ist, so die Wissenschaftler, könne die Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen und Sibirien Schnee im Herbst bringen. Dadurch könne extremer Frost nicht mehr so tief in den Boden dringen.
Ganze Landstriche in Sibirien könnten sich verändern, wenn der Boden auftaut und dabei absackt oder Berghänge abrutschen. „Mit dem Abtauen von eisreichem Permafrost wird lokal jedwede Infrastruktur - Gebäude, Straßen, Landebahnen und Pipelines - beschädigt oder in der Erhaltung massiv teurer“, sagt Grosse. Auch der Kreml warnte unlängst, mit der Erderwärmung drohten in einigen Regionen Russlands mehr Naturkatastrophen wie das Jahrhundert-Hochwasser im vorigen Jahr.
Es gibt auch noch ganz andere Folgen: Der tauende Boden gibt immer wieder sensationelle Funde frei. Mammuts, Pferdefossile, prähistorische Welpen zum Beispiel. 2013 wurden die Überreste eines ausgestorbenen Elefanten mit erhaltenem Muskelgewebe und Blut gefunden. Forscher, die den Spuren urzeitlichen Lebens nachgehen, sind begeistert. „Das ist gut für uns“, meint der Paläontologe Albert Protopopow von der Akademie der Wissenschaften von Jakutien im Nordosten Russlands. „Wir versuchen, schnell Fossilien zu finden.“ Denn aufgetaut an der Luft liegende Überreste verwesen rasch und gehen für immer verloren.
(csi/dpa) | Investigators have determined that the leakage of of 20,000 tons of diesel (about 150,000 barrels) from a reservoir at a power plant in Russia’s Far North was caused by damage from thawing permafrost — just the latest sign of the catastrophic effects climate change is having in the Arctic.
“Entire cities and roads were built on permafrost,” said Guido Grosse, head of the permafrost research unit at the Alfred Wegener Institute in Potsdam, Germany. “When permafrost thaws, the ice deep in the ground that has been there for thousands of years melts, and you lose stability. That has an impact on infrastructure.”
Infrastructure in Siberia, northern Canada and Alaska is usually built on pillars that stand on top of the permafrost. With temperatures rising at twice the global average rate in the Arctic Circle, the frozen ground is thawing and causing cracks in roads and buildings.
About half of Russia, the world’s largest country, is covered with permafrost. But while Russian scientists have developed ways to refreeze the ground in cases where structural stability is at stake, they lag North America in preparing for a future with no permafrost at all.
Many of Russia’s settlements in the Far North are shrinking as harsh conditions and economic isolation drive people to leave. Vorkuta, a former gulag coal mine set up by Joseph Stalin and the country’s third-biggest city in the Arctic Circle, has lost more than half of its population since the collapse of the Soviet Union.
MMC Norilsk Nickel PJSC — a Russian metals mining company named after an Arctic city so isolated that residents refer to the rest of Russia as the mainland — is the parent company of the power plant responsible for the leaking diesel reservoir. President Vladimir Putin on Friday chastised Norilsk Nickel’s billionaire owner, Vladimir Potanin, for failing to upgrade the 30-year-old tank before the leak and ordered authorities to review the condition of similar facilities around the country.
The spill, which Potanin estimates will cost his company at least 10 billion rubles ($146 million) to clean up, is the largest ever in the Arctic region, according to Greenpeace. The environmental group likened it to the Exxon Valdez accident in 1989, when 37,000 tons of crude oil leaked from an oil tanker off the coast of Alaska.
The spill has been contained and some 200 tons of fuel have been collected, Emergencies Minister Yevgeny Zinichev said Friday.
Cleaning the area won’t be easy and the accident will likely damage the permafrost over the longer term, according to Grosse. Diesel lowers the freezing point for water, which could accelerate thawing even more, he said.
A heat wave in Siberia resulted in temperatures as high as 10 degrees Celsius above the May average in some areas, according to a report by Europe’s Copernicus Climate Change Service. The warm weather plus low precipitation have dried out vegetation earlier than usual and reignited fires still smoldering from last year.
Both the fires and the thawing are releasing hundreds of tons of carbon dioxide that has been entrapped in the tundra for thousands of years. Grosse estimates that 1,700 gigatons of carbon dioxide is trapped in permafrost, or twice the amount currently in the atmosphere.
“Permafrost contains organic matter that never decomposed, so when it thaws, that organic matter starts decomposing, bacteria eat it and in the process they release greenhouse gases, mainly methane and carbon dioxide,” Grosse said. “All of that accelerates global warming.” | 1 |
Deutschland hat an den Grenzen nach Österreich, Frankreich, Luxemburg und Dänemark sowie zur Schweiz mit den geplanten Kontrollen begonnen.Saarbrücken / Weil am Rhein - Deutschland hat an den Grenzen nach Österreich, Frankreich, Luxemburg und Dänemark sowie zur Schweiz mit den geplanten Kontrollen begonnen. Dadurch soll eine rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus verhindert werden. Reisende ohne triftigen Grund dürfen seit Montag nicht mehr einreisen. Für Warenverkehr und Berufspendler gibt es Ausnahmen.
Den vollständigen Artikel lesen ... | Mar 16, 2020 , 8:37AM Germany to reintroduce border controls with five countries AIR Pics Germany will reintroduce border controls with France, Austria, Switzerland, Luxemburg and Denmark from today due to the coronavirus crisis. Goods and cross-border commuters will be exempted from the restrictions.
German citizens and people with a residency permit will also be allowed to return to the country. People "without a significant reason to travel" and those suspected of infection will not be allowed to cross the affected borders. The new controls would be temporary and would be reassessed from time to time.
Germany has recorded 4,838 confirmed infections and 12 confirmed deaths so far. | 4 |
„Hilfe muss auch gewollt sein“ : Wehrbeauftragter stellt Bundeswehreinsatz im Irak infrage
Das Wappen der KTCC (Kurdistan Training Coordination) auf der Uniform eines im Irak stationierte Soldaten der Bundeswehr. Foto: Jens Büttner/zb/dpa.
Berlin Wie soll die Bundeswehr auf die Krise im Irak und die Forderung nach einem Truppenabzug reagieren? In der Bundespolitik ist man sich noch nicht einig.
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Angesichts der Forderung des irakischen Parlaments nach einem Abzug aller ausländischen Truppen stellt der Wehrbeauftragte des Bundestags den Bundeswehreinsatz in dem Krisenland infrage.
Eine Entscheidung der Führung in Bagdad müsse akzeptiert werden, sagte der SPD-Politiker Hans-Peter Bartels der „Passauer Neuen Presse“ (Dienstag). „Deutsche Soldatinnen und Soldaten können nicht gut gegen den ausdrücklichen Willen der irakischen Regierung und des irakischen Parlaments dem Irak weiter helfen. Hilfe muss auch gewollt sein.“
Auch Bundesaußenminister Heiko Maas sagte, dass die Bundeswehr nicht gegen den Willen der irakischen Regierung bleiben werde. „Es gibt keinen Staat, der Mitglied der Anti-IS-Koalition ist, der im Irak bleiben wird, wenn man dort nicht erwünscht ist“, sagte der SPD-Politiker am Montagabend im ZDF-„heute-journal“. Letztlich entscheiden müsse dies aber die Regierung in Bagdad. „Deshalb sprechen wir zurzeit mit der Regierung.“ Rechtsgrundlage für das Mandat der Bundeswehr, im Irak tätig zu sein, sei eine Einladung der dortigen Regierung und des Parlaments. Die Anti-IS-Koalition müsse nun schleunigst zusammenkommen, um ihr Vorgehen abzustimmen.
Das irakische Parlament hatte am Sonntag den Abzug der rund 5000 im Land stationierten US-Soldaten und aller übrigen ausländischen Truppen gefordert. Die Bundeswehr unterstützt den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit Tornado-Aufklärungsjets und Tankflugzeugen sowie mit Militärausbildern im Irak.
Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen sagte der „Passauer Neuen Presse“, der Parlamentsbeschluss bedeute noch keine finale Entscheidung des irakischen Staats, beziehungsweise der Regierung. „Der nicht iranisch gesteuerte Teil der Regierung will das sicher nicht.“
Der Grünen-Außenexperte Omid Nouripour kritisierte Maas, weil dieser aus seiner Sicht zu zögerlich agiert. „Um zu verhindern, dass der Iran überreagiert, muss man unbequeme Reisen auf sich nehmen, das Gespräch suchen und nicht nur vom Schreibtisch aus betonen, man wolle keinen Krieg“, sagte Nouripour der „Saarbrücker Zeitung“. | With the situation still tense in Iraq and Iran and the future of Bundeswehr troops in the region unclear, German Foreign Minister Heiko Maas landed in Jordan on Monday morning for talks.
The trip comes after days of heightened tensions between Iran and the United States, which were prompted by the killing of top Iranian general Qassem Soleimani in an airstrike in Baghdad.
Tehran retaliated by saying it would no longer abide by the limits of the 2015 Iran nuclear deal, as well as by firing missiles at US targets in Iraq — accidentaly shooting down a passenger plane in the process.
What is he doing in Jordan?
Maas met with his Jordanian counterpart Ayman Safadi for discussions about "how to further calm the situation in the region."
The future of the fight against "Islamic State" militants and German troops in the region will be a top priority in talks.
Maas will also visit with Bundeswehr soldiers stationed at the Al-Azraq airbase in eastern Jordan and get an update on the military situation.
Read more: The German Bundeswehr's missions in the Middle East
Both Germany and Jordan voiced concerns about IS regaining ground in Iraq
'We want to prevent IS from re-strengthening'
Although Iran and the United States have since backed off from an all-out military conflict, Maas warned that the tensions of the past few days won't simply disappear.
"The immediate danger of war appears to have been averted, but the tensions that continue to exist there will remain with us," Maas told reporters prior to his departure in Berlin.
He added that Germany and its partners "want to prevent IS from regaining ground in Iraq at all costs" and that Jordan is an important partner in the fight against the militant group.
Watch video 02:00 Share EU scrambles to calm tension Send Facebook google+ Whatsapp Tumblr linkedin stumble Digg reddit Newsvine Permalink https://p.dw.com/p/3Vytw EU ministers seek de-escalation strategy in Iran crisis
What does Germany hope to achieve?
Maas' main concern during his trip to Jordan will be getting answers about the future of the anti-IS mission in Iraq.
Over 280 Bundeswehr soldiers are currently stationed at the Al-Azraq airbase in Jordan, which serves as the coordination base for Germany's operations in the Middle East.
In response to the US airstrike that killed Soleimani in Baghdad, Iraq's parliament passed a resolution calling for the withdrawal of foreign troops.
Germany already pulled back some troops from the region, but it remains unclear whether all troops will be called on to leave — and on what timetable.
Germany has been carrying out a non-combat support mission against IS in Iraq to train troops and also contributes to the US-led anti-IS coalition by providing air-based reconnaissance and supporting missions through air-to-air refueling.
Watch video 03:09 Share Iran nuclear deal Send Facebook google+ Whatsapp Tumblr linkedin stumble Digg reddit Newsvine Permalink https://p.dw.com/p/3VxpR Should Europe stick to the Iran nuclear deal?
rs/rt (AFP, dpa)
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Ihre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben. | Earlier, TASS informed that the region of Piedmont had addressed the Russian military with a request for aid
MOSCOW, April 24. /TASS/. Local governments of the Italian provinces of Apulia and Friuli-Venezia Giulia have addressed Russia with the request for aid in the fight against the novel coronavirus pandemic, Russian Ambassador to Italy Sergei Razov said during a video link from Rome on Friday. "Heads of Italian regions are addressing us with official requests to send our military officers [to carry out disinfection — TASS]. Such requests came from the governors of Piedmont, Apulia and Friuli-Venezia Giulia," he said. Razov stressed that Russian aid is not political.
Read also Italy’s Piedmont region asks Russia for assistance in struggle against pandemic
Earlier, TASS informed that the region of Piedmont had addressed the Russian military with a request for aid. Under the order of Russian President Vladimir Putin, on March 22-25, the Russian Defense Ministry sent 15 military jets to Italy that transported virologists, epidemiologists and the necessary equipment to the country. According to the ministry, the group includes specialists who directly took part in fighting outbreaks of African swine fever, as well as developing vaccines against Ebola and the plague. The planes also delivered mobile stations for aerosol disinfection of transport and territories and medical equipment.
Read also Russian envoy to Serbia slams attempts to besmirch aid to Serbia, Italy as cynical | 3 |
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Die USA beschuldigen China im Handelsstreit nicht mehr offiziell der Währungsmanipulation. Dies gab Finanzminister Steve Mnuchin zwei Tage vor der Unterzeichnung eines Teilhandelsabkommens zwischen Washington und Peking am Montag bekannt.
In dem Abkommen habe China «durchsetzbare Zusagen» gemacht, seine Währung nicht mehr zu Wettbewerbszwecken künstlich abzuwerten, erklärte Mnuchin weiter. China erkläre sich zudem bereit, relevante Daten über Wechselkurse und Aussenhandelsbilanzen als Teil einer ersten Handelsvereinbarung zu veröffentlichen und künftig mehr Transparenz in Bezug auf Wechselkurse und Handelsbilanzdaten zu garantieren.
Die USA hatten China im vergangenen Sommer erstmals seit 25 Jahren wieder offiziell der Währungsmanipulation beschuldigt, nachdem der chinesische Yuan auf den tiefsten Stand seit rund einem Jahrzehnt gesunken war. Der Vorwurf der USA lautete, dass China seine Währung künstlich abwerte, um seiner Wirtschaft einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Ein schwacher Yuan erleichtert chinesische Exporte, weil chinesische Waren dann billiger sind. US-Präsident Donald Trump hat China immer wieder unfaire Handelspraktiken vorgeworfen.
Weiterhin unter Beobachtung
Das US-Finanzministerium zog den Vorwurf der Währungsmanipulation nunmehr zurück. Es schrieb in einem Bericht an den US-Kongress unter anderem, der Yuan sei wieder stärker geworden. China wird fortan aber auf einer Liste mit Staaten geführt, die unter Beobachtung stehen – zusammen mit zehn anderen Ländern, unter ihnen Deutschland, der Schweiz und Südkorea.
Der Schritt ist ein weiteres Zeichen der Entspannung im seit fast zwei Jahren währenden Handelsstreit zwischen Washington und Peking. Beide Seiten werden am Mittwoch in Washington ein Teilhandelsabkommen unterzeichnen. Unter anderem sagt China zu, mehr US-Güter zu importieren und geistiges Eigentum zu respektieren. Die USA verzichten auf neue Strafzölle und senken teilweise vorhandene Zölle.
Der offizielle US-Vorwurf der Währungsmanipulation hatte vor allem symbolische Bedeutung. Auch dessen Aufhebung hat daher zunächst kaum praktische Konsequenzen. (chk/sda) | Attitude of Trump is apparently shaky - he initially bestowed praise on China for its response to fight against this epidemic, but now has labelled China as the culprit
By: Mahendra K Kothari, Honorary Correspondent, UdaipurTimes, Ahmedabad
The big question, which still haunts the world community is from where the Coronavirus has originated. This pandemic has taken almost the entire world in its spread - the question that still remains unanswered is about its real origin. In undertones the world points its finger at China and that the WHO did not react as swiftly as it ought to have.
In a salvo fired on Saturday, the US President Donald Trump warned China that it whould face consequences if it was "knowingly responsible" for the coronavirus pandemic, as he criticized Beijing over its handling of the outbreak. As per press reports Trumph commented "It could have been stopped in China before it started and it wasn't, and the whole world is suffering because of it," In the war of words, Trumph went on to curtail the sanction US granted to WHO accusing it of being ‘China-centric’. Today Germany sparked an outrage in China, when a major German newspaper outlined an itemised 130billion pound invoice to China, asking the oriental country to reimburse the expenses that China owes Germany following the virus outbreak.
It was the latest US volley in a war of words between the world's two powerful economies, indicating increased stresses between the two in relations at a time when entire world community needs better co-operation to fight against unprecedented threat and to deal with the coronavirus epidemic.
"If it was a mistake, a mistake is a mistake. But if they were knowingly responsible, yeah, I mean, then sure there should be consequences," Trump said. He did not spell out modalities as to how and what actions the United States would take against China.
There were news to the effect that Washington and Beijing have repeatedly passed comments on each other over this deadly virus in which China blamed that its origin is attributed to US military. The attitude of Trump is sometimes shaky when he initially bestowed praise on China for its response to fight against this epidemic, but now has labelled China as the culprit.
Whatsoever the fact may be but today entire world community is heavily dependent on China for personal protection equipment and other support. The world economy revolves around some of the powerful economies including China and USA.
The question remains unanswered is that who is responsible for this virus? Today, almost entire world is stand still due to lock down partially or wholly or other similar arrangements to save humanity from this epidemic. The fact before us is that this virus first spread its wings in Wuhan in China. There have been allegations that China knowingly under quoted the actual figures of disease and its cause, thus keeping the world community in the dark.
Today, everyone in busy in their fight against COVID-19. It is eating away economies, the fear of mass unemployment is real, normalcy remains uncertain but the big question in mind is that whether we would ever know as to who is responsible? And culprit would be known to world community or it shall remain a mystery forever. | 1 |
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Berlin (dpa) – In Deutschland sind bis Montagnachmittag mindestens 126.000 (Vortag Stand 16.15 Uhr: 123 600) Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden.
Mindestens 2942 (Vortag Stand 16.15 Uhr: 2800) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.
Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Bundesländer ihre Zahlen jeweils nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 64.300 Menschen die Infektion überstanden. Damit gelten etwa die Hälfte der bisher erfassten Infizierten inzwischen als genesen. Die tatsächliche Zahl dürfte noch weit darüber liegen – unter anderem, weil zahlreiche milde oder symptomlose Verläufe gar nicht durch Tests erfasst wurden.
Besonders hohe Infiziertenzahlen haben den Test-Statistiken zufolge Bayern mit mehr als 33.300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 834 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 26.900 Fällen und mindestens 613 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 24.400 bestätigten Fällen und mindestens 669 Toten.
Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 254,9 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 151,6. Allerdings ist die Anzahl der Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. | In a press conference yesterday (26 March), Health Minister Jens Spahn of the Christian Democrats (CDU) and the president of the Robert Koch Institute, Lothar Wieler, told reporters that the peak of infections is yet to come and outlined the government’s measures to prepare for it. “No one can say what’s coming in the coming weeks. We must manage to slow down the rate of new infections,” Spahn said.
Currently, the government is working to increase hospital capacity and ramping up testing to prepare for a surge of COVID-19 patients. Spahn also emphasised the importance of the current contact restrictions to slow down the pace of infection.
Medical professionals administered around 360,000 tests in the last week.
RKI President Wieler said that an estimated 5,900 people have recovered from the virus in Germany. However, there are still more than 36,000 confirmed cases, and he reiterated that it is too early to know whether the rise in infections is slowing down as a result of the government’s restrictions. There also remain strong regional differences with North Rhine-Westphalia, Bavaria, and Baden-Württemberg being the worst affected. (Sarah Lawton | EURACTIV.de) | 2 |
Der US-amerikanische Jazzpianist Ellis Marsalis ist tot. Der Musiker und Jazzpädagoge aus New Orleans starb an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19, teilte sein Sohn Branford Marsalis am Mittwoch nach Angaben der „New York Times“ mit. Er wurde 85 Jahre alt.
Der Familienpatriarch hatte sechs Kinder, darunter der Saxofonist Branford Marsalis und der Jazz-Trompeter und Komponist Wynton Marsalis.
„Ellis Marsalis war eine Legende. Er steht für den New Orleans Jazz“, sagte die Bürgermeisterin von New Orleans, LaToya Cantrell, auf Twitter.
Marsalis wurde 1934 in New Orleans geboren. Schon als Kind brachte er sich Klarinette und Klavierspielen bei. Er trat in Clubs auf, spielte in Bands, studierte Musikerziehung und unterrichtete Jazzmusiker wie Harry Connick Jr. und Terence Blanchard. 2011 wurde die neu eröffnete Konzerthalle Ellis Marsalis Center for Music nach ihm benannt. (mit dpa) | Legendary jazz musician, Ellis Marsalis Jr has died.
According to CNN, Marsalis died from complications of coronavirus. He was 85. Marsalis, a pianist, and educator died on Wednesday, April 1.
His son Branford Marsalis told the New York Times that he died from complications of COVID-19.
Read Also: Coronavirus: Chinese City Bans Eating Of Dogs, Cats, Snakes, Frogs
New Orleans Mayor LaToya Campbell and Jazz at Lincoln Center, announced his death on Twitter.
“Ellis Marsalis was a legend. He was the prototype of what we mean when we talk about New Orleans jazz,” New Orleans Mayor LaToya Cantrell said in a statement Wednesday night. “He was a teacher, a father, and an icon — and words aren’t sufficient to describe the art, the joy and the wonder he showed the world” | 4 |
Esa-Mission
+ © picture alliance/dpa/ESA Die Merkur-Sonde „BepiColombo“ ist letztmals an der Erde vorbeigeflogen und nimmt nun Kurs auf den kleinsten und sonnennächsten Planeten Merkur. © picture alliance/dpa/ESA
Die Raumsonde „BepiColombo“ ist auf dem Weg zum Planeten Merkur. Dabei kommt sie der Erde noch einmal ganz nah - so nah, dass man die Sonde sehen kann.
Die europäisch-japanische Sonde „BepiColombo“ ist 2018 zum Merkur aufgebrochen.
ist 2018 zum aufgebrochen. Am 10. April kam sie der Erde noch ein letztes Mal ganz nahe.
noch ein letztes Mal ganz nahe. Der Hintergrund ist gleichzeitig trivial und kompliziert: Die Raumsonde muss abbremsen.
Update vom 10. April 2020: Die Merkur-Sonde „BepiColombo“ ist am frühen Freitagmorgen zum letzten Mal der Erde nahegekommen. Bis auf 12.700 Kilometer hat sich die Raumsonde der Erde gegen 6.25 Uhr genähert, um abzubremsen. Nun befindet sich „BepiColombo“ auf dem Weg zum Planeten Merkur.
Nach der Annäherung der Sonde an die Erde kam der kritischste Teil des Manövers: Mehr als eine halbe Stunde lang flog „BepiColombo“ im Schatten der Erde. Weil die Sonde kein Sonnenlicht bekam, war sie ausschließlich auf die Batterien angewiesen - erstmals seit ihrem Start im Oktober 2018.
Kurz vor der größten Annäherung an die Erde nahm „BepiColombo“ die letzten Bilder von der Erde auf. „Die Fotos zeigen die Erde im Weltall - zu einer der herausforderndsten Zeiten der jüngeren Menschheitsgeschichte“, erklärte die Esa.
Merkur-Sonde „BepiColombo“ kommt der Erde noch einmal ganz nah
Erstmeldung vom 8. April 2020: Im Oktober 2018 ist die europäisch-japanische Mission „BepiColombo“ zum Merkur gestartet*. Nun kommt sie der Erde noch einmal ganz nah - bevor sie sich für immer in die Weiten unseres Sonnensystems verabschiedet. 30 Kilometer pro Sekunde legt „BepiColombo“ momentan zurück, das sind umgerechnet mehr als 100.000 Kilometer pro Stunde. Mit dieser wahnsinnigen Geschwindigkeit* rast die Merkur-Sonde derzeit auf die Erde zu und kommt ihr am 10. April um 6.25 Uhr so nah wie dann nie wieder: 12.700 Kilometer werden kurzzeitig noch zwischen dem blauen Planeten und der Sonde liegen.
+ Im Oktober 2018 ist die Esa-Sonde „BepiColombo“ gestartet - nun soll sie der Erde noch einmal ganz nah kommen, bevor sie zum Merkur fliegt. © picture alliance/Stephane Corvaja/ESA/dpa Gesteuert wird dieser Vorbeiflug an der Erde von einem kleinen Team der europäischen Raumfahrtorganisation Esa im Kontrollzentrum Esoc in Darmstadt. Zwei bis vier Mitarbeiter sollen die Sonde von Donnerstagmorgen bis Freitagnachmittag überwachen - eine Rumpfmannschaft, die den strengen Corona-Maßnahmen geschuldet ist.
Raumsonde „BepiColombo“ fliegt zum Merkur - und kommt der Erde kurz nahe
Doch warum kommt „BepiColombo“ der Erde überhaupt noch einmal so nahe, warum fliegt sie quasi dorthin zurück, wo sie 2018 gestartet ist? Der Grund ist gleichzeitig trivial und kompliziert: Die Raumsonde muss abbremsen. Dafür wird die Schwerkraft der Erde genutzt. Außerdem wird die Merkur-Sonde auch noch zwei Mal an der Venus und sechs Mal am Merkur vorbeifliegen, um ihre Geschwindigkeit zu reduzieren. „BepiColombo“ muss den Merkur mit einer ganz bestimmten Geschwindigkeit erreichen - und nach dem Start von der Erde ist diese zu hoch. „Ohne die Manöver würde die Sonde einfach am Merkur vorbeifliegen“, erklärt der stellvertretende Esoc-Leiter Paolo Ferri.
Nach insgesamt sieben Jahren Flugzeit und neun Milliarden zurückgelegten Kilometern soll „BepiColombo“ den Merkur 2025 erreichen. Dort sollen ein japanischer und ein deutscher Orbiter, die an Bord der Sonde sind, das Magnetfeld und die Oberfläche des Merkur erforschen. Außerdem interessieren sich die Forscher für die Sonnenwinde, die den Merkur als sonnennächsten Planeten erreichen. Einige der wissenschaftlichen Geräte an Bord der Sonde sollen auch zum Einsatz kommen, wenn „BepiColombo“ sich der Erde nähert: Drei Kameras sollen Bilder vom Anflug auf die Erde machen. Außerdem soll das Erde-Mond-System beim Abflug so lange fotografiert werden, bis es nicht mehr zu sehen ist.
Hallo Erdlinge! Ich hoffe, dass Ihr und Eure Teleskope bereit seid, um mich am Freitag ein letztes Mal zu sehen, bevor ich zum Merkur reise. Hier gibt' s ein kurzes Video darüber, was genau stattfinden wird. Passt auf Euch auf und folgt #BepiColomboEarthFlyby #BepiColombo pic.twitter.com/4lyeWGJMIN — ESA auf Deutsch (@ESA_de) April 7, 2020
Merkur-Sonde „BepiColombo“ kann man von der Erde aus beobachten
Bei ihrem Vorbeiflug an der Erde wird die Sonde auch für die Menschen zu sehen sein - zumindest für Beobachter mit Teleskopen oder Ferngläsern. Auf der südlichen Erdhalbkugel und kurzzeitig auch im Süden Europas ist „BepiColombo“ von Osten nach Westen am Himmel zu sehen. Die Merkur-Sonde wird durch eine Himmelsregion ziehen, in der zu dieser Zeit auch die Planeten Jupiter, Saturn und Mars zu sehen sind. Tipps zur Beobachtung von „BepiColombo“ gibt es auf der Webseite der Esa.
Der Merkur ist ein Planet, der bisher nur von zwei Nasa-Sonden erforscht wurde: „Mariner 10“ und „Messenger“. Die erste europäische Mission zum Merkur soll nun weitere Informationen zum sonnennächsten Planeten liefern*. Benannt wurde „BepiColombo“ nach dem 1984 verstorbenen italienischen Mathematiker Giuseppe (Bepi) Colombo.
Von Tanja Banner
*fr.de ist Teil der bundesweiten Ippen-Digital-Zentralredaktion. | Earth To Be Buzzed By Spacecraft On Mission To Mercury Later This Week ESA/ATG medialab
Earth will be buzzed by a spacecraft on a mission to Mercury later this week, as it completes its first and only flyby of our planet.
Advert
Now, if you’re anything like me and are conjuring up images of a bee or a drunken spacecraft, let me clarify that in this context, buzzed means to ‘fly very close to something – i.e. another aircraft, the ground etc… – at high speed’.
The spacecraft that will be doing the buzzing is BepiColombo, a European-Japanese mission that was launched in October 2018 that will have travelled almost 1.4 billion kilometres at the time of the flyby. In other words, approximately nine times the distance between Earth and the Sun.
BepiColombo spacecraft PA Images
BepiColombo is a joint mission between European Space Agency (ESA) and the Japanese Aerospace Exploration Agency (JAXA), with the spacecraft planning to make nine planetary flybys over the course of the next few years as it makes its way to Mercury – the innermost planet of the Solar System.
Advert
At 5.24am on Friday, April 10, the spacecraft will be visible to those of us who own a decent pair of binoculars on Earth – particularly those in the southern hemisphere – as it comes within just a couple of thousand kilometres of the outermost layer of the atmosphere, at an altitude of 12,700 kilometres.
Because Mercury is so close to the Sun, the spacecraft cannot simply fly straight there. Instead, it has to use the gravity of Earth, Venus and Mercury to do so, with the next two flybys for Venus scheduled in October 2020 and August 2021.
Venus NASA
Although BepiColombo won’t be visible to the naked eye, those with access to a small telescope, binoculars or even a camera might be able to catch the spacecraft as it continues its journey into space.
Johannes Benkhoff, BepiColombo Project Scientist at ESA, said in a statement:
The flyby has an emotional effect. It’s the last time that we can see the spacecraft from Earth, so we are inviting amateur and professional astronomers to observe it before it goes.
The planets Jupiter, Saturn and Mars will also be visible to the naked eye in the early hours of April 10 – although unfortunately the Moon will also be visible, making BepiColombo more difficult to observe.
Earth/Mercury Size Comparison Brian Altmeyer/Flickr
Advert
Joe Zender, BepiColombo Deputy Project Scientist at ESA, said ‘the further south you are, the longer you should be able to see’ the spacecraft, adding: ‘If something appears as a moving star in the field of view of your telescope or camera, that will be Bepi.’
This is only the start of the spacecraft’s journey though; after buzzing Earth, it will make another eight flybys – of Venus and Mercury – before it finally settles into orbit. | 4 |
Wissenslücke beim Robert-Koch-Institut Bernd Murawski
Die Angaben des Instituts sind eher verschleiernd als erhellend
Die bereits umgesetzten wie auch für die nächste Zeit erwogenen Maßnahmen zur Verhinderung einer Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus beruhen auf der Annahme, dass andernfalls eine Überlastung des Gesundheitssystems droht. In Großbritannien würde nach einer Studie des Imperial College London ein Bedarf entstehen, der die Kapazitäten um den Faktor acht übertrifft.
Das Institut geht von einer Letalität von 0,9 Prozent aus, wobei es sich auf chinesische Daten und im Zuge der Repatriierungen erlangte Angaben stützt. In die Schätzung ist eine Dunkelziffer von 40-50 Prozent mit eingespeist, d.h. beim angenommenen Prozentwert handelt es sich um die Infektionssterblichkeitsrate.
Eine japanische Expertise, die auf Grundlage von Erkenntnissen in Wuhan erstellt wurde, gelangt zu weitaus geringeren Zahlen. Aus der Annahme, dass insgesamt 19,1 Prozent der Stadtbevölkerung infiziert wurden, wird eine Mortalitätsrate zwischen 0,04 und 0,12 Prozent hergeleitet. In einem Worst-Case-Szenario, d.h. einer Infizierung von 60-70 Prozent der deutschen Bevölkerung, würden es demnach etwa 43.000 Todesfälle geben.
Wird die Zahl in Relation zur Gesamttotenzahl von jährlich 850000 wie auch zu den 25100 Opfern der Influenzawelle 2017/18 gesetzt, erscheint sie hinnehmbar, zumal sie mit den Folgen der aktuellen Maßnahmen des Lock Down und des Social Distancing aufzurechnen wäre. Die Situation wäre allerdings eine grundlegend andere, wenn sich der vom Londoner Institut ermittelte Wert von 0,9 Prozent als realitätsnah erweist. In diesem Fall würde sich die Todesrate veranderthalbfachen.
Zur Beurteilung der Schwere von Covid-19 ist offenbar die Infektionssterblichkeitsrate von zentraler Bedeutung. Da sie im Allgemeinen mit Krankenhauseinlieferungen und Verlegungen in Intensivstationen korreliert, gestattet sie eine ungefähre Einschätzung der zu erwartenden Belastung des Gesundheitssystems.
Im Vergleich mit dem Influenza-Virus würde die Lage dadurch erleichtert werden, dass laut WHO sowohl Ausbreitungsgeschwindigkeit als auch Mutationshäufigkeit bei Corona-Viren geringer sind.
Ungeklärtes Sterberisiko
Die Letalität eines Virus wird mittels Division der an ihm verstorbenen durch die von ihm infizierten Personen bestimmt. Das Robert Koch-Institut betrachtet nun alle Todesfälle als durch Covid-19 verursacht, bei denen Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde. Die Zahl wird dann durch die positiv Getesteten dividiert.
Mit dieser Methode lässt sich kaum zuverlässig die Fallsterblichkeit ermitteln, und erst recht ermöglicht sie keine Rückschlüsse auf die Gesamtzahl der infizierten Personen. Wie wenig aussagekräftig die Ergebnisse des Instituts sind, zeigt ein Vergleich Deutschlands mit Frankreich. Obwohl in Deutschland 1,6-mal so viele Virusträger identifiziert wurden, hat Frankreich fünfmal mehr Tote zu beklagen.
Um dem Virus Sars-CoV-2 Todesfälle zuordnen zu können, müssen andere Faktoren weitgehend ausgeschlossen werden. Da die verstorbenen Personen in nahezu allen Fällen an einer oder mehreren Vorerkrankungen litten, in Italien zu 99,2 Prozent, erscheint dies äußerst schwierig. Zudem gab es in Europa während den letzten beiden Jahren vergleichsweise wenige Grippefälle, sodass der Anteil der Bevölkerung mit geschwächtem Immunsystem relativ hoch liegen dürfte.
Einzig eine deutlich über dem langjährigen Durchschnitt befindliche Sterberate würde den Schluss zulassen, dass es sich bei Sars-CoV-2 um einen "Killervirus" handelt. Mit genau diesem statistischen Kunstgriff wird aktuell auf die durch Viren verursachten Todesfälle geschlossen, indem diese als Übersterblichkeit erscheinen.
Während aktuell die verstorbenen Träger des Corona-Virus täglich gezählt werden, werden Grippe- und anderen Viren in der Regel nicht erfasst. Stattdessen werden die bei nahezu allen Betroffenen gleichzeitig vorhandenen Vorerkrankungen als Todesursache angegeben.
Unbekannte Anzahl der Infizierten
Der Präsident des Robert Koch-Instituts Prof. Lothar Wieler erwartet augenscheinlich einen dramatischen Anstieg der Todesfälle, wenn er hervorhebt, dass wir uns erst am Anfang der Epidemie befinden. Um seine Annahme zu belegen, hätte er Zahlen zur aktuellen Verbreitung des Virus und dessen voraussichtlicher Expansion vorlegen müssen. Er konstatierte jedoch, dass die tatsächliche Anzahl der Infizierten unbekannt sei. Auch würde es keine fundierten Schätzungen geben.
Sogar großflächige Tests, wie sie in Südkorea, Singapur und Island unternommen wurden, geben nur wenig Anhaltspunkte für eine Ermittlung der tatsächlich Infizierten. Der Fall Islands erregt jedoch nicht nur besonderes Interesse, weil mit 3,7 Prozent relativ am meisten Bürger erfasst wurden. Von den insgesamt 13.613 Personen wurden zudem 6.163 durch die Forschungsstation deCode Genetics getestet, die die Probanden zufällig auswählte.
Innerhalb dieser Gruppe zeigten 52 ein positives Ergebnis, was einem Anteil von 0,84 Prozent entspricht. Auf die Gesamtbevölkerung von 364.000 Einwohnern übertragen wären 3.071 Personen von Sars-CoV-2 infiziert. Mit den identifizierten 890 Virusträgern wären somit lediglich 29 Prozent erfasst.
17 Personen aus dieser Gruppe sind in ein Krankenhaus eingeliefert worden, zehn befinden sich auf der Intensivstation und zwei sind verstorben. Als Fallsterblichkeitsrate errechnet sich ein Wert von 0,22 Prozent. Mit der aus den Tests von deCode Genetics hergeleiteten Gesamtzahl von 3.071 infizierten Personen lässt sich ebenfalls die Infektionssterblichkeitsrate ermitteln. Sie beläuft sich auf 0,065 Prozent. Damit würde sie in etwa dem Wert entsprechen, der bei der japanischen Expertise zu Wuhan erreicht wurde.
Anstelle einer zufälligen Auswahl der Probanden würden sich Verfahren anbieten, die für die Demoskopie verwendet werden, wobei ein repräsentativer Schnitt der Bevölkerung getestet würde. Wie bei Meinungsumfragen dürfte eine kleinere Gruppe von etwa 1.000 bis 2.000 Personen ausreichen. Bei einer Fehlertoleranz im einstelligen Prozentbereich ließe sich der Anteil der an Sars-CoV-2 Erkrankten an der Gesamtbevölkerung und somit auch ihre absolute Zahl ermitteln.
Wieler behauptet nun, dass repräsentative Stichproben nicht möglich seien, weil Tests für einen Antikörpernachweis fehlen würden. Dieses Manko wäre vernachlässigbar, wenn entsprechende Erhebungen bereits seit Wochen unternommen worden wären.
Prof. John Ioannidis sieht in diesem Versäumnis den zentralen Grund, weshalb politische Entscheidungsträger aktuell im Dunkeln tappen.
Die Tests sollten nach seiner Auffassung nicht nur einmalig erfolgen, sondern regelmäßig wiederholt werden, damit neben der Schwere der Erkrankung auch die Ausbreitungsweise und -geschwindigkeit des Virus festgestellt werden kann. Unbestreitbar würden Angaben zur Verbreitung des Virus, so unvollkommen sie auch sein mögen, die Suche nach adäquaten Handlungsstrategien bedeutend unterstützen.
Es ließe sich feststellen, welche Versuche einer Eindämmung sich bislang als erfolgreich erwiesen haben. Ferner könnte auf verlässliche Weise von Erfahrungen anderer Staaten profitiert werden. Ebenso ließen sich alternative Konzepte wie das einer "Durchseuchung" der Bevölkerung bei gleichzeitig erhöhtem Schutz von Risikogruppen besser beurteilen.
Der hohe Grad an Unsicherheit, der sich sowohl in offiziellen Stellungnahmen als auch bei Gesprächsrunden offenbart, würde einer fundierten und zielgerichteten Strategie zur Abwehr der durch den Sars-CoV-2 heraufbeschworenen Gefahren weichen. (Bernd Murawski) | South Korea’s Centers for Disease Control and Prevention has described an outbreak of coronavirus infections linked to a church in the city of Daegu as a “superspreading event.” But experts, including the WHO, say the term is poorly defined.
The World Health Organization says it does not use “superspreading” as a technical term. It adds, however, that “there can be incidents of transmission where a large number of people can become infected from a common source.”
The term “superspreader” implies that a particular person may be inherently more able than others to pass on disease, but virus experts say there is no evidence to show that is the case.
“Superspreader” can refer to either a person or the nature of an event. The spread of a virus like the new coronavirus depends on a range of environmental and epidemiological factors that ultimately lead to transmission in individual cases or clusters. These include the patient and what stage of disease they are in, their behavior, their environment, and the amount of time spent in that environment.
“We are not all the same,” said Christl Donnelly, a professor of statistical epidemiology at Imperial College London. “We vary in our immune systems, in our behavior, and in where we happen to be. All of these things can affect how many people we would transmit to. Thus, biological and behavioral factors can contribute, but so can time and place.”
The WHO described the South Korea outbreak as a “cluster” of cases and reiterated that it does not use superspreading as a technical term. A WHO spokesman, asked about groups of infections in Singapore, France, Britain, Germany and elsewhere, recently said, “We don’t have enough evidence to confirm a case involving a superspreading event in the COVID-19 outbreak.” | 1 |
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Madrid (dpa) – In Spanien wird es für arme Familien erstmals ein monatliches «Grundeinkommen» geben. Das beschloss die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez unter dem Eindruck wachsender sozialer Not durch die Corona-Krise.
Allerdings war das Vorhaben bereits Teil der Koalitionsvereinbarungen zwischen dem sozialistischen Regierungschef und seinem Partner Pablo Iglesias vom Linksbündnis Unidas Podemos.
«Heute ist ein historischer Tag für unsere Demokratie, an dem ein neues soziales Recht entsteht», sagte Iglesias im Fernsehen. Die neue Regelung gilt vom 1. Juni an.
Die Regierung geht davon aus, dass insgesamt 850.000 Haushalte Anspruch auf die staatlichen Hilfen haben werden. Das entspricht etwa 2,3 Millionen der etwa 50 Millionen Einwohner Spaniens, davon 30 Prozent Kinder und Jugendliche. Etwa 16 Prozent sind Alleinerziehende – zu 90 Prozent Frauen.
Die Hilfen betragen monatlich zwischen 460 und 1000 Euro, je nach Zusammensetzung und Größe des Haushalts. Anspruchsberechtigt sind in der Regel Personen zwischen 23 und 65 Jahren, die seit mindestens drei Jahren einen selbstständigen Haushalt führen, mindestens ein Jahr sozialversicherungspflichtig waren und deren Einkommen pro Person im Haushalt unter 230 Euro im Monat liegt. Die Kosten werden auf jährlich mindestens drei Milliarden Euro geschätzt.
Das Bruttoinlandsprodukt Spaniens wird dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nach Schätzung der Regierung um etwa 9,2 Prozent schrumpfen. Erwartet wird zudem ein Anstieg der Arbeitslosenrate von 13,8 Prozent Ende 2019 auf rund 19 Prozent in diesem Jahr. | Begoña Gómez, the wife of Spanish Prime Minister Pedro Sánchez, has tested positive for the coronavirus. From La Moncloa prime ministerial palace, sources said yesterday that she is “following prevention measures established by the health authorities.”
The same sources said that the “tests carried out in recent hours on the people closest to the prime minister have come back positive in the case of his wife, Mrs Begoña Gómez. Both Mrs Gómez and the prime minister are well, both are in La Moncloa and at all times are following the prevention measures set out by the health authorities.”
Begoña Gómez and Irene Montero were present at a march in Madrid for International Women’s Day last Sunday.
Tests earlier in the week confirmed that the minister for territorial policy, Carolina Darias, and the equality minister, Irene Montero, had also contracted the SARS-CoV-2 virus. “Both are in their homes and in a good condition,” La Moncloa sources stated on Saturday night.
Begoña Gómez and Irene Montero were present at a march in Madrid for International Women’s Day last Sunday. The Spanish government has been widely criticized by the opposition for letting the demonstrations go ahead across Spain, given that the coronavirus was already spreading fast through the Spanish population at that point. Just the next day, the Madrid regional authorities opted to close all schools, meaning 1.5 million students in the region would not be going to class.
There was also controversy on Saturday when Irene Montero’s partner, Pablo Iglesias, who is the leader of their Unidas Podemos party, attended a marathon Cabinet meeting, at which the state of alarm was debated and eventually put into place. Iglesias, who is one of Spain’s deputy prime ministers in the Socialist Party-Unidas Podemos coalition government, had stated that he would remain in quarantine in his home from Thursday onward given the positive diagnosis of his partner.
However, Iglesias tested negative for the coronavirus and sat to the left of Pedro Sánchez during Saturday’s meeting. He was roundly criticized on social media for not staying in quarantine, in particular by opposition politicians such as far-fight Vox party leader Santiago Abascal, who has also contracted the coronavirus and is in quarantine in his home.
“I have been in a nine-square-meter room without leaving for the last few days, and all of my family is at home and in contact with me respecting the quarantine,” Abascal wrote. “And I see that the deputy prime minister is not respecting his own quarantine by going to the Cabinet meeting where they will ban us from leaving the house. Political caste.”
Sources from Unidas Podemos explained on Saturday that Iglesias was aware that his decision to go to the Cabinet meeting lacked coherence, but that it was impossible to participate in the meeting by video link. He did so, the same sources said, to defend the position of his party on an issue of utmost importance and in which the “protection of thousands of workers in the country was at play.”
Also via Twitter, Pablo Iglesias claimed that “the prime minister called me to attend the Cabinet meeting in person because legally the video conference option could not be put into place.”
Government sources told reporters on Saturday that the meeting to agree on the state of alarm measures took so long due to disagreements between the government partners, in particular with Unidas Podemos pushing for greater financial support for workers who will be affected by the total lockdown that has been imposed across Spain.
English version by Simon Hunter. | 1 |
Immer mehr Regierungen empfehlen ihren Bürgern, auf Reisen zu verzichten oder in ihre Heimatländer zurückzukehren - darunter auch die deutsche. Es werden Grenzen geschlossen und teilweise gibt es auch Reisebeschränkungen innerhalb von Ländern. Wir haben wichtige Fakten über aktuelle Einschränkungen zusammengetragen:
- Das Auswärtige Amt hat eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen. Urlauber werden nach Deutschland zurückgeholt.
- Nur noch wenige Grenzübergänge können genutzt werden.
- Auch die USA warnen jetzt vor allen Auslandsreisen.
Ein- und Ausreise nach Deutschland
Das Auswärtige Amt hat wegen der Corona-Pandemie eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen. Bisher hatte das Auswärtige Amt nur von nicht notwendigen Reisen ins Ausland abgeraten. Zudem holt die Bundesregierung mit gecharteten Flugzeuge deutsche Urlauber aus anderen Ländern zurück, falls deren eigentliche Flüge ausfallen.
Nachdem schon etliche EU-Länder nationale Einreisebeschränkungen eingeführt haben, soll jetzt ein Einreiseverbot für die EU als Ganzes gelten. Einen Monat lang sollen Personen von außerhalb der EU grundsätzlich nicht einreisen dürfen. Bundeskanzlerin Merkel erklärte, Deutschland werde den Plan sofort umsetzen. Betroffen sind hierzulande in erster Linie die Flughäfen. So wies die Bundespolizei Bürger aus Nicht-EU-Staaten an internationalen Flughäfen wie Frankfurt und München ab. Ausnahmen gibt es für Länder, die der europäischen Freihandelsassoziation EFTA angehören, außerdem für Großbritannien sowie für bestimmte Personengruppen wie Diplomaten und Ärzte.
Auch an den innereuropäischen Grenzen wird weiter kontrolliert. Deutschland hat im Kampf gegen das Coronavirus die Grenzen zu Frankreich, Österreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz für den Personenverkehr weitgehend gesperrt. Das Bundesinnenministerium veröffentlichte eine Liste mit den Grenzübergängen, die noch geöffnet sind. Nur in wichtigen Ausnahmefällen - etwa bei langen Staus - soll die Bundespolizei die Überquerung der Grenze auch an anderen Verkehrsverbindungen ermöglichen. Seit Montag gibt es wegen der Ausbreitung des Coronavirus bereits Kontrollen und Einreisebeschränkungen an den meisten deutschen Grenzen.
Ein- und Ausreise in anderen Ländern
Viele Länder haben die Ein- und Ausreisebestimmungen deutlich verschärft. Die italienische Regierung hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus das gesamte Land zur Schutzzone erklärt. Reisen sind damit weitgehend verboten, Bewohner sollen möglichst zu Hause bleiben. Dies gilt vorerst bis zum 3. April. Auch in Spanien und in Frankreich gelten Ausgangssperren.
Österreich kontrolliert inzwischen die Grenze zu Deutschland. Demnach dürfen nur noch Personen einreisen, die ein ärztliches Zeugnis vorlegen und so nachweisen können, dass sie nicht mit dem Virus infiziert sind. Österreichischen Staatsbürgern sowie Menschen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Land ist die Einreise auch ohne ein solches Zeugnis gestattet - sie müssen sich dann aber für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben.
Dänemark hat seine seine Grenzen bis zum 13. April geschlossen; Ausländer dürfen nur aus besonderen Gründen ins Land. In Polen ist ein Einreisestopp in Kraft getreten. Auch Lettland hat seine Grenzen für Ausländer geschlossen.
Norwegen schließt vorübergehend alle Flughäfen. Allen norwegischen Staatsbürgern sei es erlaubt, ins Land zurückzukehren, teilt Ministerpräsidentin Solberg mit. Einreisende, die nicht aus Skandinavien kommen, werden an den Grenzen direkt abgewiesen oder zu einer zweiwöchigen Quarantäne verpflichtet. Die Regierung in Oslo rief die eigenen Bürger dazu auf, im Land zu bleiben und Reisen zu verschieben. Wer sich im Ausland aufgehalten hat, muss in häusliche Quarantäne.
Tschechien hat seine Grenzen für alle Reisenden geschlossen. Nach Angaben des Innenministers sollen auch tschechische Bürger nicht mehr ausreisen dürfen. Bulgarien hat den Notstand ausgerufen. Dadurch können nun Reiseverbote und Schulschließungen angeordnet werden. Österreich erlaubt die Einreise aus Italien nur mit ärztlichem Attest. Alle Skigebiete in Tirol und Salzburg sind geschlossen.
Die USA raten ihren Bürgerinnen und Bürgern inzwischen generell von Auslandsreisen ab. Urlauber sollen zurückgeholt werden. Zuvor hatten die USA einen 30-tägigen Einreisestopp für Europäer erlassen. Die Regelung trat in der Nacht zum 14.3. in Kraft. Der Einreisestopp betrifft alle Personen, die sich in den 14 Tagen vor ihrer Reise im Schengen-Raum aufgehalten haben. Diesem gehören 26 Länder an, außerdem gilt der Einreisestopp inzwischen auch für Großbritannien und Irland. Amerikaner und Personen mit einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis (Green Card), die sich in diesen beiden Ländern aufhielten, dürften auch danach weiter in die USA einreisen. Sie müssen aber einen von 13 Flughäfen nutzen und sich bei der Ankunft untersuchen lassen.
Kanada schließt seine Grenze zu den USA, wie Premierminister Trudeau mitteilte. Zudem schließen Australien und Neuseeland ihre Grenzen insbesondere für Touristen.
Brasilien hat seine Grenzen zu acht Nachbarstaaten geschlossen. Präsident Bolsonaro erklärte in Brasilia, wer nicht ständig im Land lebe, dürfe nicht mehr einreisen.
Indien lässt wegen des Coronavirus keine Touristen mehr ins Land. Seit dem 13. März bis zunächst zum 15. April wurden alle Touristenvisa für ungültig erklärt. In Taiwan müssen sich Reisende aus Europa in Selbstisolation begeben. Auch die Regierung in Neuseeland verpflichtet alle Einreisenden zu einer Quarantäne. Zudem verbietet sie bis zum 30. Juni allen Kreuzfahrtschiffen, den Inselstaat anzulaufen.
Nach Israel können Deutsche sowie andere Reisende nur dann einreisen, wenn sie beweisen können, dass sie 14 Tage unter Quarantäne bleiben. Auch bei der Einreise in die russische Hauptstadt Moskau gilt: Wer aus Deutschland einreist, muss sich zwei Wochen isolieren. Das gilt auch für Reisende aus Deutschland nach Uganda.
Komplett verboten ist die Einreise nach Kasachstan für Menschen, die aus Deutschland, Spanien oder Frankreich kommen. Auch die pazifischen Inselstaaten Kiribati, die Marshallinseln und Samoa haben ein Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland verhängt. Die Einreise nach Bhutan ist derzeit für alle ausländischen Touristen untersagt. Nach El Salvador dürfen alle Reisenden, die sich in den 30 Tagen vor Ankunft in Deutschland aufgehalten haben, nicht einreisen - auch nicht durchreisen.
Wer von Deutschland nach Zypern reist, muss damit rechnen, dass er wegen des Coronavirus 14 Tage in Quarantäne verbringen muss. Diese Sicherheitsvorkehrungen gelten auch für Reisende aus anderen betroffenen Ländern.
Wer nach Nepal möchte, bekommt als Deutscher derzeit kein Visum bei der Einreise. Stattdessen muss ein solches vor der Abreise beantragt werden - dafür braucht es einen negativen Corona-Test.
Die Regierung Australiens verbot ihren Bürgerinnen und Bürgern jegliche Auslandsreisen. Premierminister Morrison sagte, das Verbot gelte für unbestimmte Zeit. Es sei das erste Mal in der Geschichte Australiens, dass so etwas geschehe.
In China haben die Behörden in der Provinz Wuhan die Quarantäne-Bestimmungen zur Eindämmung des Coronavirus inzwischen gelockert. Wie die lokale Regierung mitteilte, dürfen gesunde Menschen innerhalb der Region wieder reisen. Inzwischen geht die Zahl der Neuinfektionen im gesamten Land weiter zurück.
Flugreisen
Zahlreiche Flugverbindungen sind eingestellt, darunter die von der Türkei nach Deutschland und in acht weitere europäische Länder. Nach Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Norwegen, in die Niederlande, nach Spanien und nach Schweden gibt es keine Flugverbindungen mehr. Die Maßnahme soll zunächst bis zum 17. April gelten. Russland hat die Flugverbindungen nach Italien, Deutschland, Spanien und Frankreich weitgehend gekappt. Auch Saudi-Arabien setzt bis Ende März alle internationalen Flüge aus.
Zahlreiche Fluglinien hatten angekündigt, wegen der Beschränkungen oder wirtschaftlicher Schwierigkeiten ihre Verbindungen vorerst zu stoppen. So finden beim Lufthansa-Konzern nur noch fünf Prozent der ursprünglich geplanten Flüge statt.
Wer selbst aus Angst vor Ansteckung einen Flug stornieren möchte, muss in der Regel die Kosten selbst tragen. Allerdings räumen einige Fluggesellschaften kostenfreies Umbuchen ein. Auskünfte erteilt die jeweilige Airline.
Kreuzfahrten und Hotels
Der Krisenstab der Bundesregierung erklärt, dass auf Kreuzfahrtschiffen ein erhöhtes Quarantäne-Risiko bestehe. Einige Staaten, darunter Malta, Indien und Thailand, lassen Kreuzfahrtschiffe derzeit vereinzelt oder generell nicht mehr in ihren Häfen anlegen.
In den vergangenen Wochen wurden immer wieder Kreuzfahrtschiffe unter Quarantäne gestellt oder mussten zwangspausieren. Das "Diamond Princess" wurde zwei Wochen lang nach einem bestätigten Coronafall im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestellt.
Pauschalreisen können kostenfrei storniert werden, wenn am Urlaubsort "unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände" auftreten. Das schreibt das Auswärtige Amt auf seiner Seite. Mehrere Anbieter haben von sich aus einen Teil der Reisen storniert.
Bahnreisen
Für Bahnreisende kommt derzeit vor allem im internationalen Bahnverkehr zu Einschränkungen und Ausfällen. Nach Angaben der Deutschen Bahn kommt es zu Verspätungen unter anderem an den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich und Luxemburg. Grund sind die Grenzkontrollen. Der Zugverkehr zwischen Deutschland und Polen ist unterbrochen, ebenso der Zug- und Busverkehr nach Tirol und Tschechien.
Innerhalb von Deutschland reduziert die Deutsche Bahn den Regionalverkehr. Bei der Erstattung von Reisekosten will die Bahn sich kulant zeigen: Wer auf eine Bahnfahrt verzichten möchte oder muss, der bekommt sein Geld in voller Höhe zurück. Das gleiche gilt auch, wenn der Grund für die Reise entfällt, weil eine Messe oder eine Veranstaltung abgesagt wird oder das gebuchte Hotel unter Quarantäne steht.
Tourismus innerhalb Deutschlands
Inzwischen gelten auch für den Tourismus innerhalb von Deutschland Einschränkungen. Mecklenburg-Vorpommern und Schlewsig-Holstein lassen keine Touristen mehr ins Land. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Übernachtungsangebote im Inland nur noch zu "notwendigen" und nicht mehr zu touristischen Zwecken genutzt werden können. Das bringe es auch mit sich, "dass es keine Urlaubsreisen ins In- und auch keine ins Ausland geben soll", sagte Kanzlerin Merkel.
Ausdrücklich verboten werden zudem Reisebusreisen. Die Fernbusanbieter Flixbus und Blablabus stellen wegen der Corona-Pandemie ihren Betrieb bis auf weiteres ein. Wie die Unternehmen mitteilten, werden alle Verbindungen gestrichen. Das gelte für innerdeutsche und grenzüberschreitende Strecken.
Restaurants und Speisegaststätten sollen frühestens ab 6.00 Uhr öffnen dürfen und müssen spätestens um 18.00 Uhr schließen. In den Bundesländern und regional gelten zum Teil abweichende, strengere Regeln. Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels sollen das Risiko einer Virus-Verbreitung minimieren - etwa durch Abstandsregeln für Tische, eine Begrenzung der Besucherzahl oder Hygienemaßnahmen.
(Stand: 19.3.2020, 23 Uhr)
Weiterführende Artikel zum Coronavirus
Wir haben einen Nachrichten-Blog aufgelegt. Der bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen.
Die Coronavirus-Epidemie breitet sich weiter aus und der Bedarf an Tests steigt. Wann man sich testen lassen sollte und wie es geht, haben wir in unseren Artikel zusammengefasst: Tests auf das Coronavirus: Wann, wo und wie?
Über die aktuellen Zahlen der Coronavirus-Infizierten, Genesenen und Todesfälle berichten wir in unserem Artikel: Wie sich das Coronavirus in Europa ausbreitet.
Experten sind sich uneinig, ob die aktuellen Zahlen über die Coronavirus-Infizierten die Realität widerspiegeln. Aber wie hoch ist die Dunkelziffer? Das erfahren Sie in unserem Stück:
Hohe Dunkelziffer bei Coronavirus-Infektionen befürchtet.
Die Länder weltweit verfolgen sehr unterschiedliche Strategien. Die zentrale Frage ist: Was hilft gegen das Coronavirus? Durchseuchung oder totale soziale Distanzierung?
Gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es bislang keinen Impfstoff. Auch Medikamente, die bei der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit helfen, sind noch nicht verfügbar. Wie weit die Forschung ist, erklären wir hier: Ansätze für Medikamente gegen das Coronavirus.
In Deutschland gibt es immer mehr Drive-In-Teststationen für das Coronavirus. Wir erklären, was es damit auf sich hat und welche Erfolge andere Länder damit erzielten.
Angesichts zunehmender Grenzkontrollen und Ein- und Ausreisesperren können Sie hier nachlesen, wie sich das Coronavirus auf das Reisen auswirkt. Damit im Zusammenhang steht die Frage der Risikogebiete weltweit. Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete zuletzt mehrfach erweitert.
Afrikanische Länder meldeten lange relativ niedrige Infektionszahlen. Und das, obwohl viele der Staaten enge Kontakte zu China pflegen, wo das Virus ausgebrochen war. Hintergründe: Wie sich Afrika für das Coronavirus rüstet.
Wie groß ist die Gefahr hierzulande? Welche Strategien verfolgen die Behörden? Was kann jede(r) tun, um sich zu schützen? Antworten auf diese und andere Fragen geben wir in unserem Beitrag: Deutschland und das Coronavirus - Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Was exponentielles Wachstum für die Ausbreitung des Coronavirus bedeutet, was hilft, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und wann mit einer Entspannung der Lage zu rechnen ist: Diese Fragen beantworten wir in unserem Beitrag: Hygiene, Quarantäne, Geisterspiele: Warum die Maßnahmen gegen das Coronavirus so wichtig sind.
Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten | Dublin, Jan. 09, 2020 (GLOBE NEWSWIRE) -- The "Interactive Gambling Report" report has been added to ResearchAndMarkets.com's offering.
This specialist gambling report provides valuable market intelligence for gambling operators, investors, and regulators and includes:
Strategic Positioning: data and information to help make decisions on investing in reliable, stable markets determined by good regulation and reasonable taxation.
Competition: are the jurisdictions where you trade saturated? Do other markets offer better opportunities for future success?
Future potential: what are the countries where the gambling spends per capita is lower than the average? Do those countries offer opportunities for long term growth?
Tax and regulation: which countries are looking to regulate for the first time? What are the trends in tax mechanisms and regulatory developments?
Datasheets
The Interactive Gross Gambling Yield (GGY) by product and region, with data on offshore and local licences (2004-2022f)
GGY data for more than 50 individual countries in Europe, Asia and the Americas by product (2004-2022f)
Summary of Interactive gambling regulation and tax rates
Interactive gambling report
35-page report discussing trends in interactive gambling regulation, market assessment and e-gaming operators.
This specialist, comprehensive gambling report is essential reading for operators, regulators and investors in the global gambling industry. This Interactive Report focuses on issues and data from the global i-gaming sector, covering online sports, casino, poker, bingo and state lotteries. The report includes key i-gaming regulatory developments in jurisdictions around the world.
The report includes several detailed datasheets with a decade's worth of historic gambling revenues (gross gaming yield) by gambling activity and forecasts until 2022. Alongside the datasheets is a discussion of gambling tax and regulatory issues relating to interactive gambling in various global gambling jurisdictions.
Key Topics Covered:
Regulation
I-gaming Regulation Summary
The increasing cost of regulation
Market comment and analysis
Global Interactive Gambling Market Overview
E-gaming M&A
Languages and Localisation
Methodology for Internet Gambling Market Data
Countries Covered:
Argentina
Australia
Austria
Belgium
Brazil
Bulgaria
Canada
China
Colombia
Croatia
Cyprus
Czech Republic
Denmark
Estonia
Finland
France
Germany
Ghana
Greece
Hong Kong
Hungary
India
Ireland
Israel
Italy
Japan
Kenya
Latvia
Lithuania
Luxembourg
Malta
Mexico
Netherlands
New Zealand
Nigeria
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Philippines
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Bern (ots) - Die Zulassung von Elektroautos ist in der Schweiz innerhalb eines Jahres um 250% in die Höhe geschnellt. Das erste Factsheet des TCS auf diesem Gebiet zeigt, dass die Rahmenbedingungen für eine weitere Beschleunigung dieser Tendenz in den nächsten Jahren erfüllt sind.4,2% der verkauften Neuwagen in der Schweiz waren 2019 elektrisch, so dass die Schweiz nun auf Platz fünf im Klassement der europäischen Länder mit dem höchsten Anteil en Elektrofahrzeugen rangiert. Auf dem Podium dieser Rangliste stehen Norwegen (42,4%), die Niederlande (13,9%) und Island (7,8%). Auf Grund der starken Zunahme an neuen elektrischen Fahrzeugen stellt der TCS fest, dass die Schweiz für diese Antriebsart ein besonders günstiges Umfeld bietet.Elektroautos boomen in der SchweizDie Elektromobilität ist in der Schweiz innerhalb eines Jahres um 250% gewachsen, von 1,7 % der Neuwagen im Jahre 2018 auf 4,2% im 2019. Die Schweizerinnen und Schweizer sind somit überzeugtere Elektromobilitätkonsumenten als ihre Nachbarn. In Österreich waren 2,8% der neu gekauften Autos elektrisch, in Frankreich nur 1,9%, in Deutschland 1,8% und in Italien 0,6%.Die drei beliebtesten Automodelle in der Schweiz waren 2019 der Tesla Model 3 mit 5'002 verkauften Neuwagen, der Renault Zoé mit 1'791 und der BMW i3 mit 1'053. Jedes dieser Modelle bietet eine relativ hohe Reichweite von 300 bis 560 km (je nach Ausführung). Zehn Elektroautos sind auf dem Schweizer Markt für unter CHF 35'000 zu erhalten. Es handelt sich dabei um folgende Autos: Citroën C-zero, Hyundai Kona, Mitsubishi i-MiEV, Opel Corsa, Peugeot 208, Peugeot iOn, Renault Zoé, Smart ForFour, Smart ForTwo und Skoda Citigo.Um einen Anhaltspunkt bezüglich der langfristigen Betriebskosten zu schaffen, hat der TCS den TOC (Total Ownership Cost) berechnet, d. h. die Gesamtkosten der fünf meistverkauften Elektroautos in der Schweiz. Diese Rechnung beinhaltet die Ankaufs- sowie die Unterhalts- und Betriebskosten über 10 Jahre und 150'000 km. So kommt man auf eine Summe von CHF 156'990 für das Tesla Model S, CHF 104'880 für das Tesla Model 3, CHF 96'510 für den Hyundai Kona EV, CHF 86'270 für den Renault Zoe (Batterie inbegriffen) und CHF 83'090 für den BMW i3. Zum Vergleich: Die Kilometerkostenberechnung des TCS kommt für einen Mittelklassewagen mit Benzinmotor auf 70 Rappen pro km, d. h. CHF 105'000 für 10 Jahre und 150'000 km.Die CO2-Emissionen sind in der Schweiz tiefer als im restlichen EuropaDie Elektromobilität boomt in der Schweiz und die heutigen Rahmenbedingungen deuten auf einen weiteren Aufschwung in den nächsten Jahren hin. Gemäss einer im Herbst 2019 vom TCS durchgeführten Umfrage haben 48% der Schweizer die Absicht, in den nächsten drei Jahren ein elektrisches Fahrzeug zu kaufen. Diese zukünftigen Käufer können auf 3458 via Roaming-Netze verfügbar Ladestationen zählen - hinzu kommen zahlreiche private Ladestationen.Aus ökologischer Sicht ist die Verbreitung der Elektromobilität in der Schweiz besonders interessant. Ab 40'000 km hat ein elektrisches Auto den durch die Produktion begründeten Mehrausstoss von CO2 bereits amortisiert, so dass es weniger Treibhausgas produziert als ein mit einem Verbrennungsmotor betriebener Wagen. Wenn man die Emissionen aus dem schweizerischen, österreichischen und deutschen Energiemix in Betracht zieht, so stellt man fest, dass ein Elektroauto in der Schweiz 26,6g CO2 pro Kilometer ausstösst, 35,1g in Österreich und 104,4g in Deutschland. D. h., dass das gleiche Elektroauto, wenn es in Deutschland betrieben wird, fast vier Mal mehr CO2 ausstösst als in der Schweiz.Die potentiellen Elektroautokäufer können ausserdem auf Subventionen oder Förderprogramme in elf Kantonen (Basel-Stadt, Bern, Genf, Jura, Luzern, Sankt-Gallen, Schwyz, Thurgau, Tessin, Waadt und Zürich) zählen. Es handelt sich je nach Kanton um Beiträge für den Ankauf, einen teilweisen Erlass der jährlichen Motorfahrzeugsteuer oder um Beiträge zum Einbau einer Ladestation.Kontakt:Daniel Graf, Mediensprecher TCS, 058 827 34 41, daniel.graf@tcs.chwww.pressetcs.ch, https://www.flickr.com/gp/touring_club/3wu1KsOriginal-Content von: Touring Club Schweiz/Suisse/Svizzero - TCS, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000091/100846021 | People enjoy the warm spring weather at Lausanne's Vidy beach on June 1, 2020 Keystone / Laurent Gillieron
People visited beauty spots in Switzerland in large numbers over the long Whitsun weekend as lockdown measures were further eased. Various roads were closed due to heavy traffic.
Keytone-SDA/sb
See in another language: 1 عربي (ar) السويسريون يتوجهون بكثافة إلى الجبال والبحيرات بعد تخفيف إجراءات الإغلاق
After the coronavirus measures were further eased on May 30 – allowing gatherings of up to 30 people – residents across the country took to the roads and public transport over the long weekend to visit mountains and lakes.
In canton Bern in central Switzerland there were reports of heavy traffic on Sunday as drivers headed to Interlaken and the Bernese Oberland mountains. There was also heavy congestion near beauty spots in cantons Glarus, Zug and Appenzell Inner-Rhodes. The Glarus police had to block several roads when some sites became overcrowded.
The popular Verzasca Valley in canton Ticino in southern Switzerland also saw a big influx of visitors.
Fancy a dip?
In Geneva, 30 beaches and lakeside swimming spots opened to the public for the first time, with visitors recommended to continue to respect social distancing measures. In Lausanne, authorities introduced a summer-long ban on cars along a popular lakeside road.
PostBus reported busy services, especially on routes leading to the start of mountain hikes, according to spokeswoman Valérie Gerl. In trains, the occupancy rates varied from line to line, reaching a maximum of 80% on some sections.
While there were few reports of problems from police, in Zurich officers had to intervene a dozen times to prevent large gatherings of cyclists and people meeting at public lakeside areas that are still closed.
Meanwhile, the air assistance organisation REGA reported carrying out a total of 130 rescue missions over the weekend, including winching stranded hikers or injured bikers from the mountains.
Many of the unprecedented lockdown measures have been relaxed in Switzerland owing to a positive evolution of the pandemic, including the easing of some border restrictions. For now, however, most Swiss people are unable to leave the country. The government plans to lift travel restrictions with France, Germany and Austria on June 15. But it has told southern neighbour Italy that lifting border controls from June 3, a decision announced by Italy, was “too early”.
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"Wir wissen nichts, wir wissen nicht mal, ob die Wahlen stattfinden" Jens Mattern
Bild: Jens Mattern
Polens Präsidentschaftswahlen - die große Unsicherheit
Vor dem Postamt in Warschaus Süden waren einige Personen mit OP-Masken geduldig; hinein darf nur, wenn der Schalter frei wird. "Nein, wir sind nicht auf die Wahlen vorbereitet", meint die Postangestellte mit schwarzer Textilmaske. "Wir wissen nichts, wir wissen nicht mal, ob die Wahlen stattfinden." Der Präsident trete zurück, so eine Kollegin am Schalter nebenan, das habe sie auf Facebook gelesen. "Nein, wir wissen nichts", wiederholt die Postangestellte energisch, um die Diskussion abzuschließen.
Sicher scheint nur die Unsicherheit: Eigentlich soll am 10. Mai in Polen das Amt des Staatspräsidenten gewählt werden - für 30 Millionen Wahlberechtigte mittels obligatorischer Briefwahl. Dies will die Regierungspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) und vor allem will dies deren Gründer und Chef Jaroslaw Kaczynski. Würde der postalische Urnengang am kommenden Sonntag steigen, bekäme der derzeitige Amtsinhaber und PiS-Kandidat Andrzej Duda nach aktuellen Umfragen 63 oder 40 Prozent. Auch hier schwankt es, in der Stimmung der Bevölkerung oder im Umfragesystem.
Doch die Chancen stehen gut, dass Duda im zweiten Wahlgang das Rennen macht. Wenn sich auch nur jeder dritte polnische Wahlberechtigte bereit erklärt, an den Briefwahlen teilzunehmen. Kaczynski, der ihn Ende 2014 selbst aufgestellt hatte, könnte dann seinen Umbau der polnischen Justiz und andere autoritäre Maßnahmen weiter führen, ohne ein Veto eines oppositionellen Staatsoberhaupts zu fürchten.
Doch es gibt Gegenstimmen zu der Wahl - die polnische Wahlkommission hält die Modalitäten für nicht verfassungskonform, ein Teil der Opposition ruft zum Wahlboykott auf, darunter auch der ehemalige Premier Donald Tusk aus dem fernen Brüssel. Aber auch der Juniorpartner der PiS, die Partei "Verständigung", hält die in Eile anberaumte Briefwahl aufgrund der Pandemie für unverantwortlich, was bereits Ende März eine Regierungskrise auslöste, worauf deren Parteichef Jaroslaw Gowin als stellvertretender Parteivorsitzender zurücktreten musste. Das Briefwahlgesetz wurde dann doch im Sejm beschlossen.
Bei dieser Prozedur müssen die Wahlberechtigen einen Wahlschein unterschreiben, den ihnen der Briefträger überbringt. Das führt zu einer größeren Infektionsgefahr, was die Gewerkschaft der Post beunruhigt. Doch der Chef der polnischen Post wurde bereits Mitte April durch einen Staatsekretär aus dem Verteidigungsministerium ersetzt, der kompromisslos auf Parteilinie agiert.
Da viele Polen nicht bei ihrer gemeldeten Adresse wohnen, werden diese von den Wahlen ausgeschlossen, wie die Auslandspolen. Kritiker verweisen auch daraufhin, dass die Regierung unter Mateusz Morawiecki durch diese Art von Briefwahl in der Lage sein könnte zu kontrollieren, wer sie gewählt hatte und wer nicht. Laut Verfassung kann der erste Wahlgang am 17. Mai oder 23. Mai stattfinden.
Die Opposition gibt kein überzeugendes Bild ab
Malgorzata Kidawa-Blonska vom Bündnis "Bürgerliche Koalition" (KO), in der die vorige Regierungspartei "Bürgerplattform" enthalten ist, zauderte mehrfach herum, ob sie an den Wahlen teilnehmen soll. Sie will nun im Mai nicht teilnehmen und fordert die Bevölkerung dazu auf, die Briefwahlen ebenso zu boykottieren.
Gerade mal zwei Prozent der Polen sehen sie aktuell als mögliche Präsidentin. Die besten Chancen hat derzeit der liberal-katholische Journalist und Ex-Dominikanermönch Szymon Holownia, welcher bezeichnenderweise bislang noch kein politisches Amt bekleidet hat.
Doch die Opposition könnte zusammen mit den Rebellen um Gowin das Gesetz zur Briefwahl im Sejm am 7. Mai verhindern, sollte der Senat, dies gilt als wahrscheinlich, dagegen stimmen und eine erneute Stimmenabgabe im Unterhaus von Nöten sein. Absprachen zwischen Gowin und Oppositionspolitikern zielen darauf ab. Gleichzeitig sollen die 18 Abgeordneten der "Verständigung" wie auch einzelne Mitglieder der Opposition mittels "Zuckerbrot und Peitsche" von Seiten der PiS dazu gebracht werden, das Briefwahlgesetz am Donnerstag abzusegnen, um die Wahlen im Mai doch noch steigen zu lassen.
Jaroslaw Kaczynski gilt als begnadeter Stratege und Kenner von kompromittierenden Fakten von Freund und Feind. Der Boulevardzeitung "Fakty" zeigte er im vergangen Jahr eine Kammer nur mit Akten, in denen er Wichtiges über einen unbekannten Personenkreis gesammelt hat.
Sollte die PiS jedoch eine Schlappe erleiden, so können mittels des Ausnahmegesetzes, das die Medienfreiheit stark einschränkt, die Wahlen auf den August verlegt werden. Der PiS-Parteichef drohte auch gleichzeitige Neuwahlen für das Parlament an, wodurch die Partei "Verständigung", die nicht mehr auf die Wahlliste der "Vereinigten Rechten" käme, kaum Chancen für den Parlamentseinzug hätte. Jaroslaw Kaczynski gilt seinen Anhängern als "genialer Stratege", der seit dem Wahlerfolg der PiS 2015 die Rechtslage so auslegt beziehungsweise so verändert, dass er seine Formation zumeist zum Sieg führt. Und wäre Wille eine Ressource, so wäre sie in Polens Politlandschaft ungleich verteilt - der siebzigjährige Doktor der Rechte hat fast alles davon, der Rest kaum etwas.
Der entschlossene Kaczynski drängt zur Eile - denn mit rund 14.000 Infizierten und 700 Toten steht Polen, das Anfang März eine radikale Abriegelung beschlossen hatte, noch relativ gut da, die Regierung konnte sich als Krisenmanager darstellen. Doch die wirtschaftlichen Folgen werden zunehmend spürbar. Offiziell liegen die Arbeitslosenzahlen aktuell bei 5,5 Prozent, bis zum Jahresende könnten sie auf zehn Prozent ansteigen - dies sind die Angaben des Entwicklungsministeriums. Problematisch bei der Arbeitslosigkeit in Polen ist, dass allein zwanzig Prozent der Betroffenen die Kriterien für die Stütze erfüllen.
Unklar ist jedoch, was nach der Wahl passiert, sollte sie im Mai stattfinden, mit Duda als voraussichtlichem Sieger. Denn nach Rechtsexperten verstößt sie gegen das Gleichheitsprinzip, die Unmittelbarkeit des Wahlvorgangs und das Wahlgeheimnis. Dabei ist entscheidend, wer dann Andrzej Duda als erneut gewähltes Staatsoberhaupt nicht anerkennt. Sollte dies allein die Opposition sein, so kann Kaczynski noch drei weitere Jahre die Justiz und andere Institutionen nach seinem Gutdünken umformen. Sollten sich viele Amtsträger quer stellen, so droht eine Staatskrise. (Jens Mattern) | A snap parliamentary election in Poland "cannot be excluded" if its politicians failed to agree on the presidential ballot, said Michal Dworczyk, the top aide of Polish Prime Minister Mateusz Morawiecki.
His Wednesday remarks come just days before the scheduled presidential vote. Initially, Polish citizens were set to take to the polls on Sunday, but the government has since decided to turn the event into a postal ballot in order to minimize the risk of coronavirus infection. Opposition leaders, including ex-European Council head Donald Tusk, slammed the idea and demanded the vote to be postponed. The rivals of incumbent Andrzej Duda insist that the pandemic lockdown had prevented them from campaigning while the president makes daily appearances in the media.
Kaczynski said the presidential election needed to be held soon
The ruling PiS party and its powerful head Jaroslaw Kaczynski have repeatedly insisted that the presidential vote needed to happen before May 23, when Duda's five-year term is set to expire according to the country's constitution. In turn, some opposition leaders have urged the government to declare a state of emergency, allowing it to legally postpone the vote.
Not enough votes in the Sejm?
The government persevered with the idea of the postal ballot and pushed the required legal changes through the lower house of the parliament last month. The bid was then rejected by the opposition-controlled Senate and is now set for another vote in the Sejm. However, some of the lawmakers aligned with the ruling coalition have signaled they might vote against it and trigger the defeat of the bill. Even if the bid is passed, it would virtually impossible to meet the May 10 deadline.
However, the election has not yet been officially postponed.
Speaking on Polish public radio on Wednesday, Dworczyk said that a defeat im the Sejm would prompt "a very serious political crisis."
"I think that such discussions have to be very cautious, but a scenario in which early elections take place cannot be excluded," he said.
dj/sms (Reuters, AP, dpa)
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Weltweit versuchen Länder, die weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern. Mit unterschiedlichen Methoden. Welche Vor- und Nachteile haben diese Ansätze? Und wie lange müssen wir uns auf erhebliche Einschnitte in unserem alltäglichen Leben einstellen? Ein Überblick über die aktuellen Thesen.
Grundsätzlich werden zwei unterschiedliche Vorgehensweisen im Umgang mit Infektionskrankheiten unterschieden: Suppression und Mitigation. Bei der Suppression geht es darum, die Ausbreitung des Virus möglichst vollständig zu verhindern, die Pandemie also konsequent zu unterdrücken und das Virus sozusagen auszuhungern. Dazu sind sehr strikte Maßnahmen nötig, wie sie mittlerweile in China, Italien und Spanien gelten.
Als Mitigation bezeichnet man das Eindämmen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mit dem Ziel, dass die Fallzahlen langsamer ansteigen. In den sozialen Medien macht dieses Vorgehen unter dem Hashtag #FlattentheCurve die Runde. Durch die Begrenzung von sozialen Kontakten soll die Verbreitungskette des Virus unterbrochen werden, so dass möglichst wenige Menschen gleichzeitig erkranken. Besonders gefährdete Personen wie Ältere oder Menschen mit Vorerkrankungen werden isoliert und somit geschützt. Für den Rest der Bevölkerung wird eine Infektion mit dem Virus durchaus in Kauf genommen, wenn auch so, dass das Gesundheitssystem nicht überfordert wird.
Gilt die "Herdenimmunität"?
Angestrebt wird eine nach und nach steigende "Durchseuchung" von 60 bis 70 Prozent. Diese Theorie der "Herden"- oder "Gruppenimmunität" geht davon aus, dass man nach einmal durchlebter Infektion mit dem neuartigen Coronavirus - wie bei vielen anderen Viren auch - immun ist, sich also kein zweites Mal anstecken kann. Eine Studie chinesischer Forschender an (allerdings nur vier) Affen legt nahe, dass dies auch für Sars-CoV-2 gelten könnte. Es gibt aber auch Berichte darüber, dass bereits Gesundete ein zweites Mal positiv auf eine Infektion getestet wurden. Bewiesen ist also in dieser Frage bisher wenig. Dennoch setzen zum Beispiel die Niederlande auf diese Annahme, auch Großbritanniens Premierminister Johnson hing der These lange an.
In Deutschland soll nun im großen Stil geprüft werden, wie viele Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus immun gegen die Lungenkrankheit Covid-19 sind. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung Braunschweig bestätigte, dass eine entsprechende Studie vorbereitet werde und vom Epidemiologen Gérard Krause koordiniert werden soll. Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet. Demnach hoffen die Wissenschaftler, ab April das Blut von mehr als 100.000 Probanden auf Antikörper gegen den Covid-19-Erreger, das Virus Sars-CoV-2, untersuchen zu können. Erste Resultate könnten Ende April vorliegen, schreibt das Magazin.
Welcher Weg ist der richtige?
Eine Modellberechnung unter Leitung des Epidemiologen Neil Ferguson
am Imperial College in London hat sich gerade eingehend mit der Frage beschäftigt, welche Maßnahmen wie wirken. Sie analysiert die fünf gängigsten Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie, im Fachjargon ist von fünf "nicht-pharmazeutischen Interventionen" die Rede. Diese sind: Isolation von Infizierten für sieben Tage in deren Zuhause, freiwillige Quarantäne aller im Haushalt eines/r Infizierten lebenden Personen für 14 Tage, soziale Distanzierung der über 70-Jährigen, soziale Distanzierung der gesamten Bevölkerung sowie Schließung von Schulen und Universitäten. Zusätzlich betrachteten die Forschenden noch die Absage von Großveranstaltungen, die jedoch kaum Einfluss auf die Berechnungen hatten.
Das stark zusammengefasste Ergebnis der Hochrechnungen, die sich vorrangig auf Großbritannien und die USA beziehen: Das bloße Verlangsamen der Ausbreitung reicht nicht aus, auch nicht die Isolation ausschließlich der Älteren und Schutzbedürftigen, die auch hierzulange durchaus diskutiert wird. Zwar könne die Überlastung des Gesundheitssystems dadurch um zwei Drittel und die Zahl der Toten um die Hälfte reduziert werden. Dennoch sei allein im Vereinigten Königreich mit hunderttausenden Opfern zu rechnen, in den USA könnten es mehr als eine Million Menschen sein.
Deshalb raten die Autoren der Studie zu deutlich drastischeren Eingriffen, wie sie auch zur vollständigen Unterdrückung einer Infektionskrankheit angewandt werden. Konkret soll die gesamte Bevölkerung zur sozialen Distanzierung angehalten werden. Mit dieser Suppressions-Strategie, so die neue Studie, stürben zwar immer noch tausende oder zehntausende Menschen. Aber eben lange nicht so viele wie ohne dieses Vorgehen.
Der Wissenschaftsjournalist und Molekularbiologe Kai Kupferschmidt formuliert es andersherum: Er sagte im Deutschlandfunk Kultur, wenn man nicht alles tue, um das Virus zu unterdrücken, gebe es sofort einen riesigen Ausbruch, der ganz schnell außer Kontrolle gerate. Seiner Ansicht nach hat sich der Gedanke schlicht als falsch erwiesen, dass man die Natur so kontrollieren könne, dass eine bloße Eindämmung ausreicht.
Wann können die Maßnahmen gelockert werden?
Das britische Team legte seinen Berechnungen die Annahme zugrunde, dass alle getroffenen Maßnahmen über fünf Monate hinweg aufrechterhalten werden - also deutlich länger, als selbst strikte Ausgangssperren wie in Italien oder Frankreich bisher geplant sind. "Das ist eine extrem lange Zeit, das ist wirklich schwer durchzuhalten", sagt dazu der Virologe Christian Drosten von der Charité in seinem Podcast. Zusätzlich werde darauf verwiesen, dass die Infektionswelle wieder zurückkomme, wenn man die Maßnahmen auslaufen lasse. Es müsse unbedingt verhindert werden, dass die Welle lediglich in den Winter verschoben werde.
Konkret warnen die britischen Forschenden um Neil Ferguson davor, dass die Zahl der Inifizierten nach einem Lockern der restriktiven Maßnahmen nach etwa zwei Monaten wieder in die Höhe schnellen könnte. Sie empfehlen daher ein angepasstes Ein- und Ausschalten der Verhaltensregeln: Fallisolation und häusliche Quarantäne der Kontaktpersonen sollten kontinuierlich fortgeführt werden, während die soziale Distanzierung der gesamten Bevölkerung und Schulschließungen erst ab einem gewissen Grenzwert an Fällen zum Einsatz kommen.
Dieses Modell müsste dann aber deutlich länger durchgehalten werden, laut Drosten zwei Jahre lang. Und das, so der Virologe, "ist nicht denkbar". Etwas anders sieht das der Direktor des Instituts für Medizinische Epidemiologie an der Universität Halle-Wittenberg, Rafael Mikolajczyk. Auch er rechnet damit, dass es bei einer bloßen Eindämmung immer wieder zu einer erneuten Einschleppung und Verbreitung des neuartigen Virus kommen könnte. Deshalb müssten die Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 dann wieder eingeführt werden. "Aber dann muss viel mehr gestestet werden, und Einreisende aus Risikogebieten müssen in die Quarantäne."
Das Robert Koch-Institut (RKI) will über eine Dauer der Maßnahmen in Deutschland gar nicht spekulieren. Eine Sprecherin wollte zunächst keine Prognosen abgeben und sagte lediglich: In frühestens zehn bis zwölf Tagen lasse sich sagen, ob die jetzt getroffenen Entscheidungen etwas brächten. Einig sind sich die Expertinnen und Experten in einem Punkt: Eine wirkliche Entspannung der Situation tritt vermutlich erst ein, wenn ein Impfstoff gefunden ist.
Impfstoff mit Abkürzungen?
Die Suche nach einem solchen Impfstoff hat bereits begonnen. Welche unterschiedlichen Ansätze Forschende dabei verfolgen, erklärt die Virologin Stefanie Pfänder von der Ruhr-Universität Bochum im Deutschlandfunk Kultur. Mit einem Ergebnis rechnet der Präsident des Robert Koch-Instituts, Wieler, im Frühjahr 2021, also in rund einem Jahr. Das Tübinger Unternehmen CureVac spricht sogar von einer möglichen Lösung im Herbst dieses Jahres. Ähnliche Hoffnungen hegt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Widerspruch erhielt sie umgehend von der Europäischen Arzneimittel-Agentur. Ein Sprecher sagte Politico, es dauere mindestens sechs Monate oder länger, bis größere klinische Studien durchgeführt werden könnten. Bis zur Zulassung rechne man mit zwölf bis 18 Monaten.
Im Gespräch sind aber bereits beschleunigte Verfahren. Bundesforschungsminister Anja Karliczek verweist allerdings auf die hohen Sicherheitsstandards, die generell bei der Entwicklung von Arzneimitteln gelten. Der Virologe Christian Drosten hingegen ist der Meinung, man müsse nun so schnell wie möglich einen Impfstoff "herbeizaubern", wenn man als Gesellschaft nicht eine erhöhte Todesrate in der älteren Bevölkerung akzeptieren wolle. Dafür müsse man "wahrscheinlich regulative Prozesse erleichtern" und auch ein mögliches Risiko bei Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Für ein solches Risiko müsse dann auch der Staat haften. Das seien schwierige Abwägungen, aber der Denkprozess in diese Richtung müsse nun beginnen. Denn: Die Berechnungen der britischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seien durchaus ernst zu nehmen und "die Aussicht ist wirklich zum Verzweifeln".
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Darüber hinaus finden Sie bei uns Beiträge zu verschiedenen Schwerpunkten:
Zahlen und Daten zur Coronavirus-Pandemie
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Wirtschaft, Soziales und Verbraucher
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+ Berichterstattung über die Corona-Pandemie: Wie gut ist der deutsche Journalismus?
+ Medienwissenschaftler und Medienjournalisten: Scharfe Kritik an ARD und ZDF wegen Berichterstattung zum Coronavirus
Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten | The Federal Government has placed a ban on travel by public servants to countries highly affected by COVID-19 pandemic disease.
Mr Boss Mustapha, the Secretary to the Government of the Federation (SGF), announced this on Tuesday after a closed-door meeting with the Presidential Task Force Committee on COVID-19 in Abuja.
The countries are China, Iran, South Korea, Germany, Italy, USA, UK, Switzerland, Norway, Netherlands, Spain, France and Japan.
Mustapha said the committee after its meeting concluded that all officials in the Ministries, Department and Agencies, including parastals to stop all forms of travels out of the country for whatever reasons.
“At the conclusion of the innaugural meeting of the Presidential Task Force on the control of COVID-19, the committee has reached some decisions.
“We have decided to advise that all officials in the Ministries, Departments and Agencies including parastatals, that government has ban all forms of travels out of the country for whatever reasons.
“Whether for meetings, bi-lateral, multilateral, conferences, seminars, workshops and any form of other ceremonies.
“And this ban will remain in place until further notice and until the situation of pandemic nature of the COVID-19 stops.
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“By this notice, any prior approval to travel abroad on official assignment during this period is accordingly resisted,” he said.
According to him, the committee has decided to urge that the Federal Government should scale up the nation’s health emergency system to the highest level and put in measures to curb further spread of the disease.
The committee headed by the SGF also advised the citizens strongly in their own interest to cancel or postpone all non-essential travel abroad including business and vacation trips.
“This is especially so, especially when it comes to the countries known to be seriously affected by the COVID-19.
“Secondly, we urge anyone returning to Nigeria from any country to strictly self-isolate for 14 days.
“And that all people returning from countries with high community transmission rate, especially countries that have recorded a thousand cumulative cases and above would be actively isolated for 14 days by the health authorities,” he said.
The nation’s chief scribe said that the Nigerian government was also in support of measures taken by the government of other countries, particularly high burden countries who have urged their citizens to stay home and avoid non-essential travels. | 1 |
Die USA haben versichert, dass die zuvor mit der Taliban-Bewegung vereinbarte Reduzierung der Streitkräfte schon im vollen Gange ist. Die US-Truppen haben nach Angaben des Pentagons den Abzug aus der Islamischen Republik begonnen.
Das Verteidigungsministerium unterstrich, dass „die US-Streitkräfte in Afghanistan gemäß der Gemeinsamen Erklärung der Vereinigten Staaten und der Islamischen Republik Afghanistan sowie dem Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und der Taliban begonnen haben, innerhalb von 135 Tagen ihre Zahl auf 8600 zu senken“.
Dieser Truppenabzug beruht auf bestimmten Bedingungen, teilte das Pentagon mit.
Wie aus einer verbreiteten Erklärung hervorgeht, werden die USA ihre Operationen zur Bekämpfung des Terrorismus gegen die Al-Qaida und den Islamischen Staat* fortsetzen und die afghanischen Sicherheitskräfte unterstützen.
USA und Taliban unterzeichnen Friedensabkommen
Erst am 29. Februar hatten die USA und die Taliban mehr als 18 Jahre nach dem US-Einmarsch in Afghanistan das erste Friedensabkommen unterzeichnet. Demnach sollen die ausländischen Truppen Afghanistan im Laufe von 14 Monaten verlassen. Außerdem soll im März, nach der Vereinbarung über einen Gefangenenaustausch, ein innerafghanischer Dialog aufgenommen werden.
Die Vereinigten Staaten haben sich verpflichtet, die Zahl ihrer Soldaten in diesem Land binnen 135 Tagen von rund 13.000 auf 8.600 zu verringern. US-Außenminister Mike Pompeo sagte am Donnerstag, die USA seien zuversichtlich, dass die Taliban-Führung alles unternehmen werde, um den Deal einzuhalten.
*Terrorvereinigung, in Russland und Deutschland verboten
ac/mt | MUNICH, Germany, Feb 15, 2020 (BSS/Xinhua) -The United States and the Taliban have agreed on a weeklong reduction of violence that could pave the way for a U.S. troop withdrawal from Afghanistan, a senior U.S. official said Friday, while cautioning that U.S. troop reductions will be conditioned on the Taliban’s meeting commitments.
The deal was struck after protracted negotiations in the Qatari capital Doha and was announced after a meeting between U.S. Secretary of State Mike Pompeo, Defense Secretary Mark Esper and Afghan President Ashraf Ghani on the sidelines of the Munich Security Conference.
The U.S. administration official said the violence reduction pact was very “specific” and covered the entire country, including Afghan government forces.
The truce marks a milestone in efforts to end the 18 years of U.S. military presence in Afghanistan, and could pave the way for an agreement by the end of this month on a U.S. troop withdrawal.
The peace agreement, according to the U.S. official, would call for a nationwide cease-fire, negotiations between the Afghan government and the Taliban and a commitment from the Taliban not to harbor terrorist groups, while setting a timetable for a U.S. troop withdrawal.
“Should the Talibs implement what they’ve committed to doing, we will move forward with the agreement,” the offical told reporters in Munich.
The seven-day period has yet to begin, but will take effect soon, the offical said. | 3 |
Der frühere Seat-Vorstandschef Luca de Meo soll Renault aus der Krise führen. Der Italiener werde aber erst vom 1. Juli an als Generaldirektor amtieren, berichtete der französische Autohersteller nach einer kurzfristig einberufenen Verwaltungsratssitzung.
Der Skandal um den früheren Konzernchef Carlos Ghosn hatte Renault nachhaltig erschüttert – der Traditionshersteller sucht immer noch nach einem Neuanfang.
Der 52 Jahre alte De Meo war zu Monatsbeginn bei der Volkswagen-Tochter Seat zurückgetreten. Er war dort seit November 2015 Chef gewesen. Renault-Präsident Jean-Dominique Senard nannte ihn einen „großen Strategen und Visionär einer Automobilwelt, die im vollständigen Wandel begriffen ist“.
„Die Ernennung von Luca de Meo ist eine hervorragende Nachricht“, erklärte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Abend. Auch der Führungswechsel beim japanischen Renault-Partner Nissan werde für eine „neue Dynamik“ und einen Erfolg der beiden Unternehmen sorgen. Der französische Staat hält 15 Prozent der Anteile bei Renault und zieht im Hintergrund die Fäden.
De Meo wird bei dem französischen Hersteller der Interimschefin Clotilde Delbos nachfolgen. Delbos‘ Vorgänger Thierry Bolloré war im vergangenen Oktober gefeuert worden. Der Generaldirektor ist bei Renault für das operative Geschäft verantwortlich. Medienberichten zufolge kann De Meo wegen vertraglicher Bindungen mit seinem früheren Arbeitgeber nicht früher bei Renault anfangen.
Präsident Senard ist für die internationale Autoallianz mit Nissan und Mitsubishi verantwortlich. Das Bündnis lag nach Branchenzahlen von 2018 beim Absatz weltweit auf Platz drei hinter Volkswagen und Toyota.
Führungskrise
Nach der Verhaftung Ghosns in Japan im November 2018 war Renault in eine schwere Führungskrise geraten. Der Hersteller will das Bündnis mit den japanischen Herstellern Nissan und Mitsubishi stärken – auch die Allianz hatte erheblich unter den Turbulenzen gelitten.
Ghosn war ein Verstoß gegen Börsenauflagen in Japan vorgeworfen worden. Er wurde seither mehrmals wegen weiterer angeblicher Vergehen angeklagt und kam dann erneut auf Kaution aus der Untersuchungshaft. Der einst schillernde Topmanager war unter bisher nicht ganz geklärten Umständen kurz vor dem Jahreswechsel aus Japan geflohen und hält sich in der libanesischen Hauptstadt Beirut auf.
De Meo werde der erste Ausländer sein, der in der über 100-jährigen Geschichte von Renault am Steuer sitze, meldete die Nachrichtenagentur AFP. Der in Brasilien geborene Ghosn sei in Frankreich eingebürgert worden, bevor er 2005 an die Renault-Spitze gerückt sei. De Meo spricht demnach fließend Französisch. Delbos soll Renault zufolge vom 1. Juli an Vize-Generaldirektorin werden.
Renault gilt als ausgesprochen schwieriges Unternehmen. Senard, früherer Chef des Reifenherstellers Michelin, war nach dem Rückzug von Ghosn vor einem Jahr zur Hilfe gerufen worden. Im vergangenen Juni war dann ein Versuch geplatzt, mit dem italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat Chryler (FCA) zusammenzugehen. FCA wird nun mit dem Peugeot-Hersteller PSA fusionieren. (dpa)
Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times
Wer hat die Weltherrschaft? Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Immer klarer wird, dass die Geschichte der Menschheit nicht so ablief, wie sie heutzutage gelehrt wird. Das Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ gibt die lange gesuchten Antworten.
„Kapitalismus abschaffen“? „Wohnungsgesellschaften enteignen“? Familie auflösen? Keinen Wohlstand und keine Kinder mehr wegen des Klimas? Frühsexualisierung? Solche Gedanken sind in Politik, Medien und Kultur populärer denn je. Im Kern drücken sie genau das aus, was einst schon Karl Marx und seine Anhänger der gesamten Menschheit aufzwingen wollten.
Der Kommunismus hat im 20. Jahrhundert hunderte Millionen Menschen physisch vernichtet, heute zielt er auf ihre Seelen. Bei vielen Menschen blieb glücklicherweise die der menschlichen Natur innewohnende Güte erhalten – was den Menschen die Chance gibt, sich vom Einfluss des „Gespenst des Kommunismus“ zu befreien.
Hier weitere Informationen und Leseproben.
Foto: Epoch Times Ein Buch für alle, denen das Schicksal der Welt am Herzen liegt: „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ – Das Kapitel 16 beinhaltet das Thema „Öko“ und trägt den Titel: „Pseudoreligion Ökologismus – Der Kommunismus hinter dem Umweltschutz“.
ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.
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Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch
Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected] | The French carmaker Renault named a former Volkswagen executive as its chief executive on Tuesday, a crucial step as it tries to revive its troubled alliance with Japanese carmaker Nissan.
The executive, Luca de Meo, 52, recently stepped down as the president of SEAT, a Spanish car brand that has become one of Volkswagen’s best-performing divisions since he took over in 2015.
An affable Italian who has spent most of his career in marketing, Mr. de Meo is likely to be less imperious and more diplomatic than Carlos Ghosn, who was chief executive of Renault before his arrest in Japan in November 2018 on charges of financial impropriety. Mr. Ghosn, who has denied the allegations, fled Japan on Dec. 29 and appeared before reporters in Lebanon on Jan. 8.
Mr. de Meo takes over after a tumultuous year at Renault that included an attempt to merge with Fiat Chrysler. The deal fell apart at the last minute. Fiat Chrysler has since agreed to merge with PSA, the maker of Peugeot and Citroën cars. | 4 |
Ein Deutscher reist nach Taipeh. Er ist begeistert, wie sich die Menschen dort ganz entspannt das Virus vom Leib halten. Zurück in Hamburg, wird er erst einmal verspottet – für seine Maske.
Herr Mölck-Tassel, wann sind Sie nach Taiwan gereist?
Wir sind am 10. Februar geflogen. Die Reise war lange geplant, wir haben zum ersten Mal die Familie der Freundin meines Sohnes besucht. Freunde hatten uns gewarnt, China ist ja nah.
Damals glaubte man, es würden sehr viele Taiwaner an Covid-19 erkranken. Die Johns-Hopkins-Universität hatte für das Land ein hohes Risiko vorausgesagt, die weltweit meisten Corona-Fälle aus China zu importieren. Inzwischen gilt Taiwan als Vorbild. Aktuell hat es bei 23 Millionen Einwohnern gerade mal 348 Covid-19-Fälle.
Ja. Mein Sohn hatte uns beruhigt. Er war vor zwei Jahren schon mal in Taiwan gewesen. Schon damals wurde am Flughafen Fieber gemessen, und er hatte welches. Daraufhin musste er seine Telefonnummer angeben, und drei Tage später rief ihn ein Beamter an: ob es ihm jetzt bessergehe. Mein Sohn hatte den Eindruck: Die sind grundsätzlich vorsichtig.
Wohl auch wegen Sars. Die Krankheit traf Taiwan vor 17 Jahren schwer.
Ja, gut möglich. Jedenfalls machten wir uns keine großen Sorgen. Taiwan hatte damals knapp 20 Corona-Fälle, Deutschland noch etwas weniger. Wir flogen also in Hamburg los, niemand trug Masken, und stiegen in Paris um. Dort zogen wir dann allerdings Masken an.
Warum?
Unser Sohn war vor einigen Jahren sehr schwer krank, er hatte eine Stammzellentransplantation und gehört zur Risikogruppe. Seine Onkologin sagte, die Reise sei nicht ungefährlich. Also wollten wir uns und ihn schützen. Wir trugen FFP2-Masken – das sind die, die zum Eigenschutz taugen.
War das nicht ein seltsames Gefühl?
Nein, wir hatten diese Masken monatelang zu Hause getragen, als es unserem Sohn sehr schlecht ging. Uns war klar, dass Masken sehr viel bringen, und wir sind daran gewöhnt, sie zu tragen. Außerdem trugen im Abflugbereich fast alle Asiaten auch schon Masken, die Europäer allerdings nicht.
Wie war die Ankunft in Taipeh?
Wir saßen noch im Flieger, da kamen schon Beamte mit Mundschutz und gelber Weste rein. Sie verteilten Formulare, in denen wir eintragen mussten, ob wir in den zurückliegenden 14 Tagen in China waren, ob wir uns krank fühlen, Fieber haben. Wir mussten unsere Adresse in Taiwan angeben, unsere Handynummer, und wir mussten uns schriftlich verpflichten, in den ersten 14 Tagen nach unserer Ankunft in der Öffentlichkeit eine Maske zu tragen. Als wir dann aus dem Flugzeug stiegen, reichten uns Hostessen einen laminierten Handzettel. Da standen Verhaltensregeln drauf: in die Armbeuge niesen und so etwas. Nach der Passkontrolle kam noch mal ein Beamter, der uns befragte, ob wir in China waren, ob wir uns gesund fühlten. Die Reisenden, die keine Maske hatten, bekamen eine.
So eine einfache OP-Maske?
Ja, so eine, mit der man vor allem andere schützt.
Damit fühlte man sich in Taipeh sicher weniger exotisch als hier.
In der Tat. Die meisten trugen Maske, obwohl es keine Pflicht war.
Für Sie schon, als frisch Eingereiste. Wie fühlte es sich an, den ganzen Tag mit Maske herumzulaufen?
Gut. Es war völlig normal. Verkäufer in Läden trugen sie, Kellner, Taxifahrer, und die Leute auf der Straße und in Bussen sowieso. Man kam in Läden nicht rein, ohne die Hände zu desinfizieren. Manchmal wurde am Eingang Fieber gemessen, zum Beispiel in einer Teestube, aber auch in allen öffentlichen Gebäuden, in Schulen zum Beispiel. Wir waren im Nationalmuseum – da auch. Ebenso in größeren Tempeln. Es gab auch noch andere Sicherheitsvorkehrungen. In einem Restaurant war eine Person einzig dafür abgestellt, die Speisekarten zu desinfizieren.
War das nicht bedrückend? Denkt man nicht die ganze Zeit an Krankheit, wenn man überall sieht, wie die Leute versuchen, sich zu schützen? | National Taiwan University College of Public Health vice dean Tony Chen speaks at a conference in Taipei yesterday. Photo: Peter Lo, Taipei Times
2020-03-31 03:00:00
‘NOT SARS’: The NTU experts said that COVID-19 is contagious at the early stage of infection, when symptoms are usually mild, so enhanced screening is a necessity
By Lee I-chia / Staff reporter
A person with COVID-19 in a society that does not practice social distancing can transmit the virus to an average of 2.5 people in six days and about 400 people in a month, National Taiwan University (NTU) College of Public Health dean Chan Chang-chuan (詹長權) said yesterday.
In the past three months since the novel coronavirus emerged in Wuhan, China, the virus has spread rapidly around the world, with more than 720,000 confirmed cases as of yesterday, but Taiwan so far has done a relatively good job of stopping community spread, Chan told a conference at the university in Taipei on ways to fight the outbreak.
Taiwan’s next step is to test people for the disease and separate them to reduce the risk of community spread, he said, adding that social distancing — maintaining a 2m gap, about two arm lengths, from other people — is also important.
“Besides strategies to contain the virus, Taiwan can adopt a ‘suppression’ approach by strictly enforcing the rules of social distancing to reduce most social interactions in cities,” he said.
“If people do not practice social distancing and maintain common social interactions, one infected person can transmit the virus to 2.5 people in six days, and if we still do not enforce restrictions, the virus can be transmitted to more than 400 people in a month,” he said.
If strict rules on social distancing are enforced, reducing direct contact among people by 75 percent, an infected person might only transmit the virus to about 0.62 people in six days and two to 2.5 in a month, significantly slowing the transmission rate, he said, adding that this was why such policies have been adopted in many countries.
Lin Hsien-ho (林先和), director of the college’s Global Health Program, said that an analysis of confirmed cases in Taiwan and their close contacts from Jan. 15 to Feb. 26 that was conducted by himself and Centers for Disease Control physicians showed that people with COVID-19 can infect others seven to 10 days before the onset of symptoms.
The characteristics of COVID-19 are not the same as SARS, which becomes contagious about five days after the onset of symptoms, Lin said. COVID-19 is more contagious at the early stage of infection, when symptoms are usually mild, so enhanced screening measures should be taken.
College vice dean Tony Chen (陳秀熙) said that rapid testing should be deployed in Taiwan, as South Korea, Germany and the US have lower fatality rates than other countries after implementing mass screening measures.
新聞來源:TAIPEI TIMES
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Eine weitere Person sei in einem australischen Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen, teilte die neuseeländische Polizei am Montag in der Früh mit. Offen blieb, ob es sich bei dem 20. Todesopfer um einen Mann oder eine Frau handelt.
47 Touristen hatten sich am 9. Dezember auf einer Sightseeingtour auf der Vulkaninsel White Island vor der Ostküste von Neuseelands Nordinsel befunden, als es zu dem Ausbruch kam.
Zuletzt befanden sich in neuseeländischen Krankenhäusern noch rund ein Dutzend Verletzte in Behandlung. Weitere 13 Verletzte waren bereits in den Tagen nach dem Vulkanausbruch auf der auch Whakatane genannten Insel zur Behandlung nach Australien geflogen worden. Nach zwei Vermissten stellte die Polizei die Suche zu Weihnachten ein. Es wird vermutet, dass auch sie ums Leben kamen und ihre Leichen ins Meer gespült wurden. Offiziell heißt es nun, es gebe 18 bestätigte Tote und zwei Vermisste.
Der Inselstaat Neuseeland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. White Islands Vulkan war seit einiger Zeit wieder verstärkt aktiv, trotzdem fuhren immer wieder Boote mit Ausflüglern dorthin.
Interessieren Sie sich für dieses Thema? Mit einem Klick auf das Merken-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen. Polizei Meine Themen Für Ihre gemerkten Themen wurden neue Artikel gefunden. | The country's top health official says the public system has once again shown it's capability after handling the Whakaari/White Island eruption.
Photo: Supplied/Auckland Rescue Helicopter Trust
Thirteen victims from the volcanic eruption are still being cared for in burns units across the country, one month on from the deadly disaster.
The eruption on 9 December took 17 lives with another two people missing, presumed dead.
Ministry of Health chief executive and director of health Dr Ashley Bloomfield said people often heard about challenges facing the health sector, but it was handling the disaster well.
Photo: RNZ / Rebekah Parsons-King
He said there had been other major health events during the year that showed that as well.
"The March terrorist attacks in Christchurch and how well the clinical staff there responded - we really do have a first class healthcare system and we've been able to respond really well," Dr Bloomfield said.
Meanwhile, specialist burn surgeons from Australia and Canada have been in New Zealand to help treat victims of the Whakaari/White Island eruption.
Dr Bloomfield said the surgeons had primarily come from Australia, with one from Canada.
"District health boards cover the costs of those staff coming in."
"Of course, we've asked them to keep a very close tally of those additional costs and we'll be looking closely at what additional funding might be required for the DHB's," he said.
Dr Bloomfield said the process of bringing in overseas specialists required a formal process through the Ministry of Foreign Affairs and Trade before the DHB's started paying for their costs.
Whakatāne mayor Judy Turner told Summer Report the tragedy is still raw for the city.
Christmas and New Year couldn't have come at a better time, she said.
"In many ways it was very timely and therapeutic for us as a community to be able to appreciate our own families and be grateful for what we have."
She said a couple of families in Whakatāne have lost loved ones.
While victims and families are the number one priority, people whose businesses have been directly impacted by the eruption are also a priority, she said.
"We are a community that has probably had more than our fair share of natural disasters in the past but it's built in us a resilience that has come to light..."
Outside support has been really appreciated, she said. | 3 |
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