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Wahlkampfabschluss der SPD Edelsfeld Im Gasthaus Pesold in Weißenberg stellen die Bewerber für den Gemeinderat und SPD-Landratskandidat Michael Rischke sich und ihre Ideen vor. Ortsvereinsvorsitzender Horst Kölbel bedauerte, dass von der Aufbruchstimmung des ehemals sehr aktiven Agenda-21-Prozesses nicht mehr viel übriggeblieben sei. Nur noch der Arbeitskreis "Leben, Gemeinschaft, Freizeit" halte mit den von Sprecher Rainer Luber und ihm organisierten Ramadama und dem Weihnachtsmarkt die Fahne hoch. Es wäre wünschenswert, die eingeschlafenen Arbeitskreise erneut aufleben zu lassen. Anschluss ans Radwegenetz Der ÖPNV in der Fläche brauche flexiblere und kostengünstigere Angebote. Als positiven Ansatz wertete Kölbel den im Probebetrieb fahrenden Rufbus zwischen Edelsfeld und Neukirchen. Beim Anschluss ans Radwegenetz des Landkreises, der beim Ausbau der AS 6 leider nicht zustande gekommen sei, müsse die Gemeinde beharrlich am Ball bleiben. Aus der Runde kam der Einwand, dass neben der AS 6 statt der Leitplanken durchaus Platz für einen Radweg gewesen wäre, aber eine solche pragmatische Lösung scheitere heutzutage oft an gesetzlichen Rahmenbedingungen. Energieautarke Gemeinde Durch die Windkraft sei die Gemeinde in Sachen erneuerbare Energien sehr gut aufgestellt und seit Jahren autark. Aktuell sei im vergangenen Monat der Jahresstrombedarf von über 500 Vier-Personen-Haushalten erzeugt worden. Darüber hinaus könnte die Sonnenenergie noch besser ausgeschöpft werden, wie es bei der neuen Photovoltaikanlage bei Eberhardsbühl schon geschehe. Roaming gesetzlich anordnen Beim schnellen Internet seien für alle Ortsteile, teilweise mit direkten Glasfaseranschlüssen, deutliche Verbesserungen erzielt worden. Der Fortschritt bei den Übertragungsgeschwindigkeiten stelle weiter eine Herausforderung für die Kommune dar. Beim Mobilfunkempfang klafften im Gemeindegebiet noch große Lücken, die durch ein gesetzlich angeordnetes gebührenfreies Roaming zumindest teilweise geschlossen werden könnten. Kölbel dankte den Landwirten für die Pflege der Kulturlandschaft und den Gewerbetreibenden in der Gemeinde, die mehr als 450 wohnortnahe Arbeitsplätze zur Verfügung stellen und zudem noch Ausbildungsplätze anbieten. Bei anstehenden Gewerbegebietserweiterung müsse darauf geachtet werden, dass keine Konkurrenz zu heimischen Geschäften - zum Beispiel durch große Lebensmitteldiscounter - entstehe und auch keine Spielhallenbetreiber in der Gemeinde Fuß fassen. Was Neubaugebiete angehe, plädierte Kölbel dafür, nicht um jeden Preis wachsen zu wollen, um den dörflichen Charakter zu bewahren. Multifunktionales Gebäude In der Kindertagesstätte bestehe ab September schon wieder dringlicher Bedarf, die Anzahl der Krippenplätze zu erhöhen. An einer Übergangslösung im Schulgebäude werde gearbeitet. Auf lange Sicht komme ein Um- oder Neubau im Umfeld der alten Gemeindekanzlei und des alten Feuerwehrhauses in Betracht. Der künftige Gemeinderat sollte sich die Zeit nehmen, um abzuwägen, in diesem neue Gebäude Möglichkeiten für eine multifunktionale Nutzung durch Feuerwehr- und Theaterverein, Bücherei, Jugendtreff oder für größere Veranstaltungen geschaffen werden könnten. Ähnliches gelte für den durch den Zusammenschluss der vier Gemeindefeuerwehren notwendigen Feuerwehrhausneubau. Ausgewogenheit erhalten Zum Schluss bewertete der Vorsitzende Horst Kölbel die Arbeit des Gemeinderats in der vergangenen Periode als positiv. Er schrieb das der Tatsache zu, dass keine Partei oder Gruppierung die Mehrheit hatte und Entscheidungen durch sachliche Debatten zustande gekommen seien. Um diese Ausgewogenheit zu erhalten, hoffe die SPD, auch in der Zukunft mit zwei Sitzen oder gerne auch mehr im Gemeinderat Edelsfeld vertreten zu sein.
SPD Edelsfeld schickt ihre Gemeinderatskandidaten ins Rennen Mit acht Frauen und 16 Männern geht die SPD ins Rennen um die Sitze im künftigen Gemeinderat Edelsfeld. Der Vorsitzende Horst Kölbel schreibt der Liste zwei besondere Eigenschaften zu. Der SPD-Ortsverein Edelsfeld nominierte seine Kandidaten für die Gemeinderatswahlen am 15. März. Vorab dankte ihnen der Ortsvereinsvorsitzende Horst Kölbel für ihre Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen und dadurch Demokratie zu leben. Besonders strich er heraus, dass eine große Zahl unter ihnen nicht das Parteibuch der SPD besitze und die Liste zudem den höchsten Frauenanteil unter den vier Gruppierungen aufweise. Das erklärte Wahlziel sei es, die beiden Sitze im Gemeinderat zu verteidigen. „Sollte der Wähler die gute und sachliche Arbeit der letzten Jahre mit einem Sitz mehr honorieren, werden wir das auch gerne annehmen“, fügte Kölbel hinzu. Er lobte die auch in dieser Periode gute, fraktionsübergreifende Arbeit von Bürgermeister Strehl (Freie Wählergemeinschaft). Deshalb verzichteten die Sozialdemokraten erneut darauf, einen eigenen Bürgermeisterkandidaten zu stellen. In seinem kommunalpolitischen Rückblick sprach Horst Kölbel die Fertigstellung der Kläranlage in Edelsfeld, den Anschluss aller Gemeindeteile an das schnelle Internet, den Neubau der Kinderkrippe sowie den in Gang gebrachten Fusionsprozess der vier Gemeindefeuerwehren an. Positiv vermerkte der Vorsitzende, dass die Windkraftanlagen schon über viele Jahre hinweg mindestens den prognostizierten Stromertrag liefern. Die neu errichtete Photovoltaikanlage in Eberhardsbühl sei ein weiterer Schritt, natürliche Ressourcen zur Stromgewinnung zu nutzen. Aufgaben für die Zukunft sah Horst Kölbel im Neubau eines Feuerwehrhauses und einer Alternativnutzung für das bisherige Gerätehaus und die alte Gemeindekanzlei. Weiter stünden eine sinnvolle Erweiterung des Gewerbegebiets, eine Verbesserung des Mobilfunkempfangs sowie der Erhalt und die Stärkung des Schulstandorts auf der Agenda. Info: Gemeinderatsliste der SPD Edelsfeld 1. Horst Kölbel, Edelsfeld; 2. Rainer Luber, Kleinalbershof; 3. Veronika RadlWohlfahrt, Weißenberg; 4. Klaus Kurz, Weißenberg; 5. Georg Leugner-Gradl, Steinling; 6. Gabi König, Edelsfeld; 7. Günter Wendler, Schnellersdorf; 8. Jürgen Schäfer, Edelsfeld; 9. Elisabeth Jamison, Sigras; 10. Markus Rupprecht, Edelsfeld; 11. Andreas Rabenstein, Edelsfeld; 12. Heidi Wohlfahrt, Weißenberg; 13. Christoph König, Edelsfeld; 14. Sebastian Schuster, Edelsfeld; 15. Marianne Kölbel, Edelsfeld; 16. Günter Lehnerer, Weißenberg; 17. Oliver Hauenstein, Schnellersdorf; 18. Angela Hiltl-Etzold, Edelsfeld; 19. Georg Reiff, Streitbühl; 20. Rainer Reiche, Edelsfeld; 21. Lisa Kölbel, Edelsfeld; 22. Tobias Zagel, Steinling; 23. Christoph Wanitschek, Edelsfeld; 24. Sabine Windisch, Birkhof. Ersatzleute: Heide Hermann, Edelsfeld; Peter Tilgner, Edelsfeld. Hans Durst, Bürgermeister der Gemeinde Hirschbach, leitete den Nominierungsvorgang. Als Spitzenkandidaten schickt die Edelsfelder SPD den Gemeinderat und Ortsvereinsvorsitzenden Horst Kölbel sowie den Gemeinderat und weiteren Bürgermeister-Vertreter Rainer Luber ins Rennen um die Gemeinderatsmandate. Ihnen folgt, wie es in der Pressemitteilung der SPD heißt, ein Kreis von Bewerbern aus allen Gemeindeteilen und Berufsgruppen, die sich auch ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen engagieren. Das Altersspektrum erstreckt sich von 21 bis 69 Jahren. Zudem könne die SPD den höchsten Frauenanteil aller vier konkurrierenden Wahlgruppierungen vorweisen. Da vor der Kommunalwahl 2014 der Besuch der vier Wahlveranstaltungen überschaubar war, werde die SPD neue Wege beschreiten, um mit den Wählern in Kontakt zu kommen und zu diskutieren.
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Von Empfehlung bis Zwang: So regeln die Unternehmen den Umgang mit Homeoffice Einige Firmen wie Novartis verpflichten ihre Mitarbeiter von zu Hause aus zu arbeiten, sofern das möglich ist. Andere Unternehmen sind nicht ganz so streng. Viele Büros sind derzeit verwaist. Getty Die grossen Unternehmen in der Schweiz versuchen trotz Corona-Krise den Betrieb möglichst aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig stehen die Firmen vor der Herausforderung, die Mitarbeiter vor dem Virus zu schützen. So fordern viele Unternehmen ihre Mitarbeiter auf, von zu Hause aus zu arbeiten, wie eine Umfrage zeigt. Beim Pharmakonzern Novartis etwa gilt seit Montag sogar eine Pflicht, von zu Hause aus zu arbeiten. Davon ausgenommen sind Mitarbeiter, die in der Produktion oder in Labors arbeiten. Die Massnahme sei den Angestellten am Samstag mitgeteilt worden und gelte vorerst drei Wochen. Andere Firmen gehen bislang nicht ganz so weit. Der Versicherer Zurich etwa empfiehlt seinen Mitarbeitern «ausdrücklich», von zu Hause aus zu arbeiten. Mehr als 50 Prozent hätten ins Homeoffice gewechselt, sagt ein Sprecher. Diese Arbeitsform sei die geeignete Vorsichtsmassnahme, um das Risiko einer Ausbreitung des Virus möglichst rasch einzuschränken. Notfalls mit dem Taxi zur Arbeit Zahlreiche Firmen wie etwa die UBS, Credit Suisse und Nestlé haben dabei ihre Mitarbeiter in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils abwechselnd zu Hause oder im Büro arbeiten. Die CS hat diese Massnahme bereits Anfang März eingeführt. Das sogenannte «Split Office» werde schrittweise ausgedehnt, sagt ein Sprecher. Die benötigten IT-Kapazitäten seien substanziell erhöht worden und könnten dem aktuellen Bedarf laufend angepasst werden. Mehrere Unternehmen betonen, dass ihre Mitarbeiter schon länger von zu Hause aus arbeiten können. Diese Kultur sei «sehr ausgeprägt», schreibt etwa die Swisscom. Bei der Post nutzen unabhängig von der aktuellen Situation von 12‘000 möglichen Mitarbeitern rund 9000 Angestellte die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Der Versicherer Swiss Life hat heute den Kreis der Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, ausgeweitet. Sämtliche Mitarbeiter, die keine geschäftskritischen Tätigkeiten ausüben, arbeiten von zu Hause aus. Dies betreffe einen Grossteil der Mitarbeiter, sagt ein Sprecher. Zuvor hatte Swiss Life die Mitarbeiter ebenfalls in zwei Gruppen aufgeteilt. Jene Angestellte, die dennoch ins Büro müssten, würden sichere und gute Bedingungen am Arbeitsplatz angeboten. So sind etwa entsprechende Parkplätze verfügbar. Swiss Life übernimmt auch die Kosten für Taxis, falls Mitarbeiter kein Auto besitzen. Nicht überall ist Homeoffice möglich Doch für gewisse Unternehmen sind dem Homeoffice auch Grenzen gesetzt. Beim Milchverarbeiter Emmi etwa arbeitet der Grossteil der Mitarbeiter in der Produktion, angegliederten Bereichen oder in der Logistik. Bislang habe die Corona-Krise denn auch keinen Einfluss auf die Produktion. Deren Aufrechterhaltung ist sei neben dem Schutz der Gesundheit der Angestellten das Hauptziel von Emmi. Zum Schutz der Mitarbeiter verstärken die Unternehmen auch die Hygienemassnahmen. So hat etwa die Swisscom das Reinigungspersonal angewiesen, kritischen Flächen vermehrt zu reinigen und zu desinfizieren. An gewisse Standorte wie etwa den Shops von Swisscom wird derzeit noch häufiger als sonst gereinigt. Auch was Sitzungen und Kundenanlässe anbelangt, haben die Unternehmen reagiert. Swiss Life etwa führt Sitzungen nur noch mittels Telefon oder Videokonferenz durch, dies gelte auch für den Kontakt mit Kunden. Swisscom hat etwa sämtliche internen und externen Besprechungen sowie Anlässe mit über 25 Personen abgesagt. Zum Teil werden diese verschoben oder andere Formen wie Online-Streaming gesucht. Bei Geschäftsreisen sind die Firmen schon seit längerem restriktiv. Bei Novartis etwa müssen sämtliche Reisen bewilligt werden. Die Post verzichtet sogar bis auf weiteres auf sämtliche Reisen ins Ausland.
ETH-Mitarbeitende, die in China waren, müssen eine Woche zu Hause arbeiten. Andere Schweizer Firmen gehen ähnlich vor. 1 / 29 Die ETH verordnet ETH-Angehörigen oder neuen Mitarbeitenden, die aus China in die Schweiz zurückkehren, wegen des Coronavirus sieben Tage Homeoffice. Keystone/Christian Beutler Das bayerische Gesundheitsministerium informierte über ersten Coronavirus-Fall in Deutschland. Ein 33-jähriger Firmenangestellter habe sich bei einem chinesischem Gast angesteckt. Screenshot/NTV Im Zürcher Triemlispital befanden sich zwei Personen in Quarantäne. Das Coronavirus konnte in der Zwischenzeit bei ihnen ausgeschlossen werden. Keystone/Christian Beutler Das neuartige Coronavirus beschäftigt auch Schweizer Universitäten. Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) teilt in einer internen Mail, die am Dienstag verschickt wurde, mit: «ETH-Angehörige oder neue Mitarbeitende, die aus China in die Schweiz zurückkehren beziehungsweise einreisen, sollen zunächst während sieben Tagen für Aufgaben im Homeoffice eingesetzt werden.» Erst wenn man beschwerdefrei bleibe, könne man zur Arbeit an der ETH zurückkehren. Zudem empfiehlt die Universität, Reisen nach China bei Möglichkeit zu verschieben. Ausserdem weist die ETH auf eine gute Hygiene und regelmässiges Händewaschen hin. Der Kontakt mit kranken Menschen solle vermieden werden werden. Wenn man Grippesymptome habe, solle man zu Hause bleiben. Prüfungen bei Verdacht verschieben Auf Anfrage von 20 Minuten erklärte die ETH-Sprecherin Anna Maltsev, die Rückmeldungen auf die Vorsichtsmassnahmen seien allesamt sehr positiv ausgefallen. «Bislang sind keine ETH-Angehörigen betroffen. Wir gehen davon aus, dass es sich, wenn überhaupt, um Einzelfälle handeln wird.» Genaue Zahlen zur Zahl der ETH-Angehörigen, die kürzlich nach China gereist sind, lägen keine vor. Auswirkungen hat das Virus auch auf die aktuelle Prüfungsphase. «Reiserückkehrern mit gesundheitlichen Beschwerden wird dringend empfohlen, einen Arzt aufzusuchen, ein Arztzeugnis einzureichen und sich von den Prüfungen abzumelden.» Mündliche Prüfungen, die innert acht Tagen nach der Rückkehr aus China stattfänden, sollten auf einen späteren Termin innerhalb der Prüfungssession verschoben werden. UBS und CS reagieren Auch international tätige Schweizer Firmen verordnen Home-Office für China-Rückkehrer. «Alle Mitarbeiter, die von einer Reise vom chinesischen Festland zurückkehren, müssen zwei Wochen lang von zu Hause aus arbeiten», teilt die UBS auf Anfrage von 20 Minuten mit. Reisen nach China würden derzeit eingeschränkt. Ob auch die Credit Suisse für China-Rückkehrer entsprechende Homeoffice-Massnahmen ergreift, liess man auf Anfrage offen. «Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden hat für uns oberste Priorität. Die Credit Suisse beobachtet weltweite Gesundheitsrisiken aufmerksam und ergreift Massnahmen, um sichere Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeitenden zu gewährleisten», heisst es seitens des Bankunternehmens.
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Es sind Zeilen, die den Leser fassungslos zurücklassen. Geschrieben hat sie Thomas Spießberger. Er sucht auf Facebook nach Dieben, die einen Gedenkstein, den er in Erinnerung an seinen verunglückten Sohn aufgestellt hat, gestohlen haben. "Wer ist in der Lage, so etwas Respektloses zu tun?", fragt sich nicht nur Spießberger, sondern auch hunderte Facebook-Nutzer, die seinen Beitrag in den vergangenen Stunden mehr als 1.300 Mal geteilt haben. Die Gedenkstätte befand sich im Gemeindegebiet von Altmünster (Bezirk Gmunden). Auch Kerzen, Dekorationsgegenstände und ein Gesteck wurden gestohlen. So sah die Gedenkstätte aus: So sah die Gedenkstätte aus Bild: (Privat) Zur Vorgeschichte: Vor zehn Jahren war der erst 19-jährige Altmünsterer Phillip Spießberger bei einem tragischen Autounfall als Beifahrer tödlich verunglückt – auf der Ebener Gemeindestraße, nahe dem Gasthaus "Zur Salzkammergutbahn". Der Nachwuchskicker war an einem Septemberabend 2010 mit einem Klubkollegen unterwegs, als dessen VW-Golf in einer langgezogenen Linkskurve von der Straße abkam, sich überschlug und gegen zwei Bäume prallte. "Bitte bring es einfach wieder zurück" Vergangenen November errichteten seine Eltern dort gemeinsam mit Freunden eine Gedenkstätte für ihren Sohn. Zwischen 16. Jänner und 5. Februar wurde der gravierte Gedenkstein gestohlen. "Wir sind einfach nur traurig. Es tut im Herzen weh, das Bild der jetzt leeren Stelle zu sehen oder daran zu denken", so Phillips Vater. Er erstattete Anzeige bei der Polizei und bittet um sachdienliche Hinweise. "Sollte der Grabstättenschänder diese Zeilen lesen, appellieren wir an diese Person: bitte bring es einfach wieder zurück". Die Täter ließen nichts zurück: Hier stand die Gedenkstätte für Phillip Bild: (Privat) Auf Facebook ist die Anteilnahme groß. Mehr als 1.300 Mal wurde der Beitrag der Familie Spießberger in den vergangenen 24 Stunden geteilt. Dutzende User drückten in den Kommentaren Fassungslosigkeit und Unverständnis aus. "Das ist an Unverschämtheit nicht zu überbieten", schreibt eine Userin. "Was sind das nur für Menschen?", fragt sich ein anderer und spricht damit wohl vielen Lesern aus der Seele. Der Facebook-Beitrag: Interessieren Sie sich für dieses Thema? Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen. Polizei Meine Themen Für Ihre gemerkten Themen wurden neue Artikel gefunden.
Es war gegen 11.30 Uhr, als die Bettlerin gemeinsam mit ihrem etwa sechs Jahre alten Sohn bei der Hauszufahrt des Paares auftauchte. Die Frau bat die beiden Pensionisten um Geld und Essen. Der 76-jährige Bewohner und seine 73-jährige Frau wollten der Mutter und ihrem Kind helfen, indem sie die zwei in ihr Haus ließen. Während die Frau auf der Toilette war, bereitete der Pensionist dem Kleinen Essen in der Küche zu. Nachdem sich die Unbekannten verabschiedet und das Haus verlassen hatten, bemerkte das Paar, dass es Opfer von Dieben geworden war. Sowohl in der Geldbörse der 73-Jährige als auch in einem Aktenordner fehlte Geld. Von der Frau und dem Kind fehlt bislang jede Spur, so die Polizei. Interessieren Sie sich für dieses Thema? Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen. Polizei Meine Themen Für Ihre gemerkten Themen wurden neue Artikel gefunden.
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Schwerin. Nach den Warnstreiks, die am vergangenen Donnerstag zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien in MV lahm legten, waren die Tarifverhandlungen am Freitag ergebnislos unterbrochen worden. Nun wird erneut gestreikt: Schon am Donnerstag steht der Ausstand an – und das den ganzen Tag. „Der Warnstreik beginnt mit Dienstbeginn und endet mit dem Ende des Betriebstages, das kann in einigen Unternehmen auch am 24. Januar sein“, teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mit. In der vergangenen Woche hatten Bus- und Straßenbahnfahrer nur bis 10 Uhr gestreikt. Auch diesmal ist der Schülerverkehr betroffen. Mehr lesen: Müssen Kinder trotz Streik bei Bus und Bahn in die Schule? „In der zweiten Verhandlungsrunde wurden die Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Mecklenburg-Vorpommern (KAV MV) erneut vertagt. Einen ernsthaften Abschlusswillen haben wir nicht erkennen können, deshalb soll dieser zweite Warnstreik nun den Druck erhöhen“, so Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von Verdi Nord. „Wir hätten die Warnstreiks gerne frühzeitiger bekannt gemacht. Leider hat der KAV das abgelehnt, weil es keine Bereitschaft der Unternehmen gab, gleichzeitig eine Vereinbarung zu treffen, die Ankündigung nicht zu nutzen, um Streikbrecheraktivitäten zu planen, wie in der ersten Warnstreikrunde geschehen“, so Pliete weiter. Die Gewerkschaft verlangt bei einer einjährigen Vertragslaufzeit eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,06 Euro pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar und einen Angleichungsschritt an andere Tarifgebiete von 100 Euro. Die kommunalen Arbeitgeber lehnten diese Forderung bisher als wirtschaftlich nicht tragbar ab. Wie Pliete sagte, hätten die Arbeitgeber am vergangenen Freitag ab Januar 2020 ein Gehaltsplus von 60 Euro angeboten, ab 2021 ein Plus von 1,5 Prozent und zwei Prozent ab 2022. Die Laufzeit solle bei drei Jahren liegen. „Damit sind wir nicht zufrieden“, betonte Pliete. Am kommenden Dienstag wollen sich die Tarifparteien erneut treffen.
Schwerin. Im öffentlichen Nahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern wird es am Dienstag erneut Warnstreiks geben. Betroffen sein werden die Verkehre der NAHBUS Nordwestmecklenburg GmbH und der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim, teilte die Gewerkschaft Verdi am Montag mit. Der Warnstreik beginnt demnach mit Dienstbeginn und endet mit dem Ende des Betriebstages. Mehr lesen: Müssen Kinder trotz Streik bei Bus und Bahn in die Schule? „In der dritten Verhandlungsrunde wurden die Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Mecklenburg-Vorpommern (KAV MV) erneut vertagt. Nachdem die Arbeitgeber ihr Angebot aus der zweiten Verhandlungsrunde nur leicht verbessert haben, müssen wir offensichtlich noch deutlicher machen, dass die Mitglieder mehr erwarten”, so Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von Verdi Nord. Die Gewerkschaft hatte zuletzt erklärt, auch unangekündigt zu streiken, da die Nahbus Nordwestmecklenburg GmbH plane, externe Unternehmen als Streikbrecher einzusetzen. Nun habe das Unternehmen die Drohung jedoch zurückgenommen, sodass Streiks wieder am Vortag angekündigt werden sollen. Verdi will erreichen, dass die Kommunalen Arbeitgeber auf die Tarifforderung der Gewerkschaft für rund 1500 Beschäftigte bei der nächsten Verhandlung am 17. Februar in Rostock eingehen. Diese lehnen die Tarifforderung nach 2,06 Euro mehr Lohn pro Stunde und 100 Euro monatlich mehr bisher als „nicht angemessen und nicht kommunal finanzierbar” ab. Die 100 Euro Plus wären laut Verdi ein Angleichungsschritt an die Busfahrerkollegen in anderen Tarifgebieten. So würden Busfahrer in Schleswig-Holstein rund 250 Euro mehr verdienen.
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Havanna. Aufgrund einer stark abnehmenden Zahl an Corona-Neuinfektionen und nach mehreren Tagen ohne einen Toten infolge des Virus hat Kuba einen Plan für schrittweise Lockerungen vorgestellt. "Wir sind in der Lage, das Virus zu kontrollieren", erklärte Staatspräsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstagabend in der Fernsehsendung Mesa Redonda. Auch der Tourismus soll nun langsam wieder anlaufen. Die Phasen richten sich nach dem Verlauf des Infektionsgeschehens, so der Präsident. Mitte kommender Woche solle die erste Phase beginnen. Während dieser bleiben die meisten Einschränkungen des öffentlichen Lebens bestehen: So seien die Regeln des "Abstandhaltens" weiterhin einzuhalten und der Mund-Nasen-Schutz soll im öffentlichen Raum nach wie vor getragen werden. Über den Sommer bleiben Großveranstaltungen, wie der Karneval im Juli, untersagt. Dagegen sollen Museen wieder öffnen, ebenso wie ein Teil der Schwimmbäder. Die Öffnung der Strände wird den Gemeinden freigestellt. Die Schulen sollen im September wieder öffnen. Da in Kuba keine E-Learning-Infrastruktur verbreitet ist, müssen die Schüler zunächst das im März abgebrochene Schuljahr beenden. Der Beginn des neuen Schuljahres wird auf November verschoben. Die Universitäten sollen erst in Phase 3 wieder öffnen. Mit besonderer Spannung waren die Regelungen für den Tourismus erwartet worden, einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Kuba. Díaz-Canel kündigte an, dass bei jedem Einreisenden ein Corona-Test durchgeführt und Fieber gemessen werde. Zunächst solle jedoch nur der lokale Tourismus wieder anlaufen. In der zweiten Phase werden die Cayos, kleine Badeinseln im Süden und Norden Kubas, für den internationalen Tourismus geöffnet. Erst danach werden sich die Gassen der Altstadt Havannas oder der beliebte Strandort Varadero wieder mit Touristen füllen können. Auch im Verlauf der Lockerungen sollen Angestellte, die nicht zur Arbeit gehen können, wie bisher einen hundertprozentigen Lohnausgleich erhalten. Während der ersten Phase bleiben zudem Strom und Gas für alle Haushalte kostenlos. Härter hat die Krise die Selbstständigen, die "Cuentapropistas", getroffen, vor allem jene, deren Dienstleistungen mit dem Tourismus zu tun haben. Kuba hatte bereits kurz nachdem italienische Urlauber Anfang März das Virus auf die Insel gebracht hatten, starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens veranlasst. Zudem setzte die Regierung auf eine möglichst genaue Nachverfolgung der Infizierten und deren Kontaktpersonen. Zehntausende Ärzte, Krankenpfleger und Medizinstudierende zogen regelmäßig von Tür zu Tür und befragten die Anwohner, ob in ihrem Haushalt Corona-ähnliche Symptome aufgetreten waren. Dieses Vorgehen ist in Kuba nicht unüblich und wird unter anderem auch zur Kontrolle des Dengue-Fiebers angewandt. Außerdem hat die kubanische Pharmaindustrie mehrere Medikamente entwickelt, die den Verlauf der Covid-19-Krankheit abschwächen sollen. Laut einer aktuellen Studie hat vor allem der von der Firma BioCubaFarma hergestellte Wirkstoff Interferon alfa die Sterblichkeit von Patienten erheblich gesenkt: "Eine Studie der ersten 700 Patienten in unserem Land hat gezeigt, dass deren Mortalität bei 2,7 Prozent lag; bei den Patienten, die Interferon bekamen, starben dagegen nur 0,92 Prozent", erklärte der Vorsitzende des Staatsunternehmens Eduardo Martínez Díaz. Neben der Behandlung mit Interferon setzte das kubanische Gesundheitssystem vor allem auf Prophylaxe: So wurden mehrere Präparate großflächig an Risikogruppen, etwa in Altenheimen und Kliniken, ausgegeben. Dort seien Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahr sogar um 80 Prozent zurückgegangen, so Martínez. Internationale Anerkennung erntete das sozialistische Land für die Entsendung von Ärzten in besonders von der Pandemie betroffene Länder. Bereits am Montag war das zweite Norditalien-Kontingent der Ärztebrigade "Henry Reeve" nach Kuba zurückgekehrt. Die Mediziner und Pflegekräfte hatten zwei Monate lang auf Bitte der italienischen Regierung in der besonders krisengeschüttelten Lombardei gegen das Coronavirus gekämpft.
Kuba kündigt erste Lockerungen in der Corona-Krise an. Vor allem der inländische Tourismus soll anlaufen. Havanna (dpa) l Kuba will seine Anti-Corona-Maßnahmen in Kürze lockern. Das kündigte Staatspräsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstag (Ortszeit) an, ohne konkrete Termine zu nennen. Unter anderem soll demnach der für die Wirtschaft wichtige Tourismus wieder angekurbelt werden – aber zunächst nur für inländische Urlauber. Díaz-Canel kündigte allerdings bereits an, dass ausländische Touristen nur in All-Inclusive-Resorts unterkommen könnten, wenn der sozialistische Karibikstaat seine Grenzen wieder öffnet. Den ausländischen Besuchern werde außerdem bei Ankunft die Temperatur gemessen, und sie würden auf das Coronavirus getestet. Zu den weiteren angekündigten Maßnahmen gehört, dass der Zugang zu Stränden und öffentlichen Schwimmbädern in beschränktem Umfang und unter strenger Kontrolle wieder zugelassen wird. Auch der öffentliche Verkehr soll mit reduzierter Passagierzahl wieder in Gang kommen. Wer aus gesundheitlichen Gründen zunächst nicht zur Arbeit zurückkehren könne, bekomme das volle Gehalt gezahlt, sagte der Präsident. Die kubanische Regierung entschied sich nach offiziellen Angaben zu diesen Schritten, weil die Zahlen der neuen Corona-Fälle in dem Inselstaat zuletzt sanken. Es wurden demnach bisher 2219 Infektionen mit dem Coronavirus und 84 Todesfälle nach Covid-19-Erkrankungen registriert. 1893 Patienten gelten als genesen, 240 werden noch in Krankenhäusern behandelt. Zu den Mitteln, mit denen Kuba die Ausbreitung des Virus bekämpft, gehört, dass Studenten von Tür zu Tür gehen und die Menschen zu ihrem Gesundheitszustand befragen.
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NEOS zu Corona: „Abwärtsspirale für Betriebe und Kündigungswelle verhindern“ NEOS fordern zusätzliche Mittel, Haftungsschirm und Entlastung bei Steuern und Abgaben zur Sicherung der Existenzgrundlagen von Arbeitgeber_innen und Arbeitnehmer_innen Wien (OTS) - „Wir stehen vor großen Herausforderungen, sowohl was die Lage der Gesundheit als auch jene der Wirtschaft betrifft“, erklärt NEOS-Parteivorsitzende und Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger angesichts der Corona-Krise und der geplanten Maßnahmen, die am Wochenende in einer Sondersitzung des Nationalrates beschlossen werden sollen. „Wir brauchen einen nationalen Schulterschluss, um all die nötigen Schritte ruhig und konsequent zu setzen. Dazu gehört es, dass alle Parteien ihren Teil beitragen, die nun notwendigen Maßnahmen zu entwickeln und auf den Weg zu bringen.“ Es stehe außer Diskussion, dass „die Gesundheit der Menschen immer Vorrang hat und ihr unsere oberste Sorge gilt“, so die Vorsitzende der NEOS, die die gestern angekündigten drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens selbstverständlich mittragen. Gleichzeitig betont Meinl-Reisinger die Wichtigkeit, auch die Lage am Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich zu stabilisieren. Auch hier sei „die Ansteckungsgefahr enorm. Nur umgehende Liquiditätshilfen und ein couragiertes Sofort-Paket können eine drohende Abwärtsspirale und eine Kündigungswelle verhindern.“ Das Augenmerk der pinken Oppositionskraft liege dabei „vor allem auf den zehntausenden KMU und Selbständigen, denen nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch das Geschäftsleben gerade unter den Füßen wegbricht.“ „Rasch handeln für die Gesundheit und entschlossen anpacken für die Wirtschaft sind kein Widerspruch“, betont NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn. „So sehr mich die aktuellen Maßnahmen betroffen machen, so sehr stehe ich dahinter. Menschlich, weil ich will, dass so viele Österreicherinnen und Österreicher wie nur irgendwie möglich gesund bleiben. Und wirtschaftlich, weil wir nur, wenn wir gemeinsam rasch und entschlossen handeln, eine Chance haben, dass aus der akuten Krise keine nachhaltige wird.“ KMU als Rückgrat der Beschäftigung sicher durch die Krise bringen Wirtschaftlich würden in den kommenden Tagen „die Schicksale von morgen bestimmt – und zwar von Arbeitgebern und Arbeitnehmern“. Wer in diesen Wochen in die Insolvenz schlittere, weil Kredite nicht mehr bedient werden könnten, „steht nicht nur vor dem Ende seiner Existenz. Der kann auch in Zukunft keine Arbeitsplätze mehr bieten und keine Existenzen sichern.“ Diese Abwärtsspirale könne sich weit über die akute Corona-Krise ziehen, warnt Schellhorn, insbesondere dann, wenn jetzt zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe durch Liquiditätsprobleme nicht überleben. „Wir brauchen daher ganz gezielte, treffsichere und vor allem rasche Maßnahmen, die es den KMU als Rückgrat der Wirtschaft ermöglichen, die dramatischen Geschäftsausfälle durchzutauchen und dann wieder aus eigener Kraft auf die Beine zu kommen.“ Sofortpaket gegen Abwärtsspirale und Kündigungswelle Um eine Abwärtsspirale und die damit drohende Kündigungswelle zu verhindern oder zumindest abzudämpfen, schlagen NEOS folgendes Sofortpaket vor, dessen Punkte der Nationalrat an diesem Wochenende beschließen soll: 1. Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln für das AMS, um sicherzustellen, dass die Möglichkeit der Kurzarbeit in Anspruch genommen werden kann. Samt einer Verkürzung der Fristen bei der Beantragung von Kurzarbeit. 2. Haftungsübernahmen für bestehende Kredite bzw. Bankenforderungen für KMU und EPU. Für den nötigen Haftungsrahmen müssen auch die milliardenhohen Rücklagen der Wirtschaftskammer herangezogen werden. 3. Steuererleichterungen bzw. vorübergehende Steuerbefreiungen, Zinserleichterungen sowie Stundung laufender Finanzierungen als Überbrückung. 4. Verbesserung der Liquidität von Unternehmen durch großzügigere Abschreibungserleichterungen bzw. der Gewährung großzügiger Investitionsabzugsbeträge und Stundungen von Steuer- und Abgabenzahlungen. „Es geht auch mit Blick auf Betriebe und Arbeitsplätze massiv um Vertrauen“, sagt Meinl-Reisinger. „Daher ist es wichtig, dass die Bundesregierung mit der Unterstützung des Nationalrats alles tut, um nicht nur die Menschen, sondern auch die Wirtschaft, die langfristige Existenzgrundlage der Menschen, heil und sicher durch diese Krise zu bringen." Rückfragen & Kontakt: Parlamentsklub der NEOS 01 40110-9093 presse @ neos.eu http://neos.eu
NEOS beantragen Ergänzung zum Corona-Maßnahmengesetz Meinl-Reisinger/Schellhorn: „4 Milliarden Euro reichen nur für wenige Tage. Wir brauchen deutlich mehr Mittel für die Stabilisierung der betroffenen Betriebe und der Arbeitsplätze." Wien (OTS) - „Freiheit ist für uns NEOS bekanntlich ganz wesentlich“, sagt NEOS-Parteichefin und Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger. „Und dennoch tragen wir die massive Einschränkung der persönlichen Freiheit in diesem Fall natürlich mit, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.“ Die entschlossenen Schritte der Bundesregierung seien aus gesundheitlicher Sicht absolut richtig und wichtig. Das Wohl der Menschen gehe immer vor. „Was wir aber schon sehen, ist, dass viele Menschen von der Salami-Taktik der Regierung verunsichert sind“, so die NEOS-Vorsitzende. „Jeden Tag kommen neue Maßnahmen - und viele Menschen sind verunsichert und suchen nach einem Überblick. Wir müssen deshalb jetzt schnell Klarheit schaffen.“ Außerdem sei für NEOS klar, dass die geplanten Maßnahmen für die Wirtschaft und die Arbeitnehmer_innen nur ein Anfang sein können und dringend aufgestockt gehören. Meinl-Reisinger: „Wir brauchen viel, viel, viel mehr Mittel und – wie in Deutschland – das Bekenntnis zu unbeschränkten Haftungen.“ „Das derzeitige Vorgehen der Regierung ist so, als würde man jemanden, der alle schweren Symptome des Corona-Virus zeigt, mit einem Aspirin versorgen wollen“, sagt NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn. „4 Milliarden Euro reichen gerade einmal für wenige Tage. Wir brauchen deutlich mehr Mittel für die Stabilisierung der betroffenen Betriebe und der Arbeitsplätze. Nur so können wir eine dramatische Abwärtsspirale für die heimische Wirtschaft verhindern. Ziel muss sein, maximale Sicherheit, Zuversicht und Klarheit zu geben und gleichzeitig den bürokratischen Aufwand so minimal wie möglich zu halten.“ NEOS bringen daher heute in der Sondersitzung einen Antrag auf eine deutliche Erhöhung der Mittel ein. Der Antrag im Wortlaut: „Die Bundesregierung wird aufgefordert, ergänzend zum COVID-19-Maßnahmengesetz, ein KMU-Notfallspaket zu schnüren, das folgenden Maßnahmen beinhaltet – und dabei den Grundsatz der einfachen Zugänglichkeit wahrt: - Zusätzliche Mittel für die Bekämpfung einer Abwärtsspirale. - Offene bzw. unbestimmte Haftungsübernahmen für Notfallskredite betroffener Unternehmen, insbesondere EPUs und KMUs. - Einbeziehung der Rücklagen der Wirtschaftskammer bei der Übernahme dieser Haftungen. - Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen für mehrere Monate, als Überbrückung. - Zinsfreie Kredite mit längerfristigen Tilgungsplänen.“ Schellhorn: „Die Regierung hat den Schulterschluss angeboten, daher bitte ich: Gehen Sie bei unserem Antrag mit. Denn in dieser Krise – und da sind wir uns einig – müssen wir vor allem eines: Zusammenhalten.“ Rückfragen & Kontakt: Parlamentsklub der NEOS 01 40110-9093 presse @ neos.eu http://neos.eu
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Bei einem schweren Busunfall im Norden Indiens sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 30 Passagiere wurden verletzt, als der Bus im Bundesstaat Uttar Pradesh in einen parkenden Lastwagen raste, wie die örtliche Polizei am Donnerstag mitteilte. Nach örtlichen Medienberichten soll der Busfahrer am Steuer eingenickt sein und die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben. Unter den Todesopfern des Unglücks im Bezirk Firozabad sei auch der Fahrer des Lkw. Er hatte den Angaben zufolge am Mittwochabend am Straßenrand Reparaturen an seinem Fahrzeug überwacht, als der Bus von hinten in den Lastwagen krachte. Indien hat die höchste Zahl der Verkehrstoten weltweit. Schuld daran sind unter anderem der schlechte Zustand von Straßen und Fahrzeugen sowie die Fahrweise vieler Verkehrsteilnehmer. Allein im Jahr 2018 starben offiziellen Angaben zufolge knapp 149.000 Menschen in dem südasiatischen Land bei Verkehrsunfällen.
Etliche weitere Leute wurden verletzt, etwa weil schnelle Winde und heftiger Regen Bäume und Elektrizitätsmasten umriss sowie einfach gebaute Häuser zerstörte, wie es von den Katastrophenschutzbehörden der 2 betroffenen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesh hieß. Bei den Opfern handele es sich hauptsächlich um Bauern und Obdachlose, die sich zur Zeit des Sturms draußen befunden hätten. Das Unwetter war Teil des beginnenden Monsuns in Nordindien.Die Monsunzeit dauert in Südasien gewöhnlich von Juni bis September. Zwar ist der Regen für die Landwirtschaft lebenswichtig, er richtet aber auch immer wieder großen Schaden an. Dazu gehören Blitzeinschläge – wobei immer wieder Dutzende Menschen sterben.So viele wie jetzt seien aber an einem einzigen Tag im Bundesstaat Bihar schon Jahre nicht mehr gestorben, sagte ein Mitarbeiter des dortigen Katastrophenschutzes. Bihar gehört zu den ärmsten Bundesstaaten Indiens. In den kommenden Tagen soll es im Land weitere starke Stürme geben. dpa
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Handküsse, leidenschaftliche Umarmungen, stürmische Fans und tückische Klimaanlagen – Anna Netrebko ist ständig auf Gastspielen und das weltweit: COVID19 beeinträchtigt auch die Opernwelt. Die russische Star-Sopranistin wendet sich nun via Instagram-Post an ihre besorgten Fans. Man müsse die „richtigen Entscheidungen treffen“, so der Weltstar. Noch vor einigen Tagen hieß es, sie denke „gar nicht“ an das Virus: Besorgte Fans hatten sie bei Instagram wegen ihrer vielen Reisen und Konzerttourneen zur Gefahr für Leib und Leben durch das Coronavirus befragt. Am Dienstag wandte die russische Opernsängerin sich nun direkt an Ihre Fans: In dieser für uns alle auf diesem Planeten schwierigen und unklaren Zeit will ich alle, die unter diesem schrecklichen Virus leiden, unterstützen: Die Kranken, diejenigen, die ihre Arbeit verloren haben, jene, die sich in Quarantäne begeben mussten, ohne die Möglichkeit zu haben, die Stadt oder das Land zu verlassen. Wir wissen nicht, was das Morgen bringt, lasst uns deshalb stark sein und die Zeit nutzen, die richtigen Entscheidungen zu treffen … Hysterie, Glaube und Pragmatismus Ihrer Familie ginge es gut und auch die Konzerte würden wie geplant weiter stattfinden, es sei denn, auch New York würde sich mit Schließungen abschotten. An der Metropolitan Opera ist Ende März und Anfang April Puccinis Oper „Tosca“ auf dem Programm. Das Mitgefühl der Netrebko gelte jedenfalls ihren Kollegen, die ihre Arbeit verloren hätten, Verdienstausfälle zu schultern hätten und ihrer Verträge verlustig gegangen sind. Das Virus selbst erscheine ihr allerdings nicht so furchterregend wie die entsponnene Hysterie. Als ein Fan ihr schreibt, dass es nun Gottes-Glauben zur Besserung brauche, bemerkt die Diva trocken, man brauche jetzt – Masken. ba
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Insgesamt 460.000 Einwohner von Anxin sind von den Ausgangsbeschränkungen betroffen. Die Behörden versichern, die Situation unter Kontrolle zu haben Peking – Nach dem erneuten Corona-Ausbruch in Peking sind die Reisebeschränkungen auf die Umgebung der chinesischen Hauptstadt ausgeweitet worden. Die Behörden riegelten am Donnerstag den Bezirk Anxin mit seinen rund 460.000 Einwohnern ab. Fahrten hinein und aus dem Gebiet hinaus wurden weitgehend untersagt. Zugleich versicherten die Behörden, der erneute Ausbruch des Virus in Peking sei "unter Kontrolle". Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen. Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.
Nahe Peking beginnt wieder der Lockdown: Nur ein Angehöriger pro Familie darf rausgehen, um Einkäufe zu erledigen und Medizin zu besorgen. Foto: AFP / Gerg Baker Peking – Runde eine halbe Million Chinesen, die in der Nähe von Peking leben, müssen wegen eines neuen Coronavirus-Ausbruchs in den Lockdown. Das teilten die chinesischen Behörden mit, nachdem am Sonntag die Zahl der Neuinfektionen in der Hauptstadt erneut gestiegen war. In den vergangenen 24 Stunden seien 14 neue Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden. Die Behörden versicherten aber, die Lage werde sich "verbessern". Bewohner müssten zu Hause bleiben Betroffen von dem Lockdown sind Chinesen im Landkreis Anxin, der 150 Kilometer von Peking entfernt liegt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde wird der Ort "vollständig abgeriegelt und kontrolliert". Die Bewohner müssten zu Hause bleiben. Nur ein Angehöriger pro Familie dürfe rausgehen, um Einkäufe zu erledigen und Medizin zu besorgen, hieß es. Die akuten Infektionen in Peking lösten Befürchtungen eines weitläufigen Wiederaufflammens des Virus in China aus. Nach zwei Monaten ohne neue Ansteckungen in Peking ist die Zahl der Neuinfektionen seit dem 11. Juni auf 311 gestiegen. Pekinger Markt unter Verdacht Als Ausgangspunkt wird der Xinfadi-Markt in Peking vermutet, der nach Behördenangaben seit dem 30. Mai von rund 200.000 Menschen besucht wurde. Auf dem Lebensmittelgroßmarkt wird ein Großteil der Frischprodukte Pekings gehandelt. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua belieferten auch Unternehmen aus Anxin den Xinfadi-Markt mit Süßwasserfischen. Vergangene Woche wurden massenhaft Arbeiter von Großmärkten und Restaurants sowie Lieferkuriere auf das Coronavirus getestet. Auch Bewohner in Peking, die in gefährdeten Wohnvierteln leben, wurden kontrolliert. Die Tests sollten nun auf sämtliche Angestellte von Schönheits- und Friseursalons der Hauptstadt ausgeweitet werden, berichtetet die staatliche chinesische Zeitung "Global Times". Der Pekinger Beamte Xu Hejian sagte am Samstag: "Wir haben keine Zeit, uns auszuruhen." Der chinesische Epidemiologe Wu Zunyou hatte hingegen vergangene Woche vor Journalisten noch gesagt, dass der Ausbruch in Peking "unter Kontrolle" gebracht worden sei. (APA, AFP, 28.6.2020)
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Außenminister Heiko Maas hat den mutmaßlichen Versuch der US-Regierung kritisiert, das Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac zu einem Standortwechsel zu bewegen. „Deutsche Forscher sind führend an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen beteiligt, in weltweiten Kooperationen. Wir können nicht zulassen, dass sich andere ihre Forschungsergebnisse exklusiv aneignen wollen“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.. Am Montag erteilte CureVac-Hauptinvestor Dietmar Hopp den Begehrlichkeiten des US-Präsidenten eine Absage. „Für mich ist das selbstverständlich, es kann gar nicht sein, dass eine deutsche Firma den Impfstoff entwickelt und dieser in den USA exklusiv genutzt wird. Das war für mich keine Option.“ Er persönlich habe nicht mit Trump gesprochen. „Er hat mit der Firma gesprochen, und man hat mir das dann sofort gesagt und gefragt, was ich davon halte, und ich wusste sofort, dass das nicht infrage kommt“, sagte Hopp dem Internetportal Sport1. Der 79-Jährige hält über die Beteiligungsgesellschaft dievini rund 80 Prozent der Anteile an der CureVac Ag. Christof Hettich, Geschäftsführer von dievini, sagte dem „Mannheimer Morgen“: „Wir wollen einen Impfstoff für die ganze Welt entwickeln und nicht für einzelne Staaten.“ Gefragt, wann mit einem Impfstoff zu rechnen sei, sagte hopp: „Es müssen ja erst mal Tests gemacht werden an Tieren und dann an Menschen. Ich denke aber, zum Herbst müsste das verfügbar sein, und dann käme möglicherweise die nächste Welle erneuter Infektionen.“ CureVac: Waren im Weißen Haus, aber ein Angebot liegt nicht vor Zuerst hatte die „Welt am Sonntag“ über Auseinandersetzungen um die Tübinger Impfstoff-Firma CureVac berichtet. US-Präsident Donald Trump versuche, deutsche Wissenschaftler mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin. Der US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, bezeichnete den Bericht auf Twitter als unwahr. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte hingegen am Sonntag in Berlin: „Ich kann nur sagen, dass ich heute mehrfach gehört habe von Regierungsmitgliedern, dass dies zutrifft und dass wir da morgen im Krisenstab darüber reden.“ Das Unternehmen selbst dementierte etwaige Lockversuche bereits am Sonntag: „Wir wissen nicht, woher dieses Gerücht kommt“, sagte Franz-Werner Haas, Unternehmensvorstand von CureVac, dem Tagesspiegel. „Uns liegt kein Angebot vor. Und wir werden uns auch nicht an den Gerüchten darum beteiligen.“ Richtig sei, dass CureVac im Weißen Haus neben anderen Biotech-Firmen mit dem US-Präsidenten gesprochen habe, der signalisiert habe, „dass wir uns beeilen sollen - denn es gibt ein gesundheitspolitisches Problem“. Außenminister Heiko Maas (SPD) Foto: dpa/Sonja Wurtscheid Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) lobte in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ am Sonntagabend die Tübinger Firma dafür, dass sie für die US-Avancen „nicht zur Verfügung steht. Seit Januar forscht CureVac an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Auch aus dem Bundestag kommt scharfe Kritik an den US-Begehrlichkeiten. „Jetzt einen Wettbewerb um Standortfragen loszutreten ist das falsche Signal. Das Virus macht nicht an Grenzen halt. Internationale Zusammenarbeit ist jetzt wichtig und nicht nationaler Eigennutz. Impfstoff darf ebenso, wie das Virus, nicht an Grenzen halt machen“, schrieb der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Erwin Rüddel (CDU), auf Twitter. FDP-Fraktionschef Christian Lindner kritisierte. „Im Wahlkampf ist Trump offenbar jedes Mittel recht. Die Bekämpfung von Corona ist eine Menschheitsaufgabe und kein Anlass für Egoismus.“ Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt mahnte, die Corona-Gefahr sei eine globale Krise sei, in der die Menschheit „zusammenstehen“ müsse. „Es ist die Zeit von Solidarität und Zusammenarbeit, nicht von nationalen Egoismen“, sagte sie der „Welt“. Mehr zum Thema Forscher arbeiten an Mittel gegen das Coronavirus So läuft der Kampf um den Covid-19-Impfstoff Der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Jan Korte, warf Trump vor: „Ein unsozialeres, unsolidarischeres und rücksichtsloseres Vorgehen im weltweiten Kampf gegen die Corona-Pandemie ist kaum vorstellbar.“ (dpa, TSP)
Berlin. Außenminister Heiko Maas hat sich im Kampf gegen das Coronavirus entschieden gegen den mutmaßlichen Versuch der US-Regierung gewandt, das Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac zu einem Standortwechsel zu bewegen. „Deutsche Forscher sind führend an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen beteiligt, in weltweiten Kooperationen. Wir können nicht zulassen, dass sich andere ihre Forschungsergebnisse exklusiv aneignen wollen“, sagte der SPD-Politiker unserer Redaktion. Darüber habe er bereits mit seinen Kollegen aus Kanada, Südkorea, Brasilien und Australien gesprochen. Dies werde aber auch im Kreis der G7-Staaten zu bereden sein. „Dieses Virus werden wir nur gemeinsam besiegen, nicht gegeneinander“, sagte der Außenminister weiter. Maas mahnt Europäer: Dürfen Versorgungsketten nicht abschneiden Medienberichten zufolge soll US-Präsident Donald Trump versucht haben, Wissenschaftler der bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff führenden Tübinger Firma CureVac mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern. Maas mahnte die EU-Staaten, sich im Kampf gegen das Coronavirus besser abzustimmen. Einige Länder versuchten, ihre Bürger auch mit Reisebeschränkungen zu schützen. „Umso wichtiger ist es, solche Maßnahmen innerhalb der EU gut zu koordinieren, damit Versorgungsketten nicht abgeschnitten werden“, sagte Maas unserer Redaktion. „In der Krise spüren wir mehr denn je, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind. Deshalb brauchen wir gerade jetzt mehr, nicht weniger Zusammenarbeit.“ (gau)
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Schöppingen. Ein Schweinestall mit rund 1000 Tieren ist am Mittwochmorgen in Schöppingen im Münsterland abgebrannt. Etwa 900 Schweine verendeten in den Flammen, 100 befanden sich am Nachmittag noch mit schweren Verbrennungen in dem einsturzgefährdeten Gebäude, wie ein Sprecher des Kreises Borken sagte. Die überlebenden Tiere müssten vermutlich durch das Kreisveterinäramt getötet werden, da sie aufgrund der Verbrennungen und Rauchvergiftungen „keine hohen Überlebenschancen haben“, erklärte ein Polizeisprecher. Ein 47 Jahre alter Landwirt hatte nach Polizeiangaben noch versucht, die Flammen zu löschen. Er habe durch die starke Rauchentwicklung selbst eine Rauchvergiftung erlitten und sei ins Krankenhaus gekommen. Die Polizei vermutet nach ersten Ermittlungen einen technischen Defekt als Brandursache. Der Schaden beläuft sich demnach auf etwa 900 000 Euro. Angrenzende Gebäude wurden nicht beschädigt.
In die neue Landesunterkunft sollen vor allem Familien einziehen. Dort sollen sie so lange bleiben, bis über ihren Asylantrag entschieden ist. Spätestens ein halbes Jahr nach Ankunft der Menschen wollen die Behörden entscheiden, ob sie einer Stadt oder Gemeinde zugewiesen werden. Fünfte ZUE im Münsterland Mehr als ein Jahr hat es gedauert, die ehemalige Schule in Dorsten dafür umzubauen. Die Kosten liegen bei rund zweieinhalb Millionen Euro. In Dorsten geht damit nun die fünfte so genannte Zentrale Unterbringungseinrichtung im Münsterland in Betrieb. Weitere gibt es derzeit in Münster, Ibbenbüren, Rheine und Schöppingen, wo der Vertrag noch bis Ende kommenden Jahres läuft.
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ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Southwest Airlines von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 35 auf 45 US-Dollar angehoben. Die Aktie der Southwest biete eine gute Möglichkeit, um von einer kurzfristigen Nachfrage-Erholung nach Urlaubsreisen zu profitieren, schrieb Analyst Jose Caiado in einer am Freitag vorliegenden Studie. Sie ist zudem sein mehrjähriger strategischer Anlagefavorit. Dank der branchenweit besten Bilanz dürfte Southwest ein aggressives Comeback bevorstehen./ajx/mis Veröffentlichung der Original-Studie: 12.06.2020 / 08:18 / UTC Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 12.06.2020 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben
ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat BASF von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 72 auf 66,50 Euro gesenkt. Analyst Chris Counihan senkte in einer am Mittwoch vorliegenden Studie seine Gewinnschätzungen für den Chemiekonzern. Diverse Sonderfaktoren, die sich 2020 positiv auswirkten, würden größtenteils im Upstream-Geschäft geschmälert. Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage dürfte sich in der Sparte frühestens im Geschäftsjahr 2022 verbessern./tih/jha/ Veröffentlichung der Original-Studie: 08.01.2020 / 05:11 / UTC Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben
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In Teheran und anderen iranischen Städten hat es Proteste gegen die politische und religiöse Führung des Landes gegeben. Hintergrund ist das Eingeständnis der Islamischen Republik, die ukrainische Passagiermaschine mit 176 Menschen an Bord abgeschossen zu haben - nach Darstellung der Revolutionsgarde "versehentlich". Zuvor hatten die Behörden einen Abschuss tagelang bestritten. In Teheran versammelten sich hunderte Demonstrierende vor zwei Universitäten, der Amirkabir- und der Sharif-Hochschule. Viele warfen dem Regime vor, sie belogen zu haben und kritisierten explizit den Obersten Führer, Ayatollah Khamenei. Die Bereitschaftspolizei ging mit Tränengas gegen die Menge vor. Auch iranische Nachrichtenagenturen berichteten über die Proteste. Bei der Kundgebung wurde für kurze Zeit auch der britische Botschafter Macaire festgenommen. Das Außenministerium in London reagierte empört und sprach von einer eklatanten Verletzung internationalen Rechts. Vollständige Klarheit gefordert Bei dem Abschuss des ukrainischen Flugzeugs waren alle 176 Passagiere ums Leben gekommen, unter ihnen zahlreiche Kanadier. Der kanadische Premierminister Trudeau forderte den iranischen Präsidenten Rohani auf, für vollständige Klarheit über das Geschehen zu sorgen. Ähnlich äußerte sich Bundeskanzlerin Merkel. Die Ukraine stellte Entschädigungen an die Familien der Opfer in Aussicht. Nach den bisherigen Angaben der iranischen Revolutionsgarde wurde die ukrainische Maschine versehentlich für ein feindliches Geschoss gehalten und in der Folge dann kurz nach dem Start bei Teheran abgeschossen. Präsident Rohani sprach von einem unverzeihlichen Fehler.
London protestiert Iran nimmt britischen Botschafter kurzzeitig fest Es sei ein "eklatanter Verstoß gegen internationales Recht": Mit deutlichen Worten kritisierte die britische Regierung die kurzzeitige Festnahme ihres Botschafters in Teheran - der soll bei Protesten mitgemischt haben.
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Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Radfahrern Völklingen - Zu einem Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Radfahrern kam es am Sonntagnachmittag gegen 16:40 Uhr zwischen Völklingen und Püttlingen. Ein 13-jähriges männliches Kind befuhr den Radweg in Richtung Püttlingen. In Höhe des Wildparks kam ihm ein 61-jähriger Radfahrer entgegen. Nach Angaben des 61-Jährigen sei das Kind mit seinem Fahrrad immer wieder über die gesamte Radwegbreite gefahren. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, sei der 61-Jährige dem Kind ausgewichen und in der Folge in der Böschung zu Fall gekommen. Auch das Kind stürzte mit seinem Fahrrad. Beide Personen wurden leicht verletzt. Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Polizeiinspektion Völklingen VK- ESD Cloosstraße 14-16 66333 Völklingen Telefon: 06898/2020 E-Mail: pi-voelklingen@polizei.slpol.de Internet: www.polizei.saarland.de Twitter: https://twitter.com/polizeisaarland?lang=de Facebook: https://de-de.facebook.com/Polizei.Saarland Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/138422/4574778 Polizeiinspektion Völklingen
Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung in Völklingen von Freitag auf Samstag Völklingen - Ein bislang unbekannter Täter begibt sich im Zeitraum vom 26.06.2020, gegen 16:45 Uhr, bis 27.06.2020, gegen 15:35 Uhr, beschädigungsfrei in den Neubau der Gemeinschaftsschule in der Heinestraße in 66333 Völklingen und beschädigt dort eine metallische Türe mit drei Fußtritten. Hierbei wurde der Türrahmen aus seiner provisorischen Verankerung gerissen und lies sich wegen der einhergehenden Verbiegung nicht mehr öffnen. Wer Hinweise zum Täter liefern kann oder Zeuge des Vorfalls war, wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion Völklingen, unter 06898/2020 oder jeder anderen Dienststelle zu melden. Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Polizeiinspektion Völklingen VK- DGL Cloosstraße 14-16 66333 Völklingen Telefon: 06898/2020 E-Mail: pi-voelklingen@polizei.slpol.de Internet: www.polizei.saarland.de Twitter: https://twitter.com/polizeisaarland?lang=de Facebook: https://de-de.facebook.com/Polizei.Saarland Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/138422/4636353 Polizeiinspektion Völklingen
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Die Partner im trilateralen Rat für konzertierte Aktion einigten sich auf das von der Regierung vorgeschlagene System zur Entschädigung von Unternehmen, die von den Maßnahmen gegen das Coronavirus betroffen sind. Unternehmer, Gewerkschaften und Regierung haben vereinbart, dass alle betroffenen Arbeitgeber entschädigt werden sollen, damit die Beschäftigung aufrechterhalten werden kann. Gefördert werden sowohl wirtschaftliche Aktivitäten, die auf Anordnung von Gesundheitsminister Kiril Ananiew ausgesetzt wurden, als auch Tätigkeiten mit einem nachgewiesenen Umsatzrückgang von mindestens 20%. Gemäß des Entschädigungssystems muss der Staat 60% der Löhne der Arbeitnehmer in den betroffenen Unternehmen bereitstellen.
Der Staat hat ein neues Programm zur unentgeltlichen Unterstützung größerer Unternehmen angekündigt. Der Mindestbetrag der Grants soll 30.000 Lewa (15.000 Euro) und der Höchstbetrag 100.000 Lewa (51.000 Euro) betragen. Die Summe entspricht 1 Prozent des Jahresumsatzes des jeweiligen Unternehmens im Jahr 2019, berichtet „Kapital“. 156 Millionen Lewa (80 Millionen Euro) wurden für die Zuschüsse aus dem Budget des operationellen Programms „Innovation und Wettbewerbsfähigkeit“ bereitgestellt. Die Hilfe richtet sich an Unternehmen, die keine andere Form der Unterstützung erhalten haben, um ihre Mitarbeiter während der Pandemie zu halten.
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Ali Erbas ist Chef der türkischen Religionsbehörde und Vorgesetzter von 1000 Imamen in Deutschland. Nun wetterte er in einer Predigt gegen Homosexualität und „Unzucht“. Die Staatsanwaltschaft ermittelt – aber nicht gegen Erbas. Anzeige In der Türkei ist ein Streit über Homosexualität entbrannt – oder, je nach Standpunkt, um Homophobie. Ausgelöst hat die Debatte Ali Erbas, der Präsident der Religionsbehörde Diyanet. In seiner Predigt zu Beginn des Fastenmonates Ramadan hatte er am Freitag zunächst über den Kampf gegen das Coronavirus gesprochen und dann gesagt: „Der Islam zählt Unzucht zu einer der größten Sünden; er verdammt die Homosexualität.“ Diese führe zu Krankheiten und ließe „Generationen verrotten“. Zudem kritisierte Erbas sexuelle Beziehungen zwischen Unverheirateten: Hunderttausende Menschen würden außereheliche Beziehungen pflegen und sich mit HIV-Virus infizieren. Es sei „wissenschaftliche erwiesen“, dass „dieser und ähnliche Viren“ durch Schmutz verbreitet würden; daher erkläre der Islam die Reinlichkeit zu einem wichtigen Glaubensgebot. Die Religionsbehörde Diyanet ist in den bald zwei Jahrzehnten der AKP-Regierung zu einer der einflussreichsten Intuitionen zu Landes avanciert. Ihr Etat übersteigt den vieler Ministerien, knapp 130.000 Menschen arbeiten für sie. Dazu zählen auch die knapp 1000 in Deutschland in den Moscheen der DITIB tätigen Imame, die an die Weisungen der Religionsbehörde gebunden sind. Lesen Sie auch Flucht aus der Türkei In den Fängen der Familie Anzeige Der 48-jährige Theologieprofessor Erbas wurde 2017 von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zu diesem Amt berufen und gilt dessen enger Vertrauter. 2018 eröffneten sie gemeinsam die DITB-Zentralmoschee in Köln, im Jahr darauf nahm er abermals in Köln an einer Islamkonferenz teil. Erbas äußert sich regelmäßig zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen – und sorgt mit derselben Regelmäßigkeit für Empörung. So vor anderthalb Jahren, als er, noch dazu am Todestag des laizistischen Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk, einen fundamentalistischen Prediger und erklärten Atatürk-Hasser besuchte. Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Anwaltskammer Auch diesmal ließ die Empörung nicht lange auf sich warten: LGBTI-Vereinigungen, Menschenrechtler und Politiker der sozialdemokratischen CHP sowie der prokurdisch-linken HDP warfen Erbas Volksverhetzung vor. Besonders skandalös empfanden viele den Bezug zwischen Corona und Homosexualität, den Erbas indirekt hergestellt hatte. Die Anwaltskammer Ankara meinte, Erbas würde dadurch auffallen, den Frauenhass religiös zu legitimieren und Kindesmissbrauch zu bagatellisieren. „Es sollte niemanden verwundern, wenn Ali Erbas bei seiner nächsten Rede das Volk dazu auffordern würde, auf öffentlichen Plätzen Frauen als Hexen zu verbrennen.“ Anzeige Nicht minder zahl- und wortreich fiel die Unterstützung für Erbas aus. „Ali Erbas, der Gottes Anweisung ausgedrückt hat, ist nicht allein“, twitterte Erdogans Sprecher Ibrahim Kalin. Fahrettin Altun, Direktor Kommunikationsdirektor des Präsidialamtes, schrieb ebenfalls auf Twitter: „Die Normen des Islams sind keine, die nach dem Wohldünken derer, Ali Erbas respektlos angreifen, infrage gestellt werden können.“ Und Parlamentspräsident Mustafa Sentop meinte, die „Angriffe“ auf den Chef der Religionsbehörde würden in Wahrheit dem Islam gelten. In der Türkei ist Homosexualität nicht illegal. Aber Schwule und Lesben beklagen immer wieder gesellschaftliche Diskriminierung. Ab Mitte der neunziger Jahre formte sich die LGBTI-Bewegung. Im Jahr 2002 fand in Istanbul die erste Pride-der Türkei statt. Im selben Jahr sprach sich Erdogan, damals Oppositionspolitiker dafür aus, „auch die Rechte der Homosexuellen zu gewährleisten“. Bei der Pride 2013, im Anschluss an die Gezi-Proteste, wurde ein Rekord von rund 100.000 Teilnehmern aufgestellt. Seit den Gezi-Protesteten hat sich die linke Opposition verstärkt des Themas LGBTI angenommen. Zugleich gingen die Behörden immer stärker gegen Aktivisten vor. 2015 wurde erstmals der Pride in Istanbul verboten, dabei ist es bis heute geblieben. Wer dennoch auf die Straße ging, bekam es mit Tränengas und Polizeiknüppeln zu tun. Auch kleinere Veranstaltungen wurden seither wiederholt mit Verboten belegt, darunter 2017 ein von der deutschen Botschaft unterstütztes schwul-lesbisches Filmfestival in Ankara. Anzeige In dieser Angelegenheit ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft – aber nicht gegen den Präsidenten der Religionsbehörde, sondern gegen die Anwaltskammer Ankara. Der Verdacht: „Herabwürdigung religiöser Werte“. Am Montagabend mischte sich schließlich auch Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in die Debatte ein: Die Äußerungen des Diyanet-Chefs seien „vollkommen korrekt“, aber nur für Muslime bindend, sagte er in einer Ansprache. Für alle anderen handle es sich lediglich um eine Meinungsäußerung. An die Adresse der Anwaltskammer Ankara sagte er: „Das ist kein Thema, das in die Kompetenz der Anwaltskammer fällt. Jeder soll seinen Platz kennen, jeder soll seine Grenzen kennen. Ein Angriff auf den Präsidenten der Religionsbehörde ist ein Angriff auf den Staat.“
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen hochrangigen Islam-Vertreter nach dessen Äußerungen gegen Homosexuelle in Schutz genommen. Erdogan sagte am Montag, ein Angriff auf den Leiter der türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbas, sei ein "Angriff auf den Staat". Erbas hatte gesagt, der Islam verurteile die Homosexualität, da sie zu Krankheiten wie Aids führe. Der türkische Präsident betonte, was Erbas gesagt habe, sei "absolut richtig". Der Religionsführer hatte in seiner Predigt zu Beginn des Fastenmonats Ramadan am Freitag wörtlich gesagt: "Der Islam betrachtet die Unzucht als eine der größten Sünden, und er verurteilt die Homosexualität." Denn beide brächten "Krankheiten mit sich". Viele Menschen warfen Erbas daraufhin in den Online-Netzwerken vor, mitten in der Corona-Pandemie für Zwietracht zu sorgen. Der Anwaltsverband von Ankara warf Erbas vor, zum Hass gegen Lesben und Schwule anzustacheln. Die Staatsanwaltschaft von Ankara ermittelt nach einer Beschwerde von Diyanet nun gegen den Anwaltsverband wegen "Beleidigung religiöser Werte". Die Behörde Diyanet betreibt in der Türkei Moscheen und ernennt Imame.
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In der Nacht auf Donnerstag, 5. März 2020, beschädigte eine Frau mehrere Fahrzeuge. Sie wird nun bei der Staatsanwaltschaft Graz angezeigt. Facebook Twitter WhatsApp Seite per E-Mail senden Seite drucken Schriftgröße größer Schriftgröße kleiner © Markus Traussnig Gegen 03.20 Uhr verständigten mehrere Zeugen die Polizei, dass eine Frau zuvor in einer Wohnung durchgedreht, im Anschluss auf der Straße randaliert und Fahrzeuge beschädigt habe.
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (M.) legte in Hanau einen Kranz nieder und gedachte der Opfer des Anschlags. Berlin. Das Blutbad von Hanau ist ein Fanal – der Staat muss entschlossen antworten. Ist der Preis mehr Überwachung, muss er bezahlt werden. Anschlag in Hanau – Wie der Staat jetzt antworten muss Die Bluttat von Hanau schockt Deutschland und die Welt. Das Land trägt Trauer, die Flaggen wehen auf halbmast. Und dann? Der Staat muss entschlossen reagieren. Er muss in die Rüstung steigen und maximale Wehrhaftigkeit demonstrieren. Rechtsextremes Gedankengut oder zutiefst rassistische Gesinnung, die zu Gewalttaten führt, muss endlich mit allen Mitteln bekämpft werden. Dabei darf es weder an Personal noch an Geld fehlen. Anschlag von Hanau – die Reihe rechter Gewalt muss ein Ende haben Es ist schon mehr als genug passiert. Die grausamen Morde des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) an unschuldigen Türken, bei deren Aufklärung die Polizei dramatisch versagte. Der Mord am Regierungspräsidenten von Kassel, Walter Lübcke. Der Anschlag auf die Synagoge von Halle. Und jetzt das Blutbad von Hanau. Diese tödliche Reihe muss ein Ende haben. Für das Land und den gesellschaftlichen Frieden steht zu viel auf dem Spiel. Täter wie Tobias R. bedrohen sowohl den inneren Frieden als auch Deutschlands Ruf in der Welt. Jahrzehntelang galt die Bundesrepublik als ein Land, das demütig und ernsthaft aus seiner Geschichte gelernt hat. Das war einmal. Sogar Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier musste beim Erinnern an Auschwitz in Jerusalem vor aller Welt eingestehen: „Die bösen Geister zeigen sich heute in neuem Gewand.“ Staat muss Sicherheit zur obersten Maxime machen Jörg Quoos ist Chefredakteur Funke Zentralredaktion Berlin. Foto: Dirk Bruniecki Dass Deutschland wehrhaft sein kann, ist bereits bewiesen. Der linksmotivierte Terror der Roten-Armee-Fraktion wurde in den 70ern mit einem brachialen Auftritt der Staatsmacht beendet. Die Fahndungsplakate der Terroristen hingen an jeder Ecke, jedes Kind kannte die Gesichter von Baader, Meinhof und Co. Sicher wünscht sich niemand solche Zeiten zurück. Aber der Staat ist es den Angehörigen der Opfer und den heute Lebenden schuldig, die Sicherheit zur obersten Maxime zu machen. Wenn der Preis dafür mehr Überwachung und mehr Geld für den Sicherheitsapparat ist – dann muss er bezahlt werden. Zehn Menschen erschossen: Wie kam mutmaßlicher Täter an Waffenschein? Polizei und Verfassungsschutz haben jetzt schon alle Hände voll zu tun, rechtsextreme Gefährder zu beobachten und schwere Straftaten zu vereiteln. Eine rechtsradikale Zelle konnte vor wenigen Tagen gerade noch gestoppt werden. Sie wollten Muslime und Moscheen angreifen, um „bürgerkriegsähnliche Zustände“ auszulösen. Tobias R., den mutmaßlichen Zehnfachmörder von Hanau, hatte offensichtlich niemand auf dem Radar. Sicher ist der Kampf gegen gewalttätige Rassisten besonders schwer, wenn es sich um Einzeltäter oder um psychisch Kranke handelt. Im Hanauer Fall war der Attentäter aber kein Unbekannter. Anschlag in Hanau: Die aktuellen Entwicklungen im Newsblog Tobias R. hat verdächtige Verschwörungstheorien offenbar sogar an den Generalbundesanwalt adressiert. Sein Hassvideo war auf Youtube noch am Tag nach der Tat unzensiert zu sehen. Wie bitte kommt ein solcher Irrer an einen Waffenschein und sogar an Waffen? Nicht nur diese Frage muss geklärt werden, und bei Versäumnissen muss es zu drastischen Konsequenzen kommen. Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Nach der Gewalttat in Hanau sind Rettungskräfte an einem der Tatorte im Einsatz. Foto: Yann SCHREIBER / AFP Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Insgesamt starben elf Menschen. Auch der Schütze ist unter den Toten. Foto: Yann SCHREIBER / AFP Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte In der Wohnung des mutmaßlichen Täters fanden Polizisten seine Leiche sowie einen weiteren Toten. Foto: Boris Roessler / dpa Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Die ersten Schüsse fielen gegen 22 Uhr an dieser Shisha-Bar am Heumarkt. Foto: Yann SCHREIBER / AFP Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Ermittler sicherten die Spuren. Foto: Andreas Arnold / dpa Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Ein Projektil liegt in unmittelbarer Nähe des Tatorts am Heumarkt. Foto: Andreas Arnold / dpa Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Die Polizei sperrte die Tatorte ab und bat Passanten, die Gegend zu meiden. Foto: Boris Rössler / dpa Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Ein Auto ist mit Thermofolie abgedeckt, neben dem Wagen liegen Glassplitter und eine Jacke, der Tatort ist mit Polizei-Band abgesperrt. Foto: Boris Roessler / dpa Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Polizisten haben einem Mann am Tatort Hanau-Kesselstadt Handschellen angelegt. Foto: Boris Roessler / dpa Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Die Gegend rund um den Heumarkt ist geprägt von Spielhallen, Wettlokalen und Imbissbuden. Foto: Andreas Arnold / dpa Ein schwarzer Tag in der Geschichte der Bundesrepublik Der 20. Februar 2020 wird als schwarzer Tag in die Geschichte der Bundesrepublik eingehen. Die Lehren daraus dürfen nicht nur Mahnwachen und Trauerreden sein. Vielleicht war der Täter geistig verwirrt oder krank. Aber diejenigen, die jeden Tag die Stichworte für derartige Hasspamphlete liefern, sind es nicht. Sie sind unter uns. Sie sitzen in Parlamenten, in Talkshows, an den Stammtischen. Sie träufeln Gift in die Gesellschaft und die Dosis wird von Tag zu Tag größer. Spätestens seit Hanau sollte das jeder aufrichtige Demokrat begreifen.
Berlin. Was bringt einen Menschen zu einer Tat wie der von Hanau? Wir haben den renommierten Terrorismusforscher Peter Neumann dazu befragt. Was steckt hinter dem Attentat von Hanau? Der mutmaßliche Täter, Tobias R. (43), soll aus rechtsradikalen Motiven gehandelt haben. In hinterlassenen Botschaften zeichnet er ein wirres Weltbild. Offenbar fühlte er sich verfolgt, ferngesteuert. Ein neuer Tätertyp? Wir haben den renommierten Terrorismusforscher Peter Neumann vom Londoner King’s College befragt, wie er die Tat einschätzt und was einen Menschen zu solch einer Tat bewegen kann. War Tobias R. ein Einzeltäter, oder hatte er Mitwisser und Unterstützer? Peter Neumann: Nach allem, was wir bislang wissen, war er ein Einzeltäter. Er passt genau in das Muster, das wir in den vergangenen Jahren immer häufiger gesehen haben: sozial isolierte Männer, die sich im Internet aus verschiedenen Versatzstücken eine eigene rechtsextreme Ideologie zurechtzimmern. Handelt es sich hier um einen neuen Tätertyp? Neumann: Wir beobachten seit zwei bis drei Jahren verstärkt, dass rechtsextreme Ideologien im Do-it-yourself-Verfahren angefertigt werden. Sehr oft liegen bei den Tätern ganz erhebliche psychische Störungen vor. Die Grenzen verschwimmen zunehmend. Häufig lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen: Ist das noch politisch motivierte Gewalt oder ist das die Tat eines Verrückten? Das haben wir vor zehn Jahren so gut wie überhaupt nicht gesehen. Hat sich Tobias R. im Netz radikalisiert? Neumann: Seinem Bekennerschreiben nach zu urteilen würde ich sagen: Ja. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er – wie etwa der Attentäter von Halle – in den Online-Subkulturen unterwegs war. Ich gehe eher davon aus, dass er passiv Verschwörungstheorien und rechtsextreme Videos konsumiert und sich daraus etwas zurechtgebastelt hat. Er hat fast schon in einer Art Filterblase gelebt. Der Täter von Hanau war sich aber bewusst, dass ein internationales Publikum existiert. Darauf weist eines seiner Videos hin, das in Englisch abgefasst ist. Kein Terrorist möchte diese Art von Tat für sich allein durchführen. Terrorismus-Experte Peter Neumann vom Londoner King’s College. Foto: imago stock&people / imago/Metodi Popow Was schätzen Sie: Wie viele Rechtsextreme, die sich im Netz eine Ideologie zusammenklauben, gibt es? Neumann: In den letzten zwei Jahren gab es etwa ein Dutzend Täter in Westeuropa und in den USA. Angefangen hat dies mit Anders Breivik 2011 in Norwegen. Das war der Prototyp, an dem sich viele später orientiert haben. Es ist immer die gleiche Art von Anschlag: Ein Einzeltäter läuft mit einer Waffe wie in einem Videospiel durch eine Moschee, Synagoge oder Shisha-Bar und mäht die Menschen um. Gleichzeitig nimmt er ein Video auf und hinterlässt ein Manifest. Wie viele Menschen wie Tobias R. laufen da draußen herum? Neumann: Das ist sehr schwierig zu sagen – und deshalb haben die Sicherheitsbehörden ein großes Problem. Viele Rechtsextreme gehen auf Message-Foren wir 4chan oder 8chan, wo sich die Leute, die dieser Ideologie anhängen, versammeln. Das sind Hunderte oder Tausende. Die sagen alle, wir begehen morgen ein Attentat. Aber am Ende machen es wenige. Warum begehen die Täter einen Anschlag? Gibt es einen Auslöser? Neumann: Häufig geht der Tat ein Auslöser-Moment voraus. Das kann ein politisches Erlebnis oder eine Aussage von jemandem sein. Aber auch ein persönliches Erlebnis wie eine Demütigung spielt hier möglicherweise hinein. Ich gehe davon aus, dass auch bei Tobis R. ein derartiger Auslöser vorlag. Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte 1 / 10 Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Nach der Gewalttat in Hanau sind Rettungskräfte an einem der Tatorte im Einsatz. Foto: AFP 2 / 10 Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Insgesamt starben elf Menschen. Auch der Schütze ist unter den Toten. Foto: AFP 3 / 10 Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte In der Wohnung des mutmaßlichen Täters fanden Polizisten seine Leiche sowie einen weiteren Toten. Foto: dpa 4 / 10 Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Die ersten Schüsse fielen gegen 22 Uhr an dieser Shisha-Bar am Heumarkt. Foto: AFP 5 / 10 Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Ermittler sicherten die Spuren. Foto: dpa 6 / 10 Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Ein Projektil liegt in unmittelbarer Nähe des Tatorts am Heumarkt. Foto: dpa 7 / 10 Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Die Polizei sperrte die Tatorte ab und bat Passanten, die Gegend zu meiden. Foto: dpa 8 / 10 Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Ein Auto ist mit Thermofolie abgedeckt, neben dem Wagen liegen Glassplitter und eine Jacke, der Tatort ist mit Polizei-Band abgesperrt. Foto: dpa 9 / 10 Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Polizisten haben einem Mann am Tatort Hanau-Kesselstadt Handschellen angelegt. Foto: dpa 10 / 10 Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Die Gegend rund um den Heumarkt ist geprägt von Spielhallen, Wettlokalen und Imbissbuden. Foto: dpa Welche Rolle spielen Verschwörungstheorien im Rechtsradikalismus? Neumann: Eine ganz wichtige. Demnach steuern dunkle Mächte die Weltgeschicke. Häufig stecken auch liberale Eliten, die die Einwanderung befördern, oder Juden dahinter. Rechtsradikalismus und Verschwörungstheorien verlinken im Netz sich gegenseitig. Was können die Sicherheitsbehörden tun, um Menschen wie Tobias R. vor der Tat aufzuspüren? Neumann: Wenn ein Einzeltäter sozial isoliert ist und überhaupt nicht kommuniziert, können die Behörden nichts tun. Aber wir wissen, dass sozial isolierte Einzeltäter oft vor der Tat ihre Tatabsicht kommunizieren. Sei es im Internet oder gegenüber Freunden und Familie. Das sind schwache Signale – aber wir müssen besser und effizienter darauf reagieren. Auch wenn der Attentäter von Hanau nicht in den Subkulturen im Netz kommuniziert hat: Die meisten dieser Art von Attentäter tun das. In diesen virtuellen Räumen müssen die Sicherheitsbehörden genauso präsent sein wie in real existierenden Räumen. Bei den Islamisten haben die Sicherheitsbehörden das gut in den Griff bekommen. In der rechtsextremen Szene fangen wir gerade erst damit an. Das muss deutlich besser werden. • Mehr zum Anschlag von Hanau: Eine Chronologie der rechten Gewalt in Deutschland Die Wahnwelt des mutmaßlichen Attentäters Was wir bisher wissen – und was nicht
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Madrid – Die Coronavirus-Pandemie trifft Europa mit voller Wucht: Das öffentliche Leben kam am Wochenende in immer mehr Ländern zum Erliegen. Nach Spanien ordnete auch Österreich „Ausgangssperren“ für das ganze Land an. Frankreich kündigte die schrittweise Reduzierung des Langstreckenverkehrs mit Zügen, Autos und Flugzeugen an. Die Einschränkungen werden teils rigide durchgesetzt, in Österreich drohen hohe Geldstrafen bei Missachtung. Die Regierung in Madrid ging am weitesten: Sie erklärte am Samstag einen 14-tägigen Notstand und stellte das Land fast vollständig unter Quarantäne. Bürger dürfen das Haus nur noch verlassen, um zur Arbeit zu gehen oder um lebensnotwendige Besorgungen zu machen, wie Regierungschef Pedro Sánchez, dessen Frau Begoña Gómez positiv auf das Virus getestet wurde, bekanntgab. Alle nicht notwendigen Geschäfte sowie Vergnügungsstätten werden geschlossen. Die Schliessung der Schulen war bereits angeordnet. In Spanien stieg die Zahl der Todesopfer sprunghaft an: Binnen 24 Stunden erhöhte sie sich um rund 100 auf 288, wie die Behörden am Sonntagmittag mitteilten. Landesweit gab es damit mehr als 7750 Infektionsfälle. Nach Italien sind Spanien, Frankreich und Deutschland in Europa am stärksten betroffen. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärte, es gebe nur drei Gründe, das Haus zu verlassen: nicht aufschiebbare Arbeit für den Beruf, der Einkauf von Lebensmitteln sowie die Notwendigkeit, anderen Menschen zu helfen. Spaziergänge sind laut dem vom Nationalrat beschlossenen Gesetzespaket nur allein gestattet oder mit Menschen, die im selben Haushalt leben. Gruppen von mehr als fünf Menschen verboten Veranstaltungen sind künftig komplett untersagt, Gruppen von mehr als fünf Menschen nicht gestattet. Sportplätze, Spielplätze und „andere öffentliche Plätze der Begegnung“ werden geschlossen. Bei Missachtung von Platzverboten drohen Geldstrafen von bis zu 3600 Euro. In Frankreich bleiben alle Restaurants, Bars, Cafés, Diskotheken und Kinos geschlossen. Auch die meisten Geschäfte wurden dicht gemacht, Ausnahmen gibt es für Lebensmittelläden, Apotheken, Banken, Tankstellen und Kioske. Ab Montag sind alle Schulen, Universitäten und Kindertagesstätten zu. In den kommenden Tagen soll der Langstreckenverkehr mit Bahn, Bus und Auto „schrittweise verringert“ werden, wie Umweltministerin Elisabeth Borne ankündigte. Als eines der letzten europäischen Länder beendete Frankreich den Skibetrieb. Premierminister Edouard Philippe rief die Franzosen zu „mehr Disziplin“ angesichts der Ansteckungsgefahr auf. Die Kommunalwahl am Sonntag fand trotz der Krise statt. Weltweit gegen 6000 Todesfälle Nach Angaben der Johns Hopkins Universität in den USA wurden weltweit mehr als 156’000 Infektionsfälle und mehr als 5800 Todesfälle gezählt. In Deutschland stieg die Zahl der Toten am Sonntag auf zehn, die der bekannten Infektionen lag laut der Johns Hopkins Universität am Sonntagmittag bei 4585 Fällen. Italien zählte mehr als 21’000 Infektionen und mehr als 1400 Todesfälle. Drastische Massnahmen ergriff auch Berlin. Mit sofortiger Wirkung verbot die Stadt am Samstag alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern. Clubs, Kneipen, Sport- und Kulturstätten wurden geschlossen. Ausnahmen gibt es für Restaurants, wenn ein Abstand von 1,50 Metern zwischen den Tischen eingehalten wird. Besuche bei Angehörigen in Kliniken und Pflegeheimen wurden deutlich eingeschränkt. Schulen und Kitas werden ohnehin – wie auch in anderen Bundesländern – ab nächster Woche geschlossen. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock kündigte an, dass die Regierung in London am Dienstag Notstandsgesetze erlassen werde, darunter wohl ein Verbot von Massenversammlungen. Gegenüber „Sky News“ bestätigte der Minister Presseberichte, wonach die Regierung plant, über 70-Jährige für bis zu vier Monate zu isolieren. Mehr und mehr Länder in Europa schlossen zudem ihre Grenzen oder stellten den Flugverkehr ein. Deutschland verschärfte die Kontrollen an der französischen Grenze. Dänemark und Polen schlossen ihre Grenzen. Tschechien verhängte einen ab Montag geltenden kompletten Reisebann. Österreich stellte den Bahnverkehr nach Italien ein und schloss seine Grenzen zum Nachbarland fast vollständig. Mit Heiligenblut in Kärnten wurde am Samstag ein dritter Ort unter Quarantäne gestellt. (awp/mc/ps)
In einigen europäischen Hauptstädten bieten sich in Zeiten des Coronavirus ähnliche Anblicke. Wie hier in Paris sind die sonst von Einheimischen und Touristen bevölkerten Straßen leer. Das liegt zum einen an den Vorgaben der französischen Regierung, die Versammlungen verboten und Isolation zu Hause empfohlen hat. Zum anderen fehlen im Stadtbild aber auch Urlauber und Geschäftsreisende aus dem Ausland. Einige Länder der Welt haben ihre Grenzen, manche ihre internationalen Flughäfen geschlossen. Frankreich wird noch heute damit beginnen, den Flug-, Bahn- und Busverkehr zwischen einzelnen Städten einzuschränken. In Paris werden zudem mehrere Flughafen-Terminals geschlossen und die Zahl von Langstrecken-Verbindungen auf der Schiene wird halbiert. Der Frachtverkehr soll normal weiterlaufen. Auch die Kommunalwahlen finden wie geplant statt. "Wie sonst auch gehe ich mit meinen Hunden raus, komme den Leuten aber nicht zu nah, damit ich mir den Virus nicht einfange." "Ich habe im Ausland gelebt, auch in Hongkong. Ich habe gesehen, wie Menschen die Regeln respektieren, aber ich glaube, dass die Maßnahmen hier zu spät ergriffen wurden." "Letztlich ist Paris ohne Menschen doch ganz toll. Ich mache Fotos und fahre mit dem Fahrrad rum." Auch in Madrid herrschte am Sonntag gähnende Leere wo sonst das Leben tobt. Spanien ist das nach Italien am zweitstärksten betroffene Land in Europa. Die Maßnahmen, die von den Regierungen in Rom und Madrid verhängt wurden sind drastisch. In Teilen Europas haben die Regierungen Grenzen geschlossen, so auch hier zwischen Schweden und Dänemark, aber auch in Polen. Tschechien steht vor einer landesweiten Quarantäne. Alle das sind Maßnahmen, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen. Ziel ist es, die Gesundheitssysteme nicht mit einem rasanten Anstieg der Infektionen zu überlasten. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigt ein Versammlungsverbot im Land an. An keinem Ort sollen sich mehr als fünf Menschen auf einmal treffen.
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Zolgensma wird zur Behandlung von Babys und Kindern, die an spinaler Muskelatrophie erkrankt sind, eingesetzt. In den USA kostet es 2,1 Millionen Dollar. In Österreich laufen noch Verhandlungen um eine Finanzierung. Das derzeit teuerste Medikament der Welt kann nun auch in der Europäischen Union regulär auf den Markt kommen. Zolgensma habe eine vorläufige EU-Zulassung erhalten, bestätigte ein Sprecher der EU-Kommission am Mittwoch. Sie gilt demnach für die Behandlung von Babys und Kindern mit einem Gewicht von bis zu 21 Kilogramm, die an spinaler Muskelatrophie (SMA) erkrankt sind. Zolgensma ist eine von der Novartis-Tochter Avexis entwickelte Gentherapie. Sie ist in den USA bereits seit einiger Zeit zugelassen und kostet dort lautet Listenpreis 2,1 Millionen Dollar (1,9 Millionen Euro). Die Erbkrankheit SMA löst unter anderem Muskelschwund aus. Unbehandelt führt sie oft vor Erreichen des zweiten Lebensjahres zum Tod. Verlosung von kostenlosen Behandlungen in Kritik Für Schlagzeilen hatte Zolgensma zuletzt wegen einer Verlosungsaktion von Novartis gesorgt. Bei ihr konnten sich Eltern von erkrankten Säuglingen und Kleinkindern bis zwei Jahren um 100 kostenlose Behandlungen bewerben. Betroffene Eltern, die Gesellschaft für Muskelkranke und Medizinethiker hatten die Verlosungsaktion kritisiert. Sie warfen dem Unternehmen unter anderem eine verdeckte Marketingkampagne und ein Spiel mit Hoffnungen von Eltern vor. Das für Zolgensma zuständige Novartis-Unternehmen Avexis rechtfertigt den hohen Preis für sein Medikament damit, dass es im Gegensatz zu einem Konkurrenzprodukt nur einmal verabreicht werden muss und dafür sorgt, dass höhere Kosten vermieden werden könnten. Derzeit koste die Versorgung eines an SMA erkrankten Kindes allein in den ersten zehn Jahren zwischen zweieinhalb und vier Millionen Euro, heißt es von Avexis. Einmalige intravenöse Therapie Zolgensma zielt nach Angaben von Avexis darauf ab, die genetische Ursache der spinalen Muskelatrophie zu bekämpfen, indem sie die Funktion des fehlenden oder nicht funktionierenden SMN1-Gens ersetzt. Die Therapie wird einmalig intravenös verabreicht und bringt eine neue Arbeitskopie des SMN1-Gens in die Zellen des Patienten, was das Fortschreiten der Krankheit stoppen soll. In Europa werden laut Avexis jährlich etwa 500 bis 600 Kinder mit spinaler Muskelatrophie geboren. In Österreich wird das Medikament nur in Spitälern verfügbar sein, hieß es auf Anfrage bei Avexis. "Wir rechnen in kurzer Zeit damit", erläuterte Elisabeth Kukovetz, Avexis-Regionalmanagerin für Österreich. Derzeit gebe es Verhandlungen, um die Finanzierung zu sichern. Das Medikament sei einheitlich bepreist und koste damit auch in Österreich knapp unter zwei Millionen Euro. Im Falle einer Nichtwirksamkeit gibt es eine Rückzahlung. Das sei jedoch bis jetzt in Studien nicht zu beobachten gewesen, betonte Kukovetz. (APA/dpa)
Gentherapie Deutsche Kinder dürfen an Verlosung von teuerstem Medikament der Welt teilnehmen Eine Dosis Zolgensma kostet mehr als zwei Millionen Dollar. Der Novartis-Konzern verlost nun 100 Spritzen des Mittels gegen eine tödliche Muskelkrankheit. Ein Bundesinstitut sagt jetzt: Das ist in Deutschland legal.
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Anzeige Anzeige Erst kürzlich gab es einen neuen Geländewagen, nun legen Michael Wendler und Laura Müller nach. Auf Instagram zeigen die beiden ihre neue Jacht. In ihren Instagram-Stories zeigt sich die 19-Jährige auf dem schicken Schmuckstück und schreibt dazu: “We bought a new boat. Our new boat!” (“Wir haben uns ein neues Boot gekauft. Unser neues Boot!") und verzierte es mit einem Herzchen. Später spricht sie begeistert von ihrer Jacht. Ihr Verlobter, Schlagersänger Michael Wendler, steht am Steuer und schippert seine Liebste und seine Tochter Adeline Norberg rund um Cape Coral in Florida über das Wasser. Für Bescheidenheit ist der Sänger ja nicht gerade bekannt, stilecht heißt das Boot auch Captain Wendler. Der lenkt daher auch das Boot, in einem weißen Shirt, während die Damen sich im Bikini präsentieren. Laura Müller hat ihr Video in den Stories dazu mit Wendlers Song “Egal” unterlegt, wozu alle drei Playback singen. In dem Musikvideo fährt er ebenfalls mit einem Boot, während er seinen Song trällert. Weiterlesen nach der Anzeige Anzeige Michael Wendler und Laura Müller sind erst vor wenigen Tagen in ihre Wahlheimat Florida zurückgekehrt Bleibt nur die Frage, wie der verschuldete Wendler sich solch eine Jacht leisten konnte. Allein dem Finanzamt in Deutschland schuldet er mehr als eine Million Euro an Steuernachzahlungen. Gut möglich, dass seine Verlobte Laura Müller, die als Influencerin sehr gefragt ist, das Geld für das neue Transportmittel aufbrachte. Der Sänger gab kürzlich an, dass es derzeit seine Verlobte ist, die die Rechnungen bezahle. In einem weiteren Video meldet sich der Wendler und zeigt sich erfreut, endlich wieder zurück in Florida zu sein. Das Paar war während des Ausbruchs der Corona-Pandemie in Deutschland, weil Laura Müller bei der RTL-Sendung “Let’s Dance” mitgemacht hatte. Über Kanada, wo die beiden eine Quarantänezeit absitzen mussten, konnten sie schließlich in die USA einreisen. Dort sollen, so der 47-Jährige, auch bald die Dreharbeiten für die Reality-TV-Sendung zur Hochzeit des Paares weitergehen.
Vor laufenden Kameras wollen sich Michael Wendler und Laura noch dieses Jahr das Jawort geben. Die Zeremonie soll im kleinen Rahmen stattfinden, wie die beiden verraten. imago images 1/8 Michael Wendler und Laura heiraten noch dieses Jahr. imago images 2/8 Die Zeremonie soll im kleinen Rahmen stattfinden, wie die beiden verraten. Future Image 3/8 «Was bringt mir eine Turnhalle an Menschen, die mich sowieso nicht mögen. Dann lieber mit den Menschen, die einem ans Herz gewachsen sind», so Wendler. DUKAS 7/8 «Wir möchten ja in Amerika heiraten und haben uns gezielt die Menschen ausgesucht, die wir an unserer Seite haben wollen», so die Influencerin. imago images 8/8 Für die 19-Jährige wäre es die erste Ehe. Wendler war zuvor mit Claudia Norberg (Bild) verheiratet, mit der er Tochter Adeline hat. Schlagersänger Michael Wendler (47) und seine Freundin Laura Müller (19) wollen noch in diesem Jahr vor den Traualtar treten – und verraten nun erste Details zu ihrer Hochzeit. In der RTL-Sendung «Ostern mit Dir – Wir bleiben zusammen» verrät das Paar wie lang die Gästeliste ist und wo die Hochzeit stattfinden soll. «Was bringt mir eine Turnhalle an Menschen, die mich sowieso nicht mögen. Dann lieber mit den Menschen, die einem ans Herz gewachsen sind», sagte Wendler im TV-Interview. Seine Liebste pflichtete bei: «Wir haben uns Gedanken gemacht und wollen es gerne klein halten.» Ganz privat bleibt die Feier allerdings nicht – das Paar, das seine Liebe gerne öffentlich zelebriert, wird bei seiner Hochzeit von Kameras begleitet. Wendler-Hochzeit soll in Amerika stattfinden Die Zeremonie soll in ihrer Wahlheimat, den USA, und nicht in Deutschland stattfinden. «Wir möchten ja in Amerika heiraten und haben uns gezielt die Menschen ausgesucht, die wir an unserer Seite haben wollen», so die Influencerin. Ob sich das Paar das Ja-Wort in Cape Coral geben will, wo die beiden mit Wendlers Tochter Adeline Norberg (18) leben, verrieten sie nicht.
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Landespolizeiinspektion Erfurt LPI-EF: Verfolgungsfahrt zum Beutegut Erfurt (ots) Am Samstagmittag beabsichtigten Beamte des ID Süd zwei Fahrradfahrer einer Kontrolle zu unterziehen. Beim Erblicken der Beamten flüchteten die Beiden allerdings Richtung Innenstadt. In der folgenden Nacheile konnte die weibliche polizeibekannte Erfurterin schnell gefasst werden. Deren mitgeführtes Fahrrad nutzte einer der eingesetzten Beamten, um dem zweiten, weiterhin flüchtigen Radfahrer nachzueilen. Die Spur des Mannes verlor sich zunächst vor einem Wohnblock im Südosten der Stadt. Dort ließ der Mann sein Pedelec zurück und flüchtete in das Gebäude. Bei einer späteren Überprüfung wurde festgestellt, dass das Pedelec in seiner Höchstgeschwindigkeit manipuliert war. Durch Hinweise der gestellten Begleiterin konnte in dem Haus eine Wohnung ausgemacht werden, in welcher sich der Flüchtende vermutlich aufhält. Auch der Name der Person konnte in Erfahrung gebracht werden. Da auf Klopfen und Klingeln an der Wohnungstür niemand öffnete und mittlerweile bekannt geworden war, dass das genutzte Rad des Flüchtenden aus einer Diebstahlshandlung stammte, wurde der Bereitschaftsstaatsanwalt über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Die folgend angeordnete Wohnungsdurchsuchung führte nicht zum Auffinden des Flüchtenden. Es war nur der ebenfalls polizeibekannte Wohnungsinhaber anwesend. Warum dieser seine Wohnung zuvor nicht freiwillig öffnete wurde kurze Zeit später ersichtlich. In der Wohnung selbst konnten diverse Fahrräder / Fahrradteile, eine Kleinstmenge Betäubungsmittel, 75 originalverpackte Zigarettenschachteln, Einbruchswerkzeug und ein verbotener Knallkörper aufgefunden werden. Zwischenzeitlich konnten einige der Fahrräder einzelnen Diebstahlshandlungen zugeordnet werden. Somit haben sich sowohl der Pedelecfahrer als auch der Wohnungseigentümer wegen diverser Verkehrs- und Eigentumsdelikte zu verantworten.(T.K.) Rückfragen bitte an: Thüringer Polizei Landespolizeiinspektion Erfurt Inspektionsdienst Süd Telefon: 0361 7443 0 E-Mail: pi.erfurt.id-sued@polizei.thueringen.de http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx Original-Content von: Landespolizeiinspektion Erfurt, übermittelt durch news aktuell
Landespolizeiinspektion Erfurt LPI-EF: Falscher Osterhase? Erfurt (ots) Am Morgen des 12.04.2020, um 01:15 Uhr wurden Beamte des ID Süd auf einen 20jährigen Erfurter aufmerksam. Dieser torkelte durch die Marktstraße, zog sein Fahrrad hinter sich her und stürzte mehrfach fast. Nach der Überprüfung seiner Personalien und einem Atemalkoholtest, welcher 1,4 Promille erbrachte, wurde er belehrt, aufgrund seiner deutlichen Ausfallerscheinungen seinen Heimweg weiterhin fußläufig zu bestreiten. Dieser wohlwollende Hinweis missfiel ihm offenbar, so dass er nach ein paar Metern sein Rad bestieg und tiefer in die Innenstadt entschwand. Aufgrund der Verkehrssituation war eine direkte Nacheile zur Anhaltung nicht möglich. Während der größeren Fahndungsmaßnahmen entwickelte sich ein regelrechtes Versteckspiel. Der Herr verbarg sich mehrfach hinter Stromkästen und in Gebüschen und setzte in vermeintlich günstigen Momenten die Flucht fort. Hierbei nutzte er offensichtlich gezielt schmale oder gesperrte Fußwege. Es bestand jedoch mehrfach Sichtkontakt, wobei er ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer die Straßen kreuzte und auch beinahe einen Verkehrsunfall verursachte. Zu guter Letzt konnte der junge Mann, nach über einer Stunde, durch eine Zivilstreife bei der Heimkehr vor seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Da er hier erneut zur Flucht ansetzte, wurde er mittels polizeilichen Zwangsmitteln gestoppt. Hierdurch wurde er leicht verletzt und in der Folge medizinisch behandelt. Dem Beschuldigten wurde zur Beweissicherung im Strafverfahren eine Blutprobe entnommen, zudem wird er sich in Bälde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen. (MF) Rückfragen bitte an: Thüringer Polizei Landespolizeiinspektion Erfurt Inspektionsdienst Süd Telefon: 0361 7443 0 E-Mail: pi.erfurt.id-sued@polizei.thueringen.de http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx Original-Content von: Landespolizeiinspektion Erfurt, übermittelt durch news aktuell
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In Äthiopien haben Hunderte Menschen an den Absturz einer Boeing 737 MAX mit 157 Toten vor fast einem Jahr erinnert. An der Unglücksstelle südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba versammelten sich am Sonntag vor allem Bewohner umliegender Dörfer, die mit Gebeten, Gesängen und Opfergaben der Toten gedachten. In Addis Abeba nahmen Hinterbliebene äthiopischer Opfer an einem Gedenkgottesdienst teil. Eine weitere Trauerfeier soll am Jahrestag des Absturzes am Dienstag an der Unglücksstelle stattfinden. Die Maschine der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines war am 10. März kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt. Alle 157 Menschen an Bord kamen ums Leben. Nach dem Absturz war ein weltweites Flugverbot für Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX verhängt worden. Wenige Monate zuvor war bereits eine solche Boeing vor der indonesischen Insel Java abgestürzt, alle 189 Insassen starben. Ermittler vermuten, dass die Unglücke mit einem Stabilisierungssystem zusammenhängen, das bei einem drohenden Strömungsabriss die Flugzeugnase nach unten drückt. Der Flugzeugbauer Boeing hat die Produktion der 737 MAX deshalb vorübergehend eingestellt. Wegen des weltweiten Flugverbots mussten Fluggesellschaften Tausende Flüge streichen und auf andere Maschinen zurückgreifen. Sie verlangen von Boeing deswegen Entschädigungen in Milliardenhöhe.
Genau ein Jahr nach dem Absturz einer Boeing 737 MAX in Äthiopien haben Hinterbliebene der 157 Opfer gedacht. Die Zeremonie wurde von der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines am Unglücksort südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba ausgerichtet. Die Medien blieben ausgeschlossen. Regierungschef Abiy Ahmed wünschte den Angehörigen der Opfer via Twitter "viel Kraft". Einen Tag zuvor hatten Hinterbliebene auf dem Gelände der französischen Botschaft in Addis Abeba kleine Bäume in Erinnerung an die Opfer gepflanzt. Auf dem Gelände der französischen Botschaft in Addis Abeba Für einige Opfer-Angehörige war es das erste Mal seit dem Absturz, dass sie wieder nach Äthiopien gereist sind. Eine Französin, die bei dem Unglück ihre Tochter verloren hat, erklärte, sie sei auf Anraten ihres Therapeuten gekommen in der Hoffnung, mit dem Trauma abschließen zu können. Auch Virginie Fricaudet, die Vorsitzende eines französischen Hinterbliebenen-Verbands, hofft, dass die Gedenkfeier den Angehörigen bei aller Trauer dabei hilft, "ein Kapitel zu schließen". Sie hatte bei dem Absturz ihren Bruder verloren. Blumen und brennende Kerzen an einer Gedenkwand in Äthiopiens Hauptstadt Die Ethiopian Airlines-Maschine war am 10. März 2019 auf dem Weg in Kenias Hauptstadt Nairobi kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt. Es gab keine Überlebenden. Die Opfer stammten aus mehr als 30 Ländern, unter ihnen waren auch fünf Deutsche. An Bord waren zudem mehr als 20 Mitarbeiter der Vereinten Nationen, von denen viele an einer Konferenz in Nairobi teilnehmen wollten. 737 MAX bleiben am Boden Nach dem Absturz wurde ein weltweites Startverbot für Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX verhängt. Wenige Monate zuvor war bereits eine solche Boeing vor der indonesischen Insel Java abgestürzt, alle 189 Insassen starben. Internationale Ermittler gehen davon aus, dass beide Unglücke mit einem Stabilisierungssystem zusammenhängen, das bei einem drohenden Strömungsabriss die Flugzeugnase nach unten drückt. Eine äthiopische Untersuchungskommission kam in ihrem am Montag veröffentlichten Bericht zu dem selben Ergebnis. Außerdem schlussfolgerten die äthiopischen Experten, dass die Schulung der Piloten für diesen neuen Flugzeugtyp durch Boeing nicht ausreichend gewesen war. se/uh (afp, dpa, ap)
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Unterbalbach.Bürgermeisterkandidat Georg Wyrwoll absolvierte im vollbesetzten Sportheim in Unterbalbach seine zweite öffentliche Kandidatenvorstellung. Zuvor verschaffte er sich beim Stadtteilrundgang mit Ortsvorsteher Andreas Buchmann und einigen Bürgern ein konkretes Bild der wichtigsten Entwicklungsvorhaben. Hierzu ging uns vom Kandidaten folgender Bericht zu: Unter anderem ging es um eine verbesserte Kanalisation und Wasserschutzmaßnahmen, Lärmschutz, das geplante neue Wohngebiet, die Sanierung von Straßen, sowie der Balbachhalle und darum, den Schulstandort Unterbalbach zu erhalten. „Eine gute Kinderbetreuung und der Zugang zur Schule vor Ort unterstützen eine vitale Stadtteilentwicklung. Daher ist es wichtig, diese Strukturen wo immer möglich zu sichern und auszubauen“, betonte Georg Wyrwoll. Wyrwoll kündigte auch an, sich die Lärmaktionsplanung der Stadt anzuschauen, um zu sehen, welche Optimierungsvorhaben für den Stadtteil umgesetzt werden können. Im Sportheim der DJK stellte sich der Kandidat dann persönlich den Zuhörern vor und gab einen Überblick über seinen bisherigen Werdegang. Wyrwoll präsentierte einige Schwerpunkte, unter anderem, das Rathaus zum Dienstleistungszentrum zu machen, das vielfältige ehrenamtliche Engagement mit einem Ehrenamtskoordinator zu unterstützen, die Partizipation von Bürgern und Jugendlichen mit digitalen Lösungen zu fördern und insgesamt eine bessere Kommunikation zwischen Bürgern, Gemeinderat und Stadtverwaltung zu gestalten. Dann stellte sich Wyrwoll in einem regen Austausch den Fragen der Bürger. Hier erläuterte Wyrwoll auch noch einmal, was es mit seiner Ideenbox auf sich hat. Mit dieser lädt er die Bürger dazu ein, ihm wichtige Zukunftsthemen mit auf den Weg zu geben. Die Themen wird Wyrwoll im Laufe der Wahlkampagne offen mit der Stadtgesellschaft diskutieren. „In meinen Gesprächen bemerke ich, dass mehr Kommunikation, Transparenz und eine offene Moderation der Themen gewünscht wird“. Dieses Anliegen sei seine Stärke. Nach der offiziellen Kandidatenvorstellung nutzte Wyrwoll noch das persönliche Gespräch und tauschte sich engagiert mit den Besuchern aus. gewy © Fränkische Nachrichten, Freitag, 14.02.2020
Unterbalbach.Auf Einladung der Freien Bürgerliste (FBL) besuchte Dr. Lukas Braun, Bewerber für das Amt des Bürgermeisters von Lauda Königshofen, den Stadtteil Unterbalbach. Hierzu ging uns von der FBL folgender Bericht zu: Unter fachkundiger Führung von Ortsvorsteher Andreas Buchmann und Stadtrat Alois Imhof bekamen Lukas Braun und seine Frau Andra Braun einen ersten Eindruck von der exklusiven Lage des Stadtteils im Schnittpunkt von Balbach- und Taubertal. Dem geschichtskundigen Bewerber wurden sowohl die Schönheiten Unterbalbachs, aber auch die Problemfelder, wie die anstehende Sanierung der Balbach-Halle oder die Überschwemmungen von 2018 vor Augen geführt. Bei der anschließenden öffentlichen Präsentation im Sportheim der DJK ging es zunächst um die persönliche Vorstellung von Dr. Braun und seine Motivation, sich für das Amt des Bürgermeisters zu bewerben. Aus vergangenen Besuchen in Lauda-Königshofen sind ihm viele Sachverhalte bekannt und er erläuterte den anwesenden Bürgern erste Ideen für den Fall seine Wahl. In der lebhaften Fragerunde ging es um lokale Themen wie die Ortsdurchfahrt von Unterbalbach (Fußgängerüberweg und zusätzliche Bushaltestelle) aber auch um allgemeine Fragen wie etwa der Unterstützung des Ehrenamtes. Eine Flächengemeinde wie Lauda-Königshofen lebe von der Vielfalt der Vereinslandschaft. Hier versprach Dr. Braun im Falle seiner Wahl, ein besonderes Augenmerk auf die Unterstützung der Vereine zu legen und verlässlicher Partner zu werden. Die nächste öffentliche Vorstellung wird am Mittwoch, 29. Januar, um 19 Uhr im Sportheim von Heckfeld sein. Auch hier ist im Vorfeld eine Ortsbegehung mit Ortsvorsteher Tobias Sauer geplant. fbl © Fränkische Nachrichten, Montag, 27.01.2020
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Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis POL-MK: Radarmessstellenvorplanung KW5/2020 Südkreis Märkischer Kreis (ots) Wir wollen Sie und Ihre Familie vor schweren Unfällen schützen! Zu schnelles Fahren gefährdet ALLE überall! Zu schnelles Fahren ist Killer Nr. 1! Montag, 27.01.2020 Stadtgebiet Kierspe Stadtgebiet Plettenberg Dienstag, 28.01.2020 Stadtgebiet Meinerzhagen Stadtgebiet Halver Mittwoch, 29.01.2020 Stadtgebiet Lüdenscheid Stadtgebiet Herscheid Donnerstag, 30.01.2020 Stadtgebiet Schalksmühle Freitag, 31.01.2020 Stadtgebiet Werdohl Samstag, 01.02.2020 Stadtgebiet Kierspe Sonntag, 02.02.2020 Stadtgebiet Herscheid Darüber hinaus müssen Sie im gesamten Kreisgebiet mit kurzfristigen Kontrollen rechnen. Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1220 oder 1221 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de http://maerkischer-kreis.polizei.nrw Original-Content von: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, übermittelt durch news aktuell
Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis POL-MK: Falsche Polizeibeamte rufen weiter an Hemer (ots) Die Welle der Anrufe falscher Polizeibeamter schwappt wieder nach Hemer: Am Montag und Dienstag gab es mehrere Betrugsversuche. Eine Betrügerin gab sich als Kripo-Beamtin aus und erzählte die bekannte Lügengeschichte über einen angeblichen Überfall oder die angebliche Festnahme einer osteuropäischen Einbrecherbande. Bei den Tätern sei ein Adressbuch gefunden worden, in dem auch die Anschrift des Angerufenen stehe. Drei Hemeraner im Alter zwischen 59 und 92 Jahren erstatteten Anzeige bei der Polizei. Sie verhielten sich richtig, indem sie das Gespräch sehr schnell beendeten, keine Informationen preisgaben und anschließend die Polizei informierten. Die Polizei bittet weiter, die Gefahr im Gespräch mit älteren Menschen immer wieder zu thematisieren, um potenzielle Opfer zu sensibilisieren. Weitere Anrufe gab es Meinerzhagen, Plettenberg und Herscheid. Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1220 bis -1222 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de http://maerkischer-kreis.polizei.nrw Original-Content von: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, übermittelt durch news aktuell
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Zwei Tage nach der 0:2-Niederlage gegen Holstein Kiel hat sich der Karlsruher SC von seinem Trainer Alois Schwartz getrennt. Vorläufig übernimmt Co-Trainer Christian Eichner das Traineramt. Bereits am Mittwochabend (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) steht für den Karlsruher SC das Auswärtsspiel im DFB-Pokal beim 1. FC Saarbrücken an - allerdings ohne Chefcoach Schwartz. Nach intensiver Analyse sei die Geschäftsführung zu der Entscheidung gekommen, "in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls setzen zu müssen, um unser großes Ziel, den Klassenerhalt, erreichen zu können. Dem entsprechenden Vorschlag hat der Beirat einstimmig zugestimmt. Allen Beteiligten ist die Entscheidung sehr schwergefallen", wird Manager Oliver Kreuzer in einer Mitteilung der Badener zitiert. Ich denke, wir können stolz sein auf das, was wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren zusammen erreicht haben. Alois Schwartz Schwartz hatte das Traineramt im August 2017 übernommen und den KSC vergangene Saison in die 2. Bundesliga geführt. "Besonders die Rückkehr in die 2. Bundesliga war immens wichtig für den kompletten Verein", so Kreuzer. Doch nach der achten Saison-Niederlage und dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz trennen sich nun die Wege. "Ich denke, wir können stolz sein auf das, was wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren zusammen erreicht haben. Wir sind von einem Abstiegsplatz in der Dritten Liga noch in die Relegation gekommen und im Jahr danach aufgestiegen. Wir haben den Grundstein dafür gelegt, dass der KSC positiv in die Zukunft blicken kann", sagte Schwartz selbst, der ohne Groll geht: "Denn ich bin zwar nicht mehr Trainer, aber ich bleibe Fan." Eichner rückt vorübergehend auf Vorerst übernimmt das Traineramt der bisherige Co-Trainer und Ex-Profi Eichner. "Christian hat unser vollstes Vertrauen und genießt innerhalb der Mannschaft hohe Akzeptanz", so Kreuzer. Wir sind aufgrund der Ligazugehörigkeit Favorit. Und diese Rolle müssen wir annehmen. Christian Eichner über das anstehende Pokalspiel Eichner ist seit Sommer 2016 im Trainerstab des KSC tätig und betreute unter anderem die U-17-Mannschaft der Badener. "Ich war als Spieler nie in einem Viertelfinale. Jetzt, in einer anderen Rolle, würde ich mich riesig freuen für die Mannschaft und den ganzen Verein", sagt der 37-Jährige im aktuellen kicker-Interview über die anstehende Pokalpartie gegen Saarbrücken. "Wir sind aufgrund der Ligazugehörigkeit Favorit. Und diese Rolle müssen wir annehmen." Lesen Sie auch: Drei DFB-Pokal-Achtelfinals im Free-TV
Zwei Tage nach der Entlassung ist ein Tag vor Christian Eichners Premiere als vorläufiger Cheftrainer des Karlsruher SC. Bereits am Mittwochabend steht für den neuen KSC-Trainer das erste Pflichtspiel an - im Pokalachtelfinale geht es gegen Regionalligist Saarbrücken. "Ich freue mich wie ein kleines Kind über die neue Aufgabe und möchte versuchen, etwas zurückgeben", sagte Eichner nach der ersten Trainingseinheit am Montag mit Co-Trainer Zlatan Bajramovic. Bis zur Pokalpartie am Mittwoch und dem darauffolgenden Ligaspiel beim Hamburger SV am Samstag (13 Uhr, Live! bei kicker) bleibt dem neuen Coach also kaum Zeit. Größere Veränderungen hält er sowieso erst einmal nicht für unbedingt nötig: "Es gibt ganz, ganz viele gute Dinge, die in den letzten zweieinhalb Jahren passiert sind. Das wird oft vergessen in einer solchen Situation. Wir haben sehr viel von Alois Schwartz profitiert und gelernt." Dieses Gute müsse beibehalten werden, das habe er auch der Mannschaft so gesagt, erklärte Eichner. Vertrauen in die eigene Leistung als Hauptaspekt Das Hauptaugenmerk für Kapitän David Pisot und seine Teamkameraden liegt darin, wieder Vertrauen in die eigene Leistung zu bekommen. "Das sind Zweitligaspieler, da hat niemand das Fußballspielen verlernt. Es gilt, in den beiden Strafräumen fehlerfrei zu bleiben und das Spiel dazwischen mit Herz und Kopf zu füllen", sagte Eichner. Ein Sieg gegen Saarbrücken würde für den KSC den ersten Viertelfinal-Einzug seit 24 Jahren und Einnahmen in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro mit sich bringen. "Ein Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht zu haben, haben nicht viele Spieler in ihrer Vita stehen", brachte Eichner die Motivation der Mannschaft auf den Punkt. Gersbeck hütet gegen Saarbrücken das Tor Unterdessen legte sich der Coach bereits darauf fest, dass Marius Gersbeck im DFB-Pokal weiterhin zwischen den Pfosten stehen wird. In der Liga war bisher in jedem Spiel Benjamin Uphoff im Tor gestanden. Ob es weitere personelle Änderungen in der Anfangsformation geben wird, ließ Eichner offen. Allerdings betonte der 37-Jährige klar: "Ich glaube an jeden einzelnen Spieler in diesem Kader."
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Es wird zunehmend wichtig, die Infektionsketten von Covid-19-Patienten nachzuvollziehen. Das Contact Tracing soll daher wieder schweizweit aufgenommen werden. Die Lockerungen bergen aber Risiken. keystone-sda.ch 1/7 Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit BAG sprach am Freitag, 1. Mai, vom Übertritt in die Containment-Phase (Eindämmungsphase) im Kampf gegen das Coronavirus. keystone-sda.ch 2/7 Sobald die Fallzahlen schweizweit noch ein wenig mehr sinken, ist wieder flächendeckendes Contact Tracing möglich. keystone-sda.ch 3/7 Contact Tracing ist aufwändig. Roger Harstall, Luzerner Kantonsarzt, rechnet vor: Bei fünf Neuinfektionen pro Tag im Kanton Luzern belaufe sich der Aufwand unter Umständen auf bis zu 100 Stunden pro Tag. 6/7 keystone-sda.ch 7/7 Eine Contact Tracing App soll technologisch Abhilfe verschaffen. Doch die Arbeit der Contact Tracer wird sich dadurch nur geringfügig verringern. Der telefonische Kontakt bleibt essentiell. Am Freitag sprach Daniel Koch von ­einer neuen Phase in der Pandemie-Bewältigung. Er nannte sie Containment, Eindämmung. «Wenn die Zahlen der Neuinfizierten noch ein bisschen zurückgehen, wird es wieder im ganzen Land möglich sein, Contact Tracing zu betreiben», so der Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit (BAG). Contact Tracing, die Ermittlung von Kontaktpersonen infizierter Personen, ist das erprobte Mittel zur Kontrolle einer Epidemie. Zuständig sind die kantonsärztlichen Dienste. Etwa im Thurgau oder in Luzern helfen bei Bedarf Zivilschützer. Das passiert nach der Meldung Geht die Meldung über einen Corona-Fall ein, wird der oder die Betroffene isoliert und über mehrere Tage telefonisch betreut. Alle Kontaktpersonen, die das Virus weitertragen könnten, werden in Quarantäne geschickt. Der Bund schreibt dafür einen Zeitraum von zehn Tagen vor. Noch Anfang März versuchte man, die Epidemie schweizweit mithilfe dieses Verfahrens einzudämmen. Explodierende Fallzahlen machten das vielerorts bereits in wenigen Tagen unmöglich. Denn Contact Tracing ist aufwendig. Noch müssen sich die Kantone auf herkömmliche Mittel beschränken: telefonieren und Excel-Tabellen erstellen – rund um die Uhr, mit hohem Personalaufwand. Mittels Smartphone-App soll die Arbeit ab Mitte Mai effizienter ablaufen, aber nur geringfügig – oft bleiben Telefonate unerlässlich. Arbeitsaufwand in Luzern Der Luzerner Kantonsarzt Roger Harstall rechnet den Arbeitsaufwand am Beispiel seines Kantons vor: «Gehen wir von fünf neuen Fällen pro Tag aus, von denen jeder zu zehn Personen engeren Kontakt hatte, so ergibt sich ein Aufwand von fast 100 Stunden – pro Tag.» Luzern verzeichnet täglich weiterhin mehr als fünf Neuinfektionen, das Contact Tracing läuft daher noch nicht wieder systematisch. Harstall ist zuversichtlich: «Geplant ist eine Wiederaufnahme per Anfang nächster ­Woche.» In kleineren Kantonen sieht es anders aus. Zum Beispiel in Schaffhausen: «Die überschaubare Fallzahl war bei uns ein Vorteil», erklärt Kantonsärztin Maha Züger. Telefonische Kontrolle unerlässlich Und wie stellt man ­sicher, dass Personen wirklich daheim bleiben? «Die Leute machen von sich aus mit. Sie haben Respekt vor dem Virus», sagt Züger. Die telefonische Kontrolle sei aber unerlässlich. «Auch um nach dem Befinden der Personen zu fragen.» Baumärkte und Coiffeursalons haben wieder geöffnet. Und bald rollt der Betrieb in Schulen, Restaurants und in Läden wieder an. Das ist nicht gerade hilfreich. Züger: «Durch den Lockdown war Contact Tracing einfacher. Viele Leute hatten wenig Kontakt zueinander. Durch die Öffnung nimmt die Mobilität wieder zu – für die Contact Tracer eine Mehrbelastung. Einfacher wird die Aufgabe dadurch nicht.»
(wap) Trotz Lockerung der Schutzmassnahmen hofft das Bundesamt für Gesundheit (BAG), wieder zu einer sogenannten «Containment-Phase» übergehen zu können: In dieser wäre es wieder möglich, die Ansteckungswege in der Bevölkerung zu verfolgen, exponierte Personen zu testen und gegebenenfalls unter Quarantäne zu stellen. Vorbereitet wird dies nun mit einer Ausweitung der Testkriterien, die das BAG am Mittwoch veröffentlicht hat. Fieber kein zwingendes Kriterium mehr Neu sollen alle Personen einen Test erhalten, die unter Husten, Halsschmerzen und Kurzatmigkeit leiden, dies unabhängig davon, ob zugleich Fieber auftritt. Auch bei Muskelschmerzen und Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns werden Tests empfohlen. Dabei setzt der Bund auf sogenannte PCR-Tests. Diese Methode erkennt die DNA des Virus und wird beispielsweise auch bei Vaterschaftstests angewendet. Sie sei verlässlich, so das BAG. Nicht empfohlen werden dagegen serologische Tests, bei denen das Blut auf Antikörper untersucht wird. Weiter erhalten die Kantonsärzte das Recht, Tests auch bei Personen durchzuführen, die keine Symptome zeigen. Dies sei angezeigt, wenn es darum gehe, die Ausbreitung des Virus in Spitälern oder Pflegeheimen rechtzeitig zu erkennen. Zu diesem Zwecke sollen auch Leichen von Menschen getestet werden, die in Spitälern oder Pflegeinstitutionen gestorben sind. Quarantäne auch bei negativem Test Alle Personen, die verdächtige Symptome aufweisen, sollen zur Sicherheit für mindestens zehn Tage zu Hause in Isolation bleiben, dies auch dann, wenn der Test keinen Hinweis auf eine Infektion mit dem Coronavirus liefert. Die Selbstisolation muss bis 48 Stunden nach dem Abklingen der letzten Symptome eingehalten werden. Von dieser Selbstisolation sind auch alle Personen betroffen, die im selben Haushalt leben oder mit denen man intimen Umgang hatte. Vorsicht ist geboten, wenn sich die Gesundheit nach fünf bis sieben Tagen plötzlich verschlechtert. In diesem Falle könne die Situation innert Stunden kritisch werden, so das BAG. Bei Schmerzen in der Brust, Atemnot oder bläulichen Lippen muss umgehend der Arzt gerufen werden, ebenso bei Verwirrung oder wenn Fieber und Schwächegefühl über mehrere Tage nicht abklingen.
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Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fuhr in einem vollen Lift mit. Ein Foto davon landete auf Twitter und sorgte für Aufregung. Wegen der Corona-Krise wollte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Dienstag im Uni-Klinikum in Giessen, Deutschland, über die aktuelle Situation im Gesundheitswesen informieren. Begleitet wurde der CDU-Politiker Medienberichten zufolge unter anderem von Ministerpräsident Volker Bouffier, Kanzleramtschef Helge Braun und dem hessischen Sozialminister Kai Klose. Wie es sich gehört, trugen alle bei dem Besuch einen Mundschutz. Doch an das Social Distancing hielten sich die Beteiligten nicht ganz wie gewünscht. Das Foto eines Reporters, welches auf Twitter veröffentlicht wurde, zeigt die Politiker und mehrere Ärzte, wie sie alle zusammen ganz eng beieinander in einem Lift stehen. Auf Twitter wurde das Bild mehrfach kommentiert und sorgte für Spott. So schreibt ein User: "Eigentlich wollte das Coronavirus auch noch mitfahren. Aber leider war der Fahrstuhl schon voll." Und ein anderer meint: "Ich kann gar nicht so viel Luft holen, wie ich tief seufzen möchte." Einem Nutzer fehlen einfach die Worte. "Das macht wirklich sprachlos ...", schreibt er auf Twitter. Und ein weiterer User merkt an: "Das meinten dann wohl die Wissenschaftler, die von Masken abrieten, weil sie zu Leichtsinn verleiten würden." In der Zwischenzeit hat sich auch Spahn zu Wort gemeldet. Den Vorfall kommentierte er bei einer Pressekonferenz folgendermaßen: "Dass es wichtig ist, Abstand zu halten, auch wenn man Mundschutz trägt, haben wir auch gerade wieder gemerkt. Alle nehmen sich vor: Nicht alle gleichzeitig in den Aufzug – und dann passiert es halt manchmal doch."
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn muss sich nach seinem Besuch am Uni-Klinikum in Gießen Kritik gefallen lassen. Während seiner Stippvisite benutzte der CDU-Politiker einen Aufzug, in dem der wegen des grassierenden Coronavirus vorgeschriebene Mindestabstand offensichtlich nicht einzuhalten war, berichtet n-tv. 3 oder 4 Mal mit dem Aufzug fahren ist auch zu anstrengend für Politiker! Auf einem auf Twitter kursierenden Foto sind neben Spahn mindestens neun andere Personen in der Aufzugkabine zu erkennen. Darunter unter anderem zwei Parteifreunde Spahns: der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Kanzleramtschef Helge Braun. Auch der Sozialminister Hessens, Kai Klose von den Grünen, war mit im Aufzug. Sie alle trugen bei dem Besuch in der Klinik zwar Mundschutz, für die Missachtung des Mindestabstands schlug Spahn und seinen Kollegen dennoch Unverständnis entgegen. Auf einer Pressekonferenz stellte Spahn sich der Kritik. Er rief dazu auf, im Alltag Schutzmasken zu tragen und wies darauf hin, dass es auch mit Maske weiterhin wichtig sei, Abstand zu halten.
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Ein Lastwagen kenterte auf der Provinzialstraße in Menden. Niemand hat sich verletzt. Menden. Im Kreisverkehr auf der Holzener Straße ist gegen 13.40 Uhr der Anhänger eines Lastwagens umgekippt. Verletzt wurde niemand, eine Sperrung folgt. Folgenreiches Malheur im Kreisverkehr auf der Holzener Straße in Bösperde: Dort ist gegen 13.40 Uhr der Anhänger eines mit Holz beladenen Lastwagens umgekippt. Glück im Unglück: Verletzt wurde laut ersten Erkenntnissen der Polizei niemand. Die Ursache des ungewöhnlichen Unfalls werde gerade ermittelt, dazu zähle auch, dass Beamte des Verkehrsdienstes durch Auslesen des digitalen Kontrollgeräts die zuletzt gefahrene Geschwindigkeit des Lasters messen. Räumung der Unfallstelle dauert länger: Hänger muss entladen werden Schwierig und langwierig gestaltet sich zurzeit die Räumung der Unfallstelle, die zunächst gesperrt war und dann vorläufig wieder freigegeben wurde. Denn bevor der umgestürzte Hänger wieder aufgerichtet werden kann, müssen die sieben Tonnen Holz entladen werden. Für das Aufrichten muss der Kreisverkehr dann noch einmal gesperrt werden, erklärte die Polizei. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unklar.
In den Mittagsstunden wurde die Feuerwache Gneixendorf von der Bezirksalarmzentrale in Krems alarmiert. Hänger kippte in Kurve um Im neu errichteten Kreisverkehr war der voll beladene Anhänger eines Traktors umgekippt und seitlich liegend zum Stillstand gekommen. Mehrere Tonnen Ladegut verschiedene Baumaterialien wie Kalk und Zement - waren über die gesamte Fahrbahn verteilt. Anhänger wieder aufgestellt Unmittelbar nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Unfallstelle großzügig abgesichert und die Bergung des Fahrzeuges vorbereitet. Mit Muskelkraft konnten die Silberhelme den Anhänger wieder auf die Räder stellen. Gemeinsam wurde dann das verlorene Ladegut wieder auf den Hänger verfrachtet. Material wieder aufgeladen Da dies nur zum Teil möglich war (einige Säcke waren beim Sturz auf die Straße geplatzt), musste in der Folge auch noch die Straße gesäubert werden, um weiteren Verkehrsteilnehmern ein gefahrloses Passieren der Unfallstelle zu ermöglichen. Nach rund einer Stunde konnten die Arbeiten durch die acht Einsatzkräfte eingesetzten Helfer beendet werden. Verletzt wurde niemand.
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Nach der vorläufigen Absage einer persönlichen Teilnahme von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am bevorstehenden G7-Gipfel in den USA hat Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron mit Zurückhaltung reagiert. Macron stehe für eine persönliche Teilnahme am nächsten G7-Gipfel bereit, wünsche sich aber "die Anwesenheit aller", teilte der Elysée-Palast am Samstagabend in Paris mit. Für einen G7-Gipfel der Staats- und Regierungschef sei "die Anwesenheit aller erforderlich", erklärte das französische Präsidialamt. "Die Anwesenheit der Kanzlerin und die Einheit der Europäer sind wichtig." Gebraucht werde "ein Moment des Zusammenhalts und des Handelns zu einem international kritischen Zeitpunkt". Deshalb warte Frankreich darauf, "dass die G7-Präsidentschaft der USA ihre Absichten präzisiert". Macron habe am Samstag mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Regierungssprecher Steffen Seibert hatte zuvor mitgeteilt, Merkel werde nach derzeitigem Stand Trumps Einladung zu einer persönlichen Teilnahme am G7-Gipfel nicht folgen. Wegen der Corona-Pandemie könne die Kanzlerin eine Reise Ende Juni nach Washington nicht zusagen. Die Bundeskanzlerin ist die erste der G7-Staats- und Regierungschefs, die Trump einen Korb gibt. Das Weiße Haus hatte im März erklärt, wegen der Corona-Pandemie könne der für Juni geplante G7-Gipfel nicht auf Trumps Landsitz Camp David abgehalten werden, sondern müsse durch eine Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industriestaaten ersetzt werden. Vor gut einer Woche erklärte Trump dann jedoch überraschend, da sein Land sich bereits von der Pandemie erhole, könne das Gipfeltreffen doch stattfinden. Zunächst nannte er Camp David als Gipfelort, dann erklärte er, das Treffen solle "in erster Linie" im Weißen Haus in Washington stattfinden. Ein Gipfel mit persönlicher Teilnahme der Staats- und Regierungschefs wäre "ein großartiges Zeichen der Normalisierung aller", erklärte Trump. Merkel und andere G7-Staats- und Regierungschefs reagierten auf diese Aussagen allerdings zurückhaltend. Die USA sind das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land weltweit. Dort wurden bereits mehr als 1,7 Millionen Infektionen nachgewiesen, mehr als 102.000 Infizierte starben. Trump wird vorgeworfen, das neuartige Coronavirus lange unterschätzt und unzureichend reagiert zu haben. Der G7 gehören außer den USA und Deutschland auch Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada und Japan an. Die alljährlichen Gipfeltreffen richten die Mitgliedsländer abwechselnd aus.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 haben vereinbart, gemeinsam an der Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Coronavirus-Pandemie zu arbeiten. Ziel seien auch "sichere Versorgungsketten", teilte das Weiße Haus nach einer Videokonferenz mit. Die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe haben vereinbart, bei der Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Corona-Krise zusammenzuarbeiten. Ziel sei es, „wirtschaftliches Wachstum mit belastbareren Gesundheitssystemen und sicheren Versorgungsketten“ zu schaffen, teilte das Weiße Haus in Washington am Donnerstag nach einer Videokonferenz zur Koordinierung der Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des neuartigen Virus mit. Die USA haben derzeit den Vorsitz über die Gruppe der sieben wichtigsten Industriestaaten, der auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada angehören. Die G7-Staats- und Regierungschefs hatten bereits Mitte März in einer Videokonferenz über die Corona-Pandemie beraten. Laut dem Weißen Haus sprachen sich die G7 am Donnerstag auch für eine „umfassende“ Reform der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus. Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die US-Zahlungen für die WHO auf Eis zu legen, hatte Anfang der Woche international für Empörung gesorgt. So war auch in einer Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Videokonferenz keine Rede von einer Forderung nach einer WHO-Reform. Stattdessen betonte Merkel, „dass die Pandemie nur mit einer starken und koordinierten internationalen Antwort besiegt werden“ könne. Dafür spreche sie „der WHO sowie den zahlreichen weiteren Partnern wie der Coalition for Emergency Preparedness Innovations CEPI, der Globalen Impfallianz GAVI sowie dem Globalen Fund GFATM ihre volle Unterstützung aus“, erklärte Merkels Sprecher Steffen Seibert. (afp)
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Kreispolizeibehörde Borken POL-BOR: Borken - Ohne Führerschein und mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs Borken (ots) Den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte ein 18-jähriger Autofahrer am Samstagabend in Borken. Polizeibeamte stoppten gegen 17.30 Uhr den Wagen und kontrollierten ihn. Es stellte sich heraus, dass die am Auto angebrachten Kennzeichen als gestohlen einliegen. Zudem verfügte der Fahrer nicht über eine gültige Fahrerlaubnis. Die Beamten stellten den Wagen sicher und beauftragten ein Abschleppunternehmen diesen zu verladen. Der Bocholter muss sich nun mit den Konsequenzen aus Strafverfahren auseinandersetzten. Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Borken Nadine Hermeling Telefon: 02861 900 2202 https://borken.polizei.nrw Original-Content von: Kreispolizeibehörde Borken, übermittelt durch news aktuell
Kreispolizeibehörde Borken POL-BOR: Borken - Autofahrerin hatte zu viel Alkohol intus Borken (ots) 1,4 Promille zur Mittagszeit - auf diese Blutalkoholkonzentration deutete ein Alkoholtest hin, den am Mittwoch eine 50-jährige Autofahrerin durchführte. Polizeibeamte hatte die Frau gegen 12.15 Uhr auf der Röntgenstraße angehalten und kontrolliert. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein und stellten den Führerschein sicher. Ein Arzt entnahm der Beschuldigten eine Blutprobe, um die Blutalkoholkonzentration exakt nachweisen zu können. Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Borken Pressestelle Frank Rentmeister Telefon: 02861-900-2200 https://borken.polizei.nrw Original-Content von: Kreispolizeibehörde Borken, übermittelt durch news aktuell
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Kostenpflichtiger Inhalt: Gemeinderat Schwalbach : Planung für neuen Großwaldpark beginnt Der Großwaldpark in Schwalbach. Foto: Ulrike Paulmann Schwalbach Der Gemeinderat Schwalbach will, dass das Naherholungsgebiet Großwaldpark unweit des Schwimmbades aufgewertet wird. Dies ist ein Ergebnis der jüngsten Ratssitzung. „Jetzt sehen wir mal einen Anfang, endlich“: So hat Schwalbachs Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer bei der Sitzung des Gemeinderates die Vergabe von Planungsleistungen in Sachen Großwaldpark kommentiert. Denn das „Naherholungsgebiet mit Spazier- und Wanderwegen, einem Biotop und einem Kinderspielplatz“, wie es auf der Internetseite der Gemeinde vorgestellt wird, ist angejahrt und soll nun aufgewertet werden. Die Entscheidung fiel einstimmig, und zwar für das Planungsbüro HDK Dutt & Kist GmbH Saarbrücken – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Fördermittelgeber. Zum Hintergrund heißt es, dass die Gemeinde 2018 in den Programmteil der Städtebauförderung „Zukunft Stadtgrün“ mit einem Gesamtbetrag (inklusive Gemeindeanteil) von 30 000 Euro aufgenommen wurde. Von den Mitteln soll nun ein „freiraumplanerisches, ökologisches und touristisches Freiraumkonzept mit integriertem städtebaulichen Bezug“ erstellt werden. Laut Vorlage wird das Büro im Mai mit den Planungen beginnen. Äußerst flott verlief die Sitzung, nach 20 Minuten waren 13 Tagesordnungspunkte, auch die Anmerkung einer Bürgerin, durch. Letztere wies in der Einwohnerfragestunde auf die Gefahren von 5G hin, bat die Ratsmitglieder, sich vor möglichen Abstimmungen mit allen Details zu dem Mobilfunknetz vertraut zu machen und verteilte Broschüren. Sie erinnerte zudem an eine Infoveranstaltung der Freien Wähler zum Thema. Auch um das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz I, ein Programm zur Förderung der Umsetzung kommunaler Investitionen in finanzschwachen Kommunen, ging es. Die Verwaltung hat zum Förderprogramm passende Investitionen in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst. Gesamtes Investitionsvolumen: 1,5 Millionen Euro (maximale Fördersumme: rund 1,35 Millionen Euro). Da bis zum Abrechnungstermin Ende Juni nicht alles umgesetzt werden kann, aber alle zugewiesenen Fördermittel vollständig ausgeschöpft werden sollen, wurden einige Punkte ausgetauscht und der neue Katalog einstimmig beschlossen. Der sieht nun statt ursprünglich geplanter langfristiger Bauvorhaben vor, zwei Fahrzeuge, eins für die Ortspolizeibehörde zur Überwachung des fließenden Verkehrs, und eins für den Gemeindebauhof zu beschaffen. Lesen Sie auch Gemeinderat Schwalbach : Erweiterung der Kirchbergschule ab Herbst In anderer Sache veranlasste der Termindruck ebenso den Rat, Fördermittel umzuschichten. Um einen „optimalen Mittelabruf“ zu gewährleisten, wie Bürgermeister Neumeyer es ausdrückte. Das Geld kommt jetzt nicht an der Kirchbergschule, sondern an der Laurentiusschule zum Einsatz. Auch hier fiel der Beschluss einstimmig. Der Hintergrund: Zur Verbesserung der Schulinfrastruktur allgemeinbildender und berufsbildender Schulen unterstützt der Bund die Länder: Er gewährt aus dem Sondervermögen Kommunalinvestitionsgesetz II Finanzhilfen für Investitionen finanzschwacher Gemeinden. Schwalbach werden knapp 960 000 Euro zugewiesen. Gefördert werden unter anderem energetische Sanierungen von Schulgebäuden. Bisher sollte das Geld für den Altbau der Kirchbergschule verwendet werden. „Aufgrund der Zeitachse der Erweiterungsbaumaßnahme an der Kirchbergschule und den vorzunehmenden Sanierungsmaßnahmen im Altbau ist es jedoch nicht mehr gewährleistet, dass die Fertigstellung und Abrechnung dieser Sanierungsmaßnahme fristgerecht zum 30. Juni 2022 abgewickelt werden kann“, heißt es in der Vorlage – deswegen der Vorschlag, das Geld an der Laurentiusschule einzusetzen. Hier sollen Fenster und die Außenhaut energetisch saniert werden. Von Peter Orth, CDU, wurde angeregt, falls möglich, auch die Kleideraufbewahrung zu optimieren. Schwalbach hat bislang noch nicht die gesplittete Abwassergebühr eingeführt. Die soll aber kommen. Dazu wurde einstimmig bei vier Enthaltungen (3 UWG, 1 CDU) der „Auftrag zur Durchführung der Leistungen zur Einführung“ der Gebühr dem Ingenieurbüro IBZ GmbH aus Merzig erteilt. Mit diesen Leistungen sind Öffentlichkeitsarbeit, Erhebungsbögen, Datenprüfung und -verarbeitung sowie Datenübergabe und Dokumentation gemeint. „Die Arbeiten sollen so vorangetrieben werden, dass die gesplittete Abwassergebühr zum 1. Januar 2022 eingeführt werden kann“, teilte die Verwaltung auf Rückfrage mit. Der Spielplatz am Großwaldpark in Schwalbach wird bei der Planung auch berücksichtigt. Foto: Ulrike Paulmann
Ausblick auf das Jahr 2020 in Schwalbach : Kirchbergschule verändert ihr Gesicht Bürgermeister Neumeyer hofft, dass im Herbst die Arbeiten zur Erweiterung der Kirchbergschule starten können. Zuvor werden die Container für die Nachmittagsbetreuung (hinter dem mittleren Gebäude) umgesetzt. Foto: Ulrike Paulmann Schwalbach Von öffentlichen und privaten Bauvorhaben bis zur Diskussion um einen möglichen Windpark: Die SZ blickt mit Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer auf Themen, die in diesem Jahr die Schwalbacher beschäftigen. Teilen Teilen Weiterleiten Weiterleiten Tweeten Tweeten Weiterleiten Weiterleiten Drucken „Das Thema Infrastruktur von Schulen und Kindergärten hat immer Priorität“, betont Hans-Joachim Neumeyer, Bürgermeister von Schwalbach. Und verweist, nach den Schwerpunkten dieses Jahres befragt, zuallererst auf das in seinen Augen dringende und wichtige Projekt Erweiterung und Umbau der Kirchbergschule. Denn besonders bei der Nachmittagsbetreuung „drückt“ es, sagt er. Hans-Joachim Neumeyer ist Bürgermeister der Gemeinde Schwalbach. . Foto: Ulrike Paulmann Lange wurde diskutiert. Dieses Jahr kommt Bewegung in die Sache. „Die Entwurfsplanung steht“, sagt Neumeyer. „Ich hoffe, dass die Arbeiten im Oktober starten können.“ Ziel sei es, das Ganze bis Sommer 2022 abzuschließen. Im Schuljahr 2022/23 werde die erste Klasse vierzügig, berichtet er weiter. Geschätzter Kostenrahmen insgesamt: drei Millionen Euro. Schon vor dem eigentlich Baubeginn wird sich auf dem Gelände aber etwas tun: Die vier Container, die für die Betreuung aufgestellt wurden, werden in den Sommerferien umgesetzt, schließlich stehen sie momentan noch im späteren Baufeld. Erst, wenn alles fertig ist, sollen sie verschwinden. Blick auf das geplante Neubaugebiet „In der Weiherdell“. Foto: Ulrike Paulmann Auch im Kindergarten Derlen und an der Laurentiusschule in Hülzweiler wird investiert, sagt der Verwaltungschef. Energetische Sanierungen stehen an, im Mai im Kindergarten (rund 100 000 Euro), Ende dieses, Anfang nächsten Jahres in der Schule (rund 800 000 Euro). Darüberhinaus kündigt der Bürgermeister weitere Sanierungen in Hallen, Sälen und Funktionsgebäuden an. Das schlage mit etwa einer halben Million Euro in den nächsten zwei Jahren zu Buche. Die Kreuzung Bachtalstraße/Am Alten Schacht/Sebastianstraße in Elm. Foto: Ulrike Paulmann Seit einigen Jahren ist die Gemeinde im Städtebauprogramm „kleinere Städte und Gemeinden“. Neumeyer erzählt, was hier unter anderem im Fokus liegt: etwa die Umfeldgestaltung der Alberoschule oder die Gestaltung und Nutzung des Großwaldparks. Das in die Jahre gekommene Naherholungsgebiet Großwaldpark hat laut Neumeyer mit der Nähe zu Schwimmbad und Co. eine „gute Lage, um ein parkähnliches Gebilde zu schaffen“. Er hat die Vision eines Mehrgenerationenspielplatzes dort. In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag wurde ein Planungsbüro bestimmt (weiterer Bericht folgt). Das Projekt „Wohnen im Alter“ am Hülzweiler Marktplatz werde auf den Weg gebracht, sagt er. An einer markanten Stelle in Elm soll sich derweil „in den nächsten Jahren“ etwas tun. Im Bereich Bachtalstraße/Sebastianstraße/Am Alten Schacht soll ein Verkehrskreisel entstehen, sagt Neumeyer, das Land habe dies zugesagt. Und: „Zur weiteren Planung soll die städtebauliche Aufwertung des Umfeldes gehören“. In Sachen Neubaugebiet „In der Weiherdell“ im Ortsteil Elm geht es voran. 28 Baustellen sind geplant. Laut Neumeyer hat der Bauträger zugesagt, in Kürze mit der Erschließung zu beginnen. „Dieses Jahr können möglicherweise schon die ersten Bauherren loslegen.“ „Die Finanzlage hat sich weiter stabilisiert“, sagt der Bürgermeister und verweist auf die Statistik: 2018 war das Jahresergebnis knapp ausgeglichen, Ende 2019 blieb ein Überschuss von rund einer halben Million Euro. „2020/21 werden wir mindestens einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen“, sagt Neumeyer. Am Sanierungskurs werde man weiter festhalten. Die Schwierigkeit sei nach wie vor die Frage, wie sich die Konjunktur entwickle. Ein großes Thema in der Gemeinde sind die Überlegungen zu einem möglichen Windpark Hülzweiler nördlich der A8 (die SZ berichtete). „Es ist nichts eingetütet!“, betont der Bürgermeister und fasst den Stand der Dinge zusammen: Nachdem Ende 2019 ein Interessent bekundet habe, drei bis vier Windräder auf der Windvorrangfläche zu bauen, habe man dies zum Anlass genommen, eine Infoveranstaltung zu bieten, „um Transparenz zu schaffen“. Die fand unter großem Interesse statt. Es kamen ihm zufolge zwischenzeitlich weitere Interessenten dazu – insgesamt sind es nun sechs. Auch im Ortsrat wurde, ebenso wie bei der Infoveranstaltung, kontrovers diskutiert. Am Ende stellte sich der Ortsrat mehrheitlich dem Bau nicht entgegen, allerdings unter bestimmten Voraussetzungen. Das Ganze ging in den Ausschuss. Und nun? „Im Moment ist das weitere Verfahren völlig offen“, sagt der Verwaltungschef, „das ,Ob’ ist noch gar nicht entschieden.“ Es gebe bislang keinen Gemeinderatsbeschluss. Die Kreuzung Bachtalstraße/Am Alten Schacht/Sebastianstraße in Elm, fotografiert am 28.2.20. Foto: Ulrike Paulmann. Foto: Ulrike Paulmann
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Die »Berliner Zeitung« und der »Berliner Kurier« bekommen einen neuen Chefredakteur. Der erst kürzlich zum Chefredakteur mit »Schwerpunkt für digitale Produkte« bei der »Berliner Zeitung« berufene Matthias Thieme (45) wird mit sofortiger Wirkung alleiniger Chefredakteur beider Blätter. Die bisherigen Chefredakteure Jochen Arntz (»Berliner Zeitung«) und Elmar Jehn (»Berliner Kurier«) verlassen das Unternehmen. Die Kölner DuMont-Mediengruppe hatte den Berliner Verlag, zu dem die beiden Zeitungen gehören, im September 2019 an das Berliner Unternehmer-Ehepaar Silke und Holger Friedrich verkauft. Anschließend hatte Holger Friedrich erklärt, in der Chefredaktion der beiden Blätter seien keine Veränderungen geplant. »Das sind coole Typen, sehr kultiviert, ausgleichende Charaktere, wir wären nicht gut beraten, wenn wir sie infrage stellen würden«, sagte er damals der »Süddeutschen Zeitung«. Jehn war seit 2015 Chefredakteur des »Berliner Kuriers«, Arntz hatte 2016 den Chefposten bei der »Berliner Zeitung« übernommen. Thieme, ehemaliger Chefredakteur der »Frankfurter Neuen Presse« (FNP), soll nun mit Herausgeber Michael Maier die Weiterentwicklung der Print- und Online-Ausgaben vorantreiben. Im Dezember hatte die Mediengruppe Frankfurt mitgeteilt, dass Thieme zum 1. Februar 2020 als Chefredakteur mit Schwerpunkt Digitales zur »Berliner Zeitung« wechselt. Er hatte die Redaktion der »FNP« und ihrer Regionalausgaben seit Juli 2018 gemeinsam mit Max Rempel geleitet. Der 1974 geborene Thieme begann seine journalistische Laufbahn 2002 bei der »Frankfurter Rundschau«. Danach arbeitete er bei der DuMont-Redaktionsgemeinschaft Berlin (2010 bis 2012), beim Wirtschaftsmagazin »Capital« in Berlin (2012 bis 2015) und bei der Funke-Mediengruppe, wo er Ressortleiter Wirtschaft war. epd/nd
Gerade einmal drei Wochen war Matthias Thieme Chefredakteur von „Berliner Zeitung“ und „Berliner Kurier“. Nun soll er gekündigt haben. Berlin. Wie Spiegel Online am Sonntagnachmittag berichtet, hat Matthias Thieme, Chefredakteur von „Berliner Zeitung“ und „Berliner Kurier“, am Sonntag seine Kündigung eingereicht. Die Verlagseigner Silke und Holger Friedrich hätten am Sonntag nicht auf Anfragen von Spiegel Online zu der Personalie reagiert, schreibt das Medium weiter. Matthias Thieme war vom Berliner Verlag im Dezember als Chefredakteur für digitale Produkte verpflichtet worden. Am 10. Februar hatte der Verlag verkündet, dass die bisherigen Chefredakteure Jochen Arntz und Elmar Jehn das Unternehmen verlassen. Zu ihrem allein verantwortlichen Nachfolger war Matthias Thieme bestellt worden. Thieme sollte mit Herausgeber Michael Maier die Weiterentwicklung der Print- und Online-Ausgaben vorantreiben. Im Herbst hatte die Kölner Mediengruppe DuMont die „Berliner Zeitung“ und den „Berliner Kurier“ an das Unternehmerehepaar Silke und Holger Friedrich verkauft, die bis dahin nicht als Verleger tätig gewesen waren. Damals hatte es seitens des Verlags geheißen, dass Arntz und Jehn Chefredakteure der Blätter bleiben sollen. Jehn war 2015 zum Chefredakteur des „Berliner Kuriers“ berufen worden. Im Folgejahr übernahm Arntz den Chefposten bei der „Berliner Zeitung“.
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Auf einem transparenten Würfel ist das Logo der "Bundesagentur für Arbeit" zu sehen. Krankheiten Arbeitsagentur sagt Messen für Schüler in Hamburg ab Hamburg. Die Agentur für Arbeit hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mehrere Messen für Schülerinnen und Schüler in Hamburg abgesagt. Die Vorsichtsmaßnahme gelte vorerst bis zum 15. April, teilte die Agentur für Arbeit Hamburg am Donnerstag mit. Abgesagt wurden "Nach der Schule ins Ausland" am 18. März, "Karriere dual" am 21. März sowie "Diagnose Ausbildung" am 1. April. Allein zur "Karriere dual" kämen jährlich mehr als 3000 Abiturienten, Eltern und Lehrkräfte, um sich über duale Studiengänge - eine parallele Ausbildung an Hochschule und im Betrieb - zu informieren. Schulabgänger können sich weiterhin an die Berufsberatung wenden. Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg
Hamburg. Die Agenturen für Arbeit in Hamburg und Schleswig-Holstein veröffentlichen heute (10.00 Uhr) die aktuellen Zahlen für den Arbeitsmarkt. In Hamburg ist nach einem schwachen Auftakt im Januar auch im Februar nicht unbedingt mit einem Aufschwung am Arbeitsmarkt zu rechnen. Die Konjunktur kühlt sich ab und das Wachstum wird schwächer. Auch ohne die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus, die sich in den Februar-Zahlen noch nicht niederschlagen dürften, sind kaum besondere Impulse zu erwarten. Im Januar war die Arbeitslosigkeit in Hamburg deutlich gestiegen. Insgesamt waren in der Hansestadt 68 161 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das waren gut 4000 oder 6,4 Prozent mehr als im Dezember. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres stieg die Zahl der Arbeitslosen um gut 2300 Personen oder 3,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag mit 6,4 Prozent um 0,4 Punkte über dem Wert im Dezember und um 0,1 Punkte über dem des Vorjahres. In Schleswig-Holstein sind die Erwartungen etwas höher. Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein im Februar sowohl zum Vormonat Januar als auch im Vorjahresvergleich gesunken ist. Im Januar war die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Stand in diesem Monat seit 1981 gefallen. Insgesamt waren noch 85 800 Menschen ohne festen Job. Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent.
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Mit einem uneinsichtigen LKW-Fahrer hatte es die Polizei am Freitagabend auf der A7 bei Hildesheim zu tun. Hildesheim. Nach einem Unfall legt die Polizei einen LKW still. Der Fahrer fährt trotzdem weiter. Ergebnis: eine Verletzte, 11 PKW beschädigt, A7 gesperrt. Bei einem Unfall sind am Freitagabend auf der A7 bei Hildesheim eine Frau verletzt und zahlreiche Fahrzeuge beschädigt worden. Die Strecke war zwei Stunden voll gesperrt. Fahrer fährt mit beschädigtem Auflieger auf A7 und verliert Ladung Wie die Polizei berichtet, war der 28-jährige Fahrer des LKW aus Litauen zunächst unverschuldet in einen Unfall geraden, bei dem gegen 19 Uhr in Fahrtrichtung Kassel ein anderer LKW auf seinen Auflieger auffuhr. Weil der LKW des 29-Jährigen noch bedingt Fahrbereit war, begleitete die Polizei ihn in langsamer Fahrt auf einen Autohof, wo die Beamten dem Fahrer und seiner Spedition erklärten, dass er erst weiterfahren könne, wenn der Schaden behoben sei. Gegen 22.15 Uhr setzte der Mann laut Polizei seine Fahrt fort – allerdings war sein Auflieger noch immer beschädigt. Ungewöhnlich: Dieses Mal fuhr er auf der A7 in Richtung Hannover. Noch beim Auffahren auf die Autobahn verlor das Gespann Teile seiner Ladung und auch Fahrzeugteile, verteilt über rund 1000 Meter. In der einsetzenden Dunkelheit fuhren zahlreiche Fahrzeuge über die Teile, an elf PKW entstand laut Polizei Sachschaden, eine Beifahrerin wurde leicht verletzt. Mehrere Autos mussten abgeschleppt werden. A7 bei Hildesheim zwei Stunden lang gesperrt Nun waren die Autobahnpolizei, die Feuerwehr Hildesheim, ein Rettungswagen, die Straßenmeisterei und mehrere Abschleppunternehmen im Einsatz. Die Strecke musste für zwei Stunden gesperrt werden. Es entstand ein Stau von bis zu sechs Kilometern Länge. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 20.000 Euro. Ein Bergungsunternehmen schleppte den Sattelzug ab – dieses Mal nicht auf einen Autohof, sondern auf das eigene Betriebsgelände, wo die Polizei zusätzlich eine Parkkralle anbrachte, um eine nochmalige Weiterfahrt auch wirklich zu verhindern. LKW mit Parkkralle gesichert, Fahrer muss sofort 1000 Euro zahlen Der Fahrer hat sich nun für eine Vielzahl von Delikten zu verantworten, die Staatsanwaltschaft legte eine Sicherheitsleistung für die zu erwartete Strafe fest, die der Fahrer vor Ort zu zahlen hatte. Höhe: 1000 Euro. red
Hildesheim. Ein Lastwagenfahrer ist mit seinem Fahrzeug auf der Autobahn 7 bei Hildesheim verunglückt und verletzt worden. Der Mann kam in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Polizei in Hildesheim in der Nacht zu Mittwoch sagte. Der mit Papier beladene Lastwagen war aus bislang ungeklärter Ursache am frühen Dienstagabend umgekippt. Das Fahrzeug blockierte daraufhin alle drei Fahrspuren in Richtung Kassel. Die Autobahn wurde zwischen den Anschlussstellen Hannover-Laatzen und Hildesheim-Drispenstedt gesperrt. Die Bergungsarbeiten dauerten bis 4.00 Uhr am Mittwochmorgen an. Autos und Lastwagen im Stau mussten wenden und wurden zur letzten Abfahrt umgeleitet.
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Die Bundesliga sollte der Empfehlung von Jens Spahn folgen und die Stadien sperren. Das wäre ein angemessenes Zeichen - auch wenn das Aussperren von Besuchern zur finanziellen Belastung wird. Bei terroristischen Bedrohungslagen ist es ein wichtiges Zeichen, sich nicht zu Hause zu verkriechen. Man stürzt sich ins Leben, man zeigt keine Angst: In solchen Momenten bewährt sich die freie Gesellschaft. Nun hat sich die freie Gesellschaft einer anderen epochalen Bedrohungslage zu stellen, einem Virus, und der beste Weg, der Krise Herr zu werden, scheint diesmal das genaue Gegenteil zu sein: sich zurücknehmen, im Zweifelsfall zu Hause bleiben. Diese Verantwortung anzunehmen, darin besteht in den Tagen der Corona-Krise die Bewährungsprobe für jeden Einzelnen. Aber auch für alle gesellschaftlichen Gruppen - nicht zuletzt die große Gemeinde der deutschen Sportverbände, die große Menschenmassen bewegen, allen voran die Fußball-Bundesliga. Statt in jeder einzelnen Stadt, in jedem einzelnen Bundesland auf staatliche Direktiven zu warten, wäre es ein angemessenes Zeichen, zu erklären: Wir spielen vor leeren Rängen, aus Sorge um unsere Fans, um die Alten und Kranken, die von dem Virus besonders bedroht sind. So würde der Spitzensport seiner Vorbildfunktion gerecht und den Eindruck widerlegen, er leide an grenzenloser Hybris. Die unverbindliche Empfehlung von Gesundheitsminister Spahn, alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern abzusagen, mag willkürlich klingen. Aber die Zahl 1000 gibt eine gewisse Orientierung und ist nach Meinung von Medizinern auch sinnvoll. Daran sollten sich nun alle halten in Politik, Kultur, Wirtschaft, Sport - auch dann schon, wenn zufälligerweise nur 999 Besucher in einem Opernsaal oder einem Stadion erwartet werden. Es dauert nun, bis Spahns Vorgabe durch das föderale deutsche System über die Bundesländer hinein in die Kommunen sickert; Bayerns Regierung setzt sie nun sinnvollerweise um. Aber das muss Veranstalter nicht daran hindern, selbst Verantwortung zu übernehmen. Auch wenn Absagen respektive das Aussperren von Besuchern zur finanziellen Belastung werden: Die Kosten einer eskalierenden Virenverbreitung könnten am Ende sehr viel mehr schmerzen. Einfach mal zu Hause bleiben Es ist eine bittere Ironie der Geschichte, dass der chinesische Staatschef Xi sich nun in Wuhan, wo die Epidemie ihren Anfang nahm, angesichts der stark sinkenden Zahlen von Neuerkrankungen als Corona-Bezwinger inszeniert. Offensichtlich will er damit die angebliche Überlegenheit des autokratischen Systems demonstrieren. Auch im Westen scheint es auf viele Menschen, zumal Wissenschaftler, eine gewisse Faszination auszuüben, wie rigoros China in der Krise Regionen absperrte, Menschen isolierte, das öffentliche Leben lahmlegte. In den westlichen Ländern scheint man sich nun langsam in eine ähnliche Richtung zu bewegen, beispielhaft Italien, wo die Regierung Schulen und Universitäten schloss und das ganze Land zur Sperrzone erklärte. Nicht ausgeschlossen, dass auch Deutschland noch diesen Weg gehen muss. Aber Deutschland ist dann noch längst nicht China. Die rechtlichen Hürden, um die Bewegungsfreiheit einzuschränken, sind hier ungleich höher. Sperrzonen werden letztlich nur funktionieren, wenn die Menschen sich freiwillig daran halten. Einfach mal zu Hause bleiben: Auch das kann ein Ausdruck von Freiheit sein.
KARLSRUHE (dpa-AFX) - 'Badische Neueste Nachrichten' zu 'Coronavirus' "Die Corona-Fälle in Italien erhöhen nun die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Virus auch in Deutschland ausbreitet. Ihn an Ländergrenzen aufzuhalten, wird schwer. Die deutsche Politik um Gesundheitsminister Spahn ist nun gefordert, die Wahrheit auszusprechen. "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern." Dieser Satz des ehemaligen Innenministers de Maizière, der in anderem Zusammenhang fiel, gehört zu den schlimmsten Sätzen der jüngeren deutschen Politikgeschichte. Zustände wie in China darf es hier nicht geben. Es wird immer klarer, wie dort unter Leitung der Kommunistischen Partei das Vorhandensein des Virus zunächst verheimlicht und dann zu wenig dafür getan wurde, dass die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen informiert wird."/be/DP/zb
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Der EHC Kloten verpflichtet im Hinblick auf die in zwei Wochen beginnenden Playoffs in der Swiss League einen weiteren Ausländer. Aus der zweithöchsten schwedischen Liga stösst der grossgewachsene Verteidiger Per Svensson bis zum Saisonende zu den ambitionierten Zürchern. Der 31-jährige Schwede spielte während den letzten acht Jahren für Almtuna IS und fungierte dort zuletzt als Captain. Mit einem Punktgewinn aus den verbleibenden zwei Spielen der Qualifikation wäre Kloten Platz 1 nicht mehr zu nehmen. In den Playoff-Viertelfinals trifft das Team von Trainer Per Hanberg entweder auf den letztjährigen Qualifikationssieger La Chaux-de-Fonds oder aud den Kantonsrivalen GCK Lions.
Kloten baut die Tabellenführung in der Swiss League wieder auf fünf Punkte aus. Die Zürcher Oberländer behalten gegen die GCK Lions auch im achten Duell seit dem Abstieg die Oberhand und siegten 2:1. Das Tor zum Auswärtssieg in Küsnacht erzielte Marco Lehmann sieben Minuten vor Schluss. Der 20-jährige Stürmer sorgte mit seinem zehnten Saisontor dafür, dass eine Klotener Serie bestehen bleibt: In den bisherigen 37 Meisterschaftsspielen gab es für das Team von Trainer Per Hanberg kein einziges Mal zwei Niederlagen in Folge. Den achtplatzierten GCK Lions gelang im vierten Aufeinandertreffen mit Kloten in dieser Saison immerhin der erste Treffer.
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Wird in Corona-Zeiten an den richtigen Stellen investiert? - Bei Anne Will waren die milliardenschweren staatlichen Ausgaben das große Thema. 1,25 Billionen Euro: Auf diesen eigentlich unvorstellbaren Betrag belaufen sich die geplanten Corona-Hilfen. Inkludiert sind dabei auch die Beteiligung an einem 500-Milliarden-Euro schweren EU-Wiederaufbaufonds und Mittel zur Rettung der Lufthansa. In einer Sendung mit dem Titel "Milliarden gegen die Krise - wird das Geld richtig investiert?" war ein Gast unerlässlich: Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Mit ihm diskutierten bei ARD-Talkerin Anne Will am Sonntagabend die Grünen-Chefin Annalena Baerbock, Carsten Linnemann, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung der Union, Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler sowie die neue Wirtschaftsweise Monika Schnitzer. Gerade zum Thema EU-Rettung war man sich zunächst einig. Außer Reiner Holznagel fand es die Talk-Runde unisono vernünftig, die 500 Milliarden zu investieren. Scholz: "Es wird nicht bei uns gut laufen, wenn es bei den anderen schlecht läuft." Ganz anders wurde gegen Ende der Sendung zum Thema Bildung und Familien diskutiert. Der Finanzminister musste zugeben: "Eltern und Kinder haben im Augenblick eine ganz schwierige Situation." Aus diesem Grund sei er für den von der Familienministerin Franziska Giffey geplanten Kinderbonus von 300 Euro. Investitionen in Humankapital Annalena Baerbock, selbst Mutter zweier Kinder, widersprach ihm sofort: "Mit einem Einkommen, das definitiv über dem Durchschnittseinkommen in diesem Land liegt - warum soll ich 600 Euro bekommen? Was ich brauche, ist ein verlässlicher Kitaplatz und, dass meine Tochter wieder in die Grundschule gehen kann." Homeschooling neben ihrer Berufstätigkeit funktioniere nicht. Es gebe Familien - gerade mit Hartz-IV-Bezug -, die bräuchten finanzielle Unterstützung, gerade um sich etwa nötige Tablets zu besorgen. Dafür seien 300 Euro zu wenig. "Das geht vollkommen an den Bedürfnissen der Familien vorbei." Es wird und wurde zu wenig in Bildung gesetzt, sagte auch Wirtschaftsexpertin Monika Schnitzer. "Hätten wir vorher schon mehr in eLearning investiert, hätten wir jetzt schon die iPads an den Schulen und die Chance, das jedes Kind damit ausgestattet wäre und zu Hause besser lernen könnte." Das zeige einfach, wo Deutschland - ein Land, das vom Humankapital lebe, verschlafen habe und wo dringend investieren werden müsse.
TV-Kritik + © Screenshot/ARD Das Geldausgeben war das große Thema bei Anne Will: „Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?“ © Screenshot/ARD Facebook Twitter E-Mail Fehler melden schließen Weitere schließen Das Geldausgeben war das große Thema bei Anne Will (ARD) im TV: „Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?“ Viele Innenstädte sind während der Corona-Krise* wieder geöffnet. Bei Anne Will (ARD)* ging es um das große Geldausgeben. Dabei fällt ein eindeutiges Fazit über das Bildungswesen. Die Innenstädte sind offenbar wieder voll. Händler bieten Rabatte en masse, im Versuch, wenigstens etwas aufzuholen von den Verlusten der vergangenen Wochen. Doch noch haben die Bürger*innen nicht von den Segnungen der Politik profitiert, von Gutscheinen oder Prämien. Das Geldausgeben war das große Thema bei Anne Will*: „Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?“ Dabei stand der Mann im Mittelpunkt, der die Frage naturgemäß mit einem „Ja“ beantwortete: Finanzminister Olaf Scholz. Er verteidigte zunächst das 500-Milliarden-Programm von Merkel und Macron und erntete auch wenig Widerspruch bei der Frage, ob das Geld als Zuschuss oder Kredit vergeben werden solle. Anne Will (ARD): Zuwendungen versickern in „irgendwelchen Kanälen“ Zwar ließ sich Karsten Linnemann, Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), bei Anne Will noch zu einem Seitenhieb gegen Länder hinreißen, die angeblich die Zuwendungen in „irgendwelchen Kanälen“ versickern ließen. Aber dieser Sicht widersprach Monika Schnitzer, frisch gekürte „Wirtschaftsweise“ vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Es sei eine falsche Diskussion, über Nettozahler und-Empfänger zu reden. Anne Will (ARD): „Die EU sind wir!“ Der Plan sei richtig, weil etwa die Südeuropäer auf ihre Einnahmequelle Tourismus verzichten mussten. Es gelte aber nun, „ein neues Narrativ“ zu denken, mit Investitionen in den Green Deal, die Digitalisierung und die Gesundheit. Schnitzer fand das System der Zuschüsse richtig, aber die müssten in die Zukunft investiert werden. Annalena Baerbock, Co-Chefin der Grünen, pflichtete bei. Es gehe darum, dem europäischen Binnenmarkt wieder auf die Beine zu helfen, damit nicht wieder, wie etwa bei der Griechenland-Krise, Häfen an Chinesen verkauft werden müssten. "Das geht aus meiner Sicht vollkommen an den Bedürfnissen der Familien vorbei", sagt @ABaerbock über den von Bundesfinanzminister Olaf Scholz geplanten Familienbonus von 300 Euro pro Kind. #AnneWill pic.twitter.com/RXi78RWSPX — ANNE WILL Talkshow (@AnneWillTalk) May 24, 2020 Einig waren sich die Gäste bei Anne Will, dass es künftig Mehrheitsentscheidungen in der EU brauche. Schnitzer warnte vor der Gefahr der Auflösung; statt einer Debatte darüber wer sich falsch verhalten habe, sollten gemeinsame Projekte im Bereich Digitalisierung und Gesundheitswesen begonnen werden. Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler und in der CDU, wollte vom Misstrauen nicht lassen. Die Nationalstaaten sollten sich selbst helfen, forderte er. Doch Baerbock erinnerte angesichts der Diskussion, ob die EU-Mitgliedsstaaten Souveränität abgeben sollten: „Die EU sind wir!“ Anne Will (ARD): „Wir dürfen nicht in die alte Zeit zurück!“ Dann ging es um das Geldverteilen im Lande selbst, nachdem Bayerns Landeschef Markus Söder eine Obergrenze gefordert hatte. Scholz wollte „erst mal gucken, was zu tun ist“, bevor man über Summen spreche. Den Gefallen tat ihm Holznagel nicht und verlangte, auch über das Sparen zu sprechen – etwa am Bundestag, der eine Milliarde jährlich koste. Schnitzer erklärte bei Anne Will, es gehe nicht darum wie viel, sondern wofür das Geld ausgegeben werde. Sie kritisierte die offenbar geplante Kaufprämie für Autos, die keine Investition in die Zukunft sei. Man muss ich das vor Augen halten: Steuergeld für betrügerische Konzerne, die sich zudem Boni für die Manager und Dividenden für die Aktionäre gönnten. Sogar Carsten Linnemann sprach sich gegen eine neue „Abwrackprämie“ aus. „Wir dürfen nicht in die alte Zeit zurück!“ Man müsse die Unternehmen stützen, etwa mit Liquidität. Talkshow bei Anne Will: Das Land lebe vom „Humankapital“ Annalena Baerbock kritisierte, dass die Kriterien des geplanten Konjunktur-Programms unklar seien. Und der Finanzminister tat wenig, sie zu nennen und uns aufzuklären. Immerhin ließ er durchblicken, dass er für die von seiner Kollegin Franziska Giffey geforderte Zahlung von 300 Euro pro Kind sei – ein schlechter Witz, wenn die Summe auch für Millionärs-Nachwuchs ausgezahlt wird. Baerbock wies zurecht darauf hin, dass sie als Gutverdienende auf das Geld nicht angewiesen sei, stattdessen aber einen Kitaplatz brauche – wie so viele andere Eltern. Schnitzer unterstützte die Grüne: Investitionen in Bildung sollten Vorrang haben. Deutschland gebe aber viel zu wenig für Bildung aus. Dabei lebe das Land vom „Humankapital“. Ein schönes Schlusswort, fand Moderatorin Anne Will. Anne Will, ARD, von Sonntag, 24. Mai, 21.45 Uhr und in der ARD-Mediathek. Von Daland Segler Die Corona-Proteste beschäftigen auch die Gäste bei Anne Will (ARD). Dabei übertrumpfen sich die Anwesenden gegenseitig im „Nicht-Pauschalisieren“. Die TV-Kritik.
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Politologin kritisiert Trumps Krisenmanagement Man erlebe einen Präsidenten, der lüge, um Fehler zu verdecken, sagte Ashbrook am Montag im Deutschlandfunk. Trump versuche zudem, Hamsterkäufe auf dem internationalen Markt zu tätigen. "Das steht natürlich entgegen dem, was wir eigentlich von Amerika bräuchten, nämlich Führungskapazität innerhalb der G20." Saudi-Arabien habe derzeit "quasi den Chefsessel inne, aber theoretisch könnte man sich vorstellen, dass ein amerikanischer Präsident da seine Kollegen wöchentlich zusammenruft". Es müsse viel mehr für die Rettung der Weltwirtschaft getan werden, so die Politologin. "Wir sehen natürlich, die NATO gibt sich Mühe, die EU gibt sich Mühe, viele, viele koordinieren über ihre Notprozesse." Es gebe aber einen leeren Stuhl in der Führungsfunktion der USA für den globalen Zusammenhalt. dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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In Afrika breitet sich das Coronavirus langsamer aus als andernorts. Doch die Länder leiden stark unter den wirtschaftlichen Folgen der Gegenmaßnahmen. Die Umstände sind einzigartig - und so muss der Kontinent im Kampf gegen die Pandemie besondere Lösungen finden. Seit dem ersten Corona-Fall in Afrika hängt die Pandemie wie ein Damoklesschwert über dem Kontinent. Die Infektionswelle werde Afrika härter treffen als jede andere Region, hieß es anfangs. Die Gesundheitssysteme sind schwach, die Regierungen arm. Doch Monate später haben sich viele der Annahmen nicht bewahrheitet. Staaten sind hart und entschlossen gegen Corona vorgegangen und das Virus breitet sich vergleichsweise langsam aus - gleichzeitig sind die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Maßnahmen vielerorts schlimm. Immer klarer wird: Corona in Afrika, das ist nicht zu vergleichen mit der Situation anderswo. Es braucht eigene Wege. Coronavirus erreichte Kontinent später als andere Regionen Im Vergleich zur restlichen Welt hat Afrika nur wenige Corona-Fälle - noch zumindest. Bislang wurden bei 1,3 Milliarden Menschen rund 240 000 Infektionen verzeichnet. In Deutschland wurden bisher etwa 190 000 Fälle erfasst. Ein Viertel der in Afrika gemeldeten Fälle entfällt auf Südafrika, gefolgt von Ägypten, Nigeria und Ghana. Ägypten hat die meisten erfassten Todesfälle, rund 1575. Einige Staaten haben - zumindest nach offizieller Statistik - noch immer sehr wenige Fälle, etwa Lesotho mit nur vier positiven Tests. Die Seychellen haben seit Wochen keine neuen Fälle verzeichnet. Afrika hatte anfangs Glück: Das Coronavirus erreichte den Kontinent wohl später als andere Regionen. "Das hat uns Zeit gegeben, uns vorzubereiten", sagt Ahmed Ouma, der stellvertretende Chef der afrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC. Die meisten Staaten verhängten sehr schnell sehr strenge Maßnahmen: Kenia etwa schloss nach nur wenigen Fällen Schulen und Universitäten und stoppte den internationalen Flugverkehr. Südafrika verhängte einen der härtesten Lockdowns weltweit, samt Verbot des Alkoholverkaufs und des Joggens. Uganda machte Schulen dicht, bevor der erste Fall überhaupt bestätigt wurde. Das alles half wohl. Auch sind die Bürger Afrikas weniger mobil als die anderer Regionen, was die Pandemie ausbremst. Afrikanische Länder lockern Corona-Maßnahmen zunehmend Und Afrika hat einen weiteren großen Vorteil: die junge Bevölkerung. Das Durchschnittsalter der Menschen auf dem Kontinent liegt bei knapp 20 - in Deutschland liegt es bei 46. Es gibt viel weniger ältere Menschen, die schwer an Covid-19 erkranken können. Das ist aus Sicht von Experten entscheidend. "Ein Großteil der Menschen, die bislang am Coronavirus erkrankt sind, haben einen milden Krankheitsverlauf", sagt Richard Mihigo, einer der Leiter der Corona-Bekämpfung bei der WHO Afrika. So hat sich Corona bislang vergleichsweise langsam bemerkbar gemacht. Doch das ändert sich nun: "Das Tempo der Ausbreitung wird immer schneller", sagt Mihigo. Denn in den vergangenen Wochen haben viele afrikanische Länder begonnen, ihre Corona-Maßnahmen zu lockern. Das müssen sie auch: Die wirtschaftlichen Folgen der Einschränkungen sind schon jetzt verheerend. Afrika: Das wirtschaftliche Leben muss weitergehen "In Afrika hat jeder Monat eines harten Lockdowns einen Verlust von 2,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts zur Folge", schätzt Adrian Gauci von der UN-Wirtschaftskommission für Afrika (Uneca). Für viele Menschen Afrikas sind Lockdowns existenzbedrohend. Geschätzte 80 Prozent der Bürger arbeiten in der informellen Wirtschaft, sie können nicht ins Homeoffice wechseln. Vier Fünftel der Bewohner von Slums in Kenias Hauptstadt Nairobi berichteten laut einer Studie des Population Councils, dass sie wegen der Corona-Krise ihr Gehalt komplett oder teilweise verloren haben. So haben afrikanische Länder kaum eine Wahl: Das wirtschaftliche Leben muss weitergehen. Um die Pandemie trotzdem einzudämmen, ist das Testen essenziell - doch das ist eine der größten Herausforderungen. "Wir testen noch immer nicht genug", sagt Africa-CDC-Vize Ouma. Die meisten Länder kommen auf dem globalen Markt nicht an genug Testkits ran und haben auch nicht ausreichend Labor-Kapazitäten. Deutschland führt derzeit etwa 56 Tests pro 1000 Bürger durch, in Südafrika sind es knapp 19, in Kenia nur 2,2 und in Nigeria 0,46, wie Zahlen der University of Oxford zeigen. Doch einige Länder bemühen sich stark, das zu verbessern. Nigeria mit seinen knapp 200 Millionen Einwohnern hatte anfangs nur zwei Labore, die auf Sars-CoV-2 testen konnten, nun sind es 33, wie Adaeze Oreh, eine hochrangige Mitarbeiterin des Ministeriums, erklärt. Etliche Länder haben inzwischen auch ein existierendes System zum Testen auf HIV und Tuberkulose - GeneXpert genannt - für Corona-Tests umfunktioniert. Mit der automatisierten Plattform könnten einige Länder nun 3000 bis 5000 Tests am Tag durchführen, erklärt WHO-Mitarbeiter Mihigo. "Das verändert alles." Afrika setzt auf Gemeinschaftansatz Inzwischen erkennen viele Regierungen: Afrika muss - und kann - im Kampf gegen die Corona-Krise seinen eigenen Weg gehen. Die Bürger müssen weiter zur Arbeit gehen können. Auch wenn die Gesundheitssysteme nicht wie in China, Italien oder Deutschland Zehntausende Corona-Patienten aufnehmen können. Und die meisten Bürger sich nicht selbst isolieren können, da die wenigsten Platz genug dafür haben. Afrikanische Länder setzen zunehmend auf die starken Gemeindestrukturen in den Nachbarschaften und Dörfern. Geschulte Gemeindeleiter oder freiwillige Helfer sollen bei den Menschen in ihrem Umkreis frühzeitig Covid-19-Symptome erkennen. Wenn sich Erkrankte nicht zuhause isolieren können, soll in der Gemeinde ein Quarantänezentrum eingerichtet werden. Nigeria etwa setzt auf diese Strategie. Wenn der Kampf gegen das Coronavirus "richtig dezentralisiert wird, dann werden die Krankenhäuser nicht überflutet", ist Oreh überzeugt. Und wirtschaftliche Aktivitäten würden kaum gestört. Das System hat sich schon mehrfach bewährt, etwa bei Ebola. Africa-CDC-Vize Ouma ist sich darum auch bei Corona sicher: "Ein Gemeinschaftsansatz wird in Afrika funktionieren."
Coronavirus «Bis zu 44 Millionen Infizierte»: Zuerst von der Pandemie verschont, verbreitet sich Corona in Afrika immer schneller Nachdem sich das Coronavirus in Afrika nur langsam verbreitete, beschleunigt sich die Pandemie nun laufend. Gemäss der WHO sind auf dem Kontinent nun über 200'000 Corona-Fälle bestätigt. Händewaschen ist teilweise nur schwierig möglich, da viele Menschen nicht über fliessendes Wasser verfügen. Legan Koula Das Coronavirus betrifft alle Kontinente dieser Welt – mit Verzögerung nacheinander. Lange sah es danach aus, als ob der afrikanische Kontinent zumindest teilweise vom Virus verschont bleiben könnte. Zahlen der WHO, der Johns Hopkins University und der Africa Centres for Disease Control and Prevention (ACDC) zeigen nun jedoch, dass sich die Pandemie auf dem Kontinent zunehmend beschleunigt. Die aktuellen Zahlen: Gemäss der WHO wurde am 11. Juni die 200'000-Infektions-Grenze überschritten. Offiziell wurden 209'380 Infektionen bestätigt. Auch seien bisher rund 5600 Menschen am Virus gestorben. Die Pandemie gewinnt an Geschwindigkeit: Die WHO warnte, dass sich das Virus auf dem Kontinent immer schneller verbreite. Es habe nach dem ersten Fall ganze 98 Tage gedauert, bis 100'000 Menschen nachweislich infiziert waren – aber nur 18 Tage um von 100'000 auf 200'000 bestätigte Erkrankungen zu kommen. Warum dies problematisch sein kann: Der Altersdurchschnitt auf dem Kontinent ist wegen der hohen Geburtenrate zwar relativ tief (Median: 19.4 Jahre), trotzdem gibt es viele Menschen mit Vorerkrankungen wie Malaria, HIV oder Tuberkulose. Auch wenn viele Afrikaner relativ jung sind, heisst dies noch nicht, dass sie auch gesund sind. Im Bild: Ein Haus im Kariobangi Slum in Nairobi (Kenia). Keystone Auch sind viele Afrikaner mangelernährt. Viele Länder sind zudem kaum auf eine Pandemie vorbereitet und können eine grosse Anzahl an Erkrankten nicht ausreichend behandeln. So gibt es in Kenia für 48 Millionen Menschen nur 400 Intensiv- und 800 Isolationsbetten in den Spitälern. Das Virus trifft nicht alle Länder gleich: Die über 200'000 Erkrankungen verteilen sich ungleich auf die verschiedenen afrikanischen Staaten. Am stärksten betroffen sind: Südafrika: 55'421 Infektionen Ägypten: 38'284 Infektionen Nigeria: 13'873 Infektionen Algerien: 10'484 Infektionen Ghana: 10'201 Infektionen Die Zahlen sind nicht alle verlässlich: Wegen der teils sehr schwachen Gesundheitssysteme in den afrikanischen Ländern muss davon ausgegangen werden, dass es weitaus mehr Coronavirus-Infektionen und Todesfälle gibt, als offiziell von den Regierungen bestätigt. Dies, weil in vielen Ländern die Testmöglichkeiten fehlen, ländliche Gebiete schlecht erschlossen und unterversorgt sind und Spitäler nur über sehr begrenzte Ressourcen verfügen. Auch gibt es (autoritäre) Regierungen in Afrika, die versuchen, das Coronavirus herunterzuspielen. Die Gesundheitsversorgung ist oft mangelhaft. Einige Länder verfügen kaum über die nötigen Einrichtungen, um Tests überhaupt durchzuführen. Keystone Als Beispiel steht hier das Land Tanzania, welches seit dem 28. April keine neuen Coronavirus-Zahlen mehr veröffentlicht hat und nun von der Regierung als «Virusfrei» deklariert wurde. Virusfrei ist das Land jedoch nicht, es wurden schlicht keine Tests mehr durchgeführt und das nationale Test-Labor musste schliessen. Warum man zuerst dachte, dass Afrika verschont wird: Wegen der weitaus geringeren internationalen Mobilität als auf anderen Kontinenten ging man davon aus, dass das Virus Afrika weniger treffen könnte, als etwa Europa, das mit seinen Häfen und Flughäfen sehr stark an das internationale Verkehrsnetz angeschlossen ist. Tatsächlich kamen die ersten Corona-Fälle auch durch Reisende nach Afrika und galten daher als eine Krankheit der «weissen Ausländer». Es dauerte daher einige Wochen, bis sich die Pandemie auch unter den Ärmeren ausbreitete. Afrikanische Regierungen regierten zwar sehr schnell, schlossen die Grenzen und verhängten teilweise drastische Lockdowns, mussten diese jedoch teilweise bereits wieder lockern, da die oftmals ärmliche Bevölkerung zu verhungern droht, wenn sie nicht mehr arbeiten kann. Denn viele Menschen leben von der Hand in den Mund und kämpfen ums Überleben, wenn es ihnen nicht möglich ist, das tägliche Brot zu verdienen. In vielen Staaten wurden die Lockdowns zwar mit voller Härte durchgesetzt, mussten nun teilweise jedoch wieder gelockert werden. Keystone Die Prognosen sind pessimistisch: Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht in einer Studie von Mitte Mai davon aus, dass es auf dem afrikanischen Kontinent innerhalb Jahresfrist rund 190'000 Todesopfer und 29 bis 44 Millionen Infizierte geben wird, da sich die Pandemie weiterhin beschleunigen wird, falls die verordneten Massnahmen scheitern oder zu früh wieder aufgehoben werden. Weil die Infektions-Kurve in Afrika weitaus flacher und somit langsamer verläuft als auf anderen Kontinenten, rechnet die WHO mit einer länger dauernden Pandemie als auf der restlichen Welt.
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Rust (dpa) - Der Fernsehmoderator Thore Schölermann (35) ist froh, nicht auf Partnersuche zu sein. «Heutzutage wäre mir Dating viel zu anstrengend, unpersönlich, ungezwungen und dadurch zu schnelllebig», sagte er in Rust bei Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. «Ich bin froh, dass ich meine Traumfrau gefunden und gesichert habe.» Schölermann hat vergangenes Jahr seine langjährige Freundin Jana Kilka (32) geheiratet. Die beiden moderieren am Samstag (15. Februar) im Europa-Park in Rust gemeinsam die Wahl zur neuen «Miss Germany». Es ist laut Schölermann ihre erste Doppelmoderation seit der Hochzeit. «Wir verstehen uns blind, was bei einer Doppelmoderation sehr hilfreich ist», sagte er. «Ich bringe die Gelassenheit in Stresssituationen und Jana Herzlichkeit in Situationen, in denen Frauen am besten durch andere Frauen verstanden werden.» Schölermann moderiert im Fernsehen die Castingshow «The Voice of Germany» und das Magazin «taff» auf ProSieben. Zuvor hat er, ebenso wie seine heutige Frau, mehrere Jahre in der ARD-Vorabendserie «Verbotene Liebe» mitgewirkt. Zudem habe beide gemeinsam auf ProSieben die Reality-Show «Get the F*ck out of my House» moderiert.
Als Model und Moderatorin Lena Gercke (31) vor wenigen Tagen ihre Schwangerschaft via Instagram bekanntgab, waren ihre Follower aus dem Häuschen. Mehr als 500.000 Likes gab es bisher dafür. Wie es privat für sie weitergeht, darauf dürfen sich also alle mit ihr freuen. Und wie sieht es mit dem Job aus? Hat das private Glück berufliche Konsequenzen? Wird sie als Moderatorin von "The Voice of Germany" (ProSieben, seit 2011) in diesem Jahr ersetzt oder wird ihr Kollege Thore Schölermann (35) vielleicht alleine moderieren? Die Nachrichtenagentur spot on news hat nachgefragt und der Sender hat Entwarnung gegeben: "Die Dreharbeiten für 'The Voice of Germany' 2020 starten im Sommer. Lena Gercke moderiert mit Thore Schölermann", heißt es. Gercke führt seit 2015 durch die Sendung, Schölermann bereits seit der zweiten Staffel 2012. Die Sendung wird üblicherweise im Herbst ausgestrahlt. Die ehemalige "Germany's next Topmodel"-Gewinnerin machte im April 2019 ihre Liebe zu Dustin Schöne "Instagram-offiziell". Damals postete sie ein Foto, das sie in inniger Umarmung mit dem Werbefilm-Regisseur zeigte.
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Die grosse Kammer hat am Dienstag eine Motion ihrer Wirtschaftskommission mit 103 zu 77 Stimmen bei 15 Enthaltungen angenommen. Diese verlangt, dass Betreiber von Restaurants und weiteren vom Bundesrat geschlossenen Betrieben ihrem Vermieter grundsätzlich nur 30 Prozent der Miete schulden während der Zeit, in welcher sie aufgrund der behördlichen Massnahmen geschlossen bleiben müssen. Gleichzeitig soll ein Härtefallfonds für Vermieter geschaffen werden, die aufgrund des teilweisen Mieterlasses in ihrer Existenz bedroht wären. Dieser Fonds soll mit einem Betrag von 20 Millionen Franken geäufnet werden. Kein Kompromiss in Sicht Der Ständerat hatte am Montag eine andere Lösung vorgeschlagen. Er wollte nur kleineren Betrieben helfen. Es hätte ein zweimonatiger Mieterlass für Kleinunternehmen und Selbstständigerwerbende gegolten, deren Bruttomiete den Betrag von 5000 Franken pro Monat nicht übersteigt. Bei höheren Mieten soll der Bund einen Drittel übernehmen, sofern sich die Parteien auf eine Mitzinsreduktion einigen. Dieser Vorschlag wurde vom Nationalrat stillschweigend abgelehnt. Der Vorstoss ist damit vom Tisch. Ob die vom Nationalrat vorgeschlagene Pauschallösung im Ständerat erfolgreich ist, ist ebenfalls fraglich. Eine Mehrheit der kleinen Kammer hatte sich am Montag negativ über den Vorschlag geäussert. Es ist also möglich, dass während der ausserordentlichen Session in der Frage der Geschäftsmieten keine Lösung gefunden wird. Roger Nordmann (SP/VD) warnte vor diesem Szenario: "Das Schlimmste wären zwei Lösungsvorschläge, von denen keiner mehrheitsfähig ist." Leiturteil steht aus Der Streit zwischen Mieter- und Vermieterschaft schwelt seit Wochen. Während die vom Lockdown betroffenen Geschäfte die Löhne ihrer Angestellten mit Kurzarbeitsentschädigungen decken können, bleiben sie auf den Kosten für die Miete sitzen. Eine von Bundesrat Guy Parmelin eingesetzte Arbeitsgruppe brachte keine Einigung zu Stande. Der Bundesrat hat bisher lediglich die Nachfrist für die Bezahlung fälliger Mieten auf drei Monate verlängert. Ein verordneter Mietzinserlass stelle aber einen weitreichenden staatlichen Eingriff in bestehende Vertragsverhältnisse von Privaten dar, wie Wirtschaftsminister Parmelin sagte. Ob mit oder ohne politische Lösung: Die Frage der Geschäftsmieten dürfte noch die Gerichte beschäftigen. Aus Sicht des Mieterverbands handelt es sich bei der behördlich angeordneten Betriebsschliessung nämlich um einen Mangel an der Mietsache, für den der Vermieter aufkommen muss. Das Bundesgericht hat sich dazu noch nicht geäussert. Zur Diskussion steht auch, ob allenfalls die öffentliche Hand Entschädigung leisten muss.
(sda) Die Situation ist seit Wochen verfahren. Zuerst konnte sich eine vom Bund eingesetzte Taskforce mit sämtlichen Parteien nicht einigen. Dann wollte sich der Bundesrat nicht in die Angelegenheit einmischen. Nun hat auch das Parlament keinen Konsens gefunden. Zwar anerkannte eine Mehrheit beider Räte die schwierige Situation für geschlossene Betriebe. Viele sahen Handlungsbedarf. Die Differenzen zwischen den Räten sind aber derzeit zu gross. Der Nationalrat schlug eine Pauschallösung vor, wonach Betreiber von Restaurants und weiteren vom Bundesrat geschlossenen Betrieben ihrem Vermieter grundsätzlich nur 30 Prozent der Miete schulden während der Zeit, in welcher sie aufgrund der behördlichen Massnahmen geschlossen bleiben müssen. Das geht dem Ständerat zu weit. Mit 23 zu 19 bei einer Enthaltung entschied er am Mittwoch, nur Mieter zu entlasten, deren Bruttomiete maximal 8000 Franken beträgt. Für Betroffene sieht er eine Mietzinsreduktion für zwei Monate von je 5000 Franken vor. Die Nebenkosten blieben geschuldet. Die bereits getroffenen einvernehmlichen Lösungen zwischen Mietparteien behielten ihre Gültigkeit. Die grosse Kammer wird erst in der Sommersession über ihre abgeänderte Motion befinden. Ein Antrag von Nationalrat Roger Nordmann (SP/VD), den Vorstoss noch am Mittwochnachmittag zu behandeln, scheiterte knapp mit 101 zu 91 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Einig sind sich die Räte darin, dass der Bundesrat einen Härtefallfonds für Vermieter prüfen soll, die wegen der Mietausfälle in ihrer Existenz bedroht sind. Dieser Fonds soll mit 20 Millionen Franken geäufnet werden. Er ist Teil der Motion, welche die Nationalratskommission in den kommenden Wochen vorprüfen wird.
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Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Value Europe (ISIN FR0010884361/ WKN A2DFZ2) ist bestrebt, den folgenden Index zu übertreffen: STOXX Europe 600 Net Return über den empfohlenen Anlagezeitraum, so die Experten von DNCA Investments.In einem Umfeld, in dem die Weltwirtschaft dem IWF zufolge im Jahr 2020 um 3% sinken dürfte, hätten die Märkte im April den Trend seit den Tiefstständen vom 23 März verlängert. Die Maßnahmen wie Ausgangs- und Kontaktsperren hätten zur Folge gehabt, dass die veröffentlichten Zahlen im Luftverkehr, im Einzelhandel, in der Werbung und beim Verbrauch völlig ihren Sinn verloren hätten. Im 1. Quartal sei das annualisierte BIP in den USA um -4,8% und in der Eurozone um -3,8% zurückgegangen (Frankreich, Spanien und Italien seien die am stärksten betroffenen Länder). Die von den Regierungen zur Stützung der Erträge und des Wirtschaftsgefüges ergriffenen haushaltspolitischen Maßnahmen würden sich weltweit auf Tausende von Milliarden belaufen. ... Den vollständigen Artikel lesen ...
Das ergab eine Berechnung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben. Paris. Die meisten Opfer gab es demnach in Europa. Dort starben mehr als 70.000 Menschen. Laut AFP wurden in Italien 18.849 Corona-Tote gemeldet, in Spanien stieg demnach die Zahl der Toten bis Freitag auf 15.843 und in Frankreich auf 13.197. In den USA starben 17.925 Infizierte. In den von der Pandemie betroffenen Ländern wurden mehr als 1,6 Millionen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die USA sind mit großem Abstand das Land mit den meisten bestätigten Coronavirus-Fällen weltweit. Das liegt aber auch daran, dass inzwischen umfassend getestet wird. Insgesamt wurden in den Vereinigten Staaten bereits mehr als 475.000 Corona-Fälle bestätigt.
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Künftige Regierung in Österreich : Geteilte Meinungen zum schwarz-grünen Pakt in Wien Wien Der Regierungspakt von ÖVP und Grünen stößt bei den Verbänden und Interessensgemeinschaften in Österreich auf geteilte Meinungen. Während die Wirtschaftsverbände zufrieden sind, überwiegt bei Kulturschaffenden und bei Fridays for Future die Skepsis. Teilen Teilen Weiterleiten Weiterleiten Tweeten Tweeten Weiterleiten Weiterleiten Drucken Von dpa Die großen Umweltverbände sind derweil von einer Trendwende überzeugt. Beim Klimaschutz seien mit der Klimaneutralität bis 2040 und dem Einstieg in die CO 2 -Bepreisung wichtige neue Verbesserungen geplant, erklärte der WWF. Es brauche aber noch „viele konkrete Verbesserungen und vor allem die notwendigen Budgets“. Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit sprach von einem „Riesenschritt für den Klima- und Umweltschutz“. Die Bewegung Fridays for Future wollte am Freitag vor dem österreichischen Kanzleramt demonstrieren, weil die geplante Ökologisierung des Steuersystems ab 2022 „nicht der Dringlichkeit der Lage“ entspreche. Wirtschaftsbund-Präsident Harald Mahrer bezeichnete den Pakt als „starkes Regierungsprogramm für die österreichische Wirtschaft“. „So wird etwa auch der Klimaschutz mit und nicht gegen die Wirtschaft angegangen“, sagte Mahrer. Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung, sieht in dem Vertrag die Chance auf eine „Kombination aus starker Standortpolitik und gesellschafts- sowie bildungspolitischer Offenheit“. Entscheidend werde aber sein, ob es am Ende zu einer echten Steuerstrukturreform komme. Deutlich härter geht die Interessengemeinschaft der Autorinnen und Autoren mit den ÖVP-Grünen-Plänen ins Gericht . Dass die Themen Kunst und Kultur künftig nicht mehr von einem Minister, sondern lediglich von einer Staatssekretärin betreut würden, sei kein gutes Zeichen.
Industrie begrüßt Einigung auf Regierungsbildung IV-Präsident Kapsch: Erste Regierungskonstellation dieser Art eröffnet Möglichkeiten – Kombination von Wirtschaftspolitik mit gesellschafts- und bildungspolitischer Offenheit Wien (OTS) - „Die Einigung zwischen ÖVP und Grünen auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung ist aus Sicht der Industrie zu begrüßen“, so Mag. Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung (IV), heute, Donnerstag, in einer ersten Reaktion auf die Präsentation des türkis-grünen Regierungsprogramms. Mit dieser in Europa neuen und einzigartigen Konstellation würden sich auch neue Möglichkeiten eröffnen, „eine Kombination aus starker Standortpolitik und gesellschafts- sowie bildungspolitischer Offenheit“, so Kapsch. Gute Ansätze für Entlastung und starke Standortpolitik Inhaltlich sieht der IV-Präsident im bisher Präsentierten „einige gute und richtige Ansätze“. Nun werde es auf die konkrete Umsetzung ankommen. „Dass es klare Ambitionen hinsichtlich der Fortsetzung des eingeschlagenen Weges der Entlastung von Menschen und Unternehmen gibt, ist sehr positiv – insbesondere die angekündigte Senkung in den ersten drei Einkommensteuertarifstufen ab 2021. Entscheidend wird aber sein, ob es am Ende zu einer echten Steuerstrukturreform kommt oder es bei kleinen Tarifreformen bleibt“, so Kapsch, der zudem in der Festschreibung eines Nulldefizits als Budgetziel ein wichtiges Signal der Stabilität sieht: „Stabile, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und erfolgreiche Unternehmen mit ihren Beschäftigten sind die unverzichtbare Basis für unsere hohe Lebensqualität, den allgemeinen Wohlstand, soziale Sicherheit und gelebten Klimaschutz in unserem Land. Letzterer gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit.“ Umso erfreulicher sei es, dass Ökologie und Ökonomie im Regierungsprogramm keinen Widerspruch darstellen und dieses wichtige Zukunftsthema einen hohen Stellenwert einnimmt. Erfreulich sei außerdem die Aufmerksamkeit für entscheidende standortpolitische Zukunftsthemen wie Innovation, Forschung und Entwicklung sowie qualifizierte Zuwanderung. Auch brauche Österreich als massiv exportorientierte Volkswirtschaft einen starken Fokus auf faire internationale Handelsregeln in Form entsprechender Abkommen sowie auf das Thema Europa. „Gerade bei letzterem dürfen wir nie die enormen Vorteile vergessen, die unser Land aus seiner EU-Mitgliedschaft gezogen hat und nach wie vor zieht. Eine entsprechend konstruktive Politik auf europäischer Ebene ist daher zu begrüßen“, hält Kapsch fest. Große Themen anpacken Insgesamt sei die Erwartungshaltung an die neue Bundesregierung durchaus eine hohe. Das umfasse das „Anpacken“ großer Themen wie Pensionen, Gesundheit, Pflege, Bildung, Klima und Energie, Föderalismusreform sowie der Frage nach Generationengerechtigkeit. „In einem größeren Kontext muss es letztendlich auch darum gehen, wie wir Eigenverantwortung wieder fördern und stärken und gleichzeitig Armut beseitigen, wie wir Populismus und Polarisierung vermeiden und zu einem echten politischen und gesellschaftlichen Miteinander kommen“, ist der IV-Präsident überzeugt. Es brauche aus Sicht der Industrie eine klare Vision, wo Österreich gesellschaftlich und wirtschaftlich 2035 stehen soll. Dafür sei eine stabile, zuverlässige und innovative Politik nötig, die mutige Entscheidungen trifft. „Für eine solche Politik steht die österreichische Industrie in bewährter Form als verlässlicher Partner und konstruktiver Ideengeber jederzeit zur Verfügung“, so der IV-Präsident abschließend. Weitere Informationen: www.iv.at/medien Rückfragen & Kontakt: Industriellenvereinigung Sandra Bijelic Pressesprecherin +43 (1) 711 35-2305 sandra.bijelic @ iv.at https://www.iv.at/medien
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Polizei und Feuerwehr waren am Tankhof an der Ruhrstraße 211 im Einsatz. Wattenscheid-Eppendorf. In der Tankstellen-Werkstatt Ruhrstraße 211 hat es am Mittwoch um 9.20 Uhr eine Verpuffung mit Stichflamme und zwei Verletzten gegeben. Die Polizei vermutet, dass dies bei Reparaturarbeiten an einem Auto passiert ist. Bei den sofort durchgeführten Löscharbeiten erlitten ein Arbeiter aus Bochum (49) und aus Essen (53) erhebliche Brandverletzungen. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Stand nicht. Beide wurden mit Rettungsfahrzeugen in Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr war rasch vor Ort, konnte aber nach kurzer Zeit ihren Einsatz beenden, da die Lage schnell unter Kontrolle war. Zu einer weiteren Ausbreitung des Feuers kam es nicht. Ruhrstraße abgesperrt Die Polizei sperrte die Zufahrt vom Zeppelindamm in die Ruhrstraße und befestigte Flatterband vor der Werkstattzufahrt. Ausgelaufenes Öl streute die Feuerwehr mit Bindemittel ab. „Ich habe einen lauten Knall gehört und Feuer in der Werkstatt gesehen“, berichtet ein Anwohner. „Die Rettungskräfte waren schnell da.“ Der Einsatz war gegen 10 Uhr beendet, die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11 dauern an, warum es bei den Arbeiten in der Garagenwerkstatt zur Verpuffung und Materialentzündung kam.
Zwei Autos sind in Eppendorf frontal zusammengestoßen. Bochum-Wattenscheid. In Wattenscheid sind zwei Autos frontal zusammengestoßen. In einem der Autos saßen Drillinge, die Mädchen (sechs Monate) blieben unverletzt. Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Bochum: Drillinge nach Unfall in Wattenscheid unverletzt Drillinge im Alter von sechs Monaten saßen bei einem Verkehrsunfall am Dienstag in Eppendorf (Wattenscheid) in einem der beteiligten Autos. Zwei Autos waren am Nachmittag gegen 17.10 Uhr auf der Straße„ Am Thie“ frontal zusammengestoßen. Die Mutter der Drillinge blieb nach dem Unfall vorsorglich im Krankenhaus, die Drillinge mussten laut Polizei nicht dort bleiben, konnten nach Hause zu ihrem Vater. In dem zweiten Unfallauto saßen eine Frau (52) und ein Mann (60), die unverletzt blieben. Es entstand Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort.
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Die kostenlose App mit dem Namen "Immuni", die ein Mailänder Unternehmen entwickelt hat, stehe zum Runterladen aufs Handy bereit, teilte das Gesundheitsministerium in Rom am Montagabend mit. Ab kommendem Montag (8. Juni) würden die Funktionen aktiviert, allerdings zunächst nur in 4 von 20 Regionen Italiens. Die Warn-App auf Basis von Bluetooth-Technik für eine Datenübertragung zwischen Geräten solle zunächst in den Abruzzen, Ligurien, den Marken und Apulien laufen. Später sollten weitere Regionen hinzukommen. Auch andere Länder wollen im Kampf gegen die Covid-19-Krankheit vermehrt eine eigene Warn-App nutzen oder prüfen den Einsatz. Italien wurde von der Lungenkrankheit besonders hart getroffen. Seit Februar zählte der Zivilschutz bis 1. Juni insgesamt 33 475 Corona-Tote. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle wird mit gut 233 000 angegeben. Der Schwerpunkt des Ausbruchs liegt seit Beginn in der Lombardei. An den Plänen für die App hatte es Kritik von Datenschützern gegeben. Dazu erläuterte das Ministerium, die "Immuni"-Anwendung sei im Einklang mit italienischen und europäischen Gesetzen zum Schutz der Privatsphäre entwickelt worden.
Die Zahl der aktiv Infizierten fiel am Montag auf 34.730. Die Zahl der in den Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank auf 4729 Personen. Auf den Intensivstationen des Landes lagen nur noch 283 Personen. Die Zahl der Menschen in Heimquarantäne sank unter die 30.000-Schwelle auf 29.718 Personen, 166.584 Corona-Infizierte gelten als genesen.In der Lombardei, dem Zentrum des Coronavirus-Ausbruchs in Italien, wurden innerhalb von 24 Stunden 32 Tote gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der dort Verstorbenen auf 16.302. Die Zahl der Neuinfizierten kletterte in der Lombardei am Montag um 194, jene der aktuell Infizierten lag in der gesamten Region bei 19.319. Die Zahl der Covid-19-Kranken in den lombardischen Spitälern sank auf 2708 Personen. Auf der Intensivstation lagen noch 107 Patienten. Seit Montag ist die Warn-App „Immuni“ in 4 italienischen Regionen – Ligurien, Marken, Abruzzen und Apulien – aktiv. Die Anwendung auf dem Smartphone soll Bürgern einen Hinweis senden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Die kostenlose App, die das Mailänder Unternehmen „Bending Spoons“ entwickelt hat, wurde bereits von 2 Millionen Italienern aufs Handy heruntergeladen. Sie soll ab kommender Woche in ganz Italien aktiv sein. apa
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Vor dem ehemaligen Wohnhaus von Papst Franziskus in Buenos Aires ist eine Bombenattrappe entdeckt worden. Die Polizei öffnete das verdächtige Paket vor dem Gebäude im Stadtteil Flores am Sonntag mit einer kontrollierten Sprengung, wie örtliche Medien berichteten. Allerdings enthielt der Karton lediglich Müll. Papst Franziskus hatte seine Jugend in dem Viertel verbracht. Eine Gedenkplakette an der Fassade erinnert an seinen früheren Wohnsitz. Zuletzt hatten mehrere argentinische Medien berichtet, dass der neue argentinische Präsident Alberto Fernández Ende Jänner von Papst Franziskus in Rom empfangen wird. Seit seiner Wahl zum katholischen Kirchenoberhaupt hat Franziskus sein Heimatland noch nicht besucht. Nach Einschätzung von Beobachtern will er sich nicht von den rivalisierenden politischen Lagern in seinem Heimatland instrumentalisieren lassen. Quelle: Apa/Dpa
Am kommenden Freitag wird der Papst an einem virtuellen Treffen der Organisation teilnehmen Das päpstliche Schulnetzwerk „Scholas Occurrentes” veranstaltet am Freitagnachmittag eine Videokonferenz mit Teilnehmern aus aller Welt. Anlass ist der Internationale Umwelttag. Laut einer Mitteilung vom Mittwoch wird neben Schülern, Eltern, Lehrern, Politikern und Prominenten auch der Papst selbst beteiligt sein. Franziskus werde in der Videoschalte ab 15 Uhr eine wichtige Botschaft verkünden, hieß es in der Pressemitteilung, mit der die virtuelle Zusammenkunft angekündigt wurde. Das Netzwerk „Scholas Occurrentes“ will den Austausch junger Menschen weltweit mit Hilfe von Technologie, Kunst und Sport fördern. Daran beteiligen sich nach Angaben der Organisation rund eine halbe Million Schulen und Erziehungseinrichtungen unabhängig von religiöser Ausrichtung oder Trägerschaft. Das Projekt geht auf eine Initiative des heutigen Papstes und damaligen argentinischen Erzbischofs Jorge Mario Bergoglio vor mehr als 20 Jahren in Buenos Aires zurück. Im August 2013 gründete er eine eigene päpstliche Stiftung zur Förderung der Ziele. Der Sitz befindet sich in Rom. (vatican news/kna - cs)
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Digitale Transformation: Führungskräfte vernachlässigen Change Management Nur wer seine Mitarbeiter beim digitalen Wandel konsequent unterstützt und aktiv einbezieht, kann das Potenzial der Digitalisierung voll entfalten. Transformationsprozesse werden in vielen Unternehmen durch die Corona-Krise stark beschleunigt, effizientes und wirksames Change Management wird damit umso wichtiger. Dabei haben Change-Management-Aktivitäten zuletzt abgenommen. Bei einer Befragung im Jahr 2014 berichteten noch 60 Prozent der Mitarbeiter von derartigen Aktivitäten, aktuell sind es nur noch 47 Prozent. Führungskräfte sind verunsichert, welche Rolle sie in den Prozessen spielen sollen. Dies sind Ergebnisse einer Studie der Managementberatung Horváth & Partners. Während es einigen Unternehmen gelingt, die Chancen der Digitalisierung zu ergreifen und mithilfe technologischer Entwicklungen neue Geschäftsfelder zu erschließen, scheitern andere an den Herausforderungen. Der Mensch steht immer im Mittelpunkt von Change-Prozessen. Wer ihn vergisst, wird weniger erfolgreich sein. Führungskräfte übernehmen am besten die Aufgaben eines Coaches. Doch bisher unterstützt nicht einmal jedes zweite befragte Unternehmen gezielt die soziale Seite der Transformation, vor sechs Jahren waren es noch 13 Prozent mehr. Dabei wissen viele, wie wichtig Veränderungsfähigkeit ist. 68 Prozent der Firmen bündeln laut Studie ihre Change-Management-Aktivitäten und haben eine eigene Abteilung oder ein spezielles Team für Transformationsprozesse gebildet. Damit haben sie umgesetzt, was sie anvisierten: Schon in der Befragung 2014 sahen 90 Prozent der Unternehmen die zentrale Verankerung von Change-Aktivitäten als Zukunftstrend. ?Shutdown und Kontaktverbote in Zeiten von Corona wirken in vielen Unternehmen als Beschleuniger digitaler Transformation. Vielerorts ist digitale Technik unerlässlich, um in der Krise arbeits- und handlungsfähig zu bleiben. Alle Mitarbeiter müssen mitgenommen werden, Change Management ist mehr denn je der Schlüssel zum Erfolg?, sagt Sascha Lindner, Leiter Change Management bei Horváth & Partners. ?Unsere Studie belegt, dass die Unternehmen das schon erkannt haben, nur an der Umsetzung hapert es noch. Die Krise bietet nun eine Chance, schneller zum Ziel zu kommen und Change-Abteilungen aus ihrem Elfenbeinturm herauszuholen.? Führungskräften in der digitalen Transformation sollte klar sein: Sie können Veränderungen nicht alleine meistern. Es ist zwingend notwendig, das Potenzial der Teams einzubinden ? über alle Hierarchieebenen und Altersstufen hinweg. Chefs müssen lernen, quasi aus zweiter Reihe zu führen. Das bedeutet, die Teams zu steuern, ohne die eigenen Ideen durchdrücken zu wollen, und Verantwortung abzugeben. Das verlangt viel Fingerspitzengefühl und Engagement. Der Lernprozess ist hier noch nicht abgeschlossen: Bei den befragten Führungskräften sind sich nur fünf Prozent ihrer Verantwortung für die aktive Einbindung von Mitarbeitern bei Veränderungen voll und ganz bewusst. Der Führung kommt eine zentrale Aufgabe zu ?Change ist eine tägliche Führungsaufgabe?, sagt Lindner. ?Die Rolle der Führungskraft muss sich von struktureller Führung hin zu einem Coach und Mentor wandeln.? Die neuen Qualitäten von Führungskräften liegen im Erkennen von Talenten, im Eröffnen von Mitgestaltungsmöglichkeiten und im konstruktiven Feedback an die Mitarbeiter. Dabei ist die Digitalisierung nicht nur Ziel der Veränderung, sondern bietet zugleich die Chance, mit den Mitarbeitern im Change-Prozess transparenter, effizienter und direkter zu kooperieren. Moderne Tools zur virtuellen Zusammenarbeit, interaktive Boards zum Dokumenten-Sharing, agile Methoden, aber auch App-basierte Change-Analytics-Anwendungen und digitale Pulse Checks helfen dabei. Über die Studie: An der Change-Management-Studie 2020 ?Der Mensch im Mittelpunkt der digitalen Transformation? von Horváth & Partners haben 62 Befragte teilgenommen. 50 Prozent von ihnen arbeiten in Großunternehmen mit 1.000 bis 10.000 Beschäftigten. Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.000 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn, Rumänien, den USA, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beratungsallianz “Cordence Worldwide” unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen. Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Einkauf, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.
pts20200519027 Unternehmen/Wirtschaft, Technologie/Digitalisierung Horváth & Partners startet mit Horváth Digital bei Beratung für die digitale Transformation durch Kern des Angebotes sind Data-Analytics-Lösungen für den Wandel zum datenbasierten Unternehmen Stuttgart (pts027/19.05.2020/10:45) - Die Managementberatung Horváth & Partners hat ihre vielfältige Digitalkompetenz in einer neuen Einheit namens Horváth Digital gebündelt. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Entscheidern aller Branchen bei der Transformation zum datenbasierten Unternehmen. Die Entwicklung einer digitalen Strategie und eines digitalen Unternehmenszielbildes ist ebenso Teil der Beratungsleistung wie die Implementierung des digitalen Betriebsmodells mittels Data Analytics, künstlicher Intelligenz und Prozessautomation. Die Leitung der neuen Einheit übernehmen die drei Horváth-Partner Alexander Vocelka, Dr. Igor Radisic und Rainer Zierhofer. Durch die enge Verzahnung von Experten für digitale Transformation, Data Science und IT-Managementberatung profitieren Unternehmenslenker und Entscheider aller Funktionsbereiche vom Wissen und von der Erfahrung aus erfolgreichen Transformationsprojekten. So optimieren und beschleunigen sie ihre Transformation zum digitalen Unternehmen. "Die Zukunft gehört dem Data Driven Business", sagt Horváth-Partner und Leiter des Horváth Steering Lab Alexander Vocelka. "Daten und Maschinenintelligenz sollten konsequent als vierter Produktionsfaktor verstanden und in allen Unternehmensbereichen, Prozessen, Produkten und Dienstleistungen wertschöpfend eingesetzt werden." Unternehmen müssen zukünftig verstärkt aus Daten lernen, um jeden Prozess und jede Aktion durchgehend datenbasiert zu vollziehen - von operativen Aktivitäten bis zu strategischen Entscheidungen. "Auf diese Weise ist ein Quantensprung in der Produktivität und Leistungsfähigkeit möglich", hält Vocelka fest. Zielbild und Strategie mit Geschäftsmodell und Unternehmensstrategie in Einklang bringen Der Erfolg einer digitalen Strategie hängt im Wesentlichen von ihrer Ausrichtung auf die Geschäftsstrategie und die Unternehmensziele ab. Ohne eine starke Verbindung zwischen beiden kann eine digitale Strategie nicht richtig greifen. "In vielen Unternehmen ist diese Kopplung noch zu schwach ausgeprägt. Erfolge bleiben dadurch aus, die digitale Transformation gewinnt nicht an Fahrt und die Sinnhaftigkeit der Digitalisierung selbst wird in Frage gestellt. Bei einigen Unternehmen hat dies sogar dazu geführt, dass die gesamte Initiative auf Sparflamme gestellt wurde", so Horváth-Partner Dr. Igor Radisic. Die digitale Transformation meistern "Viele Unternehmen stehen jetzt vor der Herausforderung, aus der ersten Phase des Use-Case-Hunting in eine flächendeckende, ganzheitliche digitale Transformation zu kommen und dabei die oftmals fragmentierten Einzellösungen zu einem konsistenten Zielbild weiterzuentwickeln", konstatiert Horváth-Partner Rainer Zierhofer. "Horváth Digital unterstützt dabei, Zielbilder und Strategien mittels Data Science, modernsten Automationslösungen sowie modularen IT-Architekturen im Rahmen eines ganzheitlichen Transformationsmanagements umzusetzen." Über Horváth & Partners Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.000 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, Saudi-Arabien, der Schweiz, Ungarn, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beratungsallianz "Cordence Worldwide" unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen. Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung, Transformation und Performanceoptimierung - für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen. Aussender: Horváth AG Ansprechpartner: Oliver Weber Tel.: +49 711 66919 3301 E-Mail: oweber@horvath-partners.com Website: www.horvath-partners.com (Ende)
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BUKAREST (dpa-AFX) - Angesichts der Ausbreitung des neuen Corona-Virus in Rumänien hat das Land am Sonntag die Quarantäne-Bestimmungen verschärft. Einreisende aus Ländern mit mehr als 500 Corona-Infizierten müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben, unabhängig davon, ob sie sichtbare Krankheitssymptome haben. Bisher galt dies nur für Einreisende aus Hochrisiko-Gebieten, wie etwa Italien. Innenminister Marcel Vela rief die Menschen dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Zuvor hatte Staatspräsident Klaus Iohannis am Samstag den Notstand ausgerufen, der ab Montag gelten soll. Von Samstagabend bis Sonntagmittag stieg die Zahl der nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierten von 109 auf 139, wie das Innenministerium in Bukarest mitteilte. Versammlungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 Teilnehmern sind seit Samstag untersagt. Die Hygienemaßnahmen beim Zugang zu Spitälern wurden verschärft. Corona-Patienten erhielten Priorität bei der Aufnahme./kl/DP/mis
BUKAREST (dpa-AFX) - Rumänien verschärft seine Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Von diesem Mittwoch an darf man das Haus auch tagsüber nur noch für dringend notwendige Einkäufe oder den Weg zur Arbeit verlassen. Bislang galt die Ausgangssperre nur für die Nachtstunden. Präsident Klaus Iohannis ordenete am Dienstag ferner an, dass Menschen über 65 Jahre in ihren Wohnungen bleiben müssen. In Rumänien sind bisher acht Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben - Die Zahl der Infizierten stieg bis Dienstagmittag binnen 24 Stunden um 186 Fälle auf 762. 79 sind inzwischen wieder gesund./kl/DP/mis
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Infolge der Corona-Krise geht die Zahl der Patienten bei Zahnärzten und Therapeuten rapide zurück. Das Gesundheitsministerium will ihnen nun unter die Arme greifen und die Hilfen für Berufe im Gesundheitsbereich ausweiten. Das Bundesgesundheitsministerium will in der Corona-Krise nun auch weitere Gesundheitsberufe finanziell unterstützen. Wie das Ministerium mitteilte, sollen künftig Therapeuten, Zahnärzte und Reha-Einrichtungen für Eltern-Kind-Kuren während der Coronavirus-Pandemie finanziell unterstützt werden. Ausfälle abmildern Der Grund dafür seien wegbrechende Patientenzahlen. Mithilfe eines Schutzschirms sollen die Ausfälle abgemildert werden. Die Hilfen sollen kommende Woche in Kraft treten und bereits beschlossene Unterstützungsmaßnahmen etwa für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte ergänzen. "Um gut funktionierende Strukturen zu erhalten, werden wir Verluste abfedern und Liquidität sichern", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Den Plänen des Gesundheitsministeriums nach sollen beispielsweise Physiotherapeuten 40 Prozent ihrer Vergütung aus dem vierten Quartal 2019 als Einmalzuschuss erhalten. Zahnärzte bekämen trotz kräftig gesunkener Patientenzahlen zunächst 90 Prozent der Vergütung aus dem letzten Jahr. Am Ende des Jahres können sie 30 Prozent der zu viel gezahlten Summe behalten. Für Reha-Einrichtungen für Eltern-Kind-Kuren sollen künftig 60 Prozent des Tagessatzes für leere Betten erhalten. Insgesamt haben die neuen Hilfen einen Umfang von rund 970 Millionen Euro. Rettungsschirm für Kliniken, Ärzte und Pfleger Ende März hatte Spahn bereits Hilfen für Krankenhäuser, Ärzte und Pfleger auf den Weg gebracht. Das Gesetzespaket sieht zusätzliche Gelder für Kliniken vor, wenn sie planbare Operationen und Behandlungen verschieben und so mehr Kapazitäten schaffen für die Versorgung Covid-19-Kranker. Für jedes frei gehaltene Bett gibt es pauschal 560 Euro pro Tag. Für jede neue intensivmedizinische Behandlungseinheit mit künstlicher Beatmung bekommen Kliniken einen Bonus von 50.000 Euro. Der "Rettungsschirm" könne nach Angaben Spahns bis zu zehn Milliarden Euro umfassen. Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 11. April 2020 um 11:00 Uhr.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht laut einem Zeitungsbericht trotz der Coronavirus-Pandemie keine Notwendigkeit, per Gesetz zu regeln, welche Patienten im Fall von unzureichenden Behandlungskapazitäten vorrangig medizinisch versorgt werden sollen. Gesetzgeberischer Handlungsbedarf zu diesen medizinischen Fragen bestehe nicht, heißt es in einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen, aus der das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) in seinen Dienstagsausgaben zitiert. In seiner Antwort verweist das Ministerium laut RND lediglich auf die gemeinsame Empfehlung mehrerer ärztlicher Fachgesellschaften und eine Stellungnahme des Deutschen Ethikrates. Das Gremium hatte im März erklärt: "Der Staat darf menschliches Leben nicht bewerten und deshalb auch nicht vorschreiben, welches Leben in einer Konfliktsituation zu retten ist." Die Grünen reagierten empört auf die Antwort des Gesundheitsministeriums auf ihre Anfrage. Sie sei fassungslos, sagte die Grünen-Sprecherin für Behindertenpolitik, Corinna Rüffer, dem RND. Wenn sich die Ärzte bei der Einstufung von Patienten in der Notfallmedizin an die Empfehlungen der Fachgesellschaften und des Ethikrats hielten, "hätten viele behinderte Menschen so gut wie keine Chance auf eine lebenserhaltende Behandlung". Patientinnen und Patienten würden in diesen Empfehlungen unter anderem auf einer "Gebrechlichkeits-Skala" einsortiert, sagte Rüffer. Viele behinderte Menschen landeten in dieser Skala "weit hinten - und zwar ganz unabhängig davon, ob sie mit Hilfe einer Intensivbehandlung wieder gesund werden könnten". Die Corona-Pandemie hat die Diskussion um die sogenannte Triage angeheizt. Dabei handelt es sich um eine notfallmedizinische Methode, bei der Patienten mit Blick auf die Schwere von Erkrankungen oder Verletzungen sortiert werden. In der Corona-Krise hat der Begriff eine Dimension, die er sonst nur in Katastrophen- oder Kriegsfällen hat: Im Fall der Überlastung von Gesundheitssystemen werden begrenzte medizinische Ressourcen auf jene Patienten mit den besten Überlebenschancen konzentriert.
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Vor dem Gebäude im Stockholmer Stadtteil Östermalm wurden dabei in der Nacht auf Montag auch einige Fahrzeuge teils stark beschädigt. Anzeichen für einen terroristischen Hintergrund gibt es laut Polizei nicht. Augenzeugenberichten zufolge war die Explosion noch kilometerweit entfernt in anderen Teilen Stockholms zu hören. „Das war eine der kräftigsten Explosionen, die wir bisher in dieser Region gehabt haben“, sagte Stockholms Polizeichef Erik Widstrand am Nachmittag auf einer Pressekonferenz. Es handle sich um einen Glücksfall, dass dabei niemand verletzt wurde. Das Haus sei evakuiert worden, teilte die Polizei mit. 30 Personen hätten es verlassen müssen.Auch in Uppsala - rund 70 Kilometer weiter nördlich - gab es laut Widstrand eine Detonation. Man prüfe, ob ein Zusammenhang bestehe. Schweden erlebt seit dem vergangenen Jahr einen rapiden Anstieg an vorsätzlich herbeigeführten Explosionen, auch in der Region Stockholm hatte es schon mehrere gegeben. Die Ermittler vermuten die Hintergründe im Bandenmilieu. Die Täter werden nur selten gefasst. apa
Schweden gehört zu den sichersten Ländern der Welt. Doch in den vergangenen Jahren detonieren landesweit immer wieder Sprengsätze. Vergangene Nacht trifft es die schwedische Hauptstadt. Die Polizei hat bereits eine Vermutung, was dahintersteckt. In Stockholm hat eine Explosion große Schäden an einem Wohnhaus im Zentrum der schwedischen Hauptstadt verursacht. Bilder in schwedischen Medien zeigen, dass durch die Detonation in der Nacht zum Montag die Fassade und die Eingangstür des Hauses im wohlhabenden Stadtbezirk Östermalm beschädigt wurden. Vor dem Gebäude geparkte Autos wurden ebenfalls stark beschädigt. "Das war eine der kräftigsten Explosionen, die wir bislang in dieser Region gehabt haben", sagte Stockholms Polizeichef Erik Widstrand am Nachmittag auf einer Pressekonferenz. Es handele sich um einen Glücksfall, dass dabei niemand verletzt wurde. Das Haus sei evakuiert worden. 30 Personen hätten es verlassen müssen. Verletzte gab es nicht. Dafür wurden mehrere Autos teilweise stark in Mitleidenschaft gezogen. (Foto: picture alliance/dpa) Schweden gehört zu den reichsten Ländern der Welt und weist eine niedrige Kriminalitätsrate auf. In den letzten Jahren hat die Bandenkriminalität allerdings stark zugenommen, häufig in Zusammenhang mit Drogenhandel. Neben Schießereien, bei denen jedes Jahr dutzende Menschen getötet und verletzt werden, zünden rivalisierende Gruppen regelmäßig Sprengsätze, um ihre Gegner einzuschüchtern. Die Täter werden nur in Ausnahmefällen gefasst. In schwedischen Medien wird nicht über die Herkunft von Tätern geschrieben. Experten zufolge stammen die meisten aus der zweiten oder dritten Generation von Migrantenfamilien. Handgranaten, Explosionen in Schulen und Nachtclubs Im aktuellen Fall gingen die ersten Notrufe demnach gegen 1 Uhr bei der Polizei ein. Daraufhin wurde das Haus geräumt. Es sei derzeit noch unklar, ob sich die Explosion in dem Haus oder davor ereignet habe, sagte eine Polizeisprecherin der Zeitung "Aftonbladet". Gegen 3 Uhr gab es demnach eine weitere Explosion vor einem Nachtclub in Uppsala, rund 70 Kilometer nördlich von Stockholm. Eine Verbindung zwischen den beiden Explosionen wurde zunächst aber nicht hergestellt. Erst im vergangenen November hatte eine Explosion eine Schule im südschwedischen Helsingborg erschüttert. In der Stadt waren in den Wochen zuvor bereits mehrere Sprengsätze detoniert, deren Hintergründe die Polizei im Bandenmilieu vermutet. Im vergangenen Juni explodierte ein Sprengsatz in einem Nachtclub in der schwedischen Stadt Örebro rund 170 Kilometer westlich von Stockholm. Auch in diesem Fall sprach die Polizei von Verbindungen ins kriminelle Milieu. Verletzt wurden in beiden Fällen niemand. Anfang 2018 starb in Stockholm ein 60-jähriger Radfahrer, als er eine Handgranate vom Boden aufhob.
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Westfalen-Blatt WESTFALEN-BLATT (Bielefeld): Kommentar zum Umgang mit dem Coronavirus im Sport Bielefeld (ots) Die Reaktion des Sports auf die Empfehlung von Gesundheitsminister Jens Spahn ist eindeutig. Kölns Sportchef Horst Heldt etwa spricht beim Umgang mit dem Coronavirus von "konsequent inkonsequentem" Verhalten, Fußballboss Christian Seifert kritisiert, dass vieles "nicht zu Ende gedacht" sei. Und Spahns Parteikollege Frank Steffel (Präsident des Handball-Erstligisten Füchse Berlin) meint: "Wenn wir bei jedem Grippevirus zukünftig Sportveranstaltungen verbieten wollen, brauchen wir keine Sportveranstaltungen mehr durchzuführen." In der Tat macht der zu erwartende Flickenteppich von Entscheidungen gerade nicht den Eindruck, dass sich die sowieso schon unübersichtliche Situation so bessern oder die allgemeine Verunsicherung reduziert werden könnte. Letztlich wird gerade die Verantwortung nur munter hin und her gepasst. Mal soll der Veranstalter entscheiden, findet etwa die Stadt Köln. Mal die Behörde. CDU-Mann Steffel hat recht: Bleibt der Umgang mit dem Coronavirus der Maßstab, war es das mit dem Sport. Denn in jeder Grippesaison sterben zwischen Hunderten (aktuell über 200) bis zu 20.000 Menschen (2017/18 zum Beispiel 25.100) in Deutschland. Abgesagt wurde deshalb bisher - nichts. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Oliver Kreth Telefon: 0521 585-261 wb@westfalen-blatt.de Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Bielefeld (ots) - Wettbewerb ist gut. Das gilt auch für den Wettbewerb um den besten Schutz vor dem Coronavirus. Doch das derzeitige Rennen um möglichst viele ausländische Touristen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt hat etwas Fragwürdiges. Sicher ist es richtig, einen wichtigen Wirtschaftszweig nicht im Regen stehen zu lassen. Aber einstweilen sollte der Gesundheitsschutz absolute Priorität haben. Am Ende trägt jeder für sich selbst die Hauptverantwortung. Klar hängt einiges auch vom eigenen Verhalten am Urlaubsort ab. Doch es gibt ein Restrisiko. Darüber muss sich jeder im Klaren sein. Keinesfalls sollte man der Regierung des Urlaubslandes blind vertrauen, sondern sie nach ihrem Handeln bewerten. Das ist jeder seiner Gesundheit schuldig. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Bernhard Hertlein Telefon: 0521 585-261 wb@westfalen-blatt.de Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/66306/4604686 Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
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CANBERRA (dpa-AFX) - Australien will wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und der zu erwartenden Arbeitslosigkeit Ausländer mit befristeten Visa nach Hause schicken. Nur diejenigen der gut zwei Millionen Ausländer, die ihren Lebensunterhalt in den kommenden sechs Monaten selbst finanzieren könnten, dürften bleiben, sagte der geschäftsführende Einwanderungsminister Alan Tudge am Samstag in einer Mitteilung. In Australien halten sich derzeit den Angaben zufolge gut zwei Millionen Ausländer mit unterschiedlichen Visatypen auf, darunter Studenten, Facharbeiter und Touristen. Sie seien "außerordentlich wertvoll für die australische Wirtschaft und den Lebensstil", betonte Tudge weiter. Dennoch: "Die Inhaber befristeter Visa, die sich unter diesen Umständen die kommenden sechs Monate nicht selbst durchbringen können, werden dringend gebeten, nach Hause zurückzukehren." Auch die gut 200 000 Touristen müssten so schnell wie möglich in ihre Heimatländer ausreisen, vor allem jene ohne finanzielle Unterstützung seitens der Familien. Etwa 118 000 Rucksackreisende halten sich auf derzeit dem fünften Kontinent auf. Ein Drittel davon sind den Angaben zufolge Deutsche, die einen Visatyp ("Working Holiday Visa") besäßen, der Arbeiten in einem begrenzten Rahmen erlaubt, aber keine Absicherung etwa gegen Arbeitslosigkeit beinhaltet. Diese Touristen könnten ihre Visa verlängern, sofern sie in bestimmten Bereichen wie Gesundheitswesen, Altenpflege, Kinderbetreuung, Landwirtschaft oder Lebensmittelindustrie arbeiteten, so Tudge weiter. Auch die erlaubte Arbeitszeit werde gelockert. Die etwas 565 000 internationalen Studenten rief die australische Regierung auf, sich auf privatem Wege Mittel zu suchen, um finanziell durch die Wirtschaftskrise zu kommen. Solche Studienaufenthalte sind für Australien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor./sub/DP/fba
CANBERRA (dpa-AFX) - Australien verschärft seine Einreisebestimmungen, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu stoppen. Wer in das Land einreist, muss sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben, wie Premierminister Scott Morrison am Sonntag ankündigte. Die Maßnahme soll ab Mitternacht gelten. Allen Ankommenden werde eine umfassende Selbstisolierung auferlegt, sagte Scott. Zudem dürfen Kreuzfahrtschiffe für 30 Tage australische Häfen nicht anlaufen. Den Menschen riet die Regierung, einen Abstand von 1,50 Meter zu anderen Personen einzuhalten. Australien hat bislang 280 bestätigte Fälle von Sars-CoV-2, drei Menschen starben infolge der Infektion. An diesem Sonntag sollte in Australien auch die Formel 1 in die neue Saison starten, der Saisonauftakt wurde aber wegen der Coronavirus-Krise abgesagt./sub/DP/zb
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Der VKI empfiehlt in vielen Fällen, mit einer Buchung noch zuzuwarten und zu sehen, wie sich die Lage weiter entwickelt. Foto: imago images/BildFunkMV Wien – Die Hotline für Reiserechtsfragen ist in den vergangenen Wochen wortwörtlich heißgelaufen. Die Reise- und Rechtsexpertin Cornelia Kern vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) informierte am Dienstag im Ö1-"Morgenjournal" ausführlich zu den drängendsten Anliegen der Österreicher in Zeiten der Corona-Krise. Sie rät Reisewilligen noch zur Geduld und genauer Kenntnis der Stornobedingungen. "Es ist eine schwierige Situation, die so noch nie dagewesen ist. Wenn man schon jetzt buchen will, ist es meiner Meinung nach am besten, auf eine möglichst lange kostenfrei stornierbare Option zu setzen", erklärte Kern auf Ö1. Sonst empfehle man in vielen Fällen, eher noch zuzuwarten und zu sehen, wie sich die Lage weiter entwickle. "Aus derzeitiger Sicht kann einfach niemand sagen, wann und wo welche Art von Reisen möglich ist. Man sollte vielleicht auch versuchen, auf Last-Minute-Aktionen zu setzen." "Zocken" bei der Buchung Wie es mit Reiserücktritten aussieht, wenn am Zielort nun plötzlich kein Buffet oder kein Wellnessbereich mehr zur Verfügung steht? "Es ist eine schwierige Lage, in der sich jetzt viele Reisende befinden, die schon früher ihre Reisen gebucht haben. Wenn am Zielort außergewöhnliche Umstände vorliegen, zum Beispiel massive Lockdown-Maßnahmen, wie sie in vielen Ländern derzeit bestehen, dann hat man hier einen Gratisrücktrittsgrund." Hier sollte man die vollen Kosten zurückerstattet bekommen, so Kern. Dies könne man allerdings immer erst sehr nahe vor der Reise sagen. Für die Konsumenten mit existierender Buchung sei es dann ein "Zocken": Wollen sie vorzeitig zurücktreten, müssen sie einen Stornobetrag zahlen, riskieren aber die Gratisstornierung bei in der Zukunft immer noch vorliegenden Gratis-Stornogründen. "Eine kostenpflichtige Stornierung wird immer teurer, je näher die Reise rückt." Sollte man ein Spätbucher sein (also jetzt), dann sollte man dringend darauf schauen, ob und wie es stornierbar sei, empfiehlt die VKI-Rechtsexpertin. Lieber keine Gutscheine Die zur Diskussion stehenden Gutscheine als Ersatz sind nach aktueller Rechtslage kein Muss für den Konsumenten. "Wenn ich eine Pauschalreise gebucht habe, dann muss ich so einen Gutschein nicht akzeptieren", so Kern. Sollte ein Hotel oder ein Veranstalter pleitegehen, greift bei Pauschalreisen die Insolvenzabsicherung. "Es ist aber rechtlich nicht eindeutig, dass da Gutscheine auch darunterfallen. Wir würden deswegen eher davon abraten, Gutscheine zu nehmen, sondern möglichst schnell die Rückerstattung in Geld zu bekommen", warnte Kern. Bei individuellen Reisen ins Ausland werde es schwieriger, weil da das ausländische Recht zur Anwendung komme. "Die Rechtsdurchsetzung im Ausland ist schwierig." Auch bei den Flügen ist zu beachten: Wird der Flug vonseiten der Fluglinie storniert, habe man Anspruch auf Rückerstattung in Geld. "Wenn aber der Flug geht, ich fliegen könnte, aber wegen Corona nicht fliegen möchte, kann ich hier in der Regel nur kostenpflichtig stornieren und bekomme nur einen ganz geringen Teil zurück." Ausnahme wäre, wenn man zuvor einen stornierbaren Flugtarif gewählt habe. Die angesprochene Gutscheindiskussion für Corona-Stornierungen, die von Deutschland angestrebt wurde, wurde am Dienstag von Brüssel vorerst abgeschmettert. (APA, 28.4.2020)
Die Mengen, die zu Corona-Zeiten auf die Bahn gekommen sind, gehen wieder zurück auf die Straße." Der Güterverkehr befindet sich coronabedingt allerdings ohnedies weiterhin in einer schwierigen Situation. Der wirtschaftlichen Lage entsprechend verzeichneten die ÖBB ein Minus von 20 Prozent an Menge, sagte Matthä. ÖBB von staatlicher Hilfe ausgeschlossen "Die Lage ist für uns verschärft, weil die ÖBB als staatliches Unternehmen von Hilfen ausgeschlossen sind", so Matthä. Der wirtschaftlichen Entwicklung entsprechend glaube er für die nächste Zukunft, dass es für den Güterverkehr der ÖBB "auf schwachem Niveau weitergeht". Güterverkehr-Plan in Deutschland In Deutschland geht der Güterverkehr der Deutschen Bahn in die Offensive. Die Entwicklung dieser Strategie unter der neuen DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta würden die ÖBB "interessiert" betrachten. "Wir sind gegenüber Deutschland Partner und Wettbewerber", sagte Matthä. "Wir sind aber sicher, dass Brüssel darüber wacht, dass es zu keiner Wettbewerbsverzerrung kommt." (Quelle: APA)
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Was für ein Abenteuer: Wegen der Corona-Schließung dürfen Pinguine durch ein leeres Aquarium in Chicago spazieren und ihre tierischen Nachbarn besuchen. Bald schon steht die nächste Aufgabe für die Tiere an. Chicago. Nicht nur in Deutschland sind Freizeiteinrichtungen wegen des Coronavirus geschlossen, auch in den USA sind viele Attraktionen zu – darunter das Shedd Aquarium in Chicago im Bundesstaat Illinois. Nutznießer sind die Pinguine, die durch das menschenleere Aquarium spazieren dürfen, wie Videos zeigt. Für die Tiere ist es eine ungewohnte Gelegenheit, ihre tierischen Nachbarn persönlich zu besuchen. Von der Aktion postet das Shedd Aquarium Videos auf Twitter. Den Mitarbeitern sei es wichtig, die Tiere mit spannenden Aktivitäten abzulenken, schreibt die Einrichtung: “Unsere Betreuer bieten den Tieren ständig neue Erfahrungen, mit denen sie ihr natürliches Verhalten erforschen und ausdrücken können.” Zwei der Pinguine, die in den Videos zu sehen sind, heißen Edward und Annie und werden bald ihr Nest bauen – trotz der Schließung des Aquariums. “Dieses Jahr ist nicht anders”, schreiben die Mitarbeiter auf Twitter. Die Natur nehme für die Tiere wie jedes Jahr ihren Lauf. Das Aquarium bleibt noch mindestens bis 29. März geschlossen. Es ist nur eine von Dutzenden Attraktionen, die in Chicago keine Besucher mehr empfangen dürfen. RND/am
Die Pinguine im Shedd Aquarium im amerikanischen Chicago sind bei Besuchern sehr beliebt. Jedoch gibt es jetzt aufgrund der Corona-Ausbreitung keine Gäste in der Freizeiteinrichtung. Dabei können die Seevögel ihre tierischen Nachbarn besuchen und sie näher kennenlernen. Im Netz sind entsprechende Aufnahmen zu finden. Am Sonntag hatten Mitarbeiter vom Shedd Aquarium im US-Bundesstaat Illinois die Aufnahmen veröffentlicht, die den jüngsten Ausflug der Pinguine durch leere Säle zeigen. Sie lernen dabei unterschiedliche Fischarten und andere Nachbarn kennen. „Unsere Betreuer bieten den Tieren ständig neue Erfahrungen, mit denen sie ihr natürliches Verhalten erforschen und ausdrücken können“, heißt es in einem Twitter-Beitrag. Auf den Videos sind demnach unter anderem die Pinguine namens Edward und Annie zu beobachten. Diese sollen bald ihr Nest bauen. Penguins like Edward and Annie will begin to build their nests next week. Join us digitally for nesting coverage! In the meantime, we will be sharing lots of different animal updates (and yes, Wellington will return!) 🐧👀 (2/3) pic.twitter.com/eCYKOwdOMz — Shedd Aquarium (@shedd_aquarium) March 16, 2020 In einem weiteren Video ist der neugierige Wellington zu sehen, der in dem Amazonas-Bereich des Zoos sein Interesse an Fischen zeigt. Penguins in the Amazon?! 🐧🌴 Some of the penguins went on a field trip to meet other animals at Shedd. Wellington seemed most interested in the fishes in Amazon Rising! The black-barred silver dollars also seemed interested in their unusual visitor. pic.twitter.com/KgYWsp5VQD — Shedd Aquarium (@shedd_aquarium) March 15, 2020 Die Aufnahmen mit Wellington, Edward und Annie wurden bereits viral. Sie wurden knapp drei Millionen Mal angeschaut. Lokale Maßnahmen gegen Coronavirus Der Gouverneur von Illinois, J. B. Pritzker, hat zuvor angeordnet, dass alle Bars und Restaurants von Montagabend an und bis zum 30. März geschlossen bleiben. Das Shedd Aquarium kündigte am 13. März an, dass es bis zum 29. März geschlossen ist. In den USA sind bislang nach Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde CDC 3487 Coronavirus-Fälle registriert. Es gibt 68 Todesopfer. ak/mt
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Allmählich verlieren auch Politiker der etablierten Parteien und die „seriösen“ Medien im Land das Vertrauen in die Corona-Einschätzungen und Prognosen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Zuerst vermeldete RKI-Chef Wieler gestern einen Anstieg der Reproduktionszahl auf 1 – obwohl es Tag für Tag faktisch weniger Corona-Infizierte im Land gibt; abends ruderte er dann wieder zurück. Die Behörde verfolgt offensichtlich das Ziel, den Regierungsalarmismus möglichst lange aufrechtzuerhalten. Kanzlerin Merkel hatte eine R-Zahl von „unter Eins“ zum Hauptkriterium für die Aufrechterhaltung von Corona-Beschränkungen gemacht, nachdem sie zuvor den Verdoppelungszeitraum neuer Infektionen als Maßstab genannt hatte; ebenso wie bei letzteren die Zielvorgaben rasch übererfüllt waren, stellte sich auch bei der R-Zahl rasch heraus, dass diese schon seit Mitte März bei Eins oder darunter lag; Ende vergangener Woche erreichte sie 0,7. Nun hätte die Regierung eigentlich sofort weitere Lockerungen einleiten müssen – doch stattdessen wird weiter gemahnt und gedroht, was in diesem Fall auf dem Spiel stehe. In diesem Kontext sind die offenkundigen Tricksereien zu verstehen, mit denen das RKI ein übertriebenes Gefahrenszenario weiterhin aufrechtzuerhalten sucht: Sein Präsident Wieler berichtete gestern vormittag zunächst von einem „gerundeten Wert 1“; die exakte Zahl lag jedoch eigentlich bei 0,97 – ein entscheidender Unterschied, denn damit kommt die Ausbreitung zum Erliegen, während sie bei R1 weiterläuft. Doch mit solchen Details hält sich Katastrophenpriester Wieler natürlich nicht auf. Im Gegenteil: Er betonte stattdessen, die Reproduktionszahl „dürfe bei der Bewertung des Epidemieverlaufs nicht isoliert betrachtet werden“ – was wohl heißen soll: So ausschlaggebend ist die R-Zahl plötzlich doch nicht. „Politisch motivierte Zahlen“ Kein Wunder, dass da kritischen Beobachtern des Krisenmanagements der Kragen platzte. So griff der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki das RKI und Wieler scharf an und monierte, deren Informationen „vermitteln eher den Eindruck, politisch motivierte Zahlen zu sein als wissenschaftlich fundiert“. Mit Blick auf die ominöse R-Zahl gab er zu bedenken, dass für Bayern, dem Land mit den meisten Infektionen, Ministerpräsident Markus Söder gerade einen aktuellen R-Wert von 0,57 verkündet habe; zudem sänken bundesweit die Infektionsraten. Wie angesichts dieser Entwicklung ein R-Wert von 1 zustandekommen solle, „erschließt sich nicht einmal mehr den Wohlmeinendsten“, so Kubicki. Wieler selbst rechtfertigte diese Widersprüche mit einem „Methodenwechsel bei der Berechnung des Wertes“. Was hier wohl ebenfalls eine Rolle spielt, ist die wachsende Zahl an Tests: Wo mehr getestet wird, gibt es auch mehr Fälle. Zudem treten Verzerrungen durch Meldeungenauigkeiten auf: So berichteten Labormitarbeiter gegenüber Jouwatch, dass mangels Laborkapazitäten oftmals tageweise keine Testungen untersucht werden konnten. Sobald der Rückstand aufgeholt sei, werden die Testergebnisse verspätet nachgemeldet. So kommt es zu einem scheinbaren Anstieg der Fälle. Weil nach wie vor keinerlei repräsentative regelmäßige Tests vorliegen und der gegenüber Öffentlichkeit kein Nachweis darüber geführt wird, wieviele Tests in welchem Zeitraum durchgeführt wurden, wieviele exakt davon positiv und wieviele negativ waren, ist das gesamte Daten-Monitoring der Pandemie ein einziger Blindflug. Kubicki fasst die Skepsis gegenüber dem RKI wie folgt zusammen: „Es trägt nicht dazu bei, die täglichen Wasserstandsmeldungen des Instituts noch für seriös zu halten.“ Auch unter bisher eher wohlmeinenden Journalisten steigt die Irritation. Olaf Gersemann, „Welt“-Ressortleiter für Wirtschaft und Finanzen, twitterte gestern ebenfalls sein Erstaunen und verwies dabei auf grundverschiedene Forschungsresultate zur aktuellen R-Zahl bei anderen Instituten: Vermutlich war der heftige Gegenwind ausschlaggebend dafür, dass Wielers Institut gestern abend nochmals vor die Presse trat – und plötzlich die Zahlen vom Vormittag wieder revidierte: Die R-Zahl sei tatsächlich auf 0,9 gesunken. Auf Nachfrage des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ erklärte eine Sprecherin, die unterschiedlichen genannten Werte ergäben sich aus einer „zeitlichen Überschneidung“: Der Situationsbericht mit dem Wert für den nächsten Tag sei gestern „überraschend schnell“ eingetroffen, weshalb es sich „nicht um eine Korrektur, sondern nur um den aktuelleren Wert“ handele. Wieler hätte sich in der Pressekonferenz noch auf den Bericht vom Vortag bezogen. (DM)
BERLIN (dpa-AFX) - Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat das Robert Koch-Institut und seinen Präsidenten Lothar Wieler wegen der regelmäßig verbreiteten Corona-Zahlen scharf kritisiert. Diese "vermitteln eher den Eindruck, politisch motivierte Zahlen zu sein als wissenschaftlich fundiert", sagte Kubicki am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er wies insbesondere auf den Reproduktionszahl hin, die nach RKI-Angaben bundesweit von 0,9 auf 1,0 gestiegen ist. Während Ministerpräsident Markus Söder für Bayern, das Land mit den meisten Infektionen, einen R-Wert von 0,57 verkünde, melde das RKI bundesweit einen Wert von 1, sagte Kubicki. "Woher dieser Wert bei sinkenden Infektionsraten kommen soll, erschließt sich nicht einmal mehr den Wohlmeinendsten." Dass Wieler auf einen Methodenwechsel bei der Berechnung des Wertes und nunmehr auf seine abnehmende relative Bedeutung hinweise, sei erstaunlich. "Es trägt nicht dazu bei, die täglichen Wasserstandsmeldungen des Instituts noch für seriös zu halten." Hinzu komme, dass die vom Helmholtz-Zentrum und der TU Ilmenau ermittelten Werte deutlich von den Schätzungen des RKI abwichen, sagte Kubicki, der auch Vizepräsident des Bundestags ist. "Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Der R-Wert des RKI steigt ausgerechnet zur Konferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten, bei der vor weiteren Lockerungen gewarnt werden soll." Die Reproduktionszahl gibt an, wie viele andere Menschen ein Infizierter ansteckt. Ein Wert von 1 bedeutet, dass ein Infizierter das Virus auf genau einen anderen Menschen überträgt. Um die Pandemie abflauen zu lassen, müsste der Wert unter 1 liegen. Die Größe ist ein wichtiger Faktor bei den Beratungen von Bund und Ländern über weitere Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen./sk/DP/jha
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Sind Hausärzte im Ruhrgebiet auf das Coronavirus vorbereitet? Ein Arzt aus dem Pott schlägt Alarm und äußert massive Kritik. In NRW haben sich mittlerweile mehrere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Ein Arzt aus dem Kreis Unna warnt nun, dass die Praxen nicht ausreichend ausgestattet sind. Vor allem an Desinfektionsmittel und Schutzmasken würde es dringend fehlen. Kreis Unna/Ruhrgebiet - Die ersten Infizierten mit dem Coronavirus gab es vor wenigen Wochen in Bayern. Nun hat die Krankheit auch Nordrhein-Westfalen erreicht. Mittlerweile gibt es fünf bestätigte Fälle - zehn sind es aktuell in ganz Deutschland (Stand: 27. Februar 2020), *wie RUHR24.de berichtet. Arzt aus dem Ruhrgebiet meint: Deutschland ist nicht gut auf das Coronavirus vorbereitet Doch wie reagieren die Arztpraxen darauf, dass es jetzt auch Coronavirus-Patienten in NRW gibt? Ein Arzt aus Holzwickede im Kreis Unna hat seinen Ärger über die aktuelle Situation Luft gemacht. In einem Video, das am Mittwoch (26. Februar) bei Facebook aufgetaucht ist, erklärt Udo Pappert, dass Deutschland ganz und gar nicht gut auf das Coronavirus, wegen dem es im Ruhrgebiet schon zu Hamsterkäufen kommt, vorbereitet ist. Arzt aus dem Ruhrgebiet warnt: Desinfektionsmittel und Mundschutz sind Mangelware Er habe aktuell das Problem, seine Praxis ausreichend mit den benötigten Materialien ausstatten zu können. "Wir haben heute als Praxis mit täglich über 100 Patienten versucht, Händedesinfektionsmittel und Mundschütze für die Patienten zu besorgen. Es ist nicht möglich. Wir haben bei acht Großlieferanten angerufen - keiner ist in der Lage uns Desinfektionsmittel zur Verfügung zu stellen, geschweige denn Mundschutz." Eine Situation, die Udo Pappert nicht nachvollziehen kann. Seine Praxis sei zwar gut aufgestellt, doch man stehe ja gerade einmal am Anfang, so der 58-Jährige gegenüber RUHR24. Der Arzt habe natürlich Restbestände in seiner Praxis, doch damit würde er gerade mal eine Woche über die Runden kommen - im Video kündigte er deshalb an, seine Praxis im Kreis Unna schließen zu müssen. #Mundschutz und #Desinfektionsmittel sind Mangelware, weil die #Medien ständig Panik wegen des neuartigen #Coronavirus machen. Wenn es tatsächlich nötig werden sollte, Mundschutz zu tragen, wird es keinen mehr geben und wir werden bereuen alle verschwendet zu haben.#DerApotheker — #DerApotheker (@ApothekerDer) February 26, 2020 Keine Unterstützung der Behörden: Arzt wollte Praxis schließen "Das war gestern, da war ich verärgert", erklärt Udo Pappert, der das Video eigentlich nur per WhatsApp an Freunde geschickt hatte. Mittlerweile wurde der rund anderthalb minütige Clip bei Facebook über 1000 Mal geteilt. Und auch Lieferanten sind auf den Mediziner aufmerksam geworden. "Ich habe Angebote bekommen und konnte nun meine Reserven in der Praxis wieder auffüllen", sagt er im Gespräch mit RUHR24. Die Problematik bestehe jedoch weiterhin. Der Arzt ist der Meinung, dass es schon viel eher Informationen für Patienten hätte geben müssen. Die Krankenhäuser seien zwar gut ausgestattet, in den Arztpraxen fehle es jedoch an Desinfektionsmitteln und Schutzmasken. Mit dieser Meinung steht der 58-Jährige nicht allein da, auch andere Ärzte in Deutschland fühlen sich von den Behörden allein gelassen. + Udo Pappert hat seine Arztpraxis in Holzwickede im Kreis Unna. © privat Coronavirus: Lieferengpässe von Desinfektionsmittel und Mundschutz darf es nicht geben Und nicht nur das: "Zum einen darf es keine Lieferengpässe dieser Materialien geben. Und es kann auch nicht sein, dass die Preise bei den Lieferanten plötzlich um das Drei- bis Vierfache gestiegen sind", ärgert sich Udo Pappert. Diese Dinge seien einfach notwendig, um auch sich und seine Mitarbeiter vor möglichen infizierten Personen zu schützen. Video: China: Wegen Coronavirus werden Atemmasken und Desinfektionsmittel knapp In seiner Praxis sei es dem 58-Jährigen trotz der Probleme aber gelungen, die Hygienestandards "sehr hoch" zu halten. "Direkt am Eingang gibt es Info-Material sowie Desinfektionsmittel und Mundschütze für die Patienten." Die seien unterdessen trotz einiger Panikmache relativ entspannt, genau wie ihr Arzt. Ein Fläschchen Desinfektionsmittel zur Hand zu haben, könne sicher nicht schaden. "Große Massenveranstaltungen würde ich im Moment vielleicht auch meiden", so Pappert. Angst und Panik seien derzeit jedochfehl am Platz. *RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks
Transparenz schaffen + © dpa Wegen des Coronavirus hat sich eine Kreisverwaltung in NRW dazu entschlossen, eine Hotline für Bedürftige einzurichten. © dpa Das Coronavirus beschäftigt die Menschen weiterhin. Eine Kreisverwaltung hat sich nun dazu entschlossen, eine Corona-Hotline für die Bevölkerung einzurichten. Gütersloh – Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als gering bis mäßig ein. Trotzdem beschäftigt die Menschen das Thema "Coronavirus" weiterhin. Bei einigen Personen steigt inzwischen auch die Angst und es ist zu "Hamsterkäufen" gekommen. Der Kreis Gütersloh hat nun eine Corona-Hotline eingerichtet, wie owl24.de* berichtet. Interessierte können sich dort melden, um sich über die Lungenkrankheit zu informieren. *Owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.
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27.01.2020 Verteidigung geht gegen Urteil im Stromschlag-Prozess vor Per Videochat hat ein Mann aus Würzburg sich als Arzt ausgegeben und junge Frauen dazu aufgefordert, sich selbst Stromstöße zuzuführen. Ein Informatiker aus dem Raum Würzburg hat sich als Arzt ausgegeben und Frauen per Video-Chat mit Stromstößen gequält. Deshalb wurde er verurteilt. Nun geht sein Anwalt dagegen vor. Nach dem Urteil im aufsehenerregenden Stromprozess hat die Verteidigung nach Angaben des Landgerichts München II Rechtsmittel eingelegt. Die Staatsanwaltschaft verzichtete allerdings darauf, wie eine Sprecherin der Anklagebehörde sagte. Am Montag lief die Frist dafür ab. Vor einer Woche hatte das Gericht einen Informatiker aus der Nähe von Würzburg zu elf Jahren Haft wegen versuchten Mordes in 13 Fällen verurteilt. Nach Prozess um Stromstöße: Verteidigung geht gegen Urteil vor Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er sich als falscher Arzt ausgegeben und junge Frauen per Internet-Chat dazu gebracht hat, sich selbst lebensgefährliche Stromschläge zuzufügen. Außerdem wurde die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lange Haft und die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gefordert, die Verteidigung eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. (dpa/lby) Lesen Sie dazu auch: Elf Jahre Haft: Falscher Arzt quält junge Frauen mit Strom Themen folgen
20.01.2020 Elf Jahre Haft: Falscher Arzt quält junge Frauen mit Strom Das Foto zeigt eine Apparatur, mit der sich Frauen Stromstöße verabreicht haben. Ein Würzburger hat sich als Mediziner ausgegeben und junge Frauen übers Internet dazu gebracht, sich Stromschläge zuzufügen. Nun muss er in Haft. Von Manfred Schweidler und Franz Barthel Im aufsehenerregenden Stromschlag-Prozess vor dem Landgericht München II ist der Angeklagte am Montag zu elf Jahren Haft wegen versuchten Mordes in 13 Fällen verurteilt worden. Ursprünglich angeklagt waren 88 Fälle. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Informatiker aus dem Raum Würzburg sich als Arzt ausgegeben und junge Frauen per Internet-Chat dazu gebracht hatte, sich lebensgefährliche Stromschläge zuzufügen. Der Richter verhängte zudem die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik. Informatiker gibt sich als Arzt aus - und quält Frauen um sich selbst zu befriedigen Der 30-jährige Computerfachmann David G. hatte sich gegenüber Frauen aus der gesamten Bundesrepublik per Internet als Arzt ausgegeben. Zwischen 2013 und 2018 soll er bis zu 120 junge Frauen auf diesem Weg zu Stromschlag-Experimenten überredet haben, mit denen er seine Neigung zu Fetischismus und Sadismus befriedigte. Über Internet-Telefonie hatte David G. den Frauen und jungen Mädchen – das jüngste Opfer war 13 Jahre alt – Anweisungen gegeben, eine Vorrichtung aus einem Kabel und zwei metallenen Löffeln zusammen zu bauen. Auf seine Anweisung hielten sie die Löffel an ihre Schläfen oder Füße und jagten sich 230 Volt durch den Körper. Der Informatiker nahm das Ganze in Videos auf. Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler, nachdem ein Opfer aus Fürstenfeldbruck Anzeige erstattet hatte. Im Februar 2018 wurde er festgenommen. Einer Polizeibeamtin erzählte er, sein Verhalten sei „triebgesteuert“. Er soll der Polizistin auch gesagt haben, dass er froh sei, dass damit nun Schluss sei. Falscher Arzt quält Frauen mit Stromschlägen - Täter leidet unter Asperger-Syndrom Einerseits machten ein Rechtsmediziner und ein Physiker des Landeskriminalamtes , dass nur durch viel Glück keine der Frauen bei den lebensgefährlichen Strom-Experimenten starb. Andererseits gibt es nur begrenzt gesicherte Erkenntnisse darüber, was mit einem Menschen geschieht, der sich 230 Volt in die Fußsohlen oder den Kopf jagt. Ein psychiatrischer Gutachter bescheinigte dem nun Verurteilten, dass er am Asperger-Syndrom leidet – eine Form des Autismus’ mit großen Problemen der Betroffenen, normale soziale Kontakte zu pflegen. Dazu komme eine „sexuelle Deviation“, was soviel bedeutet wie Perversion. Lesen Sie dazu auch: Themen folgen
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Berlin - Die Kinder von Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker sind häufig rassistischen Anfeindungen ausgesetzt. „Meine älteren drei Kinder erleben mindestens einmal die Woche einen rassistischen Vorfall, daher bin ich mit ihnen im ständigen Austausch über dieses Thema“, sagte der 52-Jährige der „Bild am Sonntag“. Der jüngste Sohn Amadeus sei mit seinen zehn Jahren „zum Glück noch etwas jung und nicht so wie seine großen Geschwister allein unterwegs“. Becker sagte, für ihn selbst sei das Thema sehr persönlich. „Meine vier Kinder sind alle mixed race.“ Beckers anderen Söhne Elias und Noah sind 20 und 26 Jahre alt, seine Tochter Anna 20 Jahre. Noah war vor zwei Jahren von einem AfD-Politiker diffamiert worden. Das könnte Sie auch interessieren Tweet über Noah Becker : AfD-Politiker geht gegen 15.000-Euro-Urteil in Berufung Der dreimalige Wimbledonsieger war vergangene Woche wegen seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus in London massiv kritisiert worden - und hatte sich darüber bereits schockiert gezeigt. Nun sagte er der Zeitung: „Aus Deutschland wurde ich aufs Übelste beleidigt. Über die sozialen Medien erreichten mich nichts als Hass und Häme.“ „Auf solche Fans kann ich verzichten“ Auch die drei Mütter seiner Kinder hätten eine andere Hautfarbe als er selbst, fügte er hinzu. „Wer also Vorbehalte gegenüber der schwarzen Bevölkerung hat, greift mich persönlich an.“ Am meisten habe ihn fassungslos gemacht, auch aus den Reihen seiner Fans angegriffen worden zu sein. „Ganz ehrlich: Auf solche Fans kann ich verzichten.“ Er betrachte es als seine Aufgabe, seinen Kindern Stärke zu geben, damit sie Haltung zeigten, auch gegenüber denen, die sie angriffen, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Bilde dich, informiere dich. Je mehr du weißt, umso besser wirst du.“ Mit einem unverbesserlichen Rassisten könne man nicht reden, weil er nicht zuhören werde. „Wenn der Rassist jedoch sieht, dass du ihm beruflich und menschlich drei Längen voraus bist, ist das eine viel härtere Strafe. Das ist meine Botschaft an meine Kinder.“ Er selbst werde laut, wenn er rassistische Sprüche höre. „Ich fordere, dass man eingreift.“ Es sei höchste Zeit, dem Alltagsrassismus ein Ende zu bereiten. „Wir leben doch nicht mehr auf dem Baum. Wir haben uns längst vom Affen zum Menschen entwickelt und sollten unseresgleichen auch mit dem gleichen Respekt begegnen.“ (dpa)
Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker hat sich „schockiert“ über die Kritik in den sozialen Medien an seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus in London gezeigt. „Ich bin erschüttert, schockiert, erschrocken über die vielen Beleidigungen NUR aus Deutschland für meine Unterstützung der #BlackLivesMatters Demo gestern in London!“, schrieb Becker am Sonntag auf Twitter. „Warum, weshalb, wieso??? Sind wir ein Land von Rassisten geworden …?“ Zum Glück wurde meine Unterstützung der #BlackLivesMatter Demo sowohl auf #CNN wie auch von der #DailyMail als sehr positiv gesehen … anscheinend haben viele Menschen in Deutschland 🇩🇪 immer noch nicht verstanden,dass es meine Familiengeschichte ist!#Noah #Elias #Anna #Amadeus — Boris Becker (@TheBorisBecker) June 7, 2020 Am Samstag hatte der dreimalige Wimbledonsieger ein Video von sich gepostet, das ihn mit einem Tuch vor dem Mund auf der Demonstration in London zeigt. Unter dem Post hatte es zahlreiche Beleidigungen gegeben. „Anscheinend haben viele Menschen in Deutschland immer noch nicht verstanden, dass es meine Familiengeschichte ist!“, schrieb Becker am Sonntag in einem weiteren Post und fügte die Namen seiner Kinder #Noah #Elias #Anna #Amadeus hinzu.
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Die Situation ist komplex und Bestimmungen sorgen bei den Nachbarstaaten für interne Abstimmungsnotwendigkeiten, sagt Sicherheitslandesrat Christian Gantner (ÖVP). Eine Lösung werde weiterhin gesucht: "Seitens der österreichischen Bundesregierung wird festgelegt, wer unter welchen Bedingungen nach Österreich einreisen kann. Unsere Nachbarstaaten haben zur Bekämpfung der COVID-19 Pandemie jedoch eigene, aktuell gültige Bestimmungen über die Einreise getroffen, welche wir nicht direkt beeinflussen können.“ Für Paare nicht erfreulich Vorarlberg sei derzeit das einzige Land im Drei-Länder-Eck, dass eine Einreise von Lebenspartnern ermöglicht, für Deutschland, die Schweiz und Liechtenstein ist dies derzeit nicht möglich, meint Gantner. In die Nachbarstaaten dürfen weiterhin nur Personen unter „besonders berücksichtigungswürdigen Umständen“ oder in „Situationen äußerster Notwendigkeit“ einreisen. Grenzübertritte für Privatzwecke fallen nicht darunter, erklärt Gantner. Liebe mit Grenzen Ähnlich kurios wie im Kleinwalsertal ist nach wie vor die Situation für alle, die ihren Lebenspartner oder Kinder in Deutschland oder in der Schweiz haben. Sie können einander nicht besuchen. Die Politik hat zwar Lösungen versprochen – die Praxis schaut aber anders aus. Strafen verschärfen den Herzschmerz an der Grenze zusätzlich. Schweiz: Bußgeld bei Rückreise Nach österreichischem Recht dürfen Lebenspartner aus der Schweiz, Liechtenstein oder aus Deutschland nach Österreich einreisen. Allerdings muss die Lebenspartnerschaft bei der Grenzkontrolle glaubhaft gemacht werden, etwa durch die Wohnsitzbestätigung beim Partner in Österreich. Darüber hinaus ist zu beachten, dass Lebenspartner aus der Schweiz und Liechtenstein nach dortigem Recht nicht ausreisen dürfen. „Es sind uns in diesem Zusammenhang Fälle bekannt, wonach von Schweizer Seite deshalb ein Bußgeld von 100 Schweizer Franken bei der Wiedereinreise eingehoben wurde“, sagt Gantner. Weiters darf nach den deutschen Bestimmungen der Besuch nicht länger als 48 Stunden dauern, ansonsten muss man in Quarantäne. Unbedingt Informationen einholen Es ist deshalb sehr wichtig, sich vor einer Ein- bzw. Ausreise über die jeweils aktuell geltenden Bestimmungen der Nachbarstaaten Schweiz, Liechtenstein und Deutschland zu informieren, sagt Gantner. Währenddessen würden von Vorarlberger Seite initiiert verschiedene Gespräche mit allen beteiligten Stellen in den Nachbarländern laufen, um eine praktikable Lösung zu finden.
Wer aus familiären Gründen, zum Besuch seines Partners oder um ein Tier zu versorgen einreisen will, kann das in Zukunft mit einer einfachen Eigenerklärung An den österreichischen Grenzen gelten in Zeiten des Coronavirus verschärfte Einreisebestimmungen. Foto: APA/BUNDESHEER/GUNTER PUSCH Wien – In Österreich gelten neue Ausnahmebestimmungen für die Einreise. Bei Vorliegen von besonderen familiären Gründen, bei Besuchen des Lebenspartners oder wenn ein Tier zwingend versorgt werden muss, reicht in Zukunft eine Eigenerklärung, um einreisen zu können. Bisher konnte man nur mit einem ärztlichen Attest nach Österreich einreisen. Die Ausnahmebestimmungen gelten, wie das Gesundheitsministerium erklärte, für Einreisen an allen österreichischen Außengrenzen gleichermaßen. Besuch vom Lebenspartner ist erlaubt Als besondere familiäre Gründe sind beispielsweise Besuche von Familienangehörigen bei Krankheit oder von eigenen Kindern im Rahmen von Obsorgeverpflichtungen oder gesetzlichen Besuchsrechten definiert. Auch zwingende Gründe der Tierversorgung lassen sich ab sofort anführen, um die Grenze leichter passieren zu können. Hier bedarf es ebenso einer Eigenerklärung. Für Pferdebesitzer und -halter, die ihr Tier beziehungsweise ihre Tiere in einem Stall außerhalb von Vorarlberg eingestellt haben, bedeutet diese Neuregelung eine wichtige Vereinfachung für den Grenzübertritt. Diese neuen Vorgaben seien bereits den Mitarbeitern an den Grenzübergängen übermittelt worden. Auch wenn der Lebenspartner in der Schweiz, Liechtenstein oder in Deutschland lebt, darf er für einen Besuch nach Österreich einreisen. Aus dem Gesundheitsministerium heißt es, dass das Sehen des Lebenspartners zur Deckung der "notwendigen Grundbedürfnisse" zähle. Allerdings muss die Lebenspartnerschaft bei der Grenzkontrolle glaubhaft gemacht werden, etwa durch die Wohnsitzbestätigung beim Partner in Österreich. Besuche in Nachbarländern derzeit nicht möglich Zu beachten ist aber, dass Lebenspartner aus der Schweiz und Liechtenstein nach dortigem Recht nicht ausreisen dürfen. Es seien in diesem Zusammenhang Fälle bekannt, wonach von Schweizer Seite deshalb ein Strafgeld von 100 Schweizer Franken bei der Wiedereinreise eingehoben wurde. Weiters dürfe nach den deutschen Bestimmungen der Besuch nicht länger als 48 Stunden dauern, ansonsten müsse man bei der Heimreise nach Deutschland in Quarantäne. Aus österreichischer Sicht wäre es auch als in Österreich Wohnhafter möglich, den Lebenspartner in der Schweiz, Liechtenstein oder Deutschland zu besuchen, jedoch ist dies derzeit faktisch nicht möglich, denn der Besuch eines Lebenspartners fällt in den Nachbarstaaten nicht unter jene Ausnahmen, aufgrund derer man einreisen darf. (APA, 16.4.2020)
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Attacke am S-Bahnhof: Polizei sucht nach dem Angegriffenen Teilen Die Bundespolizei musste in Germering eingreifen. © Beispielfoto Die Bundespolizei sucht nach einem Unbekannten, der am Montagmittag (6. Januar) am S-Bahnhaltepunkt Germering-Harthaus von einem 41-Jährigen tätlich angegriffen wurde und sich danach entfernte. München / Germering – Kurz nach 14 Uhr bedrängte ein 41-jähriger Deutscher am S-Bahnhaltepunkt Germering-Harthaus einen Mann. Der 41-Jährige baute sich aggressiv vor dem Unbekannten auf und stieß ihm mit den Händen gegen den Oberkörper, wie die Polizei berichtet. Der Angegriffene setzte sich zur Wehr, so dass der Aggressor zu Boden stürzte; dann entfernte er sich unerkannt. Beamte der Polizei Germering konnten den am Mund leicht verletzten 41-jährigen Aggressor am Treppenabgang zur Ceciliastraße stellen. Der Germeringer zeigte sich den Beamten gegenüber aggressiv und unkooperativ, weswegen er gefesselt wurde. Dabei beleidigte er einen Landespolizeibeamten, was per BodyCam dokumentiert wurde. Ein angeforderter Rettungswagen brachte den augenscheinlich unter Drogen stehenden 41-Jährigen unter Bundespolizeibegleitung in ein Münchner Krankenhaus. Dort verweigerte der Germeringer eine Behandlung, beleidigte stattdessen den behandelnden Arzt. Da nach dessen Angaben keine akute Behandlungsbedürftigkeit bestand, wurde der Mann der Klinik verwiesen. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte er ebenso wie weitere sachdienliche Angaben zur Tat. Nun sucht die Münchner Bundespolizei (Rufnummer: 089/5155500) nach dem Unbekannten, der angegriffen wurde. Er soll etwa 20 Jahre alt und mit schwarzer Mütze sowie schwarzer Jacke bekleidet gewesen sein und einen Rucksack mitgeführt haben.
Große Suchaktion: Mädchen (8) kommt nach der Schule nicht nach Hause - erlösende Nachricht am Abend Teilen Suchaktion in Gilching: Eine Achtjährige kam nach der Schule nicht nach Hause (Symbolbild). © picture alliance / dpa / Gero Breloer In Gilching wurde am Dienstag ein Mädchen vermisst. Die Polizei suchte nach dem Kind, auch bei Facebook gab es einen Zeugenaufruf. Am Abend kam die erlösende Nachricht. Ein achtjähriges Mädchen aus Gilching war am Dienstag nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Mit mehreren Streifen und einem Hubschrauber suchte die Polizei nach dem Kind. Gegen Abend kam die erlösende Nachricht. Gilching (Bayern): Große Suchaktion: Mädchen (8) vermisst - dann die erlösende Nachricht Update, 7. Januar 2020, 19.35 Uhr: Es gibt eine Bestätigung der Polizei Germering, dass es das gesuchte Mädchen ist. Der Bericht im Wortlaut: „Am 07.01.2020 gegen 15 Uhr erhielt die PI Germering die Mitteilung, dass eine achtjährige Grundschülerin nach der Schule nicht nach Hause zurückgekehrt sei. Die zunächst eingeleitete Suche im Bereich Gilching blieb ohne Erfolg. Das Mädchen fiel gegen 19 Uhr in München dem Sicherheitsdienst eines Einkaufszentrums auf, der die Münchner Polizei verständigte und es wohlbehalten an die Polizei übergab. An der Suche nach dem Mädchen in Gilching waren mehrere Streifen der PI Germering und der umliegenden Dienststellen, zwei Mantrailer-Hunde der Polizei und ein Polizeihubschrauber beteiligt. In die Fahndung waren zudem das Polizeipräsidium München und die Bundespolizei eingebunden. Die Gründe für das Weglaufen des Mädchens sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.“ Erste Hinweise bei Facebook: Mädchen (8) aus Gilching offenbar gefunden Update, 7. Januar 2020, 19.10 Uhr: Das Mädchen ist offenbar gefunden. Das meldeten Gilchinger, die sich um den Zeugenaufruf kümmerten, bei Facebook. Die Polizei prüft gerade, ob es die junge Gilchingerin ist - Sicherheit gibt es also noch nicht. Vermisstes Mädchen (8) in Gilching - Kind von Grundschule nicht nach Hause gekommen Update, 7. Januar 2020, 18.45 Uhr: Inzwischen ist auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz und kreist über Gilching. Übers Internet haben sich Suchgruppen gebildet, die nach der Achtjährigen suchen und sich absprechen, wer wo sucht. Das Mädchen hatte laut Polizei gegen 12.15 Uhr die James-Krüss-Grundschule verlassen, war aber nicht offenbar nach Hause gegangen. Achtjähriges Mädchen in Gilching vermisst - Polizei sucht intensiv mit mehreren Streifen Gilching - Seit Dienstagmittag (7. Januar) wird in Gilching ein Kind vermisst. Bei Facebook heißt es in einem Zeugenaufruf, Marlen sei zuletzt gegen 12.20 Uhr im Bereich Römerstraße gesehen worden. Das Kind trug eine rote Jacke, eine rote Mütze und eine Jeans mit weißen Sternen. Die Polizei sucht intensiv mit mehreren Streifen nach dem Kind, hieß es bei der Inspektion in Germering auf Anfrage. Wer das Mädchen gesehen hat, wird dringend gebeten, sich bei der Polizei unter (089) 8 94 15 70 zu melden. Alle News und Geschichten aus Gilching und dem Landkreis Starnberg lesen Sie immer aktuell und nur bei uns. In Wolfratshausen wird eine Person vermisst. Der junge Mann ist seit Tagen spurlos verschwunden,.
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Der Teisnacher Kreisverkehr aus Blickrichtung Kreisstraße von Geiersthal her. −Foto: Franz Hackl Ein Kreisverkehr an einem Bahnübergang dürfte in Bayern wohl recht selten sein, mutmaßte Teisnachs Bürgermeister Daniel Graßl am Donnerstagabend, als er dem Marktgemeinderat die Pläne für die Bahnübergangssicherung an der Staatsstraße in der Ortsmitte von Teisnach vorstellte. Für die Schranken für Bahnlinie und Gehwege und vor allem die drei Ampeln für den Kreisverkehr sind nach den ersten Berechnungen mindestens 700.000 Euro veranschlagt. Die Marktgemeinde Teisnach ist an dem Projekt verkehrstechnisch und finanziell nur am Rande beteiligt, denn sie hat lediglich anteilsmäßig die Sicherung der Gehwege mitzutragen, die mit insgesamt 40.000 Euro angesetzt ist. Ungeachtet dessen muss die Kommune aber der Kreuzungsvereinbarung zustimmen, die zwischen den Hauptbeteiligten – der Länderbahn GmbH und dem Staatlichen Bauamt Passau – für Planung und Bau der Sicherungsanlage geschlossen wurde. Horst Blüml, Sprecher der CSU-Fraktion, äußerte Bedenken gegen diese Planung und plädierte dafür, auf den Kreisverkehr ganz zu verzichten. Auch Zweiter Bürgermeister Gerhard Ebnet merkte an, dass er sich bisher nicht habe vorstellen können, dass Kreisverkehr und Bahnübergangssicherung parallel möglich seien. Bürgermeister Graßl sagte zu, mit Länderbahn und Staatlichem Bauamt nochmals eine Auflösung des Kreisverkehrs zu erörtern. Die vorliegende Fassung der Kreuzungsvereinbarung wurde aber einstimmig gebilligt. − hl Den ganzen Artikel lesen Sie in der Wochenendausgabe des Viechtacher Bayerwald-Boten.
Das Thema Bauland ist ein heißes Thema in den Wahlkämpfen für die Kommunalwahl. Bürgermeister Daniel Graßl aber muss sich keine Sorgen machen: In Teisnach findet keine Bürgermeisterwahl statt. Und: Es gibt auch ein neues Baugebiet. Am Montagnachmittag fand der Spatenstich statt. Gestartet wurde das Projekt noch von Altbürgermeisterin und jetziger Landrätin Rita Röhrl. Probleme mit angrenzenden Grundstückseignern wurden mittlerweile geklärt, und so sollen bald 14 Parzellen verfügbar sein - eventuell schon im Juli, meint Markus Heigl, Bereichsleiter der ausführenden Firma Rädlinger. 30 Anschreiben lägen bereits vor, so der Bürgermeister, aber manche davon haben mittlerweile schon woanders gebaut. "Für unsere Teisnacher" sei sicher Platz, Graßl bezeichnete das Baugebiet als "gut für die jungen Familien, die in Teisnach bleiben wollen". Der Gemeinderat will sich demnächst mit den Anfragen befassen.
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Präsident hebt Arbeitsmarktdaten hervor. Trotz des Anstiegs der Corona-Infektionen in einer Reihe von US-Bundesstaaten sieht Präsident Donald Trump das Land auf einem guten Weg. "Es war eine interessante Zeit, es war schrecklich, so viele Leben sind verloren gegangen, wir werden diese unglaublichen Menschen nie vergessen. Aber sie werden nicht umsonst gestorben sein", sagte Trump in einem am Freitag veröffentlichten Video. Die USA würden nun stärker werden als jemals zuvor. Trump lobte zudem die seiner Ansicht nach großartigen jüngsten Daten vom Arbeitsmarkt. Die Corona-Pandemie hat in den USA in fast der Hälfte der Bundesstaaten eine besorgniserregende Entwicklung genommen. In vielen Regionen erreichten die Zahlen der täglichen Neuinfektionen zuletzt Höchstwerte - darunter in den bevölkerungsreichen Bundesstaaten Texas oder Florida. Insgesamt gibt es im Land mehr als 2,2 Millionen nachgewiesene Erkrankungen und 119.000 Todesopfer - mehr als in jedem anderen Land. Die Arbeitslosenquote vom Mai lag nach zahlreichen Entlassungen in den vergangenen Monaten bei 13,3 Prozent - zusammen mit dem Wert vom April der schlechteste Wert der vergangenen Jahrzehnte. Bis Februar hatte sich die US-Wirtschaft auf Rekordkurs befunden.
Die US-Arbeitslosenquote im Mai ist von 14,7 Prozent im Vormonat leicht auf 13,3 Prozent gesunken. Die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft stieg um 2,5 Millionen an. Die Arbeitslosenquote war damit aber immer noch auf dem höchsten Stand seit Jahrzehnten. Trump, der sich im November um eine Wiederwahl bewirbt, hofft, dass sich der Arbeitsmarkt in der zweiten Jahreshälfte wieder rasch stabilisieren wird. Experten befürchten jedoch, dass die Arbeitslosigkeit selbst Ende nächsten Jahres noch knapp unterhalb der Marke von 10 Prozent liegen könnte. Im Februar hatte die US-Arbeitslosenquote noch bei 3,5 Prozent gelegen, dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten./jbz/DP/he (AWP)
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Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Einbrecher in Emmerich. Emmerich. Einbruch in die Stern-Apotheke in Emmerich: Eine Mitarbeiterin entdeckte den männlichen Täter im Notdienst. Er flüchtete, als sie ihn ansprach. In die Stern-Apotheke an der Speelberger Straße in Emmerich ist am Samstag, 25. Januar, ein Mann eingebrochen. Dieser wurde gegen 0.15 Uhr durch eine Mitarbeiterin der Apotheke überrascht. Er hielt sich gerade im Lagerbereich des Geschäftes auf, als die Mitarbeiterin, die zu diesem Zeitpunkt Notdienst hatte, durch Geräusche auf den Mann aufmerksam wurde. Nachdem der Mann durch die Mitarbeiterin angesprochen wurde, flüchtete er durch die Vordertür. Hinweise nimmt die Kripo Emmerich unter 02822/8730 entgegen. Sie wollen keine Nachrichten aus Emmerich, Rees und Isselburg verpassen? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter. Hier geht es zur Anmeldung.
Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Einbruch in den Raiffeisenmarkt in Emmerich. Emmerich. Ein unbekannter Täter ist in den Raiffeisenmarkt in Emmerich eingebrochen. Er hat einen Akkuschrauber gestohlen. Die Polizei bittet um Hinweise. Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Emmerich: Akkuschrauber aus dem Raiffeisenmarkt gestohlen Zu einem Einbruch in den Raiffeisenmarkt in Emmerich kam es in der Nacht von Donnerstag, 23. Januar, auf Freitag, 24. Januar, zwischen 19 und 7.30 Uhr. Der unbekannte Täter kletterte über den Zaun des Marktes an der Speelberger Straße und brach in den Verkaufsraum des Marktes ein. Hier entwendete er einen Akkuschrauber und flüchtete unerkannt. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen nimmt die Kripo Emmerich unter 02822/8730 entgegen.
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KMK-Präsidentin über Schule und Corona : „Wir brauchen einen längeren Atem“ Bis zur Normalität an Schulen wird es dauern, so Stefanie Hubig. Die Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz rechnet weiter mit Homeschooling-Phasen. taz: Frau Hubig, wie sieht der Stundenplan nach den Sommerferien aus: Montag Schule, Dienstag bis Freitag Homeschooling? Stefanie Hubig: Ehrliche Antwort: Das kann im Moment noch niemand sagen. Und wann gibt’s eine klare Ansage? Eine definitive Antwort wird es erst geben, wenn wir wissen, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt und daraus resultierend die Abstandsregelungen. Die bestimmen gerade stark die Art des Unterrichts. Wir bereiten uns derzeit auf alle denkbaren Szenarien vor. Kann man sich angesichts der nötigen Vorarbeiten überhaupt sechs Wochen Sommerferien leisten? Ich glaube, es ist vernünftig, an den Sommerferien festzuhalten, weil Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler eine Pause brauchen. Darüber hinaus müssen wir uns auf das neue Schuljahr vorbereiten. Für Schülerinnen und Schüler soll es pädagogische Angebote auch innerhalb der Sommerferien geben, aber freiwillig. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sagt, solange es keinen Impfstoff gibt, ist eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb nicht möglich. Stimmen Sie ihr zu? Wenn es einen Impfstoff gibt, wird der Umgang mit Corona ein anderer sein. Der Impfstoff ist aber nicht der einzige Faktor. Maßgeblich sind Hygiene­regeln. Es geht im Moment nicht darum, jegliche Infektionen zu vermeiden, sondern die Zahl möglichst gering zu halten. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass wir auch schon vor der Entwicklung eines Impfstoffs zu einer stärkeren Normalität in den Schulen zurückkehren. Was heißt das? Rückkehr zu stärkerer Normalität? im Interview: Stefanie Hubig 51, ist Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz. Seit Jahresanfang ist die SPD-Politikerin Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK). Dreh- und Angelpunkt sind sicherlich die Abstandsregelungen, die derzeit nur kleine Lerngruppen möglich machen. Deshalb kann aktuell auch nur ein Teil der Schülerinnen und Schüler gleichzeitig zur Schule gehen. Gleichwohl müssen wir uns auch um die Planung eines regulären Schuljahrs kümmern. Die liegt momentan wo – im untersten Aktenschrank? Nein. Die liegt ganz oben auf dem Schreibtisch. Wir müssen uns vorbereiten und Personal einstellen. Aber auf dem gleichen Schreibtisch liegt ein zweiter Plan, der beinhaltet, wie wir den Wechsel von Präsenzunterricht und dem Lernen zu Hause organisieren. Den digitalen Unterricht nehmen viele Eltern und Schüler als willkürlich wahr. Einige Lehrer machen täglich Videokonferenzen, andere haben noch nicht mal eine E-Mail-­Adresse. Wann sorgen die KultusministerInnen für mehr Verbindlichkeit? Innerhalb der KMK haben wir eine Arbeitsgruppe zur Organisation des neuen Schuljahrs eingerichtet. In Rheinland-Pfalz haben wir zudem gleich nach Beginn der Schulschließungen eine Handreichung für den Fernunterricht herausgegeben, die wir übrigens auch allen anderen Ländern zur Verfügung gestellt haben. Darin steht, ab wann Schülerinnen und Schüler zu Hause eigenständig lernen können und auch die Aufforderung, die Schüler – und damit auch die Eltern – nicht mit zu viel Stoff zu überfordern. Nach fast zwei Monaten geschlossener Schulen haben Bund und Länder beschlossen, dass die Schulen in großem Stil Laptops zum Verleih an Schülerinnen kaufen sollen. Wieso hat es so lange gedauert, bis allen klar war, dass Laptops zum Zu-Hause-Lernen dazugehören, aber nicht jeder eins besitzt? So lange hat es nicht gedauert. Viele Länder haben in der Zwischenzeit auch schon eigene Unterstützungsmaßnahmen für benachteiligte Schülerinnen und Schüler organisiert. Im Übrigen hat der Koalitionsausschuss erst vor drei Wochen beschlossen, die 500 Millionen Euro Soforthilfe für Schulen zur Verfügung zu stellen. Wir haben jetzt innerhalb von drei Wochen eine Vereinbarung zwischen Bund und Ländern geschlossen. Erinnern Sie sich an die Verhandlungen zum Digitalpakt: Die haben viel länger gedauert. Daran gemessen war das jetzt Lichtgeschwindigkeit. Dennoch: Als wir Ende März in den Ländern gefragt haben, wie das Lernen in Zeiten geschlossener Schulen funktioniert, waren Leih-Laptops für SchülerInnen oft kein Thema. Es hieß, die Schüler hätten doch Handys. Sie müssen eins sehen: Die aktuelle Situation ist für uns alle neu – unsere Systeme waren nie dafür ausgelegt, den Präsenzunterricht zu ersetzen. Es gibt deshalb auch keine Blaupause. Die verschiedenen Unterrichtsformate haben sich zum Teil erst entwickelt. Manche haben anfangs gedacht, man muss lediglich die Zeit bis zu den Osterferien überbrücken und danach kann der normale Betrieb wieder aufgenommen werden. Wir sehen jetzt, dass wir einen längeren Atem brauchen. Viele Schulen öffnen derzeit wieder ein bisschen. Allerdings: Bei einem Mindestabstand von 1,50 Meter braucht es doppelt und dreifach so viele LehrerInnen und Räume, um SchülerInnen einer Klasse zu unterrichten. Wie soll das je für alle Kinder funktionieren? Man muss ganz deutlich der Vorstellung entgegentreten, dass damit normaler Unterricht wie vor Corona stattfinden kann. Das ist überhaupt nicht realisierbar. Wir wollen, dass Schülerinnen und Schüler in die Schule kommen, und zwar tage- oder wochenweise. Die Schulen müssen sich jetzt aber tatsächlich auf das Wesentliche beschränken. Brauchen wir nicht mehr Kreativität? Sollte man nicht stärker die Jugendeinrichtungen miteinbeziehen, die ja sonst auch mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und das jetzt nicht können? Meines Wissens macht das Berlin so, und auch in Rheinland-Pfalz passiert das schon im Rahmen des Ganztags. Die Partner, die am Nachmittag Sequenzen übernehmen, können jetzt auch am Vormittag einbezogen werden. In diesem Halbjahr gab es viele Zugeständnisse: Sitzenbleiben und Noten wurden zum Teil ausgesetzt. Das wird wohl im kommenden Schuljahr so bleiben? Das sind genau die Dinge, über die wir innerhalb der KMK, aber auch in den Ländern selbst gerade beraten. Wir müssen versuchen, möglichst zur Normalität zurückzukehren, aber dabei die besondere Situation berücksichtigen. Wir können jetzt auch nicht ein Schuljahr lang gar keine Noten mehr geben. Warum nicht? Wenn das Zu-Hause-Lernen überwiegt, sind Noten doch noch ungerechter. Eines ist ganz klar: Die Notengebung muss unter fairen Bedingungen ­vonstattengehen. Schülerinnen und Schüler müssen gerecht und gleich behandelt werden. Das steht außer Frage, und das wird auch für das kommende Schuljahr zu regeln sein. Ein praktisches Beispiel, das jeder nachvollziehen kann, ist, dass man nur Stoff in Klassenarbeiten abfragt, der in den Präsenzphasen vermittelt wurde. Ist eine Rückkehr zur Normalität in jedem Fall sinnvoll? Es gibt ja Dinge, die will man gar nicht zurückdrehen. Stimmt. Eine Schulleiterin hat mir erst kürzlich gesagt, dass das, was im Bereich der Digitalisierung passiert, was gerade an neuen Lehrformaten erarbeitet wird, Schule bereichert und auch für die Zeit nach Corona unbedingt erhalten bleiben sollte. Damit spricht sie mir aus dem Herzen. Haben Sie auch nachgefragt, was sich die Eltern wünschen? In Rheinland-Pfalz hat der Landeselternbeirat eine Umfrage gemacht, die sich ziemlich stark mit unserer Umfrage unter Schulleitungen deckt. Es gab den großen Wunsch seitens der Eltern, eine Videoschaltkonferenz an allen Schulen zur Verfügung zu stellen. Die gibt es bei uns jetzt. Und dann gab es noch den Wunsch, dass die Lehrer nicht zu viele Aufgaben gleichzeitig aufgeben, dass sich die Kollegen besser abstimmen. Auch dieser Punkt ist in unseren Handlungsempfehlungen zum Fernunterricht enthalten. Viele Schüler finden es auch toll, dass sie derzeit nicht um sechs oder halb sieben aufstehen müssen. Könnte nicht auch der Schulbeginn nach hinten verlegt werden? Ich gehe davon aus, dass auch nach den Sommerferien Schule nicht direkt unter den üblichen Bedingungen stattfinden kann. Was bleibt und wichtig ist: Schule ist ein Ort des gemeinsamen Lernens und der Begegnung. Soziales Lernen, ein respektvoller Umgang miteinander und Demokratie sind enorm wichtig, und das kann man am besten praktisch in der Schule lernen. Bestimmte neue Formate wie Videokonferenzen können dazukommen.
Für die “Verbesserung der digitalen Bildungsinfrastruktur” in Deutschland stehen fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Davon sollen jetzt die in der Corona-Krise so wichtigen Online-Plattformen ausgebaut werden. Bei der Umsetzung dürfte es jedoch Schwierigkeiten geben. Berlin. Die Bundesländer wollen Geld aus dem Digitalpakt für die Digitalisierung der Schulen auch für den Auf- und Ausbau von Online-Lernplattformen nutzen. Das kündigte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin und Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig, an. “Wir stehen gerade mit dem Bundesbildungsministerium in Verhandlungen, ob wir nicht einen Teil der Digitalpaktmittel jetzt sehr schnell auch für Online-Lehr- und Lerngebote einsetzen können”, sagte die SPD-Politikerin in einer Pressekonferenz des Digitalverbands Bitkom. Mit Blick auf die Corona-Krise müssten jetzt Mittel umgewidmet werden. +++Immer aktuell: Hier geht’s zum Corona-Liveblog+++ Der Digitalpakt Schule war am 17. Mai 2019 in Kraft getreten. Vorausgegangen war ein langer Streit zwischen Bund und Ländern, weil das Grundgesetz geändert werden musste, damit der Bund das Geld zur Verfügung stellen darf. In Bildungsfragen darf er den Ländern normalerweise nicht reinreden. Bis 2024 stellt der Bund mit dem Pakt fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung von Deutschlands Schulen bereit. Hinzu kommt ein Eigenanteil der Bundesländer von 555 Millionen Euro. Die Schulträger können beim jeweiligen Land Fördermittel beantragen. Davon sollte nach dem bisherigen Konzept vor allem die Ausrüstung an den Schulen selbst finanziert werden, also beispielsweise interaktive Tafeln, Computer oder eine schnelle und kabellose Internetverbindung für die Schule. Ist die digitale Infrastruktur an einer Schule gegeben, können auch Klassensätze mit mobilen Endgeräten, etwa Tablets, angeschafft werden. Nun sollen nach dem Willen der Bundesländer auch landesweite Online-Plattformen oder die Beschaffung digitaler Lerninhalte gefördert werden. Auf der Pressekonferenz kritisierte Bitkom-Präsident Achim Berg, dass sich die Bundesländer bislang nicht auf eine gemeinsame Online-Plattform für Lehre und Lernen hätten einigen können. „Eine Plattform ist umso stärker, je mehr sich daran beteiligen. Und die Starken werden mit Sicherheit siegen.“ An den über 32.000 allgemeinbildenden Schulen in Deutschland werden derzeit höchst unterschiedliche Systeme eingesetzt, um einen digitalen Unterricht anzubieten. Hubig sagte, die Zugriffe auf die Bildungsserver seien nach der Schließung der Schulen massiv gestiegen. “In Rheinland-Pfalz sehen wir, dass die Last, die auf den Servern liegt, in den letzten Tagen um das Zwanzigfache angestiegen ist.” Geklärt werden müssten nun aber nicht nur technische Fragen. “Wie geht es mit digitaler Feedbackkultur? Wie geht es mit digitalen Leistungsnachweisen?” Man erlebe nun einen “Stresstest der besonderen Art”. Das System sei nie darauf angelegt worden, dass von einem Tag auf den anderen der Unterricht von zu Hause aus stattfinde. Schon vor der Schließung der Schulen in Deutschland sahen die meisten Schüler den fehlenden Einsatz digitaler Medien als das dringlichste Problem an ihrer Schule. In einer repräsentativen Umfrage des Bitkom, die im Januar und Februar durchgeführt wurde, befürworteten sechs von zehn (59 Prozent) Schülerinnen und Schüler diese Aussage. Auch eine schlechte technische Ausstattung wurde von mehr als der Hälfte (56 Prozent) beklagt. Erst danach kommen andere Probleme wie Unterrichtsausfall (42 Prozent), überfüllte Klassen (38 Prozent) und baufällige Schulgebäude (18 Prozent). RND/dpa
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In Formation! Die Prinzengarde der Faschingsgesellschaft Pocking bildete zusammen mit dem Prunkwagen den Schluss des lange Faschingszugs, der sich am Sonntagnachmittag durch Pocking schlängelte.Jörg Schlegel Seinen "Anti-Regenschirm" hat Markus Lorenz nicht gebraucht. "Den hab ich präventiv mitgenommen – zur Abschreckung!", sagt der Zugmoderator zu Beginn des Pockinger Faschingsumzugs am Sonntagnachmittag. Er sollte Recht behalten. Kein Tröpfchen fiel. Nur gegen 15 Uhr frischte der Wind gehörig auf, aber da waren mehr als die Hälfte der Mottowagen und Fußgruppen bereits vorbeigezogen an seiner Bühne am Kirchplatz. App-Nutzer gelangen hier zu den Fotos Faschingshochburgen in Deutschland hatten weniger Glück als die Pockinger. "In Köln und in Düsseldorf haben sie ihre Umzüge wegen des Sturms absagen müssen", informierte Lorenz die Zuschauer, die gekommen waren, um "einen der größten Gaudiwürmer im unteren Rottal" zu sehen. Auch Pockings Bürgermeister Franz Krah begrüßte die Gäste der Faschingsgesellschaft Pocking. "Mich freut‘s, dass wieder so viele Leute gekommen sind. Es ist heute wieder vieles geboten in unserer Stadt. Vielleicht sehen wir uns später noch zum Feiern an der Bar!"... − mokDen gesamten Artikel lesen Sie in der Montagsausgabe (24.02.) der Passauer Neuen Presse (Ausgabe Pocking/Bad Füssing/Bad Griesbach).
Bunt und fantasievoll: Als flügge gewordene Buxbaum-Zünslergeneration marschierte der Ruhstorfer Früh- und Spätlese-Weiberstammtisch am Samstag beim Ruhstorfer Faschingszug mit. −Foto: Jörg Schlegel Bald ist der Fasching vorbei, aber bevor es soweit ist, hat er beim Umzug in Ruhstorf gezeigt, zu welchem Schabernack er fähig ist. Zum 53. Mal fand er statt. Die Veranstalter meinen: Er gehört zu den größten und wärmsten Umzügen überhaupt – und zu den schönsten sowieso. Nahezu 5000 Faschingsnarren trieben jede Menge "Schabernack beim Gaudi-Schnickschnack" – so lautete schließlich auch das Faschingsmotto. App-Nutzer finden die Fotos hier Gut hundert Motivwagen, Fußgruppen, Musikkapellen und Faschingsvereine – rund zwei Dutzend Kinder- bis Prinzengarde-Korps waren nach Ruhstorf gekommen, um sich dem Zug anzuschließen. Als flügge gewordene Buxbaum-Zünslergeneration marschierte der Ruhstorfer Früh- und Spätlese-Weiberstammtisch mit. Zur temperamentvollen "Fiesta Mexikana" lud die Ruhstorfer Tanzsportgruppe "Schwarz-Gold" mit ihren silberblinkenden "Mariachi"-Hochzeitsmusikanten. ... − nöDen gesamten Artikel lesen Sie in der Montagsausgabe (24.02.) der Passauer Neuen Presse (Ausgabe Pocking/Bad Füssing/Bad Griesbach).
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Vier Sätze reichten. Knapp hatte die Stadtverwaltung vor zehn Tagen die Redaktions-Anfrage zu dem Corona-Bußgeld von über 1000 Euro beantwortet, das sie vom Wirt des Restaurants Lo’Canta am Markt fordert. Am Mittwoch, 15. April, ließ sie durch ihren Pressesprecher Alexander Nähle dann eine sehr ausführliche Stellungnahme verbreiten, in der sie dem Eindruck widerspreche, „die Stadt Schwerte habe ohne besondere Veranlassung ein Bußgeld von 1.000 Euro gegenüber einem Gastronomen verhängt“. Bürgermeister Axourgos hatte Außenbestuhlung verboten Bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos mit dem Coronvirus - so heißt es in der E-Mail - sei die Außengastronomie wegen der Nichteinhaltung der Abstandsregeln ein Problem gewesen. Bürgermeister Dimitrios Axourgos habe deshalb im 1. Nachtrag seiner Allgemeinverfügung vom 18. März entschieden, die Außenbestuhlung zu untersagen: „Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass die Außenbestuhlung inklusive Tische so gesichert ist, dass keiner der Gäste selbstständig Tische und Stühle aufstellen und nutzen kann. Ein reines Stapeln, ohne diese gegen eigenständige Entnahme (oder auch Diebstahl) zu sichern, reicht nicht aus. Zudem dürfen in keinem Fall vom Betreiber Stühle und Tische vor dem Restaurant aufgebaut werden, damit dort Gäste Getränke oder Speisen zu sich nehmen können.“ Stadt berichtet von vier Kontrollen bei dem Wirt Der betroffene Gastronom - so die Stadt - sei erstmalig am 19. März vom Ordnungsamt, und dann erneut am 20. März von Bürgermeister Dimitrios Axourgos und der Beigeordneten Bettina Brennenstuhl auf die Rechtslage hingewiesen worden, nachdem festgestellt worden sei, dass Bänke, Stühle und Tische am Eingang „nutzbar aufgestellt“ worden seien. Bei dieser zweiten Kontrolle sei auch schon auf das Bußgeld im Falle erneuter Zuwiderhandlung hingewiesen worden. Bei einer Kontrolle seien am 23. März aber weiterhin „vor dem Restaurant Tische und Stühle zur Nutzung“ aufgestellt gewesen. „Als bei der vierten Kontrolle am 1. April festgestellt wurde, dass keine Veränderung der Situation vor dem Restaurant eingetreten ist, vielmehr sogar Getränke verzehrt wurden“ - so erklärt die Stadt - sei ein Bußgeldbescheid über 1000 Euro wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung erlassen worden. Dessen Höhe sei vom Land NRW festgesetzt und könne nicht geändert werden. „Das in den Artikel der Ruhr Nachrichten auf den Fotos dargestellte rote Flatterband als Absperrung für die Tische, Stühle und Bänke war bis einschließlich zum 1. April 2020 nicht vorhanden“, betont die Stadt. Weitere Bußgeldverfahren gegen Gastronomen in Schwerte gibt es nach Angaben der Stadt nicht
Wenn Gastronomen Tische nach draußen stellen wollen, wenn Geschäftsinhaber ihre Ware vor dem Laden anbieten wollen, zum Beispiel auf Ständern oder Tischen, dann kostet das was. „Sondernutzungsgebühren für Außenflächen“, heißt das im Verwaltungsdeutsch. Gastronomen und Einzelhändler müssen sie zahlen. Nutzungsgebühren für Außenflächen bleiben erst einmal Doch jetzt ist Corona und fast alles dicht. Deshalb argumentiert CDU-Fraktionschef Marco Kordt: „Ein Aufenthalt in gastronomischen Betrieben ist praktisch unmöglich, das Einkaufsverhalten der Bürger beschränkt sich größtenteils auf den Besuch von Supermärkten. Dennoch bleibt es für Gastronomen und Einzelhändler bei den Sondernutzungsgebühren für ihre Außenflächen.“ Sein Antrag in Richtung Bürgermeister Dimitrios Axourgos: „die Sondernutzungsgebühren für Außenflächen, die Gastronomen und Einzelhändler zu entrichten haben, vorerst auszusetzen“. „Massive finanzielle Probleme“ gerade für kleinere Betriebe Gerade mittlere und kleine Betriebe hätten „momentan massive finanzielle Probleme und Existenzsorgen“. Wenn die Stadt Schwerte nun die üblichen Gebühren aussetzen würde, hätte das nicht nur eine finanzielle Folge, sondern auch eine symbolische: „In der vorläufigen Aussetzung der Gebühr sehen wir ein positives Signal und einen wichtigen Beitrag der Stadt, ihre Bürger, Gastronomen und Einzelhändler zu entlasten.“ Da derzeit wegen Corona auch keine politischen Ausschüsse tagen, liegt es nun an der Stadt Schwerte und, ob das Thema wichtig genug ist, um es direkt selbst zu entscheiden und nach der Lockerung der Maßnahmen nachträglich politisch absegnen zu lassen.
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Zwischen dem Europaparlament und der ungarischen Regierung ist ein Streit über eine Debatte zu den Corona-Notstandsgesetzen in Ungarn entbrannt. Parlamentspräsident David Sassoli hatte zu der Aussprache den ungarischen Premier Viktor Orban eingeladen, wie eine Sprecherin Sassolis am Mittwoch bestätigte. Orban habe jedoch abgelehnt und Justizministerin Judit Varga als Ersatz vorgeschlagen. Das akzeptierte das EU-Parlament nicht, da es die Regel sei, dass an den Debatten der jeweilige Staats- oder Regierungschef teilnehme, hieß es zur Erklärung. Orban sei gebeten worden, seinen Standpunkt vor dem Parlament darzulegen, auf der Grundlage der üblichen Praxis des Parlaments, sagte Roberto Cuillo, Sprecher Sassolis. „Seine Antwort ist klar. Für uns ist die Angelegenheit damit beendet.“ Die Aussprache zu den umstrittenen Notstandsgesetzen Ungarns stand zunächst für Mittwoch auf der Agenda, sie wurde nun auf Donnerstag verlegt. Orban hatte sich im Zuge der Maßnahmen der Coronavirus-Pandemie Ende März vom Parlament in Budapest mit umfassenden Sondervollmachten ausstatten lassen. Ungarns Justizministerin Varga erklärte auf Twitter, Ungarn habe „immer darum bitten“ müssen, seinen Standpunkt im Europaparlament vorzutragen. Das Parlament habe nie die Teilnahme Ungarns an einer Plenardebatte über Ungarn initiiert, so Varga. Zudem sei es das Vorrecht des Staats zu entscheiden, wer ihn repräsentieren solle. Über den Disput hatte zunächst das Magazin „Politico“ berichtet.
Mit Verweis auf die Coronavirus-Pandemie fordert Ungarns Regierungschef Viktor Orban die Bevollmächtigung, im Rahmen eines Notstands von womöglich unbegrenzter Dauer per Dekret zu regieren. Der von Orban dem Parlament vorgelegte Gesetzesentwurf wurde bereits am Freitagabend auf der Website der Volksvertretung veröffentlicht. Er sieht vor, dass die Regierung den am 11. März wegen der Pandemie verhängten Notstand ohne die Zustimmung des Parlaments unbegrenzt verlängern kann. Die Regierung soll damit das Recht erhalten, "die Anwendung bestimmter Gesetze per Dekret auszusetzen", feste Vorgaben nicht einzuhalten und "andere außergewöhnliche Maßnahmen einzuführen, um die Stabilität des Lebens, der Gesundheit, der persönlichen und materiellen Sicherheit der Bürger wie der Wirtschaft zu garantieren", wie es in dem Gesetzentwurf heißt. Orbans Kritiker befürchten, dass das Gesetz das Machtgefüge in Ungarn zu Gunsten der Regierung und zu Ungunsten des Parlaments verändern würde. Für Beunruhigung sorgt auch die Klausel in dem Entwurf, die die Möglichkeit einer "erzwungenen parlamentarischen Pause" vorsieht. Die Regierung veröffentlichte zu dem Gesetzesvorhaben keinerlei Erklärung. Der Entwurf könnte dem Parlament in Budapest kommende Woche vorgelegt werden. Für die Verabschiedung des Gesetzes ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig. Vorgesehen sind darin auch Änderungen am Strafrecht, so dass lange Haftstrafen bei Verstößen gegen die Corona-Quarantänemaßnahmen verhängt werden könnten. Auch die Einführung von Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren für die Verbreitung von "Falschnachrichten" über den neuartigen Coronavirus und über die zu seiner Eindämmung verhängten Maßnahmen sind vorgesehen. Ungarn hat bislang 103 Coronavirus-Infektionen sowie vier Todesfälle gemeldet. Das EU-Land hat wegen der Pandemie seine Landgrenzen ebenso geschlossen wie seine Schulen sowie andere öffentliche Einrichtungen.
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Lasbeck. Wegen der Bauarbeiten am Lasbecker Weg halten die Busse der MVG nicht mehr direkt im Ortsteil. Ein Problem für Schüler? „Wenn die Busse trotz der Behelfsbrücke noch nach Lasbeck fahren können, wieso fahren die Schulbusse dann vor der Brücke ab?“, lautet die Frage einer Leserin. Die Anwohnerin ist besorgt, stelle dieser zusätzliche Fußweg entlang der Brücke und der Baustelle doch ein zusätzliches Risiko für die Schülerinnen und Schüler dar. Bereits seit dem 7. April ist der Ortsteil Lasbeck nur noch über eine Behelfsbrücke erreichbar – und das bis Anfang 2022. Grund sind Bauarbeiten zur Erneuerung der Straßenüberführung im Bereich Lasbecker Weg und Stenglingser Weg, die bereits im vergangenen Sommer begonnen haben. Aufgrund der veränderten Verkehrsführung kommt es daher nicht nur zu Veränderungen für Auto- und Radfahrer, sondern auch für die Linien 5, 37 und 49 der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG). Die Haltestellen Druckstation, Stenglingsen, Stenglingser Weg und Werksbrücke der Linie 37 von Letmathe Richtung Lüdenscheid entfallen. Da die Linie 37 allerdings in der entgegengesetzten Fahrtrichtung an diesen vier Haltestellen stoppt, können Pendler, die nach Lasbeck und Stenglingsen fahren wollen, an einer Haltestelle in die entgegengesetzte Richtung umsteigen. Genauere Informationen sollen in den kommenden Tagen auf der Homepage der MVG zu finden sein. Hinweise für Schüler bald auf der Homepage der MVG Ebenso hält die Linie 5 in beiden Fahrtrichtungen nicht mehr an der Haltestelle in Lasbeck, der Bus wendet an der Haltestelle Werksbrücke. Ob die Schulkinder, die mit dieser Linie in die Schule nach Letmathe fahren, jetzt bis zu dieser Haltestelle vorlaufen müssen, kann Jochen Sulies, Pressesprecher der MVG, auf Anfrage nicht abschließend klären. „Entsprechende Hinweise werden aber in den nächsten Tagen auf der Homepage veröffentlicht“, erklärt Sulies.
Lasbeck. Bereits seit August 2019 läuft eine Baumaßnahme für eine neue Brücke in Lasbeck. Ab Dienstag wird der Verkehr über eine Behelfsbrücke geleitet. Mitte August letzten Jahres startete die gemeinsame Maßnahme „Erneuerung Straßenüberführung Lasbecker Weg“ der Stadt Iserlohn und der DB Netz AG, bei der die Brücke über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn im Ortsteil Lasbeck neu gebaut wird. Im kommenden Sommer sollen laut einer städtischen Pressemitteilung nun das alte Brückenbauwerk abgerissen und die Gründungsarbeiten für die neue Brücke realisiert werden. Für diese Arbeiten ist es geplant, die Bahnstrecke zwischen dem 28. Juni und 15. Juli voll zu sperren. Damit während der Arbeiten die Zufahrt in den Ortsteil Lasbeck weiterhin möglich ist, wurde südlich der bisherigen Brücke eine provisorische Behelfsbrücke am Lasbecker Weg errichtet, über die der Verkehr umgeleitet werden kann. Diese Brücke wird nun am Dienstag, 7. April, in Betrieb genommen. Ab dann und bis zur Fertigstellung des neuen Brückenbauwerks – etwa Anfang 2022 – gelten im Bereich Lasbecker Weg/Stenglingser Weg folgende Änderungen in der Verkehrsführung: Der Verkehr wird einspurig über die Behelfsbrücke geführt und durch eine Ampel geregelt. Für Rettungsfahrten der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes ist eine Notfallschaltung installiert, die alle Ampeln im Kreuzungsbereich nach Fernaktivierung für drei Minuten auf Rot schaltet. Zur Verdeutlichung für wartende Fahrzeuge wird die Rettungsfahrt mittels Blinklicht an jedem Ampelmast angezeigt. Im Kreuzungsbereich wird die Geschwindigkeit auf zehn Stundenkilometer begrenzt. Abgetrennter Bereich für Fußgänger, Radfahrer müssen absteigen Fußgänger können die Behelfsbrücke über einen abgetrennten Gehweg passieren. Insgesamt werden im Kreuzungsbereich drei Fußgängerüberwege mit Ampeln eingerichtet. Der Stenglingser Weg wird in Richtung Letmathe bis zu der neu errichteten Wendeanlage zur Einbahnstraße. Radfahrer, die in Richtung Süden unterwegs sind, müssen zwischen der Wendeanlage und dem Kreuzungsbereich Lasbecker Weg/Stenglingser Weg absteigen und schieben. Zur Sicherung der Fußgänger, die am Stenglingser Weg in Richtung Norden unterwegs sind, wird ein Gehweg auf der rechten Fahrbahnseite (Lenneufer) markiert und mit einer Straßenbeleuchtung ausgestattet. Vor der Wendeanlage wird ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) zum Parkplatz markiert. Vom Parkplatz werden Fußgänger weiter entlang des Gehwegs um die Wendeanlage sicher herum geführt. In der Wendeanlage ist der Verkehr vorfahrtsberechtigt gegenüber Fahrzeugen, die auf dem Stengling­ser Weg von Süden kommen. Im Wendebereich herrscht absolutes Halteverbot. Auch Busse der MVG sind von der veränderten Verkehrsführung betroffen Auf der Lasbecker Seite der Brücke wird die Vorfahrt an der Kreuzung Lasbecker Weg/Wulfeistraße geändert. Fahrzeuge, die von der Behelfsbrücke in Richtung Steinbruch fahren, haben Vorfahrt. Fahrzeuge aus der Wulfeistraße sind wartepflichtig. Betroffen von der geänderten Verkehrsregelung sind auch vier Haltestellen der Buslinien 5 und 37 der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG), da die Busse aus Richtung Letmathe den Stenglingser Weg nur noch bis zur Wendeanlage befahren können. Die MVG wird dazu auf ihrer Homepage (www.mvg-online.de) informieren und an den Haltestellen entsprechende Fahrgastinformationen anbringen. Eigenanteil der Stadt an der Baumaßnahme liegt bei etwa 560.000 Euro Die Ampelanlage, die den Verkehr im Bereich der Behelfsbrücke regelt, stellt die Firma GVT aus Hagen zur Verfügung. Der Auftragswert liegt bei rund 45.000 Euro. Die Gesamtkosten für das Projekt „Erneuerung Straßenüberführung Lasbecker Weg“ liegen bei rund 3,5 Millionen Euro. Abzüglich des Kostenanteils der Deutschen Bahn und der Förderung durch die Bezirksregierung Arnsberg beträgt der Eigenanteil der Stadt Iserlohn etwa 560.000 Euro. Ansprechpartner für die Baumaßnahme im Rathaus ist Steffen Mehrens beim Bereich Tiefbau, Abteilung Straßen und Brücken. Er ist unter 02371/217-2737 oder per E-Mail an steffen.mehrens@iserlohn.de zu erreichen.
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KASSEL (dpa-AFX) - "Hessische Niedersächsische Allgemeine" zu CDU-Klausur: "Die CDU hat das Schicksal der SPD vor Augen. Die vergrößert ihr Elend damit, nun wenigstens noch eine bessere Linke werden zu wollen. Auch um Vergleichbares zu vermeiden, muss die CDU versuchen, ihren Status als letzte Volkspartei zu behaupten. Miese Umfragewerte sollten nicht überbewertet werden. Aus guten Gründen zögert CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer Personaldebatten wie die Frage nach der Kanzlerkandidatur hinaus. Früh verblühte SPD-Hoffnungsträger lassen grüßen. Ob Rente, Bildung und Digitalisierung, Migration, innere und äußere Sicherheit: Die Sehnsucht im Land nach Orientierung ist groß. All das kann und muss eine Volkspartei bieten. Moderieren der Umstände, wie es Merkels Regierungsstil kennzeichnete, wird nicht reichen."/be/DP/he
HANNOVER (dpa-AFX) - 'Hannoversche Allgemeine Zeitung' zu CDU/Führungskrise Auf einem Sonderparteitag Ende April soll der neue Parteivorsitzende bestimmt werden. Es ist angesichts des ratlosen Zustands, in dem keiner keinem über den Weg zu trauen scheint, die richtige Entscheidung. Ob sie allerdings Partei und Regierung stabilisiert, ist noch lange nicht ausgemacht. Es war von Anfang an eine Illusion zu glauben, nach der Rücktrittsankündigung von Annegret Kramp-Karrenbauer weitermachen zu können wie bisher. Kramp-Karrenbauer ging ja nicht aus einer Position der Stärke heraus. Ihr Rücktritt war eine Kapitulation, das Eingeständnis mangelnder Unterstützung in der CDU./al/DP/zb
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Halle (Saale) - Das Team des Klinikums Bergmannstrost in Halle hat sich jüngst über ein ganz besonderes Dankeschön freuen dürfen. Denn es erhielt eine Nachricht aus Italien. Das Team des Klinikums Bergmannstrost in Halle hat sich jüngst über ein ganz besonderes Dankeschön freuen dürfen. Denn es erhielt eine Nachricht aus Italien. Sie kam von Claudio Berta, einem der vier italienischen Intensiv-Patienten, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten und Anfang April von Bergamo ins Klinikum nach Halle gebracht wurden. Auf einem Foto, welches das Bergmannstrost nun veröffentlicht hat, strahlt Claudio Berta, im Rollstuhl sitzend, in die Kamera und hebt den Daumen als Zeichen: Ihm geht es gut. In der anderen Hand hält er ein Bild, das seine Nichte Beatrice für ihn gemalt hat. Eine Blumenwiese, über der die Sonne strahlt, und ein Regenbogen sind darauf zu sehen. Außerdem steht dort „Torna Presto“, zu Deutsch: „Komm bald wieder.“ Beatrice ist die Tochter seines jüngeren Bruders. Italiener war insgesamt 53 Tage in Halle Claudio Berta konnte am 25. Mai das Klinikum Bergmannstrost wieder verlassen. Er war insgesamt 53 Tage in Halle. Da es noch kein wirksames Medikament gegen Covid-19 gibt, wurden die vier italienischen Patienten intensiv therapiert. Wie Susann Winter, eine Sprecherin des Krankenhauses, erklärt, hat ein Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten des Bergmannstrosts gemeinsam Tag und Nacht alles dafür getan, um diese Krankheit zu besiegen und den Kampf für alle vier Patienten auch gewonnen. „Claudio hat bei uns hart um sein Leben gekämpft“, sagt Susann Winter. Für ihn sei extra ein spezielles Beatmungsgerät aus Zwickau geholt worden, das dann den entscheidenden Durchbruch in der Therapie brachte. Bereits in Halle habe dann die Rehabilitation begonnen. Noch einige Zeit in Italien in der Reha Nun wird Claudio Berta noch einige Zeit in Italien in der Reha verbringen. Er muss sich von einer enormen Schwächung der Muskulatur erholen, vor allem der Atemmuskulatur. Zurück in seinem Heimatland erreichte den in Deutschland behandelten Patienten dann gleich noch eine tolle Nachricht. Er wird Opa. Vor seiner Erkrankung war Claudio Berta Schuldirektor in Bergamo. „Und dort“, verrät Susann Winter, „möchte er nach seiner Genesung auch gern wieder arbeiten.“ Die Geschichte seiner Genesung ist nicht zuletzt eine Geschichte grenzübergreifender Solidarität. Und das Claudio Berta dafür mehr als dankbar ist, zeigt seine Nachricht. (mz)
Halle – „Addio Halle, grazie mille!“ (dt.: Auf Wiedersehen Halle, vielen Dank): Zwei der vier italienischen Patienten konnten das Krankenhaus Bergmannstrost am Montag verlassen. Anna Esposito (58) wird ins Hospital Papa Giovanni 23 in Bergamo verlegt. Liangbin Xia (53), der in Bergamo eine Bar betreibt, erholt sich in der Reha-Klinik von Lumezzane (Region Lombardei). Beide waren schwer an Covid-19 erkrankt, mussten am 2. April von der Schweizer Rettungswacht zur Behandlung nach Halle geflogen werden. Lesen Sie auch Corona-Kranke eingeflogen Wie gefährdet sind die Patienten aus Italien? Deutsche Ärzte sind ihre letzte Hoffnung. Ein Flug wie ein Zeichen: In der Krise stehen wir zusammen! „Plötzlich in Deutschland aufzuwachen war komisch“, erzählt Anna Esposito, die in Bergamo in einer Schule arbeitet. „Aber Angst hatte ich nicht und schnell gemerkt, dass es sehr gut war. Danke für alles.“ Lianbin Xia hofft, dass er seine Bar im Juni wieder öffnen kann. „Natürlich ist das gesamte Team aus dem Bergmannstrost eingeladen.“ Behandelt wurden die Patienten aus Italien in einem isolierten Bereich der interdisziplinären Intensivstation von Prof. Dr. Hermann Wrigge (52). Auch Interessant Ein Gruppenfoto der Ärzte und Schwestern hatten beide Heimkehrer im Reisegepäck. Anna Esposito nimmt ein Foto der halleschen Ärzte und Schwestern mit nach Italien
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Die Polizei Wien sucht einen Mann, der bereits im letzten November versucht haben soll, einen Brand in der U-Bahnstation Neubaugasse ausgelöst zu haben. Ein derzeit unbekannter Täter zündete am 28. November 2019 einen mitgebrachten Rucksack im Wartebereich der Station U3 Neubaugasse in Wien an. Durch den Brand kam es zu starker Rauchentwicklung. Aufgrund des schnellen Einschreitens der Feuerwehr konnten größere Personen- oder Sachschäden unterbunden werden. Polizei Wien fahndet nach Brandstifter Der Täter war zwischen ca. 25-35 Jahre alt, trug einen schwarzen Oberlippenbart und war schlank. Er trug eine schwarze Jacke, einen weiß-braun-schwarz gestreiften Schal und eine schwarze Wollhaube. Die Wiener Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe. Hinweise (auch anonym) werden an das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Brand, unter der Telefonnummer 01-31310-33870 erbeten.
Die Polizei Wien sucht einen Mann, der eine Wohnung als Drogenbunker genutzt haben soll. Hinweise aus der Bevölkerung werden erbeten. Ein bislang unbekannter Mann steht im Verdacht, seit dem Jahr 2018 eine Wohnung in Wien angemietet zu haben, die ihm als Drogen-Bunkerwohnung gedient haben dürfte. Polizei Wien fahndet nach Mann Die Polizei Wien sucht nun mit einem Fahndungsfoto nach dem Unbekannten. Sachdienliche Hinweise (auch anonym) zu Identität und/oder Aufenthaltsort der gesuchten Person werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310 25944 erbeten.
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Weil Präsident Trump den Rückhalt der Erdöllobby behalten will, lässt er sich auf eine Kürzung der Fördermengen in den USA wahrscheinlich nicht ein. Das ist eine Einschätzung von Fachleuten, die den Markt kennen. Das Verhängnis, das Trump mit dieser Haltung von seinen Ölproduzenten abzuwenden versucht, wird gerade dadurch unvermeidlich. Um die Ölpreise zu stützen, müssen die OPEC-Mitglieder nach Einschätzung von Experten ihre Förderung um insgesamt 20 Millionen Barrel pro Tag verringern. Für Saudi-Arabien würde das eine Tagesdrosselung um 400.000 bis 500.000 Barrel bedeuten, sagte Marktanalyst Alexej Antonow vom Finanzmarktbroker ALOR der Zeitung „RBC“. Macht Russland bei der Förderkürzung mit, müsste es seine Fördermengen laut dem Experten um 200.000 bis 300.000 Barrel pro Tag reduzieren. Damit wäre der Ölpreis stabilisiert. Dabei sind sich die Experten weitgehend einig, dass die Vereinigten Staaten sich den Förderkürzungen wahrscheinlich nicht anschließen werden: Präsident Trump fürchte, den Rückhalt der Öl-Lobby zu verlieren. Aber gerade dadurch würden ganz andere Verluste auf die amerikanische Öl-Industrie zukommen: Der Preisverfall am Ölmarkt werde voraussichtlich einen „beträchtlichen Förderrückgang“ in den USA nach sich ziehen, schreibt Analyst Sergej Wakulenko vom russischen Ölförderer Gazprom Neft im Fachblatt „Energy Policy“. Es gehe um „eine bis zwei Millionen Barrel pro Tag nach neun bis zwölf Monaten“. Die Förderquote auf Schieferölfeldern geht laut dem Experten eh schon rapide zurück. Hinzu kommt aber noch der Umstand, dass die Erschließung neuer Quellen auf den Schieferölfeldern unrentabel wir: „Der natürliche Rückgang der Schieferölförderung wird durch die Fördermengen aus neuen Quellen nicht aufgefangen werden können.“ Die russische Führung nennt mehrere Ursachen für den Preissturz am Ölmarkt. Die COVID-19-bedingte Krise sei eine davon, sagte Präsident Putin am vergangenen Freitag. Dass Saudi-Arabien aus der Vereinbarung OPEC+ ausgestiegen ist, seine Förderung intensiviert und Preisrabatte angekündigt hat, seien die anderen Gründe für die historisch niedrigen Ölpreise. Dabei betonte der russische Präsident, die Ölförderer seines Landes seien bereit, Schritte zur Preisstabilisierung zu unternehmen, aber nur gemeinsam mit der OPEC+ und den Ölproduzenten aus den USA. Doch genau die werden die konzertierte Aktion wahrscheinlich verweigern, sagte Marktanalyst Dmitri Lukaschew im Sputnik-Gespräch: „Die Vereinigten Staaten werden keine Verpflichtungen auf sich nehmen. Sie werden statt einer Förderkürzung die Fördermengen beibehalten, gemäß ihrem wirtschaftlichen Interesse und der Nachfrage.“ OPEC prüft harten Eingriff am Ölmarkt Noch aber haben sich Saudi-Arabien und Russland nicht einigen können, wer die Anstrengungen zur Stabilisierung der Ölpreise in welchem Umfang auf sich nehmen muss. Für den morgigen Donnerstag (9. April) ist eine Sitzung der OPEC+-Teilnehmerländer anberaumt. Die OPEC hat dazu mehrere Varianten zur Kürzung der Ölfördermengen ausgearbeitet – darunter eine „radikale“, wie Experten sagen. Die Agentur „Bloomberg“ berichtet, man setze eine Förderkürzung von zehn Millionen Barrel pro Tag als Zielmarke. Wie diese zehn Millionen auf die Beteiligten zu verteilen sind, steht jedoch nicht fest. Immerhin sind sich Riad und Moskau darüber einig, dass auch Washington sich den Maßnahmen anschließen muss, doch die Position der US-Regierung bleibt weiter unklar. Die Sitzung der OPEC+ soll als Videokonferenz stattfinden. Anschließend befassen sich die Energieminister der G20 am Freitag (10. April) in einer Tagung mit der Lage auf dem globalen Energiemarkt.Iran und Moskau beraten sich Im Vorfeld der Sitzung der OPEC+ hat der iranische Ölminister Bijan Zangeneh mitgeteilt, er habe die Situation mit den Ölpreisen mit dem russischen Energieminister Alexander Nowak besprochen. Nicht nur mit ihm – auch mit den zuständigen Ministern von Algerien und Kuweit habe er telefoniert, teilte Zangeneh via Twitter mit. Man sei sich einig, dass auch andere erdölproduzierende Länder – Kanada und die USA – sich an „dieser Frage“ beteiligen sollten. Vor allem müsse man im Vorfeld der OPEC+-Gespräche vereinbaren, in welchem Umfang die beteiligten Länder ihre jeweilige Ölförderung zu kürzen haben. Laut Medienberichten schlägt Moskau vor, die durchschnittliche Fördermenge des ersten Quartals dieses Jahres als Berechnungsbasis zu nehmen. Riad hingegen will die derzeitige Fördermenge als Ausgangswert für die Berechnung der Förderkürzungen heranziehen. Schließlich hat Saudi-Arabien seine Ölproduktion seit Jahresbeginn von 9,8 Millionen auf 12,3 Millionen Barrel hochgefahren, während Russland bei 11,3 Millionen Barrel pro Tag geblieben ist. Sollten die Gespräche der OPEC+ am kommenden Donnerstag erfolgreich sein, stellt sich die Frage, wie sich dann der Ölpreis verhalten würde. Momentan gibt es auf dem Markt weit mehr verfügbares Erdöl, als es die Nachfrage erfordert. Investmentbanken schätzen den Ölüberschuss auf täglich 20 bis 30 Millionen Barrel. Deshalb: „Ein Förderrückgang um zehn Millionen Barrel pro Tag wird die Preise sicherlich nicht auf 50 Dollar treiben“, sagte Marktanalyst Dmitri Lukaschew im Sputnik-Gespräch. „Zumindest aber würde sich der Ölpreis bei 30 Dollar je Fass einpendeln. Vorausgesetzt, die beteiligten Länder einigen sich.“
Sicher, Russland ist als Volkswirtschaft resistenter geworden gegen Schocks und Stöße von außen. Doch die Holländische Krankheit hat das Land noch nicht auskuriert, sagt ein Experte im Sputnik-Gespräch – und fügt ein „Jedoch“ hinzu. Wenn der Ölsektor boomt und das produzierende Gewerbe dadurch bremst, ist eine Volkswirtschaft erkrankt – an der Holländischen Krankheit, im Englischen „Dutch Disease“ (DD). Dann bestimmt der Öl- und Gassektor das wirtschaftliche Leben, den staatlichen Haushalt, die nationale Währung. Eben daran krankt Russland noch immer, sagt der Analyst Ilgis Baimuratow vom Finanzdienstleister FinExpertiza im Sputnik-Gespräch. Um die Abhängigkeit der russischen Wirtschaft und Währung vom Ölpreis zu verringern, hat sich Russland eine bestimmte Haushaltsregel auferlegt, erklärt der Experte: „Bei hohen Öl- und Gaspreisen investiert das russische Finanzministerium die Überschüsse aus dem Rohstoffhandel in Währungsreserven, die anschließend im Nationalen Wohlstandsfonds angelegt werden. Das verhindert nebenher eine Überbewertung des Rubels. Sinken die Ölpreise, werden die Währungsreserven verkauft und der Rubel gestützt.“ An dieser Stelle stutzt man aber, denn eigentlich ist der Rubel vor unseren Augen gerade mit dem Ölpreis zusammen eingebrochen. „Genau. Aber der Kurssturz hätte schlimmer sein können, würde es die Haushaltsregel nicht geben“, erwidert Baimuratow. „Vergessen wir auch nicht, dass der Rubel deutlich moderater reagiert hat, als noch bei der Krise davor.“ Die russische Zentralbank hat am vergangenen Donnerstag Zusatzmaßnahmen zur Finanzstabilität angekündigt. Die Bank Rossii will bei einem Ölpreisrückgang auf unter 25 Dollar je Barrel die Devisen einlösen, die sie vom Finanzministerium aus dem Nationalen Wohlstandsfonds für den Verkauf der russischen Sberbank erhält. Die Devisenspritze erfolgt parallel zum Devisenverkauf, der in der Haushaltsregel vorgesehen ist. „Damit versucht der Finanzregulator die Lage zu stabilisieren, ohne den Haushalt zu belasten, was für Russlands internationale Ratings wichtig ist“, erklärt der Finanzmarktexperte Baimuratow. Man komme indes nicht umhin, auch dies zu sagen, so der Analyst: „Zwar hat Russland seine Wirtschaft bis zu einem bestimmten Grad immunisiert, aber die Holländische Krankheit hat das Land noch nicht auskuriert. Die Wirtschaft und die Währung sind weiterhin stark abhängig vom Ölpreis, wenn auch nicht mehr so stark wie vor fünf Jahren.“ Stellungskrieg am Ölmarkt Unterdessen droht der Preis-Battle am Ölmarkt zu einem andauernden Stellungskrieg zu werden. „Die Lage kann sich noch verschlechtern. Weitere Preissenkungen sind nicht ausgeschlossen“, sagt Marktanalyst Stanislaw Mitrachowitsch vom Fonds für die Nationale Energiesicherheit im Sputnik-Gespräch. Zu viele X-Faktoren spielten in die Situation hinein: „Wir wissen nicht, ob es eine neue OPEC+-Vereinbarung geben wird. Wir wissen nicht, wie es mit dem Coronavirus weitergehen wird. Deshalb schwankt der Ölpreis zwischen Anstieg und Einbruch.“ Vom Coronavirus befallen lahmt die Konjunktur weltweit – die Ölpreise fallen entsprechend. Dass die OPEC+ sich dazu noch auf weitere Förderkürzungen nicht einigen konnte, hat einen Preissturz im Ölsektor ausgelöst. Anfang 2017 hatten sich OPEC-Mitglieder und andere ölproduzierende Länder auf Kürzungen der Ölfördermengen geeignet. Dieser Deal wurde seitdem mehrfach zu unterschiedlichen Bedingungen verlängert. Für das Jahresanfangsquartal 2020 einigten sich Teilnehmer von OPEC+ auf eine Förderkürzung um weitere 1,7 Millionen Barrel pro Tag zum Förderumfang vom Oktober 2018. Saudi-Arabien bestand jedoch auf weiteren Kürzungen, während Russland das Förderniveau beizubehalten beabsichtigte. Eine Einigung haben die beiden Seiten nicht erzielen können, weshalb sie ab dem kommenden April nicht mehr an den OPEC+-Deal gebunden sind. Daraufhin hat Saudi-Arabien erklärt, seine Ölförderung steigern, die Ölpreise senken und den Abnehmern in Europa größere Liefermengen zu besseren Preiskonditionen anbieten zu wollen. Mit dieser Erklärung brachen die Preise am Ölmarkt abermals ein. Insgesamt hat der Ölhandel seit Jahresanfang die Hälfte seines Werts verloren. Teils erholten sich die Ölpreise leicht: Ein Barrel der Ölsorte Brent legte um 16, ein Barrel WTI-Öl um 30 Prozent zu – auf 29 bzw. 26 Dollar. Hinzu kommen - für Russland erschwerend – die USA: Washington droht Moskau mit weiteren Sanktionen, die für den russischen Wohlstandsfonds zu einem Keil werden können. Das „Wall Street Journal“ schreibt, die US-Regierung denke an neue Sanktionen gegen Russland, „um den Ölmarkt zu stabilisieren“. Die Vereinigten Staaten werden sich in den Markt „zur richtigen Zeit“ einmischen, hatte Präsident Trump vorher angekündigt. Jetzt droht die Ankündigung wahr zu werden. Es gehe Washington darum, den Druck auf Russland und seinen Wohlstandsfonds zu erhöhen, sagt der Politologe Alexander Assafow im Sputnik-Gespräch. „Russland hat sich eine robuste Stabilitätsreserve aufgebaut, um Krisen unerschüttert durchzustehen. Washington will dagegen keilen.“ So oder so: „Russland hat allen Anlass, seine Wirtschaft zu diversifizieren und den Nicht-Rohstoff-Sektor auszubauen“, erklärt Finanzexperte Baimuratow. „Da sind Anstrengungen nötig, die keine so schnelle Rendite abwerfen wie der Ölsektor. Aber nur diese bittere Pille kann Russland als Volkswirtschaft weiter stärken.“
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI empfiehlt in seinem aktuellen IT -Grundschutz-Kompendium zum ersten Mal nicht mehr, Passwörter regelmäßig zu ändern. Das IT -Grundschutz-Kompendium des BSI dient vielen Firmen als Richtlinie für die IT -Sicherheit. Häufiger Wechsel = Unsichere Passwörter Viele Arbeitnehmer kennen das: Rund alle zwei Monate kommt die Mail, mit der man aufgefordert wird, sein Passwort wieder zu ändern. Das BSI hat das lange Zeit in seinem IT -Grundschutz-Kompendium empfohlen. Nun fehlt dieser Ratschlag. Der Grund: Nach Angaben der Behörde haben Studien belegt, dass der regelmäßige Wechsel dazu führt, dass die Passwörter immer schwächer, also unsicherer werden. Je länger, desto sicherer das Passwort
Das BSI hat sein IT-Grundschutz-Kompendium aktualisiert. In der Version 2020 sind zwei Bausteine neu hinzugekommen: Das Modul "Software-Entwicklung" im Bereich "Konzeption und Vorgehensweisen" beschreibt, wie man bei der Entwicklung und Anpassung von Software Sicherheit von Anfang an mitdenkt. Das neue Modul "Raum sowie Schrank für technische Infrastruktur" im Bereich Infrastruktur gibt Hilfestellung dabei, einen Raum oder Schrank für IT-Infrastruktur baulich, mechanisch und elektronisch zu schützen. Die anderen 94 Bausteine wurden redaktionell und inhaltlich überarbeitet. Mit seinem IT-Grundschutz-Kompendium will das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bewährte und praxistauglichen Empfehlungen zur Absicherung von Netzen und Daten, dem Aufbau eines Managementsystems zur Informationssicherheit (ISMS) und dem Schutz von besonders sensiblen Daten geben. Die Themen sind in zehn Schichten von Sicherheitsmanagement über die Erkennung von Angriffen bis zur Absicherung von IT-Systemen unterteilt. Dabei werden neben technischen auch organisatorische und personelle Aspekte berücksichtigt. Anwender können flexibel einzelne Bausteine auswählen, um die Informationssicherheit gezielt in den für sie relevanten Bereichen zu verbessern. (odi)
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WIEN (dpa-AFX) - Österreich will offenbar ab dem 1. August wieder Zuschauer in begrenzter Anzahl in die Stadien lassen. Ab dem 1. August sollen bis zu 1250 Fans pro Spiel erlaubt sein. Ab dem 1. September soll dann die Maximalkapazität auf 5000 bis 10 000 Fans pro Spiel angehoben werden. Das sagte Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler der "Kleinen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). Aktuell finden die Spiele in Österreich wegen der Coronavirus-Pandemie ohne Zuschauer statt. Demnach soll es eine allgemeine Obergrenze für Veranstaltungen geben, dabei werde auch zwischen Freiluft- und Hallen-Events unterschieden. Auch die Infrastruktur der Stadien sei entscheidend für die zulässige Höchstgrenze. Die genauen Regeln sollen laut Kogler noch im Juni bekanntgegeben werden./tas/DP/mis
WIEN (dpa-AFX) - Österreichs Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hofft, dass die Welt vor allem mit Blick auf wirtschaftliche Themen aus der Coronavirus-Krise lernt. "Wenn die völlig durchgeknallte Turbo-Globalisierung jetzt nicht heftig durchgerüttelt wird, dann ist der Menschheit wirklich nicht mehr zu helfen", sagte Kogler der "Kronen Zeitung" (Sonntag). Dass sich ganze Kontinente von der Produktion medizinischer Güter befreit hätten, sei aus seiner Sicht "ein Irrsinn". "Da sollten mindestens ein, zwei Generationen gelernt haben, dass sich da was ändern muss." Er habe die Hoffnung, dass nach der Corona-Krise schnell in die modernsten Güter und Technologien investiert werde, "das hat Gott sei Dank sehr viel mit Umweltschutz zu tun". Zudem wünscht sich Kogler, dass der Respekt für die Arbeit etwa von Kassiererinnen sowie Alten- und Krankenpflegern auch nach der Krise erhalten bleibe./nif/DP/fba
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(rwa) Damit setzt die Landesregierung einen Auftrag des Parlaments um. National- und Ständeräte hatten in der ausserordentlichen Session im Mai darauf gedrängt, der Medienbranche Soforthilfe zu gewähren. Das Parlament hiess zwei Motionen gut. Am Mittwoch hat der Bundesrat nun zwei entsprechende Notverordnungen gutgeheissen. Er entlaste die Zeitungsverlage in einer schwierigen Situation und trage dazu bei, die Titelvielfalt der Presse zu erhalten, heisst es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom). Konkret sieht der Bundesrat eine finanzielle Hilfe in der Höhe von 57,5 Millionen Franken vor. Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt. Der Bund übernimmt zudem sechs Monate lang die Kosten der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die den elektronischen Medien in Rechnung gestellt werden. Dafür stehen maximal 10 Millionen Franken zur Verfügung. Unter die Arme greift der Bundesrat auch den Printmedien. So sieht er einen Ausbau der indirekten Presseförderung vor. Aktuell geförderte abonnierte Tages- und Wochenzeitungen der Regional- und Lokalpresse werden ein halbes Jahr kostenlos von der Post zugestellt. Kostenpunkt: 12,5 Millionen Franken. Wer Dividenden ausschüttet oder Gewinn macht zahlt zurück Weiter beteiligt sich der Bund vorübergehend auch an den Kosten der Tageszustellung von abonnierten Tages- und Wochenzeitungen, deren Gesamtauflage höher als 40'000 Exemplare beträgt. Bislang erhalten diese Titel keine Gelder. Neu sollen sie von 27 Rappen pro Exemplar profitieren. Der Bundesrat veranschlagt die Kosten dafür auf 5 Millionen Franken. Verlage, die von der indirekten Presseförderung profitieren, müssen sich schriftlich dazu verpflichten, für das Geschäftsjahr 2020 keine Dividenden auszuschütten. Andernfalls sind die bezogenen Beträge dem Bund zurückzuzahlen. Erzielen geförderte Radio- und Fernsehunternehmen Gewinn, muss dieser für die Rückzahlung des erhaltenen Betrages verwendet werden.
(rwa) Ende April hatte der Bundesrat ein Massnahmenpaket zugunsten der Medien beschlossen. Kernstück ist eine Ausweitung der indirekten Presseförderung auf alle abonnierten Tages- und Wochenzeitungen. Dazu soll der Bundesbeitrag von 30 auf 50 Millionen Franken erhöht werden. Weiter sieht der Bundesrat jährlich 30 Millionen Franken vor, um Online-Medien zu fördern. Bei der ständerätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) ist das Massnahmenpaket grundsätzlich unbestritten. Eine intakte Medienlandschaft sei aus demokratie- und staatspolitischer Sicht für die Schweiz unverzichtbar, argumentiert sie. Parlament hat Soforthilfe bereits bewilligt Allerdings beantragt sie ihrem Rat, die Zustellermässigung bei der indirekten Presseförderung an die Auflage der Zeitungen zu koppeln. Dabei soll der Grundsatz gelten: Je höher die Auflage einer Zeitung oder einer Zeitschrift ist, desto tiefer sollen die Ermässigungen sein. Abgelehnt hat die Kommission den Antrag, auch kostenlose Online-Medien zu fördern, wie die Parlamentsdienste am Montag mitteilten. Das Parlament drückt bei der Medienförderung aufs Tempo. Weil es National- und Ständerat zu lange dauert bis zum Massnahmenpaket, haben die Räte in der ausserordentlichen Session bereits Soforthilfe für die Schweizer Medien beschlossen. Zusätzliche Mittel soll die Nachrichtenagentur Keystone-SDA erhalten, damit ihr Basisdienst in drei Landessprachen unentgeltlich allen Medien zur Verfügung steht. Zeitungen sollen zudem von der Post kostenlos oder vergünstigt ausgeliefert werden können. Kostenpunkt: 35 Millionen Franken. Mit dem zweiten Vorstoss wird den regionalen Radio- und Fernsehveranstaltern mit 30 Millionen Franken unter die Arme gegriffen.
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United Internet mit gutem Kundenwachstum in 2019. Umsatz und operatives Ergebnis je Aktie steigen leicht.DGAP-Ad-hoc: United Internet AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Dividende United Internet mit gutem Kundenwachstum in 2019. Umsatz und operatives Ergebnis je Aktie steigen leicht.25.03.2020 / 19:05 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.- Kundenverträge: + 890.000 auf 24,74 Mio. Verträge- Umsatz: + 1,8 % auf 5,194 Mrd. EUR- EBITDA: + 5,4 % auf 1,266 Mrd. EUR nach IFRS 16 (Vorjahr: 1,201 Mrd. EUR nach IFRS 15); - 1,9 % vergleichbare IFRS-15-Entwicklung- Ergebnis pro Aktie (EPS): 2,13 EUR, operativ 1,99 EUR (Vorjahr: 0,94 EUR, operativ 1,96 EUR)- Dividendenvorschlag: 0,50 EUR je Aktie (Vorjahr: 0,05 EUR je Aktie)- Prognose 2020: Umsatz und EBITDA auf VorjahresniveauMontabaur, 25. März 2020. Auch im Geschäftsjahr 2019 hat United Internet in nachhaltiges Wachstum investiert. Insgesamt konnte die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge um 890.000 auf 24,74 Mio. Verträge gesteigert werden.Der Umsatz auf Konzernebene stieg im Geschäftsjahr 2019 von 5.102,9 Mio. EUR (vergleichbarer Vorjahreswert nach der Anpassung des Umsatzausweises bei einer Konzerntochter) um 1,8 % auf 5.194,1 Mio. EUR.Ursächlich für das auf den ersten Blick nur moderate Umsatzwachstum sind insbesondere unterjährig schwankende (margenschwache) Hardware-Umsätze (-41,9 Mio. EUR gegenüber Vorjahr) im Segment "Consumer Access". Hinzu kommt die bewusste Werbeflächen-Reduktion im Rahmen der Neupositionierung im Segment "Consumer Applications" (-8,4 Mio. EUR gegenüber Vorjahr).Das EBITDA im Konzern wurde durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 (+87,0 Mio. EUR) im Geschäftsjahr 2019 positiv beeinflusst. Gegenläufig wirkten sich insbesondere Regulierungseffekte und Mehrkosten für den Vorleistungsbezug (insgesamt -97,5 Mio. EUR) im Segment "Consumer Access" aus, nachdem der zeitlich befristete Anpassungsmechanismus eines Vorleistungsvertrags zum Jahresende 2018 ausgelaufen ist. Entgegen den ursprünglichen Erwartungen konnte die ausgelaufene Regelung im Berichtszeitraum nicht durch eine Preissenkung im Rahmen eines Gutachterverfahrens kompensiert werden.Neben diesen Mehrkosten wirkten sich plangemäß umgesetzte Zukunftsinvestitionen, wie die Neupositionierung im Segment "Consumer Applications" sowie erhöhte Marketing-Ausgaben insbesondere im Rahmen des Rebrandings im Segment "Business Applications", zunächst negativ aus. Das EBITDA stieg im Geschäftsjahr 2019 von 1.201,3 Mio. EUR um 5,4 % auf 1.265,7 Mio. EUR (gemäß IFRS 16). Die vergleichbare Entwicklung nach IFRS 15 betrug -1,9 %.Das von der IFRS-16-Bilanzierung nahezu unbeeinflusste operative EBIT im Konzern blieb infolge der vorgenannten Ergebnisbelastungen und One-Offs mit 791,7 Mio. EUR hinter dem Vorjahreswert (811,0 Mio. EUR) zurück. Nicht in das operative EBIT eingerechnet ist ein Sondereffekt aus Markenwert-Zuschreibungen auf die Marke "Strato" (EBIT-Effekt: +19,4 Mio. EUR).Das Ergebnis pro Aktie (EPS) stieg von 0,94 EUR auf 2,13 EUR bzw. von 1,46 EUR auf 2,61 EUR vor PPA-Abschreibungen. Ohne Berücksichtigung der PPA-Abschreibungen und ohne Wertminderungen auf die Tele Columbus Aktie (EPS-Effekt: -1,02 EUR) in 2018 sowie Wertaufholungen bei der Tele Columbus Aktie (EPS-Effekt: +0,09 EUR) in 2019 und Markenwert-Zuschreibungen bei Strato (EPS-Effekt: +0,05 EUR) verbesserte sich das operative Ergebnis pro Aktie von 1,96 EUR auf 1,99 EUR.Dividende und Hauptversammlung Für das Geschäftsjahr 2019 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der United Internet AG der Hauptversammlung 2020 eine Dividende in Höhe von 0,50 EUR je Aktie vor (Vorjahr: 0,05 EUR). Der konkrete Termin der ursprünglich für den 20. Mai 2020 geplanten Hauptversammlung ist vor dem Hintergrund der Corona-Krise derzeit noch offen. Ausgehend von rund 187,7 Mio. dividendenberechtigten Aktien (Stand: 31. Dezember 2019) ergäbe sich für das Geschäftsjahr 2019 eine Ausschüttungssumme von 93,9 Mio. EUR. Diese Ausschüttungsquote entspricht 23,7 % des bereinigten Konzernergebnisses 2019 nach Minderheitenanteilen (396,4 Mio. EUR) und läge damit - vor dem Hintergrund der anstehenden Investitionen in ein 5G-Mobilfunknetz bei 1&1 Drillisch - im unteren Bereich der Dividenden-Policy.Ausblick 2020 United Internet erwartet aktuell für das Geschäftsjahr 2020, dass sich Umsatz und EBITDA in etwa auf Vorjahresniveau bewegen.Hinweis Im Sinne einer klaren und transparenten Darstellung werden in den Jahres- und Zwischenabschlüssen der United Internet AG sowie in Ad-hoc-Mitteilung nach Art. 17 MAR - neben den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) geforderten Angaben - weitere finanzielle Kennzahlen wie z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, EBIT, EBIT-Marge oder Free Cashflow angegeben. Informationen zur Verwendung, Definition und Berechnung dieser Kennzahlen stehen im Geschäftsbericht 2018 der United Internet AG ab Seite 52 zur Verfügung.Ansprechpartner United Internet AG Mathias Brandes Phone +49 2602 96-1616 presse@united-internet.de25.03.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.deSprache: Deutsch Unternehmen: United Internet AG Elgendorfer Straße 57 56410 Montabaur Deutschland Telefon: +49 (0)2602 / 96 - 1100 Fax: +49 (0)2602 / 96 - 1013 E-Mail: info@united-internet.de Internet: www.united-internet.de ISIN: DE0005089031 WKN: 508903 Indizes: MDAX, TecDAX Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1007299Ende der Mitteilung DGAP News-Service1007299 25.03.2020 CET/CEST
United Internet zieht 11 Mio. eigene Aktien ein und setzt das Grundkapital um EUR 11 Mio. auf EUR 194 Mio. herabDGAP-Ad-hoc: United Internet AG / Schlagwort(e): Sonstiges United Internet zieht 11 Mio. eigene Aktien ein und setzt das Grundkapital um EUR 11 Mio. auf EUR 194 Mio. herab12.03.2020 / 20:21 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Montabaur, 12. März 2020. Der Vorstand der United Internet AG hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats und auf der Basis der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 18. Mai 2017 über den Erwerb und die Verwendung eigener Aktien beschlossen, 11.000.000 eigene Aktien einzuziehen und das Grundkapital der United Internet AG von EUR 205.000.000 um EUR 11.000.000 auf EUR 194.000.000 herabzusetzen. Die Anzahl der ausgegebenen Aktien reduziert sich entsprechend von 205.000.000 Aktien um 11.000.000 Aktien auf 194.000.000 Aktien. Der anteilige Betrag des Grundkapitals der ausgegebenen Aktien bleibt unverändert bei EUR 1 je Aktie.Der Einzug der eigenen Aktien dient der Erhöhung der prozentualen Beteiligung der United Internet-Aktionäre. Nach Durchführung der Kapitalherabsetzung wird das Grundkapital der Gesellschaft wieder auf dem Niveau vor der Kapitalerhöhung im Zuge der Versatel-Übernahme im Jahr 2014 liegen.Die United Internet AG wird nach der Einziehung dieser 11.000.000 Aktien noch 6.338.513 eigene Aktien halten.Ansprechpartner United Internet AG Mathias Brandes Phone +49 2602 96-1616 presse@united-internet.de12.03.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.deSprache: Deutsch Unternehmen: United Internet AG Elgendorfer Straße 57 56410 Montabaur Deutschland Telefon: +49 (0)2602 / 96 - 1100 Fax: +49 (0)2602 / 96 - 1013 E-Mail: info@united-internet.de Internet: www.united-internet.de ISIN: DE0005089031 WKN: 508903 Indizes: MDAX, TecDAX Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 996469Ende der Mitteilung DGAP News-Service996469 12.03.2020 CET/CEST
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Autokinos eröffnen in Hohenfelden und auf Messegelände Erfurt Thüringen steht vor einem großen Autokino-Sommer. In der vergangenen Woche wurde die Corona-Verordnung des Landes so geändert, dass Autokinos öffnen dürfen. "Eine Möglichkeit für soziale Aktivität unter Einhaltung der Abstandsregeln ist der Besuch eines Autokinos. Deshalb haben wir entschieden, die Öffnung dieser Angebote zu ermöglichen", hatte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) dazu erklärt. Ab Mittwoch öffnet Hohenfelden seine Pforten, einen Tag später folgt Erfurt. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog. Nbo l÷oof jn Bvup hvu Ejtubo{ ibmufo- tfj voufs efn fjhfofo Ebdi voe hbo{ jo Gbnjmjf- ufjmuf efs Wfsbotubmufs bn Ejfotubh nju/ Bvg efo Hfmåoefo jo Fsgvsu voe jo Ipifogfmefo tpmmfo Cftvdifs wpo jisfo Bvupt bvt Gjmnf bvg fjofs Mfjoxboe tfifo voe efo Upo ýcfs ebt Bvupsbejp i÷sfo l÷oofo/ Ujdlfut nýttufo jn Wpsgfme jn Joufsofu hflbvgu xfsefo/ Cfsfjut {v Ptufso ibuuf ft fjofo =b isfgµ#iuuqt;00xxx/um{/ef0sfhjpofo0fsgvsu0ivqfo.lpo{fsu.bmt.ebolftdipfo.je3399::448/iunm#?Bvuphpuuftejfotu bvg efs Nfttf jo efs Mboeftibvqutubeu=0b? hfhfcfo/ =².. betBmmpxfe; usvf ..? =ejw dmbttµ#gmfy.cpy jomjof.cmpdl..xjef#? =ejw dmbttµ#dbspvtfm.bkby..jomjof.ifbefs cmpdl.ifbefs cmpdl.ifbefs..gpou.mbshf#? =ejw dmbttµ#dbspvtfm.bkby..jomjof.ifbefs.joofs#? =tqbo dmbttµ#cmpdl.ifbefs``jdpo#?Hpuuftejfotu jn Bvup bn Ptufstpooubh=0tqbo? =0ejw? =0ejw? =ejw dmbttµ#ifsp.dbspvtfm dbspvtfm.bkby dpmmbqtbcmf``dpoufou txjqfs.dpoubjofs # jeµ#dbspvtfm.gxje3# ebub.pqujpotµ(| #wjfx#; #eftlupq#- #bkby#; usvf- #dvcf#; gbmtf- #tqbdfCfuxffo#; 27- #bvupqmbz#; gbmtf- #bvupqmbzEvsbujpo#; 4111- #tubsu#; 2- #qbhjobujpoUzqf#; #cvmmfut#- #tmjeftQfsWjfx#; 2- #tmjeftQfsDpmvno#; 2- #ejsfdujpo#; #ipsj{poubm#- #npvtfxiffmDpouspm#; gbmtf- #mppq#; usvf- #dpvouQsfgjy#; #Cjme#- #dpvouTqmjuufs#; #wpo#- #qbhjobujpoPoJnbhfCpuupn#; gbmtf- #bvupIfjhiu#; usvf- #egqBeIboemjohFobcmfe#; usvf- #egqHbmmfszBet#; 5- #egqHmpcbmBeSfgsfti#; 5- #pvucsbjoSfdpnnfoebujpotPofoeFobcmfe#; usvf ~(? =tdsjqu? wbs hquBeTmputgxje3 µ \^´ =0tdsjqu? =ejw jeµ#hBet.2718# tuzmfµ#ejtqmbz; opof´ kvtujgz.dpoufou; dfoufs#? =ejw dmbttµ#be be..tuspfs be..nbslfs#? =ejw dmbttµ#be..nbslfs.joofs#? =ejw jeµ#ns`hbmmfsz`jo`dbspvtfm.gxje3.2718#?=0ejw? =tdsjqu? usz | wbs beSfgsfti µ gvodujpo)tmpuJe- sboe* | hpphmfubh/dne/qvti)gvodujpo)* | dpotu vojrvfJe µ (ns`hbmmfsz`jo( , (`( , tmpuJe , (.( , sboe´ wbs egqVsm µ \4:327188- #tub`uivfsjohfo`nbslf#- #foufsubjonfou#- #ns`hbmmfsz`jo#^ /kpjo)#0#* /sfqmbdf)0]0,0h- #0#* /sfqmbdf)0]0%0- ##*´ usz | wbs hquBeTmput µ hpphmfubh /efgjofTmpu)#0# , egqVsm- \411- 361^- vojrvfJe* /beeTfswjdf)hpphmfubh/qvcbet)**/tfuUbshfujoh)#qpt#- #ns`hbmmfsz`jo#*´ hpphmfubh/fobcmfTfswjdft)*´ hpphmfubh/ejtqmbz)vojrvfJe*´ jg )hpphmfubh/qvcbet)*/jtJojujbmMpbeEjtbcmfe)* µµµ usvf* | hpphmfubh/qvcbet)*/sfgsfti)*´ ~ ~ dbudi )f* | dpotpmf/mph)(GEQ FSSPS . 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Erfurt. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus hat sich in Erfurt auf 92 erhöht. Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite 92 Corona-Fälle in Erfurt nachgewiesen In Erfurt sind mittlerweile 92 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand Freitag, 12.30 Uhr). Wie die Stadtverwaltung mitteilte, hat sich hat sich Zahl seit Donnerstag um drei erhöht. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog Jo bmmfo esfj Gåmmfo iåuufo ejf Njubscfjufs eft Hftvoeifjutbnuft ejf Jogflujpotlfuuf obdiwpmm{jfifo l÷oofo/ Cfj {xfj Qfstpofo hfif ejf Botufdlvoh {vsýdl bvg fjofo Sýdllfisfs bvt Ujspm/ Ejf esjuuf Qfstpo ibuuf Lpoublu {v fjofs qptjujw hfuftufufo jn Lsfjt T÷nnfseb/ Bluvfmm xfsefo jo Fsgvsu gýog Cfuspggfof tubujpoås cfiboefmu/ Ejf [bim efs Hfoftfofo tujfh joeft bvg 5: Qfstpofo- ebt tjoe xjfefsvn 21 nfis bmt bn Epoofstubh/ Ft cfgjoefo tjdi 97: Qfstpofo jo Rvbsbouåof/ 37: tjoe Fslsboluf voe Lpoubluqfstpofo- 711 tjoe Sfjtfsýdllfisfs/ =b isfgµ#iuuqt;00xxx/uivfsjohfs.bmmhfnfjof/ef0tfswjdf0mjwf.cmph.dpspobwjsvt.sbnfmpx.gvfs.pfggovoh.hspttfs.mbfefo.ujfgfotff.tufmmu.qmbo.gvfs.upvsjtnvt.voe.hbtuspopnjf.wps.je339914692/iunm# ujumfµ#Mjwf.Cmph Dpspobwjsvt; Lobqq fjo Esjuufm efs Cftdiågujhufo jo Lvs{bscfju . Sbnfmpx gýs ×ggovoh hspàfs Måefo# ebub.usbdljohµ#bsujdmfcpez . efgbvmu } 2#?Mjwf.Cmph Dpspobwjsvt; Bscfjutbhfouvs xbsou wps hfgåmtdiufo F.Nbjmt . Tdivmfo tubsufo Wpmmcfusjfc gsýiftufot Foef Bqsjm=0b? =btjef dmbttµ#jomjof.cmpdl..xjef# ebub.xjehfuµ#YIUNM — jomjof \NVMUJ^#? =jgsbnf ujumfµ#Cftu'bvnm´ujhuf Dpspob.Jogflujpofo jo Ui'vvnm´sjohfo# bsjb.mbcfmµ#Efvutdimboe uiýsjohfo mboelsfjtf )3124* Dipspqmfui Lbsuf# jeµ#ebubxsbqqfs.dibsu.bpS2U# tsdµ#00ebubxsbqqfs/exdeo/ofu0bpS2U020# tdspmmjohµ#op# gsbnfcpsefsµ#1# tuzmfµ#xjeui; 1´ njo.xjeui; 211± ²jnqpsubou´ cpsefs; opof´# ifjhiuµ#511#?=0jgsbnf?=tdsjqu uzqfµ#ufyu0kbwbtdsjqu#?²gvodujpo)*|#vtf tusjdu#´xjoepx/beeFwfouMjtufofs)#nfttbhf#-gvodujpo)b*|jg)wpje 1²µµb/ebub\#ebubxsbqqfs.ifjhiu#^*gps)wbs f jo b/ebub\#ebubxsbqqfs.ifjhiu#^*|wbs uµepdvnfou/hfuFmfnfouCzJe)#ebubxsbqqfs.dibsu.#,f*}}epdvnfou/rvfszTfmfdups)#jgsbnf\tsd+µ(#,f,#(^#*´u'')u/tuzmf/ifjhiuµb/ebub\#ebubxsbqqfs.ifjhiu#^\f^,#qy#*~~*~)*´ =0tdsjqu?=0btjef?
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Köln macht sich weiter Hoffnungen : Endspurt im Rennen um die Internationale Automobilausstellung Nicht nur die Auto-Branche selbst ist im Umbruch - auch ihre größte Messe, die Internationale Automobilausstellung (IAA) sucht einen Neuanfang: Köln hofft weiterhin darauf, die Messe von Frankfurt nach NRW zu holen. Foto: dpa/Oliver Berg Köln Die Leitmesse der Auto-Industrie am Rhein? Bislang eine ungewöhnliche Vorstellung. Wenn es nach der Kölner Messe geht, soll jedoch genau das bald Wirklichkeit werden. Teilen Teilen Weiterleiten Weiterleiten Tweeten Tweeten Weiterleiten Weiterleiten Drucken Nicht nur die Auto-Branche selbst ist im Umbruch - auch ihre größte Messe, die Internationale Automobilausstellung (IAA), sucht einen Neuanfang: Köln hofft weiterhin darauf, die Messe von Frankfurt nach NRW zu holen. „Die neue IAA muss die Gamescom der Mobilität werden“, sagt Messe-Geschäftsführer Gerald Böse mit Blick auf die jährlich in der Domstadt stattfindende Online-Spiele-Messe. Man wolle Autofans „mit einem emotionalen Event“ ansprechen und dabei alle Facetten der Mobilität einbeziehen - sowohl die ökonomischen als auch die ökologischen. Nach dem Misserfolg bei Publikum und Veranstaltern im vergangenen Jahr in Frankfurt soll sich die Leitmesse der Industrie in eine Mobilitätsplattform wandeln - möglicherweise auch an einem neuen Ort. An der Ausschreibung beteiligen sich neben Frankfurt und Köln noch Berlin, München, Hamburg, Stuttgart und Hannover. Sie sollen in der kommenden Woche ihre Konzepte beim Verband der Automobilindustrie (VDA) vorstellen, der die Messe ausrichtet. Noch im Januar will der Verband eine Liste mit drei Bewerbern erstellen, die infrage kommen, und noch innerhalb des ersten Quartals den Zuschlag für die IAA im Herbst 2021 geben. „Es sind alles spannende Standorte“, sagte ein Verbandssprecher. „Es wird ein knappes Rennen.“ Der Verband verlangt umfassende Organisationskonzepte und Investitionen. Neben der klassischen Messe mit Autoschau und Kongressangeboten stellt sich die Industrie eine großzügige Freifläche mit Teststrecken und Parcours vor. Die Anforderungen „in Sachen Stadtplanung und Infrastrukturmaßnahmen bestärken uns mehr denn je in unserer Überzeugung, dass Köln der beste Ort ist, eine neue Veranstaltung für eine unserer Schlüsselindustrien auszurichten“, meint der Kölner Messechef Böse. Als wichtige Standorte der Auto-Industrie dürften jedoch München oder auch Stuttgart harte Konkurrenz darstellen. (dpa)
NRW : Automesse IAA kommt nicht nach Köln Kombo - Logo der IAA (oben l-r), und Stadtansichten der Städte: Berlin, München, Hamburg, Hannover (unten l-r), Köln, Stuttgart und Frankfurt am Main, die mögliche künftige Veranstaltungsorte für die Internationale Automobilausstellung IAA sind. Foto: dpa/Archiv. Köln Im Rennen um den Standort für die Automesse IAA ist die Stadt Köln leer ausgegangen. Stattdessen könnte Berlin, Hamburg oder München den Zuschlag erhalten. Der Vorstand des Verbands der Automobilindustrie (VDA) entschied am Mittwoch, mit diesen drei Bewerbern konkrete Verhandlungen aufzunehmen. Teilen Teilen Weiterleiten Weiterleiten Tweeten Tweeten Weiterleiten Weiterleiten Drucken Die Entscheidung für eine der Städte soll in den nächsten Wochen fallen. Aus dem Rennen sind zudem der bisherige Gastgeber Frankfurt sowie Stuttgart und Hannover, die sich ebenfalls beworben hatten. „Es ist bedauerlich, dass wir den VDA mit unseren Plänen für eine Mobilitätsmesse der Zukunft nicht überzeugen konnten“, erklärte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos). Der Verband will die Messe von der Autoschau zu einem Impulsgeber für neue Mobilitätskonzepte umwandeln. Jahrzehntelang startete die Internationale Automobilausstellung (IAA) alle zwei Jahre in Frankfurt. Die letzte Ausgabe im vergangenen Jahr gilt als Misserfolg bei Publikum und Veranstaltern. Die sieben Bewerber hatten ihre Konzepte in der vergangenen Woche in Berlin präsentiert. Der VDA sprach von einem engen Rennen. (dpa)
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Baku, 17. Mai, AZERTAC Der Sonntag zeigt einen Rückgang bei Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der brüderlichen Türkei: Waren es gestern 1610 neue Fälle, kamen am Sonntag "nur" 1368 neue Fälle hinzu. Damit steigt die Zahl der Infizierten insgesamt auf 149.435 - 4140 starben insgesamt an der Krankheit. Am Sonntag verstarben 44 Patienten an Covid-19. Erstmals seit längerem gibt es einen Anstieg bei den Intensivpatienten zu beobachten. Diese stiegen von Samstag auf Sonntag von 906 auf 914. 468 Menschen müssen immer noch künstlich beatmet werden. Bis zum heutigen Tag konnten sich 109.962 Menschen von Covid-19 erholen, 1825 davon am heutigen Sonntag. Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca forderte die Menschen dazu auf, sich weiterhin möglichst viel zuhause aufzuhalten. Vor allem in den nächsten beiden Tagen, in denen in 15 Provinzen weiterhin Ausgangsverbote herrschen.
Ankara, 18. April, AZERTAC Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca hat am frühen Freitagabend nach einer Videokonferenz des Wissenschaftsrats zur Bekämpfung des Coronavirus eine Erklärung abgegeben und die neuesten Fallzahlen in der Türkei vermeldet. Bis zum heutigen Tag haben sich 78.546 Menschen in der Türkei mit dem Coronavirus angesteckt, 1769 sind an der Krankheit verstorben. In den letzten 24 Stunden seien 40.270 Tests durchgeführt worden, von denen 4353 ein positives Ergebnis gezeigt hätten. 126 Patienten starben am Freitag, 1542 konnten als geheilt entlassen werden. Die Sterblichkeitsrate in der Türkei liegt damit auf einem Tageslevel von 2,9 Prozent. Sowohl die Zahl der Intensivpatienten als auch der Menschen, die intubiert werden mussten, sind von Donnerstag auf Freitag gefallen. Während es gestern 1854 Intensivpatienten und 1040 Intubierte gab, sanken die Zahlen auf 1845 bzw. 1014.
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Liebe Leser, Sie alle werden mit größter Bestürzung mitbekommen haben, welch monströse Bluttat ein Wahnsinniger am vorgestrigen Abend in Hanau unter Menschen mit Migrationshintergrund anrichtete. Wie bereits am gestrigen Tage möchte ich an dieser Stelle allen Angehörigen und Freunden von Ermordeten und Verletzten mein tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken, verbunden mit dem Wunsch, dass alle Überlebenden dieser Wahnsinnstat wieder genesen mögen. Bereits die Kenntnis eines Videos des Täters Tobias R., das im Internet kursiert, dem ich hier aber keine Plattform bieten möchte, reicht aus, um zu wissen: Dieser Mann war kein tumber, aber in seinem Weltbild „rational“ handelnder Rechtsextremist, sondern er war psychisch schwer krank und hätte unter keinen Umständen in diesem Zustand frei herumlaufen dürfen. Er hätte in die Psychiatrie gehört. Wie verrückt dieser Mann wirklich war, zeigt das von ihm hinterlassene „Manifest“ – es ist für jeden hier einsehbar: https://web.archive.org/…/fi…/Custom/Skript__mit_Bilder_.pdf Wer sich durch diese absurden 24 Seiten nicht vollständig hindurchquälen möchte, mag mit den gleich folgenden Auszügen vorliebnehmen; nur eines vorweg: Es geht auf diesen 24 Seiten durchgängig darum, dass der nun zum mehrfachen Mörder gewordene Kranke seit seinen Kindheitstagen an der Wahnvorstellung leidet, eine Geheimorganisation – die noch geheimer sei als die bekannten Geheimdienste und deswegen auch keinen Namen habe – überwache ihn bei allem, was er tue und überall, wo er sei. Diese Geheimorganisation könne sich sogar in seine Gedanken „einklinken“, wie er es formuliert. Dadurch konnten auch viele seiner „Ideen“ in der Weltgeschichte mittlerweile verwirklicht werden – man habe sie ihm über die Jahre hinweg einfach gestohlen. Nun also zum angekündigten Auszug aus dem „Manifest“ des Täters: —– „Parallel zu diesen ersten Eindrücken [Anm.: Nach „5, 8 oder 12 LebensTAGEN“, wie R. sich zu erinnern glaubt] vernahm ich eine Stimme in meinem Geist, der nun zum ersten Mal einsetzte, die allerdings nicht freundlich war und lautete: „Oh, das ist ja blöd, ich bin in die Falle gegangen“.“ „Ich begann mit dieser Situation umzugehen und nach einigen Wochen fing ich an direkt in meiner Studentenwohnung mit den unsichtbaren Menschen zu sprechen. Ich wollte nicht direkt bei der Polizei eine Anzeige stellen, sondern erst einmal abwarten.“ „Wenn ich mal kurz vergesse, dass ich bis zum heutigen Tag niemals eine Privat- oder Intimsphäre hatte, gibt es etliche Ereignisse, die Weltgeschichte geschrieben haben, die auf meinen Willen zurückzuführen sind und ich könnte mich deshalb gut fühlen. Es wurden zwei verbrecherische Regime beseitigt, die USA justiert ihre Großstrategie nach meinen Vorstellungen aus und Hollywoodfilme wurden nach meiner Inspiration verfilmt.“ „Das alles kann kein Zufall sein: – Der Irak und Afghanistan Krieg (vor allem in der Art und Weise wie sie geführt wurden) – Die Personalien beim DFB, die Trainerstationen von Jürgen Klopp – Der Lehrstuhl „Internationales Management“ an der Universität Bayreuth – Die aufgezählten Hollywood-Filme – Das nun ein Milliardär in den USA meine Politikempfehlung umsetzt“ „Als ich nur wenige Jahre alt war, schwor ich mir, wenn ich damit richtig liege, dass ich überwacht werde, dann gibt es Krieg!“ Diesen „Krieg“ hat er in seinem Wahn nun selbst geführt, und zwar in einer Shisha-Bar und in einem Kiosk in Hanau. Es ist ein wahnhafter Krieg gegen alles Fremde, wie auch aus seinem Manifest hervorgeht. Seine zutiefst kranken Vernichtungsphantasien richteten sich gegen Milliarden Menschen anderer Abstammung und Kultur, wie der folgende weitere Auszug belegt: „Daher sagte ich, dass folgende Völker komplett vernichtet werden müssen: Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Israel, Syrien, Jordanien, Libanon, die komplette saudische Halbinsel, die Türkei, Irak, Iran, Kasachstan, Turkmekistan, Usbekistan, Indien, Pakistan, Afghanistan, Bangladesh, Vietnam, Laos, Kambodscha bis hin zu den Philippinen. Und dies wäre erst die Grob-Säuberung.“ —– Damit kann sich nun jeder selbst ein Bild davon machen, in welchem Geisteszustand dieser Mann gelebt hat. Ich selbst wurde am gestrigen Tag in zahlreichen Medien, unter anderem der ehemals konservativen FAZ, scharf dafür kritisiert, dass ich darauf hingewiesen habe, dass es sich bei diesem Täter zuvorderst um einen Irren handelt und nicht um einen Rechtsextremisten. Will nun in Anbetracht der vorliegenden Dokumente und Textpassagen irgendjemand ernsthaft bestreiten, dass es sich um einen Irren handelt? Natürlich um einen Irren, der seinen Wahn in Hass gegen alles Fremde bündelte – das ist doch vollkommen offensichtlich. Da dies auch ein Zeichen von Rechtsextremisten und Rassisten ist, ist das wahnhafte Denken des Mörders natürlich mit Recht als rassistisch und rechtsextremistisch zu bezeichnen. Dieser Mann war aber nicht politisch aktiv. Er betätigte sich nicht in extremistischen Organisationen. Dieser Mann war ein Opfer seiner nicht behandelten psychischen Erkrankung – und diese Unterlassung kostete nun neun unschuldige Menschen sowie auch seine eigene Mutter das Leben. Erstaunlich an der gestrigen Berichterstattung ist, dass eine wichtige Tatsache nach meinem Kenntnisstand in den großen Medien bestenfalls oberflächlich erwähnt wurde, nämlich seine mehrfachen Versuche, bei den Behörden Anzeige zu erstatten wegen seiner vermeintlichen Überwachung durch jene imaginäre „Geheimorganisation“. Wie der Täter selbst berichtet, hat er im Jahr 2002, im Jahr 2004 und schließlich erst vor kurzem, nämlich im Jahr 2019, die Behörden – Polizei, Staatsanwaltschaft Hanau und zuletzt den Generalbundesanwalt (!) – mit seinem Wahn konfrontiert und beschäftigt. Wie diesem Artikel der „Welt“ zu entnehmen ist, war jedenfalls die Anzeige beim Generalbundesanwalt keine Kleinigkeit, sondern ein 19-seitiges Schreiben. https://www.welt.de/…/Hanau-Attentaeter-kontaktierte-Behoer… Ob diese Anzeige dort eingegangen ist, wird bislang noch geprüft – sollte das aber der Fall sein, haben wir es hier mit einem Staatsversagen erheblichen Ausmaßes zu tun. Der Grund ist ganz einfach: Jeder Laie erkennt bereits bei der Lektüre der Worte dieses Mannes, dass hier eine schwere Persönlichkeitsstörung vorliegen muss. Diese Vermutung wird durch die Psychiaterin Dr. med. Nahlah Saimeh bestätigt: „Es spricht daher vieles für die Diagnose einer paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie.“ https://www.faz.net/…/psychiaterin-es-spricht-vieles-fuer-e… Wenn also bereits ein Laie erkennt, dass hier etwas in bedrohlicher Weise nicht stimmt, dann müssen geschulte Spezialisten beim Generalbundesanwalt doch reagieren und Informationen zu diesem Mann zusammentragen. Dabei hätte auffallen müssen, dass ein Mann in dieser geistigen Verfassung seit Jahren einen Waffenschein und scharfe Waffen hat. Die Frage muss zwingend geklärt werden: Wie konnte das geschehen? Und warum wird stattdessen seit gestern ein ganz anderes, in unserem Land längst wohlbekanntes Narrativ zu installieren versucht, nämlich dass unsere Bürgerpartei eine Mitverantwortung an dieser Tat trage? Das ist so plump, das ist so schäbig, das ist eine so ekelhafte Instrumentalisierung der Opfer für die eigenen politischen Zwecke, sprich: um den unliebsamen Konkurrenten noch stärker zu stigmatisieren, als man dies ohnehin schon in den letzten Wochen und Monaten getan hat. Es ist einfach widerlich. Und wie widerlich sich Einzelne äußerten, sei auch hier dokumentiert: https://www.merkur.de/…/hanau-hessen-schuesse-shisha-bars-a… Annegret Kramp-Karrenbauer spricht von „Rechtsextremen, ja, ich sage auch ganz bewusst Nazis“ in unseren Reihen, und verteidigt die Ausgrenzung unserer Bürgerpartei: „Wie wichtig es ist, diese Brandmauer zu halten, das sieht man an einem Tag wie heute.“ „Das Milieu von Taten wie in Hanau wird ideologisch genährt von Faschisten wie Höcke“, twitterte SPD-Staatsminister Michael Roth. Aber damit des Skandals noch nicht genug, denn er legte noch einen drauf: „Die AfD ist der politische Arm des Rechtsterrorismus!“ Es ist einfach unfassbar. Unsere strikt rechtsstaatstreue Bürgerpartei als politischer Arm des Rechtsterrorismus. Man fragt sich wirklich, ob diese Menschen noch in den Spiegel schauen können. Rechtsterrorismus und AfD, das ist offenbar das aktuelle Framing, welches in die Köpfe gebracht werden soll, denn auch der Grünen-Abgeordnete Dieter Janecek twitterte: „Stichwortgeber für diesen Rechtsterrorismus ist unter anderem Björn Höcke, laut #Gauland die Mitte der AfD.“ Und selbstverständlich darf auch ein GEZ-Günstling nicht weit sein, wenn es darum geht, uns die Schuld für die Tat eines Verrückten in die Schuhe zu schieben; so twitterte nämlich ZDF-Mann Jan Böhmermann: „Die AfD ist der politische Arm des Rechtsterrorismus und ihre Apologeten, Verharmloser und Ermöglicher sind ebenfalls für diesen Terror verantwortlich.“ Da wollte auch der ARD-Mann Rainald Becker in seinem Kommentar in den „Tagesthemen“ keinesfalls zurückstehen; er sagte allen Ernstes das Folgende: „Hanau zeigt: Es gibt einen Zusammenhang zwischen den Brandstiftern der AfD und rechter Gewalt.“ Anschließend zitierte er Bertolt Brecht mit einer Warnung vor den Nachfolgern der Nazis und sagte dann: „Brecht hat recht. Faschisten und Rechtsextreme agieren täglich unter uns – in unseren Parlamenten, auf den Straßen, sie versprühen ihr ideologisches Gift mal offen, mal subkutan.“ Nochmals: Widerlich. Warum haben unsere Gegner in Politik und Medien nicht wenigstens in Anbetracht dieses monströsen Verbrechens die Größe, auf die FAKTEN zu schauen, dann zuzugeben, dass hier ein psychisch schwer gestörter Mann, anstatt in der Psychiatrie behandelt zu werden, auf unschuldige Bürger losgelassen wurde, und schließlich festzustellen, DASS UNSERE AfD DAMIT EXAKT GAR NICHTS ZU TUN HAT? Stattdessen versuchen die ganzen versammelten bigotten Pharisäer der anderen Parteien sowie auch wichtige Akteure der Medien, den Bürgern in Endlosschleife das exakte Gegenteil zu suggerieren. Einer ähnlich widerwärtigen politischen Instrumentalisierung einer schrecklichen Tat eines völlig zweifelsfrei psychisch schwerkranken Irren kann ich mich nicht entsinnen, wo stattdessen doch allein Zusammenstehen und Trauer angezeigt wären. Es ist tief beschämend, was hier geschieht! Aber selbst die Scham ist denen, die das tun, offenbar abhanden gekommen. Noch ein Letztes. Wie gestern auch bekannt wurde, steht der Vater des Täters den Grünen nahe, da er im Jahr 2011 auf deren Liste kandidierte. So weit, so uninteressant – für diese Tat spielt es überhaupt keine Rolle, welche politische Einstellung der Vater dieses schwerkranken Menschen hat. Was aber wäre los in unserem Land, wenn der Vater dieses Mörders sich nicht bei den Grünen engagiert hätte, sondern bei uns? Jeder weiß genau, welche Art der Sippenhaft sofort über unsere gesamte Partei verhängt worden wäre – wer das ernsthaft bestreitet, ist entweder ein Phantast oder ein Lügner. Darüber sollten sich all die genannten Pharisäer einmal Gedanken machen. In Anbetracht des schrecklichen Verbrechens verzichte ich auf meine übliche Schlussformel.
Der mutmaßliche Hanauer Täter hinterlässt Dokumente und Videos, in denen er Einblick in sein Denken gibt. Darin finden sich Rechtsextremismus, Verschwörungstheorien, Größenwahn und Frauenhass. Zehn Menschen ermordete der Täter von Hanau, bevor er sich schließlich selbst tötete. Die meisten Opfer haben einen Migrationshintergrund, der Täter suchte nach diesen Menschen gezielt in zwei Shisha-Bars der osthessischen Stadt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sprach in einer Telefonkonferenz der Innenminister von einem rechtsradikalen Hintergrund der Gewalttat. Zunächst hatten sich die Ermittler in diesem Punkt nicht festgelegt und gesagt, es könne sich um "eine Beziehungstat oder eine wahllos begangene Tat" handeln. Allerdings hinterließ der 43-Jährige auf seiner inzwischen nicht mehr erreichbaren Webseite ein 24-seitiges Manifest. Es gibt einen Einblick in sein Denken. Daraus wird deutlich: Offenbar hat er über Jahre sein zerstörerisches Weltbild entwickelt, das aus Rechtsextremismus, Verschwörungstheorien, Verfolgungs- und Größenwahn, Frauenhass und religiösem Fanatismus besteht. Tobias R. war seiner Darstellung zufolge davon überzeugt, dass er seit frühester Kindheit überwacht wurde und Fremde seine Gedanken lesen konnten. Als Beweis dafür führt er an, dass der Irak- und der Afghanistan-Krieg auf eine Weise geführt wurden, die er für richtig erachtet habe. Außerdem habe er lediglich über seine Gedanken für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 das Trainer-Manager-Gespann aus Jürgen Klinsmann und Oliver Bierhoff und an der Universität Bayreuth den Lehrstuhl "Internationales Management" initiiert. Auf seine Gedanken gingen demnach mehrere Hollywood-Filme und die Präsidentschaft von Donald Trump zurück. Es gebe etliche weltgeschichtliche Ereignisse, die auf seinen Willen zurückzuführen seien, unter anderem führt er die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA an. Größenwahn und psychische Probleme R. folgt in seinen Ausführungen immer wieder der gleichen Logik: Er hat aufgrund seiner außergewöhnlichen "Gehirnkapazität" besondere Gedanken, die von einer Geheimorganisation überwacht und anschließend umgesetzt werden. Davon fühlt er sich gleichzeitig geehrt und bedroht. Nach eigenen Angaben hat er 2002, 2004 und 2019 bei verschiedenen Polizeidienststellen Anzeigen wegen illegaler Überwachung gestellt, die aber ohne Ergebnis blieben. Außerdem habe er sich an verschiedene Privatermittler gewandt und Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft in Hanau und beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe eingereicht. Seine "Überwacher" seien Deutsche mit starken Verbindungen in die USA. Ihr Vorgehen stehe in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Kalten Krieg. Allerdings will R. an sich selbst auch körperliche Verletzungen "satanischen Ursprungs" festgestellt haben. Ähnliche Aussagen finden sich auch in dem Video, das er wenige Tage vor den Hanauer Todesschüssen auf Youtube veröffentlichte. Darin spricht er auf Englisch von unterirdischen Militäreinrichtungen in den USA, in denen Kinder misshandelt und getötet würden. Dort würde auch dem Teufel gehuldigt. Zu Beginn seines Manifests entwirft der 43-Jährige, der nach seinen Bluttaten auch seine Mutter und schließlich sich selbst getötet hatte, ein komplexes rechtsradikales Gedankengefüge. Darin stellt er einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem "schlechten Verhalten bestimmter Volksgruppen" und deren "kompletter Vernichtung" her. Das betreffe: "Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Israel, Syrien, Jordanien, Libanon, die komplette saudische Halbinsel, die Türkei, Irak, Iran, Kasachstan, Turkmekistan (sic), Usbekistan, Indien, Pakistan, Afghanistan, Bangladesh, Vietnam, Laos, Kambodscha bis hin zu den Philippinen." R. benutzt Begriffe wie "Säuberung" und "reinrassig", die er anschließend mit religiösen Ideen wie der Wiedergeburt und eines Paradieses auf Erden verbindet. Den Islam schließt er als "destruktiv" aus. Ausdrücklich geht er auf das Thema "Frauen" ein. Mehrfach betont der Mann, der nach den Angaben auf seiner Webseite Bankkaufmann gelernt und ein BWL-Studium abgeschlossen hatte, dass er nie eine feste Freundin hatte. Er begründet das mit seinen besonders hohen Ansprüchen, vor allem an das Äußere seiner Partnerin. Der deutsche Politikwissenschaftler Peter R. Neumann schrieb bei Twitter, für ihn sei der Mann ein sogenannter Incel. Diese sogenannten "Involuntary Celibates", unfreiwillig Enthaltsamen, hassen Frauen. Sie fühlen sich als Opfer, weil ihnen weibliche Liebe, Intimität und Sex aus ihrer Sicht vorenthalten werden. Gleichzeitig werden Frauen im Bestreben nach Überlegenheit entmenschlicht. Diese verschiedenen Argumentationsketten führt R. in dem Schluss zusammen, dass er handeln müsse, wie er es getan habe. An anderer Stelle verweist er in dem Dokument auf seinen schriftlichen Nachlass, was zumindest den Schluss zulässt, dass er mit der Ermordung mehrerer Menschen öffentlich wahrgenommen werden wollte.
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Editorial von Jürgen Elsässer für die April-Ausgabe von COMPACT-Magazin. Achtung: Wir haben den Start von COMPACT 4/2020 vorgezogen. Es kann ab sofort vorbestellt werden. Corona-Notstand und neue Asylflut: COMPACT-Magazin hat dieses Mal zwei Schwerpunkte. – Im Schatten der Corona-Krise braut sich ein Migrationssturm an der EU-Außengrenze zur Türkei zusammen. Machthaber Erdogan will Hunderttausende mobilisieren, um Europa gefügig zu machen – und die CDU wackelt schon wieder bedenklich. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bundesrepublik wegen des Virus‘ geschwächt ist – weniger medizinisch als politisch: Deutschland wird abgeschaltet, die Wirtschaft fällt ins Koma. Über „Corona, Crash und Chaos“ schreiben in COMPACT 4/2020 der Ökonom Markus Krall („Todes-Virus für den Euro“), der Lungenspezialist Dr. Helge Bischoff („Drei Monate, in denen es eng wird“) und der Querdenker Oliver Janich („Keine Panik!“). Chefredakteur Jürgen Elsässer beschreibt die Triebkräfte der „Corona-Diktatur“. Aufgrund der einzigartigen Krisensituation, die keine medizinischen Ursachen hat, sondern politisch gewollt ist, starten wir schon heute, ab sofort, mit dem Vorverkauf der April-Ausgabe von COMPACT-Magazin. Die Ausgabe wird dann ab Dienstag versendet. Wer abonniert hat, wird zuerst beliefert, zahlt nur 4,95 Euro (statt 5,50 Euro) für die Ausgabe und spart die Versandkosten. Hier ein Auszug aus dem Editorial von Jürgen Elsässer: Die Corona-Diktatur Deutschland wird abgeschaltet, Frankreich und Italien stellen sich tot. Emmanuel Macron sieht sein Land im „Gesundheitskrieg“, auf den Straßen patrouillieren Soldaten und jagen Menschen, die die Ausgangssperre missachten. Bei uns soll die Bundeswehr die Versorgung der Supermärkte übernehmen, sobald sie leer gehamstert sind. Armin Laschet spricht zu Journalisten wie Adolf Hitler zum letzten Volkssturm-Aufgebot: „Es geht um Leben oder Tod, so einfach ist das.“ Es scheint, als ob das Coronavirus auch den Rinderwahnsinn verbreitet – die ganze Welt ist verrückt geworden. Die medizinischen Fakten sprechen der Panik Hohn: Lebensbedrohlich gefährdet sind nur bestimmte Risikogruppen. Das Durchschnittsalter der Corona-Opfer liegt bei den Männern bei 82, bei den Frauen bei 84 Jahren, so die Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Mortalitätsrate von bereits Infizierten beträgt in Deutschland etwa 0,3 Prozent – 99,7 Prozent der Infizierten überleben, die meisten davon spüren nur ein Kratzen im Hals oder gar nichts. Warum fallen trotzdem alle westlichen Industriestaaten in Hysterie? (Weiterlesen in COMPACT 4/2020 – hier bestellen). Hier der vollständige Inhalt von COMPACT 4/2020. Die Ausgabe kann ab sofort vorbestellt werden. Editorial Die Corona-Diktatur. Von Jürgen Elsässer Titelthema Sie kommen: Die neue Asylflut: Die Gefahr im Schatten von Corona Die Polizeiwache am Rande der Hölle: Eine Reportage aus Lesbos – und ihr Scheitern Politik Geheimnis Hanau: Tobias Rahtjen und die anderen Zeugen Todes-Virus für den Euro: Interview mit Markus Krall Nach dem Tag X: Naive Träume von einem besseren Staat Freispruch für Mohammed: Wie Gerichte nach Scharia-Art urteilen Der Tag, als der Himmel brannte: Der Abschuss von MH17 vor Gericht Die Schlaftablette: Joe Biden, Kandidat der Eliten gegen Trump Der unsichtbare Prophet: Eine Reise nach Aserbaidschan Dossier Virale Krise: Corona erzwingt das Ende der Globalisierung «Drei Monate, in denen es eng wird»: Interview mit dem Lungenspezialisten H. Bischoff Land unter Quarantäne: Reportage aus Norditalien Die Welt im Fieber: Geschichte der großen Seuchen Keine Panik! von Oliver Janich Keine Entwarnung! von Daniell Pföhringer Leben Das Jesus-Rätsel: Wer war der Gekreuzigte wirklich? Han, Qing und Baizuos: Neue identitäre Mode aus China Kultur des Monats: Uwe Tellkamp und weitere Versuchungen Kolumnen Hartlages BRD-Sprech _ Rechte Gewalt Sellners Revolution _ Lob des Flugblatts Deutsche Diven _ Anny Ondra COMPACT 4/2020 kann ab sofort vorbestellt werden.
Während Gesundheitsminister Jens Spahn noch im Februar den Export lebenswichtiger Atemschutzmasken nach China zuließ, stellt ein verantwortungsbewusster Textilunternehmer aus Süddeutschland sie kurzerhand selbst her: Schutz vor dem Coronavirus, „100 % Made in Germany“. Vielen ist die Marke Trigema deshalb ein Begriff, weil der Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung seine Textilien ausschließlich in Deutschland produziert. Inhaber Wolfang Grupp ist stolz darauf, dass es im Familienunternehmen aus Baden-Württemberg seit 30 Jahren weder Kurzarbeit, noch betriebsbedingte Entlassungen gegeben hat und dass Kindern von Mitarbeitern darüber hinaus noch ein sicherer Ausbildungsplatz garantiert wird. Angesichts der Corona-Pandemie beweist der Seniorchef nun aufs Neue soziale Verantwortung und hat seine Produktionsstätte kurzerhand in eine Krisenversorgungszentrale umgewandelt: Von nun an werden im Werk in Burladingen statt Trikots Atemschutzmasken genäht, und zwar ganze 100.000 Stück pro Woche. Ein Macher: Trigema-Senior Wolfgang Grupp stellt seine Produktion auf Atemschutzmasken um. | Foto: CC BY-SA 4.0 Damit reagiert Grupp nicht nur auf Absatzprobleme in den eigenen Filialen, sondern auch auf den akuten Mangel an Atemschutzmasken in deutschen Krankenhäusern, bei Pflegepersonal und Behörden sowie der privaten Wirtschaft: „Da gibt es ja zig-Bereiche, die diese brauchen, Landratsämter, Behörden, Firmen für ihre Mitarbeiter und so weiter“, sagte der Unternehmer dem Schwarzwälder Boten. „Denn wenn sie jetzt Corona haben, ohne dass sie es wissen und infiziert sind, dann können sie andere vor sich schützen, indem sie eine Maske tragen.“ Ein wichtiger Grund dafür, dass es in Deutschland schon jetzt zu wenige Masken gibt, liegen laut Herstellern übrigens auch beim Gesundheitsministerium. So erhob der Geschäftsführer des bayerischen Unternehmens Franz Mensch, Achim Theiler, schwere Vorwürfe gegen Jens Spahn (CDU): „Wir haben [die Behörden] gemahnt, und keiner hat uns gehört. […] Das ist grob fahrlässig und verschärft die Krise unnötig“, sagte dieser dem Magazin Spiegel. Bereits am 5. Februar habe er eine Mail an den Gesundheitsminister geschrieben und vor bedenklichen Engpässen gewarnt, was die Versorgung der Krankenhäuser mit Atemschutzmasken betrifft. Sein Vorschlag: Die Vorräte prüfen und Ware bei den Herstellern reservieren. Doch Deutschland exportierte weiter massenhaft Masken nach China, die nun hier so dringend gebraucht werden… In der Not will Trigema nun Abhilfe schaffen. Zwar könne das Unternehmen nicht die für intensivmedizinische Bereiche gedachten Masken der Schutzklassen FFP2 und FFP3 (mit Filter) produzieren, dennoch aber könnten die Stoffprodukte durchaus zur Eindämmung von CODIV-19 beitragen. Derzeit stocken die globalen Lieferketten der oft im Ausland gefertigten Schutzausrüstung wegen der international hohen Nachfrage, auf Amazon, Ebay und Co. wird die heiße Ware von unseriösen Krisengewinnlern zu horrenden Preisen gehandelt. Auch die Masken „Made in Germany“ sind teurer als der übliche Marktwert (10 Stück für 120 Euro), sichern dafür aber die durch Corona ebenfalls bedrohten heimischen Arbeitsplätze und sind im Gegensatz zu ausländischen Wegwerfprodukten waschbar und damit wiederverwertbar. Schon jetzt liegen dem Unternehmen nach Eigenangaben Aufträge für mehr als 200.000 Stück von Kliniken, Pflegeheimen und Behörden vor. Um die hohe Nachfrage bedienen zu können, wird in Burladigen nun auch samstags gearbeitet. Von diesem Verantwortungsbewusstsein in Zeiten der Krise seitens einer echten unternehmerischen Pesönlichkeit wie Grupp könnte sich der überforderte Bankkaufmann im Rang des Gesundheitsministers durchaus eine Scheibe abschneiden.
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Erste Infektion mit Coronavirus im Rems-​Murr-​Kreis bestätigt Ein Mann aus Rudersberg im Rems-​Murr-​Kreis ist an Covid-​ 19 erkrankt. Das wurde am heutigen Dienstag, 3 . März, im Labor bestätigt. Der 44 -​Jährige, der eine Vorerkrankung hat, wurde zur vorsorglichen Beobachtung in die Rems-​Murr-​Kliniken eingeliefert. Der Gesundheitszustand des Mannes ist medizinisch stabil. Das in diesem Zusammenhang betroffene Schulzentrum in Rudersberg wird am Mittwoch, 4 . März, vorsorglich geschlossen bleiben. Über weitere Maßnahmen wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt entschieden. Dienstag, 03. März 2020 Nicole Beuther 51 Sekunden Lesedauer Die Rems-​Murr-​Kliniken sind auf einen solchen Fall vorbereitet und haben den Patienten umgehend isoliert. Es besteht ein enger Austausch zwischen dem Gesundheitsamt des Rems-​Murr-​Kreises, den Rems-​Murr-​Kliniken, den niedergelassenen Ärzten, der Integrierten Leitstelle und den Rettungsdiensten.Im Landratsamt haben sich die Experten bereits gewappnet, um auf die dynamische Lage schnell und zielführend reagieren zu können. Tagesaktuelle Informationen finden Sie unter www​.rems​-murr​-kreis​.deAm vergangenen Sonntag hat sich Landrat Dr. Richard Sigel mit den Landräten der Region Stuttgart in einem Brief an Sozialminister Manfred Lucha gewandt und mobile Abstrich-​Dienste und die nötige Schutzkleidung eingefordert. Mit mobilen Abstrich-​Diensten könnte man Einrichtungen wie Gesundheitsämter, Kliniken und Arztpraxen entlasten. Landrat Dr. Sigel ist jedoch der Meinung, dass die Beteiligten auf diese Entlastung nicht länger warten können: Deshalb hat der Rems-​Murr-​Kreis angesichts der aktuellen Vorkommnisse bereits alle Vorbereitungen für eine zentrale Anlaufstelle für Verdachtsfälle getroffen. Beitrag teilen Interesse an der kompletten Digitalausgabe? Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk. 10 Tage kostenlos und unverbindlich testen? Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung. schauorte zwischen Wald und Alb schauorte.de ∞ Tipps, Termine und Veranstaltungen im Remstal 1227 Aufrufe 206 Wörter 21 Stunden Online
Interkommunale Ausbildungsplatzmesse Fotos: str 49 Anbieter von unterschiedlichen Berufen, alle auf einem „Haufen“ und alle mit kompetenten Mitarbeitern — oder den Chefs persönlich — bestückt. Das konnte man am Samstagvormittag in Rudersberg bei der 13 . Interkommunalen Ausbildungsmesse auf dem Gelände und der Halle einer Spedition in Rudersberg erleben. Samstag, 18. Januar 2020 Heinz Strohmaier 33 Sekunden Lesedauer 50 Es wurden aber nicht nur die „klassischen Berufe“ angeboten, sondern auch Ausbildungsplätze, mit denen man sich bei der Berufswahl nicht auf Anhieb beschäftigt bis hin zu Möglichkeiten zu einer Ausbildung in einem Berufskolleg.Insgesamt waren etwaAnbieter in der Halle, die rund viermal soviel Platz bot wie die bisherigen Veranstaltungsorte, also Sporthallen. Deswegen hatte man ein bisschen den Eindruck, dass es weniger Besucher als zuletzt in Alfdorf gegegeben habe. Doch das täuschte . Ausrichter der Veranstaltung war das Wirtschaftsforum Welzheimer Wald/​Wieslauftal. Ausführlicher Bericht am Montag in der Rems-​Zeitung. Beitrag teilen Interesse an der kompletten Digitalausgabe? Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk. 10 Tage kostenlos und unverbindlich testen? Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung. schauorte zwischen Wald und Alb schauorte.de ∞ Tipps, Termine und Veranstaltungen im Remstal 442 Aufrufe 22 Stunden Online
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Der Naturschutzbund identifizierte das Bakterium „Suttonella ornithocola“ als Grund des mysteriösen Meisensterbens Anfang April. Das Bakterium verursacht eine Lungenentzündung bei Blaumeisen. Andere kleine Meisen könnten ebenfalls betroffen sein. Seit Anfang März werden in Deutschland auffallend viele Blaumeisen beobachtet, die krank wirken und kurz darauf sterben. Jetzt ist der Erreger des Meisensterbens identifiziert: Es ist ein Bakterium, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht. „Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt“, so Leif Miller, Bundesgeschäftsführer vom Naturschutzbund (NABU). „Vermutlich sind auch Tannenmeise, Hauben-, Sumpf- und Weidenmeise betroffen. Seltener erkranken die größeren Kohlmeisen.“ 26.000 tote Vögel in zwölf Tagen Bis zum 22. April erreichten den Naturschutzbund innerhalb von nur zwölf Tagen 13.800 Fälle aus Deutschland, die etwa 26.000 Vögel betreffen. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat bei Meisen aus den Landkreisen Ammerland und Diepholz kurz darauf Suttonella ornithocola festgestellt. Fast gleichzeitig gab das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bekannt, dass vier Blaumeisen aus Steinfurt in Nordrhein-Westfalen dengleichen Erreger trugen. In allen Landkreisen, in denen das Bakterium bestätigt werden konnte, zeigt auch die Karte der beim NABU gemeldeten Verdachtsfälle eine erhöhte Melderate. Das Bakterium ist erst seit 1996 bekannt. Damals wurde es in Großbritannien beschrieben und kommt dort regelmäßig flächendeckend vor, hat aber bisher nicht zu überregionalen Massensterben geführt. Erst 2017 wurde es erstmals außerhalb von Großbritannien nachgewiesen – in Finnland. Im April 2018 wurde Suttonella ornithocola erstmals in Deutschland bei mehreren Meisen bei kleineren Krankheitsausbrüchen im südlichen Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Miller: „Das massenhafte überregionale Auftreten in diesem Jahr ist für diesen Erreger neu. Außer Deutschland sind mindestens auch Luxemburg und Belgien betroffen.“ Der Erreger ist für Menschen und Haustiere ungefährlich. Da Vögel aber auch an anderen Krankheiten gestorben sein könnten und grundsätzlich oft mehrere Pathogene in sich tragen können, ist beim Umgang mit toten Vögeln immer mit Vorsicht vorzugehen. „Social Distancing auch bei Vogel-Seuchen“ Um Ausmaß, räumliche Verbreitung und Verlauf der Epidemie ermitteln zu können, ruft der NABU weiterhin dazu auf, Fälle von kranken oder offensichtlich an Krankheit verstorbenen Vögeln zu melden. „In betroffenen Gärten müssen Anziehungspunkte wie Futter- und Badestellen umgehend beseitigt werden, damit Vögel sich weniger leicht gegenseitig anstecken können“, rät Miller. „Social Distancing hilft auch bei Vogelseuchen, Ansteckungen zu reduzieren.“ Wie stark die Meisenbestände von der für Deutschland neuen Vogelkrankheit betroffen sind, zeigen vermutlich erst die Ergebnisse der Vogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai. Wer schon jetzt helfen möchte, damit sich Vogelbestände möglichst schnell erholen können, kann gute Bedingungen für die anstehende Brutzeit bieten, so der NABU. Ein naturnaher Garten bietet besonders viel Nahrung für die hungrigen Küken.
Von red/epd 22. April 2020 - 15:44 Uhr In den vergangenen zwei Wochen sterben im Südwesten mehrere Hundert Meisen, bundesweit werden rund 26.000 tote Tiere gemeldet. Jetzt steht fest, was die Tiere tötet. Ein Bakterium namens Suttonella ornithocola verursacht bei den Vögeln eine Lungenentzündung. Foto: dpa/Patrick Pleul Stuttgart/Berlin - Der Erreger des neuen Blaumeisensterbens ist identifiziert. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller teilte am Mittwoch in Berlin mit, es sei das Bakterium Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht. Vogelfreunde hatten in den vergangenen zwei Wochen im Südwesten mehrere Hundert Blaumeisen, aber vereinzelt auch Kohlmeisen und andere kleine Singvögel tot aufgefunden, hatte der Naturschutzbund NABU Baden-Württemberg mitgeteilt. Bundesweit wurden rund 26.000 Tiere gemeldet. Erkrankte Tiere säßen apathisch und aufgeplustert auf dem Boden und flüchteten vor näher kommenden Menschen nicht mehr, erläuterte Stefan Bosch, NABU-Fachbeauftragter für Vogelschutz in Baden-Württemberg. Oft wirke es, als hätten die Vögel Atemprobleme. Augen, Schnabel und Teile des Federkleids seien verklebt. „Auch für Vögel gilt jetzt Social Distancing“ Den Erreger haben jetzt nahezu zeitgleich das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie das Chemische Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe identifiziert. Das Bakterium wurde erstmals 1996 in Großbritannien beschrieben. „Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt“, sagte Miller. Der NABU bittet weiter, den Fund kranker und toter Meisen auf einer Internetplattform zu melden. Futter- und Wasserstellen im Garten, die Vogeltreffs sind, sollte man entfernen. „Auch für Vögel gilt jetzt Social Distancing“, so Miller. Stattdessen sollten die Vögel gute Bedingungen für die anstehende Brutzeit erhalten in naturnahen Gärten. Der Erreger sei für Menschen und Haustiere ungefährlich, teilten die NABU-Experten weiter mit. Dennoch sollte mit toten Vögeln vorsichtig umgegangen werden, weil sie auch andere Krankheitserreger in sich tragen können. Wie stark die Meisenbestände beeinträchtigt wurden, werden voraussichtlich die Ergebnisse der Gartenvogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai zeigen.
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Klaus D. Grote Oranienburg (MOZ) "Das war ein Schock", sagt Kathrin Günther-Kalsow, Veranstaltungsmanagerin der Oranienburger Tourismus- und Kulturgesellschaft TKO. Als Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch bekanntgab, dass bis zum 31. August keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen, stand fest, dass jetzt noch mehr Feste verschoben oder gestrichen werden müssen. Sicher ist jetzt: Das Konzert des Oranienburger Blasmusikvereins am 1. Mai im Schlosspark entfällt. Ob es auf September verschoben werden kann, ist unklar, weil das Orchester derzeit nicht zu Proben zusammen kommen kann. Das Kinderfest der Lebenshilfe und Turm-Erlebniscity am 30. Mai findet nicht statt. Abgesagt wurde das Oranienburger Stadtfest, das vom 19. bis 21. Juni stattfinden sollte. Damit wird es in diesem Jahr auch keine Drachenbootrennen geben. Das Picknick in Weiß am 1. Juli und die Schlossparknacht am 1. August entfallen ebenfalls. Leider wird es für die Erstklässler und ihre Familien auch kein Zuckertütenfest (geplant für den 8. August) geben. Diese vier Feste finden erst wieder im nächsten Jahr statt. Hier finden Sie eine Übersicht über alle abgesagten Veranstaltungen in Brandenburg. Mit den meisten, für diese Veranstaltungen engagierten Künstlern habe man sich darauf einigen können, dass die Verträge für das kommende Jahr gelten, sagt Kathrin Günther-Kalsow. Wenige würden auf Vertragseinhaltung und Honorar bestehen. Auch das sei verständlich. "Künstler haben jetzt keine Einnahmen", sagt Kathrin Günther-Kalsow. Ob die Orangerie für Veranstaltungen ab 3. Mai wieder öffnen kann, sei noch unklar. "Das wissen wir erst nach diesem Datum", so Kathrin Günther-Kalsow. Das gilt auch für den Schlosspark, der weiterhin für Besucher komplett geschlossen bleibt. Das für den 19. April geplante und schon ausverkaufte Konzert der Oranienburger Schloßmusik in der Orangerie findet am 20. September satt. Der Regionalmarkt am 26. und 27. September ist dann auch die erste große Veranstaltung, die wieder stattfinden kann. Die TKO stelle sich aber darauf ein, dass es bis zum Jahresende zu Einschränkungen kommt. Weiterhin entfallen die Messe für alternative Mobilität E-Motion auf dem Schlossplatz am 13. Juni, das Konzert von Furry in the Slaughterhouse am 27. Juli im Schlosshof und das Fest für Woba-Mieter am 14. August im Schlosspark. Im Schlosshof können nach jetzigem Stand aber die Konzerte von Stahlzeit, Matthias Reim und Bonnie Tyler (4., 5. und 6. September) stattfinden. Das gilt auch für das Ritterfest am 12. und 13. September und für den am 19. und 20. September geplanten Töpfermarkt auf dem Schlossplatz. Corona-Blog: Coronavirus und die Folgen für Brandenburg und Berlin
Tilman Trebs Oranienburg (MOZ) Die Bescheide für die Notfallbetreuung von Oberhaveler Kita-Kindern, deren Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, laufen an diesem Freitag ab. Ob für die Notfallbetreuung in den kommenden Wochen neue Anträge gestellt werden müssen oder die bisherigen Gültigkeit behalten, blieb am Donnerstag noch unklar. "Wir wollen die Eltern so schnell wie möglich darüber informieren, wie es weitergeht", beteuerte die Sprecherin der Kreisverwaltung, Ivonne Pelz, am Donnerstag auf Nachfrage. Allerdings könne sie noch keine verlässlichen Aussagen treffen. Corona-Blog: Coronavirus und die Folgen für Brandenburg und Berlin Warum? Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer hatten am Mittwoch zwar eine Verlängerung und die Ausweitung der Notfallbetreuung vereinbart, mehr aber auch nicht. "Wir wissen im Moment noch einmal, welche zusätzlichen Berufsgruppen jetzt eine Betreuung ihrer Kinder beanspruchen können", sagte Ivonne Pelz. Was noch fehlt, sei eine Rechtsgrundlage, die ab kommender Woche die Notfallbetreuung regelt. Die bisherige gelte nur bis zu diesem Freitag. Schaffen müsse diese Grundlage die Landesregierung. "Wir gehen bislang davon aus, dass die entscheidenden Beschlüsse und Rechtsgrundlagen erst bis Freitagnachmittag vorliegen", sagte Pelz. "Erst dann wissen wir im Landkreis, wie es formal weitergeht."Die Sprecherin sagte, dem Landratsamt sei bewusst, dass die Situation für die Eltern schwierig und frustrierend sei. "Es liegt aber leider nicht in unserer Hand." Pelz versprach aber, dass die Anträge, so sie denn neu gestellt werden müssen, wieder zügig bearbeitet werden. In der ersten Genehmigungsrunde hatte die Kreisverwaltung dafür mehr als 100 Mitarbeiter abgestellt. Dass die Anträge gegebenenfalls auch am Wochenende bearbeitet und beschieden werden, wollte Ivonne Pelz am Donnerstag nicht zusagen – und auch nicht, dass Kinder zur Not erst einmal ohne neuen Bescheid betreut werden. Landrat Ludger Weskamp erklärte am späten Nachmittag, dass angestrebt werde, Eltern mit bewilligtem Bescheid keine neuen Antrage stellen lassen zu müssen.
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Der Karlsruher Arzt Michael Thomas Becker war von Anfang an begeistert von der Idee der Telemedizin. Beratung per Videokonferenz? Macht er für seine Patienten gerne, wenn auch der Bedarf noch bescheiden ist. Beschaffung von Software, mit der er auch in Sachen Datenschutz auf der sicheren Seite ist? Selbstverständlich, "bin dran", sagt er. Häftlinge behandeln, ohne vor Ort im Gefängnis zu sein? Auch bei diesem seit vergangenen Jahr auf alle Gefängnisse im Südwesten ausgeweiteten Modellprojekt des Landes ist er dabei. "Meist geht es um Erkältungskrankheiten", sagt der Allgemeinmediziner auch mit Blick auf die Patienten seiner eigenen Praxis. "Die Erfahrungen sind insgesamt gut, man kann sehr viel lösen." Er prophezeit: "Der große Durchbruch für die Telemedizin kommt jetzt durch das Coronavirus." Das Angebot für die Justizvollzugsanstalten ist ein Beispiel von vielen und zeigt exemplarisch die Vorteile von Behandlungen aus der Ferne. "Auch bei kurzfristigen Ausfällen von Anstaltsärzten kann jederzeit auf die Tele-Ärzte zurückgegriffen werden, sodass die ärztliche Versorgung – auch in der Krise – gewährleistet ist", lobt Justizminister Guido Wolf (CDU). Fast 2300 Mal wurden Häftlinge im vergangenen Jahr "fernbehandelt", in diesem Jahr geschah das Stand April schon mehr als 1500 Mal, erklärt ein Ministeriumssprecher. Ärzte sind vorbereitet Überhaupt hat sich das Land laut Sozialministerium als Vorreiter in Sachen Telemedizin etabliert. So würden im Zuge der 2017 entwickelten Strategie "Digitalisierung in Medizin und Pflege" inzwischen 24 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 11 Millionen Euro gefördert. Schon seit 2016 – damals war Baden-Württemberg damit bundesweit Vorreiter – sind Projekte mit Fernbehandlung zwischen Arzt und Patient, die sich nicht kennen, erlaubt. Seit dem 1. Juni ist dies nach einer entsprechenden Änderung der Berufsordnung der Landesärztekammer auch außerhalb von Modellprojekten gestattet. Dafür haben sich inzwischen viele Mediziner gerüstet. "Man kann davon ausgehen, dass Anfang April über 3000 der niedergelassenen Haus- und Kinderärzte die Genehmigung von den Krankenkassen für Videosprechstunden hatten", erläutert der Präsident der Landesärztekammer, Wolfgang Miller. Laut Kassenärztlicher Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) sind es sogar rund 3800. Das heiße zwar nicht, dass alle diese Möglichkeit bereits nutzten. Es zeige aber, dass die Mediziner vorbereitet seien. "Es ist keine Revolution, die jetzt stattfindet, aber eine stetige Entwicklung, die durch die Coronakrise Schwung bekommen hat", sagt Miller. Das stellte auch das Ärztebewertungsportal Jameda jüngst fest. Ende März vermeldete es im Vergleich zum Vormonat eine Steigerung um 1000 Prozent bei der Nachfrage nach Videosprechstunden, die über das Portal vereinbart werden können. Die bundesweite Nachfrage habe sich im April auf hohem Niveau stabilisiert, erklärt eine Sprecherin. Steigende Nachfrage Auch Patienten klinken sich aktiv in Angebote ein: Rund 9000 Nutzer verwenden nach KVBW-Angaben inzwischen das Telemedizin-Projekt "docdirect": Per Videotelefonie können sich Patienten für medizinische Beratung an niedergelassene Ärzte wenden. "Es gibt natürlich einen deutlichen Peak bei den 20- bis 40-Jährigen. Aber man darf die älteren Patienten nicht unterschätzen, auch sie rufen an!", betont eine Sprecherin. Zwar sind die Patientenzahlen relativ gesehen noch sehr gering, doch sei "docdirekt" ein Baustein auf dem Weg zu breiterer Nutzung von Telemedizin, ergänzt Miller. Auf "docdirekt" baut laut Sozialministerium auch das elektronische E-Rezept auf: Seit fast zwei Jahren wird das $(LB2776543:Modellprojekt gefördert. "Gerda" steht für "geschützter E-Rezeptdienst der Apotheken" der Landesapothekerkammer und des Landesapothekerverbandes, kann bisher von gesetzlich Krankenversicherten in Stuttgart und im Landkreis Tuttlingen genutzt werden und soll möglichst bald landesweit ausgerollt werden, erläutert ein Ministeriumssprecher. "Das Modellprojekt findet bundesweit große Beachtung und kann dort als Blaupause genutzt werden." Patientenschutz Die KVBW rechnet damit, dass Telemedizin durch Corona einen langfristigen Aufschwung erfahren wird. Seit der Krise integrierten deutlich mehr Ärzte die Telemedizin in den regulären Praxisbetrieb. "Es lassen sich schnell einfache Fragen klären und mögliche Unsicherheiten aus dem Feld räumen." Vor allem aber müssten nicht so viele Menschen in die Praxen kommen. "Das kann auch beispielsweise bei der nächsten Grippe- und Erkältungswelle von Vorteil sein." Dass die Telemedizin zwar ein enormer Zusatznutzen, der direkte Kontakt zwischen Arzt und Patient aber grundsätzlich nicht zu ersetzen ist, da sind sich die Experten einig. Aber Medizin und Technik hätten sich nun mal weiterentwickelt, erklärt Oliver Erens von der Landesärztekammer. Auch in der Distanz könne man sich nahekommen. (olb)
1 Noch sind die Freibäder leer. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko Wellness-Liebhaber und Wasserratten haben es in diesem Sommer schwer: Wegen des Coronavirus können Saunen und Bäder nur eingeschränkt und unter strengen Auflagen öffnen. Stuttgart - Erste Bäder in Baden-Württemberg sollen vom 6. Juni an wieder öffnen können. Dies sei allerdings wegen Corona nur unter strengen Hygienevorgaben und auf der Grundlage eines detaillierten Betriebskonzeptes möglich, teilte die Lenkungsgruppe der Landesregierung am Donnerstag in Stuttgart mit. „Darin müssen unter anderem die maximale Anzahl der Badegäste im gesamten Bad sowie in einzelnen Becken und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften geregelt sein.“ Dies betreffe auch Badeseen mit Zugangskontrollen, Heil-, Hotel- und Thermalbäder sowie Saunen. Ein regulärer Badebetrieb werde in diesem Sommer nicht möglich sein. Infektionsrisiko geringer Nun muss noch die entsprechende Verordnung für die Bäder verfasst werden, die die Details regeln soll. Tourismusminister Guido Wolf (CDU) plädierte dafür, Schwimmbädern in Hotels sowie Heil- und Thermalbädern direkt am 6. Juni die Öffnung zu ermöglichen. „Für das Tourismusland Baden-Württemberg sind die Schwimmbereiche in den Hotels sowie Heil- und Thermalbäder von großer Bedeutung.“ Lesen Sie hier: So sieht der Fahrplan für die Öffnung der Sportstätten aus Zudem sei an der frischen Luft an Badeseen und in Freibädern das Infektionsrisiko geringer. Wolf erinnerte daran, dass Hotels schwer von der Corona-Krise getroffen seien. „Solange vorhandene Wellnessbereiche in den Hotels noch geschlossen bleiben müssen, bedeutet dies weiterhin erhebliche Einbußen für diese Betriebe.“ Allen sei aber klar, dass der Badebetrieb nur unter Einschränkungen möglich sei, bis es einen Impfstoff gegen das Coronavirus gebe. Coronavirus – ein Erreger fordert uns heraus Hier geht es zu unserem Themendossier >> Aktuelle Meldungen, wissenswerte Hintergründe und nützliche Tipps – in unserem Dossier bündeln wir alle Artikel zu Corona.
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Wien. Bloß drei Tage vor dem Aufball zum Opernball 2020 eskaliert der Streit zwischen Verleger Christian Mucha und Opernball-Chefin Maria Großbauer weiter. In einem Social-Media-Posting wettert Mucha ein weiteres mal gegen die scheidende Opernballchefin Maria Großbauer: "Sie ist die Totengräberin der Opernball-Ladys", behauptet Mucha. Laut ihm hätte Großbauer "keine Handschlagqualität", breche jede Abmachung, würde "mit ihrer Art" Mitarbeiter und Lieferanten verschrecken und hätte letzendlich auch Generalsekretärin Eva Dintsis degradiert. Derzeit ist noch offen wer Großbauer als Opernballchefin nachfolgen soll. Auch an ein Abschaffen der Position einer Opernballchefin wird gedacht. Im Gespräch mit ÖSTERREICH legte Verleger Christian Mucha im Streit um den Opernball noch einmal nach. ÖSTERREICH: Was werfen Sie der Opernballchefin konkret vor? Christian W. Mucha: Es sind ihr Verhalten, ihre Allüren, die Art wie sie mit Mitarbeitern umgeht. Die Frau hat keine Handschlagqualitäten und noch jede Vereinbarung mit mir gebrochen. Auch hat sie eine leitende Mitarbeiterin, die Frau Dintsis, in einer sehr erstaunlichen Art und Weise behandelt und knapp vor der Pensionierung degradiert. Selbst das Namenschild vor der Tür der Mitarbeiterin hat sie entfernen lassen. Genauso schlecht ist sie mit Lieferanten, Partnern und anderen Mitarbeitern umgegangen. Natürlich haben alle vor ihr gezittert, weil keiner der Lieferanten will Aufträge verlieren, dabei ist der Opernball für keinen Lieferanten ein Geschäft. ÖSTERREICH: Heftige Vorwürfe gegen Frau Großbauer.. Mucha: Ja, weil es tatsächlich unpackbar ist, wie dort mit Leuten umgegangen wird. Jahrelang sind diese Dinge unter die Decke gekehrt worden. Jetzt sind die Fehler der Frau Großbauer zum neuen Management durchgesickert. Die überlegen sich nun tatsächlich den Posten der Opernballchefin abzuschaffen. Damit ist die Frau Großbauer und ihr Verhalten für mich das Totengräbertum für die Opernballadys. Meine Frau und ich sind aber der Meinung, dass es bei jeder Veranstaltung eine elegante Gastgeberin braucht. Gerade beim Opernball ist die Gastgeberin etwas ganz Wichtiges. Es war in den Jahren vor ihr wunderschön, die Desiree Treichl-Stürgkh stand etwa auf der Feststiege und hat begrüßt. Ich bin von der Frau Großbauer nie begrüßt worden. ÖSTERREICH: Ín Internetforen wird Ihnen gekränkte Eitelkeit vorgeworfen… Mucha: Überhaupt nicht. Ich versuche bloß eine komplexe Geschichte zu erklären. Was mich betrifft, hat diese Frau zwei Mal fixe Vereinbarungen gebrochen. Es geht aber nicht nur mir so, das betrifft viele Leute, denen übel mitgespielt wurde. Ich habe mir bloß erlaubt, dies zu thematisieren und auszusprechen. Seit ich das getan habe, haben mich Hunderte angerufen. Top-Prominente, Spitzenleute, die mir gesagt haben, dass meine Kritik nötig war. Es gibt eine Welle der Zustimmung. Ich finde es schlicht schade, dass die Totengräberin der Gastgeberinnen am Opernball am Ende ihres Spiels so gut wegkommt. Der Opernball ist so groß, eine kleine Großbauer kann den großen Opernball sicher nicht den Bach runtergehen lassen. ÖSTERREICH: Mit Ihrer Kritik beschädigen Sie eine österreichische Institution… Mucha: Nein, ich zünde überhaupt nichts an, ich möchte nur aufzeigen. Es ist ein guter Zeitpunkt, da die Öffentlichkeit in Sachen Opernball sensibilisiert ist. Ich wollte halt herausarbeiten, dass es vor Frau Großbauer mehrere wunderbare Opernball-Ladys gegeben hat. Die Frau Schönfeldt, die Frau Tobisch, die Desiree Treichl Stürgkh, und die Frau Gürtler. Alle haben dem Ball ihre Persönlichkeit gegeben, ihn zu einem charmanten, wunderbaren Erlebnis gemacht. Darüber soll diskutiert werden. Tun wir das nicht, wird die Opernball-Chefin sang- und klanglos wegen Frau Großbauer in der Versenkung verschwinden. ÖSTERREICH: Ist Ihr Angriff auf Frau Großbauer ein Rachefeldzug, weil Sie dieses Jahr nur eine Bühnenloge erhalten haben? Mucha: Ich habe noch nie eine Loge auf dem Opernball gekauft. Stets mache ich das mit Partnern gemeinsam, heuer mit meinem Freund Rudi Brenner von Philoro. Wenn man keine Loge bekommt, dann bekommt man halt keine, das ist ja letzten Endes wurscht. Jeder der mir unterstellt, dass das ein Racheakt ist, der weiß nicht, was am Opernball wirklich passiert, weil wir ein Dutzend Einladungen haben. Ich könnte jetzt die Namen von hochrangigen Politikern nennen, von Wirtschaftsmagnaten, von Freunden, von Unternehmern, die uns in ihre Logen eingeladen haben. ÖSTERREICH: Haben Sie mit Ihrer Kritik erreicht was Sie wollten? Mucha: Mein Mailserver explodiert gerade. Mir gratulieren Hunderte Leute. Top Prominente, die sagen danke. Da ist ein Hasspotential, das sich in den letzten vier Jahren gegen die Arroganz der Frau Großbauer aufgebaut hat. Sie sind froh, dass sie weg ist und sind froh, dass es in mir jemanden gibt, der das endlich thematisiert und sagt, was passiert ist. Bis jetzt hat dort Angst und Schrecken geherrscht. Alle haben sich geduckt, jeder Prominente hat Angst gehabt, dass er seine Loge verliert. Heute gehen viele aus der Deckung, aber das ist nur die Spitze des Eisberges.
Nach seinen Spitzen gegen Opernball-Organisatorin Großbauer wurde Christian Mucha im Onlineforum des "Standard" beleidigt und beschimpft. Nun will er die Hassposter verklagen. "Nach diversen unglaublich grindigen, gehässigen, persönlich diffamierenden und in ihrer Wortwahl inakzeptablen Postings auf der Webpage des STANDARD im Zuge meiner Berichterstattung über die Malaise der Opernball-Organisatorin habe ich jüngst unseren Medienanwalt Prof. Dr. Georg Zanger beauftragt, dagegen vorzugehen", schreibt Verleger Mucha auf Facebook. Er fordere den "Standard" auf, die richtigen Namen der "Hassposter" zu nennen. Werde das verweigert, wolle er Klage führen. "Ich vergönne es jedem, der bösartig diffamiert, Lügen verbreitet, mobbt, beschimpft und geifert, und glaubt, anonym Hass verbreiten zu können, dass er ordentlich dafür blecht", so Mucha. Mucha vs. Großbauer Christian Mucha hatte auf Facebook die Opernball-Organisatorin Maria Großbauer in Facebook-Postings öffentlich kritisiert. „Als Großbauer von der mächtigen Raika-Partie zur Desirée-Treichl-Stürgkh-Nachfolgerin gekürt wurde, ging ein lauter Schrei des Entsetzens durch die sogenannte Hautevolee … Nun freut sich bekanntlich keiner, wenn dein Nachfolger zwei Klassen unter dir vom Standing, der Bekanntheit oder dem Renommee rangiert“, schreibt Mucha beispielsweise. Er bezeichnete Großbauer als "Totengräberin der Opernball-Ladys". Im Onlineforum des "Standard" zur Berichterstattung über die Causa ließen sich viele Leser zu besonders negativen Kommentaren hinreißen. So wird Mucha als "peinlich", "bedauernswert" und "ohne Selbstwertgefühl durch seine fehlende Größe" bezeichnet. Gegen diese Hassposter will Mucha nun rechtlich vorgehen.
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Bei der umstrittenen Verlosungsaktion einer Gentherapie für todkranke Babys haben jetzt auch Kinder in Deutschland eine Chance. Doch das Medikament Zolgensma reizt längst nicht alle Eltern von Kindern mit SMA. „So sollte man nicht über kranke Kinder entscheiden“, sagt eine Mutter. Langen/Basel. Am Montag gab das zuständige Paul-Ehrlich-Institut in Langen grünes Licht, dass Kinder in Deutschland im Rahmen dieses Programms mit dem Mittel Zolgensma behandelt werden können, obwohl es in Europa noch nicht zugelassen ist. Es gebe keine Gründe, dem Programm zu widersprechen, teilte das Institut mit. Die Verlosung der ersten Dosis begann am Montag. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis stellt die Gentherapie Zolgensma in diesem Jahr für insgesamt 100 Säuglinge und Kleinkinder gratis in Ländern zur Verfügung, wo es noch keine Zulassung gibt. Die Therapie ist für Kinder unter zwei Jahren, die an spinaler Muskelatrophie (SMA) leiden. Die Erbkrankheit löst Muskelschwund aus und kann in schweren Fällen unbehandelt zum Tod führen. Es handelt sich um das teuerste Medikament der Welt, mit rund zwei Millionen Euro für eine einmalige Dosis, die Kindern mit SMA helfen soll. Spinale Muskelatrophie: Das zugelassene Medikament Spinraza schafft Abhilfe Für Margarete Ubber aus dem Raum Stuttgart kommt das vorläufig nicht in Frage. Sie hat zwei betroffene Kinder, ihren Sohn aber nicht für die Verlosung angemeldet. „So sollte man nicht über kranke Kinder entscheiden“, sagt sie. „Das sollten Ärzte machen, nicht Willkür.“ Es störe sie, dass Zolgensma in dem Wirbel um die Verlosungsaktion oft als heilendes Wundermittel angepriesen werde. „Für uns ist Spinraza ein Wundermittel“, sagt Ubber. Spinraza ist in Deutschland das einzige bislang zugelassene SMA-Medikament. Für ihre Kinder sei es ein Lebensretter. Ubbers Tochter Alexa ist fast drei. Sie sitze, könne mit Unterstützung stehen und sei meist ein fröhliches Kind. „Ohne Medikamente wäre sie nicht mehr am Leben“, sagt die Mutter. Die Kleine war schon nach der Geburt praktisch bewegungsunfähig. Sie wird seit ihrer zehnten Woche mit dem seit 2017 zugelassenen Spinraza behandelt. „Sie macht damit Riesenfortschritte“, sagt Ubber. Entscheidend ist, die Krankheit vor den ersten Symptomen zu diagnostizieren Als sie mit ihrem inzwischen zehn Monate alten Sohn Theo schwanger war, wurde ein Gentest auf SMA schon im Mutterleib gemacht. Wie sich herausstellte, hatte auch er jenen Gendefekt, der SMA auslöst. Er bekam seine erste Injektion schon mit dreieinhalb Wochen. „Er entwickelt sich völlig gesund“, sagt Ubber. Entscheidend sei, die Krankheit zu diagnostizieren, bevor Kinder die ersten Symptome hätten. Deshalb verlangt Ubber, SMA in die Routinetests von Neugeborenen aufzunehmen, um betroffenen Kindern wie ihrem Sohn Theo helfen zu können, bevor die ersten Schäden da sind. In Deutschland ist eines von 10.000 Kindern von SMA betroffen In Deutschland ist nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts eines von 10.000 Kindern von SMA betroffen. Die besonders schwere Form haben nach Schätzungen etwa 50 Kinder. Bei manchen hat Spinraza nicht den gewünschten Erfolg, wie bei Marina Mantels Sohn Michael. Ihr Sohn bekam wie zwei weitere Kinder 2019 über eine Härtefallregelung Zolgensma. Bei Mantels kam die Krankenkasse dafür auf. Ihr Sohn mache Fortschritte, sagt sie. Zolgensma ist seit Mai vergangenen Jahres in den USA zugelassen. Eine einmalige Injektion soll den Muskelschwund bremsen. Zolgensma: Pharmahersteller Novartis findet eine Vergabe nach Zufallsprinzip fair Novartis sagt, es könnten über die erwarteten Bestellungen von Zolgensma hinaus in diesem Jahr nur 100 Dosen zusätzlich hergestellt werden. Das Verfahren sei aufwendig. Bislang gebe es nur ein Werk im US-Bundesstaat Illinois, zwei weitere US-Werke seien im Bau. Das Unternehmen habe sich in Absprache mit Ethikern für die Vergabe nach dem Zufallsprinzip als fairste Lösung entschieden. Novartis will über die Kinder, die bei der Verlosung gewinnen, keinerlei Angaben machen, auch nicht darüber, wie viele Familien sich beworben haben. Verlosung eines Medikaments für todkranke Babys – ethisch vertretbar? Wie Ubber betrachten viele die Verlosungsaktion skeptisch. Die Therapie solle nach medizinischen Kriterien für jene Kinder zur Verfügung stehen, die sie am nötigsten brauchen, sagt etwa der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM), Joachim Sproß. Der Medizinethiker Norbert Paul von der Universität Mainz sagt, der Empfängerkreis hätte durch objektive klare Kriterien bestimmt werden sollen. Ihm komme die Verlosung wie eine verdeckte Marketingkampagne vor, mit der Novartis einen Fuß im Markt haben und Druck machen wolle. RND/dpa
Das Medikament “Zolgensma” verspricht an einer schweren Muskelkrankheit erkrankten Kindern Hoffnung. Allerdings kostet es rund zwei Millionen Euro und ist in Europa noch nicht zugelassen. Der Hersteller verlost es jetzt für 100 Kinder. Medizinethiker finden das bedenklich. Basel. Für die verzweifelten Eltern todkranker Babys ist eine neue Gentherapie ein Hoffnungsschimmer in dunkelsten Zeiten. Aber was, wenn das Mittel noch nicht zugelassen ist, wenn es mit zwei Millionen Euro pro Dosis das teuerste Medikament der Welt ist? Der Schweizer Pharmahersteller Novartis verlost ab Montag (3. Februar) Behandlungen für 100 Säuglinge und Kleinkinder bis zwei Jahren. Bewerben konnten sich Familien aus aller Welt, deren Kind an spinaler Muskelatrophie (SMA) leidet, und bei denen keine andere Therapie hilft. Ist das eine Überlebenslotterie, wie Kritiker sagen? Marina Mantels Sohn Michael wird 2018 mit SMA geboren. „Sechs Wochen dachten wir, er wäre kerngesund, dann bewegte er sich plötzlich nicht mehr“, erzählt sie. Im Krankenhaus dann die niederschmetternde Diagnose: SMA. Die Familie ist am Boden zerstört. Dann bekommt Michael das erst 2017 zugelassene SMA-Medikament Spinraza der US-Firma Biogen. Es hilft vielen, aber nicht Michael. „Er bekam Lungenprobleme, konnte Schleim kaum abhusten“, sagt Mantel. Knapp 50 Kinder werden in Deutschland wie Michael mit der schlimmsten Form von SMA im Jahr geboren. Verzweifelte Eltern: Zolgensma in Deutschland nicht zugelassen Dann hört Mantel von Zolgensma von Novartis, das im Mai 2019 in den USA zugelassen wird. Sie kämpft, will eine Härtefallausnahme, wird abgelehnt, startet eine Spendenaktion, dann lenkt ihre Krankenkasse doch ein. Michael bekommt das Medikament im September 2019 ausnahmsweise, obwohl es noch nicht zugelassen ist. „Es geht ihm gut, er kann sich jetzt selbstständig umdrehen, er kann sitzen“, sagt sie heute. An eine solche Entwicklung sei vorher nicht zu denken gewesen. „Andere Eltern sind auch verzweifelt und kämpfen“, sagt Mantel. Sie kritisiert, dass die Zulassung von Zolgensma in Europa auf sich warten lässt. „Natürlich ist eine Lotterie nicht richtig, aber wenigstens macht Novartis irgendetwas“, sagt sie. Begrenzte Kapazitäten bei der Herstellung des Medikaments Rund 200 kleine Patienten wurden in den USA bislang mit Zolgensma behandelt. Auf das Losverfahren kam Novartis nach eigenen Angaben mit einem Ethikrat, weil es die Therapie weltweit so schnell wie möglich zur Verfügung stellen wollte, sagt eine Novartis-Sprecherin. Nur fragen Betroffene: Warum stellt Novartis nicht statt 100 Behandlungen für knapp zwei Millionen Euro pro Dosis 1000 Behandlungen zu einem niedrigen Preis bereit? Die Herstellungskapazitäten seien begrenzt, sagt die Sprecherin. Mehr als 100 Dosen könne das einzige Werk in Illinois in den USA in diesem Jahr nicht zusätzlich zu den erwarteten Bestellungen liefern. Für den Preis pro Dosis waren die Kosten für das andere Medikament für SMA-Kinder ausschlaggebend, sagt Dave Lennon, Chef des Herstellers AveXis, der zu Novartis gehört. Zolgensma, das nur einmal verabreicht wird, sei über zehn Jahre gerechnet halb so teuer wie Spinraza, das alle vier Monate gespritzt werden muss. Alternative Therapien für Kinder mit SMA? Um allen Patienten eine faire Chance zu geben, sei nur das Zufallsprinzip in Frage gekommen, so die Novartis-Sprecherin. „Es ist ein Dilemma“, räumt sie ein. „Wir haben einfach nicht so viele Dosen zur Verfügung wie wir gerne hätten. Bei aller Kritik an diesem Verfahren mangelt es vorerst an Alternativvorschlägen.“ Der Medizinethiker Norbert W. Paul widerspricht. Ethischer wäre es gewesen, klare Kriterien als Voraussetzung für die Verabreichung des Medikamentes festzulegen, sagt der Professor der Universitätsmedizin Mainz. Zum Beispiel, ob es für die Kinder alternative Therapien gebe, ob eine Klinik in der Nähe sei, die mit Gentherapie umgehen könne, ob eine Nachsorge und im Notfall auch eine Krisenversorgung möglich sei. Kritik: Losverfahren von Novartis als Marketingstrategie Das Losverfahren lehnt er ab. „Novartis unterläuft mit dieser Abgabe aus Mitleid die Zulassung, um einen Fuß im Markt zu haben und so Druck zu machen, dass die Zulassung gar nicht mehr erforderlich zu sein scheint“, sagt er. Es sei wie eine verdeckte Marketingkampagne. Es entstehe der Eindruck, als handele es sich bei dem Medikament um eine Zauberkugel, und als sei die Standardtherapie mit Spinraza schlechter oder eine Billigvariante. „Dem ist ja gar nicht so“, betont Paul. „Aber natürlich greifen verzweifelte Eltern nach jedem Strohhalm. Um so bedenklicher ist eine Verlosung.“ Zahl der Bewerber für Medikament Zolgensma unbekannt Ablehnung kommt auch vom Bundesgeschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM), Joachim Sproß. „Das ist eine Dilemma-Situation auf Kosten der Eltern“, sagt er. „Wenn jemand die medizinische Indikation hat, muss er Zugang zu dem Medikament haben“, verlangt er. Gesundheitsministerium, Zulassungsstellen, Ärzte und Eltern müssten endlich an einen Tisch kommen, um den besten Weg nach vorn zu finden. „Natürlich freuen wir uns grundsätzlich, dass es Therapien gibt. Da hätte vor fünf Jahren noch niemand mit gerechnet.“ Am Montag zieht eine von Novartis beauftragte Forschungsorganisation nun erstmals den Namen eines der Kinder, die die Behandlung gratis bekommen sollen. Alle paar Wochen folgt eine weitere Ziehung. Wie viele Bewerbungen eingegangen sind, sagt Novartis nicht. Wenn das Heimatland des Kindes die Behandlung mit dem noch nicht zugelassenen Medikament erlaubt und ein Behandlungszentrum da ist, kann Zolgensma innerhalb von Wochen verabreicht werden. RND/ dpa
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Hemer. Diebe haben einen 80-Jährigen bestohlen und sein Konto leer geräumt. Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Trickdiebe in der Wohnung Wegen eines Diebstahls fahndet die Polizei mit einem Foto nach einem Tatverdächtigen. Unter dem Vorwand, eine Störung am Kabelnetz beheben zu wollen, haben sich am 20. Mai zwei unbekannte Täter Zugang zur Wohnung eines 80-jährigen Hemeraners verschafft. Einer von ihnen lenkte den Senior ab, während der andere die Wohnung nach Wertsachen durchsuchte. Die Täter verließen die Wohnung mit Bargeld, Schmuck und mehreren Bankkarten. Damit nicht genug: Ein dritter, unbekannter Täter hob an verschiedenen Geldautomaten in Hagen und Essen insgesamt 2900 Euro von Konten des Hemeraners ab. Dabei ist einer der Täter gefilmt worden. Die Polizei veröffentlicht jetzt auf Beschluss des Amtsgerichts Hagen Fotos aus der Videoüberwachungsanlage. Bis solche Fahndungsfotos gerichtlich freigegeben werden, vergehen meist Monate, in diesem Fall über sieben Monate. Die Freigabe erfolgt meist erst, wenn andere Ermittlungen nicht erfolgreich waren. Das Foto ist zu sehen auf dem Fahndungsportal der Polizei unter der Adresse https://polizei.nrw/fahndungen. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 02371/9199-0.
Hemer/Hagen. SIHK-Akadmie in Hemer bietet eine „Summerschool“ in den Sommerferien an. Die SIHK-Akademie in Hemer, Hagen und Lüdenscheid bietet in den Ferien eine „Summerschool“ an. Unter dem Motto „Blind Date mit deiner Zukunft“ erhalten Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule in den Beruf die Chance, auf spielerische Weise in die Arbeitswelt einzutauchen. Drei Tage mit Themen wie 3D-Druck, Metallverarbeitung und Elektrotechnik stehen, so die Mitteilung der SIHK, auf dem Programm. In Hemer werden die Kurse jeweils von Dienstag bis Donnerstag, 30. Juni bis 2. Juli, 7. bis 9. Juli, 14. bis 16 Juli, und Montag bis Mittwoch, 3. bis 5. August, von 9 bis 14 Uhr angeboten. Auch Bewerbungstraining gehört zur „Summerschool“ Die Ausbilder in den Technischen Bildungsstätten der SIHK-Akademie nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter ihre Fittiche und bauen mit ihnen beispielsweise Liegestühle fürs Handy, tragbare Lautsprecher, Hubschrauber oder Standbuggys. „Mit unserer Summerschool schaffen wir ein Angebot, das Eltern und Jugendlichen aus Südwestfalen gleich doppelt hilft. Denn durch die Corona-Krise sind zahlreiche Betreuungsangebote für die Ferien weggefallen“, erklärt Thomas Haensel, Geschäftsführer der SIHK-Akademie. Ein weiterer Teil der „Summerschool“ soll aus einem Bewerbungstraining bestehen. Die Schüler können zudem mit Ausbildungsbetrieben ins Gespräch kommen.
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Vier Weltraumtouristen wollen drei Mal weiter ins All gelangen, als die ISS. Kostenpunt: 100 Millionen Dollar pro Tripp. SpaceX will damit eine neue Kapsel finanzieren. Facebook Twitter WhatsApp Seite per E-Mail senden Seite drucken Schriftgröße größer Schriftgröße kleiner SpaceX-Gründer Elon Musk © APA/AFP/JIM WATSON Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk will im Rahmen einer Firmenpartnerschaft vier Touristen so weit ins All schicken wie nie zuvor. SpaceX schloss einen Kooperationsvertrag mit dem US-Weltraumtourismus-Anbieter Space Adventures, um die Touristen bis spätestens zum Jahr 2022 ins All und wieder zurück zu befördern, wie Space-Adventures-Chef Tom Shelley am Dienstag (Ortszeit) sagte. Die Kosten für den Ausflug ins All könnten höher als 100 Millionen Dollar (92 Millionen Euro) liegen. Dafür will Space Adventures auch neue Maßstäbe bei der Reichweite setzen. Ziel der Reise ins All sei es, dass sich die Touristen zwei bis drei Mal weiter von der Erde entfernen als die internationale Weltraumstation ISS, sagte Shelley. Die ISS befindet sich etwa 400 Kilometer von der Erdoberfläche entfernt. Wie lange der Ausflug dauern soll, hänge von den Wünschen der Kunden ab. Neue Raumkapsel Die Touristen sollen mit der Raumkapsel "Crew Dragon" von SpaceX ins All fliegen. Diese war ursprünglich entwickelt worden, um Astronauten zur ISS zu transportieren. Der Komfort in der Kapsel ist jedoch begrenzt: Auf nur neun Quadratmetern gibt es keine separaten Räume um zu schlafen oder auf die Toilette zu gehen. Bevor es los geht, müssen sich die künftigen Weltraumtouristen zudem einem Training in den USA unterziehen. Unklar blieb zunächst, wie viel Interessenten für die Reise bezahlen müssen. "Es ist nicht billig", sagte Shelley. Die Kosten für den Start der Rakete Falcon 9, mit der die Kapsel in den Weltraum gebracht wird, belaufen sich auf rund 62 Millionen Dollar. Zudem muss der Bau einer neuen "Crew Dragon"-Kapsel finanziert werden. Shelley bezeichnete die Einschätzung als "korrekt", dass sich die Gesamtkosten für die Reise auf mehr als 100 Millionen Dollar belaufen könnten. Bisher mit Sojus-Rakete Musks neuer Partner Space Adventures hatte bereits zwischen 2001 und 2009 acht Touristen mit russischen Sojus-Raketen zur ISS gebracht. Der erste Weltraumtourist, Dennis Tito, zahlte damals 20 Millionen Dollar. Space Adventures will auch diese Reiseangebote nun wieder aufnehmen und ab 2021 erneut Touristen mit russischen Raketen zur ISS fliegen. Dabei gibt es zusehends Konkurrenz bei privaten Reisen ins All. Das Weltraumunternehmen Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson sowie Blue Origin des US-Milliardärs Jeff Bezos wollen ebenfalls an den Start gehen. Sie planen jedoch nur Reisehöhen von bis zu 100 Kilometern über der Erdoberfläche.
Mit "Dragon"-Kapsel SpaceX will Touristen so weit ins Weltall fliegen wie noch nie Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX verkündet ambitionierte Pläne: Es will vier betuchte Kunden auf die dreifache Höhe der Raumstation ISS fliegen. Ob das klappt, steht in den Sternen.
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Am Sonntag, den 2. Februar, laden die Lehrenden der Musikschule Walgau in den Ramschwagsaal zum Konzert mit kulinarischer Begleitung. Beginn ist um 10.30 Uhr. Was braucht es mehr für einen gemütlichen Sonntagvormittag als nette Gesellschaft, gute Musik und feine Speisen und Getränke? All dies erwartet das Publikum bei diesem Konzert. Die Lehrenden sind diesmal nicht in den Unterrichtsräumen der elf Mitgliedsgemeinden der Musikschule in Bludesch, Düns, Dünserberg, Frastanz, Göfis, Nenzing, Nüziders, Röns, Satteins, Schlins und Schnifis zu erleben, sondern auf der Bühne des Ramschwagsaales in Nenzing. Sie haben ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das Musik aller Stilrichtungen von Mozart bis zu den Beatles bereithält.
Am vergangenen Sonntag gestalteten die Lehrenden der Musikschule Walgau im Ramschwagsaal ein beeindruckendes Konzert. Für diese Matinée hatte das Team der Lehrenden ein buntes Programm vorbereitet, das von barocker und klassischer Musik bis hin zu Folklore, Volksmusik und Pop reichte. Als Besonderheit war auch ein Klaviertrio des Komponisten Michael Floredo zu hören, der an der Musikschule Komposition, Orgel und Musiktheorie unterrichtet – in einer sehr eindrücklichen zeitgemäßen Klangsprache verarbeitete er darin Impressionen aus der Örflaschlucht. Auch in den Besetzungen gab es viel Abwechslung: neben klassischen Formationen sorgten Ensembles in außergewöhnlicher Besetzung für neue Klangerlebnisse und auch an beeindruckenden solistischen Darbietungen fehlte es nicht. Dir. Christian Mathis und Jennifer Henny führten das Publikum auf anregende Weise durch das Programm und gaben einen Einblick in die Arbeit der Musikschule. Das Konzert fand großen Anklang bei den kleinen und großen ZuhörerInnen, die den Ramschwagsaal bis auf den letzten Platz füllten. Neben zahlreichen MusikschülerInnen mit ihren Familien ließen sich auch Bgm. Anton Mähr aus Schnifis, Bgm. Walter Gohm aus Frastanz, Vorstand Peter Schmid und der Geschäftsführer der Musikschule Elmar Gort diesen feinen Vormittag nicht entgehen.
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Hermsdorf. In Hermsdorf haben Spezialkräfte der Polizei einen 21-Jährigen festgenommen, der einen Mann aus Gera unter anderem per WhatsApp mit dem Tode bedrohte. Geraer erhält Todesdrohungen per WhatsApp: SEK nimmt Mann in Hermsdorf fest Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Geraer erhält Todesdrohungen per WhatsApp: SEK nimmt Mann in Hermsdorf fest Spezialeinsatzkräfte der Polizei haben in der Nacht Montag in Hermsdorf einen 21-Jährigen festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, habe der Mann mit Wohnsitz in Hermsdorf einen Mann aus Gera am Sonntagabend in Anrufen und WhatsApp-Nachrichten offenbar aus Eifersucht mehrfach mit dem Tode bedroht. Wegen Hinweisen, wonach der Mann über eine Waffe verfügen soll, kam das SEK zum Einsatz. Die Polizisten überraschten den Mann in seiner Wohnung im Schlaf. Eine Waffe wurde bei der anschließenden Durchsuchung jedoch nicht gefunden. Nach Angaben der Polizei kam es zu den Drohungen, weil die ehemalige Freundin des 21-Jährigen einen Social Media-Eintrag des Geraers geliked hatte. Bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Montagnachmittag blieb der Beschuldigte im Polizeigewahrsam. Gegen ihn wird wegen Bedrohung ermittelt. Außerdem erfolgte eine Gefährderansprache, wonach er sich dem von ihm Bedrohten als auch seiner ehemaligen Freundin nicht nähern darf. Weitere Meldungen der Polizei
Auetal. Nach fast einem Tag Nervenkrieg haben Spezialkräfte der Polizei am Freitag einen verschanzten Mann auf einem Resthof bei Auetal (Kreis Schaumburg) mit Gewalt außer Gefecht gesetzt. Vorher habe der 62-Jährige auf die Beamten geschossen und gedroht, durch weitere Schüsse eine Gasflasche zur Explosion zu bringen, teilte die Polizei mit. Die Polizisten schossen den Mann ins Bein und nahmen ihn fest, wobei er medizinisch versorgt wurde. Auf dem abgelegenen Hof seien Schafe, Schweine, Hunde, Katzen und Kaninchen gefunden worden, die teils in pflegebedürftigem Zustand waren. Der Mann hatte eine Kontrolle seiner Tiere durch das Veterinäramt verhindern wollen und sich deshalb bewaffnet verschanzt. Gegen ihn werde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung sowie Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Weitere Menschen waren während der Belagerung nicht gefährdet. Der Bewohner eines abgelegenen Hofes im Landkreis Schaumburg hatte sich am späten Donnerstag verschanzt, als das Veterinäramt seine Tiere überprüfen wollte. Er signalisierte laut Polizei sofort, dass er damit nicht einverstanden war, und verweigerte den Kontrolleuren den Zutritt. Die Veterinäre riefen daher zunächst die örtliche Polizei. Später wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Hannover hinzugezogen. Immer wieder kommt es zu Drohungen und Aggressionen bei Kontrollen staatlicher Behörden - das gilt auch für Landwirte. Im Februar 2017 gab es einen besonders drastischen Fall: Damals hatte im Landkreis Cuxhaven ein Bauer auf einen Amtstierarzt geschossen, der ihm in Polizeibegleitung die Tiere wegen unsachgemäßer Haltung entziehen wollte. Der 65 Jahre alte Veterinär erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Landwirt wurde ein halbes Jahr später wegen versuchten Mordes vom Landgericht Stade zu einer langen Haftstrafe verurteilt.
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Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat bei seinem Besuch in Slowenien die Hoffnung ausgedrückt, die letzten Corona-Einschränkungen für den Rest der EU-Länder bald aufheben zu können. "Vielleicht wird man schon Ende des Monats soweit sein, um einen neuen Schritt zu setzen", sagte er in Ljubljana. Bei Drittstaaten wolle Österreich bis Ende des Monats auf eine EU-weite Vereinbarung abwarten. "Ich hoffe, dass wir auf EU-Ebene bis Ende des Monats eine gemeinsame Liste und gemeinsame Kriterien entwickeln können", sagte er am Montag bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit dem slowenischen Außenminister Anze Logar mit Blick auf die nach wie vor geltenden Einschränkungen für Drittstaaten, etwa für den Westbalkan. "Diese Arbeit läuft derzeit mit Hochdruck. Ich warte darauf, was da geschieht, sonst müssen wir national unsere Entscheidungen treffen", betonte Schallenberg. Die beiden Außenminister unterstrichen, dass sich die Nachbarländer eng über die Lage und Maßnahmen bezüglich der Corona-Pandemie austauschen werden, um bei einer zweiten Welle einer Grenzschließung vorzubeugen bzw. frühzeitig entsprechend reagieren zu können. "Wir sind noch nicht über den Berg", sagte Schallenberg und betonte, dass sich niemand in Europa einen zweiten Lockdown wünsche. Man könne neuerliche Grenzschließung nicht ausschließen, wenn man seriös sei, sagte er. "Wir haben alle Interesse, dass es nicht dazu kommt, dass wir Maßnahmen zurücknehmen müssen", betonte er weiter und versprach, dass Österreich mit allen Nachbarländern einen engen Kontakt und Austausch pflegen werde. Mit Blick auf die Öffnung für Drittstaaten mahnte Schallenberg zur Vorsicht: "Wenn ein Schengen-Staat aufmacht, dann übernimmt er die Verantwortung für alle anderen, weil er damit den gesamte Schengenraum aufgemacht hat", fügte er hinzu. Mit Blick darauf betonte er, dass Österreich auch genau und mit großem Interesse beobachte, welche Maßnahmen Slowenien gegenüber anderen Ländern setze. Slowenien, dessen Grenze mit Kroatien die Schengengrenze ist, hatte neulich die Einreisebeschränkungen für den Westbalkan, drunter für Serbien und Bosnien, wieder verschärft, nachdem sich dort die epidemiologische Lage verschlechtert hatte. Die slowenische Regierung werde auch künftig "prompt" auf die Entwicklung in einzelnen Ländern reagieren, kündigte unterdessen der slowenische Außenminister an. "Slowenien kann im Fall eines neuen Ausbruchs jederzeit die Handbremse anziehen und die Grenze für das betroffene Land wieder schließen", so Logar. Beim dem Treffen wurden auch die Grenzkontrollen, die Österreich seit der Flüchtlingskrise 2015 an der Grenze zu Slowenien durchführt, besprochen. Diese bleiben vorerst bis November weiterhin bestehen, Schallenberg betonte aber, dass das "kein Signal des Misstrauens gegenüber den Nachbarn" sei. Die österreichischen Kontrollen seien eigentlich eine Entlastung für Slowenien, weil man damit ein Zeichen setze, dass man von Slowenien nicht weiterkomme, sagte er. "Das ist ein klares Signal der Ablehnung gegenüber den Schleppern", fügte er hinzu. Sein slowenischer Amtskollege betonte unterdessen, dass für vorübergehende Kontrollen an der Binnengrenze transparente und reale Gründe bestehen müssen, wie das etwa im Fall der Corona-Pandemie gewesen sei. "Mit dem Auslaufen der Pandemie muss man die Situation aufs Neue erwägen", sagte Logar. Er betonte, dass sich die EU mit illegaler Migration "ernsthaft befassen" müsse und kündigte an, dass die Reform der Dublin-Verordnung von der nächster Trio-Präsidentschaft "hoch auf das Agenda" gesetzt werde. Slowenien übernimmt den Ratsvorsitz in der zweiten Jahreshälfte 2021. Ein weiteres Thema, das die bilateralen Beziehungen schon traditionell prägt, war die Minderheitenfrage. Schallenberg verwies auf die Verbesserung der Lage der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien und deren lang anhaltenden Wunsch auf Anerkennung. Logar betonte mit Blick auf die slowenische Minderheit in Österreich, dass es anlässlich des 100. Jahrestags der Kärntner Volksabstimmung eine "historische Chance" gebe, einen Schritt nach vorne zu machen. Quelle: APA
Noch ist der Weg nach Kroatien und zurück für Österreicher frei. Slowenien erwägt aber die Grenze zum Nachbarland dann zu schließen, wenn zu viele Coronafälle eingeschleppt würden. Sollte die Zahl weiter steigen, "wird eine Quarantäne für alle eingeführt, die aus Kroatien kommen", sagte Gesundheitsminister Tomaz Gantar am Montagabend dem TV-Sender POP TV. Die Aufregung war groß, am Dienstag ruderte Slowenien zurück. Kroatien ist laut slowenischen Epidemiologen bezüglich des Coronavirus vorerst sicher. Die epidemiologische Lage sei derzeit vergleichbar mit Slowenien: die Zahl der Corona-Fälle pro 100.000 in letzten 14 Tagen liege etwas über zwei, sagte Mario Fafangel aus dem nationalen Institut für öffentliche Gesundheit (NIJZ) bei einer Pressekonferenz am Dienstag. "Es ist nach wie vor sinnvoll, Kroatien zu den epidemiologisch sicheren Ländern zu zählen", sagte Fafangel, Leiter des Zentrums für Infektionskrankheiten beim NIJZ. Die Situation in Kroatien werde aufmerksam beobachtet, betonte der Epidemiologe. "Die absoluten Zahlen sind nicht dramatisch, sie sind auf einem sicheren Niveau", sagte er und fügte hinzu, dass die Situation in Kroatien sorgfältig beobachtet werde. "Epidemiologisch tut sich etwas" sowohl in Kroatien als auch in Slowenien, sagte Fafangel und fügte hinzu, dass es sich in den nächsten Tagen zeigen werde, in welche Richtung sich der Trend bewege. Die Pressekonferenz über die Lage zur Corona-Pandemie wurde laut dem slowenischen Regierungssprecher Jelko Kacin am Dienstag angesetzt, nachdem es in der Öffentlichkeit zu Aufregung gekommen sei, unter anderem wegen eines "zu wenig durchdachten Auftritts des Gesundheitsministers Tomaz Gantar", wie es hieß. Der Minister hatte am Montagabend in einem Fernsehinterview eine neuerliche Schließung der Grenze zu Kroatien nicht ausgeschlossen, sollte dort die Zahl der Coronafälle weiter steigen. Slowenien hatte schon Anfang Mai seine Grenze zu Kroatien geöffnet, vor allem auf Druck der Tausenden slowenischen Zweitwohnungsbesitzer im Nachbarland - und zur Freude der Österreicherinnen und Österreicher, zu deren Lieblingsurlaubsländern Kroatien zählt. Seitdem gibt es einen regen Grenzverkehr, der die Behörden in Ljubljana zunehmend nervös macht. Bereits in der Vorwoche hatte die slowenische Regierung wegen vom Westbalkan importierter Fälle schon erfolgte Lockerungen im Grenzregime mit Ländern wie Serbien und Bosnien-Herzegowina wieder zurückgenommen. Der slowenische Außenminister Anze Logar betonte am Montag beim Besuch seines österreichischen Amtskollegen Alexander Schallenberg in Ljubljana die Entschlossenheit, das Grenzregime bei Bedarf "prompt" wieder zu verschärfen. "Slowenien kann im Fall eines neuen Ausbruchs jederzeit die Handbremse anziehen und die Grenze für das betroffene Land wieder schließen", sagte Logar. Aus dem österreichischen Außenministerium wurde den SN am Dienstagnachmittag bestätigt, (österreichische) Transitreisende seien von diesen Maßnahmen nicht betroffen. "Der Transit muss innerhalb von 12 Stunden erfolgen."
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Im Rechtsstreit zwischen Wikimedia Deutschland und dem Linken-Politiker Lutz Heilmann gibt es einen Sieger: Der Bundestagsabgeordnete erklärte, nicht länger gegen Wikipedia vorzugehen. Es gibt Wege, sich wirklich bei allen unbeliebt zu machen. Dies musste der Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann am Wochenende feststellen. Als bekannt wurde, dass er eine Einstweilige Verfügung gegen den Verein Wikimedia Deutschland erlassen und die Sperrung der Seite wikipedia.de erreicht hatte , sank die Beliebtheit des Politikers so rapide, als hätte er vor laufenden Kameras ein Eisbären-Baby getreten.In Hunderten von Blogeinträgen und Tausenden von Kommentaren schmähten Nutzer den Politiker, der es gewagt hatte, rechtlich gegen das Mitmach-Lexikon vorzugehen. „Stasimethoden“ werfen Internetnutzer dem gelernten Juristen vor und bezeichnen ihn als „Intelligenzallergiker“. Am Sonntag trat Heilmann den Rückzug an: In einer eilig verbreiteten Presseerklärung kündigte er an, keine juristischen Schritte mehr gegen Wikimedia unternehmen zu wollen.Obwohl der Betrieb der Webseite wikipedia.de eingestellt werden musste, blieb die Wikipedia selbst online. Die Server der freien Online-Enzyklopädie stehen in den USA und sind dem Zugriff der deutschen Gerichtsbarkeit entzogen. Auf der deutschen Seite befand sich nur ein Suchportal für Wikipedia-Artikel, die offizielle Internetadresse de.wikipedia.org blieb nach wie vor online.„Nachdem die falschen, ehrabschneidenden und deshalb mein Persönlichkeitsrecht verletzenden Inhalte weitgehend aus dem entsprechenden Artikel entfernt wurden, habe ich gegenüber dem Wikimedia e.V. erklärt, dass ich keine weiteren juristischen Schritte unternehmen werde und die Weiterleitung auf die Wikipedia-Inhalte wieder geschaltet werden kann“, erklärte der Abgeordnete. Nachdem die Sperre bekannt geworden war, hatten Wikipedia-Autoren den Artikel stark überarbeitet, die meisten vom Abgeordneten bemängelten Sätze wurden dabei entfernt. Dabei war es um Spekulationen über innerparteiliche Konflikte und die Verwicklung des Abgeordneten in einen Sexversand gegangen, gegen die prominente Erwähnung seiner Tätigkeit als Personenschützer für das Ministerium für Staatssicherheit war der Abgeordnete nicht vorgegangen.Heilmann bedauerte am Sonntag, dass durch seine Einstweilige Verfügung die Wikipedia-User in Mitleidenschaft gezogen wurden. „Der juristische Weg hat sich dafür insoweit als problematisch erwiesen, als durch die Struktur von Wikipedia die anderen Userinnen und User in Mitleidenschaft gezogen werden. Das war nicht meine Absicht.“ Gegen einzelne Personen will der Abgeordnete aber weiter vorgehen. So habe er Strafanzeige gegen einen Wikipedia-Autoren gestellt, der falsche Behauptungen in die Online-Enzyklopädie eingestellt habe. Auch gegen zwei Autoren eines Lübecker Online-Magazins hat er Strafanzeige gestellt. Die Fälle lägen inzwischen bei der Staatsanwaltschaft.Hendrik Thalheim, Pressesprecher der Linksfraktion, stellt sich hinter den Abgeordneten: „Wenn Menschen über andere wahrheitswidrig ehrabschneidende Behauptungen verbreiten, kann sich der Betroffene unabhängig von der Verbreitungsart des Wahrheitswidrigen auch rechtsstaatlich wehren.“ Die Partei möchte die öffentliche Auseinandersetzung aber schnellstmöglich beenden: „Das hat mit Wikipedia dann gar nichts mehr zu tun“, erklärt Thalheim gegenüber FOCUS Online. Wikimedia-Anwalt Thorsten Feldmann ist nicht zufrieden. Er hält es für unzumutbar, dass ein Landgericht ohne mündliche Verhandlung die Abschaltung der Webseite angeordnet hat. „Ich befürchte, dass sich in der Öffentlichkeit der falsche Eindruck festsetzt, dass jedermann durch eine einstweilige Verfügung und ohne Anhörung des Vereins wikipedia.de lahmlegen kann.“
Ein Bundestags-Abgeordneter der Linken hat eine Einstweilige Verfügung gegen die Online-Enzyklopädie Wikipedia erwirkt. Eine deutsche Zugangsseite musste abgeschaltet werden, auch Autoren wurden verklagt.. Wer bei Google nach Lutz Heilmann sucht, bekommt als einen der ersten Treffer den Wikipedia-Artikel über den Bundestagsabgeordneten angezeigt – noch vor der offiziellen Bundestags-Biografie und den Webseiten der Linkspartei. Was dort zu lesen ist, ist für Heilmann keinesfalls schmeichelhaft. Der zweite Satz lautet: „Heilmann ist der erste ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) der DDR, der in den Bundestag einzog.“ Im weiteren Verlauf des Artikels wird es für den Politiker nicht wirklich besser. Die Leser erfahren von politischen Schlammschlachten und private Details des Abgeordneten.„Hierbei handelte es sich um falsche Tatsachenbehauptungen, die meinen Ruf schädigen“, erklärt Heilmann im Gespräch mit FOCUS Online. So stimme es nicht, dass er für sein Abgeordnetenmandat sein Studium unterbrochen habe, auch die Spekulationen über seine Beteiligung an einem Sex-Versand gehörten nicht in den Artikel.Vor dem Landgericht erwirkte eine Einstweilige Verfügung gegen den Verein Wikimedia Deutschland. Der ist zwar rechtlich für Wikipedia-Artikel nicht verantwortlich, betreibt aber die Domain wikipedia.de, auf der bislang ein deutschsprachiges Suchportal für Wikipedia-Artikel zu finden war. Laut Beschluss des Landgerichts Lübeck muss der Betrieb dieser Suchmaschine eingestellt werden, solange in der freien Online-Enzyklopädie „bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden“. Zusätzlich hat Heilmann laut eigenen Angaben, Strafantrag gegen drei Wikipedia-Autoren gestellt, die falsche Tatsachen-Behauptungen bei Wikipedia eingestellt hätten.„Ich möchte die Meinungsfreiheit nicht einschränken“, erklärt Heilmann im Gespräch mit FOCUS Online. „Sobald die Behauptungen aus dem Artikel verschwunden sind, werde ich die Einstweilige Verfügung außer Kraft setzen lassen“. Bereits in den Wochen zuvor war der gelernte Jurist gegen mehrere Presseberichte vorgegangen. So hatte die „Bild“-Zeitung berichtet, der Bundestag habe die Immunität Heilmanns aufgehoben, da gegen ihn wegen der Bedrohung eines ehemaligen Lebensgefährten ermittelt werde. Heilmann ließ eine Gegendarstellung verbreiten: Seine Immunität sei nicht aufgehoben worden, das Ermittlungsverfahren sei falsch dargestellt worden, schrieb er. Dass diese Berichte jetzt über den Umweg Wikipedia wieder auftauchen, will der gelernte Jurist nicht hinnehmen.Die Versionshistorie offenbart, dass von Rechnern des Bundestags mehrmals Abschnitte gelöscht wurden, die Heilmann zur Klage bewogen. Heilmann bestreitet, dass er an dem „edit war“ in der Wikipedia beteiligt gewesen sei „Von meinen Mitarbeitern hat sich nach meiner Kenntnis auch niemand an dem Artikel beteiligt“, erklärt er gegenüber FOCUS Online. Doch noch am Donnerstag hatte ein anonymer Nutzer von einer dem Bundestag zugehörigen IP-Adresse aus in den Artikel eingegriffen und dabei auch auf die Klage Bezug genommen.Für das Internet-Renommee Heilmanns ist die Einstweilige Verfügung ein Schuss ins Kontor: Der Wikipedia-Artikel selbst ist nach wie vor unter der offiziellen Adresse de.wikipedia.org erreichbar. Die Server der Online-Enzyklopädie stehen in den USA und entziehen sich damit deutscher Rechtsprechung. Wikimedia Deutschland will gegen die Entscheidung des Landgerichts Lübeck vorgehen. Anwalt Thorsten Feldmann gibt sich gegenüber FOCUS Online optimistisch, dass wikipedia.de bald wieder den normalen Betrieb aufnehmen kann: „Wir sind zuversichtlich, dass die Einstweilige Verfügung im Ergebnis keinen Bestand haben wird.“
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MOSKAU (dpa-AFX) - Mehrere ehemalige Sowjetrepubliken haben ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus massiv verstärkt. Kasachstan in Zentralasien rief den nationalen Notstand bis Mitte April aus. Die Einreise in das Land an der Grenze zu China werde extrem eingeschränkt, wie aus einem Dekret des Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew hervorgeht. In Kasachstan sind zwar erst sechs Infektionsfälle nachgewiesen, mehrere hundert Menschen befinden sich jedoch in Quarantäne. Auch im Nachbarland Usbekistan mit bislang einem bestätigen Fall seien neben anderen Maßnahmen auch Schulen, Kindergärten und Universitäten geschlossen, ordnete die Regierung in Taschkent an. In Russland stieg die Zahl der Infektionen nach offiziellen Angaben auf 63 an - die meisten davon in Moskau. In dem Land wurde der Zugverkehr in einige Nachbarländer eingestellt: in das EU-Land Lettland, in die Ukraine und nach Moldau, wie die russische Bahn mitteilte. Die Regierung in Chisinau (Moldau) beschloss ebenfalls, die Grenzen ab Dienstag für Ausländer dicht zu machen, den Flugverkehr in dem Binnenland einzustellen sowie Märkte, Bars und Restaurants zu schließen. Georgien schloss für Reisende die Grenze im Norden zu Russland./thc/DP/mis
MOSKAU (dpa-AFX) - Die russische Hauptstadt Moskau hat im Eiltempo von nur einem Monat ein Krankenhaus für die Behandlung von Patienten mit dem Coronavirus gebaut. Die ersten 20 Patienten seien bereits eingeliefert worden, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Bis zu 800 Menschen können demnach in der Klinik am Stadtrand von Moskau behandelt werden. Notfalls könnten auch 900 Betten bereitgestellt werden. "Bis heute haben mehr als 500 Mitarbeiter ihre Arbeit aufgenommen, und wir stellen weiter Spezialisten ein", sagte Chefarzt Sergei Perechodow. Mehr als 1000 Fachärzte sollen dort arbeiten. Für Mitarbeiter wurden auf dem riesigen Gelände auch Unterkünfte gebaut, sodass sie auch vor Ort übernachten könnten, hieß es. Die Klinik solle auch nach Abklingen der Corona-Pandemie Menschen mit Infektionskrankheiten in den nächsten Jahren behandeln. In Russland ist die Zahl der Infektionen innerhalb von 24 Stunden erneut sprunghaft angestiegen: um 5600 auf 52 700 Fälle. Nach offiziellen Angaben vom Dienstag starben bisher 456 mit dem Virus infizierte Menschen. Genesen seien mehr als 3800 Menschen. Das schwer vom Coronavirus gezeichnete Land China hatte vor mehr als zwei Monaten Kliniken für Corona-Patienten innerhalb kürzester Zeit gebaut. Auch in Kasachstan in Zentralasien wurde innerhalb von nur 13 Tagen ein Krankenhaus für Corona-Patienten gebaut. Die Klinik in der Hauptstadt Nursultan hat lokalen Medienberichten zufolge 200 Betten. In dem Land gibt es laut offizieller Statistik 1949 Corona-Fälle./cht/DP/mis
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Berlin. Weil sie eine 18-Jährige betäubt und vergewaltigt haben sollen, stehen drei junge Männer vor dem Berliner Landgericht. Sechs Monate nach ihrer Festnahme haben die Angeklagten - zwei 19-Jährige und ein 30-Jähriger - zu Prozessbeginn am Donnerstag zunächst geschwiegen. Eine Verteidigerin kündigte allerdings an, dass sich ihr Mandant voraussichtlich am zweiten Verhandlungstag am 31. März zu den Vorwürfen äußern werde. Die Anklage lautet auf gemeinschaftliche Vergewaltigung, gefährliche Körperverletzung sowie Beleidigung. Die drei Angeklagten und das mutmaßliche Opfer sollen sich aus einer Kriseneinrichtung gekannt haben. Im September 2019 hätten die Männer der damals 18-Jährigen heimlich ein in Cola aufgelöstes Medikament verabreicht und sie dadurch wehrlos gemacht, so die Anklage. In einer Wohnung im Stadtteil Schöneberg hätten sie die Frau nacheinander vergewaltigt. Anschließend hätten sie die inzwischen 19-Jährige bespuckt und beschimpft. Die Frau sei einige Tage nach dem mutmaßlichen Übergriff zur Polizei gegangen und habe Anzeige erstattet, hieß es am Rande. Sie werde im Prozess voraussichtlich am Dienstag aussagen. Das Gericht habe ein Gutachten zur Frage ihrer Aussagetüchtigkeit in Auftrag gegeben. Für das Verfahren vor einer Jugendstrafkammer sind sieben weitere Tage bis zum 7. Mai vorgesehen.
Berlin. Er soll die Tochter seiner damaligen Lebensgefährtin über Jahre hinweg missbraucht haben: Ein 46-Jähriger hat vor dem Berliner Landgericht zu Prozessbeginn weitgehend gestanden. Er habe das Mädchen mehrfach sexuell berührt, erklärte der dreifache Vater am Freitag. Er wolle sich nun seiner Schuld stellen. Dem Mann werden neun Taten zwischen Ende 2008 und Anfang 2017 zur Last gelegt. Bei den ersten Übergriffen sei das Mädchen zehn Jahre alt gewesen. Der 46-Jährige habe als damaliger Lebensgefährte der Mutter mit dem Mädchen sowie mit den später geborenen leiblichen Söhnen in einer Wohnung im Stadtteil Treptow gelebt. Er habe "seine Machtstellung als männliches Familienoberhaupt ausgenutzt", heißt es in der Anklage wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes sowie Missbrauchs einer Schutzbefohlenen. Regelmäßig habe er gedroht, dass die Familie zerbrechen würde, sollte sie sich anderen gegenüber offenbaren. Der Angeklagte erklärte, er habe in einigen Fällen keine Erinnerung an Details. Pauschal räume er alle Taten ein. Allerdings habe er nie mit Gewalt gedroht, so der 46-Jährige. Das Mädchen hatte den Angaben zufolge im März 2018 Anzeige erstattet und bei der Polizei umfangreich ausgesagt. Für den Prozess sind zwei weitere Tage bis zum 20. März vorgesehen.
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"3"-Chef Jan Trionow bei der Zoom-Pressekonferenz. Screenshot Es ist eine Auswirkung der Corona-Pandemie: Seit Mitte März wird in Österreich um die Hälfte mehr telefoniert und mehr gestreamt. Auch beim Telekomanbieter "3", wie der Unternehmens-Chef Jan Trionow am Montag im Rahmen einer Online-Pressekonferenz sagte. Mehr Videotelefonie "Am deutlichsten sehen wir die Veränderung bei der Videotelefonie. Deren Nutzung hat sich mit einem Zuwachs von 230 Prozent in unserem Netz mehr als verdreifacht." Eine der Hauptquellen der gestiegenen Internetnutzung war aber auch Online-Gaming. Im Vergleich dazu moderat zugelegt hat die Nutzung von Streaming-Diensten wie Netflix um etwa 21 Prozent. "Das zeigt aber nur, welche signifikante Rolle Streaming bereits vor der Krise in unserem Alltag eingenommen hat. Die Datenmengen, die auf Streaming zurückgehen, sind mittlerweile enorm", so Trionow. Datenservice-Veränderung vor vs. während Shutdown Streaming 21 Prozent Web 22 Prozent Filetransfer 28 Prozent Messaging 130 Prozent Internettelefonie 161 Prozent Gaming 173 Prozent Videotelefonie 232 Prozent Trionow betonte, dass "3" sein Netz in den vergangenen Wochen massiv ausgebaut und man "gut geliefert" habe. Zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie wollte Trionow wenig sagen. Zwar gebe es Einbrüche beim Roaming und weniger Neukunden, aber das habe keine Auswirkungen auf Investitionen. So hält das Unternehmen an seinen 5G-Ausbauplänen fest. Im Gegensatz zu Magenta hat das Unternehmen keine Kurzarbeit für seine Mitarbeiter angeordnet. Dafür helfen Shop-Mitarbeiter beim Service aus. Unlimitierte Tarife Er rechnet aber mit einem Umsatzminus durch die Corona-Krise. Durch die Reiseeinschränkungen fehle ein zweistelliger Millionenbetrag aus dem Nicht-EU-Roaming-Geschäft. Zwar sei die Nutzung des Mobilfunknetzes gestiegen, da viele Tarife allerdings unlimitiert sind, habe der Umsatz nicht im selben Ausmaß zugelegt. Trionow schätzt, dass die Mindereinnahmen größer sein werden als die Mehreinnahmen, schränkt aber ein, dass eine Prognose sehr schwierig sei. "Dass es insgesamt einen positiven Einfluss geben wird, ist aber eher unwahrscheinlich", so Trionow. Dennoch sei die Mobilfunkindustrie weniger stark betroffen als andere Branchen. Der "Drei"-Chef erwartet durch die Viruskrise einen Digitalisierungsschub in der Gesellschaft. Die Nachfrage nach IT-Lösungen rund um die Bereiche Cloud, VPN und Video sei bereits stark gestiegen, vor allem durch Homeoffice, also das Arbeiten von zu Hause. "Die Welt hat sich ja doch sehr stark verändert in den letzten Wochen", sagte Trionow. (sum, APA 4.5.2020)
Die Österreicher griffen in den vergangenen sieben Wochen teils doppelt so häufig zum Telefonhörer als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Das zeigen Daten, die die Telekommunikationsbetreiber Drei und Magenta heute, Montag, bekanntgaben. Im Netz von Drei stieg die Anzahl der Telefonate zwischenzeitlich um zwei Drittel, das Datenvolumen erhöhte sich zu Spitzenzeiten um 38 Prozent. Bei Magenta waren es 100 Prozent mehr Telefonate und im Durchschnitt 40 Prozent mehr Datennutzung. Mittlerweile hätten sich die Zuwächse etwas abgeschwächt, seien aber immer noch auf hohem Niveau, erklärten die Unternehmenschefs Jan Trionow (Drei) und Andreas Bierwirth (Magenta) in Videokonferenzen. Obwohl die Telekommunikationsanbieter zur kritischen Infrastruktur gehören, sind sie nicht nur Profiteure des Lockdowns. Beim Roaming-Geschäft gibt es harte Einschnitte, weil keine Geschäfts- oder Urlaubsreisen stattfinden. Beide Anbieter rechnen heuer in diesen Bereichen mit Umsatzeinbußen in zweistelligen Millionenhöhen. Vor allem das Fehlen der Urlauber aus Nicht-EU-Ländern schmerze, sagten Trionow und Bierwirth unisono. Trotz der Krise halten Drei und Magenta an ihren Ausbauplänen fest. Magenta investiert heuer 250 Millionen Euro. Im Fokus steht die Erweiterung des 5G-Netzes, das 2021 in Österreich flächendeckend verfügbar sein soll. Drei will seinen 120 heimischen 5G-Stationen weitere hinzufügen. „Wir müssen den Ausbau vorantreiben, um solche Spitzen, wie wir sie jetzt erlebt haben, abfedern zu können“, sagte Drei-Chef Trionow. Hoffnungen legen die Anbieter auch auf das Geschäft mit Home Office. Neue Angebote und Geräte sollen Kunden binden und locken. Dazu müsse aber die Kaufkraft der Konsumenten wieder anspringen, hofft Bierwirth: „Die Nachfrage nach dem neuesten iPhone wird wohl etwas gedämpfter sein als in den vergangenen Jahren.“
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TOKIO (dpa-AFX) - Das Elektronik-Geschäft von Sony ist schwer von der Corona-Krise getroffen worden. Das operative Ergebnis des Bereichs sei dadurch im vergangenen Quartal um rund 35,1 Milliarden Yen (gut 300 Mio Euro) niedriger ausgefallen, schätzte Sony am Mittwoch. Gründe seien die Schließung der Fabriken in China und Malaysia sowie eine allgemeine Abschwächung der Nachfrage gewesen. Der operative Verlust der Elektronik-Sparte stieg dadurch um rund die Hälfte auf rund 60 Milliarden Yen (512 Mio Euro), unter anderem auch durch Umstrukturierungsmaßnahmen. Der Umsatz brach derweil um ein Viertel auf gut 363 Milliarden Yen (3,1 Mrd Euro) ein. Auch die Finanzsparte, sonst eine verlässlichen Geldbringer von Sony, traf die Pandemie hart. Die Krise drückte den Betriebsgewinn um 28 Milliarden Yen (248 Mio Euro). Sonys Konzernumsatz insgesamt sackte in dem Ende März abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 1,75 Billionen Yen (15 Mrd Euro) ab. Der Gewinn schmolz um 86 Prozent auf 12,6 Milliarden Yen (108 Mio Euro) zusammen. In seiner wichtigsten Sparte, dem Spielegeschäft rund um die Playstation-Konsole, verspürte Sony zwar sogar Rückenwind durch die Corona-Krise. Es wurden mehr Games heruntergeladen und Abo-Dienste stärker genutzt. Allerdings fiel der positive Effekt mit 2,8 Milliarden Yen (24 Mio Euro) zusätzlich beim operativen Gewinn eher zaghaft aus. Der Umsatz der Sparte sank um 13 Prozent auf 433,6 Milliarden Yen (3,7 Mrd Euro). Nutzer sind vor dem erwarteten Start der Playstation 5 zum Jahresende zurückhaltend. Es wurden noch 1,5 Millionen Geräte der Playstation 4 verkauft - im Vorjahresquartal waren es 2,6 Millionen. Für das Film- und TV-Geschäft mit dem Hollywood-Studio Columbia errechnete Sony ein moderates Corona-Gewinnplus von 1,5 Milliarden Yen (13 Mio Euro). Denn einerseits blieben Einnahmen wegen geschlossener Filmtheater aus - andererseits sparte Sony auch an Marketing-Ausgaben für Filme, die jetzt erst einmal nicht in die Kinos kommen. Der gesamten Industrie machen derzeit zugleich Drehstopps bei Film- und TV-Produktionen zu schaffen. Im gesamten Geschäftsjahr sank der Umsatz des Sony-Konzerns um fünf Prozent auf 8,26 Billionen Yen (71,2 Mrd Euro). Der Gewinn fiel dabei um 36 Prozent auf gut 582 Milliarden Yen (gut 5 Mrd Euro). Eine Prognose für das angebrochene Geschäftsjahr gibt Sony angesichts der Corona-Unsicherheit nicht ab./so/DP/mis SONY-Aktie komplett kostenlos handeln - auf Smartbroker.de
TOKIO (dpa-AFX) - Das Elektronik-Geschäft von Sony ist im ersten Kalenderquartal schwer von der Corona-Krise getroffen worden. Der japanische Branchenriese bezifferte die Einbußen beim operativen Gewinn in diesem Bereich auf 35,1 Milliarden Yen (gut 300 Mio Euro). Gründe seien die Schließung der Fabriken in China und Malaysia sowie eine allgemeine Abschwächung der Nachfrage gewesen, teilte Sony am Mittwoch mit. Der Umsatz des Konzerns sackte dadurch im vergangenen Quartal (Januar bis März) im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 1,75 Billionen Yen (15 Mrd Euro) ab. Der Gewinn schmolz um 86 Prozent auf 12,6 Milliarden Yen (108 Mio Euro) zusammen./so/DP/zb
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Das Corona-Virus verändert das Land in rasantem Tempo. Die Situation ist unbekannt, Gewissheiten rar. Doch eine Konstante gibt es bislang: Was im Tessin passiert, erreicht früher oder später die ganze Schweiz. Der erste Corona-Fall: im Tessin. Die ersten geschlossenen Schulen: im Tessin. Am Samstag hatte der Tessiner Staatsrat das Regime weiter verschärft. Alle öffentlichen Lokale wie Restaurants, Hotels oder Bars sind ebenso geschlossen wie Geschäfte. Offen bleiben dürfen Lebensmittelläden, Apotheken und Tankstellen. Auch Post- und Bankschalter werden nicht geschlossen. Die Devise im Kampf gegen das Virus lautet: Alle Geschäftsaktivitäten auf das Minium reduzieren. Am Sonntag zogen mit Basel-Landschaft und Jura zwei weitere Kantone nach. Die Erklärungen der beiden Kantonsregierungen ähneln sich. Der Kanton sei sich bewusst, dass diese Massnahmen einschneidend sind, es sei aber wichtig, den verletzlichen Teil der Bevölkerung zu schützen und die Krise einzudämmen, teilte die Baselbieter Regierung mit. Die jurassische Regierung sprach von erheblichen Auswirkungen auf Bevölkerung und Unternehmen. Doch seien diese unerlässlich, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Sie behält sich explizit «weitere Verschärfungen vor». Die Konferenz der Gesundheitsdirektoren äusserte leise Kritik am Vorpreschen der Kantone: «Wir empfehlen den Kantonen, möglichst einheitlich vorzugehen – und sich dabei von der Lagebeurteilung des Bundes leiten zu lassen», teilte ein Sprecher mit. Bis Redaktionsschluss vermeldete dann auch Neuenburg den Notstand und Graubünden massive Einschränkungen. Hotelbetriebe in Graubünden dürfen jedoch geöffnet bleiben. Gespenstische Ruhe auf den Tessiner Strassen Was die drastischen Massnahmen bedeuten, liess sich gestern in Locarno beobachten. Auf der Piazza Grande am Sonntagmorgen: Nur vereinzelt laufen Menschen durch die Stadt. «Wir räumen noch ein wenig auf», sagt der Mitarbeiter einer Bar, die schon geschlossen hat. Auf einem Zettel an der Tür steht: «Lokal geschlossen, um die Gesundheit zu schützen und die Epidemie zu bekämpfen.» Die Tessiner Kantonspolizei erklärt gegenüber CH Media, dass nach bisherigen Erkenntnissen die am Vortag erlassenen Richtlinien im Gaststättengewerbe eingehalten wurden. Nur einige Bäckereien sind geöffnet, ebenso Kioske und Tankstellen. In den Tankstellen sind die Snackbars und Speiseecken mit Sperrbändern abgeriegelt. Viele Geschäfte haben bereits Schilder angebracht, dass sie vorläufig nicht mehr öffnen. Neben den Verweisen auf die Verordnungen des Kantons fallen auch viele positiven Botschaften auf: «Forza Ticino: Insieme ce la faremo»; vorwärts Tessin, gemeinsam werden wir es schaffen, Hashtag #andràtuttobene. Alles wird gut gehen. Haben Schweizer Behörden die Geschwindigkeit unterschätzt? Derzeit dominieren jedoch die schlechten Nachrichten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zählte gestern bereits 2200 Infizierte. Innert eines Tages kamen also 841 Ansteckungen dazu. Die Zahl der Todesfälle lag bei 14. Die BAG-Verantwortlichen sprechen von einem «raschen» Anstieg. Der Berner Epidemieforscher Christian Althaus sagt, die Behörden hätten die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus leicht unterschätzt. Er kritisiert die Strategie des Bundes, dass in erster Linie Erkrankte mit schweren Verläufen sowie besonders gefährdete Personen getestet werden und appelliert: «Es ist dringlich, dass die Testkapazitäten weiter ausgebaut werden. Sonst verliert man den Überblick über die Epidemie, was fatal sein könnte.» Der Bund solle seine Strategie überdenken: «Die Labors, Diagnostikzentren und die Industrie könnten hier zusammenarbeiten und auch die Armee könnte mithelfen.» Eine Möglichkeit wäre der Aufbau von Drive-in-Stationen für Tests, wie es Deutschland gemacht hat. Derzeit werden in der Schweiz rund 2000 Personen pro Tag auf den Corona-Virus getestet. Das BAG betont, dass die Schweiz – auf die Bevölkerung umgerechnet – eines der höchsten Testvolumen weltweit habe. Für Althaus hingegen ist klar, dass zu wenig Tests durchgeführt werden, wenn 40 Prozent positiv ausfallen. Er geht von einer Dunkelziffer von etwa 10000 infizierten Personen aus. Handlungsbedarf hat das BAG erkannt: «Möglichkeiten zum weiteren Ausbau des Testangebotes werden mit den zuständigen nationalen und kantonalen Stellen gegenwärtig geprüft und der Situation entsprechend angepasst werden», erklärte die Behörde gestern auf Anfrage. Der Bundesrat traf sich gestern zu Krisensitzung – heute Information Althaus bemerkt: «Dass Länder wie Österreich oder Deutschland die Grenze langsam schliessen, zeigt, dass die Schweiz ein Epizentrum ist. Um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen, braucht es wohl drastischere Massnahmen.» Er rechnet damit, dass nach dem Tessin, Baselland, Jura, Neuenburg und dem Kanton Graubünden nun auch andere Kantone und der Bund unter Druck kommen, und es zu weiteren Einschränkungen kommen wird. Tatsächlich hat sich gestern auch der Bundesrat zu einer Krisensitzung getroffen. Kurz nach 20 Uhr bestätigte Bundesratssprecher André Simonazzi auf dem Kurznachrichtendienst Twitter die ausserordentliche Sitzung. «Der Bundesrat hat Bilanz gezogen über die Situation in den Kantonen und Nachbarländern und das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Epidemie diskutiert.» Der Bundesrat werde in Kürze eine weitere Sitzung zu diesem Thema abhalten. Informierte Kreise gehen davon aus, dass die Landesregierung heute weitere Massnahmen ankündigt. Und sich die ungeschriebene Regel bestätigt: Was im Tessin passiert, erreicht früher oder später die ganze Schweiz.
Die Corona-Strategie des Bundesrats sorgt für Kritik. Parlamentarier fordern, dass die Regierung die Schraube rasch weiter anzieht. Der Bundesrat will um ca. 15 Uhr informieren – gelten soll der Lockdown bereits ab 14.30 Uhr. PIUS KOLLER 1/7 Vielen Politikern gehen die Massnahmen des Bundesrats nicht weit genug. Thomas Meier 2/7 «Der Bundesrat muss umgehend gesamtschweizerisch Massnahmen treffen, wie sie das mehrere andere Kantone bereits beschlossen haben», sagt SVP-Präsident Albert Rösti. Keystone 3/7 Auch Grünen-Nationalrätin Greta Gysin plädiert für weitergehende Massnahmen. 6/7 Keystone 7/7 Doch das Parlament zog die Notbremse, die dritte Woche der Frühlingssession wurde abgesagt. Die Kurve steigt und steigt. Die Zahl der Corona-Infizierten ist innerhalb eines Tages sprunghaft um 800 angestiegen. 2200 Personen sind in der Schweiz inzwischen positiv getestet worden, 14 Menschen sind dem Virus erlegen. Allein sechs davon im Tessin. Angesichts der dramatischen Entwicklung entschieden am Wochenende mehrere Kantone, die vom Bundesrat am vergangenen Freitag beschlossenen Massnahmen noch einmal drastisch zu verschärfen. Nach dem Kanton Tessin haben am Sonntag auch Basel-Landschaft, Neuenburg und Jura die Notlage erklärt. Sämtliche Restaurants, Hotels und Geschäfte – ausser jene, die für die Grundversorgung unentbehrlich sind – müssen ab heute schliessen. Apotheken und Lebensmittelläden etwa bleiben geöffnet. Auch der Kanton Graubünden verschärft ab heute seine Massnahmen. Kinos, Hallenbäder und Fitnesszentren machen dicht. Zudem sind alle Veranstaltungen mit über 50 Personen verboten. Im Kanton Jura sind künftig gar Kurse mit mehr als fünf Personen untersagt. «Es ist sicher sinnvoll, wenn der Bund den Takt vorgibt» Auch der Kanton Aargau, und dem Vernehmen nach Zürich, prüfen, die Massnahmen des Bundesrats zu verschärfen. Dennoch kritisiert Bildungsdirektor Alex Hürzeler (SVP, 54) das Vorpreschen einzelner Kantone. «Wir warten ab, was am Montag oder am Dienstag vielleicht national angeordnet wird. Es ist sicher sinnvoll, wenn der Bund den Takt vorgibt», sagt er. Tatsächlich könnte die Regierung bereits heute die Schraube weiter anziehen. Gestern Abend fand eine Krisensitzung des Bundesrats statt. Das bestätigte Bundesratssprecher André Simonazzi (52). Man habe die ­Wirkung der am Freitag getroffenen Massnahmen analysiert und eine Bilanz gezogen über die Situation in Kantonen und Nachbarländern. Zudem habe man das weitere Vorgehen ­diskutiert. Ein Entscheid ist noch nicht gefallen. «Der Bundesrat prüft die Situation laufend und wird in Kürze eine weitere Sitzung zu diesem Thema abhalten», schrieb Simonazzi. Wie BLICK erfahren hat, soll das schon heute der Fall sein. Lockdown für das gesamte Land? Die grosse Frage ist: Verordnet nun auch die Schweizer Regierung den Lockdown – also den totalen Stillstand – für das gesamte Land? Die Landes­regierung könnte auch die Teilmobilmachung der Armee anordnen. Die Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich schliessen. Und ja, eine rigorose Ausgangssperre verhängen. Klar ist: Der Druck auf den Bundesrat steigt. Die Leitung des Zürcher Unispitals fordert den Lockdown im ganzen Kanton, ja in der ganzen Schweiz. Nur «frühes und drastisches Handeln» könne das exponen­tielle Wachstum der Ansteckungen abschwächen. Die Zürcher Gesundheits­direktorin Natalie Rickli (43) sieht den Bundesrat in der Pflicht. «Es ist wichtig, dass der Bund endlich Verantwortung übernimmt», sagt sie gegenüber Tele Züri. Er müsse ­handeln, damit nicht in jedem Kanton eigene Regeln herrschen. Auch Parlamentarier von links bis rechts kritisieren, dass die Regierung am Freitag zu wenig weit gegangen sei. Und fordern schnelle Nachbesserungen. «Der Bundesrat muss umgehend gesamtschweizerisch Massnahmen treffen, wie das mehrere andere Kantone bereits beschlossen haben», sagt SVP-Präsident Albert Rösti (52). Und: Sämtliche Grenzen müssten sofort geschlossen werden. Verschärfte Massnahmen gefordert Auch die Tessiner Grünen-Nationalrätin Greta Gysin (36) sagt: «In der ganzen Schweiz sind strengere Massnahmen nötig – besser früher als später. Und koordiniert, sonst verwirrt das.» GLP-Präsident Jürg Grossen (50) plädiert ebenfalls dafür, dass nun schnell gehandelt werde – nicht nur auf kantonaler, sondern auf Bundesebene. «Ich persönlich würde es sehr begrüssen, wenn rasch schärfere Massnahmen beschlossen würden. Es braucht jetzt ein noch drastischeres und vor ­allem ein schnelles Vorgehen», sagt er. Grossen betont aber auch: «Ich vertraue darauf, dass das, was das Bundesamt für ­Gesundheit und der Bundesrat entscheiden, richtig ist.» Das Parlament selbst zog am Sonntag die Notbremse. Es hat die Frühlingssession, deren dritte und letzte Woche heute begonnen hätte, abgebrochen. Noch am Freitag hatte man ­mitgeteilt, man werde weiter im Bundeshaus tagen und lediglich die Schutzmassnahmen verschärfen. Nun ist der Druck zu gross geworden. SVP-Präsident Albert Rösti sagt, es gehe mit dem Schritt auch darum, den ­Bundesrat zu entlasten. «Er muss jetzt das Land führen und kann nicht im National- und Ständeratssaal sitzen.»
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Draußen herrscht heute traumhaftes Wetter und doch müssen alle zuhause bleiben: Das ist vor allem für Kinder schwer zu verstehen. Wie Du den Kleinen helfen kannst, erfährst Du hier. Die aktuelle Situation ist gerade für jüngere Kinder mit viel Unsicherheit und Sorgen verbunden. Und obwohl draußen - zumindest vorerst - die Sonne scheint, müssen sie drinnen bleiben. Das ist gerade für die Kleinen nur schwer zu verstehen. "Umso wichtiger ist es, Kindern in diesen Tagen Sicherheit und Ruhe zu vermitteln und Orientierung zu geben", betont der Wiener Jugend- und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ). Tipps, wie das gelingt, geben nun die Psychologen der Stadt Wien-Kindergärten. Onlinehaben sie Vorschläge und Anregungen zusammengetragen, wie man schwierige Situationen gemeinsam meistern kann. "Wesentlich dabei ist: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die aktuelle Situation. Erklären Sie die derzeitige Situation rund um den Coronavirus auf kindgerechte Weise und ohne Panik zu verursachen", betont Daniela Cochlár, Abteilungsleiterin der Stadt Wien-Kindergärten. Eine gute Möglichkeit mit dem Kind über das Thema Corona ins Gespräch zu kommen, kann beim gemeinsamen Spielen oder Malen sein. Auch das kindergerechte Erklärungsvideo zum Virus hilft dabei. Sechs Tipps für ein entspanntes Zuhause sein 1.) Ehrlichkeit Besonders wichtig sei es, das Kind nicht anzuschwindeln oder Spekulationen anzustellen. Denn das könnte Dein Kind zusätzlich verunsichern. Stattdessen gilt: Die Gefühle des Kindes ernst nehmen, aufmerksam zuhören und jederzeit da sein. "Sagen Sie Ihrem Kind, dass es auch jederzeit weiterhin mit Ihnen sprechen kann", so Cochlár. 2.) Struktur in den Tag bringen Hilfreich ist es auch, den Tag für Eltern und Kinder zu strukturieren und gemeinsam zu planen. Auch und gerade dann, wenn der Kindergarten wegfällt. Rituale und klare Strukturen sowie auch eine gute zeitliche Orientierung vermitteln dem Kind Halt und Sicherheit. Dazu zählen verschiedene Aktivitäten und Tätigkeiten, wie fixe Essenszeiten, freie und auch gemeinsame Spielzeiten, körperliche Betätigungen aber auch Zeit für Entspannung und Rückzug. 3.) Fixe Zeiten für Computer, Handy und Co. festlegen Struktur schafft auch die Festlegung von fixen Zeiten für die Nutzung von Handy, Computer und Fernsehen. Ebenso wichtig ist das Mitplanen von Bewegungseinheiten. Ein kurzer Spaziergang (unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes zu anderen und mit den Personen, die in Deinem Haushalt leben) ist okay. Daneben lassen sich aber auch zuhause lustige Übungen durchführen. Etwa Radfahren auf dem Rücken liegend oder Kniebeugen lassen sich auch gemeinsam mit Kindern im Wohnzimmer umzusetzen. 4.) Kinder in Alltagsabläufe einbeziehen Auch wenn es in vielen Haushalten vermutlich so ist, dass die Kinder spielen, während die Eltern kochen, hast Du nun die Chance das zu ändern und gemeinsam zu kochen. Die Einbeziehung von Kindern in die Alltagsroutine stärkt nicht nur den Zusammenhalt, sondern kann für die Kinder auch sehr lehrreich sein. Neben Kochen können gemeinsam auch das Waschen und Aufhängen der Wäsche oder Kuchenbacken, Staubsaugen und Staubwischen zu lustigen Tätigkeiten werden. Vor allem dann, wenn Du sie mit Kinderliedern verbindest. 5.) Positive Ereignisse in den Vordergrund rücken Erzählungen, wie sich Menschen gegenseitig helfen und wie beispielsweise Menschen in Krankenhäusern, Apotheken, Supermärkten, Schulen und Kindergärten arbeiten, damit es uns allen gut geht, gibt den Kindern auch etwas Positives mit. "Erzählen Sie davon, wie überall auf der Welt die Menschen zusammenhalten, um das Beste aus dieser neuen Situation machen", so der Rat der Stadt-Psychologen. Nicht ratsam sei es hingegen, Nachrichtensendungen vor jüngeren Kindern zu konsumieren, weil Kinder sie noch nicht richtig einordnen und stark verunsichert werden können. 6.) Auch auf sich selbst schauen Doch weil die derzeitige Ausnahmesituation auch für Erwachsene belastend ist, sollten sich auch Eltern Rückzugsräume schaffen, um über ihre Sorgen und Ängste zu sprechen und Tätigkeiten einplanen, die ihnen gut tun. Denn nur wenn Mama und Papa einen guten Weg finden, um mit dem Stress und der Unsicherheit umzugehen, kann sich das auf die Kinder übertragen. Und weil auch Spiel, Spaß und Spannung nicht zu kurz kommen sollten, bietet die Stadt auch viele nützliche Links mit Anregungen für Eltern und Kinder.
Über Nacht starb eine Frau an den Folgen des Coronavirus. Die Zahl der Neuinfektionen bleibt weiterhin gering. Stand Freitag, 1. Mai 2020, um 08.00 Uhr, sind in Wien 2.531 Erkrankungen bestätigt. Bedeutet aber nur: So viele Leute wurden insgesamt positiv auf das Virus getestet. Aktuell sind nämlich nur noch 554 Personen infiziert. Dennoch ist die Bundeshauptstadt damit jenes Bundesland mit den meisten Infizierten. Unter 2.000 Infizierte Freute man sich am Vortag noch über keinen Corona-Toten innerhalb von 24 Stunden, kam nun eine Frau (96) ums Leben, die an Covid-19 erkrankt war. Damit kamen in Wien 131 Personen in der Folge einer Corona-Erkrankung ums Leben. Landesweit zählt man nur noch 1.961 infizierte Personen. Bislang wurde bei 560 Toten ein Zusammenhang mit dem Coronavirus festgestellt.
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