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Wer beim Sonderparteitag im April zum neuen Vorsitzenden gewählt wird, muss im Dezember erneut über sich abstimmen lassen. Dieses Verfahren ist nicht ohne Risiko, birgt aber eine große Chance.
Kommentar von Stefan Braun, Berlin
Die Mitteilung aus dem Konrad-Adenauer-Haus klang nüchtern und birgt doch einen politischen Coup: Armin Laschet, Norbert Röttgen und Friedrich Merz, die drei Hauptwettbewerber um den CDU-Vorsitz, hätten sich am Montagabend einvernehmlich darauf verständigt, dass alles, was Ende April auf dem Sonderparteitag geschehe, als sogenannte Nachwahl betrachtet werde. Aus diesem Grund würden alle Mitglieder von Vorstand und Präsidium auf dem ordentlichen Parteitag im Dezember turnusgemäß neu bestimmt. Nichts wirklich Spannendes, so klang das. Und ist doch ganz anders.
Der Beschluss hat Folgen für den Sieger; er hat Konsequenzen für die beiden Verlierer. Und wenn es einigermaßen vernünftig zugeht, erreicht er genau das, was sich viele in der CDU wünschen: dass am Ende alle an einem Strang ziehen.
Die allermeisten Christdemokraten treibt vor dem Sonderparteitag Ende April die Sorge um, dass der Kampf um die Macht in der CDU die Partei spalten könnte. Dass er zu einer auf viele Jahre hinaus irreparablen Trennung zwischen Freunden und Feinden führen könnte; und zu einem ewig währenden Streit um Richtung und Linie.
Mancher Landesverband wird von derlei seit Jahren geplagt, vorneweg jener in Baden-Württemberg, der bis heute dramatisch unter den Verletzungen leidet, die vor 15 Jahren das Duell zwischen Günther Oettinger und Annette Schavan verursacht hat. Dort kann man bis heute besichtigen, was passiert, wenn ein Wettstreit in der Spaltung endet.
Der Beschluss vom Montagabend sagt nun dem Sieger: Junge, du hast jetzt zwar gewonnen. Aber ob du wirklich der richtige Parteichef bist, werden wir bis zur Wiederwahl im Dezember sehr genau anschauen. Wir werden sehen, wie du dich verhältst; wir werden beobachten, wie sich die Umfragen entwickeln; wir werden genauestens studieren, wie teamfähig du sein wirst. Und dann wird bei den ordentlichen Wahlen neu abgerechnet.
Die CDU wird einen Vorsitzenden auf Probe erhalten; einen Parteichef also, der von Ende April bis Anfang Dezember zeigen muss, ob er zusammenführt oder spaltet, ob er Leidenschaft auslöst oder scheitert beim Versuch, der Partei neuen Schwung zu geben. In dieser Form hat es eine solche Probezeit noch nie gegeben. Es spricht für alle drei, dass sie dem zugestimmt haben. Wohlwissend, dass mit dieser Einigung auch ein Sieg Ende April nicht automatisch zur Kanzlerkandidatur führt.
Unzweifelhaft ist das eine Bürde für jeden neuen Parteichef. Eine Bürde aber kommt auch auf die beiden Verlierer zu. Denn am Ende wird das Erscheinungsbild der CDU maßgeblich von ihrem Verhalten abhängen. Fangen sie nach zwei, drei Monaten wieder an, selbst nach der ganzen Macht zu greifen, wird das endgültig als Egoismus abgespeichert werden. Und wer tatsächlich glaubt, nach einer Niederlage im April im Dezember noch einmal gegen den Gewinner antreten zu können, wird in der CDU kein Bein mehr auf den Boden bekommen. Wer als Verlierer weiter mit dem Sieg liebäugelt, wird sich ins Aus katapultieren.
So nüchtern der Beschluss klingt, so erstaunlich könnte seine Wirkung auf die CDU ausfallen. Er kann zur Grundlage für eine Teamlösung werden, eine Teamlösung, die nicht vor der Abstimmung schon ausgehandelt wurde, sondern im Nachhinein alle zur Zusammenarbeit verpflichtet. Nach allem, was zuletzt geschah, ist das eine überraschende Wendung - und keine schlechte Grundlage, um aus der Krise am Ende doch neue Kraft zu schöpfen. | North Rhine-Westphalia’s Minister-President Armin Laschet and former parliamentary group leader Friedrich Merz officially joined Norbert Röttgen, head of the Bundestag’s foreign affairs committee yesterday (25 February), in the race to succeed Annegret Kramp-Karrenbauer as the head of the Christian Democratic Union (CDU).
Laschet, a moderate who supports Chancellor Angela Merkel’s policies, announced that he will run with the support of health minister and potential candidate, Jens Spahn, who, in turn, would serve as the party’s deputy leader.
“We need to reunite our party and our country, and I want to run for that,” Laschet explained. Spahn comes from the conservative wing of the party, and together, this duo aims to unite the CDU’s two main factions.
Friedrich Merz, an outspoken opponent of Merkel, announced his candidacy alone, calling the election a “directional decision for the CDU.”
“As of today we have the alternative between continuity and departure and renewal. I stand for renewal,” said Merz.
After the news of Laschet having Spahn as his running mate broke, Röttgen, who also formally announced his candidacy last week, told the press that he plans to put forward a woman as his deputy. (Sarah Lawton | EURACTIV.de) | 3 |
Aus drei großen Feuern im australischen Busch ist über Nacht ein "Mega-Brand" geworden. Kühlere Temperaturen und Regen könnten den ermatteten Feuerwehrleuten jetzt eine Verschnaufpause bescheren. Doch eine Ministerin fürchtet gleich die nächste Katastrophe.
In Australien sind die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden: An den Grenzen der beiden Bundesstaaten New South Wales und Victoria vereinten sich in der Nacht zum Samstag drei Buschfeuer zu einem „Mega-Brand“ mit einer Fläche von 600.000 Hektar. Das ist mehr als die doppelte Fläche Luxemburgs. In einigen betroffenen Gebieten hatten die Temperaturen am Freitagabend 44 Grad erreicht. Dazu wurden Windgeschwindigkeiten von 90 Stundenkilometern registriert.
Bewohner der Stadt Wodonga in Victoria mussten wegen der Brände in Sicherheit gebracht werden. In New South Wales waren mehr als 3.500 Feuerwehrleute im Einsatz. Dort loderten am Samstagmorgen noch immer mehr als 140 Brände. Doch das Wetter kühlte etwas ab, an einigen Orten regnete es. Die ermatteten Feuerwehrleute hofften auf Erholung.
Seit Beginn der Buschfeuer im Oktober verbrannten in ganz Australien mehr als zehn Millionen Hektar Land. Tausende Häuser wurden zerstört. Mindestens 26 Menschen kamen ums Leben.
Der Feuerwehrchef von New South Wales, Shane Fitzsimmons, teilte mit, bei den Bränden am Freitag seien mehrere Menschen verletzt worden. Ersten Berichten zufolge seien aber keine weiteren Häuser abgebrannt. Er hoffe, dass die kühleren Temperaturen in der kommenden Woche für eine Atempause sorgen würden. „Es werden wahrscheinlich die besten sieben Tagen werden, die wir bisher gehabt haben“, sagte Fitzsimmons.
Die Regierung von Victoria wollte den Katastrophenzustand um Mitternacht aufheben. Gebannt ist die Gefahr trotzdem nicht. Mehr als 20 Feuer brennen in dem südlichen Bundesstaat weiter. Für den Mount-Buffalo-Nationalpark und seine Umgebung gab es eine Notfallwarnung.
Die für Katastrophen zuständige Ministerin, Lisa Neville, nannte den Regen am Samstag „willkommen“, warnte aber zugleich vor möglichen plötzlichen Überschwemmungen. „Es klingt bizarr in einer solchen Brandsituation. Aber es ist auch außergewöhnlich gefährlich für unsere Feuerwehr- und Rettungsleute“, sagte sie Reportern in Melbourne.
Wirtschaftliche Folgen
Auch wirtschaftlich dürften die Brände Folgen haben, warnte die unabhängige Abgeordnete Helen Haines. Victoria als Weinanbauregion sorge sich wegen der Rauchbelastung. „Rauchflecken könnten ganze Jahrgänge zerstören“, sagte sie dem Sender ABC. Zudem leide der Tourismus. Das Verwaltungsgebiet Alpine Shire habe bereits Verluste in Höhe von mehr als 90 Millionen Australische Dollar (rund 56 Millionen Euro) gemacht. Bilder der Nasa zeigen, wie der Rauch in Australien 17 Kilometer in die Atmosphäre steigt.
Beeinträchtigt werden könnten auch Sportveranstaltungen wie die Australian Open, die am 20. Januar in Melbourne beginnen. Für alle Fälle haben die Organisatoren des Tennis-Turniers drei Plätze mit Dach und acht Hallenplätzen bereitgestellt, wie sie diese Woche bei Twitter mitteilten. Im Falle zu schlechter Luftqualität würden die Dächer geschlossen und die Partien dann fortgesetzt.
Ein namhafter Umweltforscher warnte unterdessen davor, nach den Bränden die abgebrannten Bäume und Sträucher gleich wegzuräumen. Die beschädigte Vegetation biete weiterhin einen wichtigen Lebensraum für Tiere, erklärt David Lindenmayer von der Australian National University in Canberra in einer Stellungnahme am Samstag. Menschen mit guten Absichten verspürten zuweilen den Drang aufzuräumen, „um etwas Konstruktives zu tun“. Doch selbst ein einziger überlebender Baum könne dazu beitragen, dass sich eine Gegend schneller erhole.
Von Subel Bhandari und Gaby Mahlberg, dpa | Australia has since October been overwhelmed by an unprecedented bushfire season made worse by climate change
"Apocalyptic" dust storms swept across drought-stricken areas of Australia over the weekend, with thunder and giant hail battering the east coast, as extreme weather patterns collided in the bushfire-fatigued country.
The southern city of Melbourne was lashed by huge hailstones late Sunday and fire-ravaged parts of Victoria state overnight received heavy rainfall, prompting new extreme weather alerts.
Australia has since October been overwhelmed by an unprecedented bushfire season made worse by climate change.
Swathes of the country have burned, hundreds of millions of animals have died, more than 2,000 homes have been destroyed and at least 29 lives have been lost.
Dramatic images captured over the weekend from western New South Wales show a massive wall of dust rolling through outback towns. Locals reported being cast into darkness in the middle of the day.
"We are used to the ritual and rush of bringing in washing, turning air cons off, closing windows and doors, before a big dust storm hits," Ashleigh Hull from the rural town of Dubbo told AFP.
This one was "more spectacular" than the typical dust storm, she added.
"It was honestly like an apocalyptic movie, a huge wave coming towards us, really quite impressive, but I just wish it actually brought a good amount of rain, not dust."
Violent hail storms pelted the capital Canberra Monday, with footage showing the storm ripping branches off trees.
Emergency services were warning people there to "move cars undercover and away from trees and power lines".
The bureau of meteorology told people in the southeast of New South Wales to be "well prepared" for the approaching storm.
"Severe thunderstorms are likely to produce damaging, locally destructive winds, large, possibly giant hailstones and heavy rainfall that may lead to flash flooding in the warning area over the next several hours," the bureau said.
In Victoria, where bushfires continue to smoulder, heavy rainfall overnight was welcomed in fire grounds in the north, but authorities said it also brought with it new dangers.
State Premier Daniel Andrews said the rain meant "much more dangerous conditions" for those operating heavy machinery to get into areas damaged by bushfires, while landslides complicated efforts to open up closed roads.
The wet weather has brought a reprieve for many fire grounds along the east coast, but authorities remain on high alert, warning that the bushfire season still has weeks to run. | 2 |
Isenburger Urgestein Heinz Schickedanz ist im Alter von 89 Jahren gestorben
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Der Neu-Isenburger Journalist Heinz Schickedanz ist im Alter von 89 Jahren verstorben. © Leo Postl
Trauer um ein Isenburger Urgestein - Als „Blättche“-Journalist hat er lange Zeit das Geschehen in der Stadt dokumentiert.
Heinz Schickedanz ist im Alter von 89 Jahren gestorben.
Der Journalist war ein echtes Neu-Isenburger Urgestein.
Als „Blättche“-Journalist und Kolumnist „Oskar“ hat Schickedanz sich einen Namen in der Stadt gemacht.
Neu-Isenburg - Nur wenige Wochen nach seiner Ehefrau Irmgard ist am vergangenen Freitag der Journalist Heinz Schickedanz im Alter von 89 Jahren verstorben. "Jahrzehntelang hat Heinz Schickedanz das Geschehen in unserer Stadt als Redakteur des Neu-Isenburger Anzeigeblatts dokumentiert. In all seinen Berichten war das Isenburger Herzblut zu spüren. Mit seiner besonderen Menschlichkeit, seiner großen Hilfsbereitschaft und seinem wohltuenden Einfühlungsvermögen wird er uns allen sehr fehlen", erklären Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt in einem Nachruf.
Neu-Isenburger Urgestein: Heinz Schickedanz war an vielen Orten gleichzeitig
Wer in der Chronik des "Blättchens" blättert, gewinnt den Eindruck, dass der waschechte Neu-Isenburger an vielen Orten und Plätzen gleichzeitig war. Zudem konnte er sich in die Menschen hineinversetzen. So begleitete er - der zunächst Schriftsetzer und Maschinensetzer gelernt hatte und als Sportreporter begann - die Ereignisse.
Schickedanz war immer mit offenen Ohren und Augen dabei. Als Kolumnist "Oskar" nahm er auch Episoden aus dem Alltag auf oder kommentierte das Geschehen. Bis vor wenigen Jahren hat er diese Kolumne auf der Webseite des Vereins für Geschichte, Heimatpflege und Kultur (GHK) fortgesetzt.
Journalist schreibt Stadtgeschichte: Trauer um Neu-Isenburger Urgestein
Die "Oskars" sind fester Bestandteil der GHK-Homepage. Schickedanz hat nicht nur in diesem Sinne ein Stück Stadtgeschichte geschrieben. Hinzu kommen weitere Beiträge - darunter einige Zeitzeugenberichte - unter anderem in den Büchern „Neu-Isenburg, die besondere Stadt“ und „Ende und Anfang“ sowie in der Broschüre „Eine Nacht des Schreckens“, herausgegeben vom GHK.
Viele Jahre war er journalistisch auch für die Stadtillustrierte "Isenburger" unterwegs und kommentierte zugleich als "Maxe" das Geschehen. Sicherlich kann ein Teil der guten Entwicklung dieses Magazins auf sein Konto verbucht werden.
Ehrenamtliches Engagement: Schickedanz war auch in vielen Vereinen aktiv
Unvergessen ist auch sein vorbildliches Engagement für die örtlichen Vereine. Er war bei der Gründung des Franz-Völker-Kreises und des GHK*. Dort war er einige Jahre Schriftführer und Beisitzer im Vorstand. Ebenfalls für Kultur war Schickedanz bei der Interessengemeinschaft der Vereine in Neu-Isenburg* zuständig, wo er viele Jahre im Vorstand mitarbeitete. Die Stadt hat seine Verdienste 1980 mit der Verleihung Bürgermedaille und 2006 mit der Ehrenplakette gewürdigt.
„Wir werden Heinz Schickedanz immer in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten“, versprechen Bürgermeister Hunkel und Erster Stadtrat Schmitt.
Von Holger Klemm
*fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. | Like many others in town, our group consists of folks who fall into a category that leaves us more vulnerable to the effects of the virus. Age and underlying medical conditions for several of us mean we must take extra-careful, common-sense sanitary measures in our daily lives and during our own, in-house group meetings.
Our group’s members have active social and professional lives. We meet with many people every week, either in social settings or working environments. Looking at it from the health viewpoint, we are exposed to a large number of people from different places and walks of life.
Each week we meet in a different location–usually a member’s house or apartment, or a professional office. Some of them are relatively small enclosed spaces. The size of the rooms, and the distance between members during the meetings are the exact conditions under which the virus can spread.
To reduce the hazard, we’ve decided to take specific steps. Aside from the well-established common-sense sanitary measures (such as frequent handwashing, copious use of hand sanitizer and increased social distance between individuals, during meetings and work), we have temporarily decided to meet in locations that are very-well-ventilated and away from other folks, and preferably outdoors. Suitable locations are parks, back yards and courtyards. Social distance, size of space, ventilation and sunshine are the primary criteria for locations.
We realize the current situation is temporary. The pandemic might be restrained in our area, and eventually we’ll be returning to our old customs. Or the situation might become more severe, and we might start meeting electronically instead. It’s a fluid time and changes can happen very quickly, so every week we try to anticipate various scenarios for the next meeting. Preparatory planning.
This week we are seeing more attention paid to the COVID-19 virus in our area. Hand sanitizer, which had disappeared from stores in the past weeks, has begun making its appearance again (albeit at high prices). And, anecdotally, many passengers on the Expo Line have been observed using gloves, hand sanitizer and even masks. This is a change from the previous week, and signals a better understanding of measures that must be undertaken. But that consciousness does not appear to be fully shared in many public venues and institutions. A visit to City Hall, for instance, shows a small stack of informative handouts, mirroring information on the City’s web site. These are very useful. But a visit to individual public offices within the building shows no special preparations being implemented, aside from instructional handouts. This makes both staff and the public vulnerable.
We understand that organizational efforts are being made behind the scenes, quietly. And that cleaning activities in public buildings have been stepped up considerably. But anecdotally, it appears that front-line staff have not received special training, and there are almost no bottles of hand sanitizer in view, either for the public or the front-line staff. There are no warning or instructional announcements posted on the windows or doors. There is little, if any, health-related equipment (sanitizing wipes, dedicated enclosed trash cans, etc.) for public use either in City Hall or the public library. These are very basic measures. It’s late in the game.
We expect the City to step up to the challenge immediately. The public must be widely informed of the specific steps being taken on its behalf, and to assist City staff as well, beyond relying on the County’s health authorities for action.
Time is running short.
Daniel Jansenson, Architect, Building and Fire Life-Safety Commission
Santa Monica Architects for a Responsible Tomorrow: Thane Roberts, Architect, Robert H. Taylor AIA, Daniel Jansenson Architect, Building and Fire Life-Safety Commission, Ron Goldman FAIA, Samuel Tolkin Architect, Mario Fonda-Bonardi AIA, Planning Commissioner, Phil Brock, Arts Commissioner
Late Note:
Since this article went to press, the City of Santa Monica announced an extensive series of event cancellations and facility closures to last until the end of March.
City Hall will be closed to the public 3/16 through 3/31 (although essential staff and city operations will remain)
Santa Monica Public Library branches will be closed 3/14 through 3/31 (Pico branch closing today, Friday)
Virgina Avenue Park campus facilities closed 3/13 through 3/16.
For a full list of cancelled events, programs and activites, see:
https://www.santamonica.gov/coronavirus-cancellations
https://www.santamonica.gov/coronavirus
Daniel Jansenson, Architect, Building and Fire Life-Safety Commission | 1 |
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Donnerstag auf ein Monatstief gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Mittag bei 1,0756 US-Dollar gehandelt. Am Morgen hatte der Euro noch über 1,08 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch noch auf 1,0867 (Dienstag: 1,0837) Dollar festgesetzt.
Neue Konjunkturdaten aus dem Euroraum setzten die Gemeinschaftswährung unter Druck. In der Eurozone waren die Einkaufsmanagerindizes im April massiv gefallen und hatten neue historische Tiefs markiert. "Das Ausmaß der Tragödie ist epochal", sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank. "Die Ladenschließungen, der brachliegende Kultur- und Veranstaltungssektor und das leidende Hotel- und Gaststättengewerbe reißen nun tiefe Wachstumswunden."
Entlastung für den Euro zeichnet sich vorerst nicht ab. Im Gegenteil: Auch der EU-Gipfel am Nachmittag könnte belasten. Es geht dort primär um Hilfen für besonders von der Corona-Krise betroffene Länder wie Spanien und Italien. Ob es zu einer Einigung kommt, ist fraglich. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnte die Aufnahme von Gemeinschaftsschulden mit gemeinsamer Haftung erneut ab. "Konflikt-und Enttäuschungspotenzial ist vorhanden und der Euro könnte unter Druck geraten", erklärte Analyst Patrick Boldt von der Helaba.
In den USA stehen unterdessen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Fokus. Nach dem zuletzt dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit rechnen Experten mit zusätzlichen weiteren 4,5 Millionen Arbeitslosen./mf/jsl/jha/ | People in Italy have been advised to stop greeting each other with kisses. Angela Merkel has been noticed during the last few days, to not shake hands with anyone. People are being advised to keep their physical contact to a minimum to contain the outbreak of the coronavirus and to stay at least one meter away from each other, if possible.
A tweet, with a new greeting called “The Wuhan Shake” has recently been spread over the internet. In the video, people are seen avoiding shaking hands and instead greet each other with their feet! What do you say? Will it catch on in Spain? Is the cheek-kissing tradition about to get competition?
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People in China found another way to greet since they can't shake hands. The Wuhan Shake. I love how people can adapt and keep a sense of humor about stressful situations. pic.twitter.com/P8MSfOdJ2H — •*¨*•.¸¸✯*・🍃Ꮙ🍃•*¨*•.¸¸✯*¨ (@V_actually) February 29, 2020
(Source: Twitter) | 1 |
Es war quasi Liebe auf den ersten Blick: Der Suzuki Jimny hat es einer «Espresso»-Hörerin aus der Ostschweiz angetan. Das Auto sieht aus wie ein kleiner Jeep, ist geländegängig und schafft auch schmale Bergstrassen problemlos. Dies ist wichtig für die Hörerin, denn sie wohnt abgelegen in den Hügeln des Appenzellerlandes.
Alles andere als ein energieeffizientes Auto
Das Problem: Die Technik des Jimny ist veraltet. Der kleine SUV braucht stolze neun Liter Benzin auf 100 Kilometer. Auf der Energieetikette ist er in der Kategorie F eingeteilt. «Der Jimny ist wie aus der Zeit gefallen. Die eingebaute Technik ist völlig veraltet. Entsprechend viel CO2 stösst das Auto aus», sagt Christoph Schreyer. Er ist beim Bundesamt für Energie für den energieeffizienten Verkehr zuständig.
Der aktuelle Grenzwert liegt 2020 bei 95 Gramm CO2 pro Kilometer. Der Suzuki Jimny stösst 198 Gramm CO2 aus – mehr als doppelt so viel. Für den Importeur hat das eine happige Busse zur Folge. Denn für alle Autos, die über dem Grenzwert liegen, muss der Importeur eine CO2-Strafsteuer bezahlen.
Die «Espresso»-Hörerin bekommt im März von ihrer Autogarage ein Mail: «Leider ist Suzuki Automobile AG gezwungen, bei Fahrzeuglieferungen in die Schweiz die CO2-Strafsteuer von 7900 Franken zu begleichen. Ihnen wird 2700 Franken in Rechnung gestellt.» Sie könne auch vom Vertrag zurücktreten, heisst es im Mail weiter. Die Kundin fällt aus allen Wolken: «Die CO2-Strafsteuern waren beim Verkaufsgespräch nie ein Thema.»
Zusatzkosten sollten vor Kauf bekannt sein
Auch Christoph Schreyer vom Bundesamt für Energie staunt über die Begründung: «Von einer nachträglichen Überwälzung der CO2-Abgaben habe ich bis jetzt noch nie gehört.» Aus Sicht des Bundes sei es durchaus gewollt, dass auch die Kunden einen Teil der CO2-Abgaben bezahlen sollen. So könnten die Garagen energieeffiziente Autos günstiger anbieten und wenig effiziente Autos entsprechend verteuern. «Dies muss jedoch vor Vertragsabschluss geschehen und nicht im Nachhinein», so Schreyer.
Suzuki: «Ein Missverständnis»
Als «Espresso» bei Suzuki Schweiz nachfragt, heisst es, das sei ein Missverständnis. Das Suzuki-Werk in Japan habe den Preis erhöht und diese Preiserhöhung habe man der Kundin weitergeben müssen. Warum der Jimny zehn Prozent teurer wurde, konnte oder wollte die Medienstelle von Suzuki Schweiz nicht beantworten. Auch die betroffene Autogarage spricht nun von einem Fehler eines Mitarbeiters. Die Preiserhöhung habe nichts mit der CO2-Steuer zu tun. | Owners of a Suzuki Vitara or a Jeep Grand Cherokee must return their diesel cars to the manufacturer for a software update. The software currently installed in the cars report much less nitrogen emissions than the cars actually emit. Minister Cora van Veldhoven of Environment called it unacceptable and issued this mandatory recall, NOS reports.
In 2017, the RDW already found signs that the two car types' software was tampering with emission results. More in-depth research has since been carried out and unquestionably showed that the cars are much more polluting on the road than indicated during the roller bench test. The costs of the software update will be borne by Suzuki and Jeep.
New to this recall is that the owners of the affected vehicles must adhere to it. If the owners don't take their cars in for a software update, the car will be removed from the road. This was not the case with similar recalls, like with Volkswagen in 2015 - the one who started the so-called "sjoemelsoftware" scandal. In previous cases, it was entirely the manufacturer's responsibility to fix the software problem - the owner was not obliged to respond to the recall.
According to the Dutch government, this type of recall is less effective, which is why the government took the step of making responding to the recall mandatory. This obligation already exists in Finland and Germany. | 1 |
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Mainz - 6378 rheinland-pfälzische Schüler haben 2018 durch Begegnungsprogramme Altersgenossen aus anderen Ländern kennenlernen können. Ins Gewicht fielen dabei vor allem Treffen im Rahmen von Schüleraustauschen oder Schulpatenschaften. Hieran beteiligten sich 5841 junge Rheinland-Pfälzer. Der Rest stammt aus individuellen Reisen. Die Zahlen gehen aus einer Antwort des Bildungsministerium auf eine Anfrage der FDP hervor.
Schülerbegegnungen können vom Land finanziell unterstützt werden. In den vergangenen fünf Jahren standen dafür laut Ministerium pro Jahr 156 000 Euro zur Verfügung. Die Mittel seien fast komplett abgerufen worden - im Schnitt zu 90 Prozent. Austauschprogramme gebe es beispielsweise zwischen Rheinland-Pfalz und Belgien, China, Ruanda und den Vereinigten Staaten. | She makes her masks using two layers of cotton fabric so they can be washed at 90 C (194 F) and reused, taking care to ensure the masks fit well around the nose and chin.
Each member can produce about 20 masks per day, and it isn't only women sewing.
“We have plenty of men,” she said.
There is no suggested quota for members, with Lagae stressing that “every mask does count.”
“So everyone who wants to help is welcome, even if you only make one a day," Lagae said.
It’s unclear how the protection provided by home-sewn, reusable masks compare to mass produced masks, but masks are in very short supply with the World Health Organization asking manufacturers to boost production by 40%. Scientists think the coronavirus is mostly spread by respiratory droplets when people cough or sneeze, so masks provide a physical barrier to protect wearers.
For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms, such as fever or coughing. For some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness, including pneumonia. About 93,800 people have recovered, mostly in China. | 1 |
Der deutsche Export ist zu Beginn der Corona-Krise eingebrochen. Die Unternehmen führten im März Waren im Wert von 108,9 Milliarden Euro aus. Das waren 7,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und 11,8 Prozent weniger als im Februar 2020, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Gegenüber dem Vormonat war es der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im August 1990.
Die Importe verringerten sich binnen Jahresfrist um 4,5 Prozent auf 91,6 Milliarden Euro. Der Einbruch im März hinterließ deutliche Spuren im ersten Quartal. Die Ausfuhren sanken gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent auf 324,9 Milliarden Euro. Die Einfuhren verringerten sich um 2,9 Prozent auf 273,1 Milliarden Euro. Vor der Eskalation der Krise in Europa hatten die Unternehmen im Februar noch etwas mehr Waren Made in Germany ausgeführt als im Vorjahreszeitraum.
Erste Effekte hatten sich aber bereits im Handel mit der im Februar besonders von dem neuartigen Virus betroffenen Volksrepublik China gezeigt. Die Welthandelsorganisation (WTO) rechnete zuletzt mit einem Absturz des Welthandels infolge der Corona-Krise von 13 bis 32 Prozent.
Es wird dauern, bis die ganz großen Pötte wieder im Hamburger Hafen festmachen
Folgen des Lockdowns erst am Anfang
"Die Corona-Krise beginnt im Außenhandel beispiellose Spuren zu hinterlassen", sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Holger Bingmann, zu den aktuellen Zahlen. "Dabei sind wir im ersten Quartal noch mit einem blauen Auge davongekommen. In den kommenden Monaten werden wir uns an zweistellige Rückgänge gewöhnen müssen." Die Folgen des Lockdowns von 50 Prozent der Weltwirtschaftsleistung, das Schließen von Grenzen gerade auch im europäischen Binnenmarkt sowie massive Störungen in der See- und Luftfracht "beginnen erst, ihre Spuren in der Statistik zu hinterlassen."
Nach Angaben des BGA haben 88 Länder in den letzten Monaten neue Handelsbeschränkungen eingeführt. Selbst innerhalb des europäischen Binnenmarktes bestünden massive Einschränkungen. Es nütze nichts, wenn man in Deutschland die Wirtschaft wieder hochfahre, die Vorprodukte aber nicht zur Verfügung stünden. Die jüngsten Zahlen zeigten, dass gerade die deutschen Exporte in die Eurozone eingebrochen seien.
"Messe ist noch nicht gelesen"
Alexander Krüger vom Bankhaus Lampe die hohe internationale Verflechtung der Wirtschaft, die dem Exportsektor in Corona-Zeiten zum Verhängnis werde. "Noch ist die Messe hier nicht gelesen. Da die Importe ebenfalls gesunken sind, sieht das Außenhandelsergebnis noch halbwegs gut aus." Aufgrund der deutlich niedrigeren Niveaus bei Exporten und Importen sei es das aber nicht. "Geschäftsmodelle, Investitionen, Personal: Unternehmen dürften auch hier alles auf den Prüfstand stellen."
"Die deutsche Warenausfuhr wurde im März zwischen zwei schweren Mühlsteinen aufgerieben", erklärte DekaBank-Experte Andreas Scheuerle. "So spürten die deutschen Exporteure nicht nur die coronabedingte Schwäche des chinesischen Marktes, sondern auch das immer stärkere Wegbrechen ihres europäischen Heimatmarktes." Während im kommenden Monat die Impulse aus China wieder zunehmen sollten, "werden sich die Bremseffekte in Europa nochmals verschärfen".
Die desaströsen Außenhandelsdaten seien aber nicht nur Ausdruck einer stillgelegten Produktion, sondern spiegelten auch ein Versandproblem wider, sagte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank aus Liechtenstein. "Das Exportgeschäft wird von unterbrochenen Logistikketten erschwert oder unmöglich gemacht." Fertige Ware könne stellenweise nicht in den Versand nach Übersee gegeben werden, weil auf den Weltmeeren der Schiffsverkehr ins Stocken geraten sei.
Die Corona-Krise dürfte bei der exportlastigen Wirtschaft auch im April für einen massiven Einbruch gesorgt haben. Die gesamte Wirtschaft steht 2020 vor einer tiefen Rezession. Die EU-Kommission sagt für Deutschland einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 6,5 Prozent voraus.
hb/sti (dpa,rtr) | Hans-Josef Fell describes himself as a “solar freak.” His entire home, in a small town in Northern Bavaria, runs on renewable energy: heating, cooling, and electricity.
Fell installed his first solar panels in 1991, and though they cost him about $70,000 in today’s dollars, he considered them to be a worthwhile purchase to help fight climate change. At the time, most Germans either could not afford them or saw them as a losing financial investment. Fell realized he wanted to find a way to change that, so that his fellow countrymen would invest in renewable technology instead of fossil fuels.
As a Green party member in Germany’s national parliament, Fell eventually helped create a policy that looks a lot like part of the Green New Deal some Democrats are proposing in the US. His law allowed Germans to sell the renewable energy they create to the grid at a high fixed price — a price that would more than cover the cost of installing a solar panel, or investing in a wind turbine. Germany paid for this through a surcharge on every electricity consumer’s bill.
For this episode, The Impact partnered with NPR’s Planet Money to investigate the consequences of Germany’s green push. In some ways, the law succeeded beyond Fell’s wildest dreams. Demand for renewables grew so much in Germany that other countries, including China, started to mass-produce solar panels and wind turbines, which drove down prices. Now, people all over the world can afford this technology.
But the law has also had some unintended consequences. Because of amendments to the law and technological improvements, the surcharge on Germany’s electric bills have skyrocketed. Now, Germany has the highest electric bills in Europe. Electricity has become a burdensome expense for some Germans living on welfare, and the high cost has left a few spending a lot of time in the dark.
Further listening and reading:
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Denzlingen: Nächtlicher Brand
Freiburg - In der Nacht auf Donnerstag, den 09.04.2020, etwa um 01:45 Uhr fiel einer Polizeistreife in Denzlingen starker Brandgeruch auf. Während der Suche nach der Ursache informierte parallel dazu ein Passant die Integrierte Leitstelle über ein Feuer in der Robert-Bosch-Straße. Polizei und Feuerwehr waren schnell am Brandort. Das Löschen der meterhoch aus einem Holzlager lodernden Flammen nahm allerdings eine gewisse Zeit in Anspruch. Personen kamen nicht zu Schaden. Neben dem Holzlager auf dem Betriebsgelände fiel unter anderem auch ein Radlader den Flammen zum Opfer. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf mehrere zehntausend Euro. Über die Brandursache liegen derzeit noch keine belastbaren Erkenntnisse vor. Die Polizei Denzlingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
RWKI/rb js
Medienrückfragen bitte an:
Jan Schmidt Polizeipräsidium Freiburg Telefon: 0761 / 882-1013 freiburg.pressestelle@polizei.bwl.de
Twitter: https://twitter.com/PolizeiFR Facebook: https://facebook.com/PolizeiFreiburg Homepage: http://www.polizei-bw.de/
- Außerhalb der Bürozeiten - E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/4568388 Polizeipräsidium Freiburg | Social media platform Facebook says a bug in its anti-spam system is blocking the publication of links to news stories about
and other information related to the virus outbreak is being blocked by the company's automated system.
Mr Rosen said the problems are unrelated to any changes to its content moderator workforce. The company reportedly sent its human moderators home this week.
Mr Rosen said the problems are unrelated to any changes to its content moderator workforce. The company reportedly sent its human moderators home this week. | 1 |
Polizeipräsidium Offenburg
POL-OG: Lahr - Tausende Besucher beim Fastnachtsumzug
Lahr (ots)
Tausende Besucher haben am Sonntag in Lahr die Strecke des Fastnachtsumzugs mit seinen rund 4.000 Hästrägern gesäumt. Beamte des Polizeireviers Lahr blicken auf eine ereignisreiche Veranstaltung zurück. Zusammen mit Kräften der Bundespolizei, des Polizeipräsidiums Einsatz und des Kommunalen Ordnungsdienstes waren sie für die Sicherheit der Narren sowie der Gäste verantwortlich. Bis auf einzelne Beeinträchtigungen gab es aus verkehrsrechtlicher Sicht nur Erfreuliches zu berichten. Weniger erfreulich waren erneut die teilweise schon stark unter Alkoholeinwirkung mit der Bahn anreisenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Rund 1.300 Gäste kamen am Lahrer Bahnhof an und wurden dort von starken Kräften der Bundespolizei und des Polizeipräsidiums Einsatz empfangen. Durch gezielte Vorkontrollen und der Inverwahrungnahme von hochprozentigem Alkohol konnte der mitunter aufgeheizten Feierstimmung entgegengewirkt werden. Sich anbahnende Nickligkeiten und Auseinandersetzungen, insbesondere zwischen aggressiven Jugendgruppen und Narren, konnten so durch den Kräfteansatz verhindert werden. Auch während des Umzugs wurde eine Vielzahl von Personenkontrollen durchgeführt. Besonders die Örtlichkeiten mit großen Menschenansammlungen sowie die Wege zu den Narrenbussen wurden intensiv bestreift und Präsenz gezeigt. Trotzdem kam es zu einzelnen Straftaten, in den meisten Fällen zu Körperverletzungsdelikten, aber auch zu einer Widerstandshandlung. "Im Großen und Ganzen kann von einer friedlichen und stimmungsvollen Veranstaltung gesprochen werden" resümiert der Einsatzleiter, Joachim Ohnemus vom Polizeirevier Lahr. Dies ist unter anderem auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt Lahr und des Veranstalters zurückzuführen. "Viele Betrunkene, darunter oftmals Jugendliche, hielten uns allerdings permanent auf Trab", führt Joachim Ohnemus abschließend an. So mussten unter anderem mehrere volltrunkene Jugendliche vom Rettungsdienst versorgt und später von den verständigten Eltern abgeholt werden.
/wo
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Telefon: 0781-211211
E-Mail: offenburg.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/
Original-Content von: Polizeipräsidium Offenburg, übermittelt durch news aktuell | By Lee Gyu-lee
The final of the popular trot audition show "Mr. Trot" will be held on Monday without an audience, to prevent the possible spread of coronavirus.
The final was supposed to take place with 600 trot fans on hand.
TV Chosun, the program's producer, made the decision on Friday.
The network said the final would be recorded at an "undisclosed" location on Monday and be aired next Thursday night as scheduled.
The audition show, which started in January, aims to discover talented young and male trot singers to restore the music genre's bygone glory ― trot was a mainstream genre here in the 1960-70s. But it was pushed to the fringe amid the rise of western music, such as dance songs and hip hop.
Last year, TV Chosun held an audition-style trot singing tournament "Miss Trot" with talented female singers. It was a huge success, paving the way for nationwide trot star Song Ga-in.
This led the company to launch "Mr. Trot" early this year to find young male talent.
"Mr. Trot" became the first cable channel show to pass 30 percent viewership rating at 32.7 percent last week. The program was also voted Koreans' favorite TV show in a Gallup poll last month. | 1 |
Berlin.Die ab 2021 geplanten elektronischen Patientenakten sollen schrittweise zusätzliche Funktionen bekommen. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, den das Kabinett am Mittwoch auf den Weg gebracht hat. Neben Befunden und Röntgenbildern sollen ab 2022 auch der Impfausweis, der Mutterpass, das gelbe Untersuchungsheft für Kinder und das Zahn-Bonusheft darin gespeichert werden können. Versicherte sollen dann auch bei einem Krankenkassenwechsel ihre Daten übertragen lassen können.
Spahn sagte mit Blick auf die Corona-Krise: „Wir erleben gerade, wie digitale Angebote helfen, Patienten besser zu versorgen.“ Das Gesetz solle dafür sorgen, dass solche Angebote schnell im Alltag ankommen. Schon festgelegt ist, das alle Versicherten ab 1. Januar 2021 von der Krankenkasse eine E-Akte zur freiwilligen Nutzung angeboten bekommen sollen. Geregelt werden in dem Gesetz nun auch Datenschutzvorgaben. Die Möglichkeit, auch für jedes Dokument einzeln bestimmen zu können, welcher Arzt darauf zugreifen kann, ist demnach ab 2022 vorgesehen.
© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 02.04.2020 | translated from:
www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-jens-spahn-spricht-von-veraenderter-lage-nach-covid-19-ausbruch-in-italien-a-7205adce-faed-4247-aaad-43c30e475d88
…Federal Health Minister Jens Spahn speaks of a changed situation after the deaths in Italy: “The Corona epidemic has arrived as an epidemic in Europe,” he said at a press conference in Berlin. It is also possible that the virus will spread in Germany, he said. The situation suggests that the virus is spreading in the form of a pandemic. But Germany is best prepared.
Every citizen can make a contribution, the minister said: washing your hands regularly, putting fewer faces on your face and flu vaccinations could protect you from infection with influenza. It still takes time to develop a special vaccine for the novel virus. The state is doing everything to protect the citizens, said Spahn. “In times like these, the state has to work.”
“Question of proportionality”
When infections occur in a city or community, it is decided which measures are necessary in public space, said Spahn. “In principle, no measures can be excluded, but at the same time there is always the question of proportionality.”
DISPLAY
The Infection Protection Act provides different options to limit an infection. There are numerous intermediate stages, from the cancellation of major events, the closure of facilities such as schools or daycare centers, to the sealing off of entire cities. It had to be decided “in individual cases” and “appropriate and proportionate”. For example, although measles is significantly more contagious than the corona virus, no cities are blocked even with measles infections, said Spahn….
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Millionen bei Trauerfeiern für getöteten General in Teheran
Die Trauerzeremonie für General Soleimani in Teheran wird zu einer großen anti-amerikanischen Kundgebung. Nur nehmen diesmal nicht nur Anhänger des Regimes daran teil, sondern auch Iraner, die mit dem islamischen System eigentlich nichts am Hut haben.
Teheran (dpa) - Es war ein Meer von Trauernden: Millionen Iraner haben nach Medienangaben in der Hauptstadt Teheran an der Trauerzeremonie für den bei einem US-Raketenangriff in Bagdad getöteten iranischen General Ghassem Soleimani teilgenommen.
Am frühen Morgen gab es an der Universität Teheran zunächst ein Leichengebet, dem Tausende beiwohnten. Geleitet wurde es vom obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, der sichtlich bewegt war. Auch Präsident Hassan Ruhani, mehrere Minister sowie Abgeordnete und der Justizchef waren anwesend. Die Zeremonie wurde auf fast allen Fernsehkanälen live übertragen.
Auffällig war, dass es sich bei vielen Menschen nicht um Anhänger des iranischen Regimes handelte. „Soleimani war ein guter und treuer Soldat und hat unser Land jahrzehntelang verteidigt“, sagte Behnam M., ein 43 Jahre alter Klempner. Was passiert wäre, wenn die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in den Iran eingedrungen wäre, wolle er sich nicht vorstellen. „Ghassem hat das verhindert und dafür sind wir ihm alle für immer dankbar,“ sagte der Klempner. Soleimani hatte den Kampf der iranischen Verbündeten gegen den IS koordiniert.
Auch die Hausfrau Massumeh H. ist keine Anhängerin des Regimes. Ihr Sohn studiere in Minnesota und sei auch sehr glücklich dort. Sie habe nichts gegen die USA und die Amerikaner. Trotzdem rief sie lautstark „Tod den USA“. „Dieser Trump ist ein Vollidiot,“ sagte die 39-Jährige. Der US-Präsident habe kein Recht, in einem anderen Land (Irak) einen iranischen Soldaten zu töten, nur weil dieser andere Interessen verfolge als das Weiße Haus, sagte die Hausfrau.
Die Regierung hat den Montag in Teheran zum örtlichen Feiertag erklärt, um dort allen Menschen die Teilnahme an der Zeremonie zu ermöglichen. Mehrere Straßen in der Stadtmitte wurden wegen der Menschenmassen für Autos gesperrt, Schulen und Hochschulen blieben geschlossen.
Von Teheran aus sollte der Leichnam dann in die schiitische Hochburg Ghom gebracht werden. Auch dort war eine Zeremonie vor einem Mausoleum geplant. Die Beisetzung Soleimanis findet voraussichtlich am Dienstag in seinem Geburtsort Kerman im Südostiran statt. Auch in Kerman hat die Regierung den Dienstag zum örtlichen Feiertag erklärt.
Bild: Vahid Salemi
Bild: Ebrahim Noroozi
Bild: Uncredited
Irans berühmt-berüchtigtes Gesicht im Ausland
Trumps heikler Auftakt ins Wahljahr
Al-Kuds-Brigaden: Irans Militäreinheit im Ausland
Israel wappnet sich für Irans Reaktion auf Soleimani-Tötung
Warten auf Teherans Racheakt | At least 32 people have been killed in a stampede that erupted in the Iranian city of Kerman at the funeral procession for a top commander killed in an air attack by the United States, Iran's state television said.
"Unfortunately because of overcrowding 32 of our citizens lost their lives in the procession ... and 190 were injured," the head of the country's emergency services, Pirhossein Koolivand, told the channel.
The injured were immediately transferred to hospital, he added.
Initial videos posted online showed people lying lifeless on a road, others shouting and trying to help them.
Hundreds of thousands of people had gathered in Kerman for the burial of Qassem Soleimani, the head of Iran's elite Quds Force, who was assassinated on Friday near the international airport of Iraq's capital, Baghdad.
The burial was postponed, the semi-official ISNA news agency reported, without providing more details.
Tuesday's funeral comes after days of processions that attracted huge crowds in the streets of Ahvaz in southwestern Iran, followed by Mashhad in the northwest, the capital Tehran and the holy city of Qom.
Al Jazeera's Assed Beig, reporting from Tehran, said many who were unable to attend the previous gatherings had made their way to the final procession in Kerman.
"People are travelling in narrow spaces, going in one direction to that specific graveyard - and that could be one of the reasons as to why a stampede has happened," Beig said.
The assassination of Soleimani triggered a dramatic escalation of tensions in the region and marked the most significant confrontation between the United States and Iran in recent years. | 3 |
In der Region Kassel fehlt der Regen, was zu Schäden führt. Das Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) stellt aktuell eine „extreme Dürre“ fest.
Kassel – Der Regen der vergangenen Tagen könnte leicht über die dramatische Lage hinwegtäuschen: Der Boden ist viel zu trocken. Für den Raum Kassel stellt das Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) aktuell eine „extreme Dürre“ in einer Bodentiefe bis 1,80 Meter fest. Besonders der Wald, aber auch die Landwirtschaft leiden unter der Trockenheit. In Hessen ist die Nordhälfte deutlich stärker betroffen als der Süden.
„Eine dritte Vegetationsperiode mit trockenen Böden ist für die Bäume eine Katastrophe“, sagt Dr. Andreas Marx vom UFZ. Anders als etwa bei Getreide seien diese auf eine Bodenfeuchte in tiefen Schichten angewiesen. Hinzu komme, dass die geschwächten Bäume von Schädlingen und Pilzen befallen würden.
Die Folgen sind verheerend: Allein 2019 hätten in den Revieren des Forstamtes Wolfhagen ungefähr 300.000 der insgesamt drei Millionen Bäume gefällt werden müssen, weil sie durch den Trockenstress zu stark geschädigt waren, sagt Theo Arend vom Forstamt. Zu 90 Prozent habe es sich um Fichten gehandelt. Die Baumart habe wegen des Klimawandels in der Region mittelfristig ohnehin keine Zukunft mehr.
Über 100.000 Bäume hat das Forstamt in den vergangenen Monaten nachgepflanzt. „Wir setzen auf Mischwald mit Beteiligung seltenerer Baumarten, die der Trockenheit besser gewachsen sind“, sagt Arend. Der Forstwirt hofft, dass es nun zumindest einige Tage regnet, damit die jungen Pflanzen eine Chance haben.
Darauf hofft auch der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Erich Schaumburg: „Es hat bereits Schäden gegeben. Aber wenn jetzt der Regen in der bevorstehenden Kornfüllphase ausbleibt, gibt es deutlich größere Einbußen.“ Die nächsten drei Wochen seien entscheidend.
Im Mai jedenfalls war es viel zu trocken. Nach Daten des Wetterdienstes Wetterkontor fielen in dem Monat nur 23,1 Liter Regen pro Quadratmeter in Kassel. Das war nur ein Drittel der Menge, die im langjährigen Mittel in diesem Monat in der Region fällt. Auch gab es ein Viertel mehr Sonnenstunden als normal. | With the transformation of the Volkswagen Group Components plant in Kassel into the Group’s competence center for electric drives, the site is expanding its product portfolio and, in addition to the existing transmission types, will in future also produce the electric drive for the coming electric vehicles. Volkswagen Group’s first electric car, the e-up!1, was launched in autumn 2013. And even then, the electric drive, or e-drive for short, developed in northern Hesse, was the heart of the car. Series production has been underway in Kassel since 2014. In the future, the daily production of the ID. Family will be producing 2,000 e-drives per day.
Compared to a conventional combustion engine, the electric drive brings about some changes: The maximum torque is immediately available in electric motors and remains constant over a wide speed range. The use of a so-called 1-speed transmission is therefore sufficient for the entire speed range. For reversing, the direction of rotation of the electric drive is simply reversed with the help of the power electronics. In the ID.32, the complete APP310 drive unit with the gearbox, the essential parts of which are manufactured by Volkswagen Group Components, is extremely compact. With just a few gears, it transmits the power of the electric drive to the wheels – one gear is sufficient for all driving situations. As a result, the 1-speed transmission saves space and weight compared to a conventional representative.
The ID.3 transmission is a 1-speed transmission with two speeds. In the ID.3, high speeds are required to reach the maximum power of 150 kW. In order to deliver powerful torque, the 1-speed gearbox uses about ten times the transmission ratio. In order to save space, the transmission ratio was designed with two smaller two-stage gears instead of one large gear. For the ID.3, which is optimized for range, the use of only one gear is perfectly adequate for all driving situations. | 1 |
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Aufsichtsrat der schwer angeschlagenen Lufthansa akzeptiert die von der EU-Kommission gestellten Auflagen für ein staatliches Rettungspaket. Das teilte die Fluggesellschaft am Montag nach einer Sitzung des Gremiums mit. Lufthansa muss Start- und Landerechte in Frankfurt und München abgeben. Die Hauptversammlung muss noch zustimmen./juc/DP/he | Journalists in Africa are at risk of being detained or arrested by authorities in their countries as they go about covering the COVID-19 pandemic.
This statement was originally published on rsf.org on 29 March 2020.
As journalists and media covering the coronavirus pandemic’s spread in Africa continue to be subjected to censorship, acts of intimidation and physical violence, Reporters Without Borders (RSF) calls on African governments not to go after the wrong target and to guarantee press freedom, which is more essential than ever at this time.
According to today’s tally, Africa has a total of 3,337 coronavirus cases and 90 deaths. The pandemic has already reached almost all of the African Union’s 55 member states and the vice is tightening dangerously on the continent’s journalists. The media victims include Tholi Totali Glody, a reporter for Alfajari TV in the Democratic Republic of Congo, who was run down by police officers while using a motorcycle to cover a lockdown ordered by the governor in his province. Similar incidents have occurred in Senegal, where a Touba TV crew that had a permit from the prefect’s office to cover a lockdown was hit several times by a policeman with a baton; and in Uganda, where police attacked Uganda Radio Network director Julius Ocungi, taking his money and camera, when he tried to cover a bar being closed down. In Lagos, Nigeria’s economic capital, TVC journalists who were accompanying police as they closed down public places were roughed up by members of a church, who took their phones. In Ethiopia, two members of the foreign press corps, Tom Gardner, who reports for The Economist and The Guardian, and AFP’s Robbie Corey-Boulet, were accused of being coronavirus carriers by a troll with more than 30,000 followers.
These cases of physical violence and intimidation have been compounded by attempts to restrict the media’s ability to operate properly. The authorities in Nigeria and Liberia have decided to limit access to the president’s office to a handful of media outlets that are nearly all controlled by the government or supportive of it. In Cameroon, the authorities are providing no information to several critical but very popular media outlets. And in Madagascar, the authorities have banned radio phone-in programmes in which listeners could express their views about the pandemic and the way the government is dealing with it.
Finally, judicial harassment is also being stepped up. In Côte d’Ivoire, two journalists were fined 5 million CFA francs (7,620 euros) each on charges of “spreading false news” for reporting that there were two coronavirus cases in Abidjan’s main prison, a claim denied by the prison authorities. Such an offence is now punishable by up to six months in prison in South Africa, which has just adopted harsher legislation in response to the coronavirus epidemic. In Mali, the police briefly arrested a reporter for the L’Indépendant newspaper in connection with a report on the epidemic. The same thing happened to a DRTV crew in the Republic of Congo.
“What with attacks, intimidation, arrests of journalists, censorship and exclusion of critical media, press freedom must not be the collateral victims of this worldwide epidemic,” said Arnaud Froger, the head of RSF’s Africa desk. “Targeting journalists is undoubtedly one of the least effective ways to combat the spread of this virus. We urge the authorities of the countries concerned not to go after the wrong target and instead to ensure that journalists are able to operate freely without fear of reprisals at a time when the public needs their reporting more than ever.”
Attacking the freedom to inform can have particularly serious consequences during the coronavirus crisis. A recent RSF press release described how the Chinese authorities tried to suppress or minimize information about the coronavirus at the start of the outbreak, thereby allowing it to wreak much more havoc. If China’s journalists and media had been allowed to work freely, thousands of lives would undoubtedly have been spared and the epidemic might not have become a worldwide pandemic. | 1 |
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WIESBADEN - Rheingau-Taunus/Wiesbaden (haw). Die Entscheidung über die Biosphärenregion soll wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt werden. Diesen Vorschlag hat die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) den Bürgermeistern und Landräten der beteiligten Kommunen unterbreitet. In einem Brief der Ministerin heißt, es sei offensichtlich, dass der vorgesehene Zeitplan nicht mehr gehalten werden könne. Ursprünglich war geplant, dass die Kommunen bis zur Sommerpause eine Entscheidung darüber treffen, ob ein Antrag zur Einrichtung einer Biosphärenregion auf dem Gebieten der Landeshauptstadt Wiesbaden, des Rheingau-Taunus-Kreises und Teilen des Main-Taunus-Kreises erarbeitet werden soll.
Biosphärenregion weiter im Dialog mit Betroffenen
Diese Entscheidung solle nun zurückgestellt werden, bis wieder „ein günstiger Zeitpunkt für die fachliche Diskussion solcher Zukunftsfragen“ gekommen sei, schreibt Hinz. Die im Koalitionsvertrag festgehaltene Aussage, eine Biosphärenregion im Dialog mit den Betroffenen einzurichten, werde man weiterverfolgen. Das Ministerium wolle die Gelegenheit nutzen, die zwischenzeitlich aufgekommenen Anregungen und Bedenken zu prüfen und „belastbare Antworten“ zu entwickeln.
Die Verschiebung wird auch vom Vorsitzenden der Bürgerstiftung „Unser Land“, Klaus Werk, sowie den Landräten des Rheingau-Taunus- und Main-Taunus-Kreises und dem Wiesbadener Umweltdezernenten Andreas Kowol unterstützt.
Bedenken aus der Landwirtschaft
In den vergangenen Wochen waren vor allem von der Landwirtschaft und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Bedenken gegen eine Biosphärenregion erhoben worden. Dabei ging es um Beschränkungen in den Kern- und Pufferzonen, die in einer Biosphärenregion ausgewiesen werden müssen. Die SDW sehe keinen Grund, die Entscheidung auf die Zeit nach der Kommunalwahl 2021 zu verschieben und sie den neu gewählten Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen zu überlassen, schreibt die SDW-Vorsitzende Heidrun Orth-Krollmann. | Deal pricing and availability subject to change after time of publication.
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In der chinesischen Stadt Wuhan häufen sich Fälle von Covid-19-Patienten, die nach überstandener Erkrankung das Virus weiter in sich tragen. Sie gelten als mögliche Ansteckungsgefahr.
Ng Han Guan In Wuhan häufen sich Fälle von Covid-19-Patienten, die nach der Genesung das Virus weiter in sich tragen. Sie gelten als mögliche Ansteckungsgefahr. (Archivbild)
Diese Menschen zeigten aber keine Krankheitssymptome, erklärten Ärzte der Millionenmetropole, vor der aus sich die Pandemie im Dezember ausgebreitet hatte. Alle waren zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Therapie negativ getestet worden - das Virus konnte also nicht mehr nachgewiesen werden. Allerdings wurden sie später positiv getestet.
Nach Angaben der Ärzte wurde das Corona-Virus in manchen Fällen 70 Tage nach der vermeintlichen Gesundung nachgewiesen. In anderen waren die Tests nach 50 bis 60 Tagen wieder positiv.
Ärzte in Wuhan bezeichneten dieses Phänomen als grösste Herausforderung in der neuen Phase des Kampfes gegen die Pandemie. Das Virus wurde auch in Südkorea bei angeblich geheilten Menschen nachgewiesen.
Die von den Ärzten in Wuhan erfassten Rückfälle gelten als potenzielle Ansteckungsgefahr, auch wenn die Betroffenen keine Anzeichen einer akuten Erkrankung entwickeln. Da die Mediziner nicht wissen, wie gross das Risiko ist, dass diese positiv getesteten Ex-Patienten andere Menschen anstecken können, werden sie weiter unter Quarantäne gehalten.
Bislang werden in China Patienten als geheilt entlassen, wenn zwei mindestens 24 Stunden auseinanderliegende Tests negativ ausgefallen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen. Angesichts der neuen Entwicklung schlagen nun Ärzte mindestens drei Tests vor, bevor ein Patient als geheilt eingestuft wird.
Die Frage, ob von einer Infektion genesene Menschen das Coronavirus tragen können und damit ein Ansteckungsrisiko darstellen, ist von internationaler Bedeutung. Viele Länder setzen darauf, dass Menschen nach einer Corona-Infektion eine Immunität gegen das Virus entwickeln und mit der Zeit ein genügend grösser Bevölkerungsteil immun gegen die Krankheit ist, um ein Wiederaufleben der Pandemie zu verhindern. | Porn site offers free access to people living in coronavirus-affected area (which areas are they?)
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A porn website is offering free premium access to people living in areas affected by the Coronavirus, as it says in an effort to “help global health agencies stem the spread” of the disease.
As the website xHamster says on its blog it is encouraging people in affected regions to stay inside.
In an effort to help global health agencies stem the spread of the coronavirus, xHamster will provide free xHamster Premium access from now until the end of March to residents of the following regions:
Lombardy, Italy
Veneto Region, Italy
Tehran, Iran
Daegu, South Korea
Wuhan, China
Adeje (Tenerife), Canary Island | 1 |
Der US-Schauspieler und Komiker Fred Willard, aus vielen Filmen und Serien wie "Alle lieben Raymond" und "Modern Family" bekannt, ist tot. Nach Angaben seines Sprechers starb der 86-Jährige Freitagnacht (Ortszeit) in Los Angeles, wie das Filmblatt "Hollywood Reporter" am Samstag berichtete. Er sei "sehr friedlich" eingeschlafen, teilte Willards Tochter Hope US-Medien mit.
Willard habe bis zum Ende gearbeitet und sie alle glücklich gemacht, hieß es in ihrer Mitteilung. Jamie Lee Curtis würdigte ihren Kollegen auf Instagram. Er habe mit seiner "großartigen Begabung" für so viele Lacher gesorgt, schrieb die Schauspielerin. Mit dem Ehemann von Curtis, Christopher Guest, hatte Willard viele Filme gedreht, darunter "Wenn Guffman kommt" und "Best in Show".
Der für seine Schlagfertigkeit und Blödeleien bekannte Komiker stand über vier Jahrzehnte hinweg pausenlos vor der Kamera, häufig mit Gastauftritten und in witzigen Nebenrollen. Auf dem Bildschirm wurde er durch Serien wie "Roseanne", "Meine Familie - Echt peinlich" und "Alle lieben Raymond" bekannt. Filmrollen hatte er in Komödien wie "Wedding Planner - verliebt, verlobt, verplant", "Harold & Kumar", "Date Movie" und an der Seite von Will Ferell in "Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy".
Quelle: Apa/Dpa | LOS ANGELES (CBSLA) — Beloved actor Fred Willard has died at the age of 86, according to published reports.
Willard died of natural causes, Glenn Schwartz, his representative, confirmed to Rolling Stone.
Willard’s daughter, Hope Mulbarger, told the Associated Press in a statement that her father died peacefully Friday night. The statement read in part:
“He kept moving, working and making us happy until the very end,” Mulbarger said. “We loved him so very much! We will miss him forever.”
Following news of his death, many tweeted their condolences:
How lucky that we all got to enjoy Fred Willard’s gifts. He is with his missed Mary now. Thanks for the deep belly laughs Mr. Willard. Best in Show (7/11) Movie CLIP – Judging the Hounds (2000) HD https://t.co/wPrbk9VjWI via @YouTube — Jamie Lee Curtis (@jamieleecurtis) May 16, 2020
It was a privilege to have the great Fred Willard know my name. Rest In Peace Fred. You were funny in your bones. pic.twitter.com/PlFTCHFZCK — Eric Stonestreet (@ericstonestreet) May 16, 2020
Fred Willard was the funniest person that I've ever worked with. He was a sweet, wonderful man. — Steve Carell (@SteveCarell) May 16, 2020
In honor of the remarkable Fred Willard, name your favorite performance. For me, it’s a toss up. Best in Show vs Waiting for Guffman. And if you have a fave line, post that as well. — christina applegate (@1capplegate) May 16, 2020
Willard was known for his roles on “Everybody Loves Raymond,” “Modern Family,” among many others, including “This Is Spinal Tap,” “Best In Show” and “Anchorman.”
CBS Los Angeles had not independently confirmed his death at the time of publication.
This is a breaking news story. More information will be added as soon as it becomes available. | 4 |
Der iranische Botschafter Hamid Baeidinejad wurde wegen der Inhaftierung des britischen Botschafters Robert Macaire in Teheran in das Außenministerium des Vereinigten Königreichs berufen.
Am Montag, 13. Januar, berichtet die Reuters-Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen offiziellen Vertreter des britischen Premierministers.
«Das Ministerium rief heute den iranischen Botschafter an, um unseren scharfen Protest auszudrücken», sagte der Beamte und stellte fest, dass Teheran gegen die Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen verstößt. Er forderte eine Untersuchung des Vorfalls.
Sprecher von Boris Johnson versicherte außerdem, dass London möchte, dass Teheran verspricht, dass dies nie wieder passieren wird. | Britain has summoned the Iranian ambassador for a meeting to protest the detention of London's envoy to Tehran at the weekend, the government said on Monday.
Prime Minister Boris Johnson's official spokesman told reporters the government would convey its "strong objections" about the arrest, calling it an "unacceptable breach" of diplomatic protocol. | 4 |
Brüssel Das Vorgehen von Viktor Orban in der Corona-Krise hat europaweit Besorgnis ausgelöst. Manche sehen die Demokratie in Gefahr. EU-Kommissionschefin von der Leyen will die Entwicklung beobachten - und hält sich Schritte offen. Andere wollen mehr sehen.
Angesichts des umstrittenen Corona-Notstandsgesetzes in Ungarn hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Budapest mit einem Strafverfahren gedroht.
"Ich bin bereit zu handeln, wenn die Einschränkungen das erlaubte Maß übersteigen", sagte sie der "Bild am Sonntag". "Dann drohen Vertragsverletzungsverfahren." Andere Politiker forderten schon jetzt konkrete Schritte gegen Ungarn.
Der rechtsnationale ungarische Regierungschef Viktor Orban hatte sich Ende März vom Parlament in Budapest mit umfassenden Sondervollmachten zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie ausstatten lassen. So kann er ohne zeitliche Befristung und gegebenenfalls ohne parlamentarische Kontrolle auf dem Verordnungsweg regieren. Das Notstandsgesetz hatte im In- und Ausland Kritik und Besorgnis ausgelöst.
Von der Leyen betonte, es sei grundsätzlich in Ordnung, wenn EU-Länder mit Notfallmaßnahmen auf die Krise reagierten. "Aber: Die Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein, zeitlich begrenzt, demokratisch kontrolliert." Die Kommission beobachte das in allen Staaten, "aber bei Ungarn sehen wir aufgrund von kritischen Erfahrungen der Vergangenheit besonders genau hin".
Ähnlich hatte die CDU-Politikerin sich bereits geäußert. Anfang des Monats sagte sie, sie sei "insbesondere über die Situation in Ungarn besorgt", und erklärte: Falls nötig, werde die EU-Kommission handeln. Ein Vertragsverletzungsverfahren hat die Behörde seitdem allerdings nicht eingeleitet. Am Ende eines solchen Verfahrens könnte eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof stehen.
Die SPD-Europapolitikerin Katarina Barley forderte hingegen schon jetzt konkrete Schritte gegen Ungarn und auch gegen Polen wegen deren Vorgehens in der Corona-Krise. "Derzeit ist die Versuchung für Regierungen in manchen Ländern der EU groß, sich unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung unbegrenzte Machtbefugnisse zu verschaffen", sagte die Vizepräsidentin des Europaparlaments dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag).
In den EU-Verträgen hätten sich alle Länder zu Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Gewaltenteilung verpflichtet. Wo nationale Regierungen dies infrage stellten, müsse die EU-Kommission als Hüterin der Verträge handeln und Klage vor dem EuGH einreichen, forderte Barley. Sie verwies auf Ungarn, wo Orban unter dem Vorwand der Corona-Bekämpfung das Parlament auf unbestimmte Zeit entmachtet habe. Im Falle Ungarns hatte Barley schon zuvor gefordert, die EU-Kommission müsse eine einstweilige Verfügung beim EuGH beantragen.
In Polen halte die regierende PiS-Partei mit aller Macht an der Präsidentschaftswahl im Mai fest, obwohl ein freier und fairer Wahlkampf wegen der Pandemie unmöglich sei. "Für die Zukunft der EU ist es entscheidend, dass die Bekämpfung der Pandemie im Einklang mit den europäischen Werten einer liberalen Demokratie steht."
Der konservative Seeheimer Kreis in der SPD fordert in einem Positionspapier, das dem Nachrichtenportal t-online.de vorlag, die EU solle Ungarn "in einem ersten Schritt" alle EU-Gelder streichen. "Die Regierungen in Polen und Ungarn nutzen die Corona-Krise bewusst aus, um demokratische Strukturen in ihren Ländern immer weiter auszuhebeln", heißt es in dem Papier, wie t-online.de am Samstag berichtete. "Beide Staaten treten europäische Werte mit den Füßen." Polen müsse die "verfassungswidrige Änderung" seines Wahlrechts "sofort zurücknehmen und zu Rechtsstaatlichkeit zurückkehren".
Auf welche Weise Ungarn Geld gestrichen werden soll, wird nicht klar. Derzeit verhandeln die EU-Staaten über einen neuen Haushaltsrahmen für die Jahre 2021 bis 2027. Deutschland und andere Länder dringen darauf, die Auszahlung von EU-Mitteln künftig an die Einhaltung gemeinsamer Werte wie Rechtsstaatlichkeit zu koppeln. Eine solche Koppelung an den Finanzrahmen wäre neu, ist aber umstritten. | European Commission President Ursula von der Leyen threatens Hungarian authorities with consequences in case of abuse of the emergency state introduced amid the COVID-19 pandemic, DW reported.
According to her interview with Bild am Sonntag, she is ready to take action if the restrictions go beyond what is permitted. She noted that such actions of Budapest are fraught with proceedings on violation of agreements.
EU member states have the right to introduce an emergency regime in a pandemic, however, events must be proportionate to the circumstances, limited in time and held under the control of democratic institutions, she added.
According to her, the European Commission monitors compliance with these principles in all EU member states. Brussels pays particular attention to Hungary because of the critical past experience, the head added.
The parliament of Hungary has granted nationalist PM Viktor Orban an open-ended right to rule by executive decree. | 3 |
Der Curling-Weltverband sagt nach der Frauen-WM im kanadischen Prince George, die am Samstag beginnen sollte, erwartungsgemäss auch die übrigen WM-Turniere dieses Frühlings wegen des Coronavirus ab.
Von den olympischen Disziplinen standen noch die WM der Männer in Glasgow Ende März und die WM im Mixed-Doppel im kanadischen Kelowna Mitte April im Programm. Der WCF hätte aufgrund der Freiheiten im Terminkalender die Möglichkeit, die Titelkämpfe für den Herbst neu anzuberaumen.
Die von den neuen Absagen betroffenen Schweizer Teams sind die Männer von Bern Zähringer um Skip Yannick Schwaller und das Mixed-Doppel Jenny Perret/Martin Rios. | THE city's biggest taxi firm has introduced a stricter cleaning process amid the Coronavirus outbreak.
Glasgow Taxis said they have made available higher strength sanitising products for all drivers. The company has also asked drivers to make sure vehicles are strictly sanitised between all hires.
READ MORE: Popular foodie event in Glasgow to go cashless amid coronavirus outbreak
Chairman Dougie McPherson said: “First and foremost, we are listening to the experts and following all government advice – at present that has not affected transport in the city. We have also reminded our drivers that if they show any signs of symptoms of Covid-19 they should self-isolate in line with that advice.
“As daily life continues for now, we are determined to continue to provide a service to the people of Glasgow and so we wanted to offer some reassurance about Glasgow Taxis and our position as a safe mode of transport. All Glasgow Taxi passengers have their own private space behind a partition, can expect a thoroughly cleaned vehicle before every journey and can pay by contactless at the end of it – or pre-pay using our app.
“We hope everyone from Glasgow or visiting the city stays fit and healthy and we’d like to thank each and every driver for continuing to provide a vital public transport service during these testing circumstances for all.” | 1 |
New York. Der Aufwärtsversuch an den US-Börsen ist schnell in sich zusammengefallen. Hatte der Dow Jones Index mit der Startglocke noch zugelegt, so verabschiedete er sich mit einem Minus von 0,58 Prozent auf 28 989 Punkte ins Wochenende. Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten, die mit dem chinesischen Coronavirus verbunden sind, strichen Anleger lieber Kursgewinne ein. Der Eurokurs lag zuletzt mit 1,1028 US-Dollar nur knapp über dem Tagestief von 1,1020 Dollar.
Anmeldung Noch nicht bei der Braunschweiger Zeitung?
Kommentar-Profil anlegen Ich habe die NETIQUETTE und die DATENSCHUTZERKLÄRUNG gelesen und akzeptiere diese.* *Pflichtfelder | Investors could be forgiven for doing a double-take: Wait, we're back in a bull market?
NEW YORK/SAN FRANCISCO: Investors could be forgiven for doing a double-take: Wait, we're back in a bull market?
The Dow Jones Industrial Average's surge of over 20per cent from its coronavirus-induced recent low this week, by one definition used on Wall Street, suggests a new bull market. The surge came on hopes a US$2 trillion stimulus measure would flood the country with cash in a bid to counter the economic impact of the intensifying pandemic.
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But that definition should be treated with a large piece of caution. The very definition of bull market is debatable, and given the market's volatility on news about the pandemic, some said that calling the move upwards a "bull market" was tantamount to missing the forest for the trees.
"Labeling it a bull market when it fits a definition of being up 20per cent kind of removes any perspective from where we have been over the past month, and more importantly, where we might be going over the next few months," said Willie Delwiche, an investment strategist at Robert W. Baird.
Other definitions say the index should crest the previous high and that a bull market can only be identified a long time after the event.
For example, a mini-bull market has occurred previously during a bear market - providing a false hope of relief. The S&P 500 logged a gain of 24per cent over a period of 30 trading days starting on Nov. 20, 2008, even as the bear market continued during the height of the financial crisis, and the index did not bottom till March 9, 2009, marking the start of the bull market.
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Ed Yardeni, president and chief investment strategist at Yardeni Research, said that while there is consensus about the definition of a bear market - a 20per cent decline from a peak - the definition of a bull market is less widely agreed upon.
"Bull markets occur between bear markets," Yardeni said.
Part of the confusion about whether the Dow is indeed out of the bear market is because while one group is widely recognized for determining U.S. economic cycles - the National Bureau of Economic Research - no such body is uniformly accepted for defining bull and bear markets.
(GRAPHIC: S&P 500 bear markets - https://fingfx.thomsonreuters.com/gfx/mkt/13/3992/3948/Bearper cent20Markets.png)
Analysts warn against putting too much stock in strict definitions of market cycles. Factors like the velocity of the market’s rise or fall, how much average stocks have changed, and the reasons behind the moves also contribute to whether investors view a major move as a turning point in sentiment or a short-term interruption to an existing bull or bear market.
Howard Silverblatt, senior index analyst at S&P Dow Jones Indices in New York, said he still sees the Dow in a bear market. The Dow would need to hit 29,551.42, the high of Feb. 12, to be technically in a bull market, he said.
"If we keep going up, eventually we could have a bull, but until it hits the record, it's a bull run in a bear market," Silverblatt said.
(Reporting by Saqib Iqbal Ahmed and Noel Randewich; Additional reporting by Caroline Valetkevitch; editing by Megan Davies and Leslie Adler) | 1 |
Berlin
CSU startet Kampagne gegen generelles Tempolimit
Die CSU hat eine Kampagne gegen ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen gestartet. „Die CSU stellt sich klar gegen dieses ideologisch motivierte Vorhaben von Grünen, SPD und Die Linke“, heißt es auf einer Internetseite unter dem Titel: „Tempolimit? NEIN Danke!“. Ein Tempolimit verbessere weder die Verkehrssicherheit noch die Klimabilanz des Verkehrs substanziell. Nach Angaben der CSU gegenüber der „Bild am Sonntag“ haben sich seit Freischaltung der Seite innerhalb von zwei Tagen 10 000 Unterstützer angemeldet. | German airline Lufthansa will receive €9 billion in state aid after lengthy negotiations concluded within Germany’s grand coalition, according to media reports. In exchange, the government will take over 20% of the company’s shares and appoint two members to the company’s supervisory board.
While the Social Democrats (SPD) wanted far-reaching rights and involvement in the company’s board, the Bavarian Christian Social Union (CSU) called for as little intervention into the company’s governance as possible.
The resulting agreement is something that apparently both sides can live with.
Although the government’s 20% share in stocks is below the original plan of 25%, the two board seats are to be filed “in coordination with the federal government.”
(Sarah Lawton | EURACTIV.de) | 1 |
Berlin (dpa) - Die SPD hatte um das Krisentreffen bei Angela Merkel im Kanzleramt gebeten, nachdem die CDU im Thüringer Landtag zusammen mit der AfD den FDP-Politiker Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt hatte.
Die Sozialdemokraten dringen auf Neuwahlen in Thüringen - die dortigen Christdemokraten wollen dies jedoch vermeiden. Führende SPD-Politiker nahmen vor dem um die Mittagszeit anberaumten Treffen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ins Visier. Von einer Autorität der CDU-Bundesvorsitzenden sei «derzeit nicht viel zu erkennen», sagte Carsten Schneider, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, der «Welt». «Erst hat sie in der CDU Thüringen alles laufen lassen, dann hat sie sich nicht durchsetzen können mit ihrer Forderung nach Neuwahlen.»
SPD-Chef Norbert Walter-Borjans forderte am Freitag, im Koalitionsausschuss müsse Kramp-Karrenbauer erklären, welche Rolle sie bei den Vorgängen in Thüringen gespielt habe.
Die SPD wirft der CDU vor, der AfD wissentlich in die Falle gegangen zu sein. Die Zusammenarbeit sei vorbereitet gewesen, sagte Generalsekretär Lars Klingbeil dem «Spiegel». «Es ging darum, Hand in Hand mit Nazis an Ministerposten zu kommen.»
Drohungen mit einem Aus der Koalition vermied die SPD allerdings. Sie taktierten nicht, betonte Co-Parteichefin Saskia Esken. Das Vertrauensverhältnis in der GroKo sei aber beschädigt. Die SPD erwarte von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer, «dass sie dafür sorgt, dass die CDU in Thüringen verantwortungsvoll agiert». Das Ergebnis des Treffens will die SPD am Sonntag bei einer Vorstandsklausur beraten.
Kramp-Karrenbauer dagegen sieht auch die SPD am Zug. Sie will den Koalitionspartner beim Spitzentreffen davon überzeugen, selbst einen Ministerpräsidenten-Kandidaten in Thüringen aufzustellen. Grüne und SPD im Land hatten diesen Vorschlag prompt abgewehrt und der CDU vorgeworfen, Rot-Rot-Grün spalten zu wollen - die drei Parteien wollten in Thüringen eine Minderheitsregierung unter dem vorherigen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) bilden. Esken bezeichnete Kramp-Karrenbauers Vorstoß als «realitätsfremd».
Hintergrund ist, dass die Thüringer CDU einen neuen Urnengang vermeiden will - obwohl auch die CDU-Bundesspitze Neuwahlen für den klarsten Weg hält, um stabile Verhältnisse zu erreichen, wie Kramp-Karrenbauer am Freitag sagte.
Wie es nun in Thüringen weitergeht, ist unklar. «Die parteipolitischen Querelen und die Fixierung auf Personaldebatten, die jetzt wieder angestrengt werden, helfen niemandem», sagte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) der «Rheinischen Post» (Samstag). «Alle Seiten stehen jetzt in der Pflicht, anstelle parteipolitischer Ränke ihre staatspolitische Verantwortung zu übernehmen, damit die parlamentarische Demokratie nicht weiter Schaden nimmt».
Kemmerich hatte sich am Mittwoch im dritten Wahlgang überraschend gegen Ramelow durchgesetzt. Das stellte den Wahlausgang vom 27. Oktober auf den Kopf. Damals hatte die Linke 31 Prozent geholt, die rechtsgerichtete AfD 23,4 Prozent und die CDU nur 21,7 Prozent. Die SPD war auf enttäuschende 8,2 Prozent gekommen. Grüne (5,2) und FDP (5,0) schafften den Einzug in den Landtag nur knapp.
Kemmerich hatte nach dem Proteststurm zwar seinen Abgang als Ministerpräsident angekündigt. Doch jetzt solle erstmal der Ältestenrat des Landtags klären, wie eine «schnelle, geordnete Amtsübergabe» funktionieren könne, sagte er am Freitag. Für eine Neuwahl bräuchte es eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament, die derzeit nicht in Sicht ist. Der FDP-Mann könnte auch eine Vertrauensfrage stellen - wenn er diese verliert, könnte der Landtag einen neuen Regierungschef wählen.
Hierfür wirbt Ramelow - der wieder das Ruder übernehmen möchte. Vor einer sofortigen Neuwahl warnte er dagegen in einem Interview des MDR: Dies bedeute, dass es mindestens 70 Tage eine «regierungslose Zeit» gebe - weil Thüringen derzeit keine Minister hat. Doch die vertrackten Kräfteverhältnisse haben sich nicht geändert: Rot-Rot-Grün allein hat keine Mehrheit, Ramelow wäre also auf Unterstützung oder Enthaltungen anderer Abgeordneter angewiesen. Es laufen Gespräche mit CDU-Abgeordneten - doch ein Parteitagsbeschluss der Christdemokraten untersagt eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei.
Auch in der FDP rumort es weiter. Parteichef Christian Lindner steht weiter unter Druck - auch wenn der Parteivorstand ihm am Freitag klar sein Vertrauen ausgesprochen hatte. Der stellvertretende Bundestags-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer sagte der «Augsburger Allgemeinen» (Samstag), es brauche eine Diskussion über den Führungsstil von Lindner, «der zunehmend einsam agiert». Der FDP-Politiker und ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum warf Lindner «Führungsversagen» vor. «Ob er in der Lage ist, an der Parteispitze zu bleiben, wird die Hamburg-Wahl zeigen», sagte er dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Samstag). In der Hansestadt wird am 23. Februar neu gewählt, und die FDP muss laut einer Umfrage vom Donnerstag um den Wiedereinzug in die Bürgerschaft bangen. | BERLIN (Reuters) - A German state premier was elected with the support of the nationalist Alternative for Germany (AfD) and Chancellor Angela Merkel’s conservatives on Wednesday, shattering the post-war consensus among established parties of shunning the far right.
German Chancellor Angela Merkel arrives for the weekly cabinet meeting at the Chancellery in Berlin, Germany, February 5, 2020. REUTERS/Annegret Hilse
Thomas Kemmerich, a little-known liberal Free Democrat (FDP), became the first state premier elected with the support of the AfD, with whom Merkel’s conservative Christian Democrats (CDU) sided to the disgust of her national coalition partners.
The CDU and all the other established parties have previously ostracized the AfD over what they say are racist views held by some of its members.
Merkel’s Social Democrat (SPD) national coalition allies accused her CDU of backtracking on a pledge never to cooperate with a far-right party. The CDU rejected the accusation, saying it was not responsible for how AfD lawmakers voted. Wednesday’s ballot was secret.
“The events in Thuringia break a taboo in the history of political democracy in the Federal Republic,” SPD Finance Minister Olaf Scholz tweeted. “Very serious questions arise for us with the CDU’s federal leadership.”
CDU leader Annegret Kramp-Karrenbauer said her party’s national leadership opposed both cooperating with the AfD and joining a Kemmerich-led state cabinet. “The best thing would be for voters in Thuringia to have new elections,” she added.
The SPD is unlikely to ditch Merkel’s national coalition over the vote in Thuringia but the center-left party said its supporters would hold a protest outside the CDU headquarters in Berlin.
“The vote on the new premier minister in the state of Thuringia marks a new milestone in German politics and bears the potential of more shockwaves in national politics,” said ING economist Carsten Brzeski.
Kemmerich won 45-44 against Bodo Ramelow, the outgoing premier of The Left party. Ramelow’s leftist coalition failed to secure a majority in an October regional election.
Kemmerich, whose FDP is the smallest party in the regional assembly, said he would launch talks with the CDU, SPD and Greens on forming a government.
SPD national leader Norbert Walter-Borjans spoke of an “unforgivable dam burst, triggered by the CDU and FDP”. | 3 |
Chaos nach Ausgangssperre: Erdogan lehnt Rücktrittsgesuch seines Innenministers ab
Wegen einer vermasselten Ausgangssperre erklärt der türkische Innenminister seinen Rücktritt. Doch Präsident Erdogan akzeptiert nicht. | Turkey on Wednesday will announce a series of new steps it will take against the recent Assad regime attacks on Turkish soldiers in northwestern Syria's Idlib province, President Recep Tayyip Erdoğan said Tuesday.
Speaking at an award ceremony at Beştepe National Congress and Culture Center in Ankara, the president said the Assad regime will pay a heavy price for targeting Turkish troops in Idlib as part of an agreement.
"We have given the necessary response and retaliated in kind but this is not enough," Erdoğan said, adding that he will share the details of the steps on Wednesday.
Turkey on Wednesday will announce a series of new steps it will take against the recent Assad regime attacks on Turkish soldiers in northwestern Syria's Idlib province, President Recep Tayyip Erdoğan said Tuesday.
Speaking at an award ceremony at Beştepe National Congress and Culture Center in Ankara, the president said the Assad regime will pay a heavy price for targeting Turkish troops in Idlib as part of an agreement.
"We have given the necessary response and retaliated in kind but this is not enough," Erdoğan said, adding that he will share the details of the steps on Wednesday.
The Turkish military and the Syrian National Army (SNA) launched an operation in Idlib as the number of Turkish casualties rose to 13 in attacks launched by the Bashar Assad regime on Monday.
Ankara and Moscow agreed last year in Sochi to stop acts of aggression and turn Idlib into a de-escalation zone, which was to be monitored by 12 Turkish observation points.
However, the regime, Iran-backed militia groups and Russia have consistently violated the cease-fire, launching frequent attacks inside the de-escalation zone. Three observation points in the region – point seven, eight, and nine – are currently under siege by regime forces.
Syrian regime forces have continued to pound Idlib as part of an offensive that has killed 300 civilians since December and displaced 520,000 people.
More than 1.5 million Syrians have moved near the Turkish border due to intense attacks over the past year.
Turkey remains the country with the most refugees in the world, hosting more than 3.7 million migrants since the start of the Syrian Civil War. | 1 |
Nach Raketenangriffen auf Militärstützpunkte im Irak, die die Amerikaner nutzen, hat die US-Armee ihre mehrere Tausend Frauen und Männer starke Truppe an weniger Standorten konzentriert, von wo aus sie den Irak weiter im Kampf gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) unterstützen soll.
Gleichzeitig schlägt Washington militärisch zurück: Nach dem Tod von drei Soldaten der USA und Großbritanniens Mitte März trafen US-Raketen mehrere Basen der proiranischen Miliz Kataib Hisbollah in verschiedenen Teilen des Iraks. Trump sagte im Weißen Haus, im Falle eines erneuten Angriffs würde die Reaktion der USA dieses Mal noch verheerender ausfallen.
Zugleich schlug Trump versöhnliche Töne an.
Der Iran stecke in großen Problemen, insbesondere die Wirtschaft des Landes, sagte Trump weiter. "Ich glaube wirklich, dass sie einen Deal machen wollen." Auf die Frage, ob eine Aussetzung der US-Sanktionen gegen den Iran denkbar sei, sagte Trump, es wäre einfach, einen Deal mit den Iranern zu schließen. "Alles, was sie tun müssen, ist anrufen." Die Bedingung sei sehr simpel: "keine Atomwaffen". Die Iraner seien aber stolz. "Es fällt ihnen schwer, zum Telefonhörer zu greifen." Dabei könnten sie die Probleme in ihrem Land auf einfache Weise lösen.
Die USA überziehen den Iran seit Langem mit massiven Wirtschaftssanktionen. Trump hatte 2018 das mühsam ausgehandelte internationale Atomabkommen mit dem Iran einseitig aufgekündigt, weil es aus seiner Sicht nicht weit genug geht. Die Amerikaner versuchen seitdem, Teheran mit einer "Kampagne maximalen Drucks" in die Knie zu zwingen und haben nach und nach harte Strafmaßnahmen gegen das Land verhängt. Die iranische Führung spricht von einem "Krieg gegen die Wirtschaft" ihres Landes.
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus auch in den Iran fordert Teheran von der internationalen Gemeinschaft, Druck auf die USA auszuüben, um zumindest angesichts der Pandemie einige Sanktionen gegen das Land aufzuheben. Nach einer Aufstellung der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität wurden im Iran bislang bereits mehr als 47.000 Infektionen mit dem Virus nachgewiesen. Mehr als 3.000 Menschen in dem Land seien bereits an dem Erreger gestorben. | United States (US) President, Donald Trump, warned Iran on Wednesday of a “heavy price” if it or its allies in Iraq attack US troops stationed there.
“If this happens, Iran will pay a very heavy price, indeed!” Trump tweeted.
The US president also wrote: “Upon information and belief, Iran or its proxies are planning a sneak attack on U.S. troops and/or assets in Iraq.”
It was not clear whether Trump meant Washington actually has intelligence of such a plan.
The United States and Iran are in a tense battle for influence in Iraq, where Tehran has powerful allies, including among armed militias, and Washington has close ties to the government.
Some 7,500 foreign troops are in Iraq as part of the US-led coalition helping local troops fight jihadist groups, but those numbers are being significantly drawn down this month.
The alliance is temporarily bringing some trainers home as a precautionary measure against the coronavirus pandemic and is also leaving some Iraqi bases altogether.
Those bases and foreign embassies, particularly the American mission, have been targeted in more than two dozen rocket strikes since late October.
The attacks, which the US has blamed on an Iran-backed armed group, have prompted fears of a proxy war on Iraqi soil. | 4 |
In vielen Teilen Europas sorgt die Coronavirus-Epidemie für deutliche Einschränkungen. Mehr als 18.000 Fälle sind auf dem Kontinent nachgewiesen, mehr als 700 Menschen starben europaweit an Covid-19. Das zeigt sich auch in den touristischen Hotspots Europas, viele Sehenswürdigkeiten und üblicherweise gut besuchte Plätze sind weitgehend leer.
[Was muss man wissen zum Coronavirus? Lesen Sie hier 66 wichtige Fragen und Antworten zu SARS-CoV-2]
Italien ist am stärksten betroffen, dort ist das öffentliche Leben beinahe komplett eingestellt worden. Das Land hat sich zum Sperrgebiet erklärt. Mehr als 10.000 Infektionen und mehr als 600 Tote gibt es bereits (Alle Zahlen hier stammen von der Johns Hopkins Universität, Stand Mittwoch Vormittag).
Für ganz Italien mit seinen 60 Millionen Einwohnern gelten Reisebeschränkungen. Alle Fahrten innerhalb des Landes, die nicht aus beruflichen, gesundheitlichen oder sonstigen wichtigen Gründen gerechtfertigt sind, sind untersagt. Das deutsche Außenministerium weitete seine Reisewarnung auf ganz Italien aus.
Zudem dürfen in Italien keine Versammlungen mehr stattfinden, auch keine Sportveranstaltungen. Schulen und Universitäten sind schon länger geschlossen, nun ist die Schließung bis zum 3. April verlängert.
Die berühmte Viktor-Emanuel-Galerie in Mailand ist fast menschenleer. Foto: Claudio Furlan/LaPresse/dpa
Der Ausbruch in Italien begann in der Gegend um Mailand. So war auch die Lombardei die erste Region, die komplett abgesperrt wurde. Ein Großteil der Fälle Italiens wurde dort registriert, die viele Krankenhäuser sind überlastet, es gibt keine freien Plätze in der Intensivmedizin.
[Lesen Sie hier, wie ein Arzt in Bergamo in einem dramatischen Facebook-Post Alarm schlägt: „Einer nach dem anderen kommen die unglücklichen Armen in die Notaufnahme. Sie haben alles andere als die Komplikationen einer Grippe. Hören wir auf zu sagen, dass es eine schlimme Grippe ist.“]
Der Markusplatz in Venedig ist übericherweise überfüllt, nun sind dort nur vereinzelt Touristen zu sehen. Foto: Claudio Furlan/LaPresse via ZUMA Press/dpa
Venedig gehörte ebenfalls zu schon früh von der Covid-19-Epidemie betroffenen Gegenden in Norditalien. Die Stadt war auch schon Sperrzone, bevor diese auf das gesamte Land ausgeweitet wurde.
Auch in der Hauptstadt Rom findet kaum noch öffentliches Leben statt. So sind etwa der Petersplatz und der Petersdom für Touristen gesperrt. Das verfügte der Vatikan am Dienstag. Papst Franziskus rief allerdings Priester auf, mit dem Coronavirus Infizierte zu besuchen.
Der Petersplatz ist für Touristen gesperrt. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa
Frankreich: Sogar ein Minister ist infiziert
Nach Italien ist Frankreich das am stärksten vom Coronavirus betroffene Land in Europa. Dort sind mehr als 1700 Menschen infiziert, 33 Menschen starben. Bereits am Wochenende untersagte die Regierung von Präsident Emmanuel Macron alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen.
Auch in Frankreich schlugen die Hamster zu: Dort gab es bereits vor einer Woche viele leere Regale in den Supermärkten. Foto: Gao Jing/XinHua/dpa
In Frankreich gibt es sogar in der Politik Infektionsfälle. So sind mindestens fünf Abgeordnete der Nationalversammlung positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. Auch Frankreichs Kulturminister Franck Riester hat sich infiziert, zuvor hatte er Kontakt zu Covid-19-Kranken in der Nationalversammlung.
Das Prado-Museum in Madrid schränkt den Zugang ein. Foto: Ricardo Rubio/Europa Press/dpa
Spanien: Fußballspiele ohne Publikum
Spanien steht an dritter Stelle in Europa bei den Infiziertenzahlen. Dort gibt es knapp 1700 Coronavirus-Fälle. 36 Menschen starben an der neuen Lungenkrankheit. Am Montag hatte die Regierung für Madrid und Gebieten im Baskenland und in der Region Rioja Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen. Im übrigen Land solle von Fall zu Fall entschieden werden, sagt Gesundheitsminister Salvador Illa.
Alle Flüge zwischen Spanien und Italien wurden eingestellt. Das weltberühmte Madrider Prado-Museum beschränkte den Zugang zu den Kunstsälen deutlich. Die Fußballspiele er Primera Division sollen in den nächsten beiden Wochen vor leeren Rängen stattfinden.
Die U-Bahnhöfe in Madrid sind fast menschenleer. Foto: Eduardo Parra/Europa Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Champions-League in Barcelonas Stadion Camp Nou: Die Partie FC Barcelona – Borussia Dortmund fand vor leeren Rängen statt. Foto: dpa
Deutschland: Viele Veranstaltungen werden abgesagt
An vierter Stelle in Europa folgt Deutschland mit über 1500 Infizierten. Die Behörden registrierten bis Mittwochvormittag zwei Todesfälle. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte empfohlen, alle Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmer abzusagen. Allerdings können solche Verbote können nur die Bundesländer oder Kommunen treffen. In Bayern, Bremen und Nordrhein-Westfalen sind schon Veranstaltungen verboten.
Der Berliner Senat hat bisher noch nicht größere Veranstaltungen untersagt. Kultursenator Klaus Lederer sagte allerdings alle Veranstaltungen mit mehr als 500 Zuschauern in staatlichen Theatern, Opern und Konzerthäusern bis zum 19. April ab. Auch für die Bundesliga gibt es noch keinen einheitlichen Beschluss. Mehrere Partien fanden aber bereits ohne Publikum statt.
Großbritannien: Staatssekretärin ist infiziert
In den anderen Ländern sind die Fallzahlen deutlich geringer, es folgen die Schweiz, Norwegen, Niederlande, Großbritannien und Schweden mit zwischen 300 und 500 Fällen. Italiens Nachbarländer wie Slowenien und Österreich entschieden sich bereits, den Grenzverkehr deutlich einzuschließen.
Auch in Großbritannien ist bereits die Politik betroffen: Bei einem Mitglied des Parlaments wurde das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen. Es handelt sich um Gesundheitsstaatssekretärin Nadine Dorries. Sie hat nach einem Bericht der „Times“ vom Mittwoch mit Hunderten Abgeordneten in der vergangenen Woche Kontakt gehabt und war am Donnerstag auf einem Empfang im Regierungssitz Downing Street mit Premier Boris Johnson.
Konzertaus am Berliner Gendarmenmarkt: Veranstaltungen in großen staatlichen Sälen der Hauptstadt sind abgesagt. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa
In Österreich wurden Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als hundert sowie Freiluft-Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt. Auch Universitäten und weitere Bildungseinrichtungen sollen ihren Lehrbetrieb aussetzen.
Slowenien kündigte an, die Grenze zu Italien zu schließen. "Es ist keine hermetische Abriegelung", teilte der scheidende Ministerpräsident Marjan Sarec mit. "Es ist ein notwendiger Schritt, wenn wir die Ausbreitung des Virus eindämmen wollen, damit nichts außer Kontrolle gerät."
[Über das aktuelle Geschehen zum Coronavirus informieren wir in einem Liveblog. Über die Ereignisse in Berlin und Brandenburg halten wir Sie mit einem gesonderten Liveblog auf dem Laufenden.]
Auch in Tschechien wurden Veranstaltungen untersagt, alle Grundschulen und weiterführenden Schulen werden ab Mittwoch geschlossen. Griechenland meldete eine zweiwöchige Schließung aller Krippen, Schulen und Universitäten.
Auch Polen untersagte Massenveranstaltungen und weitete Gesundheitskontrollen an den Grenzen zu Deutschland, Tschechien, Litauen, Weißrussland sowie zur Ukraine aus. Laut polnischem Verteidigungsministerium wurde der polnische General Jaroslaw Mika nach einem Aufenthalt in Deutschland positiv auf das Virus getestet. Fast alle der 21 Menschen, bei denen in Polen eine Infektion nachgewiesen wurde, sollen zuvor in Deutschland gewesen sein. (mit dpa) | CNN correspondent Paula Hancocks. CNN
South Korea is the hardest-hit Asian country outside China -- but recently it has also become a model for the rest of the world in terms of testing, detection, and containment.
"Since this started there's been almost a quarter of a million people in this country that have been tested," said CNN Correspondent Paula Hancocks, joining CNN's ongoing coronavirus town hall from Seoul, South Korea.
"That's far more than most other countries around the world. Over the last week the number of new cases every day has been decreasing. They have new cases but it does appear at least at this point to be a slow down."
Just earlier this week, South Korea's health minister told CNN he hoped the slowdown was a sign that the country has passed the peak of the outbreak.
Some lessons we can take from South Korea: | 1 |
Unionsfraktionschef macht Vorschlag für Wahlrechtsreform
Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio. Demnach sollen die Mandate im Deutschen Bundestag künftig gedeckelt werden.
Maximal 750 Abgeordnete hätten dann noch einen Platz im Parlament. Darüberliegende Mandate sollen gekappt werden, im Wechsel ein ausgleichsloses Überhangmandat und ein nicht zugeteiltes Direktmandat. Das würde vor allem Direktmandate aus Wahlkreisen betreffen, die prozentual die wenigsten Erststimmen erhalten haben. Betroffen wären alle Parteien. Die SPD habe der CDU bereits signalisiert, dass sie dem Brinkhaus-Vorschlag folgen könnte, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio. Die CSU hatte alle bisherigen Reformvorschläge abgelehnt. Der Vorstoß des Unionsfraktionschefs sieht eine einmalige Lösung vor, die bis zur Bundestagswahl 2021 greifen soll. Langfristig sei bis 2025 eine umfassende Wahlrechtsreform mit weniger Wahlkreisen geplant. Der Vorschlag soll nun in der Unions-Fraktion diskutiert werden.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH | MERKEL HAS ASKED HER GERMAN CDU/CSU PARLIAMENTARY GROUP TO HOLD OFF POSITION ON HUAWEI/5G UNTIL AFTER EU SUMMIT IN MARCH - SOURCES INVOLVED IN THEIR TALKS
REUTERS2
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Wetter-Trend
Es wird immer wärmer und wärmer: Die Temperaturen in Deutschland steigen stetig an. Aber es gibt auch Schattenseiten.
Deutschland erreicht eine erste Hitzewelle 2020.
Die Temperaturen klettern im Verlauf der Woche stetig an.
Doch das Sommerwetter bringt auch Schattenseiten mit sich.
+++ Wir schließen den Ticker an dieser Stelle und bedanken uns fürs Mitlesen. Alle künftigen Entwicklungen zum Wetter in Deutschland lesen Sie fortan in diesem News-Ticker. +++
Wetter Deutschland: Kurzer Sommer? Temperaturen bis zu 31 Grad - doch kräftige Gewitter und Starkregen folgen
Update vom 24. Juni, 8.23 Uhr: Deutschland startet wettertechnisch zweigeteilt in diesen Mittwoch. Während hoher Luftdruck im Westen für sonniges Wetter und teils auch heiße Temperaturen sorgt, ist die Wetterlage im Osten des Landes eher unbeständig.
Wetter in Deutschland: Im Südosten wolkig, ansonsten überwiegend sonnig
Im Südosten und in Sachsen ist es leicht bewölkt, im Rest Deutschlands scheint die Sonne, prognostiziert Meteorologe Simon Schöfl bei Wetter.net. Tagsüber kann es in der Oder-Neiße-Region bis zum Erzgebirge und im Bayerwald etwas Regen geben, ansonsten zeigen sich nur wenige Quellwolken und es wird überwiegend sonnig und trocken, heißt es auf der Website des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
Die Höchstwerte liegen an Oder und Neiße sowie in Teilen Bayerns zwischen 22 und 26 Grad, sonst zwischen 25 und 29 Grad. Am Rhein und westlich davon kann es sogar bis zu 31 Grad heiß werden. Doch es wird wohl nicht überall im Land ein lauer Sommerabend werden: Ab den Abendstunden, aber am ehesten in der Nacht zum Donnerstag, kommt es gebietsweise in Brandenburg, Sachsen und eventuell auch im östlichen Sachsen-Anhalt sowie im ostbayerischen Mittelgebirgsraum zu schauerartigem Regen. Dabei sind auch einzelne Gewitter mit Starkregen nicht ausgeschlossen, warnt der DWD. Die Temperaturen sinken in der Nacht zum Donnerstag auf 16 bis acht Grad.
Wetter in Deutschland: Auch die nächsten Tage überwiegend sommerliche Temperaturen
Update vom 23. Juni, 22.04 Uhr: Sonnenanbeter hatten bereits darauf gehofft bei 40 Grad zu brutzeln - doch auch wenn die brutale Hitzewelle vorerst ausbleibt, gibt es kaum Grund, sich zu grämen. Denn die sommerlichen Temperaturen halten sich in weiten Teilen auch in den kommenden Tagen - und zwar ohne drastische Unwettergefahr, die mit dem radikalen Hitzeanstieg einhergegangen wäre. Dennoch ist der nächste Regen schon in Aussicht.
Aktuell erwärmt sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) das Land unter Hochdruckeinfluss mit „mäßig warmer Atlantikluft“. Im Osten lässt sich aber bereits in höheren Atmosphärenschichten ein „ausgeprägtes“ Tief erkennen - mit Auswirkungen.
Für Mittwoch müssen die Sonnenfreunde im Osten und Südosten Deutschlands langsam wieder Abschied nehmen. Dort kommt es teilweise zu starker Wolkenbildung. Wie der DWD berichtet ist vor allem in den Gebieten um Oder und Neiße und bis in das Erzgebirge hinein mit Regen zu rechnen.
Für den Rest Deutschlands gilt weiterhin: Handtuch einpacken und ab an den See. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 26 Grad im Süden und Südosten. Andernorts sind Temperaturen bis zu 29 Grad möglich, am Rhein sogar 31 Grad.
In den kommenden Tagen muss dann aber wieder mit einer leichten Abkühlung gerechnet werden. Bereits am Donnerstag kündigt der DWD Tiefstwerte von 16 bis acht Grad an. Wetterexperte Kachelmann prognostiziert auf seinem Twitter-Kanal Kachelmannwetter bereits für Samstag lokal kräftige Gewitter und teils Regengüsse an.
Ab #Samstag früh breiten sich dann nach dem ECMWF in schwülwarmer Luft von Südwesten her örtlich kräftige #Gewitter und schauerartig verstärkte Regengüsse nordostwärts aus. (Termine vorgehen, über blaue Button Modellvergleich) /LDhttps://t.co/2mHMl0gR5l — Kachelmannwetter (@Kachelmannwettr) June 23, 2020
Hitze-Welle erfasst Deutschland - doch Experte warnt vor bösem Erwachen
Update vom 23. Juni, 9 Uhr: Die Experten Andreas Machalica von wetter.com und Dominik Jung von wetter.net sind sich einig: Die kommenden Tage in Deutschland werden richtig sommerlich. Tag für Tag klettern die Temperaturen nach oben. Besonders im Westen und entlang des Rheins wird es zur Wochenmitte besonders warm. Die 30-Grad-Marke ist drin. Zum Wochenende wird es dann noch ein paar Grad heißer und auch in Landesteilen bewegt es sich auf diese Marke zu. Dominik Jung rechnet sogar mit bis zu 35 Grad am Freitag. Es werde drückend-schwül und angenehm.
Auch die Sommer-Prognose für 2020 ist positiv, wie die Langzeit-Vorhersagen der Wetter-Experten für die nächsten Monate zeigen.
Doch all das kann ein böses Erwachen am Wochenende mit sich bringen: Meteorologe Andreas Machalica rechnet damit, dass feuchte Gewitterluft am Samstag bei uns ankommt. Er hält schwere Gewitter insbesondere zunächst im Südwesten Deutschlands für möglich. Dann könne es „sehr kräftig krachen“. Er befürchtet, dass es dann so heftig regnen kann, dass Keller vollauen und Straßen überflutet werden.
Auch Meteorologe Dominik Jung befürchtet, dass lokal unwetterartige Gewitter möglich sind am Samstag. Doch schon in den Tagen davor könne es vor allem im Osten Deutschland immer mal wieder kräftige Wärmegewitter geben.
Doch die Temperaturen in Sibirien können nicht mit den derzeitigen Zuständen in Sibirien mithalten. Dort klettern die Temperaturen auf 38 Grad! Der Permafrostboden schmilzt!
Massive Wetter-Wende in Deutschland: Erste Hitzewelle rollt auf uns zu - extremer Nebeneffekt befürchtet
Update vom 22. Juni, 20.59 Uhr: Hoch „Utz“ soll die heiße Luft sogar bis nach Skandinavien schieben, zeigt die Prognose des Strömungsfilms. Doch in einem Punkt geben die Experten Entwarnung. Es dürfte doch nicht so extrem heiß werden, wie befürchtet. Im Zehn-Tage-Trend tanzen die Temperaturen um die 30-Grad-Marke, diese scheint auch noch in dieser Woche geknackt zu werden. Vor allem am Wochenende rechnet man mit sehr warmen Tagen.
Die 40 Grad werden, nach aktuellen Schätzungen, aber doch nicht erreicht. Kühlende Schauer und Gewitter sind örtlich ein häufiger Nebeneffekt der Hitze, die das Ganze glücklicherweise dann etwas im Rahmen halten. Am Sonntag wird das in Süden und Osten allerdings vielleicht doch etwas ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst befürchtet „schwere Gewitter mit Unwetterpotential durch Starkregen.“
Massive Wetter-Wende in Deutschland: Erste Hitzewelle rollt auf uns zu - „Spätestens am Mittwoch wird ...“
Update vom 22. Juni, 10.41 Uhr: Atlantiktief „Quiola“ macht sich am Montag bemerkbar und überquert Deutschland von West nach Ost. Ein Mix aus Wolken und Sonne mit etwas Regen bestimmt das Wetter in Deutschland. „Keine Wetterwarnungen zu erwarten“, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seinem aktuellen Warnlagebericht am Montag (22. Juni) mit. Dahinter ströme mäßig warme Meeresluft vom Atlantik nach Deutschland. Hoch „Utz“ bringt uns dann ab der Wochenmitte über 30 Grad. Der Sommer 2020 ist da! Und dabei hat der kalendarische Sommer erst am Samstag begonnen.
Wetter in Deutschland: Sommer 2020 startet durch
Update vom 21. Juni, 11.17 Uhr: Dicke Wolkenfelder gibt es am Sonntag noch von Ostsachsen bis nach Vorpommern. Auch an den Alpen und im Südosten Bayerns kann es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) noch kräftig schütten und gewittern. Sonst bleibt es wolkig bis heiter und überwiegend trocken. Wo die Sonne scheint, liegen die Höchstwerte bei 23 bis 27 Grad. Im Südosten und Osten sind jedoch nur Temperaturen bis 22 Grad drin. Doch der Sommer in Deutschland meldet sich zurück. Kleiner Tipp: Jetzt noch kräftig durchlüften, denn mit kühlen Temperaturen in der Nacht ist es bald vorbei.
Deutschland steht ab Mitte kommender Woche die erste Hitzewelle des Jahres 2020 bevor, teilt der DWD mit. Spätestens am Mittwoch wird die 30-Grad-Marke geknackt. Zudem wird es schwül. Das hat laut den DWD-Wetterexperten einen Einfluss auf die sogenannte „Gefühlte Temperatur“ - also wie wir Menschen die tatsächliche Temperatur empfinden. Zu der Vorhersage hat der DWD eine animierte Grafik auf Twitter geteilt.
Die #Hitze kommt! Ab Mitte kommender Woche wird es gebietsweise über 30 Grad heiß, was zu einer starken #Wärmebelastung führen wird. Mehr dazu im neuen Thema des Tages vom heutigen Sonntag:https://t.co/C6KOnUJVNf /V pic.twitter.com/U8VfEiwZ53 — DWD (@DWD_presse) June 21, 2020
Update vom 20. Juni, 21.40 Uhr: Dieses Wochenende ist noch ziemlich durchwachsen, mit der neuen Woche setzt sich jedoch mehr und mehr eine massive Wetter-Wende durch. Am Montag wird es bereits in Hessen 27 Grad warm. Ab Dienstag wird dann teilweise schon die 30-Grad-Marke geknackt, sagt Meteorologin Anna Gröbel von wetter.com. Ab Mittwoch dann setzt sich die Hitze in ganz Deutschland durch - und hält auch am Wochenende an. Temperaturen von bis zu 33 Grad sind drin!
Doch Achtung: Die Schattenseite der hochsommerlichen Wetterlage sind kräftige Gewitter, die vermehrt auftreten können.
Wetter in Deutschland: Achtung, Warnung für verschiedene Regionen - Bald folgt dann seltenes Phänomen
Update vom 20. Juni, 13.08 Uhr: Das Wetter wird in einigen Regionen ungemütlich! Der DWD hat Warnungen ausgegeben. Betroffen ist unter anderem die Region um München, mit einer Warnung vor markantem Wetter (Stufe 2 von 4). Grund ist ein starkes Gewitter, die Warnung gilt bis 14 Uhr.
Im Nordosten Baden-Württembergs, in der Region Friedrichshafen sowie an der Küste rund um Rostock und Stralsund gelten weitere Warnungen - teilweise vor Starkregen und auch noch länger gültig. Ob und wie Ihre Region betroffen ist, können Sie hier bei der DWD-Warnkarte prüfen.
Wette in Deutschland: Sommeranfang steht bevor - ohne Sommerfeeling
Update vom 20. Juni, 9.34 Uhr: Am Samstagabend 20. Juni um 23.44 Uhr beginnt der kalendarische Sommer. Allerdings ist vom Sommer in einigen Teilen Deutschlands noch wenig zu sehen. Von der Ostsee bis nach Sachsen regnet es kräftig.
Zwar beruhigt sich das Wetter nach ergiebigen Regenfällen, doch lokal ist am Samstag und Sonntag (s.u.) laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) weiter mit einzelnen kräftigen Gewittern und Starkregen zu rechnen. Zum Start in die Woche lässt der Regen jedoch nach und die Temperaturen steigen langsam und unaufhaltsam an.
Wetter in Deutschland: „Brutale Hitzewelle“ erwartet - DWD prognostiziert zwei 35-Grad-Tage
Update vom 19. Juni, 14 Uhr: Kommt nun endlich der Sommer? Nach den vergangenen regnerischen Tagen erwarten Meteorologen zum kalendarischen Sommerbeginn am Wochenende nur eine trübe Mischung aus Wolken, etwas Sonne, Schauern und Gewittern. Immerhin pendeln die Höchsttemperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zwischen 20 und 26 Grad und geben damit einen Vorgeschmack auf die kommende Woche.
Denn ab Dienstag könnte es tatsächlich so weit sein, der Sommer kommt! Bei viel Sonnenschein werden den Angaben zufolge dann Höchsttemperaturen von 25 bis 32 Grad erreicht. Am Mittwoch und Donnerstag könnte laut DWD sogar zum ersten Mal in diesem Jahr die 35-Grad-Marke geknackt werden.
In den Ballungsräumen in West- und Südwestdeutschland könnte es mit Temperaturen von mehr als 20 Grad sogar zu Tropennächten kommen. Nur in den Küsten- und Bergregionen bleibt es etwas kühler. Tropennächte beschreibt der DWD als „in Deutschland sehr selten“. Weiter heißt es: „An den meisten DWD-Stationen gibt es im Mittel weniger als eine Tropennacht pro Jahr. An einzelnen sehr günstig gelegenen Stationen werden durchschnittlich 2 bis 3 jährliche Tropennächte registriert.“ Lediglich in sehr heißen Sommern werden es mal deutlich mehr.
+ Schatten und Pool: Auch Tiere brauchen Hilfe gegen Hitze © dpa-tmn / Robert Günther
Wetter: Brutale Hitze mit bis zu 40 Grad rollt auf uns zu - doch davor frischen heftige Gewitter mit Hagel ab
Update vom 19. Juni, 7.59 Uhr: Noch zeigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine weitgehend grüne Karte. Am Freitagmorgen scheinen die Aussichten für Ausflügler noch gut. Doch orange Einfärbungen im Süden und Norden Deutschlands warnen bereits vor „markantem Wetter“. Deutschland steht ein regnerisches und gewittriges Wochenende bevor.
Bis zum Samstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) noch kräftige Schauer, die im Nordosten sogar unwetterartig sein können. „Auch am Wochenende wird es gebietsweise noch Schauer und Gewitter geben, nur eben nicht mehr in der Intensität der vergangenen Tage“, sagte eine DWD-Meteorologin am Donnerstag in Offenbach.
+ Wetter in Deutschland: Heftige Gewitterwolken ziehen immer wieder über Deutschland in den nächsten Tagen © dpa / Jan Woitas
Ein kleines Trostpflaster: Die Tageshöchsttemperaturen können in den kommenden Tagen vielerorts auf ein sommerliches Niveau klettern. Zumindest, wenn die Sonne scheint. Je nach Sonnenschein pendeln die Werte dann zwischen 17 und 24 Grad. Am Sonntag steigen sie sogar auf 20 bis 26 Grad und geben einen Ausblick auf die neue Woche. Denn die startet den Angaben zufolge mit zunehmendem Hochdruckeinfluss. „Bereits ab Dienstag wird die 30-Grad-Marke gebietsweise überschritten werden. Der Hochsommer naht“, sagte die Meteorologin.
Wetter Deutschland: „Auf Deutschland rollt eine brutale Hitzewelle zu“ - Warnung vor heftigen Gewittern im Nordosten
Update vom 18. Juni, 16.09 Uhr: Inzwischen warnt der Deutsche Wetterdienst besonders den Nordosten Deutschlands - hier sind zum Donnerstagabend heftige Gewitter möglich, sowie Starkregen. Vom nordwestlichen Niedersachsen bis nach Thüringen sind dabei innerhalb einiger Stunden 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter Regen. Von der Nordsee bis nach Sachsen können dabei Sturmböen bis 70 Kilometer pro Stunde auftreten. Die Gewitter sollen im Laufe der Freitagnacht in Regenfälle übergehen - doch schon am Freitagnachmittag drohen auch hier Gewitter.
Auch das Alpenvorland soll laut DWD von Starkregen betroffen sein, hier wird der Gewitterschwerpunkt vor allem auf den Freitagnachmittag fallen. Durch Nebelfelder im Westen und Süden kann auch die Sichtweite in der Nacht zum Freitag auf unter 150 Meter fallen.
Wetter in Deutschland: Kommt ein Hitzesommer auf uns zu?
Erstmeldung vom 17. Juni 2020: München - Am Samstag (20. Juni) ist kalendarischer Sommeranfang. Passend dazu wird es in ganz Deutschland deutlich wärmer. Während anfangs noch Gewitter* für lokale Temperaturstürze sorgen, könnte nächste Woche sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden. Erlebt die Bundesrepublik einen echten Hitzesommer*?
Wetter: „Auf Deutschland rollt eine brutale Hitzewelle zu“
In der Tat „rollt auf Deutschland eine brutale Hitzewelle zu“, wie Jan Schenk, Meteorologe bei The Weather Channel, betont. Zu Wochenbeginn wird es im ganzen Land sommerlich, im Westen werden dann sogar Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius erwartet.
Die Hitze breitet sich dann im Laufe der Woche von Südwesten her über ganz Deutschland aus. 30 Grad sind dann klar Regel statt Ausnahme. Zudem erwarten uns tropische Nächte, in denen die 20-Grad-Marke nicht unterschritten wird. Besonders heftig wird die Hitze entlang des Rheins und in Ostdeutschland: Am Freitag erreichen die Temperaturen dort Werte von 32 bis 38 Grad.
Tropische Nächte, tagsüber extreme Hitze - pünktlich zum Sommeranfang wird es richtig heiß 🥵#hitzehttps://t.co/v5PlNo0AAQ — The Weather Channel Deutschland (@weather_de) June 17, 2020
Wetter in Deutschland: Neue Rekordtemperaturen dank 40 Grad?
Doch geht sogar noch mehr? Der Meteorologe hält Rekordwerte zumindest für denkbar: „Ich möchte nicht ganz ausschließen, dass es lokal auch für 40 Grad reichen könnte.“ Damit würde der Temperaturrekord für den Monat Juni wackeln. Dieser stammt aus dem letzten Jahr und liegt bei 39,6 Grad. Gemessen wurde der Hitzewert damals in Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt.
Generell ist in den nächsten Tagen ein deutlicher Temperaturanstieg nicht nur in Deutschland, sondern quasi in ganz Europa erkennbar. „Von Gibraltar bis hin zum Polarkreis“ werde es wärmer, wie Schenk erklärt. Das lege an einem riesigen Tief im Atlantik, das heiße Luft nach Norden pumpe.
Wetter in Deutschland: Ende nächster Woche folgen Hitzegewitter
Auch wenn diese Höchstwerte natürlich nicht überall erreicht werden, steht eines fest. In den kommenden Tagen wird man den ein oder anderen wohl eher leicht bekleidet sehen. In Deutschland herrscht Badewetter. Nachdem aufgrund der Corona-Krise* viele Freibäder anfangs nicht öffnen durften, ist in vielen Regionen der Schwimmbadbesuch mittlerweile wieder gestattet.
Der Juli bringt ersten Sommersturm des Jahres - Windböen bis zu 100 km/h.
Nach jetzigen Prognosen ist der Höhepunkt der Hitzewelle Ende der nächsten Woche erreicht. Danach folgen nach aktueller Wetterlage Hitzegewitter*, die die Temperaturen dann wieder deutlich nach unten treiben. In naher Zukunft wird es aber definitiv erst einmal heißer. Wie das Wetter im Norden aussieht, erfahren sie bei 24.hamburg.de*.
Gefährlich für das Wetter in Deutschland kann eine ungewöhnliche Hitzewelle in Sibirien werden. as
*merkur.de und 24.hamburg.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks
Rubriklistenbild: © dpa / Karl-Josef Hildenbrand | The investigators from the neighbouring state of Thuringia, where the sale of the controversial beer was launched, said that they did not find any legal violation with regard to the brand.
A liquor store in the town of Bad Bibra in the eastern state of Saxony-Anhalt, Germany has been put under police investigation over one particular piece of merchandise - beer labelled with Nazi Germany symbols.
A local conservative politician Götz Ulrich spotted the beer earlier this week, saying that it was shameful this business has stayed afloat for so long.
The beverage produced under the brand "German Reich Brew" is owned by Tommy Frenck, a former neo-Nazi political figure from neighbouring Thuringia. He announced the launch of the beer online earlier this year along with other Nazi-related goods.
The beer is sold at 18.88 euros per crate. The number eighteen is often associated with Nazi Germany leader Adolf Hitler whose initials correspond to the first and the eighth letters of the alphabet. Eighty-eight, in turn, stands for Heil Hitler - the notorious Nazi salute. | 1 |
Frankfurt/Main
Neuer Streik bei Lufthansa angedroht
Zahlreiche Fluggäste des Lufthansa-Konzerns müssen schon wieder um ihre gebuchten Verbindungen bangen. Die Kabinengewerkschaft Ufo hat am Wochenende einen weiteren Streik der Flugbegleiter angekündigt – dabei hatte es erst zum Jahreswechsel einen Ausstand gegeben. Besonders problematisch für die Kunden: Wann, wie lange und welcher Bereich genau bestreikt werden soll, ist noch völlig unklar. Details zum Arbeitskampf sollten erst kommenden Mittwoch verkündet werden, sagte Ufo-Sprecher Nicolay Baublies der Deutschen Presse-Agentur. | 1 | |
Das war ja mal eine gute Nachricht: Die Zahl der Covid-19-Erkrankten ist am Sonntag im Kreis Coesfeld stabil bei 152 geblieben. Das teilte die Bezirksregierung am Nachmittag mit. Die Zahl der Gesundeten liegt weiterhin wie am Samstag bei 15.
In Dülmen sind damit 37 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. | Ex-convict helps neighbours Deal in Morocco coronavirus lockdown
After the coronavirus arrived, Noureddine Elmihnida watched it since the scourge it had been.
However, he says that he saw it as”a chance “
The European kingdom created strict lockdown steps in early March to protect against the spread of this virus.
Special permits are essential to leave the house. Some folks, particularly the older and vulnerable, found themselves stuck with no food or medical equipment.
Elmihnida volunteered to perform grocery shopping and bring medication to people in need.
His phone is continually ringing with calls from acquaintances or friends who are aware of additional folks looking for aid. He writes down their grocery store and health care asks and, armed with his license to depart the lockdown, does their shopping.
He has been helping others because he left jail a dozen years back.
Ashamed of his own life of drugs and crime, he desired more than a new beginning.
“My parents were ashamed of my activities, and that I had to make things right,” that the 37-year-old said.
He left prison decided to not return, and embraced”the notion of reconciliation with my parents that had been changed the most, then together with the neighborhood that I grew up ” Together with different ex-convicts and a few volunteers, he labored tirelessly to make life simpler in El Youssoufia, a densely inhabited, crime-ridden neighborhood. They painted, cleaned, and painted the urban dirt with plantings.
And then, once the virus struck, he enlarged his attempts.
“Noureddine is a kind guy,” said that his 60-year-old neighbor, also bashful to identify himself. “He’s helped send things to us. When I could not collect my medication from the practice, he did. These agencies won the prior convict recognition among more wealthy citizens who make contributions — cash that Elmihnida spreads into the bad.
“I swore to God to not take any cash for my services,” he explained.
Mohsen Harmati, among these set free, started volunteering that afternoon with Elmihnida.
“Noureddine was a troublemaker for ten decades, but he is a changed person now. He’s helped paint the area and plant it, and he’s helping individuals in the most destitute of instances,” Harmati explained.
All that work proceeds. And Elmihnida additionally checks migrants who camp outside in the area, their fantasies of attempting to cross the Mediterranean Sea into Spain scuttled by border closures.
Elmihnida understands his continuous actions raise his risk of getting infected with the coronavirus. | 1 |
Berlin. Die Polizei hat in Berlin-Neukölln einen Einbrecher kurz nach einer neuen Tat festgenommen. Nach Polizeiangaben beobachteten Einsatzkräfte den einschlägig polizeibekannten 48-Jährigen am Donnerstagabend gegen 22.45 Uhr dabei, wie er in der Sonnenallee ein Wohnhaus betrat und etwa 30 Minuten später wieder herauskam. Die Beamten hätten ihn durchsucht und dabei Diebesgut und Einbruchswerkzeuge gefunden.
Den Angaben zufolge konnten die Polizisten das Gestohlene einem Geschäft in dem Haus zuordnen. Hinzugekommene Personen hätten den Tatverdächtigen zudem als denjenigen erkannt, der am 21. März in eine nahegelegene Shisha-Bar eingebrochen sein soll und flüchten konnte. Der Mann wurde zunächst in Polizeigewahrsam genommen und später entlassen. | A pint-sized piece of parasitic architecture has popped up in Berlin, where a pair of designers have built a tiny retreat beneath a bridge.
Located in Neukölln, the Brückenbunker micro refuge is built from recycled planks of wood which create space for people to lie down and sit.
There’s just enough small for a small group to congregate and enjoy prime views of the nearby Landwehr Canal, sheltered by the concrete and brick of the Elsensteg bridge overhead.
Photography: Lucas Ibarra Photography: Lucas Ibarra Photography: Lucas Ibarra Photography: Lucas Ibarra
Its designers, Lucas Ibarra and Ramiro Carro, describe the micro intervention as an act of ‘urban communal resistance’. Although they initially only shared it with friends, the pair say they’ve enjoyed seeing passersby also discover the temporary parasitic structure, and share it with others.
‘Somehow this intervention intends to enforce for the inalienable right that we have as citizens to change and reinvent the city according to our most intimate desires and convictions,’ says the duo.
The micro-refuge follows in the footsteps of designer Fernando Abellanas, who installed a secret ‘‘parasitic’ studio beneath a bridge in Valencia.
Parasitic architecture refers to architectural interventions that are attached to larger, existing structures. They are socially provocative and respond to issues identified in the city fabric.
Working on your own parasitic project? Get in touch: submissions@thespaces.com | 1 |
Berlin. Die Geschichte ist so schräg wie der Filmtitel: Die Kriegssatire "Jojo Rabbit" dreht sich um einen zehnjährigen Jungen, der Adolf Hitler zu seinem imaginären Freund macht.
Jojo (Roman Griffin Davis) lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter, gespielt von Scarlett Johansson, die ein jüdischen Mädchen in ihrem Haus versteckt hat. Sam Rockwell tritt als Ausbilder bei der Hitlerjugend in Aktion. Der neuseeländische Regisseur Taika Waititi ("Thor: Tag der Entscheidung") schlüpft selbst in die Hitler-Rolle.
Mit "Jojo Rabbit" gelingt ihm ein satirischer Seitenhieb auf Hass-Ideologien. Für den Film gab es bereits Nominierungen bei den Golden Globes und für mehrere Oscars.
Jojo Rabbit, USA 2019, 108 Min., FSK ab 12, von Taika Waititi, mit Roman Griffin Davis, Scarlett Johansson, Thomasin McKenzie, Taika Waititi, Sam Rockwell | Adapted from Christine Leunen's novel Caging Skies, Jojo Rabbit is a daring comedy drama, which boldly recounts one episode of suffering and redemption during the Second World War through the eyes of a 10-year-old boy, who claims the Fuhrer as an imaginary friend.
Adapted from Christine Leunen's novel Caging Skies, Jojo Rabbit is a daring comedy drama, which boldly recounts one episode of suffering and redemption during the Second World War through the eyes of a 10-year-old boy, who claims the Fuhrer as an imaginary friend.
New Zealand writer, director and star Taika Waititi confidently walks a tightrope between heartbreak and hilarity, employing his quirky brand of humour to witness the rise of fascism and its devastating consequences.
Jojo Rabbit will undoubtedly divide audiences as it turns the pages of one of the darkest chapters of 20th-century history.
The central concept is deeply objectionable and Waititi's pointedly outlandish portrayal of Hitler as a bile-spewing buffoon - as imagined by a boy who has never met the leader in person - has the power to offend.
A stellar lead performance from young London-born actor Roman Griffin Davis illuminates every frame of this challenging and morally complex journey of self-discovery.
He beautifully captures the naivete of an impressionable tyke, who has hungrily devoured every syllable of Nazi propaganda and regurgitates it in the hope that unerring loyalty might be rewarded with early promotion to Hitler's Special Guard.
By the film's closing frames, his childhood innocence lies in tatters.
The diminutive hero is Johannes Betzler (Davis), who lives in Germany with his mother (Scarlett Johansson).
The youngster is an enthusiastic member of the Hitler Youth and undergoes training with best friend Yorki (Archie Yates) at a camp run by Captain Klenzendorf (Sam Rockwell), his second-in-command Finkel (Alfie Allen) and Fraulein Rahm (Rebel Wilson).
The captain orders Johannes to kill a helpless wild animal as part of his learning but the boy refuses and is cruelly dubbed 'Jojo Rabbit' by fellow recruits.
Jojo turns to his imaginary comrade, Adolf Hitler (Waititi), to overcome this setback.
Returning home, the boy talks excitedly about a German victory over the Allies.
'No more politics,' pleads Frau Betzler. 'The dinner table is neutral ground, it's Switzerland.'.
Soon after, Jojo discovers a Jewish girl called Elsa Korr (Thomasin McKenzie) hiding in a crawl space adjoining the bedroom of his late sister.
The boy intends to notify authorities but Elsa points out that Jojo's mother would be executed for harbouring a Jew so the boy is compelled to hold his tongue.
Jojo Rabbit is a deeply affecting coming-of-age story, which navigates some tricky and delicate changes in pacing and tone, including an unexpected sucker punch to convey one character's fate.
I willingly bought into the satire and sentimentality of Waititi's vision, which affirms the enduring strength of love to light a path through the darkness.
'I think you'll find metal is the strongest thing in the world,' cheerfully counters Jojo.
He will learn.
Sligo Champion | 4 |
Die Corona-Pandemie wirkt sich stark auf die Tourismusbranche aus. Da Ländergrenzen zum Großteil geschlossen sind, werden viele ihren Urlaub wohl nicht wie gewohnt verbringen können. | A man is believed to have committed suicide after jumping from the sixth floor of an airport in Mallorca.
The incident occurred in the early hours of this morning at Son Sant Joan airport.
Investigators working on the case say the man, who is yet to be identified, was homeless and had taken refuge inside the building.
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It is understood that several members of staff witnessed the man propel himself over the barrier.
Security staff rushed to the man’s aid on the landing floor, immediately notifying the emergency services, however, due to the severity of the injuries he sustained from the impact, paramedics could not do anything to save his life, certifying his death on arrival.
The Policia Nacional arrived a short time later.
Investigators are treating the death as a possible suicide, ruling out third party involvement. | 1 |
Monatlich wertet die Importeursvereinigung Auto Schweiz die Zulassungszahlen für Neuwagen in der Schweiz und in Liechtenstein aus. Die aktuellste Statistik zeigt bereits jetzt, wie drastisch die Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise für die Branche sind.
Zwar sind sowohl Auslieferungen als auch Probefahrten weiterhin möglich, sofern sie den Auflagen des Bundes entsprechend ohne Kundenkontakt durchgeführt werden. Auch die Bestellungen und viele Beratungen sind per Telefon und E-Mail möglich. Trotzdem sind die Zulassungen im März eingebrochen: 17556 Personenwagen wurden neu zugelassen, 39,4 Prozent weniger als im März 2019.
«Der Autokauf steht derzeit natürlich nicht zuoberst auf der Pendenzenliste von Frau und Herrn Schweizer. Die Wucht der ausbleibenden Bestellungen und Lieferungen wird erst im Lauf der nächsten Wochen und Monaten ersichtlich», sagt Auto-Schweiz-Sprecher Christoph Wolnik.
Nicht nur die gesunkene Nachfrage sorgt für schlechte Zahlen: Viele Hersteller mussten ihre Produktion wegen der Pandemie zwischenzeitlich stoppen. Das führt natürlich zu Lieferengpässen.
«Importeuren und Markenhändlern brechen von heute auf morgen Umsätze weg, gleichzeitig laufen die meisten Kosten weiter. Wir hoffen sehr, dass die Unterstützungsmassnahmen des Bundes im Bereich der Kurzarbeit und der Überbrückungskredite ihre Wirkung entfalten und so das Allerschlimmste vermieden werden kann. Immerhin sind über 225 000 Schweizer Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Fahrzeugbranche abhängig», sagt Wolnik.
Auch die Lieferbarkeit von Plug-in-Hybrid- und E-Autos ist stark eingeschränkt; deswegen rechnet Auto Schweiz damit, dass sich der faktische Shutdown der Autobranche negativ auf den durchschnittlichen CO2-Ausstoss der Fahrzeugflotte auswirken könnte. Er darf 2020 bei höchstens 95 Gramm pro Kilometer liegen. Ein Wert, der sich nur mit einem hohen Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen einhalten lässt. Immerhin: Der lag im März bei 13,7 Prozent – und damit auf Rekordniveau. | Switzerland is consistently listed as one of the richest countries around the globe, with some of the highest GDP-per-capita statistics in the world. Switzerland is also considered to be one of the oldest countries, tracing the roots of the Swiss Confederation to the year 1291.
The Swiss Franc is the currency and legal tender for Switzerland and Liechtenstein. CHF is the shorthand code for the currency; of which the 'CH' stands for 'Confoederatio Helvitica' and the 'F' stands for 'Franc'.
USD crosses appear to be at a key inflection point with the majors threatening the broader 2013 trend. Here are the key levels we’ll be trading on the EUR, GBP & CHF. ...Currency Strategist Michael Boutros offers current setups and takes your questions on near-term trading in the FX markets.Currency Strategist Michel Boutros offers current setups and takes your questions on near-term trading ahead of key event risk over the next 48 hours.The GBPUSD looks primed for another downturn.The US Dollar continues to surge across the board, and we like buying into strength --but where? Here are a few setups we're watching.Swiss Franc weakness the week after speculators flipped to net short argues for stronger trend development towards CHF weakness (USD/CHF strength).Retail forex trading crowds have remained steadily net-long the US Dollar (ticker: USDOLLAR ) versus the Swiss Franc since it crossed below SFr 0.9500, and indeed long interest has grown since last week.
The Swiss economy is noted for its stability, prosperity, and aptitude for technological innovation. The history of Switzerland also plays a big role in its current day economy, and that is as the foundation of the banking sector.
Swiss neutrality and long-term national sovereignty, combined with a relatively stable business and political environment have helped to shape Switzerland into a highly-desired financial center with robust banking operations.
The European Debt Crisis brought a new light to this facet of the Swiss economy, as safe-haven flows from neighboring European countries poured into CHF, creating massive strength in the currency. In 2002, the USD/CHF pair was traded at 1.5000; in August of 2011, the pair moved below .7500. This massive strength led to enormous pressure on Swiss exporters and in turn the Swiss economy. The Swiss National Bank imposed a 'floor' on the EURCHF currency pair since Europe is their closest and most voluminous trade partner. The floor was initially set at 1.2000 on the EUR/CHF pair, and this helped to satiate the strength that was being seen in the currency. | 1 |
In Spanien soll ein langsamer und kontrollierter Ausstieg aus dem Shutdown über mehrere Wochen erfolgen. Dabei können die aktuellen Coronavirus-Zahlen die Spanier zuversichtlich stimmen. Zwischen Dienstag und Mittwoch sind zwar 435 weitere Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, doch die Zahl der Patienten, die die Krankenhäuser verlassen konnten, steigt weiter an.
Diskutiert werden zur Erleichterung der Ausgangssperre die Möglichkeiten für Kinder unter 14 Jahren, gemeinsam mit ihren Eltern die Wohnung zu verlassen - ohne unbedingt im Supermarkt einkaufen zu gehen.
Im Parlament in Madrid plädierte Ministerpräsident Pedro Sanchez vor dem EU-Gipfel für einen Marshall-Plan, um den am schlimmsten von der Pandemie erschütterten EU-Ländern zu helfen.
Sanchez sagte: "Der Plan würde nicht rückzuzahlende Mittel anstelle von Krediten beinhalten, die nur dazu dienen würden, die massive Verschuldung der EU-Länder zu verschlimmern. Die Verteilung der Mittel würde auf der Grundlage der menschlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-Pandemie erfolgen. Mit anderen Worten, der Großteil der Mittel sollte den am stärksten betroffenen Ländern zugute kommen."
Anlass zur Hoffnung für die Menschen in der spanischen Hauptstadt ist, dass die zur Leichenhalle umfunktionierte Eislauf-Arena jetzt nicht mehr zur Lagerung von Toten genutzt wird. Die Ausnahmesituation in ganz Spanien soll noch bis zum 09. Mai in Kraft bleiben. | (MENAFN- Saudi Press Agency) Madrid, Mar 21, 2020, SPA -- The Spanish prime minister praised the nation one week after the government declared a state of
emergency and then put the country under lockdown - and called on citizens to persevere through the Covid-19 pandemic.
The number of people infected with the novel coronavirus took another big jump in Spain today, leaping by 5,000 for a total of 25,000 infected.
The number of dead also climbed to 1,300, from 1,000 the day before.
The region around Madrid one of the worst-hit in the country, with almost 9,000 cases of the coronavirus and 800 dead.
"This crisis brings out the best in us," Prime Minister Pedro Sanchez said in an evening address to the nation. He called on Spaniards to rally together in solidarity: "Unity is our best weapon. Only together will we defeat the virus." Sanchez said that the Spanish people's compliance with the lockdown orders had so far been "exemplary" and "touching." But he also warned that the number of infections and deaths would continue to rise in the short term. "We are in a very difficult moment and we have very hard days ahead of us," he said. "It is not fear that keeps us in our homes and apartments. It is courage," he continued.
--SPA
02:21 LOCAL TIME 23:21 GMT
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MENAFN2103202000780000ID1099892698 | 2 |
„Bei einer massiven Steigerung nach oben müssen wir eingreifen“
Was den Zeitpunkt der Rücknahme der Maßnahmen angeht, sagte Anschober, die Regierung schaue sich täglich die Zahlen an und führe künftig zusätzliche Testungen durch - Testschwerpunkte würden im Handel und in Seniorenheimen gesetzt. „Solange die Daten konstant bleiben, solange wir sehen, dass wir das Virus unter Kontrolle haben, solange wird dieser Zeitplan, dieser Öffnungsplan fortgesetzt, bei einer massiven Steigerung nach oben müssen wir eingreifen“, so Anschober. Ähnliches hatte zuvor in der „ZiB spezial“ auch Kurz gesagt: Wenn es wieder schlechter werde, würde man „sofort Alarm schreien“ und wieder strengere Regelungen einführen. | Regional foreign trade: In the first half year of 2019, seven out of nine Austrian federal states registered increases on the export side, according to preliminary results by Statistics Austria. The federal states Vienna (+7.8%) and Styria (+7.6%) realised the highest relative increases. In absolute terms, Styria (+Euro 0.94 bn), Vienna (+Euro 0.75 bn) and Upper Austria (+Euro 0.74 bn) showed the strongest gains. Carinthia (-4.3% or - Euro 0.17 bn) and Lower Austria (-1.8% or - Euro 0.21 bn) registered a decline compared to the previous period. On the import side, Styria (+6.4% or + Euro 0.61 bn), Lower Austria (+5.7% or +Euro 0.74 bn) and Vorarlberg (+4.2% or + Euro 0.16 bn) recorded the strongest relative increases compared to the previous half year. (From the 21st Austria weekly ...
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pts20200329001 Produkte/Innovationen, Handel/Dienstleistungen
Zukunft liegt in der Regionalität
Chance für die KOST.baren Betriebe im Weinviertel
Hollabrunn (pts001/29.03.2020/14:00) - Die Corona-Pandemie führt den Konsumenten derzeit drastisch vor Augen, dass der Trend zu Regionalität ein Schritt in die richtige Richtung ist. Denn die Produkte regionaler Lieferanten in Hofläden, Selbstbedienungseinrichtungen wie z.B. Automaten, auf Märkten und per Zustellservice sind nicht von langen Logistikketten abhängig, der Nachschub ist gesichert. Nicht nur rasch, sondern auch qualitativ hochwertig, vielfach bio und individuell. Die LEADER Region Weinviertel-Manhartsberg und die seit vier Jahren bestehende Marketingkooperation "KOST.bares Weinviertel" setzen auf neue Absatzwege und veränderte Konsumgewohnheiten.
Wenngleich der Feldanbau und die Vorbereitungsarbeiten im Moment eine Herausforderung darstellen, kann man die aktuell angespannte Situation auch als Chance sehen, das Thema Regionalität zu stärken. In der LEADER Region Weinviertel-Manhartsberg gibt es eine Vielzahl an Direktvermarktern, das Spektrum landwirtschaftlicher Produkte ist breit, zum Teil auch außergewöhnlich.
Oftmals ist es die junge Generation, die gerade die Betriebe übernommen hat und auf Neues setzt: Vom Keltenwein über Gin bis hin zu Pesti, Öle oder Senfspezialitäten. Honig unterschiedlichster Geschmacksrichtungen, langovale Ditta-Erdäpfel und vielfach ausgezeichnete Weine zählen im Weinviertel quasi zum Standard.
Ganz gleich ob glutenfrei, bio oder vegan, neben einer geprüften Qualität, setzen die über 300 KOST.baren Betriebe auf traditionelle und moderne Absatzwege. Unterstützt von der LEADER Region und der ARGE Landentwicklung wurden und werden die heimischen Direktvermarkter seit Monaten von Marketingexperten gecoached. Zur rechten Zeit, da der kurzfristige Wegfall der Abnehmer in der Gastronomie kompensiert und der Nachfrage in der Direktvermarktung ebenso wie auf Onlineplattformen Rechnung getragen werden muss.
Indirekt hat die Corona-Pandemie der regionalen Landwirtschaft einen Impuls gegeben und das Bewusstsein für heimische Produkte optimiert. Nunmehr liegt es an den Konsumenten sich auch nach der Krise verstärkt zu regionalen und vor allem saisonalen Produkten zu bekennen.
Webseite: http://www.kostbares-weinviertel.at
Rückfragen: LEADER Region Weinviertel-Manhartsberg, Mag. Renate Mihle, Tel: 02952/30 525
Aussender: Leader Weinviertel-Manhartsberg Ansprechpartner: Renate Mihle Tel.: +43 2952 30 525 E-Mail: renate.mihle@leader.co.at Website: www.kostbares-weinviertel.at
(Ende) | pta20200326027
Yearly financial report according to article 124 BörseG
CA Immobilien Anlagen AG: Yearly financial report according to article 124 BörseG
Vienna (pta027/26.03.2020/16:13) - CA Immobilien Anlagen AG announces that the following financial reports shall be disclosed:
report: year report 2019
web publication: https://www.caimmo.com/en/investor-relations/financial-reports/
publication date: 26.03.2020
emitter: CA Immobilien Anlagen AG
Mechelgasse 1
1030 Wien
Austria contact person: Mag. Claudia Höbart phone: +43 (0)1532 5907-502 e-mail: claudia.hoebart@caimmo.com website: www.caimmo.com stock exchanges: official trade in Vienna ISIN(s): AT0000641352 (share)
(end) | 1 |
Machen auf die Auswirkungen des Klimawandels in Salzgitter aufmerksam (von links): Jan Holzenbecher, Klimaschutzmanager der Stadt Salzgitter, Michael Tacke, Stadtrat für Bauen, Stadtplanung, Stadtentwicklung und Umwelt, sowie Michael Buntfusz, Fachgebietsleiter Umwelt der Stadt Salzgitter.
Salzgitter. Interessierte können sich bis zum 15. Juli mit Anregungen und Hinweisen beteiligen – und zwar online.
Überschwemmungen, Trockenheit, Stürme: Wie können sich Salzgitter, seine Bewohnerinnen und Bewohner sowie die heimische Wirtschaft besser auf die klimatischen Entwicklungen einstellen? Antworten soll das Klimaschutzteilkonzept „Anpassung an den Klimawandel in Salzgitter“ geben. Interessierte können sich bis zum 15. Juli mit ihren Anregungen und Hinweisen beteiligen. Das teilt die Stadt mit.
Der Klimawandel könne nicht rückgängig gemacht werden. Auswirkungen des Klimawandels seien auch in Salzgitter heute schon spürbar und würden in Zukunft stärker werden. Die Stadt möchte sich auf „die zu erwartende Häufung von Extremwetterereignissen wie beispielsweise Hitzewellen und Starkregen“ vorbereiten. Mit Hilfe des Klimaschutzteilkonzepts „Anpassung an den Klimawandel in Salzgitter“ sollen heutige und zu erwartende Auswirkungen des Klimawandels für Salzgitter benannt und eine langfristige Strategie zum Umgang mit dem Klimawandel entwickelt werden.
Dieses Konzept wird gemeinsam mit verschiedenen örtlichen Akteuren erstellt und soll dabei als Leitfaden für zukünftige Aktivitäten dienen, um die Beeinträchtigungen und Schäden durch den Klimawandel so gering wie möglich zu halten. Alle Interessierten können bis zum 15. Juli ihre Hinweise und Anregungen in einer kurzen Online-Umfrage einbringen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird es keine Auftaktveranstaltung geben. Stattdessen erläutert ein Film die Inhalte des Konzeptes und stellt erste Analyseergebnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels im Stadtgebiet vor.
Das Konzept soll im Frühjahr 2021 fertiggestellt und öffentlich vorgestellt werden.
Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens hat die Stadt Salzgitter die Arbeitsgemeinschaft aus den Büros Geo-Net Umweltconsulting GmbH, Koris – Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung und Dr. Pecher AG mit der Konzepterstellung beauftragt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördere dieses Klimaschutzteilkonzept innerhalb der Kommunalrichtlinie zur Nationalen Klimaschutzinitiative mit 65 Prozent.
Weitere Informationen rund um das neue Konzept sind auch auf der städtischen Internetseite nachlesbar (https://www.salzgitter.de/leben/anpassung-klimawandel.php). | The City of Harbor Springs has enacted a temporary moratorium on short term rentals in response to the on-going COVID-19 pandemic. City Council met virtually on Tuesday, March 31, to discuss and vote upon the temporary order. The meeting was live str... | 1 |
Der britische Premierminister Boris Johnson hat seine erste Nacht auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses überstanden. Johnson musste nicht an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden, wie Staatsminister Michael Gove am Dienstag dem Radiosender LBC sagte. Er habe zwar Sauerstoffunterstützung bekommen, „aber er war nicht an einem Beatmungsgerät“.
Seine Infektion mit dem Coronavirus hatte der Premierminister am 27. März bekanntgemacht und seitdem in Isolation in der Downing Street weiter die Regierungsgeschäfte geführt. Weil sich seine Symptome wie Fieber und Husten nicht besserten, wurde er am Sonntag schließlich zur Untersuchung in das St. Thomas‘ Hospital gebracht. Die staatliche Klinik liegt in der Nähe des Parlaments. Am Montagnachmittag hatte sich der Zustand des 55-Jährigen plötzlich derart verschlechtert, dass Johnson abends auf die Intensivstation verlegt werden musste.
Wenige Stunden zuvor hatte Johnson seine Landsleute in einem Tweet aufgefordert, zu Hause zu bleiben und so Leben zu schützen.
Thank you for doing your bit in the fight against #coronavirus. Stay home, protect the NHS and save lives.
#StayHomeSaveLives pic.twitter.com/5p2dsucMbK — Boris Johnson #StayHomeSaveLives (@BorisJohnson) April 5, 2020
Downing Street erklärte, es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Johnson bleibe weiter in Regierungsverantwortung.
Er habe nach dem positiven Testbefund vor 10 Tagen noch immer Symptome. Seither befand sich der 55-Jährige in Quarantäne.
Politiker aus aller Welt wünschten ihm eine schnelle Genesung, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Donald Trump und die EU-Spitzen. Johnson hatte Außenminister Dominic Raab damit beauftragt, ihn zu vertreten. Damit wird der 46-jährige Raab auch die tägliche Corona-Videokonferenz des „Kriegs-Kabinetts“ leiten, wie die britische Nachrichtenagentur PA schrieb.
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Die schwangere Verlobte des britischen Premierministers, Carrie Symonds, hat nach eigenen Angaben eine Woche mit Symptomen der Lungenkrankheit Covid-19 im Bett verbracht. Das teilte die 32 Jahre alte ehemalige Kommunikationschefin der Konservativen Partei am Samstag per Twitter mit. Getestet worden sei sie aber nicht.
„Nach sieben Tage Ausruhen fühle ich mich stärker und bin auf dem Weg der Besserung“, so Symonds. Schwanger zu sein mit Covid-19 sei offensichtlich beunruhigend, fügte sie hinzu und teilte eine Online-Infobroschüre mit ihren Followern. „Bitte lesen Sie und befolgen Sie die aktuellsten Leitlinien, die ich sehr beruhigend fand“, schrieb sie. | Sign up to FREE email alerts from Daily Star - Daily News Subscribe Thank you for subscribing See our privacy notice Invalid Email
Boris Johnson is up and walking, Downing Street have confirmed, as the Prime Minister continues his battle with coronavirus at St Thomas’ Hospital.
The Prime Minister was moved out of intensive care to a general ward on Thursday 9th April, after medics at the London hospital were able to bring down his temperature.
He remains in hospital, where he is “receiving aid” during his recovery, and has thanked the “whole clinical team for the incredible care” he has received.
A No 10 spokesman confirmed the news in a statement and added that Mr Johnson’s thought are with "those affected by this terrible disease."
(Image: TWITTER/BORISJOHNSON via REUTERS)
A Downing Street spokesman said: "The Prime Minister has been able to do short walks, between periods of rest, as part of the care he is receiving to aid his recovery.
"He has spoken to his doctors and thanks the whole clinical team for the incredible care he has received
"His thoughts are with those affected by this terrible disease."
Johnson was moved out of ICU yesterday and was said to be in "extremely good spirits" and is still being "closely monitored" by staff.
(Image: REUTERS)
His pregnant fiancée Carrie Symonds broke her silence about the ordeal in a Twitter post shortly after Downing Street confirmed the news.
Carrie had remained quiet throughout the diagnosis but paid tribute to the NHS by sharing a picture of a rainbow, which has become synonymous with the crisis in recent weeks.
She posted the image alongside several clapping hands emojis, moments after the nation stood outside to clap for the NHS.
It is unclear when Mr Johsnon will be released by the country is now being deputised by Foreign Secretary Dominic Raab.
(Image: PA)
During a press conference at Number 10 earlier this week Raab said the Prime Minister had not needed invasive respiratory treatment and hadn't required a ventilator.
He also said he was confident Mr Johnson would soon "be back leading" the country through the crisis and stressed the Government knows "what he wants from us and expects from us right now".
Adding: "We will keep all of our focus and our resolve, with calm determination, to defeat the coronavirus."
Raab went on to label the Prime Minister as a "fighter" and sent well-wishes to his loved ones and Carrie. | 3 |
Forderte Untersuchung der Champions-League-Partie, die Verbreitung des Coronavirus begünstigt haben könnte
Hat nicht sein müssen: Liverpool vs. Atletico.
Foto: APA/AFP/JAVIER SORIANO
Liverpool – Schon Mitte März hatte die Austragung des Fußball-Champions-League-Spiels zwischen Titelverteidiger Liverpool und Atletico Madrid vor Zuschauern Diskussionen ausgelöst. Nun kritisierte auch Liverpools Bürgermeister Steve Rotheram die damalige Entscheidung scharf.
"Wenn sich Menschen als direkte Folge eines Sportereignisses, von dem wir glauben, dass es nicht hätte stattfinden dürfen, mit dem Coronavirus infiziert haben, ist das skandalös", sagte Rotherham in einem BBC-Interview.
"Wir haben einen Anstieg der Infektionskurve gesehen, und das hat dazu geführt, dass sich 1.200 Menschen in Liverpool mit Covid-19 infiziert haben", sagte Rotherham. Es müsse untersucht werden, ob diese Infektionen in direktem Zusammenhang mit Atletico-Fans stünden. Es hätte Coronavirus-Hotspots gegeben, Madrid sei einer davon gewesen.
Am 11. März spielten Liverpool und Atletico an der Anfield Road vor 52.000 Zuschauern, 3.000 davon kamen aus Madrid. In Spanien waren zu diesem Zeitpunkt bereits erste Ausgangssperren in Kraft getreten, nur wenige Tage später folgte der Shutdown. Liverpool schied nach dem 2:3 nach Verlängerung damals aus.
Großbritannien verzeichnet derzeit knapp 140.000 Infizierte. Über 18.700 Menschen sind mit oder an Covid-19 gestorben. (APA; 24.4.2020) | Madrid’s ice-skating rink is now being used as a makeshift morgue given the rapid increase in deaths in the Spanish capital owing to the COVID-19 outbreak.
Security forces guarded the outside of the Palacio de Hielo complex on Madrid’s north-eastern outskirts on Tuesday as funeral service vans arrived and entered the building underground car park.
Madrid city authorities took up the rink’s offer to use the 1,800 square-meter (2,153 square-yard) center after the city’s municipal funeral service said it could take no more coronavirus bodies until it restocked with protective equipment and material.
Madrid is one of the hardest hit of Spain’s 17 regions with some 1,300 deaths, approximately half the national total.
(Source: AFP) | 1 |
Rechtskräftig ist er damit noch lange nicht. Sarrazin, der der SPD seit 1973 angehört, hat angekündigt, dass er das Bundesschiedsgericht der SPD anrufen werde. Sollte dort der Entscheid bestätigt werden, werde er alle ordentlichen Gerichte bemühen. In Frage kommen das Land- und das Kammergericht Berlin, weiter der Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht. Dies könnte noch einmal Jahre dauern.
«Sarrazin will offenbar davon ablenken, dass er Muslime als eine geistig unterentwickelte, minderwertige und gefährliche Gruppe porträtiert.»Historikerin Yasemin Shooman im «Tagesspiegel»
Ein erster Ausschlussversuch war 2010 gescheitert. Der zweite endete 2011 mit einer Art Vergleich: Sarrazin versprach Mässigung und durfte dafür in der Partei bleiben. Der dritte Versuch folgte im Dezember 2018 auf das Erscheinen von «Die feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht». Grundlage für die Schiedsgerichte war ein Gutachten der Historikerin Yasemin Shooman und der Islamexpertin Sarah Albrecht.
Sarrazin antwortete mit einem Gutachten des islamkritischen Orientalisten Tilman Nagel. Shooman griff er zudem als befangen an und warf ihr antisemitischen Aktivismus vor. Shooman, bis vor kurzem akademische Leiterin des Jüdischen Museums Berlin, sprach von Rufmord: «Sarrazin will offenbar davon ablenken, dass er Muslime als eine geistig unterentwickelte, minderwertige und gefährliche Gruppe porträtiert», sagte sie dem «Tagesspiegel».
Geistiger Pionier der AfD
Der Ökonom Sarrazin war in den 2000-er Jahren als Berliner Finanzsenator unter Klaus Wowereit bekannt geworden. Dieses Amt gab er 2009 auf, um in den Vorstand der Deutschen Bundesbank einzutreten. Dort sorgte er mit polemischen Thesen zu Einwanderung, Integration und Islam für Unruhe. Nach dem Erscheinen von «Deutschland schafft sich ab» drängte ihn die Bundesbank 2010 zum Rücktritt. Das Buch stand ein halbes Jahr lang auf Platz eins der Sachbuchbestenliste des «Spiegels».
Sarrazin brach damals deutsche Tabus, indem er an Traditionen der politischen Eugenik und Rassenhygiene anknüpfte, um seine Ablehnung der muslimischen «Masseneinwanderung» zu begründen. Rückblickend gesehen, bereitete er damit der drei Jahre später gegründeten Alternative für Deutschland den Weg. Entsetzte Genossen nennen ihn deswegen die «Ein-Mann-Pegida der SPD». | The Social Democratic Party’s (SPD) expulsion of the controversial former Berlin Senator of Finance and author, Thilo Sarrazin, is legitimate, a Berlin SPD arbitration commission has ruled.
The SPD began the expulsion proceedings against Sarrazin after an appearance at an event for the far-right Freedom Party of Austria (FPÖ) during the European election campaign and the publication of his 2018 book, entitled “Hostile Takeover: How Islam hinders progress and threatens society.” The SPD executive board condemned the book as racist and Islamophobic.
Sarrazin announced that he intends to appeal the decision to the Berlin SPD’s state arbitration court. Until a final ruling, he will remain in the party. (Sarah Lawton | EURACTIV.de) | 3 |
Gute Chancen auf einen Sommerurlaub in Österreich: Kanzler Sebastian Kurz stellt eine Grenzöffnung in den kommenden Wochen in Aussicht. Foto: Frank Kleefeldt/dpa (Bild: dpa) (Foto: Frank Kleefeldt/dpa)
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Wien - Die Öffnung der Grenze zwischen Deutschland und Österreich rückt nach Überzeugung von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) näher. Derzeit seien die Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus in Österreich geringer als in Deutschland.
«Daher gehe ich auch davon aus, dass es zum Öffnen der Grenze zu Deutschland kommen wird noch vor dem Sommer», sagte Kurz bei einer Videokonferenz mit Vertretern des Gastgewerbes in Wien.
Die Regierung sei in dieser Frage in einem fast täglichen Kontakt zu den deutschen Partnern. Eine Grenzöffnung sei nicht nur aus touristischer Sicht wichtig, sondern würde auch für viele Familien, die momentan durch die Grenzkontrollen getrennt seien, eine erhebliche Erleichterung bedeuten. Das Gleiche gelte für Pendler und alle, die aus beruflichen Gründen einfach reisen müssten.
In Österreich ist die Zahl der an Covid-19-Erkrankten auf rund 1300 gesunken. In den Krankenhäusern liegen nur noch etwa 350 Patienten. Von ihnen sind rund 100 auf den Intensivstationen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen liegt im niedrigen zweistelligen Bereich. | From today, shoppers in Austria will be expected to wear a mask when they enter public spaces. The Austrian Chancellor, Sebastian Kurz, said the masks would be handed out in front of supermarkets and that it will be compulsory to wear them.
The US and Germany are considering similar measures - but the current advice in much of the world is still that sick people should wear them not the healthy - except for health professionals and others in close contact with those with coronavirus.
Doctor Hanns-Christoph Nägerl from the University of Innsbruck is one of three scientists who wrote to the Austrian government asking them to make masks compulsory. He presents the argument for masks and says that wearing masks can protect people near to you - even if you're not showing symptoms.
(Photo: A man wears a face mask while food shopping in Vienna. Credit: AFP) | 1 |
(sat) Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise ist im Mai gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gesunken und erreichte den neuen Stand von 97,6 Punkten (Dezember 2015 = 100). Im Vergleich zum Mai 2019 ist das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten sogar um 4,5 Prozent zurückgegangen. Dies teilt das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mit.
Wie das BFS schreibt, ist der aktuelle Rückgang des Produzentenpreisindexes im Mai vor allem auf tiefere Preise für pharmazeutische und chemische Produkte sowie Mineralölprodukte zurückzuführen. Steigende Preise gibt es laut BFS bei der Sammlung von Abfällen und deren Rückgewinnung. Beim Importpreisindex sind die Preise im Mai insbesondere für Mineralöl- und chemische Produkte sowie Erdöl und Erdgas gesunken. | The Barbados Fire Service has suspended tours to the stations as part of its coronavirus protocols. (FILE)
The Barbados Fire Service (BFS) will suspend all station tours from Tuesday, March 17, until further notice. In addition, all non-essential visits to fire stations, outside of legitimate business transactions, are discouraged and people are asked to contact the BFS at 535-7800 to have their queries addressed.
This forms part of the BFS’ contingency plan to maintain public health and safety during the current COVID-19 pandemic. The management of the BFS thanks the public for its cooperation.
(BGIS) | 1 |
PARIS (dpa-AFX) - Der französische Gasehersteller Air Liquide hat 2019 dank gut laufender Geschäfte mit der Elektronik- und Gesundheitsbranche deutlich mehr verdient. Zudem profitierte das Unternehmen von seinem Sparkurs und von der Inbetriebnahme neuer Anlagen in China. Die schwache Weltkonjunktur hingegen bremste das Wachstum.
Die Erlöse legten 2019 im Jahresvergleich um 4,3 Prozent auf 21,92 Milliarden Euro zu, wie der Linde-Konkurrent (Linde) am Dienstag in Paris mitteilte. Das war etwas weniger als von Analysten erwartet.
Zu dem Umsatzplus habe die Übernahme von Tech Air, einem wichtigen Händler von Industriegasen und Schweißtechnik in den USA, beigetragen. Außerdem unterzeichnete Air Liquide mehrere neue Langzeitverträge - etwa mit dem US-Unternehmen Marathon Petroleum Company, mit Kazakhstan Petrochemical Industries sowie mit Gulf Coast Growth Ventures, ein Gemeinschaftsunternehmen des US-Ölkonzerns Exxon Mobil und des saudi-arabischen Chemiekonzerns Sabic.
Auch im Tagesgeschäft lief es für Air Liquide besser. Der operative Gewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 3,79 Milliarden Euro. Dazu trug auch der Sparkurs bei. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 2,24 Milliarden Euro, gut sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Auf vergleichbarer Basis lag der Gewinnanstieg bei gut elf Prozent. Für das Jahr 2019 will Air Liquide eine Dividende von 2,70 Euro je Aktie zahlen - das wäre gut zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.
Trotz der konjunkturellen Eintrübungen weltweit zeigte sich Air Liquide zuversichtlich für das laufende Jahr. Auch 2020 will das Unternehmen den Nettogewinn bei konstanten Wechselkursen steigern und seine operative Marge verbessern.
An diesem Donnerstag (13. Februar) will der Konkurrent und weltgrößte Gasekonzern Linde seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen./mne/eas/fba | ExxonMobil acknowledges the risk of climate change is clear and warrants action.
The study was paid for, written and published by activists leading a five-year campaign against the company. It is inaccurate and preposterous.
Our statements have been consistent with our understanding of climate science.
Rather than pursuing solutions to address the risk of climate change, these activists, along with trial lawyers, have acknowledged a goal of extracting money from our shareholders and attacking the company’s reputation.
They have admitted their earlier allegations that the company hid its climate science research were wrong and have now shifted to a new thesis in their campaign against the company.
ExxonMobil is focused on providing the energy the world needs and developing solutions to address the risk of climate change by reducing our emissions, helping consumers reduce their emissions and conducting research into new low-emissions technologies. We support the Paris climate agreement and are members of the Climate Leadership Council, which advocates for a revenue-neutral carbon tax. | 1 |
"Die Zahl der Infizierten wächst weiter. Nicht nur ältere Patienten, sondern auch Menschen im Alter von 40 oder 50 Jahren werden eingeliefert, die beatmet werden müssen", so Gallera. Er protestierte, dass immer noch zu viele Menschen auf den Straßen unterwegs seien. "Das ist unannehmbar. Die Leute müssen zu Hause bleiben", sagte der Politiker.
350 zusätzliche Plätze auf Intensivstationen
Seit Beginn der Krise hat die Lombardei 350 zusätzliche Plätze auf den Intensivstationen zur Verfügung gestellt. "Das ist ein kleines Wunder, wir bitten um neue Beatmungsgeräte, um weitere Plätze auf den Intensivstationen schaffen zu können", sagte der lombardische Präsident Attilio Fontana im Interview mit "Radio Capital" am Donnerstag.
Zugleich beschwerte sich Fontana, dass immer noch zu viele Personen unterwegs seien. "Ich sehe Menschen die spazieren gehen und andere, die sterben, weil sie nicht atmen könne. Die Situation ist dramatisch. Diese Epidemie wächst auf besorgniserregende Weise", sagte Fontana.
Tausende Coronavirus-Tote in Italien
Die Zahl der Todesopfer und der Infizierten in Italien ist am Mittwoch wieder kräftig angestiegen. 2.978 Todesopfer wurden gemeldet, das sind 475 mehr als am Vortag. Noch nie war die Zahl der Toten an einem einzigen Tag so stark gestiegen. Die Zahl der Infizierten kletterte von 26.062 auf 28.719, was einem Zuwachs von 2.648 entspricht, teilte der italienische Zivilschutz in Rom mit. 2.257 Personen liegen auf der Intensivstation.
(Quelle: APA) | The region of Lombardy is the epicenter of Italy’s outbreak, registering the first positive test of the northern cluster and now counting at least 1,254 of Italy's 2,036 cases. Alarmingly, 10% of Lombardy’s doctors and nurses cannot work because they tested positive for the virus and are in quarantine, the region’s top health official, Giulio Gallera, said Monday.
With officials expecting Italy’s numbers to continue rising for at least another week, until containment measures begin to show their effect, the health care emergency in Lombardy has reached a crisis point.
Hospitals in hard-hit Lodi and Cremona were so overwhelmed at times last week, with more sick people arriving than could be accepted, that they closed their emergency rooms and new patients were taken elsewhere.
“Effectively some of the hospitals in Lombardy are under a stress that is much heavier than what this area can support,” Dr. Massimo Galli, head of infectious disease at Milan’s Sacco Hospital, told Sky TG24. “This epidemic is on a scale that is larger than anyone could have thought, imagined or prevented.”
Still, the north's intensive care sections of hospitals are still able to handle their case loads, the head of the national Civil Protection agency, Angelo Borrelli, told reporters Monday evening. Some 9% of people diagnosed with the COVID-19 need intensive care, Borrelli said.
Lombardy’s regional government has asked the central government to reactivate retired doctors and nurses and get them back on the payroll. In addition, nursing students who were due to take their final exams next month are now expected to graduate in the coming days so they can be immediately put to work, Gallera said.
“We'll take anyone: old, young. We need personnel, especially qualified doctors," Gallera told reporters.
Private hospitals in Lombardy have offered up beds in intensive care units and more than a dozen doctors from the private sector have agreed to work in public hospitals to ease the crisis, regional president Attilio Fontana said.Regional authorities have asked Lombardy's hospitals to reduce by 70 percent their planned or elective surgeries, to free up ICU beds for virus patients.
Underscoring the emergency, Fontana himself has been in quarantine for several days after one of his top aides tested positive for the virus. A second member of the regional government tested positive Monday, forcing the entire regional government to undergo testing. Fontana has been working and sleeping in his office, appearing at each day’s virus briefing via video.
Lombardy and Veneto, along with another northern region, Emilia-Romagna have registered a total of 52 deaths in patients with the virus, Borrelli said, with 18 of those deaths occurring on Monday.
Authorities have stressed that the deaths have occurred in people who were already weakened by chronic diseases like kidney ailments, diabetes and heart problems, and many of those who died were in their 80s or 90s.
In recent days, the United States issued a travel advisory warning American citizens against visiting. While schools remained closed Monday in the hardest-hit regions, the Duomo catherdral in Milan, Italy's financial hub, reopened to tourists.
The Lombardy cluster was first registered in the tiny town of Codogno on Feb. 19, when the first patient tested positive. Several doctors, nurses and patients at Codogno's hospital tested positive as well, since no protective measures had been taken when the patient first came to the emergency room a day earlier complaining of flu-like symptoms.
The plight of the Codogno medical staff has become emblematic of the challenges facing Lombardy's health system, which has also been hit by a chronic shortage of protective masks. A visiting World Health Organization mission made a public rebuke of the Italian government last week demanding that the “front-line heroes" of Italy's virus crisis receive the protective equipment they need.
Civil protection chief Angelo Borrelli has insisted Italy is doing what it can, including centralizing the acquisition and distribution of specialized masks, which Italy doesn't produce domestically.
To confront the strains, the civil protection force has erected 283 triage units in tents outside hospitals and other facilities in the hard-hit regions, to provide protected environment for patients to be assessed and treated.
Borrelli has to date rejected suggestions that Italy erect a Wuhan-style hospital specifically to treat virus cases, saying officials have considered such a scenario but to date believe they can handle the outbreak with existing structures and mobile hospital units.
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Winfield reported from Rome. Frances D'Emilio contributed from Rome.
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Follow AP’s coverage of the new coronavirus outbreak at https://apnews.com/VirusOutbreak
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Längere Lebensarbeitszeit SPD nennt CDU-Vorschlag eine "Rentenkürzung" für Geringverdiener
Die Menschen in Deutschland werden immer älter, deshalb sollten sie auch länger arbeiten - für diesen Vorschlag erntet die CDU heftige Kritik vom Koalitionspartner. | Annegret Kramp-Karrenbauer, leader of Chancellor Angela Merkel's Christian Democrats (CDU), on Monday confirmed she would not run for chancellor in next year's federal election but added that she would remain party chair until another candidate is found.
Kramp-Karrenbauer told a news conference that she would remain defence minister until the end of this legislative period, which is due to run until autumn 2021. She said she did not believe her decision would not impact the stability of Merkel's ruling coalition with the Social Democrats (SPD). | 1 |
Nach dem Geschäftseinbruch wegen der Corona-Krise fährt der weltgrösste Reisekonzern TUI sein Geschäft langsam wieder hoch. Die europäischen Märkte - darunter die Schweiz - nehmen ab Mitte Juni oder Anfang Juli den Teilbetrieb für einige Ziele wieder auf.
Joan Mateu TUI brachte auch die ersten deutschen Touristen nach Mallorca. (Archivbild)
Auch in Deutschland, Belgien und den Niederlande geht TUI wieder mit einem Angebot an den Start, teilte TUI am Dienstag mit.
Die übrigen Märkte wie Grossbritannien und die Nordischen Länder sollen im Laufe des Sommers folgen. Und ab Anfang Juli plant die TUI etwa die Hälfte der Konzernhotels zu öffnen.
«Auf Basis der geplanten Starttermine werden im 4. Quartal 2020 voraussichtlich etwa 30 Prozent der ursprünglichen Kapazitäten angeboten», erklärte das Unternehmen. Das Sommerprogramm sei derzeit etwa zu 25 Prozent gebucht. «Die Durchschnittspreise sind um 14 Prozent gestiegen, dies unterstützt die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit.»
Wegen der Virus-Pandemie lag das TUI-Geschäft seit Mitte März brach und sorgte für Liquiditätsengpässe. Der Konzern bekommt bereits Staatshilfen von 1,8 Milliarden Euro und will mit dem Abbau von rund 8000 Arbeitsplätzen gegensteuern. Beim konzerneigenen Ferienflieger TUIfly droht etwa die Hälfte aller knapp 2000 Vollzeitstellen wegzufallen. Die Flotte soll von 39 auf 17 Flugzeuge drastisch gesenkt werden. | Waiting lists for specialist treatments at hospitals and clinics in the Netherlands are still on the rise. The average waiting times for most specialties were considerably higher last year than four years ago, and in almost all cases exceeded the applicable standards, the Telegraaf reports based on recent figures from Mediquest.
Patients who need to see an ophthalmologist or a stomach, intestinal and liver doctor waited for more than seven weeks for a first appointment last year. In 2015, the waiting times were over five weeks. Waiting times for other types of specialist care also increased. To see a doctor in the Rheumatology department, patients waited an average of 6.7 weeks, for dental surgery the waiting time was over 5 weeks on average.
For a large part of healthcare, the maximum acceptable waiting time for a first appointment is four weeks.
"I am shocked by these figures," Dianda Veldman, director of Patients' Federation Netherlands, said to the newspaper. According to her, there are various causes behind the increasing waiting lists. "But the increasing staff shortage in healthcare is the most important."
Hospitals' association NVZ recognizes the problem. "We have agreed in sector agreements to tackle waiting times, but at the same time the demand for care is rising and the staff shortage is dire," a spokesperson said to the Telegraaf.
There is no quick solution to the staff shortages in healthcare. The profession must be made more attractive so that more people want to become healthcare specialists. But training a specialist can easily take 10 years or longer. Health economist Wim Groot therefor suggests recruiting from abroad. "In Belgium and Germany, they earn less than here," he said to the newspaper. He added that the weeks' long waiting times are also not too bad. "You sometimes waited six months in the late 1990s." | 1 |
Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie will sich Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban durch ein Gesetz umfassende Vollmachten geben lassen. Das Parlament in Budapest debattierte zuletzt einen Entwurf, der es dem Regierungschef ermöglichen würde, für unbegrenzte Zeit und ohne parlamentarische Kontrolle auf dem Verordnungsweg zu regieren.
Europarats-Generalsekretärin Pejcinovic Buric hatte in einem offenen Brief geschrieben, dass ein unbestimmter und unkontrollierter Ausnahmezustand nicht garantieren könne, dass die Grundprinzipien der Demokratie eingehalten würden. In dem Schreiben hatte sie direkt die ungarische Regierung angesprochen.
Der Europarat mit Sitz in Straßburg hat zur Aufgabe, über die Menschenrechte in seinen 47 Mitgliedstaaten zu wachen. Er ist keine Institution der Europäischen Union. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, Konstantin Kuhle, warnte in einem Gastbeitrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" , Orban wünsche sich eine "illiberale Demokratie". Manche wünschten sich auch in Deutschland ein noch härteres Durchgreifen der Exekutive."
Was hat die ungarischen Regierung vor?
Das Gesetz würde es der Regierung erlauben, "alle zur Eindämmung beziehungsweise Abwehr der Folgen der Covid-19-Pandemie nötigen außerordentlichen Maßnahmen treffen" zu können, heißt es in der Einleitung des Entwurfs. Dabei könne sie "die Anwendung einzelner Gesetze suspendieren, von gesetzlichen Bestimmungen abweichen und sonstige außerordentliche Maßnahmen treffen". Die Dauer der Vollmachten wäre nicht begrenzt. Orban könnte folglich ohne parlamentarische Zustimmung per Dekret regieren und Gesetze außer Kraft setzen, wenn er es für richtig hält. Während des Notstands dürften zudem keine Wahlen oder Referenden stattfinden.
Der Entwurf sieht außerdem zwei neue Straftatbestände vor: Erstens, sind verschärfte Strafen bei Verstößen gegen die Quarantäneauflagen vorgesehen (höhere Haftstrafen). Zweitens sollen für das Verbreiten von "Falschnachrichten" künftig Haftstrafen von bis zu fünf Jahren verhängt werden können.
Das Europäische Zentrum für Presse- und Meinungsfreiheit (ECPMF) warnte in diesem Kontext vor einer weiteren Einschränkung der Pressefreiheit in Ungarn. ECPMF-Geschäftsführer Lutz Kinkel verwies dabei zugleich auch auf Tschechien. Der dortige Ministerpräsident Andrej Babis habe den Zugang zu Pressekonferenzen limitiert, kritische Medien rausgeworfen und nur noch ihm gewogene Medien zugelassen, fügte er im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur hinzu.
Orbans Partei Fidesz verfügt im Parlament über die dafür nötige Zweidrittelmehrheit, um das Gesetz zu verabschieden. Am kommenden Dienstag soll das Parlament in Budapest darüber abstimmen.
Wie reagiert die ungarische Regierung auf Vorwürfe ?
Ministerpräsident Orban wies die Kritik des Europarats an weitreichenden Sondervollmachten für seine Regierung zurück. Man möge den Gesetzesentwurf genau studieren und mit der Rechtspraxis anderer Staaten vergleichen, schrieb Orban in einem Brief an Europarats-Generalsekretärin Marija Pejcinovic Buric, aus dem die staatliche Nachrichtenagentur MTI zitierte. Orban erklärte weiter: "Wenn Sie in der gegenwärtigen Krisensituation nicht in der Lage sind, uns zu helfen, dann nehmen Sie zumindest davon Abstand, unsere Schutzanstrengungen zu behindern."
Wie reagiert die Europäische Union?
Bislang hat sich die EU-Kommission zu der aktuellen Entwicklung nicht geäußert. Allerdings läuft gegen Ungarn bereits unter anderem ein sogenanntes Grundwerteverfahren wegen der mutmaßlichen Einschränkung von Bürger- und Grundrechten. | Hungarian Prime Minister Viktor Orban announced that Hungary is re-opening after successfully ending the first stage of the coronavirus crisis. Shops and public spaces across the country, except for the densely populated Budapest, will re-open, and citizens will be asked to maintain a distance of 1,5 meters and wear masks in closed spaces.
The measures will also remain in force for the elderly, who we respectfully ask to leave their homes only if necessary. The Government is in constant communication with epidemiologists and we are reviewing the measures every two weeks, Orban said.
Negyvenkilencedik nap. A védekezés új szakaszba lép: fokozatosan, szigorú menetrend mellett újraindíthatjuk az életet Magyarországon Negyvenkilencedik nap. A védekezés új szakaszba lép: fokozatosan, szigorú menetrend mellett újraindíthatjuk az életet Magyarországon // Day forty-nine. We are entering a new phase of defense: gradually and under strict rules, we can restart life in Hungary Gepostet von Orbán Viktor am Mittwoch, 29. April 2020
The Prime Minister said that the Hungarian public healthcare system is now well mobilized and prepared to respond if the virus begins to spread quickly, and that no citizen will be left without the appropriate care. “We are hoping for the best but we are prepared for the worst”, he added. | 1 |
US-Präsidentschaftskandidat Michael Bloomberg und Hillary Clinton, die bei den Wahlen 2016 Donald Trump unterlag.
In den USA laufen die Vorwahlen für die Präsidentschaftswahl 2020. Bei den Republikanern setzt sich US-Präsident Donald Trump bisher problemlos durch. Die Demokraten hingegen zerfleischen sich in internen Machtkämpfen selbst.
Dem Establishment der demokratischen Partei droht die Kontrolle über die Kandidatur zu entgleiten. Bald schon wird sich auch der Milliardär Michael Bloomberg den Vorwahlen stellen. Landesweit laufen bereits diverse Werbekampagnen. Laut Gerüchten könnte Hillary Clinton als Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin zusammen mit Bloomberg antreten.
Mehr zum Thema - USA: Die Demokraten gegen Bernie Sanders (Video)
Es gibt bereits Dementis. Zuzutrauen wäre dieser Schritt der noch immer ehrgeizigen Clinton aber allemal. | The 2020 Democratic primaries are in full swing, and candidates need supporters. Thus, Democratic voters are obligated to research candidates and vote for the best one.
However, the Democratic primaries require constituents to research core issues and elect the candidates who address them. These voters must convince their friends and family to vote for the right candidate because if the wrong candidate is elected, Donald Trump will get reelected.
There are two types of arguments: inductive arguments and deductive arguments. Inductive arguments generalize what is seen and felt, while deductive arguments discover lesser known truths from generally accepted information.
For example, during the Nevada Democratic Debate, Michael Bloomberg told Bernie Sanders a communist will never win the presidency. This is an inductive argument, because Bloomberg feels that Sanders is a communist and a communist cannot become president.
Should anyone encounter someone who does not like Sanders on these grounds, convincing this person requires disproving Sanders being a communist.
When discussing subjective interpretations to inductive arguments, people mistakenly attack the conclusion instead of the induction. Thus, attacking Bloomberg’s conclusion is folly because a communist cannot win the presidency. However, his argument is discredited should Sanders prove that he isn’t a communist.
It is easier to discredit inductive arguments because deductive arguments use generally accepted information to form conclusions. Thus, should deductive premises hold true, the conclusion logically follows.
For example, Marxist scholars contend that humans are naturally collective. Thus, if Person A is a human, then Person A is collective. When dealing with deductive arguments, always attack the generally accepted information. Thus, to defeat Marxist arguments, one must prove humans are individualistic, not collective.
While every voter has an opinion, not all are correct. Given enough time, truth will prevail. People who are exposed to the truth must share it. Thus, the failure to explain truth properly is the fault of the person with the information.
A convincing presentation of truthful information requires knowledge pertaining to both sides of an issue. It is easy to convince an agreeing audience. However, it is impossible to convince people who disagree with you without sufficient knowledge about how others look at issues. | 2 |
Templin.
In Templin erlernen 17 Achtklässler der Willy-Gabbert-Schule derzeit den Umgang mit Utensilien von Malern und Tapezierern, mit Werkzeugen des Holz- oder Metallhandwerks und vieles mehr. Wenn es um das Thema Berufswahl für ihre Schüler geht, überlassen die Pädagogen der Schule nichts dem Zufall. Für die Achtklässler bieten sie ein neuntägiges Projekt „Praxislernen in Werkstätten” an, in dem sich die Jugendlichen in verschiedenen Berufen des Handwerks oder der Gastronomie ausprobieren können.
Verlässlicher Partner
Wichtiger Partner ist dabei die Angermünder Bildungswerk GmbH (ABW), die die Schule seit vier Jahren bei der Berufsorientierung im Rahmen der sogenannten Initiative Sekundarstufe 1 unterstützen. „Dabei handelt es sich um ein vom Land Brandenburg, der Bundesagentur für Arbeit und vom Europäischen Sozialfonds gefördertes Projekt.“ Diese Zusammenarbeit beginne bereits in Klassenstufe sieben und reiche bis zur zehnten Klasse.
Hautnah an der Praxis
Für beide Partner ist es wichtig, das Projekt so praxisnah wie möglich zu gestalten. In den Templiner Werkstätten der ABW arbeiten erfahrene Ausbilder des Maler-, Holz- und Metallhandwerks mit den Jugendlichen. Für weitere Berufsbilder in der Gastronomie, im Service oder der Grünanlagenpflege haben sich Schule und ABW als Partner Unternehmen wie das Ahorn Seehotel Templin, Bonvital und Uckermark Grün an die Seite geholt. | The U.S. economy added 273,000 jobs last month and the unemployment rate fell to 3.5% from 3.6%, but all that matters is what happens next.
What happens next is that we begin to learn how badly the novel coronavirus will hurt the job market. The extent to which it does will be crucially important for how the economy does in the months ahead, determining whether it avoids a downturn or falls into a recession.
The... | 1 |
Die AfD drängt weiterhin darauf, dass Linksradikale und Mauer-Verharmloser nicht als Verfassungsrichter akzeptiert werden. Nachdem in Mecklenburg-Vorpommern die Politikerin Barbara Borchardt auch mit den Stimmen der CDU in dieses Amt gewählt wurde, wird die AfD in der kommenden Plenarwoche einen Antrag einbringen, der das Ausscheiden von Frau Borchardt aus dem Amt herbeiführen soll. Borchardt ist Mitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten „Antikapitalistischen Linken“, demonstriert gemeinsam mit der Antifa und hat sich verharmlosend über den Bau der Berliner Mauer geäußert.
Im Gegensatz zur CDU hat die AfD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern bei der Wahl geschlossen gegen Borchardt gestimmt. Eine spannende Frage wird somit sein, wie sich die CDU zum Abwahlantrag der AfD verhalten wird. Denn wenn die CDU tatsächlich gegen den Antrag der AfD stimmen sollte, würde sie sich noch massiver blamieren und zu erkennen geben, dass ihr die Bekämpfung der AfD wichtiger ist als die Ächtung einer erwiesenen Linksradikalen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmung wird die AfD auch weiterhin mit Entschiedenheit dafür eintreten, dass die fortschreitende Legitimierung des Linksextremismus endlich aufhört.
„Schweriner Volkszeitung“: AfD will Borchardt abwählen lassen. | An Islamist group has been given permission by Christian Democratic Union (CDU) mayor Schaile to use powerful loudspeakers to maltreat the inhabitants of Germersheim with a call of the muezzin. In the future, only double-glazed windows or AfD voting will be helpful! Who could be pleased about the special permit? Who could be pleased about the special permit? The Islamist Ditib and the anti-constitutional organization “Milli Görus”, which clearly belongs to the radical Islamist scene and wants to establish a theocracy. The AfD member of parliament Matthias Joa took these footage (video above) . He has been fighting against Islamist structures on the ground for a long time, while the Christian Democratic Union of Rhineland-Palatinate (CDU) is paving the way for Islamization.
politikstube.com/germersheim-unertraeglicher-muezzin-ruf-durchdringt-strassen-in-kleinstadt/ | 1 |
Martin Hobi, Statist
Ähnlich wie Luca Kurt wurde auch Martin Hobi in der Schule entdeckt: Der damals 15-jährige Solothurner wurde gemeinsam mit weiteren Jugendlichen aus der Schule als Statist für die Szene auf dem Zeughausplatz in Solothurn ausgewählt: Sie mussten im Hintergrund eine Schneeballschlacht führen. «Es war ein Erlebnis», erinnert sich der heute 45-Jährige und lacht. «Wie haben gedacht, dass wir nun berühmt werden.» Die Realität habe etwas weniger fabulös ausgesehen: Stundenlang hätten sie sich draussen beim Warten jegliche Gliedmassen abgefroren. Als es ein Jahr später bei der Premiere hiess, man habe sehr viel rausschneiden müssen, schwand dann auch noch die Hoffnung auf einen Auftritt im Film. Doch er wurde nicht enttäuscht. «Es ist ein total anderes Gefühl, wenn man weiss, dass man im Film ist», sagt der Solothurner. «Ich würde es sofort wieder machen.»
Michel Lüthi, Statist
Auch der damals 14-jährige Michel Lüthi ist mitten in der Schneeballschlacht auf dem Zeughausplatz. In die Statistenrolle ist auch er über die Schule gerutscht. «Sie suchten damals nach Jugendlichen an der Schule, die bäuerlich aussehen», erinnert er sich. Bis heute habe er die Dokumente festgehalten, mit welchen er vor 30 Jahren über seine Rolle informiert wurde. Dort stehe auch geschrieben, dass er die Haare nicht habe schneiden dürfen oder dass es erlaubt sei, unter dem Kostüm lange Unterhosen zu tragen. «Wir mussten lange draussen stehen und die Szene x-Mal wiederholen», erinnert er sich. Der Schauspieler Dimitri habe jedes Mal seinen Text verhauen. «So konnte ich ihn immer wieder mit Schneebällen anschmeissen – das hat Spass gemacht.» Insgesamt sei es eine eindrückliche Erfahrung für den damals Jugendlichen gewesen. In Erinnerung ist ihm besonders auch eine Sau geblieben, die als tierischer Statist mitwirkte. Sie habe nicht wieder in den Anhänger gewollt. «Dann haben sie sie mit einem Plastikkessel über den Kopf reinlocken müssen», sagt er lachend.
Kristin Wirthensohn, Statistin
«Wir haben auf dem Set gespürt, dass es eine angespannte und bedrohliche Situation war», erinnert sich Kristin Wirthensohn an die Dreharbeiten vor rund 30 Jahren. Die Solothurnerin spielte damals als Statistin eine Frau aus dem Volk, die gerade Zeugin einer Erhängung auf dem Zeughausplatz in Solothurn wurde. Zu ihrem Auftritt sei durch die Regisseurin Gertrud Pinkus bei einem Treffen an den Solothurner Filmtagen gekommen. «Ich wusste, dass es ein wichtiger Film für die Frauenbewegung würde», sagt sie. Damals sei sie selber in der Frauenbewegung aktiv gewesen. Und als sie erfuhr, dass Gertrud Pinkus noch Statisten brauche, habe sie sich bei ihr gemeldet. «Die Szene hat etwas Geduld gebraucht», erinnert sie sich. «Es war eine eindrückliche Inszenierung und interessant mit so vielen Leuten zu agieren.» 1988 realisierte sie in einem Team einen eigenen Film zum Thema Vergewaltigung an Frauen. | Oil changes to support Harrybrooke
Affordable Automotive in New Milford has announced the recipient of its Giving Back Program for the month of April is Harrybrooke Park & Harden House Museum in New Milford.
For every oil change this month, the business will donate $5 to the non-profit organization.
At the end of the month, they will calculate the amount of oil change services and contact the food bank to present the pack with the check.
Affordable Automotive is owned by husband and wife, Dimitri and Rose Koulouris.
Affordable Automotive is located at 32 Executive Center Drive, New Milford. Appointments can be scheduled through their website at www.affordableautomotive.com or by calling 860-354-2266. | 1 |
Die Corona-Pandemie sorgt für leere Schulen in Deutschland. Die Kultusminister der Länder wollen sich am Dienstag auf ein Konzept für die schrittweise Öffnung der Schulen einigen. In NRW sorgt die Strategie der Landesregierung jedoch weiter für Streit.
Mainz/Berlin. Die Kultusminister der Länder wollen sich an diesem Dienstag auf ein gemeinsames Konzept zur schrittweisen weiteren Öffnung der Schulen verständigen. Das Konzept soll der Ministerpräsidentenkonferenz für die nächste Beratung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zugeleitet werden. Diese Besprechung zu weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist für Donnerstag geplant.
+++Immer aktuell: Hier geht’s zum Corona-Liveblog+++
Am Montagnachmittag hatten die Länderminister etwa zwei Stunden lang über ein „Rahmenkonzept für die Wiederaufnahme von Unterricht in den Schulen“ beraten. Der Entwurf sollte noch in einzelnen Punkten überarbeitet werden. Über den Inhalt machte die Kultusministerkonferenz (KMK) zunächst keine Angaben. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) führt zurzeit den KMK-Vorsitz. Die meisten Bundesländer planen eine weitere teilweise Schulöffnung für den 4. Mai.
NRW will alle Schüler vor den Sommerferien in die Schulen holen
NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte als Ziel genannt, alle Schüler vor den Sommerferien wieder in die Schulen zu holen – wohl in einem rollierenden System. In NRW können Abiturienten seit vergangenem Donnerstag nach beinahe sechs Wochen coronabedingter Schließungen freiwillig wieder zur Schule kommen. Für Prüflinge, die vor anderen Abschlüssen stehen, gilt Schulpflicht. Es wird unter Schutzbestimmungen wie einem Mindestabstand unterrichtet. Ab dem 4. Mai könnte es weitere Schulöffnungen geben, hatte Schulstaatssekretär Mathias Richter (FDP) im Kommunalausschuss des Landtags erklärt.
Die Landeselternschaft integrierter Schulen NRW (Leis NRW) und die Landeselternkonferenz NRW wollen am Dienstagnachmittag ihre Position zum Schulbetrieb in der Corona-Krise und zu Hygiene-Konzepten deutlich machen. „Die bisher vorgelegten Konzepte treiben Blüten und lassen viele Fragen offen“, erklärten sie vorab. Es fehle an klaren Vorgaben, an guten gemeinsam erarbeiten Konzepten und am Willen, alle schulisch relevanten Beteiligten einzubinden.
Spannungen zwischen Land NRW und Kommunen
Für diesen Freitag ist ein Spitzentreffen der Landesregierung mit den kommunalen Spitzenverbänden geplant. Neben Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) werden an der Schaltkonferenz auch der stellvertretende Ministerpräsident Joachim Stamp, Schulministerin Gebauer (beide FDP) sowie Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) teilnehmen. „Ministerpräsident Laschet ist den Gemeinden, Städten und Kreisen außerordentlich dankbar für ihren intensiven Einsatz im Umgang mit der Corona-Virus-Pandemie“, erklärte ein Sprecher.
Kritik von Laschet an der Corona-Krisenbewältigung der Kommunen hatte am Montag für viel Ärger gesorgt. Schuldzuweisungen, die Kommunen hätten sich auf eine erste Öffnung der Schulen nicht rechtzeitig vorbereitet, belasteten das Vertrauensverhältnis der Kommunen zur Landesregierung. Das betonten Städtetag NRW, Städte- und Gemeindebund (StGB) und Landkreistag NRW gemeinsam. Die öffentlich geäußerte Kritik helfe auch nicht bei der Bewältigung der Corona-Pandemie.
Laschet hatte in der TV-Talkshow „Anne Will“ am Sonntagabend angedeutet, die Kommunen in Nordrhein-Westfalen seien auf die Schulöffnung nicht ausreichend vorbereitet gewesen und hätten etwa nicht rechtzeitig Desinfektionsmittel beschafft. Derartige Kritik entbehre „jeglicher sachlicher Grundlage“, monierten die Verbände.
RND/dpa | While a violent storm battered much of Germany, a bolt of political lightning struck in Berlin. At a meeting of the governing Christian Democrats (CDU), party leader Annegret Kramp-Karrenbauer told delegates that she would no longer be running for chancellor in the 2021 general election. AKK, as she is also known, said she would also be stepping down as party leader — for, as she also announced publicly a couple of hours later, "in my opinion, the party leader and its candidate for chancellor should be one and the same person."
The announcement marks the 57-year-old's final acceptance that the ongoing power struggle within the CDU has sapped her authority. AKK was elected party leader 14 months ago as the successor to Angela Merkel. Merkel, however, stayed put in the chancellery. It was an experiment for the CDU, which had combined the two positions under one person for decades.
Watch video 02:36 AKK decision: Patrick Sensburg (CDU) speaks to DW
But that experiment has been a failure. Even though the chancellor herself ostentatiously remained above the fray, AKK was unable to muster the strength and authority embodied for so long by Merkel. On the contrary, it became increasingly clear under AKK that the CDU was deeply divided: One wing sought a return to quintessentially conservative politics, and one, like Angela Merkel, preferred to focus on the socio-liberal center ground.
Merkel's liberal bent
AKK did not last long as the woman at the head of the national CDU after being elected on December 7, 2018. At the time, she was widely seen as Merkel's choice and had beaten back two considerably more conservative challengers in a poll restricted to CDU members.
AKK has been criticized from within her own party for showing a lack of leadership
It was already clear from the internal party debate that the CDU was at a crossroads. For 18 years, Merkel had led the party, opening it up to the left and causing it to take on, in an adapted form, many ideas previously considered the realm of the Social Democrats (SPD). This strategy proved successful: Whenever the CDU applied this concept, the SPD's approval ratings fell.
But the approach had its drawbacks, too. For one, it exposed a gap to the right of the CDU, a void that the Alternative for Germany (AfD), which started out as a conservative party before moving ever further toward the extreme right, quickly filled. It also led to a conservative countermovement growing within the CDU, which, under the name of Werteunion (Union of Values), is gaining more and more traction and attention.
Read more: AfD: What you need to know about Germany's far-right party
'AKK's achievement'
In the beginning, AKK tried to harness the conservative wing — without success. One of the questions now is whether this part of the CDU will become more influential. One of the conservative figureheads is Friedrich Merz, the former Bundestag leader of the CDU and the allied Bavarian Christian Social Union (CSU). The business lawyer withdrew from active politics over 10 years ago because of differences with Angela Merkel. He made a comeback in 2018 but was — very — narrowly defeated for the CDU leadership by AKK.
Does Merz have another chance?
Another potential successor is the North Rhine-Westphalia state premier, Armin Laschet. He is considered a loyal supporter who has stood with Merkel since 2015, when she began coming under heavy fire for her asylum policies. Laschet, regarded as belonging to the liberal wing of the CDU, has so far remained silent on whether he has designs on the party leadership and candidacy for chancellor. He said the CDU and CSU would have to make a persuasive offer based on the "policy breadth of our party organizations and the regional roots of our state chapters."
Laschet, a former journalist, has been NRW's state premier since mid-2017
If Merz were to become the head, "the CDU would soon be in coalition with the AfD," said the leader of the Left party, Katja Kipping. "AKK's achievement was to maintain the firewall to the right of the conservatives and save the soul of the party," she said. Kipping forecast that the battle for the CDU leadership would also become a fight over its future policy.
This battle has already come to one head in the eastern state of Thuringia, where the candidate of the Free Democrats (FDP), Thomas Kemmerich, was elected head of government by the votes of the CDU, the FDP and AfD on Wednesday. The CDU's joining forces with the far-right AfD prompted outrage throughout Germany and was regarded as a breach of a long-standing taboo. This view was shared by many members of the CDU — but not all of them.
Read more: Why is everyone in Germany talking about Thuringia and AfD?
The CDU's firewalls
Though there is a general consensus in the west of Germany that the only option is a strict rejection of the AfD, in the former East Germany there are plenty of Christian Democrats who actively wish for political cooperation with the AfD, in whatever form that might take. On the other end of the political spectrum, there are also different views in east and west over how to deal with the Left party.
AKK has made her own position clear: "No rapprochement and no cooperation with the AfD and the Left party." The AfD "contradicts everything that we stand for in the CDU," AKK said in her press statement on Monday. But she also added: "The history and policies of the Left party are absolutely irreconcilable with key points of the CDU's principles. It is not possible for the CDU to enter into cooperation with the Left."
Will AKK be able to maintain this line? Now that she has announced her intent to step down, she is merely a temporary solution. Given her lack of authority and power hitherto, how is she supposed to do better now? She gives the impression that her fighting spirit remains: "I was party leader, I am party leader, and I will remain so for the foreseeable future."
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Der ehemalige US-Botschafter in Deutschland John Kornblum sieht Anzeichen für einen schwindenden Rückhalt in der Wählerschaft von US-Präsident Donald Trump.
"Was man sagen kann, ist, dass Trump in den letzten zwei Wochen wahrscheinlich die schwierigste Zeit seiner Amtszeit gehabt hat", sagte Kornblum dem Fernsehsender Phoenix. Es gebe eine Reihe von Problemen, mit denen der US-Präsident konfrontiert sei.
"Es geht wirtschaftlich nicht gut, die Zahl der Corona-Infizierten steigt sehr schnell und noch dazu eine Schlappe bei dieser Wahlkampfveranstaltung" in Tulsa. Er habe den Eindruck, dass Trump dort "sehr gereizt und ziemlich zerstreut" reagiert habe. Im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft sehe er gute Chancen für den Herausforderer der Demokraten, so Kornblum weiter. Joe Biden bekomme sehr viele Spenden. In den Umfragen sei er mindestens zehn Punkte voraus. Biden habe klar gemacht, dass er als Vize-Präsidentin eine Frau präsentieren werde. "Und alle erwarten, dass er eine afroamerikanische Frau wählen wird", sagte Kornblum. Der Demokrat müsse gar nicht viel tun, um die afroamerikanischen Wähler zu gewinnen. "Er braucht bloß keine Fehler zu machen". Es bleibe dennoch eine Unsicherheit bei den Demokraten bestehen. Trump sei ein "gewiefter Taktiker", der den Ruf habe, sich "aus engen Ecken rauszukämpfen. Man weiß nicht, wie er spielen wird - ob er unfair und unsauber spielen wird", so Kornblum.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH | Did Former Vice President Joe Biden just endorse President Trump?
“We cannot re-elect – we cannot win this re-election,” he told the confused crowd. “Excuse me. We can only re-elect Donald Trump.”
Here’s the video:
Trending: CNN’s Jake Tapper Gets Schooled By Surgeon General On White House Coronavirus Response
He seemed to be confused about his own name too, calling himself “an Obiden-Bama Democrat”
“I’m an Obiden-Bama Democrat!”
– @JoeBiden From his *seven minute* speech today. Amid widespread concerns about his mental fitness, Biden can’t go seven minutes without putting his foot in his mouth. He’s in no condition to beat Trump.pic.twitter.com/Vd8rJhuzeG — Samuel D. Finkelstein II (@CANCEL_SAM) March 7, 2020
The “help, mommy!” look at the end was the pitiful cherry on top. Biden’s main problem (on top of his real problems) is that he tries to “power through” his incoherence, and only winds up even more incoherent. This is nothing short of elder abuse by the people pushing him to run — monkeyfresh (@monkeyfresh1) March 8, 2020
This is cruel. I care about the humanity of a person before I do about politics. It’s mean, his family letting him be out there on the campaign when he is dealing with something mentally. Let him rest. Take it easy. Get help for what he’s going through mentally. God bless him. — Adam R Alb (@AdamRAlb) March 8, 2020
370 million people in this country, about half of which are Democrats, and THIS is the best person the Democratic Party could choose to represent them? Seriously? Trump is going to kill this guy in the debates. — Tom Nicholas (@TomNicholas529) March 7, 2020
If he doesn’t have a script to read, he falls apart. What is wrong with Democrats? The thought of @JoeBiden making any significant decision is frightening. — MountainMama66🌿 (@mountain_mama66) March 8, 2020 | 2 |
Corona-Regeln im Gefängnis: Der Lagerkoller wächst
WDR 5 Morgenecho - Westblick am Morgen. . 04:07 Min. . Verfügbar bis 27.05.2021. WDR 5. Von Jörg Sauerwein.
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben auch das Leben in den Justizvollzugsanstalten in NRW verändert. Während den Gefangenen die sozialen Kontakte fehlen, sorgt sich das Justizministerium vor Infektionen. Autor: Jörg Sauerwein
Audio Download . | Shares in NRW Holdings rose by more than 30 per cent today after the Perth-based contractor foreshadowed strong full-year earnings and brought forward its $10.7 million interim payout to next month. | 1 |
Oxycodon, der Wirkstoff des in den USA verkauften Oxycontins, ist vor gut 100 Jahren in Deutschland entwickelt worden und wird weiterhin als starkes Schmerzmittel verordnet. Hierzulande unterliegen Schmerzmittel, die nach Klassifizierung der WHO zur stärksten Stufe drei gehören, dem Betäubungsmittelgesetz.
Missbrauch: theoretisch vorstellbar, aber schnell zu entdecken
Daher dürfen sie, erklärte Carsten Telschow vom Wissenschaftlichen Institut der AOK, nur unter strengen Auflagen vom Arzt verordnet werden. Dieser müsse besondere Sorgfalt bei der Verordnung walten lassen, die Abgabe müsse lückenlos dokumentiert werden, es gebe Höchstmengen für de Verordnung beim einzelnen Patienten. Ein Missbrauch solcher Regelungen sei theoretisch vorstellbar, würde aber wegen der Auflagen sehr schnell auffallen, meinte Telschow.
Oxycondon zähle in Deutschland mit etwa 40 Millionen Tagesdosen pro Jahr nicht zu den besonders häufig verordneten Opioden. Insgesamt, so Telschow, würden im Jahr etwa 400 Millionen Tagesdosen an Opioden, also morphin-ähnlichen Wirkstoffen, verordnet. Zum Vergleich: Alle Medikamente zusammengenommen, kommt man im Jahr in Deutschland auf 600 Milliarden Tagesdosen.
Aus den Verordnungszahlen, so der Arzneimittelexperte des WIdO, lasse sich nicht ableiten, dass es in Deutschland ein umfassendes Problem mit Abhängigkeiten von Opioiden gebe. Offensichtlich setzten es die Ärzte diese Mittel verantwortungsvoll sein. Der einzelne Patient könne aber durchaus eine Abhängigkeit entwickeln. | 1 | |
Tschechien hat zusammen mit weiteren Ländern eine kritische Resolution der EU zu Trumps Friedensplan für den Nahen Osten abgelehnt. Dies berichtete die Presseagentur ČTK in Berufung auf diplomatische Quellen.
Demnach wollte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell ursprünglich eine Unterstützung aller Mitgliedsstaaten für einen Beschluss, in dem Washingtons Zweistaaten-Lösung für Israel und Palästina abgelehnt worden wäre. Da neben Tschechien auch etwa Ungarn und Österreich dies verweigerten, veröffentlichte Borrell nur eine eigene kritische Reaktion auf den Plan.
Der Plan aus Washington sieht eine Zwei-Staaten-Lösung mit Jerusalem als „ungeteilter Hauptstadt“ Israels vor. Die Palästinenser sollen demzufolge unter Bedingungen die Möglichkeit erhalten, einen eigenen Staat zu bekommen – allerdings ohne das strategisch und wirtschaftlich wichtige Jordantal im Westjordanland und ohne Ost-Jerusalem als Hauptstadt. | WORTHWHILE AUSTRO-HUNGARIAN INITIATIVE: Hungary, Austria stand against rest of EU blasting Israel. “Hungary and Austria, the sole EU states that opposed sharp criticism of Israel by High Representative for Foreign Affairs Josep Borrell this week, warned against having a double standard against Israel on Wednesday. The EU sets its foreign policy by consensus, but Borrell has repeatedly disregarded a minority of member states’ opposition in his statements threatening or condemning Israel over the possibility that it may annex settlements in the coming months.”
Flashback, related: Intifada: A European “Proxy War” Against America, Says EU Parliament Member. “It is an open secret within the European Parliament that EU aid to the Palestinian Authority has not been spent correctly. . . . The European Parliament does not intend to verify whether European taxpayers’ money could have been used to finance anti-Semitic murderous attacks. Unfortunately, this fits well with European policy in this area.” | 3 |
In den Bilanzskandal beim deutschen Finanzdienstleister Wirecard schaltet sich die EU-Kommission ein. Sie werde die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) um eine Untersuchung bitten, ob die deutsche Finanzaufsicht BaFin bei der Kontrolle von Wirecard versagt und gegebenenfalls gegen EU-Recht verstoßen habe, sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis heute.
„Wir werden die ESMA bitten zu prüfen, ob es aufsichtsrechtliche Versäumnisse gegeben hat, und wenn ja, eine mögliche Vorgehensweise festlegen“, so Dombrovskis in einem Interview mit der „Financial Times“. Es müsse geklärt werden, was schiefging. Er erwarte von der ESMA eine Antwort Mitte Juli.
Auch die Vorsitzende des Finanzausschusses im deutschen Bundestag will ein etwaiges Versagen der Aufsichtsbehörden aufklären. Der Insolvenzantrag habe dem Finanzplatz Deutschland schwer geschadet, sagte Katja Hessel (FDP) der Funke-Mediengruppe (Freitag-Ausgaben). Benötigt werde eine schnelle und lückenlose Aufklärung. „Hierbei wird im Mittelpunkt stehen, inwieweit die Aufsicht versagt hat und welche Konsequenzen dies für BaFin und BMF (Finanzministerium, Anm.) haben muss.“ | 1 | |
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen? | Aufruf von Laura Garavini, Fraktionsvorsitzende der Demokratischen Partei im Antimafia-Ausschuss des italienischen Parlaments:
Die Regierung Berlusconi ist dabei, die Demokratie in Italien auszuhöhlen. Mit einem neuen Gesetz will Berlusconi die Arbeit der Richter und Staatsanwälte behindern und Journalisten einschüchtern. Verlierer dieses Gesetz wäre die Demokratie. Gewinner wären Berlusconi selbst, gegen den derzeit wegen Korruption ermittelt wird, und die Mafia, die künftig noch schwerer zu bekämpfen ist.
In Italien sind bereits Hunderttausende Menschen gegen dieses Gesetz auf die Straße gegangen. Es ist ein wichtiges Signal, dass auch die Italiener im Ausland ihren Protest deutlich machen. Die Demokratische Partei als größte Oppositionskraft in Italien unterstützt daher mit ihrer Berliner Sektion die Kundgebung der Italiener in Berlin gegen Berlusconi am 25.Juli 2010, 19.30 Uhr, auf dem Bebelplatz.
Mit der Demonstration an dem Ort, an dem die Nazis früher Bücher verbrannt haben, wollen wir ein Zeichen setzen zur Verteidigung der Demokratie in Italien. Als Mitglied des italienischen Antimafia-Ausschusses werde ich mich an dieser Kundgebung auch persönlich beteiligen.
Berlin - Ein Bündnis italienischer Gruppierungen hat am Sonntag den 25. Juli in Berlin gegen die Politik des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi protestiert. Unter dem Motto «3.000 Kerzen für die Demokratie» wurden auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte Kerzen aufgestellt, die den Umriss Italiens darstellten.Unterstützt wurde die Aktion durch: La Fabbrica di Nichi-Berlin, No Berlusconi Berlin,La Fabbrica di Nichi-Hamburg, Circolo Culturale Sardegna, PartitoDemocratico, Sinistra Ec...ologia e Libertá, Italia dei Valori , PartiSocialiste Français, Die Linke, Grünen, SPD, VER.DICorrado Lampe, einer der Sprecher des Bündnisses vom deutsch-italienischen Kulturverein «Associazione Malaparte sagte: "In Italien ist die Pressefreiheit unter Berlusconi massiv eingeschränkt worden. Mit der Aktion wollen wir Europa darauf aufmerksam machen, dass seine Politik mehr ist als nur peinliche Folklore. Sie ist sehr gefährlich, und wenn Italien sich weiter in Richtung einer Diktatur bewegt, hat das Auswirkungen auf ganz Europa"Flyertext:...und die Sterne schauen zu“Verfassungsgemäß zu regieren ist die Hölle.”So beschreibt Silvio Berlusconi seine Staatsidee. Parlament, Staatspräsident, Verfassungsgericht und eineunabhängige Rechtssprechung bedeuten für ihn lästige Hindernisse, die seinen Marsch hin zur absolutenMacht behindern. Dabei helfen ihm eine servile Parlamentsmehrheit, die bereit ist Gesetze ad personam,freiheitsberaubende Reglements und – zumindest indirekt - die organisierte Kriminalität begünstigendeParagraphenwerke zu verabschieden.Um sein zerstörerisches Werk zu fördern, benutzt der Ministerpräsident seine tönenden Auftritte imStaatsfernsehen, das zu seinem persönlichen Wohnzimmer heruntergekommen ist. Dabei stehen ihmJournalisten ohne jegliche Berufswürde zur Seite, die bereit sind falsche Nachrichten zu verbreiten und überdie wahren zu schweigen, während die zuverlässigen Journalisten schon politischen Säuberungen zum Opfergefallen sind oder darauf warten, entfernt zu werden.Einst verbrannte man Bücher, heute werden die aufrichtigen Journalisten entfernt; es wird zum Boykottgegen die nicht linientreuen Zeitungen aufgerufen, und gleichzeitig versucht man die Verbreitungunerwünschter Nachrichten mit Knebelgesetzen zu verbieten, so wie der jüngste Gesetzentwurf der dieermittelnden Richterschaften ernsthaft einschränken würde.Unsere demokratische Kultur wird unter den Augen Europas vergewaltigt, einem Europa das zuschaut, abernicht sieht oder nicht sehen will.Auch die Zivilgesellschaft wurde von der der kulturellen Überwältigung infiziert und übernimmt häufig ohnezu Hinterfragen die entstellten Normen, die zur Normalität werden. Die Schwindler und Rücksichtslosensind in, die Ehrlichen und Toleranten sind out. Die friedliche Gegenüberstellung der Ideen ist dem Gebrüllund den persönlichen Beleidigungen gewichen. Ausgebreitet hingegen hat sich die Homophobie, die GewaltFrauen gegenüber, die zwar in ihren eklatantesten Fällen verurteilt wird, aber immer mehr Eingang in dieAlltagssprache findet. Die fremdenfeindlichen Verhaltensmuster gegenüber Immigranten nehmen zu.Immigranten, die ohnehin schon ausgebeutet, misshandelt und von absurden Ordnungsgesetzen schikaniertwerden, die sich in der Grauzone der Verletzung der Menschenrechte befinden und deren einziges Ziel darinbesteht, ihnen das Leben zu erschweren und ihre Integration zu behindern.Das landschaftliche, kulturelle und historische Erbe werden Opfer einer kurzsichtigen und wildenKommerzialisierung. Der Bereich der alternativen Energien, eigentlich vorgesehen dem Land neueökonomische Horizonte zu eröffnen, wird hingegen der Korruption und der organisierten Kriminalität mitinternationaler Beteiligung zugänglich gemacht.Während diese kulturelle Leere die Köpfe der Italiener füllt, werden die öffentlichen Schulen einerplanmäßigen Zerstörung unterzogen, die von Ministern geleitet wird, die versuchen die Privilegien derPrivatschulen auszubauen. In anderen Ländern wird in die Erziehung und Forschung investiert, da man dieZukunft im Blick hat, während in Italien Personal und die Fördermittel gekürzt werden, wodurch Lehrererniedrigt und selbst Forscher gezwungen werden, das Land zu verlassen. Und das nicht nur auswirtschaftlichen Gründen.All dies geschieht in einem Land, das sich im geografischen und kulturellen Herzen Europas befindet, daseinst für seine Humanität bekannt war, nunmehr jedoch nur noch zum Spielball einer gefährlichenmoralischen Entgleisung geworden ist.Als Europäer und Italiener, die ihre Heimat lieben, wollen wir, dass die Sterne der Europäischen Union nichtnur zugucken, aber mit jüngst erprobten und bewährten Methoden und Mitteln agieren, um durchzusetzen,dass in unserer Heimat die verpflichtenden Prinzipien, die für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Untiongelten, respektiert werden. Das ist Europa Italien schuldig, aber vor allem auch sich selbst. | 1 |
Nairobi (dpa) - In Kenia nutzen Fashion- und Möbeldesigner ihr Handwerk, um in Zeiten der Corona-Krise für ärmere Kenianer in Slums Masken herzustellen.
«Unsere Mission ist es zu versuchen, diese Masken in die Hände und auf die Gesichter von schutzbedürftigen Menschen zu kriegen», erklärt die Möbelmacherin Sara Reeves. «Je mehr Menschen Masken tragen, desto besser ist es für uns alle in Kenia.»
Seit kurzem müssen alle Menschen in Kenia in der Öffentlichkeit Masken tragen - doch die wenigsten können sich eine leisten. Vor allem in Slums in Nairobi leben die Anwohner auf engstem Raum oft mit mangelnder Hygiene und wenig finanziellen Rücklagen.
Bislang gibt es in Kenia mindestens 158 bestätigte Fälle von Covid-19 und die Sorge ist groß, dass das Gesundheitssystem und die Wirtschaft schwer unter einer weiteren Ausbreitung leiden werden.
Reeves stellt normalerweise mit ihrem Unternehmen Love Artisan in einer kleinen Werkstatt in Nairobi Möbel her, doch wegen der Corona-Krise musste sie diese schließen. Sie und ihre Mitarbeiter nutzen nun ihre Zeit, Nähmaschinen und Stofffetzen für etwas Gutes. Für jede verkaufte Maske spende sie eine, erklärt Reeves.
Bislang habe sie rund 500 produziert, 700 weitere würden diese Woche folgen. Die Masken - aus für Ostafrika typischen bunten Kitenge-Stoffen - spendet sie zunächst Händlern und Handwerkern im Umkreis ihrer Werkstatt, die oft in Slums leben, wenig Schutz gegen Covid-19 haben und bereits jetzt in wirtschaftlicher Not sind, wie Reeves erklärt.
Auch andere Designer in Kenia haben ähnliche Initiativen gestartet, etwa die Fashion-Marke Lilabare. Sie verkauft normalerweise Kleidung, produziert nun aber Masken - zehn Prozent der verkauften Masken werden nach eigenen Angaben an ärmere Menschen gespendet. | press release
For 4 days, Juliet M., a 16-year-old Kenyan, was held captive by a man and sexually assaulted. She was rescued by neighbors and is now being cared for in a safe house in Nairobi. The attacker reportedly said he kidnapped her because he needed female company to get through the government-imposed COVID-19 lockdown.
The Kenya government has adopted strict measures to counter the spread of the COVID-19 virus. But these measures, as necessary as they are, are having particular impact on women and girls, including elevating the risk of gender-based violence. Last week, the National Council on Administration of Justice reported "a significant spike in sexual offences in many parts of the country in the past two weeks." They noted that "in some cases, the perpetrators are close relatives, guardians and/or persons living with the victims." The report pledged that "the courts will consider giving directions on early hearing dates in such cases."
Violence is a daily reality for women and girls across Kenya. According to government data, 45 percent of women and girls aged 15 to 49 have experienced physical violence and 14 percent have experienced sexual violence. Many cases are not reported to authorities and few women get justice or receive medical care.
The restrictions imposed in response to the COVID-19 pandemic are likely to make it harder for survivors to report abuse and seek help and for service providers to respond efficiently. Sexual and other forms of violence against women have devastating consequences including injuries and serious physical, mental, sexual, and reproductive health problems, including sexually transmitted infections, HIV, and unplanned pregnancies.
The Kenya government should urgently protect women and girls against violence during this crisis. Its public awareness campaigns should highlight this risk and give detailed information on how victims, including those infected with COVID-19, can access services. It should treat services for women who experience violence as essential, ensure these services have the resources they need, and make alternative accommodation available when the current limited shelters are full. Violence against women and girls is a crime, and they have a right to be protected even when the government is preoccupied with a pandemic. | 1 |
Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich in der Debatte um weitere Lockerungen der massiven Einschränkungen in der Corona-Krise für verständliche Kriterien ausgesprochen.
«Je nachvollziehbarer die Regelungen sind, desto eher werden sie akzeptiert und gelebt», sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er kritisierte damit bisherige Kriterien. Spahn sagte weiter, er rechne zunächst nur mit einer begrenzten Verfügbarkeit eines Impfstoffs gegen das Coronavirus, sobald dieser vorliege. Unterdessen trat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Befürchtungen entgegen, dass in der Krise der Klimawandel von der Agenda der EU verdrängt werden könnte.
Spahn sagte: «Partys oder Volksfeste bergen ein extrem hohes Risiko. Wer dagegen mit dem nötigen Abstand zu anderen in einem Geschäft einkaufen geht oder sich beim Sport im Fitnessstudio fit hält, sollte das tun können.» Wichtig sei es, bei den nächsten Schritten mehr über allgemeine Kriterien als über Quadratmeter-Zahlen zu reden. «Wir alle spüren ja, dass es für viele schwer verständlich ist, warum Läden mit 799 Quadratmetern öffnen dürfen, Läden mit 801 aber nicht. Oder warum man um den See spazieren gehen darf, aber nicht Golf spielen kann.» Entscheidend dafür, was stattfinden oder öffnen könne, müssten vor allem Abstands- und Hygieneregeln sein.
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus gelten massive Einschränkungen im öffentlichen Leben. Kleinere und mittlere Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern dürfen inzwischen unter Auflagen zum Gesundheitsschutz aber wieder öffnen - diese Regel war massiv kritisiert worden, zudem gibt es in Ländern unterschiedliche Regeln. Restaurants, Kneipen und Hotels sind weiter dicht.
Schulen sollen ab Anfang Mai wieder schrittweise öffnen. Am Montag wollen die Kultusminister der Länder in einer Telefonkonferenz über möglichst einheitliche Vorkehrungen sprechen. Der Gesundheitsschutz habe «selbstverständlich oberste Priorität», sagte die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD). Die KMK werde die Endabstimmung eines Konzepts herbeiführen, über das Merkel und die Länderchefs beraten können.
Merkel will am 30. April erneut mit den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgeben in der Krise sprechen. Bund und Länder werden aber voraussichtlich erst am 6. Mai über weitere Lockerungen der Einschränkungen entscheiden, wie Merkel deutlich gemacht hatte. Die Auswirkungen der am Montag begonnenen Öffnung der Geschäfte könne man erst 14 Tage später abschätzen. Andere Lockerungen träten noch später in Kraft.
Bayern Ministerpräsident Markus Söder schraubte die Erwartungen an das Gespräch am 30. April ebenfalls zurück. «Ich finde es gut, sich so oft wie möglich auszutauschen. Aber ich würde diesmal nicht allzu viel erwarten. Es wäre sinnvoll, wenn wir nächsten Donnerstag ein Update machen, aber keine zusätzlichen überstürzten Aktionen einleiten», sagte der CSU-Chef in einem am Samstag veröffentlichten «Focus online»-Interview. Es brauche verlässliche Zeitachsen, sonst verunsichere man die Menschen. «Wer ständig Geduld von der Bevölkerung einfordert, sollte sie auch als politischer Verantwortlicher zeigen.»
Die Kanzlerin hatte die Länder kritisiert, die Umsetzung der ersten Öffnungsbeschlüsse wirke auf sie «in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen zu forsch». Für ihre Warnungen bekam Merkel Unterstützung aus ihrer Partei. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer teilt die Sorgen der Regierungschefin, auch die Kandidaten für den CDU-Vorsitz Norbert Röttgen und Friedrich Merz äußerten sich in diese Richtung.
Vor allem Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) treibt die Debatte um weitere Lockerungen in Zeiten der Corona-Pandemie voran. Der CDU-Vize kandidiert ebenfalls für den Parteivorsitz. Der «Welt» (Samstag) sagte Laschet zu seinem Kurs in der Corona-Krise: «Ich erlebe Kritik, auch polemische, aber auch so viel Zuspruch und Ermutigung wie noch nie in meinem politischen Leben.» Laschet warb zugleich für die Geschlossenheit der Länder und wandte sich gegen einen «Überbietungswettbewerbe egal welcher Art».
Bei den Beratungen von Bund und Ländern in der kommenden Woche soll es auch um eine schrittweise Öffnung von Kindertagesstätten gehen. Die Familienminister der Länder erarbeiten derzeit einen Fahrplan, wie Hamburgs Familiensenatorin Melanie Leonhard (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte. Sie ist bei den Planungen gemeinsam mit ihrem Amtskollegen aus Nordrhein-Westfalen federführend.
«Wenn wir nicht wollen, dass die Eltern aus Verzweiflung irgendwann wieder die Kinder durch Großeltern und andere betreuen lassen, dann müssen wir dieses Thema jetzt intensiv abwägen», sagte Leonhard. Auf ein konkretes Datum für eine Öffnung konnte und wollte sie sich dabei noch nicht festlegen.
Als zentral im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt ein Impfstoff, Forscher weltweit suchen fieberhaft danach. Spahn sagte in dem Zeitungsinterview, ein Impfstoff werde zunächst nicht milliardenfach produziert. Die Impfkommission beim Robert-Koch-Institut habe nun den Auftrag, Empfehlungen zu machen, wer zuerst geimpft werden solle. «Dazu werden sicher die Risikogruppen und das medizinische Personal gehören.» Es werde zwar so schnell keinen marktreifen Impfstoff geben, so Spahn. Die Bundesregierung müsse sich aber jetzt schon für eine verlässliche Massenherstellung einsetzen - auch in Europa.
Spahn will außerdem ein neues Versorgungskonzept für Kliniken einführen, um Behandlungskapazitäten für alle Patienten zu sichern. Demnach sollen wieder 75 Prozent des Klinikbetriebs für Nicht-Corona-Behandlungen zur Verfügung stehen und 25 Prozent weiter für Corona-Patienten frei gehalten werden.
Kanzlerin Merkel sagte in ihrem am Samstag veröffentlichten Podcast, die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands in der zweiten Jahreshälfte werde wegen der Pandemie «anders ablaufen, als wir uns das vorgenommen hatten». Klimafragen werde man «genauso auf der Tagesordnung haben wie die Gesundheitsfragen». Man müsse sehen, dass man für die «wirtschaftliche Ertüchtigung Europas» und den sozialen Zusammenhalt etwas tue, sagte die Kanzlerin, und «dass wir an die Zukunft denken - und das sind die Klima- und Umweltfragen». | This advertisement has not loaded yet, but your article continues below.
New start or continuity? Merkel party leadership race kicks off
Article content BERLIN — A former arch-rival of Angela Merkel vowed a new start for her struggling conservative party as he lined up on Tuesday against a German state premier as the latest aspiring candidates to take over her troubled Christian Democrats (CDU). The CDU plans to pick a new leader at a congress on April 25 in hope of resolving a crisis rattling its long hold on power. We apologize, but this video has failed to load.
tap here to see other videos from our team. Try refreshing your browser, or New start or continuity? Merkel party leadership race kicks off Back to video Friedrich Merz became the third official candidate after Armin Laschet, premier of Germany’s most populous state North Rhine-Westphalia, joined the race with the support of Health Minister Jens Spahn, who had been expected to run himself.
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Article content Last week Norbert Roettgen, head of parliament’s foreign affairs committee, unexpectedly threw his hat into the ring. The CDU succession debate was triggered two weeks ago when leader Annegret Kramp-Karrenbauer announced she would no longer seek to succeed her mentor Merkel after an outcry over a regional party branch flirting with the far-right. “We have today the alternatives of continuity and a new start,” said the pro-business Merz, 64, who lost out to Kramp-Karrenbauer in a 2018 leadership vote. Laschet is widely seen as the continuity candidate but by teaming up with Spahn, a fierce critic of Merkel’s 2015 open-door migrant policy, he may appeal to some on the CDU’s right wing. “The CDU is bigger than either one of us, this is about the future of our country and the CDU,” said Spahn, adding it was time to build bridges after past differences with Laschet.
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Article content Merz quickly took aim at his rivals for ganging up on him. “It’s not for me to rate the pair, but in real life perhaps one would talk about the formation of a cartel that weakens competition – but it is all right and legitimate that they are doing that,” he told reporters. WORKING WITH MERKEL Pledging to focus more on education and digitalisation, Merz also made tackling right-wing radicalism a priority. Merkel, 65, chancellor of Europe’s biggest economy for almost 15 years, has said she will not run again in the next federal election, due by Oct. 2021. It is unclear if she will be able to remain chancellor with a new party leader although Kramp-Karrenbauer has said the CDU expects the new chair to work alongside the chancellor.
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Article content Laschet said Merkel’s government, which governs in coalition with the Social Democrats (SPD), was elected until the end of the term in autumn 2021 and there would be no cabinet reshuffle now. “We are focusing on the time after 2021 in terms of new ideas,” he said, adding that the decision on who will run as chancellor for the conservative bloc also depends on the CDU’s sister party in Bavaria. They may prefer to have their own leader, Markus Soeder, as the chancellor candidate. Merz was vaguer about working with Merkel, saying they would come to an understanding. However, Merkel, a strong critic of Merkel’s centrist tenure who attracts support from the CDU’s right wing, said he didn’t want to turn back the clock on the last 15 years. “Germany is in a good position despite all the problems. But we need some corrections,” he said. (Additional reporting by Andreas Rinke, Michelle Martin and Paul Carrel Writing by Madeline Chambers Editing by Michelle Martin and Mark Heinrich)
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Mehr Staatsanleihen : Japans Zentralbank lockert Geldpolitik weiter
Menschen gehen mit Gesichtsmasken am Gebäude des Hauptsitzes der „Bank of Japan“ (BoJ) in Tokio vorbei. Foto: Shinji Kita/Kyodo News/AP/dpa
Tokio Japans Wirtschaft macht schwere Zeiten durch. Erst versetzte eine Erhöhung der Mehrwertsteuer der Konjunktur einen Dämpfer, jetzt kommt noch die Coronakrise hinzu. Und wieder muss die Zentralbank ran.
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Die japanische Notenbank ergreift weitere Schritte gegen die wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Coronavirus-Krise.
Damit sollen die Finanzmärkte beruhigt werden und weitere Liquidität zur Verfügung gestellt werden. Wie die Bank of Japan (BoJ) an diesem Montag mitteilte, sollen unter anderem mehr Staatsanleihen und Unternehmenspapiere gekauft werden. Zudem will die BoJ nicht mehr an ihrer Zielmarke für die Geldmengensteigerung um jährlich 80 Billionen Yen (rund 700 Milliarden Euro) festhalten. In Marktkreisen war eine weitere Lockerung der geldpolitischen Zügel erwartet worden, nachdem die BoJ bereits im März weitere Schritte ergriffen hatte.
Ökonomen befürchten, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt in Folge einer umstrittenen Anhebung der Verbrauchssteuer im vergangenen Jahr sowie der Folgen der Coronakrise in eine Rezession gerutscht ist. „Japans Wirtschaft wird wahrscheinlich bis auf weiteres in einer ernsten Lage verbleiben“, befand die BoJ und verwies auf die Folgen des Coronavirus im In- und Ausland. Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft zu dämpfen, hatte die Regierung kürzlich das größte Konjunkturpaket aller Zeiten im Volumen von 108 Billionen Yen (916 Milliarden Euro) abgesegnet. Zugleich verhängte der Staat den Notstand über das ganze Land, auch wenn das keine Ausgangssperren wie in Europa bedeutet.
Japans Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Schlussquartal 2019 auf das Jahr hochgerechnet um 7,1 Prozent gesunken, so stark wie seit dem Quartal April bis Juni 2014 nicht mehr. Grund war vor allem eine Erhöhung der Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr. Nun kommt noch die Corona-Krise hinzu. Daher fürchten Analysten in Tokio, dass Japan wieder in eine Rezession abgerutscht ist. Von einer Rezession spricht man, wenn die Wirtschaftsleistung zwei Quartale in Folge zurückgeht. | The following is the gist of additional monetary easing steps announced Monday by the Bank of Japan to address the economic impact of the coronavirus outbreak.
The BOJ :
-- doubled its target for annual purchases of exchange-traded funds to 12 trillion yen to support Tokyo stocks.
-- kept interest rates unchanged.
-- pledged to provide ample yen liquidity to banks through its asset purchase program to help companies raise funds.
-- will cooperate with other major central banks to supply dollar funds at lower costs and for longer maturities.
-- downgraded its assessment of Japan's economy, warning it "has been weak recently" due mainly to the outbreak.
==Kyodo | 2 |
Wien will direkt nach Ostern Anti-Corona-Maßnahmen lockern
Seit 16. März läuft Österreich auf Minimalbetrieb - und konnte die Verbreitung des Coronavirus damit deutlich eindämmen. Der Lohn für die Anstrengungen soll in einem ersten Schritt nach Ostern folgen.
Wien (dpa) - Nach Ostern soll in Österreich in der Corona-Krise der langsame Weg zurück in Richtung Normalität beginnen. Ziel sei es, dass ab dem 14. April kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen, teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in Wien mit.
Ab 1. Mai sollen dann alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure wieder öffnen dürfen. Hotels und die Gastronomie sollen frühestens Mitte Mai folgen.
Die Ausgangsbeschränkungen werden allerdings bis Ende April verlängert, die Schulen bleiben bis Mitte Mai zu. Veranstaltungen sollen bis Ende Juni nicht stattfinden. Zudem wird das Tragen eines Mundschutz künftig nicht nur in Supermärkten und Drogerien zur Pflicht.
„Die schnelle und restriktive Reaktion gibt uns jetzt auch die Möglichkeit, schneller wieder aus dieser Krise herauszukommen“, sagte Kurz. „Allerdings nur, wenn wir weiter alle konsequent die Maßnahmen einhalten und so gut zusammenstehen, wie wir das bisher gemacht haben.“
Vor allem mit Blick auf das Osterfest bat Kurz die Menschen darum, weiter soziale Kontakte zu meiden und voneinander Abstand zu halten. Er fügte hinzu: „Bleiben sie zusammen mit den Menschen, mit denen sie gemeinsam wohnen.“
Österreich ist damit eines der ersten europäischen Länder, das im Kampf gegen das Coronavirus seine Maßnahmen schon direkt nach Ostern wieder etwas lockern will. Auch in Dänemark hat Regierungschefin Mette Frederiksen angekündigt, das Land wahrscheinlich nach Ostern schrittweise wieder öffnen zu wollen. Einen genauen Plan hat sie aber noch nicht vorgelegt. In Tschechien wird aktuell über kleinere Ausnahmeregelungen für den Handel diskutiert, das Minderheitskabinett ist in dieser Frage aber heftig zerstritten.
Österreich läuft seit dem 16. März auf Minimalbetrieb: Mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften und Drogerien ist der Einzelhandel geschlossen, sämtliche Lokale und Restaurants sind ebenfalls zu. Außerdem gelten Ausgangsbeschränkungen, das Zusammenstehen in Gruppen ist nicht erlaubt.
Im besonders betroffenen Bundesland Tirol gilt, mit kleinen Ausnahmen, bis Dienstag eine Quarantäne für alle 279 Gemeinden. Die Menschen durften dort seit 18. März ihren Wohnort nur mit triftigem Grund verlassen. Eigentlich sollte die Vollquarantäne bis Ostermontag gelten, am Dienstag verkündete die Landesregierung aber die frühzeitige Lockerung. Auch im Bundesland Salzburg stehen Gemeinden unter Quarantäne, darunter etwa das bei Wintersportlern beliebte Saalbach-Hinterglemm.
Zuletzt wurde deutlich, dass diese Maßnahmen offensichtlich wirken: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 steigt seit mehreren Tagen nur noch langsam an, die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen stagniert. Mit Stand Montag, 8.00 Uhr, gab es in Österreich 12.008 bestätigte Infektionen - das entspricht rund 136 Fällen pro 100.000 Einwohnern.
Die tägliche Steigerungsrate bei den Neuinfektionen lag zuletzt bei rund zwei Prozent - im Vergleich zu 20 Prozent und mehr zu Beginn der Maßnahmen Mitte März. Seit Samstag steigt zudem die Zahl der Genesenen schneller als die der neu bestätigten Fälle. Weniger als 3 aus 100.000 Menschen infizieren sich in Österreich derzeit pro Tag neu mit Sars-CoV-2.
Aktuelle Corona-Zahlen Österreich | As Austria’s COVID-19 infection rate climbed to 6,398 on Thursday afternoon (26 March) with 49 deaths, authorities decided to prolong the curfew until 13 April in Tyrol, the city, in which political negligence led to a massive spread of the virus.
On top of that, the public prosecutor opened investigations against Tyrolean politicians on “suspicion of negligent endangerment of humans through transmittable diseases”.
For Austria, 13 April is an important date: Last week, the government prolonged its restrictive measures until Easter Monday.
However, looking at the numbers, observers have started to question how far public life could return to normal by then. Chancellor Sebastian Kurz (ÖVP) himself has started to prepare the public for a further extension, saying in a press conference that Easter Monday will bring “a phase which will look more like what we have today than in a normal situation”. (Philipp Grüll | EURACTIV.de) | 3 |
Deutschlands Außenminister Heiko Maas hat in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York den Staaten, die trotz eines UN-Embargos Waffen nach Libyen schicken, mit Konsequenzen gedroht.
„Niemand kann darauf setzen, dass er unerkannt davon kommt“, sagte Maas.
„Und niemand kann darauf hoffen, dass solche Verstöße, die nachgewiesenermaßen dann stattfinden und auch zugeordnet werden können, ohne Konsequenzen bleiben.“
Wie Maas weiter betonte, müsste über die Art der Konsequenzen dann in der Europäischen Union gesprochen werden. „Dafür gibt es einen Instrumentenkasten“, setzte er fort. Konkretes teilte Maas nicht mit.
Libyen-Konferenz in Berlin
Am 19. Januar fand in Berlin eine Libyen-Konferenz statt, an der 16 Staaten und Organisationen, darunter auch Russland, die USA, die Türkei, Ägypten sowie Vertreter der EU und der Uno beteiligt waren. Vereinbart wurde, internationale Anstrengungen zur Überwachung des bereits seit 2011 bestehenden UN-Waffenembargos für Libyen zu verstärken. Zunächst soll eine geplante EU-Überwachungsmission dafür sorgen, dass der Druck auf die Waffenlieferanten erhöht werde.
Gefordert wird eine umfassende Demobilisierung und Entwaffnung der Milizen in dem Bürgerkriegsland. Verletzungen eines Waffenstillstandes sollen sanktioniert werden. Nach der Konferenz war auch eine Debatte aufgekommen, ob die Bundeswehr helfen sollte, einen Waffenstillstand zu überwachen.
Libyen nach Gaddafis Sturz
Nach dem Sturz und der Ermordung des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi 2011 hörte Libyen faktisch auf, als ein einheitlicher Staat zu existieren. Aktuell besteht Doppelherrschaft im Lande. Im Osten sitzt das vom Volk gewählte Parlament, und im Westen, in der Hauptstadt Tripolis, herrscht die mit Unterstützung der Uno und der EU gebildete Nationale Einheitsregierung von Fajis al-Sarradsch. Die Behörden des Ostteils des Landes agieren unabhängig von Tripolis und kooperieren mit der Libyschen Nationalarmee von Marschall Chalifa Haftar.
Maas reiste am Mittwoch zu einem zweitägigen Besuch nach New Yorku, um an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Atomwaffensperrvertrag teilzunehmen.
ns/tm/dpa | MOSCOW (Sputnik) - A conference on Libyan settlement was held on Sunday in Berlin, with representatives of Russia, the United States, Turkey, Egypt, the European Union, the United Nations and other countries invited to attend.
It was Libyan National Army (LNA) commander Field Marshal Khalifa Haftar who refused to sign the agreement on a ceasefire in Libya, a diplomatic source in Moscow stated on Monday.
"In Berlin, it was Haftar who refused to sign the ceasefire agreement," the source said. “He behaved in a strange way: turned off the phone, didn’t get in touch, and left without warning anyone," he said.
Meanwhile, German Foreign Minister Heiko Maas said on Monday that the next conference on the Libyan crisis settlement is scheduled for early February and will take place on the level of foreign ministers.
"[On Sunday], we decided to hold a follow-up conference in Berlin at the level of the foreign ministers in early February”, Maas told reporters.
The Berlin conference was held after the intra-Libyan talks in Moscow with the participation of representatives of Russia and Turkey. Field Marshal Khalifa Haftar, the commander of the Libyan National Army (LNA), which controls the country's east, then left Moscow without signing a ceasefire agreement with the Government of National Accord (GNA), based in Tripoli and led by Fayez Sarraj. Haftar and Sarraj attended the Berlin conference, but there were no direct negotiations between them there. | 3 |
Unsichere Aussichten: An der Börse sind die Kurse nach dem Corona-Crash wieder gestiegen - mehr und mehr Experten sehen das kritisch.
Nicht wenige wundern sich seit Wochen über die Entwicklung der Aktienkurse: Nach dem massiven Crash im März haben sich die Kurse an wichtigen Börsen in Europa und den USA wieder stark erholt. Inzwischen pendeln Indizes wie der deutsche Dax Börsen-Chart zeigen oder der S&P 500 in den USA seit Wochen um ein Niveau, das angesichts der weiter herrschenden Corona-Krise mit ihren noch immer nicht vollständig absehbaren wirtschaftlichen Folgen ziemlich hoch erscheint.
Die Erklärung ist einfach: An der Börse herrschte bislang der Optimismus, dass der Wirtschaftseinbruch, der durch die Corona-Krise hervorgerufen wird, lediglich von kurzer Dauer sein wird. Das heißt: Investoren rechneten mehrheitlich offenbar mit einem sogenannten V-förmigen Verkauf der Wirtschaftsentwicklung - ein kurzer starker Einbruch, gefolgt von einem schnellen Comeback.
Daran kommen nun aber immer stärkere Zweifel auf. Das zeigte sich beispielsweise am Mittwoch, als Jerome Powell, der Chef der US-Notenbank Fed, seine Sicht auf die US-Wirtschaft publik machte. Powells Ausblick hat offenbar mit einer V-förmigen Konjunkturdelle nicht viel zu tun. Der Notenbanker warnte vielmehr vor einer langwierigen Wirtschaftsschwäche in den Vereinigten Staaten. Er sehe die weltgrößte Volkswirtschaft vor einer "längeren Periode" schwachen Wachstums, sagte er.
Die Kursverluste, die daraufhin am Mittwoch an der Wall Street zu verzeichnen waren, zeigen: Damit hatten Investoren nicht gerechnet. So verlor der US-Standardwerteindex Dow Jones Börsen-Chart zeigen insgesamt 2 Prozent auf 23.300 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Börsen-Chart zeigen und der breit gefasste S&P 500 büßten jeweils 1,7 Prozent ein. Auch am deutschen Aktienmarkt geht es am Donnerstag abwärts.
"Die Wortwahl 'signifikantes Abwärtsrisiko' ist sehr, sehr negativ", sagte Kenny Polcari, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwalters Slatestone. Daher rechne er mit weiteren Kursverlusten, da die Anleger diese Aussagen erst einmal verdauen müssten.
Powell ist mit seinem Pessimismus durchaus nicht alleine - auch unter Wall-Street-Größen macht sich diese Ansicht allmählich breit. Prominente Investoren, die bislang zum Teil dezidiert optimistisch auf die Aktienmärkte geblickt haben, wechseln plötzlich das Lager in Richtung Zurückhaltung.
Die Investoren Stan Druckenmiller und David Tepper etwa drücken es besonders drastisch aus. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, sagte Druckenmiller am Dienstag auf einer Veranstaltung in New York, er halte die V-förmige Entwicklung für "Fantasie". Der 66-jährige habe noch nie eine Zeit erlebt, in der das Aktienrisiko die damit verbundenen Chancen so stark überwogen hätte, wie zurzeit.
David Tepper sagte dem Bericht zufolge, abgesehen von 1999, als die Dot-Com-Bubble an den Börsen aufgeblasen wurde, habe er Aktien noch nie so überbewertet gesehen wie gegenwärtig.
Zuvor hatte beispielsweise auch schon Milliardär und Investmentlegende Leon Cooperman vor den Folgen der Corona-Krise und der staatlichen Maßnahmen gewarnt. Der S&P 500 etwa, so Coopermann, könne durchaus wieder um mehr als 20 Prozent zurückfallen.
Pessimistisch äußert sich auch Jean-Marie Mercadal, Chefinvestor von OFI Asset Management. "Wir glauben nicht an die Signale des Marktes und bleiben für die nahe Zukunft eher vorsichtig", schreibt er in einer Einschätzung mit Blick auf die jüngsten Kurserholungen. "Wir gehen davon aus, dass wir nur sehr langsam aus dieser Krise herauskommen werden." Die Märkte, so Mercadal, dürften in den kommenden Wochen unbeständig sein und sich "phasenweise konsolidieren". Auch er spricht von einem möglichen Kursrückgang an der US-Börse um etwa 20 Prozent.
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Und es sind keineswegs ausschließlich die Börsenprofis, die skeptisch in die Zukunft blicken. Milliardär Mark Cuban etwa, US-Unternehmer und Besitzer des Dirk-Nowitzki-Ex-Basketball-Clubs Dallas Mavericks, ist Mitglied einer Beratergruppe, die US-Präsident Donald Trump zur Wiedereröffnung der Wirtschaft eingesetzt hat. Er stimme Druckenmiller zu, sagte Cuban lauf Bloomberg. "Aktien sind überbewertet und das Risiko ist nicht angemessen, bis es einen Plan der Regierung zum Umgang mit Corona gebe.
Gut möglich also, dass sich die Börse tatsächlich zu früh gefreut hat: Dann waren die Kursgewinne der vergangenen Wochen nicht gerechtfertigt - und es könnte in nächster Zeit wieder kräftig abwärts gehen.
mit Material von Reuters | "I don't think this is an interest rate story right now," Bullard said. "Everyone understands that rates are going to stay where they are for quite awhile."
The Fed lowered rates to zero in March, and most Wall Street forecasters expect them to remain there for years.
When rates are negative, lenders pay interest to borrowers instead of vice versa. Central banks in Europe and Japan have moved their benchmark rates below zero in an attempt to stimulate lending, but research is mixed on whether the tactic works.
In Tuesday's webinar, Bullard also predicted that the U.S. economy will recover in the second half of this year from the shock caused by coronavirus-related shutdowns.
Bullard repeated his call for a "risk-based" reopening of the economy, saying the U.S. faces dire consequences if widespread business closures last for more than three or four months.
"After that you can't continue the shutdown policy because too many other things will start to happen," he said. "You'll get business failures on a large scale and if you go too long you'll go into depression."
A message from David Nicklaus Want to stay smart about what's happening in St. Louis? Make a modest investment in a Post-Dispatch subscription and I'll tell you how developments around the world affect local businesses big and small. Subscribe today: Just $1 a month
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Der Einsatz am Montag sei gesetzwidrig gewesen, da die Demonstranten sich friedlich verhalten hätten, argumentieren die Bürgerrechtsorganisation ACLU und andere Gruppen in ihrer am Donnerstag eingereichten Klage. Die Klage richtete sich auch gegen Justizminister Bill Barr und Verteidigungsminister Mark Esper.
Nach dem massiven Polizeieinsatz war Trump zu Fuss zu einer Kirche nahe seines Amtssitzes gegangen. Die St.-Johns-Kirche war am Tag davor bei den Protesten gegen Rassismus und exzessive Polizeigewalt durch ein Feuer beschädigt und mit Graffiti beschmiert worden. Der Präsident liess sich vor dem Gotteshaus mit der Bibel in der erhobenen Hand fotografieren.
Trump habe eine "kriminelle Attacke" auf Demonstranten geführt, erklärte der ACLU-Vertreter Scott Michelman. Durch dieses Vorgehen würden "die Fundamente der Verfassungsordnung der Nation erschüttert".
Der Polizeieinsatz beim Weissen Haus hat in den USA viel Kritik ausgelöst. Trumps designierter Herausforderer bei der Wahl im November, Joe Biden, reagierte empört darauf, dass Trump "für einen Fototermin" Tränengas und Gummigeschosse auf Demonstranten habe feuern lassen. Justizminister Barr verteidigte jedoch am Donnerstag den Polizeieinsatz. Dieser habe nichts damit zu tun gehabt, dass Trump sich danach zu Fuss zu der Kirche begeben hatte, beteuerte er.
In den USA finden seit vergangener Woche landesweite Anti-Rassismus-Proteste statt. Sie waren durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis ausgelöst worden. Im Zuge der Proteste kam es immer wieder zu Ausschreitungen. | Via the Washington Post:
Seeking to console a nation riven by nights of violence with a promise to heal its racial wounds, former vice president Joe Biden on Tuesday will bluntly criticize President Trump’s decision a night earlier to clear protesters from a Washington street so he could pose with a Bible in front of St. John’s Episcopal Church, according to speech excerpts released in advance.
“When peaceful protesters are dispersed by the order of the President from the doorstep of the people’s house, the White House — using tear gas and flash grenades — in order to stage a photo op at a noble church, we can be forgiven for believing that the president is more interested in power than in principle,” the presumptive Democratic presidential nominee plans to say, according to the excerpts released by his campaign.
“More interested in serving the passions of his base than the needs of the people in his care,” he plans to add. “For that’s what the presidency is: a duty of care — to all of us, not just our voters, not just our donors, but all of us.”
The remarks will be delivered at Philadelphia’s City Hall. Philadelphia was also where Barack Obama delivered a heralded speech on race relations more than 12 years ago, titled “A More Perfect Union.”
Part of the Biden speech will speak to the nation’s concerns over police brutality, with plans to use the words of George Floyd — “I can’t breathe” — as a mantra. Floyd, an unarmed black man, died after a police officer knelt on his neck in Minneapolis. | 1 |
Christian Mang/REUTERS Auseinandersetzung zwischen »Coronarebellen« und Polizeibeamten auf dem Berliner Alexanderplatz
Quer durch Deutschland ist am Wochenende gegen die Beschränkungen im Zuge der Coronakrise demonstriert worden – wobei zahlreiche Teilnehmer die Auflagen missachteten und den Mindestabstand von 1,5 bis zwei Metern nicht einhielten. Auf dem Alexanderplatz in Berlin kam es nach Polizeiangaben zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Einsatzkräften. Rund 1.200 Personen hatten sich demnach zu der nicht angemeldeten Demonstration versammelt. Mehrere Teilnehmer skandierten Parolen wie »Wir sind das Volk« oder »Freiheit, Freiheit«. Ein im Internet kursierendes Video zeigt Hendrik Sodenkamp, einen der Initiatoren der Berliner »Hygienedemos«, der sich auf dem Platz, zunehmend verzweifelt, über die Beteiligung von extremen Rechten beschwert – und damit bei anderen Teilnehmern auf Unverständnis stößt: »Ich habe einfach nichts mit Nazis gemein«, sagt er und bekommt zu hören: »Wir sind alle ein Volk«, und: »Dann geh doch weg hier.« Laut Polizei kam es auch zu Flaschenwürfen und Angriffen auf Beamte. 86 Personen wurden vorübergehend festgenommen.
In München versammelten sich nach Polizeiangaben rund 3.000 Menschen am zentralen Marienplatz, um gegen die Coronaauflagen zu demonstrieren. Da die Menschenmenge deutlich größer gewesen sei als die angemeldeten 80 Teilnehmer, sei die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich gewesen, teilte die Polizei via Twitter mit. Aufforderungen zur Auflösung kamen die Demonstranten jedoch nicht nach, der Einsatzleiter entschied sich dennoch gegen eine Räumung.
In München und Stuttgart fanden ebenfalls Großkundgebungen statt. Der Thüringer FDP-Chef Thomas Kemmerich nahm an einer Protestveranstaltung in Gera teil, an der sich nach Angaben des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) auch AfD-Vertreter beteiligten. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) schrieb zu einem Foto, das Kemmerich in dem Protestzug zeigt: »Abstand halten oder Mundnasenschutzbedeckung? – Fehlanzeige! Vorbildfunktion? – Fehlanzeige!« (AFP/dpa/jW) | BERLIN: The small state of Thuringia broke a German political taboo on Wednesday after a candidate for the regional premiership was heaved into office with help from the far-right for the first time, sending shockwaves to Berlin.
Chancellor Angela Merkel’s centre-right CDU party immediately called for fresh regional elections as a way out of the crisis, a call echoed by other mainstream parties.
Thomas Kemmerich, a politician from the economically liberal Free Democratic Party (FDP), was elected as state premier after lawmakers from the far-right AfD gave him their backing.
As a result, Kemmerich beat incumbent Bodo Ramelow of the Left party 45 to 44.
“This is the first time in the history of modern Germany that a state premier has been elected with AfD votes,” political scientist Andre Brodocz told broadcaster MDR.
While the ballot was secret, Kemmerich must have also had support from CDU MPs, as well as his FDP stablemates.
Media were quick to describe the event as a “political earthquake”, as mainstream parties had so far refused to countenance working with anti-immigration, anti-minority and anti-EU AfD at any level. — AFP
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Bundeskanzlerin Angela Merkel soll Medienberichten zufolge in einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums lautstark klargemacht haben, wie unzufrieden sie sei, dass die Botschaft vorsichtiger Lockerungen in einigen Ländern zu „Öffnungsdiskussionsorgien“ geführt habe.
In ihrem jüngsten Presseauftritt im Kanzleramt kurz darauf wurde sie auf die Wortneuschöpfung angesprochen. Sie hat sie nicht wiederholt und nicht direkt kommentiert, aber auch nicht dementiert. Also ist das Wort wohl so gefallen.
Sie sagte in die Kameras, „wir“ (ausnahmsweise definierte sie auch dieses wir als „jede Bürgerin und jeder Bürger“) dürften „keine Sekunde leichtsinnig werden, keine Sekunde uns in Sicherheit wiegen“. Da habe sie sich in der Präsidiumssitzung „mahnend eingelassen“.
Das Wort hat das Zeug dazu, in die Geschichte des Merkelschen Sprechens einzugehen. Zusammen mit „alternativlos“ und „wir schaffen das“. Das Wort mag ihr, der Meisterin der holprigen Rede, so durchgerutscht sein. Aber die Kombination von „Diskussion“, einem zentralen Begriff und Wert in der offenen Gesellschaft, mit der laut Wikipedia „Bezeichnung für gemeinschaftliche Handlungen gebraucht, mit denen bewusst gegen die Sitten verstoßen wird“, ist schon bezeichnend. Man könnte auch meinen: verräterisch. Die Kanzlerin hält Diskussion also offenbar zumindest potentiell für eine unanständige Ausschweifung.
Wäre dieser Neologismus nicht aus dem Mund dieser Bundeskanzlerin, sondern etwa eines AfD-Politikers oder Donald Trumps oder Viktor Orbáns gekommen, könnte man wohl davon ausgehen, dass dies als empörende „Entgleisung“ oder gar als Offenbarung undemokratischer, autoritärer Haltung kritisiert würde. So etwas hat Merkel von der deutschen Gegenwartspublizistik kaum zu befürchten.
Die Welt berichtete außerdem noch, Merkel finde, „die Diskussion über Lockerungen sei nicht hilfreich“. Nicht hilfreich. Auch wenn das kein direktes Zitat gewesen sein mag, so erinnert es doch an einen vergangenen Fall, als Merkel schon einmal klarstellte, dass sie keine Kontroverse wünsche: Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ hatte sie seinerzeit 2010 „nicht hilfreich“ genannt, obwohl sie selbst zugeben musste, dass sie es gar nicht gelesen habe.
Auch diesmal kann man wohl davon ausgehen, dass ihr die genauen Sachverhalte, um die es in jenen „Diskussionsorgien“ in den CDU-geführten Landesregierungen und vor allem im wirtschaftsnahen Flügel ihrer Partei ging, womöglich weniger wichtig sind als die Tatsache, dass da überhaupt allzu viel diskutiert wird, ohne sie vorher zu fragen, was dabei herauskommen soll.
Merkel dosiert ihre Kommunikationsenergie sehr sparsam und ökonomisch. Wenn man von ihr lange nichts hört, kann man davon ausgehen, dass sie sicher im Sattel sitzt und sachpolitische Ergebnisse ihr wurscht sind, weil sie ihre Position nicht gefährden. Machtworte wie gegen diese „Diskussionsorgien“ – oder zuletzt die „unverzeihliche“ Ministerpräsidentenwahl in Erfurt – haben immer einen ähnlichen Zweck wie das Knurren des Alphatiers im Rudel an der erlegten Beute: Wagt es nicht, mir in die Quere zu kommen, ich fresse zuerst.
Nun wissen also alle in der CDU mal wieder, wer die Chefin ist. Armin Laschet zum Beispiel, der versucht, sich vorsichtig als Lockerungspolitiker zu positionieren. Diese Kanzlerin jedenfalls offenbart uns in dieser Krise, dass sie ganz und gar nicht vorhat, sehr bald von der Macht zu lassen. Nachdem sie 2015ff der Welt „ein freundliche Gesicht“ zeigte, will sie nun den Deutschen zeigen, dass sie, „weiter die Kraft zu harten und strengen Maßnahmen“ aufbringt. | BERLIN (Reuters) - Germany's Annegret Kramp-Karrenbauer will meet contenders to replace her as Christian Democrat (CDU) leader next week, she told Reuters on Wednesday, forging ahead with the succession process after senior party figures pressed for a swift decision.
Kramp-Karrenbauer gave up her ambitions of succeeding Chancellor Angela Merkel, her mentor, on Monday - a move that raised questions over the future of the conservatives' coalition with the centre-left Social Democrats (SPD).
The CDU must now embark on finding a new leader and chancellor candidate for the next federal election, due by October 2021, to avoid leaving the world's fourth biggest economy and the European Union's leading power in a state of political limbo.
On Monday, Kramp-Karrenbauer said she would organise a process to fill both the party chief and chancellor candidate roles in the summer. But senior CDU party members, fearing a vacuum, have since pressed her to accelerate that timetable.
"We will start the personnel selection process next week. I have invited those whose names are currently circulating for one-on-one interviews," Kramp-Karrenbauer said in a television interview.
"At the moment, there are three names circulating in public. Whether more come forward, and what gender they are, we will see," she said.
Kramp-Karrenbauer's erstwhile rivals for the party leadership - Friedrich Merz and Jens Spahn - and Armin Laschet, premier of Germany's most populous state and a Merkel ally, have been widely discussed in German media as the most likely contenders.
A source close to Merz said on Wednesday he planned to seek the party leadership.
Both Merz and Spahn are clearly to the right of the centrist, consensus-seeking Merkel and, if one of them wins and seeks to sharpen the CDU's profile before the next election, he might put pressure on her to step aside early.
That thought prompted the Social Democrats on Wednesday to say they could quit as junior coalition partner if Merkel is forced out as chancellor.
"PARTY OF THE MIDDLE"
Kramp-Karrenbauer pointedly said that "the CDU has always been a party of the middle ... As long as I can make a contribution to the CDU, I will fight for this course".
A decision on the succession could come before the summer recess. "I brought up the summer break in the executive committee," Kramp-Karrenbauer she said, adding that the speed of the process depended partly on talks with the contenders next week.
Resolving the succession issue by the summer would allow the government to take up its presidency of the European Union in the second half of the year without the leadership question hanging over it.
Arguing that Europe needed a "capable and stable Germany", Kramp-Karrenbauer said Merkel and her government were pushing on with preparations for Germany's six-month presidency of the EU, starting in July.
"We are now making a decision that is important for the CDU," Kramp-Karrenbauer said, stressing that she believed the party chair and chancellor candidate should be the same person. "Whatever the SPD takes from that is its business."
Kramp-Karrenbauer succeeded Merkel as leader of their CDU in December 2018, but struggled to stamp her mark on the party.
A series of gaffes eroded her authority, and her inability last week to impose discipline on the CDU in the eastern state of Thuringia - where the regional party sided with the far-right Alternative for Germany to elect a state leader - dealt a final blow to her credibility.
(Reporting by Andreas Rinke and Paul Carrel; Editing by Madeline Chambers and Kevin Liffey) | 1 |
Vulkane Vulkan Taal bleibt gefährlich Rund um den Vulkan auf den Philippinen herrscht weiter Alarmstimmung. Das beliebte Touristenziel kann jederzeit ausbrechen.
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Mail an die Redaktion Etwa 45.000 Menschen haben sich bereits in Sicherheit gebracht. Der Vulkan spuckt weiter Asche. Foto: Aaron Favila/AP/dpa
Manila.Auf den Philippinen haben die Behörden die Menschen davor gewarnt, in ihre Häuser in der Nähe des gefährlich aktiven Vulkans Taal südlich von Manila zurückzukehren. Der Vulkan spuckte auch am Dienstag Lava und Asche.
Es gilt weiter die Warnstufe vier von fünf. Das seismologische Institut Phivolcs hatte erklärt, innerhalb von Stunden oder Tagen sei ein „gefährlicher, explosiver Ausbruch“ möglich.
Um die 45000 Menschen hatten sich in Sicherheit gebracht. Innerhalb eines Radius von 14 Kilometern um den Vulkan leben aber nach UN-Schätzungen fast 460000 Menschen.
Die Zone darf nicht betreten werden
Phivolcs-Chef Renato Solidum warnte davor, diese Zone zu betreten. Bedrohlich könnte eine Mischung aus heißer Asche, Lava und Gas werden, wenn diese vom Krater aus über den dortigen See über die Städte rollt. „Die Bewohner dürfen noch nicht zurückkehren, die Gefahr ist immer noch da“, sagte Solidum. Auch Erdrutsche sind demnach möglich.
Seit Sonntag wurden laut Philvolcs mehr als 200 vulkanische Beben registriert. Der Taal liegt auf der philippinischen Hauptinsel Luzon etwa 66 Kilometer südlich von Manila in der Provinz Batangas. Er ist ein beliebtes Ziel von Touristen, vor allem wegen des im Vulkankessel gelegenen Sees samt Insel.
Vulkan ist so aktiv wie seit 40 Jahren nicht
Der Vulkan ist derzeit so gefährlich aktiv wie seit 40 Jahren nicht. Am Flughafen von Manila war am Montag wegen des Ascheregens der Betrieb zeitweise eingestellt worden. Die Wolke aus dem Vulkan reichte in den vergangenen Tagen bis zu 15 Kilometer in die Höhe. Die meisten Hotels, Restaurants und Geschäfte in der Gegend schlossen.
Auch Touristen brachten sich in Sicherheit. Auf Bildern war zu sehen, wie Blitze die Vulkanwolke durchzogen. Der Sender CNN berichtete über eine ungewöhnliche Hochzeit: Ein Paar heiratete in einem Garten, im Hintergrund die Wolke aus dem Vulkan.
Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan des südostasiatischen Inselstaats. Laut dem philippinischen Institut Phivolcs ist er seit dem Jahr 1572 insgesamt 33 Mal ausgebrochen. Der bislang letzte große Ausbruch war 1977, der verheerendste 1911 - damals starben mehr als 1300 Menschen.
Der südostasiatische Inselstaat mit rund 100 Millionen Einwohnern liegt auf dem Pazifischen Feuerring - der geologisch aktivsten Zone der Erde mit mehr als 450 Vulkanen.
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Ehre für «Captain Tom» – Britischer Spendensammler wird zum Ritter geschlagen Der 100-jährige Weltkriegsveteran Tom Moore hat hundert Runden mit seinem Rollator in seinem Garten gedreht und so rund 30 Millionen Pfund für das Gesundheitspersonal gesammelt. Nun wird ihm eine seltene Ehre zuteil.
«Die ersten zwei Runden waren etwas anstrengend», kommentierte Captain Tom Moore seinen Spendenlauf mit trockenem Humor. Video: Tamedia
Der 100-jährige britische Kriegsveteran Tom Moore, der mit seinem Spendenlauf am Rollator einen Weltrekord aufgestellt hat, wird zum Ritter geschlagen. Moore habe mit seiner Aktion das ganze Land inspiriert, teilte Premierminister Boris Johnson in London mit. Er habe dem Land ein «Leuchtfeuer im Nebel des Coronavirus» beschert.
Moore bedankte sich am Mittwoch ritterlich. «Ich bin absolut überwältigt. Nicht einen einzigen Moment habe ich mir vorstellen können, eine solche grossartige Ehrung zu bekommen», sagte er. Er dankte der 94-jährigen Königin Elizabeth II., Johnson und dem britischen Volk. «Ich verbleibe in Ihren Diensten», schrieb der Senior bei Twitter.
Er wisse noch nicht, wen er alles zur Zeremonie einladen werde, erklärte Moore im Gespräch mit BBC am Mittwochmorgen. «Es werden wahrscheinlich viele Leute kommen wollen. Ich werde wohl Tickets ausstellen müssen», meinte er witzelnd. Er freue sich dennoch sehr darauf: «Ich hoffe nur, die Queen ist nicht allzu grob mit dem Schwert.»
Aus 1000 wurden 33 Millionen Pfund
Begonnen hatte Moore mit einem Spendenaufruf für 1000 Pfund. Er wolle dafür vor seinem 100. Geburtstag 100 Runden mit seinem Rollator an seinem Wohnhaus in Marston Moretaine (Bedfordshire) entlang marschieren, versprach Moore damals.
Doch die Spenden hörten nicht auf zu fliessen – schliesslich kamen knapp 33 Millionen Pfund (etwa 39 Millionen Franken) zusammen. Moore schaffte damit sogar einen neuen Guinness-Weltrekord für die höchste Summe, die je bei einem Spendenlauf zusammenkam.
( sho/sda ) | Capt. Tom Moore, the British World War II veteran who raised more than $39 million to support health workers by walking 100 laps for charity in his garden, is being awarded a knighthood in recognition of how he has inspired people in the U.K. and around the world.
Moore launched the campaign in the weeks leading up to his 100th birthday in late April. Wearing a coat and tie and his military medals, he pushed his walker around the garden, hoping to draw donations.
The initial plan was to raise around $1,250 before Moore turned 100. But his fortitude and optimism in the face of the COVID-19 crisis prompted more than 1.5 million people to chip in, vaulting his efforts far above the original target. Now his selfless actions are being recognized at the highest levels.
"I'm certainly delighted and I am overawed by the fact that this has happened to me," Moore said Wednesday, in an interview with the BBC.
Support comes from
Moore received an official acknowledgement of the honor after Prime Minister Boris Johnson gave an exceptional recommendation for knighthood to Queen Elizabeth II. Because of the ongoing coronavirus outbreak, it's uncertain when or how he might undergo a special ceremony officiated by the queen.
"I'm looking forward to that," Moore said, adding, "I hope she's not very heavy-handed with the sword, because by then I might be rather a poor old weak soul."
Saying he is overwhelmed by the support and affection he has received, Moore thanked the donors to his campaign and the officials who brought his knighthood about.
"I will remain at your service," Moore said in a tweet.
While Moore is being hailed as a hero, he reserves that title for medical staff, saying on his fundraising page, "Our fantastic NHS workers are national heroes."
The 100-year-old has also become a surprise top-selling singer, after recording a version of "You'll Never Walk Alone." The song, performed with singer Michael Ball and an NHS Voices of Care choir, was a hit in Britain — and, like his walks, it raised money for NHS Charities Together.
"Let's all carry on and remember that things will get better," Moore said last month. "We have had problems before — we have overcome them — and we shall all overcome the same thing again."
Congratulating Moore for his new status as Capt. Sir Tom Moore, the prime minister said via Twitter, "On behalf of the whole country, I want to say a huge thank you" for inspiring people to support charities linked to the NHS.
Moore lives in Bedfordshire, around 50 miles northwest of London. Previous recognitions for his charitable actions include a birthday card from the queen when he turned 100 on April 30, and an honorary title of colonel.
On that day, the local government of Bedfordshire also renamed a section of forest for him: Capt. Tom Moore's Spinney. | 4 |
Wie sich die Zeiten ändern: Am Montag rutschte die Siemens-Aktie ins Minus – aber nicht, weil die deutsche Industrie-Ikone einen Auftrag verloren hat, sondern weil sie wie vereinbart die Zugsignalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien liefern will. Die Kritik daran wird immer lauter: Denn in Australien baut der indische Konzern Adani eines der größten Kohlebergwerke der Welt mit fünf Untertageminen und sechs Tagebaustätten.
Auf der langen Liste der unsinnigsten Großprojekte der Welt dürfte dieses ganz oben stehen: Es gefährdet das Klima, bedroht über die Transportwege das Great Barrier Reef und nimmt keine Rücksicht auf die Interessen indigener Völker. Über die Proteste, die sich nun gegen Siemens richten, darf sich der Konzern nicht wundern: Die Grünen kritisieren den Vorstand für seine Entscheidung, „Fridays for Future“ demonstrierte am Montag auch in Hamburg vor dem Firmengebäude. Der Konzern hat in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit ein gewaltiges Eigentor geschossen, das noch peinlicher aussieht, weil Siemens-Chef Joe Kaeser zuvor noch versucht hatte, die „Fridays for Future“-Aktivistin Luisa Neubauer mit einem Aufsichtsratsposten zu ködern.
Verantwortlich für die Buschbrände in Australien ist nicht Siemens
Und doch ist die Gemengelage etwas komplizierter: Der Konzern muss gegenüber seinen Kunden vertragstreu bleiben und die Ansprüche seiner Aktionäre im Blick behalten. Siemens wird kaum länger weltweit erfolgreich sein, wenn die Stimmung auf deutschen Straßen zur wichtigsten Frage wird.
Täuschen wir uns nicht: Auch die apokalyptischen Brände auf dem Fünften Kontinent haben die Rechtskonservativen um Premier Scott Morrison, die umweltpolitisch im 19. Jahrhundert feststecken, nicht zur Räson gerufen. Morrison gehört in den Fokus der Kritik – nicht der Hersteller der Signalanlage. | Siemens will remain involved in the controversial Adani coal mining project, despite massive environmental criticism as Australia faces unprecedented bushfires.
The contract for almost $30 million calls for the German company to supply rail infrastructure for the Carmichael mine in Queensland, near the Great Barrier Reef.
"We have just finished our special meeting ... We have evaluated all the options and have concluded that we must fulfil our contractual obligations," Siemens CEO Joe Kaeser said in a message on his Twitter account.
Just finished our extraordinary Managing Board Meeting. We evaluated all options and concluded: We need to fulfil our contractual obligations. Also, we will establish an effective Sustainability Board to better manage environmental care in the future. https://t.co/uPgjPgwFrr — Joe Kaeser (@JoeKaeser) January 12, 2020
He also promised that Siemens, which supports the Paris climate agreement to curb carbon emissions, would create a body to better "manage in the future the questions of protecting the environment."
The proposed Carmichael mine, owned by India's Adani group, has long been controversial but anger over the multi-billion-euro project has been fanned by Australia's catastrophic bushfire season.
Activists from Fridays for Future and Extinction Rebellion staged demonstrations in a dozen German cities against the mine on Friday, including outside Siemens' Munich headquarters.
It seems that @SiemensDE have the power to stop, delay or at least interrupt the building of the huge Adani coal mine in Australia. On Monday they will announce their decision. Please help pushing them to make the only right decision. #StopAdani — Greta Thunberg (@GretaThunberg) January 11, 2020
The open-cut Carmichael mine is set to become operational next year and produce up to 27 million tonnes of coal annually.
The troubled project, which has been scaled down since it was first announced, has run into repeated delays caused by legal and regulatory hurdles, as well as funding problems.
Supporters say the mine will bring hundreds of much-needed jobs to rural Queensland in eastern Australia.
AAP
But conservationists say the project threatens local vulnerable species and means coal will have to be shipped from a port near the already-damaged Barrier Reef.
The world's largest coral reef system faces multiple threats to its survival, most notably rising sea temperatures caused by climate change, water pollution and coral-eating starfish. | 3 |
Erst kurz vor ihrem Hochzeitstag an diesem Donnerstag (9. April) waren sie wieder vereint, denn wegen der Corona-Krise mussten beide vorübergehend getrennt in Isolation leben. Ein Blick auf besondere Momente des royalen Paares:
POLO: Bei einem Polospiel in Windsor unweit von London nahm 1970 alles seinen Lauf. Charles und Camilla lernten sich kennen, es war der Beginn einer grossen Liebe. Wenig später soll Camilla, damals Anfang 20, freimütig auf ihn zugegangen sein: "Meine Urgrossmutter war die Geliebte deines Ururgrossvaters, wie wär's mit uns?", lautet ein ihr zugeschriebenes Zitat. Angeblich funkte es sofort. Doch das Paar beendete die Beziehung, als Charles zur Navy ging.
TAMPON-TELEFONAT: Obwohl beide erst andere Partner heirateten, liessen Charles und Camilla kurz nach der Hochzeit des Thronfolgers mit der beim Volk besonders beliebten, 13 Jahre jüngeren Lady Diana Spencer ihre Affäre wiederaufleben. Sie schrieben sich heimlich als "Fred" und "Gladys". Diana machte keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen die "Ehe zu dritt". Peinlich wurde es, als heimliche Mitschnitte eines intimen nächtlichen Telefonats auftauchten: Charles gestand, er sehne sich danach, Camillas Tampon zu sein - die Briten ergötzten sich am "Camillagate"-Skandal.
SEGEN DER QUEEN: Nach langem Rosenkrieg liessen sich Charles und Diana 1996 scheiden. Nur ein Jahr später starb Diana bei einem tragischen Autounfall in Paris. Als klar war, dass Charles die mittlerweile ebenfalls geschiedene Camilla nicht wieder gehen lassen würde, soll die Queen nicht gerade erfreut gewesen sein. Camilla galt als Gegenbild zu Diana, die von vielen Briten als "Königin der Herzen" verehrt worden war. Es dauerte acht Jahre, bis Königin Elizabeth II. ihrem Sohn erlaubte, seine Jugendliebe zu heiraten.
STANDESAMT STATT SCHLOSS: Am 9. April 2005 bescherte das Schicksal Charles und Camilla dann ein royales Happy End. Der Prinz von Wales heiratete seine frühere Geliebte - wegen rechtlicher Probleme allerdings nicht auf Schloss Windsor, sondern im Rathaus der Kleinstadt. Überhaupt war die Trauung kein Vergleich zur rauschenden Märchenhochzeit von Charles und Diana im Jahr 1981 - statt Kutsche gab es immerhin ein Luxusauto für das Brautpaar.
SCHAFE ZUM GEBURTSTAG: Charles und Camilla teilen nicht nur einen ähnlichen Humor, sondern auch ihre Leidenschaft für die Natur. Dem Einsatz des "Öko-Prinzen" für Natur- und Klimaschutz zollen viele Briten Anerkennung. Die Herzogin von Cornwall hat mit ihm die Liebe zu Tieren, zur Jagd und zum Landleben gemeinsam. Da ist es kaum verwunderlich, dass Charles seiner Ehefrau zum 60. Geburtstag 2007 Pflanzen für ihren Garten und zwei Schafe schenkte.
WETTERFRÖSCHE: Auf den schottischen Landsitz Balmoral zieht sich das Paar regelmässig zurück. Mit dem Wetter dort kennen sich die beiden daher aus. Klar, dass Charles und Camilla zum 60. Jahrestag des BBC-Programms in Schottland 2012 im Fernsehen selbst vor die Wetterkarte traten. Allerdings mussten sie eine schlechte Botschaft überbringen: "Nass, kalt und windig" werde es. "Gott sei Dank ist kein Feiertag", fügte Charles lachend hinzu.
GROSSELTERN: Mittlerweile sind Charles und Camilla stolze Grosseltern von insgesamt neun Enkelkindern. Camilla hat fünf Enkel von Sohn Tom und Tochter Laura aus ihrer ersten Ehe. Für Charles kam im Mai vorigen Jahres mit Archie, dem Sohn von Prinz Harry und dessen Frau Meghan, das jüngste von vier Enkelkindern hinzu. Wie oft er ihn aber künftig sehen wird, ist ungewiss. Harry und Meghan gehören auf eigenen Wunsch seit April nicht mehr zum engeren Kreis des Königshauses und leben jetzt in Los Angeles.
KRONE: Die wohl grösste Aufgabe steht "C&C" noch bevor. Noch ist Charles der "ewige Thronfolger", doch nach dem Tod seiner Mutter würde er König von Grossbritannien und Nordirland - in einem Alter, wo andere längst in Rente sind. Welchen Thronnamen Charles dann hätte, ist noch nicht bekannt. Auch ob Camilla automatisch zur Königin würde, ist noch unklar - einst ein undenkbares Szenario, denn bei ihrer Hochzeit war ihr der Titel der "Prinzgemahlin" zugedacht. | Say the name Diana, Princess of Wales and it probably brings to mind images of a glamorous and confident woman. Before her tragic death in 1997 she’d certainly been both those things but when she first started dating Charles, Prince of Wales, the then-Lady Diana Spencer hadn’t been used to having her every move photographed. Ahead, check out rare photos of Diana taken at a time when the world wanted to know more about the future king’s girlfriend.
Princess Diana first met Prince Charles when he’d been dating her sister
Before they began dating in 1980, a 16-year-old Diana met Charles when he came to the Spencer family home, Althorp, for a visit in 1977. At the time he’d been seeing Diana’s sister, Lady Sarah McCorquodale.
Prince Charles and Lady Sarah McCorquodale | Tim Graham Photo Library
According to tape recordings of Diana done for Andrew Morton’s biography, Diana: Her True Story – In Her Own Words, the future Princess of Wales wasn’t very impressed with Charles when she first met him.
Here’s how Diana described her first impression of Charles:
“So I remember him coming to Althorp to stay, my husband, and the first impact was ‘God, what a sad man.’ He came with his Labrador [Harvey]. My sister was all over him like a bad rash and I thought: ‘God he must really hate that.’ I kept out of the way.”
A short time later Diana described Charles as “charm himself” telling others she’d been “sort of amazed” by him. They began dating in 1980 and when the press learned of the romance, photographers and reporters began waiting for Diana outside of her apartment, her work, and everywhere else she went. Below, see Diana in the apartment she lived in when she and Charles were dating.
Princess Diana | Kypros/Getty Images
Clearly, Diana wasn’t used to being hounded by the press day and night.
She attended Princess Margaret’s birthday party
Talk about wanting to be a fly on the wall. A young Diana got a spot on the guest list at Princess Margaret, Countess of Snowden’s 50th birthday party. Wearing a pink dress and gold shoes, Diana can be seen leaving the Ritz Hotel in London, England, after the celebration.
Princess Diana | Jayne Fincher/Princess Diana Archive/Getty Images
Kids chanted at Diana when she walked by
As her romance with Charles continued, the public became more and more enthralled with Diana. As she walked through London’s Kensington neighborhood, photographers took her pictures while kids reportedly chanted “Prince Charles’ girlfriend.”
Princess Diana | Bettmann
Media attention increased right before Prince Charles and Princess Diana announced their engagement
Shortly before Charles and Diana went public with the news of their engagement on Feb. 24, 1981, the media’s interest in Diana intensified.
Surrounded by photographers, a young Diana spoke to a reporter while walking down the street.
Princess Diana | Ian Tyas/Getty Images
Here she is again in her new car outside her apartment days before her engagement to Charles had been announced. Getting used to her new ride, she stalled her car and photographers were there to capture the moment.
Princess Diana | Tom Stoddart/Getty Images
Diana and Charles reportedly went on 12 dates before getting engaged. They didn’t spend much time together one-one-one but they have outings on Charles’ family’s yacht and traveled to Balmoral, a vacation home in Scotland.
Judging from the pictures of Diana taken when she and Charles were dating, she came a long way from her days of being called “Shy Di” by reporters. While she had a strange relationship with the press, Diana knew how to harness her star power to focus on causes important to her. | 2 |
Einheiten der Libysch-Nationalen Armee (LNA) unter Marschall Khalifa Haftar, stießen in einem erbitterten Kampf mit den türkischen Streitkräften zusammen, die Ankara zur Unterstützung der Übergangsregierung Government of National Accord (GNA) entsandte.
Augenzeugen berichteten über Zusammenstöße in sozialen Netzwerken.
Berichten zufolge fanden die Kämpfe letzte Nacht im Bereich der Autobahn Tarik al-Matar statt, die zum Flughafen Tripolis führt, sowie in der Region Abu Salim — dem nördlichen Stadtrand der libyschen Hauptstadt. Einzelheiten darüber, was passiert ist, sind noch unbekannt.
Darüber hinaus haben die Streitkräfte der Libysch-Nationalen Armee im Gebiet des Dorfes Beni Walid nordöstlich von Tripolis ein unbemanntes Luftfahrzeug türkischer Herstellung abgeschossen. Das Bayraktar TB2 UAV war mit MAM-C-Raketen bewaffnet. Das war die zweite türkische Drohne, die am vergangenen Tag in Libyen abgeschossen wurde. | General Khalifa Haftar has warned that his Libyan National Army (LNA) forces will mobilize to repel any foreign soldiers sent to Libya, after Turkey approved a troop deployment to assist the rival government in Tripoli.
The general vowed to “confront and expel” foreign forces in a statement on Friday, singling out Ankara by name.
“We declare jihad and general mobilization to counter the Turkish invasion,” Haftar said. “The Turkish friendly people must rise up against the adventurers who force their army to be wiped out in Libya.”
Also on rt.com Turkish parliament backs govt plan to send troops to Libya in emergency session
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Source: RT Top New Stories | 2 |
Aufholjagd zum Jahresende, im Branchenvergleich starke China-Zahlen: Die Verkaufsbilanz der Volkswagen-Gruppe landet 2019 knapp im Plus. In vielen Regionen dürfte das Autogeschäft aber schwierig bleiben.
Avatar_prignitzer von dpa
14. Januar 2020, 11:54 Uhr
Der VW-Konzern hat bei seinen Verkäufen 2019 entgegen ersten Schätzungen doch noch einmal zugelegt - und könnte damit als weltgrößter Autobauer den Rivalen Toyota auf Abstand halten.
Nach eigenen Angaben lieferte die Volkswagen-Gruppe im vergangenen Jahr mehr als 10,97 Millionen Fahrzeuge aus. Das entsprach einem leichten Plus von 1,3 Prozent im Vergleich zu 2018.
Im Herbst hatten die Wolfsburger erwartet, dass der Wert stagnieren würde - in manchen Regionen schwächte sich die Autonachfrage zuletzt ab. Bei der Kernmarke VW Pkw hatte vor allem ein gutes China-Geschäft zum Jahresende eine Aufholjagd gebracht, in der Summe stand hier eine Zunahme der Auslieferungen um 0,5 Prozent auf 6,28 Millionen Wagen.
Bei den Töchtern Porsche (+9,6 Prozent) und Seat (+10,9 Prozent) waren die Zuwächse im abgelaufenen Jahr deutlich größer. Audi gelang eine Steigerung um 1,8 Prozent auf knapp 1,85 Millionen ausgelieferte Autos. Schwächer liefen die Geschäfte bei Skoda (-0,9 Prozent) und den leichten Nutzfahrzeugen (-1,6 Prozent). Auch die schweren Laster und Busse von MAN/Scania wurden in die Absatzstatistik einbezogen.
Ein Schwerpunkt im neuen Jahr ist der Start des reinen E-Autos ID.3. 2019 habe das Interesse der Kunden an elektrifizierten Fahrzeugen aus dem Konzern um etwa 80 Prozent auf über 140.000 Stück zugenommen. Erst in den kommenden Jahren soll daraus ein Massengeschäft werden.
Auf dem deutschen Heimatmarkt hat der VW-Konzern insgesamt 6,2 Prozent mehr Autos verkauft, in ganz Westeuropa lag das Plus bei 4,6 Prozent. Die Region Asien-Pazifik schnitt unterm Strich etwas schlechter ab als 2018 - allerdings hat sich der Hersteller im wichtigsten Markt China gegen den Trend noch einmal um 0,6 Prozent verbessert. Auch der Marktanteil in der Volksrepublik habe weiter zugelegt. In den USA betrug die Steigerung der Verkäufe 2,5 Prozent.
Das neue Jahr birgt jedoch auch für Volkswagen Unsicherheiten - die Wirtschaftskraft hatte in vielen Ländern nachgelassen, gleichzeitig sind für den Hochlauf der E-Mobilität enorme Investitionen geplant. Vorstandschef Herbert Diess hatte im Dezember gewarnt: «Konjunkturell verdichten sich die Alarmsignale aus China und den USA.» Auch 2018 war die VW-Gruppe - gemessen an den Auslieferungen - der größte Autokonzern der Welt gewesen. Toyota lag mit 10,59 Millionen auf Platz zwei, Zahlen für 2019 liegen von den Japanern noch nicht vor. | Global sales fell 23% to 2 million vehicles in the first three months of the year, from 2.6 million in the year-earlier quarter, the company said Wednesday. Operating earnings excluding financial items such as interest and taxes shrank by 81% to 0.9 billion euros from 4.8 billion euros ($5.2 billion) a year earlier.
The company said Wednesday that despite the disruption from the virus it remained financially strong with what it termed a “robust” cash pile of 17.8 billion euros ($19 billion). Sales revenue fell by 8.3% to 55.1 billion euros.
Chief Financial Officer Frank Witter said in a statement that “the global COVID-19 pandemic substantially impacted our business in the first quarter. We’ve taken numerous countermeasures to cut costs and ensure liquidity and we continue to be robustly positioned financially. The Volkswagen Group is steering through this unprecedented crisis with focus and determination.”
The quarter was marked by the shutdown of the company's plants due to the virus outbreak. Production has re-started in China and is being brought back online in Europe. Auto dealerships have reopened in major markets China and Germany.
There were a few bright spots, such as the company's high-end Porsche division seeing an increase in sales revenue due a higher share of more profitable models in the sales mix, though earnings at the division declined to 529 million euros from 829 million euros.
The company on Monday re-started production at its plant in Wolfsburg, Germany where the company is headquartered, making the Golf model and running at about 10-15% of normal. The pace was expected to rise to 40% next week.
Volkswagen said the group as a whole would make an operating profit for the year but that earnings would be “severely below” last year's.
Besides Volkswagen, the company brands include Audi, Porsche, SEAT, Skoda and Lamborghini.
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Bern.
Ab kommender Woche müssen Ärzte und Laboratorien Fälle mit Verdacht auf eine Corona-Infektion innerhalb von zwei Stunden den Kantonen und dem Bund melden, wie BAG-Mediensprecher Jonas Montani einen Bericht des "Sonntagsblicks" gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte.
Zudem stehe das BAG mit Tourismusveranstaltern in Kontakt, die Gruppenreisen mit Gästen aus Asien in der Schweiz organisieren. Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenprävention beim BAG, schätzt das Risiko einer Ansteckung in der Schweiz momentan als gering ein. Das könne sich im schlimmsten Fall allerdings rasch ändern, sagte er gegenüber dem "Sonntagsblick". Besonders durch Reisen könnte sich das Virus schnell ausbreiten.
Massnahmen bei der Einreise in die Schweiz gibt es derzeit jedoch noch keine. Zahlreiche andere Flughäfen haben Screening-Massnahmen für Passagiere aus Wuhan eingeführt. Darunter zählen die Flughäfen Singapur, Hongkong, Thailand, Taiwan und anderen Städten im asiatischen Raum sowie Los Angeles, San Francisco und New York in den USA.
In Europa führten die Flughäfen Fiumicino in Rom und Heathrow in London derartige Massnahmen ein. Das BAG rät im Moment nur von Reisen in die chinesische Stadt Wuhan ab. Für den Rest des Landes gibt es auf der BAG-Internetseite Reiseempfehlungen.
Acht Schweizerinnen und Schweizer in Wuhan
Laut Eidgenössischem Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sind der Schweizer Botschaft acht angemeldete Schweizer Staatsangehörige bekannt, die in der Stadt Wuhan leben. Die Botschaft stehe auch mit anderen Schweizerinnen und Schweizern in Kontakt, welche die Vertretung angerufen hätten.
Die Hälfte der acht Personen seien jedoch nicht mehr vor Ort und die Verbliebenen wollten Wuhan nicht verlassen, teilte das EDA auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Krankheitsfälle unter den Schweizern seien keine bekannt.
Das neue Coronavirus ging Ende letzten Jahres in Wuhan vermutlich von einem Tiermarkt der Stadt aus. Inzwischen wurden mehr als 40 Millionen Menschen in gut einem Dutzend Städten im Herzen Chinas weitgehend von der Aussenwelt abgeschottet, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. (sda) | If youâre dreaming of escaping to Oz, the present day property scene might persuade you to make the move.As most first world countries continue to struggle with the pandemic, Australia is easing property market restrictions and encouraging property purchase. For would-be expats dreaming of moving to Oz, the future for home buyers is looking rosier than in many other world countries.The easiest way to emigrate is to engage a specialist company which takes care of every aspect of the move from packing and shipping to visas and finding a new home. It seems the coronavirus pandemic is providing an opportunity for Australia to present its first class medical services, clean air and space to those looking to retire or open a business in a country which offers everything thatâs needed for a successful, comfortable new life.Right now, many of its own expats are heading back home from New York, London, Singapore and Hong Kong, not just to escape these destinationsâ attempts to control the pandemic but because their country is the best in the world. Repatriation and emigration are great news for the economy, encouraging quality retail experiences, excellent education, first-class hospitals, a great cultural and arts scene and a variety of sporting events. Along with all this, Australian properties are well-priced right now, especially in the upscale sector where demand is presently outstripping supply.Returning expats and new arrivals are searching for the right properties, with buyers eager to complete in a positive market. Dominating the market are expats taking advantage of the low AUD exchange rate and historically low mortgage interest rates, with the pandemic providing the best reason for choosing Australia as a safe haven. Younger professionals are moving up from rental apartments to bungalows and houses, spurred on by the countryâs successful defence against the pandemic. For new expat arrivals with families, prestige properties are available, and the laid-back Australian lifestyle is an added draw for those arriving from the chaos in Europe and the USA. | 1 |
Corona-Pandemie: Wachsender Widerstand gegen Rückkehr an die Schulen
Von Andy Niklaus und Carola Kleinert
16. Mai 2020
Im Zuge ihrer Lockerungspolitik treiben die Regierungen in Bund und Ländern auch die Öffnung der Schulen immer aggressiver voran. Sie gefährden damit die Gesundheit und das Leben von tausenden Lehrern, Schülern und ihren Familien. Besonders rücksichtslos ist das Vorgehen in Sachsen und Nordrhein-Westfalen. In Sachsen werden nun die Abstandsregeln in Schulgebäuden außer Kraft gesetzt und in NRW bisher wegen ihrer Zugehörigkeit zu den Risikogruppen geschützte Lehrkräfte zurück in die Schulen beordert.
„Alle Lehrkräfte aus der Risikogruppe, d.h. Lehrerinnen und Lehrer mit Vorerkrankungen und Lehrerinnen und Lehrer, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,“ seien „verpflichtet, an Verfahren zur Abnahme mündlicher Prüfungen teilzunehmen,“ heißt es in einer Anweisung des nordrhein-westfälischen Bildungsministeriums vom 11. Mai. Gleiches gelte für „schwangere und stillende Lehrerinnen“. Der „Einsatz dieser Personengruppen im Rahmen mündlicher Prüfungen“ sei „zulässig“.
Im Bundesland Sachsen, mit seiner schwarz-rot-grünen Koalitionsregierung unter Michael Kretschmer (CDU), wird die offiziell geltende Abstandspflicht von mindestens 1,5 Metern in den Klassenzimmern beseitigt. „Ab Montag, dem 18. Mai 2020 wird die Schulbesuchspflicht für die Klassenstufen 1 bis 4 wieder gelten“, heißt es in einem Schreiben des Sächsischen Staatsministeriums für Kultur an „alle Schulleiterinnen und Schulleiter“. In den Grund- und Förderschulen könne der Unterricht dabei „durchgehend im jeweiligen Klassenraum und Klassenverband realisiert werden. Das allgemein gültige Abstandsgebot“ gelte „somit nicht innerhalb der festen Klassenverbände“.
Gegen diese unverantwortliche Politik, die Schulen in neue Hotspots der Corona-Pandemie zu verwandeln droht, wächst der Widerstand unter Lehrern und Schülern.
In einem Protestbrief der Leipziger Kurt-Masur-Grundschule mit über 500 Schülern an den sächsischen Kultusminister Christian Piwarz (CDU) heißt es, die Ankündigung über die Aufnahme des Schulbetriebs habe eine „Schockstarre“ ausgelöst. „In keiner Weise verständlich“ sei, dass „vorsätzlich“ die im privaten und öffentlichen Raum „vorgegebenen Infektionsschutzmaßnahmen außer Kraft“ gesetzt werden. Die vollständige Öffnung an „einer der größten Grundschulen“ in Sachsen bedeute, „20 Klassen mit bis zu 28 Kindern pro Klasse in Räumen von bis zu 58 Quadratmetern unterzubringen“.
Die Lehrkräfte, die den Brief unterzeichnet habe, fragen empört, worauf „die veränderte Risikobewertung“ der sächsischen Landesregierung basiere und warum „Testmöglichkeiten erst im Juni angeboten“ würden. Zudem verweisen sie auf den bislang völlig fehlenden Schutz. „Bis jetzt sind an unserer Schule keine medizinischen Atemschutzmasken, Brillen oder Ähnliches vorhanden. Warum ist das zum Eigenschutz des Personals nicht vorgesehen, wenn der Abstand nicht eingehalten wird?“
Sie werfen der Landesregierung vor, die Ausbreitung der Covid-19 Pandemie und die damit verbundenen katastrophalen Konsequenzen bewusst in Kauf zu nehmen. „Wenn so bewusst von Ihnen eine erhöhte Ansteckungsgefahr einkalkuliert wird, warum dann an allen Grundschulen in Sachsen gleichzeitig?“, fragen sie erbost. Und weiter: „Wie allerdings ‚korrigiert‘ man durch Covid-19 entstandene gesundheitliche Folgeschäden?“
Der Protest der Leipziger Lehrer ist Bestandteil wachsender Proteste gegen die Schulöffnungspolitik in ganz Deutschland. Bundesweit haben sich seit Beginn der Schulöffnungen und Aufnahme der Abiturprüfungen Schüler-, Lehrer- und Elternverbände gegen die Politik der jeweiligen Landesregierungen ausgesprochen. In den sozialen Medien finden sich massenhaft Stimmen, die ihrer Wut, ihrer Verzweiflung und ihrem Protest Ausdruck verleihen.
Schon Anfang Mai hatten die Schülersprecher des Lise-Meitner-Gymnasiums in Leverkusen (NRW) die Schulöffnung als „verfrühte Lockerung“ verurteilt und erklärt: „Die diesjährigen Abiturprüfungen sind nicht tragbar.“ „Es geht um das Leben von Menschen“, betonten sie und verwiesen darauf, dass sich „unzählige Petitionen, offene Briefe, Kommentare“ von Schülervertretungen, Schulleitern und des Philologenverbands gegen die Politik der schwarz-gelben Landesregierung unter Armin Laschet (CDU) wenden.
Diese Stimmung findet auch auf Twitter ihren Ausdruck.
So postet die Gruppe „Gerechte Abschlüsse“: „Wir als Schüler halten es für unverantwortlich, dass nun Lehrer der Risikogruppe den mündl. Prüfungen beiwohnen sollen. So geht das nicht! Frau Gebauer hatte beteuert diese Gruppe schützen zu wollen, nun sollen sie verpflichtend eingesetzt werden, damit wir Schüler vertraute Lehrkräfte in den Prüfungen haben. Die Gesundheit geht für uns vor, so eine Kehrtwende ist unverantwortlich.“
Yvonne Gebauer (FDP) ist Bildungsministerin in NRW und unter Schülern und Lehrern besonders verhasst. Mitte April hatte sie auf einer Sondersitzung des Ausschuss für Schule und Bildung im Landtag NRW zum Thema „Wiederaufnahme des Schulbetriebs" und den „daraus resultierenden Folgen" zynisch festgestellt: „Es wird, so traurig das ist, Schulgemeinschaften geben, die den Tod von Lehrkräften, Schulleitungen oder Familienangehörigen zu beklagen haben, die das schulische Leben und den schulischen Alltag mitunter auch nachhaltig beeinflussen können.“
Suuyuki twittert wütend: „Da mehrere Kinder zwischen 2 und 17 Jahren im Landkreis Bautzen erkrankt sind an Corona, ist es dann sinnvoll, alle Grund- und Förderschüler ohne Abstandsregeln wieder in die Schule zu schicken?“ Sie würde Streiks von Lehrern unterstützen, da „die Politik offensichtlich keine Rücksicht“ auf ihre Gesundheit nehme.
Viele sehen in den unverantwortlichen Schulöffnungen ein Versuchslabor für die – zwar nie offiziell erklärte, aber de facto verfolgte – „Herdenimmunitätspolitik“ der Bundesregierung. So kommentiert Hilde81 den Brief der Leipziger Lehrer: „Endlich ein Brief, der mir aus der Seele spricht.“ Und sie stellt klar: „Schulen und Kitas, mit den dazugehörigen Familien und Angestellten, sind kein Versuchslabor!!!!!“
FamilyM veruteilt die sächsische Schulpolitik: „Kontaktbeschränkungen bleiben. Einen weiteren Haushalt darf man mit Abstandsregeln in der Öffentlichkeit treffen. Aber Schulöffnungen werden knallhart durchgezogen. Experiment zur Herdenimmunität? Kinder und deren Familien als Versuchsobjekte?“
Dies findet auch Lukas: „Kontaktbeschränkungen bis 5. Juni, aber die Schulen sollen zur Herdenimmunität genutzt werden? Wie kann man Schulöffnungen so verantworten?“
Michaela W. zieht einen Vergleich zu den Schlachthöfen, in denen hunderte osteuropäische Arbeiter wegen den skandalösen Arbeits- und Unterbringungsbedingungen infiziert wurden: „Werden die Schulen bald den Schlachthöfen von heute gleichen?“
M.R., fünf Jahre lang als Lehrer in einer Berliner Sekundarschule und jetzt im Ausland tätig, äußert seine Wut im Gespräch mit der WSWS: „Die Regierung setzt das Leben der Lehrer in der jetzigen Situation aufs Spiel und führt hier ein Experiment mit unseren Kindern durch.“ Er rät allen Eltern dringend, „unbedingt ihre Kinder weiterhin zu Hause zu lassen“, um sie nicht zu gefährden.
Stephanie, eine Realschülerin aus Bayern, sagt der WSWS: „Die SchülerInnen haben Risikogruppen zu Hause und gehören dieser Gruppe teils selbst an. Die SchülerInnen haben Angst, diejenigen zu sein, die den Virus nach Hause bringen und letztendlich mit dem schuldigen Gedanken leben zu müssen, indirekt den Tod eines Familienmitglieds verursacht zu haben.“
Sie fügt hinzu: „All diese Leben sollen in Gefahr gebracht werden, weil sich Deutschland als etwas darstellen will? Als was? Als unmenschlich und als undemokratisch?“ Es könne „nicht sein, dass uns die Regierung derartig ignoriert.“
Doch hinter den verfrühten Schulöffnungen steht eine brutale Logik. Sie ist Bestandteil der umfassenden „Zurück an die Arbeit“-Politik, die von allen Bundestagsparteien und den Gewerkschaften forciert wird, um die gigantischen Summen, die im Rahmen der Corona-Notpakete an die Finanzelite geflossen sind, wieder aus der Arbeiterklasse herauszupressen. Dafür geht die herrschende Klasse über Leichen. Es gibt nur einen Ausweg. Um den Schutz von Gesundheit und Leben vor Profit zu sichern, muss sich die Arbeiterklasse und Jugend weltweit politisch unabhängig organisieren und einer sozialistischen Perspektive zuwenden.
Siehe auch:
Kapitalistische Ökonomie und die Politik des Todes
[12. Mai 2020]
„Schulöffnungen dienen ausschließlich wirtschaftlichen Interessen“
[24. April 2020]
Berlin: Schulöffnung riskiert Gesundheit und Leben von Lehrern, Schülern und ihren Angehörigen
[20. April 2020]
Please enable JavaScript to view the comments powered by Disqus. | While some federal states within Germany said they wanted an ‘incremental easing’ of the Corona restrictions, Berlin’s Governing Mayor Michael Müller apologized for his recent verbal attack on the United States in connection with a delivery of protective masks.
Seventy-two days after the first Coronavirus case was confirmed in Germany and sixteen days after the ‘curfew light’ known as the ‘contact ban’ was put in place, 107,663 persons in Germany were infected. There have been more than 2,000 related deaths. On the other hand, at least 38,000 former Coronavirus patients have been cured so far.
Saxony Wants Incremental Easing
Now that the measures taken seem to be showing their first effects, two federal states want an incremental easing. In Saxony, First Minister Michael Kretschmer said there would be a cabinet meeting on April 15th during which the matter would be discussed. Kretschmer did say that there would not be a quick return to normality though.
While some federal states, such as Bavaria, have surged ahead several times, the ‘contact ban’ and most other restrictions are usually being implemented after video conferences Chancellor Angela Merkel holds with the First Ministers of Germany’s sixteen federal states.
‘Flexible Answers’
One would assume that the same will apply to an easing of the measures, but the regional government in Saxony seems to have different ideas. “We want to present the prospect of unburdening measures to the public because of the positive development we see”, Kretschmer stated.
Further west, in North Rhine-Westphalia, Kretschmer’s colleague Armin Laschet said he wanted a time table for a removal of the restrictions. A schedule for the way towards normality was needed, Laschet said. There had to be “flexible answers” that would provide the same kind of protection, but “in a more targeted way”.
FDP Wants Easing of Measures
Just after the Western Easter (the Christian Orthodox Easter is being observed later), on April 14th, 2020, the First Ministers and Chancellor Angela Merkel will have their next video conference during which a balance is supposed to be drawn. Laschet intends to use the opportunity to hand in a proposal.
For the liberal party FDP, its leader Christian Lindner demanded an easing of the measures as well. He said the federal government should follow the latest suggestions by the German Ethics Council according to which there needs to be a “concept plan” for an easing of the bans and restrictions.
Müller Apologizes to U.S.
Protective masks were useful, but muzzles were not, Lindner said. He meant the government was wrong by telling people not to talk about an easing of the restrictions in public. The opposition is having a hard time because a majority supports the government in this crisis. The government parties CDU, CSU and SPD are gaining support while the opposition is shrinking in the polls.
In the meantime, Berlin’s Governing Mayor Michael Müller has apologized for statements he and his Interior Senator Andreas Geisel made regarding an order of 200,000 protective masks for the Berlin Police Department which never arrived. They had claimed the masks had been “confiscated” by the United States at Bangkok Airport.
Müller Regrets Statements
Müller had accused U.S. President Donald Trump of an “inhumane and unacceptable” behavior. Geisel had even talked about “an act of modern day piracy” and “Wild West methods.” Both had asked the federal government to discuss the problem with the Trump Administration.
While there is still no public knowledge about what exactly happened to that order of 200,000 masks which may have been “rerouted” to the United States, Governing Mayor Müller apologized to the U.S. by saying those statements had contained a severity he now regretted. He said he was sorry.
Ambassador Grenell Comments
The American Embassy in Berlin reacted by saying it had noted the Governing Mayor’s apology. A spokesperson stated the Embassy regretted that the accusations, which they had rejected, had led to additional tensions during a crisis that needed to be overcome mutually. Ambassador Richard Grenell, on the other hand, reportedly told the ultra-conservative TV channel Fox News “Müller’s anti-Americanism” was well known. It was no surprise he had spread “another fake story”.
Interior Senator Andreas Geisel announced nothing had changed regarding the masks, so far. He said there would be talks with the U.S. Embassy with the purpose of resolving the issue. Geisel also said he and the Senate had “more important things to do than to argue about masks with the United States.”
Unusually Harsh Statements
While President Trump himself is generally not exactly known for mincing his words, the accusations against him from Müller and Geisel were a lot harsher than the kind of language they normally use. Just like Ambassador Grenell, who is known for his strong wording as well, conservative media in Germany had accused them of anti-Americanism. On Monday, Chancellor Merkel had said the issue needed to be resolved.
While the matter about those 200,000 masks was still being worked on, Berlin received two million masks from Asia the other day. More are on their way. The German Health Ministry now has a procurement division that deals with getting medical supplies for the entire country.
Lufthansa Group Drops ‘Germanwings’
The impact of the Corona crisis on the airline industry becomes more evident almost every day. Lufthansa Group just announced it would drop the ‘Germanwings’ brand and get rid of many aircraft. The company said it was talking to its “social partners” about the implications, meaning layoffs can not be prevented, it seems.
By the way: The publication you are reading, The Berlin Spectator, was established in January of 2019. We have worked a whole lot, as you can see. But there has hardly been any income. This is something we urgently need to change. Would you consider contributing? We would be very thankful. Our donations page can be found here. | 2 |
Knapp drei Wochen nach der Forderung des irakischen Parlaments nach einem Abzug aller ausländischen Truppen hat die Bundeswehr die unterbrochene Ausbildung kurdischer Sicherheitskräfte im Nordirak wieder aufgenommen. Das folgt aus einer Mitteilung der Bundeswehr am Sonntag.
Demnach wird der Ausbildungsbetrieb seit 06.00 Uhr MEZ am 26. Januar im nordirakischen Erbil fortgesetzt.
Die Soldatinnen und Soldaten der Mission Counter Daesh/Capacity Building Iraq führten zwei Lehrgänge im Bereich Ausbildungslehre weiter fort, heißt es. Im Zentralirak ist die Ausbildung zunächst aber ausgesetzt.
Iraks Parlament stimmt für Truppenabzug
Zwei Tage nach der Ermordung des Kommandeurs der iranischen Al-Quds-Brigaden, Qassem Soleimani, durch einen US-Luftangriff im Irak am 3. Januar hatte das irakische Parlament für die Aufkündigung des Abkommens mit der US-geführten Koalition über gemeinsames Vorgehen gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch Daesh; IS)* und für den Abzug aller ausländischen Truppen aus dem Irak gestimmt.
Die Bundeswehr unterstützt den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch Daesh; IS)* mit Tornado-Aufklärungsjets und Tankflugzeugen sowie mit Militärausbildern im Irak.
Nach der Forderung des irakischen Parlaments nach einem Abzug aller ausländischen Truppen kündigte die Bundeswehr einen Teilabzug ihres Kontingents aus dem Irak nach Jordanien und Kuwait an. Zugleich betonten Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Außenminister Heiko Maas, dass sie den Kampf gegen den IS im Irak für sinnvoll halten.
Die Bundeswehr hatte zuvor knapp 30 im Zentralirak stationierte Soldaten vorübergehend abgezogen. Im nordirakischen Erbil sind nach Bundeswehr-Angaben rund 90 deutsche Soldaten stationiert.
Ermordung von General Soleimani
In der Nacht auf den 3. Januar wurden der Kommandeur der Al-Quds-Eliteeinheit, General Qassem Soleimani, und der Vizechef der irakischen schiitischen Volksmiliz, Abu Mahdi al-Muhandis, samt mehreren Gefolgsleuten bei einem US-Luftangriff im Irak ermordet.
Die Führung in Teheran hatte daraufhin Rache für die Ermordung von Soleimani geschworen und in der Nacht vom 7. auf den 8. Januar zwei irakische Militärstützpunkte, in denen auch US-Truppen stationiert sind, mit Raketen angegriffen.
*Terrororganisation, in Russland und in Deutschland verboten
ns/ae/dpa | BERLIN - Germany plans to move some of its small troop contingent in Iraq to neighbouring Jordan and Kuwait amid tensions over the U.S. killing of a top Iranian general in an airstrike in Baghdad last week, the news agency dpa reported on Tuesday.
The killing of Iranian Revolutionary Guard commander Qassem Soleimani has drastically raised regional tensions and escalated a crisis between Washington and Tehran.
German Defence Minister Annegret Kramp-Karrenbauer and Foreign Minister Heiko Maas wrote to lawmakers that the troops in the Iraqi bases in Baghdad and Taji would be “temporarily thinned out,” dpa said. The two officials stressed that talks with the Iraqi government on a continuation of the mission to train Iraqi troops would go on.
Germany has some 120 soldiers in Iraq, though the majority of them are not stationed in Taji and Baghdad but elsewhere in Iraq. The two ministers, speaking about those two locations, said that “the soldiers deployed there will promptly be moved to Jordan and Kuwait” and can be moved back if training resumes.
Germany had already ordered its soldiers in Taji and Baghdad not to leave their bases after the killing of Soleimani last week near the Baghdad airport. | 3 |
BERLIN (dpa-AFX) - Google empfiehlt seinen Mitarbeitern in Deutschland, angesichts der Coronavirus-Ansteckungsgefahr von zuhause aus zu arbeiten. Zugleich bleiben die Büros geöffnet, wie der Internet-Konzern am Mittwoch mitteilte. Google hat in Deutschland größere Standorte in Berlin, Hamburg und München. In Nordamerika wurden die Google-Beschäftigten aufgerufen, zunächst bis zum 10. April auf Heimarbeit umzusteigen. Das Santa Clara County in Kalifornien, in dem sich auch die Google-Zentrale in Mountain View befindet, zählt zu den bisher besonders stark betroffenen Gebieten in den USA./so/DP/jha
ALPHABET-Aktie jetzt für 4€ handeln - auf Smartbroker.de | Hitachi Chemical Advanced Therapeutics Solutions, LLC (HCATS) and apceth Biopharma GmbH (apceth), both subsidiaries of Hitachi Chemical Co., Ltd. (Hitachi Chemical) today announced that they have expanded their relationship with bluebird bio (NASDAQ: BLUE) with long-term development and manufacturing services agreements for clinical and commercial supply for multiple therapies, including:
Late stage drug product manufacturing at facilities in both Germany (apceth) and the United States (HCATS) for bluebird bio's LentiGlobin for the treatment of patients with sickle cell disease (SCD) and commercial drug product manufacturing of LentiGlobin for SCD in both the United States and Europe
Expanded commercial drug product manufacturing capacity in Europe for ZYNTEGLO (autologous CD34+ cells encoding ß A-T87Q -globin gene), a one-time gene therapy for patients 12 years and older with transfusion-dependent ß-thalassemia (TDT) who do not have a ß 0 /ß 0 genotype, for whom hematopoietic stem cell (HSC) transplantation is appropriate but a human leukocyte antigen (HLA)-matched related HSC donor is not available
(autologous CD34+ cells encoding ß -globin gene), a one-time gene therapy for patients 12 years and older with transfusion-dependent ß-thalassemia (TDT) who do not have a ß /ß genotype, for whom hematopoietic stem cell (HSC) transplantation is appropriate but a human leukocyte antigen (HLA)-matched related HSC donor is not available Expanded clinical and commercial manufacturing capacity for bluebird's investigational Lenti-D for cerebral Adrenoleukodystrophy (CALD) in Europe
These agreements are the latest in a long-standing partnership between bluebird bio and Hitachi Chemical. In 2011, HCATS, which represents the North America region of Hitachi Chemical's global regenerative medicine business, and bluebird bio entered into their first clinical services agreement. A commercial drug product manufacturing service agreement was also established between bluebird bio and apceth (which represents the Europe region of Hitachi Chemical's global regenerative medicine business) in 2016. In January 2020, apceth announced its readiness to begin commercial manufacturing of ZYNTEGLO with bluebird's announcement of the launch in Germany.
"With three products in our severe genetic disease franchise to potentially launch between now and 2022, securing long-term commercial drug product manufacturing capacity is critical to our ability to deliver for patients, said Nick Leschly, chief bluebird. "Our partnership with Hitachi Chemical is a significant example of our continued progress on this front and we believe Hitachi Chemical's recent expansion will help support our growing commercial needs. We are pleased to benefit from their expertise as well as their footprint in both the US and Europe as we work to bring transformative therapies to patients in need."
"We are excited to partner with bluebird bio through our new U.S. facility, utilizing our state-of-the-art capabilities and systems for late-stage clinical testing and ultimately commercial production once all applicable regulatory approvals are granted," said Robert Preti, Ph.D., Chief Strategy Officer, Hitachi Chemical Life Science Business Headquarters. "It is our honor to support bluebird bio in the manufacture of their potentially transformative gene therapies, to the benefit of patients in both the United States and Europe, as the foundation for our collaboration to address this devastating disease."
"We are very happy to deepen our trustful and productive strategic partnership with bluebird bio," commented Dr. Christine Guenther, Deputy General Manager of the Hitachi Chemical Regenerative Medicine Business Sector and CEO of apceth Biopharma GmbH. "The apceth team is proud to be part of bluebird bio's most exciting pioneering work for the advancement of cell and gene therapies and to supply patients suffering from severe genetic illnesses with potentially life-changing treatments."
This medicinal product is subject to additional monitoring.
About Hitachi Chemical's Regenerative Medicine Business
Hitachi Chemical provides cell and gene therapy contract development and manufacturing organization (CDMO) services at current Good Manufacturing Practices (cGMP) standards, including clinical manufacturing, commercial manufacturing, and manufacturing development. The global footprint of the business is over 200,000 square feet and includes operations in North America (Allendale, New Jersey and Mountain View, California), Europe (Munich, Germany), and Japan (Yokohama). The business leverages two decades of experience exclusively focused on the cell therapy industry.
For more information on North America services, please visit www.pctcelltherapy.com
For more information on Europe services, please visit www.apceth.com
For more information on Japan services, please visit www.hitachi-chem.co.jp/english/
View source version on businesswire.com: https://www.businesswire.com/news/home/20200511005241/en/
Contacts:
Hitachi Chemical Advanced Therapeutics Solutions:
Eric Powers
Director, Marketing and Communications
Eric.powers.nj@hitachi-chem.com
apceth Biopharma GmbH:
Almut Windhager
Manager, Business Development and Communications
a.windhager@apceth.com | 1 |
10.01.2020 ( vor 1 Tag )
So einen Freund möchte man haben: Bradley Cooper hat Brad Pitt bei der Bekämpfung seiner Alkoholsucht geholfen. Der ehemals Abhängige pries den Kollegen bei einer Award-Zeremonie mit berührenden Worten. So einen Freund möchte man haben: Bradley Cooper hat Brad Pitt bei der Bekämpfung seiner Alkoholsucht geholfen. Der ehemals Abhängige pries den Kollegen bei einer Award-Zeremonie mit berührenden Worten. 👓 Vollständige Meldung | Click to email this to a friend (Opens in new window)
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Brad Pitt thanked fellow actor Bradley Cooper for helping him “get sober” during an award speech in the Big Apple, according to a report Thursday.
The wine-loving 56-year-old star — who has admitted to struggling with alcoholism that derailed his marriage to Angelina Jolie — was handed a glass plaque by Cooper at the National Board of Review’s annual gala Wednesday night, according to Vulture.com
“Thank you, Bradley. Bradley just put his daughter to bed and then rushed over to do this,” Pitt said after taking the stage at Cipriani 42nd Street in Manhattan. “I got sober because of this guy and every day has been happier since.”
“He’s a sweetheart,” Pitt said of Cooper during the acceptance speech, without elaborating on how he helped him battle his demons. “I love you and I thank you.”
Pitt won the award for best-supporting actor for his portrayal of Cliff Booth, a hunky and air-headed stunt double in the flick “Once Upon A Time… In Hollywood.”
Pitt has reportedly been pals with the “A Star is Born” actor for years and the two were recently seen chatting at the American Film Institute Awards in Los Angeles.
Cooper has also been booze-and-drug free for more than 15 years, he told the Hollywood Reporter in 2012.
“I don’t drink or do drugs anymore,” Cooper said at the time “I realized I wasn’t going to live up to my potential, and that scared the hell out of me. I thought, ‘Wow, I’m actually gonna ruin my life. I’m really gonna ruin it.’” | 4 |
Die Wirtschaftsleistung Österreichs dürfte heuer um 6,2 Prozent schrumpfen. Kommt es im Herbst zu einer zweiten Welle der Coronavirus-Pandemie, dann könnte das Minus sogar 7,5 Prozent betragen. Zu dieser Erwartung kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrer heute veröffentlichten Prognose. Erstmals in ihrer 50-jährigen Geschichte hat sie dabei zwei Szenarien gerechnet, sagte OECD-Experte Dennis Dlugosch.
Die Zahlen seien zwar heftig, aber in Europa kommen nur Norwegen, Dänemark und Luxemburg besser durch die Krise, so Dlugosch. Schweden, das im Kampf gegen das Coronavirus einen deutlich liberaleren Weg gewählt hat, dürfte trotzdem vor einem Wirtschaftsrückgang um 6,7 Prozent stehen und damit etwas schlechter abschneiden als Österreich.
Die schnelle Einführung der Kurzarbeit habe Österreich geholfen, sagte Dlugosch. Länder mit Kurzarbeit schneiden deutlich besser ab als andere, allerdings ist Österreich weniger erfolgreich als Deutschland und die Schweiz, weil die Wirtschaftsstruktur anders ist.
Grafik: APA/ORF.at; Quelle: OECD
Bauwirtschaft und Fremdenverkehr besonders getroffen
Österreich hat besonders viel Bauwirtschaft und Fremdenverkehr, die von der Krise härter getroffen sind. Ein gutes Drittel der zusätzlichen Arbeitslosigkeit komme aus der Gastronomie und Beherbergung. Geholfen habe Österreich auch, dass das Land vor der Krise schwarze Zahlen schrieb, dadurch konnte nun ein größeres Rettungspaket geschnürt werden.
Lob gibt es auch für die Ankündigung, Teile der Steuerreform vorzuziehen. Allerdings wies der OECD-Experte darauf hin, dass es ein Problem sei, dass Menschen, die schon jetzt keine Steuern zahlen, auch nicht entlastet würden. Darüber müsste man vielleicht noch einmal nachdenken.
Jedenfalls sei das besser als eine Mehrwertsteuersenkung, von der man nie wisse, was letztlich bei den Menschen ankommt. Außerdem urgierte Dlugosch weitere Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung, da sei Österreich nicht in der Spitzengruppe der OECD-Länder. Insbesondere bei mittelständischen Unternehmen sei die Lücke bei der Digitalisierung besonders groß.
OECD: Wirtschaft 2022 wieder auf Vorkrisenniveau
Die OECD sagt im einfachen Szenario für Österreichs Wirtschaft nach dem Rückgang um 6,2 Prozent 2020 ein Wachstum von 4,0 Prozent für 2021 voraus. 2022 könnte die Wirtschaft dann wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Die Binnennachfrage dürfte heuer um 4,7 Prozent zurückgehen und 2021 um 4,0 Prozent steigen.
Exporte und Importe würden heuer um etwa neun Prozent sinken, 2021 aber um rund einen Prozentpunkt stärker zulegen. Das Budgetdefizit setzt die OECD heuer mit 7,3 Prozent und 2021 mit 3,2 Prozent der Wirtschaftsleistung an. | Company announcement no 8, 2020
Søborg April 28, 2020
Konsolidator completes offering of 750,000 new shares in a directed issue and raises DKK 29.6 million
Konsolidator A/S (KONSOL.CO), a software company revolutionizing the process of preparing consolidated financial statements through a cloud-based and standardized SaaS consolidation and financial reporting tool, today announces the completion of an offering of 750,000 new shares (the “Offer Shares”) in a directed issue raising gross proceeds of approximately DKK 29.6m.
Konsolidator A/S (“Konsolidator” or the “Company”) intends to use the proceeds from the sale of Offer Shares to accelerate its current growth journey:
There is a strong demand for a product like Konsolidator’s and the internationalization of Konsolidator has shown that there is a market for Konsolidator in Sweden, the UK and DACH (Germany, Austria and Switzerland). The first mover effect is important and being able to take the Konsolidator platform to other countries is vital for Konsolidator in order to be the preferred consolidation software and de facto standard, worldwide. The next phase of the Konsolidator journey requires an extra 10 employees, primarily within sales and marketing to accelerate the continued geographical expansion of Konsolidator. The focus of the internationalization will be the rest of Europe more specifically the Nordics and other Western European countries.
Claus Finderup Grove, Chief Executive Officer, said: “Since the IPO in May 2019, we have continued to experience strong demand for our cloud-based consolidation software. The proceeds raised in the IPO supported us in accelerating the roll-out of Konsolidator to Germany, the UK and Sweden, and we experienced in Q1, 2020 more contract wins abroad than in Denmark. To continue the rapid roll-out further investments and new hires are required, and I am pleased to see that we have been able to leverage our platform as a listed company to raise additional equity less than 12 months after the IPO to a strong institutional investor. The transaction marks another milestone in Konsolidator’s history and I am delighted to invite another reputable investor to join us for the next phase of our growth journey”.
The Offer Shares were subscribed for and sold to one investor. The investor purchased 750,000 Offer Shares at an offer price of DKK 39.5 per share, as determined by the Board of Directors.
Capital increase
After settlement of the capital increase, the share capital of the Company will consist of 15,454,546 shares with a nominal value of DKK 0.04 each.
The nominal value of the Offer Shares represents approximately 4.9 % of the Company’s registered share capital of DKK 618,181.84 after the capital increase.
Expected timetable
April 30, 2020: Settlement and payment for the Offer Shares
April 30, 2020: Registration of the capital increase with the Danish Business Authority
May 5, 2020: Offer Shares to be admitted to trading and official listing on the Nasdaq First North Growth Market
Financial adviser
Danske Bank A/S acted as Sole Global Coordinator in connection with the Offering.
About Konsolidator
Konsolidator is a cloud-based and standardized SaaS consolidation and reporting tool that automates consolidation and monthly reporting and delivers accurate and timely management information based on corporate key ratios. Konsolidator wants to make financial consolidation and reporting easier for small- and medium-sized groups. The time the groups save, and the quality data obtained when using Konsolidator's cloud-based tool means that the groups can make better decisions and thus deliver higher strategic value.
For further information: CEO Claus Finderup Grove, mobile. +45 2095 2988, e-mail: cfg@konsolidator.com
Konsolidator A/S
Tobaksvejen 2 A
2860 Søborg
www.konsolidator.com
Certified Adviser
Ernst & Young P/S
Osvald Helmuths Vej 4
2000 Frederiksberg
www.ey.com
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Nach dem Rauswurf des Brandenburger Landeschefs Andreas Kalbitz aus der AfD bahnt sich ein offener Machtkampf zwischen dem rechtsnationalen Parteiflügel und den Unterstützern des Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen an.
Björn Höcke: “Die Spaltung und Zerstörung unserer Partei werde ich nicht zulassen"
“Die Spaltung und Zerstörung unserer Partei werde ich nicht zulassen – und ich weiß, dass unsere Mitglieder und unsere Wähler das genauso sehen wie ich”, sagte der Thüringer Landes- und Fraktionschef Björn Höcke bei Facebook in einem Video, das am Samstag ins Netz gestellt wurde. Die Entscheidung des Bundesvorstandes bezeichnete Höcke als “politischen Akt”.
Er nannte in dem Video explizit Meuthen sowie die stellvertretende Parteivorsitzende Beatrix von Storch, die seiner Ansicht nach beide “eine andere Partei” wollten. “Wer die Argumente von Parteigegnern aufgreift und sie gegen Parteifreunde wendet, der begeht Verrat an der Partei”, sagte Höcke.
Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Pohl veröffentlichte unter der Überschrift “Wir sind Spalter!” eine Fotomontage mit den Köpfen der acht Mitglieder des Bundesvorstandes, die am Freitag nicht gegen die Annullierung der Mitgliedschaft von Kalbitz gestimmt hatten.
Chrupalla: Meuthen habe “rechtsstaatliche Grundsätze mit Füßen getreten”
Co-Parteichef Tino Chrupalla warf Meuthen auf Twitter vor, rechtsstaatliche Grundsätze “mit Füßen getreten” zu haben. Mit der Aberkennung von Kalbitz’ AfD-Mitgliedschaft hätten sich die sieben Bundesvorstandsmitglieder “mit dem politischen Gegner verbrüdert”. Chrupalla hatte ebenso wie Bundestags-fraktionschefin Alice Weidel gegen den Ausschluss von Kalbitz gestimmt.
Wer sich als Sprecher der #AfD so in der Öffentlichkeit äußert verhält sich parteischädigend❗️ — Georg Pazderski (@Georg_Pazderski) May 16, 2020
Ex-Parteivize Georg Pazderski antwortete mit einer direkten Attacke gegen Chrupalla: “Wer sich als Sprecher der AfD so in der Öffentlichkeit äußert, verhält sich parteischädigend”, schrieb er.
Kalbitz selbst rief seine Anhänger auf, die AfD nicht zu verlassen. “Ich bitte Euch herzlich: Tretet nicht aus, wir machen natürlich weiter. Die Verantwortung für unser Land ist wichtiger als einzelne Personen”, sagte er am Freitagabend in einem Video bei Facebook. Er werde sich juristisch gegen den Rauswurf zur Wehr setzen und sei “zuversichtlich, dass wir in Brandenburg auch in Zukunft wieder weiter an diesen Erfolg anknüpfen werden.”
Kalbitz: Frühere Kontakte im rechtsextremen Milieu
Der Bundesvorstand der AfD hatte seine Mitgliedschaft am Freitag per Mehrheitsbeschluss für nichtig erklärt. Hintergrund sind frühere Kontakte im rechtsextremen Milieu. In dem Beschluss hieß es, die Mitgliedschaft sei mit sofortiger Wirkung aufgehoben, “wegen des Verschweigens der Mitgliedschaft in der ‘Heimattreuen Deutschen Jugend’” (HDJ) und “wegen der Nichtangabe seiner Mitgliedschaft” bei den Republikanern zwischen Ende 1993 und Anfang 1994.
Kalbitz galt neben Höcke als wichtigster Vertreter der rechtsnationalen Strömung in der Partei, die vom Verfassungsschutz als rechtsextreme Bestrebung beobachtet wird. Da er Beisitzer im Bundesvorstand war, wäre für seinen Einspruch nach Einschätzung eines Vorstandsmitglieds das Bundesschiedsgericht der Partei zuständig.
Der Chef der Innenministerkonferenz, Georg Maier (SPD), machte klar, dass der Rauswurf von Kalbitz aus der AfD nicht ausreiche. “Wichtig ist, dass sich die AfD von dem rechtsextremistischen Gedankengut löst, das es in ihren Reihen gibt”, sagte Maier, der auch Innenminister in Thüringen ist. “Dabei muss man auch sehr intensiv über Herrn Höcke sprechen.” Höcke sei “der Spiritus Rector dieses Gedankengutes im ‘Flügel’”, sagte Maier. Zwar sei der “Flügel” laut AfD aufgelöst. Die Überzeugungen seien damit aber nicht verschwunden.
Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte Maier: “Andreas Kalbitz ist nur die Spitze des Eisberges.” Das Ende von Kalbitz’ AfD-Mitgliedschaft reiche nicht aus, “um feststellen zu können, dass diese Partei wieder vollumfänglich auf dem Boden des Grundgesetzes steht”.
Verliert Kalbitz auch den Fraktionsvorstand?
Meuthen zog unterdessen auch die Zukunft von Kalbitz als Fraktionschef im Landtag von Brandenburg in Zweifel. “Ich kann mir schwer vorstellen, einen Parteilosen als Fraktionsvorsitzenden zu haben, aber letztlich muss das die Fraktion in Brandenburg selbst entscheiden”, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland, erklärte: “Ich kann mir gut vorstellen, dass er den Fraktionsvorsitz ruhen lässt für die Dauer der juristischen Klärung.”
Für die Entscheidung des Bundesvorstandes habe er seit Freitag “unglaublich viel Zustimmung” aus der Partei erhalten, sagte Meuthen. Einige Mitglieder hätten allerdings auch mit “wütender Ablehnung” reagiert. Auf die Frage, weshalb er eine Verortung von Kalbitz im rechtsextremen Spektrum früher selbst bestritten habe, antwortete der AfD-Vorsitzende: “Ich habe ihn im persönlichen Kontakt nicht als Rechtsextremisten wahrgenommen, später wurde aber deutlich, dass er auf jeden Fall eine rechtsextreme Vergangenheit hat.”
“Entfesselter Machtkampf”: Partei im Prozess der Radikalisierung
Gauland sagte, er habe von Anfang an gewusst, dass Kalbitz früher bei den Republikanern gewesen sei. Was die vom Verfassungsschutz behauptete ehemalige Mitgliedschaft in der HDJ angehe, so wäre der Bundesvorstand gut beraten gewesen, das Ergebnis einer Klage von Kalbitz gegen den Verfassungsschutz abzuwarten, erklärte er.
In der AfD sei jetzt ein “entfesselter Machtkampf” zu beobachten, sagte der Berliner Politologe Hajo Funke. Die Partei befinde sich seit vier Jahren in einem Prozess der Radikalisierung. Meuthens Position sei mitnichten gefestigt.
RND/dpa/jps | The leadership of the Alternative für Deutschland (AfD) party on Friday (15 May), expelled Brandenburg’s AfD leader Andreas Kalbitz after Kalbitz was classified as a right-wing extremist by the Federal Office for the Protection of the Constitution in early March. However, the power struggle in the AfD is unlikely to end. EURACTIV Germany reports.
The party announced Friday evening (15 May) that the party leadership had voted by a narrow margin of 7-5 with one abstention, to cancel Kalbitz’ membership in the party “with immediate effect” after AfD chairman Jörg Meuthen had brought the vote on Kalbitz.
The Brandenburg AfD leader is accused of having concealed his former membership in the right-wing extremist and now banned association “Heimattreue Deutsche Jugend” (German Youth True to Home) when he joined the party.
The AfD is deeply divided over the decision. The leader of the AfD parliamentary group in the Berlin House of Representatives, Georg Pazderski, called Kalbitz’ exclusion from the party “a clear sign that we take the fight against right-wing extremist ideas in our own ranks very seriously.”
However, AfD deputy leader Stephan Brandner called via Twitter for a federal party conference to be convened soon, at which all board members should explain the reasons for their decision and declared that he had voted to keep Kalbitz in the party.
Anti-lockdown protests in Germany infiltrated by far-right extremists Many people are looking for explanations since lockdown measures were introduced to contain the coronavirus outbreak. In Germany, right-wing extremists are trying to take advantage of this. EURACTIV Germany reports.
Kalbitz one of the leaders of the ‘Wing’
In mid-March, the Federal Office for the Protection of the Constitution (BfV), together with the Thuringian AfD chairman Björn Höcke, had described Kalbitz as the “right-wing extremist main protagonist” of the AfD sub-organisation ‘Der Flügel,’ known as the ‘Wing’.
The BfV also classified the sub-organisation as a “proven right-wing extremist endeavour.” The party leadership then asked the group to dissolve itself by the end of April. While the dissolution, which was staged primarily on social networks, is considered officially complete, the Office for the Protection of the Constitution has come to a different conclusion.
“A de facto dissolution of Wing structures or inactivation of the organisation has not yet been ascertained,” the State Office for the Constitution in Saxony told EURACTIV Germany. Brandenburg’s interior and municipal affairs ministry has also spoken of a “sham dissolution.”
“The members of the AfD, who are committed to the ‘wing’, continue to be active in the federal party,” a spokesperson for the ministry told EURACTIV Germany. Höcke and Kalbitz, in particular, would continue to exert considerable influence on the course of the party, it was said before the federal executive board meeting of the AfD.
AfD threatens further division
Kalbitz will have to give up his office as the state leader in Brandenburg after the party leadership’s decision. However, the Secretary-General of the Social Democratic Party (SPD) in Brandenburg, Erik Stohn, doubts that excluding Kalbitz will change anything about the political orientation of the AfD in Brandenburg.
“The AfD-Brandenburg is a party ‘framed’ by Mr Kalbitz,” he told EURACTIV Germany. Even without Kalbitz, it is at the centre of the extreme-right spectrum. This assessment is shared by the Brandenburg Office for the Protection of the Constitution, which describes the state association as “having evaporated through and through”.
Kalbitz has announced that he intends to legally challenge the decision of the party leadership at federal level. He denies former membership of the “Heimattreue Deutsche Jugend” (German Youth True to Home).
He is also backed by the chairman of the AfD parliamentary group, Alexander Gauland, who had told media representatives that the decision was “wrong and dangerous for the party.” | 4 |
Wer im Urlaub mit einem Mietwagen im Ausland reisen will, muss dafür in beliebten Ferienländern derzeit deutlich mehr Geld ausgeben.
Die Preise für Mietautos hätten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Spanien, Frankreich und Italien stark angezogen, heisst es in einer Analyse der Buchungsplattform billiger-mietwagen.de, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag.
In Spanien haben die Tagespreise laut der Analyse von über 50’000 Buchungen in zehn europäischen Staaten im Mai und Juni am stärksten zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien die Preise dort insgesamt um 23 Prozent gestiegen. In der Mittel- sowie Kompaktklasse würden im Schnitt elf beziehungsweise sieben Euro mehr pro Tag fällig.
In Frankreich müssen Urlauber den Angaben zufolge ebenfalls mit höheren Preisen rechnen: Im Schnitt sei ein Mietwagen aktuell zehn Prozent teurer als noch im Jahr zuvor. In Italien liege dieser Anstieg bei sechs Prozent. Kaum eine Veränderung habe es in den Niederlanden gegeben.
In den meisten der insgesamt zehn ausgewerteten Länder seien die durchschnittlichen Preise für Mietwagen jedoch gesunken. Am stärksten sei der Rückgang der Tagespreise in Bulgarien mit 42 Prozent. Ein weiteres vergleichsweise starkes Einsparpotenzial misst die Untersuchung auch für Österreich und Portugal. Leichte Rückgänge wurden demnach auch in Ungarn, der Schweiz und Belgien festgestellt. | Across Belgium, France, Italy, Portugal, Spain and Switzerland, MSF has advised or assisted in more than 300 care homes. More than 1,000 care home managers and staff have participated in webinars organised by MSF to share knowledge and experience about ways to continue providing the best care possible in ways that are safe and that maximise the effect of ‘shielding’ the residents.
“As a society, we will need to have a good think about why the priority in this pandemic has been hospitals and other medical facilities, and why barely a thought has been given to the most vulnerable,” says Dr di Lollo. “That will need to change.”
MSF will continue our approach of seeking out the most vulnerable groups of people and seeing how best to respond. Other projects in EU countries are addressing the needs of homeless people, asylum seekers and undocumented migrants, and prison detainees and guards.
Our teams are also preparing every project in the 70 countries where we work to be COVID-ready as the epidemic sweeps around the globe; we’ve also started caring for patients with COVID-19 in countries across Africa, central Asia and Latin America. As in the EU, MSF teams will seek out the greatest need and the greatest vulnerability as the guiding principles of our response. | 1 |
Trotzdem weiter Schlusslicht : Wieder mehr Organspender in NRW
Die Zahl der Organspender in Nordrhein-Westfalen ist in 2019 erneut gestiegen, aber NRW bleibt nach Zahlen der Stiftung Organtransplantation (DSO) bundesweit weiter Schlusslicht (Symbolbild). Foto: dpa/Jens Kalaene
Düsseldorf/Frankfurt Tausende Kranke in Deutschland hoffen auf ein Spende-Organ wie Niere, Leber, Lunge und Herz. In NRW ist die Zahl der Organspender 2019 wieder gestiegen, aber im Bundesvergleich bleibt das Land Schlusslicht.
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Die Zahl der Organspender in Nordrhein-Westfalen ist in 2019 erneut gestiegen, aber NRW bleibt nach Zahlen der Stiftung Organtransplantation (DSO) bundesweit weiter Schlusslicht. Insgesamt haben im vergangenen Jahr 179 Menschen in NRW nach ihrem Tod 586 Organe für schwerkranke Patienten gespendet, wie die DSO am Montag in Frankfurt mitteilte. Im Vorjahr waren es 163 Spender.
Bundesweit lag die Zahl mit 932 Spendern annähernd auf dem Vorjahresniveau (955). Gespendet wurden vor allem Nieren, Lebern, Lungen und Herzen. Der medizinische DSO-Vorstand Axel Rahmel sagte: „Jedes einzelne Organ zählt und kann über Leben und Tod eines schwerkranken Menschen entscheiden.“
Im bundesweiten Vergleich mit insgesamt sieben Regionen steht NRW weiterhin an letzter Stelle: Kamen in ganz Deutschland 11,2 Spender auf eine Million Einwohner, lag der Schnitt im bevölkerungsreichsten Bundesland bei 10 Spendern pro Million Einwohner. Die ostdeutschen Regionen liegen mit 13,5 bis 14,9 Spendern pro Million Einwohner deutlich darüber. Zu den neun Transplantationszentren in NRW gehören sieben Uni-Kliniken und zwei Zentren in Bad Oeynhausen und Köln-Merheim.
Während bundesweit im vergangenen Jahr über 3000 schwerkranken Patienten durch Transplantationen geholfen wurde, warteten nach Angaben der DSO zum Jahresende noch mehr als registrierte 9000 Patienten auf ein Organ. Bei rund 1000 Patienten auf der Warteliste hatte sich der Gesundheitszustand seit der Anmeldung im vergangenen Jahr so verschlechtert, dass eine Transplantation nicht mehr möglich war oder die Menschen gestorben waren.
Am Donnerstag soll der Bundestag über neue Regeln für Organspenden entscheiden. Dabei geht es um die sogenannte Widerspruchslösung. Ein fraktionsübergreifender Gesetzesentwurf von einer Gruppe um Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) strebt die „doppelte Widerspruchslösung“ an. Ab dem 1. Oktober 2022 sollen demnach alle Bürger grundsätzlich als Spender gelten. Man soll dazu aber später Nein sagen können. Ansonsten wäre noch bei Angehörigen nachzufragen, ob ihnen ein Widerspruch bekannt ist.
Eine andere Abgeordnetengruppe um Grünen-Chefin Annalena Baerbock schlägt vor, dass alle Bürger mindestens alle zehn Jahre beim Abholen ihres Ausweises auf das Thema Organspende angesprochen werden. Daneben hat die AfD einen Antrag eingebracht, der eine doppelte Widerspruchslösung ablehnt. Gemeinsames Ziel ist, zu mehr Organspenden in Deutschland zu kommen.
(dpa) | Annegret Kramp-Karrenbauer, the head of Germany's ruling Christian Democratic Union party and Chancellor Angela Merkel's designated successor to lead Germany, unexpectedly stepped down as party leader Monday and said she won't seek the chancellorship in next year's election. Kramp-Karrenbauer, a CDU moderate in Merkel's mold, will remain defense minister and stay on as party general secretary until the CDU choose her replacement this summer.
Kramp-Karrenbauer's departure is seen as tied to a fracture in the party thrown into relief in regional elections last week in the eastern state of Thuringia. Some local CDU lawmakers, bucking the national party, voted with the far-right Alternative for Germany (AfD) to elect a far-left leader, who then resigned to rid his election of the stain of AfD involvement. Voting with extremist parties like the AfD is taboo in Germany, and any shift to the right in the CDU would alienate the party's junior coalition partner, the center-left Social Democrats.
Potential successors to Kramp-Karrenbauer include Health Minister Jens Spahn and North Rhine-Westphalia Gov. Armin Laschet, both seen as moderates. Also in the running is Friedrich Merz, a CDU veteran sidelined by Merkel before she became chancellor 15 years ago, who is positioning himself to the party's right. Merkel's spokesman said Kramp-Karrenbauer's departure did not have Merkel reconsidering her decision to not seek a fifth term.
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Das Comedy-Drama «Once Upon a Time in Hollywood» hat bei den wichtigen US-Kritikerpreisen gleich vier Trophäen abgeräumt. Das Werk des amerikanischen Regisseurs Quentin Tarantino wurde in der Nacht zum Montag in Los Angeles unter anderem als bester Film geehrt.
Dies ist ein überraschendes Ergebnis, denn als Favorit war «The Irishman» ins Rennen gegangen – das Mafia-Epos hatte im Vorfeld 14 Nominierungen erhalten.
Als bester Schauspieler wurde bei den «Critics‘ Choice Awards» Joaquin Phoenix für seine Rolle in dem Thriller «Joker» ausgezeichnet. Als beste Schauspielerin wurde Renée Zellweger für ihren Auftritt in dem Drama «Judy» geehrt. Die Trophäe in der Kategorie bester Regisseur teilten sich der Südkoreaner Bong Joon-ho und der Brite Sam Mendes.
Für einen peinlichen Moment im Saal sorgten die Macher von «Avengers: Endgame». Das Superhelden-Spektakel wurde zum besten Actionfilm gewählt – nur war niemand aus dem Team vor Ort, um den Preis auf der Bühne entgegenzunehmen. Der Preis in der Sparte «Bester nicht-englischsprachiger Film» ging dieses Mal an «Parasite» von Bong Joon-ho.
Die «Critics‘ Choice Awards» wurden in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben. Mehr als 400 Mitglieder des Kritikerverbands Broadcast Film Critics Association aus den USA und Kanada bestimmten die Sieger. | via variety:
The 2020 Academy Awards Nominees were just announced and leading the pack is the movie “Joker” with 11 Oscar nominations on Monday, including best picture, best director for Phillips and best actor for Joaquin Phoenix.
Martin Scorsese’s mob epic “The Irishman,” Quentin Tarantino’s ode to Los Angeles “Once Upon a Time in Hollywood” and Sam Mendes’ war drama “1917” followed close behind with 10 nods a piece
CLICK HERE to see the entire list
Oscar Nominations 2020: The Complete List was originally published on praisecleveland.com
Also On WERE-AM 1490: | 1 |
CDU nach der Hamburg-Wahl Chaotisch-Demoralisierte Union
Mieses Ergebnis in Hamburg, Chaos in Thüringen, Führungsvakuum: Die derart zerrissene CDU ist nicht mehr wiederzuerkennen. Wie geht es jetzt weiter? | BERLIN: Political heavyweights in Germany's ruling CDU announced on Tuesday (Feb 25) their bids for the crisis-wracked party's top job, pitting a staunch ally of Chancellor Angela Merkel against her nemesis.
Merkel's centre-right Christian Democratic Union has been in turmoil after her heir apparent Annegret Kramp-Karrenbauer resigned as party chief this month over her supposed failure to stop regional MPs from cooperating with the far right.
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With its popularity sinking, the party that has dominated German politics for 70 years is seeking a new boss to shake it out of an identity crisis on how to position itself against the resurging extreme right.
Armin Laschet, premier of Germany's most populous state North Rhine-Westphalia, became the first to throw his name into the hat alongside Health Minister Jens Spahn as his potential deputy.
They will come up against Merkel's longtime rival Friedrich Merz, a 64-year-old corporate lawyer who is popular with the CDU's more conservative factions.
Merz wants to shift the party to the right to woo back voters lost to the anti-Islam, anti-immigrant AfD.
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Narrowly beaten for the party top job in December 2018 by Kramp-Karrenbauer, Merz has been waiting in the wings ever since.
With Kramp-Karrenbauer's resignation leaving the party's top brass in disarray, Spahn warned that the CDU was "in the biggest crisis in its history".
Action has to be taken to ensure that Merkel "is not the last CDU chancellor in Germany", he said, and that the party does not become a fringe party with "just five percent of the votes".
The scathing assessment came after the CDU scooped just 11.5 per cent in a regional election in Hamburg at the weekend - its second worst result ever in a state poll.
Another candidate, centrist Norbert Roettgen, a former environment minister dismissed by Merkel in 2012, is also expected to put forward a bid.
The outcome of the leadership vote on Apr 25 will not only set the tone for the party but could also determine whether Merkel would be able to stay German chancellor until next year's elections.
SO MUCH ANGER
Merkel's prefered successor Kramp-Karrenbauer announced her resignation on Feb 10 after barely a year as head of the party, felled after Thuringia's CDU lawmakers sided with the far-right Alternative for Germany (AfD) in a vote for state premier, defying an edict from Berlin not to ally with the extremes.
The watershed in Thuringia underlined the challenge faced by the CDU as the political landscape in Germany becomes more splintered, making it more difficult for parties to form stable majorities.
While Merkel had once consolidated the CDU as Germany's biggest party by shifting her party to the centre, today the far right is on the rise.
The nationalist AfD has capitalised on anger over Merkel's decision in 2015 to keep Germany's borders open to migrants and despite repeated scandals has held on to double-digit support, with backing still growing particularly in eastern Germany.
Merz has underlined his ambition to halve AfD's backing by wooing its supporters back to the CDU.
But Laschet acknowledged that he was taking a different approach, saying that in Hamburg the party had lost significant ground to the centre-left SPD and the Greens.
For him, the CDU can win only if it is a uniting force.
"We are living in a time ... when things are running in opposite directions - on one hand we are economically strong, successful, but despite that, there is a lot of dissatisfaction in society, so much aggression, so much anger, so much hate," he said, underlining "cohesion" as a key goal. | 3 |
Die Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 (die Erkrankung heißt COVID-2019) hält die Welt in Atem. Quasi im Minutentakt kommen aus vielen Ländern immer neue Meldungen zu Krankheits- und Todesfällen zu Coronavirus sowie zu der Zahl der durchgeführten Testungen.
Auch das österreichische Gesundheitsministerium und das Innenministerium veröffentlichen täglich die neuen Zahlen zu
bisher durchgeführten Testungen
bestätigten Fällen
Zahl der Fälle in den Bundesländern
genesenen Personen
Personen mit mildem Krankheitsverlauf
hospitalitierten Fällen
Erkrankten auf der Intensivstation
und Todesfällen.
Coronavirus-Soforthilfe:
Hotline für allgemeine Fragen: 0800 555 621
Hotline bei Symptomen: 1450
VKI-Hotline zu Reise-Fragen: 0800 201 211
Aktuelle Corona-Statistik Österreichs
Wir bereiten die wichtigsten Zahlen immer aktuell in dieser Infografik auf, damit User über Zeit verfolgen können, wie sich die Situation in Österreich entwickelt.
Achtung: Die Dunkelziffer jener Personen, die bereits infiziert sind (größtenteils ohne es zu wissen) ist viel viel höher als jene Zahl, die die bestätigten Infizierungen ausweist.
Aktueller Stand: 19.03.2020, 15:30 Uhr
>> Analyse zur weiteren Verbreitung des Coronavirus: Warum exponentielle Ausbreitungsszenarien so schwer zu fassen sind
Der Trending-Topics-Schwerpunkt zum Coronavirus
-> Und viele weitere News und Hintergrundberichte zur Virus-Krise
So wird in Österreich getestet Wer in Österreich Symptome des Coronavirus aufweist, kann sich auf das Virus testen lassen. Zu den häufigsten Anzeichen zählen Fieber und Husten – starker Schnupfen und Nießen gehören hingegen laut Experten nicht dazu. Hat man Symptome, soll man laut Regierung die in Österreich dafür eingerichtete Hotline unter 1450 anrufen. Dort wird entschieden, ob es sich um einen Verdachtsfall auf „SARS-CoV-2“ handelt. Dazu genügen nicht nur die Symptome, man muss in den 14 Tagen vor Auftreten der Beschwerden auch entweder Kontakt mit einer positiv getesteten Person gehabt haben oder in einer der Hochrisiko-Regionen gewesen sein: China, Italien, Südkorea, Iran, Hongkong, Japan oder Singapur. Von der WHO empfohlene Coronavirus-Tests Ist eines dieser zusätzlichen Kriterien erfüllt, werden die Kosten für einen sogenannten PCR-Test übernommen, die auf dem Nachweis von Nucleinsäuren durch eine Polymerasekettenreaktion basiert und von der WHO empfohlen wird. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass auf das Vorhandensein des genetischen Materials von Viren getestet wird. Wer positiv getestet wird, muss in Quarantäne – je nach Symptomen entweder in einem Krankenhaus oder daheim. In Heimquarantäne muss zweimal täglich Fieber gemessen werden. Üblicherweise dauert die Quarantäne laut Gesundheitsministerium so lange an, bis im Abstand von 24 Stunden zwei negative Befunde vorliegen.
Loading… | To date, there have been no confirmed cases of COVID-19 in St. Kitts & Nevis. However, in response to the COVID-19 global outbreak and the subsequent international spread of the disease, the destination has strengthened surveillance and pre-emptive healthcare procedures at its air and seaports as well as throughout the Federation.
The health system has moved to detect, contain and manage the situation in the event the virus reaches the Federation.
• At St. Kitts’ Robert L. Bradshaw International Airport, all incoming air passengers to the Federation must at all times complete question #17 of the Customs/Immigration Form, which requires a listing of “countries visited during the last six weeks.”
• At the cruise port, inspectors from the Environmental Health Department board each vessel that docks to review the passenger travel manifest and all medical reports for any passengers exhibiting flu-like symptoms. Any passenger displaying such symptoms is not permitted to disembark.
• Any and all incoming passengers who have traveled to or from any of the following countries within the last 14 days will be asked to provide travel history, history of exposure to the virus and contact information: China, Hong Kong, Singapore, South Korea, Italy, Japan, and Iran.
• Persons traveling to/from these destinations within the last 14 days are asked not to travel to St. Kitts & Nevis. Persons who do travel to St. Kitts & Nevis from these destinations will be subject to screening at the ports of entry and may be monitored by the public health team or quarantined at home or at a designated facility based on risk assessment.
• The Federation of St. Kitts & Nevis reserves the right to deny entry to any non-Nationals who have visited the countries listed above within the incubation period of 14 days. Nationals and/or residents who have visited those countries within the 14-day incubation period will be required to go through the established screening process.
St. Kitts & Nevis is complying with International Health Regulations and reporting to the Caribbean Public Health Agency (CARPHA) and the Pan American Health Organization (PAHO) / the World Health Organization (WHO) as appropriate. Following the WHO’s declaration on January 30th, 2020 that the outbreak of the Coronavirus constitutes a Public Health Emergency of International Concern, the Government of St. Kitts and Nevis advises citizens and residents to restrict travel to the aforementioned destinations until the WHO gives the all-clear in relation to the COVID-19.
The Ministry of Health is working closely with the National Emergency Management Agency (NEMA) and all appropriate government agencies to execute national disaster preparedness and response plans so as to prevent, monitor and manage the spread of the virus if and when a national or visitor tests positive for the virus. The Disaster Mitigation Council is in place to handle the response to the disease and the Ministry of Health has conducted training exercises with frontline workers including police and immigration and customs officers.
A destination-wide awareness and education campaign are being implemented within schools, the workplace and communities to remind the public of everyday preventative actions such as including basic hygiene best practices to help stem the spread of the virus. These include frequent handwashing with soap and water or 60% alcohol-based hand sanitizers, frequent disinfection of surfaces and avoiding close contact with people who exhibit signs of respiratory illness. | 2 |
Las Vegas Sein zweiter Sieg in Folge dürfte ihm weiter Auftrieb geben: Der linke Senator Sanders ist im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten auf Erfolgskurs. Er will die USA verwandeln. Einigen ist er zu radikal.
Der linke Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die dritte Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Nevada nach Teilergebnissen mit großem Abstand gewonnen.
Nach Übermittlung von Resultaten aus etwa der Hälfte der Wahlbezirke lag Sanders klar in Führung vor dem früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden. Damit festigte der 78-Jährige im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten seine Position als Favorit.
Sanders ließ sich am Samstagabend von Anhängern in San Antonio (Texas) feiern. Seine Bewegung tue genau das Gegenteil von US-Präsident Donald Trump: "Wir bringen unser Volk zusammen", sagte Sanders. Der Senator aus Vermont, der sich selbst als "demokratischer Sozialist" bezeichnet, war als klarer Favorit in die dritte Vorwahl gezogen. Punkten konnte er US-Medienberichten zufolge nicht nur bei jungen, sondern auch bei hispanischen Wählern.
Der Sender CNN sah Sanders nach der Übermittlung von Ergebnissen aus 50 Prozent der Wahlbezirke bei 46,6 Prozent. Biden landete weit abgeschlagen mit nur 19,2 Prozent auf Platz zwei. Der frühere Bürgermeister von South Bend (Indiana), Pete Buttigieg, erzielte nach diesen Angaben 15,4 Prozent, die Senatorin Elizabeth Warren 10,3 Prozent. Offizielle Angaben der Demokraten lagen zunächst nicht vor.
Nach enttäuschenden Platzierungen in Iowa und New Hampshire konnte der einstige Favorit Biden als Zweitplatzierter etwas aufatmen. Auf die Frage, ob er Sanders in seinem Aufstieg noch stoppen könnte, sagte der 77-Jährige dem Sender CBS, er selbst sei der Beste, um Trump zu schlagen. Vor Anhängern zeigte sich Biden am Samstag überzeugt, dass es von nun an bergauf gehe. "Wisst ihr, die Presse ist bereit, Leute schnell für tot zu erklären, aber wir sind lebendig und wir kommen zurück und wir werden gewinnen", sagte er. Als entscheidender Test für Biden gilt die nächste Vorwahl in South Carolina am kommenden Wochenende.
Keine Rolle spielte am Samstag der Milliardär Michael Bloomberg, der den Vorwahlkampf der Demokraten derzeit mächtig aufmischt, in Nevada aber noch nicht angetreten war. Er setzt auf den "Super Tuesday" am 3. März, wenn in mehr als einem Dutzend Bundesstaaten gewählt wird.
Sanders versprach, dass sich mit seiner Nominierung das Land verwandeln werde. Er erneuerte seine Klagen über das teure Gesundheitssystem in den USA und betonte Ziele wie die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns und einer höheren Reichensteuer.
Der moderate Konkurrent Buttigieg, der vier Jahrzehnte jünger ist als Sanders, warnte vor einer Nominierung des Senators. "Bevor wir es überstürzen, Senator Sanders zu nominieren (...), lasst uns einen nüchternen Blick darauf werfen, was auf dem Spiel steht", sagte er. "Senator Sanders glaubt an eine unflexible, ideologische Revolution", die die meisten Demokraten und Amerikaner insgesamt außen vor lasse.
Trump gratulierte Sanders und sagte am Sonntag im Garten des Weißen Hauses, er hoffe, dass die Demokraten ihn fair behandeln. Trump hatte schon am Samstag auf Twitter darauf angespielt, dass Sanders die Kandidatur 2016 nur knapp verpasste. "Glückwunsch Bernie, & lass es dir nicht von ihnen wegnehmen!", schrieb Trump.
Für die Zahl der Delegierten, die aus Nevada im Sommer zum entscheidenden Nominierungsparteitag zur Kür des Präsidentschaftskandidaten geschickt werden, spielt der Bundesstaat nur eine untergeordnete Rolle. Allerdings kommt Nevadas Bevölkerungsstruktur mit einem größeren Anteil von schwarzen Amerikanern und Latinos der Struktur der gesamten USA deutlich näher als Iowa oder New Hampshire.
Wann die Demokratische Partei in Nevada offiziell Ergebnisse verkündet, war unklar. Gewählt wurde im "Caucus"-Verfahren, was deutlich komplizierter ist als eine Abstimmung per Wahlzettel. Bei der ersten Vorwahl in Iowa, wo ebenfalls nach dem Prinzip abgestimmt wurde, hatte eine technische Panne zu Problemen bei der Übermittlung von Ergebnissen und erheblichen Verzögerungen geführt. Die Sorge war groß, dass sich das Debakel in Nevada wiederholen könnte. Zunächst wurde lediglich vereinzelt über Probleme mit einer Telefonnummer für die Übermittlung der Ergebnisse berichtet.
Überschattet wurde die Vorwahl in Nevada von etwas anderem: dem neuerlichen Verdacht, dass Russland Einfluss auf den US-Wahlkampf nehmen will. Sanders bestätigte am Freitag, unterrichtet worden zu sein, dass Moskau versuche, seine Bewerbung zu unterstützen. Kurz zuvor hatten Medien berichtet, dass US-Geheimdienste davon ausgingen, dass Russland Trump zur Wiederwahl verhelfen wolle. Russland hatte sich nach Überzeugung der US-Geheimdienste 2016 in den Wahlkampf eingemischt - zu Gunsten des republikanischen Kandidaten Trump. | Bernie Sanders wins Nevada caucuses After Bernie Sanders' victory in Nevada, a new CBS Battleground Tracker poll shows the Vermont senator gaining ground on Joe Biden in South Carolina. The former vice president holds the top spot with 38%, but Sanders isn't far behind. Nikole Killion reports. | 2 |
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Istanbul/Moskau/Brüssel/Athen (dpa) – Gerüchte über eine Öffnung der Grenzen in Richtung Europa haben in der Türkei Migranten in Bewegung gesetzt. Die Nachrichtenagentur DHA berichtete am Freitagmorgen von rund 300 Menschen, die sich auf den Weg zu einem Grenzübergang in Edirne gemacht hätten.
Andere kämen in der Provinz Canakkale zusammen, um per Boot auf die griechische Insel Lesbos und damit in die EU zu gelangen.
Im Sender TRT waren Szenen von Migranten zu sehen, die an einem Strand standen oder über Felder liefen. Das griechische Staatsfernsehen zeigte Menschen, die am Grenzübergang von Pazarkule warteten. Reporter berichteten, die Regierung in Athen habe Polizisten, Grenzschutzbeamte und Soldaten zusammengezogen.
Nach einem Luftangriff auf türkische Truppen im nordsyrischen Idlib mit mindestens 33 Toten waren in der Nacht plötzlich entsprechende Gerüchte aufgetaucht. In vielen Provinzen machten sich daraufhin Medien zufolge Migranten in Richtung Küstenprovinzen oder EU-Grenzübergängen auf den Weg.
Aus dem türkischen Außenministerium hieß es am Freitagmittag zwar: «In der Flüchtlings- und Migrationspolitik unseres Landes, das die meisten Flüchtlinge in der Welt aufgenommen hat, gibt es keine Änderung.» Ministeriumssprecher Hami Aksoy warnte darin aber auch, dass die Migrationsbewegungen Richtung Außengrenzen «im Falle einer Verschlechterung der Situation» in Idlib zunehmen könnten.
Die Türkei beherbergt Millionen syrische Flüchtlinge und hat mit der EU ein Abkommen geschlossen, das sie unter anderem gegen Geldleistungen in der Türkei hält. Im syrischen Idlib nahe der türkischen Grenze versucht die Türkei seit Monaten, eine Waffenruhe durchzusetzen – auch aus Furcht vor einer neuen Migrationswelle. In der letzten Rebellenhochburg ist die Regierung mit russischer Hilfe auf dem Vormarsch.
Hunderttausende Menschen fliehen auch in Richtung türkische Grenze. Die Türkei hat hinsichtlich Idlib aber auch der Versorgung der Flüchtlinge in der Türkei bitter über mangelnde Hilfe der internationalen Gemeinschaft geklagt. Präsident Erdogan hat wiederholt gedroht, den Menschen die Grenzen zu Europa zu öffnen.
Angesichts der Eskalation des Konflikts zwischen der Türkei und Syrien kommt der Nordatlantikrat der Nato noch am Freitag zu einem Sondertreffen zusammen. Die Türkei habe um dieses Treffen unter Artikel 4 der Nato-Verträge gebeten, teilte das Militärbündnis am Freitag mit.
Artikel 4 besagt, dass jeder Alliierte jederzeit um Beratungen bitten kann, wenn seiner Meinung nach «die Unversehrtheit des Gebiets, die politische Unabhängigkeit oder die Sicherheit einer der Parteien bedroht ist». Der Nordatlantikrat ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Nato.
Moskau als Schutzmacht der syrischen Regierung meldete sich am Freitagmorgen mit dem Vorwurf zu Wort, die getöteten türkischen Soldaten seien zum Zeitpunkt des Angriffs mit der Al-Kaida-nahen islamistischen Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) unterwegs gewesen.
Die Rebellen hätten in der Nacht auf Freitag eine großangelegte Offensive auf die syrischen Regierungstruppen versucht, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. «Dabei sind auch türkische Militärangehörige, die sich unter den Kampfeinheiten der terroristischen Gruppen befanden, unter Beschuss der syrischen Soldaten gekommen.»
Die Türkei wies das umgehend zurück. «Ich möchte klarstellen, dass während dieses Angriffs keine bewaffneten Gruppen in der Nähe unserer Truppen waren», sagte Verteidigungsminister Hulusi Akar der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge. Akar betonte auch, dass die Stellungen der türkischen Truppen zuvor mit Russland koordiniert worden seien. Ihm zufolge hat die Türkei bei Vergeltungsschlägen mehr als 200 «Regime-Ziele» angegriffen und dabei 309 Soldaten «neutralisiert»; das kann getötet oder verletzt bedeuten. Nach Angaben von Menschenrechtsbeobachtern waren bei den Gegenangriffen der Türkei mindestens 16 syrische Soldaten getötet worden.
Allerdings schien die Eskalation dazu beigetragen zu haben, dass ein zuvor fraglich gewordenes Treffen Erdogans mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nun wieder auf der Tagesordnung steht. Nach einem Telefonat der beiden am Freitag teilte der Kreml mit, dass sie ein baldiges Treffen auf höchster Ebene vereinbart hätten. Gleichzeitig liefen in Ankara Verhandlungen auf Arbeitsebene weiter.
Der türkische Kommunikationsdirektor im Präsidialpalast, Fahrettin Altun, forderte die internationale Gemeinschaft erneut dazu auf zu helfen. Es müssen unter anderem eine Flugverbotszone für Idlib eingerichtet werden sagte er. Die EU wiederum forderte ein sofortiges Ende der Eskalation in Syrien. Es gebe das Risiko einer «größeren, offenen internationalen militärischen Konfrontation», schrieb der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Freitag auf Twitter.
Erdogan hat wiederholt mit einem Militäreinsatz gedroht, sollte sich das syrische Militär in Idlib nicht bis Ende Februar aus einem bestimmten Gebiet wieder zurückziehen. Ein entsprechendes Ultimatum der Türkei läuft Samstagnacht aus. | Israeli challenger Gantz plays character card against Netanyahu
JERUSALEM: Former military chief Benny Gantz portrays himself as a straight-shooter who will restore simple values to Israel if he wins power in the country’s third election in less than a year.
Prime Minister Benjamin Netanyahu, the man Gantz wants to oust in Monday’s election, once praised him as “an officer and a gentleman” when his government appointed him Chief of Staff of the armed forces eight years ago.
The tone is very different now.
Gantz, who leads the centrist Blue and White party, has been attacking Netanyahu’s character, mainly over corruption charges facing Israel’s longest-serving leader, and the prime minister’s right-wing Likud party has branded Gantz a weak leftist.
Netanyahu’s trial is set to begin on March 17, just two weeks after the election. Netanyahu, who at 70 is a decade older than Gantz, denies any wrongdoing, calling the investigation a witch-hunt.
“The man charged with bribery, fraud and breach of trust has nothing to sell other than disseminated lies and slung mud,” Gantz tweeted about Netanyahu a week before the election. “Israel needs a full-time prime minister.”
But while Blue and White has talked up Gantz’s military background, Likud has sought to portray their opponent as soft on Iran and too conciliatory toward the Palestinians.
Gayil Talshir, a Hebrew University political scientist, said Israel still appeared to be split, reflecting the inconclusive outcome of elections in April and September last year in which neither party could form a ruling coalition.
Blue and White led Likud in opinion polls for weeks during this campaign but recent surveys have shown Likud pulling slightly ahead.
“The trial is super-important... the center and left in Israel is going against Netanyahu,” Talshir said. “But his (Netanyahu’s) own base is rallying around Netanyahu.”
’PROPER CONDUCT’
Tall and athletic, with a fondness for folk singing and motorcycle riding, Gantz was a consensus figure for Israelis when chief of the conscript military between 2011 and 2015.
But what he would do in power is not entirely clear, as he has sent mixed messages.
He casts himself as more diplomatically accommodating than Netanyahu, urging redoubled efforts to restart peace talks.
But while Palestinians may prefer Gantz to Netanyahu, there is little fondness for him after two wars in the Gaza Strip, a self-governing Palestinian enclave, while Gantz was in charge of the Israeli military. About 2,300 Palestinians were killed in the fighting.
He has also publicly embraced US President Donald Trump’s Middle East plan, which was rejected outright by the Palestinians for what they see as pro-Israel bias.
While Netanyahu holds rallies around the country exhorting his right-wing supporters to turn out, Gantz’s party believes some may be persuaded to peel away by a cross-partisan appeal to “proper conduct.” “Our polls indicate that a considerable number of Likud supporters are unhappy with the situation and are wavering,” Yoaz Hendel, one of the party’s lawmakers, told Reuters. “They are part of our focus.”
Gantz’s “Mr Clean” image took a knock last week when police announced an investigation into the conduct of a now-defunct security consultancy that he chaired after he left the military.
Gantz is not a suspect in the case, but Netanyahu seized on it to try to undermine his less experienced opponent.
Gantz has also made occasional stumbles in campaign interviews, getting an interviewer’s name wrong and stammering slightly while collecting his thoughts.
Netanyahu has used these stumbles as ammunition to accuse Gantz as lacking the capacity for quick thinking.
“So I don’t speak like you. Big deal,” Gantz responded brusquely during a televised speech on Wednesday. “While you were taking acting classes in New York, I was defending this country.” | 1 |
Brussel. Schon vor Tagen bahnte sich eine Lösung an, wie die EU-Staaten gemeinsam gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krise ankämpfen wollen. Doch dann wurde es bei der Sitzung der Eurogruppe doch wieder kompliziert.
Die EU-Staaten haben am Dienstag hart um ein milliardenschweres Rettungspaket für Staaten, Unternehmen und Arbeitnehmer in der Corona-Krise gerungen.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz zeigte sich zwar vor den Verhandlungen mit seinen EU-Kollegen verhalten optimistisch. Doch überschattete abermals der Streit über sogenannte Corona-Bonds die Suche nach einem Kompromiss, wie es am Abend aus Verhandlungskreisen hieß.
Frankreich, Italien, Spanien und andere beharrten nach diesen Angaben in der Sitzung darauf, solche gemeinsamen europäischen Schuldtitel zumindest für Wiederaufbauprogramme nach der Pandemie ins Auge zu fassen. Deutschland, die Niederlande und andere hätten dies weiter abgelehnt, hieß es. Eurogruppen-Chef Mario Centeno unterbrach die Beratungen per Videoschalte zeitweise, um neue Kompromissformeln zu finden. Der maltesische Finanzminister Edward Scicluna twitterte, die Marathon-Verhandlungen könnten bis Mittwochfrüh dauern.
Eurogruppen-Chef Mario Centeno. Foto: Zucchi Enzo/EU Council/dpa
Bundesfinanzminister Scholz hatte vor der Sitzung der Eurogruppe und der übrigen EU-Finanzminister für drei „Instrumente der Solidarität“ geworben, die weitgehend konsensfähig schienen: vorsorgliche Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM; ein Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank und das von der EU-Kommission vorgeschlagene Kurzarbeiter-Programm namens „Sure“. Nach Angaben von Centeno ergäben sie zusammen ein „Sicherheitsnetz“ im Wert von einer halben Billion Euro.
Scholz sagte: „Ich hoffe sehr, das wir das heute zustande bringen, aber es ist natürlich eine große Aufgabe.“ Im Detail gab es bei diesen drei Instrumenten aber durchaus noch Streitpotenzial. So forderte der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra, Kreditlinien des ESM mit Reformauflagen zu verbinden, etwa Reformen im Sozialsystem und die Erhöhung des Rentenalters. Hoekstra stellte auch eine Einigung auf das Kurzarbeiter-Programm „Sure“ in Frage.
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Der eigentliche Knackpunkt war jedoch nach Angaben von Teilnehmern immer noch der Streit über die gemeinsame Schuldenaufnahme. Darüber hatten sich Ende März schon die EU-Staats- und Regierungschefs entzweit und die Finanzminister mit der Kompromisssuche betraut.
In den vergangenen Tagen hatten die Unterhändler versucht, den Begriff Corona-Bonds - oder auch Eurobonds oder Recovery Bonds - zu umgehen und die politische Frage zumindest um einige Wochen zu verschieben. Ziel war, zwar ein gemeinsames Wiederaufbauprogramm für die Zeit nach der Krise anzukündigen, die Instrumente dafür aber vorerst offen zu lassen. Dazu bekannte sich auch Scholz.
Doch hatte der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte schon am Montagabend klar gemacht, dass er auf diesen gemeinsamen Schuldentiteln beharrt und ihm Kreditlinien des ESM nicht reichen: „ESM nein, Eurobonds definitiv ja“, sagte Conte. „Der ESM ist absolut unzureichend, Eurobonds hingegen sind die Lösung, eine seriöse, effektive, angemessene Reaktion auf den Notfall.“
Auch der französische Finanzminister Bruno Le Maire legte die Latte für eine Einigung hoch. Er hatte als Kompromiss in der Eurobond-Frage vorgeschlagen, einen neuen Rettungsfonds zu gründen und diesen die gemeinsame Anleihen befristet und gezielt nur für die Corona-Krise herausgeben zu lassen. In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sagte Le Maire, eine Einigung sei nur möglich, falls die Länder dem Solidaritätsfonds grundsätzlich zustimmten. Andernfalls müsse weiter verhandelt werden.
Hier noch einmal die debattierten Finanzinstrumente im Überblick:
KREDITLINIEN DES ESM
Beim Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM könnten sogenannte vorsorgliche Kreditlinien für die Staaten der Eurogruppe eingerichtet werden. Daran soll die Bedingung geknüpft werden, dass das Geld direkt in die Krisenbewältigung fließt. Bis zu 240 Milliarden Euro an Krediten könnten auf diese Weise ausgezahlt werden.
EIN GARANTIEFONDS BEI DER EIB
Die Europäische Investitionsbank EIB hat einen sogenannten Paneuropäischen Garantiefonds vorgeschlagen, der so funktionieren könnte: Die EU-Staaten zahlen anteilig 25 Milliarden Euro in den Fonds ein, der zur Absicherung von Krediten der Investitionsbank an den Mittelstand dienen soll. Nach Einschätzung der EIB ließen sich so bis zu 200 Milliarden Euro an Liquidität für Firmen mobilisieren.
DIE EUROPÄISCHE KURZARBEITER-HILFE „SURE“
Das Konzept „Sure“ der EU-Kommission soll Kurzarbeitergeld in den EU-Staaten unterstützen. Das sind Lohnzuschüsse für Firmen, die in der Krise trotz Auftragsmangels ihre Mitarbeiter nicht entlassen. Der Vorschlag: Die EU-Staaten hinterlegen unwiderrufliche Garantien in Höhe von 25 Milliarden Euro. Mit dieser Rückendeckung nimmt die EU-Kommission bis zu 100 Milliarden Euro zu günstigen Konditionen am Kapitalmarkt auf und reicht sie nach Bedarf für Kurzarbeit an EU-Staaten weiter.
CORONA-BONDS ODER RECOVERY BONDS
Dies würde so funktionieren: Mit fest verzinsten Wertpapieren leihen sich EU-Staaten gemeinsam Geld an Finanzmärkten, das direkt in die jeweiligen Haushalte flösse. Für Zinsen und Rückzahlung haften alle gemeinsam. Hoch verschuldete Staaten könnten so zu günstigeren Konditionen an frisches Geld am Kapitalmarkt kommen als alleine. | EU nations struggle to agree on terms of coronavirus aid
BRUSSELS: European governments remain at loggerheads over measures to help the economy weather the coronavirus outbreak, breaking off a meeting of finance officials who clashed over aid conditions and a proposal to borrow together to pay for the health crisis.
Finance ministers from the 19 countries that use the euro talked by video conference and postponed their news conference until Thursday (today) after a meeting that started on Tuesday ran late into the night.
European governments are scrambling to put together hundreds of billions of euros to save lives as well as companies and families from going bankrupt. Many countries hit hardest by the virus are also those that can least afford the costs, like Italy and Spain. But they are divided over how best to tackle the challenge.
Italy and Spain, backed by France, want to throw all the EU’s economic might into fighting the virus and damage from the disruption it has caused as soon as possible. The deadlock recalls the divisions from the eurozone debt crisis of 2010-2015.
On the table is a three-part package amounting to around a half a trillion euros (£440 billion). It consists of up to 240 billion euros (£210 billion) in emergency loans from the eurozone’s standing bailout fund, credit guarantees from the European Investment Bank to keep companies afloat, and support for short-work schemes that help companies avoid layoffs during what is hoped are temporary business interruptions.
Italy has rejected using the bailout fund, the European Stability Mechanism (ESM). One reason is that the money is supposed to come with conditions to carry out economic reforms, based on the fund’s original purpose as a bailout refuge for troubled countries.
Italy argues that makes the ESM the wrong tool since the virus is no country’s fault. Prime Minister Giuseppe Conte has dismissed the bailout fund as “totally inadequate”. Germany has proposed waiving most conditions on the money, but the Netherlands has pushed for requiring reform promises.
The issue of conditions raises the spectre of the harsh austerity imposed on Greece after its three bailouts during the debt crisis, with deep cuts in spending and salaries, official visits by an enforcement committee and the perception of a loss of national sovereignty.
German finance minister Olaf Scholz said he and his peers were close to a deal on the bailout loans, company support and short-work schemes. He said the position of Germany and other countries was that loans should come with minimal conditions and “should not mean that, as happened 10 years ago, commissars or a troika travel to the countries and develop a programme for the long-term”.
Italy, backed by France, Spain and six other countries, had pushed to go even farther than using the ESM and rely on a shared bond issue backed by all countries to raise money at low interest rates and favourable conditions such as long repayment.
Germany and the Netherlands have resisted common borrowing. Scholz said there had been discussions about a longer-term recovery programme that could be discussed separately from the three aid programmes under discussion but did not provide details.
French finance minister Bruno Le Maire tweeted that he and Scholz “call on all European states to rise to the exceptional challenges to reach an ambitious agreement”. | 4 |
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© APA (AFP)
"Das sind großartige Menschen", sagte US-Präsident Donald Trump am Sonntagabend (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus mit Blick auf die Demonstranten. In der Debatte um die Rückkehr zum Normalbetrieb in den USA warnte der Virologe und Präsidentenberater Anthony Fauci vor voreiligen Schritten. "So schmerzhaft es auch ist", man müsse sich an die vorsichtigen Richtlinien für eine schrittweise Wiedereröffnung halten, sagte Fauci dem US-Sender ABC News.
Trump hatte vergangene Woche neue Richtlinien veröffentlicht, wonach Bundesstaaten in drei Phasen zur Normalität zurückkehren sollen. Die Entscheidung liegt aber bei den Gouverneuren. Die Richtlinien sehen vor, dass die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen vor Eintritt in jede neue Phase über einen 14-tägigen Zeitraum abgenommen haben.
Dutzende Menschen versammelten sich am Montag vor dem Kapitol in Harrisburg im US-Bundesstaat Pennsylvania und protestierten gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Die Demonstranten standen eng beieinander und forderten auf Plakaten "Freiheit" und ein Ende der "Tyrannei". Andere hielten Flaggen und Plakate aus ihren Autos. Am Wochenende und in den Tagen zuvor hatte es ähnliche Demonstrationen in mehreren demokratisch und republikanisch regierten Bundesstaaten gegeben, bei denen Teilnehmer gegen Richtlinien des Weißen Hauses zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus verstießen.
Trump sagte am Sonntagabend, die Menschen hätten einen "Lagerkoller" und wollten "ihr Leben zurück". "Ich habe noch nie so viele amerikanische Flaggen bei Protesten gesehen", fügte er hinzu. Mit Blick auf die Schutzmaßnahmen sagte Trump: "Einige Gouverneure sind zu weit gegangen." Der Republikaner hatte für Empörung gesorgt, als er am Freitag auf Twitter zur "Befreiung" der demokratisch regierten Bundesstaaten Michigan, Minnesota und Virginia aufgerufen und damit Proteste befeuert hatte.
Mehrere US-Medien berichteten, dass sich in Denver (Colorado) am Sonntag Krankenhausbedienstete Teilnehmern eines Autokorsos in den Weg stellten. Auf einem Video war zu sehen, wie eine Frau einen Mann in Klinikkleidung und mit Schutzmaske anschrie, der sich vor ihrem Auto auf die Straße gestellt hatte. Sie hielt ihm ein Schild mit der Aufschrift "Land of the Free" entgegen.
Virologe Fauci dämpfte Erwartungen an eine schnelle Rückkehr zum wirtschaftlichen Normalbetrieb. "Wenn wir das Virus nicht unter Kontrolle bringen, wird die wirkliche wirtschaftliche Erholung nicht stattfinden", sagte Fauci ABC News. Die Gefahr sei, zurückgeworfen zu werden, wenn man es überstürze. Als Voraussetzung für eine von Trump angestrebte schrittweise Wiedereröffnung der Wirtschaft gelten flächendeckende Tests. Durch die Corona-Krise verloren in den vergangenen Wochen rund 22 Millionen Amerikaner ihre Jobs.
An Tests mangelt es allerdings, wie republikanische und demokratische Gouverneure der Bundesstaaten beklagen. Trump schob allerdings ihnen die Verantwortung für die Tests zu. Die Gouverneure "wollten bei der Öffnung totale Kontrolle über ihre Staaten haben, aber jetzt wollen sie, dass wir, die Bundesregierung, die Tests ausführen", sagte der Präsident am Sonntag. Es gebe jede Menge Test-Kapazitäten, die von den Gouverneuren nur nicht genutzt würden.
Der republikanische Gouverneur von Maryland, Larry Hogan, dementierte Trumps Aussagen zur Verfügbarkeit von Coronavirus-Tests. Die Kapazitäten seien immer noch "nicht annähernd dort, wo sie sein sollten", sagte er am Sonntag dem Sender CNN. Er fügte hinzu: "Zu versuchen, das abzuwälzen, zu sagen, dass die Gouverneure viele Tests haben und einfach zur Arbeit schreiten sollten, dass wir irgendwie unseren Job nicht machen, das ist einfach absolut falsch." Zudem kritisierte er Trumps Äußerungen mit Blick auf die Proteste. Hogan ist Vorsitzender der Vereinigung der Gouverneure in den USA, die sowohl Republikaner als auch Demokraten umfasst.
Trump ist wegen der im November bevorstehenden Präsidentenwahl unter Druck. Nach einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage des Senders NBC und der Zeitung "Wall Street Journal" zeigen sich nur 44 Prozent zufrieden damit, wie Trump die Corona-Krise managt - 52 Prozent sind unzufrieden. Trumps Aussagen dazu trauen nur 36 Prozent, 52 Prozent misstrauen ihnen.
Der Präsident hatte zu Beginn der Corona-Krise noch versucht, die Gefahr durch das Virus kleinzureden. Er verglich die Krankheit Covid-19 mit der Grippe. Am Sonntag sagte Trump, es sei überhaupt nicht dasselbe wie die Grippe. "Es ist ehrlich gesagt sogar ein ganz anderer Tod. Es ist ein ganz anderer Tod. Das ist brutal."
In den USA gibt es nach einer Übersicht der Johns-Hopkins-Universität (Stand Montagvormittag Ortszeit) mehr als 760 000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus - mit Abstand mehr als in jedem anderen Land der Welt. Mehr als 40 000 Menschen starben demnach infolge einer Covid-19-Erkrankung. Trump dementiert, dass die USA tatsächlich das Land mit den meisten Todesopfern seien. Er wirft China vor, die wahren Todeszahlen dort zu verschweigen.
Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern im besonders schwer von Covid-19 betroffenen US-Bundesstaat New York ist indes weiter rückläufig. "Wenn dieser Trend anhält, haben wir den Höhepunkt überschritten", sagte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag. An den strikten Maßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung müsse aber weiter festgehalten werden. Die Ausgangsbeschränkungen in New York waren kürzlich bis Mitte Mai verlängert worden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wies unterdessen die scharfe Kritik der USA an ihrem Umgang mit der Corona-Krise zurück Seine Organisation habe von Beginn an auf die Gefährlichkeit des Virus hingewiesen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag bei einer Videokonferenz in Genf. Sie habe den USA keinerlei Informationen vorenthalten.
"Vom ersten Tag an haben wir davor gewarnt, dass dies ein Teufel ist, den jeder bekämpfen sollte", sagte Tedros. Er wies darauf hin, dass am Genfer Sitz der UN-Organisation auch abgeordnete Mitarbeiter der US-Regierung arbeiteten. Dies bedeute, dass den USA nichts verborgen bleibe: "Es gibt kein Geheimnis in der WHO." | File photo
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HARRISBURG: The U.S. debate over restrictions for fighting the coronavirus intensified on Monday, as protesters labeled mandatory lockdowns as "tyranny," while medical workers and health experts cautioned that lifting them too soon risked unleashing a greater disaster.With health authorities and many governors warning that far more testing is needed before the U.S. economy can be safely reopened, New York state launched the nation's most ambitious effort yet to screen the general population for exposure to the virus.At the same time, researchers began an effort to test residents of an entire town near San Francisco for antibodies, while a broader sampling in Los Angeles County suggested 40 times as many people were infected there as the number of cases previously documented.At least three more governors, nevertheless, moved to loosen restrictions on commerce in their states.South Carolina Governor Henry McMaster, a Republican, signed an order allowing retail shops and department stores to resume business on Tuesday, with limits on how many customers are allowed in. Colorado Governor Jared Polis, a Democrat, said he would permit reopening of hair salons, child care centers and real estate offices, also subject to social-distancing measures, starting next week.And Georgia Governor Brian Kemp, a Republican whose state reported over 1,200 new infections and a spike in deaths on Monday, announced that gyms, hair salons, bowling alleys, tattoo parlors and massage parlors could reopen on Friday, followed on Monday by movie theaters and restaurants.Stay-at-home orders and widespread business closures imposed in most states to slow the spread of the virus have stifled the U.S. economy and thrown at least 22 million people out of work, a level of unemployment not seen since the Great Depression of the 1930s.The economic damage has led to increasing agitation for relaxing social-distancing restrictions, especially as the rate of coronavirus hospitalizations and other indicators of the outbreak's severity have begun to level off in recent days.In Pennsylvania, where Democratic Governor Tom Wolf has pledged to veto a bill in the Republican-led General Assembly that would force him to reopen some businesses, several hundred demonstrators, some in cars with horns blaring, rallied in the state capital, Harrisburg.CYNICISM VS. FEARMany protesters were skeptical about the actual scale of the pandemic, accusing political leaders of over-reaching."All the projections were wrong, but we are still telling people to stay home and businesses to close. This is not quarantine, this is tyranny," said Mark Cooper, a 61-year-old retired truck driver.Others portrayed the stay-at-home measures as essential to save lives. Yetta Timothy, who was part of a counter-protest in Harrisburg, said the nursing home where she worked had lost an untold number of patients."They are dying everyday," said the 43-year-old nurse, crying and holding a sign that read: "My life is on the line.""I just can't believe all of this is happening, that they want to go back to work," she said.Protests demanding an end to stay-at-home restrictions also were held in Pittsburgh and in the Connecticut state capital, Hartford.Monday's demonstrations, like those in the capitals of several other states in recent days, including Michigan, Minnesota, Virginia, Maryland, Washington state and Colorado, drew large contingents of self-identified supporters of President Donald Trump.Expressing sympathy for the protesters, Trump lashed out on Twitter last week at Democratic governors in three electoral swing states, saying their stay-at-home orders had gone too far.One governor Trump targeted, Gretchen Whitmer of Michigan, said she appealed to Vice President Mike Pence during a gubernatorial conference call on Monday for federal officials to speak out in support of social-distancing restrictions imposed by state leaders.Whitmer told reporters after the call that Pence, who is leading the Trump administration's pandemic response, vowed on the call to do as she requested.WARNINGS OF RESURGENCEMedical professionals on the front lines of the battle to curb the pandemic, which erupted in China late last year, have said the United States could face a second and even deadlier wave of infections if the lockdowns end prematurely.The United States has by far the world's largest number of confirmed cases of COVID-19 , the highly contagious lung disease caused by the coronavirus, with more than 778,000 known infections and over 42,300 deaths, nearly half of them in the state of New York, according to a Reuters tally.Dr. Anthony Fauci, head of the National Institute of Allergy and Infectious Diseases, told ABC News there would be no real economic recovery until authorities got the virus under control and jumping the gun could lead to a big spike in cases."It's going to backfire, that's the problem," he said.New York Governor Andrew Cuomo said testing has to get up to scale before reopening, adding that he was aware some people were unhappy they had to wear masks or engage in social distancing. "It's not a question of happy - it's a question of life and death." .Researchers on Monday began conducting antibody blood tests on New York state residents to obtain a baseline of how many may have actually been exposed to the novel coronavirus. Cuomo said specimens would be collected from a random sample of 2,000 people a day in what he called the most aggressive such project to date in the United States. | 3 |
Der sonst recht scheue Keanu Reeves erklärt sich bereit, 15 Minuten lang die Fragen eines Fans zu beantworten, wenn der nur ordentlich etwas springen lässt. Dazu bewogen hat ihn die Idee, mit seinem Einsatz Gutes zu tun.
Wer schon immer mal mit Keanu Reeves plaudern wollte, hat diese Woche eine einmalige Gelegenheit. Allerdings müssen Interessenten dafür tief in die Tasche greifen. Für einen guten Zweck spendet der Schauspieler einen 15-Minuten-Zoom-Call, der im Internet zu ersteigern ist.
Das Startgebot der Auktion liegt bei 10.000 Dollar, die Einnahmen kommen der Kinder-Krebsstation "Camp Rainbow Gold" in Idaho zugute, das auf Instagram ein Foto zu der Aktion gepostet hat. Die Versteigerung läuft bis 22. Juni, Termin für den Anruf ist die Woche des 6. Juli.
Womöglich interessiert den Anrufer unter anderem, wie es denn nun mit den wegen der Corona-Pandemie gestoppten Dreharbeiten zum vierten "Matrix"-Teil weitergeht. Neben Keanu Reeves werden auch Carrie-Ann Moss, Jada Pinkett Smith und Lambert Wilson wieder in ihre altbekannten Rollen schlüpfen. Wie das US-Magazin "Variety" kürzlich berichtete, soll die Arbeit Anfang Juli wieder aufgenommen werden. Der Kinostart von "Matrix 4" war ursprünglich für Mai 2021 angedacht, nun plant Warner Bros. mit dem 1. April 2022.
"Bill & Ted" ohne Starttermin
Mit "Bill & Ted 3" gibt es zudem eine weitere Kult-Fortsetzung mit Reeves in einer der Hauptrollen. Die ersten beiden Teile mit dem heute 55-Jährigen und dem ein Jahr jüngeren Alex Winter stammen aus den Jahren 1988 und 1991, und mit "Face The Music" wird der Klamauk von einst nun fortgeführt.
Dieses Mal bekommen die beiden in die Jahre gekommenen Protagonisten Besuch aus der Zukunft. Dieser teilt ihnen mit, dass sie ihren Auftrag, Harmonie im Universum zu schaffen, verfehlt haben. Den dafür nötigen Rocksong haben sie noch immer nicht geschrieben. Doch Bill und Ted wissen sich zu helfen. Sie wollen in die Zukunft reisen und das Lied einfach bei sich selbst stehlen.
Eigentlich sollte "Bill & Ted Face The Music" im August in die Kinos kommen, doch ist der Start aufgrund der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch hier müssen sich Reeves-Fans also noch eine Weile gedulden. Ein Videocall mit dem Lieblingsstar könnte ihnen die Wartezeit aber sicher versüßen. | Keanu Reeves and Alex Winter joined San Dimas High School’s virtual graduation ceremony on Tuesday to deliver a totally bodacious message to the class of 2020.
Reeves and Winter starred in the 1989 film 'Bill & Ted’s Excellent Adventure', which took place in San Dimas, Calif.
Bill and Ted attending the high school, the cult classic centers on a history project. Before the graduating seniors’ names were read, Reeves and Winter appeared with a video message for the San Dimas students.
Reeves sported a “Be Excellent to Each Other” t-shirt, referring to a quote from “Bill & Ted,” and the two introduced themselves as the “Wyld Stallyns,” the name of Bill and Ted’s band in the film. They then offered words of encouragement to the graduating class.
“We know that it’s a tough time right now and you’re having to do this virtual graduation,” Winter said. “We want to wish you the best of luck moving forward.” | 1 |
US-Regierungsvertreter hätten den linksgerichteten Senatoren darüber informiert, dass Moskau seinem Wahlkampf als Teil einer Einmischung in die Vorwahlen der Demokraten helfen wolle, hiess es. In welcher Form dies geschehen solle, war zunächst nicht klar.
Sanders verbat sich als Reaktion auf den Bericht jede russische Einflussnahme. Anders als US-Präsident Donald Trump sehe er den russischen Staatschef Wladimir Putin nicht als "guten Freund" an, erklärte der derzeitige Umfragefavorit im demokratischen Bewerberfeld. "Mir ist es ehrlich gesagt egal, wen Putin als Präsidenten (der USA) will. Meine Botschaft an Putin ist klar: 'Halten Sie sich aus US-Wahlen heraus, und als Präsident werde ich sicherstellen, dass Sie das tun.'"
Die US-Behörden gehen davon aus, dass Russland Sanders schon im Vorwahlkampf 2016 gegen seine Rivalin Hillary Clinton unterstützen wollte, um eine Spaltung der US-Gesellschaft voranzutreiben und letztlich dem republikanischen Kandidaten Trump zu helfen. Während Clinton sich vor vier Jahren bei den Vorwahlen der Demokraten gegen Sanders durchsetzte, unterlag sie schliesslich Trump bei der Präsidentschaftswahl.
Die US-Geheimdienste gehen laut aktuellen Medienberichten davon aus, dass Russland auch in diesem Jahr in den US-Wahlkampf eingreifen will - zugunsten von Amtsinhaber Trump. Die russische Regierung bestritt dies am Freitag, Trump selbst sprach von einer "neuen Desinformations-Kampagne" der US-Demokraten.
Der Streit über die Geheimdiensteinschätzung war womöglich der Grund, warum Trump in dieser Woche den US-Geheimdienstdirektor Joseph Maguire feuerte und durch den US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, ersetzte.
Sanders liegt derzeit in Umfragen zu den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern vorn. Beobachter fragen sich aber, ob der 78-Jährige bei der Präsidentschaftswahl im November Amtsinhaber Trump schlagen könnte. Der Senator vertritt für US-Verhältnisse weit links stehende Positionen und könnte damit viele Wähler der politischen Mitte vergraulen. Trump hat ihn schon als "Kommunisten" bezeichnet.
Nach Erkenntnissen der US-Geheimdienste manipulierte Russland den Präsidentschaftswahlkampf 2016 insbesondere durch eine Kampagne in Online-Netzwerken wie Facebook. Die US-Behörden befürchten schon seit geraumer Zeit, dass Russland sich auch in diesem Jahr in die US-Wahlen einmischen könnte.
(SDA) | Share Tweet Email address: Leave this field empty if you're human:
Russia is playing an active role in the 2020 Democratic presidential primary process, according to a new report from the United States intelligence community.
Per the report, they have one Democratic candidate they are looking to support: Bernie Sanders.
As the Washington Post reports, the Sanders campaign was briefed by U.S. officials that the foreign nation was interfering by attempting to prop up his campaign.
From the report:
President Trump and lawmakers on Capitol Hill also have been informed about the Russian assistance to the Vermont senator, those people said, speaking on the condition of anonymity to discuss sensitive intelligence. It is not clear what form that Russian assistance has taken. U.S. prosecutors found a Russian effort in 2016 to use social media to boost Sanders’s campaign against Hillary Clinton, part of a broader effort to hurt Clinton, sow dissension in the American electorate and ultimately help elect Donald Trump.
Sanders responded to the brief, sharing he was not interested in accepting Russian help.
“I don’t care, frankly, who [Russian President Vladimir] Putin wants to be president,” Sanders said per the report.
He also instructed Russian entities, including Russian President Vladimir Putin to “stay out of American elections.”
“My message to Putin is clear: Stay out of American elections, and as president, I will make sure that you do,” he continued.
Sanders also added: “In 2016, Russia used Internet propaganda to sow division in our country, and my understanding is that they are doing it again in 2020. Some of the ugly stuff on the Internet attributed to our campaign may well not be coming from real supporters.”
The Democratic candidate also shared that he was first notified of the interference more than a month ago, prompting reporters to question why he did not share the news himself.
“Because I go to many intelligence briefings which I don’t reveal to the public,” he said in response.
“Well, it was not clear what role they’re going to play,” he added. “We were told that Russia, maybe other countries, are going to get involved in this campaign. And look, here’s the message, to Russia — stay out of American elections.”
What a coincidence that Russia always happens to support whoever the Democrat party elites are trying to destroy at any given point in time. The seditious morons behind these idiotic leaks aren’t even trying anymore. It’s embarrassing. https://t.co/eIesv5ThEW — Sean Davis (@seanmdav) February 21, 2020
According to the Washington Post report, news of Russia supporting Sanders’ candidacy came just days after intelligence officials briefing lawmakers in Washington that Russian entities were already interfering to support President Trump.
The report adds:
In that closed hearing for the House Intelligence Committee, lawmakers were also told that Sanders had been informed about Russia’s interference. The prospect of two rival campaigns both receiving help from Moscow appears to reflect what intelligence officials have previously described as Russia’s broader interest in sowing division in the United States and uncertainty about the validity of American elections. | 4 |
Mujinga Kambundji macht das Beste aus der schwierigen Situation. Die 27-jährige Bernerin ist immer noch gut im Plan.
Mitte Mai wollte Kambundji in die Saison starten. Daraus wird wegen der Coronavirus-Pandemie nichts. Das erste Meeting der Diamond League findet frühestens am 7. Juni in Eugene statt, doch steht selbst hinter den Europameisterschaften Ende August in Paris ein Fragezeichen. «Ein Sommer ohne Grossanlass wäre schon sehr speziell», sagte die Tochter eines Kongolesen.
Aktuell ändert sich für Kambundji aber nicht viel. «Ich will so oder so weiter trainieren. Selbst wenn die ganze Saison ins Wasser fallen würde, kann ich nicht einfach sechs Monate pausieren. Es bringt nicht viel, gross darüber nachzudenken. Wir können es sowieso nicht beeinflussen, wissen nicht, wie sich das Ganze entwickelt.»
Klar ist, dass Kambundji in der Planung Anpassungen vornehmen wird. Schliesslich war der Höhepunkt auf Anfang August terminiert – am 1. hätte der Olympia-Final über 100 m stattfinden sollen, am 4. jener über 200 m. Nach dem Gewinn von WM-Bronze über die halbe Bahnrunde im vergangenen Oktober hätte sich die Schweizer Sportlerin des letzten Jahres auch in Tokio etwas ausrechnen können. «Natürlich ist es schade, allerdings war es absehbar», sagte Kambundji zur Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021.
Nun wird die Planung nach hinten verschoben, damit sie an den Europameisterschaften die Topform erreicht. Zwar ist Kambundji aufgrund der Restriktionen ebenfalls eingeschränkt, sie absolviert aber «mehr oder weniger das gleiche Programm». Einen «guten Teil» kann sie daheim machen – sie hat sich ein Spinning Velo zugelegt. Zudem bieten sich ihr ums Haus herum einige Möglichkeiten, selbst für Sprint-Einheiten. Einmal pro Woche geht sie zu ihrem Manager Lukas Wieland in den Kraftraum. Die diesbezügliche Basis hat sie schon Anfang Jahr gelegt – ein Krafttest in Magglingen fiel sehr gut aus. «Im Moment kann ich mich nicht beklagen», sagte Kambundji. Ohnehin sieht sie in der ganzen Krise auch Positives, nämlich dass mehr zueinander geschaut werde.
Ein Vorteil für Kambundji ist, dass sie es sich gewohnt ist, alleine zu trainieren. Die aktuelle Situation ist für sie vergleichbar mit einem Trainingslager. In einem solchen bewegt sie sich neben den Einheiten zwar mehr, aber ebenfalls nicht viel. Insofern nimmt sie das Ganze entspannt. Zwar vermisst sie es, mal im Garten ihrer Eltern zu sitzen oder kurz jemanden für einen Kaffee zu treffen, «ich habe jedoch kein Problem, zu Hause zu sein (sie wohnt mit ihrem Freund), bin nun einfach viel am Telefon», so Kambundji.
Ausserdem ist sie auch sonst oft von ihren Liebsten getrennt. Im April wäre geplant gewesen, mit ihrer Trainingsgruppe in London für vier Wochen in die USA zu gehen, danach hätte noch ein Trainingslager in der Türkei im Programm gestanden. Im Februar war sie auf Teneriffa. Auf eine Hallen-Saison hatte Kambundji verzichtet, um nach dem Grosserfolg an den Weltmeisterschaften in Doha mehr Zeit zu haben. Zuerst gönnte sie sich Ferien auf Mauritius, danach standen viele Termine an.
Seit Anfang Jahr ist der Fokus nun wieder vermehrt aufs Training gerichtet. «Es war nach der strengen und emotionalen Saison wichtig, erholt in den Aufbau zu gehen», erklärte Kambundji. Ganz verarbeitet hat sie die WM allerdings noch nicht, «das ist auch gut so.» Die Wahl zur Sportlerin des Jahres bezeichnete sie als «unglaublich. Angesichts des hohen Niveaus war die Wahl für mich eine mega schöne Überraschung.» Haben sich die Erfolge aufs Sponsoring ausgewirkt? «Die Nachfrage ist sicher gestiegen. Für mich ist jedoch wichtig, dass die Partner zu mir passen.» Allerdings muss Kambundji derzeit auf Startgelder verzichten, die höher ausgefallen wären, und dies zumindest noch bis Anfang Juni. | The Lausanne Diamond League meeting will not take place on 20 August because of restrictions linked to the coronavirus pandemic but organisers said Thursday they were looking at "other options".
The meeting director told AFP he instead hoped to hold a joint Swiss event with the Zurich Weltklasse, one of the Diamond League's traditional highlights that is scheduled to take place on 11 September.
"With a heavy heart we have had to take the decision to not go ahead with the Athletissima on 20 August," organisers said in a statement.
They said it was "impossible to allow a large number of people to gather in a restricted space before the end of August".
But they said they were looking at "which alternatives and which formats could still be possible to give athletes the possibility of competition".
The meeting director, Pierre Tenger, said while he hoped to hold a meeting in cooperation with the Zurich event, the format "had not yet been decided".
The Diamond League season, which had been due to start in Doha on 17 April, has been heavily affected by the pandemic.
Meetings in June in the US city of Eugene and in Paris have already been postponed. The next meeting on the circuit due to take place is in London on 4 July. | 1 |
Inmitten der Rassismus-Debatte sagt eine weiße TV-Moderatorin, dass sie keine Veranlassung sehe, sich in dieser zu engagieren. Dumm, dass sie die Freundin einer der bekanntesten schwarzen Frauen der Welt ist. Und Pech auch für sie, dass die Geschmähte sich lautstark zur Wehr setzt.
Gerade erste hatte Meghan Markle, die Frau von Prinz Harry, sich erschüttert über den Tod von George Floyd gezeigt und geäußert ("Ich war nicht sicher, was ich euch sagen kann. Ich wollte das Richtige sagen, und ich war nervös, dass mir das nicht gelingen würde, doch dann ist mir klar geworden: Das einzige Falsche, was ich sagen könnte, wäre es, nichts zu sagen, denn das Leben von George Floyd zählte."), da grätscht ihre angeblich beste Freundin ihr in die Parade.
Die TV-Sendung von Jessica Mulroney ist in Kanada eingestellt worden, nachdem diese die schwarze Bloggerin Sasha Exeter wegen eines Aufrufs, sich für Anti-Rassismus-Proteste einzusetzen, bedroht hatte. Die Sendung "I Do, Redo", die sich um das Thema Hochzeit dreht, sei mit sofortiger Wirkung eingestellt worden, teilte die Sendergruppe CTV mit.
Exeter soll Mulroney zuvor aufgefordert haben, sich persönlich gegen die Diskriminierung schwarzer Menschen einzusetzen, was Mulroney aber ablehnte. Sie sehe die gesellschaftliche Notwendigkeit dazu nicht, heißt es. Es gab ein Hin und Her, an dessen Ende der schwarzen Lifestyle-Bloggerin Sasha Exeter zufolge Mulroney ihr gedroht habe, sie bei Firmen schlecht zu machen, die ihren Blog unterstützen.
Mulroneys Handlungen seien nicht mit den Werten des Senders vereinbar, hieß es daraufhin in einer Erklärung der Sendergruppe CTV vom Donnerstag. Exeter hatte den Streit - nach reiflicher Überlegung - auf ihrem Instagram-Kanal öffentlich gemacht. "Ich möchte Jess nicht als Rassistin bezeichnen", so Exeter in dem Video. Aber sie sei sich ihres Reichtums, ihrer Macht und ihrer Privilegien aufgrund ihrer Hautfarbe "sehr bewusst". Dabei sei Mulroney "die beste Freundin einer der bekanntesten schwarzen Frauen der Welt", erklärte Exeter mit Verweis auf die Frau von Prinz Harry, Meghan Markle.
Exeter bedankt sich bei ihren Fans für die überwältigende Unterstützung, die sie in den Tagen nach ihrem Instagram-Post erhalten hat. Sie sagt, dass sie sich einfach wehren musste, dass sie es nicht länger für sich behalten konnte, wenn die Dinge so aus dem Ruder laufen. Sie sei sich durchaus bewusst, dass es eine Menge Hass und schlimmste Nachrichten auf ihrem Account nach sich ziehen würde, sich gegen eine so beliebte - und weiße - TV-Moderatorin wie Jessica Mulroney zu wenden. In einem Video erzählt sie, dass sie nach dem Streit "wie gelähmt vor Angst" gewesen sei und befürchtete, dass Mulroney sie bei möglichen Geschäftspartnern in den Schmutz ziehen könne. "Wie Jessica die Existenzgrundlage einer alleinerziehenden, schwarzen Frau in dieser Rassismus-Pandemie, die wir gerade erleben, bedroht, ist für mich unglaublich", so Exeter.
Guck mal, Jess, so sieht das aus! (Foto: imago images/i Images)
"Wir, die wir eine Bühne haben"
Mulroney verlor unterdessen nicht nur ihren TV-Job, sondern auch den als Modeberaterin für die kanadische Kaufhauskette "Hudson's Bay". Am Donnerstagabend entschuldigte sie sich auf Instagram bei Exeter. Diese habe Recht gehabt, als sie ihr vorwarf, sich nicht genug in die Debatte um Rassismus und Ungerechtigkeit einzumischen. "Wir, die wir eine Bühne haben, müssen sie nutzen und Stellung beziehen." Dafür ist es nun erstmal zu spät, vorerst keine Bühne mehr.
Vielleicht besucht Frau Mulroney ihre Freundin Meghan jetzt mal in deren kalifornischem Exil, um sich von ihr den Kopf waschen zu lassen und dann gemeinsam zu überlegen, was jetzt getan werden muss. Zeit genug müssten die beiden Freundinnen ja haben. | Sign up to FREE daily email alerts from mirror - Royal Family Subscribe Thank you for subscribing We have more newsletters Show me See our privacy notice Could not subscribe, try again later Invalid Email
Meghan Markle’s best friend, Jessica Mulroney, has taken to social media to celebrate the new year with a powerful post about forgiveness and positivity.
The 39-year-old, who was pals with the Duchess of Sussex even before she became a royal, sent the message to her 13,200 Twitter followers and 349,000 Instagram followers this morning.
Reminding her followers that “2020 is all about letting go of the bad and letting in the good,” the fashion contributor’s message points out that “life is too short for pent up anger, grudges, extra judgement or pain.”
“Forgiveness is a gift to yourself,” the defiant message continues.
Mulroney’s message has been met with dozens of positive responses, with one follower calling the statement “very inspiring”.
“Wise and deep words to follow, happy 2020,” another follower on Instagram posted in response.
(Image: Twitter)
Toronto-based Mulroney has been close friends with Meghan Markle since the former actress was filming Suits in Canada.
She became Meghan’s ‘unofficial’ bridesmaid in the royal wedding which took place in May 2018, whilst her three children, Brian, John and Ivy, also took part in the celebration.
In the last few months Jessica has lashed out at trolls online after receiving hate on her social media posts.
She even decided to take down a bikini post following nasty comments, before bravely deciding to repost the image with the caption: "I took this down after posting it yesterday. Too many trolls attacking. But I realized today, I don't care.”
(Image: mirror.co.uk)
BFF Meghan and husband Prince Harry spent the Christmas period with their son Archie in Canada, where the new royal lived for seven years.
After revealing that life as a royal has been difficult for Meghan, the family opted for private family time instead of attending festivities at Sandringham Palace with the Queen.
According to Us Weekly , the besties also had the chance to catch up during the festive season whilst they both celebrated with their families in Canada.
Although the festive season is one of celebration, especially after welcoming a new puppy to her family over Christmas, Jessica spared no time in jumping back into her TV work.
According to her Instagram, Mulroney currently hosts a style segment on TV show Good Morning America and is also the founder of the Shoebox Project which gives gifts to women impacted by homelessness.
Just two days after Christmas, she was spotted in New York City wearing a red-pant suit as she geared up to being back in work. | 2 |
Deutschland begrüßt den Beginn des Strafprozesses am 9. März 2020 zum Abschuss von Malaysia-Arlines-Flug MH17 am 17. Juli 2014. Der Prozess stellt einen wichtigen Schritt dar, um diese schreckliche Tat aufzuklären, bei der 298 Menschen ihr Leben verloren. Das erklärte das Auswärtige Amt am Sonntag auf seiner Webseite.
Deutschland hat die Untersuchungen des gemeinsamen Ermittlungsteams von Anfang an unterstützt – im Einklang mit der UN-Sicherheitsratsresolution 2166. Alle Staaten sind aufgerufen, konstruktiv an der weiteren Ermittlung mitzuwirken, heißt es.
Angeklagt werden vier Personen – drei Russen und ein Ukrainer. Es handelt sich um Igor Girkin, den früheren „Verteidigungsminister“ der selbsternannten Volksrepublik Donezk, den früheren russischen Offizier Sergej Dubinski, der seit 2014 Stellvertreter Girkins und ebenfalls Kontaktperson zu Russland war. Oleg Pulatow soll eine führende Rolle im Geheimdienst der selbsternannten Republik Donezk gespielt haben. Einziger Ukrainer ist Leonid Chartschenko, er soll eine Kampfeinheit in der Region geleitet haben.
Die malaysische Boeing, die von Amsterdam nach Kuala Lumpur unterwegs war, stürzte am 17. Juli 2014 bei Donezk ab. Alle 298 Insassen kamen ums Leben. Kiew beschuldigte die Donezker Milizen wegen der Katastrophe. Darauf konterte die Volkswehr, sie verfüge über keinerlei Mittel, mit denen sie das Flugzeug in einer so großen Höhe hätte abschießen können.
Das gemeinsame Ermittlungsteam, das unter Leitung der niederländischen Generalstaatsanwaltschaft ohne russische Beteiligung die Umstände des Unglücks untersucht, hat Zwischenergebnisse seiner Arbeit vorgestellt. Nach Behauptung der Ermittler wurde die Boeing mit einer Rakete aus einem Fla-Raketen-System „Buk“ abgeschossen, das der 53. Fla-Raketen-Brigade der russischen Streitkräfte aus Kursk gehört haben solle.
Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Russlands, Nikolai Winnitschenko, erklärte, die russische Seite habe nicht nur Angaben zu russischen Radaranlagen, sondern auch Unterlagen übergeben, laut denen die Trefferrakete der Ukraine gehört hätte. Diese Information sei jedoch von den Ermittlern ignoriert worden.
Wie das russische Außenministerium erklärte, sind die Beschuldigungen vonseiten der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe fadenscheinig und rufen nur Bedauern hervor. Die Untersuchung sei parteiisch und einseitig. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte später, Russland sei der Weg zur Untersuchung der Flugzeugkatastrophe im Osten der Ukraine versperrt. Raketen, deren Triebwerke die niederländische Kommission demonstriert habe, seien nach dem Jahr 2011 in Russland verschrottet worden, hieß es.
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte wiederholt, dass Moskau die Anschuldigung wegen Teilnahme am Absturz der malaysischen Boeing kategorisch zurückweise.
ls/mt | THE HAGUE, Netherlands — The families of people killed when a missile shot down Malaysia Airlines Flight 17 over eastern Ukraine in 2014 set out 298 white chairs outside the Russian Embassy on Sunday in a silent protest against Moscow's lack of cooperation in the investigation into the downing of the passenger jet.
The chairs — laid out in rows like seats in an airplane — represented the victims who died when a Buk missile fired from territory held by pro-Russia separatist rebels shot down the Amsterdam-to-Kuala Lumpur flight on July 17, 2014, killing everybody on board.
The families stood in silence for two minutes after arranging the chairs and signs including one that read: "Impunity = unacceptable! Someone knows what happened ... Justice for MH17."
The protest came on the eve of a Dutch trial for three Russians and a Ukrainian charged with murders for their alleged roles in the missile strike.
Russia denies involvement and has dismissed the international investigation that led to the four suspects being charged, saying it is prejudiced against Moscow.
Relatives accuse Russian authorities of seeking to hide the facts about exactly what happened.
Piet Ploeg, who lost his brother, Alex, his sister-in-law and his nephew, said families weren't accusing Russia of downing the Boeing 777.
"But we are having a protest against the lack of cooperation of the Russian state in the investigation of the downing of MH17. And we want them to cooperate and stop obstructing the investigations."
In Moscow, Foreign Ministry spokeswoman Maria Zakharova accused investigators of presuming Russia's guilt before the court hearing opens Monday and launching a "media campaign" to support the case and whitewash alleged gaps in the evidence.
U.S. Secretary of State Mike Pompeo noted: "All of those indicted are members of Russia-led forces in eastern Ukraine," and called on Moscow "to cease its continuing aggressive and destabilizing activities in Ukraine."
Families are convinced Russia knows — and is blocking — the truth.
"What we're doing here today, this is truly us making a silent statement to somebody who may have the answers," said Lucas Schansman, whose nephew Quinn — a joint Dutch-American citizen — was among the dead.
The Joint Investigation Team last year named four suspects: Russians Igor Girkin, Sergey Dubinskiy and Oleg Pulatov as well as Ukrainian Leonid Kharchenko. None of them is expected to attend the start of the trial Monday in a courtroom near Schiphol, the Amsterdam airport from which the doomed flight took off.
Neither Russia nor Ukraine extradites its citizens. Russia and pro-Russia separatists continued to deny involvement, even after prosecutors alleged that the Buk missile system which destroyed the passenger plane was transported into Ukraine from the Russian 53rd Anti-Aircraft Missile Brigade's base in Kursk and the launching system was then returned to Russia.
The team examined the wreckage and body parts, questioned witnesses and experts, studied radar and satellite images and analyzed data and intercepted communications before indicting the four suspects.
Investigators said last year there was "almost daily telephone contact" between the self-proclaimed leaders of the pro-Russia rebel Donetsk People's Republic "and their contacts in the Russian Federation" using secure phones provided by the Russian security service."
The five nations that make up the international team — Australia, Belgium, Malaysia, Ukraine and the Netherlands — signed a deal Sunday extending their cooperation.
"The prolongation ensures the investigation into the downing of MH17 continues unabated and in parallel with the trial of the four suspects," Dutch prosecutors said in a statement.
Families are hoping the trial, expected to last for more than a year, will shed definitive light on exactly what happened.
"The really important thing is that the truth comes out, because the truth has been in short supply over the last five and a half years," said Jon O'Brien, who flew to the Netherlands from Sydney, Australia, with his wife Meryn to watch the trial. Their son, Jack, was among those killed on MH17.
"Well, it hasn't been in short supply, but it's been denied, or there's been all sorts of other stories and distractions and obfuscation," O'Brien said. "So this is an opportunity for the plain, unvarnished truth to come out in the court process." | 3 |
Ab kommenden Montag (11.05.2020) gibt es hinsichtlich der Lockerungen der Corona-Maßnahmen viele Neuerungen. Hofreiter (Grüne) kritisiert im Interview die Alleingänge der Länder.
Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden nach und nach gelockert.
werden nach und nach gelockert. Bei diesen Lockerungen sind Bund und Länder nicht immer auf demselben Weg.
sind Bund und Länder nicht immer auf demselben Weg. Politiker Anton Hofreiter (Grüne) kritisiert diese Alleingänge.
Kassel/Berlin – Seit Montag (04.05.2020) haben in Deutschland die Friseure wieder geöffnet. Anton Hofreiter aber hatte noch keinen Termin. Es sei bei seiner Frisur nicht wichtig, so der Fraktionschef der Grünen, ob die Haare fünf bis zehn Zentimeter länger oder kürzer sind.
Anlässlich der Beratungen zu weiteren Lockerungen in der Corona-Krise sprachen wir mit dem Diplom-Biologen über grüne Politik in Zeiten der Pandemie.
Herr Hofreiter, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten das Vorgehen in der Corona-Krise. Einige Länder setzen bei Lockerungen auf Alleingänge. Haben Sie Verständnis dafür?
Das ist hochproblematisch. Natürlich kann man aufgrund unterschiedlicher Infektionsgeschehen regionale Unterschiede machen. Aber auch regionale Differenzierung darf nicht in Einzelgänge münden, sondern muss untereinander abgestimmt sein. Man muss als Team durch die Krise gehen. Ich verstehe nicht, warum Niedersachsen Öffnungen in der Gastronomie vorzieht.
Oder warum NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ohne klares Konzept Schulöffnungen anstößt. Wichtig ist zudem: Die Bundesregierung muss die Voraussetzungen für nachhaltige Lockerungen schaffen – nämlich dass man die Infektionsketten gezielt nachverfolgen kann. Mit Tests, App und besserer Ausstattung der Gesundheitsbehörden.
+ Anton Hofreiter (Grüne) kritisiert Alleingänge der Länder bei Lockerungen der Corona-Maßnahmen. © Violetta Kuhn/dpa
Corona-Lockerungen: Bessere Erklärungen notwendig
Vermissen Sie klare Ansagen der Regierung?
Kanzlerin Angela Merkel hat vieles richtig gemacht. Trotzdem muss besser erklärt werden. Es muss nachvollziehbar sein, warum zuerst die Verdopplungszeit wichtig war, dann der R-Wert und jetzt die Zahl der Neuinfektionen. Ansonsten geht Vertrauen verloren.
Auch Förderungen für die Wirtschaft werden immer lauter diskutiert. Gegenüber der „Rheinischen Post“ haben Sie Kaufprämien bei Autokäufen befürwortet – jedoch nur im Falle klimafreundlicher Antriebe. Das heißt?
Emissionsfreie Fahrzeuge und Plug-in-Hybride sollten gefördert werden. Wir werden eine tiefe Wirtschaftskrise erleben, und es wird Konjunktur- und Investitionspakete brauchen. Allerdings müssen uns die Investitionen zukunftsfähig machen. Sie müssen Klimaneutralität fördern.
Elektroautos und Plug-in-Hybride werden bereits gefördert. Auch werden in Deutschland vergleichsweise wenige Modelle produziert. In der Krise könnten Prämien auch für Verbrenner weitaus mehr Verkäufe ermöglichen.
Eine Förderung für Verbrenner halte ich für falsch. Das ist ein Strohfeuer und es bremst die notwendige Innovationsdynamik wieder aus. Stattdessen fordern wir regionale Fonds, die mittelständischen Zulieferern helfen könnten. Man darf aber nicht vergessen, dass die Autoindustrie schon vor Corona in der Krise steckte. Wir müssen den Hunderttausenden Beschäftigten der Branche mit öffentlichem Geld helfen – aber so, dass es in Zukunftstechnologien investiert wird. Die 2009 eingeführte Abwrackprämie hat das nicht geleistet.
Corona-Lockerungen: Krise bewältigen - „Staat kein Privathaushalt, sondern eine Volkswirtschaft“
Besonders von Einschränkungen betroffen sind Gastronomiebetriebe und Kulturschaffende. Wie sollte ihnen geholfen werden?
Erstens durch direkte Zuschüsse und Kredite, damit sie die Krise überleben. Zweitens durch eine temporäre Mehrwertsteuersenkung, wenn sie wieder öffnen. Und drittens durch Kauf-vor-Ort-Gutscheine, die den Bürgern zur Verfügung gestellt werden, damit sie beim Buchhändler um die Ecke kaufen oder beim Restaurant um die Ecke einkehren können, sobald die Gesundheitslage es zulässt.
All das würde den Staat viele Milliarden Euro kosten. Wie soll das Geld wieder reinkommen?
Zunächst ist der Staat kein Privathaushalt, sondern eine Volkswirtschaft. Auch würde uns die Krise ohne diese Maßnahmen viel mehr Geld kosten als mit ihnen. Die Steuereinnahmen würden einbrechen.
Forderung nach Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Sinne des Allgemeinwohls
Trotzdem kostet die Krise. Halten Sie Steuererhöhungen für notwendig?
Wir müssen zunächst die Schuldenbremse reformieren, um mehr kreditfinanzierte Investitionen zu ermöglichen. Zu gegebener Zeit wird man darüber reden müssen, wie wir zur Tilgung der Schulden einen solidarischen Ausgleich schaffen, nach dem Prinzip: Wer starke Schultern hat, kann mehr tragen. Jetzt aber geht es darum, zu retten.
Auf Konfrontation mit der Regierung geht die FDP, die sich für bürgerliche Freiheiten und regionale Lösungen starkmacht. Was zeichnet grüne Politik dieser Tage aus?
Wir müssen uns an der Realität orientieren: Mit einem Virus kann man nicht verhandeln. Das haben offenbar weder Herr Laschet noch Christian Lindner (FDP) in seiner Tiefe verstanden. Auch drängen wir Grünen bei den Lockerungen stark auf eine Orientierung am Allgemeinwohl. Wir müssen neben der Wirtschaft auch Kinder, Familien, alte Menschen und den sozialen Bereich im Blick haben. Und wenn es um den Weg aus der Krise geht, sind uns die Förderung von Digitalisierung und Klimaneutralität wichtig.
Zuschüsse und Schutzkonzepte in der Corona-Krise auch bei den Lockerungen nicht außer Acht lassen
Keine Partei wird abstreiten, sich für das Allgemeinwohl einzusetzen. Welche konkreten Vorschläge haben Sie?
Das Kurzarbeitergeld für geringe Einkommen sollte erhöht werden. Für Solo-Selbstständige und Kulturschaffende sollte es direkte Zuschüsse geben. Der Pflegebonus für Pflegekräfte muss umgesetzt werden. Wichtig ist uns auch, bessere Schutzkonzepte für Altenheime zu finden, die auch Besuche wieder ermöglichen. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ein Mensch alleine sterben muss.
Für Aufregung sorgten Aussagen des Grünen und Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer, der sagte: „Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären“. In Ihrer Partei werden Stimmen nach einem Ausschluss laut.
Dazu hat sich der Bundesvorstand der Partei in meinen Augen umfassend und absolut richtig geäußert. Es sollte künftig keine weitere Unterstützung für Herrn Palmer geben. Alles andere wird sich klären.
Von Maximilian Beer
Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Niedersachsen
Niedersachsen nach der Corona-Krise: Eine erste Verordnung lockert viele Maßnahmen. Doch wann öffnen Restaurants, Hotels und Kitas wieder?
Thema einer Pressekonferenz des Ministerpräsidenten von Niedersachsen ist erneut Corona: Das Update zu den geplanten Lockerungen.
Rubriklistenbild: © Patrick Seeger/dpa | While some federal states within Germany said they wanted an ‘incremental easing’ of the Corona restrictions, Berlin’s Governing Mayor Michael Müller apologized for his recent verbal attack on the United States in connection with a delivery of protective masks.
Seventy-two days after the first Coronavirus case was confirmed in Germany and sixteen days after the ‘curfew light’ known as the ‘contact ban’ was put in place, 107,663 persons in Germany were infected. There have been more than 2,000 related deaths. On the other hand, at least 38,000 former Coronavirus patients have been cured so far.
Saxony Wants Incremental Easing
Now that the measures taken seem to be showing their first effects, two federal states want an incremental easing. In Saxony, First Minister Michael Kretschmer said there would be a cabinet meeting on April 15th during which the matter would be discussed. Kretschmer did say that there would not be a quick return to normality though.
While some federal states, such as Bavaria, have surged ahead several times, the ‘contact ban’ and most other restrictions are usually being implemented after video conferences Chancellor Angela Merkel holds with the First Ministers of Germany’s sixteen federal states.
‘Flexible Answers’
One would assume that the same will apply to an easing of the measures, but the regional government in Saxony seems to have different ideas. “We want to present the prospect of unburdening measures to the public because of the positive development we see”, Kretschmer stated.
Further west, in North Rhine-Westphalia, Kretschmer’s colleague Armin Laschet said he wanted a time table for a removal of the restrictions. A schedule for the way towards normality was needed, Laschet said. There had to be “flexible answers” that would provide the same kind of protection, but “in a more targeted way”.
FDP Wants Easing of Measures
Just after the Western Easter (the Christian Orthodox Easter is being observed later), on April 14th, 2020, the First Ministers and Chancellor Angela Merkel will have their next video conference during which a balance is supposed to be drawn. Laschet intends to use the opportunity to hand in a proposal.
For the liberal party FDP, its leader Christian Lindner demanded an easing of the measures as well. He said the federal government should follow the latest suggestions by the German Ethics Council according to which there needs to be a “concept plan” for an easing of the bans and restrictions.
Müller Apologizes to U.S.
Protective masks were useful, but muzzles were not, Lindner said. He meant the government was wrong by telling people not to talk about an easing of the restrictions in public. The opposition is having a hard time because a majority supports the government in this crisis. The government parties CDU, CSU and SPD are gaining support while the opposition is shrinking in the polls.
In the meantime, Berlin’s Governing Mayor Michael Müller has apologized for statements he and his Interior Senator Andreas Geisel made regarding an order of 200,000 protective masks for the Berlin Police Department which never arrived. They had claimed the masks had been “confiscated” by the United States at Bangkok Airport.
Müller Regrets Statements
Müller had accused U.S. President Donald Trump of an “inhumane and unacceptable” behavior. Geisel had even talked about “an act of modern day piracy” and “Wild West methods.” Both had asked the federal government to discuss the problem with the Trump Administration.
While there is still no public knowledge about what exactly happened to that order of 200,000 masks which may have been “rerouted” to the United States, Governing Mayor Müller apologized to the U.S. by saying those statements had contained a severity he now regretted. He said he was sorry.
Ambassador Grenell Comments
The American Embassy in Berlin reacted by saying it had noted the Governing Mayor’s apology. A spokesperson stated the Embassy regretted that the accusations, which they had rejected, had led to additional tensions during a crisis that needed to be overcome mutually. Ambassador Richard Grenell, on the other hand, reportedly told the ultra-conservative TV channel Fox News “Müller’s anti-Americanism” was well known. It was no surprise he had spread “another fake story”.
Interior Senator Andreas Geisel announced nothing had changed regarding the masks, so far. He said there would be talks with the U.S. Embassy with the purpose of resolving the issue. Geisel also said he and the Senate had “more important things to do than to argue about masks with the United States.”
Unusually Harsh Statements
While President Trump himself is generally not exactly known for mincing his words, the accusations against him from Müller and Geisel were a lot harsher than the kind of language they normally use. Just like Ambassador Grenell, who is known for his strong wording as well, conservative media in Germany had accused them of anti-Americanism. On Monday, Chancellor Merkel had said the issue needed to be resolved.
While the matter about those 200,000 masks was still being worked on, Berlin received two million masks from Asia the other day. More are on their way. The German Health Ministry now has a procurement division that deals with getting medical supplies for the entire country.
Lufthansa Group Drops ‘Germanwings’
The impact of the Corona crisis on the airline industry becomes more evident almost every day. Lufthansa Group just announced it would drop the ‘Germanwings’ brand and get rid of many aircraft. The company said it was talking to its “social partners” about the implications, meaning layoffs can not be prevented, it seems.
By the way: The publication you are reading, The Berlin Spectator, was established in January of 2019. We have worked a whole lot, as you can see. But there has hardly been any income. This is something we urgently need to change. Would you consider contributing? We would be very thankful. Our donations page can be found here. | 1 |
Bild: pixnio.com by Bicanski
Die italienischen Behörden warnten nun davor, dass Menschen, die Symptome eine Corona-Ansteckung aufweisen und sich nicht in Selbst-Quarantäne begeben, eine Mordanklage bekommen können, wenn sie jemanden anderen infizieren, der daran stirbt. Darauf stehen bis zu 21 Jahre Gefängnis.
Ein Bericht von Kornelia Kirchweger
Anklage wegen vorsätzlichem Mord
Italiener, die klassische Symptome von COVID-19 haben – wie Fieber, Husten oder andere Anzeichen von Krankheit und sich nicht selbst isolieren, werden strafrechtlich verfolgt. Wenn jemand die Quarantäne abbricht, eine ältere Risikoperson ansteckt und diese an den Folgen stirbt, kann der Viren-Verbreiter wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt werden. Darauf steht eine Freiheitsstrafe von mindestens 21 Jahren, schreibt die Zeitung Il Sole 24 Ore. Die Strafe könne auch jene betreffen, die sich weiterhin in Gesellschaft begeben, obwohl man ihnen mitgeteilt hat, dass sie Kontakt mit einem bestätigten Corona-Infizierten hatten.
Harte Strafen auch für Irreführung der Behörden
Jene, die Behörden über die Notwendigkeit einer Reise während der Abriegelung eines Ortes oder einer Region belügen, können zwischen ein und sechs Jahren Gefängnis ausfassen. Jeder, der die Reiseeinschränkungen durchbricht – dazu zählt auch das Ausfüllen eines Behördenformulars zum Verlassen der Wohnung – kann bis zu drei Monaten bekommen und eine Strafe bis zu 206 Euro.
Die Strafanzeigen für die Verbreitung des Corona-Virus im Land richten sich nach dem gleichen Prinzip, wie die wissentlichen Übertragung von HIV (Aids).
Behandlung jüngerer Patienten hat Vorrang
Der Ausbruch des Virus hat das italienische Gesundheitssystem an sein Limit gebracht. Die Ärzte haben laut eigenen Angaben damit begonnen, die Versorgung älterer Coronavirus-Patienten zugunsten der Behandlung junger Menschen einzuschränken. Wenn jemand zwischen 80 und 95 ernsthafte Atembeschwerden hat, werde man wahrscheinlich nicht mit der Behandlung fortfahren, sagte Christian Salaroli, Anästhesist in einem Krankenhaus in Bergamo.
Infektionen können weiter steigen
Italien erlebt zur Zeit den schlimmsten Ausbruch des Corona-Virus in Europa, mit über 15.000 bestätigten Infektionen und 1.016 Toten. Jüngste Maßnahmen zur Eindämmung sind auch die Schließung aller Geschäfte im Land – außer Apotheken und Lebensmittelgeschäfte – bis 25. März. Schulen, Nachtclub, Schwimmbäder und andere öffentliche Einrichtungen sind bereits geschlossen. Der Effekt dieser Maßnahmen werde in einigen Wochen sichtbar werden, sagte Premierminister Guiseppe Conte, die Infektion können weiter steigen. | A distressing video of a hospital in Bergamo — the city in Italy hardest hit by COVID-19 — shows overwhelmed health care workers struggling to control the massive outbreak of the coronavirus in their community.
The video, uploaded by Sky News on Thursday, shows doctors and nurses scrambling to treat direly ill patients in the packed hospital. Patients can be seen gasping for air in an emergency arrivals room, which was converted into an intensive care unit after the regular ICU reached capacity.
Dr. Roberto Cosentini, the head of emergency care at Papa Giovanni XXIII hospital, told Sky News that the COVID-19 disease is much worse than the common flu because it rapidly develops into a "very severe pneumonia" in many patients.
"It's a massive strain for every health system," he continued. "We see every day 50 to 60 patients who come to our emergency department with pneumonia, and most of them are so severe they need very high volumes of oxygen.
"And so we had to reorganize our emergency room and our hospital — three levels of intensive care," Cosentini added.
The shocking centre of the COVID-19 crisis youtu.be
Italy's coronavirus death toll surpassed China's this week as Europe becomes the new epicenter of the global pandemic. As of Thursday afternoon, 3,405 Italians had died since contracting the virus.
The country's health care system is near the brink of collapse. The Italian military has been deployed to transport the bodies of the deceased to be cremated.
Lorenzo D'Antiga, director of the Paediatric Unit and Transplant Centre at the same hospital in Bergamo, described the situation as "dramatic" in a recent interview with Euronews.
"We've saturated our bed availability, we are really in trouble, we have to send patients away to other hospitals, all the intensive care units in the regions are full so actually this is really a big big problem," he said.
D'Antiga said one of the most pressing problems is that the hospital is experiencing an inflow of patients every day, but not an outflow. To manage the intake, the hospital is having to turn all of its units into intensive care units to treat the ill.
"The situation is really dramatic, the mood is really depressing," he added. "Relatives can't stay with patients during their admission and some others die without anyone around. It's also forbidden to have funerals, so even the last prayer can't be done properly."
Bergamo doctor: 'We are having to turn patients away' youtu.be
(H/T: Business Insider) | 2 |
Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes, kommt zu einer Sitzung des Präsidiums der CDU in das Konrad-Adenauer-Haus und spricht zu Journalisten. Foto: Gregor Fischer/dpa (Bild: dpa) (Foto: Gregor Fischer/dpa)
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Berlin/Saarbrücken - Für Saarlands Ministerpräsidenten Tobias Hans kommt ein vorzeitiger Rückzug von Kanzlerin Angela Merkel nicht in Frage - trotz der Diskussion, ob CDU-Parteivorsitz und Kanzleramt besser in eine Hand gehörten. «Es ist ja klar, dass Angela Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode Bundeskanzlerin ist. Und sie hat hierbei auch die Unterstützung der Partei und des Parteipräsidiums», sagte das CDU-Präsidiumsmitglied am Dienstag im ZDF-«Morgenmagazin». Darum gehe es nicht. Vielmehr müsse die Partei sich nach der Entscheidung für einen Kanzlerkandidaten dann danach ausrichten und mit einer Stimme sprechen.
Den Rückzug der Kanzlerin von der CDU-Spitze 2018 sah Hans kritisch. «Ganz ohne Frage wäre es besser gewesen, Angela Merkel wäre noch länger Bundesvorsitzende der CDU geblieben und hätte damit die Einheit von Kanzleramt und Parteivorsitz weiter möglich gemacht», sagte er. Aus dieser Phase müssten nun die Lehren gezogen werden. Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer habe dies getan.
Kramp-Karrenbauer hatte am Montag angekündigt, nicht für eine Kanzlerkandidatur zur Verfügung zu stehen und sich nach Klärung der K-Frage auch vom CDU-Vorsitz zurückzuziehen. Als Grund nannte sie auch die Trennung von Vorsitz und Kanzleramt, die die CDU schwäche. | Source: Xinhua| 2020-02-11 03:31:05|Editor: huaxia
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Christian Democratic Union (CDU) party leader Annegret Kramp-Karrenbauer delivers a speech during the party's convention in Leipzig, Germany, Nov. 22, 2019. (Xinhua/Shan Yuqi)
Chancellor Angela Merkel said in Berlin that she had "taken note of the decision with the utmost respect" and regretted Kramp-Karrenbauer's decision.
BERLIN, Feb. 10 (Xinhua) -- The leader of Germany's Christian Democratic Union (CDU) party, Annegret Kramp-Karrenbauer, announced on Monday that she is not planning to run for the country's chancellorship and will resign as the party's leader.
The separation of the role of chancellor and party leader has weakened the party at a time when Germany is "dependent on a strong CDU," Kramp-Karrenbauer said.
Chancellor Angela Merkel said in Berlin on Monday that she had "taken note of the decision with the utmost respect" and regretted Kramp-Karrenbauer's decision.
Kramp-Karrenbauer had succeeded Merkel as CDU leader after Merkel resigned following the party's bad results in state elections in Hesse over a year ago.
Kramp-Karrenbauer said she would remain Germany's minister of defense at the "request" of Merkel. The issue of the CDU's leadership would be discussed at the party's conference at the end of the year. ■ | 4 |
Der Krisengipfel in den Bündner Bergen bleibt aus - doch diese Gäste sorgen dennoch für Brisanz am WEF Während US-Präsident Donald Trump erneut ans WEF reist, bleibt Irans Aussenminister dem Forum fern. Dafür sind andere Prominente angemeldet - so auch ein royaler Besuch aus England und ein Bollywood-Star.
Kommt er, oder kommt er nicht? Er kommt nicht. Irans Aussenminister Mohammad Javad Zarif bleibt dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos fern. Er hatte sich ursprünglich vor der Exekution von General Ghassem Soleimani durch die USA angekündigt. Und so wurde denn auch spekuliert, ob es bei der 50. Austragung des Forums vom 21. bis 24. Januar zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump kommen würde. Es wäre ein Krisengipfel und eine Möglichkeit gewesen, den militärischen Konflikt zwischen den beiden Ländern zu deeskalieren.
Doch Zarifs Name figuriert nicht auf der Teilnehmerliste, die WEF-Gründer Klaus Schwab gestern am WEF-Hauptsitz in Cologny bei Genf den Medien präsentierte. Damit verliert der Jubiläums-Event einiges an politischer Brisanz. Denn auch Ukraines Präsident Wolodymyr Selenski hätte nach dem versehentlichen Abschuss des «Ukraine Airlines»-Flugzeug durch den Iran mit Zarif wohl gerne einige Worte gewechselt. Selenski ist zudem Mitauslöser des Amtsenthebungsverfahrens in den USA gegen Präsident Trump. Dieser reist nach 2018 zum zweiten Mal in die Bündner Berge.
Diese Köpfe prägen das diesjährige World Economic Forum:
26 Bilder 26 Bilder Donald Trump, Präsident USA Evan Vucci, AP
Die amerikanische Delegation hat es in sich. Gleich vier US-Minister sind gemeldet: Steven Mnuchin (Finanzen), Wilbur Ross (Handel), Elaine Chao (Transport) und Eugene Scalia (Arbeit). Ebenso angemeldet sind Trumps Tochter Ivanka und ihr Ehemann Jared Kuchner, die als Präsidentenberater gelistet sind. Zudem kommen auch bekannte US-Demokraten nach Davos, wie Ex-Aussenminister John Kerry, sowie Ex-Vizepräsident und Umweltaktivist Al Gore, der an einem Treffen mit der schwedischen Klima-Ikone Greta Thunberg interessiert sein dürfte.
Merkel, Kurz und Conte sagen zu - Macron sagt ab
Ebenfalls stark vertreten - wenn auch ohne Regierungsspitze - ist China. Bezüglich des Handelskonflikts könnten somit mit den USA wegweisende Gespräche stattfinden. Und die Europäer? Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel ist dabei, so auch ihre mögliche Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Deutschlands Verteidigungsministerin, Italiens Premierminister Giuseppe Conte und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron passt hingegen. Und die Schweiz ist mit sechs Bundesräten am Start - nur Ueli Maurer bleibt dem Forum gemäss Gästeliste fern.
Für den Promi-Faktor sorgen unter anderem Bollywood-Star Deepika Padukone und der Prince of Wales, Prince Charles. Seine Anwesenheit dürfte dafür sorgen, dass unter den WEF-Gästen stärker über den Megxit als über den Brexit gesprochen wird.
Organisatoren versprechen das nachhaltigste WEF aller Zeiten
Schwab betonte während der Pressekonferenz auf dem grosszügig angelegten WEF-Gelände in Cologny - einer der reichsten Gemeinden der Romandie mit Blick auf den Genfersee - die Wichtigkeit von Themen wie Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit. Er freue sich auch auf den erneuten Besuch von Greta Thunberg, sagt Schwab. Man biete ihr den ersten grossen internationalen Auftritt in diesem Jahr. Zudem habe das WEF schon immer Wert auf grüne Themen gelegt, so habe man in den 70er-Jahren Meeresforscher Jacques Cousteau willkommen geheissen.
«Die Welt befindet sich in einem Notstand, und das Fenster, um zu handeln, schliesst sich schnell», sagt Schwab. Das diesjährige WEF wird laut den Organisatoren das nachhaltigste bisher, wenn nicht sogar der Welt. WEF-Angestellte würden per Zug anreisen und Flug-Emissionen würden kompensiert.
An den Mega-Anlass in den Alpen reisen über 2800 Teilnehmer aus 188 Ländern. 24 Prozent davon sind Frauen. | Davos forum: Trump to attend, but Iranian official cancels
Klaus Schwab, Founder and Executive Chairman of the World Economic Forum, WEF, gestures during a press conference, in Cologny near Geneva, Switzerland, Tuesday, January 14, 2020. The World Economic Forum unveiled the program for its 50th Annual Meeting in Davos, Switzerland, including the key participants, themes and goals. The overarching theme of the Meeting, which will take place from 21 to 24 January, is "Stakeholders for a cohesive and sustainable world".(Valentin Flauraud/Keystone via AP) less Klaus Schwab, Founder and Executive Chairman of the World Economic Forum, WEF, gestures during a press conference, in Cologny near Geneva, Switzerland, Tuesday, January 14, 2020. The World Economic Forum ... more Photo: Valentin Flauraud, AP Photo: Valentin Flauraud, AP Image 1 of / 1 Caption Close Davos forum: Trump to attend, but Iranian official cancels 1 / 1 Back to Gallery
GENEVA (AP) — Iran’s foreign minister has cancelled an expected appearance at next week's World Economic Forum in Davos, Switzerland, organizers said Tuesday, citing the “backdrop of uncertainty” in the Middle East.
The move averts a possible crossing-of-paths with top U.S. officials, including President Donald Trump, in the Alpine town at a time when relations between Iran and the United States have hit a new low.
WEF President Borge Brende cited only the “cancellation” by Foreign Minister Mohammad Javad Zarif, who was notably blacklisted by the Trump administration even before the new tensions. Brende declined to elaborate on the reasons for it.
“We have to understand the cancellation against the backdrop of uncertainty in the region and what his happening in Iran,” he told reporters at WEF headquarters in Geneva at a look-ahead event to the 50th anniversary of the forum.
Word of Zarif’s absence came as WEF founder Klaus Schwab warned that the world faces a “state of emergency” and said the window for opportunity is closing fast - notably when it comes to acting to save the environment.
He insisted the annual meeting will be "a ‘do-shop,’ not a ‘talk-shop’.”
All told, nearly 3,000 leaders from 118 countries are expected for the Jan. 21-24 event. The president of Iraq, Barham Salih, and German Chancellor Angela Merkel are among the 53 heads of state and government set to attend, along with hundreds of business leaders and civil society activists, like environmental campaigner Greta Thunberg of Sweden.
Schwab emphasized the importance of sustainable economic growth, the need for decent jobs and salaries, and plans for skills training for a billion people worldwide over the next decade.
He expressed hopes that a “Green Revolution” will go mainstream and said the World Economic Forum would encourage partner businesses to become carbon neutral. He highlighted an environmental project to plant 1 trillion trees worldwide by 2030 to help gobble up excess carbon dioxide in the atmosphere.
Schwab revived his call for “stakeholder capitalism” to help take the lead in solving global problems.
“Environmental responsibility is very much a part of the stakeholder responsibility,” he said. | 4 |
Mit deutlichen Worten hat Bill Gates in einem Interview US-Präsident Trump kritisiert. Zugleich bezog er Position für die deutsche Kanzlerin.
Bill Gates ist mit Microsoft reich geworden. Dabei geriet sein Unternehmen immer wieder in die Kritik. Mit allen Mitteln drängte er Konkurrenten vom Markt und verschaffte sich auf dem Markt für Software und Betriebssystem zeitweise Monopolstellungen. Das mit Microsoft verdiente Geld investiert der Digital-Tycoon seit einigen Jahren in diversen Gesundheitsprojekten.
Gestern hat sich Bill Gates zur Corona-Epidemie in den USA geäußert, allerdings nicht in einer amerikanischen Zeitung, sondern in einem Interview für die Frankfurter Allgemeinen. Darin kritisierte er, dass US-Präsident Trump die Geldzahlungen an die unter starkem Einfluss Rot-Chinas stehende Weltgesundheitsorganisation, WHO, eingestellt hat. Bill Gates ist selber einer der Hauptfinanziers der WHO.
Weiter bemängelte der Unternehmer, dass die US-Regierung keine klaren Anweisungen zur Frage der Lockerung von Restriktionen im öffentlichen Leben gäbe. Weiter beklagte er, dass sich die USA aus der Entwicklung globaler Lösungsansätze zur Behebung des Gesundheitsnotstands zurückzögen.
Für die Bundeskanzlerin Merkel fand er dagegen lobende Worte. Sie sei eine »Führungsfigur und eine klare Stimme“ in Deutschland. Zugleich operiere sie mit anderen Ländern eng zusammen.
Die aktuellen Zahl der Corona-Toten in den USA beläuft sich zur Zeit auf 16 Opfer pro 100,000 Einwohner. Damit liegen die Vereinigten Staaten deutlich unter den meisten westeuropäischen Ländern. Frankreich, Italien und Spanien liegen mit 35, 44 und 49 Toten deutlich darüber. Deutschland liegt mit 7 Toten zwar darunter, allerdings sind die Zählungen umstritten. In Israel, Polen und Südkorea sind die Opferzahlen pro 100,000 Einwohner mit 2.51, 1.41und 0.47 deutlich kleiner.
Bei der Gesamtzahl von Infizierten ist der Abstand nicht ganz zu groß. Allerdings geht in den USA auch die Zahl der Neuinfektionen pro 100,000 Einwohnern leicht zurück. Dass die Abnahme nicht so deutlich ausfällt, wie in Italien oder Spanien, liegt vornehmlich daran, dass die Werte in den USA auch längst nicht so hoch waren, wie in den beiden europäischen Ländern.
In den deutschen Mainstream-Medien werden oftmals die absoluten Zahlen genommen, die für die mit 330 Millionen Einwohnern deutlich größere USA natürlich entsprechend höher ausfallen.
Selbst wenn man einräumt, dass die US-Regierung nicht alles perfekt gemacht hat, lässt sich die Kritik von Bill Gates zum jetzigen Zeitpunkt durch die Entwicklung der Zahl von Infizierten und Toten schwerlich begründen. | As of 8.20 today more than 1,203,130 people have been infected across the world and over 64,744 have died but at the same time 246,757 people have recovered.
The USA is now the country with the most infected cases (311,637) ahead of Spain (126,168) who overtook Italy (124,632) in the last couple of days. Germany and France follow with 96,092 and 89,953 cases respectively
Confirmed Deaths:
Italy: 15,362 Spain: 11,947 USA: 8,454 France: 7,560
CORONAVIRUS OUTBREAK IN NUMBERS (updated continuously)
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19.02.2020
Anzeige gegen Höcke wegen Verdachts der Volksverhetzung
Seine Rede auf der jüngsten Pegida-Kundgebung in Dresden könnte für den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke ein juristisches Nachspiel haben.
Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke sieht sich nach seiner Rede auf der jüngsten Dresdner Pegida-Kundgebung mit einer Anzeige wegen Volksverhetzung konfrontiert.
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat einen entsprechenden Prüfvorgang eingeleitet, wie Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt auf Anfrage sagte. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Man werde Höckes gesamte Rede vom vergangenen Montagabend prüfen, kündigte Schmidt an. Die juristischen Hürden für Volksverhetzung seien allerdings hoch. Zum Urheber der Anzeige gab es zunächst keine näheren Angaben.
Höcke, Wortführer des völkisch-nationalen "Flügels" seiner Partei, hatte am vergangenen Montag auf der 200. Kundgebung der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung gesprochen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) warf er wegen ihrer Äußerungen zu Thüringen einen Putsch vor, Politikern "verbrauchter Parteien" unterstellte er eine "geistige Störung". Deutschland sei ein "ganz besonderes Irrenhaus", in dem die Patienten dächten, dass sie die Ärzte seien, meinte Höcke. (dpa)
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Thomas Kemmerich resigned after just 24 hours in office
The ousted German regional leader who was backed by the far right AfD stands to collect at least €93,000 ($102,000; £79,000) in salary and allowances for just one day in office.
The RND (Editor Network Germany) news group says the figure was confirmed by state officials in Thuringia.
Liberal FDP politician Thomas Kemmerich resigned on Thursday, a day after MPs in Thuringia elected him premier in a shock win engineered by the AfD.
Many German politicians were outraged.
Chancellor Angela Merkel called the vote in the eastern state “unforgivable” and said it must be reversed.
No replacement has been chosen yet for Mr Kemmerich. There are calls for fresh regional elections in Thuringia, but Chancellor Merkel’s Christian Democrats (CDU) are resisting that option.
The CDU and its coalition partner in the national government, the Social Democrats (SPD), will hold crisis talks at the weekend.
It is the first time in post-war Germany that a leader has been helped into office by the far right. Mainstream parties officially oppose any deals with the AfD, which has grown to become the main opposition party.
More on Germany’s AfD
Media playback is unsupported on your device Media caption Is Germany’s AfD racist?
RND reports that the Thuringia premier gets a base monthly salary of €16,617 gross, plus €766 in allowances.
In addition, as a married man Mr Kemmerich is entitled to a €153 family allowance, making a total of €17,537.
Under Thuringia law, one day in office is treated the same as a month, and Mr Kemmerich is also entitled to a six-month transitional allowance after stepping down.
For the first three months that allowance would be paid in full, and in half for the next three months.
RND reports that his transitional allowance alone would total €75,468.
Ordinary MPs in the Thuringia parliament get a monthly base salary of €5,803. In addition, they get up to €2,782 in monthly allowances, Germany’s Die Welt reports. | 1 |
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